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HIS-Studie: Wirtschaftswissenschaften beliebteste Fachrichtung      

Wieder hohes Niveau der Studierfreudigkeit - aber große Unterschiede zwischen den Bundesländern

Wirtschaftswissenschaften
 

Wirtschaftswissenschaften beliebteste Fachrichtung
Hannover, 3. März 2004 (his) Nach kontinuierlichem Rückgang in den 90er Jahren ist die Studierfreudigkeit der studienberechtigten Schulabgänger wieder erheblich angestiegen. Nahezu drei Viertel (73%) haben sich »sicher« für einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss als Ziel der beruflichen Qualifizierung entschieden. Unter Berücksichtigung auch derjenigen, die eine Studienaufnahme »wahrscheinlich« bzw. »alternativ« zu anderen Überlegungen planen, ergibt sich sogar eine maximale Studierquote von 79%. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern sehr groß: Zwischen dem Land mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Studierneigung liegen 19 Prozentpunkte. Beliebteste Fachrichtung sind mit 10 Prozent wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, gefolgt von Lehramtsstudiengängen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführten Befragung von Schulabgängern, die im Jahr 2002 ihre Hochschulreife erworben haben. Gefördert wurde die Befragung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Befragt wurde eine auf Bundes- und Länderebene repräsentative Stichprobe von 12.300 Personen, die 2002 die Hochschulreife erworben haben. Wichtiger Grund für die gestiegene Studierfreudigkeit sind die wieder deutlich optimistischeren Einschätzungen der Arbeitsmarkt- und Berufsaussichten für Hochschulabsolventen. Während von den Studienberechtigten 1999 nur etwas mehr als ein Drittel (36%) die Beschäftigungsperspektiven von Akademikern als gut oder sehr gut einschätzte, sind es bei denen des Jahrgangs 2002 deutlich mehr als die Hälfte (58%).

Download der Studie
www.his.de/Service/Publikationen/Kia

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