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| Bevölkerungsentwicklung in Deutschland im Jahr 2005 |
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Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, hatte Deutschland am Ende des Jahres 2005 nur noch 82 438 000 Einwohner, das sind 63 000 Einwohner oder 0,1% weniger als Ende 2004.
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Bevölkerungsentwicklung in Deutschland im Jahr 2005
Wiesbaden, 21.07.2006 (destatis) - Wie das Statistische Bundesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, hatte Deutschland am 31. Dezember 2005 82
438 000 Einwohner, das sind 63 000 Einwohner oder 0,1 Prozent weniger als
Ende 2004 (82 501 000). Von Ende 2003 bis Ende 2004 war die
Bevölkerungszahl um 31 000 Personen zurückgegangen.
Die
Entwicklung der Bevölkerung ergibt sich zum einen aus den Geburten und
Sterbefällen und zum anderen aus den Wanderungsbewegungen (Zu- und
Fortzüge über die Grenzen Deutschlands). Der leichte Bevölkerungsrückgang
im Jahr 2005 geht im Wesentlichen darauf zurück, dass es 143 000 mehr
Sterbefälle als Geburten gab. Dem stand ein Zuwanderungsüberschuss von 79
000 Personen gegenüber, so dass das Geburtendefizit nicht ausgeglichen
wurde. Gegenüber 2004 hat sich das Geburtendefizit um circa 30 000 erhöht
und der Wanderungsüberschuss um knapp 4 000 Personen geringfügig reduziert.
Im wiedervereinigten Deutschland hat es seit 1990 - dem Beginn der
gesamtdeutschen Bevölkerungsfortschreibung - in jedem Jahr mehr
Sterbefälle als Geburten gegeben. In diesem Zeitraum war der
Sterbefallüberschuss 1997 mit 48 000 am niedrigsten, 2003 mit 147 000 am
höchsten. Die Bevölkerung nahm jedoch in den meisten Jahren auf Grund
eines höheren Wanderungsüberschusses zu, mit Ausnahme der Jahre 1998,
2003, 2004 und nun auch 2005.
Der Zuwanderungsüberschuss im Jahr
2005 in Höhe von insgesamt 79 000 Personen ergab sich aus
unterschiedlichen Wanderungstendenzen für deutsche und ausländische
Personen. So erhöhte sich der Wanderungsüberschuss für ausländische
Personen von 55 000 im Jahr 2004 auf 96 000 im Jahr 2005. Gleichzeitig
ergab sich 2005 ein Wanderungsverlust von 17 000 deutschen Bürgerinnen und
Bürgern, nachdem jahrelang mehr Deutsche zu- als fortgezogen waren.
Der Bevölkerungsrückgang vollzog sich vor allem in den neuen Ländern (-89 000
Personen beziehungsweise - 0,7%) und setzte damit die Entwicklung von 2004
(- 91 000 Personen) fort. Die Einwohnerzahlen gingen außerdem, wenn auch
in der Regel in geringerem Umfang, in Hessen, Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zurück. Eine
Bevölkerungszunahme verzeichneten lediglich Baden-Württemberg, Bayern und
die Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Im früheren Bundesgebietinsgesamt
blieb die Bevölkerung nahezu konstant (+ 18 000 gegenüber 2004).
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