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| Tarifverdienste 2009 um 2,8 Prozent gestiegen |
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2009 um 2,8 Prozent gegenüber 2008. |
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Tarifverdienste 2009 um 2,8 Prozent gestiegen
Wiesbaden, 04.02.2010 (destatis) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die tariflichen
Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im
Jahresdurchschnitt 2009 um 2,8 Prozent gegenüber 2008. Da einige Tarifabschlüsse eine
Erhöhung der Wochenarbeitszeit vorsahen, fiel der Anstieg der tariflichen
Stundenlöhne mit 2,7 Prozent etwas geringer aus. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise
erhöhten sich im selben Zeitraum um 0,4 Prozent. Allerdings profitierten aufgrund von
Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen, aber auch der vorübergehenden
Aussetzung von Tarifsteigerungen durch Öffnungsklauseln nicht alle
Tarifbeschäftigten in vollem Umfang von den vereinbarten
Tariferhöhungen.
Der trotz der Wirtschaftskrise im Jahr 2009
vergleichsweise hohe Anstieg der Tarifverdienste ist maßgeblich darauf
zurückzuführen, dass einige der in Kraft getretenen Tariferhöhungen bereits 2008
vereinbart wurden. Dazu zählen beispielsweise die Abschlüsse in der Chemischen
Industrie, in der Entsorgungswirtschaft, im Papiergewerbe, im Metallgewerbe, im
Versicherungsgewerbe sowie im Öffentlichen Dienst.
Im Produzierenden
Gewerbe war der Anstieg der tariflichen Monatsverdienste mit 3,0 Prozent höher als im
Dienstleistungsbereich mit 2,6 Prozent. Die Betrachtung der einzelnen Wirtschaftszweige
verdeutlicht die Spannbreite der durchschnittlichen Tarifentwicklungen: Während
sich die tariflichen Monatsverdienste in der Energie- und Wasserversorgung,
Entsorgungswirtschaft (3,2 Prozent), im Verarbeitenden Gewerbe (3,0 Prozent) und im
Öffentlichen Dienst (2,9 Prozent) überdurchschnittlich erhöhten, stiegen die
Tarifverdienste in den Wirtschaftsbereichen Handel, Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen sowie Information und Kommunikation jeweils um
2,2 Prozent. Deutlich unter dem Durchschnitt lag das Gastgewerbe mit einem Zuwachs von
lediglich 1,3 Prozent.
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