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| Bundesweit erster Bachelor-Studiengang Wirtschaftsjournalismus |
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Mit einem neuen Studiengang Wirtschaftsjournalismus startet die Iserlohner Business and Information Technology School (BiTS) in das nächste Sommersemester. Bewerbung für das kostenpflichtige Studium bis Ende Februar. |
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Bundesweit erster Bachelor-Studiengang Wirtschaftsjournalismus Mit
einem neuen Studiengang Wirtschaftsjournalismus startet die Iserlohner
Business and Information Technology School (BiTS) in das nächste
Sommersemester. Dieses bundesweit bislang einzigartige sechssemestrige
Bachelor-Programm ist in Abstimmung mit namhaften
Wirtschaftsjournalisten streng praxisbezogen konzipiert. So beinhaltet
es u.a. zwei Studienblöcke im Ausland:
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einen in Brüssel, um Einblicke in die Arbeit der EU-Institutionen und
des Korrespondenten-Corps zu gewährleisten, und
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einen zweiten im australischen Perth mit Konzentration auf den
expandierenden asiatischen Wirtschaftsraum.
Am Ende des Studiums wird es die BiTS zudem einem Teil der Absolventen
ermöglichen, nach einem Auswahlverfahren ein einjähriges
Volontariatspraktikum zu beginnen.
Der neue Studiengang, der
unter dem Namen »Business Journalism« firmiert, orientiert sich laut den
drei BiTS-Professoren Jens Müller, Roland Schröder und Hans-Jürgen
Friske, die das neue Bachelor-Programm entwickelt haben, an der
Anforderungen des Marktes. Denn trotz der Börsenkrise Anfang des
Jahrtausends haben Wirtschaftsthemen weiterhin Konjunktur; und das
betrifft nicht nur die klassischen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften,
Rundfunk und Fernsehen, sondern auch die neuen Online-Formate. Dieser
Boom, der in den 90er Jahren begann, hängt unmittelbar damit zusammen,
dass die Medien neben der eher traditionellen Finanz- und
Unternehmensberichterstattung auch vermehrt jene Themen entdeckt haben,
die dem Publikum einen unmittelbaren Nutzwert bieten. Ein Beispiel dafür
seien Verbraucher- und Ratgeberthemen.
Ein zweiter Aspekt sei,
dass die gesellschaftliche Verantwortung des Wirtschaftsjournalismus
stetig wachse:
-
Die zunehmende Ökonomisierung der Lebenswelten,
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die Globalisierung mit ihren auch regional und lokal sichtbar
werdenden Facetten oder
-
die gesamtwirtschaftlich verheerenden Folgen der Risiko-Kommunikation
etwa am Beispiel BSE
seien nur drei Beispiele dafür, dass einem kompetenten
Wirtschaftsjournalismus, der Zusammenhänge konturieren sowie Ursache und
Wirkung benennen kann, eine immer größere Bedeutung zukomme. Das dafür
notwendige Know-how, so Müller, Schröder und Friske weiter, werde die
BiTS ihren Studierenden vermitteln: Im Mittelpunkt steht eine
grundständige journalistische und kommunikationswissenschaftliche
Basisausbildung inklusive einer Crossmedialen Praxisplattform, über die
journalistische Inhalte für alle Medientypen produziert werden.
Weitere
inhaltliche Schwerpunkte des neuen Studiengangs sind ein umfassendes
volks- und betriebswirtschaftliches sowie politisches Know-how sowie
angrenzende Bereiche wie Corporate Communication oder Corporate
Publication. Auf diese Weise wird den Absolventen ein ganz breites
Qualifizierungsspektrum angeboten, das sie national wie international
auf Tätigkeiten im Wirtschaftsjournalismus, im allgemeinen Journalismus
und der internen wie externen Unternehmenskommunikation vorbereitet.
Das
Studienentgelt an der Iserlohner BiTS beträgt 3.389,10 Euro pro
Semester, hinzu kommen ein Prüfungsentgelt von 236,21 Euro pro Semester
und ein einmalig zu entrichtendes Einschreibeentgelt von 350 Euro.
Begabte und bedürftige Studierende können jedoch bei der Finanzierung
ihres Studiums unterstützt werden. Bewerbungsschluss für das
Sommersemester 2006 an der BiTS Iserlohn ist Ende Februar.
Weitere
Informationen http://www.bits-iserlohn.de
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