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home / aktuelles / mi: wiwi-service / statistik von a-z 29.07.2010

Statistik: Vierteljährliche Verdiensterhebung      

Destatis Vierteljährliche Verdiensterhebung
 
         

Wie genau ist die vierteljährliche Verdiensterhebung?
Die Ergebnisse der Vierteljährlichen Verdiensterhebung sind grundsätzlich als hochpräzise einzustufen, weil sich das Erhebungsprogramm aus Merkmalen zusammensetzt, die sich aus den Angaben des betrieblichen Rechnungswesens ableiten lassen.

Der relative Standardfehler des durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes (ohne Sonderzahlungen) eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers liegt für die ausgewiesenen Wirtschaftszweige auf Abteilungsebene in Deutschland zwischen 0,0 Prozent und 0,2 Prozent. Die Präzision nimmt dabei mit der Größe des Wirtschaftszweiges, gemessen an der Anzahl der Arbeitnehmer, zu. Die Ergebnisse der Berechnungen des relativen Standardfehlers sind im Arbeitstabellenprogramm dokumentiert.

Für die Wirtschaftsabschnitte O Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung und P Erziehung und Unterricht werden die Daten nicht erhoben, sondern auf Grundlage der Personalstandstatistik und von Tarifinformationen geschätzt. Die Personalstandstatistik erhebt jährlich Angaben für den Monat Juni für den gesamten öffentlichen Dienst. Da diese Daten erst nach über einem Jahr vorliegen, sind die zur Schätzung der vierteljährlichen Verdiensterhebung verwendeten Daten etwa 2 Jahre alt. Zudem kann nur der Monat Juni als Grundlage zur Schätzung der Quartalsergebnisse herangezogen werden. Die aktuellen Quartalsergebnisse werden mit Hilfe von Tarifinformationen, z.B. Tariferhöhungen, geschätzt. Informationen zu Sonderzahlungen gehen nicht aus der Personalstandstatistik hervor. Das Merkmal wird mit Hilfe von Tarifinformationen berechnet. In der Personalstandstatistik liegen Angaben zur regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit vor. Aus dieser Angabe werden die bezahlten Stunden berechnet. Dabei können bezahlte Überstunden nicht berücksichtigt werden. Die Personalstandstatistik unterscheidet nicht nach Wirtschaftszweigen, sondern nach Aufgabenbereichen. Diese wurden in Wirtschaftszweige (WZ 2008) umgeschlüsselt. Die Daten für die Wirtschaftsbereiche O und P bilden ausschließlich Beschäftigte im Öffentlichen Dienst ab. Beamte werden hier einbezogen.


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