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Berufswahl wichtig für Karrierechancen - Frauenberufe bieten schlechtere Aufstiegschancen

     

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft sank im Jahr 2007 auf das Niveau von vor fünf Jahren und ist mit nur 27 Prozent weiterhin unterdurchschnittlich.

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Berufswahl wichtig für Karrierechancen - Frauenberufe bieten schlechtere Aufstiegschancen
Berlin, 18.06.2009 (diw) - Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft sank im Jahr 2007 auf das Niveau von vor fünf Jahren und ist mit nur 27 Prozent weiterhin unterdurchschnittlich. Die Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigen, dass weibliche Führungskräfte in hoch qualifizierten Fachpositionen und im unteren Management noch vergleichsweise häufig vertreten sind. Im Mittel- und Top- Management hingegen dominieren männliche Führungskräfte. Dabei mangelt es den Frauen nicht an Qualifikationen - diesbezüglich weisen die Geschlechter kaum Unterschiede auf. Ein wichtiger Grund für die schlechteren Karrierechancen ist die Berufswahl. Frauen wählen mehrheitlich typische »Frauenberufe«, die generell weniger Aufstiegschancen eröffnen. Und selbst in diesen Berufen sind es dann eher Männer, die die wenigen Karrierechancen nutzen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des DIW Berlin.

»Wir müssen uns fragen, warum das so ist. Und hier zeigt sich leider, dass die Gründung einer Familie für Frauen nach wie vor ein großes Karriererisiko darstellt«, so DIW-Expertin Elke Holst. »Es ist nach wie vor so, dass Frauen den größten Teil der Familienarbeit übernehmen. Deshalb wählen sie auch häufig Berufe, die sich mit den Anforderungen des Familienlebens vereinbaren lassen, und das sind in der Regel typische Frauenberufe.«

Während sich die Gründung einer Familie auf die Karrierechancen der Männer positiv auswirkt, sind beruflich erfolgreiche Frauen häufig nicht verheiratet. Vor allem jene, die bei der Familie zurückstecken, schaffen den beruflichen Aufstieg. Im Jahr 2007 waren mehr als die Hälfte der weiblichen Führungskräfte unverheiratet, fast zwei Drittel lebten ohne Kinder im Haushalt. »Für Frauen ist es auch in der Wirtschaftskrise besonders wichtig, dem Arbeitsmarkt verbunden zu bleiben - und nicht etwa aus falscher Rücksichtnahme den Rückzug in die Familie anzutreten« warnt Elke Holst.

Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 23/2009 [PDF, 20 Seiten - 652 KB]
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/98931/09-23-3.pdf

   



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