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home / wirtschaftsstudium 04.12.2016

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsinformatik (WI)

     

Absolventen der Wirtschaftsinformatik können kaum bessere Karrierechancen haben. Mit einem Abschluss in einem MINT-Fach finden fast 100 Prozent der ehemaligen Wirtschaftsinformatik-Studierenden einen attraktiven und gut bezahlten Job. Kein Wunder, dass sich der Studiengang seit vielen Jahren unter den Top 10 aller Studiengänge befindet – zumindest beim männlichen Geschlecht. Während im Wintersemester 2012/2013 rund 80,5 Prozent Männer Wirtschaftsinformatik (WI) studierten, lag der Frauenanteil bei nur 19,1 Prozent. Frauen sind in der IT gesucht und sollten den Einstieg wagen. Der interdisziplinäre Studiengang Wirtschaftsinformatik ist ideal, um zukünftig erfolgreich in der Männerdomäne als IT-Spezialistin durchzustarten.

Wirtschaftsinformatik Studium Wirtschaftswissenschaften
 
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Wirtschaftsinformatik als wissenschaftliche Lehre
Die Wirtschaftsinformatik wird den Realwissenschaften zugeordnet, weil sie Phänomene der Wirklichkeit untersucht. Als Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften beschäftigt sie sich mit dem Aufbau und der Funktion von computergestützten Informationssystemen in der Wirtschaft, in der Verwaltung und im privaten Umfeld. Durch den Einsatz von rechnerunterstützten Informationssystemen und Kommunikationssystemen wird versucht, Lösungsansätze für wirtschaftliche Probleme zu identifizieren. Als Bestandteil der Formalwissenschaften bedient sich die Wirtschaftsinformatik formaler Beschreibungsverfahren und Theorien für die Entwicklung und Anwendung ökonomischer Lösungsansätze.

Teildisziplinen der Wirtschaftsinformatik sind:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Informatik
  • Statistik
  • Mathematik
  • Business-Intelligence
  • Informations- und Kommunikationssysteme
  • Internetökonomie
  • Rechtswissenschaft
  • Ingenieurwissenschaft

Als interdisziplinäres Fach zwischen Betriebswirtschaftslehre, Mathematik und Informatik geht es in der Wirtschaftsinformatik darum, die Erfüllung betrieblicher Aufgaben zu unterstützen, indem Informationsbedürfnisse in Wirtschaft und Verwaltung gedeckt werden. Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen fungieren als Mittler zwischen Management und Internen Kontrollsystem (IKS), um die Zusammenarbeit im Team zu ermöglichen. Dabei kommt es darauf an, die Sprache der Anwender zu kennen und zu übersetzen, um Lösungswege durch den Einsatz von Informationstechnologien zu entwickeln.

Wirtschaftsinformatiker müssen daher zum einen betriebliche

  • Zielhierarchien,
  • Strategien,
  • Organisationsstrukturen,
  • Funktionen
  • und Prozesse

verstehen. Zum anderen müssen sie

  • grundlegende Konzepte,
  • Methoden
  • und Werkzeuge

der Informatik kennen. Sie müssen in der Lage sein, Anwendungssysteme zu erstellen, weiterzuentwickeln und zu bewerten. Dazu sind Kenntnisse verschiedenster Hardwaresysteme und Softwaresysteme erforderlich.

Kreisdiagramm mit den Anteil an Wirtschaftsinformatik Studierende nach Geschlecht

Studienmöglichkeiten der Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftsinformatik studieren ist in Deutschland auf unterschiedlichen Wegen möglich. Die Regel ist ein Vollzeitstudium im Präsenzunterricht. Wirtschaftsinformatik als Duales Studium ermöglicht den Studierenden neben einem Berufsabschluss auch einen Studienabschluss zu erlangen. Weiterhin gibt es das Teilzeit-Studium oder berufsbegleitende Studium. Gegenüber dem dualen Studium in Wirtschaftsinformatik (WI) können Studierende ferner in ihrem erlernten Beruf tätig sein. Das Fernstudium in Wirtschaftsinformatik eignet sich für diejenigen, die weiterhin berufstätig sein und ortsunabhängig in Teilzeit oder Vollzeit studieren möchten.

  • Vollzeitstudium im 1-Fach-Bachelor oder im 2-Fach-Bachelor
  • Teilzeitstudium im 1-Fach-Bachelor oder im 2-Fach-Bachelor
  • Berufsbegleitendes Studium
  • Duales Studium
  • Fernstudium
  • Vollzeitstudium konsekutiv Master oder nicht-konsekutiv Master
  • Teilzeitstudium konsekutiv Master oder nicht-konsekutiv Master
  • Master of Business Administration (MBA)

Besonderheit Diplom Wirtschaftsinformatik (WI) 
An einzelnen Hochschulen, zum Beispiel an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden), wird trotz Einführung des einheitlichen Bachelor- und Mastersystems weiterhin der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik angeboten. Der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik beruht, wie auch vor dem Bologna-Prozess, auf dem Prinzip von Grundstudium und Hauptstudium, in dem Leistungspunkte (ECTS) erzielt werden müssen. Das Diplomstudium in Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule HTW Dresden wird im Vollzeitstudium nach acht Semestern abgeschlossen. Die Absolventen und Absolventinnen dürfen sich Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) beziehungsweise Diplom-Wirtschaftsinformatikerin (FH) nennen.

Die richtige Hochschulwahl für ein Wirtschaftsinformatik-Studium
In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, ein Wirtschaftsinformatik-Studium aufzunehmen. Ein Mix aus verschiedenen Hochschulformen räumt jedem die Chance ein, den passenden Studiengang zu finden. An Universitäten, Fachhochschulen, Private Hochschulen und Berufsakademien unterscheiden sich Bachelor-Studiengänge und Master-Studiengänge wesentlich. Einheitlich ist die Anerkennung der Bachelorabschlüsse und Masterabschlüsse. Mit der Einführung des Punktesystems "European Credit Transfer System" (ECTS) durch die Bologna-Reform wurden alle Bachelorabschlüsse oder Masterabschlüsse angeglichen. Das Studium der Wirtschaftsinformatik unterscheidet sich an den verschiedenen Hochschulen in der Art und Weise, wie studiert wird. Einen hohen Praxisbezug ermöglichen Fachhochschulen, während an Universitäten die wissenschaftliche Theoriebildung Vorrang hat. An privaten Hochschulen kommen Studierende schneller mit branchenbezogenen Wirtschaftsunternehmen in Kontakt. Die Berufsakademie verknüpft im dualen Studium die Berufsausbildung mit dem Studium. Welche Hochschulform am geeignetsten ist, sollte auch unter Berücksichtigung des Promotionsrechts entschieden werden. Das Promotionsrecht obliegt den Universitäten, ein sogenanntes kooperatives Promotionsrecht gibt es an einigen Fachhochschulen.



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