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| Unternehmensranking: Top 250 der Konsumgüterindustrie 2006 |
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Deloitte-Ranking zur Konsumgüterindustrie: Puma und Adidas zählen zu den weltweit am schnellsten wachsenden Unternehmen. |

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Unternehmensranking: Top 250 der Konsumgüterindustrie 2006 Die
US-amerikanische Altria Group war im Geschäftsjahr 2006 das weltweit
umsatzstärkste Unternehmen im Segment der Verbrauchsgüter. An vierter
Stelle der in »Global Powers of Products« ermittelten Top-250-Unternehmen
konnte sich Nestlè als größtes europäisches Unternehmen positionieren.
Auch zahlreiche deutsche Unternehmen finden sich in der Hitliste wie z.B.
Henkel, adidas, Bosch, Siemens Hausgeräte (BSH), Miele sowie Puma. Die
deutschen Unternehmen konnten dabei ein gesundes Wachstum vorweisen und
sich in ihren jeweiligen Sektoren sehr respektabel positionieren. So ist
adidas die Nummer drei bei Fashion Goods und BSH findet sich an vierter,
Miele an siebter Stelle bei den Hausgeräteherstellern. Sowohl adidas als
auch Puma gehören überdies zu den weltweit am schnellsten wachsenden
Unternehmen - adidas belegt den zweiten, Puma den neunten Platz.
TOP
20 Unternehmen der Konsumgüterindustrie 2006, weltweit

TOP
10 Unternehmen der Konsumgüterindustrie 2006, Deutschland
1.
Platz 38 Henkel KGaA 2. Platz 53 adidas AG 3.
Platz 62 Tchibo Holding AG 4. Platz 67 BSH Bosch und Siemens
Hausgerate GmbH 5. Platz 81 Dr August Oetker KG 6.
Platz 99 Beiersdorf AG 7. Platz 164 Miele & Cie. KG 8.
Platz 167 B & C Tönnies Holding GmbH und Company KG 9. Platz
203 Puma AG Rudolf Dassler Sport 10. Platz 240 Nordmilch eG
Top
10 Unternehmen der Konsumgüterindustrie 2006, Europa
1.
Platz 4 Nestle SA, Switzerland 2. Platz 10 Nokia
Corporation, Finland 3. Platz 11 Unilever Group, UK 4.
Platz 17 Koninklijke Philips Electronics N.V., Netherlands 5.
Platz 22 Imperial Tobacco Group PLC, UK 6. Platz 24 Michelin
Group, France 7. Platz 26 Christian Dior SA, France 8.
Platz 27 L`Oreal SA, France 9. Platz 31 SABMiller plc, UK 10.
Platz 33 British American Tobacco plc, UK
Top 10
Unternehmen der Konsumgüterindustrie 2006, Fastest Growth
1.
Nintendo Co., Ltd, Japan 2. adidas AG, Germany 3. Sony
Ericsson Mobile Communications AB, UK 4. Research In Motion Limited,
Canada 5. SanDisk Corporation, USA 6. Apple Inc., USA 7.
Glen Dimplex, Ireland 8. Coca-Cola West Holdings Company, Limited,
Japan 9. Puma AG Rudolf Dassler Sport, Germany 10. Quiksilver,
Inc., USA
Obwohl die Konsumgüterindustrie mit Problemen wie
Preisdruck, immer kritischeren Verbrauchern, mangelnder
Produktdiversifikation sowie der Konsolidierung im Handel zu kämpfen hat,
konnte sie 2006 weltweit ein erfreuliches Gesamtwachstum erreichen.
»Insbesondere in Argentinien, Kanada und Deutschland, aber auch Indien und
China waren die Zuwächse signifikant. Die insgesamt positive Entwicklung
spiegelt sich auch in der durchschnittlichen Wachstumsrate von 8,4 Prozent
wider. Allerdings mussten 16 Prozent der Top-250-Unternehmen sinkende
Umsätze hinnehmen. Der durchschnittliche Profit lag 2006 mit sechs Prozent
etwas unter der 6,2-Prozentmarke vom Vorjahr«, erklärt Dr. Peter Thormann,
Partner von Deloitte. Generell waren die Profitzuwächse bei US-Firmen
schwächer als bei den Europäern - japanische Firmen konnten trotz
deutlicher Erholungstendenzen keine signifikanten Margen realisieren,
während Deutschland bei der Profitabilität eine Spitzenposition einnimmt.
In
den Top Ten aller Unternehmen, die von der Altria Group (früher Philip
Morris) angeführt wird, finden sich mit Nestlè und Nokia nur zwei
europäische Hersteller. Der bestplatzierte deutsche Produzent ist Henkel
auf Platz 38, gefolgt von adidas auf Platz 53 und Tchibo auf Platz 62.
Doch bei den weltweit bedeutendsten Fashion-Anbietern steht adidas auf
Platz drei, im Segment Einrichtung und Hausgeräte sind sowohl BSH (Platz
vier) als auch Miele (Platz sieben) in den Top Ten vertreten. Im Bereich
Haushaltsprodukte findet sich Henkel auf Platz fünf. Besonders erfreulich
ist die Positionierung bei den am schnellsten wachsenden Unternehmen der
Konsumgüterbranche. Gleich hinter der japanischen Nintendo Ltd. liegt
adidas mit einem Umsatzwachstum von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch Puma konnte sich hier mit 33 Prozent Steigerung unter den ersten Zehn
platzieren.
Das ausgesprochen gute Wachstum der führenden
Unternehmen ist Ergebnis mehrerer Faktoren: Markenartikel wurden vom
Handel bevorzugt, innovative Produkte sorgten für einen nachhaltigen
Erfolg beim Verbraucher, strategische Übernahmen und Partnerschaften
trugen positiv zum Unternehmensergebnis bei und mit der Durchdringung von
Wachstumsmärkten konnten neue Potenziale erschlossen werden. Nicht zuletzt
aber sorgten auch Umstrukturierungen und Kosteneinsparungen sichtlich für
eine verbesserte Profitabilität. Insgesamt wiesen die Unternehmen aus dem
Segment Food, Drink & Tobacco - der größten Gruppe innerhalb der
Konsumgüterindustrie - das schwächste durchschnittliche Wachstum auf,
während die Anbieter von Elektronikprodukten zwar ein gutes Wachstum, aber
nur geringe Margen erreichten. Am stärksten wuchsen Unternehmen aus dem
Freizeitsegment, gefolgt von der Modebranche.
Heute steht die
Konsumgüterindustrie im allgemeinen Preiskrieg vor allem vor der
Herausforderung, Wertschöpfung durch Marken und innovative Produkte zu
erreichen. Erst dadurch gewinnt ein Anbieter im Markt Profil und den
entsprechenden Wert. Den höchsten Markenwert weisen dabei Unternehmen aus
dem Freizeitbereich auf, den niedrigsten diejenigen aus den Möbel-,
Heimwerker- und Reifensegmenten. »Die Zukunft hält jedoch noch weitere
Herausforderungen bereit. Die Konsumgüterindustrie muss nicht nur dem
Preis- und Kostendruck standhalten, sondern auch aktuellen Trends
entsprechen. Darüber hinaus sollten neue Produkte für die aufstrebenden
Märkte entwickelt werden, um auch diese Potenziale nutzen zu können.
Insgesamt ist eine zunehmende Fragmentierung bei den Kunden zu beobachten
- hier müssen die Anbieter entsprechend reagieren. Hinzu kommen Faktoren
wie die Konsolidierung im Groß- und Einzelhandel, das Recruiting
talentierter Nachwuchskräfte sowie die Erschließung neuer Marketingkanäle.
Die wichtigste Aufgabe aber bleibt, mit starken Marken im Wettbewerb
bestehen zu können«, so Dr. Peter Thormann.
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