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Betriebswirt VWA

 Autor   Beitrag  1  |  2  |  3  |  4

   01.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA

Lounge Gast schrieb:
>
> ich hab gehört, dass uni-professoren auch im kindergarten
> manchmal eine stunden "vorlesen".

Sieh mal an, da sitzt du bestimmt in der ersten Reihe und bist Stammzuhörer. Sollte vom Niveau her ja machbar sein... ;-)

> außerdem kannst du noch soviel sagen, dass es nach 10 stunden
> arbeit hart ist zu vwa zu gehen. die arbeit hat ja nicht mit
> der weiterbildung zutun. d.h. deine ausbildungszeit an der
> vwa wird nicht um die arbeitszeit erweitert.

Du verstehst da was falsch. Das ist keine AUSBILDUNGSzeit, sondern ein AbendSTUDIUM. Ich denke der Unterschied zwischen STUDIUM und AUSBILDUNG sollte dir als Student doch klar sein und was Arbeit ist, vielleicht ja auch. Ansonsten mal googeln. Natürlich hat das was mit der Arbeitszeit zu tun. Ich kann hervorragend meine Kenntnisse von der Arbeit in mein Abendstudium einbringen und umgekehrt.
Und liebe Theoretiker, bitte bedenkt. Theorie und Praxis sind immer noch zwei paar Schuhe...

> die realität ist, dass jemand mit vwa-abschluss es in vielen
> konzernen weltweit nicht mehr zu viel bringen wird (mal als
> beispiel). dein akademischer grad muss nicht unbedingt besser
> abschneiden, jedoch ist es wahrscheinlicher für personen mit
> akad. grad es zu schaffen und demnach hat man nunmal die
> besseren zukunftschancen.
> dieser akademikerhass hier kotzt mich einfach nur an... purer
> neid! streng dich selbst mal an, bevor...

Neid habe ich ganz bestimmt nicht und schon garnicht auf Leute, die vernab jeglicher Realität sind, so wie du! Woher willst du wissen, wie die Arbeitswelt tickt, wenn du noch nie gearbeitet hast? Just strange...
Und woher willst du wissen, dass es ein VWA'ler in den Großkonzernen zu nichts bringen wird? Bringt man euch so etwas etwa in den Vorlesungen bei? Wenn du schon Beispiele bringen willst, dann bitte Richtige. Ich kann auch nicht jemanden ein Gedicht als Beispiel vorlegen, wenn er ein Beispiel haben möchte, wie etwas zu programmieren geht. Also irgendwie sind das hier ziemlich merkwürdige Milchmädchenrechnungen...


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   01.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
> Abgesehen von vielen populären Unwahrheiten, die gerne von
> Praktikern vorgebracht werden, ist positiv anzuerkennen, dass
> du dich selbst nicht als Akademiker siehst.

Das stimmt! Selbst die Tatsache, dass ich danach noch ein Jahr den Bachelor machen werde, bringt mich zur Auffassung, dass ich trotzdem ein normaler und klardenkender Mensch bleiben werde, wovon du dich ja ausschließt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich finde es immer wieder interessant, wie VWAler den Akademikern vorwerfen, dass sie arrogant seien und sich etwas auf ihren Abschluss einbilden würden. Ich habe bei vielen VWAlern aber viel mehr den Eindruck, dass sie selber arrogant sind und ihren eigenen Abschluss als das einzig Wahre darstellen.

Meiner Meinung nach ist VWA kein Studium, sondern "nur" eine Fortbildung, die vom eigenen Unternehmen honoriert wird. Aber... möchte man mal das Unternehmen wechseln, dann wird es schwer mit einer VWA-Ausbildung.

Bei einer BIG4 ist mir zumindest noch keiner mit VWA unter die Augen gekommen....

Diejenigen VWAler, die ich kenne, sind kleine Sachbearbeiter in ihrem Unternehmen, die sich auf der Arbeit unterfordert fühlen und deswegen "irgendetwas" in ihrer Freizeit machen, um von ihrer langweiligen Sachbearbeiterstelle evt. mal wegzuwechseln. Das sind aber keine Karrieretypen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
absolut korrekt.
man muss zwar sagen, dass sich die Jobs nicht nur auf Sachbearbeiterebene bewegen sondern auch tatsächlich Projektleiterjobs etc. drin sind, aber eben fast ausschließlich im gleichen Unternehmen.
Ein VWA-Abschluss ist ja auch gar nicht darauf ausgelegt, die breite Einsatzfähigkeit über die Unternehmensgrenzen hinweg zu fördern. Dessen sollte man sich bewusst sein.
Klar ist es verständlich, dass auch ein VWA'ler versucht, seinen Abschluss zu pushen. Genau so wie es FH'ler und auch Uni-Studenten tun. Ich z.B. habe an einer passablen aber nicht hochkarätigen staatlichen Uni studiert, bin aber realistisch genug, um den Ausbildungsstand von Studenten der Top-Unis anzuerkennen.
Ein solches Gefälle zieht sich nun einmal durch alle Bildungswege hindurch und irgendwo ziemlich am Anfang der Nahrungskette, hinter einer klassischen Ausbildung und vor einem akademischen Studium befindet sich eben nun einmal der VWA-Abschluss.

Im Übrigen sind Aussagen nach dem Motto Uni-Studenten=Theoriemonster=weltfremd sehr selbstentlarvend, da doch die VWA-Fortbildung gerade den Versuch darstellt, sich durch theoretischen Input von Kollegen mit reiner Ausbildung abzusetzen...



Lounge Gast schrieb:
>
> Ich finde es immer wieder interessant, wie VWAler den
> Akademikern vorwerfen, dass sie arrogant seien und sich etwas
> auf ihren Abschluss einbilden würden. Ich habe bei vielen
> VWAlern aber viel mehr den Eindruck, dass sie selber arrogant
> sind und ihren eigenen Abschluss als das einzig Wahre
> darstellen.
>
> Meiner Meinung nach ist VWA kein Studium, sondern "nur" eine
> Fortbildung, die vom eigenen Unternehmen honoriert wird.
> Aber... möchte man mal das Unternehmen wechseln, dann wird es
> schwer mit einer VWA-Ausbildung.
>
> Bei einer BIG4 ist mir zumindest noch keiner mit VWA unter
> die Augen gekommen....
>
> Diejenigen VWAler, die ich kenne, sind kleine Sachbearbeiter
> in ihrem Unternehmen, die sich auf der Arbeit unterfordert
> fühlen und deswegen "irgendetwas" in ihrer Freizeit machen,
> um von ihrer langweiligen Sachbearbeiterstelle evt. mal
> wegzuwechseln. Das sind aber keine Karrieretypen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo checker,

danke für die Wünsche. Wenn ich hier nach ein paar Tagen wieder lese, was geschrieben wurde, hat sich nichts geändert.... Natürlich hast Du recht; Der VWA-Abschluss ist nicht gleich dem einer FH/Uni. Ebenso unterscheiden sich FH und Uni. Ich denke, auch darüber kann man gut streiten oder besser diskutieren - habe zumindestens hier einen ähnlichen Thread gefunden.

Es sind eben alles unterschiedliche Wege. Die Berufsakademie kann auch noch genannt werden. Jeder kann/sollte den Weg gehen, der zu ihm passt. Und wenn es manchmal ein kleiner Umweg ist. Die Lebenssituationen sind unterschiedlich.

Klar, ich habe mit der VWA gute Erfahrungen gemacht. Und würde den Weg wíeder so gehen. Und letzendlich bin ich jetzt da, wo ich erst einmal hinwollte (bin nur schwer am Überlegen, ob ich wirklich den Master noch machen sollte - er reizt mich doch sehr...). Aber es gibt so viele berufsbegleitende Studiengänge, dass man den VWA-Studenten nun nicht in den Himmel heben sollte, weil er berufsbegleitend studiert hat. Und ich kann das sagen, weil ich selbst ein VWA-Absolvent bin ;-). Das machen andere auch, ich meine berufsbegleitend studieren. Stolz sein, auf das was man erreicht hat, kann jeder. Egal, ob Uni, FH, VWa, BA etc.

Und um beruflich erfolgreich zu sein, dazu ist noch etwas mehr nötig, als ein Abschluss - von wem auch immer. Da kommt es auf jeden selbst an. Der Abschluss ist nur ein Schritt - in die hoffentlich richtige Richtung.

In diesem Sinne - ich hoffe, Ihr zerpflückt mir nicht alles ;-)


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Man muss schon bei den Tatsachen bleiben. VWA'ler wollen sich von einer betrieblichen Ausbildung abheben und auf keinen Fall gleichsetzt werden, eine Abgrenzung zu Uniabsolventen wollen sie aber nicht hinnehmen. Ich sage ja: Schuster bleib bei deinen Leisten.

Zum Thema Uniprofs an der Abendschule: genau das unterscheidet z.B. ein VWA'ler von einem Uniabsolventen: Uniabsolventen sind sich darueber im Klaren, dass der Prof ne Menge weiss und weiter geben kann und wissen aber auch, dass sie in den Vorlesungen immer nur einen Ausschnitt zu einem Thema zu hoeren bekommen und der Prof den Inhalt beliebig anpassen kann. Dass der Prof das Uniniveau auf VWA'ler uebertraegt glaubt doch hier keiner ernsthaft? Ich hatte in der Schule eine Lehrerin, die hatte in ihrem Fach promoviert.....

Ach uebrigens: ich arbeite schon mehrere Jahre. Den Praxisrueckstand habe ich also schon laengst aufgeholt und nun Sonne ich mich in dem, was mir mein Studium sonst noch so gebracht hat: anders Denken, weiter denken, differenzierter denken etc.


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   07.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt Hwk
Also Sorry, aber eure diskussion ist sowas von müßig und unsinnig....
Sofort übernommene studenten bleiben studenten, sie sind weltfremd und können sich aufgrund der fehlenden Lebenserfahrung des kleinen Mannes niemals vernünftig in eine Person der kleinen lieger reinversetzen und sind damit für mich schon als Führungsperson total ungeeignet, da ihre Entscheidungspolitik meist auf reiner theoretischer Analyse denn praktischem und oft brutalem Erfahrungsschatz und Denken basiert. Es ist okay wenn ihr die VWA´ler als auch IHK´ler niederredet, Sie sind ja auch die immer öfter an eurem Arbeitsmarkt sägen. Zur Hölle mit eurer Arroganz, ich bin gegen die 2 Klassen Gesellschaft, und daher darf es nicht sein das ein Mensch , der in der Schule weniger aufgepasst hat , z.B. weil er familiere Probleme hatte, nicht die Möglichkeit bekommt, in der gleichen Geschwindigkeit wie ein Abiturient die gleiche Qualifikation zu erhalten, die ebenso anerkannt wird wie die des Abiturienten. Es kann nicht sein das arroganz gegen harte Arbeit als anerkennungsmerkmal gewinnt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Natürlich darf das sein! Jemand der eine geringere Qualifikation aufweist als jemand anderes, weist nunmal eine geringere Qualifikation auf. Die Gründe, die dahinter stecken sind egal. Das Einzelschicksal mag hart und unfair sein, kann aber nicht der Grund dafür werden, eine niedrigere Qualifikation mit einer höheren gleich zu stellen. Dabei ist es egal ob man faul oder familiäre Probleme hatte. Ein VWA Abschluss ist nunmal kein Abschluss einer FH oder Uni sonst wäre die VWA eine FH oder Uni. Aus diesem Grund hat der Absolvent nicht die selben Qualifikationen. Das hat auch nichts mit nieder reden zu tun. Es ist nunmal so. Der VWA Abschluss ist ungleich Bachelor/Master/Diplom einer Hochschule.

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt Hwk
wo soll denn die Diskussion jetzt hingehen?
Dies hier ist ein Wiwi-Forum.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also Sorry, aber eure diskussion ist sowas von müßig und
> unsinnig....
> Sofort übernommene studenten bleiben studenten, sie sind
> weltfremd und können sich aufgrund der fehlenden
> Lebenserfahrung des kleinen Mannes niemals vernünftig in eine
> Person der kleinen lieger reinversetzen und sind damit für
> mich schon als Führungsperson total ungeeignet, da ihre
> Entscheidungspolitik meist auf reiner theoretischer Analyse
> denn praktischem und oft brutalem Erfahrungsschatz und Denken
> basiert. Es ist okay wenn ihr die VWA´ler als auch IHK´ler
> niederredet, Sie sind ja auch die immer öfter an eurem
> Arbeitsmarkt sägen. Zur Hölle mit eurer Arroganz, ich bin
> gegen die 2 Klassen Gesellschaft, und daher darf es nicht
> sein das ein Mensch , der in der Schule weniger aufgepasst
> hat , z.B. weil er familiere Probleme hatte, nicht die
> Möglichkeit bekommt, in der gleichen Geschwindigkeit wie ein
> Abiturient die gleiche Qualifikation zu erhalten, die ebenso
> anerkannt wird wie die des Abiturienten. Es kann nicht sein
> das arroganz gegen harte Arbeit als anerkennungsmerkmal
> gewinnt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was die Anerkennungsverältnisse betrifft, so "gewinnen" hier rein formale Kriterien. Nicht mehr und nicht weniger. Das muss man nüchtern betrachten.

[auf diesen Beitrag antworten]

   19.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nun ich stimme dem Gast der meint das die Uni die höhere Qualifikation ist zu, bedeutet aber noch lange nicht das seine Wertigkeit höher ist. Was hab ich von einer Person die gelernt hat und gelernt hat, keinen Ausbildungsabschluss hat und dann erstmal lernen muss zu arbeiten? Ich hab hier ein Dipl. Kaufmännische die als Junior Controllerin fungiert, der man erstmal beibringen muss wie man organisiert arbeitet und wofür man arbeitet. versteht mich nicht falsch, sie hat Super Noten, 1-2 im durchschnitt. Hammer, da wäre ich stolz drauf. Sie erreicht nichtmal die Leistungen unseres kaufmännischen Assistenten (industriekaufmann), der hat in der selben Zeit wesentlich mehr gelernt und alle internen Prozesse verstanden. Man muss sich jetzt aber mal vor Augen halten, das die Dipl. Kauffrau wesentlich intensiver eingearbeitet wird um mehr zu können und auch erheblich mehr verdient... Ehrlich ich verstehe solche Entscheidungen nicht. Da wäre mir der Industriekaufmann plus qualifizierten Fachwirtlehrgang lieber, der hat die theorie zwar nicht so gut drauf, aber er kann es ohne Probleme lernen, denn er kann arbeiten. Und genauso sehe ich den VWA Betriebswirt gegenüber dem Uni/Dipl. . Der VWA hat die nötige Erfahrung, ohne Erfahrung ist die beste Qualifizierung nichts wert.
Von daher ja die VWA Qualifikation auf dem Papier ist der UNI/FH nicht ebenbürtig, das ganze Konstrukt was dahinter steckt aber überlegen.
Zu den Gründen: wenn du als Personaler zu sehr nach Qualifikationen einstellst, hast du nachher einen menschen eingestellt, der gerne an selbstüberschätzung leidet, und mit ihm leidet dann der Betrieb.
Ich kenne mittlerweile beide Typen Uni/Dipl./VWA/IHK... die Einstellung der Leute ist der entscheidende Unterschied, die einen meinen sie haben schon viel oder alles gelernt, die anderen haben lernen zu ihrem Hobby gemacht. Wer ist nun besser? Wer ist sich nicht zu schade, weiter zu machen?

Lounge Gast schrieb:
>
> Natürlich darf das sein! Jemand der eine geringere
> Qualifikation aufweist als jemand anderes, weist nunmal eine
> geringere Qualifikation auf. Die Gründe, die dahinter stecken
> sind egal. Das Einzelschicksal mag hart und unfair sein, kann
> aber nicht der Grund dafür werden, eine niedrigere
> Qualifikation mit einer höheren gleich zu stellen. Dabei ist
> es egal ob man faul oder familiäre Probleme hatte. Ein VWA
> Abschluss ist nunmal kein Abschluss einer FH oder Uni sonst
> wäre die VWA eine FH oder Uni. Aus diesem Grund hat der
> Absolvent nicht die selben Qualifikationen. Das hat auch
> nichts mit nieder reden zu tun. Es ist nunmal so. Der VWA
> Abschluss ist ungleich Bachelor/Master/Diplom einer Hochschule.


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die Wertigkeit des VWA Betriebswirt ist nunmal wesentlich höher als die des Bachlors, die Qualifikation des Bachlors ist höher als die des VWA´lers. Ich sehe auch beide in einer unterschiedlichen sparte, der Vwa´ler oder auch der IHK ´ler arbeitet ja bereits lange, weiß wie der hase läuft, kann sich in Unternehmen bewegen und perfekt darin wirtschaften. Bei aller liebe , das kann der Uni Student nicht, er kennt nur Uni, und das ist einfach zuwenig. Der VWA´ler benötigt eine sehr geringe Anlaufzeit egal welches Unternehmen, der Vollzeit-Student muss sich im Berufsleben erstmal zurechtfinden egal in welchem Berieb, kann dann aber wohlmöglich betriebsbedingte Fehlerquellen besser erkennen als der Vwa´ler, da er mehr hinterfragen kann aufgrund seines höheren theoretischem wissen.
Nun ja wenn ihr mich fragt wenn ich lieber auf dem Mond habe, entweder den Astronauten der schonmal im Weltall war oder den spezialisierten Mondfahrer, der noch nie im Weltraum war, wen nehme ich dann wohl.... richtig den Astronauten. Das ist dann nämlich der VWA ´ler.
Übrigens, Conzerne verheizen gerne Studenten, da würde ich mich jetzt mal überhaupt nicht bewerben, lieber in den Mittelstand, da gibts noch Karriere und man kann seinen Arbeitsplatz und seine Arbeit größtenteils selbst gestalten. Geld ist wahrlich nicht alles.


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
so jetzt erst einmal 85 Euro ins Phrasenschwein


Lounge Gast schrieb:
>
> Die Wertigkeit des VWA Betriebswirt ist nunmal wesentlich
> höher als die des Bachlors, die Qualifikation des Bachlors
> ist höher als die des VWA´lers. Ich sehe auch beide in einer
> unterschiedlichen sparte, der Vwa´ler oder auch der IHK ´ler
> arbeitet ja bereits lange, weiß wie der hase läuft, kann sich
> in Unternehmen bewegen und perfekt darin wirtschaften. Bei
> aller liebe , das kann der Uni Student nicht, er kennt nur
> Uni, und das ist einfach zuwenig. Der VWA´ler benötigt eine
> sehr geringe Anlaufzeit egal welches Unternehmen, der
> Vollzeit-Student muss sich im Berufsleben erstmal
> zurechtfinden egal in welchem Berieb, kann dann aber
> wohlmöglich betriebsbedingte Fehlerquellen besser erkennen
> als der Vwa´ler, da er mehr hinterfragen kann aufgrund seines
> höheren theoretischem wissen.
> Nun ja wenn ihr mich fragt wenn ich lieber auf dem Mond habe,
> entweder den Astronauten der schonmal im Weltall war oder den
> spezialisierten Mondfahrer, der noch nie im Weltraum war, wen
> nehme ich dann wohl.... richtig den Astronauten. Das ist
> dann nämlich der VWA ´ler.
> Übrigens, Conzerne verheizen gerne Studenten, da würde ich
> mich jetzt mal überhaupt nicht bewerben, lieber in den
> Mittelstand, da gibts noch Karriere und man kann seinen
> Arbeitsplatz und seine Arbeit größtenteils selbst gestalten.
> Geld ist wahrlich nicht alles.


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
lol. Genau das ist doch wieder der Punkt: Unternehmen wollen leute mit x jahren erfahrung und wollen die leute am besten gar nicht einarbeiten muessen. was meinst du wo der vwa'ler seine erfahrung her hat? irgendwann hat auch mal fuer den jemand den depp gemacht, in ihn investiert und ihn eingearbeitet. ihr koennt ja dann nochmal vergleichen, wenn eure junior controllerin eingearbeitet ist, wer euch mehr bringt etc. du hast hier birnen mit aepfel verglichen. du hast naemlich jemanden ohne praxiserfahrung mit jemandem mit praxiserfahrung verglichen. das ist als wuerde ich testen ob ein viertklaessler besser schreiben kann als ein erstklaessler. natuerlich kann er! vergleicht eure junior controllerin mit 5 jahren berufserfahrung mit einem vwl'ler mit 5 jahren berufserfahrung und dann wissen wir alle mehr. ob fuer eine stelle ein uni-absolvent unbedingt noetig ist, ist dann wieder ne andere frage.

Lounge Gast schrieb:
>
> so jetzt erst einmal 85 Euro ins Phrasenschwein
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die Wertigkeit des VWA Betriebswirt ist nunmal wesentlich
> > höher als die des Bachlors, die Qualifikation des Bachlors
> > ist höher als die des VWA´lers. Ich sehe auch beide in einer
> > unterschiedlichen sparte, der Vwa´ler oder auch der IHK
> ´ler
> > arbeitet ja bereits lange, weiß wie der hase läuft, kann
> sich
> > in Unternehmen bewegen und perfekt darin wirtschaften. Bei
> > aller liebe , das kann der Uni Student nicht, er kennt nur
> > Uni, und das ist einfach zuwenig. Der VWA´ler benötigt eine
> > sehr geringe Anlaufzeit egal welches Unternehmen, der
> > Vollzeit-Student muss sich im Berufsleben erstmal
> > zurechtfinden egal in welchem Berieb, kann dann aber
> > wohlmöglich betriebsbedingte Fehlerquellen besser erkennen
> > als der Vwa´ler, da er mehr hinterfragen kann aufgrund
> seines
> > höheren theoretischem wissen.
> > Nun ja wenn ihr mich fragt wenn ich lieber auf dem Mond
> habe,
> > entweder den Astronauten der schonmal im Weltall war oder
> den
> > spezialisierten Mondfahrer, der noch nie im Weltraum war,
> wen
> > nehme ich dann wohl.... richtig den Astronauten. Das ist
> > dann nämlich der VWA ´ler.
> > Übrigens, Conzerne verheizen gerne Studenten, da würde ich
> > mich jetzt mal überhaupt nicht bewerben, lieber in den
> > Mittelstand, da gibts noch Karriere und man kann seinen
> > Arbeitsplatz und seine Arbeit größtenteils selbst gestalten.
> > Geld ist wahrlich nicht alles.


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@ letzten Gast
das Argument verstehe ich, aber der Student kostet ja auch ohne Berufspraxis mehr als der Ausgebildete, schon während der Einarbeitung. Die meisten Studenten geben sich ja nicht mit einem Hungerhacken gehalt von 2000 € zufrieden. Da sind Startgehälter von 3500+ ja keine Seltenheit. Meines wisses ist selbst der teure auszubildende nicht so teuer, und der kann sich dann weiterbilden. Und Apfel und Birnen sehe ich hier nicht, der VWA´ler mit Bachlor Abschluss hat das gleiche theoretische Wissen, sonst hätte er nicht den gleichen Abschluss erlangen können wie der Vollzeitstudierende, dem dann allerdings Berufspraxis fehlt. Ein Apfel der dann aber auch schmeckt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
sinnloser kommentar... praxis ist wie gesagt nicht zu ersetzen.... eine gute Ausbildung + guter Weiterbildung + gezielte Lehrgänge bringen doch X mal mehr als ein teuerer studierter den du einarbeitest, der nur theorie kennt und der die gleichen Lehrgänge machen muss, um die spezielen firmeninternen gegebenheiten nachzuvollziehen. Alles Quatsch, hab langsam echt das Gefühl hier wird der Vwa ler von den Studenten kaputt geredet. Man, seht doch mal das man als VWA ler eventuell nich nur in einem Unternehmen war, und die erfahrungen von sehr vielen Betrieben mitbringt, das schützt vor Betriebsblindheit und bringt frischen wind. Ein student kann doch nur seine theorie und eventuell die aktualität seines abschlusses in wagschale werfen, das kann der vwa´ler allemal. Besser ist nur ein student mit gleichzeitiger Ausbildung, der hat beides, firmeninterne Praxis, und ein fundiertes Wissen. Aber nur Studium, naja... auf solche Leute sollte man nicht setzen. Ausbildung + Weiterbildung oder Studium + Ausbildung, das ist das sinnvollste überhaupt.

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"[...] VWA´ler mit Bachlor Abschluss hat das gleiche theoretische Wissen, sonst hätte er nicht den gleichen Abschluss erlangen können wie der Vollzeitstudierende [...]"

danke! ernsthaft danke! nicht für duiesen bullshit an sich, sondern dafür das ich vor Lachen am Boden lag


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich will die Diskussion jetzt gar nicht weiter vertiefen. Was mich hier stört ist diese schwarz/weiß Denken mit der Aussage das Uniabsolventen reine Theoretiker und VWA's wissenschaftlich schlecht ausgebildet sind.

Ich als Hochschulabsolvent und Berufseinsteiger muss wirklich zugeben, dass ich vor meiner Werkstudentenzeit (insgesamt 2 Jahre) von der praktischen Arbeit keine Ahnung hatte.

Wenn ein Uniabsolvent praktische Erfahrung durch z.B. eine längere Werkstudentenzeit (exklusive 3 monatiges Praktikum) erwirbt bzw. vorzeigen kann, sieht die Geschichte mit dem "reinen theoretischen" Uniabsolventen zum Berufseinstieg schon ganz anders aus. Zumindest, wenn der Job für den Einstieg auch in dem Bereich liegt in dem die Werkstudententätigkeit ausgeübt wurde.

Zu den VWA's: Ein Freund hat neben dem Beruf an der VWA studiert. Nach dem VWA-Studium ist er direkt Teamleiter in seiner Abteilung geworden. Also von daher muss die VWA was bringen.

P.S. Leben und leben lassen


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.08.10
  Lounge Gast
Der Abschluss ist egal, ihr seit auch egal
Keine Ahnung versteh die Diskussion nicht:
Studenten haben keine Ahnung von der VWA und VWA´ler selten Ahnung von der Uni. Ihr könnt garnicht diskutieren, dafür fehlt die Grundlage.
Beide Gruppen, die sich hier wehement für das eine oder andere Ausspechen und das andere kleinreden, sind einfach Voll-Idioten. Spassten, propagiert weiter euren Scheiß, damit seit ihr ein weiteres Besipiel für inakzeptance und intoleranz dieser Gesellschaft. Hier sollte einer vom anderen lernen, nicht gegen einander. Geht doch alle sterben.


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Uni abschlüsse sind staatlich anerkannt... Das ich nicht lache. Unser Staat baut nur mist, was hab ich dann von so einem staatlich anerkannten Schulabschluss. Richtig, nix..... . Lobt euch selber weiter, Nazismus ist im Moment wieder in Mode.

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nochmal zum VWA´lern: ein dozent von uns hat nebenbei an VWA studiert und ist jetzt Personalleiter in einem "wirklich" großem Unternehmen. Dafür hat er aber nach der Fachausbildung "Personal" an der VWA erstmal die Personalreferentenstellen in Angriff genommen (nennt sich Ökonom und beinhaltet 4 Semester, wie IHK-Fachwirt), dann den Betriebswirt "Personal" VWA gemacht (beihaltet 2 Semester, wie IHK Betriebswirt allerdings mit größerer Abschlussarbeit), und sich daraufhin mit dem Bachlor-Abschluss nach 2 Semestern auf den Personal-Leiter beworben. Und jetzt sagt mir mal welcher Student soetwas vorweisen kann..... Überlegt euch nur mal was der an Praxis und Theorie hat, wie soll das denn dein Student hinbekommen, geht doch überhaupt nicht. Nun macht er seinen Master als I-Tüpfelchen, mit dem hinweiß "einfach weil ich es machen kann, warum nicht". Das sind gewesen insgesamt: 4Jahre..... in denen er schon mehr als ordentlich verdient hat... da kommt kein Vollzeit-Student ran.

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
toll, personal. das ist ja anspruchslos hoch 10. Ich möchte mal einen VWAler sehen, der einen wirklichen akademischen Job antritt!

Lounge Gast schrieb:
>
> Nochmal zum VWA´lern: ein dozent von uns hat nebenbei an VWA
> studiert und ist jetzt Personalleiter in einem "wirklich"
> großem Unternehmen. Dafür hat er aber nach der Fachausbildung
> "Personal" an der VWA erstmal die Personalreferentenstellen
> in Angriff genommen (nennt sich Ökonom und beinhaltet 4
> Semester, wie IHK-Fachwirt), dann den Betriebswirt "Personal"
> VWA gemacht (beihaltet 2 Semester, wie IHK Betriebswirt
> allerdings mit größerer Abschlussarbeit), und sich daraufhin
> mit dem Bachlor-Abschluss nach 2 Semestern auf den
> Personal-Leiter beworben. Und jetzt sagt mir mal welcher
> Student soetwas vorweisen kann..... Überlegt euch nur mal was
> der an Praxis und Theorie hat, wie soll das denn dein Student
> hinbekommen, geht doch überhaupt nicht. Nun macht er seinen
> Master als I-Tüpfelchen, mit dem hinweiß "einfach weil ich es
> machen kann, warum nicht". Das sind gewesen insgesamt:
> 4Jahre..... in denen er schon mehr als ordentlich verdient
> hat... da kommt kein Vollzeit-Student ran.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
anspruchslos also.... Personal ist Anspruchslos sprach der student aus der ersten reihe, der prof lachte ihn aus.... also ganz ehrlich freund, gib qualifizierte antworten oder lass es. mit solch dummen kommentaren laesst du uns studenten nicht gerade gut aussehen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   25.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
LOL... für den "Personalreferenten" / Personalleiter hätte selbst bei uns im DAX-Unternehmen auch ne kaufmännische Ausbildung gereicht

nicht aber für den Bereich strategische Personalentwicklung, noch nicht einmal in der internen "Akademie" für Mitarbeiterschulungen!

IHK-Ausbildung plus IHK Personalkaufmann (den mancher drittklassige Akademiker dann als Berufung zum Personaldisponenten in der Zeitarbeitsfirma sieht oder fürs Arbeitsamt macht) ist für "personalreferent auch beliebt, hauptsache bewiesen, zwei Jahre, er hat mal mit menschen zu tun gehabt...


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Naja, bei den BWL Spezialisierungen gibt es anspruchsvolle und weniger anspruchsvolle. Ich kann aus eigener Erfahrung bestaetigen, dass Personal weniger anspruchsvoll ist. Zu den anspruchsvolleren gehoeren zB Steuerlehre. Ich bin ueberzeugt, dass ein VWA'ler anders denkt als ein Master, aber nicht ueberall, wo ein Master oder Diplom sitzt braucht es das auch. Das sage ich aber auch nur, weil ich zum Glueck einen Job habe, wo niemals jemand mit betrieblicher Ausbildung oder so sitzen wird (Consulting).

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
also ich habe tatsächlich den ganzen text durchgelesen...
es juckte mir schon die ganze zeit in den fingern meinen kommentar anbringen zu können...

ich sage es vorweg...

ich habe 2 abgeschlossene berufsausbildungen
eine technische und eine kaufmännische...

nach der kaufmännischen habe ich 2,5 jahre gearbeitet und einen aufstieg mit vorgegebenem karriereweg mitgemacht im vertrieb mitgemacht...

gleichzeitig habe ich mich von unserer personalabteilung ( weil selber nur so ein lachhaftes weiterbildungs - "studium" gemacht ) zu einem völlig hirnrissigen bankfachwirt an der frankfurt school überreden lassen der auch nebenberuflich stattfand und wie der ökonom der vwa zählt...

mittlerweile hatte ich gespräche mit ernsthaften personalern die mich fast auslachten als ich meinen fachwirt und meine zielabteilung nannte gesprochen... seitdem arbeite ich nur noch 1x die woche und studiere an einer hochschule vwl...

was ich eigentlich sagen will... NIE IM LEBEN ist so eine weiterbildung auch nur im ansatz auf hochschulniveau eher auf berufsschulniveau aufbauend... und auch das hier alle von doppelbelastung reden stimmt nicht, nur weil man einmal die woche und samstags 4 - 5 std vorlesung hat... wie gesagt ich weiss wovon ich rede...

stellt euch vor ich arbeite auch 10 - 15 std die woche plus 30 semesterwochenstunden und lernen ist nicht inbegriffen... und hochschulen haben auch an samstagen vorlesungen... dann aber nur nur bis 13 uhr sondern bis 16 uhr!!!

ich denke ganz einfach das eine fortbildung ( soll man sie nennen wie man will ) eine fortbildung ist und ein hochschulstudium eben ein solches... genauso stehen sie auch in der hierarchisch betrachtet werden...und ich rede nicht von superausnahmen wie rené obermann der auch ohne studium dax-vorstand geworden ist...

und zum thema praxisvorteil... nicht umsonst gibt es trainee-stellen in allen annähernd großen unternehmen für absolventen die vom grundgehalt her schon höher sind als sich viele denken können... die meisten sind damit auch mit 23 - 24 durch... und haben dann jene erfahrungen...

ich will fortbildungen gar nicht schlecht reden im gegenteil... aber mal sollte schon realistisch die tatsachen betrachten...

und jeder der einstellen darf wird bei gleichen voraussetzungen eher einen absolventen nehmen als jemanden mit einer aus- + fortbildung...


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   27.08.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"also ich habe tatsächlich den ganzen text durchgelesen...
es juckte mir schon die ganze zeit in den fingern meinen kommentar anbringen zu können..."

danke, es gibt ja doch noch ehrliche Leute... ;)

Aber meine Herren akademische collegae, dran denken, gemessen am Potential kann selbst eine grenzwertige Zusatzausbildung schon hohe persönliche Leistung und persönlichen Einsatz erfordern.

Es bleibt aber trotzdem ein gwaltiger Unterschied zur akademischen Methodik oder dem verbundwissen der FH

und wer was in den lettzten dreißig Jahren wurde ist auch kein Maß.

schließlich gab es damals zB in Bwl in allen Studiuengängen vielleicht mal 15K Anfänger (über hinzukommende hohe Abbrecherquoten streiten ja andere im Nachbarthread)


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   02.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe die ganzen Kommentare nicht durchgelesen, sondern nur überflogen.
Mir stellt sich allerdings eine Frage:
Wem hat der Betriebswirt (VWA) was gebracht?? Ich frage deshalb, weil ich selber Betriebswirt (VWA) bin und Bilanzbuchhalter /IHK. Ich habe mich mit beiden Titeln beworben. Als ich "nur" Betriebswirt (VWA) war, habe ich nur Absagen bekommen. Mit dem Bilanzbuchhalter/IHK hat es sofort funktioniert.
Das ist meine eigene Erfahrung. Natürlich muss das nicht immer so sein.


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   06.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Eine Spitzendiskussion! Lese ich immer wieder alle paar Monate gerne! Gratulation im voraus zum bald vierten (!) Geburtstag! Was wohl Kai Weber (siehe Anfang) heute so macht????

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   07.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Verstehe nicht: "Es bleibt trotzdem ein gewaltiger Unterschied... zum Verbundwissen der FH..." ist doch eigentlich total verkehrt. Die Dozenten der VWA IHK und FH sind in vielen Städten identisch, sogar die Lehrpläne sehen auf dem Papier identisch aus.

Unsere Dozenten sagen zum Beispiel, das Sie in ihren teilgebieten bei vwa fh und ihk und teilweise sogar der HWK das gleiche vermitteln und identisch vorgehen. Was meine Herren soll denn da dann der Unterschied sein, wenn alle das gleiche prädigen. Mir kommen da nur die verschieden Prüfungen in den Sinn, und mein Gott Prüfungen sind Momentaufnahmen, die Tagesform abhänig sind.

Generell: Um einen Betrieb zu Bewirtschaften bedarf es doch auch in erster Linie ihn zu verstehen. Und da reichen erstmal alle Betriebswirte aus. Es wird doch eh nur unterschiede geben wenn man den Betrieb zu "verändern" versucht, seine Organisations strukturen auseinander nimmt und neu konstelliert, da bedarf es dann auf jedemfall dem wissenschaftlichem Studium und die praxisnäheren Betriebswirte werden da schwerfälliger agieren bzw. es wird ihnen kaum möglich sein. Aber nicht jeder Betriebswirt ist auch Betriebsleiter, RWE benutzt seine Betriebswirte als Sachbearbeiter... na holla.

Und wenn ich mal nicht weiter komme als "schlechter" qualifizierter der den Job eines "höher" qualifizierten macht: Ich Frage einfach...


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   07.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

hier Kai Weber der TS. Mittlerweile habe ich meinen MBA fast in der Tasche, nach VWA und Bachelor. Super das es meinen Threat noch gibt. Anstatt hier weiter zu schwafeln was nun besser oder schlechter ist, habe ich damals einfach gehandelt... die einzig richtige Entscheidung. Also einfach mal machen, Leute !!!

Viel Spaß noch beim weiterdiskutieren :-)

Kai Weber


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   07.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Soso, Du bist also der TS, der Start datiert vom Oktober 06. Bei der VWA bist Du dann im SS2007 gestartet, warst ja im Oktober, also WS noch unentschlossen. Warst dann nach 6 Semestern dort fertig. Dann hast Du Dich für den Avans Bachelor oder was auch immer für noch mal zwei Semester eingeschrieben, dies ja dann ab WS2009....Hmmm der MBA sind noch mal vier Semester. Also 6+2+4 = 12 Semester in dem Zeitraum von vier Jahren - Respekt! Niemals bist Du Kai Weber, bzw. wenn doch kannst Du niemals -egal wo auch immer- den MBA fast in der Tasche haben (Letztes Semester oder was?).

Netter Versuch ;o) aber wenn Du so einen Quatsch postest, dann rechne lieber mal vorher nach - ist dann nicht ganz so peinlich...


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   08.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe den VWA BW in 4 Semestern (Intensivstudium) absolviert. dies bieten einigen Akademien an. Danach Bachelor 2 Semester und nun komme ich ins 3 te Semester beim MBA. Ok, vielleicht war "fast" übertrieben, aber in einem Jahre habe ich den MBA.

Kai Weber


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   08.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

ich habe mal eine grundsätzliche Frage...

Wenn ich nach dem VWA Betriebswirt den BA dranhänge (der wird ja dann wohl an einer kooperierenden HS veranstaltet), dann ist doch der Titel (z.B. Bachelor of Arts) der Gleiche, den ich auch nach 8 Semestern FH erreichen kann, oder?


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   08.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
ich habe mal eine grundsätzliche Frage...

wenn ich nach dem Betriebswirt (VWA) noch 2 Semester dranhänge und an einer kooperierenden FH den z.B. Bachelor of Arts mache, dann ist das doch der gleiche Titel den ich nach 8 Semstern (Regelstudienzeit) an der FH bekomme, oder?


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   08.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"z.B. Bachelor of Arts mache, dann ist das doch der gleiche Titel den ich nach 8 Semstern (Regelstudienzeit) an der FH bekomme, oder?"

NEIN, an der FH kannst du dens elben Titel in 6-7 Semestern haben ;-)


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   09.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bachelor ist Bachelor egal wo gemacht. Von persönlichen Präferenzen der einzelnen Personaler evtl. mal abgesehen.

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   10.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bachelor of Arts ist nicht Bachelor of Science, da gibt es sehrwohl Unterschiede! Aber egal, die Abschlüsse über die ihr sprecht VWA, UNI, FH, FOM, IHK, kann und will sowieso kein Personaler gegenprüfen. Der heilige Gral ist immer Berufserfahrung. Werdet ihr aber auf einen Sozial plan für Betriebsbedingte Kündigungen gesteckt, gewinnt der studierte, da akademisch, wenn alles andere gleich ist, da Quali immer der Joker ist. :-)

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   13.09.10
  Lounge Gast
Betriebswirt VWA IHK HWK SGB UNI DIPL.
Das blöde ist, das wir niemals erfahren werden, wie schwer einem Vollzeitstudenten ein VWA Abschluss fällt. Man kann doch garnichts vergleichen wenn man kein Grundlagen hat.
Meist sind die Fachschulen eben mehr darauf bedacht, das der Studierende die vermittelte Theorie in der praxis sofort umsetzten kann, was durchaus Sinn macht und für die meisten Jobs auch ganz eindeutig ausreicht (z.B. der Betriebswirt des Handwerkes genießt eine extrem praxisbezogene Schulung, die im Handwerk auch vollkommen korrekt ist), nur wenn man eben ganz nach oben will, wird es da schon schwieriger werden.
Da geht kaum etwas am Studium vorbei, oder eben sehr guten Noten der Fachschule die auf hohes Potenzial schließen lassen. Naja aber egal welche Qualifizierung Studium und Fortbildung zahlt sich immer aus, wenn man am Ball bleibt.
Gruss


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   23.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Der VWA Abschluss ist weiterhin ein Muster ohne Wert.

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   27.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich stimme meinem Vorredner aus ganzem Herzen zu! Meine Herren, ich selber habe aufgrund von anderen Interessensschewrpunkten in der Vergangenheit mein Fachabi nicht durchgezogen, und nach einer langjährigen Teilnahme am militärischen Dienst, gehe ich ebenfalls den Weg des berufsbegleitenden Studiums bzw. Weiterbildungen.
Gerade mach ich einen Weiterbildungskurs an der W.A.K. in Köln, der mich zum "Online-Marketing Manager (WAK)" qualifiziert.
Meine Herren, mir ist selber klar, dass ich mir auf diesen Titel nichts einbilden muss. Allerdings erhalte ich eine "Bildung" in einem Bereich, der durch eine Kaderschmiede der Branche ausgebildet wird. Die Wirtschaft, die Ihren Nachwuchs großzieht und Inhalte festlegt, wird diesen Nachwuchs auch ins Haus holen.
Danach mach ich den staatlich geprüften Betriebswirt. Ebenfalls Berufsbegleitend. Sind dann insgesamt 6 Jahre, indem ich zwei-bis dreimal die Woche abends, neben Beruf, familie und Freizeit, was für mich und meinen Lebenslauf mache. Und die ganze Zeit stehe ich in einem Arbeistverhältnis. Ich denke, das macht sich sehr gut im Lebenslauf und ist auch für die persönliche Entwicklung vorteilhaft.
Meine Herren, wie Sie sehen sollten die Praktiker, die andere Wege beschreiten als die Theoretiker, nicht diffamiert und beleidigt werden durch solch unseriöse und fast schon kindlich naive Einstellungen und Meinungen, wie ich sie im hier imVorfeld lesen musste. An den jungen Mann: Geh deinen Weg, es gibt immer welche, die meinen es besser zu wissen.
Alles gute


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   28.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Denke nur weiter das es sich gut in deinem CV macht.....das schadet ja nicht :-)

Online-Marketing-Manager ist ja der Knaller :-)) Was soll´n das sein ???


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   28.09.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Vollkommen richtig.
Gibt Praktiker und Theoretiker.
Beide werden gebraucht.
Wichtig ist es, dass beide nach außen unterscheidbar bleiben.

Alles Gute Kam. ;-)

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich stimme meinem Vorredner aus ganzem Herzen zu! Meine
> Herren, ich selber habe aufgrund von anderen
> Interessensschewrpunkten in der Vergangenheit mein Fachabi
> nicht durchgezogen, und nach einer langjährigen Teilnahme am
> militärischen Dienst, gehe ich ebenfalls den Weg des
> berufsbegleitenden Studiums bzw. Weiterbildungen.
> Gerade mach ich einen Weiterbildungskurs an der W.A.K. in
> Köln, der mich zum "Online-Marketing Manager (WAK)"
> qualifiziert.
> Meine Herren, mir ist selber klar, dass ich mir auf diesen
> Titel nichts einbilden muss. Allerdings erhalte ich eine
> "Bildung" in einem Bereich, der durch eine
> Kaderschmiede der Branche ausgebildet wird. Die Wirtschaft,
> die Ihren Nachwuchs großzieht und Inhalte festlegt, wird
> diesen Nachwuchs auch ins Haus holen.
> Danach mach ich den staatlich geprüften Betriebswirt.
> Ebenfalls Berufsbegleitend. Sind dann insgesamt 6 Jahre,
> indem ich zwei-bis dreimal die Woche abends, neben Beruf,
> familie und Freizeit, was für mich und meinen Lebenslauf
> mache. Und die ganze Zeit stehe ich in einem
> Arbeistverhältnis. Ich denke, das macht sich sehr gut im
> Lebenslauf und ist auch für die persönliche Entwicklung
> vorteilhaft.
> Meine Herren, wie Sie sehen sollten die Praktiker, die andere
> Wege beschreiten als die Theoretiker, nicht diffamiert und
> beleidigt werden durch solch unseriöse und fast schon
> kindlich naive Einstellungen und Meinungen, wie ich sie im
> hier imVorfeld lesen musste. An den jungen Mann: Geh deinen
> Weg, es gibt immer welche, die meinen es besser zu wissen.
> Alles gute


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   03.10.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe jetzt erst den Betriebswirt VWA absolviert.
Man muss abends schon einiges machen um diesen vernünftig abzuschließen. Dies wird auch von Unternehmen (ich habe gerade erst meine Arbeitstelle gewechselt) positiv aufgenommen. Persönlich vom Wissen hat er mir einiges gebracht. Beruflich zum Teil auch.
Aber heute gibt es so viele verschiedene Betriebswirte und man kann sich kaum noch abheben.
Daher werde ich an der VWA Mannheim in Kooperation mit der FH-Südwestfalen noch den Bachelor of Arts machen um einen "richtigen" Titel in der Tasche zu haben.
Er ist preislich verhältnismäßig günstig und dauert als VWA Absolvent nur ein Jahr. Er kann entweder während des VWA Betriebswirt gemacht werden oder im Anschluß.
Und man benötigt keine Hochschulzugangsberechtigung sondern eine Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung.
Einfach mal VWA-Mannheim in Google eingeben.

Ich hoffe, ich konnte helfen.


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   01.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

habe jetzt zwar hier alles nur schnell überflogen und bin etwas verwirrt.

Also ich fange jetzt bei der VWA Koblenz den Betriebswirt VWA an (7 Semester). Ich habe nur einen Realschulabscluss (2. Jahre an Berufsfachschule Wirtschaft = qualifizierte Realschulabsclusss), eine kaufm. Ausbildung und etwas über 2 Jahre Berufserfahrung als Sachbearbeiterin.

Ich würde gerne einen anerkannten Abschluss nach dem Betriebswirt VWA erlangen, könnt ihr mir sagen, wie ich diesen am schnellsten erreiche, welche Anbieter ermöglichen nach einem erfolgreichen Abschluss des Betriebswirts VWA noch einen Titel, wie z.b. Bachelor/ Diplom/ FH zu erlangen?

Danke.


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   12.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo, also ich bin ein Absolvent an der VWA ein VWA-Studium ist so ziemlich das gleiche wie ein Dualstudium nach den 3,5 Jahren kannst du an der Uni im Harz auf jeden Fall noch dein kompletten Abschluss erlangen. Aber ob es sich lohnt ist eine andere Sache, ich habe die Erfahrung gemacht das die Firmen die VWA abgänger eher bevorzugen als Uniabgänger weil die VWA-Absolventen schon bereits Berufserfahrung haben und das man den Stress durchhält spricht auch für sich. Also alles blödsinn wenn jemand sagt VWA ist nicht gut...

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   12.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Träum weiter ...

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   29.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Diese Diskussionen sind unnütz. Ich arbeite als Personalreferentin in einem internationalen Konzern und kann nur sagen, dass die VWA-Abschlüsse einen guten Stellenwert in der Praxis haben. Viele Führungsleute hier sind von dem vermittelten Wissen überzeugt und wissen den Praxisbezug der Bewerber sehr zu schätzen. In der freien Wirtschaft braucht es praxiserfahrene Leute, keine theoretischen Fachidioten, wie es manchmal (nicht immer!) Frischlinge von der Uni sind. Es kommt darauf an, was man mit dem Abschluss machen möchte. Oftmals qualifizieren sich die VWA-ler für weiterführende Aufgaben innerhalb ihrer Unternehmen. Dies wird sehr gern von Arbeitgebern gesehen und oft sogar mitfinanziert. Voraussetzung ist natürlich persönliches Potential. Es ist doch schön, dass es verschiedene Bildungswege gibt. Es gibt so viele Berufstätige, die nach einer Ausbildung und einigen Berufsjahren offensichtliches Potential haben. Warum sollten diese keine Möglichkeit haben, weiter vorwärts zu kommen? Dieser 2. Berufsweg ist doch eine tolle Möglichkeit. Das sie nicht gleichzieht mit einem Universitätsabschluss ist klar, aber sie hat in der Wirtschaft auch ihren Wert, den viele große Unternehmen auch erkennen.

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   29.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Sie haben Recht, die Diskussion ist sinnfrei... warum? normative bias!

Sprechen Sie in leuchtensden Farben als Personalreferentin, ich leite eine Fachabteilung im DAX-Unternehmen und sage, bei den VWAler finde ich genauso häufig unbrauchbare Pappkameraden, wie von der Uni, der FH...

Nur... diese VWAler etc waren es trotz aller Berufserfahrung und pseudoakademischer Ausbildung!!!!

Und: Alle Fhler und Universitätsabsolventen haben bisher deutlich größere, weitreichendere fachliche und persönlichen Entwicklungen und Karrieresprünge gemacht.

PS: errata! die meisten VWAler die sich bei uns bewerben, haben/hatten in ihren eigenen Firmen keine Chance auf den Aufstieg, den man sich mit dem zweiten Bildungsweg erhoffte. Deswegen ja das VWA-Studium, damit man eine alternative Perspektive überhaupt erst bekommt.

Denn: die meisten VWAler, BAler, DHBWler sind nicht von Anfang an Teilnehmer eines gezielten dualen Studiums (nach der Hochschulberechtigung, der FH-reife etc), sondern nachträglich eine Weiterentwicklung.


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   29.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Dann spricht also die Tatsache, dass ein Bewerber nicht sofort nach der Ausbildung den Weg zum Studium gewählt hat, sondern es erst in Erwägung gezogen hat, nachdem ihm nach einigen Jahren auf der Arbeit langweiliig geworden ist, gegen einen Bewerber? Ist ein Bewerber denn automatisch besser, wenn er rein aus Prinzip sofort zum Studieren geht?

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   29.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Dann spricht also die Tatsache, dass ein Bewerber nicht sofort nach der Ausbildung den Weg zum Studium gewählt hat, sondern es erst in Erwägung gezogen hat, nachdem ihm nach einigen Jahren auf der Arbeit langweiliig geworden ist, gegen einen Bewerber? Ist ein Bewerber denn automatisch besser, wenn er rein aus Prinzip sofort zum Studieren geht?"

Falls es zu missverständlich war:

bei den VWAlern habe ich niemals irgendwie festgestellt, weder bei diesen als Bewerber, noch bei solchen als Mitarbeiter, dass diese von irgendeiner Ressource zehren könnten, die es den VWAler ermöglicht, sich von einem frischen Absolventen einer Uni oder FH massiv abzusetzen.

Wenn ein VWAler im eigenen Unternehmen verbleibt, schön und gut, dann hat er den Wissensvorsprung in der internen Organisation, aber wenn er sich dort überhaupt nicht in höhere Sphären schwingen kann, enttäuscht zum nächsten Unternehmen tingelt...???
Dann greift folgendes sehr häufig:

Nach meiner Beobachtung sind zwei Sachen für unsere technische Geschäftsdivision und die Abteilung die ich führe symptomatisch:

1.) egal ob von der VWA oder der FH oder der Uni, es sind immer wieder einige dabei die unweigerlich eine zusätzliche Ausbildung genossen haben ohne die geistige Reife zu haben, diese zu nutzen.

Andere nennen das identische Phänomen meinetwegen auch "akademischer Elfenbeinturm", "Theoretiker", "Fachidioten" oder sonstige Demagogie die benutzt wird, damit 7/8 der Bevölkerung mit sich selbst zufrieden und seelig ist

bei einem 23-25jährigen Uniabsolventen muss ich das von vornherein einrechnen, bis der praxisschock vorbei ist, bis er das Gegenteil beweist.

bei einen seit 5, 8, 12 Jahren im Beruf stehenden Menschen, der sich zusätzlich zur auswendig gelernten Ausbildung abgrenzen möchte mit REIFE, ERFAHRUNG, PROFESSIONALITÄT und die ganzen schön bunten Begriffe, mit denen hier pro VWA genutzt werden, darf dies nicht mehr passieren.

Wenn sich ein solcher Mensch mit all der Lebenserfahrung und dem zweiten Bildungsweg genauso naiv gibt wie ein Student (Kann alles, weiß alles, habe tolle Fachbegriffe gelernt), dann ist Hopfen und Malz verloren.

Solche Leute bekommen ich wie erwähnt, mit eindeutig vergleichbarer Häufigkeit aus dem zweiten Bildungsweg auf den Tisch

So was, Leute mit Illusionen trotz jahrelanger Berufserfahrung benötige ich nicht!
Da nehme ich als Verantwortlicher gleich den youngster, den ich hoffentlich noch "formen" kann.

****
Die zweite Sache ist:

Wir bilden zB Duale Studenten aus, schätzen diese, aber nur ab FH-Level kann man Karrieren machen.
Warum? Nun schreiebn gleich wieder welche von wegen der heute 40, 50 Jährigen Akademiker die BA, VWA studiert haben, aber NEIN, wir haben heute nicht die Not an Fachleuten von 1970.
Wir haben heute nicht mehr so extrem viel Linienpositionen. Niederes und mittleres Management wird von den Fachabteilungen übernommen, es gibt nicht mehr wie vor 20, 30 Jahren große, aufgeblähte Stabsabteilungen oder die Routine nach x-Jahren Fachlaufbahn in eine Führungslaufbahn zu wechseln.

je größer das Unternehmen desto wichtiger der Stallgeruch. Je länger dabei, desto wahrscheinlicher die Beförderung.
Quereinsteiger kommen in Fachlaufbahnen noch rein, aber mit Sicherheit nicht (kaum) mehr in einen Karrierepfad a la 1985, wo so lange restrukturiert wurde bis ohne hin kaum noch eine Führungspitze da war...

geht es darum jemanden schön schnell einzuarbeiten, nehme ich einen mit Berufserfahrung.
Egal ob VWA, FH, UNI !!! Hauptsache er versteht sein Handwerk.

geht es darum Nachwuchs heran zu züchten, Leute aufzubauen, geht daas entweder über von vornherein dazu bestimmte Studiengänge (zB viele Konzerne über die DHBW) oder mit Leuten, die noch nicht so verbrannt sind.

in kurzen Worten:

die Praxis zeigt keinen Unterschied zwischen den Ausbildungen in schlichteren Tätigkeiten, im Berufsalltag.

die Praxis zeigt kürzere "Rüstzeiten" zugunsten der BERUFSERFAHRENEN und noch kürzere für die INTERNEN

die Praxis zeigt, das langfristig der FHler und der Universitätsabsolvent c.p. dem VWAler überlegen.
Mit der Einschränkung, das für Quereinstieg Erfahrung von Vorteil ist, aber eben nicht nur, sondern auch höherwertige Abschlüsse.


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   30.11.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Amen !!!

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   21.12.10
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ok, wird Zeit, mal was zu diesem Thema zu schreiben. Zunächst mal möchte ich, dass dieser Beitrag völlig wertfrei gelesen wird. Er soll nur zu Informationszwecken dienen.

Ich habe mich nach dem Abitur für ne Ausbildung und VWA Studium entschieden, hab relativ schnell gemerkt, dass dies meinen Ansprüchen nicht genügen wird und mich für ein Anschlussstudium entschieden (Bachelor of Business Administration) and der VWA Essen in Kooperation mit der Avans Hoogeschool Hertogenbosch. Mittlerweile habe ich an der ISM in Dortmund meinen Master gemacht (International Management) --> es fehlt noch die MasterThesis, also rein formal bin ich noch nicht fertig, habe 5 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb und Marketing und bin nun gerade in der Bewerbungsphase. Klar kann ich mich nun für ganz andere Stellen bewerben als vorher und die Erfolgsquote bei den Bewerbungen ist deutlich höher.
Natürlich will ich euch nicht mit meiner Lebensgeschichte langweilen. Was ich damit sagen will: Ich hab damals 2004 angefangen und wollte im Autohais Karriere machen, hab gedacht, mit dem VWA Titel stehen mir alle Wege offen. Leider gibt es im Autohaus gar nicht soo viele Möglichkeiten, also hab ich mein Schicksaal in die Hand genommen und kenne nun beide Seiten. Ich habe sowohl berufsbegleitend studiert als auch Vollzeit und ich kann bis heute nicht sagen, was ich schwieriger finde. Akademisch wertvoller was ganz klar das Vollzeitstudium. Vielleicht lag es an de Professoren, vielleicht war ich auch einfach reifer und ambitionierter etc.
Meine Noten jedenfalls waren im Vollzeitstudium signifikant besser, mag wiederum an der Reife liegen oder an der zeit die ich hatte, da ich nebenbei nicht arbeiten musste.

However, jeder kann seine karriere beeinflussen und wenn man sich für den Betriebswirt VWA entscheidet muss das ja nicht das Ende bedeuten und glaubt mir, heute fragt mich kein Personaler mehr nach meinem Betriebswirt von damals und die Berufserfahrung kommt mir durchaus zugute. Ich glaube, dass man auch mit dem Betriebswirt VWA Karriere machen kann. Aber eben nur in einem bestimmten Rahmen. Für höhere Positionen ist ein UNI/FH Abschluss sicherlich vorzuziehen. Klar ist das auch mit nem VWA Abschluss möglich, entweder über Kontakte und Beziehungen oder mit etwas Glück. Aber grundsätzlich und das wird auch noch eine Weile so bleiben, werden nun mal Akademiker bevorzugt wenn es um die begehrten Trainee Stellen geht oder Junior-Management Positionen.

Liebe grüße an alle, die hart für ihre karriere arbeiten anstatt Argumente für und gegen ihre Mitbewerber zu suchen.


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   04.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
dem kann ich nur zustimmen

wenn du den vwa betriebswirt machst
hast du erstmal die selben prof. von der uni
(in münchen zb. viele von der TU München)
du sammelst in der zeit auch viel berufserfahrung und kannst dich im job weiter hocharbeiten
auserdem zählen für die meisten arbeitgeber die praktischen erfahrungen mehr als nur theorie
für arbeitgeber zeigt sich auch dass man höher belastbar ist
da es sich ja hier auch um ein 7 semestiges abendstudium handelt


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   05.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Schönen guten Tag,

ich bin jetzt seid fast 10 Jahren in der Hotelerie tätig, habe mir jede erdenklich Position die es in der Branche gibt erarbeitet ausser den F&B Manager und General Manager. Jetzt steh ich vor ein Problem. Problem kann man auch nicht so wirklich sagen. Ich will und muss mich weiter entwickeln denn selbst in der Hotelerie reicht die Praxiserfahrung nicht mehr aus um diese Position erstreben zu wollen. Die Ansprüche werden auch ( kaum zu glauben ) in der Hotelerie höher. Ich will jetzt ein berufsbegleitendes Studium machen, um die Position gerecht zu werden und natürlich auch dadurch meine berufliche Zukunft ab zu sichern. Jetzt hab ich die Qual der Wahl. Es werden soviel Möglichkeiten angeboten um den Dipl. Betriebswirt absolvieren zu können. Ich wohne und arbeite in einer kleinen bescheidenen Stadt und hab die Wahl zwischen FH, Uni, Fernstudium und VWA (in zusammenarbeit mit der IHK und Uni). Mein Interesse tendiert zur Zeit zum VWA Betriebswirt. Mit hohe Interesse habe ich alle Kommentar gelesen und erkannte das der VWA mehr Kontra als Pro erhalten hat. Ich will jetzt nicht mein Beruf aufgeben und 3-4 zur Uni gehen da ich gewisse Fixkosten abdecken muss. Meine Frage ist nun : Der VWA kann doch nicht so schlecht sein oder? Ich will mich doch einfach nur weiter entwickeln um in dieser Branche standfestigkeit zur erlangen ggf. wenn es doch in der Branche scheitern sollte, mit diesem Betriebswirt VWA in Dienstleistungsunternehmen anklang zu finden. Wenn den der Betriebswirt VWA ausreichen sollte.

Lounge Gast schrieb:
>
> "Und wenn ihr mal ehrlich seid, wen würdet ihr als Personaler
> eher einstellen und gute Aufstiegschancen im Betrieb
> einräumen: Jemanden, der bisher nur alles aus der Theorie
> kennt und weiß, wie man an der Tanke Ware verkaufen oder im
> Supermarkt Regale einsortieren kann oder jemanden mit
> Berufserfahrung, der sich zusätzlich zum beruflichen Alltag
> noch weiterbildet/weiterqualifiziert und zeigt, dass er
> belastbar ist? Die Antwort dürfte klar sein und nein es seid
> NICHT ihr, liebe Akademiker. ;-)"
>
> Abgesehen von vielen populären Unwahrheiten, die gerne von
> Praktikern vorgebracht werden, ist positiv anzuerkennen, dass
> du dich selbst nicht als Akademiker siehst.


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geh an die FOM!

a) Hochschulstudium
b) meist an den selben Standorten vertreten

Lounge Gast schrieb:
>
> Schönen guten Tag,
>
> ich bin jetzt seid fast 10 Jahren in der Hotelerie tätig,
> habe mir jede erdenklich Position die es in der Branche gibt
> erarbeitet ausser den F&B Manager und General Manager.
> Jetzt steh ich vor ein Problem. Problem kann man auch nicht
> so wirklich sagen. Ich will und muss mich weiter entwickeln
> denn selbst in der Hotelerie reicht die Praxiserfahrung nicht
> mehr aus um diese Position erstreben zu wollen. Die Ansprüche
> werden auch ( kaum zu glauben ) in der Hotelerie höher. Ich
> will jetzt ein berufsbegleitendes Studium machen, um die
> Position gerecht zu werden und natürlich auch dadurch meine
> berufliche Zukunft ab zu sichern. Jetzt hab ich die Qual der
> Wahl. Es werden soviel Möglichkeiten angeboten um den Dipl.
> Betriebswirt absolvieren zu können. Ich wohne und arbeite in
> einer kleinen bescheidenen Stadt und hab die Wahl zwischen
> FH, Uni, Fernstudium und VWA (in zusammenarbeit mit der IHK
> und Uni). Mein Interesse tendiert zur Zeit zum VWA
> Betriebswirt. Mit hohe Interesse habe ich alle Kommentar
> gelesen und erkannte das der VWA mehr Kontra als Pro erhalten
> hat. Ich will jetzt nicht mein Beruf aufgeben und 3-4 zur Uni
> gehen da ich gewisse Fixkosten abdecken muss. Meine Frage ist
> nun : Der VWA kann doch nicht so schlecht sein oder? Ich will
> mich doch einfach nur weiter entwickeln um in dieser Branche
> standfestigkeit zur erlangen ggf. wenn es doch in der Branche
> scheitern sollte, mit diesem Betriebswirt VWA in
> Dienstleistungsunternehmen anklang zu finden. Wenn den der
> Betriebswirt VWA ausreichen sollte.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > "Und wenn ihr mal ehrlich seid, wen würdet ihr als
> Personaler
> > eher einstellen und gute Aufstiegschancen im Betrieb
> > einräumen: Jemanden, der bisher nur alles aus der Theorie
> > kennt und weiß, wie man an der Tanke Ware verkaufen oder
> im
> > Supermarkt Regale einsortieren kann oder jemanden mit
> > Berufserfahrung, der sich zusätzlich zum beruflichen
> Alltag
> > noch weiterbildet/weiterqualifiziert und zeigt, dass er
> > belastbar ist? Die Antwort dürfte klar sein und nein es
> seid
> > NICHT ihr, liebe Akademiker. ;-)"
> >
> > Abgesehen von vielen populären Unwahrheiten, die gerne von
> > Praktikern vorgebracht werden, ist positiv anzuerkennen,
> dass
> > du dich selbst nicht als Akademiker siehst.


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   06.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wieso VWA? es gibt genug FHs/Unis die Teilzeitstudium anbieten.. würde in keinem fall den VWA machen!

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   06.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Man findet in Foren und bei Google soooooooooooooooo viel zu dem Thema, das die Leute nicht mal ein bischen Eigeninitiative zeigen und selbst rausfinden was für Sie am Besten ist *kopfschüttel*

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   13.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hmm, das ganze Theoretische Wissen ist doch eh nichts wert, seit es weiterbildung oder Studium. Ich hab z.B. eine gute Stelle in einem internationalem Unternehmen und habe vorher Betriebswirtschaft an der FH und später meinen Fachwirt für Logistik an der IHK gemacht , die in fast allen Punkten mit der der VWA Logistik weiterbildung übereinstimmt (Dozenten haben sowohl Fachwirte als auch VWAler mit uns zusammen unterrichtet, da der Anbieter beide Lehrgänge vorbereitet)
Die weiterbildung habe ich gemacht , da ich mich in diesem Bereich spzezialisieren wollte. Also ganz ehrlich, egal ob Studium oder Weiterbildung... Beides hat nur wert um irgendwo reinzukommen, mehr nicht. Von dem ganzen Wissen, das ich mir über teures Geld bezahlt habe, ist nichts übrig, denn alleine in den 5 JAhren nach meiner Weiterbildung hat sich soviel geändert, das mein Arbeitgeber uns jedes JAhr mehrfach auf Fortbildungen schickt, die 10 mal besser als Berufsaufstiegs-Weiterbildung und Studium wissen vermitteln, da sie sich speziell mit Veränderungen befassen... Glaubt mir keiner der obrigen Leute sitzt da oben weil er so viel wissen hat oder besonders gut im Unterricht aufgepasst hat. Die meisten sitzten da oben, da Sie ein ausgeprägtes Strategisches Denken besitzen, über Leichen gehen und sich keinem Team oder einem Chef beugen möchten.
Wer damit glücklich ist.. bitte... ich für meinen Teil denke alleine schon durch meine Familie anders. Ich möchte jetzt nicht sagen das Studium und Weiterbildung schlecht sind, nein Sie können Türen öffnen, aber ehrlich gesagt, bis auf schwachsinnige Diskussionen "über ein wie könnte ich wenn ich" mit dem Resultat "geht nicht weil in der Praxis" bringt mir das im Beruf nichts, außer das man künstliche Hierachien schafft, die mit verlaub, auch ohne dieses ganze Allround Wissen zustande gekommen wären.

Und mal zu dem Thread: Allein dadurch das ihr hier alle soviel darüber diskurtiert und debatiert, ob der VWA Betriebswirt etwas bringt, erkennt ihr an, das er einen hohen stellenwert hat, sonst wärt ihr alle schön ruhig und die Klappe halten.
Das ganze ist Kindergarten, und es täte mal Gut wenn ein Mod diesen Qutsch hier beendet und ihr eure Enegie in eure Frau oder Freundin packt.
Gruss


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   14.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die Hochschulabschlüsse und die Weiterbildungsabschlüsse wie der VWA Betriebswirt sind doch gar nicht dafür gedacht, dass man als Über-Spezialist dabei herauskommt. Sie sind für Leute gedacht, die einen Einstieg suchen. Daher ist der Stoff auch möglichst allgemein gehalten. Man soll ein Überblickswissen erhalten, das in möglichst vielen Jobs verwendet werden kann. Wer jetzt hier einen extrem spezialisierte Kurs erwartet, der hat den Sinn dieser Ausbidungen nicht verstanden.

Ich war mal auf einer Info-Veranstaltung eines privaten Fernstudienanbieters. Dieser bietet neben ganzen Studiengängen auch "Zertifikatslehrgänge" an. Das bedeutet, dass man nicht ein ganzes Studium dort abschließt, sondern nur einige Module zu einem bestimmten Themenkomplex. Über Abschluss der Module erhält man dann ein Zertifikat mit Noten.

Da war ein Interessent, der sich für so ein Zertifikat interessierte, das einige Steuer- und Rechnungswesenmodule beinhaltete. Er hatte die Vorstellung, dass er, wenn er diese Module absolviert, der große Spezialist für den Bereich ist. "Da werden ja die ganzen Änderungen besprochen, BilMoG und so!!!!!!!!!

Ich müsste da echt nur schmunzeln. Da ich es vom Studium eher so kenne, dass gerade die Änderungen und zu speziellen Themen nicht in Klausuren abgeprüft werden, weil es einfach zu viel Mühe macht, das jedes Jahr neu in Klausuren einzuarbeiten. Imo wäre er bei Kursen der Steuerberaterkammer oder einer Steuerfachschule besser aufgehoben gewesen. Denn diese bietet viel praxisnahere und aktuellere Kurse an.


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   16.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Mir gefallen diese Diskussionen. Wer von den "Super-Schlauen" schreibern hat die VWA wirklich besucht? Wer von Ihnen hat um 5 Uhr morgens im Büro gesessen und für den Job gearbeitet und ist um 18:00 in die Vorlesung gegangen und um 21:00 Uhr nach Hause gekommen und das selbe 3 - 4 mal die Woche?
Als ich morgens um 5 im Büro war sind die letzten Studenten noch nicht mal von Ihren CHIL OUT Parties im Bett gewesen. Von Lebenserfahrung der überwiegenden Studenten kann ich nur lachen. Vielleicht ist es ja Lebenserfahrung mit fettigen Haaren und heruntergekommenen Klamotten die Uni Städte zu belagern und alles mit der rosa farbenen Sonnenbrille zu sehen?
Meine Empfehlung: erst mal eine solche Abendlehrgänge besuchen und einfach mal TUN und nicht schlau schreiben.


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   16.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
lol,

mal abgesehen davon das über 60% der deutschen Studenten ihr Studium ganz, oder überwiegend selbstfinanzieren, du dabei vergisst das diese im Regelfall mit einem legalen 20h Studentenjob finanziell dank Studiengebühren etc nicht mehr hinkommen und du außer Beachtung lässt, dass die Universitäten nicht die Kurse auf den Abend legen, sondern man mal morgens um 0730h in der Uni sitzt, arbeitet bis 1330h und irgedwann abends um 2000h mal wieder im Seminar sitzen muss.... die Doppelbelastung also viel härter ist, weil der Tag viel zerrütteter ist, man merhfach pendel usw...

ganz nettes flaming, gratuliere.

und wie es oben steht: PFEIFEN gibt es unter den seit Jahren im beruf stehenden genauso häufig wie unter "nur" Studenten.

der Unterschied, die meisten schaffen mit 25 den Absprung und leben auch white-collar-Mentalität, während solche FLAMING-beiträge zeigen, dass mancher aus dem Milieu der VWA scheinbar NIE geistige Reife erlangt...


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   24.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallöchen,

also ich habe an der VWA "studiert" und auch den Bachelor gemacht. Geld verdiente ich anschließend genauso viel wie meine Kollegen die den "normalen" Studienweg gewählt hatten.

Was allerdings stimmt ist, das das VWA-Studium nicht zu vergleichen ist mit einem Hochschulstudium, es ist viel weniger Stoff, oberflächlich und nicht mit dem "Wissensniveau" der Unis und Hochschulen zu vergleichen.

Aber ich bereue nicht diesen Weg gegangen zu sein, für mich war es der Richtige. Ich will keine Geschäftsführerin sein oder dem Vorstand der Deutschen Telekom AG angehören, ich wollte aber auch nicht auf einem Bruttogehalt von 2700 ? brutto sitzen bleiben.

Ich hatte Glück, meine Vorgesetzen haben gesehen, dass ich nicht an der TU studiert habe, es aber anerkannt und als sehr positiv gewertet, dass ich mit meinen 24 Jahren eine Ausbildung hatte, 6 Jahre Berufserfahrung hatte und trotz einer 50 h Arbeitswoche abends und am Wochenende in die "Uni" gegangen bin, sehr gute Zensuren durch das viele Lernen bekommen habe und einen anscheinend sehr guten Job gemacht habe.

Auch als ich mich dann umbeworben habe, habe ich angegeben das "Studium" über die VWA gemacht zu haben und bekomme als Assistentin der Geschäftsführung und Projektleiterin ein Gehalt im 3000er Bereich.

Das ist ok für mich in diesem Bereich und mit diesem Job der mir Spaß macht. Und wie gesagt, ich bin erst 25 und andere in der Firma mit ähnlichen Stellen und ohne Studium oder "VWA", verdienen weniger(Ich schreibe die Arbeitsverträge ;-))

Aber natürlich könnte ich mit einem VWA-Studium nicht Soziale Arbeit, Physik oder oder studieren oder eine Bank leiten...

Genau so habe ich Freunde die an FHs studiert haben und jetzt weniger verdienen als ich, aber auch Freunde die es geschafft haben und höhere Positionen besetzen.

Fazit: Man sollte sich Gedanken machen, was man wann erreichen will und natürlich spielt eine Große Portion Glück eine Rolle, auch wirklich nen guten Job zu bekommen (ob FH oder VWA)

Ich wollte früh Geld verdienen (mit 19), es hat mir nichts ausgemacht keine Freizeit mehr zu haben, Freitags und Samstags zu Partys nein sagen zu müssen etc., aber auch nicht zu lange studieren und wollte auch nie zu hoch hinaus...also war VWA das Richtige und ich bereue es nicht.

Also Leute, wenn Ihr keine Ahnung habt, da ihr es selber doch anders macht, maßt es euch doch nicht an über andere Wege so abwertend zu urteilen. Uni bedeutet höheres Niveau, mehr Theorie, Abendstudium neben 40 - 50 h Arbeitswoche und nur insgesamt 2 Monate Semesterferien im Jahr bedeutet aber auch sehr viel Stress und Fleiss, was ebenfalls anerkannt werden sollte und lasst uns doch sagen wir haben studiert, wir wissen (oder sollten es zumindest) das ihr mehr und intensiveren Stoff zu bewältigen habt.

Es kommt bei der Jobsuche halt auf den Personaler an und meine bewerteten das VWA-Studium nicht so negativ wie manch einer hier und die haben schon Ahnung da große namenhafte Firmen ;-)


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   27.01.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo liebe User, ich sehe dies ähnlich wie die Mitstreiterin vor mir. Ich besuche die VWA im 5. Semester (fertig). Job, Familie, Vorlesung, Lernen.... Ich kann nur als Feedback geben, dass die Teilnahme an der VWA durch etwas bewegen wird. Es ist kein Spaziergang, daher bleiben am Ende weniger als ein Drittel noch dabei. Man ist auch mit VWA Abschluss durchaus interessant für diverse Firmen. Viele Grüße

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   04.02.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,

mit Interesse haben ich die ellenlange Diskussion gelesen. Bin zur Zeit auf der Suche nach einer für mich passenden Fortbildung.
Schwanke zwischen dem Betriebswirt IHK und einem Bachelor-Studium, beides berufbegleitend. Allerdings traue ich mir aus gesundheitlichen Gründen ein 3 jähriges Studium nicht zu.

Habe gereits den Industriefachwirt und konnte nun bei der VWA in 2 Jahren den Bachelor machen. Auf der Internetseite steht eindeutig ''staatlich anerkannt''. Hier lese ich aber immer wieder dass das nicht so ist - oder betrifft das wirklich nur den BW (VWA)?

Vielleicht kann mir ja einer helfen.

LG


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   13.02.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
was ich hier so lese ist schon ein starkes Stück.
Die VWA macht das Studium sehr praxisbezogen. Und ich habe hier gelesen ja in einem Vollzeitstudium da bekommt man mehr Theorie.
Was bringt dir die Theorie wenn es dir an Praxis fehlt.
AUßERDEM:
Wer 3 Jahre VWA studiert. Der kann danach nochmal 2 Jahre draufsetzen und bekommt somit auch seinen Bachelor of Arts !!!
Aber dieser akademische Grad ist doch Luxus. Was juckt es den Arbeitgeber das du akademisch hoch hinaus bist wenn du nix anwenden kannst.
Einige Leute sollten sich mal Gedanken machen.


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   13.02.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die Theorie nützt bei der Lösung von Problemstellungen schon ungemein. Bei Fragestellungen des betrieblichen Ablaufs und der Lösung dessen Problem hilft es wenn man gewisse Situationen auf theoretischer Ebene lösen kann und dieses Modell dann auf die betriebliche Praxis überträgt. Die Theorie hilft auch Grenzen von Modellen und Strukturen zu erkennen. Kurzum es geht um Methodenkompetenz, die mit zunehmendem Verantwortungsraum immer bedeutsamer wird. Praxis ist genauso wenig "alles" wie reine Theorie, aber es fällt leichter praktisches KnowHow zu erlernen, als anders rum.

Lounge Gast schrieb:
>
> was ich hier so lese ist schon ein starkes Stück.
> Die VWA macht das Studium sehr praxisbezogen. Und ich habe
> hier gelesen ja in einem Vollzeitstudium da bekommt man mehr
> Theorie.
> Was bringt dir die Theorie wenn es dir an Praxis fehlt.
> AUßERDEM:
> Wer 3 Jahre VWA studiert. Der kann danach nochmal 2 Jahre
> draufsetzen und bekommt somit auch seinen Bachelor of Arts !!!
> Aber dieser akademische Grad ist doch Luxus. Was juckt es den
> Arbeitgeber das du akademisch hoch hinaus bist wenn du nix
> anwenden kannst.
> Einige Leute sollten sich mal Gedanken machen.


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   18.02.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt Hwk
Hallo. Habe mal eine Frage! Ich hatte an der FH studiert und dort meine Rechtsprüfung im Diplomstudiengang bestanden! Hatte das Studium aber ein Jahr später abgebrochen und eine Bescheinigung von der FH über alle abgelegten Prüfungen bekommen. Nun wollen die von der HWK die bestandene Rechtsprüfung nicht anerkennen. Kann mir da jemand einen Tipp geben, wie die die geleistete Prüfung anerkennen? Vielleicht hat ja jemand auch so eine Erfahrung gemacht und kann mir weiterhelfen?! Ich würde mich über eine Email freuen!

Danke im Vorraus

Marius


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   02.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Verstehe nicht so ganz, was ihr unter Karriere versteht.... ihr sagt man kann nur Karriere machen wenn man studiert hat, wieso hab ich dann einen Personalleiter der nur Personalfachkaufmann ist und für alle Standorte in Deutschland die komplette Personalverantwortung hat? Das ist für mich schon Karriere genug, wenn man ursprünglich nur der Azubi war. Der verdient laut Tarif bereits ca. 50000 ? im Jahr, verdient aber mehr, weil seine Akte verschlossen ist, und das erfolgt erst ab ca. 80.000 ? mit erheblicher Personalverantwortung....
Ich glaube das ein gutes Studium nicht den Garant für ein hohes Einkommen darstellt, sondern einzig und alleine der eigene Anspruch und ob ich den jetzt durch Ausbildung, Studium Weiterbildung, reiche Eltern, Vitamin B oder Lug und Trug (zu Guttenberg) bekomme, ist doch absolut irrelevant. Mittlerweile kann ich mir aus Büchern und vorallem aus dem Internet soviele Informationen holen, gerade zum Thema BWL, das ich selbst ohne einen hochwertigen Abschluss meine Arbeit machen kann und mir fehlendes Wissen durch die Erfahrung von millionen von Menschen aneigne.

Hmmm nervt das Thema denn hier keinen? Ich meine doch das jede Weiterbildung sei es privat beruflich oder studiert ihren Wert hat und mehr Engagement denn Wissen bescheinigt.

Gruss Selbstläufer!

Lounge Gast schrieb:
>
> "Und wenn ihr mal ehrlich seid, wen würdet ihr als Personaler
> eher einstellen und gute Aufstiegschancen im Betrieb
> einräumen: Jemanden, der bisher nur alles aus der Theorie
> kennt und weiß, wie man an der Tanke Ware verkaufen oder im
> Supermarkt Regale einsortieren kann oder jemanden mit
> Berufserfahrung, der sich zusätzlich zum beruflichen Alltag
> noch weiterbildet/weiterqualifiziert und zeigt, dass er
> belastbar ist? Die Antwort dürfte klar sein und nein es seid
> NICHT ihr, liebe Akademiker. ;-)"
>
> Abgesehen von vielen populären Unwahrheiten, die gerne von
> Praktikern vorgebracht werden, ist positiv anzuerkennen, dass
> du dich selbst nicht als Akademiker siehst.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Du wirst auch Vorstandsmitglieder finden, die nicht studiert haben. Das sind dann umgangsprachlich die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Schau dir mal das Verhältnis derer in solchen Positionen wie die deines Personalleiters mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium zu denen mit einer einfachen Ausbildung an und du wirst feststellen, dass diejenigen ohne Ausbildung die Minderheit darstellen.

Das Thema nervt in der Tat, allerdings dürfte vorwiegend der Grund darin liegen, dass die VWA von denjenigen, die sie nutzen, zu etwas hochgeredet wird, was sie nicht ist. Es ist ihnen im Prinzip noch nichtmal zu Verübeln, da die VWA selbst diesen ANspruch erhebt etwas zu sein, was sie garnicht ist (studieren auf Universitätsniveau).
Aus der Praxis kann ich dir versichern, dass diejenigen mit einem VWA Abschluss längst nicht die selbe Leistung erbringen können, wie jemand von einer Hochschule, die liegt in der Regel nicht an der fehlenden Leistungsbereitschaft, sondern nur am fehlenden Wissen. Die VWA vermittelt Basics, nicht aber tiefergehendes Wissen, was in der Praxis immer wieder zu Verlangsamungen führt, da erstmal relevantes Fachwissen nachgeholt werden muss. Ein Hochschulabsolvent hat zwar Mängel in den betrieblichen Prozessen, sprich er kennt die Unternehmensabläufe nicht, dies wird aber durch die Einarbeitungszeit glatt gebügelt. Fehlendes theoretisches Wissen lässt sich im Arbeitsalltag nun wesentlich schwerer vermitteln, ist halt einfach eine Investitionsrechnung am Ende.

Lounge Gast schrieb:
>
> Verstehe nicht so ganz, was ihr unter Karriere versteht....
> ihr sagt man kann nur Karriere machen wenn man studiert hat,
> wieso hab ich dann einen Personalleiter der nur
> Personalfachkaufmann ist und für alle Standorte in
> Deutschland die komplette Personalverantwortung hat? Das ist
> für mich schon Karriere genug, wenn man ursprünglich nur der
> Azubi war. Der verdient laut Tarif bereits ca. 50000 ? im
> Jahr, verdient aber mehr, weil seine Akte verschlossen ist,
> und das erfolgt erst ab ca. 80.000 ? mit erheblicher
> Personalverantwortung....
> Ich glaube das ein gutes Studium nicht den Garant für ein
> hohes Einkommen darstellt, sondern einzig und alleine der
> eigene Anspruch und ob ich den jetzt durch Ausbildung,
> Studium Weiterbildung, reiche Eltern, Vitamin B oder Lug und
> Trug (zu Guttenberg) bekomme, ist doch absolut irrelevant.
> Mittlerweile kann ich mir aus Büchern und vorallem aus dem
> Internet soviele Informationen holen, gerade zum Thema BWL,
> das ich selbst ohne einen hochwertigen Abschluss meine Arbeit
> machen kann und mir fehlendes Wissen durch die Erfahrung von
> millionen von Menschen aneigne.
>
> Hmmm nervt das Thema denn hier keinen? Ich meine doch das
> jede Weiterbildung sei es privat beruflich oder studiert
> ihren Wert hat und mehr Engagement denn Wissen bescheinigt.
>
> Gruss Selbstläufer!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > "Und wenn ihr mal ehrlich seid, wen würdet ihr als
> Personaler
> > eher einstellen und gute Aufstiegschancen im Betrieb
> > einräumen: Jemanden, der bisher nur alles aus der Theorie
> > kennt und weiß, wie man an der Tanke Ware verkaufen oder
> im
> > Supermarkt Regale einsortieren kann oder jemanden mit
> > Berufserfahrung, der sich zusätzlich zum beruflichen
> Alltag
> > noch weiterbildet/weiterqualifiziert und zeigt, dass er
> > belastbar ist? Die Antwort dürfte klar sein und nein es
> seid
> > NICHT ihr, liebe Akademiker. ;-)"
> >
> > Abgesehen von vielen populären Unwahrheiten, die gerne von
> > Praktikern vorgebracht werden, ist positiv anzuerkennen,
> dass
> > du dich selbst nicht als Akademiker siehst.


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   04.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

ich habe mir viele Posts hier durchgelesen. Ich kann natürlich das für und wieder der jeweiligen "Fraktionen" verstehen, jedoch ist denke ich mal das Problem die individuelle Voraussetzung die jeder mitbringt.

Ich selbst trage mich mit dem Gedanken, mich weiterzuqualifzieren. Mir geht es dabei um zwei Dinge: 1. Wissen, 2. Abschluss.
Da es hier in Deutschland leider nun mal so ist, dass man ohne einen Titel oder Weiterqualifikationen nicht richtig ernst genommen wird. Ich selbst bin in der Situation, dass ich Familievater mit finanziellen Verpflichtungen bin. Ich kann also meine Arbeit nicht aufgeben um zu studieren. Es bleibt mir also nur der Gang einer Nebenberuflichen Weiterbildung/Studiums. Für mich bietet sich auf Grund meiner Kaufmännischen Ausbildunge der Betriebswirt VWA oder IHK an. Ein Fernstudium erscheint mir zu schwierig, da ich dies nicht vor Ort im Sinn einer Abendschule absolvieren kann. Was also tun???? Betriebswirt VWA machen und danach den Batchelor. Ich weiß natürlich das ein Hochschulstudium besser wäre, aber ohne Abitur (war ein Wendekind) und Vollzeit ist dies leider aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Gibt es einen VWA Betriebswirt, der hier schon Erfahrung gemacht hat, inwieweit dies nebenberuflich schaffbar ist und ob der Abschluss im weiteren Berufleben etwas nutzt? Ich muss noch 30 Jahre arbeiten und komme heute mit meiner aktuallen Ausbildung auf der Kariereleiter so nicht weiter. Mein Traum ist das mittlere bis höhere Management. :)

Grüße


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   05.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Karriere fängt im Kopf an und schlägt sich dann auf den CV nieder. Die VWA geniest nunmal nicht das Ansehen einer Hochschulausbildung. Sicher ist es möglich auch mit einem VWA-Abschluss Karriere zu machen, da dies von vielen Faktoren abhängt und nicht eben nur von der Ausbildung aber(!) fällt dies mit einem richtigen Hochschulabschluss wesentlich leichter. Die Türen sind eher auf als zu. Warum versuchst du es nicht an der FOM, da hast du Abendveranstaltungen und hast am Ende einen Hochschulabschluss, der wesentlich mehr wert ist, gerade in den Köpfen der Entscheider.

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
>
> ich habe mir viele Posts hier durchgelesen. Ich kann
> natürlich das für und wieder der jeweiligen
> "Fraktionen" verstehen, jedoch ist denke ich mal
> das Problem die individuelle Voraussetzung die jeder mitbringt.
>
> Ich selbst trage mich mit dem Gedanken, mich
> weiterzuqualifzieren. Mir geht es dabei um zwei Dinge: 1.
> Wissen, 2. Abschluss.
> Da es hier in Deutschland leider nun mal so ist, dass man
> ohne einen Titel oder Weiterqualifikationen nicht richtig
> ernst genommen wird. Ich selbst bin in der Situation, dass
> ich Familievater mit finanziellen Verpflichtungen bin. Ich
> kann also meine Arbeit nicht aufgeben um zu studieren. Es
> bleibt mir also nur der Gang einer Nebenberuflichen
> Weiterbildung/Studiums. Für mich bietet sich auf Grund meiner
> Kaufmännischen Ausbildunge der Betriebswirt VWA oder IHK an.
> Ein Fernstudium erscheint mir zu schwierig, da ich dies nicht
> vor Ort im Sinn einer Abendschule absolvieren kann. Was also
> tun???? Betriebswirt VWA machen und danach den Batchelor. Ich
> weiß natürlich das ein Hochschulstudium besser wäre, aber
> ohne Abitur (war ein Wendekind) und Vollzeit ist dies leider
> aus finanziellen Gründen nicht möglich.
> Gibt es einen VWA Betriebswirt, der hier schon Erfahrung
> gemacht hat, inwieweit dies nebenberuflich schaffbar ist und
> ob der Abschluss im weiteren Berufleben etwas nutzt? Ich muss
> noch 30 Jahre arbeiten und komme heute mit meiner aktuallen
> Ausbildung auf der Kariereleiter so nicht weiter. Mein Traum
> ist das mittlere bis höhere Management. :)
>
> Grüße


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   16.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

Die FOM ist leider nicht so oft vetreten wie die VWA also wenn Du Du nicht gerade in einer der "Metropolen" arbeitest wird es schwieriger da ist die VWA einfach "flächendeckender".

Ein weiterer Grund könnte sein z.b (so ist es bei mir) das man kein Abitur mitbringt und damit auch schon ein gewisser Grundstoff fehlt.
Der große Vorteil ist für mich bei der VWA das es eben auf nicht Abiturienten aufbaut und mit den Betriebswirt (VWA) ein gewisser Grundstock mitgeschaffen wird um an den "richtigen" Betriebswirt zu kommen durch eine Kooperation mit einer FH.

Jeder muss sich nach seinen Gegebenheiten strecken.


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   16.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Der war gut. Versprich dir nicht zu viel von einem VWA Bachelor. Ich hab dieses Phänomen nun auch in der Praxis erleben dürfen und das ist ja nun das Totschlagargument aller VWAler. Das konzeptionelle Verständnis fehlt komplett, es wird keinerlei theoretisches Wissen vermittelt. In der "Bachelor-"Thesis wird auch nur die reine Anwendung gefordert (da verlangt jede FH mehr theoretisches Verständnis ab). Wie bitte soll so das Lösen von Problemen möglich werden, wenn man nichtmal die Grenzen eines Modells kennt. Wie bitte soll eine Investitionsentscheidung gefällt werden, wenn man das Ergebnis nicht versteht, sondern lediglich eine Zahl vor sich sieht? Im schlimmsten Fall führt das zu massiven Fehlentscheidungen.
Kein Abi zu haben, ist kein Grund gegen ein richtiges Studium, dies ist mittlerweile problemlos möglich.

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
>
> Die FOM ist leider nicht so oft vetreten wie die VWA also
> wenn Du Du nicht gerade in einer der "Metropolen"
> arbeitest wird es schwieriger da ist die VWA einfach
> "flächendeckender".
>
> Ein weiterer Grund könnte sein z.b (so ist es bei mir) das
> man kein Abitur mitbringt und damit auch schon ein gewisser
> Grundstoff fehlt.
> Der große Vorteil ist für mich bei der VWA das es eben auf
> nicht Abiturienten aufbaut und mit den Betriebswirt (VWA) ein
> gewisser Grundstock mitgeschaffen wird um an den
> "richtigen" Betriebswirt zu kommen durch eine
> Kooperation mit einer FH.
>
> Jeder muss sich nach seinen Gegebenheiten strecken.


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   17.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hihi... um BWL zu verstehen benötigt man kein Abitur! :-) Grins grins grins! Hier gehts nur darum ob du im Kopf flexibel bist oder ob du bei schweren Entscheidungen einen Knoten im Kopf bekommst oder nicht.
Eventuell wäre in der Schule noch der "Wirtschafts"-Unterricht interessant, aber wenn du ab und an Nachrichten schaust, nimmst du da mehr mit als aus dem Schulunterricht. :-)
Die ganzen "komplizierten" :- ) Berechnungen übernimmt eh Sachbearbeiter oder Leiter der einzelnen Abteilungen, du musst nur mit dem was du da bekommst weiterarbeiten. So mach ich es zumindest! :-)


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   17.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Sorry, aber dieser Kommentar ist dümmlich!
Es geht doch bei einem VWA Abschluss darum, beruflich weiter kommen zu wollen, also eben jener Abteilungsleiter zu werden. Der einfache Sachbearbeiter in der operativen rechnet sicherlich nicht Modelle durch oder implementiert diese im Unternehmen, das stimmt, aber was ist wenn der VWAler nun Abteilungsleiter werden will? Dann muss er rechnen und verstehen können. Die Unternehmenspraxis besteht nunmal nicht rein aus dem operativen Tagesgeschäft. Ich muss als Controller davon ausgehen können, dass meine Ansprechpartner die selbe Sprache sprechen und verstehen, woran sie evaluiert werden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Hihi... um BWL zu verstehen benötigt man kein Abitur! :-)
> Grins grins grins! Hier gehts nur darum ob du im Kopf
> flexibel bist oder ob du bei schweren Entscheidungen einen
> Knoten im Kopf bekommst oder nicht.
> Eventuell wäre in der Schule noch der
> "Wirtschafts"-Unterricht interessant, aber wenn du
> ab und an Nachrichten schaust, nimmst du da mehr mit als aus
> dem Schulunterricht. :-)
> Die ganzen "komplizierten" :- ) Berechnungen
> übernimmt eh Sachbearbeiter oder Leiter der einzelnen
> Abteilungen, du musst nur mit dem was du da bekommst
> weiterarbeiten. So mach ich es zumindest! :-)


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   17.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bei solchen Statements kann man nur noch den Kopf schütteln.

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   18.03.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bei solchen auch.

Lounge Gast schrieb:
>
> Bei solchen Statements kann man nur noch den Kopf schütteln.


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   08.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hey Leute, brauch hier mal eure Meinung dazu:

zu meinen Daten:
mittlere Reife
Abschluss der Ausbildung Groß-Aussenhandelskaufmann
5 Jahre Berufstätigkeit inkl. Ausbildung 8 Jahre

Habe mir die Unterlagen für die an der Uni (zumindest in den Räumlichkeiten der Uni Tübingen) "Studiengang Betriebswirt VWA" angesehen und halte diese eig für meine bis jetzt erreichten Möglichkeiten für sinnvoll dieses als weiteren Abschluss zu tätigen.
Die Kosten hierfür sind überschaubar und nicht so hoch wie bei der anderen Variante die mir im Kopf rumschwebt:
Europainstitut Reutlingen Export Referent (Kosten: 6 Semester ca. 22.000 Euro)

Welche Möglichkeiten würdet Ihr mir empfehlen bzw. was gibt es noch für sinnvolle "Studiengänge" mit den "kleinen" Voraussetzungen?

Danke für jede Antwort....


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   08.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
kann man an die FOM auch mit mittlerer Reife und abgeschlossener Ausbildung + 5 Jahre Berufserfahrung ein Studium absolvieren?

oder gibt es nur die Möglichkeit auf VWA?
Aber es gibt bei uns hier auch eine Möglichkeit an einem Europainstitut den Abschluss als Export Referent (Kosten: ca. 22.000 Euro) zu machen...würde dies überhaupt einen weiterbringen??
Oder hat jemand noch andere Vorschläge mit meinen bis jetzt erreichten Abschlüssen (was ja nicht wirklich viel ist)?

Danke für Eure Rückmeldungen!


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   08.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ihr werdet bei diesem Thread niemals zu einem Ergebnis kommen.

Es wird immer Leute geben die sich für besser halten als VWA Studis. Es wird immer Leute geben die VWA Studis sind und Ihr Studium ins positive Licht rücken möchten.

Fakt ist, dass VWA Studium ist eine Möglichkeit von vielen und wie weit man mit einem Abschluss letztlich kommt zeigt die Zukunft. Macht doch einfach das beste aus eurem Abschluss anstatt euch über andere Abschlüsse aufzuregen. Ihr erreicht damit ja doch nichts.


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   12.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo!

Also das ist wirklich der Wahnsinn, was über die VWA geschrieben wird! Ich selbst studiere an der VWA in Frankfurt und bin überzeugt von deren Konzept! Die Theorie kann man in der Praxis leicht umsetzen. Bei einem Vollzeitstudium lernt man den Stoff auswendig und kann es später nicht mehr anwenden! Klar ist der Betriebswirt staatlich nicht anerkannt, wen interessiert das aber heutzutage! Selbst Ernst & Young interessiert es nicht! Wenn man den MBA über die VWA macht ist dieser staatlich anerkannt!


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   13.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
MBA über VWA! Ich bin gerade vor lauter lachen vom Stuhl gefallen.

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   13.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Titelinflation... leider kann jeder heute sowas bekommen...
hatte so einen "dualen" letztes Jahr als Kollegen, vollkommene Pfeife in BWL aber im "MBA" (sic!) -"studium" (sic!)....

"Vom Betriebswirt (VWA) zum MBA
an der Technischen Hochschule Mittelhessen (ehem. FH Gießen-Friedberg)
Ab dem Wintersemester 2010/2011 haben Absolventen der VWA Wiesbaden mit dem Abschluss "Betriebswirt (VWA)" die bundesweit in dieser Form einmalige Möglichkeit, an der MBA-School der THM direkt und ohne Umweg über einen Bachelor-Abschluss in einen Studiengang zum "Master of Business Administration" einzutreten. Das 4-semestrige Studium findet ebenfalls berufsbegleitend freitags abends und samstags in Friedberg statt. Auf diese Weise können Sie in Mittelhessen zum MBA studieren und müssen dafür weder ihren Beruf aufgeben noch lange Reisen auf sich nehmen. Als Abschluss erhalten Sie den staatlich und international anerkannten Titel der FH Gießen-Friedberg.

Zulassungsvoraussetzung ist ein VWA-Diplom mit einer Gesamtnote "Gut" oder besser sowie ausreichende Berufserfahrung. Zudem muss ein zweitägiger Einstiegstest bestanden werden, in dem Sie in BWL und VWL geprüft werden. Zu guter Letzt muss ein Englischzertifikat oder ein TOEIC-Test mit min. 750 Punkten nachgewiesen werden.

Durch diese neue Möglichkeit regieren die Technische Hochschule Mittelhessen und die VWA Wiesbaden/Gießen/Fulda auf eine aktuelle Gesetzesänderung im Hessischen Hochschulgesetz. Die Qualität und Wertigkeit des VWA-Abschlusses wird damit in den akademischen Kreisen unterstrichen."


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   13.04.11
  TNA
Re: Betriebswirt VWA
Oho, die feinen Herren von den Universitäten und Fachhochschulen. Sie kreisen wieder über den niederen fortgebildeten Kreaturen.

Was kann denn irgendwer dafür, dass es die Möglichkeit gibt, an der VWA einen Bachelor über die Hessische Berufsakademie zu machen und danach an die FOM zu gehen, um den Master zu machen ?

Lach doch einfach über die ganze Welt.

Man kann alles schaffen, vieles werden - man muss nur hart arbeiten !


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   13.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich kreise nicht über irgendjemandem, ich stelle fest: ein MBA ist global betrachtet vor allem ein Prestige-Abschluss. Welches Prestige hat bitte ein solcher Abschluss von einer VWA?

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   13.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Leute, seht die Sache doch mal aus einem anderen Blickwinkel. Deutschland hat in Europa mit die geringste Zahl an Hochschulabsolventen (ich glaube nur Tschechien liegt hinter D.), da wird man als Politiker schnell kreativ und "was nicht passt wird eben passend gemacht". Nun scheint es so, als ob alles möglich wäre. Man kann mittlerweile ohne Abi studieren. Man kann von der FH auf die UNI. Man kann mit VWA später noch promovieren... es gibt keine Grenzen. Die Studierenden sind jedoch an dieser Miesere nicht Schuld. Es ist die Politik die dahinter steckt um die Zahlen zu beschönigen. Eine Vergleichbarkeit war früher schon von Uni zu Uni kaum möglich, nun aber lässt sich der Anspruch des ganzen erst Recht nicht auffangen. Ich bin ein Praktiker daher ist es mir gleich, aber für die Unis, die wissenschaftlichen Anspruch anstreben find ichs schade. Letztlich muss sich jeder spätestens im VG und im Job beweisen, also seid nett zueinander.

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   14.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
1.) Die FOM ist nicht die VWA sondern eine Fachhochschule, du disqualifizierst aber über deine sarkastische Äußerung.
2.) Durch die Aufnahme von Absolventen einer Berufsakademie ohne Hochschulrank wertet sich die FOM ab. Damit ist niemanden geholfen.
Der MBA wird immer lächerlicher in Deutschland. Wer einen machen möchte, sollte dies nicht in D. machen, sondern zusehen dies im Ausland zu erreichen.
Macht euch doch nicht lächerlich, wenn die VWA von Universitätsniveau spricht, meint sie damit, dass die Veranstaltungen in einer Universität stattfinden, nicht aber, dass der Stoff auf dem selben Niveau behandelt wird. Ich hab diese Erfahrung selbst sammeln dürfen, da liegen Welten zwischen.

Man kann in der Tat alles schaffen und muss in der Tat hart dafür arbeiten, deshalb besteht auch dieser himmelweite Unterschied zwischen VWA und Uni.

TNA schrieb:
>
> Oho, die feinen Herren von den Universitäten und
> Fachhochschulen. Sie kreisen wieder über den niederen
> fortgebildeten Kreaturen.
>
> Was kann denn irgendwer dafür, dass es die Möglichkeit gibt,
> an der VWA einen Bachelor über die Hessische Berufsakademie
> zu machen und danach an die FOM zu gehen, um den Master zu
> machen ?
>
> Lach doch einfach über die ganze Welt.
>
> Man kann alles schaffen, vieles werden - man muss nur hart
> arbeiten !


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   15.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Zu dieser Diskussion kann ich meine persönliche Erfahrung aus beiden Systemen beitragen:

Ich habe beides - einen Uni-Abschluss an einer etablierten Universität (Kommunikation, nicht BWL) und die VWA.
Die VWA habe ich ganz bewusst als Weiterbildung begonnen - nach meinem Studienabschluss und mit einigen Jahren Berufserfahrung. Mein Fazit: Schwieriger war die VWA, weil man eben nicht den ganzen Tag Zeit hat, zu lernen und sich um das Studium zu kümmern, sondern eben nur die Abende, Wochenenden, Urlaubstage etc. Wir hatten hauptsächlich Uni-Professuren als Dozenten, die auch auf diesem Niveau unterrichtet haben. Nach 3,5 Jahren waren nur noch 50% der Leute, die angefangen hatten übrig. Das entspricht in etwa der Studienabbrecher-Quote, die es auch bei mir im Studium gab. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es noch mal machen würde - weil es das härteste war, das ich bisher gemacht habe - und ich habe keine kleinen Kinder daheim, wie viele meiner MitVWAler. Das Niveau schätze ich auf etwas unter Uni-Grundstudium, heute glaube ich Bachelor. Auch dort habe ich einige Vorlesungen BWL besucht, so das ich ansatzweise weiss, was dort gelehrt wird. Die Lehrmethoden sind leider - wie in vielen Unis auch - recht unmodern - sprich Frontalvorlesung und daher lernpädagogisch nicht einfach. Das hätte ich mir besser gewünscht. Ich jedenfalls würde, wenn ich die die Wahl hätte, einen VWAler mit Berufserfahrung einem frischen Studienabgänger mit Uni-Abschluss in den meisten Fällen vorziehen - der hat nämlich - wie ich an mir selber sehen konnte - im Beruf reichlich wenig Ahnung und wie es mit der Stressresistenz steht, weiss ich auch nicht.

P.S. Ich bin übrigens auf beide Titel stolz, denn beide sind aus harter Arbeit entstanden.


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   20.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

um mal von dem Uni / VWA Gehabe ein wenig abzuschweifen:
Der staatlich geprüfte Betriebswirt ist doch um einiges besser/anerkannter als der Betriebswirt (VWA) oder?

Bis vor kurzem war mir eigentlich klar, dass ich den Betriebswirt (VWA) machen möchte, aber nun tendiere ich doch ein wenig mehr zum staatl. gepr. Betriebswirt, weil ich denke, dass dieser in seiner Wertigkeit einfach besser ist.

Zu mir:
- erweiterter Realschulabschluss
- 2 jährige höhere Handelsschule
- abgeschlossene kaufm. Ausbildung (iVm der Handelsschule = Fachhochschulreife)
- seit guten 8 Jahren als kaufmännischer Angestellter beschäftigt

Ich möchte mich weiterbilden, weil ich meine jetzige Arbeit nicht bis zur Rente machen möchte und es mir auch nicht vorstellen kann. Zudem möchte ich meiner Familie etwas bieten bzw. es auch in Zukunft können.
Da ich bereits eine kleine Tochter, eine Frau und ein Eigenheim habe fällt eine Weiterbildung in Vollzeit schon mal weg.
Auch ein berufsbegleitendes Studium an der FOM fällt aus Kostengründen weg. Wäre dieses über MeisterBAFÖG förderbar (wie der staatlich geprüfte) sähe es ein wenig anders aus.
Fernstudium kommt für mich nicht in Frage, weil ich einfach "Live" dabei sein muss.

Somit bleiben mir ja nur die beiden am Anfang genannten Möglichkeiten denke ich?

Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass solche Abschlüsse nicht mit einem "richtigen" Studium vergleichbar sind. Das ist aber auch nicht meine Frage bzw. mein Plan.

Danke und Gruß


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   21.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Zum Bafög: http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/karr...

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute!


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   21.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@Letzter Beitrag bei FOM

Du arbeitest ja neben deinem FOM-Studium noch, lass dir doch einfach einen Lohnsteuerfreibetrag auf deine Lohnsteuerkarte schreiben i.H.v. der jährlichen Kosten bei der FOM da du die zu 100% als Werbungskosten absetzen kannst, hast du monatlich ne geringere Lohnsteuerbelastung und hast mehr Netto in der Tasche, somit könntest du dir das auch leisten.

Fernstudium an der UNIHagen würde eh nicht klappen, da du keine allg. Hochschulreife hast.


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   29.04.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@ Beitrag über mir

Habe mich mal bei einem Steuerberater erkundigt. Die jährlichen Kosten als Steuerfreibetrag eintragen zu lassen würden round about 80 - 100 Euro mehr im Monat bringen.
Und man kann auch nur die "Studiengebühren" vorab eintragen lassen, weil diese ja quasi fix sind. Die anderen Ausgaben iVm dem Studium müsste man dann nach wie vor über den Lohnsteuerjahresausgleich machen, weil man ja vorab nicht weiß wie hoch diese Kosten sein werden bzw. wieviel Kosten da überhaupt entstehen.

Kurz: Trotz der Sache mit dem Steuerfreibetrag wäre die FOM-Geschichte ca. 90 Euro teurer als das, was ich geplant hatte bzw. mir momentan leisten könnte. Das ärgert mich, weil FH wäre von den Möglichkeiten die ich hätte nun mal am besten denke ich.
Mal gucken ob ich die Lücke irgendwie schließen kann.

Gruß


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   11.05.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe Abitur (Gymnasium, 2004), versucht an der Uni zu studieren (war nicht meine Welt), dann eine verkürzte Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert (gut abgeschlossen), wurde übernommen und nach wenigen Monaten intern befördert worden, mache jetzt den Wirtschaftsfachwirt IHK und freue mich dann auf 1 Jahr VWA zum Mogelbetriebswirt. Und wenn ich Lust habe, hänge ich den Mogelbachelor über die BA einfach dran.

Und wisst ihr was: ich bin weder dumm noch weltfremd, auch nicht faul und undiszipliniert. Ich stelle mich auch nicht auf ein Level mit FH, Uni, IHK, SGD (weder drüber noch drunter). Ehrlich gesagt interessiert es mich gar nicht.
Ich zolle jedem Menschen Respekt. Und bezogen auf ein Studium oder eine Fortbildung ebenfalls - wenn jemand etwas durchzieht, ist das immer viel wert. Wo er am Ende damit landet, hat er selbst in der Hand.

Wenn ich hier gefragt werde, werde ich den Betriebswirt (VWA) auf der Karte tragen. Mein Abteilungsleiter, Teil der Geschäftsleitung, ist auch nur VWA-Betriebswirt. Und wir sind kein Ramschladen, sondern Mittelstand mit 150 Mitarbeitern.

Ich wünsche allen einen guten Weg, macht das Beste aus euren Talenten.


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   17.06.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA IHK HWK SGB UNI DIPL.
Hallo,

bischen offtopic, aber egal bei dem gespamme hier:

ich frage mich die ganze zeit warum hier die ihk öfter mal mit der vwa über einen kamm geschoren wird;

die fortbildungen bei der ihk beanspruchen nicht für sich akademische studiengänge mit akademischen abschluss zu sein.

vielmehr beansprucht die ihk als öffentliche kammer abschlusse im bereich meisterebene zu vergeben, was formaljuristisch korrekt ist.


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   18.06.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Weil die VWA eher auf der Ebene der IHK zu sehen ist, denn wäre sie "akademischer", dann hätte sie schon längst eine staatliche Anerkennung als Hochschule. Es ist für berufsbildende Einrichtungen übrigens gar nicht so schwer, einen anerkannten Bachelor anzubieten.

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   19.06.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Um hier mal auf die Vorteile der VWA hinzuweisen:
Ich habe neben meiner Ausbildung zum Großhandelskaufmann den Betriebswirt (VWA) machen können, die Firma hat die Ausbildung bezahlt. Dann wurde der Abschluss Betriebswirt (VWA) von der Fachhochschule als Vordiplom anerkannt, so dass ich in weiteren vier Semestern zum Dipl.-Kfm (FH) kam. War alles in allem eine klasse Sache.


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   20.06.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich bin im September dieses Jahres fertig und kann nur sagen, dass mittlerweile immer mehr Firmen diese Art von Weiterbildung schätzen. Denn eines ist klar: Theorie gut und schön, aber die meisten (nicht alle!) Studenten haben weiß Gott heutzutage keine Ahnung wie man richtig arbeitet. Dimensionen des Gehalts werden beim Einstieg ausgedacht (es hat ja der Professor damals immer so schön vorausgesagt!) und dabei hat dieser jenige vielleicht gerade mal ein "Wie-koche-ich-Kaffe Praktikum" absolviert.
Das das längst nicht alle Vollzeitstudenten betrifft, ist klar!!

Da ist der VWA Betriebswirt zwar im Umfang längst nicht so umfangreich wie der Vollzeit Bachelor, aber dafür hat man nun mal hinterher mind. 3 Jahre Berufserfahrung!

Und man kann mit dem Betriebswirt mittlerweile auch den Teilzeitbachelor an der VWA / FOM machen, nebenbei gesagt sogar akkreditiert !!!

Ich muss (als ehemalige Studentin) sagen, dass ich das Prinzip einfach gut finde. Das Ganze ist natürlich anstrengend (aber zu schaffen!!), aber hinterher hat man was Gutes in der Hand und man muss hier auch mal ganz klar erwähnen, dass nicht jeder WIWI Student hinterher bei Siemens und Co. anfangen wird....


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   20.06.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
jawulllllllll :)

was ist die Quintessenz dieser ganzen Diskussion?

Ob UNI, FH, VWA, IHK, etc. alle haben ihre Vor- und Nachteile
und ihre Daseins-Berechtigung, sonst würden sie sich nicht so lange auf dem Markt halten...

Und alle Institutionen haben ihre eigenen Ziele, ihre eigenen Zielgruppen.

Ich finde es toll, dass sich das ALLES mehr und mehr miteinander vermischt.

Habe meinen Betriebswirt ebenfalls bald in der Tasche und ich habe mich für diesen Weg entschieden, obwohl ich Fachabi hab und an der FH einen Platz gefunden hätte.

Es gibt nach wie vor, sehr viele Studenten, die der Meinung sind, dass wenn man kein Abi hat, es auch nicht verdient hätte zu studieren. Zumindest später nicht an einer FH oder an einer Uni.
Totaler Schwachsinn, der größte Mist, denn das sind genau die Studenten, die wahnsinnige Angst haben, gegen größere Konkurrenz anzukämpfen. Aber wir sind halt eben eine Leistungsgesellschaft geworden.

Wie meine Vorrednerin bereits erwähnt hat, hat man nach dem Betriebswirt die Möglichkeit, den Bachelor auch berufsbegleitend in 1 1/2 - 2 Jahren abzuschließen.

In meinem Fall hieße das, 27 Jahre alt, ausgelernter Bürokaufmann, Betriebswirt und Bachelor + 5 Jahre Berufserfahrung.

Ich glaube nicht, dass man damit auf dem Arbeitsmarkt weniger Chancen hat, als alle Vollzeitstudenten.


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   17.07.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also ich habe nur gutes von der VWA gehört. Einige meiner Bekannten haben diesen Weg gewählt. Nach der Schule konnten sie sich nicht vorstellen zu studieren, erst mal war Geld verdienen angesagt. Doch dann im Laufe der Zeit will man doch mehr aus sich machen und doch studieren. Ich finde, da ist die VWA eine super Alternative.

Bei der TAW habe ich vor ein paar Tagen das Angebot gefunden, nach einem VWA Abschluss in zwei Semestern den Bachelor zu absolvieren. Dieser Abschluss ist akkreditiert und somit auch staatlich und international anerkannt. www.taw.de/themenakademien/vwa-wildau/vwa-bachelor/

Ich werde jetzt mein VWA Studium in Wildau beginnen und anschließend den Bachelormachen. So habe ich in 4 Jahren meinen Hochschulabschluss !!!!

Auch mein Arbeitgeber unterstützt mich dabei und übernimmt einen Großteil der Kosten.


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   27.07.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Unglaublich ganz im Ernst! Was Studenten sich mal wieder einbilden.
VWA Absolventen werden bevorzugt genommen, die haben wenigstens schon mal gearbeitet und einen Praxisbezug, was man bei den Vollzeitstundenten wohl weniger hat. Arbeitgeber sind durchaus mehr daran interessiert, VWA Absolventen zu nehmen, da die sich mehr engagieren und zwar NEBEN der 40 Stunden wöchentl. im Job noch das Studium meistern. BWL Studenten dagegen machen sich meistens ein schönes Leben und kennen den Arbeitsalltag nicht.

Also, mach ruhig deinen Abschluss an der VWA. Du wirst sehen, Theoretiker sind in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr gefragt. Auf Personal mit fundiertem Wissen und Praxisbezug warten sicherlich genug tolle Jobs! :)

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen!
>
> Ich beende Anfang des nächstes Jahres meine Ausbildung zum
> Kaufmann im Einzelhandel. Da ich mich stets weiterbilden will
> und ich in dem Bereich des Einzelhandels Karriere machen
> will, haben ich vor, ein Studium zum Betriebswirt anzufangen.
>
> Leider bieten Firmen wie Aldi oder Plus nur Studiegänge zum
> Betriebswirt für Abiturienten an, nur habe ich kein Abitur.
> Habe ich mich meine abgeschlossenen Berufsausbildung nicht
> die Chance angenommen zu werden?
>
> Eine möglichkeit gäbe es, an einer VWA den Betriebswirten zu
> machen, nur ist dieser nicht anerkannt.
>
> Über Antwort würde ich mich sehr freuen!
>
> Mit freundlichen Gruß,
>
> Kai Weber


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   28.07.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,

ich habe mir das alles jetzt mal durchgelesen :-)

Also ich habe kein Abitur jedoch 5 Jahre Berufserfahrung und bin jetzt im 3. Semester der VWA und strebe den Bachelor an. Derzeit habe ich eine 40 Stunden Woche und 10 Stunden Uni + 6 Stunden Nachbereitung.
Fazit: Klar ist es hart, aber es macht auch eine Menge Spaß. Es kommt hier wirklich auf die richtige Lerngruppe an, aber da alle Angestellt sind und viel Geld bezahlen wissen alle warum sie dort sind. Sonst würde man es sich nicht antun.

Mein Bruder ist bereits Betriebswirt VWA und Personalmanager eines Unternehmens mit 4500 Angestellten.

Wie meine Vorredner auch bereits sagten, Praxis und Theorie muss sich in der Waage halten und wenn man sich für eine Fachrichtung entscheidet bsp. Personal dann ist es egal ob VWA oder staatlich. da zählt einzig die praxis und das bisher geleistete.

Unterschied ist nur, wenn man als Personaler in den Vertrieb wechseln möchte. Aber auch hier sei gesagt, dass immer noch 80% der Unternehmen nach Gefühl im Bewerbungsgespräch entscheiden.

Also Egal ob da ein VWA hinter steht oder nicht.

Viel Erfolg euch allen.

Sascha

P.s.
In Berlin hat die VWA eine neue Hochschule gegründet.
www.go-bs.de
Ähnlich der VWA nur den staatlichen Uni's mehr angepasst.


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   05.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,

is doch vollkommen egal ob FH, UNI, VWA,
Jeder hat denke ich eine tolle Leistung abgeliefert.
Und mitreden kann er nur bei seinem eigenen Abschluss!
Denn die anderen hat er schlieslich nicht gemacht.
Egal ob FH, VWA, oder UNI.

Im Job zählt eh nur die Leistung, sonst ist man schneller wieder weg als man UNI FH oder VWA schreiben kann!


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   11.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo Zusammen,

ich habe mit Interesse die Beiträge gelesen. Nun möchte ich auch meine Erfahrungen mitteilen:
Ich habe nach einer Anwaltsgehilfenlehre 1976 (Note gut) und einem Wechsel in die Bankbranche 1979-1983 meinen Betriebswirt (VWA) absolviert (Notendurchschnitt 2,5). Bei der Bank habe ich nur einen "nassen Händedruck" kassiert für die Leistung über 3 Jahre neben dem Beruf hart zu arbeiten (was für ein Fehler nicht den Bankfachwirt mit 2 Jahren nur Samstags gemacht zu haben!!) - ich habe die Branche gewechselt und war über 10 Jahre stellvertretende Abteilungsleiterin Projektfinanzierung Auslandsgeschäft. Diesen Job hätte ich ohne Betriebswirt (VWA) nicht erhalten. 2000 habe ich mich selbstständig gemacht und bin im Lehrberuf tätig. Unter anderem habe ich 2001 - 2009 an Berufsschulen Wirtschaftslehre und Sozialkunde mit ganz offzieller Genehmigung des Kultusministeriums Karlsruhe unterrichtet. Aktuell unterrichte ich Recht und Steuern (wer glaubt's) an einer Wirtschaftsakademie.
Sicher - ohne Abi - n u r mit einer VWA-Fortbildung ist das m.E. ein beträchtlicher Erfolg.

Trotdem mein Fazit:
Die einfach BA hat es heute zur dualen Hochschule geschafft und damit Anerkenntnis im Berufsleben erfahren... und die VWA hat in dieser Richtung ihren A... nicht hochbekommen. Darüber sollte mal diskutiert werden. In meinen Augen war die Fortbildung VWA wesentlich schwieriger und durchaus vergleichbar mit dem Grundstudium des Dipl. Kaufmanns (ich konnte das gut vergleichen, da mein damaliger norwegischer Freund dort studiert hat und .. I C H habe ihm damalig seine Diplom Arbeit konzipiert und geschrieben)... Die VWA hatte zu meiner Zeit wirklich nur hochwertige Referenten mit Prof. oder Dr. aus der angeschlossenen Universität.. doch h e u t e nutzt das mir absolut gar nichts. Wenn ich an der dualen Hochschule unterrichten will "bin ich ja nur VWA - ohne akademischen Abschluss und genau auf dieses Vorurteil bin ich häufig gestoßen: Mein RAT: Geht nicht an die VWA - macht FH oder sonst einen FOM-ABschluss... die VWA hat 30 Jahre lang es nicht geschafft, den Status ihren Absolventen zuzusichern - tut Euch das also nicht an - zumindest nicht, wenn ihr "mehr" wollt.

Ach und noch was zu diesem vorherigen Beitrag: Es ist richtig, dass nur Leistung zählt... sofern man nur mit dem VWA-Abschluss überhaupt dran kommt!


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   15.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich bin selbst Betriebswirt (VWA) und arbeite freiberuflich als Prviatdozent an akademischen Hochschulen. Ihre Sprößlinge im DAX- Unternehmen bilde ich sogar teilweise im Finanzmanagement aus. Davon abgesehen gebe ich Bachelorstudenten intensiv Nachhilfeunterricht von der FH und Uni. Peinlich... in der Buchführung beherschen Sie nicht Mal angehensweise die Zusammenhänge zwishen Bestands- und Erfolgskonten. Wenn ich Ihnen zielgerichtete fachliche und praxisbezogende Fragen stellen würde, würde ich Sie hier bloß stellen. Sparen Sie uns allen als Titeljäger den Preiswettbewerb. Viele Geschäftsführer stellen seit über 40 Jahren nicht einmal einen Uni - Absolventen an. Solche Persönlichkeiten, die Angst vor der Praxis haben und wissen, dass kein Uni-Fachbuch aus der veralteten Bibliothek sie kündigen kann, waren nicht einmal fähig, die Wirtschaftsprognosen einigermaßen zutreffend vorherzusagen. Aber das wäre Praxis, hier kann ich auch Ihnen gerne Nachhilfeunterricht bieten.

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   16.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Brüller! Der freiberufliche Privatdozent der?s den blöden FH und Unistudenten mal so richtig zeigt! Aufhören ich liege hier schon flach mit Schnappatmung und kann nicht mehr vor lauter witzigen Beiträgen. Das Ding hier ist fast noch geiler wie damals die Diskussion über Normscheiße im Haustechnikforum!!!!!!!

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   24.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich frage mich wer Euren ganzen ach! so tollen theoretischen Unterbau braucht. Meine Erfahrung sagt mir, dass BWLer und auch Ingenieure, die frisch von einer Uni / FH kommen zu ...lasst mich nachdenken...nichts zu gebrauchen sind. Was soll es bringen, wenn man souverän und fehlerfrei komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge errechnen kann, aber es nicht mal hinbringt in unter 5 Stunden eine Umsatzsteuervoranmeldung zu machen??? VWA ist gar nicht so schlecht...und nicht trotz sondern gerade wegen fehlender Theorie (oder bessergesagt fehlendem theoretischen Ballast)!

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   25.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Liest sich alles sehr interessant, nur haben sie sich auch mal die Lebensläufe von erfolgreichen Unternehmern durchgelesen? Wie viele davon, haben ihr Studium beendet? Wie viele haben einen MBA? Wie viele sind Dr. oder Prof.? Außer bei den 30 Dax- Unternehmen bleibt da nicht viel. Und das wichtigste, das Meiste läuft in diesen Positionen über Beziehungen. Alles andere ist Haarspalterei.

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   07.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wichtig ist nur was ihr aus eurem Studium mitnehmen könnt..

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   25.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt Hwk
Nichts ist "praktischer" als eine gute "Theorie"! Wer die Möglichkeit hat sollte studieren...

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   27.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe hier auch eine Zeit lang sehr interessiert mitgelesen und muss feststellen, dass ihr es wohl geschafft habt, dieses Thema tod zu diskutieren. Es wurde ja bereits alles gesagt!

Jedem, der ein Studium absolviert hat, sollte Respekt gezollt werden. Egal ob FH, UNI, oder private Akademien.

Für die AG ist dieser Markt ein reinstes Paradies. Immerhin belebt die Konkurrenz ja das Geschäft.

Und das staatlich geprüfte Betriebswirte und VWLaer von Ihren Kollegen ernst genommen werden, zeigt ja nicht zuletzt die aggressive Argumentationsweise vieler Studenten hier.

Wäre es nicht so, würde man sich ja ein Dreck drum scheren.

Jeder hat das Recht dazu, seinen Abschluss als qualitativ und hochwertig zu repräsentieren, immerhin hat man ja meist en haufen Arbeit und Fleiß da rein gesteckt.

Aber ihr solltet eure Gedanken nicht allzu lange damit verschwenden, was besser ist und was nicht, sondern weiter an euch arbeiten.

Ich habe 2-3 Studenten in meinem Freundeskreis, die Ihren staatlich geprüften Betriebswirt gemacht haben. Wiederum berufsbegleitend werden sie jetzt in max. 2 Jahren ihren Bachelor (akadem. Grad) an der PFH Göttingen erwerben.

Es ist niemand älter als 28, alle haben dann einen akadem. Grad und mind. 5 Jahre Berufserfahrung.

Die FHler, die sich hier rumtümmeln um den Abschluss der staatlich gepr. Betriebswirte schlecht zu reden, werden es schwer haben, diesen Vorsprung aufzuholen, zumal eine nicht geringe Prozentzahl dann nicht wesentlich jünger ist.

In diesem Sinne... ich wünsche ALLEN viel Erfolg, genügend Durchhaltevermögen und auch viel Glück für die gesteckten Ziele.


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   27.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
so leute, jetzt nochmal an alle die hier so schlau tun und ihre fh oder uni abschlüsse rechtfertigen wollen... ich habe nebenberuflich in einem jahr meinen wirtschaftsfachwirt über die ihk gemacht (alternativer bildungsträger, normalerweise über ihk 2 1/2 jahre), dieser wurde an der vwa anerkannt somit konnte ich mir die ersten 4 semester schenken und konnte in einem jahr weiter zum betriebswirt. sobald man den abschluss hat, gehts wiederum in einem jahr weiter zum bachelor. und jetzt wollt ihr mir erzählen, lernstoff und vermittelte inhalte hin oder her ihr studiert auch 3 jahre vollzeit und hab den selben abschluss wie ich, wobei ich aber währenddessen arbeiten gegangen bin und weiterhin praxiserfahrung sammeln konnte... zudem wird um den bachelor machen zu können eine eistufungsprüfung gemacht, d. h. mit dem vermittelten stoff der vwa ist es durchaus möglich ins 7. semester eines bachelor studienganges einzusteigen!
macht die vwa nicht immer schlecht, wenn man es richtig kombiniert, kann es einen genau so und noch weiter bringen wie ein "normales" studium.
außerdem gibts es beschlüsse vom oberlandesgericht, wo beamte zumindest gehaltstechnisch mit einem vwa studium ihren kollegen mit richtigem studium gleichgestellt wurden.
letztendlich kommt es auf die kombination des menschen an, praxis + schule mit gleichem abschluss, oder nur schule und 0 praxis, was glaubt ihr wer genommen wird?
dies nur mal als denkanstoß ... ich glaube manchse menschen müssen mal ein bischen von diesem schubladendenken ablassen...


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   20.11.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Hartz IV -Empfänger mit 5 Kindern hat auch viel um die Ohren :-) Als ob ein vollgestopfter Tag irgendetwas über Ihre Qualifikationen aussagen würde (außer das Sie wahrscheinlich keinen Spaß mehr am Leben haben). Aber erstmal den eigenen Lebensfrust auf die "faulen" Studenten abwerfen.

KEINE WEITERBILDUNG KANN EIN STUDIUM ERSETZEN!


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   21.11.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Betriebswirt, von der VWA sowieso nicht, ist KEIN Studium! Ende aus!

Nur weil eine Ausbildung drei oder dreieinhalb Jahre dauert und teilweise den Inhalt des Bachelors abdeckt ist es ja auch kein Studium!

Ein Betriebswirt ist eine Fortbildung! Allein deswegen, weil der Hintergrund der Teilnehmer ein ganz anderer ist. Vom Niveau her nicht nur eine Klasse, sondern drei Klassen unter einem Studium. Habe einer Freundin nachhilfe gegeben. Kommt von der Methodik vielleicht gerade mal ans Wirtschaftsabitur ran.


Lounge Gast schrieb:
>
> so leute, jetzt nochmal an alle die hier so schlau tun und
> ihre fh oder uni abschlüsse rechtfertigen wollen... ich habe
> nebenberuflich in einem jahr meinen wirtschaftsfachwirt über
> die ihk gemacht (alternativer bildungsträger, normalerweise
> über ihk 2 1/2 jahre), dieser wurde an der vwa anerkannt
> somit konnte ich mir die ersten 4 semester schenken und
> konnte in einem jahr weiter zum betriebswirt. sobald man den
> abschluss hat, gehts wiederum in einem jahr weiter zum
> bachelor. und jetzt wollt ihr mir erzählen, lernstoff und
> vermittelte inhalte hin oder her ihr studiert auch 3 jahre
> vollzeit und hab den selben abschluss wie ich, wobei ich aber
> währenddessen arbeiten gegangen bin und weiterhin
> praxiserfahrung sammeln konnte... zudem wird um den bachelor
> machen zu können eine eistufungsprüfung gemacht, d. h. mit
> dem vermittelten stoff der vwa ist es durchaus möglich ins 7.
> semester eines bachelor studienganges einzusteigen!
> macht die vwa nicht immer schlecht, wenn man es richtig
> kombiniert, kann es einen genau so und noch weiter bringen
> wie ein "normales" studium.
> außerdem gibts es beschlüsse vom oberlandesgericht, wo beamte
> zumindest gehaltstechnisch mit einem vwa studium ihren
> kollegen mit richtigem studium gleichgestellt wurden.
> letztendlich kommt es auf die kombination des menschen an,
> praxis + schule mit gleichem abschluss, oder nur schule und 0
> praxis, was glaubt ihr wer genommen wird?
> dies nur mal als denkanstoß ... ich glaube manchse menschen
> müssen mal ein bischen von diesem schubladendenken ablassen...


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   05.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich lache mich schlapp. Ehrlich. Hier schreiben wohl tatsächlich fast nur Personen, die in ihrem Leben noch nichts gearbeitet haben :D

Wen wird ein Arbeitgeber lieber einstellen:
1. Jemanden mit abgeschlossener Ausbildung, 3 Jahre Berufserfahrung und dem Controllingbetriebswirt (VWA)

oder

2. einen Studenten von einer Hochschule mit gutem Ruf, 1 Praktika gemacht, BWL studiert und vielleicht noch ein Auslandsjahr.

Wo muss ein Arbeitgeber weniger reinstecken? Sicherlich in den, der auch schonmal gearbeitet hat, die Programme wie SAP oder DATEV in und auswendig kennt, Jahresabschlüsse vorbereitet hat etc. Also, warum sollte ein VWA Abschluss weniger wert sein? Arbeitgeber wollen keine Theoretiker. Wer ewig studiert und sich alle möglichen Titel aneignet hat es trotzdem schwer. Weil er eben keine Berufserfahrung hat und daran scheitert es meistens. Ich wünsche schonmal viel Spaß bei der Jobsuche. Vielleicht macht ihr vorher mal ein Praktikum irgendwo, damit man sich nicht direkt blamiert. Von wegen hat studiert und kann in der Praxis doch nichts.

VWA ist ein guter Weg, wenn man bereit ist viel Freizeit zu opfern. Da hat man halt mind. eine 40 Stunden Woche, mind. 10 Stunden Vorlesungen und muss noch lernen. Vollzeitstudenten wissen natürlich nicht wovon ich rede. Partys etc. fallen meistens weg, weil die Semesterferien einen geschlagenen Monat dauern. Aber das wird bei Arbeitgeber hoch angesehen, die Leistungsbereitschaft und der Wille. Allein diese Kombination eröffnet viele Türen!


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   05.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es kommt natürlich drauf an was man will.

Wenn ich jemand will der Sacharbeiteraufgaben löst, dann natürlich Variante 1. Obwohl Variante 1 sicher anfangs etwas mehr kostet,a ber sich sicher nicht bald wegen Unterforderung beschwert und wechseln will bzw. abdere Aufgaben haben will. Und zweitens wird Variante 2 nach ca. 2 jahren teurer als Variante 1.

Wenn ich einen Mitarbeiter will, für den ich mir alles offen halte, dann natürlich Variante 2. Denn erstens wird der anfangs billiger sein und zweitens ist der nach einem halben jahr auf dem gleichen Stand wie Variante 1. Nur hat er eben zusätzlich eine immens größere Basis. So einem kann einem Unternehmen, speziell bei mir bei einem Mittelständler, sehr viele Aufgaben übernehmen, die Kreativität und analytisches Denken benötigen, wobei es den Betriebswirten meistens fehlt..


Zum Vorposter: Hier schreiben vielleicht viele, die noch nicht gearbeitet haben. Aber genausoviele die nicht studiert haben, aber groß Ahnung haben wie ein Studium so abläuft. Ich hatte jedenfalls an der Uni meine Prüfungen immer in den "Ferien". Im Jahr vielleicht 2 Wochen an Weihnachten und zwei im Sommer frei.
Und jetzt arbeite ich seit 4 Jahren. Und ich darf in der Tat solche Entscheidungen treffen wie du sie erwähnt hast.

Nur noch so viel: Jeder ist mal Berufsanfänger! Aber auch ein Uni-Absolvent ist dies mal nicht mehr!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich lache mich schlapp. Ehrlich. Hier schreiben wohl
> tatsächlich fast nur Personen, die in ihrem Leben noch nichts
> gearbeitet haben :D
>
> Wen wird ein Arbeitgeber lieber einstellen:
> 1. Jemanden mit abgeschlossener Ausbildung, 3 Jahre
> Berufserfahrung und dem Controllingbetriebswirt (VWA)
>
> oder
>
> 2. einen Studenten von einer Hochschule mit gutem Ruf, 1
> Praktika gemacht, BWL studiert und vielleicht noch ein
> Auslandsjahr.
>
> Wo muss ein Arbeitgeber weniger reinstecken? Sicherlich in
> den, der auch schonmal gearbeitet hat, die Programme wie SAP
> oder DATEV in und auswendig kennt, Jahresabschlüsse
> vorbereitet hat etc. Also, warum sollte ein VWA Abschluss
> weniger wert sein? Arbeitgeber wollen keine Theoretiker. Wer
> ewig studiert und sich alle möglichen Titel aneignet hat es
> trotzdem schwer. Weil er eben keine Berufserfahrung hat und
> daran scheitert es meistens. Ich wünsche schonmal viel Spaß
> bei der Jobsuche. Vielleicht macht ihr vorher mal ein
> Praktikum irgendwo, damit man sich nicht direkt blamiert. Von
> wegen hat studiert und kann in der Praxis doch nichts.
>
> VWA ist ein guter Weg, wenn man bereit ist viel Freizeit zu
> opfern. Da hat man halt mind. eine 40 Stunden Woche, mind. 10
> Stunden Vorlesungen und muss noch lernen. Vollzeitstudenten
> wissen natürlich nicht wovon ich rede. Partys etc. fallen
> meistens weg, weil die Semesterferien einen geschlagenen
> Monat dauern. Aber das wird bei Arbeitgeber hoch angesehen,
> die Leistungsbereitschaft und der Wille. Allein diese
> Kombination eröffnet viele Türen!


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   05.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
super vergleich....

warum vergleichst du einen jungakademiker, der gerade mit dem studium fertig geworden ist mit einem vwa absolventen, der über mehrere jahre berufserfahrung verfügt?

warum machst du nicht direkt nen vergleich zwischen einem vwa absolventen und einem grundschüler? dann spricht noch mehr für den vwa absolventen...

oder würde es vlt doch mehr sinn machen, unterschiedliche qualifikationen in der Bildung bei sonst gleichen faktoren (wie zb Berufserfahrung zu vergleichen)?


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   06.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wen würdet ihr eher einstellen.

Einen VWAler mit Erfahrung.
Oder einen zukünftigen Studenten mit Vorschulabschluss.

Sorry, ein echt dämlicher Vergleich!

Ein VWA Abschluss ist und bleibt (zum zehnten mal) kein Studium! Und ein VWA Betriebswirt wird sich niemals mit einem Akademiker vergleichne können geschweige denn dessen Jobs (nach ein paar Jahren Erfahrung) machen können!


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   06.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hier werden nach wie vor Äpfel mit Birnen verglichen!

Ein VWA Betriebswirt hat nun mal eben den großen Nachteil, dass er KEIN Akadem. Grad besitzt! Und JA, es gibt viele Firmen, die darauf wert legen und JA es gibt auch viele Firmen denen es wohl egal scheint!

Ein staatl. gepr. Betriebswirt hat heutzutage aber die Möglichkeit berufsbegleitend (wenn man schon mal 3 Jahre geschafft hat, dann wird man nach ner kurzen Pause wohl auch weitere 1,5 - 2 Jahre überstehen) einen akadem. Grad zu erwerben und somit hätte man zwar 5 Jahre studiert, aber auch bereits 5 Jahre Berufserfahrung gesammelt. Meine Hochachtung gilt diesen Menschen, die das geschafft haben.

Ich stehe kurz vor dem Abschluss und hab ehrlich gesagt keine Nerven mehr!

Sicherlich wird es auch Akademiker geben, die ihr ganzes Leben nur Sachbearbeiterposten ausfüllen und natürlich gibt es auch jede Menge Chefs, Abteilungsleiter, AG, Vorgesetzte etc. die ihren Betriebswirt "NUR" an der VWA gemacht haben.

Dennoch bin ich ebenfalls der Meinung, dass die jungen Akademiker um ihre Vormachtstellung kämpfen sollten. Das ist nicht damit getan, andere schlecht zu reden.

Es sollte sich NIEMAND ein Urteil erlauben, der diese beiden Formen nicht bereits selbst zum ABSCHLUSS gebracht hat.

Im Übrigen, ich war vor paar Wochen auf meiner ersten Studentenparty und ich war danach echt traurig, dass ich mich nach meiner Schulzeit dazu entschlossen habe unbedingt Arbeiten gehen zu wollen....

Also an alle VWAler.... hört auf zu meckern, eure Möglichkeiten sind heutzutage so gut wie noch nie.... setzt noch 2 Jahre drauf, dann habt ihr einen akadem. Grad, 4-6 Jahre Berufserfahrung und dürft euch dann wohl zurecht an eurer Vormachtsstellung üben...

... in diesem Sinne, viel Erfolg an ALLE


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   07.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
So dann werde ich mal meinen Senf dazugeben, kann ja eh nicht mehr schlimmer werden ;)

Ich Glaube das Hauptproblem ist, dass von vornerein komplett andere Karriereziele vorhanden sind und das merkt man auch stark an den Beispielen. Man muss sich doch nur mal den Hintergrund der wva'ler anschauen:
Haben eine Ausbildung gemacht, danach Berufserfahrung gesammelt und wollen nur weitere kenntnisse sammeln um aufsteigen zu können, meist im eigenen Unternehmen. Um gleich mal einige der fragen zu beantworten:
1. ist es sinnvoll sich stetig weiterzubilden? -> JA

2. macht sich der vwa karriere und gehaltstechnisch bemerktbar? -> sehr wahrscheinlich ja

3. Ist es eine Leistung sich neben dem beruf fortzubilden die anerkennung verdient? -> unbedingt

Nur frage ich mich warum die vwa absolventen ständig so laut betonen müssen dass sie ja eigentlich besser geeignet sind als studenten? Wahrscheinlich weil sie merken, dass eben das nicht der Fall ist. Klar können sich viele vwa absolventen in ihrem job mit einem uniabsolventen messen aber diese müssen auch bedenken, dass die abteilungen in denen angestellte mit ausbildungsberufen beschäftigt werden schon von vornerein die abteilungen mit hohem praxisfokus sind, was man auch an den genannten beispielen erkennt (personal, rewe, informatik).

Gleichwertigkeit zu einem akademischen abschlüss würde aber bedeuten, dass jemand mit vwa abschluss überall unterkommen kann wo auch ein uni/fhler unterkommen kann und da zeigt sich dass die abschlüsse absolut nicht vergleichbar sind.
Allein die ganzen kommentare mit aussagen wie "das komische theoriezeug braucht man doch eh nicht" zeigen das extrem deutlich.

Es gibt große abteilungen und sogar ganze firmen in denen nicht eine person ohne akademischen abschluss rumläuft und jemand mit vwa abschluss sofort untergehen würde (weil auch nie dafür ausgelegt). Jeder der hier den vwa abschluss mit furor als gleichwertig darstellen will sollte sich mal selbst fragen:
könntet ihr im risikocontrolling einer großbank arbeiten? Im treasury eines dax konzerns? Könntet ihr eine telefonkonferenz auf englisch samt fachgespräch zur marktstrategie auf englisch leiten?

Not a fucking chance.

Ich selbst habe vwl auf diplom studiert und arbeite nun im risikomanagement und es kommt selten vor dass mal jemand ohne diplom oder master rumläuft.

Zusammenfassen kann ich das ganze wohl wie folgt:
Vwa als Fortbildung super und die karrierechancen werden definitiv erhöht, teilweise sogar in die höhe einiger bachelor absolventen aber definitiv nicht gleichwertig und menschen die am karriereanfang stehen sollten definitiv auf eine uni/fh.


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   09.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ganz klare Aussage!!!!

Ich habe Respekt vor jedem der ein Studium egal ob Uni, FH oder VWA o.ä. erfolgreich absolviert. Letztendlich ist ganz klar entscheident
wie erfolgreich er es im Job dann praktisch umsetzt!!!

Aber:
Jeder Honk der sich hier abfällig über VWA Abschlüsse äußert und diese diskreditiert, hat entweder arge Komplexe und sollte den Psychologen aufsuchen oder er hat Schiss vor top ausgebildteten PRAKTIKERN die es dank ihres hervorragenden Selbtsmanagements auf die reihe bekommen haben auf sehr hohem Niveau neben der stressigen Arbeit zu studieren!!!!!

Ich glaube auch einfach nicht dass diese Titelpocher-Pappnasen etwas beurteilen können was sie selbts nicht gemeistert haben, mal abgesehen von den fundierten kaufm. Vorqualifikationen die ein Betriebswirtes VWA mitbringen muss.

Also ruht euch nicht Arrogant auf eurem Akademischen Titel aus, sondern beweißt in der PRAXIS dass ihr es drauf habt !!!!

Ich kenne genug Abendstudenten der VWA oder IHK o.ä. die das erfolgreich Tag für Tag tun!

Gruß Olaf


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   12.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Habe mich hier gerade mal die Beiträge angeschaut und bin verwundert, irritiert und bestürzt über die Form der "Diskussion" - m. Einschätzung zufolge zu ideologisch bezügl. "Für" und "Wider" und vor allem teilweise sehr unsachlich. Es gibt meiner Ansicht nach kein Königsweg, da jeder andere Voraussetzungen mit sich bringt, andere Ziele/Pläne hat und sich diese auch ändern und - auch in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrössen arbeiten. Für mich daher folgende Denkanstösse:

1) Es wurden Weltunternehmen von Nicht-Akademikern aufgebaut - siehe Würth, Berner,Lidl, Apple und auch Micosoft, etc

2) Ich habe Respekt vor jedem, der sich - auch in seiner Freizeit- weiterbildet - "wer rastet, der rostet"
Das betrifft auch jeden Handwerks-/Meister, der einen Betrieb führt, Unternehmer ist und die Verantwortung für "Lohn und Brot" der Mitarbeiter trägt und deswegen oft auch schlaflose Nächte auf Grund zu treffender Entscheidungen hat. Diese Personen arbeiten wirklich selbst und ständig - sind also selbstständig und keine Gehaltsempfänger!

3) Die Bildung ist "nur" die Eintrittskarte für bestimmte Funktionen/Positionen, die Halbwertszeit des Wissens nimmt rapide ab (EDV-Branche derzeit 1/2-jährig).

4) In einem Grosskonzern gelten andere "Spielregeln" wie in einem Kleinunternehmen, d.h. dort wird i.d.R. mehr auf die Voraussetzungen geachtet als bei einem Mittelständler, um eine bestimmte Stelle zu erhalten (Planquadrat). Ich habe in meinem bisherigen Berufsleben Akademiker kennengelernt, die eine Führungskraft sein sollten bzw. wollten, jed. keinerlei Soft-Skills mitbringen - Studium ersetzt keine Lebens-/Berufserfahrung! Auch habe ich Führungskräfte aus Grosskonzernen kennengelernt, die ausserhalb ihres "Planquadrats" nichts entscheiden konnten - so z.B. nicht mal Kopierpapier bestellen, da sie für diese Kostenstelle keine Verantwortung hatten.

5) In meinem bisherigen Werdegang habe ich viele viele gute, wie auch schlechte Praktiker als auch Akademiker kennengerlent - oftmals haben gerade Berufsanfänger/-einsteiger (viele mit akademischen Hintergrund) eine völlig falsche Vorstellung und auch Einstellung hinsichtl. des Berufslebens

6) Zurück zur "Diskussion" hier: Bei manchen hat man den Eindruck, partout Recht haben zu wollen. Sollte sich hier eine "Führungskraft" darunter befinden, sollte sie sich bezüglich ihrer Eignung als solche hinterfragen.

7) Wer Wissen erwirbt und nicht anwendet, hat nichts gelernt.

8) Ich finde, man sollte Personen nicht allein an Ihren "Titeln" beurteilen - der Praxisbeweis muss hier erbracht werden. Desweitern ist es entscheiden, ob jemand willens ist, sich (ständig) weiterzubilden.

9) Die strukturellen Probleme (Nachwuchsproblematik) am Arbeitsmarkt sind bekannt. Per se sind kürzere Ausbildungen (auch Studium) seitens Wirtschaft erwünscht. Arbeite selbt international und habe dazu entsprechenden Einblick in Länder wie F, DK, CH, A und L.

Abschliessend: Mein früher Prof. antwortete häufig auf Fragen mit "kommt darauf an,....). Er hat Recht - es kommt darauf an, wo (Gross-/Kleinunternehmen, Branche) man arbeiten will, welche Pläne man hat, oder auch welche Ideen (bsp. Selbstständigkeit). Glaubt mir, wenn ihr selbstständig seid, frägt kein Banker, ob ihr den Bachelor, VWA-Betriebswirt oder sogar Uni-Abschluss habt - den interessiert nur, ob das Betriebsergebnis, Cash-Flow, ... stimmt.

So - das Ganze hat euch ein jemand geschrieben, der seine kaufmännische Ausbildung im Grosshandel, anschliessend den VWA-Betriebswirt und dann den Bachelor (akademischer Grad, FH Südwestfalen) absolviert hat und auf 23 Jahr Berufserfahrung zurückblickt.

Für mich war der Weg so in Ordnung, sowohl VWA als weitere Abschlüsse wurden IMMER entsprechend geschätzt und ich würde dies genau so wieder tun. Für andere mag dies nicht so passen.

In diesem Sinne viel ERfolg, was auch immer ihr beginnt - zieht`s durch.

Für


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   13.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Dazu kommt, dass man nicht an der VWA sein muss, um berufsbegleitend zu studieren. Ich mache das auch, aber an einer Universität. " - Welche Universität? Bist Du dir sicher, dass Du keine "Hochschule" meinst?!?

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   13.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe mein Abitur 2005 gemacht, dann eine Ausbildung zum Informatikkaufmann und parallel den Wirtschaftsinformatik Betriebswirt (VWA).Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt, habe eine Stelle als Junior Key Account in einem internationalen Konzern. Dort verdiene ich schon deutlich mehr als ein Uni Berufsanfänger zzgl. Firmenwagen und weitere Späße. Leute die damals mit mir Abitur gemacht haben sind größtenteils noch am studieren und haben noch keinen Pfennig verdient. Bisher habe ich in meinen Augen mit dem VWA Abschluss nichts verkehrt gemacht.

Den fachlichen Unterschied hier wird wohl kaum jemand von den Anwesenden beurteilen können. Maximal die Dozenten können sich darüber u.U. ein Urteil erlauben. Ich weiß nur, dass mein VWA Betriebwirt verdammt heftig war und ich in den 4 Jahren wirklich gelitten habe. Daher lasse ich mir auch ungerne sagen, dass ein VWA Abschluss ein minderwertiger Abschluss ist. Genausowenig würde ich behaupten, dass Uni Absolventen reine Theoretiker sind.


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   14.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ja, mit 25 stehst du deutlich besser da als Studierte.
Eventuell auch noch mit 30.
Allerdings ist deine Entwicklung mit spätestens 35 abgeschlossen. Sowohll vom gehalt her, als auch von der Posoiton, weil es da im Konzern vor allem auch formale Limitierungen ohne Studium gibt (Ist einfach, sage jetzt nicht, dass das gut ist). Da geht es bei den Studierten erst richtig los.
Glaub mir, mit 40 wirst du dich ärgern dein Abitur so weggeschmissen zu haben, wenn deine Kollegen mit Diplom oder Master das Doppelte verdienen. Und du in deiner Position versandest...

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe mein Abitur 2005 gemacht, dann eine Ausbildung zum
> Informatikkaufmann und parallel den Wirtschaftsinformatik
> Betriebswirt (VWA).Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt, habe
> eine Stelle als Junior Key Account in einem internationalen
> Konzern. Dort verdiene ich schon deutlich mehr als ein Uni
> Berufsanfänger zzgl. Firmenwagen und weitere Späße. Leute die
> damals mit mir Abitur gemacht haben sind größtenteils noch am
> studieren und haben noch keinen Pfennig verdient. Bisher habe
> ich in meinen Augen mit dem VWA Abschluss nichts verkehrt
> gemacht.
>
> Den fachlichen Unterschied hier wird wohl kaum jemand von den
> Anwesenden beurteilen können. Maximal die Dozenten können
> sich darüber u.U. ein Urteil erlauben. Ich weiß nur, dass
> mein VWA Betriebwirt verdammt heftig war und ich in den 4
> Jahren wirklich gelitten habe. Daher lasse ich mir auch
> ungerne sagen, dass ein VWA Abschluss ein minderwertiger
> Abschluss ist. Genausowenig würde ich behaupten, dass Uni
> Absolventen reine Theoretiker sind.


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   19.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Schau dir mal die Abschlüsse bzw Ausbildung von erfolgreichen Geschäftsführern und Vorständen an. Mir fällt da jetzt kein VWA-Absolvent ein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Leute oft nur bessere Sachbearbeiter sind. Jedenfalls hier in meiner Gegend bei den mittleren Unternehmen. Prokurist ist von denen noch keiner geworden.

Schlecht ist die Ausbildung vielleicht nicht, der Anspruch aber geringer. Höherer Abschluss = höhere Verantwortung und wahrscheinlich auch Gehalt.


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   21.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Aus Sicht der Akademiker oder Studenten ist der VWA Abschluss absolut nicht vergleichbar und für Bachelor oder gar Masterabsolventen ist er gar ein Witz, weil er zwar die Themenbereiche tangiert, die auch im Studium vorkommen, aber überhaupt nicht in die Tiefe geht. Er ist ein praxisorientierter Abschluss und kein akademischer Abschluss.

Aus Sicht bspw. eines Azubis mit Realschulabschluss ist der Abschluss hingegen im weiteren Karriereverlauf sicher erstrebenswert, bietet er doch praktisch anwendbarers Know How, ohne mit allzuviel Tiefgang.

Daher ist der Ruf in der Wirtschaft auch nicht allzuschlecht. Denn die VWA Leute kommen allesamt aus der Praxis. Jedoch auch völlig klar, das von der formalen Wertigkeit ein akademischer Abschluss anders zu bewerten ist. Jedoch verfolgen Absolventen des einen oder anderen Abschlusses in der Regel auch andere Karrierewege.


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   03.01.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Guten Tag,

hier wird wirklich viel wahres und unwahres geschrieben, dies lasse ich auch mal so stehen. Ich gehöre zu den Glücklichen, die bereits vor ca. 15 Jahren an der VWA studiert haben. Auch wenn für einige der Ausdruck studiert vielleicht wieder "falsch" ist. Ich kann sagen, dass wir fast immer die Vorlesungen mit den entsprechenden Professoren hatten, die waren nämlich ganz wild darauf, etwas aus der "Praxis" zu erfahren. Mir hat der Abschluss doch einige Türen geöffnet, da jeder Personaler anerkennt, dass sich eine Person über einen langen Zeitraum (immerhin 3 Jahre mit Abschluss und Diplomarbeit) mit der Berufsfortbildung beschäftigt. Wer jedoch bei BMW, Deutsche Bank, etc. Karriere machen will, kommt sicherlich nicht um Abschlüsse mit der entsprechend anerkannten Zertifizierung rum ... aber bei vielen, vielen anderen Unternehmen "kommt" diese Fortbildung gut an.


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   18.01.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Interessante Diskussion. Dann will ich für interessierte Leser mal ein paar Erfahrungen über mein Studium an der VWA Münster teilen. Auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt, muss ich hier doch eine recht opulente Lanze für mein Studium brechen. Es mag aber auch daran liegen, dass sich in den vier Jahren über die sich diese Diskussion bereits erstreckt einfach bereits viel passiert ist. Zu beachten ist, dass ich speziell von der VWA Münster rede.

Die VWA Münster hat nämlich als eine der ersten VWAs überhaupt vor einiger Zeit angefangen mit der lokalen Fachhochschule Münster zu kooperieren. Schon alleine diese Tatsache spricht dafür, dass der akademische Anspruch mit Nichten so gering ist wie ihn viele hier verkaufen wollen: Die FH Münster kommt bei renommierten Rankings (beispielsweise che) regelmäßig unter die Top 3 der bundesweiten Fachhochschulen im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre. Die VWA Münster und die FH haben ihre Creditpoint-Systeme synchronisiert und so sind die Absolventen der VWA Münster nicht nur über ihre gesammte Studienzeit bei der FH Münster imatrikuliert sondern bekommen nach dem 7ten Semester auch einen vollwertigen Bachelor of Arts der FH Münster ausgestellt und können damit problemlos ihren Master anhängen oder promovieren. Unser Dozentenstamm rekrutiert sich großenteils aus der Uni Münster (auch unter den Top 3 der besten deutschen Universitäten in BWL) und der FH.

NATÜRLICH hat unser Studium nicht die wissenschaftliche Tiefe eines Universitätsstudiums. Während Vollzeitstudenten 5 Tage die Woche studieren und in der Bibliothek lernen, arbeiten wir in renommierten Betrieben wie BASF oder Brillux. Dass diese Unternehmen das Konzept unterstützen, extrem hohe Zugangsanforderungen stellen und selber damit werben sich damit zukünftiges Führungspersonal auszubilden spricht denke ich für sich - unterm Strich zählt immernoch das Ansehen einer Ausbildung bei den Personalern. Und die haben alle ihre Präferenzen: Die einen finden Uniabsolventen zu theoretisch, die anderen FH-Absolventen zu oberflächlich. Die einen wollen VWAler, die nächsten nehmen nur Privat-Absolventen. Das ist einfach so.

Defakto ist es so, dass die VWA-Absolventen insgesamt nach dem Studium a) fast alle direkt übernommen werden und b) in bereits zu Anfang recht hoch dotierten Positionen. Und auch hier gilt: Die Zensuren sind vielleicht ein Schlüssel, viel wichtiger sind aber die Softskills: Auftreten, Rhetorik, Kommunikationsfähigkeit, Auffassungsgabe usw. Du musst dich verkaufen können. Auf Führungsstellen sitzen keine grauen Mäuschen mit 1,0er Master. Das VWA Studium besticht durch einen hohen Praxisanteil mit akademischer Krone. Ich hätte auch an die Uni Münster gehen können, habe mich aber bewusst für das duale Studium entschieden - und bereue es keine Minute. Und diejenigen, die den Belastungsgrad absprechen, sollen mal 3 1/2 Jahre lang ohne Semesterferien durch eine 6 Tage Woche malochen und gleichzeitig 3 Abschlüsse erreichen. Niemand behauptet in diesem Studium die wissenschaftliche Tiefe eines Vollzeitstudiums zu bekommen - aber mit diesem Anspruch beginnt auch niemand dieses Studium.


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   27.01.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Lounge Gast, ich frage mich wirklich, warum Du hier so dermaßen auf der VWA rumtrittst! Ich nehme mal stark an, dass Du Dein Studium dort absolviert hast und auch ein Studium an einer Normalen Uni gemacht hast, um das alles beurteilen zu können.
Ich kann nur sagen, ich habe beides gemacht und kann mich nicht beschweren, im Übrigen steht es ja jedem frei, nach dem VWA Abschluss den Bachelor und den Master zu machen.


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   14.02.12
  einerdersweiss
Re: Betriebswirt VWA
Wie meine Vorschreiber sagen, ein hochinteressanter Diskussionsstrang, dem ich nachdem ich mich durch viele Seiten hochamüsanter Beiträge gekämpft habe nun auch noch meine krönenden Erfahrungen hinzufügen möchte:

Ich bin auch bekennender "nur"-VWA-Absolvent (mit Wirtschaftsdiplom) und damit in Augen vieler Vollzeitstudis nur knapp dem Analphabetentum entronnen. Ich habe in München studiert (akademisch!) und kann bestätigen, dass das VWA-Studium dem an FHs oder Unis nur insofern nicht zur Gänze nach vergleichbar ist, da es im Gegensatz zu diesen sehr praxisnah und kompakt strukturiert ist. D.h. man lernt das, was man hinterher auch braucht. Oder sagen wir - wahrscheinlicher braucht - als den ganzen Balast, den sich ein Durchschnittsvollzeitstudi im Laufe seines Unisdaseins reinziehen muss. Und ja ich kann das beurteilen, warum erfahrt ihr weiter unten.

Fakt 1) ausnahmslos alle Referenten unseres Jahrgangs waren Professoren oder Dozenten an einer Hochschule bzw. Uni und dozierten daher logischerweise auf Uni-Niveau. Nein, nicht notwendigerweise immer in der ganzen Bandbreite, aber abschnittsweise und zwar zum Teil sehr tiefgehend. Viele von ihnen sagten uns im Gegensatz zur Uni wo ahnungs ( und häufig motivations)-lose Vollzeittheorie-Studis lustlos in den Bänken lümmeln, waren bei uns praxiserfahrene hochmotivierte und vor allem auch gute Leute ihre Studenten. Der Aktivbeitrag der Studenten stehe in keinem Verhältnis zu "normalen" Studierenden an einer Hochschule. Am Verdienst den die VWAs einem Prof zusätzlich zukommen lassen, kanns also ganz bestimmt nicht liegen. Es war schlicht Freude über das Interesse von Leuten, die das was sie da lernen auch konsequent im eigenen Berufsleben umsetzen und mit eigenen Gegenerfahrungen aus der Praxis zum Teil auch konträr anreichern konnten. Tja, da wird Vollzeitstudi staunen - unglaublich - aber wahr! Fazit: Vorurteil "nicht-akademisch" schon widerlegt.

Fakt 2 Liebe frustrierte Vollzeitstudis, die ihr hier immer gegen VWAler stänkert. Euer Lieblingsvorurteil, ohne Uni- o. FH-Abschluss könne man auch keine hohen oder sogar höchsten Hierarchiestufen erklimmen, ist zum schmunzeln. Ihr seid so lächerlich. Keine Ahnung vom Leben aber mitreden. Lasst euch sagen von einem Nur-VWA-Ler: man kann, ich habs selbst erlebt:
mein erster Job vor VWA-STudium: Abteilungsleiter bei einer Daimler-Konzerngesellschaft (5 direkt unterstellte Mitarbeiter)
mein erster Job nach VWA-Studium: Geschäftsführer einer AG in einem 5 Milliarden EUR Umsatz-Konzern, direkter Vorgesetzter CFO und im Rang eines SVP falls euch Nasen das was sagt. 50 Mitarbeiter. Damit war die nächste Hierarchie-Ebene bereits der Vorstand.
mein zweiter Job nach VWA-Studium: ähnliche Aufgabe bei einem Schweizer Konzern, der etwa doppelt so gross ist wie der letzte Arbeitgeber.
Nach weiteren 6 Jahren die Frage, was als nächstes käme: neuer Job oder Gang in die Selbständigkeit. Diverse Headhunter sprachen mich an und glaubt es oder nicht, ich hatte 2 Jobs wo ich in mittelständischen Konzernen im Vorstand bzw. Geschäftsleitung Angebote hatte, und sehr gut dotiert, da könnt ihr Vollzeitstudinasen erstmal noch 20 Jahre warten ehe ihr - wenn denn überhaupt - in meinem Alter dorthin kommt. DAs is nämlich der andere Vorteil. Durch die Doppelbelastung Job udn STudium sind VWAler und alle die den zweiten Bildungsweg auch gehen wesentlich besser postiert als Vollzeitstudis: wir sind jung, haben die Berufserfahrung und dazu noch das Studium. Wenns hoch kommt habt ihr da hier und da mal ein Auslandsemester oder ein Praktikum gemacht. Wir dagegen haben uns im Ausland zur selben Zeit bereits praktisch im Ausland in anspruchsvollsten Managementpositionen bewährt. So schauts aus. Ich habe mich übrigens vor 2 Jahren für den Gang in die Selbständigkeit entschieden und mein eigenes Consulting-Unternehmen gegründet. Habe inzwischen 3 Mitarbeiter, und berate trotz "Nur-VWA-Abschluss" DAX- und SMI (Schweizer DAX -Pendant) Konzerne in meinem Fachgebiet. Und das als völlig Ahnungsloser VWAler hehehe. Liebe angehende VWAler oder solche die noch unschlüssig sind: Ich hatte in meiner Laufbahn viele Uniabsolventen, MBAs, sogar Leute mit Doktor-Titel, die für mich gearbeitet haben. Es sind alles ganz normale Menschen und der Titel allein oder der ABschluss allein bringt euch gar-gar nichts. Die Kunst ist, für die Position, für die ihr ausgesucht seid, das richtige Wissen mitzubringen und das dann auch noch relevant ein- und umzusetzen. Sprich, der Praktiker ist gefragt. Ich habe viele Theorie-Weltmeister getroffen, die alle nichts ausser heisser Luft hervorbrachten. Unfähig, in der Praxis zu bestehen. Die waren ganz einfach unterzubuttern.

Macht euch also nicht in die Hose oder das Hemd, wenn hier vollakademische Taxifahrer und ähnlich frustrierte/erfolglose Existenzen gegen VWA hetzen. Ihr habt eine sehr gute und in der Wirtschaft höchst anerkannte akademische Weiternbildung gewählt, die euch sogar, wems gefällt nach entsprechendem nahtlosen Zusatzstudium MBA oder Promotionsmöglichkeit zum Doktor erschliessen. Ohh das wird wieder viele von den Vollzeitstudis scharz ärgern, ohne Abitur zum Doktor eieiei... Ich für meinen Teil hab genug erfolglose Doktores gesehen und habe beschlossen, mein Unternehmen weiter promotionslos zu führen. Wenn ich Lust habe, stelle ich solche Leute ein...
Vorurteil VWA -Abschluss ermöglicht keine Karriere mit höchsten Stufen ebenso widerlegt.

Fakt 3
VWA ist eine private Bildungseinrichtung - selten so einen Müll gelesen.
VWA ist eine der ältesten öffentlichen akademischen Studieneinrichtungen des sogenannten zweiten Bildungswegs, in München z.B. seit 1922. Es ist kein Zufall, dass die Vorlesungen in den normalen Uni-Hörsälen stattfinden, es ist auch kein Zufall, dass Leitung und Vorstand der VWAs mit Professoren und Leuten aus höchsten staatlichen Ämtern und Wirtschaftsführern (Konzernvorständen) besetzt sind. VWAs kooperieren mit diversen Universitäten, da sie auch Nichtabiturienten auf universitärem Niveau Weiterbildung ermöglichen sollen. Dass der Abschluss kein Universitätsabschluss ist, ändert daran kein Jota. Er ist nicht so breit angelegt (Wissensbalast!) wie ein Uni-Studienabschluss, aber ist dafür praxisadequat, wendig, universell einsetzbar und im Gegensatz zu einem Unistudium oder MBA verdammt günstig. Zudem sponsern die meisten Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für sowas extra abstellen das ganze - auch nicht ganz uneigennützig. Wenn also der Abschluss so ein Müll wäre, würden Weltkonzerne wie Daimler, BASF usw. nicht Geld dafür ausgeben und ihre Leute extra dorthin schicken.

Soweit der für viele sicher erschreckende Blick in die harte Realität. Liebe Uni-Abgänger, euer Studium sei genausowenig geschmälert wie das von uns VWAlern, aber bitte - so leid es mir tut - beachtet einfach mal das was an sachlichen Fakten fest steht und macht nicht nur aus eigenem Frust das hart verdiente Studium von Zweitbildungs-Weglern schlecht. Das ist es nämlich nicht.

Viele Grüsse von einem, der es weissgott beurteilen kann.


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   15.02.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Den Beitrag finde ich lächerlich von den VWA ler.Sorry aber zusätzliches Wissen ist nicht Ballast.Im Gegensatz zu dir können wir von der Uni und damit schließe ich FH Schüler aus analytisch denken und neue Probleme lösen.Das was du gelernt hast ,lässt sich nur auf Reproduktionsprobleme anwenden.Sorry aber der Anspruch an einer VWA ist einfach lächerlich.Ich gehe an einer der schwersten und angesehensten Unis in Deutschland und studiere auch VWL zu großen Teilen.Ich finde dich überheblich mit deinen Argumenten.Falls dein Werdegang der Wahrheit entspricht ,ist es sicherlich nur eine Ausnahme.Ich freue mich für dich ,dass du so eine Karriere gemacht hast ,aber tue nicht so ,als ob dies der Regelfall ist mit so einer geringen Qualifikation.Und noch ein Punkt :EMpirische Wirtschaftsforschung ,Ökonometrie oder Konjukturforschung hast du nicht drauf ,weil soetwas an einer VWA nicht gelehrt wird.Es kann sein ,dass der Anspruch einer VWA mit einer FH vergleichbar ist,dass kann schon sein.Jedoch an einer angesehnen Uni wie Frankfurt,Münster,Hohenheim,Köln,Bochum;Mannheim oder der LMU kann der Stoff der an einer VWA vermittelt wird nicht mithalten.Hier gibt es gravierende Leistungsunterschiede.

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   15.02.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
hallo vergiss die vwa... is nich akkreditiert soweit ich weiß is also gar nix und du machst dich zu abhängig von deinem betrieb..

also ich würds ganz eiunfach machen.. würde mir an deiner stelle nicht das abitur nochmal antuen... ist zu allgemein gehalten. Alternativ 2 Jahre arbeiten und abends auf ein Berufskolleg für das Abendabitur.

Mein Vorschlag: Schau dich nach einem Fachbezogenen " Fachwirt " um! Dieser dauert meist 2 Jahre und ist oft ein in der Branche anerkannter Abschluss. Darüber hinaus erlangst du damit die Berechtigung an einer Hochschule zu studieren.. also zwei Fliegen mit einer Klappe.

viel erfolg


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   17.02.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich finde es fatal, wenn hier von ahnungslosen Menschen solche Unwahrheiten kommuniziert werden. Hättest du mal drei Beiträge vorher gelesen, hättest du dir deinen Beitrag schon sparen können. Generell finde ich es höchst bedenklich, wenn Leute Empfehlungen aussprechen und damit Menschen in die falsche Richtung lenken, ohne sich vorher ausreichend informiert zu haben.

Also nochmal: Für Abiturienten gibt es seit Bologna viele VWA's, bei denen man ein duales Studium absolvieren kann, an dessen Ende man planmäßig - und ohne irgendwie nochmals zugangsbeschränktem Fortsatz - neben einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung und dem Betriebswirt VWA automatisch auch den Bachelor of Arts der kooperierenden Fachhochschule erlangt. Vollwertig und ohne Einschränkungen. Dass der Kommentator zwei Beiträge über mir selbst die Fachhochschule verpönt finde ich absolut armselig. Viele Fachhochschulen bieten ein weitaus qualifizierteres (und qualifizierenderes) Studium als so manche Universität!


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   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
so ein schwachsinn da sieht man mal wer ahnung hat und nicht!

Die Personaler wollen sehen, dass man Einsatz zeigt!


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,
so mancher Beitrag, der hier von Uni- bzw. FH-Absolventen veröffentlicht wird, beschämt mich. Ich habe selbst ein naturwissenschaftliches Uni-Diplom, rund 20 Jahre Berufserfahrung (Management inklusive) und würde es nicht wagen, die Ausbildung bzw. Weiterbildung anderer Menschen schlecht zu reden.
Ganz im Gegenteil. Ich möchte Menschen, die einen solchen Schrott schreiben, nicht gerne in meinem Team haben. Jemand, der in der heutigen Zeit verstanden hat, dass nur lebenslanges Lernen und Weiterentwicklung zählt und sich konsequenter Weise nicht zu fein ist, an seinen Wochenenden eine anspruchsvolle Weiterbildung zu machen, ist mir viel lieber. Jemand, der dies über mehr als 3 Jahre hinweg durchhält und zum Abschluss bringt, verdient nicht die Geringschätzung, die hier aus so mancher geschrieben Zeile trieft.
Anerkennung und Wertschätzung passen zu solch einem Kandidaten viel besser. Die sind sind belastbar, flexibel, bringen praktische Erfahrung mit, stellen sich neuen Herausforderungen, haben gelernt, sich zu organisieren, mal auf eine Party zu verzichten und - ganz wichtig - können das alles belegen. Klingt gut, wenn man einen VWA Lebenslauf mal so interpretiert, oder? Bevor ich es vergesse: sich ein- und unterordnen können gehört ebenfalls dazu, hohe Gehaltsforderungen und der Dünkel, zu Besserem geboren zu sein, hingegen nicht.
Und für all diejenigen, die glauben, ein universitärer Abschluss qualifiziere zu Höherem:
die Zahl der Position an der Spitze ist endlich und sehr viel kleiner, als die Zahl der vermeintlich für solche Positionen einzusetzenden Absolventen. Es ist nicht der Abschluss, der einen Menschen für bestimmte Aufgaben qualifiziert, denn vergleichbare Absolventen gibt es genug. Die Frage ist immer, welche Fähigkeiten außerhalb des reinen Wissens man für seine Aufgabe mitbringt und ob man die auch in seiner Vita belegen kann. Und vielleicht ist derjenige, der dies zu beurteilen hat, ein gelernter Kaufmann mit einem Abschluss der VWA?


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geilste Diskussion ever. :D

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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Betriebswirt VWA - Senior Manager Big 4 - 150 T? plus Bonus p.a.

Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
VWA 4ever :D

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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Und? Wieviele VWA'ler sind bei den Big4 auf diesem Level? 2-3% , rate mal was die restlichen 98% für abschlüsse haben...lächerlich!

Natürlich kann man es mit VWA zu etwas bringen! Aber das sind meist auch die Leute, welche so oder so Studieren hätten können und eben SEHR GUT sind. Ein durchschnittlicher VWA-Absolvent kommt nicht über den Sachbearbeiter hinaus, ein durchschnittlicher Uni-Absolvent hat da weitaus größere Chancen.

Es geht dabei nicht um Einzelschicksale, sondern um die Mehrheit und da steht nunmal eine VWA weit hinten an! Eben weil es keine einheitlihen Regelungen gibt, bei VWA-Absolventen weiß ich nie ob ich die Katze im Sack kaufe, da es von Bundesland zu Bundesland riesen Unterschiede gibt. Wenn ich dann geschichten Höre wie, es werden nur die Besten 10 von 25 Klausuren gewertet, dann rollen sich meine Fußnägel hoch...


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
> Ein durchschnittlicher
> VWA-Absolvent kommt nicht über den Sachbearbeiter hinaus, ein
> durchschnittlicher Uni-Absolvent hat da weitaus größere
> Chancen.

Newsflash: Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent kommt auch nicht über einen Sachbearbeiterposten hinaus. Die Zeiten, in denen man nur aufgrund seines Abschlusses Karriere gemacht hat, sind schon lange vorbei.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Noch ein Newsflash:
Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent verdient nach 15 Jahren Berufserfahrung und trotz Sachbearbeiterjobs (und verdientermaßen) ca. 50% mehr als ein durchschnittlicher VWA-Absolvent.

Lounge Gast schrieb:
>
> > Ein durchschnittlicher
> > VWA-Absolvent kommt nicht über den Sachbearbeiter
> hinaus, ein
> > durchschnittlicher Uni-Absolvent hat da weitaus größere
> > Chancen.
>
> Newsflash: Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent kommt auch
> nicht über einen Sachbearbeiterposten hinaus. Die Zeiten, in
> denen man nur aufgrund seines Abschlusses Karriere gemacht
> hat, sind schon lange vorbei.


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   15.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent kommt auch nicht über einen Sachbearbeiterposten hinaus. Die Zeiten, in denen man nur aufgrund seines Abschlusses Karriere gemacht hat, sind schon lange vorbei. "

Oha, ein Paradebeispeil für ein Problem mit dem Lesen UND dem geichzeitigen Verstehen. Natürlich kommen nicht alle durchschnittlichen Uni-Absolven darüberhinaus, darum geht es auch nicht. Es geht um das Verhältnis, zwischen VWA und Uni und, da haben zu meist die Uni-Absolventen größere Chancen.


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bin zufällig auf diese Seite gestossen und muss nun auch mal meinen Teil hinzufügen.
Background: Nachdem Abitur, ein Uni-Studium zum Bachelor geschmissen. Re-Start: Habe dann eine Berufsausbildung (Industriekfm.) abgeschlossen und halte einen VWA-Abschluss, einen Bachelor-Abschluss und demnächst einen Master-Abschluss.
Alles in Bayern (für die Kritiker). Alles im dualen System (Damit meine ich nicht die Mülltrennung). Bin nach wie vor im Mittelstand berufstätig.
SOmit maße ich mir an, beide Systeme beurteilen zu können.

Ich gliedere meinen Text, dann ist es für alle leichter:
[Und ich bitte um Verzeihung, dass mein Text nicht Pressetext tauglich oder bestes Marketingspeech ist...
Beide Gender sind gleichberechtigt angesprochen - ich verwende zur Vereinfachung nur die männliche Form.]

1.) VWA
Die Vorlesungen an der VWA sind identisch mit den an der Uni (kann ich durch unabhängigen Skriptvergleich & Bachelor-Vorlesungen verifizieren).
Die Prüfungen an der VWA sind leichter als an der Uni.
ABER: An der VWA bleibt weniger Zeit zur Vorbereitung und es darf nicht vergessen werden, dass es berufsbegleitend stattfindet.
Zudem muss an der Uni eine bestimmte Anzahl n an Studenten "rausgeprüft" werden.

2.) Gehalt & Studienzeit
Die Gehaltsbezüge und die Berufserfahrung durch ein duales Studium möchte ich nicht missen.
Die typische Studentenzeit hatte ich allerdings nicht - schöne Zeit, aber dafür ist man idR klamm. ;-)

Hier sei für die BWLer der Begriff Opportunitätskosten angebracht...

3.) Karriere
Ja, was ist Karriere? "Viel" Geld verdienen? Macht haben? Freie Zeiteinteilung? Glückliches Familienleben? Firmenwagen?
Muss jeder für sich beantworten.
Wer Leistung bringt wird meist auch belohnt. [NB: Ich wähl' nicht die FDP!]
Die 20% Leistungsträger lassen sich sowohl an der VWA, als auch an der Uni finden.

Wichtig ist doch nur: Vitamin B(eziehung), ein solides, gepflegtes (und nachhaltiges) Netzwerk und vor allem gesundes(!!!!) Selbstmarketing.

4.) Karriereturbo: Akad. Grad oder VWA?
Ein ganz Klares: Es kommt darauf an.
In einem Konzern wird wegen dem "Kastendenken" ganz klar der Akademiker bevorzugt - Man pusht die eigenen Wurzeln.
Ein Akademiker wird nie einen VWAler "mögen" (und vice versa). Denn damit müsste man sich eingestehen, dass der eigene "Bildungsweg" falsch war.

Im Mittelstand wird der Praktiker bevorzugt. Kaum eine Anlernphase und bereits eine praktische(!) Problemlösungskompetenz (am Besten war er vorher noch bei der Konkurrenz beschäftigt).

5.) Die Sache mit Bologna
Dank Bologna ist alles verwässert worden. Die VWA hat sich für mit ihrer Möglichkeit des MBA (im Ausland) und dem Bachelor-"Upgrade" prinzipiell ihr Grab geschaufelt.
Wäre der VWA-Abschluss - wie der BA (Berufsakademie)-Abschluss - staatlich anerkannt, hätte es nie eine Diskussion gegeben...
(Hätte, wäre, wenn - Viva le Konjunktiv!)


6.) Gedanken
Es sollte zudem mal betrachtet werden, wie viele Studenten (BWL-Absolventen) bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und Praxis-Erfahrung vorweisen können.
Erfahrung wiegt nun mal erheblich - ausser man ist ein Vollpfosten (siehe Punkt 3. & 4.).
Jeder schreit z.B.: "Geh zu XY - da wirste reich?":
Meine Meinung hierzu: Toll, verdienste ordentlich.
Allerdings haste keine Zeiterfassung (=> evtl. den Stundensatz von 8 ?), die Unternehmenskultur ist verda... hart und der Workload (neudeutsch f. Arbeitsbelastung) ist enorm.
Klar, Herr XY hats geschafft. - Stimmt, allerdings hört man nur von den Menschen die es geschafft haben, die auf der Strecke bleiben von denen hört man nichts.

7.) Die Studiums-Geschichte
Wer nur die Skripte und auf Klausuren lernt, wird nichts erreichen.
Wichtig sind Umwelt/Umfeld-Kenntnisse, Spezialwissen und kontinuierliche Weiterbildung.

Das gilt sowohl für VWA als auch für die Uni.

8.) Was dann wählen?
Muss eben jeder selbst wissen.
Ob Konzern, Mittelstand oder Selbstständigkeit:
Wichtig ist, dass man sich das berufsspezifische Wissen aneignet, dieses zur rechten Zeit anwendet und seinem "Sponsor"/"Geldgeber" einen Mehrwert bietet.
Geteue dem Motto:
"Ein jeder lernt nur, was er lernen kann;
Doch der den Augenblick ergreift,
Das ist der rechte Mann."
(goethe, Faust I)

Der Text soll kein Dogma sein und wird auch keiner werden.
Ich hoffe, der Eine oder Andere kommt dabei ins Grübeln und legt die Scheuklappen ab:
Es gibt nicht "DEN" Abschluss. Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird.

In diesem Sinne: Danke fürs Lesen.


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   26.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Jede Form der Weiterbildung ist gut!! Leute, macht etwas aus eurem Leben, egal welche Art ihr wählt.

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   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
eine gesunde lebenseinstellung und ein guter weg

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   16.04.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geilomat! Fast 6 Jahre überlebt diese Diskussion nund schon und sagt viel über die Gesellschaft in der wir inzwischen leben aus...

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   30.04.12
  Astrojam
Re: Betriebswirt VWA
Also.. Hallo erstmal :)

Ich muss wirklich sagen WoW!.. akadem. Grad, Weiterbildung, Ausbildung hin oder her das was so manche hier von sich preis geben ist wirklich erschreckend. Diese Uneinsichtigkeit und konstante beharren darauf was richtig und was falsch ist zeugt nicht gerade von guter Bildung etc.

Tatsache ist doch "lebenslanges lernen" ist Voraussetzung um die Möglichkeit in die Arbeitslosigkeit zu rutschen zu verringern und desweiteren die Chance die Karriereleiter empor zu steigen zu sichern!
Wir leben in einem Land mit vielen Möglichkeiten, wo jeder selbst entscheiden muss was für ihn in Frage kommt..die Frage Was will ich??...erstmal für sich beantworten. Wir sind alles Individuen deshalb gibt es dafür kein Patentrezept!

Jetzt zu mir..

Bin 22 und habe vor zwei Jahren meine Kaufmännische Berufsausbildung beendet. Ich wurde nach bestandener Prüfung übernommen und bin jetzt für Einkauf, Administration und Verwaltung zuständig, eigentlich "Mädchen für alles"

Verdiene nicht schlecht trotzdem war ich mir kurz nach Übernahme klar es muss weiter gehen!...Ich hab mir Informationen aller Art geholt, jedoch war ich mir noch unsicher wo genau es hingehen sollte. Dann entschied ich mich für die Weiterbildung des geprüften Wirtschaftsfachwirten IHK um mir halt alles offen zu lassen und gleichzeitig einen guten EInblick in alle Themenbereiche zu erlangen!..Erste Prüfung bestanden und im April nächsten Jahres Abschluss.

Mache mir derzeit aber schon Gedanken Wohin des Weges..und derzeit tendiere ich zur VWA, denn mit dem Wirtschaftsfachwirten der IHK werden die ersten 4 Semester anerkannt, das bedeutet ich würde den Betriebswirten in VWA Schwerpunkt Marketing innerhalb von nur zwei Semestern ablegen.

Darauf aufbauend In Kooperation mit einer akkreditierten Stelle der Hessischen BA den staatlich und International anerkannten Bachelor Abschluss erlangen.

Dann Wär ich 25 hätte somit meinen akadem. Grad und könnte den Master Marketing und Sales draufsetzten.

Mein Ziel wahrscheinlich = Selbstständiger Handelsvertreter

Nur zur Verdeutlichung:

1.Kaufmännische Berufsausbildung
2.Berufserfahrung
3.Geprüfter Wirtschaftsfachwirt (Berufserfahrung)
4.Ausbildereignungsschein AEVO
5.Betriebswirt VWA
6.Bachelor of Business Administration
7. Master Marketing and Sales.

..dann wär ich 26 -27....Viele Wege führen nach Rom ;)

Carpe Diem.....;)


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   30.04.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
ja für einen selbstständigen handelsvertreter ist eine gute akademische ausbildung auch wirklich ein MUSS
;-)


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   07.05.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

ich habe im März mit meinem VWA Studium Betriebswirt begonnen.
Ich suche Kontakt zu ehemaligen Studierenden in diesem Bereich.
Mein Ziel, ob ihr eventuell einige Tipps zu den kommenden Klausuren in den einzelenen Semestern habt.
Wir haben gerade unsere erste Klausur in ABWL geschrieben und ich muß sagen, dass wasder Dozent uns zur Vorbereitung in der Klausur gegegebn hat und die Musterklausren auf der Homepage waren leider zu 75 % daneben.
Aktuell steht jetzt unsere Klausur in den Fächern Staatsrecht und BGB an.
Ich würde mich über entsprechnende Rückmeldungen freuen.

Tschüß Petra


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   07.05.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo Petra,

so einfach ist das leider alles nicht. Es macht so ziemlich jede VWA was sie will, die Stundenzahlen sind unterschiedlich, der vermittelte Stoff, die Schwerpunkte, einfach alles. Ich merke das gerade bei meiner Betriebswirtarbeit, bin also im 6. Semester. Intensive Abstimmung mit dem betreuenden Dozenten ist hier unerlässlich, denn er kontrolliert und bewertet die Arbeit, nicht die VWA. Bei den Klausuren bleibt mir nichts anderes zu sagen als: Augen zu und durch, im Zweifel: vier gewinnt. Ist leider einfach so.


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   16.05.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo

Die VWA ist natürlich überall unterschiedlich.
Jedoch gibt es den Verbund der BCW Gruppe, der höher angesehen wird als die restlichen VWAs.
Es ist ja auch schließlich nicht jede Uni gleich und hat das gleiche Ansehen siehe Hochschulranking.

Der Lehrplan wird sowohl von Dozenten und Professoren die langjährig tätig sind im jeweiligen Bereich abgehalten.

Die Inhalte sind in der Tat gekürzt aber auf das was tatsächlich in der Wirtschaft gebraucht wird an wissen mit praxisnahem Bezug.
Der Lehrplan in den Unis ist wie in der Schule früher zu 50% veraltet und man muss es doch durchkauen weil es zuviel Geld kostet da was zu ändern.

Ich kann nur aus Erfahrung sprechen das es heute nicht mehr zählt, von welcher Lehreinrichtung man kommt sondern wie viel Berufserfahrung man vorzuweisen hat.
Da sind VWA Studenten auch wenn es an eurem Ego Kratzt liebe staatliche Universitätsstudenten im klaren Vorteil.

Gerade auch die Unternehmen haben das in den letzten Jahren anerkannt und fördern auch ganz klar die VWA.

Der Ökonom der verliehen wird zumindest im Bereich Marketing und Kommunikation wird geprüft von dem Dozenten der auch das TV Total Marketing erstellt hat und seit Beginn der Sendung involviert ist und auch noch viele viele weitere Referenzen hat.

Bei der Abschlussarbeit in diesem Fachbereich muss in Gruppenarbeit neben den Vorlesungen ein reales Unternehmen gesucht werden, das sich bereit erklärt Geld zu investieren um ein Marketing Kommunikations Konzept zu erstellen.
Und dabei handelt es sich um Namhafte Großkonzerne die das Projekt auch umsetzen.
Dazu gehören Analysen des gesamten Konzerns , Erstellung von Print oder Digital Medien sowie das Konzept.
Ich denke das dass äußerst selten in einer staatlichen Einrichtung erfolgt.

Zudem wieso wird der Bachelor in Kooperation mit anderen staatlichen Universitäten verliehen, genau weil diese genauso dahinter stehen und von dem Erfolg ihren profit gerne mitnehmen.

Die VWA ist in der glücklichen Lage zu sagen das sie auf die staatliche Anerkennung verzichtet, da sie eben keine Umstrukturierung möchte und den ganzen Mist der im schon genannten veralteten Bildungssystem ist lehren will.

Es gibt genauso Punkte die zu erreichen sind, Klausuren die zu bestehen sind und auszuformulieren sind.

Deshalb ist die VWA (BCW) eine gute Alternative um neben dem Beruf den angestrebter Erfolg zu erlangen und zumindest in meinem Bereich nicht nur innerhalb eines Unternehmens zum Erfolg führt, sondern meist sogar um besser Jobs in anderen Unternehmen zu erlangen.

Aber auch hier heißt es nach langen Arbeitstagen und 3-4 Vorlesung die Woche + Abschlussprojekt durchhalten denn nur das führt zum Erfolg.
Denn leider sind viele nach 1-2 Semestern dem Druck der Doppelbelastung nicht gewachsen und geben auf.

All denen die Trotz der Kritiken der ahnungslosen Studenten bzgl. der VWA haben und am rum jammern sind von 15-20 Std. Jobs und Studium und sich für die VWA entscheiden Viel Erfolg bei diesem Weg.


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   02.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Respekt - das sehe ich ebenso. Der Bericht könnte von mir sein. Wir haben in unserem Betrieb auch jemanden, der "nur" Realschule hat und später seinen VWA-Betriebswirt gemacht hat. Der gibt an damit wie sonst was. Terrorisiert teilweise seine Mit-arbeiter, wenn diese nicht täglich vor seinen "Füßen" knien. Wenn jemand richtig studiert mit Abi und Vollzeit, dann hat er auch gelernt, mit Mitarbeitern richtig umzugehen. Er hat es auch nicht nötig, seine Machtposition auszuleben.

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   05.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Keine Ahnung, warum eine Fortbildung wie die der VWA so über den grünen Klee gelobt wird. Sonderlich anspruchsvoll ist die Sache nicht und mit einem Studium hat es auch nichts zu tun.

Ich sitze mittlerweile seit 15 Jahren bei einem Weltmarktführer im Maschinenbau (über 30.000 Mitarbeiter weltweit) im Personal und noch nie wurde für eine Stelle, die einen Studierten verlangt, ein Nicht-Akademiker eingestellt. Zumindest bisher - mit dem Bachelor fehlen bislang langfristige Erfahrungswerte.

Natürlich ist ein VWA-Lehrgang nicht gänzlich für die Katz und besser als nichts. Ist man schon in einem Betrieb und macht das nebenberuflich kann man in anderen Unternehmen (bei uns nicht, schon alleine wegen den Anforderungen an die Fremdsprache) bestimmt intern aufsteigen und wird unter Umständen sogar einem externen Akademiker vorgezogen werden - einem internen bestimmt nicht.

Letzteres ist auch das Argument, welches ständig völlig falsch interpretiert wird: Es werden berufserfahrene VWA-Betriebswirte, die intern aufsteigen, mit frischen Akademikern verglichen, die erst in den Beruf reingehen bzw. wiedereinsteigen, falls eine Lehre absolviert wurde. Passt irgendwie nicht, oder?
Wie ein Vergleich zwischen einem Akademiker mit Berufserfahrung und einem VWAler mit Berufserfahrung ausgehen würde, muss man wohl nicht erwähnen.^^

Wenn er kann, soll mir mal jemand einen VWAler nennen, der in ein klassisches Trainee-Programm reingekommen ist bzw. einen Direktposten erhalten hat, der für frische Akademiker bestimmt war.^^


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   06.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ausser Berufserfahrung können die VWAler ja nicht viel Argumente für sich bringen.
Und das problem ist daran eben, dass auch Uni-Absolventen irgendwann Berufserfahrung haben. Und dann arbeiten die eben auf einer ganz anderen Level als ein VWAler. Eine VWA Weiterbildung verlangt nicht wirklich viel. Aber natürlich ist es für Leute mit Ausbildung eine sinnvolle Weiterbildung, das ist nicht abzustreiten. Aber das mit einem Studium gleichzusetzen - Bleibt mal auf dem Teppich...


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   06.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein solcher "Dienstposten" (Begriff aus der Beamtenwelt) dürfte vom Niveau her nur normaler Sachbearbeiter sein, d.h., grundsätzlich kann sich jeder intern darauf bewerben, sofern es nicht eine Trainee-Stelle ist.

Lounge Gast schrieb:
>
> bzw. einen Direktposten erhalten hat, der für frische Akademiker
> bestimmt war.^^


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   06.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nicht unbedingt. Manchmal holt man sich auch, jenseits der Trainee- und Einstiegsprogramme, Direkteinsteiger frisch von der Uni/FH und "entwickelt" sich diese im Schnellverfahren oder nimmt sie aufgrund von Praktika. Allerdings keine Nichtakademiker, denn auf einer gewissenen Ebene und Gehaltsklasse gibt es, vielerorts, ein paar Voraussetzungen, zu denen eben mindestens ein richtiges Hochschulstudium, sowie andere Dinge, gehört. Da ist die Tür einfach zu und ein Aufstieg ohne so gut wie unmöglich.

Selbstverständlich kann sich ein Akademiker aber auch auf Sacharbeiterstellen bewerben, für die nur eine kaufmännische Ausbildung nötig wäre. Ist das aber eine "zu einfache" Stelle, dann wird der es schwer haben, da der Verdacht naheliegt, dass er a) nur eine Übergangslösung sucht, b) überqualifiziert und c) zu teuer wäre. Das sind allerdings Stellen, die auch ein Inhaber der o.g. Fortbildung nicht anstreben würde, sonst hätte er die Fortbildung nicht gebraucht.


Grundsätzlich würde ich aber folgende Thesen aufstellen:


1. Bei gleicher Berufserfahrung verliert der VWAler immer.

2. Bei ungleicher Berufserfahrung kommt der VWAler trotzdem nicht an die Stellen, die ausschließlich für Akademiker angeboten werden. Das sind aber nun einmal fast alle Einstiegsjobs.

3. Intern gibt es in großen Firmen fast immer Beschränkungen, die den Aufstieg von Nichtakademikern begrenzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

4. Es bleiben - für Nichtakademiker - die Nischen, der Mittelstand oder der interne Aufstieg - das kann immer mal gelingen. Hier allerdings suggerieren, dass das mit einer bloßen Fortbildung immer gelingen wird und diese auch ein richtiges Studium aussticht, ist wohl mit sehr viel Selbsttäuschung verbunden.


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   07.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geh an die Fernuni Hagen!

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   12.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also manche haben doch echt die Vorstellung, dass man gar kein Abi braucht - geht alles ganz easy auch ohne. Mach mal eben bei der VWA einen Betriebswirt und dann möchte ich aber genauso anerkannt werden, wie die, die für's Abi schon geschufftet haben und jahrelang noch studiert an einer Uni (ganztags!), mit all den finanziellen Nachteilen. Wenn es doch einfacher geht, mal ab und zu abends in Unterricht gehen, nur die Themen anreißen und auf relativ kurze Zeit seinen Betriebswirt zu haben. Ach wie schööön???

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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es gibt einen sehr guten Grund, warum es gerechtfertigt wäre, dass eine Betriebswirt (VWA) ebenfalls den Dipl. im Titel tragen dürfte. Der Grund lautet, dass der VWA Absolvent ebenso, wie der FH oder UNI Absolvent über 3 Monate eine Diplomarbeit schreibt, diese ebenfalls mündlich geprüft wird und zu 30 % in die Note einfließt.

Genauso könnte ein VWA Absolvent einem FH oder UNI Absolventen das Diplom in Abrede stellen, denn Kaffee kochen oder Stift vom Chef halten sind auch keine wirklichen Berufpraktika, wo ein VWA Absolvent schon oben mitspielt...

Mein Motto ist: Leben und Leben lassen...


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bist du schon mal an der VWA gewesen oder schreibst du nur vom Hörensagen???

Was heißt, wenn man ab und zu mal hingeht oder Themen anreißt...???

VWA heißt 3 mal pro Woche von 17.45 - 21.00 Uhr über 3,5 Jahre zum Unterricht zu gehen...
... und THemen anreifen, im Unterschied zu einem Uniabsolventen haben alle VWAler einen Berufsabschluß und Berufserfahrung. Ich bin z. B. in der Buchhaltung und im Controlling seit über 7 Jahren tätig, mir musst du keine T-Konten oder SKRs erklären, deswegen muss das nicht so tiefgründig sein...(ich gehe dabei vom Schein für FIBU bzw. Bilanzen aus) Du kommst als 19 Jährige/r von der Schule und hast doch überhaupt keine Ahnung von kaufmännsichen Dingen (Mein Beitrag bezieht sich nur auf den Beriech Betriebswirtschaft)


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Deine Thesen am Ende fassen alles zusammen, was es zu sagen gibt.

Die VWA ist nicht auf dem Niveau eines FH/UNI-Studiums und das Niveau lässt sich auch nicht herbeireden.

Es ist eine Fortbildung auf deutlich niedrigerem Niveau für Leute aus dem Berufsleben, für die man Kenntnisse aus der Oberstufe nicht braucht. Dabei ist der Zeitaufwand keine Kenngröße sondern gibt nur Aufschluss darüber, wie lange eine gewisse Klientel braucht, um einen bestimmten Stoff zu verstehen.

Hauptschüler und Realschüler sind sogar am Tag gleichlang in der Schule und trotzdem ist das Niveau am Ende der 9. Klasse unterschiedlich.

Besonders traurig ist es, dass die anwesenden VWA selbst den Unterschied nicht kapieren: Ihr Pluspunkt ist, wenn überhaupt, die Berufserfahrung in dem Unternehmen, in dem sie sind. Betrachtet man die VWA Fortbildung ohne diese, so ist sie nichts wert. Das müsste man aber, wenn man korrekt wäre, oder vergleicht ihr auch einen Akademiker mit Berufserfahrung mit den Abendkursen? Eher nicht und ihr wißt schon warum, oder? ;)


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das problem ist doch, dass die vwaler keinen plan haben was an der uni gelehrt wird und allein schon aus gleicher bezeichnung der themen denken sie würden damit den gleichen stoff lernen. Thermodynamik in der 9. klasse und im Ingenieursstudium sind auch nicht das gleiche nur weils gleich heißt.

So zeug wie der skr muss einem studenten nicht erklaert werden weil es überhaupt nicht teil des stoffes ist was die ihk denn grad als empfehlung ausgibt.

Warum leute die die Oberstufe und das Abitur nicht gemacht haben meinen sie waeren plötzlich auf magische weise gleichauf ist mir schleierhaft


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich wäre für die Einführung des Like-Buttons ;)

Volle Zustimmung!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das problem ist doch, dass die vwaler keinen plan haben was
> an der uni gelehrt wird und allein schon aus gleicher
> bezeichnung der themen denken sie würden damit den gleichen
> stoff lernen. Thermodynamik in der 9. klasse und im
> Ingenieursstudium sind auch nicht das gleiche nur weils
> gleich heißt.
>
> So zeug wie der skr muss einem studenten nicht erklaert
> werden weil es überhaupt nicht teil des stoffes ist was die
> ihk denn grad als empfehlung ausgibt.
>
> Warum leute die die Oberstufe und das Abitur nicht gemacht
> haben meinen sie waeren plötzlich auf magische weise
> gleichauf ist mir schleierhaft


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   14.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich war zwar nie an einer VWA tätig, aber bei der einer der Kammern (IHK, HWK oder so ähnlich^^), die ebenfalls solche Kurse anbieten. Die Grundwahrheit ist nun einmal:

Wenn man für etwas bezahlt, deren Träger von diesem Geld in der eigenen Existenz abhängig ist, wie eben die "VWA-Elite-Universitäten", braucht man wohl nicht erwarten, dass diese ihren Kunden die angebotenen "Elite-Studiengänge" madig machen, oder? ;)

Natürlich erzählen man den Kunden alles das, was man hören will und all so schwer darf es auch nicht sein, da man sonst zahlende Kundschaft verliert.

Sagen wir es so, als Nicht-Akademiker braucht man einfach Beziehungen, einen guten Namen oder einen Betrieb, in dem man schon wer ist - zumindest wenn man gleichartige Jobs bei ähnlicher Bezahlung wie ein Akademiker möchte. Ausnahmen wird es immer geben, aber wer glaubt, dass die billige Schiene und es ist die billige Schiene, auch wenn man das nicht wahrhaben will, denn man bezahlt für eine Dienstleistung, an der man, mit Normalintelligenz, eigentlich nicht wirklich scheitern kann, zwangsläufig nach oben führt, wird auf Dauer sehr ernüchtert sein.


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   14.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ob man die Zusammenhänge der Wirtschaft nun auf Uni-Niveau lernt oder auf VWA-Niveau ist völlig egal. Hauptsache man versteht die Zusammenhänge und kann diese in der Praxis einbringen. Am meisten lernt man immernoch in der Praxis. Als ich noch an der Uni war, konnte ich alles schön mit Formeln ausrechnen, jeden Scheiß. Aber die existenzeillen Hintergründe lernt man in der Praxis. .... Bin jetzt übrigens an der VWA und habe mehr gelernt als an der Uni. In unserem Jahrgang sind übrigens auch Abiturienten und Dipl.Inhaber die sich fortbilden wollen. Also nicht immer alles so schlecht reden, haltet erst mal euer tolles Uni-Studium durch und setzt euch gegen die anderen Akademiker auf dem Arbeitsmarkt durch, dann reden wir weiter! Denn lernen und etwas daraus machen sind 2 Paar Schuhe.

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   14.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Um neue Probleme lösen zu können und nicht nur alte Gegebenheiten reproduzieren ,braucht man auf jeden Fall eine universitäre Ausbildung.Nicht mal eine FH kann das ,sondern nur eine Uni.Von der VWA brauchen wir da gar nicht mal zu reden.

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   15.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wie lächerlich ist eigentlich der Beitrag vor mir?

Es macht also keinen Unterschied, ob man Mathematik auf der Hauptschule oder auf dem Gymnasium lernt, denn es heißt steht ja überall "Mathematik" im Zeugnis?

Und er war also vorher auf der Uni und hat da nichts gelernt? Oder hat nichts kapiert und ist gnadenlos gescheitert?

Und der Inhalber eines richtigen Diploms, sprich FH oder Uni setzt sich also in eine VWA-Fortbildung für Betriebswirte? Na, sicher doch..


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   15.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Doch es macht einen Unterschied, ob man auf der Hauptschule oder auf dem Gymansaium Mathematik gelernt hat. Und der Mathe-Stoff an der Uni ist wirklich anspruchsvoll. Das Problem ist nur, du brauchst die Uni-Mathematik nicht in der Praxis!!!!! Während Uni Absolventen komplizierte Formeln entwickeln für jeden Scheiß, haben dir die Praxis-Leute bereits einen kompletten Liquiditätsplan mit allem drum und dran entwickelt und zwar ohne kryptische Formeln. Und ja, ich habe nach einigen Semestern die Uni geschmissen. Ich bin also nicht exmatrikuliert worden. Und, ob du es glaubst oder nicht, auch Diplom-Inhaber und Abiturienten setzen sich abends in die VWA um etwas zu lernen. Natürlich nicht auf Uni-Niveau sondern Praxis-nah, das Wissen können sie sofort im Unternehmen umsetzen. Denn keiner braucht in der Praxis kryptische Formeln. Es geht um das Verstehen der Zusammenhänge und nicht um das Entwickeln von Formeln.

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   16.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Klar, die Unternehmen zahlen aus Spaß dicke Gehälter an Mathematiker, quantitativ ausgerichtete Wirtschaftswissenschaftler etc. Braucht man ja alles nicht...

Ich frag mich echt woher dieser Trend kommt genau das was man selber macht als das absolute nonplusultra verkaufen zu wollen oder sogar selbst davon überzeugt zu sein.

Mathematische Fähigkeiten sind für die wirklich interessanten jobs (Risikomanagement, Treasury, IB, Aktuare usw.) ein absolutes muss.

Wenn du happy damit bist bei ner kleinen klitsche den liquiditätsplan zu bauen und auf die bösen akademiker die eh kein mensch braucht zu schimpfen dann bitteschön aber lass es doch sein dir und den leuten hier vorzumachen mit dem vwa abschluss wäre auch nur irgendwas ernsthaftes zu erreichen.


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   16.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@zwei Beiträge vor mir

Wie willst du denn den kompletten Uni-Stoff bewerten, wenn du bereits nach wenigen Semestern daran gescheitert bist?

Und, wenn ich es etwas praxisnaher möchte, mit weniger Formeln, aber dafür z.B. Praxis-Pflichtsemestern, dann ist immer noch der Weg zu einer FH offen, deren akademische Abschlüsse ebenfalls weit über jede Fortbildung steht.

Du scheinst aber vollkommen aus dem akademischen System herausgefallen zu sein, oder?

Ich bezweifle außerdem doch stark, dass ein Diplom-Betriebswirt (FH) oder ein Diplom-Kaufmann (Uni) es nötig hat, sich in einen theoretischen(!) Fortbildungslehrgang im Rahmen eines VWA-Betriebswirtschaftskurses zu setzen

Was sollen die da lernen, was sie nicht, weitaus intensiver hatten? O
Warum sollte sich ein Schüler der 10. Klasse noch einmal in die 5. setzen?
Oder meinst du, dass sie sich da rein seitzen und dann eure Dozenten sind? Das würde eher Sinn machen.


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   16.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wieso vergleicht ihr hier nicht mal die Posten und Gehälter von VWA-Fortgangsabsolvieren mit denen von FH- und Uni-Absolventen, nach ca. drei - fünf Jahren nach Ausbildungsabschluss?

DAS wäre doch ein Kriterium, welche Ausbildung wirklich mehr bringt, aber da weiß ja jeder wie es wirklich aussieht.^^

Solange viel Spaß beim weiterträumen. Logo, ist die VWA viel besser als eine akademische Leistung, besonders wenn man dat von denen erzählt bekommt, die man dafür bezahlt. :-/


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   16.06.12
  markos
Re: Betriebswirt VWA
Seit wann muss man bitte an der VWA eine "Diplomarbeit" über drei Monate schreiben? Ich kenne einige, welche an der VWA waren und keiner musste da irgendeinen Beleg oder eine DA schreiben.

Das Niveau, welches ich kennengelernt habe war, von 10 werden nur die besten 4 Klausuren gewertet. Am Ende mündliche Prüfung über den gesamten Stoff...


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die Frage nach der Herkunft dieses Trends kannst Du, lieber Vorredner, wohl am besten selber beantworten - Du lebst ihn während dieser Diskussion in Reinkultur vor.

Bestes Beispiel: Du beanspruchst unverschämter Weise das Recht zu entscheiden, welche Jobs "wirklich interessant" sind. Eine Wertung, die subjektiver nicht sein könnte. Darüber hinaus ist es völlig inakzeptabel hier die Jobs anderer niederzumachen. Wenn jemanden der Job in seinem mittelständischen Unternehmen nun einmal glücklich machst, hast Du das gefälligst nicht zu beurteilen.

In der Diskussion um die VWA kann zudem nicht oft genug auf die VWA Münster verwiesen werden. Der Bachelorstudiengang ist durch die FH Münster (in einschlägigen Rankings wie dem che-Ranking regelmäßig unter den Top 3 - Fachhochschulen in Deutschland) akkreditiert und der Studiengang von Professoren der Uni Münster (auch hier lohn ein Blick in die Rankings) und der FH Münster konzipiert worden. Am Ende bekommen wir Studenten den Bachelor der FH-Münster ausgestellt und können (bald auch an der VWA Münster den Master der FH Münster) deutschlandweit den Master machen. Dozenten wie (ehemalige) Geschäftsführer von Kienbaum, Profs der Uni Münster oder der ISM loben uns durchweg über den grünen Klee und stehen öffentlich mit ihrer Reputation für dieses Konzept ein.

Mich würde mal interessieren, ob Du auch dieses Konzept derartig verteufelst und uns zertifizierte Akademiker trotz VWA-Studium für minderwertig erklärst...


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was ist eigentlich dein Problem? Warum regst du dich so auf? Der "Trend" ist übrigens ganz normal. Wenn man von etwas nicht überzeugt ist, macht man es nicht. Ist doch bei dir auch so. Es gibt allerdings einige die nur studieren um später mal evtl. das dicke Gehalt zu haben, anstatt einfach nur um sich fortzubilden und dazuzulernen um im bereits vorhandenen Job voranzukommen und neue Aufgaben zu bekommen. Und von "bösen Akademikern" hat keiner was gesagt. Es geht darum, dass Studenten an einer Uni anerkennen, dass auch andere Abschlüsse etwas wert sind und einen Menschen voranbringen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Uni-Studium und mögest du irgendwann die dicke Kohle im Finanzsektor verdienen.

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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Er hat in gewisser Weise schon Recht.

In der Praxis in der freien Wirtschaft braucht man die Mathematik, die in einem BWL-Unistudium gelehrt wird, eigentlich nicht. Die Wirtschaftswissenschaft an der Uni beschäftigt sich mit Fragen, die sich einem realen Unternehmen so nicht stellen. Die Vorannahmen, die dabei gemacht werden, sind völlig praxisfern. Die Ergebnisse zeigen nur, wie die prinzipiellen Zusammenhänge sind - in einfachen "Laborsituationen". So arbeitet die Wissenschaft, aber die freie Wirtschaft arbeitet ganz anders und hat nicht den Erkenntnisgewinn als Ziel. Viele wichtige Entscheidungen entziehen sich auch der mathematischen Modellierung. Oder glaubt ihr, dass Apple den iMac mit Hilfe von mathematischen Methoden entwickelt hat? Nein, in der Wirtschaft braucht man einfach den richtigen Riecher für Menschen, Märkte, Trends usw.

Ich will gar nicht bestreiten, dass man Mathematiker auch in der freien Wirtschaft benötigt. Nur das sind dann echte Mathematik und keine BWLer, denen man ein paar mathematische Tricks beigebracht hat!!!! Von daher kann man sich schon fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, BWL an der Uni zu studieren. Denn durch diesen ganzen Wissen/Methodenkram geht so viel Zeit verloren, dass die Absolventen am Ende weniger für den Arbeitgeber NÜTZLICHES Wissen mitbringen als z.B. ein FHler.


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Aber Fernuni Hagen ist klasse oder?

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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Mein Beitrag mag vielleicht so klingen als ob ich mein Studium als nonplusultra ansehe aber das tue ich definitiv nicht.

Ich weiß, dass jemand der an der LSE promoviert hat oder 2 Jahre Tier 1 UB mit anschließendem MBA hinter sich hat den "normalen" Uniabschluss nur belächeln kann.

Ich bastel mir definitv keine alternative Realität in der ein Doktor von der LSE eh nix kann weil er die zeit nicht damit verbracht hat Buchungssätze einzutippen oder warum ein vwaler ja irgendwie doch viel geeigneter ist weil er zwar viel weniger weiß aber das ganze zusatzwissen ja eh totaaaaal unnötig ist.

Eine quantitative/mathematische Ausrichtung macht sich übrigens immer bezahlt und ist quasi eine jobgarantie. Wenn ihr die erfahrung gemacht habt dass mathekenntnisse eh irrelevant sind dann unterliegt ihr einem selection bias:

Durch fehlende Mathekenntnisse seid ihr in einem Bereich gelandet in dem sie irrelevant sind. Genausogut könntet ihr Sagen Elektrotechnik sei irrelevant weil man die in eurem Job nicht braucht.


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Keiner redet die VWA im Sinne der Weiterbildung schlecht! Warum auch? Sich weiterbilden ist immer gut, egal wie und wo!

Aber hier laut zu possaunen, dass man nach einer 3,5 jährigen Weiterbildung ohne Abitur, auf dem gleichen Niveau ist wie ein Uni-Absolvent ist doch schon etwas albern.

Warum werden im öffentlichen Dienst stellen ab E11 nur mit FH und Uni-Absolventen besetzt? Warum muss man für Trainee-Programme bei den DAX30 oder allen anderen Großen Unternehmen mn. einen FH Abschluss haben? Wieso kann man wohl mit einem VWA-Abschluss alleine nicht promovieren?

Diese Liste lässt sich beliebeig weiterführen. VWA ist nicht schlecht und auch nicht sinnlos. Aber sie ist einfach kein Vergleich zu einer Uni, VWA'ler sind keine Konkurrenz für Uni oder FH Absolventen, daher stellt sich dieser Vergleich auch gar nicht. Keiner mit einem VWA-Abschluss wird sich auf die gleichen Stellen bewerben, da dies i.d.R. schon die Stellenausschreibung an sich ausschließt, denn da steht meist Hochschulstudium als Voraussetzung.


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Leute, es ist doch Unsinn, eine Fortbildung mit einem Studium vergleichen zu wollen.

Die Fortbildung macht man, wenn man bereits im Unternehmen ist. Das Studium fast immer, wenn man eben nicht in diesem ist.

Vergleichen müsste man aber, wer mehr verdient und die besseren Posten erhält, wenn entweder beide sich bei einem anderen Unternehmen bewerben oder beide schon in einem sind.

Ich kann mir da nicht wirklich vorstellen, dass ein VWA-Absolvent da gut aussieht, dafür gibt es zu viele Stellen, die nur Akademiker wollen. Alles andere wär auch irgendwie komisch.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das VWA Programm endet mit einem Abschluss und nicht nur mit einem Zertifikat wie eine Fortbildung. Es ist zwar kein staatlich anerkannter Abschluss. Aber es ist ein Abschluss und damit positioniert sich der Anbieter direkt als Alternative zu anderen Programmen wie der normalen Hochschulen, der FOM oder der IHK etc. Nach der Logik müsste dann ja ein berufsbegleitender Master auch nur eine Fortbildung sein.

Ich habe selbst einen Uni-Abschluss in WiWi. Kenne das Programm also aus eigener Erfahrung. Daher weiß ich, dass der Uni-BWLer kaum mehr kann, als ein paar Verfahren zur Lösung von Gleichungssystem anwenden und ein paar Statstitik-Methoden anwenden. Zu sagen, man wäre damit quantitativ ausgerichtet, ist genauso lächerlich als würde man sagen, man wäre mit dem einen BGB-Kurs im Studium juristisch ausgerichtet.

BWL ist und bleibt eine Querschnittsdisziplin. Ihr werdet niemals auch nur annähernd so gut sein wie ein Mathematiker oder ein Jurist. Von daher macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, anderen Nicht-Uni-Abchlüssen in BWL vorzuwerfen, sie wären zu wenig quantitativ ausgerichtet. Es ist alles sowieso nur Schmuckwerk.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Jede Fortbildung endet mit einem Abschluß. Egal ob das eine tolle Urkunde oder ein Zertifikat ist. Wenn das aber nicht staatlich anerkannt ist, dann ist es das halt nicht, da braucht man auch nicht rumreden.

Und nach welcher Logik ist ein staatlich anerkannter Hochschulabschluss nur eine Fortbildung, wenn er einen staatlich anerkannten akademischen Grad darstellt?

Die VWA-Forbildung stellt aber keinen dar, weswegen der Vergleich unpassend ist, oder?


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die VWA bietet aber ein mehrjähriges Programm, das inhaltlich sehr breit angelegt ist, damit es die Basis für viele unterschiedliche Berufe darstellen kann. Damit positioniert sie sich in Konkurrenz zu den Angeboten der Hochschulen. Es ist eine Alternative zu einem Hochschulstudium. Es ist kein Hochschulstudium, erfüllt aber in gewisser Weise dieselbe Zielsetzung (Vermittlung vertiefter betriebswirtschaftlicher Kenntnisse im Rahmen eines mehrjährigen, nicht-berufsspezifischen Programms).

Eine Fortbildung zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass in einem zeitlich eng umrissenen Rahmen ganz bestimmte, eng umrissene Fachkenntnisse vermittelt werden sollen. Auch Hochschulen bieten teilweise Fortbildungen an, die in einem Zertifikat münden, das man dann mit nur einem Kurs oder maximal mit mehreren Kursen zu einem ganz bestimmten Thema in max. 6-12 Monaten erreichen kann.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was du versuchst ist offensichtlich: Du willst eine Fortbildung, eine berufliche Weiterbildung, aufwerten und mehr oder weniger auf eine Stufe mit einer akademischen Ausbildung stellen. Selbst auf der VWA-Homepage findet sich das Wort.

Die selbe Zielsetzung verfolgen auch Hauptschule und Gymnasium: Den Schulabschluß, nur sollte man nicht auf die Gemeinsamkeiten, sondern die Unterschiede sehen.

Am Ende ist und bleibt es eine staatlich nicht-anerkannte Weiterbildung.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was für ein Quatsch.

Eine VWA-Fortbildung wird doch niemals eine Konkurrenz zu einem Hochschulstudium sein. Das Niveau ist um Welten niedriger. Muss es ja auch, wenn man sich das Klientel anschaut (in der Regel keine Abiturienten). Und der "Abschluss" ist nun mal keiner, da er nicht staatlich anerkannt ist.

Lounge Gast schrieb:
>
> Die VWA bietet aber ein mehrjähriges Programm, das inhaltlich
> sehr breit angelegt ist, damit es die Basis für viele
> unterschiedliche Berufe darstellen kann. Damit positioniert
> sie sich in Konkurrenz zu den Angeboten der Hochschulen. Es
> ist eine Alternative zu einem Hochschulstudium. Es ist kein
> Hochschulstudium, erfüllt aber in gewisser Weise dieselbe
> Zielsetzung (Vermittlung vertiefter betriebswirtschaftlicher
> Kenntnisse im Rahmen eines mehrjährigen,
> nicht-berufsspezifischen Programms).
>
> Eine Fortbildung zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass in
> einem zeitlich eng umrissenen Rahmen ganz bestimmte, eng
> umrissene Fachkenntnisse vermittelt werden sollen. Auch
> Hochschulen bieten teilweise Fortbildungen an, die in einem
> Zertifikat münden, das man dann mit nur einem Kurs oder
> maximal mit mehreren Kursen zu einem ganz bestimmten Thema in
> max. 6-12 Monaten erreichen kann.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ihr benutzt jedenfalls den Begriff "Fortbildung" falsch.

Um das Beispiel Hauptschulabschluss einmal aufzunehmen: Er ist nunmal ein Schulabschluss! Ihr mögt vielleicht mit dem Niveau nicht einverstanden sein, aber deswegen macht es trotzdem keinen Sinn, ihn als "VHS-Kurs" oder sonst was zu bezeichnen.

In der Arbeitswelt zählen schulische/akademische Leistungen sowieso nur bedingt. Da ist es legitim, einen mehrjähriges BWL-Pogramm für jene anzubieten, die entweder ein normales Studium nicht schaffen würden oder den Aufwand nicht betreiben wollen. Natürlich wird man mit VWA- oder mit FH-Abschluss nicht beim Fraunhoferinstitut oder bei der Europäischen Zentralbank landen. Dazu fehlt einem dann die vertiefte akademische Ausbildung. In vielen anderen Bereichen gibt es aber gerade für BWLer große Schnittmengen zwischen mit akademischen- und nicht-akademischen Bereich und hier zählt die berufliche Leistung mehr als formale Abschlüsse. Wie man sich die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse angeeignet hat, ist hier egal.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein VWA-"Studium" ist für diejenigen, die ein richtiges Studium nicht schaffen würden. So ist es nun mal. Auch wenn es euch nicht gefällt.

Aber natürlich ist es sinnvoll für diejenigen die sich nach Ausbildung trotzdem weiterbilden wollen und anspruchsvollere Jobs anstreben. Aber eben keine auf Akademikerniveau.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Sorry, aber das ist Unsinn.

Die VWA ist für Leute, welche nicht an einer Uni / FH studieren wollen! Ich kenne genügend Leute, welche Abitur haben, eine Ausbildung gemacht haben und dann nach 5 Jahren Arbeite nebenbei an die VWa gegangen sind, min. die Hälfte hätte auch locker an einer Uni studieren können, sie wollten aber nicht.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Genau, redet es euch alle nur rein.

1. 90% der VWAler dürfen(!) überhaupt nicht studieren wegen fehlender Hochschulreife.
2. Die paar Abiturienten die an der VWA sind, hatten in der Regel so ein mieses Abi, dass es sicher nicht zum Studienabschluss gereicht hätte, wieso macht dann sonst eine Ausbildung. Und wenn doch, dann wirklich selbst schuld und nicht begreifbar... Oder es sind sowieso schon Studienabbrecher (50% der Abiturienten mit Ausbildung an der VWA)

Bevor die VWA mit einem Hochschulstudium vergleichbar ist friert die Hölle zu. Und wenn das Niveau solch einem entsprechen würde, dann würden 80% durchfallen. Das ist eben Fakt!

Lounge Gast schrieb:
>
> Sorry, aber das ist Unsinn.
>
> Die VWA ist für Leute, welche nicht an einer Uni / FH
> studieren wollen! Ich kenne genügend Leute, welche Abitur
> haben, eine Ausbildung gemacht haben und dann nach 5 Jahren
> Arbeite nebenbei an die VWa gegangen sind, min. die Hälfte
> hätte auch locker an einer Uni studieren können, sie wollten
> aber nicht.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hier ist mal eine aktuelle Studie, über die Schulabschlüsse der VWA-Gänger. Seite 5 der Präsentation dürfte euch zeigen, dass ca. 43% der VWLer Allgemeines Abitur und fast 20% das Fachabitur haben. Also mehr als 60% hätten ebenso gut auch an FH bzw. Uni studieren können und haben sich für die VWA entschieden.

http://www.vwa-trier.de/fileadmin/Web...

Liebe Grüße Karen


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Studium kostet nerven zumindest bei einer Top 15 UNi in Wiwi in Deutschland.Ich schätze mal das der VWA eher einem FH Niveau entspricht.Schöne Grüße von einem Diplom Ökonom

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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Lol

So, die Hälfte HÄTTE also auch an der Uni oder FH studieren können? Vielleicht HÄTTE ein Hilfsarbeiter auch eine Ausbildung machen können, wenn er eine gemacht HÄTTE.

Was ist eigentlich mit der anderen Hälfte? Für die HÄTTE es also nicht für die Uni/FH gelangt?

Es HAT aber für die VWA gelangt, womit alles über das Niveau gesagt wäre, oder?


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nicht ganz... Ein Hilfsarbeiter braucht keine Ausbildung. Er ist ja nur Hilfsarbeiter.
Ich finde es übrigens sehr interessant, was so ein Typ wie du, alles aus einem Kreisdiagramm herauslesen kann. Echt beeindruckend. Ich wäre nicht so anmaßend in meiner Interpretation und würde behaupten, für die VWAler hat es für eine Uni/FH nicht gereicht. Die Interpretation von Kreisdigrammen lernst du auch noch im Studium, kannst ja noch nicht alles können.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Liebe Karen,

dir ist aber schon aufgefallen, dass die Zahlen VON DER VWA TRIER KOMMEN und aus einer angeblichen Befragung der EIGENEN VWA-STUDENTEN kommen?

1. Findest du es nicht komisch, dass man dafür eine UMFRAGE braucht, wo man doch den Bildungsstand auch den Anmeldeunterlagen hätte entnehmen können? Vielleicht hat man die "n" nur ein wenig verengt, damit das richtige Ergebnis herauskommt? Statistikkurse hat man doch an der VWA, oder?

2. Es gibt übrigens auch mehr als genug Abiturienten, die in einem richtigen Studium nichts zu suchen haben....und Gott sei dank nach dem Grundstudium aussiert sind oder gar nicht erst zugelassen werden. In der BWL sind es doch tatsächlich gute 50% (gilt sowohl für FH, als auch Uni) und wenn die dann natürlich noch etwas machen wollen, ja dann ist die VWA, IHK oder HWK-Fortbildung wohl das Höchste, was noch erreichbar ist.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@Typ vor mir

welches kreisdiagramm? kapierst du nicht worauf sich die aussage bezieht? bitte nochmal lesen. für textverständnis braucht man weder ein studium, noch eine vwa-fortbildung, sondern nur ein grundverständis der deutschen sprache. kein wunder, dass der uni-ausflug so schnell vorbei war.


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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wenn die VWA mit einem Studium vergleichbar wäre, dann hätte sie schon längst die Berechtigung beantrag, Studienabschlüsse "staatlich anerkannt" zu verleihen. Die VWA möchte das aber offensichtlich gar nicht, sondern gestaltet ihr Programm anders. Dagegen ist nichts zu sagen. Die Zielgruppe sind Leute, die kein klassisches Studium machen wollen.

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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das VWA nicht mit einem Hoschulstudium vergleichbar ist, ist mir schon klar, dass sehe ich ähnlich.

Es gibt einfach Abiturienten, die wollen nicht studieren. Es gibt einige Ausbildungsberufe, welche bevorzugt nur Abiurienten nehmen! Es ist nicht Sinn und Zweck des Abiturs, dass man danach studieren geht, dass war es nie und sollte es auch nie sein. Es sollen nicht alle guten Abiturienten studieren, warum auch? Einige bei solchen Bildungsträgern wie der VWA sind schon über 30 und seit 10 Jahren im Beruf, warum sollen die nochmal zur Uni gehen?


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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe das Niveau der VWA gar nicht angesprochen.
Die pauschale Aussage, dass alle an der VWA zu doof für die Uni sind ist Schwachsinn! Wie gesagt es gibt Leute mit Abitur, die nicht studieren wollen! und nach 5-10 Jahren im Beruf an die VWA gehen, so what?

Das diese dann nicht Vergleichbar mit Akademikern sind, ist doch absolut richtig, aber zu dumm zum studieren an einer Uni sind die deswegen nicht.


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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Dann hätte sie schon längst die Berechtigung beantragt, Studienabschlüsse "staatlich anerkannt" zu verleihen." Tja genau das hat sie doch schon längst getan. Die VWA Münster (und das ist nicht die einzige) vergibt nach dem Studium den Bachelor der FH Münster (ich verweise Skeptiker hier mal auf das che-Ranking)... Noch Fragen?

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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hat wer geschrieben, dass alle VWAler zu doof für Uni/FH sind?

Ich lese hier immer nur, dass die Qualität an der VWA nicht einmal im Ansatz an die FH/Uni herankommt und das auch begründet.

Übrigens muss der hier oft genannte Hauptschüler (VWAler) auch nicht zu blöd für ein Abitur (akademischer Grad) sein. Fakt ist aber, dass er kein Abitur (akademischer Grad) hat, sondern nur einen Hauptschulabschluss oder Quali (staatliche-nicht-anerkanntes Fortbildungszertifikat).

Warum also die Aufregung?


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Re: Betriebswirt VWA

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