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home / lounge / Studium / Allgemeines 24.04.2014
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genaue Unterschiede uni und fh

 Autor   Beitrag  « vorherige Seite  |  nächste Seite »

   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hmm. harte worte. fachabiturienten scheinen also doch mehr eine minderwertige
subkultur in den augen mancher allgemeinabiturienten zu sein.

@vorredner:
ich bin derjenige, der eventuell ein informatik studium auf der fh beginnen wird.
könntest du deine offensichtlich negative meinung gegenüber eines informatik studiums auf der fh mit einer begründung etwas begreifbarer gestalten? vielleicht stimmt es ja, dass man es total vergessen kann, aber warum? der grund warum für mich, warum ein fh studium in frage kommt ist relativ einfach: 15 min. fußweg ^^
die nächste uni, die informatik zum repertoir zählt ist 100 km entfernt :/


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Welcher Vollidiot schreibt denn so einen Beitrag?
Ich glaube in Dtld. gibt es eine ganze Menge Studenten mit enormen Komplexen, sodass man sich alles schönreden muss. Intelektuell macht ein Fachabi und ein allg. Abi doch keinen Unterschied. Das kommt auf den Menschen an. Das Abi vermittelt in erster Linie Wissen.

Warum soll es VWL nicht an einer FH geben, mittlerweile gibt es in Dtld. ja 3 FH die das anbieten. Dort wird das ganze eben praktischer vermittelt.
Des Weiteren wird es sich nicht verhindern lassen in Informatik einen Bachelor zu machen, denn bald gibts ja kein Diplom mehr. Also nur dummer Gelaber. Der FH-Bachelor enspricht dann rechtlich auch dem Uni-Bachelor und macht somit dann keinen Unterschied mehr.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Wobei das rein rechtliche Verschwinden des Unterschiedes natürlich noch nicht das Verschwinden von inhaltlichen Unterschieden oder von unterscheidungen in den Köpfen bedingt...

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Omg, die FH ist also näher als die Uni? Sowas Unflexibles sollte sowieso nicht an eine Uni gehen, da bist du mit der FH besser bedient.

Hier steht, was man von den tollen neuen 'praxisnahen' Bachelor-Abschlüssen halten darf:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobu...

Gleiches gilt für die FH. Informatik ist ein Uni-Fach.

Ist auch toll, dass VWLer jetzt an FH's 'praxisnah' ausgebildet werden, aber bitte wer stellt so jmd. ein? Höchstens in einem BWL-Job. Einen guten VWLer macht das umfangreiche Wissen aus, welches man an einer Uni erwirbt und nicht an einer Schmalspur-FH.

Und ein Uni-Studium ist intellektuell definitiv viel anspruchsvoller als ein FH-Studium. Ein Fachabiturient hat doch schon in der Grundschule bewiesen, dass er nunmal nicht auf dem Level eines Abiturienten ist. Intellekt ist angeboren und keine Sache von Motivation oder Fleiß, deswegen gibt es FH's. Die Ausbildung ist auf einem weniger fundiert theoretischem Niveau und in manchen Studiengängen durchaus sehr arbeitsmarkt nah und deswegen nicht schlecht (technische Fächer, BWL), aber eine FH kommt nie an das Niveau einer Uni.

10 Unis werden bald Elite-Unis in Deutschland, warum werden die FHs nicht gefördert? FH ist nicht schlecht, aber die Uni ist nunmal besser.

Ich seh Fachabiturienten nicht als Subkultur oder sowas. Ich seh auch Hauptschüler nicht als Subkultur. Aber man sollte in Deutschland davon weggehen, möglichst alles zu vereinheitlichen und jeden, egal wie begabt und fleißig, um jeden Preis gleichstellen.

Das Abitur wird jedem geradezu hintergeschmiessen, damit sich ja keiner benachteiligt fühlt. Ein zweiter Bildungsweg wurde eingeführt, damit auch jeder sonstwie unbegabte Schüler sein Abitur bekommt. SGB & Co. werben mit 'Studium' auf Uni-Niveau und jeder BAler und FHler denkt sich, dass er den qualitativ gleichen Abschluss wie ein Uni-Absolvent hat.

Schaut euch mal die USA an, da wird hart selektiert und wer es nicht nach der High School nicht nach Harvard schafft, der kommt nicht nach Harvard. Der Bildungsweg ist straight, die Absolventen sind dafür mit 22-23 fertig, können ins Berufsleben einsteigen und verdienen in ihrem Leben weitaus mehr Geld, als der Fachabiturient imt Ausbildung und Studium und Abschluss um die 30.

Und egal wie praxisnah ein Studium sein mag - Das Studium ist eine Eintrittskarte. Die wirkliche Praxis lernt man on-the-job. Das fällt weitaus leichter, wenn man dazu den theoretischen Background hat. Und in der Praxis ist dem ebenso: Uni-Absolventen machen am ehesten Karriere, finden sich am häufigsten in Vorstandsetagen wieder (Nein ich bin nicht so abgehoben und geh davon aus, Vorstand zu werden, dass ist nur ein allgemeiner Vergleich).


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Genau das wir das Problem werden.

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hallo,

ich möchte hiermit kurz einen Beitrag zum Thema leisten. Ich studiere derzeit BWL an der Uni und im Gegensatz zu meinen FH Kollegen, muss ich wesentlich konzentrierter bei der Sache sein um gute Klausuren abzuliefern. Wenn ich mir die FH Skripte durchlese, teilweise aus dem Hauptstudium, dann sieht man die Bildungsdefizite dort ganz eindeutig. Dort werden Themen vermittelt (im Hauptstudium wohlgemerkt) die in der Uni als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden, bzw. über die dort nicht weiter diskutiert wird. Das betrifft z.B. Themen aus Statistik oder VWL. Da muss man ehrlich zugeben: Quantensprung, was den Niveauunterschied UNI / FH betrifft. Wobei ich hier nur sehr objektiv urteile!
Später bei der Arbeits- oder Praktikumsuche schlägt sich dieser vermeintliche Trend dann spätestens in der Form nieder, dass man sich als FH Absolvent oft benachteiligt sieht. Das sieht man allein daran, dass diverse Fimen direkt bei uns in der Uni um Absolventen werben. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ähnliches in einer FH passiert. "Fach"-Hochschule für "Fach"-Abiturienten.
Uni ist und bleibt eine Einrichtung für gebildete Leute mit allgemeinem Matura.
Genauso wie eine berufliche mittlere Reife nicht gleichzusetzen ist mit einem Realschulabschluss. Da liegen auch Welten dazwischen. Meine Meinung!

PS: Als FH Absolvent möchte ich mich niemals im Ausland bewerben müssen! Die würden mich glatt hinter vorgehaltener Hand auslachen.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich habe zwar an einer Uni studiert, aber bei diesem Niveau hier muss man sich echt schämen, was in D anscheinend zum Studium zugelassen wird. Um Himmels willen, Poster wie der letzte scheinen mehr Vorurteile zu haben, als man als vernünftig gebildeter Mensch haben dürfte. Ich kann mir das nur so erklären, dass hier Leute absichtlich als Trolle autreten. Am besten ignorieren...

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Nur weil Bachelor und Master eingeführt werden, heisst das noch lange nicht, dass es dann keinen Unterschied mehr gibt. Natürlich, der Titel ist dann der gleiche, trotzdem steht in deinem Lebenslauf WO du den Titel erworben hast. Zu denken, wegen BA und MA ist es in Zukunft egal, ob man an der Uni oder der FH studiert halte ich für einen Irrglauben.

Beispiel USA: Dort gibt es auch nur den Bachelor und den erhält man, egal ob man in Harvard, oder am Partycollege xy in Iowa studiert hat. Ist zwar der gleiche Titel, aber trotzdem ein astronomischer Unterschied.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
oh ich studiere auch an einer fh. intregalrechnung kam bei mir zwar nicht in statistik dran, aber dafür in mathe ... also ist ds dann doch ausgeglicen ...

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Wie jetzt? Bei euch kam wirklich Integralrechnung dran, man das ist ja was ganz besonderes :D.

Kam bei mir schon umfassend in der Schule dran(alles inkl. partielle Integration, Rotationskörpern und ...).

Ist das etwa nicht Bestandteil des Fachabis? (Die Frage mein ich ernst)


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
da ja hier alles trivial ist, warum diskutieren wir hier dann?

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   19.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Was VWL an einer FH angeht, schaue hier: http://www.hfwu.de/presse/fh-intern/i...

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   19.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Also nochmal, ist Integralrechnung kein Bestandteil des Fachabis? Oder wenn ja, in wie weit kommt sie dran?

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   23.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Vermeintliche Uni-Absolventen und -Studenten sollten nun mal die Bildungsrealität in Deutschland akzeptieren:

Die Fachhochschulen in Deutschland wurden nicht etwa deswegen gegründet, um einfach nur Studenten zu produzieren, sondern um dem gestiegenen Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft Rechnung zu tragen. Hätten die Universitäten das leisten können, wären die FHen zumindest nicht in dieser Ausprägung entstanden. Zunächst einmal ist deshalb das Defizit in der universitären Ausbildung zu suchen.

FHs hingegen schaffen die Verbindung von Lehre einerseits mit Praxis andererseits. Das schmeckt vielen Uni-Absolventen nicht, weil natürlich auch Studenten mit Fachhochschulreife, Fachabitur usw. zum Studium zugelassen werden. Das heißt aber nicht, dass Studenten mit Fachabi geringer qualifiziert sind bzw. dümmer seien. Das heißt nur, dass eine Spezialisierung auf z.B. Fachoberschulen früher einsetzt als z.B. bei Gymnasien (eigentlich schon in der Realschule). Und auch bei den Gymnasien folgt man mittlerweile dem Modell, das Abitur nach 12 Jahren abzulegen. Der einzige Unterschied liegt evtl. noch in der zweiten Sprache. Die ist aber irrelevant, wie die Wirtschaftswoche in einer Studie Mitte 2005 feststellte. Befragt wurden Führungskräfte und Personalchefs.

An Fachoberschulen (Bay.) ist auch eine "freie" Fächerkombinationen mit Leistungskursen nicht möglich. Die Fachrichtungen Technik, Wirtschaft, Sozial usw. schreiben Klausuren in fest definierten Fächern vor und lassen keine Kombination zu (Friss oder stirb).
Auf den Unsinn des vorhergehenden Schreibers mit der Realschule usw. gehe ich hier nicht ein.

Nun zu mir:

Auch ich habe über die Fachoberschule meine FHReife erworben, Fachrichtung Wirschaft, Verwaltung und Rechtspflege. Der bayerische Staat gönnte mir damals übrigens die Begabtenförderung (hört hört, kein Gymnasium!). Dann ging ich auf die FH und studierte BWL und ließ mir reichlich Zeit dabei, weil ich das Studentenleben genoss ;-). 1994 schloss ich mit dem Diplom ab und die damalige Aussicht auf einen Job für Absolventen war nicht berauschend. Bereits 1 Semester vor Studienende hatte ich drei Angebote in der Tasche. Eines davon ein 2-Jahres-Trainee-Programm für Führungskräfte bei einem größeren deutschen Finanzkonzern. Aus über 600 Bewerbern wurden in Assessment-Centern 10 Trainees herausgesucht. Einer davon war ich. Es waren 5 von der Uni und 5 von FHen.

Wer wirklich in die Forschung gehen möchte oder eine Vertiefung in einer Promotion sucht, ist an der Uni besser aufgehoben. Wer aber auch nicht davor zurückschreckt, Theorie und Praxis umsetzbar miteinander zu verbinden, sollte eine FH wählen.

Die Gleichstellungstendenzen sind indes unverkennbar. Durch die Neuordnung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist dieser Prozess ohnehin nicht aufzuhalten.
Uni ist nicht besser als FH und FH nicht besser als Uni. Meine Frau hat übrigens BWL an der Uni abgeschlossen. Ich weiß deshalb wovon ich schreibe. Sorry, es gibt da keine Unterschiede ...


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   24.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Stimmt, auf der Homepage des bayrischen Ministeriums für Kultus, Wissenschaft und FOrschung sthet schwarz auf weis:

Mit dem Bachelor an einer FH wird gleichzeitig die allgemeine Hochschulreife erworben. Ein FH Master berechtigt genauso zur Promotion wie ein UNI Master.

Die Politik will und wird den Rangunterschied völlig aufheben.


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   24.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
das die Politik das will ist ja ganz nett, aber...... man erwirbt die allgemeine Hochschulreife mit dem Bachelor, das heißt ja dann er ist auf dem Niveau eines Abiturienten von einem normalen Gymnasium.
Und was die Promotion betrifft: Kann da nur von meiner Uni (LMU München) berichten, aber die wissenschaftlichen Mitarbeiter und angehenden Doktoren sind Leute, die hier 1,0 - 1,3 abgeschlossen haben (unser Durchschnitt liegt bei 2,7) und Lebensläufe mit Praktikas bei McKinsey im Ausland und Sonderstudiengängen und mindestens 3 Studienstiftungen haben. Der Ausschluss von Promotionen erfolgt faktscih und nicht politisch. Ja ich weiss, auch der FH ler kann promovieren, aber ich schätze nur 1 % aller Dokotoranten kommen von der FH.


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   24.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Bei euch an der LMU gibts Leute, die ein Diplom mit 1,0 - 1,3 machen??????? Das glaube ich kaum. Bei uns in Frankfurt liegen die absoluten Cracks bei 1,5 aufwärts und das sind dann auch jedes Jahr Leute, die man an 5 Fingern abzählen kann.

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   25.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ja genau das wollte ich damit auch sagen. Es sind halt nur diese Handvoll Leute, die dann hier auch die Berechtigung erlangen zu promovieren. Kenne die Frankfurter Verhältnisse übrigens sehr gut, weil ich in Frankfurt mein Vordiplom gemacht habe und muss trotzdem ganz klar sagen, dass hier noch mal ein Schippchen drauf gelegt wird. Ich hab nach meinem Wechsel schon klar gemerkt, dass hier sich bessere Studenten sind als in Frankfurt, da damals in der ZVS - Zeit hier die Studienplätze wirklich nur an die besten vergeben wurden, während Frankfurt schon starke ZVS - Opfergrube war. Ich bin damals selber als ZVS - Opfer in Frankfurt gelandet und 80 % der Leute, die ich im Grundstudium getroffen habe waren das auch. Und sowohl in Frankfurt, als auch in München fallen gut 50 - 55 % durchs Grundstudium. Kann wirklich ne Aussage darüber machen, aber hier in München ist die Qualität der Studenten schon ein bißchen höher.

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   26.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Das so wenig FH-ler promovieren, weil das FH Diplom nur die gleichen Rechte verleihen wie ein FH oder UNI Bachelor.
Als SUpertoller Bachelor-Absolvent kann man übrigens auch direkt ohne Master promovieren.

Mit einem Master einer FH kann man direkt promovieren.
Natürlich gibts noch VOrbehalte der UNI Professoren, faktisch werden daher natürlich UNI Master von UNI Profs bevorzugt, DOktorpappa finden ist ja nicht so einfach...
Langfristig wirst DU als FH Master aber keine Probleme haben.


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   28.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hi leute

ich studiere momentan im 5. semester an einer fh - das studium dauert 4 jahre - zulassungsbedingung u.a. ist, dass wir ein arbeitspensum von mindestens 50% vorweisen müssen.
die uni hat einen klar wissenschaftlicheren anspruch als die fh aber: in meinem fall ist es beispielsweise so, dass wir keine einzige ungenügende klausur schreiben dürfen. sonst gibts eine zwangswiederholung und wenns dann wiederum nicht reicht fliegt man raus..zudem müssen wir bis spätestens ende 6. semester zwei fremdsprachendiplome vorweisen. im englisch niveau advanced, das gleiche gilt für französisch oder spanisch...
ich kenne beide systeme und möchte hier einfach mal betonen, dass es wahrscheinlich sehr auf die ausbildungsstätte ankommt.
zudem arbeite ich zurzeit mit fh- und unistudenten zusammen, bei denen ich jegliche softskills vermisse. in solchen fällen helfen einem titel eben rein gar nichts - zum glück!


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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Das Durchfallsystem, so wie du es beschrieben hast (max. eine Wiederholung), gibts glaube auch an vielen Unis. In Sachsen schon per Gesetz so vorgeschrieben (SächsHG).
Aber ansonsten klingt die FH nichtmal so schlecht, um welche handelt es sich? @Vorposter


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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich denke viel wichtiger als Uni oder Fh ist der tatsächlich gewählte Schwerpunkt/Vertiefungsrichtung oder Kombi-Studiengänge
Mit einem "universellen" BWL Abschluss könnte es in Zunkunft schwierig werden. Ich denke mit einem spezifischen Studium steht man später besser da.
z.B. Textilwirtschaft, Finanzwirtschaft, Automobilwirtschaft, Wirtschaftsrecht etc pp


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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
es handelt sich hier um die htw chur in der schweiz. studiengang "information und dokumentation". das berufsbegleitende studium findet allerdings in zürich statt.

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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Die Qualität der bayrischen Schüler ist auch deutlich höher als der der hessischen (in Bayern machen ca. 20% eines Jahrgangs Abitur, in Hessen 40%).

Ich kenne beide Schulsysteme, da ich an der Grenze Hessen-Bayern wohne.
Viele Schüler, die in Bayern ihr Abitur nicht schaffen, wechseln nach Hessen und schaffen locker ihr Abitur.

D.h. in Bayern findet bereits in der Schule eine "Bestenauslese" statt. Folglich ist auch der Durchschnitt der Studienbeginner in Bayern besser.

Wenn man davon ausgeht, dass in München viele Studenten aus Bayern kommen und in Frankfurt viele aus Hessen, studieren an der Frankfurter Uni Personen, die in Bayern noch nicht einmal Abitur hätten.


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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Also erstmal sollte nicht unerwähnt bleiben, dass in Bayern die Auslese vor allem ein Sozialauslese ist. D.h. in keinem Bundesland ist die Chance für die tieferen sozialen Schichten aufzusteigen so gering wie in Bayern.
Zweitens: Das Abi ist doch sowieso nur die notwendige Bedinung. Mal ernsthaft, heutzutage bekommt man das Abi geschenkt. Ob man es in Hessen oder Bremen mehr geschenkt bekommt als in Bayern ist auch erstmal egal. Hab mein Abi selber in Sachsen gemacht, ähnliches Niveau wie in Bayern. Und sowas sollte doch jeder, der studieren will, im Schlaf beherrschen. Das Wort 'Bestenauslese' ist hier auch eher fehl am Platz. Sag mal lieber Idiotenauslese - die Dümmsten fliegen!
Die wirkliche Auslese findet erst im Studium statt.

Und du kannst nun wirklich nicht davon ausgehen, dass in München viele Müncher und in Frankfurt viele Hessen sind. München gehört zu den schönsten Städten Deutschlands und Frankfurt ist die Finanzmetropole Europas.

Und nicht zuletzt definiert sich die Qualität einer Hochschule bzw. einer Hochschulausbildung nicht über den Abi-Schnitt der Komilitonnen bzw. über deren allgemeines Bildungsniveau ;).


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Nun, ich muss sagen, wirklich sehr unterhaltsam was all die Menschen hier so schreiben. Da möchte ich natürlich auch mal was schreiben:

1.Bekanntheit als Grund:
Uni's sind in Deutschland weitaus bekannter als FH's. Jeder kennt die TU Berlin, die TU Darmstadt, die Uni München etc.
Aber wer kennt FH's? Da gibt es nur wenige die sich deutschlandweit durchgesetzt haben: Vielleicht die FHT Esslingen, die FH Karlsruhe, die FH Wedel, nun was ich damit sagen will ist, dass dies Personalern ähnlich ergeht. In Berlin stellst du lieber einen der Uni Stuttgart ein, als beispielsweise einen der FH Albstadt.

2. Sehr stark fächerabhängig:
Ich zähle Fächer auf, die an einer FH keinen Sinn hätten, die daher auch als Kernfächer der Unis gelten: Naturwissenschaften, Mathe, Psychologie, Sport, Sprachen, Wirtschaftswissenschaften, Medizin.
Nun stellt sich die Frage, warum einige Fächer irgendwann auch an FHs gelehrt wurden: Beipielsweise: Maschinenbau, Wirtschaftingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik. Es wird schnell klar, dass Fächer, die du schnell mit einem Beruf in der Wirtschaft verbindest, die auch nach Praxis verlangen, an Hochschulen in kleinerem Kreise gelehrt werden. Die Gründe sind offensichtlich: Kleinere Gruppen, bessere Labore, mehr Austausch mit Professoren, zahlreiche Projekte mit Unternehmen, Praktika, Softskills. Es wird schnell klar, dass hier Studenten gezielt, auch nach den Wünschen der Unternehmen ausgebildet werden. Man kann diese Tendenz nicht verleugnen.

3. Wohin geht dieser Trend und was macht Sinn
Es ist noch nicht lange her, als sich die FHs richtig etabliert haben, aber ihre Anzahl zeigt einen eindeutigen Anstieg nach oben auf. Ich bin davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Man kennt ihn von den skandinavischen Ländern. Wer in Unternehmen arbeiten will, sollte auch daraufhin ausgebildet werden. Dies muss noch intensiver geschehen, FH's müssen in den nächsten Jahren immer weiter in die Wirtschaft integriert werden.
Doch das ist nich alles: Wir brauchen auch in Zukunft Universitäten. Es muss wissenschaftliche Tiefe geben, es muss weiter Grundlagenforschung betrieben werden und man muss den Hochbegabten die Möglichkeit geben sich voll zu entfallten. Fächer die keine praktischen Versuche brauchen, die mit reiner Theorie gelehrt werden können sollen an der Uni blieben. Diese Aussagen ist mit vorsicht zu genießen, da es beispielweiese auch im Maschinenbau Grundlagenforschung gibt. Auch wer in einer Unternehmensberatung tätig werden will, braucht tiefe wissenschaftliche Kenntnisse, die er durch ein breites theoretisches Wissen an der Universität erhält.


4. Deutschland braucht Forschung:
Deutschland ist ein Land, dass in Zukunft nur durch Innovationen und Hochtechnologie überleben kann. Dies geschieht durch Forschung, zum Großteil an Universitäten. Dort hauptsächlich Grundlagenforschung. An einigen FH's wird auch geforscht, dort dann aber Anwedungsbezogen. Wir brauchen beides, doch halte ich Forschen auch in Zukunft für eine Disziplin der Universitäten.

5. Neue Wege, neue Ziele:
Das System der Fachhochschulen und der Universitäten macht Sinn, wie oben beschrieben. Man darf sich Neuem nicht versperren. Aus reinem Menschenverstand heraus ist der Sinn an einer FH zu studieren doch, dass man später mit Sicherheit in einem Unternehmen tätig werden will. Dazu erhält man die optimale Vorbereitung an der FH. Leider weißen die FHs sehr große Leistungsunterschiede auf, daher ist hier entschiedent: Der Name der Hochschule zählt. (siehe 1.) Ein Maschinenbauingenieur der FHT Esslingen wird in ganz Deutschland stark nachgefragt, weil er an der FH eine praxisnahe Ausbildung genossen hat und nahtlos im Unternehmen einsteigen kann. Mit einem solchen Studium will man nicht Forschen, will man nicht Promovieren oder einfach ein bisschen rumstudieren. Wenn FH, dann will man danach sofort in die freie Wirtschaft. Alle anderen Wege sind daher nahezu verbaut.

An der Universität sieht das Ziel anders aus und dies wird in Zukunft noch deutlicher ersichtlich werden: Man möchte Promovieren, möchte in die Lehre, Arzt werden, möchte Forschen, leider auch immer noch Lehrer werden, oder einen Beruf ergreifen, der nach großem theoretischen Wissen verlangt: Anwalt, Berater, Forscher... Ja, ich möchte auch sagen, dass man mit einem Uni-Studium bessere Karten auf dem Weg in die oberste Instanz hat. Noch.
Lehrer sollen weg von der Uni, eine Studium ähnlich dem an der PH würde weitaus mehr Sinn machen.

6. Schlussfolgerung
In Zukunft wird sich der Sinn der einzelnen Einrichtungen noch mehr herausstellen. Eine Diskussion, was schwerer ist, hat mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun. Dass man für den späteren Beruf beispielsweise als Produktmanager kein Mathe 4 bis 6 braucht ist klar. Es muss in Zukunft klare Grenzen zwischen FH und Uni geben, die einen Vergleich unnötig machen. Es gibt also nicht die Frage: Was ist besser? Es gibt nur die Frage: Was will ich später machen? Und dann ist die Antwort klar.


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Sehr guter Beitrag!
Mal nicht wie standardmäßig in diesem Forum nur Schwarz/Weiss betrachtet! Weiter so.


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Da hast du grundlegend erstmal Recht. Die Idee, dass eine FH einen super auf das Berufsleben vorbereitet ist nicht schlecht, aber bis auf wenige Außnahmen ist die FH einfach nur eine schlechtere Uni.
Man sollte also erstmal damit anfangen, auch für die FH ein allgemeines Abi als allermindeste Einstiegshürde zu setzen. Wenn dann nur noch Abiturienten auf der FH sind, kann man das Niveau auch anheben, mehr Stoff in kürzerer Zeit vermitteln (an der Uni wird zur Zeit viel mehr Stoff in kürzerer Zeit vermittelt) und die Semesterferien zusammenkürzen (hier machen viel Uni-Studenten Praktika).
Wenn man sich etwa an der whu oder der ebs orientiert, etwas einfacher natürlich, dann hat man eine prima FH. Integriertes Auslandssemester, Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und da seh ich bei BWL im Moment eine FH, die sowas umsetzt: Reutlingen. Vor dieser FH hab ich auch als Uni-Student Respekt. Aber viele, viele andere FHs können sich auch im Sachen Vorbereitung auf den Beruf nicht mit einer Uni vergleichen.


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Es ist leicht zu sagen, dass das Abi mehr Intellekt mit sich bringt als eine fachgebundenen Hochschulreife. Doch diese Leute bringen etwas anderes mit: Nämlich eine Ausbildung. FHs sagen: Ich nehme lieber einen mit einer Ausbildung, der genau weiß was er will, als ein Abiturient, der vielleicht nach 2 Semestern wieder weg ist. Das ist eine gute Ansicht, denn Abbrecher kosten Geld! Ich sage ganz klar, dass das Niveau an der FH unter dem der Uni ist, aber wie gesagt: Es sind auch andere Dinge gefragt und die Uni muss tiefer gehen!
Deine Aussage, dass an der Uni in kürzerer Zeit mehr Stoff durchgenommen wird kann ich nicht beurteilen. Aber auch hier gilt Qualität statt Quantität! Praktika sind auch mit einem FH Studium in den Semesterferien möglich.
Natürlich können die FH Reutlingen oder einige private Hochschulen als Beispiele herangezogen werden. Man muss sich immer an den Besten orientieren um besser zu werden. Wir befinden uns in einer Entwicklungsphase, die durch den Bachelor noch einmal deutlich beschleunigt wurde. (BItte keine Bacherlor-Diskussion;) Die Studiengebühren werden für viele FHs einen weiteren Schritt Richtung Reutlingen/Esslingen/WHU etc. bedeuten.
Das Grundniveau können die FHs und Unis nicht beeinflussen. Da muss man in den Schulen ansetzen. Die renomiertesten Unis und FHs leisten es sich nur die besten Schüler zu nehmen. Das nennt man dann Wettbewerb.
Mittlerweile ist eigentlich jeder renomierte Studiengang mit einem NC verbaut. Und hier ist es nicht gerecht, dass Abitur und fachgebundenen Hochschulreife gleich gewertet werden, das kann man nicht wegreden.

Als letzten Punkt möchte ich noch deine Behauptung von der Besseren Vorbereitung der Unis aufs Berufsleben aufgreifen.
Ich möchte einmal nur sehr gute Unis/FHs betrachten. Ein anderer Vergleich würde keinen Sinn machen. Nehmen wir das Fach Maschinenbau: Was ist der Zweck einer FH? Arbeitskräfte für die Unternehmen bestmöglich ausbilden. Es ist üblich, dass sich FHs an Unternhemen orientieren, ständig Änderungen und Optimierungen am Vorlesungsinhalt vornehmen. Wie geht das? FHs sind klein und flexibel und haben nur ein Ziel.
Nun was ist der Zweck der Uni? Richtig: Arbeitskräfte für die freie Wirtschaft. Aber noch viel mehr: Forschung, Forschung... Nun, hier haben wir im schlechtetsten Fall zwei konkurrierende Ziele: Die Forschung verlangt nach viel Theorie, nach, vielleicht für den Job in einem Unternhemen unnötigen Dingen. DIe Uni wird nicht im Traum daran denken ihr Studium zu kürzen und den Unternehmen anzupassen, denn dann würde ein enormes Foschungspotential verloren gehen. Es ist also hier nicht auszugehen, dass die Uni, wie die FH, nur das Ziel verfolgt 100% für das Berufsleben vorzubereiten.
Eine FH bietet zudem Rhetorikkurse, Workshops etc an.
Es ist für mich zweifelhaft, dass Unis besser vorbereiten. Wir reden hier nur von den Besten!


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Wo geht die Tendenz hin? Statistiken beweisen, dass immer mehr Studenten an der FH ausgebildet werden. Und hier entsteht ein Effekt, der die Sache immer weiter beschleunigt. Wer an einer FH studiert hat und entscheidet, wen er einstellt, der wird sicher nicht den Aspekt seiner eigenen Studienvergangenheit verleugnen können. Wir müssen klar sehen, wo der zug hinfährt. Während viele Unis an alten Traditionen und Vorlesungsinhalten schon seit vielen vielen Jahren festhalten agieren die kleinen Fachhochschulen flexibel. Während Unis sich immer noch streuben den Bachelor einzuführen haben die FHs ihre Vorlesungspläne längst umgestellt, haben sich der Wirtschaft angepasst.
Ich schlage mich hier nur bei dem Punkt: Direkt nach dem Studium ins Arbeitsleben! auf die Seite der FH.
Ich vertrete ebenso die Ansicht, dass die Universitäten andere Stärken haben!
Damit halte ich an meiner These von oben fest und glaube, dass wir auf einem guten Weg zu diesem klar getrennten System Uni - FH sind.


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   04.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich bin auch der Meinung, dass unser Hochschulsystem weiterhin getrennt werden sollte. Jeder Hochschule ihr Profil ansonsten könnten wir gleich alles in einen Topf werfen und würden unterm Strich einen niveaulosen Einheitsbrei bekommen, da die Anreize fehlen das eigene Profil zu stärken und sich von anderen herauszuheben. Das wäre tödlich für Dtl., da wir die Bildung und Wissenschaft essentiell brauchen, um uns weiter auf dem Weltmarkt behaupten zu können (Stichpunkt China).

Zu dem Punkt Berufseinstieg und Karriere:
Zunächst einmal ist klar, dass FHs primär auf den Beruf in einer relativ eng abgetrennten Sparte vorbereiten. Daher ist es nur gut und richtig, wenn die Absolventen gute Chancen haben, da sie ja direkt darauf vorbereitet werden und somit auch die nötigen Fachkompetenzen haben. Bei Unis sieht das anders aus. Da müssen sich die Absolventen ihren Weg selber suchen und sich aus eigener Kraft profilieren. Bsp. Germanistik: Für was werden die Studenten ausgebildet? Zunächst einmal nur zum Selbstzweck der Wissenschaft. Klar kann man Journalist, Lehrer... werden aber das obliegt der Eigenverantwortung. Und hiermit ist ein Nachteil aber auch ein Vorteil verbunden.
Nachteil: Berufseinstieg schwerer, da alles und nichts gelernt für speziellen Job
Vorteil: hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit

Im übrigen wird an der Uni sehr viel Wert auf Softskills im weiteren Sinne gelegt: Analysefertigkeiten, Fähigkeit sich rasch in neue und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten, Selbständigkeit,... Das sollte und darf man auf keinen Fall unterschätzen.

Und natürlich kann man mit FH-Abschluss auch Karriere machen. Die Frage ist nur was wie akzeptiert wird und wie der Mensch persönlich sich anstellt. Ich bin der Meinung, dass es nach wie vor schwerer für FH Absolventen ist in hohen Reihen von großen Konzernen aufzusteigen und finde das auch nicht unberechtigt. Ein Uni-Absolvent hat es nunmal während des Studiums und auch danach (selbständige Profilbildung) schwerer gegenüber einem FH Absolvent dem vieles abgenommen wird. Wenn dieses höhere Maß an Durchsetzungswillen und Eigenverantwortung von der Wirtschaft honoriert wird, ist dies ein gutes Zeichen.

Zu sagen, dass Managerposten ausschließlich von FH Absolventen besetzt werden sollen wäre fatal, da dann die intellektuellen Spitzen der Wissenschaft den Beitrag verwähren und zur FH gehen würden. Das wäre der Tod der Unis.

Weil es schwieriger für Leute mit Berufsausbildung, BA- und FH-Studium ist in hohen Reihen großer Firmen aufzusteigen, sollte es aber umso mehr geschätzt und geachtet werden, denn dies zeugt dann ganz eindeutig von herausragenden Persönlichkeiten.

Ganz davon abgesehen, dass es nur wenige Stellen im hohen Management gibt, sollte grundsätzlich natürlich niemandem irdendein Berufsweg versperrt werden. Aber eine Favorisierung bestimmter Ausbildungswege finde ich legitim und berechtigt. Warum sonst sollte man sich weiterbilden, promovieren? Doch bestimmt nicht deswegen um die gleichen Chancen als schlechter ausgebildete Mitbewerber zu haben.
Das gleiche finde ich trifft auf die Uni - FH Diskussion zu. Wenn FH, dann will ich primär einen sicheren Job. Wenn Uni, dann bin ich riskiobereiter (positiv als auch negativ).

Noch ein Wort zur USA. Da ist es ganz Gang und Gebe, dass Absolventen ihre Berufswege extrem verändern und ausübende Tätigkeiten oft in keinster Weise was mit dem vorhergehenden Studium zu tun hat. Da zählt der Mensch. Allerdings haben Absolventen von bekannten Hochschulen die besseren Chancen auf Einstellung in gefragten Unternehmen und Positionen.

Hier in Dtl. zählt die an Hochschulen erworbene Qualifikation und die Noten extrem viel, da wird oft der Mensch vergessen. Solange sich dies nicht ändert, wird sich ein offeneres und freieres System wie in den USA nicht einstellen. Das wiederum hat natürlich Vor- und Nachteile.


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   07.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hallo,

habe werde jetzt einen Bachelor of Business Information Systems (FH Wirtschaftsinformatik) bekommen und muss danach entscheiden ob ich an der TU München (www.tum.de) oder an der Hochschule Harz (FH) (www.hs-harz.de) weiterstudieren möchte.

Es geht dabei um einen Master of Science - Computer Science wobei an der FH in Richtung Mobile Systems (Robotik, Autonome System).

An der TU einfach nur Computer Science (Informatik).

Beides wäre kein Problem und würde auch nur 3 Semester kosten.
Der M. Sc. der Hochschule Harz ist aber bereits von der ASIIN akkreditiert und damit international annerkannt, sowie für den höheren Dienst qualifizierend. (der Stundenplan enthält auch nur "Denkfächer" mit gehobenen Anspruch - eigentlich interessanter als Fächer an der Uni)

Fächer an der FH:
- Theoretische Informatik I & II
- Numerische Mathematik
- KI-Verfahren
- Verteilte Datenbanken
- Softwaretechnik
- Dezentrale Systeme I & II
- Signale und Systeme
- IT-Sicherheit
- Compilerbau
- Agenten-Technologien
- CI-Verfahren
- Embedded Control
- Hard- und Software-Codedesign

und ein blabla-Fach (Betriebswirtschaft)

Habe auch schon mehrere Job-Angebote, aber denke das ich erst noch den Master machen sollte, da es sonst eventuell nie mehr dazu kommt.

Meine Frage eigentliche Frage: ist der Ruf der TU München es wert auf einen interessanteren Stoff zu verzichten? Oder ist ein akkreditierter Master einer FH gleichwertig?


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   07.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
TU München, ohne Zweifel.
Aber sag mal, warum kommt die Theoretische Informatik erst im Master dran? An meiner Uni kommt sie im dritten Semester der Wirtschaftsinformatik bereits umfassend dran.


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   07.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Es handelt sich dabei 2 um aufbauende Vorlesungen ...

und ist wahrscheinlich umfangreicher - schließlich könnte man auch direkt Theoretische Informatik studieren ....
(nehme mal an, dass im 3. Semester war nicht ganz so "umfangreich")

Übrigens gibt es auf bei der TU München eine Vorlesung Theoretische Informatik während des Masters ... (die TU ist die angesehnste Uni für Informatik bei den Personalern in Deutschland - ...)


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   08.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hi ihr!
ich geh im moment in die 13te klasse und bin jetzt natürlich auch am überlegen ob ich an einer uni oder fh studieren soll.
an einer uni ist es doch so, dass man nur 3 monate lang voresungen hat und danach sozusagen frei zum lernen oder so.
aber wie ist das an einer fh?????hat man da das ganze jahr durchgänging unterricht?
wär cool wenn mir jemand meine frage beantworten könnte!
gruß


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   11.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich habe jetzt lange an einer Uni studiert (im Ausland). Ich hatte Anwesenheitspflicht, Hausaufgaben und immer wieder Tests. Die Professoren waren Fachidioten und wenn sie doch mal aus der Wirtschaft kamen, dann war die VL so, dass man damit wenig anfangen konnte.
Ich werde jetzt neu anfangen und stehe auch vor der Entscheidung Uni oder FH.
Ich will nicht in der Forschung.
Ich will einen Beruf erlernen.
Ich will das in einem überschaubaren Zeitraum.
Und ich will das in einem angenehmen Umfeld.
Ich denke, für mich ist die FH die bessere Wahl. Theorie hatte ich genug, jetzt will ich endlich vorwärts kommen.
Wie ich das dann nutze, oder wie was mir das dann bringt, kann man heute eh noch nicht sagen.
Ganz egal, ich bin für meine "Karriere" verantwortlich und kann mit beiden Abschlüssen das Beste daraus machen....


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   19.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
So ein Blödsinn!!!

Als ob ein Uni-Absolvent keine Praxiserfahrung hätte. Die meisten engagierten Uni-Studenten haben teilweise mehr Praxiserfahrung gesammelt als ein FHler. Kannst dir selbst ausrechnen, wenn man in den Sommersemesterferien immer ein 3-monatiges Praktikum macht.

FHler haben teilweise echt komische Vorstellungen und meinen sie würden praxisnäher ausgebildet werden. Ihr lernt doch aus den gleichen Büchern oder gibt es etwa Bücher speziell für FHler?

An der Uni wird das ganze tiefgründiger durchgemacht. Aber theoretisch (nur auf geringerem Niveau) ist die FH auch. Das einzige was praktischer ist sind die 2 Pflichtpraxissemester. Uni-Studenten machen dagegen ihre Praktika FREIWILLIG und nicht weil sie es von der Studienordnung vorgeschrieben bekommen!


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   22.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
So ein Blödsinn!!!

Wer sagt das Uni-Studenten denn keine Praxiserfahrung haben? Und wie kommst du drauf das Fh Studenten komische Vorstellungen haben?
Mir scheint es so als hättest DU (und einige andere komischen Gestalten hier) ziemlich komische Vorstellungen.

Und wie kommst du (und viele Anderen hier) überhaupt dazu Fhler und Unixer zu vergleichen? Das ist ein in meinen Augen komischer Vergleich. Wüsste gerne wie man Birnen und Äpfel miteinander vergleichen kann- komischer Gedanke. Das einzige was beide gemeinsam haben ist der Überbegriff "Obst". Ansonsten ist kein Vergleich möglich. Und schmecken tun sie doch beide?! Nur das Birnen eben für den Birnenkuchen den ich so gerne esse besser geeignet sind, und das Äpfel eben besser als Apfelmuß in meinen Johgurt schmecken. Beide aber finde ich lecker, schmecken und machen mich auf ihre eigene individuelle Art satt. (kapiert wie das gemeint ist? Ich habe nur keine Lust das zu wiederholen was hier schon zu oft erklärt wurde, wird sonst zu langweilig)


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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ok, dann meinst du, dass sich ein BWLer (Uni) mit Schwerpunkt Marketing von einem BWLer (FH) mit gleichem Schwerpunkt EXTREM unterscheidet!!! "Man soll ja bloß keine Äpfel mit Birnen vergleichen". Wenn du das meinst, dann sieht die Lage für alle FHler recht beschissen aus, wenn die beiden obigen Gestalten sich so DERMAßEN unterscheiden!

Ist mir schon klar, dass ich einen BWler (Uni) nicht mit einem Ingenieur (FH) - Maschinenbau vergleichen kann. Aber um das festzustellen muss ich nicht an einer FH oder Uni studiert haben.


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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
jetzt lasst doch mal diese sinnlose diskussion!!!den einen liegt eben fh besser und den anderen uni!!!
mache selbst momentan meinen bachelor an einer fh und werde dann meinen master an der uni machen!!!
also lasst es einfach sein.man kann man wirklich kaum glauben das leute die so einen schwachsinn schreiben studieren!


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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Oh man. Nein, ich meine nicht das ein Fhler beschissen ist. Ich meine das du Tomaten auf den Augen hast. Ein Uni-Student wird es NIE mit einem Fhler aufnehmen können und ein FHler wird es NIE mit einem Unixer aufnehmen können weil beider Kompetenzen andere Schwerpunkte haben die einfach NICHT MITEINANDER VERGLEICHBAR SIND.

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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ey Leute! ich versuch doch hier niemanden fertig zu machen. Was ich meine ist:

Warum ist es NICHT möglich folgende Personen zu vergleichen: Dipl.-Betriebswirt (FH) - Schwerpunkt Marketing und einem Dipl.-Kaufmann (Uni) - Schwerpunkt Marketing.

Täusche ich mich da, oder studieren die etwa dasgleiche?!

Warum scheut ihr euch so davor die beiden Absolventen zu vergleichen?

Wo liegen denn nun die unterschiedlichen Qualitäten des Fhlers und des Uni-Absolventen im oben genannten Studiengang EURER Meinung nach?

Und jetzt kommt bloß nicht mit dem Argument der "Praxiserfahrung", denn das zieht einfach nicht mehr, da Uni-Absolventen ihre Schwächen selbst erkannt haben und vermehrt Praktika absolvieren.

Und fühlt euch jetzt wieder nicht gekränkt bitte!


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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ok...
schon mal hinterfragt warum es überhaupt erst nötig war Fhs oder BAs zu gründen obwohl Unis angeblich schon alle Kompetenzen mit auf dem Wege geben? Ach ja, das "Argument" das die Dummen auch mal eine Chance bekommen sollen, zieht schon aus dem Grunde nicht, weil es kein Argument ist sondern Kurzsichtigkeiten unter Beweis stellt (bitte nicht gekränkt fühlen). Wer Interesse hat kann sich ja mal bei Wiki informieren. Außerdem: Leßt euch hier die Beiträge alle durch. Hier im Forum scheint es wenigstens ein paar Leute zu geben die bei dem Thema Fh und Uni sachlich geblieben sind und wesentliche Unterschiede herausgearbeitet und hier niedergeschrieben haben.

Für den Poster über mir: Nein, ist nicht dasselbe. Oder findest du das eine schuliche Ausblidung als Fremdsprachensekretär (Praktikum Pflicht!) genau die Gleiche ist wie eine betriebliche Ausbildung (im Dualen System) des Fremdsprachensekretärs? Zwar zielen sie beide auf das selbe hinaus, sind aber nicht miteinander vergleichbar weil beide Wege spezifisch eigene Kompetenzen vermitteln.

Mich würde sehr interessieren warum manche Leute krampfhaft versuchen Fhs mit Unis zu vergleichen. Ist es aufgrund mangelnder Information? Oder aufgrund mangelndem Selbstbewusstsein? Oder weil sich manche verpflichtet fühlen dem Klischee folgezuleisten?


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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
besser eine Top-FH als eine der vielen mittelmäßigen Unis - so seh ich das.. freu mich das ich die Entscheidung schnell getroffen hab und nach einem Semester Uni an eine Top-FH wechseln kann ;))

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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Niemand versucht hier krampfhaft Unterschiede zwischen FH's und Unis darzulegen. Die Unterschiede sind offensichtlich.

Aber nochmals zu meinem Beispiel. Die zwei Betriebswirte (FH & Uni) mit Schwerpunkt Marketing könnten THEORETISCH in der gleichen betrieblichen Position arbeiten, so dass sich ihre Qualifikation nicht wesentlich unterscheiden kann. Denn wenn das so wäre, würde kein Personaler einen Uni- oder FH-Studenten einstellen, wenn die Unterschiede so eklatant wären.

Weswegen ich oben so gewettert habe, war nur der Grund, weil sich "einige" FHler diesen Forums (nicht alle, und vor allem nicht ihr, die auf meinen Beitrag geantwortet haben) extrem im Vorteil gegenüber Uni-Absolventen sehen. Und meistens wird eben das Argument der Praxiserfahrung genannt. Vor 10-15 Jahren hätte das noch gegolten. Allerdings haben sich die Zeiten geändert und die Uni- Absolventen haben ihre Schwächen diesbezüglich erkannt und absolvieren nun auch verstärkt Praktika (ich sprech' hier nur von den engagierten Leuten, die wissen warum sie studieren!). Sicherlich gibt es viele unmotivierte und ungeeignete Studenten an den Unis. Die gibt es aber auch an FHs.

Kurz um: Wenn gesagt wird, dass der Stoff an der Uni schwieriger und umfanfgreicher bzw. tiefgründiger ist, dann stimmt das in der Regel. Ich habe selbst einige FH-Freunde, die BWL studieren und mit einer UNI-Klausur total überfordert wären.

FH ist meiner Meinung nach eher "Ausbildung für einen konkreten betrieblichen Zweck" (nicht im negativen Sinne), wogegen UNI ganz generalisiert gesagt "Bildung und Forschung" bedeutet.


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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich würde den Gang an eine Fh oder Uni eher als "Weiterbildung" sehen.

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   28.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Praxiserfahrung versus theoretischer TIefe.
Anwendungsorientierung und Forschung
FH und UNI

MEiner meinung nach haben FHler super QUalifikationen für die WIrtschaft, wobei UNIler bessere FOrscher sind


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   28.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Praxiserfahrung? Wegen dem 6monatigen Pflichtpraktikum? Schwachsinn!

An der FH wird genauso wie an der Uni Wissen vermittelt, allerdings auf einem niedrigerm Niveau. FH-Absolventen haben ein Pflichtpraktikum von 6 Monaten integriert, Uni-Leute müssen 3 Monate in den Semesterferien machen. Deswegen jetzt davon zu sprechen, dass FHler praxisnah ausgebildet werden ist Schwachsinn. Die meisten Uni-Absolventen haben weit mehr als ihre 3 Monate Pflichtpraktikum. Wer will, der bekommt locker 1 Jahr hin. Und Praxis lernt man nur in der Praxis!


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   01.03.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hey Leute,

hier gehts ja wild ab. Ich hab eine Erfahrung an einer Uni gemacht und muss sagen, dass das für mich nichts war. Studiere nun an einer FH die in diesem Fachzweig zu den Besten gehört und bin da sehr zufrieden. Man wird einfach besser an den Stoff heran geführt. Das Niveau war nicht unbedingt niedriger als an der Uni, wobei man sagen muss das die Lehrstruktur meiner FH einer Uni noch um einiges mehr ähnelt als es bei vielen anderen FHs der Fall ist. Das man mit nem FH-Diplom nicht weit kommt halte ich für ein Gerücht, nach ein paar Jahren im Beruch zählt eh nur noch die Leistung, eine Firma die da noch nach FH und Uni Absolventen unterscheidet hat den Schuss noch nicht gehört. Was mir an der FH sehr gut gefällt, ist dass gleich von Anfang an Labore zum Studium gehören. Da kann man seine theoretischen Kenntnisse gleich praktisch anwenden.
Ich glaube auch das Unis oft schwerer sind weil die Lehre da für die Profs oft zweitrangig ist und die Studis viel mehr selbst nacharbeiten müssen. Der Stoff ist an der FH kein Anderer. Ich weiß auf jeden Fall, dass mein Studiengang eine verdammt gute Zukunft hat und meine FH eine Übernahmequote in die Wirtschaft von fast 100% in den technischen Studiengängen hat. Aber ich lasse den Uni-Studenten gerne die Illusion der großen Vorteile. Ein Uni Abschluß ist sicherlich wissenschaftlich fundierter aber wenn man nicht der große Forscher werden will nicht notwendig. Da spart man sich doch lieber 2 Semester.


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   01.03.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hey,

Du hast recht! Wer schnell mit seiner beruflichen Ausbildung fertig sein möchte und kein besonders hohes Interesse an Forschung zeigt, für den ist sicherlich der Weg an die FH das beste. Hier lernt man womöglich genau das, was man später im Beruf zum größten Teil anwenden kann. Dies gilt insbesondere für technische Studiengänge.

Wer jedoch tiefer in die Materie eindringen, an Forschung interessiert ist und etwas mehr erfahren möchte, als nur das was auf dem Arbeitsmarkt zählt, für den lohnt sich der Weg an die Uni. Denn an der FH reichen 6 Theoriesemestern (bei Diplomstudiengängen) einfach nicht aus, um alle Unklarheiten zu beseitigen und viele Fragen, die den einen evtl interessieren (einen anderen wiederum nicht), können nicht beantwortet werden.

Wer eine wirtschafts-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Ader hat, sollte daher den Weg an die Uni einschlagen, insbesondere dann, wenn er nicht "nur" für einen bestimmten betrieblichen Zweck ausgebildet werden möchte, sondern seine Berufsmöglichkeiten flexibel gestalten will.

Die meisten, die ein FH-Studium angehen, wissen schon eher was sie später einmal beruflich machen möchten. Dies sind auch häufiger Leute, die humanistischen Schulfächern ihre Schwächen hatten und an intensiver Literaturdurcharbeitung kein besonderes Interesse zeigen und stattdessen aber eher "sofort was konkret (mehr oder weniger physisch)anpacken" möchten.
Dagegen fangen viele Uni-Studierende ihr Studium viel mehr aus Interessengründen als aus konkreter beruflicher Zielvorstellung an (sehr generalisiert ausgedrückt!).

Beide Wege sind legitim und führen bei konsequenter Hinarbeitung auf das erwünschte Ziel zum Erfolg!

Im beruflichen Alltag kann es sogar vorteilhaft sein, Absolventen der einen und anderen Hochschulrichtung zusammenarbeiten zu lassen, da Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden und so innovative Lösungsansätze entwickelt werden können.


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   06.03.06
  Lounge Gast
Promovieren mit FH
Hi,
wollte mal fragen wie schwer es ist auf einer FH zu promovieren;werde dieses Jahr mit der BOS fertig


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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Man kann an einer FH doch garnicht promovieren!

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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Es ist möglich, nach FH-Studium zu promovieren, aber Voraussetzung sind ausgezeichnete Studienleistungen. An einer FH kannst Du also glaub ich nicht promovieren. Man muss sich an er Universität selbst nen Prof suchen, der die Dissertation betreut. (vgl. http://www.hs-zigr.de/~bgriebel/artik...

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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Wenn du erst einen Bachelor und dann einen Master machst, kannste sofort danach promovieren, egal ob Du von der FH kommst

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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Theoretisch ja. Trotzdem ist es relativ schwierig mit einem FH-Master einen Doktorvater zu finden, weil die eher Leute von der Uni nehmen, womöglich auch eher solche Leute, mit denen sie schon mal in einem wissenschaftlichem Projekt zusammengearbeitet haben und da schon eine gewisse Vertrauensbasis aufgebaut wurde. Ich denke, dass man solche Connections auch nicht vernachlässigen sollte.

Aber wie schon richtig festgestellt wurde, ist es auf jeden Fall rein rechtlich möglich, mit einem FH-Master gleich zu promovieren.


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   13.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Hallo zusammen,

Es ist relativ einfach falsche Behauptungen im Hochschulvergleich zu konstruieren, wie ein Großteil der vorrangegangenen, teilweise sehr schwachen Beiträge beweist. Da benötigt man lediglich eine Prise Vorurteile, ein Schuß altbackenes elitäres Denken, eine durch Soap operas begünstigte Beigabe an Realitätsverlust und eine Riesenportion an Unwissenheit und Dummheit.

Wenn diese speziellen Beiträge einen repräsentativen Querschnitt der Kompetenz deutschen Nachwuchsakademiker darstellen würden, dann würden sich Zukunftsprognosen für den Wirtschaftsstandort Deutschland äußerst düster gestallten.

Aber glücklicherweise sind das meiner Ansicht nach nur ein paar Verirrte, die in den natürlichen Mechanismen unserer akademischen Berufswelt früher oder später ausgesiebt werden, wenn sie es überhabt so weit schaffen.

Mein Tip: erzählt eure teilweise haarsträubenden Theorien über die Aussagekraft des Schulabschlusses (z.B.: Abi und Fachabi) bezüglich der Intelligenz eines Menschen bei euren ersten Vorstellungsgesprächen. Mal sehen wie weit Ihr es bringt.

Solche Leute braucht die Wirtschaft nicht. Schon gar nicht in Schlüsselpositionen!

Eigentlich wollte ich mich zurückhaltender äußern, aber einige Beiträge haben mich wegen der darin offenkundigen Unwissenheit und Dummheit sehr aufgeregt, da ich mich beruflich mit nichts anderem beschäftige als dem deutschen Bildungssystem.

Hier nur ein paar Fakten (die bereits zum Teil in guten Beiträgen angeführt wurden):

Die Ausbildung von Fachhochschulabsolventen resultiert direkt aus dem Bedarf der Wirtschaft. Dieses Modell der eher praktisch angelegten akademischen Ausbildung hat sich vielfach bewehrt und steht absolut gleichberechtigt neben den akademischen Ausrichtungen anderer Hochschulen.

Dem gegenüber ist die universitäre Ausbildung vorrangig wissenschaftlich ausgelegt.

Beide Hochschulformen „bedienen“ in der Theorie unterschiedliche Segmente des gleichen Marktes mit den am Bedarf gemessenen optimal vorbereiteten Akademikern.

Aus dieser knappen, auf das wesentliche reduzierten Definition resultieren zwangsläufig weiterreichende Schlußfolgerungen. Der Erfolg der bisherigen Praxis läßt hierbei kaum andere Gestaltungsspielräume zu:

Wenn es grundlegend zwei Hochschulformen unterschiedlicher Ausprägung gibt, die gleichberechtigt nebeneinander existieren, so sollten ausschließlich praktische Fächer an Fachhochschulen vermittelt werden und wissenschaftliche Studiengänge vorrangig an Universitäten angesiedelt sein. Hierbei gibt es natürlich übergreifende Fachbereiche die an beiden Hochschulformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten werden müssen.

Stellt man mit dieser Forderung alle Fachbereiche auf den Prüfstand, so erzielt man für den einen oder anderen sicherlich überraschende Ergebnisse, die man mit einer einfachen, provokativen Frage einleiten kann:

Mit welcher Berechtigung werden GrundschullehrerInnen hinsichtlich der vorangegangenen Definition an Universitäten ausgebildet?

Aber ich will noch weitergehen. Die gesamte Lehrerausbildung ist ob ihres praktischen Bezuges definitionsgemäß ein Fachochschulstudium. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Weltbild des einen oder anderen selbstherrlichen Autors dieses Forums ins Wanken bringe: auch BWL ist ein vorrangig praxisbezogenes Wissensgebiet und ist somit definitionsgemäß ein klassisches Fachhochschulstudium. Dem gegenüber stehen die Wirtschaftswissenschaften deren Schwerpunk vorrangig im theoretisch, wissenschaftlichen Bereich liegen sollten und somit einer universitären Ausbildung bedürfen.

Diese abgeleiteten Forderungen stammen nicht aus meiner Phantasiewelt sondern sind bereits seit langer Zeit Diskussionsgegenstand in renommierten Gremien die sich ausschließlich mit der Entwicklung des deutschen Bildungswesens beschäftigen.

Trotz des Erfolges der bisherigen Praxis z.B. in den Ingenieurwissenschaften scheitern diese logischen Ansätze an der Verbohrtheit, den tief verwurzelten elitären Denkmuster und der Unwissenheit einiger weniger Unbelehrbarer. Hierbei haben deutsche Behörden, deren arbeits- und bildungsspezifischen Renovierungsbedarf wohl niemand abstreiten dürfte, die Nase ganz weit vorn. Und wenn ich mir den einen oder anderen Beitrag in diesem Forum ansehe, wächst der bornierte Nachwuchs wieder heran.

Abschließend nur eine letzte Frage: wie kommt es, dass in einer aufgeklärten, freien Gesellschaft, deren höchstes Gut, die Toleranz, schwer erkämpft werden musste, junge Leute tatsächlich den Wert eines Menschen an dessen Schulabschluß oder Studienrichtung beurteilen?

In diesem Punkt hat das deutsche Bildungssystem anscheinend bei diesen Leuten versagt.

Die Wirtschaft funktioniert anders. Soviel ist sicher!


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   13.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
"Die Ausbildung von Fachhochschulabsolventen resultiert direkt aus dem Bedarf der Wirtschaft. Dieses Modell der eher praktisch angelegten akademischen Ausbildung hat sich vielfach bewehrt und steht absolut gleichberechtigt neben den akademischen Ausrichtungen anderer Hochschulen."
Durch Bologna sind Uni und FH bald berufsrechtlich gleichgestellt. Bis jetzt berechtigt ein FH-Abschluss nach wie vor nicht zum höheren Dienst und auch für das StB-Examen muss der FHler länger arbeiten. Weiterhin sind FH und Uni aber z.b. wenn es um's Recht der Verleihung eines Dr.-Titels geht, nicht gleichgestellt.

"Dem gegenüber ist die universitäre Ausbildung vorrangig wissenschaftlich ausgelegt."
Sollte sie sein.

"Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Weltbild des einen oder anderen selbstherrlichen Autors dieses Forums ins Wanken bringe: auch BWL ist ein vorrangig praxisbezogenes Wissensgebiet und ist somit definitionsgemäß ein klassisches Fachhochschulstudium."
Kommt auf das Fachgebiet drauf an. Buchführung, Controlling, Marketing, Personal sind eigentlich FH-Fächer.
Finance, Organisationstheorie, Entscheidungstheorie, Logistik & Operations Research(als ein Gebiet) sind Uni-Fächer.


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   13.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Endlich mal ein Beitrag der aufklärt, erörtert und den Spiegeln einem jeden zeigt. Aus meiner Erfahrung kann ich nur soviel sagen:
Schaut nach Amerika....und es wird dunkel, Master Harvard ..... Niveau....nicht weit hergeholt....nach dem Grundstudium bzw. 1/2 Hauptstudium Master in Harvard(!) gemacht incl. Erörterung um Notengebung....konnte wirklich nicht sehr gut English und dann dieser "Slang"...für mich eine furchtbar anstrengende Zeit...aber zum Glück konnte man mit dem netten "Professor" reden...hatten ja sein Cellphone...Notendurchschnitt 1,3...Kostenpunkt 29.000 Euro minus "Zuschüsse von Stiftung"....jetzt Promotion OHNE Diplom!!!!!! Ja es ist möglich.....ich sag jetzt nur....Uni in Bayern!

Ich bin kein Überflieger, auch nicht super intelligent, aber intelligent genug um Schwächen des dt. Bildungssystems zu kompensieren mit dem Lifestyle der Amerikaner. Und glaubt JA NICHT Ihr seit dümmer, im Gegenteil bei der Entscheidungstheorie im Master sind die meisten ausgestiegen (siehe " A beautiful mind"). Viele von der FH und Uni können mehr als in Yale, Harvard etc.. das ist die Wahrheit! Nur so arrogant und überheblich, das können wir nicht so gut!

Also bitte lasst Glaubenskriege und seid Erhaben über Schlechtreder, ...wenn ich mich mit den Amis mehr identifizieren würde und meine Heimat nicht so vermissen würde, wäre ich drüben und hätte mehr Gehalt und mehr Ansehen. Die schätzen übrigens Deutsche Hochschulabsolventen (egal ob FH oder Uni).

Für alle geknechteten FH`ler. Ihr seid mehr Wert als hier herumgeredet wird. Ein "Kollege" in Harvard war ein FH-Absolvent einer bayrischen FH mit den SP: Finanzen (Harvard Niveau) und RW. Er promoviert in H.!!!! Also bitte!!!! Es geht, nur eins sollte jedem klar sein, hier und drüben wird einem nichts geschenkt, wer jammert verliert.... keep on smile...nur gutes Wetter erwünscht, keine Depri!!! Denn wir sind ja alle perfekt, deswegen bringen sich ja so im Durchschnitt in Yale und H. zwei Studenten um!

Im Nachhinein gesehen, schöne Zeit, viel Party, zugängliche Ladies, aber an meiner Uni fühlte ich mich wohler, weniger elitärer aber vom Lernstoff her brauchen wir uns nicht verstecken, ..leider hat meine Uni keine privaten Vermögensverwalter und nicht zig Milliarden (incl. Umrechnung...) im Hotspot! Der Notendurchschnitt liegt bei 1,5 und besser! Je nachdem wie arg man den Prof. über die eigenen Leistungen überzeugt! Wenn ich damit zum dt. Prof. gehen, werde ich exmatrikuliert! American Way!

Ein Uni Absolvent, Master und Doktorand!


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   19.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Ein alter Hase schreibt,
Einzelbeispiele bestätigen nicht die Regel. Ich bin 37 Jahre alt, seit 2 Jahren Maschinenbaudozent an einer FH, nach dem Studium ( FH, Uni, Promotion) 2 Jahre bei einem mittelständischen Unternehmen, danach 4 Jahre in einem Großkonzern.
Ob jemand Karriere macht hängt meistens vom Format des Kandidaten ab, sicher hätten es auch viele Uniabsolventen ohne diesen Abschluss gemacht. Hier in Europa, besonders in Deutschland, sind FÜhrungsposition rar und werden sogar weniger.
Grundvoraussetzung bei irgendwelchen Positionsneubesetzungen ist
immer hinreichende Berufserfahrung, nicht zu viel, nicht zu wenig.
Vor dem Hintergrund eines schwierigen Arbeitsmarktes ( trotz aller Propaganda \"500.000 Ingenieure für 70.000 Euro Einstiegsgehalt händeringend gesucht\" ) sollte man bedenken :
- Ein promovierter Ing. auf FH- Basis, es gibt einige Hundert davon,
hat nach wie vor Schwierigkeiten bei vielen Mitbewerbern direkt in den Höheren Dienst zu gelangen. Ein reiner FH- Absolvent schafft es so gut wie nie.
- Die unsichtbaren Selektionskriterien für den Aufstieg bewirken nach 5 - 10 Jahren ziemliche Gehalts- und Karriereunterschiede zwischen beiden Ausbildungsformen. Das ist bei Mittelständlern und Konzernen ähnlich, \"Zupacker\" werden nur am Anfang, nicht mehr am Ende gebraucht.
-Es gibt nun einmal zwei Hochschulformen mit unterschiedlichen Zielrichtungen. Dieses wirkt sich im Berufsleben langfristig auf die
Perspektiven aus und ist statistisch beweisbar. Das wird sich bei dem extrem hohem Bewerberandrang in den nächsten 20 Jahren nicht ändern.
Wer sich zu Höherem berufen fühlt, sollte an der Uni seinen Abschluss machen, mit einem kürzerem, scheinbar leichteren, oder scheinbar praxisnäherem FH- Abschluss tut man sich im späteren Berufsleben keinen Gefallen.
Das sagt ein Pauker, der eine FH vertritt !
gegen den hier vertretenen mainstream


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   20.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
wow, hier wird ja mit Schlamm geschmissen!! Möchte mich auch gar nicht an Eurer netten Unterhaltung beteiligen, sondern nur kurz was einwerfen-

Mein Vater ist Prof. an einer FH- und hat seinem Sohnemann empfohlen an ner Uni zu studieren. Ich hatte Mathe LK und hab in der 12. mit den Unterlagen meines Vaters (Mathe-Prof.) für Klausuren gelernt. Für die Abi-Vorbereitung in 13 musste ich die Unterlagen links liegen lassen- der Stoff wäre nicht tief genug gegangen. Die Uni baut hingegen mathemäsig auf 13 LK M auf...


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   22.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
„Für die Abi-Vorbereitung in 13 musste ich die Unterlagen links liegen lassen der Stoff wäre nicht tief genug gegangen“

Ich habe lange gegrübelt und hin und her überlegt, um die Hintergründe der Behauptung meines scharfsinnigen Vorredners zu ergründen, die sich in keiner Weise mit meinen Erfahrungen decken.

Vielleicht ist sein Vater an einer Fakultät an der Mathe nur eine außerfachliche Lehrveranstaltung ist (Mathe für Sozialpädagogen oder so). Oder er verkauft seiner Familie seine Dozentenstelle an der VHS als Mathe- Professur. Ich weiß es nicht.

Fakt ist jedoch, dass es für ein Maschinenbaustudium auch an Fachhochschulen unerläßlich ist z.B. Differentialgleichungen höherer Ordnungen zu berechnen. Wie sollte es sonst möglich sein das Schwingungsverhalten von Maschinenteilen oder eines Regelkreises zu berechnen?

Ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass ich diese Themen auch nur annähernd im Abi (Mathe LK) durchgenommen habe.

Also falls sich jemand durch die glühenden Ausführungen meines Vorredners dazu animiert fühlt ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium an einer FH aufzunehmen, weil es grundlegend ausreicht Grundrechenarten auf Grundschulniveau zu beherrschen, möchte ich auf diesem Wege zur Vorsicht mahnen.

Ich empfand den Matheschein an der FH nicht als Spaziergang, obwohl ich im Mathe LK recht gut abgeschnitten habe. Aber vielleicht kann ich mich ja lediglich nicht mit intellektuellen Größen wie meinem Vorredner messen.

Was sich allerdings auch mit meiner Wahrnehmung deckt, und ich traue es mich kaum in diesem Forum zu schreiben, ist die Tatsache dass BWL-Mathe für einen ehemaligen, guten Mathe LK Schüler keine große Hürde darstellt. Unabhängig ob an einer Uni oder FH.

Ich stütze meine Behauptung auf die Schwemme von BWL-Leuten in meinem Bekanntenkreis (es gibt ja so viele davon) welche ein ums andere Mal mathematische Hilfestellungen benötigen.

Da gibt es sicherlich auch unterschiede von Hochschule zu Hochschule und zwischen den verschiedenen Spezialgebieten, aber auch diejenigen meiner ehemaligen LK Mitschüler (die man immer nur in den Semesterferien auf Parties trifft) welche BWL oder Wiwi im gesamten Bundesgebiet verteilt studieren, haben mir diesen Eindruck bestätigt.

Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Jeder sollte sich vor beginn des Studiums eingehend informieren um den optimalen Weg einzuschlagen. Und, sorry wenn ich das so sage, aber dieses Forum ist dafür sicherlich nicht die geeignete Quelle.


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   22.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Das Problem ist wohl, dass sich viele Unis und FHs im Mathestoff extrem unterscheiden.

Ein Freund von mir studiert Maschinenbau an einer FH und der Matheschein an dieser FH ist für einen Abiturienten eines allgemeinbildenden Gymnasiums fast ein Witz! Von Differentialrechnung war bei ihm in den ersten 3 Semestern des Studiums keine Spur.

Er dagegen hat sich meine Mathe-, Mikro und Statistikunterlagen aus dem VWL-Studium (Uni) angeschaut und verstand nur noch Bahnhof. Und er selbst gehört zu den besten seines FH-Jahrgangs in Manschinenbau. In Mathe hatte er ne glatte 1 an der FH. Und er hat von meiner Materie wirklich nichts verstanden.

Natürlich kann man das nicht auf alle FHs verallgemeinern, das will ich auch gar nicht. Ich will nur zeigen, dass es innerhalb unseres Bildungssystems und vor allem innerhalb einzelner Studiengänge erhebliche Differenzen gibt.

Man muss auch bedenken, dass an einer FH viele Leute mit Fachabi studieren und daher besonders in Mathe gegenüber Absolventen eines allg. bildenden Gymnsasiums große Nachteile haben (ich spreche aus Erfahrung, weil ich Nachhilfelehrer bin und Schüler unterschiedlicher Schulformen unterrichte). Deshalb ist es an einer FH wahrscheinlich (Vermutung!) erforderlich, das Niveau, den Stoffumfang und die Stoffdurcharbeitungsgeschwindigkeit an die Fachabiturienten anzupassen. Spätestens aber im Hauptstudium kommen diese dann auch mit höherer Mathematik in Kontakt.

Eine weitere Freundin von mir studiert WiIng an einer FH. In Mathe hat sie jetzt lauter 1er und 2er. In der Schule dagegen war sie nie besser als 6 Punkte (Note 4 und schlechter). Dass sie sich angeblich in der Schule gelangweilt haben soll, gilt nicht als Argument, denn sie hat von Mathe wirklich wenig Ahnung.


Bin mir aber sicher, dass das Niveau an guten FHs ähnlich hoch ist wie an guten Unis, um hier nicht als FH-Kritiker darstehen zu wollen ;-)


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   22.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Das Abiturienten eher mit den mathematischen Anforderungen als Fachabiturienten zurechtkommen kommen, kann ich nicht bestätigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es eben Themen gab, mit denen ich noch nie in vorher in Kontakt getreten bin, Abiturienten hingegen schon. Dafür gab es Themen, die ich schon in und auswendig konnte, soweit das eben bei den Abiturienten eben nicht der Fall war. :-!

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   24.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Dabei sollte man nicht vergessen, dass Unis Mathe gerne als Siebfach benutzen!! Das müssen sie auch, weil ja bekanntlich die Masse der Studierenden an Unis studiert.

Ob diese Kenntnisse so wichtig für das spätere Studium bzw. Berufsleben wichtig sind, steht auf einem anderem Blatt!!


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   24.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Stimmt nicht. Es gibt etwas mehr FH-Studenten als Uni-Studenten ;).

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   02.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Da kann ich Dir nur beipflichten! Ich selber bin FHler und vor gut 3 Tagen nach nebenberuflichem Studium (5 Jahre) fertig geworden. Der Praxisbezug in Verbindung mit wirtschaftswissenschaftlichen Methoden von FHler wird in der Wirtschaft sehr geschätzt und die Berufsausssichten insbesondere mit Schwerpunkten Finanzen/ Controlling oder Internationaler Unternehmensführung sind sehr gut.

Meine Freundin studiert an der Universität Köln Wirtschaftswissenschaften -angeblich eine der besten Unis im Lande! Was ich da von ihr an Skripten und Unterlagen gesehen habe ist einfach der reinste Müll für Vorbereitungen auf sein Diplom. Ich gebe ihr derzeit noch Nachhilfe, da die Dozenten an dieser Uni wohl nicht in der Lage scheinen (aufgrund fehlender Praxiserfahrung) den Stioff vernünftig rüberzubringen.

Uni macht nur Sinn, wenn Du zukünftig weiterhin wissenschaftlich arbeiten möchtest und somit promovieren möchtest. Eine Promotion ist unter bestimmten Voraussetzungen allerdings auf FHlern möglich. So werde ich nun noch ein Aufbaustudium zum Master in Law absolvieren und wenn ich danach noch die Energie habe eine "externe Promotion".


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   02.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Das mit Köln habe ich auch gehört. Schlechte Dozenten, die nicht anzusprechen sind und sich in ihre Zimmer einsperren und die wissenschaftlichen Hilfskräfte müssen für alles Ihren Kopf hinhalten. Das ist aber speziell in Köln (angeblich auch in München so) so. und die Profs. die ich kenne sind arrogant. Die Profs. habe ich kennengelernt, weil ich meine Kumpels in K besucht habe und aus Spaß mit in die Vorlesungen gegangen bin. Die meisten Sudenten die ich kenne und in Köln studieren, hassen ihre Uni. Und in den Rankings werden solche Unis gefeiert. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

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   02.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Ich studiere wohl an der falschen Uni. Seit wann gibt es in Köln den Studiengang Wirtschaftswissenschaften???
Und über schlechte Skripte kann ich mich auch nicht beschweren. Die entsprechen meist so genau dem zu lernenden Stoff, dass man kaum zusätzliche Bücher lesen muss.


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   03.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Habe an der Uni Köln Wirtschaftsinformatik studiert und es nach 4 Semestern hingeworfen, da ich nicht eingesehen habe einen Mathe Grundstudium machen zu müssen. Bin dann an die FH Niederrhein gewechselt und habe jetzt Diplom mit 1,5 gemacht. Die FH war ein Witz, das was wir da im ganzen Studium gemacht haben, hatten wir an der Uni fast schon im Grundstudium durch. Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung, da ich parallel immer viel gearbeitet habe und dadurch auch keine Probleme hatte einen Job zu finden. Ich würde nur sehr genau hinschauen bevor ich einen Fh'ler einstelle. Bin jetzt bei Accenture und die größten Deppen die bei uns rumspringen sind entweder FH'ler oder Unileute die in "Rekordzeit" fertig waren und keine Ahnung vom Tuten und Blasen haben. FH ist einfach primitiv. Ohne mein Arbeiten und viel privates Studium (Lesen bildet :)) würde ich mich heute in keine Firma trauen....

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   05.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Nachdem ich die vor Intelligenz strotzenden Ausführungen meines Vorredners gelesen habe, zweifle ich tatsächlich an den geistigen Fähigkeiten von FH Leuten, zu denen ich mich auch zähle. Aber ehrlich gesagt halte ich Ihn /Sie eher für die nicht representative, arme Ausnahme. Liebe leser dieses Forums, nicht alle FH Leute entsprechen dem primitiven Bild das mein Vorredner hier abliefert! es gibt auch vernünftige Exemplare. Eines ist Gewiss: ein guter Ingenieur (oder BWLer) ist ein guter Ingenieur (oder BWLer) weil er gut ist, und nicht weil hinter dem Diplom ein (FH) stehen oder nicht! Mein Vorredner gehört sicherlich nicht dazu. Ich bezweifle sogar ganz stark, dass er / sie überhaupt studiert hat, denn ein derartiges Statement zeugt nicht von akademischer Reife. Sei es FH oder Uni.

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   06.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
reprÄÄÄsentativ

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Wieso sollte ein BWL -Studiengang ausschließlich an einer FH angesiedelt sein? Wie kann man das so plump pauschalisieren? Wieso sollte auf einmal im Steuerrecht, in der Bilanztheorie, in der Finanzmathematik nicht mehr geforscht sondern nur noch gelehrt werden? Wieso sollte die Wirtschaft in Ihren Abteilungen nur Leute sitzen haben die Stoff runterbeten und nicht wissenschaftlich hinterfragen?
Gott sei Dank machen Sie keine Hochschulpolitik.


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Immer wieder Schade dass hier nur herumgespielt wird. Wenn ich Personaler wäre würde ich hier einige Leute nicht einstellen, denn es fehlt an den Gründzügen einer hum. Ausbildung. Schade!

Ob FH oder Uni....was sollen die Grabenspiele? Ob Abi im Osten oder Westen....? Klar gibt es Unterschiede und die sind ersichtlich. Siehe A13 (höh. Dienst), Dr. etc.. . Da tut sich der FH`ler schwer (wie ich), aber es gibt Möglichkeiten dieses zu kompensieren. Es gibt bei den FH`s sogar Unterschiede zwischen Controlling FH-Nbg und FH-Ansbach. Und das WISSEN die Personaler. Wenn man sich auf seine Kernkompetenz bzw. deren Entwicklung konzentriert, dann kann es nur gut gehen.

Uni und FH.. haben EIN Problem. Der Abschluss ist per se ab 2010 veraltet. Geeignete Massnahmen frühzeitig zu ergreifen, UNS gegenseitig Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen, das wäre DIE AUFGABE für UNS. Aber scheinbar benützen hier einige dieses Forum um "Druck" abzuladen und das zeigt von geistiger Degeneration und bestätigt meine Erfahrung....diese werden sukzessive selektiert, denn Teamfähigkeit und Zielorientierung, dass fehlt einfach. H4 wird diese Leute hoffentlich leveln. ;-)

Von daher.... lauf um den Häuserblock wenns kritisch wird, aber keine Unwahrheiten und Selbstwerbung bei völliger geistiger Umnachtung abgeben.

Ich studiere mit Uni Leuten (der eine wurde an der Uni Bamberg exma. weil er ein Fach von AWBL nicht schaffte, und das im 13.ten Semester mit einer gut bewerteten Diplomarbeit)... und kenne auch "erfolgreiche" Uni Leute, ACenter haben mit ebenfalls den Unterschied gezeigt. Heheheh.... ich würde sagen, bei den AC habe ich gepunktet, aber in der Wissenschaft(tiefe) punktet der Uniabsolvent. Also was solls. Ich bin ein Fh´ler und die anderen Uni. Kenne beide Systeme und finde die Uni wäre um einiges attraktiver wenn 1. nicht zu überlaufen 2. persönlicher. Aber das werde ich nach meinem Dipl. Betriebswirt (FH) gerne in Kauf nehmen noch einen Dipl. Kaufmann (Univ.) draufzusatteln. Vlt. ein Master, aber der müsste dann schon sehr gut akkreditiert sein (höh. Dienst etc..). Die Kosten sind egal, denn später wenn ich mal wirklich leben will, schaffe ich es sicherlich nicht mich aufzuraffen. Im Übrigen promovieren 2 Kommos (FH) in England. Also so what?

Keiner will euch Uni Leuten sagen, dass ihr das Falsche studiert oder ihr schlechter seid. Teilweise ist es einfach besser an der Uni. Im Übrigen kann ich ohne Sek. Literatur und langen Sitzungen in der Bib ebenfalls keine 1er Scheine bekommen. Wer das behauptet der lügt. So ein Schmarrn. Die Uni Leute sagen ja selber, dass es an der Uni nicht schwieriger, aber theoretischer und mehr Masse in kürzer Zeit ist. Mehr nicht. Wobei ich den Uni Leuten zur Seite stehen darf, wenn es um Unterschiede IN den FH`s gibt. Bayern und BW stehen mit den FH nur wenige Schritte hinter den Unis. Bei anderen FH`s (zwei kenne ich von Kommos, ..besucht..) sind gewaltig. Da verstehe ich die Uni (Bayern) wenn sie sagt, ...FH Diplom = Uni Grundstudium. Ich würde sagen FH Diplom Bayern = Uni Grundstudium und die Hälfte vom HS. Genau so werde ich an die Uni geködert;-). Ein paar Scheine und eine DA und fertig. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Uni-Profs (C4) unseren Profs. (C2)...(man beachte den Gehaltsunterschied).. gut kennen und wissen, welche hardcore Klausuren von unseren Finanzprof. gestellt werden (er bedienst sich an den UNIKlausuren...dementsprechend rasselt es bei uns;-))...Im übrigen sind ebenfalls habilitierte Dr. bei uns als Prof. (Prof. Dr. habil. Roth WIN, Prof. Dr.habil. Münker).....finden eben keinen Lehrstuhl...schade....sind wirklich absolut spitze.

So long! Jetzt können sich die FH`ler beschweren und die Uni Leute mit ? herumlaufen.

Gruß bzw. guten Morgen.


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ich mache gerade mein BWL- Diplom im Bereich Finance an der Uni Münster. Das Studium ist mir ehrlich gesagt nicht sehr leicht gefallen, trotzdem werde ich mich an einer Promotion versuchen.

Aber mal ganz ehrlich, wenn ich sehe was meine Freunde und Bekannten in Physik, Mathe, oder den Ing.-Wissenschaften machen müssen dann fällts mir tatsächlich schwer in diesen Kreisen von wissenschaftlichem Anspruch des BWL-Studiums zu reden.

Zwar regt es mich immer wieder über die "herabwürdigenden" Sprüche dieser Leute auf, aber im Grunde haben sie ja tatsächlich Recht. Wenn ich mit den finance-Theorien auftrumpfen will, werde ich von unseren Mathematikern sehr schnell in meine wissenschaftlichen Schranken verwiesen. Trotzdem ist BWL nicht leicht, aber auf einer anderen, nicht unbedingt wissenschaftlichen Ebene!

Auch der Stoff der Ingenieurstudenten unserer benachbarten FH (da hab' ich ein paar gute bekannte) ist mit Sicherheit näher am wissenschaftlichen Bereich angesiedelt. Ich würde dem einen oder anderem Zweifler dieses Forums gerne mal so eine (widerliche) Klausur über Thermodynamik, Physik, technische Mechanik oder E-Technik zeigen. Da bin ich anschließend immer wieder froh (und stolz) das ich BWL studiere!

Denn was machen wir BWLer in den meisten Fällen wirklich: wir haben mathematische Modelle, verstehen sie auch, und können sie anwenden. Das ist praktisches arbeiten. Ich glaube der ein oder andere Gast dieses Forums verwechselt anspruchsvolles, kreatives und forderndes prakisches Arbeiten mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung. Da gibts schon Unterschiede!

Wenn man also den Beitrag vom 13.03.06 bezüglich praktischer und wissenschaftlicher Studiengänge mit Sinn und Verstand liest, und versucht seine Vorurteile im Zaum zu halten, hat der Autor in seiner Kernaussage natürlich Recht. Ich denke das wissen auch die meisten Leser dieses Forums.

Das es bis dahin ein weiter Weg ist (wenn es überhaupt gelingt) ist schon klar, aber grundsätzlich stimme ich Ihm/ Ihr zu! er /sie hat allerdings nicht explizit erwähnt, dass mit diesen Maßnahmen auch eine grundlegende Renovierung der Bildungsgrundsätze der verschiedenen Hochschulformen einhergehen muss.

Zum ersten Beitrag vom 09.04.06 kann ich nur sagen: du hast den Beitrag des Bildungstypen vom 13.03.06 nicht richtig gelesen, denn da stehen eindeutig alle Antworten auf deine Fragen. Du hast auch ein eindeutig falsches Bild von einer FH. Natürlich werden dort auch die wichtigsten wissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, anders wäre es auch garnicht möglich. Es wird allerdings schneller der praktische Bezug gesucht, was ich prinzipiell gut finde (meine Freundin studiert BWL an einer FH).

Ich habe keinerlei Probleme damit zuzugeben das BWL natürlich keine echte Grundlagenwissenschaft ist. Ich kenne auch keinen meiner Komilitonen der sich ernsthafft als Wissenschaftler sieht. Aber gerade deswegen habe ich mich für diesen, nicht minder interessanten Weg entschieden!

Also wenn wir unsere Vorurteile überwinden könnten, dann wäre es überhaupt kein Problem an einer FH zu sudieren. Voraussetzung ist allerding unbedingt die Überarbeitung des diesbezüglichen Promotionsrechts, und eine unbedingte Angleichung an europäische Bildungsniveaus (sofern sie gut sind).


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Und ist VWL für dich eine "wissenschaftlich anspruchsvolle" Disziplin oder gehört diese ebefalls an eine FH?
Viele Profs aus der VWL kommen ja ursprünglich aus der Mathematik oder Physik und sind daher in der Lage, komplexe ökonomische Modelle zu entwickeln. Bezog sich dein Post also nur auf die BWL-Materie? Wenn ja, dann stimme ich dir voll und ganz zu ;-) VWL dagegen sollte m.E. eine rein akademische Disziplin bleiben.


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
wow wir chaten ja quasi online! Zu deiner Frage: Kann ich nicht so viel zu sagen, da VWL (neben den Pflichtveranstaltungen in meinem Studium) nicht gerade meine Lieblinsdisziplin ist, ums mal vorsichtig auszudrücken. Natürlich gibt es da auch sehr viele Überschneidungen mit dem BWL Studium, aber grundlegen würde ich VWL wahrscheinlich auch eher an einer uni sehen. Dabei unerscheide ich allerdings keineswegs nach Anspruchsvoll oder weniger Anspruchsvoll (das schwingt glaube ich in deiner Frage ein bischen mit). Das Entscheidungskriterium st ausschließlich die hauptsächliche Ausrichtung des Faches: eher praktisch oder wissenschaftlich. Akademisch anspruchsvoll sind beide Bereiche. Und sorry ich kanns mir nicht verkneifen: BWL und VWL sind dabei das beste Beispiel: VWL ist eher wissenschaftlich und BWL eher praktisch, trotzdem ist BWL akademisch anspruchsvoller (sorry, konnte mir diesen Seitenhieb nicht verkneifen. Nimms nicht so ernst!)

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
hehe! Aus dem Munde eines BWLlers konnte ich ja nix anderes erwarten ;-)
Worauf ich auch hinaus wollte, das BWL eher in der Praxis Sinn macht, wogegen VWL schon eher wissenschaftlich ist.
Trotz deiner nicht so ernst gemeinten Aussage: Warum ist für dich BWL akademisch anspruchsvoller als VWL? Deine Schwächen - so habe ich das zumindest aufgefasst - liegen doch gerade in der VWL-Materie? Dann müsste diese doch akademisch anspruchsvoller sein? ;-)


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Nein, das war tatsächlich nicht ernst gemeint! ich finde VWL lediglich nur deswegen nicht so interessant, weil mich immer schon die wirtschaftlichen Zusammenhänge einzelner Betriebe interessiert haben. die Gesetze der Volkswirtschaft sind dabei für den BWLer natürlich auch immens wichtig. Er / Sie bedient sich ihrer aber eher als Instrument oder Werkzeug um die Interessen des Betriebes möglichst optimal am Markt zu platzieren. Meine Schwächen lagen nicht wirklich im VWL Bereich, zumal die praktisch verwertbaren, volkswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht wirklich unverständlich oder schwer sind (abgesehen von diesen abgedrehten, eher philosophischen Theorien und Denkmodellen). Ich denke VWL schafft ähnlich wie die Mathematik, Werkzeuge deren sich der Praktiker bedient. Eben deswegen (um nochmal die Brücke zum Thema zu schlagen) ist BWL eher eine akademische Disziplin mit praktischer Ausrichtung und gemäß der schlüssigen Argumentationsweise des Bildungsheinies vom 13.03.06 durchaus ein FH Klassiker. Aber nur mit den von mir bereits erwähnten Umstrukturierungen. Aber ich wills noch mal erwähnen: Der akademische Anspruch eines Fachs kann meiner Meinung nach nicht an seiner Ausrichtung (praktisch oder wissenschaftlich) festgemacht werden. also auch wenn ich VWL eher im wissenschaftlichen Bereich sehe halte ich den dort vermittelten Stoff in keiner Weise akademisch anspruchsvoller oder schwerer als BWL!

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Uni Münster!!
Schön, ich höre wirklich nur gutes über Münster. Ein Bekannter promoviert jetzt an der Uni Münster im Bereich: Rating. Beneide dich, denn die Ausbildung Finance ist wirklich sehr gut dort, also Kopf hoch, wenn du das Diplom geschafft hast, wird auch der Dr. zu schaffen sein.

Respekt!


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ja dann bin ich aber beruhigt ;-)

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
In Munster ist doch die Kaserne.

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Es gibt keinen Unterschied. Alles das gleiche.

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   19.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Wenn du Entwicklungshelfer werden willst geh nach Stuttgart Hohenheim und studiere Agrarwissenschaften und nicht Soziales- Management (eher Klinikmanagement).
In Agrarwissenschaften gibt es soweit ich weiß eine Vertiefungsrichtung die auf Entwicklungshilfe passt.
Ob es aber mit 3,5 Abi geht weiß ich nicht .
Ab diesem Jahrist der Studiengang zulassungsbegrenzt


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   20.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ich bin zur Zeit in meinem Referendariat(Berufsschullehramt für Sozialpädagogik, Fächer: Pädagogik, Gesundheitspädagogik und Kommunikation). Ich habe an der Uni jetzt studiert und ich habe vorher an der FH Sozialpädagogik angefangen zu studieren, habe dann auf die Uni gewechselt und fand es an der Uni nicht so schön. Die Vorlesungen sind einfach zu voll. Ich fand es super schrecklich, selbst, wenn man pünktlich erschien, war der Hörsaal so überfüllt, dass man kaum Platz hatte, ja sogar stehen musste. Grrrrr....an der Fh war dies anders, es gab Seminarräume mit kleineren Gruppen. Ich wäre lieber an der Fh geblieben, nur leider muss man Lehramtsstudiengänge immer an der Uni studieren.

Ich denke, die Argumentationen die hier gegeben sind, resultieren aus der Erfahrung, die man selber macht. Ich habe eine Freundin, die in den öffentlichen Dienst mit einem Fh Abschluss gegangen ist, ohne Probleme. Ich denke, die Persönlichkeit, die Einstellung und die Motivation ist wichtiger. Ich finde es wichtig, dass nichts pauschalisiert wird, sondern differenzierter gedacht wird.

lg Kathleen


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   20.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Erschreckend finde ich auch, wie es hier in Machtkämpfen ausartet.
Jeder entscheidet für sich selbst, was das Beste für ihn ist. Machtkämpfe sind dumm und nützen nichts. Es ist bestimmt so, dass die Uni Vorteile(Nachteile) hat genauso wie die Fh ihre Vorteile(Nachteile) hat. Es ist wichtig, dies differenzierter zu betrachten.
Und denkt dran: Wer Respekt möchte, sollte auch respektieren!!!!!

lg Kathleen


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   29.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ob man hier irgendwelche Schaukämpfe veranstaltet oder nicht,
ob es um Fachwissen, Motivation, Durchhaltevermögen und sonstwas geht: Nach spätestens 3,5,7 Jobjahren kriegen Uni- BWLer mehr Kohle als die FH- Leute. Wers nicht glaubt frage mal nach; z.B. bei der renommierten Kienbaum Vergütungsberatung in Gummersbach, bei m Jobcoach Staufenbiel oder anderen Gehaltsspezis. Und wenn ein Fh- Lobbyist das nicht glaubt lese er Untersuchungen zu spezifischen bildungsmäßigen Verteilungen bei Führungspositionen. Und wer das immer noch wahrhaben will möge er das Buch von Prof. M. Hartmann über Führungseliten in Deutschland lesen.
Bildungsrenditen werden in Geld gemessen, hängen vom Bildungsggrad und von der sozialen Schicht der Eltern der Absolventen ab. Das sind die feinen Unterschiede. Abgerechnet wird immer nachher, wie in den alten Western.


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   30.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Wenn du das Buch von Hartmann aufmerksam gelesen hast, dann ist dir sicherlich folgender Sachverhalt geläufig:

Führungseliten in seinem Sinne sind Positionen ab (z.B.) Werkleiter (Plant-Manager) aufwärts und enden in den Vorstandsetagen. In diesen Positionen zählt die soziale Herkunft mehr als fast in jedem anderen Land der Erde. Bis dahin kann ich dir also beipflichten.

Aber wieviel % aller Hochschulabsolventen schaffen es schon in diese Sphären?

für alle Bereiche die unterhalb dieser Ebene liegen (Abteilungsleiter, Projektleiter, Bereichsleiter, etc.) treffen deine Thesen immer weniger zu (siehe Hartmann).

Insofern steckt in deinen Ausführungen nur die Halbwahrheit!

Wenn man schon Referenztexte als Untermauerung seiner Thesen heranzieht, sollte man wenigstens den Inhalt kennen!


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   30.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Weiß vielleicht jemand, wie der Unterricht an der BA verglichen mit dem an der FH abläuft?

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   14.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Hi,
habe jetzt meine Abiturklausuren an einem Wirschaftsgymnasium geschrieben. Bis zur 10.Klasse war ich auf einem "normalen" (wie es hier immer so schön heisst) Gymnasium. Mir war damals klar, dass ich mein Berufsleben in der Wirtschaft verbringen werde und deshalb hab ich mich gegen "Musik und Kunst" und für "BWL und VWL" entschieden. Werde mein Abi voraussichtlich mit 1,9 bestehen.
Meine Frage lautet jetzt, ob eine FH oder eine Uni für mich ratsamer wäre. Ich halte mich für recht ehrgeizig und engagiert. Welche FH's könnt ihr empfehlen, welche sind schlecht?
MfG


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   14.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
rate dir aufne ordentliche uni zu gehen (bsc) danach ein master im ausland.

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   16.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Uni ist immer besser. Ich kenne mittlerweile einige FH-ler die ganz stolz sind auf ihren akkreditierten FH- Master. Der Öffentliche Dienst blockt. Die Zulassung zum Höheren Dienst ist zwar angeblich möglich, aber ausdrücklich bislang ausgeklammert in allen TVÖD Verhandlungen. Keiner meiner 5 Bekannten mit FH- Master auf angeblichem Uni- Niveau hat es geschafft bis jetzt, immer wurden UNILEUTE vorgezogen. Man behauptet es müssen für eine Gleichwertigkeit 4 Jahre entsprechende Berufserfahrung vorliegen. Ich bitte die Leute, die eine Gleichwertigkeit vehement behaupten nachzuweisen, dass es diese in der Einstellungspraxis ( Öffentlicher Dienst, Grossunterunternehmen ) wirklich gibt.
Die unsichtbare Mauer bleibt bestehen, ein Arbeitgeberchef sagte sogar kürzlich alle FH- Abschlüsse gehören zur Facharbeiterelite.
Das kommentiere ich nicht !


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   16.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
deshalb bachelor an einer fh und master dann an einer uni!!!dann sethen die alle türen offen!!!

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   17.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Dieses alberne Argument von wegen die Ausbildung an der FH wäre praxisbezogener. Das was man an der Uni oder FH oder BA in Sachen BWL lernt hat in der Regel nur sehr wenig mit der wirklichen Praxis in einem Unternehmen zu tun. Praxis bekommt man durch Praxis und nicht weil man für einen Schein eine Fallstudie bearbeitet hat. Oder anders gesagt, Praxis kann man sich nicht anlesen oder sich anlernen. Man lernt auch kein Fahrrad fahren, Klavier spielen oder ähnliches in dem man Bücher liest oder Seminare besucht.

Die Fähigkeiten auf die es als BWLer ankommt, kann man sowieso nicht im Rahmen eines Studiums lernen, egal ob UNI oder FH.

EIN BWL-STUDIUM IST IN ERSTER LINIE EINE REFERENZ UND KEINE AUSBILDUNG! -> SIGNALING

Man zeigt damit wie leistungsfähig man ist, mehr nicht. Studiert man z.B. Physik und schließt mit guten Noten ab, kann man von Unternehmensberatung über Investmentbanking bis Konzernentwicklung praktisch alles machen was man will, ohne von BWL-Themen auch nur die geringste Ahnungs zu haben (das relevante Wissen bekommt man z.B. bei McKinsey innerhalb von 3 Monaten beigebracht). Warum? Weil jeder weiss dass man schon ziemlich fit sein muss um ein Physik-Studium durchzuziehen.

Prinzipiell ist das bei Bwl das gleiche. Das Uni-Studium ist anspruchsvoller und damit zeigt man dass man mehr drauf hat, als z.B. ein FH-Absolvent. Deshalb würde ich niemals BWL an einer FH studieren.

Btw, ich kenne verschiedene Leute, die an verschiedenen FHs BWL studieren und das was die da machen ist im Vergleich zu dem was wir machen ein Witz. Einem Kumpel von mir geb ich sogar Nachhilfe in Mathe, wobei ich mich selbst nicht als Mathe-Genie bezeichnen würde.


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   22.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Ich hab keine Wahl und muss auf die Uni! Heißt das, dass ich auf dem Arbeitsmarkt später nichts Wert bin oder was???????????????
Gebt mir Auskunft


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   25.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Hi,

Habe nach meinem Abi ne Ausbildung zum Aussenhandelskaufmann gemacht und danach 1 1/2 Jahre gearbeitet. Momentan mache ich ein 6monatiges Praktikum in England.
Halte mich weniger fuer den theoretischen Typen und denke, nach dem Studium der anderen Poster, ich waere an ner FH besser aufgehoben.
Kann mir jemand eine gute FH in Norddeutschland nennen? Oder langweile ich mich da eventuell die ersten Semester mit Wiederholungen aus der Ausbildung? Bin mittlerweile auch nicht mehr der juengste und moechte in absehbarer Zeit wieder Geld verdienen ohne dabei auf der Sachbearbeiterschiene stecken zu bleiben...

waere dankbar fuer jedweden Kommentar


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   25.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Hi,

Habe nach meinem Abi ne Ausbildung zum Aussenhandelskaufmann gemacht und danach 1 1/2 Jahre gearbeitet. Momentan mache ich ein 6monatiges Praktikum in England.
Halte mich weniger fuer den theoretischen Typen und denke, nach dem Studium der anderen Poster, ich waere an ner FH besser aufgehoben.
Kann mir jemand eine gute FH in Norddeutschland nennen? Oder langweile ich mich da eventuell die ersten Semester mit Wiederholungen aus der Ausbildung? Bin mittlerweile auch nicht mehr der juengste und moechte in absehbarer Zeit wieder Geld verdienen ohne dabei auf der Sachbearbeiterschiene stecken zu bleiben...

waere dankbar fuer jedweden Kommentar


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   25.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Hi,

Habe nach meinem Abi ne Ausbildung zum Aussenhandelskaufmann gemacht und danach 1 1/2 Jahre gearbeitet. Momentan mache ich ein 6monatiges Praktikum in England.
Halte mich weniger fuer den theoretischen Typen und denke, nach dem Studium der anderen Poster, ich waere an ner FH besser aufgehoben.
Kann mir jemand eine gute FH in Norddeutschland nennen? Oder langweile ich mich da eventuell die ersten Semester mit Wiederholungen aus der Ausbildung? Bin mittlerweile auch nicht mehr der juengste und moechte in absehbarer Zeit wieder Geld verdienen ohne dabei auf der Sachbearbeiterschiene stecken zu bleiben...

waere dankbar fuer jedweden Kommentar


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   27.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Hallo zusammen,
wenn wir alle ehrlich sind, ist der Unterschied zwischen Uni und FH ein Unterschied des sozialen Standes.
Wenn alle Uni Studenten so sehr an Forschung interessiert wären, hätten
wir ja ein Heer von Forschen und Wissenschaftlern in Deutschland. Die Wahrheit ist eine andere man studiert, was dem sozialen Stand entspricht. Wenn man den Geldbeutel der Eltern von Uni und FH Absolventen vergleicht, muss man feststellen, dass an FH die Bildungsaufsteiger überwiegen. Warum steigen Uni Absolventen häufiger in Top Positionen auf? Weil sie viel häufiger Kinder von Top Managern Ärtzten oder Rechtsanwälten sind. Dieser Hintergrund bringt sie leider viel schneller in Deutschlands höchste Etagen als andere Dinge. Wenn man durch sein Elternhaus die Chance hatte sehr bildungsbürgerlich ausgebildet zu werden, beispielsweise mit Klavieruntericht und Theater Literatur etc, hat es später leichter mit anderen Top Managern auf dem Golf Platz. Die wiederum haben nämlich häufig auch solche familiären Hintergründe.
Zusammenfassend sei gesagt, wir müssen in Deutschalnd etwas daran ändern, dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt.
FH kranken leider häufig daran, dass sie ein Sammelbecken für Bildungs Verlierer sein müssen.
Vielleicht sollten alle Hochschulen ihren Anspruch an Bildung Voraussetzungen vor begin eines Studiums hochschrauben


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   27.05.06
  Lounge Gast
Re: Unterschied UNI FH
Hallo zusammen,
wenn wir alle ehrlich sind, ist der Unterschied zwischen Uni und FH ein Unterschied des sozialen Standes.
Wenn alle Uni Studenten so sehr an Forschung interessiert wären, hätten
wir ja ein Heer von Forschen und Wissenschaftlern in Deutschland. Die Wahrheit ist eine andere man studiert, was dem sozialen Stand entspricht. Wenn man den Geldbeutel der Eltern von Uni und FH Absolventen vergleicht, muss man feststellen, dass an FH die Bildungsaufsteiger überwiegen. Warum steigen Uni Absolventen häufiger in Top Positionen auf? Weil sie viel häufiger Kinder von Top Managern Ärtzten oder Rechtsanwälten sind. Dieser Hintergrund bringt sie leider viel schneller in Deutschlands höchste Etagen als andere Dinge. Wenn man durch sein Elternhaus die Chance hatte sehr bildungsbürgerlich ausgebildet zu werden, beispielsweise mit Klavieruntericht und Theater Literatur etc, hat es später leichter mit anderen Top Managern auf dem Golf Platz. Die wiederum haben nämlich häufig auch solche familiären Hintergründe.
Zusammenfassend sei gesagt, wir müssen in Deutschalnd etwas daran ändern, dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt.
FH kranken leider häufig daran, dass sie ein Sammelbecken für Bildungs Verlierer sein müssen.
Vielleicht sollten alle Hochschulen ihren Anspruch an Bildung Voraussetzungen vor begin eines Studiums hochschrauben


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   28.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?

Meines Erachtens stimmt dein Argument nur in geringem Maße. Ich selbst komme aus keinem wohlhabenden Elternhaus und würde unseren Lebensstandard (also den meiner Familie) unter dem des deutschen Mittelstandes (was auch immer das sein soll ;-) einstufen. Dennoch bin ich auf der Uni. Und warum? Weil ich selbst meine Leistung stets abgerufen und gebracht habe, weil ich genau wusste, wohin es später mit mir gehen soll (also an eine Uni). Warum soll das nicht auch einer schaffen, der zumindest an einer FH studiert? Die meisten an FHs haben doch auch Abi und könnten theoretisch auch auf eine Uni gehen. Das Problem ist sicherlich nicht der Geldbeutel der Eltern. Nur weil man einen UNIler evtl 2 Jahre länger finanzieren muss als einen FHler, bedeutet das noch lange nicht, dass man sich damit ein "Schuldengrab" schaufelt.

Ob jemand an eine FH oder Uni geht, hängt m.E. vorwiegend mit der Art und Weise der Vermittlung des Stoffes zusammen, der sich inhaltlich zwar (leicht) unterscheidet, allerdings nicht in dem Maße, dass man sagen kann: "An FHs studieren die Dummen". Jeder entscheidet für sich SELBST, welche Art der Wissenvermittlung am besten für einen geeignet ist.
Ich kann mir also nicht vorstellen, dass eine (allgemeingültige) Korrelation zwischen der Finanzlage des Elternhauses und dem Gang an eine Uni oder FH besteht (in meinem Freundeskreis gibt es genug "Reiche", die sich den Gang an eine Uni nicht zu getraut haben - und das m.E. zurecht, weil ihre Stärken in einem anderen Feld liegen).





Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen,
> wenn wir alle ehrlich sind, ist der Unterschied zwischen Uni
> und FH ein Unterschied des sozialen Standes.
> Wenn alle Uni Studenten so sehr an Forschung interessiert
> wären, hätten
> wir ja ein Heer von Forschen und Wissenschaftlern in
> Deutschland. Die Wahrheit ist eine andere man studiert, was
> dem sozialen Stand entspricht. Wenn man den Geldbeutel der
> Eltern von Uni und FH Absolventen vergleicht, muss man
> feststellen, dass an FH die Bildungsaufsteiger überwiegen.
> Warum steigen Uni Absolventen häufiger in Top Positionen auf?
> Weil sie viel häufiger Kinder von Top Managern Ärtzten oder
> Rechtsanwälten sind. Dieser Hintergrund bringt sie leider
> viel schneller in Deutschlands höchste Etagen als andere
> Dinge. Wenn man durch sein Elternhaus die Chance hatte sehr
> bildungsbürgerlich ausgebildet zu werden, beispielsweise mit
> Klavieruntericht und Theater Literatur etc, hat es später
> leichter mit anderen Top Managern auf dem Golf Platz. Die
> wiederum haben nämlich häufig auch solche familiären
> Hintergründe.
> Zusammenfassend sei gesagt, wir müssen in Deutschalnd etwas
> daran ändern, dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt.
> FH kranken leider häufig daran, dass sie ein Sammelbecken für
> Bildungs Verlierer sein müssen.
> Vielleicht sollten alle Hochschulen ihren Anspruch an Bildung
> Voraussetzungen vor begin eines Studiums hochschrauben


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Hallo, Servus und Güerzi an alle,

also, ich find das immer sehr amüsant, wie sich - übrigens nicht nur hier, sondern auch an anderen Foren - alle echauffieren können über Uni oder FH. Zwei Feststellungen meinerseits, 1.) Uni-Arroganz 2.) FH Minderwertigkeitskomplexe. Beide dabei extrem aggresiv. Meine Lösung: die Realität und die eig. Motive!

Ich habe also dieser Tage meinen MSc im Säckle an der Uni in Maastricht, alles auf englisch, war im Ausland ein Jahr, Praktika, lalelu, die ganze Latte, die man so gerne hat als Firma. Soft skills, socials skills, presentation skills, analytische Denke alles da tralala und kann man das auch an einer FH machen??? Antwort: JAAAA und genauso NUR: willste Doktorat hintenanschmeissen, hast ein Problem an der FH [auch wenn mittlerweile deutsche Bachelors und meinen sie müssten nen MBA machen à la USA (haben dann aber das System nicht verstanden) )oder direkt promovieren] Dass FH'ler dann auch Dr. machen wollen, nervt mich, weil wenn ich das will, dann mahc ich doch direkt Uni. Also ich finde FH sehr geil und BA auch aber ich kann doch nicht mir die Rosinen picken und dann noch auf den Teller des Nachbarn langen wollen?! Uni ist natürlich länger (jaja, es gibt diese 6 Sem Freaks mit 1,0 aber das ist ja nicht die Norm) und das muss sich lohnen. Das tut es in 1. Prestige (tut mir leid aber das ist das heutige Markendenken) und 2. durch ein sogenanntes akademischeres Umfeld (wobei ich der Uni Wuppertal abstreite besser akademisch als die FH Reutlingen zu sein). Die meisten privaten sind dazu auch FHs, was Uni etwas "exklusiver" macht und, das ist das wichtigste, die meisten Entscheider haben ein UniDiplom und (in Vorständen in D-A-CH) einen Dr. irgendwas ...

Dazu kommt die allgemein ausgelaufene Mediziner/Juristen Hybris (die wollen dann mit Ihrem 4er Staatsexamen alle Wirtschaftsrechtler (FH) am liebsten kreuzigen...)

Also Leute: FH super, Uni super aber bitte jeder dann auch seiner Linie folgen und nicht diese Vergleiche, wer den längeren Schwanz hat, das ist Kindergarten. Wenn ein FH'ler meint promovieren zu müsen, suuuuper aber wenn das alles ein Brei wird Uni/FH dann frage ich mich wieso es aufrechterhalten... Glaube in AT ist FH eh auch schon 4 Jahre also dann ist das irgendwie alles eine Farce ... ach ja ... so jetzt haut's weiter drauf, ich lese gerne mit ... ole ole und Grüße an alle (das Wichtigste ist doch eh, wo die hübscheren Mädels sind :-)


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
also ich bin auch von der Uni an die FH gewechselt - und NEIN ihr lieben Uni-Checker es war mir nicht zu schwer aber ich bin einfach kein Uni-Mensch sondern habe gerne:

- überfüllte Vorlesungen
- Endlos-Laber-Monologe von 80jährigen Profs
- Organisationschaos
- und die viel zu VWL-lastige Ausrichtung meines Studiums

gegen...

- seminaristische praxisbezogene Vorlesungen
- kleine Gruppen
- praxisbezogene, aktuelle Ausrichtung der Fächer
- Studienengagement, Projekte u. Co.
- nette Leute die was drauf haben (weil sie vorher einen Auswahl-
test durchlaufen mussten - an meiner alten Uni haben sie fast
JEDEN reingelassen und es war eine Top-5 Uni....)
- Fremdsprachen (tw. meiner Wahl)
- guten Jobaussichten
- und das Ganze auf hohem Niveau...

eingetauscht!

bin absolut happy mit meiner Wahl und rate nur jedem sich selber ein Bild zu machen und Verallgemeinerungen zu vermeiden....


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
- praxisbezogene, aktuelle Ausrichtung der Fächer
-- dann hättest du wohl eine Ausbildung machen sollen

- Studienengagement, Projekte u. Co.
-- An der Uni deutlich besser (stud. Vereine)

- nette Leute die was drauf haben
-- an der Uni auch

- Fremdsprachen (tw. meiner Wahl)
-- an der Uni auch

- guten Jobaussichten
-- an der Uni besser

- und das Ganze auf hohem Niveau...
-- an der Uni höher


Wer aber nichtmal einem längeren wissenschaftlich fundierten Monolog eines Professors folgen kann, bei dem frag ich mich aber auch ernsthaft, warum er angefangen hat, zu studieren. Wegen den ganzen Partys und der vielen Freizeit oder was?


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
... haha da haben die meinen lustigsten beitrag gelöscht aber sei's drum ... "seminaristisch" ... man oh man und das von einem fh'ler hahah nur spaß ... was kann der deutscher doch daherrreden, wouuuhha also ich mag diese diskussion ,.. an die lieben uni-leute mal einen denkanstoß ... was glaubt ihr eigtl wieviele gute leute an eine fh gehen, die sonst den vielem mässigen uni studenten die plätze weghaschen würden? äääh? nix sozialkriterium und doch noch einen platz für bwl bekommen, ah ah ... gut in jura geht das nicht aber bwl ist der klass. fall, weil da die ganze biz school sache einzug erhalten hat, wir aber zu dof sind die angelsachsen richtig nachzuäffen und machen so eine halb-halb sache. zu einem studium gehört der prof im knittersakko aber eben auch der fette beamer mit highspeed internet und hübschen seminarräumen ... bin da in maas echt verwöhnt worden, die bib sieht aus wie ein consulting office ... an deutchen unis siehts eher aus wie am arbeitsamt oder nach dem krieg, irgendwo dazwischen ... hach was isses schön und wieder druff jungens ... FH gegen Uni, das neue celebrity death match auf MTV ... tausche 4er Uni-Diplom gegen 1er FH Abschluss oder wie denken die Herren der Schöpfung (die an der Uni sind, wo sonst LMAO)? Also Jungens, eine Uni wie Wuppertal, Saarbrücken oder Freie Uni Berlin, die nehm ich doch nicht mal ernst. Statt dieser Walldorf-Schulen, ist mir jeder FH'ler lieber, der gelernt hat zu fixen Terminen Leistung bringen zu müssen statt dieser Pseudo-Akademiker, die den Schein zum 3. verschieben (können!, weil Sie undiszipliniert sind ... aber OKAY ich gebs zu, man sollte fair sein und nicht den dummen Ami mit dem gebildeten Europäer vergleichen (ähnlich krumm) JA JA und nochmals JA Uni ist im Prestigedenken mehr wert aber es muss eben passen ... Turnschuje zum Anzug sind genau affig wie ein Uni-Mensch von einer 0815-hier-ist-auch-noch-ne-uni-stadt mit dem gefärhlich-fälschlichen Eindruck, er sei Akademiker ... ne ne ZVS Quotensau schon eher ... gebe dem Kollegen Recht, Eignungstest ist okay, solange der nicht wie ein IQ Test verallgemeinert wird... Diese Null-Bock Typen, à la ich mach mal BWL weil das schön einfach ist, das sind eh die größten Loser. Gebe aber auch dem anderen Kollegen Recht, (der helle Kopf der Uni) Prof Vortrag lauschen muss schon auch sein, nur Folien lernen und Multiple Choice Test ist auch mehr Telekolleg als Studium... Cheers ! Spiel fängt an

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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
schön wie du meinen Beitrag verzerrt hast, aber die Dinge die du ins Gegenteil verkehrt hast treffen auf meine Ex-Uni nunmal nicht zu.... - ist mir aber egal - muss jeder für sich entscheiden wo er studiert, ich kann halt auch nur über die Erfahrungen schreiben die ich gemacht hab - hab auf jeden Fall (für mich) die richtige Entscheidung getroffen!

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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
ich meinte den Beitrag über dem Spass-Beitrag...

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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
Wenn hier immer wieder von der mangelnden Aufstiegschance von FH-Leuten in großen WP-Instituten berichtet wird, hat das nicht so viel mit dem mangelnden Nivau der FH's zu tun, sondern damit, daß die Leute, die Personalverantwortung bisher tragen, von der Uni kommen.

Diese werden so schnell einen FH-ler nicht an ihre Seite kommen lassen.
Die Soziologen nennen das Schließung. Wenn ein Uni-Absolvent - wenn auch nur außerst knapp - seinen Abschluß erreicht hat, wird er
anschließend versuchen, weitere "Nachkömmlinge" abzuwehren.

Ähnlich verhält es sich mit der z. Z. noch mangelnden Anerkennung eines FH-Masters als Promotionsvoraussetzung durch die Uniprofs.
Diese Professoren widersetzen sich dem gültigen Recht, wonach ein Master der FH gleichwertig zum Master einer Uni gestellt wird.


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
danke lounge guest xyz, du sagst wie es ist, das sind die spielregeln. spiel mit oder lass dich auswechseln. ist wie im fussbal, auch wenn ghana viel viel besser spielt als die ganzen europäischen hacker, will man sie an bestimmten stellen nicht sehen und so in etwas ist das auch mit fh und uni, wobei eine gute uni m.E. einiges voraus hat ggüb. einer FH aber an der diskussion bettilige ch mich nimme mehr. Kleiden machen Leute, wahlweise zu ergänzen um Titel, Abchlüssen, Uninamen, Praktika oder die Freundinnen ... einmal mit Heidi Klum und Du musts nur noch dafür sorgen, dass es alle erfahren :-) That's branding my friends ... oder meint hier jemand etwa noch naiv an Gleicheit vor dem Personaler zu glauben LOL ne ne Recht auf Unleichheit, hol's Dir, sonst tut's jemand anders und der Rest ist EQ und alles zwischenmenschliche, was ja nie jemand zugeben würde, nee nee alles objektive Kriterien ... haha, so 2. Halbzeit

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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
menno achtet mal auf eure Rechtschreibung hier kann man ja kaum was lesen... pisa lässt grüßen..
den Beitrag von dem Soziologen fand ich allerdings gut - deshalb gibts ja auch Unternehmen die vorwiegend von ganz bestimmten FHs und Unis rekrutieren (kenne da einige)...


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
ja da mit der schreibung des rechten haste recht aber ich wäre wohl auch sicher an einer FH gelandet LOLLIPOP ... wat willste machen, deppert bleibt man dann wohl ... na aber im ernst, ich freu mich, dass die FH'ler alle promovieren wollen und auch sonst alles tuen um den Uni'lern gleichgestellt zu sein, erinnert mich an eine Frau, die sich bewusst für ein Kleid in rot entscheidet und dann alles tut um andere davon zu überzeugen, dass die blauen Schuhe auch passen ... menno JUngens und Mädels, dann nehmt doch direkt das kleine Blaue oder Schwarze ... FH hat in Zieten von BIz Schools und Privatunis den Praxisvorteil sicherlich weitestgehend eingebüsst, aber ich bleib dabei, mir als nicht-DE Stdeunten ist ein zügiges FH Studium lieber als ein ewiger Uni-Mensch, der ekinen Zug am Leib hat ... olé!

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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
"Vielen Dank für die Blumen", allerdings bin ich kein Soziologe, sondern habe lediglich einige Semester Soziologie an der Uni studiert.
Abgeschlossen habe ich ein Studium der Elektrotechnik an einer FH! Von irgendetwas will man ja leben und das kann man als Ingenieur
(egal ob FH oder Uni) wesentlich besser als als Soziologe. Für alle die, die hier behaupten, die FH ist nur das Auffangbecken für Dumme:
Viele meiner Kommilitonen hatten ein vollwertiges Abi mit guten Noten und trotzdem die FH gewählt. Die FH als "Schule" mit festem Stundenplan, Anwesenheitspflicht, und daß alles "vorgekaut" wird, habe ich nicht erlebt. Ich akzeptiere, daß in einer Studienzeit von 4 Jahren (FH) zum Studium von 5 Jahren, ein Unterschied hinsichtlich der Stoffmenge bestehen muß, aber so mancher gescheiterte Uni-Student, der dann sein Glück an der FH gesucht hat, ist mit dem selben Stoff zur endgültigen Exmatrikulation von Amts wegen gekommen.
Ich glaube auch, daß das Phänomen der begrenzten
Aufstiegschance weitaus dramatischer im BWL-Bereich ist, als in den Inegieurwissenschaften. Ich arbeite mit mehreren Informatikern und
Ingenieuren, die gut gemischt von FH und Uni sind, zusammen. Weder in der Entscheidungsgewalt als auch dem Verdienst gibt es da große Unterschiede, entscheidend ist, ob jeder seine Aufgabe löst.

Für alle, die von der ganz großen Karriere reden - und träumen: Lest Eure Zeilen in ein paar Jahren noch mal durch. Wie viele der Pläne (Dissertation, super Job in einer super global-player-Firma) werden erreicht? Ich kenne so viele Doktoren in spe, die auch nach 10 Jahren noch kein Doktor sind..., aber vielleicht glücklicher!


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   19.06.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FHs?
hi, ich bin der selbsternannte zyniker/komiker der runde seit heute und ich muss sagen, der mann hat weisheit!!! cheers to my man!!! drinks on the house, let's rolll ... er hat sooo recht ... zu viele wannabes wollen promovierte mckinsey pappnasen werden, was dazu führt das mittelmaß all3s durchdring, weil man fleissig auswendig gelernt hat an so einer bwl-klische á la whu und co ... ich bin alles als ein ingenieursfan, laaaange debatte, aber die jungens haben mehr faktenwissen (sind daher auch tendenziel eher die fachidioten) aber ob du dein leben leben kannst, prioritäten und enrtscheidungen triffst und am ende glücklich wirst, das lernst du an keiner dieser biz schools, die im übrigen verschulter sind als jeder FH es jemals sein wird ... und geforscht wird da auch nix ... also nochmal, bester beitrag. drei sterne, gratisdrinks und ein eintrag ins goldene buch ... es geht um glücklich und zufrieden sein männers (als vorstufe) und nicht um FH oder Uni, ... ERKENNE DICH SELBST und dann deinen Ausbildungsweg !!!! Over and Out

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   02.07.06
  Lounge Gast
Uni oder FH?
Hey Leute, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.
vor kurzem habe ich mein Abitur gemacht und stehe nun wie viele andere vor der entscheidung, was ich nun machen soll.
einerseits tendiere ich stark zur Uni, andererseits interessieren mich Studiengänge sehr, die lediglich an FHs angeboten werden(Tourismus&Eventmanagement).
Hinzukommt, dass ich mein Abi mit 1,0 gemacht habe, viele in meinem Freundeskreis befinden da eine FH als "verschwendung".ich bin mir da jedoch nicht so sicher, weil sich das angeblich mittlerweile eh nciht mehr groß unterscheidet..eine antwort wär toll
Liebe Grüße
Lena


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   03.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Studiere das, was dich interessiert. Auch wenn's eine FH ist!

Ich selbst würde allerdings mit einem Abi von 1,0 erst mal die Uni versuchen. Kannst dann ja immer noch wechseln, wenn dir Uni nicht liegt. Aber das ist wie gesagt ne persönliche Meinung. Muss jeder für sich entscheiden ;-)

Aber eines interessiert mich noch: Warum studierst du mit 1,0 BWL? Gibst da nicht bessere, aus intellektueller Sicht anspruchsvollere Studien, die dich interessieren könnten? Ist es mal wieder eine arbeitsmaktorientierte Entscheidung?
Wenn es das reine Interesse ist BWL zu studieren, dann find ich die Sache gut. Wenn überwiegend andere Beweggründe dahinter stehen, finde ich es eher schade!


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   04.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Danke für die Antwort. BWL wollte ich eigentlich nicht machen, viel eher Jura, wenn ich an die Uni gehe. BWL hat mich im Zusammenhang mit Tourismus u. Eventmanagement interessiert. ich denke ich werd's erst mal mit Jura versuchen und hoffe dass es klappt:-) ist trotzdem eine schwere entscheidung weil ich auch kein plan hab an welche uni ich gehen soll:(

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   04.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Hm, also bei mir sind meistens nur Leute von 1.0 - 2.6 an der FH, muss jeder für sich selbst wissen was er lieber hat. Will die Diskussion nicht wieder hochkommen lassen. Aber ein Tipp:

Bist du eher der Typ der mit 500 oder mit 30 Leuten studieren will? Ganz einfach heruntergebrochen ist das für mich die zentrale Frage.


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   07.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich habe mich für die Uni entschieden weil ein Uni-Abschluss :
- einfach mehr wert ist
- es den genauen Studiengang an der FH nicht gibt (WiWi)
- der NC geringer war (Uni 3,0 und FH ~ 1,9)
- man wohl nur mit Uni-Abschluss ins höhere Management kommt
- man eine Chance auf eine Promotion hat (bei ner FH ja nahezu nicht vorhanden)
- ich möglichst viele Freiheiten im Studium haben möchte und bloß nix was einer Schule ähnelt
- man auf der Uni mehr Wahlfächer hat (bei uns ca. 25 Fächer)

Das sind jetzt nur nen paar Gründe weswegen ich auf die Uni gegangen bin.


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   07.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Also deinem Argument mit dem Promovieren muss ich gerade mal widersprechen. Hatte gestern Abend erst eine Diskussion darüber. Als FH-Absolvent mit der Note "sehr gut" muss man lediglich ein paar Scheine an der gewählten Uni nachholen (als Nachweis sozusagen) und schon kann man promovieren. Stammt aus der Kultusministerkonferenz von 1992.
Und ein "gut" oder "sehr gut" muss man auch als Uni-Absolvent im Diplom stehen haben um für eine Promotion intersessant zu werden...


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   07.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Als gute FH in Norddeutschland kann ich dir die Hochschule Bremen ans Herz legen. Gute Ausbildung, kurze Studiendauer und auch genung Studiengänge mit internationaler Ausrichtung wie z.B. an der SiB.

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   07.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ja natürlich braucht man auch mind. ne 2,5 um promovieren zu können aber mit einem FH-Diplom soll es sehr schwer sein als Doktorand genommen zu werden. Ich weiss schon das man laut Gesetz natürlich auch mit FH-Diplom promovieren kann aber der Haken ist eben auch das man einen Doktorvater finden muss ...

Das Problem ist es dann einen Doktorvater zu finden. Ich habe schon mehrfach gelesen das es extremst schwer ist mit nem FH-Diplom die Chance zu bekommen.


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   10.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich hab an einer FH studiert (BWL an der FH Flensburg) und studiere jetzt VWL an der Uni Frankfurt. Der Grund ist ist daß ich keinen Job finde und ich immer wieder lese in Stellenanzeigen: Sie haben ein universitäres Hochschulstudium absolviert.....

Damit ist nicht FH gemeint. Zu der Schwierigkeit: Die Klausuren an der FH sind ein Witz gegen Uniklausuren. Als ich FHler war dachte ich auch immer die sind anspruchsvoll, aber was jetzt an der Uni kommt ist der Hammer. Ich hab echt Respekt vor Leute, die die Uni schaffen. Hoffe ich schaffe es auch, mein FH Wissen bringt mir gar nichts. Hat auch seinen Grund warum ein FH Diplom als Uni Vordiplom anerkannt wird, und das ist schon großzügig den FHlern gegenüber.


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   10.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
BWL und VWL sind das gleiche?

Da kann ich einen Abschluß in Maschinenbau an der FH gemacht haben, setze mich dann in die VWL-Vorlesung an der Uni und klage, daß ich von dem Stoff in der Uni noch nichts gehört habe und es deswegen um Längen schwerer sei?

Komisch!


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   10.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
BWL und VWL Vordiplom sind meistens/immer identisch. Hast du durch dein FH-Diplom das BWL-Vordiplom ist das also somit meistens /immer äquivalent zum VWL-Vodiplom.

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   10.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich habe auch an der FH studiert und zwei aus meinem Bekanntenkreis haben mittlerweile ihren Doktor gemacht. Wenn Du ein gutes Thema hast, dann findest du auch einen Doktorvater. Interessant und gut muss es halt sein. Hier zählt die Leistung.

WiWi kann man übrigens auch an der FH studieren z.B. an der FHW in Berlin. Mag sein das Uni schwerer ist. Was hat man davon? Eventuell die Stelle im gehobenen Management..., wenn man scharf drauf ist. Unentschlossene können den Bauch fragen und dafür einfach mal die Hochschulen besuchen und die "Atmosphäre" schnuppern und dann entscheiden.


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   10.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Also den kritischen Kommentar versteh ich auch nicht ganz. Ja, Grundstudium BWL und VWL sind fast gleich, Maschinenbau nicht. Mathe und Statistik werden für VWL gegenüber BWL auch nicht neu erfunden. BWL Scheine müssen sogar im hauptstudium noch einige gemacht werden bei VWL..

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   13.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
wie siehts denn mit privaten FHs aus? sind die vom niveau her anders als öffentliche FHs....ich möchte gerne international management o.ä. studieren und unis, die diesen studiengang anbieten, habe ich noch nicht gefunden, deswegen tendiere ich zu einer FH....lohnt sich das ganze geld für private FHs?

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   14.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Das Geld lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Ich habe auch an einer privaten FH studiert und hab mich da sehr gut aufgehoben gefühlt. Und so ziemlich alle haben sehr schnell einen guten Job gefunden...

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   14.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
lasst die Unileute reden... Wer gut ist ist gut egal ob Uni oder FH!

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   16.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Mich wundert es immer, dass es an UNIs nur wenige Fächer gibt die einen guten NC voraussetzen (Ausnahme Medizin oder so)!
An FHs jedoch oft wirklich gute NC vorrausgesetzt werden.
Also müssen da doch dann auch gute Leute sein.


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   16.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Der öfters höhere NC an FHs liegt daran, dass diese immer viel kleiner als Unis sind und deswegen viel weniger Plätze haben. Zudem sagt der NC nicht wirklich was über das Niveau aus, weil wie gesagt an der FH nur das Fachabitur gefordert wird.

Übrigens ist der NC von FHs nicht zwangsweise besser. An der TU Dresden z.B. für BWL 1,9 und an der HTW Dresden 2,0 (Fachabitur!).


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   16.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Das ist wirklich keine Auszeichnung für FHs, wenn ausgerechnet dieser Milliardenversenker als Aushängeschild verwendet wird.....

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Außerdem kann man FHs mit Fachhochschulreife studieren, und da ist es leichter eine bessere Note zu erzielen als im Abi. Der NC sagt gar nichts aus, an einer FH studieren die, die für die Uni zu schlecht sind.

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
omg ich habe auch erst nur meine fachhochschulreife mit nem schnitt von 3,1 gemacht und hab mich dann doch dazu entschieden mein allgemeines abi nachzumachen weil ich an eine uni wollte.da hab ich dann nen schnitt von 2,2 gehabt.es hat also wirklich nichts damit zu tun!!!erst denken dann schreiben!!!

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   17.07.06
  Zechpreller
Re: Uni oder FH?
Doch ich bin fest davon überzeugt, dass ein allgemeines Abitur viel schwerer ist als ein Fach Abitur, weil beim Fachabitur lernen die teilweise zum erstenmal Prozentrechnung und andere eher Berufspraktische Sachen. Dass an eine FH nur Leute gehen, die für die Uni zu schlecht sind halte ich für ein Gerücht......

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
und ist auch Schwachsinn! An der FH wird eben nicht nur gepennt.

Zum Abitur:

Das heutige Abitur und schwer?. Das kann ich durch Abwählen und Kurssystem doch nach meinen Stärken gestalten. Habe dann Physik Grundkurs, darf mit diesen lausigen Wissen aber alle (auch naturwissenschaftlichen oder ingeniuerwissenschaftlichen) Fächer studieren. Genauso Biologie GK und Medizin. Ist doch ein Witz!


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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
@Zechpreller:
Also ich finde es eine Unverschämtheit zu sagen, dass man für die FHR nicht so viel zu wissen braucht! Prozentrechnen, Zinsrechnen, etc wurde bei uns vorausgesetzt. Ich weiß nicht, woher du deine Infos hast. Außerdem kam bei uns schon Stoff dran, der im BWL Studium dann auch drankommen wird. Angefangen von Marketing bis zum Controlling. Und wir hatten viel weniger Zeit dafür als die Abiturienten. Informier dich lieber zuerst, bevor du so nen Quatsch schreibst. Ich stimme meinem Vorredner absolut zu. Der einzige reale Unterschied ist wohl der, dass auf dem Gymn. mehr finaz. Mittel vorhanden sind.


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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
genau allgemeines abi ist genauso ein witz wie fachhochschulreife!!!

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Dafür konnten aber auch alle Fachabiturienten - im Gegensatz zu den Abiturieten - während meiner Bankausbildung die Prozenrechnung.

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
2 Freunde von mir waren auf der BOS und die Sachen, die sie gelernt haben sowie ihre Klausuren waren definitiv ein ganz anderes Niveau als an einem allgemeinbildenden Gymnasium. Nicht das ein normales Abi irgendwas besonders wäre - Nein, aber die BOS ist noch viel einfacher. Und der studienspezifische Stoff ist ein Witz. Hat ungefähr den Umfang von 3-4 Vorlesungen je Fach.

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
wenigstens bezieht es sich schon aufs studium auch wenns nur ein bisschen ist!!!warum soll jmd der schon weiß das er bwl studieren will sein allg. abi machen?dann lieber fachabi aufm wirtschaftsgym!!!hat nur vorteile außer das mathe nicht ganz so "schwer" ist!!!wenigstens muß man sich dort nicht mehr mit physik,chemie oder bio rumschlagen!!!

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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Also mit Physik muss man (ich) sich auf dem WG schon noch rumschlagen ^^ (leider)

Aber dafür lernt man gleich Wirtschaftsenglisch und wie bereits erwähnt auch die für ein BWL Studium relevanten Fächer.


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   17.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Der Vorteil eines Abiturienten eines Wirtschaftsgymn. gegenüber einem mit allg. Hochschulreife ist allerdings minimal, wenn beide BWL studieren. Bei anderen Fächern wie etwa Physik und Chemie hat der Abiturient mit Allg. Hochsch.reife die besseren Karten (falls LK). Der Abiturient mit allg. Hochschulreife bringt allerdings etwas mehr Wissen aus anderen Bereichen mit und ist nicht so auf einen Bereich fixiert. Ob dieser nun ne höhere Allgemeinbildung hat? Dieses Urteil überlasse ich jedem selbst...

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   18.07.06
  Zechpreller
Re: Uni oder FH?
Ich habe meine Infos aus sicherer Quelle, sei dir da mal sicher. Ich habe allerdings nicht gesagt, dass du das Fachabi in die Tonne treten kannst. Der Unterschied ist im Prinzip der selbe wie UNI-FH. Auf einem Gymnasium sollst du lernen tiefergründiger zu denken und dich mit Komplexeren Dingen zu befassen. Das Fachabi ist eher berufspraktisch orientiert, z.B. "Kaufmännisches Rechnen" und was hier schon mit der Bankausbildung angeklungen ist; du wirst besser auf einen Beruf vorbereitet. Dafür kann sich ein Abiturient in der Theorie schneller in andere Sachen reindenken, sodass kein Unterschied zwischen beiden vorhanden sein sollte. Aber das heißt auf kenen Fall, das Abiturienten schlauer sind als Fachabiturienten. Was man vielleicht schon eher sagen kann ist, dass Abiturienten in der Regel eine höhere Problemlösungsfähigkeit haben, muss aber nicht sein.

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   18.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Die höhere Problemlösungsfähigkeit besteht bei einem Abiturienten hauptsächlich darin, die richtigen Fächer abzuwählen :-)

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   18.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Liebe Abiturienten,

was bleibt von Euch, wie auch von den Leuten mit Teilabi, wenn Ihr Euer Studienziel nicht erreicht? Richtig: Ein Ungelernter!

Was ich damit sagen will:

Später im Berufsleben interessiert es herzlich wenig, ob Ihr ein Teilabi, ein richtiges Abi oder sonstwas habt. Es zählt der berufsqualifizierende Abschluß!


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   18.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Naja zu den Meckies kommst du nur mit einem richtigen Abi ;).

Die Sachen, welche man an einem allgemeinbildenen Gymnasium in z.B. Geschichte oder Deutsch macht, sind einfach ein absolutes Mindestmaß an Bildung, welches man heutzutage haben sollte. Die Mathematik ist wichtig für das Studium und an allg. Gymnaisen deutlich tiefgründer.

Gerade deswegen ist ein allg. Gym. für ein BWL-Studium aber auch besser. Die BWL-Fächer zu lernen, dürfte doch wohl für Niemanden ein Problem darstellen, aber an der Mathematik scheitern viele.


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   18.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich war auch auf einem Wirtschaftsgymnasium und wir haben dort z.B. in Mathe und Deutsch die gleichen Bücher benutzt wie mein Cousin auf einem normalen Gymnsium. Ein Abi vom WG ist übrigens auch ein normales Abitur, also die allgemeine Hochschulreife und nicht die fachgebundene Hochschulreife die man auf einer Fachoberschule erhält

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   19.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
also kurz zwei Anmerkungen aus meiner eigenen Geschichte - ich habe erst an der FH ein Etechnik-Diplom gemacht, dann an die UNI.

- wichtig ist nicht ob ihr ABI oder sonstwas gemacht hab, sondern der FH-Abschluss bzw. UNI-Abschluss. Es ist wichtig, dass ihr die Qualifikation dafür erworben habt, aber ab der UNI Zeit ist das dann Geschichte - und sogar der Inhalt ist eher oft kaum nötig, manchmal gibt für technische Studiengänge eine fundierte Mathematik etc. etwas Sicherheit für die ersten Tage...

- Schwierigkeit UNI vs. FH:
Also das ist ein langes Thema und die FHler reden anders als die UNI-Typen, jeder will seine Laufbahn verteidigen. Da ich beides gemacht habe, kann ich vielleicht etwas neutraler berichten:

1. Natürlich ist der UNI Abschlussd er höchste Abschluss den man in Deutschland machen kann. Einfach von der Aufhängung her, hat jetzt gar nichts mit Schwierigkeit zu tun.
2. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass der FH Abschluss in der Wirtschaft gut akzeptiert und die praxisnähe geschätzt wird. Aber der UNI Abschluss wurde nicht abgewertet und benachteiligt.
3. Die FH ist deutlich strukturierter. Aber viele UNI-Absolventen habe keine Ahnung von FHs, glauben es werde dort jeder wie in der Schule dran genommen und gäbe wohlmöglich noch mündliche Noten. Der Untschied ist gering, es ist einfach viel viel stukturierter. Die Anforderungen sind besser definiert und man weiss was man zu erbringen hat. Das wird an den UNIs ja nun auch durch Master+Bachelor kommen und dadurch rücken FH+UNI sehr dicht zusammen.
4. Schwierigkeit: Generell gibt es immer einfache und schwierige Studiengänge. Etechnik war an der FH auch nicht ohne, es sind viele auf der Strecke geblieben und man hatte schon was zu tun. Die UNI ist etwas abstrakter, die Vorlesungen bestimmt es heftiger - aber die Prüfungen letztendlich nicht. Irgendwo kochen halt alle mit Wasser und es gibt Leute, die so gerade ihren Uni-Abschluss geschafft haben und sich trotzdem guten FH-Absolventen überlegen fühlen, weil dort ja alle gute Noten haben, vor allem die, die ander UNI gescheitert sind. Das ist natürlich quatsch. Klar bin ich erstmal gut, wenn ich schon 3 Semester Mathe gehört habe und wieder im ersten anfange. Aber einfach ist das alles nun auch nicht! Vieleicht fallen im Hauptstudium die Noten etwas besser aus.
5. Fazit: Beide Abschlüsse sind gut. Man sollte überlegen, was man später damit machen will. Will ich eine akademische Laufbahn einschlagen, promovieren etc. ist die UNI die klare Wahl. Auch für eine Karriere hat sie Vorteile, vor allem mit Promotion. Es sitzen im Vorstand doch immernoch oft Doktoren...
Will ich zügig und gut vorbereitet ins Praxisleben ist die FH vorzuziehen. Sie bildet solide aus und schafft gute, teil praxisnahe Grundlagen. Man ist schneller im Beruf und verdient schneller Geld.

Wichtig: Will ich in den öffentlichen Dienst sollte man an die UNI gehen. Was sich vielleicht durch Bachelor/Master ändern wird.


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   19.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Das ist doch mal eine differenzierte Meinung!!!
Ich als zukünftiger FH-Absolvent habe Respekt vor Leuten von der Uni und wahrscheinlich ist es ja auch noch einen Tick schwerer. Aber ich lasse mir nicht sagen dass man an der FH ja eigentlich nichts lernt und dass man einen FH-Abschluss überhaupt nicht mit einem Uni-Abschluss vergleichen kann.


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   19.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Guter Beitrag!!! Bin Uni-Student, aber ich weiß ganz genau, dass mir später auch ein FH-Absolvent durchaus den Job wegnehmen kann (denn wenig machen die sicherlich nicht und häufig auch genau das, was im Beruf ausreicht!). Diejenigen (Uni-Leute), die was anderes behaupten, sind nur Träumer und werden nach Ihrem Diplom böse aufwachen ;-)

Bin aber dennoch an die Uni gegangen, weil ich mehr Flexibilität wollte. Wie schon mehrmals angeklungen: ist einfach ne Typ-Frage.

Aus. Punkt. Ende!


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   19.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Hallo!

Ein wohltuender Beitrag. Damit ist alles zum Thema Uni/FH gesagt.

Leider werden wir aber auch in Zukunft von dieser unsinnigen und nervtötenden Diskussion belästigt werden.

MfG
Holger


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   29.07.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Unglaublich, über was man sich alles den Mund zerreissen kann. Sobald Akademiker anfangen, darüber zu diskutieren, welch "Exklusivität" ihre Hochschule zu bieten hat, so zeigt sich auf deutlichste Weise, wie Minderwertigkeitskomplexe auf dieser Ebene geschürt werden. Es ist äußerst fraglich, wie erfolgreich Studenten, die, statt konstruktive Beiträge hervorzubringen, anfangen, sich auf niederstem Niveau über andere Studien/Schulbereiche, von denen sie keine Ahnung haben - und dabei kann eine "aus jegwelcher Quelle" herangezogene Information nicht gewertet werden - zu äußern. Die Fachhochschule hat ihre klaren vorzüge, gegenüber der Universität, genauso, wie die Universität ihre Vorzüge gegenüber der Fachhochschule hat. Und NATÜRLICH gibt es Professionen, in denen Universitäts-Absolventen Vorteile gegenüber Fachhochschulabsolventen haben, genauso, wie es unbestreitbar ist, dass es viele Professionen gibt, in denen Fachhochschulabsolventen besser Abschneiden. Dies sind Fakten, die man hinnehmen kann, muss, wie auch immer, aber kein Grund sich hier gegenseitig auf zum Teil niederstem Nievau "herunterzuschimpfen".
C.McR.


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   08.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Hallo User,
ich habe im Juni mein Abi gemacht und mich durch meine Ausmusterung jetzt schon dieses Jahr für einen Studiengang bewerben müssen. Mich zieht es in die journalistische Ecke, nebenbei bin ich seit 7 Monaten freier Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau. In meiner Nähe (Lünen) habe ich eigentlich nur drei Alternativen in diesem Bereich:

Journalistik an der Uni Dortmund
Wissenschaftsjournalismus an der Uni Dortmund
Journalistik & PR an der FH Gelsenkirchen

Nun wurde schon einiges über die Unterschiede in den Bereichen Forschung und Wirtschaft geschrieben, jedoch nichts, was mir bei meiner Entscheidung helfen könnte.

Mit meinem Schnitt von 1,8 schaffe ich es wahrscheinlich nicht nach Dortmund (letzter NC 1,4), während ich in Gelsenkirchen gerade noch reingerutscht bin und einen Platz zugewiesen bekommen habe (aktueller NC 1,8).
Mir stellt sich nun die Frage, ob ich diesen Platz wahrnehmen soll oder lieber die vier Wartesemester anders überbrücken soll (Praktika oä).

Hat jemand Erfahrungen gemacht, inwiefern es Unterschiede im medialen, journalistischen Bereich zwischen Uni und FH gibt?

MfG


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   08.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Erkundige dich doch bei deiner Zeitung! Die werden dir schon sagen können, ob ein Uni-Abschluss Pflicht ist oder ob der FH-Abschluss auch ausreicht.

Ein Studienkollege von mir ist auch freier Mitarbeiter bei einer Zeitung. Der Redakteur meinte zu ihm, dass ohne Uni-Abschluss nicht mehr viel möglich ist im journalistischen Bereich. Inwieweit das tatsächlich stimmt, kann ich dir aber nicht sagen. Kenne mich in dem Bereich gar nicht aus!
Mein Tipp: Ruf doch einfach mal bei ein paar Zeitungen an und frag nach den Anforderungen für eine journalistische Laufbahn.


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   08.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Oh man, wenn ich hier einige Leute höre von wegen Party, Freizeit usw. gehört nicht zum Studium.
Die Leute können sich doch jetzt schon den Kopfschuss geben.
Wartet mal ab bis ihr ins Berufsleben kommt.

Werdet euch mal bewusst, dass das Leben schon heute für euch vorbei gehen kann....und wofür habt ihr gelebt?

Um überflüssige Uni vs. FH Diskussionen zu führen!


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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
hallo,
wer hat eigentlich jemals behauptet hochschulen seien dazu da, den bestmöglichen jobeinstieg zu ermöglichen???? wenn man diese frage etwas beleuchtet und sich dann mal ganz ernsthaft fragt, welchen anspruch die hochschulen an sich selbst stellen, muss man daraus schließen, dass argumente wie soft skills, praxisnähe, zeitliche effizienz, leere oder volle hörsäle etc völlig irrelevant sind...


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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Irrelevant sind sie nicht! Denn sie tragen zu individuellen Persönlichkeitsentwicklung bei! Oder glaubst du etwa, dass alle Menschen homogen sind? ;-) Sonst könnte man ja gleich auf ne Berufschule gehen und sich ein Studium sparen!

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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
aus meinem posting geht nicht hervor, dass die aufgezählten positionen irrelevant für die persönlichkeitsentwicklung sind - das ist ja auch weder thema dieses threads, noch inhalt meiner aussage.

bitte nochmal lesen:
man muss sich bei einer solchen grundsatzdiskussion die frage stellen, ob eine Universität beispielsweise, das ziel hat, ideal und effizient auf den späteren jobeinstieg vorzubereiten. ich verneien diese frage und bin der überzeugung, dass eine hochschule zunächst eine andere selbstdefinition hat. wenn ich diese frage aber verneine, muss ich zwangsläufig auch darauf schließen, dass praxisbezug, anzahl der studierenden etc. IN DIESER KORRELATION keine rolle spielen. denn wenn es gar nicht die aufgabe der uni ist, optimale karrierechancen zu bieten, dann ist es herzlich egal, ob ich praxiserfahrung sammle oder nicht...
d'accord?


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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ok, jetzt verstehe ich, was du meinst. Natürlich ist es nicht das PRIMÄRE Ziel einer Uni, Leute für die Wirtschaft auszubilden. Das primäre Ziel ist es, erstklassige Wissenschaftler auszubilden.
ABER: Gehören solche Eigenschaften wie Soft Skills, Praxiserfahrung, zeitliche Effizienz... nicht zu einem sehr guten Wissenschafter dazu? Man stelle sich etwa einen Wissenschaftler vor, der es nicht schafft, seine Forschungsergebnisse vor einem großen Publikum zu präsentieren. Wenn man sich Stellenanzeigen von Forschungseinrichtungen anschaut, dann wird das aber IMMER von einem angehenden Wissenschaftler verlangt. Und zur zeitlichen Effizient muss ich hier wohl nichts mehr sagen: die ist in einer wissenschaftlicher Karriere nicht weniger bedeutend als im Berufsalltag!

Und selbst wenn nach deinen Aussagen eine Uni nicht das primäre Ziel hat, "ideal und effizient auf den späteren Jobeinstieg vorzubereiten", bekommt man diese Dinge an einer Uni zu einem gewissen Grad dennoch vermittelt (für den einen bewusst, für den anderen unbewusst). Es hängt immer von dir selbst ab, wie du das einschätzt. Ich gebe dir aber in einem Punkt recht: Wenn man sein ganzes Studium aus Vorlesungen besuchen nichts weiteres getan hat, dann haben deine Aussagen Gültigkeit! Eine Uni definiert sich allerdings nicht (nur) über ihre Lehrveranstaltungen, sondern auch über das Angebot außerhalb der gewöhnlichen Lehre, was von jedem Studenten wahrgenommen werden kann (aber nicht muss). Eine Uni ist immer noch ein sozialer Komplex bzw. eine soziale Kommunikationsplattform und kein statisches Theoriegebäude. Hier handeln immer noch Menschen!


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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
ich stimme dir absolut zu!!! ich bin es nur leider allmählich leid zu hören, welcher hochschultyp die schnellste ammortisation garantiert, denn darum geht es einfach nicht. deshalb habe ich es auch einmal extrem abstrahiert. ich halte nahezu alles, was man heutzutage mitunter der soft-skill-kaste subsumiert, für absolut überbewertet. für überbewertet und nicht für unwichtig. wirklich wichtig ist in meinen augen nur eins: wahres interesse. hat man das, generiert sich alles andere von selbst. man macht praktika (weil man sich interessiert ), man paukt ordentlich ( weil man sich interessiert ), man steht auch mal während der vorlesung ( weil man sich interessiert), man bildet sich sein leben lang fort ( weil man sich eben interresiert). natürlich gehört es oft im leben, so auch im studentischen, dazu, bittere pillen schlucken zu müssen, nur lässt sich dies nie vermeiden. nur wie schon gesagt, eine diskussion über das für und wieder von hochschulen aus karrieregründen, kann m.E. nur sehr beschränkt geführt werden.

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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Da hast Du schon Recht, daß man nicht alles den Wirtschaftsinteressen unterwerfen soll. Aber die meisten Absolventen werden wohl nie auch nur den Hauch von wissenschaftlich arbeiten. Also wenn hier immer diskutiert wird, daß an der Uni so toll wissenschaftlich ausgebildete Leute sind. Wiviele von denen werden wohl Wissenschaftler? Die wenigsten sind dazu trotz Studium an der Uni auch fähig. Aber wieviele haben nach dem Studium einen stinknormalen Bürojob in der Wirtschaft? Drum geht es wohl den meisten nur darum sich hier als Edelstudent hervorzutun. Auch wenn einige jetzt sagen, der spinnt. Aber stellt Euch meine Fragen mal in 10 Jahren. Und, habe ich da nicht Recht gehabt? Die meisten sitzen im Büro und machen stupide Arbeit.

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   09.08.06
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ja, hast recht. "Interesse" ist der entscheidende Impuls, um seine erhofften Ziele zu erreichen (ein gewisser Grad an Intelligenz gehört sicherlich aber auch dazu ;-)
Am Ende seines Studiums wird sowie so jeder selbst erfahren - egal ob Uni- oder FH-Absolvent - ob die Wahl für die Hochschulform die richtige war, so dass die Diskussion vorher überflüssig ist.


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   14.01.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Hallo,

nun stehe ich vor der Entscheidung, mit Fachhochschulreife vom Berufskolleg abzugehen oder doch weiterzumachen.
Ich kann mich sehr schwer entscheiden.
In Englisch bekomme ich nun eine zwei und in Französisch eine eins, bin also am meisten im sprachlichen Bereich talentiert.
Wäre ich dann besser bei einer Uni aufgehoben oder würde eine FH auch ausreichen? Dann würde ich mit Fachhochschulreife abgehen. In anderen Fächern bin ich zwar auch nicht schlecht, in Deutsch bekomme ich eine drei und die restlichen Fächer jeweils eine vier, weil ich oft krank war und wegen Berufstätigkeit oft zu wenig Zeit hatte zum Lernen. Ich werde mich im nächsten Semester(Sem. 4) besonders anstrengen, weniger berufstätig sein und es geht mir gesundheitlich wieder besser.


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   29.01.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Hey, ich möchte später gerne mit Sprachen arbeiten, als Dolmetscher o.ä. Ich hatte darum eig. vor, an einer Uni zu studieren, von den Noten her würde ich das bestimmt schaffen., Mir wurde aber jetzt schon öfter gesagt, dass ich an einer FH besser aufgehoben wäre, weil man da mehr auf den Sprachgebrauch eingeht als auf die Geschichte der Sprache...
...ich möchte aber gerne den bestmöglichen Abschluss kriegen, um vllt. auch im Ausland arbeiten zu können!

Ist die FH wirklich empfehlenswerter für mich als eine Uni????


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   29.01.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Mach an einer FH Deinen Bachelor, dann bekommst Du dein allgemeines Abi automatisch dazu und kannst hinterher, wenn Du willst, nen Master an der Uni machen. Fh-Reife reicht völlig, spar Dir das jahr.

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   12.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Einen wunderschönen Guten Morgen!
Ich stehe momentan auch vor der Entscheidung, ob ich an eine Uni oder ein FH gehen soll. Zunächst war ich mir sehr sicher, dass ich zur UNI gehen will, aus einem einfachen Grund: Ich habe mein Abi bestanden und sollte dies auch nutzen.
Mittlerweile bin ich allerdings ins Zweifeln gekommen, ob das auch wirklich Grund genug dafür ist zur UNI zu gehen.
Denn: Wie hier auch schon oft erwähnt wurde, ist das ganze Studium an der FH einfach praxisbezogener. Einige Leute hatten mir allerdings trotzdem geraten zur UNI zu gehen, weil sie der Ansicht waren, dass ein guter Abiturient an der FH "leicht unterfordert" sei. Ich möchte mich von diesem Denken allerdings distanzieren. Dass man nicht die gleichen fachlichen Kenntnisse wie an einer UNI erlangt ist natürlich völlig logisch. Allerdings muss man auch sehen, dass ein UNI - Student oftmals nur die Theorie verwenden kann und teilweise praktisch völlig unbegabt ist - was aber kein Normalfall ist, er hat es einfach nicht im Studium gelernt, so einfach ist das. Ich denke nicht, dass man davon ausgehen kann, dass UNI - Studenten grundsätzlich in der Praxis riesen Nieten sind.
Vor einigen Tagen habe ich dann einen (meiner Meinung nach) sehr guten Artikel zu diesem Thema gefunden.
Demnach seien die Unterschiede zwischen FH und UNI nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren. Man müsse sich einfach entscheiden, ob man im Studium wissenschaftlich arbeiten möchte oder doch leiber die Praxis vorzieht. Im Allgemeinen könne man sagen, dass FH - Studenten durch die kleinen Lerngruppen oftmals durch Teamfähigkeit ausgezeichnet sind, die UNI - Studenten eher zu Einzelgängern ausgebildet werden. (Zwar gibt es auch an der UNI sogenannten Lerngruppen, allerdings herrscht hier nicht so ein großer Zusammenhalt wie die "gemütliche Lernrunde an der FH). Weiterhin wurde angeführt, dass die Einstiegschancen von FH - Studenten teilweise sogar besser sind als die der UNI - Studenten, man müsse aber auch sehen, dass man mit einem UNI - Abschluss in der Regel ein besseres Gehalt bekommt und auch im späteren Leben bessere Aufstiegschancen besitzt.
Der Grund dafür ist denke ich (und ich hoffe, ich vertue mich nicht)recht einfach: Wenn man im technischen Bereich ein neues Produkt entwickeln möchte, muss dies zunächst erst einmal auf wissenschaftlicher Basis geschehen, bevor ein Prototyp entworfen wird. Hier sind (das müssen die FH - Studenten anerkennen) die UNI - Studenten gefragt. Sie besitzen nach erfolgreichem Abschluss ein besseres Wissen. In der Praxis dürfen dann die FHler das Neu-entwickelte Produkt entwerfen.

Insgesamt würde ich sagen, dass ein FH - Student sehr wohl ein schwieriges Studium antritt und es in keinster Weise verspottet erden sollte. Auch seine Einstiegschancen im Beruf werden wohl besser sein, als die eines UNI-Studenten. Allerdings sollte man sich auch darüber bewusst werden, dass UNI - Studenten im beruflichen Verlauf oftmals höhere Positionen einnehmen. Zu Anfang mögen sie vielleicht praktische Nieten sein, doch in einem guten Betrieb wird einem die Praxis (mehr oder weniger)"schnell" erklärt und diese ist es (meiner Meinung nach) bei vorhandenem Interesse leichter zu erlernen, als die Theorie.

In einem Betrieb fügt man sich in die Produktion ein, man bekommt Praxiserfahrung und erlernt so neues Wissen, was die FH - Student schon haben (und daher wohl auch öfters eingestellt werden). Die tiefere Theorie wird von einem Betrieb allerdings meistens als bereits bekannt vorrausgesetzt, es findet kein extra Unterricht statt (wozu sonst auch UNIs / FHs). Und hier sind die UNI - Studenten klar im Vorteil.

Ich denke, dass jeder Schulabgänger mit diesem Wissen seine eigene Entscheidung treffen sollte. Ich selbst bin mir noch immer nicht sicher, ob UNI oder FH. Denn ich gehe davon aus, dass mir der Job (das sollte er jedenfalls) später Spaß machen wird, nun ergibt sich nur noch die Frage, ob ich ein wissenschaftliches Studium an der UNI auch als spaßbringend einstufe oder nur als trockene Kost für ein erfolgreiches Berufsleben?


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   12.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ist mein akkreditierter Master of Science jetzt eigentlich gleichberechtigt mit einem UNI-DIPLOM oder nicht?

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   13.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
der steht über dem Diplom!

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   13.02.07
  Britta
Re: Uni oder FH?
Ab diesen Wintersemster möchte ich Business administration studieren und überlege zur Zeit sehr stark an eine private Fh für Wirtschaft zu gehen. Doch leider ist ja der Uniabschluss immernoch etwas angesehener als der an der Fh, deshalb würde ich optimalerweise nach dem Bachelor für den Master an eine Uni wechseln! ist sowas gut möglich, also theoretisch natürlich, nur kann man mit einer doch praxisbezogene Ausbildung ohne weiteres an eine Uni?

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   13.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
uni und fh ist nach der bachelor umstellung vom studium her sehr identisch!

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   13.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Einige Leute hatten mir allerdings trotzdem geraten zur UNI zu gehen, weil sie der Ansicht waren, dass ein guter Abiturient an der FH "leicht unterfordert" sei.

Ich glaube jedem Abiturienten werden sowohl an einer FH und einer Uni erst mal die Ohren schlackern, was für ein Spielspaß das Abi doch war. An einer FH wird dir auch nichts geschenkt.

Das angeblich bessere Einsatzfeld der Uni-Absolventen hängt auch vom Beruf ab. Im Ing.-Bereich gibt es da nur noch wenig Unterschiede. Dort wird der Uni_Absolvent vielleicht eher z.B. in der Halbleiterentwicklung gebraucht, aber wenn es um Software oder Hardwareentwicklung geht, sind beide gleich vertreten. In der Produktion, Vertrieb ebenso.

Allerdings würde ich das Abi fertig machen, denn das Allgemeinwissen (Literatur, Kunst usw.) ist ja auch nicht umsonst. An einer Hochschule wird man immer zum Fachidioten ausgebildet.


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   15.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Leider ist eine Spezialisierung unvermeidbar. Schließlich sollst Du ja auch mal was arbeiten um Dich und Deinen Nachwuchs zu ernähren.

Ich würd liebend gerne erstmal BWL studieren, danach Geschichte, Philosophie, Soziologie und natürlich Physik... Leider werd ich keine 300 Jahre alt


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   16.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Kann man Allgemeinwissen etwa nur an einer Schule erwerben?Schlechte Schulbücher und diktatisch unfähige Lehrer können einem ein Fach schon verleiden.Wohingegen ein Buch von Hawking so manchen Physikhasser bekehrt hat.

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   22.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
also ich werde es auch an ner uni probieren.
hat einfach den hintergrund, dass ich mit jemanden persönlich gesprochen habe (er hat früher an meiner schule abi gemacht und berät daher einmal im jahr schüler, falls bedarf - so ne art scouting) der nach eigenen angaben relativ erfolgreich im bereich controlling arbeitet bei nem technischen unternehmen

und er sagt, es werden keine leute eingestellt (schlüsselpositionen) die nicht an der rwth aachen waren.
ähnlich wird es in anderen feldern sicher auch sein. daher denke ich macht ein name oder ein besonders anspruchsvoller abschluss schon etwas her.
allerdings denke ich auch dass eine gute fh ne schlechte uni übertrumpfen kann oder dass der ein oder andere an ner fh besser klar kommt weil er eher der typ dafür ist und daher in seinem job besser von der fh profitieren kann.

zu steven hawking kann ich mir übrigens nicht verkneifen, dass ich den eindruck habe: es ist geldmacherei.
ich habe auch seine bücher gelesen, aber umso älter ich wurde desto mehr hielt ich es für irgendeine plakative show physik.
keine frage, wissenschaftlich korrekt und sehr anschaulich. aber ein mann der als nachfolger einsteins gehandelt werden will, sollte sich vllt mehr wissenschaftlich engagieren als bücher für die masse zu schreiben, finde ich.


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   22.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich möchte an dieser Stelle mal eines klar Stellen:

Uni ist nicht zwangsläufig theoretisch, bereitet nicht schlechter auf die Praxis vor als die FH und UNI Absolventen denken nicht, sie seinen "etwas Besseres".

Begründung:
Wie schon hier erwähnt wurde, behält sich eine UNI das Recht vor zu forschen. Das bedeutet z.B Ursachenforschung, es geht um die Darstellung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen !
Beispiel: bei einem Automobilhersteller gab es jüngst Probleme mit dem Kühlbehälter (dieser platzte gelegentlich)
Das Unternehmen beauftragte dann die Universität herauszufinden warum das passierte. Anhand von umfangreichen Studien und FEM-Analysen konnte das Problem behoben werden.
Das Problem war allerdings nicht so trivial wie es vielleicht klingt, denn ein Konzern von tausenden von Mitarbeitern hat sich daran die Zähne ausgebissen.
Wo fehlte denn hier bitteschön der Praxisbezug ?
Ich kann hier noch hunderte von weiteren Beispielen nennen (z.B aerodynamische Auslegung des Chassis vom Z8).
Übrigens wurde das beschriebene Fallbeispiel abgewandelt und in eine Klausur gepackt (im Bereich FEM), natürlich stark vereinfacht. Was den Studenten auch wieder geholfen hat

Folgende Faktoren beeinflussen, ob das Studium praxisbezogener oder mehr theoretisch ausgelegt ist:
1. Art des Studienfaches (Ingenieurwesen z.B. kann nicht
theoretisch studiert werden!!!) (vielleicht an schlechten UNIs)
2. Art der UNI ( Technische UNIs lehren generell praxisorientierter)
3. Initiative des Studenten selbst
(wenn man als HIWI an einer guten UNI studiert, bekommt man
sehr viel Praxis mit und kann sich ein Beziehungsnetzwerk in die
Praxis aufbauen!!)
4. Eins darf man nicht vergessen ob UNI oder FH: beide sind
problemlöseorientiert, beide haben aber eine ander Methodik
Aufgabenstellungen zu lösen ! von besser oder schlechter reden
nur Pseudointellektuelle
5. Vorgeschichte des Profs. Wir hatten einen Prof der war vorher
bei BMW und der war hochmotiviert uns auf die Praxis
vorzubereiten.

Das einige Menschen meinen, sie wären etwas Besseres liegt nicht daran, dass UNi "besser" oder "schlechter" sei, oder Fh "besser" oder "schlechter" sei. Das liegt in der Natur einiger Menschen sich über andere Stellen zu wollen und jeder davon benutzt andere Argumente.


Ich kann nicht bestätigen, dass ich nicht entsprechend vorbereitet wurde. Eins muss allen hier klar sein, vor allem den noch Studenten. Später im Berufsleben herrschen ganz andere Regeln. Im Prinzip fängt man fast von Null wieder an. Man hat nur bewiesen, dass man genug Hirnschmalz hat, um auf diesem Niveau zu bestehen.
Bei mir war das so, dass ich 70% des Studium-Wissens nicht direkt anwenden konnte. Trotzdem ist das Wissen nicht weg und man braucht es irgendwann wieder. Das ist so, weil viel Wissen des Unternehmens und deren Prozesse der geheimhaltungspflicht unterliegen und deshalb nicht an UNIs oder FHs gelehrt werden können.
Außerdem bekommt man an einer UNI (ob an der FH kann ich leider nicht beurteilen, dort war ich nicht) noch vermittelt, wie man generell, analytisch und systematisch Probleme löst. Das ist wohl nach meiner Erfahrung nach die nützlichste Eigenschaft, die man sich durch ein Studium aneignen soll.

Zu meiner Person:
War an der UNi, bin jetzt leitender Enticklungsingenieur


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   22.02.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Endlich mal ein sinnvoller Beitrag zur Uni/FH-Problematik! Dieses ganze meinHaus/meinAuto/meineHochschule - Gequatsche geht einen echt auf den Zeiger!

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   02.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Um das thema nochmal aufzugreifen:

ich selbst studiere im 8. int. wirtschaftsingenieurwesen an einer mittelgrossen FH und absolviere zur zeit ein 1/2 jaehriges praktikum bei einer renommierten dt. firma in China.
ich habe mich, trotzt allg. matura, bewusst fuer eine FH entschieden.
aus gutem grund und ich steh immer noch dazu:
das studium ist, wie faleschlicherweise meistens behauptet, NICHT wie schule und es gibt keine anwesenheitspflicht.
auch das vorurteil die FH waere leichter kann ich nicht bestaetigen (besuchte u.a. die TU darmstadt und Uni Frankfurt). an einer FH wird das wissen einem direkt mit beispielen erklaert, man kann fragen stellen und der prof ist immer verfuegbar. dies spart vor allem zeit und der student kann nun diese angewandte theorie problemlos auf andere bereiche ausweiten.

Z.B. wenn der physiklehrer in der schule frueher theoretisch rumschwafelte verstanden es die wenigstens. als er diese theorie durch einen versuch darstellte wussten die meisten um was es geht. das gleiche sieht man einer uni bzw fh...
uber die mathematik vorlesung der maschinenbauer an der TU darmstadt (hoert hoert, elite uni... ) kann ich leider nur schmunzeln. was dort der prof innerhalb 3 stunden erklaert hatte wurde bei uns an der FH in nicht mal in einer halben stunde verstaendlich erklaert (Determinanten). beide begleitenden scripte umfassten den selben inhalt und wie die meisten scripte wurden sie auch aus den gleichen buechern kopiert... ;)

mit meinem FH studium stufe ich meine chancen auf dem arbeitsmarkt als sehr gut ein:
vorraussichtlich: 1,3 Diplom, 10 semester studiert, davon 5 im ausland, muttersprache englisch und deutsch, 7 jahre franz, 5 jahre spanisch und nach meinen china aufenthalt habe ich praktische 1,5 jahre mandorin, 1 auslandspraktika, 2 auslandssemester in den USA und China sowohl weitere auslandspraktika in indonsion und mexiko... da kann kaum ein unistudent mithalten.

ich will hier nicht die unistudenten niedermachen, aber fuer mich sind die meisten (nicht alle) eher fuer die forschung gedacht als fuer die praktische arbeitswelt.

ich habe bisher noch nie eine absage einer firma erhalten, wurde meistens den unistudenten im direkten vergleich vorgezogen und warum?

der grosse vorteil einer FH:
teamwork, kommunikationsfaehigkeit!

die meisten denken das waeren pseudo intelligenten schlagwoerter, keinesfalls!

FH studenten haben absolut keine probleme sich in einer firma zu integrieren und wissen von tag eins an wie sie sich verhalten muesse und sollten.
uni studenten kommen erstmal in eine art praxisschock und wissen erstmal gar nicht wie man in nem team zusammenarbeitet.

ein paar minuspunkte an der FH gibt es dennoch: der prozentuale anteil von blindnieten und idioten is hoeher aber dafuer gibt es ja das regulativ Diplomnote...

Fazit:
fuer die arbeitswelt taugen FHler leider besser als uni studenten, da den letzteren wichtige sozialkompetenzen fehlen und sie zuviel wissen (ja zuviel unbrauchbares wissen) besitzen, dass sie eher unproduktiv arbeiten als ein Fh student, da sich ein uni student viel zu lange mit seinen 100 vorhandenen pro und kontra argumenten beschaeftigt und am ende lieber nix macht als das problem am schopfe zu packen...

ausnahmen bestaetigen natuerlich die regel...

und sowieso:
wo und was haben nochmal besagte leute studiert die firmen, wie infineon, siemens mobile etc in den ruin getrieben haben?
BWL an einer uni? irgendwie widerspruechlich... praxisorientierter studiengang an einer uni zu studieren.

armes deutschland. zum glueck wander ich aus... ;)

gruss
der zyniker!


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   02.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ist halt auch ein INgeieur und kein BWLer ;-)

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   02.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Naja bei den Studiengänen wie Ingenieurwissenschaften ,Naturwissenschaften mag das wohl zutreffen.

Aber in den Wirtschaftswissenschaften haben die Unis schon lange nix bahnbrechendes in Richtung Forschung hervorgebracht, wir wollen von neuen Ökonomischen Erkenntnissen gar nicht anfangen.

Du letzten Hits brachte McKinsey und the Boston Consulting Group,
Fakt ist das die Unis selber allmählich merken, daß ihre meißten Zöglinge nix mit der Forschung am Hut haben(Besonders die BWLer).
Das sieht man an ihren neuen konsekutiven Studiengängen )Bachelor/Master), alles verschulter,viel mehr Praxisbezug,weniger Mathelastig etc.

Jungs die im WiWi forschen wollen müssen richtige Cracks sein, und das sind gerade 2% von den Absolventen,welche in der Lage wären zu forschen.
Also was wollt ihr Uni-Trottel mir FHler erzählen?
Ich studiere an der FH Bielefeld, unsere Fakultät ist in das Gebäude der Uni Bielefeld integriert,und ich habe genug Freunde und Bekannte aus der Uni,und ich versichere jedem einzelnen Uni-BWLer,daß ihr es kein Stück drauf habt ihr Maulhelden!

P.S.: In der Praxis werdet ihr es selbst festellen.

Im Übrigen der Poster meinte irgendwas mit Praxissemestern an der Uni, damit hat er sich selbst ins Abseits geschossen,es geht nicht um Praxissemester,sondern darum das ihr UNI-BWLer euer theoretisches abstraktes Wissen nicht in die Praxis umsetzen könnt!

Ich war 16 Wochen bei Hugo Boss, 9 Praktikanten davon 5 FHler 2 BAler und 2 aus der UNI,jaja ich habe gesehen was für Cracks ihr seit. Vögel seit ihr,nicht mehr.

P.S.: Freue mich auf die Berufswelt,denn da wird die Spreu vom Weizen getrennt werden hehe.

In dem Sinne

P.S.: Mein Bruder promoviert im Moment an der Fernuni Hagen mit einem 2,0 FH-Diplom, tja auch das geht nun.

Und nu?


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   03.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich bin an der FH und ich bin besser als die Unis

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   04.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
@zyniker, hoffentlich wanderst du aus , in Deutschland brauchen wir keine FH`ler , wir haben genug UNI Absolventen die unsere Stellen besetzen, du würdest nur auf unserer Tasche liegen mit Arbeitslosengeld

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   04.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
unglaublich was sich hier für kinder tummeln..........es ist traurig zu sehen was in deutschland alles studieren darf!

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   06.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
ja das stimmt, daher bin ich auch fuer die einfuehrung der studiengebuehren, aber das ist ein anneres thema...

die person die auf meinen beitrag geantwortet hatte versteht nicht ganz wieso ich auswandern werde.
in deutschland verkaufen sich die studenten fuer wenig geld, wobei man als deutscher (andere laender interessieren sich sowieso nicht ob uni oder FH) im ausland fast immer sofort ein gut dotiertes jobangebot erhaelt.

uebrigens werden wirtschaftsingenieure nicht arbeitslos... schon mal gehaltslisten angeschaut, wer ganz oben steht? :P

viel spass an alle arbeitslosen BWLer...

@vorposter: mehr faellt dir dazu nicht ein? ein 3zeiler als antwort... pff


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   06.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Argumente bitte ,keine pauschalen Aussagen! Ich denke, der Poster hat recht, es gibt nun mal nichts mit dem ein UNI-BWLer sich noch von den anderen irgendwie abheben kann!

In der Praxis sieht man das alle mal!
FHler sofort Training on the Job, und Uni-Absolventen erstmal einen auf Trainee machen!

Die meißten Unis sind nicht mal up to date

Hier sollten sich die Uni-Absolventen langsam selbst fragen, was sie auf dem Olymp eigentlich verloren haben?


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   13.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
hallo,

ich habe einen uni bachelor of arts (mit einem schwerpunkt wiwi)und überlege nun an einer fh einen master of arts (international manangment) zu machen bzw bin ich etwas unschlüssig darüber, ob ein master an einer uni dem master einer fh von der wertigkeit (die sich leider oft wohl nur an cliché-denken bemisst) hier übergeordnet ist? aber rein sachlich betrachtet: ist das quasi eine "rückschritt" für mich von den beruflichen chancen her??

ich meine, bei den diplom-abschlüssen gab's ja eine nicht zu leugnende unterscheidung auch mit blick auf einstiegsgehälter zum beispiel. aber wie sieht's heute mit der gleichwertigkeit von master-studiengängen (Uni vs FH) aus?
i


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   14.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Guten Tag,

ob Uni oder FH ist wirklich eine wichtige Entscheidung. Der Grund liegt wirklich an der Ausrichtung der beiden Hochschulformen.
An der FH ist das Studium zielstrebiger auf die angestreben Berufsmöglichkeiten ausgerichtet. Das Studium an der FH ist nicht leichter was das Niveau angeht, wohl aber leichter zu schaffen, da Leistungen schneller und präzieser erbracht werden können. Ein Studium an der FH ist selbstredend nicht so frei und selbstädig wie ein Unistudium. An der FH wird in kleinerem Rahmen individueller mit den Studenten gearbeitet. Die Uni ist aber trotz allem wissenschaftlicher, eben nicht so praxisnah.

Ich habe mein Diplom an der FH gemacht, danach aber noch (neben der Abreit) Jura an der Uni Hannover studiert. Auf der FH war ich oberes Mittelfeld, an der Uni unter den Besseren. Selbstverständlich läßt sich an meinem Beispiel nicht allgemeingültig formulieren, dass das eine oder das andere einfacher ist, wohl aber, dass es keinen Grund gibt zu glauben, die Anforderungen in der Uni wären höher als in der FH.

MfG


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   14.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
gleichgestellt

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   14.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
"ich habe einen uni bachelor of arts (mit einem schwerpunkt wiwi)und überlege nun an einer fh einen master of arts (international manangment) zu machen bzw bin ich etwas unschlüssig darüber, ob ein master an einer uni dem master einer fh von der wertigkeit (die sich leider oft wohl nur an cliché-denken bemisst) hier übergeordnet ist?"
Es ist ganz einfach.Wenn das Masterprogramm das Akkreditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat(dasselbe gilt für Masterabschlüsse an einer Universität),ist dieser Abschluß einem Universitätsdiplom gleichwertig,man kann danach promovieren und im höheren Dienst einsteigen.


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   15.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Der Master ist rechtlich gleichgestellt, aber noch nicht in den Köpfen. Daran wird sich aber denke ich schnell was ändern, schon im letzten Jahr hat sich unheimlich viel getan.

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   20.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich denke man sollte mal auch den Begriff "praxisnah" definieren. An der Fh wird das gelehrt, was man im späteren Beruf zu 99% wirklich braucht, der Rest wird weggelassen. Jeder der später als BWLer arbeiten gehen will, ist damit bestens bedient. An der Uni wird zusätzlich noch extrahiertes Wissen vermittelt, was man aber im Beruf nie braucht, vielleicht ein paar Forscher. Aber wird in BWL auch groß geforscht?

Die meisten Uni-Leute gehen nach ihrem Abschluß in die Wirtschaft und wenden da auch nur den Standardstoff an, den auch jeder FHler kann, der Rest wird nach und nach vergessen. Auch die tollen Big 4- Leute brauchen eigentlich nur den Stoff, dern auch jeder FHler drauf hat, aber die Standesdünkel...-schliimm!


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   28.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Manche Post sind hier unter aller Sau. Natürlich gibt es Vor- und Nachteile. Ob jetzt FH- oder Uni. Das die FH leichter sein soll als die Uni mag ich zu bezweifeln. Der Unterschied liegt für mich darin, wie der Stoff einem vermittelt wird.

Ausserdem gibt es keine "FH's" mehr, nur noch Hochschulen. Und heißt der Abschluss nicht auch an der Uni "Baechlor"?

Wie einiger vorredner sagten, mit dem FH Abschluss könnte man nicht überall in den Beruf einsteigen halte ich auch für ein Gerücht. Ich wurde z. B. einem Uniabsolventen vorgezogen und arbeite jetzt in einem Expertenteam in der Steuerabteilung bei Shell.

So... niemand kann euch eure Entscheidung abnehmen wo ihr hingeht, ob FH oder Uni, dass müsst ihr entscheiden. An allen Uni's und FH's kann man als "Gast" einige Vorlesungen, Praktikums etc. mitmachen. Nutzt diese Chance und entscheidet euch dann nach eurem Gefühl.


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   29.03.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Außerdem stehen in den Literaturlisten beider Hochschultypen diesselben Bwl-Standardwerke.Ein Fhler mit echtem Interesse an seinem Fach arbeitet die durch und weiß dann genauso viel wie ein Uniabsolvent.

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   01.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ich habe den Betriebsökonomen FH gemacht und arbeite(te) in der "Filzetage" von diversen Konzernen in Industrie und Finanzbranche. Fakt ist: CFO, CEO und executive Management haben mehrheitlich einen Uni-Abschluss. Wir FH absolventen werden meines Erachtens mehr in die Spezialisten Positionen gedrängt (wie Controlling, Marketing etc.). Wer damit leben kann, dem sei der FH Werdegang mit Sicherheit empfohlen. Die Ausbildung hilft einem, sich im beruflichen Alltag zu behaupten und zu überleben. Aber ehrlich gesagt, Senior Executives beharren da immer noch auf den kleinen aber feinen Unterschied. Ich persönlich sehe mich nach einem executive MBA um.

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   01.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Also, ich habe solche Erfahrung gemacht: ich persönlich studiere noch an der Uni, aber wie verdammt noch mal schwer ist dieses Studium. Die meisten Professoren machen die Prüfungen sauschwer und über den Stoff der Vorlesung hinaus. So habe ich auch viele Prüfungen nachschreiben sollen, bin schon im 6-ten Semester und immer noch nicht mit Grundstudium fertig. Viele Sachverhalte kann ich nicht verstehen und habe Verdacht, die Professoren selbst verstehen es nicht. Allgemein fürs Unibetrieb: gleichgültigkeit. Aber es könnte auch sein,wenn ich mein Studium an FH angefangen hätte,wäre es nicht einfacher. Fazit:jeder Anfang ist schwer!

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   02.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
hoffentliche erledigt sich das mit nem Master of Science.

Besonders in traditionsreichen Unternehmen werden UNI-ABsolventen mit SIcherheit vorangestellt, das hat jetzt gar nichts mit QUalität, etc. zu tun, sondern einfach weil die (alten) Chefs selbst ein UNI-Diplom haben. In jungen Unternehmen mit einer jungen Führungsriege halte ich den Hochschultypus für irrelevant


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   02.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Ganz heisser Tipp für den oder die aus dem sechsten Semester:Alte Klausuren besorgen.Das geht nie schief,wenn man sich anhand deren Aufgabenstellungen vorbereitet.Und die Profs sind so faul,daß sie diese nie grundlegend ändern.

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   03.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Die alteingesessenen Uni-Leute sind selbst so "flexibel", daß sie nicht mal die Begriffe Fachschule, Fachoberschule und Fachhochschule in Ihren Stellenanzeigen auseinander halten können.
Da steht dann auch so ein Käse drin nach dem Motto: "Sie besitzen einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluß," Dabei steckt doch im FH das Hochschule drin! Die selben schauen dann aber genau hin, ob das Paßfoto nicht auch 2 mm verschoben angebracht ist und sotieren deshalb die Bewerbung aus. Fragt mal nach Bac./Master: das ist für viele Personaler immer noch das unbekannte Wesen.


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   05.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
Lustig fand ich ein online-Bewerbungsformular bei Siemens, wo ich zwischen "Fachhochschule" und "Hochschule" aussuchen durfte.

Gut das meine FH "Hochschule Mannheim" heißt ;-) Dummheit muss ausgenutzt werden


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   16.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
studiere gerade in Dornbirn am Bodensee in Österreich! bin im 2ten semester und überlege fest an die TU münchen zu wechseln!

kann mir jemand vielleicht erzählen, wie es im bereich mechatronik bzw. maschinenbau aussieht???

finde persönlich, dass die FH aufgrund ihres strafen zeitplans echt happiger ist als ne uni! habe den direkten vergleich zur TUM über 2freunde die auch im 2ten sind!

Krass ist einfach nur, dass die UNI einfach doch arrogant wirkt! am telfon, wurde mir sofort klar gemacht, dass man als fh student nix anrechnen lassen kann, weil ja die uni "nunmal anspruchsvoller" sei...

naja, der meinung bin mal nicht, aber ich will mein leben nicht fürs studium opfern, sondern das studentenleben auch genießen!!
ich meine mit 21 läuft mir noch lange nix davon! ob ich mit 26 oder 27 rauskomme.....


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   16.04.07
  Lounge Gast
Re: Uni oder FH?
studiere gerade in Dornbirn am Bodensee in Österreich! bin im 2ten semester und überlege fest an die TU münchen zu wechseln!

kann mir jemand vielleicht erzählen, wie es im bereich mechatronik bzw. maschinenbau aussieht???

finde persönlich, dass die FH aufgrund ihres strafen zeitplans echt happiger ist als ne uni! habe den direkten vergleich zur TUM über 2freunde die auch im 2ten sind!

Krass ist einfach nur, dass die UNI einfach doch arrogant wirkt! am telfon, wurde mir sofort klar gemacht, dass man als fh student nix anrechnen lassen kann, weil ja die uni "nunmal anspruchsvoller" sei...

naja, der meinung bin mal nicht, aber ich will mein leben nicht fürs studium opfern, sondern das studentenleben auch genießen!!
ich meine mit 21 läuft mir noch lange nix davon! ob ich mit 26 oder 27 rauskomme.....


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Re: genaue Unterschiede uni und fh

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