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home / lounge / Studium / Allgemeines 27.11.2014
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genaue Unterschiede uni und fh

 Autor   Beitrag  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  letzte Seite »

   21.12.05
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Das ist leider falsch, Theoriewissen ist so ziemlich das wichtigste im Studium. Unternehmenspezifische Sachen, z.B. wie vorhandene Organisationsstrukturen lernt man natürlich nur im Job (sowas wird einem an einer Uni/FH/BA nciht beigebracht). Das Wissen was du im Studium erlernt hast, kannst du nicht durch 20 Jahre Praxis bekommen. Aus diesem Grund gilt bisher, dass man interdisziplinäre Studiengänge wie Bioinformatik, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieur usw. an einer Uni studieren sollte. Je nach dem wie stark dein Job mit deinem Studium zu tun hatte, mußt du natürlich weniger wissen anwenden.

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   27.12.05
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich studiere E-Technik und Physik an einer renommierten TU und kann euch sagen: ich habe viele Bekannte, die E-Technik an einer (guten) FH hier in der Umgebung studieren, der Niveau-Unterschied jedoch ist GIGANTISCH! Die FH kommt nicht ansatzweise mit dem Niveau der Uni mit. So viel zum Thema Niveau.

Ich denke jedoch, dass nicht das Niveau einer Lehrinstitution maßgebend ist, sondern das was man aus dem vermitteltem Wissen macht. Es geht darum das Wissen ANZUWENDEN, nicht zu BENUTZEN. Da ist ein ganz großer Unterschied zwischen beiden Begriffen, den die meisten nicht verstehen (völlig gleichgültig ob Uni- oder FH-Student).

Ich finde es auch nicht schön zu sagen, dass Uni-absolventen später einmal besser im Leben dran sind was das berufliche angeht. Es kommt auf einen selbst an, was er mit seinem goldenen Wissen anfängt.


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   30.12.05
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ob man nun an die Uni oder FH gehen soll hängt extrem davon ab was man studieren möchte. Für naturwissenschaftliche Fächer gibt es keinerlei Schwierigkeiten einen Job mit Fh-Abschluss zu finden. Es wird keinen Uni-Absolventen geben der gleich in einer Führungsposition anfängt. Gleiches gilt natürlich für FH-ler. Es geht nur darum nach dem Studium einen guten Arbeitsplatz zu bekommen und dann muss man sich praktisch beweisen. Sobald man in der Firma ist spielt der Abschluss keine Rolle mehr-es zählt dann nur noch die erbrachte Leistung- Ein Wort zur Schwierigkeit: Ich studiere selbst an einer FH Maschinenbau und kann nicht behaupten dass es einfach wäre. Dies liegt aber vor allem daran dass man extrem ausgelastet ist. 38-40 Stunden Vorlesung(incl.4-6 Std. Übung) sind normal was ein Uni-Absolvent natürlich nicht macht(würd ich auch nicht freiwillig tun:-)). Das ganze ist breit gefächert und reicht mit Sicherheit vom Niveau her nicht an die Uni heran. Aber deswegen sind die FH-ler nicht dümmer wie es hier dargestellt wird. Entscheidend ist die Studiendauer. Im Durchschnitt braucht man an der FH 9 Semester für Maschinenbau. An der Uni sind es im Schnitt 15 obwohl man hier ja auch auf 10 fertig sein sollte. Würde der FH-ler 15 Semester studieren wüsste er mit Sicherheit genausoviel. Nur wer braucht das in der Wirtschaft(solange man nicht unbedingt Forschung und damit absolutes Neuland betreten will). Kein Mensch!! Fakt ist das schönere Leben hat man an der Uni(mehr Freizeit,man teilt sich den Stundeplan selber ein und arbeitet deswegen automatisch weniger) da spricht die Studiendauer für sich!!

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   07.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich bin an der Uni und find es ganz schön stressig, man muss wirklich sehr viel zu Hause aufarbeiten, um alles zu schaffen.

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   07.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
ohne fleiss kein preis....

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   07.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hängt wohl von jedem selbst ab, wieviel er arbeitet.
ICh zähle mich zu den faulenauf letzte Minute Effektiv-Lernern,
(die irgendwann an Herzinfarkt sterben werden)


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   12.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
fh plus promotion,

die Realität sieht anders aus als ihr glaubt. Promovierte FH- Leute,
da gibts mittlerweile ein paar Hundert von, haben vielfach Probleme in den Höheren Dienst zu kommen. Bei einigen klappts bis zum fh- prof, bei den meisten nicht. Dann erzählt einer vom Ministerium durch die positive Eignungsfeststellung zur Promotion hätte man quasi die Eintrittskarte wie ein Uni- Absolvent ein anderer faselt da gäbe es kein abgeschlossenes Unistudium. Promotion sei kein Studium. Es gibt nix verbindliches bis jetzt was promovierte FH- Absolventen wirklich sind. Selbst die Gewerkschaft Verdi konnte bislang nicht durchsetzen sie als Höhere Dienst = Unimenschen einzugruppieren. Schaut Euch die Verdi links an, macht lieber Uni und Promotion. Dann habt Ihr keinen Ärger hinterher.


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   12.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
wer bitteschön will den schon in den öffentlichen Dienst. Ich will später mal Geld verdienen...

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   17.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hallo ihr da...

ich muss schon sagen, teilweise ringt es einem schon ein grinsen ab wenn man sich diesen thread zu gemüte führt. da fühlen sich diverse fh'ler doch original individuell gekränkt, nur weil ihnen vorgehalten wird, dass ihr studium nicht vom gleichen niveau geprägt sei, wie vergleichsweise ein uni studium.

ich, als noch-nicht-student, der sich gerne über die unterschiede informieren möchte, bleibt nur soviel zu sagen, dass ich doch die ein oder andere nützliche information aus diesem thread gewinnen konnte. wenn es mir innerlich widerstrebt das studienfach informatik (dies wünsche ich zu studieren) auf höchstem theoretischen niveau zu durchleuchten, sondern ich mir lediglich ein fundiertes, sagen wir in-depth-knowledge aneignen will, dann wäre ich wohl mit einem fh-studium ganz gut bedient. ist das so ?? nach 4, maximal 5 jahren würde ich dann gerne der marktwirtschaft zur verfügung stehen, als ausführender techniker der eben im vergleich zu einem IHK - Mensch, Fachwissen hat, dass er auch anwenden kann, wisst ihr was ich meine? es geht mir weniger darum in der chefetage zu landen oder master of powerpoint zu werden, sondern ich will mir lediglich wissen aneignen, mit dem man auch was anfangen kann.

uni studium mit 15 semester wurde im vorfeld erwähnt. das mag für angehende doktoren sicherlich reizvoll klingen, aber in meinem fall dürfte auch ein fh-studium reichen, das KERNkompetenzen vermittelt.


any suggestion will be appreciated!
euer lounge gast


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   17.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Man muss auch sagen, dass die Meinung dass Uni klar besser als HFH ist vor allem bei BWL/VWL gilt. Dort ist es einfach so, dass man mit dem Unidiplom bessere Chancen hat. Muss aber bei Informatik nicht umbedingt auch so sein. Hab mal gehört, dass da oft Fhler nicht so diesen Abstand zu den Unis haben.

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   17.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Bei Informatik ist ein Uni-Diplom Pflicht für einen ordentlichen Arbeitsplatz. Im Gegensatz zu BWL kannst du Bachelor und FH-Abschlüsse dort total vergessen.

Und welche FH unterrichtet bitte VWL? VWL ist ein Uni-Fach und wird es auch bleiben, sowas kann man doch intellektuell keinem Fachabiturienten zumuten.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hmm. harte worte. fachabiturienten scheinen also doch mehr eine minderwertige
subkultur in den augen mancher allgemeinabiturienten zu sein.

@vorredner:
ich bin derjenige, der eventuell ein informatik studium auf der fh beginnen wird.
könntest du deine offensichtlich negative meinung gegenüber eines informatik studiums auf der fh mit einer begründung etwas begreifbarer gestalten? vielleicht stimmt es ja, dass man es total vergessen kann, aber warum? der grund warum für mich, warum ein fh studium in frage kommt ist relativ einfach: 15 min. fußweg ^^
die nächste uni, die informatik zum repertoir zählt ist 100 km entfernt :/


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Welcher Vollidiot schreibt denn so einen Beitrag?
Ich glaube in Dtld. gibt es eine ganze Menge Studenten mit enormen Komplexen, sodass man sich alles schönreden muss. Intelektuell macht ein Fachabi und ein allg. Abi doch keinen Unterschied. Das kommt auf den Menschen an. Das Abi vermittelt in erster Linie Wissen.

Warum soll es VWL nicht an einer FH geben, mittlerweile gibt es in Dtld. ja 3 FH die das anbieten. Dort wird das ganze eben praktischer vermittelt.
Des Weiteren wird es sich nicht verhindern lassen in Informatik einen Bachelor zu machen, denn bald gibts ja kein Diplom mehr. Also nur dummer Gelaber. Der FH-Bachelor enspricht dann rechtlich auch dem Uni-Bachelor und macht somit dann keinen Unterschied mehr.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Wobei das rein rechtliche Verschwinden des Unterschiedes natürlich noch nicht das Verschwinden von inhaltlichen Unterschieden oder von unterscheidungen in den Köpfen bedingt...

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Omg, die FH ist also näher als die Uni? Sowas Unflexibles sollte sowieso nicht an eine Uni gehen, da bist du mit der FH besser bedient.

Hier steht, was man von den tollen neuen 'praxisnahen' Bachelor-Abschlüssen halten darf:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobu...

Gleiches gilt für die FH. Informatik ist ein Uni-Fach.

Ist auch toll, dass VWLer jetzt an FH's 'praxisnah' ausgebildet werden, aber bitte wer stellt so jmd. ein? Höchstens in einem BWL-Job. Einen guten VWLer macht das umfangreiche Wissen aus, welches man an einer Uni erwirbt und nicht an einer Schmalspur-FH.

Und ein Uni-Studium ist intellektuell definitiv viel anspruchsvoller als ein FH-Studium. Ein Fachabiturient hat doch schon in der Grundschule bewiesen, dass er nunmal nicht auf dem Level eines Abiturienten ist. Intellekt ist angeboren und keine Sache von Motivation oder Fleiß, deswegen gibt es FH's. Die Ausbildung ist auf einem weniger fundiert theoretischem Niveau und in manchen Studiengängen durchaus sehr arbeitsmarkt nah und deswegen nicht schlecht (technische Fächer, BWL), aber eine FH kommt nie an das Niveau einer Uni.

10 Unis werden bald Elite-Unis in Deutschland, warum werden die FHs nicht gefördert? FH ist nicht schlecht, aber die Uni ist nunmal besser.

Ich seh Fachabiturienten nicht als Subkultur oder sowas. Ich seh auch Hauptschüler nicht als Subkultur. Aber man sollte in Deutschland davon weggehen, möglichst alles zu vereinheitlichen und jeden, egal wie begabt und fleißig, um jeden Preis gleichstellen.

Das Abitur wird jedem geradezu hintergeschmiessen, damit sich ja keiner benachteiligt fühlt. Ein zweiter Bildungsweg wurde eingeführt, damit auch jeder sonstwie unbegabte Schüler sein Abitur bekommt. SGB & Co. werben mit 'Studium' auf Uni-Niveau und jeder BAler und FHler denkt sich, dass er den qualitativ gleichen Abschluss wie ein Uni-Absolvent hat.

Schaut euch mal die USA an, da wird hart selektiert und wer es nicht nach der High School nicht nach Harvard schafft, der kommt nicht nach Harvard. Der Bildungsweg ist straight, die Absolventen sind dafür mit 22-23 fertig, können ins Berufsleben einsteigen und verdienen in ihrem Leben weitaus mehr Geld, als der Fachabiturient imt Ausbildung und Studium und Abschluss um die 30.

Und egal wie praxisnah ein Studium sein mag - Das Studium ist eine Eintrittskarte. Die wirkliche Praxis lernt man on-the-job. Das fällt weitaus leichter, wenn man dazu den theoretischen Background hat. Und in der Praxis ist dem ebenso: Uni-Absolventen machen am ehesten Karriere, finden sich am häufigsten in Vorstandsetagen wieder (Nein ich bin nicht so abgehoben und geh davon aus, Vorstand zu werden, dass ist nur ein allgemeiner Vergleich).


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Genau das wir das Problem werden.

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hallo,

ich möchte hiermit kurz einen Beitrag zum Thema leisten. Ich studiere derzeit BWL an der Uni und im Gegensatz zu meinen FH Kollegen, muss ich wesentlich konzentrierter bei der Sache sein um gute Klausuren abzuliefern. Wenn ich mir die FH Skripte durchlese, teilweise aus dem Hauptstudium, dann sieht man die Bildungsdefizite dort ganz eindeutig. Dort werden Themen vermittelt (im Hauptstudium wohlgemerkt) die in der Uni als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden, bzw. über die dort nicht weiter diskutiert wird. Das betrifft z.B. Themen aus Statistik oder VWL. Da muss man ehrlich zugeben: Quantensprung, was den Niveauunterschied UNI / FH betrifft. Wobei ich hier nur sehr objektiv urteile!
Später bei der Arbeits- oder Praktikumsuche schlägt sich dieser vermeintliche Trend dann spätestens in der Form nieder, dass man sich als FH Absolvent oft benachteiligt sieht. Das sieht man allein daran, dass diverse Fimen direkt bei uns in der Uni um Absolventen werben. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ähnliches in einer FH passiert. "Fach"-Hochschule für "Fach"-Abiturienten.
Uni ist und bleibt eine Einrichtung für gebildete Leute mit allgemeinem Matura.
Genauso wie eine berufliche mittlere Reife nicht gleichzusetzen ist mit einem Realschulabschluss. Da liegen auch Welten dazwischen. Meine Meinung!

PS: Als FH Absolvent möchte ich mich niemals im Ausland bewerben müssen! Die würden mich glatt hinter vorgehaltener Hand auslachen.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich habe zwar an einer Uni studiert, aber bei diesem Niveau hier muss man sich echt schämen, was in D anscheinend zum Studium zugelassen wird. Um Himmels willen, Poster wie der letzte scheinen mehr Vorurteile zu haben, als man als vernünftig gebildeter Mensch haben dürfte. Ich kann mir das nur so erklären, dass hier Leute absichtlich als Trolle autreten. Am besten ignorieren...

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Nur weil Bachelor und Master eingeführt werden, heisst das noch lange nicht, dass es dann keinen Unterschied mehr gibt. Natürlich, der Titel ist dann der gleiche, trotzdem steht in deinem Lebenslauf WO du den Titel erworben hast. Zu denken, wegen BA und MA ist es in Zukunft egal, ob man an der Uni oder der FH studiert halte ich für einen Irrglauben.

Beispiel USA: Dort gibt es auch nur den Bachelor und den erhält man, egal ob man in Harvard, oder am Partycollege xy in Iowa studiert hat. Ist zwar der gleiche Titel, aber trotzdem ein astronomischer Unterschied.


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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
oh ich studiere auch an einer fh. intregalrechnung kam bei mir zwar nicht in statistik dran, aber dafür in mathe ... also ist ds dann doch ausgeglicen ...

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   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Wie jetzt? Bei euch kam wirklich Integralrechnung dran, man das ist ja was ganz besonderes :D.

Kam bei mir schon umfassend in der Schule dran(alles inkl. partielle Integration, Rotationskörpern und ...).

Ist das etwa nicht Bestandteil des Fachabis? (Die Frage mein ich ernst)


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
da ja hier alles trivial ist, warum diskutieren wir hier dann?

[auf diesen Beitrag antworten]

   19.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Was VWL an einer FH angeht, schaue hier: http://www.hfwu.de/presse/fh-intern/i...

[auf diesen Beitrag antworten]

   19.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Also nochmal, ist Integralrechnung kein Bestandteil des Fachabis? Oder wenn ja, in wie weit kommt sie dran?

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Vermeintliche Uni-Absolventen und -Studenten sollten nun mal die Bildungsrealität in Deutschland akzeptieren:

Die Fachhochschulen in Deutschland wurden nicht etwa deswegen gegründet, um einfach nur Studenten zu produzieren, sondern um dem gestiegenen Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft Rechnung zu tragen. Hätten die Universitäten das leisten können, wären die FHen zumindest nicht in dieser Ausprägung entstanden. Zunächst einmal ist deshalb das Defizit in der universitären Ausbildung zu suchen.

FHs hingegen schaffen die Verbindung von Lehre einerseits mit Praxis andererseits. Das schmeckt vielen Uni-Absolventen nicht, weil natürlich auch Studenten mit Fachhochschulreife, Fachabitur usw. zum Studium zugelassen werden. Das heißt aber nicht, dass Studenten mit Fachabi geringer qualifiziert sind bzw. dümmer seien. Das heißt nur, dass eine Spezialisierung auf z.B. Fachoberschulen früher einsetzt als z.B. bei Gymnasien (eigentlich schon in der Realschule). Und auch bei den Gymnasien folgt man mittlerweile dem Modell, das Abitur nach 12 Jahren abzulegen. Der einzige Unterschied liegt evtl. noch in der zweiten Sprache. Die ist aber irrelevant, wie die Wirtschaftswoche in einer Studie Mitte 2005 feststellte. Befragt wurden Führungskräfte und Personalchefs.

An Fachoberschulen (Bay.) ist auch eine "freie" Fächerkombinationen mit Leistungskursen nicht möglich. Die Fachrichtungen Technik, Wirtschaft, Sozial usw. schreiben Klausuren in fest definierten Fächern vor und lassen keine Kombination zu (Friss oder stirb).
Auf den Unsinn des vorhergehenden Schreibers mit der Realschule usw. gehe ich hier nicht ein.

Nun zu mir:

Auch ich habe über die Fachoberschule meine FHReife erworben, Fachrichtung Wirschaft, Verwaltung und Rechtspflege. Der bayerische Staat gönnte mir damals übrigens die Begabtenförderung (hört hört, kein Gymnasium!). Dann ging ich auf die FH und studierte BWL und ließ mir reichlich Zeit dabei, weil ich das Studentenleben genoss ;-). 1994 schloss ich mit dem Diplom ab und die damalige Aussicht auf einen Job für Absolventen war nicht berauschend. Bereits 1 Semester vor Studienende hatte ich drei Angebote in der Tasche. Eines davon ein 2-Jahres-Trainee-Programm für Führungskräfte bei einem größeren deutschen Finanzkonzern. Aus über 600 Bewerbern wurden in Assessment-Centern 10 Trainees herausgesucht. Einer davon war ich. Es waren 5 von der Uni und 5 von FHen.

Wer wirklich in die Forschung gehen möchte oder eine Vertiefung in einer Promotion sucht, ist an der Uni besser aufgehoben. Wer aber auch nicht davor zurückschreckt, Theorie und Praxis umsetzbar miteinander zu verbinden, sollte eine FH wählen.

Die Gleichstellungstendenzen sind indes unverkennbar. Durch die Neuordnung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist dieser Prozess ohnehin nicht aufzuhalten.
Uni ist nicht besser als FH und FH nicht besser als Uni. Meine Frau hat übrigens BWL an der Uni abgeschlossen. Ich weiß deshalb wovon ich schreibe. Sorry, es gibt da keine Unterschiede ...


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   24.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Stimmt, auf der Homepage des bayrischen Ministeriums für Kultus, Wissenschaft und FOrschung sthet schwarz auf weis:

Mit dem Bachelor an einer FH wird gleichzeitig die allgemeine Hochschulreife erworben. Ein FH Master berechtigt genauso zur Promotion wie ein UNI Master.

Die Politik will und wird den Rangunterschied völlig aufheben.


[auf diesen Beitrag antworten]

   24.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
das die Politik das will ist ja ganz nett, aber...... man erwirbt die allgemeine Hochschulreife mit dem Bachelor, das heißt ja dann er ist auf dem Niveau eines Abiturienten von einem normalen Gymnasium.
Und was die Promotion betrifft: Kann da nur von meiner Uni (LMU München) berichten, aber die wissenschaftlichen Mitarbeiter und angehenden Doktoren sind Leute, die hier 1,0 - 1,3 abgeschlossen haben (unser Durchschnitt liegt bei 2,7) und Lebensläufe mit Praktikas bei McKinsey im Ausland und Sonderstudiengängen und mindestens 3 Studienstiftungen haben. Der Ausschluss von Promotionen erfolgt faktscih und nicht politisch. Ja ich weiss, auch der FH ler kann promovieren, aber ich schätze nur 1 % aller Dokotoranten kommen von der FH.


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   24.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Bei euch an der LMU gibts Leute, die ein Diplom mit 1,0 - 1,3 machen??????? Das glaube ich kaum. Bei uns in Frankfurt liegen die absoluten Cracks bei 1,5 aufwärts und das sind dann auch jedes Jahr Leute, die man an 5 Fingern abzählen kann.

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   25.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ja genau das wollte ich damit auch sagen. Es sind halt nur diese Handvoll Leute, die dann hier auch die Berechtigung erlangen zu promovieren. Kenne die Frankfurter Verhältnisse übrigens sehr gut, weil ich in Frankfurt mein Vordiplom gemacht habe und muss trotzdem ganz klar sagen, dass hier noch mal ein Schippchen drauf gelegt wird. Ich hab nach meinem Wechsel schon klar gemerkt, dass hier sich bessere Studenten sind als in Frankfurt, da damals in der ZVS - Zeit hier die Studienplätze wirklich nur an die besten vergeben wurden, während Frankfurt schon starke ZVS - Opfergrube war. Ich bin damals selber als ZVS - Opfer in Frankfurt gelandet und 80 % der Leute, die ich im Grundstudium getroffen habe waren das auch. Und sowohl in Frankfurt, als auch in München fallen gut 50 - 55 % durchs Grundstudium. Kann wirklich ne Aussage darüber machen, aber hier in München ist die Qualität der Studenten schon ein bißchen höher.

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   26.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Das so wenig FH-ler promovieren, weil das FH Diplom nur die gleichen Rechte verleihen wie ein FH oder UNI Bachelor.
Als SUpertoller Bachelor-Absolvent kann man übrigens auch direkt ohne Master promovieren.

Mit einem Master einer FH kann man direkt promovieren.
Natürlich gibts noch VOrbehalte der UNI Professoren, faktisch werden daher natürlich UNI Master von UNI Profs bevorzugt, DOktorpappa finden ist ja nicht so einfach...
Langfristig wirst DU als FH Master aber keine Probleme haben.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hi leute

ich studiere momentan im 5. semester an einer fh - das studium dauert 4 jahre - zulassungsbedingung u.a. ist, dass wir ein arbeitspensum von mindestens 50% vorweisen müssen.
die uni hat einen klar wissenschaftlicheren anspruch als die fh aber: in meinem fall ist es beispielsweise so, dass wir keine einzige ungenügende klausur schreiben dürfen. sonst gibts eine zwangswiederholung und wenns dann wiederum nicht reicht fliegt man raus..zudem müssen wir bis spätestens ende 6. semester zwei fremdsprachendiplome vorweisen. im englisch niveau advanced, das gleiche gilt für französisch oder spanisch...
ich kenne beide systeme und möchte hier einfach mal betonen, dass es wahrscheinlich sehr auf die ausbildungsstätte ankommt.
zudem arbeite ich zurzeit mit fh- und unistudenten zusammen, bei denen ich jegliche softskills vermisse. in solchen fällen helfen einem titel eben rein gar nichts - zum glück!


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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Das Durchfallsystem, so wie du es beschrieben hast (max. eine Wiederholung), gibts glaube auch an vielen Unis. In Sachsen schon per Gesetz so vorgeschrieben (SächsHG).
Aber ansonsten klingt die FH nichtmal so schlecht, um welche handelt es sich? @Vorposter


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich denke viel wichtiger als Uni oder Fh ist der tatsächlich gewählte Schwerpunkt/Vertiefungsrichtung oder Kombi-Studiengänge
Mit einem "universellen" BWL Abschluss könnte es in Zunkunft schwierig werden. Ich denke mit einem spezifischen Studium steht man später besser da.
z.B. Textilwirtschaft, Finanzwirtschaft, Automobilwirtschaft, Wirtschaftsrecht etc pp


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
es handelt sich hier um die htw chur in der schweiz. studiengang "information und dokumentation". das berufsbegleitende studium findet allerdings in zürich statt.

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Die Qualität der bayrischen Schüler ist auch deutlich höher als der der hessischen (in Bayern machen ca. 20% eines Jahrgangs Abitur, in Hessen 40%).

Ich kenne beide Schulsysteme, da ich an der Grenze Hessen-Bayern wohne.
Viele Schüler, die in Bayern ihr Abitur nicht schaffen, wechseln nach Hessen und schaffen locker ihr Abitur.

D.h. in Bayern findet bereits in der Schule eine "Bestenauslese" statt. Folglich ist auch der Durchschnitt der Studienbeginner in Bayern besser.

Wenn man davon ausgeht, dass in München viele Studenten aus Bayern kommen und in Frankfurt viele aus Hessen, studieren an der Frankfurter Uni Personen, die in Bayern noch nicht einmal Abitur hätten.


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   29.01.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Also erstmal sollte nicht unerwähnt bleiben, dass in Bayern die Auslese vor allem ein Sozialauslese ist. D.h. in keinem Bundesland ist die Chance für die tieferen sozialen Schichten aufzusteigen so gering wie in Bayern.
Zweitens: Das Abi ist doch sowieso nur die notwendige Bedinung. Mal ernsthaft, heutzutage bekommt man das Abi geschenkt. Ob man es in Hessen oder Bremen mehr geschenkt bekommt als in Bayern ist auch erstmal egal. Hab mein Abi selber in Sachsen gemacht, ähnliches Niveau wie in Bayern. Und sowas sollte doch jeder, der studieren will, im Schlaf beherrschen. Das Wort 'Bestenauslese' ist hier auch eher fehl am Platz. Sag mal lieber Idiotenauslese - die Dümmsten fliegen!
Die wirkliche Auslese findet erst im Studium statt.

Und du kannst nun wirklich nicht davon ausgehen, dass in München viele Müncher und in Frankfurt viele Hessen sind. München gehört zu den schönsten Städten Deutschlands und Frankfurt ist die Finanzmetropole Europas.

Und nicht zuletzt definiert sich die Qualität einer Hochschule bzw. einer Hochschulausbildung nicht über den Abi-Schnitt der Komilitonnen bzw. über deren allgemeines Bildungsniveau ;).


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Nun, ich muss sagen, wirklich sehr unterhaltsam was all die Menschen hier so schreiben. Da möchte ich natürlich auch mal was schreiben:

1.Bekanntheit als Grund:
Uni's sind in Deutschland weitaus bekannter als FH's. Jeder kennt die TU Berlin, die TU Darmstadt, die Uni München etc.
Aber wer kennt FH's? Da gibt es nur wenige die sich deutschlandweit durchgesetzt haben: Vielleicht die FHT Esslingen, die FH Karlsruhe, die FH Wedel, nun was ich damit sagen will ist, dass dies Personalern ähnlich ergeht. In Berlin stellst du lieber einen der Uni Stuttgart ein, als beispielsweise einen der FH Albstadt.

2. Sehr stark fächerabhängig:
Ich zähle Fächer auf, die an einer FH keinen Sinn hätten, die daher auch als Kernfächer der Unis gelten: Naturwissenschaften, Mathe, Psychologie, Sport, Sprachen, Wirtschaftswissenschaften, Medizin.
Nun stellt sich die Frage, warum einige Fächer irgendwann auch an FHs gelehrt wurden: Beipielsweise: Maschinenbau, Wirtschaftingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik. Es wird schnell klar, dass Fächer, die du schnell mit einem Beruf in der Wirtschaft verbindest, die auch nach Praxis verlangen, an Hochschulen in kleinerem Kreise gelehrt werden. Die Gründe sind offensichtlich: Kleinere Gruppen, bessere Labore, mehr Austausch mit Professoren, zahlreiche Projekte mit Unternehmen, Praktika, Softskills. Es wird schnell klar, dass hier Studenten gezielt, auch nach den Wünschen der Unternehmen ausgebildet werden. Man kann diese Tendenz nicht verleugnen.

3. Wohin geht dieser Trend und was macht Sinn
Es ist noch nicht lange her, als sich die FHs richtig etabliert haben, aber ihre Anzahl zeigt einen eindeutigen Anstieg nach oben auf. Ich bin davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Man kennt ihn von den skandinavischen Ländern. Wer in Unternehmen arbeiten will, sollte auch daraufhin ausgebildet werden. Dies muss noch intensiver geschehen, FH's müssen in den nächsten Jahren immer weiter in die Wirtschaft integriert werden.
Doch das ist nich alles: Wir brauchen auch in Zukunft Universitäten. Es muss wissenschaftliche Tiefe geben, es muss weiter Grundlagenforschung betrieben werden und man muss den Hochbegabten die Möglichkeit geben sich voll zu entfallten. Fächer die keine praktischen Versuche brauchen, die mit reiner Theorie gelehrt werden können sollen an der Uni blieben. Diese Aussagen ist mit vorsicht zu genießen, da es beispielweiese auch im Maschinenbau Grundlagenforschung gibt. Auch wer in einer Unternehmensberatung tätig werden will, braucht tiefe wissenschaftliche Kenntnisse, die er durch ein breites theoretisches Wissen an der Universität erhält.


4. Deutschland braucht Forschung:
Deutschland ist ein Land, dass in Zukunft nur durch Innovationen und Hochtechnologie überleben kann. Dies geschieht durch Forschung, zum Großteil an Universitäten. Dort hauptsächlich Grundlagenforschung. An einigen FH's wird auch geforscht, dort dann aber Anwedungsbezogen. Wir brauchen beides, doch halte ich Forschen auch in Zukunft für eine Disziplin der Universitäten.

5. Neue Wege, neue Ziele:
Das System der Fachhochschulen und der Universitäten macht Sinn, wie oben beschrieben. Man darf sich Neuem nicht versperren. Aus reinem Menschenverstand heraus ist der Sinn an einer FH zu studieren doch, dass man später mit Sicherheit in einem Unternehmen tätig werden will. Dazu erhält man die optimale Vorbereitung an der FH. Leider weißen die FHs sehr große Leistungsunterschiede auf, daher ist hier entschiedent: Der Name der Hochschule zählt. (siehe 1.) Ein Maschinenbauingenieur der FHT Esslingen wird in ganz Deutschland stark nachgefragt, weil er an der FH eine praxisnahe Ausbildung genossen hat und nahtlos im Unternehmen einsteigen kann. Mit einem solchen Studium will man nicht Forschen, will man nicht Promovieren oder einfach ein bisschen rumstudieren. Wenn FH, dann will man danach sofort in die freie Wirtschaft. Alle anderen Wege sind daher nahezu verbaut.

An der Universität sieht das Ziel anders aus und dies wird in Zukunft noch deutlicher ersichtlich werden: Man möchte Promovieren, möchte in die Lehre, Arzt werden, möchte Forschen, leider auch immer noch Lehrer werden, oder einen Beruf ergreifen, der nach großem theoretischen Wissen verlangt: Anwalt, Berater, Forscher... Ja, ich möchte auch sagen, dass man mit einem Uni-Studium bessere Karten auf dem Weg in die oberste Instanz hat. Noch.
Lehrer sollen weg von der Uni, eine Studium ähnlich dem an der PH würde weitaus mehr Sinn machen.

6. Schlussfolgerung
In Zukunft wird sich der Sinn der einzelnen Einrichtungen noch mehr herausstellen. Eine Diskussion, was schwerer ist, hat mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun. Dass man für den späteren Beruf beispielsweise als Produktmanager kein Mathe 4 bis 6 braucht ist klar. Es muss in Zukunft klare Grenzen zwischen FH und Uni geben, die einen Vergleich unnötig machen. Es gibt also nicht die Frage: Was ist besser? Es gibt nur die Frage: Was will ich später machen? Und dann ist die Antwort klar.


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Sehr guter Beitrag!
Mal nicht wie standardmäßig in diesem Forum nur Schwarz/Weiss betrachtet! Weiter so.


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Da hast du grundlegend erstmal Recht. Die Idee, dass eine FH einen super auf das Berufsleben vorbereitet ist nicht schlecht, aber bis auf wenige Außnahmen ist die FH einfach nur eine schlechtere Uni.
Man sollte also erstmal damit anfangen, auch für die FH ein allgemeines Abi als allermindeste Einstiegshürde zu setzen. Wenn dann nur noch Abiturienten auf der FH sind, kann man das Niveau auch anheben, mehr Stoff in kürzerer Zeit vermitteln (an der Uni wird zur Zeit viel mehr Stoff in kürzerer Zeit vermittelt) und die Semesterferien zusammenkürzen (hier machen viel Uni-Studenten Praktika).
Wenn man sich etwa an der whu oder der ebs orientiert, etwas einfacher natürlich, dann hat man eine prima FH. Integriertes Auslandssemester, Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und da seh ich bei BWL im Moment eine FH, die sowas umsetzt: Reutlingen. Vor dieser FH hab ich auch als Uni-Student Respekt. Aber viele, viele andere FHs können sich auch im Sachen Vorbereitung auf den Beruf nicht mit einer Uni vergleichen.


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Es ist leicht zu sagen, dass das Abi mehr Intellekt mit sich bringt als eine fachgebundenen Hochschulreife. Doch diese Leute bringen etwas anderes mit: Nämlich eine Ausbildung. FHs sagen: Ich nehme lieber einen mit einer Ausbildung, der genau weiß was er will, als ein Abiturient, der vielleicht nach 2 Semestern wieder weg ist. Das ist eine gute Ansicht, denn Abbrecher kosten Geld! Ich sage ganz klar, dass das Niveau an der FH unter dem der Uni ist, aber wie gesagt: Es sind auch andere Dinge gefragt und die Uni muss tiefer gehen!
Deine Aussage, dass an der Uni in kürzerer Zeit mehr Stoff durchgenommen wird kann ich nicht beurteilen. Aber auch hier gilt Qualität statt Quantität! Praktika sind auch mit einem FH Studium in den Semesterferien möglich.
Natürlich können die FH Reutlingen oder einige private Hochschulen als Beispiele herangezogen werden. Man muss sich immer an den Besten orientieren um besser zu werden. Wir befinden uns in einer Entwicklungsphase, die durch den Bachelor noch einmal deutlich beschleunigt wurde. (BItte keine Bacherlor-Diskussion;) Die Studiengebühren werden für viele FHs einen weiteren Schritt Richtung Reutlingen/Esslingen/WHU etc. bedeuten.
Das Grundniveau können die FHs und Unis nicht beeinflussen. Da muss man in den Schulen ansetzen. Die renomiertesten Unis und FHs leisten es sich nur die besten Schüler zu nehmen. Das nennt man dann Wettbewerb.
Mittlerweile ist eigentlich jeder renomierte Studiengang mit einem NC verbaut. Und hier ist es nicht gerecht, dass Abitur und fachgebundenen Hochschulreife gleich gewertet werden, das kann man nicht wegreden.

Als letzten Punkt möchte ich noch deine Behauptung von der Besseren Vorbereitung der Unis aufs Berufsleben aufgreifen.
Ich möchte einmal nur sehr gute Unis/FHs betrachten. Ein anderer Vergleich würde keinen Sinn machen. Nehmen wir das Fach Maschinenbau: Was ist der Zweck einer FH? Arbeitskräfte für die Unternehmen bestmöglich ausbilden. Es ist üblich, dass sich FHs an Unternhemen orientieren, ständig Änderungen und Optimierungen am Vorlesungsinhalt vornehmen. Wie geht das? FHs sind klein und flexibel und haben nur ein Ziel.
Nun was ist der Zweck der Uni? Richtig: Arbeitskräfte für die freie Wirtschaft. Aber noch viel mehr: Forschung, Forschung... Nun, hier haben wir im schlechtetsten Fall zwei konkurrierende Ziele: Die Forschung verlangt nach viel Theorie, nach, vielleicht für den Job in einem Unternhemen unnötigen Dingen. DIe Uni wird nicht im Traum daran denken ihr Studium zu kürzen und den Unternehmen anzupassen, denn dann würde ein enormes Foschungspotential verloren gehen. Es ist also hier nicht auszugehen, dass die Uni, wie die FH, nur das Ziel verfolgt 100% für das Berufsleben vorzubereiten.
Eine FH bietet zudem Rhetorikkurse, Workshops etc an.
Es ist für mich zweifelhaft, dass Unis besser vorbereiten. Wir reden hier nur von den Besten!


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   03.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Wo geht die Tendenz hin? Statistiken beweisen, dass immer mehr Studenten an der FH ausgebildet werden. Und hier entsteht ein Effekt, der die Sache immer weiter beschleunigt. Wer an einer FH studiert hat und entscheidet, wen er einstellt, der wird sicher nicht den Aspekt seiner eigenen Studienvergangenheit verleugnen können. Wir müssen klar sehen, wo der zug hinfährt. Während viele Unis an alten Traditionen und Vorlesungsinhalten schon seit vielen vielen Jahren festhalten agieren die kleinen Fachhochschulen flexibel. Während Unis sich immer noch streuben den Bachelor einzuführen haben die FHs ihre Vorlesungspläne längst umgestellt, haben sich der Wirtschaft angepasst.
Ich schlage mich hier nur bei dem Punkt: Direkt nach dem Studium ins Arbeitsleben! auf die Seite der FH.
Ich vertrete ebenso die Ansicht, dass die Universitäten andere Stärken haben!
Damit halte ich an meiner These von oben fest und glaube, dass wir auf einem guten Weg zu diesem klar getrennten System Uni - FH sind.


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   04.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich bin auch der Meinung, dass unser Hochschulsystem weiterhin getrennt werden sollte. Jeder Hochschule ihr Profil ansonsten könnten wir gleich alles in einen Topf werfen und würden unterm Strich einen niveaulosen Einheitsbrei bekommen, da die Anreize fehlen das eigene Profil zu stärken und sich von anderen herauszuheben. Das wäre tödlich für Dtl., da wir die Bildung und Wissenschaft essentiell brauchen, um uns weiter auf dem Weltmarkt behaupten zu können (Stichpunkt China).

Zu dem Punkt Berufseinstieg und Karriere:
Zunächst einmal ist klar, dass FHs primär auf den Beruf in einer relativ eng abgetrennten Sparte vorbereiten. Daher ist es nur gut und richtig, wenn die Absolventen gute Chancen haben, da sie ja direkt darauf vorbereitet werden und somit auch die nötigen Fachkompetenzen haben. Bei Unis sieht das anders aus. Da müssen sich die Absolventen ihren Weg selber suchen und sich aus eigener Kraft profilieren. Bsp. Germanistik: Für was werden die Studenten ausgebildet? Zunächst einmal nur zum Selbstzweck der Wissenschaft. Klar kann man Journalist, Lehrer... werden aber das obliegt der Eigenverantwortung. Und hiermit ist ein Nachteil aber auch ein Vorteil verbunden.
Nachteil: Berufseinstieg schwerer, da alles und nichts gelernt für speziellen Job
Vorteil: hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit

Im übrigen wird an der Uni sehr viel Wert auf Softskills im weiteren Sinne gelegt: Analysefertigkeiten, Fähigkeit sich rasch in neue und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten, Selbständigkeit,... Das sollte und darf man auf keinen Fall unterschätzen.

Und natürlich kann man mit FH-Abschluss auch Karriere machen. Die Frage ist nur was wie akzeptiert wird und wie der Mensch persönlich sich anstellt. Ich bin der Meinung, dass es nach wie vor schwerer für FH Absolventen ist in hohen Reihen von großen Konzernen aufzusteigen und finde das auch nicht unberechtigt. Ein Uni-Absolvent hat es nunmal während des Studiums und auch danach (selbständige Profilbildung) schwerer gegenüber einem FH Absolvent dem vieles abgenommen wird. Wenn dieses höhere Maß an Durchsetzungswillen und Eigenverantwortung von der Wirtschaft honoriert wird, ist dies ein gutes Zeichen.

Zu sagen, dass Managerposten ausschließlich von FH Absolventen besetzt werden sollen wäre fatal, da dann die intellektuellen Spitzen der Wissenschaft den Beitrag verwähren und zur FH gehen würden. Das wäre der Tod der Unis.

Weil es schwieriger für Leute mit Berufsausbildung, BA- und FH-Studium ist in hohen Reihen großer Firmen aufzusteigen, sollte es aber umso mehr geschätzt und geachtet werden, denn dies zeugt dann ganz eindeutig von herausragenden Persönlichkeiten.

Ganz davon abgesehen, dass es nur wenige Stellen im hohen Management gibt, sollte grundsätzlich natürlich niemandem irdendein Berufsweg versperrt werden. Aber eine Favorisierung bestimmter Ausbildungswege finde ich legitim und berechtigt. Warum sonst sollte man sich weiterbilden, promovieren? Doch bestimmt nicht deswegen um die gleichen Chancen als schlechter ausgebildete Mitbewerber zu haben.
Das gleiche finde ich trifft auf die Uni - FH Diskussion zu. Wenn FH, dann will ich primär einen sicheren Job. Wenn Uni, dann bin ich riskiobereiter (positiv als auch negativ).

Noch ein Wort zur USA. Da ist es ganz Gang und Gebe, dass Absolventen ihre Berufswege extrem verändern und ausübende Tätigkeiten oft in keinster Weise was mit dem vorhergehenden Studium zu tun hat. Da zählt der Mensch. Allerdings haben Absolventen von bekannten Hochschulen die besseren Chancen auf Einstellung in gefragten Unternehmen und Positionen.

Hier in Dtl. zählt die an Hochschulen erworbene Qualifikation und die Noten extrem viel, da wird oft der Mensch vergessen. Solange sich dies nicht ändert, wird sich ein offeneres und freieres System wie in den USA nicht einstellen. Das wiederum hat natürlich Vor- und Nachteile.


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   07.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
hallo,

habe werde jetzt einen Bachelor of Business Information Systems (FH Wirtschaftsinformatik) bekommen und muss danach entscheiden ob ich an der TU München (www.tum.de) oder an der Hochschule Harz (FH) (www.hs-harz.de) weiterstudieren möchte.

Es geht dabei um einen Master of Science - Computer Science wobei an der FH in Richtung Mobile Systems (Robotik, Autonome System).

An der TU einfach nur Computer Science (Informatik).

Beides wäre kein Problem und würde auch nur 3 Semester kosten.
Der M. Sc. der Hochschule Harz ist aber bereits von der ASIIN akkreditiert und damit international annerkannt, sowie für den höheren Dienst qualifizierend. (der Stundenplan enthält auch nur "Denkfächer" mit gehobenen Anspruch - eigentlich interessanter als Fächer an der Uni)

Fächer an der FH:
- Theoretische Informatik I & II
- Numerische Mathematik
- KI-Verfahren
- Verteilte Datenbanken
- Softwaretechnik
- Dezentrale Systeme I & II
- Signale und Systeme
- IT-Sicherheit
- Compilerbau
- Agenten-Technologien
- CI-Verfahren
- Embedded Control
- Hard- und Software-Codedesign

und ein blabla-Fach (Betriebswirtschaft)

Habe auch schon mehrere Job-Angebote, aber denke das ich erst noch den Master machen sollte, da es sonst eventuell nie mehr dazu kommt.

Meine Frage eigentliche Frage: ist der Ruf der TU München es wert auf einen interessanteren Stoff zu verzichten? Oder ist ein akkreditierter Master einer FH gleichwertig?


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   07.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
TU München, ohne Zweifel.
Aber sag mal, warum kommt die Theoretische Informatik erst im Master dran? An meiner Uni kommt sie im dritten Semester der Wirtschaftsinformatik bereits umfassend dran.


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   07.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Es handelt sich dabei 2 um aufbauende Vorlesungen ...

und ist wahrscheinlich umfangreicher - schließlich könnte man auch direkt Theoretische Informatik studieren ....
(nehme mal an, dass im 3. Semester war nicht ganz so "umfangreich")

Übrigens gibt es auf bei der TU München eine Vorlesung Theoretische Informatik während des Masters ... (die TU ist die angesehnste Uni für Informatik bei den Personalern in Deutschland - ...)


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   08.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hi ihr!
ich geh im moment in die 13te klasse und bin jetzt natürlich auch am überlegen ob ich an einer uni oder fh studieren soll.
an einer uni ist es doch so, dass man nur 3 monate lang voresungen hat und danach sozusagen frei zum lernen oder so.
aber wie ist das an einer fh?????hat man da das ganze jahr durchgänging unterricht?
wär cool wenn mir jemand meine frage beantworten könnte!
gruß


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   11.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich habe jetzt lange an einer Uni studiert (im Ausland). Ich hatte Anwesenheitspflicht, Hausaufgaben und immer wieder Tests. Die Professoren waren Fachidioten und wenn sie doch mal aus der Wirtschaft kamen, dann war die VL so, dass man damit wenig anfangen konnte.
Ich werde jetzt neu anfangen und stehe auch vor der Entscheidung Uni oder FH.
Ich will nicht in der Forschung.
Ich will einen Beruf erlernen.
Ich will das in einem überschaubaren Zeitraum.
Und ich will das in einem angenehmen Umfeld.
Ich denke, für mich ist die FH die bessere Wahl. Theorie hatte ich genug, jetzt will ich endlich vorwärts kommen.
Wie ich das dann nutze, oder wie was mir das dann bringt, kann man heute eh noch nicht sagen.
Ganz egal, ich bin für meine "Karriere" verantwortlich und kann mit beiden Abschlüssen das Beste daraus machen....


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   19.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
So ein Blödsinn!!!

Als ob ein Uni-Absolvent keine Praxiserfahrung hätte. Die meisten engagierten Uni-Studenten haben teilweise mehr Praxiserfahrung gesammelt als ein FHler. Kannst dir selbst ausrechnen, wenn man in den Sommersemesterferien immer ein 3-monatiges Praktikum macht.

FHler haben teilweise echt komische Vorstellungen und meinen sie würden praxisnäher ausgebildet werden. Ihr lernt doch aus den gleichen Büchern oder gibt es etwa Bücher speziell für FHler?

An der Uni wird das ganze tiefgründiger durchgemacht. Aber theoretisch (nur auf geringerem Niveau) ist die FH auch. Das einzige was praktischer ist sind die 2 Pflichtpraxissemester. Uni-Studenten machen dagegen ihre Praktika FREIWILLIG und nicht weil sie es von der Studienordnung vorgeschrieben bekommen!


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   22.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
So ein Blödsinn!!!

Wer sagt das Uni-Studenten denn keine Praxiserfahrung haben? Und wie kommst du drauf das Fh Studenten komische Vorstellungen haben?
Mir scheint es so als hättest DU (und einige andere komischen Gestalten hier) ziemlich komische Vorstellungen.

Und wie kommst du (und viele Anderen hier) überhaupt dazu Fhler und Unixer zu vergleichen? Das ist ein in meinen Augen komischer Vergleich. Wüsste gerne wie man Birnen und Äpfel miteinander vergleichen kann- komischer Gedanke. Das einzige was beide gemeinsam haben ist der Überbegriff "Obst". Ansonsten ist kein Vergleich möglich. Und schmecken tun sie doch beide?! Nur das Birnen eben für den Birnenkuchen den ich so gerne esse besser geeignet sind, und das Äpfel eben besser als Apfelmuß in meinen Johgurt schmecken. Beide aber finde ich lecker, schmecken und machen mich auf ihre eigene individuelle Art satt. (kapiert wie das gemeint ist? Ich habe nur keine Lust das zu wiederholen was hier schon zu oft erklärt wurde, wird sonst zu langweilig)


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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ok, dann meinst du, dass sich ein BWLer (Uni) mit Schwerpunkt Marketing von einem BWLer (FH) mit gleichem Schwerpunkt EXTREM unterscheidet!!! "Man soll ja bloß keine Äpfel mit Birnen vergleichen". Wenn du das meinst, dann sieht die Lage für alle FHler recht beschissen aus, wenn die beiden obigen Gestalten sich so DERMAßEN unterscheiden!

Ist mir schon klar, dass ich einen BWler (Uni) nicht mit einem Ingenieur (FH) - Maschinenbau vergleichen kann. Aber um das festzustellen muss ich nicht an einer FH oder Uni studiert haben.


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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
jetzt lasst doch mal diese sinnlose diskussion!!!den einen liegt eben fh besser und den anderen uni!!!
mache selbst momentan meinen bachelor an einer fh und werde dann meinen master an der uni machen!!!
also lasst es einfach sein.man kann man wirklich kaum glauben das leute die so einen schwachsinn schreiben studieren!


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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Oh man. Nein, ich meine nicht das ein Fhler beschissen ist. Ich meine das du Tomaten auf den Augen hast. Ein Uni-Student wird es NIE mit einem Fhler aufnehmen können und ein FHler wird es NIE mit einem Unixer aufnehmen können weil beider Kompetenzen andere Schwerpunkte haben die einfach NICHT MITEINANDER VERGLEICHBAR SIND.

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   23.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ey Leute! ich versuch doch hier niemanden fertig zu machen. Was ich meine ist:

Warum ist es NICHT möglich folgende Personen zu vergleichen: Dipl.-Betriebswirt (FH) - Schwerpunkt Marketing und einem Dipl.-Kaufmann (Uni) - Schwerpunkt Marketing.

Täusche ich mich da, oder studieren die etwa dasgleiche?!

Warum scheut ihr euch so davor die beiden Absolventen zu vergleichen?

Wo liegen denn nun die unterschiedlichen Qualitäten des Fhlers und des Uni-Absolventen im oben genannten Studiengang EURER Meinung nach?

Und jetzt kommt bloß nicht mit dem Argument der "Praxiserfahrung", denn das zieht einfach nicht mehr, da Uni-Absolventen ihre Schwächen selbst erkannt haben und vermehrt Praktika absolvieren.

Und fühlt euch jetzt wieder nicht gekränkt bitte!


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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ok...
schon mal hinterfragt warum es überhaupt erst nötig war Fhs oder BAs zu gründen obwohl Unis angeblich schon alle Kompetenzen mit auf dem Wege geben? Ach ja, das "Argument" das die Dummen auch mal eine Chance bekommen sollen, zieht schon aus dem Grunde nicht, weil es kein Argument ist sondern Kurzsichtigkeiten unter Beweis stellt (bitte nicht gekränkt fühlen). Wer Interesse hat kann sich ja mal bei Wiki informieren. Außerdem: Leßt euch hier die Beiträge alle durch. Hier im Forum scheint es wenigstens ein paar Leute zu geben die bei dem Thema Fh und Uni sachlich geblieben sind und wesentliche Unterschiede herausgearbeitet und hier niedergeschrieben haben.

Für den Poster über mir: Nein, ist nicht dasselbe. Oder findest du das eine schuliche Ausblidung als Fremdsprachensekretär (Praktikum Pflicht!) genau die Gleiche ist wie eine betriebliche Ausbildung (im Dualen System) des Fremdsprachensekretärs? Zwar zielen sie beide auf das selbe hinaus, sind aber nicht miteinander vergleichbar weil beide Wege spezifisch eigene Kompetenzen vermitteln.

Mich würde sehr interessieren warum manche Leute krampfhaft versuchen Fhs mit Unis zu vergleichen. Ist es aufgrund mangelnder Information? Oder aufgrund mangelndem Selbstbewusstsein? Oder weil sich manche verpflichtet fühlen dem Klischee folgezuleisten?


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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
besser eine Top-FH als eine der vielen mittelmäßigen Unis - so seh ich das.. freu mich das ich die Entscheidung schnell getroffen hab und nach einem Semester Uni an eine Top-FH wechseln kann ;))

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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Niemand versucht hier krampfhaft Unterschiede zwischen FH's und Unis darzulegen. Die Unterschiede sind offensichtlich.

Aber nochmals zu meinem Beispiel. Die zwei Betriebswirte (FH & Uni) mit Schwerpunkt Marketing könnten THEORETISCH in der gleichen betrieblichen Position arbeiten, so dass sich ihre Qualifikation nicht wesentlich unterscheiden kann. Denn wenn das so wäre, würde kein Personaler einen Uni- oder FH-Studenten einstellen, wenn die Unterschiede so eklatant wären.

Weswegen ich oben so gewettert habe, war nur der Grund, weil sich "einige" FHler diesen Forums (nicht alle, und vor allem nicht ihr, die auf meinen Beitrag geantwortet haben) extrem im Vorteil gegenüber Uni-Absolventen sehen. Und meistens wird eben das Argument der Praxiserfahrung genannt. Vor 10-15 Jahren hätte das noch gegolten. Allerdings haben sich die Zeiten geändert und die Uni- Absolventen haben ihre Schwächen diesbezüglich erkannt und absolvieren nun auch verstärkt Praktika (ich sprech' hier nur von den engagierten Leuten, die wissen warum sie studieren!). Sicherlich gibt es viele unmotivierte und ungeeignete Studenten an den Unis. Die gibt es aber auch an FHs.

Kurz um: Wenn gesagt wird, dass der Stoff an der Uni schwieriger und umfanfgreicher bzw. tiefgründiger ist, dann stimmt das in der Regel. Ich habe selbst einige FH-Freunde, die BWL studieren und mit einer UNI-Klausur total überfordert wären.

FH ist meiner Meinung nach eher "Ausbildung für einen konkreten betrieblichen Zweck" (nicht im negativen Sinne), wogegen UNI ganz generalisiert gesagt "Bildung und Forschung" bedeutet.


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   24.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Ich würde den Gang an eine Fh oder Uni eher als "Weiterbildung" sehen.

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   28.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Praxiserfahrung versus theoretischer TIefe.
Anwendungsorientierung und Forschung
FH und UNI

MEiner meinung nach haben FHler super QUalifikationen für die WIrtschaft, wobei UNIler bessere FOrscher sind


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   28.02.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Praxiserfahrung? Wegen dem 6monatigen Pflichtpraktikum? Schwachsinn!

An der FH wird genauso wie an der Uni Wissen vermittelt, allerdings auf einem niedrigerm Niveau. FH-Absolventen haben ein Pflichtpraktikum von 6 Monaten integriert, Uni-Leute müssen 3 Monate in den Semesterferien machen. Deswegen jetzt davon zu sprechen, dass FHler praxisnah ausgebildet werden ist Schwachsinn. Die meisten Uni-Absolventen haben weit mehr als ihre 3 Monate Pflichtpraktikum. Wer will, der bekommt locker 1 Jahr hin. Und Praxis lernt man nur in der Praxis!


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   01.03.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hey Leute,

hier gehts ja wild ab. Ich hab eine Erfahrung an einer Uni gemacht und muss sagen, dass das für mich nichts war. Studiere nun an einer FH die in diesem Fachzweig zu den Besten gehört und bin da sehr zufrieden. Man wird einfach besser an den Stoff heran geführt. Das Niveau war nicht unbedingt niedriger als an der Uni, wobei man sagen muss das die Lehrstruktur meiner FH einer Uni noch um einiges mehr ähnelt als es bei vielen anderen FHs der Fall ist. Das man mit nem FH-Diplom nicht weit kommt halte ich für ein Gerücht, nach ein paar Jahren im Beruch zählt eh nur noch die Leistung, eine Firma die da noch nach FH und Uni Absolventen unterscheidet hat den Schuss noch nicht gehört. Was mir an der FH sehr gut gefällt, ist dass gleich von Anfang an Labore zum Studium gehören. Da kann man seine theoretischen Kenntnisse gleich praktisch anwenden.
Ich glaube auch das Unis oft schwerer sind weil die Lehre da für die Profs oft zweitrangig ist und die Studis viel mehr selbst nacharbeiten müssen. Der Stoff ist an der FH kein Anderer. Ich weiß auf jeden Fall, dass mein Studiengang eine verdammt gute Zukunft hat und meine FH eine Übernahmequote in die Wirtschaft von fast 100% in den technischen Studiengängen hat. Aber ich lasse den Uni-Studenten gerne die Illusion der großen Vorteile. Ein Uni Abschluß ist sicherlich wissenschaftlich fundierter aber wenn man nicht der große Forscher werden will nicht notwendig. Da spart man sich doch lieber 2 Semester.


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   01.03.06
  Lounge Gast
Re: genaue Unterschiede uni und fh
Hey,

Du hast recht! Wer schnell mit seiner beruflichen Ausbildung fertig sein möchte und kein besonders hohes Interesse an Forschung zeigt, für den ist sicherlich der Weg an die FH das beste. Hier lernt man womöglich genau das, was man später im Beruf zum größten Teil anwenden kann. Dies gilt insbesondere für technische Studiengänge.

Wer jedoch tiefer in die Materie eindringen, an Forschung interessiert ist und etwas mehr erfahren möchte, als nur das was auf dem Arbeitsmarkt zählt, für den lohnt sich der Weg an die Uni. Denn an der FH reichen 6 Theoriesemestern (bei Diplomstudiengängen) einfach nicht aus, um alle Unklarheiten zu beseitigen und viele Fragen, die den einen evtl interessieren (einen anderen wiederum nicht), können nicht beantwortet werden.

Wer eine wirtschafts-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Ader hat, sollte daher den Weg an die Uni einschlagen, insbesondere dann, wenn er nicht "nur" für einen bestimmten betrieblichen Zweck ausgebildet werden möchte, sondern seine Berufsmöglichkeiten flexibel gestalten will.

Die meisten, die ein FH-Studium angehen, wissen schon eher was sie später einmal beruflich machen möchten. Dies sind auch häufiger Leute, die humanistischen Schulfächern ihre Schwächen hatten und an intensiver Literaturdurcharbeitung kein besonderes Interesse zeigen und stattdessen aber eher "sofort was konkret (mehr oder weniger physisch)anpacken" möchten.
Dagegen fangen viele Uni-Studierende ihr Studium viel mehr aus Interessengründen als aus konkreter beruflicher Zielvorstellung an (sehr generalisiert ausgedrückt!).

Beide Wege sind legitim und führen bei konsequenter Hinarbeitung auf das erwünschte Ziel zum Erfolg!

Im beruflichen Alltag kann es sogar vorteilhaft sein, Absolventen der einen und anderen Hochschulrichtung zusammenarbeiten zu lassen, da Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden und so innovative Lösungsansätze entwickelt werden können.


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   06.03.06
  Lounge Gast
Promovieren mit FH
Hi,
wollte mal fragen wie schwer es ist auf einer FH zu promovieren;werde dieses Jahr mit der BOS fertig


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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Man kann an einer FH doch garnicht promovieren!

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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Es ist möglich, nach FH-Studium zu promovieren, aber Voraussetzung sind ausgezeichnete Studienleistungen. An einer FH kannst Du also glaub ich nicht promovieren. Man muss sich an er Universität selbst nen Prof suchen, der die Dissertation betreut. (vgl. http://www.hs-zigr.de/~bgriebel/artik...

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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Wenn du erst einen Bachelor und dann einen Master machst, kannste sofort danach promovieren, egal ob Du von der FH kommst

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   06.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Theoretisch ja. Trotzdem ist es relativ schwierig mit einem FH-Master einen Doktorvater zu finden, weil die eher Leute von der Uni nehmen, womöglich auch eher solche Leute, mit denen sie schon mal in einem wissenschaftlichem Projekt zusammengearbeitet haben und da schon eine gewisse Vertrauensbasis aufgebaut wurde. Ich denke, dass man solche Connections auch nicht vernachlässigen sollte.

Aber wie schon richtig festgestellt wurde, ist es auf jeden Fall rein rechtlich möglich, mit einem FH-Master gleich zu promovieren.


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   13.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Hallo zusammen,

Es ist relativ einfach falsche Behauptungen im Hochschulvergleich zu konstruieren, wie ein Großteil der vorrangegangenen, teilweise sehr schwachen Beiträge beweist. Da benötigt man lediglich eine Prise Vorurteile, ein Schuß altbackenes elitäres Denken, eine durch Soap operas begünstigte Beigabe an Realitätsverlust und eine Riesenportion an Unwissenheit und Dummheit.

Wenn diese speziellen Beiträge einen repräsentativen Querschnitt der Kompetenz deutschen Nachwuchsakademiker darstellen würden, dann würden sich Zukunftsprognosen für den Wirtschaftsstandort Deutschland äußerst düster gestallten.

Aber glücklicherweise sind das meiner Ansicht nach nur ein paar Verirrte, die in den natürlichen Mechanismen unserer akademischen Berufswelt früher oder später ausgesiebt werden, wenn sie es überhabt so weit schaffen.

Mein Tip: erzählt eure teilweise haarsträubenden Theorien über die Aussagekraft des Schulabschlusses (z.B.: Abi und Fachabi) bezüglich der Intelligenz eines Menschen bei euren ersten Vorstellungsgesprächen. Mal sehen wie weit Ihr es bringt.

Solche Leute braucht die Wirtschaft nicht. Schon gar nicht in Schlüsselpositionen!

Eigentlich wollte ich mich zurückhaltender äußern, aber einige Beiträge haben mich wegen der darin offenkundigen Unwissenheit und Dummheit sehr aufgeregt, da ich mich beruflich mit nichts anderem beschäftige als dem deutschen Bildungssystem.

Hier nur ein paar Fakten (die bereits zum Teil in guten Beiträgen angeführt wurden):

Die Ausbildung von Fachhochschulabsolventen resultiert direkt aus dem Bedarf der Wirtschaft. Dieses Modell der eher praktisch angelegten akademischen Ausbildung hat sich vielfach bewehrt und steht absolut gleichberechtigt neben den akademischen Ausrichtungen anderer Hochschulen.

Dem gegenüber ist die universitäre Ausbildung vorrangig wissenschaftlich ausgelegt.

Beide Hochschulformen „bedienen“ in der Theorie unterschiedliche Segmente des gleichen Marktes mit den am Bedarf gemessenen optimal vorbereiteten Akademikern.

Aus dieser knappen, auf das wesentliche reduzierten Definition resultieren zwangsläufig weiterreichende Schlußfolgerungen. Der Erfolg der bisherigen Praxis läßt hierbei kaum andere Gestaltungsspielräume zu:

Wenn es grundlegend zwei Hochschulformen unterschiedlicher Ausprägung gibt, die gleichberechtigt nebeneinander existieren, so sollten ausschließlich praktische Fächer an Fachhochschulen vermittelt werden und wissenschaftliche Studiengänge vorrangig an Universitäten angesiedelt sein. Hierbei gibt es natürlich übergreifende Fachbereiche die an beiden Hochschulformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten werden müssen.

Stellt man mit dieser Forderung alle Fachbereiche auf den Prüfstand, so erzielt man für den einen oder anderen sicherlich überraschende Ergebnisse, die man mit einer einfachen, provokativen Frage einleiten kann:

Mit welcher Berechtigung werden GrundschullehrerInnen hinsichtlich der vorangegangenen Definition an Universitäten ausgebildet?

Aber ich will noch weitergehen. Die gesamte Lehrerausbildung ist ob ihres praktischen Bezuges definitionsgemäß ein Fachochschulstudium. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Weltbild des einen oder anderen selbstherrlichen Autors dieses Forums ins Wanken bringe: auch BWL ist ein vorrangig praxisbezogenes Wissensgebiet und ist somit definitionsgemäß ein klassisches Fachhochschulstudium. Dem gegenüber stehen die Wirtschaftswissenschaften deren Schwerpunk vorrangig im theoretisch, wissenschaftlichen Bereich liegen sollten und somit einer universitären Ausbildung bedürfen.

Diese abgeleiteten Forderungen stammen nicht aus meiner Phantasiewelt sondern sind bereits seit langer Zeit Diskussionsgegenstand in renommierten Gremien die sich ausschließlich mit der Entwicklung des deutschen Bildungswesens beschäftigen.

Trotz des Erfolges der bisherigen Praxis z.B. in den Ingenieurwissenschaften scheitern diese logischen Ansätze an der Verbohrtheit, den tief verwurzelten elitären Denkmuster und der Unwissenheit einiger weniger Unbelehrbarer. Hierbei haben deutsche Behörden, deren arbeits- und bildungsspezifischen Renovierungsbedarf wohl niemand abstreiten dürfte, die Nase ganz weit vorn. Und wenn ich mir den einen oder anderen Beitrag in diesem Forum ansehe, wächst der bornierte Nachwuchs wieder heran.

Abschließend nur eine letzte Frage: wie kommt es, dass in einer aufgeklärten, freien Gesellschaft, deren höchstes Gut, die Toleranz, schwer erkämpft werden musste, junge Leute tatsächlich den Wert eines Menschen an dessen Schulabschluß oder Studienrichtung beurteilen?

In diesem Punkt hat das deutsche Bildungssystem anscheinend bei diesen Leuten versagt.

Die Wirtschaft funktioniert anders. Soviel ist sicher!


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   13.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
"Die Ausbildung von Fachhochschulabsolventen resultiert direkt aus dem Bedarf der Wirtschaft. Dieses Modell der eher praktisch angelegten akademischen Ausbildung hat sich vielfach bewehrt und steht absolut gleichberechtigt neben den akademischen Ausrichtungen anderer Hochschulen."
Durch Bologna sind Uni und FH bald berufsrechtlich gleichgestellt. Bis jetzt berechtigt ein FH-Abschluss nach wie vor nicht zum höheren Dienst und auch für das StB-Examen muss der FHler länger arbeiten. Weiterhin sind FH und Uni aber z.b. wenn es um's Recht der Verleihung eines Dr.-Titels geht, nicht gleichgestellt.

"Dem gegenüber ist die universitäre Ausbildung vorrangig wissenschaftlich ausgelegt."
Sollte sie sein.

"Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Weltbild des einen oder anderen selbstherrlichen Autors dieses Forums ins Wanken bringe: auch BWL ist ein vorrangig praxisbezogenes Wissensgebiet und ist somit definitionsgemäß ein klassisches Fachhochschulstudium."
Kommt auf das Fachgebiet drauf an. Buchführung, Controlling, Marketing, Personal sind eigentlich FH-Fächer.
Finance, Organisationstheorie, Entscheidungstheorie, Logistik & Operations Research(als ein Gebiet) sind Uni-Fächer.


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   13.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Endlich mal ein Beitrag der aufklärt, erörtert und den Spiegeln einem jeden zeigt. Aus meiner Erfahrung kann ich nur soviel sagen:
Schaut nach Amerika....und es wird dunkel, Master Harvard ..... Niveau....nicht weit hergeholt....nach dem Grundstudium bzw. 1/2 Hauptstudium Master in Harvard(!) gemacht incl. Erörterung um Notengebung....konnte wirklich nicht sehr gut English und dann dieser "Slang"...für mich eine furchtbar anstrengende Zeit...aber zum Glück konnte man mit dem netten "Professor" reden...hatten ja sein Cellphone...Notendurchschnitt 1,3...Kostenpunkt 29.000 Euro minus "Zuschüsse von Stiftung"....jetzt Promotion OHNE Diplom!!!!!! Ja es ist möglich.....ich sag jetzt nur....Uni in Bayern!

Ich bin kein Überflieger, auch nicht super intelligent, aber intelligent genug um Schwächen des dt. Bildungssystems zu kompensieren mit dem Lifestyle der Amerikaner. Und glaubt JA NICHT Ihr seit dümmer, im Gegenteil bei der Entscheidungstheorie im Master sind die meisten ausgestiegen (siehe " A beautiful mind"). Viele von der FH und Uni können mehr als in Yale, Harvard etc.. das ist die Wahrheit! Nur so arrogant und überheblich, das können wir nicht so gut!

Also bitte lasst Glaubenskriege und seid Erhaben über Schlechtreder, ...wenn ich mich mit den Amis mehr identifizieren würde und meine Heimat nicht so vermissen würde, wäre ich drüben und hätte mehr Gehalt und mehr Ansehen. Die schätzen übrigens Deutsche Hochschulabsolventen (egal ob FH oder Uni).

Für alle geknechteten FH`ler. Ihr seid mehr Wert als hier herumgeredet wird. Ein "Kollege" in Harvard war ein FH-Absolvent einer bayrischen FH mit den SP: Finanzen (Harvard Niveau) und RW. Er promoviert in H.!!!! Also bitte!!!! Es geht, nur eins sollte jedem klar sein, hier und drüben wird einem nichts geschenkt, wer jammert verliert.... keep on smile...nur gutes Wetter erwünscht, keine Depri!!! Denn wir sind ja alle perfekt, deswegen bringen sich ja so im Durchschnitt in Yale und H. zwei Studenten um!

Im Nachhinein gesehen, schöne Zeit, viel Party, zugängliche Ladies, aber an meiner Uni fühlte ich mich wohler, weniger elitärer aber vom Lernstoff her brauchen wir uns nicht verstecken, ..leider hat meine Uni keine privaten Vermögensverwalter und nicht zig Milliarden (incl. Umrechnung...) im Hotspot! Der Notendurchschnitt liegt bei 1,5 und besser! Je nachdem wie arg man den Prof. über die eigenen Leistungen überzeugt! Wenn ich damit zum dt. Prof. gehen, werde ich exmatrikuliert! American Way!

Ein Uni Absolvent, Master und Doktorand!


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   19.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Ein alter Hase schreibt,
Einzelbeispiele bestätigen nicht die Regel. Ich bin 37 Jahre alt, seit 2 Jahren Maschinenbaudozent an einer FH, nach dem Studium ( FH, Uni, Promotion) 2 Jahre bei einem mittelständischen Unternehmen, danach 4 Jahre in einem Großkonzern.
Ob jemand Karriere macht hängt meistens vom Format des Kandidaten ab, sicher hätten es auch viele Uniabsolventen ohne diesen Abschluss gemacht. Hier in Europa, besonders in Deutschland, sind FÜhrungsposition rar und werden sogar weniger.
Grundvoraussetzung bei irgendwelchen Positionsneubesetzungen ist
immer hinreichende Berufserfahrung, nicht zu viel, nicht zu wenig.
Vor dem Hintergrund eines schwierigen Arbeitsmarktes ( trotz aller Propaganda \"500.000 Ingenieure für 70.000 Euro Einstiegsgehalt händeringend gesucht\" ) sollte man bedenken :
- Ein promovierter Ing. auf FH- Basis, es gibt einige Hundert davon,
hat nach wie vor Schwierigkeiten bei vielen Mitbewerbern direkt in den Höheren Dienst zu gelangen. Ein reiner FH- Absolvent schafft es so gut wie nie.
- Die unsichtbaren Selektionskriterien für den Aufstieg bewirken nach 5 - 10 Jahren ziemliche Gehalts- und Karriereunterschiede zwischen beiden Ausbildungsformen. Das ist bei Mittelständlern und Konzernen ähnlich, \"Zupacker\" werden nur am Anfang, nicht mehr am Ende gebraucht.
-Es gibt nun einmal zwei Hochschulformen mit unterschiedlichen Zielrichtungen. Dieses wirkt sich im Berufsleben langfristig auf die
Perspektiven aus und ist statistisch beweisbar. Das wird sich bei dem extrem hohem Bewerberandrang in den nächsten 20 Jahren nicht ändern.
Wer sich zu Höherem berufen fühlt, sollte an der Uni seinen Abschluss machen, mit einem kürzerem, scheinbar leichteren, oder scheinbar praxisnäherem FH- Abschluss tut man sich im späteren Berufsleben keinen Gefallen.
Das sagt ein Pauker, der eine FH vertritt !
gegen den hier vertretenen mainstream


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   20.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
wow, hier wird ja mit Schlamm geschmissen!! Möchte mich auch gar nicht an Eurer netten Unterhaltung beteiligen, sondern nur kurz was einwerfen-

Mein Vater ist Prof. an einer FH- und hat seinem Sohnemann empfohlen an ner Uni zu studieren. Ich hatte Mathe LK und hab in der 12. mit den Unterlagen meines Vaters (Mathe-Prof.) für Klausuren gelernt. Für die Abi-Vorbereitung in 13 musste ich die Unterlagen links liegen lassen- der Stoff wäre nicht tief genug gegangen. Die Uni baut hingegen mathemäsig auf 13 LK M auf...


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   22.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
„Für die Abi-Vorbereitung in 13 musste ich die Unterlagen links liegen lassen der Stoff wäre nicht tief genug gegangen“

Ich habe lange gegrübelt und hin und her überlegt, um die Hintergründe der Behauptung meines scharfsinnigen Vorredners zu ergründen, die sich in keiner Weise mit meinen Erfahrungen decken.

Vielleicht ist sein Vater an einer Fakultät an der Mathe nur eine außerfachliche Lehrveranstaltung ist (Mathe für Sozialpädagogen oder so). Oder er verkauft seiner Familie seine Dozentenstelle an der VHS als Mathe- Professur. Ich weiß es nicht.

Fakt ist jedoch, dass es für ein Maschinenbaustudium auch an Fachhochschulen unerläßlich ist z.B. Differentialgleichungen höherer Ordnungen zu berechnen. Wie sollte es sonst möglich sein das Schwingungsverhalten von Maschinenteilen oder eines Regelkreises zu berechnen?

Ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass ich diese Themen auch nur annähernd im Abi (Mathe LK) durchgenommen habe.

Also falls sich jemand durch die glühenden Ausführungen meines Vorredners dazu animiert fühlt ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium an einer FH aufzunehmen, weil es grundlegend ausreicht Grundrechenarten auf Grundschulniveau zu beherrschen, möchte ich auf diesem Wege zur Vorsicht mahnen.

Ich empfand den Matheschein an der FH nicht als Spaziergang, obwohl ich im Mathe LK recht gut abgeschnitten habe. Aber vielleicht kann ich mich ja lediglich nicht mit intellektuellen Größen wie meinem Vorredner messen.

Was sich allerdings auch mit meiner Wahrnehmung deckt, und ich traue es mich kaum in diesem Forum zu schreiben, ist die Tatsache dass BWL-Mathe für einen ehemaligen, guten Mathe LK Schüler keine große Hürde darstellt. Unabhängig ob an einer Uni oder FH.

Ich stütze meine Behauptung auf die Schwemme von BWL-Leuten in meinem Bekanntenkreis (es gibt ja so viele davon) welche ein ums andere Mal mathematische Hilfestellungen benötigen.

Da gibt es sicherlich auch unterschiede von Hochschule zu Hochschule und zwischen den verschiedenen Spezialgebieten, aber auch diejenigen meiner ehemaligen LK Mitschüler (die man immer nur in den Semesterferien auf Parties trifft) welche BWL oder Wiwi im gesamten Bundesgebiet verteilt studieren, haben mir diesen Eindruck bestätigt.

Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Jeder sollte sich vor beginn des Studiums eingehend informieren um den optimalen Weg einzuschlagen. Und, sorry wenn ich das so sage, aber dieses Forum ist dafür sicherlich nicht die geeignete Quelle.


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   22.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Das Problem ist wohl, dass sich viele Unis und FHs im Mathestoff extrem unterscheiden.

Ein Freund von mir studiert Maschinenbau an einer FH und der Matheschein an dieser FH ist für einen Abiturienten eines allgemeinbildenden Gymnasiums fast ein Witz! Von Differentialrechnung war bei ihm in den ersten 3 Semestern des Studiums keine Spur.

Er dagegen hat sich meine Mathe-, Mikro und Statistikunterlagen aus dem VWL-Studium (Uni) angeschaut und verstand nur noch Bahnhof. Und er selbst gehört zu den besten seines FH-Jahrgangs in Manschinenbau. In Mathe hatte er ne glatte 1 an der FH. Und er hat von meiner Materie wirklich nichts verstanden.

Natürlich kann man das nicht auf alle FHs verallgemeinern, das will ich auch gar nicht. Ich will nur zeigen, dass es innerhalb unseres Bildungssystems und vor allem innerhalb einzelner Studiengänge erhebliche Differenzen gibt.

Man muss auch bedenken, dass an einer FH viele Leute mit Fachabi studieren und daher besonders in Mathe gegenüber Absolventen eines allg. bildenden Gymnsasiums große Nachteile haben (ich spreche aus Erfahrung, weil ich Nachhilfelehrer bin und Schüler unterschiedlicher Schulformen unterrichte). Deshalb ist es an einer FH wahrscheinlich (Vermutung!) erforderlich, das Niveau, den Stoffumfang und die Stoffdurcharbeitungsgeschwindigkeit an die Fachabiturienten anzupassen. Spätestens aber im Hauptstudium kommen diese dann auch mit höherer Mathematik in Kontakt.

Eine weitere Freundin von mir studiert WiIng an einer FH. In Mathe hat sie jetzt lauter 1er und 2er. In der Schule dagegen war sie nie besser als 6 Punkte (Note 4 und schlechter). Dass sie sich angeblich in der Schule gelangweilt haben soll, gilt nicht als Argument, denn sie hat von Mathe wirklich wenig Ahnung.


Bin mir aber sicher, dass das Niveau an guten FHs ähnlich hoch ist wie an guten Unis, um hier nicht als FH-Kritiker darstehen zu wollen ;-)


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   22.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Das Abiturienten eher mit den mathematischen Anforderungen als Fachabiturienten zurechtkommen kommen, kann ich nicht bestätigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es eben Themen gab, mit denen ich noch nie in vorher in Kontakt getreten bin, Abiturienten hingegen schon. Dafür gab es Themen, die ich schon in und auswendig konnte, soweit das eben bei den Abiturienten eben nicht der Fall war. :-!

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   24.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Dabei sollte man nicht vergessen, dass Unis Mathe gerne als Siebfach benutzen!! Das müssen sie auch, weil ja bekanntlich die Masse der Studierenden an Unis studiert.

Ob diese Kenntnisse so wichtig für das spätere Studium bzw. Berufsleben wichtig sind, steht auf einem anderem Blatt!!


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   24.03.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Stimmt nicht. Es gibt etwas mehr FH-Studenten als Uni-Studenten ;).

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   02.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Da kann ich Dir nur beipflichten! Ich selber bin FHler und vor gut 3 Tagen nach nebenberuflichem Studium (5 Jahre) fertig geworden. Der Praxisbezug in Verbindung mit wirtschaftswissenschaftlichen Methoden von FHler wird in der Wirtschaft sehr geschätzt und die Berufsausssichten insbesondere mit Schwerpunkten Finanzen/ Controlling oder Internationaler Unternehmensführung sind sehr gut.

Meine Freundin studiert an der Universität Köln Wirtschaftswissenschaften -angeblich eine der besten Unis im Lande! Was ich da von ihr an Skripten und Unterlagen gesehen habe ist einfach der reinste Müll für Vorbereitungen auf sein Diplom. Ich gebe ihr derzeit noch Nachhilfe, da die Dozenten an dieser Uni wohl nicht in der Lage scheinen (aufgrund fehlender Praxiserfahrung) den Stioff vernünftig rüberzubringen.

Uni macht nur Sinn, wenn Du zukünftig weiterhin wissenschaftlich arbeiten möchtest und somit promovieren möchtest. Eine Promotion ist unter bestimmten Voraussetzungen allerdings auf FHlern möglich. So werde ich nun noch ein Aufbaustudium zum Master in Law absolvieren und wenn ich danach noch die Energie habe eine "externe Promotion".


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   02.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Das mit Köln habe ich auch gehört. Schlechte Dozenten, die nicht anzusprechen sind und sich in ihre Zimmer einsperren und die wissenschaftlichen Hilfskräfte müssen für alles Ihren Kopf hinhalten. Das ist aber speziell in Köln (angeblich auch in München so) so. und die Profs. die ich kenne sind arrogant. Die Profs. habe ich kennengelernt, weil ich meine Kumpels in K besucht habe und aus Spaß mit in die Vorlesungen gegangen bin. Die meisten Sudenten die ich kenne und in Köln studieren, hassen ihre Uni. Und in den Rankings werden solche Unis gefeiert. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

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   02.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Ich studiere wohl an der falschen Uni. Seit wann gibt es in Köln den Studiengang Wirtschaftswissenschaften???
Und über schlechte Skripte kann ich mich auch nicht beschweren. Die entsprechen meist so genau dem zu lernenden Stoff, dass man kaum zusätzliche Bücher lesen muss.


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   03.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Habe an der Uni Köln Wirtschaftsinformatik studiert und es nach 4 Semestern hingeworfen, da ich nicht eingesehen habe einen Mathe Grundstudium machen zu müssen. Bin dann an die FH Niederrhein gewechselt und habe jetzt Diplom mit 1,5 gemacht. Die FH war ein Witz, das was wir da im ganzen Studium gemacht haben, hatten wir an der Uni fast schon im Grundstudium durch. Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung, da ich parallel immer viel gearbeitet habe und dadurch auch keine Probleme hatte einen Job zu finden. Ich würde nur sehr genau hinschauen bevor ich einen Fh'ler einstelle. Bin jetzt bei Accenture und die größten Deppen die bei uns rumspringen sind entweder FH'ler oder Unileute die in "Rekordzeit" fertig waren und keine Ahnung vom Tuten und Blasen haben. FH ist einfach primitiv. Ohne mein Arbeiten und viel privates Studium (Lesen bildet :)) würde ich mich heute in keine Firma trauen....

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   05.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
Nachdem ich die vor Intelligenz strotzenden Ausführungen meines Vorredners gelesen habe, zweifle ich tatsächlich an den geistigen Fähigkeiten von FH Leuten, zu denen ich mich auch zähle. Aber ehrlich gesagt halte ich Ihn /Sie eher für die nicht representative, arme Ausnahme. Liebe leser dieses Forums, nicht alle FH Leute entsprechen dem primitiven Bild das mein Vorredner hier abliefert! es gibt auch vernünftige Exemplare. Eines ist Gewiss: ein guter Ingenieur (oder BWLer) ist ein guter Ingenieur (oder BWLer) weil er gut ist, und nicht weil hinter dem Diplom ein (FH) stehen oder nicht! Mein Vorredner gehört sicherlich nicht dazu. Ich bezweifle sogar ganz stark, dass er / sie überhaupt studiert hat, denn ein derartiges Statement zeugt nicht von akademischer Reife. Sei es FH oder Uni.

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   06.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH
reprÄÄÄsentativ

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Wieso sollte ein BWL -Studiengang ausschließlich an einer FH angesiedelt sein? Wie kann man das so plump pauschalisieren? Wieso sollte auf einmal im Steuerrecht, in der Bilanztheorie, in der Finanzmathematik nicht mehr geforscht sondern nur noch gelehrt werden? Wieso sollte die Wirtschaft in Ihren Abteilungen nur Leute sitzen haben die Stoff runterbeten und nicht wissenschaftlich hinterfragen?
Gott sei Dank machen Sie keine Hochschulpolitik.


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: Promovieren mit FH
Immer wieder Schade dass hier nur herumgespielt wird. Wenn ich Personaler wäre würde ich hier einige Leute nicht einstellen, denn es fehlt an den Gründzügen einer hum. Ausbildung. Schade!

Ob FH oder Uni....was sollen die Grabenspiele? Ob Abi im Osten oder Westen....? Klar gibt es Unterschiede und die sind ersichtlich. Siehe A13 (höh. Dienst), Dr. etc.. . Da tut sich der FH`ler schwer (wie ich), aber es gibt Möglichkeiten dieses zu kompensieren. Es gibt bei den FH`s sogar Unterschiede zwischen Controlling FH-Nbg und FH-Ansbach. Und das WISSEN die Personaler. Wenn man sich auf seine Kernkompetenz bzw. deren Entwicklung konzentriert, dann kann es nur gut gehen.

Uni und FH.. haben EIN Problem. Der Abschluss ist per se ab 2010 veraltet. Geeignete Massnahmen frühzeitig zu ergreifen, UNS gegenseitig Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen, das wäre DIE AUFGABE für UNS. Aber scheinbar benützen hier einige dieses Forum um "Druck" abzuladen und das zeigt von geistiger Degeneration und bestätigt meine Erfahrung....diese werden sukzessive selektiert, denn Teamfähigkeit und Zielorientierung, dass fehlt einfach. H4 wird diese Leute hoffentlich leveln. ;-)

Von daher.... lauf um den Häuserblock wenns kritisch wird, aber keine Unwahrheiten und Selbstwerbung bei völliger geistiger Umnachtung abgeben.

Ich studiere mit Uni Leuten (der eine wurde an der Uni Bamberg exma. weil er ein Fach von AWBL nicht schaffte, und das im 13.ten Semester mit einer gut bewerteten Diplomarbeit)... und kenne auch "erfolgreiche" Uni Leute, ACenter haben mit ebenfalls den Unterschied gezeigt. Heheheh.... ich würde sagen, bei den AC habe ich gepunktet, aber in der Wissenschaft(tiefe) punktet der Uniabsolvent. Also was solls. Ich bin ein Fh´ler und die anderen Uni. Kenne beide Systeme und finde die Uni wäre um einiges attraktiver wenn 1. nicht zu überlaufen 2. persönlicher. Aber das werde ich nach meinem Dipl. Betriebswirt (FH) gerne in Kauf nehmen noch einen Dipl. Kaufmann (Univ.) draufzusatteln. Vlt. ein Master, aber der müsste dann schon sehr gut akkreditiert sein (höh. Dienst etc..). Die Kosten sind egal, denn später wenn ich mal wirklich leben will, schaffe ich es sicherlich nicht mich aufzuraffen. Im Übrigen promovieren 2 Kommos (FH) in England. Also so what?

Keiner will euch Uni Leuten sagen, dass ihr das Falsche studiert oder ihr schlechter seid. Teilweise ist es einfach besser an der Uni. Im Übrigen kann ich ohne Sek. Literatur und langen Sitzungen in der Bib ebenfalls keine 1er Scheine bekommen. Wer das behauptet der lügt. So ein Schmarrn. Die Uni Leute sagen ja selber, dass es an der Uni nicht schwieriger, aber theoretischer und mehr Masse in kürzer Zeit ist. Mehr nicht. Wobei ich den Uni Leuten zur Seite stehen darf, wenn es um Unterschiede IN den FH`s gibt. Bayern und BW stehen mit den FH nur wenige Schritte hinter den Unis. Bei anderen FH`s (zwei kenne ich von Kommos, ..besucht..) sind gewaltig. Da verstehe ich die Uni (Bayern) wenn sie sagt, ...FH Diplom = Uni Grundstudium. Ich würde sagen FH Diplom Bayern = Uni Grundstudium und die Hälfte vom HS. Genau so werde ich an die Uni geködert;-). Ein paar Scheine und eine DA und fertig. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Uni-Profs (C4) unseren Profs. (C2)...(man beachte den Gehaltsunterschied).. gut kennen und wissen, welche hardcore Klausuren von unseren Finanzprof. gestellt werden (er bedienst sich an den UNIKlausuren...dementsprechend rasselt es bei uns;-))...Im übrigen sind ebenfalls habilitierte Dr. bei uns als Prof. (Prof. Dr. habil. Roth WIN, Prof. Dr.habil. Münker).....finden eben keinen Lehrstuhl...schade....sind wirklich absolut spitze.

So long! Jetzt können sich die FH`ler beschweren und die Uni Leute mit ? herumlaufen.

Gruß bzw. guten Morgen.


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ich mache gerade mein BWL- Diplom im Bereich Finance an der Uni Münster. Das Studium ist mir ehrlich gesagt nicht sehr leicht gefallen, trotzdem werde ich mich an einer Promotion versuchen.

Aber mal ganz ehrlich, wenn ich sehe was meine Freunde und Bekannten in Physik, Mathe, oder den Ing.-Wissenschaften machen müssen dann fällts mir tatsächlich schwer in diesen Kreisen von wissenschaftlichem Anspruch des BWL-Studiums zu reden.

Zwar regt es mich immer wieder über die "herabwürdigenden" Sprüche dieser Leute auf, aber im Grunde haben sie ja tatsächlich Recht. Wenn ich mit den finance-Theorien auftrumpfen will, werde ich von unseren Mathematikern sehr schnell in meine wissenschaftlichen Schranken verwiesen. Trotzdem ist BWL nicht leicht, aber auf einer anderen, nicht unbedingt wissenschaftlichen Ebene!

Auch der Stoff der Ingenieurstudenten unserer benachbarten FH (da hab' ich ein paar gute bekannte) ist mit Sicherheit näher am wissenschaftlichen Bereich angesiedelt. Ich würde dem einen oder anderem Zweifler dieses Forums gerne mal so eine (widerliche) Klausur über Thermodynamik, Physik, technische Mechanik oder E-Technik zeigen. Da bin ich anschließend immer wieder froh (und stolz) das ich BWL studiere!

Denn was machen wir BWLer in den meisten Fällen wirklich: wir haben mathematische Modelle, verstehen sie auch, und können sie anwenden. Das ist praktisches arbeiten. Ich glaube der ein oder andere Gast dieses Forums verwechselt anspruchsvolles, kreatives und forderndes prakisches Arbeiten mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung. Da gibts schon Unterschiede!

Wenn man also den Beitrag vom 13.03.06 bezüglich praktischer und wissenschaftlicher Studiengänge mit Sinn und Verstand liest, und versucht seine Vorurteile im Zaum zu halten, hat der Autor in seiner Kernaussage natürlich Recht. Ich denke das wissen auch die meisten Leser dieses Forums.

Das es bis dahin ein weiter Weg ist (wenn es überhaupt gelingt) ist schon klar, aber grundsätzlich stimme ich Ihm/ Ihr zu! er /sie hat allerdings nicht explizit erwähnt, dass mit diesen Maßnahmen auch eine grundlegende Renovierung der Bildungsgrundsätze der verschiedenen Hochschulformen einhergehen muss.

Zum ersten Beitrag vom 09.04.06 kann ich nur sagen: du hast den Beitrag des Bildungstypen vom 13.03.06 nicht richtig gelesen, denn da stehen eindeutig alle Antworten auf deine Fragen. Du hast auch ein eindeutig falsches Bild von einer FH. Natürlich werden dort auch die wichtigsten wissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, anders wäre es auch garnicht möglich. Es wird allerdings schneller der praktische Bezug gesucht, was ich prinzipiell gut finde (meine Freundin studiert BWL an einer FH).

Ich habe keinerlei Probleme damit zuzugeben das BWL natürlich keine echte Grundlagenwissenschaft ist. Ich kenne auch keinen meiner Komilitonen der sich ernsthafft als Wissenschaftler sieht. Aber gerade deswegen habe ich mich für diesen, nicht minder interessanten Weg entschieden!

Also wenn wir unsere Vorurteile überwinden könnten, dann wäre es überhaupt kein Problem an einer FH zu sudieren. Voraussetzung ist allerding unbedingt die Überarbeitung des diesbezüglichen Promotionsrechts, und eine unbedingte Angleichung an europäische Bildungsniveaus (sofern sie gut sind).


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Und ist VWL für dich eine "wissenschaftlich anspruchsvolle" Disziplin oder gehört diese ebefalls an eine FH?
Viele Profs aus der VWL kommen ja ursprünglich aus der Mathematik oder Physik und sind daher in der Lage, komplexe ökonomische Modelle zu entwickeln. Bezog sich dein Post also nur auf die BWL-Materie? Wenn ja, dann stimme ich dir voll und ganz zu ;-) VWL dagegen sollte m.E. eine rein akademische Disziplin bleiben.


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
wow wir chaten ja quasi online! Zu deiner Frage: Kann ich nicht so viel zu sagen, da VWL (neben den Pflichtveranstaltungen in meinem Studium) nicht gerade meine Lieblinsdisziplin ist, ums mal vorsichtig auszudrücken. Natürlich gibt es da auch sehr viele Überschneidungen mit dem BWL Studium, aber grundlegen würde ich VWL wahrscheinlich auch eher an einer uni sehen. Dabei unerscheide ich allerdings keineswegs nach Anspruchsvoll oder weniger Anspruchsvoll (das schwingt glaube ich in deiner Frage ein bischen mit). Das Entscheidungskriterium st ausschließlich die hauptsächliche Ausrichtung des Faches: eher praktisch oder wissenschaftlich. Akademisch anspruchsvoll sind beide Bereiche. Und sorry ich kanns mir nicht verkneifen: BWL und VWL sind dabei das beste Beispiel: VWL ist eher wissenschaftlich und BWL eher praktisch, trotzdem ist BWL akademisch anspruchsvoller (sorry, konnte mir diesen Seitenhieb nicht verkneifen. Nimms nicht so ernst!)

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
hehe! Aus dem Munde eines BWLlers konnte ich ja nix anderes erwarten ;-)
Worauf ich auch hinaus wollte, das BWL eher in der Praxis Sinn macht, wogegen VWL schon eher wissenschaftlich ist.
Trotz deiner nicht so ernst gemeinten Aussage: Warum ist für dich BWL akademisch anspruchsvoller als VWL? Deine Schwächen - so habe ich das zumindest aufgefasst - liegen doch gerade in der VWL-Materie? Dann müsste diese doch akademisch anspruchsvoller sein? ;-)


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Nein, das war tatsächlich nicht ernst gemeint! ich finde VWL lediglich nur deswegen nicht so interessant, weil mich immer schon die wirtschaftlichen Zusammenhänge einzelner Betriebe interessiert haben. die Gesetze der Volkswirtschaft sind dabei für den BWLer natürlich auch immens wichtig. Er / Sie bedient sich ihrer aber eher als Instrument oder Werkzeug um die Interessen des Betriebes möglichst optimal am Markt zu platzieren. Meine Schwächen lagen nicht wirklich im VWL Bereich, zumal die praktisch verwertbaren, volkswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht wirklich unverständlich oder schwer sind (abgesehen von diesen abgedrehten, eher philosophischen Theorien und Denkmodellen). Ich denke VWL schafft ähnlich wie die Mathematik, Werkzeuge deren sich der Praktiker bedient. Eben deswegen (um nochmal die Brücke zum Thema zu schlagen) ist BWL eher eine akademische Disziplin mit praktischer Ausrichtung und gemäß der schlüssigen Argumentationsweise des Bildungsheinies vom 13.03.06 durchaus ein FH Klassiker. Aber nur mit den von mir bereits erwähnten Umstrukturierungen. Aber ich wills noch mal erwähnen: Der akademische Anspruch eines Fachs kann meiner Meinung nach nicht an seiner Ausrichtung (praktisch oder wissenschaftlich) festgemacht werden. also auch wenn ich VWL eher im wissenschaftlichen Bereich sehe halte ich den dort vermittelten Stoff in keiner Weise akademisch anspruchsvoller oder schwerer als BWL!

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Uni Münster!!
Schön, ich höre wirklich nur gutes über Münster. Ein Bekannter promoviert jetzt an der Uni Münster im Bereich: Rating. Beneide dich, denn die Ausbildung Finance ist wirklich sehr gut dort, also Kopf hoch, wenn du das Diplom geschafft hast, wird auch der Dr. zu schaffen sein.

Respekt!


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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ja dann bin ich aber beruhigt ;-)

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
In Munster ist doch die Kaserne.

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   09.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Es gibt keinen Unterschied. Alles das gleiche.

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   19.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Wenn du Entwicklungshelfer werden willst geh nach Stuttgart Hohenheim und studiere Agrarwissenschaften und nicht Soziales- Management (eher Klinikmanagement).
In Agrarwissenschaften gibt es soweit ich weiß eine Vertiefungsrichtung die auf Entwicklungshilfe passt.
Ob es aber mit 3,5 Abi geht weiß ich nicht .
Ab diesem Jahrist der Studiengang zulassungsbegrenzt


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   20.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ich bin zur Zeit in meinem Referendariat(Berufsschullehramt für Sozialpädagogik, Fächer: Pädagogik, Gesundheitspädagogik und Kommunikation). Ich habe an der Uni jetzt studiert und ich habe vorher an der FH Sozialpädagogik angefangen zu studieren, habe dann auf die Uni gewechselt und fand es an der Uni nicht so schön. Die Vorlesungen sind einfach zu voll. Ich fand es super schrecklich, selbst, wenn man pünktlich erschien, war der Hörsaal so überfüllt, dass man kaum Platz hatte, ja sogar stehen musste. Grrrrr....an der Fh war dies anders, es gab Seminarräume mit kleineren Gruppen. Ich wäre lieber an der Fh geblieben, nur leider muss man Lehramtsstudiengänge immer an der Uni studieren.

Ich denke, die Argumentationen die hier gegeben sind, resultieren aus der Erfahrung, die man selber macht. Ich habe eine Freundin, die in den öffentlichen Dienst mit einem Fh Abschluss gegangen ist, ohne Probleme. Ich denke, die Persönlichkeit, die Einstellung und die Motivation ist wichtiger. Ich finde es wichtig, dass nichts pauschalisiert wird, sondern differenzierter gedacht wird.

lg Kathleen


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   20.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Erschreckend finde ich auch, wie es hier in Machtkämpfen ausartet.
Jeder entscheidet für sich selbst, was das Beste für ihn ist. Machtkämpfe sind dumm und nützen nichts. Es ist bestimmt so, dass die Uni Vorteile(Nachteile) hat genauso wie die Fh ihre Vorteile(Nachteile) hat. Es ist wichtig, dies differenzierter zu betrachten.
Und denkt dran: Wer Respekt möchte, sollte auch respektieren!!!!!

lg Kathleen


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   29.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Ob man hier irgendwelche Schaukämpfe veranstaltet oder nicht,
ob es um Fachwissen, Motivation, Durchhaltevermögen und sonstwas geht: Nach spätestens 3,5,7 Jobjahren kriegen Uni- BWLer mehr Kohle als die FH- Leute. Wers nicht glaubt frage mal nach; z.B. bei der renommierten Kienbaum Vergütungsberatung in Gummersbach, bei m Jobcoach Staufenbiel oder anderen Gehaltsspezis. Und wenn ein Fh- Lobbyist das nicht glaubt lese er Untersuchungen zu spezifischen bildungsmäßigen Verteilungen bei Führungspositionen. Und wer das immer noch wahrhaben will möge er das Buch von Prof. M. Hartmann über Führungseliten in Deutschland lesen.
Bildungsrenditen werden in Geld gemessen, hängen vom Bildungsggrad und von der sozialen Schicht der Eltern der Absolventen ab. Das sind die feinen Unterschiede. Abgerechnet wird immer nachher, wie in den alten Western.


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   30.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Wenn du das Buch von Hartmann aufmerksam gelesen hast, dann ist dir sicherlich folgender Sachverhalt geläufig:

Führungseliten in seinem Sinne sind Positionen ab (z.B.) Werkleiter (Plant-Manager) aufwärts und enden in den Vorstandsetagen. In diesen Positionen zählt die soziale Herkunft mehr als fast in jedem anderen Land der Erde. Bis dahin kann ich dir also beipflichten.

Aber wieviel % aller Hochschulabsolventen schaffen es schon in diese Sphären?

für alle Bereiche die unterhalb dieser Ebene liegen (Abteilungsleiter, Projektleiter, Bereichsleiter, etc.) treffen deine Thesen immer weniger zu (siehe Hartmann).

Insofern steckt in deinen Ausführungen nur die Halbwahrheit!

Wenn man schon Referenztexte als Untermauerung seiner Thesen heranzieht, sollte man wenigstens den Inhalt kennen!


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   30.04.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Weiß vielleicht jemand, wie der Unterricht an der BA verglichen mit dem an der FH abläuft?

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   14.05.06
  Lounge Gast
Re: BWL ausschließlich an FH's?
Hi,
habe jetzt meine Abiturklausuren an einem Wirschaftsgymnasium geschrieben. Bis zur 10.Klasse war ich auf einem "normalen" (wie es hier immer so schön heisst) Gymnasium. Mir war damals klar, dass ich mein Berufsleben in der Wirtschaft verbringen werde und deshalb hab ich mich gegen "Musik und Kunst" und für "BWL und VWL" entschieden. Werde mein Abi voraussichtlich mit 1,9 bestehen.
Meine Frage lautet jetzt, ob eine FH oder eine Uni für mich ratsamer wäre. Ich halte mich für recht ehrgeizig und engagiert. Welche FH's könnt ihr empfehlen, welche sind schlecht?
MfG


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Re: genaue Unterschiede uni und fh

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