ich wollte euch mal fragen, was ihr von den besagten Unis (also Mannheim, Berlin und Bonn) hält. Ich habe mich nämlich für diese drei jetzt für den Studiengang VWL beworben und weiß imGrunde nicht mehr, als das, was in den ganzen verschiedenen Rankings gesagt wird! Würde mich auf neue Infos freuen!
Bonn ist in Mikroökonomie absolute Weltklasse, dafür in manch anderen Disziplinen nicht so stark.
Mannheim hat international bei weitem nicht das Ansehen von Bonn, ist aber etwas gleichmäsiger aufgestellt (dafür eben in keinem Bereich wirklich Spitze).
Berlin: meinst du die HU ?
die ist auf dem absteigenden Ast, Uhlig, Machowiak,Maug:
die besten Leute sind gegangen und wurden bis dato nicht ersetzt.
in Deutschland gibt es keine Uni, die in allen Bereichen gut ist.
Was interessiert Dich ?
Das ist natürlich für einen Anfänger schwer zu wissen, würde Dir aber zu einer wesentlich zielführenderen Entscheidung führen.
Müchen und Frankfurt solltest du Dir noch ansehen, sind zwar beide recht spezialisiert, aber vielleicht gefallen Dir die dortigen Spezialisierungsrichtungen ja.
In wie weit denn knüppelhart? Auf welche Fächer werden die Schwerpunkte gelegt? Von Bonn weiß ich zB., dass es da sehr mathelastig sein soll... Ist das auch in Mann heim der Fall?... Das durchaus beeindruckendere Austauschangebot von Mannheim ist auf jeden Fall sehr verlockend!
alle guten fachbereiche haben gute Austauschprogramme (Bonn -> Berkeley, Frankfurt -> Wharton, Heidelberg, etc, die Möglichkeit das du an eine Top-Uni für den Austausch kommst ist aber nahe null!), Deinen Wunsch sollte das aber eher nicht beeinflussen.
wer studiert denn aktuell vwl in bonn oder mannheim? schreibt mal bitte was ihr vom studium dort haltet ( aber bitte ungefärbt von jeglichen ranking aussagen). ist die studiensituation in bonn wirklich so schlecht und in mannheim so gut? hoffe schnell was zu hören, hab ne zusage für beide unis und muss mich in mannheim aber bis zum 16.8 eingeschrieben haben...
schau mal auf das Ranking 2008
Uni Bonn ist an erster Stelle für VWL
wer sie schafft zählt zur Elite
bin gerade an meinem Diplom dran
und kann sagen nie hätte ichbgedacht das ich so schnell einen sehr guten Job finde
glaube Uni Bonn ist durch den Ruf sehr angesagt!
Ich würde auch für VWL die Uni Münster in Betracht ziehen, die hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, stärkere Fokussierung, nicht nur exzellente Publikationsleistung im deutschsrpachigen Bereich sondern auch im internationalen Bereich sind die stärker geworden durch neue publikationsstarke Profs. Das spiegelt sich noch nicht richtig in den Rankings wieder, aber die Situation bessert sich (in nationalen Publikationen wird die Uni vom CHE schon seit Jahren als führend gesehen).
Au0erdem bringen die seit Jahrzehnten bekannte Alumni in VWL vor (z.B. Hans-Werner Sinn) und auch an bekannten Unis wie Harvard/Wharton/Chicago, Columbia etc. kannst du damit kommen (die Uni bietet selber nicht direkt ein Stipendium gerad für eine bestimmte Uni an, aber wenn du gut bist kannst du ohne Probleme über DAAD oder andere Stiftungen was für diese Unis bekommen.
Und die Stadt ist natürlich toll :-)
Was willst du nach Berkely im Bachelor? Das ist doch vollkommen uninteressant, das ist das gleiche was du da machst auch in Mannheim/Bonn/Münster/Köln/Frankfurt so. Interessant wird das frühestens im Master (aber nicht wirklich) und höchstens für Doktor kann sich Berkeley/Yale etc. lohnen.
Wenn du an einer Top20 Uni promovieren willst, dann sollte dein Bachelor oder Master mindestens an einer Top50/Top100-Uni sein und dabei solltest du auch noch unter den Besten sein.
Mit einem VWL-Master in Frankfurt, Münster oder Köln hat man auch als Jahrgangsbester schon eher maue Chancen auf ein PHD-Studium z.B. in Chicago oder Harvard.
Die Reputation ist nicht alles. Was bringt einem ein ach so toller Ruf, wenn die Lehre teilweise eine Katastrophe ist.
bin in Bonn und kann ein Liedchen davon singen
Ich würde an deiner Stelle die Finger von Mannheim lassen. Ich selber studiere hier und bin nicht gerade beigeistert. Vom Studium habe ich mir wesentlich mehr erhofft und unter dem Strich werden hier reine Fleißlerner, der "Maschinentyp" gefördert, Menschen die sich innerhalb kürzester Zeit Massen, ja, ich meine Massen, ins Hirn kloppen können, ohne zu hinterfragen, was sie da lernen und warum gerade, bzw. wie die Gesamtzusammenhänge sind. Wenn ich heute meine Studienwahl nochmal treffen könnte, würde ich eindeutig an eine Private Uni in England studieren. Du hast nicht nur ein tausendfach besseres Betreuungsverhältnis, sondern auch praxisrelevantes Studium. Und am Ende des Tages, interessiert es keinen Schwein ob du von der EBS, WHU, Uni Mannheim oder sonst wo kommst.
Ich bin froh, wenn ich hier bald raus bin und so ergeht es vielen.
Also, überdenke mal deine Entscheidung. Nach dem Abi, da fehlt einem die Übersicht, und man hat nicht über alle Möglichkeiten nachgedacht, bevor man sich entscheidet. Auch wenn man glaubt alle zu kennen, sind tausend andere WEge, die man gehen kann und bei Gott, Mannheim ist nicht alles, nur eine leere Hülle mit einem guten Ruf. Und Übrigens, wenn du meinst, dass es an einer privaten Uni nur so von Bonzen-Möchtegern Arschlöchern wimmelt, dann komm mal nach Mannheim. Mit dem Ruf, sind auch die ganzen Ekelprozer hier.. echt schade.
Stichwort "Maschinentyp" an der Uni Mannheim.
Das kann ich einfach nur bestätigen. Bin im 7. Semester Diplom und wenn ich einen Bachelorabschluss in der Tasche hätte würde ich erstmal eine Auszeit von dem ganzen hässlichen Gelerne nehmen. Versteht mich nicht falsch, bevor wieder die ganzen Leute kommen mit ihren "underperformer!!!"-Rufen, ich bin es sicherlich nicht, aber das einzige was ich vor den Klausuren machen ist Stoff reinprügeln bis zum Erbrechen.
Allerdings glaube ich auch, dass nach und nach mit dem Bachelor auch midterm exams eingeführt werden mit Präsentationen, etc., um die Klausurenphasen auseinanderzuziehen und zu entschärfen, was sicherlich mit einer Steigerung der Lehrqualität einhergeht.
Was soll das heißen, "Mannheim ist die Nr. 1, das schafft nicht jeder"???
Jeder, der in Mannheim BWL studiert, gehört zu den 1-2 % besten Abiturienten in ganz Deutschland, es sind die besten der besten, die hier studieren. Es sind alles intelligente Leute. Wenn man das System kritisiert, heißt es nicht, dass man zu den schlechtesten Leuten gehört und nicht mit den Anforderungen klar kommt.
Es geht darum, dass die Uni zwar einen tollen Ruf hat, man aber unter dem Strich nichts lernt. Wie der Vorposter sagt, man prügelt sich den Stoff kurz vor der Klausur rein, schreibt sie und am nächsten Tag ist alles wieder vergessen! Das hat überhaupt gar nichts mit der Fähigkeit zu tun, Dinge kritisch zu hinterfragen, kreativ und leistungsstark zu sein. Es geht nur darum, wer wie schnell wieviele hunderte Folien auswendig lernen kann. Das sagt nichts, aber auch rein gar nichts darüber aus, ob diese Person später eine gute Führungskraft wird, oder überhaupt Führungsqualtitäten hat. Ein ganz bestimmter Typ ist in Mannheim erfolgreich, und das ist nun mal dieser "Maschinentyp". Es sind diese egoitischen Einzelgänger, die noch nie in ihrem Leben was von Team Work gehört haben, die anfangen zu sabbern, wenn sie BCG oder MCK hören, das ist alles. Von dieser Sorte halte ich nicht viel und jeder wird am Ende sehen, was er von Mannheim hat oder nicht. Aber jedem das seine. Wer wirklich etwas lernen will, der sollte sich ein System aussuchen, das kontinuierliches Lernen fördert. Viele, sehr viele, merken einfach viel zu spät, dass Mannheim auch nicht mehr ist als Hamburg oder Köln oder Münster und dann ist es zu spät.
Mannheim würde ich außerdem nicht unbedingt als die nummer 1 in deutschland für vwl bezeichnen (in bwl mag das anders sein)!
also international hat bonn auf jeden fall einen deutlich besseren namen als mannheim, auch wenn bei den deutschen rankings mannheim sogar manchmal vor bonn liegt.
Ergo, es kommt darauf an, wo man hin will. in deutschland geben die sich nichts, aber international hat bonn definitiv die nase deutlich vor mannheim!
das ist doch gar nicht richtig. Seh dir mal die Placements (z.B. von diesem Jahr) der Unis bzgl. ihrer Doktoranden an. Mannheim schneidet weitaus besser ab
Ich bin Bonner Diplomer. Die einzigen Absolventen mit denen ich mich auf gleicher Höhe über mikroökonomische Fragestellungen unterhalten kann sind die Mannheimer. Die anderen lernen scheinbar was anderes als die Jungs in Harvard, Berkeley, LSE, Bonn oder Mannheim.
- rechts von Dir sitzt einer mit nem mittelmäßigen Berufsakademie-Abschluss, 5 Jahren Berufserfahrung und verdient min. das 4 fache von dem was Du bekommst
- links von Dir sitzt n Typ mit Berufsabschluss nach dem Abi, 10 Jahren Berufserfahrung und verdient min. das 10-fache von dem was Du bekommst.
- Dein Chef hat 20 Jahre Berufserfahrung, kein Abi, nach ner abgebrochenen kaufmännischen Lehre ist er damals so in den Job reingekommen und verdient min. das 20-fache von dem was Du bekommst. UND: er schmeißt Dich nach einem Jahr raus, weil Du mit Deinem Theoriegequatsche eh nichts nützt und obendrein noch was darauf einbildest auf der Uni gewesen zu sein.
Wer in Berlin (HU), Bonn oder Mannheim VWL studiert, der will wohl eher nicht in einem schnöden Unternehmen arbeiten.
Wenn du nicht genau weißt, was du später willst, aber dich auf Mathematik freust, dann Bonn. Ebenso, wie schon angesprochen ist Bonn in Mikro führend. Auch international Bonn ganz klar vor Mannheim.
Für Monetary Economics ist Frankfurt führend.
Die HU Berlin ist in Deutschland führend in Ökonometrie und in Makro mit Bonn und Mannheim auf einem Level.
Allgemein:
1. Bonn
2. Mannheim
3. und 4. HU Berlin und LMU München
5. Frankfurt
ich wuerde mich nicht durch die Posts von einigen noch nicht ganz reifen Studenten vom Studium in Mannheim abhalten lassen. Als fast-Absolvent kann ich durchaus den Unmut verstehen (und vielleicht haette ich vor ein paar Semestern aehnlich gedacht).
Aber nach dem Auslandsstudium an einer internationalen Top-Uni kann ich versichern: Die kochen auch nur mit Wasser! (Und verfeuern dein Geld!) Und wir habens es eigentlich doch ganz gut hier mit unseren etwas "angestaubten" aber immer noch hoechst-effizienten Lehrmethoden.
Schliesslich kenne ich doch nur sehr wenige Menschen, die sich in der Freizeit gerne freiwillig mit Keynes und Co. beschaeftigen wuerden.
81. Bonn
89. HU Berlin
94. Mannheim
115. LMU München
172. FU Belrin
196. Bielefeld
252. Heidelberg
258. Kiel
259. Frankfurt
267. Dortmund
281. Köln
282. Konstanz
295. Dresden
298. Karlsruhe
312. Osnabrück
99. Zürich
215. St. Gallen
100. Universität Wien (nicht die WU Wien!)
Ger, Aus, Swiss:
(1) Bonn
(2) HU Berlin
(3) Mannheim
(4) Zürich
(5) Universität Wien
(6) LMU München
Auf EconPHD gibt es auch einzelne Rankings, in welche man die Spezialdisziplinen der Unis sieht:
HU Berlin in Ökonometrie auf Platz 53 weltweit
Bonn in Mikro auf Platz 40 weltweit
usw.
Die Graduate School von HU und FU Berlin (und weiteren):
www.doctoralprogram.de
würde ich neben Bonn und Mannheim als drittbeste Option zum promovieren in Deutschland bezeichnen.
Aber gibt es wirklich große Unterschiede in der "Basis", d.h. machen sich die Profile der Universitäten schon im Bachelor-Studium bemerkbar?
Gibt es sozusagen bestimmte Schulen? Gibt es Unterschiede von Fakultät zu Fakultät hinsichtlich der Theorien und Modelle, welche gelehrt werden?
Dabei meine ich nicht Master und PHD sondern wirklich das Grundlagenstudium.
Wenn man eben noch Anfänger ist und keine Ahnung hat, sozusagen ein unbeschriebenes Blatt ist so wie ich.
Ist es dann wichtig ob Mikro, Ökonometrie oder Finanzökonomie am jeweiligen Fachbereich dominieren? Ob es einen berühmten Prof gibt, wenn der dann keine Bachelors unterrichtet? Was die Rankings sagen?
Ich plane dieses WS VWL anzfangen und bin auch bereit auf ein nonstop Pauken in Mannheim, nicht wegen mck als Ziel sondern weil ich echtes Interesse am Fach habe.
Aber ich gebe mir das nur wenn es sich wirklich lohnt, d.h. dass man dann etwas gelernt hat, was man woanders NICHT lernt, weil Mannheim ja so besonders ist.
Meine Frage richtet sich vor allem die, die das Fach interessiert, und die es nicht nur wegen der Karrierechancen studiert haben, sondern auch an den Theorien interessiert sind.
Ist auf Bonn Verlass? Oder wird es erst für Master interessant? Ist Mannheim Bonn längst meilenweit voraus? Ist die Lehre in Berlin gut?
Nein, die Grundlagen unterscheiden sich kaum zwischen den Unis. Trotzdem hat Bonn und nicht Mannheim den Ruf in Deutschland, die beste Grundlagenausbildungen in VWL zu haben - aus dem Grund, dass besonders stark Wert auf Mathematik gelegt wird.
Gedanken machen, wo man studiert, wenn man nachher einen Master machen will und Promovieren möchte, sollte man sich trotzdem. Ein Bachelor von der LSE lässt dich einfacher an ein sehr gutes Masterprogramm kommen als ein Bachelor aus Mannheim. Der Bachelor aus Mannheim macht es wiederrum einfacher, sich an einer sehr guten Uni für das Masterstudium einzuschreiben, als ein VWL-Bachelor von der Uni Hamburg. Daher sollte man schon im Bachelor eine bekannte Uni wählen und dort sehr gut performen. Anschließend den Master an einem Department machen, welches in diesem Bereich besonders führend ist. Dann klappt es auch mit dem PhD-Studium in den USA.
Und wenn es dann wirklich mal darum geht: Bonn ist in den USA im Gegensatz zu Mannheim noch einigermaßen bekannt. Mit Bachelor Bonn, Master LSE wird man dort mehr anfängen können als mit Bachelor Mannheim, Master LSE.
VWL ist zu einem extrem kompetitiven Feld geworden. Eine Lehrstuhlpromotion wird in Zukunft kaum mehr etwas Wert sein. Ich habe leider nur amerikanische Zahlen gesehen, aber dort war der Trend eindeutig: Economics wird zu Massenfach. Ähnliches Gefühl habe ich hier in Deutschland und allgemein in Europa. Langsam versuchen sich auch die deutschen Hochschulen an Doktorandenprogrammen amerikanischer Prägung der academic job market wird zunehmend größer, aber auch kompetitiver.
Daher: Von Anfang an die besten Unis und sehr gut performen oder untergehen!
leg mal deine HU-Brille ab...Mannheim alleine mit Mammen und Van den Berg publiziert schon mehr als die gesamte HU-Fakultät...bis auf Härdle gibt es doch keinen bekannten Ökonmetriker mehr in Berlin (oder zählst du Lütkenpohl immer noch mit dazu)
Ich habe mich jetzt vor kurzem zum WS 09 sowohl in Mannheim als auch in Bonn beworben (und an einigen anderen natürlich auch noch). Durch die etwas negativen Reaktionen auf die Uni- Mannheim bin ich jetzt etwas stutzig geworden, wo es doch eigentl. mein Ziel war dort zu studieren.
In Bonn hab ich schon sicher einen Platz, aber meine 2te Wahl wäre es trotzdem nicht gewesen bis ich das hier las. Ist das lernen an der Uni-Bonn wirklich so viel angenehmer; ich kann mir i-wie nicht vorstellen, dass es da so große Unterschiede gibt. Es ist ja denk ih nicht so,dass man sich in Bonn nichts in den Kopf reinhämmern muss, oder?
Was ist mit Köln,Münster,Hohenheim? Letztere schien mir sehr einladend und ist auch gut gerankt.
kann nur meine erfahrungen mit der uni mannheim schilden und diese waren einfach fast durchweg negativ. ich habe jetzt meinen bachelor, schlauer bzw. intelligenter bin ich keineswegs, habe mir stattdessen den hintern schlecht organisierten vorlesungen platt gesessen und gehe mit dem gefühl raus, dass ich die 3 jahre hätte auch an einer anderen uni besser verbringen können. mannheim mag toll und schön sein, aber die wahrheit siehst du erst, wenn du drin bist und dann gibts kein weg zurück. ich kann nur auf den master hoffen und bin erstmal froh, dass ich hier weg bin, obwohl ich mit meinem abschluss wohl noch zu den besten 20% gehören werde..
Lass dir mal nichts erzählen, es ist ziemlich egal ob du jetzt in Bonn oder in Mannheim studierst. Beide sind auf gutem internationalen Niveau und beide sind in etwa in den USA gleich bekannt.
Bonn ist in Mikro stärker als Mannheim, Mannheim führt in Ökonmetrie (und das auch ganz klar in Deuitschland). Die HU hat ihre besten Profs in VWL verloren (Uhlig und Lütkenpohl) und lebt mehr oder weniger vom Ruf vergangener Jahre.
diese diskussion ist leider absolut sinnfrei. einmal schreiben hier leute, die tatsächlich ein wenig ahnung haben und dann sind hier leute, die meinen sie wüssten irgendetwas, was aber leider nicht der fall ist. von daher sollten hier generell mal die leute, die irgendwie schwachsinn verbreiten wollen einfach mal die klappe halten!
wenn es hier tatsächlich um eine top20 promotion geht, dann ist hohenheim sicherlich nicht der richtige ort!
VWL in Deutschland:
1. Bonn
2. Mannheim
3. HU Berlin
danach LMU München und Frankfurt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Wer einen Offer von Bonn hat, der geht nach Bonn, Punkt.
also ich hatte ne Offer von Bonn und hab sie abgelehnt :-) zu Gunsten Mannheim
Mal zu deiner Info: Dieses Jahr gehen fertige Mannheimer VWL Doktoranden als Assistant Profs nach Toulouse, Tilburg. Letztes Jahr einer als Visiting Prof nach Yale. Und Bonn???
Im nächsten Jahr startet in Mannheim für das Master Studium wieder der Austausch mit Berkeley und Yale mit insgesamt 6 Plätzen. Und Bonn???
Keiner der etwas Ahnung hat, würde behaupten, dass Mannheim international anerkannter oder bekannter ist als Bonn. Denn dem ist definitv nicht so!
Nichtsdestotrotz hat Mannheim natürlich auch ein sehr gutes Programm, mit dem man natürlich auch gute Möglichkeiten hat, danach international weiterzuarbeiten.
Trotzdem ist und bleibt Bonn im internationalen Vergleich vor Mannheim, da können die Mannheimer noch so viel lamentieren... ;-)
Ja super den Austausch mit Berkley hat Mannheim auch schon ewig, genauso mit Yale und Toronto und allen Top-europäischen.
Wie auch immer, finde die Diskussion müßig. Ich bin aus Mannheim, würde allerdings sagen dass Bonn den leicht besseren Ruf hat im Ausland, bzw. auch die besseren Professoren (die alle aus Mannheim kamen :). Wichtig ist aber dass Bonn und Mannheim absolut unangefochten in den USA/England sind was das angeht. Bonn ein bisschen besser, aber beide in einer eigenen Liga verglichen mit den anderen Deutschen.
"Wie auch immer, finde die Diskussion müßig. Ich bin aus Mannheim, würde allerdings sagen dass Bonn den leicht besseren Ruf hat im Ausland, bzw. auch die besseren Professoren (die alle aus Mannheim kamen :). Wichtig ist aber dass Bonn und Mannheim absolut unangefochten in den USA/England sind was das angeht. Bonn ein bisschen besser, aber beide in einer eigenen Liga verglichen mit den anderen Deutschen. "
Darauf können wir uns einigen und die Diskussion beenden! ;-)
Hohenheim? Das kann doch nicht Dein Ernst sein. Geh nach Mannheim oder Bonn (oder von mir aus Frankfurt oder Muenchen). Hohenheim ist eine Provinz-Uni mit mittelmaessigen Profs, die keiner im Ausland kennt.
Jan Werner ist schon seit über 20 Jahren in Minnesota. Niemand bezweifelt, dass Bonn in den 80er Jahren die mit Abstand beste VWL-Uni in Deutschland war. Dies ist aber wenig relevant fuer heutige Entscheidungen.
Schauen wir uns doch mal die neuesten Berufungen an: nach Bonn ist gerade Szalay aus Warwick gekommen (noch ein Mikrotheoretiker); nach Mannheim kommen Nocke (aus Oxford) und van den Berg (aus Amsterdam). Jeder kann da selbst seine Schlüsse ziehen, welche Uni im Moment im Aufwind ist. Klar: Bonn ist besser in reiner Mikrotheorie. Aber in so ziemlich allen anderen Feldern ist Mannheim besser aufgestellt.
VWL Bachelor an der HU! Man kann nicht nur lernen. Go out and get alive! Mach die ersten Semester vernünftig und bewirb dich schon im 2ten für n Stipendium an der NYU. Dort siehst du dann, dass der Ruf nicht alles ist. Auch wenn du da dann fachlich nicht viel gelernt hast, macht es sich bezüglich deines restlichen akademischen oder von mir aus auch beruflichen Werdegangs recht gut.
Minnesota mit Mannheim zu vergleichen ist einfach nur absurd. Minnesota ist die einflussreichste Makro-Uni der Welt, siehe auch: http://www.econjobrumors.com/topic.ph...
Das Theissen sich in Mannheim beworben hat, kann ich bestätigen. Interessant, dass er genommen wurde. Die Ausschreibung kam übrigens von der BWL-Fakultät. Theissen ist ja nicht gerade ein Star, insofern sicherlich zu verkraften. Bonn wird keine großen Schwierigkeiten haben, gleichwertigen Ersatz zu finden.
Ich selbst studiere ebenfalls in Bonn und schreibe grad meine Diplomarbeit...
Für die Leute, die in die Forschung wollen, ist Bonn DEFINITIV die beste Adresse für VWL in Deutschland...zum einen aufgrund des hier herrschenden mathematischem Niveaus und zum anderen hat Bonn für VWL eine viel größere und angesehenere Reputation gegenüber Mannheim, München oder sonstigen Uni´s...
Wer allerdings in die Wirtschaft möchte, wird mit Bonn auch weiterhin die beste Wahl treffen, der Vorsprung auf Mannheim ist allerdings nicht mehr so groß, d.h. die beiden Uni´s werden ungefähr gleichwertig angesehen...
Das ist mein Erfahrungsbericht nach Gesprächen mit Personalern aus den Unternehmen sowie mein Eindruck aus Gesprächen mit Mitkommilitonen, die in die Forschung gegangen sind und zum Teil auch in den USA weiter studieren / forschen!!!
Warum sind eigentlich alle sooo scharf auf wohlklingende Uni- Namen? Die richtigen guten Profs, d.h. diejenigen die viel und in guten Journals publizieren verbringen die meiste Zeit in der Forschung (und sorgen so für den guten Ruf ihrer Uni), z.B. Ernst Fehr von der UZH: http://www.iew.uzh.ch/institute/peopl...
Interessant sind solche Unis für Studenten, die eine Promotion anstreben und entsprechend gut sind. Die Schwerpunktsetzung sollte man auch bedenken: Was bringt einem Bonn, wenn man kein Interesse an Mikro-/spieltheorie hat? In was für einer Stadt möchte man studieren und 3-5 oder mehr Jahre seines Lebens verbringen? Gibt es Möglichkeiten z.B. nebenher gute Werkstudentenplätze zu bekommen? Usw.
"Für die Leute, die in die Forschung wollen, ist Bonn DEFINITIV die beste Adresse für VWL in Deutschland...zum einen aufgrund des hier herrschenden mathematischem Niveaus und zum anderen hat Bonn für VWL eine viel größere und angesehenere Reputation gegenüber Mannheim, München oder sonstigen Uni´s..."
Gilt nicht für alle Bereiche. Wer Richtung Makro oder Finance forschen will ist in Frankfurt sicher besser aufgehoben, die haben gerade in diesen Bereichen enorme Fortschritte gemacht und sind deshalb hervorragend aufgestellt.
ich denke auch, wer forschen möchte und/oder an quantitativen methoden interessiert ist, muss nach bonn. ich studiere master vwl in Köln und die bachelors aus bonn haben mathe-mäßig schon einigens auf dem kasten.
wer aber in die wirtschaft möchte,ist auch in köln bestens aufgehoben.ist laut wiwo unter personalern 2007 noch die nummer eins gewesen: http://www.wiwo.de/karriere/die-kompl...
Was Makro angeht, kann ich dir Köln ans Herz legen. Die haben ihre alten Mikroprofessoren in Rente geschickt und für ein massig Geld neue, junge Makroprofessoren eingekauft (wohl nach dem Motto: Mikroexperten gibts eh zu viele, wir nehmen Makro, da umgehen wir den Wettbewerb). Gleichzeitig gibts da jetzt das "Centre for Macroeconomic Research", wo erstklassige Forschung & Lehre gemacht wird. Ich würde es in Betracht ziehen, wobei Köln, was das reine Studium angeht, schwerer ist, als bei kleinen Privatunis... Stichwort Betreuungsverhältnis und Selbstständigkeit. Habe 2006 dort mein Dipl. in Vwl gemacht und habe ausnahmslos positive Erfahrungen bei Bewerbungen gemacht (ich war 2 Tage arbeitslos, jetzt arbeite ich als Cash-Manager bei der UBS).
fuer köln spricht ganz klar die grösse der fakultät und die damit verbundenen wahlmöglichkeiten. und der sehr gute ruf bei den personalern (siehe link vom 27.12.09).
ob die neuausrichtung der vwl in köln ein vorteil ist,kann man nicht pauschal sagen. es stimmt, dass die uni massig geld in die hand nimmt um junge profs aus den usa abzuwerben. aber vorher war köln das deutsche aushängeschild der anwendungsorientierten vwl. das wird nun anders, man nähert sich eher bonn an. ob das fuer dich (treatstarter) gut doer schlecht ist, musst du wissen. oder hast du köln ueberhaupt nicht in betracht gezogen?
Makro würde ich dir wahrscheinlich Frankfurt ans Herz legen...
Und außerdem: Glaubt nicht jedem dahergelaufen Bachelor-Studenten, dass Köln oder Bonn die besten VWL-Unis sind. Mannheim und Frankfurt sind aktuell in der Forschung international besser....das ist Fakt.
ich bin weder bachelor student, noch habe ich behauptet, dass köln zu den forschungsstärksten vwl-unis gehört.
ich bin master student und habe die vorteile der uni köln genannt,die meiner meinung und der meinung vieler umfragen bestehen.das ist alles.
Behavioural Economics, Development Economics, Financial Economics
Basierend auf diese drei Themenfelder: Welche Uni ist die beste Wahl für einen VWL-Bachelor? Basierend auf Finance wohl Frankfurt, aber wie sieht es mit den anderen beiden Bereichen an deutschen Unis aus?
Und ja, schon klar, dass die Spezialisierung eher später als im Bachelor erfolgen dürfte.
Hallo zusammen,
ich habe meinen Bachelor in VWL nun in der Tasche und würde gerne nen Master draufsetzen. Ohne den Master kannste VWL echt knicken...
Da ich definitiv in der Wirtschaftspolitik arbeiten möchte (habe mein Praxissemester im BMWi gemacht), möchte ich unbedingt einen guten VWL-Master machen. Zur Auswahl stehen 5 Unis:
* WU Wien
* Uni Münster
* Uni Freiburg
* Uni Dresden
* Uni Würzburg
Meine Frage wäre: Könnt ihr das VWL-Masterprogramm von einer bestimmten Uni weiterempfehlen? Und zwar geht es mir auch um den Ruf, aber nicht vorrangig.
Wichtig wäre für mich ein Masterstudium, das studierbar ist. D.h. welches nicht so sehr mathelastig ist und wenig/keine Spieltheorie behandelt.
Die Reputation in Münster müsste ganz passabel sein... Aber ich hab ein bisschen Angst, dass das Studium etwas praxisfern und sehr mathelastig ist (siehe die Diskussion oben um die Mannheimer Maschinentypen)...
Wisst ihr, ob die in einer der Unis besonders stark zu Beginn aussieben? (hab das von der WU Wien gehört, da es dort keine Zulassungsbeschränkung gibt).
Wenn du wirklich in die Wirtschaftspolitik möchtest, dann ist Münster eigentlich eine sehr gute Adresse. Die Fiwi-Lehrstühle besitzen sehr gute Kontakte zu Ministerien!
Münster ist kein Pappenstiel, aber es lohnt sich wohl wirklich dort. So mathelastig empfinde ich das Curriculum dort gar nicht! Und Spieltheorie kann man da doch fast vollkommen ausblenden!
HU Berlin im neuen QS World University Ranking 2011/12 beste deutsche Uni im Bereich Economics. http://www.topuniversities.com/univer...
Damit hätte man nun ein Ranking das auf die Aussage vom 05.08.2010 hier eingeht :D .
Nönö, es finden sich nur haufenweise VWL-Master (früher VWL-Diplomer) in Banken, Versicherungen, Unternehmesberatungen und großen Dienstleistungs- und Industrieunternehmen...
Was ist bitte der große Unterschied zwischen Nummer 1 oder 2? Wenn Mannheim in VWL nicht 1 ist, dann ist eben 2 - oder umgekehrt! Das ist einfach so. Kann man nachlesen.
Was für ein Scheiß gequatsche. Es gibt so viele Hochschulen in Deutschland, da nimmt sich keiner etwas. Wie es in der Forschung aussieht, hab ich keinen Plan. Aber Arbeitsmarkt sieht eher so aus:
Studium an einer Uni in Deutschland = guter Abschluss = gute Arbeitskraft, dabei ist es de facto egal wo man studiert hat.
Und wenn ihr euch schon aufs Ausland bezieht, im Cam/Ox/LSE hocken Leute aus ganz Deutschland. Kiel, Hamburg, Frankfurt, München, viele aus Ost-Unis. Anscheinend vergessen hier viele: Man muss einfach zu den besten 10% seines Jahrgangs gehören um an solchen Unis genommen zu werden.
Ob jetzt da 10 Studenten irgendwo in der USA und England forschen die die obersten 1% bilden interessiert keine Sau, weil es noch andere 99% gibt die sich auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen müssen. Und da ist die Uni Note das Wichtigste.Ende.
Nach Informationen eines Beratungsunternehmens: "Wie haben sie die Studenten ausgewählt?" "In der ersten Runde haben wir einfach alle aussortiert, die schlechter als 1,4 waren"
Und so sieht eben die Realität aus. Die meisten Mannheimer scheinen sich daran aufzugeilen, dass da 1-2 Leute ins "big business" einsteigen, Realität sieht anders aus.
Als ich ein Praktikum bei einer Bank absolvierte, bewarben sich x Mannheimer, genau so wie x-andere Leute von x-anderen Unis. Endergebnis: 3 Mannheimer wurden genommen, aber auch nur die mit 1,x - Abschluss, auf 50 offene Stellen. So sieht die Realität aus, ihr "Forscher". Forscht mal weiter....ich könnte kotzen, wenn ich so einen Mist lese.
Und ich könnte k*t*en, wenn da draußen einem so gut wie keiner honoriert, dass man an einer guten Uni war.
Das ist mit Abstand eine der größten Ungerechtigkeiten, die es gibt.
Dieser abscheuliche und gleichzeitig lächerliche Notenfaschismus der Unternehmen - die würde ich alle am Liebsten doch füsillieren! An einer guten Uni sind schlechte Noten oftmals mehr wert als geschenkte Einsen von Loserfakultäten. Aber die blinden Notenfaschos, die wohl keine Ahnung vom Leben haben und selbst wahrscheinlich niemals mit höheren akademischen Ansprüchen konfrontiert wurden, wollen das wohl nicht wahrhaben.
Überlegt Euch doch mal, wie scheiße das ist:
ERWACHSENE Menschen - wenn auch junge Erwachsene - so dermaßen steif, verkrampft, verbissen, und beinahe ausschließlich nach irgendeiner ordinalskalierten Größe zwischen 1 und 4 zu bemessen, als ob es gar nichts anderes gäbe und als ob die es beurteilen könnten - entzieht sich jeder Wertung!
Bei einem Professor wegen einer Doktorandenstelle - vorzugsweise an der eigenen Uni - würde ich das noch okay finden, aber da draußen in der Wirtschaft - voll von stumpfen Praktikern, die ohnehin so gut wie niemals mehr als 10% ihres theoretischen Studienwissens wieder bräuchten - hat keiner der Nasen das Recht zu beurteilen, was MEINE LEISTUNGEN UNTER MEINEN LEBENSUMSTÄNDEN IN MEINEM STUDIENGANG AN MEINER UNI ZU MEINER STUDIENZEIT wert sind oder waren, denn der "Entscheidende", der meine Unterlagen sichtet, hat mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit NICHTS mit mir gemeinsam und kann das alles so gut wie überhaupt nicht beurteilen.
Dass nur Noten, Noten und nichts als Noten zählen, ist traurige Realität - und nein, das kotzt nicht nur die an, die schlechte Noten haben, man muss einfach nur mal kurz nachdenken.
Eine schlechte Noten von einer guten Uni kann mehr wert sein als eine gute Note von einer schlechten Uni. Und bei einem Absolventen von einer guten Uni mit einem 3er-Schnitt kann ich mir sicher sein, dass diese Person mal was gecheckt und gepaukt hat - anders hingegen bei Leuten mit geschenkten Einsen von schlechten Unis - oder noch besser so einer ganz bestimmten Privatuni. Von FHs wollen wir gar nicht erst reden.
Im Übrigen:
Wie "gut" die Unternehmen in den letzten Jahrzehnten rekrutiert haben, haben wir am "Wirtschaftsboom" 2008/2009 ja gut beobachten können...;-)
Zum Thema:
Es soll noch akademische Idealisten geben (ich bin zum Beispiel so einer).
Es sollte bei einer Entscheidung darum gehen, wo man die beste Ausbildung bekommt. Wenn man Herausforderungen annehmen möchte in Richtung akademischen Anspruchs und Niveau, dann sollte man an dementsprechende Unis gehen und auch gerne in Kauf nehmen, dass die Noten entweder schlechter wären als woanders oder bei weitem nicht so einfach zu kriegen. Mir würde es um mich gehen und das, was ich kann und geleistet habe, und nicht die Spackos da draußen - die können das ja gar nicht beurteilen. Und wenn ich keinen Job kriegen sollte, zahlen die eben mein Hartz IV!
Das ist nach wie vor meine Denke und die bleibt auch, auch wenn ich in Lohn und Brot stehe und zu meiner eigene Überraschung in schwersten Zeiten letztlich sehr schnell nen Job bekommen habe. Mittlerweile habe ich den ersten Wechsel hinter mir, kann noch nicht sehr viel sagen, aber bin extremst zufrieden.
@vorposter du hast vollkommen Recht.Besonders die Fachhochschulen verschenken oft Noten .Aber ich habe mal meine UNi ,die Uni Bochum mit der Fh Gelsenkirchen verglichen.Und ich muss sagen ,dass wir wesentlich besser ausgebildet werden und wesentlich schlechtere Noten im Durchschnitt bekommen.Mein Schwerpunkt Internationale Rechnungslegung bei Professor Pellens ist schon ziemlich schwer und aufwendig und die Noten fallen wirklich nicht so pralle aus.Manchmal blicke ich zurück und muss sagen ,dass ich etwas wehmütig bin ,dass ich nicht an eine leichte Uni in meiner Umgebung oder an eine FH gegangen bin.DIe Alternativen zu meiner UNi Bochum waren Uni Essen,FH Bochum und FH Gelsenkirchen.Wenn ich mir angucke was für Leute an der FH Gelsenkirchen gute Noten oder sogar sehr gute schreiben dann komme ich echt ins grübeln.Es kann doch nicht sien ,dass einer der in der 10 ten Klasse wegen Mathe sitzen geblieben ist plötzlich eine 1,3 im mathe schein schreibt.Ich war in der Schule gut in mathe und hatte an meiner Uni nur ein befriedigend.Auch in VWL sind wir stark forschungsbezogen mit Professor Bauer,Professor Schmidt und ehemals Wim Kösters.naja jetzt ist es zu spät für mich zu wechseln ,da ich schon in einem höherem Semester bin und bald fertig werde mit meinem DIplom.Ich hatte Glück noch das Privileg zu haben Diplom zu machen ,weil das länger angeboten wurde als z.B an der Uni Essen oder an den Fachhochschulen.Jetzt bleibt nur noch der Zwang eine sehr gute Diplomarbeit zu schreiben und möglichst einen Schnitt unter 2,6 zu bekommen.These are the hard facts of Life!Life is unfair
naja, das mit dem Schulkram darf man nicht überbewerten - jeder Mensch kann sich entwickeln, und nur weil jemand in der Schule schlecht war, heißt es nicht, dass diese Person nicht locker hätte besser sein können und es eben später gecheckt hat und erfolgreich war. Aber grundsätzlich kann ich voll unterschreiben, was Du sagst, auch wenn ich an keiner der von Dir genannten Hochschulen war. Ich finde es teilweise auch ätzend, dass Leute an anspruchsvollen Fakultäten erfolgreich sind, bei denen sich fragt, ob das Abi mittlerweile so dermaßen billig ist, dass sogar die das kriegen - aber das ist ein Black-Box-Thema, wie "dumme" akademisch erfolgreich sein können und das in einem nennenswerten Maße.
Langfristig gesehen jedoch kann es gut passieren, dass sich Qualität durchsetzt, nur der Weg dahin ist für manche eben steinig.
Ja thats Life wie ich sage .Aber ich kann dich auch beruigen ,ein FInanzvorstand eines mittelständischen Unternehmens meinte zu mir ,dass bei meiner Uni Notenabzug geschieht.Das heisst aus einer 2,5 wird eine 1,5.Vielleicht ist das bei deiner Uni auch so ?EIn Partner von KPMG meinte auch ,dass dies bei uns gemacht wird .Natürlich desto weiter weg die Unternehmen desto weniger wahrscheinlich ist es ,dass dies auch bei anderen Unternehmen vollzogen wird.Im Ausland spielt das dann wieder ekeine ROlle mehr.Aber immerhin .An welcher Uni haSt du denn studiert?
Ist bei mir Gott sei dank alles Historie. Hab nen Job (mittlerweile einen Wechsel schon hinter mir) und bin bislang damit (also mit dem jetzigen;-)) ganz zufrieden - daher braucht mich dieses Thema oder Verwandtes nicht mehr ganz so zu kümmern, aber es ist eben noch nicht lange her und ich schätze, dass ich immer meine feste Meinung dazu behalten werden. Ich brauche keine Notendiscounts (mehr) und denke auch nicht, dass ich sie je bekommen habe. Habe übrigens in Mannheim studiert - habe 1000 Positionen dazu, weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich da nochmal hingehen würde. Allerdings brauche ich mir darüber keine Gedanken mehr zu machen.
oh dann glückwunsch ,dass du den EInstieg so gut gefunden hast.Mannheim ist natürlich sehr angesehen ,vielleicht gibt es zumindest bei der Uni einen Bonus bei den Personalern.Aber dieser Notenfaschismus stinkt mir sehr .An manchen UNis oder an fast allen FHs ist ein sehr guter Abschluss mit leichtem Aufwand zui bewerkstelligen.Welche Schwerpunktfächer hattest du denn?
Notenfaschismus? Gehts euch noch gut. Eure "schlechten" Noten kommen anscheinend nicht von ungefähr.
Unglaublich, was hier Leute mit einem zukünftigen akademischen Titel alles schreiben.
Für Mannheim kriegst Du keinen Bonus - Du kriegst für keine Uni in Deutschland einen Bonus. Wenn, dann sind das nur regionale oder personenbedingte Ausnahmen. Netzwerke werden an den "beiden Privaten" - Du wirst wissen, was ich meine, schon im Studium gebildet - da brauchen die dann auch keine "Boni" mehr...;-)
Ich habe VWL studiert (Diplom), hatte weitgehend statistischen Wahlbereich und die SBWL Finanzierung.
Notenfaschismus ist ein bewusst gewählter Begriff.
Schlechte Noten kommen nicht bei allen aus mangelnder Eignung oder fehlendem Fleiß - richtig, sie kommen nicht von ungefähr.
Bei so einem Beitrag wie dem Deinen kann man allerdings nur erahnen, wie Du gestrickt bist.
Falls Du keine Ahnung davon hast, was ich noch mit anderen Gründen außer den beiden angeführten, die einem "schlechten" Studenten für seine Leistung sofort unterstellt werden (falls das nicht so sein sollte, bitte ich doch um Hinweise), kann man dies hier gerne ausführen.
Der Begriff des "Notenfaschismus" ist - jedenfalls von mir - keine Anklage gegen die bösen, bösen Unternehmen, die "voll mega unfair und so (*lol*)" die unmenschliche Tat begehen, Bewerber mit besseren Noten im Allgemeinen denjenigen mit schlechteren vorzuziehen, sondern es geht bei dem Begriff um rücksichtslose plakative pauschale und in Anbetracht von 1. klar existierenden Niveauunterschieden an Hochschulen und 2. der nicht bei jedem Studenten in gleicher Weise gegebenen Lebensbedingungen (Achtung, leiser Hinweis auf 2 weitere wesentliche Gründe für schlechte Noten) schreiend ungerechte Einstellungspolitik, die BLIND und zu 95% scheinbar nichts anderes als ordinalskalierte Merkmale von 1 bis 4 kennt. Sogenannte und maßlos überschätzte "Praxiserfahrung" rührt bei offiziellen Bewerbungen im Übrigen aus derselben Tonne. Wer also schlechte Noten, kann NORMALERWEISE diese auch nicht (stückweise) "kompensieren" durch ach so tolle Praktika, denn diese kriegt er erst gar nicht!!
Mit einer gesunden(!!!) Leistungsorientierung, die selbstverständlich und in der menschlichen Natur begründet ist (zumindest, was die wirtschaftlich dominierenden Kulturkreise anbelangt) - und aus irgendeinem Grund werden Noten ja auch vergeben - hat der tatsächlich in der freien (deutschen) Wirtschaft existierende und praktizierte NOTENFASCHISMUS nichts mehr zu tun!!!
Außerdem:
ICH HABE bereits einen akademischen Titel und keinen "zukünftigen" - und nein, ich bin nicht arbeitslos, sondern habe einen für meinen Titel ganz gewöhnlichen Job. Und welche Meinung ich vertrete, siehst Du ja.
Ich wäre mit solchen Äußerungen mal vorsichtig - ich schätze, dass es sehr verschiedene Gründe für "schlechte" Noten geben kann, aber einer Sache kann man sich sicher sein: dass diejenigen, die sie haben, fast ausnahmslos ziemlich unglücklich damit sind - noch viel eher, wenn sie genau wissen oder sehen, dass sie nicht (mehr) viel dagegen tun können.
Ich bin mir sicher, dass das noch einige Male kommentiert wird.
Außerdem: Wieso sprichst Du in der zweiten Person Plural? Damit unterstellst Du ja schon mal jedem, der sich darüber mockiert, ein "Betroffener" mit "schlechten" Noten zu sein - das ist nicht der Fall, kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
hehe meine SBWL ist auch Finanzierung und Kreditwirtschaft.Meine SVWL Makroökonomie und Wahflach Wirtschaftsrecht.@An den Kritiker von mir.Wieso wir haben doch Recht.An so manchen Unis und sehr vielen Fhs wird die Noten verschenkt im Verlgiech zu schweren Unis.
Es ist eher unglaublich ,dass du diese wahnwitzige unfaire Tatsache nicht akzeptierst.Wahrscheinlich studierst du oder warst du an einer FH.Das erklärt alles.
hmm mich wundert aber sehr ,dass Uni Mannheim keinen Bonus bei den Unternehmen hat.Jeder möchte dort studieren.Falls es wirklich dort keinen bOnus gibt und das studium schwerer ist ,warum studiert man da?
Sucht euch einfach eine fh UND GENiesst das Leben.Lernen werdet ihr ja wenig brauchen.
Mir gehts nur um den Begriff des "Faschismus". Vollkommen deplatziert.
Notenfetischismus würde viel besser passen.
Und nein, ich bin kein Fhler, sondern Uni'ler.
Meine Meinung zu den "schlechten" Noten ist:
Wenn ihr doch alle wisst, dass ihr schlecht benotet werdet und das nicht gerecht findet, dann wechselt die Uni. Im Diplom nach dem Grundstudium gut möglich und im Bachelor/Master erst recht.
Gerade der Bochumer-Experte hat genügend Alternativen in der Nähe und kriegt es nicht hin. Entweder hat er es so akzeptiert, dass er schlecht benotet wird und seine Kritik ist vollkommen fehl am Platz oder er hat die Möglichkeit einfach nicht wahrgenommen und ist dann selbst schuld.
Natürlich gibt es viele Gründe für schlechten Noten. Steht vollkommen außer Frage. Deswegen spielt nicht nur die Uni eine Rolle.
Aber das ist auch wieder eine Diskussion, die ewig geführt werden kann....
Tja der Bochumer Experte ist leider Diplom Student.Ich habe schon vor 2 jahren versucht nach dem Grundstudium zu wechseln.Dafür war es aber zu spät ,da keine Uni mehr Diplomer angenommen hat.Wenn ich jetzt in den Baechlor wechsel verliere ich sehr viel Zeit und bekomme nur einen Teil der prüfungen angerechnet.Ich stehe kurz vor meiner Diplomarbeit und ehrlich gesagt muss ich das jetzt durchziehen.Habe mich schon an der FH Bochum informiert über Anrechnungen.Nur die Hälfte würde angerechnet ,da ich den Diplom Ökonom in Bochum machen und so gut wie keine VWL Fächer angerechnet sein würden für den BSC.Wenn ich an der Uni Bochum in den baechlor wechseln würde müsste ich nur ein Modul machen und die abschlussarbeit schreiben.aber das nützt mir auch nichts.Mein Schnitt liegt zur Zeit zwischen 2,4 und 2,6.Ich hoffe ich kann noch eine 2,3 erreichen mit der Diplomarbeit ,da ich in meinem Wahlfach eine ziemlich gute Durchschnittsnote habe.
Du hast wahrscheinlich etwas ganz Essentielles nicht begriffen. Man studiert idealerweise in erster Linie für sich selbst!
Mir war klar, dass Mannheim höchstwahrscheinlich schwerer zu bewältigen sein würde als die meisten anderen Unis - gerade auch als eine Alternative, die geographisch nicht allzu weit entfernt liegt. Aber ich hatte beide Zulassungen - aus Mannheim angenommen, die andere gleich in den Papierkorb geschmissen, nachdem ich sie hatte.
Ich wollte mir eben nichts schenken lassen.
Es ist meine Bildung und mein Können, das mir keiner wegnehmen kann - kriege ich dafür keine angemessene Anerkennung, so ist es ein Armutszeugnis für die Unternehmen (und von dieser Art Zeugnis gibt es sehr viele) und ich schaue eben "wo ich bleibe".
Meine Fresse. Der Post über mir, ist genau so ein idealisierter Mist, der wohl im Hirn jedes Deutschen verpflanzt ist. Erstens, du studierst nicht für dich selbst. Du studierst dafür, dass du später einen Platz in der Gesellschaft (v.a. Arbeit) findest. Deine Aussage, kann ich im Prinzip mit der Einstellung von vielen Deutschen vergleichen, die immer meinen "man sollte sich nicht unter Wert verkaufen". Ja wer definiert deinen Wert? Glaubt ihr ihr seid alle etwas besseres? Fühlt ihr euch jetzt alle geil, weil 200 Leute nach Mannheim zugelassen wurden, und der Rest der Menschheit ist unbrauchbarer Abschaum? Ich glaube euch hat man in Mannheim zu lange mit Elite-Fanatismus ins Gehirn geschissen.
Jetzt nennt mir mal eine Uni, an der die Noten hinterher geschmissen werden. An so ziemlich jeder Uni ist der Durchschnitt zwischen 2,00-2,30. Wer etwas anderes behauptet, will die Realität einfach nicht sehen.
Und warum sollten die Unternehmen GERADE DICH anerkennen? Mama mia....studiert BWL in Mannheim, und schafft es nicht mal, wie ein Unternehmer zu denken. DICH braucht in erster Linie niemand, aber man braucht EINEN BWLer. Und davon gibt es an deutschen Hochschulen derzeit über 150k....
Wenn du selber meinst, du bist ach-so-toll, von mir aus....
Nein, das habe ich nicht falsch verstanden, sondern die Leute, die sich beschweren, dass sie zu hart benotet werden oder vergleichsweise ungerecht.
Aus genau diesem Grund, dass man eigentlich nur für sich selbst studieren sollte, ist es mir vollkommen egal was die anderen für Noten bekommen.
Ich muss zufrieden sein! Ich muss mich an der Uni und in dem Studiengang wohlfühlen. Dann ist mir der Rest auch vollkommen egal.
Natürlich weiss ich auch, dass es Lehrstühle oder Unis gibt, die strenger benoten. Aber diese Tatsache hat mich immer eher angespornt. Ändern kann man es eh nur wenn man den Lehrstuhl meidet oder die Uni wechselt. Aber diesen Weg finde ich persönlich nicht gut.
Deswegen finde ich deinen letzten Beitrag extrem gut!!!
Lounge Gast schrieb:
>
> Du hast wahrscheinlich etwas ganz Essentielles nicht
> begriffen. Man studiert idealerweise in erster Linie für sich
> selbst!
> Mir war klar, dass Mannheim höchstwahrscheinlich schwerer zu
> bewältigen sein würde als die meisten anderen Unis - gerade
> auch als eine Alternative, die geographisch nicht allzu weit
> entfernt liegt. Aber ich hatte beide Zulassungen - aus
> Mannheim angenommen, die andere gleich in den Papierkorb
> geschmissen, nachdem ich sie hatte.
> Ich wollte mir eben nichts schenken lassen.
>
> Es ist meine Bildung und mein Können, das mir keiner
> wegnehmen kann - kriege ich dafür keine angemessene
> Anerkennung, so ist es ein Armutszeugnis für die Unternehmen
> (und von dieser Art Zeugnis gibt es sehr viele) und ich
> schaue eben "wo ich bleibe".
Du hast mich ziemlich daneben verstanden. Außerdem habe ich nicht BWL studiert (schau Dir mal den Titel des Threads an), nur das ist hier nicht wichtig.
Ich habe auch nicht behauptet, etwas "besonderes" zu sein oder als solches angesehen werden zu wollen und auch habe weder ich noch sonst irgendjemand hier behauptet, es gäbe in Deutschland für dies und jenes nur eine wahre Uni und der Rest sei "Abschaum". Wo hast Du das ganze her??
Außerdem wäre es ja schön, wenn "die meisten Deutschen" aus dem Idealismus heraus studieren würden, es "für sich" zu tun - zumindest gilt dies den Wiwis. Wobei man natürlich zugeben, dass "der Platz in der Gesellschaft" auch durchaus eine Motivation ist, sicherlich bei vielen verbreitet, auch wenn es manche nicht so explizit benennen wollen oder können.
Ich schätze mal, Du hast meinen Beitrag sehr einseitig und überspitzt und teilwesie falsch aufgefasst. Komm mal runter.
VWL iST JA auch schwerer als BWL.Das muss man auch berücksichtigen.
Ich studiere Wiwi und kein BWL .Wiwi und VWL studiert man auch Interesse und BWL nur wegen Karrieregesichtspunkten.Es ist eine Tatsache ,dass es gravierende Unterschiede in der Notenverteilung gibt zwischen UNis.Über Fh s brauch man überhaupt erst gar nicht zu reden.
bist du jetzt endlich mal fertig mit deinem ewigen gejammere über unterschiedliche notenverteilungen. wir haben es alle verstanden, dass du es ja so schwer hast in bochum. finde dich endlich damit und konzentriere dich auf deinen abschluss! damit hast du doch genug zu tun!
Lounge Gast schrieb:
>
> VWL iST JA auch schwerer als BWL.Das muss man auch
> berücksichtigen.
> Ich studiere Wiwi und kein BWL .Wiwi und VWL studiert man
> auch Interesse und BWL nur wegen Karrieregesichtspunkten.Es
> ist eine Tatsache ,dass es gravierende Unterschiede in der
> Notenverteilung gibt zwischen UNis.Über Fh s brauch man
> überhaupt erst gar nicht zu reden.
Ich bin selbst Volkswirt (der aus Mannheim), und solch eine pauschale Aussage, VWL sei schwerer BWL - naja, irgendwie hast Du Recht und irgendwie auch wieder nicht. Was "schwer" ist und was "leicht" - Du wirst immer Befürworter und Gegenredner treffen. Ich bin persönlich der Meinung, dass BWL auf jeden Fall - als komplette Fakultät betrachtet - vielseitiger und abwechslungsreicher als VWL ist. VWL ist im Großen und Ganzen ist etwas mathelastiger und "wissenschaftlicher". Wie jetzt aber die Notenvergaben, im Einzelnen, en gros und im Durchschnitt zu Stande kommen - das ist eine Diskussion, die man bis zum Geht-nicht-mehr ausweiten kann und die letztlich nur Energie kostet - anschließend hat man auch kein Problem gelöst.
Ich habe zum Beispiel größten Respekt vor denjenigen, die ein Physikstudium bewältigen können - dafür sag ich über mich, dass ich definitiv zu blöde bin, die Neigung oder Begabung und dann letztlich auch das Interesse nicht habe. Wenn ich mir überlege, dass da jede Woche mehrere Übungszettel zu machen sind, nicht gerade einfach und man sich somit auch noch die Berechtigung zur Teilnahme an den Klausuren, die man dann auch erst einmal schaffen muss, erpunktet - Mann, Mann, Mann... Ein Freund aus meinem Abijahrgang hat Physik in Karlruhe studiert, jetzt seit rund zwei Jahren ist er am Promovieren. Sein Diplom hat er mit einer 1,0 gemacht. Und er war in dem Abschlussjahrgang nicht der Einzige mit der Note - schlechter als 2,3 hatte wohl kaum einer und das gelte als "kurz vor Scheiße". Aus solchen Fächern resultieren massig Abschlüsse mit 1,x - fast schon wie bei Geisteswissenschaftlern, mit dem Unterschied, dass man eigentlich alle Leute aus Physik, Mathe und engst verwandtem braucht und von den Sozis, Politologen, Medienwissenschaftlern etc. die allerwenigsten. Aber darum geht es nicht. Wenn man Physik zum Beispiel geschafft hat, wäre mir als respektvoller "dummer" Wiwi ganz bestimmt nicht daran, bei deren "inflationären" Noten schief zu gucken.
VWL und BWL sind im internationalen Bereich nicht so extrem getrennt wir hier in Deutschland. Ich promoviere in BWL an einer der oben genannten Unis und habe nur mit VWL zu tun.
Also mein ganz ehrlicher Rat ist ... ehrlich gesagt... Vergisst diese Unis im Bachelor. Nicht den Lehrplan. Ne, der ist gut in den Unis. Als Bonner weiss ich, dass man wirklich fundiert geschult wird in quantitativer VWL.
Aber ich sage euch nichts ist wichtiger als lebhafte Diskussion in der VWL. Lieber eine sehr gute Note an einer kleinen Uni holen und viel mit Profs und Doktoranden reden und dann an eine Uni wechseln die euch dann mti offenen Armen empfängt und die eure Spezialisierung berücksichtigt. Ist sicherlich nicht supa einfach von einer unquantitativen Uni direkt durchzustarten, aber dafür kann man fast immer ohne NC ins Mathestudium rein, und mit den Kursen Analysis und lin. Algebra seit ihr meistens für das weitere Studium in der meinstream Ökonomie guut vorbereitet. Deren Theorien bauen nämlich mal abgesehen von der Stochastik und Statistik vornehmlich auf nichts anderem auf als der Körpertheorie.
Ich habe selbst in Bonn studiert.
Solange du nicht in die Forschung gehen willst, kann ich Bonn nur abraten!
Die Uni Bonn ist sehr mathelastig, aber es wird kein Pluspunkt für dich sein, weil die meisten Personalchefs diese Uni einfach nicht kennen. Deshalb wissen sie auch nicht, dass Bonn sehr mathelastig ist.
Es gibt keine Betreuung.
Die Uni Mannheim mag genauso theoretisch und forschungsorientiert sein wie Bonn, aber da hast du wenigstens Kontakte zur Wirtschaft danke Bwlern und BWL-Kurse.
In Bonn ist es so: Seit der Abschaffung der Studiengebühren werden manche Kurse nicht mehr finanziert, sodass sehr viele davon schwinden.
Bestes Beispiel: -Unternehmensbewerung findet nur einmal pro Woche statt.
-Gleichgewichtstheorie wird auch nicht mehr angeboten.
-BWL-Kurse werden von der Fakultät sehr belächelt, sodass die
meisten BWL-Kurse nur 3 Credit-Punkte vergeben.
Die Uni Bonn hat keine Kontakte zur Wirtschaft. Wenn du gut bist, dann ist alles kein Problem, aber es ist schwer, dort eine sehr gute Note zu bekommen.
Bonn ist eine schöne Stadt..Das ist der einzige Vorteil.
Wenn ich noch was erwähnen darf: In den ersten beiden Semestern hast du viel Spaß, weil du noch viele Freunde hast. Aber glaub mir, dass die meisten korrekten Menschen spätestens nach dem 2. Semester weg sind.
-Noteninflation in Physik und Mathe gibt es nicht, da wird einfach früh genug gesiebt. Wer sein Vordiplom geschafft hat, der hatte die größte Hürde schon genommen. Und dann hat man auch was aufm Kasten, folglich waren die Noten dort meist sehr gut.
-BWL-Kurse in Bonn werden nicht belächelt. Aber wer meint Personalökonomik hören zu müssen, muss sich dann nicht wundern das es bei der Jobsuche nicht hilft. Soviele quantitative BWL-Vorlesungen wie in Bonn gibt es nur an wenigen Unis in D.
-Kontakte zur Wirtschaft haben die BWL Profs auch in Bonn, aber dazu muss man einfach mal auf die zugehen und fragen. Ab und an gibt es auch mal externe Diplomarbeiten, so hing damals bei der Ökonometrie eine quantitative Marktforschungsstudie in Zusammenarbeit mit einem Hotelbewertungsportal aus.
-Bzgl Vorlesungsangebot: auf basis.uni-bonn.de sieht man dass u.a. GGW-Theorie sehr wohl nächstes SoSe angeboten wird, Unternehmensbewertung war eh nur eine billige 2 Stunden Vorlesung, in der man etwas Corp Fin gemacht hat, und sowas wird immer noch angeboten, siehe auch dazu unter Basis im fachgebunden Wahlpflichtbereich.
-Es ist ein Pluspunkt das die Uni mathelastig ist. Die Personaler kennen es nicht? Dann kann man zwei Dinge machen, entweder heult man und spammt Foren damit zu dass man mit ein paar Vorlesungen in Unternehmensbewertung und Personalökonomik keinen Job bekommt, ODER man schreibt in sein Anschreiben das man mathematische Kenntnisse hat. Und ja, das funktioniert.
-Last but not least: VWL in Bonn ist viel Arbeit, vor allem wenn man sich mathematisch anspruchsvolle Kurse aussucht, aber das ist halt nicht für jeden das perfekte Studium, und wenn man nach 1-2 Semestern merkt das Bonn zu hart ist, dann kann man immer noch nach Köln wechseln ;-)
Komisch, dass ich eine andere Erfahrung gehabt habe.
Ich habe mein VWL-Diplom in Bonn vor 5 Jahren abgeschlossen. Ich hatte hier in Bonn kein Career-Center, keine Vorträge von Unternehmen und keine Unterstützung von Profs.
Personalökonomik ist doch wohl ein Witz. Das war doch damals die modifizierte BWL A und ein Bisschen Mikro A.
Wer meint, dass es selbst mathelastig ist, kann ich nur meinen Kopf schütteln.
Als ich mein Praktikum bei DB und Allianz gemacht habe, wusste keiner was von der Uni Bonn.
Ich weiß die harte Arbeit in Bonn zu schätzen. Wenn ich ein Personalchef wäre, dann würde ich natürlich versuchen, Bonner Absolventen/innen zu berücksichtigen. Aber es ist nun mal so, dass die meisten Chefs nicht von der Uni Bonn kommen, sondern aus Mannheim, EBS oder anderen Unis.
Und jetzt arbeite ich als Unternehmensberater. Ist die Uni Bonn eine Target-Uni?..
Träum weiter. Bonn wäre die Target-Uni, dann würden wir auf jeden Fall versuchen, zu euch zu kommen und Fachvorträge mit Case-Studies zu halten.
Meine Firma ist zwar nicht die größte, aber spielt ganz oben mit.
Naja..Ich kann eig. nicht unterschreiben, was du hier schreibst.
Bonner Profs haben natürlich Kontakte zur Wirtschaft..Welche Profs haben das nicht?.
Ich bin gerade im zweiten Semester und unser Prof Kube hat auch am Anfang des Studiums gesagt, dass dieses Studium forschungsstark und theoretisch aufgebaut ist. Für Praxis sollte man eher woanders studieren.
Die Uni Bonn ist nicht schlecht, aber man sollte trotzdem genauer wissen, was man will.
Ist die Uni Bonn gut? Das kann man nicht mit Ja oder Nein sagen, sondern es kommt drauf an.
Wer später in die Forschung gehen will, ist die Uni Bonn die klare Nr 1.
Wer aber später in die Wirtschaft gehen will, gibt es bessere Alternativen.
Was ist denn mit kleineren Unis, wie Göttingen, Siegen oder Regensburg ? Gerade in letzterer Uni bekommt man auch einen Bsc. Unterscheidet sich die Qualität des Studiums dabei so sehr von Mannheim/Bonn ?
Was ist denn mit kleineren Unis wie Göttingen, Siegen oder Regensburg. Gerade in letzterer bekommt man auch einen Bsc.
Unterscheidet sich die Qualität der Lehre wirklich so massiv ?
Was ist denn mit kleineren Unis wie Göttingen, Siegen oder Regensburg. Gerade in letzterer bekommt man auch einen Bsc.
Unterscheidet sich die Qualität der Lehre wirklich so massiv ?
Tag, ich werde mein Abitur die Tage mit 2,5 (traurig, aber wahr) abschließen, suche für das kommende WS eine Uni für VWL in einer größeren (bis großen) Stadt und bin da erst mal an der HU hängen geblieben, da ich mich etwas in Berlin verguckt habe. Ich gebe eigentlich nicht sehr viel auf Rankings, da es mir auch nicht auf die Reputation oder Forschungsintensität ankommt, aber ich weiß nicht, ob die HU die richtige Uni ist.
Ich suche eigentlich nach einer Uni, die ihren VWL nicht allzu sehr mathelastig gestaltet, ich habe nicht vor, später in der Forschung zu agieren, sondern eher in der freien Wirtschaft. Habe zwar seit jeher sehr gute Matheleistungen; eine Affinität hat sich aber nicht wirklich gezeigt.
Kann mir da jemand was empfehlen? Die Uni Hamburg scheint ja (dem Tenor nach) einen erbärmlichen Ruf zu haben.
Eine "elitäre" Uni wie Mannheim scheidet aus, ich habe vor, ein halbwegs ausgeprägtes Leben neben der Uni zu führen. Aber versteht mich nicht falsch. Die VWL-Laufbahn steht natürlich an erster Stelle. ;-)
Warum denn gerade VWL und nicht BWL. Wenn du eh in der freien Wirtschaft arbeiten möchtest, ist das doch nahliegender. Und bitte komm jetzt nicht mit dem Argument, BWL studiert jeder, das ist bei Jura, Maschinenbau und Biologie auch so.
Mal kurz etwas anderes:
Hat Bonn eigentlich noch sienen Austausch mit Berkeley?
Wenn ja, gilt das für den Bachelor oder den Master?
Hab im Netz dazu noch nichts gefunden...
HU kann man mit 2,5 mal schnell vergessen, Mannheim sowieso. Bonn wird da noch eher klappen da die Stadt nicht so angesagt ist. Dafür ist Bonn ziemlich mathelastig, die HU aber auch.
Wers weniger mathelastig mag sollte mal nach Freiburg oder heidelberg schauen.
:)
Also. Ich würde hier auch noch gerne ein Wort dazu verlieren.
Die Diskussion läuft ja eh schon seit Jahrtausenden.
Es wurde jetzt oft genug festgestellt, was die Top Universitäten unseres deutschen Ländle sind.
Mannheim, Frankfurt, Bonn, Hu Berlin, Köln...
Nehmt euch die 6 am häufigsten genannten. Schaut welche Stadt euch sehr zusagt. Studiert dort. Rockt das Studium so gut es geht. Und dann werdet ihr weiter sehen. Zu einem guten Studium gehört mehr als gute Professoren oder schwere Mathematik. Das scheinen viele zu vergessen. Und wie sich hier jeder so an seinen Top-Unis aufgeilt. Kommt mal alle wieder runter von eurem hohen Ross.
Das war jetzt für alle vllt. noch folgenden. Denkt nicht nur an Reputation oder Ähnliches, sondern auch noch an das Leben, was während des Studiums stattfindet.