An der FH Bochum gibt es jedes Semester eine Klausur.An der FH Gelsenkirchen sogar 2 Termine pro Semester für einige Klausuren.Organisatorisch haben die beiden FH Hochschulen mehr drauf als die UNi Bochum sage ich .Bin der Uni Bochum Student.
Absolut. Die Organisatorische Geschichte hat aber nix mit den Inhalten zu tun. Eigentlich ist es eine Frechheit, dass es eine Uni nicht gebacken bekommt, was sich natürlich auf die Regelstudienzeit auswirkt.
Naja, und zu Bochum. Mein Schwager studiert da BWL auf Bachelor, ist fast nie da, lernt wenig und kommt gut durch.... der ist aber kein Genie. Am Ende hilft es aber auch nix. Es gibt da Gute und woanders auch. Mir ist es ziemlich egal, wo jemand studiert hat, wenn er ins Team passt und gute Ideen hat.
studiert dein Schwager an der Uni Bochum oder an der Hochschule Bochum?Denn im Bachlor gibt es an der Uni Bochum den BSC in Management and Economics.Das ist eigentlich eher ein BWL und VWL Studium ,da man mehr VWL KUrse macht.Denn reine BWL wird da nicht angeboten.Es kommt natürlich auf die FÄcher drauf an.Bochum ist halt für WP eine Target Uni.Aber ich kann mir durchaus vorstellen ,dass man durch Produktionswirtschaft oder andere Schwerpunkte wie Marketing mit nicht so viel Aufwand durchkommt.So dumm kann dein Schwager nicht sein ,wenn er dort durchkommt ,Bochum hat mit Hohenheim den schlechtesten Schnitt in Wiwi für Absolventen.Außerdem hat mir mal jemand aus einem großen Konzern gesagt ,dass eine 2,5 an der Uni Bochum angepasst wird auf andere Unis.Also das ein besserer Schnitt draus gemacht wird.
Er ist an der Uni Bochum und studiert Management & Economics. Hab nicht gesagt, dass er dumm ist, aber er tut nicht viel und ist fast nie an der Uni. Kommt damit aber ganz gut durch. Er fokussiert sich mit seinen Fächern auf den BWL-Bereich.
Ich kenne viele die an die Uni Bochum gegangen sind, waren einige Pfeifen dabei, vielleicht zieht ja auch das den Schnitt runter.
Das mit der Notenanpassung halte ich eigentlich für unrealistisch, obwohl man ja nie weiß, was die im HR so treiben. Für sowas bleibt da eigentlich keine Zeit, wenn man nur 2-3 Minuten für eine Bewerbung hat.
Wir lesen im Unimaster in Accounting Zeug von Habermas. Das wird dir an einer FH (zum Glück?) wohl nicht passieren. Musste in den ersten zwei Mastersemestern bisher keinen Taschenrechner verwenden, keine Gleichung umstellen oder ähnliches. Mein Schwerpunkt ist übrigens Controlling.
Lounge Gast schrieb:
Achtung, das hängt ganz vom Studienfach ab! In den technischen Fächern ist FH viel einfacher, weil die Anforderungen in Mathe ähnlich gering sind wie in den Wirtschaftswissenschaften!
> Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen:
> War vorher an der Uni (BWL) und bin dann an die FH (BWL). Es
> ist an der FH 1000x besser, persoenlicher und vor allem
> praxisnaeher als an der UNI. ABER KEINESFALLS LEICHTER!!!
> AUCH DORT WIRD EINEM NICHTS GESCHENKT!!! UNI ist m.E. nach
> nur noch ein Nimbus fuer diejenigen, die meinen, sie waeren
> es.
wer sich auf statistiken verlässt, ist selber schuld!! geht zu den unis hin und schaut sie euch genau an- von mir aus setzt euch auch in eine vorlesung, damit ihr ein gespür bekommt, wie es da ist!!
Super dass du natürlich ausländische Hochschulen herangezogen hast. Blöd nur dass das eben für deutsche Hochschulen nicht so gilt. Das amerikanische Hochschulsystem ist in dieser Hinsicht doch wohl einfach nur ein Negativbeispiel.
Nur mit solchen Extremen scheinen es die FHler zu verstehen.
In Realität ist es zwar nicht schlimm und der Unterschied ist geringern.
Aber seit es die FOM gibt, etliche andere berufsbegleitende Hochschulen, das Niveau in den Bachelorn sowieso schwankt, werden wir den USA immer änhlicher! Es ist nicht mehr so wichtig , welchen Abschluss man hat, sondern wo man studiert hat! Darauf schauen die Leute immer mehr.
Und ganz neutral ist es an einer Uni natürlich schwerer als an einer FH.
In den Ingenieurwissenschaften, mit der harten Mathe im Grundstudium, zwar wohl noch extremer an der FH - but still.
An vielen FHs muss man in BWL nichtmal dividieren können um das Studium zu bestehen. Wie Telefonbuch auswendig lernen. Null Methodik. Natürlich nicht überall.
Lounge Gast schrieb:
>
> Super dass du natürlich ausländische Hochschulen herangezogen
> hast. Blöd nur dass das eben für deutsche Hochschulen nicht
> so gilt. Das amerikanische Hochschulsystem ist in dieser
> Hinsicht doch wohl einfach nur ein Negativbeispiel.
ich habe mir nun fast alle beiträge in diesem forum bzgl. uni vs. fH durchgelesen. Ich muss schon sagen respekt!!! Da reden leute von der uni und wollen die fh bewerten. auf der anderen seite schreiben fh'ler und wollen die uni bewerten. Das sensationelle ist, dass sich kein einziger schämt. jetzt mal ganz im ernst.... wie kann man sich ein urteil erlauben über den schwierigkeitsgrad einer bildungseinrichtung, die man selbst nie besucht hat???!!!
aber vielleicht sollte ich farbe bekennen: ich habe maschinenbau an der fh münchen (diplom) studiert und dann nochmal an der tu münchen. und jetzt mal ganz ehrlich.... an der fh gab es kurse die waren wirklich nicht einfach. an der uni gab es kurse die hätten das prädikat schulstunde verdient. ebenso gab an der uni kurse die für die fh'ler wirklich nicht einfach waren. fazit: weder uni noch fh ist einfach oder schwer. es kommt einfach auf das eigene engagement an und jeder der was anderes behauptet sollte sich nicht überlegen ob für ihn die ausbildung nicht besser gewesen wäre.
was ich jedoch festgestellt habe ist, dass ich während meiner dipl.arbeit durch die praxiserfahrungen einem uni studenten immer eine nasenspitze voraus war. heute muss ich trotz doktortitel sagen, dass ich sehr gerne uni studenten einstelle, wenn ihre praktische erfahrung besser ist, als die des fh'lers. denn nur in der praxis wird geld verdient und nicht mit aussagen die auf einem blattpapier stehen.
seid also alle klug und stellt nichts als leicht oder schwer dar, dass man selbst nicht erfahren hat.
Wenn man z.B. als wissenschaftlicher Mitarbeiter eingestellt wird, z.B. parrallel zur Promotion, dann bekommt man mit dem Master oder Diplom einer Universität 13,61 Euro pro Stunde, mit dem Fachhochschul-Master höchstens 10,03 Euro.
D.h. dem Staat ist es sehr wohl klar, dass ein Fachhochschul-Master ein niedrigerer Abschluss als ein Uni-Diplom oder Uni-Master ist, auch wenn man mit beidem promovieren kann. Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen ja auch mehr als FH-Master.
Und es ist einfach eine Tatsache, dass das Niveau an der FH etwas geringer ist. Ist ja aber nicht schlimm. Das ist dort eben etwas mehr anwenundungsorientiert. Nichtsdestotrotz wird ein Uni-Absolvent durch die breitere theoretische Basis auch in der Anwendung nach ein bis zwei Jahren Berufserfahrung deutlich flexibler und besser sein.
Die Aussage setzt voraus das im Beruf Flexibilität in Sachen Kreativität möglich wäre. Das hast du aber in großen Organisationen heute überhaupt nicht mehr. Da gilt Kontrolle + Governance > Alles
Lounge Gast schrieb:
> Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen
> ja auch mehr als FH-Master.
Diese Aussage ist schlicht unwahr. Beamte mit Uni-Dplom/Master bekommen die gleiche Einstufung wie FH Master. Fh Diplomer allerdings bekommen die gleiche wie FH/Uni Bachelor.
"Mein Vater hat ein FH-Diplom und ein Uni-Diplom. In der gleichen Studienrichtung. Wieso? Keine Ahnung? Waren damals andere Zeiten. Und er erzählt immer, wie das Niveau der Uni anfangs ein Schock für ihn war und wie er sicht "richtig" auf den Hintern setzen musste."
Dein Vater ist wohl eher an einer dieser Ingenieurschulen, also einer Fachschule gewesen, hat sich dann das Diplom-FH beim Kultusministerium gekauft. Was Du hier darlegst ist der Standard dieser Klientel. Eine Fh haben die nie zu Gesicht bekommen.
Uni-Master und Uni-Diplom: Ab Entgeltgruppe 13 (beachte die Forderung "wissenschaftliches" Studium, was eine Uni darstellt)
FH-Master: Max. Entgeltstufe 12.
Ein FH Studium ist kein "wissenschaftliches" Hochschulstudium, daher geringere Entgeltgruppe.
Lounge Gast schrieb:
>
> Lounge Gast schrieb:
> > Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen
> > ja auch mehr als FH-Master.
>
> Diese Aussage ist schlicht unwahr. Beamte mit
> Uni-Dplom/Master bekommen die gleiche Einstufung wie FH
> Master. Fh Diplomer allerdings bekommen die gleiche wie
> FH/Uni Bachelor.
Das stimmt so einfach nicht. Es gibt auch auf Vorstandsebene ausreichend viele Studienabbrecher. Ausserdem ist diese Ebene eigentlich irrelevant. Die Karriere fast aller Hochschulabsolventen, egal ob FH oder Uni, hört sehr viel weiter unten auf. Viele schaffen es nichtmal bis zum Gruppenleiter, das ist die Realität! Also besser nicht träumen! Anderes Beispiel: Der kleine Beamte braucht eine ordentliche Ausbildung, i.d.R. mindestens FH. Der Minister braucht das aber überhaupt nicht !!!
Lounge Gast schrieb:
>
> Nun ja, irgendwann ist mit einem FH-Abschluß halt der
> Aufstieg zu ende. In den oberen Etagen sitzen so gut wie nur
> Uni-Absolventen, die meisten Vorstände haben auch noch
> promoviert.
Lounge Gast schrieb:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Tarifver...
>
> Uni-Master und Uni-Diplom: Ab Entgeltgruppe 13 (beachte die
> Forderung "wissenschaftliches" Studium, was eine
> Uni darstellt)
> FH-Master: Max. Entgeltstufe 12.
>
> Ein FH Studium ist kein "wissenschaftliches"
> Hochschulstudium, daher geringere Entgeltgruppe.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > > Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen
> > > ja auch mehr als FH-Master.
> >
> > Diese Aussage ist schlicht unwahr. Beamte mit
> > Uni-Dplom/Master bekommen die gleiche Einstufung wie FH
> > Master. Fh Diplomer allerdings bekommen die gleiche wie
> > FH/Uni Bachelor.
Da steht vergleichbar zum höheren Dienst und ein Fachhochschul-Master befähigt zum höheren Dienst!
Echt amüsant. Ich kann nur sagen, ich mache gerade mein Diplom an der Uni. Maschinenbau.
Ich habe echt schon verdammt viele Leute von der Uni fliegen sehen, die sind dann auf eine rennomierte FH glech in der Nähe gegangen. Alle haben es dort leicht gepackt. Was sagt uns das?
Und sorry Leute, aber diese Jungs und Maedels waren echt nicht grad die hellsten.
Das war schon früher so. Auch bei uns sind praktisch alle unsere Semesterkollegen, die auf Grund sehr schlechter Noten gegangen wurden, auf die Fachhochschule gewechselt. Plötzlich gab es bei denen dann statt Note 5 eine 1 oder eine 2. Das FH-Diplom haben die dann schon mit brillanter Note in Händen gehalten, als wir an der Uni noch lange nicht fertig waren. Einige Jahre später habe ich dann bei uns in der Firma die Diplomarbeit eines FH-Studenten betreut. Dem habe ich wirklich viel geholfen, er war kaum in der Lage, eine halbwegs ordentliche Arbeit zu schreiben. Mein Ziel war, dass er wenigstens eine schwache 4 schaffen sollte, damit das für uns nicht zu peinlich werden würde. Bis zum Schluss habe ich dann auch noch die Rechtschreibung und die Gliederung mit verbessert. Es war einfach fürchterlich. Fachlich gesehen war der Inhalt auch eine Katastrophe. Ich war wirklich nicht sicher, ob es nicht doch eine 5 werden würde. Zu meiner absoluten Überraschung hat er dann die Note 1 bekommen. Damit war dann endgültig alles klar.
Lounge Gast schrieb:
>
> Entschuldigt Leute.
>
> Echt amüsant. Ich kann nur sagen, ich mache gerade mein
> Diplom an der Uni. Maschinenbau.
>
> Ich habe echt schon verdammt viele Leute von der Uni fliegen
> sehen, die sind dann auf eine rennomierte FH glech in der
> Nähe gegangen. Alle haben es dort leicht gepackt. Was sagt
> uns das?
> Und sorry Leute, aber diese Jungs und Maedels waren echt
> nicht grad die hellsten.
>
> Gruesse.
dass ich hier auch mal meinen Senf dazugeben darf. Mein Referent hat mich heute auf diese Seite aufmerksam gemacht und ich habe mir heute, da ich Urlaub habe, die Mühe gemacht ein paar Seiten zu lesen. :-)
Ich bin Personalchef in einem großen deutschen Konzern und möchte hier ein paar Dinge klarstellen.
Es gibt keinen Unterschied zwischen Uni und FH absolvent bei dem Thema Gehalt. Das Gehalt unterscheidet sich an Stellenausschreibungen und Arbeitsleistung die in komplexen Matrixen ausgetüftelt wurden.
Ein FH-Student der wissenschaftlich interssiert ist und einfach ein Theoretiker ist..wird sich später auf eine eher wissenschaftlichere Stelle Bewerben (Grundlagenforschung, Prozessentwicklung..). Ein FH-Student der andererseits eher technisch begabt ist und Interesse an Praxistätigkeiten hat wird wohl eher in die Fertigungstechnik gehen oder in die Applikation.
Ersterer wird am Anfang aufgrund der Gehaltsmatrix geringfügig mehr verdienen, der Andere weniger.. Nach ein paar Jahren, was wissenschaftlich hinterlegt ist und es genug Studien in der Wissenschaft gib; wird der Praktiker aber evtl. mehr verdienen weil er in vielen Fällen eine andere Persönlichkeit hat (Praxisnah, nicht so "träumerisch", Schnittschnellen-denkend, Führungsstark..) d.h., dass Pratiker öfters nach oben streben. Viele Theoretiker bereichern sich wissenschaftlich im Kopf und Forschen lieber ihr Leben lang, dass diesen dann Top-Management-Positionen verborgen bleiben. Sie wollen in der Theorie bleiben und mehr in "Ruhe" mit viel Freiraum nachdenken, kommen evtl. mit dem großen Stress und den vielseitigen Führungsaufgaben nicht so klar wie ein "praktisch veranlagter Mensch". (U.a. auch zwei Gehirnhelften-Theorie)..
Es kommt also nicht darauf an ob der Mensch von der Uni oder von der FH ist, sondern darauf wie er veranlagt ist und was seine Persönlichkeit möchte.
Für Menschen, die eher oberflächlich in die Technik schauen, einen schnellen Abschluss wollen, Struktur, Persönlichkeit und Praxisnähe sollten eher an die FH. Wer Theorie, Freiraum und wissenschaftliche Vielfalt/Auswahl und das dazugehörige lockere System, fehlende Persönlichkeit zwischen Professor und Student bevorzugen, sind an der Uni richtig.
Dazu sollte man sich einfach überlegen ob man eher in die Theorie / Materie möchte oder doch lieber der Praktiker ist und alles eher schnell und effizient haben möchte, wie es seine Veranlagung bevorzugt.
Die Uni bietet Vorteile an Wissen, Weiterbildung, Promotion, wissenschaftlichen Institutionen und evtl. spätere Lehre. Sie möchte aber auch in vielen Fällen, dass ihre Studenten Praxisphasen in der Uni machen und auf wissenschaftlichem Gebiet.
Dagegen steht die FH die auf Praxisnähe Wert legt und den Studenten ein organisiertes Studium vorlegt, was zwischen den Semestern in puncto Semesterferien und Praxissemester/Thesis den nötigen Freiraum gibt, dass diese Zeiten individuell Gestaltet werden können.
Fazit: Es spielt im Thema Gehalt keine Rolle. Nur was Ihr für euch selbst möchtet ist wichtig. Praktiker oder Theoretiker.
PS: Ihr solltet den Spaß im Studium nicht vergessen... der gehört doch auch dazu ;-)
- Schreibe mit meinem Tablet..daher evtl. Schreibfehler :-)!
Ein FH-Student, der "wissenschaftlich" orientiert ist h?tte doch wohl eher zur Uni gehen sollen? Kein Unterschied im Gehalt ist bei den heutigen Studieng?ngen nachvollziehbar, fr?her hatte das FH-Studium f?r das Diplom nat?rlich einen wesentlich geringeren Aufwand bedeutet als an der Uni, FH 4 Jahre, Uni 6 Jahre, da gab es dann schon mal mehr f?r den Uni-Abschluss. Vom Schwierigkeitsgrad nicht zu reden ...
Lounge Gast schrieb:
>
> Also,
>
> dass ich hier auch mal meinen Senf dazugeben darf. Mein
> Referent hat mich heute auf diese Seite aufmerksam gemacht
> und ich habe mir heute, da ich Urlaub habe, die M?he gemacht
> ein paar Seiten zu lesen. :-)
>
> Ich bin Personalchef in einem gro?en deutschen Konzern und
> m?chte hier ein paar Dinge klarstellen.
>
> Es gibt keinen Unterschied zwischen Uni und FH absolvent bei
> dem Thema Gehalt. Das Gehalt unterscheidet sich an
> Stellenausschreibungen und Arbeitsleistung die in komplexen
> Matrixen ausget?ftelt wurden.
>
> Ein FH-Student der wissenschaftlich interssiert ist und
> einfach ein Theoretiker ist..wird sich sp?ter auf eine eher
> wissenschaftlichere Stelle Bewerben (Grundlagenforschung,
> Prozessentwicklung..). Ein FH-Student der andererseits eher
> technisch begabt ist und Interesse an Praxist?tigkeiten hat
> wird wohl eher in die Fertigungstechnik gehen oder in die
> Applikation.
>
> Ersterer wird am Anfang aufgrund der Gehaltsmatrix
> geringf?gig mehr verdienen, der Andere weniger.. Nach ein
> paar Jahren, was wissenschaftlich hinterlegt ist und es genug
> Studien in der Wissenschaft gib; wird der Praktiker aber
> evtl. mehr verdienen weil er in vielen F?llen eine andere
> Pers?nlichkeit hat (Praxisnah, nicht so
> "tr?umerisch", Schnittschnellen-denkend,
> F?hrungsstark..) d.h., dass Pratiker ?fters nach oben
> streben. Viele Theoretiker bereichern sich wissenschaftlich
> im Kopf und Forschen lieber ihr Leben lang, dass diesen dann
> Top-Management-Positionen verborgen bleiben. Sie wollen in
> der Theorie bleiben und mehr in "Ruhe" mit viel
> Freiraum nachdenken, kommen evtl. mit dem gro?en Stress und
> den vielseitigen F?hrungsaufgaben nicht so klar wie ein
> "praktisch veranlagter Mensch". (U.a. auch zwei
> Gehirnhelften-Theorie)..
>
> Es kommt also nicht darauf an ob der Mensch von der Uni oder
> von der FH ist, sondern darauf wie er veranlagt ist und was
> seine Pers?nlichkeit m?chte.
>
> F?r Menschen, die eher oberfl?chlich in die Technik schauen,
> einen schnellen Abschluss wollen, Struktur, Pers?nlichkeit
> und Praxisn?he sollten eher an die FH. Wer Theorie, Freiraum
> und wissenschaftliche Vielfalt/Auswahl und das dazugeh?rige
> lockere System, fehlende Pers?nlichkeit zwischen Professor
> und Student bevorzugen, sind an der Uni richtig.
>
> Dazu sollte man sich einfach ?berlegen ob man eher in die
> Theorie / Materie m?chte oder doch lieber der Praktiker ist
> und alles eher schnell und effizient haben m?chte, wie es
> seine Veranlagung bevorzugt.
>
> Die Uni bietet Vorteile an Wissen, Weiterbildung, Promotion,
> wissenschaftlichen Institutionen und evtl. sp?tere Lehre. Sie
> m?chte aber auch in vielen F?llen, dass ihre Studenten
> Praxisphasen in der Uni machen und auf wissenschaftlichem
> Gebiet.
>
> Dagegen steht die FH die auf Praxisn?he Wert legt und den
> Studenten ein organisiertes Studium vorlegt, was zwischen den
> Semestern in puncto Semesterferien und Praxissemester/Thesis
> den n?tigen Freiraum gibt, dass diese Zeiten individuell
> Gestaltet werden k?nnen.
>
>
> Fazit: Es spielt im Thema Gehalt keine Rolle. Nur was Ihr f?r
> euch selbst m?chtet ist wichtig. Praktiker oder Theoretiker.
>
>
> PS: Ihr solltet den Spa? im Studium nicht vergessen... der
> geh?rt doch auch dazu ;-)
>
> - Schreibe mit meinem Tablet..daher evtl. Schreibfehler :-)!
>
>
> Liebe Gr??e
>
> Dipl.-Ing (FH)
Es gibt durchaus Unternehmen wo das Gehalt unterschiedlich ist f?r Uni und Fh Absolventen. Der Aufwand f?r ein FH Studium ist wesentlich geringer und alleine durch die pers?nliche N?he zu den Studenten wird dann auch mal ein Auge zugedr?ckt bei einer Pr?fung. Eine FH ist meiner MEinung nur dazu da ,den Menschen die ein Studium an einer Uni nicht schaffen w?rden ,die M?glichkeit zu geben auch einen "Studienabschluss" zu bekommen und in der Arbeitswelt Fu? zu fassen . Gerade bei Ing F?chern ist der mathematische Anspruch zwischen einer Uni und FH gewaltig . Desto schwieriger ein Studium , desto mehr taugt es als Signaling Instrument . Bei der vorhandenen Noteninflation an FHs relativ gesehen ,da durchschnittlich weniger intellektuell begabte Menschen dort studieren und die gleichen Noten bei weniger Anspruch bekommen ,sollte man sich fragen ,ob viele Fh Studenten nicht eine Art market for lemons sind . Sorry an den Personalchef ,ich studiere an einer Uni mit einem der schlechtesten Notenschnitte der Abschlussnote ,wobei an den Nachbaruniversit?ten bei ?hnlicher Studentenzusammensetzung weit bessere Noten erzielt werden und muss sagen ,dass die Pr?fungen die ich gesehen habe an einer FH f?r den Bereich BWL einfach mich mehr an die Oberstufenzeit am Gymnasium erinnert haben . Mit freundlichen Gr??en ein Diplom ?konom (BWL und VWL Schwerpunkt) einer Universit?t.
"Ein FH-Student, der "wissenschaftlich" orientiert ist h?tte doch wohl eher zur Uni gehen sollen?"
Ich selbst z?hle mich zu diesen verkappten FH-Theoretikern. Als ich mich zwischen FH- und Uni-Studium entschieden habe, spielten f?r mich vor allem die Erfahrungen aus 13 Jahren Schule eine gewichtige Rolle: die Vorstellung Theorie nur um der Theorie willen, ohne eine Frage nach der Sinnhaftigkeit, zu betreiben (?hnlich den unz?hligen Stilanalysen, die ich im Verlauf der Oberstufe in den verschiedensten Sprachen, darunter Latein (!),schreiben musste), hat mich einfach abgeschreckt. Bin, Bologna sei Dank, dann zum Master an die Uni gewechselt, um es leichter auf dem wissenschaftlichen Weg zu haben.
'Wissenschaftlich' ist hier im engeren Sinne zu begreifen, n?mlich als streng theoretisch. Und ob einem das liegt, kann man vorher nicht wissen, denn es h?ngt auch von der eigenen Neigung f?r das Fach ab: ein Student, der lieber was anderes h?tte studieren sollen, wird sich wohl kaum noch daf?r begeistern k?nnen, den ganzen Tag ?ber dem u.U. verhassten Thema zu br?ten. In der Praxis jedoch kann er sich vielleicht mit Aspekten besch?ftigen, die ihn wirklich interessieren.
Wenn jemand in den Ingenieurfächern "wissenschaftlich" arbeiten will, verbaut er sich mit der FH natürlich die Möglichkeiten. Er bekommt einfach nicht die passende mathematische Grundausbildung mit. Darüber muss man sich im klaren sein. Die Promotionsprogramme für FH-Master-Ingenieure, die zusammen mit afrikanischen, englischen und polnischen Unis laufen sagen ja eigentlich alles.
Lounge Gast schrieb:
>
> "Ein FH-Student, der "wissenschaftlich"
> orientiert ist h?tte doch wohl eher zur Uni gehen sollen?"
>
> Ich selbst z?hle mich zu diesen verkappten FH-Theoretikern.
> Als ich mich zwischen FH- und Uni-Studium entschieden habe,
> spielten f?r mich vor allem die Erfahrungen aus 13 Jahren
> Schule eine gewichtige Rolle: die Vorstellung Theorie nur um
> der Theorie willen, ohne eine Frage nach der Sinnhaftigkeit,
> zu betreiben (?hnlich den unz?hligen Stilanalysen, die ich im
> Verlauf der Oberstufe in den verschiedensten Sprachen,
> darunter Latein (!),schreiben musste), hat mich einfach
> abgeschreckt. Bin, Bologna sei Dank, dann zum Master an die
> Uni gewechselt, um es leichter auf dem wissenschaftlichen Weg
> zu haben.
>
> 'Wissenschaftlich' ist hier im engeren Sinne zu
> begreifen, n?mlich als streng theoretisch. Und ob einem das
> liegt, kann man vorher nicht wissen, denn es h?ngt auch von
> der eigenen Neigung f?r das Fach ab: ein Student, der lieber
> was anderes h?tte studieren sollen, wird sich wohl kaum noch
> daf?r begeistern k?nnen, den ganzen Tag ?ber dem u.U.
> verhassten Thema zu br?ten. In der Praxis jedoch kann er sich
> vielleicht mit Aspekten besch?ftigen, die ihn wirklich
> interessieren.