Hallo!
Wäre es theoretisch möglich, dass man für einen Masterstudiengang an einer Universität zugelassen werden kann, obwohl man seinen Bachelor zuvor nur an einer FH bestanden hat?
Die Anzahl der ECTS-Punkte (180) wäre ja bei Uni und FH identisch.
(Oh oh, ich höre bereits die frustrierten Uni-Fundamentalisten aufheulen^^)
theoretisch ja, praktisch schwierig: Die unis haben noch nicht mal genug platz für die eigenen leute. hinzu kommt konkurrenz aus den angrenzenden ländern. in münster ist es so das der nc für den master sehr krass wird, da in holland nur 10% oder so den master machen dürfen und die dann natürlich in grenznähe nach deutschland kommen.
das die unis plätze für die eigenen leute anbieten wollen ist verständlich und hat nichts damit zu tun das du den abschluss an einer fh gemacht hast.
bei berufsakademien ist bei vielen fhs und besonders uni häufig keine chance auf masterzulassung.
Das mit Münster habe ich auch schon gelesen. Da es bei den Mastern bisher de facto aber eigentlich keinen NC gibt, erscheint es mir irgendwie noch recht willkürlich nach welchen Kriterien man nun zugelassen werden kann.
Außerdem sind die Bedingungen für eine Zulassung an den diversen Hochschulen (leider) doch relativ uneinheitlich.
In Mannheim wird es wohl auch so sein, dass Uni-Absolventen und insbesondere der eigene Bachelor Jahrgang gegenüber FH-Absolventen bevorzugt werden, auch wenn noch nicht klar ist, wie das umgesetzt werden soll...
es hat nichts mit bevorzugen zu tun, wenn eine uni ihre eigenen leute im master sehen will, denn die eigene hochschule hat ihre studenten auch bestmöglich für ein weiterführendes programm an ihrer hochschule ausgebildet.
außerdem fehlt jegliche faire vergleichsmöglichkeit für die einschätzung externer bewerber rein nach noten, da diese frei vergeben werden.
ungleiche sachverhalte dürfen und müssen ungleich behandelt werden!!!
Also zur Zeit ist es nicht schwer, einen Platz in einem deutschen Masterprogramm zu ergattern, da es noch sehr wenige Bachelorabsolventen gibt.
Auch ich habe meinen Bachelor an einer FH gemacht. Einige meiner ehemaligen Studienkollegen (ebenfalls Bachelor FH) studieren nun an Universitäten im Masterprogramm. Probleme gab es da nicht (z.B: Finance/Accounting Master Uni Göttingen oder Master general management HHL) Einige haben es auch direkt zur Melbourne University geschafft (und die hat internationale Reputation im Gegensatz zu allen deutschen Hochschulen). Ich persönlich bin wieder an der FH und mache dort meinen MSc. Allerdings befürchte ich schon, dass ein Uni-MSc einen Tick höher eingestuft wird. Natürlich kann man das mit Auslandserfahrung und guten Praktika ausgleichen oder überbieten.
Ich find den ganzen auswahlprozess schon ein bisschen subjektiv...
Man könnte doch so etwas wie den/einen GMAT einführen. Die besten werden dann halt genommen. Fänd ich am objektivsten. Aber lass mich gern von besseren vorschlägen überzeugen...
ganz einfache rechnung:
zur zeit haben einige unis noch "probelauf"-msc programme, da sie noch keine eigenen bsc absolventen haben. daher werden auch absolventen anderer studiengänge und hochschularten zugelassen.
aber in spätestens 2 jahren wird sich das deutlich ändern.
jedoch bieten ja auch die fhs eigene msc programme an, in denen sie die uni bscler mangels praktischem wissen ausschließen können.
gmat sagt nichts aus. Ist der gleiche statistische Blödsinn wie ein Intelligenztest. Den USA würde es wesentlich besser stehen mal endlich vernünftige Schulen und undergraduate programme anzubieten, dann wäre so ein blödsinn nicht notwendig und es wäre auch besser.
Die Durchlässigkeit zwischen den Hochschultypen wird ja gerade von politischer Seite gefordert. Wird das verhindert, so kommen sicher zügige Gegenmaßnahmen von Gesetzgeberseite. Natürlich ist die Zulassung erstmal Sache der Hochschulen, aber die müssen sich eben auch an die Grundregeln halten. Zumindest ein paar Quoten-FHler werden sich daher in UNI-Masterprogrammen immer finden.
Der Auswahlprozess ist ja gewünscht subjektiv.
Vor allem Unis werden a) formale Anforderungen stellen die FHler nicht erfüllen können (z.B. Anzahl Credit Points in bestimmten Bereichen) oder Motivationsschreiben velangen, so dass nachher zufällig FHler nicht zugelassen werden.
Wird sicher nicht an allen Unis der Fall sein, bestimmt aber bei den üblichen Verdächtigen wie Mannheim etc.
Jo, soweit ich das mitbekommen habe, fordern Köln und Münster z.B. in VWL, Mathe oder Statistik eine gewisse Mindestanzahl an ECTS-Punkten, die einige FH-Bachelor schlicht und ergreifend nicht erfüllen können.
Und nochmal eine Frage zur Sicherheit:
MUSS die gewünschte Uni einen FH-Bachelor zulassen, sofern sie nicht diese gewissen ECTS-Hürden aufstellt? Es gibt ja schließlich (noch) keinen NC für Masterprogramme.
Ein NC wäre wohl auch ziemlich unfair, da FH-Abschlüsse generell besser sind.
es steht jeder hochschule egal ob uni oder fh frei, von welchem hochschultyp sie ihre mscler rekrutieren.
und wie oben schon steht: ungleich darf und muss ungleich behandelt werden. daher wird zurecht jede hochschule ihre eigenen studenten zuerst zum msc zulassen. hier weiss die hochschule wenigstens was die leute geleistet haben.
Das wird auf jeden Fall nicht einfach für die zukünftigen Bachelors. Ich persönlich bin heilfroh, dass ich unter den ersten Absolventen war und mir auch mit guten bis mäßigen Noten meinen Master-Platz aussuchen konnte. (3 zusagen bei 4 Bewerbungen. davon 1 Zusage und 1 Absage von Unis, zwei Zusagen von FHs)
"Mit dem Bachelor-Abschluss können alle, die zu Studienbeginn
noch keine allgemeine Hochschulreife hatten, diese erwerben." http://www.ba-ma.bayern.de/bachelor.h...
Allerdings entscheidet immer noch die UNI selbst, wen sie zum Master zulässt. Ein sehr guter Bachelor ist also sicher eine Grundvorraussetzung in diesem Fall. Aber probieren kann mans ja mal, es gibt genügend UNIs, deren Masterplätze noch nicht heiß umkämpft sind. Das ändert sich aber, sobald die ersten Bachelor-Horden die Hochschulen verlassen. (In 1 bis 2 Jahren).
"Aber probieren kann mans ja mal, es gibt genügend UNIs, deren Masterplätze noch nicht heiß umkämpft sind. Das ändert sich aber, sobald die ersten Bachelor-Horden die Hochschulen verlassen. (In 1 bis 2 Jahren). "
Ich wäre da doch etwas vorsichtiger mit so "düsteren" Zukunftsprognosen. Man sollte jetzt erstmal abwarten, wie die Hochschulen ihre Kapazitäten letztlich ausschöpfen können.
Es wäre ebenso denkbar, dass viele Masterstudiengänge genauso wie die Bachelors zu Massenveranstaltungen verkommen könnten.
Früher waren ja schließlich auch die Kapazitäten für die ganzen (Bummel) Diplomer vorhanden.
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass heute noch NIEMAND eine genauere Aussage darüber treffen kann, wie die Kapazitäten letztlich genutzt werden. Auf jeden Fall würde ich aber nicht so pessimistisch in die Zukunft blicken. Oder bist du Hellseher?
Also wenn ich einen Bachelor in was auch immer gemacht hab, davor aber sagen wir nur fachabi hatte, kann ich dann medizin studieren? Wie wird da bei der ZVS vorgegangen? Wird da die bachelornote als abischnitt hergenommen?
So wichtig ist die Frage mit Medizin auch wieder nicht für mich. Bin schließlich schon am Ende meines Studiums. Hätte mich nur aus neugier interessiert.
Außerdem bin ich mit diesem Ministerium fertig. Die haben die Vatikan-Hemel-Schweinerei nicht verhindert.
eine frage hab ich da noch. habe zuerst auf der uni studiert bis ich im dritten versuch durchgefallen und rausgeflogen bin. jetzt bin ich auf der fh und studiere weiter , habe mir ausserdem alle klausuren anerkennen lassen. jetzt habe ich vor nach meinen bachlor auf die uni zu wechseln und da meinen master zu machen. ist denn dies überhaupt möglich??
Liebe Uni-Bachelor der Wirtschaftswissenschaften: Die Fhler werden von Leuten unterrichtet, die die selben akad. Würden haben, wie eure Uni-Profs. (in Sachsen haben viele obendrauf eine Habilitation). Warum traut ihr denen nicht zu, daß sie ganauso gut den Bachelor hinbekommen, wie der "Gott" an der Uni. In Sachsen haben 70% der FHler ein Vollabi, wie die Unistudenten auch. DIe Voraussetzunfen sind also ebenso gleich.
Schaut lieber mal den Bachelor an der FH in einem anspruchsvollen Fach wie Technomathe, ET usw. an. Dann seid froh, daß diese Leute nicht lächeln über euren "sauschweren" Unibachelor in WIWI.
Ich denke schon, dass es zumindest zur Zeit noch deutlich schwieriger ist, einen Bachelor an der Uni zu machen und zwar wegen der Umstellung von Diplom auf Bachelor. Das ist so wie die Umstellung von G9 auf G8 Gymnasium. Der vorhandener Stoff wird zusammengepresst und in kürzerer Zeit eingeprügelt. Nur wenige Sachen fliegen ersatzlos raus. Sinnvoll ist das natürlich nicht.
Ich studiere selbst an der FH, weil ich mir genau diesen Schmarrn ersparen wollte. Ob ich fähig wäre an der Uni zu studieren? Sicher, warum nicht? Vieleicht gehe ich für den Master an die Uni. In BWL bauen die Vorlesungen eher nicht aufeinander auf.
Zulassungsprobleme sollte es an Unis nicht geben. Sollte ein FHler tatsächlich nicht geeignet sein, fliegt er halt im Laufe des Studiums raus. Und der FHler, der es schafft, hat es auch verdient aufgenommen zu werden. Sicher gibt es ein paar Unis, die per se keine FHler wollen, sei es aus Standesdünkel oder sonst einem bescheuerten Grund. Dabei handelt es sich aber wohl eher um die schlechten, unflexiblen Unis, welche die Augen vor Veränderungen verschließen.
Lounge Gast schrieb:
>
>
> Zulassungsprobleme sollte es an Unis nicht geben.Sicher gibt es ein paar Unis, die per se keine FHler wollen, sei es aus
> Standesdünkel oder sonst einem bescheuerten Grund. Dabei
> handelt es sich aber wohl eher um die schlechten, unflexiblen
> Unis, welche die Augen vor Veränderungen verschließen.
So die schlechten Unis wie die LMU München, Mannheim, Frankfurt, etc. Na ja, wenn du meinst. Es stimmt schon, dass du bei einigen Unis nur einen bestimmten Schnitt (2,5) brauchst um zugelassen zu werden.
Ich selbst habe an einer FH eine Bachelor abgeschlossen und mich nun neben FHs auch bei Unis beworben.
Der Kracher schlechthin war die Ablehnung einer Uni mit der Begründung, dass mein Studium nicht den eigenen Ansprüchen genüge. Man hat mir aber alternativ angeboten nach dem Grundstudium in den Bachelorstudiengang der Universität einzusteigen, meine bisherigen Leistungen (wohlgemerkt ein komplettes Bachelorstudium) würde mir dann angerechnet.... was hab ich gelacht als ich das gelesen habe. :-D
Hingegen habe andere Universitäten, welche neben besserer Mittel/Austattung auch über deutlich höhere Rankingplätze in WiWo und CHE verfügen, mich sofort zu einem Auswahlgespräch eingeladen, auch mit positivem Ausgang für mich.
"Der Kracher schlechthin war die Ablehnung einer Uni mit der Begründung, dass mein Studium nicht den eigenen Ansprüchen genüge."
Sagst du uns, welche Uni das war?
Würde mich schon interessieren.
"Hingegen habe andere Universitäten, welche neben besserer Mittel/Austattung auch über deutlich höhere Rankingplätze in WiWo und CHE verfügen, mich sofort zu einem Auswahlgespräch eingeladen, auch mit positivem Ausgang für mich."
Hey, Klasse! Darf ich auch hier fragen, wo du genommen wurdest?
Bei der LMU gibt es keine Probleme mit FH Absolventen. Allerdings war das der Master Osteuropastudien (Elitenetzwerk Bayern). Ist das bei BWL anders? HHL hat keine Probleme bei nem Freund von mir gemacht, zu Mannheim weiß ich nichts darüber. Es wäre auf jeden Fall dumm, wenn sie grundsätzlich nicht mal die Unterlagen prüfen bei FH-Absolventen, denn da schließen sie potentiell sehr geeignete Kanditaten von vornherein aus und das kann ja auch nicht im Sinne der Uni sein. Zumindest die besten 10% eines Jahrgangs könnte man mal zum Interview einladen.
Gerade in BWL finde ich diese pauschale Ablehnung Quatsch, da hier das Wissen ja nun wirklich nicht besonders aufeinander aufbaut.
Also das kann mir keiner weiß machen, daß eine Uni versucht, den Stoff eines 5 jährigen Diploms auf 3 Jahre zu pressen.
Übrigens gibt es das G8-Abi in Sachsen schon seit 1992 ohne große Aufregung. Sachsen war damit hinter Bayern (G9) lange Zeit auf Platz 2 und ist dieses Jahr auf Platz 1 vor Bayern. Sachsen hat weiterhin eine FH, die einheitlich (Diplom) 8 Semster mit 1 Praxissemester geht, solche Dinger wie 2 prakt. Studiensemester sind hier unbekannt. Die FH's wurden von Anbeginn als vollwertige Hochschulen etabliert mit Kooperationsvereinbarungen zu den Unis (Promotion). Die meisten FH's hießen entsprechend Hochschule für..., schon weit vor Bologna, weil sie aus TH's und IHSen (univers.) entstanden. So kann es eben auch laufen, wenn diese elende Standesdükel-Ellenbogen-Mentalität gegen Fakten getauscht wird.
es ist überhaupt nicht verwunderlich, wenn einige Unis FH-Studenten ablehnen (die sind einfach zu schlecht). Also an der Uni Frankfurt (TOP FINANZEN- UND RW-Schwerpunkte) war der FH-Abschluss dem Grundstudium gleichgestellt (vollkommen richtig)!!!!!
Hatten die FH-Studenten etwa erwartet, mit ihrem minderwertigen Abschluss bei uns promovieren zu können????
"An der Uni München enthält der Bachelor 90% der Inhalte des früheren Diploms!"
Was macht die Uni München dann im Master? 460% des Unidiploms? lol
"Also an der Uni Frankfurt (TOP FINANZEN- UND RW-Schwerpunkte) war der FH-Abschluss dem Grundstudium gleichgestellt (vollkommen richtig)!!!!!"
Die TU Dresden läßt dafür im Ing.-Bereich die FH-Absolventen der benachbarten HTW zur Promotion direkt zu. Mit Themen, die wesentlich anspruchsvoller sind, als BWL-Gelaber. TU Dresden ist übrigens TU9 und im ET-Bereich Platz 2 im Dtl.-Ranking.
Oh man wenn ich das hier lese kommen mir die Tränen. Deutschland richtet sich zugrunde wenn Unis plötzlich von FHlern und BAlern überschwemmt werden die aufgrund ihrer besseren Durchschnitte genommen werden.
Ich tu mir den scheiss nicht mehr an, nach meinem Bachelor an DER Top-BWL Uni in Deutschland geh ich ins Ausland. Sollen doch die ganzen FHler und BAler den Laden schmeißen. Viel Erfolg
Also,
mir wurde mal erklärt (übernehme aber keine Garantie), dass jedes Studium insgesamt die gleiche Anzahl von Credits erhält. Die Credits werden dann je nach Aufwand auf die einzelnen Fächer verteilt. Das heißt, dass ein FH-Studium automatisch erstmal die gleichen Credits wie ein Uni-Studium hat. Dann würde dir dieser Vergleich nichts bringen. Schau am besten einfach auf einer Uni-Website nach deren Zulassungsbedingungen nach.
Halbwissen über Halbwissen.
Die meisten Bachelorstudiengänge enden mit 180 oder 210 ECTS (Credit Points). Diese symbolisieren ein Arbeitspensum von 30 Arbeitsstunden je Punkt.
Die Studiengänge werden akkreditiert, d.h. sie müssen nachweisen das die Inhalte dem Arbeitspensum von 30 Stunden pro Leistungspunkt entsprechen.
Die erfolgreiche Akkreditierung eines Studiengangs verkörpert somit die ungefähre Gleichwertigkeit der Inhalte und des Arbeitspensums (d.h. es gibt keine extremen Unterschiede wie sie einige hier beireden wollen).
Und an den Poster vom 10.02.09: was bitte ist DIE Top-Bwl Uni in Dtl. und wer genau entscheidet das? Etwa die Studenten der jeweiligen Einrichtung? Das ich nicht lache!
Macht euch doch nix vor: viele wegen führen ans Ziel.
Und eine praxisnahe Bildung halte ich für die Arbeit in einem wirtschaftlichen Unternehmen sogar für besser.
"Oh man wenn ich das hier lese kommen mir die Tränen."
Das trifft sich gut! Während ich deinen Beitrag hier lese kommt mir nämlich das Lachen! :-)
"Deutschland richtet sich zugrunde wenn Unis plötzlich von FHlern und BAlern überschwemmt werden die aufgrund ihrer besseren Durchschnitte genommen werden."
Ganz im Gegenteil!
Wenn du die Qualität der Ausbildung allein am Grade des Praxisbezugs des Studiums bemisst, könnte man sogar behaupten, dass noch eher die Uni-Absolventen unser Land "zu Grunde richten", als die FH-Absolventen.
Seht es doch endlich mal ein:
Was allein die Berufsbefähigung angeht, sind FHs den Unis MINDESTENS EBENBÜRTIG!
Und sind wir doch mal ehrlich: Wie viele Uni-Absolventen der BWL streben eine Karriere in der Wissenschaft an? (Wie es per Definition ja eigentlich angedacht wäre)
Vielleicht 10%?
"Ich tu mir den scheiss nicht mehr an, nach meinem Bachelor an DER Top-BWL Uni in Deutschland geh ich ins Ausland. "
Ich werd dir nicht nachtrauern. Leute wie du, würden in unserem Land sowieso nie den "Laden schmeißen".
Und DIE Top-BWL Fakultät dürfte dir dann wohl auch kaum nachtrauern:)
"Sollen doch die ganzen FHler und BAler den Laden schmeißen. Viel Erfolg"
Also, wenn ich mir das so, anhöre bzgl. FH und Uni - Unterschied vom Level der Ausbildung kann ich nur lachen.
Ich kann nur sagen, das die Praxis entscheidet.
Also setz euch erst mal in Unternehmen, sprich der freien Wirtschaft durch.
Vielleicht werdet ihr dann merken, das in Firmen auch ganz andere Aspekte eine Rolle spielen, als die theoretisch Vorbildung des Mitarbeiters.
das ist mal der komplette humbug dass in BWL die FHs praxisbezogener wären. das trifft für die technischen studiengänge zu aber nicht in wiwi.
warum schreiben die großen (top) unternehmen dass ein uniabschluss voraussetzung ist in ihre stellenangebote ?
"Also setz euch erst mal in Unternehmen, sprich der freien Wirtschaft durch.
Vielleicht werdet ihr dann merken, das in Firmen auch ganz andere Aspekte eine Rolle spielen, als die theoretisch Vorbildung des Mitarbeiters."
Man sieht doch in der Finanz- und Gesellschaftskrise derzeit sehr wohl was dadurch passiert ist, dass Banken und Beratungsgesellschaften früher auf die praxisfernen und oft macht- und karrierehungrigen Top-Uni-absolventen gesetzt haben.
An der FH gibts genauso die Lacoste-Pappnasen-BWLer wie an der Uni.
Ich glaube kaum, dass es vom Hochschultyp abhängt, ob nun jemand ein toller Hecht wird oder irgendwo als Sachbearbeiter vor sich hindümpelt. Nicht vergessen: der Hochschultyp ist nur einer von vielen Faktoren. Der wichtigste Faktor ist die Persönlichkeit des Einzelnen und in BWL-Jobs ist sie sogar wichtiger als spezifisches Fachwissen (schließlich kann man Sachthemen schnell mal nachlesen, den Geist umformen dauert bedeutend länger).
Dann gibt es ja auch noch so Sachen wie Praktika und Auslandsaufenthalte, welche sicher auch nicht unwichtiger als der Hochschultypus sind. Ebenso gibt es in der Uni wie in der FH-Landschaft angesehene und weniger angesehene Hochschulen.
Allenfalls die großen Unternehmensberatungen und Investmentbanken machen einen radikalen Unterschied zwischen Uni und FH, aber da will heute doch sowiso kaum mehr ein Mensch arbeiten.
Wieso werden solche Fächer wie BWL usw. nicht einfach komplett den Fachhochschulen überlassen? Diese sind doch ohnehin keine wissenschaftliche Fächer, sondern dienen der reinen Anwendung. Hand aufs Herz, die meisten BWLer und Maschinenbauer sind doch die letzten Proletarier und verdienen die Bezeichnung Student an sich wirklich nicht! Ich finde Wissen praktisch anwenden können macht aus keinem oberflächlichen Menschen einen Intellektuellen. Deshalb würde ich vorschlagen dass man die Dinge richtig einordnet und nicht Gleichmacherei betreibt und nur nach ökonomischen Maßstäben Bildung misst sondern das humboldtsche Bildungsideal mitberücksichtigt. Von einem Studenten verlangt man mindestens einen gewissen Grad an Allgemeinbildung. Z.B. wissen Manche BWl- u. Maschinenbaustudenten nicht wer das Land regiert, aus wie viele Länder die BRD besteht usw. aber kennen sich bestens in der Trashkultur aus. Und sowas darf sich heute Student nennen? Das war nicht immer so, aber durch die Ökonomisierung der Bildungssysteme zählt nur der Schein und nicht das Sein! Die größten Dumpfbacken können sich über einen Bachelor freuen. Es lebe die Gleichheit, es lebe der Kommunismus, es lebe der Untergang, es lebe die neue Weltordnung in der Dumme Menschen glauben sie seien klug, dabei werden sie von einer kleinen Mindeheit von Eliteuniabsolventen regiert. Schöne neue Welt. PS: Rechtschreibfehler sind gewollt und sollen euch eine Kritikbasis liefern:0.
Na da müssen wir die Liste derer erweitern, die für einen Beruf auf Hochschulniveau und nicht in Hinblick auf eine Wissenschaftlerkarriere studieren und somit an die FH gehören:
alle Lehrer, zum größten Teil Zahnärzte, alle Juristen.
Im übrigen sollte man mal ganz alltägliche Fragen an einen x-beliebigen Abiturienten stellen und staunen, was die zukünftigen Akademiker, egal ob sie später von einer Fh oder Uni kommen, so von sich geben:
Beispiele:
Was passiert, wenn man Aceton in ein Polystyrolgefäß schüttet?
Wer war Karl Marx, wo wurde er geboren?
Wie hieß der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR?
Wer hat die Hymne Europas geschrieben, von wem kommt der Text dazu ("Ode an die Freude")?
Wer war Franz Liszt, wer Friedrich List?
Warum sollte man Kartoffelbrei nicht im Mixer anrühren?
Bekommen ALG2-Bezieher Kindergeld?
Was ist eine FH?
Viel Spaß dabei.
PS.: "Unwissenschaftliche Hochschulen", wie manchmal FH's bezeichnet werden, gibt es schon per Definition des Bildungsauftrages an eine Hochschule nicht. Zeigt den Kleingeist des Aussprechenden. Ist genauso eine Stilblüte wie Nullwachstum.
Und schon wieder so ein dummer Beitrag.. lass mich raten, bestimmt ´haben wir hier wieder einen Beitrag eines Soziologen, der vor lauter langeweile (Hartz 4 machts möglich) nix besseres mit seiner Zeit anzufangen weiss!!
Leute statt groß zu labern studiert es doch einfach mal selbst!!!
Ich kann euch nur so viel sagen, BWL ist einer der anspruchsvollen Studiengänge überhaupt!!
Fakt ist, dass die FHler nie akzeptieren wollen, dass es auf der Uni schwerer ist zu studieren. Vergleicht bitte einmal die Klausuren von der FH und von der Uni...
Eine FH ist fuer welche gedacht die eine Fach-Hochschulreife haben.
Die Leute, die mit Vollabi dort hingehen wollen einfach ein leichteres Studium.
Kleines Bsp.: Kollege studiert mit mir Masch Bau. Im 3. Versuch in HöMa 2 durchgefallen. Nun FH. Was kriegt er dort...
Eine 1.3...
Erzaehlen koennt ihr was ihr wollt. Die Realität sieht nun mal anders aus!
Leute, studiert einfach das was euch interessiert und lasst das blöde rumgebattle.... Ich kann hier genau raus lesen, wer an uni und wer an fh studiert.
Bin übrigends einer von den unwürdigen studenten... :)
habt noch ein schönes leben!
PS: Rechtschreibfehler sind gewollt und sollen blablabla
Das Niveau an den FHs ist einfach um Welten geringer als an Unis. Das ist genauso wie das Abitur an einer Gesamtschule oder an einem Gymnasium. Leute die vom Gymnasium geworfen werden, weil die in der Oberstufe hängenbleiben, schließen an den Gesamtschulen locker ein 1,X Abi ab. Genauso wie Leute, die an den Unis 3 mal durch eine Prüfung gerasselt sind, an der FH die gleiche Prüfung mit 1,X bestehen.
Warum er dort besser ist? Es könnte auch daran liegen, dass man an einer ehem. FH oft kleinere Gruppen hat, die Prof. gezielter auf Fragen eingehen, auch außerhalb der Vorlesungen zur Verfügung stehen und manches praktischer ist. Die Bedingungen sind einfach anders. Und dein Freund neigt zu einem anderen Lernverhalten als Du und andere Uni-Studierenden. Das hat nicht immer etwas mit schlechter und besser oder schwieriger und leichter zu tun, sondern mit dem individuellen Typ. Nicht jeder kann die gleiche Eignung und Neigung haben. Das sollte man akzeptieren können. Jeder, der an einer Uni studiert, darf stolz darauf sein. Aber jeder andere darf auch stolz darauf sein, was er macht. Ob das eine Ausbildung oder sonstiges ist, spielt keine Rolle.
>Das ist genauso wie das Abitur an einer Gesamtschule oder an einem >Gymnasium. Leute die vom Gymnasium geworfen werden, weil
Das kommt wahrscheinlich leider viel mehr auf's Bundesland an. In Bayern oder Sachsen ist das Abi auch ein anderes als in Bremen. Ähnlich wird es wohl auch zwischen der TU Dresden und Uni Bremen, sowie der HTW Dresden und Hochschule Bremen aussehen. Und da kommt es schon mal vor, daß der FHler aus Sachsen an die Uni Bremen kommt und sich wundert, was die Uni nennen...LOL
Leute jeder weiss doch dass man an der FH den Abschluss geschenkt bekommt! Das ist kein vergleich zur Uni. Der Nachbar eines Kollegen meines Schwagers hat gehört das sogar jemand mit dem Hauptschulabschluss zur FH zugelassen wurde und einen 1,3 Schnitt ereicht hat!!
An der Uni hingegen wird nur die Elite der deutschen Abiturienten zugelassen und dort haben auch alle Studenten viel größere Geschlechtsorgane als die Studenten der FHs (ja, sogar die Frauen!!!)
*lol*, während man sich in vielen Fächern an der Uni einfach nur einschreiben muss, sind an der FH alle Studiengänge zulassungsbeschränkt, sodass man ohne Abitur gar keine Chance hätte genommen zu werden. Hör auf solche Unwahrheiten zu verbreiten!
Lounge Gast schrieb:
>
> Leute jeder weiss doch dass man an der FH den Abschluss
> geschenkt bekommt! Das ist kein vergleich zur Uni. Der
> Nachbar eines Kollegen meines Schwagers hat gehört das sogar
> jemand mit dem Hauptschulabschluss zur FH zugelassen wurde
> und einen 1,3 Schnitt ereicht hat!!
>
> An der Uni hingegen wird nur die Elite der deutschen
> Abiturienten zugelassen und dort haben auch alle Studenten
> viel größere Geschlechtsorgane als die Studenten der FHs (ja,
> sogar die Frauen!!!)
"An der Uni hingegen wird nur die Elite der deutschen Abiturienten zugelassen und dort haben auch alle Studenten viel größere Geschlechtsorgane als die Studenten der FHs (ja, sogar die Frauen!!!) "
Diese Aussage konterkariert alles vorher von Dir gesagte. Ich nehme also an, der ganze Beitrag ist als Ironie gedacht.
"Zitat: Die Fachhochschulen hatten immer einen Minderwertigkeitskomplex gegenüber den Universitäten "
Nun sollte man mal Ursachenforschung betreiben. FHen wurden und werden oftmals mit recht unfairen Mitteln, die auch unlauter sind, nach unten getreten, ähnlich Aschenputtel.
Den Fachhochschulen wird nach fast 40 Jahren bei jeder Gelegenheit ihre Wurzel der Ingenieurschule vorgeworfen. Nur hat die Fh eine um zwei Jahre höhere Zulassungsbedingung, ein Studium auf Hochschulniveau und die längere Studienzeit als die Ingenieurschule. Die Lehrkräfte haben auch die wesentlich höhere Bildung (Dr. und evtl. habil.) Ein FH-Diplomer hat nur zeitlich gesehen die doppelte Bildung erfahren wie der frühere Ing. grad. Nach außen wird aber weiterhin (durch Politik und Uni) das Bild der lediglich nur umbenannten Ingenieurschule (Fachschule) aufrecht erhalten. Nicht zuletzt durch vom Staat vorgenommene Nachdiplomierunen ehemaliger Ing. Grad. allein durch Berufserfahrung. Eine Abwertung der Bildungsleistung eines FH-Diplomers um 3 Jahre!
Warum redet man im Gegenzug nicht von den Wurzeln der Unis, nämlich der Klosterschule? Außerdem stimmt die Historie der FHen nur für Westdeutschland. Fast alle FHen im Osten sind aus THen oder Ingenieurhochschulen und nicht aus Ingenieurschulen hervorgegangen! Im Osten haben auch mehr als 80 % an der FH ein Vollabi, weil es eine FHR traditionell in der DDR nie gab und nach der Wende nie richtig durchsetzen konnte.
Auch ungeregelte Übergänge zu den Uniabschlüssen führten vielfach zur Willkür und Abwertung. Bei einer Uni bekam man 3 Semester der 6,5 semestrigen Theorie anerkannt, andere Unis erlaubten Regelungen ähnlich dem heutigen Master (Anerkennung von 6 Semestern).
Im öffentlichen Dienst geht die Diskriminierung weiter. Der FH-Absolvbent, obwohl doppelte Bildungsleistung bekam die gleiche Einstufung wie der Ingenieurschulabsolvent. Dabei wäre BAT3 fair gewesen.
Im Volk wurde die FH nie transparent dargestellt. Es gibt Diskussionen, was der Unterschied einer Hochschule und einer Fachhochschule sei, obwohl der Sinn ähnlich der Diskussion über den Unterschied eines Autos zum Opel Astra ist. Hochschulen sind die FHen seit 1976, sonst dürften sie keien akad. Grade verteilen. Daß die FHen akad. Grade verteilt, weiß das Volk auch nicht. Manche meinen bereits mit Klasse 10 an die Fh gehen zu dürfen und als Professoren mit Promotion und ggf. Habilitation werden die FH-Dozenten auch kaum wahrgenommen. Der FH-Diplomer, obwohl er 7200 h + die FHR/ABi aufgebracht hat, wird als Schmalspur bezeichnet. (Die Ing.-Schule brachte einen Aufwand von 3800 h ohne Abi/FHR). All das ist politisch gewollt, um auf Hochschulniveau qualifizierte Leute, die längst das Niveau der ehemaligen TH erreicht haben, zu einem Spottpreis eines Fachschulingenieurs zu bekommen.
Ich studiere an einer FH (B.Eng.), habe vorher mein Abitur in Niedersachsen und eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Meine Entscheidung an einer FH zu studieren, beruhte auf der Tatsache, dass die FH eine interessante Gratwanderung zwischen Technik und Wirtschaft angeboten hat, die ich so an den Unis nicht gefunden habe.
Dass hier im Allgemeinen darüber diskutiert wird, wer nun besser ist und welche Hochschule, Fachhochschule oder BA die bessere Ausbildung liefert usw., finde ich doch sehr oberflächlich und ehrlich gesagt ziemlichen Schwachsinn, da die wenigsten Ausbildungen direkt miteinander vergleichbar sind.
Ich denke, es gibt in jedem Bereich gute Leute, ob nun an "Elite-Unis", FHs oder sonstwo. Natürlich ist ein gewisses Bildungsniveau notwendig, aber das kann nicht (nur) an den jeweiligen Abschlüssen festgemacht werden. Auch sind sehr gute Noten eine gute Ausgangslage, machen jemanden aber nicht zum besseren Menschen.
An meiner FH schafft nur ein geringer Teil der Studenten den Abschluss und trotzdem ist das keine Aussage darüber, ob die Absolventen nun besonders geeignet sind, sich im weiteren Leben zu beweisen. Ein Abschluss öffnet Türen, aber ob man wirklich weiterkommt, entscheidet sich nicht nur anhand von Qualifikationen, sondern auch durch eigene Persönlichkeit und Fähigkeiten, das Wissen sinnvoll anzuwenden.
Ich stehe nun vor der Überlegung, an einer Uni einen entsprechenden Master zu machen (Bereich Wirtschaftsingenieurwesen) und hätte gern weitere Informationen, da ich mir auch vorstellen kann, ins Ausland zu gehen (Kanada, Australien, Asien) und noch recht wenig darüber weiß. Zudem möchte ich selbst Erfahrungen sammeln, was es bedeutet, an einer Uni zu studieren (im Vergleich zur FH) und nicht gedanklich darüber referieren, ohne „die andere Seite“ wirklich selbst erlebt zu haben. Vielleicht gibt es hier ja Leute, die sich angesprochen fühlen und mir ggf. ein paar Tipps geben können. Ich halte allerdings nichts von Gerüchten oder Vorurteilen - ich denke, dass davon hier bereits genug berichtet wurde.
Ich studiere an einer FH (B.Eng.), habe vorher mein Abitur in Niedersachsen und eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Meine Entscheidung an einer FH zu studieren, beruhte auf der Tatsache, dass die FH eine interessante Gratwanderung zwischen Technik und Wirtschaft angeboten hat, die ich so an den Unis nicht gefunden habe.
Dass hier im Allgemeinen darüber diskutiert wird, wer nun besser ist und welche Hochschule, Fachhochschule oder BA die bessere Ausbildung liefert usw., finde ich doch sehr oberflächlich und ehrlich gesagt ziemlichen Schwachsinn, da die wenigsten Ausbildungen direkt miteinander vergleichbar sind.
Ich denke, es gibt in jedem Bereich gute Leute, ob nun an "Elite-Unis", FHs oder sonstwo. Natürlich ist ein gewisses Bildungsniveau notwendig, aber das kann nicht (nur) an den jeweiligen Abschlüssen festgemacht werden. Auch sind sehr gute Noten eine gute Ausgangslage, machen jemanden aber nicht zum besseren Menschen.
An meiner FH schafft nur ein geringer Teil der Studenten den Abschluss und trotzdem ist das keine Aussage darüber, ob die Absolventen nun besonders geeignet sind, sich im weiteren Leben zu beweisen. Ein Abschluss öffnet Türen, aber ob man wirklich weiterkommt, entscheidet sich nicht nur anhand von Qualifikationen, sondern auch durch eigene Persönlichkeit und Fähigkeiten, das Wissen sinnvoll anzuwenden.
Ich stehe nun vor der Überlegung, an einer Uni einen entsprechenden Master zu machen (Bereich Wirtschaftsingenieurwesen) und hätte gern weitere Informationen, da ich mir auch vorstellen kann, ins Ausland zu gehen (Kanada, Australien, Asien). Zudem möchte ich selbst Erfahrungen sammeln, was es bedeutet, an einer Uni zu studieren (im Vergleich zur FH) und nicht gedanklich darüber referieren, ohne „die andere Seite“ wirklich selbst erlebt zu haben. Vielleicht gibt es hier ja Leute, die sich angesprochen fühlen und mir ggf. ein paar Tipps geben können. Ich halte allerdings nichts von Gerüchten oder Vorurteilen - ich denke, dass davon hier bereits genug berichtet wurde.
Hab auch vor den Master an einer Uni zu machen, nach meinem Maschinenbaustudium (B.Eng) an der FH. Ob es an der Uni nun schwerer wird, wird sich zeigen. Mit mir haben 3 Leute studiert die von der Uni kamen (auch schon Maschinenbau) und die haben keine herausragenden Leistungen gezeigt (Notendurchschnitt zwischen 2,5-3,0). Einer hat sogar erst 3 Versuch geschrieben kann sein das er es nicht geschafft hat.
ich hab vorher an einer fh studiert und mache jetzt meinen uni master. beides mal bwl. also das einfach in einfach und schwer einzuteilen funktioniert nicht. fakt ist doch man kann mittlerweile weder fh zu fh noch uni zu uni vergleichen. dann funktioniert der vergleich fh zur uni schon rein gar nicht.
was man aber sagen kann ist, dass es es bei einer uni schon "akademischer" zugeht und mehr quantitativ / empirisch gearbeitet bzw. bewiesen wird. also versterkt methodern und ansätze (mit) erklärt werden. ob jetzt theoretisch induktiv oder empirisch deduktiv war bei meiner fh ziemlich wurscht, da hat man das ganze als gegeben betrachtet und sich ein konzept ausgesucht, dass sich in der realität benutzen lässt. hier wird halt (vorher) ein wenig mehr erklärt warum/wieso und weshalb.
aber die uni ist nicht schwerer. es ist alles machbar nur der umfang ist schon pervers hoch. inhaltlich absolut vergleichbar aber fast der doppelte stoffumfang.
*lach
Ich fass es nicht. Also, mit BWLern und WiWi-Studenten und diesem ganzen Käse konnte ich generell noch nie etwas anfangen... Aber dass diese sich hier so aufplustern und ach so groß tun mit ihren Uni-Abschlüssen... Ich studiere Architektur, mittlerweile an einer FH. Architektur an einer Uni ist so erfrischend wie Jura und absolut praxisfern. Die Ausbildung an der FH ist perfekt. Theoretiker werden die Welt nie regieren - und wenn, dann richten sie diese zu Grunde. Ich bin stolz auf mein FH-Studium. Und arrogante versnobte Professoren sucht man hier vergeblich. ;)
Schönen Gruß an die Unis...wenn ihr was lernen wollt besucht doch mal die "Schnupper-Wochen" an der FH! ;)
Also erstens heisst das "verstärkt" und nicht "versterkt", und zweitens ist empirische Forschung "induktiv" während man rein theoretisch "deduktiv" vorgeht. Kommentare zu dir als FHler und dem Anspruch des Studiums verkneif ich mir jetzt einfach mal.
Lounge Gast schrieb:
>
> ich hab vorher an einer fh studiert und mache jetzt meinen
> uni master. beides mal bwl. also das einfach in einfach und
> schwer einzuteilen funktioniert nicht. fakt ist doch man
> kann mittlerweile weder fh zu fh noch uni zu uni
> vergleichen. dann funktioniert der vergleich fh zur uni schon
> rein gar nicht.
> was man aber sagen kann ist, dass es es bei einer uni schon
> "akademischer" zugeht und mehr quantitativ / empirisch
> gearbeitet bzw. bewiesen wird. also versterkt methodern und
> ansätze (mit) erklärt werden. ob jetzt theoretisch induktiv
> oder empirisch deduktiv war bei meiner fh ziemlich wurscht,
> da hat man das ganze als gegeben betrachtet und sich ein
> konzept ausgesucht, dass sich in der realität benutzen lässt.
> hier wird halt (vorher) ein wenig mehr erklärt warum/wieso
> und weshalb.
>
> aber die uni ist nicht schwerer. es ist alles machbar nur der
> umfang ist schon pervers hoch. inhaltlich absolut
> vergleichbar aber fast der doppelte stoffumfang.
Dein Beitrag ist ja nicht gerade Zielgerichtet. Rechtschreibfehler zählen und auf Wortdreher rumreiten...naja.
Ich muss dem Poster, den du zitierst zustimmen. Ich selbst habe auch auf einer "Hochschule" studiert und mache gerade einen Uni-Master. Die Erfahrungen des Posters decken sich mit meiner. Schwieriger ist es nicht; es ist eben ein wenig anders. Der Stoffumfang ist höher und es gibt ein paar mehr Modelle bzw. Theorien und die Betreuung ist schlechter.
Hat man auf ner FH viel mit dem Prof. zu tun beschränken sich hier die Gespräche oftmals mit den Hiwis. Das kann frustrierend werden...
Warum du "mittlerweil" an einer FH studierst kann ich mir denken ;-) Anders ist dein Hass/Neid auf die Uni-Studenten bzw. Absolventen ja nicht zu erklären.
Lounge Gast schrieb:
>
> *lach
> Ich fass es nicht. Also, mit BWLern und WiWi-Studenten und
> diesem ganzen Käse konnte ich generell noch nie etwas
> anfangen... Aber dass diese sich hier so aufplustern und ach
> so groß tun mit ihren Uni-Abschlüssen... Ich studiere
> Architektur, mittlerweile an einer FH. Architektur an einer
> Uni ist so erfrischend wie Jura und absolut praxisfern. Die
> Ausbildung an der FH ist perfekt. Theoretiker werden die Welt
> nie regieren - und wenn, dann richten sie diese zu Grunde.
> Ich bin stolz auf mein FH-Studium. Und arrogante versnobte
> Professoren sucht man hier vergeblich. ;)
> Schönen Gruß an die Unis...wenn ihr was lernen wollt besucht
> doch mal die "Schnupper-Wochen" an der FH! ;)
hey, vielleicht ist ja hier mein bruder gemeint.
als wir im jahre 1994 nach deutschland zogen, kam er in die 8.klasse einer hauptschule, was üblich ist wenn man man aus dem ausland kommt (man wird halt meist nicht aufs gymi aufgenommen). jedenfalls hat er auf der hauptschule mit 1,6 seinen erweiterten sekundarabschluß erreicht. während seiner ausbildung besuchte er eine abendschule und erwarb folglich fachabi. anschließend studierte er technische informatik an der fh wolfenbüttel und schloß sein diplom mit 1,3 ab. derzeit arbeitet er sehr angesehen als führungskraft bei einem wichtigen engineeringen-partner der automobilindustrie.
also ja, er war an einer hauptschule und danach auf einer fh.
und wenn jemand ihn oder solche absolventen für dumm hält, hat selbst einen kleinen horizont! ohne fleiß - kein preis. keiner verschenkt einfach so abschlüße!
Lounge Gast schrieb:
>
> *lol*, während man sich in vielen Fächern an der Uni einfach
> nur einschreiben muss, sind an der FH alle Studiengänge
> zulassungsbeschränkt, sodass man ohne Abitur gar keine Chance
> hätte genommen zu werden. Hör auf solche Unwahrheiten zu
> verbreiten!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Leute jeder weiss doch dass man an der FH den Abschluss
> > geschenkt bekommt! Das ist kein vergleich zur Uni. Der
> > Nachbar eines Kollegen meines Schwagers hat gehört das sogar
> > jemand mit dem Hauptschulabschluss zur FH zugelassen wurde
> > und einen 1,3 Schnitt ereicht hat!!
> >
> > An der Uni hingegen wird nur die Elite der deutschen
> > Abiturienten zugelassen und dort haben auch alle Studenten
> > viel größere Geschlechtsorgane als die Studenten der FHs (ja,
> > sogar die Frauen!!!)
Ich studiere an der FH Medieninformatik. 2008 hatte ich die Wahl zwischen Uni und FH. Für mich war der Lehrinhalt entscheident, macht ja irgendwie auch Sinn. Von Personen in meinem Umfeld mit einem ähnlichen Informatik Studiengang an der Uni höre ich hingegen selten positives. Nun kann und will ich dieses nicht bewerten. Ob eine Uni oder eine FH besser ist? Nun, das liegt an jedem selbst sowie am Lehrenden. Umso besser die Personalentscheidungen einer Hochschule (damit meine ich auch die FH ;-)) um so besser die Absolventen.
Nun ja, ist schon sehr interessant was man hier so liest. Folgende Aussage von mir. Ich habe an der Uni BWL studiert und wurde nach 3 Niederlagen in Marketing exma.. Mit meinen Scheinen bin ich auf eine FH gewechselt und habe in Ruhe das Studium beendet. Definitv war es auf der FH einfacher, weil es persönlicher war. Nun bin ich mittlerweile seit 10 Jahren in einem Softwarehaus angestellt. Laut meinem FH Abschluss bin ich akademisch gesehen der dümmste im Haus. Ich bin ausschliesslich von Uni Diplomern umgeben. Ich jedoch bin der Abteilungsleiter und frage mich bei einem Großteil meiner Kollegen, wie sie es geschafft habe so alt zu werden. Fazit (meins): die Anforderungen an der Uni sind höher als an der FH. Ein guter Uni Absolvent ist jedoch noch lange kein besserer Mensch als ein FH Absolvent. Es geht hier um Persönlichkeit und diese wird weder auf der Uni noch auf der FH gelehrt!!!
3 meiner Kommilitonen von der FH Karlsruhe Studiengang Bachelor Wirtschaftsinformatik hab letztes Semester eine Zusage von der Uni Mannheim für den Master Wirtschaftsinformatik bekommen. Schnitt besser als 2, wobei denke ich sogar auch noch 2,3 möglich sein müsste.
Debn klassischen NC gibt es zumindest dort nicht mehr.
Es musste nichts nachgeholt werden, alles wurde angerechnet!!!
"Re: Erfahrungen mit bachelor FH an die Uni für den Master"
!Keine FH/Uni Diskussion! Dann bleibe da auch bei!
Hier geht es um den Wechsel FH zur Uni für einen "Finance Master Sc."
2 Punkte sind wesentlich:
1. Die Chance auf einen Platz an einer guten Uni, mit brauchbarem Finance Lehrstuhl, sind für FH Studenten aufgrund der Abschottungsmethoden der Unis eher gering. (außer dein FH Studiengang erfüllt die Uni ECTS, dann ggf. höhere Chance).
2. Die Anforderungen an einer Uni sind insb. im Bereich Mathe/Statistik generell höher als an einer FH. Gerade Finance verlangt sehr gute (höhere) Mathekenntnisse.
[FHler bsplw. im Studiengang "Money and Finance" Goethe Uni oder in Mannheim, Köln, Münster im Finance hat nach meiner Auffassung keine Chance, so gesehen Abschottung auch Schutz]
Re: Erfahrungen mit bachelor FH an die Uni für den Master
Achtung !!! so leicht ist das nicht ! FH zur (guten) Uni !
die meisten unis fallen weg, wenn du bsplw. nicht 15 ECTS und 20 ECTS in Statistik/Mathe bzw. VWL vorweisen kannst. Guck dir die Zugangskriterien mal genau an. Außerdem ist 1,6 von einer FH zwar gut, der Schnitt wird aber an Uni Niveau angepasst bei der Auswahl. Aufschlag kann hoch sein.
Fast alle Top 10 Unis haben sich weitestgehend gegen die normalen FH Studiengänge abgeschottet. Versuchen dich erst gar nicht in die Auswahl kommen zu lassen.
Jede Uni versucht eigene Absolventen zu halten oder ggf. Absolventen gleichwertiger Unis zu bekommen. Die BWL Uni Bachelor sind alle ähnlich aufgebaut. Würden sich Unis nicht abschotten, müsste man, wenn man streng nach Noten ginge, viele FHler an den Unis zulassen.
ALSO, entweder brechen dir die Zugangskriterien das Genick oder der Aufschlag bei deinem Notenschnitt, sofern dein Studiengang nicht "Betriebswirtschaftlehre" im klassischen Sinne ist. Oder du geht an eine nicht soo begehrte Uni. Frgalich nur ob es da Finance Master gibt.
Ja und Finance an einer Uni ist natürlich fast ausschließlich quantitativ. Kommt darauf an wie viel Mathe/Statistik du in deinem Bachelor hattest.
(Bsp. Unis mit ECTS Vorgaben, unter Vorbehalt: Münster, Köln, Hohenheim, Göttingen, Bayreuth, Düsseldorf, Regensburg, usw.)
mittlerweile kann man auch ein paar erfahrungen von der tu dortmund zum übergang von fh-bachelor auf uni-master berichten. die fh-bachelors haben enorme probleme, was sie auch selber zugeben. sei es in vwl-vorlesungen, weil sie diese in ihrem lehrplan so gut wie gar nicht hatten oder auch in vorlesungen, in denen ein wenig mathe oder statistik verlangt wird. da sind sie einfach hemmungslos überfordert und müssen quasi die absoluten basics noch einmal nachholen.
auf der einen seite habe ich respekt vor den leuten, die sich trotzdem mit der materie auseinander setzen und den elan aufbringen, auf der anderen sinkt durch sie das niveau der vorlesungen, weil die profs rücksicht nehmen wollen.
Bei uns (Top10 Uni lt. WiWo) haben FH/BA Absolventen kein so großes Problem. Es ist bzgl. der Noten ziemlich ausgeglichen....zum Teil sind die FH/BAler auch die Besten im Kurs.
Ich halte nicht viel von Generalisierungen; anstrengen muss sich jeder hier...
"Der Nachbar eines Kollegen meines Schwagers hat gehört..."
hm, und der Frau eines Freundes einer Freundin meiner Mama ist genau daselbe passiert.. schon erstaunlich.. :D
musste sofort an den Ärzte song denken, echt zu gut :)
Sehr guten Bachelor an der Fh gemacht, Zusage für den Master von den Unis Mannheim, Hohenheim, Nürnberg erhalten...
Geht alles! Und viel schlauer sind die Uni-Bachelorabsolventen sicher auch nicht!.
Habe mit einem mittelmäßigen FH Bachelor (2,8) eine Zusage an einer laut Rankings (sofern man an diese glaubt) Top 20 Uni Europas bekommen. Die Uni hat 15 Nobelpreisträger und 14 Präsidenten des Landes hervorgebracht und bald auch mich ;-)
Und wieder mal diese nervtötenden Pauschalisierungen. Ich selbst habe als Jahrgangsbeste meinen B.A. an einer FH gemacht und bin im Begriff, meinen M.Sc. an einer Uni zu machen - erneut als Jahrgangsbeste. Also lasst um Himmels Willen diese ewigen Verallgemeinerungen sein!!!
Es soll nämlich tatsächlich Leute geben, die sich aufgrund der Praxisorientierung und nicht mangelnder Intelligenz oder niedrigeren Niveaus für eine FH entscheiden....
Lounge Gast schrieb:
>
> hallo zusammen,
>
> mittlerweile kann man auch ein paar erfahrungen von der tu
> dortmund zum übergang von fh-bachelor auf uni-master
> berichten. die fh-bachelors haben enorme probleme, was sie
> auch selber zugeben. sei es in vwl-vorlesungen, weil sie
> diese in ihrem lehrplan so gut wie gar nicht hatten oder auch
> in vorlesungen, in denen ein wenig mathe oder statistik
> verlangt wird. da sind sie einfach hemmungslos überfordert
> und müssen quasi die absoluten basics noch einmal nachholen.
> auf der einen seite habe ich respekt vor den leuten, die sich
> trotzdem mit der materie auseinander setzen und den elan
> aufbringen, auf der anderen sinkt durch sie das niveau der
> vorlesungen, weil die profs rücksicht nehmen wollen.
Ohne alles gelesen zu haben (scheint wohl wieder in die typische "welche-hochschulform-ist-hochwertiger-diskussion" ausgeartet zu sein), kann ich bestätigen, dass es möglich ist nach einem BA an einer FH den MSc an einer bekannten Uni zu machen - ohne, dass der Schnitt schlechter als auf der FH ist!
1. kommt es darauf an, von wo nach wo.
2. Schwerpunkte.
3. Und dazu wirst Du nichts nenneswertes beitragen können - wie geht es diesbezüglich denn der Masse?
Hallo, BWL ist kein Rocket Science. Mit genügend Fleiß und Ausdauer ist ein BWL Master für FH/DHBWler problemlos zu schaffen. Lasst euch nicht von den Uni-Leuten verunsichern.
Es geht nicht darum. Vom Prinzip gebe ich Dir (als überzeugter Uniler) auch vollkommen recht.
Was mich nur stört, ist dass nach einem Bätscheler an der FH haufenweise Leuute an die Uni strömen, um einen Master zu machen - und EINIGE von denen versuchen es lediglich...
Und nach alldem, was man auch hier so liest, was die FH-Leute (nur sehr bedingt berechtigt) in der Masse auf sich halten, nachdem die Noten an den meisten Unis definitv schlechter sind und deshalb eigene Bätschelers nicht mehr zum Master zugelassen werden (und die Uni Köln wundert sich dann zum Beispiel bei einem riesigen BA-Absolventen-Anteil unter den Master-Studierenden, warum so überproportional viele das Ziel des Studiums verfehlen) und und und - bin ich - auch wenn es mich nicht mehr direkt betrifft - doch ziemlich angepiselt von den FHler-Massen, die die Unis stürmen.
Deutschland ruiniert sich - das konnte es schon immer gut!
Hallo, die Noten an einer FH fallen nicht unbedingt besser aus als an Unis. Dazu gibt es Statistiken. Wenn das so wäre, dann würden vermutlich ausschließlich FHler in Köln etc. studieren. Das ist aber nicht der Fall. Die Mehrheit kommt
wohl noch immer von der Uni. IdR studieren immer nur die besten FH-Absolventen an Unis (Top10% zB). Anders wird man häufig gar nicht zugelassen wegen mangelnder ECTS oder wie auch immer. Also von einem
Ansturm kann man hier sicherlich nicht reden--einfach mal den Ball flach halten.
Ich habe keine Statistiken, aber wenn ich mir meinen Jahrgang an der FH ansehe, gehen mindestens 75% sofort nach dem Bachelor ins Berufsleben, die restlichen machen einen Master. Dafür gehen so gut wie alle die ich kenne an eine FH. Man sollte berücksichtigen, dass über 70% der FH Studenten Abi haben und sich somit bewusst gegen die Uni entschieden haben und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie diese Entscheidung auch beim Master so treffen.
Leute, ich hab beides gemacht. FH BA und "Top-10 Uni" laut WiWo 2011.
Es kommt ganz klar auf die Fächer an. Harte Fächer sind an einer guten Uni deutlich schwerer als an den meisten FHs. Weiche Fächer sind auch an einer Uni sehr leicht, teilweise sogar unter FH Niveau.
Dieses ganze "FH ist einfacher als Uni-Gequatsche" ist einfach nur dämlich.
Jeder so wie er möchte und beide Abschlüsse sollten vollkommen akzeptiert werden.
1. Warum kann man ohne Abi an die FH - in sehr vielen Fällen zumindest?
2. Ich will hier nichts pauschalisieren - ich denke nur in großen Dimensionen: Wenn Du Dir die Leute auf einem Unicampus anschaust, dann vergleiche diese mal bitte mit denen von der FH, hinsichtlich Auftreten, Sprache, Inhalte des Geredeten und dann gib mal bitte ganz oberflächlich deinen ersten Niveaueindruck wider.
Ich will nichts schön und nichts herunter reden, aber die Klientel ist an Uni und FH nun mal im Großen und Ganzen einfach nicht dieselbe. Da ist doch nur verständlich, wenn es nahe liegt, auch wenn man nicht beide Systeme selbst kennengelernt hat, dass die Levels an diesen beiden Hochschulformen doch unterschiedlich sind!
zu 1. : Man kann an Unis auch ohne Abitur studieren, zumindestest alle Bachelorstudiengänge. Außerdem haben 70% aller FH Studenten Abitur.
zu 2. Auf meinem Uni Campus sind die herausragenden Auffälligkeiten arrogante Schnösel, die im hellblauen Businesshemd bzw. mit LV Täschchen in die Erstsemester Juravorlesung gehen.
Wenn man manche Kommentare liest, könnte man den Eindruck gewinnen, dass man in längst vergangene Zeiten zurückversetzt wurde. In Zeiten, in denen Menschen noch nach Rasse und Herkunft beurteilt wurden.
Lounge Gast schrieb:
>
> So, dann verrate mir bitte eines:
>
> 1. Warum kann man ohne Abi an die FH - in sehr vielen Fällen
> zumindest?
> 2. Ich will hier nichts pauschalisieren - ich denke nur in
> großen Dimensionen: Wenn Du Dir die Leute auf einem Unicampus
> anschaust, dann vergleiche diese mal bitte mit denen von der
> FH, hinsichtlich Auftreten, Sprache, Inhalte des Geredeten
> und dann gib mal bitte ganz oberflächlich deinen ersten
> Niveaueindruck wider.
> Ich will nichts schön und nichts herunter reden, aber die
> Klientel ist an Uni und FH nun mal im Großen und Ganzen
> einfach nicht dieselbe. Da ist doch nur verständlich, wenn es
> nahe liegt, auch wenn man nicht beide Systeme selbst
> kennengelernt hat, dass die Levels an diesen beiden
> Hochschulformen doch unterschiedlich sind!
Heute ist es im Grunde nichts anderes - bei den meisten Unternehmen, nur geht es dort rein nach Noten. Noten, Noten, nichts als Noten - egal, woher man die hat, und sonst (außer vielleicht ein bisschen "Praxiserfahrung") interessiert die Unternehmen gar nichts. Die Denke ist dieselbe. Der Faschismus existiert in Deutschland weiterhin, nur haben sich die Kriterien geändert.
Zum Beispiel alle Bachelorstudiengänge an der TU Darmstadt, Fernuni Hagen, Uni Gießen, Uni Marburg. Außerdem z.B. alle BAchelorstudiengänge an der Uni Lüneburg, der Uni Göttingen, der Uni Oldenburg und allen anderen in Niedersachsen, wenn sie in der Richtung der FH Reife sind.
Außerdem alle Unistudiengänge bundesweit, wenn man die entsprechende fachgebundene Hochschulreife hat.
Keine Ahnung, hast du denn jeden, dem du begegnet bist gefragt? Ich habe jedenfalls mit Fachhochschulreife meinen Bachelor an der Uni Göttingen gemacht.
Bundesweit: Die Fachgebundene Hochschulreife ist ein höherer Bildungsabschluss und ein fachgebundenes Abitur, das die Studienberechtigung an Universitäten auf bestimmte Fächer und Fachrichtungen beschränkt.
"Gestufter Studiengang" ist beamtendeutsch für Bachelor/Master
Niedersachsen: Abschluss der Fachoberschule (Fachhochschulreife): Hochschulzugangsberechtigung für Studiengänge an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen, die der Fachrichtung der besuchten Berufsoberschule entsprechen sowie alle Fachhochschulstudiengänge.
Vermutlich haben andere Bundesländer ähnliche Regelungen, aber ich habe mich nur über diese beiden informiert, weil sie am nächsten liegen.
Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten an Universitäten ohne allgemeine Hochschulreife zu studieren, wie durch das Bestehen einer Meisterprüfung.
Da haben CDU in Hessen und Niedersachsen wohl noch ordentlich was zu tun. So etwas ist in Bayern udn Baden-Württemberg undenkbar, nehme ich mal stark an.
Oh Gott... Ständig kommt dieser Link zu dieser belanglosen Aussage.
Der Artikel vergleich den Notendurchschnitt von FHs und Unis, geht aber nicht auf die einzelnen Studienrichtungen ein.
Z.B. Medizin und Psychologie gibt es nicht an FHs. Beide Studienrichtungen schneiden aber im Schnitt mit einer deutlichen 1 ab. Sowas verzerrt die Werte natürlich. Daher ist es sinniger einzelne Fachrichtungen zwischen FHs und Unis zu vergleichen. Das hat z.B. der Stifterverband, VHB und einige weitere Institute gemacht. Die Folge war, dass beispielsweise im Bereich BWL die Uni-Noten deutlich schlechter ausfielen als an FHs.
Somit vergleicht der von dir verlinkte Artikel schlichtweg Äpfel mit Birnen, um dann festzustellen, man kann für einen Williams-Schnaps nur Birnen nehmen.
In Statistik nicht aufgepasst?
Hier werden zwei völlig verschiedene Populationen verglichen.
Die WiWi FH Studenten und die Uni Studenten der verschiedensten Fächer.
Daher ist Deine Aussage ähnlich aufschlussreich wie der Vergleich von Benzinpreisen und einem Liter guten Bieres.
Beide liegen irgendwo zwischen 1,5 - 2 Euro.
Was sagt uns das jetzt inhaltlich?
Nichts.
Der einzig sinnvolle Vergleich wäre der, wenn die gleichen (oder äußerst ähnliche) Leute verglichen werden. Also wie ist die Performance von Person A an der FH und wie an der Uni?
Meist zeigt sich, dass nach einem Scheitern an der Uni die gleiche Person an der FH einen sehr guten Abschluss hinlegt.
Manchmal habe ich das Gefühl, manche wollen das nicht verstehen. Vielleicht sind das indivduelle Ego-Probleme?
Man weiß es nicht.
An den Thread:
Natürlich ist ein Uni-Master nach einem FH-Bachelor machbar.
Aber man sollte sich darauf gefasst machen, dass man an der Uni sehr viel mehr lernen muss und dafür meist auch weniger gute Noten bekommt.
Ich würde an der FH bleiben. Da bekommt man für weniger Aufwand bessere Noten. Nebenbei kann man noch etwas arbeiten gehen.
Die Arbeitgeber checken doch den Unterschied zwischen FH und Uni gar nicht mehr.
Also warum das Leben schwer machen, wenn es Keiner zu würdigen weiß!?!?!
Lounge Gast schrieb:
>
> Den Vergleich hat der Wissenschaftsrat auch gemacht und er
> sagt die Durchschnitte sind nahezu identisch.
Du kennst scheinbar die Studie den Wissenschaftsrates nicht... Die listet für jede Hochschule in jedem Studiengang die Durchschnittsabschnittsnote. Also bevor du hier irgendwelche sinnlosen Behauptungen über meine Statistikkenntnisse ablässt, solltest du dich erstmal informieren worum es geht oder lernt man das an deienr Uni nicht.
Wenn ein Unistudium so anspruchsvoll ist, warum gibt es dann immer mehr Absolventen. Werden die Kinder immer klüger? Pisa deutet da in eine andere Richtung.
Wir müssen mal davon wegkommen ständig zu behaupten, dass wir selbst immer die ultimativ besten und härtesten sind. Das ist Quatsch!
Ich bin selbst FH-Absolvent und muss ehrlich sagen, dass ich nicht der beste war. Am Anfang bin ich an die Uni gegangen und war recht faul. Gebe ich ehrlich zu. Danach bin ich auch an die FH. Es war deutlich einfacher. Stimmt.
Und?
Mal ehrlich, dass was alles an der Uni gemacht wird, braucht kein Mensch. Ich bi super für den Arbeitsmarkt ausgebildet worden.
Allgemein:
Es ist doch so, dass meist diejenigen die nicht so ein tolles Abi (oder auch Fachabi) haben an die örtlichen FH's gehen.
Im Durchschnitt gehen die mit dem besseren Abi an die Unis. Ich bin ja auch erst an die Uni. War aber nicht mein Ding.
Wie gesagt, ich rede hier vom Durchschnitt, Ausnahmen mag es geben.
Die Noten variieren natürlich.
Aber nur weil es z.B. an irgendeiner FH schlechtere Noten gibt heißt das nicht, dass es dort schwerer wäre.
Das ist der falsche Schluss.
Ein überspitztes Gleichnis. Das soll jetzt niemanden diskreditieren, sondern nur die grundlegenden Zusammenhänge meiner Argumentation aufzeigen:
An der Hauptschule gibt es auch schlechtere Noten als am Gymnasium.
Ist die Hauptschule jetzt schwerer zu absolvieren als ein Gymnasium?
Ich behaupte jetzt einfach mal: nein!
Aber auch hier sind die besseren Grundschüler and die Gym's gegangen, die schlechteren Grundschüler an die Hauptschulen.
Ein Notenvergleich sagt also überhaupt nichts aus!
Sind wir uns soweit einig?
Sinnvoll ist nur der Vergleich zwischen den Schulformen, wenn man sich die Performance der GLEICHEN Leute an beiden Schulen anschaut.
Also: Wie macht sich der Gymnasiast an der Hauptschule und wie performed der Hauptschüler am Gymnasium?
Die Erfahrung die ich und viele andere gemacht haben ist halt die, dass nach einem Scheitern an der Uni ein problemlos sehr guter FH Abschluss drinn ist.
Das gebe ich ehrlich zu. Warum auch nicht?!
Genauso gebe ich zu, dass Ingenieure, Physiker usw. ein tausendmal schwierigeres Studium absolvieren als wir es tun.
Ich fand es an der FH easy. Allerdings rede ich nur von BWL. Ein technisches Studium an der FH hätte ich auch nicht geschafft. Genausowenig wie ein WiWi Studium an der Uni.
Und?
Egal!
Habe eine geile Studi-Zeit gehabt und nun einen soliden Job.
Habe also alles richtig gemacht! :-)
Liest doch bitte nochmal seinen Post.
Er spricht von dem Vergleich völlig verschiedener Grundgesamtheiten mit völlig verschiedenen Eigenschaften. Man könnte also auch Temperaturen mit Gewichtsangaben vergleichen. Kann man machen. Der Erkenntnisgewinn beläuft sich dann alllerdings gegen Null. Und genau das macht diese Studie.
Obwohl bei der Studie zumindest versucht wird die gleiche Dimension (Noten) abzubilden, ist der Erkenntnisgewinn durch den Notenvergleich null.
Aus zwei Gründen:
Da es hier um völlig verschiedene Populationen handelt, welche nach dem Absolvieren völlig verschiedener Systeme untersucht werden.
Nimmt man die Äpfel-Birnen Metapher:
Es werden Äpfel und Birnen genommen.
Aus den Äpfeln wird Apfelmuss gemacht.
Aus den Birnen wird ein Birnensaft-Schorle gemacht.
Jetzt vergleichen wir Apfelmuss mit Birnensaft-Schorle.
Was soll uns das sagen?
Richtig.
Nichts.
Was wird hier in dieser Diskussion gemacht? Anhand des Vergleiches von Apfelmuss und Birnensaft-Schorle werden die wildesten Rückschlüsse auf beliebige Sachen gezogen. Dabei geht es doch meist nur darum, dass eigene Ego zu pimpen.
Ist doch unter unserer Würde, oder?
Lounge Gast schrieb:
>
> Du kennst scheinbar die Studie den Wissenschaftsrates
> nicht...
Es kommen a) Kohorteneffekte: diese sind bedingt durch Größen der Jahrgänge, d. h. wenn ein Jahrgang in der Bevölkerung zahlenmäßig einem anderen überlegen ist, dann gibt es dort normalerweise auch von allem, so auch an Studenten, "mehr"; b) es gibt immer mehr Abiturienten - vor allem dadurch, dass die Ansprüche in den letzten 30 Jahren massiv in den Schulen gesunken sind (vgl. Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab", steht dort - wie vieles - mehrmals drin). So kommen mehr Leute an Hochschulen, darunter auch Universitäten. Obwohl möglicherweise einige den Anforderungen nicht mehr genügen mögen, gibt es unter Umständen unterm Strich letztlich doch mehr Absolventen.
Pisa ist im Übrigen eine Willkürstudie, die zudem auch noch nicht einmal repräsentativ ist. Oft ist es so, dass Landkreise durch die schlechtesten Schulen "vertreten" werden und die besten nehmen gar nicht teil.
Nebenbei bemerkt vergisst Du das Lernpotenzial in der Zeit. Bildungserfolg ist genauso von Fleiß abhängig wie von der Intelligenz. An letzterer kann man kaum etwas drehen, aber ersteres kann sich jeden Tag ändern.
So kann es also gut sein, dass Leute vielleicht schlecht in der Schule waren, vielleicht noch nicht einmal Abitur machten, es aber doch noch auf dem zweiten Bildungsweg absolvierten und dann an die Uni gingen.
Also um mal aus meiner eigenen Erfahrung zu sprechen:
Ich habe Ingenieurswissenschaften an einer deutschen Hochschule studiert genauer gesagt Maschinenbau (7 Semester 210 ECTS).Für den Master wechselte ich ohne Auflagen oder Zusatzleistungen zu erhalten an eine Universität in Deutschland und mache dort in 3 Semestern (90 ECTS) meinen Master. Ich komme nun ins zweite dieser drei Semester und habe bereits 36 Credits mit sehr zufriedenstellenden Leistungen abgelegt. Ich selbst habe bei den Inhalten an der Universität keine Schwierigkeiten und bin weiterhin mit vorne dabei.
Also allen Kritiken zum Trotze der Wechsel geht sehr wohl!
Natürlich ist alles eine Sache der eigenen Motivation und des Lernverhaltens.
Ich habe an einer FH Wirtschaftsrecht studiert mit Abschluß Bachelor. Inzwischen studiere ich parallel Jura und Master BWL an einer Uni.
In beiden Studiengängen kann ich im Vergleich zum vorherigen Studium nicht wirklich einen höheren Schwierigkeitsgrad feststellen, ok das Examen kommt erst noch... Was sich hauptsächlich unterscheidet ist natürlich der Umfang, das liegt aber eher daran, daß ich zwei Studiengänge parallel betreibe, wobei mir in Jura einiges angerechnet wurde und ich bis zum Examen quasi kein Zivilrecht mehr machen muss, bis auf eine Hausarbeit. Im Master komme ich jetzt ins dritte Fachsemester und habe keine Probleme. Weder an der FH noch an der Uni bin ich bisher durch Klausuren gefallen.
Mann kann Master und Bachelor sowie nicht vergleichen!
Ein Master wird doch verschenkt. Wer fällt denn da bitte durch Klausuren?
Und warum sind die Abschlüsse im Schnitt fast ne halbe Note besser als im Bachelor?
Jetzt zu sagen, weil man den Master an der Uni schafft, die Uni ist nicht schwerer als die FH, ist mal wieder totaler Quatsch, da man weder Uni- noch FH-Studenten noch Bachelor- und Master-Niveau vergleichen!
Uni ist eine andere Liga als FH! Ich weiß echt nicht warum darüber immer diskutiert wird.
Aber ich würde auch den leichten Weg machen. Einen entspannten Bachelor an einer FH und dann den Master an einer renommierten Uni, wo die meisten den Bachelor sicher nicht schaffen würden.
Du machst auch Maschinenbau - das ist ein anderes Blatt. Hier kommt wieder ein Äpfel-Birnen-Vergleich. Das ist letztlich ein Wiwi-Forum. Ich will nicht bestreiten, dass es Dir genauso ginge, hättest Du an einer bestimmten FH Wiwi studiert und wärest dann an die Uni gewechselt. Ob das aber deutlich unwahrscheinlicher wäre, sei mal dahingestellt. Aber wie gesagt. Du kannst zufrieden sein und es ist Deine Darstellung, aber die passt hier nicht so 100%ig rein.
Kommt natürlich auch auf die Hochschulen an sich an. Ich sehe das Verhältnis Uni vs. FH sehr traditionell. Trotzdem weiß ich auch, dass in Deutschland die Kluft zwischen den Uni-Niveaus existiert, warum sollte das nicht auch für die FHs gelten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die ESB Reutlingen (eine FH nach Definition) in BWL sicherlich ein höheres Niveau von den Studenten abverlangt als eine Loser-Uni irgendwo im Norden /Nordosten der Republik, wo ich besser keine Beispiele nennen, da diese 1. ein wenig spekulativ sind und 2. vor dem sozialen Hintergrund hier im Forum eher unnötig. Hier wird genug gebattled.
Gerade in den Ingenieurwissenschaften ist doch der Unterschied von FH und Uni noch viel, viel extremer!
Aber auch da gikt! Man kann Bachelor und Master nicht vergleichen! An der Uni wird bei den Ingenieuren in Höherer Mathematik und so weiter sowas von gesiebt. In den höheren Semestern aber dann eben nicht mehr. Von daher hat ein bestandener Master an der Uni überhaupt keine Aussage. Uni ist ein anderes Level als FH. Versuch doch mal den Bachelor in einer Ingenieurwissenschaft an der Uni. Da wirst du an deine Grenzen geführt!
Aber trotzdem alles richtig gemacht. Wie schon erwähnt! Einfachen FH-Bachelor. Master an renomierter Uni. Das wirkt sich in den Ingenieurwissenschaften sicher nochmal ganz anders aus und sieht gut aus im Lebenslauf. Aber eigentlich ein einfacher Weg! Dank Bologna...
Was meinst Du denn genau?
Die Uni Rostock? - Welche eine der härtesten Notenvergaben pflegt, insb. bei Dissertationen?
Die Uni Greifswald? - Eine der ältesten Uni's Deutschlands mit bedeutendem Forschungsruf insb. bei baltischen Fragestellungen?
Die Uni Potsdam? - Welche erst kürzlich für ihr Lehrkonzept zusammen mit der TU München und anderen für "Exzellente Lehre" ausgezeichnet wurde?
www.exzellente-lehre.de
Die HU Berlin? - Ein Magnet für Forscher schlechthin?
Die Uni Bielefeld? - Ebenfalls gerade ausgezeichnet.
TU Dresden? - Keine Worte nötig.
Die Liste kann natürlich fortgesetzt werden.
Deine Ausführungen sind also äußerst fragwürdig.
Stattdessen soll hier eine FH über hochklassige Universitäten erhoben werden. Geh doch mal an die "Loser-Unis". Ich denke die wird das Lachen schon vergehen. Woran machst Du denn fest, dass es "Loser-Unis" wären? Wieviel Klausuren hast Du denn da schon geschrieben? Oder bist Du da durchgefallen und gibst jetzt die Schuld der Uni, weil sie dich schlecht "vorbereitet" hat?
Genau. Und FH's und Privat Hochschulen sind gar nicht leichter. Die Super-Noten gibt es, weil "das Betreuungsverhältnis" da so gut ist.
Übrigens haben einige meiner Bekannten von diesen "Loser-Unis" nach Mannheim gewechselt. Einstimmige Meinung zu Mannheim: "Völlig überbewertet. Stinknormale Uni." Die zwei Leute die von Jena gewechselt sind konnten sich in Mannheim sogar signifikant verbessern. Verschlechtert hat sich keiner.
Soviel von Leuten die tatsächlich den Vergleich gemacht haben.
Und nochwas:
Wir reden hier über BWL. Ich meine die ganze akademische Welt lacht über BWL. Geistige Wunderwerke werden durch uns wirklich nicht vollbracht.
Lounge Gast schrieb:
> Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die ESB
> Reutlingen (eine FH nach Definition) in BWL sicherlich ein
> höheres Niveau von den Studenten abverlangt als eine
> Loser-Uni irgendwo im Norden /Nordosten der Republik, wo ich
> besser keine Beispiele nennen, da diese 1. ein wenig
> spekulativ sind
Jede "Elite"-FH (was in dieser Wort-Kombi ohnehin schon ein Witz ist) ist zwei Ligen unter der größten "Loser-Uni" (die in Deutschland allesamt auf ähnlich hohem Niveau sind).
Ein FH-Abschluss ist nunmal vom Niveau her ein Abschluss zweiter Klasse. Ohne Diskussion. Leider ist das noch nicht bei allen, inkl. leider Gottes auch einigen Personalern, angekommen.
Also, back to topic:
Uni-Master nach FH-Bachelor machbar.
Wird halt etwas sportlicher.
Andere Sache:
Ist es Euch schonmal aufgefallen, dass man meist nur soviel lernt damit es zur Zielerreichung reicht?
Also ich lerne immer auf eine 2-3. War schon in der Schule so.
Jetzt an der Uni auch. Ok, für eine 2-3 an der Uni muss ich ungefähr das hundertfache mehr als an der Schule machen, aber ich mache es.
Vermutlich würde ich an der FH auch 2-3 stehen. Aber halt mit deutlich weniger Aufwand.
Deswegen ist ein Notenvergleich nicht immer einfach.
Lounge Gast schrieb:
>
> Jede "Elite"-FH (was in dieser Wort-Kombi ohnehin
> schon ein Witz ist) ist zwei Ligen unter der größten
> "Loser-Uni" (die in Deutschland allesamt auf
> ähnlich hohem Niveau sind).
>
> Ein FH-Abschluss ist nunmal vom Niveau her ein Abschluss
> zweiter Klasse. Ohne Diskussion. Leider ist das noch nicht
> bei allen, inkl. leider Gottes auch einigen Personalern,
> angekommen.
1. Falsche Verdachtsmomente, denn ich habe in Mannheim vor über einem Jahr mein Studium abgeschlossen.
2. Du kennst mal wieder Leute, Leute, Leute, die dies und dann und und und - Jenenser haben sich verbessert?? Dass ich nicht lache - ich glaube Dir kein Wort. Diejenigen, die ich kenne, die von anderen Unis nach Mannheim kamen, sind BESTENFALLS gleich geblieben von den Noten - einige haben sogar ihren Prüfungsanspruch endgültig verloren. Troll! Eigentlich sollte man darauf gar nicht erst eingehen, was Du schreibst, aber ich bin ja so nett;-)
ad Rostock: Dissertationen haben mit dem Studium nichts mehr zu tun.
ad Greifswald: "Alter" ist kein Argument, aber dass die so toll sind bei "baltischen" Fragestellungen - ja, das ist ganz schön stramm - Chapeau!;-)
ad Potsdam: "Auszeichnungen" sind oft nicht das Papier wert, auf dem sie dokumentiert werden, siehe "Elite"uni Bremen vor ein paar Jahren - das wäre ungefähr so, wie wenn man Paris Hilton für den Physiknobelpreis nominieren würde...
ad HU Berlin: ich habe nie behauptet, dass ALLE Unis im Norden oder Nordosten schlecht sind.
ad Bielefeld: diese Uni hat niemals von sich Reden gemacht, zumindest nicht in irgendeiner Wirtschaftswissenschaft - denen kann man weiß Gott was nachsagen, es interessiert keinen.
ad TU Dresden: s. Berlin
Du kannst sagen und schreiben, was Du willst: In Bezug auf die Reputation Mannheims wirst Du hier immer überstimmt. Es gibt mehrere Erklärungsansätze, weshalb Du schreibst, was Du schreibst:
1. Alternative: Du bist frustriert, weil Du in Mannheim nicht genommen wurdest.
2. Du kannst es nicht haben, dass Mannheimer so arrogant erscheinen und überall über den grünen Klee gelobt werden - im Vergleich zu den meisten anderen staatlichen Unis.
3. Die "Leute", die Du angeblich kennst, die in Mannheim nicht schlechter geworden sind, sind entweder a) seltsam oder b) haben ihren Bachelor bereits an einer anderen Uni hinter sich gebracht und machen ihren Master in Mannheim - dort jedoch in ihren eigenen gewählten (billigen) Schwerpunkten, wo die Noten einem sowieso in Relation zu anderen Schwerpunkten hinterhergeschmissen werden. Ja, auch in Mannheim sind die Noten in Marketing, Personal und Orga besser als in Finance, Banking und WP.
4. Du lügst.
Diese Liste kann man noch beliebig weit fortführen.
So Leute wie Du haben hier schon oft geschrieben und sind dabei untergegangen - also ertrage Dein Schicksal.
Schön wie Du sehr algmeine Behauptungen aufstellst. Argumentiert man dagegen, fängst Du an zu differenzieren. OHNE dabei zu merken, dass sich Deine Anfangsbehauptung in Luft auflöst.
Trotzdem ich weiß, dass nach meinen Argumenten und Hinweisen wieder ein "aber, aber, aber" kommt werde ich Dir antworten.
Deine persönliche Realität wird das nicht erschüttern, keine Angst, dafür bist Du zu unreflektiert.
Also gut:
Ja, die Jenenser haben sich verbessert. Ob Du das glaubst oder nicht ist irrelevant.
Rostock. Ach? Sind Dissertationen kein Indikator für den Anspruch der Professorenschaft? Wie lautet denn Dein "aber?"
Ich ein Troll? Wie wäre es mal mit Argumenten statt Beleidigungen. Sollte man doch auch in Mannheim gelernt haben? Oder ist das nicht der Fall?
Greifswald? Was ist denn an einer Spezialisierung falsch? Auf welcher Grundlage steht denn Deine Überheblichkeit? Kannst Du das überhaupt beurteilen was die machen?
Potsdam? Da gibt es schon eine Auszeichnung nach einem Wettbewerb unter allen Hochschulen und dann kommst Du und behauptest, das wäre nichts wert. Vermutlich weißt Du irgendwas, was außer Dir keiner weiß!?!
Die HU kooperiert übrigens eng mit der FU und der Uni Potsdam zusammen. In Lehre und Forschung. Nur so zu Deiner Information.
Bielefeld? Wie macht man denn "von sich reden"? Mit glitzer-glitzer Marketingaktionen und Veröffentlichungen immerwieder zum gleichen Thema? Oder vielleicht bist Du nicht aufmerksam genug. Vielleicht bekommst Du außer Mannheim nichts mit?
Das ich im Bezug zu Mannheim überstimmt werde ist irrelevant. Denn zum einen wird das Forum hier schwerpunktmäßig im Südwesten der Republik genutzt, zum anderen ist das keine Frage der Mehrheitsentscheidung ob eine Uni gut ist oder nicht.
Du solltest gelernt haben, dass Qualität nicht durch Mehrheitsentscheidungen zu beurteilen ist.
Meine persönliche Meinung ist sowieso, dass alle Unis nur mit Wasser kochen und der Unterschied zwischen den Unis marginal ist.
Zu Deinen "Erklärungsansätzen":
1. Mannheim ist viel zu langweilig und zu unhübsch, als dass ich dort meine wertvolle Lebenszeit (Studienzeit!) Vergeudet hätte. Dann bin ich doch lieber nach München. Da geht was! :-D
2. Ich arbeite übrigens mit zwei Mannheimern zusammen. Diese sind nicht (!) arrogant. Sie werden auch nicht gelobt. Manchmal muss ich denen aber auf die Sprünge helfen. Das hat nichts mit Mannheim zu tun. Vieles lernt man eben erst im Job.
3. Vielleicht waren die Wechsler aber in Mannheim auch nicht ausgelastet?
4. Ich soll lügen? Na super. Damit ist die Diskussionskultur endgültig im Eimer. Wenn man Fakten hört die nicht ins eigene, subjektive Weltbild passen, dann lügt der andere oder wie? Schonmal was von subjektiver Wahrnehmung gehört? Geht in Richtung Selbstmanipulation...
Zum Thema "untergegangen". Heißt das, dass man "niedergeschrien" wird wenn man etwas sagt, dass dem anderen nicht ins Weltbild passt?
Weil Argumente kommen von Dir wenig, außer dass jeder der was anderes sagt lügt. ;-)
Vielleicht solltest man mal sein (badisches?) Schneckenhaus verlassen und darüber staunen, dass andere Menschen auch Leistung bringen können. Dabei löst sich ein infantiles "Ich bin der Beste!" ganz schnell in Wohlgefallen und Entspannung auf.
Lounge Gast schrieb:
>
> Du kannst sagen und schreiben, was Du willst: In Bezug auf
> die Reputation Mannheims wirst Du hier immer überstimmt. Es
> gibt mehrere Erklärungsansätze, weshalb Du schreibst, was Du
> schreibst:
>
> 1. Alternative: Du bist frustriert, weil Du in Mannheim nicht
> genommen wurdest.
> 2. Du kannst es nicht haben, dass Mannheimer so arrogant
> erscheinen und überall über den grünen Klee gelobt werden -
> im Vergleich zu den meisten anderen staatlichen Unis.
> 3. Die "Leute", die Du angeblich kennst, die in
> Mannheim nicht schlechter geworden sind, sind entweder a)
> seltsam oder b) haben ihren Bachelor bereits an einer anderen
> Uni hinter sich gebracht und machen ihren Master in Mannheim
> - dort jedoch in ihren eigenen gewählten (billigen)
> Schwerpunkten, wo die Noten einem sowieso in Relation zu
> anderen Schwerpunkten hinterhergeschmissen werden. Ja, auch
> in Mannheim sind die Noten in Marketing, Personal und Orga
> besser als in Finance, Banking und WP.
> 4. Du lügst.
>
> Diese Liste kann man noch beliebig weit fortführen.
>
> So Leute wie Du haben hier schon oft geschrieben und sind
> dabei untergegangen - also ertrage Dein Schicksal.
Oje, da habe ich aber jemanden aus der Reserve gelockt. Auch wenn es ein wenig abfertigend rüberkommt, gehe ich mal höflicherweise auf Deine Punkte in ordinaler Form ein - ist einfacher.
1. Zu den Jenensern: Ausnahmen bestätigen die Regel - es soll auch ehemalige Realschüler gegeben haben, die auf ein Gymnasium gingen und besser waren als andere "Alt"Gymnasiasten. Beim besten Willen, aber Jena... es kann sich natürlich auch massiv das Lernverhalten geändert haben - oder eben der Fokus. Es ist sicherlich typisch, dass der Bachelor zum Aussieben benutzt wird (überall) und im Master die Noten besser werden. Wenn dabei glückliche Umstände mehrfach aufeinandertreffen, kann es sogar passieren, dass man einen Master an einer anderen Uni hinlegt mit einem Ergebnis, dass besser ist als der absolvierte Bachelor, man diesen Bachelor aber an der neuen Uni nie und nimmer geschafft hätte.
2. Nein, Dissertationen sind ganz bestimmt kein Indikator für den Anspruch der Professorenschaft. Bei Dissertationen geht es auch oft viel interdisiziplinärer zu. So haben zum Beispiel die meisten Doktoranden an den Finance- und Ökonometrielehrstühlen (Wirtschafts)mathematik studiert. Man kann nicht immer bei allen dieselben Maßstäbe ansetzen, auch als einzelner Professor nicht.
3. Greifswald, Potsdam: Soll ich dazu jetzt wirklich etwas sagen?;-)
4. Bielefeld: Pardon, wenn diese Uni nennenswert wäre, hätte man bestimmt etwas von ihr gehört. Mir erscheint es jedoch, dass wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten an Universitäten WIE Bielefeld eher dazu da sind, die Übernachfrage nach BWL-Studienplätzen zu decken, weiter nichts.
5. Dass Qualität nicht an Mehrheitsentscheidungen gekoppelt ist, ist Gott sei Dank vollkommen richtig. Dass dieses Forum vorwiegend im Süden unserer Republik genutzt wird, ist mir nicht bekannt. Wenn dem so sein soll, glaube ich Dir gerne. Aber Qualität, die man selbst nicht erlebt hat, nimmt man nun einmal wahr wie es von glaubwürdigen Adressen wie Veröffentlichungen, Studien und nicht zuletzt diversen Universitätsmitgliedern auf der lehrenden Seite geäußert, postuliert oder was auch immer wird.
6. Wenn ein Student in Mannheim "nicht ausgelastet" ist, ist er das an den allermeisten deutschen Unis auf derselben Strecke im Studium mit denselben Schwerpunkten sicher dreimal nicht! Ein "Argument" hierzu ist nicht von Nöten, wenn man sich die Aussagen von Professoren diverserer Universitäten anhört und auf eigene Erfahrungen bzw. Beobachtungen anderer zurückgreift.
7. Sicherlich passen mir einige Behauptungen nicht ins Weltbild, am allerwenigsten diejenigen, die nachweislich falsch sind.
8. Ich brauche nicht darüber zu staunen, dass auch andernorts Leistung gebracht werden kann, es geschieht eben nur nicht überall.
9. Dass "ich der Beste" sei, würde ich niemals behaupten. Auch geht meine Mentalität nicht in die Richtung. Ich bin persönlich selbst relativ bescheiden und das zurecht. Ich versuche lediglich so objektiv als möglich zu sein, mit einer gewissen gesunden Subjektivität, die jeder Mensch hat.
Habe einen FH Bachelor in Wirtschaftsrecht von der FH Mainz und einen Uni Bachelor in BWL von der Uni Mainz. Hatte in beiden keine Probleme (niedriger 2er Schnitt in beiden), wobei ich keinen direkten Vergleich anstellen kann, weil es schon ziemlich unterschiedliche Studienfächer sind und es kaum Überschneidungen gibt.
Ich nochmal.
Eigentlich habe ich keine Lust mehr, aber weil Du es bist antworte ich Dir nochmal:
1. Deine Antwort auf die Jenenser: Das ist das "aber, aber, aber" was ich vorausgesagt habe.
2. Natürlich ist eine Diss auch ein Indikator für den Anspruch an die Wissenschaft. Was anderes zu behaupten ist absurd und unlogisch. Ist doch die Diss die erste wichtige wissenschaftliche Arbeit an sich.
3. Greifswald, Potsdam (+ HU, + FU), Dresden usw..... nein, sag lieber nichts.
Übrigens werden in Dresden die schlechtesten Noten im Bereich BWL vergeben. An der FernUni Hagen die schlechtesten Noten im Fach WiWi.
Und interessanterweise ist die Notenvergabe in Mannheim schlaffer als der Bundesdurchschnitt!!!!
Vergleiche dazu Wissenschaftsrat.
4. Genau. Bielefeld ist nur dazu da denn Überschuss abzufangen. Aber eigentlich gibt es Bielefeld ja gar nicht.
5. Was denn? Ein WiWo Ranking? Eine Marketingaktion? Ach Gott, ist das Dein Ernst? Was ist denn mit den Profs die zwischen den Unis wechseln? Fragen die dann wenn sie Mannheim verlassen nur noch das ABC an ihrer neuen Uni ab? Und was ist mit denen die nach Mannheim kommen? Stellen die dann "doppelt" so schwere Klausuren?
Die schlaffe Notenvergabe in Mannheim scheint diese These ja nicht zu unterstützen.
6. Kann hier kein Argument erkennen.
7. Dann bin ich mal gespannt auf Deine "Nachweise". Bisher kommt von Dir nicht viel außer: "Das ist falsch. Du lügst. Alles Ausnahmen."
Ist nicht gerade viel, oder?
8. Hast Du sowas wie eine Karte wo draufsteht wo Leistungen erbracht werden und wo nicht. Mir scheint fast so. Kannst Du diese vielleicht mit uns teilen?
9. Die Krönung Deines großartigen Charakters ist Deine Bescheidenheit? ;-)
Mannheim vergibt schlaffere Noten als der Bundesdurchschnitt? Kannst Du mir mal nen Link schicken? Das wäre nämlich etwas sehr neues. Möglicherweise etwas, wie "Noten an FH schlechter als an Unis" - ich denke, dazu ist schon viel geschrieben worden, aber ich interessiere mich doch sehr dafür, was dieser "Wissenschaftsrat" denn so von sich gibt. Falls ich es also selbst nicht finden sollte, sei doch so gut.
Nun, die Dissertationen . das scheint Dich ja sehr zu interessieren. Gesetzt dem Fall, dass Du mit diesem Punkt Recht hast, so kann man nur dagegen halten, dass Dissertationen als Maßstab nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sind, da - zumindest direkt am Anschluss des Studiums - doch lediglich eine Minderheit promoviert.
Mannheim hat bekannterweise nicht nur eine herausragende BWL, sondern auch eine herausragende VWL, die vom Niveau und der schlechten Notenvergabe allenfalls deutschlandweit von Bonn getoppt werden könnte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es noch die eine oder andere weitere Fakultät in Deutschland gibt, die sich erlauben kann, zu behaupten, in einer vergleichbaren Liga zu spielen.
Ich weiß auch nicht, welcher Generation Du entstammst, aber zu den Noten der Mannheimer BWL weiß ich, dass diese signifikant besser wurden nach Bachelor-Master-Umstellung (ich bin mit einem Diplom von der Uni gegangen - vor einem Jahr). Wohingegen man zu Diplomzeiten noch "gut" war, wenn man ein Vordiplom von besser als 3,0 hatte (in BWL und VWL selbstverständlich gleichermaßen, weil beide Studiengänge im Grundstudium nahezu identisch waren), war es bei den Bachelors, die ich auch als Tutor dann miterleben (und unterrichten) durfte so, dass man als BWLer schon als schlecht galt, wenn man im dritten Semester einen schlechteren Schnitt als 2,3 hatte. Krasse Wendung. Womit das zusammenhängt, kann man von vielerlei Seiten beleuchten, aber das ist hier uninteressant. Ein Punkt wäre die weitaus wenigere VWL im BWL-Bachelorstudium - VWL-Klausuren waren vorher die Siebeinstanz im Grundstudium für beide Studiengänge und brachten dementsprechend schlechte Noten, die den Schnitt senkten.
In der VWL war es mit der Bachelor-Master-Umstellung - trotz "gleicher" Abiturientenklientel nach "objektiven Kriterien" - anders. Es wird bei Bachelor eine Auszeichnung verliehen, wenn man diesen mit mindestens 1,3 abgeschlossen hat - zumindest war dies in Mannheim noch vor drei Jahren der Fall. Ich habe mitbeobachten dürfen, wie beispielweise im zweiten VWL-Bachelorjahrgang, der in Mannheim zum Herbstwintersemester 2007 an die Uni kam, im dritten Semester bereits kein Student mehr eingeschrieben war, der selbst bei der Rechnung, die restlichen 3 Semester nur noch glatte Einser zu machen, eine 1,3 hätte schaffen können.
Ich weiß, es ist viel Text, aber wen es interessiert - das war die Darstellung.
Zu den Professoren: Ja, ob Du es glaubst oder nicht, aber es ist in Deutschland weit verbreitet, dass neue Professoren sich an der Gangart der ihnen neuen Fakultät an der neuen Uni orientieren - teilweise sogar müssen, oder gibt es Ärger mit dem Dekanat. Es gab sogar hierzu in diesem Forum einen Thread, der diesbezüglich handfeste Belege vorgestellt hat. Danach waren die Forumsteilnehmer sprachlos - selbst ich!
Dafür dass die Mannheimer immer den Mun aufreißen, bekommen sie ganz schöne Kuschelnoten. (S.81)
Man spricht auch mancherorts von "Kuschel-Mannheim". http://www.wissenschaftsrat.de/downlo...
Jetzt kommen die Ausreden:
Damals war alles anders. Heute ist alles viel härter. Die flaschen Fächer wurden gemessen. Wir sind die besten und wenn wir eine 3 bekommen, dann ist das anderswo ein 1 usw usf.
*gähn*
Kuschel-Uni. ;-)
So so. Du hast also "handfeste Belege".
Na dann mal her damit.
Aber bitte nicht nur Gerüchte, Geschichtchen und Wunschdenken.
Sondern was "handfestes" wäre schön.
Und "sprachlos" waren "die" Forumsteilnehmer dann?
So so.
Schon mal daran gedacht, dass das ähnlich ist wie an verschiedenen Schulformen? Abischnitte sind wahrscheinlich vielerorts auch besser als die Notenschnitte von Hauptschulabschlüssen - nun?
Wenn dies so bedeutungsreich wäre - oder vor allem die Richtung der Bedeutung stimmt, warum hat Mannheim eine so gute Reputation? Und was ist zur WHU zu sagen?
Unabhängig von den Hochschulen - auf der Auflsitung irgendetwas zu schließen, ist doch für die Tonne. Es ist doch zum Beispiel völlig typisch, dass die Noten bei VWL zum Beispiel schlechter sind als bei BWL, und das an so ziemlich allen Hochschulen, an denen beides studieren kann. Und bei der "Studie" war der Notenschnitt in VWL auch noch besser als in BWL.
Hey kommt, geht es nur mir so, dass die Zahlen irgendwie seltsam wirken? Ich will noch nicht einmal unterstellen, dass diese falsch sind, aber was ich definitiv sagen kann, ist: dass man rein gar nichts damit anfangen kann und schon gar nicht sollte!
Zu einer Erklärungsansatztheorie partieller N atur lasse ich mich n och hinreißen:
An den besonders renommierten Hochschulen, nicht nur Mannheim, sondern zum Beispiel auch TU München, sind die Abschlussnoten (wohlgemerkt auch das, Abschlussnoten - da sind diejenigen, die schon im dritten Semester rausgeprüft wurden, gar nicht mehr dabei) vielleicht deshalb so gut, weil es an diesen Unis in den betreffenden Fakultäten besonders viele Nerds gibt, die sich von ihren Fähigkeiten und Lernmethoden sehr stark vom Rest abheben. Die würden dann den Schnitt anheben. Oberstreber und Superhelle gehen sicherlich an die Unis mit der besten Reputation.
Das Ding ist nicht viel wert, finde ich. Man sollte sich vielleicht überlegen, ob allgemeine Notenpolitik ein guter Maßstab dafür ist, die Qualität einer Hochschule zu beurteilen:
"... So wird für die Universität Harvard beklagt, dass die Noten durch die hohe Anzahl der vergebenen Höchstnote A nicht mehr aussagekräftig seien. ..."
steht in ebendiesem PDF-Dokument des Wissenschaftsrates auf Seite 11.
Wenn man sich das mal genauer anschaut, also zum Beispiel hat die Mannheimer Fakultät für Mathematik, als es sie noch gab, nicht unbedingt viel hergemacht in der bundesweiten Reputation - und? Sie hat 2005 die schlechtesten Noten vergeben.
Vielleicht sollte man diese steile Untersuchung mal umgedreht lesen?;-)
Nun, letztlich ist die vom Wissenschaftsrat, aber sie stellt nur Notendurchschnitte dar, nichts weiter. Rückschlüsse aus der Statistik? Achtung - jetzt kommts;-)
Wobei man nun Mal auch sehen muss, dass in Mannheim bedingt durch das harte Auswahlverfahren im Bachelor anteilsmäßig sehr viel weniger schlechte Leute studieren als an anderen Unis. Wenn man nun einem Großteil der Mannheimer durch schlechte Notenvergabe den Master an einer anderen Uni die viel Wert auf die Bachelornote legt verwehrt wäre das auch nicht gerade fair.
Jaja.
Jedes wirre Ranking wird zitiert. Ob WiWo Ranking oder CHE, alles wird als Beleg genommen um die eigene Uni, oft die Mannheimer, als "elitär" zu labeln.
Kommen dann aber Studien zu Tage, welhe sich nicht um die Klimatisierung der Bibliotheken kümmert, sondern sich um die "Hard Facts" wie Abschlussnoten betrachtet, dann wird die Relativierungsmaschinerie angewurfen.
Dann stimmt die Statistk nicht, dann gab es super harte andere Faktoren, welche dazu geführt haben, dass das Ergebnis nicht interpretierbar sei.
Einerseits werden Gefälligkeits-Rankings von privaten Verlagen als das non-plus-ultra betrachtet, andererseits wird die Publikation vom Wissenschaftsrat (!) versucht wegzudiskutieren.
Witzigerweise bestätigen die Ergebnisse die subjektiven Erfahrungen die viele gemacht haben, die nach Mannheim gewechselt sind. In Mannheim haben die sich nämlich verbessert, was bei der laschen Notenvergabe in Mannheim auch nicht verwundern sollte.
Ach?
Und wie begründest Du, dass die Uni Köln deutlich schlechter bewertet (2,33) als die Uni Mannheim (2,06).
In Köln wird also deutlich hart benotet und in Mannheim auffallend easy.
Willst Du jetzt behaupten, an der Uni Köln studieren die akademischen Schlusslichter oder wie?
Was werden wohl die Kölner dazu sagen?
Lounge Gast schrieb:
>
> Neidhammel?
>
> Schon mal daran gedacht, dass das ähnlich ist wie an
> verschiedenen Schulformen? Abischnitte sind wahrscheinlich
> vielerorts auch besser als die Notenschnitte von
> Hauptschulabschlüssen - nun?
Fairness wird dort aber auch nicht gerade großgeschrieben - die haben für den Masterstudiengang Economics für 2009 gerade 30 Leute zugelassen. Wenn man dann auch noch diejenigen vorziehen möchte, die an der eigenen Fakultät den Bachelor gemacht haben, dünnen sich die Chancen schon sehr aus...
Aber auch nur wenn man davon ausgeht, daß die ebsten Leute die besten Noten haben. Was ist für Flachzangen mit 1,xer Abi kenne passt auf keine Kuhhaut. Meistens übrigens weiblich.
Das hier wirklich Leute glauben, man könne vom Notenschnitt auf den Schwierigkeitsgrad schließen... Derbe. All die Leute, die sich an Abschlussnoten, Rankings und Durchfallquoten aufgeilen können, haben meiner bescheidenen Meinung nach damit nicht grade den größten Intellekt bewiesen....
Immer dieses kindische "Bäh Bäh, mein Studium war aber viiiiel schwerer als deins und ich bin auch noch 0,1 Punkte besser als du, ätschi bätschi..." Kommt mal klar!
Zum Thema: Ich hab nen Bachelor an der FH gemacht und mache meinen Master an der Uni. Ebenso viele, viele Freunde von mir. Und das klappt recht problemlos. Und wir sprechen von einer Durchschnitts-FH und einer Durchschnitts-Uni. Was für 90% aller Absolventen nunmal auch völlig ausreichend ist. Und auf 90% aller Studenten zutrifft.
Ich kann keinen großen Niveauunnterschied feststellen, nur die Vorlesungen sind voller ;) Natürlich gibt es auch methodische Unterschiede, aber das kann man als Mensch mit einem Durchschnitts-IQ und etwas gesundem Menschenverstand auch leicht überwinden.
So gut wie keiner verbessert sich in Mannheim. Das kommt höchstens durch radikal anderes Lernverhalten oder durch die Tatsache, dass es beim Master ein reines Schwerpunktsstudium im Vergleich zum Bachelor ist.
Ich kenne einige Wechsler, die von anderen Unis nach Mannheim gekommen sind.
BESTENfalls sind diese gleich geblieben, andere haben endgültig ihre Prüfungsansprüche verloren - zumindest war das zu Diplomzeiten so.
Dann erklär Du mal bitte, wohl ein neidischer Nicht-Mannheimer, der scheinbar Mannheim seine Qualität nicht gönnen möchte, warum auch in Mannheim massivst gesiebt wird (mehr als die Hälfte der Studienbeginner wurde oder ist bis zur Vorprüfung gegangen) und das obwohl die Mannheimer Grundgesamtheit auf Grund der vorherigen Auswahlkriterien, wohl "bessere" Studenten haben sollte.
In Mannheim sind die Studenten, obwohl ich den Ausdruck nicht mag, bestimmt "erlesener" als an den meisten anderen Unis in Deutschland (Angebot-Nachfrage-Prinzip, eigentlich schon fast natürlich) - und trotzdem fallen mindestens genau so viele durch wie andernorts - wie soll dies bitte anders erklärbar sein als durch höhere Anforderungen und letztlich dann auch eine strengere Notenvergabe?
Diejenigen, die Du als angeblich viele auflistest (man kann sich in einem anonymen Forum und als Fremder immer fiktive Personen und Schicksale ausdenken - da kann ich auch glatt behaupten, der Bruder eines Onkels der Freundin meines besten Freundes Nachbarn kennt den letzten Arzt von Michael Jackson und weiß, wie es wirklich war - den haben nämlich Außerirdische entführt.........), kamen wohl aus Oxbridge nach Mannheim, oder was?
Wieso sind die Erlebnisberichte von Mannheimern, wenn sie aus dem Auslandssemester oder -jahr zurückkommen immer gleich "Es war mega easy im Ausland" an dort angeblich renommierten Unis. Da gab es übrigens auch zwei Ausnahmen: Aus Mannheim gehen viele nach Berkeley, LSE und Warwick - diesbezüglich ist die einstimmige Meinung, dass es mit Mannheim sehr vergleichbar ist- von den Anforderungen, aber die Benotungen sind irgendwie besser- - hmmmm
Es geht hier im Übrigen nicht darum, die Relativierungsmaschine anzuwerfen.
Der Wissenschaftsrat hat hier nur eines gemacht: Die Durchschnitssnoten aufgelistet.
Es sind sehr viele Beispiele dabei, die sehr überraschen, NICHT NUR, dass in Mannheim die Noten besser sind als an vielen anderen Unis - oder angeblich sind.
Ich empfehle Dir mal, das ganze Ding mal etwas genauer durchzugehen.
Natürlich werden keine Erklärungsansätze geliefert, wie diese Ergebnisse zustandekommen sind und noch viel weniger, was daraus zu schließen ist.
Die Abiturschnitte sind bundesweit wohl auch besser als die Abschlussnoten an der Hauptschule - ergo ist das Gymnasium einfacher als die Hauptschule???
Das Ding ist nicht "handfest" oder wie Du das auch immer bezeichnest, weil nur eine einzige Größe gemessen wird - und davon auch noch der Durchschnitt. Die Daten zu der Studie sind 6 Jahre alt - und die Ergebnisse sind, abgesehen davon, dass sie zunächst einmal verwundern, ziemlich nackt.
Sie können ruhig "stimmen" - aber wenn man kurz überlegt, lassen sie sehr viel offen, naja, eigentlich alles;-)
Vage Anhaltspunkte bleiben, nichts weiter.
Auch in anderen Studienfächern sind die Noten an dafür sehr renommierten Unis teilweise besser als an schlechten - mal versucht, dann eher auf die Qualität der Studenten und vor allem auf Ausreißer zu schließen? Statistik ist immer sehr mit Vorsicht zu genißen - und funktioniert auch in vielerlei Hinsicht einfach nicht.
Das dünnt sich im Studium aber aus - die Leute gehen ja in verschiedene Richtungen - und es kommt auch auf die Schwerpunkte an.
Es geht um die Allgemeinheit - und über die lässt sich eher etwas behaupten als über die Flachzangen, wie Du sie nennst. Übrigens: Ich teile natürlich voll und ganz Deine Meinung und manchmal auch erstaunt darüber, wer oder was wo mit welchen Ergebnissen abgeht.
Es gibt einen Unterschied zwischen Begabung und Dressur.
So ist die Welt.
Zum K**, was für dumme Gestalten teilweise auf noch Dümmere treffen, von denen auch noch Anerkennung kriegen und gepuscht werden.
In vielen Fällen denke ich aber, ist es fast schon Quotenpolitik.
Ist interessant wie der Mannheimer versucht mit Diffaamierungen ("neidisch") und anderen Angriffen versucht jegliche Kritik an dem künstlich geschaffenen Mythos Mannheim ins Lächerliche zu ziehn.
Argumente kommen da nicht. Nur zusätzliche Annahmen ("erlesene Studenten" usw) werden eingführt, damit das wackelige Gerüst einer besonders tollen Uni nicht ins Wanken gerät.
Leider geht er nicht auf den Kernpunkt ein.
Wenn angeblich die Unis Köln und Mannheim nur die superduper tollen Studenten anziehen (wer soll das sein? Ein Einser im Abi sagt nichts aus wie wir alle wissen!), warum sind die Noten in Köln denn so streng und in Mannheim so lasch?!?!
Geht er etwa nicht davon aus, dass Köln, ebenso wie Mannheim, nur gute Studenten anzieht?!?!
Wir sehen hier ein gutes Beispiel, wie krampfhaft probiert wird durch die Einführung von zusätzlichen Annahmen eine Theorie zu retten.
Das erinnert mich immer an den Hinweis auf das Scheitern des Kommunismus. Wenn dann der durchschnittliche Politik den Kommunismus verteidigen will, dann folgen ein aber, aber, aber, die Voraussetzungen waren andere, das System wurde nicht richtig verstanden, die waren noch nicht so weit usw.
Durch zusätzliche Annahmen soll die politische Theorie dann gerettet werden.
Das ist wie bei unserem Mannheimer hier. Er findet immer wieder zusätzliche Annahmen ("erlesene Studeten") damit seine Theorie von der wahnsinns-super Uni nicht zusammen fällt.
Leider konnte er uns immernoch nicht erklären, warum in Köln, Regensburg etc. schlechtere Noten vergeben werden als in Mannheim.
Und warum es in Mannheim im Vergleich zum Bundesdurchschnitt Kuschelnoten gibt.
Vermutlich ist es ziemlich easy in Mannheim zu studieren?!
Das wäre zumindest eine plausible Aussagen, welche ohne 74 Zusatzannahmen funktioniert.
Ziemlich hintendran dieser Beitrag - wer lasches Niveau folgern möchte, weil die Noten so gut sind - der soll das machen.
Ich habe genug Beispiele geliefert, warum dies nicht gefolgert werden kann. Nach wie vor bin ich sehr über die Ergebnisse dieser "Studie" verwundert.
Schön, Deine Vergleiche mit verzweifelnden Kommunisten am Ende ihrer Machtzeit, aber ich kann über Deinen Beitrag nur gähnen.
Ich wiederhole mich in folgenden Punkten:
1. Mannheim hatte bis vor kurzer Zeit eine sehr unscheinbare Fakultät in Mathematik. Laut Studie des Wissenschaftsrats wurden dort aber die schlechtesten Noten vergeben.
Frage an Dich: Soll jetzt daraus gefolgert werden, dass das Mathe-Studium in Mannheim so megaschwer war im Vergleich zu anderen Unis?
2. Es ist hinlänglich bekannt, dass Noten in VWL tendenziell schlechter waren/sind als in BWL - und zwar so gut wie überall.
Frage an Dich: Gesetzt dem Fall, Du hast auch so etwas gehört - wundert es Dich nicht, dass der Wissenschaftsrat auf andere Ergebnisse kommt?
3. Die WHU vergibt laut Studie die besten Noten.
Frage an Dich: Das Studium ist an der WHU demzufolge besonders lasch?
4. Die "Studie" stammt aus dem Jahr 2007 mit den Ergebnissen aus 2005.
Frage an Dich:
Wieso wird dann die Universität Mannheim nach wie vor, 4 Jahre später, als einer der besten Wirtschaftsunis in Deutschland bezeichnet - quer durch alle Rankings und Aussagen, die "man so hört"? Ich meine, so ein Ergebnis des Wissenschaftsrates spricht sich doch rum, oder?
5. Auch Du wirst sicherlich einige Universitäten finden, von denen Du - vielleicht zu recht - ziemlich wenig hälst, aber trotzdem schlechtere Noten im selben Fach vergeben - laut dieser "Studie" - als andere, von denen Du mehr hälst, vielleicht sogar auf Grund eigener Erfahrungen.
Frage an Dich: Bist Du ernsthaft der Meinung, diese "Studie" müsste dermaßen für bare Münze genommen werden, wie verschiedene Höhen von Bergen? Ich meine, dass der Mt. Everest höher ist als die Zugspitze, ist ja wohl unbestritten - und dazu muss man weder jemals an der Zugspitze noch am Mt. Everest gewesen sein, aber so eine komische Durchschnittsbildung wie Notenvergabe, was statistisch ohnehin sehr unsauber ist... ich bitte Dich.
Zugegebenermaßen - das ganze Thema ist schon sehr verwirrend.
Wie bereits erwähnt, die gesamte "Studie" ist ziemlich lasch. Und dass Statistik sehr mit Vorsicht zu genießen ist, sehr leicht fehlinterpretierbar und oft nutzlos, da es alles Pi-Mal-Daumen und sehr unwahrscheinlich, nichts Halbes und nichts Ganzes ist, erzähl ich Dir noch ein Beispiel:
Es gab in Statistik bei uns im Grundstudium ein Vorlesungsbeispiel zur Hypothese: BWLer seien in Statistik (selbe Klausur) besser als VWLer.
Man nahm den Parameter der Durchfallquote und führte den einfachen Signifikanztest durch - nagel mich jetzt aber nicht auf das Konfidenzniveau fest. Testergebnis: VWLer hatten eine signifikant höhere Durchfallquote als BWLer, ergo: stimmt. Nullhypothese verworfen, d.h. es gab einen guten Anlass, anzunehmen, BWLer seien besser in der Statistikklausur als VWLer.
Doch dann ging man über die durchschnittlich erreichten Punkte in der Klausur und nicht mehr über die Durchfallquote. Testergebnis: Weit gefehlt - kein signifikanter Unterschied festzustellen. Nullhypothese kann nicht verworfen werden - man kann nicht sagen, dass BWLer besser sind als VWLer in der Statitikklausur.
Wie ich bereits gesagt habe: Diese "Studie" ist einfach zu schmal, um daraus irgendwelche nennenswerten Schlussfolgerungen zu ziehen.
Und noch einmal:
Auf Seite 11 des PDF-Dokuments, auf das Du kommst, wenn Du auf den Link klickst, steht weit unten ein ziemlich interessanter Satz über die Universität Harvard, den ich hier auch zitiert habe.
zu 3: Natürlich, das sieht man auch an deren Promotionen, bei denen an die 100% die Bestnote erhalten. Man kann den GEldgebern ja keine schlechten Noten verpassen.
zu 4: Rankings sind natürlich ganz grosser Käse. Und Noten auch. Im übrigen finde ich, daß man gerade in Mannheim, wo man die tolle und heutzutage leider seltene Chance hat, sehr viele Credits außerhalb der BWL zu belegen, nicht nur die eine gesondert Fakultät zu betrachten ist.
Ach komm. Hör auf mit Deinen Verrenkungen.
Antworte lieber auf die Frage, ob Du glaubst, dass in Köln nur Pfeifen studieren. Oder in Regensburg.
Deine Argumentation baut ja darauf auf, dass in Mannheim die "Besten" studieren und woanders nur Pfeiffen.
Nach Deiner Logik lautet die Antwort: ja, überall außerhalb von Mannheim studieren nur Pfeiffen.
Ich glaube das nicht.
Ich glaube eher, dass die Studenten in Deutschland ungefähr das gleiche Ausgangsniveau haben. Besonders auch in Köln.
Das würde allerdings bedeuten, dass Mannheim Kuschelnoten vergibt.
In Köln studieren mit Sicherheit nicht nur Pfeifen. Es ist für Wiwi eine sehr gute Uni, wie Mannheim, Bonn, München und ein paar weitere.
Bei Regensburg bin ich mir eher einer etwas geringeren Qualität sicher.
Und die Frage nach dem Maß ist niemals mit 100%iger Genauigkeit zu beantworten.
Ich verrenke mich nicht, so wie Du es darstelllst.
Und nochmals:
Die Studie stammt aus dem Jahr 2007 mit (angeblichen) Ergebnissen aus 2005.
Es werden nur Durchschnittsabschlussnoten dargestellt, nichts weiter. Es wird nicht gesagt, wieviele der Studienanfänger überhaupt noch bis zum Schluss geblieben sind, wieviele wohin wechselten, wieviele im Laufe der Zeit ihren Prüfungsanspruch verloren haben, wie sich genau die Notenbilder der Absolventen darstellten und schon gar nicht, was die Absolventen vor ihrem Studium für Profile hatten.
Im übrigen darf man arithemtische Mittelbildung mit ordinal skalierten Merkmalen (zum Beispiel Noten) gar nicht machen - aber das nur am Rande.
Ich hab zu meinem Diplom (FH) dank double degree Programm inklusive einjährigem Auslandaufenthalt noch nen Master einer britischen Uni bekommen, war easy.
Und in Regensburg schließen alle so schlecht ab, weil alle guten Leute ausschließlich nach Mannheim gehen oder wie?
Weil ein bayrisches Abitur ist total easy, das bedeutet, dass in Regensburg etc. nur die zweite Wahl studiert.
Meinst Du das im Ernst?!
Glaubst Du wirklich an all den anderen Unis (Köln, Regensburg etc.) studiert die zweite Wahl nur in Mannheim würden die Guten studieren?! Du machst Scherze, oder?
Ich halte es für viel realistischer, dass auch in Köln und Regensburg sehr gute Leute studieren. Oder ist das unrealisitsch?
Wenn man dies als Annahme akzeptiert, dann bedeutet das gleichzeitig, dass Mannheim im Bundesdurchschnitt bei der Notenvergabe sehr lasch vorgeht.
Das stimmt allerdings.
Viel schlimmer wird es aber, wenn rein nominale Geschichten ("Ruf der Uni" bei den eigenen Studenten etc.) in das eigene Weltbild aufgenommen werden und daraus was Ordinales ("Meine Uni ist die beste. Deine Uni ist schlechter") gebaut wird.
Du versuchst hier krampfhaft solange zu differenzieren, bis keine Aussage mehr übrig bleibt. Beliebte Taktik übrigens in jeder politischen Diskussion. Wenn man mit dem Rücken zur Wand steht muss man sofort eine "aber, aber, aber..." streuen.
Mach DU doch mal eine Aussage, warum denn Mannheim so toll sein sollte!
Wer behauptet muss auch beweisen!
Zeig mir die Studie, welche mal Hard-Facts bringt und nicht irgendein wischi-waschi-wohlfühl WiWo Ranking.
Beweise dem Forum doch mal die geistige Überlegenheit des Mannheimer Absolventen!
Wir dürfen gespannt sein, ob da überhaupt was kommt...
Lounge Gast schrieb:
> >
> Im übrigen darf man arithemtische Mittelbildung mit ordinal
> skalierten Merkmalen (zum Beispiel Noten) gar nicht machen -
> aber das nur am Rande.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich hab zu meinem Diplom (FH) dank double degree Programm
> inklusive einjährigem Auslandaufenthalt noch nen Master einer
> britischen Uni bekommen, war easy.
An britischen Bezahl-Unis bekommt man auch oft eine Garantie, dass man den Studiengang abschließen wird. Das bekommt man vertraglich zugesichert.
Keine Ahnung was daran so toll sein soll an den britischen Unis.
also was hier einige leute an bloedsinn erzaehlen, ist fast schon wieder lustig. ''elite FHs sind noch zwei liegen unter den loser unis'' ?!?!? ich hab in koeln an der CBS meinen *achtung-schockierende nachricht* bachelor abschluss gemacht, spezialisierung east asia management. uff, ja ich spreche fließend chinesisch. studiere zurzeit den master in london an der uni. bin eine der wenigen, die weiter studieren. die meisten meiner ehemaligen kommilitonen haben jobs, aber was für welche! an der boerse, bei google, pwc, audi etc. tja, woran das wohl liegt? anspruchsvoller unterricht, gute ausbildung, viel eigenverantwortung, sehr viel lernmaterial. wir sind keine typischen uni studenten, die ein lotterleben zu verzeichnen haben. 3mal nicht im unterricht gewesen, fuer die klausur gesperrt. tja da guckt man doof. also mir soll niemand sagen, dass man an der uni besser ausgebildet wird als an einer fh
Du scheinst Dich an einem einzigen meiner Teilerklärungsversuche - bin letztlich auch nicht in der Untersuchung dessen so verstrickt, dass ich auf dem Gebiet als Authorität bezeichnet werden könnte - ziemlich festzuhangeln. Hat was von nem Kampfhund...;-)
Nein, ich behaupte auch nicht, dass an "Nicht-Top-Unis" (fast) nur Bodensatz studiert im Vergleich zu den "Top-Unis" oder die mit den besseren Noten oder was auch immer. Es geht hierbei - wie bei so gut wie allem - um Tendenzen, Majoritäten etc.
Meine These ging lediglich dahin, dass aus verschiedenen Gründen, möglicherweise auch durch das Leistungspotenzial der Studienanfänger bedingt und die Unterschiede DARIN, es passieren kann, dass Studenten an anspruchsvolleren und daher angeseheneren Fakultäten vielleicht bessere Noten bekommen als an anderen Fakultäten.
Alles vielleicht-wahrscheinlich-möglich-Konjunktiv-Gelaber.
Ich stelle nur Vermutungen an und davon sind mit Sicherheit nicht alle falsch, andere zum Teil zutreffend etc. pp.
Allerdings: Denn 1. habe ich nur begrenzt Zeit und 2. auch nicht auf alles, was granithart etwas belegen kann, in Dateiform oder was auch immer Zugriff.
Gebt mir mal ein bisschen Zeit, Ihr liebe Leut, und ich schau mal zu, was zu liefern. Obwohl es teilweise schon ziemlich anstrengend ist und ich auch nicht weiß, welches Ziel damit anvisiert werden soll - vor allem welcher Benefit daraus...
Du scheinst etwas ganz Essentielles nicht kapiert zu haben:
Nur, weil man einen ach so tollen Job hat, heißt es noch lange nicht, dass man auch dahin gehört - vor allem in Relation!!
Und man wird an Unis nicht besser ausgebildet als an FHs? Das ist höchstens (wohl auch Dein) Wunschdenken derjenigen, die sich nicht an die Uni trauten, dort nicht hinkonnten oder dort (fast) gescheitert sind.
Es ist immer wieder dasselbe.
Dich möchte ich mal sehen bei einer Grundlagenmatheklausur- oder VWL-Klausur an der Uni. *lol*
Außerdem: Gesetzt dem Fall, Du hättest Recht mit dem, was Du über Dich sagst - Deine FH muss nicht repräsentativ sein.
Aber wenn Du Niveau und Anspruch einer Ausbildung (vielmehr ist die FH nämlich nicht) letztlich lediglich daran misst, ob man "anwesend" war oder nicht, dann kann ich das "Niveau" Deiner Ausbildung nur erahnen...
Obwohl es Dir "niemand" sagen soll - ICH SAGE DIR, dass man einer Uni besser ausgebildet wird als an einer FH. Das ist auch kein Geheimnis.
Das einzige, was in manchen Fällen zutreffen KANN, ist, dass man an der FH etwas praxispragmatischer ausgebildet wird, aber was ist schon Praxis... (meine Meinung jedenfalls)
So was von lockerem "Uni-Leben" kann auch nur von FHlern kommen.
Prüfungen in den Ferien und zwar von der ersten bis zur letzten "Ferien"-Woche, Praktika die man irgendwann zwischen schieben muss und die man nicht entspannt in einem Praxissemester absitzen kann und Klausuren bei denen nach 2 Wochen lernen immer noch 4,0-Schnitte herauskommen sind sicher nicht so locker. ich sage nicht, dass die FH locker ist. Keinesfalls, aber anderesum hört man es immer. Und ausschließlich von leuten, die nie eine Uni von innen gesehen haben...
Und na ja. Die CBS. Das ist ja noch unter einer FH. Es gibt staatliche FHs (Reutlingen, Pforzheim, Münster), da muss man sich schon ganz schön auf den arsch sitzen um den Bachelor zu überleben.
Aber CBS, ähnliche Liga wie WHU und EBS, da kauft man schön mit Papas Brieftasche den Abschluss. Und den Abschluss schafft wirklich jede Flachpfeife. Und den guten Job gibts dank Vitmanin B eben noch drauf. Aber das soll nicht der Maßstab sein!
Lounge Gast schrieb:
>
> also was hier einige leute an bloedsinn erzaehlen, ist fast
> schon wieder lustig. ''elite FHs sind noch zwei
> liegen unter den loser unis'' ?!?!? ich hab in
> koeln an der CBS meinen *achtung-schockierende nachricht*
> bachelor abschluss gemacht, spezialisierung east asia
> management. uff, ja ich spreche fließend chinesisch. studiere
> zurzeit den master in london an der uni. bin eine der
> wenigen, die weiter studieren. die meisten meiner ehemaligen
> kommilitonen haben jobs, aber was für welche! an der boerse,
> bei google, pwc, audi etc. tja, woran das wohl liegt?
> anspruchsvoller unterricht, gute ausbildung, viel
> eigenverantwortung, sehr viel lernmaterial. wir sind keine
> typischen uni studenten, die ein lotterleben zu verzeichnen
> haben. 3mal nicht im unterricht gewesen, fuer die klausur
> gesperrt. tja da guckt man doof. also mir soll niemand sagen,
> dass man an der uni besser ausgebildet wird als an einer fh
Auch bei google, Pwc, Börse gibt es verschiedene Jobs. Vom Pförtner bis zum Topmanager...
Kein Kriterium! Und dass Firmen oft nicht anständig rekrutieren können, ist auch hinlänglich bekannt, wobei ich hier auf der grünen Wiese natürlich nichts zu unterstellen habe.
Im Übrigen:
Nur weil an Unis so gut wie keine Anwesenheitspflichten in Wiwi-Fächern existieren, heißt es noch lange nicht, dass die Studenten "weniger diszipliniert" sind. Manche nutzen es bestimmt aus - aber das ist deren Bier und die haben ihre Gründe, ob gute oder schlechte. Dass an Unis ein höheres Niveau herrscht und die Anforderungen höher sind, einen Leistungsnachweis zu erhalten, ist ja mal unumstößlich.
Ob man besser oder schelchter ausgebildet wird an der UNi oder FH sei manl dahingestellt.Aber eines ist klar ,an der Uni ist es wesentlich schwieriger als an der FH.Die Unterschiede zwischen der Uni Bochum und der FH Bochum ,FH Gelsenkirchen sind enorm.Manchmal bedaure ich es nicht an eine der beiden Fhs gegangen zu sein.
Also wenn man noch nichtmals so rudimentäre Rechtschreibskills wie z.B. Zeichensetzung draufhat, ist man auch an einer FH noch falsch... Spricht ja nicht unbedingt für deine Uni, wenn du da einen Abschluss geschafft hast...
Thema wechsel
gibts es eigtl einen unterschied zwischen einer Hoschule und Fachhoschule? Ich selbst studiere in einer FH und habe schon oft gehört, das eine Hoschule besser sein soll...
Selbstverständlich gibt es keinen Unterschied. Fast 100% der Hochschulen haben vor 5 Jahren noch Fachhochschulen geheißen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Thema wechsel
> gibts es eigtl einen unterschied zwischen einer Hoschule und
> Fachhoschule? Ich selbst studiere in einer FH und habe schon
> oft gehört, das eine Hoschule besser sein soll...
Da ich sowohl auf der Uni als auch auf der FH Erfahrungen gesammelt habe werde ich hier mal Licht ins dunkle bringen. Vom Mathematischen Anspruch her trennen definitiv Welten die Uni von der FH. 1:0 für die Uni. Zwischenmenschliche Kompetenzen bzw. praktische Darstellungen an der FH allerdings deutlich besser. 1:1. Man kann, um es kurz zu machen, nicht konkret sagen was letztendlich besser ist, je nach dem was für einen Anspruch man hat. Wer eher praktisch orientiert ist und lieber eine "schulische Struktur" bevorzugt eben die FH ( so wie ich im übrigen auch ) und wer sich eher mit theoretischeren Aspekten und "freieren Strukturen" befassen möchte Uni. Das ist natürlich alles RELATIV, an Uni und FH gibt es Theorie und Praxis, ich spreche in diesem Context um die Gewichtung ( bevor hier einer nen Herzkaschper kriegt ).
Zwecks Reputation des Abschlusses als solches, grundsätzlich ist natürlich - und das sage ich als FH´ler - steht die Uni ETWAS besser da, was aber nichts heißen MUSS. Denn, lieber einen guten bis sehr guten FH Abschluss als nur durchschnitt an der Uni. Schlussfolglich gibt es nicht wirklich eine bessere Wahl, es kommt immer auf DICH an, auf dein subjektives empfinden welcher Weg besser zu dir passt-denn nur dann wirst du Erfolg haben. Wenn du dann mit guten Noten und ordentlich selbstbewusstsein etc. vorm Personalchef sitzt, ist das scheiss egal ob du an der FH oder Uni warst.
Schönen Tag noch
Zum eig. Thema: Natürlich steht einem Master nach Bsc. ( egal ob Uni oder FH ) nichts im Wege, mein Tipp.. im Bachelor Studium alles geben, RECHTZEITIG informieren und nicht nur Deutschland weit bewerben, die Briten bspw. genießen bzgl. Masterstudiengänge einen durchaus guten Ruf.
Wenn ich Personalchef wäre (so eine Arbeit, nee danke;-) - aber WENN), dann würde ich lieber jemanden mit schlechten Noten von der Uni einladen als jemanden mit guten Noten von der FH.
Jetzt schreien wieder welche auf.
Hab keinen Bock auf solche Diskussionen, die keinen Sinn machen.
Ich kann mir zwar denken, worauf Du anspielst, aber solche "Argumentationswege" wie Du sie darstellst à la "wenn Du dann mit guten Noten und Sellbstbewusstsein vor dem Personalchef sitzt" ziehen einfach nicht, da es für viele Positionen eben nicht egal ist, auf welcher Hochschulform man war - und es sind leider zu viele, bei denen es scheinbar ist, aber das nur am Rande - und außerdem kann jeder völlig unabhängig von seinem Profil ein selbstbewusstes Auftreten haben.
Nur sind hier nicht die Möglichkeiten von Belang, sondern die studientechnischen.
Wenn so viele FHler so überzeugt von sich sind, frage ich mich, warum massenweise FHler NACH dem Bachelor, als ob es keinen Master an der FH gäbe, an die Uni wollen.
Ich gestehe jedoch jedem System seine Berechtigung und seine Vor- und Nachteile zu.
Desweiteren finde ich, sind die Möglichkeitsunterschiede, die sich zwischen Uniabsolventen und FH-Absolventen bieten, in der freien Wirtschaft zu gering.
"Da ich sowohl auf der Uni als auch auf der FH Erfahrungen gesammelt habe werde ich hier mal Licht ins dunkle bringen" (meinst du du kannst das mit deiner Einzelmeinung? nach all diesen Beiträgen, ist ja recht ehrenwert aber das haben schon viele geschrieben)
Ich habe auch beides gemacht (FH BA und Top-Uni MA), würde nur noch an eine gute UNI gehen. An der FH lernet man recht wenig; kein Spezialwissen teilweise nur gefährliches Halbwissen. Ich glaube auch, mit einem Uni-Abschluß steht man nicht nur ETWAS sondern VIEL besser da.
Und: "die Briten bspw. genießen bzgl. Masterstudiengänge einen durchaus guten Ruf." Würde ich so auch nie sagen (untertrieben). Die UK Unis (die guten) zählen weltweit zu den besten und renommiertesten.
inhaltlich steht man vielleicht viel besser da mit einem Uni-Abschluss ggü. FH, aber in Bezug auf die realen Chancen sind die Unterschiede da draußen leider zu gering.
Erschreckenderwiese wird alle nase lang kaum ein Unterschied gemacht - bei manchen Positionen macht das ja Sinn, aber bei anderen wiederum - da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Selbstverständlich wird z.B. in Regensburg schlechter benotet als in Mannheim weil alle guten Leute woanders studieren. Man könnte ja mal eine Studie machen und z.B. schauen wer von den Leuten die in Regensburg unter dem Schnitt liegen in Mannheim überhaupt studieren dürften. Würde mich überraschen wenn das mehr als 10% wären.
Ich bin Ingenieur, und bei uns kamen ins Masterstudium dann auch FHler die genauso wie andere den Abschluss geschafft haben. In Elektrotechnik hat denen dann zwar meist ein wenig die Theorei gefehlt, was für die ntaürlich hart war. Und den Kommentar oben das BWL und Maschinenbau keine Wissenschaft sei, kann ich nicht nachvollziehen. Was genau soll denn dann eine Wissenschaft sein?
So muss jetzt auch mal was los werden. Bin Maschinenbaustudent im Master (Uni).
Hab meinen Bachelor an der FH gemacht, weil ich direkt nach dem Abi nicht weiter nur Theorie pauken wollte. Deshalb hab ich mich damals für ne integrierte Ausbildung mit FH-Studium entschlossen.
Für die Zulassung im Master an der TUM musste ich einiges leisten, wie z.B. einen schriftl. Test über das Grundstudium (Techn. Mechanik, Werkstoffkunde, Maschinenelemente, Mathematik) ohne Hilfsmittel ablegen. Hab nur für diesen Test 2 Wochen von 08.00 bis 17.00 Uhr zusammen mit einem Kommilitonen gebüffelt was das Zeug hält. Musste jetzt trotz Zulassung noch zwei Vorlesungen nachholen, von denen die TUM meinte, dass sie durch mein Bachelorstudium an der FH nicht abgedeckt wären (was zum Teil natürlich auch stimmt - andersherum werden an der FH ja auch Teilgebiete behandelt, die an der Uni nicht durchgenommen werden - abhängig vom jeweiligen Prof.). Das eine Auflagenfach davon habe ich letztes Semester geschrieben und war um eine Note besser als der Durchschnitt (bin damit unter den besten 15% des Jahrgangs).
Ich würde also generell NICHT sagen, dass das Studium an der FH leichter ist, da ich auch dort "nur" zu den besten 15% des Jahrgangs gehört habe. Allerdings werden die Noten anders vergeben (meine Bachelornote war 1.8 - eine 1.0 in der einen oder anderen Prüfung war durchaus machbar für sehr gute Leute). Diesen Schnitt hätte ich trotz vergleichbarer Leistung und Wissens an der TUM im Bachelor sicher nicht geschafft. Im Master sieht die Notenverteilung dann wieder ähnlich aus (nur noch um ca. 0.5 schlechter als an der FH).
Nun also wieder zum Thema Bewerbung:
Leider richten sich die meisten FHs (z.B. Mannheim, Hannover, Nürnberg, Berlin, ...) bei der Masterzulassung fast ausschließlich nach der Bachelornote. Zudem ist eine Abschlussnote von mindestens 2.5 Pflicht, sonst gibt's direkt ne Absage. Das schließt allerdings die meisten (auch guten) Uniabsolventen aus.
Andersherum wurde meine Bewerbung um einen Masterplatz am KIT von vornherein als aussichtslos deklariert, da ich von einer FH kam. Da finde ich ein Zulassungsverfahren, wie es die TUM (zumindest im Bereich Maschinenwesen) hat, um einiges sinnvoller (nachzulesen in Anlage 2 Nr.5 http://www.mw.tum.de/sendf.php?i=0004... Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Punkte durch die Kommission teils nach Belieben vergeben wurden.
Prinzipiell gilt zu sagen, seit die Unis ihre eigenen Bachelorabsolventen haben, dürfte es an der einen oder anderen Uni tatsächlich schwerer geworden sein, einen Platz im Master zu bekommen. Um die eigentliche Frage dieses Threads zu beantworten, theoretisch ist es also möglich einen FH-Bachelor und einen Uni-Master zu machen. Zudem gilt zu beachten, dass trotz 7semestrigen Bachelorabschlusses (wie er an vielen FHs vorkommt) das Masterstudium an der Uni 4 Regelstudiensemester umfasst. Ich bin damit ein Jahr später fertig als meine Kollegen, die ihren Abschluss an einer FH machen. Das sind halt mal eben gut 20K Euro, die meine Kommilitonen dann schon (Netto) verdient haben.
Man sollte sich also fragen, welches Ziel man (langfristig) verfolgt und welcher Hochschulabschluss (Fach/Spezialisierung und Hochschulart) der dafür geeignetste ist.
es sind nicht die 20 000 ? im ersten Jahr was deine Kollegen mehr verdienen sondern es sind die X 000 ? die sie im letzten Jahr ihrer Arbeitstätigkeit verdienen :-) Mit Zivildienst es dies bzw. war dies genauso.
Hier kann man schön sehen, wie leicht es ist in Mannheim gute Noten zu bekommen. Nicht nur in BWL, sondern auch in VWL.
Komm mir jetzt bitte nicht mit der Ausrede, dass in Mannheim alles Superbrains wären und eine 1,x an anderen Unis wäre in Mannheim ein 4,x.
Tausendmal gehört.
Tausendmal gelacht.
1. Wieso hat Mannheim so eine gute Reputation?
2. Wieso hat Mannheim diese Reputation nicht nur bei AGs, sondern auch in der akademischen Welt?
3. Wieso hat Mannheim wohl einen sehr großen Studienplatznachfrageüberhang, dementsprechende Zulassungskriterien und es wird trotzdem bei den ganzen 1er-Abiturienten, die hier sind, massenweise rausgesiebt?
4. Hängen Dir die Mannheimer Früchte zu hoch?
Komm mal nach Mannheim und ich werde Dich hämisch auslachen, wie Du gnadenlos dreimal durch die einfachste Klausur fliegst;-)
Junge, genau dieses Vorkriegspamphlet ist schon einmal Grundlage einer Diskussion gewesen.
Und da ich keinen Bock darauf habe, einem Wichtigtuer, der selbst wahrscheinlich nie in Mannheim zugelassen würde oder dort gnadenlos scheitern würde und nur frustriert ist, denselben Kram noch einmal zu erklären, verweise ich auf ältere Beiträge dieses Herbstes, die genau erklären, warum der Bericht des (selbsterklärten) Wissenschaftsrats kaum einen Wert hat, Aussagekraft von gleich Null und komplett für die Tonne ist.
Mann, Mann, Mann - das ist ungefähr so, wie wenn Du zwei Stunden verspätet in eine Diskussion bei so einer Nachmittagstalkshow reinplatzen und ein Pseudoargument bringen würdest, dass schon nach den ersten 10 Minuten in den Boden gestampft wurde.
zu 3.: Weil Menschen, besonders junge, unsicher und leicht beeinflussbar sind. Und mal ehrlich, mindestens ein großer Teil der heutigen Abiturienten sind öberflächich, dumm und naiv und neigen daher zur Vereinfachung viel komplexerer Sachverhalte.
*uff* Du hast den Sinn meiner Frage nicht verstanden.
Wenn man mal davon ausgeht, dass es in Deutschland mehr oder weniger flächendeckend eine ähnliche Struktur in der Tauglichkeit und dem Verhaltensmuster der Abiturienten gibt - und das ist eine sehr vereinfachende Annahme - dann müsstest Du eigentlich zu gewissen Schlüssen kommen, wenn Du bedenkst, dass in Mannheim mindestens genau so viel gesiebt wird wie andernorts, und das obwohl die Abiturienten in Mannheim "bessere" Profile im Durchschnitt haben als an den meisten anderen Unis.
Ach Gott.
Geht das schon wieder mit Mannheim hier los?
Ist doch immer das Gleiche. (Aber Thema dieses Threads ist ein anderes!!!)
Ich war auch in Mannheim.
Konnte da nichts besonderes feststellen. Und schlauer als andere Absolventen von anderen Unis bin ich auch nicht. Bleibt alle mal locker! Diese Mannheim-Ego-Nummer ging mir schon während des Studiums auf die Nerven. Ich habe mich oft für meine "MA-Kollegas" geschämt.
Also zurück zum Thema: Uni-Master nach FH-Bachelor?
Antwort: Ja. Warum auch nicht? Ich erkenne da maximal administrative Schwierigkeiten, aber kein wirkliches Problem.
Bezüglich des Egogequatsches stimme ich Dir komplett zu. Allerdings wird man hier angegriffen und mal ehrlich - es ist schon eine ziemliche Beleidigung, wenn man sich mehr anstrengen muss als an den meisten an deren Unis (zuverlässige Erfahrungsberichte etc.) und dann kriegt man an den Kopf geknallt, ach man hätte es so leicht. Von nichts eine Ahnung haben hier einige.
Naja, bezüglich Uni-Master nach FH-Bachelor habe ich auch so meine Meinung: Man sollte diese Kandidaten massiv in Grenzen halten. Ich habe die Uni Mannheim teilweilse auch nicht wirklich verstanden, was sie so aufgenommen hat nach dem Bachelor...
Ich rieche hier bei einigen der Uni-Absolventen, die von ihrer eigenen Uni vermutlich für einen Master abgelehnt wurden einfach nur ne Menge Frustration. Muss ja echt schon scheiße sein, wenn die "vermeintlich" Dummen FH`ler dann an einem vorbeiziehen.
Ich kann nur sagen, ich kenne auch beide Systeme und sie sind beide in gleicher Weise anspruchsvoll, nur auf verschiedenen Ebenen. Daher gibt es keinen Grund warum ein qualifizierter FH´ler nicht einen Master an der Uni ebenso gut machen sollte wie ein Uni-Absolvent. Meine Meinung
Amen. Und schön geschrieben, das beide in gleicher Weise anspruchsvoll sind, nur auf verschiedenen Ebenen.
Ein Prof. sagte mal, stell einem FHler und einem Uniabsolventen eine praktische Aufgabe: Der FHler braucht da 2 Stunden, der Unimensch 6 Stunden. Jetzt stell den beiden eine schwere theoretische Aufgabe: der FHler passt und geht lieber einen trinken, der Uniabsolvent braucht wieder 6 Stunden. :-)
Fand ich gut. Aber die FHler sind keine akademisch hochgezüchteten Arbeitstiere, hinter denen ein Uniabsolvent seine Strippen zieht. Mittlerweile sind es top ausgebildete Fachkräfte und in der Wirtschaft, zumindest im KMU Bereich, leicht bevorzugte Bewerber, da du sie sofort in die operativen Tätigkeiten schmeißen kannst. :-)
Konzerne und überall dort, wo Wissen schaffen, Wissen erhalten und Wissen bewahren ansteht (UBs, F&E), oder wo es, wie im IB schwer theorielastig ist (die zugrunde liegenden Modelle und Denkkreise), da kommen Unileute wohl besser unter. Aber das liegt ja auch in der Natur der Sache.
Ich habe beides erlebt. Hab an der FH meinen B.A. und an der Uni meinen M.A. gemacht, beides berufsbegleitend mit einem Jobwechsel nach dem M.A. Erstaunlich, was sich da so gravierend geändert hat :-) Man hat nach der Uni einfach einen viel globaleren Blick, sieht detailiert die Zusammenhänge und Wechselwirkungen besser und versteht es auch. Deswegen finde ich so ein Studienformhopping auch gar nicht so schlecht. Die Kritik hat sicher auch eine Menge mit Standesdenken zu tun.
Ich hab auch beides gemacht ... diesen ganzen Uni-Theoriekram braucht doch kaum einer.
Beispiel: Was haben wir an der Uni über agency costs of equity and debt gesprochen .... langweilig, uralte paper. Studien zeigten (andere paper) das kaum ein Unternehmen agency costs bei ihrer debt and equity policy berücksichtigt.
Beispiel: Zig Modelle hinsichtl. Vola-forcast gerechnet; alle forecasts waren meist grotten schlecht, unbrauchbar. Im Prinzip hat die Finanzkrise sämtliche Modelle und Theorien zerschlagen. Insb. das Risk Management mit ihrer Normalverteilungsannahme :-)
Es geht doch nur um die Titel, die Credits und die Noten. Von den Inhalten kann man später doch nur einen Bruchteil wirklich nutzen. Und die meisten Theorien machen kaum Sinn in der BWL. Aber klar Uni (ne gute) hat eben grds. ein viel höheres Ansehen als ne FH. und darin liegt der Vorteil. Zudem wird an der FH vieles einfach weggelassen, was zu Lasten der Praxisorientierung geht.
Fachabitur -> FH Bachelor -> Uni Master (=möglich)
Abitur -> FH Bachelor -> Uni Master (=möglich)
Abitur -> Uni Bachelor -> Uni Master (=möglich)
Die Noten kommen immer auf das Lernverhalten und das Interesse an. Wenn ihr im Unterricht nicht die ganze Zeit mit euren Smartphones spielt, bekommt ihr das auch auf die Reihe. Daheim einige Aufgaben einfach nachrechnen.
Überall kann es andere Ansprüche geben. Manche "elite" Unis sieben die Studenten aus, damit nur die "besten" übrig bleiben. Manche verschenken die Noten.
Wenn man später in einem Unternehmen genommen wird, ist doch alles gut. Meint ihr, dass die Realschüler es leichter hatten auf die FH zu kommen als die Gymnasiasten?
Und in dem Fall: Meint ihr dass es die FH-Bachelor-Absolventen es leichter hatten als die Uni-Bachelor-Absolventen, den Master zu erhalten?
Du bist wohl nicht auf dem neuesten Stand, schon seit mindestens 5 Jahren kann man mit Fachhochschulreife an hessischen Unis studieren wenn der Studiengang ein Bachelorstudiengang ist.
Es ist ja gar kein FH-spezifisches Problem... mit Unis, die Noten verschenken wäre es genauso nervig. Es ist die allg. Noteninflation gegen die man sich an Unis eben noch etwas mehr streubt als an FHs.
Die durchschnittlichen Abschlussnoten in wirtschaftsstudiengängen sind an FHs und Unis ziemlich auf dem gleichen Level. Die Fächer wo es wirklich extreme Notinflation gibt sind in der Regel Geisteswissenschaften.
Und mal ganz blöd gefragt: Warum hört man seit den glorreichen Siegeszug des Bachelor/Master-Systems immer nur von FH-Bachelors, die den Master an der Uni machen wollen, aber eigentlich niemals vom umgekehrten Fall???
Diejenigen, die die FH ach so toll finden, sollen bitte da bleiben - dijenigen, die nach einem Bachelor an der Uni ihren Master an der FH machen wollen, würde ich gerne mal sehen.
Also ich kenne mehrere Leute mit Uni Bachelor/Diplom die ihren Master an einer FH machen. Zum Beispiel bei diesen WP Studiengängen, bei denen man Teile der Prüfung erlassen bekommt, gleiches gilt für Steuern.
Meine ehemalige FH, überhaupt nicht renommiert, aber immer hin nicht in Bayern oder sonst wo, wo keiner studierne will, hat kürzlich die Erfordernisse für Masterplätze von 3,0 auf 2,5 erhöht, weil dermaßen viele Bewerber vor der Tür standen und eh nur welche mit 1er Schnitt angenommen worden sind. Gab auch nur 30 Plätze...
Lounge Gast schrieb:
>
> Und mal ganz blöd gefragt: Warum hört man seit den
> glorreichen Siegeszug des Bachelor/Master-Systems immer nur
> von FH-Bachelors, die den Master an der Uni machen wollen,
> aber eigentlich niemals vom umgekehrten Fall???
>
> Diejenigen, die die FH ach so toll finden, sollen bitte da
> bleiben - dijenigen, die nach einem Bachelor an der Uni ihren
> Master an der FH machen wollen, würde ich gerne mal sehen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Angebot-Nachfrage-Peak... und? Was hat das mit der
> Fragestellung zu tun?
Es ist völlig egal auf welchem "Level" die Noten sind.
Das sagt nämlich nichts über die Leistung aus, sondern nur darüber welche Noten vergeben worden sind.
Mehr nicht.
Auf der Hauptschule werden auch schlechtere Noten gegeben als am Gymnasium, heißt das nun, dass an der Hauptschule die Leistungsanforderungen höher sind?
Vermutlich nicht.
Dein Noten-Argument sagt also nichts aus.
Lounge Gast schrieb:
>
> Die durchschnittlichen Abschlussnoten in
> wirtschaftsstudiengängen sind an FHs und Unis ziemlich auf
> dem gleichen Level.
Nein, aber es tritt der Aussage des Vorredners entgegen, der behauptet an FHs würden bessere Noten vergeben und weiter nichts, wie wäre es wenn du mal den Zusammenhang betrachtest?
Wenn ein Uni-Student auf die FH wechselt, dann wird er (die gleiche Person!) dort bessere Noten bekommen.
Es geht nicht darum, dass unterschiedliche Gruppen (FH und Uni Studenten) ähnliche Noten bekommen. Das ist völlig egal.
Ein sinnvoller Vergleich der Notenvergabe macht nur Sinn, wenn die gleichen(!) Personen betrachtet werden. Also Wechsler.
Und da bleibt es wie gehabt: Wer es an der Uni nicht schafft, der wechselt oft an eine FH und bekommt dort einen 1,x Schnitt.
Lounge Gast schrieb:
>
> Nein, aber es tritt der Aussage des Vorredners entgegen, der
> behauptet an FHs würden bessere Noten vergeben und weiter
> nichts, wie wäre es wenn du mal den Zusammenhang betrachtest?
Ja das mag sein, aber das kann unterschiedliche Gründe haben, ich habs an einer FH nicht geschafft und an ner andere FH nen 1er Schnitt und im Uni Master auch nen 1er Schnitt. Ich habe einfach mal den Tritt in den Arsch gebraucht, weil ich in der Schule niemals lernen musste, also habe ich es an der Hochschule erstmal auch nicht.
Lounge Gast schrieb:
>
> Überlege mal wofür.
>
> Wenn ein Uni-Student auf die FH wechselt, dann wird er (die
> gleiche Person!) dort bessere Noten bekommen.
>
Ah immer diese tollen Behauptungen. Leider ist dieser Vergleich total sinnlos.
Warum?
Seit der Einführung von Bachelor und Master darf man, nachdem man in einem Studiengang versagt hat, diesen und ähnliche Studiengänge weder an Unis noch an FHs studieren. Folglich müssen die so oft zitierten Universager, die an der FH angeblich die 1er nur so einfahren, diese Noten in einem völlig anderen Studiengang kassieren. So ein Vergleich kann ja nur hinken.
Vor der ach so tollen Umstellung, die Freibrief für jede Idiotie gegeben, ging es nämlich, dass "Universager" an die FH in einen vergleichbaren Studiengang wechselten und dort auf einmal Einsen einfuhren. Das ist so. Die Umstellung hat nicht dazu geführt, dass auf einmal die Menschen oder die wesentlichen Niveauunterschiede zwischen Uni und FH anders geworden sind!
Verdammt... warum hab ich dann nur bei meinem Uni-Abschluss ne bessere Note gehabt, als beim FH-Abschluss!?!? Egal, zum Glück hab ich ja noch nen Job bekommen... Puuuhhhh.