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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Der Text des Erstellers lässt darauf schließen, dass er es "fair" findet, wenn die Bezahlung sich dem Aufwand anpasst. Dies ist jedoch alter Tobak und war zu Zeiten des Verkäufermarktes so.
Heute geht es um den Nutzen den man anderen bringt.
Abgesehen davon halte ich die Aussage, dass ein Studium aufwändiger im Sinne von "subjektiv als aufwändiger empfunden und mit größeren Entbehrungen verbunden" für Unsinn.
Die Lebensqualität eines Studenten ist enorm, nicht zuletzt bedingt durch den Status, also die kurz- und langfristige gesellschaftliche Einordnung.
Zudem hat ein Bachelor-Student nicht nur langfristig, sondern sowohl während des Studiums als auch innerhalb der Schulzeit ein riesen Leben, inbesondere was das soziale Umfeld und die Persönlichkeitsentwicklungsmöglichkeiten angeht.
ICH wäre ungern jemand, der nach seinem Hauptschulabschluss in einer möglicherweise ohnehin schon schwierigen Kindheit und Schulzeit direkt ins Arbeitsleben einsteigt, um 5 Uhr morgens aufsteht und sämtliche gesundheitlichen Risiken und Körperverschleiß auf sich nimmt ohne Aussicht auf Besserung.
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Sorry, aber ich weiß ja nicht an welcher Uni Du studiert hast. Aber bei mir konnte man sich keinen Lenz erlauben und eine ruhige Kugel schieben!! Da hieß es von morgens bis abends in die Bib!! Irgendwas läuft hier sehr verkehrt in Deutschland!!!
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Meine Studienjahre wollte ich nicht eintauschen, aber meine 10000 Euro Studienkreditschulden und meine 15000 Euro bafög Schulden schon!
Wer aus ärmerem Haus soll den jetzt noch die Motivation haben zu stuideren? Dass die Wirtschaft das später anders sieht ist schon klar. Die sind ja nicht dumm. Aber das Zeichen, dass die Politik damit an etwaige Studenten sendet, ist absolut ein falsches!
Lounge Gast schrieb:
>
> @threadersteller: seh das studium doch auch einfach mal als
> schöne, zmd jedoch lehrreiche, zeit .. geht ja nicht immer
> nur um $$$ sondern auch um erfahrungen etc.. im arbeitsleben
> geht es dann doch etwas anders zu als im studium :) ich würde
> meine studienjahre nicht gg 50 K? oder vglbares tauschen wollen
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
"seh das Studium als schöne Zeit"
weiß ja nicht wo du studierst... aber ich hab ne volle 50std Woche mit nacharbeiten etc....
klar wenn dein Ziel ein 2.9 Bachelor ist, ist es sicherlich eine schöne Zeit..... aber wenn man höhere Ziele hat (
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
wenn ich mich jetzt nach meinem bachelor abschluss und während des master studiums für einen nebenjob im getränkemarkt bewerbe, habe ich dann überhaupt noch chancen mich gegen die konkurrenz von friseurmeisterinnen und heizunbsbauermeistern durchzusetzen.
Oder sollte ich lieber doch in meiner Chancenlosigkeit verharren und meine Niederlage eingestehen? Denn als Bachelor war ich ja immerhin so dumm, jahrelang auf geregeltes Einkommen zu verzichten, um mir etwas Analysefähigkeit und Sprachkenntnisse anzueignen. Daher ist es nur gerecht, wenn mich das Bildungssystem abstraft und gleich stellt mit einem Meister, der seinen Titel in ein paar Wochen erwirbt. Von der Niveaufrage mal abgesehen, das will ich nicht beurteilen.
Gute Nacht Bildungsstandort Deutschland!
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wartet mal noch ein paar Jahre und der Meister muss denn Bachelor gar nicht mehr nachholen und kann gleich einen Master machen...
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hier ist was los!? Meister gleich Bachelorabsolvent in Hinsicht auf die Wertigkeit ist für mich eine ganz logische Konsequenz. Meiner Meinung nach ist ein ordentlicher Hnadwerksmeister sowieso mehr wert als ein Bachelor. Sieht man ja auch den Gehältern. Meister stecken den Abslventen bzw studierten Asi bei den Big 4 locker dreimal in die Tasche.
Nur jetzt kommt das Aber. Es braucht sich niemand aufregen, denn außer vielleciht in der Lebensmittelbranche werden sich die Aufgabenbereiche kaum überschneiden!
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ja nee, is klar. Bafögschulden sind auf 10.000 Euro begrenzt und wenn du auch noch eine n NRW Kredit o.ä. haben soll, fällt der ab 10.000 Euro weg.
Okay, es sei denn du hast an einer Privat-Uni studiert... naja, dann selbst schuld ;)
Lounge Gast schrieb:
>
> Meine Studienjahre wollte ich nicht eintauschen, aber meine
> 10000 Euro Studienkreditschulden und meine 15000 Euro bafög
> Schulden schon!
> Wer aus ärmerem Haus soll den jetzt noch die Motivation haben
> zu stuideren? Dass die Wirtschaft das später anders sieht ist
> schon klar. Die sind ja nicht dumm. Aber das Zeichen, dass
> die Politik damit an etwaige Studenten sendet, ist absolut
> ein falsches!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > @threadersteller: seh das studium doch auch einfach mal
> als
> > schöne, zmd jedoch lehrreiche, zeit .. geht ja nicht immer
> > nur um $$$ sondern auch um erfahrungen etc.. im
> arbeitsleben
> > geht es dann doch etwas anders zu als im studium :) ich
> würde
> > meine studienjahre nicht gg 50 K? oder vglbares tauschen
> wollen
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das ist absoluter Schwachsinn :)
Ein Meister ist in der Regel jemand im Handwerk! Willst du einen Maschinenbauingenieur-Bachelor mit einem Meister vergelichen?
Das ist einfach Blödsinn, sorry, absoluter scheiss! :) Ausserdem wäre das ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich finde nur schlimm an der Diskussion, dass jetzt wieder bei den ohnehin schon verwirrten Personalern die keine Ahnung vom Bachelor/Master-System haben noch mehr Bullshit in die Köpfe gesetzt wird. Was meint ihr wie viele Personaler jetzt denken "aha, Bachelor, ne, einen Handwerksmeister in Führungsposition können wir uns nicht erlauben. Und tschüss!".
Außerdem: Ich hatte auch eine sehr entbehrungsreiche Bachelor-Zeit. Dementsprechend könnt ich noch mehr kotzen, wenn ich das alles lese. Furchtbar!!
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das ist der Fluch derer denen es an Talent mangelt :-(
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
tja das muss ein großer schock sein fuer all die studenten die ihren bachelor mindestens auf dem niveau einer promotion sehen.
Es werden auf dem papier mehr akademiker gebraucht weshalb alles was bei drei nicht auf den bäumen ist zum akademiker erklärt wird.
wenn ihr euch für die zukunft rüsten wollt dann macht einen master und zwar an einer uni, alles andere hat bald jeder ;)
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich kann nur den Kopf schütteln über die Arbeit von Frau Schavan und ihres Ministeriums? Hat sich jemand hier mit der Qualität der beiden Ausbildungswege beschäftigt? Ein Handwerksmeister ist sicherlich in seinem spezialisierten Gebiet ein gefragter Experte, aber Analysefähigkeit, Weitblick, Sprachkenntnisse sind hier wohl eher Fehlanzeige. Wobei es natürlich Ausnahmen gibt, ohne Frage gibt es auch Leute mit Berufsausbildung (+ evtl. Meister/Fachwirt), die einen Hochschulabsolventen locker in die Tasche stecken. Aber im Mittel???? Spätestens nach drei bis fünf Jahren im Job sollte der Studienabschluss (Horizont, Analysefähigkeit, wissenschaftl. Methoden, Belastungsfähigkeit etc.) in der Praxis doch zum Tragen kommen. Vorausgesetzt die Leistung stimmt, ist der Bachelor der KLAR BESSERE Abschluss
So macht man das Studium sicher nicht attraktiv für die nachrückenden Jahrgänge!
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Klar stecken Handwerksmeister Bachelor in die Tasche. Aber in 5 Jahren Berufserfahrung eines Bachelors sieht das schon wieder GANZ anders aus. Vom finanziellen Risiko eines selbständigen Meisters gegenüber einem angestellten Bachelor wollen wir gar nicht mal reden.
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Was ihr da alles redet, ohne zu wissen..!!
Also Techniker,Meister,Betriebswirt = Bachelor ist wenn man genauer nachdenkt sehr berechtigt..!!!
Um den Techniker überhaupt machen zu dürfen, braucht man eine Ausbildung, die in der Regel 3 Jahre dauert, anschließend ein Jahr Berufserfahrung (entspircht der Praktika bei der Uni) und dann muss man den Techniker selber noch bestehen, und die ist inhaltlich gleichzustellen mit 1-2 semester eines Hochschulstudiums.
Also brauchen unsere Theretiker unter uns, die direkt aus dem Gymi kommen und studieren, und keine Ahnung haben, wie es im Arbeitsleben zugeht, gar nicht so große Töne von sich geben!!
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02.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Absoluter witz, so einen "TRASH" hab ich schon lange nicht mehr gehört! Ein Meister hat absolut keinen Bezug zu komplexen Problemlösungen. Das lernt man erst im Studium und auch nicht in einem Jahr....!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Mein Opa meinte auch er hat seinen Masster (Meister auf fränkisch). Allerdings hat er den in der Metall verarbeitenden Branche ;-)
Der hat es gar nicht verstanden, als ich ihm erklärt habe das ich jetzt den Bachelor 3 Jahre mache und dann 2 Jahre den Master.
Er sagte mir dann er habe für seinen "Masster" nur 9 Monate gebraucht :-)
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
@ angefressenen Techniker
und warum berechtigt ein Techniker dann lediglich zu einem technischen Studium?
Zählt also quasi als Hochschulzugangsberechtigung (HZB), also wie ein Fach-ABI?
Medizin kannste mit einem Technikerabschluss nicht studieren :-)
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Stimmt!
Es wundert mch nur, dass die Krankenschwestern hier nicht berücksichtigt sind. Wer in den USA zur Krankenschwester ("nurse") ausgebildet wird erhält sebstverständlich auch den Bachelor. Wenn man den deutschen Krankenschwestern also nachträglich den Bachelor Professional verleihen würde, wäre das Problem mit dem Akademikermangel weitgehend gelöst. Die Polizeibeamten im Streifendienst machen auch den Bachelor, unterster Dienstgrad ist seit Jahren schon Kommissar. Ich warte schon darauf, den ersten blau uniformierten mit Dr.-Namensschild zu sehen. Die Deutsche Hochschule für Polizei hat ja soger das Promotionsrecht.
>
> wenn ihr euch für die zukunft rüsten wollt dann macht einen
> master und zwar an einer uni, alles andere hat bald jeder ;)
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ein Meister hat keinen Bezug zu komplexen Problemlösungen...
Mann Mann Mann, dümmer gehts bald nimmer hier. Aber bezeichnend wie der selbsternannten Elite hier der Arsch auf Grundeis geht... Wen wunderts wenn bei Beiträgen wie "kann mir bitte jemand haar klein vorsagen wie ich mich den big4 zu bewerben habe" oder "ich hab 3 Jahre studiert aber bin zu doof mir einen Titel für meine Abschlussarbeit auszudenken", "soll ich ein Auslandssemester machen oder ist ein Jahr mehr zu lang, weil ich muss ja genau in das 0815-Profil passen"
Ein Meister kann genauso entbehrungsreich wie Studium sein. Mit einem Master oder Diplom würde ich ihn auch nicht vergleichen wollen, aber ein Meister hat meist einiges drauf und da können Bachelor-absolventen in der Regel nicht mithalten. Logischerweise rede ich hier vom direkten Vergleich auf jeweiligem Fachgebiet, wer meint er müsste als BWL-Bachelor schiss haben vor dem Friseurmeister, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Streckt mal den Rücken ordentlich durch, Brust raus und Kopf hoch, wenn ihr euch wirklich so toll als Bachelor fühlt, benehmt euch nicht wie eine Horde Gazellen im Anblick eines Krokodils. Meine Güte
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn du meinst...Sehe ich ganz anders, aber bitte, jeder hat ja ein eigenes Bild!
Ich jedenfalls finde es gut. Der Bachelor ist doch sowieso kein richtiger Abschluss mehr!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Unsinn. Freunde von mir haben nach der Realschule z.B. Meister im Chemiebereich gemacht. Die haben dort Probleme gehabt, die pq-Formel aufzulösen. Von partiellen Ableitungen etc. haben die noch nie etwas gehört...
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Unsere Praxisfanatiker vergessen immer, dass auch ein Absolvent ganz automatisch Berufserfahrung bekommt!
Und mit seinem theoretioschen Background, der schon nach dem 1. Semester den eines Meisters/Technikers/Betiebswirts um längen übertrifft, ist es lächerlich, wie man überhaupt so eine Gleichstellung nur in Erwägung ziehen kann!
Und vielleicht sollte man doch mal überlegen, wieso unsere Meister kein Abi haben, es auch nicht nachholen und in der Regel nicht studieren, und wenn doch mal es oft nicht schaffen! Man traut es sich ja nicht zu sagen, weil sich die meisten Leute damit immer beleidigt fühlen, aber es gibt eben den einen nachweißlichen Grund und ich bringe es auf den Punkt: Geringere Intelligenz! Bzw. mangelende Lernbereitschaft!
Und die Sozialkompetenz lässt sowieso oft zu wünschen übrig.
Nur weil die Ausbildungsdauer die gleiche ist (wobei 9 Jahre Hauptschule, 3 Jahre Ausbildung, 1 Jahr Berufserfahrung, 1 Jahr Meister, weniger sind als 13 Jahre Gymnasium bzw. bis zum Abi und 3-4 Jahre Studium) hat das noch lange nichts mit dem Niveau der Ausbildung zu tun. Schlimm das unsere Bildungsministerin Milchmädchenrechnungen durchführt!
Bzw.: Ich erkenne die Gleichstellung an, wenn Bachelor nach 5 Jahren Berufserfahrung automatisch einen Master professionel bekommen und Master/Diplomer automatisch einen Doctor professionel! ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> Was ihr da alles redet, ohne zu wissen..!!
>
> Also Techniker,Meister,Betriebswirt = Bachelor ist wenn man
> genauer nachdenkt sehr berechtigt..!!!
>
> Um den Techniker überhaupt machen zu dürfen, braucht man eine
> Ausbildung, die in der Regel 3 Jahre dauert, anschließend ein
> Jahr Berufserfahrung (entspircht der Praktika bei der Uni)
> und dann muss man den Techniker selber noch bestehen, und die
> ist inhaltlich gleichzustellen mit 1-2 semester eines
> Hochschulstudiums.
>
> Also brauchen unsere Theretiker unter uns, die direkt aus dem
> Gymi kommen und studieren, und keine Ahnung haben, wie es im
> Arbeitsleben zugeht, gar nicht so große Töne von sich geben!!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Es ist sehr interessant, wie schnell gleich "zu den Waffen" gerufen wird.
Glaubt ernsthaft einer derer, die hier "Zeter und Mordio" schreien, dass ein Handwerksmeister Ambitionen hat, sich im Bereich BWL auf eine Stelle als kfm. Leiter FiBu/ReWe o.ä. zu bewerben? - Oder dass morgen jeder Handwerksmeister (Sanitär) seinen Master im Bereich Maschinenbau (wg. Heizungsanlagen) versuchen möchte?
Hat ernsthaft ein BWL-Bachelor/Master Ambitionen sich auf eine Stelle als "Meister Klimatechnik" zu bewerben? Oder sich in eine Prüfungskommission für Kfz-Mechatroniker zu stellen? Oder einem Zimmermann(-Meister) zu erzählen, wie er die Unterkonstruktion des Walmdaches mit Fledermausgaube zu erstellen hat?
an einen der Vorredner:
Wieso soll übrigens ein Meister keinen Bezug zu komplexen Problemlösungen haben? - Dann musst Du ja handwerklich DER Übermensch sein...
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wahnsinn wie sich hier einige aufblasen. Was habt ihr denn als Bachelor ggü. einem Meister schon groß mehr geleistet, um diese als minderwertig im Vergleich zu euch abzukanzeln? Und glaubt ihr denn, eine Meisterausbildung gibt´s völlig umsonst?
Ich finde es von dem Aspekt her gut, weil nicht jeder auf Teufel komm raus nach der Schule studieren muss sondern auch eine Berufsausbildung anfangen kann, ohne später im Leben mit Minderwertigkeitskomplexen kämpfen zu müssen. Viele glauben ja offensichtlich wirklich, dass sie durch ein Studium per se mehr wert sind als andere. Pffff.
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Gibt es schon. Vom Meister zum Master.
www.masterfernstudium-elektrotechnik.de
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hallo, in unserer Fachhochschule wurde Diplom eins zu eins zum Bachelor umgestellt, wir haben gleiche Komplexität und einen Aufwand von ca. 70 Stunden Lern-und Nachbereitungszeit. Im Grundstudium hatten wir auch Techniker und Meister, die nicht mal Grundlagen Elektrotechnik bestehen konnten, von der Mathematik abgesehen.
Ich finde ein Meister ist ein reiner Anwender und hat nur mit vertrauten Systemen Erfahrung, außerdem ist das Ziel der Hochschule und einer Meisterschule total unterschiedlich.
Wenn es so weiter geht, werden keine jungen Menschen ein Studium mehr bestreben.
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also jetzt mal ernsthaft! Was ist mit den Leuten die Fachholschulreife besitzen damit eine Kaufmännische Ausbildung absolviert haben (nehmen wir mal an gut). Danach 1-2 Berufserfahrung gesammelt haben und sich dann nochmal 2 Jahre Vollzeit oder 3 Jahre Teilzeit, davor mal richtig Respekt 40 Stunden Arbeiten und 18 Stunden Schule in der Woche, weiterbilden? ZB den staatlich geprüften Betriebswirt machen? Da frage ich mich ob das keine Leistung ist die Honoriert werden muss? Kennt einer von euch den Lehrplan vom SGB? Ich finde diese Leute haben das schon verdient! Natürlich verstehe ich das es nicht sein kann das Personen mit einem Hauptschulabschluss dem Bachelor gleichgestellt werden! Aber Ihr müsst auch verstehen das die meisten Studenten ohne jegliche Berufserfahrung (ausgenommen Praktika) in das Arbeitsleben einsteigen! Da frage ich mich zählt nur das was man lernt, oder das was man nachweislich schon kann?
Lounge Gast schrieb:
>
> Also vielleicht erstmal hier informieren:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Meiste...
>
> Das heißt die Leute machen erstmal eine Ausbildung 2-3 Jahre
> und müssen danach noch weitere Kenntnisse erwerben, um diese
> Prüfung zu bestehen.
>
> Über die Schwierigkeit der Meisterprüfung kann ich keine
> Aussagen treffen, aber das mit einer Fachhochschulreife zu
> vergleichen ist m.E. schon etwas extrem. Ein Meister dürfte
> deutlich mehr können und wissen als ein Abiturient.
>
> Und diese ganze "Wertigkeitsfrage". Leute, die
> einen Meister (praktische Handwerksarbeit) machen dürften
> eher nicht in Konkurrenz zu Bachelorstudenten
> (computerisierte Büroarbeit) stehen.
>
> Und wenn du nicht weißt, warum du studierst, verstehe ich
> deine Angst, wenn da scheinbar plötzlich Leute auftauchen,
> die laut dieser Skala genausoviel können wie du....
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hmm... meine Eltern haben mir eine einjährige Weltreise geschenkt. Bin ich jetzt, aufgrund meiner überdurchschnittlichen kulturellen Erfahrungen ein "Bachelor of Arts in Tourismus". Wusste gar nicht, dass Praxis soviel bedeutet! Wahrscheinlich bekommen ich mit 80 Jahren meinen "Master of Arts in Weisheit". Cool, dass man solche Dinge bekommt, weil man einfach Erfahrung sammeln konnte!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Was habt Ihr denn bitter erwartet?!?!
Erst wird ein FH Abschluss einem Uni Abschluss juristisch(!) gleichgestellt. Dann stellenweise noch ein BA Abschluss einem Uni Abschluss.
Habt Ihr ernsthaft geglaubt mit dieser Gleichmacherei wäre es genug?!
Mitnichten! Jetzt ist der Handwerksmeister einem Bachelor (Uni) gleichgestellt.
Jetzt können die FH-Leute mal nachfühlen wie es sich anfühlt, wenn der eigene Abschluss durch politische Gleichmacherei entwertet wird!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich verstehe nicht wie einige Studenten hier so arrogant sein können. Ich studiere selber Informatik im Master und habe mit der Gleichsetzung überhaupt keine Probleme.
Das ist doch eh nur auf dem Papier so. Ein Betrieb weiß schon, wann er einem Meister einem Bachelor vorzieht bzw. umgekehrt. Das ist doch nur Augenwischerreich der Politiker. Damit man sagen kann, das der Fachkräftemangel doch nicht so groß ist.. bla bla bla
Dabei, waren für mich techniker/Meister schon immer Fachkräfte.
So und nun kommt mal wieder runter
Gruß
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn jemand ein Problem damit hat, dass ein anderer Abschluss per Definition auf dasselbe Level gehoben wird (und diese Abschlüsse auch noch andere Berufsbilder umfassen!), der hat wohl ein Problem damit, sich aus dieser Masse hervorzuheben.
Und wenn jemand hier anfängt zu flennen und Schiss vor den Meistern hat, dann kann es mit den eigenen Leistungen ja nicht weit her sein, sonst würdet ihr euch nicht solche Gedanken machen, sondern wissen, dass eure Leistungen für euch sprechen.
P.S. Ich habe einen Bachelor...
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo, in unserer Fachhochschule wurde Diplom eins zu eins
> zum Bachelor umgestellt.
Echt? Also hat deine Bachelorarbeit einen Umfang von 30 ECTS und eine Dauer von 5 Monaten?
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
mhhh...Hast du schon mal einen Lehrplan vom staatlich geprüften Betriebswirt gesehen? Wieviel Stunden studiert eigentlich ein Student der Wirtschaftswissenschaften in der Woche? kaum glaub 20 oder? Der SGB geht 2 Jahre Vollzeit mit mindestens 30 Stunden in der Woche! Was glaubt ihr was die da machen die wiederholung von ihrer Ausbildung oder was! Ich denke diese Leute sind eher dazu fähig einen Komplexen zusammenhang zu analysieren und zu lösen, weil sie eben diese Erfahrung vom Beruf mitbringen!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Schavan betonte, die hochschulische Bildung und die berufliche Bildung seien gleichwertig. Die Entscheidung, Meister und Techniker dem gleichen Niveau zuzuordnen wie den Bachelor, werde die größte Wirkung haben. ?Denn damit wird deutlich: In Deutschland hat jeder die Chance zum Aufstieg ? über den akademischen Weg genauso wie über den Weg der beruflichen Bildung.?
Lounge Gast schrieb:
>
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich kenne Bachelor und Master schon seit den 60er Jahren durch meine amerikanische Verwandschaft. Der Bachelor ist dort generell nicht viel wert, beim Master kommt es vor allem darauf an, an welcher Hochschule er erworben wurde. Die Hochschulen haben dort wie bei uns ein bekanntes Ranking. Generell sollte mit dem Bachelor kein Prestige verbunden sein. Wenn fast jeder qualifizierte Berufstätige dann einen Bachelor hat, stellt sich die Frage nicht mehr. Im privaten Umfeld sehe ich bei jungen Leuten einen starken Drang zur Promotion. Damit wird man sich von der breiten Masse dann noch einige Zeit abheben können.
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Leute, die in der Schule total verkackt haben, weil sie bei weitem nicht das Niveau für Abitur haben, sollen also nun mit Akademikern gleichgestellt werden?
Mhh, klingt logisch! Habe schon gelesen, dass McKinsey&Company jetzt Meister als Unternehmensberater einstellt. Bachelor will ja keiner mehr... Lächerlich, echt. Als ob ein Meister auch nur ansatzweise die intellektuellen fähigkeiten besitzt, um die komplexen probleme zu bewältigen, mit denen ein Akademiker konfrontiert sind.
Und die entscheidende Frage ist doch: Warum machen Leute nach ihrem Meister noch ein BA-Studium? Das sind doch jetzt die Gearschten. Allein daran merkt man doch, dass diese anmaßende Gleichstellung lediglich ein Politikum zur künstlichen Aufwertung von Nicht-Akademikern...
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
"ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um Welten schlechteres komplex analytisches Denken und wird daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können" Ich empfinde eine solche Aussage als Frechheit, den durch einen "Bachelor-Abschluss" ist man noch langen nicht in der Lage die Intelligenz eines anderen Menschen zu beurteilen ;-)) Ich bin Meister, Techniker, Dipl. (FH) und habe noch einen Masterabschluss! Denke auch, dass man hier Äpfel mit Birnen vergleicht, denn ein Friseurmeister, der vielleicht einen Meisterkurs von 4 Monaten besucht hat, ist meiner Meinung nach nicht mit einem Bachelor zu vergleichen. Bei einem staatlich geprüften Techniker sieht das schon ein bisschen anders aus, der muss eine zweijährige Fachschule besuchen, das kann schon eher mit einem Bachelor verglichen werden. Mir ist es aber eigentlich egal, ich weiß was ich kann und habe kein Problem damit, dass Meister dem Bachelor gleichgestellt werden ;-))
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lounge Gast schrieb:
>
> Gibt es schon. Vom Meister zum Master.
>
> www.masterfernstudium-elektrotechnik.de
Wer lesen kann ist im Vorteil ;-))) Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss! Ich habe mit der Gleichsetzung kein Problem, es ist aber kein Hochschulabschluss und berechtigt bestimmt nicht zu dem Fernstudium Elektrotechnik bei der ZFH.
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Seid doch froh, dass der legale Studienabbruch überhaupt irgendwo eingeordnet wird.
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03.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Welch eine Diskussion............
Wer sich darüber aufregt hat, wie schon gesagt, ein bischen Angst vor den Meistern, oder ?......völlig unbegründet.
Ich komme aus einem kunststoffverarbeitenden Industrieunternehmen und habe sicherlich durch meine mehr als 10-jährige Erfahrung als Meister schon einige Sachen erlebt.
Ich muss auch sagen, daß es Meister gibt, die den Posten nie hätten bekommen dürfen. Ebenso gibt es Akademiker, wo ich manchmal denke willkommen in der Realität. Der Bachelor hat dem Meister eben das theoretische Wissen (komplexe chemische Vorgänge, etc.) vorraus, zu dessen praktischer Umsetzung er in der Produktion aber den Meister braucht.
Ich bin überzeugt, wenn man einen erfahrenen Meister und einen Bachelor (beides artgleiche Fachrichtungen) zusammen in einem Büro sitzen hat und die Beiden noch super zusammenarbeiten können denen nur ganz wenige das Wasser reichen.
Deswegen macht euch keine Sorgen.....den Meister gibt es doch nur in Deutschland und Österreich, den Bachelor weltweit.
Achso, übrigens noch etwas zum schmunzeln :-):
Bei uns in der Firma haben Meister in den letzten Tagen schon spaßeshalber in den Raum gestellt...."Endlich haben die den Bachelor mal aufgewertet, wurde auch mal Zeit".........
In diesem Sinne
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04.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich dachte, der Bachelor ist der, der Frauen schöne Rosen überreicht :)
Lounge Gast schrieb:
>
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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04.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Nein Meister müssen ein kurzes Vorbereitungsprogramm machen. Doch auch das wissen kann den Bachelor kaum ersetzen.
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das sollte man mit Bachelor auch definitv können ;-)
Vielleicht hat man dann dem Meister etwas voraus...
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich dachte, der Bachelor ist der, der Frauen schöne Rosen
> überreicht :)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> >
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
> >
> > Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> > Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> > Betriebswirten und sonstigen
> > Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
> >
> > Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> > Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln
> einen 16
> > wöchigen Meister beworben hat. Also ist
> Hauptschulabschluss
> > plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel
> wert wie
> > Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> > brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> > Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> > Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> > abgesehen...
> >
> > War es früher nicht so, dass man mt solchen
> Weiterbildungen
> > eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als
> gleich
> > den Bachelor hinterhergeschmissen.
> > Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> > Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn man mal der Argumentation der ganzen Meister und auch Frau Schavan folgt, dann ist ja wohl nur die Ausbildungszeit entscheidend - und nicht das Niveau.
Also geht nur noch um Absitzen von Fortbildungen, egal wie grauslig das Niveau ist?!
Im Umkehrschluss, ist jemand der in der Schule sitzen geblieben ist auch fähiger, weil er ja ein Jahr länger ausgebildet wurde. Also umso öfter sitzen geblieben desto besser oder wie?!
Interessant auch die Logik, dass das Niveau vergleichbar sein soll, obwohl im Studium Abiturienten reihenweise durchfallen, aber auf den Meisterschulen die Durchfallquoten der ehemaligen Hauptschüler gegen Null gehen.
Wer sich den von mir geschrieben Unsinn mal etwas zu Augen führt, der kann über den Irrsinn dieser "Entscheidung" wirklich nur noch den Kopfschütteln
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich glaub hier versteht niemand der Vorposter den Sinn und die Funktion des Qualifikationsrahmens.... Und sowas nennt sich Akademiker, da rollen sich mir die Fußnägel hoch.
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Mal ne Frage: Warum soll der Bachelor so ein minderwertiger Abschluss? Ich weiß zwar, dass es irgendwelche Pseudohochschulen gibt, in denen der Bachelor kaum ein höheres Niveau hat als das Abi.
Aber es gibt auch Hochschulen, wo der Stoff im Vergleich zum Diplom kaum gekürzt wurde. Jeder Student muss sich dort richtig ins Zeug legen, um halbwegs gute Noten zu schreiben. In den Semesterferien sind dann Praktika angesagt. Von stressfreien Studieren kann da keine Rede sein.
Btt. Dass ein Meister meist keine Konkurrenz für den Bachleor darstellt ist wohl den mesiten bewusst. Es geht hier vielmehr darum, dass der Aufwand den man ins Studium gesteckt hat, nicht mehr gewürdigt wird.
Dieses ganze Gequatsche über praktische Erfahrung ist doch einfach nur ein Vorwand, um einen intellektuell niedrigeren Abschluss einem intellektuell Höherem gleichzusetzen.
Das Gleiche gabs doch schon bei der Gleichsetzung von FH- und Unibachelor.
Jemand mit breitem theoretischen Wissen braucht vllt nen halbes Jahr länger Einarbeitungszeit, aber danach ist er denen überlegen, die diesen theoretischen Background nicht haben.
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Jeder versteht den Sinn des Qualifiktaionsrahmens.
Aber auch jeder missbilligt das schlechte Signal an die Jugend ("Warum noch studieren, wenn doch eine Ausbildung plus etwas Fortbildung den gleichen wert hat")
Und jeder missbilligt diesen Schritt zum Untergang des deutschen Bildungssystems, wenn Meister und Betriebswirte mit deutlich geringeren Fähigkeiten deutsche Bachelor im Ausland schlecht repräsentieren (weil ja mehr erwartet wurde! Nämlich Akademiker-Niveau), zu was sie ja jetzt befähigt sind!
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich glaub hier versteht niemand der Vorposter den Sinn und
> die Funktion des Qualifikationsrahmens.... Und sowas nennt
> sich Akademiker, da rollen sich mir die Fußnägel hoch.
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
mit dieser Maßnahme ging es doch unseren Politikern nur darum, ihren eigenen Abschluss im europäischen Raum höher einzustufen. Und unsere liebe Fr. Schavan als Theologin, glaubt natürlich noch an den Käse, den sie da verzapft.
Wenn jmd. mal die FAQs der Seite vom DQR (http://www.deutscherqualifikationsrah... lesen würde, der würde feststellen, dass die ECTS überhaupt nicht berücksichtigt werden. Die Hochschulen wurden hier auch gar nicht nach deren Meinung gefragt.
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05.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das setzt aber voraus das im Job der theoretische Background irgendetwas nützt und das ist bei kaum einem Job realistisch betrachtet der Fall.
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Was auf dem Papier steht, muss erstmal den Weg in die Köpfe der Unternehmen und Personaler finden. Deshalb wird diese Angleichung wohl noch dauern. Wie wir BWLer ja wissen, kann man ohne weitere Parameter kaum etwas direkt miteinander vergleichen. Das ist sicher nicht das Ende dieser Bildungsentwicklung. Wir in D vergleichen uns ungerechtfertigerweise auch mit anderen Bac und Mas Ländern. Warum haben den so viele Amerikaner und Australier einen Bac? Weil das Konzept Ausbildung dort nur schlecht funktioniert, Bsp. Nursing. So ist in diesen Ländern ein Meister sicher näher an einem Bac als in D. Das muss sich halt alles noch finden. Außerdem werden sich die Leute nicht auf die gleichen Stellen bewerben :)
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Endlich eine Entscheidung für den Meister !!!
Meister sein heisst Verantwortung tragen, junge Menschen ausbilden und selber ein Gewerbe eröffnen. Dinge die ein Bachelor sesselpuppser nie kann. Der Meister ist die Zukunft. Dumm wer da schulden macht und studiert. Die 2. größte Gruppe der Arbeitslosen ist nach den Ungegelernten die Akademiker. Meister haben Arbeit, weil sie einfach was können.
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hängt das doch bloß nicht so hoch auf!
9 Schuljahren + 3,5 Jahren Lehre + Mittl. Reife + Techniker wer hat da den längeren Bildungsweg?
Aber darum geht eigendlich doch auch nicht, im gesamten europäischen Ausland und dort leben wir nun mal, kennt niemand den Meister oder Techniker! Doch der Techniker ist der Schrauber, der das Auto oder den Comp. wieder zum laufen bringt!
Es geht also um die Vergleichbarkeit innerhalb von Europa.
Der Ing. wird, im Ansehen, bei uns immer höher angesiedelt bleiben wie der Meister oder Techniker und die Einkommensituation wir immer besser bleiben.
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also kurz und knapp gesagt ist dieses ganze System ein WITZ!
Studiere selbst im letzten Ba - Semester Logistik, mein Lebensgefährte macht derzeit den Handwerksmeister in Logistik!
Und ich gebe ihm Nachhilfe, da sein Lernstoff insgesamt kaum 10 % vom meinem Lernstoff ausmacht!!!!! Und das soll dann bitte gleichwertig sein?????
Er lernt in Mathe gerade mal Winkelfunktionen ?!?! Das ist Stoff der 8. Klasse !
Was lernen die Ba Studenten in Mathe? Kann sich ja jeder selbst beantworten!
Er arbeitet 8 Stunden täglich, ich arbeite zusätzlich 8 Stunden täglich.
Wo soll man hier von Gleichstellung reden?
Das Studium ist viel umfangreicher und zudem plagen einen Versagensängste, als Meister hat man schon einen Gesellenbrief in dem Mann arbeiten könnte!
Schätzungsweise dient dieses System dazu die Löhne zu drücken, zu sonst nichts.
Kurzgesagt ohne Master - Studium kann man gleich alles in die Tonne treten.
Super System !
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hallo.
Ich habe mir den EQR bzw. DQR nich im Detail angesehen, es ging meiner Ansicht nach jedoch nur um eine allgemeine Einordnung von Meister- oder (st. gepr.) Betriebswirtabschlüssen oder vergleichbar -nicht jedoch um eine Abwertung einer akademischen Bildung. Der Unterschied ist alleine schon bei den genannten Titeln weiterhin erkennbar -was in einem Bewerbungsverfahren vermutlich auch nach wie vor unterschieden werden kann bzw. wird.
Mich interessiert diese Diskussion, weil ich in den kommenden Tagen selbst mein Abschlusszeugnis zum 'staatlich geprüften Betriebswirt' erhalte.
Ich habe mich seiner Zeit -trotz Hochschulreife, die ich in der gymnasialen Oberstufe erworben habe- bewusst gegen eine akademische und für eine berufliche Ausbildung entschieden. Ggf. würde ich meine Entscheidung heute anders treffen. Wenn ich jedoch bedenke, dass einer der o.g. Personen möglicherweise mein Kommilitone geworden wäre....
Anderen Menschen schlechte/ untere Bildungsabschlüsse, Dummheit oder gar die Absicht zu unterstellen sich einen akademischen Grad zu erschleichen empfinde ich als unmöglich. Mit diesen unqualifizierten Bemerkungen lassen Sie die selbst angesprochene Intelligenz bei sich selbst stark vermissen. Ich gehe davon aus, dass Sie diese mangelhafte persönliche Kompetenz in Ihrem späteren (beruflichen) Leben im Wege stehen wird.
Ich wünsche Ihnen trotzdem alles Gute.
Es grüßt ein bald staatlich geprüfter Betriebswirt (3,5 Jahre in Teilzeit, neben Beruf und Familie).
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lounge Gast schrieb:
>
> Endlich eine Entscheidung für den Meister !!!
> Meister sein heisst Verantwortung tragen, junge Menschen
> ausbilden und selber ein Gewerbe eröffnen. Dinge die ein
> Bachelor sesselpuppser nie kann.
Ich kann mit meinem Bachelor auch Azubis ausbilden, denn da war der AdA Schein mit drin, also bitte keine verallgemeinernden unzutreffenden Behauptungen bitte.
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06.02.12
memoria
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich finde die Akademiker sollten etwas dagegen unternehmen. Das sind zwei verschiedene Orientierungen, die sich nicht vergleichen lassen und ein Geschenk des IHK um die drastische Anzahl der Studenten zu stoppen. Ich finde es echt unfair und traurig, das die Leute so eine Bildungsiflation veranstalten. Ohne den Meister abwerten zu wollen, den Meister kann jeder ohne großen Verstand erlangen, wenn die Leute da oben nur wüsste, wie hart ein technisches Studium ist. Ein Ingenieur, der sich schon immer mit fleiß und geistige Leistung durchschlagen hat wird..
Nee, ich kann wirklich nicht ernsthaft weiterschreiben, tut mir leid. Echt traurig sowas.
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06.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Jeder Geselle, der einen Meister-Lehrgang oder einen Betriebswirt macht, der besteht ihn! Die Abbruchquoten gehen gegen Null. Und wenn, dann nicht wegen nicht Bestehen, sondern wegen anderen Gründen.
Jeder der so eine Fortbildung macht, wird sie auch bestehen. Wo liegt denn da der Sinn dieses beknackten Qualitätsrahmens diese Leute dann gleich um zwei Stufen steigen zu lassen?!
Aber im Studium liegen die Abbruch- und Durchfallquoten bei ca. 30-40%.
Es kommt noch dazu, dass wir im ersten Fall von Haupt- und Realschülern reden und im zweiten Fall von Abiturienten.
Das sollte eigentlich alles sagen...
Wüsste ich nicht, dass das wirklich ernst gemeint ist, dann könnte ich nicht glauben, dasss Leute mit nur etwas Verstand solche Regelungen durchboxen!
Lounge Gast schrieb:
>
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
ich vermute bezüglich der Einsatzgebiete wird sich nichts ändern, jedoch könnte eine Gehaltsangleichung die Folge sein.
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Sehr geil!!!
Ich, im nächsten Jahr staatl. geprüft. Betriebswirt und mach dann meinen FH-Master :) Studiengebühren 0 Euro- danke ;)
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich studiere Bachelor Fahrzeugtechnik und habe im Vorfeld eine Lehre als KFZ Mechatroniker gemacht....... ich habe fast geheult als ich das gehört habe!! Ich habe mir während der Lehre überlegt den Meister zu machen, aber die Anforderungen für diesen sind knapp nur 10% höher als die,die Lehre zu bestehen nötig sind. ..... und jeder besteht diese Lehre der geistig nicht 100% behindert ist.....
Ich war in der Meisterschule und habe mir ein paar Unterrichtsstunden angehört, ich habe mich genau so gelangweilt wie in der Berufsschule, weil die Anforderungen für einen technisch Interessierten gegen Null gehen.......
Jetzt habe ich das Studium aufgenommen und muss sagen das es extrem anspruchsvoll ist, man hat extrem viel Druck und jede Menge Stoff der im höchsten Maße nicht trivial ist....... und jetzt kommt Frau Shavan daher und beschließt dass ich in ein paar Jahre (bestehen vorrausgesetzt) genau so viel Wert bin wie jemand der nach seiner Lehre erstmal seinen Meister gemacht hat weil ihn keiner eingestellt hat..........! Das ist nämlich gängige Praxis im Gewerbe, aber davon hat Shavan ja keine Ahnung
Erst haben sie den Gesellenstand entwertet in dem die Anforderungen für Lehren immer weiter gesenkt worden sind, dann waren die Meister dran und jetzt der erste akademische Grad............ Sonderschüler wurden zu Hauptschülern, diese zu Realschülen, diese zu Fachabiturienten und diese zu Abiturienten....... und die wirklich guten glotzen dumm weil sie abgewertet werden....... so wie jetzt der Bachelor.... das ist keine Aufwertung des Meisters es ist eine Abwertung des Bachelors
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Und jeder der ein Bachelorstudium anfängt wird auch dieses bestehen. Ich habe an einer der besten Unis in Deutschland studiert, sowohl Bachelor als auch Master. Und jeder der nur ein wenig Verstand hat, kann ein Studium machen. jetzt mal ehrlich. Ist doch Nonsens, dass ein studium schwieriger sein soll, als ein Meister zu machen.
Und die Abbrecherquote kommt zustande, weil die Leute was anderes studieren wollen, aber bestimmt nicht weil wiwi ja so schwer ist. lächerlich
Lounge Gast schrieb:
>
> Jeder Geselle, der einen Meister-Lehrgang oder einen
> Betriebswirt macht, der besteht ihn! Die Abbruchquoten gehen
> gegen Null. Und wenn, dann nicht wegen nicht Bestehen,
> sondern wegen anderen Gründen.
> Jeder der so eine Fortbildung macht, wird sie auch bestehen.
> Wo liegt denn da der Sinn dieses beknackten Qualitätsrahmens
> diese Leute dann gleich um zwei Stufen steigen zu lassen?!
>
> Aber im Studium liegen die Abbruch- und Durchfallquoten bei
> ca. 30-40%.
>
> Es kommt noch dazu, dass wir im ersten Fall von Haupt- und
> Realschülern reden und im zweiten Fall von Abiturienten.
>
> Das sollte eigentlich alles sagen...
>
> Wüsste ich nicht, dass das wirklich ernst gemeint ist, dann
> könnte ich nicht glauben, dasss Leute mit nur etwas Verstand
> solche Regelungen durchboxen!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> >
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
> >
> > Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> > Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> > Betriebswirten und sonstigen
> > Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
> >
> > Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> > Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln
> einen 16
> > wöchigen Meister beworben hat. Also ist
> Hauptschulabschluss
> > plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel
> wert wie
> > Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> > brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> > Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> > Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> > abgesehen...
> >
> > War es früher nicht so, dass man mt solchen
> Weiterbildungen
> > eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als
> gleich
> > den Bachelor hinterhergeschmissen.
> > Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> > Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Geh doch einfach mal in ne uni und setz dich in ne mathevorlesung und vergleich das dann mit deinen lehrmaterialien aus dem meister.
unglaublich was hier getrollt wird.
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das ist ja mal der größte Schmarrn. Jeder Bachelorabsolvent, der bestehen will, der macht es auch... Selten sowas unqualifiziertes gehört. Ich beziehe mich auf Ingenieursstudiengänge, zu wiwi kann ich nichts sagen. Wir hatten in unserem Bachelorstudium Chemie ganze 70% Ausfallquote und es gab einen numerus clausus zu beginn des Studiums, also ganz so große Bananen konnten da nicht in den Vorlesungen gesessen haben. Das Folgejahr war die Ausfallquote sogar noch höher.
In naturwissenschaftlichen Ingenieursstudiengängen haben wir enorm hohe Abbrecherquoten und nicht nur, weil ihnen das Fach vielleicht nicht mehr passt. War bei uns nicht ein einziger, der sich selbst exmatrikuliert hat. Die durchaus geringen Abbrecherquoten bei Germanistik und BWL ziehen den bundesweiten Schnitt wieder etwas runter, sodass wir studienfachübergreifend bei gut 40 % Abbrecher landen bundesweit.
Mein Vorposter alá, ich hab an einer der besten Unis in D studiert, wollen sich hier nur als etwas "besonderes" vortun. Wenn bei euch alle den Bachelor bestanden haben, dann kann der Anspruch ja wohl nicht so hoch gewesen sein, wobei es ja auch von Fach zu Fach variiert. Also zB. ein Germanistikbachelorstudiengang kann durchaus vollkommen unbeschadet durch ein Studium kommen. Mir kommt es ein wenig spanisch vor, dass angeblich jeder bei euch bestanden hat, der dies auch wollte...
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also ich habe an einer der sog. Elite-Unis Elektrotechnik (KIT) studiert (auch wenn hier ein Wiwi Forum ist, betrifft es ja die gleichen Leute) und wir hatten teilweise Durchfallquoten von 70% in Prüfungen. Bei einem NC von 1,9. Abbruchquote lag bei gut 40%. Und von denen haben sich alle auf ihren Arsch gesetzt und gelernt bis zum Umfallen!
Zu behaupten so ein Studium besteht jeder, ist keine Frechheit, nein, es zeugt nur von Arroganz und Unwissenheit.
Zudem kommt es auch in Wiwi auf den Studiengangn an. Es gibt Studengänge an Hochschulen, da kommt man in Statistik z.B. mal schnell an seine Grenzen. Das ist mathematisch schon sehr krass. Auch für Leute mit 12 und 13 Punkten im Mathe-Abi.
Den Meister besteht man allerings mit einem IQ am Rande der geistigen Behinderung. Da reicht das mathematische Niveau der 8. Klasse. Für den Betriebswirt und den Techniker muss man eventuell bis zur 10. Klasse in Mathe aufgepasst haben.
Lounge Gast schrieb:
>
> Und jeder der ein Bachelorstudium anfängt wird auch dieses
> bestehen. Ich habe an einer der besten Unis in Deutschland
> studiert, sowohl Bachelor als auch Master. Und jeder der nur
> ein wenig Verstand hat, kann ein Studium machen. jetzt mal
> ehrlich. Ist doch Nonsens, dass ein studium schwieriger sein
> soll, als ein Meister zu machen.
> Und die Abbrecherquote kommt zustande, weil die Leute was
> anderes studieren wollen, aber bestimmt nicht weil wiwi ja so
> schwer ist. lächerlich
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Jeder Geselle, der einen Meister-Lehrgang oder einen
> > Betriebswirt macht, der besteht ihn! Die Abbruchquoten
> gehen
> > gegen Null. Und wenn, dann nicht wegen nicht Bestehen,
> > sondern wegen anderen Gründen.
> > Jeder der so eine Fortbildung macht, wird sie auch
> bestehen.
> > Wo liegt denn da der Sinn dieses beknackten
> Qualitätsrahmens
> > diese Leute dann gleich um zwei Stufen steigen zu lassen?!
> >
> > Aber im Studium liegen die Abbruch- und Durchfallquoten
> bei
> > ca. 30-40%.
> >
> > Es kommt noch dazu, dass wir im ersten Fall von Haupt- und
> > Realschülern reden und im zweiten Fall von Abiturienten.
> >
> > Das sollte eigentlich alles sagen...
> >
> > Wüsste ich nicht, dass das wirklich ernst gemeint ist,
> dann
> > könnte ich nicht glauben, dasss Leute mit nur etwas
> Verstand
> > solche Regelungen durchboxen!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > >
> >
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
> > >
> > > Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> > > Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> > > Betriebswirten und sonstigen
> > > Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
> > >
> > > Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig
> eine
> > > Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln
> > einen 16
> > > wöchigen Meister beworben hat. Also ist
> > Hauptschulabschluss
> > > plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel
> > wert wie
> > > Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal
> studiert,
> > > brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch
> noch
> > > Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> > > Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> > > abgesehen...
> > >
> > > War es früher nicht so, dass man mt solchen
> > Weiterbildungen
> > > eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als
> > gleich
> > > den Bachelor hinterhergeschmissen.
> > > Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft
> weiterschreiben.
> > > Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich geb euch mal einen guten Tipp: schreibt eine anständige Mail an Frau Dr. Schavan. Stellt eure Sicht bei eurer Volksvertreterin dar. Sie ist sicher bereit, sich die Statements durchzulesen.
Etwas Positives kann man dem Ganzen ja doch abgewinnen: bald sind wieder Wahlen und man weiss jetzt, ganz genau wen man nicht wählen wird.
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
annette.schavan@bundestag.de ist die E-Mail :-)
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07.02.12
HD-Jura
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Kurz zu mir:
Ich studiere BWL (Uni-Bachelor) und Jura auf Staatsexamen gleichzeitig (Uni Mannheim, Heidelberg)
Man muss die Motivation dieser Veränderung betrachten und gucken in welche Richtung diese Gleichstellung möchte.
1. Die deutsche Politik sieht Deutschland als Land mit ungleichen Bildungschancen an. Dies wird dann mit dem internationalen Vergleich bestätigt.
Diese Meinung ist Realitätsfremd. Meine Mutter ist alleinerziehend und wir mussten oft mit 10 Euro in der Woche auskommen (plus Schwester und kranker Oma). Natürlich ist es nicht leicht, aber es gibt genug Geldquellen. Einen Studienkredit bekommt jeder und anschließende Tilgung ist nicht das Problem. Weitere Quellen sind BAföG, Stipendien, Nebenjobs. Der typische Spruch den ich immer höre: ?Studieren ist Luxus, wenn man aus einer Arbeiterfamilie kommt? Komischerweise fahren diese Arbeiterfamilien einen neuen 3er BMW oder sogar 5er, weil man den ja super in Raten abzahlen kann. Ich überspitze das hier ganz bewusst und will nicht pauschalisieren, aber ein Universitätsabschluss muss als nachhaltige Investition gesehen werden, die sich mit dem richtigen Studium rentieren wird. Studenten in anderen Ländern lachen über Studenten mit 20 000 Euro Schulden. Und bei guten Leistungen hat man in einem Jahr schon oft mehr oder gleichviel (mit Master-Abschluss) verdient, als ein Industriekaufmann in der ganzen ?praktischen Zeit?.
2. Der Zwang der Harmonisierung der EU-Länder.
Deutschland ist Treiber und Vorreiter der EU als Einheit. Die Motivation ist nachhaltige internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die Motivation ist gut, aber leider werden Absichten inflationär, wenn alle EU-Länder an einem Tisch sitzen und der Kreis der Kompromisse größer gemacht werden muss, damit alle mitziehen.
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Anstatt rumzuheulen, hängt euch lieber an die bereits an Frau Schavan gestellten "Anfragen" zu dem Thema auf abgeordnetenwacht.de
Nur so kann man sich noch konstruktiv wehren, bzw. nur so erfährt unsere Bildungsministerin, dass das eine schreiende Ungerechtigkeit ist.
(Bin auch im 4 Semester Bachelor, wenn ich jetzt abbreche und 9 Monate meinen Meister mache, stehe ich anscheinend genauso gut da + hab zeit gespart. Unglaublich)
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
ich denke das größte Problem hier ist das die wenigsten eine Ahnung davon haben welchen Stoff beispielsweise Techniker beigebracht bekommen.
im Falle der Elektrotechnik kann ich berichten das ich durch den vorangegangenen Techniker das Bachelorstudium mehr oder minder im schlaf nabenbei gemacht habe ohne ernsthaft was zu lernen.
soviel zur Intellektuellen Kluft zwichen Meister Techniker Bachelor
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Alter habe an der RUB studiert und natürlich ist die Mathematik einer Mathevoresung im Studium anders als beim Meister, aber jeder und ich meine wirklich jeder, der nicht geistig behindert ist, kann wenn er den lernt ein Bachelorstudium durchziehen. Ich möchte mal ein konkretes Beispiel haben, was man mit gneug Fleiß nicht lösen kann. Jetzt mal ehrlich. Selbst meine Kommolitonen mit Migrationshintergrund haben das auf die Kette bekommen. Red dir dein Studium nicht besser als es ist. Und die Bachelorarbeit am Ende ist doch wohl auch mehr als einfach. Hab schon mehrer Bachelorarbeiten innerhalb von 4 Wochen für Studenten geschriebe und die hatten alle ne ,0 oder besser. Soviel dazu.
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
holy @!#$ an der RUB?
ok sorry dass ich gezweifelt hab
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe der schon vor einer Woche geschrieben. Freundlich, höflich und korrekt argumentierend. Aber bis jetzt keine Antowrt erhalten. Hätte mich auch gewundert.
Auf gehts. Schreibt ihr alle eine Mail, dann damit sie sieht wie wir das sehen :-)
Sie hat ja nur der IHK-Lobby nachgegeben und gedacht sie ist fein raus. Sie muss auch merken, dass sie es sich damit mit den Akademikern verscherzt.
Lounge Gast schrieb:
>
> annette.schavan@bundestag.de ist die E-Mail :-)
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07.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Noch so ein Poser, alá der Bachelor ist doch nichts... Wenn du Bachelorarbeiten für andere Studenten geschrieben hast, dann hast du dich übrigens strafbar gemacht, weil das Urkundenfälschung wär. Nur mal so als Tip. Jeder Student hat eine Versicherung zu unterschreiben, dass er die Arbeit selbst geschrieben hat und keine anderen Hilfsmittel genutzt hat. Solche Typen wie dich sollten dafür zur Rechenschaft gezogen werden und entsprechend der akademische Grad entzogen werden.
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Na und? Ich schließe hier nur eine Marktlücke, die im übrigen sehr lukrativ ist ist. Wüsste nicht was das mit meinem akademischen Titel zu tun hat? Werde ich in Zukunft weiter machen. Gibt weitaus schlimmeres und ich kann nichts dafür, dass die verwöhnten Bengel kein Lust haben auf Arbeit, aber auch genug von papis Kohle um es sich zu erlauben.
Lounge Gast schrieb:
>
> Noch so ein Poser, alá der Bachelor ist doch nichts... Wenn
> du Bachelorarbeiten für andere Studenten geschrieben hast,
> dann hast du dich übrigens strafbar gemacht, weil das
> Urkundenfälschung wär. Nur mal so als Tip. Jeder Student hat
> eine Versicherung zu unterschreiben, dass er die Arbeit
> selbst geschrieben hat und keine anderen Hilfsmittel genutzt
> hat. Solche Typen wie dich sollten dafür zur Rechenschaft
> gezogen werden und entsprechend der akademische Grad entzogen
> werden.
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Aber wenn die anderen doch nicht schreiben können:) obwohl sie bis zur Abschlussarbeit alles bestanden haben. Tummelt sich hier etwa der Herr Gutenberg? Der muss da die Finger im Spiel haben. Gewissheit haben wir, wenn die Promotion auf den Diplomgrad runtergeschraubt wird :)
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lounge Gast schrieb:
>
> Anstatt rumzuheulen, hängt euch lieber an die bereits an Frau
> Schavan gestellten "Anfragen" zu dem Thema auf
> abgeordnetenwacht.de
> Nur so kann man sich noch konstruktiv wehren, bzw. nur so
> erfährt unsere Bildungsministerin, dass das eine schreiende
> Ungerechtigkeit ist.
> (Bin auch im 4 Semester Bachelor, wenn ich jetzt abbreche und
> 9 Monate meinen Meister mache, stehe ich anscheinend genauso
> gut da + hab zeit gespart. Unglaublich)
Du vergisst nur, das du in der Meisterschule noch mal gut 15000 euro investieren musst.
Ob deine Qualifikation die dich zum Meisterbrief befähigt ausreicht, ziehe ich ebenfalls in Zweifel, ohne dich zu kennen.
Ich gewinne auch den Eindruck, das viele den Meisterbrief völlig falsch einschätzen. Anspruchsvoll ist er in jedem Fall. Und ganz ehrlich, ich schätze einen Meister als 100 mal qualifizierter ein, als einen der gerade von seinem Studium kommt und von der wirklichen Realität und Praxis nix versteht. Der Meister hat sowohl das Fach als auch das Praxiswissen.
Da rede ich noch nicht mal von den Leuten, die ihren Meister an der Abendschule machen. Die gehen 40 Std. arbeiten + mind. 20 Stunden an die Abendschule. Ergo 60 Std. Woche mit sehr vielen entbehrungen.
Und dann kommt ein furchtbar überlasteter Student, der von Mutti und Vati alles in den Arsch geschoben bekommt und macht einen auf dicke Hose alla Bachelor.
Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Also Frau Schavan, eine sehr gute Entscheidung. Meine Stimme haben Sie.
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Der Master soll nun auch möglich sein.
http://www.daa-wirtschaftsakademie.de...
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08.02.12
HD-Jura
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Eine Bachelorarbeit sollte man nicht überbewerten, aber man kann ja auch nicht alle Fächergruppen über einen Kamm scheren.
Sag das mal den Physik Studenten ins Gesicht oder den Unternehmensjuristen in Mannheim , deren Bachelorarbeit ist leicht!!!
Wer pauschalisiert ist Ignorant. Und Ignoranz entsteht durch Unwissenheit.
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Genau dieses Szenario hatte ich befürchtet!
Dieser EU-Vergleichs-Mist führt genau dahin, dass sich die Betriebswirte etc. wirklich gleichwertig sehen. Es geht hier schon lange nicht mehr um Vergleichbarkeit der deutschen Abschlüsse im Ausland. Dass die ersten Helden kommen und den Direkteinstieg zum Master fordern war ja so klar.
Wenn man wirklich in Zukunft direkt mit Meister/Betriebswirt in den Master starten sollte, dann ist das endgültig das Todesurteil für das deutsche Bildungssystem.
Denn wer ist dann bitte noch so BLÖD und gibt sich die Strapazen eines Abiturs und Bachelor-Studiums, wenn er (mit Bezahlung!) auf leichtem Weg zum Gesselenschein plus Meister/Betriebswirt kommt?!
Die Folge ist eine kollosale Entwertung der akademischen Abschlüsse.
Es ist dann wie in den USA, dass man immer schauen muss "wo" der Abschluss erworben wurde. Der Titel allein hat dann absolut keinen Wert mehr.
Unsere eigene Bildungsministerin macht unser Bildungssystem kaputt. Genial...
Unfassbar und traurig!
Lounge Gast schrieb:
>
> Der Master soll nun auch möglich sein.
>
> http://www.daa-wirtschaftsakademie.de...
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
In spätestens zwei Jahren wird der Meister dem Master gleichgestellt und berechtigt direkt zur Promotion.
Die da oben haben echt den Schuss nicht gehört!
Lounge Gast schrieb:
>
> Der Master soll nun auch möglich sein.
>
> http://www.daa-wirtschaftsakademie.de...
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hört doch mal alle auf zu heulen! Es muss doch allen klar sein das man es nicht vergleichen kann! Aber manche von euch haben auch nicht viel in der Birne! Wie kann man in abhängigkeit von der Ausbildung darauf schließen das die Person einen geringen IQ oder eine geringe Inteligenz besitzt? Solche sprüche von der Elite Deutschlands, meiner Meinung nach echt traurig!
Genau wie die Argumente wie entbehrungsreich das Studentenleben doch ist! Komisch das es jede Woche Studentenpartys gibt und diese immer voll sind! Ihr wisst doch gar nicht von was Ihr redet! Arbeitet mal 40-44 Stunden die Woche und geht nebenher abends 20 Stunden in die Schule und am Wochenende ist lernen angesagt! Da wo Ihr auf der Studentenpartys sitzt und euch zulaufen lässt!
Da meint Ihr wirklich ihr rackert euch einen ab? Habt noch kein bisschen Stress bei der Arbeit kein Druck vom Vorgesetzen nichts!
Das einzige was ihr machen müsst ist lernen, damit Ihr Deutschland nach vorne bringt! Mit einem Bachelor wird das aber nichts das kann ich euch gleich sagen! Was will denn eine Firma mit einem Bachelor da bewirbt sich einer mit einem Master und dann seit ihr so oder so raus! Höchstwahrscheinlich nehmen die Personaler die ich kenn noch staatliche Betriebswirte bevorzugter, weil die einfach wissen was abgeht in der freien Wirtschaft!
SO SIEHTS NUNMAL AUS!!!
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08.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Alle Studenten werden von mutti und vati oder vater Staat durchgefüttert, dass ich nicht lache. Typische Vorurteile von Leuten, die es nicht besser wissen... Solche Leute haben nie eine Hochschule von innen gesehen.
50% der Studenten aller Hochschulen in Deutschland kommen aus der Praxis, haben eine Ausbildung und Berufserfahrung und all das vergessen sie natürlich, nur weil sie ein paar Jahre studieren. Der Meister hebt sich höher, als er eigentlich ist. Die technischen Grundfächer wie Mathe und Physik sind dort maximal auf dem Niveau der 10. Klasse, aber hey... Man hat ja noch nie etwas von Selbstkritik gehört, von daher kann man ja direkt schimpfen und meckern, ohne jegliche Argumente. Studenten sind halt blöd... Schön dass ich es besser weiß.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Sehr geil, von IQ reden und keinen haben. Wenn alle Studis zu Studentenparties gehen würden, müsste man 10 parallel laufen lassen. Ich war noch nie auf einer. Und auch ein Handwerker geht am Wochenende mal in die Kneipe. Ob nun Party oder das Bier um die Ecke ist doch das gleiche.
Außerdm arbeiten auch Studenten nebenbei, so wie ich, um sich den teilweise teuren SPaß erst finanzieren zu können. Tut mir leid, dass ich neben einem STudium mit 40 Std die Woche und nicht noch einen 40 Std Job schaffe. Aber ich weiß was arbeiten heißt und genau das spornt mich an, weiter zu studieren.
Hör mal auf, alle Studis über einen Kamm zu scheren. Gibt sicher einige, die in dein Schema passen, aber die sind nach 2 Semestern raus und kommen dann erstmal nicht mehr auf die Beine.
Seit dem Bachelor sind diese "Studenten haben doch ein laues Leben" bei den meisten vorbei. Ich habe es mir jedenfalls anders vorgestellt.
Und auch mit dem Bachelor kommt man in Führungspositionen. Zwei Jahre mehr Studium zeigen auch nicht mehr Führungskompetenz. Bei großen Konzernen hilt es einem sicherlich nicht direkt ausgesiebt zu werden als Master, aber da wollen vielleicht auch nur 10% hin. Man man man..
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Du verdienst dafür schon seit 6 Jahren Asche, ich habe 10.000 Euro Studienschulden. Gib dein Einkommen der letzten Jahre ab und leg 10T drauf und du kannst das gleiche ach so tolle Leben haben. Glaub mir, das Geld wird es dir nicht wert sein.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Es ist ja klar, dass die Leute mit einer Weiterbildung versuchen die akademische Bildung schlecht zu machen.
Es wird so dargestellt, als ob nur die Abiturienten ein Studium anfangen, obwohl heutzutage ca. 90% der FH-Studenten mindestens über eine Berufsausbildung, oder sogar einen Technikeranschluss verfügen.
Lounge Gast schrieb:
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
endlich ein Normal denkender Mensch. Bin der Typ der für andere Bachelorarbeiten schreibt. Ich kann dir einfach nur zustimmen. Die armen Studenten jammern über das schwere Bachelorstudium, welches meiner Meinung nach jeder normale Mensch mit Fleiß ohne wenn und aber schafft. Aber lass die künftige Elite weiter denken wie toll sie doch sind. Werden schon sehen!
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Aus diesen Grund wurde die Gleichstellung vollzogen, die Bachelor Absolventen sollen so den Personalleiter schmackhaft gemacht werden.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich geh mal davon aus, dass der Vorposter hier noch nie einen Vorlesungssaal von innen gesehen hat und das somit gar nicht bewerten kann. Schön, dass alle immer in das Horn der Vorurteile blasen, ohne eigentlich zu wissen, wie ein Studium in der heutigen Zeit aussieht, gerade bei den Naturwissenschaften/Ingenieurswissenschaften...
Ich war die letzten 3 Jahre bei keiner einzigen Studentenparty und ich studiere Chemie. Es gibt Studiengänge wie BWL und Germanistik, die gehen teilweise 1-2 mal pro Woche zur Uni. Ich hatte pro Tag einen Aufwand von ca 15 Stunden, ob ihr das nun glauben wollt oder nicht, dann bleibt Herr eurer Ignoranz. Die Mehrzahl der Studenten sind keine reinen Theoretiker, die haben vorher das Gleiche gemacht, wie ihr sogenannten Superpraktiker. Ihr stellt euch ja so hin, als ob ihr die einzigsten in Deutschland wärt, die hier Leistung erbringen.
Schaffen wir die Studenten ab, dann baut ihr in 20 Jahren Technik, die keiner mehr haben will, sprich Technik von gestern. Ihr seht den Produktionsprozess irgendwie mit Scheuklappen. Natürlich existiert für euch nur das produzierte Produkt, wer dieses Produkt entwickelt hat oder die Maschine, die ihr jeden Tag nutzt, das wird mal fein außen vor gelassen. Man Leute, für jeden Bachelor ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn von heut auf morgen Leute die gleichen Privilegien bekommen, für dich ein Bachelor Jahre lang auf Hochschulniveau ackern musste.
Wie würde es euch gefallen, wenn von heut auf morgen jeder Geselle als Zugabe den Meister dazubekommt. Dann würdet ihr auch sagen, die haben doch garnicht das geleistet, was ich geleistet habe. Wozu muss man den Prüfungen auf Hochschulniveau ablegen, wenn man es auch einfacher haben kann. Wie schonmal gesagt, ich kenne mehrere Meister und Techniker und diese geben es ganz objektiv zu, dass ihre Meisterausbildung weitaus leichter war, als ein Studium. Woher haben sie ihre Objektivität fragt ihr euch nun... Weil sie schon ein Studium versucht hatten und in den ersten beiden Semestern das Handtuch geschmissen haben, weil sie es nicht gepackt haben.
Aber immer schön in Vorurteilen schwelgen und auf die bösen Studenten und den neuen Bachelor schimpfen. Was neu ist wird in Deutschland ja immer runtergeputzt und als schlecht dargestellt.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Es wird echt immer besser.
Ich habe nach dem Techniker, der übrigens 2 jahre Vollzeit ging und nicht ein 9 monatiges Kürschen wie der Meister war, noch 7 Semester durch ein Maschinebau-Studium gequält. Und glaubt mir. Hätte ich so viel dafür getan wie für den Techniker hätte ich das 1. Semester nicht überlebt. Ich weiß nicht, wer mit Verstand behaupten kann Meister/Techniker ist gleich einem Studium?!
Ich sage schon, dass ein techniker schon mal ene Liga höher ist als ein Meister. Aber egal.
Was ich sagen will, ist dass ich ja jetzt praktisch bestrsft werde, dass ich so doof war zu studieren und hierfür viel Geld investiert habe.
Ich hätte ja auch direkt ein Master Studium beginnen können. Das wäre 3 Semster kürzer gewesen und ich hätte einen höheren Abschluss.
Ich hätte diese Gleichstellung ja noch akzeptiert, wenn man nicht zum Master zugelassen wird. Denn jeder Personaler weiß ja, was ein Studium ist, und was ein Meister. Aber so?! Das reisst dem Faß den Boden aus! Es ist einfach nur noch unfassbar
Bei solchen "Freunden" da oben in der Politik brauchst du echt keine Feinde mehr!
Lounge Gast schrieb:
>
> Genau dieses Szenario hatte ich befürchtet!
>
> Dieser EU-Vergleichs-Mist führt genau dahin, dass sich die
> Betriebswirte etc. wirklich gleichwertig sehen. Es geht hier
> schon lange nicht mehr um Vergleichbarkeit der deutschen
> Abschlüsse im Ausland. Dass die ersten Helden kommen und den
> Direkteinstieg zum Master fordern war ja so klar.
>
> Wenn man wirklich in Zukunft direkt mit Meister/Betriebswirt
> in den Master starten sollte, dann ist das endgültig das
> Todesurteil für das deutsche Bildungssystem.
> Denn wer ist dann bitte noch so BLÖD und gibt sich die
> Strapazen eines Abiturs und Bachelor-Studiums, wenn er (mit
> Bezahlung!) auf leichtem Weg zum Gesselenschein plus
> Meister/Betriebswirt kommt?!
>
> Die Folge ist eine kollosale Entwertung der akademischen
> Abschlüsse.
> Es ist dann wie in den USA, dass man immer schauen muss
> "wo" der Abschluss erworben wurde. Der Titel allein
> hat dann absolut keinen Wert mehr.
>
> Unsere eigene Bildungsministerin macht unser Bildungssystem
> kaputt. Genial...
> Unfassbar und traurig!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Der Master soll nun auch möglich sein.
> >
> >
> http://www.daa-wirtschaftsakademie.de...
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Durch Zufall bin ich hier auf dieses Forum gestoßen, weil ich derzeit den hier scheinbar so geächteten Abschluss des staatlichen Betriebswirts bzw. der Betriebswirtin anstrebe.
Um mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen:
Meine Zugangsvoraussetzungen für dieses ABENDstudium waren bzw. sind (als Vollzeitstudium ist dieser Abschluss nicht möglich!):
Fachhochschulreife in Betriebswirtschaft
3 Jahre kaufmännische Ausbildung
nachgewiesen mind. 1 Jahre kaufmännische Tätigkeit
derzeit arbeitend in einem kaufmännischen Arbeitsverhältnis von mind. 20 Stunden die Woche
Mein Woche umfaßt:
40 Stunden arbeiten
3 x die Woche zu Vorlesungen von insgesamt 12 Stunden (die Anwesenheit ist hier PFLICHT)
4 Stunden Selbstlernphase in der Woche (d.h. Themen, die ich selber ausarbeiten muss ohne Vorlesung und Klausurrelevant sind)
zzgl. die Zeit, die ich zum Lernen benötige
sowie natürlich pro Semster bei 6 Fächern, noch 6 Klausuren.
Und das 6 Semester lang.
Nach 4 Semstern kann ich die Ausbildereignerprüfung absolvieren und weitere 2 Semster erhalte ich mit bestandener Prüfung die allgemeine Hochschulreife und den staatlich geprüften Betriebswirt IHK.
Jemand ohne Fachhochschulreife muss insgesamt 8 Semester an der Schule studieren, um noch die Fachhochschulreife zu bekommen und mind. 5 Jahre kaufmännische Tätigkeit nachweisen.
Derzeit mit Arbeit und Präsenzunterricht und Selbstlernphasen (die natürlich über die 4 Stunden hinausgehen), beträgt meine "Wochenarbeitszeit" derzeit ca. 56 Stunden OHNE das eigentliche Nacharbeiten der Vorlesungen.
Ich würde jetzt nicht zwingend behaupten, dass das keine Leistung ist, die wir da erbringen müssen.
Wohlbemerkt rede ich hier von dem staatlichen Abschluss und nicht den Abschlüssen der SGD oder ILS, die nicht staatlich anerkannt sind.
Und eine Abschlussarbeit, die in einem Semester (nämlich im 5.) mit 240 Stunden zusätzlich hinzukommen, können wir dann, so denke ich, nicht ohne Grund auf uns stolz sein.
Und übrigens hab ich meine ersten 10 Schuljahre mit Hauptschulabschluss abgeschlossen, die Fachoberschulreife nachgeholt, an einer Höheren Handelsschule in BWL meine Fachhochschulreife erworben, meine kaufmännische Ausbildung ini 3 Jahren gemacht und arbeite seit 10 Jahren, ebenfalls in einem kaufmännsichen Arbeitsverhältnis.
Ich denke, das dürfte mit dem Vorurteil der "Hauptschüler, die einen Bachlor machen dürfen" etwas aufräumen!
So einfach ist das auch alles nicht.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
ich gehe mal auf deinen 1. absatz ein:
ich gehe ebenfalls davon aus, das du noch nie einen meisterkurs von innen gesehen hast, sowohl in der theorie als auch in der praxis. du würdest mit den ohren schlackern!! denn wenn es so wäre, würdest du nicht so einen käse schreiben. (ich rede nicht von den haarstylisten)
dein 2. und 3. absatz:
dein aufwand pro tag ca 15 std. ich glaube es dir nicht. das hat nichts mit ignoranz zu tun, sondern mit realitätsverlust deinerseits. 10 ist hoch gegriffen, 8 evtl. nachvollziehbar, 6-7 die realität. aber ich will da gar nicht gross mit dir diskutieren. lassen wir mal deine 15 std pro tag so stehen. ;)
dass es studenten gibt, die praktisch auch wirklich was auf dem kasten haben, will ich nicht bestreiten. ob es die mehrheit ist, hmmm bezweifel ich ernsthaft.
bei den meistern gibt es mit sicherheit auch ein paar nerd´s. das ist fakt. aber die masse hat ihren brief verdient und ja, die bringen ihre leistung, was ich von einem bachelor nicht behaupten kann. aber dafür habt ihr ja jetzt uns... :))
den produktionsprozess sehen wir nicht mit scheuklappen, ganz im gegenteil. der meister ist der, der das ganze erst voran bringt. ohne uns geht gar nichts, das ist fakt. ohne den "studi" der die entwicklung meinetwegen einer maschine mitmacht, wäre es sicher schwieriger aber nicht unmöglich.
ich würde eher sagen, es ist eine kombination aus beiden. von daher steht der bachelor mit dem meister auf einer stufe. miteinander gehts immer besser. jeder hat ein paar vorteile und zusammen ergibt es ein konstruktives gesamtbild.
zu 4.
gesellen mit meistern zu vergleichen. nunja das hinkt dann doch gewaltig. aber so eine aussage kann man nur machen, wenn man von der praxis keine ahnung hat. ich denke es ist auch eine frage in welchem bereich man tätig ist. ich vergleiche ja nicht die haarstyler mit einem chemiestudenten. das hingt doch auch gewaltig.
ich für meinen teil bin maler und lackierermeister und fahrzeuglackierermeister. ob du da auch nur ansatzweise mithalten kannst. ich glaube es nicht. und das in der theorie und erst recht nicht in der praxis.
ich für mich behaupte aber auch nicht das ich das mit dir in chemie könnte. vielleicht ein klein bisschen, da ich in meinen berufen häufiger mit chemie zu tun habe. erst beide zusammen ergeben wieder das gesamte bild. der eine kann nicht ohne den anderen. letztendlich sind sie aber auf dem selben hohen niveau.
vorurteile hast du. schlecht darstellen tust du. schimpfen tust du.
ich erwarte von dir nicht, dass du mir recht gibst. aber ich erwarte von dir den nötigen respekt, den ich mir durch harte arbeit, viel investierte zeit über jahre, viel geld was ich aus der eigenen tasche investiert habe und vor allem fleiss beim lernen und ein hohes fachwissen erworben habe!
und genau das sind die punkte die mich mindestens auf dieses "bachelor" niveau bringen, wenn nicht realistisch gesehen noch darüber!
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
das is ja alles super aber was hat das mit einem bachelor zu tun? Schließlich entsprechen 180 credit points im bachelor 5400 stunden arbeitsaufwand (präsenz + vor und nachbereitung). Und das auf höherem niveau.
Klar muss man was tun für seinen meister/techniker/etc aber das bedeutet doch nicht dass das damit automatisch gleichgestellt werden sollte.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Trotzdem kann man es mit Hauptschulabschluss machen und ohne Abi.
Und auch wenn es ohne Frage anstrengend ist, ist es vom Niveau her immer noch Welten von einem echten Studium entfernt.
Trotzdem Respekt für diese Leistung. Aber nur weil etwas entbehrungsreich ist, ist es noch lange nicht das gleiche wie was anderes?! Für Facharbeiter, die mehr drauf haben und sich fortbilden wollem, aber die ein Stduium dann doch nicht schaffen würden, ist sowas doch gut.
Aber noch ein Vergleich: Ich habe früher semiproffesionell Triathlon betrieben. Bekomme ich wegen diesen Entbehrungen jetzt auch einen zusätzlichen Bachelor oder besser Doktor-Titel? 25 Training plus Studium erfolgreich abgeschlossen in Regelstudienzeit? Oder anders: Nur weil ich ähnliche Entbehrungen hatte wie ein Ironman-Sieger, werde ich jetzt auch nicht automatisch mit dem Weltmeister gleichgestellt!?
Auch müssen manche Hauptschüler eventuell mehr für ihren Abschluss tun als mancher Abiturient. Das Abi bekommen sie trotzdem nicht!
Nochmal, weil es hier die Meister und Betriebswirte nicht verstehen: Die Dauer einer Ausbildung und die Anstrengungen hat nichts mit dem Niveau zu tun! Und daher wird ein Betriebswirt oder Meister (der noch weniger) nie wirklich mit einem Bachelor vergleichbar sein. Nach spätestens 3 jahren Berufserfahrung steckt ein Akademiker solche Leute in die Tasche. Locker. Ob es euch gefällt oder nicht!
Lounge Gast schrieb:
>
> Durch Zufall bin ich hier auf dieses Forum gestoßen, weil ich
> derzeit den hier scheinbar so geächteten Abschluss des
> staatlichen Betriebswirts bzw. der Betriebswirtin anstrebe.
>
> Um mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen:
>
> Meine Zugangsvoraussetzungen für dieses ABENDstudium waren
> bzw. sind (als Vollzeitstudium ist dieser Abschluss nicht
> möglich!):
>
> Fachhochschulreife in Betriebswirtschaft
> 3 Jahre kaufmännische Ausbildung
> nachgewiesen mind. 1 Jahre kaufmännische Tätigkeit
> derzeit arbeitend in einem kaufmännischen Arbeitsverhältnis
> von mind. 20 Stunden die Woche
>
> Mein Woche umfaßt:
>
> 40 Stunden arbeiten
> 3 x die Woche zu Vorlesungen von insgesamt 12 Stunden (die
> Anwesenheit ist hier PFLICHT)
> 4 Stunden Selbstlernphase in der Woche (d.h. Themen, die ich
> selber ausarbeiten muss ohne Vorlesung und Klausurrelevant
> sind)
> zzgl. die Zeit, die ich zum Lernen benötige
> sowie natürlich pro Semster bei 6 Fächern, noch 6 Klausuren.
>
> Und das 6 Semester lang.
>
> Nach 4 Semstern kann ich die Ausbildereignerprüfung
> absolvieren und weitere 2 Semster erhalte ich mit bestandener
> Prüfung die allgemeine Hochschulreife und den staatlich
> geprüften Betriebswirt IHK.
>
> Jemand ohne Fachhochschulreife muss insgesamt 8 Semester an
> der Schule studieren, um noch die Fachhochschulreife zu
> bekommen und mind. 5 Jahre kaufmännische Tätigkeit nachweisen.
>
> Derzeit mit Arbeit und Präsenzunterricht und Selbstlernphasen
> (die natürlich über die 4 Stunden hinausgehen), beträgt meine
> "Wochenarbeitszeit" derzeit ca. 56 Stunden OHNE das
> eigentliche Nacharbeiten der Vorlesungen.
>
> Ich würde jetzt nicht zwingend behaupten, dass das keine
> Leistung ist, die wir da erbringen müssen.
>
> Wohlbemerkt rede ich hier von dem staatlichen Abschluss und
> nicht den Abschlüssen der SGD oder ILS, die nicht staatlich
> anerkannt sind.
>
> Und eine Abschlussarbeit, die in einem Semester (nämlich im
> 5.) mit 240 Stunden zusätzlich hinzukommen, können wir dann,
> so denke ich, nicht ohne Grund auf uns stolz sein.
>
> Und übrigens hab ich meine ersten 10 Schuljahre mit
> Hauptschulabschluss abgeschlossen, die Fachoberschulreife
> nachgeholt, an einer Höheren Handelsschule in BWL meine
> Fachhochschulreife erworben, meine kaufmännische Ausbildung
> ini 3 Jahren gemacht und arbeite seit 10 Jahren, ebenfalls
> in einem kaufmännsichen Arbeitsverhältnis.
>
> Ich denke, das dürfte mit dem Vorurteil der
> "Hauptschüler, die einen Bachlor machen dürfen"
> etwas aufräumen!
> So einfach ist das auch alles nicht.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
nein ich würde nicht mit den ohren schlackern
doch der Prozess wäre unmöglich
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe deinen Artikel gelesen und denke du vegleichst Äpfel mit Birnen.
Keiner sagt, dass ein Meisteranschluss schlecht ist, er strebt jedoch ein anderes Ziel an. Nehmen wir den Bereich der Elektrotechnik an, ein Meister kann ohne Frage einen Sensor einbauen und ihn inbetriebnehmen, jedoch entwickenl kann er ihn nicht, da die physikalischen, sowie elektrotechnischen Grundlagen, die in einer Hochschule erworben werden fehlen. Die Behauptung über einen Bachelor können nur die Leute machen, die die beiden Qualifikationen erworben haben und wirklich wissen, wo der unterschied liegt.
Die Aufgabenbereiche von Hochschulabsolventen und Meistern sind zwei unterschiedlichen Welten, jeder ist in seinem Bereich gut und wird auch dementsprechend eingesetzt.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
... deshalb gibt es auch immer mehr Betriebswirte, die nach ihrer Weiterbildung auch weiterhin berufsbegleitend ihren bachelor machen ... sodass sie so leute wie dich noch einfacher in die tasche stecken, denn sie haben dann neben ihrem bachelor und ihrem staatl. gep. betriebswirt auch noch ca. 5 jahre Vollzeit Berufserfahrung....
merkt ihr was?
Ich bin selbst staatl. gepr. betriebswirt und ich empfehle jedem bachelor sich gegen diese regelung aufzulehnen, da auch ich das gefühl bekomme, dass der bachelor hiermit abgewertet wird, aber bitte, bitte, bitte hört doch endlich auf mit diesen schwanzvergleichen.... oder habt ihr nach eurer 70 std. / Woche nichts besseres zu tun?
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Geselle schaut an, Meister fasst an, Techniker kratzt, Ingenieur bohrt ;)
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Es gibt viele Meister, die es sofort zugeben, dass der Meister nur so stressig ist, weil er parallel zur normalen Arbeit gemacht wird. Vom Niveau und das ist der wichtige Punkt, ist der Meisterlehrgang nur unwesendlich schwerer als eine Gesellenprüfung und vorallem kürzer.
Mein Cousin macht derzeit einen Meister und das ist finde ich der einzige, der das ganze so sieht, wie es wirklich ist. Wir hatten hier schon viele Leute, die es ähnlich sahen. Er sagt selbst, dass dort tonnenweise Leute durch die Prüfung geschliffen werden, die eigentlich garnichts drauf haben. Ob man mir glaubt, dass ich 15 Std. pro Tag zu tun habe oder nicht.... ganz ehrlich, sowas ist Ignoranz. ich würde es hier nicht sagen, wenn es nicht so wär. Im Schnitt bin ich von 7:30 bis 18:30 in der Hochschule. Vormittags Vorlesungen, Nachmittags Praktikum. Das muss vorbereitet werden, sonst kann man am Folgetag das nächste Praktikum garnicht erst beginnen. Also nach dem Praktikum in die Bibo.
Es hat doch keiner was dagegen gesagt, dass ein Meisterlehrgang nicht entbehrungsreich ist. Es ist nur Fakt, dass ein Meister auf viel geringerem Niveau beruht, allein schon, weil die mathematischen Fähigkeiten fehlen und viel kürzer ist von der Dauer her, als ein Studium.
Viele Meister haben ja schon fast nen Gottkomplex hier. Das ist echt nicht auszuhalten. "Wir halten alles am Laufen", "Ohne uns geht garnichts", "Die Ingenieure können doch garnichts" usw... Komisch dass es Betriebe gibt, die immernoch ohne Meister auskommen. Eine Meisterschulung berechtigt zur Gründung eines Betriebes, Ausbildung von Azubis und Sicherung der Produktion. Die Meister aus meiner Lehrzeit haben mir mal gezeigt, wie man ne Pumpe austauscht oder nen Filter wechselt in einer Chemieanlage. Spätestens wenn die Frage kam, was passiert da nun in dem Reaktor, dann wurde ich strahlend an den Doktor aus der Entwicklung weitergeleitet. Und dieses weltweit führende Unternehmen hat wirklich gut Meister. Aber macht euch nicht besser, als ihr seid.
Bringt doch mal ARGUMENTE, die nachvollziehbar sind, dass ein Bachelor so schlecht ist und dass er den ganzen Tag nur feiert, säuft und überhaupt nicht lernt... und was ihr uns voraus habt. Und bitte nun nicht wieder kommen mit, wir haben Praxis. Das haben genügend Studenten auch. Was macht euch zur besseren Fachkraft? Ich möchte Argumente. Ihr stellt immer nur Thesen auf. Wir sind besser, ihr seit schlecht. Ohne uns läuft nichts. Also bitte mal belegen und nicht nur laut rum tröten.
Das ist der Unterschied zwischen Meister und Bachelor, der Bachelor argumentiert, der Meister schimpft einfach nur. Seit dem Bachelor haben Leute, die nichts machen wollen, spätestens nach dem Grundstudium nichts mehr in der Hochschule zu suchen.
Also BITTE, lasst mal eure Hormone woanders und redet mal normal hier. Bringt sachliche Argumente und nicht immer nur Geschimpfe.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das schlimme ist jetzt, dass sich die Meister, die eh nur vor Selbstüberschätzung und Arroganz strotzen, jetzt gar nicht mehr zu halten sein werden.
Ich sage nichts gegen Betriebswirte und Techniker. Da habe ich bei mir im Betrieb gute Erfahrungen gemacht. (Wenn man auch mal die Ausbildung vergleicht: Techniker und Betriebswirt dauert mehr als doppelt so lang. Da würde ich mich als Techniker/Betriebswirt schon über eine Gleichsetzung mit Meistern aufregen.) Aber die Meister die haben ein Benehmen, das gar nicht geht. Null Sozialkompetenz und da merkt man einfach wo sie herkommen. Lassen einen immer auflaufen und immer muss man dreimal alles sagen, weil sie ja so wichtig sind und nicht alles machen können. Aber Punkt 5 den Hammer fallen lassen. Tut mir leid, das ist einfach so. Die Meister halten sich immer für so extrem wichtig, aber im Endeffekt sind sie sowas von ersetzbar. Wenn ich mal wieder dreimal einen Meister bei uns bitten muss, weil er sich wohl besonders toll dabei vorkommt, wenn ein Dipl.-Ing, bei ihm bettelt, dann mach ich solche Sachen mittlerweile selber. Und ich als dummer Theoretiker brauche mittlerweile auch nur ein Viertel der Zeit, nachdem ich die Sachen zweimal scharf angeschaut habe.
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich glaube viele vergessen, dass Bachelor ein Ingenieur ist, laut VDI(Verband Deutscher Ingenieure) ist ein 7 Semestriger Bachelor gleich Dipl.Ing (FH).
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Info zum Bachelor, für die die sich nicht auskennen:
http://www.iwkoeln.de/Publikationen/i...
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09.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das Selbstbewusstsein mancher Meister/Betriebswirte kennt wohl keine Grenzen :-D
Hauptsache man hat ordentlich malocht, dass ist alles viel mehr Wert wie theoretische Bildung *ironie*
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10.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Jetzt beruhigt euch alle mal:
Ein Meister oder Betriebswirt ist noch lange nicht mit dem Bachelor gleichwertig!
Gleichstellung und Gleichwertung sind zwei paar Stiefel. So schlau sind unsere Politker dann doch noch!
Was zählt, denn der Zugang zum Master, den erhält weiterhin nur, wer auch ein Bachelorstudium absolviert hat. Eine Regelung, die zeigt, dass zwischen Gleichstellung und Gleichwertung in der deutschen Bildungslandschaft weiterhin Welten liegen. Zum Glück!
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10.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hier mal Beispiel was so ein "toller" Meister wirklich kostet. Der kostet nämlich KEINE 15.000-20.000
Ich würde sagen im Mittel vll. 6.500 ?!!!!
http://www.hwk-lernen.de/xist4c/web/G...
Einfach links den Meister wählen und Gebühren.
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10.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Und was bringt dir deine theoretische Bildung wenn sie keiner praktisch anwenden kann!?
Äh und ja Studentenpartys sind doch immer voll! Nehmen wir mal Karlsruhe da ist jede Woche was und dazu stell dir vor auch paralell in verschiedenen Locations etwas geboten! und komisch überall sind Studenten! echt krass obwohl sie eigentlich in ihrere 60 Stunden Woche doch gar keine Zeit haben!
Lounge Gast schrieb:
>
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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10.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Bitte! Macht euch ruhig weiter lächerlich.
Mir scheint die Herrschaften der "FH`s und Uni´s haben die Hosen gestrichen voll.
Wenn ihr alle so cleveren und schlauen so toll seit, warum regt ihr euch dann so auf? Nach eurer Rechnung haben die dummen Meister und Techniker eh null Chance. Gut, dann braucht ihr euch ja nicht die Hosen voll machen.
Es sei denn ihr wisst genau, das das was ihr labert totaler Unsinn ist.
Und zu meinem Vorredner. 15000 - 20000 Euro ist bei Meisterschulen (JE NACH GEWERK) ein realistischer Wert. Das was du meinst, sind lediglich die Werte, die z.B. eine HWK als Grund und Prüfungsgebühr fordert.
In Wahrheit liegen die Kosten vor allem bei Praxisprüfungen um ein vielfaches höher als die Grundgebühr, allein schon durch z.B. Materialpreise.
Bitte erst genau Informieren, bevor du Unwahrheiten in die Welt setzt. Du bist doch so ein schlauer oder?? :D
Lounge Gast schrieb:
>
> Hier mal Beispiel was so ein "toller" Meister
> wirklich kostet. Der kostet nämlich KEINE 15.000-20.000
>
> Ich würde sagen im Mittel vll. 6.500 ?!!!!
>
> http://www.hwk-lernen.de/xist4c/web/G...
>
> Einfach links den Meister wählen und Gebühren.
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11.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Einem FIAT wurde PORSCHE-Zeichen aufgesetzt, jetzt denkt er, er ist einer. ;)
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11.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
So und noch einmal liebe Meister. Bitte ein Argument, warum angeblich Studenten nur Theoretiker sind? Warum können wir etwas entwickeln, aber nicht einbauen? Zehntausende Studenten jedes Jahr kommen über den zweiten Bildungsweg zum Studium, vergessen sie deswegen all die praktischen Kenntnisse, weil sie ein paar Jahre studieren? Das sind wiedermal Vorurteile, typisches Stammtischgebrabbel.
Wir Studenten haben nicht die Hosen voll, was soll dieses blöde Gequatsche. Es geht um das Prinzip, dass die ach so tolle IHK ihren Meistern alles in den Hintern schiebt. Mathe Physik nichtmal auf Abiturniveau, kriegen aber ein Abitur dazu. Nun noch eine Gleichstellung mit jemandem, der weitaus höheres Wissen nachweisen musste. Das hat nichts mit Angst zu tun, das ist einfach eine Ungerechtigkeit und deswegen regen sich alle hier so auf. Wie würde es den Meistern gefallen, wenn alle Gesellen einfach einen Meisterbrief bekommen würden, als Paket einfach mit dazu. Dann würdet ihr auch sagen, die haben doch aber garnicht die erforderliche Leistung dafür gebracht. Darum geht es den Studenten! Also hört auf hier irgendwelche Phrasen zu dreschen, die absolut vom Baum geholt scheinen. Wenn die Meister nicht so hohl sind, dann sollen sie sich auch so verhalten.
Und ja, Studentenpartys sind voll. Meistens mit BWL Studenten, Germanistik. Naturwissenschaftliche Studiengänge bieten seit Jahren keinerlei Freizeit mehr. Gibt bei uns an der Hochschule nicht umsonst den Spruch. Wenn du zB. Chemie nicht schaffst, dann kannste immernoch BWL machen. Kenne einige, die es so gemacht haben und das sind nun Betriebswirtschaftler. Es gibt extreme Unterschiede in den Bachelorstudiengängen, aber nur deswegen, weil durch Bologna auf Teufel komm raus neue Studiengänge entwickelt werden mussten. Die naturwissenschaftlichen Studiengänge kriegen meistens 1:1 das vorherige Diplom beigebracht.
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11.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hallo Du Meister, es ist keine "Angst" oder sich die "Hosen voll machen" Debatte, es handelt sich vielmehr um eine Gerechtigkeitsdebatte. Stell Dir vor jeder Geselle bekommt nach 5 Jahren Tätigkeit und einer dreimonatigen Weiterbildung den Meister ausgestellt....
Lounge Gast schrieb:
>
> Bitte! Macht euch ruhig weiter lächerlich.
> Mir scheint die Herrschaften der "FH`s und Uni´s haben
> die Hosen gestrichen voll.
> Wenn ihr alle so cleveren und schlauen so toll seit, warum
> regt ihr euch dann so auf? Nach eurer Rechnung haben die
> dummen Meister und Techniker eh null Chance. Gut, dann
> braucht ihr euch ja nicht die Hosen voll machen.
> Es sei denn ihr wisst genau, das das was ihr labert totaler
> Unsinn ist.
> Und zu meinem Vorredner. 15000 - 20000 Euro ist bei
> Meisterschulen (JE NACH GEWERK) ein realistischer Wert. Das
> was du meinst, sind lediglich die Werte, die z.B. eine HWK
> als Grund und Prüfungsgebühr fordert.
> In Wahrheit liegen die Kosten vor allem bei Praxisprüfungen
> um ein vielfaches höher als die Grundgebühr, allein schon
> durch z.B. Materialpreise.
> Bitte erst genau Informieren, bevor du Unwahrheiten in die
> Welt setzt. Du bist doch so ein schlauer oder?? :D
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hier mal Beispiel was so ein "toller" Meister
> > wirklich kostet. Der kostet nämlich KEINE 15.000-20.000
> >
> > Ich würde sagen im Mittel vll. 6.500 ?!!!!
> >
> >
> http://www.hwk-lernen.de/xist4c/web/G...
> >
> > Einfach links den Meister wählen und Gebühren.
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11.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
... diese Diskussion wird endlos andauern und zu keinem Erfolg führen, wie viele andere Diskussionsrunden hier in diesem Forum ...
Ich stelle jetzt nur eine Theorie auf, keine Behauptung....
wieviel musstet ihr in eurem Studium bereits lernen, was ihr in euren Berufen bisher noch NIEMALS angewendet habt und voraussichtlich wohl auch NIEMALS anwenden werdet....
... ich denke da vorallem an Dinge, die man in der Theorie noch beigebracht bekommt, in der Praxis aber schon seit Jahren alles nur noch mit Computer erledigt wird ...
Vielleicht hat man erkannt, dass "Vieles" eine Blindleistung ist!
Vielleicht versteht ja Jemand von euch worauf ich hinaus will. Ich selbst gebe keine Bewertung ab. Ich weiss nicht, ob ich das gut finden soll, oder nicht!
Ich kann nur an alle Studenten appellieren, behaltet euer Durchsetzungsvermögen bei. Ähnlich, wie ihr hier versucht eure Meinungen durchzusetzen. Denn ihr werdet sehr schnell feststellen, dass das Wissen die eine Seite der Medaille ist, die andere Seite jedoch, dieses Wissen auch anzuwenden und umzusetzen....
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11.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Echt amüsant wie Meister die Fähigkeiten von Studenten an der Teilnahme an Studentenparties festmachen.
Wer arbeiten kann, kann auch feiern. Wenn ich meine 60 Std von Sonntag bis Freitag abarbeite kann ich mir auch am Samstagabend mal die Kante geben.
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11.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich will auch mal sehen wie viel von dem Wissen ein Meister nach 1 Jahr angewendet hat (wenn er es überhaupt jemals verstanden hat).
Meine Frisörin zB hat den Meister gemacht und hat mir ein paar Finanzaufgaben gezeigt. Als ich dachte, das seien einfach nur billige Einstiegsaufgaben, meinte sie, das sei aus einer der letzten Prüfungen. So viel dazu.
Sie hat übrigen einen Spicker mitgenommen.
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12.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Auch noch geschummelt :(
Wir an der Uni dürfen nicht mal pinkeln gehen während einer Klausur. Wehe man ist krank. Attest nur vom Amtsarzt und Entbindung der Schweigepflicht.
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Irgendwelche Pseudo-Gleichstellungen von Politikern, die eh keine Ahnung von der Realität haben, hin oder her!
Akademiker bleibt Akademiker. Studium bleibt Studium.
Meister bleibt Meister. Und Handwerker bleibt Handwerker.
Und so die Anerkennung, die Aufgaben und das Gehalt!
Und im Endeffekt ist es doch so: Annahme es wäre wirklich alles gleich: Dann fliegt den Meistern ihr Berufserfahungsargument sowas von um die Ohren. Denn mit etwas Erfahrung steckt doch jeder Uni-Absolvent einen Meister in die Tasche. Ein Akademiker performed einen Meister oder Betriebswirt mit Restalkohol aus.
Also:
Erstens weiß die Wirtschaft sehr wohl noch zwischen Studium und Meister-Fortbildung zu unterscheiden und zweitens hat das schwere Studium auch einen Vorteil: Nämlich die Fähigkeit analytisch zu denken und komplexe Aufgaben zu lösen, was euch im Arbeitsleben in der Regel überlegen und selbstverständlich beliebter als ein Angesteller mit IHK-Fortbildung macht.
Gleichstellung hin oder her: Wo seht ihr euch besser ausgebildet? Mit Studium oder IHK-Ausbildung? Klare Antwort. Und man sollte immer das wählen, was einem die besten Voraussetzungen schafft um im Beruf die besten Leistungen zu bringen. Und dies ist nunmal die Universität! Nur für die, die es schaffen natürlich. Was natürlicherweise nicht jeder kann und wird.
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Zu naiv, sieht es mal so:
Ihr:
Abi (19Jahre) BA (22) MA (24) - Wenn's gut läuft ohen Wartesemester , 0 Berufserfahrung, im Praktikum holt ihr Kaffee
Ich:
Abi (19Jahre) Ausbildung + staatl gepr. Betriebswirt (24) MA (26) - 6 Jahre im Beruf, Jahrelange Doppelbelastung
Mal sehen, wer im Auswahlgespräch gewinnt :)
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich denke wichtig ist, was man in seinem Job aus seinem Abschluss macht und nicht was man sich auf die Visitenkarte schreiben darf.
Ich kenne z.B. einen Betriebswirt FH der nach einem halben Jahr im Job die Segel streichen musste da er mit dem Stress nicht zu recht kam.
Seinen Job macht nun ein Technischer Betriebswirt IHK. Durch die angesammelte Berufserfahrung kann sich dieser, auch bei den erfahrenen Mitarbeitern, viel besser durchsetzen.
Letztendlich kommt es, denke ich, auf die Persönlichkeit jedes einzelnen an.
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich finde es amüsant wie Studenten über die Inteligenz und den IQ anderer anhand ihrer Abschlüsse urteilen!Ich habe auch Mittlere Reife und mache derzeit den Betriebswirt an der Abendschule! 40 Stunden Arbeit dazu kommen dann noch 18 Stunden Schule wie gesagt abends! Meine Freundin Studiert Wiwi und ich helfe Ihr!
aber ich habe ja nur Mittlere Reife! also geht das ja gar nicht, weil mein IQ zu niedrig ist oder ich zu blöd bin!
dann muss man sich von Studenten anhören wie entbehrungsreich das Studium ist! mein ihr ernsthaft arbeiten und weiterbildung ist kindergarten oder was! ich sag es noch mal, beim Betriebswirt ist die angleichung völlig gerechtfertigt was die Kenntnisse in der Betriebswirtschaft angeht! da macht kein Bachelor der WIwi einen staatlich gepr. Betriebswirt was vor!
Lounge Gast schrieb:
>
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
beim nächsten mal bitte auch zwischen den Sätzen Ausrufezeichen einbringen.
Das hebt deinen IQ noch höher als er eh schon ist ;-)
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Nehmt es doch einfach so wie es ist!
Nun steht doch nur das auf Papier was in der Praxis längst Alltag geworden ist. Nämlich das viele Positionen die früher mal durch Studierte besetzt waren nun von Technikern, Meistern oder technischen Betriebswirten besetzt sind.
Ich denke das ist nun mal ein Fakt den hier keiner widerlegen kann.
Ich kenne viele Betriebe kleine, mittelständige und Großbetriebe in denen das zählt was der Mitarbeiter in der Praxis bringt. Meines Erachtens haben Techniker, Meister und technische Betriebswirte da oft die Nase vorn.
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Die Betriebe musst du mir mal zeigen. Solange sie jedenfalls noch solvent sind. Mal wieder Handwerkerwunschdenken.
Nicht umsonst schafft nicht jeder das Abi. Und nicht umsonst schafft nicht jeder ein Studium.
Nicht böse gemeint, aber nicht umsonst sind solche Leute besser!
Und diese Leute sind dann eben auch diejenigen die in der Regel (nicht immer!) ein Unternehmen mehr vorwärts bringen als ein einfacher Meister. Ein Meister und Techniker führt doch nur aus. Wo ist denn da Kreativität oder Innovationsdrang? Gleichstellung hin oder her. Auch in der Performance lassen Studierte die Meister sehr alt aus sehen.
Lounge Gast schrieb:
> Ich kenne viele Betriebe kleine, mittelständige und
> Großbetriebe in denen das zählt was der Mitarbeiter in der
> Praxis bringt. Meines Erachtens haben Techniker, Meister und
> technische Betriebswirte da oft die Nase vorn.
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Umgekehrt ist es heute. Da sind Stellen mit Akademikern besetzt, für die vor 20 Jahren noch eine Ausbildung reichte. Damit meine ich nicht nur IT.
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Eigentlich schon lustig das ihr euch alle so aufregt, ihr seit doch in allem so viel besser, warum regt ihr euch dann so auf?
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hallo, ich hab da auch noch ein Statement zu der ganzen Geschichte abzugeben.
Mal kurz zu meinem Hintergrund:
Realschulabschluss
Lehre zum Kfz-Mechaniker
5 Jahre Berufserfahrung
Weiterbildung zum Kfz-Meister (Teilzeit)
1 Jahr als Kfz-Meister gearbeitet
7. Semester Bachelorstudium Maschinenbau
und gerade noch 3. Semester zum Master, wobei ich endlich nur noch eins vor mir habe! Bin ja auch schon 32 mittlerweile!
Ich denke ich kann genau beurteilen wie dieser Vergleich hinkt.
Die Meisterausbildung ist ein schlechter Scherz gegenüber einem Studium, das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Erstens passen die Lehrinhalte überhaupt nicht zueinander.
Zweitens die Vertiefung der einzelnen Gebiete und drittens, den Meister bezahl ich mit meinem privaten Geld! In meinem und in jedem anderen Meisterkurs den ich kenne wurde jeder Depp egal wie, durch die Prüfung gezerrt, egal ob der Mensch nun was konnte oder nicht. Da konnten Leute nichtmal das Einmaleins oder die deutsche Grammatik und Rechtschreibung, vom Benehmen und Manieren rede ich jetzt gar nicht. Aber für den Meister hats trotzdem gereicht
Klar hat jeder seine Schwächen, aber was da teilweise für Leute einen Meisterbrief erhalten haben, das geht auf keine Kuhhaut.
Und das is in einem Hochschulstudium wohl eher nicht der Fall.
Von 110 Bachelorstudenten meines Jahrganges haben gerade 32 den Abschluss geschafft!
Und für mich war und ist der Spaß trotz "jahrelanger Berufserfahrung" alles andere als leicht! Wie gesagt, diese beiden Ausbildungsarten lassen sich nicht im geringsten miteinander vergleichen und wer sich hier als Meister groß tut und sich über eine solche Gleichstellung freut, der sollte mal aus Spaß an der Probevorlesung einer Uni oder FH teilnehmen. Und zwar nicht nur in BWL sondern in am besten in einem technisch-wissenschaftlichen Studiengang. Da werden euch schnell die Grenzen der Meisterausbildung bewusst werden!
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13.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich denke Unternehmen wie Siemens oder MAN kann man als solvent bezeichnen. Dort werden beispielsweise in Projektleiterpositionen Techniker wie auch Ingenieure eingesetzt.
Lounge Gast schrieb:
>
> Die Betriebe musst du mir mal zeigen. Solange sie jedenfalls
> noch solvent sind. Mal wieder Handwerkerwunschdenken.
>
> Nicht umsonst schafft nicht jeder das Abi. Und nicht umsonst
> schafft nicht jeder ein Studium.
> Nicht böse gemeint, aber nicht umsonst sind solche Leute
> besser!
>
> Und diese Leute sind dann eben auch diejenigen die in der
> Regel (nicht immer!) ein Unternehmen mehr vorwärts bringen
> als ein einfacher Meister. Ein Meister und Techniker führt
> doch nur aus. Wo ist denn da Kreativität oder
> Innovationsdrang? Gleichstellung hin oder her. Auch in der
> Performance lassen Studierte die Meister sehr alt aus sehen.
>
> Lounge Gast schrieb:
>
> > Ich kenne viele Betriebe kleine, mittelständige und
> > Großbetriebe in denen das zählt was der Mitarbeiter in der
> > Praxis bringt. Meines Erachtens haben Techniker, Meister
> und
> > technische Betriebswirte da oft die Nase vorn.
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14.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also ich arbeite bei Siemens in Erlangen. In meiner Abteilung gibt es fast nur Doktoren oder Diplom-Ingenieure bzw. Master. Ich glaube es gibt von 15 Leuten einen Bachelor. Aber alles Studierte. Ich denke bei Siemens ist es gerade besonders extrem was den Akademikergrad angeht.
Techniker und Meister sind bei uns ausschließlich in der Werkstatt.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke Unternehmen wie Siemens oder MAN kann man als
> solvent bezeichnen. Dort werden beispielsweise in
> Projektleiterpositionen Techniker wie auch Ingenieure
> eingesetzt.
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die Betriebe musst du mir mal zeigen. Solange sie
> jedenfalls
> > noch solvent sind. Mal wieder Handwerkerwunschdenken.
> >
> > Nicht umsonst schafft nicht jeder das Abi. Und nicht
> umsonst
> > schafft nicht jeder ein Studium.
> > Nicht böse gemeint, aber nicht umsonst sind solche Leute
> > besser!
> >
> > Und diese Leute sind dann eben auch diejenigen die in der
> > Regel (nicht immer!) ein Unternehmen mehr vorwärts bringen
> > als ein einfacher Meister. Ein Meister und Techniker führt
> > doch nur aus. Wo ist denn da Kreativität oder
> > Innovationsdrang? Gleichstellung hin oder her. Auch in der
> > Performance lassen Studierte die Meister sehr alt aus
> sehen.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> >
> > > Ich kenne viele Betriebe kleine, mittelständige und
> > > Großbetriebe in denen das zählt was der Mitarbeiter
> in der
> > > Praxis bringt. Meines Erachtens haben Techniker,
> Meister
> > und
> > > technische Betriebswirte da oft die Nase vorn.
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14.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Interessant.
Das heißt, wenn jemand den Meister macht und dadurch die Zugangsberechtigung zum Studium erlangt, kann er 3,5 Jahre Vollzeit studieren, um nichts an seinen Qualifikationen zu ändern?
Geniale Regelung. Wird sicher unsere Akademikeranzahl drastisch erhöhen.
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14.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Seit ein Müllmann mir letztens gesagt hat er sei "sanitation engineer" wundert mich gar nichts mehr.
Auch das nicht. Wenn die IHk weiter solche Lobby-Arbeit betreibt und die Politik nur stupide nickt und die Unis nicht einmal gefragt werden, ist der Meister in 10 Jahren sowieso "Professional Professor".
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14.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
kommt immer auf den Standort und auf den Bereich an.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich arbeite bei Siemens in Erlangen. In meiner Abteilung
> gibt es fast nur Doktoren oder Diplom-Ingenieure bzw. Master.
> Ich glaube es gibt von 15 Leuten einen Bachelor. Aber alles
> Studierte. Ich denke bei Siemens ist es gerade besonders
> extrem was den Akademikergrad angeht.
> Techniker und Meister sind bei uns ausschließlich in der
> Werkstatt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ich denke Unternehmen wie Siemens oder MAN kann man als
> > solvent bezeichnen. Dort werden beispielsweise in
> > Projektleiterpositionen Techniker wie auch Ingenieure
> > eingesetzt.
> >
> >
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Die Betriebe musst du mir mal zeigen. Solange sie
> > jedenfalls
> > > noch solvent sind. Mal wieder Handwerkerwunschdenken.
> > >
> > > Nicht umsonst schafft nicht jeder das Abi. Und nicht
> > umsonst
> > > schafft nicht jeder ein Studium.
> > > Nicht böse gemeint, aber nicht umsonst sind solche
> Leute
> > > besser!
> > >
> > > Und diese Leute sind dann eben auch diejenigen die
> in der
> > > Regel (nicht immer!) ein Unternehmen mehr vorwärts
> bringen
> > > als ein einfacher Meister. Ein Meister und
> Techniker führt
> > > doch nur aus. Wo ist denn da Kreativität oder
> > > Innovationsdrang? Gleichstellung hin oder her. Auch
> in der
> > > Performance lassen Studierte die Meister sehr alt aus
> > sehen.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > > Ich kenne viele Betriebe kleine,
> mittelständige und
> > > > Großbetriebe in denen das zählt was der
> Mitarbeiter
> > in der
> > > > Praxis bringt. Meines Erachtens haben Techniker,
> > Meister
> > > und
> > > > technische Betriebswirte da oft die Nase vorn.
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14.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe eine Antwort von Frau Schvan bzw. ihren Assistenten auf meine E-Mail erhalten:
Auzug:
"Der DQR beschreibt auf allgemeine Weise die Kompetenzen, die für die Erlangung einer Qualifikation erforderlich sind (z. B.: Fähigkeit, mit Komplexität und mit Veränderungen umzugehen oder selbstständig zu handeln). Dadurch werden Qualifikationen unabhängig von dem Ort im Bildungssystem, in dem sie erworben wurden, miteinander vergleichbar. Obwohl Bachelor und Meister unterschiedliche Kompetenzprofile aufweisen und sich auch hinsichtlich der Aufgabenprofile unterscheiden, ist das Kompetenzprofil der beiden Qualifikationen auf demselben Niveau anzusiedeln. Zu diesem Ergebnis kamen im Rahmen eines mehrjährigen Prozesses vom Arbeitskreis DQR beauftragte Expertengruppen, denen sowohl Vertreter aus dem berufsbildenden Bereich (Erstausbildung und Weiterbildung) als auch Hochschulvertreter angehörten. Beim DQR geht es also um die Gleichwertigkeit von Kompetenzprofilen und nicht um ihre Gleichsetzung oder Gleichstellung! Alle bisherigen Abschluss- und Qualifizierungsarten bleiben erhalten. Es geht nicht um eine tarif- oder besoldungsrechtliche Gleichstellung von Qualifikationen. Auch das bestehende System der Zugangsberechtigungen innerhalb unseres Bildungssystems bleibt unberührt."
Beruhigend zu wissen, dass wenigstens Meister, Techniker und Betriebswirte keinen Zugang zu einem Masterstudium bekommen!
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14.02.12
memoria
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ehmm, das weiß doch jeder denke ich. DQR kann keine Hochschulzugangsvoraussetzungen regeln, denn diese hat keine Gesetzeskraft. Es geht hier einzig darum, dass hier gezielt die akademische Leistung zugunsten billigerer Arbeitskräfte entwertet wird und zu diesem Zweck wie auf dem Trödelmarkt Bachelor verteilt werden und seit neuestem soll nun der Betriebswirt das Niveau eines Masters haben. Ich glaube, ich breche zusammen. Es wird immer lächerlicher.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe eine Antwort von Frau Schvan bzw. ihren Assistenten
> auf meine E-Mail erhalten:
>
> Auzug:
>
> "Der DQR beschreibt auf allgemeine Weise die
> Kompetenzen, die für die Erlangung einer Qualifikation
> erforderlich sind (z. B.: Fähigkeit, mit Komplexität und mit
> Veränderungen umzugehen oder selbstständig zu handeln).
> Dadurch werden Qualifikationen unabhängig von dem Ort im
> Bildungssystem, in dem sie erworben wurden, miteinander
> vergleichbar. Obwohl Bachelor und Meister unterschiedliche
> Kompetenzprofile aufweisen und sich auch hinsichtlich der
> Aufgabenprofile unterscheiden, ist das Kompetenzprofil der
> beiden Qualifikationen auf demselben Niveau anzusiedeln. Zu
> diesem Ergebnis kamen im Rahmen eines mehrjährigen Prozesses
> vom Arbeitskreis DQR beauftragte Expertengruppen, denen
> sowohl Vertreter aus dem berufsbildenden Bereich
> (Erstausbildung und Weiterbildung) als auch
> Hochschulvertreter angehörten. Beim DQR geht es also um die
> Gleichwertigkeit von Kompetenzprofilen und nicht um ihre
> Gleichsetzung oder Gleichstellung! Alle bisherigen Abschluss-
> und Qualifizierungsarten bleiben erhalten. Es geht nicht um
> eine tarif- oder besoldungsrechtliche Gleichstellung von
> Qualifikationen. Auch das bestehende System der
> Zugangsberechtigungen innerhalb unseres Bildungssystems
> bleibt unberührt."
>
> Beruhigend zu wissen, dass wenigstens Meister, Techniker und
> Betriebswirte keinen Zugang zu einem Masterstudium bekommen!
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Und wie erklärt ihr euch das hier?
Nochmal zu dem Gegenargument, dass ein Meister keinen Master direkt machen kann.
Zitat:
"Vom Meister zum Master
"Offene Hochschulen" verbinden erfolgreich berufliche und akademische Bildung
Es gibt sie, die zweite Chance: Berufstätige ohne Abitur können an ausgewählten deutschen Hochschulen studieren, um den Aufstieg im Job zu schaffen und Führungskräfte qualifizieren sich berufsbegleitend mit einem MBA für höhere Aufgaben. "Offene Hochschule" heißt das Zauberwort, das berufliche und akademische Bildung erfolgreich verzahnt.
Lüneburg ist eine von vier Hochschulen in Niedersachsen, die sich am Modellvorhaben "Offene Hochschulen" beteiligen. Weitere Beispiele finden sich in Brandenburg und Bayern. So steigt die soziale Mobilität: Der Kfz-Meister kann zukünftig auch ohne Abitur den Master als Wirtschaftsingenieur machen, die pharmazeutisch-technische Assistentin ein Pharmaziestudium absolvieren, der Elektriker Elektrotechnik studieren oder eine Führungskraft dank des nachträglichen Master-Abschlusses zum nächsten Karrieresprung ansetzen...."
Quelle: http://www.aufstieg-durch-bildung.inf...
Und das ist eine Seite eben der Bildungsministerin, die dir das dort oben geschrieben hat... Schon komisch, dass eben das gleiche Ministerium so unterschiedliche Auskünfte gibt. Warum macht man solche Modellversuche in mehreren Hochschulen, wenn sowas doch nicht gewollt ist?
Ein KFZ Meister kann zB. BWL studieren.
Hier noch ein weiterer Post im Zusammenhang mit dem DQR.
Hier steht, dass solche Abschlüsse wie Techniker, Meister und Betriebswirte in Zukunft direkt zum Master führen werden.
http://www.daa-wirtschaftsakademie.de...
Es ist durchaus möglich, wobei ich da schon das Problem sehe. Ist dann ein Master, noch ein Master? Woher erkennt man, ob der Master nur 1,5 Jahre studiert hat und ist er gleichwertig mit demjenigen, der Bachelor und Master in 5 Jahren gemacht hat und das permanent auf Hochschulniveau?
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das war doch von anfang an klar das Meister, Techniker und Betriebswirte keinen zugang zu einem Masterstudium bekommen! wie .... seit ihr eigentlich! Wie soll das den Funktionieren? Hat sich jemand von euch nicht vorher informiert? Nein einfach drauf losschreiben und mal motzen.
Lounge Gast schrieb:
>
> http://www.morgenpost.de/printarchiv/...
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Soweit ich weiß wird der technische Betriebswirt IHK bereits jetzt mit Master Professional (CCI) of Technical Management übersetzt.
Wofür sollte man dann noch einen Master machen.
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Der erste Link ist so zu interpretieren, daß du zum Master kommen kannst und zwar indem du die Möglichkeit hast den Bachelor zu machen, anschließend dann den Master, nicht mehr und nicht weniger! Im zweiten Link steht, daß die DAA den Direktzugang zum Master anstrebt. Nun ja, ich strebe auch ein Jahresgehalt von 1000000 EUR an.....
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
An der Donau-Universität Krems kann man schon jetzt einen Master of Science machen.
Auch an der Euro-FH geht ein Master ohne Bachelor
Ich finde das ein Unding. Damit ruinieren diese Hochschulen selbst ihren eigenen Ruf. Ich finde das hochgradig unseriös.
Aber jeder Perosnaler wird auf dem Lebenslauf ja sehen, wie lange jemand studiert hat. Und ein zweijähriges Teilzeit(!)-Masterstudium ohne studentischen Hintergrund ist einfach nur ein Witz!
Und Institutionen wie die hier www.daa-wirtschaftsakademie.de können Master-Zugang so lange fordern wie sie wollen. Die Unis wurden an diesem dämlichen DQR ja nicht bei mal gefragt geschweige denn beteiligt. Da friert eher die Hölle zu bevor an einer staatlichen Hochschule ein Master ohne Vorstudium gemacht werden kann. Und die privaten die das anbieten berauben sich selbst jeder Seriösität. Das würde ja Bologna ad absurdum fürhen. Und außerdem: Wie soll man Bachelorabsolventen, die keinen Masterplatz bekommen erklären, dass anstatt ihnen Meister und Betriebswirte den Platz bekommen haben?!
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn du es so interpretierst, gut und schön... Dort steht nur nicht ein einziges Mal das Wort Bachelor... Dort steht ein Meister kann einen Master in BWL machen... Google mal nach diesen Hochschulen, dort wirst du fündig, dass diese hochschulen meister direkt zum Master zulassen.
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Seit dem Jahr 2004 bekommt jeder Meister ein Abitur mit anerkannt bei erfolgreichem Abschluss. Ein Techniker muss hingegen das Fachabitur machen, wobei sein Lehrgang ja auch noch umfangreicher ist. Warum sollte dann das Bildungsministerium im Jahr 2009 ein Modellprojekt "Offene Hochschule" ins Leben rufen, wo steht, dass z.B. ein KFZ Meister ein BWL Master machen kann. Also warum ein Projekt ins Leben rufen, wenn die Meister schon längst studieren können? Der DQR soll als Grundlage dazu dienen, dass diese Zugangsberechtigung für Meister zum Master bald etabliert werden sollen. Seit 2004 bekommen Meister automatisch die HZB mit dazu und damit können sie studieren. Also warum dann Geld für etwas ausgeben, wenn Meister ja schon längst den Bachelor machen können? Das Projekt soll direkt zum Master führen.
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15.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Aufbauend auf dem Abschluss staatlich geprüfter Betriebswirt mit entsprechender Ergänzungsprüfung kann der Absolvent ein Bachelor-Studium an einer (Fach)Hochschule beginnen. Dabei kann er seine Kenntnisse in seinem Schwerpunktfach weiter vertiefen oder durch einen neuen Schwerpunkt ergänzen. Der Bachelor-Abschluss wiederum ermöglicht ein Masterstudium, so dass der staatlich geprüfte Betriebswirt auch ohne Abitur höchste akademische Abschlüsse erwerben kann.
So Siehts aus!
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16.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
In dem Artikel geht es ganz grundsätzlich darum, daß Meister etc. nunmehr grundsätzlich zum Studium zugelassen sind, was ja auch noch relativ neu ist und von Bundesland zu Bundesland übrigens auch sehr unterschiedlich geregelt! Daß man im Rahmen eines Studiums auch den höchsten Abschluß erreichen kann ist irgendwie ja klar und mehr steht dort eigentlich nicht! Man muß halt die Grundintention des Artikels kennen und die besteht halt darin, die Leute zu informieren, daß man nun auch mit beruflicher und nicht nur mit schulischer Vorbildung ein Studium aufnehmen kann et c' est tout!
Lounge Gast schrieb:
>
> Wenn du es so interpretierst, gut und schön... Dort steht nur
> nicht ein einziges Mal das Wort Bachelor... Dort steht ein
> Meister kann einen Master in BWL machen... Google mal nach
> diesen Hochschulen, dort wirst du fündig, dass diese
> hochschulen meister direkt zum Master zulassen.
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16.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das finde ich auch richtig. Ich denke mit dem Abitur sollte man niemand quälen.
Meister, Betriebswirte und Techniker haben gezeiogt, dass sie in ihrem beruf gut zurecht kommen und durchaus Spezialisten in ihrem Gebiet sind. Ein Studium ist eher generalisiert und allgemeiner. Und wenn die Leute das möchten, dann sollten sie auf jeden Fall ein Studium aufnehmen dürfen. Ohne Abitur (von mir aus auch an einer Uni, weil es ja oft nur an FHs geht).
Aber auf keinen Fall sollten sie direkt einen Master machen dürfen!
Denn dadurch wird nicht nur unser Studiensystem in den Dreck gezogen, sondern widerspricht auch dem Grundgedanke von den Betriebswirten/Technikern, dass man doch eher eine allgemeine Ausbildung auf seinem Gebiet erhalten will. Denn dafür ist das Bachelorstudioum da. Grundlagen. Master ist wieder eher eine Spezialisierung.
Lounge Gast schrieb:
>
> Aufbauend auf dem Abschluss staatlich geprüfter Betriebswirt
> mit entsprechender Ergänzungsprüfung kann der Absolvent ein
> Bachelor-Studium an einer (Fach)Hochschule beginnen. Dabei
> kann er seine Kenntnisse in seinem Schwerpunktfach weiter
> vertiefen oder durch einen neuen Schwerpunkt ergänzen. Der
> Bachelor-Abschluss wiederum ermöglicht ein Masterstudium, so
> dass der staatlich geprüfte Betriebswirt auch ohne Abitur
> höchste akademische Abschlüsse erwerben kann.
>
> So Siehts aus!
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16.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lest euch doch mal die Beschreibungen der HOCHSCHULEN dort durch!!! Es geht um Meister zum Master, ohne Bachelor!!! Die Meister bekommen seit 2004 ein Abitur bundesweit mit dazu und damit können sie studieren. Das war von der DIHK, also der deutschen Zentrale der IHK so angestrebt worden und seitens der Politik durchgewunken worden. Der Techniker kann fakultativ sich dazu entscheiden, zusätzlich ein Fachabitur während des Technikers zu machen. Dann bekommt er in vielen Schulen etwas mehr Mathe aufgebrummt bzw. Fächer, die für ein Abitur wichtig sind. Bei meiner Schule, wo ich mein Fachabitur gemacht habe, konnte der Techniker dort direkt das Abi damit verbinden und das gibt es dort schon seit Jahren. Es geht in diesem Projekt nicht darum, dass ein Meister nen Bachelor ohne Abitur machen kann... Das zeigt schon, dass ihr etwas falsch versteht. Jeder Meister hat seit 8 Jahren ein Abitur automatisch mit dazu bei erfolgreichem abschluss... Der muss nicht ohne Abitur zum Studium.
Es gibt genügend hochschulen, die sich an dem projekt beteiligen und dort steht direkt, dass solche Leute ohne Umweg zum Master kommen sollen. Deswegen ist es ja ein Modellprojekt. Die werden kaum was untersuchen und geld dafür ausgeben, was so seit ewigkeiten schon möglich ist. In diesem Modell soll untersucht werden, ob die HZB dahingehend abgeändert werden soll, dass ein Meister auch direkt zum Master gehen kann.
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16.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Genügend Hochsculen? Haha. Du bist ja lustig.
Bis jetzt ist es nur die Euo-FH Hamburg, die jetzt nicht wikrlich den guten Ruf hat und die Donau-Univerität Krems in Österreich, die schon fast einer Titelmüle gleich kommt.
Eine staatliche Hochschule wird niemals einen Meister ohne Bachelor in den Master lassen. Widerspricht ja völlig dem Sinn des Studiums wo es um eine allgemeine und breite Ausbildung geht. 1 Jahr Meister, wo bischen an der Werkbank gefeilt wird und 3 Semester Blabla-Master bietet das eben nicht!
Lounge Gast schrieb:
>
> Lest euch doch mal die Beschreibungen der HOCHSCHULEN dort
> durch!!! Es geht um Meister zum Master, ohne Bachelor!!! Die
> Meister bekommen seit 2004 ein Abitur bundesweit mit dazu und
> damit können sie studieren. Das war von der DIHK, also der
> deutschen Zentrale der IHK so angestrebt worden und seitens
> der Politik durchgewunken worden. Der Techniker kann
> fakultativ sich dazu entscheiden, zusätzlich ein Fachabitur
> während des Technikers zu machen. Dann bekommt er in vielen
> Schulen etwas mehr Mathe aufgebrummt bzw. Fächer, die für ein
> Abitur wichtig sind. Bei meiner Schule, wo ich mein
> Fachabitur gemacht habe, konnte der Techniker dort direkt das
> Abi damit verbinden und das gibt es dort schon seit Jahren.
> Es geht in diesem Projekt nicht darum, dass ein Meister nen
> Bachelor ohne Abitur machen kann... Das zeigt schon, dass ihr
> etwas falsch versteht. Jeder Meister hat seit 8 Jahren ein
> Abitur automatisch mit dazu bei erfolgreichem abschluss...
> Der muss nicht ohne Abitur zum Studium.
>
> Es gibt genügend hochschulen, die sich an dem projekt
> beteiligen und dort steht direkt, dass solche Leute ohne
> Umweg zum Master kommen sollen. Deswegen ist es ja ein
> Modellprojekt. Die werden kaum was untersuchen und geld dafür
> ausgeben, was so seit ewigkeiten schon möglich ist. In diesem
> Modell soll untersucht werden, ob die HZB dahingehend
> abgeändert werden soll, dass ein Meister auch direkt zum
> Master gehen kann.
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17.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Nur geht es halt in diesem Projekt genau darum. Es sollen Möglichkeiten erkundet werden, in wiefern ein Mensch mit beruflicher Ausbildung, akademische Lerninhalte anerkannt bekommen kann. Das soll exakt soweit gehen, dass er die Privilegien eines Bachelors anerkannt bekommt, weil er in seiner beruflichen Laufbahn ja schon einiges erreicht hat. Mit dem DQR hat der Meister doch nun das beste Argument. Er ist dem Bachelor gleichgestellt worden, deshalb kann er diesen nun leichter anerkannt bekommen. Bis zum Jahr 2000 konnte sich auch keiner vorstellen, dass jemand ein abitur bekommt, der nie eins abgelegt hat... Und was bekommen die Meister seit 2004 zu ihrer beruflichen Weiterbildung dazu? Richtig ein Abitur. gebt der IHK noch ein paar Jahre, dann kommt das genau so... Ihr werdet sehen... Das Abitur war mal mindestens so heilig wie ein Studium, das wurde sukzessiv abgebaut. Schneller eine höhere Anzahl von Fachkräften und bessere Statistiken sind der Politik wichtiger als Vernunft.
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17.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Im Ausland ist es aber üblich bei Abschlüssen wie MBA auch Leute ohne BAchelor reinzulassen. Selbst richtig gute Unis machen es.
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17.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
MBA ist kein richtiger Master, sondern nur eine Weiterbildung. Hatte mein amerikanischer Onkel schon vor 30 Jahren in USA gemacht. Voraussetzung. er hatte lange Jahre als Servicetechniker gearbeitet, aber ohne Berufsausbildung. Dort nicht unüblich.
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17.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
ein Meister, also ein Hauptschüler, der Industriemechaniker lernt und dann nen Meister macht, weiß mehr als jemand der Abi und z.b. Maschinenbau studiert?
Wollt ihr mich veralbern? Schon mal gehört, dass Bildung auch Charakter und Persönlichkeit verändern.
Hauptschüler mit Ausbildung, die Meisterbriefe machen mit Bachelor Absolventen zu vergleichen....puh gut, dass diese Menschen, die Bildungstechnisch nie was geleistet haben nicht in die Hochschulen dürfen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also vielleicht erstmal hier informieren:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Meiste...
>
> Das heißt die Leute machen erstmal eine Ausbildung 2-3 Jahre
> und müssen danach noch weitere Kenntnisse erwerben, um diese
> Prüfung zu bestehen.
>
> Über die Schwierigkeit der Meisterprüfung kann ich keine
> Aussagen treffen, aber das mit einer Fachhochschulreife zu
> vergleichen ist m.E. schon etwas extrem. Ein Meister dürfte
> deutlich mehr können und wissen als ein Abiturient.
>
> Und diese ganze "Wertigkeitsfrage". Leute, die
> einen Meister (praktische Handwerksarbeit) machen dürften
> eher nicht in Konkurrenz zu Bachelorstudenten
> (computerisierte Büroarbeit) stehen.
>
> Und wenn du nicht weißt, warum du studierst, verstehe ich
> deine Angst, wenn da scheinbar plötzlich Leute auftauchen,
> die laut dieser Skala genausoviel können wie du....
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich glaube viele Kommentatoren hier verwechseln das Abitur mit der Hochschulzugangsberechtigung. Letztere erhalten ALLE Meister und Fachwirte (gem. Beschluss der Kulutsministerkonferenz 2009.) Dies ist auch mittlerweile in dem meisten Hochschulgesetzen der Länder entsprechend verwirklicht.
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also ich weiß von meiner Arbeitsstelle und auch dort wo ich mich sonst bei einigen Betrieben umgehört habe und von Mitstudenten meines Abendstudiums, dass die staatlichen geprüften Betriebswirte den Studeten eines Bachlor-BWL Studienganges bevorzugt werden. Kommentar der Personalabteilung: "Das höhere betriebswirtschaftliche Wissen kann in der Praxis sofort angewand werden. Das macht sofort einsetzbar ohne weitere Einarbeitung." Was ich im Studium lerne, kann ich auf der Arbeit sofort anwenden und testen: Und sehe sofort, was passiert. Und ich kann die Theorie von der Praxis unterscheiden. Nicht alles, was theoretisch gelehrt wird, stimmt mit der Praxis überein.
Viele Akademiker die sich bei uns schon Vorgesetzte schimpften, sind übelst auf die Nase gefallen, weil sie versucht haben, die Theorie durchzuprügeln.
Wie ist das auch mit dem Umgang mit Personal? Ist das nicht überaus wichtig? Ach ja, da gibt es die x und die y Theorie. Und die diversen Führungstile. Und das es in der Praxis auch mal anders aussehen kann, haben die Akademiker schon vergessen.
Glaubt mir, nach 10 Jahren Berufserfahrung kann ich dem Akademiker mehr helfen als er mir.
Ein Akademiker braucht ebenfalls die Jahre in einem Betrieb, um zu verstehen, wie dieser läuft. Keiner kann mir erzählen, dass die Praxis an den Unis gelehrt wird. Dann muss man nebenher wirklich in einem Betrieb seine Brötchen dazu verdienen oder - so habe ich gehört - an eine Fachhochschule gehen, da soll es ja praxisorientierter sein.
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Klar dürfen Meister studieren. Sie bekommen bei erfolgreichem Abschluss ein Abitur mit anerkannt, wodurch sie berechtigt sind, an einer Hochschule zu studieren.
Der Witz an der Sache ist, dass der deutsche Meister momentan noch nicht in Deutschland den Master direkt anschließen kann, jedoch gibt es Projekte, die dies ermöglichen sollen. Jedoch kann z.B. der staatl. geprüfte Betriebswirt, was auch eine betriebliche Weiterbildung ist, in zum Bsp Großbritannien direkt einen Master anschließen, da er ja nun durch den DQR dem Bachelor gleichgestellt wurde. Habe das dem Bildungsministerium mitgeteilt. Antwort hierauf war, sagen sie diesem Schulungsunternehmen, was dies anbietet, dass sowas unseriös ist... Da wird also die Verantwortung vom Bund abgeschoben...
Zitat:
An diesem Punkt setzt die DAA Wirtschaftsakademie an. „Wir begrüßen die Einstufung nach dem DQR, denn damit wird die berufliche Kompetenz von Staatlich geprüften Betriebswirten endlich adäquat gewürdigt. Wir wollen unseren Studierenden ermöglichen, direkt nach dem Abschluss ein Masterstudium aufzunehmen. Gespräche mit den bisherigen Partnerhochschulen sind bereits im Gange“, so Ralf Schäfer, Schulleiter der DAA Wirtschaftsakademie. „Wir sind optimistisch, unseren Absolventen schon bald den direkten Masterstudiengang zu ermöglichen.“
Was diese Akademie nicht sagt ist, dass diese Partnerhochschulen nunmal ihren sitz in GB haben. Damit wird unser Bildungssystem gekommt umgangen.
Quelle: www.daa-wirtschaftsakademie.de/studium/staatlich-gepr%C3%BCfter-betriebswirt-offiziell-dem-bachelor-gleichgestellt
Fakt ist, diese Leute könnten bald in GB nen Master machen. Sie wären ja nicht so optimistisch, wenn sie nicht schon gewisse Gespräche geführt hätten. Dieser Master wurde dann in einem EU Mitgliedsland erworben und durch Bologna sind diese dann europaweit anzuerkennen. Soviel zum Thema vergleichbares Bachelor-Master-System.
Der Meister war dafür gedacht, dass sich Gesellen weiterbilden können und damit selbst ein Unternehmen gründen können, neue Arbeitsplätze schaffen und Azubis ausbilden. Sowas kann der Bäcker, Fleischer, Friseur, Sanitärfachmann, Heizungsbauer, Dachdecker......... Damit sollten in diesen Bereichen verstärkt neue Unternehmen entstehen, die Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen. Das war der IHK irgendwann nicht mehr genug, sodass sie den Meister nun mit Akademikern auf eine Stufe stellen.
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Absolut Richtig!
Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich weiß von meiner Arbeitsstelle und auch dort wo ich
> mich sonst bei einigen Betrieben umgehört habe und von
> Mitstudenten meines Abendstudiums, dass die staatlichen
> geprüften Betriebswirte den Studeten eines Bachlor-BWL
> Studienganges bevorzugt werden. Kommentar der
> Personalabteilung: "Das höhere betriebswirtschaftliche
> Wissen kann in der Praxis sofort angewand werden. Das macht
> sofort einsetzbar ohne weitere Einarbeitung." Was ich im
> Studium lerne, kann ich auf der Arbeit sofort anwenden und
> testen: Und sehe sofort, was passiert. Und ich kann die
> Theorie von der Praxis unterscheiden. Nicht alles, was
> theoretisch gelehrt wird, stimmt mit der Praxis überein.
>
> Viele Akademiker die sich bei uns schon Vorgesetzte
> schimpften, sind übelst auf die Nase gefallen, weil sie
> versucht haben, die Theorie durchzuprügeln.
> Wie ist das auch mit dem Umgang mit Personal? Ist das nicht
> überaus wichtig? Ach ja, da gibt es die x und die y Theorie.
> Und die diversen Führungstile. Und das es in der Praxis auch
> mal anders aussehen kann, haben die Akademiker schon vergessen.
> Glaubt mir, nach 10 Jahren Berufserfahrung kann ich dem
> Akademiker mehr helfen als er mir.
> Ein Akademiker braucht ebenfalls die Jahre in einem Betrieb,
> um zu verstehen, wie dieser läuft. Keiner kann mir erzählen,
> dass die Praxis an den Unis gelehrt wird. Dann muss man
> nebenher wirklich in einem Betrieb seine Brötchen dazu
> verdienen oder - so habe ich gehört - an eine Fachhochschule
> gehen, da soll es ja praxisorientierter sein.
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ohne Theorie gibt es keine Praxis, denn nur der Jeniger, der die Theorie verstanden hat, kann auch in der Praxis schnell lernen und die Zusammenhänge verstehen. Ja, Berufserfahrung ist A und O, jedoch ohne vertieften Grundlagen läuft man mit den Scheuklappen durch die Gegend rum. Sobald etwas auftritt was nicht im Handbuch steht oder durch Erfahrung bekannt ist, wird sofort mit Schultern gezuckt oder einfach durch Probieren solange versucht bis das Problem beseitigt ist.
Ich finde durch das Studium kann man die Inhalte viel schneller nachvollziehen und wirklich verstehen und auch mathematisch beweisen können.
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
....und nicht nur das, hier wissen einige komplett gar nicht wovon sie reden, zumal es in Sachen Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Ausgebildete auch Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt (zur Erinnerung wir haben den sogenannten Bildungsföderalismus)....
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich glaube viele Kommentatoren hier verwechseln das Abitur
> mit der Hochschulzugangsberechtigung. Letztere erhalten ALLE
> Meister und Fachwirte (gem. Beschluss der
> Kulutsministerkonferenz 2009.) Dies ist auch mittlerweile in
> dem meisten Hochschulgesetzen der Länder entsprechend
> verwirklicht.
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Meinst Du mit "höhere betriebswirtschaftliche Wissen..." dass was Du im Abendstudium zu Deinem Betriebswirt lernst? Lol, eher wohl das höhere praktische Wissen... dessen Vermittlung und stupide Anwendung noch nie das vorrangige Ziel einer Universität war. In Deiner Personalabteilung sind wohl auch nur schnicksen mit ner IHK-Püfung :-D
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18.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Die Firmen, die sich keine Akademiker leisten können mussen sich halt andere Kräfte besorgen.
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19.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
was verstehst Du hier unter "Akademiker"? Glaubst Du wirklich, dass ein Bachelor ein höheres Gehalt als ein Meister bekommt??????
Lounge Gast schrieb:
>
> Die Firmen, die sich keine Akademiker leisten können mussen
> sich halt andere Kräfte besorgen.
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19.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lounge Gast schrieb:
>
> was verstehst Du hier unter "Akademiker"?
Beruht die obige Frage einzig auf Rhetorik ? Weiß eine Person tatsächlich nicht, wer ein Akademiker ist ?
ich empfehle: gidf.de
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19.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass ein Meister mehr Ahnung hat als ein Geselle mit Studium. Das ist heutzutage nähmlich der Fall.
ca. 90% der Studenten an einer FH verfügen über eine Berufsausbildung.
Meister ist ein Auslaufmodell, neben Techniker und Bachelor sieht er ganz schön alt aus!!!!
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19.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Nach den neusten Entwicklungen wird der Meister gefragt sein wie nie zuvor.
Wir sprechen uns in 5 Jahren.
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19.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn Du das, was Du in der Abendschule lernst/gelernt hast, als HÖHERES betriebsw. Wissen bezeichnest, dann hast Du dich jetzt ganz schön blamiert neben demjenigen mit einem richtigen BA/MA einer Universität.
>Das höhere
> betriebswirtschaftliche
> > Wissen kann in der Praxis sofort angewand werden. Das
> macht
> > sofort einsetzbar ohne weitere Einarbeitung." Was
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19.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ja, in irgendeiner Klitsche mag das so sein, da mag die Tatsache, dass der Absolvent vom ersten Tag an losarbeiten kann vor allen anderen Skills stehen. Das sind dann aber keine Betriebe in denen Akademiker gefordert sind, da kannst du auch jemanden nehmen, der eine Ausbildung hat. Jedes halbwegs gute Unternehmen arbeitet die Akademiker an oder bietet Traineeprogramme an.
Ansonsten hat die Story mit dem Akademiker, der in der Praxis nix taugt so einen Bart. Wenn es nach dem Stammtisch einiger Bildungsneider gänge läge die ALQ bei Akademikern bei nahezu 100% und Unternehmen würden von staatlich gepr. Betriebswirten mit ganz viel Praxiserfahrung geführt werden. Ist aber nicht so. Praxiserfahrung ist nix besonderes, die bekommt irgendwann jeder. Soll man für die Tatsache, dass jemand 3 Jahre im Betrieb gearbeitet hat nun einen Titel verliehen bekommen?
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20.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Warum ? Weil er jetzt einen Pseudo-Bachelor hat ?...;) Ist der Meister nun ein Theoretiker ?
Nein, wird er nicht. Ganz im Gegenteil, er wird aus langer Sicht verdrängt. Dies wurde schon mehrfach im Thread erklärt.
Lounge Gast schrieb:
>
> Nach den neusten Entwicklungen wird der Meister gefragt sein
> wie nie zuvor.
>
> Wir sprechen uns in 5 Jahren.
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20.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Da haben wir es wieder Theorie und Praxis. Das erklärst Du wahrscheinlich in 10 Jahren Deinem Chef. Das er als Meister ,theoretisch, schon längst verdrängt wurde.
Lounge Gast schrieb:
>
> Warum ? Weil er jetzt einen Pseudo-Bachelor hat ?...;) Ist
> der Meister nun ein Theoretiker ?
> Nein, wird er nicht. Ganz im Gegenteil, er wird aus langer
> Sicht verdrängt. Dies wurde schon mehrfach im Thread erklärt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Nach den neusten Entwicklungen wird der Meister gefragt
> sein
> > wie nie zuvor.
> >
> > Wir sprechen uns in 5 Jahren.
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20.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ein Akademiker versteht nichts,w enn Du Unwissen präsentierst. Du solltest deine Annahmen begründen und mit Fakten belegen können ..;) Warum er verdrängt wird, wurde bereits erläutert. So its your turn ..;)
Lounge Gast schrieb:
>
>
> Da haben wir es wieder Theorie und Praxis. Das erklärst Du
> wahrscheinlich in 10 Jahren Deinem Chef. Das er als Meister
> ,theoretisch, schon längst verdrängt wurde.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Warum ? Weil er jetzt einen Pseudo-Bachelor hat ?...;) Ist
> > der Meister nun ein Theoretiker ?
> > Nein, wird er nicht. Ganz im Gegenteil, er wird aus langer
> > Sicht verdrängt. Dies wurde schon mehrfach im Thread
> erklärt.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Nach den neusten Entwicklungen wird der Meister
> gefragt
> > sein
> > > wie nie zuvor.
> > >
> > > Wir sprechen uns in 5 Jahren.
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20.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Hier wird von Berufserfahrung gesprochen, wenn man sich auf eine Ingenieurstelle bewirbt, dann interessiert es keinen Personaler was für eine Berufserfahrung man als Geselle oder als Meister gasammlt hat und wo man rumgeschraubt hat.
Viele Leute reden hier wie ein Blinder von der Farbe.
Bachelor ist eine akademische, theorethische Ausbildung, dessen Ziel die Berechnung und Auslegung aufgrund mathematischer Modelle ist. Man behandelt detaliert die Grundlagen und lernt sich Sachen einzueignen.
Meister ist jedoch eine handwerkliche Ausbildung, dessen Ziel die Anwendung und Handhabung ist.
Beide gehören zur gleichen Gruppe, werden jedoch für die verschiedene Zwecke ausgebildet.
Viele sagen auch ganz slolz, "Meisterbrief bekommt man ja auch nicht geschenkt", also erlich, im Vergleich zum technischen Studium, schon.
Nun mal so, gibt doch mal bei goole: Klausur und euer Fach ein, ließt mal die Klausurbedingung, ob man irgendwelche Hilfsmittel benutzen darf, oder nicht und Versucht diese mal zu lösen.
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24.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe dem Bildungsministerium geschrieben. Das Argument für diese Einstufung hat mir mal den Boden unter den Füßen weg gerissen. Fachlich wurde bestätigt, dass der Bachelor dem Meister überlegen ist. Das sei keine Frage, jedoch kam im Bezug auf Personalkompetenz folgende Aussage.
Zitat: neben dem Bezug Fachkompetenz hier auf Personalkompetenz:
"Weiß ein 23jähriger Bachelorabsolvent im Gegensatz zu einem 35 jährigen Meister bereits die Kompetenz auf, Personal gut anzuleiten?"
Sowas wird dort als Argument angesehen. Das Argument allein ist schon bedürftig. Wird ein Bachelor nach 10-12 Jahren ein Niveau mit einem Master gestellt? Sicherlich nicht. Auf die Idee zu kommen, mal einen 35 jährigen Bachelor mit einem 35 jährigen Meister zu vergleichen, daran denkt keiner, weil sie genau wissen, wie es dann ausgehen würde.
Lieber einen Meister mit 10-12 Jahren Berufserfahrung mit einem Bachelor vergleichen, der grad frisch von der Uni kommt. Die Leute dort haben echt den Durchblick verloren.
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25.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn Studenten so gut in allem sind, warum regst du dich dann so auf? Den Personalern wird das sicher nicht entgehen, wenn alle Bachelor viel bessere Arbeit leisten als Meister! Oder fehlt dir und den anderen die sich so aufregen die Weitsicht und das analytische Denken das hier immer und immer wieder in den vordergrund gedrängt wird! Wenn ihr es hättet würded ihr euch nicht so in die hosen machen!
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25.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Auch noch mal für Leute wie dich ganz langsam erklärt und zum mitschreiben. Es geht hier nicht darum, dass wir Meister schlecht machen wollen. Mal bitte ein wenig lesen üben. Es geht hier darum, dass ein Studium ein weitaus umfangreicheres und höheres Wissen vermittelt, als der Meister. Wenn selbst Meister, die anschließend ein Studium gemacht haben sowas sagen, dann solltet ihr das mal anerkennen. Selbst der Bund vergleicht Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung mit einem Bachelor frisch von der Uni. Da mögen sie vielleicht annähernd gleich sein, aber auch nur, weil der Meister 12 Jahr Vorsprung hat. Würden sie es endlich mal fair gestalten und einen Meister und einen Bachelor mit ähnlicher Berufserfahrung vergleichen, dann würde der Meister untergehen, darum gehts. Wir wissen, was wir können und wir scheißen uns garantiert nicht in die Hose... Wo ihr nur immer diese blöden Sprüche her habt... Anders können Meister anscheinend nicht argumentieren, immer nur direkt angreifen, für mehr reichts nicht.
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25.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Natürlich sind die Leute nicht Banane im Kopf und wissen genau, dass man nicht den BA-Absolvent mit einem Meister oder sonst was vergleichen kann, nur wie sollen die Leute es denn sonst gut reden ? Irgendwelche Ausreden braucht man ja, um die akademische Leistung abzuwerten !?
An den Vorposter: Du hast keine Ahnung, zieh hier nicht über Leute ab, die tatsächlich etwas geleistet haben, ok.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe dem Bildungsministerium geschrieben. Das Argument
> für diese Einstufung hat mir mal den Boden unter den Füßen
> weg gerissen. Fachlich wurde bestätigt, dass der Bachelor dem
> Meister überlegen ist. Das sei keine Frage, jedoch kam im
> Bezug auf Personalkompetenz folgende Aussage.
>
> Zitat: neben dem Bezug Fachkompetenz hier auf
> Personalkompetenz:
>
> "Weiß ein 23jähriger Bachelorabsolvent im Gegensatz zu
> einem 35 jährigen Meister bereits die Kompetenz auf, Personal
> gut anzuleiten?"
>
> Sowas wird dort als Argument angesehen. Das Argument allein
> ist schon bedürftig. Wird ein Bachelor nach 10-12 Jahren ein
> Niveau mit einem Master gestellt? Sicherlich nicht. Auf die
> Idee zu kommen, mal einen 35 jährigen Bachelor mit einem 35
> jährigen Meister zu vergleichen, daran denkt keiner, weil sie
> genau wissen, wie es dann ausgehen würde.
>
> Lieber einen Meister mit 10-12 Jahren Berufserfahrung mit
> einem Bachelor vergleichen, der grad frisch von der Uni
> kommt. Die Leute dort haben echt den Durchblick verloren.
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26.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich find den Kommentar so gut.
Wie oft Du dir selbst in dem kurzen Text widersprichst :-)
Ihr studierten seit einfach zu schlau !
Lounge Gast schrieb:
>
> Auch noch mal für Leute wie dich ganz langsam erklärt und zum
> mitschreiben. Es geht hier nicht darum, dass wir Meister
> schlecht machen wollen. Mal bitte ein wenig lesen üben. Es
> geht hier darum, dass ein Studium ein weitaus umfangreicheres
> und höheres Wissen vermittelt, als der Meister. Wenn selbst
> Meister, die anschließend ein Studium gemacht haben sowas
> sagen, dann solltet ihr das mal anerkennen. Selbst der Bund
> vergleicht Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung mit einem
> Bachelor frisch von der Uni. Da mögen sie vielleicht
> annähernd gleich sein, aber auch nur, weil der Meister 12
> Jahr Vorsprung hat. Würden sie es endlich mal fair gestalten
> und einen Meister und einen Bachelor mit ähnlicher
> Berufserfahrung vergleichen, dann würde der Meister
> untergehen, darum gehts. Wir wissen, was wir können und wir
> scheißen uns garantiert nicht in die Hose... Wo ihr nur immer
> diese blöden Sprüche her habt... Anders können Meister
> anscheinend nicht argumentieren, immer nur direkt angreifen,
> für mehr reichts nicht.
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27.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wo ist da jetzt der Widerspruch?
Es wird über den Vergleich gesprochen, der in dieser E-Mail gebracht wurde und das hier keiner schlecht gemacht wird. Nur es halt nochmal langsam erklärt, damit es auch manche Meister verstehen, die anscheinend immer gleich von "ihr macht euch in die Hose" etc sprechen. Da ist kein Widerspruch. Der Vergleich ist völlig daneben und das ist die Hauptaussage!
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27.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Zwar bin ich nicht der Verfasser des ursprünlichen Textes, aber habe keinen einzigen Widerspruch gefunden. Der ganze Text ergibt schon einen Sinn. Ich drücke es für dich vereinfachter aus- Fazit des Textes: Ein Meister mit 12 jähriger Berufserfahrung lässt sich nicht mit dem frischen Absolvent vergleichen...;)
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich find den Kommentar so gut.
>
> Wie oft Du dir selbst in dem kurzen Text widersprichst :-)
> Ihr studierten seit einfach zu schlau !
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Auch noch mal für Leute wie dich ganz langsam erklärt
> und zum
> > mitschreiben. Es geht hier nicht darum, dass wir Meister
> > schlecht machen wollen. Mal bitte ein wenig lesen üben. Es
> > geht hier darum, dass ein Studium ein weitaus
> umfangreicheres
> > und höheres Wissen vermittelt, als der Meister. Wenn
> selbst
> > Meister, die anschließend ein Studium gemacht haben sowas
> > sagen, dann solltet ihr das mal anerkennen. Selbst der
> Bund
> > vergleicht Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung mit einem
> > Bachelor frisch von der Uni. Da mögen sie vielleicht
> > annähernd gleich sein, aber auch nur, weil der Meister 12
> > Jahr Vorsprung hat. Würden sie es endlich mal fair
> gestalten
> > und einen Meister und einen Bachelor mit ähnlicher
> > Berufserfahrung vergleichen, dann würde der Meister
> > untergehen, darum gehts. Wir wissen, was wir können und
> wir
> > scheißen uns garantiert nicht in die Hose... Wo ihr nur
> immer
> > diese blöden Sprüche her habt... Anders können Meister
> > anscheinend nicht argumentieren, immer nur direkt
> angreifen,
> > für mehr reichts nicht.
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27.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Jetzt mal so ein Vergleich:
Zwei Azubis haben ihre Ausbildung abgeschlossen, einer geht auf eine Abendschule und macht Meister, der andere absorviert ein Abendstudium zum Bachelor.
Schaut jetzt den Verlauf der Berufserfahrung und theoretisches Background.
Findet ihr, dass die Abschlüsse immer noch gleichwertig sind???
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27.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wie stellt das der Azubi an ohne Abitur? Ich will mal sehen wie ein KFZ Meister ein Ing.-Studium bestehen will. Oder die Bäckermeisterin das BWL Studium. Die langjährige "bisnäs" Erfahrung, auf 5 Euro Wechselgeld rauszugeben befähgt sicher jeden Bäcker dazu :)
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27.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also einwenig nachdenken muss man ja, warum sollte eine Azubi kein Fachabi oder Abi??
Das ist ja hier auch nicht der entscheidende Punkt, lies das ein Paar mal durch, vielleich kommst auf den Sinn!!!
Lounge Gast schrieb:
>
> Wie stellt das der Azubi an ohne Abitur? Ich will mal sehen
> wie ein KFZ Meister ein Ing.-Studium bestehen will. Oder die
> Bäckermeisterin das BWL Studium. Die langjährige
> "bisnäs" Erfahrung, auf 5 Euro Wechselgeld
> rauszugeben befähgt sicher jeden Bäcker dazu :)
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28.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wir wollen die Meister nicht schlecht machen! Aber wir erklären jetzt alles nochmal ganz langsam weil Meister ja nicht so schnell verstehen wie Akademiker
Also wenn das kein Widerspruch ist!
Lounge Gast schrieb:
>
> Zwar bin ich nicht der Verfasser des ursprünlichen Textes,
> aber habe keinen einzigen Widerspruch gefunden. Der ganze
> Text ergibt schon einen Sinn. Ich drücke es für dich
> vereinfachter aus- Fazit des Textes: Ein Meister mit 12
> jähriger Berufserfahrung lässt sich nicht mit dem frischen
> Absolvent vergleichen...;)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ich find den Kommentar so gut.
> >
> > Wie oft Du dir selbst in dem kurzen Text widersprichst
> :-)
> > Ihr studierten seit einfach zu schlau !
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Auch noch mal für Leute wie dich ganz langsam erklärt
> > und zum
> > > mitschreiben. Es geht hier nicht darum, dass wir
> Meister
> > > schlecht machen wollen. Mal bitte ein wenig lesen
> üben. Es
> > > geht hier darum, dass ein Studium ein weitaus
> > umfangreicheres
> > > und höheres Wissen vermittelt, als der Meister. Wenn
> > selbst
> > > Meister, die anschließend ein Studium gemacht haben
> sowas
> > > sagen, dann solltet ihr das mal anerkennen. Selbst
> der
> > Bund
> > > vergleicht Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung
> mit einem
> > > Bachelor frisch von der Uni. Da mögen sie vielleicht
> > > annähernd gleich sein, aber auch nur, weil der
> Meister 12
> > > Jahr Vorsprung hat. Würden sie es endlich mal fair
> > gestalten
> > > und einen Meister und einen Bachelor mit ähnlicher
> > > Berufserfahrung vergleichen, dann würde der Meister
> > > untergehen, darum gehts. Wir wissen, was wir können
> und
> > wir
> > > scheißen uns garantiert nicht in die Hose... Wo ihr
> nur
> > immer
> > > diese blöden Sprüche her habt... Anders können
> Meister
> > > anscheinend nicht argumentieren, immer nur direkt
> > angreifen,
> > > für mehr reichts nicht.
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29.02.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das ist kein Widerspruch. Les dir mal dieses ganze Thema hier durch, hier werden seit Wochen Argumente seitens der Akademiker gebracht, warum dieser Vergleich hinkt. Seit Wochen, sei es nun durch Ignoranz oder mangelndem Verständnis, werden diese Argumente von den Meistern hier im Forum einfach ingoriert bzw überlesen. Anscheinend muss man hier Schritt für Schritt argumentieren, weil manche Leute die Zusammenhänge zwischen zwei Aussagen nicht mehr herstellen können.
Die Kernaussage war, wenn wir einen Vergleich anstellen wollen, dann einen Bachelor mit einem Meister vergleichen, aber dann bitte mit vergleichbarer Betriebserfahrung. Wenn wir so argumentieren würden wie die Meister, um uns besser zu stellen, dann könnten wir ja auch mal einen Vergleich anstreben. Vergleich eines Ingenieurs mit 30 Jahren Berufserfahrung, mit einem Meister, der seinen Abschluss schnellstmöglich erreicht hat. Sowas kann durchaus schon mit 23 der Fall sein. Vielleicht wird unser Anliegen damit mal deutlich.
Man kann unterschiedliche Ausbildungsformen nicht durch Berufserfahrung vergleichbar machen. Maßgabe hierfür sollte immer das Fachwissen sein. Praxiserfahrung bekommt man immer automatisch mit dazu. Wenn ein Ingenieur in der Produktion arbeitet und direkten Kontakt mit den Gesellen hat, dann lernt auch der Akademiker automatisch praktische Inhalte. Sowas lässt sich nicht ausschließen. Zwischen zwei- und dreijähriger Ausbildung wird im DQR unterschieden. Zwischen einjähriger Vollzeitweiterbildung und 3,5 jährigem Vollzeitstudium hingegen nicht. Es müssen die Abschlüsse verglichen werden und nicht das, was vorher erbracht wurde. Klar hat ein Meister eine Ausbildung gemacht, klar hat er Berufserfahrung, was zu gern als Praxissemester verkauft wird, um den Anschein einer akademischen Ausbildung zu inszenieren. Die Leute mussten keine Themen in ihren "Praxissemestern" bearbeiten, keine Belegarbeiten schreiben, keine Vorträge darüber halten. Keine Leistungsnachweise bringen, die in irgendeiner Form bewertet werden. Studenten haben zum großen Teil genauso eine Ausbildung gemacht, Berufserfahrung etc. Man sollte den Meister als betriebliche Weiterbildung mit dem Bachelor als akademische Ausbildung vergleichen. Der DQR vergleicht Bildungsabschlüsse, also sollten auch die Abschlüsse direkt miteinander verglichen werden und da kommt der Bachelor weitaus besser weg.
Was ist denn mit den Meistern, die sich durch ein Ingenieursstudium gequält haben? Diese sagen zum Großteil, dass der Meister dagegen ein Kinderspiel war. Warum werden solche Argumente von Leuten ignoriert, die nichtmal studiert haben? Solche Leute haben doch den direkten Vergleich. Sie haben damit die Fähigkeiten eines Meisters und zusätzlich die des Bachelors und stehen nun trotzdem genauso da wie vorher. Wenn es so gravierende Unterschiede dort gibt, dann muss sowas in einem Vergleichsrahmen für berufliche Qualifizierungen auch wiedergegeben werden.
Das einzigste Argument der Meister ist immer die Berufserfahrung, die mit so einem wirklich feigen Vergleich belegt werden soll. Also 12 Jahre Berufserfahrung als Meister gegen Bachelor frisch von der Uni. Sowas ist kein Argument. Was können die Meister sonst noch vorbringen? Nicht immer nur meckern, mal argumentieren und nicht immer ins gleiche Horn blasen.
Bitte, dass soll hier eine Diskussion sein. Bitte mal Argumente bringen, die fair sind. Einem Meister würde es sicherlich auch nicht gefallen, wenn Azubis, die überdurchschnittlich gut abgeschlossen haben, automatisch mit einem Meister gleichgestellt werden würden. Dann würden diese auch sagen, sie haben doch garnicht das geleistet, was ich geleistet habe. So fühlen sich die Akademiker im Moment und das sollte mal bedacht werden.
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01.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
man kann doch nicht einerseits schreiben, dass man die Meister nicht schlecht machen will und tut danach so als sind Meister zu dumm um drei Sätz zu verstehen. Da sehe ich schon einen Widerspruch.
Ich finde es nicht richtig alle Meister über einen Kamm zu scheren.
Mal drüber nachgedacht das sich gewisse Minderheiten einen Spaß daraus machen, uns Akademiker einfach aufzuziehen?
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01.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das ist doch kein Widerspruch. Kann man nicht mal die Wahrheit sagen? Seit inzwischen über 100 Posts kommen die Meister immer mit dem einen Argument. Berufserfahrung. Man bringt Gegenargumente und auf die wird nicht einmal eingegangen. Es hat niemand was von dumm geschrieben, dass hast du dir dazu interpretiert. Es steht dort, dass solche Argumente aus Gründen der Ignoranz einfach überlesen werden. Anders kann man diese Art der Argumentation hier nicht mehr erklären.
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03.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
hat jemand in diesem Forum fundiertes Wissen über die Bachelor Master Gleichstellung? Mich würde sehr interessieren welchen Bachelor-Abschluss man z.B mit einem Maler und Lackierer Meister oder mit einem Meister im Friseur-Handwerk hat. Wie würde denn der Titel neben dem Meistertitel auf dem Meisterbrief heißen?
Und ab wann gilt die Gleichstellung?
Hat ein Meister dann direkten Zugang in einen willkürlichen Masterstudiengang??
Ich finde es echt traurig, dass die Studenten sich hier dermaßen aufregen ohne zu wissen was wirklich passiert mit der Gleichstellung. Vorstellbar wäre doch z.B, dass Meister als Quereinsteiger etliche Veranstaltungen aus dem Bachelor nachholen müssten... Mit Sicherheit ist ein Bachelor Studium nicht mit dem Meister vergleichbar. Alleine schon der zeitliche Aspekt. Meister in Vollzeit um 1 Jahr - Bachelor 3 Jahre. Aber das Meister in der Meisterschule nur Praxis erlernen ist absolut nicht richtig!
Wäre dankbar wenn jemand der Ahnung hat meine Fragen beantworten könnte oder seriöse Links zu dem Thema postet. Vielen Dank
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03.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Es geht hier nicht darum, dass ein Bachelor und ein Master gleichgestellt werden. Lesen sie sich bitte nochmal den DQR durch, bevor sie hier anderen Leuten Unwissenheit vorwerfen. Der Meister ist die einzigste Ausbildungsform in Deutschland, die aufgrund ihrer Berufserfahrung aufgewertet werden und diese dann mit einem Ingenieur gleichstellt.
Es sollten die zwei Ausbildungen miteinander verglichen werden und nicht, was ein Meisterschüler oder Student vorher gemacht hat. Ausbildungsdauer und Niveau sprechen eindeutig für den Bachelor. Man merkt leider erst in einem Ingenieursstudium, wie oberflächlich doch so ein Meisterlehrgang eigentlich ist. Klar wollen dass die Meister nicht einsehen, aber ihr Hauptaugenmerk liegt auf Praxis, Theorie wird oberflächlich abgehandelt, damit man ein Grundwissen mitbringt. Rein aus mathematischer Sicht kann ein Meister schon garkeine ingenieurstechnischen Aufgaben bewältigen, weil er keinerlei Differentialrechnung etc kann.
Ich will hier niemanden schlecht machen, aber man sollte sich als Meister auch nicht besser machen als man ist.
Hier hat das mal jemand super beschrieben:
Je mehr ein Mensch lernt und je tiefer er sich mit einer Materie beschäftigt, desto bewußter wird ihm die Lückenhaftigkeit seines Wissens. Der Umkehrschluß ist zulässig: Die Aussage, tieferes Wissen gäbe es nicht, zeugt von weitgehend fehlendem Überblick. Sei ganz sicher, die Demut stellt sich ein, sobald Dir ein kleiner Einblick gegönnt wird, wie tief hinein es geht, ohne daß Du je den Schatten einer Chance hast, auch nur annähernd alles zu erfassen. Du wirst ohne weiteres an Grenzen kommen, aber es sind Deine Grenzen oder bestenfalls die Grenzen des als z. Zt. gesichert geltenden Wissens, aber nicht die Grenzen des Wissensgebiets.
Für einen Facharbeiter und auch für einen Meister oder Techniker geht es irgendwann tatsächlich nicht oder nur noch zäh weiter in die Materie hinein. Das liegt aber nicht daran, daß es nichts Neues und Tieferes mehr zu lernen gibt, es liegt vielmehr an Grenzen von Verständnis und Beschreibungsmethoden, sprich: An den Grenzen mathematischer Kenntnisse und Methoden. Deshalb sind die ersten Semester eines naturwissenschaftlichen Studiums sehr mathelastig. Damit werden Grundlagen und Werkzeuge geschaffen, um überhaupt tiefer in Sachgebiete wie z. B. Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik oder Kybernetik vordringen zu können.
Damit ich nicht falsch verstanden werde: Es geht mir nicht um Wertigkeiten und schon gar nicht um Abwertung. Weil ich aber beides kenne, sowohl die handwerkliche Ausbildung, als auch das Hochschulstudium, glaube ich beurteilen zu können, daß es sich dabei um verschiedene Stiefel handelt. Ein Hochschulstudium ist nicht geeignet, nennenswerte praktische Fertigkeiten zu vermitteln, wie eine handwerkliche Ausbildung Grundlagen nur oberflächlich streift und nicht auf tiefere Durchdringung angelegt ist.
Quelle: http://www.wer-weiss-was.de/theme176/...
Ist schon etwas älter, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Auch der Folgepost beschreibt sehr gut die Situation. Einfach mal nachlesen.
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03.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ein Meister-Titel bleibt weiterhin ein Meister und ein Bachelor weiterhin ein Bachelor. Ein Bachelor kann sich nicht Meister nennen und ein Meister nicht Bachelor of Arts oder sowas in der Art.
Es geht schlichtweg darum die berufliche Qualifikation einzuordnen, nicht die rein akademische. Insofern heißt das für Unternehmen, dass sie u.a. auch die Stellenprofile und Jobsuche etwas vereinheitlichen können und dadurch die beruflichen Qualifikationen vergleichbarer werden - insbesondere auch im EU-weiten Vergleich.
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04.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Gerade wenn sich dieser Qualifizierungsrahmen auf die beruflichen Qualifikationen bezieht, dann ist diese Gleichstellung falsch! Die sogenannte praktische Erfahrung, die ein Meister besitzt, die kann ein Bachelor locker aufholen. Der Meister hingegen bleibt auf seinem Grundwissen hängen, weil er komplexere Sachen garnicht berechnen kann aufgrund fehlender mathematischer Fähigkeiten.
Hat man also einen Bachelor und einen Meister mit wegen mir 5 Jahren Berufserfahrung, dann hat der Bachelor das praktische Wissen aufgeholt und kann zusätzlich noch auf sein tiefes theoretisches Wissen zurückgreifen, was der Meister nicht kann. Das allein zeigt schon diese Unverhältnismäßigkeit in diesem Vergleich.
Wir müssen hier mal aufhören, den Meister mit 20 Jahren Befufserfahrung mit nem Bachelor frisch von der Uni zu vergleichen und immer drauf zu pochen, der hat ja mehr praktische Erfahrung, deswegen ist das gerechtfertigt... Was soll dieser Schmarrn.
Gerade wenn wir den Meister europaweit vergleichbar machen wollen, dann können wir nicht sagen, steht auf einer Stufe mit einem Bachelor und der ausländische Personalchef legt das auch so aus, weil er mit dem Begriff eines deutschen Meister nichts anfangen kann. In anderen Ländern gibt es nur den Bachlorabschluss als solches. Wenn sie nun sehen, hey der Deutsche dort ist auf einer Stufe mit eben diesem Bachelor, dann wird dieser eingestellt für evtl eine Ingenieursstelle und wird versagen, weil er rein garnichts berechnen kann. Das wirft ein super Licht auf die deutschen Bachelor. Wenn ein ausländisches Unternehmen den Meister nicht einordnen kann, dann kann er es eben nicht, weil der Meister nunmal eine rein deutsche Erfindung ist, den man in anderen Bildungssystemen einfach nicht einordnen kann.
Der Meister hätte maximal die Stufe 5 erreichen können. Gehen wir von ähnlicher Berufserfahrung aus, dann kann eben auch der Bachelor mal eine Pumpe ausbauen, Filter wechseln oder Messgeräte austauschen....... Der Bachelor kann ohne weiteres diesen anfangs praktischen Rückstand locker aufholen und was macht den Meister dann noch so gleichwertig? Sein Grundwissen gegenüber dem Fachwissen eines Ingenieurs? Personalkompetenz bekommt der Ingenieur auch automatisch mit dazu, wenn er eben solche Aufgaben mit übertragen bekommt. Am Ende bleibt eben nur das Fachwissen übrig, weil der Bachelor eben genug Grips hat, um den Rückstand gegenüber dem Meister im praktischen Bereich in ein paar Monaten aufzuholen.
Praktischen Wissen kann man ohne weiteres anlernen, hohes ingenieurstechnisches Wissen eben nicht, weil man dafür enorme mathematische Grundlagen benötigt, die ein Meister nicht hat. Man sollte mal auf die Leute hören, die eben diese beiden Ausbildungen gemacht haben. Wenn diese sagen, sie haben insgesamt für den Meister nur eine Woche gelernt und beim Bachelor hingegen sitzen sie seit Jahren bis spät nachts am Schreibtisch, dann hat das schon seine Berechtigung. Diese Leute haben den direkten Vergleich. Wenn gerade diese Leute diesen Vergleich für schlecht halten, dann sollte das mal anerkannt werden.
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04.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich vermute, das ganze System wurde geschaffen um das Bildungsystem in eine mit beschränkter Zulassung "führende" Master-Elite und eine "arbeitende" Gruppe: Bachelor,Techniker,Meister zu spalten.
Das heißt, dass in Deutschland nur der Master-Abschluss als eine vollwertige, akademische Bildung anerkannt wird, wie es schon in den meisten Ländern der Welt ist.
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04.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Da sieht man wieder wie weit Akademiker von der Praxis entfernt sind, denn diese sieht anders aus!
Hier arbeiten Bachelor und Meister bereits in gleichen Positionen. In meinem Betrieb ( größer 500 Mitarbeiter ) gang und gebe.
Dieses wurde bereits von mehrern hier bestätigt, scheinbar werden diese Kommentare allerdings überlesen.
Theoretisch ist es schließlich nicht möglich.
Lounge Gast schrieb:
>
> Gerade wenn sich dieser Qualifizierungsrahmen auf die
> beruflichen Qualifikationen bezieht, dann ist diese
> Gleichstellung falsch! Die sogenannte praktische Erfahrung,
> die ein Meister besitzt, die kann ein Bachelor locker
> aufholen. Der Meister hingegen bleibt auf seinem Grundwissen
> hängen, weil er komplexere Sachen garnicht berechnen kann
> aufgrund fehlender mathematischer Fähigkeiten.
>
> Hat man also einen Bachelor und einen Meister mit wegen mir 5
> Jahren Berufserfahrung, dann hat der Bachelor das praktische
> Wissen aufgeholt und kann zusätzlich noch auf sein tiefes
> theoretisches Wissen zurückgreifen, was der Meister nicht
> kann. Das allein zeigt schon diese Unverhältnismäßigkeit in
> diesem Vergleich.
>
> Wir müssen hier mal aufhören, den Meister mit 20 Jahren
> Befufserfahrung mit nem Bachelor frisch von der Uni zu
> vergleichen und immer drauf zu pochen, der hat ja mehr
> praktische Erfahrung, deswegen ist das gerechtfertigt... Was
> soll dieser Schmarrn.
>
> Gerade wenn wir den Meister europaweit vergleichbar machen
> wollen, dann können wir nicht sagen, steht auf einer Stufe
> mit einem Bachelor und der ausländische Personalchef legt das
> auch so aus, weil er mit dem Begriff eines deutschen Meister
> nichts anfangen kann. In anderen Ländern gibt es nur den
> Bachlorabschluss als solches. Wenn sie nun sehen, hey der
> Deutsche dort ist auf einer Stufe mit eben diesem Bachelor,
> dann wird dieser eingestellt für evtl eine Ingenieursstelle
> und wird versagen, weil er rein garnichts berechnen kann. Das
> wirft ein super Licht auf die deutschen Bachelor. Wenn ein
> ausländisches Unternehmen den Meister nicht einordnen kann,
> dann kann er es eben nicht, weil der Meister nunmal eine rein
> deutsche Erfindung ist, den man in anderen Bildungssystemen
> einfach nicht einordnen kann.
>
> Der Meister hätte maximal die Stufe 5 erreichen können. Gehen
> wir von ähnlicher Berufserfahrung aus, dann kann eben auch
> der Bachelor mal eine Pumpe ausbauen, Filter wechseln oder
> Messgeräte austauschen....... Der Bachelor kann ohne weiteres
> diesen anfangs praktischen Rückstand locker aufholen und was
> macht den Meister dann noch so gleichwertig? Sein Grundwissen
> gegenüber dem Fachwissen eines Ingenieurs? Personalkompetenz
> bekommt der Ingenieur auch automatisch mit dazu, wenn er eben
> solche Aufgaben mit übertragen bekommt. Am Ende bleibt eben
> nur das Fachwissen übrig, weil der Bachelor eben genug Grips
> hat, um den Rückstand gegenüber dem Meister im praktischen
> Bereich in ein paar Monaten aufzuholen.
>
> Praktischen Wissen kann man ohne weiteres anlernen, hohes
> ingenieurstechnisches Wissen eben nicht, weil man dafür
> enorme mathematische Grundlagen benötigt, die ein Meister
> nicht hat. Man sollte mal auf die Leute hören, die eben diese
> beiden Ausbildungen gemacht haben. Wenn diese sagen, sie
> haben insgesamt für den Meister nur eine Woche gelernt und
> beim Bachelor hingegen sitzen sie seit Jahren bis spät nachts
> am Schreibtisch, dann hat das schon seine Berechtigung. Diese
> Leute haben den direkten Vergleich. Wenn gerade diese Leute
> diesen Vergleich für schlecht halten, dann sollte das mal
> anerkannt werden.
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04.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse abwerten... Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht, heißt aber nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland gucken, wo sie bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in Deutschland studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem nicht lösen. Aussage unserer Prüfungsausschussvorsitzenden. Der Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen können. Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung von Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine entsprechende Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland seinen Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich werd meinen Master fertig machen und dann Deutschland den Rücken kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Genauso ist es! Bei meiner amerikanischen Verwandschaft konnte ich das schon jahrzehntelang beobachten. Nur würde ich bei Master nicht von Elite sprechen, das wird sich nur auf die Promotion beziehen. Ungerechterweise ist der Aufwand in den einzelnen Fächern für eine Promotion sehr unterschiedlich. In einigen Fächern reichen ja schon ein oder zwei Jahre dafür aus!
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich vermute, das ganze System wurde geschaffen um das
> Bildungsystem in eine mit beschränkter Zulassung
> "führende" Master-Elite und eine
> "arbeitende" Gruppe: Bachelor,Techniker,Meister zu
> spalten.
> Das heißt, dass in Deutschland nur der Master-Abschluss als
> eine vollwertige, akademische Bildung anerkannt wird, wie es
> schon in den meisten Ländern der Welt ist.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Vollkommen falsch, denn im Ausland ist der Bachelor Standardabschluß. Master machen nur wenige, die sich spezialisieren wollen oder eine Promotion anstreben.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Für Leute, die Akademikern immer dieses Gebrabbel vorwerfen. Ja theoretisch usw... Ich KOMME aus der PRAXIS und habe anschließend STUDIERT! Kommt nicht immer mit diesem blöden Argument, von wegen alles Theorie und man hat keine Ahnung und versucht die Akademiker dadurch zu disqualifizieren.
Ein Meister, der anschließend studiert hat, der sagt ausschließlich, dass ein Bachelor viel hochwertiger ist. Er kriegt schwereres und umfangreicheres Wissen beigebracht und der Bachelor hat durchaus in vielen Fällen schon mehr praktische Erfahrung als so mancher Meister. Dazu zähle ich mich selbst auch. Habe selbst eine Ausbildung gemacht, paar Jahre gearbeitet und auch als Vorarbeiter fungiert, Leute angelernt und das mit damals 21 Jahren.
Dafür studiert man nunmal, um in bessere Lohngruppen zu kommen und entsprechend höhere Positionen zu besetzen. Deswegen verzichtet man mehrere Jahre auf ein Einkommen, damit man später mehr verdient. Wenn man das nicht mehr tut, dann wird kaum noch einer studieren wollen, so einfach ist das. Wenn ich insgesamt 6,5 Jahre (Vollabi + Bachelor) oder 4,5 Jahre (Fachabi + Bachelor) ohne Einkommen dastehe und am Ende das gleiche verdiene wie ein Meister, der sofort nach der 10. Klasse Geld verdient hat, dann ist es bescheuert überhaupt zu studieren.
Ich selbst habe dutzende Meister kennengelernt. Und das, was hier als allübergreifende praktische Erfahrung dargestellt wird, dass erreichte dort sehr schnell seine Grenzen. Sie kannten die Abläufe DIESER Anlage, aber das ist ja wohl logisch, wenn man paar Jahre dort arbeitet, sowas kriegt ein Bachelor dort wohl auch hin, wenn man ihm die entsprechende Zeit gibt.
Wie soll man auch genau wissen, was in z.B. einer Chemieanlage passiert, wenn man dort nur Grundwissen mitbringt. Meister bekommen nur Grundwissen beigebracht, was man jedoch nicht merkt, solang man nicht tieferes Wissen beigebracht bekommt und damit merkt, wie lückenhaft das eigene Wissen doch ist. Die Meister dort haben Teile bestellt, die Arbeitskräfte eingeteilt und das wars auch schon, sie waren eine Art Vorarbeiter.
Wenn es gewollt ist, dass ein Studium dermaßen unattraktiv wird und sowas in der heutigen Situation, wo wir Fachkräftemangel, gerade im akademischen Bereich haben, dann läuft es alles auf eins hinaus. Entweder wir packen unsere Wirtschaft sprichwörtlich ins Hospiz, weil unsere Akademiker langsam aussterben und wir in Sachen Fortschritt ganz einfach überholt werden von anderen Ländern oder wir machen das Gleiche, wie in den 70ern, wir holen die Leute einfach aus dem Ausland. Mit solchen Entscheidungen werden die Akademiker weniger werden, soviel steht fest.
Zu Diplomzeiten hatten wir pro Jahrgang rd. 40-50 Diplomabsolventen und kamen trotzdem zu diesen Fachkräfteproblemen in Deutschland. Nun haben wir 35 Bachelorabsolventen in diesem Jahrgang, von denen im Schnitt 30% überhaupt nen Masterplatz bekommen. Viele Hochschulen bieten den tollen Master nichtmal an. Wir bilden also weitaus weniger Master aus und erhoffen uns dadurch, dass wir das Fachkräfteproblem lösen können, was selbst damals mit mehr Absolventen pro Jahr so entstanden ist. Nur mal so am Rande, wir hatten gut 65% Ausfallquote in unserem Bachelorstudiengang. Zu Diplomzeiten waren es noch 40%. Woher diese Steigerung? Gleiche Stoffmenge in kürzerer Zeit.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher schlechtere Noten!
Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von keinem Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz gefunden hat. man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
Lounge Gast schrieb:
>
> Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse abwerten...
> Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht, heißt aber
> nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und
> umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle
> Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland gucken, wo sie
> bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in Deutschland
> studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem nicht
> lösen. Aussage unserer Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen können.
> Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun
> verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung von
> Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine entsprechende
> Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland seinen
> Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich werd
> meinen Master fertig machen und dann Deutschland den Rücken
> kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ein Doktor in Medizin dauert teilweise 3 Monate...
Sport kann man unter einem Jahr schaffen.
Jura gut unter 2...
Man kann gar nichts verallgemeinern. Jede Ausbildung, jedes Studium, jede Hochschule hat andere Schwierigkeiten.
Ich würde behaupten, dass ein Bachelor in z.B. Elektrotechnik deutlich anspruchsvoller ist, als eine Promotion in Religions- und Sozialwissenschaften.
Lounge Gast schrieb:
>
> Genauso ist es! Bei meiner amerikanischen Verwandschaft
> konnte ich das schon jahrzehntelang beobachten. Nur würde ich
> bei Master nicht von Elite sprechen, das wird sich nur auf
> die Promotion beziehen. Ungerechterweise ist der Aufwand in
> den einzelnen Fächern für eine Promotion sehr
> unterschiedlich. In einigen Fächern reichen ja schon ein oder
> zwei Jahre dafür aus!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ich vermute, das ganze System wurde geschaffen um das
> > Bildungsystem in eine mit beschränkter Zulassung
> > "führende" Master-Elite und eine
> > "arbeitende" Gruppe:
> Bachelor,Techniker,Meister zu
> > spalten.
> > Das heißt, dass in Deutschland nur der Master-Abschluss
> als
> > eine vollwertige, akademische Bildung anerkannt wird,
> wie es
> > schon in den meisten Ländern der Welt ist.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder Uni) ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In diesen Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester "verschenkt" eingeplant unter der Annahme, dass man nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit. Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich für 40 Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5 Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher schlechtere
> Noten!
>
> Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von keinem
> Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz gefunden hat.
> man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse abwerten...
> > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht, heißt
> aber
> > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und
> > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle
> > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland gucken, wo
> sie
> > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> Deutschland
> > studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem nicht
> > lösen. Aussage unserer Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen können.
> > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun
> > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung von
> > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> entsprechende
> > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland seinen
> > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich werd
> > meinen Master fertig machen und dann Deutschland den
> Rücken
> > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Zu dem Klugen von oben, der meinte Diplom ist 1 : 1 ein Master, der sollte sich nochmal belesen. Diplom FH = Bachelor, dann kommt das Uni-Diplom und die nächste Stufe wäre der Master. Also nix Master = Diplom. Das ist genau das Problem. In meinem Fach Chemieingenieurwesen müsste ich 4-5 Jahre für eine Promotion planen. Die Mediziner vielleicht 3-4 Monate. Man sieht es doch an dem Verhältnis Bachelorabsolventen zu Masterplätzen, da reden wir vom gerade mal 30%, die einen Master machen können. Man muss also davon ausgehen, das der überwiegende Teil beim Bachelor bleibt. Allein an unserer Hochschule gab es 30 Plätze, wogegen es für diese über 100 Bewerbungen gab. Haufen Fremdbewerber, weil die bei sich selbst keine Möglichkeiten zum Master haben. Der große Teil der Hochschulkapazitäten werden für den Bachelor genutzt. Wo früher ein Diplomstudiengang untergebracht werden musste, sind es heute ein Bachelor und ein Masterstudiengang parallel.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
das diplom ist ein master äquivalent, ich versteh gar nicht was es da zu diskutieren gibt.
als ob sich die unis 4 semester zusätzlichen stoff aus den fingern gesaugt hätten.
du vergisst zudem, dass im diplom die regelstudienzeit meistens aus 9 semestern + diplomarbeit besteht, also aus 10.
Dass oft viel zu viel aufwand für die bachelorarbeit getrieben wird ist wahr. Zum einen liegt das an den lehrstühlen die wenigstens ein bischen was von der abriet haben wollen und deshalb mehr verlangen als sie dürften und zudem an studenten die eine arbeit die meist soviel zählt wie zwei einzelne klausuren gnadenlos überbewerten. Arithmetisches mittel lernt man im bachelor wohl nicht mehr ;)
Wo du den unsinn von wegen jahr zum gammeln eingeplant her haben willst ist mir schleierhaft.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich denke einige schreiben hier ohne sich vorher informiert zu haben was ein Meister zur Prüfung leisten muss.
Und um es mal ganz realistisch zu sehen....ein Meister der schon Berufserfahrung mitbringt und weiß wie der Hase läuft ist für einen Chef teileweise deutlich interessanter als jm der noch nie etwas mit dem Berufsleben zu tun hatte.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 130 Seiten.
Meine Diplomarbeit ging 6 Monate und hatte 150 Seiten.
In der neuen Prüfungsordnung wurde offiziell die Studienarbeit zur Bachelorarbeit. Die Diplomarbeit wurde zur Masterarbeit.
In der Prüfungsordnung Diplom waren 6 SWS merh zu belegen als im Bachelor/Master...
Die Vorlesungen sind absolut identisch. Unteschied ist nur eie formal andere Prüfungsordnung die man im Alltag nicht merkt. Der letzte Diplomjahrgang ist in der gleichen Vorlesung wie der ersten Master/Bachelor und schreiben die gleichen Prüfungen. Nur der Abschluss ist anders.
Unterschied ist nur, dass der Master deutlich besser benotet wird, da er nur die Wahlfächer der Semester 7-9 enthält. Die harten Pflichtfächer die ins Diplom fliesen werden im Master nicht berücksichtigt.
Du fühlst doch beleidigt? Ich bin eher schockiert, dass Leute sich als Akademiker bezeichnen, aber den Apfel mit Aufkleber A nicht vom Apfel mit Aufkleber B unterscheiden können, sondern behaupten es sei eine Birne...
Diese Ignoranz ist erbärmlich und daher wundert man sich nicht über den "arroganten" Ruf unserer Pseudo-Elite.
Man selbst macht das beste, alles andere ist scheiße. Aber Scheuklappen auf den Augen haben...
Lounge Gast schrieb:
>
> Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder Uni)
> ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester
> ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In diesen
> Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester
> "verschenkt" eingeplant unter der Annahme, dass man
> nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von
> der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES
> SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich für 40
> Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5
> Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da
> Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher schlechtere
> > Noten!
> >
> > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von keinem
> > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz gefunden hat.
> > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse
> abwerten...
> > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht,
> heißt
> > aber
> > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und
> > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle
> > > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland
> gucken, wo
> > sie
> > > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> > Deutschland
> > > studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem
> nicht
> > > lösen. Aussage unserer
> Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen
> können.
> > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun
> > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung
> von
> > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> > entsprechende
> > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland
> seinen
> > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich
> werd
> > > meinen Master fertig machen und dann Deutschland den
> > Rücken
> > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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05.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also bei mir war es so: 10 Semester Regelstudienzeit. Semester 1-4 Vordiplom. 5-6 Pflichtkernfächer. 7 Praktikum. 8-9 Pflichtbereich von 46 SWS plus Studienarbeit. 10 Diplomarbeit. Da die Anforderungen an eine Studienarbeit aber höher waren als an eine Bachelorarbeit heute hatte man da immer ein Extra-Semester nehmen müssen. Und wehe man ist einmal wo drchgefallen. Dann war eh geich ein Semester mehr dran (bei teilweise 70% Durchfallquote sowieso nicht vermeidbar).
Daher war der Durchschnitt bei uns 12,6 Semester und garantiert nicht weil die Leute faul waren. Und jetzt kommen die Master mit ihrem verschulten Studium und behaupten es wäre schwerer.
Lounge Gast schrieb:
>
> Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder Uni)
> ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester
> ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In diesen
> Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester
> "verschenkt" eingeplant unter der Annahme, dass man
> nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von
> der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES
> SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich für 40
> Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5
> Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da
> Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher schlechtere
> > Noten!
> >
> > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von keinem
> > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz gefunden hat.
> > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse
> abwerten...
> > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht,
> heißt
> > aber
> > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und
> > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle
> > > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland
> gucken, wo
> > sie
> > > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> > Deutschland
> > > studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem
> nicht
> > > lösen. Aussage unserer
> Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen
> können.
> > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun
> > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung
> von
> > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> > entsprechende
> > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland
> seinen
> > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich
> werd
> > > meinen Master fertig machen und dann Deutschland den
> > Rücken
> > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ganz praktisches Beispiel an der Uni Duisburg-Essen. Damals gab es im Bereich Wirtschaftsinformatik das Diplom mit 9 Semester (Regelstudienzeit). Der heutige Master entspricht 10 Semester (6 Bachelor + 4 Master). Hinzu kommen aber noch zwei Abschlussarbeiten (Bachelor Thesis und Master Thesis) und kein Diplomabsolvent hat in seinem Studium zwei Abschlussarbeiten anfertigen müssen. Von daher Master > Diplom
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich denke, die Meister haben keine Vorstellung wieviel Aufwand so ein Studium kostet. Es ist echt lächerlich, dass hier manche Leute meinen, dass der Meisterbrieb vom Aufwand vergleichbar mit einem Studuim sein kann.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke einige schreiben hier ohne sich vorher informiert
> zu haben was ein Meister zur Prüfung leisten muss.
> Und um es mal ganz realistisch zu sehen....ein Meister der
> schon Berufserfahrung mitbringt und weiß wie der Hase läuft
> ist für einen Chef teileweise deutlich interessanter als jm
> der noch nie etwas mit dem Berufsleben zu tun hatte.
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
In Mannheim gab es 10 Semester Regelstudienzeit plus eine Studienarbeit die vom aufwand her höher war als eine Bachelorarbeit.
Zudem fielen die Noten deutlich schlechter aus als im jetztigen Master. Einige Vorlesungen wurden zudem gestrichen. Also müsste man sogar sagen Diplom > Master. Aber das tue ich nicht, weil ich meinen Realitätssinn doch noch bei mir habe.
Wenn man so eine Ignoranzaussage wieder hört, von jemadem der offensichtlich keine Ahnung hat, aber groß Dinge vergleichen will, dann bis du ganz persönlich
> Ganz praktisches Beispiel an der Uni Duisburg-Essen. Damals
> gab es im Bereich Wirtschaftsinformatik das Diplom mit 9
> Semester (Regelstudienzeit). Der heutige Master entspricht 10
> Semester (6 Bachelor + 4 Master). Hinzu kommen aber noch zwei
> Abschlussarbeiten (Bachelor Thesis und Master Thesis) und
> kein Diplomabsolvent hat in seinem Studium zwei
> Abschlussarbeiten anfertigen müssen. Von daher Master >
> Diplom
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wieso denken hier eigentlich immer alle an Berufseinsteiger?
Und für Leute wie dich, die glauben dass "Chef" eine Berufsbezeichnung ist: Ob du es glaubst oder nicht. Sogar ein Akademiker bekommmt irgendwann mal Berufserfahrung! Und was ist dann bitteschön ein 50 Jahre alter Ingenieur im Vergleich zum 25 jährigen Meister? Dass ist dann Gott und Wurm, oder wie, nach deiner Logik?
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke einige schreiben hier ohne sich vorher informiert
> zu haben was ein Meister zur Prüfung leisten muss.
> Und um es mal ganz realistisch zu sehen....ein Meister der
> schon Berufserfahrung mitbringt und weiß wie der Hase läuft
> ist für einen Chef teileweise deutlich interessanter als jm
> der noch nie etwas mit dem Berufsleben zu tun hatte.
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Jetzt schreite ich male ein.
Ich habe Realschulabschluss und eine 3jährige Ausbildung. Nach 5 Jahre Beruferfahrung (also 3 Jahre Lehre + 2 Jahre Facharbeiter) ist man für eine "Meisterstudium" zugelassen. Da ich mein Meister (Logistikmeister) neben den Job absolviert habe, als Abendstudium (2 x pro Woche + Lernen, 3 Jahre lang), kam ich auf eine 60h Woche. Es war sehr hart. (hat sich aber gelohnt). Jetzt bin ich Führungskraft (30-50 Mitarbeiter unter mir) in einem internationelen Unternehmen, ich freue mich natürlich auf die neue Bildungsreform. :-)
Aber ich kann euch alle verstehen, warum Abitur, warum Vollzeitstudium, wenn man ohne "Studium" alles erreichen kann!
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Es geht hier nicht um das, was man aus seiner beruflichen Bildung macht, sondern um zwei vollkommen unterschiebliche Bildungsformen, die duch die Politik als gleichwertig dargestellt werden.
Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt schreite ich male ein.
>
> Ich habe Realschulabschluss und eine 3jährige Ausbildung.
> Nach 5 Jahre Beruferfahrung (also 3 Jahre Lehre + 2 Jahre
> Facharbeiter) ist man für eine "Meisterstudium"
> zugelassen. Da ich mein Meister (Logistikmeister) neben den
> Job absolviert habe, als Abendstudium (2 x pro Woche +
> Lernen, 3 Jahre lang), kam ich auf eine 60h Woche. Es war
> sehr hart. (hat sich aber gelohnt). Jetzt bin ich
> Führungskraft (30-50 Mitarbeiter unter mir) in einem
> internationelen Unternehmen, ich freue mich natürlich auf die
> neue Bildungsreform. :-)
> Aber ich kann euch alle verstehen, warum Abitur, warum
> Vollzeitstudium, wenn man ohne "Studium" alles
> erreichen kann!
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Entschuldige, aber dir sollte klar sein, dass ein Master MINDESTENS 10 Semester hat ;)
Lounge Gast schrieb:
>
> In Mannheim gab es 10 Semester Regelstudienzeit plus eine
> Studienarbeit die vom aufwand her höher war als eine
> Bachelorarbeit.
> Zudem fielen die Noten deutlich schlechter aus als im
> jetztigen Master. Einige Vorlesungen wurden zudem gestrichen.
> Also müsste man sogar sagen Diplom > Master. Aber das tue
> ich nicht, weil ich meinen Realitätssinn doch noch bei mir
> habe.
>
> Wenn man so eine Ignoranzaussage wieder hört, von jemadem der
> offensichtlich keine Ahnung hat, aber groß Dinge vergleichen
> will, dann bis du ganz persönlich
> > Ganz praktisches Beispiel an der Uni Duisburg-Essen.
> Damals
> > gab es im Bereich Wirtschaftsinformatik das Diplom mit 9
> > Semester (Regelstudienzeit). Der heutige Master
> entspricht 10
> > Semester (6 Bachelor + 4 Master). Hinzu kommen aber noch
> zwei
> > Abschlussarbeiten (Bachelor Thesis und Master Thesis) und
> > kein Diplomabsolvent hat in seinem Studium zwei
> > Abschlussarbeiten anfertigen müssen. Von daher Master >
> > Diplom
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06.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich hatte es ähnlich.
Realschulabschluss, 3 jährige Ausbildung (verkürzt von 3,5 Jahre), 2,5 Jahre Arbeit als Facharbeiter, wobei ich dort auch meine 50-60 Wochenstunden arbeiten musste und hätte auch den Meister machen können in knapp 6 Monaten Vollzeit. Habe dann aber mein Abitur nachgeholt und zusätzlich studiert. Sprich Bachelor seit paar Tagen in der Tasche und nun gehts zum Master. Ich bin nicht der Einzigste, der diesen Weg beschritten hat und gerade für diese Leute ist diese Regelung ein Schlag ins Gesicht.
Zusammenfassend:
6 Monate Vollzeitmeisterschule ODER
4,5 Jahre bis zum Bachelorabschluss. (Fachabi + Bachelor) und habe nun das Gleiche erreicht. Wozu gibt es denn den 2. Bildungsweg?
Nun mach ich noch den Master, aber trotzdem kann man diese beiden Abschlüsse nicht miteinander vergleichen. Habe zum Glück ein Unternehmen gefunden, die mich direkt mit meiner Ausbildung und angeschlossenem Studium übernehmen wollen, weil man dort entsprechend schon Berufserfahrungen sammeln konnte. Ich kenne von früher persönlich Leute, die in meinem Bereich einen Meister gemacht haben und muss wirklich sagen, allein der Niveauunterschied vom Lehrstoff her ist bestialisch. Verstehe nicht, warum der Meister der einzigste Bildungsabschluss in Deutschland ist, der aufgrund von Berufserfahrung so markant aufgewertet wird.
PS: Werde auch einen führenden Job in der Produktion bekommen, also dem Anlagenbetrieb in einem großen Unternehmen. Dann kann ich endlich durchstarten. Irgendwann tickt ja auch mal die innere Uhr. Nach Ausbildung, Arbeitszeit, Abitur und Studium möchte man ja irgendwann mal loslegen mit der Karriere. Bin schon richtig heiß drauf! Bin dann ja immerhin 28 ^^
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07.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
In 5 Jahren hat früher niemand das Uni-Diplom geschafft. Diejenigen, die durchgefallen sind haben dann nach z.B. 6 Jahren Studium ohne Abschluss dagestanden und sind anschliessend zur FH gegangen, weil es dort halt viel einfacher war. Die Diplomarbeit hatte bei uns nur 3 Monate gedauert, mit weitgehend praktischen Charakter. In 3 Monaten kann man keine wirklich wissenschaftliche Leistung erbringen. Die Studienarbeit war zum Teil erheblich anspruchsvoller, hat dann auch zwischen 6 und 12 Monaten gedauert. Mit Bachelor haben also heute auch diejenigen einen Studienabschluss, die früher nur ein wertloses Vordiplom hatten.
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07.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Da hast Du wohl eine etwas falsche Sichtweise! Bezahlt wird der Job, nicht die Ausbildung! Wir werden uns auch in Deutschland immer mehr in diese Richtung bewegen. In den USA war es schon immer so, dass man in bestimmten (angelernten) Arbeiterberufen deutlich mehr verdienen konnte als ein normaler Akademiker. Vorboten bei uns sind hierfür u.a. die Einweiser am Flughafen. Und im Angestelltenbereich gibt es das schon immer. Eine Stammhauslehre bei S war immer mehr wert als ein wirtschaftswissenschaftliches Studium!
Lounge Gast schrieb:
>
> Dafür studiert man nunmal, um in bessere Lohngruppen zu
> kommen und entsprechend höhere Positionen zu besetzen.
> Deswegen verzichtet man mehrere Jahre auf ein Einkommen,
> damit man später mehr verdient. Wenn man das nicht mehr tut,
> dann wird kaum noch einer studieren wollen, so einfach ist
> das.
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07.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Da hast du dir aber ziemlich viel aus den Fingern ausgesaugt, um die Gleichstellung zu berechtigen. Bwl auf Diplom hat eine Regelstudienzeit von 8 Semestern, in sehr selten Fällen dauert die Regelstudienzeit 9 Semestern. Die Studienarbeit ist die Bachelorarbeit ? LOL Was sind dann die 4 Seminararbeiten und 6 Projektarbeiten in meinem Studium gewesen? Die ganzen Prüfungen nebenbei zählen wir gar nicht. Desweiteren sind die Noten im Bachelor schlechter, weil mehr innerhalb einer kürzeren Zeit verlangt wird ! Im Bachelor ist NIX verkürzt, sondern vor allem im BWL und Ingenieuerwissenschaften , ist der Bachelor quasi 1:1 identisch mit dem Diplom ! Das was ihr in 8 Semestern gemacht habt, macht der Bachelor in 6 Semestern ! Ich habe meinen Master genauso abgeschlossen, wie meinen Bachelor, verstehe nicht, woher die Behauptung kommt ,dass im Master die Noten besser wären. Bedenken solltest auch, dass zum Master, vor allem im BWL nur die Elite zugelassen wird. Bei uns in Köln kenne ich niemanden, der mit schlechter als 1,8 reingekommen ist. Du willst mir doch nicht ernsthaft hier erzählen, dass mein BWL Master 10 Semester (UNI) dasselbe ist, wie dein/ein Bwl Diplom(8 Semester). Was soll das ? Master> Diplom ! Die Diplom leute sollten nun endlich aufhören, den Master mit dem Diplom gleichzustellen ! Es hat seinen Grund, warum der Master nicht nur einen Bachelor, sondern auch ein Diplom voraussetz,
Lounge Gast schrieb:
>
> Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 130
> Seiten.
>
> Meine Diplomarbeit ging 6 Monate und hatte 150 Seiten.
>
> In der neuen Prüfungsordnung wurde offiziell die
> Studienarbeit zur Bachelorarbeit. Die Diplomarbeit wurde zur
> Masterarbeit.
> In der Prüfungsordnung Diplom waren 6 SWS merh zu belegen als
> im Bachelor/Master...
>
> Die Vorlesungen sind absolut identisch. Unteschied ist nur
> eie formal andere Prüfungsordnung die man im Alltag nicht
> merkt. Der letzte Diplomjahrgang ist in der gleichen
> Vorlesung wie der ersten Master/Bachelor und schreiben die
> gleichen Prüfungen. Nur der Abschluss ist anders.
> Unterschied ist nur, dass der Master deutlich besser benotet
> wird, da er nur die Wahlfächer der Semester 7-9 enthält. Die
> harten Pflichtfächer die ins Diplom fliesen werden im Master
> nicht berücksichtigt.
>
> Du fühlst doch beleidigt? Ich bin eher schockiert, dass Leute
> sich als Akademiker bezeichnen, aber den Apfel mit Aufkleber
> A nicht vom Apfel mit Aufkleber B unterscheiden können,
> sondern behaupten es sei eine Birne...
>
> Diese Ignoranz ist erbärmlich und daher wundert man sich
> nicht über den "arroganten" Ruf unserer Pseudo-Elite.
> Man selbst macht das beste, alles andere ist scheiße. Aber
> Scheuklappen auf den Augen haben...
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder
> Uni)
> > ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester
> > ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In
> diesen
> > Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester
> > "verschenkt" eingeplant unter der Annahme,
> dass man
> > nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von
> > der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> > Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> > Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES
> > SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich
> für 40
> > Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5
> > Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da
> > Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher
> schlechtere
> > > Noten!
> > >
> > > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von
> keinem
> > > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz
> gefunden hat.
> > > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse
> > abwerten...
> > > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht,
> > heißt
> > > aber
> > > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel
> schwieriger und
> > > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder,
> dass alle
> > > > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland
> > gucken, wo
> > > sie
> > > > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> > > Deutschland
> > > > studieren können, werden sie das
> Fachkräfteproblem
> > nicht
> > > > lösen. Aussage unserer
> > Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master
> machen
> > können.
> > > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war
> es. Nun
> > > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur
> Ausbildung
> > von
> > > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> > > entsprechende
> > > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird
> Deutschland
> > seinen
> > > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist
> das. Ich
> > werd
> > > > meinen Master fertig machen und dann
> Deutschland den
> > > Rücken
> > > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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07.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Achso, wo ist dort die falsche Sichtweise? Warum soll ich studieren und insgesamt 6 Jahre auf Lohn verzichten (Fachabi + Bachelor + Master), wenn ich dann aufgrund meiner höheren Qualifizierung nicht mehr verdiene?
6 Jahre Verdienstausfall wären bei mir 192000 Euro + Schulden durch Bafög 10000 + 5000 Schulden bei meiner Familie. Aber sowas macht man ja gern, wenn man dann weniger verdienen kann. Das ist ja der Sinn von weiterbildenden Maßnahmen in der Wirtschaft, dass man danach weniger verdient als vorher... Deswegen bildet man sich ja auch weiter. Wenn das unser Leistungsprinzip sein soll und sich Deutschland wundert, warum unsere Akademiker das Land verlassen, dann nennt sich sowas Realitätsverlust. Wir können nur durch Innovation und Technikvorsprung in Deutschland produzieren. Machen wir es weiterhin so uninteressant für Ingenieure, dann bauen wir in 20 Jahren immernoch den Golf auf dem heutigen Stand der Technik, wo andere Hersteller mit der Brennstoffzelle durch die Gegend düsen. Dann könnt ihr euch eure Praxiserfahrung auch in die Haare schmieren, weil ihr dann arbeitslos seit aufgrund der konkurrenzlosen Produkte.
Ingenieure sichern unseren Lebensstandard, weil sie erst die Produkte soweit entwickeln, dass wir in einer Weltwirtschaft überhaupt so dastehen können, wie wir es im Moment ja tun. Bis ein Produkt produziert werden kann, vergeht ein elendig langer Prozess, aber sowas wird immer gekonnt ignoriert.
Eine Ausbildung sollte als Grundlage dafür dienen, in welchen Gehaltsregionen man sich später bewegt. Wenn man dieses Gefüge kaputt macht, dann landen wir später nur noch in einem reinen Produktionsland, wo am Ende nur noch Produktionskosten zählen. Momentan können wir uns unsere hohen Löhne noch leisten, weil wir innovative Produkte produzieren in Deutschland. Macht weiter so, dann bauen wir bald das Gleiche wie die Rumänen und mit welchem Argument darf dann der Deutsche das Dreifache verdienen? Darauf läuft es dann hinaus. Fortschritt in der heutigen Zeit kann man nur mit enormen theoretischen Wissen sich erarbeiten. Ein Meister entwickelt sicher keine Mercedes E-Klasse oder entwickelt neue Energiekonzepte... In anderen Ländern wird sowas mehr gewürdigt und deswegen kommen wir zu unserem Fachkräftemangel, gerade bei den Ingenieuren.
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07.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Also lesen kann der Superakademiker wohl auch nicht.
Ich habe geschrieben, dass mein Diplom 10 Semester(!!!) Regelstudienzeit hatte!!! Nicht 8! Deine FH interessiert hier niemand! Wobei es bei mir auch in 10 Semestern nie zu schaffen war!
Du kannst ja gern glauben was du willst. Master ist gleich Uni-Diplom. Ganz offiziell und niemand mit etwas Verstand zweifelt daran. Im Gegenteil. Viele bevorzugen immer noch Diplomer, weil man da weiß was man hat. Der Master wird einem ja teilweise hinterhergeworfen und es gibt etliche zwielichtige Institutionen, die den vergeben! Früher wusste man was ein Uni-Diplom wert ist. Heute kann der Master auch von Wald- und Wiesen FHs kommen oder irgendwelchen Teilzeithochschulen, wo man mit 2 mal im Monat Samstagsvorlesung den Abschluss auch bekommt,
Lounge Gast schrieb:
>
> Da hast du dir aber ziemlich viel aus den Fingern ausgesaugt,
> um die Gleichstellung zu berechtigen. Bwl auf Diplom hat eine
> Regelstudienzeit von 8 Semestern, in sehr selten Fällen
> dauert die Regelstudienzeit 9 Semestern. Die Studienarbeit
> ist die Bachelorarbeit ? LOL Was sind dann die 4
> Seminararbeiten und 6 Projektarbeiten in meinem Studium
> gewesen? Die ganzen Prüfungen nebenbei zählen wir gar nicht.
> Desweiteren sind die Noten im Bachelor schlechter, weil mehr
> innerhalb einer kürzeren Zeit verlangt wird ! Im Bachelor ist
> NIX verkürzt, sondern vor allem im BWL und
> Ingenieuerwissenschaften , ist der Bachelor quasi 1:1
> identisch mit dem Diplom ! Das was ihr in 8 Semestern gemacht
> habt, macht der Bachelor in 6 Semestern ! Ich habe meinen
> Master genauso abgeschlossen, wie meinen Bachelor, verstehe
> nicht, woher die Behauptung kommt ,dass im Master die Noten
> besser wären. Bedenken solltest auch, dass zum Master, vor
> allem im BWL nur die Elite zugelassen wird. Bei uns in Köln
> kenne ich niemanden, der mit schlechter als 1,8 reingekommen
> ist. Du willst mir doch nicht ernsthaft hier erzählen, dass
> mein BWL Master 10 Semester (UNI) dasselbe ist, wie dein/ein
> Bwl Diplom(8 Semester). Was soll das ? Master> Diplom !
> Die Diplom leute sollten nun endlich aufhören, den Master mit
> dem Diplom gleichzustellen ! Es hat seinen Grund, warum der
> Master nicht nur einen Bachelor, sondern auch ein Diplom
> voraussetz,
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 130
> > Seiten.
> >
> > Meine Diplomarbeit ging 6 Monate und hatte 150 Seiten.
> >
> > In der neuen Prüfungsordnung wurde offiziell die
> > Studienarbeit zur Bachelorarbeit. Die Diplomarbeit wurde
> zur
> > Masterarbeit.
> > In der Prüfungsordnung Diplom waren 6 SWS merh zu
> belegen als
> > im Bachelor/Master...
> >
> > Die Vorlesungen sind absolut identisch. Unteschied ist nur
> > eie formal andere Prüfungsordnung die man im Alltag nicht
> > merkt. Der letzte Diplomjahrgang ist in der gleichen
> > Vorlesung wie der ersten Master/Bachelor und schreiben die
> > gleichen Prüfungen. Nur der Abschluss ist anders.
> > Unterschied ist nur, dass der Master deutlich besser
> benotet
> > wird, da er nur die Wahlfächer der Semester 7-9 enthält.
> Die
> > harten Pflichtfächer die ins Diplom fliesen werden im
> Master
> > nicht berücksichtigt.
> >
> > Du fühlst doch beleidigt? Ich bin eher schockiert, dass
> Leute
> > sich als Akademiker bezeichnen, aber den Apfel mit
> Aufkleber
> > A nicht vom Apfel mit Aufkleber B unterscheiden können,
> > sondern behaupten es sei eine Birne...
> >
> > Diese Ignoranz ist erbärmlich und daher wundert man sich
> > nicht über den "arroganten" Ruf unserer
> Pseudo-Elite.
> > Man selbst macht das beste, alles andere ist scheiße. Aber
> > Scheuklappen auf den Augen haben...
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH
> oder
> > Uni)
> > > ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10
> Semester
> > > ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In
> > diesen
> > > Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein
> Semester
> > > "verschenkt" eingeplant unter der Annahme,
> > dass man
> > > nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki,
> Karriereplaner). Von
> > > der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> > > Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> > > Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES
> GANZES
> > > SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich
> > für 40
> > > Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan
> noch 5
> > > Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte !
> Nix da
> > > Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > > > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher
> > schlechtere
> > > > Noten!
> > > >
> > > > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > > > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch
> von
> > keinem
> > > > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz
> > gefunden hat.
> > > > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> > > >
> > > > Lounge Gast schrieb:
> > > > >
> > > > > Dann muss man aber auch alle
> Diplomabschlüsse
> > > abwerten...
> > > > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1
> gemacht,
> > > heißt
> > > > aber
> > > > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel
> > schwieriger und
> > > > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder,
> > dass alle
> > > > > Ingenieure auswandern. Dann soll
> Deutschland
> > > gucken, wo
> > > > sie
> > > > > bleiben. Mit den paar Mastern, die
> überhaupt in
> > > > Deutschland
> > > > > studieren können, werden sie das
> > Fachkräfteproblem
> > > nicht
> > > > > lösen. Aussage unserer
> > > Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30%
> der
> > > > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master
> > machen
> > > können.
> > > > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut
> war
> > es. Nun
> > > > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur
> > Ausbildung
> > > von
> > > > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal
> eine
> > > > entsprechende
> > > > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird
> > Deutschland
> > > seinen
> > > > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist
> > das. Ich
> > > werd
> > > > > meinen Master fertig machen und dann
> > Deutschland den
> > > > Rücken
> > > > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.
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07.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wahre Worte!
Warum soll man den heute noch studieren?! Diese Regelung kann dem Wirtschaftsstandort Deutschland nur schaden und der Akademikermangel wird dadurch sicher nicht kleiner!
Lounge Gast schrieb:
>
> Achso, wo ist dort die falsche Sichtweise? Warum soll ich
> studieren und insgesamt 6 Jahre auf Lohn verzichten (Fachabi
> + Bachelor + Master), wenn ich dann aufgrund meiner höheren
> Qualifizierung nicht mehr verdiene?
>
> 6 Jahre Verdienstausfall wären bei mir 192000 Euro + Schulden
> durch Bafög 10000 + 5000 Schulden bei meiner Familie. Aber
> sowas macht man ja gern, wenn man dann weniger verdienen
> kann. Das ist ja der Sinn von weiterbildenden Maßnahmen in
> der Wirtschaft, dass man danach weniger verdient als
> vorher... Deswegen bildet man sich ja auch weiter. Wenn das
> unser Leistungsprinzip sein soll und sich Deutschland
> wundert, warum unsere Akademiker das Land verlassen, dann
> nennt sich sowas Realitätsverlust. Wir können nur durch
> Innovation und Technikvorsprung in Deutschland produzieren.
> Machen wir es weiterhin so uninteressant für Ingenieure, dann
> bauen wir in 20 Jahren immernoch den Golf auf dem heutigen
> Stand der Technik, wo andere Hersteller mit der
> Brennstoffzelle durch die Gegend düsen. Dann könnt ihr euch
> eure Praxiserfahrung auch in die Haare schmieren, weil ihr
> dann arbeitslos seit aufgrund der konkurrenzlosen Produkte.
>
> Ingenieure sichern unseren Lebensstandard, weil sie erst die
> Produkte soweit entwickeln, dass wir in einer Weltwirtschaft
> überhaupt so dastehen können, wie wir es im Moment ja tun.
> Bis ein Produkt produziert werden kann, vergeht ein elendig
> langer Prozess, aber sowas wird immer gekonnt ignoriert.
>
> Eine Ausbildung sollte als Grundlage dafür dienen, in welchen
> Gehaltsregionen man sich später bewegt. Wenn man dieses
> Gefüge kaputt macht, dann landen wir später nur noch in einem
> reinen Produktionsland, wo am Ende nur noch Produktionskosten
> zählen. Momentan können wir uns unsere hohen Löhne noch
> leisten, weil wir innovative Produkte produzieren in
> Deutschland. Macht weiter so, dann bauen wir bald das Gleiche
> wie die Rumänen und mit welchem Argument darf dann der
> Deutsche das Dreifache verdienen? Darauf läuft es dann
> hinaus. Fortschritt in der heutigen Zeit kann man nur mit
> enormen theoretischen Wissen sich erarbeiten. Ein Meister
> entwickelt sicher keine Mercedes E-Klasse oder entwickelt
> neue Energiekonzepte... In anderen Ländern wird sowas mehr
> gewürdigt und deswegen kommen wir zu unserem
> Fachkräftemangel, gerade bei den Ingenieuren.
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08.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
10 Semester sagt gar nichts aus. Bei den Bachelor/Master Studiengängen sind allein die SWS deutlich höher als zu Diplomzeiten. Früher vielleicht 2 Vorlesungen und eine Übungsstunde pro Tag, heute 2-3 Vorlesungen + 1-2 Übungen und am Abend noch Praktikum, danach Bibo. So sieht bei uns ein normaler Bachelortag aus. Wohne in einem Studentenwohnheim und dort sind wirklich alle Studiengänge vertreten, sogar noch Diplomleute. Man merkt es, dass diese deutlich weniger SWS haben. Also deine 10 Semester sagen rein garnichts aus. 10 Semster @ 12 SWS oder 7-8 Semster @ 15-20 SWS, das ist schon ein Unterschied. Der Bachelor ist kürzer, fein, dann reg dich drüber auf. Fakt ist aber auch, dass diese Leute das Wissen viel komprimierter beigebracht bekommen. Sie haben mehr SWS, es zählen alle Noten von Anfang an und trotzdem meinen manche Leute, der Bachelor/Master ist immernoch so schlecht. Fakt ist, in den 10 Semestern Bachelor/Master bekommt man allein schon durch die höheren SWS mehr beigebracht, als in 10 Semestern zu Diplomzeiten.
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08.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
was ich auch so geil finde...ich DEPP habe Abi + Zivildienst gemacht und dann 4 Jahre studiert = 0 Einkommen, ausser durch Nebenjobs = Stress
Jetzt im Berufsleben höre ich ständig von AZUBIS die Realschule gemacht haben dann Ausbildung und jetzt ihr Bachelor-Studium beginnen (ggf. noch irgendwie 1 Jahre Schule gemacht glaube ich)....was soll das? für was hab ich Abi gemacht? Die Azubis haben 1. bereits einen BERUF 2. 3 Jahre lang Geld verdient 3. Berufserfahrung gesammelt und fangen genauso mit 19-20 mit dem Studium an...
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08.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
ihr schaut ALLE viel zu sehr auf die Anderen
so lange ihr das noch tut, werdet ihr auf der Stelle stehen bleiben
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08.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn du da nicht mehr weißt, warum du dein Abitur gemacht hast, dann kann dir auch keiner mehr helfen. Eine Ausbildung geht meistens länger als das Abitur. In vielen Bundesländern gibt es das "Turboabitur" in 2 Jahren. Die meisten Ausbildungen gehen 3,5 Jahre und dazu musst du dann das Fachabitur noch nachholen Bei meinem Fachabitur musste ich sogar Betriebserfahrung mitbringen, da wär ich direkt nach der Ausbildung nichtmal reingekommen. Fachabitur noch mal 1-2 Jahre, also zu sagen, wofür mach ich dann mein Abi ist schon ziemlich hohl. Meine Kommilitonen sind weitaus schneller am Ziel als ich. Ich bin 28, wenn ich fertig werde und sie sind 24, das ist schon ein Unterschied. Nicht zu vergessen, was es für eine Umstellung ist, wenn man schonmal Geld verdient hat. Also nicht immer alles so naiv sehen.
Ich find es gut, dass man Leuten die Möglichkeit gibt, sich nochmal beruflich umzuorientieren. Damals mit 16 war ich der festen Überzeugung, ich will Geld verdienen. Als ich dann gemerkt habe, wie wenig das ist, wollte ich mich weiterbilden. Es gibt nicht nur junge Leute, die ihr Fachabitur machen und dann studieren gehen. Gibt auch Leute, die sind zwischen 30 und 40, die den 2. Bildungsweg nutzen und das ist auch gut so!
In dem Thema hier geht es darum, dass Leute, die nie ein Abitur oder Fachabitur ablegen mussten, nie diese dutzenden Modulprüfungen ablegen mussten, seit Februar mit einem fertigen Bachelor gleichgestellt werden, der eben genau das alles erfolgreich abgelegt hat. Das ist genau das Problem! Und wer jetzt denkt, man bekommt in der Ausbildung sooooviel Geld, dass man sowas als Einkommen bezeichnen kann, der irrt gewaltig. Ich hatte damals 350 Euro und durfte Schichten gehen, mit Auto zur Berufsschule bzw Schicht fahren. Da waren 150 Euro Benzin im Monat weg! Nun hab ich meine Studentenwohnung und bin durch Bafög weitaus besser abgesichert als in meiner Ausbildungszeit. Klar sind das Schulden, aber vergesst mal nicht, wieviel vom Bafög einem am Ende geschenkt wird, da es auf 10.000 Euro begrenzt ist. Alles darüber ist reiner Zuschuss! Sicher muss meine Familie noch zusätzlich Geld für mich in die Hand nehmen, da leider das Bafög nicht ganz reicht, aber am Ende sollte sich das schon lohnen und das tut es mir der neuen Regelung eben nicht mehr.
Gerade im BWL Bereich ist das ein hartes Brot mit dieser Umstellung. Ingeneiure im technischen Bereich hat es eben so hart erwischt. Ein Meister bekommt diese Aufwertung, weil er ja schon Berufserfahrung hat. In dieser Zeit musste er keine Prüfungen ablegen, nichts nachweisen. Eben nur arbeiten. Danach macht er die Meisterschule, die vom Zeitlichen her weitaus kürzer ist als ein Studium und vom Niveau her auch leichter. Sie lernen viel, keine Frage, aber nicht auf dem Niveau eines Studiums und genau das ist das Problem.
Der Meister ist nunmal eine noch relativ kleine betriebliche Weiterbildung, die zwischen 6-12 Monaten dauert. Selbst die Techniker, die normal 24 Monate lernen müssen, sind noch unter den Leistungen eines Bachelors. Selbst für diese Leute ist die Gleichstellung ein Schlag ins Gesicht. Wie gesagt ich habe den direkten Vergleich in meinem Umfeld und genau deswegen reg ich mich hier so auf. Wozu noch unterschiedliche Ausbildungen machen, wenn alle auf nahezu gleichem Niveau eingeordnet werden. Ohne Ingenieure verliert Deutschland seine Konkurrenzfähigkeit und ohne die gehen wir kaputt. Produktion ist nicht alles im Leben, es muss erstmal etwas entwickelt werden, was uns gegenüber anderen Ländern einmalig macht, da wir doch sehr hohe Produktionskosten haben hier. Der Verdienst eines Ingenieurs muss deutlich höher sein, allein damit er seine brotlose Zeit wieder finanziell rein bekommt und damit wir auch technisch weiterkommen. Auf diesem Weg wird das Studium einfach uninteressant.
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09.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Eigentlich ändert sich nichts. In den Bereichen wie Produktion,Machinenbau werden Techniker,Meister,Ingenieure etwa gleiche Aufgabenbereiche abdecken und auch ungefähr das Gleiche verdienen.
In die Bereiche Forschung, Entwicklung, höhere Führungsebene kommt man ohne Studium nicht rein.
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09.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Was wundert ihr Euch? Der DQR wurde im Wesentlichen von der IHK und der HWK erarbeitet und dann im EQR der EU verankert. Die EU kennt Dtl. nicht und die HWK versucht natürlich ihren Meister gut unterzubringen. Befangenheit pur.
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09.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Genau so sieht es aus, reine Klientelpolitik. Mach etwas für die Menschen, die in der Mehrzahl vorhanden sind (Meister, Techniker, Fachwirte) und sichere dir Wählerstimmen. Um mehr geht es nicht. Akademiker sind nunmal zu 10 % in der deutschen Bevölkerung vertreten. Beruflich Weiterqualifizierte gibt es weitaus mehr.
Jeder Meister, der studiert hat, der kennt den Unterschied und weiß, dass seine damalige Meisterschule zeitlich, sowie vom Niveau her nicht ansatzweise an ein Studium rankommt. Dann ist es halt die Berufserfahrung, die einen Meister zur Aufwertung qualifiziert. Eine Phase, in der er keinerlei Prüfungen ablegen musste, sprich nichts nachgewiesen hat. Wenn man sieht, dass eine Meisterschule zwischen 6-12 Monaten Vollzeit geht, dann ist sowas eine Frechheit. Als ob ein Akademiker keine berufliche Erfahrung hat.
Diese Entscheidung zeigt, wie Wirksam die Rhetorik ist. Mache der Politik klar, dass ein Meister mit 20 Jahren Berufserfahrung genauso qualifiziert ist, wie ein Akademiker frisch von der Uni und du bekommst das was du willst. Dass dieser Vergleich ungerecht ist, das wagt kein Politiker zu bezweifeln. Der Zweck heiligt die Mittel. Reine Lobbyarbeit seitens der IHK bzw HWK.
Wir haben in Deutschland nunmal eine einmalige Bildungslandschaft, die es in so einer Vielfalt nicht nirgendwo anders auf der Welt gibt, aber deswegen alles über einen Kamm scheren ist absolut falsch.
Man legt sich auf 8 Stufen im DQR fest, wo man genau weiß, dass diese 8 Stufen dieser Vielfalt nicht gerecht werden können und deswegen unterschiedliche Sachen gleich eingestuft werden müssen, weil eben nicht mehr Stufen vorhanden sind.
Zum Thema Master nach staatl. gepr. Betriebswirt:
In Deutschland ist es noch nicht vorgesehen, dass ein solcher Betriebswirt direkt in den Master einsteigen kann. Jedoch gibt es eben solche Akademien in Deutschland, die solche staatl. gepr. Betriebswirte ausbilden und Partnerhochschulen in z.B. Großbritannien haben, die sowas in naher Zukunft anbieten werden. Auf der Homepage dieser Akademie ist man sich nach den laufenden Verhandlungen sehr sicher, dass man sowas in naher Zukunft anbieten kann. Der Master wurde dann in der EU erworben und ist damit gültig. Großbritannien legt den DQR so aus, dass der Betriebswirt, da er ja mit dem Bachelor gleichgestellt ist, eben diese HZB dort bekommt. Da kann Deutschland nichts gegen machen. Sie haben den Vergleichbarkeitsrahmen für internationale Vergleiche ja so festgelegt. Wir kriegen ja nichtmal ein bundesweit, einheitliches Bildungssystem gebacken, wie soll das erst EU weit funktionieren?!
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10.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Habe lange in der Entwicklung gearbeitet. Da gibt es Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler, die gemeinsam arbeiten! Höhere Führungsebene setzt kein Studium voraus. Es gibt viele Gegenbeispiele!
Lounge Gast schrieb:
>
> Eigentlich ändert sich nichts. In den Bereichen wie
> Produktion,Machinenbau werden Techniker,Meister,Ingenieure
> etwa gleiche Aufgabenbereiche abdecken und auch ungefähr das
> Gleiche verdienen.
> In die Bereiche Forschung, Entwicklung, höhere Führungsebene
> kommt man ohne Studium nicht rein.
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10.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wenn es die Rede von Fachkräftenmangel ist, sind keine Meister oder Techniker gemeint, jeder zweiter Facharbeiter macht Techniker oder Meister, jedoch zu studiueren traut sich nicht jeder.
Ein Beispiel aus der Technikerschule, die haben gelernt drei Gleichungen mit drei Unbekannten in den Taschenrechner einzutippen, und wie man das mathematisch lösst wissen die gar nicht, so viel zum Niveauvergleich.
Wenn das Studium weiterhin schlechtgeredet wird, dann werden die jungen Leute sich sicherlich nicht für ein ingenieurstechnisches Studium entscheiden, wo man erstmal 5 Jahre bis zu Master schuften muss, damit man überhaupt eine Anerkennung verdient und in dieser Zeit auch kein Einkommen hat. Und mit Master verdient man auch nicht die Welt.
Man wird doch einfach eine Abkürzung nehmen, mit 16 Ausbildung, dann 9 Monate Meister fertig.
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10.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Was soll der Quatsch! Schon einmal darüber nachgedacht, wie lange es dauert bis ein Meister seinen Meisterbrief bekommt bzw. überhaupt eine Ahnung, welche Voraussetzungen vor dem Ablegen der Meisterprüfung vorliegen müssen?
3 1/2 jährige Lehre,
Facharbeiterprüfung +
3-jährige Berufserfahrung!
16-monatige Ausbildung ist Quatsch und nichts anderes als Polemik!
Die praxisorientierte und qualitativ hochwertige Meister- und Technikerausbildung gibt es nur in Deutschland.
Im europäischen Vergleich mit einem Bachelorabschluss ist der zeitliche Aufwand für eine Meister und Technikerprüfung wesentlich größer. Der Bachelor soll im europäischen Ausland eine praxisorientierte Ausbildung darstellen. Genau das was die deutsche Meister- und Technikerausbildung darstellt. Somit war europäische Gleichstellung von Meistern und staatlich geprüften Techniker mit dem Bachelor absehrbar. Dies ist der Grund dafür die Meister- und Technikerprüfung dem Bachelor gleichzustellen!
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe in meinem ursprünglichen Beitrag EXPLIZIT geschrieben, dass ich an einer UNi studiert habe, woher nun diese Interpretation einer FH kommt, ist mir sehr fragwürdig. Es gibt kein BWL Studium mit 10 Semestern auf Diplom. Also : Erzähle hier keinen Mist ! Im Diplom ist doch alles easy peasy gewesen, das sagen selbst die ganzen Professoren, obwohl die selbst auf Diplom studiert haben. Der Master setzt ein bereits abgeschlossenes Studium voraus und dazu gehört eben auch dein Chill-Diplom. Wenn du dich mit deinem Diplom minderwertig fühlst, dann schließe doch einen Master an. Versuche hier nicht einen Mist zu erzählen, man würde es hinterhergeworfen bekommen. Es ist nämlich genau das Gegenteil der Fall, denn wenn du eine Ahnung von Politik hast und etwas in deinem BWL Studium verstanden hast, dann solltest du wissen , dass es die Absicht der Politiker ist- im Sinne der Wirtschaft - dass eben nicht jeder einen Master bekommen soll.
Lounge Gast schrieb
>
> Also lesen kann der Superakademiker wohl auch nicht.
>
> Ich habe geschrieben, dass mein Diplom 10 Semester(!!!)
> Regelstudienzeit hatte!!! Nicht 8! Deine FH interessiert hier
> niemand! Wobei es bei mir auch in 10 Semestern nie zu
> schaffen war!
>
> Du kannst ja gern glauben was du willst. Master ist gleich
> Uni-Diplom.
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
nochmals? haben die unis die 4 semester an inhalten für das masterstudium neu erfunden?
Wie kommt es, dass diplomer in masterveranstaltungen sitzen und seminare in der übergangsphase entweder als seminar für bachelor oder als seminar für master/diplom angesetzt sind.
Die legende, dass der stoff des diploms einfach in den bachelor gepresst wurde, kommt doch nur von verängstigten abiturienten, die vom unialltag noch nichts wussten.
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Eine Meisterschule dauert länger als ein Bachelor? Ein Meister braucht keine 3,5 jährige Ausbildung und auch in den meisten Fällen keine 3 jährige Berufserfahrung. Ein Großteil haben 2 jährige Ausbildungen, wie z.B. Mainstreamjobs wie Friseur. Die Facharbeiterprüfung noch zusätzlich aufzählen, die ja Teil jeder Berfufsausbildung ist zeigt schon, dass hier versucht wird in die länge zu rechnen.
Die Vorbildung kann man außerdem nicht mit zur Meisterschulzeit dazu zählen. Klar kann man seine Meisterschule künstlich in die länge rechnen, aber eine Vollzeitmeisterschule geht zwischen 6-12 Monate! Ein Bachelorstudium zwischen 3-4 Jahre! Bei uns hatten über 50% eine vorherige Ausbildung, Berufserfahrung, dann noch Fachabitur/Vollabitur und anschließend ein vollwertiges 3,5 jähriges Bachelorstudium.
Ein Meister muss kein Abitur vorweisen, um seine Meisterschule machen zu können. Dementsprechend sind seine fachlichen Kenntnisse einfach begrenzt, weil man höheres Fachwissen erst durch höhere Mathematik umschreiben kann. Ich als damaliger Facharbeiter wollte sowas auch nicht wahr haben. Ich fühlte mich auch als gut ausgebildet und dachte, was soll ein Bachelor noch viel mehr wissen... Habe bei einem Unternehmen gelernt, dass europaweit die qualitativ besten Ausbildungen durchführt in meinem Bereich. Ich wusste damit teilweise mehr, als so mancher Meister, der von anderen Betrieben zu uns kam.
Im Studium wurde mir sehr schnell klar, wie lückenhaft mein Wissen doch ist! Ihr fühlt euch als gut ausgebildet, genau wie ich auch damals. Wenn man aber erstmal ein Studium machen musste, dann weiß man wirklich, was man dafür leisten musste. Der Meister ist vom Aufwand und Niveau her eindeutig unter dem Bachelor einzuordnen. Er hat zweifelsohne Fähigkeiten, die in den ersten 1-2 Berufsjahren vielleicht Vorteile in der Einarbeitung für den Meister bringen, jedoch holt sowas ein Akademiker dann wieder raus. Selbst der Ausbilderschein, den ja jede Meisterschule enthält, wird nun schon an Hochschulen angeboten.
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Lounge Gast schrieb:
>
> nochmals? haben die unis die 4 semester an inhalten für das
> masterstudium neu erfunden?
Tut mir leid, aber der obige Satz ist doch dermaßen primitiv, zu glauben, dass alles bei 1x1 aufhört. Du hast doch keine Ahnung, wie komplex man eine Materie darstellen kann. Ein kleines Beispiel: BWL auf Diplom dauerte 8 Semester, auf Master dauert es 10 Semester. Allein daran sollte man doch erkennen können, inwiefern man den Inhalt des Studiums ausgeweitet hat.
> Wie kommt es, dass diplomer in masterveranstaltungen sitzen
> und seminare in der übergangsphase entweder als seminar für
> bachelor oder als seminar für master/diplom angesetzt sind.
Wenn du einen vernünftigen deutschen Satz bilden könntest, dann könnte ich dir eventuell die obige Frage beantworten. Das ist total wirr geschrieben und beschrieben.
> Die legende, dass der stoff des diploms einfach in den
> bachelor gepresst wurde, kommt doch nur von verängstigten
> abiturienten, die vom unialltag noch nichts wussten.
Nö, es ist keine Legende, das ist so ! Das weiß, wenn man v. Diplom auf Bachelor gewechselt hat.
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe das Gleiche erlebt.
Ich dachte, da ich schon eine Ausbildung und Berufserfahrung habe, wird mir mein Fach im ersten Semester voll angerechnet, doch das Erwachen kam schon nach der dritten Vorlesung, man hat festgestellt, dass man eigentlich gar keine Ahnung vom Stoff hat, was man dachte beherschen zu können.
Also Leute vergleicht nicht Äpfel mit Birnen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Eine Meisterschule dauert länger als ein Bachelor? Ein
> Meister braucht keine 3,5 jährige Ausbildung und auch in den
> meisten Fällen keine 3 jährige Berufserfahrung. Ein Großteil
> haben 2 jährige Ausbildungen, wie z.B. Mainstreamjobs wie
> Friseur. Die Facharbeiterprüfung noch zusätzlich aufzählen,
> die ja Teil jeder Berfufsausbildung ist zeigt schon, dass
> hier versucht wird in die länge zu rechnen.
>
> Die Vorbildung kann man außerdem nicht mit zur
> Meisterschulzeit dazu zählen. Klar kann man seine
> Meisterschule künstlich in die länge rechnen, aber eine
> Vollzeitmeisterschule geht zwischen 6-12 Monate! Ein
> Bachelorstudium zwischen 3-4 Jahre! Bei uns hatten über 50%
> eine vorherige Ausbildung, Berufserfahrung, dann noch
> Fachabitur/Vollabitur und anschließend ein vollwertiges 3,5
> jähriges Bachelorstudium.
>
> Ein Meister muss kein Abitur vorweisen, um seine
> Meisterschule machen zu können. Dementsprechend sind seine
> fachlichen Kenntnisse einfach begrenzt, weil man höheres
> Fachwissen erst durch höhere Mathematik umschreiben kann. Ich
> als damaliger Facharbeiter wollte sowas auch nicht wahr
> haben. Ich fühlte mich auch als gut ausgebildet und dachte,
> was soll ein Bachelor noch viel mehr wissen... Habe bei einem
> Unternehmen gelernt, dass europaweit die qualitativ besten
> Ausbildungen durchführt in meinem Bereich. Ich wusste damit
> teilweise mehr, als so mancher Meister, der von anderen
> Betrieben zu uns kam.
>
> Im Studium wurde mir sehr schnell klar, wie lückenhaft mein
> Wissen doch ist! Ihr fühlt euch als gut ausgebildet, genau
> wie ich auch damals. Wenn man aber erstmal ein Studium machen
> musste, dann weiß man wirklich, was man dafür leisten musste.
> Der Meister ist vom Aufwand und Niveau her eindeutig unter
> dem Bachelor einzuordnen. Er hat zweifelsohne Fähigkeiten,
> die in den ersten 1-2 Berufsjahren vielleicht Vorteile in der
> Einarbeitung für den Meister bringen, jedoch holt sowas ein
> Akademiker dann wieder raus. Selbst der Ausbilderschein, den
> ja jede Meisterschule enthält, wird nun schon an Hochschulen
> angeboten.
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ja das Diplom wurde in den Bachelor gepresst. Hör dich doch mal um in diversen Studentennetzwerken. Selbst unsere Profs sagen das und auch die Vorlesungsunterlagen bestätigen dies. In den Fußzeilen steht immernoch Diplomstudiengang. Wir gehen da den gleichen Stoff durch wie zu Diplomzeiten, haben die gleichen Skripte, gleiche Folien. Haben nur weniger Zeit!
Ich hatte vor ein paar Tagen meine Bachelorabschlussfeier und wir haben uns da mit den Profs unterhalten. Es waren durchweg alle der Meinung, dass das Diplom ruhiger war, obwohl sie damals selbst das Diplom studiert haben. Der Bachelor hat schlichtweg die gleiche Stofffülle in weniger Zeit.
Der Master hingegen ist eine Vertiefung. Bei uns wurden die Masterstudiengänge komplett neu erarbeitet, da ja der Diplomstoff schon im Bachelor steckt. Diese Themen gab es früher in keinem einzigen Diplomstudiengang. Er erweitert also den Stoffumfang des alten Diploms. Mag sein, dass das Diplom die annähernd gleiche Semesterzahl hatte, jedoch kommt beim Bologna-System mehr bei raus, weil man in diesen Semestern mehr SWS zu absolvieren hat. Der heutige Bachelor hat mehr SWS als der frühere Diplomant.
Nehmt es einfach mal an, dass der Bachelor in der heutigen Zeit schlichtweg mehr Lehrnstress hat, als die Diplomleute früher. Auch die Profs bestätigen, dass es die Diplomer früher ruhiger hatten.
Der Master ist eine Erweiterung. Bei uns ist der Bachelor = das frühere Diplom, gerade aufgrund der Stofffülle. Der Master ist gegenüber des Diploms zusätzlich. Neue Lerninhalte und Themen, die vorher nicht unterrichtet wurden. Diese Themen wurden nicht neu erfunden, aber in einem Diplomstudiengang gab es zumindest unsere Mastermodule noch nie!
Und die beste Erkenntnis meiner Abschlussfeier war: Eine unserer Profs war in den USA. Nach ihrem Vorbild haben wir ja den Bologna-Prozess entwickelt. Die USA wollen ihr Bildungssystem nach dem Vorbild des ehemaligen Diploms umstellen ;) Welch Ironie...
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11.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ja ist gut. Die masterstudiengänge wurden komplett neu erarbeitet und der entsprechende Stoff wurde Studenten davor schlicht vorenthalten....
Schon erstaunlich wie verstrahlt man sein kann
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Warum ist das für dich so schwer zu akzeptieren? Die Mastermodule sind bei uns Vertiefungsschwerpunkte, die im damaligen Diplom schlichtweg nicht unterrichtet wurden. Oder bist du ein Vertreter von, das Diplom hat uns in den 5 Jahren mehr beigebracht, obwohl es weniger SWS hatte. Wär irgendwie ein Unding, dass man dann mehr beigebracht bekommen hat.
Jeder, der einen Bachelor gemacht hat, der weiß, dass er in vielen Fällen dem Diplom gleichzusetzen ist. Gleicher Stoff und weniger Zeit, deswegen sind auch die Noten schlechter. Das sagt hier kein "verängstigter" Abiturient, wie du es versuchst darzustellen, sondern jemand, der einen Bachelor abgeschlossen hat und sich mit seinen Profs unterhalten hat. Zusätzlich zählt auch noch jede Note, was es zu Diplomzeiten nicht gab. Da waren gerade die "Siebfächer" aus der Endbewertung ausgeschlossen.
Bring doch mal Argumente und sag nicht immer, man ist verstrahlt. Warum ist das Diplom gleich Master? In meiner Auffassung hat der Master zwar die gleiche Ausbildungszeit, aber aufgrund der höheren SWS kriegt man eindeutig mehr beigebracht. Und gerade deswegen kommen nun zusätzliche Vertiefungen zum Tragen, die es früher nicht gab. Bei uns wurden die Lehrpläne der Masterstudiengänge komplett neu erstellt, was man von den Bachelorlehrplänen nicht behaupten kann. Da hat man es täglich erlebt. Wir rannten von Thema zu Thema, nur um den Diplomstoff in einer Bachelorlehrzeit unterzukriegen. Dort wurde uns förmlich das Wissen im Eiltempo vor die Füße geworfen, weil laut Aussage der Profs ein Bachelor garnicht viel weniger wissen darf, als ein Diplomant. Er wird ja auch schließlich für die gleichen Jobs einbezogen. Also laut Aussage derer, die seit Jahren Studenten ausbilden, ist der Bachelorlehrstoff gleich dem früheren Diplom. Bachelor haben mehr Stoffdurchsatz, es zählen alle Noten des Studiums und gerade deswegen sind z.B. auch die Noten im Schnitt schlechter und es brechen auch mehr Leute ab.
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Jungens oder Mädels bitte nicht Off-Topic. Diplom/Master/Bachelor Debatten gibt es hier genug, dann schreibt doch bitte in den entsprechenden Foren bzw. Beiträgen.
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ich habe Wing studiert und Bachelor/Master und Diplom ist ein zu eins identisch! Mein Diplom-Studiengnag hatte auch 10 Semester Regelstudium (wie auch schon oben von einigen Kollegen erwähnt). Im Bachleor hat man drei Vorlesungen gestrichen, ansonsten ist alles identisch geblieben. Nur der Master wirft jetzt deutlich bessere Noten ab. Gleiches sehe ich bei uns auch in den Ingenieurwissenschaften. Alles gleich geblieben, nur im Schnitt eine Noteninflation im Master.
Nach meiner Erfahrung, wird in der Industrie immer noch ein Diplom einem Master vorgezogen, weil man da einfach weiß man hat. Das Uni-Diplom hat durchgehend ein hervorragendes Niveau. Im Gegensatz zum Master, den jetzt auch FHs oder irgendwelche Pseudo-Hochschulen im In- und Ausland vergeben dürfen. Master werden teilweise verschenkt. Werden von zwielichtigen Möchtegernhochschulen angeboten, die glauben in 3 Semestern Teilzeit, das gleiche vermitteln zu können wie in 4 Semestern Vollzeit.
Einige Master sind sehr gut. Keine Frage. Vor allem von den Top-Unis. Aber in der Masse ganz klar Diplom>Master!
Lounge Gast schrieb:
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > nochmals? haben die unis die 4 semester an inhalten für
> das
> > masterstudium neu erfunden?
>
> Tut mir leid, aber der obige Satz ist doch dermaßen primitiv,
> zu glauben, dass alles bei 1x1 aufhört. Du hast doch keine
> Ahnung, wie komplex man eine Materie darstellen kann. Ein
> kleines Beispiel: BWL auf Diplom dauerte 8 Semester, auf
> Master dauert es 10 Semester. Allein daran sollte man doch
> erkennen können, inwiefern man den Inhalt des Studiums
> ausgeweitet hat.
>
> > Wie kommt es, dass diplomer in masterveranstaltungen
> sitzen
> > und seminare in der übergangsphase entweder als seminar
> für
> > bachelor oder als seminar für master/diplom angesetzt
> sind.
>
> Wenn du einen vernünftigen deutschen Satz bilden könntest,
> dann könnte ich dir eventuell die obige Frage beantworten.
> Das ist total wirr geschrieben und beschrieben.
>
> > Die legende, dass der stoff des diploms einfach in den
> > bachelor gepresst wurde, kommt doch nur von verängstigten
> > abiturienten, die vom unialltag noch nichts wussten.
>
> Nö, es ist keine Legende, das ist so ! Das weiß, wenn man v.
> Diplom auf Bachelor gewechselt hat.
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Warum der Master gleich Diplom ist?
Weil bei mir(!) ALLE Vorlesungen übernommen wurden. Semester 1-6 ist in den Bachelor gedrückt wurden. Semester 7-10 in den Master. Studienarbeit wurde zur Bachelorarbeit. Diplomarbeit wurde zur Masterarbeit. Es gibt keine einzige neue Vorlesung. Die Prüfungsordnung ist gleich. Die Prüfungen sind gleich. Die Dozenten sind gleich. Die Regelstudienzeit ist gleich (10 Semester).
Lounge Gast schrieb:
>
> Warum ist das für dich so schwer zu akzeptieren? Die
> Mastermodule sind bei uns Vertiefungsschwerpunkte, die im
> damaligen Diplom schlichtweg nicht unterrichtet wurden. Oder
> bist du ein Vertreter von, das Diplom hat uns in den 5 Jahren
> mehr beigebracht, obwohl es weniger SWS hatte. Wär irgendwie
> ein Unding, dass man dann mehr beigebracht bekommen hat.
>
> Jeder, der einen Bachelor gemacht hat, der weiß, dass er in
> vielen Fällen dem Diplom gleichzusetzen ist. Gleicher Stoff
> und weniger Zeit, deswegen sind auch die Noten schlechter.
> Das sagt hier kein "verängstigter" Abiturient, wie
> du es versuchst darzustellen, sondern jemand, der einen
> Bachelor abgeschlossen hat und sich mit seinen Profs
> unterhalten hat. Zusätzlich zählt auch noch jede Note, was es
> zu Diplomzeiten nicht gab. Da waren gerade die
> "Siebfächer" aus der Endbewertung ausgeschlossen.
>
> Bring doch mal Argumente und sag nicht immer, man ist
> verstrahlt. Warum ist das Diplom gleich Master? In meiner
> Auffassung hat der Master zwar die gleiche Ausbildungszeit,
> aber aufgrund der höheren SWS kriegt man eindeutig mehr
> beigebracht. Und gerade deswegen kommen nun zusätzliche
> Vertiefungen zum Tragen, die es früher nicht gab. Bei uns
> wurden die Lehrpläne der Masterstudiengänge komplett neu
> erstellt, was man von den Bachelorlehrplänen nicht behaupten
> kann. Da hat man es täglich erlebt. Wir rannten von Thema zu
> Thema, nur um den Diplomstoff in einer Bachelorlehrzeit
> unterzukriegen. Dort wurde uns förmlich das Wissen im
> Eiltempo vor die Füße geworfen, weil laut Aussage der Profs
> ein Bachelor garnicht viel weniger wissen darf, als ein
> Diplomant. Er wird ja auch schließlich für die gleichen Jobs
> einbezogen. Also laut Aussage derer, die seit Jahren
> Studenten ausbilden, ist der Bachelorlehrstoff gleich dem
> früheren Diplom. Bachelor haben mehr Stoffdurchsatz, es
> zählen alle Noten des Studiums und gerade deswegen sind z.B.
> auch die Noten im Schnitt schlechter und es brechen auch mehr
> Leute ab.
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Habe mich letztens mit einem Architektur-Studenten von der FH unterhalten. Hatte gerade seinen Diplom-Studiengang abgeschlossen. Er hat mir dann viele Gründe aufgezählt, weshalb ein Masterabschluss weniger wert sei als das alte FH-Diplom. Nach dem Motto, was alles im neuen Masterstudiengang an Inhalten weggelassen wurde, im Vergleich zum FH-Diplom. Sein jetziger Arbeitgeber würde Masterabsolvnten auch mit weniger Gehalt einstellen als mit FH-Diplom. Es gibt also offenbar verschiedene Sichtweisen.
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Ja, die Unis sind seit Jahren schon regelrecht steinzeitlich unterwegs und stellen sich gegen alles Neue. Fachhochschulen sind schlecht, BA´s sind schlecht, der neue Bachelor/Master Abschluss ist schlecht. Nur Unidiplom ist das einzig wahre. Das hört man seit Jahren, weil sie Ihre Felle wegschwimmen sehen.
Eine FH ist nicht leichter, nur weil sie sich auf eine etwas praxisbezogenere Ausbildung ausrichtet. Bei uns war Bachelor = Diplomlehrstoff und Master völlig neues Gebiet, was so in der Form kein Diplomand jemals beigebracht bekommen hat. Die Unis sollten sich mal klarmachen, dass sie alleine nicht das Fachkräfteproblem nicht beheben können. Wir brauchen ein weit gefächertes Ausbildungssystem bei den Akademikern. Sicher gibt es einige Unis, die es sich da leicht gemacht haben und die 5 Jahre des Diploms einfach in die 5 Jahre des Bachelor + Master gepackt haben. Damit sind sie aber nicht gut und als Vorbild zu werten! Sie entwerten damit ihren eigens ausgebildeten Bachelor, weil er eben große Defizite hat. Die Fachhochschulen haben das komplette Diplom in den Bachelor gepackt, damit er sich als vollwertiger Ingenieur in der Arbeitswelt behaupten kann. Und was soll man sagen, es klappt. Ich hab selbst nach dem Bachelor mehrere Angebote von großen Unternehmen (DAX) bekommen und denen eine Absage erteilt, weil ich noch einen Master möchte. Habe heute mit meinem Master begonnen und die Module sind komplett neu! Die Profs sagen selbst, dass sie das erst noch alles ausreifen müssen, da sie diese Module erst seit 2 Jahren halten. Die gab es vorher bei keinem Diplom!
Fazit: Unis, die es sich leicht gemacht haben und 5 Jahre Diplomlehrstoff in 5 Jahre Bachelor + Master gesteckt haben, da ist Bachelor = Master. Bei Hochschulen, die ihr Diplom in den Bachelor gestopft haben, was sich durch enorm höhere SWS darstellt und zusätzlich noch einen aufbauenden Master mit neuen Themen bereitstellen, da ist Master > Diplom. Die Unis sollten mal in ihrer Denkweise etwas moderner werden.
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Argumente?
ok hier:
1. Gleiche Regelstudienzeit bei gleichen SWS. Auch wenn es vielen subjektiv anders vorkommt weil viele 16 semester auf diplom studiert haben. Wer sein Diplom in Regelstudienzeit macht hat auch den gleichen Umfang an SWS
2. Das diplom berechtigt - wie der master - ohne irgendwelchen zusatzfirlefanz zur promotion
3. Da das Diplom (siehe punkt 2) direkt zur promotion berechtigt und schon immer hat, ist es einfach schachsinn anzunehmen, es gäbe Vertiefungen, die den Diplomanden vorenthalten wurden. Wie soll das denn ausgesehen haben?
"Boooaaar ne Paneldatenschätzung bringen wir den Diplomern nicht bei weil in 10 Jahren wird eh der Master eingeführt" oder wie?
4. Ist es irrelevant was irgend ein prof von dir angeblich mal gesagt hat da die hochschulen die komplette reform so ausgelegt haben, dass der master später das äquivalent zum diplom ist
Ich nehme an, dass du gerade im zweiten semester oder so bist, kaum mitkommst und dir einredest, dass das alles ja NUUUUUR daran liegt, dass du jetzt SOOOOO VIIIIEL mehr machen musst als die diplomer damals. Das ist schlicht nicht wahr und du solltest dich lieber auf den hosenboden setzen als äußere umstände für dein scheitern zu suchen.
Mir ist wie gesagt immer noch unbegreiflich wie man glauben kann, die unis hätten sich einfach so ZWEI JAHRE an neuem stoff einfallen lassen, der vorher aus irgendwelchen gründen angeblich nicht gelehrt wurde
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12.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Keule, lesen hilft. Ich habe geschrieben, dass ich meinen Bachelor bereits abgeschlossen habe und bei der Abschlussfeier mit meinen Profs geredet habe, die seit Jahren unterrichten und die Unterschiede zwischen Diplom bzw Bachelor/Master einschätzen können. Ich habe nun meinen Master begonnen. Warum sollen die Aussagen von dutzenden Professoren nicht repräsentativ sein? Sie haben doch den direkten Vergleich?!
Jedes Argument, was du nicht wiederlegen kannst, wird einfach ignoriert und schlecht geredet. So lernt es ein Student sicher nicht in einem Studium. Persönlich Leute anzugreifen, weil du keine Gegenargumente bringen kannst. Das ist Stammtischgebrabbel. Ich mache niemanden für mein "scheitern" verantwortlich, weil ich den Bachelor nämlich absolviert habe! Woher du solche Vermutungen her hast, ist mir schleierhaft.
Der Master bietet zusätzliche Vertiefungen, die es in der Form vorher nicht gab. Das vorherige Diplom ist bei uns nach dem Bachelor abgehakt. Master ist eine zusätzliche Vertiefung. Ich muss nur in die alte Prüfungsordnung meines Kumpels gucken. Im Schnitt 10-12 SWS im Diplom, ich hab 18 im Bachelor/Master und noch mehr Praktikas, die vorbereitet werden müssen, da es diese auch nicht gab. Es wurden nämlich normale Seminarstunden tonnenweise in Praktikas umgewandelt seitdem es den Bachelor gibt!
Ob du es glauben möchtest oder nicht ist mir da ziemlich egal. Die Fakten sprechen für sich. Die Profs bestätigen es und die wissen es. Die Prüfungsordnungen im direkten Vergleich zeigen dies auch. Alle Module des Diploms wurden bei uns im Bachelor 1:1 abgehandelt in kürzerer Zeit. Die Module des heutigen Masters tauchten in der Diplomprüfungsordnung nicht auf. Es sind zusätzliche Module, die dem Ingenieur eine Spezialisierung ermöglichen soll. Bei uns z.B. CAD & GIT-Systeme, VBA-Programmierung, Wasserwirtschaft, Verfahrensentwicklung und Projektmanagement...... All das ist als zusätzliche Vertiefung für Ingenieure zu werten, die den Horizont zusätzlich über das eigene Fach hinaus erweitern wollen. Sowas gab es früher in nicht einem Diplomstudiengang, diese Fächer sind zu zuätzlich zu den fachspezifischen Fächern des Masters.
Ich bin über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen. Ein Kollege aus meiner Ausbildungszeit hat noch das Diplom gemacht und ich habe den direkten Vergleich. Ich habe exakt die gleichen Mitschriften, Skripte, Folien, Praktikumsunterlagen, wie mein Bekannter, der auf Diplom studiert hat. Da brauchst du niemanden unterstellen. Nach dem Motto, ich bin im 2. Semester und komm nicht hinterher, deswegen schreib ich solchen Mist... Sowas sind keine Argumente, nur stupide Niedermacherei! Ich hab im Bachelor das vorherige Diplom abgehandelt, inkl. aller Skripte, Module, Folien.....
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13.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Dass man mit einem Diplom ebenfalls promovieren kann, berechtigt eben nicht diese Gleichstellung. Die Zeiten sind nun vorbei. Früher konnte man sich mit einem Realabschluss bis zum höchsten Management einer Bank hocharbeiten, heute ist es unvorstellbar und dies ist die selbe Geschichte mit Diplom. Die Ansprüche sind gestiegen. Ich habe BWL studiert und das habe ich schon mehrmals in diesem Forum erwähnt, aber irgendwie wollen dies die Diplom Absolventen ähnlich wie bei den Meistern nicht wahr haben. Und ich schreibe nochmal: Ich habe v. Diplom auf Ba gewechselt. Ich musste im BA genaue das gleiche machen, wie beim Diplom auch und zwar in 6 Semestern. Das Diplom dauerte 8 Semester, mit dem Master dauerte es ein Jahr länger zum promotion ( Achtung: nach Regelstudienzeit), denn auch ich habe länger gebraucht. So: versuchst du nun hier glaubhaft zu machen, dass ich die restlichen 2 Jahre im Master genau das gleiche gemacht habe, wie beim Bachelor ? Du solltest die Ironie deiner Aussagen selbt merken. Inwiefern sich der Master vom Diplom in anderen Studiengängen kann ich nicht explizit sagen, aber im Bereich BWL ist das Diplom meilenweit entfernt von einem Master. Und dass es in anderen Studiengängen anders ist, kann ich mir schwerlich vorstellen. Und das mit den gleichen SWS, das ist vollkommen falsch.
Lounge Gast schrieb:
>
> Argumente?
>
> ok hier:
>
> 1. Gleiche Regelstudienzeit bei gleichen SWS. Auch wenn es
> vielen subjektiv anders vorkommt weil viele 16 semester auf
> diplom studiert haben. Wer sein Diplom in Regelstudienzeit
> macht hat auch den gleichen Umfang an SWS
>
> 2. Das diplom berechtigt - wie der master - ohne
> irgendwelchen zusatzfirlefanz zur promotion
>
> 3. Da das Diplom (siehe punkt 2) direkt zur promotion
> berechtigt und schon immer hat, ist es einfach schachsinn
> anzunehmen, es gäbe Vertiefungen, die den Diplomanden
> vorenthalten wurden. Wie soll das denn ausgesehen haben?
> "Boooaaar ne Paneldatenschätzung bringen wir den
> Diplomern nicht bei weil in 10 Jahren wird eh der Master
> eingeführt" oder wie?
>
> 4. Ist es irrelevant was irgend ein prof von dir angeblich
> mal gesagt hat da die hochschulen die komplette reform so
> ausgelegt haben, dass der master später das äquivalent zum
> diplom ist
>
> Ich nehme an, dass du gerade im zweiten semester oder so
> bist, kaum mitkommst und dir einredest, dass das alles ja
> NUUUUUR daran liegt, dass du jetzt SOOOOO VIIIIEL mehr machen
> musst als die diplomer damals. Das ist schlicht nicht wahr
> und du solltest dich lieber auf den hosenboden setzen als
> äußere umstände für dein scheitern zu suchen.
> Mir ist wie gesagt immer noch unbegreiflich wie man glauben
> kann, die unis hätten sich einfach so ZWEI JAHRE an neuem
> stoff einfallen lassen, der vorher aus irgendwelchen gründen
> angeblich nicht gelehrt wurde
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13.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Das liegt vor allem daran, dass das FH diplom als äquivalent mit dem bachelor gedacht war und das uni diplom als äquivalent mit dem master. Finds schon erstaunlich wie wenig informationen Studenten über das eigene Studiensystem haben.
Der "absolut neue" stoff, der in die fh master gekommen ist kommt zum großen Teil aus Standardstoff der früher an unis im hauptstudium Diplom gelehrt wurde.
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13.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Wir = Diplom VWL haben in den Vertiefungen beinahe ausschließlich mit aktuellen Forschungspapieren gearbeitet. Die Vorstellung, dass man da irgendwo noch 2 Jahre zusätzlichen Stoff herbeizaubern kann ist schon etwas seltsam.
Ich sage bei Gott nicht, dass jemand mit Uni Diplom nichts mehr lernen kann, jedoch beteht die Herausforderung darin, selbst die aktuelle Forschung voranzutreiben (Promotionsstudium), da man mit vorkauen und sich berieseln lassen nicht mehr weiter kommt
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13.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Bei uns war BWL an der Uni 8 Semester, an der FH auch 8 Semester. Und unser Masterstoff kommt garantiert nicht aus dem Unidiplom. Hebt euch mal nicht höher als ihr seit. Mir kommt es manchmal vor, als ob für euch das Unidiplom über alles erhaben ist und die restlichen Hochschulausbildungen 2. Klasse sind. Das ist nämlich quatsch.
Wir wissen über unser Studiensystem bescheid. Ein einfacher Blick in die Prüfungsordnungen, in denen die Module, SWS etc aufgeführt sind, reicht da schon völlig aus. Ein Master bringt eindeutig mehr mit, als das frühere Diplom. Die Diplomer aus Unizeiten fühlen sich nur in ihrer Ehre gekränkt, das ist eher das Problem hier im Moment. Für viele Uniabsolventen kann es aus Prinzip nichts geben, was hochwertiger ist.
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13.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso wird es auch gehandhabt.
Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.
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13.03.12
Lounge Gast
| Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt |
Doch staatlich geprüfte Betriebswirte, Berufsakademie und Duale Studenten.... sind Hochschulausbildungen 2ter Klasse.
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