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home / lounge / Studium / Allgemeines 22.05.2013
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wirtschaftsrecht

 Autor   Beitrag 

   16.11.06
  Lounge Gast

wirtschaftsrecht

hi,
ich stehe vor der entscheidung bwl oder wirtschaftsrecht zu studieren (FH). momentan tendiere ich mehr zu wirtschaftsrecht, da es mich einfach mehr intressiert. ich habe allerdings auch ein paar zweifel, da ich auch von vielen höre das man mit wr später auf dem arbeitsmarkt von volljuristen verdrängt wird und kaum chancen hat. wobei das einsatzgebiet eines wr-juristes die wirtschaft ist und nicht das justizwesen.
würd mich freuen wenn ihr auch was dazu sagt


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   16.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

bitte nicht wirecht an einer fh.
der arbeitsmarkt macht zwar ein paar ausnahmen für sehr gute wirechtler und ein paar mit glück (die die wirecht an der fh studieren werden jetzt gleich das gegenteil behaupten), aber du kannst nichts richtig. weder bwl noch recht. ein jurist mit dem mba ist dem wirechtler weit überlegen. ein bwler dem wirechtler auch.
studier lieber auf einer uni bwl und vertief dann mit rechtsfächern (wenn du überhaupt noch interesse daran hast)


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   16.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ein Unternehmen wird meiner Meinung nach einem Wirtschaftsjuristen eher den Vortritt lassen, da er eben auch über wirtschaftliche Zusammenhänge Bescheid weiß. Volljuristen können damit nur selten aufwarten.

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   16.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Studier ruhig Wirecht. Sie sind für die Wirtschaft besser vorbereitet als Volljuristen (Allerdings nicht so umfassend). Geh auf jeden Fall an eine FH.

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   16.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Geh an die FH Recklinghausen und mach den englischen Studiengang. Ist ziemlich gut und anerkannt.

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   16.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

2.poster....das ist ja dann genauso wie ein wing.....von ichts wirklich ne ahnung oder?

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   17.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

teilweise,
wings von der uni hatten bisher extrem viel stoff und meist 12 semester studiert, was (durch einige überschneidungen) vom stoffumfang und wissen beinahe einem ing und bwl fh studium gleichzeitig nahekommt.
(auf der fh wing zu lernen sieht schon anders aus)

aber recht ist einfach eine in sich abgeschlossene materie.
und man kann die systematik von recht nicht annährend im bwl studium mit anteilen an recht und wirtschaft verstehen.
die meißten juristen haben oftmals erst am ende ihres studiums die zusammenhänge und das selbständige! erarbeiten und pflegen und anwenden von rechtswissen gelernt.
und das soll man nun an der fh mit ein paar semestern erkennen?
ein kumpel von mir (jurist in einem konzern) hat mir den vergleich so beschrieben: ein wirechtler llernt eher fälle "auswendig" , ein jurist kann allgemeingültige gesetze auf alle mgl fälle anwenden.


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   18.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hi,

ist aber auch nach Branche abhängig.

Wenn Du in die Personalabteilung willst, ist der WR besser, wegen
Arbeitsrecht und so.

Gute Chancen natürlich auch bei Banken, Versicherungen und
natürlich auch Immobilienunternehmen ( Verträge ).

Hast Du denn schon eine Ausbildung gemacht?


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   21.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

nein habe ich nicht. momentan mache ich noch ein 6 monatiges praktikum bei lufthansa.
fange also direkt mit dem studium an.
naja es gibt eben eine komplett gespaltene meinung über den studiengang. leider keine einfache entscheidung


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   21.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hi,
lieber bwl studieren an einer recht jura-lastigen uni. Beschwer dich dann aber nicht, wenn dir das Paragraphenlernen zum Halse raus wirgt.

Empfehlungen für Jura-phile Unis: Bayreuth und Kathol. Uni Eichstätt


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   22.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ja danke
habe aber nur fachabi, also kommt für mich nur eine fh in frage.
ich hab halt auch nur einen schnitt von 2,7 und damit in bwl zu kommen ist halt etwas schwerer als WR.


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   23.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

dann studier doch einfach wr an der hochschule nürtinge - geislingen!

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   25.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ich kann dir nur den dringenden rat geben nicht wirecht an der fh (und auch nicht an der uni ) zu studieren.
schau mal die seite www.karriere-jura.de an.
da sind hunderte stellengesuche von juristen und wirtschaftsjuristen mit lebenslauf und gehaltswunsch. (und dann vergleich mal die wirtschafts"juristen" mit gehältern von mechatronikern oder werkzeugmachern)
du kannst an einer fh / uni wenn du willst im bsc /msc im profil für sehr viel recht entscheiden wenn du willst (was ich kaum glaube, mir ging es nämlich vor ein paar jahren vom berufswunsch wie dir).

lass dich bitte nicht vom wohlklingenden namen wirtschaftsjurist täuschen. du wirst nur in nieschen unterkommen. (was sonst nur soziologen und ähnlichen berufsfeldern vorbehalten bleibt),

viel glück bei deiner (hoffentlich) richtigen entscheidung.
lasse es uns wissen.
mfg
dp


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   26.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Der entscheidende Punkt bei Jura ist ganz einfach, dass nur Universitätsjuristen mit Staatsexamen gestattet ist als Anwalt vor Gericht aufzutreten. In den meisten jurististischen Abteilungen einfach Schluss ist mit der Karriere, weil keine Ernennung zum Syndikus erfolgen kann bzw. das Unternehmen nicht vor Gericht vertreten werden kann. (Und das wird sich trotz aller juristischen Reformen mit absoluter Garantie auch nicht ändern) Allerdings sind Wirtschaftsjuristen z.B. in Insolvenzkanzleien beliebt, da sie hier mehr wissen für Sanierungen usw. mitbringen. Aber am Ende bleibt das Problem: Partner kann man ohne Staatsexamen nicht werden.

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   26.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

und ein jurist kann eher noch in 3 sem einen msc oder mba in bwl machen.
ein wirechtler kann halt kein staatsexamen nachmachen


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   26.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

niemand der wirtschaftsrecht studiert hat die absicht vor gericht zu stehen!mit wirtschaftsrecht hast du ein breites sprektum an einsatzmöglichkeiten.ich kann es dir nur empfehlen!

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   27.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ok, danke erst mal für die vielen beiträge.
ich denke ich werde meine endgültige entscheidung treffen, wenn ich sehe wo ich für was genommen werde.
meine erste priorität wird jedoch bwl sein und falls das nicht klappt hoffe ich, dass ich wenigstens für WR genommen werde :)

naja trotzdem nochmal danke


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   28.11.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

gute entscheidung.
ich bin selbst bwler und kann dir von wr dringenst abraten. du kannst wenn du willst in bwl fast genauso recht vertiefen wie in wr (nur will das dann so gut wie keiner).
aber ich würde dir (nur wenn du nicht technisch o. mathematisch unbegabt bist) zu anderen studiengängen raten, wie z.b ingenieuerwesen. da liegt mehr potential und zukunft (und geld)


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   17.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

würde mich interessieren wie du dich entschieden hast..möchte nämlich auch wi-recht studieren. nur mich plagen auch die zweifel.

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   18.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich kann dir die Entscheidung erst im Frbruar mitteilen, da ich erst dann bescheid bekomme.
wo willst du denn studieren?


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   18.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

weiss jmd wo wirechtler so arbeiten. wirtschaftsprüfung, steuerberatung vlt?? oder auch private equtity??

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   19.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ja, ich glaube hauptsächlich in wirtschaftsprüfungen und steuerberatungen. in kanzleien werden aber bestimmt auch welche arbeiten.
kommt halt auch drauf an auf was du dich spezialisierst!


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   19.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

wirechtler können in jedem unternehmen arbeiten!

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   19.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

hab mir überlegt entweder an der uni erlangen oder fh bielefeld. und du?

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   19.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

mergers & acquisitions

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   20.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ich kann euch (als bwler) vom studium wirtschaftsrecht (insb an einer fh ) nur abraten. egal wo ihr arbeiten wollt, erfüllt ihr nur nischenfunktionen und seid selten explizit gesucht. weder im rechtlichen noch im wirtschaftlichen. außerdem ist der rechtsmarkt auf dauer überlaufen (noch extremer als bei den bwlern).
also, wenn schon unbedingt dieser bereich, dann entweder jura +mba (= rechtsberatende und selbständige tätigkeit mgl) oder bwl + entsprechende vertiefungen bzw llm.
jeder ist seines glückes schmied


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   21.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

bwl mit entsprechender vertiefung bringt dir gar nichts.......für wirtschaftsrecht gibts momentan um einiges mehr stelle wie für bwler.ich studier zwar bwl aber ich kann jedem nur raten wirtschaftsrecht zu studieren!!!

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   22.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ich hoffe, dass ich an der fh wiesbaden genommen werde.
die ist für WR ziehmlich gut.


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   22.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Problem ist einfach, dass man als Wirtschaftsrechtler niemals vor Gericht auftreten kann. Das wird einem den Weg Richtung Partner in einer Kanzlei immer versperren. Und auch in einem Unternehmen in dem man Wirtschaftsrecht macht wird der Chef der Abteilung das Unternehmen immer nach außen vertreten müssen. Wenn man sowas machen will ist es viel besser Jura zu studieren und sich dort auf Wirtschaftsrecht spezialisieren. Kannte selbst eine Wire - Studentin von der FH in Schmalkalden. War grade am Dipl. Arbeit schreiben und hatte erhebliche Schwierigkeiten was wirklich gutes zu finden.

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   22.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Was denn nun???

Die einen sagen, es ist total scheiße, kriegt man nie einen Job mit.

Die anderen sagen, geil, hast einen Job schon sicher.

Könnt ihr euch mal einigen???


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   23.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

wer wirtschaftsrecht studiert WILL ja auch nicht vor gericht bzw weiß das er das nicht kann!wirtschaftsrechtler sind sehr gefragt in den unternehmen weil die sich ja nicht wegen jedem scheiß an einen anwalt wenden wollen!

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   23.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

für was braucht man dann den wirechtler?
kaufmännische sachen kann ein jurist mit einer zusatzausbildung in bwl wie dem mba mindestens genauso gut, außerdem kann er sich jederzeit selbständig machen. wenn man in den bereich steuerberatung oder wp will, ist ein bwl studium ebenfalls geeigneter als wirecht.
von dem her: wieder leider nur ein neues trendfach, welches nur für nischen qualifiziert.
von dem her: wirecht KANN m.e. für leute geeignet sein, die kein abi haben aber trotzdem mit der materie recht arbeiten wollen. aber der großteil lässt sich einfach von dem tollen namen wirtschaft und jurist blenden.
viel spass


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   23.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

tja genauso einen sinnlosen studiengang wie wirtschaftsing.!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   25.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich habe mich auf dieser Seite mal umgeguckt, und bin zu dem Schluß gekommen, dass Werkzeugmacher deiner Meinung nach ein super Gehalt haben müssen.

Ich habe mir die ersten 15 Treffer im Wirtschaftsjuristenbereich angeguckt und außer bei zwei Damen, die schon mit 35000 zufrieden wären, ging der Gehaltwunsch bei 40000 los, und Überflieger sind die Leute auf dieser Seite wirklich nicht (die meisten im Staatsexamen ca 7 Punkte +/- 1, öfter aber eher -1).
Einer von denen mit 6,5 Punkten und mit 3 Jahren Erfahrung wollte schon 55000 und einer (hatte jetzt keine Lust mir seinen ganzen Roman durchzulesen) wollte mal eben 120000.
Also nichts mit 2500 brutto/monat, womit die meisten BWLer schon zufrieden wären.

Du solltest die Quellen, die du angibst vielleicht mal selber lesen, nur so als kleiner Hinweis... ;-)


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   25.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

na dann viel spass und mach viel kohle!
ps: wenn du schon schon die quellen so genau durchliest , dann schau mal im forum von karriere jura nach, und lies die meinung von juristen über ihren beruf , und dann schau noch ein paar andere einschlägige foren für juraabsolventen an.

ansonsten tust du mir wegen deiner scheinbaren arroganz leid, aber solche leute sind vielleicht in jura /wirecht ganz gut aufgehoben.
dp


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   25.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Der Markt wird es entscheiden.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur hat sich bereits durchgesetzt. Der Diplom-Wirtschaftsjurist wird sich ebenso durchsetzen.

Es ist immer das Gleiche: Zunächst werden interdisziplinäre Studiengänge verteufelt ("Nichts halbes und nichts Ganzes", "Ein Ingenieur/Jurist mit Zusatzstudium Wirtschaft ist besser geeignet", bla bla bla). Einige Zeit später bieten dann Universitäten diesen Studiengang ebenso an (Warum nur?).

Ich habe Wirtschaftsrecht studiert und kann dazu folgendes sagen: Einen Job ist damit genauso viel oder wenig garantiert wie mit jedem anderen Studiengang.

Ich habe meinen Abschluss gerade erst gemacht. Bilanz: Bereits ab Oktober 2006 beworben. 15 Bewerbungen, 6 Vorstellungsgespräche, 2 Zusagen.

Bin jetzt als Personalreferent mit 43.000¤ Brutto eingestiegen. (Softwareunternehmen, 300 Mitarbeiter, ländlicher Raum).

Solltet Ihr Euch für Wirtschaftsrecht entscheiden: Es kann für Euch besser laufen. Es kann auch schlechter laufen.

Mein Rat: Studiert was Euch interessiert. Und hört NIEMALS auf diese ganzen armseligen Wichte, die sich nur dann besser fühlen, wenn sie andere Studiengänge schlecht machen können.

ES GIBT KEINE "SCHLECHTEN" ODER GAR "SINNLOSE" STUDIENGÄNGE.

Allerdings gibt es in diesem Forum viele sinnlosen Kommentare.

MfG
Holger


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   27.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

hey das is ein korrekter beitrag

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Danke Holger,
das ist endlich mal ein beitrag der mir geholfen hat.
nochmal ne frage:
war die stellenausschreibung für ein bwler jurist oder speziel für wj?
und was sind denn so deine aufgaben?

vielen dank nochmal im voraus


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Das war doch mal ein gutes Statement :-) Ich studiere auch grad nebenberuflich im ersten Semester Wirtschasftsrecht an einer FH und habe die Wahl zwischen Schwerpunkt "Steuern&Revision" und "Personal&Arbeit". Allerdings bin ich im Vertreib tätig und Frage mich nun, ob ich in den Studiengang BWL mit Schwerpunkt Marketing/Vertrieb wechseln sollte. Ich würde im Wirtschafstrecht Schwerpunkt Personal&Arbeit machen, aber was bringt mir das in meinem momentanen Job? Oder würdet ihr das einfach aus Interesse weitermachen und sich ein vielleicht künftiges Betätigungsfeld erschließen?
Was sagt ihr?


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

HOLGER AN DIE MACHT!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich glaube, du hast eine Sache nicht ganz kapiert.

Ein Jurastudium hat mit einem Wirtschaftsrechtstudium überhaupt nichts zu tun und es wird so gut wie nie passieren, dass Jura- und Wirtschaftsrechtabsolventen um eine Stelle konkurrieren.
Wer Wirecht studiert hat NICHT vor Anwalt, Richter etc zu werden, also in die Berufe einzusteigen, in die über 80% der Juraabsolventen gehen werden. Ist das jetzt einigermaßen verständlich???

Ach ja, hättest du dich mal in dem in dem Forum umgeguckt, hättest du gesehen, dass es EINE Person gibt, die sagt, dass die Berufssuche für Wirechtler etwas kompiziert ist (und wer weiß, was der für einen Abschluss gemacht hat).
Ansonsten wird nur über das klassische Jurastudium gemeckert, was ich auch voll und ganz verstehen kann, bei so einer Masse an Absolventen ist es nun mal schwer, einen Arbeitsplatz zu finden.

Ach ja, noch ein Wort zu euren "Jura + MBA"- Leuten.
Wie viele Leute machen sowas???
Ca. 85% der Juraabsolventen werden Anwalt/Richter/Notar etc., die anderen 15% gehen fast alle in Unternehmen (Firmenanwalt etc).
Welcher Juraabsolvent wird also einen MBA draufsetzen???
Und wozu??? Hätte er Interessen, die in diese Richtung gehen, hätte er doch nicht Jura studiert, sondern höchstwahrscheinlich sowas wie Wirecht, oder nicht???

Bin gespannt auf Antworten, besonders von meinem Vorposter, der mich ja für sooooo arrogant hält ;-).

Gruß und bis dann!

P.S. Wer hat gesagt, dass ich Jura/Wirecht studiere???
Mein Studium hat nichts damit zu tun!!!
Also bitte nicht so einen Quatsch posten, ohne Ahnung zu haben, nicht wahr "dp"???


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Da will so eine Trulla mit 4! Punkten im Stex und 0! Berufserfahrung 45000!!! Bist du sicher, dass du über Mechatronikergehälter richtig informiert bist?

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

schau mal in deren forum, und du siehst, das wunsch und wirklichkeit auseinanderklaffen.

ps: ein jura studium dürfte etwas härter sein als ein normales bwl studium. und vergiss nicht die auf das studium folgenden 2 jahre als referendar, die man als berufserfahrung bezeichnen kann.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

leider hast du immer noch nicht begriffen, dass es in diesem thread NICHT um JURA, sondern um um WIRTSCHAFTSRECHT geht. zwei fächer, die nicht viel miteinander zu tun haben, wie der poster vom 28.01. sehr schön dargestellt hat.

noch kurz was zu deinen aussagen, die leider NICHTS mit dem thema wirtschaftsrecht zu tun haben:
referendarjahre sind referendarjahre und KEINE berufsjahre, das sehen auch alle juristen so und das solltest du, der ganz ofensichtlich keine ahnung hat, einfach mal einsehen.
jura ist härter als bwl. stimmt
anspruch und wirklichkeit können weit auseinanderklaffen. stimmt auch, kommt allerdings auf die person und nicht auf das fach an.

könnest du jetzt jura einfach jura sein lassen und dich bei deinem (eventuellen) nächsten posting auf WIRTSCHAFTSRECHT beziehen. danke.


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.01.07
  Lounge Gast

Soviel zum wirtschaftsrecht

http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/2763...

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/2763...

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Vielen Dank für diesen Link.

[auf diesen Beitrag antworten]

   31.01.07
  Lounge Gast

Re: Soviel zum wirtschaftsrecht

Super Link.

[auf diesen Beitrag antworten]

   31.01.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Weiß jemand, wie hoch das Einstiegsgehalt in Wirtschaftsrecht im Durchschnitt ist?

[auf diesen Beitrag antworten]

   04.02.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hallo!

Um die Fragen vom 28.01. zu beantworten:

Ich habe mich auf alle Stellen beworben, in denen "vertiefte" oder "sichere" Kenntnisse des Arbeitsrechts verlangt wurden.

Als Personalreferent bin ich für das gesamte Bewerbungsmanagement zuständig. Ansonsten arbeite ich dem Geschäftsführer in allen Personalfragen zu. Zur Zeit bin ich dabei das Unternehmen "AGG-sicher" zu machen. D. h. ich überprüfe alle bisherigen Regelungen (Arbeitszeit, Altersteilzeitregelungen, Einstellungsverfahren) auf mögliche Verstösse.

MfG
Holger


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   04.02.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Wirtschaftsrecht an einer Uni wesentlich höher angesehen wird, da dass Staatsexamen auch nur an einer Uni gemacht werden kann.
Ein Bekannter von mir hat einen LLM in Mergers & Acquisitions an der Uni Münster gemacht (vorher Jurastudium und natürlich Berufserfahrung) und kassiert jetzt richtig dick ab. Jura ist als Studium sehr praxisnah, besonders durch die Bildung im 2. Staatsexamen bekommst du sehr sehr viel Praxis (z.B. kann man eine Station davon auch bei Firmen wie BMW machen). Auch im 1. Staatsexamen sind in vielen Prüfungsordnungen Pflichtpraktika vorgesehen.
Denke es hängt auch viel von dir ab. Kann mir gut vorstellen das Wirtschaftsrechtler sehr gut Wirtschaftsprüfer und/oder Steuerberater werden können.


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.02.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

studiert Wirtschaftrecht an der FH Bielefeld...ist echt cool dort

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.03.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

nur mal so als Anmerkung: Bayreuth ist in BWL zwar im Grundstudium immer sehr juralastig gewesen, im Bachelor aber schon nicht mehr und im Hauptstudium konnte man null an Wirtschaftsrecht wählen. Kein Arbeitsrecht, kein Insolvenzrecht, kein vertiefendes Aktien- oder Konzernrecht.

wenn jemand WP werden will, dann führt nichts an einem BWL Studium vorbei. StB kann man auch mit anderen Studiengängen machen, aber auf ein WP Examen bereitet das BWL Studium einfach am besten vor. Zeigen auch die Statistiken. Juristen sind vielleicht zu 5% unter den WPs vertreten.


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.04.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hallo,
ich habe Wirtschaftsrecht an einer FH studiert und leite nun die Rechtsabteilung eines mittelständischen Unternehmens. Eine Äußerung, dass Wirtschaftsrechtler weder Ahnung von BWL haben noch von Recht kann einfach nur von einem BWLer kommen.....


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.06.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

hallo,
ich stand vor einem jahr vor genau der selben entscheidung wie du und wusste auch nicht so recht ob ich bwl nun studier oder wirtschaftsrecht. ich habe mich dann für wirtschaftsrecht entschieden, einfach aufgrund der inhaltlichen natur und bin mehr als zufrieden damit, das wiissen das dir vermittelt wird ist vergleichbar mit dem eines juristen (natürlich hast du nur teilbereiche), teilweise sogar umfangreicher. bevor jetzt irgendwer meckert, ich kenne mehrere jurastudenten, welche dieselben gebiete bejandelt haben wie ich.
vor allem bin ich mit meiner entscheidung zufrieden weil ich gemerkt habe, dass der rechtliche teil mir weitaus mehr liegt und gefällt als meine bwl vorlesungen und schließlich sollte einem der studiengang zusagen, so dass man auch motiviert ist und dadurch ordentlich ergebnisse erzielen kann.
also mein rat ist: studier das was dich am meisten vom inhalt anspricht und nicht das wovon du die tollsten gehaltslisten siehst.

gruß
Christian


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.06.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

wenn einem jura mehr zusagt, warum studiert man dann nicht Rechtswissenschaften mit allen Vorzügen, die man bei dem Abschluss genießt? Als Wirtschaftsrechtler darf man ja gar nix.

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.07.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Moinmoin.

Zum Vorposter sei gesagt, dass es doch oft vorkommt, dass man erst WÄHREND eines Studiums merkt welche Teilgebiete einen wirklich interessieren. War bei mir auch der Fall.
Ich studiere nun im fünften Semester Wirtschaftsrecht an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel und kann (immer natürlich subjektiv zu betrachten) nur positives berichten.
Vielleicht sind die Inhalte, welche im Rahmen der rechtlichen Vorlesungen behandelt werden nicht so breit wie die bei den Juristen. Doch genau hier liegt meiner Ansicht nach ja der Vorteil: Familienrecht, Erbrecht, Strafrecht (bis auf ein Wahlpflichtfach "Wirtschaftsstrafrecht") werden garnicht behandelt. Diese Gebiete sind für uns ja auch unbedeutend und fehelen uns daher überhaupt nicht.
Zur Zeit mache ich im Rahmen meines Studiums ein Praxissemester in München bei EADS, seines Zeichen das zweitgrößte Rüstungsunternehmen der Welt und mit Tochtergesellschaften wie Airbus und Eurofighter auch nicht von ganz unerheblicher Größe. Im Rahmen dieses Praktikums bin ich bis dato immer mehr Menschen begegnet, welche dieses Studium und mein erlangtes Fachwissen, gerade aufgrund der Vernetzung zwischen Recht und BWL, zu schätzen wissen und hoch bewerten.
Der momentane Stand sieht so aus, dass ich nach meinen beiden Studiensemestern hier die Diplomarbeit (wahrscheinlich im Ausland) schreiben werde und der nachfolgende Praktikant ebenfalls ein angehender Wirtschaftsjurist sein wird, welcher in der Bewerbungsphase sowohl Juristen als auch BWLer verdrängt hat.
Die muss natürlich nicht wirklich was bedeuten, aber so aussichtslos sind die Chancen sicherlich nicht. Dies hängt aber auch von der Vertiefungsrichtung ab. Ich habe mich für "Internationales Wirtschafstrecht und Recht der EU" entschieden und stosse dadurch in eine richtige Nische, welche von nur sehr wenigen Leuten beackert wird.
Den Vergleich mit Volljuristen sollte kein Wirtschafstjurist suchen wollen. Das sind zwei komplett unterschiedliche Schuhe. gerade durch die Einführung des BAchelors in Zukunft wird dieser Vergleich nicht standhalten können.
Zukunft hat dieser Studiengang aber auf jeden Fall, wie die Absolventenzahlen eindeutig belegen. Die meisten Studenten unserer FH haben noch vor dem Ende der Diplomarbeit, spätestens aber sechs Monate danach einen Job.

In diesem Sinne, machte euch keenen Kopp. Studiert das wozu ihr Spaß habt und dann kommt der Rest von ganz alleine.

Greetz,
Bechir


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.07.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich persönlich halte das Studium Wirtschaftsrecht für sehr gut. Habe selbst Wirtschaftsrecht studiert und arbeite nun in einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das mehr BWL´er in den Bereich des Wirtschaftsprüfers gehen als die bekannten Volljuristen ist mir eindeutig klar. Das liegt aber nicht unbedingt, dass das BWL Studium besser dafür geeignet ist, sondern das die Jura Studenten von Anfang an den Beruf des Anwalts einschlagen wollen. Durch den Studiengang Wirtschaftsrecht, wurde jedoch eine Niche gefunden, die für diesen Bereich sehr gut ausgelegt ist. Nach meinen beruflichen Erfahrungen, muss ich dirket sagen, dass das Wirtschaftsrecht Studium, durch seine juristischen und Betriebswissenschaftlichen Inhalten, perfekt für das Berufsexamen vorbereitet. Jeder der gerne Steuerberater/Wirtschaftsprüfer werden möchte, würde ich eher Wirtschaftsrecht als BWL/VWL empfehlen. Leider gibt es noch nicht soviele Diplom Wirtschaftsjurisen oder Bachelor of Laws, dadurch sagt die Statistik der Wirtschaftsprüferkammer etwas anderes. Jedoch kann ich sicher erwähnen, dass die Wirtschaftsrechtler mittlerweile sehr gute chancen in diesem Bereich haben und viele BWL´er werden aussortiert. Das Studium hat sich etabliert und viele Gesellschaften überzeugt. Desweiteren werden die Wirtschaftsrechtler auch immer mehr in Rechtsabteilungen beliebter. Dies habe ich von Bekannten erfahren, die als Volljuristen tätig sind. Natürlich haben Volljuristen vorurteile und möchten nicht, das wir ihre Bereiche ersetzen. Jedoch gestehen diejenigen die man besser Kennt ein, dass das Studium nicht nur Schmalspurjuristen ausbildet, sondern sehr kompetente Juristen, die gute Zukunftchancen haben.

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.07.07
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ok was sagt ihr aber dazu: In Wien wurde jetzt auch ein neuer Studiengang Wirtschaftsrecht an der WU Wien gegründet und wie es aussieht wird es möglich sein mit diesem Anwalt und co. zu werden!

D.h. ein Wirechtler könnte sich mit einem Volljuristen vergleichen wenn dies der Fall sein würde..??

Ebenfalls wäre es dann das perfekte Studium finde ich?

mfg Dani


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Mal ehrlich, wenn man sich auf Jura-Foren die Meinung über Wirtschaftsjuristen aneignet, muss diese Meinung ja juristenlastig sein.

Wirtschaftsjuristen sind in Zukunft gefragte Leute, weil sie sehr vielseitig einsetzbar sind. Der Trend geht sowieso eher hin zur Doppelqualifikation oder zu fachlicher Spezialisierung.

Juristen sind blind für kfm. und BWLer für juristische Angelegenheiten. Es stimmt zwar das beide in ihrem Gebiet besser sein sollten, aber Unternehmen suchen ja genau eben diesen Schnittpunkt zwischen beiden, denn immerhin kommt die Forderung nach Wirtschaftjuristen aus der Wirtschaft...

Außerdem weiß niemand wie die Zukunft aussehen wird. Wer weiß, vielleicht werden Wirtschaftsjuristen ja auch bald durch geringe Zusatzquali als Volljuristen anerkannt...

Ich kann den Studiengang wirklich nur empfehlen, mache selber grade in Osnabrück meinen Bachelor of Law


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

"Wer weiß, vielleicht werden Wirtschaftsjuristen ja auch bald durch geringe Zusatzquali als Volljuristen anerkannt..."

Und ich gewinne morgen im Lotto 1 Million...

Kennst du die Marktlage der Juristen? Genau, davon gibts genug. Warum sollten sie dann den Wirtschafts"juristen" eine solche Möglichkeit einräumen?

Wenn man rechtliche Probleme hat, dann wendet man sich an den Volljuristen und nicht an Wirtschaftsjuristen. Wo werden die überhaupt gefordert bzw. eingesetzt?


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   26.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

genauso kann auch argumentiert werden, dass ein wirtschaftsjurist weder ahnung von exaktem juristischen arbeiten hat, sowie vom kaufmännischen wissen her nur an der oberfläche kratzt.

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   27.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

...im Wirtschaftsrecht????

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   30.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Wirtschaftsjuristen und bald mit Zusatzkurs Volljuristen, hahahahaha soll ich mich jetzt kranklachen. Wenn du einen Wirtschaftsjuristen zum 1. juristischen Staatsexamen schicken würdest dann würde der genau 0 Punkte bekommen und keinen mehr. Das Staatsexamen ist nicht im geringsten mit einzelnen Prüfungen wie sie in Wirtschaftsjura abgehalten werden vergleichbar. Und von BWL haben die ja auch nicht wirklich ne Ahnung.

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   31.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

"Und von BWL haben die ja auch nicht wirklich ne Ahnung."

Eigentlich noch weniger als vom Recht, auch wenn sich das hart anhört.


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   31.01.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Naja das Jura Studium besteht ja auch nur aus 3 Jahren rumpimmeln und ein Jahr das nachholen was man 3 Jahre vorher eigentlich hätte lernen sollen. Deswegen sollte man sich als Jurist nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

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   06.02.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Das kann ich nur bestätigen.

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   20.07.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Lieber nimmt ein Unternehmen jemanden mit Doppelqualifikationen sprich einen Wirtschaftsrechtler. Ein Volljurist hat nunmal keine Ahnung wie Marketing überhaupt funktioniert und aufgebaut ist, ein BWLer dagegen weiss auch nicht wie man das Gesetz anwendet (ausser vielleicht Arbeitsrecht oder ein bischen HGB). Daher ist es ganz praktisch für die Firmen/Unternehmen zwei in einem zu besitzen, was eigentlich nur Vorteile sowohl für das Berufsleben als auch für den Alltag bringen kann, ich kann den Studiengang Wirtschaftsrecht nur empfehlen, Anwälte und BWLer gibt es so schade es auch sein mag wie Sand am Meer. Empfehlenswert ist es übrigens auch danach den Master of Law zu machen, der Bachelor bringt meiner Meinung nach wenig.

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   21.07.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

wirtschaftsrecht ist nix ganzes. sicherlich nicht schlecht, aber meister auf einem gebiet wird man vermutlich nie.

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   25.07.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

wenn es schon anwälte und bwler wie sand am meer gibt,
dann wartet die welt bestimmt auf leute mit halbwissen in beiden bereichen!


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   25.09.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich würde sagen es kommt immer darauf an WO man studiert. Ich studiere wirtschaftsrecht an einer Universität. Und mir stehen viele möglichkeiten offen, denn ich besuche die selben vorlesungen wie juristen, schreibe die selben prüfungen und kann das staatsexamen machen. Außerdem sitze ich in den selben vorlesungen wie bwlstudenten und muss die selben prüfungen schreiben.

Also eher doppelstudium als schmalspurstudium.


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   26.09.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

An der Uni ist das auch etwas anderes. Die TU Dresden hat z.B. einen Bachelor in Jura, bei dem man sich auch auf Wirtschaftsrecht spezialisieren kann. Anschließend kann man das Staatsexamen nach 1-2 weiteren Jahren an einer anderen Universität mitschreiben, da man die normalen Scheine gemacht hat, welche ebenfalls von StEx-Studenten geschrieben werden, zusätzlich aber ein Fokus auf BWL-Grundlagen und auf Wirtschaftsrecht.
Dieser Mehraufwand ist möglich, da es sofort ab dem ersten Semester richtig losgeht. In normalen StEx-Studiengängen sind die ersten 2-3 Semester ja ziemlich ruhig.
Aber wie gesagt, es ist ein Uni-Bachelor in Jura, mit Fokus auf Wirtschaftsrecht. Der unterscheidet sich grundsätzlich von einem FH-Bachelor in Wirtschaftsrecht.


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   06.11.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Man muss sich als angehender Wirtschaftsjurist gut überlegen, welche Schwerpunkte im Hauptstudium gewählt werden. Davon hängt schlussendlich alles ab. Ich persönlich hatte mich für Steuerrecht und WP entschieden und das auch nie bereut (mal abgesehen von der Zeit während der Klausurvorbereitungen). Ich bin nach dem Studium völlig problemlos bei einem BIG4 Unternehmen im Bereich Forensic Services untergekommen. Hier werden neben klassischen Volljuristen und BWLern auch Wirtschaftsjuristen gesucht. In dieser Service Line hat man genau die Schnittstelle, für die dieser Studiengang konzipiert worden ist.

Es dürfte allerdings auch klar sein, das in Bereichen wie Controlling etc. der BWLer, in Rechtsabteilungen etc. der Volljurist bevorzugt wird. Wenn Ihr Euch für ein "Nischenprodukt" entscheidet, dann seht zu das Ihr diese Nische besetzt.

Lasst Euch nicht verrückt machen. Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jot jejange...


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   10.11.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hi!
Habe an der FernUni Hagen Bachelor of Laws studiert und kürzlich meine BA abgegeben. Jetzt heisst es auf das Ergebnis warten. Das Studium hat mir super viel Spass gemacht und war auch anspruchsvoll. Meine Vertiefungsfächer waren Marketing, Wettbewerbs-und Kartellrecht, Mediation. Würde gerne als Personanreferent anfangen oder wie mein "Vorschreiber" ;) im Bereich Forensic Services( Abschluss: gut). Als wissenschaftliche Weiterbildung hab ich seit Okt. mit Wirtschaftsmediation angefangen und möchte auch noch berufsbegleitend meinen LL.M machen.Wie seht ihr da die Chancen und mit welchem Einstiegsgehalt darf man rechnen (möchte ja keine übertriebenen Forderungen stellen, mich aber auch nicht zu billig verkaufen).
Für mich war und ist das Wirtschaftsrechtstudium genau das richtige, da ich eh nicht in den Staatsdienst oder als Anwalt tätig sein will.

Gruss, Frank


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   21.11.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich bin´s nochmal, der "Vorposter".
Es kommt darauf an, bei was für einem Unternehmen du Dich bewirbst. Im Schnitt würde ich mal 40k veranschlagen. Wenn Du Deinen LL.M schon hättest, könntest du auch darüber gehen. Bei einem BIG4 Unternehmen würde das allerdings keinen so großen Unterschied machen. Achso, der Standort spielt natürlich auch eine Rolle. In irgendeiner Klitsche am Niederrhein oder Sachsen-Anhalt wirst Du mit 40k gegen die Wand rennen. In Städten wie MUC, FFM, D, HH ist das kein Thema.
A propos "Forensic". Ich würde mir an Deiner Stelle z. Zt. nicht so große Chancen ausmalen. Die globale Wirtschaftskrise ist auch im WP bereich angekommen. Es herrscht gerade eher Einstellungsstop. Versuch´s aber trotzdem einfach.
Viel Erfolg.


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   26.11.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

hier tummeln sich ja jede Menge Fachleute. Amüsant ist, dass der Disput Wirtschaftsrecht vs. Jura auf Seiten der Juristen von Studienanfängern, oder solche die es werden wollen, ausgetragen zu werden schein. Grade die den Grundzügen des Zivilrechts gelernt und schon schön einen auf dicke Hose machen. Anders sind mir Kommentare wie „…dann muss der Chef das Unternehmen nach außen vertreten (vgl. Beitrag vom 22.01.07)“ mit Bezug auf die fehlende Möglichkeit zur Anwaltschaft eines bei einem Unternehmen beschäftigen Wirtschaftsjuristen nicht erklärlich – ich verweise auf § 46 Bundesrechtsanwaltsordnung ihr Profis. Auch sehr lustig „Meister auf einem Gebiet wird man wahrscheinlich nie“. Schon mal was von einem Verwaltungsrechtler gehört der Meister im Steuerrecht ist? Oder von einem Controller der Marketingchef wird? Sowohl Jura als auch BWL sind Studienfächer die aufgrund ihrer Breite eine Spezialisierung erfordern. Grundsätzlich werden in diesem Forum Äpfel mit Birnen verglichen. Hey, wenn ihr Anwalt, Richter, Staatsanwalt oder Leiter einer Rechtsabteilung werden wollt studiert Jura. Für die Bereiche Steuern/WP, Personal, M&A, Contracts- and Claimmanagement sowie Insolvenzrecht ist WR meiner Meinung nach optimal. Wichtig ist eine frühzeitige Spezialisierung. Ach so, eins noch - was soll eigentlich der Schwachsinn mit der fehlenden Möglichkeit zur Partnerschaft in einer Insolvenzkanzlei? Weder die Partnerschaft (zivilrechtlicher Vertrag) noch die Berufung zum Insolvenzverwalter setzt die Zulassung zur Anwaltschaft voraus!!! Für diejenigen die zwischen Jura, BWL und WR schwanken: Überlegt so ihr hinwollt und lasst euch nicht von dem unqualifizierten Gelaber meiner Vorredner abhalten. Ich habe selten so viel Schwachsinn auf einem Haufen gelesen.

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   28.11.08
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

endlich mal ein qualifizierter beitrag!

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   23.01.09
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

jura oder wirecht??? wie wärs mit einfach mal eier kraulen und hartz 4 empfangen? schonmal über diese alternative nachgedacht?????
also sehe nur vorteile: wenig aufwand guter verdienst, angesehen in der gesellschaft und zudem stressfrei !!! also mach euch gedanken drüber.. könnt gerne ein seminar bei mir besuchen für 205,34€, in welchem ich euch den steinigen weg zum hartz4 empfänger näherbringe und euch gute ratschläge und tipps, für euer bewerbungsgespräch vor dem amt mitgebe. Also bei interesse einfach kontaktieren unter der rufnr. 0177/77567566.


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   05.10.09
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hallo,

ich würde unheimlich gerne Wirtschaftsrecht an der FH Geislingen/Nürtingen oder an einer anderen FH in BaWü studieren. Nur frage ich mich, ob das mit meinen Noten Sinn machen würde. Zu gern würde ich wissen, wie hoch meine Chancen sind reinzukommen.
Ich habe die Fachhochschulreife:

Gesamtschnitt: 3,0
Mathe: 2,0
Deutsch: 2,0
Englisch: 3,0

Auswahltestnote noch nicht vorhanden!

Ich würde mich auf riesig auf eine Antwort freuen!! =)


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   07.10.09
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

kann man nicht anhand der Noten beurteilen.

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   09.10.09
  Adrianh

Re: wirtschaftsrecht

ich zum beispiel studiere nen zwei fach bachelor bwl im 3.semester. habe mein zweitfach von vwl auf wirtschaftsrecht gewechselt, weil ichs interessanter finde. finde auch das ist ne recht gute kombination

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   02.06.11
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ein bwler ist für die berufe, die von wirechtlern besetzt werden gar nicht qualifiziert!
und das wir nichts wirklich wissen ist aus dem mund eines bwlers nicht mal annähernd beldeidigend sondern nur lächerlich!


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   30.08.11
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hallo,
ich hab mal eine Frage, ich studiere Wirtschaftsrecht und muss mich jetzt spezialisieren.
ICh wollte mich erst auf personal spezialisieren nur meinten viele, dass es schwierig sein mit diesem Schwerpunkt einen Job zu finden, da man in Personalabteilungen nur schwer rein käme und dies zu viele machen.
Nun stellt sich die Frage Vertrieb und Handel oder Personal?!

Hat jemand vllt ein paar Erfahrungen gemacht und kann mir helfen?!

Vielen Dank.
Liebe Grüße


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   01.09.11
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Meiner Meinung nach echt blöde Schwerpunkte. Steuerrecht wäre klasse, wenn das ginge!

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   03.09.11
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Personal geht schon mit Wirtschaftsrecht. Da man sich nicht vor Arbeitsrecht gruselt hat man oft Vorteile.

Schau doch mal was die älteren Absolventen von deinem Studiengang gemacht haben und wie/wo die untergekommen sind.


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   03.02.12
  lxrbg1982

Re: wirtschaftsrecht

Hallo Allerseits.

Ich muss/darf auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich denke, dass ich zu diesem Thema ganz gut Auskunft geben kann. Ich bin Volljurist und arbeite seit einiger Zeit als Anwalt. Berufsbegleitend mache ich einen L.L.M. in Wirtschaftsrecht bewusst in Deutschland, da ich längere Zeit bereits im Ausland gelebt habe (L.L.M.s werden von Volljuristen bevorzugt im Ausland erworben).
Somit habe ich einen guten Einblick in beide Studienfächer. Wie schon gesagt wurde, ist jede F.H. vom Stoff her anders. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir von den Lerninhalten her schon einen intensiveren L.L.M. an einer F.H. ausgesucht habe.

Meine Einschätzung:

Meiner Meinung nach ist es extrem gefährlich, nur L.L.B. und L.L.M. zu studieren. Als Aufbaustudium sind diese Studiengänge meiner Meinung nach sehr geeignet. Alleine relativ unbrauchbar.

Ich muss es leider in aller Deutlichkeit sagen: Die meisten Wirtschaftsjuristen werden "das fünfte Rad am Wagen" sein. Nach eigenen Aussagen sollen sie die Schnittstelle zwischen den Juristen und den Bwlern bilden. Nur: Diese Schnittstelle gibt es selten bis garnicht. Als Jurist kann ich diese Schnittstelle selbst herstellen, indem ich ein wirtschaftliches Grundverständnis mitbringe und mich auf die Sachen beschränke, die ich wirklich gut kann. (Verträge gestalten, Risiken erkennen etc.) Es ist ein Irrglaube, dass Volljuristen dieses Verständnis nicht mitbringen würden. Beispiel Handels- und Gesellschaftsrecht: Es wird immer behauptet, Wirtschaftsjuristen wären dort fitter. Falsch. Ich kenne die Inhalte beider Studiengänge. Volljuristen steigen weitaus tiefer in die Materie ein.

Aus eigener Erfahrung: Im Master werden an sich tolle Sachen behandelt wie Vertragsmanagment etc. Allerdings ist das viel zu oberflächlich. Ein Wirtschaftsjurist weiß bestenfalls, welche Arten von gängigen Verträgen es gibt und welchen groben Inhalt diese haben sollten. Um einen Vertrag hinsichtlich rechtlicher Risiken zu bewerten, fehlt ihm bei weitem das juristische Wissen, geschweige denn die Fähigkeit, einen Vertrag zu erstellen. Hierzu brauchen selbst Volljuristen mit vertieften Kenntnissen Jahre.
In Unternehmen gehen Verträge zur Prüfung bei Rechtsfragen normalerweise direkt an die Rechtsabteilung. Eine Schnittstelle wird hier in den meisten Fällen überflüssig sein.
Gleichsam verhält es sich mit den übrigen Inhalten. Die wenigsten Unternehmen werden jemanden brauchen, der über einen Vertrag schaut und mitteilen kann: " hier könnte sich ein Problem ergeben aber ich weiß leider nicht, ob dies wirklich zutrifft und lösen kann ich es leider auch nicht". (Bei komplizierten juristischen Sachverhalten wird dies aber der FAll sein). In meinem L.L.M. werden wirklich interessante und auch relevante Themen behandelt. (z.B. Wettbewerbsrecht, Kartellrecht, Insolvenzrecht usw. usw.) Problem: Total oberflächlich und damit weitgehend unbrauchbar. Die meisten Arbeitgeber können es sich leider nicht leisten, jemanden mit "Halbwissen" einzustellen. Und genau das wird leider vermittelt. Es gibt viele Juristen, die Ihr ganzes Leben nur Wettbewerbsrecht, Insolvenzrecht usw. machen. DIe Materie ist so umfangreich... Das gefährliche ist, dass den Studenten in Wirtschaftsrecht vermittelt wird, dass Sie das Kartellrecht verstanden hätten, wenn Sie 30 Powerpoint Folien durchgearbeitet haben...
Dem ist jedoch natürlich nicht so.

Sofern also Matthias 321 hier auführt, dass er mit seinem Wirtschaftsrechtstudium die Leitung einer Rechtsabteilung übernommen hat, ist er wirklich dazu zu beglückwünschen. Allerdings stellt sowas leider die absolute Ausnahme dar. Ich möchte euch das Studium nicht madig machen, ich bin selber noch dran. Ich halte es allerdings für äußerst gefährlich, nur Wirtschaftsrecht zu studieren. Ihr konkurriert dann mit Leuten, die einfach andere Voraussetzungen mitbringen.
Fazit: Wenn Wirtschaftsrecht, dann Aufbaustudium oder weitreichende Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen, sonst schauts düster aus.

Gruß


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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Aus meinem Abschlussjahrgang hat jeder eine angemessene Anstellung bekommen, die weniger schlauen, die in Kanzleien oder ähnlichem angefangen haben verdienen allerdings schlechter, als die Mehrheit, die einfach BWLer Jobs macht.

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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Es gibt nicht viele stellen auf die wirklich wirtschaftsjuristen passen. Viele enden in scheiß jobs. mit volljuristen tritt man direkt nach dem abschluss sicher nicht in wettbewerb, sondern wird sofort aussortiert. dennoch kann man guten job finden.
Ich hab 4 Monate nach dem Studium gesucht, auch erst nach dem Abschluss mit bewerben angefangen...

nun prüfe ich verträge in der industrie, bin aber nicht in der rechtsabteilung sondern in einer kaufmännischen abteilung. 40 - 45 std. pro woche. 45.000 + weihnachts und urlaubsgeld....

gibt also schon ordentliche jobs


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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Die Durschnittsgehälter von Wirtschaftsrechtabsolventen sind vergleichbar mit denen von Volljuristen. Wobei einige wenige Anwälte (so 0,01%) natürlich extrem abcashen.

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   04.02.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Lounge Gast schrieb:

> Die Durschnittsgehälter von Wirtschaftsrechtabsolventen sind
> vergleichbar mit denen von Volljuristen. Wobei einige wenige
> Anwälte (so 0,01%) natürlich extrem abcashen.

Der normale Wald und Wiesenjurist der in einer kleinen Anwaltskanzlei arbeitet kommt sicher nicht an einen Wirt. Juristen in der Industrie ran. Volljuristen in der Industrie kassieren jedoch nochmal wesentlich mehr, ebenso bei großen Kanzlein.
Studium Wirt. Jurist ist meist 10 Semester lang. 7 Bachelor 3 Master oder 6/4...
Ein volljurist studiert hingegen mal gute 10-12 Semester hat zwei Staatsexamen, die wesentlich schwerer zu erlangen sind als ein Bachelor und hat 2 Jahre praktische Erfahrung durchs Referendariat + evtl. Praktika im Studium.

Wirt. Juristen haben ihre Daseinsberechtigung wie BWL/VWL/Wirt. Ing... jedoch sind Volljuristen etwas ganz anderes.


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   04.02.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Natürlich sind sie etwas komplett anderes und ich würde nicht mit einem tauschen wollen.

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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Studium Wirtschaftsrecht

Hi,

studiert hier vllt jemand wirtschaftsrecht und kann en bisschen über das Studium schreiben?? was man können sollte, in welchen fächern man gut sein sollte und vllt ob man das annähernd mit einem Schulfach vergleichen kann und wenn ja, dann welches?? bin nämlich am überlegen, ob ich das studieren soll, weil nur jura ist defintiv zu langweilig für mich, weil da werden ja nur gutachten ständig geschrieben, außerdem möchte ich später ehh in der freien wirtschaft arbeiten und auch nicht so lang studieren....wie sieht es aus, reicht der bachelor auch schon oder sollte man schon einen master dranhängen?? habe mich zwar schon zweilmal in eine vorlesung einfach ganz dreist mitreingesetzt ;) aber irgendwie weiß ich immer noch nicht ganz recht...ich war eben auf einem ganz normalen gymnasium, dh hatte eben nie vwl oder bwl gehabt...denke aber eigenlich dass das ganz interessant sein könnte, weil ich powi lk hatte und da immer total aufgegangen bin :) also meine frage nochmal....ist es machbar?? was für qualifikationen sollte man mitbringen und für was sich interessieren..in welchen bereichen kann man damit später arbeiten und was verdient man denn so durchschnittlich damit?? ich weiß alles sehr schwierige fragen, aber vllt ist ja hier auch jemand der das schon zu ende studiert hat und kurz erläutern könnte, ob er das nochmal machen würde oder eben nichz und warum?? besonders reizt mich eben die kürze des studiums und dass ich danach auch meinen master in verschiedene richtungen macen kann und vorallem dass es meherere "fächer" gibt,auch an einer fh studiert werden kann und nicht so trocken wie ein reines jura studium sein soll (hoffentlich) schon vorab vielen dank für die antworten :)


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

hallo forummitglieder,

bin am überlegen wirtschaftsrecht zu studieren, nur weiß ich nicht sor echt was da auf mich zukommt und will keine falsche entscheidung treffen.....kann mir da jemand helfen und mir ungefähr sagen, worin ich begabt sein sollte um das zu studieren...gibt es irgendein schulfach mit welchen man das studium vergleichen kann?? hatte in der schule nämlich nie vwl oder bwl dafür aber powi lk und war ganz gut darin.....klingt zwar etwas naiv mein beitrag, aber weiß sonst nicht wie ich an infos ramkommen kann für das studium...lg und danke für die antworten :) axo ist es leichter / schwieriger als normales jura??

Lounge Gast schrieb:
>
> hi,
> ich stehe vor der entscheidung bwl oder wirtschaftsrecht zu
> studieren (FH). momentan tendiere ich mehr zu
> wirtschaftsrecht, da es mich einfach mehr intressiert. ich
> habe allerdings auch ein paar zweifel, da ich auch von vielen
> höre das man mit wr später auf dem arbeitsmarkt von
> volljuristen verdrängt wird und kaum chancen hat. wobei das
> einsatzgebiet eines wr-juristes die wirtschaft ist und nicht
> das justizwesen.
> würd mich freuen wenn ihr auch was dazu sagt


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   08.03.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

@lxrbg1982

Auch wenn du in ein paar Punkten Recht hast, möchte ich dich in 1-2 Punkten korrigieren.

1. Dass ein FH-Jurist das 5 Rad am Wagen in vielen Fällen sein wird, ist mE richtig. Aber nicht, weil es an der nötigen Qualifikation fehlt, sondern wegen der vielen Klischees bzw. dem Schubladendenken
2. Denn (ohne Frage!!) ein Volljurist ist nach seinem Studium viel besser ausgebildet. Aber eine Sache hat er trotzdem mit dem FH-Juristen gemein: Er ist EBENSO wenig auf die Materie des echten Berufslebens vorbereitet. Du hast Recht, 30 PPT-Folien bereiten dich in keinster Weise auf das weite und komplexe Feld des Kartellrechts vor. Aber ein Jura-Studium tut das ebenso wenig in ausreichender Form. Selbst wenn man Schwerpunkte in diesem Bereich gelegt hat. Fakt ist also, dass man "so oder so" erst durch Berufserfahrung auf den Level kommt, auf dem man effektiv in diesem Bereich rechtlich beraten kann.
3. Wenn du also argumentieren möchtest, dass man mit einem klassischen Jura-Studium nach Beendigung dessen, viel besser Fälle wie den "zu hohen Gartenzaun", die Beleidigung im Straßenverkehr oder sonstige Jura-Standardfälle bearbeiten kann - dann gebe ich dir hiermit vollkommen Recht. ;) Geht es aber um einen Unternehmenskauf oder eine Zusammenführung, dann steht der Volljurist direkt nach dem Studium genauso blöd da wie der FH-Jurist (auch wenn dieser sich mit so tollen Vorlesungen wie "M&A Transactions Blabla" brüstet...denn das mit den "30 PPT-Folien" ist nicht ganz falsch) Denn echtes Know-how erfährt man in keinem Hörsaal dieser Welt, sondern am Schreibtisch auf der Arbeit, an dem man teilweise auch mal die ganze Woche täglich 10-12 Stunden sitzt und sich einem einzigen Thema widmet. Dass dann eine Vorlesung mehr oder weniger nicht mehr ins Gewicht fällt, sollte eigentlich jedem klar sein.
4. Der Volljurist mit echter Expertise auf (ich bleibe mal bei dem Bsp.) dem Gebiet des Kartellrechts möchte keine 50k Jahresgehalt wie der FH-Jurist, sondern 70,80 oder 100k bzw. 200, 300 oder 500? Stundensatz (wenn ext.)
Also was sollte ich als intelligenter Arbeitgeber tun...? Einen Volljuristen einstellen, den perfekt ausbilden und mich den o.g. Gehaltsforderungen stellen (so ein langes Studium möchte ja auch finanziell kompensiert werden...) oder einen "günstigen" FH-Juristen einstellen, der ganz genauso ausgebildet werden muss?
5. gerade in großen Unternehmen sind FH-Juristen gefragt. Denn eine Rechtsabteilung mit ca. 10-20 Anwälten kann bei vielleicht 50.000 Mitarbeitern sicherlich nicht alle rechtlichen Anforderungen in sämtliche Abteilungen kommunizieren. Ein Anwalt pro Division oder Abteilung wäre dagegen wiederum überdimensioniert.
Ich bin mir also sicher, dass man um einiges besser aufgestellt ist, wenn man 3-4 Jahre studiert um dann 2-3 intensiv zu arbeiten, als sich jahrelang irgendwelche Streits, Schemata etc. in den Kopf zu ballern - die dank der GENIALEN Erfindung des "Buchdrucks" absolut kein Mensch auswendig können muss....

Es gibt nur einen echten Minuspunkt gegenüber dem Volljuristen und das ist gleichzeitig der schwerwiegendste: Das IMAGE und die Feindseligkeit der meisten Volljuristen gegenüber diesem "Wilderer" in ihrem Territorium. Wer also ganz nach oben will, sollte 5-7 Jahre Jura-Studium einplanen + 1-3 Jahre LLM/Fachanwalt. Dann spielt man in einer ganz anderen Liga.....nur, also wenn ich 10 Jahre studieren müsste um einen Job "gut" (nicht "sehr gut" denn.....wie gesagt: Berufserfahrung zählt - sonst nix) ausüben zu können, dann möchte ich das auch vergütet haben....

PS. Ich bin (wie man sich denken konnte) nur ein popeliger Diplomjurist (FH).... ;-) aber zum Glück habe ich mich frühzeitig auf ein Gebiet spezialisiert, von dem 99% aller Volljuristen (nicht schwer bei 150.000 Generalisten...) keinen Schimmer haben.....daher geht es mir beruflich ganz gut.

@ mathias 321
Du bist sicherlich Chef der Rechtsabteilung bei dir...aber nur wenn die Rechtsabteilung wie ich vermute lediglich aus 1 Person besteht... ;)


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   10.03.12
  Bandulf

Re: wirtschaftsrecht

Wie feindselig die BWLer doch gegen diesen Studiengang sind...
Ich hab selbst WiR studiert. Hier mal der Link zu den Modulen: http://www.fh-westkueste.de/index.php...

Der Vorteil gegen BWLer mit Rechtsvertiefungen ist klar: man erlernt als WiR juristische Methodenkompetenz. Du kannst dich später in jedes Rechtsgebiet schnell und sauber einarbeiten.

Die BWL Module sind nicht etwa abgespeckt sondern exakt die gleichen in gemischten Gruppen (BWLer und WiRer). Am Ende des Studiums hast du einen BWL Schwerpunkt und einen Juristischen Schwerpunkt.
http://www.fh-westkueste.de/startseit...
OK, das ist die neue Prüfungsordnung....bei mir war das noch anders.

Arbeiten kannst du nahezu überall. Wirtschaftsjuristen werden zwar direkt selten gesucht, aber du kannst dich genauso auf jeden BWLer Posten bewerben. In Bereichen wie: Steuern, Markenrecht, Urheberrecht, Arbeitsrecht, Insolvenzrecht oder auch den ganzen Datenschutzkram hat man als WiR echte Vorteile.


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   11.03.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Das stimmt nicht, dass nur die Betriebswirte feindselig gegen den Studiengang sind, die Volljuristen sind es ebenfalls;)

Bandulf schrieb:
>
> Wie feindselig die BWLer doch gegen diesen Studiengang sind...
> Ich hab selbst WiR studiert. Hier mal der Link zu den
> Modulen:
> http://www.fh-westkueste.de/index.php...
>
> Der Vorteil gegen BWLer mit Rechtsvertiefungen ist klar: man
> erlernt als WiR juristische Methodenkompetenz. Du kannst dich
> später in jedes Rechtsgebiet schnell und sauber einarbeiten.
>
> Die BWL Module sind nicht etwa abgespeckt sondern exakt die
> gleichen in gemischten Gruppen (BWLer und WiRer). Am Ende des
> Studiums hast du einen BWL Schwerpunkt und einen Juristischen
> Schwerpunkt.
> http://www.fh-westkueste.de/startseit...
> OK, das ist die neue Prüfungsordnung....bei mir war das noch
> anders.
>
> Arbeiten kannst du nahezu überall. Wirtschaftsjuristen werden
> zwar direkt selten gesucht, aber du kannst dich genauso auf
> jeden BWLer Posten bewerben. In Bereichen wie: Steuern,
> Markenrecht, Urheberrecht, Arbeitsrecht, Insolvenzrecht oder
> auch den ganzen Datenschutzkram hat man als WiR echte Vorteile.


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Und welcher Jurist verdient 70k, 80k, 100k 0der auch 500k ?:D Oder meist du mit k etwa Kröten:D Dann könnten die Zahlen stimmen;)

Lounge Gast schrieb:
>
> @lxrbg1982
>
> Auch wenn du in ein paar Punkten Recht hast, möchte ich dich
> in 1-2 Punkten korrigieren.
>
> 1. Dass ein FH-Jurist das 5 Rad am Wagen in vielen Fällen
> sein wird, ist mE richtig. Aber nicht, weil es an der nötigen
> Qualifikation fehlt, sondern wegen der vielen Klischees bzw.
> dem Schubladendenken
> 2. Denn (ohne Frage!!) ein Volljurist ist nach seinem Studium
> viel besser ausgebildet. Aber eine Sache hat er trotzdem mit
> dem FH-Juristen gemein: Er ist EBENSO wenig auf die Materie
> des echten Berufslebens vorbereitet. Du hast Recht, 30
> PPT-Folien bereiten dich in keinster Weise auf das weite und
> komplexe Feld des Kartellrechts vor. Aber ein Jura-Studium
> tut das ebenso wenig in ausreichender Form. Selbst wenn man
> Schwerpunkte in diesem Bereich gelegt hat. Fakt ist also,
> dass man "so oder so" erst durch Berufserfahrung
> auf den Level kommt, auf dem man effektiv in diesem Bereich
> rechtlich beraten kann.
> 3. Wenn du also argumentieren möchtest, dass man mit einem
> klassischen Jura-Studium nach Beendigung dessen, viel besser
> Fälle wie den "zu hohen Gartenzaun", die
> Beleidigung im Straßenverkehr oder sonstige
> Jura-Standardfälle bearbeiten kann - dann gebe ich dir
> hiermit vollkommen Recht. ;) Geht es aber um einen
> Unternehmenskauf oder eine Zusammenführung, dann steht der
> Volljurist direkt nach dem Studium genauso blöd da wie der
> FH-Jurist (auch wenn dieser sich mit so tollen Vorlesungen
> wie "M&A Transactions Blabla" brüstet...denn
> das mit den "30 PPT-Folien" ist nicht ganz falsch)
> Denn echtes Know-how erfährt man in keinem Hörsaal dieser
> Welt, sondern am Schreibtisch auf der Arbeit, an dem man
> teilweise auch mal die ganze Woche täglich 10-12 Stunden
> sitzt und sich einem einzigen Thema widmet. Dass dann eine
> Vorlesung mehr oder weniger nicht mehr ins Gewicht fällt,
> sollte eigentlich jedem klar sein.
> 4. Der Volljurist mit echter Expertise auf (ich bleibe mal
> bei dem Bsp.) dem Gebiet des Kartellrechts möchte keine 50k
> Jahresgehalt wie der FH-Jurist, sondern 70,80 oder 100k bzw.
> 200, 300 oder 500? Stundensatz (wenn ext.)
> Also was sollte ich als intelligenter Arbeitgeber tun...?
> Einen Volljuristen einstellen, den perfekt ausbilden und mich
> den o.g. Gehaltsforderungen stellen (so ein langes Studium
> möchte ja auch finanziell kompensiert werden...) oder einen
> "günstigen" FH-Juristen einstellen, der ganz
> genauso ausgebildet werden muss?
> 5. gerade in großen Unternehmen sind FH-Juristen gefragt.
> Denn eine Rechtsabteilung mit ca. 10-20 Anwälten kann bei
> vielleicht 50.000 Mitarbeitern sicherlich nicht alle
> rechtlichen Anforderungen in sämtliche Abteilungen
> kommunizieren. Ein Anwalt pro Division oder Abteilung wäre
> dagegen wiederum überdimensioniert.
> Ich bin mir also sicher, dass man um einiges besser
> aufgestellt ist, wenn man 3-4 Jahre studiert um dann 2-3
> intensiv zu arbeiten, als sich jahrelang irgendwelche
> Streits, Schemata etc. in den Kopf zu ballern - die dank der
> GENIALEN Erfindung des "Buchdrucks" absolut kein
> Mensch auswendig können muss....
>
> Es gibt nur einen echten Minuspunkt gegenüber dem
> Volljuristen und das ist gleichzeitig der schwerwiegendste:
> Das IMAGE und die Feindseligkeit der meisten Volljuristen
> gegenüber diesem "Wilderer" in ihrem Territorium.
> Wer also ganz nach oben will, sollte 5-7 Jahre Jura-Studium
> einplanen + 1-3 Jahre LLM/Fachanwalt. Dann spielt man in
> einer ganz anderen Liga.....nur, also wenn ich 10 Jahre
> studieren müsste um einen Job "gut" (nicht
> "sehr gut" denn.....wie gesagt: Berufserfahrung
> zählt - sonst nix) ausüben zu können, dann möchte ich das
> auch vergütet haben....
>
> PS. Ich bin (wie man sich denken konnte) nur ein popeliger
> Diplomjurist (FH).... ;-) aber zum Glück habe ich mich
> frühzeitig auf ein Gebiet spezialisiert, von dem 99% aller
> Volljuristen (nicht schwer bei 150.000 Generalisten...)
> keinen Schimmer haben.....daher geht es mir beruflich ganz gut.
>
> @ mathias 321
> Du bist sicherlich Chef der Rechtsabteilung bei dir...aber
> nur wenn die Rechtsabteilung wie ich vermute lediglich aus 1
> Person besteht... ;)


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   29.06.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich kenne einige LL.M. Studiengänge die nahezu nur Rechtsfächer zum Inhalt haben. Mein LL.B. hingegen war zu mind. 40% BWL ausgelegt. Von daher schätze ich dein Beurteilung als Blödsinn ein. Wie willst du einen LL.B. + LL.M. beurteilen, wenn du nur den LL.M. an nur einer Uni/ FH kennst? Volljuristen halt... :-)

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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Die Programme unterscheiden sich teilweise massiv. Mein Bachelor beinhaltete z. B. Wirtschaftsmathematik, int. Finanzmärkte, Investition und Finanzierung, Rechnungswesen I u. II, VWL, BWL, Marketing, Personal & Organisation, Informatik u. a.
Da waren knapp über 50 Prozent juristische Fächer enthalten.

An anderen Hochschulen sah das aber teilweise ganz anders aus, da waren es im extremen zu 90 Prozent juristische Fächer. Ich habe nach meinem Bachelor auch eine Zulassung zu einem Master in BWL bekommen, auch wenn ich 3 Scheine nachmachen sollte...

Im LL. M. kann das auch so aussehen. Entscheidend sind die Inhalte des Studiengang, die Studiengangsbezeichnung gibt darüber oft "wenig" Auskunft. Wirtschaftsrecht ist ein Mix aus BWL und Jura, wobei die wirtschaftlichen und juristischen Inhalte je nach Hochschule stark variieren.


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   18.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich habe mit meinem LL.B. auch eine Zulassung zu einem BWL Master bekommen, aber das ist kein Kunststück, da es welche gibt wo z.B. 36 Credits in BWL Modulen genügen (Mannheim).

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   21.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Es ging um die Bewertung, also der Vergleich zum Jura-Studium.

Ich habe mit meinem LL. B. auch mehrere Zulassungen zu einem Master bekommen. Habe ca. 80 CP in BWL bzw. gleichgestellten Modulen. So etwas geht mit einem juristischen Staatsexamen nicht.
Jura und Wirtschaftsrecht sind halt doch nicht vollkommen deckungsgleich, die Studieninhalte unterscheiden sich teilweise massiv.

Vollkommen ohne Wertung. Äpfel sind eben nicht Birnen und umgekehrt.


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   21.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Wie ist denn Wirtschaftsrecht an der Fern Uni hagen?Gehe ich richtig mit der Annahme an ,dass es dort keinen Schwerpunkt in steuerrrecht gibt?

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   22.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Der Studiengang dort ist kein Wirtschaftsrecht Studiengang im eigentlichen Sinne. Er heisst nicht ohne Grund stattdessen Rechtswissenschaften.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie ist denn Wirtschaftsrecht an der Fern Uni hagen?Gehe ich
> richtig mit der Annahme an ,dass es dort keinen Schwerpunkt
> in steuerrrecht gibt?


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   23.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Kann meinem Vorredner nur zustimmen, der Studiengang "Wirtschaftsrecht" in Hagen ist klar zur Rechtswissenschaft ausgelegt. Inhaltlich soll er auch ganz ordentlich sein, Hagen ist halt eine Universität. Ich würde dennoch von diesem Studiengang an dieser Hochschule abraten, sofern es ein Erststudium sein soll. Da kann man aus meiner Sicht auch gleich Jura studieren, was die besseren juristischen Möglichkeiten bedeuten sollte.

Wirtschaftsrecht macht m. M. n. nur dann wirklich Sinn, wenn auch wirtschaftliches "know-how" vermittelt wird. Daher würde ich von Hagen, trotz des hohen inhaltlichen Anspruchs, die Finger lassen. Dann lieber gleich Jura auf (Erstes-) Staatsexamen studieren...


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   23.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Hallo zusammen, ich mache gerade meinen Master in Wirtschaftsrecht und mache nebenher ein Praktikum bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland. Unser Studiengang ist mittlerweile sehr beliebt und genießt ein hohes Ansehen. Viele Posts hier im Forum sind absolut unangebracht und beinhalten absolut keinen wahren Inhalte. Mein Vater ist als Anwalt Leiter der Rechtsabteilung in einem großen Industriekonzern. Aktuell beinhaltet diese 70 Prozent Volljuristen ud 30% WR. In den nächsten Jahren wird umgestellt auf 50/50. Grund hierfür ist eine optimale Mischung aus juristischem Fachwissen auf Seiten der VJ und andererseits die Möglichkeiten des WR dieses Fachwissen auf betriebliche Größen abzustimmen... Ach ja sorry ihr VR, aber der Großteil von euch hat echt ewenig bis keine Ahnung von BWL;-) Ist schon kritisch, wenn man keine Bilanz lesen kann!!! Aufgrund dieser Argumentation solltet ihr allerdings schauen, dass euer WR-Studium genügend betriebswirtschaftliche Schwerpunkte beinhaltet, damt ihr euch von den Volljursiten absetzen könnt. Auch macht es Sinn sich schnell zu spezialisieren, um die Schwerpunkte besser vertiefen zu können!!! Um die Spekulationen über die Gehälter zu beenden. Innerhalb der benannten Rechtsabteilung verdienen Einsteiger nach 2-3 Jahren Berufserfahrung ca. 45 000 Euro jährlich. Ich find das nicht schlecht, sollte man doch beachten, dass ein beachtlicher Teil der VJ aufgrund zu schlechter Examen nebenher Taxi fahren:-) Ich persönlich werde eine andere Richtung einschlagen (siehe aktuelle Praktikumsstelle. Weiterer Vorteil --> breites Berufsspektrum).... Die Jobbreite in Rechtsabteilungen ist zugegebenermaßen noch ausbaufähig, wird aber immer besser. Solltet ihr während des Studiums merken, dass euch Bwl mehr inspiriert, gibt es auch in diesem Umfeld eine VIELZAHL an Möglichkeiten. Auch hier wieder wichtig, die Spezialisierung.

Allgemein sollte noch gesagt werden, dass ihr keine Angst vor Konkurrenz haben solltet. Sowohl Bwler als auch VR hauen sich während ihres Studiums Schemata für Schemata rein, und jetzt??? Deswegen hat kein Arbeitgeber der Welt die Gewissheit, dass diese ,,Profis" diese Fähigkeiten (ich willls mal so nennen;-) ) auch auf ihre späteren Aufgabenfelder übertragen können. Jeder fängt zu Beginn auf Levelstufe null an. Wie ihr bei eurem Arbeitgeber ankommt, wird nicht durch Qualifikationen auf dem Papier, sondern durch Handeln am Arbeitsplatz entschieden. Es kommt also auf euch an, nicht auf den Studiengang, den ihr studiert!!! Vieles Gelernte ist im Berufsleben sowieso nicht mehr relevant!!!

Noch kurz was zu all den Jurastudenten, die hier das Träumen anfangen und meinen andere Studiengänge schlecht machen zu müssen: Ich kenne einen echt tollen Prof, der sowohl WR an der Fh als auch Jura an der Uni lehrt (Übrigens nahezu selbe Inhalte in seinen jeweiligen Vorlesungsfächern)--> Ich zitiere: Wenn ihr nicht völlig davon überzeugt seit zu den Besten 2-5% der Juraabsolventen zu gehören, also alle Examen mit Bestnoten abzuschließen, ist ein Jurastudium nicht mehr wert, als eine Ausbildung bei einem Taxiunternehmen. ( alle Taxifahrer mögen mir das an dieser Stelle verzeihen;-) ) Das er hier übertreibt, will ich nicht abstreiten, aber: Als WR hat man bessere Berufsaussichten in der ZUKUNFT, als der überwiegende Teil an Juraabsolventen, die sich 6-7 Jahre mit den vielen Gesetzen dieser Welt auseinadersetzen!!!

Fazit: Ob das Studium WR zu eurem persönlichen Erfolg wird hängt NUR von euch selber ab!!! Lasst euch nicht von BWlern oder VR einschüchtern. Immer mehr Unternehmen beginnen WR gegenüber den besagten Parteien zu bevorzugen. Dies gilt vor allem in Berufsbereichen, die jur. und ökonomische kenntnisse vorausseten!!!

Ich will damit keinenfalls BWL und Jura abwerten. Natürlich haben auch diese Studenten gute Berufsaussichten, insofern sie ihr Studium sehr gut absolvieren!!! WR ist allerdings mindestens genauso attraktiv und zudem noch sehr spannend...

Das ist meine Sicht zu diesem Thema: Die negativen Kommentare weiter oben von vor ein paar Jahren sind Spekulationen, die sich nach aktueller Eirtschaftslage NICHT bewahrheitet haben...


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   23.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

ach lol ,da versucht ein Wirtschaftsrecht Student seine Position wohl verzweifelt zu verbessern durch einen Kommentar in einem Forum.Wirtschaftsrecht ist noch immer ein Hybrid Studiengang und man lernt nie soviel wie ein reiner Jura und BWL Student.Wer wirklich was drauf hat ,studiert Jura und BWL parallel!Und dein Jura Professor hat wohl extrem übertrieben ,weil ein Prädikatsexamen in Jura durchaus weit mehr als 5 % bekommen!

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   24.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Naja, als Wirtschaftsjurist ist man z.B. in HandelsR oder SteuerR tiefer ausgebildet als einer der Jura studiert. Ist jetzt auch kein Wunder, weil die Schwerpunkte der Studiengänge total unterschiedlich sind.

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   28.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Das mag zwar stimmen zeigt aber das du von der Materie nicht viel verstehen kannst.
Ein Jurastudium neben einem BWL-Studium zu absolvieren ist kaum möglich, absolviert man es Hintereinander reden wir von 10 Jahren Studium. Ich denke das man mit Wirtschaftsrecht sicherlich zum einem ganz guten Einkommen gelangen kann, besonders im Vergleich zur Masse.
Die "Spitzengehälter" wird man damit aber nur schwerlich erreichen können, diese erreichen sowieso nur wenige Absolventen.

Ich persönlich halte angesichts des von Bwlern und Juristen (überfluteten) Arbeitsmarkt nicht viel von BWL, Wirtschaftsrecht oder Jura. Die Perspektiven sehen sicherlich im MINT Bereich - teilweise - wesentlich besser aus.


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   28.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Mag sein, aber dafür gibt es auch Nachteile. Ist halt so eine Sache, den "heiligen Gral" gibt es eben nicht.

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   29.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Mit MINT werden noch viele in den nächsten Jahren auf die Nase fallen. Ich erinnere mich nur an meinen Bruder, der Anfang der 90er trotz Interesse am Fach nicht Ingenieur studieren wollte, weil es davon viel zu viele gab... Das wird in fünf bis zehn Jahren wieder so sein.
Generell sollte man das machen, was man am Besten kann.


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   29.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Grundsätzlich stimmt das, vor allem, wenn man das über Jahrzehnte zurückverfolgt. Erst wurde für das Lehrerstudium geworben, schon Ende der 70er Jahre haben die keine Stelle mehr bekommen. Mitte der 70er waren die Aussichten für MINT schlecht, Mitte der 80er gab es zuwenige davon. In den 70ern wurde auch vor Jura gewarnt. Die es trotzdem gemacht haben und gut waren, haben tolle Karrieren gehabt. Also: Nichts ist sicher! Vor allem sollte man mit einem Studium nicht die Erwartung haben, dass es sich auch auf jeden Fall auszahlen wird. In vielen Fällen wird das nicht so sein.

Lounge Gast schrieb:
>
> Mit MINT werden noch viele in den nächsten Jahren auf die
> Nase fallen. Ich erinnere mich nur an meinen Bruder, der
> Anfang der 90er trotz Interesse am Fach nicht Ingenieur
> studieren wollte, weil es davon viel zu viele gab... Das wird
> in fünf bis zehn Jahren wieder so sein.
> Generell sollte man das machen, was man am Besten kann.


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   29.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Im MINT - Bereich wird halt noch ordentlich gesiebt. Da fliegen an guten Universitäten locker mal 80 Prozent der Studienanfänger raus, wer dann übrig bleibt, der kriegt auch nen Job.
Ich denke nicht das es im MINT Bereich so eng wird, denn vielen angehenden Studenten fehlen dafür die Fähigkeiten.


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   30.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Ich kann mich noch an eine Vorlesung im 1. Semester in grauer Vorzeit erinnern. Prof.: Sogar unsere besten Absolventen finden keine Stelle." Das war damals E-Technik Uni. Ist verdammt lange her.

Lounge Gast schrieb:
>
> Im MINT - Bereich wird halt noch ordentlich gesiebt. Da
> fliegen an guten Universitäten locker mal 80 Prozent der
> Studienanfänger raus, wer dann übrig bleibt, der kriegt auch
> nen Job.
> Ich denke nicht das es im MINT Bereich so eng wird, denn
> vielen angehenden Studenten fehlen dafür die Fähigkeiten.


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   30.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Sicherlich verschiebt sich das Angebot und die Nachfrage auch. Aber wenn ich mir anschaue wie viele Menschen aktuell irgendwas mit Wirtschaft oder Jura studieren bzw. so ein Studium beginnen, so kann ich mir nicht vorstellen das die Nachfrage nach diesen Absolventen größer wird.
Ich sehe im Moment eher den Trend der Überqualifizierung, da werden gerade im wirtschaftlichen Bereich Stellen die vorher mit "einfachen Kaufleuten" besetzt wurden mit Akademikern besetzt. Wir haben doch Prozentual immer mehr Abiturienten (politisch so gewollt), deshalb verliert der Studienabschluss an Wertigkeit. Folglich wird er für jeden "Scheiß" gefordert. Diese ganzen massentauglichen Studiengänge führen doch dann meist in die Sackgasse. So aktuell bei Jura, aber auch zunehmend bei Betriebswirten.


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   30.11.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

Das stimmt. Bei unserer Firma wurden auf alle Stellen, die früher Technikerstellen waren junge Ingenieure gesetzt. E-Technik. Irgendwie war das Angebot wohl groß genug. Und ein junger Ing. ist auf jeden Fall billiger als ein alter Techniker.

Lounge Gast schrieb:
>
> Sicherlich verschiebt sich das Angebot und die Nachfrage
> auch. Aber wenn ich mir anschaue wie viele Menschen aktuell
> irgendwas mit Wirtschaft oder Jura studieren bzw. so ein
> Studium beginnen, so kann ich mir nicht vorstellen das die
> Nachfrage nach diesen Absolventen größer wird.
> Ich sehe im Moment eher den Trend der Überqualifizierung, da
> werden gerade im wirtschaftlichen Bereich Stellen die vorher
> mit "einfachen Kaufleuten" besetzt wurden mit
> Akademikern besetzt. Wir haben doch Prozentual immer mehr
> Abiturienten (politisch so gewollt), deshalb verliert der
> Studienabschluss an Wertigkeit. Folglich wird er für jeden
> "Scheiß" gefordert. Diese ganzen massentauglichen
> Studiengänge führen doch dann meist in die Sackgasse. So
> aktuell bei Jura, aber auch zunehmend bei Betriebswirten.


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   01.12.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

So zumindest der Trend, beobachte ich auch in unserer Firma. Ich halte das für eine absolute Fehlentwicklung, da es ökonomischer Wahnsinn (Kosten für die Hochschulen, fehlendes Gehalt des Azubis) ist. Man braucht dadurch immer mehr Skills und Abschlüsse (min. Master, ich habe am Ende zwei Master), um sich von der Masse abheben zu können bzw. um überhaupt eine (Einstiegs-) Chance auf dem Markt zu haben.

So ist es irgendwie auch bei diesem Studiengang. Da sind Absolventen die im Prinzip alle irgendwie (mit mehr oder weniger Einarbeitungsszeit) den Job machen können. Nur zählt das in der Praxis wenig, wenn eben ein Überangebot herrscht. Deshalb macht der Studiengang "Wirtschaftsrecht" auch nur in den Bereichen Steuern, Wirtschaftsprüfung sinn.


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   28.02.13
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

hallo,ich STUDIERE WR im vierten semester.

bitte vergleicht nicht beide studiengänge (jura und bwl), sofern ihr BEIDES nicht studiert habt(oder zumindest die studienordnungen genaustens angeguckt habt), denn anderenfalls könnt ihr es nicht wissen was im jeweiligen studiengang vermittelt wird und was nicht. Desweiteren könnt ihr auch die jobaussichten des einen oder anderen studiengangsabsolventen nicht einschätzen, sofern ihr keine eigene erfahrungswerte habt. Denn nur ein absolvent, der sich erfolglos oder mit erfolt beworben hat, ist berechtig,t hier wertende meinungen abzugeben. Anderensfalls können diese nur FAlSCH sein bzw nicht realitätsnah.
was die tiefe der fächer angeht, so kann ich nur auf den folgenden faz zeitungsartikel hinweisen:

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chan...

danach ist ein wirtschaftsjurist, dies wäre dann auch zahlenmüßig nachprüfbar, in der lage ein teil des staatsexamens(die zivilrechtlichen klausuren) zu schreiben und dieselben ergebnisse zu erzielen (in prozentualer hinsicht). ergo: es werden in den in frage kommenden fächern die selben inhalte vermittelt wie an einer rechtwissenschaftlichen fakultät. Es wird mit denselben büchern gelernt, man schreibt gutachten, man vergleicht auch die rechtssprächung mit der herrschenden lehre und man liest natürlich auch dieselben kommentare die man bei bedarf zitiert. also nichts anderes.

nun komme ich zu meiner meinung: da kann ich nur meinen prof wiedergeben, der auch die examenskandidaten mündlich abprüft, der mal sagte, dass die volljuristen mehr können, ABER NICHT SEHR VIEL MEHR(er meinte er hat da manchmal kandidaten sitzen die den begriff marke und firma voneinander nicht untersheiden können) und für die kanzleien billiger sind als die volljuristen (hier ist die rede natürlcih von den guten studenten) denn ein volljurist kostet 100k ein wirtschaftsjurist (mit master!) 65bis 75k. er selber hat schon sieben studenten an die großkanzleien vermittelt(master mit schwerpunkt vertragsgesteltung/vertragsrecht)
es gibt natürlich leute die ein guten job finden oder eben nichts bekommen. aber das gib es überall, mal mehr mal weniger.(es gibt volljuristen die taxi fahren es gibt auch die bwler die bimboarbeiten verrichten) ich kenne welche die eine stelle bei der deutschen bank oder bei audi in der rechtsabteilung bekommen haben. habe natürlich auch von denen gehört die ncihts finden können. wer aber unter 2,5 liegt sollte keine probleme bekommen bei der jobsuche, so meine meinung

P.S. bitte schreibt im interesse der studiengangssuchenden NICHT, wenn ihr die oben genannten eigenschaften nicht habt, denn da kann nur FALSCHES rauskommen und ihr hilft damit den leuten nicht nur im gegenteil.


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   03.03.13
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsrecht

@Vorposter

Deinen Post halte ich tendenziell für populistischen Blödsinn. Ich habe selber Wirtschaftsrecht und BWL studiert (mit Erfolg), kenne zig Absolventen beider Studiengänge und deren berufliche Entwicklung.

Dabei garantieren weder BWL, noch Wirtschaftsrecht den garantierten beruflichen Erfolg. In beiden Studiengängen tummeln sich auch "Spreu und Weizen". Das Studium des Wirtschaftsrechts ist als solches inhaltlich sicherlich eine interessante und auch inhaltlich sinnvolle Ausrichtung. Allerdings wird Wirtschaftsrecht an den Hochschulen unterschiedlich gelehrt (Fächerwahl, Mix zwischen BWL und Recht und "Social-Skills"). Das macht den Markt undurchsichtig. Generell ist Jura kein Wirtschaftsrecht. Die vermittelten Inhalte unterscheiden sich einfach zu sehr. Es ist eben ein mehr oder weniger (Mix-) Studiengang.

Problem:

BWL ist überlaufen, Jura ist überlaufen und daher ist die Konkurrenz bei der Jobsuche riesig. Mit einem BWL-Studium ist man breiter aufgestellt als mit einem Studium des Wirtschaftsrechts. Problematisch ist, dass man als "Wirtschaftsjurist" keine Rechtsberatung geben darf und auch keine Zulassung als Anwalt erhält. Somit ist eine große Karriere in Rechtsabteilungen großer Unternehmen und auch in Kanzleien ausgeschlossen.

Aus meinem Studiengang Wirtschaftsrecht (Master) hat fast jeder Student eine Anstellung gefunden, auch die schlechteren Absolventen. Die (Einstiegs-) Gehälter lagen eigentlich immer zwischen 30 000 und 55 000 Euro brutto (Jahresgehalt). Da sehe ich auch ein Parallele zu zahlreichen "BWL-Absolventen". Mehr als 55 000 Euro (brutto) Jahresgehalt sind als Wirtschaftsjurist (OHNE ZWEI STAATSEXAMEN), zumindest beim Einstieg, kaum möglich.


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Re: wirtschaftsrecht

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