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home / lounge / Studium / Allgemeines 21.05.2013
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Bachelor Professionel

 Autor   Beitrag 

   01.07.07
  Lounge Gast

Bachelor Professionel

Hallo,

was haltet ihr davon, dass die Fortbildungen Meister, Fachwirte, Betriebswirte IHK, den Zusatz "Bachelor Professionel" erhalten sollen, um sich auch im internationalen Markt durchzusetzen?

Wirtschaftsminister setzen sich bereits dafür ein.

Eure Meinung?


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   02.07.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wieder ein weiterer Schritt, Hochschulabschlüsse zu verwaschen oder zu entwerten. Die IHK-Leute wird es freuen, klingt Bac. Professional doch noch hochwertiger als einfacher Bac., obwohl es andersrum ist.

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   02.07.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

mag ja sein dass ein deutscher handwerksmeister die qualifikation eines ausländischen bacs teilweise hat, aber das widerspricht absolut den hochwertigen bsc und msc abschlüssen der deutschen hochschulen, und stiftet so unnötige verwirrrung.
ich warte bis ggf auch noch der master professional kommt, so dass titelmissbrauch mehr oder weniger legalisiert wird.


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   02.07.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

master = Meister, ist schon jetzt in manchen Köpfen vom Klang her kein Unterschied

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   03.07.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Meister klingt doch toll. Vor nicht allzulanger Zeit (ein paar jahrhunderte) waren handwerksabschlüsse deutlich angesehener als Uni-Abschlüsse.

Master of Science... das das zergeht doch auf der Zunge


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   29.07.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Eine Meisterprüfung im Maurerhandwerk ist viel umfangreicher als ein Bau ing.
Der Meister hat eine Lehre und mehr Berufserfahrung Super so Bachelor besser master Professionell
mfg gr


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   30.07.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Aha, dann schau mal in die Mindestanforderung der KMK. Der Meister hat einen Aufwand von ca. 1000 h. Der Fachschulabschluß von ca. 3000 h und das FH-Diplom 8500 h. Nur mal die Zeit gerechnet, vom Anspruch in den Lehrveranstaltungen (Schule vs. Hochschule) ganz zu schweigen.
Ich kann nur hoffen, daß der Master prof. wirklich nie kommt, sonst passiert das gleiche, was durch die staatliche Nachdiplomierung der einfachen Fachschüler zum FH-Diplom in den 70ern schon mal passiert ist: Ein Hochschulabschluß erhält einen riesigen Imageschaden. Die wahren Absolventen der FH wurden um ihre Leistung betrogen, weil jeder Fachschüler es kaufen konnte.
So passiert das dann auch mit dem Bac./Master, wenn jeder einfacher erreichbare Meisterabschluß ähnlich klingt .


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   02.08.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wieso denn nur FH? Die Uni-Abschlüsse werden davon genauso geschädigt. Bachelor ist Bachelor. Egal an welcher Hochschule.

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   11.08.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Na ja, ich glaube nicht das ein Ing. - egel ob FH oder TU sich vor dem B. Bachelor Professionel fürchten brauch. Auch ein B.Eng. und dergleichen (geschweige ein Master) brauch sich nicht vor dem Bachelor Professionel zu fürchten.
Ich sehe hier wirklich eher die berichtigte Sorge der Techniker und Meister, dass ihre gute berufliche Qualifikation in Euroland untergebuttert wird! Die Meisterabschlüsse (teilweise sehr hohes Niveau!!! - Ich bin selber als Dozent in der Meist.-Ausbildung tätig und kann dies abschätzen.) werden leider europaweit enorm geschwächt, eben weil es vergleichbares - auf diesem Niveau - nur in DE (inkl. Östereich und Schweiz) gibt.
Falls jemand eine Lösung / eine Alternative weis - her damit!


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   13.08.07
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Und ich warte schon drauf, daß bei den neu geborenen Ba.c/Master Professional, zufällig die Vistitenkarte zu kurz ist, das Professional noch mit aufzunehmen. Außerdem auf den ersten Bac. Prof., der sich auf eine Stelle, die für einen Bac. (akad.) ausgeschrieben ist, bewirbt.

Ich sehe hier,die selbe Gefahr des Verlustes an Wert von Hochschulabschlüssen, wie es beim FH-Diplom durch die massenhafte Nachdiplomierung von Fachschülern geschehen ist. Das FH-Diplom garantiert eben nicht, daß der Inhaber immer auch ein Hochschulabsolvent ist, eine Benachteiligung aller richtigen FH-Absolventen! Da wurden einfach zwei Qualifikationsebenen mit Absicht vermischt. Die Fachschule ist für solche Dinge sehr anfällig (Vgl. Diplom-VWA und "Diplom-Techniker")
Hier geht es m. E. nur darum, durch die Hintertür mehr Schein als Sein walten zu lassen.


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   13.05.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

hallo Leute!
wenn der Grundgedanke bei euch nur der Titel ist dann ist es schlecht bestellt um euer können. Wenn man nichts kann und nur den Titel hat ist es schlecht bestellt an der Jobbörse.Also das einzige was zählt ist das können,das ist auch das einzige Kriterium.Mit einem Titel kann man keine Baustelle leiten,aber mit Wissen und Erfahrung.Theoretiker kenn ich genug.Macher und Könner werden gebraucht.


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   20.05.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die Nachdiplomierung führte nicht zu einem akademischen Grad. Das ist nicht möglich.

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   20.05.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Es ist wohl klar, dass auch und besonders Nicht-Hochschulabsolventen viel zur Arbeitsleistung beitragen. Trotzdem sollte eine klare Trennung gegeben sein. Ich lege ja auch Wert auf mein FH hinterm Diplom.

Ein Meister hat halt viel Berufserfahrung und praktische Kenntnisse. Aber er ist nunmal kein Hochschulabsolvent. Und das wollte er auch wohl nie sein bzw. könnte es nicht erbringen. Die Qualifikation ist einfach eine andere. Nicht zwangsweise schlechter versteht sich.


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   20.05.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wenigstens etwas Gerechtigkeit.

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   14.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sicher brauchen deutsche FH, TU oder BA Absolventen keine Angst zu haben das sie jetzt im Wettbewerb mit uns Meistern oder den Technikern stehen. Aber einen Bachelor aus der Ukraine oder Kasachstan z.B. steckt jeder deutsche Meister bzw. Techniker ganz locker in die Tasche. Und das sind eben unsere Wettbewerber auf dem EU-Arbeitsmarkt. Im übrigen sind die Meister und Techniker schon längst auf den Positionen angekommen die vor 10 Jahren noch mit Dipl´s besetzt waren. Es giebt eben nicht genügend Ing´s auf dem Arbeitsmarkt. Wer also schiss um seinen Job hat weil ein Meister sich evtl. bald Bachelor Profssionel schimpft. Der sollte dann wohl gen Osten ziehen. Da findet er sicher genügend deutsche Firmen die ihm Asyl gewähren. MFG ein Meister IHK

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   15.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Leute von Berufsakademien (nach BaWÜ-Modell) müssen schon Angst haben vor Meistern/Technikern, da sie in etwa gleich qualifiziert sind.

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   16.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Zitat: "Leute von Berufsakademien (nach BaWÜ-Modell) müssen schon Angst haben vor Meistern/Technikern, da sie in etwa gleich qualifiziert sind."

Müssen sie nicht. Arbeitsaufwand nach Casmin:
- Meister ca. 1000h
- Techniker 2200h
- BA-Diplom bzw . Bachelor(6 Semester) 5400h
- FH-Diplom (8 Semester) 7200h,
- Unidiplom (10 Semester)/Master 9000h

Vom Anspruchsunterschied ganz zu schweigen. Zuzüglich dem Arbeitsaufwand zum Erlangen des (Fach)Abis.

Bin FH-Absolvent (ein echter, nicht nachdiplomierter mit 8 Semestern und Vollabi)


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   17.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Das kommt bei BAs individuell auf die BA und die Firma an. Ich kenne BA-Programme, wo meist Großkonzerne aktiv sind, die von Niveau und Zielposition durchaus mit FH-Abschlüssen konkurrieren können und es gibt BA-Programme, die sich kaum von einer normalen Ausbildung unterscheiden (häufig sind dann kleinere Betriebe engagiert).

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   17.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Berufsakademieabsolvent hat de facto die gleiche Qualifikation wie ein Meister/Techniker und wurde auch immer so eingestuft. Der Arbeitsaufwand ist auch nicht so hoch, da der Anspruch in dem schulischen Unterricht der Berufsakademie wesentlich geringer ist.

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   18.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Na dann bin ich ja mal gespannt, was rauskommt, wenn der Meister!!! oder Techniker die Aufgaben des BA-Absolventen übernehmen soll.

Bin FH-Absolvent (ein echter, nicht nachdiplomierter mit 8 Semestern und Vollabi)


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   18.06.08
  DAX Einkäufer

Re: Bachelor Professionel

Es gibt Unternehmen, die sich einen eigenen BA-Nachwuchs heranzüchten und diesen sehr effektiv in die Konzernstruktur integrieren. Nach einigen Jahren Berufserfahrung fragt niemand mehr, auf welchem Weg jemand seinen Einstieg gehabt hat. Und wenn man sich aus dem Unternehmen wegbewirbt, sind die bisherigen Berufspositionen ebenfalls viel wichtiger als der Hochschulabschluss. Insofern können viele BAler durchaus mit den Kollegen der FH- oder Uni-Programme konkurrieren.

Auch, wenn das nicht jeder hören will.


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   18.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Das stimmt so leider nicht. Siehe die Besiedlung von Top-Management-Position und auch Mittleres Management. Die meisten BAler bleiben auf Sachbearbeiter-Posten sitzen oder machen einen weiteren Abschluss (wenn sie dafür zugelassen werden. Dafür muss deren vorherige Abschlussnote normalerweise min. 1,3 betragen haben).

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   19.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Zitat: "Die meisten BAler bleiben auf Sachbearbeiter-Posten sitzen "

Das tun doch die meisten BWLer, egal ob von der Uni, FH oder BA. Schaut ins Berufseinstiegsforum hier. Da fangen die meisten doch im Baumarkt, im Discounter oder bei der Spedition an. Und dann läuft eben der Uniabsolvent als Marktleiter bei Globus in der grünen Kittelschürze rum (selbst gesehen). Es ist doch Augenwischerei, wenn der BWL-Student von der Ackermann-Karriere träumt. Das sind Wahrscheinlichkeiten im ppm-Bereich. Da könnte auch jeder Dipl.-Inf. träumen, die Karriere von Bill Gates zu wiederholen.


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   19.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die ganze Diskussion könnte man lassen, wenn man das Bildungssystem ausbauen würde. Ich z.B. bin Techn. Assist. für Biotechnologie, habe das Abitur nachgemacht und mache gerade meinen Techniker. Auf dem Papier steht der Techniker zwischen Meister und Dipl.Ing. Als Techn. Assistent wird man auf Bachelor-Stellen eingestellt, doch ist der Bachelor gerade mal mit dem vordiplom vergleichbar. Allein dieser Fakt ist schon Irrsin. Wenn man denen, die Abi haben und den Techniker in der Tasche haben, eine zusätzliche Bildungsmöglichkeit geben würde, die dann akademisch ist, wäre das gut genug. Zumal die dann nicht sooo lang dauern kann und darf. Denn, wie oben wohl vergessen wurde, haben Techniker (auch Meister) bereits jede Menge Schulstunden abgeleistet, in meinem Fall 4 Jahre. Ich denke außerdem, dass man bei diesem "Problem" nicht jeden Meister und Techniker pauschalisieren darf, der Kenntnissstand der einzelnen Fachrichtung kann mitunter zu groß sein.

MFG


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   19.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"doch ist der Bachelor gerade mal mit dem vordiplom vergleichbar"

lol, sowas muss man sich von einem einem technischen assi anhören...
damit hast du dich bereits selbst für eine diskussion disqualifiziert.


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   20.06.08
  DAX Einkäufer

Re: Bachelor Professionel

"Die meisten BAler bleiben auf Sachbearbeiter-Posten sitzen."

Hängt vom Unternehmen ab. In meinem Umfeld kann ich diese These ganz und gar nicht bestätigen, im Gegenteil. Nicht nur haben die BAler anständige Aufstiegschancen, sondern vor allem auch BA-intern ein respektables Netzwerk. Manchmal bekommt man sogar das Gefühl, ein BAler auf Führungsposition zieht andere BAler bevorzugt nach.

Wenn man also schon sehr genau weiss, bei welchem Arbeitgeber man einmal arbeiten will, dann kann die BA ein guter Einstieg sein. Wenn man hingegen die totale Flexibilität bezüglich des Berufs sucht (und evtl. sogar mal in die Wissenschaft möchte), dann ist das mit BA nicht so einfach.


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   20.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Zitat: " Wenn man denen, die Abi haben und den Techniker in der Tasche haben, eine zusätzliche Bildungsmöglichkeit geben würde, die dann akademisch ist, wäre das gut genug."

Diese Möglichkeit gibt es, Du hast sie nur nicht wahrgenommen: Nach dem Abi ab zur Hochschule (Uni/FH) und einen Bachelor machen. Dauert nur 3 Jahre.

Zitat: "haben Techniker (auch Meister) bereits jede Menge Schulstunden abgeleistet, in meinem Fall 4 Jahre. "

Wenn Du jemals eine Hochschule besuchst, wirst Du erkennen, daß diese Aussage falsch ist. Was ein Meister lernt hat rein gar nichts mit dem zu tun, was in einem Hochschulstudium gefordert wird. Der Techniker bietet in manchen Ländern gerade mal die FHR als Abschlußniveau. In der Hochschule werden Methodenkompetenzen gelehrt, beim Meister oder Techniker Faktenkompetenzen! Man kann die Zeit nicht nur betrachten, das entspräche dem reinen Absitzen. Auch wäre es nicht fair, das Grundstudium zu erlassen, weil dort 90% derer rausfliegen, die fliegen. Wer das Grundstudium gepackt hat, packt mit hoher WK auch das Hauptstudium und das wollt ihr einfach überspringen mit einer Leistung, die gerade mal zur FHR reicht?


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   23.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Diese Aussage stammt von Doktoranden!

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   23.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Ich unterstütze NICHT die Meinung, dass man den Techniker oder Meister einfach in einem akad. Grad umbenennt.

Wer würde gern mit knapp 27 den Bachelor machen, um danach genau die selben Funktionen ausführen zu dürfen wie vorher? Da brauchts dann schon den Master.

Naja, jeder lebt in seiner Welt.


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   24.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Vieles deutet darauf hin das Berufsakademie-Azubis typische Positionen jetziger Azubis einnehmen werden.
Mit Hochschulabsolventen können sie aufgrund keiner Forschung und Mangel an akademischen Personal ohnehin nicht konkurrieren.


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   26.06.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Zitat:" Vieles deutet darauf hin das Berufsakademie-Azubis typische Positionen jetziger Azubis einnehmen werden."

Stimmts. Dir geht es mit diesem Post gar nicht so um neuen Inhalt, sondern eher darum den BA-Absolventen das Wort "Azubi" anzuhängen. Hier im Forum gibt es noch so einen - oder ist es gar derselbe - der immer von Fasthochschule spricht. Es geht nur darum, andere abzuwerten und sich daran zu erfreuen, auch wenn man dabei die Realität (HRG §1 zum Thema Fasthochschule) aus den Augen verliert oder noch nie besessen hat. Kindergartenniveau!

Bin FH-Absolvent (ein echter, nicht nachdiplomierter mit 8 Semestern und Vollabi)


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   02.07.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Im HSG steht nur das sie rechtlich gleichgesetzt sind. Praktisch und Faktisch sind sie natürlich nicht äquivalent zu Hochschulstudiengängen.
Bei der Berufsakademie handelt es sich nun mal um Ersatz für Azubis für gewisse Jobs. Was ist dabei? So wurden sie angedacht in BaWü und so werden sie bleiben.


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   03.07.08
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Im HRG steht unter §1 ganz genau, was Hochschulen sind. Dort kommen die BA's nicht vor, die FH's allerdings schon seit 1976. Und jetzt gibt es Einfallspinsel, die stöhnen, weil eine Fachhochschule sich Hochschule nennt. Na was sind sie denn? Das ist so, als würde man sich aufregen, wenn ein VW Golf in Auto umbenannt würde. Fachhochschule ist eine Teilmenge von Hochschule, genauso wie die Uni, PH, Kunsthochschule Teilmengen sind.
Trotzdem finde ich es vermessen, die BA's als Berufsschule abzustempeln. Es ist eben eine Akademie, keine Hochschule.


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   09.03.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

...als Feinwerkmeister und Luftahrzeugtechniker (ja beides!) kann ich nur lachen. Meister ist nix?! Wir sehen uns dann bald im Büro, ich brauche noch jemanden für die Ablage, die Kollegen neben mir (mit Studium Luft- und Raumfahrt) ebenfalls. Die Konstruktionen mache ich dann selbst auch ohne 9000 Schulstunden Extra!

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   15.03.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

."..als Feinwerkmeister und Luftahrzeugtechniker (ja beides!)"

Gratulation, das hast Du ja 1000 h (Meister) und 2400 h (Techniker) Ausbildung genossen, macht 3400 h. Das Problem ist nur, daß man für den niedrigsten akad. Grad (Bachelor), dem Du ja alles voraus hast, 5400 h aufbringen muß. Die vorangegangenen 2 Jahre FOS oder das GYm habe ich großzügig mal weggelassen.


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   08.06.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Das ganze ist doch nur Unsinn und die IHK schädigt sich nur selbst damit.

http://tinyurl.com/3cl6m...


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   17.07.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich kann nur eines zu dieser Diskussion sagen. Sie ist völlig unnötig. Ich weiß nicht, warum sich jeder hier mit Ego-Problemen rumschlägt. Hier geht es nicht um einen Wettkampf, wer besser ist, wer mehr kann und wessen Titel oder Name mehr oder weniger zählt.
Ich selbst habe Abitur, 5 1/2 Jahre Maschinenbau (Dipl.Ing.) und Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.) studiert, eine abgeschlossene Berufsausbildung als KFZ-Mechaniker und einen Meister-Brief im KFZ-Techniker-Handwerk. Zur Zeit lehre ich an einer Ausbildungseinrichtung der Handwerkskammer (Meister-Ausbildung) und als Gastdozent an einer FH. Ich kann also aus allen Bereichen die Für's und Wider's nachvollziehen. Sicher ist, dass ein Meister/Techniker und ein Dipl.Ing./Bachelor zwei völlig unterschiedliche Qualifikationen haben. Aber keiner davon ist besser oder schlechter. Wie jedem schnell bewusst wird, der studieren geht, legt man viel Wert auf eine umfangreiche theoretische Ausbildung. In meinen Bereichen ist das eben viel höhere Mathematik, Statik/Dynamik, Konstruktion, Chemie und Physik. Praktisches hingegen läuft nebenbei. Umgekehrt beim Meister/Techniker. Hier wird viel Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt. Nur wer wagt es sich, zu werten, ob nun Theorie oder Praxis höherwertiger oder besser ist? Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass beide Wege umfangreich sind und ein gehobenes Bildungsniveau erfordern. Auch die theoretischen Stundenwerte, die hier angegeben werden stimmen nicht mit der Realität überein. Sicher hat ein reines Ingenieurstudium das höchste Lernpensum. Aber einen Bachelor und einen Meister kann man vom Aufwand sehr wohl vergleichen. Ein Meister leistet bei uns festgesetzte 1300 Stunden. Zu diesen 1300 Stunden kommt die mit 750 Stunden angesetzte Eigenleistung. Somit kommt man auf gut 2000h. Für meinen Bachelorabschluss kam ich etwa auf 2300h. Zurückkommend auf die ursprüngliche Frage, ob nun ein Meister/Techniker den Bachelor-Titel tragen darf, würde ich ja sagen. Er sollte ihn sogar bekommen. Wie schon erwähnt wurde, gibt es im Ausland keine vergleichbare Ausbildung, wie den deutschen Meister, der zum einen eine mind. 3jährige Berufsausbildung absolviert hat und zusätzliche eine umfangreiche Aufstiegsfortbildung über ca. ein Jahr abgeschlossen hat. Alle Techniker und Meister laufen im Ausland als Gesellen umher, wenn sie keine Stelle finden, die ihre Qualifikation (aner)kennt. Daher finde ich einen Bachelor für diese Gruppe durchaus gerechtfertigt, um im Ausland zu bestehen. Sicher ist die Erweiterung "Professional" etwas unglücklich gewählt. Aber immerhin eine Abgrenzung zu "of Science" oder " of Engineering". Und da für eine Stelle nicht der Titel zählt, sondern die Qualifikation, stellt sich schon gar nicht die Frage, ob ein Meister einem Ingenieur den Job wegschnappt oder den Titel raubt. Jeder arbeitet in völlig unterschiedlichen Bereichen und trägt einen differenzierten Titel. Und eine Firma, die einen Konstrukteur im CAD oder ProE Bereich sucht, wird sicher keinen KFZ-Meister oder Bachelor Professional einstellen. Schließlich erkennt man schon am Zeugnis, dass da keine Hochschule den Stempel drunter gesetzt hat. Dennoch rechtfertigt der Aufwand über Ausbildung und Weiterbildung zum Meister/Techniker zu kommen eine Anerkennung dessen im Ausland. Und nur darum geht es doch. Es ist kein Uni-Abschluss und wird es nie werden. Aber es ist ein gehobenes Leistungsniveau, das im Ausland nicht bekannt ist und erst mit dem Titel Bachelor angemessen Beachtung finden wird. In Deutschland wird sich trotz aller Ängste nichts ändern. Ein Ingenieur oder sontige Studienabschlüsse kommen in die dafür vorgesehenen Positionen. Meister/Techniker bleiben trotz ihrer neuen Benennung als Bachelor die Praktiker und bekommen die Stellen entsprechend ihrer Qualifikation. Also hört bitte auf Euch gegenseitig runterzumachen und den einen oder den anderen Abzuwerten. Jeder, der einen Meister, einen Techniker, einen Ingenieur, einen Bachelor(FH/UNI/BA) oder einen Master geschafft hat, hat eine Qualifikation, die nicht viele schaffen. Und man sollte sich trotz der unterschiedlichen Wege dorthin ehr gegenseitig schätzen, als sich gegenseitig ab- oder aufzuwerten. Erkennt einfach an, dass beide Seiten viel geleistet haben, um dorthin zu kommen. Und sicher ist, dass Meister Dinge beherrschen, die ein Ingenieur nicht kann und weiß und sicher gibt es auch viele Bereich, die ein Ingenieur dem Meister voraus hat. Aber dazu gibt es eben den Unterschied in der Titelbezeichnung und in der Unterzeichnung durch HWK/IHK oder FH/UNI MfG Oliver


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   19.07.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Oliver, Gott sei Dank ist dieser Anflug von Trittbrettfahrerei der IHK rechtzeitig durch die HRK unterbunden worden. Bevor Du so versönliche Texte schreibst, solltest Du Dich mit den Begriffen vertraut machen : "Jeder, der einen Meister, einen Techniker, einen Ingenieur, einen Bachelor(FH/UNI/BA) oder einen Master geschafft hat, hat eine Qualifikation, die nicht viele schaffen."

Ein Ingenieur ist die Berufsbezeichnung für den Fachschulingeniuer, den Ba-Diplomer, den FH-Diplomer, Unidiplomer, Bachelor und Master. Alle Abschlüsse habe einen unterschiedlichen Anspruch an das Niveau und/oder die Zeit. Man kann nicht einen Meister, der lt. KMK 1000 h erfodert, mit einem Bachelor, der wiederum 5400 h umfaßt, in einen Topf werfen (namentlich). Das wäre unfair und hat mit dem Leistungsprinzip nicht das geringste zu tun. Man sollte nur Regelzeiten des Duchschnittsschülers/ -studenten miteinander vergleichen, nicht die Dauer des langsamen Meisters (1300 h) mit dem schnellen Bachelor(2300h). Unter normierten Bedingungen kann man den Meister in Vollzeit (wie ein Student) in 6 Monaten machen, den Bachelor in 3 Jahren! Inwieweit man den Meister einem Bachelor nicht gleichstellen kann, wird man sehen, wenn nach dee Novelle der Meister eine Hochschulzulassung bekommt, die Abschlußraten der Meister an den Hochschulen stagnieren. Daß ein Bachelor die theoretischen EInheiten (600 h) beim Meister schafft, kann man hingegen als gegeben voraussetzen .


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   21.07.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Es gibt in der Schweiz sowas für Techniker neben dieser Eureta-Sache. Nur dürfen solche Titel in Deutschland nicht geführt werden.

http://www.business-podium.com/boards...


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   17.08.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Was mir in diesem Threat auffällt ist, dass viele Titel hin und her geschmießen werden. Es gibt auch unterschiede zwischen den einzelnen Bachelorstudiengängen hinsichtlich ihrer Regelstudienzeit. Meiner Meinung nach sind die Einsatzfelder eines Hochschulabsolventen andere als die eines Meisters. Jeder der eine Vergleichsmöglichkeit zwischen Ausbildung und Studium hat weis, dass die Komplexität an einer Hochschule wesentlich höher ist. Ich respektiere die Leute die einen Meister gemacht haben aber mich nervt das nur an dass sie sich über Hochschulabsolventen lustig machen. Da kommen argumente wie "da kam der Ingenieur an die kaputte Maschine und hat den Fehler nicht gefunden und ich hab gleich gewusst wo der Fehler ist"...... Dazu kann ich nur anmerken dass ein Maschinenbauingenieur nicht dazu da ist um Produktionsmaschinen zu reparieren sondern um sie zu entwickeln. Natürlich kann ein Meister auch was entwickeln aber ein Ingenieur kann auch Maschinen reparieren. Das liegt immer am interesse und Talent der jeweiligen Person. Im wesentlichen würde ich es unfair finden wenn Meister den Bachelor bekommen würden weil es schon rein von den Anforderungen nicht im Verhältnis steht. Ausserdem kann dann im Ausland nicht mehr unterschieden werden ob jemand auf einer Hochschule war oder nicht.


Bin selber "B.Eng." Wirtschaftsingenieur (FH) und habe viele Freunde die einen Uni/FH Abschluss haben und viele die den Meister machen/gemacht haben.


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   30.09.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

...ich persönlich ziehe bei der besetzung von führungspositionen, auch auf top niveau, einen erfahrenen meister einem UNI absolventen in jedem fall vor. (bereich maschinen und apparatebau) Die Meisterausbildung fundiert auf gewachsenem wissen von grund auf...(wenn ich über irgendwas intelligent reden will, dann sollte ich das irgendwann mal gemacht haben).. Die Meisterausbildung umfasst auf ansprechend hohem niveau die vermittlung von kenntnissen in den bereichen technik, betriebswirtschaft und personalführung und zielt klar auf die führung eines betriebes/unternehmens ab. Mit diesem rüstzeug, der dementsprechenden erfahrung und durchsetzungsvermögen steckt er locker jeden UNI absolventen in die tasche.
...also welcher titel auf der visitenkarte steht spielt keine rolle. Was zählt ist der wille etwas zu erreichen.

1990: Industriemeister Metall STA Bremen

Heute: Technischer Direktor im Hauptsitz eines international tätigen Unternehmens sowie CEO und Aufsichtsrat einer selbstständigen ausländischen Niederlassung


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   07.10.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"1990: Industriemeister Metall STA Bremen"

Das erklärt den Inhalt Deines Postes hinreichend.

"und zielt klar auf die führung eines betriebes/unternehmens ab."

Ergänzt um den Zusatz Handwerksbetrieb hast Du Recht. Das ist das Ziel einer Ausbildung zum Handwerksmeister, nicht mehr und nicht weniger. Ein Hochschulabsolvent hat ein anderes Berufsziel: Die Forschung, Entwicklung oder Personalführung in einem (Groß)betrieb.

Nicht umsonst ist ein Meister mit geringerer schulischer Vorbildung und in geringerer Zeit zu machen als ein Hochschulsstudium: Es ist weniger Stoff, auf geringerem Niveau, der vermittelt wird. Das nicht zu akzeptieren, ist schon eine etwas beschränkte Sichtweise.

Und wenn angeblich ein Meister so gleichwertig ist oder sich aber so fühlt, warum strebt man dann nach einem anderen Namen, der so bisher nur im Hochschulbereich vergeben wird?


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.10.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Andere Frage: wie willst Du den Abschluss Meister denn sonst übersetzen wenn nicht mit Master? Ein Kunstwort finden nur weil der Ausdruck "Master" als schon als Replacement zum Uni-Diplom herhalten muss?

Greetings
Master Eder CCI


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   07.10.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ist das Anliegen eines Meisters, seinen Titel international wörtlich zu übersetzen denn nicht auch legitim?

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.10.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"Andere Frage: wie willst Du den Abschluss Meister denn sonst übersetzen wenn nicht mit Master? Ein Kunstwort finden nur weil der Ausdruck "Master" als schon als Replacement zum Uni-Diplom herhalten muss? "

Wenn's so wäre, wäre es ja noch verständlich. Aber der wahre Hinterrund der HWK wird deutlich, wenn man sieht, daß man den Meister mit Bachelor! prof. CCI und den Techniker mit Master prof. CCI übersetzen wollte. Also nicht Meister -> Master! Es müssen schon Hochschulbezeichnungen sein, um sich das Ego zu polieren.


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.10.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ist das sowas wie das "Gender_Innen Mainstreaming/in" für Berufsbezeichnungen?!?!?!

Absurdistan...


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.11.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Nun mal zur harten Realität.

1. Jeder Meister oder Techniker hat ja wohl kaum mit eben diesem Lehrgang angefangen, sondern zuvor erst einmal eine ausbildung Abgeschlossen!!

mal zum nachrechnen für euch MEGABRAINS :-)))))

3 Jahre Ausbildung (Theorie und Praxis) ergibt
40 Stunden pro Woche (Betrieb und Schule)
45 Wochen pro Jahr (Urlaub und Ferien abgezogen)
3 Jahre lang macht 5400 Stunden Ausbildung und Praxis!!!!

Gefolgt von der Techniker Fortbildung von 2400 Stunden

Nach Adam Ries ergibt das 7800 Stunden !!!!

Ist nun mal Fakt ob es euch Pseudo Akademikern passt oder nicht!!!

Die im durchschnitt 4 bis 5 Jahre Berufspraxis zwischen Ausbildung
und Fortbildung zum Techniker welche die meisten auch noch
Besitzen mal ganz zu schweigen.

Und was bringt inh FH`ler oder Unikate :-))) wenn überhaupt Praxis
dann inrgend so ein läcerliches Schulpraktikum aus der 8 Klasse
von drei Wochen und wenn es Hoch kommt 1 Praxis Semester!!!

Vor allem wo her wollen Akademiker eigentlich beurteilen können, was in Meister oder Techniker Fortbildungen Inhaltlich gelehrt wird????

Schon mal an einer teilgenommen, wohl kaum !!!!!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.11.10
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

da fühlt sich wohl einer unterdrückt von der bösen geistigen elite :D
"nur in der werkstatt wird richtig gearbeitet!" haha


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.04.11
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"mal zum nachrechnen für euch MEGABRAINS :-)))))
3 Jahre Ausbildung (Theorie und Praxis) ergibt
40 Stunden pro Woche (Betrieb und Schule)
45 Wochen pro Jahr (Urlaub und Ferien abgezogen)
3 Jahre lang macht 5400 Stunden Ausbildung und Praxis!!!!
Gefolgt von der Techniker Fortbildung von 2400 Stunden
Nach Adam Ries ergibt das 7800 Stunden !!!!"


Und zusätzlich sollte in deiner Rechnung noch einfließen, dass mindestens 1 Jahr Berufspraxis für die Aufnahme einer Techniker-Fortbildung Voraussetzung ist (Und nein, die Praxis aus der Lehre zählt nicht)

Anspruch eines Studiums hin oder her, irgendwelche "Dipls" von einer BA können sich da auf jeden Fall verstecken.


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   28.12.11
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Guten Tag,

wie ist der neue Stand um den Bachelor/ Master Professional?

Freundliche Grüße

Joachim


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   22.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Fachwirte und Meister sind Praktiker und daran ändert auch eine süße Fortbildung nichts. Dieses Aufsummieren irgendwelcher Arbeits- und Lernstunden sagt doch gar nichts über die Qualität des Erlernten aus.

Der Techniker soll in der Lage sein einen Herd anzuschließen. Die Fähigkeit eine wissenschaftliche Abhandlung zu schreiben, wird von ihm doch nicht verlangt! Warum die Freunde der Dualen Bildung immer gleich noch für umsonst akademische Grade einstecken wollen, ist mir rätselhaft.

Im Übrigen haben gerade an einer FH eine sehr große Anzahl an Studenten bereits eine Berufsausbildung (welche wie bei mir sogar neben der Hochschulreife vorausgesetzt war) abgeschlossen und gehen nebenbei zu Arbeit. So komme ich dann auch auf irgendeine utopische Zahl, sagen wir mal 12.000 h - das ist doch absoluter Blödsinn -


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   23.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Auch die praxisfremden Uni-Berufseinsteiger haben irgendwann mal mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Und zwar automatisch nach 5 Jahren...

Lounge Gast schrieb:
>
> Nun mal zur harten Realität.
>
> 1. Jeder Meister oder Techniker hat ja wohl kaum mit eben
> diesem Lehrgang angefangen, sondern zuvor erst einmal eine
> ausbildung Abgeschlossen!!
>
> mal zum nachrechnen für euch MEGABRAINS :-)))))
>
> 3 Jahre Ausbildung (Theorie und Praxis) ergibt
> 40 Stunden pro Woche (Betrieb und Schule)
> 45 Wochen pro Jahr (Urlaub und Ferien abgezogen)
> 3 Jahre lang macht 5400 Stunden Ausbildung und Praxis!!!!
>
> Gefolgt von der Techniker Fortbildung von 2400 Stunden
>
> Nach Adam Ries ergibt das 7800 Stunden !!!!
>
> Ist nun mal Fakt ob es euch Pseudo Akademikern passt oder
> nicht!!!
>
> Die im durchschnitt 4 bis 5 Jahre Berufspraxis zwischen
> Ausbildung
> und Fortbildung zum Techniker welche die meisten auch noch
> Besitzen mal ganz zu schweigen.
>
> Und was bringt inh FH`ler oder Unikate :-))) wenn überhaupt
> Praxis
> dann inrgend so ein läcerliches Schulpraktikum aus der 8 Klasse
> von drei Wochen und wenn es Hoch kommt 1 Praxis Semester!!!
>
> Vor allem wo her wollen Akademiker eigentlich beurteilen
> können, was in Meister oder Techniker Fortbildungen
> Inhaltlich gelehrt wird????
>
> Schon mal an einer teilgenommen, wohl kaum !!!!!!!
>


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   24.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich verstehe nicht, dass hier Sachen verglichen werden sollen, die man nicht vergleichen kann. Ich finde Fortbildungen zum Meister/Techniker/Fachwirt super und für viele Leute auch geeigneter als ein theoretisches Uni-Studium. Es sind eben unterschiedliche Abschlüsse mit unterschiedlichen Zielen. Insofern bringt es wenig, dieses Thema ganz allgemein zu diskutieren. Was soll dabei raus kommen? Ist genau so wie die Frage: Was ist besser Geländewagen oder Sportwagen? Kommt halt drauf an, was man haben will....Genau so wenig kann ein Techniker behaupten, dass diese Fortbildung das theoretische Niveau eines Uni-Studiums hat. Es ist auch gar nicht das Ziel der Techniker-Fortbildung! Wir sollten froh sein, das es in Deutschland so vielfältige Fortbildungsmaßnahmen gibt, wo für viele Leute etwas passendes dabei ist. Die Stärke besteht in der Unterschiedlichkeit der Fortbildungen und nicht in der Gleichmacherei.

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   26.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel


Lounge Gast schrieb:
>
> "1990: Industriemeister Metall STA Bremen"
>
> Das erklärt den Inhalt Deines Postes hinreichend.
>
> "und zielt klar auf die führung eines
> betriebes/unternehmens ab."
>
> Ergänzt um den Zusatz Handwerksbetrieb hast Du Recht. Das ist
> das Ziel einer Ausbildung zum Handwerksmeister, nicht mehr
> und nicht weniger. Ein Hochschulabsolvent hat ein anderes
> Berufsziel: Die Forschung, Entwicklung oder Personalführung
> in einem (Groß)betrieb.
>
> Nicht umsonst ist ein Meister mit geringerer schulischer
> Vorbildung und in geringerer Zeit zu machen als ein
> Hochschulsstudium: Es ist weniger Stoff, auf geringerem
> Niveau, der vermittelt wird. Das nicht zu akzeptieren, ist
> schon eine etwas beschränkte Sichtweise.
>
> Und wenn angeblich ein Meister so gleichwertig ist oder sich
> aber so fühlt, warum strebt man dann nach einem anderen
> Namen, der so bisher nur im Hochschulbereich vergeben wird?

Das mit der Personalführung würde ich aber nicht so laut sagen, denn die Meisten Ing's und Bachelor habe davon keine Ahnung.
Beim Meister ist diese Lerninhalt.

Industriemeister Elektrotechnik Energietechnik
Industriemeister Elektrotechnik Regelungstechnik
Techn. Betriebswirt IHK


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   30.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Es geht doch hier nur noch darum sich sinnlos mit Titeln zu schmücken.

Es muss einfach eine feste Vorgabe geben wer denn Bachelor, Master oder "Diplomer" ist.

Noch bescheuerter ist es ja, dass man ohne Bachelor einen Master machen kann.

War es früher nicht mal so, dass man erst die Fachhochschulreife bekam, wenn man in seinem Fachgebiet einen Meistertitel/ Techniker/ Betriebswirt erworben hatte, und sich dadurch wirklich fachlich ausgezeichnet hatte? Und selbst die mussten dann mit dem Grundstudium beginnen und konnten nicht gleich mit dem Hauptstudium einsteigen!!!

Am Besten drücken wir jedem mit der Einschulung doch gleich ein Blanko-Abiturzeugnis in die Hand und dann noch einen Mastertitel oben drauf!

Wir sind drauf und dran unsere gesamten Abschlüsse zu verwässern, die früher einen sehr guten Ruf hatten. Was sind denn mit solchen Regeln akademische Abschlüsse noch wert?!


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   30.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Danke!

Ich denke du spirchst uns allen hier aus der Seele!
Ich weiß nicht was die Politik geritten hat solche Dinge zuzulassen bzw. anzuerkennen!

Bachelor professionel = Verwässerung des Bachelor und Vortäuschung eines akademischen Abschlusses
Master ohne Bachelor = einfach nur lächerlich und eine Beleidigung für jeden Bachelor und Diplomstudenten und 99% der Masterstudenten, die sich durch den Bachelor gequält haben!

Lounge Gast schrieb:
>
> Es geht doch hier nur noch darum sich sinnlos mit Titeln zu
> schmücken.
>
> Es muss einfach eine feste Vorgabe geben wer denn Bachelor,
> Master oder "Diplomer" ist.
>
> Noch bescheuerter ist es ja, dass man ohne Bachelor einen
> Master machen kann.
>
> War es früher nicht mal so, dass man erst die
> Fachhochschulreife bekam, wenn man in seinem Fachgebiet einen
> Meistertitel/ Techniker/ Betriebswirt erworben hatte, und
> sich dadurch wirklich fachlich ausgezeichnet hatte? Und
> selbst die mussten dann mit dem Grundstudium beginnen und
> konnten nicht gleich mit dem Hauptstudium einsteigen!!!
>
> Am Besten drücken wir jedem mit der Einschulung doch gleich
> ein Blanko-Abiturzeugnis in die Hand und dann noch einen
> Mastertitel oben drauf!
>
> Wir sind drauf und dran unsere gesamten Abschlüsse zu
> verwässern, die früher einen sehr guten Ruf hatten. Was sind
> denn mit solchen Regeln akademische Abschlüsse noch wert?!


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   31.01.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich habe selbst eine Ausbildung gemacht, mehrere Jahre gearbeitet, dann mein Abi nachgeholt und nun schließe ich meinen Bachelor ab und beginne einen Masterstudiengang.

Man erweckt hier echt den Anschein, dass ein Apfel = eine Birne ist. Ich konnte es heut gar nicht glauben, dass ein Meister mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Ich kenne persönlich zwei Personen, die einen Techniker machen aus genau dem Grund, dass sie ein Bachelorstudium nicht geschafft haben.Ich kenne diese schon eine Weile und habe auch meine Ausbildung damals mit ihnen gemacht. Sie haben das Fachabitur gemacht, sind danach ins Studium und haben beide nichtmal zwei Semester überstanden, den Meister haben sie mit überdurchschnittlichen Noten abgeschlossen. heute seh ich mir die Nachrichten an und höre, dass Techniker und Bachelor gleichgestellt werden. Mein erster Gedanke: Haben die eins an der Waffel? Blicken die Politiker gar nicht mehr durch?! Klar haben wir nen Fachkräftemangel, aber wollen wir diesen durch Titelwäscherei "beheben"? Ich bin richtig sauer, das will ich mal zum Ausdruck bringen.

Das größte Problem ist doch, dass nun in Sachen Personal nun auch die Meister in Positionen eingesetzt werden können, die eigentlich einem Hochschulabsolventen zustanden.

Sie haben ja laut der neuen 8 Punkte Ordnung den gleichen Wert, wie ein Bachelor. Wozu studiert man denn überhaupt noch? Ich persönlich studiere Chemieingenierwesen. Kann ein Techniker einen Rohrbündelwärmetauscher auslegen und berechnen? Eine Glockenbodenkolonne auslegen oder ein Pumpensystem? Können sie garantiert nicht, aber die gleichen Jobs dürfen sie laut deren Einordnung nun machen. Kein Wunder, dass die Akademiker reihenweise auswandern. Ich werd es denke mal auch machen, wenn man laufend so eine Faust ins Gesicht bekommt.


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Bzgl. "Personalführung": Die meisten Hochschulabsolventen in großen Betrieben bleiben das ganze Berufsleben lang Sachbearbeiter. Auch Bezeichnungen wie Senior Engineer, Staff Engineer, Projektleiter, Referent oder Senior Technical Director sind nichts anderes als Sachbearbeiterpositionen. Mit anderen Worten: sie werden geführt!

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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Alles schon mal dagewesen! Als an den FHs das Diplom eingeführt wurde, war u.a. auch eine Begründung, dass die Gleichwertigkeit zum TU-Diplom hergestellt werden sollte. Damit sollte verhindert werden, dass man aus Prestigegründen ein Uni-Studium wählt. Sehr gut kann ich mich noch an Fälle erinnern, die an der TU mit 5 durch das Vordiplom gefallen waren, dann zur Fachhochschule gewechselt sind und dort in kurzer Zeit den Abschluss geschafft haben. Die waren dann sogar noch vor uns fertig, und zwar mit hervorragenden Noten. Als ich mir die Studieninhalte angesehen hatte war mir dann auch klar, weshalb das funktionieren konnte. Die Namen der Fächer waren identisch, der Schwierigkeitsgrad aber erheblich reduziert. Ganz geringe Anforderungen z.B. in Mathematik und Physik. Die "Feldtheorie" bestand nur aus einer kurzen Einführung. Aber immerhin, am Ende hatten alle denselben Grad Dipl.-Ing., und zwar damals noch ohne Zusatz TU, TH oder FH. Nicht zu vergessen sind natürlich auch diejenigen Kollegen, welche sich für eine Bearbeitungsgebühr das FH-Diplom gekauft haben (Absolventen von früheren Ingenieurschulen).

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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock erklärte, die Einigung werde das deutsche System der beruflichen Bildung stärken. "Es ist jetzt möglich die höchste Stufe zu erreichen, ohne jemals die Hochschule auch nur einen Tag von innen gesehen zu haben." (http://de.nachrichten.yahoo.com/...äher-streit-über-rangliste-für-berufsabschlüsse-beigelegt-133148039.html)

Tja, mit der formalen Gleichstellung von Bachelor und Meister (Stufe 6) haben sich die Akademiker die Wurst vom Brot nehmen lassen :-D

Nach drei Jahren Beruf möchte ich zusammen mit meinem Diplom bitte den Titel "Dr. professional" bekommen ;-)


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die Meisterbriff macht mann in Abendschule 2Jahre, Bachelor 3,5 Jahre oder jetzt auch 4Jahre.
Kann man den Unterschied sehen?
Wenn ihr sagt, dass der Meister hat mehr Erfahrung. Dann ist es falsch. Die Leute Studieren Bachelor die auch ein Ausbildung haben und haben mehrere Jahre gearbeitet bzw. arbeiten. Sonst kann man den Abendstudium nicht finanzieren.
Und jetzt heißt es 1+1=4


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich halte nicht viel von der Regelung, Meister bzw. Fachwirte dem Bachelor gleichzusetzen. Ein Bachelor Studium ist in wohl 99% der Fälle ein deutlich höherer Aufwand als ein Meister, der meist in nicht mal einem Jahr Vollzeitunterricht bzw. in 2-3 Jahren nebenbei erworben wird. Auch an der Uni / FH wird der Stoff durchgepowert ebenso aber sicher auch an den Meister und Fachwirt-Lehrgängen (kenne davon zwei etwas genauer).

Auch der Schwierigkeitsgrad des Meisters bzw. Fachwirts erscheint mir etwas geringer, wenn auch nicht viel geringer. Praxisnäher eben, was ja erstmal ein Vorteil ist. Der breite Horizont geht dem Meister allerdings wohl danach ab, da die Fortbildung extrem zielgerichtet ist. Kurzum: ich denke, dass man in 6 oder 7 Semestern Bachelor eine deutlich umfangreichere Ausbildung durchläuft. Diese ist zwar sicher etwas praxisferner, aber langfristig aufgrund Vermittlung von Methoden Know How, analytisches Denke, wissenschaftlichen Grundlagen, tiefgründigerer Beschäftigung mit bestimmten Inhalten höherwertiger. Das man sich im Beruf erst damit bewähren muss, ist klar. Ich will damit nicht sagen, dass ein Meister/Fachwirt nicht besser sein kann als ein Absolvent, im Gegenteil. Nur nach ein paar Jahren im Job sollte ein Bachelor schon der HÖHERWERTIGERE Abschluss sein, aufgrund des viel breiteren Horizonts.

Ich habe übrigens sowohl Berufsausbildung als auch einen Bachelor-Abschluss. Für den Beruf bringt mir die Ausbildung erstmal mehr. Absolventen bringen aber wie erwähnt ihre Fähigkeiten auf einer anderen Ebene mit. Eine Ergänzung des einen durch das andere halte ich für sinnvoll. Eine Gleichmachung nicht!!!!!!

Folge der neuen Beschlüsse: Abwertung des Bachelor à ein Meister/Fachwirt hätt s doch auch getan. Wär sicher leichter gewesen sowohl vom Zeitaufwand als auch von den Kosten her. Man darf auch nicht vergessen, dass Bachelor-Studenten i.d.R. ein (Fach)abitur haben, das wie ich finde ebenfalls bereits eine höherwertigere Vorqualifikation darstellt. Denke da an naturwissenschaftliche Fächer oder aber Sprachen, nicht so sehr das rein mathematische oder wirtschaftliche.

In meinen Augen wieder ein krampfhafter Versuch, die Absolventenquoten künstlich zu erhöhen um damit auf dem Papier ein höheres Ausbildungsniveau zu schaffen. Dies hat allerdings die Abwertung der Studienabschlüsse zur Folge. Ich denke der richtige Weg ist gerade Differenzierung. Dies sollte auch den Schülern so mitgegeben werden.

Ein guter Handwerker ist nach wie vor ein erstrebenswerter Job. In meiner Zeit am Gymnasium wurde dies aber nicht so kommuniziert. Da hieß es unbedingt studieren, kommende Elite blablabla..... Das entspricht nicht der Realität. Man sollte die Vorzüge beider Entwicklungswege klar abgrenzen, in jedem der beiden bestehen gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Aber Praxisausbildung ist nicht gleich wissenschaftliche Ausbildung, daher halte ich die Gleichstellung im Rang auch nicht für sinnvoll.


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Volle Zustimmung.

Leute wie du, die sich durch den zweiten Bildungseweg quälen, werden für ihren Fleiß noch bestraft, wenn ein Meister mit einem Bachelor gleichgestzt werden soll. Und ein Techniker ist von der Komplexität ja nochmal höher als der Meister.

Nur soviel dazu: Ich habe kurz vor meinem Abi einem Freund Nachhilfe wärhend seiner Techniker-Ausbildung gegeben, vor allem in Mathe. Das Niveau dort war etwas unterhalb des Abiturs. Er bekam dann einen guten Techniker Abhscluss im 1,x Bereich. Danach hat er studiert ist aber doch ziemlich deutlich rausgeprüft worden.

Jetzt nicht falsch verstehen. Ich finde Weiterbildungen gut und jeder soll sein Potential maximieren. Das braucht die Wirtschaft, sicher mehr als diesen pseudo-akademischen Einheitsbrei. Aber ein Techniker/Meister ist nunmal nur auf Abiturniveau, eher darunter, aber immerhin, und sollte nur zum Hochschulzugang berechtigen.

Die EU meint unsere Abschlüsse sind nicht vergleichbar. Ja und?!?!? Wir haben eben unser eigenes System. Und wir sind ganz vorne dabei (Tatsache, trotz PISA etc.; der Dipl.-Ing. ist weltweit angesehen, nur als Beispiel). Und ein deutscher Bachelor ist eben trotzdem nicht mit einem aus Rumänien, Litauen oder Bulgarien vergleichbar (hab dieses Niveau im Auslandsstudium selbst erlebt)!

Wenn diese Vorschläge durchgesetzt werden ist dies echt der Untergang des deutschen Bildungssystems!

Wohl denen, die noch Diplom haben!


Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe selbst eine Ausbildung gemacht, mehrere Jahre
> gearbeitet, dann mein Abi nachgeholt und nun schließe ich
> meinen Bachelor ab und beginne einen Masterstudiengang.
>
> Man erweckt hier echt den Anschein, dass ein Apfel = eine
> Birne ist. Ich konnte es heut gar nicht glauben, dass ein
> Meister mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Ich kenne
> persönlich zwei Personen, die einen Techniker machen aus
> genau dem Grund, dass sie ein Bachelorstudium nicht geschafft
> haben.Ich kenne diese schon eine Weile und habe auch meine
> Ausbildung damals mit ihnen gemacht. Sie haben das Fachabitur
> gemacht, sind danach ins Studium und haben beide nichtmal
> zwei Semester überstanden, den Meister haben sie mit
> überdurchschnittlichen Noten abgeschlossen. heute seh ich mir
> die Nachrichten an und höre, dass Techniker und Bachelor
> gleichgestellt werden. Mein erster Gedanke: Haben die eins an
> der Waffel? Blicken die Politiker gar nicht mehr durch?! Klar
> haben wir nen Fachkräftemangel, aber wollen wir diesen durch
> Titelwäscherei "beheben"? Ich bin richtig sauer,
> das will ich mal zum Ausdruck bringen.
>
> Das größte Problem ist doch, dass nun in Sachen Personal nun
> auch die Meister in Positionen eingesetzt werden können, die
> eigentlich einem Hochschulabsolventen zustanden.
>
> Sie haben ja laut der neuen 8 Punkte Ordnung den gleichen
> Wert, wie ein Bachelor. Wozu studiert man denn überhaupt
> noch? Ich persönlich studiere Chemieingenierwesen. Kann ein
> Techniker einen Rohrbündelwärmetauscher auslegen und
> berechnen? Eine Glockenbodenkolonne auslegen oder ein
> Pumpensystem? Können sie garantiert nicht, aber die gleichen
> Jobs dürfen sie laut deren Einordnung nun machen. Kein
> Wunder, dass die Akademiker reihenweise auswandern. Ich werd
> es denke mal auch machen, wenn man laufend so eine Faust ins
> Gesicht bekommt.


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Also ich kann da nur eines dazu sagen.
Das Studium schafft man ab den 3. Semester ganz leicht man muß den stoff nicht verstehen sondern einfach auswendig lernen. Die durchfallquote bei Doktoranten ist extrem hoch sie liegt fast bei 0%.
Ich bin seit 13 Jahren an einer elite Universität und bis jetzt hat nur einer nicht bestanden weil er nie abgegeben hat.
Sonst bekommen die Doktoranten nur schlechte Noten 1 - 1,9 was anderes gibt es nicht.

Also jeder der den Dr. anfängt hat ihn bestanden.
Da fällt keiner durch und da kann keiner durchfallen.
Und das große wissen wird von Jahr zu Jahr immer schlechter.
Wir sind jetzt schon so weit das Maschienenbauer nicht mal mehr wissen was ein Gewinde M5 ist. Und mit einer Berechnung vom Drehmoment überfordert sind. Dabei müssen ihnen dann Techniker und Meister aus der Elektroabteilung helfen.
Und so was nennt sich dann elite.


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Also ich kann da nur eines dazu sagen.
Das Studium schafft man ab den 3. Semester ganz leicht man muß den stoff nicht verstehen sondern einfach auswendig lernen. Die durchfallquote bei Doktoranten ist extrem hoch sie liegt fast bei 0%.
Ich bin seit 13 Jahren an einer elite Universität und bis jetzt hat nur einer nicht bestanden weil er nie abgegeben hat.
Sonst bekommen die Doktoranten nur schlechte Noten 1 - 1,9 was anderes gibt es nicht.

Also jeder der den Dr. anfängt hat ihn bestanden.
Da fällt keiner durch und da kann keiner durchfallen.
Und das große wissen wird von Jahr zu Jahr immer schlechter.
Wir sind jetzt schon so weit das Maschienenbauer nicht mal mehr wissen was ein Gewinde M5 ist. Und mit einer Berechnung vom Drehmoment überfordert sind. Dabei müssen ihnen dann Techniker und Meister aus der Elektroabteilung helfen.
Und so was nennt sich dann Elite.


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

neue Regelung kompletter Schwachsinn. Titelwäscherei. Ich stimme meinen Vorredner voll zu. Ergänzung ja, aber Gleichmacherei oder gar gleichwertig!!!!
NIE IM LEBEN! Deutliche Niveauunterschiede auf beiden Ausbildungsebenen!!!

Aber hauptsache auf dem Papier ist wieder mal was für das Bildungssystem getan. Nach zähem Ringen hat man sich auf die neuen Rangstufen geeinigt. Dass ich nicht lache. Ein Rang-System zu machen, bringt das System bei uns (berufliche Bildung bzw. wissenschaftl. Ausbildung) doch nicht ansatzweise weiter. Aber eben auf dem Papier. Und der Politiker kann sich zufrieden hinstellen, angesichts der künstlichen Erhöhung des "Ausbildungsniveaus" in einer willkürlichen Skala.


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Eure Diskussion ist Klasse .... nach Abschlüßen als Machinenbau-Techniker und Landwirtschaftsmeister habe ich ein Problem mit dem FA

Da ich kein Akademiker bin, kann/darf ich nicht als Freiberufler arbeiten.

Deshaslb studiere ich z. Zt. nebenbei WiWi in MD .... wenn nun der Meister mit dem Bachelor gleichzustellen ist, brauche ich das Studium nicht da der Freiberufler anerkannt werden muß!!!

Aus meinen Erfahrungen mit Techniker und Meister und dem derzeitigen Studium sind die Anforderungen einfach ganz andere ...
VG

Bernd


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"Wohl denen, die noch Diplom haben!"

Das Problem mit deutschen Diplomen ist ja eben auch, dass sie im internationalen Bereich eher mit einem (Highschool)-Diploma verglichen wurden. Selbiges liegt in der Wertigkeit unterhalb des Abiturs. Das habe ich persönlich durchaus erlebt. Und deutsche Diplome sind in ihrer Qualität auch nicht untereinander vergleichbar. Es liegen Welten zwischen der TU Aachen und irgendeiner unbedeutenden Fachhochschule!


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   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Leider muß man wieder den Sinn dieses Unsinns hinterfragen.
Es geht nicht darum, dass sich zukünftig der Friseurmeister
"Bachelor of Hairdressing" nennen darf oder der Berufskraftfahrer
"Bachelor of Lorrydriving". Nennen wir uns doch am Besten alle ganz einfach "Genossen", denn dann sind wir alle gleichgestellt, sogar unabhängig vom Bildungsstand.

Leider geht es hier um handfeste Interessen der verschiedensten Lobbygruppen. Würden die Handwerksmeister den Ingenieuren gleichgestellt, ergäbe sich daraus automatisch aufgrund der damit gleichzustellenden Honorarordnung ein erheblicher Einkommensanstieg im Bereich der Meisterbetriebe. Daher ein großes Lob an die IHK : staatlich verordnete Gehaltszuwächse zu erreichen auf Kosten der Bevölkerung. Das gleiche ist ja auch schon mit der neuen Gebührenordnung im Schornsteigfegerhandwerk erreicht worden - selbstverständlich wie immer als notwendige EU- Vorgabe verkauft, von Jackenziehern erdacht. Ein staatlich verordneter Wettbewerb, der die Leistungen letztlich verteuert, sehe ich als einen Akt der Volksverdummung.
Ich kann mir aus eigener Erfahrung kaum vorstellen, dass sich Industrieunternehmen von erreichten Bildungsabschlüssen beeindrucken lassen. Als Bewerber durchlaufen Sie primär das Auswahlverfahren, i.R. ein Assessment center.
Letztlich geht es bei dem unsinnigen Versuch, Vergleichbarkeit der Bildungsabschlüsse herzustellen, einerseits um Auf- und Abwertung der Berufe zur Festlegung eines neuen Vergütungsgefüges. Das Märchen der europäischen Vergleichbarkeit ist genau so zu bewerten wie die PISA- Studie. Wie erklären die Politiker die zur Zeit in Deutschland herausragende, wirtschaftliche Läge, wo wir doch alle dermaßen dumm sind gegenüber den anderen EU- Staaten. Ja, dumm ist es - nur leider, wie immer öfter unter dem Deckmantel "EU" : es ist volksverdummend !


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Hallo,

ich konnte gestern auch meinen Ohren kaum glauben...

... ich selbst hab ein Fachabitur, danach meine Ausbildung gemacht und steh direkt nach der Ausbildung jetzt kurz vor meinem sgb ...

... auch wenn das System meinem Werdegang entgegenkommt ... ich würde mir nicht anmaßen mich mit einem Bachelor zu vergleichen... einfach aus dem Grunde, weil diese beiden Abschlüsse auch ganz andere Hintergründe haben ...

sicherlich, auch ich muss um meine Anerkennung kämpfen und es ist weiss Gott nicht einfach berufsbegleitend 3 1/2 Jahre ne weiterbildung durchzuziehen, dennoch würde ich mich nicht mit bachelor gleichsetzen ...

allein schon aufgrund der Tatsache, dass ich noch etwas mehr als 1 Jahr dranhängen müsste um den bachelor zu erreichen ....

Es ist gut, dass es diese Möglichkeiten gibt, denn auch ich profitiere vom zweiten Bildungsweg, aber ihr solltet so langsam eure Mäuler aufreissen....

Hier in Deutschland ist wirklich ein wahrer Bildungsdschungel entstanden...

Es gibt in etwa 100 Betriebswirte die man machen kann und glaubt mir, es wird für euch sicherlich nicht von Vorteil sein, wenn es bald auch (und darauf läuft es hinaus) 100 Möglichkeiten gibt, den Bachelor zu ergattern....

Ein Preis unserer sozialen Marktwirtschaft den wir nun zahlen müssen???

Scheinbar scheint der Deutsche bereit zu sein, richtig viel Geld in seine Bildung zu investieren!

Ich kann euch nur dazu raten, nicht tatenlos zuzuschauen.... wie gesagt, mich kann man ja sogar eher zu den Gewinnern dieser Idee zählen...

... irgendwo sollte man wieder die Grenzen setzen ...

ich könnte noch 10 weitere Seiten füllen um hier aufzuzeigen wozu das alles führen könnte...

... mich würden wirklich die Entscheidungsträger interessieren, schließlich leben wir doch in einer Demokratie wo das Volk entscheidet???


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Lustig, dass ein Friseurmeister jetzt den gleichen Stellenwert hat wie mein Bachelor.

Warum war ich nur so doof und hab studiert?!


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Lounge Gast schrieb:
> Sie haben ja laut der neuen 8 Punkte Ordnung den gleichen
> Wert, wie ein Bachelor. Wozu studiert man denn überhaupt
> noch? Ich persönlich studiere Chemieingenierwesen. Kann ein
> Techniker einen Rohrbündelwärmetauscher auslegen und
> berechnen? Eine Glockenbodenkolonne auslegen oder ein
> Pumpensystem? Können sie garantiert nicht, aber die gleichen
> Jobs dürfen sie laut deren Einordnung nun machen. Kein
> Wunder, dass die Akademiker reihenweise auswandern. Ich werd
> es denke mal auch machen, wenn man laufend so eine Faust ins
> Gesicht bekommt.

Ein staatlich geprüfter Chemietechniker sollte das drauf haben, weil er es lernt. Was glaubst du eigentlich was während des 2jährigen Fachschulstudiums gelehrt wird? Titrieren?


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Den Bachelor mit dem Meister gleichzusetzen ist bildungspolitischer Schwachsinn und hochgradig ungerecht!
Ich habe vor 2 Jahren den Titel Bachelor of Engineering (FH) erworben (Gesamtnote 1,6). Ich hatte zuvor bereits eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker absolviert. Durch diese Ausbildung hätte ich auch in Diplom Studiengängen analog zum Bachelor nur ein Praxissemester machen müssen, da mir das erste Praxissemester aufgrund der Ausbildung erlassen worden wäre.
Nach Auskunft meiner Professoren damals war der Lernstoff (Inhalt + Menge) bei den Diplomstudenten der gleiche wie bei uns ?Bacheloranten?! Den Entfall an Vorlesungsstunden im Vergleich zum Diplom mussten wir zuhause nachholen? WO BITTE IST DER UNTERSCHIED ZUM DIPL.ING???
Ich habe 4 ,5 Jahre in den Bachelor investiert (Fachhochschulreife + Studium) und habe jetzt den gleichen Abschlussgrad wie einen Meister???
Erst verschenkt Frau SCHAVAN den Dipl.Ing. und jetzt noch so etwas!


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

In den USA oder Canada fragt keiner nach dem Abschluss, taugst Du etwas, geht der Fahrstuhl nach oben.

Ansonsten: Titel ohne Mittel !


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Soll ich ehrlich sein? Ich kenne mehrere Meister und Techniker und ja, titrieren haben diese gelernt ^^ Sie können jedoch keine Aggregate auslegen. Maximal in einen Katalog gucken, welche Pumpe vielleicht für ihre Anforderung gut wäre. Klar, die Meister kommen nun in ein Rauschverhalten, weil sie sich einfach nicht eingestehen wollen, dass sie einfach nicht gleichwertig sind, mit dem Bachelor. Ich kenne beide Seiten und kann dies einschätzen.

Ich finde es eine Frechheit, dass ein Bachelor mit einem Meister gleichgesetzt wird. Ein Hauptschüler, der 2 Jahre Ausbildung macht, nach weiteren zwei Jahren Berufserfahrung einen einjährigen Meister dranhängt, wird gleichgestellt mit jemandem, der drei Jahre Abitur gemacht hat und dann noch 3,5 Jahre einen Bachelorstudiengang absolviert hat und das auf viel höherem Niveau. Also ich habe noch keine Fachschule gefunden, die in ihrem Lehrplan Differential-, Integralrechnung oder Furiertransformation enthalten hat. Bei einem befreundeten Techniker steht z.B. unter Mathe im Lehrplan. Gleichungen 2. Grades, Ungleichungen und Prozentrechnung. Ich fragte ihn, kam echt nur sowas dran und er meinte ja, das war nichtmal Abiturniveau.

Die Meister sollten vielleicht auch mal anerkennen, dass sie auf geringerem Niveau ausgebildet wurden und für ein Studium nun mal viel mehr abverlangt wird.

Warum muss man sich auch auf ein acht Punktesystem festlegen, was die Gefahr bürgt, dass man einfach völlig unterschiedliche Berufe gleich einstufen muss, weil dieses System einfach nicht mehr Möglichkeiten bietet. Warum kein 10 Punktesystem?

Mein Vorschlag: 10 = Promotion (Master, Diplom), 9 = Master, Diplom, 8 = Bachelor, 7 = Techniker, 6 = Meister, 5 = Abitur, 4 = dreijährige Ausbildung, 3 = zweijährige Ausbildung, 2 = Realschulabschluss, Hauptschulabschluss ohne Ausbildung, 1 = kein Schulabschluss...

Damit würde man jeder Situation gerecht werden und man kommt nicht in die Situation, zwei völlig unterschiedliche Sachen zusammenzuschmeißen, weil man eben nur acht Punkte zur Verfügung hat.

Die Meisterausbildung ist stressig, keine Frage, aber man kann nicht aus den Augen verlieren, dass in einem Studium viel tieferes und schwereres Wissen vermittelt wird, als in einem Meisterlehrgang. Zumal das Studium noch länger dauert.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professgeorge

Man soll nur hoffen dürfen, dass durch solche Beiträge die Meisterleistungen mitsamt ihrem langen Ausbildungsweg nicht "verwaschen" werden
GB


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

das ist auch vollkommen richtig so, aber wie bewertest du das???

Woher weisst du wer es drauf hat und wer nicht?

So einfach geht´s dann doch nicht...


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Word!
Da würden dir sicher 90% hier zustimmen. Und das hast du dir sicher in 5 Minuten ausgedacht. Nur unsere politische Elite bekommt sowas auch naxh 3 Monaten Diskussion nicht hin.

Lounge Gast schrieb:
>
> Soll ich ehrlich sein? Ich kenne mehrere Meister und
> Techniker und ja, titrieren haben diese gelernt ^^ Sie können
> jedoch keine Aggregate auslegen. Maximal in einen Katalog
> gucken, welche Pumpe vielleicht für ihre Anforderung gut
> wäre. Klar, die Meister kommen nun in ein Rauschverhalten,
> weil sie sich einfach nicht eingestehen wollen, dass sie
> einfach nicht gleichwertig sind, mit dem Bachelor. Ich kenne
> beide Seiten und kann dies einschätzen.
>
> Ich finde es eine Frechheit, dass ein Bachelor mit einem
> Meister gleichgesetzt wird. Ein Hauptschüler, der 2 Jahre
> Ausbildung macht, nach weiteren zwei Jahren Berufserfahrung
> einen einjährigen Meister dranhängt, wird gleichgestellt mit
> jemandem, der drei Jahre Abitur gemacht hat und dann noch 3,5
> Jahre einen Bachelorstudiengang absolviert hat und das auf
> viel höherem Niveau. Also ich habe noch keine Fachschule
> gefunden, die in ihrem Lehrplan Differential-,
> Integralrechnung oder Furiertransformation enthalten hat. Bei
> einem befreundeten Techniker steht z.B. unter Mathe im
> Lehrplan. Gleichungen 2. Grades, Ungleichungen und
> Prozentrechnung. Ich fragte ihn, kam echt nur sowas dran und
> er meinte ja, das war nichtmal Abiturniveau.
>
> Die Meister sollten vielleicht auch mal anerkennen, dass sie
> auf geringerem Niveau ausgebildet wurden und für ein Studium
> nun mal viel mehr abverlangt wird.
>
> Warum muss man sich auch auf ein acht Punktesystem festlegen,
> was die Gefahr bürgt, dass man einfach völlig
> unterschiedliche Berufe gleich einstufen muss, weil dieses
> System einfach nicht mehr Möglichkeiten bietet. Warum kein 10
> Punktesystem?
>
> Mein Vorschlag: 10 = Promotion (Master, Diplom), 9 = Master,
> Diplom, 8 = Bachelor, 7 = Techniker, 6 = Meister, 5 = Abitur,
> 4 = dreijährige Ausbildung, 3 = zweijährige Ausbildung, 2 =
> Realschulabschluss, Hauptschulabschluss ohne Ausbildung, 1 =
> kein Schulabschluss...
>
> Damit würde man jeder Situation gerecht werden und man kommt
> nicht in die Situation, zwei völlig unterschiedliche Sachen
> zusammenzuschmeißen, weil man eben nur acht Punkte zur
> Verfügung hat.
>
> Die Meisterausbildung ist stressig, keine Frage, aber man
> kann nicht aus den Augen verlieren, dass in einem Studium
> viel tieferes und schwereres Wissen vermittelt wird, als in
> einem Meisterlehrgang. Zumal das Studium noch länger dauert.


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   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Hallo!
Die Handwerksmeister übernehmen heute schon die Arbeit von den sog.Dipl.Ingenieuren.
Die Handwerksmeister sitzen in den Ing.Büros und machen die gleiche Arbeit.

Grüsse von Wolfgang.F.
SHK Meister
Elektrotechnikermeister


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   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Woran ich das bewerte? Einfach mal google benutzen und Lehrpläne studieren. Kriterien hierfür wären Lehrzeit, Umfang und Niveau des Stoffes und nicht die Lobbyarbeit, wie es vielleicht in der Politik der Fall ist. Auf jeden Fall wird klar, dass der Bachelor weitaus umfangreicher als der Meister ist und dazu noch viel mehr ins Detail geht. Allein deswegen ist die gleichwertigkeit schon nicht gegeben.

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   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wie kommst Du auf die Gleichsetzung Diplom = Master???

Das FH-Diplom entspricht nur dem Bachelor!

>
> Mein Vorschlag: 10 = Promotion (Master, Diplom), 9 = Master,
> Diplom, 8 = Bachelor, 7 = Techniker, 6 = Meister, 5 = Abitur,
> 4 = dreijährige Ausbildung, 3 = zweijährige Ausbildung, 2 =
> Realschulabschluss, Hauptschulabschluss ohne Ausbildung, 1 =
> kein Schulabschluss...
>


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   02.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

:-D Das ist der Witz des Tages.

Unsere Meister machen zwar eine gute Arbeit, also die Arbeit die sie machen sollen: Azubis ausbilden, handwerkliches. Aber sobald es nur an math. Ableitungen geht, dann hört es auch schon auf. Von der Sozialkompentenz der meisten Meister ganz zu schweigen.

Wenns ums denken geht, dann nimmt doch lieber Akademiker. Oder eher noch einen Techniker, der vom komplex analytischen Denken dann doch auch noch deutlich mehr drauf hat als ein Meister.


Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo!
> Die Handwerksmeister übernehmen heute schon die Arbeit von
> den sog.Dipl.Ingenieuren.
> Die Handwerksmeister sitzen in den Ing.Büros und machen die
> gleiche Arbeit.
>
> Grüsse von Wolfgang.F.
> SHK Meister
> Elektrotechnikermeister


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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dasselbe kann ich aus einem sehr grossen Technologieunternehmen bestätigen. Ein Techniker hat sich in kurzer Zeit innerhalb von Projekten nach oben gearbeitet, dann wurde er selbst Projektleiter. Zur Unterstützung war ihm ein Dipl.-Ing. (FH) zugeordnet, der die lästige Dokumentation u.s.w. erstellt hat. Der Techniker hat sein Projekt auch im Ausland gut vertreten, konnte z.B. ordentliche Präsentationen auf Englisch halten. Ursprünglich hatte er mal als Monteur einen richtig miesen Job.


> Die Handwerksmeister übernehmen heute schon die Arbeit von
> den sog.Dipl.Ingenieuren.
> Die Handwerksmeister sitzen in den Ing.Büros und machen die
> gleiche Arbeit.
>
> Grüsse von Wolfgang.F.
> SHK Meister
> Elektrotechnikermeister


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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die an Universitäten ausgebildeten Leute wollen sich doch schon seit Jahrzehnten als die einzig wahren Absolventen hervortun. Ich seh keinen Unterschied zwischen Diplom und Diplom FH und sehr viele Arbeitgeber auch nicht. Die nehmen dann vielleicht noch lieber einen, der über den zweiten Bildungsweg zum Studium gekommen ist und deswegen "nur" an eine FH konnte. Er schlichtweg mehr die Praxis kennt, als einer, der Abitur und Unistudium gemacht hat. So ist nunmal meine Erfahrung.

Ein FH Absolvent hat den gleichen Lehrplan, die gleiche Semesterzahl und soll sich trotzdem unter dem Uniabsolventen einordnen, obwohl er vielleicht sogar noch bevorzugter genommen wird in der Wirtschaft, als ein Uniabsolvent?

Außerdem, wie differenziert soll den so eine Unterscheidung der Abschlüsse sein? Dann müssten wir noch die 20 verschiedenen Schulformen in Deutschland mit einbeziehen alá Hauptschule, Gesamtschule, Realschule, Förderschule, duale Ausbildung, reine betriebliche Ausbildung, rein schulische Ausbildung.... wo soll das bitte hinführen, dann brauchen wir so einen "Vergleichbarkeitsrahmen" nicht.


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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wie kommst du auf eine andere Gleichsetzung? Und wer redet hier von FH Diplom?

Es gilt ganz offiziell:
Uni-Diplom=Master
FH-Diplom=Bachelor

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie kommst Du auf die Gleichsetzung Diplom = Master???
>
> Das FH-Diplom entspricht nur dem Bachelor!
>
> >
> > Mein Vorschlag: 10 = Promotion (Master, Diplom), 9 =
> Master,
> > Diplom, 8 = Bachelor, 7 = Techniker, 6 = Meister, 5 =
> Abitur,
> > 4 = dreijährige Ausbildung, 3 = zweijährige Ausbildung,
> 2 =
> > Realschulabschluss, Hauptschulabschluss ohne Ausbildung,
> 1 =
> > kein Schulabschluss...
> >


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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Diplom FH und Uni sind nicht vergleichbar, schon gar nicht gleichzusetzen! Zu Zeiten der Diplomstudiengänge gab es gravierende Unterschiede zwischen FH und Uni. Das FH-Studium hat meistens nur ca. 4 Jahre gedauert, das Uni-Studium eher 6 Jahre. Die Anforderungen an der FH waren viel geringer, vor allem in Bezug auf Mathematik und Physik. Eingangsvoraussetzung war auch nur das Fachabitur. Die Fächer hatten denselben Namen, das war es aber auch schon. Nur ein Beispiel: Elektrotechnik / Feldtheorie. FH und Uni hatten dasselbe Lehrbuch. An der FH ging der Unterricht bis zur Seite 50, an der Uni bis 250. Das war auch der Grund, weshalb die Durchfaller dann alle an die FH gingen um dort mit sehr guten Noten zu bestehen. Wie es jetzt mit dem Bachelor aussieht kann ich nicht sagen. Einige meiner ex-Kollegen sind jetzt Professoren an FHs, hätten sich das aber nach eigenem Bekunden an einer Uni niemals zugetraut.

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   03.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dann komm ich mal mit dem Meisterargument. Dann sind die FH Absolventen ja viel besser als die von der Uni, weil Facharbeiter, die über den zweiten Bildungsgang kommen, ja "nur" an die FH dürfen. Die wiederum haben ja viel mehr Praxiserfahrung als Uniabsolventen, von daher sind sie ja besser. Das ist das einzige Argument, was ich hier immer höre von den Meistern, also übertrag ich das einfach mal auf die FH Leute... Meister hat Ahnung von der Praxis, deswegen kann man sie angeblich mit dem Bachelor gleichsetzen, auch wenn sie weitaus kürzer in der Ausbildungszeit sind und ein viel geringeres Niveau haben...

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   04.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sorry, das ist falsch! Auch auf dem "zweiten Bildungsweg" kann man das Vollabitur machen und dann direkt zur Uni gehen. Der ehemalige Chef meiner Mutter war ein ursprünglicher Handwerker, der dann so den Dr.-Ing. gemacht hat, ohne jemals auf einer FH gewesen zu sein.

>
> Dann komm ich mal mit dem Meisterargument. Dann sind die FH
> Absolventen ja viel besser als die von der Uni, weil
> Facharbeiter, die über den zweiten Bildungsgang kommen, ja
> "nur" an die FH dürfen. Die wiederum haben ja viel
> mehr Praxiserfahrung als Uniabsolventen, von daher sind sie
> ja besser.


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   04.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Es geht dabei doch nicht darum, dass der Bachelor dem Meister gleichgestellt wird, sondern umgekehrt, damit der Meister international einzuordnen ist. Das Dumme ist nur, dass "dumme" Personaler glauben, dass auch der Umkehrschluss gilt.

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   04.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Äh Meister haben allgemeine Hochschulreife, also ist deine ganze Argumentationskette falsch.

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   04.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich (Uni-Student - Master) finde die Idee den Bachelor mit dem Meister gleichzustellen nicht so schlecht. Es wird ja nicht behauptet, dass Meister == Bachelor, sondern nur dass es ähnlich ist. Z.B. in Kanada gibt es ca. 40-50% die min. einen Bachelor abschluss haben, dafür kennen die keinen Meister, da es das Duale-System dort nicht gibt. Jetz machen dort Bachelor ganz normal dass, was in D Meister machen würden.

Und ich finde im operativen Geschäft gibt es da wirklich kaum unterschiede. Und ich finde das immer so lustig mit dem analytischen Denken. Als ob ein Meister ein Idiot wäre, der nicht im Stande ist, auch einen größeren Betrieb zu leiten. Und mathematische Formeln ableitet...
Manche werden sich in der Arbeitswelt noch schön anschauen.


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   05.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Eine sehr passende Aussage zur Thematik, wie ich finde:

Manfred Nagl, Informatikprofessor der TH Aachen und 2007/08 Vorsitzender des Dachverbands "4ING Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten", bemerkt zum vorliegenden Artikel:

"Eine Geschichte aus Absurdistan ist der Qualifikationsrahmen.
Kein Mensch mit einem Rest Verstand würde auf den Gedanken kommen, eine differenzierte Ausbildungslandschaft wie in Deutschland, mit vielen Strängen und Zweigen, die eine komplexe Abhängigkeitsstruktur ergeben, auf einer linearen Skala von 1 bis 8 anordnen zu wollen.
Wenn man die Promotion ansieht (Stufe 8), so wird man schnell feststellen, wenn man es nicht schon weiß, dass Doktorgrad mit Doktorgrad überhaupt nicht vergleichbar ist. So ist ein Doktorgrad in der Medizin auch heute noch oft in drei Monaten erworben, in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik (so wie auch in anderen Fächern) braucht man 5 Jahre.
Diejenigen, die genauer hinschauen wollen, werden einfach als Gestrige abgetan oder als hochnäsige Akademiker. Oder man verdächtigt sie, gegen die Aufstiegschancen der Nicht-Bildungsbürger zu sein." Ein Verdacht, der durch Nagls eigene Biografie und sein hochschulpolitisches Engagement tatsächlich widerlegt wird.
Aber: Die "TU 9", die (Welt-)Spitzen der deutschen Technischen Universitäten,wurden zur Gipfelkonferenz um Ministerin Schavan und die Kultusminister der Länder ja nicht hinzugezogen.
(Aus der Zeit, Leserkommentar von Hermann Horstkotte)


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   05.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Kann dem Zitat zu 100% zustimmen. Für mich ist diese Entscheidung nur wiedermal ein Ergebnis der Lobbyarbeit (IHK), die sich damit mal wieder profilieren wollen. Die nächste Wahl kommt näher, da müssen die Politiker gucken, wem sie Honig ums Maul schmieren. Universitäten haben ja auch keine zahlungskräftige Lobby, sonst hätte man diese schon mit einbezogen in so eine Gipfelkonferenz.

Ich bin immernoch der Meinung, wer einem Bachelor gleichgesetzt werden möchte, der soll sich gefälligst beweisen und einen Bachelor machen! Wenn er ihn schafft ok. Aber einem Meister, der womöglich noch nichtmal ein Abi hat, gleichzeitig das Abitur gutschreiben und zusätzlich noch einen Bachelor, für insgesamt ein Jahr Vollzeitaufwand, den er mit einem Meisterlehrgang hat... Da wird nur wieder versucht, sich mit anderen Ländern gleichzusetzen... Kanada hat 40% Bachelor in der Bevölkerung. Klar, wenn man jedem so einen Bachelor hinterher wirft, dann kommt man auch zu diesen statistischen Dimensionen, aber helfen tut uns das in unserer Situation hier nicht. Wir brauchen ausgebildete Bachelors und nicht welche, die es einfach dazu bekommen haben.

Könnte man ja genauso fordern, dass jeder Bachelor, der über den zweiten Bildungsgang zum Studium gekommen ist, gleichzeitig nen Meister anerkannt bekommt. Er hat ja schließlich schon eine Ausbildung und gleichermaßen Berufserfahrung... Da würden denke ich mal die Meister auch laut aufschreien, wenn man sowas einfach dazu bekommt.


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   05.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ja Meister haben die allgemeine Hochschulreife und warum? Weil sie diese einfach dazubekommen. Sie bekommen das Abi zum Meisterabschluss und nun noch den Bachelor dazu. Sie können damit direkt in den Master starten. Also Meisterschule ein Jahr + Master 1,5 Jahre und schon hat man in 2,5 Jahren einen Master gebacken. Sozusagen Geschenk frei haus. Wobei man Bedenken muss, dass bei einem Meister nichtmal Abiturwissen vermittelt wird. Mathe, Physik etc sind weit unter Abiturniveau in so einem Lehrgang. (Gleichungen 2. Grades, Prozentrechnung...) nichts von Differentialrechnung oder Integralrechnung, aber trotzdem kriegen sie das Abitur einfach mit dazu....

Das ist der Grund, warum das deutsche Bildungssystem den Bach runter geht. Hochwertige Abschlüsse werden einfach als Paket vergeben, auch wenn die eigentliche Leistung dafür garnicht erbracht wurde. Einfach nur, damit die Statistik gegenüber anderen Ländern nicht mehr so schlecht aussieht. Mal auf die Idee zu kommen, mehr in Bildung zu investieren, das wär ja zu leicht.


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   06.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

AUf der einen Seite hat eine systematische Eingruppierung Vorteile in "Vergleichbarkeit", hat aber, wie du richtig sagst, einen Verfall der Bildung zur Folge. Ohne persönlich werden zu wollen und ich bin schon drei Jahre im Berufsleben, muss ich sagen das die heutigen Studenten, gerade die Ersties deutlich weniger draufhaben. Ich frag mich, wie einige es überhaupt ins Studium geschafft haben. Mal von einige Deutschschwächen abgesehen, ist das Benehmen und die Motivation unterirdisch und trotzdem schaffen viele einen Abschluss. Dies ist wohl auf das Bac/ Mas System zurückzuführen, da hier doch einige, zeitlich begründet, Inhalte fehlen. Das soll jetzt bitte keine Diskussion auslösen, die gibts ja hier schon genug. Aus diesem Grund nähert sich unser erster akademischer Abschluss dem Meister an, obwohl klar ist, dass der Fokus ein anderer ist. Zwangsläufig wird solch eine Politik dazu führen, dass viele Karrieren nur noch mit dem Master möglich sein werden und selbst die Promotion langfristig wichtiger in der Wirtschaft wird. Hinzukommt wahrscheinlich der Name der Uni...bis wir uns an den internationalen Standard angeglichen haben. Versteht mich nicht falsch, ich halte das nicht für erstrebenswert, weil die Deklassierung jedwederart keinen mehrwert bietet. Dennoch sehe ich diese Tendenzen, wenn die Politik weiter so agiert.

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Das Abitur war früher mal was besonderes, als nur ca. 10% der Bevölkerung es geschafft haben. Bei einer Quote von 50% und mehr stellt es eher den Normalfall dar. Durch das Kurssystem ist es ja auch leichter zu schaffen, als es früher der Fall war, als man ungeliebte Fächer bis zur Abiturprüfung hatte. Mit dem Bachelor verhält es sich ähnlich, eine gehobene Berufsausbildung, z.B. für den Angestellten im Baumarkt (dort wird sogar damit geworben, kann berufsbegleitend mit der Ausbildung erworben werden). Wenn aber jeder Streifenpolizist den Bachelor hat, bei dem früher die mittlere Reife ausgereicht hat, signalisiert das auch etwas. Der Bachelor hat absolut nichts elitäres an sich. Das hat natürlich auch Konsquenzen für den beruflichen Einstieg. die Konkurrenz von Meistern und Technikern ist auf jeden Fall gegeben. Somit passt auch die Einstufung auf Stufe 6.

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dein Beitrag ist fast perfekt. Nur, wenn dein Beispiel, ich zitiere "3 Jahre Abitur gemacht hat" , dann ist er ohne grosse differentialberechnungen wenigstens 2 mal durchgerasselt . Und irgendwie liest sich dieser Beitrag auch so ähnlich.
Da fehlt ja doch offensichtlich ein Meister, der da ein wenig Nachhilfe gibt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wo soll denn das stehen?
Erstens versteht jeder hier den Sinn dieses Satzes und zweitens steht das so nirgends.

Aber zitieren (das was du versucht hast, aber nicht gemacht hast), wird von Meistern ja wohl nicht verlangt.

Selbstdisqualifikation...

Lounge Gast schrieb:
>
> Dein Beitrag ist fast perfekt. Nur, wenn dein Beispiel, ich
> zitiere "3 Jahre Abitur gemacht hat" , dann ist er
> ohne grosse differentialberechnungen wenigstens 2 mal
> durchgerasselt . Und irgendwie liest sich dieser Beitrag auch
> so ähnlich.
> Da fehlt ja doch offensichtlich ein Meister, der da ein wenig
> Nachhilfe gibt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich bleibe dabei. Hier ist komplexer meisterlicher Rat gefragt. Allein die Tatsache eine eigene Ranking aufzustellen ist schon kühn. Dann eine undifferenzierte Promotion mit der Höchstnote zu bewerten ist lustig.
Eine Promotion in der Medizin ist bei einem guten Thema in einem halben Jahr erreicht. Bei einer rer. Pol. Promotion liegt die promotionszeit in der Regel bei 4 Jahren assistenzzeit. Bei Mathe noch länger.
Allein In den Zeiten der einzelnen promotionsvorbereitungen der unterschiedlichen Fächer bekäme man komplette Studiengänge wie Bachelor oder Meisterstudiengänge muehelos noch zusaetzlich unter.

Leider finden sich zu diesem Thema zu viele dieser ähnlich undifferenzierten Beiträge im Netz , wo leider nicht mit kognitiven Elementen opiniert wird


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Als Meister des Handwerks und zusätzlicher Betriebswirt (HWK) muss ich auch mal kurz was hierzu sagen:
Kurz und knackig: Meisterausbildung oder Studium, beides verliert seit Jahren an Niveau! Hauptsache der Titel stimmt. Jeder möchte sich mit einen Titel schmücken und so wenig wie möglich dazu beitragen. Das fängt schon in der Schule auf dem Gymnasium an. Früher haben dies viele nicht geschafft und hatten sogar Probleme mit der Realschule. Was wurde gemacht: Die Ansprüche für´s Gymnasium wurden gesenkt. Alleine schon das in Ostdeutschland das Abi nach 12 jahren erreicht wird, während in Westdeutschland für den gleichen Stoff 1 jahr länger gebraucht wird, weiß wir werden nur von Hippies regiert. Während Haupt- oder realschüler einen handwerklichen Beruf erlernen und ihr eigenes Geld verdienen, fängt bei den Studenten der Spaß erst an. Sie ernähren sich vom deutschen Sozialstaat und sind politisch links. Können sich aussuchen wann sie denn mal ihre Diplomarbeit einreichen und haben jeden jahr 2 mal semsterferien (6 Wochen?) Wenn sie dann mal mit Anfang 30 einen guten Job haben, verdienen sie soviel, das sie keinen Bock haben viel Steuern zu bezahlen, lassen sich privat Kranken versichern und werden politisch liberal.
Möge es für fleißige FH`ler unfair klingen, das ein Meister und bachelor gleich viel wert sein soll (was es auch nicht ist.. und das sage ich als Meister), sollten es bitte auch Studierende sich stets vor Augen halten: Es sind die Handwerker die das deutsche System aufrecht erhalten!


Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
>
> was haltet ihr davon, dass die Fortbildungen Meister,
> Fachwirte, Betriebswirte IHK, den Zusatz "Bachelor
> Professionel" erhalten sollen, um sich auch im
> internationalen Markt durchzusetzen?
>
> Wirtschaftsminister setzen sich bereits dafür ein.
>
> Eure Meinung?


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"Titel": Es gibt immer noch Diplom-Ingenieure, die glauben, dass sie enen Titel haben. Das stimmt aber nicht, es ist nur ein akademischer Grad. Bachelor und Master ebenso. Titel sind nur Dr. und Uni-Prof.

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Lol, selten so einen kurzsichtigen und beschränkten Beitrag gelesen.

Am besten haben mir folgende Aussagen gefallen:

Top 1:"Sie (die Studenten) ernähren sich vom deutschen Sozialstaat und sind politisch links."

Top 2: "... sollten es bitte auch Studierende sich stets vor Augen halten: Es sind die Handwerker die das deutsche System aufrecht erhalten!

Top 3: " Wenn sie dann mal mit Anfang 30 einen guten Job haben, verdienen sie soviel, das sie keinen Bock haben viel Steuern zu bezahlen, lassen
sich privat Kranken versichern und werden politisch liberal.


Lounge Gast schrieb:
>
> Als Meister des Handwerks und zusätzlicher Betriebswirt (HWK)
> muss ich auch mal kurz was hierzu sagen:
> Kurz und knackig: Meisterausbildung oder Studium, beides
> verliert seit Jahren an Niveau! Hauptsache der Titel stimmt.
> Jeder möchte sich mit einen Titel schmücken und so wenig wie
> möglich dazu beitragen. Das fängt schon in der Schule auf dem
> Gymnasium an. Früher haben dies viele nicht geschafft und
> hatten sogar Probleme mit der Realschule. Was wurde gemacht:
> Die Ansprüche für´s Gymnasium wurden gesenkt. Alleine schon
> das in Ostdeutschland das Abi nach 12 jahren erreicht wird,
> während in Westdeutschland für den gleichen Stoff 1 jahr
> länger gebraucht wird, weiß wir werden nur von Hippies
> regiert. Während Haupt- oder realschüler einen handwerklichen
> Beruf erlernen und ihr eigenes Geld verdienen, fängt bei den
> Studenten der Spaß erst an. Sie ernähren sich vom deutschen
> Sozialstaat und sind politisch links. Können sich aussuchen
> wann sie denn mal ihre Diplomarbeit einreichen und haben
> jeden jahr 2 mal semsterferien (6 Wochen?) Wenn sie dann mal
> mit Anfang 30 einen guten Job haben, verdienen sie soviel,
> das sie keinen Bock haben viel Steuern zu bezahlen, lassen
> sich privat Kranken versichern und werden politisch liberal.
> Möge es für fleißige FH`ler unfair klingen, das ein Meister
> und bachelor gleich viel wert sein soll (was es auch nicht
> ist.. und das sage ich als Meister), sollten es bitte auch
> Studierende sich stets vor Augen halten: Es sind die
> Handwerker die das deutsche System aufrecht erhalten!
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hallo,
> >
> > was haltet ihr davon, dass die Fortbildungen Meister,
> > Fachwirte, Betriebswirte IHK, den Zusatz "Bachelor
> > Professionel" erhalten sollen, um sich auch im
> > internationalen Markt durchzusetzen?
> >
> > Wirtschaftsminister setzen sich bereits dafür ein.
> >
> > Eure Meinung?


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Nehmt euch alle nicht so wichtig. Ihr habt doch nur Angst, dass man euch die Spielsachen wegnimmt. Ich hab Diplom und Master, schätze aber jeden der Gas gibt und was aus sich machen will. Wie kann man sich nur so verunsichern lassen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

dieser ganze unsinn könnte sich sehr einfach durch die einführung des associate degree beheben lassen.
1 jahr studium/Meister = associate
3 jahre studium = bachelor
5 jahre studium = master

tadaaa


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich lach mich tot! Hahahaha.... Semesterferien... geil. Ich weiß nicht, wann ich in den letzten 3 Jahren Urlaub hätte, ähm, ungefähr gar nicht? Bin mal gespannt wie oft sich in der Zeit ein kleiner Handwerker den Bauch von der Sonne auf Malle bescheien lässt.

Und bestimmt profitieren wir nicht vom Sozialstaat. Das nennt man Investition in Bildung. Irgendwann profitieren andere von uns!

Und wenn wir später einen gut bezahlten Job haben, dann ist das gerechtfertigt, weil wir mehrere Jahre auf Einkommen verzichtet haben (die meisten dann von der 11. Klasse bis zum Bachelor/Masterabschluss, also locker 6-8 Jahre!).

Und politisch links oder liberal? Geile Vorurteile. :-D :-D :-D Da behalt ich meine gegenüber Handwerkern doch gleich auch bei.

Made my day, echt!


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

man kann es nicht mehr hören,
ich selbst bin Maurermeister und Dipl.Ing. (sogenannter Statiker),
beides wird gebraucht ein Ing. ist kein meister und ein Meister kein Ing. (oder Bachelor oder Master oder sonst was für ein Schwachsinn).
Wenn nach mir ginge müsste jeder Hochschulabsolvent zuvor eine Berufsausbildung machen denn nur da lernt man was fürs Leben natürlich in Abhängigkeit vom Charakter und Intelekt eines jeden Menschen.
Dummköpfe gibt es unter allen Abschlüssen genug bei den Meistern leider etwas mehr aber die die sich am meisten aufregen sind meißt die dümmsten von allen.
Ich kenne Handwerksmeister dehen würde ich nicht mal den Facharbeiterbrief unterschreiben aber wenn ich da an meine Studienzeit denke da war ein Absolvent, Vater Dr., Sohnemann hat mit Auszeichnung seinen Abschluß gemacht, ich glaube er schläft heute unter der Brücke, den außer kiffen,abschreiben und nachplappern konnte der gute Mann gar nichts.
Im übrigen sind Hochschulen und HWK od. IHK`s alles der selbe Mist nämlich nur Lobbyisten sonst garnix und jeder klaut bei jedem!
Aus eigener Erfahrung habe ich festgestellt das im benachbarten Ausland es Meister einfacher haben ( gilt für mich ) weil hier der Macher gefragt ist!
Im übrigen sollten einige Herrn der Hochschulen mal über neue Ausbildungskonzepte nachdenken und vor allen wenn jemand Dr. ist dann sollte das auch so bleiben (denke an Gutter Berg oder so) da haben unsere Hochschulen sehr viel Ansehen verloren und dann muß sich niemand wundern wenn alle Bildungsgänge in eine Trommelgeworfen werden und ausschüttelter Wirrwar ensteht!!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich muss mir immer das LAchen zurückhalten wenn mir Leute, die noch eine Uni von innen gesehen haben erklären wollen, wie ein Studium abläuft.

Nur ganz kurz: In den tollen Ferien hatte ich immer Klausuren. Und zwar die erste in der ersten Woche und die letzte in der letzten "Ferien"-Woche.
Wirklich frei hatte ich im Jahr vielleicht 2-3 Wochen. Und hierbei sind die Wochenend- und Nachtschichten vor Klausren nicht rausgerechnet.

Du kannst Wiwi-, Ingenieur-, Medizin- und Naturwissenschaftsstudenten nicht mit den Geisteswissenschaftlern vergleichen, die keine Ahnung haben aber auf jeder Demo sind, und sonst eh nur frei haben. Dafür verdienen sie später auch nichts.

Und du Held: Wer sitzt dem Staat auf der Tasche? Ich, der mein Bafög eh zurückzahlen muss, aber dafür später auch dreifach mehr Steuern zahle als ein Handwerker?!
Und nur Akademiker bringen die Technik und damit auch die Wirtschaft voran. Ich wollte mal sehen wie vieel Innovationen wir hätten, wenn wir das die Handwerker (inkl. Meister!!!!) erldeigen lassen würden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Meister des Handwerks und zusätzlicher Betriebswirt (HWK)
> muss ich auch mal kurz was hierzu sagen:
> Kurz und knackig: Meisterausbildung oder Studium, beides
> verliert seit Jahren an Niveau! Hauptsache der Titel stimmt.
> Jeder möchte sich mit einen Titel schmücken und so wenig wie
> möglich dazu beitragen. Das fängt schon in der Schule auf dem
> Gymnasium an. Früher haben dies viele nicht geschafft und
> hatten sogar Probleme mit der Realschule. Was wurde gemacht:
> Die Ansprüche für´s Gymnasium wurden gesenkt. Alleine schon
> das in Ostdeutschland das Abi nach 12 jahren erreicht wird,
> während in Westdeutschland für den gleichen Stoff 1 jahr
> länger gebraucht wird, weiß wir werden nur von Hippies
> regiert. Während Haupt- oder realschüler einen handwerklichen
> Beruf erlernen und ihr eigenes Geld verdienen, fängt bei den
> Studenten der Spaß erst an. Sie ernähren sich vom deutschen
> Sozialstaat und sind politisch links. Können sich aussuchen
> wann sie denn mal ihre Diplomarbeit einreichen und haben
> jeden jahr 2 mal semsterferien (6 Wochen?) Wenn sie dann mal
> mit Anfang 30 einen guten Job haben, verdienen sie soviel,
> das sie keinen Bock haben viel Steuern zu bezahlen, lassen
> sich privat Kranken versichern und werden politisch liberal.
> Möge es für fleißige FH`ler unfair klingen, das ein Meister
> und bachelor gleich viel wert sein soll (was es auch nicht
> ist.. und das sage ich als Meister), sollten es bitte auch
> Studierende sich stets vor Augen halten: Es sind die
> Handwerker die das deutsche System aufrecht erhalten!
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hallo,
> >
> > was haltet ihr davon, dass die Fortbildungen Meister,
> > Fachwirte, Betriebswirte IHK, den Zusatz "Bachelor
> > Professionel" erhalten sollen, um sich auch im
> > internationalen Markt durchzusetzen?
> >
> > Wirtschaftsminister setzen sich bereits dafür ein.
> >
> > Eure Meinung?


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Nicht nur im benachbarten Ausland, auch in Nordamerika! Da hat ein Handwerker schon immer bessere Chancen reich zu werden als ein Bachelor oder Master!


> Aus eigener Erfahrung habe ich festgestellt das im
> benachbarten Ausland es Meister einfacher haben ( gilt für
> mich ) weil hier der Macher gefragt ist!


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Die Gleichstellung einer praktischen Leistung mit einer geistigen Leistung ist absolut sinnfrei, da hier erstmal jegliche Basis zur Vergleichverbarkeit fehlen. Laut DQR sollte dies angeblich zur Beruhigung der Akademiker nur zu einer Vergleichbarkeit in der EU dienen. Nun hat man es aber doch noch soweit geschafft, dass z.B ein staatlich geprüfter Betriebswirt einen Master anschließen können. Wenn man sich mit Werken der Lobbyisten wie Hanft und Teicher beschäftigt, dass die Vergelichbarkeit nicht der einzige Grund ist in diesem Werk steht z.B "Duch die Anrechnug praktischer Erfahrungen über Bachelorstudiengänge könnte Weiterbildung den gesamten Kernbereich der Hochschulen dringen" Zu diesem Zweck verteilt IHK Gratis-Bachelor wie auf dem Trödelmarkt. Die Meister und die Betriebswirte freuen sich (Achtung: Heutzutage wird man auch schon mit 2 jähriger Berufserfahrungen Meister & der lernstoff der Fachwirte ist das Niveau eines Realschülers (da ich diese selbst unterrichte habe ich den dirkten Vergleich) und dies wird mit 2/3 Abi + 3-4 Jahre Studium gleichgesetzt) Die Meister führen aktuell ein Himmelfahrtskommando und träumen davon den Master anzuschließen. Weder ein Meister noch ein Fachwirt wird ein Bachelor geschweige den einen Master anschließen können. Für diesen Zweck fehlen diesen Leuten nicht nur der dreijährige Abistoff, sondern auch der Stoff eines 3-4 jährigen Studiums.Das ganze führt einzig und allein zu einer gezielt gewolltenEntwertung eines akademischen Grades. Bereits jetzt gibt es Fälle aus der Praxis in welche Unternehmen eine Korrektur der Stellenbewertung nach unten durchgeführt haben und Bachelor (im wahrsten Sinne des Wortes) zu dem gleichen Tarif eingestellt haben, wie die Techniker. Ich frage mich immer noch, warum sich so viele einfach nur schweigen. Selbst die Presse wundert sich, dass weder Universitäten noch Studenten (Unterschriften sammeln) etwas dagegen untergenommen haben. Heute habe ich ein Schreiben an das Dekan meiner Uni abgeschickt. Ich wünschte mit, dass da noch mehr Leute sich dagegegn währen. Ein Schreiben/Mäil an das Dekan oder Asta, an die Uni etc mit der Aufforderung etwas dagegen zu unternehmen kostet ja nicht viel Zeit. Hier gibt es nur verlierer ausschließlich die Unternhemer,d ie sich die Hände reiben und auf die billige Arbeitskräfte freuen. LG

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   10.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich glaube warum das Thema so wenig diskutiert wird und in den Medien auftaucht hängt auch damit zusammen das im Moment Semesterferien sind und die meisten Studenten im Lernstress. Das Datum war unter diesem Aspekt gut gewählt. Bei einem weiteren Aspekt kann ich mich dem Prof. Manfred Nagl anschließen der zu dem Thema sagte:
"Diejenigen, die genauer hinschauen wollen, werden einfach als Gestrige abgetan oder als hochnäsige Akademiker. Oder man verdächtigt sie, gegen die Aufstiegschancen der Nicht-Bildungsbürger zu sein."

Somit werden wohl auch viele die Diskussionen meiden...


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   10.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Jetzt beruhigt euch alle mal:

Ein Meister oder Betriebswirt ist noch lange nicht mit dem Bachelor gleichwertig!

Gleichstellung und Gleichwertung sind zwei paar Stiefel. So schlau sind unsere Politker dann doch noch!

Was zählt, denn der Zugang zum Master, den erhält weiterhin nur, wer auch ein Bachelorstudium absolviert hat. Eine Regelung, die zeigt, dass zwischen Gleichstellung und Gleichwertung in der deutschen Bildungslandschaft weiterhin Welten liegen. Zum Glück!


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   10.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Es ist hier wie bei uns in der Firma: Die Meister haben eine große Klappe, hauen sinnfreie Kommentare raus à la "wir halten hier doch alles am laufen", die Akademiker geben aber nicht auf und argumentieren und argumentieren. Die guten Argumente werden aber ignoriert, weil die Meister sie entweder nicht verstehen oder gar nicht hinhören wollen.

Allein schon im Verhalten, dass man hier wieder sieht, ist es besonders traurig, dass solche Leute vom Ausbildungs-Niveau jetzt mit Bachelorn gleich gestellt sein sollen.

Aber ich mache mir keine Sorgen. Die Wirtschaft ist ja nicht dumm. Meister bleibt Meister und Akademiker bleibt Akademiker. Von den Kompetenzen her und vor allem auf dem Gehaltszettel! Daran wird sich nichts ändern. Es geht nur um das viel zu große Ego und das gestörte Selbstbewusstsein unserer Hanswerker und den viel zu großen Einfluss der IHK.

Und zudem, auch wenn es schon viele brüllen: Einen Master kann man mit einem Meister noch lange nicht machen! Also sattelt einfach noch einen Master drauf und die Sache ist gegessen.


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   10.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

ich kann nur sagen wie wars denn vor hundert Jahren, die Häuser stehen noch, die Mühlen drehen noch , die Loks fahren noch,etc. und alles ohne Bachelor und Master welch seltsames Wunder wie?
Wer hat den ersten Kettenantrieb von Fahrzeugen erdacht und entwickelt, na wer war es????

Wo kommt diese Unbeschreibliche Arroganz und dieses Selbstherliche Selbstbewusstsein der Hochschulabschlüsse her, es gibt Leute die belügen sich und glauben es auch noch!!!!!

Handwerksmeister ich kenn nur wenige die eigentlich wirklich Meister im Sinne des Wortes sind und diese Herren oder Damen sind nicht nur dem Bachelor gleichzusetzen sondern mindestens einem Master oder Dipl. Ing.

Abitur was ist das ein Abschluss im Handballverein oder was?
was hat Abitur mit Berufsbildung zu tun?
Es ist kurzum ein Schulabschluß der auf etwas weiterführendes vorbereitet so war es jedenfalls bei mir.
Einen Berufsabschluss, Lehre mit dem Abitur gleichzusetzen ist völliger Blödsinn, kann ein Abiturient ein Schwein besser zerlegen als ein Fleischer oder das Fahrzeug besser reparieren??????
Wir brauchen alles vom Hilfsarbeiter zum Prof. was wir nicht brauchen sind Leute die auf Grund Ihrer Ausbildung meinen Sie wären etwas mehr als eine Toilettendame dies sind die sogenanten Vollidio....!!!!!!!!!
Soll denn alles so sein wie in der Politik von allem und nichts etwas Wissen oder besser von garnix.
Warum gibt es Feinstaubplaketten und Umweltzonen die Situation verbessert sich aber nicht, die Gutachten dazu wurden von Hochschulabsolventen erbracht und keiner kann es sich erklären, fragen Sie mal Ihren KFZ Meister in der Werkstatt der weiß es ganz genau aber die sind ja dumm hab ich mir von eingen meiner Studenten erklären lassen, stimmt eigentlich auch den sonst würden diese Herren ja diesen Job bei dem man körperlich und geistig arbeitet ja nicht für so wenig Geld machen und dann auch noch für ihre Arbeit Gewährleistung übernehmen, das können wir von der Hochschule doch besser, wir planen konstruieren können aber nicht umsetzen und verdienen das doppelte, seien wir doch damit zufrieden.


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   10.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Hallo zusammen,
heute habe ich eine Antwort von meiner Universität bekommen. Die Lobbyarbeit der IHK ist an den Universitäten wohl sehr bekannt. Es ist erstmal sehr beruhuginde zu erfahren, dass nicht jeder am schlafen ist und viele Professoren arbeiten sogar aktiv dagegen, um die Zerstörung des Hochschulsystems zu verhindern. Bitte wehrt euch auch dagegen. Ich persönlich versuche auch, soweit es geht die Gutgläubigen aufzuklären. LG


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   11.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Zu dem Post von der Person, alá vor hundert Jahren gab es auch keine Bachelor und trotzdem hat ein Handwerker den Kettenantrieb entwickelt. Mal ganz ehrlich, wieviel Innovation steckt in einem Kettenantrieb und wieviel Aufwand? Du kannst gern deinen Kettenantrieb weiter produzieren in der heutigen Zeit, die Ingenieure entwickeln in der Zeit die Mercedes E-Klasse oder ähnliche hochwertige Produkte weiter. Man kann doch einen Kettenantrieb von der Innovationskraft und dem Entwicklungsaufwand nicht vergleichen, mit dem Entwicklungsdruck, den man in der heutigen Zeit mitbringen muss. Sowas geht nur mit Ingenieuren. Nehmt mal ein Auto auseinander und seht, was dort alles für innovative Sachen drin sind, sowas würde es dann nicht geben. Dann würden wir immernoch mit Motoren rumfahren, die gern mal 40 Liter auf 100 km verbrauchen, wie es in den 60ern der Fall war. Wenn wir auf dem heutigen Stand der Technik einfach weiterproduzieren, dann können wir in 10 Jahren dicht machen in Deutschland, weil Asien bessere Produkte noch günstiger produzieren kann.

Wann merkt das "praktisch" arbeitende Volk endlich mal, dass wir in Deutschland nur unseren Lebenstandard sichern können, wenn wir einen gewissen Technikvorsprung uns entwickeln und neue Innovationen rausbringen. Solche normalen Sachen, wie nen Kettenantrieb kannst du gern produzieren in Deutschland, jedoch wird sowas in China weitaus günstiger möglich sein. Die einzigste Möglichkeit, die unsere hohen Produktionskosten in Deutschland rechtfertigen, sind hochwerte innovative Produkte. Wir müssen uns in einer Weltwirtschaft behaupten und ich bezweifle, dass wir in 20 Jahren gut dastehen würden, wenn die achso bösen Akademiker nicht mehr da wären. Dann wärt ihr Meister auch arbeitslos, weil wir dann einfach den Anschluss verlieren würden in der Welt. Welcher KFZ-Meister kann denn zB in einem Abstand von einem Jahr ein komplett neues Auto entwickeln? Ein Getriebe entwerfen oder neue elektronische Helferlein erfinden, die einem das Leben leichter machen. Ihr könnt die Sachen gut und gern einbauen, aber entwickeln muss sie ein anderer. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe.


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   11.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Und wieder hat es jemand geschafft es auf den Punkt zu bringen sehr gut!

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   12.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Unsere Innovationen und unsere Klasse sichern unseren Wohlstand!
Jeder Handwerker in Afrika kann das was unsere Meister machen auch. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal. Aber trotzdem ist dort ein Auto, Sozialsystem, Wohung, Internet etc. nicht normal. Den strukturschwächeren Ländern fehlen Leute, die die Wirtschaft voran bringen. Und das sind Ingenieure oder Entrepreneure. Auch wenn man dies früher nicht studieren könnte, wären sie heute auf dem intelluktellen Stand der Akademiker, was Meister nunmal nicht sind.
Die blöden Theoretiker sichern den Praktikern nunmal den Job und den Wohlstand und die hohen Gehälter. Also seid lieber dankbar und kommt von eurem hohen Roß herunter und beweist etwas Realismus!


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   12.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel


Lounge Gast schrieb:
>
>
> Handwerksmeister ich kenn nur wenige die eigentlich wirklich
> Meister im Sinne des Wortes sind und diese Herren oder Damen
> sind nicht nur dem Bachelor gleichzusetzen sondern mindestens
> einem Master oder Dipl. Ing.
>

Immer noch nicht verstanden: Genau das ist doch mit der Einstufung schon erreicht worden: Meister = Bachelor = Dipl.-Ing. (FH)

Nur der Master ist eine Ebene höher.


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   12.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

Am besten Copy-Paste und direkt an Frau Schavan schicken! :-)

Es geht vor allem um komplex-abstraktes Denken. Analytisch die Dinge zu erfassen und umzusetzen und somt Innovationen zu schaffen. Und das kann eben nicht jeder. Und das lernt man auch nicht nach 50 Jahren Berufserfahrung, wenn die notwendige Basis fehlt! Aber genau das sichert unseren Lebenstandard und unsere hohen Löhne, die auch unsere Handwerker einstreichen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Zu dem Post von der Person, alá vor hundert Jahren gab es
> auch keine Bachelor und trotzdem hat ein Handwerker den
> Kettenantrieb entwickelt. Mal ganz ehrlich, wieviel
> Innovation steckt in einem Kettenantrieb und wieviel Aufwand?
> Du kannst gern deinen Kettenantrieb weiter produzieren in der
> heutigen Zeit, die Ingenieure entwickeln in der Zeit die
> Mercedes E-Klasse oder ähnliche hochwertige Produkte weiter.
> Man kann doch einen Kettenantrieb von der Innovationskraft
> und dem Entwicklungsaufwand nicht vergleichen, mit dem
> Entwicklungsdruck, den man in der heutigen Zeit mitbringen
> muss. Sowas geht nur mit Ingenieuren. Nehmt mal ein Auto
> auseinander und seht, was dort alles für innovative Sachen
> drin sind, sowas würde es dann nicht geben. Dann würden wir
> immernoch mit Motoren rumfahren, die gern mal 40 Liter auf
> 100 km verbrauchen, wie es in den 60ern der Fall war. Wenn
> wir auf dem heutigen Stand der Technik einfach
> weiterproduzieren, dann können wir in 10 Jahren dicht machen
> in Deutschland, weil Asien bessere Produkte noch günstiger
> produzieren kann.
>
> Wann merkt das "praktisch" arbeitende Volk endlich
> mal, dass wir in Deutschland nur unseren Lebenstandard
> sichern können, wenn wir einen gewissen Technikvorsprung uns
> entwickeln und neue Innovationen rausbringen. Solche normalen
> Sachen, wie nen Kettenantrieb kannst du gern produzieren in
> Deutschland, jedoch wird sowas in China weitaus günstiger
> möglich sein. Die einzigste Möglichkeit, die unsere hohen
> Produktionskosten in Deutschland rechtfertigen, sind
> hochwerte innovative Produkte. Wir müssen uns in einer
> Weltwirtschaft behaupten und ich bezweifle, dass wir in 20
> Jahren gut dastehen würden, wenn die achso bösen Akademiker
> nicht mehr da wären. Dann wärt ihr Meister auch arbeitslos,
> weil wir dann einfach den Anschluss verlieren würden in der
> Welt. Welcher KFZ-Meister kann denn zB in einem Abstand von
> einem Jahr ein komplett neues Auto entwickeln? Ein Getriebe
> entwerfen oder neue elektronische Helferlein erfinden, die
> einem das Leben leichter machen. Ihr könnt die Sachen gut und
> gern einbauen, aber entwickeln muss sie ein anderer. Das sind
> zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe.


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wer hat denn hier von einem FH in Klammern geredet? ;)

Uni-Diplom=Master. :)

Egal: Hier geht es um Gleichstellung. Ein Bachelor ist gleichwertig dem FH-Diplom und seit neuestem (leider) wohl anscheinend dem Meister.

Aber gleichwertig(!) ist der Bachelor nur dem FH-Diplom, aber keinesfalls dem Meister, was jeder weiß und die Wirtschaft zum Glück respektieren wird. Also jemand so blöd sein wird und einen Meister einstellt, wenn er einen Ingenieur haben will.

Lounge Gast schrieb:
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> >
> > Handwerksmeister ich kenn nur wenige die eigentlich
> wirklich
> > Meister im Sinne des Wortes sind und diese Herren oder
> Damen
> > sind nicht nur dem Bachelor gleichzusetzen sondern
> mindestens
> > einem Master oder Dipl. Ing.
> >
>
> Immer noch nicht verstanden: Genau das ist doch mit der
> Einstufung schon erreicht worden: Meister = Bachelor =
> Dipl.-Ing. (FH)
>
> Nur der Master ist eine Ebene höher.


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich denke wichtig ist, was man in seinem Job aus seinem Abschluss macht und nicht was man sich auf die Visitenkarte schreiben darf.

Ich kenne z.B. einen Betriebswirt FH der nach einem halben Jahr im Job die Segel streichen musste da er mit dem Stress nicht zu recht kam.
Seinen Job macht nun ein Technischer Betriebswirt IHK. Durch die angesammelte Berufserfahrung kann sich dieser, auch bei den erfahrenen Mitarbeitern, viel besser durchsetzen.
Letztendlich kommt es, denke ich, auf die Persönlichkeit jedes einzelnen an.


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   13.02.12
  haha

Re: Bachelor Professionel

Hallo miteinander,
verfolge diesen Thread schon seit einiger Zeit.
Ich bin schon länger Meister als die meisten hier im Thread.
Zu dem akademischen Titel Bachelor: ehrt mich total und ich nehme den akademischen Titel herzlich an.
Dazu kann ich nur eines sagen,
Bachelor hat doch noch eine weitere Bedeutung:
Du kommst ins Fernsehen und kannst Dir von vielen hübschen Mädchen eine aussuchen nachdem du alle hast testen können ?
Ist doch auch nicht schlecht oder?


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Viele Stellen werden schon alternativ für Techniker, Meister und Ingenieure ausgeschrieben. Bewerben kann sich dann jeder. Im Unternehmen gilt das ja sowieso. Bei uns (grosser Technologiekonzern) hat auch nur die Funktion und der Titel auf der Visitenkarte gestanden. Der Dr. war so natürlich zu erkennen, nicht aber Techniker, Meister oder Ingenieur. Ich wusste z.B. nicht, welche Ausbildung mein Chef hatte. Habe ihn auch nie danach gefragt. Es gibt durchaus Vorgesetzte, die nur eine Technikerausbildung haben und zwei Ebenen darunter sind dann einige Doktoren. Das ist die Realität!

>Also jemand so blöd sein wird und einen Meister einstellt, wenn er einen Ingenieur haben
> will.
>


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Auch wenn du das nicht ernst gemeint hast, aber viele Meister tun es:

Nur wegen dieser Gleichstellung, sind Meister/Betriebswirte noch lange keine Akademiker und werden es auch nie werden. Das kann man nach wie vor nur durch ein Studium werden!

Und daher wird man immer zwischen Akademiker und Handwerker/Nicht-Studiertem unterscheiden. Egal was irgendwelche Politiker sagen.

haha schrieb:
>
> Hallo miteinander,
> verfolge diesen Thread schon seit einiger Zeit.
> Ich bin schon länger Meister als die meisten hier im Thread.
> Zu dem akademischen Titel Bachelor: ehrt mich total und ich
> nehme den akademischen Titel herzlich an.
> Dazu kann ich nur eines sagen,
> Bachelor hat doch noch eine weitere Bedeutung:
> Du kommst ins Fernsehen und kannst Dir von vielen hübschen
> Mädchen eine aussuchen nachdem du alle hast testen können ?
> Ist doch auch nicht schlecht oder?


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Nehmt es doch einfach so wie es ist!

Nun steht doch nur das auf Papier was in der Praxis längst Alltag geworden ist. Nämlich das viele Positionen die früher mal durch Studierte besetzt waren nun von Technikern, Meistern oder technischen Betriebswirten besetzt sind.

Ich denke das ist nun mal ein Fakt den hier keiner widerlegen kann.

Ich kenne viele Betriebe kleine, mittelständige und Großbetriebe in denen das zählt was der Mitarbeiter in der Praxis bringt. Meines Erachtens haben Techniker, Meister und technische Betriebswirte da oft die Nase vorn.


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   13.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Ja Sicha!
Diplom ist das gleiche wie Master. LOL Ist ja genau so ein Witz wie Meister das gleiche wie Bachelor ist. Hast du für dein Diplom auch 4 Seminarbeiten, 6 Projektarbeiten und 2 Abschlussarbeiten geschrieben ? Hast du für dein hauptstudium im Diplom auch überdurchschnittiche Leistungen erbracht ? Dauert dein Diplom auch bis zu 12 Semestern ? Frag mal einen Prof an an einer Uni am besten, aber Träume darf ja jeder haben.. wie die Meister von einem Bachelor kannst du auch von einem Master träumen. Bei sowas raste ich ja aus.


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   13.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Ah ja, gerne kannst Du nach einem Diplom einen Master anschließen, aber versuche hier nicht auch noch den Master runterzuziehen. Der Bachelor liegt ja schon bereits auf dem Boden.

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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich weiß ja nicht wo du deinen Master gemacht hast, aber an meiner Uni wurde das Diplom genommen und in zwei Teile geschnitten. Die ersten 6 Semester wurden Bachelor und die letzten 4 Master.

Es gab ein paar Unterschiede. Im Vordiplom wurden zwei Vorsungen gestrichen, also die Bachelor hatten ein paar Vorlesungen weniger. Ansonsten waren Vorlesungsplan und Vorlesungen IDENTISCH!

Die Studienarbeit wurde zur Bachelorarbeit. Nur in der Regel dauerte die Studienarbeit länger, weil die Bachelorarbeit strenger reguliert wurde aufgrund des Studienabschlusses. Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 120 Seiten.

Meine Diplomarbeit war auf 6 Monate Vollzeit angelegt. Hatte 180 Seiten. Die meisten verlängerten in der Regel um 2 Monate.

Die durchschnittliche Studiendauer bei uns im Diplom war 12,8 Semester. Und da haben die Leute wirklich nicht gechillt. Jetzt schaffen es viele in 10 oder 11.

Es gibt keine einzige Prüfungsleitung die die jetztigen Bachelor/Master mehr erbringen als die früheren Diplomer. Alles komplett gleich geblieben. Bis auf die zwei Vorlesungen weniger für die Bachelor!


Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert habe. Aber bei BWL ist es auch nicht anders. An Unis wohlgemerkt. Nicht an FHs!

Und wieder typisch. Du tickst total aus. Hast aber absolut keine Ahnung. Und das ist noch übertrieben! Du bist total im Unrecht, aber hüpfst rum wie ein Rumpelstilzchen.

Und weißt du was. Ich habe auch noch einen MBA. Und der war ein Spaziergang im Vergleich zu meinem Diplom. Soviel zum Master und davon träumen. Denn im Traum und Halbschlaf habe ich den wirklich absolviert. Mit besserem Schnitt als im Diplom, aber der Hälfte des Aufwands. Daher erwähne ich normalerweie nur mein Diplom, und meinen MBA, wenn überhaupt, erst nach Nachfragen.


Zudem: Es ist ja alles gleich geblieben. Wende ich meine Noten auf die neue Prüfungsordnung an, so hätte ich einen Master von 1,3. Mein Diplom war nur 1,8. Meine Behauptung: Im Master werden Noten verschenkt. Zu behaupten der Master sei mehr wert als das Diplom (von der Uni!) ist ja noch dämlicher als zu behaupten der Meister habe den Wert des Bachelors!
Und was mein Prof dazu sagt: "Im Master werden viel zu gute Noten vergeben! Der Schwierigkeitsgrad muss angehoben werden um im Vergleich zum Diplom keine Noteninflation zu bewirken!"
Diplom und Master sind äquivalente Abschlüsse die zur Promotion berechtigen. Diplom wurde an Unis zu Bachelor/Master UMGESTELLT. Nicht neu konzipiert.

Absolute Selbstdisqualifikation!

memoria schrieb:
>
> Ja Sicha!
> Diplom ist das gleiche wie Master. LOL Ist ja genau so ein
> Witz wie Meister das gleiche wie Bachelor ist. Hast du für
> dein Diplom auch 4 Seminarbeiten, 6 Projektarbeiten und 2
> Abschlussarbeiten geschrieben ? Hast du für dein hauptstudium
> im Diplom auch überdurchschnittiche Leistungen erbracht ?
> Dauert dein Diplom auch bis zu 12 Semestern ? Frag mal einen
> Prof an an einer Uni am besten, aber Träume darf ja jeder
> haben.. wie die Meister von einem Bachelor kannst du auch von
> einem Master träumen. Bei sowas raste ich ja aus.


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Stimmt. Ich habe in meinem Diplom für gleiche Vorlesungen und identischen Prüfungsplan, eine deutlich schlechtere Note bekommen, da ich die schweren Grundlagenfächer nicht in den Bachelor auslagern konnte.
Daher ist ein Diplom natürlich deutlich hochwertiger als ein Master :)

memoria schrieb:
>
> Ja Sicha!
> Diplom ist das gleiche wie Master. LOL Ist ja genau so ein
> Witz wie Meister das gleiche wie Bachelor ist. Hast du für
> dein Diplom auch 4 Seminarbeiten, 6 Projektarbeiten und 2
> Abschlussarbeiten geschrieben ? Hast du für dein hauptstudium
> im Diplom auch überdurchschnittiche Leistungen erbracht ?
> Dauert dein Diplom auch bis zu 12 Semestern ? Frag mal einen
> Prof an an einer Uni am besten, aber Träume darf ja jeder
> haben.. wie die Meister von einem Bachelor kannst du auch von
> einem Master träumen. Bei sowas raste ich ja aus.


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   13.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich hab einen Kollegen ( 31 Jahre ) der Studiert auch noch. Der schwingt dieselben reden. Wenn er dann mal fertig ist bekommt er bestimmt einen besseren Job als ein Meister / Techniker / Betriebswirt. Er kann schließlich jahrelange Berufserfahrung in World of Warcraft und anderen Computerspielen anbieten. In der Zeit war ich bei der Abendschule neben Arbeit und Familie.
Träumt weiter. Das Euch Meister / Techniker und technische Betriebswirte die Wurst vom Brot genommen haben ist längst Realität.


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   14.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

"Zu behaupten...... ist ja noch dämlicher als zu behaupten der Meister habe den Wert des Bachelors"
Wenn du versuchst deine Argumentation zu verstärken indem du versuchst deinen Gegenüber dumm zu stellen, dann hast du schon verloren. Ich habe BWL studiert und es ist keine Behauptung, ich weiß es am eigenen Leibe, dass BA/MA strenger aufgebaut ist, als Diplom und das wird dir auch jeder bestätigen, der v. Diplom leider auf BA/MA wechseln musste. "Leider", weil Du eben beim BA/MA keine Freiversuche oder Versuche zur Notenbesserung etc hast. Nix da, ich gehe einfach mal in die Klausur und wenn es nicht klappt, dann kann ich ja noch meine Note verbessern. Nicht umsonst pendelte Diplom(Uni) selbst beim DQR zwischen Stufe 6 und Stufe 7. Fakt ist auch, dass die Leistung beim BA verdammt wichtig. Also, nix da, wie beim Diplom "ich chille erstmal im Grundstudium" (Übrigens, Zitat eines Professors) und dann gucke ich mal weiter. Ich schließe es jedoch nicht aus, dass es an Universitäten varieren kann, aber vergleichend zu den meisten Hochschulen kann man sagen, dass ein Diplom sogar einfach nur in Bachelor umgenannt wurde und dies vor allem in Ingenieurwissenschaften. Allerdings ist dies an Fachhochschulen ausgeprägter als an Universitäten.


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   14.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Oh, ich sehe gerad Diplom(UNi) wurde ja immer noch nicht zugeordnet. Also pendelt immer noch. Aber , vll habt ihr ja noch Glück;)

[auf diesen Beitrag antworten]

   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Du bist an einer FH und willst du über eine Uni urteilen?

Das ist ja genauso schlimm wie die ganzen Meister die über die Studenten und das angebliche lockere Leben derer urteilen, ohne jemals eine Hochschule von innen auch nur gesehen zu haben.

Wie es an FHs ist weiß ich nicht. Aber das FH-Diplom ist ja auch faktisch niedriger als ein Uni-Diplom.
An meiner Uni jedenfalls hatte ich keinen einzigen Schein! Bis zum 6. Semester nur Pflichtklausren ohne einen einzigen Freischuss. Ohne Ausnahme gab es zwei Versuche. Danach war man weg. Regelstudienzeit war 10 Semester. Ich weiß nicht wie man behaupten kann, dass Bachelor/Master schwerer sei, obwohl sie die identischen Vorlesungen/Prüfungen/Prüfungsplan haben. Ich sehe da nicht ein einziges Argument! Wenn doch dann zeig es mir bitte!

Der Sinn des Masters war ja auch den höchsten zur Promotion berechtigen Abschluss (das Diplom) zu ersetzen, nicht zu übertreffen!

Und weißt du was mein Prof von der FH hält? Das willst du gar nicht wissen!
Aber wir können jetzt auch gern Diskussinen à la Master vs. Diplom und Uni vs. FH anfangen. Wir könnten so einen Quatsch bringen wie: ein FH-Master hat nur den Wert eines Uni-Bachelors (Fakt ist, dass ein Uni-Diplom im staatlichen Dienst höher gestellt ist als ein FH-Master. Ist nicht meine Idee, sondern das ist Gesetz.). Aber das ist hier nicht Thema und hilft niemandem weiter!

Wir sollten uns auf das grundsätzliche Problem konzentrieren, was unser Bildungssystem wirklich bedroht! Und das ist nunmal diese diskutierte Gleichstellung.

memoria schrieb:
>
> "Zu behaupten...... ist ja noch dämlicher als zu
> behaupten der Meister habe den Wert des Bachelors"
> Wenn du versuchst deine Argumentation zu verstärken indem du
> versuchst deinen Gegenüber dumm zu stellen, dann hast du
> schon verloren. Ich habe BWL studiert und es ist keine
> Behauptung, ich weiß es am eigenen Leibe, dass BA/MA strenger
> aufgebaut ist, als Diplom und das wird dir auch jeder
> bestätigen, der v. Diplom leider auf BA/MA wechseln musste.
> "Leider", weil Du eben beim BA/MA keine
> Freiversuche oder Versuche zur Notenbesserung etc hast. Nix
> da, ich gehe einfach mal in die Klausur und wenn es nicht
> klappt, dann kann ich ja noch meine Note verbessern. Nicht
> umsonst pendelte Diplom(Uni) selbst beim DQR zwischen Stufe 6
> und Stufe 7. Fakt ist auch, dass die Leistung beim BA
> verdammt wichtig. Also, nix da, wie beim Diplom "ich
> chille erstmal im Grundstudium" (Übrigens, Zitat eines
> Professors) und dann gucke ich mal weiter. Ich schließe es
> jedoch nicht aus, dass es an Universitäten varieren kann,
> aber vergleichend zu den meisten Hochschulen kann man sagen,
> dass ein Diplom sogar einfach nur in Bachelor umgenannt wurde
> und dies vor allem in Ingenieurwissenschaften. Allerdings ist
> dies an Fachhochschulen ausgeprägter als an Universitäten.


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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Im Grundstudium chillen... na klar, sowas passiert dir vielleicht in BWL, in naturwissenschaftlichen Studiengängen garantiert nicht. Bei uns gibt es nicht umsonst den Spruch, wenn du zB. Chemie nicht schaffst, dann mach BWL. Die Ansprüche innerhalb der Bachelorstudiengänge variieren schon enorm. Leute, die bei uns in Mathe durchgefallen sind, konnten ein BWL Studium locker durchziehen. In naturwissenschaftlichen Studiengängen gibt es nicht umsonst die höchsten Abbrecherquoten.

Dann noch unterschiede in der Hochschulqualität. Ein Freund von mir hat Bauingenieurwesen an meiner hochschule nicht geschafft, hat sich fix selbst ausgeschrieben und ist zu einer anderen Hochschule gegangen, schwupps, nun hat er seinen Abschluss. Bologna sollte vergleichbar machen, stattdessen ist es schlimmer denn je. Studiengänge unterscheiden sich enorm im Schwierigkeitsgrad und das noch zusätzlich von Hochschule zu Hochschule.

Wenn die EU etwas hätte vergleichbar machen wollen, dann hätten sie europaweit die Lehrpläne vorgeben müssen und vielleicht fakultativ ein paar Fächer anbieten können. Nun macht jede Hochschule ihr eigenes Ding und vorallem, man kriegt kaum etwas anerkannt, wenn man die Hochschule wechselt. Zu uns sind Leute von anderen Hochschulen gekommen im Laufe des Studiums, die mussten gut 3/4 ihrer Prüfungen nochmal machen, obwohl sie diese schon bestanden hatten. Da ist nichts vergleichbar. Leider Gottes ist wirklich BWL ein Fach, wo das Niveau zunehmens sinkt und das sind die, die das Image eines Studiums verbraten. Später noch schön als Banker arbeiten, dann sieht man was rauskommt.

Vielleicht kann ein Betriebswirt mit einem BWL Studenten mithalten, aber in anderen Bereichen ist das zu 90 % nicht möglich z.B in Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Architektur, Chemie, Produktionstechnik...

Und zu dem schreiberling von oben, wo sein Freund Erfahrung in World of Warcraft vorweisen kann und nichts anderes. Dann ist er halt ein schlechtes Beispiel für einen Studenten. Wenn er mit 31 noch studiert, dann geh ich mal davon aus, dass er eine Ausbildung schon gemacht hat bzw. gearbeitet. Das vergisst man nicht, wenn man ein paar Jahre studiert. Das macht sogar noch einen Ingenieur aus ihm, der praktische Erfahrung vorweisen kann. Diesen Leuten fällt der Einstieg meistens am Leichtesten.
Sowas kann man nicht verallgemeinern. Gibt auch genug Meister, die sowas spielen, von daher nicht immer so hirnlos daher plappern.


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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Genau. Es pendelt noch :-D
Troll.

In meinem Diploma Supllement steht übrigens: "This academic degree is euqivalent to a Master of Science in..."

Uni-Master=Uni-Diplom

Und damit basta. Weiß gar nicht was es da zu diskutieren gibt. Ist im Hochschulsgesetz auch genau so geregelt und ist auch faktisch das gleiche.

Sei froh, dass hier niemand das Niveau der FH im Vergleich zur Uni in Frage stellt (gibt duzende Fälle von Uni-Versagern, die an der FH plötzlich 1,x Abschlüsse machen). Denn das ist deutlicher umstritten, als Diplom=Master, was ja niemals in Diskussion stand und steht!


memoria schrieb:
>
> Oh, ich sehe gerad Diplom(UNi) wurde ja immer noch nicht
> zugeordnet. Also pendelt immer noch. Aber , vll habt ihr ja
> noch Glück;)


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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Früher war die reale Studiendauer für ein TU-Diplom 12 Semester, in einigen Fächern auch deutlich mehr. Ein FH-Diplom war mühelos in 8 Semestern zu schaffen!

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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich frag mich, wie jemand wie memoria (14.2.) mit so viel Elan soviel Frust in die Tastatur hämmern kann.

Im DQR wird der Diplom-Abschluss bei den Hochschulabschlüssen in Relation zum BA/Master aufgeführt.
Auf Seite 15 des Dokuments des BMBF zum DQR wird der Diplomabschluss (FH) gleichwertig zum Bachelor (Stufe 1 der Hochschulabschlüsse) betrachtet. Das Diplom (Uni) findet man auf Stufe 2 wieder.
Selbiges zeigt sich auch auf Seite 18, wenn es um Zugangsvoraussetzungen zur Promotion geht (Seite 18).
Als Zugangsvoraussetzung für eine Promotion werden Master (Uni, FH) und Diplom (Uni) gennant. Das Diplom (FH) nur in besonderen Ausnahmefällen.
Dass Diplom (FH) = Bachelor und Diplom (Uni) = Master ist ja schon seit einigen Jahren durch die KMK bekannt und damit nicht neu. Nur, wenn du diese Einordnung auf die Stufen 1-8 überträgst, dann findest du das Diplom (FH) auf Stufe 6 wieder und das Diplom (Uni) auf Stufe 7. Stufe 8 ist dann die Promotion.

Die beruflichen Tätigkeitsprofile der jeweiligen Stufen sind aber auch sehr interessant.
Stufe 6: Bachelor-Abschluss oder (!) breites berufliches Wissen einschließlich der aktuellen Fachrichtungen oder (!) über einschlägiges Wissen über andere Tätigkeitsprofile verfügen

Stufe 7: Master-Abschluss oder (!) umfassende beruflichen Erfahrungen in einem strategieorientierten Tätigkeitsbereich

Stufe 8: Promotion oder (!) umfassendes berufliches Wissen in einem strategie- und innovationsorientierten beruflichen Bereich

Jede Stufe wird dann zusätzlich noch hinsichtlich weiterer Kriterien wie Sozialkompetenz, Fertigkeiten und Selbstständigkeit feiner differenziert.

Jedenfalls gibt das DQR exakt das wieder, was mit der Bachelor-Master-Reform auch bezweckt wurde. Man wollte einen ersten berufsqualifizierten Hochschulabschluss schaffen, nicht mehr und nicht weniger. Daher leuchtet es auch ein, dass der Bachelor auch mit einer höher qualifizierten Facharbeiterausbildung (insb. Meister) vergleichbar gemacht wird. Wenn du Stellenprofile von Industrieunternehmen anschaust, wirst du selbiges auch wieder sehen.
Ich möchte niemanden zu nahe treten, doch sollte sich wohl niemand über einen Hochschulabschluss etwas einbilden, weder BA, MA, Diplom oder gar Dr. Fakt ist aber leider, dass das Leistungsniveau seit der Bologna-Reform deutlich gesunken ist. Das liegt aber in großen Teilen auch an der Politik, welche durch neue Vorgaben auch eine Leistungsänderung erzielte, über welche auch Profs klagen. Wenn du mal eine längere Zeit an einem Lehrstuhl gearbeitet hast, wirst du selbiges auch feststellen können. Sicherlich stimmts auch, dass der Bachelor ansich anspruchsvoll ist. Doch das wird durch den vereinfachten Prozess im Master auch wieder ausgeglichen, zumal die Noten im Master um längen besser sind als im Bachelor sowie im Diplom. Übrigens, Seminare und Hausarbeiten gabs auch schon zu Diplomzeiten. Für die Zulassung zur DA wurde an den meisten Unis auch ein Hauptseminar bzw. eine Studienarbeit verlangt, welche i.d.R. deutlich ausführlich war als eine heutige Bachelor-Arbeit. Dafür hatte man auch meist ein Semester Zeit und nicht nur 8-9 Wochen.

Letztlich hilft es nicht, wenn man sich darüber beklagt. Ändern kann man nichts mehr. Die Diplomer schimpften sicherlich genauso über die Reform wie die Bachelor und Masterstudenten es heute machen. Man kann nur das beste draus machen und überlegen, wie man die besten Leistungen erzielen kann und wie man seine Ziele dann auch irgendwie verwirklichen kann.


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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ohne mir jetzt die Mühe zu machen zu argumentieren, denn das haben schon adere gut getan und das scheint bei dir ja sinnlos, lass mich dich auf einen Fakt hinweisen:

Und zwar wird im staatlichen Dienst ein Uni-Diplom-Absolvent höher als ein FH-Master-Absolvent eingestuft. Sowohl von der Gehaltsstufe her als auch vom Hierachielevel. Warum ist das wohl so?

memoria schrieb:
>
> "Zu behaupten...... ist ja noch dämlicher als zu
> behaupten der Meister habe den Wert des Bachelors"
> Wenn du versuchst deine Argumentation zu verstärken indem du
> versuchst deinen Gegenüber dumm zu stellen, dann hast du
> schon verloren. Ich habe BWL studiert und es ist keine
> Behauptung, ich weiß es am eigenen Leibe, dass BA/MA strenger
> aufgebaut ist, als Diplom und das wird dir auch jeder
> bestätigen, der v. Diplom leider auf BA/MA wechseln musste.
> "Leider", weil Du eben beim BA/MA keine
> Freiversuche oder Versuche zur Notenbesserung etc hast. Nix
> da, ich gehe einfach mal in die Klausur und wenn es nicht
> klappt, dann kann ich ja noch meine Note verbessern. Nicht
> umsonst pendelte Diplom(Uni) selbst beim DQR zwischen Stufe 6
> und Stufe 7. Fakt ist auch, dass die Leistung beim BA
> verdammt wichtig. Also, nix da, wie beim Diplom "ich
> chille erstmal im Grundstudium" (Übrigens, Zitat eines
> Professors) und dann gucke ich mal weiter. Ich schließe es
> jedoch nicht aus, dass es an Universitäten varieren kann,
> aber vergleichend zu den meisten Hochschulen kann man sagen,
> dass ein Diplom sogar einfach nur in Bachelor umgenannt wurde
> und dies vor allem in Ingenieurwissenschaften. Allerdings ist
> dies an Fachhochschulen ausgeprägter als an Universitäten.


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   14.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

1. Wo in meinem Beitrag steht zu lesen, dass ich an einer FH studiert habe ?
2. Genau! Schwarz auf weiß steht ebenfalls, dass ein Fachwirt von der Leistung her das Niveau eines richtigen Bachelor Absolventen hat. Und jetzt?
Dann begründe mir, warum so viele nach einem Diplom (und nicht nur an einer FH) einen Master anschließen?

Viel schlimmer als diese Gleichstellung ist, dass es tatsächlich so viele Leute gibt, die daran glauben und die Unternehmer schön die Tarife nach unter korrigieren lassen. Himmelskommando... und ich sage jetzt schon mal R.I.P Meister.


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   14.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Ebenfalls ist es auch daneben, dass Du oben drauf noch versuchst ein Studienfach runterzuziehen. Wenn Du denkst, dass es so einfach ist, dann studiere es doch mal, dann möchte ich Dich auch mal sehen. Schön, dass Du Freunde hast, die eine Matheprüfung im BWL geschafft haben. Ich kenne auch genügend Beispiele dafür, die genau das Gegenteil zeigen. Beschwerst Du dich nun hier auch noch darüber, dass Mathe im BWL nicht dem eines Mathematikers entspricht ? Merkst die Ironie selbst, oder ?
Das Niveua im BWL sinkt ? Scheinst ja so, dass Du über Jahre dieses Fach immer wieder studiert hast. Oder wie kannst du das nun so behaupten ? Und komme hier nicht mir diversen Klischees an "Bei uns sagt man ...." Ja, bei uns sagte man auch viel über Naturwissenschaftler, aber diese zähle ich besser hier nicht auf.

Lounge Gast schrieb:

>
> Im Grundstudium chillen... na klar, sowas passiert dir
> vielleicht in BWL, in naturwissenschaftlichen Studiengängen
> garantiert nicht. Bei uns gibt es nicht umsonst den Spruch,
> wenn du zB. Chemie nicht schaffst, dann mach BWL. Die
> Ansprüche innerhalb der Bachelorstudiengänge variieren schon
> enorm. Leute, die bei uns in Mathe durchgefallen sind,
> konnten ein BWL Studium locker durchziehen. In
> naturwissenschaftlichen Studiengängen gibt es nicht umsonst
> die höchsten Abbrecherquoten.
>
> Dann noch unterschiede in der Hochschulqualität. Ein Freund
> von mir hat Bauingenieurwesen an meiner hochschule nicht
> geschafft, hat sich fix selbst ausgeschrieben und ist zu
> einer anderen Hochschule gegangen, schwupps, nun hat er
> seinen Abschluss. Bologna sollte vergleichbar machen,
> stattdessen ist es schlimmer denn je. Studiengänge
> unterscheiden sich enorm im Schwierigkeitsgrad und das noch
> zusätzlich von Hochschule zu Hochschule.
>
> Wenn die EU etwas hätte vergleichbar machen wollen, dann
> hätten sie europaweit die Lehrpläne vorgeben müssen und
> vielleicht fakultativ ein paar Fächer anbieten können. Nun
> macht jede Hochschule ihr eigenes Ding und vorallem, man
> kriegt kaum etwas anerkannt, wenn man die Hochschule
> wechselt. Zu uns sind Leute von anderen Hochschulen gekommen
> im Laufe des Studiums, die mussten gut 3/4 ihrer Prüfungen
> nochmal machen, obwohl sie diese schon bestanden hatten. Da
> ist nichts vergleichbar. Leider Gottes ist wirklich BWL ein
> Fach, wo das Niveau zunehmens sinkt und das sind die, die das
> Image eines Studiums verbraten. Später noch schön als Banker
> arbeiten, dann sieht man was rauskommt.
>
> Vielleicht kann ein Betriebswirt mit einem BWL Studenten
> mithalten, aber in anderen Bereichen ist das zu 90 % nicht
> möglich z.B in Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Architektur,
> Chemie, Produktionstechnik...
>
> Und zu dem schreiberling von oben, wo sein Freund Erfahrung
> in World of Warcraft vorweisen kann und nichts anderes. Dann
> ist er halt ein schlechtes Beispiel für einen Studenten. Wenn
> er mit 31 noch studiert, dann geh ich mal davon aus, dass er
> eine Ausbildung schon gemacht hat bzw. gearbeitet. Das
> vergisst man nicht, wenn man ein paar Jahre studiert. Das
> macht sogar noch einen Ingenieur aus ihm, der praktische
> Erfahrung vorweisen kann. Diesen Leuten fällt der Einstieg
> meistens am Leichtesten.
> Sowas kann man nicht verallgemeinern. Gibt auch genug
> Meister, die sowas spielen, von daher nicht immer so hirnlos
> daher plappern.


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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dann behaupte ich auch einfach mal, dass Chemie zu den einfachsten Studiengängen überhaupt gehört. Es wird dort nämlich genau das gemacht, was im Abi in Chemie LK gemacht wird !

Lounge Gast schrieb:
>
> Im Grundstudium chillen... na klar, sowas passiert dir
> vielleicht in BWL, in naturwissenschaftlichen Studiengängen
> garantiert nicht. Bei uns gibt es nicht umsonst den Spruch,
> wenn du zB. Chemie nicht schaffst, dann mach BWL. Die
> Ansprüche innerhalb der Bachelorstudiengänge variieren schon
> enorm. Leute, die bei uns in Mathe durchgefallen sind,
> konnten ein BWL Studium locker durchziehen. In
> naturwissenschaftlichen Studiengängen gibt es nicht umsonst
> die höchsten Abbrecherquoten.
>
> Dann noch unterschiede in der Hochschulqualität. Ein Freund
> von mir hat Bauingenieurwesen an meiner hochschule nicht
> geschafft, hat sich fix selbst ausgeschrieben und ist zu
> einer anderen Hochschule gegangen, schwupps, nun hat er
> seinen Abschluss. Bologna sollte vergleichbar machen,
> stattdessen ist es schlimmer denn je. Studiengänge
> unterscheiden sich enorm im Schwierigkeitsgrad und das noch
> zusätzlich von Hochschule zu Hochschule.
>
> Wenn die EU etwas hätte vergleichbar machen wollen, dann
> hätten sie europaweit die Lehrpläne vorgeben müssen und
> vielleicht fakultativ ein paar Fächer anbieten können. Nun
> macht jede Hochschule ihr eigenes Ding und vorallem, man
> kriegt kaum etwas anerkannt, wenn man die Hochschule
> wechselt. Zu uns sind Leute von anderen Hochschulen gekommen
> im Laufe des Studiums, die mussten gut 3/4 ihrer Prüfungen
> nochmal machen, obwohl sie diese schon bestanden hatten. Da
> ist nichts vergleichbar. Leider Gottes ist wirklich BWL ein
> Fach, wo das Niveau zunehmens sinkt und das sind die, die das
> Image eines Studiums verbraten. Später noch schön als Banker
> arbeiten, dann sieht man was rauskommt.
>
> Vielleicht kann ein Betriebswirt mit einem BWL Studenten
> mithalten, aber in anderen Bereichen ist das zu 90 % nicht
> möglich z.B in Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Architektur,
> Chemie, Produktionstechnik...
>
> Und zu dem schreiberling von oben, wo sein Freund Erfahrung
> in World of Warcraft vorweisen kann und nichts anderes. Dann
> ist er halt ein schlechtes Beispiel für einen Studenten. Wenn
> er mit 31 noch studiert, dann geh ich mal davon aus, dass er
> eine Ausbildung schon gemacht hat bzw. gearbeitet. Das
> vergisst man nicht, wenn man ein paar Jahre studiert. Das
> macht sogar noch einen Ingenieur aus ihm, der praktische
> Erfahrung vorweisen kann. Diesen Leuten fällt der Einstieg
> meistens am Leichtesten.
> Sowas kann man nicht verallgemeinern. Gibt auch genug
> Meister, die sowas spielen, von daher nicht immer so hirnlos
> daher plappern.


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   14.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Ich habe hier erstmal meine eigene Erfahrung berichtet und ich verstehe nicht, was andere damit für Probleme haben. Einen klaren Vergleich kann man da mit Sicherheit nicht ziehen, dafür müsste man das selbe Fach auf BA/MA und auf Diplom studiert haben. Ich habe lediglich nur geschrieben, dass ich BA/MA anspruchsvoller fand aufgrund der strengeren Prüfungsordnungen, sowie dem Druck bestmögliche Leistungen zu erbringen, sonst kann man es mit dem Master erstmal knicken und das ist ein Fakt Einzig aus diesem Grund ist MA meines Erachtens nach höher einzustufen. Ich weiß nicht, ob im staatlichen Dienst ein Uni Absolvent höher als ein FH Absolvet
nt gestuft wird, weiß aber dass gesetzlich FH Diplom und Uni Diplom gleichgesetzt sind. Auch hier, wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich das Diplom Uni viel anspruchsvoller als FH Master. Und ganz ehrlich ?!? Ich finde auch Bachelor Uni viel anspruchsvoller als FH Diplom. Das sind dann mal meine persönliche Eindrücke vergleichend zu Lerninhalten auch wenn es so vielen hier nicht passt. Nun wird es eventuell wieder heißen "Hach die arroganten Uni Akademiker"



Lounge Gast schrieb:
>
> Ohne mir jetzt die Mühe zu machen zu argumentieren, denn das
> haben schon adere gut getan und das scheint bei dir ja
> sinnlos, lass mich dich auf einen Fakt hinweisen:
>
> Und zwar wird im staatlichen Dienst ein Uni-Diplom-Absolvent
> höher als ein FH-Master-Absolvent eingestuft. Sowohl von der
> Gehaltsstufe her als auch vom Hierachielevel. Warum ist das
> wohl so?
>
> memoria schrieb:
> >
> > "Zu behaupten...... ist ja noch dämlicher als zu
> > behaupten der Meister habe den Wert des Bachelors"
> > Wenn du versuchst deine Argumentation zu verstärken
> indem du
> > versuchst deinen Gegenüber dumm zu stellen, dann hast du
> > schon verloren. Ich habe BWL studiert und es ist keine
> > Behauptung, ich weiß es am eigenen Leibe, dass BA/MA
> strenger
> > aufgebaut ist, als Diplom und das wird dir auch jeder
> > bestätigen, der v. Diplom leider auf BA/MA wechseln
> musste.
> > "Leider", weil Du eben beim BA/MA keine
> > Freiversuche oder Versuche zur Notenbesserung etc hast.
> Nix
> > da, ich gehe einfach mal in die Klausur und wenn es nicht
> > klappt, dann kann ich ja noch meine Note verbessern. Nicht
> > umsonst pendelte Diplom(Uni) selbst beim DQR zwischen
> Stufe 6
> > und Stufe 7. Fakt ist auch, dass die Leistung beim BA
> > verdammt wichtig. Also, nix da, wie beim Diplom "ich
> > chille erstmal im Grundstudium" (Übrigens, Zitat
> eines
> > Professors) und dann gucke ich mal weiter. Ich schließe es
> > jedoch nicht aus, dass es an Universitäten varieren kann,
> > aber vergleichend zu den meisten Hochschulen kann man
> sagen,
> > dass ein Diplom sogar einfach nur in Bachelor umgenannt
> wurde
> > und dies vor allem in Ingenieurwissenschaften.
> Allerdings ist
> > dies an Fachhochschulen ausgeprägter als an Universitäten.


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   14.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Woher kommt den der Drang zu den BWL Studiengängen und die wirklich sehr geringen Abbruchquoten? Die Wirtschaft schreit ja anscheinend nach Betriebswirten und seit Jahren gehen die Anforderungen zurück.

Ein Freund hat vor gut 12 Jahren BWL studiert, ein Abbrecher aus meinem Studiengang ist nun zu BWL gewechselt und er meinte, gerade in den Siebfächern, ist der Anspruch hier merklich geringer. Wenn die beide sich zusammensetzen und drüber dikutieren, dann merkt man den Unterschied.

In chemie Mathe 2 mal nicht geschafft, aber in BWL eine glatte 2 geschrieben. Find das schon etwas unheimlich. Wie soll ich mir das dann erklären. Wenn es nur 1-2 Leute wären würde ich nichts sagen, aber es gibt enorm viele, die zu BWL gewechselt haben und dort ohne probleme durch die Siebfächer gekommen sind. Ich kann es nur so sagen, wie ich es aufnehme.

Dieser Zufluss zu den BWL Studiengängen ist eindeutig feststellbar, das muss ja irgendwo einen Grund haben. Klar sagt man gern mal etwas abwertendes über andere Studiengänge, aber dieses phänomen ist ja eindeutig feststellbar.

Fakt ist auch, dass wir etwas gegen diese Verallgemeinerung seitens der Politik machen müssen. Die Abwertung akademischer Abschlüsse und die Vorzugsregelungen für Meister müssen gekippt werden. Wenn ein Meister eine Meisterprüfung ablegt, dann soll er den Meister bekommen, mehr hat er schließlich ja auch nicht abgelegt. Wenn er ein Abitur möchte, dann kann er dies über den 2. Bildungsweg machen. Wenn er dann noch studieren möchte, kann er dies dann auch tun. So ein Abschlussbasar muss einfach aufhören. Nicht mehr lang, dann werden flächendeckend Meister direkt zum Master dürfen. Viele Hochschulen machen dort schon Unternehmungen und sowas schädigt uns alle!


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Naja viel Streit um nichts! Am Ende stellt jedes Unternehmen seine eigenen Anforderungen an Bewerber. Ich denke, ich persönlich komme auch mit meinem Meistertitel weit genug. Ich brauch den Bachelor Professionel nicht wirklich. Jedoch hat das ganze auch 3 1/2 Jahre Ausbildung. 2 Jahre Berufspraxis und 1 Jahr Vollzeit 1.200 h Meisterausbildung also gesamt ca. 12.000 h gedauert und das alles im Dualen System also auch Praxisorientiert. Wir haben bei uns Bachelor und Master im Unternehmen die können definitiv weniger als unsere Meister. Operativ gesehen!!! Akademischer Weg hin oder her.

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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel


Lounge Gast schrieb:
>
> Woher kommt den der Drang zu den BWL Studiengängen und die
> wirklich sehr geringen Abbruchquoten? Die Wirtschaft schreit
> ja anscheinend nach Betriebswirten und seit Jahren gehen die
> Anforderungen zurück.


Bitte informiere dich erstmal genauer über die Abbruchquoten und Durchfallquoten und du wirst erstaunlich feststellen, dass im BWL sogar die höchste Abbruchquote ist.Schreibe du erstml in einem BWL Prüfungen wie Steuern, Wirtschaftsprüfung, Investitionen. Es sind Fächer, wo man wirklich büffeln muss. Es handelt sich nicht um ein Fach, wie die Chemie, wo man nichts lernen muss. Seltsamerweise sind es in den Bibliotheken immer die BWL er und die Rechtswissenschaftler, die büffeln müssen. Einmal die Woche treffe ich eventuell einen Naturwissenschaftler.


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

"Klar sagt man gern mal etwas abwertendes über andere Studiengänge, aber dieses Phänomen ist ja eindeutig feststellbar"

Dieser Satz (s.o) ist der Genialste! von dem restlichen Schrott.

Lounge Gast schrieb:
>
> Woher kommt den der Drang zu den BWL Studiengängen und die
> wirklich sehr geringen Abbruchquoten? Die Wirtschaft schreit
> ja anscheinend nach Betriebswirten und seit Jahren gehen die
> Anforderungen zurück.
>
> Ein Freund hat vor gut 12 Jahren BWL studiert, ein Abbrecher
> aus meinem Studiengang ist nun zu BWL gewechselt und er
> meinte, gerade in den Siebfächern, ist der Anspruch hier
> merklich geringer. Wenn die beide sich zusammensetzen und
> drüber dikutieren, dann merkt man den Unterschied.
>
> In chemie Mathe 2 mal nicht geschafft, aber in BWL eine
> glatte 2 geschrieben. Find das schon etwas unheimlich. Wie
> soll ich mir das dann erklären. Wenn es nur 1-2 Leute wären
> würde ich nichts sagen, aber es gibt enorm viele, die zu BWL
> gewechselt haben und dort ohne probleme durch die Siebfächer
> gekommen sind. Ich kann es nur so sagen, wie ich es aufnehme.
>
> Dieser Zufluss zu den BWL Studiengängen ist eindeutig
> feststellbar, das muss ja irgendwo einen Grund haben. Klar
> sagt man gern mal etwas abwertendes über andere Studiengänge,
> aber dieses phänomen ist ja eindeutig feststellbar.
>
> Fakt ist auch, dass wir etwas gegen diese Verallgemeinerung
> seitens der Politik machen müssen. Die Abwertung akademischer
> Abschlüsse und die Vorzugsregelungen für Meister müssen
> gekippt werden. Wenn ein Meister eine Meisterprüfung ablegt,
> dann soll er den Meister bekommen, mehr hat er schließlich ja
> auch nicht abgelegt. Wenn er ein Abitur möchte, dann kann er
> dies über den 2. Bildungsweg machen. Wenn er dann noch
> studieren möchte, kann er dies dann auch tun. So ein
> Abschlussbasar muss einfach aufhören. Nicht mehr lang, dann
> werden flächendeckend Meister direkt zum Master dürfen. Viele
> Hochschulen machen dort schon Unternehmungen und sowas
> schädigt uns alle!


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dann ist dein Wissen aber ziemlich schlecht, da es falsch ist.

Gesetzlich ist ein FH-Diplom selbstverständlich nicht mit einem Uni-Diplom gleichgesetzt. Das könnte man schon selbst daran erkennen, dass ein FH-Diplom im Gegensatz zu einem Uni-Diplom nicht zur Promotion berechtigt.

Im öffentlichen Dienst ist ein FH-Master geringer bewertet als ein Uni-Master oder Uni-Diplom. Die Entgeltgruppen kannst du z.B hier sehen: http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l...


Und zudem muss ich sagen, dass dein aggressives Verhalten und dein Umdichwerfen mit Unwissen und dein Standpunkt "Mein Abschluss ist das beste, und alles andere ist scheiße und einfach" ziemlich peinlich ist und es den Meistern Wind in die Segel gibt, wenn Akademiker sich so verhalten, denn das zeugt nicht von Reife, die ein Akademiker eigentlich besitzen sollte (Sozialverahlen zählt auch, auch wenn man das nicht direkt im Studium lernt).

Ich sehe die Gleichstellung auch als Frechheit an. Aber ich habe Hochachtung vor jedem Studium. Egal ob BWL, Ingenieurwissenschaft, Master, Bachelor, Diplom, Uni oder FH.

memoria schrieb:
>
> Ich habe hier erstmal meine eigene Erfahrung berichtet und
> ich verstehe nicht, was andere damit für Probleme haben.
> Einen klaren Vergleich kann man da mit Sicherheit nicht
> ziehen, dafür müsste man das selbe Fach auf BA/MA und auf
> Diplom studiert haben. Ich habe lediglich nur geschrieben,
> dass ich BA/MA anspruchsvoller fand aufgrund der strengeren
> Prüfungsordnungen, sowie dem Druck bestmögliche Leistungen zu
> erbringen, sonst kann man es mit dem Master erstmal knicken
> und das ist ein Fakt Einzig aus diesem Grund ist MA meines
> Erachtens nach höher einzustufen. Ich weiß nicht, ob im
> staatlichen Dienst ein Uni Absolvent höher als ein FH Absolvet
> nt gestuft wird, weiß aber dass gesetzlich FH Diplom und Uni
> Diplom gleichgesetzt sind. Auch hier, wenn ich ganz ehrlich
> bin, finde ich das Diplom Uni viel anspruchsvoller als FH
> Master. Und ganz ehrlich ?!? Ich finde auch Bachelor Uni viel
> anspruchsvoller als FH Diplom. Das sind dann mal meine
> persönliche Eindrücke vergleichend zu Lerninhalten auch wenn
> es so vielen hier nicht passt. Nun wird es eventuell wieder
> heißen "Hach die arroganten Uni Akademiker"
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ohne mir jetzt die Mühe zu machen zu argumentieren, denn
> das
> > haben schon adere gut getan und das scheint bei dir ja
> > sinnlos, lass mich dich auf einen Fakt hinweisen:
> >
> > Und zwar wird im staatlichen Dienst ein
> Uni-Diplom-Absolvent
> > höher als ein FH-Master-Absolvent eingestuft. Sowohl von
> der
> > Gehaltsstufe her als auch vom Hierachielevel. Warum ist
> das
> > wohl so?
> >
> > memoria schrieb:
> > >
> > > "Zu behaupten...... ist ja noch dämlicher als zu
> > > behaupten der Meister habe den Wert des
> Bachelors"
> > > Wenn du versuchst deine Argumentation zu verstärken
> > indem du
> > > versuchst deinen Gegenüber dumm zu stellen, dann
> hast du
> > > schon verloren. Ich habe BWL studiert und es ist
> keine
> > > Behauptung, ich weiß es am eigenen Leibe, dass BA/MA
> > strenger
> > > aufgebaut ist, als Diplom und das wird dir auch jeder
> > > bestätigen, der v. Diplom leider auf BA/MA wechseln
> > musste.
> > > "Leider", weil Du eben beim BA/MA keine
> > > Freiversuche oder Versuche zur Notenbesserung etc
> hast.
> > Nix
> > > da, ich gehe einfach mal in die Klausur und wenn es
> nicht
> > > klappt, dann kann ich ja noch meine Note
> verbessern. Nicht
> > > umsonst pendelte Diplom(Uni) selbst beim DQR zwischen
> > Stufe 6
> > > und Stufe 7. Fakt ist auch, dass die Leistung beim BA
> > > verdammt wichtig. Also, nix da, wie beim Diplom
> "ich
> > > chille erstmal im Grundstudium" (Übrigens, Zitat
> > eines
> > > Professors) und dann gucke ich mal weiter. Ich
> schließe es
> > > jedoch nicht aus, dass es an Universitäten varieren
> kann,
> > > aber vergleichend zu den meisten Hochschulen kann man
> > sagen,
> > > dass ein Diplom sogar einfach nur in Bachelor
> umgenannt
> > wurde
> > > und dies vor allem in Ingenieurwissenschaften.
> > Allerdings ist
> > > dies an Fachhochschulen ausgeprägter als an
> Universitäten.


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich habe auch Freunde, die im BWL gescheitert sind und nun glücklich Chemie studieren. Was soll ich nun da für Rückschlüsse ziehen ? Chemie ist einfacher !
Achtung: Du weißt, dass du in einem WIWI-Forum bist, oder ?

T-R-O-L-L

Lounge Gast schrieb:
>
> Woher kommt den der Drang zu den BWL Studiengängen und die
> wirklich sehr geringen Abbruchquoten? Die Wirtschaft schreit
> ja anscheinend nach Betriebswirten und seit Jahren gehen die
> Anforderungen zurück.
>
> Ein Freund hat vor gut 12 Jahren BWL studiert, ein Abbrecher
> aus meinem Studiengang ist nun zu BWL gewechselt und er
> meinte, gerade in den Siebfächern, ist der Anspruch hier
> merklich geringer. Wenn die beide sich zusammensetzen und
> drüber dikutieren, dann merkt man den Unterschied.
>
> In chemie Mathe 2 mal nicht geschafft, aber in BWL eine
> glatte 2 geschrieben. Find das schon etwas unheimlich. Wie
> soll ich mir das dann erklären. Wenn es nur 1-2 Leute wären
> würde ich nichts sagen, aber es gibt enorm viele, die zu BWL
> gewechselt haben und dort ohne probleme durch die Siebfächer
> gekommen sind. Ich kann es nur so sagen, wie ich es aufnehme.
>
> Dieser Zufluss zu den BWL Studiengängen ist eindeutig
> feststellbar, das muss ja irgendwo einen Grund haben. Klar
> sagt man gern mal etwas abwertendes über andere Studiengänge,
> aber dieses phänomen ist ja eindeutig feststellbar.
>
> Fakt ist auch, dass wir etwas gegen diese Verallgemeinerung
> seitens der Politik machen müssen. Die Abwertung akademischer
> Abschlüsse und die Vorzugsregelungen für Meister müssen
> gekippt werden. Wenn ein Meister eine Meisterprüfung ablegt,
> dann soll er den Meister bekommen, mehr hat er schließlich ja
> auch nicht abgelegt. Wenn er ein Abitur möchte, dann kann er
> dies über den 2. Bildungsweg machen. Wenn er dann noch
> studieren möchte, kann er dies dann auch tun. So ein
> Abschlussbasar muss einfach aufhören. Nicht mehr lang, dann
> werden flächendeckend Meister direkt zum Master dürfen. Viele
> Hochschulen machen dort schon Unternehmungen und sowas
> schädigt uns alle!


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Gleichsetzen kann man eigentlich eh nicht. Von daher ist das ganze eh reichlich bescheuert.

(Achtung folgendes spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder:)
Es gibt schon Unterschiede zwischen Techniker und Meister. Techniker ist deutlich anspruchsvoller als ein Meister. Dauert auch doppelt so lang. Das sollte man schon nicht gleichsetzen.

Zudem gibt es Studiengänge die auch deutlich leichter sind als andere. Ich denke soziale Arbeit kann man nicht unbedingt mit Elektrotechnik oder Physiok vergleichen.
Auch behaupte ich, dass eine Promotion in Religion (Hallo Frau Schavan ;-) :-D ) weniger anspruchsvoll ist als ein Bachelor in BWL. Dann ist es an Unis tendziell eher schwerer als an FHs. etc. etc.


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   15.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Das stimmt. Ich habe mich verschrieben. FH Master ist gesetzlich mit Uni Diplom geleichgestellt sollte es heißen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Dann ist dein Wissen aber ziemlich schlecht, da es falsch ist.
>
> Gesetzlich ist ein FH-Diplom selbstverständlich nicht mit
> einem Uni-Diplom gleichgesetzt. Das könnte man schon selbst
> daran erkennen, dass ein FH-Diplom im Gegensatz zu einem
> Uni-Diplom nicht zur Promotion berechtigt.
>
> Im öffentlichen Dienst ist ein FH-Master geringer bewertet
> als ein Uni-Master oder Uni-Diplom. Die Entgeltgruppen kannst
> du z.B hier sehen:
> http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l...
>
>
> Und zudem muss ich sagen, dass dein aggressives Verhalten und
> dein Umdichwerfen mit Unwissen und dein Standpunkt "Mein
> Abschluss ist das beste, und alles andere ist scheiße und
> einfach" ziemlich peinlich ist und es den Meistern Wind
> in die Segel gibt, wenn Akademiker sich so verhalten, denn
> das zeugt nicht von Reife, die ein Akademiker eigentlich
> besitzen sollte (Sozialverahlen zählt auch, auch wenn man das
> nicht direkt im Studium lernt).
>
> Ich sehe die Gleichstellung auch als Frechheit an. Aber ich
> habe Hochachtung vor jedem Studium. Egal ob BWL,
> Ingenieurwissenschaft, Master, Bachelor, Diplom, Uni oder FH.
>
> memoria schrieb:
> >
> > Ich habe hier erstmal meine eigene Erfahrung berichtet und
> > ich verstehe nicht, was andere damit für Probleme haben.
> > Einen klaren Vergleich kann man da mit Sicherheit nicht
> > ziehen, dafür müsste man das selbe Fach auf BA/MA und auf
> > Diplom studiert haben. Ich habe lediglich nur geschrieben,
> > dass ich BA/MA anspruchsvoller fand aufgrund der
> strengeren
> > Prüfungsordnungen, sowie dem Druck bestmögliche
> Leistungen zu
> > erbringen, sonst kann man es mit dem Master erstmal
> knicken
> > und das ist ein Fakt Einzig aus diesem Grund ist MA
> meines
> > Erachtens nach höher einzustufen. Ich weiß nicht, ob im
> > staatlichen Dienst ein Uni Absolvent höher als ein FH
> Absolvet
> > nt gestuft wird, weiß aber dass gesetzlich FH Diplom und
> Uni
> > Diplom gleichgesetzt sind. Auch hier, wenn ich ganz
> ehrlich
> > bin, finde ich das Diplom Uni viel anspruchsvoller als FH
> > Master. Und ganz ehrlich ?!? Ich finde auch Bachelor Uni
> viel
> > anspruchsvoller als FH Diplom. Das sind dann mal meine
> > persönliche Eindrücke vergleichend zu Lerninhalten auch
> wenn
> > es so vielen hier nicht passt. Nun wird es eventuell
> wieder
> > heißen "Hach die arroganten Uni Akademiker"
> >
> >
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Ohne mir jetzt die Mühe zu machen zu argumentieren,
> denn
> > das
> > > haben schon adere gut getan und das scheint bei dir
> ja
> > > sinnlos, lass mich dich auf einen Fakt hinweisen:
> > >
> > > Und zwar wird im staatlichen Dienst ein
> > Uni-Diplom-Absolvent
> > > höher als ein FH-Master-Absolvent eingestuft.
> Sowohl von
> > der
> > > Gehaltsstufe her als auch vom Hierachielevel. Warum
> ist
> > das
> > > wohl so?
> > >
> > > memoria schrieb:
> > > >
> > > > "Zu behaupten...... ist ja noch dämlicher
> als zu
> > > > behaupten der Meister habe den Wert des
> > Bachelors"
> > > > Wenn du versuchst deine Argumentation zu
> verstärken
> > > indem du
> > > > versuchst deinen Gegenüber dumm zu stellen, dann
> > hast du
> > > > schon verloren. Ich habe BWL studiert und es ist
> > keine
> > > > Behauptung, ich weiß es am eigenen Leibe, dass
> BA/MA
> > > strenger
> > > > aufgebaut ist, als Diplom und das wird dir
> auch jeder
> > > > bestätigen, der v. Diplom leider auf BA/MA
> wechseln
> > > musste.
> > > > "Leider", weil Du eben beim BA/MA
> keine
> > > > Freiversuche oder Versuche zur Notenbesserung
> etc
> > hast.
> > > Nix
> > > > da, ich gehe einfach mal in die Klausur und
> wenn es
> > nicht
> > > > klappt, dann kann ich ja noch meine Note
> > verbessern. Nicht
> > > > umsonst pendelte Diplom(Uni) selbst beim DQR
> zwischen
> > > Stufe 6
> > > > und Stufe 7. Fakt ist auch, dass die Leistung
> beim BA
> > > > verdammt wichtig. Also, nix da, wie beim Diplom
> > "ich
> > > > chille erstmal im Grundstudium"
> (Übrigens, Zitat
> > > eines
> > > > Professors) und dann gucke ich mal weiter. Ich
> > schließe es
> > > > jedoch nicht aus, dass es an Universitäten
> varieren
> > kann,
> > > > aber vergleichend zu den meisten Hochschulen
> kann man
> > > sagen,
> > > > dass ein Diplom sogar einfach nur in Bachelor
> > umgenannt
> > > wurde
> > > > und dies vor allem in Ingenieurwissenschaften.
> > > Allerdings ist
> > > > dies an Fachhochschulen ausgeprägter als an
> > Universitäten.


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ist doch egal, dass es hier ein Wiwi forum ist. Geht mal zum statistischen Bundesamt oder googled einfach mal nach abbrecherquoten unterschiedlicher Studiengänge. Dann merkt ihr, was ich meine. Ich schließe nicht von 1-2 Leuten, die ich kenne, auf eine Gesamheit und es muss so sein, sondern das deckt sich genau mit dem bundesdeutschen Durchschnitt. Naturwissenschaftliche Ingenieursstudiengänge stehen ganz oben bei den Abbrecherzahlen und dementsprechend wenig Absolventen gibt es dort. Ich bin nur der Meinung, dieser bundesweite Schnitt muss doch Gründe haben.

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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Moin,

ich hab den Industriemeister Chemie vor kurzem bestanden und wollte nur anmerken dass Rohrbündelwärmetauscher/Pumpensysteme /Anzahl & Art der Böden einer Kolonne auslegen und berechnen selbstverständlich dazugehört!

Wärmetauscher-Berechnungen kommen zu 90% in der Prüfung vor!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe selbst eine Ausbildung gemacht, mehrere Jahre
> gearbeitet, dann mein Abi nachgeholt und nun schließe ich
> meinen Bachelor ab und beginne einen Masterstudiengang.
>
> Man erweckt hier echt den Anschein, dass ein Apfel = eine
> Birne ist. Ich konnte es heut gar nicht glauben, dass ein
> Meister mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Ich kenne
> persönlich zwei Personen, die einen Techniker machen aus
> genau dem Grund, dass sie ein Bachelorstudium nicht geschafft
> haben.Ich kenne diese schon eine Weile und habe auch meine
> Ausbildung damals mit ihnen gemacht. Sie haben das Fachabitur
> gemacht, sind danach ins Studium und haben beide nichtmal
> zwei Semester überstanden, den Meister haben sie mit
> überdurchschnittlichen Noten abgeschlossen. heute seh ich mir
> die Nachrichten an und höre, dass Techniker und Bachelor
> gleichgestellt werden. Mein erster Gedanke: Haben die eins an
> der Waffel? Blicken die Politiker gar nicht mehr durch?! Klar
> haben wir nen Fachkräftemangel, aber wollen wir diesen durch
> Titelwäscherei "beheben"? Ich bin richtig sauer,
> das will ich mal zum Ausdruck bringen.
>
> Das größte Problem ist doch, dass nun in Sachen Personal nun
> auch die Meister in Positionen eingesetzt werden können, die
> eigentlich einem Hochschulabsolventen zustanden.
>
> Sie haben ja laut der neuen 8 Punkte Ordnung den gleichen
> Wert, wie ein Bachelor. Wozu studiert man denn überhaupt
> noch? Ich persönlich studiere Chemieingenierwesen. Kann ein
> Techniker einen Rohrbündelwärmetauscher auslegen und
> berechnen? Eine Glockenbodenkolonne auslegen oder ein
> Pumpensystem? Können sie garantiert nicht, aber die gleichen
> Jobs dürfen sie laut deren Einordnung nun machen. Kein
> Wunder, dass die Akademiker reihenweise auswandern. Ich werd
> es denke mal auch machen, wenn man laufend so eine Faust ins
> Gesicht bekommt.


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   15.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Die IHK macht seine Lobbyarbeit wirklich sehr gut. Nun soll der technische Betriebswirt etc auf Niveau des Masters gesetzt werden, woher wusste ich es nur so gut, dass der Master das nächste Opfer sein wird.

Ich finde das ganze wird immer lächerlicher. Ich frage mich, was im nächsten Schritt passieren wird. Meister =Doktor ?

Habe noch folgendes gefunden: Von der Erzieherin zur Professorin für Psychologie ? Ehmmm??

www.erzieherin.de/von-der-erzieherin-zur-professorin-fuer-psychologie.php


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   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Uuuund wo liegt denn BWL ? Die Statistik möchte ich zu gerne mal sehen, die aufzeigt, dass im BWL "die niedrigeste Abbrecherquote" sein soll. Jetzt bin ich mal echt gespannt. Eventuell solltest du nicht über Dinge reden, über welche du keine Ahnung hast. Ich denke, jeder der hier das Fach WiWi studiert kennt sich über die Quoten besser aus als du.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ist doch egal, dass es hier ein Wiwi forum ist. Geht mal zum
> statistischen Bundesamt oder googled einfach mal nach
> abbrecherquoten unterschiedlicher Studiengänge. Dann merkt
> ihr, was ich meine. Ich schließe nicht von 1-2 Leuten, die
> ich kenne, auf eine Gesamheit und es muss so sein, sondern
> das deckt sich genau mit dem bundesdeutschen Durchschnitt.
> Naturwissenschaftliche Ingenieursstudiengänge stehen ganz
> oben bei den Abbrecherzahlen und dementsprechend wenig
> Absolventen gibt es dort. Ich bin nur der Meinung, dieser
> bundesweite Schnitt muss doch Gründe haben.


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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Stimmt, die IHK hat auf der ganzen Linie gesiegt. Stufe 8, vergleichbar einer Promotion, ist in den IT-Berufen auch ohne Studium erreichbar.

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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

:-D
Darauf habe ich echt gewartet. Dass die technischen Betriebswirte, dafür, dass sie 2 Jahre alle paar Wochen mal ein Seminar haben, denken, jetzt haben sie einen Masteräquivalent. Nachdem mit dem 9 monatigen Meister ja schon ein Bachelor-Studium ersetzt wurde... :-|

Nächste Woche kommt die IHK und fordert direkt den Zugang zum Promotionsstudium. Und da alle vor der IHK-Lobby kuschen, werden sie sicher nicht ausgelacht, was eigentlich gemacht werden sollte.

Den Inhalt des Links finde ich allerdings ok. Hier geht ja nur um den Zugang zu einem grundgängigen Studium. Wenn die Erzieherinnen das 5-6 jährige Psychologiestudium schaffen (was die meisten nicht tun werden, genausowenig wie ein Meister ein Ingenieurstudium in der Regel schaffen wird) dann haben sie es auch verdient zu promovieren. Und wenn sie dann so herausragend sind und zum Professor berufen werden, warum nicht?!

Wenn es nur um den Zugang zum Studium geht, dürfen das Meister/Betriebswirte von mir aus gern. Dann können sie beweisen was sie wirklich können. Aber eben gleich den Abschluss mit einem Bachelor gleichsetzen ist ein Unding.

memoria schrieb:
>
> Die IHK macht seine Lobbyarbeit wirklich sehr gut. Nun soll
> der technische Betriebswirt etc auf Niveau des Masters
> gesetzt werden, woher wusste ich es nur so gut, dass der
> Master das nächste Opfer sein wird.
>
> Ich finde das ganze wird immer lächerlicher. Ich frage mich,
> was im nächsten Schritt passieren wird. Meister =Doktor ?
>
> Habe noch folgendes gefunden: Von der Erzieherin zur
> Professorin für Psychologie ? Ehmmm??
>
> www.erzieherin.de/von-der-erzieherin-zur-professorin-fuer-psychologie.php


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   16.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage, wie die IHK es schafft sowas dermaßen irrationales durchzusetzen, während die Hochschulkonferenzen nicht mal geschaftt haben das Abitur auf Niveau 5 statt auf 4 zu setzen. Das schlimmste an der ganzen Sache ist es ja, dass die meisten Nicht-Akademiker denken, man würde Ihnen damit etwas gutes tun wollen und somit Rückhaltung zeigen. Respekt an dermaßen gescheite Lobbyarbeit.

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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die Abbrecherquoten sind laut der Absolventenstatistik von 2005 folgendermaßen aufgestellt. BWL = 16%, Naturwissenschaften 32%

Quelle: http://www.studserv.de/studium/statis...

Da kannst du die gewünschte Statistik sehen, diese beruht auf Daten des Bildungsministeriums. Prozentual brechen doppelt soviele Naturwissenschaftler ab, wie BWLer. BWL besteht aus Auswendiglernerei, wobei bei Naturwissenschaften mehr Gewicht in Mathe und Physik liegt, was für die hohen Abbrecherquoten sorgt. War bei uns nicht anders, wobei die Werte schon etwas geschönt wurden. In meiner Hochschule, sowie der Hochschule, wo ich zuerst studieren wollte, liegen die Abbrecherquoten in Naturwissenschaften größer als 50%.

Fakt ist, die IHK profiliert sich immer mehr auf Kosten aller Studenten! Die IHK hat ein enormes finanzielles Potenzial durch die Einnahmen aus Meisterlehrgängen etc. Was kann eine staatliche Hochschule dagegensetzen? Sie können keine Lobbyarbeit bezahlen, da sie ja von öffentlicher Hand gefüttert werden. Deswegen gewinnt seit Jahren die IHK immer mehr gegenüber den Hochschulen und das wird so weitergehen.


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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Mit diesem Beitrag soll uns dann wohl klar gemacht werden es handele sich um eine Verschwörung die die IHK mit Ihren enormen finaziellen Einnahmen finaziert.

Das ist doch nicht Euer ernst?




Lounge Gast schrieb:
>
> Fakt ist, die IHK profiliert sich immer mehr auf Kosten aller
> Studenten! Die IHK hat ein enormes finanzielles Potenzial
> durch die Einnahmen aus Meisterlehrgängen etc. Was kann eine
> staatliche Hochschule dagegensetzen? Sie können keine
> Lobbyarbeit bezahlen, da sie ja von öffentlicher Hand
> gefüttert werden. Deswegen gewinnt seit Jahren die IHK immer
> mehr gegenüber den Hochschulen und das wird so weitergehen.


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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Eine interessante Statistik, die aufzeigt, dass die Quote im Bereich Kunst etwa soviel wie im Bereich Maschinenbau ist und die Kulturwissenschaften an der Spitze ist. Also zählt Kulturwissenschaften zu den schwersten Fächern. Möchte keine Vorurteile machen, aber kann es mir gerad nicht so vorstellen. Wie krank muss man eigentlich sein, dass man sich noch tatsächlih die Arbeit macht und alle Seiten durchwüllt, um einen zeigen zu können, dass man Recht behält. Ich kann auch anderer Statistiken und zwar seriöse dir vorführen, aber dafür ist mir meine Zeit zu kostbar, um so etwas rauszusuchen. Eventuell ist die Quote in Kulturwissencshaften und Ingenieurwiss. so hoch, weil diese Fächer grundsätzlich von Leuten studiert werden, die sonst nirgends aufgrund des hochen NC s reinkamen ...;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Abbrecherquoten sind laut der Absolventenstatistik von
> 2005 folgendermaßen aufgestellt. BWL = 16%,
> Naturwissenschaften 32%
>
> Quelle: http://www.studserv.de/studium/statis...
>
> Da kannst du die gewünschte Statistik sehen, diese beruht auf
> Daten des Bildungsministeriums. Prozentual brechen doppelt
> soviele Naturwissenschaftler ab, wie BWLer. BWL besteht aus
> Auswendiglernerei, wobei bei Naturwissenschaften mehr Gewicht
> in Mathe und Physik liegt, was für die hohen Abbrecherquoten
> sorgt. War bei uns nicht anders, wobei die Werte schon etwas
> geschönt wurden. In meiner Hochschule, sowie der Hochschule,
> wo ich zuerst studieren wollte, liegen die Abbrecherquoten in
> Naturwissenschaften größer als 50%.
>
> Fakt ist, die IHK profiliert sich immer mehr auf Kosten aller
> Studenten! Die IHK hat ein enormes finanzielles Potenzial
> durch die Einnahmen aus Meisterlehrgängen etc. Was kann eine
> staatliche Hochschule dagegensetzen? Sie können keine
> Lobbyarbeit bezahlen, da sie ja von öffentlicher Hand
> gefüttert werden. Deswegen gewinnt seit Jahren die IHK immer
> mehr gegenüber den Hochschulen und das wird so weitergehen.


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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Seriösere Statistiken als das Bildungsministerium selbst? Das will ich sehen! Das Bildungsministerium bezieht seine Daten selbst vom HIS. Mehr Seriösität geht wohl nicht. Eine andere Institution gibt es nicht, die so eine Fülle von Daten überhaupt erhebt.

Drunter steht, dass diese Daten aus dem Bildungsbericht des Bildungsministeriums entnommen wurden. Außerdem lernt man als Student zu argumentieren und gerade deswegen mach ich mir die Mühe, diesen link auszuarbeiten und hier einzufügen. Das sind die bundesweiten Statistiken und diese wurden so erhoben. Wer an sowas zweifelt, der ist einfach dickköpfig. Eine bessere Quelle gibt es nicht, als das Bildungsministerium selbst.

Und ja, sicher macht die IHK eine enorme Lobbyarbeit. Wenn diese Impulse von der Politik kommen würden, dann müsste sie ja mal erklären, warum die Entscheidungen immer zugunsten der Meister gehen, für die die IHK ja zuständig ist. Beim Thema Techniker, die nicht unter der Fuchtel der IHK stehen, tut sich seit Jahren nahezu garnichts. Techniker werden meistens von Oberstufenzentren (BOS, FOS) parallel zum Fachabitur angeboten. Also eine staatliche Einrichtung ohne eben finanzielle Spielräume, wie es die IHK nunmal hat.

Anders kann man diese bevorzugte Behandlung bzw. die Priorität, mit der die Meister behandelt werden, nicht erklären. Ein Meister bekommt ein Abi mit dazu, eine Gleichsetzung mit Bachelors nun.

Warum muss ein Techniker, dessen Ausbildung länger geht und sogar auf noch höherem Niveau durchgeführt wird, noch zusätzlich ein Abitur machen? Warum gibt es dort keine Gleichberechtigung? Diese Bevorzugung entsteht durch Lobbyarbeit und Lobbyarbeit ohne finanzielle Mittel ist nicht möglich.

Sowas hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun, sowas ist Realität in der Politik. Lobbyverbände nehmen Einfluss auf politische Entscheidungen, was auch schnell sehr undurchsichtig wird. Beim Wulff ist es nun mal öffentlich geworden. Er bekam auch Vorzüge von Leuten, die sich davon eine politische Gefälligkeit erhofften. Die Grenze zwischen legaler Lobbyarbeit und illegaler ist sehr schmal. Seht euch einfach mal die Chronik an, wie sich der Meister entwickelt hat und wie er im Laufe der Zeit immer mehr Vorzüge bekommen hat.


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   16.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Aber ganz unrecht hat er nicht.
Die IHK macht schon starke Lobby Arbeit. Ein Techniker ist zum Beispiel deulticher aufwendiger als ein Meister. Er dauert doppelt so lang und ist deutlich theoretischer und packt auch mathematisch andere Themen an. Aber er wird nunmal an öffentlichen Berufsschulen angeboten -> Keine Lobby!

Und gleiches gilt eben auch für die Universitäten. Denen ist es wohl auch egal, weil die kein Geld verdienen wollen, sondern Forschung betreiben wollen.

Die IHK ist ein Wirtschaftsunternehmen und beeinflusst Politiker wie es kaum jemand anders tut.
Und hört doch mal auf die Stimmen überall: Ziemlich jeder findet diese Regelung extrem dämlich und sinnlos. Sogar viele Techniker und Meister selbst. Aber die Politiker machen trotzdem was die IHK sagt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Mit diesem Beitrag soll uns dann wohl klar gemacht werden es
> handele sich um eine Verschwörung die die IHK mit Ihren
> enormen finaziellen Einnahmen finaziert.
>
> Das ist doch nicht Euer ernst?
>
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Fakt ist, die IHK profiliert sich immer mehr auf Kosten
> aller
> > Studenten! Die IHK hat ein enormes finanzielles Potenzial
> > durch die Einnahmen aus Meisterlehrgängen etc. Was kann
> eine
> > staatliche Hochschule dagegensetzen? Sie können keine
> > Lobbyarbeit bezahlen, da sie ja von öffentlicher Hand
> > gefüttert werden. Deswegen gewinnt seit Jahren die IHK
> immer
> > mehr gegenüber den Hochschulen und das wird so
> weitergehen.


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   17.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Also Ingenieurwissenschaften mit Kulurwissenschaften zu vergleichen ist doch sehr gewagt ;-)

Ich denke die Abbruchquote bei den Kulturwissenschaften ist auch deswegen so hoch, weil viele erkennen dass dieses Fach ins Nichts führt. Meine Freundin hat zum Beispiel nach 4 Semester ein Fach aus diesem Bereich abgebrochen obwohl sie einen Schnitt von 1,6 hatte, aber sie wusste eben auch, dass man damit eben nicht wirklich arbeiten kann.

In den Ingenieurwissenschaften glaube ich schon, dass da die Leute rausgeprüft werden oder aus Einsicht aufgeben. Ich denke das sind schon die heftigsten Fächer. Und das wäre ja die Zielgruppe der Meister. Und da kann ich mir erst recht nicht vorstellen, dass ein Meister ohne mathematische Basis (denn die braucht man da) auch nur 2 Semester in z.B. Elektrotechnik überlebt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Eine interessante Statistik, die aufzeigt, dass die Quote im
> Bereich Kunst etwa soviel wie im Bereich Maschinenbau ist und
> die Kulturwissenschaften an der Spitze ist. Also zählt
> Kulturwissenschaften zu den schwersten Fächern. Möchte keine
> Vorurteile machen, aber kann es mir gerad nicht so
> vorstellen. Wie krank muss man eigentlich sein, dass man sich
> noch tatsächlih die Arbeit macht und alle Seiten durchwüllt,
> um einen zeigen zu können, dass man Recht behält. Ich kann
> auch anderer Statistiken und zwar seriöse dir vorführen, aber
> dafür ist mir meine Zeit zu kostbar, um so etwas
> rauszusuchen. Eventuell ist die Quote in Kulturwissencshaften
> und Ingenieurwiss. so hoch, weil diese Fächer grundsätzlich
> von Leuten studiert werden, die sonst nirgends aufgrund des
> hochen NC s reinkamen ...;)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die Abbrecherquoten sind laut der Absolventenstatistik von
> > 2005 folgendermaßen aufgestellt. BWL = 16%,
> > Naturwissenschaften 32%
> >
> > Quelle: http://www.studserv.de/studium/statis...
> >
> > Da kannst du die gewünschte Statistik sehen, diese
> beruht auf
> > Daten des Bildungsministeriums. Prozentual brechen doppelt
> > soviele Naturwissenschaftler ab, wie BWLer. BWL besteht
> aus
> > Auswendiglernerei, wobei bei Naturwissenschaften mehr
> Gewicht
> > in Mathe und Physik liegt, was für die hohen
> Abbrecherquoten
> > sorgt. War bei uns nicht anders, wobei die Werte schon
> etwas
> > geschönt wurden. In meiner Hochschule, sowie der
> Hochschule,
> > wo ich zuerst studieren wollte, liegen die
> Abbrecherquoten in
> > Naturwissenschaften größer als 50%.
> >
> > Fakt ist, die IHK profiliert sich immer mehr auf Kosten
> aller
> > Studenten! Die IHK hat ein enormes finanzielles Potenzial
> > durch die Einnahmen aus Meisterlehrgängen etc. Was kann
> eine
> > staatliche Hochschule dagegensetzen? Sie können keine
> > Lobbyarbeit bezahlen, da sie ja von öffentlicher Hand
> > gefüttert werden. Deswegen gewinnt seit Jahren die IHK
> immer
> > mehr gegenüber den Hochschulen und das wird so
> weitergehen.


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   17.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Abbrecher nach dieser Statistik ist nur wer nach mehr als einem jahr abbricht. Da die siebfächer normalerweise in den ersten zwei semestern anstehen kommen die meisten abbrecher in der statistik garnicht vor.

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   17.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Siebfächer? In den ersten 2 Semestern wurden nur absolute Grundlagen gelehrt, haben einige wegen Mathe und Physik natürlich auch nicht geschafft. Richtige Siebfächer gab es erst im Haupstudium, also ab dem 5. Semester. Bei E-Technik "Feldtheorie", beim Maschinenbau ist das die Thermodynamik. Daran sind dann sehr viele gescheitert.

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   18.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wenn das so weitergeht, sollte ich vielleicht mein E-Technik-Studium schnelle abbrechen und mal schnell in nem halben jahr den Meisterkurs absolvieren für 8000?, ist bestimmt billiger und schneller als der Rest des Studiums, der noch abzuleisten ist! :D
Aber ich denke, das ich lieber doch noch etwas das "ach" so leichte Akademikerleben genieße, während dessen man schon bei drei großen Betrieben als Werkstudent an vielen Projekten gearbeitet hat neben dem Vollzeitstudium versteht sich, denn man muss ja irgendwie sich seine Brötchen verdienen und zusätzlich auf allen möglichen Volksfesten rumspringt und Bier und Essen an den Mann bringt um sich eine gewissen Lebensstandard zu sichern und irgendwie muss man die Studiengebühren ja auch bezahlen! :D
Nur das Problem beim Meister, das ich sehe und das ich mehrfaich eigenen Freundeskreis beobachten durfte ist, das bei einer Tätikeit am Fließband einen Namenhaften Automobilbauers es passieren kann, das neben dir noch weitere fünf Meister stehen und die gleiche monotone Arbeit verrichten wie du! Ich will den Meister keines Falls schlecht machen, wollte früher diesen Weg auch mal einschlagen, aber jetzt einen Bechelor Studiengang mit einer Meisterausbildung zu vergleichen finde ich einfach nicht angebracht da beim Meister bei weitem nicht den Umfang und das theoretische Niveau hat im Vergleich zu einen Hochschultstudiengang. Es ist natürlauch aber auch klar, das ein Meister mit Erfahrung sehr gut glänzen kann und besonderes was den Praktischen Bezug angeht, da können sich schon einige Jung-Ingenieure eine Scheibe von abschneiden nichts desto trotz sammeln diese nach dem Einstieg ins Berufsleben auch schnell Erfahrung!!! Meiner Meinung ist ja das Einsatzfeld der Ingenieure auch eher in der Entwicklung und Verbesserung komplexer technischer Sachverhalte, wofür einem Meister einfach das akademische Wissen fehlt, da braucht man auch nicht rumdum reden und das Studium bildet halt diese gewisse Grundlage dafür bzw. vermittelt das nötige Handwerkszeug dazu.
Ich befürchte das bei dieser Angleichung der akademisch Abschluss des Bachelor herabgstuft wird in der Gesellschaft, es hatte schon greicht, das man überhaupt das Bachelor und Master eingeführt hat und viele Leute wissen dann auch gar nicht was der Unterschied dabei ist, aber das ist ein ganz anderes Thema!!! Werde diesen Thread ganz gespannt weiter verfolgen und hoffe das alle Parteien sich nicht weiterhin so ankeifen, denn solange man bildungstechnisch nicht auf der Stelle bleibt und das erreicht, was einen glücklich macht und dazu vielleicht noch genug Geld verdient ist es doch egal ist ob ich jetzt studiert habe und mein bester Kumpel nicht!
In diesem Sinne
ein frohes Diskutieren noch allen mitteinander! :D


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   18.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wir reden hier die ganze Zeit von der IHK Lobby. Ich habe auch einwenig das Gefühl, dass IHK selbst unter starkem Einfluss der Lobbyisten ist. Ich stell es mir folgendermaßen vor: IHK versucht den Markt für Meister, techn. Betriebswirte, Fachwirte etc attraktiver zu gestalten, indem IHK zB versucht den Meisterbrief "aufzuwerten" durch kostenfreie Bachelor. Die Meister etc freuen sich und die Nachfrage bei der IHK erhöht sich. Allerdings erzielt IHK in diesem Sinne genau das gegenteil des eigentlichen Ziels, denn durch die Verteilung der "Bachelor" und "Master" wird letzendlich die akademische Leistung abgewertet. Folge: Billigere Arbeitskräfte, dh. langfristig gesehen wird der "Preis" der Akademiker sinken und die Meister durch die richtigen Bachelors verdrängt. Ich meine, wenn ich ein Arbeitgeber bin und die Entscheidung für den Meister oder für einen Ingenieur habe (zum selben Preis), dnn würde ich mich selbstverständlich für den Akademiker entscheiden. Grund: Der Akademiker kann mir Innovationen bringen. Ein Meister hingegen nur körperlich und praktische Leistung. Ich benötige jedoch für Wettbewerbsfähigkeit Innovationen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die alles im Sinne der IHK ist, denn so würde doch die IHK sich selbst zerstören. Viel mehr denke ich, dass IHK unter starkem Einfluss von Lobbyisten ist und es einfach nicht checkt, was wirklich die Sache ist. Wie sieht ihr das ?

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   18.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Diese Entwicklung hatte schon in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen, als die Fachhochschulen Diplome verteilen durften. Auch die Altabsolventen der Ingenieurschulen konnten sich noch ein Diplom kaufen. Damit sollte das Uni-Diplom abgewertet werden, was auch gut funktioniert hat. War ganz im Sinne der Industrie. Aktuell hat schon über die Hälfte der jungen Leute eine Hochschulzugangsberechtigung. Da kann mit einem akademischen Abschluss kein besonderer Status oder ein hohes Einkommen mehr verbunden sein. Für Facharbeiter, Krankenschwestern, Handwerker u.s.w. wird sich die Situation in den nächsten Jahren bestimmt verbessern. Der Abstand zu den sogenannten Akademikern wird sich deutlich verringern, auch im Einkommen.
Der Begriff "Akademiker" ist sowieso überholt, wenn ein Bachelor als Polizist auf Streifengang unterwegs ist!


Lounge Gast schrieb:
>
wird letzendlich die akademische Leistung
> abgewertet. Folge: Billigere Arbeitskräfte,


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sorry, wenn Du keine Facharbeiterausbildung hast, kannst Du gar keinen Meister machen. Dafür benötigt man Qualifikationen, die weder Abitur noch Bachelor bringen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Wenn das so weitergeht, sollte ich vielleicht mein
> E-Technik-Studium schnelle abbrechen und mal schnell in nem
> halben jahr den Meisterkurs absolvieren für 8000?, ist
> bestimmt billiger und schneller als der Rest des Studiums,
> der noch abzuleisten ist! :D


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Und jetzt schon an die Rente denken! Die heutigen Bachelors und Master werden sich eines Tages sehr wundern, wenn die Rentenansprüche berechnet werden! Ein Kollege, mit dem ich über Jahre sehr eng zusammengearbeitet habe, hat deutlich höhere Ansprüche als ich selbst, weil meine Uni-Zeit nur teilweise anerkannt wird. Er aber hat mit Handwerkerausbildung immer gut verdient und nie einen Meister gemacht, auch kein Studium. Zuletzt war er sogar noch höher eingruppiert. Das solltet Ihr euch auch mal überlegen!!!!

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   19.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Lounge Gast schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im Sinne der Wirtschaft ist den Abstand zwi. Akademiker und NIcht-Akademiker zu verkleinern. Daraus könnte resultieren, dass viele auf ein Studium verziechten würde, wenn sie anderweitig auch auf die selbe Summe am Ende des Monats kommen. Entsprechend würde Deuschland eher einen Rückgang im wirtschaftlichen Sinne machen. Da es mal für Wettbewerbsfähigkeit an klugen Köpfen mangelt. Was meinst du?

Für Facharbeiter, Krankenschwestern,
> Handwerker u.s.w. wird sich die Situation in den nächsten
> Jahren bestimmt verbessern. Der Abstand zu den sogenannten
> Akademikern wird sich deutlich verringern, auch im Einkommen.
> Der Begriff "Akademiker" ist sowieso überholt, wenn
> ein Bachelor als Polizist auf Streifengang unterwegs ist!
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> wird letzendlich die akademische Leistung
> > abgewertet. Folge: Billigere Arbeitskräfte,


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Mein Vorgesetzter ist ein Meister und ich würde mir nicht anmaßen mich mit Ihm auf eine Stufe stellen zu wollen. Das Arbeitsklima zwischen uns ist super und ich finde es gut so wie es ist.

Ich habe übrigends Elektrotechnik studiert.


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   19.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich als gelernter Chemiefacharbeiter, der nach einigen Jahren Berufserfahrung nun über den zweiten Bildungsweg zum Studium gekommen ist, kann nur sagen, dass ich mich gezielt für ein Studium entschieden hab, weil ich mehr verdienen und auch mehr Verantwortung wollte. Der Bund wundert sich, warum soviele Studierte ins Ausland gehen. Ein Hauptgrund dafür ist zu 100% der immer kleiner werdende Abstand von Facharbeiter/Meister zu Ingenieur. In anderen Ländern gibt es dieses Problem nicht. Da gibt es Facharbeiter und Ingenieure, fertig aus. Wir in Deutschland brauchen eine Extrawurst in Form von Meisterabschlüssen, die in vielen Fällen nichts Ganzes und nichts Halbes sind. Ein paar Bekannte aus meiner Arbeitszeit haben nun einen Meister an unterschiedlichen Schulen gemacht. Was ihnen selbst dort aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass dort jeder, ob er nun was drauf hatte oder nicht durch den Lehrgang gezogen wurde. Dort wurden teilweise die Aufgaben geübt, die am Prüfungstag nur mit anderen Zahlen geprüft wurden. Rechenweg der Gleiche etc.

Ich für meinen Teil werde auch ins Ausland gehen. Selbst in anderen EU Ländern sind die Einstiegsgehälter weitaus besser als in Deutschland, was eindeutig auf die Konkurrenz aus dem Meisterbereich zurückzuführen ist. Bei uns wird immer mehr die Devise im Bildungswesen vertreten, mehr Masse statt Klasse.

Dann sehen vielleicht die Zahlen in irgendwelchen Bildungsberichten besser aus, weil man mengenmäßig mehr hochqualifizierte Leute hat, aber durch die fehlende Qualität werden wir uns auf dem Weltmarkt auf lange Sicht nicht mehr halten können. Das fängt ja schon beim Abitur an. Ohne die mathematischen und physikalischen Grundlagen, die man während eines Abiturs beigebracht bekommt, braucht man doch in einem naturwissenschaftlichen Studiengang garnicht anfangen. Ich selbst hab ein Abitur nachgeholt und musste selbst schon enorm knabbern, dass ich diese Fächer hinbekomme. Ein Meister, der noch nie was von Differential- u. Integralrechnung gehört hat. Was soll der denn da bitte machen???

Fazit für mich: In anderen Ländern ist der Ingenieur noch etwas wert und darum wandern auch dutzende Akademiker aus Deutschland aus. In Deutschland wird der Wert eines Ingenieurs seit Jahren reduziert. Es mag blöd klingen, aber genau dafür hab ich studiert, damit ich jobtechnisch besser da stehe, als wenn ich mich beruflich weiterqualifiziert hätte. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Meister minderwertig finde. Für mich ist Mensch = Mensch, aber jobtechnisch muss dort eindeutig unterschieden werden. Ich gehe auch gern mit meinen alten Kollegen einen trinken, aber job ist job und freizeit ist freizeit. Deswegen muss klar unterschieden werden.

Ich kenne die Unterschiede der beiden Bildungswege und Deutsche sind ja dafür bekannt, immer auf enorm hohem Niveau zu meckern. Selbst Leute, die einen Meister gemacht haben und wissen, es war nicht so schwer, werden es hier nie zugeben und immer dicker auftragen, als es nötig wär. Man will sich nicht eingestehen, dass andere Leute es vielleicht wirklich verdient haben, dass sie jobtechnisch mehr erreicht haben.

Für mich ist der Meister das Bindeglied zwischen Facharbeiter in der Produktion und Entwicklung. Nicht mehr und nicht weniger. Er muss die Arbeitsabläufe kennen und evtl auf Probleme reagieren können, wenn zum Bsp ein neues Produkt eingeführt werden soll.

Ein innovatives, forschendes Unternehmen, wo auch eine Produktion angeschlossen sein kann, wird zu Ingenieuren greifen und ein rein produktionsorientiertes Unternehmen wird zum Meister greifen.

Es kann sich wohl kaum einer vorstellen, dass ein Maschinenbauer, der Autos entwickeln kann, in einer normalen KFZ Werkstatt arbeiten wird. Genauso wenig wird ein KFZ Meister die E-Klasse weiterentwickeln. So einfach ist das. Jeder hat seine Daseinsberechtigung, wobei der Ingenieur auch die Arbeiten eines Meisters machen kann. Und zu dem Punkt, ein Ingenieur kann nur Theorie. Er kann mit entsprechender Einarbeitung auch locker als Abteilungsleiter in einer Produktionsfirma arbeiten. Hab es selbst in einem Unternehmen erlebt und der achso theoretische Mensch frisch von der Uni hat das super hinbekommen und selbst den betriebsblinden Arbeitern noch was zeigen können.


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   19.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dann sollten wir doch alle sofort mit dem Studium aufhören und eine Meister-Karriere starten ..;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Und jetzt schon an die Rente denken! Die heutigen Bachelors
> und Master werden sich eines Tages sehr wundern, wenn die
> Rentenansprüche berechnet werden! Ein Kollege, mit dem ich
> über Jahre sehr eng zusammengearbeitet habe, hat deutlich
> höhere Ansprüche als ich selbst, weil meine Uni-Zeit nur
> teilweise anerkannt wird. Er aber hat mit
> Handwerkerausbildung immer gut verdient und nie einen Meister
> gemacht, auch kein Studium. Zuletzt war er sogar noch höher
> eingruppiert. Das solltet Ihr euch auch mal überlegen!!!!


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   20.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Diese ewigen Diskussionen werden auch bald enden, denn zum Teil führen sie wie so oft zu gar nichts!

Ich bin staatl. gepr. Betriebswirt und habe zuvor auch mein Fachabi gemacht. Ich habe mich aus versch. Gründen für eine berufsbegleitende Weiterbildung an einer Akademie entschieden und nicht für eine FH.

Ich finde es richtig, gut und wichtig, dass es Meistern, SgB, Fachwirten usw. ermöglicht wird ein Studium aufzunehmen!

Daher kann ich die Aussagen, die hier zum Teil getätigt wurden, nicht nachvollziehen:

..."die haben doch alle kein ABI gemacht, nur Hauptschule, oder vielleicht Realschule, wie kann es dann sein, dass sie studieren dürfen... bla bla bla"

Man kann Meister, Fachwirte, Betriebswirte, Techniker etc. dem Bachelor aber auch nicht gleichstellen!

Das sind nämlich ganz verschiedene Zielrichtungen!!!!

Das wurde hier auch bereits mehrfach angedeutet, aber scheinbar verstehen es einige einfach nicht....

Ein sehr guter Akademiker, der sich auf eine entsprechende Stelle bewirbt, wird in 80 % der Fälle immer die Nase vorn haben!

Oftmals gibt es aber nicht genügend adäquate Stellen, oder aber, die Studenten haben ihr Studium nicht sonderlich gut abgeschlossen.... ZACK.....

In diesem Fall, greifen die Unternehmer dann lieber auf Meister, Techniker, Fachwirte, Betriebswirte zurück!

Also ihr lieben Studenten, konzentriert euch auf euer Studium, sammelt wenn möglich Praxiserfahrung (nicht unbedingt als Barkeeper o. ä.), feilt an euren Softkills und arbeitet an eurem Lebenslauf!

Kleiner Tipp von mir am Rande:

Arbeitet an eurer Sozialkompetenz! Viele von Euch werden schnell feststellen müssen, dass die fachliche Kompetenz oft nicht ausreichend ist! Die Meisten unterschätzen das!

Man könnte leicht den Eindruck gewinnen, dass ich mich auf die Seite der Akademiker stelle. Vielleicht tue ich das auch. Aber viele der selbsternannten RICHTIGEN Studenten sind auch noch viel zu grün hinter den Ohren.

Man macht uns den Vorwurf, dass wir immer wieder mit unserer Praxiserfahrung argumentieren, schießt dann aber gleichzeitig selbst den Vogel ab!

Damit meine ich Beiträge wie:

"Wir Akademiker können analytisch Denken und sind in der Lage Probleme zu lösen und aufzudecken und nicht ständig nach dem Schema F zu handeln - wir arbeiten innovativ und haben stets neue Ideen"

Also ganz ehrlich, wenn das wirklich so ist, dann Bitte!

Wir haben nach wie vor genügend Arbeitslose, die sicherlich bereit wären für Euch zu arbeiten, sofern das Angebot stimmt!


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   20.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Eben ! Die akademische Leistung hat nichts mit Praxis zu tun, sondern mit Theorie, damit implizit analytisches Denken, daher existiert keinerlie Berechtigung für den Meister, SgB etc für eine HZB. Es gibt hier nichts aus Mitleid. Jeder bekommt bzw sollte das bekommen, was er sich verdient und wofür er gearbeite hat. Genauso, wie ein Akdemiker nach seinem Studium keine Praxiserfahrung gutgeschrieben bekommt ! Mich persönlich nervt dieses Himmelskommando der neuen "Bachelors". Was soll Dich denn bitteschön für eine Aufnahme des Studiums berechtigen oder gar direkten Aufnahme eines Masters? Hast du irgendwelche akademischen Leistungen erbracht ? Ist es Dir bewusst, dass selbst derjenige, der ein volles Abitur auf einem Gymnasium gemacht hat nicht so leicht an sein Studium ran kommt. Geschweige denn an einen Masterplatz. Ist es nicht einwenig egoistisch, dass Du hier mit Null Akademischer Leistung auf einen Studiumsplatz desjenigen rumpochst, der ein volles Abitur und einen ECHTEN BACHELOR an einer Universität gemacht hat. Also jeder sollte wissen, wo er steht. Keine Gratis Berechtigungen. Wenn ihr studieren wollt, dann macht euer Abi und Ende aus. Der Akademiker heult auch nicht rum, dass man ihm keine Praxiserfahrung verschenkt. Also immer schön faier bleiben. Ergo: Praxis ist aus akademischer Sicht eine Null.
>
> Man macht uns den Vorwurf, dass wir immer wieder mit unserer
> Praxiserfahrung argumentieren, schießt dann aber gleichzeitig
> selbst den Vogel ab!
>
> Damit meine ich Beiträge wie:
>
> "Wir Akademiker können analytisch Denken und sind in der
> Lage Probleme zu lösen und aufzudecken und nicht ständig nach
> dem Schema F zu handeln - wir arbeiten innovativ und haben
> stets neue Ideen"
>
> Also ganz ehrlich, wenn das wirklich so ist, dann Bitte!
>
> Wir haben nach wie vor genügend Arbeitslose, die sicherlich
> bereit wären für Euch zu arbeiten, sofern das Angebot stimmt!


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   21.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Du hast aber auch rein gar nichts verstanden oder???

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   21.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Eine Hochschule muss auch ein gewisses akademisches Niveau einhalten können. Jedem sind die Wege offen !Du lebst in Deutschland und nicht in der Dritten Welt. Wenn Du unbedingt studieren möchtest, dann setze Dich wie jeder andere auch an deinen Schreibtisch und lerne für dein Abitur/Fachabitur, ok. Es nervt einfach.

> Ich finde es richtig, gut und wichtig, dass es Meistern, SgB,
> Fachwirten usw. ermöglicht wird ein Studium aufzunehmen!
>
> Daher kann ich die Aussagen, die hier zum Teil getätigt
> wurden, nicht nachvollziehen:
>
> ..."die haben doch alle kein ABI gemacht, nur
> Hauptschule, oder vielleicht Realschule, wie kann es dann
> sein, dass sie studieren dürfen... bla bla bla"


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   21.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sag mal, was erzählst du denn da eigentlich für ein Mist ? Ich habe BWL studiert, die Regelstudienzeit zu Diplomzeiten war 8 Semester, diese 8 Semester wurden zum größten Teil in 6 Semester in Ba reingequetscht. Oben drauf nochmal 4 Semester für den Master studiert und Du erzählst hier dann so ein Mist die ""Anforderungen wären zurückgegangen" ?!? Eventuell sind die Anforderungen in deinem Fach Chemie zurückgegangen. Es ist das Fach Chemie, wo es immer heißt, dass man dort Noten verschenkt bekommt. Ich liebe es, wenn Leute versuchen über etwas zu erzählen, wodrüber sie nichts wissen. Ob du überhaupt weißt, was BWL ist, ist für mich sehr fragwürdig.

> Woher kommt den der Drang zu den BWL Studiengängen und die
> wirklich sehr geringen Abbruchquoten? Die Wirtschaft schreit
> ja anscheinend nach Betriebswirten und seit Jahren gehen die
> Anforderungen zurück.


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   21.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Schön dass du so gut nachgelesen hast... Ich habe mich auf die bundesweite Statistik gestützt. Diese besagt, dass BWL und Germanistik zahlenmäßig die meisten Studenten jedes Jahr haben und davon zahlenmäßig sehr wenig abbrechen. Ich muss da nichts über den Studiengang an sich wissen, geschweige denn es studiert haben. Ich erzähle hier nicht irgendein, ich habe mal gehört dass.... usw...

Es muss doch Gründe geben, warum die meisten sowas studieren wollen und am Ende diese Abbrecherquoten zu stande kommen. Wobei die Abbrecherquoten in BWL seit jahren SINKEN, in Chemie hingegen steigen die Abbrecherquoten seit jahren. Ganz einfach im Bildungsbericht des Bildungsministeriums nachzulesen. In chemie kriegt man garantiert nichts geschenkt, anders könnte man auch die Löhne nicht erklären, die ein Absolvent dann bezahlt bekommt nach dem Studium. Sie sind begehrt und es gibt kaum Absolventen, einfach mal nachlesen und nicht hier rum meckern... Versucht mal zu argumentieren. Ist ja nicht so, dass ich Leute in meiner WG habe, die BWL und Germanistik studieren. BWL studenten haben kaum praktikas, nur massig Skripte, die sie büffeln müssen. Ich sehe täglich, wieviel Zeit sie in ihr studium stecken und was sie dann für noten bekommen. Wenn ich früh ausm Haus gehe, dann schlafen die noch, wenn ich abends vom Praktikum zurück komme, dann hängen die schon wieder in der Küche und trinken bier.

Für mich macht es den Eindruck, das möchte ich betonen, dass der Anspruch dann dort nicht so hoch sein kann und die Statistik belegt dies auch. Da muss man nicht gleich wieder so abgehen. kritikfähigkeit ist ein sogenannter softskill, den man auch haben sollte als ingenieur. Bringt Argumente und stimmt mich um. So ein Argument wie, ihr Chemiestudenten seit alle so doof, das kann nicht dein ernst sein...


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   21.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

den stoff für die 4 masterjahre haben die unis dann spontan erfunden...

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   21.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Man kann anhand der Abbrecherquote nicht die Anforderungen eines Faches bestimmen. Das ist Schwachsinn. Höchstens durch die Durchfallquote in den Prüfungen und die sind gerade im Fach BWL ziemlich hoch. Im besten Fall hat man eine Quote von 50 %, dann gilt die Prüfung als "gut" ausgefallen. Die Abbrecherquoten gibt höchstens Auskunft über die Zukunftsaussichten eines Studienganges. So ist die höchste Abbrecherquote im Bereich Philisophie (laut wiki bis zu 90 %), da die meisten in solchen Bereichen, währed des Studium merken, dass es nichts bringt (folglich demotivation). Anders sieht es im Bereich BWL oder Jura aus.

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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Dann sei doch mal bitte ein wenig kritikfähig, wenn ich Dir schreibe, dass die Chemiestudenten nichts zum lernen haben. Ich habe insgesamt immer an 3 verschiedenen Universitäten gelernt und so liebend gerne in den naturw. Fakultäten wie z.B der Chemiker. Na ja, dort konnte man sich immer am besten konzentrieren, da die Bib immer ganzheitlich leer war..; Es ist nicht so, dass ich nicht kritikfähig bin, ich reagiere gerne allergisch, wenn Leute Unwissen präsentieren. Du versucht hier gerad MIR mein Fach zu erklären. Du kannst mir sonstige Geschichte von deinen WG Nachbarn erklären. "Die BWL er trinken Bier" Sind ja auch nicht aus dem Mars, wie jeder andere Student tun wir es auch. Darunter dann viele, die irgendwann im 20. Semester fertig werden. Warum das Fach so beliebt ist, habe ich schon im vorangegangenen Beitarg erläutert. Bitte nochmal lesen..;) Genau ! Den Stoff hat man erfunden. LOL Du bist echt lustig. Gehe doch einfach in deinen Chemikerforum und diskutiere dort weiter.

Lounge Gast schrieb:
>
> Schön dass du so gut nachgelesen hast... Ich habe mich auf
> die bundesweite Statistik gestützt. Diese besagt, dass BWL
> und Germanistik zahlenmäßig die meisten Studenten jedes Jahr
> haben und davon zahlenmäßig sehr wenig abbrechen. Ich muss da
> nichts über den Studiengang an sich wissen, geschweige denn
> es studiert haben. Ich erzähle hier nicht irgendein, ich habe
> mal gehört dass.... usw...
>
> Es muss doch Gründe geben, warum die meisten sowas studieren
> wollen und am Ende diese Abbrecherquoten zu stande kommen.
> Wobei die Abbrecherquoten in BWL seit jahren SINKEN, in
> Chemie hingegen steigen die Abbrecherquoten seit jahren. Ganz
> einfach im Bildungsbericht des Bildungsministeriums
> nachzulesen. In chemie kriegt man garantiert nichts
> geschenkt, anders könnte man auch die Löhne nicht erklären,
> die ein Absolvent dann bezahlt bekommt nach dem Studium. Sie
> sind begehrt und es gibt kaum Absolventen, einfach mal
> nachlesen und nicht hier rum meckern... Versucht mal zu
> argumentieren. Ist ja nicht so, dass ich Leute in meiner WG
> habe, die BWL und Germanistik studieren. BWL studenten haben
> kaum praktikas, nur massig Skripte, die sie büffeln müssen.
> Ich sehe täglich, wieviel Zeit sie in ihr studium stecken und
> was sie dann für noten bekommen. Wenn ich früh ausm Haus
> gehe, dann schlafen die noch, wenn ich abends vom Praktikum
> zurück komme, dann hängen die schon wieder in der Küche und
> trinken bier.
>
> Für mich macht es den Eindruck, das möchte ich betonen, dass
> der Anspruch dann dort nicht so hoch sein kann und die
> Statistik belegt dies auch. Da muss man nicht gleich wieder
> so abgehen. kritikfähigkeit ist ein sogenannter softskill,
> den man auch haben sollte als ingenieur. Bringt Argumente und
> stimmt mich um. So ein Argument wie, ihr Chemiestudenten seit
> alle so doof, das kann nicht dein ernst sein...


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die höchste Einschreibequote ist immer noch seit Jahren im Bereich Ingenieurwissenschaften, Rechtwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Genauso wie die Meister, nervt Du auch mit deinem Unwissen ! Bitte erstmal genauer informieren.

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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Das kann doch nicht ernsthaft dein Argument sein oder? Wie naiv bist du eigentlich?

Ich für meinen Teil, wenn du aufmerksam mitgelesen hättest, habe mein Fachabi. Habe mich aber dennoch für eine Akademie entschieden! Es gibt jedoch genügend Leute, denen ein ABI auf dem ersten Bildungsweg durch viele versch. Gründe verwehrt bleibt.

Du scheinst wohl einer derjenigen zu sein, der sich vor uns in die Hosen macht!


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Hallo Zusammen.

Zunächst finde ich es toll, dass es diese Möglichkeit gibt.
Ich habe bereits 1975 meinen Abschluß als staatlich geprüfter Chemotechniker in Stuttgart gemacht. Hatte danach die große Gelegenheit bzw. Chance in einem chemisch-pharmazuetischen Forschungslabor wissenschaftlich zu arbeiten. Daran gedacht ein Studium aufzunehmen habe ich oft, jedoch nie realisert. Federführend habe ich dabei mitgewirkt, sieben (7) Publikationen zum Thema "Synthese von Nukleosidbausteinen als antiviral wirkende Agentien" zu erreichen. Nach ca. 10 Jahren "Forschungslabor" und nach vielen Fortbildungen (auch zum Thema Personalführung und Training in den USA) hat mich mein weiterer Berufsweg in der pharmazeutischen Industrie über Marketing und Sales in die medizinsche Abteilung eines der größten Pharmaunternehmen weltweit geführt. Hier bin ich aktuell als wissenschaftlicher Asdvisor tätig.
Titel habe ich bisher nicht benötigt. Hinter dem Namen ein B. professionel wäre jetzt doch sehr schön. Oder nicht!!


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Soviel zum Thema, informier dich mal. Insgesamt gibt es doppelt soviele BWL studenten, wie in allen Ingenieursstudiengängen zusammen. Einfach nachzulesen in dem Link von oben.

Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften deutschlandweit 614000 Studenten
Ingenieurswissenschaften 303000 Studenten deutschlandweit

hier auch nochmal nachzulesen

http://www.bildungsbericht.de/zeigen....

Auf Seite 108 ist eine wunderschöne Tabelle, die die Relation zu den Gesamtstudierenden in Deutschland mal darstellt.

Fakultät BWL sind gut 33% der Gesamtstudenten
Ingenieurswesen hingegen ca. 16%
Ganz einfach im Bildungsbericht nachzulesen.

Hier nochmal ein Ranking, was anhand der Einschreibungen erstellt wurde.

http://www.studieren-im-netz.org/vor-...


Entwicklung der Abbrecherquote, Trend der letzten Jahre

BWL gesenkt von 35% (90er Jahre) auf 19% bundesweit
Ingenieurswesen gestiegen von 20% auf 26%

Quelle: www.his.de/pdf/21/studienabbruch_ursachen.pdf
Seite 9 (Abbildung 2.3)

Laut Pisabericht haben sich die Leistungen in Primär- und Sekündärstufe nicht großartig verändert. Womit kann man dann erklären, dass bei jährlich steigenden Studentenzahlen im BWL Bereich, die Abbrecherquoten permanent nach unten gehen und das seit jahren?! Ich stütze mich auf den Bildungsbericht des Bundes, was auf Daten des HIS beruht.

Ich will hier keinen runter machen, versteht das mal. Ich sehe mir nur die Daten an und Frage mich, wie das mit euren Aussagen zusammenpassen kann.


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich kann diesen Beitrag eigentlich so bestätigen. Ich habe zwar kein BWL studiert, sondern Maschinenbau (Dipl.), aber bei uns ist es auch nicht anders anders gewesen. Das komplette Diplom wurde quasi auf Bachelor übertragen und das sehe ich gerade bei meinem Bruder, der das gleiche auf der selben Hochschule studiert. Ich glaube zu Zeiten der Bachelor- und Masterstudiengänge sind nirgends die Anforderungen zurückgegangen, sondern ganz im Gegenteil, was ich bei meinem Bruder aktuell beobachte und das sage ich als Dipl. Ing.

> Ich habe BWL studiert, die Regelstudienzeit zu Diplomzeiten
> war 8 Semester, diese 8 Semester wurden zum größten Teil in 6
> Semester in Ba reingequetscht. Oben drauf nochmal 4 Semester
> für den Master studiert und Du erzählst hier dann so ein Mist
> die ""Anforderungen wären zurückgegangen" ?!?


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich bin zwar nicht der/die ursprüngliche(r) Beitragersteller/in, aber musste bei dem Zitat herzhaft lachen :D Der Ingenieur macht sich in die Hosen vor dem Meister :P

ah wie süüüß du bist :D

> Du scheinst wohl einer derjenigen zu sein, der sich vor uns
> in die Hosen macht!


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ah, der Betriebswirt mach sich bestimmt auch in die Hose mit Vollabi und Vollstudium vor einem stattl. geprüften Betr. oder Fachwirt

Bachelor of Science versus Fachwirt

Master of Science versus Fachwirt etc

Süüüüß:D


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ich habe mit 25, als Student, und noch vor meinem Diplomabschluss bereits an 5 Publikationen mitgewirkt. Davon 2 als Hauptautor. Also lass mal die Fragezeichen weg.

Und Glückwünsch für die vielen Fortbildungen. Die sind aber eben nur eine Fortbildung, sowie ein Meister auch, aber eben kein Studium.

Finanziell und auch von der Position her, wird sich ein Studium immer rechnen.
Ntaürlich gibt es viele Techniker und Meister, die mehr verdienen als ein Berufseinsteiger von der Uni. So what? Was diese Leute vergessen ist, dass auch ein Berufseinsteiger mal Erfahrung bekommt. Und zwar... Jetzt haltet euch fest... Ganz automatisch. Und während Meister bei vielleicht 50K mit 45 Jahren stehen bleiben, verdient ein Studierter bereits mit Anfang 30 50% mehr mit Open End nach oben hin gesehen.

Lasst euch nicht abschrecken. Techniker, Meister und Betriebswirte werden nie die Arbeit von Akademikern machen können. Und die Wirtschaft weiß das natürlich. Jeder sollte studieren wenn er das kann.

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo Zusammen.
>
> Zunächst finde ich es toll, dass es diese Möglichkeit gibt.
> Ich habe bereits 1975 meinen Abschluß als staatlich
> geprüfter Chemotechniker in Stuttgart gemacht. Hatte danach
> die große Gelegenheit bzw. Chance in einem
> chemisch-pharmazuetischen Forschungslabor wissenschaftlich zu
> arbeiten. Daran gedacht ein Studium aufzunehmen habe ich oft,
> jedoch nie realisert. Federführend habe ich dabei mitgewirkt,
> sieben (7) Publikationen zum Thema "Synthese von
> Nukleosidbausteinen als antiviral wirkende Agentien" zu
> erreichen. Nach ca. 10 Jahren "Forschungslabor" und
> nach vielen Fortbildungen (auch zum Thema Personalführung und
> Training in den USA) hat mich mein weiterer Berufsweg in der
> pharmazeutischen Industrie über Marketing und Sales in die
> medizinsche Abteilung eines der größten Pharmaunternehmen
> weltweit geführt. Hier bin ich aktuell als wissenschaftlicher
> Asdvisor tätig.
> Titel habe ich bisher nicht benötigt. Hinter dem Namen ein B.
> professionel wäre jetzt doch sehr schön. Oder nicht!!


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Scherzt Du mit mir ?
1. Du hast die Grafik falsch abgelesen.
2. Wenn du eine Antwort auf deine Frage haben möchtest, dann lese den unteren Text auf der selben Seite, die du hier benannt hast.
3. Es war nicht die Rede davon, dass es so viele Ingenieure, wie die Betriebswirte gibt, sondern dass sie die Spitze mit den Juristen und Betriebswirten bilden.
4.Die Quelle, die du zugeschickt hast, gibt an, dass BWL hohe Abbrecherquoten verzeichnet. (Einfach den Text aus deiner Quelle lesen)

Lounge Gast schrieb:
>
> Soviel zum Thema, informier dich mal. Insgesamt gibt es
> doppelt soviele BWL studenten, wie in allen
> Ingenieursstudiengängen zusammen. Einfach nachzulesen in dem
> Link von oben.
>
> Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften
> deutschlandweit 614000 Studenten
> Ingenieurswissenschaften 303000 Studenten deutschlandweit
>
> hier auch nochmal nachzulesen
>
> http://www.bildungsbericht.de/zeigen....
>
> Auf Seite 108 ist eine wunderschöne Tabelle, die die Relation
> zu den Gesamtstudierenden in Deutschland mal darstellt.
>
> Fakultät BWL sind gut 33% der Gesamtstudenten
> Ingenieurswesen hingegen ca. 16%
> Ganz einfach im Bildungsbericht nachzulesen.
>
> Hier nochmal ein Ranking, was anhand der Einschreibungen
> erstellt wurde.
>
> http://www.studieren-im-netz.org/vor-...
>
>
> Entwicklung der Abbrecherquote, Trend der letzten Jahre
>
> BWL gesenkt von 35% (90er Jahre) auf 19% bundesweit
> Ingenieurswesen gestiegen von 20% auf 26%
>
> Quelle: www.his.de/pdf/21/studienabbruch_ursachen.pdf
> Seite 9 (Abbildung 2.3)
>
> Laut Pisabericht haben sich die Leistungen in Primär- und
> Sekündärstufe nicht großartig verändert. Womit kann man dann
> erklären, dass bei jährlich steigenden Studentenzahlen im BWL
> Bereich, die Abbrecherquoten permanent nach unten gehen und
> das seit jahren?! Ich stütze mich auf den Bildungsbericht des
> Bundes, was auf Daten des HIS beruht.
>
> Ich will hier keinen runter machen, versteht das mal. Ich
> sehe mir nur die Daten an und Frage mich, wie das mit euren
> Aussagen zusammenpassen kann.


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Desweiteren könnte man deine Bemühungen als Eigentor bezeichnen. Denn die Grafik gibt exakt an, dass in Naturwissenschaften die Quote ab 1997 von 40 % auf 26 % gesunken ist. So viel dann zum Thema "Anspruch rückgegangen".
Damit ist eigentlich nicht implizit verbunden, dass der Anspruch zurückgegangen ist, aber ist ja deine Interpretation ist. Der Rückgang lässt sich mit der Nachfrage begründen, damit du auch bisschen im Bereich BWL geschult bist. Weiter kannst Du im Text lesen, wenn Du dich so sehr dafür interessierst.


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Alles gut und schön, aber ich habe nicht verstanden, was hier Madame von mir möchte. Oh doch, es ist mein Argument und warum ist es naiv ? Bitte immer alles begründen. Es gibt keine Geschichten von "Er konnte kein Abi" machen. Solche überzeugen in einem Land, wie Deutschland nicht. Hat derjenige ernsthafte gesundheitliche Probleme gehabt (?), dann, aber auch nur dann, habe ich Respekt. Alle anderen können diese Geschichten "aber ich konnte ja kein Abi machen" der Wand erzählen. Ich habe selbst zur Abizeit praktisch noch Vollzeit gearbeitet. Wenn du mir, als Arbeitgeber, solche Geschichten erzählen würdest, dann wäre dies schon für mich ein Grund genung, warum ich mich gegen Dich entscheiden würde. Und das viele Leute erst nach dem Fachabi sich doch für eine Akademie entscheiden ist auch nichts ungewöhnliches. Ganz im Gegenteil der klassische Weg nach dem man nach Jahren bemerkt hat, dass das Geld doch nicht ausreicht. Abgesehentlich davon, dass man selbst mit Fachabi nicht so einfach in eine FH reinkommt, wenn man denn auch Fächer wie BWL studieren möchte. Dafür musst du schon ziemlich guten Schnitt haben.Der Staat bietet schon in übermaßen Möglichkeiten für andauernde Weiterbildungen. Also keine zusätzlichen Bonbons, davon bekommt ihr schon viel genug. Dein letzter Satz ist ja wohl ein Witz den lasse ich mal unberührt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das kann doch nicht ernsthaft dein Argument sein oder? Wie
> naiv bist du eigentlich?
>
> Ich für meinen Teil, wenn du aufmerksam mitgelesen hättest,
> habe mein Fachabi. Habe mich aber dennoch für eine Akademie
> entschieden! Es gibt jedoch genügend Leute, denen ein ABI auf
> dem ersten Bildungsweg durch viele versch. Gründe verwehrt
> bleibt.
>
> Du scheinst wohl einer derjenigen zu sein, der sich vor uns
> in die Hosen macht!


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

entweder ihr liest nicht richtig, oder ihr habt es alle nicht verstanden
und das sag ich bei vollem Bewusstsein


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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

ich studiere ChemieINGENIEURWESEN. Das hat nichts mit reiner Chemie zu tun. Das ist Anlagenbau, Produktionstechnik, Technische Chemie... Hat nichts mit einem reinen Chemiestudium zu tun. Also nichts mit Eigentor. Ich gehöre mit diesem Studiengang in die Fakultät Maschinenbau, weil er so technisch geprägt ist. Also ein richtiger Ingenieurstudiengang, kein naturwissenschaftlicher Studiengang. Außerdem sind selbst deine angemerkten Abbrecherquoten immernoch höher als die von BWL

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   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Jeder, der es möchte, kann heutzutage ein Abitur machen und auch studieren. Entweder direkt nach der 10. Klasse oder nach einer Ausbildung über den 2. Bildungsweg! Und kommt nicht mit dem Argument, man hat da so wenig Geld. Es gibt evtl elternunabhängiges Bafög, wenn man entsprechend schon gearbeitet hat. Fürs Studium kriegt man auch Bafög. Klar muss man sich ein wenig einschränken, aber für mehr hat man durch die Lernerei eh nicht zeit. Ich hab Abitur nachgeholt und mache nun meinen Bachelor... Seit 4,5 Jahren kein Urlaub, kaum Partys und wenn mal irgendwas kaputt geht, dann muss mir die Familie weiterhelfen, weil es anders nicht geht.

Heutzutage kann wirklich jeder studieren, finanzielle Gründe ziehen wirklich nicht. Wenn jemand gesundheitlich nicht in der Lage ist, vielleicht mit dem Stress umzugehen, dann ist das was anderes, aber der deutsche Staat räumt einem genügend Möglichkeiten ein, dass man sich entsprechend weiterbilden kann. Und genau deswegen kann ich es nicht verstehen, dass dort solche Bonbons verteilt werden. Der Meister kriegt ne Fachhochschulreife dazu. Damals lief das unter der Schlagzeile (2004) "Meister dem Abitur gleichgestellt". Nun kommt die Schlagzeile "Meister dem Bachelor gleichgestellt"... Was das für Auswirkungen haben wird, dass kann sich jeder selber ausmalen. Wer eine Fachhochschulreife möchte, der soll ein Fachabi machen! Wer auf die Stufe mit dem Bachelor will, der soll einen Bachelor studieren!

Es soll den Meister im Ausland vergleichbar machen. Mal ehrlich, stellt euch mal vor ein Amerikaner läd einen Meister zum Vorstellungsgespräch ein, weil er ja mit dem Bachelor gleichgestellt ist. Will ihn als Bachelor einstellen, weil er es ja angeblich nicht besser weiß, was ein deutscher Meister ist... Der Meister geht unter, wenn er wirklich ingenieurstechnische Arbeiten machen soll... Was wirft das dann bitte für ein Licht auf unsere deutschen Bachelor? Wenn ein Amerikaner oder andere Länder den Meister nicht kennen, dann können wir ihn nicht einfach Bachelor nennen, wobei er nichtmal die Fähigkeiten eines Bachelors hat?!


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   23.02.12
  memoria

Re: Bachelor Professionel

Nein, es geht hier nicht um einen Vergleich. Es ist eben nur Augenwischerei, weiterhin nichts. In der Wirtschaft gibt es nicht nette Menschen, die der Bevölkerung, was gutes tun möchten. Es geht hier nur um eins und das ist : Geld ! Die Leute, die bei der IHK oder sonstwo sitzen, sind natürlich nicht so blöd, dass sie glauben ein Akademiker wäre sowas wie ein Meister. Diese kennen natürlich die Unterschiede. Das mit dem Vergleich ist einfach nur bla bla bla, einfach nur ein Mittel zum eigentlichen Zweck, um den akademischen Grad abzuwerten.

Ich wollte mir nun ein Zweitstudium im Bereich Bauingenieurwesen anhängen, wenn du etwas googelst, dann wirst du grundsätzlich Berichte lesen wie "Bauingenieure haben Zukunft" oder "Mangel an Ingenieuren im Baubereich", aber frag mal einen Bauingenieur danach, ob das denn wirklich so ist. Der wird dich auslachen, alles nur Lobby, um die Gehälter runterzudrücken.

Am schlimmsten finde ich, dass Meister, Fachwirte oder die staatl. gepr. Betr. so daran festhalten und versuchen glaubhaft zu machen, dass sie tatsäclich gleichwertig wären. Damit möchte ich nicht sagen, dass ein Meister minderwertig wäre. Nein, das ist er nicht. Ganz im Gegenteil, der Meister hat einen tollen Ruf, nur er ist nicht vergleichbar mit einem akademischen Grad. Für diesen Vergleich fehlen jegliche Grundlagen. Selbst wenn der Meister einen direkten Zugang zum Masterstudiengang hätte, dann bleibt dieser trotzallem ein Meister+Master (unter der Voraussetzung, dass er das Studium packt) und der andere wiederum Abi+Bachelor+Master. Einen Zugang an einer richtigen Universität werden diese mit einer 100 prozentigen Sicherheit nicht haben.

Deutschland hasst seine Akademiker einfach. So sehr lohnt sich das Studium auch nicht mehr, auch wenn viele wieder so viel Werbung machen, wie toll man da in der Zukunft steht. Bla bla blub. Ich befürchte, dass Deutschland mit dieser Strategie einen enormen Rückgang im wirtschaftlichen Sinne machen wird. Es wird die Spitze der MA geben und den Rest. Es ist ja ebenfalls durch die Politik beabsichtigt, dass nicht jeder einen MA bekommt. An meiner Uni wurden damals insgesamt 25 Plätze und davon 8 Plätze für meinen Schwerpunkt im Fach BWL angeboten und dies muss man sich mal reinziehen. Hunderte von BWL er kämpfen dann um diese acht Plätze und das wird jedes Jahr schlimmer.

Da sollte sich Deutschland nicht wundern, warum dann die ganzen Eliten das Land verlassen. Eben, weil die Eliten nicht für das Hungerslohn in Deutschland arbeiten möchten, während die anderen sich mit allem zufrieden geben.


> Es soll den Meister im Ausland vergleichbar machen. Mal
> ehrlich, stellt euch mal vor ein Amerikaner läd einen Meister
> zum Vorstellungsgespräch ein, weil er ja mit dem Bachelor
> gleichgestellt ist. Will ihn als Bachelor einstellen, weil er
> es ja angeblich nicht besser weiß, was ein deutscher Meister
> ist... Der Meister geht unter, wenn er wirklich
> ingenieurstechnische Arbeiten machen soll... Was wirft das
> dann bitte für ein Licht auf unsere deutschen Bachelor? Wenn
> ein Amerikaner oder andere Länder den Meister nicht kennen,
> dann können wir ihn nicht einfach Bachelor nennen, wobei er
> nichtmal die Fähigkeiten eines Bachelors hat?!


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   23.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Ja sicher, man will den Akademiker zu einer Art Massenware machen, der gerade in Deutschland immer weniger verdient. Meine Freundin arbeitet in Österreich und ich habe mich da mal umgehört, was ich dort als Bachelor verdienen würde. Im Schnitt boten die Unternehmen dort 50-55k Euro Einstiegsgehalt. Ein Bachelor in Deutschland kann froh sein, wenn er mit 40k im Jahr rechnen kann.

Nur mal so als Tipp. In meinem vorherigen Beruf habe ich pro Jahr 33k verdient als normaler Facharbeiter und das direkt nach der Ausbildung, also keine große Berufserfahrung. Schon krass, dass man nach einem Jahr Fachabi + 3,5 Jahre Studium nur knapp mehr verdient.

Deutschland soll nicht nur Geld ausgeben und ihre Akademiker ausbilden. Sie sollten auch mal dafür sorgen, dass ihre Akademiker hier bleiben und entsprechend in die Gemeinschaftskasse einzahlen und das geht nunmal nur mit guten Löhnen. Wenn andere Länder bzw Betriebe aus anderen Ländern mehr zahlen, dann geht man halt dort hin. So ist die Wirtschaft, dass muss unsere Politik erst noch lernen. Sie merken, hey wir haben Fachkräftemangel und geben anschließend genau das falsche Signal.


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   24.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die Realität geht an Deiner Erwartungshaltung vollkommen vorbei! In der Praxis stehen die Absolventen verschiedener Ausbildungsrichtungen auf einer Ebene und können sich dann nach oben arbeiten. Das Ansehen der Bachelors und Master wird bestimmt nicht besser werden. Als Berufsanfänger wirst Du einen Meister eher als Vorgesetzten erleben! Wer welche Ausbildung hat tritt mit der Zeit ohnehin in den Hintergrunde. Auch der Facharbeiter hat grundsätzlich alle Chancen. Ich selbst bin von solchen Kollegen trotz Uni-Diplom auch überholt worden. Dein Studium hat Deine Entwicklung bestimmt positiv beeinflusst, das muss sich auf dem Arbeitsmarkt aber nicht unbedingt auszahlen. Und Fachkräfte sind schliesslich alle, vom Facharbeiter bis zum Dr. Wenn Du richtig gut verdienen willst, solltest Du evtl. Pilot werden. Dafür brauchst Du kein Studium. Ehemalige Schulkameraden, die auf nichts Bock hatten und auch nicht sonderlich intelligent waren, fliegen heute mit Spitzenbezahlung in schicken Uniformen durch die Welt!

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   24.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

40 T€ als Einstiegsgehalt sind wohl realisitsch, habe zuletzt von 45 T€ für einen Uni-Master gehört. Danach gibt es ja aber auch noch die Möglichkeit von Gehaltssteigerungen. In den Grossunternehmen liegt die Bezahlungsbandbreite der Sachbearbeiter ja ungefähr zwichen 40 T€ und 100 T€. Wenn man zum Gruppenleiter befördert wird, geht es auch schneller. Die Abteilungsleiter liegen dann ohnehin im AT- Bereich und damit oberhalb der genannten Bandbreite. Aber nicht vergessen, viele Hochschulabsolventen bleiben ihr ganzes Leben lang SACHBEARBEITER!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ja sicher, man will den Akademiker zu einer Art Massenware
> machen, der gerade in Deutschland immer weniger verdient.
> Meine Freundin arbeitet in Österreich und ich habe mich da
> mal umgehört, was ich dort als Bachelor verdienen würde. Im
> Schnitt boten die Unternehmen dort 50-55k Euro
> Einstiegsgehalt. Ein Bachelor in Deutschland kann froh sein,
> wenn er mit 40k im Jahr rechnen kann.


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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die Rede ist hier von einem BA - und welcher Sachbearbeiter verdient bitteschön 100k ? Blödsinn !

Lounge Gast schrieb:
>
> 40 T? als Einstiegsgehalt sind wohl realisitsch, habe zuletzt
> von 45 T? für einen Uni-Master gehört. Danach gibt es ja aber
> auch noch die Möglichkeit von Gehaltssteigerungen. In den
> Grossunternehmen liegt die Bezahlungsbandbreite der
> Sachbearbeiter ja ungefähr zwichen 40 T? und 100 T?. Wenn man
> zum Gruppenleiter befördert wird, geht es auch schneller. Die
> Abteilungsleiter liegen dann ohnehin im AT- Bereich und damit
> oberhalb der genannten Bandbreite. Aber nicht vergessen,
> viele Hochschulabsolventen bleiben ihr ganzes Leben lang
> SACHBEARBEITER!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ja sicher, man will den Akademiker zu einer Art Massenware
> > machen, der gerade in Deutschland immer weniger verdient.
> > Meine Freundin arbeitet in Österreich und ich habe mich da
> > mal umgehört, was ich dort als Bachelor verdienen würde.
> Im
> > Schnitt boten die Unternehmen dort 50-55k Euro
> > Einstiegsgehalt. Ein Bachelor in Deutschland kann froh
> sein,
> > wenn er mit 40k im Jahr rechnen kann.


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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sind alles keine Titel.

Bachelor, Master, Doktor sind alles akademische Grade.
Und der Prof. ist eine Amtsbezeichnung der an die Ausübung des Amtes gebunden ist. Nach der Pensionierung ist der Prof. weg. Drum gibts ja auch so viele Prof. "a.D." = em. Prof.

Einzig der Meister ist ein Titel. Nach bestandener Prüfung bekommst man ein Meisterprüfungszeugnis und den Meistertitel verliehen.


Lounge Gast schrieb:
>
> "Titel": Es gibt immer noch Diplom-Ingenieure, die
> glauben, dass sie enen Titel haben. Das stimmt aber nicht, es
> ist nur ein akademischer Grad. Bachelor und Master ebenso.
> Titel sind nur Dr. und Uni-Prof.


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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Wenn du schon klugscheißt, dann bitte richtig.

Diplom, Master sind akademische Grade.
Doktor ist ein akademischer Titel.

Ein Meister überhaupt nur mit den oben genannten zu vergleichen ist peinlich.

Lounge Gast schrieb:
>
> Sind alles keine Titel.
>
> Bachelor, Master, Doktor sind alles akademische Grade.
> Und der Prof. ist eine Amtsbezeichnung der an die Ausübung
> des Amtes gebunden ist. Nach der Pensionierung ist der Prof.
> weg. Drum gibts ja auch so viele Prof. "a.D." = em.
> Prof.
>
> Einzig der Meister ist ein Titel. Nach bestandener Prüfung
> bekommst man ein Meisterprüfungszeugnis und den Meistertitel
> verliehen.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > "Titel": Es gibt immer noch
> Diplom-Ingenieure, die
> > glauben, dass sie enen Titel haben. Das stimmt aber
> nicht, es
> > ist nur ein akademischer Grad. Bachelor und Master ebenso.
> > Titel sind nur Dr. und Uni-Prof.


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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Du hast evtl. noch nicht sehr viel Berufserfahrung? Ich war auch auf der Sachbearbeiterebene tätig, mit Uni-Diplom. Sachbearbeiter ist alles ohne Führungsfunktion. Also sogenannte Senior Engineers, technische Experten, Referenten u.s.w. Die erste nicht-Sachbearbeiterebene fängt mit dem Gruppenleiter an. Das schaffen viele aber ihr ganzes Leben nicht! Ich habe schon vor Jahren Kollegen auf der Sachbearbeiterebene kennengelernt, die auf Grund ihrer Spezialisierung mehr als 100 T? verdient haben. Da ist es auch vollkommen egal, ob jemand promoviert hat, ein Diplom oder nur einen BA hat! Und es geht auch ohne Hochschulausbildung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Rede ist hier von einem BA - und welcher Sachbearbeiter
> verdient bitteschön 100k ? Blödsinn !


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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sorry, stimmt nicht ganz! Bachelor und Master sind keine Titel, das ist korrekt.
Dr. ist ein Titel, Prof. an einer Uni auch. An einer Fachhochschule ist der Professor nur eine Amtsbezeichnun, kein Titel.

Lounge Gast schrieb:
>
> Sind alles keine Titel.
>
> Bachelor, Master, Doktor sind alles akademische Grade.
> Und der Prof. ist eine Amtsbezeichnung der an die Ausübung
> des Amtes gebunden ist. Nach der Pensionierung ist der Prof.
> weg. Drum gibts ja auch so viele Prof. "a.D." = em.
> Prof.
>
> Einzig der Meister ist ein Titel. Nach bestandener Prüfung
> bekommst man ein Meisterprüfungszeugnis und den Meistertitel
> verliehen.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > "Titel": Es gibt immer noch
> Diplom-Ingenieure, die
> > glauben, dass sie enen Titel haben. Das stimmt aber
> nicht, es
> > ist nur ein akademischer Grad. Bachelor und Master ebenso.
> > Titel sind nur Dr. und Uni-Prof.


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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Schön, dass es noch solche Erbenzähler gibt, die sich über die Definition von jedem einzelnen Wort streiten müssen. Titel, Grad, Amtsbezeichnung... Den akademischen Grad kann man eben als Titel nutzen, indem man ihm an seinen Namen anhängt.

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   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Sorry, hat nichts mit Erbsenzählen zu tun! Ein Titel gehört zum Namen, also der Dr.

Ein Bachelor, Master oder Diplom gehört halt nicht zum Namen.

Viele machen sich dadurch nur selbst lächerlich, ohne es zu merken. Ich denke immer noch an einen Kollegen, der bei einer Konferenz in den USA bei der Anmeldung unter "title" den Dipl.-Ing. gesetzt hatte. Gemeint war natürlich der jobtitle.


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   26.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel


Die Uni-Profs werden emeritiert und behalten so den Professoren-Titel. Bei den FH-Profs. ist das nicht so, die werden auch nicht emeritiert sondern in den Ruhestand versetzt. Ebenso die Professoren, die diese Bezeichnung nur auf Grund ihrer Beamtenstellung in einer Behörde tragen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Und der Prof. ist eine Amtsbezeichnung der an die Ausübung
> des Amtes gebunden ist. Nach der Pensionierung ist der Prof.
> weg. Drum gibts ja auch so viele Prof. "a.D." = em.
> Prof.


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Diplom-Ingenieur ist durchaus eine Berufsbezeichnung. Also nichts peinlich.

Lounge Gast schrieb:
>
> Sorry, hat nichts mit Erbsenzählen zu tun! Ein Titel gehört
> zum Namen, also der Dr.
>
> Ein Bachelor, Master oder Diplom gehört halt nicht zum Namen.
>
> Viele machen sich dadurch nur selbst lächerlich, ohne es zu
> merken. Ich denke immer noch an einen Kollegen, der bei einer
> Konferenz in den USA bei der Anmeldung unter
> "title" den Dipl.-Ing. gesetzt hatte. Gemeint war
> natürlich der jobtitle.


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   26.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Auch der Dr gehört nicht zum Namen. Selbst beim Dr. gibt es kein ANrecht auf die Anrede damit.

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   26.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Andert aber nichts daran, dass man den B.Sc oder M.Sc hinter dem Namen führen kann. Ich find es in Ordnung, wenn man die Möglichkeit hat zu zeigen, dass man ein Studium erfolgreich beendet hat und den entsprechenden Grad verliehen bekommen hat. Wöfür ist der akademische Grad denn sonst gut, wenn man ihn nicht führen kann? Auf nem Blatt Papier hilft er auf jeden Fall nicht... Wenn man in Besprechungen und ähnliches jemanden vor sich hat, dann hilft es schon zu wissen, ist es ein Bachelor oder Master, sowas sollte man direkt erkennen können.

[auf diesen Beitrag antworten]

   27.02.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Bei Besprechungen u.ä. ist nur wichtig zu wissen, welche Position das Gegenüber bekleidet. Auch da sagt ein akademischer Grad überhaupt nichts aus. Bachelor und Master kommen ja aus der angelsächsischen Welt. Und da hat man noch nie einen Grad vor sich hergetragen. Aber der PhD hat da eine große Bedeutung. Und das wird hier auch so kommen, bei uns also der Dr. Bachelor und Master werden zum Massenabschluss wie bisher das Diplom. Wer sich hervorheben will muss einen Dr. haben. Der ist aber nicht in allen Fächern so leicht zu haben wie in den Geisteswissenschaften. Alle meine Klassenkameraden, die Jura studiert haben, sind promoviert. Die Promotin in Jura hat auch nur ein bis zwei Jahre gedauert. Bei den Ingenieuren sind es halt vier bis fünf Jahre, das ist ein enormer Unterschied.

Lounge Gast schrieb:
>
Wenn man in Besprechungen und ähnliches
> jemanden vor sich hat, dann hilft es schon zu wissen, ist es
> ein Bachelor oder Master, sowas sollte man direkt erkennen
> können.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Hier geht es nur noch um Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Das heißt, die Kammern (IHK und HwK) klagen ja schon länger über mangelnden Meisternachwuchs. Um das Ganze attraktiver werden zulassen, kommt die Bezeichnung "Bachelor" wie gerufen und damit haben die Dozenten der Kammern wieder Arbeit und die Angestellten der Kammern wieder zahlende Mitglieder.

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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

genau so sieht es aus. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Man hebt zum Einen die Bildungsstatistiken an, in denen wir seit Jahren unterdurchschnittliche Akademikerquoten haben und zum Anderen bekommt die Politik damit in Zeiten von Politikverdrossenheit neue Wählerschichten hinzu. Positiver Nebeneffekt ist, dass die IHK, die sich seit Jahren schon als Global Player darstellen wollen, endlich wieder attraktiver werden als Ausbildung. Da steht halt eine Menge Geld hinter jedem Meisterschüler. Wer weiß, wer da wieder Spenden für bekommt...

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   17.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Also in meiner Firma, Großkonzern in Luft- und Raumfahrtindustrie sind sämtliche Stellen, die nicht nur eine Lehre benötigen für Meister/Techniker/Ing. ausgeschrieben.
Das heisst, ein Meister kann die selben Aufgaben erledigen wie ein Ing. In der Konstruktion werden natürlich nur Leute eingestellt, die eben auch ein Ing. Studium abgelegt haben. Ich denke jede Personalabteilung kann zwischen einen Meister oder Techniker auch wenn er sich Bachelor Prof. nennt und einem Ing. mit akademischer Ausbildung unterscheiden. Es geht doch darum international Meister und Techniker auf ein Level zu bringen. Im Ausland kennen das die meisten Personaller überhaupt nicht. Ich würde es begrüssen, den Meister und Techniker Titel auch einem internationalen Titel zu verpassen. Sei es nun Bach Prof. oder etwas anders.
Techniker und Meister sind international nicht bekannt und das muss sich ändern...


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Von wegen internationale Vergleichbarkeit. Das ist den Kammern doch Wurst. Es geht denen nur darum nicht noch mehr Leute an die Hochschulen zu verlieren. Und damit sie interessanter werden, möchten sie natürlich überall damit werben, Meister/Fachwirt und der andere wertlose Mist hätten Hochschulniveau...

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

In vielen Firmen zählt auch der "Stallgeruch". Wer schon die Lehre im Unternehmen gemacht hat, viele Berufsjahre hat und viele Kollegen kennt ist einem Neueinsteiger vielfach überlegen. Das kann für die Karriere sehr förderlich sein. Und Karriere setzt nicht unbedingt tiefes Fachwissen voraus! Als Projektleiter kann auch ein Techniker glänzen, wenn er Ingenieure unter sch hat, die ihm zuarbeiten. Alles selbst erlebt!

Lounge Gast schrieb:
>
> Also in meiner Firma, Großkonzern in Luft- und
> Raumfahrtindustrie sind sämtliche Stellen, die nicht nur eine
> Lehre benötigen für Meister/Techniker/Ing. ausgeschrieben.
> Das heisst, ein Meister kann die selben Aufgaben erledigen
> wie ein Ing. In der Konstruktion werden natürlich nur Leute
> eingestellt, die eben auch ein Ing. Studium abgelegt haben.
> Ich denke jede Personalabteilung kann zwischen einen Meister
> oder Techniker auch wenn er sich Bachelor Prof. nennt und
> einem Ing. mit akademischer Ausbildung unterscheiden. Es geht
> doch darum international Meister und Techniker auf ein Level
> zu bringen. Im Ausland kennen das die meisten Personaller
> überhaupt nicht. Ich würde es begrüssen, den Meister und
> Techniker Titel auch einem internationalen Titel zu
> verpassen. Sei es nun Bach Prof. oder etwas anders.
> Techniker und Meister sind international nicht bekannt und
> das muss sich ändern...


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor Professionel

Die Aussage kann ich bestätigen.

Bei uns im Betrieb ist der technische Leiter ein sehr Erfahrener Meister in seiner Abteilung arbeiten Techniker, Ingenieure und Meister als Projektleiter.

Im Projektgeschäft gang und gebe.
In der Entwicklung wohl eher nicht.




Lounge Gast schrieb:
>
> In vielen Firmen zählt auch der "Stallgeruch". Wer
> schon die Lehre im Unternehmen gemacht hat, viele Berufsjahre
> hat und viele Kollegen kennt ist einem Neueinsteiger vielfach
> überlegen. Das kann für die Karriere sehr förderlich sein.
> Und Karriere setzt nicht unbedingt tiefes Fachwissen voraus!
> Als Projektleiter kann auch ein Techniker glänzen, wenn er
> Ingenieure unter sch hat, die ihm zuarbeiten. Alles selbst
> erlebt!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Also in meiner Firma, Großkonzern in Luft- und
> > Raumfahrtindustrie sind sämtliche Stellen, die nicht nur
> eine
> > Lehre benötigen für Meister/Techniker/Ing. ausgeschrieben.
> > Das heisst, ein Meister kann die selben Aufgaben erledigen
> > wie ein Ing. In der Konstruktion werden natürlich nur
> Leute
> > eingestellt, die eben auch ein Ing. Studium abgelegt
> haben.
> > Ich denke jede Personalabteilung kann zwischen einen
> Meister
> > oder Techniker auch wenn er sich Bachelor Prof. nennt und
> > einem Ing. mit akademischer Ausbildung unterscheiden. Es
> geht
> > doch darum international Meister und Techniker auf ein
> Level
> > zu bringen. Im Ausland kennen das die meisten Personaller
> > überhaupt nicht. Ich würde es begrüssen, den Meister und
> > Techniker Titel auch einem internationalen Titel zu
> > verpassen. Sei es nun Bach Prof. oder etwas anders.
> > Techniker und Meister sind international nicht bekannt und
> > das muss sich ändern...


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