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06.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Man kann an einer FH doch garnicht promovieren!
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Es ist möglich, nach FH-Studium zu promovieren, aber Voraussetzung sind ausgezeichnete Studienleistungen. An einer FH kannst Du also glaub ich nicht promovieren. Man muss sich an er Universität selbst nen Prof suchen, der die Dissertation betreut. (vgl. http://www.hs-zigr.de/~bgriebel/artik...
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Wenn du erst einen Bachelor und dann einen Master machst, kannste sofort danach promovieren, egal ob Du von der FH kommst
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Theoretisch ja. Trotzdem ist es relativ schwierig mit einem FH-Master einen Doktorvater zu finden, weil die eher Leute von der Uni nehmen, womöglich auch eher solche Leute, mit denen sie schon mal in einem wissenschaftlichem Projekt zusammengearbeitet haben und da schon eine gewisse Vertrauensbasis aufgebaut wurde. Ich denke, dass man solche Connections auch nicht vernachlässigen sollte.
Aber wie schon richtig festgestellt wurde, ist es auf jeden Fall rein rechtlich möglich, mit einem FH-Master gleich zu promovieren.
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13.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Hallo zusammen,
Es ist relativ einfach falsche Behauptungen im Hochschulvergleich zu konstruieren, wie ein Großteil der vorrangegangenen, teilweise sehr schwachen Beiträge beweist. Da benötigt man lediglich eine Prise Vorurteile, ein Schuß altbackenes elitäres Denken, eine durch Soap operas begünstigte Beigabe an Realitätsverlust und eine Riesenportion an Unwissenheit und Dummheit.
Wenn diese speziellen Beiträge einen repräsentativen Querschnitt der Kompetenz deutschen Nachwuchsakademiker darstellen würden, dann würden sich Zukunftsprognosen für den Wirtschaftsstandort Deutschland äußerst düster gestallten.
Aber glücklicherweise sind das meiner Ansicht nach nur ein paar Verirrte, die in den natürlichen Mechanismen unserer akademischen Berufswelt früher oder später ausgesiebt werden, wenn sie es überhabt so weit schaffen.
Mein Tip: erzählt eure teilweise haarsträubenden Theorien über die Aussagekraft des Schulabschlusses (z.B.: Abi und Fachabi) bezüglich der Intelligenz eines Menschen bei euren ersten Vorstellungsgesprächen. Mal sehen wie weit Ihr es bringt.
Solche Leute braucht die Wirtschaft nicht. Schon gar nicht in Schlüsselpositionen!
Eigentlich wollte ich mich zurückhaltender äußern, aber einige Beiträge haben mich wegen der darin offenkundigen Unwissenheit und Dummheit sehr aufgeregt, da ich mich beruflich mit nichts anderem beschäftige als dem deutschen Bildungssystem.
Hier nur ein paar Fakten (die bereits zum Teil in guten Beiträgen angeführt wurden):
Die Ausbildung von Fachhochschulabsolventen resultiert direkt aus dem Bedarf der Wirtschaft. Dieses Modell der eher praktisch angelegten akademischen Ausbildung hat sich vielfach bewehrt und steht absolut gleichberechtigt neben den akademischen Ausrichtungen anderer Hochschulen.
Dem gegenüber ist die universitäre Ausbildung vorrangig wissenschaftlich ausgelegt.
Beide Hochschulformen „bedienen“ in der Theorie unterschiedliche Segmente des gleichen Marktes mit den am Bedarf gemessenen optimal vorbereiteten Akademikern.
Aus dieser knappen, auf das wesentliche reduzierten Definition resultieren zwangsläufig weiterreichende Schlußfolgerungen. Der Erfolg der bisherigen Praxis läßt hierbei kaum andere Gestaltungsspielräume zu:
Wenn es grundlegend zwei Hochschulformen unterschiedlicher Ausprägung gibt, die gleichberechtigt nebeneinander existieren, so sollten ausschließlich praktische Fächer an Fachhochschulen vermittelt werden und wissenschaftliche Studiengänge vorrangig an Universitäten angesiedelt sein. Hierbei gibt es natürlich übergreifende Fachbereiche die an beiden Hochschulformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten werden müssen.
Stellt man mit dieser Forderung alle Fachbereiche auf den Prüfstand, so erzielt man für den einen oder anderen sicherlich überraschende Ergebnisse, die man mit einer einfachen, provokativen Frage einleiten kann:
Mit welcher Berechtigung werden GrundschullehrerInnen hinsichtlich der vorangegangenen Definition an Universitäten ausgebildet?
Aber ich will noch weitergehen. Die gesamte Lehrerausbildung ist ob ihres praktischen Bezuges definitionsgemäß ein Fachochschulstudium. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Weltbild des einen oder anderen selbstherrlichen Autors dieses Forums ins Wanken bringe: auch BWL ist ein vorrangig praxisbezogenes Wissensgebiet und ist somit definitionsgemäß ein klassisches Fachhochschulstudium. Dem gegenüber stehen die Wirtschaftswissenschaften deren Schwerpunk vorrangig im theoretisch, wissenschaftlichen Bereich liegen sollten und somit einer universitären Ausbildung bedürfen.
Diese abgeleiteten Forderungen stammen nicht aus meiner Phantasiewelt sondern sind bereits seit langer Zeit Diskussionsgegenstand in renommierten Gremien die sich ausschließlich mit der Entwicklung des deutschen Bildungswesens beschäftigen.
Trotz des Erfolges der bisherigen Praxis z.B. in den Ingenieurwissenschaften scheitern diese logischen Ansätze an der Verbohrtheit, den tief verwurzelten elitären Denkmuster und der Unwissenheit einiger weniger Unbelehrbarer. Hierbei haben deutsche Behörden, deren arbeits- und bildungsspezifischen Renovierungsbedarf wohl niemand abstreiten dürfte, die Nase ganz weit vorn. Und wenn ich mir den einen oder anderen Beitrag in diesem Forum ansehe, wächst der bornierte Nachwuchs wieder heran.
Abschließend nur eine letzte Frage: wie kommt es, dass in einer aufgeklärten, freien Gesellschaft, deren höchstes Gut, die Toleranz, schwer erkämpft werden musste, junge Leute tatsächlich den Wert eines Menschen an dessen Schulabschluß oder Studienrichtung beurteilen?
In diesem Punkt hat das deutsche Bildungssystem anscheinend bei diesen Leuten versagt.
Die Wirtschaft funktioniert anders. Soviel ist sicher!
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13.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
"Die Ausbildung von Fachhochschulabsolventen resultiert direkt aus dem Bedarf der Wirtschaft. Dieses Modell der eher praktisch angelegten akademischen Ausbildung hat sich vielfach bewehrt und steht absolut gleichberechtigt neben den akademischen Ausrichtungen anderer Hochschulen."
Durch Bologna sind Uni und FH bald berufsrechtlich gleichgestellt. Bis jetzt berechtigt ein FH-Abschluss nach wie vor nicht zum höheren Dienst und auch für das StB-Examen muss der FHler länger arbeiten. Weiterhin sind FH und Uni aber z.b. wenn es um's Recht der Verleihung eines Dr.-Titels geht, nicht gleichgestellt.
"Dem gegenüber ist die universitäre Ausbildung vorrangig wissenschaftlich ausgelegt."
Sollte sie sein.
"Und auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Weltbild des einen oder anderen selbstherrlichen Autors dieses Forums ins Wanken bringe: auch BWL ist ein vorrangig praxisbezogenes Wissensgebiet und ist somit definitionsgemäß ein klassisches Fachhochschulstudium."
Kommt auf das Fachgebiet drauf an. Buchführung, Controlling, Marketing, Personal sind eigentlich FH-Fächer.
Finance, Organisationstheorie, Entscheidungstheorie, Logistik & Operations Research(als ein Gebiet) sind Uni-Fächer.
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13.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Endlich mal ein Beitrag der aufklärt, erörtert und den Spiegeln einem jeden zeigt. Aus meiner Erfahrung kann ich nur soviel sagen:
Schaut nach Amerika....und es wird dunkel, Master Harvard ..... Niveau....nicht weit hergeholt....nach dem Grundstudium bzw. 1/2 Hauptstudium Master in Harvard(!) gemacht incl. Erörterung um Notengebung....konnte wirklich nicht sehr gut English und dann dieser "Slang"...für mich eine furchtbar anstrengende Zeit...aber zum Glück konnte man mit dem netten "Professor" reden...hatten ja sein Cellphone...Notendurchschnitt 1,3...Kostenpunkt 29.000 Euro minus "Zuschüsse von Stiftung"....jetzt Promotion OHNE Diplom!!!!!! Ja es ist möglich.....ich sag jetzt nur....Uni in Bayern!
Ich bin kein Überflieger, auch nicht super intelligent, aber intelligent genug um Schwächen des dt. Bildungssystems zu kompensieren mit dem Lifestyle der Amerikaner. Und glaubt JA NICHT Ihr seit dümmer, im Gegenteil bei der Entscheidungstheorie im Master sind die meisten ausgestiegen (siehe " A beautiful mind"). Viele von der FH und Uni können mehr als in Yale, Harvard etc.. das ist die Wahrheit! Nur so arrogant und überheblich, das können wir nicht so gut!
Also bitte lasst Glaubenskriege und seid Erhaben über Schlechtreder, ...wenn ich mich mit den Amis mehr identifizieren würde und meine Heimat nicht so vermissen würde, wäre ich drüben und hätte mehr Gehalt und mehr Ansehen. Die schätzen übrigens Deutsche Hochschulabsolventen (egal ob FH oder Uni).
Für alle geknechteten FH`ler. Ihr seid mehr Wert als hier herumgeredet wird. Ein "Kollege" in Harvard war ein FH-Absolvent einer bayrischen FH mit den SP: Finanzen (Harvard Niveau) und RW. Er promoviert in H.!!!! Also bitte!!!! Es geht, nur eins sollte jedem klar sein, hier und drüben wird einem nichts geschenkt, wer jammert verliert.... keep on smile...nur gutes Wetter erwünscht, keine Depri!!! Denn wir sind ja alle perfekt, deswegen bringen sich ja so im Durchschnitt in Yale und H. zwei Studenten um!
Im Nachhinein gesehen, schöne Zeit, viel Party, zugängliche Ladies, aber an meiner Uni fühlte ich mich wohler, weniger elitärer aber vom Lernstoff her brauchen wir uns nicht verstecken, ..leider hat meine Uni keine privaten Vermögensverwalter und nicht zig Milliarden (incl. Umrechnung...) im Hotspot! Der Notendurchschnitt liegt bei 1,5 und besser! Je nachdem wie arg man den Prof. über die eigenen Leistungen überzeugt! Wenn ich damit zum dt. Prof. gehen, werde ich exmatrikuliert! American Way!
Ein Uni Absolvent, Master und Doktorand!
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19.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Ein alter Hase schreibt,
Einzelbeispiele bestätigen nicht die Regel. Ich bin 37 Jahre alt, seit 2 Jahren Maschinenbaudozent an einer FH, nach dem Studium ( FH, Uni, Promotion) 2 Jahre bei einem mittelständischen Unternehmen, danach 4 Jahre in einem Großkonzern.
Ob jemand Karriere macht hängt meistens vom Format des Kandidaten ab, sicher hätten es auch viele Uniabsolventen ohne diesen Abschluss gemacht. Hier in Europa, besonders in Deutschland, sind FÜhrungsposition rar und werden sogar weniger.
Grundvoraussetzung bei irgendwelchen Positionsneubesetzungen ist
immer hinreichende Berufserfahrung, nicht zu viel, nicht zu wenig.
Vor dem Hintergrund eines schwierigen Arbeitsmarktes ( trotz aller Propaganda \"500.000 Ingenieure für 70.000 Euro Einstiegsgehalt händeringend gesucht\" ) sollte man bedenken :
- Ein promovierter Ing. auf FH- Basis, es gibt einige Hundert davon,
hat nach wie vor Schwierigkeiten bei vielen Mitbewerbern direkt in den Höheren Dienst zu gelangen. Ein reiner FH- Absolvent schafft es so gut wie nie.
- Die unsichtbaren Selektionskriterien für den Aufstieg bewirken nach 5 - 10 Jahren ziemliche Gehalts- und Karriereunterschiede zwischen beiden Ausbildungsformen. Das ist bei Mittelständlern und Konzernen ähnlich, \"Zupacker\" werden nur am Anfang, nicht mehr am Ende gebraucht.
-Es gibt nun einmal zwei Hochschulformen mit unterschiedlichen Zielrichtungen. Dieses wirkt sich im Berufsleben langfristig auf die
Perspektiven aus und ist statistisch beweisbar. Das wird sich bei dem extrem hohem Bewerberandrang in den nächsten 20 Jahren nicht ändern.
Wer sich zu Höherem berufen fühlt, sollte an der Uni seinen Abschluss machen, mit einem kürzerem, scheinbar leichteren, oder scheinbar praxisnäherem FH- Abschluss tut man sich im späteren Berufsleben keinen Gefallen.
Das sagt ein Pauker, der eine FH vertritt !
gegen den hier vertretenen mainstream
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20.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
wow, hier wird ja mit Schlamm geschmissen!! Möchte mich auch gar nicht an Eurer netten Unterhaltung beteiligen, sondern nur kurz was einwerfen-
Mein Vater ist Prof. an einer FH- und hat seinem Sohnemann empfohlen an ner Uni zu studieren. Ich hatte Mathe LK und hab in der 12. mit den Unterlagen meines Vaters (Mathe-Prof.) für Klausuren gelernt. Für die Abi-Vorbereitung in 13 musste ich die Unterlagen links liegen lassen- der Stoff wäre nicht tief genug gegangen. Die Uni baut hingegen mathemäsig auf 13 LK M auf...
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22.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
„Für die Abi-Vorbereitung in 13 musste ich die Unterlagen links liegen lassen der Stoff wäre nicht tief genug gegangen“
Ich habe lange gegrübelt und hin und her überlegt, um die Hintergründe der Behauptung meines scharfsinnigen Vorredners zu ergründen, die sich in keiner Weise mit meinen Erfahrungen decken.
Vielleicht ist sein Vater an einer Fakultät an der Mathe nur eine außerfachliche Lehrveranstaltung ist (Mathe für Sozialpädagogen oder so). Oder er verkauft seiner Familie seine Dozentenstelle an der VHS als Mathe- Professur. Ich weiß es nicht.
Fakt ist jedoch, dass es für ein Maschinenbaustudium auch an Fachhochschulen unerläßlich ist z.B. Differentialgleichungen höherer Ordnungen zu berechnen. Wie sollte es sonst möglich sein das Schwingungsverhalten von Maschinenteilen oder eines Regelkreises zu berechnen?
Ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass ich diese Themen auch nur annähernd im Abi (Mathe LK) durchgenommen habe.
Also falls sich jemand durch die glühenden Ausführungen meines Vorredners dazu animiert fühlt ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium an einer FH aufzunehmen, weil es grundlegend ausreicht Grundrechenarten auf Grundschulniveau zu beherrschen, möchte ich auf diesem Wege zur Vorsicht mahnen.
Ich empfand den Matheschein an der FH nicht als Spaziergang, obwohl ich im Mathe LK recht gut abgeschnitten habe. Aber vielleicht kann ich mich ja lediglich nicht mit intellektuellen Größen wie meinem Vorredner messen.
Was sich allerdings auch mit meiner Wahrnehmung deckt, und ich traue es mich kaum in diesem Forum zu schreiben, ist die Tatsache dass BWL-Mathe für einen ehemaligen, guten Mathe LK Schüler keine große Hürde darstellt. Unabhängig ob an einer Uni oder FH.
Ich stütze meine Behauptung auf die Schwemme von BWL-Leuten in meinem Bekanntenkreis (es gibt ja so viele davon) welche ein ums andere Mal mathematische Hilfestellungen benötigen.
Da gibt es sicherlich auch unterschiede von Hochschule zu Hochschule und zwischen den verschiedenen Spezialgebieten, aber auch diejenigen meiner ehemaligen LK Mitschüler (die man immer nur in den Semesterferien auf Parties trifft) welche BWL oder Wiwi im gesamten Bundesgebiet verteilt studieren, haben mir diesen Eindruck bestätigt.
Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Jeder sollte sich vor beginn des Studiums eingehend informieren um den optimalen Weg einzuschlagen. Und, sorry wenn ich das so sage, aber dieses Forum ist dafür sicherlich nicht die geeignete Quelle.
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22.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Das Problem ist wohl, dass sich viele Unis und FHs im Mathestoff extrem unterscheiden.
Ein Freund von mir studiert Maschinenbau an einer FH und der Matheschein an dieser FH ist für einen Abiturienten eines allgemeinbildenden Gymnasiums fast ein Witz! Von Differentialrechnung war bei ihm in den ersten 3 Semestern des Studiums keine Spur.
Er dagegen hat sich meine Mathe-, Mikro und Statistikunterlagen aus dem VWL-Studium (Uni) angeschaut und verstand nur noch Bahnhof. Und er selbst gehört zu den besten seines FH-Jahrgangs in Manschinenbau. In Mathe hatte er ne glatte 1 an der FH. Und er hat von meiner Materie wirklich nichts verstanden.
Natürlich kann man das nicht auf alle FHs verallgemeinern, das will ich auch gar nicht. Ich will nur zeigen, dass es innerhalb unseres Bildungssystems und vor allem innerhalb einzelner Studiengänge erhebliche Differenzen gibt.
Man muss auch bedenken, dass an einer FH viele Leute mit Fachabi studieren und daher besonders in Mathe gegenüber Absolventen eines allg. bildenden Gymnsasiums große Nachteile haben (ich spreche aus Erfahrung, weil ich Nachhilfelehrer bin und Schüler unterschiedlicher Schulformen unterrichte). Deshalb ist es an einer FH wahrscheinlich (Vermutung!) erforderlich, das Niveau, den Stoffumfang und die Stoffdurcharbeitungsgeschwindigkeit an die Fachabiturienten anzupassen. Spätestens aber im Hauptstudium kommen diese dann auch mit höherer Mathematik in Kontakt.
Eine weitere Freundin von mir studiert WiIng an einer FH. In Mathe hat sie jetzt lauter 1er und 2er. In der Schule dagegen war sie nie besser als 6 Punkte (Note 4 und schlechter). Dass sie sich angeblich in der Schule gelangweilt haben soll, gilt nicht als Argument, denn sie hat von Mathe wirklich wenig Ahnung.
Bin mir aber sicher, dass das Niveau an guten FHs ähnlich hoch ist wie an guten Unis, um hier nicht als FH-Kritiker darstehen zu wollen ;-)
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22.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Das Abiturienten eher mit den mathematischen Anforderungen als Fachabiturienten zurechtkommen kommen, kann ich nicht bestätigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es eben Themen gab, mit denen ich noch nie in vorher in Kontakt getreten bin, Abiturienten hingegen schon. Dafür gab es Themen, die ich schon in und auswendig konnte, soweit das eben bei den Abiturienten eben nicht der Fall war. :-!
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24.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Dabei sollte man nicht vergessen, dass Unis Mathe gerne als Siebfach benutzen!! Das müssen sie auch, weil ja bekanntlich die Masse der Studierenden an Unis studiert.
Ob diese Kenntnisse so wichtig für das spätere Studium bzw. Berufsleben wichtig sind, steht auf einem anderem Blatt!!
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24.03.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Stimmt nicht. Es gibt etwas mehr FH-Studenten als Uni-Studenten ;).
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02.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Da kann ich Dir nur beipflichten! Ich selber bin FHler und vor gut 3 Tagen nach nebenberuflichem Studium (5 Jahre) fertig geworden. Der Praxisbezug in Verbindung mit wirtschaftswissenschaftlichen Methoden von FHler wird in der Wirtschaft sehr geschätzt und die Berufsausssichten insbesondere mit Schwerpunkten Finanzen/ Controlling oder Internationaler Unternehmensführung sind sehr gut.
Meine Freundin studiert an der Universität Köln Wirtschaftswissenschaften -angeblich eine der besten Unis im Lande! Was ich da von ihr an Skripten und Unterlagen gesehen habe ist einfach der reinste Müll für Vorbereitungen auf sein Diplom. Ich gebe ihr derzeit noch Nachhilfe, da die Dozenten an dieser Uni wohl nicht in der Lage scheinen (aufgrund fehlender Praxiserfahrung) den Stioff vernünftig rüberzubringen.
Uni macht nur Sinn, wenn Du zukünftig weiterhin wissenschaftlich arbeiten möchtest und somit promovieren möchtest. Eine Promotion ist unter bestimmten Voraussetzungen allerdings auf FHlern möglich. So werde ich nun noch ein Aufbaustudium zum Master in Law absolvieren und wenn ich danach noch die Energie habe eine "externe Promotion".
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02.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Das mit Köln habe ich auch gehört. Schlechte Dozenten, die nicht anzusprechen sind und sich in ihre Zimmer einsperren und die wissenschaftlichen Hilfskräfte müssen für alles Ihren Kopf hinhalten. Das ist aber speziell in Köln (angeblich auch in München so) so. und die Profs. die ich kenne sind arrogant. Die Profs. habe ich kennengelernt, weil ich meine Kumpels in K besucht habe und aus Spaß mit in die Vorlesungen gegangen bin. Die meisten Sudenten die ich kenne und in Köln studieren, hassen ihre Uni. Und in den Rankings werden solche Unis gefeiert. Ich verstehe die Welt nicht mehr.
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02.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Ich studiere wohl an der falschen Uni. Seit wann gibt es in Köln den Studiengang Wirtschaftswissenschaften???
Und über schlechte Skripte kann ich mich auch nicht beschweren. Die entsprechen meist so genau dem zu lernenden Stoff, dass man kaum zusätzliche Bücher lesen muss.
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03.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Habe an der Uni Köln Wirtschaftsinformatik studiert und es nach 4 Semestern hingeworfen, da ich nicht eingesehen habe einen Mathe Grundstudium machen zu müssen. Bin dann an die FH Niederrhein gewechselt und habe jetzt Diplom mit 1,5 gemacht. Die FH war ein Witz, das was wir da im ganzen Studium gemacht haben, hatten wir an der Uni fast schon im Grundstudium durch. Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung, da ich parallel immer viel gearbeitet habe und dadurch auch keine Probleme hatte einen Job zu finden. Ich würde nur sehr genau hinschauen bevor ich einen Fh'ler einstelle. Bin jetzt bei Accenture und die größten Deppen die bei uns rumspringen sind entweder FH'ler oder Unileute die in "Rekordzeit" fertig waren und keine Ahnung vom Tuten und Blasen haben. FH ist einfach primitiv. Ohne mein Arbeiten und viel privates Studium (Lesen bildet :)) würde ich mich heute in keine Firma trauen....
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05.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
Nachdem ich die vor Intelligenz strotzenden Ausführungen meines Vorredners gelesen habe, zweifle ich tatsächlich an den geistigen Fähigkeiten von FH Leuten, zu denen ich mich auch zähle. Aber ehrlich gesagt halte ich Ihn /Sie eher für die nicht representative, arme Ausnahme. Liebe leser dieses Forums, nicht alle FH Leute entsprechen dem primitiven Bild das mein Vorredner hier abliefert! es gibt auch vernünftige Exemplare. Eines ist Gewiss: ein guter Ingenieur (oder BWLer) ist ein guter Ingenieur (oder BWLer) weil er gut ist, und nicht weil hinter dem Diplom ein (FH) stehen oder nicht! Mein Vorredner gehört sicherlich nicht dazu. Ich bezweifle sogar ganz stark, dass er / sie überhaupt studiert hat, denn ein derartiges Statement zeugt nicht von akademischer Reife. Sei es FH oder Uni.
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06.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH, Vergleich Uni/FH |
reprÄÄÄsentativ
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Wieso sollte ein BWL -Studiengang ausschließlich an einer FH angesiedelt sein? Wie kann man das so plump pauschalisieren? Wieso sollte auf einmal im Steuerrecht, in der Bilanztheorie, in der Finanzmathematik nicht mehr geforscht sondern nur noch gelehrt werden? Wieso sollte die Wirtschaft in Ihren Abteilungen nur Leute sitzen haben die Stoff runterbeten und nicht wissenschaftlich hinterfragen?
Gott sei Dank machen Sie keine Hochschulpolitik.
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: Promovieren mit FH |
Immer wieder Schade dass hier nur herumgespielt wird. Wenn ich Personaler wäre würde ich hier einige Leute nicht einstellen, denn es fehlt an den Gründzügen einer hum. Ausbildung. Schade!
Ob FH oder Uni....was sollen die Grabenspiele? Ob Abi im Osten oder Westen....? Klar gibt es Unterschiede und die sind ersichtlich. Siehe A13 (höh. Dienst), Dr. etc.. . Da tut sich der FH`ler schwer (wie ich), aber es gibt Möglichkeiten dieses zu kompensieren. Es gibt bei den FH`s sogar Unterschiede zwischen Controlling FH-Nbg und FH-Ansbach. Und das WISSEN die Personaler. Wenn man sich auf seine Kernkompetenz bzw. deren Entwicklung konzentriert, dann kann es nur gut gehen.
Uni und FH.. haben EIN Problem. Der Abschluss ist per se ab 2010 veraltet. Geeignete Massnahmen frühzeitig zu ergreifen, UNS gegenseitig Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen, das wäre DIE AUFGABE für UNS. Aber scheinbar benützen hier einige dieses Forum um "Druck" abzuladen und das zeigt von geistiger Degeneration und bestätigt meine Erfahrung....diese werden sukzessive selektiert, denn Teamfähigkeit und Zielorientierung, dass fehlt einfach. H4 wird diese Leute hoffentlich leveln. ;-)
Von daher.... lauf um den Häuserblock wenns kritisch wird, aber keine Unwahrheiten und Selbstwerbung bei völliger geistiger Umnachtung abgeben.
Ich studiere mit Uni Leuten (der eine wurde an der Uni Bamberg exma. weil er ein Fach von AWBL nicht schaffte, und das im 13.ten Semester mit einer gut bewerteten Diplomarbeit)... und kenne auch "erfolgreiche" Uni Leute, ACenter haben mit ebenfalls den Unterschied gezeigt. Heheheh.... ich würde sagen, bei den AC habe ich gepunktet, aber in der Wissenschaft(tiefe) punktet der Uniabsolvent. Also was solls. Ich bin ein Fh´ler und die anderen Uni. Kenne beide Systeme und finde die Uni wäre um einiges attraktiver wenn 1. nicht zu überlaufen 2. persönlicher. Aber das werde ich nach meinem Dipl. Betriebswirt (FH) gerne in Kauf nehmen noch einen Dipl. Kaufmann (Univ.) draufzusatteln. Vlt. ein Master, aber der müsste dann schon sehr gut akkreditiert sein (höh. Dienst etc..). Die Kosten sind egal, denn später wenn ich mal wirklich leben will, schaffe ich es sicherlich nicht mich aufzuraffen. Im Übrigen promovieren 2 Kommos (FH) in England. Also so what?
Keiner will euch Uni Leuten sagen, dass ihr das Falsche studiert oder ihr schlechter seid. Teilweise ist es einfach besser an der Uni. Im Übrigen kann ich ohne Sek. Literatur und langen Sitzungen in der Bib ebenfalls keine 1er Scheine bekommen. Wer das behauptet der lügt. So ein Schmarrn. Die Uni Leute sagen ja selber, dass es an der Uni nicht schwieriger, aber theoretischer und mehr Masse in kürzer Zeit ist. Mehr nicht. Wobei ich den Uni Leuten zur Seite stehen darf, wenn es um Unterschiede IN den FH`s gibt. Bayern und BW stehen mit den FH nur wenige Schritte hinter den Unis. Bei anderen FH`s (zwei kenne ich von Kommos, ..besucht..) sind gewaltig. Da verstehe ich die Uni (Bayern) wenn sie sagt, ...FH Diplom = Uni Grundstudium. Ich würde sagen FH Diplom Bayern = Uni Grundstudium und die Hälfte vom HS. Genau so werde ich an die Uni geködert;-). Ein paar Scheine und eine DA und fertig. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Uni-Profs (C4) unseren Profs. (C2)...(man beachte den Gehaltsunterschied).. gut kennen und wissen, welche hardcore Klausuren von unseren Finanzprof. gestellt werden (er bedienst sich an den UNIKlausuren...dementsprechend rasselt es bei uns;-))...Im übrigen sind ebenfalls habilitierte Dr. bei uns als Prof. (Prof. Dr. habil. Roth WIN, Prof. Dr.habil. Münker).....finden eben keinen Lehrstuhl...schade....sind wirklich absolut spitze.
So long! Jetzt können sich die FH`ler beschweren und die Uni Leute mit ? herumlaufen.
Gruß bzw. guten Morgen.
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Ich mache gerade mein BWL- Diplom im Bereich Finance an der Uni Münster. Das Studium ist mir ehrlich gesagt nicht sehr leicht gefallen, trotzdem werde ich mich an einer Promotion versuchen.
Aber mal ganz ehrlich, wenn ich sehe was meine Freunde und Bekannten in Physik, Mathe, oder den Ing.-Wissenschaften machen müssen dann fällts mir tatsächlich schwer in diesen Kreisen von wissenschaftlichem Anspruch des BWL-Studiums zu reden.
Zwar regt es mich immer wieder über die "herabwürdigenden" Sprüche dieser Leute auf, aber im Grunde haben sie ja tatsächlich Recht. Wenn ich mit den finance-Theorien auftrumpfen will, werde ich von unseren Mathematikern sehr schnell in meine wissenschaftlichen Schranken verwiesen. Trotzdem ist BWL nicht leicht, aber auf einer anderen, nicht unbedingt wissenschaftlichen Ebene!
Auch der Stoff der Ingenieurstudenten unserer benachbarten FH (da hab' ich ein paar gute bekannte) ist mit Sicherheit näher am wissenschaftlichen Bereich angesiedelt. Ich würde dem einen oder anderem Zweifler dieses Forums gerne mal so eine (widerliche) Klausur über Thermodynamik, Physik, technische Mechanik oder E-Technik zeigen. Da bin ich anschließend immer wieder froh (und stolz) das ich BWL studiere!
Denn was machen wir BWLer in den meisten Fällen wirklich: wir haben mathematische Modelle, verstehen sie auch, und können sie anwenden. Das ist praktisches arbeiten. Ich glaube der ein oder andere Gast dieses Forums verwechselt anspruchsvolles, kreatives und forderndes prakisches Arbeiten mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung. Da gibts schon Unterschiede!
Wenn man also den Beitrag vom 13.03.06 bezüglich praktischer und wissenschaftlicher Studiengänge mit Sinn und Verstand liest, und versucht seine Vorurteile im Zaum zu halten, hat der Autor in seiner Kernaussage natürlich Recht. Ich denke das wissen auch die meisten Leser dieses Forums.
Das es bis dahin ein weiter Weg ist (wenn es überhaupt gelingt) ist schon klar, aber grundsätzlich stimme ich Ihm/ Ihr zu! er /sie hat allerdings nicht explizit erwähnt, dass mit diesen Maßnahmen auch eine grundlegende Renovierung der Bildungsgrundsätze der verschiedenen Hochschulformen einhergehen muss.
Zum ersten Beitrag vom 09.04.06 kann ich nur sagen: du hast den Beitrag des Bildungstypen vom 13.03.06 nicht richtig gelesen, denn da stehen eindeutig alle Antworten auf deine Fragen. Du hast auch ein eindeutig falsches Bild von einer FH. Natürlich werden dort auch die wichtigsten wissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, anders wäre es auch garnicht möglich. Es wird allerdings schneller der praktische Bezug gesucht, was ich prinzipiell gut finde (meine Freundin studiert BWL an einer FH).
Ich habe keinerlei Probleme damit zuzugeben das BWL natürlich keine echte Grundlagenwissenschaft ist. Ich kenne auch keinen meiner Komilitonen der sich ernsthafft als Wissenschaftler sieht. Aber gerade deswegen habe ich mich für diesen, nicht minder interessanten Weg entschieden!
Also wenn wir unsere Vorurteile überwinden könnten, dann wäre es überhaupt kein Problem an einer FH zu sudieren. Voraussetzung ist allerding unbedingt die Überarbeitung des diesbezüglichen Promotionsrechts, und eine unbedingte Angleichung an europäische Bildungsniveaus (sofern sie gut sind).
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Und ist VWL für dich eine "wissenschaftlich anspruchsvolle" Disziplin oder gehört diese ebefalls an eine FH?
Viele Profs aus der VWL kommen ja ursprünglich aus der Mathematik oder Physik und sind daher in der Lage, komplexe ökonomische Modelle zu entwickeln. Bezog sich dein Post also nur auf die BWL-Materie? Wenn ja, dann stimme ich dir voll und ganz zu ;-) VWL dagegen sollte m.E. eine rein akademische Disziplin bleiben.
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
wow wir chaten ja quasi online! Zu deiner Frage: Kann ich nicht so viel zu sagen, da VWL (neben den Pflichtveranstaltungen in meinem Studium) nicht gerade meine Lieblinsdisziplin ist, ums mal vorsichtig auszudrücken. Natürlich gibt es da auch sehr viele Überschneidungen mit dem BWL Studium, aber grundlegen würde ich VWL wahrscheinlich auch eher an einer uni sehen. Dabei unerscheide ich allerdings keineswegs nach Anspruchsvoll oder weniger Anspruchsvoll (das schwingt glaube ich in deiner Frage ein bischen mit). Das Entscheidungskriterium st ausschließlich die hauptsächliche Ausrichtung des Faches: eher praktisch oder wissenschaftlich. Akademisch anspruchsvoll sind beide Bereiche. Und sorry ich kanns mir nicht verkneifen: BWL und VWL sind dabei das beste Beispiel: VWL ist eher wissenschaftlich und BWL eher praktisch, trotzdem ist BWL akademisch anspruchsvoller (sorry, konnte mir diesen Seitenhieb nicht verkneifen. Nimms nicht so ernst!)
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
hehe! Aus dem Munde eines BWLlers konnte ich ja nix anderes erwarten ;-)
Worauf ich auch hinaus wollte, das BWL eher in der Praxis Sinn macht, wogegen VWL schon eher wissenschaftlich ist.
Trotz deiner nicht so ernst gemeinten Aussage: Warum ist für dich BWL akademisch anspruchsvoller als VWL? Deine Schwächen - so habe ich das zumindest aufgefasst - liegen doch gerade in der VWL-Materie? Dann müsste diese doch akademisch anspruchsvoller sein? ;-)
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Nein, das war tatsächlich nicht ernst gemeint! ich finde VWL lediglich nur deswegen nicht so interessant, weil mich immer schon die wirtschaftlichen Zusammenhänge einzelner Betriebe interessiert haben. die Gesetze der Volkswirtschaft sind dabei für den BWLer natürlich auch immens wichtig. Er / Sie bedient sich ihrer aber eher als Instrument oder Werkzeug um die Interessen des Betriebes möglichst optimal am Markt zu platzieren. Meine Schwächen lagen nicht wirklich im VWL Bereich, zumal die praktisch verwertbaren, volkswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht wirklich unverständlich oder schwer sind (abgesehen von diesen abgedrehten, eher philosophischen Theorien und Denkmodellen). Ich denke VWL schafft ähnlich wie die Mathematik, Werkzeuge deren sich der Praktiker bedient. Eben deswegen (um nochmal die Brücke zum Thema zu schlagen) ist BWL eher eine akademische Disziplin mit praktischer Ausrichtung und gemäß der schlüssigen Argumentationsweise des Bildungsheinies vom 13.03.06 durchaus ein FH Klassiker. Aber nur mit den von mir bereits erwähnten Umstrukturierungen. Aber ich wills noch mal erwähnen: Der akademische Anspruch eines Fachs kann meiner Meinung nach nicht an seiner Ausrichtung (praktisch oder wissenschaftlich) festgemacht werden. also auch wenn ich VWL eher im wissenschaftlichen Bereich sehe halte ich den dort vermittelten Stoff in keiner Weise akademisch anspruchsvoller oder schwerer als BWL!
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Uni Münster!!
Schön, ich höre wirklich nur gutes über Münster. Ein Bekannter promoviert jetzt an der Uni Münster im Bereich: Rating. Beneide dich, denn die Ausbildung Finance ist wirklich sehr gut dort, also Kopf hoch, wenn du das Diplom geschafft hast, wird auch der Dr. zu schaffen sein.
Respekt!
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Ja dann bin ich aber beruhigt ;-)
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
In Munster ist doch die Kaserne.
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09.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Es gibt keinen Unterschied. Alles das gleiche.
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19.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Wenn du Entwicklungshelfer werden willst geh nach Stuttgart Hohenheim und studiere Agrarwissenschaften und nicht Soziales- Management (eher Klinikmanagement).
In Agrarwissenschaften gibt es soweit ich weiß eine Vertiefungsrichtung die auf Entwicklungshilfe passt.
Ob es aber mit 3,5 Abi geht weiß ich nicht .
Ab diesem Jahrist der Studiengang zulassungsbegrenzt
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20.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Ich bin zur Zeit in meinem Referendariat(Berufsschullehramt für Sozialpädagogik, Fächer: Pädagogik, Gesundheitspädagogik und Kommunikation). Ich habe an der Uni jetzt studiert und ich habe vorher an der FH Sozialpädagogik angefangen zu studieren, habe dann auf die Uni gewechselt und fand es an der Uni nicht so schön. Die Vorlesungen sind einfach zu voll. Ich fand es super schrecklich, selbst, wenn man pünktlich erschien, war der Hörsaal so überfüllt, dass man kaum Platz hatte, ja sogar stehen musste. Grrrrr....an der Fh war dies anders, es gab Seminarräume mit kleineren Gruppen. Ich wäre lieber an der Fh geblieben, nur leider muss man Lehramtsstudiengänge immer an der Uni studieren.
Ich denke, die Argumentationen die hier gegeben sind, resultieren aus der Erfahrung, die man selber macht. Ich habe eine Freundin, die in den öffentlichen Dienst mit einem Fh Abschluss gegangen ist, ohne Probleme. Ich denke, die Persönlichkeit, die Einstellung und die Motivation ist wichtiger. Ich finde es wichtig, dass nichts pauschalisiert wird, sondern differenzierter gedacht wird.
lg Kathleen
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20.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Erschreckend finde ich auch, wie es hier in Machtkämpfen ausartet.
Jeder entscheidet für sich selbst, was das Beste für ihn ist. Machtkämpfe sind dumm und nützen nichts. Es ist bestimmt so, dass die Uni Vorteile(Nachteile) hat genauso wie die Fh ihre Vorteile(Nachteile) hat. Es ist wichtig, dies differenzierter zu betrachten.
Und denkt dran: Wer Respekt möchte, sollte auch respektieren!!!!!
lg Kathleen
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29.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Ob man hier irgendwelche Schaukämpfe veranstaltet oder nicht,
ob es um Fachwissen, Motivation, Durchhaltevermögen und sonstwas geht: Nach spätestens 3,5,7 Jobjahren kriegen Uni- BWLer mehr Kohle als die FH- Leute. Wers nicht glaubt frage mal nach; z.B. bei der renommierten Kienbaum Vergütungsberatung in Gummersbach, bei m Jobcoach Staufenbiel oder anderen Gehaltsspezis. Und wenn ein Fh- Lobbyist das nicht glaubt lese er Untersuchungen zu spezifischen bildungsmäßigen Verteilungen bei Führungspositionen. Und wer das immer noch wahrhaben will möge er das Buch von Prof. M. Hartmann über Führungseliten in Deutschland lesen.
Bildungsrenditen werden in Geld gemessen, hängen vom Bildungsggrad und von der sozialen Schicht der Eltern der Absolventen ab. Das sind die feinen Unterschiede. Abgerechnet wird immer nachher, wie in den alten Western.
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30.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Wenn du das Buch von Hartmann aufmerksam gelesen hast, dann ist dir sicherlich folgender Sachverhalt geläufig:
Führungseliten in seinem Sinne sind Positionen ab (z.B.) Werkleiter (Plant-Manager) aufwärts und enden in den Vorstandsetagen. In diesen Positionen zählt die soziale Herkunft mehr als fast in jedem anderen Land der Erde. Bis dahin kann ich dir also beipflichten.
Aber wieviel % aller Hochschulabsolventen schaffen es schon in diese Sphären?
für alle Bereiche die unterhalb dieser Ebene liegen (Abteilungsleiter, Projektleiter, Bereichsleiter, etc.) treffen deine Thesen immer weniger zu (siehe Hartmann).
Insofern steckt in deinen Ausführungen nur die Halbwahrheit!
Wenn man schon Referenztexte als Untermauerung seiner Thesen heranzieht, sollte man wenigstens den Inhalt kennen!
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30.04.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Weiß vielleicht jemand, wie der Unterricht an der BA verglichen mit dem an der FH abläuft?
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14.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FH's? |
Hi,
habe jetzt meine Abiturklausuren an einem Wirschaftsgymnasium geschrieben. Bis zur 10.Klasse war ich auf einem "normalen" (wie es hier immer so schön heisst) Gymnasium. Mir war damals klar, dass ich mein Berufsleben in der Wirtschaft verbringen werde und deshalb hab ich mich gegen "Musik und Kunst" und für "BWL und VWL" entschieden. Werde mein Abi voraussichtlich mit 1,9 bestehen.
Meine Frage lautet jetzt, ob eine FH oder eine Uni für mich ratsamer wäre. Ich halte mich für recht ehrgeizig und engagiert. Welche FH's könnt ihr empfehlen, welche sind schlecht?
MfG
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14.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
rate dir aufne ordentliche uni zu gehen (bsc) danach ein master im ausland.
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16.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Uni ist immer besser. Ich kenne mittlerweile einige FH-ler die ganz stolz sind auf ihren akkreditierten FH- Master. Der Öffentliche Dienst blockt. Die Zulassung zum Höheren Dienst ist zwar angeblich möglich, aber ausdrücklich bislang ausgeklammert in allen TVÖD Verhandlungen. Keiner meiner 5 Bekannten mit FH- Master auf angeblichem Uni- Niveau hat es geschafft bis jetzt, immer wurden UNILEUTE vorgezogen. Man behauptet es müssen für eine Gleichwertigkeit 4 Jahre entsprechende Berufserfahrung vorliegen. Ich bitte die Leute, die eine Gleichwertigkeit vehement behaupten nachzuweisen, dass es diese in der Einstellungspraxis ( Öffentlicher Dienst, Grossunterunternehmen ) wirklich gibt.
Die unsichtbare Mauer bleibt bestehen, ein Arbeitgeberchef sagte sogar kürzlich alle FH- Abschlüsse gehören zur Facharbeiterelite.
Das kommentiere ich nicht !
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16.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
deshalb bachelor an einer fh und master dann an einer uni!!!dann sethen die alle türen offen!!!
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17.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Dieses alberne Argument von wegen die Ausbildung an der FH wäre praxisbezogener. Das was man an der Uni oder FH oder BA in Sachen BWL lernt hat in der Regel nur sehr wenig mit der wirklichen Praxis in einem Unternehmen zu tun. Praxis bekommt man durch Praxis und nicht weil man für einen Schein eine Fallstudie bearbeitet hat. Oder anders gesagt, Praxis kann man sich nicht anlesen oder sich anlernen. Man lernt auch kein Fahrrad fahren, Klavier spielen oder ähnliches in dem man Bücher liest oder Seminare besucht.
Die Fähigkeiten auf die es als BWLer ankommt, kann man sowieso nicht im Rahmen eines Studiums lernen, egal ob UNI oder FH.
EIN BWL-STUDIUM IST IN ERSTER LINIE EINE REFERENZ UND KEINE AUSBILDUNG! -> SIGNALING
Man zeigt damit wie leistungsfähig man ist, mehr nicht. Studiert man z.B. Physik und schließt mit guten Noten ab, kann man von Unternehmensberatung über Investmentbanking bis Konzernentwicklung praktisch alles machen was man will, ohne von BWL-Themen auch nur die geringste Ahnungs zu haben (das relevante Wissen bekommt man z.B. bei McKinsey innerhalb von 3 Monaten beigebracht). Warum? Weil jeder weiss dass man schon ziemlich fit sein muss um ein Physik-Studium durchzuziehen.
Prinzipiell ist das bei Bwl das gleiche. Das Uni-Studium ist anspruchsvoller und damit zeigt man dass man mehr drauf hat, als z.B. ein FH-Absolvent. Deshalb würde ich niemals BWL an einer FH studieren.
Btw, ich kenne verschiedene Leute, die an verschiedenen FHs BWL studieren und das was die da machen ist im Vergleich zu dem was wir machen ein Witz. Einem Kumpel von mir geb ich sogar Nachhilfe in Mathe, wobei ich mich selbst nicht als Mathe-Genie bezeichnen würde.
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22.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Ich hab keine Wahl und muss auf die Uni! Heißt das, dass ich auf dem Arbeitsmarkt später nichts Wert bin oder was???????????????
Gebt mir Auskunft
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25.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Hi,
Habe nach meinem Abi ne Ausbildung zum Aussenhandelskaufmann gemacht und danach 1 1/2 Jahre gearbeitet. Momentan mache ich ein 6monatiges Praktikum in England.
Halte mich weniger fuer den theoretischen Typen und denke, nach dem Studium der anderen Poster, ich waere an ner FH besser aufgehoben.
Kann mir jemand eine gute FH in Norddeutschland nennen? Oder langweile ich mich da eventuell die ersten Semester mit Wiederholungen aus der Ausbildung? Bin mittlerweile auch nicht mehr der juengste und moechte in absehbarer Zeit wieder Geld verdienen ohne dabei auf der Sachbearbeiterschiene stecken zu bleiben...
waere dankbar fuer jedweden Kommentar
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25.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Hi,
Habe nach meinem Abi ne Ausbildung zum Aussenhandelskaufmann gemacht und danach 1 1/2 Jahre gearbeitet. Momentan mache ich ein 6monatiges Praktikum in England.
Halte mich weniger fuer den theoretischen Typen und denke, nach dem Studium der anderen Poster, ich waere an ner FH besser aufgehoben.
Kann mir jemand eine gute FH in Norddeutschland nennen? Oder langweile ich mich da eventuell die ersten Semester mit Wiederholungen aus der Ausbildung? Bin mittlerweile auch nicht mehr der juengste und moechte in absehbarer Zeit wieder Geld verdienen ohne dabei auf der Sachbearbeiterschiene stecken zu bleiben...
waere dankbar fuer jedweden Kommentar
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25.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Hi,
Habe nach meinem Abi ne Ausbildung zum Aussenhandelskaufmann gemacht und danach 1 1/2 Jahre gearbeitet. Momentan mache ich ein 6monatiges Praktikum in England.
Halte mich weniger fuer den theoretischen Typen und denke, nach dem Studium der anderen Poster, ich waere an ner FH besser aufgehoben.
Kann mir jemand eine gute FH in Norddeutschland nennen? Oder langweile ich mich da eventuell die ersten Semester mit Wiederholungen aus der Ausbildung? Bin mittlerweile auch nicht mehr der juengste und moechte in absehbarer Zeit wieder Geld verdienen ohne dabei auf der Sachbearbeiterschiene stecken zu bleiben...
waere dankbar fuer jedweden Kommentar
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27.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Hallo zusammen,
wenn wir alle ehrlich sind, ist der Unterschied zwischen Uni und FH ein Unterschied des sozialen Standes.
Wenn alle Uni Studenten so sehr an Forschung interessiert wären, hätten
wir ja ein Heer von Forschen und Wissenschaftlern in Deutschland. Die Wahrheit ist eine andere man studiert, was dem sozialen Stand entspricht. Wenn man den Geldbeutel der Eltern von Uni und FH Absolventen vergleicht, muss man feststellen, dass an FH die Bildungsaufsteiger überwiegen. Warum steigen Uni Absolventen häufiger in Top Positionen auf? Weil sie viel häufiger Kinder von Top Managern Ärtzten oder Rechtsanwälten sind. Dieser Hintergrund bringt sie leider viel schneller in Deutschlands höchste Etagen als andere Dinge. Wenn man durch sein Elternhaus die Chance hatte sehr bildungsbürgerlich ausgebildet zu werden, beispielsweise mit Klavieruntericht und Theater Literatur etc, hat es später leichter mit anderen Top Managern auf dem Golf Platz. Die wiederum haben nämlich häufig auch solche familiären Hintergründe.
Zusammenfassend sei gesagt, wir müssen in Deutschalnd etwas daran ändern, dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt.
FH kranken leider häufig daran, dass sie ein Sammelbecken für Bildungs Verlierer sein müssen.
Vielleicht sollten alle Hochschulen ihren Anspruch an Bildung Voraussetzungen vor begin eines Studiums hochschrauben
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27.05.06
Lounge Gast
| Re: Unterschied UNI FH |
Hallo zusammen,
wenn wir alle ehrlich sind, ist der Unterschied zwischen Uni und FH ein Unterschied des sozialen Standes.
Wenn alle Uni Studenten so sehr an Forschung interessiert wären, hätten
wir ja ein Heer von Forschen und Wissenschaftlern in Deutschland. Die Wahrheit ist eine andere man studiert, was dem sozialen Stand entspricht. Wenn man den Geldbeutel der Eltern von Uni und FH Absolventen vergleicht, muss man feststellen, dass an FH die Bildungsaufsteiger überwiegen. Warum steigen Uni Absolventen häufiger in Top Positionen auf? Weil sie viel häufiger Kinder von Top Managern Ärtzten oder Rechtsanwälten sind. Dieser Hintergrund bringt sie leider viel schneller in Deutschlands höchste Etagen als andere Dinge. Wenn man durch sein Elternhaus die Chance hatte sehr bildungsbürgerlich ausgebildet zu werden, beispielsweise mit Klavieruntericht und Theater Literatur etc, hat es später leichter mit anderen Top Managern auf dem Golf Platz. Die wiederum haben nämlich häufig auch solche familiären Hintergründe.
Zusammenfassend sei gesagt, wir müssen in Deutschalnd etwas daran ändern, dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt.
FH kranken leider häufig daran, dass sie ein Sammelbecken für Bildungs Verlierer sein müssen.
Vielleicht sollten alle Hochschulen ihren Anspruch an Bildung Voraussetzungen vor begin eines Studiums hochschrauben
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28.05.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Meines Erachtens stimmt dein Argument nur in geringem Maße. Ich selbst komme aus keinem wohlhabenden Elternhaus und würde unseren Lebensstandard (also den meiner Familie) unter dem des deutschen Mittelstandes (was auch immer das sein soll ;-) einstufen. Dennoch bin ich auf der Uni. Und warum? Weil ich selbst meine Leistung stets abgerufen und gebracht habe, weil ich genau wusste, wohin es später mit mir gehen soll (also an eine Uni). Warum soll das nicht auch einer schaffen, der zumindest an einer FH studiert? Die meisten an FHs haben doch auch Abi und könnten theoretisch auch auf eine Uni gehen. Das Problem ist sicherlich nicht der Geldbeutel der Eltern. Nur weil man einen UNIler evtl 2 Jahre länger finanzieren muss als einen FHler, bedeutet das noch lange nicht, dass man sich damit ein "Schuldengrab" schaufelt.
Ob jemand an eine FH oder Uni geht, hängt m.E. vorwiegend mit der Art und Weise der Vermittlung des Stoffes zusammen, der sich inhaltlich zwar (leicht) unterscheidet, allerdings nicht in dem Maße, dass man sagen kann: "An FHs studieren die Dummen". Jeder entscheidet für sich SELBST, welche Art der Wissenvermittlung am besten für einen geeignet ist.
Ich kann mir also nicht vorstellen, dass eine (allgemeingültige) Korrelation zwischen der Finanzlage des Elternhauses und dem Gang an eine Uni oder FH besteht (in meinem Freundeskreis gibt es genug "Reiche", die sich den Gang an eine Uni nicht zu getraut haben - und das m.E. zurecht, weil ihre Stärken in einem anderen Feld liegen).
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen,
> wenn wir alle ehrlich sind, ist der Unterschied zwischen Uni
> und FH ein Unterschied des sozialen Standes.
> Wenn alle Uni Studenten so sehr an Forschung interessiert
> wären, hätten
> wir ja ein Heer von Forschen und Wissenschaftlern in
> Deutschland. Die Wahrheit ist eine andere man studiert, was
> dem sozialen Stand entspricht. Wenn man den Geldbeutel der
> Eltern von Uni und FH Absolventen vergleicht, muss man
> feststellen, dass an FH die Bildungsaufsteiger überwiegen.
> Warum steigen Uni Absolventen häufiger in Top Positionen auf?
> Weil sie viel häufiger Kinder von Top Managern Ärtzten oder
> Rechtsanwälten sind. Dieser Hintergrund bringt sie leider
> viel schneller in Deutschlands höchste Etagen als andere
> Dinge. Wenn man durch sein Elternhaus die Chance hatte sehr
> bildungsbürgerlich ausgebildet zu werden, beispielsweise mit
> Klavieruntericht und Theater Literatur etc, hat es später
> leichter mit anderen Top Managern auf dem Golf Platz. Die
> wiederum haben nämlich häufig auch solche familiären
> Hintergründe.
> Zusammenfassend sei gesagt, wir müssen in Deutschalnd etwas
> daran ändern, dass Bildung nicht vom Elternhaus abhängt.
> FH kranken leider häufig daran, dass sie ein Sammelbecken für
> Bildungs Verlierer sein müssen.
> Vielleicht sollten alle Hochschulen ihren Anspruch an Bildung
> Voraussetzungen vor begin eines Studiums hochschrauben
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Hallo, Servus und Güerzi an alle,
also, ich find das immer sehr amüsant, wie sich - übrigens nicht nur hier, sondern auch an anderen Foren - alle echauffieren können über Uni oder FH. Zwei Feststellungen meinerseits, 1.) Uni-Arroganz 2.) FH Minderwertigkeitskomplexe. Beide dabei extrem aggresiv. Meine Lösung: die Realität und die eig. Motive!
Ich habe also dieser Tage meinen MSc im Säckle an der Uni in Maastricht, alles auf englisch, war im Ausland ein Jahr, Praktika, lalelu, die ganze Latte, die man so gerne hat als Firma. Soft skills, socials skills, presentation skills, analytische Denke alles da tralala und kann man das auch an einer FH machen??? Antwort: JAAAA und genauso NUR: willste Doktorat hintenanschmeissen, hast ein Problem an der FH [auch wenn mittlerweile deutsche Bachelors und meinen sie müssten nen MBA machen à la USA (haben dann aber das System nicht verstanden) )oder direkt promovieren] Dass FH'ler dann auch Dr. machen wollen, nervt mich, weil wenn ich das will, dann mahc ich doch direkt Uni. Also ich finde FH sehr geil und BA auch aber ich kann doch nicht mir die Rosinen picken und dann noch auf den Teller des Nachbarn langen wollen?! Uni ist natürlich länger (jaja, es gibt diese 6 Sem Freaks mit 1,0 aber das ist ja nicht die Norm) und das muss sich lohnen. Das tut es in 1. Prestige (tut mir leid aber das ist das heutige Markendenken) und 2. durch ein sogenanntes akademischeres Umfeld (wobei ich der Uni Wuppertal abstreite besser akademisch als die FH Reutlingen zu sein). Die meisten privaten sind dazu auch FHs, was Uni etwas "exklusiver" macht und, das ist das wichtigste, die meisten Entscheider haben ein UniDiplom und (in Vorständen in D-A-CH) einen Dr. irgendwas ...
Dazu kommt die allgemein ausgelaufene Mediziner/Juristen Hybris (die wollen dann mit Ihrem 4er Staatsexamen alle Wirtschaftsrechtler (FH) am liebsten kreuzigen...)
Also Leute: FH super, Uni super aber bitte jeder dann auch seiner Linie folgen und nicht diese Vergleiche, wer den längeren Schwanz hat, das ist Kindergarten. Wenn ein FH'ler meint promovieren zu müsen, suuuuper aber wenn das alles ein Brei wird Uni/FH dann frage ich mich wieso es aufrechterhalten... Glaube in AT ist FH eh auch schon 4 Jahre also dann ist das irgendwie alles eine Farce ... ach ja ... so jetzt haut's weiter drauf, ich lese gerne mit ... ole ole und Grüße an alle (das Wichtigste ist doch eh, wo die hübscheren Mädels sind :-)
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
also ich bin auch von der Uni an die FH gewechselt - und NEIN ihr lieben Uni-Checker es war mir nicht zu schwer aber ich bin einfach kein Uni-Mensch sondern habe gerne:
- überfüllte Vorlesungen
- Endlos-Laber-Monologe von 80jährigen Profs
- Organisationschaos
- und die viel zu VWL-lastige Ausrichtung meines Studiums
gegen...
- seminaristische praxisbezogene Vorlesungen
- kleine Gruppen
- praxisbezogene, aktuelle Ausrichtung der Fächer
- Studienengagement, Projekte u. Co.
- nette Leute die was drauf haben (weil sie vorher einen Auswahl-
test durchlaufen mussten - an meiner alten Uni haben sie fast
JEDEN reingelassen und es war eine Top-5 Uni....)
- Fremdsprachen (tw. meiner Wahl)
- guten Jobaussichten
- und das Ganze auf hohem Niveau...
eingetauscht!
bin absolut happy mit meiner Wahl und rate nur jedem sich selber ein Bild zu machen und Verallgemeinerungen zu vermeiden....
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
- praxisbezogene, aktuelle Ausrichtung der Fächer
-- dann hättest du wohl eine Ausbildung machen sollen
- Studienengagement, Projekte u. Co.
-- An der Uni deutlich besser (stud. Vereine)
- nette Leute die was drauf haben
-- an der Uni auch
- Fremdsprachen (tw. meiner Wahl)
-- an der Uni auch
- guten Jobaussichten
-- an der Uni besser
- und das Ganze auf hohem Niveau...
-- an der Uni höher
Wer aber nichtmal einem längeren wissenschaftlich fundierten Monolog eines Professors folgen kann, bei dem frag ich mich aber auch ernsthaft, warum er angefangen hat, zu studieren. Wegen den ganzen Partys und der vielen Freizeit oder was?
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
... haha da haben die meinen lustigsten beitrag gelöscht aber sei's drum ... "seminaristisch" ... man oh man und das von einem fh'ler hahah nur spaß ... was kann der deutscher doch daherrreden, wouuuhha also ich mag diese diskussion ,.. an die lieben uni-leute mal einen denkanstoß ... was glaubt ihr eigtl wieviele gute leute an eine fh gehen, die sonst den vielem mässigen uni studenten die plätze weghaschen würden? äääh? nix sozialkriterium und doch noch einen platz für bwl bekommen, ah ah ... gut in jura geht das nicht aber bwl ist der klass. fall, weil da die ganze biz school sache einzug erhalten hat, wir aber zu dof sind die angelsachsen richtig nachzuäffen und machen so eine halb-halb sache. zu einem studium gehört der prof im knittersakko aber eben auch der fette beamer mit highspeed internet und hübschen seminarräumen ... bin da in maas echt verwöhnt worden, die bib sieht aus wie ein consulting office ... an deutchen unis siehts eher aus wie am arbeitsamt oder nach dem krieg, irgendwo dazwischen ... hach was isses schön und wieder druff jungens ... FH gegen Uni, das neue celebrity death match auf MTV ... tausche 4er Uni-Diplom gegen 1er FH Abschluss oder wie denken die Herren der Schöpfung (die an der Uni sind, wo sonst LMAO)? Also Jungens, eine Uni wie Wuppertal, Saarbrücken oder Freie Uni Berlin, die nehm ich doch nicht mal ernst. Statt dieser Walldorf-Schulen, ist mir jeder FH'ler lieber, der gelernt hat zu fixen Terminen Leistung bringen zu müssen statt dieser Pseudo-Akademiker, die den Schein zum 3. verschieben (können!, weil Sie undiszipliniert sind ... aber OKAY ich gebs zu, man sollte fair sein und nicht den dummen Ami mit dem gebildeten Europäer vergleichen (ähnlich krumm) JA JA und nochmals JA Uni ist im Prestigedenken mehr wert aber es muss eben passen ... Turnschuje zum Anzug sind genau affig wie ein Uni-Mensch von einer 0815-hier-ist-auch-noch-ne-uni-stadt mit dem gefärhlich-fälschlichen Eindruck, er sei Akademiker ... ne ne ZVS Quotensau schon eher ... gebe dem Kollegen Recht, Eignungstest ist okay, solange der nicht wie ein IQ Test verallgemeinert wird... Diese Null-Bock Typen, à la ich mach mal BWL weil das schön einfach ist, das sind eh die größten Loser. Gebe aber auch dem anderen Kollegen Recht, (der helle Kopf der Uni) Prof Vortrag lauschen muss schon auch sein, nur Folien lernen und Multiple Choice Test ist auch mehr Telekolleg als Studium... Cheers ! Spiel fängt an
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
schön wie du meinen Beitrag verzerrt hast, aber die Dinge die du ins Gegenteil verkehrt hast treffen auf meine Ex-Uni nunmal nicht zu.... - ist mir aber egal - muss jeder für sich entscheiden wo er studiert, ich kann halt auch nur über die Erfahrungen schreiben die ich gemacht hab - hab auf jeden Fall (für mich) die richtige Entscheidung getroffen!
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
ich meinte den Beitrag über dem Spass-Beitrag...
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
Wenn hier immer wieder von der mangelnden Aufstiegschance von FH-Leuten in großen WP-Instituten berichtet wird, hat das nicht so viel mit dem mangelnden Nivau der FH's zu tun, sondern damit, daß die Leute, die Personalverantwortung bisher tragen, von der Uni kommen.
Diese werden so schnell einen FH-ler nicht an ihre Seite kommen lassen.
Die Soziologen nennen das Schließung. Wenn ein Uni-Absolvent - wenn auch nur außerst knapp - seinen Abschluß erreicht hat, wird er
anschließend versuchen, weitere "Nachkömmlinge" abzuwehren.
Ähnlich verhält es sich mit der z. Z. noch mangelnden Anerkennung eines FH-Masters als Promotionsvoraussetzung durch die Uniprofs.
Diese Professoren widersetzen sich dem gültigen Recht, wonach ein Master der FH gleichwertig zum Master einer Uni gestellt wird.
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
danke lounge guest xyz, du sagst wie es ist, das sind die spielregeln. spiel mit oder lass dich auswechseln. ist wie im fussbal, auch wenn ghana viel viel besser spielt als die ganzen europäischen hacker, will man sie an bestimmten stellen nicht sehen und so in etwas ist das auch mit fh und uni, wobei eine gute uni m.E. einiges voraus hat ggüb. einer FH aber an der diskussion bettilige ch mich nimme mehr. Kleiden machen Leute, wahlweise zu ergänzen um Titel, Abchlüssen, Uninamen, Praktika oder die Freundinnen ... einmal mit Heidi Klum und Du musts nur noch dafür sorgen, dass es alle erfahren :-) That's branding my friends ... oder meint hier jemand etwa noch naiv an Gleicheit vor dem Personaler zu glauben LOL ne ne Recht auf Unleichheit, hol's Dir, sonst tut's jemand anders und der Rest ist EQ und alles zwischenmenschliche, was ja nie jemand zugeben würde, nee nee alles objektive Kriterien ... haha, so 2. Halbzeit
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
menno achtet mal auf eure Rechtschreibung hier kann man ja kaum was lesen... pisa lässt grüßen..
den Beitrag von dem Soziologen fand ich allerdings gut - deshalb gibts ja auch Unternehmen die vorwiegend von ganz bestimmten FHs und Unis rekrutieren (kenne da einige)...
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
ja da mit der schreibung des rechten haste recht aber ich wäre wohl auch sicher an einer FH gelandet LOLLIPOP ... wat willste machen, deppert bleibt man dann wohl ... na aber im ernst, ich freu mich, dass die FH'ler alle promovieren wollen und auch sonst alles tuen um den Uni'lern gleichgestellt zu sein, erinnert mich an eine Frau, die sich bewusst für ein Kleid in rot entscheidet und dann alles tut um andere davon zu überzeugen, dass die blauen Schuhe auch passen ... menno JUngens und Mädels, dann nehmt doch direkt das kleine Blaue oder Schwarze ... FH hat in Zieten von BIz Schools und Privatunis den Praxisvorteil sicherlich weitestgehend eingebüsst, aber ich bleib dabei, mir als nicht-DE Stdeunten ist ein zügiges FH Studium lieber als ein ewiger Uni-Mensch, der ekinen Zug am Leib hat ... olé!
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
"Vielen Dank für die Blumen", allerdings bin ich kein Soziologe, sondern habe lediglich einige Semester Soziologie an der Uni studiert.
Abgeschlossen habe ich ein Studium der Elektrotechnik an einer FH! Von irgendetwas will man ja leben und das kann man als Ingenieur
(egal ob FH oder Uni) wesentlich besser als als Soziologe. Für alle die, die hier behaupten, die FH ist nur das Auffangbecken für Dumme:
Viele meiner Kommilitonen hatten ein vollwertiges Abi mit guten Noten und trotzdem die FH gewählt. Die FH als "Schule" mit festem Stundenplan, Anwesenheitspflicht, und daß alles "vorgekaut" wird, habe ich nicht erlebt. Ich akzeptiere, daß in einer Studienzeit von 4 Jahren (FH) zum Studium von 5 Jahren, ein Unterschied hinsichtlich der Stoffmenge bestehen muß, aber so mancher gescheiterte Uni-Student, der dann sein Glück an der FH gesucht hat, ist mit dem selben Stoff zur endgültigen Exmatrikulation von Amts wegen gekommen.
Ich glaube auch, daß das Phänomen der begrenzten
Aufstiegschance weitaus dramatischer im BWL-Bereich ist, als in den Inegieurwissenschaften. Ich arbeite mit mehreren Informatikern und
Ingenieuren, die gut gemischt von FH und Uni sind, zusammen. Weder in der Entscheidungsgewalt als auch dem Verdienst gibt es da große Unterschiede, entscheidend ist, ob jeder seine Aufgabe löst.
Für alle, die von der ganz großen Karriere reden - und träumen: Lest Eure Zeilen in ein paar Jahren noch mal durch. Wie viele der Pläne (Dissertation, super Job in einer super global-player-Firma) werden erreicht? Ich kenne so viele Doktoren in spe, die auch nach 10 Jahren noch kein Doktor sind..., aber vielleicht glücklicher!
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19.06.06
Lounge Gast
| Re: BWL ausschließlich an FHs? |
hi, ich bin der selbsternannte zyniker/komiker der runde seit heute und ich muss sagen, der mann hat weisheit!!! cheers to my man!!! drinks on the house, let's rolll ... er hat sooo recht ... zu viele wannabes wollen promovierte mckinsey pappnasen werden, was dazu führt das mittelmaß all3s durchdring, weil man fleissig auswendig gelernt hat an so einer bwl-klische á la whu und co ... ich bin alles als ein ingenieursfan, laaaange debatte, aber die jungens haben mehr faktenwissen (sind daher auch tendenziel eher die fachidioten) aber ob du dein leben leben kannst, prioritäten und enrtscheidungen triffst und am ende glücklich wirst, das lernst du an keiner dieser biz schools, die im übrigen verschulter sind als jeder FH es jemals sein wird ... und geforscht wird da auch nix ... also nochmal, bester beitrag. drei sterne, gratisdrinks und ein eintrag ins goldene buch ... es geht um glücklich und zufrieden sein männers (als vorstufe) und nicht um FH oder Uni, ... ERKENNE DICH SELBST und dann deinen Ausbildungsweg !!!! Over and Out
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02.07.06
Lounge Gast
| Uni oder FH? |
Hey Leute, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.
vor kurzem habe ich mein Abitur gemacht und stehe nun wie viele andere vor der entscheidung, was ich nun machen soll.
einerseits tendiere ich stark zur Uni, andererseits interessieren mich Studiengänge sehr, die lediglich an FHs angeboten werden(Tourismus&Eventmanagement).
Hinzukommt, dass ich mein Abi mit 1,0 gemacht habe, viele in meinem Freundeskreis befinden da eine FH als "verschwendung".ich bin mir da jedoch nicht so sicher, weil sich das angeblich mittlerweile eh nciht mehr groß unterscheidet..eine antwort wär toll
Liebe Grüße
Lena
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03.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Studiere das, was dich interessiert. Auch wenn's eine FH ist!
Ich selbst würde allerdings mit einem Abi von 1,0 erst mal die Uni versuchen. Kannst dann ja immer noch wechseln, wenn dir Uni nicht liegt. Aber das ist wie gesagt ne persönliche Meinung. Muss jeder für sich entscheiden ;-)
Aber eines interessiert mich noch: Warum studierst du mit 1,0 BWL? Gibst da nicht bessere, aus intellektueller Sicht anspruchsvollere Studien, die dich interessieren könnten? Ist es mal wieder eine arbeitsmaktorientierte Entscheidung?
Wenn es das reine Interesse ist BWL zu studieren, dann find ich die Sache gut. Wenn überwiegend andere Beweggründe dahinter stehen, finde ich es eher schade!
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04.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Danke für die Antwort. BWL wollte ich eigentlich nicht machen, viel eher Jura, wenn ich an die Uni gehe. BWL hat mich im Zusammenhang mit Tourismus u. Eventmanagement interessiert. ich denke ich werd's erst mal mit Jura versuchen und hoffe dass es klappt:-) ist trotzdem eine schwere entscheidung weil ich auch kein plan hab an welche uni ich gehen soll:(
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04.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hm, also bei mir sind meistens nur Leute von 1.0 - 2.6 an der FH, muss jeder für sich selbst wissen was er lieber hat. Will die Diskussion nicht wieder hochkommen lassen. Aber ein Tipp:
Bist du eher der Typ der mit 500 oder mit 30 Leuten studieren will? Ganz einfach heruntergebrochen ist das für mich die zentrale Frage.
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07.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich habe mich für die Uni entschieden weil ein Uni-Abschluss :
- einfach mehr wert ist
- es den genauen Studiengang an der FH nicht gibt (WiWi)
- der NC geringer war (Uni 3,0 und FH ~ 1,9)
- man wohl nur mit Uni-Abschluss ins höhere Management kommt
- man eine Chance auf eine Promotion hat (bei ner FH ja nahezu nicht vorhanden)
- ich möglichst viele Freiheiten im Studium haben möchte und bloß nix was einer Schule ähnelt
- man auf der Uni mehr Wahlfächer hat (bei uns ca. 25 Fächer)
Das sind jetzt nur nen paar Gründe weswegen ich auf die Uni gegangen bin.
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07.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also deinem Argument mit dem Promovieren muss ich gerade mal widersprechen. Hatte gestern Abend erst eine Diskussion darüber. Als FH-Absolvent mit der Note "sehr gut" muss man lediglich ein paar Scheine an der gewählten Uni nachholen (als Nachweis sozusagen) und schon kann man promovieren. Stammt aus der Kultusministerkonferenz von 1992.
Und ein "gut" oder "sehr gut" muss man auch als Uni-Absolvent im Diplom stehen haben um für eine Promotion intersessant zu werden...
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07.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Als gute FH in Norddeutschland kann ich dir die Hochschule Bremen ans Herz legen. Gute Ausbildung, kurze Studiendauer und auch genung Studiengänge mit internationaler Ausrichtung wie z.B. an der SiB.
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07.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ja natürlich braucht man auch mind. ne 2,5 um promovieren zu können aber mit einem FH-Diplom soll es sehr schwer sein als Doktorand genommen zu werden. Ich weiss schon das man laut Gesetz natürlich auch mit FH-Diplom promovieren kann aber der Haken ist eben auch das man einen Doktorvater finden muss ...
Das Problem ist es dann einen Doktorvater zu finden. Ich habe schon mehrfach gelesen das es extremst schwer ist mit nem FH-Diplom die Chance zu bekommen.
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10.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich hab an einer FH studiert (BWL an der FH Flensburg) und studiere jetzt VWL an der Uni Frankfurt. Der Grund ist ist daß ich keinen Job finde und ich immer wieder lese in Stellenanzeigen: Sie haben ein universitäres Hochschulstudium absolviert.....
Damit ist nicht FH gemeint. Zu der Schwierigkeit: Die Klausuren an der FH sind ein Witz gegen Uniklausuren. Als ich FHler war dachte ich auch immer die sind anspruchsvoll, aber was jetzt an der Uni kommt ist der Hammer. Ich hab echt Respekt vor Leute, die die Uni schaffen. Hoffe ich schaffe es auch, mein FH Wissen bringt mir gar nichts. Hat auch seinen Grund warum ein FH Diplom als Uni Vordiplom anerkannt wird, und das ist schon großzügig den FHlern gegenüber.
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10.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
BWL und VWL sind das gleiche?
Da kann ich einen Abschluß in Maschinenbau an der FH gemacht haben, setze mich dann in die VWL-Vorlesung an der Uni und klage, daß ich von dem Stoff in der Uni noch nichts gehört habe und es deswegen um Längen schwerer sei?
Komisch!
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10.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
BWL und VWL Vordiplom sind meistens/immer identisch. Hast du durch dein FH-Diplom das BWL-Vordiplom ist das also somit meistens /immer äquivalent zum VWL-Vodiplom.
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10.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich habe auch an der FH studiert und zwei aus meinem Bekanntenkreis haben mittlerweile ihren Doktor gemacht. Wenn Du ein gutes Thema hast, dann findest du auch einen Doktorvater. Interessant und gut muss es halt sein. Hier zählt die Leistung.
WiWi kann man übrigens auch an der FH studieren z.B. an der FHW in Berlin. Mag sein das Uni schwerer ist. Was hat man davon? Eventuell die Stelle im gehobenen Management..., wenn man scharf drauf ist. Unentschlossene können den Bauch fragen und dafür einfach mal die Hochschulen besuchen und die "Atmosphäre" schnuppern und dann entscheiden.
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10.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also den kritischen Kommentar versteh ich auch nicht ganz. Ja, Grundstudium BWL und VWL sind fast gleich, Maschinenbau nicht. Mathe und Statistik werden für VWL gegenüber BWL auch nicht neu erfunden. BWL Scheine müssen sogar im hauptstudium noch einige gemacht werden bei VWL..
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13.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
wie siehts denn mit privaten FHs aus? sind die vom niveau her anders als öffentliche FHs....ich möchte gerne international management o.ä. studieren und unis, die diesen studiengang anbieten, habe ich noch nicht gefunden, deswegen tendiere ich zu einer FH....lohnt sich das ganze geld für private FHs?
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14.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Das Geld lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Ich habe auch an einer privaten FH studiert und hab mich da sehr gut aufgehoben gefühlt. Und so ziemlich alle haben sehr schnell einen guten Job gefunden...
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14.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
lasst die Unileute reden... Wer gut ist ist gut egal ob Uni oder FH!
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16.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Mich wundert es immer, dass es an UNIs nur wenige Fächer gibt die einen guten NC voraussetzen (Ausnahme Medizin oder so)!
An FHs jedoch oft wirklich gute NC vorrausgesetzt werden.
Also müssen da doch dann auch gute Leute sein.
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16.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Der öfters höhere NC an FHs liegt daran, dass diese immer viel kleiner als Unis sind und deswegen viel weniger Plätze haben. Zudem sagt der NC nicht wirklich was über das Niveau aus, weil wie gesagt an der FH nur das Fachabitur gefordert wird.
Übrigens ist der NC von FHs nicht zwangsweise besser. An der TU Dresden z.B. für BWL 1,9 und an der HTW Dresden 2,0 (Fachabitur!).
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16.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Das ist wirklich keine Auszeichnung für FHs, wenn ausgerechnet dieser Milliardenversenker als Aushängeschild verwendet wird.....
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Außerdem kann man FHs mit Fachhochschulreife studieren, und da ist es leichter eine bessere Note zu erzielen als im Abi. Der NC sagt gar nichts aus, an einer FH studieren die, die für die Uni zu schlecht sind.
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
omg ich habe auch erst nur meine fachhochschulreife mit nem schnitt von 3,1 gemacht und hab mich dann doch dazu entschieden mein allgemeines abi nachzumachen weil ich an eine uni wollte.da hab ich dann nen schnitt von 2,2 gehabt.es hat also wirklich nichts damit zu tun!!!erst denken dann schreiben!!!
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17.07.06
Zechpreller
| Re: Uni oder FH? |
Doch ich bin fest davon überzeugt, dass ein allgemeines Abitur viel schwerer ist als ein Fach Abitur, weil beim Fachabitur lernen die teilweise zum erstenmal Prozentrechnung und andere eher Berufspraktische Sachen. Dass an eine FH nur Leute gehen, die für die Uni zu schlecht sind halte ich für ein Gerücht......
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
und ist auch Schwachsinn! An der FH wird eben nicht nur gepennt.
Zum Abitur:
Das heutige Abitur und schwer?. Das kann ich durch Abwählen und Kurssystem doch nach meinen Stärken gestalten. Habe dann Physik Grundkurs, darf mit diesen lausigen Wissen aber alle (auch naturwissenschaftlichen oder ingeniuerwissenschaftlichen) Fächer studieren. Genauso Biologie GK und Medizin. Ist doch ein Witz!
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
@Zechpreller:
Also ich finde es eine Unverschämtheit zu sagen, dass man für die FHR nicht so viel zu wissen braucht! Prozentrechnen, Zinsrechnen, etc wurde bei uns vorausgesetzt. Ich weiß nicht, woher du deine Infos hast. Außerdem kam bei uns schon Stoff dran, der im BWL Studium dann auch drankommen wird. Angefangen von Marketing bis zum Controlling. Und wir hatten viel weniger Zeit dafür als die Abiturienten. Informier dich lieber zuerst, bevor du so nen Quatsch schreibst. Ich stimme meinem Vorredner absolut zu. Der einzige reale Unterschied ist wohl der, dass auf dem Gymn. mehr finaz. Mittel vorhanden sind.
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
genau allgemeines abi ist genauso ein witz wie fachhochschulreife!!!
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Dafür konnten aber auch alle Fachabiturienten - im Gegensatz zu den Abiturieten - während meiner Bankausbildung die Prozenrechnung.
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
2 Freunde von mir waren auf der BOS und die Sachen, die sie gelernt haben sowie ihre Klausuren waren definitiv ein ganz anderes Niveau als an einem allgemeinbildenden Gymnasium. Nicht das ein normales Abi irgendwas besonders wäre - Nein, aber die BOS ist noch viel einfacher. Und der studienspezifische Stoff ist ein Witz. Hat ungefähr den Umfang von 3-4 Vorlesungen je Fach.
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
wenigstens bezieht es sich schon aufs studium auch wenns nur ein bisschen ist!!!warum soll jmd der schon weiß das er bwl studieren will sein allg. abi machen?dann lieber fachabi aufm wirtschaftsgym!!!hat nur vorteile außer das mathe nicht ganz so "schwer" ist!!!wenigstens muß man sich dort nicht mehr mit physik,chemie oder bio rumschlagen!!!
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also mit Physik muss man (ich) sich auf dem WG schon noch rumschlagen ^^ (leider)
Aber dafür lernt man gleich Wirtschaftsenglisch und wie bereits erwähnt auch die für ein BWL Studium relevanten Fächer.
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17.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Der Vorteil eines Abiturienten eines Wirtschaftsgymn. gegenüber einem mit allg. Hochschulreife ist allerdings minimal, wenn beide BWL studieren. Bei anderen Fächern wie etwa Physik und Chemie hat der Abiturient mit Allg. Hochsch.reife die besseren Karten (falls LK). Der Abiturient mit allg. Hochschulreife bringt allerdings etwas mehr Wissen aus anderen Bereichen mit und ist nicht so auf einen Bereich fixiert. Ob dieser nun ne höhere Allgemeinbildung hat? Dieses Urteil überlasse ich jedem selbst...
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18.07.06
Zechpreller
| Re: Uni oder FH? |
Ich habe meine Infos aus sicherer Quelle, sei dir da mal sicher. Ich habe allerdings nicht gesagt, dass du das Fachabi in die Tonne treten kannst. Der Unterschied ist im Prinzip der selbe wie UNI-FH. Auf einem Gymnasium sollst du lernen tiefergründiger zu denken und dich mit Komplexeren Dingen zu befassen. Das Fachabi ist eher berufspraktisch orientiert, z.B. "Kaufmännisches Rechnen" und was hier schon mit der Bankausbildung angeklungen ist; du wirst besser auf einen Beruf vorbereitet. Dafür kann sich ein Abiturient in der Theorie schneller in andere Sachen reindenken, sodass kein Unterschied zwischen beiden vorhanden sein sollte. Aber das heißt auf kenen Fall, das Abiturienten schlauer sind als Fachabiturienten. Was man vielleicht schon eher sagen kann ist, dass Abiturienten in der Regel eine höhere Problemlösungsfähigkeit haben, muss aber nicht sein.
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18.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Die höhere Problemlösungsfähigkeit besteht bei einem Abiturienten hauptsächlich darin, die richtigen Fächer abzuwählen :-)
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18.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Liebe Abiturienten,
was bleibt von Euch, wie auch von den Leuten mit Teilabi, wenn Ihr Euer Studienziel nicht erreicht? Richtig: Ein Ungelernter!
Was ich damit sagen will:
Später im Berufsleben interessiert es herzlich wenig, ob Ihr ein Teilabi, ein richtiges Abi oder sonstwas habt. Es zählt der berufsqualifizierende Abschluß!
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18.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Naja zu den Meckies kommst du nur mit einem richtigen Abi ;).
Die Sachen, welche man an einem allgemeinbildenen Gymnasium in z.B. Geschichte oder Deutsch macht, sind einfach ein absolutes Mindestmaß an Bildung, welches man heutzutage haben sollte. Die Mathematik ist wichtig für das Studium und an allg. Gymnaisen deutlich tiefgründer.
Gerade deswegen ist ein allg. Gym. für ein BWL-Studium aber auch besser. Die BWL-Fächer zu lernen, dürfte doch wohl für Niemanden ein Problem darstellen, aber an der Mathematik scheitern viele.
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18.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich war auch auf einem Wirtschaftsgymnasium und wir haben dort z.B. in Mathe und Deutsch die gleichen Bücher benutzt wie mein Cousin auf einem normalen Gymnsium. Ein Abi vom WG ist übrigens auch ein normales Abitur, also die allgemeine Hochschulreife und nicht die fachgebundene Hochschulreife die man auf einer Fachoberschule erhält
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19.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
also kurz zwei Anmerkungen aus meiner eigenen Geschichte - ich habe erst an der FH ein Etechnik-Diplom gemacht, dann an die UNI.
- wichtig ist nicht ob ihr ABI oder sonstwas gemacht hab, sondern der FH-Abschluss bzw. UNI-Abschluss. Es ist wichtig, dass ihr die Qualifikation dafür erworben habt, aber ab der UNI Zeit ist das dann Geschichte - und sogar der Inhalt ist eher oft kaum nötig, manchmal gibt für technische Studiengänge eine fundierte Mathematik etc. etwas Sicherheit für die ersten Tage...
- Schwierigkeit UNI vs. FH:
Also das ist ein langes Thema und die FHler reden anders als die UNI-Typen, jeder will seine Laufbahn verteidigen. Da ich beides gemacht habe, kann ich vielleicht etwas neutraler berichten:
1. Natürlich ist der UNI Abschlussd er höchste Abschluss den man in Deutschland machen kann. Einfach von der Aufhängung her, hat jetzt gar nichts mit Schwierigkeit zu tun.
2. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass der FH Abschluss in der Wirtschaft gut akzeptiert und die praxisnähe geschätzt wird. Aber der UNI Abschluss wurde nicht abgewertet und benachteiligt.
3. Die FH ist deutlich strukturierter. Aber viele UNI-Absolventen habe keine Ahnung von FHs, glauben es werde dort jeder wie in der Schule dran genommen und gäbe wohlmöglich noch mündliche Noten. Der Untschied ist gering, es ist einfach viel viel stukturierter. Die Anforderungen sind besser definiert und man weiss was man zu erbringen hat. Das wird an den UNIs ja nun auch durch Master+Bachelor kommen und dadurch rücken FH+UNI sehr dicht zusammen.
4. Schwierigkeit: Generell gibt es immer einfache und schwierige Studiengänge. Etechnik war an der FH auch nicht ohne, es sind viele auf der Strecke geblieben und man hatte schon was zu tun. Die UNI ist etwas abstrakter, die Vorlesungen bestimmt es heftiger - aber die Prüfungen letztendlich nicht. Irgendwo kochen halt alle mit Wasser und es gibt Leute, die so gerade ihren Uni-Abschluss geschafft haben und sich trotzdem guten FH-Absolventen überlegen fühlen, weil dort ja alle gute Noten haben, vor allem die, die ander UNI gescheitert sind. Das ist natürlich quatsch. Klar bin ich erstmal gut, wenn ich schon 3 Semester Mathe gehört habe und wieder im ersten anfange. Aber einfach ist das alles nun auch nicht! Vieleicht fallen im Hauptstudium die Noten etwas besser aus.
5. Fazit: Beide Abschlüsse sind gut. Man sollte überlegen, was man später damit machen will. Will ich eine akademische Laufbahn einschlagen, promovieren etc. ist die UNI die klare Wahl. Auch für eine Karriere hat sie Vorteile, vor allem mit Promotion. Es sitzen im Vorstand doch immernoch oft Doktoren...
Will ich zügig und gut vorbereitet ins Praxisleben ist die FH vorzuziehen. Sie bildet solide aus und schafft gute, teil praxisnahe Grundlagen. Man ist schneller im Beruf und verdient schneller Geld.
Wichtig: Will ich in den öffentlichen Dienst sollte man an die UNI gehen. Was sich vielleicht durch Bachelor/Master ändern wird.
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19.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Das ist doch mal eine differenzierte Meinung!!!
Ich als zukünftiger FH-Absolvent habe Respekt vor Leuten von der Uni und wahrscheinlich ist es ja auch noch einen Tick schwerer. Aber ich lasse mir nicht sagen dass man an der FH ja eigentlich nichts lernt und dass man einen FH-Abschluss überhaupt nicht mit einem Uni-Abschluss vergleichen kann.
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19.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Guter Beitrag!!! Bin Uni-Student, aber ich weiß ganz genau, dass mir später auch ein FH-Absolvent durchaus den Job wegnehmen kann (denn wenig machen die sicherlich nicht und häufig auch genau das, was im Beruf ausreicht!). Diejenigen (Uni-Leute), die was anderes behaupten, sind nur Träumer und werden nach Ihrem Diplom böse aufwachen ;-)
Bin aber dennoch an die Uni gegangen, weil ich mehr Flexibilität wollte. Wie schon mehrmals angeklungen: ist einfach ne Typ-Frage.
Aus. Punkt. Ende!
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19.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo!
Ein wohltuender Beitrag. Damit ist alles zum Thema Uni/FH gesagt.
Leider werden wir aber auch in Zukunft von dieser unsinnigen und nervtötenden Diskussion belästigt werden.
MfG
Holger
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29.07.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Unglaublich, über was man sich alles den Mund zerreissen kann. Sobald Akademiker anfangen, darüber zu diskutieren, welch "Exklusivität" ihre Hochschule zu bieten hat, so zeigt sich auf deutlichste Weise, wie Minderwertigkeitskomplexe auf dieser Ebene geschürt werden. Es ist äußerst fraglich, wie erfolgreich Studenten, die, statt konstruktive Beiträge hervorzubringen, anfangen, sich auf niederstem Niveau über andere Studien/Schulbereiche, von denen sie keine Ahnung haben - und dabei kann eine "aus jegwelcher Quelle" herangezogene Information nicht gewertet werden - zu äußern. Die Fachhochschule hat ihre klaren vorzüge, gegenüber der Universität, genauso, wie die Universität ihre Vorzüge gegenüber der Fachhochschule hat. Und NATÜRLICH gibt es Professionen, in denen Universitäts-Absolventen Vorteile gegenüber Fachhochschulabsolventen haben, genauso, wie es unbestreitbar ist, dass es viele Professionen gibt, in denen Fachhochschulabsolventen besser Abschneiden. Dies sind Fakten, die man hinnehmen kann, muss, wie auch immer, aber kein Grund sich hier gegenseitig auf zum Teil niederstem Nievau "herunterzuschimpfen".
C.McR.
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08.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo User,
ich habe im Juni mein Abi gemacht und mich durch meine Ausmusterung jetzt schon dieses Jahr für einen Studiengang bewerben müssen. Mich zieht es in die journalistische Ecke, nebenbei bin ich seit 7 Monaten freier Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau. In meiner Nähe (Lünen) habe ich eigentlich nur drei Alternativen in diesem Bereich:
Journalistik an der Uni Dortmund
Wissenschaftsjournalismus an der Uni Dortmund
Journalistik & PR an der FH Gelsenkirchen
Nun wurde schon einiges über die Unterschiede in den Bereichen Forschung und Wirtschaft geschrieben, jedoch nichts, was mir bei meiner Entscheidung helfen könnte.
Mit meinem Schnitt von 1,8 schaffe ich es wahrscheinlich nicht nach Dortmund (letzter NC 1,4), während ich in Gelsenkirchen gerade noch reingerutscht bin und einen Platz zugewiesen bekommen habe (aktueller NC 1,8).
Mir stellt sich nun die Frage, ob ich diesen Platz wahrnehmen soll oder lieber die vier Wartesemester anders überbrücken soll (Praktika oä).
Hat jemand Erfahrungen gemacht, inwiefern es Unterschiede im medialen, journalistischen Bereich zwischen Uni und FH gibt?
MfG
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08.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Erkundige dich doch bei deiner Zeitung! Die werden dir schon sagen können, ob ein Uni-Abschluss Pflicht ist oder ob der FH-Abschluss auch ausreicht.
Ein Studienkollege von mir ist auch freier Mitarbeiter bei einer Zeitung. Der Redakteur meinte zu ihm, dass ohne Uni-Abschluss nicht mehr viel möglich ist im journalistischen Bereich. Inwieweit das tatsächlich stimmt, kann ich dir aber nicht sagen. Kenne mich in dem Bereich gar nicht aus!
Mein Tipp: Ruf doch einfach mal bei ein paar Zeitungen an und frag nach den Anforderungen für eine journalistische Laufbahn.
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08.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Oh man, wenn ich hier einige Leute höre von wegen Party, Freizeit usw. gehört nicht zum Studium.
Die Leute können sich doch jetzt schon den Kopfschuss geben.
Wartet mal ab bis ihr ins Berufsleben kommt.
Werdet euch mal bewusst, dass das Leben schon heute für euch vorbei gehen kann....und wofür habt ihr gelebt?
Um überflüssige Uni vs. FH Diskussionen zu führen!
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
hallo,
wer hat eigentlich jemals behauptet hochschulen seien dazu da, den bestmöglichen jobeinstieg zu ermöglichen???? wenn man diese frage etwas beleuchtet und sich dann mal ganz ernsthaft fragt, welchen anspruch die hochschulen an sich selbst stellen, muss man daraus schließen, dass argumente wie soft skills, praxisnähe, zeitliche effizienz, leere oder volle hörsäle etc völlig irrelevant sind...
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Irrelevant sind sie nicht! Denn sie tragen zu individuellen Persönlichkeitsentwicklung bei! Oder glaubst du etwa, dass alle Menschen homogen sind? ;-) Sonst könnte man ja gleich auf ne Berufschule gehen und sich ein Studium sparen!
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
aus meinem posting geht nicht hervor, dass die aufgezählten positionen irrelevant für die persönlichkeitsentwicklung sind - das ist ja auch weder thema dieses threads, noch inhalt meiner aussage.
bitte nochmal lesen:
man muss sich bei einer solchen grundsatzdiskussion die frage stellen, ob eine Universität beispielsweise, das ziel hat, ideal und effizient auf den späteren jobeinstieg vorzubereiten. ich verneien diese frage und bin der überzeugung, dass eine hochschule zunächst eine andere selbstdefinition hat. wenn ich diese frage aber verneine, muss ich zwangsläufig auch darauf schließen, dass praxisbezug, anzahl der studierenden etc. IN DIESER KORRELATION keine rolle spielen. denn wenn es gar nicht die aufgabe der uni ist, optimale karrierechancen zu bieten, dann ist es herzlich egal, ob ich praxiserfahrung sammle oder nicht...
d'accord?
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ok, jetzt verstehe ich, was du meinst. Natürlich ist es nicht das PRIMÄRE Ziel einer Uni, Leute für die Wirtschaft auszubilden. Das primäre Ziel ist es, erstklassige Wissenschaftler auszubilden.
ABER: Gehören solche Eigenschaften wie Soft Skills, Praxiserfahrung, zeitliche Effizienz... nicht zu einem sehr guten Wissenschafter dazu? Man stelle sich etwa einen Wissenschaftler vor, der es nicht schafft, seine Forschungsergebnisse vor einem großen Publikum zu präsentieren. Wenn man sich Stellenanzeigen von Forschungseinrichtungen anschaut, dann wird das aber IMMER von einem angehenden Wissenschaftler verlangt. Und zur zeitlichen Effizient muss ich hier wohl nichts mehr sagen: die ist in einer wissenschaftlicher Karriere nicht weniger bedeutend als im Berufsalltag!
Und selbst wenn nach deinen Aussagen eine Uni nicht das primäre Ziel hat, "ideal und effizient auf den späteren Jobeinstieg vorzubereiten", bekommt man diese Dinge an einer Uni zu einem gewissen Grad dennoch vermittelt (für den einen bewusst, für den anderen unbewusst). Es hängt immer von dir selbst ab, wie du das einschätzt. Ich gebe dir aber in einem Punkt recht: Wenn man sein ganzes Studium aus Vorlesungen besuchen nichts weiteres getan hat, dann haben deine Aussagen Gültigkeit! Eine Uni definiert sich allerdings nicht (nur) über ihre Lehrveranstaltungen, sondern auch über das Angebot außerhalb der gewöhnlichen Lehre, was von jedem Studenten wahrgenommen werden kann (aber nicht muss). Eine Uni ist immer noch ein sozialer Komplex bzw. eine soziale Kommunikationsplattform und kein statisches Theoriegebäude. Hier handeln immer noch Menschen!
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
ich stimme dir absolut zu!!! ich bin es nur leider allmählich leid zu hören, welcher hochschultyp die schnellste ammortisation garantiert, denn darum geht es einfach nicht. deshalb habe ich es auch einmal extrem abstrahiert. ich halte nahezu alles, was man heutzutage mitunter der soft-skill-kaste subsumiert, für absolut überbewertet. für überbewertet und nicht für unwichtig. wirklich wichtig ist in meinen augen nur eins: wahres interesse. hat man das, generiert sich alles andere von selbst. man macht praktika (weil man sich interessiert ), man paukt ordentlich ( weil man sich interessiert ), man steht auch mal während der vorlesung ( weil man sich interessiert), man bildet sich sein leben lang fort ( weil man sich eben interresiert). natürlich gehört es oft im leben, so auch im studentischen, dazu, bittere pillen schlucken zu müssen, nur lässt sich dies nie vermeiden. nur wie schon gesagt, eine diskussion über das für und wieder von hochschulen aus karrieregründen, kann m.E. nur sehr beschränkt geführt werden.
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Da hast Du schon Recht, daß man nicht alles den Wirtschaftsinteressen unterwerfen soll. Aber die meisten Absolventen werden wohl nie auch nur den Hauch von wissenschaftlich arbeiten. Also wenn hier immer diskutiert wird, daß an der Uni so toll wissenschaftlich ausgebildete Leute sind. Wiviele von denen werden wohl Wissenschaftler? Die wenigsten sind dazu trotz Studium an der Uni auch fähig. Aber wieviele haben nach dem Studium einen stinknormalen Bürojob in der Wirtschaft? Drum geht es wohl den meisten nur darum sich hier als Edelstudent hervorzutun. Auch wenn einige jetzt sagen, der spinnt. Aber stellt Euch meine Fragen mal in 10 Jahren. Und, habe ich da nicht Recht gehabt? Die meisten sitzen im Büro und machen stupide Arbeit.
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09.08.06
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ja, hast recht. "Interesse" ist der entscheidende Impuls, um seine erhofften Ziele zu erreichen (ein gewisser Grad an Intelligenz gehört sicherlich aber auch dazu ;-)
Am Ende seines Studiums wird sowie so jeder selbst erfahren - egal ob Uni- oder FH-Absolvent - ob die Wahl für die Hochschulform die richtige war, so dass die Diskussion vorher überflüssig ist.
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14.01.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo,
nun stehe ich vor der Entscheidung, mit Fachhochschulreife vom Berufskolleg abzugehen oder doch weiterzumachen.
Ich kann mich sehr schwer entscheiden.
In Englisch bekomme ich nun eine zwei und in Französisch eine eins, bin also am meisten im sprachlichen Bereich talentiert.
Wäre ich dann besser bei einer Uni aufgehoben oder würde eine FH auch ausreichen? Dann würde ich mit Fachhochschulreife abgehen. In anderen Fächern bin ich zwar auch nicht schlecht, in Deutsch bekomme ich eine drei und die restlichen Fächer jeweils eine vier, weil ich oft krank war und wegen Berufstätigkeit oft zu wenig Zeit hatte zum Lernen. Ich werde mich im nächsten Semester(Sem. 4) besonders anstrengen, weniger berufstätig sein und es geht mir gesundheitlich wieder besser.
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29.01.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hey, ich möchte später gerne mit Sprachen arbeiten, als Dolmetscher o.ä. Ich hatte darum eig. vor, an einer Uni zu studieren, von den Noten her würde ich das bestimmt schaffen., Mir wurde aber jetzt schon öfter gesagt, dass ich an einer FH besser aufgehoben wäre, weil man da mehr auf den Sprachgebrauch eingeht als auf die Geschichte der Sprache...
...ich möchte aber gerne den bestmöglichen Abschluss kriegen, um vllt. auch im Ausland arbeiten zu können!
Ist die FH wirklich empfehlenswerter für mich als eine Uni????
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29.01.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Mach an einer FH Deinen Bachelor, dann bekommst Du dein allgemeines Abi automatisch dazu und kannst hinterher, wenn Du willst, nen Master an der Uni machen. Fh-Reife reicht völlig, spar Dir das jahr.
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12.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Einen wunderschönen Guten Morgen!
Ich stehe momentan auch vor der Entscheidung, ob ich an eine Uni oder ein FH gehen soll. Zunächst war ich mir sehr sicher, dass ich zur UNI gehen will, aus einem einfachen Grund: Ich habe mein Abi bestanden und sollte dies auch nutzen.
Mittlerweile bin ich allerdings ins Zweifeln gekommen, ob das auch wirklich Grund genug dafür ist zur UNI zu gehen.
Denn: Wie hier auch schon oft erwähnt wurde, ist das ganze Studium an der FH einfach praxisbezogener. Einige Leute hatten mir allerdings trotzdem geraten zur UNI zu gehen, weil sie der Ansicht waren, dass ein guter Abiturient an der FH "leicht unterfordert" sei. Ich möchte mich von diesem Denken allerdings distanzieren. Dass man nicht die gleichen fachlichen Kenntnisse wie an einer UNI erlangt ist natürlich völlig logisch. Allerdings muss man auch sehen, dass ein UNI - Student oftmals nur die Theorie verwenden kann und teilweise praktisch völlig unbegabt ist - was aber kein Normalfall ist, er hat es einfach nicht im Studium gelernt, so einfach ist das. Ich denke nicht, dass man davon ausgehen kann, dass UNI - Studenten grundsätzlich in der Praxis riesen Nieten sind.
Vor einigen Tagen habe ich dann einen (meiner Meinung nach) sehr guten Artikel zu diesem Thema gefunden.
Demnach seien die Unterschiede zwischen FH und UNI nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren. Man müsse sich einfach entscheiden, ob man im Studium wissenschaftlich arbeiten möchte oder doch leiber die Praxis vorzieht. Im Allgemeinen könne man sagen, dass FH - Studenten durch die kleinen Lerngruppen oftmals durch Teamfähigkeit ausgezeichnet sind, die UNI - Studenten eher zu Einzelgängern ausgebildet werden. (Zwar gibt es auch an der UNI sogenannten Lerngruppen, allerdings herrscht hier nicht so ein großer Zusammenhalt wie die "gemütliche Lernrunde an der FH). Weiterhin wurde angeführt, dass die Einstiegschancen von FH - Studenten teilweise sogar besser sind als die der UNI - Studenten, man müsse aber auch sehen, dass man mit einem UNI - Abschluss in der Regel ein besseres Gehalt bekommt und auch im späteren Leben bessere Aufstiegschancen besitzt.
Der Grund dafür ist denke ich (und ich hoffe, ich vertue mich nicht)recht einfach: Wenn man im technischen Bereich ein neues Produkt entwickeln möchte, muss dies zunächst erst einmal auf wissenschaftlicher Basis geschehen, bevor ein Prototyp entworfen wird. Hier sind (das müssen die FH - Studenten anerkennen) die UNI - Studenten gefragt. Sie besitzen nach erfolgreichem Abschluss ein besseres Wissen. In der Praxis dürfen dann die FHler das Neu-entwickelte Produkt entwerfen.
Insgesamt würde ich sagen, dass ein FH - Student sehr wohl ein schwieriges Studium antritt und es in keinster Weise verspottet erden sollte. Auch seine Einstiegschancen im Beruf werden wohl besser sein, als die eines UNI-Studenten. Allerdings sollte man sich auch darüber bewusst werden, dass UNI - Studenten im beruflichen Verlauf oftmals höhere Positionen einnehmen. Zu Anfang mögen sie vielleicht praktische Nieten sein, doch in einem guten Betrieb wird einem die Praxis (mehr oder weniger)"schnell" erklärt und diese ist es (meiner Meinung nach) bei vorhandenem Interesse leichter zu erlernen, als die Theorie.
In einem Betrieb fügt man sich in die Produktion ein, man bekommt Praxiserfahrung und erlernt so neues Wissen, was die FH - Student schon haben (und daher wohl auch öfters eingestellt werden). Die tiefere Theorie wird von einem Betrieb allerdings meistens als bereits bekannt vorrausgesetzt, es findet kein extra Unterricht statt (wozu sonst auch UNIs / FHs). Und hier sind die UNI - Studenten klar im Vorteil.
Ich denke, dass jeder Schulabgänger mit diesem Wissen seine eigene Entscheidung treffen sollte. Ich selbst bin mir noch immer nicht sicher, ob UNI oder FH. Denn ich gehe davon aus, dass mir der Job (das sollte er jedenfalls) später Spaß machen wird, nun ergibt sich nur noch die Frage, ob ich ein wissenschaftliches Studium an der UNI auch als spaßbringend einstufe oder nur als trockene Kost für ein erfolgreiches Berufsleben?
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12.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ist mein akkreditierter Master of Science jetzt eigentlich gleichberechtigt mit einem UNI-DIPLOM oder nicht?
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13.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
der steht über dem Diplom!
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13.02.07
Britta
| Re: Uni oder FH? |
Ab diesen Wintersemster möchte ich Business administration studieren und überlege zur Zeit sehr stark an eine private Fh für Wirtschaft zu gehen. Doch leider ist ja der Uniabschluss immernoch etwas angesehener als der an der Fh, deshalb würde ich optimalerweise nach dem Bachelor für den Master an eine Uni wechseln! ist sowas gut möglich, also theoretisch natürlich, nur kann man mit einer doch praxisbezogene Ausbildung ohne weiteres an eine Uni?
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13.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
uni und fh ist nach der bachelor umstellung vom studium her sehr identisch!
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13.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Einige Leute hatten mir allerdings trotzdem geraten zur UNI zu gehen, weil sie der Ansicht waren, dass ein guter Abiturient an der FH "leicht unterfordert" sei.
Ich glaube jedem Abiturienten werden sowohl an einer FH und einer Uni erst mal die Ohren schlackern, was für ein Spielspaß das Abi doch war. An einer FH wird dir auch nichts geschenkt.
Das angeblich bessere Einsatzfeld der Uni-Absolventen hängt auch vom Beruf ab. Im Ing.-Bereich gibt es da nur noch wenig Unterschiede. Dort wird der Uni_Absolvent vielleicht eher z.B. in der Halbleiterentwicklung gebraucht, aber wenn es um Software oder Hardwareentwicklung geht, sind beide gleich vertreten. In der Produktion, Vertrieb ebenso.
Allerdings würde ich das Abi fertig machen, denn das Allgemeinwissen (Literatur, Kunst usw.) ist ja auch nicht umsonst. An einer Hochschule wird man immer zum Fachidioten ausgebildet.
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15.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Leider ist eine Spezialisierung unvermeidbar. Schließlich sollst Du ja auch mal was arbeiten um Dich und Deinen Nachwuchs zu ernähren.
Ich würd liebend gerne erstmal BWL studieren, danach Geschichte, Philosophie, Soziologie und natürlich Physik... Leider werd ich keine 300 Jahre alt
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16.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Kann man Allgemeinwissen etwa nur an einer Schule erwerben?Schlechte Schulbücher und diktatisch unfähige Lehrer können einem ein Fach schon verleiden.Wohingegen ein Buch von Hawking so manchen Physikhasser bekehrt hat.
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22.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
also ich werde es auch an ner uni probieren.
hat einfach den hintergrund, dass ich mit jemanden persönlich gesprochen habe (er hat früher an meiner schule abi gemacht und berät daher einmal im jahr schüler, falls bedarf - so ne art scouting) der nach eigenen angaben relativ erfolgreich im bereich controlling arbeitet bei nem technischen unternehmen
und er sagt, es werden keine leute eingestellt (schlüsselpositionen) die nicht an der rwth aachen waren.
ähnlich wird es in anderen feldern sicher auch sein. daher denke ich macht ein name oder ein besonders anspruchsvoller abschluss schon etwas her.
allerdings denke ich auch dass eine gute fh ne schlechte uni übertrumpfen kann oder dass der ein oder andere an ner fh besser klar kommt weil er eher der typ dafür ist und daher in seinem job besser von der fh profitieren kann.
zu steven hawking kann ich mir übrigens nicht verkneifen, dass ich den eindruck habe: es ist geldmacherei.
ich habe auch seine bücher gelesen, aber umso älter ich wurde desto mehr hielt ich es für irgendeine plakative show physik.
keine frage, wissenschaftlich korrekt und sehr anschaulich. aber ein mann der als nachfolger einsteins gehandelt werden will, sollte sich vllt mehr wissenschaftlich engagieren als bücher für die masse zu schreiben, finde ich.
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22.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich möchte an dieser Stelle mal eines klar Stellen:
Uni ist nicht zwangsläufig theoretisch, bereitet nicht schlechter auf die Praxis vor als die FH und UNI Absolventen denken nicht, sie seinen "etwas Besseres".
Begründung:
Wie schon hier erwähnt wurde, behält sich eine UNI das Recht vor zu forschen. Das bedeutet z.B Ursachenforschung, es geht um die Darstellung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen !
Beispiel: bei einem Automobilhersteller gab es jüngst Probleme mit dem Kühlbehälter (dieser platzte gelegentlich)
Das Unternehmen beauftragte dann die Universität herauszufinden warum das passierte. Anhand von umfangreichen Studien und FEM-Analysen konnte das Problem behoben werden.
Das Problem war allerdings nicht so trivial wie es vielleicht klingt, denn ein Konzern von tausenden von Mitarbeitern hat sich daran die Zähne ausgebissen.
Wo fehlte denn hier bitteschön der Praxisbezug ?
Ich kann hier noch hunderte von weiteren Beispielen nennen (z.B aerodynamische Auslegung des Chassis vom Z8).
Übrigens wurde das beschriebene Fallbeispiel abgewandelt und in eine Klausur gepackt (im Bereich FEM), natürlich stark vereinfacht. Was den Studenten auch wieder geholfen hat
Folgende Faktoren beeinflussen, ob das Studium praxisbezogener oder mehr theoretisch ausgelegt ist:
1. Art des Studienfaches (Ingenieurwesen z.B. kann nicht
theoretisch studiert werden!!!) (vielleicht an schlechten UNIs)
2. Art der UNI ( Technische UNIs lehren generell praxisorientierter)
3. Initiative des Studenten selbst
(wenn man als HIWI an einer guten UNI studiert, bekommt man
sehr viel Praxis mit und kann sich ein Beziehungsnetzwerk in die
Praxis aufbauen!!)
4. Eins darf man nicht vergessen ob UNI oder FH: beide sind
problemlöseorientiert, beide haben aber eine ander Methodik
Aufgabenstellungen zu lösen ! von besser oder schlechter reden
nur Pseudointellektuelle
5. Vorgeschichte des Profs. Wir hatten einen Prof der war vorher
bei BMW und der war hochmotiviert uns auf die Praxis
vorzubereiten.
Das einige Menschen meinen, sie wären etwas Besseres liegt nicht daran, dass UNi "besser" oder "schlechter" sei, oder Fh "besser" oder "schlechter" sei. Das liegt in der Natur einiger Menschen sich über andere Stellen zu wollen und jeder davon benutzt andere Argumente.
Ich kann nicht bestätigen, dass ich nicht entsprechend vorbereitet wurde. Eins muss allen hier klar sein, vor allem den noch Studenten. Später im Berufsleben herrschen ganz andere Regeln. Im Prinzip fängt man fast von Null wieder an. Man hat nur bewiesen, dass man genug Hirnschmalz hat, um auf diesem Niveau zu bestehen.
Bei mir war das so, dass ich 70% des Studium-Wissens nicht direkt anwenden konnte. Trotzdem ist das Wissen nicht weg und man braucht es irgendwann wieder. Das ist so, weil viel Wissen des Unternehmens und deren Prozesse der geheimhaltungspflicht unterliegen und deshalb nicht an UNIs oder FHs gelehrt werden können.
Außerdem bekommt man an einer UNI (ob an der FH kann ich leider nicht beurteilen, dort war ich nicht) noch vermittelt, wie man generell, analytisch und systematisch Probleme löst. Das ist wohl nach meiner Erfahrung nach die nützlichste Eigenschaft, die man sich durch ein Studium aneignen soll.
Zu meiner Person:
War an der UNi, bin jetzt leitender Enticklungsingenieur
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22.02.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Endlich mal ein sinnvoller Beitrag zur Uni/FH-Problematik! Dieses ganze meinHaus/meinAuto/meineHochschule - Gequatsche geht einen echt auf den Zeiger!
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02.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Um das thema nochmal aufzugreifen:
ich selbst studiere im 8. int. wirtschaftsingenieurwesen an einer mittelgrossen FH und absolviere zur zeit ein 1/2 jaehriges praktikum bei einer renommierten dt. firma in China.
ich habe mich, trotzt allg. matura, bewusst fuer eine FH entschieden.
aus gutem grund und ich steh immer noch dazu:
das studium ist, wie faleschlicherweise meistens behauptet, NICHT wie schule und es gibt keine anwesenheitspflicht.
auch das vorurteil die FH waere leichter kann ich nicht bestaetigen (besuchte u.a. die TU darmstadt und Uni Frankfurt). an einer FH wird das wissen einem direkt mit beispielen erklaert, man kann fragen stellen und der prof ist immer verfuegbar. dies spart vor allem zeit und der student kann nun diese angewandte theorie problemlos auf andere bereiche ausweiten.
Z.B. wenn der physiklehrer in der schule frueher theoretisch rumschwafelte verstanden es die wenigstens. als er diese theorie durch einen versuch darstellte wussten die meisten um was es geht. das gleiche sieht man einer uni bzw fh...
uber die mathematik vorlesung der maschinenbauer an der TU darmstadt (hoert hoert, elite uni... ) kann ich leider nur schmunzeln. was dort der prof innerhalb 3 stunden erklaert hatte wurde bei uns an der FH in nicht mal in einer halben stunde verstaendlich erklaert (Determinanten). beide begleitenden scripte umfassten den selben inhalt und wie die meisten scripte wurden sie auch aus den gleichen buechern kopiert... ;)
mit meinem FH studium stufe ich meine chancen auf dem arbeitsmarkt als sehr gut ein:
vorraussichtlich: 1,3 Diplom, 10 semester studiert, davon 5 im ausland, muttersprache englisch und deutsch, 7 jahre franz, 5 jahre spanisch und nach meinen china aufenthalt habe ich praktische 1,5 jahre mandorin, 1 auslandspraktika, 2 auslandssemester in den USA und China sowohl weitere auslandspraktika in indonsion und mexiko... da kann kaum ein unistudent mithalten.
ich will hier nicht die unistudenten niedermachen, aber fuer mich sind die meisten (nicht alle) eher fuer die forschung gedacht als fuer die praktische arbeitswelt.
ich habe bisher noch nie eine absage einer firma erhalten, wurde meistens den unistudenten im direkten vergleich vorgezogen und warum?
der grosse vorteil einer FH:
teamwork, kommunikationsfaehigkeit!
die meisten denken das waeren pseudo intelligenten schlagwoerter, keinesfalls!
FH studenten haben absolut keine probleme sich in einer firma zu integrieren und wissen von tag eins an wie sie sich verhalten muesse und sollten.
uni studenten kommen erstmal in eine art praxisschock und wissen erstmal gar nicht wie man in nem team zusammenarbeitet.
ein paar minuspunkte an der FH gibt es dennoch: der prozentuale anteil von blindnieten und idioten is hoeher aber dafuer gibt es ja das regulativ Diplomnote...
Fazit:
fuer die arbeitswelt taugen FHler leider besser als uni studenten, da den letzteren wichtige sozialkompetenzen fehlen und sie zuviel wissen (ja zuviel unbrauchbares wissen) besitzen, dass sie eher unproduktiv arbeiten als ein Fh student, da sich ein uni student viel zu lange mit seinen 100 vorhandenen pro und kontra argumenten beschaeftigt und am ende lieber nix macht als das problem am schopfe zu packen...
ausnahmen bestaetigen natuerlich die regel...
und sowieso:
wo und was haben nochmal besagte leute studiert die firmen, wie infineon, siemens mobile etc in den ruin getrieben haben?
BWL an einer uni? irgendwie widerspruechlich... praxisorientierter studiengang an einer uni zu studieren.
armes deutschland. zum glueck wander ich aus... ;)
gruss
der zyniker!
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02.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ist halt auch ein INgeieur und kein BWLer ;-)
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02.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Naja bei den Studiengänen wie Ingenieurwissenschaften ,Naturwissenschaften mag das wohl zutreffen.
Aber in den Wirtschaftswissenschaften haben die Unis schon lange nix bahnbrechendes in Richtung Forschung hervorgebracht, wir wollen von neuen Ökonomischen Erkenntnissen gar nicht anfangen.
Du letzten Hits brachte McKinsey und the Boston Consulting Group,
Fakt ist das die Unis selber allmählich merken, daß ihre meißten Zöglinge nix mit der Forschung am Hut haben(Besonders die BWLer).
Das sieht man an ihren neuen konsekutiven Studiengängen )Bachelor/Master), alles verschulter,viel mehr Praxisbezug,weniger Mathelastig etc.
Jungs die im WiWi forschen wollen müssen richtige Cracks sein, und das sind gerade 2% von den Absolventen,welche in der Lage wären zu forschen.
Also was wollt ihr Uni-Trottel mir FHler erzählen?
Ich studiere an der FH Bielefeld, unsere Fakultät ist in das Gebäude der Uni Bielefeld integriert,und ich habe genug Freunde und Bekannte aus der Uni,und ich versichere jedem einzelnen Uni-BWLer,daß ihr es kein Stück drauf habt ihr Maulhelden!
P.S.: In der Praxis werdet ihr es selbst festellen.
Im Übrigen der Poster meinte irgendwas mit Praxissemestern an der Uni, damit hat er sich selbst ins Abseits geschossen,es geht nicht um Praxissemester,sondern darum das ihr UNI-BWLer euer theoretisches abstraktes Wissen nicht in die Praxis umsetzen könnt!
Ich war 16 Wochen bei Hugo Boss, 9 Praktikanten davon 5 FHler 2 BAler und 2 aus der UNI,jaja ich habe gesehen was für Cracks ihr seit. Vögel seit ihr,nicht mehr.
P.S.: Freue mich auf die Berufswelt,denn da wird die Spreu vom Weizen getrennt werden hehe.
In dem Sinne
P.S.: Mein Bruder promoviert im Moment an der Fernuni Hagen mit einem 2,0 FH-Diplom, tja auch das geht nun.
Und nu?
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03.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich bin an der FH und ich bin besser als die Unis
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04.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
@zyniker, hoffentlich wanderst du aus , in Deutschland brauchen wir keine FH`ler , wir haben genug UNI Absolventen die unsere Stellen besetzen, du würdest nur auf unserer Tasche liegen mit Arbeitslosengeld
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04.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
unglaublich was sich hier für kinder tummeln..........es ist traurig zu sehen was in deutschland alles studieren darf!
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06.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
ja das stimmt, daher bin ich auch fuer die einfuehrung der studiengebuehren, aber das ist ein anneres thema...
die person die auf meinen beitrag geantwortet hatte versteht nicht ganz wieso ich auswandern werde.
in deutschland verkaufen sich die studenten fuer wenig geld, wobei man als deutscher (andere laender interessieren sich sowieso nicht ob uni oder FH) im ausland fast immer sofort ein gut dotiertes jobangebot erhaelt.
uebrigens werden wirtschaftsingenieure nicht arbeitslos... schon mal gehaltslisten angeschaut, wer ganz oben steht? :P
viel spass an alle arbeitslosen BWLer...
@vorposter: mehr faellt dir dazu nicht ein? ein 3zeiler als antwort... pff
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06.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Argumente bitte ,keine pauschalen Aussagen! Ich denke, der Poster hat recht, es gibt nun mal nichts mit dem ein UNI-BWLer sich noch von den anderen irgendwie abheben kann!
In der Praxis sieht man das alle mal!
FHler sofort Training on the Job, und Uni-Absolventen erstmal einen auf Trainee machen!
Die meißten Unis sind nicht mal up to date
Hier sollten sich die Uni-Absolventen langsam selbst fragen, was sie auf dem Olymp eigentlich verloren haben?
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13.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
hallo,
ich habe einen uni bachelor of arts (mit einem schwerpunkt wiwi)und überlege nun an einer fh einen master of arts (international manangment) zu machen bzw bin ich etwas unschlüssig darüber, ob ein master an einer uni dem master einer fh von der wertigkeit (die sich leider oft wohl nur an cliché-denken bemisst) hier übergeordnet ist? aber rein sachlich betrachtet: ist das quasi eine "rückschritt" für mich von den beruflichen chancen her??
ich meine, bei den diplom-abschlüssen gab's ja eine nicht zu leugnende unterscheidung auch mit blick auf einstiegsgehälter zum beispiel. aber wie sieht's heute mit der gleichwertigkeit von master-studiengängen (Uni vs FH) aus?
i
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14.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Guten Tag,
ob Uni oder FH ist wirklich eine wichtige Entscheidung. Der Grund liegt wirklich an der Ausrichtung der beiden Hochschulformen.
An der FH ist das Studium zielstrebiger auf die angestreben Berufsmöglichkeiten ausgerichtet. Das Studium an der FH ist nicht leichter was das Niveau angeht, wohl aber leichter zu schaffen, da Leistungen schneller und präzieser erbracht werden können. Ein Studium an der FH ist selbstredend nicht so frei und selbstädig wie ein Unistudium. An der FH wird in kleinerem Rahmen individueller mit den Studenten gearbeitet. Die Uni ist aber trotz allem wissenschaftlicher, eben nicht so praxisnah.
Ich habe mein Diplom an der FH gemacht, danach aber noch (neben der Abreit) Jura an der Uni Hannover studiert. Auf der FH war ich oberes Mittelfeld, an der Uni unter den Besseren. Selbstverständlich läßt sich an meinem Beispiel nicht allgemeingültig formulieren, dass das eine oder das andere einfacher ist, wohl aber, dass es keinen Grund gibt zu glauben, die Anforderungen in der Uni wären höher als in der FH.
MfG
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14.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
gleichgestellt
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14.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"ich habe einen uni bachelor of arts (mit einem schwerpunkt wiwi)und überlege nun an einer fh einen master of arts (international manangment) zu machen bzw bin ich etwas unschlüssig darüber, ob ein master an einer uni dem master einer fh von der wertigkeit (die sich leider oft wohl nur an cliché-denken bemisst) hier übergeordnet ist?"
Es ist ganz einfach.Wenn das Masterprogramm das Akkreditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat(dasselbe gilt für Masterabschlüsse an einer Universität),ist dieser Abschluß einem Universitätsdiplom gleichwertig,man kann danach promovieren und im höheren Dienst einsteigen.
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15.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Der Master ist rechtlich gleichgestellt, aber noch nicht in den Köpfen. Daran wird sich aber denke ich schnell was ändern, schon im letzten Jahr hat sich unheimlich viel getan.
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20.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich denke man sollte mal auch den Begriff "praxisnah" definieren. An der Fh wird das gelehrt, was man im späteren Beruf zu 99% wirklich braucht, der Rest wird weggelassen. Jeder der später als BWLer arbeiten gehen will, ist damit bestens bedient. An der Uni wird zusätzlich noch extrahiertes Wissen vermittelt, was man aber im Beruf nie braucht, vielleicht ein paar Forscher. Aber wird in BWL auch groß geforscht?
Die meisten Uni-Leute gehen nach ihrem Abschluß in die Wirtschaft und wenden da auch nur den Standardstoff an, den auch jeder FHler kann, der Rest wird nach und nach vergessen. Auch die tollen Big 4- Leute brauchen eigentlich nur den Stoff, dern auch jeder FHler drauf hat, aber die Standesdünkel...-schliimm!
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28.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Manche Post sind hier unter aller Sau. Natürlich gibt es Vor- und Nachteile. Ob jetzt FH- oder Uni. Das die FH leichter sein soll als die Uni mag ich zu bezweifeln. Der Unterschied liegt für mich darin, wie der Stoff einem vermittelt wird.
Ausserdem gibt es keine "FH's" mehr, nur noch Hochschulen. Und heißt der Abschluss nicht auch an der Uni "Baechlor"?
Wie einiger vorredner sagten, mit dem FH Abschluss könnte man nicht überall in den Beruf einsteigen halte ich auch für ein Gerücht. Ich wurde z. B. einem Uniabsolventen vorgezogen und arbeite jetzt in einem Expertenteam in der Steuerabteilung bei Shell.
So... niemand kann euch eure Entscheidung abnehmen wo ihr hingeht, ob FH oder Uni, dass müsst ihr entscheiden. An allen Uni's und FH's kann man als "Gast" einige Vorlesungen, Praktikums etc. mitmachen. Nutzt diese Chance und entscheidet euch dann nach eurem Gefühl.
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29.03.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Außerdem stehen in den Literaturlisten beider Hochschultypen diesselben Bwl-Standardwerke.Ein Fhler mit echtem Interesse an seinem Fach arbeitet die durch und weiß dann genauso viel wie ein Uniabsolvent.
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01.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich habe den Betriebsökonomen FH gemacht und arbeite(te) in der "Filzetage" von diversen Konzernen in Industrie und Finanzbranche. Fakt ist: CFO, CEO und executive Management haben mehrheitlich einen Uni-Abschluss. Wir FH absolventen werden meines Erachtens mehr in die Spezialisten Positionen gedrängt (wie Controlling, Marketing etc.). Wer damit leben kann, dem sei der FH Werdegang mit Sicherheit empfohlen. Die Ausbildung hilft einem, sich im beruflichen Alltag zu behaupten und zu überleben. Aber ehrlich gesagt, Senior Executives beharren da immer noch auf den kleinen aber feinen Unterschied. Ich persönlich sehe mich nach einem executive MBA um.
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01.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also, ich habe solche Erfahrung gemacht: ich persönlich studiere noch an der Uni, aber wie verdammt noch mal schwer ist dieses Studium. Die meisten Professoren machen die Prüfungen sauschwer und über den Stoff der Vorlesung hinaus. So habe ich auch viele Prüfungen nachschreiben sollen, bin schon im 6-ten Semester und immer noch nicht mit Grundstudium fertig. Viele Sachverhalte kann ich nicht verstehen und habe Verdacht, die Professoren selbst verstehen es nicht. Allgemein fürs Unibetrieb: gleichgültigkeit. Aber es könnte auch sein,wenn ich mein Studium an FH angefangen hätte,wäre es nicht einfacher. Fazit:jeder Anfang ist schwer!
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02.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
hoffentliche erledigt sich das mit nem Master of Science.
Besonders in traditionsreichen Unternehmen werden UNI-ABsolventen mit SIcherheit vorangestellt, das hat jetzt gar nichts mit QUalität, etc. zu tun, sondern einfach weil die (alten) Chefs selbst ein UNI-Diplom haben. In jungen Unternehmen mit einer jungen Führungsriege halte ich den Hochschultypus für irrelevant
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02.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ganz heisser Tipp für den oder die aus dem sechsten Semester:Alte Klausuren besorgen.Das geht nie schief,wenn man sich anhand deren Aufgabenstellungen vorbereitet.Und die Profs sind so faul,daß sie diese nie grundlegend ändern.
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03.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Die alteingesessenen Uni-Leute sind selbst so "flexibel", daß sie nicht mal die Begriffe Fachschule, Fachoberschule und Fachhochschule in Ihren Stellenanzeigen auseinander halten können.
Da steht dann auch so ein Käse drin nach dem Motto: "Sie besitzen einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluß," Dabei steckt doch im FH das Hochschule drin! Die selben schauen dann aber genau hin, ob das Paßfoto nicht auch 2 mm verschoben angebracht ist und sotieren deshalb die Bewerbung aus. Fragt mal nach Bac./Master: das ist für viele Personaler immer noch das unbekannte Wesen.
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05.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Lustig fand ich ein online-Bewerbungsformular bei Siemens, wo ich zwischen "Fachhochschule" und "Hochschule" aussuchen durfte.
Gut das meine FH "Hochschule Mannheim" heißt ;-) Dummheit muss ausgenutzt werden
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16.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
studiere gerade in Dornbirn am Bodensee in Österreich! bin im 2ten semester und überlege fest an die TU münchen zu wechseln!
kann mir jemand vielleicht erzählen, wie es im bereich mechatronik bzw. maschinenbau aussieht???
finde persönlich, dass die FH aufgrund ihres strafen zeitplans echt happiger ist als ne uni! habe den direkten vergleich zur TUM über 2freunde die auch im 2ten sind!
Krass ist einfach nur, dass die UNI einfach doch arrogant wirkt! am telfon, wurde mir sofort klar gemacht, dass man als fh student nix anrechnen lassen kann, weil ja die uni "nunmal anspruchsvoller" sei...
naja, der meinung bin mal nicht, aber ich will mein leben nicht fürs studium opfern, sondern das studentenleben auch genießen!!
ich meine mit 21 läuft mir noch lange nix davon! ob ich mit 26 oder 27 rauskomme.....
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16.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
studiere gerade in Dornbirn am Bodensee in Österreich! bin im 2ten semester und überlege fest an die TU münchen zu wechseln!
kann mir jemand vielleicht erzählen, wie es im bereich mechatronik bzw. maschinenbau aussieht???
finde persönlich, dass die FH aufgrund ihres strafen zeitplans echt happiger ist als ne uni! habe den direkten vergleich zur TUM über 2freunde die auch im 2ten sind!
Krass ist einfach nur, dass die UNI einfach doch arrogant wirkt! am telfon, wurde mir sofort klar gemacht, dass man als fh student nix anrechnen lassen kann, weil ja die uni "nunmal anspruchsvoller" sei...
naja, der meinung bin mal nicht, aber ich will mein leben nicht fürs studium opfern, sondern das studentenleben auch genießen!!
ich meine mit 21 läuft mir noch lange nix davon! ob ich mit 26 oder 27 rauskomme.....
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26.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hi!
Will jetzt auch mal was zum Unterschied zwischen FH/TU loswerden, da ich - im Vergleich zu vielen anderen hier - eine reale Vergleichsmöglichkeit habe.
Über alle, die meinen FH und TU wäre vom Schwierigkeitsgrad her etwa gleich, kann ich nur lachen...
Ich hab an der FH Aachen mein Vordiplom mit 1,3 gemacht (Studienrichtung Elektrotechnik) und nie mehr als 4h täglich gelernt. Wochenenden und Semesterferien waren im Gegensatz zur TU natürlich größtenteils frei.
Anschliessend bin ich an die TU Darmstadt gegangen, an der ich eigentlich nichts anderes gemacht habe als lernen. Morgens bis abends, sowohl in der Woche als auch am Wochenende und natürlich während der kompletten "Semesterferien".
Mein Vordiplom habe ich trotzdem nur mit 2,4 abgeschlossen und das obwohl ich das Wissen von der FH schon hatte.
Man sollte sich daher nichts vormachen und anerkennen, daß doch ein gewaltiger Unterschied (zumindest was den Schwierigkeitsgrad und den Arbeitsaufwand angeht) zwischen FH und TU besteht.
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27.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Wer macht denn bitte 2 mal das Vordiplom???
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27.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Kommt vielleicht auf die FH und Uni an. Zwischen FH und FH gibt es da sicherlich auch riesige Unterschiede. Habe da den Vergleich von der FH in Bremen (lächerliches Niveau) gegen HTWK in Leipzig. Dort geht es schon anders zur Sache. Aber vielleicht liegt es auch daran, daß die HTWK Leipzig aus einer TH hervorgegangen ist und die Profs ihren alten universitären Trott noch durchziehen.
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28.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Nicht nur zwischen Hochschulen gibt es Unterschiede.Beim einem Dozenten ist die Klausur schwer,beim anderen Pillepalle.
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29.04.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also TU-Darmstadt, ist ja was anderes...ich bin selbst ein ex TUler der dann an eine FH gewechselt ist. Die Entscheidung, hatte nix mit dem Lehrstil oder sonst was zu tun, es war einfach ein totaler Schwerpunkt wechsel.
Was auch immer du an der TU-Studierst, es ist sehr mathelastig, ich hatte das Glück das ich Mathe mag, aber meine Kollegen hatten durchaus zu schwitzen!! Was dort an Mathe gelehrt wird, ist nicht mit einer 3 x einer 15 in Mathe LK aufzuwiegen...kein Wunder also das du nur am lernen bist.
An die Leute die meinen das Praxis alles ist...kein Wunder das Ihr es nicht weit schaffen werdet...die Theorie ist ein wesentlicher Bestandteil um erfolgreich an Probleme heranzutreten!! Wenn ich nur von Best-practices ausgehe dann brauch ich aber wirklich viel davon, um ungelöste Aufgaben zu lösen.
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16.05.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
fh oder uni? wohl leider für gewisse leute immer noch eine gretchenfrage....gemäss erhebungen des statistischen bundesamtes in bern steigen die fh-absolvent mit einem höheren salär ein, als diejenigen der uni (die machen vielfach erst ein praktikum - na dann, viel spass...). allerdings wenn jemand in den resarch bereich arbeiten gehen möchte, gibts meistens nur eines: uni! in meinem team (ich arbeite im research) haben nur 20% eine fh...und noch zu guter letzt: auch ich wurde einer uni absolventin vorgezogen! das hat einerseits mit dem auswahlverfahren zu tun, andererseits gibt es internationale finanzfirmen, die auch softskills achten. abgesehen davon, braucht es immer ein quentchen glück.
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11.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
wenn ich an der Fh erst meinen bachelor und dann Master mache, entspricht dann das dem diplom der uni? oder ist alleine schon der bachelor vergleichbar? ist so ein bachelor studium ratsam oder doch lieber das gut bewährte diplom?
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11.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
bac. + master (Uni/FH) entspricht von den Punkten dem ex-Diplom der Uni (300 ECTS)
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11.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Real ist Bachelor/Master mehr Aufwand. Beim Diplom fertigst Du nur eine Abschlussarbeit an. Ein Master hat zwei solcher Arbeiten angefertigt.
Zudem bekommt nicht jeder Bachelorabsolvent einen Platz in einem Masterprogramm.
Klarer Vorteil bei Bachelor/Master: Nach dem Bachelor Abschluss kannst Du deine Studienrichtung neu definieren oder diech spezialisieren. Z.B. nach Bachelor "business studies" einen Master "Wirtschaftspädagogik" oder "Finance". Beim Diplom legst Du Dich von vornherein und endgültig fest.
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26.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Alpenmilchs erster Post nur zwischendrin bevor es mir wieder entfällt:
Moinsen Jungs und Mädels,
stellenweise interessanter Thread informativ va. die Kommentare von Wechslern und Absolventen. Ansonsten voel Geschnatter von Leuten jeglicher Couleur die sich & va ihre Lehranstalt zu ernst nehmen.
I
"Ok, jetzt verstehe ich, was du meinst. Natürlich ist es nicht das PRIMÄRE Ziel einer Uni, Leute für die Wirtschaft auszubilden. Das primäre Ziel ist es, erstklassige Wissenschaftler auszubilden.
ABER: Gehören solche Eigenschaften wie Soft Skills, Praxiserfahrung, zeitliche Effizienz... nicht zu einem sehr guten Wissenschafter dazu? Man stelle sich etwa einen Wissenschaftler vor, der es nicht schafft, seine Forschungsergebnisse vor einem großen Publikum zu präsentieren. Wenn man sich Stellenanzeigen von Forschungseinrichtungen anschaut, dann wird das aber IMMER von einem angehenden Wissenschaftler verlangt. Und zur zeitlichen Effizient muss ich hier wohl nichts mehr sagen: die ist in einer wissenschaftlicher Karriere nicht weniger bedeutend als im Berufsalltag
"
Was schnackerst du denn da für Sachen zusammen? Dröseln wir auf:
Praxiserfahrung/Soft Skills/zeitliche Effizienz - als elementare Kriterien die einen Wissenschaftler auszeichnen? Nope, mate. Das gibt den ersten Zonk.
Der "gute " Wissenschaftler wie du ihn suchst studiert und forscht, da ihn seine eigens entwickelten Theorien mehr interessieren als das echte Leben.
Soft skills? Fehlanzeige. Wer den halben Tag im Hörsaal steht und seine prescripted Sachen erzählt kriegt hier genausowenig eine flinke Zunge wie die andere Hälfte des Tages in der er liesst und denkt. Umgang mit Leuten ausserhalb des eignen Kopfes ist nur ei notwendiges Übel. Woher meinst du rührt die Schrulligkeit/ Marottenlastigkeit der meisten Forscher? Von ihrer social overskilledness? ^^
Zeitliche Effizienz? Als Professor bekommst du vom Staat Geld, damit du eben NICHT im selben Umfang dem zeitlichen und ökonmischen Druck ausgeliefert bist, wie Leute aus der Wirtschaft. Leicht überspitzt trifft aber in der Wissenschaft gut zu.
"Wenn man sich Stellenanzeigen..." Eieiei, das beste zum Schluss.
Stellenanzeigen formulieren eine Mischung aus notwendigen und hinreichenden Kompetenzen. Wie kannst du darüberhinaus ausgehen, das nur weil ein bestimmtes Produkt nachgefragt wird dies auch in sättigendem Umfang angeboten wird?
Die meisten Stellenbeschreibungen wünschen sich heute die Eierlegende Wollmilchsau die (im falle von wiwis) in sieben bis acht semsetern an einer rennomierten dt. hochschule ihr Studium mit überdurchschnitttlichem Erfolg abgeschlossen hat und darüber hinaus erste branchenspezifische Erfahrung im Rahmen eines oder mehrerer ihrer zahlreichen Praktika im in und Ausland/ gerne auch während ihres Auslandssemesters gesammelt hat.
Wie viele Leute kennst du die solchen Profilen entsprechen?
Eben. Trotzdem kommen die meisten Wirtschaftsabsolventen die sich und ihr Leben im Griff haben und als Hobbys nicht Counterstrike im CV angeben ganz gut unter.
Zu den Wissenschaftlern gehört (leider ^^ ) meine halbe Verwandschaft.
Onkelchen ist emeritierter Altphilologe und immernoch eine Koriphäe auf seinem Gebiet.
Social skills? uhhh...Tonscherben auf Kreta sammeln. Wollte sein letztes Haus für orig. 30% des Marktwertes verkaufen an den erstbietenden, da er alles andere als "Wucherei" und "Gefeilsche" abtat. Realitätsbezug? No.
Einer von 2 Cousins ist in USA als Dr. für Astrophysik tätig. Freizeit? Wandern in Birkenstoxx. Dazu noch 2 andere Freaks.
Post II
Re: Uni oder FH?
Irrelevant sind sie nicht! Denn sie tragen zu individuellen Persönlichkeitsentwicklung bei! Oder glaubst du etwa, dass alle Menschen homogen sind? ;-) Sonst könnte man ja gleich auf ne Berufschule gehen und sich ein Studium sparen!
Was für ein Schmäh.
Was für eine Menschenscheu muss man bitte besitzen um einen vollen Hörsaal als Wachstumsschance für die eigene Persönlichkeit zu sehen?
Der Schmäh gilt hier allerdings genauso für die FH-slamisten.
Weder bekommt der UNI Student eine geschliffenere Rhetorik, eine klarere Selbstkompetenz oder ein besseres Auftreten durch die vermeintliche Orientierungslosigkeit an einer Hochschule;
genausowenig bedeutet dies jedoch für den FH'ler, blos weil er ein self-presentation-executive-dideldum Schein gemacht hat er habe etwas davon.
GERADE was Selbstverständnis; soziale Vernetzung/Kompetenz; Durchsetzungsvermögen angeht gilt "Life is what you make of it!".
Beispielsweise habe ich Leute miterlebt die seit Jahren Mitglieder in Studentenverbindungen sind und dennoch nur ihre fünf Freunde an der rechten Hand hatten. Daversteh ich die Welt nichtmehr.
Genauso wie es möglich ist, hier innerhalb kürzester Zeit strategische Kontakte in entspannter Atmosphäre & neue persönliche Freunde zu erschliessen.
So, das wars fürs erste. Um mein Posting ordentlich zu strukturieren und zu verschlanken fehlt mir gerade die Lust. :P
Alpenmilch
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26.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Sag mal: Redest Du auch so wie Du schreibst? Ist ja anstrengend. Du solltest erst mal die Gedanken ordnen und zum deutschen Ausdruck zurückfinden.
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26.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ausschliesslich, insbesondere was die Emoticons angeht. Meine Gesprächspartner sind dann meist leicht irritiert.
Aber wenn ich nicht gerade um fünf Uhr morgens aufstehe und schlaftrunken meine Gedanken ausschütte sondern, so wie jetzt um 23:51, frisch und wach bin.
Dann ist's mir durchaus möglich Postings zu verfassen nach deren Lesen keine Augenschmerzen entstehen!
Leider hatte dein Kommentar allerdings nichts mit dem herrlichen Gezanke das sonst in diesem Thread vorherrschte zu tun.
:-)
Alpenmilch
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27.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also ich muss sagen, dass der Master, den ich gerade an der FH mache, DEUTLICH anspruchvoller ist als der Bachelor bei der Uni, wo ich war...
Das wird aber von Hochschule zu Hochschule verschieden sein.
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28.06.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
machst du etwa WI MAster an der FH Mannheim? ( an den mit dem deutlich anspruchsvolleren Master)
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04.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
hallo leute
eigentlich wollte ich nur herausfinden ob ich an die uni oder lieber an die fh gehen soll, aber nach dieser homepage bin ich vollkommen confused... ich verstehe nicht wieso ihr euch eigentlich streitet... aber lassen wir das mal sein. mir persönlich ist es wichtig, dass ich nach meinem abschluss ( egal ob uni oder fh) eine gute stelle finde, die meinen leistungen entspricht und bei der ich auch für meine vielen Jahre belohnt werde. ich verstehe jetzt aber immernoch nicht, ob die fh oder die uni besser ist. ich denke nicht nicht, dass die uni besser als die fh ist bzw. fh besser als die uni.. ich bin für die uni schon eingeschrieben, aber wieso soll ich zur uni gehen, wenn ich am schluss keine gute stelle bekomme... und dieser gedanke kommt mir deshalb, weil ich von vielen höre, dass fh-absolventen mehr berufliche chancen aufweisen als uni absolventen..... ich möchte nur eine klare antwort: ja oder nein :-)
danke für eure antwort
ps: habe vor international management (bwl) zu studieren, vielleicht wäre das noch wichtig zu wissen
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05.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt lausige Unis, wo jede Wald- und Wiesen-FH die bessere Lehre bringt. Dann gibt es auch einige super Unis. Aber pauschal alle FH's als Doofis abzustempeln, heißt die Augen zu verschließen vor dem, was die FH's mittlerweile darstellen: vollwertige Hochschulen. Und die Profs. sind meist auch kein Verschnitt, wie es manche Uniprofs. gerne Glauben machen wollen.
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05.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Sehe ich auch so. Uni ist nicht automatisch besser als FH!
Es kommt auch darauf an, wo ich studieren, welchen Schwerpunkt ich wo wähle. Es gibt sicherlich viele FH's, die besser sind als manche Uni. Ich glaube zum Beispiel, dass die FH Reutlingen besser ist als die Uni (ehemals Gesamthochschule) Kassel!
Möchte man jedoch auf Nummer sicher gehen, dass einem alle Wege offen stehen (Unternehmensberatung oder öffentlicher Dienst), sollte man auf jeden Fall auf eine Uni gehen, am besten eine von den mit den hier im Forum meistgenannten. Ein Studium an der Uni Mannheim, München, Köln, Frankfurt, Münster usw. öffnet wahrscheinlich die meisten Türen.
Hätte ich nur die Wahl zwischen Uni Kassel und FH Reutlingen würde ich mich wahrscheinlich für Reutlingen entscheiden!
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05.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Das zeigen ja auch die Kooperationen zwischen Unis und FHs.
Zum Beispiel können Mannheimer BWLer einen Schwerpunkt auf Produktionsmanagement legen. Diese Vorlesungen absolvieren sie dann an der "Hochschule Mannheim" (der FH)
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24.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich habe vor vielen Jahren an einer FH Betriebswirtschaftslehre studiert. Dieser Abschluss wurde der allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt.
Anschließend habe ich noch fünf Semester an der Uni studiert um das Erste Staatsexamen machen zu können. Auch während der Referendarzeit wurde man hin und wieder als nicht vollwertiger Akademiker angesehen.
Im Staatsdienst hat man ohne Uni-Abschluss keine Chance auf gleiche Bezahlung.
Die FHs haben sich schließlich aus den ehemaligen Ingenieurschulen entwickelt.
Dies ist im öffentlichen Dienst heute noch zu erkennen.
So konnte man in der Vergangenheit beim Finanzamt mit Abitur oder Fachoberschulabschluss Kl. 12 die Inspektorenlaufbahn einschlagen.
Heute erhalten die Absolventen nach einer 6 Monate längeren Ausbildung den Titel "Dipl. Finanzwirt FH".
Insofern zählt u.a. im öffentlichen Dienst für die Laufbahn im höheren Dienst nur ein Uni-Studium
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25.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Zitat: "Die FHs haben sich schließlich aus den ehemaligen Ingenieurschulen entwickelt. "
Tja, nur ist das 37 Jahre her. Einige sollten mal ihren Wissenstand über die FH's updaten. Da ist von den Ing.-Schulen nichts mehr übrig. Die Aufnahmevoraussetzung (Hochschulzugangsberechtigung), das Lehrniveau (Hochschule), das Bildungsniveau der Lehrkräfte (Dr. (habil.)), und auch die Studiendauer, die Notwendigkeit einer Diplomarbeit ist um Welten anders als damals. Die Ing.-Schule war eine Weiterbildung für Facharbeiter, wie es die Fachschule auch heute noch ist. Nur heißen die Absolventen heute staatl. gepr. Techniker und nicht Ing. (grad). Die FH hingegen ist eine Hochschule für Leute mit Hochschulzugangsberechtigung (nicht wenige mit Abitur) und bildet auf akad. Niveau aus.
Zitat: "Dies ist im öffentlichen Dienst heute noch zu erkennen.
So konnte man in der Vergangenheit beim Finanzamt mit Abitur oder Fachoberschulabschluss Kl. 12 die Inspektorenlaufbahn einschlagen.
Heute erhalten die Absolventen nach einer 6 Monate längeren Ausbildung den Titel "Dipl. Finanzwirt FH"."
Daß diese Dünnbrettbohrer-Masche im Staatsdienst immer noch geht, wäre mir neu. Es war/ist ja eigentlich staatlich genehmigter "Titel***brauch". Damit werden m. E. die richtigen FH-Absolventen um ihre Arbeit und Leistung betrogen. Sowas würde sich eine Uni nie bieten lassen. Die FH war schon immer der Prügelknabe:
- von ach so höher gebildeten Uniprofs.
- durch die haufenweise staatliche Nachdiplomierung von Fachschülern (gekaufter Titel)
- die nicht bedingungslose Anerkennung des Masters im öffentlichen Dienst usw.
Nur: die FH von heute ist wesentlich besser als ihr Ruf, auch wenn mobbende Uniprofs. aus Profilierungssucht das nicht anerkennen wollen und mit Argumenten von vor 37 Jahren kommen. Da sollten mal viele TU's auf ihre Vergangenheit schauen. Von der Staatsbauschule zur Fachschule, zur TH, danach zur TU. Käme da jemand auf die Idee, die TU von heute abzuwerten, weil sie früher Staatsbauschule war? Auch dort hat sich schließlich das Niveau geändert. Eine Nachdiplomierung der Staatsbauschüler zum Unidiplom hat es allerdings nie gegeben. Lob an die Uniprofs. Von dieser Härte (soz. Schließung) können und sollten viele FH's noch lernen. Im Interesse ihrer richtigen Absolventen.
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25.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Schlaue Leute werden es immer weiter bringen als weniger Schlaue, ganz egal ob mit UNI, FH, oder BA Abschluss.
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27.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
hach ja, habe vor fast zwei Monaten mein Abi mit 1,4 gemacht habe jetzt mein Dualstudium (Maschinenbau) beim größten deutschen Elektrokonzern in der Tasche und freue mich auf die Hochschule Niederrhein. Arbeite in den Semesterferien, mache meine Ausbildung in zwei Jahren und werde durch den Betrieb meinen Master auch problemlos an einer sehr guten Uni im Ausland machen können.
Lache gerade über die Uni-Studenten hier, kommt doch alle etwas runter. Dei deutschen FHs haben im Ausland einen ausgezeichneten Ruf.
Dennoch wäre ich selbst auch auf eine Uni bzw. eine TH gegangen, wenn es mit dem Dualstudium nicht geklappt hätte aber man sollte den Anteil der Studenten an einer FH, die das duale System durchlaufen nicht unterschätzen und vllt als Uni-Studenten auf den Boden der Tatsachen zurück kommen.
Das hört sich hier ja so an, als ob man über die Unterschiede zwischen dem Gymnasium und der Realschule reden würde. Der eine meint, dass die Realschule einen früher für die Arbeitswelt vorbereitet, der andere sagt aber, dass man mehr im Matheunterricht am Gymnasium gelernt hat.
Als erwachsene Menschen sollten wir solche Diskussionen ehrlich lassen, eine Karriere hängt nicht nur von eurem Titel ab sondern von euch.
Was bringt mir ein 1er-Unistudent, mit dem ich als ein Leiter nicht anständig kommunizieren kann, der nicht in einem Team arbeiten kann?
Genauso wenig bringt mir aber ein engagierter und praxiserfahrener FhStudent, der aber nicht in der Lage ist kompliziertere mathematische Probleme zu lösen...
Zwei vllt doch sehr seltsame Beispiele, die jedoch zeigen sollen, dass es nicht auf das EINE ankommt.
Daimler Chrysler bildet seine Studenten/Azubi/"zukünftigen Führungskräfte" an einer BA aus, nach einer (sehr wahrscheinlichen) Übernahme ist es aber den Menschen selbst überlassen was sie aus sich machen...
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27.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
...woher willst Du wissen, ob ich erwachsen bin? Erwachsen sein heißt für mich nicht mehr weiter zu wachsen und ist in meinen Ohren eher eine Beleidigung ;-)
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27.07.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Zitat: "Dennoch wäre ich selbst auch auf eine Uni bzw. eine TH gegangen, wenn es mit dem Dualstudium nicht geklappt hätte aber man sollte den Anteil der Studenten an einer FH, die das duale System durchlaufen nicht unterschätzen und vllt als Uni-Studenten auf den Boden der Tatsachen zurück kommen."
Was hat denn nun das duale System mit einem FH-Studium zu tun? Ich war auch an einer FH und ja ich habe eine Bankausbildung. Aber das zu verallgemeinern ist schlichtweg Blödsinn. Das Gleich gilt für das Studium an einer BA. In vielen Fällen ist es leider so, dass dir das Studium eben nur dann etwas bringt, wenn du auch bei dem Unternehmen bleibst. Das Phänomen ist aber nicht neu.
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20.08.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also... da wegen des so genannten Bologna Prozesses eh alles, aber wirklich alles bis 2010 auf Bachelor und Master umgeschrieben werden muss würde ich fast sagen, dass es egal ist, ob man zur Uni oder auf eine FH geht... ich bin momentan an der Uni Frankfurt und muss leider sagen, dass ich die Anforderungen, was Klausuren und Referate angeht ziemlich naja... "lächerlich" finde... da war es an der Schule schwerer... und anspruchsvoller... aber das hängt auch wirklich vom Standpunkt und auch vom Fach ab. Ich würde sagen... dass eine FH dann zu empfehlen ist, wenn es den gewünschten Studiengang nur dort gibt und an Unis nicht
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20.08.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Rene Obermann (Telekom Vorstand) hat übrigens auch nicht studiert.
Der hat nur ne Ausbildung zum Industriekaufmann :-)
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26.08.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
ich stehe auch vor der frage,soll ich an die fh karlsruhe oder an die uni erlangen-nürnberg und weiß einfach nicht,was ich machen soll.vor allem geht der bachlor in ka 8semester und das ist doch nicht normal oder?vielleicht kann mir ja einer helfen und seine meinung dazu schreiben.achja,das mit der praxiserfahrung ist für mich kein grund.an der uni kann man genauso praktikas machen.ach,ich will übrigends wirtschaftsingenieurwesen studieren
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31.08.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo,
ich bin zur zeit an der LMU in münchen (Uni) und komme ins 3. semester und habe schon 2 Fächer 2 mal nicht bestanden und muss zur FH wechseln. meine befürchtung ist, das die FH genauso mathematisch ist wie die uni bzw so schwer ist. wie sieht das aus an der FH? muss ich da auch so viel mathe machen in mikroökonomie? wir mussten an der uni den ganzen "varian" können. das ist ein buch. und das war alles hochmathematsich. bin eher nicht ganz so mathematisch und ich mag auch die schweren mc klausuren nicht an der uni. die werden alle so unfair bepunktet. wie ist das an der FH? kann mir da einer was sagen? zu mir als hintergrund: ich habe bankkaufmann gelernt und musste an der ihk auch mc prüfungen schreiben. die wurden im vergleich zur uni fair bepunktet und es war machbar. wie ist das an der fh?
danke
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01.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
wieso "musst" du wechseln ?
du kannst doch 4mal schreiben die prüfungen an der lmu..
oder willst du eh an die FH ?
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05.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Was? 4 Mal? Nie im Leben geht das an irgendeiner deutschen Hochschule. Normalereise biste nach 2x widerholen weg vom Fenster.
Die FH beschränkt sich in der Mathematik auf die Bereiche, die Du auch im Beruf tatsächlich brauchen wirst. Wahrscheinlich brauchst Du nichtmal die, da Du im Job eh so gut wie kein WIssen brauchst, nur den Abschluss ;-)
Das Studium an der LMU geht natürlich viel tiefer, denn die bilden eher Forscher aus.
Vergiss auch nicht, dass die LMU einen ausgezeichneten Ruf har, ob zu recht oder zu unrecht, sei mal dahingestellt. Hab schon von einigen Freunden gehört, dass die Durchfallquoten nicht unbedingt am schweren Stoff liegen, sondern an den unterirdischen didaktischen Fähigkeiten der Profs und den unprofessionell erstellten/korrigierten Klausuren.
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06.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
klar kannst auf der lmu 4 mal die prüfung schreiben. seit dem bachelor geht das und zwar musst da 90 credits nach 4 semestern haben , wie oft du da eine prüfung schreibst spielt keine rolle. 4 semester 4 chancen...
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06.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
4 mal wiederholen? Oh mein Gott, danach schafft das doch jeder. Bisher galt (FH) eine Wiederholungsprüfung. Die 2. nur auf Antrag beim Prüfungsausschuß und der muß dann wohlgesonnen sei, sonst war's das.
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07.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
die 4 versuche haste nur wenn du auch alle prüfungen im ersten semester gleich schreibst... die lmu hier mit einer fh vergleichen zu wollen ist schon lustig... ich geh davon aus dass die fhler echte probleme hätten die 90 credits in 4 semester zu bekommen.
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07.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
die ganzen bayrischen Bachelor haben 210 ECTS, soweit ich weiß? Ist das an der LMU auch so? Gilt das mit den 90 Credits nur für die ersten 4 Semester? Regelstudienzeit wären 7 Semester für 210. Bin mal gespannt, wie lange die realen Studienzeiten für den Bachelor sein werden ;-) wahrscheinlich 4-5 Jahre.
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09.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Nachdem ich gestern von der Arbeit kam stehe ich nun wieder ganz am Anfang.
Habe mich vor einiger Zeit bei der TU Darmstadt und FH Friedberg für Wirtschaftsinformatik beworben. (TU Darmstadt ohne NC, FH Friedberg mit NC)
Die Zusage an der TUD war mir sicher. Habe dann einige Zeit später eine Ablehnung der FH bekommen.
Geld für die TUD habe ich schon überwiesen und habe mit der FH abgeschlossen. Jetzt komme ich gestern nach Hause und da liegt ein Brief der FH. Natürlich hab ich den sofort aufgemacht und musste mit erstaunen feststellen, dass ich nun im Nachrückverfahren zugelassen wurde.
Seit gestern abend lese ich mich durch alle Foren oder Berichte die ich im Internet zu Uni oder FH finde.
Ich bin mir nicht sicher was die richtige Entscheidung für mich ist.
Die TUD hat einen sehr guten Ruf in dem Bereich, wobei mir wohl eher praktisches lernen leichter fällt als das Unileben. (was die Erfahrung zeigt) Andererseits ist das Leben kein Zuckerschlecken und diese neue Erfahrung an der Uni wo man nicht diesen strukturierten Plan hat wäre sicherlich auch eine Erfahrung fürs Leben. Auch wenn es mir anfangs wahrscheinlich schwer fallen würde. In meinem späteren Leben will ich auch etwas erreichen und nicht nur auf der Stelle treten. Ein Job ohne die Möglichkeit von Aufstiegschancen würde für mich nicht in Frage kommen.
Die FH ist halt praktischer, strukturierter und daher wohl auch leichter für mich. Die Frage ist dann nur wie schaut es mit dem Späteren Beruf aus? Habe ich eine Chance aufzusteigen, werden Firmen Uniabsolventen vorziehen oder ist das alles soweit schon angeglichen durch den Bachelor/Master??
Ich fange wirklich wieder von null an mit meiner Entscheidung...
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09.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Der berufliche Aufstieg hat nicht zwangsweise etwas mit FH oder UNI zu tun. Mit dem Bachelor alleine wirst du eh nie weit nach oben kommen.
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09.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Heute ist es in den allermeisten Branchen ausgeglichen. Wichtiger als der Hochschultyp ist eher, ob der Bachelor/Master akkreditiert ist.
Nur bei Unternehmenberatungen haben es FH-Absolventen schwer. (Nicht als Analysten, da nehmen sie auch FHler, ich spreche nur von den Consultants)
Was mir bei der FH immer gefehlt hat, war die Möglichkeit, neben dem Studium auch zu forschen. Das "humanistische Bildungsideal", indem Studenten zur Forschung beitragen, ist nur an der UNI verwirklicht und auch hier nicht überall...
Außerdem gibts an der FH keine so breite Streuung von Studenten, das heißt es geht nicht so bunt zu, es laufen z.B. keine Soziologen, Philosophen oder Mediziner rum, sondern nur BWLer, Techniker und Sozpäds... ...ziemlich arg. An meiner FH (HS Mannheim) sinds sogar fast ausnahmslos Techniker. Grau in Grau!
Trotzdem ist auch für mich das strukturierte Lernen deutlich zielführender. Ich bin sicher, für meinen Bachelor/Master hätte ich an der Uni sicher mindestens 13-14 Semester gebraucht, an der FH werd ichs in insgesamt 11 schaffen.
Sei froh, dass Du beide Zulassungen hast. Eine wirklich falsche Entscheidung gibts nicht für Dich.
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10.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hier geht es immer nach dem Motto: Die Unileute werden die Überflieger, die FH-Leute sind der Abschaum. Mit Wahrheit hat vieles nichts zu tun. Wenn ich höre, an der FH gäbe es Klassenverbände, Stundenpläne usw. Das sagt nur eins. Der das schreibt, hat eine FH noch nie gesehen. Auch das Gefasel, daß die 90 ECTS an der Uni von FH-Studenten nie geschafft würden... Die meisten an der FH haben mittlerweile auch Abi, aber weil sie sich für die FH entschieden haben, sind sie plötzlich dümmer? Schwachsinn. Außerdem gibt es den Akkreditierungsrat, der die Punkte vergibt und der legt den gleichen Maßstab an den Lernaufwand eines durchschnittlich begabten Studenten. Also wo 90 ECTS drin steht, sind auch nur 90 drin. Und wenn es dem Uni-Bachelor mit seinen 180 bzw. 210 ECTS auch nicht paßt, der Lernaufwand für den 180 bzw. 210 ECTS Bachelor an der FH ist derselbe. Das runtergemachte FH-Diplom (4 Jahre) bringt übrigens 240 ECTS. Also liebe Uni-Bac.: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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10.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also an meiner FH kann ich mir bequem per Intranet meinen Stundenplan zusammenstellen... Anwesenheitspflicht gibts allerdings nicht. Das Studium an der FH ist auf jeden Fall sehr strukturiert.
Warum regst Du Dich so auf? Die abfälligen Kommentare werden doch immer weniger.
Noch was zu den ECTS. Wieviel CPs es pro Fach gibt, legt immer noch die Hochschule selbst fest. Natürlich gibts dann die Akkreditierungsagenturen, die dann schauen, ob es den MINDESTANFORDERUNGEN genügt. Die Kriterien sind natürlich für Uni und FH gleich, jedoch wird es in der Praxis natürlich Hochschulen geben, die für einen gewissen Lernaufwand mehr Credits vergeben als andere. Da kommt es auf die subjektive Einschätzung der Studiengangsplaner an: wie viel Aufwand birgt das Fach für unsere Studenten?
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11.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich selbst habe keine FH besucht und kann daher die beiden Hochschultypen auch nicht direkt vergleichen. Aber: es spricht einiges dafür, dass das durchschnittliche FH-Studium leichter ist als das durchschnittliche Universitätsstudium. Ich will im Folgenden mal einige Punkte aufzählen, die diese These unterstützen:
1. Viele Studierende, die an der Uni scheitern, schließen ein anschließendes FH-Studium erfolgreich ab. Obwohl diese Aussage abgedroschen klingt, lässt sie sich nicht von der Hand weisen. Mir sind viele derartige Fälle persönlich bekannt. Nun muss dies nicht bedeuten, dass die an der FH vermittelten Inhalte weniger anspruchsvoll sind, aber es bedeutet zumindest, dass die Präsentation der Inhalte leichter verdaulich ist.
2. Eine alte Weisheit besagt: Der *durchschnittliche* Abiturient erzielt im Uni-Examen eine ähnliche Note wie im Abitur; an der FH schneidet er hingegen im Schnitt eine Notenstufe besser ab (vgl. Heiko Mells Karriereberatung in den VDI nachrichten). Auch dies bedeutet nicht, dass die an der FH vermittelten Inhalte weniger anspruchsvoll sind, es lässt jedoch wiederum darauf schließen, dass die Präsentation der Inhalte leichter verdaulich ist.
3. Die meisten FH-Studenten haben sich bewusst gegen ein Universitätsstudium entschieden. Hierfür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben. Gerade in jüngerer Zeit entscheiden sich in zunehmendem Maße auch Top-Abiturienten für die FH, um ihre Ausbildungsdauer zu verkürzen. *Aber*: es gibt eben auch FH-Studenten, die sich für diesen Hochschultyp entscheiden, weil sie sich ein Universitätsstudium nicht zutrauen, oder weil sie erforderlichen Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen. Die Konkurrenz für einen diszipliniertem Top-Abiturienten ist daher an einer Durchschnitts-FH geringer als an einer Durchschnitts-Uni.
== Fazit ==
Ich bin nicht grundsätzlich der Auffassung, dass Universitätsabsolventen bessere Fachkenntnisse besitzen als FH-Absolventen. Ich habe aber aufgrund meiner Beobachtungen den Eindruck, dass das Universstudium insgesamt der steinigere Weg ist, der ein größeres Maß an Durchhaltevermögen und eine höhere Frustrationstoleranz erfordert.
Nun könnte man natürlich argumentieren, dass FH-Studenten einfach die schlaueren Menschen sind, weil sie sich für eine Ausbildung entschieden haben, die schneller zum Abschluss führt und mit einem geringeren Risiko des Scheiterns verbunden ist. Diese Aufwandsminimierung wird jedoch nicht ausschließlich positiv bewertet. Ein gängiger Vorwurf lautet:
*FH-Absolventen haben bewusst den einfacheren Weg gewählt.*
Die ist der wahre Makel, den FH-Absolventen in den Augen vieler Universitätsabsolventen mit sich herumtragen. Und dieser Makel wird auch nicht durch anschließende Master-Abschlüsse oder Promotionen neutralisiert.
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11.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Möchte mich auch mal hier zu dem Thema äußern.. Ich studiere an einer Universität und habe einige Bekannte, die an der FH studieren. Keiner meiner Bekannten hat die Möglichkeit gehabt, an einer Universität zu studieren. Deswegen behaupte ich aber nicht ein besserer Mensch zu sein. Ich achte das Studium an der Fachhochschule. Nun ergibt es sich meiner Meinung nach eben genau gegenteilig, dass gerade Fachhochschüler die Klappe besonders weit aufreissen. Wie so oft steckt aber nichts dahinter. Ich habe die Arbeit einer angehenden Berufschullehrerin Korrektur gelesen und gestaunt, welch eine Menge von Rechtschreib- und Grammatikfehlern ein Mensch machen kann. Zudem waren Thema und Umfang der Arbeit der pure Witz! Eine solche Arbeit hätte an der Universität nicht einen Tag in Anspruch genommen, sie hatte jedoch für 10 Seiten (!!!! ) Monate Zeit. So weit so gut. Aber: Für mich, die ich hart gearbeitet habe, um bis dorthin zu kommen, wo ich jetzt stehe, ist es ein Schlag ins Gesicht, dass FH und Uni von Leuten, die Null Ahnung haben, als gleichwertig angesehen werden. Ein Studium an der Universität verlangt den Studenten sehr wohl mehr ab als den "Schülern" an der Fachhochschule. Da fragt man sich ernsthaft, wieso man sich das überhaupt noch antut, wenn man doch woanders alles für lau in den Hintern geschoben bekommt und dabei eh jeder denkt, es gäbe keine Unterschiede, ja womöglich noch die Leute von der FH wären qualifizierter.
Zum Thema: Wer sich engagieren will, studiert an der Hochschule. Wer die Eier schaukeln will studiert an der FH und wer keine Hochschulreife hat sowieso!
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12.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Zitat: "Deswegen behaupte ich aber nicht ein besserer Mensch zu sein."
Na da versucht uns einer für dumm zu verkaufen, nach diesem Satz kommen eigentlich nur noch Abwertung, Diffamierungen usw. Der Status Student wird den FH-Leuten abgesprochen, die Hochschule von FH getrennt usw.
Frage 1: Woher kommt das H in FH? Nicht etwa von Hochschule?
Frage 2: Warum sind die FH-Leute keine Studenten, sondern Schüler? Weil es nicht in Dein Weltbild paßt?
Frage 3: Seit wann kann man mit FH-Abschluß Lehrer werden?
Also ich denke, Du stellst Dich hier als Wolf im Schafspelz dar.
PS: Meine Diplomarbeit an der FH hatte einen Umfang von 147 Seiten, habe ein 30minütigen Vortrag und 25minütiges Kolloqium abhalten müssen. Für diese Arbeit hatte ich genau 3 Monate Zeit.
Ich behaupte einfach nur. daß Du mit erfundenem Zeug die FH runtermachen willst. 10 Seiten wären nicht mal für den Großen Beleg genügend gewesen und eine Arbeit mit vielen Rechtschreib- und Grammatikfehlern, wäre gar nicht angenommen worden.
Aber vielleicht verwechselst Du auch FH mit Fachschule?
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19.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich hab mir jetzt ein paar Komentare eurerseits durchgelesen. Eigentlich wollte ich mir einmal ein genaueres Bild verschaffen, da ich nächstes Jahr ein Studium in dem Bereich Maschinenbau starten möchte. Allerdings bin ich jetzt immer noch gleich ratlos, bzw ahnungslos, wie zuvor. was mir aufgefallen ist, dass jeder seine Lage auf Teufel komm raus vertritt. Niemand erkennt seiner eigen Schwächen oder Nachteile.
Zu mir: mein Bruder Studiert jetzt schon im 3. Semester in Stuttgart an der Uni. er ist genau so stolz und sagt von sich, dass er ein viel 'härteres' Studium hätte als FH studenten. Andererseitz sehe ich mich in einem FH, oder sogar BA Studium besser aufgehoben, da das Studium für Maschinenbau ein eh praxisnahes darstellt. Für Stellen nach dem Studium sehe ich bis jetzt auch noch nicht schwarz. von dem her denke ich, dass ich mich auf einer FH,bzw. BA bewerben werde.
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19.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
also ich war damals beim berater der agentur für arbeit und der hat folgende aussage gemacht:
der unterschied zwischen fh und uni im berufsleben liegt vor allem im späteren tätigkeitsfeld (ich hab mich damals über maschbau informiert, studiere jetzt aber wirtschaftswissenschaften an der uni). während ein uni-absolvent eher als teamleiter in forschung und entwicklung eingesetzt wird, werden fh-absolventen eher für die einrichtung und inbetriebnahme von spezial-maschinen benötigt. seiner meinung nach ist das berufsfeld am ende unterschiedlich...
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20.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich möchte mich nochmal zu dem Post mit den 3 Puunkten, warum ein FH-Studium leichter als ein Uni-Studium ist, äußern:
zu 1. (Uni-Gescheiterte an FHs...)
Vielleicht liegt das daran, dass die Inhalte weder einfacher sind noch "leichter verdaulich", sondern einfach ANDERS vermittelt werden. Jeder hat seine eigene Art zu lernen, dem einen liegt die Uni-Methode mehr, dem anderen die FH-Methode.
Vielleicht ist es auch so, dass die FHs zum Teil einfach Profs haben, die es im Vergleich mit ihren Uni-Kollegen besser drauf haben, den Stoff zu vermitteln.
zu 2. (bessere Noten an FH als im Abi)
Auch dies ist wohl kaum auf eine "leichtere Verdaulichkeit" der Inhalte zurückzuführen, sondern eher darauf, das ich im Studium Fächer belege, die mich wirklich interesseieren und mir liegen. Im Abi hab ich immer irgendwas dabei, das den Schnitt runterzieht. Siehe außerdem auch Punkt 1.
Vielleicht sollten sich hier lieber mal die Uni-Studenten fragen, warum es ihnen nicht gelingt, ihren Schnitt zu verbessern. Denn im Grunde sollte das der Regelfall sein.
zu 3. (FH-Studenten trauen sich Uni-Studium nicht zu)
auch das halte ich für ein Gerücht. Die Wahl "Fh oder Uni" wird wohl eher nach anderen Kriterien getroffen: a) kürzere Studiendauer, b) Praxis-Orientierung, c) andere Möglichkeiten (z.B. Triales Modell)
Im übrigen finde ich diese ganze Diskussion absolut lächerlich. Weder Uni noch FH ist besser als das jeweils andere, es gibt Unterschiede, sicher, aber die verbessern oder verschlechtern nicht, sie machen das Studium nur ANDERS
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20.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
zu demjenigen, der meint, kein besserer Mensch zu sein, aber trotzdem über Fhler urteilt:
auch an einer FH ist eine Arbeit von 10 Seiten ein Witz. Das kannst du wohl kaum als Beispiel verwenden.
Meine Diplomarbeit hatte im übrigen auch einen Umfang von etwa 170 Seiten, dafür hatte ich 3 Monate
Und seit wann gibt es FHs, die ein Lehramtsstudium anbieten????
Und: FHler sind keine Schüler, sondern genauso Studenten wie du, und kriegen genauso viel oder wenig in den Hintern geschoben.
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29.09.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich studiere seit 2 Jahren Wirtschaftswissenschaften an der Uni. Und bin völlig enttäuscht. Da lernt man das, was man in normalem Leben in Praxix NIE braucht. Zu meiner Schande hab ich nur 4 Fächer bestanden (aus 21), obwohl ich schon mein erstes Studim in Fach für WiWi im Ausland abgeschlossen habe (mit Diplom mit ziemlich guten Noten). Jetzt warte ich auf SoSemester 2008 und freue mich wahnsinnich, dass ich jetzt an einer FH studieren werde (auch WiWi) und solche unnötige Disziplinen wie Ökonometrie, Operation REseach, angewandte Statistik (neben normaler Statistik), doopel Mathe und Statistik und v.a.m. nicht mehr lernen werde. Die FHler lernen wirklich das, was mann danach in der Praxis anwenden kann. Also als 9 Semester an der Uni sind 6 an einer FH viel besser auf jeden Fall.
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01.10.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
An den Maschinenbaustudenten in spe:
Dieser Extrem-Kampf Uni vs. FH ist nur so schlimm im BWL-Bereich. Im Ing.-Bereich hat die FH einen ganz anderen Stellenwert. Dort kommen 60% der Ing.'s von der FH. Und das bestimmt nicht, weil ein Ingenieurstudium anspruchsloser ist, als BWL :-) -schmunzel. Der Ingenieur braucht per Definition anwendungsorientiertes Wissen.
Auch gilt hier nicht die These, daß man als FH-Absolvent nur einfache Tätigkeiten macht und der Uni-Abgänger in der Forschung ist.
Ich habe ET an der FH studiert und arbeite seit 8 Jahren in der Entwicklung von Hard- und Software für Medizintechnik. Der Vertriebler ist ein Uni-Ing. In der Halbleiterforschung sind fast ausnahmslos Physiker anzutreffen.
Im Ing.-Bereich kommt es auf die Schwerpunkte im Studium an. Habe alles mit Mikrocontrollern, DSP's und Elektromedizin an der FH mitgenommen und dementsprechend einen Job in der Entwicklung und baue nicht Zeug nach, was der angebliche Uni-Gott entwickelt hat. Das ist hier Blödsinn. Aber ich würde mich nicht in der Halbleiterentwicklung fähig sehen, weil vieles auf Atomniveau und Kristallografie abzielt, was ich als Ing. nicht gelernt habe, aber ein Physiker. Der hat aber keinen Plan von elektomedizinischen Geräten und Verfahren.
Also, diesen Extremkampf hier betrifft v. a. BWLer. Dort scheint die FH wirklich der Prügelknabe zu sein.
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02.10.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo miteinander,
Fassen wir das Ganze mal zusammen:
- die einen prügeln auf "die FH- Studenten" (diese Pauschalisierung zeugt bereits nicht von allzu viel strukturellen Kentnissen im Bildungssektor)
- die anderen prügeln auf "die Uni- Studenten" und glauben, Sie hätten die Praxis mit Löffeln gefressen
- beide halten sich für besonders geeignet später Porsche Vorstand zu werden ;-)
Ich möchte an dieser Stelle einfach einige Dinge darstellen, die mich im Kontext dieser Debatte Fh-Uni, Uni-Fh, BA-Fh-Uni usw. immer wieder in erstaunen versetzen:
- warum stehen FHs nicht zu sich selbst und versuchen stehts den Status der Scientia für sich mit zu beanspruchen? Meine Güte, es ist doch jeden einigermaßen kognitiv differenzierten Menschen klar, dass man an FHs praktisches Handwerkszeug lernt das man nachher auch wirklich verwenden kann. Mit Wissenschaft hats zumindest im BWL Sektor schlicht und einfach jar nichts zu tun. Is ja auch gut so. Deshlab bin ich auch auf der FH. Natürlich geht dies auf Kosten des Tiefenwissens... was ich auch nicht für weiter tragisch halte.
Nur wünsche ich mir mehr Selbstbewußtsein seitens dieser Bildungseinrichtungen.... der zwanghafte Versuch sämtliche Fachhochschulen in BW als "Hochschulen" (bzgl. der Namensgebung) umzubenennen (oder gar UNIVERSITY (???) of practical SCIENCES (???)) zeugt für mich mehr von irgendeiner Form von Minderwertigkeitskomplex. Ob nun meine Einrichtung Fh- xy oder HTWG heißt, macht den Inhalt weder besser noch schlechter.
Mit Verlaub... mir gefällt an meiner Fh.... ich denke ich kann was wenn ich rauskomm. Dass ein Universitätsstudent nachher mehr kann werde und will ich trotzdem nicht bezweifeln.... aber who cares about this?
Hauptsache ist, ich schaffe dieses Studium und kann in MEINEN Möglichkeiten MEINEN Weg gehen. Uns das ist Gut und Richtig so. Alle die tieferes Lernen und weitergehende wissenschaftlich fundierte Kenntnisse erwerben wollen (oder auch intelektuell tiefer ihr Gehirn anheizen wollen;-) ) , denen drück ich auch gerne den Daumen auf ihrer Universitätslaufbahn. Ich denke jeder von uns findet seine Niesche.
Jedem das seine....
Leute vertragt euch doch einfach mal ;-))) Bei uns gibts diese Debatte nicht mehr... wenn ich Hilfe in Wirtschaft brauch, frage ich meinen Kumpel von der Uni (Nachbar :-)), der weiß mir zu helfen... dafür kann ich ihm hier und da bei technischen Dingen helfen.... so hat jeder seine Qualitäten...
Think about it ;-)
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15.10.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also ich bin gerade ein Schüler der 11ten Klasse am Hohenstaufengymnasium Göppingen!
Da ich eher ein durchschnittlicher Schüler bin, ist es mein Ziel dieses Jahr etwa einen Schnitt von 2,8 zu erreichen!
Ich habe naturwissenschaftliches Profil gewählt d.h. Physik ist NUR DIESES JAHR Hauptfach für mich 3 stündig.
Warum ich in der 11ten Klasse bin und hier im Forum mitrede...
Mein Onkel ist ein Dipl-Ing FH bei Bauknecht in Schorndorf ( ca 20-30km von STuttgart entfernt ). Er hat mir angeboten, dass ich ihm mein Zeugnis vorlege, eine Kopie mache und er für mich jetzt schon einen Ausbildungsplatz bzw ein Platz an der FH Bauknecht sichert. Bauknecht hat eine eigene Fachhochschule und wenn ich aufgenommen werde, dann würden sie mir Studiumgebühren zahlen. Die FH würde 3 Jahre dauern und gleichzeitig würde ich auch eine Ausbildung als Ingenieur machen d.h. nach 3 Jahren wäre ich ausgelernt und hätte einen Diplom FH!
Wäre das möglich oder habe ich da etwas falsch verstanden, dass ich zuerst 3 Jahre FH mache dann die Ausbildung oder so, weil FH soll ja viel Praxis beinhalten und eine gleichzeitige Ausbildung würde keinen Sinn machen.
Würdet ihr mir raten so etwas zu machen?
Und was bräuchte ich für einen Schnitt um aufgenommen zu werden, zumal, dass ich auch "Connections" habe da also meinen Onkel. Und müsste ich evtl noch später meinen Abi-Abschlusszeugnis vorlegen? Weil so genau habe ich darüber mit meinem Onkel noch nicht geredet.
Mit freundlichen Grüßen
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19.10.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Zitat: "der zwanghafte Versuch sämtliche Fachhochschulen in BW als "Hochschulen" "
FH's sind und waren schon immer Hochschulen. Wer's nicht glaubt, sollte mal in die HRG's schauen. Warum sollten sie sich dann nicht so nennen?
Think about it ;-)
Zum Vorposter:
Dein Onkel scheint DIr irgendwie was Falsches erzählt zu haben. Im technischen Bereich dauert ein FH-Studium zum Diplom 4 Jahre und nicht 3. Entweder verwechselt er, daß es sich um eine Berufsakademie handelt oder um einen Bachelorstudiengang. Der dauert an der FH als auch an der Uni meistens 3 Jahre.
Die dritte Möglichkeit:
Wie alt ist Dein Onkel? Wenn er sein "FH-Diplom" vor 1971 gemacht haben sollte, kann er eigentlich gar nicht mitreden, weil er dann nachdiplomiert wurde. Das heißt, er hätte gar keine FH -also eine Hochschule besucht, sondern eine Fachschule. Die ging damals 3 Jahre ohne Abi und war erher eine Fortbildung für Facharbeiter. Später durften die Absolventen das FH-Diplom als staatlichen Titel kaufen und sind heute nur noch am Lebenslauf und Wissensstand zu erkennen.
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19.10.07
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also zunächst mal gibt es keine "Ausbildung zum Ingenieur". Ingenieur kannst du nur durch ein Studium werden.
Also erkundige dich nochmal, ob du da wirklich noch eine Ausbildung machen würdest (z.B. als Industriekaufmann???), dann wäre es das sog. triale Modell (glaub ich aber nicht, denn das wird nichts in 3 Jahren) oder ob es sich um ein duales Studium handelt. Das bedeutet nämlich nicht, dass du noch zusätzlich zum Studium eine Ausbilduing machst, sondern lediglioch, dass du einen stärkeren Praxisbezug durch die gleichzeitige Arbeit im Unternehmen hast.
Ich finde aber auf der gesamten Homepage von Bauknecht nicht einen einzigen Hinweis, dass es dort diese Möglichkeit gibt.
Grundsätzlich ist das aber durchaus sinnvoll, und wenn sich dir die Chance bietet, ergreife sie.
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18.01.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
moin Leutz,
kommt jetzt zwar etwas lächerlich vor, aber ich muss mich jetzt entscheiden ob ich die Fachhochschulreife oder Abi machen soll.
Um erlich zu sein bin ich "erst" in der 10. Klasser (ja Realschule^^)
und weis nicht ob ich eher Praxis als Theorie machen sollte.
Ich arbeite schon mal lieber im Team (wobei ich die ganze arbeit leiste und andere nur zuschauen).
Lernen fällt mir eig. auch nicht schwer, nur das ich jetzt mit den leichten themen keine herausforderung habe.
PS: Studieren würde ich am liebsten in richtung Wirtschaftsinformatik.
Falls das aber nichts wird, würd ich gern den Beruf des IT-Produktionkoordinators (IT-Architekt) anstreben.
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21.01.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
also ich würde mal sagen dass man das so generell sowieso recht schwer sagen kann. es gibt gute unis und gute fhs und du must dich halt informieren was es in deiner umgebung für gute einrichtungen gibt. ich z.b. habe vor meinem studium meinen Ing. an einer htl gemacht und studiere jetzt an einer privatuni biomedizinische informatik. ich habe mich für diese uni entschieden da ich hier sowohl die vorteile einer uni, wie auch die einer fh habe. (wie an einer fh haben wir eine fixe zeit in der wir das studium abschließen müssen (genausolange wie an einer fh), geringe schülerzahlen (wir sind 17 leute), persönliche bereuung durch die profs und vorgeschriebene praktika die wir machen müssen) aber das alles verknüpft mit den vorschungsmöglichkeiten und studieninhallten die eben an einer universität sind und ohne anwesenheitspflicht und vor allem mit einem richtigen dipl. ing. abschluss und nicht mit einem dipl. ing (fh).
das sind halt mal meine erfahrungen die ich bisher gemacht habe...
lg
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21.01.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ich glaube einen FH-Abschluß in Ö kann man auch nicht so richtig mit einem in D. vergleichen. HTL-Äquivalente gibt es seit Schließung der Ingenieurschulen (Fachschulniveau) i1971 in West bzw. 1990 in Ostdeutschland auch nicht mehr. Die FH hat in Deutschland eine wesentlich längere Tradition und sich bis heute einen sehr guten Stand erarbeitet. Soweit ist, denke ich Ö, noch nicht.
Also ist Dein Erfahrungsbericht nur bedingt auf DTL anzuwenden.
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22.01.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
das kann sein ja, kann nur von österreich sprechen... allerdings sind in österrich seeehr viele deutsche (je nach studienrichtung zwischen 15 und 40% der studenten!!)sowohl an den unis, als auch an den fh's. und ich selbst bin schon von 2 deutschen firmen mit 2 jobangeboten angeschrieben worden, von da her würde ich mal sagen dass die ausbildung in österreich doch um einiges besser ist als in dtl...
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22.01.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"und ich selbst bin schon von 2 deutschen firmen mit 2 jobangeboten angeschrieben worden, von da her würde ich mal sagen dass die ausbildung in österreich doch um einiges besser ist als in dtl..."
Wer's glaubt...
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23.01.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Als HTL-Ing.? Als was wärest DU da eingestellt. Als Techniker? In Dtl. gibt es keine Ingenieurabschlüsse auf Fachschulniveau mehr. Dort kommen alle von einer Hochschule (Uni/FH) oder der BA.
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14.02.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
also ich muss sagen bei uns ist es ehrlichgesagt so: in meinem studiengang sind ca 300 bewerber für 30 FH-plätze (bwl)..was denkst du wohl was die anderen 250 machen dies nicht rein schaffen? sind jetzt alle an der uni :) ABER es hängt wirklich vom studium ab! Ob eine praxisorientierte Ausbildung wünschenswert ist oder nicht. Es macht schließlich einen Unterschied ob ich zur Wirtschaftskammer will oder sonst wo als Experte tätig sein will, dann werd ich VWL oder BWL auf der Uni machen, wenn ich mich aber (so wie ich) selbständig machen will, überwiegt die Praxisnähe und Summe der Projekte sicher den theoretischen Mehranspruch der Uni.
Ich finde es lächerlich dass Studenten darüber streiten welche Ausbildung "besser" ist. Das können nur die Arbeitgeber in der Wirtschaft entscheiden und für einen fairen Vergleich ist hier die FH DEFINITIV noch zu jung. Aber in den nächsten Jahren wird sich das sicher weisen.
LG
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11.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo :D
Ich bin noch im immer im Gymnasium und zwar mache bald meine Abi...und ich wuerde gern in Deutschland studieren weil ich letztes Jahr 11 Monate in Stuttgart bei einer Gast-familie gelebt habe (Austausschuelerin =)...Ich wollte mich auf Reutlingen Uni bewerben aber hab keine Ahnung ob es eine gute Entscheidung waere...Studiert jemand von euch jetzt in Reutlingen? Wenn ja, koennten sie mir dann sagen wie es fuer sie da ist, ob sie zufrieden sind usw...
Gruess aus Sarajevo
Masa
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11.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
In den nächsten Jahren wird es aufgrund des Bachelors gar keine nennenswerten Unterschiede zwischen Uni und FH mehr geben. Und ehrlich gesagt, ist das schade. Da ich mich zumindest bewusst für die entsprechende Hochschulform entschieden habe. Wie übrigens die meisten meiner ehemaligen Kommilitonen und Freunde. Da ist niemand auf die FH gegangen, weil er zu schlecht für die Uni gewesen wäre.
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12.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
dummes gewäsch dass uni und fh angeglichen wird. die fhler sollten mal genau die gleichen prüfungen schreiben wie an der uni. dann könnte man weiter reden.
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12.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Da kann ich Dich beruhigen, der Abschluss allein hebt diesen Unterschied lange nicht auf. Die FH wird immer anwendungsorientierter und verschulter sein als die Uni, die Uni wird immer forschungsorientierter sein und mehr Freiheit bieten als die FH.
Je nach Anwendungsbereich ist dann eben die eine oder die andere Hochschulform der besser Weg. Wichtig ist aber, dass die beiden Hochschulformen endlich auf gleicher Augenhöhe stehen.
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13.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
>sollten mal genau die gleichen prüfungen schreiben wie an der uni.
Ein Experte von der Uni, der genau weiß, welche Prüfungen an der FH geschrieben werden, hat gesprochen! Oder hast Du das nachgeplappert, was der Herr Universitätsprofessor Privatdozent Dr. h.c. xyz so erzählt hat, ohne die Uni jemals verlassen zu haben? Ich glaube, einige würde ganz schön staunen, was an der Fh gelehrt wird. Viele verwechseln wahrscheinlich auch Fachschule mit Fachhochschule.
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13.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hast du schonmal auf Bachelor an einer Uni studiert? Ich schon. Und ich habe auch schon auf Diplom an einer FH studiert. Und ich muss dir leider sagen, dass der Unterschied praktisch null ist. Klar ist die Uni weiter theorieverliebter, aber die Forschungsorientierung fällt durch die zeitliche Enge des Bachelor-Studiums völlig weg. Das lässt dir jedes Diplom-Studium an einer FH mehr Zeit zum Forschen.
Und ihr könnt das Gerede von schwereren Prüfunge an den Unis wirklich lassen. Wenn ich etwas lerne, was ich niemals im Unternehmen benötige, dann muss ich darauf nicht noch stolz sein. Anders sieht es natürlich bei einer wissenschaftlichen Laufbahn aus. Aber das wird auch niemand bezweifeln.
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20.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Mein Chef (Dr. WiWi) hat mich beim Einstellungsgespräch gefragt, ob ich an der FH oder "richtig" studiert habe. Naja, ist halt einer von der alten Schule in einem Unternehmen der old economy.
In meinem beruflichen Umfeld (Bauträger, Projektentwicklung) gibt´s auf kaufmännischer Seite ausschließlich Diplomkaufleute, keine Betriebswirte. Bei den Bauingenieuren ist es genau andersrum.
Ich für meinen Teil habe damals Examensaufgaben eines FH-Kumpels gerechnet und kann (ganz ohne Polemik) sagen: diese Aufgaben hatten Uni-Vordiplomsniveau (in diesem Fall Bayerische Uni und Bayerische FH).
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20.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Komisch an meiner FH gab es auch keine Betriebswirte. Nur Diplom Kaufleute. War es wohl doch eine Uni?! Absolventen einer FH sind keine Betriebswirte mehr.
Die Aufgaben deines Kumpels mögen ja einfach gewesen sein. Das sagt doch aber nichts über die Qualität der Lehre aus. An einer FH wird einfach nicht jeder theoretische Blödsinn durch gekaut. Das ist auch gut so, denn die dafür gesparte zeit kann man anders sinnvoller verwenden. Z.B. in weiteren Kursen oder Praktika/Werkstudententätigkeiten.
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20.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"Mein Chef (Dr. WiWi) hat mich beim Einstellungsgespräch gefragt, ob ich an der FH oder "richtig" studiert habe. Naja, ist halt einer von der alten Schule in einem Unternehmen der old economy."
Ob dein Chef mit solchen Bemerkungen recht hat, mag ich persönlich zu bezweifeln.
"Ich für meinen Teil habe damals Examensaufgaben eines FH-Kumpels gerechnet und kann (ganz ohne Polemik) sagen: diese Aufgaben hatten Uni-Vordiplomsniveau (in diesem Fall Bayerische Uni und Bayerische FH)."
Natürlich hat der Kumpel von der FH die Prüfungsfragen dabei.
Sollen wir dir so einen Unsinn abnehmen?
Es gibt außerdem bekanntlich einfachere und schwerere Fächer an jeder Uni/FH. Und du möchtest angeblich anhand einer FH-Prüfung den Schwierigkeitsgrad jedes FH-Studiums zu beurteilen?
Bist du dir wirklich sicher, dass du an der Uni studiert hast??
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21.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Bei uns im Unternehmen ist es so, dass FH BWLer primär als Sachbearbeiter eingesetzt werden. Mein Chef hatte mir es früher mal so erklärt, dass die meisten FHler mit diesen Stellen auch für einen längeren Zeitraum "zufriedengeben".
Ein Uni BWLer hingegen würden in der Regel eher aufsteigen wollen und ist dafür auch eher bereit den Job zu wechseln. Folglich werden für Führungspositionen vorwiegend Uni Leute eingstellt.
Kann ich nachvollziehen, ich bin selber FHler und muss sagen viel habe ich für das Studium nicht getan. An guten Unis ist das Studium sicher mit deutlich mehr Arbeit verbunden.
Aber hätte ich Oberchef werden wollen, wäre ich wohl auch an die Uni gegangen.
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23.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"Folglich werden für Führungspositionen vorwiegend Uni Leute eingstellt."
Ja, als Baumarktleiter bei Obi! Tolle Karriere
"Kann ich nachvollziehen, ich bin selber FHler und muss sagen viel habe ich für das Studium nicht getan. An guten Unis ist das Studium sicher mit deutlich mehr Arbeit verbunden."
Vielleicht sollte man mal ein anderes Sudienfach als BWL wählen, denn das galt schon immer als eines der leichtesten. Jeder Ingenieur, Mediziner oder Naturwissenschaftler lächelt nur müde, wenn jemand erzählt, er habe BWL "studiert". Jede Ingenieurwissenschaft an der FH hat mehr intellektuellen Anspruch, als BWL an der Uni!
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23.03.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"Jede Ingenieurwissenschaft an der FH hat mehr intellektuellen Anspruch, als BWL an der Uni!"
Sicherlich, BWL ist doch was für Grundschüler.
Ingenieure sind die absoluten Wissensgötter!!! Erhöht die Einstiegsgehälter auf das doppelte/dreifache Niveau von einem Top-BWLer!!!
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09.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
hi,
also ich habe abitur gemacht, war dann bei der bundeswehr und werde nun bald mit meiner ausbildung fertig.
nun stellt sich die frage:studieren oder nicht?! wenn JA: fh oder uni?
würde in die richtung bwl gehen wollen.
habe mir auch hier so ziemlich alles durchgelesen und bin mit meiner meinung stark am schwanken. aber anscheinend ist es für mich besser an ne fh zu gehn. will auch meinem Unternehmen für später treu bleiben bzw in eine ähnliche branche gehen. lerne bei einem stadtwerk!
bitte mal um eure meinung
gruß silvio
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28.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Deine Meinung finde ich recht fragwürdig.
Ich habe mein Abi mit 1,3 gemacht, und ich hatte somit die Möglichkeit an eine Uni zu gehen.
Auf der Messe "Einstieg Abi 04" in Köln wurde mir von sehr vielen Unternehmen geraten, nicht an einer Uni BWL zu studieren, sondern an einer FH oder sogar dual, mit Studium und Ausbildung zugleich. Ich habe letzteres getan, die Ausbildung sehr gut bestanden und auch das Diplom.
Wenn ich jetzt Leute von der Uni sehe, die kennen zwar ellenlange Formeln, aber anwendbar sind die nicht.
Ganz abgesehen davon, dass es viele dort gibt, die denken mit 19 Wochenstunden einen anstrengenden Stundenplan zu haben. Ich hatte 52 im Grund und 58 im Hauptstudium im Studiengang "International Management".
Vieleicht solltest du, wenn du solch harsche Kritik übst, zunächst mehrere Quellen durchforschen oder dich durch eigene Erfahrung informieren. Denn die FHs sind von der Qualität her häufig besser als die Unis (CHE-Survey).
MFG
A.P
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28.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"Ich hatte 52 im Grund und 58 im Hauptstudium im Studiengang "International Management"."
52 SWS im Grundstudium??
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29.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
selber schuld sag ich da nur :-)
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30.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Mir kommen die Zahlen etwas niedrig vor. Ich hatte im Gesamtstudium FH Elektrotechnik (FH-Diplom) 176 SWS Vorlesung (HTWK Leipzig). An der TU Dresden hat man im selben Fach (Uni-Diplom) 181 SWS, jedoch ein ganzes Jahr mehr Zeit. Übrigens gibt es die Faustformel Zusammenhang SWS zu ECTS 1:1,5. Sollte jeder Bachelor mal nachrechnen, wo er steht. Das wären beim 180-ECTS-Bachelor 120 SWS, beim 210 ECTS 140 SWS!
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30.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Die Diskussion ist völlig überflüssig.
FH "Studenten" rechnen nach SWS - das ist schon lächerlich.
An der FH wird im Klassenverband unterrichtet. An der Uni dagegen innerhalb einer Vorlesung nur umrissen, was gefordert ist.
Das hat man sich dann selbst zu erarbeiten.
Für technische Studiengänge mag eine FH Sinn machen, für WiWi sicherlich nicht.
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30.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Also an meiner FH wurde nicht im Klassenverband unterrichtet. Wie kommt man auf solchen völlig falschen Ideen? Du hast doch schon mal an einer FH studiert oder?
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30.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
fh mach für wiwi keinen sinn? klassischer fall von gnadenloser selbstüberschätzung. halte es lieber mit dieter nuhr: wenn man keine ahnung hat,....
ob uni oder fh ist nciht unbedingt relevant. auch die ba hat ihre berechtigung. schlußendlich kommt es drauf an, was man draus macht. wenn man das alles so hört, scheinen sich hier fast ausschließlich genies rumzutreiben, die alle mal ins topmanagement der topunternehmen kommen. wacht mal auf! hab zur zeit auch so einen hier sitzen. große sprüche, große ansprüche aber recht wenig leistung.
arbeitet euch hoch. wenn ihr das nicht wollt, habt ihr keine chance. egal ob fh, uni oder ba.
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30.04.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"Die Diskussion ist völlig überflüssig.
FH "Studenten" rechnen nach SWS - das ist schon lächerlich.
An der FH wird im Klassenverband unterrichtet. An der Uni dagegen innerhalb einer Vorlesung nur umrissen, was gefordert ist.
Das hat man sich dann selbst zu erarbeiten.
Für technische Studiengänge mag eine FH Sinn machen, für WiWi sicherlich nicht."
Natürlich...
Ich glaube du kannst das vermutlich nicht mal beurteilen, weil du selbst keinerlei Erfahrung mit einer FH hast.
Freu dich über dein Uni-Studium. Wird dir später auch nix helfen.
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01.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
...dann schau mal an die guten internationalen TOP-Unis, was die für eine Bildungsstrategie verfolgen. Die sind um einiges verschulter als deutsche Unis. FHs haben meiner ANsicht nach mehr Business-School Charakter als eine Massenuni, wo 300 Leute in einem Hörsal hocken, wohl wissend, dass das Skript, welches der Assi vom Prof zusammengeschustert hat, für die Klausur keine besondere Relevanz hat. Sowas nennt sich in Deutschland Humboldsches Bildungsideal ...lächerlich
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05.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Zitat: "An der FH wird im Klassenverband unterrichtet. "
Na, da redet ein blinder von der Farbe oder verwchselt die Fachschule mit der FH. Vor Einführung des Bac./Master-Systems rechnete man an der Uni auch in SWS! Und wenn heute ein Studiengang mit ECTS akkreditiert wird, macht das eine unabhängige Kommission. Die bewertet nicht nach Uni/FH, sondern nach Anspruch. Da sind dann 180 ECTS einer FH das gleiche, wie die einer Uni.
Übrigens ist im Ausland der "Elitecharakter" eine University eng verknüpft zu einem hohen Betreuungsverhältnis ("Klassen"). Hier wird das abwertend für die FH benutzt, obwohl es gar nicht stimmt. Ich hatte zumindest keinen Klassenverband, wir waren 180 Studenten (1992) in den Vorlesungen, daraus bildeten sich 6 Seminargruppen. Seminargruppen gab es an der Uni auch. Anwesenheitspflicht bestand auch nicht.
Ich glaube, einige würden ganz schön staunen, wenn sie sich eine FH wirklich mal anschauen würden und nicht den vorgefertigten Schwachsinn nachplappern würden.
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05.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
"Ich glaube, einige würden ganz schön staunen, wenn sie sich eine FH wirklich mal anschauen würden und nicht den vorgefertigten Schwachsinn nachplappern würden."
Damit stimme ich dir vollkommen zu.
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13.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Hallo!
Werde Ende des Monats 25 Jahre und habe mich entschlossen doch noch zu studieren! Es geht mir beim Studium nicht um Prestige und Karriere-Geilheit, oder um das Ziel einen Ferrari (oder gleichwertiges) als 3. Wagen zu haben, sondern vielmehr um familiäre Hintergründe! Ich möchte mal Kinder haben und diesen eine gute Ausbildung bieten können! Genauso möchte ich ein eigenes Haus ohne extravagante Details und will mir nicht auf Grund der Ersparnis überlegen müssen, ob ich die Cornflakes bei Tengelmann oder Lidl kaufen soll! Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit diese Ziele mit einem FH-Studium in BWL zu erreichen? Ich möchte nicht hören, dass es darauf ankommt, wie gut man ist! Gehen wir von dem Durchschnitt aus!
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13.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Die Wahrscheinlichkeit ist genauso hoch wie bei einem Uni-Absolventen. Das war schon zu Diplomzeiten so und wird sich mit dem Bachelor nicht ändern. Das Durchschnittsgehalt Absolvent Uni und FH sieht mittlerweile in etwa gleich aus. Auch wenn das viele Uni-Absolventen nicht wahr haben wollen.
Ob du allerdings auf das Geld gucken musst oder nicht, hängt wohl eher davon ab, wie sich die Lebensmittelpreise entwickeln. Ich verdiene 3,5 k € im Monat und schaue trotzdem auf die Preise. Schließlich geht es einem ja auch und gerade um Altersvorsorge.
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14.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Das Stichwort heißt Bildungsrendite und das schaut für die FH sehr gut aus. Man beachte den Renditeunterschied zur Uni mit -0,3%-Punkten!
Allerdings kann ich die hohe Rendite bei alleinigem Matura nicht so recht glauben
http://www.edudoc.ch/static/infopartn...
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19.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
ich steh auch vor der Wahl FH oder Uni. Als Studiengang würd ich gerne Wirtschaftsingenieurswesen machen. Allerdings will ich erst im Sommersemester anfangen und da ist die Hochschulauswahl eher begrenzt. Was haltet ihr für besser Uni, etwa die TU Berlin oder FH, wie z.B. FH Esslingen?
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19.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Die Gehälter der UNI-Absolventen sind im Mittel höher
...aber: das kommt dadurch zustande, dass die Branchen, bei welchen man in 10 Jahren um 20 Jahre altert, fast ausschließlich UNI-Absolventen einstellen: z.B. Goldmann, Rothschild, BCG, McK, etc. Zwar arbeiten dort nur ein Bruchteil der UNI-Absolventen, doch die Gehälter in diesen Branchen sind so enorm, dass sie sich trotzdem auf die Gesamtstatistik auswirken
In allen anderen Branchen denke ich, dass UNI und FH sich gehaltsmäßig nichts nehmen
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20.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Ja im Mittel sind die Gehälter von Uni-Absolventen höher. Aber wir sprechen hier von 2000 bis 3000 Euro brutto pro Jahr, wenn man den Statistiken glauben darf. Mit sinkender Tendenz.
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21.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Zitat: "im Mittel sind die Gehälter von Uni-Absolventen höher."
Das kommt auch ganz auf den Studiengang an. Bei BWL im Berater- und Sülzbereich schon. Bei den Ingenieuren in der freien Industrie haben sich die Gehälter fast überall angegelichen. Da zählt eher, ob man ein gestelltes Problem lösen kann, als die Hochschulform.
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21.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
Berlin! Du willst nicht in Esslingen wohnen!
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22.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
ich wohne sowie so in der nähe von esslingen, von dem her müsst ich da nicht hinziehen, alternativ könnt ich wohl auch auf den fh in mannheim oder karlsruhe studieren
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27.05.08
Lounge Gast
| Re: Uni oder FH? |
ne, dann ist die Antwort nicht klar. Es gibt viele verschiedene Wege um ein Ziel zu erreichen.
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