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home / lounge / Studium / Allgemeines 24.07.2014
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Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

 Autor   Beitrag  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  letzte Seite »

   05.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich denke einige schreiben hier ohne sich vorher informiert zu haben was ein Meister zur Prüfung leisten muss.
Und um es mal ganz realistisch zu sehen....ein Meister der schon Berufserfahrung mitbringt und weiß wie der Hase läuft ist für einen Chef teileweise deutlich interessanter als jm der noch nie etwas mit dem Berufsleben zu tun hatte.


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   05.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 130 Seiten.

Meine Diplomarbeit ging 6 Monate und hatte 150 Seiten.

In der neuen Prüfungsordnung wurde offiziell die Studienarbeit zur Bachelorarbeit. Die Diplomarbeit wurde zur Masterarbeit.
In der Prüfungsordnung Diplom waren 6 SWS merh zu belegen als im Bachelor/Master...

Die Vorlesungen sind absolut identisch. Unteschied ist nur eie formal andere Prüfungsordnung die man im Alltag nicht merkt. Der letzte Diplomjahrgang ist in der gleichen Vorlesung wie der ersten Master/Bachelor und schreiben die gleichen Prüfungen. Nur der Abschluss ist anders.
Unterschied ist nur, dass der Master deutlich besser benotet wird, da er nur die Wahlfächer der Semester 7-9 enthält. Die harten Pflichtfächer die ins Diplom fliesen werden im Master nicht berücksichtigt.

Du fühlst doch beleidigt? Ich bin eher schockiert, dass Leute sich als Akademiker bezeichnen, aber den Apfel mit Aufkleber A nicht vom Apfel mit Aufkleber B unterscheiden können, sondern behaupten es sei eine Birne...

Diese Ignoranz ist erbärmlich und daher wundert man sich nicht über den "arroganten" Ruf unserer Pseudo-Elite.
Man selbst macht das beste, alles andere ist scheiße. Aber Scheuklappen auf den Augen haben...

Lounge Gast schrieb:
>
> Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder Uni)
> ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester
> ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In diesen
> Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester
> "verschenkt" eingeplant unter der Annahme, dass man
> nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von
> der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES
> SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich für 40
> Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5
> Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da
> Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher schlechtere
> > Noten!
> >
> > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von keinem
> > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz gefunden hat.
> > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse
> abwerten...
> > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht,
> heißt
> > aber
> > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und
> > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle
> > > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland
> gucken, wo
> > sie
> > > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> > Deutschland
> > > studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem
> nicht
> > > lösen. Aussage unserer
> Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen
> können.
> > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun
> > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung
> von
> > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> > entsprechende
> > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland
> seinen
> > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich
> werd
> > > meinen Master fertig machen und dann Deutschland den
> > Rücken
> > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.


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   05.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Also bei mir war es so: 10 Semester Regelstudienzeit. Semester 1-4 Vordiplom. 5-6 Pflichtkernfächer. 7 Praktikum. 8-9 Pflichtbereich von 46 SWS plus Studienarbeit. 10 Diplomarbeit. Da die Anforderungen an eine Studienarbeit aber höher waren als an eine Bachelorarbeit heute hatte man da immer ein Extra-Semester nehmen müssen. Und wehe man ist einmal wo drchgefallen. Dann war eh geich ein Semester mehr dran (bei teilweise 70% Durchfallquote sowieso nicht vermeidbar).
Daher war der Durchschnitt bei uns 12,6 Semester und garantiert nicht weil die Leute faul waren. Und jetzt kommen die Master mit ihrem verschulten Studium und behaupten es wäre schwerer.


Lounge Gast schrieb:
>
> Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder Uni)
> ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester
> ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In diesen
> Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester
> "verschenkt" eingeplant unter der Annahme, dass man
> nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von
> der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES
> SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich für 40
> Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5
> Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da
> Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher schlechtere
> > Noten!
> >
> > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von keinem
> > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz gefunden hat.
> > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse
> abwerten...
> > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht,
> heißt
> > aber
> > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel schwieriger und
> > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder, dass alle
> > > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland
> gucken, wo
> > sie
> > > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> > Deutschland
> > > studieren können, werden sie das Fachkräfteproblem
> nicht
> > > lösen. Aussage unserer
> Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master machen
> können.
> > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war es. Nun
> > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur Ausbildung
> von
> > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> > entsprechende
> > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird Deutschland
> seinen
> > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist das. Ich
> werd
> > > meinen Master fertig machen und dann Deutschland den
> > Rücken
> > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ganz praktisches Beispiel an der Uni Duisburg-Essen. Damals gab es im Bereich Wirtschaftsinformatik das Diplom mit 9 Semester (Regelstudienzeit). Der heutige Master entspricht 10 Semester (6 Bachelor + 4 Master). Hinzu kommen aber noch zwei Abschlussarbeiten (Bachelor Thesis und Master Thesis) und kein Diplomabsolvent hat in seinem Studium zwei Abschlussarbeiten anfertigen müssen. Von daher Master > Diplom

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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich denke, die Meister haben keine Vorstellung wieviel Aufwand so ein Studium kostet. Es ist echt lächerlich, dass hier manche Leute meinen, dass der Meisterbrieb vom Aufwand vergleichbar mit einem Studuim sein kann.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke einige schreiben hier ohne sich vorher informiert
> zu haben was ein Meister zur Prüfung leisten muss.
> Und um es mal ganz realistisch zu sehen....ein Meister der
> schon Berufserfahrung mitbringt und weiß wie der Hase läuft
> ist für einen Chef teileweise deutlich interessanter als jm
> der noch nie etwas mit dem Berufsleben zu tun hatte.


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
In Mannheim gab es 10 Semester Regelstudienzeit plus eine Studienarbeit die vom aufwand her höher war als eine Bachelorarbeit.
Zudem fielen die Noten deutlich schlechter aus als im jetztigen Master. Einige Vorlesungen wurden zudem gestrichen. Also müsste man sogar sagen Diplom > Master. Aber das tue ich nicht, weil ich meinen Realitätssinn doch noch bei mir habe.

Wenn man so eine Ignoranzaussage wieder hört, von jemadem der offensichtlich keine Ahnung hat, aber groß Dinge vergleichen will, dann bis du ganz persönlich
> Ganz praktisches Beispiel an der Uni Duisburg-Essen. Damals
> gab es im Bereich Wirtschaftsinformatik das Diplom mit 9
> Semester (Regelstudienzeit). Der heutige Master entspricht 10
> Semester (6 Bachelor + 4 Master). Hinzu kommen aber noch zwei
> Abschlussarbeiten (Bachelor Thesis und Master Thesis) und
> kein Diplomabsolvent hat in seinem Studium zwei
> Abschlussarbeiten anfertigen müssen. Von daher Master >
> Diplom


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wieso denken hier eigentlich immer alle an Berufseinsteiger?

Und für Leute wie dich, die glauben dass "Chef" eine Berufsbezeichnung ist: Ob du es glaubst oder nicht. Sogar ein Akademiker bekommmt irgendwann mal Berufserfahrung! Und was ist dann bitteschön ein 50 Jahre alter Ingenieur im Vergleich zum 25 jährigen Meister? Dass ist dann Gott und Wurm, oder wie, nach deiner Logik?


Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke einige schreiben hier ohne sich vorher informiert
> zu haben was ein Meister zur Prüfung leisten muss.
> Und um es mal ganz realistisch zu sehen....ein Meister der
> schon Berufserfahrung mitbringt und weiß wie der Hase läuft
> ist für einen Chef teileweise deutlich interessanter als jm
> der noch nie etwas mit dem Berufsleben zu tun hatte.


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Jetzt schreite ich male ein.

Ich habe Realschulabschluss und eine 3jährige Ausbildung. Nach 5 Jahre Beruferfahrung (also 3 Jahre Lehre + 2 Jahre Facharbeiter) ist man für eine "Meisterstudium" zugelassen. Da ich mein Meister (Logistikmeister) neben den Job absolviert habe, als Abendstudium (2 x pro Woche + Lernen, 3 Jahre lang), kam ich auf eine 60h Woche. Es war sehr hart. (hat sich aber gelohnt). Jetzt bin ich Führungskraft (30-50 Mitarbeiter unter mir) in einem internationelen Unternehmen, ich freue mich natürlich auf die neue Bildungsreform. :-)
Aber ich kann euch alle verstehen, warum Abitur, warum Vollzeitstudium, wenn man ohne "Studium" alles erreichen kann!


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Es geht hier nicht um das, was man aus seiner beruflichen Bildung macht, sondern um zwei vollkommen unterschiebliche Bildungsformen, die duch die Politik als gleichwertig dargestellt werden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt schreite ich male ein.
>
> Ich habe Realschulabschluss und eine 3jährige Ausbildung.
> Nach 5 Jahre Beruferfahrung (also 3 Jahre Lehre + 2 Jahre
> Facharbeiter) ist man für eine "Meisterstudium"
> zugelassen. Da ich mein Meister (Logistikmeister) neben den
> Job absolviert habe, als Abendstudium (2 x pro Woche +
> Lernen, 3 Jahre lang), kam ich auf eine 60h Woche. Es war
> sehr hart. (hat sich aber gelohnt). Jetzt bin ich
> Führungskraft (30-50 Mitarbeiter unter mir) in einem
> internationelen Unternehmen, ich freue mich natürlich auf die
> neue Bildungsreform. :-)
> Aber ich kann euch alle verstehen, warum Abitur, warum
> Vollzeitstudium, wenn man ohne "Studium" alles
> erreichen kann!


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Entschuldige, aber dir sollte klar sein, dass ein Master MINDESTENS 10 Semester hat ;)

Lounge Gast schrieb:
>
> In Mannheim gab es 10 Semester Regelstudienzeit plus eine
> Studienarbeit die vom aufwand her höher war als eine
> Bachelorarbeit.
> Zudem fielen die Noten deutlich schlechter aus als im
> jetztigen Master. Einige Vorlesungen wurden zudem gestrichen.
> Also müsste man sogar sagen Diplom > Master. Aber das tue
> ich nicht, weil ich meinen Realitätssinn doch noch bei mir
> habe.
>
> Wenn man so eine Ignoranzaussage wieder hört, von jemadem der
> offensichtlich keine Ahnung hat, aber groß Dinge vergleichen
> will, dann bis du ganz persönlich
> > Ganz praktisches Beispiel an der Uni Duisburg-Essen.
> Damals
> > gab es im Bereich Wirtschaftsinformatik das Diplom mit 9
> > Semester (Regelstudienzeit). Der heutige Master
> entspricht 10
> > Semester (6 Bachelor + 4 Master). Hinzu kommen aber noch
> zwei
> > Abschlussarbeiten (Bachelor Thesis und Master Thesis) und
> > kein Diplomabsolvent hat in seinem Studium zwei
> > Abschlussarbeiten anfertigen müssen. Von daher Master >
> > Diplom


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   06.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich hatte es ähnlich.

Realschulabschluss, 3 jährige Ausbildung (verkürzt von 3,5 Jahre), 2,5 Jahre Arbeit als Facharbeiter, wobei ich dort auch meine 50-60 Wochenstunden arbeiten musste und hätte auch den Meister machen können in knapp 6 Monaten Vollzeit. Habe dann aber mein Abitur nachgeholt und zusätzlich studiert. Sprich Bachelor seit paar Tagen in der Tasche und nun gehts zum Master. Ich bin nicht der Einzigste, der diesen Weg beschritten hat und gerade für diese Leute ist diese Regelung ein Schlag ins Gesicht.

Zusammenfassend:

6 Monate Vollzeitmeisterschule ODER
4,5 Jahre bis zum Bachelorabschluss. (Fachabi + Bachelor) und habe nun das Gleiche erreicht. Wozu gibt es denn den 2. Bildungsweg?

Nun mach ich noch den Master, aber trotzdem kann man diese beiden Abschlüsse nicht miteinander vergleichen. Habe zum Glück ein Unternehmen gefunden, die mich direkt mit meiner Ausbildung und angeschlossenem Studium übernehmen wollen, weil man dort entsprechend schon Berufserfahrungen sammeln konnte. Ich kenne von früher persönlich Leute, die in meinem Bereich einen Meister gemacht haben und muss wirklich sagen, allein der Niveauunterschied vom Lehrstoff her ist bestialisch. Verstehe nicht, warum der Meister der einzigste Bildungsabschluss in Deutschland ist, der aufgrund von Berufserfahrung so markant aufgewertet wird.

PS: Werde auch einen führenden Job in der Produktion bekommen, also dem Anlagenbetrieb in einem großen Unternehmen. Dann kann ich endlich durchstarten. Irgendwann tickt ja auch mal die innere Uhr. Nach Ausbildung, Arbeitszeit, Abitur und Studium möchte man ja irgendwann mal loslegen mit der Karriere. Bin schon richtig heiß drauf! Bin dann ja immerhin 28 ^^


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   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
In 5 Jahren hat früher niemand das Uni-Diplom geschafft. Diejenigen, die durchgefallen sind haben dann nach z.B. 6 Jahren Studium ohne Abschluss dagestanden und sind anschliessend zur FH gegangen, weil es dort halt viel einfacher war. Die Diplomarbeit hatte bei uns nur 3 Monate gedauert, mit weitgehend praktischen Charakter. In 3 Monaten kann man keine wirklich wissenschaftliche Leistung erbringen. Die Studienarbeit war zum Teil erheblich anspruchsvoller, hat dann auch zwischen 6 und 12 Monaten gedauert. Mit Bachelor haben also heute auch diejenigen einen Studienabschluss, die früher nur ein wertloses Vordiplom hatten.

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   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Da hast Du wohl eine etwas falsche Sichtweise! Bezahlt wird der Job, nicht die Ausbildung! Wir werden uns auch in Deutschland immer mehr in diese Richtung bewegen. In den USA war es schon immer so, dass man in bestimmten (angelernten) Arbeiterberufen deutlich mehr verdienen konnte als ein normaler Akademiker. Vorboten bei uns sind hierfür u.a. die Einweiser am Flughafen. Und im Angestelltenbereich gibt es das schon immer. Eine Stammhauslehre bei S war immer mehr wert als ein wirtschaftswissenschaftliches Studium!

Lounge Gast schrieb:
>
> Dafür studiert man nunmal, um in bessere Lohngruppen zu
> kommen und entsprechend höhere Positionen zu besetzen.
> Deswegen verzichtet man mehrere Jahre auf ein Einkommen,
> damit man später mehr verdient. Wenn man das nicht mehr tut,
> dann wird kaum noch einer studieren wollen, so einfach ist
> das.


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Da hast du dir aber ziemlich viel aus den Fingern ausgesaugt, um die Gleichstellung zu berechtigen. Bwl auf Diplom hat eine Regelstudienzeit von 8 Semestern, in sehr selten Fällen dauert die Regelstudienzeit 9 Semestern. Die Studienarbeit ist die Bachelorarbeit ? LOL Was sind dann die 4 Seminararbeiten und 6 Projektarbeiten in meinem Studium gewesen? Die ganzen Prüfungen nebenbei zählen wir gar nicht. Desweiteren sind die Noten im Bachelor schlechter, weil mehr innerhalb einer kürzeren Zeit verlangt wird ! Im Bachelor ist NIX verkürzt, sondern vor allem im BWL und Ingenieuerwissenschaften , ist der Bachelor quasi 1:1 identisch mit dem Diplom ! Das was ihr in 8 Semestern gemacht habt, macht der Bachelor in 6 Semestern ! Ich habe meinen Master genauso abgeschlossen, wie meinen Bachelor, verstehe nicht, woher die Behauptung kommt ,dass im Master die Noten besser wären. Bedenken solltest auch, dass zum Master, vor allem im BWL nur die Elite zugelassen wird. Bei uns in Köln kenne ich niemanden, der mit schlechter als 1,8 reingekommen ist. Du willst mir doch nicht ernsthaft hier erzählen, dass mein BWL Master 10 Semester (UNI) dasselbe ist, wie dein/ein Bwl Diplom(8 Semester). Was soll das ? Master> Diplom ! Die Diplom leute sollten nun endlich aufhören, den Master mit dem Diplom gleichzustellen ! Es hat seinen Grund, warum der Master nicht nur einen Bachelor, sondern auch ein Diplom voraussetz,

Lounge Gast schrieb:
>
> Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 130
> Seiten.
>
> Meine Diplomarbeit ging 6 Monate und hatte 150 Seiten.
>
> In der neuen Prüfungsordnung wurde offiziell die
> Studienarbeit zur Bachelorarbeit. Die Diplomarbeit wurde zur
> Masterarbeit.
> In der Prüfungsordnung Diplom waren 6 SWS merh zu belegen als
> im Bachelor/Master...
>
> Die Vorlesungen sind absolut identisch. Unteschied ist nur
> eie formal andere Prüfungsordnung die man im Alltag nicht
> merkt. Der letzte Diplomjahrgang ist in der gleichen
> Vorlesung wie der ersten Master/Bachelor und schreiben die
> gleichen Prüfungen. Nur der Abschluss ist anders.
> Unterschied ist nur, dass der Master deutlich besser benotet
> wird, da er nur die Wahlfächer der Semester 7-9 enthält. Die
> harten Pflichtfächer die ins Diplom fliesen werden im Master
> nicht berücksichtigt.
>
> Du fühlst doch beleidigt? Ich bin eher schockiert, dass Leute
> sich als Akademiker bezeichnen, aber den Apfel mit Aufkleber
> A nicht vom Apfel mit Aufkleber B unterscheiden können,
> sondern behaupten es sei eine Birne...
>
> Diese Ignoranz ist erbärmlich und daher wundert man sich
> nicht über den "arroganten" Ruf unserer Pseudo-Elite.
> Man selbst macht das beste, alles andere ist scheiße. Aber
> Scheuklappen auf den Augen haben...
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH oder
> Uni)
> > ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10 Semester
> > ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In
> diesen
> > Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein Semester
> > "verschenkt" eingeplant unter der Annahme,
> dass man
> > nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki, Karriereplaner). Von
> > der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> > Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> > Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES GANZES
> > SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich
> für 40
> > Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan noch 5
> > Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte ! Nix da
> > Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher
> schlechtere
> > > Noten!
> > >
> > > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch von
> keinem
> > > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz
> gefunden hat.
> > > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Dann muss man aber auch alle Diplomabschlüsse
> > abwerten...
> > > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1 gemacht,
> > heißt
> > > aber
> > > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel
> schwieriger und
> > > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder,
> dass alle
> > > > Ingenieure auswandern. Dann soll Deutschland
> > gucken, wo
> > > sie
> > > > bleiben. Mit den paar Mastern, die überhaupt in
> > > Deutschland
> > > > studieren können, werden sie das
> Fachkräfteproblem
> > nicht
> > > > lösen. Aussage unserer
> > Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30% der
> > > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master
> machen
> > können.
> > > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut war
> es. Nun
> > > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur
> Ausbildung
> > von
> > > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal eine
> > > entsprechende
> > > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird
> Deutschland
> > seinen
> > > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist
> das. Ich
> > werd
> > > > meinen Master fertig machen und dann
> Deutschland den
> > > Rücken
> > > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Achso, wo ist dort die falsche Sichtweise? Warum soll ich studieren und insgesamt 6 Jahre auf Lohn verzichten (Fachabi + Bachelor + Master), wenn ich dann aufgrund meiner höheren Qualifizierung nicht mehr verdiene?

6 Jahre Verdienstausfall wären bei mir 192000 Euro + Schulden durch Bafög 10000 + 5000 Schulden bei meiner Familie. Aber sowas macht man ja gern, wenn man dann weniger verdienen kann. Das ist ja der Sinn von weiterbildenden Maßnahmen in der Wirtschaft, dass man danach weniger verdient als vorher... Deswegen bildet man sich ja auch weiter. Wenn das unser Leistungsprinzip sein soll und sich Deutschland wundert, warum unsere Akademiker das Land verlassen, dann nennt sich sowas Realitätsverlust. Wir können nur durch Innovation und Technikvorsprung in Deutschland produzieren. Machen wir es weiterhin so uninteressant für Ingenieure, dann bauen wir in 20 Jahren immernoch den Golf auf dem heutigen Stand der Technik, wo andere Hersteller mit der Brennstoffzelle durch die Gegend düsen. Dann könnt ihr euch eure Praxiserfahrung auch in die Haare schmieren, weil ihr dann arbeitslos seit aufgrund der konkurrenzlosen Produkte.

Ingenieure sichern unseren Lebensstandard, weil sie erst die Produkte soweit entwickeln, dass wir in einer Weltwirtschaft überhaupt so dastehen können, wie wir es im Moment ja tun. Bis ein Produkt produziert werden kann, vergeht ein elendig langer Prozess, aber sowas wird immer gekonnt ignoriert.

Eine Ausbildung sollte als Grundlage dafür dienen, in welchen Gehaltsregionen man sich später bewegt. Wenn man dieses Gefüge kaputt macht, dann landen wir später nur noch in einem reinen Produktionsland, wo am Ende nur noch Produktionskosten zählen. Momentan können wir uns unsere hohen Löhne noch leisten, weil wir innovative Produkte produzieren in Deutschland. Macht weiter so, dann bauen wir bald das Gleiche wie die Rumänen und mit welchem Argument darf dann der Deutsche das Dreifache verdienen? Darauf läuft es dann hinaus. Fortschritt in der heutigen Zeit kann man nur mit enormen theoretischen Wissen sich erarbeiten. Ein Meister entwickelt sicher keine Mercedes E-Klasse oder entwickelt neue Energiekonzepte... In anderen Ländern wird sowas mehr gewürdigt und deswegen kommen wir zu unserem Fachkräftemangel, gerade bei den Ingenieuren.


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   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Also lesen kann der Superakademiker wohl auch nicht.

Ich habe geschrieben, dass mein Diplom 10 Semester(!!!) Regelstudienzeit hatte!!! Nicht 8! Deine FH interessiert hier niemand! Wobei es bei mir auch in 10 Semestern nie zu schaffen war!

Du kannst ja gern glauben was du willst. Master ist gleich Uni-Diplom. Ganz offiziell und niemand mit etwas Verstand zweifelt daran. Im Gegenteil. Viele bevorzugen immer noch Diplomer, weil man da weiß was man hat. Der Master wird einem ja teilweise hinterhergeworfen und es gibt etliche zwielichtige Institutionen, die den vergeben! Früher wusste man was ein Uni-Diplom wert ist. Heute kann der Master auch von Wald- und Wiesen FHs kommen oder irgendwelchen Teilzeithochschulen, wo man mit 2 mal im Monat Samstagsvorlesung den Abschluss auch bekommt,

Lounge Gast schrieb:
>
> Da hast du dir aber ziemlich viel aus den Fingern ausgesaugt,
> um die Gleichstellung zu berechtigen. Bwl auf Diplom hat eine
> Regelstudienzeit von 8 Semestern, in sehr selten Fällen
> dauert die Regelstudienzeit 9 Semestern. Die Studienarbeit
> ist die Bachelorarbeit ? LOL Was sind dann die 4
> Seminararbeiten und 6 Projektarbeiten in meinem Studium
> gewesen? Die ganzen Prüfungen nebenbei zählen wir gar nicht.
> Desweiteren sind die Noten im Bachelor schlechter, weil mehr
> innerhalb einer kürzeren Zeit verlangt wird ! Im Bachelor ist
> NIX verkürzt, sondern vor allem im BWL und
> Ingenieuerwissenschaften , ist der Bachelor quasi 1:1
> identisch mit dem Diplom ! Das was ihr in 8 Semestern gemacht
> habt, macht der Bachelor in 6 Semestern ! Ich habe meinen
> Master genauso abgeschlossen, wie meinen Bachelor, verstehe
> nicht, woher die Behauptung kommt ,dass im Master die Noten
> besser wären. Bedenken solltest auch, dass zum Master, vor
> allem im BWL nur die Elite zugelassen wird. Bei uns in Köln
> kenne ich niemanden, der mit schlechter als 1,8 reingekommen
> ist. Du willst mir doch nicht ernsthaft hier erzählen, dass
> mein BWL Master 10 Semester (UNI) dasselbe ist, wie dein/ein
> Bwl Diplom(8 Semester). Was soll das ? Master> Diplom !
> Die Diplom leute sollten nun endlich aufhören, den Master mit
> dem Diplom gleichzustellen ! Es hat seinen Grund, warum der
> Master nicht nur einen Bachelor, sondern auch ein Diplom
> voraussetz,
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Meine Studienarbeit ging 5 Monate Vollzeit und hatte 130
> > Seiten.
> >
> > Meine Diplomarbeit ging 6 Monate und hatte 150 Seiten.
> >
> > In der neuen Prüfungsordnung wurde offiziell die
> > Studienarbeit zur Bachelorarbeit. Die Diplomarbeit wurde
> zur
> > Masterarbeit.
> > In der Prüfungsordnung Diplom waren 6 SWS merh zu
> belegen als
> > im Bachelor/Master...
> >
> > Die Vorlesungen sind absolut identisch. Unteschied ist nur
> > eie formal andere Prüfungsordnung die man im Alltag nicht
> > merkt. Der letzte Diplomjahrgang ist in der gleichen
> > Vorlesung wie der ersten Master/Bachelor und schreiben die
> > gleichen Prüfungen. Nur der Abschluss ist anders.
> > Unterschied ist nur, dass der Master deutlich besser
> benotet
> > wird, da er nur die Wahlfächer der Semester 7-9 enthält.
> Die
> > harten Pflichtfächer die ins Diplom fliesen werden im
> Master
> > nicht berücksichtigt.
> >
> > Du fühlst doch beleidigt? Ich bin eher schockiert, dass
> Leute
> > sich als Akademiker bezeichnen, aber den Apfel mit
> Aufkleber
> > A nicht vom Apfel mit Aufkleber B unterscheiden können,
> > sondern behaupten es sei eine Birne...
> >
> > Diese Ignoranz ist erbärmlich und daher wundert man sich
> > nicht über den "arroganten" Ruf unserer
> Pseudo-Elite.
> > Man selbst macht das beste, alles andere ist scheiße. Aber
> > Scheuklappen auf den Augen haben...
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Voraussetzung für einen Master ist ein DIPLOM (FH
> oder
> > Uni)
> > > ODER Bachelor ! Ich habe einen Master im BWL 10
> Semester
> > > ursprünglicher Dauer 8 Semester oder 9 Semestern. In
> > diesen
> > > Semestern in Diplomstudiengängen sind meist ein
> Semester
> > > "verschenkt" eingeplant unter der Annahme,
> > dass man
> > > nebenbei arbeiten muss (=Quelle Wiki,
> Karriereplaner). Von
> > > der Regelstudienzeit abgesehentlich war allein meine
> > > Bachelorarbeit anspruchvoller als deine Diplomarbeit.
> > > Diplomarbeit-> etwa 60 Seiten und EIN VERDAMMTES
> GANZES
> > > SEMESTER DARF MAN SCHREIBEN ! Bachelorarbeit habe ich
> > für 40
> > > Seiten mickrige 4 Wochen Zeit gehabt und nebenan
> noch 5
> > > Prüfungen absolviert. Also runter kommen bitte !
> Nix da
> > > Diplom ist Master. Da fühle ich mich aber beleidigt.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Ein Diplom ist 1:1 ein Master!
> > > > Gleiche Vorlesungen, gleiche Dauer! Aber eher
> > schlechtere
> > > > Noten!
> > > >
> > > > Es sei denn du redest vom FH-Diplom!
> > > > Zudem kann jeder einen Master machen. Hab noch
> von
> > keinem
> > > > Fall gehört, dass jemand keinen Master-Platz
> > gefunden hat.
> > > > man muss eben nur etwas örtlich flexibel sein.
> > > >
> > > > Lounge Gast schrieb:
> > > > >
> > > > > Dann muss man aber auch alle
> Diplomabschlüsse
> > > abwerten...
> > > > > Komischerweise haben wir das Diplom 1:1
> gemacht,
> > > heißt
> > > > aber
> > > > > nun Bachelor. Der Bachelor ist viel
> > schwieriger und
> > > > > umfangreicher als der Meister. Kein Wunder,
> > dass alle
> > > > > Ingenieure auswandern. Dann soll
> Deutschland
> > > gucken, wo
> > > > sie
> > > > > bleiben. Mit den paar Mastern, die
> überhaupt in
> > > > Deutschland
> > > > > studieren können, werden sie das
> > Fachkräfteproblem
> > > nicht
> > > > > lösen. Aussage unserer
> > > Prüfungsausschussvorsitzenden. Der
> > > > > Master ist so ausgelegt, dass maximal 30%
> der
> > > > > Bachelorabsolventen überhaupt einen Master
> > machen
> > > können.
> > > > > Früher haben alle Diplom gemacht und gut
> war
> > es. Nun
> > > > > verbrauchen wir hochschulkapazitäten zur
> > Ausbildung
> > > von
> > > > > Bachelors, die keiner möchte und nichtmal
> eine
> > > > entsprechende
> > > > > Anerkennung finden. Auf diesem Weg wird
> > Deutschland
> > > seinen
> > > > > Technikvorsprung verlieren, so einfach ist
> > das. Ich
> > > werd
> > > > > meinen Master fertig machen und dann
> > Deutschland den
> > > > Rücken
> > > > > kehren. Für mich gibts hier keine Zukunft.


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   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wahre Worte!
Warum soll man den heute noch studieren?! Diese Regelung kann dem Wirtschaftsstandort Deutschland nur schaden und der Akademikermangel wird dadurch sicher nicht kleiner!

Lounge Gast schrieb:
>
> Achso, wo ist dort die falsche Sichtweise? Warum soll ich
> studieren und insgesamt 6 Jahre auf Lohn verzichten (Fachabi
> + Bachelor + Master), wenn ich dann aufgrund meiner höheren
> Qualifizierung nicht mehr verdiene?
>
> 6 Jahre Verdienstausfall wären bei mir 192000 Euro + Schulden
> durch Bafög 10000 + 5000 Schulden bei meiner Familie. Aber
> sowas macht man ja gern, wenn man dann weniger verdienen
> kann. Das ist ja der Sinn von weiterbildenden Maßnahmen in
> der Wirtschaft, dass man danach weniger verdient als
> vorher... Deswegen bildet man sich ja auch weiter. Wenn das
> unser Leistungsprinzip sein soll und sich Deutschland
> wundert, warum unsere Akademiker das Land verlassen, dann
> nennt sich sowas Realitätsverlust. Wir können nur durch
> Innovation und Technikvorsprung in Deutschland produzieren.
> Machen wir es weiterhin so uninteressant für Ingenieure, dann
> bauen wir in 20 Jahren immernoch den Golf auf dem heutigen
> Stand der Technik, wo andere Hersteller mit der
> Brennstoffzelle durch die Gegend düsen. Dann könnt ihr euch
> eure Praxiserfahrung auch in die Haare schmieren, weil ihr
> dann arbeitslos seit aufgrund der konkurrenzlosen Produkte.
>
> Ingenieure sichern unseren Lebensstandard, weil sie erst die
> Produkte soweit entwickeln, dass wir in einer Weltwirtschaft
> überhaupt so dastehen können, wie wir es im Moment ja tun.
> Bis ein Produkt produziert werden kann, vergeht ein elendig
> langer Prozess, aber sowas wird immer gekonnt ignoriert.
>
> Eine Ausbildung sollte als Grundlage dafür dienen, in welchen
> Gehaltsregionen man sich später bewegt. Wenn man dieses
> Gefüge kaputt macht, dann landen wir später nur noch in einem
> reinen Produktionsland, wo am Ende nur noch Produktionskosten
> zählen. Momentan können wir uns unsere hohen Löhne noch
> leisten, weil wir innovative Produkte produzieren in
> Deutschland. Macht weiter so, dann bauen wir bald das Gleiche
> wie die Rumänen und mit welchem Argument darf dann der
> Deutsche das Dreifache verdienen? Darauf läuft es dann
> hinaus. Fortschritt in der heutigen Zeit kann man nur mit
> enormen theoretischen Wissen sich erarbeiten. Ein Meister
> entwickelt sicher keine Mercedes E-Klasse oder entwickelt
> neue Energiekonzepte... In anderen Ländern wird sowas mehr
> gewürdigt und deswegen kommen wir zu unserem
> Fachkräftemangel, gerade bei den Ingenieuren.


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   08.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
10 Semester sagt gar nichts aus. Bei den Bachelor/Master Studiengängen sind allein die SWS deutlich höher als zu Diplomzeiten. Früher vielleicht 2 Vorlesungen und eine Übungsstunde pro Tag, heute 2-3 Vorlesungen + 1-2 Übungen und am Abend noch Praktikum, danach Bibo. So sieht bei uns ein normaler Bachelortag aus. Wohne in einem Studentenwohnheim und dort sind wirklich alle Studiengänge vertreten, sogar noch Diplomleute. Man merkt es, dass diese deutlich weniger SWS haben. Also deine 10 Semester sagen rein garnichts aus. 10 Semster @ 12 SWS oder 7-8 Semster @ 15-20 SWS, das ist schon ein Unterschied. Der Bachelor ist kürzer, fein, dann reg dich drüber auf. Fakt ist aber auch, dass diese Leute das Wissen viel komprimierter beigebracht bekommen. Sie haben mehr SWS, es zählen alle Noten von Anfang an und trotzdem meinen manche Leute, der Bachelor/Master ist immernoch so schlecht. Fakt ist, in den 10 Semestern Bachelor/Master bekommt man allein schon durch die höheren SWS mehr beigebracht, als in 10 Semestern zu Diplomzeiten.

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   08.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
was ich auch so geil finde...ich DEPP habe Abi + Zivildienst gemacht und dann 4 Jahre studiert = 0 Einkommen, ausser durch Nebenjobs = Stress
Jetzt im Berufsleben höre ich ständig von AZUBIS die Realschule gemacht haben dann Ausbildung und jetzt ihr Bachelor-Studium beginnen (ggf. noch irgendwie 1 Jahre Schule gemacht glaube ich)....was soll das? für was hab ich Abi gemacht? Die Azubis haben 1. bereits einen BERUF 2. 3 Jahre lang Geld verdient 3. Berufserfahrung gesammelt und fangen genauso mit 19-20 mit dem Studium an...


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   08.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
ihr schaut ALLE viel zu sehr auf die Anderen

so lange ihr das noch tut, werdet ihr auf der Stelle stehen bleiben


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   08.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wenn du da nicht mehr weißt, warum du dein Abitur gemacht hast, dann kann dir auch keiner mehr helfen. Eine Ausbildung geht meistens länger als das Abitur. In vielen Bundesländern gibt es das "Turboabitur" in 2 Jahren. Die meisten Ausbildungen gehen 3,5 Jahre und dazu musst du dann das Fachabitur noch nachholen Bei meinem Fachabitur musste ich sogar Betriebserfahrung mitbringen, da wär ich direkt nach der Ausbildung nichtmal reingekommen. Fachabitur noch mal 1-2 Jahre, also zu sagen, wofür mach ich dann mein Abi ist schon ziemlich hohl. Meine Kommilitonen sind weitaus schneller am Ziel als ich. Ich bin 28, wenn ich fertig werde und sie sind 24, das ist schon ein Unterschied. Nicht zu vergessen, was es für eine Umstellung ist, wenn man schonmal Geld verdient hat. Also nicht immer alles so naiv sehen.

Ich find es gut, dass man Leuten die Möglichkeit gibt, sich nochmal beruflich umzuorientieren. Damals mit 16 war ich der festen Überzeugung, ich will Geld verdienen. Als ich dann gemerkt habe, wie wenig das ist, wollte ich mich weiterbilden. Es gibt nicht nur junge Leute, die ihr Fachabitur machen und dann studieren gehen. Gibt auch Leute, die sind zwischen 30 und 40, die den 2. Bildungsweg nutzen und das ist auch gut so!

In dem Thema hier geht es darum, dass Leute, die nie ein Abitur oder Fachabitur ablegen mussten, nie diese dutzenden Modulprüfungen ablegen mussten, seit Februar mit einem fertigen Bachelor gleichgestellt werden, der eben genau das alles erfolgreich abgelegt hat. Das ist genau das Problem! Und wer jetzt denkt, man bekommt in der Ausbildung sooooviel Geld, dass man sowas als Einkommen bezeichnen kann, der irrt gewaltig. Ich hatte damals 350 Euro und durfte Schichten gehen, mit Auto zur Berufsschule bzw Schicht fahren. Da waren 150 Euro Benzin im Monat weg! Nun hab ich meine Studentenwohnung und bin durch Bafög weitaus besser abgesichert als in meiner Ausbildungszeit. Klar sind das Schulden, aber vergesst mal nicht, wieviel vom Bafög einem am Ende geschenkt wird, da es auf 10.000 Euro begrenzt ist. Alles darüber ist reiner Zuschuss! Sicher muss meine Familie noch zusätzlich Geld für mich in die Hand nehmen, da leider das Bafög nicht ganz reicht, aber am Ende sollte sich das schon lohnen und das tut es mir der neuen Regelung eben nicht mehr.

Gerade im BWL Bereich ist das ein hartes Brot mit dieser Umstellung. Ingeneiure im technischen Bereich hat es eben so hart erwischt. Ein Meister bekommt diese Aufwertung, weil er ja schon Berufserfahrung hat. In dieser Zeit musste er keine Prüfungen ablegen, nichts nachweisen. Eben nur arbeiten. Danach macht er die Meisterschule, die vom Zeitlichen her weitaus kürzer ist als ein Studium und vom Niveau her auch leichter. Sie lernen viel, keine Frage, aber nicht auf dem Niveau eines Studiums und genau das ist das Problem.

Der Meister ist nunmal eine noch relativ kleine betriebliche Weiterbildung, die zwischen 6-12 Monaten dauert. Selbst die Techniker, die normal 24 Monate lernen müssen, sind noch unter den Leistungen eines Bachelors. Selbst für diese Leute ist die Gleichstellung ein Schlag ins Gesicht. Wie gesagt ich habe den direkten Vergleich in meinem Umfeld und genau deswegen reg ich mich hier so auf. Wozu noch unterschiedliche Ausbildungen machen, wenn alle auf nahezu gleichem Niveau eingeordnet werden. Ohne Ingenieure verliert Deutschland seine Konkurrenzfähigkeit und ohne die gehen wir kaputt. Produktion ist nicht alles im Leben, es muss erstmal etwas entwickelt werden, was uns gegenüber anderen Ländern einmalig macht, da wir doch sehr hohe Produktionskosten haben hier. Der Verdienst eines Ingenieurs muss deutlich höher sein, allein damit er seine brotlose Zeit wieder finanziell rein bekommt und damit wir auch technisch weiterkommen. Auf diesem Weg wird das Studium einfach uninteressant.


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   09.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Eigentlich ändert sich nichts. In den Bereichen wie Produktion,Machinenbau werden Techniker,Meister,Ingenieure etwa gleiche Aufgabenbereiche abdecken und auch ungefähr das Gleiche verdienen.
In die Bereiche Forschung, Entwicklung, höhere Führungsebene kommt man ohne Studium nicht rein.


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   09.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Was wundert ihr Euch? Der DQR wurde im Wesentlichen von der IHK und der HWK erarbeitet und dann im EQR der EU verankert. Die EU kennt Dtl. nicht und die HWK versucht natürlich ihren Meister gut unterzubringen. Befangenheit pur.

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   09.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Genau so sieht es aus, reine Klientelpolitik. Mach etwas für die Menschen, die in der Mehrzahl vorhanden sind (Meister, Techniker, Fachwirte) und sichere dir Wählerstimmen. Um mehr geht es nicht. Akademiker sind nunmal zu 10 % in der deutschen Bevölkerung vertreten. Beruflich Weiterqualifizierte gibt es weitaus mehr.

Jeder Meister, der studiert hat, der kennt den Unterschied und weiß, dass seine damalige Meisterschule zeitlich, sowie vom Niveau her nicht ansatzweise an ein Studium rankommt. Dann ist es halt die Berufserfahrung, die einen Meister zur Aufwertung qualifiziert. Eine Phase, in der er keinerlei Prüfungen ablegen musste, sprich nichts nachgewiesen hat. Wenn man sieht, dass eine Meisterschule zwischen 6-12 Monaten Vollzeit geht, dann ist sowas eine Frechheit. Als ob ein Akademiker keine berufliche Erfahrung hat.

Diese Entscheidung zeigt, wie Wirksam die Rhetorik ist. Mache der Politik klar, dass ein Meister mit 20 Jahren Berufserfahrung genauso qualifiziert ist, wie ein Akademiker frisch von der Uni und du bekommst das was du willst. Dass dieser Vergleich ungerecht ist, das wagt kein Politiker zu bezweifeln. Der Zweck heiligt die Mittel. Reine Lobbyarbeit seitens der IHK bzw HWK.

Wir haben in Deutschland nunmal eine einmalige Bildungslandschaft, die es in so einer Vielfalt nicht nirgendwo anders auf der Welt gibt, aber deswegen alles über einen Kamm scheren ist absolut falsch.

Man legt sich auf 8 Stufen im DQR fest, wo man genau weiß, dass diese 8 Stufen dieser Vielfalt nicht gerecht werden können und deswegen unterschiedliche Sachen gleich eingestuft werden müssen, weil eben nicht mehr Stufen vorhanden sind.

Zum Thema Master nach staatl. gepr. Betriebswirt:

In Deutschland ist es noch nicht vorgesehen, dass ein solcher Betriebswirt direkt in den Master einsteigen kann. Jedoch gibt es eben solche Akademien in Deutschland, die solche staatl. gepr. Betriebswirte ausbilden und Partnerhochschulen in z.B. Großbritannien haben, die sowas in naher Zukunft anbieten werden. Auf der Homepage dieser Akademie ist man sich nach den laufenden Verhandlungen sehr sicher, dass man sowas in naher Zukunft anbieten kann. Der Master wurde dann in der EU erworben und ist damit gültig. Großbritannien legt den DQR so aus, dass der Betriebswirt, da er ja mit dem Bachelor gleichgestellt ist, eben diese HZB dort bekommt. Da kann Deutschland nichts gegen machen. Sie haben den Vergleichbarkeitsrahmen für internationale Vergleiche ja so festgelegt. Wir kriegen ja nichtmal ein bundesweit, einheitliches Bildungssystem gebacken, wie soll das erst EU weit funktionieren?!


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   10.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Habe lange in der Entwicklung gearbeitet. Da gibt es Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler, die gemeinsam arbeiten! Höhere Führungsebene setzt kein Studium voraus. Es gibt viele Gegenbeispiele!

Lounge Gast schrieb:
>
> Eigentlich ändert sich nichts. In den Bereichen wie
> Produktion,Machinenbau werden Techniker,Meister,Ingenieure
> etwa gleiche Aufgabenbereiche abdecken und auch ungefähr das
> Gleiche verdienen.
> In die Bereiche Forschung, Entwicklung, höhere Führungsebene
> kommt man ohne Studium nicht rein.


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   10.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wenn es die Rede von Fachkräftenmangel ist, sind keine Meister oder Techniker gemeint, jeder zweiter Facharbeiter macht Techniker oder Meister, jedoch zu studiueren traut sich nicht jeder.
Ein Beispiel aus der Technikerschule, die haben gelernt drei Gleichungen mit drei Unbekannten in den Taschenrechner einzutippen, und wie man das mathematisch lösst wissen die gar nicht, so viel zum Niveauvergleich.
Wenn das Studium weiterhin schlechtgeredet wird, dann werden die jungen Leute sich sicherlich nicht für ein ingenieurstechnisches Studium entscheiden, wo man erstmal 5 Jahre bis zu Master schuften muss, damit man überhaupt eine Anerkennung verdient und in dieser Zeit auch kein Einkommen hat. Und mit Master verdient man auch nicht die Welt.
Man wird doch einfach eine Abkürzung nehmen, mit 16 Ausbildung, dann 9 Monate Meister fertig.


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   10.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Was soll der Quatsch! Schon einmal darüber nachgedacht, wie lange es dauert bis ein Meister seinen Meisterbrief bekommt bzw. überhaupt eine Ahnung, welche Voraussetzungen vor dem Ablegen der Meisterprüfung vorliegen müssen?

3 1/2 jährige Lehre,
Facharbeiterprüfung +
3-jährige Berufserfahrung!

16-monatige Ausbildung ist Quatsch und nichts anderes als Polemik!

Die praxisorientierte und qualitativ hochwertige Meister- und Technikerausbildung gibt es nur in Deutschland.
Im europäischen Vergleich mit einem Bachelorabschluss ist der zeitliche Aufwand für eine Meister und Technikerprüfung wesentlich größer. Der Bachelor soll im europäischen Ausland eine praxisorientierte Ausbildung darstellen. Genau das was die deutsche Meister- und Technikerausbildung darstellt. Somit war europäische Gleichstellung von Meistern und staatlich geprüften Techniker mit dem Bachelor absehrbar. Dies ist der Grund dafür die Meister- und Technikerprüfung dem Bachelor gleichzustellen!


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich habe in meinem ursprünglichen Beitrag EXPLIZIT geschrieben, dass ich an einer UNi studiert habe, woher nun diese Interpretation einer FH kommt, ist mir sehr fragwürdig. Es gibt kein BWL Studium mit 10 Semestern auf Diplom. Also : Erzähle hier keinen Mist ! Im Diplom ist doch alles easy peasy gewesen, das sagen selbst die ganzen Professoren, obwohl die selbst auf Diplom studiert haben. Der Master setzt ein bereits abgeschlossenes Studium voraus und dazu gehört eben auch dein Chill-Diplom. Wenn du dich mit deinem Diplom minderwertig fühlst, dann schließe doch einen Master an. Versuche hier nicht einen Mist zu erzählen, man würde es hinterhergeworfen bekommen. Es ist nämlich genau das Gegenteil der Fall, denn wenn du eine Ahnung von Politik hast und etwas in deinem BWL Studium verstanden hast, dann solltest du wissen , dass es die Absicht der Politiker ist- im Sinne der Wirtschaft - dass eben nicht jeder einen Master bekommen soll.

Lounge Gast schrieb
>
> Also lesen kann der Superakademiker wohl auch nicht.
>
> Ich habe geschrieben, dass mein Diplom 10 Semester(!!!)
> Regelstudienzeit hatte!!! Nicht 8! Deine FH interessiert hier
> niemand! Wobei es bei mir auch in 10 Semestern nie zu
> schaffen war!
>
> Du kannst ja gern glauben was du willst. Master ist gleich
> Uni-Diplom.


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
nochmals? haben die unis die 4 semester an inhalten für das masterstudium neu erfunden?

Wie kommt es, dass diplomer in masterveranstaltungen sitzen und seminare in der übergangsphase entweder als seminar für bachelor oder als seminar für master/diplom angesetzt sind.

Die legende, dass der stoff des diploms einfach in den bachelor gepresst wurde, kommt doch nur von verängstigten abiturienten, die vom unialltag noch nichts wussten.


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Eine Meisterschule dauert länger als ein Bachelor? Ein Meister braucht keine 3,5 jährige Ausbildung und auch in den meisten Fällen keine 3 jährige Berufserfahrung. Ein Großteil haben 2 jährige Ausbildungen, wie z.B. Mainstreamjobs wie Friseur. Die Facharbeiterprüfung noch zusätzlich aufzählen, die ja Teil jeder Berfufsausbildung ist zeigt schon, dass hier versucht wird in die länge zu rechnen.

Die Vorbildung kann man außerdem nicht mit zur Meisterschulzeit dazu zählen. Klar kann man seine Meisterschule künstlich in die länge rechnen, aber eine Vollzeitmeisterschule geht zwischen 6-12 Monate! Ein Bachelorstudium zwischen 3-4 Jahre! Bei uns hatten über 50% eine vorherige Ausbildung, Berufserfahrung, dann noch Fachabitur/Vollabitur und anschließend ein vollwertiges 3,5 jähriges Bachelorstudium.

Ein Meister muss kein Abitur vorweisen, um seine Meisterschule machen zu können. Dementsprechend sind seine fachlichen Kenntnisse einfach begrenzt, weil man höheres Fachwissen erst durch höhere Mathematik umschreiben kann. Ich als damaliger Facharbeiter wollte sowas auch nicht wahr haben. Ich fühlte mich auch als gut ausgebildet und dachte, was soll ein Bachelor noch viel mehr wissen... Habe bei einem Unternehmen gelernt, dass europaweit die qualitativ besten Ausbildungen durchführt in meinem Bereich. Ich wusste damit teilweise mehr, als so mancher Meister, der von anderen Betrieben zu uns kam.

Im Studium wurde mir sehr schnell klar, wie lückenhaft mein Wissen doch ist! Ihr fühlt euch als gut ausgebildet, genau wie ich auch damals. Wenn man aber erstmal ein Studium machen musste, dann weiß man wirklich, was man dafür leisten musste. Der Meister ist vom Aufwand und Niveau her eindeutig unter dem Bachelor einzuordnen. Er hat zweifelsohne Fähigkeiten, die in den ersten 1-2 Berufsjahren vielleicht Vorteile in der Einarbeitung für den Meister bringen, jedoch holt sowas ein Akademiker dann wieder raus. Selbst der Ausbilderschein, den ja jede Meisterschule enthält, wird nun schon an Hochschulen angeboten.


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Lounge Gast schrieb:
>
> nochmals? haben die unis die 4 semester an inhalten für das
> masterstudium neu erfunden?

Tut mir leid, aber der obige Satz ist doch dermaßen primitiv, zu glauben, dass alles bei 1x1 aufhört. Du hast doch keine Ahnung, wie komplex man eine Materie darstellen kann. Ein kleines Beispiel: BWL auf Diplom dauerte 8 Semester, auf Master dauert es 10 Semester. Allein daran sollte man doch erkennen können, inwiefern man den Inhalt des Studiums ausgeweitet hat.

> Wie kommt es, dass diplomer in masterveranstaltungen sitzen
> und seminare in der übergangsphase entweder als seminar für
> bachelor oder als seminar für master/diplom angesetzt sind.

Wenn du einen vernünftigen deutschen Satz bilden könntest, dann könnte ich dir eventuell die obige Frage beantworten. Das ist total wirr geschrieben und beschrieben.

> Die legende, dass der stoff des diploms einfach in den
> bachelor gepresst wurde, kommt doch nur von verängstigten
> abiturienten, die vom unialltag noch nichts wussten.

Nö, es ist keine Legende, das ist so ! Das weiß, wenn man v. Diplom auf Bachelor gewechselt hat.


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich habe das Gleiche erlebt.
Ich dachte, da ich schon eine Ausbildung und Berufserfahrung habe, wird mir mein Fach im ersten Semester voll angerechnet, doch das Erwachen kam schon nach der dritten Vorlesung, man hat festgestellt, dass man eigentlich gar keine Ahnung vom Stoff hat, was man dachte beherschen zu können.
Also Leute vergleicht nicht Äpfel mit Birnen.


Lounge Gast schrieb:
>
> Eine Meisterschule dauert länger als ein Bachelor? Ein
> Meister braucht keine 3,5 jährige Ausbildung und auch in den
> meisten Fällen keine 3 jährige Berufserfahrung. Ein Großteil
> haben 2 jährige Ausbildungen, wie z.B. Mainstreamjobs wie
> Friseur. Die Facharbeiterprüfung noch zusätzlich aufzählen,
> die ja Teil jeder Berfufsausbildung ist zeigt schon, dass
> hier versucht wird in die länge zu rechnen.
>
> Die Vorbildung kann man außerdem nicht mit zur
> Meisterschulzeit dazu zählen. Klar kann man seine
> Meisterschule künstlich in die länge rechnen, aber eine
> Vollzeitmeisterschule geht zwischen 6-12 Monate! Ein
> Bachelorstudium zwischen 3-4 Jahre! Bei uns hatten über 50%
> eine vorherige Ausbildung, Berufserfahrung, dann noch
> Fachabitur/Vollabitur und anschließend ein vollwertiges 3,5
> jähriges Bachelorstudium.
>
> Ein Meister muss kein Abitur vorweisen, um seine
> Meisterschule machen zu können. Dementsprechend sind seine
> fachlichen Kenntnisse einfach begrenzt, weil man höheres
> Fachwissen erst durch höhere Mathematik umschreiben kann. Ich
> als damaliger Facharbeiter wollte sowas auch nicht wahr
> haben. Ich fühlte mich auch als gut ausgebildet und dachte,
> was soll ein Bachelor noch viel mehr wissen... Habe bei einem
> Unternehmen gelernt, dass europaweit die qualitativ besten
> Ausbildungen durchführt in meinem Bereich. Ich wusste damit
> teilweise mehr, als so mancher Meister, der von anderen
> Betrieben zu uns kam.
>
> Im Studium wurde mir sehr schnell klar, wie lückenhaft mein
> Wissen doch ist! Ihr fühlt euch als gut ausgebildet, genau
> wie ich auch damals. Wenn man aber erstmal ein Studium machen
> musste, dann weiß man wirklich, was man dafür leisten musste.
> Der Meister ist vom Aufwand und Niveau her eindeutig unter
> dem Bachelor einzuordnen. Er hat zweifelsohne Fähigkeiten,
> die in den ersten 1-2 Berufsjahren vielleicht Vorteile in der
> Einarbeitung für den Meister bringen, jedoch holt sowas ein
> Akademiker dann wieder raus. Selbst der Ausbilderschein, den
> ja jede Meisterschule enthält, wird nun schon an Hochschulen
> angeboten.


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ja das Diplom wurde in den Bachelor gepresst. Hör dich doch mal um in diversen Studentennetzwerken. Selbst unsere Profs sagen das und auch die Vorlesungsunterlagen bestätigen dies. In den Fußzeilen steht immernoch Diplomstudiengang. Wir gehen da den gleichen Stoff durch wie zu Diplomzeiten, haben die gleichen Skripte, gleiche Folien. Haben nur weniger Zeit!

Ich hatte vor ein paar Tagen meine Bachelorabschlussfeier und wir haben uns da mit den Profs unterhalten. Es waren durchweg alle der Meinung, dass das Diplom ruhiger war, obwohl sie damals selbst das Diplom studiert haben. Der Bachelor hat schlichtweg die gleiche Stofffülle in weniger Zeit.

Der Master hingegen ist eine Vertiefung. Bei uns wurden die Masterstudiengänge komplett neu erarbeitet, da ja der Diplomstoff schon im Bachelor steckt. Diese Themen gab es früher in keinem einzigen Diplomstudiengang. Er erweitert also den Stoffumfang des alten Diploms. Mag sein, dass das Diplom die annähernd gleiche Semesterzahl hatte, jedoch kommt beim Bologna-System mehr bei raus, weil man in diesen Semestern mehr SWS zu absolvieren hat. Der heutige Bachelor hat mehr SWS als der frühere Diplomant.

Nehmt es einfach mal an, dass der Bachelor in der heutigen Zeit schlichtweg mehr Lehrnstress hat, als die Diplomleute früher. Auch die Profs bestätigen, dass es die Diplomer früher ruhiger hatten.

Der Master ist eine Erweiterung. Bei uns ist der Bachelor = das frühere Diplom, gerade aufgrund der Stofffülle. Der Master ist gegenüber des Diploms zusätzlich. Neue Lerninhalte und Themen, die vorher nicht unterrichtet wurden. Diese Themen wurden nicht neu erfunden, aber in einem Diplomstudiengang gab es zumindest unsere Mastermodule noch nie!

Und die beste Erkenntnis meiner Abschlussfeier war: Eine unserer Profs war in den USA. Nach ihrem Vorbild haben wir ja den Bologna-Prozess entwickelt. Die USA wollen ihr Bildungssystem nach dem Vorbild des ehemaligen Diploms umstellen ;) Welch Ironie...


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   11.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ja ist gut. Die masterstudiengänge wurden komplett neu erarbeitet und der entsprechende Stoff wurde Studenten davor schlicht vorenthalten....

Schon erstaunlich wie verstrahlt man sein kann


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Warum ist das für dich so schwer zu akzeptieren? Die Mastermodule sind bei uns Vertiefungsschwerpunkte, die im damaligen Diplom schlichtweg nicht unterrichtet wurden. Oder bist du ein Vertreter von, das Diplom hat uns in den 5 Jahren mehr beigebracht, obwohl es weniger SWS hatte. Wär irgendwie ein Unding, dass man dann mehr beigebracht bekommen hat.

Jeder, der einen Bachelor gemacht hat, der weiß, dass er in vielen Fällen dem Diplom gleichzusetzen ist. Gleicher Stoff und weniger Zeit, deswegen sind auch die Noten schlechter. Das sagt hier kein "verängstigter" Abiturient, wie du es versuchst darzustellen, sondern jemand, der einen Bachelor abgeschlossen hat und sich mit seinen Profs unterhalten hat. Zusätzlich zählt auch noch jede Note, was es zu Diplomzeiten nicht gab. Da waren gerade die "Siebfächer" aus der Endbewertung ausgeschlossen.

Bring doch mal Argumente und sag nicht immer, man ist verstrahlt. Warum ist das Diplom gleich Master? In meiner Auffassung hat der Master zwar die gleiche Ausbildungszeit, aber aufgrund der höheren SWS kriegt man eindeutig mehr beigebracht. Und gerade deswegen kommen nun zusätzliche Vertiefungen zum Tragen, die es früher nicht gab. Bei uns wurden die Lehrpläne der Masterstudiengänge komplett neu erstellt, was man von den Bachelorlehrplänen nicht behaupten kann. Da hat man es täglich erlebt. Wir rannten von Thema zu Thema, nur um den Diplomstoff in einer Bachelorlehrzeit unterzukriegen. Dort wurde uns förmlich das Wissen im Eiltempo vor die Füße geworfen, weil laut Aussage der Profs ein Bachelor garnicht viel weniger wissen darf, als ein Diplomant. Er wird ja auch schließlich für die gleichen Jobs einbezogen. Also laut Aussage derer, die seit Jahren Studenten ausbilden, ist der Bachelorlehrstoff gleich dem früheren Diplom. Bachelor haben mehr Stoffdurchsatz, es zählen alle Noten des Studiums und gerade deswegen sind z.B. auch die Noten im Schnitt schlechter und es brechen auch mehr Leute ab.


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Jungens oder Mädels bitte nicht Off-Topic. Diplom/Master/Bachelor Debatten gibt es hier genug, dann schreibt doch bitte in den entsprechenden Foren bzw. Beiträgen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich habe Wing studiert und Bachelor/Master und Diplom ist ein zu eins identisch! Mein Diplom-Studiengnag hatte auch 10 Semester Regelstudium (wie auch schon oben von einigen Kollegen erwähnt). Im Bachleor hat man drei Vorlesungen gestrichen, ansonsten ist alles identisch geblieben. Nur der Master wirft jetzt deutlich bessere Noten ab. Gleiches sehe ich bei uns auch in den Ingenieurwissenschaften. Alles gleich geblieben, nur im Schnitt eine Noteninflation im Master.

Nach meiner Erfahrung, wird in der Industrie immer noch ein Diplom einem Master vorgezogen, weil man da einfach weiß man hat. Das Uni-Diplom hat durchgehend ein hervorragendes Niveau. Im Gegensatz zum Master, den jetzt auch FHs oder irgendwelche Pseudo-Hochschulen im In- und Ausland vergeben dürfen. Master werden teilweise verschenkt. Werden von zwielichtigen Möchtegernhochschulen angeboten, die glauben in 3 Semestern Teilzeit, das gleiche vermitteln zu können wie in 4 Semestern Vollzeit.

Einige Master sind sehr gut. Keine Frage. Vor allem von den Top-Unis. Aber in der Masse ganz klar Diplom>Master!

Lounge Gast schrieb:
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > nochmals? haben die unis die 4 semester an inhalten für
> das
> > masterstudium neu erfunden?
>
> Tut mir leid, aber der obige Satz ist doch dermaßen primitiv,
> zu glauben, dass alles bei 1x1 aufhört. Du hast doch keine
> Ahnung, wie komplex man eine Materie darstellen kann. Ein
> kleines Beispiel: BWL auf Diplom dauerte 8 Semester, auf
> Master dauert es 10 Semester. Allein daran sollte man doch
> erkennen können, inwiefern man den Inhalt des Studiums
> ausgeweitet hat.
>
> > Wie kommt es, dass diplomer in masterveranstaltungen
> sitzen
> > und seminare in der übergangsphase entweder als seminar
> für
> > bachelor oder als seminar für master/diplom angesetzt
> sind.
>
> Wenn du einen vernünftigen deutschen Satz bilden könntest,
> dann könnte ich dir eventuell die obige Frage beantworten.
> Das ist total wirr geschrieben und beschrieben.
>
> > Die legende, dass der stoff des diploms einfach in den
> > bachelor gepresst wurde, kommt doch nur von verängstigten
> > abiturienten, die vom unialltag noch nichts wussten.
>
> Nö, es ist keine Legende, das ist so ! Das weiß, wenn man v.
> Diplom auf Bachelor gewechselt hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Warum der Master gleich Diplom ist?

Weil bei mir(!) ALLE Vorlesungen übernommen wurden. Semester 1-6 ist in den Bachelor gedrückt wurden. Semester 7-10 in den Master. Studienarbeit wurde zur Bachelorarbeit. Diplomarbeit wurde zur Masterarbeit. Es gibt keine einzige neue Vorlesung. Die Prüfungsordnung ist gleich. Die Prüfungen sind gleich. Die Dozenten sind gleich. Die Regelstudienzeit ist gleich (10 Semester).


Lounge Gast schrieb:
>
> Warum ist das für dich so schwer zu akzeptieren? Die
> Mastermodule sind bei uns Vertiefungsschwerpunkte, die im
> damaligen Diplom schlichtweg nicht unterrichtet wurden. Oder
> bist du ein Vertreter von, das Diplom hat uns in den 5 Jahren
> mehr beigebracht, obwohl es weniger SWS hatte. Wär irgendwie
> ein Unding, dass man dann mehr beigebracht bekommen hat.
>
> Jeder, der einen Bachelor gemacht hat, der weiß, dass er in
> vielen Fällen dem Diplom gleichzusetzen ist. Gleicher Stoff
> und weniger Zeit, deswegen sind auch die Noten schlechter.
> Das sagt hier kein "verängstigter" Abiturient, wie
> du es versuchst darzustellen, sondern jemand, der einen
> Bachelor abgeschlossen hat und sich mit seinen Profs
> unterhalten hat. Zusätzlich zählt auch noch jede Note, was es
> zu Diplomzeiten nicht gab. Da waren gerade die
> "Siebfächer" aus der Endbewertung ausgeschlossen.
>
> Bring doch mal Argumente und sag nicht immer, man ist
> verstrahlt. Warum ist das Diplom gleich Master? In meiner
> Auffassung hat der Master zwar die gleiche Ausbildungszeit,
> aber aufgrund der höheren SWS kriegt man eindeutig mehr
> beigebracht. Und gerade deswegen kommen nun zusätzliche
> Vertiefungen zum Tragen, die es früher nicht gab. Bei uns
> wurden die Lehrpläne der Masterstudiengänge komplett neu
> erstellt, was man von den Bachelorlehrplänen nicht behaupten
> kann. Da hat man es täglich erlebt. Wir rannten von Thema zu
> Thema, nur um den Diplomstoff in einer Bachelorlehrzeit
> unterzukriegen. Dort wurde uns förmlich das Wissen im
> Eiltempo vor die Füße geworfen, weil laut Aussage der Profs
> ein Bachelor garnicht viel weniger wissen darf, als ein
> Diplomant. Er wird ja auch schließlich für die gleichen Jobs
> einbezogen. Also laut Aussage derer, die seit Jahren
> Studenten ausbilden, ist der Bachelorlehrstoff gleich dem
> früheren Diplom. Bachelor haben mehr Stoffdurchsatz, es
> zählen alle Noten des Studiums und gerade deswegen sind z.B.
> auch die Noten im Schnitt schlechter und es brechen auch mehr
> Leute ab.


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Habe mich letztens mit einem Architektur-Studenten von der FH unterhalten. Hatte gerade seinen Diplom-Studiengang abgeschlossen. Er hat mir dann viele Gründe aufgezählt, weshalb ein Masterabschluss weniger wert sei als das alte FH-Diplom. Nach dem Motto, was alles im neuen Masterstudiengang an Inhalten weggelassen wurde, im Vergleich zum FH-Diplom. Sein jetziger Arbeitgeber würde Masterabsolvnten auch mit weniger Gehalt einstellen als mit FH-Diplom. Es gibt also offenbar verschiedene Sichtweisen.

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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ja, die Unis sind seit Jahren schon regelrecht steinzeitlich unterwegs und stellen sich gegen alles Neue. Fachhochschulen sind schlecht, BA´s sind schlecht, der neue Bachelor/Master Abschluss ist schlecht. Nur Unidiplom ist das einzig wahre. Das hört man seit Jahren, weil sie Ihre Felle wegschwimmen sehen.

Eine FH ist nicht leichter, nur weil sie sich auf eine etwas praxisbezogenere Ausbildung ausrichtet. Bei uns war Bachelor = Diplomlehrstoff und Master völlig neues Gebiet, was so in der Form kein Diplomand jemals beigebracht bekommen hat. Die Unis sollten sich mal klarmachen, dass sie alleine nicht das Fachkräfteproblem nicht beheben können. Wir brauchen ein weit gefächertes Ausbildungssystem bei den Akademikern. Sicher gibt es einige Unis, die es sich da leicht gemacht haben und die 5 Jahre des Diploms einfach in die 5 Jahre des Bachelor + Master gepackt haben. Damit sind sie aber nicht gut und als Vorbild zu werten! Sie entwerten damit ihren eigens ausgebildeten Bachelor, weil er eben große Defizite hat. Die Fachhochschulen haben das komplette Diplom in den Bachelor gepackt, damit er sich als vollwertiger Ingenieur in der Arbeitswelt behaupten kann. Und was soll man sagen, es klappt. Ich hab selbst nach dem Bachelor mehrere Angebote von großen Unternehmen (DAX) bekommen und denen eine Absage erteilt, weil ich noch einen Master möchte. Habe heute mit meinem Master begonnen und die Module sind komplett neu! Die Profs sagen selbst, dass sie das erst noch alles ausreifen müssen, da sie diese Module erst seit 2 Jahren halten. Die gab es vorher bei keinem Diplom!

Fazit: Unis, die es sich leicht gemacht haben und 5 Jahre Diplomlehrstoff in 5 Jahre Bachelor + Master gesteckt haben, da ist Bachelor = Master. Bei Hochschulen, die ihr Diplom in den Bachelor gestopft haben, was sich durch enorm höhere SWS darstellt und zusätzlich noch einen aufbauenden Master mit neuen Themen bereitstellen, da ist Master > Diplom. Die Unis sollten mal in ihrer Denkweise etwas moderner werden.


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Argumente?

ok hier:

1. Gleiche Regelstudienzeit bei gleichen SWS. Auch wenn es vielen subjektiv anders vorkommt weil viele 16 semester auf diplom studiert haben. Wer sein Diplom in Regelstudienzeit macht hat auch den gleichen Umfang an SWS

2. Das diplom berechtigt - wie der master - ohne irgendwelchen zusatzfirlefanz zur promotion

3. Da das Diplom (siehe punkt 2) direkt zur promotion berechtigt und schon immer hat, ist es einfach schachsinn anzunehmen, es gäbe Vertiefungen, die den Diplomanden vorenthalten wurden. Wie soll das denn ausgesehen haben?
"Boooaaar ne Paneldatenschätzung bringen wir den Diplomern nicht bei weil in 10 Jahren wird eh der Master eingeführt" oder wie?

4. Ist es irrelevant was irgend ein prof von dir angeblich mal gesagt hat da die hochschulen die komplette reform so ausgelegt haben, dass der master später das äquivalent zum diplom ist

Ich nehme an, dass du gerade im zweiten semester oder so bist, kaum mitkommst und dir einredest, dass das alles ja NUUUUUR daran liegt, dass du jetzt SOOOOO VIIIIEL mehr machen musst als die diplomer damals. Das ist schlicht nicht wahr und du solltest dich lieber auf den hosenboden setzen als äußere umstände für dein scheitern zu suchen.
Mir ist wie gesagt immer noch unbegreiflich wie man glauben kann, die unis hätten sich einfach so ZWEI JAHRE an neuem stoff einfallen lassen, der vorher aus irgendwelchen gründen angeblich nicht gelehrt wurde


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Keule, lesen hilft. Ich habe geschrieben, dass ich meinen Bachelor bereits abgeschlossen habe und bei der Abschlussfeier mit meinen Profs geredet habe, die seit Jahren unterrichten und die Unterschiede zwischen Diplom bzw Bachelor/Master einschätzen können. Ich habe nun meinen Master begonnen. Warum sollen die Aussagen von dutzenden Professoren nicht repräsentativ sein? Sie haben doch den direkten Vergleich?!

Jedes Argument, was du nicht wiederlegen kannst, wird einfach ignoriert und schlecht geredet. So lernt es ein Student sicher nicht in einem Studium. Persönlich Leute anzugreifen, weil du keine Gegenargumente bringen kannst. Das ist Stammtischgebrabbel. Ich mache niemanden für mein "scheitern" verantwortlich, weil ich den Bachelor nämlich absolviert habe! Woher du solche Vermutungen her hast, ist mir schleierhaft.

Der Master bietet zusätzliche Vertiefungen, die es in der Form vorher nicht gab. Das vorherige Diplom ist bei uns nach dem Bachelor abgehakt. Master ist eine zusätzliche Vertiefung. Ich muss nur in die alte Prüfungsordnung meines Kumpels gucken. Im Schnitt 10-12 SWS im Diplom, ich hab 18 im Bachelor/Master und noch mehr Praktikas, die vorbereitet werden müssen, da es diese auch nicht gab. Es wurden nämlich normale Seminarstunden tonnenweise in Praktikas umgewandelt seitdem es den Bachelor gibt!

Ob du es glauben möchtest oder nicht ist mir da ziemlich egal. Die Fakten sprechen für sich. Die Profs bestätigen es und die wissen es. Die Prüfungsordnungen im direkten Vergleich zeigen dies auch. Alle Module des Diploms wurden bei uns im Bachelor 1:1 abgehandelt in kürzerer Zeit. Die Module des heutigen Masters tauchten in der Diplomprüfungsordnung nicht auf. Es sind zusätzliche Module, die dem Ingenieur eine Spezialisierung ermöglichen soll. Bei uns z.B. CAD & GIT-Systeme, VBA-Programmierung, Wasserwirtschaft, Verfahrensentwicklung und Projektmanagement...... All das ist als zusätzliche Vertiefung für Ingenieure zu werten, die den Horizont zusätzlich über das eigene Fach hinaus erweitern wollen. Sowas gab es früher in nicht einem Diplomstudiengang, diese Fächer sind zu zuätzlich zu den fachspezifischen Fächern des Masters.

Ich bin über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen. Ein Kollege aus meiner Ausbildungszeit hat noch das Diplom gemacht und ich habe den direkten Vergleich. Ich habe exakt die gleichen Mitschriften, Skripte, Folien, Praktikumsunterlagen, wie mein Bekannter, der auf Diplom studiert hat. Da brauchst du niemanden unterstellen. Nach dem Motto, ich bin im 2. Semester und komm nicht hinterher, deswegen schreib ich solchen Mist... Sowas sind keine Argumente, nur stupide Niedermacherei! Ich hab im Bachelor das vorherige Diplom abgehandelt, inkl. aller Skripte, Module, Folien.....


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Dass man mit einem Diplom ebenfalls promovieren kann, berechtigt eben nicht diese Gleichstellung. Die Zeiten sind nun vorbei. Früher konnte man sich mit einem Realabschluss bis zum höchsten Management einer Bank hocharbeiten, heute ist es unvorstellbar und dies ist die selbe Geschichte mit Diplom. Die Ansprüche sind gestiegen. Ich habe BWL studiert und das habe ich schon mehrmals in diesem Forum erwähnt, aber irgendwie wollen dies die Diplom Absolventen ähnlich wie bei den Meistern nicht wahr haben. Und ich schreibe nochmal: Ich habe v. Diplom auf Ba gewechselt. Ich musste im BA genaue das gleiche machen, wie beim Diplom auch und zwar in 6 Semestern. Das Diplom dauerte 8 Semester, mit dem Master dauerte es ein Jahr länger zum promotion ( Achtung: nach Regelstudienzeit), denn auch ich habe länger gebraucht. So: versuchst du nun hier glaubhaft zu machen, dass ich die restlichen 2 Jahre im Master genau das gleiche gemacht habe, wie beim Bachelor ? Du solltest die Ironie deiner Aussagen selbt merken. Inwiefern sich der Master vom Diplom in anderen Studiengängen kann ich nicht explizit sagen, aber im Bereich BWL ist das Diplom meilenweit entfernt von einem Master. Und dass es in anderen Studiengängen anders ist, kann ich mir schwerlich vorstellen. Und das mit den gleichen SWS, das ist vollkommen falsch.

Lounge Gast schrieb:
>
> Argumente?
>
> ok hier:
>
> 1. Gleiche Regelstudienzeit bei gleichen SWS. Auch wenn es
> vielen subjektiv anders vorkommt weil viele 16 semester auf
> diplom studiert haben. Wer sein Diplom in Regelstudienzeit
> macht hat auch den gleichen Umfang an SWS
>
> 2. Das diplom berechtigt - wie der master - ohne
> irgendwelchen zusatzfirlefanz zur promotion
>
> 3. Da das Diplom (siehe punkt 2) direkt zur promotion
> berechtigt und schon immer hat, ist es einfach schachsinn
> anzunehmen, es gäbe Vertiefungen, die den Diplomanden
> vorenthalten wurden. Wie soll das denn ausgesehen haben?
> "Boooaaar ne Paneldatenschätzung bringen wir den
> Diplomern nicht bei weil in 10 Jahren wird eh der Master
> eingeführt" oder wie?
>
> 4. Ist es irrelevant was irgend ein prof von dir angeblich
> mal gesagt hat da die hochschulen die komplette reform so
> ausgelegt haben, dass der master später das äquivalent zum
> diplom ist
>
> Ich nehme an, dass du gerade im zweiten semester oder so
> bist, kaum mitkommst und dir einredest, dass das alles ja
> NUUUUUR daran liegt, dass du jetzt SOOOOO VIIIIEL mehr machen
> musst als die diplomer damals. Das ist schlicht nicht wahr
> und du solltest dich lieber auf den hosenboden setzen als
> äußere umstände für dein scheitern zu suchen.
> Mir ist wie gesagt immer noch unbegreiflich wie man glauben
> kann, die unis hätten sich einfach so ZWEI JAHRE an neuem
> stoff einfallen lassen, der vorher aus irgendwelchen gründen
> angeblich nicht gelehrt wurde


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das liegt vor allem daran, dass das FH diplom als äquivalent mit dem bachelor gedacht war und das uni diplom als äquivalent mit dem master. Finds schon erstaunlich wie wenig informationen Studenten über das eigene Studiensystem haben.

Der "absolut neue" stoff, der in die fh master gekommen ist kommt zum großen Teil aus Standardstoff der früher an unis im hauptstudium Diplom gelehrt wurde.


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wir = Diplom VWL haben in den Vertiefungen beinahe ausschließlich mit aktuellen Forschungspapieren gearbeitet. Die Vorstellung, dass man da irgendwo noch 2 Jahre zusätzlichen Stoff herbeizaubern kann ist schon etwas seltsam.

Ich sage bei Gott nicht, dass jemand mit Uni Diplom nichts mehr lernen kann, jedoch beteht die Herausforderung darin, selbst die aktuelle Forschung voranzutreiben (Promotionsstudium), da man mit vorkauen und sich berieseln lassen nicht mehr weiter kommt


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Bei uns war BWL an der Uni 8 Semester, an der FH auch 8 Semester. Und unser Masterstoff kommt garantiert nicht aus dem Unidiplom. Hebt euch mal nicht höher als ihr seit. Mir kommt es manchmal vor, als ob für euch das Unidiplom über alles erhaben ist und die restlichen Hochschulausbildungen 2. Klasse sind. Das ist nämlich quatsch.

Wir wissen über unser Studiensystem bescheid. Ein einfacher Blick in die Prüfungsordnungen, in denen die Module, SWS etc aufgeführt sind, reicht da schon völlig aus. Ein Master bringt eindeutig mehr mit, als das frühere Diplom. Die Diplomer aus Unizeiten fühlen sich nur in ihrer Ehre gekränkt, das ist eher das Problem hier im Moment. Für viele Uniabsolventen kann es aus Prinzip nichts geben, was hochwertiger ist.


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso wird es auch gehandhabt.

Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Doch staatlich geprüfte Betriebswirte, Berufsakademie und Duale Studenten.... sind Hochschulausbildungen 2ter Klasse.

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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Dass man sich so lange über sowas streiten kann, versteh ich nicht. Wie klein muss das Selbstbewusstsein sein, dass man darauf BESTEHEN muss, dass MEIN abschluss ja viel mehr wert ist als DEIN Abschluss... Bla bla. Letztendlich sieht man das eh daran ob man einen Job findet oder nicht. Und es gibt arbeitslose Bachelor und Master und Meister und und und... Ich denke wer engagiert ist und arbeiten will braucht sich keine Gedanken zu machen. Zum Thema MeisterBachelor muss ich sagen, dass die Meinungen, die hier teilweise geäußert werden eine Frechheit sind. Ich selber bin Meisterschülerin und ich hab Vollabi. Die meisten in meinem Kurs haben auch Fachabi oder mind einen Realschulabschluss. Deswegen kann man auch als meister einen langen haben. Der Verdienst im Handwerk als Azubi ist ja je nach Gewerk auch nicht der rede wert u da man ne Menge für den Meister bezahlt finde ich auch dieses "ich bin nachm Studium verschuldet" Argument unsinnig. Natürlich gibt es dumme Meister. Aber es gibt auch mind genauso viele dumme Bachelor, die den Abschluss nicht verdient hätten und nur gechillt haben. Wenn ich mir einige Studiengänge die es so gibt ansehe, frag ich mich auch was das für einen Sinn haben soll... Es gibt in jedem Beruf Schwarze Schafe, die nix können. Wie oft ist mir ein Arzt begegnet, der scheinbar überhaupt kein Bock auf seinen Job hat und nur studiert hat, weil er das Geld im Kopf hatte. Ich kenne so viele Studenten, die wenn man die fragt wieso sie dieses oder jenes studieren sagen: "gutes einstiegsgehalt", "ich will viel Geld verdienen" usw. Nicht alle, aber viele.
Ich hab ein Praktikum absolviert. Ich war die einzige mit Ausbildung, alles andere Studenten. Die einzige die einen Job von der Firma angeboten bekam war ich. Ich glaube egal ob da nun Diplom oder Master oder Bachelor oder Meister steht, jeder der was kann und sich Mühe gibt und vor allem liebt was er tut kann sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Egal wer mit wem und was gleichgestellt ist oder eben nicht. Nur ist das sowas von egal mit dem Bachelor. Ich bin stolz, dass ich bald Meisterin bin.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL

Lounge Gast schrieb:
>
> Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso wird
> es auch gehandhabt.
>
> Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Es war vielleicht von der Politik mal angedacht, dass der Master das Unidiplom ersetzt. Jedoch wurde es vollkommen anders umgesetzt, was ich an meinem Bachelor + Masterstudium sehe. Das ist wieder der Unterschied von Theorie, wie sollte es laut Beschluss sein und Praxis, wie sehen die Studiengänge nun wirklich aus, nachdem sie eingeführt wurden.

Zum Thema akademische Ausbildung 2. Klasse... Da weiß einer nicht, was eine akademische Ausbildung ist. Ich rede von Bachelor und Masterstudiengängen und wie sich Unistudenten gegenüber FH und BA Studenten verhalten. Staatlich geprüfter Betriebswirt etc betiteln sich gern als akademische Ausbildung, diese Formen sind aber als betriebliche Weiterbildungen zu sehen. Es wird da nur gern das Wort akademisch genutzt, weil es hochwertiger klingt. Eine akademische Ausbildung hat immer die Verleihung eines akademischen Grades zur Folge, wenn man diese Ausbildung erfolgreich gemeistert hat. Unistudenten sehen sich als jemand, der über alles erhaben ist und es aus Prinzip nicht verkraftet, dass es gleichwertige oder sogar höherwertige Ausbildungen gibt. Wie oben erwähnt, Theorie und Praxis. Was war gewollt von der Politik und was wurde von den Hochschulen umgesetzt. Die FHs wollen nunmal einen vollständigen Ingenieur anbieten in Form eines Bachelors, deswegen haben sie das Diplom in den Bachelor gestopft. Die Unis machen es sich einfach und halten das 4-5 jährige Diplom nun in 5 Jahren Bachelor + Master. Problem an der Sache ist, dass sie damit ihren Bachelor selbst disqualifizieren, weil ihm halt viele Inhalte fehlen. FHs machen es da durchaus besser. Die Bachelor sind mehr aufs Arbeitsleben vorbereitet, als die Bachelor der Unis. Der Master besitzt Module, die früher einfach nicht inbegriffen waren. Oder wollt ihr sagen, dass ihr wirklich ALLE möglichen Studienschwerpunkte mit eurem damaligen Diplom abgedeckt habt?! Dann hätte ein Diplom 20 Semester gehen müssen...

Fakt ist, die Meisterschule ist minderwertiger als ein Studium. Zeitlich kürzer und fachlich auf geringerem Niveau. Das einzige Argument, was für die Meister zählt ist die Berufserfahrung, die dutzende Studenten auch schon haben. (Softskills, know how.....) Ein Studium dauert länger, bringt mehr Schulden, keine Rentenansprüche. Sowas muss man alles abwägen, es gehört zu einem Studium nunmal dazu. Klar sieht der Meister das nicht ein, aber er nimmt nunmal sein Wissen als bare Münze und kann auch garnicht abschätzen, wie grob sein Wissen doch ist. Meister mit anschließendem Studium sind alle der gleichen Meinung. Bachelor > Meister... Ich dachte damals auch, ich bin super ausgebildet. Das Studium hat mir die Augen geöffnet!


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Und du "argumentierst" überhaupt nicht.

Hier gibt es mittlerweile über ein duzend Beiträge, die neben der offiziellen Gleichstellung (nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich und intelektuell), ganz klar aufzeigen warum Uni-Diplom und Master das gleiche sind. Du bist ein typisches Beispiel, warum teilweise Akademiker so einen schlechten und arroganten Ruf haben. Was du machst ist natürlich das schwerste, beste und du bist die absolute Elite. Und alles andere ist natürlich Mist.


Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> > Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso
> wird
> > es auch gehandhabt.
> >
> > Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich habe ein Diplom in Elektrotechnik von einer sog. Elite-Uni, welches 10 Semester Regelstudienzeit hatte, aber eine durchschnittliche Studiendauer von 12,7 Semestern. Ich habe 12 gebraucht, ohne zu chillen oder sonst iwie faul zu sein!

Die Abbruchquote bei uns war 54%!

So, jetzt könnte ich auch behaupten, dass es eine Frechheit ist einen lockerern Master, der eine Abbruchquote von nahe 0% hat mit meinem Diplom zu vergleichen. Ich könnte auch behaupten, es ist eine Frechheit, dass ein BWL-Master, der fachlich deutlich weniger komplex ist als eine Ingenieurwissenschaft, soviel wert ist wie mein Diplom. Aber das tue ich nicht, weil ich nicht so eingebildet bin zu beahupten, dass die Dinge die ich getan habe das absolut schwerste waren. Ich habe kein BWL-Diplom, daher kann ich das nicht vergleichen. Ich habe keinen Master, daher kann ich das auch nicht sagen. Ich sehe nur:
Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
Diplom-> Promotionsberechtigung
Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung

Und können wir jetzt bitte wieder zum Thema zurückkehren und diesen Troll ignorieren!


Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> > Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso
> wird
> > es auch gehandhabt.
> >
> > Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
> Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> Diplom-> Promotionsberechtigung
> Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
Ich korrigiere:
Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht dies an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen. MINDESTENS 300 ECTS)

Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50 Prozent der Studierenden ab.

Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet man es aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend komplexer als Elektrotechnik.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das ist doch der absolut klassiche Weg anderen die Würde abzusprechen oder Arroganz zuzuwerfen, wenn einem die Argument fehlen. Ebenfalls wurde mehrmals erläutert, warum das Diplom nicht dem Master entspricht. Es ist die selbe Geschichte mit den Meistern. Der Bachelor Absolvent sieht es nicht ein, dass er sich jahre lang für nichts den A*** aufgeriessen hat und der Meister möchte es nicht verstehen. Das Ziel dieser Gleichstellungen liegt auf der Hand: Abwertung des akademischen Grades.

Genau so weiß ich, dass mein BWL Master nicht nur höhere Semesteranzahl hatte, sondern weitgehend anspruchsvoller war als das Diplom in BWL. Das macht mich stinksauer, wenn jemand mit einem Diplom ankommt und mir vom Pferd erzählen möchte, es wäre dasselbe. Ich habe in meinem BA all die Prüfungen absolviert, die ich im Diplom hätte absolvieren müssen. Dass man mit einem Diplom ebenfalls promovieren darf/kann berechtigt eben diese Gleichstellung nicht.

Eine Fachoberschulreife eines Gymnasiums erlaubt genau so wie die Fachoberschulreife einer Hauptschule die Zulassung auf eine Berufsschule. Da kommt auch kein Hauptschüler auf die Idee zu behaupten, er hätte den selben Stoff, wie die Gymnasiasten gehabt. Immerhin hat der Hauptschüler ebenfalls 10 Jahre gebraucht...

Das Studium mit BA/MA ist umfangreicher, weil es eben mehr SWS hat, aber dafür wurde das Abitur gekürzt. Leute, die wie ich eben Pech gehabt haben, müssten sowohl für das Abitur als auch für das Studium mehr Zeit verschwenden.


Lounge Gast schrieb:
>
> Und du "argumentierst" überhaupt nicht.
>
> Hier gibt es mittlerweile über ein duzend Beiträge, die neben
> der offiziellen Gleichstellung (nicht nur politisch, sondern
> auch gesellschaftlich und intelektuell), ganz klar aufzeigen
> warum Uni-Diplom und Master das gleiche sind. Du bist ein
> typisches Beispiel, warum teilweise Akademiker so einen
> schlechten und arroganten Ruf haben. Was du machst ist
> natürlich das schwerste, beste und du bist die absolute
> Elite. Und alles andere ist natürlich Mist.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> > > Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und
> genauso
> > wird
> > > es auch gehandhabt.
> > >
> > > Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wie wird es jetzt gemacht, kann jetzt jeder Meister zu Uni gehen und sein Bachelor abholen?

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   15.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
na dann mal fakten her. auf welcher uni in deutschland entspricht denn der bachelor genau dem diplomstudiengang?

Ich nehme mal an, dass sich deine behauptung nach 2 minuten recherche in rauch auflösen wird...


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   15.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Es geht um meine Uni! In MEINEM Studium, waren es 10 Semester(!!!) Regelstudienzeit! Und nicht 8-10! Der Durchschnitt war über 12! Es waren mehr Volresungen als jetzt im Bachelor/Master. An MEINER Uni wird allen Bachelor Absolventen ein Masterplatz garantiert!!! 50% ist eine sowas von lächerliche Zahl.

Ich hatte die gleichen Vorlesungen, wie die Master! Nur haben wir nicht so eine Noteninflation wie im Master! An MEINER Uni hat die Bachelor/Master Kombi weniger Vorlesungen und Inhalt und geht ca. 2 Semester schneller. Der Master wird zudem im Schnitt mit 0,5 besser benotet.

Ich habe zudem einen ganz offiziellen Wisch von der Uni auf dem steht, dass mein Studium eine Wert von 300 ECTS hat.
Zudem steht auf meinem "diploma supplement": "This academic grade is equal to a Master of Science in Electrical Engineering..."

Wenn man trotzdem noch behauptet mein Diplom wäre weniger wert als ein Master, dann muss man seinen Realitätssinn komplett verloren haben!
Und das beste ist: In 10 jahren wird eh wieder das Diplom eingeführt und dann stehst du mit deinem Master in Deuthscland ganz schön blöd da!

Deine "Argumente" werden nicht besser, wenn du sie zehnmal wiederholst!

Lounge Gast schrieb:
>
> > Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > Diplom-> Promotionsberechtigung
> > Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
> Ich korrigiere:
> Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht dies
> an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
> Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen. MINDESTENS
> 300 ECTS)
>
> Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor
> Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen
> Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50
> Prozent der Studierenden ab.
>
> Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist
> das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet man es
> aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend
> komplexer als Elektrotechnik.


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   15.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Abholen kann man jmd vom Bahnhof, der Meiste, Techniker und Fachwirt sind auf der selben Stufe ja aber keine AKADEMIKER. Es wird auch kein Titel verliehen. Alles bleibt wie es ist, nur aus Gründen europäischer Vergleichbarkeit wurde dieser Schritt gegangen. Die Stellenausschreibungen ändern sich deswegen auch nicht, man kann ja nicht mehr als Meister (FEM Berechnungen oder irgendwelche Auslegungen machen), die Lehrpläne bleiben gleich, d.h. ein Meister kann soviel wie schon immer, ein Ing ebenso. An den Gehältern wird sich nichts ändern, denn die Leute im Personal wissen wer was kann und eben wer nicht... RUHIG bleiben :-)

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   15.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Naja, wenn ich an meiner Uni mit den Prof's rede, mit Mitarbeitern vom Prüfungsamt oder mit anderen wissenschftl. Mitarbeitern, dann ist die Meinung klar: Uni Diplom= Uni Master.
Einige sehen den Diplom aber weiter vorne, weil neben dem fachlichen auch sehr viel an Eigeninitiative aberverlangt worden ist.
Zudem ist der Anteil der Hausarbeiten stark gesunken. Heute zählen schon 1 bis 1,5 Hausarbeiten als Bachelor-Arbeit. Im gesamten Diplom-Studium mussten damals 5-7 Hausarbeiten geschrieben werden.
Das alles gibt es kaum noch.

Ansonsten gilt auch weiterhin, dass Uni Master immernoch einem FH Master (deutlich) vorgezogen wird.

Das sind die Meinungen die bei uns vorherrschen.

Aber vielleicht haben ja auch die Prof's und die Anderen keine Ahnung. ;-)


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
nur mal so nebenbei....

bei uns an der FH schreiben die Marketing Vertiefer 6 Hausarbeiten im Bachelor!!!!

und weitere 4 im Master.

Wohlgemerkt kommen am Ende vom Semester immer noch 4 - 6 Klausuren dazu!


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Dein Beitrag ist so unglaubwürdig, sorry. Der Master hat deutlich mehr SWS. An der Uni München wurde sogar das Diplom in Ingenieurwissenschaften zu 90 Prozent in den Bachelor übernommen und in WIrtschaftswissenschaftlichen Studiengängen zu 100 Prozent in den Bachelor übernommen.

Was macht denn ein Diplom Absolvent eigentlich beim Prüfungsamt ? Annahme, du würdest promovieren. Warum fragt man dann Prof., welche Unterschiede es existieren? Du hättest denn direkten Vergleich haben müssen. Und über welche Hausarbeiten redest du denn? Du redest hier wohl über Studiengäne wie Lehramt und was soll denn 1,5 Hausarbeiten bedeuten? Hat dein Prof auch erklärt, warum der Master ein Diplom voraussetzt ;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Naja, wenn ich an meiner Uni mit den Prof's rede, mit
> Mitarbeitern vom Prüfungsamt oder mit anderen wissenschftl.
> Mitarbeitern, dann ist die Meinung klar: Uni Diplom= Uni
> Master.
> Einige sehen den Diplom aber weiter vorne, weil neben dem
> fachlichen auch sehr viel an Eigeninitiative aberverlangt
> worden ist.
> Zudem ist der Anteil der Hausarbeiten stark gesunken. Heute
> zählen schon 1 bis 1,5 Hausarbeiten als Bachelor-Arbeit. Im
> gesamten Diplom-Studium mussten damals 5-7 Hausarbeiten
> geschrieben werden.
> Das alles gibt es kaum noch.
>
> Ansonsten gilt auch weiterhin, dass Uni Master immernoch
> einem FH Master (deutlich) vorgezogen wird.
>
> Das sind die Meinungen die bei uns vorherrschen.
>
> Aber vielleicht haben ja auch die Prof's und die Anderen
> keine Ahnung. ;-)


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Da hast du falsch gelesen. In dem ursprünglichen Beitrag steht, dass in seltenen Fällen das Diplom 300 ECTS hat, aber auch nur in seltenen Fällen. In den meisten Fällen ist es max 180- 240 ECTS Sprich man vom generellen gilt weiterhin: Master >Diplom.

Da hat sich dann deine Uni sehr gemütlich gemacht mit der Umstellung und das sagt für mich schon viel über die Qualität aus. An welcher Uni hast du denn studiert ?

Lounge Gast schrieb:
>
> Es geht um meine Uni! In MEINEM Studium, waren es 10
> Semester(!!!) Regelstudienzeit! Und nicht 8-10! Der
> Durchschnitt war über 12! Es waren mehr Volresungen als jetzt
> im Bachelor/Master. An MEINER Uni wird allen Bachelor
> Absolventen ein Masterplatz garantiert!!! 50% ist eine sowas
> von lächerliche Zahl.
>
> Ich hatte die gleichen Vorlesungen, wie die Master! Nur haben
> wir nicht so eine Noteninflation wie im Master! An MEINER Uni
> hat die Bachelor/Master Kombi weniger Vorlesungen und Inhalt
> und geht ca. 2 Semester schneller. Der Master wird zudem im
> Schnitt mit 0,5 besser benotet.
>
> Ich habe zudem einen ganz offiziellen Wisch von der Uni auf
> dem steht, dass mein Studium eine Wert von 300 ECTS hat.
> Zudem steht auf meinem "diploma supplement":
> "This academic grade is equal to a Master of Science in
> Electrical Engineering..."
>
> Wenn man trotzdem noch behauptet mein Diplom wäre weniger
> wert als ein Master, dann muss man seinen Realitätssinn
> komplett verloren haben!
> Und das beste ist: In 10 jahren wird eh wieder das Diplom
> eingeführt und dann stehst du mit deinem Master in
> Deuthscland ganz schön blöd da!
>
> Deine "Argumente" werden nicht besser, wenn du sie
> zehnmal wiederholst!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > > Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Diplom-> Promotionsberechtigung
> > > Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
> > Ich korrigiere:
> > Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht
> dies
> > an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
> > Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen.
> MINDESTENS
> > 300 ECTS)
> >
> > Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor
> > Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen
> > Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50
> > Prozent der Studierenden ab.
> >
> > Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist
> > das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet
> man es
> > aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend
> > komplexer als Elektrotechnik.


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Auf allen im Bereich BWL!

Lounge Gast schrieb:
>
> na dann mal fakten her. auf welcher uni in deutschland
> entspricht denn der bachelor genau dem diplomstudiengang?
>
> Ich nehme mal an, dass sich deine behauptung nach 2 minuten
> recherche in rauch auflösen wird...


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   16.03.12
  memoria
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das kann gar nicht sein, dass dein Diplom mit dem BA/MA identisch ist und schon mal gar nicht, dass der BA/MA weniger Vorlesungen hat. Das Diplom unterscheidet sich erstmal gänzlich vom Aufbau. Sowohl im BA als auch im MA werden neben den Abschlussarbeiten, wie Seminar-,Projekt-,Bachelorarbeiten mindestens 5 Prüfungen absolviert. Im Diplom hat man in Zeiten solcher Arbeiten kaum Prüfungen, währed der Diplomarbeit hat man sogar das ganze Semester frei, weshalb der MA im Schnitt auf 15-25 Prüfungen mehr kommt. Das Diplom mag mit dem Master gleichgestellt sein, aber es ist keine Gleichwertung im wörtlichen Sinne vorhanden, weshalb das Diplom einen Zugang zum Master erlaubt. Stichwort lautet hier: Bologna!
Noch zu deiner Aussage " Alle Studierende sind in den Master reingekommen"

Deine Aussage kann nur zutreffen, wenn bei euch sich auch zeitgleich zu wenig Studierende für den Bachelor eingeschrieben haben. Wenn sich für den BA 50 Studierende auf 200 Plätze beworben haben, dann können diese 50 auch für den Master zugelassen haben, wenn sie die Zulassungskriterien erfüllen. Generell sind die Masterplätze sehr rar, es hat einen politischen Hintergrund, dass maximal 60 Prozent der Studierende einen Master anschließen können.
Im Bereich Elektrotechnik ist es mit Sicherheit einfacher an einen Masterplatz zu kommen, da es hier generell zu wenig Studierende gibt. Im Bereich BWL wird es aber knallhart an einen Masterplatz zu kommen. Meistens braucht man einen Schnitt von 2,5 als Mindestvoraussetzung, um sich überhaupt bewerben zu dürfen und diesen Schnitt haben schon mal die meisten nicht. An meiner Uni lag der Schnitt bei 3,0. Hast du erstmal einen überdurchschnittlichen Schnitt, so ist es trotzallem kein Garantie dafür, dass du den Masterplatz bekommst. Oft muss man zusätzliche Praktikas, Auslandssemester, Fremdsprachen nachweisen. Außerdem musste ich noch eine Motivation schreiben, an einem Einstellungstest und ein Vorstellungsgespräch teilnehmen. Es wird gesiebt ohne Ende und es kommen wirklich nur die Eliten der Eliten durch. Bei uns in den Masterstudiengang war der allgemeine Schnitt tatsächlich besser als im BA, was aber daran liegt, dass in einen MAster auch nur Studenten zugelassen werden, die auch schon immer überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben. Die Ausreißer mit schlechter als 2,7 werden aussortiert. Ich musste über deine Aussage der Noteninflation schon richtig schmunzeln, denn obwohl in den Masterstudiengängen nur die besten zugelassen worden sind, war der Schnitt bei uns trotzdem schlechter als der Schnitt der Diplom Absolventen. Außerdem sind BA Akademiker wesentlich motivierter, die meisten Diplom Absolventen waren minimalisten "hauptsache bestanden" . In den Bachelorstudiengängen ist die Note verdammt wichtig und siehe , obwohl die meisten richtig Power geben, schneidet man als BA trotzdem schlechter ab, seltsam ne ;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Es geht um meine Uni! In MEINEM Studium, waren es 10
> Semester(!!!) Regelstudienzeit! Und nicht 8-10! Der
> Durchschnitt war über 12! Es waren mehr Volresungen als jetzt
> im Bachelor/Master. An MEINER Uni wird allen Bachelor
> Absolventen ein Masterplatz garantiert!!! 50% ist eine sowas
> von lächerliche Zahl.
>
> Ich hatte die gleichen Vorlesungen, wie die Master! Nur haben
> wir nicht so eine Noteninflation wie im Master! An MEINER Uni
> hat die Bachelor/Master Kombi weniger Vorlesungen und Inhalt
> und geht ca. 2 Semester schneller. Der Master wird zudem im
> Schnitt mit 0,5 besser benotet.
>
> Ich habe zudem einen ganz offiziellen Wisch von der Uni auf
> dem steht, dass mein Studium eine Wert von 300 ECTS hat.
> Zudem steht auf meinem "diploma supplement":
> "This academic grade is equal to a Master of Science in
> Electrical Engineering..."
>
> Wenn man trotzdem noch behauptet mein Diplom wäre weniger
> wert als ein Master, dann muss man seinen Realitätssinn
> komplett verloren haben!
> Und das beste ist: In 10 jahren wird eh wieder das Diplom
> eingeführt und dann stehst du mit deinem Master in
> Deuthscland ganz schön blöd da!
>
> Deine "Argumente" werden nicht besser, wenn du sie
> zehnmal wiederholst!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > > Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Diplom-> Promotionsberechtigung
> > > Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
> > Ich korrigiere:
> > Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht
> dies
> > an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
> > Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen.
> MINDESTENS
> > 300 ECTS)
> >
> > Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor
> > Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen
> > Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50
> > Prozent der Studierenden ab.
> >
> > Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist
> > das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet
> man es
> > aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend
> > komplexer als Elektrotechnik.


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Keine Hochschule der Welt wird es öffnetlich zugeben, dass sie ihr Diplom einfach in den Bachelor gepresst haben. Bei uns ist es so, bei anderen vielleicht nicht. Manche Unis machen es sich leicht und haben rein garnichts am Bachelor-Master geändert. Ich habe dem Bildungsministerium geschrieben und es war so gedacht, dass 5 Jahre Diplom einfach in 5 Jahre Bachelor + Master gepackt werden.

Auf meine Frage, für was denn dann überhaupt der Bachelor gut sein sollte, wenn er gut 3 Semester angeblich weniger Stoff können soll. Da kam nur, er soll halt nicht alles können wie zu Diplomzeiten. Genau aus diesem Grund, weil viele Hochschulen ihren eigenen Bachelor auf dem Arbeitsmarkt nicht disqualifizieren wollen, packen diese Hochschulen fast den kompletten Diplomstudiengang in den Bachelor, weil sie eben einen vollwertigen Akademiker ausbilden wollen.

Bei mir ist es so. Hab die gleichen Vorlesungen, mehr SWS, gleiche Skripte, Folien und man merkt vorallem auch deutlich, dass die Profs ihren Stoff schneller durchziehen. Bei uns hatte man manchmal das Gefühl, dass die Profs ihr ganzen Wissen uns nur im Eiltempo vor die Füße werfen. Wenn man diese dann fragt, dann kommt, wir haben halt nicht mehr soviel Zeit für den Stoff wie früher. Ich habe den direkten Vergleich mit einem Kumpel. Er machte Diplom und ich Bachelor. Wir haben eben den Fall, dass wir eine enorm höhere SWS Zahl im Bachelor hatten, gegenüber dem Diplom, wodurch wir das so durchziehen konnten. Fakt ist, dass es auch auf der Uni Diplomstudiengänge gab, die zwischen 8-10 Semester gingen. Manche sollten mal nicht immer so ich bezogen sein und alles von ihrer Uni verallgemeinern! Hausarbeiten hin oder her. Wir haben mehr Praktikas als früher. Haben keine direkten Hausarbeiten mehr. Das nennt man bei uns nun Protokolle und davon müssen wir 2-3 pro Woche schreiben mit einem Umfang von >10 Seiten. Man hat halt schlichtweg nicht mehr die Zeit, solche zeitraubenden Hausarbeiten zu schreiben wie früher. Bei uns war der normale Tag so, dass wir von 7:30-12:40 Vorlesungen hatten und danach von 13:10 bis 17/18 Uhr im Praktikum hingen. Danach Protokoll schreiben und das nächste Praktikum vorbereiten für den Folgetag. Bei 3-4 Praktikas pro Woche kam man gut und gern auf 15 Std pro Tag.

Für viele Unidiplomer gibt es aus Prinzip nichts besseres als ihr Diplom. Mit solchen Leuten kann man garnicht diskutieren, weil sie garnicht offen für Argumente sind. Bei mir war es so, bei manchen so. Das war halt die Gefahr, wenn man im Bolognaprozess nur grob vorgab, wie das auszusehen hat und jede Hochschule sich selbst überlassen war. Manche Hochschulen machten es sich einfach, andere wiederum nicht. Wir hatten allein im Bachelor gut 70% Ausfallquote und trotzdem bekommt nicht jeder einen Masterplatz. Zumal noch dutzende Bewerber von Fremdhochschulen dazukommen. Da wird keine Masterplatzgarantie gegeben, um die eigenen Studenten zu beruhigen. Da muss man sich in einem Bewerbungsverfahren mit Eignungstest, NC und Bewerbungsgespräch halt gegen andere durchsetzen. Und damit genau diese Leute, die einfach keinen Masterplatz bekommen können, nicht ohne vollwertige Ausbildung dastehen, wurde bei uns zu 95% das Diplom in den Bachelor gestopft. Das ist ja das größte Problem. Laut Aussage der Profs kann die Hochschule gerade mal 30-40% der Bachelor überhaupt einen Master anbieten.


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
An den der das gesamte Diplom in seinem Bachelor hatte...

Wo hast Du bzw. wo studierst Du denn?


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ein Diplom ist nicht und niemals genauso wie ein Baechlor.Das Grundstudium wurde stark zusammengekürzt bei uns in der Grundlagenphase .Bei uns sind die restlichen Diplomer eindeutig im Nachteil.Ist ja klar bei einem 6SWS Modul bekommt man nur 6 CP oder bei 4SWS nur 3 CP.Die baechlor werden bei uns eindeutig bevorzugt bei den Regelungen.

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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Also meiner Meinung nach ist ein Baechlor ein Vordiplom plus paar Module.

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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Deine Texte werden länger, aber dadurch werden Deine Aussagen nicht richtiger.
Also die Sache ist ganz einfach.
Uni Diplom = Uni Master
Uni Bachelor sind ungefähr 60 Prozent vom Uni Bachelor.

Das sagen die Prof's, das Prüfungsamt, die wissenschaftlichen Mitarbeiter, das Dekant und andere. Nicht nur an einer Uni.

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Was versuchst Du mit Deinen komischen Rechnungen zu beweisen? Das der BWL-Bachelor eigentlich 4 Physik-Diplomen entspricht?!
*war ein Witz*


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   16.03.12
  memoria
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Am besten Du gehst heute noch zu einem Prof. einer Universität nach deiner Wahl (Ich würde dir Harvard empfehlen) und sagst ihm, dass du ein staatl, geprüfter Betr. , Meister oder Fachwirt, was auch immer bist und gerne deinen Bachelor abholen möchtest. Er druckt dir dann schnell einen BA aus. Geil ne.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie wird es jetzt gemacht, kann jetzt jeder Meister zu Uni
> gehen und sein Bachelor abholen?


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   17.03.12
  memoria
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Dein Beitrag geht nicht an mich, aber bei mir sah es nicht anders aus:

Erstmal an meiner Uni: Uni Köln
dann an der Uni meiner Freunde: Uni Münster, Uni Duisburg-Essen, Uni Siegen, Uni Bonn, Uni Aachen (das sind die, die ich auch kenne, das es an anderen Universitäten anders sein soll, kann ich mir bei meinem besten Willen nicht vorstellen.)

Die Frage sollte anders lauten, an welcher Uni hast du denn studiert, wo der Master gleich dem Diplom sein soll ? Dann mal los ;)


Lounge Gast schrieb:
>
> An den der das gesamte Diplom in seinem Bachelor hatte...
>
> Wo hast Du bzw. wo studierst Du denn?


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Sorry aber gerade die Uni Köln ist ein Musterbeispiel für eine Uni, die ihr Diplom quasi 1:1 in Bachelor und Master aufgeteilt hat. Die Kurse des Grundstudiums heißen sogar alle gleich.

Die Wahlfächer des Bachelors sind genau diejenigen, die im Diplom unter "allgemeine BWL" liefen:

Aus den verbleibenden zehn Modulen ?Channel Management?, ?Entscheidungstheorie?,
?Finanzmanagement?, ?Investition und Finanzierung?, ?Marketing?, ?Operations Management?,
?Organisation und Personal?, ?Produktion und Logistik?, ?Unternehmensführung und internationales
Management? sowie ?Seminar für Betriebswirtschaftslehre? müssen die Studierenden sieben auswählen.

DAS SIND HAAAARENAU ABWL SCHEINE.

Wie du darauf kommst, dass die abwl scheine das gesamte Diplom ausmachen verstehe ich nicht.

Die alten Wahlfächer aus dem Diplomstudiengang finden sich übrigens - wunder oh wunder - in den Masterstudiengängen.

Entweder bist du ein geschickter troll oder einfach nur selten dämlich


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Es ist wirklich öfters so, dass das vorherige Diplom sehr oft in den Bachelor gepresst wird und der Master als Vertiefungsrichtung genutzt wird, wo sich jeder Student entsprechend seiner Interessen weiterentwickeln kann.

Oben wurden schon einige Unis genannt, wo es genauso war. Ich für meinen Teil kann das auch für TU Dresden sagen. Einfach mal die Prüfungsordnungen runterladen und vergleichen. Der Zeitdruck hat sich durch die neuen Bachelorstudiengänge enorm erhöht. Oder seht euch doch mal in anderen Foren um, indem ihr einfach mal googelt. Das ist wirklich kein Einzelfall, dass das Diplom in den Bachelor gepresst wurde.

Es wurde halt nur der Rahmen durch Bologna vorgegeben und genau deswegen kommen soviele unterschiedliche Studiengänge zusammen. Es kann ja durchaus sein, dass du das Diplom in Bachelor + Master machst. In sehr vielen Fällen wird es aber schon im Bachelor abgehandelt, was sich in höheren SWS äußert. Bei uns ist das zumindest der Fall. Schließe bitte nicht immer von deiner uni auf alles andere.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Blabla Blub :D Ich habe noch nie mein Dekan kennengelernt, du durftest dich sogar mit ihm unterhalten:P Kein Prof der Welt würde sowas sagen, ganz im Gegenteil: An jeder Uni wirklich auch an jeder Uni werden alle Erstis durch die Prof. gewarnt, dass sie sich im Gegensatz zum Diplom anstrengen müssen. Das war bei mir so (vor 5 Jahren), bei meinen Freunden (andere uni), bei meinem kleinen Bruder, der jetzt ins 2.FS kommt. Überall appelieren die Prof. , dass die Studierende "reinhauen" müssen/sollen.

Komisch, dass hier noch kein Diplom Absolvent Fakten führen konnte, dass die Gleichstellung berechtigen würde. Dabei sprechen die schlechten Durchschnitte der BA- Absolventen ganz dafür, dass man eben mehr leisten MUSS.

Hier schreiben Leute, die noch zu Zeiten studiert haben, wo es parallel noch das Diplom gab. Die Diplomer haben die gleichen Veranstaltungen wie ich besucht, die gleichen Prüfungen geschriben, wie ich auch. Während ich noch neben meinem Projekt Prüfungen schreiben musste, hatten diese sogar frei.

Da kann mir niemand von einer Gleichstellung erzählen. Ich finde selbst meinen BA wertvoller.

Lounge Gast schrieb:
>
> Deine Texte werden länger, aber dadurch werden Deine Aussagen
> nicht richtiger.
> Also die Sache ist ganz einfach.
> Uni Diplom = Uni Master
> Uni Bachelor sind ungefähr 60 Prozent vom Uni Bachelor.
>
> Das sagen die Prof's, das Prüfungsamt, die
> wissenschaftlichen Mitarbeiter, das Dekant und andere. Nicht
> nur an einer Uni.
>
> Was gibt es daran nicht zu verstehen?
>
> Was versuchst Du mit Deinen komischen Rechnungen zu beweisen?
> Das der BWL-Bachelor eigentlich 4 Physik-Diplomen entspricht?!
> *war ein Witz*


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Also Memoria ist bestimmt kein Troll und hör hier auf Leute zu beschimpfen. Hier gab es schon mehrere Leute, die diese Erfahrung gemacht haben, indem sie die Diplommodule innerhalb des Bachelors abarbeiten mussten. Nehm es doch mal zur Kenntnis, dass es Hochschulen gibt, die das Studium so neu organisiert haben und gehe nicht gleich immer auf die Leute los, nur weil dir keine anderen Argumente mehr einfallen oder diese eine andere Meinung vertreten.

Solche ignoranten Leute haben hier echt nichts zu suchen. Immer nur die Meinung vertreten, MEINE Meinung zählt und alles andere ist egal. Das bringt hier wirklich keinen weiter. Es gibt halt Unis, die machen es so, deine ist halt anders. Ist ok, aber geh doch nicht immer gleich auf andere User los hier.

Wie gesagt, ich habe meine Mitschriften, Skripte etc mit einem Kumpel verglichen, der noch Diplom damals gemacht hat. Die Module sind gleich, seine Mitschriften und Skripte haben den gleichen Umfang und Aufbau. Nur hatten wir weniger Zeit. Zu früheren Zeiten wär niemand auf die Idee gekommen, einen Meister mit einem Dipl. Ing gleichzustellen. Beim neuen Bachelor ist das ja alles kein Problem. Neue Sachen werden immer schnell angegriffen, weil man sich aus Unwissenheit nicht anders zu helfen weiß.

Das Problem ist, dass unserer Bachelor in Deutschland mit zu den besten weltweit gehört. Man kann einen deutschen Meister vielleicht mit einem rumänischen oder britischen Bachelor gleichsetzen, mit einem Deutschen auf keinen Fall. Es gibt enorme Unterschiede der Bachelorabschlüsse im internationalen Vergleich. Ein Kommilitone war in einem Auslandssemester in Skandinavien. Die Erfahrung, die er daraus gemacht hat war, dass ihm die Module dort sehr leicht vorkamen und er gehörte nicht unbedingt zu den Spitzenstudenten in meinem Studiengang.

Also bitte mal alle wieder auf sachlicher Ebene einfinden. So ein Egovergleich bringt uns hier nicht weiter. Diese akademische Abwertung in Form der Gleichstellung mit einem Meister trifft uns alle. Selbst wenn man einen Master macht, dann sind das gerade mal 1-1,5 Jahre mehr Lehrstoff. Macht es dann den Master soviel hochwertiger, wenn der Meister schon dem Bachelor gleichgestellt ist? Ich habe mich erkundigt, andere Länder ordnen den Meister nun als Bachelor ein, weil sie es nicht besser wissen. Folge ist, dass sie ihnen dort eine HZB für den Master einräumen. So z.B. in Großbritannien... Der DQR soll ja zeigen, wo der Meister hingehört von seinen Fähigkeiten her. Er entspricht einem Ingenieur und so wird er nun dort eingeordnet.

Deutschland hat eine weltweit einmalige Extrawurst, indem wir Meister, Techniker... ausbilden und verlangt, dass wir diese Extrawurst irgendwie weltweit vergleichbar machen. Sowas kann nicht hinhauen. Wenn ein Amerikaner den Meister nicht kennt und ihn nun als Bachelor einstuft, dann kann sowas mächtig in die Hose gehen und wirft ein enorm schlechtes Licht damit auf das deutsche Bildungssystem.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Selbstverständlich sind die Diplomer zum Teil in Veranstaltungen des Bachelors gesessen, schließlich entspricht der Bachelor 60% des Unidiploms. Wo sollen sie denn sonst sitzen in der Zeit.

Was die Bachelors hier wohl nicht sehen (wollen) ist, dass die selben Diplomer einen weit größeren Teil ihrer Zeit in Wahlfächern gesessen sind, aus denen dann die Masterstudiengänge geformt wurden.


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   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wenn ich schon lese, dass man im Bachelor 12 LP für Methoden, Lern-, und Sozialkompetenz bekommt (EDV Kurs, Bewerbertraining, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten etc.) und beim Bachelor BWL Uni Köln Mathe gerade mal mit 4 LP abgehandelt wird bzw. Statistik A&B mit jeweils 6LP.
An meiner Uni (Diplom) gab es keine Punkte für nen Bewerbertraining und Mathe 1&2 hatten jeweils 9LP genau wie Statistik 1&2 jeweils 9LP hatten.

Mehr LP = höherer Workload, wie es auch in den jeweiligen Prüfungsordnungen zu finden ist.

Also, kommt mal runter...

P.s Aber eigentlich geht es hier auch um Meister und deren Gleichstellung. Also, am Besten einen neuen Beitrag erstellen mit dem Titel: "Bachelor=Diplom - Der Bachelor als verkanntes Genie der akademischen Welt" , dann kann man sich dort gegenseitig niedermachen ;-)


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Und nochmal extra für Dich. Ich bin arbeite (!) (studieren ist schon längst vorbei) an einer mitteldeutschen Uni.
Dort sind alle Lehrkräfte mit denen ich mich über das Thema unterhalten habe der Meinung, dass Uni Diplom = Uni Master.
Uni Bachelor rund 60 Prozent vom Uni Diplom.
Punkt.


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   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hääää ? Hast du überhaupt an der Uni Köln studiert ? Bei uns gab es ein 9. Semetriges Diplomstudiengang, wobei es nicht viel mehr war, als das 8.Semesterige an anderen Universitäten.

Was für Wahlfächer im ABWL ? Die Fächer, die du aufgelistet hast, haben nichts mit Wahlfächern zu tun ! Das sind alles Pflichtmodule, diese muss man schreiben. Die Wahlmodule bestehen aus SBWL.

Wahlfächer in den Masterstudiengang ? Du weißt gar nicht, wie ein Master aufgebaut ist. Annahme, dies würde tatsächlich stimmen. Wieviele Prüfungen gibt es denn pro Wahlfach ? Wenn ich in Controlling einen MAster mache, dann wären dies höchstens 3 Prüfungen aus SBWL, die ich in den Master ebenfalls intergriert hätte, was aber völliger Blödsinn sind. Der Master hat rein gar nichts mit dem Bachelor zu tun.



Lounge Gast schrieb:
>
> Sorry aber gerade die Uni Köln ist ein Musterbeispiel für
> eine Uni, die ihr Diplom quasi 1:1 in Bachelor und Master
> aufgeteilt hat. Die Kurse des Grundstudiums heißen sogar alle
> gleich.
>
> Die Wahlfächer des Bachelors sind genau diejenigen, die im
> Diplom unter "allgemeine BWL" liefen:
>
> Aus den verbleibenden zehn Modulen ?Channel Management?,
> ?Entscheidungstheorie?,
> ?Finanzmanagement?, ?Investition und Finanzierung?,
> ?Marketing?, ?Operations Management?,
> ?Organisation und Personal?, ?Produktion und Logistik?,
> ?Unternehmensführung und internationales
> Management? sowie ?Seminar für Betriebswirtschaftslehre?
> müssen die Studierenden sieben auswählen.
>
> DAS SIND HAAAARENAU ABWL SCHEINE.
>
> Wie du darauf kommst, dass die abwl scheine das gesamte
> Diplom ausmachen verstehe ich nicht.
>
> Die alten Wahlfächer aus dem Diplomstudiengang finden sich
> übrigens - wunder oh wunder - in den Masterstudiengängen.
>
> Entweder bist du ein geschickter troll oder einfach nur
> selten dämlich


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  memoria
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Der Master ist abgekoppelt vom Diplomstudiengang. Es sind eventuell 3-4 Prüfungen vorhanden, die es ebenfalls zu Diplomzeiten gab, mehr auch nicht. Es mag sein, dass an der Uni K etwas weniger v. Diplom in den Bachelor übernommen worden ist, als an anderen Universitäten, da hier das Diplom einen Umfang v. 9 Semestern hatte, damit ist aber eine Gleichstellung nicht berechtigt. Ich habe nicht nur mehr SWS gehabt, sondern auch ein längeres Studium.

Die Diplom Absolventen sollten lieber Universitäten nennen, wo Master 1:1 Diplom sein soll. Am besten noch in meinem Fach: BWL. Sowas gibt es einfach nicht !

Ich kann hier nur von meinem Fach reden und BWL Diplom ist an allen Universitäteten, die ich kenne bis zu 100 Prozent Bachelor.

Wie soll bitteschön ein Diplom gleich Master sein. Allein, dass der BA neben all seinen Abschlussarbeiten zuätzliche Prüfungen absolviert, kommt dieser auf mehr SWS.

Und wenn Du erst einmal gelernt hast zwei vernünftige Sätze ohne Beleidigungen zu bauen, dann können wir gerne auch weiter bis zum Morgengrauen diskutieren. Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht mehr runter.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Uni Köln:

Diplom: 273 Leistungspunkte
Bachelor + Master 300 Leistungspunkte.

Aaaaaaaaber:

Investition und Finanzierung (Grundstudium Diplom): 5 LP
Investition und Finanzierung (Bachelor): 8 LP

Also 3 Bonuspunkte für alle Grundstudiumsveranstaltungen BWL.
zusätzlich steht in BEIDEN prüfungsordnungen:

Laut Prüfungsordnung sollten im Durchschnitt in jedem Semester 30 Leistungspunkte
erworben werden.

Hier die Liste der BWL wahlfächer im Diplom: bestimmt habt ihr das auch alles im Bachelor wählen können?

ANHANG NR. 16: BANKBETRIEBSLEHRE 33
ANHANG NR. 17:MARKETING UND MARKENMANAGEMENT 34
ANHANG NR. 18: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE FINANZIERUNGSLEHRE 35
ANHANG NR. 19: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE 36
ANHANG NR. 20: CONTROLLING 37
ANHANG NR. 21: CORPORATE FINANCE 38
ANHANG NR. 22: HANDEL UND KUNDENMANAGEMENT 39
ANHANG NR. 23:MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN 40
ANHANG NR. 24:MARKETING UND MARKTFORSCHUNG 41
ANHANG NR. 25:MEDIENMANAGEMENT 42
ANHANG NR. 26: PERSONALWIRTSCHAFTSLEHRE 43
SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND MANAGEMENT SCIENCE
SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND PRODUKTION UNTERNEHMENSENTWICKLUNG UND ORGANISATION
UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND LOGISTIK VERSICHERUNGSBETRIEBSLEHRE
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG

Und alle jeweils im Umfang von 24 LP. Das bedeutet eines dieser Fächer würde den kompletten wahlbereich des Bachelors ausfüllen

Wie schon weiter oben beschrieben solltet ihr euch erst informieren bevor ihr blödsinn erzählt und was von niveau faselt.

Dass das Diplom an Unis komplett in den Bachelor gepresst wurde ist nichts als ein harnäckiges Gerücht das sich vor allem bei den Studenten breit macht die es in den ersten zwei semestern rauskegelt. Liegt ja dann nicht an der eigenen Unfähigkeit


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich habe WING am KIT studiert.
Da ist Diplom eins zu eins identisch mit dem Bachelor/Master.

Keine neue Vorlesungen, identischer Prüfungsplan. Vor 10 Semester Regelstudienzeit, jetzt auch 10 Semester Regelstudienzeit.
Ich weiß, das es im Maschinebau und Elektrotechnik genauso ist.
Der Umfang ist sogar eher geringer plus Noten sind im Master besser als im Diplom!

memoria schrieb:
>
> Der Master ist abgekoppelt vom Diplomstudiengang. Es sind
> eventuell 3-4 Prüfungen vorhanden, die es ebenfalls zu
> Diplomzeiten gab, mehr auch nicht. Es mag sein, dass an der
> Uni K etwas weniger v. Diplom in den Bachelor übernommen
> worden ist, als an anderen Universitäten, da hier das Diplom
> einen Umfang v. 9 Semestern hatte, damit ist aber eine
> Gleichstellung nicht berechtigt. Ich habe nicht nur mehr SWS
> gehabt, sondern auch ein längeres Studium.
>
> Die Diplom Absolventen sollten lieber Universitäten nennen,
> wo Master 1:1 Diplom sein soll. Am besten noch in meinem
> Fach: BWL. Sowas gibt es einfach nicht !
>
> Ich kann hier nur von meinem Fach reden und BWL Diplom ist an
> allen Universitäteten, die ich kenne bis zu 100 Prozent
> Bachelor.
>
> Wie soll bitteschön ein Diplom gleich Master sein. Allein,
> dass der BA neben all seinen Abschlussarbeiten zuätzliche
> Prüfungen absolviert, kommt dieser auf mehr SWS.
>
> Und wenn Du erst einmal gelernt hast zwei vernünftige Sätze
> ohne Beleidigungen zu bauen, dann können wir gerne auch
> weiter bis zum Morgengrauen diskutieren. Auf dieses Niveau
> lasse ich mich nicht mehr runter.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele sagen, sie haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt angeblich nur von Leuten, die es in den ersten Semestern rausgekegelt hat...

Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch nicht. Ist das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses komische Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei ihnen so war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so mitbekommen haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur das Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es viele Bachelor heute schwerer haben als ihr damals. Deswegen wird aus Prinzip dagegen argumentiert.

Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul wieviele SWS hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu schreiben pro Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro Semester dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits und euer nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits bekommt.

Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Die Bachelor vs Diplom Diskussion könnte Ihr hier gerne weiterführen:

http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/...

Hier jetzt mal wieder On-Topic bitte!


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hier mal einige Infos zur Uni Bochum.Es kommt bei uns wirklich auf den jeweiligen Schwerpunkt an ,ob man Baechlor oder Master Veranstaltungen macht.Wenn mann Internationale Rechnungslegung bei Prof Pellens macht macht man im Prinzip nur Baechlor Veranstaltungen und keine Master Veranstaltungen als Diplomer.Aber bei z.B Mikroökonomie macht man stattdessen nur Master Veranstaltungen und die Baechlor Module sind für Diplomer nicht geöffnet.Bei uns ist es wirklich ausgeglichen das Verhältniss zwischen Baechlor und Master Veranstaltungen.In Ökonomtrie macht man als Diplom Student auch nur Master Veranstaltungen als Diplomer.Die alte ABWL Regressionsanalyse wurde zusammen mit Statistik 3 ,was früher Bestandteil des Grundstudiums war in ein Modul für die baechlor zusammengepresst.Ich weiß nicht wie es an anderen unis aussieht ,aber bei uns wurde definitv nicht der Baechlor = dem Diplom gesetzt.Bei uns studieren noch 700 Diplomstudenten und die Übergangsreglungen teilweise negativ behandelt.Die baechlor können in der Grundlagenphase Bonuspunkte sammeln ,was wir nicht konnten.Teilweise profitieren auch die Diplom Studenten von Bonuspunktereglungen im Hauptstudium. Es kommt also bei uns ganz klar auf den Schwerpunkt an ,ob man eher Master oder BSC Fäöcher macht.Ich bin schon gegen Ende meines Studiums und vielleicht mache ich nach meinem Diplom noch einen UK MAster ,aber da bin ich mir noch nicht sicher.Ich verbiete mir solche pauschale Aussagen ,dass der BSC kategorisch gleich einem UNi Diplom ist .

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   20.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hallo Zusammen,

die ganzen Beiträge die ich hier gelesen hab find ich Persönlich ziemlich arm....

Die leute Die Studieren gehen habt ihr etwa Angst das man euren Job streitig machen kann... (Dann seid ihr in meinen Augen nicht gut genug für euren Job)

Und Friseurtechniker was für ein dummes Beispiel...

Manche Studenten wissen noch gar nicht was Arbeiten heißt und sich dann so ein Urteil zu erlauben ist hart...

Nur mal zur Erklärung..
Man macht 12-13 Jahre für das Abi... dann geht man 3-4 jahre studieren....

dann ist man im Durchschnitt 23-25 Jahre alt ... wenn man länger braucht ist das die eigene Schuld ...

So jetzt Zum Techniker
z.B. 10 Jahre Schule 3,5 Jahre Ausbildung (Technischen Beruf)

(wenn man das hat im Durchschnitt 19-20 Jahre alt)

macht man den Techniker auf Abendform kann man dies direkt nach der Ausbildung machen das heißt Abends nach der Arbeit 3x die Woche zur Schule und an den anderen Tagen lernen und das 4 Jahre lang (Vorteil man verdient, Nachteil keine Freizeit)
Sagen wir mir ein Student hat ein 8 stunden Tag mit uni und lernen,
dann ist der Tag was das angeht vorbei

Der Techniker fängt dann erst an was zu tun!!!

Macht man den Techniker auf Tagesform, muss man erst 2 Jahre lang Berufserfahrung haben und dann 2 Jahre noch zur schule gehen. (vorteil geht nur 2 jahre, nachteil man verdient nichts, wobei man vorher ca. 5,5 jahre lang verdient hat, wer verzichtet dann noch auf das geld)

im beiden Fällen ist man ca. 25 jahre Alt wie beim bachelor...

Also wer von euch Studierenden will mir sagen das er mehr geleistet hat..???

Und der Stoff beim Techniker (Maschinenbau) hat es genauso in sich wie beim Bachelor...


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   20.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das ist doch alles wieder am Thema vorbei... Der vergleich der Hochschulabschlüsse sei mal nebensächlich. Klar gibt es unterschiede.
Aber, um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Laut den Landes-Ingenieursgesetzen ist ein Absolvent eines Studiums aus 6 Fachsemestern und einem Prüfungssemester berechtigt, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu führen (bsp. Projektingenieur, Laboringeniuer oder gar ein Ingenieursbüro zu gründen).
Das wird auch weiterhin so bleiben. Also grenzt das vom Meisterbrief zurecht ab. Ich studiere E-Technik im 7-Semester Studium an einer FH und werde danach meinen Master an einer TU machen und habe vor 8 Jahren einen E-Beruf gelernt. Ich selber kenne genug Meister, die nicht den Anspruch darauf erheben, mit einem Ing. gleichgestellt zu werden, da es bei ihnen schon oft beim Verständnis für komplexe Zahlen scheitert. Dann würden sie garantiert mit Vektoralgebra gnadenlos überfordert sein. Ich selber würde als Ing. auch keine Meistertätigkeiten ausführen wollen, da ich als studierter kein Handwerker bin.
Das ist alles nur, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.
Und so, wie der Bachelor zum Dipl. inhaltliche und fachliche defiziete hat, hat auch das Handwerk inhaltlich extreme einbußen, da fast alle Berufsbilder einem Wandel unterzogen wurden. So ist zum Beispiel der ehem. Elektroinstallateur nur noch bedingt mit dem neuen Berufsbild "Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik" zu vergleichen. Aber das haben Studierte und höher Qualifizierte Handwerker so entschieden und die Berufe und Abschlüsse der heutigen Zeit angepasst, frei nach dem Motto "nichts ganzes und nichts halbes ist besser als überhaupt nichts". Fakt ist, es werden alle Qualifikationen benötigt, und um sich abzugrenzen: Auf den Arsch setzen und durchziehen, was und solange es nur geht.


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   20.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Na ja, ich habe meinen Techniker in Vollzeit gemacht. Das ging 2 Jahre. Auf die Klausren habe ich zwischen einer halben und drei Stunden gelernt. Als ich fertig war, war ich 24. Hatte aber auch schon davor 5 Jahre Geld verdient. Und ob die Berufserfahrung durch "normale" Gesellenjobs so groß ist und einen so tollen Mehrwert bietet, bezweifle ich einfach mal. Bei mir war sie es nicht!

Na ja, jednefalls habe ich dann noch einen Studium gemacht. Damals FH-Diplom. Und da wehte dann ein anderer Wind. Habe die Woche 50-60 Stunden geackert und bin trotzdem zweimal durch Prüfungen gefallen. Ich weiß nicht wie jemand mit Verstand das mit einem Meister/Techniker gleichsetzen kann.

Und noch was zu dir: Wie bitteschön willst du denn beurteilen ob der Stoff im Techniker vergleichbar mit einem Studium ist?! So wie du hier Beiträge schreibst hast du ja sicher noch keine höhere Bildungseinrichtung von innen gesehen! Ich kann es vergleichen und glaube mir, es ist nicht vergleichbar!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo Zusammen,
>
> die ganzen Beiträge die ich hier gelesen hab find ich
> Persönlich ziemlich arm....
>
> Die leute Die Studieren gehen habt ihr etwa Angst das man
> euren Job streitig machen kann... (Dann seid ihr in meinen
> Augen nicht gut genug für euren Job)
>
> Und Friseurtechniker was für ein dummes Beispiel...
>
> Manche Studenten wissen noch gar nicht was Arbeiten heißt und
> sich dann so ein Urteil zu erlauben ist hart...
>
> Nur mal zur Erklärung..
> Man macht 12-13 Jahre für das Abi... dann geht man 3-4 jahre
> studieren....
>
> dann ist man im Durchschnitt 23-25 Jahre alt ... wenn man
> länger braucht ist das die eigene Schuld ...
>
> So jetzt Zum Techniker
> z.B. 10 Jahre Schule 3,5 Jahre Ausbildung (Technischen Beruf)
>
> (wenn man das hat im Durchschnitt 19-20 Jahre alt)
>
> macht man den Techniker auf Abendform kann man dies direkt
> nach der Ausbildung machen das heißt Abends nach der Arbeit
> 3x die Woche zur Schule und an den anderen Tagen lernen und
> das 4 Jahre lang (Vorteil man verdient, Nachteil keine
> Freizeit)
> Sagen wir mir ein Student hat ein 8 stunden Tag mit uni und
> lernen,
> dann ist der Tag was das angeht vorbei
>
> Der Techniker fängt dann erst an was zu tun!!!
>
> Macht man den Techniker auf Tagesform, muss man erst 2 Jahre
> lang Berufserfahrung haben und dann 2 Jahre noch zur schule
> gehen. (vorteil geht nur 2 jahre, nachteil man verdient
> nichts, wobei man vorher ca. 5,5 jahre lang verdient hat, wer
> verzichtet dann noch auf das geld)
>
> im beiden Fällen ist man ca. 25 jahre Alt wie beim bachelor...
>
> Also wer von euch Studierenden will mir sagen das er mehr
> geleistet hat..???
>
> Und der Stoff beim Techniker (Maschinenbau) hat es genauso in
> sich wie beim Bachelor...


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   20.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
So so, ein Techniker im Maschinenbau hat es genauso in sich, wie ein Bachelorstudium. Ein Bekannter von mir macht so einen Techniker und bei allem Respekt. Ich hab ihn noch keine Differentialgleichungen oder sowas lösen sehen, komplexe Zahlen... Fehlanzeige. Maximal mal eine kleine Integration. Man nutzt dort schon oft fertig integrierte Formeln und kommt direkt zu einem Ergebnis. Mag sein, dass ein Meister und Bachelor mit 25 seinen Abschluss haben kann. Nur hat der Bachelor seit der 1. Klasse durchweg in Vollzeit eine Ausbildung gemacht, während der Meister teilzeit ausgebildet wurde. Das ist immernoch ein enormer Unterschied, ob man 1-2 mal pro Woche 3-4 Std Stoff lernen und nachweisen muss oder ob man täglich 10-15 Std für ein Ingenieursstudium büffeln muss. Nach 8 Std, wie der User es da oben beschrieben hat, hat noch kein Student Feierabend. Und tut nicht immer so, als ob Studenten keine Ahnung von Praxis haben. Gibt genügend Leute, die über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen sind, selbst Meister gibt es, die ihre erworbene HZB dazu nutzen, um zu studieren. Und genau diese sagen, dass dieser Vergleich absolut daneben ist. Komisch, dass genau die Leute, die nie studiert haben, immer wissen wollen, dass ein Studium so einfach ist. Nach dem Motto, 8 Std absitzen und danach feiern. Sowas ist Stammtischgebrabbel.

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   20.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ein Techniker hat nichtmal das Niveau des Abiturs. Hab einen Freund öfter Nachhilfe gegeben (als ich im 1. Semester war!) und mehr als x² von 0 bis 2 zu integrieren war da nicht gefordert. Und daran sind dann schon 50% gescheitert.

Wieso wird eigentlich die Dauer einer Ausbildung mit der Qualität gleichgesetzt?! Und wenn es nur das wäre. Hier wird ja sogar Arbeitszeit nach Ausbildung gezählt.
Wen interessiert eure Arbeitserfahrung. Wen interessiert es ob ihr vormittags arbeitet und erst abends lernt. Das Niveau ist und bleibt sehr niedrig! Es zählt das Niveau der Ausbildung und nicht die Dauer. Nach dieser Argumentation müsste dann ja ein Akademiker mit viel Berufserfahrung (>10) ja direkt zum Proffesor berufen werden.
Aber nach dieser genialen Regelung ist ein 60 jähriger Akademiker mit FH-Diplom (was es ja früher gab) ja genausoviel wert wie ein 24 jähriger Meister. Und wenn ich mir manche Meister anschaue, die nicht nur geistig sehr beschränkt sind, sondern auch ihre Sozialkompetenz zuhause vergessen haben, dann muss ich wirklich fast heulen.

Also 9 Klassen Hauptschulen und eine 3,5 jährige Ausbildung (=12,5 Jahre) ist nach dieser Logik nun höherwertig als das 12 jährige Abitur?! Dass da jetzt einige wieder "Genau" rufen ist mir schon klar. Aber seit euch bewusst, dass 10 Jahre Sonderschule mit Ausbildung nochmal eine Stufe höher liegt.
An dieser Absurdität sollte man eigentlich den Harken dieser Argumentation finden.


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   21.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Eigentlich braucht Ihr Euch gar nicht so aufregen! Das Berufsleben wird viele Überraschungen bereithalten. Vor 25 Jahren hatte ich (Uni-Diplom) einen älteren Chef, der auch Uni-Diplom hatte. Sein Chef hatte die Mittlere Reife. Und der oberste Chef war Jurist. Nur ein Beispiel von vielen. Dss Internet ermöglicht auch, die Berufswege von alten Kollegen nachzuvollziehen. Ein jüngerer Kollege, der nur mittlere Reife hat, ist heute ganz oben angekommen. mehrere Ebenen unter ihm sind die Akademiker angesiedelt, u.a. auch Volljuristen.

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   22.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das Problem ist doch das, wenn Bildung sich nicht mehr lohnt und später nicht zu einem höheren Lohn und besserem Job führt, dann geht schlichtweg alles den Bach runter. Wegen mir kann mein Chef ja mittlere Reife haben, aber wer entwickelt denn innovative Produkte, die unsere hohen Löhne in dieser Weltwirtschaft rechtfertigen und das Unternehmen voran bringen?! Wenn man am Ende mit ner normalen Gesellenausbildung bald mehr verdient, als ein Akademiker, der mehr Leistung bringen musste und noch zusätzlich Schulden gemacht hat bzw. jahrelang auf Geld verzichtet hat, dann ist in Deutschland bald Schluss mit Innovation. Alle Menschen sind gleich, sozial gesehen. Aber man sollte mal aufhören, das auf das Berufsleben zu übertragen. Bessere Bildung muss auch bessere Jobs bieten. Da ist eben nicht jeder gleich. Ich schätze jeden normalen Schlosser als Mensch, aber beruflich muss klar sein, dass er sich z.B. unter dem Akademiker einordnen muss. Wenn er aufsteigen möchte, dann muss er sich weiterbilden oder studieren. Die Möglichkeiten bietet unser Staat zur Genüge.

Wenn wir jetzt anfangen für kurze Weiterbildungen, wie z.B. dem Meister bestimmte Privilegien zu geben, dann läuft hier irgendwas falsch. Ein Meister bekommt seit 2004 die Fachhochschulreife mit dazu (sprich Fachabi) und kann damit studieren. Ich habe z.B. so ein Fachabi gemacht und weiß, dass mathematisch, physikalisch etc in einem Meisterlehrgang nichtmal so ein Niveau abgefragt wird. Also selbst dieses Privileg ist nicht gerechtfertigt. Sei es drum, wenn ein Meister studieren möchte und es auch schafft!, dann ist es ok. Aber ihn nun mit einem fertigen Studienabschluss zu vergleichen ist das absolut falsche Signal, gerade weil wir einen riesen Mangel an Akademikern haben.

Wir haben eine riesige Akademikerflucht in Deutschland. Wir nutzen hier die guten Ausbildungsmöglichkeiten und verlassen danach das Land, weil die Arbeit hier für den Akademiker mehr als unattraktiv ist. Da greift wieder der Markt, andere Länder sind da einfach attraktiver. Da hat man so einen hek mek nicht wie in Deutschland. Der Meister hätte maximal auf Stufe 5 im DQR gedurft, Stufe 6 Bachelor, Stufe 7 Master, Diplom und Stufe 8 Promotion. Alles andere ist Schwachsinn!

Fakt ist, der Meister macht den Betrieb nicht konkurrenzfähig, indem er innovative, konkurrenzfähige Produkte entwickelt. Ist ja nicht so, dass man auf nen Knopf drückt und sofort das Superprodukt die Anlage verlässt. Dazu braucht man ein enormes theoretisches Wissen. Vor 50 Jahren konnte man vielleicht als Geselle noch etwas verbessern. Heutzutage braucht man Akademiker, um sich in einer Weltwirtschaft zu behaupten. Wer entwickelt die Brennstoffzelle und sichert Arbeitsplätze bzw schafft Alternativen? Wer entwickelt neue Energiespeicher, damit Elektromobilität attraktiver wird? Wer entwickelt neue Materialien, neue Assistenzsysteme für Autos oder macht die Aggregate energiesparender? Das macht alles kein Meister. Erst solche Innovationen bringen Jobs in Deutschland und rechtfertigen unsere hohen Löhne. Wenn wir das Gleiche wie China bauen, dann müssen wir uns auch lohntechnisch mit ihnen gleichstellen und genau das können wir nicht in Europa. Mit 300 Euro im Monat kann hier keiner überleben. Deswegen müssen wir einmalige Produkte entwickeln!

Ich habe es selbst in Betrieben erlebt, wie Meister über Akademiker denken. Nach dem Motto: "Was tun die Akademiker denn, wir produzieren, wir schaffen Werte. Der Akademiker macht nichts, sind alles nur Fachidioten..." Sowas musste ich mir anhören! Es wird einfach nicht gewürdigt, wer das Produkt, was sie dort eben gerade produzieren, überhaupt auf diesen Stand gebracht hat. Meister denken immernoch, Innovation fällt von den Bäumen. Und wenn wir den Meistern weiter so Honig ums Maul schmieren und der IHK Lobby nachgeben, dann wird die Abwanderung der Akademiker noch mehr zunehmen. Dann können die Meister gern produzieren, dann halt Produkte von gestern. Vielleicht merken sie dann, dass sie den Akademiker mehr hätten schätzen sollen. In der Solarindustrie sieht man es momentan. Vor 5 Jahren waren wir Weltmarktführer. Forschung wurde weitestgehend eingestellt und nun haben die Chinesen aufgeholt. Seit gut einem Jahr gehen die Betriebe, die vor gerade mal 5 Jahren hier entstanden sind, wieder kaputt und schließen. Sie haben eben nicht mehr geforscht und weiterentwickelt. Photovoltaik wurde eben von Ingenieuren entwickelt und hat einen regelrechten Jobboom hier bewirkt. Um den Gewinn zu maximieren wurde Forschung dann eingestellt und nun gehen die Betriebe kaputt. Sowas passiert dann, wenn Innovation in einer Weltwirtschaft fehlt!


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   23.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
O mein Gott was ist denn los hier in Deutschland.
Bachelor = Techniker/Meister?
Ach von mir aus...
Aber dann muss die Frau Schavan auch sagen Hauptschulabschluss ist vom Niveau genauso gut wie Abitur.
Das wäre die logische Konsequenz.
Leute jetzt ohne Emotionen Bachelor ist galaktisch weit entfernt vom Techniker.
Hab in Chemie den Techniker und Bachelor durchgemacht und weiss wovon ich rede...


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   23.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wieder einer, der den direkten Vergleich hat und eindeutig sagt, dass ein Bachelor viel hochwertiger als Ausbildung ist. Genau so seh ich das auch. Wir haben halt reine Klientelpolitik. Wer weiß, wer da wieder Spenden erhalten hat. Anders kann man diese Entscheidung nicht erklären. Geld ist Macht und jede Spende hilft den Parteien im Wahlkampf. Die IHK hat genug Geld durch ihre Meisterausbildungen und kann damit ihre Lobbyarbeit bezahlen.

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   23.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Die Gleichmacherei ist nicht mehr auszuhalten. In der Lokalpresse (PNP) ging vor einigen Wochen ein IHK-Repräsentant sogar so weit, dass er den hauseigenen IHK-Betriebswirt mit einem Master-Abschluss gleich gesetzt hat.
Ok ist klar, dass er für die IHK Position beziehen muss, aber ich frag mich wovon der Mann dann träumt, wenn es Nacht ist?
Ich meine ja auch, dass da mit Sicherheit gute Leute dabei sind? Aber die Qualität von Master einerseits und IHK-Betriebswirt (lt. Modulverzeichnis der Stoff der ersten 3-4 Bachelor-Semester) gleichzusetzen, ist für mich einfach nur lächerlich.


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   23.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Nur sieht man, dass die IHK mit ihren abgehobenen Thesen in der Politik Erfolg hat. Wie kommen solche Entscheidungen dann nun zustande? Fakt ist, ein Studium hat nochmal 10 Schippen mehr zu bieten, als ein Meister. Fachlich zieht jeder Akademiker an dem Meister vorbei und Berufserfahrung kriegen diese auch, sofern sie nicht vor dem Studium schon eine Ausbildung gemacht bzw gearbeitet haben.

Ich find es schon armseelig, dass unsere politischen Vertreter ihr eigenes Bildungssystem nicht mehr einschätzen können. Was kann denn der Meister soviel besser als der Akademiker, dass er den fachlichen Rückstand zu einem Gleichstand ausgleichen kann?! Berufserfahrung? Kriegen alle Arbeitnehmer, nicht nur Meister. Personalverantwortung? Können alle Arbeitnehmer bekommen, sofern sie sich gut ins Unternehmen integrieren. Ich kann beim besten Wissen nicht feststellen, warum der Meister gleichwertig sein soll von der Ausbildung her...

Ausbildungszeit ist kürzer, fachlich auf geringerem Niveau, was den mathematischen Kenntnissen der Meister geschuldet ist. Tiefer können sie mit solcher Mathematik nunmal nicht in die Materie dringen. Ich kenne Meister, Techniker bzw Techniker, die ein Studium versucht haben und gescheitert sind und auch Techniker, die das Studium geschafft haben und keiner von Ihnen sagt, diese Ausbildungen seien gleichwertig.

Ein Hoch auf unsere verpeilten Politiker... Politikverdrossenheit wird aktiv gefördert in der heutigen Zeit.


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   26.03.12
  memoria
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Offensichtlich war Mathematik/Statistik nie dein Fall. Annahme: Ich würde in jedem Fach Bonuspunkte kriegen, dann würde ich nach 10 Semestern (vgl. 8-9 Semester im Diplom) auf über 1000 (?) Leistugspunkte kommen, statt auf 300. Was für eine Ironie, nicht wahr ? Die Diskussion wird ja immer lächerlicher.

Ich habe WP (siehe deine Liste als Wahl gehabt). Deine komplette Liste und noch mehr kann man sowohl als SBWL, als auch Wahlfächer wählen.

Desweiteren sind 24 LP für die Wahlfächer extremst zu viel, ebenfalls die 30 ECTS für die Diplomarbeit immens übertrieben.

Lounge Gast schrieb:
>
> Uni Köln:
>
> Diplom: 273 Leistungspunkte
> Bachelor + Master 300 Leistungspunkte.
>
> Aaaaaaaaber:
>
> Investition und Finanzierung (Grundstudium Diplom): 5 LP
> Investition und Finanzierung (Bachelor): 8
> LP
>
> Also 3 Bonuspunkte für alle Grundstudiumsveranstaltungen BWL.
> zusätzlich steht in BEIDEN prüfungsordnungen:
>
> Laut Prüfungsordnung sollten im Durchschnitt in jedem
> Semester 30 Leistungspunkte
> erworben werden.
>
> Hier die Liste der BWL wahlfächer im Diplom: bestimmt habt
> ihr das auch alles im Bachelor wählen können?
>
> ANHANG NR. 16: BANKBETRIEBSLEHRE 33
> ANHANG NR. 17:MARKETING UND MARKENMANAGEMENT 34
> ANHANG NR. 18: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE FINANZIERUNGSLEHRE 35
> ANHANG NR. 19: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE 36
> ANHANG NR. 20: CONTROLLING 37
> ANHANG NR. 21: CORPORATE FINANCE 38
> ANHANG NR. 22: HANDEL UND KUNDENMANAGEMENT 39
> ANHANG NR. 23:MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN 40
> ANHANG NR. 24:MARKETING UND MARKTFORSCHUNG 41
> ANHANG NR. 25:MEDIENMANAGEMENT 42
> ANHANG NR. 26: PERSONALWIRTSCHAFTSLEHRE 43
> SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND MANAGEMENT SCIENCE
> SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND PRODUKTION
> UNTERNEHMENSENTWICKLUNG UND ORGANISATION
> UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND LOGISTIK VERSICHERUNGSBETRIEBSLEHRE
> WIRTSCHAFTSPRÜFUNG
>
> Und alle jeweils im Umfang von 24 LP. Das bedeutet eines
> dieser Fächer würde den kompletten wahlbereich des Bachelors
> ausfüllen
>
> Wie schon weiter oben beschrieben solltet ihr euch erst
> informieren bevor ihr blödsinn erzählt und was von niveau
> faselt.
>
> Dass das Diplom an Unis komplett in den Bachelor gepresst
> wurde ist nichts als ein harnäckiges Gerücht das sich vor
> allem bei den Studenten breit macht die es in den ersten zwei
> semestern rauskegelt. Liegt ja dann nicht an der eigenen
> Unfähigkeit


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   26.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir uns wieder dem eigentlichen Thema widmen können.

Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK und KMK besagte folgendes: Bei Magister- und universitären Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8 Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester und in Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.

In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug sie ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester Durchschnitt!).
Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt sein, dass ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht (wobei ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein Bachelor ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
Davon abgesehen bedarf es immer einer Einzelprüfung. Und es gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester dauerten.

Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist denn da die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu beginnen?
Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder. Nicht umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von sozialer Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL, Ingenieur- und Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%. Und da sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den Vorlesungen, ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und dass trotz alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation) wirklich JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das Niveau...

Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch eine bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche Anerkennung der erbrachten Leistung würde sicher auch die Motivation zum Studium erhöhen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele sagen, sie
> haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt
> angeblich nur von Leuten, die es in den ersten Semestern
> rausgekegelt hat...
>
> Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch nicht. Ist
> das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses komische
> Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei ihnen so
> war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so mitbekommen
> haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur das
> Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es viele
> Bachelor heute schwerer haben als ihr damals. Deswegen wird
> aus Prinzip dagegen argumentiert.
>
> Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul wieviele SWS
> hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu
> Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu schreiben pro
> Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro Semester
> dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so
> argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits und euer
> nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits
> kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits bekommt.
>
> Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Bei dem Technischen Betriebswirt liegt die Durchfallquote /Abbruchquote bei ca.60%. Dies war in meinem Kurs so und dass wird Dir auch die Eingabe "TBW Durchfallquote" unter Google mehrfach bestätigen.

Hier werden in so vielen Kommentaren einfach Tatsachen unterstellt die einfach nicht stimmen.

Ein kleiner Tip am Rande. macht so was nicht in eurer Bachelor Arbeit sonst zählt Ihr bald auch zur Durchfallquote :-)



Lounge Gast schrieb:
>
> Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir uns
> wieder dem eigentlichen Thema widmen können.
>
> Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
> Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK und KMK
> besagte folgendes: Bei Magister- und universitären
> Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in
> Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8
> Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester und in
> Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.
>
> In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug sie
> ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester Durchschnitt!).
> Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt sein, dass
> ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht (wobei
> ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein Bachelor
> ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in
> Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
> Davon abgesehen bedarf es immer einer Einzelprüfung. Und es
> gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester dauerten.
>
> Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem
> Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist denn da
> die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu beginnen?
> Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums
> geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder. Nicht
> umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von sozialer
> Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL, Ingenieur- und
> Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%. Und da
> sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den Vorlesungen,
> ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen
> Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und dass trotz
> alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation) wirklich
> JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder
> Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das Niveau...
>
> Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch eine
> bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche Anerkennung
> der erbrachten Leistung würde sicher auch die Motivation zum
> Studium erhöhen!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele sagen, sie
> > haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt
> > angeblich nur von Leuten, die es in den ersten Semestern
> > rausgekegelt hat...
> >
> > Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch nicht. Ist
> > das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses
> komische
> > Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei ihnen
> so
> > war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so mitbekommen
> > haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur das
> > Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es
> viele
> > Bachelor heute schwerer haben als ihr damals. Deswegen
> wird
> > aus Prinzip dagegen argumentiert.
> >
> > Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul
> wieviele SWS
> > hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu
> > Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu schreiben
> pro
> > Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro Semester
> > dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so
> > argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits und euer
> > nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits
> > kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits bekommt.
> >
> > Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wie sieht das nun praktisch gesehen aus?
Ist jeder Staatl. gepr. BW automatisch Akademiker?
Oder muss nun das Abschlusszeugnis umgeschrieben / anerkannt werden?
Ich habe z.B. nach dem Fachabi und einer kaufm. Ausbildung den Staatl. gepr. Betriebswirt gemacht.
Die Ausbildung zum BW dauerte drei Jahre.
Wenn ich nun meine Kollegen sehe, unter denen Master, Bachelor und Dipl. Kfm. Sind, so kann ich keinen nennenswerten qualitativen Unterschied erkennen.
Hand aufs Herz: Wer von euch macht in seinem Job die Arbeit so, wie es im Lehrbuch stand.


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Selbst wenn ein Techniker diese Durchfallquoten bei dir hatte. Bei einem Bekannten, mit dem ich damals gelernt habe, gab es auch nur einen Durchfaller und der brach wegen gesundheitlicher Probleme ab. Und trotzdem, selbst wenn Meister etc die gleichen Durchfallquoten hätten, dann frag ich mich, welcher Wert repräsentativer ist. In einem Meister/Techniker sitzen sehr oft Leute, die kein Abitur haben und es kommt zu solchen Abbrecherquoten. Bei einem Studium sitzen durchweg nur Abiturienten mit teilweise sehr guten Abschlüssen und wir haben trotzdem im Studium Abbrecherzahlen von 40-70% im Studiengang.

Hier hat die IHK München mal z.B. ihre Absovlentenstatistik eines jeden Jahrganges aufgeführt. In sehr vielen Lehrgängen liegen die Absolventenzahlen bei gut 95-100 %. Gibt wenige Ausreißer, wo es auf 40% einbrach, aber zum überwiegenden Teil besteht dort fast jeder. Ähnliche Statistiken gibt es bei den jeweiligen Handwerkskammern eurer Umgebung und die gleichen sich alle ziemlich. Die Abbruchquoten sind im Mittel also DEUTLICH niedriger bei einer IHK Meisterschule, als bei einem Bachelor, wobei ein Meister kein Abitur benötigt.


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Falscher Link vorhin ^^ zuviele Fenster offen xD

Hier ist der Richtige, auf Seite 32 sieht man mal am Beispiel für Baden-Württemberg in Zahlen, wie die Absolventenzahlen sind. Waren dort insgesamt 6224 Teilnehmer und davon haben 93,8% bestanden.

http://www.statistik.baden-wuerttembe...

Hier auch nochmal für die Handwerkskammer Aachen. Absolventenzahl entspricht 89%. Also auch hier sind die Abbrecherquoten deutlich unter dem Schnitt eines Studiums, das könnte ich hier noch Seitenlang so weitermachen.

http://www.hwk-aachen.de/fileadmin/us...


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Haha.
Typische Handwerkeraussage.
Soviel Unwahrheiten in einem Abschnitt...

Nun ja, meine Bachelorarbeit muss ich nicht mehr schreiben, da ich schon lange mein Diplom habe.

Bei mir in der Firma machen 2 einen TBW. Dort ist genau einer "durchgefallen", aber auch nur weil er aus zeitlichen Gründen abgebrochen hat und nicht aus fachlichen. Und die fachlichen Anforderungen entsprechen nicht mal dem staatlich geprüften Betriebswirt.

Und die Staistiken sagen gleiches, Siehe Vorredner z.B.
Und Google-Suchen kannst du wohl auch nicht, geschweige denn Quellen bewerten... Deswegen machts du ja auch keine Bachelorarbeit...

Lounge Gast schrieb:
>
> Bei dem Technischen Betriebswirt liegt die Durchfallquote
> /Abbruchquote bei ca.60%. Dies war in meinem Kurs so und dass
> wird Dir auch die Eingabe "TBW Durchfallquote"
> unter Google mehrfach bestätigen.
>
> Hier werden in so vielen Kommentaren einfach Tatsachen
> unterstellt die einfach nicht stimmen.
>
> Ein kleiner Tip am Rande. macht so was nicht in eurer
> Bachelor Arbeit sonst zählt Ihr bald auch zur Durchfallquote
> :-)
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir uns
> > wieder dem eigentlichen Thema widmen können.
> >
> > Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
> > Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK
> und KMK
> > besagte folgendes: Bei Magister- und universitären
> > Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in
> > Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8
> > Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester und in
> > Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.
> >
> > In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug sie
> > ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester
> Durchschnitt!).
> > Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt sein, dass
> > ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht
> (wobei
> > ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein Bachelor
> > ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in
> > Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
> > Davon abgesehen bedarf es immer einer Einzelprüfung. Und
> es
> > gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester dauerten.
> >
> > Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem
> > Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist
> denn da
> > die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu beginnen?
> > Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums
> > geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder.
> Nicht
> > umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von
> sozialer
> > Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL,
> Ingenieur- und
> > Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%.
> Und da
> > sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den Vorlesungen,
> > ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen
> > Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und dass
> trotz
> > alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation)
> wirklich
> > JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder
> > Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das
> Niveau...
> >
> > Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch eine
> > bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche
> Anerkennung
> > der erbrachten Leistung würde sicher auch die Motivation
> zum
> > Studium erhöhen!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele
> sagen, sie
> > > haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt
> > > angeblich nur von Leuten, die es in den ersten
> Semestern
> > > rausgekegelt hat...
> > >
> > > Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch
> nicht. Ist
> > > das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses
> > komische
> > > Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei
> ihnen
> > so
> > > war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so
> mitbekommen
> > > haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur
> das
> > > Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es
> > viele
> > > Bachelor heute schwerer haben als ihr damals.
> Deswegen
> > wird
> > > aus Prinzip dagegen argumentiert.
> > >
> > > Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul
> > wieviele SWS
> > > hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu
> > > Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu
> schreiben
> > pro
> > > Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro
> Semester
> > > dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so
> > > argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits
> und euer
> > > nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits
> > > kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits
> bekommt.
> > >
> > > Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Nein. Du bist kein Akademiker und eine Umschreibung oder Aufwertung wird es nie geben.

Und im Endeffekt bleibt diese DQR auch nur auf dem Papier bestehen. Die Realität wird natütlich noch zwischen Akademikern und Handwerkern unterscheiden. Gehaltstechnisch und vom Anspruch der Aufgaben her. Alles wie gehabt. Alles andere wäre ja auch Quatsch.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie sieht das nun praktisch gesehen aus?
> Ist jeder Staatl. gepr. BW automatisch Akademiker?
> Oder muss nun das Abschlusszeugnis umgeschrieben / anerkannt
> werden?
> Ich habe z.B. nach dem Fachabi und einer kaufm. Ausbildung
> den Staatl. gepr. Betriebswirt gemacht.
> Die Ausbildung zum BW dauerte drei Jahre.
> Wenn ich nun meine Kollegen sehe, unter denen Master,
> Bachelor und Dipl. Kfm. Sind, so kann ich keinen
> nennenswerten qualitativen Unterschied erkennen.
> Hand aufs Herz: Wer von euch macht in seinem Job die Arbeit
> so, wie es im Lehrbuch stand.


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Was ich mich frage ist, warum Deutschland das im Alleingang bestimmen kann? Schließlich wird der meister damit äquivalent zu jedem in der eu verliehenen Bachelor gesetzt. Was wenn morgen die Franzosen auf die Idee kommen jeden Grundschüler äquivalent zum Bachelor zu bezeichnen?

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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Lounge Gast schrieb:
>
> Wie geil. Also ist mein hart erkämpfter, entbehrungsreicher
> 7-semesteriger Bachelor Universitäts-Abschluss jetzt dem
> Frisuermeister gleichgestellt!?
>
> Die haben echt nicht mehr alle Tassen im Schrank da oben.
>
> Und was soll das bringen?! Selbst wenn in Deutschland Meister
> gleich Meister bleibt und Bachelor gleich Bachelor, denn
> jeder Chef weiß ja was die Abschlüsse wirklich wert sind,
> wird im Ausland der Wert des deutschen Bachelors sinken. Denn
> ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um Welten
> schlechteres komplex analytisches Denken und wird daher nie
> entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können. Wenn das
> aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird, wird das
> langfristig nur schaden!
> Schön, dass unsere eigene Bildungsministerin feinste Demontur
> unsere Hochschulsystems betreibt, in einer Art was unsere
> größten Feinde nicht geschafft hätten!
>
> Wieso soll hier jetzt noch jemand motviert sein ein
> Hochschulstudium zu absolvieren, wenn man mit 5% Aufwands
> auch so die gleiche Anerkennung bekommen kann?!
>
> UNFASSBAR!


Alter, was geht denn bei dir ab?
noch so einer, der sich für was besseres hält, nur weil er auf ner uni war!

was ist denn schon der bachelor? gar nichts! ihr müsst doch alle noch den master machen, um wirklich was geschafft zu haben. und dann? keine ahnung vom wirklichen leben, von der praxis. nur theoretiker!

ich bin gerade aufm weg zum staatl. gepr. biotechniker.
was musste ich dafür leisten?

1. eine genauso entbehrungsreiche 3jährige schulische ausbildung mit unbezahlten praktika
2. sinnvolle erfahrungen im richtigen arbeitsleben sammeln
3. noch 2 jahre eine noch entbehrungsreichere weiterbildung
(man hatte ja schon einen lebensstandard...)
4. Techniker-/Projektarbeit

biotechnologie kann man auch studieren. die "bachelor of science" sind nix, maximal haben die "master of science" (geiler titel! xD) mehr theoretisches wissen als wir biotechniker. dafür weiß unsereins aber schon, wie man zB richtig pipettiert, dieses und jenes im labor richtig macht. davon haben die studis null plan.
ausnahmen bestätigen die regel...

und warum soll ein solcher techniker schlechter bewertet sein als der bachelor?! Die Technikerarbeit und die Bachelorarbeit sind sicherlich auch gleichwertig.
der techniker müsste wegen seines praxiswissens sogar noch eine oder eine halbe stufe höher bewertet werden.
die gleichstellung war ein überfälliger, richtiger schritt.

warum sollten wir techniker "ein um Welten schlechteres komplex analytisches Denken" haben und "daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können"??? vielleicht hättest du mal dein ach so komlexes denken zuschalten sollen, als du deinen beitrag verfasst hast...

bleiben wir in dem beispiel biotechnologier, können wir techniker die "komplexen aufgaben" mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit sogar besser bewerkstelligen als die bacherlor, wenn nicht sogar den mastern tipps und hinweise geben, auf die die theoretiker nie gekommen wären, weil sie eben (oft) KEINE ahnung von der praxis haben.


Lounge Gast schrieb:
>
> Warum ? Weil er jetzt einen Pseudo-Bachelor hat ?...;) Ist
> der Meister nun ein Theoretiker ?
> Nein, wird er nicht. Ganz im Gegenteil, er wird aus langer
> Sicht verdrängt. Dies wurde schon mehrfach im Thread erklärt.
>
>>> Lounge Gast schrieb:
>>>
>>> Nach den neusten Entwicklungen wird der Meister gefragt
>>> sein wie nie zuvor.
>>>
>>>Wir sprechen uns in 5 Jahren.



DANKE, alle beide! =)


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   27.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Noch so ein ignoranter Techniker... Ich habe es schonmal irgendwo geschrieben. Menschlich sind ALLE gleich, aber im BERUF bedeutet eine bessere Ausbildung auch, dass man besser gestellt ist! Deshalb hält man sich nicht automatisch für etwas besseres, aber man sollte beruflich besser gestellt sein. Und es darf jemandem wohl nicht schlecht ausgelegt werden, wenn er sich auf diese Stellung beruft.

Ein Techniker kann es gar nicht einschätzen, was ein Bachelor leisten muss. Mach mal einen, ich würde behaupten, dass solche Leute wie du direkt im Grundstudium bye bye sagen würden. Und bitte lass doch mal dein blödes Stammtischgerede, ala Akademiker sind alles nur Theoretiker. Hast du jemals studiert? Hast du dir mal angesehen, wieviele über den 2. Bildungsweg zum Studium kommen? Hast du dir mal angesehen, wieviele Praktikas man in einem Studium machen muss? Auch Leute, die direkt vom Abi kommen, lernen indirekt von den Leuten, die über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen sind. Im Studium ist teamplay angesagt. Jemand, der sich komplett abschottet und sich nicht mit anderen abgibt, der kommt meistens nicht weit. Wir haben dort alle voneinander gelernt und genau das macht uns zu guten Fachleuten! Ein Techniker KANN nicht solche Aufgaben lösen, weil er garnicht die Möglichkeiten hat, die Probleme auf dem entsprechenden Niveau zu bearbeiten. Noch keinen Techniker gesehen, der mit komplexen Zahlen rechnen musste oder mit Differentialgleichungen... Du kannst doch garnicht einschätzen, wie oberflächlich dein wissen doch ist! Ich kenne selbst Techniker, die studieren wollten und im Grundstudium nicht ein Fach bestanden haben. Sie kannten Problemlösung nur in der Form, zeig mir eine Formel, ich setze die Werte ein und fertig. Aber die Formel sich selbst herzuleiten bzw an das Problem anzupassen, das war schon zuviel. Die haben sich auch umgeguckt, aber hauptsache wieder die alten Klischees bedienen vom absoluten theoretischen Fachidioten. Genau das disqualifiziert die Techiker in solchen Diskussionen hier.

Hier gibt es DUTZENDE Techniker und Meister, die weiter oben sich gemeldet haben und anschließend ein Studium gemacht haben. Genau diese leute sagen, ein Techniker/Meister ist ein Witz gegen ein Studium.

Würden sie ihren Techniker äquivalent einschätzen, dann würden sie doch sowas nicht sagen oder? Dann wären sie doch stolz, wenn der Techniker so gleichwertig wäre oder nicht?! Diese Leute haben den direkten Vergleich. Das ist wieder nur typisch deutsche, ignorante Haltung. Es kann aus Prinzip nichts besseres geben als mich selbst, auch wenn man "nur" eine Meisterschule gemacht hat. Würde man diese mal in eine Mathevorlesung setzen, dann würden die schreiend davonlaufen, nachdem sie eine Stunde mit dem Kopf geschüttelt hätten. Das ist die typische Neiddebatte, dass es aus Prinzip nichts besseres geben darf, auch wenn ein Studium weitaus höheres Niveau mit sich bringt.

Zu dem Thema Praxiswissen: Ich selbst habe eine Ausbildung gemacht und auch gearbeitet. Ich traue mir trotzdem nicht zu zu sagen, dass ich eine "gute" Praxiserfahrung habe. Ein Kumpel von mir hat mit mir gelernt und auch eine 2 jährige Technikerschule gemacht und das war wirklich nur SCHULE. Da gab es keine Praktikas oder ähnliches, also zusätzliche Berufserfahrung hat er damit keine bekommen. Wieviel Betriebserfahrung bekommt man denn in einer normalen Facharbeiterausbildung? Ich war von 3 Jahren Ausbildung gut 2 Jahre direkt im Betrieb und trotzdem traue ich mir nicht zu, dass ich soviel Berufserfahrung hab.

Mein Cousin wurde direkt in seinem Betrieb zum Meister ausgebildet, exakt auf die Bedürfnisse seiner Produktionsanlage ausgerichtet. Da macht ihm keiner was vor, aber eben auch nur in dieser Anlage. Wird er mal entlassen oder die Anlage geht insolvent, dann kann er mit seinem Meister, allein aufgrund der speziellen Ausbildung, nichts mehr anfangen.

Viele Leute fühlen sich hier sofort angegriffen, sobald man sich kritisch zu ihrer Ausbildung äußert. Lasst mal eure subjektiven Meinungen und kommt mit Fakten!

Ausbildungsdauer Vollzeit Bachelor > Meister/Techniker,

Niveau Bachelor > Meister/Techniker,

Praktische Erfahrung Bachelor = Meister
(Studenten über 2. Bildungsweg)

Praktische Erfahrung Bachelor < Meister
(zu Beginn des Berufslebens bei Studenten mit Vollabi)
das holt er aber auch locker mit der Zeit auf. Bei einem Vergleich eines Bachelors mit einem Meister mit jeweils 5 Jahren Berufserfahrung, da sieht das doch gleich aus. Bis dahin haben beide gleichermaßen ihre theoretisches Wissen in die Praxis umgesetzt.

Der Vorposter (Biotechniker) sollte sich mal über das Studiensystem belesen, bevor er hier solche Stammtischparolen umherbrüllt.


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   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
In den Links geht es um Meister und nicht um Technische Betriebswirte. Ich kann die Aussage bezüglich der hohen Durchfallquote bestätigen.


Lounge Gast schrieb:
>
> Haha.
> Typische Handwerkeraussage.
> Soviel Unwahrheiten in einem Abschnitt...
>
> Nun ja, meine Bachelorarbeit muss ich nicht mehr schreiben,
> da ich schon lange mein Diplom habe.
>
> Bei mir in der Firma machen 2 einen TBW. Dort ist genau einer
> "durchgefallen", aber auch nur weil er aus
> zeitlichen Gründen abgebrochen hat und nicht aus fachlichen.
> Und die fachlichen Anforderungen entsprechen nicht mal dem
> staatlich geprüften Betriebswirt.
>
> Und die Staistiken sagen gleiches, Siehe Vorredner z.B.
> Und Google-Suchen kannst du wohl auch nicht, geschweige denn
> Quellen bewerten... Deswegen machts du ja auch keine
> Bachelorarbeit...
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Bei dem Technischen Betriebswirt liegt die Durchfallquote
> > /Abbruchquote bei ca.60%. Dies war in meinem Kurs so und
> dass
> > wird Dir auch die Eingabe "TBW Durchfallquote"
> > unter Google mehrfach bestätigen.
> >
> > Hier werden in so vielen Kommentaren einfach Tatsachen
> > unterstellt die einfach nicht stimmen.
> >
> > Ein kleiner Tip am Rande. macht so was nicht in eurer
> > Bachelor Arbeit sonst zählt Ihr bald auch zur
> Durchfallquote
> > :-)
> >
> >
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir
> uns
> > > wieder dem eigentlichen Thema widmen können.
> > >
> > > Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen
> vergleichen.
> > > Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK
> > und KMK
> > > besagte folgendes: Bei Magister- und universitären
> > > Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in
> > > Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8
> > > Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester
> und in
> > > Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.
> > >
> > > In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug
> sie
> > > ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester
> > Durchschnitt!).
> > > Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt
> sein, dass
> > > ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht
> > (wobei
> > > ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein
> Bachelor
> > > ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in
> > > Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
> > > Davon abgesehen bedarf es immer einer
> Einzelprüfung. Und
> > es
> > > gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester
> dauerten.
> > >
> > > Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem
> > > Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist
> > denn da
> > > die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu
> beginnen?
> > > Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums
> > > geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder.
> > Nicht
> > > umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von
> > sozialer
> > > Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL,
> > Ingenieur- und
> > > Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%.
> > Und da
> > > sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den
> Vorlesungen,
> > > ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen
> > > Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und
> dass
> > trotz
> > > alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation)
> > wirklich
> > > JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder
> > > Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das
> > Niveau...
> > >
> > > Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch
> eine
> > > bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche
> > Anerkennung
> > > der erbrachten Leistung würde sicher auch die
> Motivation
> > zum
> > > Studium erhöhen!
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele
> > sagen, sie
> > > > haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und
> das kommt
> > > > angeblich nur von Leuten, die es in den ersten
> > Semestern
> > > > rausgekegelt hat...
> > > >
> > > > Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch
> > nicht. Ist
> > > > das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll
> dieses
> > > komische
> > > > Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es
> bei
> > ihnen
> > > so
> > > > war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so
> > mitbekommen
> > > > haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich
> habe nur
> > das
> > > > Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht,
> dass es
> > > viele
> > > > Bachelor heute schwerer haben als ihr damals.
> > Deswegen
> > > wird
> > > > aus Prinzip dagegen argumentiert.
> > > >
> > > > Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul
> > > wieviele SWS
> > > > hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als
> zu
> > > > Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu
> > schreiben
> > > pro
> > > > Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro
> > Semester
> > > > dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also
> nur so
> > > > argumentieren, unser fach hatte damals 24
> Credits
> > und euer
> > > > nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500
> Credits
> > > > kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits
> > bekommt.
> > > >
> > > > Also ich kann Memorias Ausführungen 100%
> zustimmen.


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   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Techniker KANN nicht solche Aufgaben lösen, weil er garnicht
> die Möglichkeiten hat, die Probleme auf dem entsprechenden
> Niveau zu bearbeiten. Noch keinen Techniker gesehen, der mit
> komplexen Zahlen rechnen musste oder mit
> Differentialgleichungen... Du kannst doch garnicht
> einschätzen, wie oberflächlich dein wissen doch ist! Ich
> kenne selbst Techniker, die studieren wollten und im
> Grundstudium nicht ein Fach bestanden haben. Sie kannten
> Problemlösung nur in der Form, zeig mir eine Formel, ich
> setze die Werte ein und fertig. Aber die Formel sich selbst
> herzuleiten bzw an das Problem anzupassen, das war schon
> zuviel.


ich verstehe nicht, warum ihr studis meint, techniker könnten keine komplexen aufgaben lösen.
ich weiß ja nicht, was du so für techniker kennst, aber wir haben genauso differential-/integralrechnung gelernt, können formeln herleiten etc. pp., kriegen auch den ganze wichtige fachwissen beigebracht.

die master können sicherlich mehr leisten als wir techniker, das ist auch gut so. deswegen stehen die im job ja auch noch über uns und geben uns anweisungen.
aber techniker und bachelor sind zum glück endlich berechtigterweise gleichgestellt.
das, was die techniker in der praxis mehr können, gleicht der bachelor mit höherem theoriewissen aus.


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   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ja und zwar auf Abiniveau.

Der Techniker bildet sich definitiv fort, sonst wäre die ganze Sache ja sinnlos. Mit einem Studium hat das ganze dennoch nichts zu tun.

X^2 ableiten ist, auch wenn das die Techniker hier wohl glauben, noch keine höhere Mathematik...


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   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich habe nicht von normaler Differential und Integralrechnung geredet. Sowas können nicht mal die meisten Meister. Techniker ist noch etwas höher anzusehen als Meister, ABER ich rede von höherer Mathematik und nicht das bissl integrieren. Hattet ihr Differentialgleichungen 1. 2. Grades, komplexe Zahlen, Leplace- oder Furiertransformation, Mehrfach-, Linien- und Kreisintegrale, Totaldifferentiale, Taylorformeln, Vektoranalysis..................... Also ich kenne mehrere Techniker/Meister und keiner von denen hat sowas drauf und schon garnicht in Zusammenhang mit dem fachlichen Wissen. Genau diese Sachen bekommt man nichtmal beim Vollabi in dem Umfang beigebracht, also frag ich mich, woher die Techniker das alles können wollen?! Dort werden maximal vorgefertigte Formeln genommen oder relativ einfache Formeln differenziert/integriert, so marke 2x^2 * 5x -5 = f(x)... Genau sowas wird nichtmal von Meistern verlangt. Da steht in Mathe z.B. Formeln 1. und 2. Grades, Prozentrechnung und Grundrechenarten bei z.B. Mathe, wie weit man damit kommt, könnt ihr euch selbst denken.

Das man mit solchem Schnulli gerade in der Technik rein gar nichts anfangen kann, wird wiedermal ignoriert. Sie dir die Übungsaufgaben in einem Studium, gerade in Mathe und Physik an, dann merkst du, dass du mit so einfachen Sachen nicht weit kommst.

Unter Formel herleiten verstehen viele Meister/Techniker, wie in z.B. Physik. Mal zwei Formeln gleichsetzen, umstellen, einsetzen, fertig. Gerade in komplexen technischen Prozessen geht sowas garnicht. Schonmal Thermodynamik gehabt? Da gibt es garkeine vorgefertigten Formeln, da heißt es selbst entwickeln, je nach Bedingungen, die die Technik in dem Moment vorgibt. Ein Studium baut nicht umsonst auf dem Abi auf, wenn die Techniker teilweise ohne Abi meinen, dass sie das gleiche können, dann hat manch einer hier wirklich Realitätsdefizite. Ich rede explizit von höherer Mathematik, was als Grundlage für höheres Wissen vorhanden sein muss! Ohne diese Grundlagen, kann man die Technik nur relativ grob beschreiben. Oder hat ein Chemietechniker schonmal ne Maxwell-Boltzmann-Verteilung integriert? glaub ich kaum, aber das zählt ja alles nicht, hauptsache man kann sich besser machen als man ist und alle argumentativen Fakten einfach außen vor lassen.

Ich habe noch keinen Techniker gefunden, der anschließend ein Studium gemacht hat, und sagt, dass sein Techniker gleichwertig sei... Nur die Techniker, die noch nie ein Vorlesungssaal von innen gesehen haben meinen, wir sind gleichwertig... Wem kann man mehr glauben schenken? Es ist komisch, dass Techniker soviel in der Praxis können sollen. Technikerschulen sind meistens wirklich als Vollzeitschule ausgelegt, also ähnlich den Vorlesungen in einem Studium. Da wird nicht viel Praxis beigebracht und die Berufspraxis der Ausbildung und evtl. Arbeitszeit haben viele Studenten gleichermaßen. Das ist nunmal nicht nur den Technikern und Meistern vorbehalten. Als ob Studenten nur Theorie drauf haben. Macht mal einen dieser neuen Bachelorstudiengänge, dann wisst ihr, wie diese mit Praktikas vollgestopft sind.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Lounge Gast schrieb:

> Alter, was geht denn bei dir ab?
> noch so einer, der sich für was besseres hält, nur weil er
> auf ner uni war!
>
> ich bin gerade aufm weg zum staatl. gepr. biotechniker.
> was musste ich dafür leisten?
>
> 1. eine genauso entbehrungsreiche 3jährige schulische
> ausbildung mit unbezahlten praktika
> 2. sinnvolle erfahrungen im richtigen arbeitsleben sammeln
> 3. noch 2 jahre eine noch entbehrungsreichere weiterbildung
> (man hatte ja schon einen lebensstandard...)
> 4. Techniker-/Projektarbeit
>
> biotechnologie kann man auch studieren. die "bachelor of
> science" sind nix, maximal haben die "master of
> science" (geiler titel! xD) mehr theoretisches wissen
> als wir biotechniker. dafür weiß unsereins aber schon, wie
> man zB richtig pipettiert, dieses und jenes im labor richtig
> macht. davon haben die studis null plan.
> ausnahmen bestätigen die regel...


:-D
:-D
:-D

Ich liege auf dem Boden, wenn ich daran denke, dass du das wirklich ernst meinst^^
Also ich kenne Technikerarbeiten, zwar nur für Maschinenbautechniker bei uns, aber wird sich ja nicht extrem unterscheiden, und die Technikerarbeiten haben nicht mal das Niveau von einer Seminararbeit im 3. Semester.

Und was ist denn an einer Ausbildung entbehrungsreich?!?!?!
Also unsere Azubis sind sowas von faul... Und das sie trotzdem ihre Ausbildung abschließen sagt ja wohl alles... In einem Studium überlebt man mit so einer Einstellung nicht mal das erste Semester.

Ich kenne 3 Techniker die studiert haben. Und trotz ca. dreifachen Aufwands, und der Aussage aller, dass Studium eine andere Welt ist, hat es nur einer von den dreien geschafft.

Aber ich gebe es auf zu diskutieren. Ist mit euch ja sinnlos.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das stimmt schon lange nicht mehr! Du brauchst Dir nur das aktuelle Stern-Magazin anzusehen. Da wird ein Meister vorgestellt, der auch den TBW hat und bei einem sehr bekannten Ingenieurdienstleister als Projektleiter arbeitet. Alter 31 Jahre mit einem Jahresgehalt von 80 T€. Das ist die Gleichstellung, aber eher mit dem Master als dem Bachelor!!

Lounge Gast schrieb:
>
> Noch so ein ignoranter Techniker... Ich habe es schonmal
> irgendwo geschrieben. Menschlich sind ALLE gleich, aber im
> BERUF bedeutet eine bessere Ausbildung auch, dass man besser
> gestellt ist!


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
An den Biotechniker. Ein Biotechniker weiß also z.B. wie man pipettiert, im Gegensatz zu einem Akademiker... Wenn ihr sowas als Berufserfahrung deklarieren wollt, dann seit ihr disqualifiziert. Wahrlich, das ist unglaublich hohes Niveau an Berufserfahrung, zumal diverse Laborpraktikas tonnenweise schon im Grundstudium auf einen warten. Solche enormen Leistungen könnt wirklich nur ihr. (Ironiemodus off)

Denkste nicht, dass Studenten auch Praktikas haben und dort sogar mit mündlichen Testaten das Hintergrundwissen nachweisen müssen, bevor sie überhaupt irgendwas machen in einem Labor?! Wir haben jede Woche 3 Praktikas parallel im Studium, müssen zu fast jedem Praktikum per Testat nachweisen, dass wir das, was wir dort machen auch verstanden haben. Das sind wieder nur Vorurteile von jemandem, der sich einfach nicht informieren möchte und haltlose Unterstellung umherbrüllt. Wir lernen in unseren 3,5 Jahren Bachelor während der Praktikas mehr, als so mancher Facharbeiter, der 10 Jahre im Betrieb war. Wir müssen dagegen auch noch alles per Testat nachweisen. Wie weißt ein Meister die Qualität seiner Berufserfahrung nach? Man kann daran nicht erkennen, ob er wirklich Leistung erbracht hat oder doch nur auf der Raucherinsel gehangen bzw. Kaffee getrunken hat den ganzen Tag. Bei den Praktikas eines Bachelors hat man den NACHWEIS, was er alles praktisch ablegen musste. Allein in meinem Bachelor hatte ich gut 15 verschiedene Praktikas auf 5 Semster verteilt und zusätzlich ein praktisches Semester im Umfang von 5 Monaten direkt im Betrieb + Schwerpunktpraktikum zum Erarbeiten der Bachelorarbeit. Zusätzlich haben viele schon eine Ausbildung gemacht, auch schon gearbeitet etc. Ich sehe beim besten Willen nicht das mehr an Berufserfahrung, die ein Meister/Techniker haben soll. Die Frage ist doch, wo ist die Gleichstellung dieser Ausbildungen, wenn man die Ausbildungsformen unter korrekten Bedingungen miteinander vergleicht. Sprich, Ausbildungsdauer, Niveau und Berufserfahrung.

Also z.B. wenn beide (Meister/Akademiker) mit ähnlicher Berufserfahrung dastehen. Wer hat dann die Nase vorn? Anscheinend kann man nur Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung mit einem Bachelor frisch von der Uni vergleichen, sonst würden selbst unsere teils beschränkten Politiker erkennen, dass es falsch ist. Man kann praktisch nur anwenden, was man auch wirklich theoretisch versteht, allein deswegen kann der Akademiker mehr.

Wir hatten auch Techniker, die im Praktikum in Chemie alles zusammengekippt haben, der halbe Abzug agbefackelt ist und dann der Prof fragte, na was ist da nun passiert. Außer Schulterzucken kam nix! Passiert sowas in einer Großanlage, sind mal gleich mehrere hundert Millionen Investition in Gefahr, ganz zu schweigen von den Mitarbeitern. Meister und Techniker können nur das Anwenden, was seit Jahrzehnten schon bis ins letzte erforscht wurde. Sobald sie neue Zusammenhänge erkennen sollen und abschätzen müssen, was kann dort alles passieren. Was man z.B. dann auch berechnen muss, dann hört es schon auf.


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   29.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich bin auch TBW. Mit einem Master kann man die Weiterbildung zum TBW nicht vergleichen.

Ich hatte auch Glück und bin in einen Bereich gerutscht in dem technisches wie auch kaufmännisches Wissen erforderlich ist. Gehaltlich bin ich sehr zufrieden und der Job macht mir viel Spaß.

Ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung das man es als TBW schaffen kann gehaltlich auf ein Masterniveau zu kommen. Rein wirtschaftlich gesehen die beste Lösung wenn man bedenkt das ich nun schon seit dem 17 Lebensjahr Geld verdiene, keine Schulden machen musste und am Ende das Gleiche verdiene.






Lounge Gast schrieb:
>
> Das stimmt schon lange nicht mehr! Du brauchst Dir nur das
> aktuelle Stern-Magazin anzusehen. Da wird ein Meister
> vorgestellt, der auch den TBW hat und bei einem sehr
> bekannten Ingenieurdienstleister als Projektleiter arbeitet.
> Alter 31 Jahre mit einem Jahresgehalt von 80 T€. Das ist die
> Gleichstellung, aber eher mit dem Master als dem Bachelor!!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Noch so ein ignoranter Techniker... Ich habe es schonmal
> > irgendwo geschrieben. Menschlich sind ALLE gleich, aber im
> > BERUF bedeutet eine bessere Ausbildung auch, dass man
> besser
> > gestellt ist!


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   29.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
An den Poster da oben, der den Meister mit dem Master vergleicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber sowas zu verallgemeinern ist wohl ein wenig hohl oder nicht?! Sicher KANN in manchen Fällen ein Meister als Projektingenieur arbeiten, aber dann ist das eher jemand, der sich über das normale Wissen eines Meisters hinaus entwickelt hat. 95% der Meister können sowas mit ihrem Wissen eben nicht!

Sicher können wir in den Vergleich die besten Meister, mit den schlechtesten Akademikern vergleichen und dann sagen, guckt doch mal, die machen das Gleiche. Was soll dieser Schmarrn. Wenn dann vergleicht durchschnittliche Akademiker mit durchschnittlichen Meistern, die jeweils ähnliche Berufserfahrung haben. Da ist der Akademiker eher als Projektingenieur geeignet, zumal es immer auf die Ausrichtung dieser Ingenieursfirma ankommt. War z.B. während meines Praktikums im Studium in der BASF (habe da auch eine Ausbildung gemacht) und habe da als Glied zwischen Betrieb und Ingenieursbüro fungiert. In dem Ingenieursbüro an sich war kein einziger Meister, die waren alle im Betrieb. Wenn man als jemand, der dort sein Studienpraktikum machen wollte, bei den Meistern im Betrieb eine Frage hatte, dann hat sich das begrenzte Wissen der Meister sehr schnell ausgeprägt und keiner wird behaupten, dass die Meister innerhalb der BASF schlecht wären. Sie kannten die Arbeitsabläufe, weil sie eben schon jahre in dieser Anlage waren, aber wenn man wissen wollte, warum das nun so oder so abläuft, dann war schluss. Es hat halt funktioniert, was die Akademiker dort entwickelt haben. Es ist einfach nicht ihr Arbeitsgebiet. Akademiker wissen mehr und Meister haben etwas vom Niveau her geringeres Wissen, was sie aber schon anwenden konnten, bevor ein Student überhaupt mal im Betrieb landet. Nun aber dieses "MEHR" an Wissen und praktischer Anwendungsfähigkeit in den vielleicht ersten 1-2 Jahren als Gleichstellungsmerkmal zu verwenden ist wirklich blöd. Sicher kann ein Meister praktisch mehr, wenn er schon mehr Betriebserfahrung hat, ist sowas dann aber ein Vergleich?! Um meine Ziele zu erreichen kann ich immer rhetorische Mittel verwenden, damit mein Ziel besser erscheint. Genau das hat die IHK/HWK hier gemacht. Sie haben unseren Politikern wirklich als Vergleich Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung, gegen einen Bachelor mit 0 Jahren Berufserfahrung in den Vergleich gezogen. Dass sie dann teilweise gleich sind, dass kann schon sein, aber der Vergleich hinkt mächtig!


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   30.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
also was hier so geschrieben wird ist echt unfassbar.
Ich glaube das kein Handwerksmeister das bestreben hat, sich mit einem Bachelor gleichzustellen. Jedes ist sein eigenes Gebiet. Das soll auch so bleiben. Aber den Handwerksmeister derart schlecht zu machen halte ich für gefährlich. Denn wer soll eure Brötchen backen, die Frisur schneiden oder das Auto reparieren? Leute die 7 Semester studieren und ein so überdimensionales Analytisches Denkvermögen haben....? Hey bleibt auf dem Teppich und laßt jeden sein Ding machen. Jeder wird seine Qualifikation haben und was einer ist bestimmen keine Zahlen auf irgend einer Liste. Aber eine Meisterausbildung mit 5% eines Studium zu vergleichen soll diese erst einmal ablegen. Dann reden wir weiter. Schönen Tag noch.


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   30.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Komisch, dass diese Abwertungen der Meister/Techniker von Leuten hier kommen, die beides gemacht haben! Sie können einschätzen, wieviel fachlich zwischen diesen Ausbildungen liegt. Nur weil vielen die Wahrheit nicht gefällt, wird man als arrogant dargestellt. Diese Gleichmacherei ist das Problem der Neuzeit. Die Politik will es allen recht machen in der heutigen Zeit, anstatt mal klipp und klar zu sagen, nur eine hochwertige Ausbildung bietet dir gute Jobs. Wenn Techniker, die anschließend studiert haben, hier im Forum meinen, dass der Techniker schlichtweg ein Witz gegenüber einem Studium ist, dann hat das seine Berechtigung. Wenn es so gleichwertig wäre, dann würde er doch voller Stolz zu seinem Techniker stehen. Wenn er allerdings aus eigener Erfahrung weiß, dass ein Studium weitaus besser ist, dann kann man es ihm wohl kaum vorwerfen.

Fakt ist auch, wenn es so weitergeht mit der Aufwertung geringerqualifizerender Ausbildungen, warum soll man dann noch studieren? Jahrelang auf Lohn verzichten. Ich habe damals in der Ausbildung gut 900 Euro bekommen Netto, das würde vielen Studenten wirklich gut gefallen! Wenn die "Gesellen" dann in den Berufsalltag starten, dann hat der "Schüler" gerade mal sein Abi und immernoch keinen cent verdient. Dann macht er noch 3,5 Jahre Studium, wo er entwededer auf Bafög angewiesen ist oder reiche Eltern hat, die ihn durchfüttern. Ein "Arbeiter" verdient Geld seit dem 16. Lebensjahr, erarbeitet dadurch auch schon Rentenansprüche. Wenn der Student nach insgesamt 6,5 Jahren Lehrzeit dann ins Arbeitsleben startet, hat er bis dahin kein Geld verdient, keine Rentenansprüche erworben und wird dann noch gleichgestellt mit einem Meister, die zum großen Teil dann auch noch das gleiche verdienen.

Das macht Deutschland unattraktiv für Akademiker! Wozu dann überhaupt noch Millionen in Hochschulen investieren? Wozu überhaupt noch unterschiedliche Ausbildungen machen? Diese Vorurteile hier vom theoretischen Fachidioten kann man echt nicht mehr hören. Ein Akademiker kann genauso praktische Erfahrungen vorweisen, wie so mancher Meister, zumal zehntausende Studenten jedes Jahr über den 2. Bildungsweg zum Studium kommen.

Wenn der Meister so gleichwertig ist, warum bildet man dann die relativ unökonomischen Akademiker überhaupt noch aus? Mach 12 Monate Meister in Vollzeit, anstatt 3,5 Jahre Studium. Hat das Abitur garkeinen Mehrwert mehr, was man für ein Studium braucht? Wenn am Ende sowieso das Gleiche raus kommt und die Meister alles das können, was die Akademiker auch können, dann brauchen wir das doch garnicht mehr! Die Meister nehmen sich hier wichtiger, als sie sind. Ist ja schon fast ein Gottkomplex, wenn man die Qualität seiner Ausbildung so astronomisch überbewertet.

Viele Meister schätzen die Grenzen ihrer Ausbildung wirklich so ein, dass was ich kenne, das gibt es, der Rest existiert nicht. So nach dem Motto, die Welt ist eine Scheibe... Glaubt einfach mal, dass man mit dem Niveau eures Wissens heutzutage keinen Blumentopf mehr gewinnen kann in dieser Weltwirtschaft. Dieses Signal für Akademiker seitens der Regierung wird uns wirklich das Genick brechen. Warum gehen denn soviele Akademiker ins Ausland? Warum verlieren wir immer mehr Innovationsvorspruch gegenüber anderen Ländern? Überlegt mal, bevor ihr auf euer "astronomisches" Wissen pocht.


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   30.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Nur ein Information zu diesem Thema:
Man kann nicht beide Abschlüsse 1:1 vergleichen aber die Aufgabenstellung für den Beufsweg ist bei beiden Bildungswegen nach meinen Erfahrungen vom gleichen "Schwierigkeitsgrad".
Ich selber bin Handwerksmeister Metall/Maschinenbau und kenne auch die Studentenseite.
Von wegen ein halbes Jahr zur Schule gehen und dann ist der Meistertitel so einfach in der Hand; vor der Zulassung zum Meister sind Jahre der Berufserfahrung erforderlich d.h. vorher muß schon eine mind.3-jährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen sein, dann kommen die Gesellenjahre und auch noch ein Mindestalter (24 Jahre in meinem Fall) dazu. Wenn man als Schulabgänger mit 16 Jahren die Lehre beginnt ist man mit 19/20 Geselle dann kommen die Berufsjahre dazu und man hat damit so 7 Jahre praktisches und theoretisches Wissen ständig erweitert.
Ein Abiturient hat mit 18/19 Jahren nur Theorie gepaukt mit teilweise unnützem Ballast und dazu noch kein Stück Berufserfahrung. Dann beginnt er sein Studium und paukt weiter, macht auch Praktika, aber hat dann trotzdem noch keine Berufserfahrung. Er hat z.B. Konstruktionslehre oder Statik in den Semestern und kann auch bestens Berechnungen durchführen. Dieses kommt auch beim Meister vor aber in einer "abgespeckten Version". Wenn der Studierende dann endlich seinen Bachelor hat muß er erst seine Berufserfahrung beginnen, denn bis dahin gab?s hauptsächlich nur Unterricht. Vom Alter stehen jetzt beide (Bachelor/Meister) auf einer Höhe, nur mit dem kleinen Unterschied das der Meister auch gleichzeitig jetzt noch eine Ausbildung in Buchführung, Rechnungswesen, Menschenführung, Ausbildereignung absolviert hat.
Der Meister im Handwerk vereint damit mehrere Abschlüsse damit er überhaupt selbständig ein Gewerbe führen darf.
Dies bleibt dem Bachelor erspart, erkann sich voll auf sein Fachbereich konzentrieren. Wenn er sich dann selbständig machen wollte weiß er gar nicht was auf ihn zukommt: Gewerbeanmeldung, Finanzamt, Vorsteueranmeldung, welche Gesellschaftsform, wer macht die Buchführung, wer macht das Kassenbuch, wer schreibt die Rechnungen, wie treibe ich Forderungen ein ...
Der Meister im Handwerk ist jetzt berechtigt und in der Lage dies selbst alles auszuführen.
Der Bachelor beginnt jetzt erst Berufserfahrung zu sammeln.

Vielleicht sollte man als Abiturient /Student mit dem folgenden Abschluß auch mal die praktische Seite vom Handwerksmeister "erleben", dann versteht der eine oder andere das der Meistertitel nicht wie ein Dr. a?la Gutenberg vergeben wird.

Beide Abschlüsse müssen hart erarbeitet werden!


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   31.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
So langsam wird es einfach lächerlich.

Aber ja ist ok, Hauptschule/Realschule besuchen mit allem was dazu gehört (kaum mathekenntnisse, grottiges englisch etc. pp) dann 3 jahre lang metall schleifen, werkzeuge einspannen oder kabel ziehen und schwubdiwupp ist man auf dem gleichen Level wie jemand der währenddessen vollzeit die schule besucht hat.


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   31.03.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Also schon jeden Doktor mit Gutenberg zu vergleichen ist schon hart. Sieh dir 90% der in Deutschland erworbenen Meistertitel an. Das sind KFZ Meister, Meister im Sanitärbereich, Friseurmeister... Jeder Ingenieur hat ebenso Betriebswirtschaft in seinem Studium, weil er sich ebenso selbständig machen kann. Im reinen Dienstleistungsgewerbe kann man sich auch mit einem Meister selbständig machen, die entwickeln aber auch keine Innovationen. Sie bieten nur Dienstleistung, der Fliesenlegermeister macht seinen Betrieb auf, bildet aus und verlegt seine Fliesen oder installiert ne Dusche. Dafür war der Meister gedacht, als er entwickelt wurde. Damit er kleinere und vielleicht mittlere Betriebe aufmacht und Arbeitsplätze schafft.

Lest euch mal das Buch durch:

Aufstiegsfortbildung in Form von Technikerschule und Meisterschule
von Marc Schneider

Hier sieht man, was die Vorzüge des Meisters sein sollen und hier wird auch eine Bildungsstatistik vorgeführt, diese ist von 2001 oder 2002. Von über 45000 Meisterschülern, haben gut 93% ihren Abschluss bekommen.

Und wenn sie dort oben damit kommen, dass ein Meister nach Abschluss direkt tonnenweise Berufspraxis hat, dann frag ich mich, was die Leute haben, die über den 2. Bildungsweg gekommen sind?! Zumal ich selbst gut 4,5 Jahre gearbeitet hab vor dem Studium. Was bekommt man denn für "Praxiswissen" als normaler Facharbeiter? Man macht einfach nur seine tägliche Arbeit, in den ersten Wochen lernt man vielleicht noch viel, danach ist so ein normaler Facharbeiterjob einfach nur noch machen. In den 4,5 Jahren war ich in 2 Betrieben und was lernt man da für extreme Praxis? Man lernt die Arbeitsabläufe DIESES Unternehmens und was man dort machen muss. Tiefes Wissen wird da nicht vermittelt, schon garnicht muss man dies irgendwie nachweisen.

Ein Meister muss sich genauso in einem neuen Unternehmen einarbeiten und die Arbeitsabläufe kennenlernen. Die dort eingesetzte Technik ist vielleicht auch wieder anders. Beispiel KFZ meister: Nur weil er schon Jahre das tägliche Beiwerk machen musste, sprich Abgasanlagen, Bremsen, stoßdämpfer, Öl, Kühlflüssigkeit oder einzelne Kleinteile wechselt, heißt es doch noch lang nicht, dass er etwas von dem versteht, warum die Teile so sind, wie sie sind. Er löst ne Schraube, setzt das neue Teil ein und es funktioniert wieder. Lest euch mal im Internet durch. Dort regen sich hunderte Meister auf, dass sie die "modernen" Autos nicht mehr verstehen, weil sie vor Technik strotzen und trotzdem müssen wir weiterentwickeln, weil wir später nicht den umgangssprachlichen Trabant produzieren wollen, wo andere ne E-Klasse bauen. Der Fliesenlegermeister kauft seine Fliesen und Sanitärartikel und verbaut sie beim Kunden. Klar er muss den Biegeradius der verschiedenen Rohrtypen errechnen oder vielleicht noch, wie man bestimmte Sachen isolieren muss. Das wars aber auch. Das alles bringt uns nicht voran und sichert auf lange Sicht nicht unsere hohen Löhne.

Der Handwerksmeister ist ein reiner "Macher". Er muss nicht verstehen, warum etwas so ist, wie es ist. Ein KFZ Meister weiß nicht, warum der Motor so entwickelt wurde, wie er nunmal ist. Er tauscht aus, wenn etwas kaputt ist. Mein Cousin hat gerade seinen Meister abgeschlossen in der BASF und wird stellvertretender Betriebsleiter einer Anlage, aber er sagt selbst, er kennt sich nur in DIESER Anlage aus. In anderen Anlagen würde er genauso bei 0 starten. Er freut sich auch über die Gleichstellung, aber da wir die Lehrpläne vergleichen können, sagt er selbst, dass es Quark ist. Als ich in meiner Ausbildung in einer wirklich guten Chemieanlage war, da sollte mir der Meister in den ersten Tagen per Anlagenführung alles erklären. Es hieß immer nur, das geht da rein und das Produkt kommt da raus. Fragt man, was dort genau passiert kam als Antwort, das reagiert da halt. Ne Zentrifuge konnten die Leute da noch erklären oder ne Kolonne, aber dann wars das auch schon.

Ich bleibe dabei, wenn man Ausbildungen gleichwertig darstellen möchte, dann muss man auch die Menge und das Niveau des Stoffes der jeweiligen Aubildungen vergleichen. Man kann nicht sagen, der hat 12 Jahre Berufserfahrung und der Andere hat 0. Ja die sind gleichwertig. Das ist bescheuert. Sicher hat der Meister zu Beginn ein gewisses plus an Berufserfahrung in eben genau diesem Betrieb, das kann der Akademiker aber auch bekommen. Wechselt der Meister den Betrieb, startet er genauso bei 0 und muss die Arbeitsabläufe und dort angewendeten Techniken neu kennenlernen. Ich hab damals in der BASF gelernt und bin später zu Linde gewechselt. Beides Chemieunternehmen und trotzdem konnte ich mit dem Wissen aus dem vorherigen Unternehmen kaum bis garnix anfangen, weil die Arbeitsabläufe bei Linde vollkommen anders waren und auch die angewendeten technischen Hilfsmittel. Andere Berufserfahrung macht der angehende Meister auch nicht.


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   02.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Danke Frau Shavan,

dank diesem Mist wird das Techniker Gehalt nicht an den Bachelor gehalt angepasst sondern umgekehrt.... Ich könnte einfach nur das Kotzen krigen... habe während des Studiums unter der Woche gepauckt und am Wochenende gearbeitet... und was habe ich davon... genausoviel wie ein Hauptschuler der sein Ausbildung als industriemechaniker gemacht hat und danach den Techniker dran gehängt hat.... Dieses System hat nur eins gebracht... die Industrie kann Ingeneure mit einem Bachelor Abschluss für wenig Geld einstellen...

Das System ist so herlich inkonsequent... ein Techniker wird auf die selbe Stuffe wie ein Bachlor Absolvent gestell warum darf er denn nicht den Master machen? Ja Richtig weil er nicht die Nötigen analytischen Fähigkeiten mitbringt...

Ach schönes Deutschland du richtest dich selbst zugrunde. Die einzige wirkliche Resorce die wir haben ist die Bildung und die wird von innen heraus torpediert... sei es durch Sparprogramme in der Bildung oder durch den Wegfall von Anreizen zu studieren...


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   03.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das einzige was diese Einstufung gemeinsam hat, ist die Zeit, welche beide Gruppen zum Erlangen dieses Abschlusses benötigt haben - Vom Inhalt her sind beide Gruppen Welten auseinander - Habe Ausbildung und Bachelor Studium absolviert - So ein Meister ist vom Niveu her was für Hauptschüler die sich fortbilden wollen, da wissen aber auch die Firmen - In meiner alten Firma in der ich vor dem Studium gearbeitet habe, hatten 95% der Produktionsarbeiter einen Meister nachgeholt.... Die hälfte davon würde ich sagen, wusste nichtmal was die pq Formel ist.... Armes Deutschland

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   03.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Anfang des neuen Jahrtausends wurden Statistiken aufgestellt, wonach jährlich gut 45.000 Menschen ihren Meister machten. Dann kommen ja noch Techniker und Fachwirte hinzu, die sich sozusagen betrieblich weiterbilden. Allein von diesen 45.000 Meistern haben gut 93 % den Meister auch geschafft, wobei hier nichtmal ein Abitur vorausgesetzt wird. Ein Studium setzt einen höheren Bildungsabschluss voraus, das Abitur. Es wird doch wohl keiner Bestreiten, dass ein Abitur höher anzusehen ist, als ein Real- oder Hauptschulabschluss. Trotzdem sind die Abbrecherquoten beim Studium weitaus höher, als bei den Meisterschulen. Ein Bekannter machte nen Techniker im Metallbereich, dort haben auch 100% den Abschluss geschafft.

Was ist nun aussagekräftiger im Hinblick auf diese Gleichstellung?

7 % Abbrecherquote bei einer Weiterbildung, die mittlere Reife voraussetzt oder je nach Studiengang bis zu 70% Abbruchquote bei diversen Bachelorstudiengängen, die ein Abi vorraussetzen?!

Ein Meister kann genauso mit 23 in die Arbeitswelt starten, da hat er auch nicht soviel mehr Praxiswissen, was den theoretischen Rückstand gegenüber einem 23 jährigem Bachelor ausgleichen würde. Praxiserfahrung kommt ganz von allein, beim Meister, sowie beim Bachelor. Sowas kann man nicht allein den Meistern als Aufwertungskriterium zuschieben.

Über das Niveau des Lehrstoffes muss man glaube ich nicht debattieren. Da ist Bachelor >> Meister. Gebt den Akademikern 1-2 Monate, dann kann er sein Wissen auch auf die Abläufe im Betrieb übertragen. Sehen wir doch die neuen Errungenschaften der Neuzeit. Bis in die 50er Jahre hat vielleicht mal ein Meister ein Produkt verbessern können, in der heutigen Zeit reicht sowas absolut nicht mehr aus. In Zeiten von Elektroautos, neuen Energiespeichern, Photovoltaik, sozusagen einer High-Tech Industrie, da kann ein Meister nicht mehr viel beitragen zum Innovationsstandort Deutschland.

Die Meister, die ein Studium versucht oder auch geschafft haben sagen ja selbst, dass ein Studium weitaus höher einzuordnen ist. Nur die Meister, die noch nie eine Vorlesung besucht haben meinen, dass ist alles Quatsch, wir sind gleichwertig. Jetzt kommt garantiert wieder das Argument der Arroganz der Akademiker.

Mal ganz ehrlich. Stellt euch mal vor ein Geselle wird nach 2-3 Jahren Berufserfahrung mit einem Meister gleichgesetzt, dann würden die Meister doch auch sagen, die haben doch garnicht das Niveau an Ausbildung genossen wie ich?! Sagen sie deswegen, dass eine Ausbildung schlecht ist? Nein! Jede Aus- und Fortbildung ist wichtig in unserer Industrie, aber man sollte schon wissen, wo man seine Ausbildung einordnen muss. Ein Meister hat auf jeden Fall nichts, was dem Bachelor gleichwertig ist.

Wir sind alles Menschen, keiner ist minderwertig, aber im Beruf muss es abgesichert sein, dass eine bessere und höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich bringt, ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines unbezahlten Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden machen. Das wird zunehmend immer mehr vermischt. Es gibt tausende Promovierte, die sich mit 1000 Euro-Jobs über Wasser halten müssen und wir reden von Fachkräftemangel! Wir nutzen unsere Ressourcen nur nicht. Anstatt dieses Problem anzugehen, wird einfach eine geringer qualifizierende Ausbildung aufgewertet. Sowas hilft unserem Innovationstandort Deutschland sicher nicht weiter.


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   03.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Übrigens befindet sich auch das FH Diplom auf Stufe 6 - Ist jetzt der Meister, Handelsfachwirt etc. der Meinung, dass er das Therorie Know how eines FH Diplom Ings hat, weil er sich auch auf Stufe 6 befindet? Schon daran sieht man, dass diese Einstufung überhaupt keinen Sinn macht - Oder stellen die Firmen plötzlich für leitende Positionen statt einem Ings. einen Meister ein, weil sie beide auf Stufe 6 befindet? Wohl eher nicht.... Die Firmen werden weiterhin ganz normal differenzieren zwischen FH Diplom & Bachelor oder einem Meister

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   04.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist schon lange nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker, auch ohne Meister, überholen sogenannte "Akademiker" ganz schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!

Lounge Gast schrieb:
>

> aber im > Beruf muss es abgesichert sein, dass eine bessere und
> höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich bringt,
> ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines unbezahlten
> Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden machen.


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   04.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Und dann wundert der Staat sich, warum wir Akademikermangel haben... unfassbar! Eine längere und härtere Ausbildung lohnt sich einfach nicht mehr. Deutschland schafft genau das ab, was unseren Wohlstand die letzten Jahrzehnte gesichert hat. Warum haben wir z.B. eine so gute Automobilbranche? Bestimmt nicht, weil die Meister sie so entwickelt haben, dass sie zu den Besten weltweit gehören. Das sind Ingenieure. Genauso ist es in der Chemieindustrie, Elektroindustrie.... Qualität war damals das Zauberwort, momentan zählt nur noch Quantität. Geben wir doch jedem Hauptschüler nen Dr. Titel und gucken, was er draus macht. Wozu überhaupt noch studieren?!

Es mag sein, dass es in Betrieben solche Zustände gibt, dann braucht sich aber keiner wundern, wenn seine Produkte an Innovationskraft verlieren und die Firma irgendwann pleite macht, weil China etc günstiger produzieren, siehe Solarbranche momentan. Da wurde aus Kostengründen auch die Forschung ausgesetzt und neue Trends verpasst. Preis ist alles, auch wenn die chinesischen Solarpanels nichtmal halbsoviel Leistung pro Quadratmeter bringen, wie die Deutschen.


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   04.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Zum Glück bin ich mir Uni-Diplom nach 2 Jahren Berufserfajrung hierachisch und gehaltstechnisch vor sämtlichen Technikern und Handelfachwirten im Betrieb, die schon über 20 Jahre Erfahrung haben, weil mein Chef sieht, was für ein Potential ein Akademiker hat. Ein Meister wird bei uns eh nicht wirklich ernstgenommen. Der soll die Azubis ausbilden, kann sich da wichtig nehmen und gut ist!

Jeder Akademiker hat mehr Potential als ein Techniker oder Betriebswirt. Wer es nicht ausschöpft ist selbst schuld. Selbst schuld sind aber auch die Betriebe die dann die Führungspositionen mit Unstudierten besetzten anstatt einfach einen anderen besseren Akademiker zu holen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist schon lange
> nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker, auch ohne
> Meister, überholen sogenannte "Akademiker" ganz
> schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
>
> > aber im > Beruf muss es abgesichert sein, dass eine
> bessere und
> > höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich bringt,
> > ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines unbezahlten
> > Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden machen.


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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hy,

leider schreiben hier viele Menschen, ohne dass diese etwas vom jeweiligien Thema wüssten.
Zunächst ist ein Staatlich gepüfter Techniker (so heißt es richtig) weder Meister noch Bachelor. Als nächstes muß ich hier schreiben, dass ein Staatlich geprüfter Techniker durchaus auch ein Masterstudium absolvieren kann, ohne jemals ein Bachelorstudium gemacht zu haben - dies stellt aber **noch** eine Ausnahme dar.
Was sicher ist, ist das Faktum, dass Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker und Meister auf einer Qualifikationsebene im EQR/DQR stehen und somit als gleichwertig zu betrachten sind.
Auch sicher ist, dass ein Staatlich geprüfter Techniker ein Hochschulstudium, egal ob FH oder Universität, ohne irgend eine Sonderhochschulzulassungsprüfung (dies gilt für Berufserfahrene ohne Austiegsweiterbildung mit DQR-Level 4, also berufserfahrene Facharbeiter, Kaufmannsgehilfen und Gesellen) dafür durchlaufen zu haben, jedes Fach beginnen darf und kann, da dieser eine allgemeine Hochschulzulassung besitzt.
Die Einsatzgebiete eines Staatlich geprüften Technikers liegen im mittleren Management in Entwicklung/Konstruktion, Abteilungs-/Betriebsleitung, QS/QM, Arbeitsvorbereitung, Service, Einkauf, Vertrieb, Ausbildung von Nachwuchsfachkräften und Beratung und dem entsprechend wird dieser auch ausgebildet.

Tschau.


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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Also ich habe diese ganze Geschichte mit dem DQR mal meinem Vorgesetztem (Dr. in der Chemie) erzählt. Ich arbeite in der Pharmabranche. Als Antwort kam ein Lachen und die Aussage, dass ein Meister nicht gerde besonders Anspruchsvoll sei... So gut wie alle die ich kenne haben übrigens nen Meister, wenn sie vorher ne Ausbildung gemacht haben, durchgefallen ist Niemand - Der Schloßermeister wurde von 9 Monate auf 4 Monate gekürzt, so wie ich das mitbekommen habe - In diesen Meisterkursen sitzen Türken etc. die kaum Deutsch können... Aber bestehen tun die alle, hauptsache die IHK erhält ihr Geld... Zusammenfassend bleibt zu sagen: Ein Meister liegt vom Nieveu ein wenig über eine Ausbildung aber schon deutlich unter dem eines Fachabis Technik - Von einem technischem Studium will ich gar nicht erst reden... Da tun sich Welten auf, die die Meister nicht kennen

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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Warte mal ab, welche Position Du in 20 Jahren haben wirst. Die Karriereleiter ist keine Einbahnstraße, evtl. hast Du in einigen Jahren eine niedrigere Position und einer der heutigen Techniker ist dann der Chef. Dann kann er als Seilschaft auch andere Techniker mit nach oben ziehen, und Du bist unten. Genau das habe ich erlebt!

Lounge Gast schrieb:
>
> Zum Glück bin ich mir Uni-Diplom nach 2 Jahren
> Berufserfajrung hierachisch und gehaltstechnisch vor
> sämtlichen Technikern und Handelfachwirten im Betrieb, die
> schon über 20 Jahre Erfahrung haben, weil mein Chef sieht,
> was für ein Potential ein Akademiker hat. Ein Meister wird
> bei uns eh nicht wirklich ernstgenommen. Der soll die Azubis
> ausbilden, kann sich da wichtig nehmen und gut ist!
>
> Jeder Akademiker hat mehr Potential als ein Techniker oder
> Betriebswirt. Wer es nicht ausschöpft ist selbst schuld.
> Selbst schuld sind aber auch die Betriebe die dann die
> Führungspositionen mit Unstudierten besetzten anstatt einfach
> einen anderen besseren Akademiker zu holen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist schon lange
> > nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker, auch ohne
> > Meister, überholen sogenannte "Akademiker" ganz
> > schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> >
> > > aber im > Beruf muss es abgesichert sein, dass
> eine
> > bessere und
> > > höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich
> bringt,
> > > ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines
> unbezahlten
> > > Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden
> machen.


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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Kommt es nur mir so vor oder bringt hier kein einziger Meister, Techniker oder Fachwirt irgendein nachvollziehbares Argument für diese Gleichstellung? Ich lese immer nur, wir können das. "Du wirst sehen, bald werden wir Techniker euch überholen usw." Wo bleiben die Argumente Leute??? Das ist der Unterschied zwischen Akademikern und Meistern etc. Die Meister stellen nur hunderte Thesen auf und belegen nicht eine einzige! Der Akademiker kommt mit Argumenten.

Ich hab den direkten Vergleich und jeder, der sagt, dass ein Meister mit einem Bachelor zu vergleichen ist, der hat den Sinn für Realität verloren. Vielleicht kann ein Meister in die Geschäftsführung eines reinen Produktionsbetriebes, das mag ja sein, aber sowas sollte nicht die Regel sein. Wo bleibt da die Innovation und permante Verbesserung im Unternehmen? Unsere Politik zerstört unsere Bildungslandschaft!

Ich hätte selbst in 6 Monaten meinen Industriemeister Chemie machen können. Habe aber mein Fachabi Technik nachgeholt und Bachelor Chemieing. gemacht. Das soll gleich sein? Ich kenne Leute aus meiner Ausbildung, die den beruflichen Weg weiter gegangen sind und die können mir nicht das Wasser reichen. Das ist nicht überheblich gemeint, das ist ein Fakt! Nur weil einem Fakten nicht gefallen, heißt es nicht automatisch, dass man arrogant ist.


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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Lounge Gast schrieb:
>
> Hy,
>
> leider schreiben hier viele Menschen, ohne dass diese etwas
> vom jeweiligien Thema wüssten.
> Zunächst ist ein Staatlich gepüfter Techniker (so heißt es
> richtig) weder Meister noch Bachelor. Als nächstes muß ich
> hier schreiben, dass ein Staatlich geprüfter Techniker
> durchaus auch ein Masterstudium absolvieren kann, ohne jemals
> ein Bachelorstudium gemacht zu haben - dies stellt aber
> **noch** eine Ausnahme dar.
> Was sicher ist, ist das Faktum, dass Bachelor, Staatlich
> geprüfter Techniker und Meister auf einer Qualifikationsebene
> im EQR/DQR stehen und somit als gleichwertig zu betrachten
> sind.
> Auch sicher ist, dass ein Staatlich geprüfter Techniker ein
> Hochschulstudium, egal ob FH oder Universität, ohne irgend
> eine Sonderhochschulzulassungsprüfung (dies gilt für
> Berufserfahrene ohne Austiegsweiterbildung mit DQR-Level 4,
> also berufserfahrene Facharbeiter, Kaufmannsgehilfen und
> Gesellen) dafür durchlaufen zu haben, jedes Fach beginnen
> darf und kann, da dieser eine allgemeine Hochschulzulassung
> besitzt.
> Die Einsatzgebiete eines Staatlich geprüften Technikers
> liegen im mittleren Management in Entwicklung/Konstruktion,
> Abteilungs-/Betriebsleitung, QS/QM, Arbeitsvorbereitung,
> Service, Einkauf, Vertrieb, Ausbildung von
> Nachwuchsfachkräften und Beratung und dem entsprechend wird
> dieser auch ausgebildet.
>
> Tschau.

Jaja.... Auch der Meister kann teilweise schon ein Masterstudium absolvieren, dass besagt doch wie die Vorraussetzungen so sind... Fakt ist: Nur wenige Techniker würden überhaupt den E Technik Bachelor schaffen!


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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
So auch bei uns im Betrieb.

Lounge Gast schrieb:
>
> Warte mal ab, welche Position Du in 20 Jahren haben wirst.
> Die Karriereleiter ist keine Einbahnstraße, evtl. hast Du in
> einigen Jahren eine niedrigere Position und einer der
> heutigen Techniker ist dann der Chef. Dann kann er als
> Seilschaft auch andere Techniker mit nach oben ziehen, und Du
> bist unten. Genau das habe ich erlebt!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zum Glück bin ich mir Uni-Diplom nach 2 Jahren
> > Berufserfajrung hierachisch und gehaltstechnisch vor
> > sämtlichen Technikern und Handelfachwirten im Betrieb, die
> > schon über 20 Jahre Erfahrung haben, weil mein Chef sieht,
> > was für ein Potential ein Akademiker hat. Ein Meister wird
> > bei uns eh nicht wirklich ernstgenommen. Der soll die
> Azubis
> > ausbilden, kann sich da wichtig nehmen und gut ist!
> >
> > Jeder Akademiker hat mehr Potential als ein Techniker oder
> > Betriebswirt. Wer es nicht ausschöpft ist selbst schuld.
> > Selbst schuld sind aber auch die Betriebe die dann die
> > Führungspositionen mit Unstudierten besetzten anstatt
> einfach
> > einen anderen besseren Akademiker zu holen.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist
> schon lange
> > > nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker,
> auch ohne
> > > Meister, überholen sogenannte
> "Akademiker" ganz
> > > schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > >
> > > > aber im > Beruf muss es abgesichert sein,
> dass
> > eine
> > > bessere und
> > > > höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit
> sich
> > bringt,
> > > > ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines
> > unbezahlten
> > > > Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden
> > machen.


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   05.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Jetzt werden bestimmt die ganzen Stellenanzeigen umgeschrieben: Ingineursstelle zu besetzen: Vorraussetzung: FH Diplom, Bachelor - Alternativ: Meister oder Schlosser mit Berufserfahrung... Ich hoffe man versteht die Ironie :-)

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   06.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Solche Stellenanzeigen habe ich schon oft gelesen. Einer meiner Kollegen hatte in der Firma die Stellenbezeichnung"Planungsingenieur", war aber nur Techniker.

Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt werden bestimmt die ganzen Stellenanzeigen
> umgeschrieben: Ingineursstelle zu besetzen: Vorraussetzung:
> FH Diplom, Bachelor - Alternativ: Meister oder Schlosser mit
> Berufserfahrung... Ich hoffe man versteht die Ironie :-)


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   06.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ein Techniker ist ja auch nochmal was ganz anderes als nen Meister

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   06.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Und genau sowas passiert, wenn man sich stur schon im vornherein darauf festlegt, dass man nur 8 Stufen zur Verfügung hat. Genau aus diesem Grund wird man den Ansprüchen der unterschiedlichen Ausbildungsformen nicht gerecht, man hat ja immerhin nur 8 Stufen und muss deswegen zwangsläufig völlig unterschiedliche Sachen zusammen schmeißen, weil eben nicht mehr Stufen zur Verfügung stehen.

Ich denke viele würden mir zustimmen, wenn man sagt, dass der Techniker, immernoch mehr weiß, als ein Meister und der Akademiker immernoch nen Zacken mehr als der Techniker.

Warum nicht Stufe 6 Meister, Stufe 7 Techniker, Stufe 8 Bachelor, Stufe 9 Master/Diplom, Stufe 10 Dr. und habil. Damit wäre man allen gerecht geworden.

Man muss es doch mal so sagen, wie es ist. Der Meister ist immernoch die geringste berufliche Weiterbildung, die man überhaupt machen kann. Da ist der Techniker schon weitaus besser dran, allein weil er Vollzeit im Schnitt 2 Jahre die Schulbank drücken muss. Man kann Berufserfahrung nicht als Kriterium für diesen Vergleich der Ausbildungen nehmen.

Kenne auch jemanden, der mit 35 noch ein Studium begonnen hat nach über 10 Jahren Berufserfahrung und nachgeholtem Abi. Warum erfährt er dann keine Aufwertung? Berufserfahrung kann man beiden Gruppen zuweisen, also sollte man nicht sagen, der Meister hat enorm viel Praxiserfahrung und der Bachelor überhaupt nicht und deswegen wird der Meister aufgewertet. Man kann nunmal nur das praktisch anwenden, was man auch wirklich verstanden hat. Klar gibt es auch Leute, die "machen" einfach, ohne überhaupt zu wissen was. In Zeiten der Automatisierung geht sowas leider noch gut.

Es sollte wirklich der Umfang und das Niveau der Ausbildungen für diesen Vergleichsrahmen bindend sein. Was man am Ende aus seinem Wissen macht, ist doch eh nicht mehr überschaubar. Berufserfahrung bekommen wir alle. Auch Meister fangen mal an. Zumal Meister teilweise wirklich nur in den Betrieben gleichwertig sind, in denen Sie schon seit Jahren arbeiten. In einem neuen Betrieb kann sich der Akademiker garantiert schneller einarbeiten, weil er ein breiteres Wissen hat.

Mein Cousin hat nen Meister gemacht und da hat sich die IHK Meisterschule direkt am Unternehmen orientiert und den Lehrplan erstellt, weil es eben ein recht großes Unternehmen ist. Für allgemeineres Wissen ist in so einem kurzem Lehrgang garkein Platz, wenn man von 4-12 Monaten Vollzeit ausgeht. Er sagt selbst, dass er im Falle eines Betriebswechsels fachlich komplett bei Gesellenniveau starten würde, weil "andere" Sachen garnicht in seinem Meister vorkamen. Das geht auch zeitlich garnicht. Der Bachelor ist immernoch universeller einsetzbar.


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   07.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Sicher besteht die Absicht der Politiker darin, eine kindische "Illusion der Gleichheit" zu ermöglichen, die den weniger geitig begabten die Komplexe nehmen soll - auf Kosten derer, die erstens teilweise sauschwere Prüfungen ableisten müssen, zweitens auch noch arbeiten müssem, oft unter dem Befehl der "Gelernten". Ich habe den Eindruck, das Ganze dient dem vom Ausland geförderten Niedergang des deutschen Biöldungssystems, womit der deutsche Erfolg gebremst werden soll. Hängen da vielleicht einige der beteiligten deutschen Politiker mit darin?

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   08.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Warum regt ihr euch eigentlich so auf? Formal sind Uni und FH gleich. Praktisch stellen einige Unternehmen nur äußerst selektiv von FHs ein. Formal sind Bachelor und Meister gleich. Praktisch...

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   10.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
yo...praktisch wird es weiter anders aussehen. Meister und Techniker sind genau wie Bachelor keine schlechten Menschen, aber die Ausbildung und der Wissensstand ist im jeweiligen Bereich nicht vergleichbar. Wenn es solche Stellenausschreibungen echt gibt, dienen diese nur zur Minimierung des Arbeitsentgeltes. Unternehmen wissen gar nicht, was sie sich langfristig damit antun. Ich wette, dass solche Unternehmen eine schlechtere Performance haben als die Konkurrenz. Naja..muss ja jeder selber wissen :)

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   10.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Der DQR/EQF stuft diese Ausbildungen als gleichwertig ein (nicht gleichartig). Der status acaemicus wird dem Meister ja nicht verliehen, i.e. es ist kein akademischer Bachelor-Titel damit verknuepft.
Wohl aber ist das Kompetenzniveau eines Meisters in seinem Fach aehnlich hoch einzustufen als das Kompetenzniveau eines Bachelors.
Diese Lagermenthalitæt und Abgrenzung der akademischen zur beruflichen Ausbildung schaden der Wirtschaft nur.
Bachelors sollten sich doch darueber freuen einen akademischen Erstabschluss zu besitzen. Noch vor wenigen Jahren war die alleinige Absolvierung des Grundstudiums (oder 1. Diplompruefung) am Arbeitsmarkt nichts wert, .... jedenfalls weniger Wert als die Meisterpruefung.


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   10.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
... sehe ich auch so.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Meister hat keinen Bezug zu komplexen Problemlösungen...
>
> Mann Mann Mann, dümmer gehts bald nimmer hier. Aber
> bezeichnend wie der selbsternannten Elite hier der Arsch auf
> Grundeis geht... Wen wunderts wenn bei Beiträgen wie
> "kann mir bitte jemand haar klein vorsagen wie ich mich
> den big4 zu bewerben habe" oder "ich hab 3 Jahre
> studiert aber bin zu doof mir einen Titel für meine
> Abschlussarbeit auszudenken", "soll ich ein
> Auslandssemester machen oder ist ein Jahr mehr zu lang, weil
> ich muss ja genau in das 0815-Profil passen"
>
> Ein Meister kann genauso entbehrungsreich wie Studium sein.
> Mit einem Master oder Diplom würde ich ihn auch nicht
> vergleichen wollen, aber ein Meister hat meist einiges drauf
> und da können Bachelor-absolventen in der Regel nicht
> mithalten. Logischerweise rede ich hier vom direkten
> Vergleich auf jeweiligem Fachgebiet, wer meint er müsste als
> BWL-Bachelor schiss haben vor dem Friseurmeister, dem ist
> auch nicht mehr zu helfen.
>
> Streckt mal den Rücken ordentlich durch, Brust raus und Kopf
> hoch, wenn ihr euch wirklich so toll als Bachelor fühlt,
> benehmt euch nicht wie eine Horde Gazellen im Anblick eines
> Krokodils. Meine Güte


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   10.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Zum 1000 Mal! Ein Bachelor einer FH entspricht fast immer zu 99% dem vorherigem Diplom (7 Semester)

Wollen mir die ganzen Meister jetzt erzählen, dass der Meister also dem Diplom Ing (FH) entspricht!? Das FH Diplom wurde auch auf Stufe 6 gepackt, dass haben viele noch nicht mitbekommen... Alleine deswegen ist das schon lächerlich - PS: Auch als Techniker würde ich mir verarscht vorkommen, wenn man mich mit einem Meister vergleichen würde, der vieeel schneller und einfacher zu erlangen ist.... Der ganze DQR ist nicht ernst zu nehmen und wird in Deutschlands Betrieben keine Auswirkung haben!


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   10.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Und noch einer, der den Bachelor mit dem früheren Vordiplom vergleicht... Manche lernen es wohl nie, solche typen sollten einfach die Klappe halten, wenn sie nicht wissen, was Bologna bedeutet. Ein Bachelor hat vom Umfang her rein gar nichts mit den Vordiplom zu tun oder ging das Vordiplom früher auch 7-8 Semester Regelstudienzeit? Die 1-2 Semester mehr im früheren Diplom machten es nun auch nicht mehr fett, zumal z.B. BWL in Dresden an der Uni 8 Semester war und an der FH ebenso. Manche scheinen sich ihre Meinung nur aus solchen Infoblättern Marke "Bild" zu bilden.

Und gleichartig ist der Meister nicht mal ansatzweise vom Kompetenzniveau... Da steckt das Wort Niveau drin, wo ist dies denn in der Realität? Der Meister ist doch inzwischen genauso zur Massenausbildung geworden, wie ne normale Gesellenausbildung. Gerade mal 7% Abbrecherquote deutschlandweit und das bestätigt sich auch, wenn ich mir mal die Lehrpläne oder diverses Lehrmaterial ansehe. Die IHK ist genauso gewinnorientiert geworden, wie so manches DAX Unternehmen. Die IHK möchte Global Player werden und ihren Meister groß rausbringen, genau aus dem Grund, weil jeder Schüler mehrere Tausend Euro in die Kassen spült. Ich kenne viele Meister, die selbst sagen, dass der Meister nicht viel mehr Niveau besitzt als jede normale Gesellenausbildung. Lernen war dort fehlanzeige...

Es werden halt Themen behandelt, die in einer normalen Ausbildung keinen Platz haben, aber niveaumäßig ist dies immernoch nicht hoch anzusehen. Die Abbrecherquoten bestätigen dies auch, wenn man dazu noch bedenkt, dass dort zu 90% nicht mal Abiturienten sitzen.

Ich habe dutzende Meister in meiner damaligen Ausbildung und in meinem späteren Praxissemester kennengelernt. Davon konnte keiner die Zusammenhänge dieser Produktion nachvollziehbar erklären. Hieß immer nur, das geht da rein und das Produkt kommt da raus. Ablaufende Reaktionen konnte nur der Betriebsingenieur erklären. Da hatte bei Leibe so mancher Geselle mehr auf der Tasche. Und fragt doch mal die Meister, die ein Studium danach absolviert haben. Wer von denen sagt denn, das der Meister gleichwertig sei? Kein einziger! Warum ist das so? Weil sie es ganz genau wissen und den Vergleich haben! Warum das niemand anerkennt ist mir schleierhaft, nennt sich wohl Ignoranz...


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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Tja ist wohl alles subjektiv...manchmal ist es so oder halt auch wieder anders. Ein Diplom FH hatte übrigens mehr Credits umgerechnet, als ein Bachelor...folglich sind diese Abschlüsse auch nicht gleich...vom Stoff mal abgesehen. Ich finde den Vergleich gleich wertig und gleichartig sehr passend. Habe auch Schwierigkeiten diese Abschlüsse zu vergleichen, da der Stoff und die Voraussetzung deutlicher weniger bzw. geringer ist. Dennoch kann ein Meister/ Techniker in seinem Gebiet sicher mehr als jemand ohne Ausbildung in diese Richtung. Ob dieses Stufensystem sinnvoll ist, bezweifel ich dennoch stark, da es den Bachelor weiter entwertet und er hat sowieso keinen super Ruf.

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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wo ist der gefällt mir Button für den Beitag über meinem?

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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Zu 99%?
Redest Du von der Dauer, vom Inhalt, vom Anspruch?
Allein wenn ich nur (!) die Dauer betrachte, dann ist der durchschnittliche FH-Bachelor rund 85% des FH-Diploms.
(An den Unis ist der Bachelor rund 60% des Diploms.)
Du merkst, Deine Aussage ist nicht besonders konkret und daher nur bedingt brauchbar.

Und vermutlich meinst Du auch nicht "Diplom" sondern "Diplom (FH)".
Das ist nochmal ein bedeutender Unterschied.
Bitte präszise bleiben.


Lounge Gast schrieb:
>
> Zum 1000 Mal! Ein Bachelor einer FH entspricht fast immer zu
> 99% dem vorherigem Diplom (7 Semester)


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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Richtig, ich meine natürlich das FH Diplom, welches vorher 8 Sem. gedauert hat... Vom Anspruch entspricht es 110% des alten FH Diploms - Mehr Vorlesungen, dazu noch weniger Zeit - So wird es hier immer wieder geschrieben und so haben es uns auch unsere Profs. gesagt (Seit dem Bachelor) ist der Noteschnitt gesunken, da der Anspruch höher als bei dem FH Diplom ist - Bei der Uni gehen natürlich keine 10 Sem. in 6 Sem rein.. Aber an der FH wurden aus 8 Sem. 7. Sem gemacht(Kürzeres Praktikum)

> Zu 99%?
> Redest Du von der Dauer, vom Inhalt, vom Anspruch?
> Allein wenn ich nur (!) die Dauer betrachte, dann ist der
> durchschnittliche FH-Bachelor rund 85% des FH-Diploms.
> (An den Unis ist der Bachelor rund 60% des Diploms.)
> Du merkst, Deine Aussage ist nicht besonders konkret und
> daher nur bedingt brauchbar.
>
> Und vermutlich meinst Du auch nicht "Diplom"
> sondern "Diplom (FH)".
> Das ist nochmal ein bedeutender Unterschied.
> Bitte präszise bleiben.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zum 1000 Mal! Ein Bachelor einer FH entspricht fast
> immer zu
> > 99% dem vorherigem Diplom (7 Semester)


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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch den FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom auch nicht. Wie gesagt, in Dresden gabs zwischen Uni und FH keinen Unterschied.

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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Super Beitrag !

Lounge Gast schrieb:
>
> Und noch einer, der den Bachelor mit dem früheren Vordiplom
> vergleicht... Manche lernen es wohl nie, solche typen sollten
> einfach die Klappe halten, wenn sie nicht wissen, was Bologna
> bedeutet. Ein Bachelor hat vom Umfang her rein gar nichts mit
> den Vordiplom zu tun oder ging das Vordiplom früher auch 7-8
> Semester Regelstudienzeit? Die 1-2 Semester mehr im früheren
> Diplom machten es nun auch nicht mehr fett, zumal z.B. BWL in
> Dresden an der Uni 8 Semester war und an der FH ebenso.
> Manche scheinen sich ihre Meinung nur aus solchen
> Infoblättern Marke "Bild" zu bilden.
>
> Und gleichartig ist der Meister nicht mal ansatzweise vom
> Kompetenzniveau... Da steckt das Wort Niveau drin, wo ist
> dies denn in der Realität? Der Meister ist doch inzwischen
> genauso zur Massenausbildung geworden, wie ne normale
> Gesellenausbildung. Gerade mal 7% Abbrecherquote
> deutschlandweit und das bestätigt sich auch, wenn ich mir mal
> die Lehrpläne oder diverses Lehrmaterial ansehe. Die IHK ist
> genauso gewinnorientiert geworden, wie so manches DAX
> Unternehmen. Die IHK möchte Global Player werden und ihren
> Meister groß rausbringen, genau aus dem Grund, weil jeder
> Schüler mehrere Tausend Euro in die Kassen spült. Ich kenne
> viele Meister, die selbst sagen, dass der Meister nicht viel
> mehr Niveau besitzt als jede normale Gesellenausbildung.
> Lernen war dort fehlanzeige...
>
> Es werden halt Themen behandelt, die in einer normalen
> Ausbildung keinen Platz haben, aber niveaumäßig ist dies
> immernoch nicht hoch anzusehen. Die Abbrecherquoten
> bestätigen dies auch, wenn man dazu noch bedenkt, dass dort
> zu 90% nicht mal Abiturienten sitzen.
>
> Ich habe dutzende Meister in meiner damaligen Ausbildung und
> in meinem späteren Praxissemester kennengelernt. Davon konnte
> keiner die Zusammenhänge dieser Produktion nachvollziehbar
> erklären. Hieß immer nur, das geht da rein und das Produkt
> kommt da raus. Ablaufende Reaktionen konnte nur der
> Betriebsingenieur erklären. Da hatte bei Leibe so mancher
> Geselle mehr auf der Tasche. Und fragt doch mal die Meister,
> die ein Studium danach absolviert haben. Wer von denen sagt
> denn, das der Meister gleichwertig sei? Kein einziger! Warum
> ist das so? Weil sie es ganz genau wissen und den Vergleich
> haben! Warum das niemand anerkennt ist mir schleierhaft,
> nennt sich wohl Ignoranz...


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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Bachelor oder Diplom, FH oder Uni, besser oder schlechter.
Da wird über jeden Vergleich gestritten und jeder wirft dem anderen Ahnungslosigkeit vor.
Aber Meister und Techniker in einen Topf werfen. Irgendwas stimmt da nicht!


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   11.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
In Wi-Ing ging das Uni-Diplom eigentlich immer 10 Semester und da gibt es wirklich keine Unterscheide zwischen Diplom und BA/MA. Ausser eben den besseren Noten im Master!

Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch den
> FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage
> feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom auch
> nicht. Wie gesagt, in Dresden gabs zwischen Uni und FH keinen
> Unterschied.


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   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Naja, zu dem Unterschied in der Dauer der beiden Ausbildungsarten kommt noch der Unterschied im Anspruch der Ausbildung während der gesamten Ausbildungsdauer.


Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch den
> FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage
> feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom auch
> nicht.


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   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Richtig.... Bachelor / Master sind schwieriger als Diplom

Lounge Gast schrieb:
>
> Naja, zu dem Unterschied in der Dauer der beiden
> Ausbildungsarten kommt noch der Unterschied im Anspruch der
> Ausbildung während der gesamten Ausbildungsdauer.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch
> den
> > FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage
> > feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom
> auch
> > nicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ihr lernt es einfach nicht. Das Meiste hier zeugt aus einer individuellen Erfahrung. Als BWLer solltet ihr das besser wissen. Einige Hochschulen haben den Stoff übernommen, andere stark gekürzt, einige haben mehr Übungen eingebaut, andere bleiben theoretischer. Von den Credits steht Bac < Dipl FH < Mas/ Dipl Uni. Ganz ehrlich...es ist entscheidend, was ihr daraus macht. In der Praxis verschwimmt viel.

Danke für das ILike, sollte man hier echt einbauen :)


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   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Immer diese pauschale Aussage, dass ein Bachelor < FH Diplom ist

Es gibt auch mehrere Bachelor, die 8 Semester dauern! (z.B BWL an der UNI und FH Hannover)

Das muss immer von FH zu FH oder von Uni zu Uni betrachtet werden, ob das alte Diplom mehr "wert" war oder umgekehr, oder gleich etc.


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   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das stimmt nicht ganz.

Es ist genau identisch. Wieso sollte es auch anders sein. Im Bachelor gibt es nur schlechtere Noten als im Diplom, aber dafür im Master deutlich bessere! Also wenn sich jetzt noch ein Master hier beschwert...

Lounge Gast schrieb:
>
> Richtig.... Bachelor / Master sind schwieriger als Diplom
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Naja, zu dem Unterschied in der Dauer der beiden
> > Ausbildungsarten kommt noch der Unterschied im Anspruch
> der
> > Ausbildung während der gesamten Ausbildungsdauer.
> >
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und
> auch
> > den
> > > FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise
> Aussage
> > > feststellen und soviel mehr war das frühere Uni
> Diplom
> > auch
> > > nicht.


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   13.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Der einzige Grund, warum Meister mit Bachelor auf eine Stufe gekommen sind, ist das man sonst nicht wußte wohin mit denen auf einer Stufen Skala.... Das sieht man schon daran, dass die weithaus bessere Technikerausbildung auch auf 6 mit dem Meister steht. Da fehlen einfach 3 Stufen, die die EU vergessen hat!

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   13.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wie schlaue Studenten wissen, kommt es nicht auf die Semesteranzahl an. Nur weil ein Bachelor 8 und der andere 6 Semester hat, wird er nicht höherwertiger. Die Realität, vor allem auch in der Praxis, ist, dass der Bachelor < Diplom FH ist. Das macht aber nix, warum sollte man sich darüber aufregen. Genau so ist es mit den anderen Vergleichen. Was nützt das? Ist es Neid oder fehlendes Selbstbewusstsein? Meine Güte...leistet erstmal was, bevor ihr eure Schwanzlängen vergleicht.

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   13.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Die EU hat festgelegt, dass für eine internationale Einstufung 8 Stufen ausreichend sind, deswegen musste Deutschland sich mit 8 Stufen zufrieden geben. Die spezielle Situation in Deutschland wurde bei Erstellung der EU Richtlinie nicht bedacht. Deutschland ist nunmal das einzigste Land der Welt, wo man überhaupt Meister und Techniker ausbildet.

Normal wäre: 6 = Meister, 7 = Techniker, 8 = Bachelor + Diplom FH, 9 Master + Diplom, 10 Promotion bzw habil.

Das konnte aber nicht durchgesetzt werden, weil der DQR nur die Umsetzung des europäischen Rahmens ist und laut diesem nunmal 8 Stufen festgelegt werden MÜSSEN. Bei der Erstellung des EU Rahmenplans hat Deutschland einfach gepennt und nun kommt sowas bei raus.

Das Schlimme ist ja, dass für die Festlegung des DQR nur die IHK, HWK eingeladen wurden und dessen Lobby sich vollkommen austoben konnte. Wenn ich als Politiker tagelang von dieser Lobby so einseitig beschwafelt werden würde, dann würd ich das wahrscheinlich auch irgendwann glauben. Warum waren dort keine Hochschulvertreter? Leider haben staatliche Hochschulen nicht so eine finanzkräftige Lobby wie die IHK. Warum die betreffenden Parteien dort nicht eingeladen wurden kann ich nicht verstehen. Die IHK Meisterschule ist inzwischen ein richtiger Wirtschaftszweig geworden und der Wirtschaft gibt man ja mal gern den Vortritt, auch wenns abstrus ist. Meister = Bachelor? Im Mittel liegt der Bachelor weit vorn, auch weil viele von denen schon eine normale Ausbildung gemacht haben. Bei mir warens über die Hälfte aller Studenten.


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   13.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hallo zusammen.

Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist, das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher alle besser war.
Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994 stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen Jahren auf Ingenieurpositionen).
Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob man wirklich aufhören will).
Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert, wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann man hier auch schon mal finden),
Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben, bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher nicht für die meisten.
Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche keinen Hintergrund mehr haben!!
Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2 Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2 Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr überhaupt zugelassen werdet).
Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet fürchterlich vom Leben eingeholt.
Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere Dinge. Welche zeigt euch das Leben.

Bis neulich.

P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Volle Zustimmung! Auch als Ingenieur in der Entwicklung habe ich 25 Jahre lang keine höhere Mathematik mehr gebraucht. Deshalb waren die Kollegen Techniker auch nicht im Nachteil, die haben sie eben auch nicht gebraucht (hätten sie auch nicht gekonnt). Nur ganze wenige Experten beschäftigen sich mit Feldtheorie oder Thermodynamik! Die Berufspraxis sieht komplett anders aus, als sich das Studenten im allgemeinen vorstellen. Arbeiten an Entwicklungssystemen (CAD, Simulation u.s.w.) ja, aber das können andere ohne Studium nach Einarbeitung auch. Viele Studenten werden später wohl eine ganz böse Überraschung erleben.



Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen.
>
> Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist,
> das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und
> das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher
> alle besser war.
> Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL
> ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An
> vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr
> Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
> Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994
> stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als
> Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen
> Jahren auf Ingenieurpositionen).
> Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
> Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die
> hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu
> tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob
> man wirklich aufhören will).
> Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
> Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
> Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert,
> wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann
> man hier auch schon mal finden),
> Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die
> Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie
> würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben,
> bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein
> nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so
> etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher
> nicht für die meisten.
> Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
> Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche
> keinen Hintergrund mehr haben!!
> Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker
> zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst
> eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die
> Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten
> und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2
> Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2
> Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig
> bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr
> überhaupt zugelassen werdet).
> Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach
> diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts
> wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
> Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will
> einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das
> Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am
> Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die
> Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet
> fürchterlich vom Leben eingeholt.
> Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr
> feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher
> selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere
> Dinge. Welche zeigt euch das Leben.
>
> Bis neulich.
>
> P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das
> gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Warum schreiben die Leute eigentlich immer den gleichen Müll von wegen 7 Jahre Ausbildung für Meister????

3,5 Jahre + 10 Monate Vollzeit macht bei mir 4,5 Jahre und nicht 7 - Wenn ihr es in Teilzeit macht und einmal die Woche zur IHK trottelt, ist es euer Problem!

UNd das du auf ein Ing. Posten kann ich dir nicht glauben, denn dafür ist der Meister nicht ausgebildet! Die meisten Meister können das Wort Differentialrechnung nicht mal buchstabieren...

In einem 7 Sem. Bachelor wird wesentlich mehr Wissen vermittelt, als in Ausbildung und Meister zusammen. 4,5 Jahre lang einmal die Woche zur Berufsschule oder zum Samstags Meister Kurs gehen und dann behaupten, sie hätten 7 Jahre lang gelernt....

> Hallo zusammen.
>
> Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist,
> das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und
> das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher
> alle besser war.
> Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL
> ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An
> vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr
> Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
> Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994
> stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als
> Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen
> Jahren auf Ingenieurpositionen).
> Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
> Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die
> hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu
> tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob
> man wirklich aufhören will).
> Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
> Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
> Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert,
> wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann
> man hier auch schon mal finden),
> Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die
> Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie
> würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben,
> bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein
> nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so
> etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher
> nicht für die meisten.
> Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
> Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche
> keinen Hintergrund mehr haben!!
> Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker
> zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst
> eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die
> Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten
> und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2
> Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2
> Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig
> bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr
> überhaupt zugelassen werdet).
> Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach
> diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts
> wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
> Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will
> einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das
> Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am
> Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die
> Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet
> fürchterlich vom Leben eingeholt.
> Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr
> feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher
> selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere
> Dinge. Welche zeigt euch das Leben.
>
> Bis neulich.
>
> P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das
> gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
DenBeitrag würde ich so unterschreiben!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen.
>
> Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist,
> das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und
> das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher
> alle besser war.
> Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL
> ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An
> vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr
> Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
> Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994
> stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als
> Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen
> Jahren auf Ingenieurpositionen).
> Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
> Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die
> hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu
> tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob
> man wirklich aufhören will).
> Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
> Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
> Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert,
> wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann
> man hier auch schon mal finden),
> Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die
> Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie
> würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben,
> bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein
> nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so
> etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher
> nicht für die meisten.
> Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
> Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche
> keinen Hintergrund mehr haben!!
> Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker
> zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst
> eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die
> Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten
> und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2
> Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2
> Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig
> bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr
> überhaupt zugelassen werdet).
> Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach
> diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts
> wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
> Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will
> einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das
> Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am
> Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die
> Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet
> fürchterlich vom Leben eingeholt.
> Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr
> feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher
> selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere
> Dinge. Welche zeigt euch das Leben.
>
> Bis neulich.
>
> P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das
> gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hier versucht wieder einer alles zu relativieren. Hier sind nicht nur "unerfahrene" Bachelor unterwegs, die einfach ihr Praktikum am "Kopierer" gemacht haben. Kommt mal nicht laufen mit Rhetorik, sondern bringt Argumente. Es gibt schlechte Bachelor, wie auch schlechte Meister. Unterschlagt das mal nicht immer. Ihr vergleicht immer den schlechten Bachelor, der vielleicht wirklich nur Kopieren kann, mit einem Meister, der seit 20 Jahren im Betrieb ist und so ziemlich alle Betriebsabläufe in DIESEM Betrieb aus dem Stehgreif kann.

Jeder MEISTER, der auch STUDIERT hat sagt, dass der Meister ein Witz gegen einen Bachelor ist und genau die Leute, die nie studiert haben meinen, is Quatsch... Wem kann man mehr glauben schenken? Ich komme selbst aus der Praxis und hab über den 2. Bildungsweg studiert. Ich kenne die Unterschiede und der Bachelor hat weitaus mehr Wissen, was er anwenden kann. Nur weil ein Meister seit 10 Jahren vielleicht tagtäglich die gleichen Abläufe im Betrieb durchführt, ist er doch nicht eine äquivalente Fachkraft. In diesem Betrieb vielleicht, aber man sollte mal das ganze Bild sehen. Ich sage nicht, dass Meister schlecht sind, aber sie haben letztendlich nicht das drauf, was ein Akademiker drauf hat. Gerade in technischen Berufen ist das akademische Wissen unabgänglich. Ich habe im Studium erstmal gemerkt, was für Verallgemeinerungen wir damals im Betrieb alles genutzt haben, um diverse Sachen zu berechnen.

Ich kenne auch Meister, die ohne Umschweife zugeben, dass sie für ihren Meister rein garnichts lernen mussten, außer zur Abschlussprüfung. Mit diesen Leuten habe ich damals meine Ausbildung gemacht. Also hört auf den Meister, der 20 Jahre im Betrieb war mit einem Bachelor frisch von der Uni zu vergleichen? Was soll das für ein feiger Vergleich sein?! Meister können auch schon mit 23 fertig sein, genauso wie Bachelor. Vergleicht Bachelor und Meister mit ähnlicher Berufserfahrung und nicht jedes Mal. Meister mit max. Berufserfahrung gegen Bachelor mit 0 Berufserfahrung... Wenn ihr nur so eure Gleichwertigkeit belegen wollt, dann weiß ich, dass ich mehr drauf hab ;) Wieso ist der Meister die einzigste Ausbildungsform in Deutschland, die aufgrund ihrer Berufserfahrung höher eingeordnet werden? Ein Akademiker wird auch nicht höher eingeordnet, nur weil er voll automatisch Berufserfahrung bekommt. Zu Beginn stehen immer die Ausbildungen und die sollte man vergleichen. Inhalte, Dauer, Niveau... Das sind die markanten Eckpunkte einer jeden Ausbildung. Warum man hier auf einmal die Berufserfahrung nur dem Meister als + Punkt zu gute schreibt, weiß ich nicht. Was ist denn mit den Bachelors, die über den 2. Bildungsweg gekommen sind?! Die haben ähnliche Berufserfahrung, wie jeder junge Meister und noch mehr Wissen! Es wird hier alles über einen Kamm geschert.

Der Meister hat seine 3 jährige Ausbildung, er Bachelor sein 3 jähriges Abi. Der Meister macht dann seine 6-12 monatige Vollzeitschule, der Bachelor 3-4 Jahre sein Studium. Die Praxistätigkeit des Meisters ist keine Ausbildung, man belegt doch garnichts. In meiner Berufstätigkeit damals war es nur der tägliche Trott, also nichts, was den "Meister" soweit voranbringt. Einfach das tägliche Geschäft, mehr nicht.

Da es solche enormen Unterschiede im Bezug auf Praxiserfahrung gibt, kann man das nicht als Argument im Rahmen des DQR nehmen. Im Endeffekt zählen die Ausbildungsinhalte und das Niveau und da ist der Bachelor vorn. Er kann dann ihm Rahmen seiner späteren Arbeit dieses Wissen auch anwenden. Genau dieses kann der Meister nicht, weil er dieses Wissen nicht hat. Wenn der Meister nunmal eine Teilzeitschule besucht, ist er selbst Schuld. Am Ende bleibt die Ausbildungszeit pro Woche von ein paar Stunden am Samstag. Von euren 60 Std, die ihr immer angebt, sind vielleicht 4-5 Std Ausbildungszeit für den Meister inbegriffen. Da macht der Bachelor pro Woche 60 Std nur fürs Studium, daran solltet ihr den Unterschied schon merken.

Zumal es seit den Bachelorstudiengängen weitaus mehr Praxisbezug gibt während des Studiums. Wir haben TÄGLICH Vormittags Vorlesungen und Nachmittags Praktikum. Ob das nun im Labor oder Technikum ist. Ich studiere Chemieing. Wir lernen AKTIV während der Vorlesungen und der Praktika. Bei der Berufstätigkeit des Meisters lernt man eher weniger. Ich selbst war jahre im Betrieb vor dem Studium. In meinen 5 Jahren hab ich die paar Abläufe der einzelnen Bereiche kennengelernt und diese täglich einfach durchgeführt. Was lernt man da nun? Es wird täglich das Gleiche durchgeführt. Ab und zu mal eine kleine Neuerung, das wars. Der Bachelor lernt täglich neue Sachen und das über jahre!


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   14.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Da steht alles drin wie es ist! Jetzt sollte der Thread geschlossen werden....

Sonst kommt gleich wieder ein Meister und schreibst: Aber ich habe soviel Berufserfahrung....

Lounge Gast schrieb:
>
> Hier versucht wieder einer alles zu relativieren. Hier sind
> nicht nur "unerfahrene" Bachelor unterwegs, die
> einfach ihr Praktikum am "Kopierer" gemacht haben.
> Kommt mal nicht laufen mit Rhetorik, sondern bringt
> Argumente. Es gibt schlechte Bachelor, wie auch schlechte
> Meister. Unterschlagt das mal nicht immer. Ihr vergleicht
> immer den schlechten Bachelor, der vielleicht wirklich nur
> Kopieren kann, mit einem Meister, der seit 20 Jahren im
> Betrieb ist und so ziemlich alle Betriebsabläufe in DIESEM
> Betrieb aus dem Stehgreif kann.
>
> Jeder MEISTER, der auch STUDIERT hat sagt, dass der Meister
> ein Witz gegen einen Bachelor ist und genau die Leute, die
> nie studiert haben meinen, is Quatsch... Wem kann man mehr
> glauben schenken? Ich komme selbst aus der Praxis und hab
> über den 2. Bildungsweg studiert. Ich kenne die Unterschiede
> und der Bachelor hat weitaus mehr Wissen, was er anwenden
> kann. Nur weil ein Meister seit 10 Jahren vielleicht
> tagtäglich die gleichen Abläufe im Betrieb durchführt, ist er
> doch nicht eine äquivalente Fachkraft. In diesem Betrieb
> vielleicht, aber man sollte mal das ganze Bild sehen. Ich
> sage nicht, dass Meister schlecht sind, aber sie haben
> letztendlich nicht das drauf, was ein Akademiker drauf hat.
> Gerade in technischen Berufen ist das akademische Wissen
> unabgänglich. Ich habe im Studium erstmal gemerkt, was für
> Verallgemeinerungen wir damals im Betrieb alles genutzt
> haben, um diverse Sachen zu berechnen.
>
> Ich kenne auch Meister, die ohne Umschweife zugeben, dass sie
> für ihren Meister rein garnichts lernen mussten, außer zur
> Abschlussprüfung. Mit diesen Leuten habe ich damals meine
> Ausbildung gemacht. Also hört auf den Meister, der 20 Jahre
> im Betrieb war mit einem Bachelor frisch von der Uni zu
> vergleichen? Was soll das für ein feiger Vergleich sein?!
> Meister können auch schon mit 23 fertig sein, genauso wie
> Bachelor. Vergleicht Bachelor und Meister mit ähnlicher
> Berufserfahrung und nicht jedes Mal. Meister mit max.
> Berufserfahrung gegen Bachelor mit 0 Berufserfahrung... Wenn
> ihr nur so eure Gleichwertigkeit belegen wollt, dann weiß
> ich, dass ich mehr drauf hab ;) Wieso ist der Meister die
> einzigste Ausbildungsform in Deutschland, die aufgrund ihrer
> Berufserfahrung höher eingeordnet werden? Ein Akademiker wird
> auch nicht höher eingeordnet, nur weil er voll automatisch
> Berufserfahrung bekommt. Zu Beginn stehen immer die
> Ausbildungen und die sollte man vergleichen. Inhalte, Dauer,
> Niveau... Das sind die markanten Eckpunkte einer jeden
> Ausbildung. Warum man hier auf einmal die Berufserfahrung nur
> dem Meister als + Punkt zu gute schreibt, weiß ich nicht. Was
> ist denn mit den Bachelors, die über den 2. Bildungsweg
> gekommen sind?! Die haben ähnliche Berufserfahrung, wie jeder
> junge Meister und noch mehr Wissen! Es wird hier alles über
> einen Kamm geschert.
>
> Der Meister hat seine 3 jährige Ausbildung, er Bachelor sein
> 3 jähriges Abi. Der Meister macht dann seine 6-12 monatige
> Vollzeitschule, der Bachelor 3-4 Jahre sein Studium. Die
> Praxistätigkeit des Meisters ist keine Ausbildung, man belegt
> doch garnichts. In meiner Berufstätigkeit damals war es nur
> der tägliche Trott, also nichts, was den "Meister"
> soweit voranbringt. Einfach das tägliche Geschäft, mehr nicht.
>
> Da es solche enormen Unterschiede im Bezug auf
> Praxiserfahrung gibt, kann man das nicht als Argument im
> Rahmen des DQR nehmen. Im Endeffekt zählen die
> Ausbildungsinhalte und das Niveau und da ist der Bachelor
> vorn. Er kann dann ihm Rahmen seiner späteren Arbeit dieses
> Wissen auch anwenden. Genau dieses kann der Meister nicht,
> weil er dieses Wissen nicht hat. Wenn der Meister nunmal eine
> Teilzeitschule besucht, ist er selbst Schuld. Am Ende bleibt
> die Ausbildungszeit pro Woche von ein paar Stunden am
> Samstag. Von euren 60 Std, die ihr immer angebt, sind
> vielleicht 4-5 Std Ausbildungszeit für den Meister
> inbegriffen. Da macht der Bachelor pro Woche 60 Std nur fürs
> Studium, daran solltet ihr den Unterschied schon merken.
>
> Zumal es seit den Bachelorstudiengängen weitaus mehr
> Praxisbezug gibt während des Studiums. Wir haben TÄGLICH
> Vormittags Vorlesungen und Nachmittags Praktikum. Ob das nun
> im Labor oder Technikum ist. Ich studiere Chemieing. Wir
> lernen AKTIV während der Vorlesungen und der Praktika. Bei
> der Berufstätigkeit des Meisters lernt man eher weniger. Ich
> selbst war jahre im Betrieb vor dem Studium. In meinen 5
> Jahren hab ich die paar Abläufe der einzelnen Bereiche
> kennengelernt und diese täglich einfach durchgeführt. Was
> lernt man da nun? Es wird täglich das Gleiche durchgeführt.
> Ab und zu mal eine kleine Neuerung, das wars. Der Bachelor
> lernt täglich neue Sachen und das über jahre!


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   14.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
okay, hier meldet sich mal ein Handwerksmeister zu Wort!

Meinen Handwerksmeister hatte ich noch in der DDR gemacht, der wurde damals nicht hinterhergeschmissen. Ich war schon selbst und ständig und mußte die zweijährige Meisterausbildung selbst finanzieren plus der Verdienstausfälle. Trotz Abitur wurde mir ein Studium verweigert weil ich Kind einer Handwerkerfamilie war. Der Meistertitel für Schrift- & Grafikmaler war ein harter Weg, mit Fachzeichnen, Vergoldung, grafische Gestaltung und und und.
Für mich ist es endlich eine Anerkennung dieser Ausbildung, auch europaweit eine gute Arbeit im grafischen Bereich leisten zu können.
Wieviele studierten Grafiker können heute auch praktisch arbeiten....
Ideen praktisch umsetzen.
Die Handwerkskammer vernachlässigt uns, sie ist ein prähistorischer Verein der sich um sich selbst dreht.
Somit haben interessierte Meister des Handwerks die Möglichkeit sich weiterzubilden, den anderen geht es wohl am A.... vorbei.

Für mich bedeutet es nach 25 jahrigen Meisterjubiläums noch einmal mich an der Uni einschreiben zu können, entweder in Typographie oder Kunst.


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   15.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
haha tatsächlich kam ein Meister und schrieb "aber ich habe ja Berufserfahrung" XD

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   15.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Mag sein, dass die Meisterausbildung in der DDR noch was Wert war, aber sieh dir mal die Meisterschulen heute an. Das ist ne reine Massenausbildung geworden, wo wirklich nahezu jeder durchgezogen wird, weil ja an jedem Schüler nicht unwesentlich Geld dran hängt. Von meinen ehemaligen Azubikollegen haben viele nen Meister gemacht. Da wurde mir erzählt, dass Tage vorher exakt die Prüfungsaufgaben geübt wurden, die in der Prüfung nur mit anderen zahlen dran kamen, damit möglichst viele durchkommen. Bei der Bewertung gabs dann noch ein umfassendes Bonuspunkteprogramm und eine Folgefehlerregelung, dass wirklich fast keiner durchfallen konnte. Die Meisterschulen sind eben nichts mehr Wert heut, weil die IHK jeden bis zum Schluss im Lehrgang halten möchte. Gibt halt ne menge Geld!

Ich weiß, wer von meinen damaligen Azubikollegen einen Meister gemacht hat, mit dem Argument, macht ja heutzutage eh jeder. Sie schätzten unsere damalige Gesellenausbildung weitaus schwieriger ein und bei allem Respekt, die hatten in der Ausbildung wirklich sehr schlecht abgeschlossen. Wir haben uns vor einiger Zeit mal getroffen und wirklich reif sind die betreffenden Personen immernoch nicht. In den Betrieben, wo ich dann gearbeitet habe nach meiner Ausbildung war das Bild nicht anders. Da hatten 60% der Facharbeiter einen Meister. Meister können nun seit 8 Jahren direkt in ein Studium einsteigen. Nur weil andere Länder, den Meister(Fachschule) als akademische Ausbildung einstufen, ist sie es noch lang nicht. Ist das der Grund für diese abwegige Entscheidung? Ein Meister hat rein 0 akademische Inhalte. Weder vom Umfang, noch vom Niveau. Nur weil andere Länder vielleicht den Bachelor auf Meisterniveau ausbilden, müssen wir das nun so machen oder was?

Die "alten" Meister haben auch noch was drauf, da kenn ich dutzende aus Ausbildung und späterem Studienpraktikum. Ich kenne aber ebenso "neue" Meister und die haben rein garnichts drauf. Ich habe diese Entwicklung verfolgt und wenn ich sehe, dass wirklich das schlechtere Viertel aus meiner damaligen Ausbildungszeit, weil sie mit dem schlechten Zeugnis kaum Jobs bekommen haben, nun ALLE eine Meisterschule erfolgreich abgeschlossen haben, dann zeugt das nicht von Qualität. Wenn dann von eben diesen Personen noch die Aussagen kommen, der Meister war nichtmal so schwer wie unsere damalige Ausbildung und dass sie kaum lernen mussten bzw fast jeder durchgezogen wurde, dann fühl ich mich mit meinen Erfahrungen bestätigt!

Wenn sie nach 25 Jahren sich als gleichwertig sehen, dann mag es berechtigt sein, aber würden sie das immernoch sagen, wenn sie im direkten Vergleich mit einem Ingenieur wären, der 25 Jahre Berufserfahrung hat?! Sicher haben sich im Betrieb einen gewissen Vorteil, weil sie eben da ja schon 25 Jahre sind, aber dann bitte doch keinen Vergleich mit einem frischen Bachelor. Das ist feige.

Die Akademiker kommen ja auch nicht mit dem Vergleich: Junger Meister mit 2 jahren Berufserfahrung und Ingenieur mit 20 Jahren Berufserfahrung. Wer ist nun gleichwertig... Damit kommen nur die Meister, es wird nicht verglichen. Hier wird reine Rhetorik betrieben. Hier wird der absolute Übermeister mit dem unerfahrenen, frischen Bachelor verglichen und so kanns nicht sein. Der DQR sollte die deutschen Ausbildungen vergleichen und nicht, wie machen es andere Länder. Der Meister hat rein nichts akademisches und deswegen sollte er auch nicht mit dem Akademiker auf einer gleichwertigen Stufe stehen. Selbst die Techniker, die doppelt so lang auf höherem Niveau lernen, mit ebenso vorheriger Ausbildung und Praxistätigkeit, werden hier mit dem Meister über einen Kamm geschert. Absolut daneben diese Einstufung.


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   15.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Du kannst dich nicht wegen deinem Meistertitel an der Uni einschreiben! Diese "Gleichstellung" hat nichts mit Hochschulzugangsberechtigung oder sonst was zu tun.
An die Uni hättest du wegen deinem Abi auch schon 1990 gekonnt!

Lounge Gast schrieb:
>
> okay, hier meldet sich mal ein Handwerksmeister zu Wort!
>
> Meinen Handwerksmeister hatte ich noch in der DDR gemacht,
> der wurde damals nicht hinterhergeschmissen. Ich war schon
> selbst und ständig und mußte die zweijährige
> Meisterausbildung selbst finanzieren plus der
> Verdienstausfälle. Trotz Abitur wurde mir ein Studium
> verweigert weil ich Kind einer Handwerkerfamilie war. Der
> Meistertitel für Schrift- & Grafikmaler war ein harter
> Weg, mit Fachzeichnen, Vergoldung, grafische Gestaltung und
> und und.
> Für mich ist es endlich eine Anerkennung dieser Ausbildung,
> auch europaweit eine gute Arbeit im grafischen Bereich
> leisten zu können.
> Wieviele studierten Grafiker können heute auch praktisch
> arbeiten....
> Ideen praktisch umsetzen.
> Die Handwerkskammer vernachlässigt uns, sie ist ein
> prähistorischer Verein der sich um sich selbst dreht.
> Somit haben interessierte Meister des Handwerks die
> Möglichkeit sich weiterzubilden, den anderen geht es wohl am
> A.... vorbei.
>
> Für mich bedeutet es nach 25 jahrigen Meisterjubiläums noch
> einmal mich an der Uni einschreiben zu können, entweder in
> Typographie oder Kunst.


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   16.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Diese Äquivalenz (Meister gleichwertig Bachelor) hat nichts mit den Kenntnissen oder Ausbildungsinhalten zu tun.
Die Einstufung besagt nur, dass die Fachkräfte dieser Stufe die Qualifikation für eine verantwortungsvolle Tätigkeit, sowie eine leitende Position besitzen. Diese Tatsache ist auch keine Neuigkeit, sieht man ja in den meisten Betrieben.
Die fachlichen Qalifikationen bleiben der jeweiligen Gruppe erhalten.
Es ist klar, dass der Meister keine mathematisch basierten Auslegungen und Optimierungen durchführen kann, sowie kein Hochschulabsolvent die typischen Meistertätigkeiten beherrscht.
Fazit: Fachlich sind das immernoch unterschiedliche Level.


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   16.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Der Akademiker kann also keine Azubis anlernen? Der Akademiker, gerade im technischen Bereich, hat also keine Ahnung von Betriebswirtschaft oder Recht? Das sind schonmal 3 der 4 Punkte einer Meisterschule. 50% aller FH Studenten haben deutschlandweit auch schon eine Ausbildung gemacht. Das wird auch komplett unterschlagen und über einen Kamm geschert. Was kann denn der Meister so besonderes, was der Akademiker nicht kann? Andersrum ist der Unterschied wohl deutlicher! Akademiker des 2. Bildungsweges können ALLES das, was der Meister auch kann. Man hat genau die gleichen praktischen Tätigkeiten gelernt, wie die Meister auch. Man hat betriebswirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge in Ausbildung UND Hochschule kennengelernt. Was ist denn dann der Bachelor MIT Gesellenausbildung UND Abitur? Der Meister macht seine 6-12 Monate Vollzeitschule und ich hab nach meiner Gesellentätigkeit 1 Jahr Abi nachgeholt und 3,5 Jahre studiert. Was kann der Akademier nicht, was er Meister schon kann? Ein Akademiker kann die Schwerpunkte eines jeden Meisters ohne weiteres lernen. Ein Meister aber nicht die Sachen eines Akademikers. Akademiker mit normalem Abitur können dies auch nach einer gewissen Praxiserfahrung, zumal ein Meister später im Betrieb seine Gesellentätigkeiten fast garnicht mehr benötigt oder habt ihr schonmal einen Meister im Metallbau gesehen, der den ganzen Tag an der Drehbank steht?! Dann müsste man den Gesellen, der gearbeitet hat und dann noch studiert hat, gleich auf Stufe 7 packen, wenn man hier so argumentieren würde.

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   16.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ein ganz großer Unterschied in der Bezahlung zwischen Akademiker und Meister liegt darin, dass der Akademiker in der Regel auch wie ein Akademiker bezahlt wird. Der Meister wird nur dann so bezahlt, wenn er auch eine leitende Meisterstelle hat. Das sind aber die wenigsten, da fast Jeder nen Meister hat. Als Vergleich: IGBCE Gewerkschaft:

Geselle : E6-E7
Geselle mit Meister ohne Meisterstelle: Vielleicht E8 wenn der
Arbeitgeber willig ist

Geselle mit Meister als Abteilungsleiter: So E8-E10

Akademiker ohne leitende Position: 10-11

Leitender Akademiker: E12, E13 bis AT

So sehen das meiner Erfahrung nach die großen Industrie Arbeitgeber

Fazit: Mit Bachelor wird man in der Regel zum Beginn fast soviel verdienen, wie ein leitender Meister nach 10 Jahren (Ohne Schicht)

Die AG werden schon wissen warum das so ist


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   16.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Es ist doch in großen Firmen eher so, dass leitende Meister die Gesellen und Abzubis betreuen und Akademiker als Betriebsleiter eher die Meister unter sich haben. Jeweils natürlich mit entsprechender Berufserfahrung

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   17.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Genauso ist es! Es geht beim DQR nicht um Gleichartigkeit sondern um Gleichwertigkeit! Das ist ein großer Unterschied. Kein Meister kann einen Ingenieur ersetzen. Aber beide können duch gleichwertige Aufgaben sich ergänzen! In den typischen Tätigkeitsbereichen haben beide ihre Vorteile. Ausnahmen gibt es immer.

Lounge Gast schrieb:
>
> Diese Äquivalenz (Meister gleichwertig Bachelor) hat nichts
> mit den Kenntnissen oder Ausbildungsinhalten zu tun.
> Die Einstufung besagt nur, dass die Fachkräfte dieser Stufe
> die Qualifikation für eine verantwortungsvolle Tätigkeit,
> sowie eine leitende Position besitzen. Diese Tatsache ist
> auch keine Neuigkeit, sieht man ja in den meisten Betrieben.
> Die fachlichen Qalifikationen bleiben der jeweiligen Gruppe
> erhalten.
> Es ist klar, dass der Meister keine mathematisch basierten
> Auslegungen und Optimierungen durchführen kann, sowie kein
> Hochschulabsolvent die typischen Meistertätigkeiten beherrscht.
> Fazit: Fachlich sind das immernoch unterschiedliche Level.


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   18.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Nun ja, viel schlimmer als eine bloße Gleichstellung der verschiedenen Abschlüsse finde ich eigentlich, dass man mittlerweile für berufsqualifiezierte Weiterbildungen -wofür früher mal einen Realabschluss oder Fachabi erhalten hat- einen echten BA gibt.

Eine Freundin von mir macht aktuell ein berufsbegleitendes "Studium", zwar gönne ich es ihr, aber das was die da machen, ist doch keinen richtigen BA wert. Sie bekommt für ihren BA 1-2 Jahre ihrer Ausbildung angerechnet, besucht einmal die Woche eine Schule auf niedriges Niveau und schreibt am Ende eine "BAchelorarbeit" , die ähnlich wie eine Referatarbeit aus der Schule ist.

Ich finde das schon ziemlich unfair gegenüber den richtigen BA-Absolventen einer richtigen staatlichen Universität. Allerdings sind solche berufsbegleitende Abschlüsse nur an einer FH möglich.

Man hat irgendwie gar keinen Überblick mehr, was für Leute an einer FH studieren oder studieren dürfen, da muss man als Unternehmer wohl genau hinschauen, irgenedwo ist dies alles auch für den Ruf der FH sehr schädlich, da mittlerweile kaum Anforderungen mehr für die Zulassungen herrschen und irgendwo finde ich es auch bisschen Schade.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich schon froh darüber bin an einer Uni studiert zu haben und jeder der ein Diplom an einer Uni gemacht hat ist wohl ebenfalls glücklich. Es ist schon ziemlich fies geg. der Uni-Studenten, dass jeder einen BA bekommt als ob es ein Gut aus dem Trödelmarkt wäre, denn an einer Uni ist der BA mehr als anspruchsvoll, daher lässt sich dieser Aufstand der Uni-Studenten eigentlich sehr gut verstehen. Meine Meinung eben.


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   18.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Als Vollzeitstudent einer FH finde ich es genauso schei.... , dass jeder Hampel nach der Ausbildung zu einer privaten Instution geht und seinen Bachelor hinterher geworfen bekommt! Jeder Scheiß wird heutzutage angerechnet! Da hätte ich mir mein Studium auch sparen können.... Mit dem Master ist es auch bald das gleiche - Wenn den jetzt schon Meister machen können, dass weiß man wo der Weg hingeht - Die Politik hat auf ganz EBENE versagt!!!!

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   22.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
ja ne is klar....ein kastriertes Bachelor Studium?
Frisch von der Kinder Penne? Und dann über den Meister/Techniker ect. negativ schwafeln?...sammelt erst mal Berufserfahrung !!!!
Dann könnt Ihr vielleicht mal mitreden.
Meister können nicht Komplex denken oder gar weitgehende Probleme lösen?
Ja ne is klar...lol !!!!


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   22.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Ich bin schon seit einigen Jahren vor meinem Studium im Betrieb gewesen und ja, der normale Meister kann nicht komplexe Problemstellungen lösen. Der durchschnittliche Meister dient als Vorarbeiter oder ähnliches, macht seine normale Gesellenarbeit bzw teilt die Arbeitskräfte ein. Es gibt Meister, die sich enormes Wissen zusätzlich zu ihrer Meisterschule angeeignet haben, aber das kam nunmal nicht von der Ausbildung zum Meister. Solche Leute wie der Vorposter hier, die sich nur über Worte wie, "lol" artikulieren können, nehm ich schon garnicht mehr ernst. Kein zusammenhängender Satz, aber etwas aussagen wollen. Wenn wir den durchschnittlichen Meister, der meistens nichtmal Abi hat, mit einem durchschnittlichen Bachelor mit ähnlicher Berufserfahrung vergleichen, dann ist der Bachelor vorn. In den ersten Jahren hat er einen kleinen Rückstand im Betrieb, wenn er direkt von der Schule gekommen ist. Wenn dieser Akademiker allerdings über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen ist, dann zieht er gleich von Beginn dem Meister in Sachen Berufserfahrung und Wissen davon. Anders hab ich es im Betrieb auch nicht erlebt. Abteilungsleiter: Einmal ein Absolvent mit Vollabi und Studium und ein Absolvent mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und Studium. Bisher wurden meistens die Absolventen des 2. Bildungsweges bei uns eingestellt und keine Meister. Der normale Vorarbeiter ist bei uns ein normaler Geselle, der braucht keinen Meister. Der Abteilungsleiter ist ein Akademiker. In einem Bereich haben wir einen Meister, das ist aber das Lager/Logistik...

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   22.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wer sagt denn hier, dass die Bachelor keine Berufserfahrung haben? Scheint mit als wärte das das einzige Argument, was die Meister hier haben.... Deren achso tolle Berufserfahrung - Wenn ich dann mal die Leute mit nem Meister betrachte: Ausbildung und direkt danach nen Meister.... Wo ist denn da die Berufserfahrung (Jetzt bitte nicht die 3 Jahre Metallklotzschleifen aus der Ausbildung nennen!)

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   23.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Hallo Zusammen,
ich selbst habe beide Abschlüsse, HWK Meister Inst. u. Heizungsbau und B. of Eng. Versorgungstechnik (eigentlich Diplom, denn es hat sich eigentlich Nichts geändert --> gleiche Prüfungen/Stoff nur in weniger Zeit Sie sind ja ?nur B. of Eng. und mit dem Meister gleichgestellt, was sich unter anderem auch in der Bezahlung auswirkte. Auch eine Erklärung half meist nicht viel, mit dem Diplom gleichgestellt usw..
Ich musste mir meine jetzige Stelle hart erarbeiten, durch Praktika und Bachelorarbeit natürlich gering bzw. unbezahlt, nach einem Jahr in der gleichen Firma bekomme ich schön langsam auch die Anerkennung meiner Vorgesetzten.
Liebe Meister, seit mir nicht böse. Es ist so, ich habe beides mit erlebt und weiß, von was ich spreche. --> Meister ungleich Ingenieur (Bachelor)

Herzlicher Gruß Christian


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   24.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Guten Tag! Ich selbst habe eine Meister (IHK) Elektrotechnik und seit einem Jahr ein Bachelor (Automatisierungstechnik / Elektrotechnik). Diese beiden Abschlüsse sind nicht gleich zu stellen, definitiv nicht. Der Bachelor ist im lerntechnischen Vergleich wesentlich anspruchsvoller und geht zudem auch noch fast 3 mal solange...Die Abbruchquote bestätigt das: Beim Meister sind wir angefangen mit 40 Leuten und es haben 34 abgeschlossen. Beim Bachelor sind wir mit 120 Leuten angefangen und abgeschlossen haben gerade mal 22. Beides in Vollzeit.

Über die hier vielfach angesprochenen "komplexeren Problemlösungen" braucht man nicht zu sprechen, denn in meiner Meisterausbildung habe ich nie etwas von Integral/Differenzialrechnung geschweige denn Laplace-/Fourier-/ oder Z Transformationen gehört. Ohne dieses mathematische Werkzeug ist man erst gar nicht in der Lage auf "komplexe Problemlösungen" einzugehen. Selbst die komplexe Rechnung wurde erst im Studium aufgegriffen. Somit galt alles was ich als Meister bezüglich der Wechselstromtechnik berechnet habe nur in erster Näherung. Das ganze wird einem allerdings auch erst während des Studiums bewusst und deshalb glaube ich, dass viele Meister über die Komplexität des Ganzen gar nicht im klaren sind. Warum auch, uns wurde in der Meisterschule auch nie davon berichtet..


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   24.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Klar, dass du das nicht erklären konntest. Der Bachelor ist ja auch kein Diplom, aber gut, dass du hier den Vergleich zum Meister aus eigener Erfahrung beschreiben kannst.

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   24.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Dann solltest du deinem Chef mal erzählen, dass auch das FH Diplom zusammen mit dem Bachelor und Meister auf Stufe 6 steht... Das vergessen viele immer, dass das FH Diplom auch auf 6 steht!

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   24.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
An die letzten beiden, die Meister + Studium gemacht haben. Ihr sprecht mir aus der Seele ^^ Kann dem nur 100% zustimmen. Die Meister halten ihr Wissen halt für umfangreich und tiefgründig. Sie wissen es halt nicht besser. Sie denken, ihr Wissen ist die Spitze der Welt. Erst in einem Studium merkt man, wie grob man doch eigentlich gerechnet hat und was es bedeutet, sich in die Materie reinzuarbeiten. Mein Vater hat ein Diplom FH und ist nun knapp 60 Jahre. Er hat jahrelang im Bereich Elektrotechnik gearbeitet und kann diese Entscheidung nur belächeln. Dort waren auch Meister in seinem Bereich, aber fragt meinen dad mal, wer den Meistern das Wissen vermittelt hat, teilweise sogar, als diese noch Azubis waren. Er kann darüber nur lächeln, obwohl ihm zum Heulen zumute ist.

Im KFZ Bereich sag ich immer, Praxiserfahrung ist wichtig, aber das Austauschen eines Motors ist noch lang nicht so niveauvoll, wie einen Motor zu entwickeln. Würde man den Meister auf dem Niveau eines Studiums ausbilden, dann würde dort nahezu keiner abschließen, weil kaum einer ein Abi hat. Selbst mit einem Abi ist ein Studium kein Zuckerschlecken.


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   24.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Einen Motor austauschen kann ein Meister aber alleine (bzw. mit einer Hilfskraft). Einen Motor entwickeln schafft ein Ingenieur aber nicht allein. In der Realität sind die Aufgaben in so kleine Teilaufgaben unterteilt, dass so auch die Komplexität erheblich sinkt. Eine kleine Nebenbemerkung: Wenn Dein Vater vor 1976 seinen Abschluss gemacht haben sollte, war er wohl Ing. grad.?

Lounge Gast schrieb:
>
> An die letzten beiden, die Meister + Studium gemacht haben.
> Ihr sprecht mir aus der Seele ^^ Kann dem nur 100% zustimmen.
> Die Meister halten ihr Wissen halt für umfangreich und
> tiefgründig. Sie wissen es halt nicht besser. Sie denken, ihr
> Wissen ist die Spitze der Welt. Erst in einem Studium merkt
> man, wie grob man doch eigentlich gerechnet hat und was es
> bedeutet, sich in die Materie reinzuarbeiten. Mein Vater hat
> ein Diplom FH und ist nun knapp 60 Jahre. Er hat jahrelang im
> Bereich Elektrotechnik gearbeitet und kann diese Entscheidung
> nur belächeln. Dort waren auch Meister in seinem Bereich,
> aber fragt meinen dad mal, wer den Meistern das Wissen
> vermittelt hat, teilweise sogar, als diese noch Azubis waren.
> Er kann darüber nur lächeln, obwohl ihm zum Heulen zumute ist.
>
> Im KFZ Bereich sag ich immer, Praxiserfahrung ist wichtig,
> aber das Austauschen eines Motors ist noch lang nicht so
> niveauvoll, wie einen Motor zu entwickeln. Würde man den
> Meister auf dem Niveau eines Studiums ausbilden, dann würde
> dort nahezu keiner abschließen, weil kaum einer ein Abi hat.
> Selbst mit einem Abi ist ein Studium kein Zuckerschlecken.


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   24.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Wie das früher hieß kann ich nicht sagen, da war ich noch flüssig. Kann ihn ja mal fragen, wenn ich wieder zu hause bin. Jedenfalls konnte er seinen Hochschulabschluss irgendwie umwandeln zu Diplom FH. Dafür musste er damals Berufspraxis etc nachweisen. Er hatte damals ein richtiges Abitur gemacht und nicht eine POS, was immer das auch war, so hat er es mir mal erklärt. sein Studium ging 3,5 jahre damals und deswegen konnte er es umwandeln lassen direkt nach der Wende. Wie das genau lief, keine Ahnung, da war ich erst 5 ^^

Und sicher entwickelt ein Akademiker nicht allein einen kompletten Motor, das würde viel zu lang dauern, wo man heute jedes Jahr ein neues Auto rausbringen muss. Im Grunde sind das aber alles Projektteams bestehend aus Ingenieuren. Einen Meister trifft man erst, wenn es in Richtung Massenfertigung geht.


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   25.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Dann scheint mir dein Vater auf diese Ing. Schule gewesen zu sein und wurde nachdiplomiert - Obwohl man damit ein Diplom (FH) hat, ist man damit kein Akademiker und wird heutzutage nichtmal zu einem Master zugelassen (Es ist ein staatlicher Abschluss und kein Akademischer)

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie das früher hieß kann ich nicht sagen, da war ich noch
> flüssig. Kann ihn ja mal fragen, wenn ich wieder zu hause
> bin. Jedenfalls konnte er seinen Hochschulabschluss irgendwie
> umwandeln zu Diplom FH. Dafür musste er damals Berufspraxis
> etc nachweisen. Er hatte damals ein richtiges Abitur gemacht
> und nicht eine POS, was immer das auch war, so hat er es mir
> mal erklärt. sein Studium ging 3,5 jahre damals und deswegen
> konnte er es umwandeln lassen direkt nach der Wende. Wie das
> genau lief, keine Ahnung, da war ich erst 5 ^^
>
> Und sicher entwickelt ein Akademiker nicht allein einen
> kompletten Motor, das würde viel zu lang dauern, wo man heute
> jedes Jahr ein neues Auto rausbringen muss. Im Grunde sind
> das aber alles Projektteams bestehend aus Ingenieuren. Einen
> Meister trifft man erst, wenn es in Richtung Massenfertigung
> geht.


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   25.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Er hat aber jahrelang als Ingenieur gearbeitet und das Geld machte auch keine Abstriche. Das war halt das Problem früher, zwei völlig unterschiedliche Bildungssysteme unter einen Hut zu bringen. Ich als sein Sohn kann nur sagen, dass mit der Nachdiplomierung der Staat noch das Beste draus gemacht hat, auch wenn es viele Absolventen heute anders sehen. Er hat jahrelang auf akademischem Niveau gelernt und gearbeitet, was ich auch heut noch an seinen Büchern etc sehen kann. Es hat halt nach der Wende nur nicht in dieses streng zertifizierte Hochschulsystem gepasst und konnte deswegen nicht anerkannt werden. Damit diese Leute nicht regelrecht ohne Ausbildung dastehen, musste diese Nachdiplomierung einfach erfolgen. Wär ja blöd, wenn man jahrelang als Ingenieur arbeitet und allein aufgrund der Wende regelrecht seine Ausbildung verliert. Ob er damit zum Master zugelassen wird oder nicht ist dabei ziemlich egal. Die Leute, die es betrifft, die werden in diesem Alter auch keinen Master mehr machen. Die meisten nachdiplomierten Leute sind eh kurz vor der Rente.

Mir und meiner Familie hat diese Nachdiplomierung meines Vaters auf jeden Fall den Hintern gerettet. Wäre seine Ausbildung aufgrund der Wende verfallen, dann hätte es die Familie regelrecht zerrissen. Man stelle sich mal vor ein Ingenieur steht wegen der Wende von heut auf morgen ohne Ausbildung da.


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   25.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Nett das hier zu lesen, sehr viele Vorurteile und selten begründet.

Es gibt sehr wohl Hauptschüler die es zum Konstruktionsleiter schaffen, alles eine Sache des Willens. Ich habe nach einer KFZ Ausbildung 5 Jahre gearbeitet um mir den Techniker leisten zu können. Anschließend gleich darauf das Dipl. Maschinenbau (FH) gemacht. Der Aufwand zwischen dem Techniker und dem Dipl. Maschinenbau (FH) ist nicht sonderlich groß. In den Fächern Konstruktion, den organisatorischen Fächer sowie bei der Mitarbeiterführung bekommt der Techniker sogar mehr wissen vermittelt als der FH Student. In den Fächern Mathe und Physik werden beim Techniker alle relevanten Themen durch genommen, jedoch findet hier keine sonderliche Vertiefung statt. Das Studium fiel mir aufgrund der Technikerausbildung leichter. Wohlgemerkt FH zur Uni liegen da noch Welten. Auch bei uns im Unternehmen werden Ing. und Techniker in gleichen Abteilungen als Kollegen eingesetzt. Die Techniker haben die gleichen Aufgaben jedoch ein geringeres Gehalt. Die Gleichstellung Meister/Techniker/Bachelor halte ich für haltlos. Es würde eher gehen Techniker und Bechlor.


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   25.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Die erste Nachdiplomierungswelle lief vor der Wende in Westdeutschland. Da konnten die graduierten Ingenieure den Dipl.-Ing. (FH) gegen eine Bearbeitungsgebühr (ca. 150 DM) erwerben. Das haben fast alle so gemacht. Deshalb ist der Ing. grad. praktisch von der Bildfläche verschwunden.


Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat aber jahrelang als Ingenieur gearbeitet und das Geld
> machte auch keine Abstriche. Das war halt das Problem früher,
> zwei völlig unterschiedliche Bildungssysteme unter einen Hut
> zu bringen. Ich als sein Sohn kann nur sagen, dass mit der
> Nachdiplomierung der Staat noch das Beste draus gemacht hat,
> auch wenn es viele Absolventen heute anders sehen. Er hat
> jahrelang auf akademischem Niveau gelernt und gearbeitet, was
> ich auch heut noch an seinen Büchern etc sehen kann. Es hat
> halt nach der Wende nur nicht in dieses streng zertifizierte
> Hochschulsystem gepasst und konnte deswegen nicht anerkannt
> werden. Damit diese Leute nicht regelrecht ohne Ausbildung
> dastehen, musste diese Nachdiplomierung einfach erfolgen. Wär
> ja blöd, wenn man jahrelang als Ingenieur arbeitet und allein
> aufgrund der Wende regelrecht seine Ausbildung verliert. Ob
> er damit zum Master zugelassen wird oder nicht ist dabei
> ziemlich egal. Die Leute, die es betrifft, die werden in
> diesem Alter auch keinen Master mehr machen. Die meisten
> nachdiplomierten Leute sind eh kurz vor der Rente.
>
> Mir und meiner Familie hat diese Nachdiplomierung meines
> Vaters auf jeden Fall den Hintern gerettet. Wäre seine
> Ausbildung aufgrund der Wende verfallen, dann hätte es die
> Familie regelrecht zerrissen. Man stelle sich mal vor ein
> Ingenieur steht wegen der Wende von heut auf morgen ohne
> Ausbildung da.


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   26.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Nachdiplomierung ist Betrug an FHlern. Wer damals das gemacht hat, sah nie eine Hochschule von innen.

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   26.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Das ist absoluter Schmarrn. Sie dir mal die Mitschriften von den Ing-Schulen der DDR an. Sie haben nunmal ihren Abschluss in einem anderen System gemacht und soll man diesen nun den Abschluss allein aufgrund der Wende aberkennen? Für die DDR waren dies damals die Akademiker und sie wurden auch so ausgebildet. Vom Niveau her stand es der heutigen FH in nichts nach. Mein Vater hat noch all seine Unterlagen und Bücher, die Themen waren genau die gleichen wie heut, nur dass man heut evtl noch andere Forschungsthemen kennenlernt.

Versetz ich mal in die Situation, du machst heut einen FH Bachelor und dieser wird aufgrund einer politischen Änderung in Deutschland von heut auf morgen aberkannt. Dann würdest du auch sagen, ich will, dass es anerkannt wird. Es konnte früher keiner etwas dafür, dass er in der DDR es in dieser Form lernen musste. Man darf die Leute dafür aber nicht strafen, nur weil sich manche heute auf den Schlips getreten fühlen.


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   26.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Respekt an die Leute, die mit niedriger Ausbildung hohe Plätze besetzen.
Man muss schließlich seinen Arbeitgeber mit seiner Person und Können überzeugen. DIN-A4 mit dem Titel allein reicht da nicht.


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   27.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
In der ersten Zeit haben die Fachhochschulen auch noch den Ing. grad. vergeben. Wer da ein Studium zum Ing. grad. angetreten hatte, hat am Ende zu seiner großen Überraschung den Dipl.-Ing. bekommen. anfangs auf Wunsch teilweise auch ohne den Zusatz FH.


Lounge Gast schrieb:
>
> Nachdiplomierung ist Betrug an FHlern. Wer damals das gemacht
> hat, sah nie eine Hochschule von innen.


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   27.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Grundsätzlich hast Du recht. In Westdeutschland war die Berufsbezeichnung "Ingenieur" ursprünglich überhaupt nicht geschützt. Deshalb konnte sich auch jemand ohne entsprechende Ausbildung als Ingenieur bezeichnen. Das dürfte auch dazu geführt haben, dass man mit "Ingenieur" nicht zwangsläufig einen Akademiker verbunden hat. Erst mit Einführung der Graduierung an den Ingenieurschulen war die Berufsbezeichnung geschützt. Aber auch dann durften noch diejenigen ohne Ausbildung diese Bezeichnung als Besitzstand weiterführen. Das hat alles nicht mit der DDR zu tun, war eine rein westdeutsche Angelegenheit.


Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist absoluter Schmarrn. Sie dir mal die Mitschriften von
> den Ing-Schulen der DDR an. Sie haben nunmal ihren Abschluss
> in einem anderen System gemacht und soll man diesen nun den
> Abschluss allein aufgrund der Wende aberkennen? Für die DDR
> waren dies damals die Akademiker und sie wurden auch so
> ausgebildet. Vom Niveau her stand es der heutigen FH in
> nichts nach. Mein Vater hat noch all seine Unterlagen und
> Bücher, die Themen waren genau die gleichen wie heut, nur
> dass man heut evtl noch andere Forschungsthemen kennenlernt.
>
> Versetz ich mal in die Situation, du machst heut einen FH
> Bachelor und dieser wird aufgrund einer politischen Änderung
> in Deutschland von heut auf morgen aberkannt. Dann würdest du
> auch sagen, ich will, dass es anerkannt wird. Es konnte
> früher keiner etwas dafür, dass er in der DDR es in dieser
> Form lernen musste. Man darf die Leute dafür aber nicht
> strafen, nur weil sich manche heute auf den Schlips getreten
> fühlen.


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   27.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Zahlt sich der Master aus?

'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt dagegen der Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311 Euro und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird also sogar besser bezahlt als das Diplom ....'

eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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   27.04.12
  Lounge Gast
Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt
Erstens sind das Einstiegsgehälter, also sagen kaum was über das spätere Gehalt aus. Nach einigen Jahren wird Lücke garantiert viel größer sein, allein daher weil man leuten mit "nur"bachelor" rein formal gewisse Positionen gar nicht anbietet.

Und zweiten wird hier Uni-Diplom mir FH-Diplom vermischt. Mit Uni-Diplom ist man sicher gehaltstechnisch sehr nah am Master. Und wenn Master dann geringfügig doch mehr verdienen, dann liegt das eher an natürlicher statitischer Schwankung oder eben auch an den eriwiesnerenmassen besseren Noten die im Master vergeben werden

Aber Master lohnt sich auf jeden Fall!

Lounge Gast schrieb:
>
> Zahlt sich der Master aus?
>
> 'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt dagegen der
> Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern
> verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben
> Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311 Euro
> und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird also
> sogar besser bezahlt als das Diplom ....'
>
> eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

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