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Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

 Autor   Beitrag  « vorherige Seite  |  nächste Seite »

   15.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

haha tatsächlich kam ein Meister und schrieb "aber ich habe ja Berufserfahrung" XD

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   15.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mag sein, dass die Meisterausbildung in der DDR noch was Wert war, aber sieh dir mal die Meisterschulen heute an. Das ist ne reine Massenausbildung geworden, wo wirklich nahezu jeder durchgezogen wird, weil ja an jedem Schüler nicht unwesentlich Geld dran hängt. Von meinen ehemaligen Azubikollegen haben viele nen Meister gemacht. Da wurde mir erzählt, dass Tage vorher exakt die Prüfungsaufgaben geübt wurden, die in der Prüfung nur mit anderen zahlen dran kamen, damit möglichst viele durchkommen. Bei der Bewertung gabs dann noch ein umfassendes Bonuspunkteprogramm und eine Folgefehlerregelung, dass wirklich fast keiner durchfallen konnte. Die Meisterschulen sind eben nichts mehr Wert heut, weil die IHK jeden bis zum Schluss im Lehrgang halten möchte. Gibt halt ne menge Geld!

Ich weiß, wer von meinen damaligen Azubikollegen einen Meister gemacht hat, mit dem Argument, macht ja heutzutage eh jeder. Sie schätzten unsere damalige Gesellenausbildung weitaus schwieriger ein und bei allem Respekt, die hatten in der Ausbildung wirklich sehr schlecht abgeschlossen. Wir haben uns vor einiger Zeit mal getroffen und wirklich reif sind die betreffenden Personen immernoch nicht. In den Betrieben, wo ich dann gearbeitet habe nach meiner Ausbildung war das Bild nicht anders. Da hatten 60% der Facharbeiter einen Meister. Meister können nun seit 8 Jahren direkt in ein Studium einsteigen. Nur weil andere Länder, den Meister(Fachschule) als akademische Ausbildung einstufen, ist sie es noch lang nicht. Ist das der Grund für diese abwegige Entscheidung? Ein Meister hat rein 0 akademische Inhalte. Weder vom Umfang, noch vom Niveau. Nur weil andere Länder vielleicht den Bachelor auf Meisterniveau ausbilden, müssen wir das nun so machen oder was?

Die "alten" Meister haben auch noch was drauf, da kenn ich dutzende aus Ausbildung und späterem Studienpraktikum. Ich kenne aber ebenso "neue" Meister und die haben rein garnichts drauf. Ich habe diese Entwicklung verfolgt und wenn ich sehe, dass wirklich das schlechtere Viertel aus meiner damaligen Ausbildungszeit, weil sie mit dem schlechten Zeugnis kaum Jobs bekommen haben, nun ALLE eine Meisterschule erfolgreich abgeschlossen haben, dann zeugt das nicht von Qualität. Wenn dann von eben diesen Personen noch die Aussagen kommen, der Meister war nichtmal so schwer wie unsere damalige Ausbildung und dass sie kaum lernen mussten bzw fast jeder durchgezogen wurde, dann fühl ich mich mit meinen Erfahrungen bestätigt!

Wenn sie nach 25 Jahren sich als gleichwertig sehen, dann mag es berechtigt sein, aber würden sie das immernoch sagen, wenn sie im direkten Vergleich mit einem Ingenieur wären, der 25 Jahre Berufserfahrung hat?! Sicher haben sich im Betrieb einen gewissen Vorteil, weil sie eben da ja schon 25 Jahre sind, aber dann bitte doch keinen Vergleich mit einem frischen Bachelor. Das ist feige.

Die Akademiker kommen ja auch nicht mit dem Vergleich: Junger Meister mit 2 jahren Berufserfahrung und Ingenieur mit 20 Jahren Berufserfahrung. Wer ist nun gleichwertig... Damit kommen nur die Meister, es wird nicht verglichen. Hier wird reine Rhetorik betrieben. Hier wird der absolute Übermeister mit dem unerfahrenen, frischen Bachelor verglichen und so kanns nicht sein. Der DQR sollte die deutschen Ausbildungen vergleichen und nicht, wie machen es andere Länder. Der Meister hat rein nichts akademisches und deswegen sollte er auch nicht mit dem Akademiker auf einer gleichwertigen Stufe stehen. Selbst die Techniker, die doppelt so lang auf höherem Niveau lernen, mit ebenso vorheriger Ausbildung und Praxistätigkeit, werden hier mit dem Meister über einen Kamm geschert. Absolut daneben diese Einstufung.


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   15.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du kannst dich nicht wegen deinem Meistertitel an der Uni einschreiben! Diese "Gleichstellung" hat nichts mit Hochschulzugangsberechtigung oder sonst was zu tun.
An die Uni hättest du wegen deinem Abi auch schon 1990 gekonnt!

Lounge Gast schrieb:
>
> okay, hier meldet sich mal ein Handwerksmeister zu Wort!
>
> Meinen Handwerksmeister hatte ich noch in der DDR gemacht,
> der wurde damals nicht hinterhergeschmissen. Ich war schon
> selbst und ständig und mußte die zweijährige
> Meisterausbildung selbst finanzieren plus der
> Verdienstausfälle. Trotz Abitur wurde mir ein Studium
> verweigert weil ich Kind einer Handwerkerfamilie war. Der
> Meistertitel für Schrift- & Grafikmaler war ein harter
> Weg, mit Fachzeichnen, Vergoldung, grafische Gestaltung und
> und und.
> Für mich ist es endlich eine Anerkennung dieser Ausbildung,
> auch europaweit eine gute Arbeit im grafischen Bereich
> leisten zu können.
> Wieviele studierten Grafiker können heute auch praktisch
> arbeiten....
> Ideen praktisch umsetzen.
> Die Handwerkskammer vernachlässigt uns, sie ist ein
> prähistorischer Verein der sich um sich selbst dreht.
> Somit haben interessierte Meister des Handwerks die
> Möglichkeit sich weiterzubilden, den anderen geht es wohl am
> A.... vorbei.
>
> Für mich bedeutet es nach 25 jahrigen Meisterjubiläums noch
> einmal mich an der Uni einschreiben zu können, entweder in
> Typographie oder Kunst.


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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Diese Äquivalenz (Meister gleichwertig Bachelor) hat nichts mit den Kenntnissen oder Ausbildungsinhalten zu tun.
Die Einstufung besagt nur, dass die Fachkräfte dieser Stufe die Qualifikation für eine verantwortungsvolle Tätigkeit, sowie eine leitende Position besitzen. Diese Tatsache ist auch keine Neuigkeit, sieht man ja in den meisten Betrieben.
Die fachlichen Qalifikationen bleiben der jeweiligen Gruppe erhalten.
Es ist klar, dass der Meister keine mathematisch basierten Auslegungen und Optimierungen durchführen kann, sowie kein Hochschulabsolvent die typischen Meistertätigkeiten beherrscht.
Fazit: Fachlich sind das immernoch unterschiedliche Level.


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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Akademiker kann also keine Azubis anlernen? Der Akademiker, gerade im technischen Bereich, hat also keine Ahnung von Betriebswirtschaft oder Recht? Das sind schonmal 3 der 4 Punkte einer Meisterschule. 50% aller FH Studenten haben deutschlandweit auch schon eine Ausbildung gemacht. Das wird auch komplett unterschlagen und über einen Kamm geschert. Was kann denn der Meister so besonderes, was der Akademiker nicht kann? Andersrum ist der Unterschied wohl deutlicher! Akademiker des 2. Bildungsweges können ALLES das, was der Meister auch kann. Man hat genau die gleichen praktischen Tätigkeiten gelernt, wie die Meister auch. Man hat betriebswirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge in Ausbildung UND Hochschule kennengelernt. Was ist denn dann der Bachelor MIT Gesellenausbildung UND Abitur? Der Meister macht seine 6-12 Monate Vollzeitschule und ich hab nach meiner Gesellentätigkeit 1 Jahr Abi nachgeholt und 3,5 Jahre studiert. Was kann der Akademier nicht, was er Meister schon kann? Ein Akademiker kann die Schwerpunkte eines jeden Meisters ohne weiteres lernen. Ein Meister aber nicht die Sachen eines Akademikers. Akademiker mit normalem Abitur können dies auch nach einer gewissen Praxiserfahrung, zumal ein Meister später im Betrieb seine Gesellentätigkeiten fast garnicht mehr benötigt oder habt ihr schonmal einen Meister im Metallbau gesehen, der den ganzen Tag an der Drehbank steht?! Dann müsste man den Gesellen, der gearbeitet hat und dann noch studiert hat, gleich auf Stufe 7 packen, wenn man hier so argumentieren würde.

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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein ganz großer Unterschied in der Bezahlung zwischen Akademiker und Meister liegt darin, dass der Akademiker in der Regel auch wie ein Akademiker bezahlt wird. Der Meister wird nur dann so bezahlt, wenn er auch eine leitende Meisterstelle hat. Das sind aber die wenigsten, da fast Jeder nen Meister hat. Als Vergleich: IGBCE Gewerkschaft:

Geselle : E6-E7
Geselle mit Meister ohne Meisterstelle: Vielleicht E8 wenn der
Arbeitgeber willig ist

Geselle mit Meister als Abteilungsleiter: So E8-E10

Akademiker ohne leitende Position: 10-11

Leitender Akademiker: E12, E13 bis AT

So sehen das meiner Erfahrung nach die großen Industrie Arbeitgeber

Fazit: Mit Bachelor wird man in der Regel zum Beginn fast soviel verdienen, wie ein leitender Meister nach 10 Jahren (Ohne Schicht)

Die AG werden schon wissen warum das so ist


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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es ist doch in großen Firmen eher so, dass leitende Meister die Gesellen und Abzubis betreuen und Akademiker als Betriebsleiter eher die Meister unter sich haben. Jeweils natürlich mit entsprechender Berufserfahrung

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   17.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Genauso ist es! Es geht beim DQR nicht um Gleichartigkeit sondern um Gleichwertigkeit! Das ist ein großer Unterschied. Kein Meister kann einen Ingenieur ersetzen. Aber beide können duch gleichwertige Aufgaben sich ergänzen! In den typischen Tätigkeitsbereichen haben beide ihre Vorteile. Ausnahmen gibt es immer.

Lounge Gast schrieb:
>
> Diese Äquivalenz (Meister gleichwertig Bachelor) hat nichts
> mit den Kenntnissen oder Ausbildungsinhalten zu tun.
> Die Einstufung besagt nur, dass die Fachkräfte dieser Stufe
> die Qualifikation für eine verantwortungsvolle Tätigkeit,
> sowie eine leitende Position besitzen. Diese Tatsache ist
> auch keine Neuigkeit, sieht man ja in den meisten Betrieben.
> Die fachlichen Qalifikationen bleiben der jeweiligen Gruppe
> erhalten.
> Es ist klar, dass der Meister keine mathematisch basierten
> Auslegungen und Optimierungen durchführen kann, sowie kein
> Hochschulabsolvent die typischen Meistertätigkeiten beherrscht.
> Fazit: Fachlich sind das immernoch unterschiedliche Level.


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   18.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nun ja, viel schlimmer als eine bloße Gleichstellung der verschiedenen Abschlüsse finde ich eigentlich, dass man mittlerweile für berufsqualifiezierte Weiterbildungen -wofür früher mal einen Realabschluss oder Fachabi erhalten hat- einen echten BA gibt.

Eine Freundin von mir macht aktuell ein berufsbegleitendes "Studium", zwar gönne ich es ihr, aber das was die da machen, ist doch keinen richtigen BA wert. Sie bekommt für ihren BA 1-2 Jahre ihrer Ausbildung angerechnet, besucht einmal die Woche eine Schule auf niedriges Niveau und schreibt am Ende eine "BAchelorarbeit" , die ähnlich wie eine Referatarbeit aus der Schule ist.

Ich finde das schon ziemlich unfair gegenüber den richtigen BA-Absolventen einer richtigen staatlichen Universität. Allerdings sind solche berufsbegleitende Abschlüsse nur an einer FH möglich.

Man hat irgendwie gar keinen Überblick mehr, was für Leute an einer FH studieren oder studieren dürfen, da muss man als Unternehmer wohl genau hinschauen, irgenedwo ist dies alles auch für den Ruf der FH sehr schädlich, da mittlerweile kaum Anforderungen mehr für die Zulassungen herrschen und irgendwo finde ich es auch bisschen Schade.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich schon froh darüber bin an einer Uni studiert zu haben und jeder der ein Diplom an einer Uni gemacht hat ist wohl ebenfalls glücklich. Es ist schon ziemlich fies geg. der Uni-Studenten, dass jeder einen BA bekommt als ob es ein Gut aus dem Trödelmarkt wäre, denn an einer Uni ist der BA mehr als anspruchsvoll, daher lässt sich dieser Aufstand der Uni-Studenten eigentlich sehr gut verstehen. Meine Meinung eben.


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   18.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Als Vollzeitstudent einer FH finde ich es genauso schei.... , dass jeder Hampel nach der Ausbildung zu einer privaten Instution geht und seinen Bachelor hinterher geworfen bekommt! Jeder Scheiß wird heutzutage angerechnet! Da hätte ich mir mein Studium auch sparen können.... Mit dem Master ist es auch bald das gleiche - Wenn den jetzt schon Meister machen können, dass weiß man wo der Weg hingeht - Die Politik hat auf ganz EBENE versagt!!!!

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   22.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ja ne is klar....ein kastriertes Bachelor Studium?
Frisch von der Kinder Penne? Und dann über den Meister/Techniker ect. negativ schwafeln?...sammelt erst mal Berufserfahrung !!!!
Dann könnt Ihr vielleicht mal mitreden.
Meister können nicht Komplex denken oder gar weitgehende Probleme lösen?
Ja ne is klar...lol !!!!


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   22.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin schon seit einigen Jahren vor meinem Studium im Betrieb gewesen und ja, der normale Meister kann nicht komplexe Problemstellungen lösen. Der durchschnittliche Meister dient als Vorarbeiter oder ähnliches, macht seine normale Gesellenarbeit bzw teilt die Arbeitskräfte ein. Es gibt Meister, die sich enormes Wissen zusätzlich zu ihrer Meisterschule angeeignet haben, aber das kam nunmal nicht von der Ausbildung zum Meister. Solche Leute wie der Vorposter hier, die sich nur über Worte wie, "lol" artikulieren können, nehm ich schon garnicht mehr ernst. Kein zusammenhängender Satz, aber etwas aussagen wollen. Wenn wir den durchschnittlichen Meister, der meistens nichtmal Abi hat, mit einem durchschnittlichen Bachelor mit ähnlicher Berufserfahrung vergleichen, dann ist der Bachelor vorn. In den ersten Jahren hat er einen kleinen Rückstand im Betrieb, wenn er direkt von der Schule gekommen ist. Wenn dieser Akademiker allerdings über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen ist, dann zieht er gleich von Beginn dem Meister in Sachen Berufserfahrung und Wissen davon. Anders hab ich es im Betrieb auch nicht erlebt. Abteilungsleiter: Einmal ein Absolvent mit Vollabi und Studium und ein Absolvent mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und Studium. Bisher wurden meistens die Absolventen des 2. Bildungsweges bei uns eingestellt und keine Meister. Der normale Vorarbeiter ist bei uns ein normaler Geselle, der braucht keinen Meister. Der Abteilungsleiter ist ein Akademiker. In einem Bereich haben wir einen Meister, das ist aber das Lager/Logistik...

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   22.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wer sagt denn hier, dass die Bachelor keine Berufserfahrung haben? Scheint mit als wärte das das einzige Argument, was die Meister hier haben.... Deren achso tolle Berufserfahrung - Wenn ich dann mal die Leute mit nem Meister betrachte: Ausbildung und direkt danach nen Meister.... Wo ist denn da die Berufserfahrung (Jetzt bitte nicht die 3 Jahre Metallklotzschleifen aus der Ausbildung nennen!)

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   23.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo Zusammen,
ich selbst habe beide Abschlüsse, HWK Meister Inst. u. Heizungsbau und B. of Eng. Versorgungstechnik (eigentlich Diplom, denn es hat sich eigentlich Nichts geändert --> gleiche Prüfungen/Stoff nur in weniger Zeit Sie sind ja ?nur B. of Eng. und mit dem Meister gleichgestellt, was sich unter anderem auch in der Bezahlung auswirkte. Auch eine Erklärung half meist nicht viel, mit dem Diplom gleichgestellt usw..
Ich musste mir meine jetzige Stelle hart erarbeiten, durch Praktika und Bachelorarbeit natürlich gering bzw. unbezahlt, nach einem Jahr in der gleichen Firma bekomme ich schön langsam auch die Anerkennung meiner Vorgesetzten.
Liebe Meister, seit mir nicht böse. Es ist so, ich habe beides mit erlebt und weiß, von was ich spreche. --> Meister ungleich Ingenieur (Bachelor)

Herzlicher Gruß Christian


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Guten Tag! Ich selbst habe eine Meister (IHK) Elektrotechnik und seit einem Jahr ein Bachelor (Automatisierungstechnik / Elektrotechnik). Diese beiden Abschlüsse sind nicht gleich zu stellen, definitiv nicht. Der Bachelor ist im lerntechnischen Vergleich wesentlich anspruchsvoller und geht zudem auch noch fast 3 mal solange...Die Abbruchquote bestätigt das: Beim Meister sind wir angefangen mit 40 Leuten und es haben 34 abgeschlossen. Beim Bachelor sind wir mit 120 Leuten angefangen und abgeschlossen haben gerade mal 22. Beides in Vollzeit.

Über die hier vielfach angesprochenen "komplexeren Problemlösungen" braucht man nicht zu sprechen, denn in meiner Meisterausbildung habe ich nie etwas von Integral/Differenzialrechnung geschweige denn Laplace-/Fourier-/ oder Z Transformationen gehört. Ohne dieses mathematische Werkzeug ist man erst gar nicht in der Lage auf "komplexe Problemlösungen" einzugehen. Selbst die komplexe Rechnung wurde erst im Studium aufgegriffen. Somit galt alles was ich als Meister bezüglich der Wechselstromtechnik berechnet habe nur in erster Näherung. Das ganze wird einem allerdings auch erst während des Studiums bewusst und deshalb glaube ich, dass viele Meister über die Komplexität des Ganzen gar nicht im klaren sind. Warum auch, uns wurde in der Meisterschule auch nie davon berichtet..


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klar, dass du das nicht erklären konntest. Der Bachelor ist ja auch kein Diplom, aber gut, dass du hier den Vergleich zum Meister aus eigener Erfahrung beschreiben kannst.

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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann solltest du deinem Chef mal erzählen, dass auch das FH Diplom zusammen mit dem Bachelor und Meister auf Stufe 6 steht... Das vergessen viele immer, dass das FH Diplom auch auf 6 steht!

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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An die letzten beiden, die Meister + Studium gemacht haben. Ihr sprecht mir aus der Seele ^^ Kann dem nur 100% zustimmen. Die Meister halten ihr Wissen halt für umfangreich und tiefgründig. Sie wissen es halt nicht besser. Sie denken, ihr Wissen ist die Spitze der Welt. Erst in einem Studium merkt man, wie grob man doch eigentlich gerechnet hat und was es bedeutet, sich in die Materie reinzuarbeiten. Mein Vater hat ein Diplom FH und ist nun knapp 60 Jahre. Er hat jahrelang im Bereich Elektrotechnik gearbeitet und kann diese Entscheidung nur belächeln. Dort waren auch Meister in seinem Bereich, aber fragt meinen dad mal, wer den Meistern das Wissen vermittelt hat, teilweise sogar, als diese noch Azubis waren. Er kann darüber nur lächeln, obwohl ihm zum Heulen zumute ist.

Im KFZ Bereich sag ich immer, Praxiserfahrung ist wichtig, aber das Austauschen eines Motors ist noch lang nicht so niveauvoll, wie einen Motor zu entwickeln. Würde man den Meister auf dem Niveau eines Studiums ausbilden, dann würde dort nahezu keiner abschließen, weil kaum einer ein Abi hat. Selbst mit einem Abi ist ein Studium kein Zuckerschlecken.


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Einen Motor austauschen kann ein Meister aber alleine (bzw. mit einer Hilfskraft). Einen Motor entwickeln schafft ein Ingenieur aber nicht allein. In der Realität sind die Aufgaben in so kleine Teilaufgaben unterteilt, dass so auch die Komplexität erheblich sinkt. Eine kleine Nebenbemerkung: Wenn Dein Vater vor 1976 seinen Abschluss gemacht haben sollte, war er wohl Ing. grad.?

Lounge Gast schrieb:
>
> An die letzten beiden, die Meister + Studium gemacht haben.
> Ihr sprecht mir aus der Seele ^^ Kann dem nur 100% zustimmen.
> Die Meister halten ihr Wissen halt für umfangreich und
> tiefgründig. Sie wissen es halt nicht besser. Sie denken, ihr
> Wissen ist die Spitze der Welt. Erst in einem Studium merkt
> man, wie grob man doch eigentlich gerechnet hat und was es
> bedeutet, sich in die Materie reinzuarbeiten. Mein Vater hat
> ein Diplom FH und ist nun knapp 60 Jahre. Er hat jahrelang im
> Bereich Elektrotechnik gearbeitet und kann diese Entscheidung
> nur belächeln. Dort waren auch Meister in seinem Bereich,
> aber fragt meinen dad mal, wer den Meistern das Wissen
> vermittelt hat, teilweise sogar, als diese noch Azubis waren.
> Er kann darüber nur lächeln, obwohl ihm zum Heulen zumute ist.
>
> Im KFZ Bereich sag ich immer, Praxiserfahrung ist wichtig,
> aber das Austauschen eines Motors ist noch lang nicht so
> niveauvoll, wie einen Motor zu entwickeln. Würde man den
> Meister auf dem Niveau eines Studiums ausbilden, dann würde
> dort nahezu keiner abschließen, weil kaum einer ein Abi hat.
> Selbst mit einem Abi ist ein Studium kein Zuckerschlecken.


[auf diesen Beitrag antworten]

   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie das früher hieß kann ich nicht sagen, da war ich noch flüssig. Kann ihn ja mal fragen, wenn ich wieder zu hause bin. Jedenfalls konnte er seinen Hochschulabschluss irgendwie umwandeln zu Diplom FH. Dafür musste er damals Berufspraxis etc nachweisen. Er hatte damals ein richtiges Abitur gemacht und nicht eine POS, was immer das auch war, so hat er es mir mal erklärt. sein Studium ging 3,5 jahre damals und deswegen konnte er es umwandeln lassen direkt nach der Wende. Wie das genau lief, keine Ahnung, da war ich erst 5 ^^

Und sicher entwickelt ein Akademiker nicht allein einen kompletten Motor, das würde viel zu lang dauern, wo man heute jedes Jahr ein neues Auto rausbringen muss. Im Grunde sind das aber alles Projektteams bestehend aus Ingenieuren. Einen Meister trifft man erst, wenn es in Richtung Massenfertigung geht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann scheint mir dein Vater auf diese Ing. Schule gewesen zu sein und wurde nachdiplomiert - Obwohl man damit ein Diplom (FH) hat, ist man damit kein Akademiker und wird heutzutage nichtmal zu einem Master zugelassen (Es ist ein staatlicher Abschluss und kein Akademischer)

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie das früher hieß kann ich nicht sagen, da war ich noch
> flüssig. Kann ihn ja mal fragen, wenn ich wieder zu hause
> bin. Jedenfalls konnte er seinen Hochschulabschluss irgendwie
> umwandeln zu Diplom FH. Dafür musste er damals Berufspraxis
> etc nachweisen. Er hatte damals ein richtiges Abitur gemacht
> und nicht eine POS, was immer das auch war, so hat er es mir
> mal erklärt. sein Studium ging 3,5 jahre damals und deswegen
> konnte er es umwandeln lassen direkt nach der Wende. Wie das
> genau lief, keine Ahnung, da war ich erst 5 ^^
>
> Und sicher entwickelt ein Akademiker nicht allein einen
> kompletten Motor, das würde viel zu lang dauern, wo man heute
> jedes Jahr ein neues Auto rausbringen muss. Im Grunde sind
> das aber alles Projektteams bestehend aus Ingenieuren. Einen
> Meister trifft man erst, wenn es in Richtung Massenfertigung
> geht.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Er hat aber jahrelang als Ingenieur gearbeitet und das Geld machte auch keine Abstriche. Das war halt das Problem früher, zwei völlig unterschiedliche Bildungssysteme unter einen Hut zu bringen. Ich als sein Sohn kann nur sagen, dass mit der Nachdiplomierung der Staat noch das Beste draus gemacht hat, auch wenn es viele Absolventen heute anders sehen. Er hat jahrelang auf akademischem Niveau gelernt und gearbeitet, was ich auch heut noch an seinen Büchern etc sehen kann. Es hat halt nach der Wende nur nicht in dieses streng zertifizierte Hochschulsystem gepasst und konnte deswegen nicht anerkannt werden. Damit diese Leute nicht regelrecht ohne Ausbildung dastehen, musste diese Nachdiplomierung einfach erfolgen. Wär ja blöd, wenn man jahrelang als Ingenieur arbeitet und allein aufgrund der Wende regelrecht seine Ausbildung verliert. Ob er damit zum Master zugelassen wird oder nicht ist dabei ziemlich egal. Die Leute, die es betrifft, die werden in diesem Alter auch keinen Master mehr machen. Die meisten nachdiplomierten Leute sind eh kurz vor der Rente.

Mir und meiner Familie hat diese Nachdiplomierung meines Vaters auf jeden Fall den Hintern gerettet. Wäre seine Ausbildung aufgrund der Wende verfallen, dann hätte es die Familie regelrecht zerrissen. Man stelle sich mal vor ein Ingenieur steht wegen der Wende von heut auf morgen ohne Ausbildung da.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nett das hier zu lesen, sehr viele Vorurteile und selten begründet.

Es gibt sehr wohl Hauptschüler die es zum Konstruktionsleiter schaffen, alles eine Sache des Willens. Ich habe nach einer KFZ Ausbildung 5 Jahre gearbeitet um mir den Techniker leisten zu können. Anschließend gleich darauf das Dipl. Maschinenbau (FH) gemacht. Der Aufwand zwischen dem Techniker und dem Dipl. Maschinenbau (FH) ist nicht sonderlich groß. In den Fächern Konstruktion, den organisatorischen Fächer sowie bei der Mitarbeiterführung bekommt der Techniker sogar mehr wissen vermittelt als der FH Student. In den Fächern Mathe und Physik werden beim Techniker alle relevanten Themen durch genommen, jedoch findet hier keine sonderliche Vertiefung statt. Das Studium fiel mir aufgrund der Technikerausbildung leichter. Wohlgemerkt FH zur Uni liegen da noch Welten. Auch bei uns im Unternehmen werden Ing. und Techniker in gleichen Abteilungen als Kollegen eingesetzt. Die Techniker haben die gleichen Aufgaben jedoch ein geringeres Gehalt. Die Gleichstellung Meister/Techniker/Bachelor halte ich für haltlos. Es würde eher gehen Techniker und Bechlor.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die erste Nachdiplomierungswelle lief vor der Wende in Westdeutschland. Da konnten die graduierten Ingenieure den Dipl.-Ing. (FH) gegen eine Bearbeitungsgebühr (ca. 150 DM) erwerben. Das haben fast alle so gemacht. Deshalb ist der Ing. grad. praktisch von der Bildfläche verschwunden.


Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat aber jahrelang als Ingenieur gearbeitet und das Geld
> machte auch keine Abstriche. Das war halt das Problem früher,
> zwei völlig unterschiedliche Bildungssysteme unter einen Hut
> zu bringen. Ich als sein Sohn kann nur sagen, dass mit der
> Nachdiplomierung der Staat noch das Beste draus gemacht hat,
> auch wenn es viele Absolventen heute anders sehen. Er hat
> jahrelang auf akademischem Niveau gelernt und gearbeitet, was
> ich auch heut noch an seinen Büchern etc sehen kann. Es hat
> halt nach der Wende nur nicht in dieses streng zertifizierte
> Hochschulsystem gepasst und konnte deswegen nicht anerkannt
> werden. Damit diese Leute nicht regelrecht ohne Ausbildung
> dastehen, musste diese Nachdiplomierung einfach erfolgen. Wär
> ja blöd, wenn man jahrelang als Ingenieur arbeitet und allein
> aufgrund der Wende regelrecht seine Ausbildung verliert. Ob
> er damit zum Master zugelassen wird oder nicht ist dabei
> ziemlich egal. Die Leute, die es betrifft, die werden in
> diesem Alter auch keinen Master mehr machen. Die meisten
> nachdiplomierten Leute sind eh kurz vor der Rente.
>
> Mir und meiner Familie hat diese Nachdiplomierung meines
> Vaters auf jeden Fall den Hintern gerettet. Wäre seine
> Ausbildung aufgrund der Wende verfallen, dann hätte es die
> Familie regelrecht zerrissen. Man stelle sich mal vor ein
> Ingenieur steht wegen der Wende von heut auf morgen ohne
> Ausbildung da.


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   26.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nachdiplomierung ist Betrug an FHlern. Wer damals das gemacht hat, sah nie eine Hochschule von innen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist absoluter Schmarrn. Sie dir mal die Mitschriften von den Ing-Schulen der DDR an. Sie haben nunmal ihren Abschluss in einem anderen System gemacht und soll man diesen nun den Abschluss allein aufgrund der Wende aberkennen? Für die DDR waren dies damals die Akademiker und sie wurden auch so ausgebildet. Vom Niveau her stand es der heutigen FH in nichts nach. Mein Vater hat noch all seine Unterlagen und Bücher, die Themen waren genau die gleichen wie heut, nur dass man heut evtl noch andere Forschungsthemen kennenlernt.

Versetz ich mal in die Situation, du machst heut einen FH Bachelor und dieser wird aufgrund einer politischen Änderung in Deutschland von heut auf morgen aberkannt. Dann würdest du auch sagen, ich will, dass es anerkannt wird. Es konnte früher keiner etwas dafür, dass er in der DDR es in dieser Form lernen musste. Man darf die Leute dafür aber nicht strafen, nur weil sich manche heute auf den Schlips getreten fühlen.


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   26.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Respekt an die Leute, die mit niedriger Ausbildung hohe Plätze besetzen.
Man muss schließlich seinen Arbeitgeber mit seiner Person und Können überzeugen. DIN-A4 mit dem Titel allein reicht da nicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In der ersten Zeit haben die Fachhochschulen auch noch den Ing. grad. vergeben. Wer da ein Studium zum Ing. grad. angetreten hatte, hat am Ende zu seiner großen Überraschung den Dipl.-Ing. bekommen. anfangs auf Wunsch teilweise auch ohne den Zusatz FH.


Lounge Gast schrieb:
>
> Nachdiplomierung ist Betrug an FHlern. Wer damals das gemacht
> hat, sah nie eine Hochschule von innen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Grundsätzlich hast Du recht. In Westdeutschland war die Berufsbezeichnung "Ingenieur" ursprünglich überhaupt nicht geschützt. Deshalb konnte sich auch jemand ohne entsprechende Ausbildung als Ingenieur bezeichnen. Das dürfte auch dazu geführt haben, dass man mit "Ingenieur" nicht zwangsläufig einen Akademiker verbunden hat. Erst mit Einführung der Graduierung an den Ingenieurschulen war die Berufsbezeichnung geschützt. Aber auch dann durften noch diejenigen ohne Ausbildung diese Bezeichnung als Besitzstand weiterführen. Das hat alles nicht mit der DDR zu tun, war eine rein westdeutsche Angelegenheit.


Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist absoluter Schmarrn. Sie dir mal die Mitschriften von
> den Ing-Schulen der DDR an. Sie haben nunmal ihren Abschluss
> in einem anderen System gemacht und soll man diesen nun den
> Abschluss allein aufgrund der Wende aberkennen? Für die DDR
> waren dies damals die Akademiker und sie wurden auch so
> ausgebildet. Vom Niveau her stand es der heutigen FH in
> nichts nach. Mein Vater hat noch all seine Unterlagen und
> Bücher, die Themen waren genau die gleichen wie heut, nur
> dass man heut evtl noch andere Forschungsthemen kennenlernt.
>
> Versetz ich mal in die Situation, du machst heut einen FH
> Bachelor und dieser wird aufgrund einer politischen Änderung
> in Deutschland von heut auf morgen aberkannt. Dann würdest du
> auch sagen, ich will, dass es anerkannt wird. Es konnte
> früher keiner etwas dafür, dass er in der DDR es in dieser
> Form lernen musste. Man darf die Leute dafür aber nicht
> strafen, nur weil sich manche heute auf den Schlips getreten
> fühlen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zahlt sich der Master aus?

'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt dagegen der Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311 Euro und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird also sogar besser bezahlt als das Diplom ....'

eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Erstens sind das Einstiegsgehälter, also sagen kaum was über das spätere Gehalt aus. Nach einigen Jahren wird Lücke garantiert viel größer sein, allein daher weil man leuten mit "nur"bachelor" rein formal gewisse Positionen gar nicht anbietet.

Und zweiten wird hier Uni-Diplom mir FH-Diplom vermischt. Mit Uni-Diplom ist man sicher gehaltstechnisch sehr nah am Master. Und wenn Master dann geringfügig doch mehr verdienen, dann liegt das eher an natürlicher statitischer Schwankung oder eben auch an den eriwiesnerenmassen besseren Noten die im Master vergeben werden

Aber Master lohnt sich auf jeden Fall!

Lounge Gast schrieb:
>
> Zahlt sich der Master aus?
>
> 'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt dagegen der
> Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern
> verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben
> Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311 Euro
> und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird also
> sogar besser bezahlt als das Diplom ....'
>
> eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind IngenieurHOCHschulen.

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   30.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ob jetzt da oder da mehr bezahlt wird und ob es Fh oder Uni ist, ist nach dieser Gehaltstabelle ja wohl egal. Die Einstiegsgehälter weichen mit knapp 2000 ? kaum von einander ab, gerade weil es brutto ist. Langfristig würde ich auch sagen, dass sich der Master auszahlt und dass auch jetzt schon einige Jobs nur für Master bereit stehen, aber diese Positionen sind begrenzt. Wenn ich mich um einen ganz normalen Job bewerbe, konkurrieren die Ba sowohl mit Diplom und Master. Falls sie genommen werden haben sie zwei Jahre weniger an der Uni verbracht, wodurch sich die 2.000 ? weniger am Anfang wieder einspielen lassen. Pauschalisieren hilft hier nicht...kommt immer auf den individuellen Fall an.

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   04.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt nicht ganz!! schau dir mal Tarifverträge aus der Instdustie mal an!! Da ist der BA immer noch besser bezahlt als der Meister!!!

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   07.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei Meister=Bachelor=Techniker usw. handelt es sich nicht um die Wissensäquivalenz, sondern um die Aufstiegschanchen in der beruflichen Laufbahn.

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   09.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich niemand!
Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht so aus:
1. 3,5 Jahre Lehre
2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
3. 1,5 Jahre Meisterschule
4. 0,5 Jahre Prüfungen.

Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre Ausbildung!
Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer von den Damen und Herren Studenten gehen würde.
Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.

Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für Handwerksmeister: "Master"


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   09.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zu meinem Vorposter:

1. Stimmt
2. Absoluter Unsinn!!! Was für "Weiterbildungen in möglichst vielen verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen" Bullshit
3. Meisterschule geht in Vollzeit i. d. R. 9 Monate, in Teilzeit 3 Jahre
4. Unsinn! Die Prüfung ist natürlich beim Meister-Lehrgang mit drin.

Und die offizielle Bezeichnung ist definitv nicht "Master", sondern Meister (IHK), Meister (HWK) o. ä.

Fakt ist,

- die Meister-Weiterbildung ist vom intellektuellen Anspruch deutlich unterhalb des Abiturs anzusiedeln, die Ausbildung sowieso
- zwischen Meister und Bachelor liegen nicht nur Welten, sondern Galaxien!

Sich allein auf Zeiträume zu beziehen, ist unzulässig. 3 Jahre Lehre sind weniger anspruchsvoll als 3 Jahre Oberstufe => kein Vergleich

Trotz alledem ist die allgemeine Besserstellung der Meister und Techniker gut und war längst überfällig. In anderen Ländern gelten Fachschulabschlüsse selbstverständlich als akademisch, was in Dtl. trotz DQR nicht der Fall ist. Auch berufliche Bildung ist wertvoll, gerade für die Wirtschaft.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zu dem Poster da oben. Bitter versuch nicht die Ausbildungszeit des Meisters in die Länge zu rechnen. Eine 3,5 jährige Ausbildung ist kein Muss, es gibt genauso Meister für 2 jährige Ausbildungen. 5 Jahre Weiterbildungen ist Quark. Sieh dir die Zugangsberechtigungen für die Meisterschule an. In vielen Fällen braucht man 1-2 jahre Berufserfahrung. 3.+4. Punkt gehört ja wohl zusammen. Ein komplette Meisterschule in Vollzeit geht zwischen 4 bis allerhöchstens 12 Monaten.

Zu dem anderen Poster. Andere Länder mögen eine Fachschule als akademische Ausbildung auslegen, aber das machen diese doch nur, um in Bildungsstatistiken besser da zu stehen. Sind wir mal ehrlich, das Niveau einer Meisterschule geht nicht über die vielleicht 11. Klasse hinaus und sowas soll man akademisch nennen? Dann müsste man ja jeden Abiturienten Akademiker nennen. Wenn das Niveau einer Ausbildung nicht ausschlaggebend ist für eine Einstufung, wo Abschlüsse verglichen werden sollen, was soll denn dann das Kriterium sein? Akademiker lernen genauso praktische Inhalte oder haben wie ich oft schon eine Ausbildung gemacht und gearbeitet. All das wird nicht berücksichtigt. Das ist nichts anderes als ein Lobbysieg der IHK/HWK. Eine akademische Ausbildung ist ein jahrelanges Studium eines Fachbereiches auf enorm hohem Niveau. Gerade Mathe und Physik sind dort sehr wichtig. Es sagt keiner, dass Handwerker nicht wichtig sind, man kann sie doch aber nichtmal ansatzweise mit einem Akademiker auf eine Stufe stellen und ich habe selbst vor meinem Studium Ausbildung gemacht + jahre gearbeitet. Ich kenne die Praxis, andersrum kennen die Meister aber nicht die Hochschule und hier wird die Sache interessant. Die Meister, die zusätzlich studiert haben sagen ALLE!, dass ein Studium höher anzusiedeln ist als die Meisterschule. Die Meister, die das aus Ignoranz oder was auch immer nicht wahrhaben wollen meinen, dass ist schon korrekt so und versuchen das mit solchen fadenscheinigen Berechnungen wie da oben auch noch zu belegen.

Ich hätte auch in knapp 6 monaten Vollzeit meinen Industriemeister Chemie machen können, davon hat mir mein Chef abgeraten, wenn ich weiterkommen möchte. Statt 6 Monaten, hab ich nun 6 Jahre zu tun. 1 Jahr Fachabi + 5 Jahre Studium. Gut, es ist nun der Master, aber sind wir mal ehrlich. Soviel mehr bekommt man in den 3 Semestern auch nicht beigebracht. Man ist sozusagen ein Bachelor, der in einem Fachgebiet sich weiter eingearbeitet hat. Bei uns ist der Master eine reine Spezialisierung des Chemie Bachelorstudiums. Das komplette Grundwissen wurde im Bachelor beigebracht. Ich und viele meiner Kommilitonen, denen es genauso geht wie mir, finden den DQR einfach als Lobbyentscheidung. Und ja, ich kenne auch Handwerksmeister, die ein Studium versucht haben. Keiner von denen findet diesen DQR nun berechtigt.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja, 10,5 Jahre auf Realschulniveau.
Das aufgezählte ist nichts anderes als Berufserfahrung, die man nun als Ausbildung ummünzen will. Nach der Logik ist der Hauptschüler, der jede Klasse wiederholen muss genau so gebildet wie der Abiturient. Wer 5 Jahre im Handwerk arbeitet und ab und an mal auf ein Seminar geht ist noch lange nicht so gut ausgebildet wie ein Akademiker. True Story. Wer 10 JAhre im Handwerk gearbeitet hat kann im Gegenteil froh sein, wenn er nicht vollkommen verblödet ist während der Zeit auf Grund der einfach gestrickten Arbeit. Wenn ich sehe, was für Leute aus meinem Bekanntenkreis den Meister machen und bestehen (die haben sogar mit dem Prozentrechnen Probleme), wird mir schon klar wie viel der Meister wert ist. Nämlich das was früher mal die reguläre Berufsausbildung wert war, nachdem diese auf Hauptschulniveau herabgesenkt wurde. Klar, bei den Handwerkern hält sich am Stammtisch auch jeder für den klügsten und kann alles besser als die bösen Akademiker. Dummerweise sieht die Realität anders aus und wer auf gut deutsch zu dämlich fürs Abitur ist sollte über das Studieren oder Anerkennung einer Berufsausbildung als akademische Titels nicht mal nachdenken.
Die offizielle Bezeichnung für einen Meister ist übrigens nicht Master. Wenn ihr mehr geld wollt dann geht zur Abendschule und macht danach einen echten Bachelor. Einfach zu hoffen,d ass man ohne Leistung was anerkannt bekommt ist genau die Einstellung, die euch von der Schule in den Handwerksberuf gebracht hat: Nicht gut genug fürs Gymnasium.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So ein Schwachsin...

Das sieht eher so aus:

- 10 Jahre Realschule
- 3,5 Jahre Ausbildung
- Direkt danach 9 Monate Meisterschule...


Jetzt mal das Studium:
- 12-13 Jahre Schule
- 3-4 Jahre Bachelor

Mal ganz abgesehen vom Niveu....

Die Meister reden immer von 2 Jahren die der Meisterkurs dauert, vergessen aber immer, dass sie in den 2 Jahren nur einmal die Woche am Samstag zur IHK trotteln...
Lounge Gast schrieb:
>
> Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich
> niemand!
> Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht so aus:
> 1. 3,5 Jahre Lehre
> 2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen
> verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
> 3. 1,5 Jahre Meisterschule
> 4. 0,5 Jahre Prüfungen.
>
> Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre Ausbildung!
> Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer von
> den Damen und Herren Studenten gehen würde.
> Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.
>
> Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für Handwerksmeister:
> "Master"


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Alleine schon die Tatsache, dass das Einstiegsgehalt eines nichtleitenden Bachelors deutlich über dem eines standard Meister (Nicht leitend) liegt, zeitgt schon auf, welcher Abschluss vom Arbeitgeber höherwertig eingestuft wird... Mit dem Bachelor liegt man in der Industrie (IGBCE etc.) bei ca. 42-45K ? zum Einstieg (E11) - Der Meister bekommt in der Regel weiterhin seine E7 wie auch nach der Ausbildung, es sei denn er bekommt nen Gruppenleiterjob, dann gibt es E8 oder mit viel Glück E9....

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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Chemiestudium dauert wohl nicht nur 5 Jahre? Das hört sich sehr nach Fachhochschule an. Ein "richtiger" Chemiker hat ohne Promotion eigentlich keine Chance, und das geht nur an der Uni und dauert insgesamt sehr viel länger.


Lounge Gast schrieb:
>
> Zu dem Poster da oben. Bitter versuch nicht die
> Ausbildungszeit des Meisters in die Länge zu rechnen. Eine
> 3,5 jährige Ausbildung ist kein Muss, es gibt genauso Meister
> für 2 jährige Ausbildungen. 5 Jahre Weiterbildungen ist
> Quark. Sieh dir die Zugangsberechtigungen für die
> Meisterschule an. In vielen Fällen braucht man 1-2 jahre
> Berufserfahrung. 3.+4. Punkt gehört ja wohl zusammen. Ein
> komplette Meisterschule in Vollzeit geht zwischen 4 bis
> allerhöchstens 12 Monaten.
>
> Zu dem anderen Poster. Andere Länder mögen eine Fachschule
> als akademische Ausbildung auslegen, aber das machen diese
> doch nur, um in Bildungsstatistiken besser da zu stehen. Sind
> wir mal ehrlich, das Niveau einer Meisterschule geht nicht
> über die vielleicht 11. Klasse hinaus und sowas soll man
> akademisch nennen? Dann müsste man ja jeden Abiturienten
> Akademiker nennen. Wenn das Niveau einer Ausbildung nicht
> ausschlaggebend ist für eine Einstufung, wo Abschlüsse
> verglichen werden sollen, was soll denn dann das Kriterium
> sein? Akademiker lernen genauso praktische Inhalte oder haben
> wie ich oft schon eine Ausbildung gemacht und gearbeitet. All
> das wird nicht berücksichtigt. Das ist nichts anderes als ein
> Lobbysieg der IHK/HWK. Eine akademische Ausbildung ist ein
> jahrelanges Studium eines Fachbereiches auf enorm hohem
> Niveau. Gerade Mathe und Physik sind dort sehr wichtig. Es
> sagt keiner, dass Handwerker nicht wichtig sind, man kann sie
> doch aber nichtmal ansatzweise mit einem Akademiker auf eine
> Stufe stellen und ich habe selbst vor meinem Studium
> Ausbildung gemacht + jahre gearbeitet. Ich kenne die Praxis,
> andersrum kennen die Meister aber nicht die Hochschule und
> hier wird die Sache interessant. Die Meister, die zusätzlich
> studiert haben sagen ALLE!, dass ein Studium höher
> anzusiedeln ist als die Meisterschule. Die Meister, die das
> aus Ignoranz oder was auch immer nicht wahrhaben wollen
> meinen, dass ist schon korrekt so und versuchen das mit
> solchen fadenscheinigen Berechnungen wie da oben auch noch zu
> belegen.
>
> Ich hätte auch in knapp 6 monaten Vollzeit meinen
> Industriemeister Chemie machen können, davon hat mir mein
> Chef abgeraten, wenn ich weiterkommen möchte. Statt 6
> Monaten, hab ich nun 6 Jahre zu tun. 1 Jahr Fachabi + 5 Jahre
> Studium. Gut, es ist nun der Master, aber sind wir mal
> ehrlich. Soviel mehr bekommt man in den 3 Semestern auch
> nicht beigebracht. Man ist sozusagen ein Bachelor, der in
> einem Fachgebiet sich weiter eingearbeitet hat. Bei uns ist
> der Master eine reine Spezialisierung des Chemie
> Bachelorstudiums. Das komplette Grundwissen wurde im Bachelor
> beigebracht. Ich und viele meiner Kommilitonen, denen es
> genauso geht wie mir, finden den DQR einfach als
> Lobbyentscheidung. Und ja, ich kenne auch Handwerksmeister,
> die ein Studium versucht haben. Keiner von denen findet
> diesen DQR nun berechtigt.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein "richtiger" Chemiker? Wo lebst du bitte? Alle Bachelor aus meinem Studiengang haben einen Job mit Kusshand bekommen. Ich selbst bin im Master nun und damit stehen die Chancen sogar noch besser. Seit BA + MA gibt es von der Studiendauer her keinen Unterschied mehr zwischen FH und Uni. Promotion ist keine Pflicht, das erzählen nur irgendwelche sensationslüsternen Schundblätter. Habe selbst in der BASF gelernt und hab auch noch genügend Beziehungen dort und weiß, was dort eingestellt wird. Eine Promotion ist denen nicht so wichtig, wie es manche Medien darstellen. Solang es kein einheitliches Promotionsverfahren gibt in Deutschland, ist das auch völlig daneben. In Zeiten, wo ein Arzt in 4-5 Monaten sein Dr machen kann und der Chemiker 4-5 Jahre braucht, ist sowas absolut überzogen. Ein Chemiker mit 5 Jahren Studium reicht völlig aus. Die speziellen Sachen muss man sowieso erst im Betrieb lernen. Ein Studium kann nunmal keine 100 Schwerpunkte vermitteln, dann würde es 20 Jahre dauern. Promotion ist wirklich nur wichtig, wenn du in irgendwelche extremen Forschungsteams möchtest. Der normale Ingenieur im Betrieb ist BA oder MA.

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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Gleich kommt ein Meister und sagt: Der Meister ist viel mehr wert als ein Chemiestudium, da man ja 10 Jahre bis zum Meister braucht :-)

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Chemiestudium dauert wohl nicht nur 5 Jahre? Das hört
> sich sehr nach Fachhochschule an. Ein "richtiger"
> Chemiker hat ohne Promotion eigentlich keine Chance, und das
> geht nur an der Uni und dauert insgesamt sehr viel länger.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zu dem Poster da oben. Bitter versuch nicht die
> > Ausbildungszeit des Meisters in die Länge zu rechnen. Eine
> > 3,5 jährige Ausbildung ist kein Muss, es gibt genauso
> Meister
> > für 2 jährige Ausbildungen. 5 Jahre Weiterbildungen ist
> > Quark. Sieh dir die Zugangsberechtigungen für die
> > Meisterschule an. In vielen Fällen braucht man 1-2 jahre
> > Berufserfahrung. 3.+4. Punkt gehört ja wohl zusammen. Ein
> > komplette Meisterschule in Vollzeit geht zwischen 4 bis
> > allerhöchstens 12 Monaten.
> >
> > Zu dem anderen Poster. Andere Länder mögen eine Fachschule
> > als akademische Ausbildung auslegen, aber das machen diese
> > doch nur, um in Bildungsstatistiken besser da zu stehen.
> Sind
> > wir mal ehrlich, das Niveau einer Meisterschule geht nicht
> > über die vielleicht 11. Klasse hinaus und sowas soll man
> > akademisch nennen? Dann müsste man ja jeden Abiturienten
> > Akademiker nennen. Wenn das Niveau einer Ausbildung nicht
> > ausschlaggebend ist für eine Einstufung, wo Abschlüsse
> > verglichen werden sollen, was soll denn dann das Kriterium
> > sein? Akademiker lernen genauso praktische Inhalte oder
> haben
> > wie ich oft schon eine Ausbildung gemacht und
> gearbeitet. All
> > das wird nicht berücksichtigt. Das ist nichts anderes
> als ein
> > Lobbysieg der IHK/HWK. Eine akademische Ausbildung ist ein
> > jahrelanges Studium eines Fachbereiches auf enorm hohem
> > Niveau. Gerade Mathe und Physik sind dort sehr wichtig. Es
> > sagt keiner, dass Handwerker nicht wichtig sind, man
> kann sie
> > doch aber nichtmal ansatzweise mit einem Akademiker auf
> eine
> > Stufe stellen und ich habe selbst vor meinem Studium
> > Ausbildung gemacht + jahre gearbeitet. Ich kenne die
> Praxis,
> > andersrum kennen die Meister aber nicht die Hochschule und
> > hier wird die Sache interessant. Die Meister, die
> zusätzlich
> > studiert haben sagen ALLE!, dass ein Studium höher
> > anzusiedeln ist als die Meisterschule. Die Meister, die
> das
> > aus Ignoranz oder was auch immer nicht wahrhaben wollen
> > meinen, dass ist schon korrekt so und versuchen das mit
> > solchen fadenscheinigen Berechnungen wie da oben auch
> noch zu
> > belegen.
> >
> > Ich hätte auch in knapp 6 monaten Vollzeit meinen
> > Industriemeister Chemie machen können, davon hat mir mein
> > Chef abgeraten, wenn ich weiterkommen möchte. Statt 6
> > Monaten, hab ich nun 6 Jahre zu tun. 1 Jahr Fachabi + 5
> Jahre
> > Studium. Gut, es ist nun der Master, aber sind wir mal
> > ehrlich. Soviel mehr bekommt man in den 3 Semestern auch
> > nicht beigebracht. Man ist sozusagen ein Bachelor, der in
> > einem Fachgebiet sich weiter eingearbeitet hat. Bei uns
> ist
> > der Master eine reine Spezialisierung des Chemie
> > Bachelorstudiums. Das komplette Grundwissen wurde im
> Bachelor
> > beigebracht. Ich und viele meiner Kommilitonen, denen es
> > genauso geht wie mir, finden den DQR einfach als
> > Lobbyentscheidung. Und ja, ich kenne auch
> Handwerksmeister,
> > die ein Studium versucht haben. Keiner von denen findet
> > diesen DQR nun berechtigt.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Ingenieur ist aber nur ein Ingenieur, kein Chemiker!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein "richtiger" Chemiker? Wo lebst du bitte? Alle
> Bachelor aus meinem Studiengang haben einen Job mit Kusshand
> bekommen. Ich selbst bin im Master nun und damit stehen die
> Chancen sogar noch besser. Seit BA + MA gibt es von der
> Studiendauer her keinen Unterschied mehr zwischen FH und Uni.
> Promotion ist keine Pflicht, das erzählen nur irgendwelche
> sensationslüsternen Schundblätter. Habe selbst in der BASF
> gelernt und hab auch noch genügend Beziehungen dort und weiß,
> was dort eingestellt wird. Eine Promotion ist denen nicht so
> wichtig, wie es manche Medien darstellen. Solang es kein
> einheitliches Promotionsverfahren gibt in Deutschland, ist
> das auch völlig daneben. In Zeiten, wo ein Arzt in 4-5
> Monaten sein Dr machen kann und der Chemiker 4-5 Jahre
> braucht, ist sowas absolut überzogen. Ein Chemiker mit 5
> Jahren Studium reicht völlig aus. Die speziellen Sachen muss
> man sowieso erst im Betrieb lernen. Ein Studium kann nunmal
> keine 100 Schwerpunkte vermitteln, dann würde es 20 Jahre
> dauern. Promotion ist wirklich nur wichtig, wenn du in
> irgendwelche extremen Forschungsteams möchtest. Der normale
> Ingenieur im Betrieb ist BA oder MA.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Ing ist nur ein Ing und kein Chemiker? Da hat jemand ein falsches Weltbild. Wird ein Chemiker erst durch eine Promotion zum Chemiker? Das wär mir neu. Ein Chemiestudium geht bis zum Master 5 Jahre. Zeig mir mal eine Hochschule, die ein Chemiestudium heute mit 6-7 Jahren anbietet?! Dann wäre ja auch ein Maschinenbauer mit 5 Jahren Studium kein Maschinenbauer und ein Biologe genausowenig. Schön etwas dürftig deine Aussagen.

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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich weiß nicht ob hier jemand eine Ahnung hat was ein Fachwirt/Meister ist !!??? Berufsausbildung 3 Jahre + 2 JAhre Weiterbildung IHK/Handewerkskammer!!! Studenten die von der Uni kommen sind in Berufen in der wirtschaft nicht so gerne gesehen!!! Dual ist besser!!! Theorie + Praxis!!! Studierte können nur die Theorie nicht die Praxis also müsste ein Student weniger Kenntnisse haben !!!

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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ach und du kannst anscheinend nicht zwischen Voll und Teilzeitausbildungen unterscheiden. 3 jahre Berufsausbildung stimmt, 2 Jahre Meisterschule stimmt nicht. Die längste Meisterschule in Vollzeit geht 12 Monate. Dualstudium ist nur besser, solang du in diesem einen Betrieb bleibst, weil das Studium dann meistens direkt auf den Betrieb ausgerichtet ist. Und dieses Vorurteil, dass ein Student nicht gern gesehen wird im Betrieb, hab ich persönlich noch NIE erlebt im Betrieb und ich war schon bei mehreren großen deutschen Konzernen beschäftigt. Theorie und Praxis hat man auch im Studium, einfach mal die Lehrpläne ansehen. Sicher kennt ein "Neuling" noch nicht die Abläufe im Betrieb, aber das darf man wohl nicht verlangen. Dann dürfte man auch keine betriebsfremden Meister einstellen wollen. Ein Student kann eben beides, theorie und praxis. Wer meint, ein Meister hat mehr Wissen, der sollte mal zum Arzt gehen.

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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Freunde, was ist das hier nur für eine Diskussion...? Nach dem Lesen vieler, mir die Fußnägel aufrollender Postings, möchte ich mal einige Auffälligkeiten beschreiben:

1. 98% der in diesem Thread postenden Bidungseliten - Meister wie Akademiker - haben, trotz ihrer erhöhten Kompetenzen im analytisch-abstrakten Denken, sowohl Intention als auch Funktion des DQR nicht ansatzweise erfasst. Vermeintliche Akademiker bringen sogar Verschwörungstheorien als Erklärung vor ("Frau Schavan und die IHK (!) wollen die Löhne drücken...").

2. Die scheinbare Gegenseite wird jeweils mit Unwissenheitsbomben attackiert: Friseure, Fleischer, KFZ-Mechatroniker etc., mit oder ohne Meisterabschluss, haben mit der IHK NICHTS zu tun, folglich wird die IHK auch keine Lobbyarbeit für o. g. Berufsgruppen betreiben. Hier wird Präzision verlangt, dann sollte diese auch folgen...

3. Während eines BA-Studiums werden die jeweiligen Inhalte im Vergleich zur beruflichen Weiterbildung breiter und tiefer vermittelt, daran gibt es nichts zu rütteln. Allerdings ist das nicht im Entferntesten Grund für irgendwelche Herabwürdigungen beruflich gebildeter - schon gar nicht mit einer lauthals rausgeschrienen Überhöhung der eigenen Intelligenz. Soetwas löst Fremdschämen aus, macht das bitte nicht weiter...!

4. Thema Intelligenz und Niveau: wo wäre der (wesentlich wissenschaftsfundiertere und damit akademischere) B.Sc. im Vergleich zum B.A. einzuordnen? Wo der eher anekdotische B.A. in BWL im Vergleich zum hochabstrakten B.Sc. in Mathematik? Zweitere belächeln erstere ebenfalls. Erstere wenden an, zweitere entwickeln. Master belächeln wiederum den Bachelor und vom Dr.-Grad ist der BA nicht minder weit entfernt als der Meister. Wir sehen: BA/MA/Dr./Meister/Techniker/Fachwirt ist nicht gleich BA/MA/Dr./Meister/Techniker/Fachwirt. Klingt trivial, scheint aber viele hier kognitiv zu überreizen.

Letztendlich haben die hier postenden Bachelor und Meister mehr gemeinsam als sie wollen, beide tragen ihre Minderwertigkeitskomplexe lauthals nach außen: der Meister ist unglücklich über die fehlende Anerkennung seines Abschlusses, der Bachelor wäre gerne mehr als das unterste Glied in der akademischen Kette.

Tip an die besonders lauten Bachelor/Meister-Eliten: gerade bei euch fällt auf, dass erhebliche Defizite in Orthografie und Grammatik bestehen. Denen solltet ihr euch mal analytisch-abstrakt oder praxiserfahren zuwenden ;)


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn Ihr beruflich so miteinander umgeht wie hier im Forum dann tut Ihr mir leid.

Bitte etwas mehr Respekt und wertschätzung an Beide Seiten.
Ob Akademiker, Meister oder sonst was, jeder der arbeitet und steuern zählt verdient etwas mehr Respekt.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nicht alle Meister sind Hauptschüler. Ich denke mal das werden die wenigsten sein. Ich kenn zumindest keinen.

Ich hab z.B Abitur, Ausbildung, Meister und den technisch Betriebswirt hinter mir. Glaubt es oder glaubt es nicht, über Einstiegsgehälter von 45.000euro kann ich Heute nur lachen.

Der zweiteBildungsweg war für mich genau das richtige und wirtschaftlich gesehen der bessere Weg.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An den Poster da oben, der mit seinen ganzen Aufzählungen alles irgendwie runterreden möchte.

Zur entscheidenden Konferenz war lediglich die IHK eingeladen, keinerlei Hochschulvertretung oder ähnliches. Die IHK hat also sehrwohl extreme Lobbyarbeit betrieben. Die Handwerkskammern waren ebenso anwesend.

Und sicher dient der DQR zur weitern Absenkung der Löhne, weil man damit klarstellt, dass auch Meister für BA Stellen geeignet sind. Sie stehen auf der gleichen Stufe! Mehr Angebot und sinkende Löhne. Damit haben gerade Akademiker seit Jahren zu kämpfen. Überlegt mal, warum soviele Akademiker das Land jedes Jahr verlassen?! Jedes Jahr sind es knapp 100.000. Das sind fast ein viertel aller jährlich ausgebildeten Akademiker. Und warum ist das so? Weil das Verhältnis von Lohn zu Ausgaben in Deutschland nicht mehr stimmt. Die absoluten Löhne sind recht hoch europaweit, jedoch haben wir in Deutschland eine weitaus höhere Belastung, allein schon von steuerlicher Sicht. Meine Freundin verdient als Krankenschwester in Österreich mehr als ich, wenn ich in Deutschland arbeiten würde. Man merkt, die Akademiker rennen uns weg, also packen wir die Meister auf eine Stufe mit ihnen. Einfacher kann man rein statistisch das Fachkräfteproblem nicht lösen.

Für eine 6-12 monatige Weiterbildung in Vollzeit auf nicht besonders hohem Niveau, kenne persönlich die Lehrpläne und auch Meisterschüler, wird der Facharbeiter (Stufe 4) um gleich zwei Stufen angehoben. Macht der gleiche Facharbeiter über den zweiten Bildungsweg ein Studium zum Bachelor. Also ein Jahr Fachabitur + 3-4 Jahre Studium, landet er auf der gleichen Stufe. Das kann doch absolut nicht Sinn der Sache sein. Und selbst die "reinen" Studenten, die direkt übers Abitur zum Studium gekommen sind, da frag ich mich, hat das Abitur überhaupt keinen Wert hier? So wie der Facharbeiter seine 3 jährige Ausbildung hat, hat der Akademiker meistens sein 3 jähriges Abitur. Niveau beim Abi höher. Der Meister kann nach einem Jahr seinen Meister in 6-12 Monaten machen, der Bachelor macht 3-4 Jahre, wiederum auf höherem Niveau. Warum ist der Meister die einzigste im DQR befindliche Ausbildung, die aufgrund ihrer Berufserfahrung so eine Aufwertung rechtfertigt? Es geht doch um die Ausbildungen. Ein Akademiker kann genauso vor dem Studium schon 20 Jahre als Facharbeiter gearbeitet haben. Das tut nichts zur Sache, es geht einfach um die Qualtität der Ausbildungen. Im Endeffekt hat der Meister nach der 10. Klasse 3 Jahre Gesellenausbildung + max 1 Jahr Meister (Vollzeit). Die Berufstätigkeit zwischen Meister und Gesellenausbildung ist absolut irrelevant, da es um die Ausbildungen geht. Reine Ausbildungszeit beim Akademiker = 3 jahre Abitur + 3-4 jahre Bachelorstudium = 6-7 Jahre reine Ausbildungszeit!

Diese Einordnung ist einfach nicht gerechtfertigt. Das wurde einfach wieder über den Zaun gebrochen. Wenn selbst Meister, die anschließend studiert haben, diese Einstufung für absoluten Quatsch halten, dann sollte man sich das mal zu Herzen nehmen. Sie haben den Vergleich!


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   12.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ne ist klar: TIP mit einem p schreiben und etwas über die Grammatik aussagen wollen....

>
> Tip an die besonders lauten Bachelor/Meister-Eliten: gerade
> bei euch fällt auf, dass erhebliche Defizite in Orthografie
> und Grammatik bestehen. Denen solltet ihr euch mal
> analytisch-abstrakt oder praxiserfahren zuwenden ;)


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   12.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

97% aller Meister bleiben nach der Schule weiterhin ganz normaler Facharbeiter mit dem gleichen Gehalt in der Firma. In Zeiten in denen 8 von 9 Personen nen Meister machen ist das nunmal so... Kenne ne ganze Hand von Firmen, bei denen so gut wie jeder nen Meister Abschluss hat aber ganz normal arbeitet. Mehr Geld gibts nur, wenn es einen entsprechenden Job für den Meister gibt, die sind aber Mangelware - Als Techniker sieht das schon anders aus, die bringen meiner Meinung nach auch wesentlich mehr Fach Qualifaktion mit als nen Meister. Mit nem Bachelor / FH Diplom bekommt man in der Regel von Anfang an wesentlich mehr Geld (Aber auch nicht immer, z.B in kleineren Firmen)

Lounge Gast schrieb:
>
> Nicht alle Meister sind Hauptschüler. Ich denke mal das
> werden die wenigsten sein. Ich kenn zumindest keinen.
>
> Ich hab z.B Abitur, Ausbildung, Meister und den technisch
> Betriebswirt hinter mir. Glaubt es oder glaubt es nicht, über
> Einstiegsgehälter von 45.000euro kann ich Heute nur lachen.
>
> Der zweiteBildungsweg war für mich genau das richtige und
> wirtschaftlich gesehen der bessere Weg.


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich verdienen deutsche Fachkräfte wie Krankenschwestern im Ausland deutlich besser, weil dort das Lohnniveau insgesamt höher ist. Deutsche Handwerker und Facharbeiter können in den skandinavischen Ländern locker das Doppelte verdienen. Bei den Bachelors dürfte das aber nicht so sicher sein.


Lounge Gast schrieb:
>
> An den Poster da oben, der mit seinen ganzen Aufzählungen
> alles irgendwie runterreden möchte.
>
> Zur entscheidenden Konferenz war lediglich die IHK
> eingeladen, keinerlei Hochschulvertretung oder ähnliches. Die
> IHK hat also sehrwohl extreme Lobbyarbeit betrieben. Die
> Handwerkskammern waren ebenso anwesend.
>
> Und sicher dient der DQR zur weitern Absenkung der Löhne,
> weil man damit klarstellt, dass auch Meister für BA Stellen
> geeignet sind. Sie stehen auf der gleichen Stufe! Mehr
> Angebot und sinkende Löhne. Damit haben gerade Akademiker
> seit Jahren zu kämpfen. Überlegt mal, warum soviele
> Akademiker das Land jedes Jahr verlassen?! Jedes Jahr sind es
> knapp 100.000. Das sind fast ein viertel aller jährlich
> ausgebildeten Akademiker. Und warum ist das so? Weil das
> Verhältnis von Lohn zu Ausgaben in Deutschland nicht mehr
> stimmt. Die absoluten Löhne sind recht hoch europaweit,
> jedoch haben wir in Deutschland eine weitaus höhere
> Belastung, allein schon von steuerlicher Sicht. Meine
> Freundin verdient als Krankenschwester in Österreich mehr als
> ich, wenn ich in Deutschland arbeiten würde. Man merkt, die
> Akademiker rennen uns weg, also packen wir die Meister auf
> eine Stufe mit ihnen. Einfacher kann man rein statistisch das
> Fachkräfteproblem nicht lösen.
>
> Für eine 6-12 monatige Weiterbildung in Vollzeit auf nicht
> besonders hohem Niveau, kenne persönlich die Lehrpläne und
> auch Meisterschüler, wird der Facharbeiter (Stufe 4) um
> gleich zwei Stufen angehoben. Macht der gleiche Facharbeiter
> über den zweiten Bildungsweg ein Studium zum Bachelor. Also
> ein Jahr Fachabitur + 3-4 Jahre Studium, landet er auf der
> gleichen Stufe. Das kann doch absolut nicht Sinn der Sache
> sein. Und selbst die "reinen" Studenten, die direkt
> übers Abitur zum Studium gekommen sind, da frag ich mich, hat
> das Abitur überhaupt keinen Wert hier? So wie der
> Facharbeiter seine 3 jährige Ausbildung hat, hat der
> Akademiker meistens sein 3 jähriges Abitur. Niveau beim Abi
> höher. Der Meister kann nach einem Jahr seinen Meister in
> 6-12 Monaten machen, der Bachelor macht 3-4 Jahre, wiederum
> auf höherem Niveau. Warum ist der Meister die einzigste im
> DQR befindliche Ausbildung, die aufgrund ihrer
> Berufserfahrung so eine Aufwertung rechtfertigt? Es geht doch
> um die Ausbildungen. Ein Akademiker kann genauso vor dem
> Studium schon 20 Jahre als Facharbeiter gearbeitet haben. Das
> tut nichts zur Sache, es geht einfach um die Qualtität der
> Ausbildungen. Im Endeffekt hat der Meister nach der 10.
> Klasse 3 Jahre Gesellenausbildung + max 1 Jahr Meister
> (Vollzeit). Die Berufstätigkeit zwischen Meister und
> Gesellenausbildung ist absolut irrelevant, da es um die
> Ausbildungen geht. Reine Ausbildungszeit beim Akademiker = 3
> jahre Abitur + 3-4 jahre Bachelorstudium = 6-7 Jahre reine
> Ausbildungszeit!
>
> Diese Einordnung ist einfach nicht gerechtfertigt. Das wurde
> einfach wieder über den Zaun gebrochen. Wenn selbst Meister,
> die anschließend studiert haben, diese Einstufung für
> absoluten Quatsch halten, dann sollte man sich das mal zu
> Herzen nehmen. Sie haben den Vergleich!


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Viele Wiwi-Absolventen werden wohl Stellen besetzen, die früher ein kaufmännischer Angestellter bekleidet hat.

Lounge Gast schrieb:
>
> 97% aller Meister bleiben nach der Schule weiterhin ganz
> normaler Facharbeiter mit dem gleichen Gehalt in der Firma.
> In Zeiten in denen 8 von 9 Personen nen Meister machen ist
> das nunmal so... Kenne ne ganze Hand von Firmen, bei denen
> so gut wie jeder nen Meister Abschluss hat aber ganz normal
> arbeitet. Mehr Geld gibts nur, wenn es einen entsprechenden
> Job für den Meister gibt, die sind aber Mangelware - Als
> Techniker sieht das schon anders aus, die bringen meiner
> Meinung nach auch wesentlich mehr Fach Qualifaktion mit als
> nen Meister. Mit nem Bachelor / FH Diplom bekommt man in der
> Regel von Anfang an wesentlich mehr Geld (Aber auch nicht
> immer, z.B in kleineren Firmen)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Nicht alle Meister sind Hauptschüler. Ich denke mal das
> > werden die wenigsten sein. Ich kenn zumindest keinen.
> >
> > Ich hab z.B Abitur, Ausbildung, Meister und den technisch
> > Betriebswirt hinter mir. Glaubt es oder glaubt es nicht,
> über
> > Einstiegsgehälter von 45.000euro kann ich Heute nur
> lachen.
> >
> > Der zweiteBildungsweg war für mich genau das richtige und
> > wirtschaftlich gesehen der bessere Weg.


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich hatte auch studiert - damals noch Magister und nicht die BA/MA Trennung - und bin nun froh im Anblick der überheblichen Kommentare, mein Studium gegen eine Ausbildung eingetauscht zu haben!
Kommentare wie "Leute, die in der Schule verkackt haben..." find ich absolut unangebracht. Wenn jemand eine Ausbildung macht, bedeutet dies nicht, dass derjenige nicht in der Lage wäre zu studieren oder nichts drauf hat. Bei meiner Ausbildung waren fast nur Abiturienten oder auch ehemalige Studenten.
Studenten haben mehr Theoriewissen...aber wenig Praxiserfahrung. Dann sind sie in der Lage, Probleme im Kopf zu lösen, aber haben vielleicht keine Ahnung, ob das in der Praxis wirklich so funktioniert...
In der Ausbildung hast du auch Theorie - man lernt sie eben, in dem man praktisch arbeitet, ebenso mögliche Problemlösungen.
Und mal ehrlich: nicht jeder Student rettet nachher die Welt mit einer glorreichen Idee oder Erfindung, sondern arbeitet letztlich auch nur am Schreibtisch gegenüber eines z.B. Mediengestalters.
Natürlich sind Studiengänge komplexer, aber oft lernt man auch Dinge, die man ohnehin nicht mehr braucht und wenn man sich manchmal anschaut, welche Leute Abitur haben und studieren...nunja.
Und Bachelor allein bringt den meisten ohnehin auch nichts. Du benötigst eigentlich einen Master obendrauf.
Dann ist es vielleicht sicherer, wenn man gleich einen bestimmten Beruf anstrebt und nach der Ausbildung übernommen wird, als später mit großem Ego und Bachelor-Zeugnis dennoch nicht eingestellt zu werden.
Also stellt euch nicht so an!


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich halte diese Gleichstellung für durchweg Positiv, denn in der Praxis zeigt sich deutlich das "Nur" Theoretiker nicht als höherwertig einzustufen sind wie Menschen, die neben ihrer Arbeit die Meisterweiterbildung absolviert haben, die wohlgemerkt nicht als einfach einzustufen ist. Das ist auch Doppelbelastung, wird aber eben gerne in der Theorie übersehen. Als Student kann man übrigens auch Geld verdienen, das so nebenbei erwähnt.

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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie kommen die ganzen Meister eigentlich immer darauf, dass Bachelor allesamt reine Theoretiker sind? Habt ihr schon mit sovielen Bachelors zusammengearbeitet, dass ihr das so genau wisst? Und hört auf, den Meister mit 10 Jahren Berufserfahrung mit dem Bachelor frisch von der Uni zu vergleichen. Es ist klar, dass der Meister in den 10 Jahren Berufspraxis gelernt hat. Das macht der Bachelor aber auch und was ist dann? Ist ein BA mit 10 Jahren Berufserfahrung immernoch gleichwertig, mit einem Meister, der 10 Jahre vorzuweisen hat? Berufserfahrung hat hier rein garnichts zu suchen. Der DQR vergleicht AUSBILDUNGEN und nicht, wer hat mehr Berufserfahrung! Habt ihr euch mal die Meisterschulen angesehen? Es sind genauso SCHULEN, wo kaum noch platz für wirkliche Praxis ist. Diese "Praxis" auf die sich die Meister hier so stützen, bekommt wirklich jeder Arbeitnehmer, ob Meister, Techniker, Bachelor, Master, Doktor....... Ein Bachelor mit ähnlicher Berufserfahrung liegt vor dem Meister, das ist absolut keine Frage, aber wenn das einzige Argument der Meister irgendwelche Vorurteile vom theoretischen Fachidioten sind, der nie irgendwelche Praxiserfahrung erlangt, dann fühl ich mich bestätigt, dass ich recht hab.

Sobald ein Akademiker sagt, meine Ausbildung war länger und härter, heißt es sofort, du bist überheblich. Sind die Meister überheblich, wenn sie sagen, meine Ausbildung ist höher einzustufen als die des Gesellen? Sicherlich nicht. Es ist nur wiedermal diese typische Neiddebatte, die bösen Akademiker gegen den malochenden Handwerker. Wenn man objektiv die Ausbildungen vergleicht, was eigentlich der Sinn des DQR sein sollte, dann MUSS der Bachelor höher liegen. Berufserfahrung kann jeder unterschiedlich haben, das hat nix mit vergleichen von Ausbildung zu tun.


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sicher ist es schön, dass die Meister sich weitergebildet haben... Allerdings vergessen die immer, dass diese Weiterbildung auf einem deutlich tieferen Niveu statt gefunden hat, wie bei einem Studium! Ein Bachelor E-Technik ist nunmal um Welten schwerer als ein E Technik Meister, bei dem die meisten Absolventen Hauptschule / Realschule haben. Alleine darum geht es den Bachelor. Die Bachelor mussten sich jahre lang durch eine schwerere Schule und einem schweren Studium quälen. >
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


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   14.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist das lächerlichste was ich je gesehen habe...

Wenn die Meisterschule 2 Jahre geht, dann weil die feinen Herren die Teilzeitvariante gewählt haben, bei der man einmal die Woche hintrottelt zur IHK oder Handwerkskammer - Es gibt Meister in Vollzeit, die sind in 4 Monaten zu absolvieren!

Da kommt jetzt also Jemand, macht z.B ne 3 jährige betriebliche Ausbildung mit einmal die Woche Berufsschule und direkt danach 6 Monate Meister und will erzählen, dass die Ausbildung 10 Jahre dauert?

Ganz ehrlich: Was in der Ausbildung oder im Meisterkurs in 6 Monaten durchgenommen wird kommt, wird im Studium in 6 Wochen durchgezogen! Das ganze dann aber 7 Semester lang....

Lounge Gast schrieb:
>
> Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich
> niemand!
> Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht so aus:
> 1. 3,5 Jahre Lehre
> 2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen
> verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
> 3. 1,5 Jahre Meisterschule
> 4. 0,5 Jahre Prüfungen.
>
> Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre Ausbildung!
> Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer von
> den Damen und Herren Studenten gehen würde.
> Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.
>
> Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für Handwerksmeister:
> "Master"


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   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich glaube 6 Wochen ist übertrieben...
Ich habe einen Techniker (dann Maschinenbau studiert) und dachte bei ein paar Fächern ich hätte da einen Vorteil. Nun ja, die Themen die mir bekannt waren, waren dann nach 3 Vorlesungen durch und dann ging die harte Arbeit los. Ca. der zehnfache Aufwand als im Techniker, bin auch mehrmals durchgefallen, jedes Wochenende fast durchgelernt, 4 harte Jahre. Und jetzt sagt man mir, dass das umsonst war, weil meine vorherige Ausbildung den gleichen Wert haben soll!?!?! Es ist sowas von lächerlich!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist das lächerlichste was ich je gesehen habe...
>
> Wenn die Meisterschule 2 Jahre geht, dann weil die feinen
> Herren die Teilzeitvariante gewählt haben, bei der man einmal
> die Woche hintrottelt zur IHK oder Handwerkskammer - Es gibt
> Meister in Vollzeit, die sind in 4 Monaten zu absolvieren!
>
> Da kommt jetzt also Jemand, macht z.B ne 3 jährige
> betriebliche Ausbildung mit einmal die Woche Berufsschule und
> direkt danach 6 Monate Meister und will erzählen, dass die
> Ausbildung 10 Jahre dauert?
>
> Ganz ehrlich: Was in der Ausbildung oder im Meisterkurs in 6
> Monaten durchgenommen wird kommt, wird im Studium in 6 Wochen
> durchgezogen! Das ganze dann aber 7 Semester lang....
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich
> > niemand!
> > Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht
> so aus:
> > 1. 3,5 Jahre Lehre
> > 2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen
> > verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
> > 3. 1,5 Jahre Meisterschule
> > 4. 0,5 Jahre Prüfungen.
> >
> > Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre
> Ausbildung!
> > Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer
> von
> > den Damen und Herren Studenten gehen würde.
> > Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.
> >
> > Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für
> Handwerksmeister:
> > "Master"


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   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meister ist ne Massenausbildung bei der es meiner Meinung nach primär nur einen Gewinner gibt: Die IHK und die Handwerkskammer, die sich daran dumm und dämlich verdienen. Ansonsten bringt einen diese Weiterbildung doch kaum weiter, da sie fast jeder hat...

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   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

- kann man von BWL eigentlich auch behaupten. Einfach IHK durch Uni und FH ersetzen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Meister ist ne Massenausbildung bei der es meiner Meinung
> nach primär nur einen Gewinner gibt: Die IHK und die
> Handwerkskammer, die sich daran dumm und dämlich verdienen.
> Ansonsten bringt einen diese Weiterbildung doch kaum weiter,
> da sie fast jeder hat...


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   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der BWLer hat aber immernoch mehr Fachwissen, was er anwenden kann und das sagt jemand, der kein BWL studiert hat. Es ist einfach eine Neiddebatte der Meister, die diesen Schund namens DQR auch noch glauben. Oben wurde es gut beschrieben, der DQR soll die Ausbildungen vergleichen und nicht, wer hat mehr Berufserfahrung, sowas hat in einem Ausbildungsvergleich rein garnichts zu suchen! Es müssen INHALTE und DAUER der Ausbildungen verglichen werden. Der Vergleich Meister mit 20 Jahren Erfahrung gegen Bachelor frisch von der Schule ist einfach Rhetorik und hat bei so einem Vergleich nichts verloren.

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   22.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"Denn ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um Welten schlechteres komplex analytisches Denken und wird daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können. Wenn das aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird, wird das langfristig nur schaden!"

So viel Borniertheit ist kaum zu glauben. Arroganz ersetzt keine Bildung. Kennen sie den Rekordhalter im Patente anmelden? Nein? Googlen Sie doch mal. Es ist Herr Fischer? Fischerdübel!!! Von Beruf: Maschinenbaumeister. Wer als Maschinenbaumeister die oben genannten Fähigkeiten nicht aufbringen kann, wird auch sicher nicht durch eine Meisterprüfung gelangen. Wurden Sie auch in 26 verschiedenen Fachbereichen geprüft? Nein? Wie unterqualifiziert!

Das traurige an der Sache ist, dass Sie sicher auch noch an das glauben, was sie dort schreiben und anderen Menschen so entgegentreten. Viel Spaß als Vorgesetzter. Ich würde Sie als Vorgesetzter jeden Tag gegen die Wand laufen lassen, was im übrigen sehr oft mit solchen Menschen jeden Tag passiert. Die Pädagogik bietet viele Lernmethoden. Eine heißt "lernen aus der Erfahrung anderer" und wird als das einfachste Modell angesehen. Es gibt auch das Modell "lernen durch Versagen", weil keiner mit einem die Erfahrungen teilen will.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es gibt viele andere Beispiele, z.B. den genialen Motorrad-Konstrukteur Friedel Münch ("Münch Mammut").
Und natürlich laufen in der Realität viele der so stolzen Hochschulabsolventen ins Leere. Karriere ist keine Einbahnstraße, sie kann auch von oben oder von der Mitte aus nach ganz unten führen.


Lounge Gast schrieb:
>
> "Denn ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um
> Welten schlechteres komplex analytisches Denken und wird
> daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können.
> Wenn das aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird,
> wird das langfristig nur schaden!"
>
> So viel Borniertheit ist kaum zu glauben. Arroganz ersetzt
> keine Bildung. Kennen sie den Rekordhalter im Patente
> anmelden? Nein? Googlen Sie doch mal. Es ist Herr Fischer?
> Fischerdübel!!! Von Beruf: Maschinenbaumeister. Wer als
> Maschinenbaumeister die oben genannten Fähigkeiten nicht
> aufbringen kann, wird auch sicher nicht durch eine
> Meisterprüfung gelangen. Wurden Sie auch in 26 verschiedenen
> Fachbereichen geprüft? Nein? Wie unterqualifiziert!
>
> Das traurige an der Sache ist, dass Sie sicher auch noch an
> das glauben, was sie dort schreiben und anderen Menschen so
> entgegentreten. Viel Spaß als Vorgesetzter. Ich würde Sie als
> Vorgesetzter jeden Tag gegen die Wand laufen lassen, was im
> übrigen sehr oft mit solchen Menschen jeden Tag passiert. Die
> Pädagogik bietet viele Lernmethoden. Eine heißt "lernen
> aus der Erfahrung anderer" und wird als das einfachste
> Modell angesehen. Es gibt auch das Modell "lernen durch
> Versagen", weil keiner mit einem die Erfahrungen teilen
> will.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das war ja wohl nichts... Fischer-Dübel... Schonmal nen Dübel entwickelt? Es ist klar, dass man jeden einzelnen Dübel als Sachpatent anmelden muss und daher auch diese Masse zustande kommt. Da steckt ja auch kein großer Entwicklungsaufwand dahinter oder wollen sie die Patentierung eines Dübels gleichsetzen mit der Patentierung eines Motors oder einer Maschine? Jeder, der sich etwas im Patentrecht auskennt weiß, dass man an so einem Dübel nur einen Haken oder etwas ändern muss, dann wirkt das "alte" Patent schon nicht mehr auf das neue Produkt, also muss ein neues Sachpatent angemeldet werden.

In was für 26 "Fachbereichen" wird denn ein Meister geprüft? Welchen Umfang haben denn diese 26 Fachbereiche, wenn eine Meisterschule in Vollzeit gerade mal ein paar Monate geht?! Wahrscheinlich zählen sie jede Teilüberschrift ihrer 4 Module als Fachbereich, dann kommt der Bachelor aber auf hunderte ^^ Welches Niveau wird denn dort vermittelt? Hier versucht wieder nur einer mit Zahlen zu beeindrucken, anstatt mal objektiv die Ausbildungen zu vergleichen. Das hat nichts mit Borniertheit oder Arroganz zu tun. Jeder der studiert hat weiß, dass ein Studium höher einzuordnen sind, sogar die Meister und Techniker sagen das, welche ein Studium angeschlossen haben. Sind diese dann auch arrogant? Manche Meister holen immer die "arrogante Akademiker" Keule raus, sobald man der Meinung ist, dass man eine weitaus höherwertige Ausbildung genossen hat, selbst wenn es nunmal so Fakt ist.

Es ist einfach Neid und Missgunst, die in der Arbeiterklasse seit Jahrzehnten gegenüber den Akademikern auf dem Vormarsch sind. Ich selbst habe eine betriebliche Ausbildung gemacht, dutzende Meister, Techniker etc kennen gelernt, die alle so abwertend über die sogenannten Fachidioten hergezogen sind. Ich selbst kenne Meister, die in der Realschule damals nen Schnitt >3,0 gehabt hatten und nun trotzdem als Meister ihres Fachs dastehen mit einem überdurchschnittlichen Abschluss. Mehrere geben sogar offen und ehrlich zu, dass sie durch die Meisterprüfungen garnicht durchfallen konnten, weil die Prüfungsaufgaben teilweise Tage vorher in ähnlicher Form durchgerechnet wurden. In der Prüfung dann gleiche Aufgaben mit anderen Zahlen. Dann kamen wir in einem Gespräch zum Thema Lernaufwand. Da meinten ein paar, mit denen ich damals immerhin meine Ausbildung gemacht habe, weniger als in unserer Ausbildungszeit. Sie haben den Meister gern ohne großen Aufwand einfach mitgenommen, weil es ihre Berufs-Chancen steigert. Wahre Aussagen von Leuten, die mit mitte 20 ihren Meister hatten.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das es dem Studenten, der erst Fachabitur oder Abitur gemacht hat nicht schmeckt, dass ihm ein Techniker oder Meister gleichgestellt wird, kann ich durchaus verstehen.
Aber zu sagen, dass man dafür ja nur Hauptschulabschluss und ne Ausbildung braucht und es somit weniger Wert ist, halte ich für nicht ganz richtig.
Erstens; Man erhält mit der Ausbildung auch die Fachoberschulreife. Sprich, Realschulabschluss.
Zweitens; In meinem Fall mache ich neben dem Beruf auch den Techniker. Ich mache dies in Form eines Fernstudiums, da ich Schichtarbeiter bin. Die Leistung, welche ich erbringen muss, ist enorm. 19 Prüfungen in den verschiedensten Fächern, eine Facharbeit und 4 Staatliche Prüfungen. Alles auf dem aktuellen Bildungsniveau. Da finde ich die Gleichsstellung richtig. Ich bin zwar kein Bachelor, aber ich bin ihm gleichgestellt.
Ich habe ja dann auch keinen Meister und bin ihm trotzdem gleichgestellt.
Man darf nicht vergessen: Techniker oder Meister nehmen dem Bachelor ja nicht die Aufgabenbereiche, die für einen Bachelor vorgesehen sind weg.
Aber die zu erbringende Leistung dürfte nahezu gleich sein.
Der Bachelor hat Abitur und Techniker und Meister haben die fachliche Kompetenz durch die Ausbildung. Das sollte in meinen Augen gleich angesehen werden.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine echt arrogante Behauptung. Sowas kann von keinem Kommen, der den Meister gemacht hat.
Arbeiten (im Handwerk!!!), danach zur Schule und dann noch lernen.
Das solltest du erstmal nachmachen. Dann kannst du große Behauptungen aufstellen. 16-20 Stunden Tage sind da nicht selten.
Gerade im Handwerk sind überstunden an der Tagesordnung. Danach noch zur HK die Schulbank drücken und dann zu Hause lernen. Mach das ertmal nach, dann überlegst du dir deine naive Aussage nochmal!

Lounge Gast schrieb:
>
> Meister ist ne Massenausbildung bei der es meiner Meinung
> nach primär nur einen Gewinner gibt: Die IHK und die
> Handwerkskammer, die sich daran dumm und dämlich verdienen.
> Ansonsten bringt einen diese Weiterbildung doch kaum weiter,
> da sie fast jeder hat...


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann ist man doch selbst schuld, wenn man den Meister in Teilzeit macht. Das ändert doch nichts an dem Umfang und dem Niveau der Ausbildung. Es gibt ebenso Studenten, die ihr Studium als Fernstudium absolvieren. Geht es denen anders? Es geht nicht darum, in welcher Form ihr die Ausbildung macht, sondern wie lang die Ausbildung geht, wieviel vermittelt wird und auf welchem Niveau. Wieviele Studenten müssen neben Vorlesungen, Seminaren, Praktikas etc noch arbeiten gehen. Man muss für diesen Vergleich die Ausbildungen auf einen Nenner bringen, sprich... Dauer der Ausbildungen (auf Vollzeit bezogen), Umfang und Niveau. Denkste Studenten haben kurze Arbeitstage? 12-15 Std sind da auch keine Seltenheit pro Tag und das, wenn man nicht unbedingt noch nebenbei arbeiten geht.

Seht euch doch die Gewinnentwicklung der IHK und HKW an, die sind explodiert in den letzten 10 Jahren. Fast jeder macht einen Meister heutzutage. In meinem Lehrbetrieb hatte die Mehrzahl der Mitarbeiter einen Meister und waren trotzdem nur als Facharbeiter angestellt. Es ist eine Massenausbildung geworden. seht euch mal die heutige Generation von Meistern an. Ich sehe es selbst bei meinen ehemaligen Azubikollegen bzw Arbeitskollegen. Sry aber selbst die Dümmsten haben jetzt einen Meister gemacht.


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   24.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

was soll denn "auf dem aktuellen niveau" bedeuten. Es gibt matheprobleme die 100 jahre alt sind und keiner lösen kann.
Zeigt nur dass meister eben keine ahnung von ausbildungsniveaufragen haben


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   24.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

und bezüglich dem ersten Eintrag mit dem 16-wöchigem Meister-Lehrgang.....der wird in der Praxis nicht wirklich anerkannt....die kann man voll vergessen!!!...wenn ich schon meinen Meister mache, dann bitte in einer Schule über berufsbegleitend mehrere Jahre, oder aber in Vollzeit (was natürlich bedeutet, dass ich ebenfalls auf meinen Lohn verzichte, was ich persönlich auch tu, nur dass ich meinen Betriebswirt in Vollzeit mache....)

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   24.05.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

kurz zu meinem Lebenslauf:

Wirtschaftsschule, dreijährige kaufmännische Ausbildung, danach 5 Jahre im Betrieb kaufmännisch gearbeitet. November 2011 angefangen in Vollzeit den Wirtschaftsfachwirt zu machen (habe also meinen Job gekündigt; Voraussetzung für den Fachwirt war Wirtschaftsschule, kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung) und bin seit 2 Wochen in der Weiterbildung zum Betriebswirt (auch in Vollzeit, auf die Ergebnisse des Fachwirtes warte ich fieberhaft...denn der ist die Voraussetzung für den Betriebswirt) und bin hoffentlich - wenn alles klappt - im Mai 2013 mit allem durch. Der Betriebswirt wird dann einem Bachelor gleichgestellt, allerdings nur einem der Fachhochschule - sprich es ist kein akademischer Abschluss und international erst recht nicht gültig....Der Stoff des Fach- und Betriebswirtes wird insgesamt innerhalb 1,5 Jahre in einen "reingeprügelt"....wir haben jeden Tag ganz normal Vorlesungen, jeden Tag 8 Stunden und die haben es in sich! Da wir aber alle Praxierfahrungen haben, geht es natürlich etwas schneller bzw weil wir vieles bereits in der Wirtschaftsschule bzw in der Ausbildung schon gelernt haben. Diese 1,5 Jahre kosten mich allein an Studiengebühren (in Bayern) ca 6500 Euro (und wie gesagt: wir haben auch keinen Lohn, haben aber alle bereits schon mit einem gelebt - somit eine harte Umstellung, haben auch eigene Wohungen, manche sogar Familie....). Ich finde es durchaus fair, dass wir die Chance haben zumindest mit einem Fachhochschulabschluss aus der Weiterbildung rauszugehen! Wir haben vielleicht nicht so sehr das analytische und mathematische Denken, dafür haben wir wesentlich mehr Praxiserfahrung! Nächstes Jahr, wenn ich mit dem Abschluss fertig bin, bin ich dann auch schon 27 Jahre alt...also es kommt fast aufs selbe hinaus....

Zu dem ersten Eintrag: diese 16-wöchigen Meister-Lehrgänge (oder wie das war...) finde ich persönlich eh totalen Quatsch!!! Das kann man nicht mal mit meinem Abschluss vergleichen, der wird auch in der Praxis nicht wirklich anerkannt......geschweige denn dann natürlich gegenüber eines Studiums! Der Vorteil des Studiums: ihr seid viiiiiel tiefer drin, als wir es je schaffen werden, dafür habt ihr ja auch einen akademischen Titel und könnt ihn weltweit verwenden...- was uns nun mal fehlt....


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   25.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

1. Uni und FH bachelor sind rechtlich absolut gleichgestellt.
2. Allein dass der Stoff aus Ausbildung/Praxiserfahrung/Wirtschaftsschule dafür sorgt dass es schneller geht, zeigt dass das ganze nichts mit einem echten Studium zu tun hat.


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   25.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Respekt, das macht durchaus Sinn! Und eigentlich haben ja auch die Fachhochschulen mal diese Aufgabenstellung gehabt, nämlich Facharbeiter und kaufmännische Angestellte in kurzer Zeit (3 Jahre) weiterzuqualifizieren. Der Facharbeiter ist auf die Ingenieurschule bzw. Fachhochschule gegangen und hat da seinen Ingenieur "gebaut". Praxisorientiert, nicht allzu schwer, im Gegensatz zur theoretischen Ausbildung an den technischen Hochschulen und Unis. Haben viele schon vergessen.

Micha1203 schrieb:
>
> kurz zu meinem Lebenslauf:
>
> Wirtschaftsschule, dreijährige kaufmännische Ausbildung,
> danach 5 Jahre im Betrieb kaufmännisch gearbeitet. November
> 2011 angefangen in Vollzeit den Wirtschaftsfachwirt zu machen
> (habe also meinen Job gekündigt; Voraussetzung für den
> Fachwirt war Wirtschaftsschule, kaufmännische Ausbildung und
> Berufserfahrung) und bin seit 2 Wochen in der Weiterbildung
> zum Betriebswirt (auch in Vollzeit, auf die Ergebnisse des
> Fachwirtes warte ich fieberhaft...denn der ist die
> Voraussetzung für den Betriebswirt) und bin hoffentlich -
> wenn alles klappt - im Mai 2013 mit allem durch. Der
> Betriebswirt wird dann einem Bachelor gleichgestellt,
> allerdings nur einem der Fachhochschule - sprich es ist kein
> akademischer Abschluss und international erst recht nicht
> gültig....Der Stoff des Fach- und Betriebswirtes wird
> insgesamt innerhalb 1,5 Jahre in einen
> "reingeprügelt"....wir haben jeden Tag ganz normal
> Vorlesungen, jeden Tag 8 Stunden und die haben es in sich! Da
> wir aber alle Praxierfahrungen haben, geht es natürlich etwas
> schneller bzw weil wir vieles bereits in der
> Wirtschaftsschule bzw in der Ausbildung schon gelernt haben.
> Diese 1,5 Jahre kosten mich allein an Studiengebühren (in
> Bayern) ca 6500 Euro (und wie gesagt: wir haben auch keinen
> Lohn, haben aber alle bereits schon mit einem gelebt - somit
> eine harte Umstellung, haben auch eigene Wohungen, manche
> sogar Familie....). Ich finde es durchaus fair, dass wir die
> Chance haben zumindest mit einem Fachhochschulabschluss aus
> der Weiterbildung rauszugehen! Wir haben vielleicht nicht so
> sehr das analytische und mathematische Denken, dafür haben
> wir wesentlich mehr Praxiserfahrung! Nächstes Jahr, wenn ich
> mit dem Abschluss fertig bin, bin ich dann auch schon 27
> Jahre alt...also es kommt fast aufs selbe hinaus....
>
> Zu dem ersten Eintrag: diese 16-wöchigen Meister-Lehrgänge
> (oder wie das war...) finde ich persönlich eh totalen
> Quatsch!!! Das kann man nicht mal mit meinem Abschluss
> vergleichen, der wird auch in der Praxis nicht wirklich
> anerkannt......geschweige denn dann natürlich gegenüber eines
> Studiums! Der Vorteil des Studiums: ihr seid viiiiiel tiefer
> drin, als wir es je schaffen werden, dafür habt ihr ja auch
> einen akademischen Titel und könnt ihn weltweit verwenden...-
> was uns nun mal fehlt....


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   26.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine FH verleiht sehr wohl akademische Grade. Keine akademischen Grade verleihen Berufsakademien (hier zumeist zwar Bachelor und Diplom aber ausdrücklich als staatliche Bezeichnung und nicht als akdemischer Grad!), Fachschulen, Meisterschulen und die ganzen "jodel"-Akademien alla SGD oder VWA...

Aber auch wenn dein Abschluss einem Hochschulabschluss gleichgestellt ist, bist du eben trotzdem kein Akademiker (weil du keine wissenschaftliche Ausbildung durchlaufen hast)...


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   27.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei einigen hier hängt anscheinend die Sinnhaftigkeit des Studiums von der Einstufung auf irgendeiner Skala ab, finde ich schon merkwürdig.
Zum Einen lässt das auf eine doch noch nicht ganz gereifte Persönlichkeit schließen: Das Selbstwertgefühl ändert sich nicht von heute auf morgen durch irgendeine Einstufung des Bundesministeriums. Zum Anderen spricht da anscheinend auch der Neid (wieso auch immer): Schlechter gestellt wird durch die Skala kein Bachelor, da Meister und Bachelor nicht in Konkurrenz stehen und die Bachelor weiterhin ihren Master machen dürfen.

Zudem haben die meisten hier ohnehin keine Ahnung, wie die Prüfung zum Meister oder Techniker aussieht. Das sind nämlich allein schon zwei Jahre Schule, dazu dann 2 bis drei Jahre Ausbildung und noch zwei Jahre Berufspraxis. In Zeiten von G8 kommt damit ein Hauptschulabsolvent auf dieselbe Ausbildungszeit wie ein Bachelor mit Abi.

Mal ganz davon abgesehen macht das Studium auch Spaß. Selbst wenn man lange Wochen hat und viel arbeiten muss (das muss man in manchen Studiengängen selbst für Durchschnittsnoten ;) ), macht ihr es doch für euch selbst und wenn das Studium einen Spaß bringt ist das nicht mit Arbeitszeit zu vergleichen.

Meinetwegen könnte der Bachelor sogar schlechter eingestuft werden als der Techniker, ich würde trotzdem wieder studieren. Den Bachelor sehe ich sowieso nur als Zwischenstation zum Master. Bin allerdings auch kein WiWi sondern Mathematiker, vllt. haben WiWis zum Studium eine andere Einstellung.


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   28.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den "Akademikern" vorwerfen, dass sie keine Ahnung haben und direkt sagen, dass ein Meister 2 Jahre Schulzeit in Anspruch nimmt. Bitte unterscheidet endlich mal zwischen Voll- und Teilzeitausbildungen. 2 Jahre Teilzeit Meisterschule sind nicht gleich 2 Jahre Vollzeitstudium. Fakt ist, eine Meisterschule kann man in 6-12 Monaten komplett durchziehen.

Es hat nichts mit Minderwertigkeitskomplexen zu tun, wenn sich Akademiker über diese völlig verfehlte Einstufung aufregen. Warum wurde sie denn entwickelt? Um Arbeitgebern eine Orientierung über die Qualifikation diverser Ausbildungen zu bieten und da liegt das Problem! Ein Meister hat weder vom Standpunkt Ausbildungsdauer, noch vom Aspekt Niveau die Nase vorn und wird trotzdem gleichgestellt. Berufspraxis hat in diesem Vergleich rein garnix verloren. Ich kenne ebenso Meister, die mit 23 fertig waren und Bachelor, die erst mit knapp 30 angefangen haben zu studieren und vorher gearbeitet haben. Da wäre der Vergleich auch nicht gerecht, also Berufspraxis als Kriterium für den DQR ist absolut falsch!

Wenn sogar die Chefs meiner letzten beiden Betriebe diese Entscheidung einfach nur mit einem Kopfschütteln belächeln, dann muss es ja einen Grund haben. Die Stufe 6 des DQR ist und bleibt ein riesen Fehler. Man möchte eine Vielzahl von Ausbildungen, die es nunmal in Deutschland gibt, in 8 Stufen quetschen und am Ende muss man völlig unterschiedliche Dinge zusammenhauen, weil man eben NUR 8 Stufen hat. Zwischen 2 und 3 jähriger Ausbildung wird unterschieden, zwischen einer 6-12 monatigen Weiterbildung und einem 3-4 jährigem Studium nicht. Beide Bildungen haben eine 3 jährige Vorbildung in Form einer Ausbildung bzw des Abiturs, wobei viele Studenten selbst vorher schon eine Ausbildung gemacht haben und zusätzlich noch das Abitur nachgeholt haben.


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   28.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So richtig viel Ahnung scheinst du aber auch nicht zu haben...

Meister dauert nur Teilzeit 2 Jahre, Vollzeit geht das schon in 16 Wochen.... (Teilweise auch so um die 40 Wochen)

Wenn ich mein Studium teilzeit absolvieren würde, würde das n?cht 3,5 Jahre sondern 7 Jahre dauern.... Also immer schön Vollze?t mit Vollze?t vergleichen...

> Zudem haben die meisten hier ohnehin keine Ahnung, wie die
> Prüfung zum Meister oder Techniker aussieht. Das sind nämlich
> allein schon zwei Jahre Schule, dazu dann 2 bis drei Jahre
> Ausbildung und noch zwei Jahre Berufspraxis. In Zeiten von G8
> kommt damit ein Hauptschulabsolvent auf dieselbe
> Ausbildungszeit wie ein Bachelor mit Abi.
>
>
>


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   31.05.12
  dnuesslein

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo zusammen,

als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!

a) "Meister" und "staatlich geprüfter Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....

b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt" also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2 staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar sind.

c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so, denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009 ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.

Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL durchaus beurteilen.


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und wieder einer, der 8-11 Semester Teilzeitschule mit einem Vollzeitstudium vergleicht... Genau solche Leute wollen hier etwas "klarstellen"... Langsam ist es hier nicht mehr auszuhalten. Seht euch Meister-/Techniker- oder Fachwirtschulen an. Vom Niveau ist dort rein garnichts über dem Studium anzusiedeln, weil vorallem die mathematischen Fähigkeiten fehlen.

Einmal googlen und alle deine Argumente sind entkräftet:

Die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt umfasst gemäß IHK-Rahmenstoffplan ca. 750 Unterrichtsstunden[13] und wird von Weiterbildungsanbietern sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend zwischen dreieinhalb und 24 Monaten angeboten.

Quelle: Wikipedia

750 Stunden, gegenüber knapp 6000, die ich in meinem Bachelor hatte. Vollzeitlehrgänge gehen beim Betriebswirt IHK schon bei 3,5 Monaten los... Also deine 11 semester (5,5 Jahre) sind absolut zu hoch gegriffen, selbst wenn man einen Fachwirt vorweg machen muss, der auch nicht viel länger in Vollzeit benötigt. Also Fachwirt + Betriebswirt IHK in Summe knapp 9 Monate Vollzeitschule. Einfach im Internet nachzulesen.

Das Studium ist und bleibt höher anzusiedeln! Vom Standpunkt Dauer und Niveau hat der Hochschulabsolvent durchweg die Nase vorn, auch wenn hier manche versuchen uns mit Ausbildungszeiten in Teilzeitform zu beeindrucken. Nach dem Motto, ich hab auch 3 Jahre Schule gemacht, genau wie du... Das Argument Teil- bzw Vollzeit wird da mit Absicht untern Tisch fallen gelassen.


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich lach mich weg... Es ist erstaunlich wie hochnäsig sich hier einige Super Bachelor Spezialisten sehen! Ne ganz im Ernst, was glaubt ihr eigentlich wer ihr seid? Superman? Wohl eher Möchtegern Wonderwoman? Personen die einen Friseurmeister mit eine BWL Bachelor vergleichen haben ein ganz einfaches Problem: Fehlendes Selbstbewusstsein und ein falsches Bild von Menschen.
Zu mir: Realschule absolviert, Informatikkaufmann (3 Jahre) abgeschlossen und 7 Jahre als Systemsengineer gearbeitet und danach den IT-Projektleiter IHK (Meisterausbildung 2,5 Jahre) dran gehängt. Ich kann euch versprechen das nur wenige von euch Pappenheimern in meinem Bereich mir das Wasser reichen können! Unglaublich, ich kann sogar Ausbilden, hoch komplexe Projekte leiten und sogar komplexe IT-Infrastrukturen verstehen, Wahnsinn! Nicht das wir uns falsch verstehen, ich halte mich bestimmt nicht für etwas Besseres. Ganz im Gegenteil, worauf es letztendlich ankommt ist Eigenmotivation im Beruf, Spaß an der Arbeit, Teamfähigkeit, Menschlichkeit und den Willen etwas zu bewegen. Menschen die sich für etwas Besseres halten werden langfristig sowieso versagen. Aber macht eure Erfahrungen, denn wer sich der Sonne immer weiter nähert, kommt irgendwann von ganz alleine wieder runter ;)


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

Ersten Teilzeit und Vollzeit. Und zweitens ist das Publikum und damit auch das Niveau von vorneherein nicht vergleichbar.

Und die Gleichstellung ist ein Bayern und auch sonst in D nirgends "so". Die Uni Krems kann man ja auch nicht guten Gewissens als seriöse Uni bezeichnen. Die kann man schon fast als Titelmühle bezeichnen.

dnuesslein schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen
> runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!
>
> a) "Meister" und "staatlich geprüfter
> Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder
> Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern
> und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus
> eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem
> bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte
> nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind
> wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....
>
> b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt"
> also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere
> Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit
> usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise
> insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2
> staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar
> sind.
>
> c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so,
> denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009
> ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die
> Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.
>
> Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL
> durchaus beurteilen.


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann fühl dich gut und geb nicht so an... Der durchschnittliche Meister ist unter dem durchschnittlichen Bachelor anzusiedeln. Klar kann man den Übermeister, wie du es vorgibst zu sein, mit einem recht schlechten Bachelor vergleichen, aber es gibt ebensoviele Akademiker, die dich locker in die Tasche stecken könnten, wenn sie eben die entsprechende Berufserfahrung mitbringen.

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   01.06.12
  Pro/Mechanica

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kurz zu meinem Lebensweg. Nach meiner Ausbildung zum Industriemechaniker war ich 8 Jahre im Weltweiten Außendienst als Sevicetechniker, bei einem großen Maschinenbau- Unternehmen im Einsatz. Die Firma habe ich verlassen um mich zum Techniker im Allgemeinen Maschinenbau Weiterzubilden. Wollte danach meinen Bachelor machen, denn ich muss schon sagen, dass mir das eine ganze Menge Spaß gemacht hat. Die Zusammenhänge erkennen warum z.B. für die Dimensionierung der Achsen und Wellen in erster Linie durch die Übertragene Leistung und der zugehörigen Drehzahl ergebenden Torsions- und Biegemomente ausschlaggebend sind.

War dann 1,5 Jahre als Konstrukteur tätig. Arbeitete eng mit anderen Techniker und Ingenieuren zusammen. Meine Langjährigen Praktischen Erfahrungen kamen mir sehr gelegen. Ich konnte mich viel besser, beim Konstruieren und Auslegen von Bauteilen, in den Monteure oder den Arbeiter in der Fertigung (Drehen, Fräsen usw.) hineinversetzen (Stichwort: montagegerechtes Gestalten), als der Jung Ingenieur der gleichzeitig mit mir angefangen hat. Nichts desto trotz, würde ich mir nie anmaßen zu sagen das gleiche theoretische Wissen zu Besitzen wie er.

Mein eigentliches Ziel, war jedoch eine Führungsposition zu besetzen. Um das zu erreichen braucht man in der heutigen Zeit Kaufmännische Grundkenntnisse. Deshalb drückte ich noch einmal ein Jahr in Teilzeitform die Schulbank (Sa, So und sämtliche Feiertage) um mich dann "staatlich geprüfter Tech.Betriebswirt" Schimpfen zu dürfen.

Ein halbes Jahr nach erfolgreichem Abschluss habe ich mein Ziel erreicht und bin nun "Leiter Montage und Logistik" und habe die Personalverantwortung von über 70 Mitarbeitern. Unter anderem ist meine Primäre Aufgabe die Motivation der Mitarbeiter und die Stärkung des Team- Zusammenhalts. Zu meinen Aufgaben zählt es also nicht, der beste Facharbeiter oder das größte Fachwissen zu besitzen sondern vielmehr das Team zu Führen, zu Steuern durch einen auf das Team angepassten Führungsstil und das gerade in den schwierigen Konjunkturellen Zeiten. Ein Moderator zu sein. Und das meine Lieben jungen Ingenieure bedarf einer hohen sozialen und immer mehr interkulturellen Kompetenz. In einem modernen Unternehmen sind das die Fähigkeiten die "nur" ein Meister mitbringen muss.

Natürlich wird ein Meister niemals FEM- Analysen durchführen, aber es wird auch kein Ingenieure (es sei denn über den zweiten Bildungsweg) Teams in der Produktion Leiten können.
Warum die Politik den Meister zum Bachelor erheben will ist mir persönlich ein Rätsel. Sind eigentlich zwei völlig Verschieden Dinge. Die einen sind die Denker und Innovationsträger und die anderen sind die Leiter und Führungskräfte, die den Blick auf das große Ganze haben müssen.


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   02.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den letzten Post muss ich wirklich sagen, ist der Beste, den ich in den letzten knapp 500 Meinungen hier von einem Meister/Techniker gelesen habe. Bis auf den Punkt mit den, die "einen" sind Innovationsträger und die "anderen" sind Führungskräfte, das können Akademiker auch. Kenne zumindest dutzende Studierte, die z.B. in der BASF als Abteilungsleiter eingesetzt sind. Meister waren dort maximal Tagschichtmeister oder ähnliches. Führung der Anlagen waren Chemieingenieure, teilweise auch BWLer, jedoch mussten diese in vielen Fällen eine technische Berufsbildung vorweisen. Viele Bachelor werden dort auch nur genommen, wenn diese z.B. eine Chemikantenvorbildung gemacht haben. Ich selbst bin momentan Bachelor, mit einer Chemikantenberufsausbildung und stecke jetzt im Master. Habe paar Jahre nach der Ausbildung gearbeitet und hab das "tägliche" Geschäft hautnah miterlebt. Ebenso im Studienpraktikum war ich wieder dort. Ich seh es selbst im Studium, dass viele, die direkt vom Abitur kommen viel von mir lernen können, aber man sollte nicht diese Art der Bachelorabsolventen ohne Berufserfahrung mit einem Meister vergleichen, der schon 20 Jahre in diesem Betrieb gearbeitet hat. Das find ich reichlich unfair.

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   03.06.12
  Pro/Mechanica

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Frau Schavan hat auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie wichtig praktisch Erfahrungen in Positionen sind, in denen man Entscheidungsträger ist. Leider hat sie keinen Praxisbezug.

In der Konstruktion oder Entwicklung wo überwiegend Ingenieure und Techniker beschäftigt sind, wird niemand auf die Idee kommen und einen Meister zum Leiter dieser Abteilungen machen. Genauso verhält es sich in der Produktion. Ein Ingenieure (ohne Praktische Kenntnisse) wird dort nicht Fußfassen können. Schon allein aus dem Grund, dass er nicht die selbe Sprache spricht, wie ein gestandener Facharbeiter mit 20 Jahren Berufserfahrung.

In eine Führungsposition wächst man hinein. Ohne praktische Erfahrungen in einem Betrieb wird dies kaum möglich sein, um die Akzeptanz und den Respekt der Mitarbeiter zu bekommen. Wer also davon ausgeht, nur anhand seines Abschlusses (Bachelor, Techniker, Meister) eine Leitende Position besetzen zu können, ist auf dem falschen Weg.

Prinzipiell sehe ich das so:
Ein jung- Ingenieur fängt in einem Betrieb an und Spezialisiert sich auf ein Themengebiet. Er nutzt seine analytischen und vertieften naturwissenschaftlichen Kenntnisse und reift mit der Zeit zu einem Spezialisten heran, der zusammenhänge erkennt und anzuwenden weiß. Das dauert mehrer Jahre. Das macht ihn aber nicht zu einer guten Führungskraft, das bedarf anderer Kenntnisse die in keiner Uni, Fachschule usw. erlernt werden können. Klar man kennt die ganzen Management- Techniken aus dem Lehrbuch, diese aber anzuwenden und ein daraus resultierendes Gleichgewicht zu finden ist die hohe Kunst. Meiner Meinung nach verhält es sich wie bei dem Pareto Prinzip: 20% sind Fachwissen und 80% sind Skills die so gar nicht beschreibbar sind, aber einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer Organisation haben. Es ist auch was anderes ob ich in einer Führungsposition in der Konstruktion bin mit 15 Mitarbeitern die im gleichen Büro sitzen, oder ob ich eine Führungskraft in der Produktion bin in einer Halle von > 15000qm mit über 70 Facharbeitern. Da fällt es schon schwerer die richtigen Worte zu finden, die Produktion aufrecht zu erhalten und die Kosten im Überblick zu behalten. Da Hilft mir mein Bachelor, Techniker, Meister recht wenig. Prozessdenken, Durchsetzungsfähigkeit, Kommunikationsstärke und ständige Weiterbildung ist angesagt.

Der ?Wisch? den wir vorweisen können ist von daher nur ein Einstieg. Was wir daraus machen liegt bei jedem Einzelnen. Abteilungsleiter die nur Zahlen im Kopf haben sind Kontraproduktiv. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen Aufgaben, - und Mitarbeiterorientierten Führungsstil ist heutzutage Zielführend.

Und das ist die eigentliche Aufgabe eines Industriemeisters der durch seine Weiterbildung eben Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und Management Techniken erlernt um Teams zu führen und Leitende Positionen meistes im Middle Management zu übernehmen. Er muss also nicht Verständnis in der höheren Mathematik haben.
Wie viele den Sprung eben nicht schaffen und weiterhin Facharbeiter bleiben zeigt wie komplex und vielschichtig seine Aufgabe ist. Das ein Ingenieure, das auch kann ist sicherlich richtig aber er sollte genauso wie ein Industriemeister oder Techniker seine Wurzeln in der Praxis haben, denn er muss nicht nur mit dem Top- sondern eben auch mit dem Lower- Management Kommunizieren und Argumentieren können.

Von daher sehe ich da keine Zielkonflikte zwischen Bachelor, Techniker und Meister im Gegenteil sie ergänzen sich Großartig und werden jetzt und in der Zukunft sehr eng miteinander zusammen Arbeiten, sodass wir auch in Zukunft tolle Produkte auf den Markt bringen werden. Und was die Politik mit ihren inkompetenten Aussagen von sich gibt sollte uns recht wenig interessieren, der Markt wird?s richten.


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   03.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ist ja gut und schön, wie du das hier alles beschreibst, aber der DQR vergleicht Ausbildungen/Abschlüsse und nicht, was hat der Meister in 20 Jahren mehr an Betriebserfahrung, als ein Bachelor. Es geht darum, welche Kenntnisse werden einem in den Ausbildungen beigebracht und auf welchem Niveau. Das viele Menschen Facharbeiter bleiben, sprich keine Meisterschule "schaffen" ist absoluter Käse. Deutschlandweit schließen weitaus über 90% der Meisterschüler ihren Meister auch ab. Ob der Bachelor nachher als Produktionsleiter oder in der Entwicklung landet ist völlig zweitrangig. Es gibt ebensoviele Bachelor, die eben über den zweiten Bildungsweg zum Studium gekommen sind, die eben mehr drauf haben als die vielen Meister. Sie haben sich ebenso im Berufsalltag bewiesen und haben zudem noch ein Studium abgeschlossen, was gerade in den Naturwissenschaften oder technischen Berufen richtig schwer ist. Jeder Bachelor kann Produktionsleiter werden, wenn er sich anstrengt, er kann ebenso in ein Forschungsteam gehen oder ähnliches. Das hat alles aber nichts im DQR verloren, es ist ein AUSBILDUNGSVERGLEICH. Stufe 6 sagt also, dass Meister und Bachelor eine gleichwertige Ausbildung abgeschlossen haben und da merkt man schon, dass eine 6-12 monatige Vollzeitweiterbildung zum Meister nicht gleich einem Vollzeitstudium von 3-4 Jahren gleichzusetzen ist. Berufserfahrung und all das, was man dort gelernt hat, hat in der Einstufung des DQR rein garnichts verloren. Dann kann man ja genauso sagen, der Diplom FH Absolvent, der nun schon 20 Jahre Berufserfahrung hat, wäre gleichwertig mit einem Meister, dem ist nicht so. Vor 20 jahren wäre man NIE auf die Idee gekommen, diese Abschlüsse gleichzusetzen. Beim neuen Bachelor, der leider einen schlechten Ruf hat, ist das natürlich viel leichter. Leider Gottes ist ja das Diplom FH auch auf der Stufe 6. Ich kenne viele Meister, dass sie durch ihre Ausbildung automatisch geborene Führungskräfte sind, kann ich echt nicht glauben, da krieg ich schon fast nen Lachkrampf. Auf dem Papier haben sie betriebswirtschaftliche Grundlagen beigebracht bekommen, aber hat sich einer mal diese "Grundlagen" angesehen? Da hat man in jedem Ingenieursstudiengang mehr in BWL.

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   03.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Grundsätzlich richtig. Facharbeiter, Betriebswirt und Ingenieur sind zunächst mehrere Jahre einfache Mitarbeiter in ihren Teams. Ob sie Gruppenleiter oder mehr werden entscheidet sich dann. Die meisten bleiben aber einfache Mitarbeiter, nur wenige kommen in Führungspositionen.

Pro/Mechanica schrieb:
>
> Frau Schavan hat auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie
> wichtig praktisch Erfahrungen in Positionen sind, in denen
> man Entscheidungsträger ist. Leider hat sie keinen Praxisbezug.
>
> In der Konstruktion oder Entwicklung wo überwiegend
> Ingenieure und Techniker beschäftigt sind, wird niemand auf
> die Idee kommen und einen Meister zum Leiter dieser
> Abteilungen machen. Genauso verhält es sich in der
> Produktion. Ein Ingenieure (ohne Praktische Kenntnisse) wird
> dort nicht Fußfassen können. Schon allein aus dem Grund, dass
> er nicht die selbe Sprache spricht, wie ein gestandener
> Facharbeiter mit 20 Jahren Berufserfahrung.
>
> In eine Führungsposition wächst man hinein. Ohne praktische
> Erfahrungen in einem Betrieb wird dies kaum möglich sein, um
> die Akzeptanz und den Respekt der Mitarbeiter zu bekommen.
> Wer also davon ausgeht, nur anhand seines Abschlusses
> (Bachelor, Techniker, Meister) eine Leitende Position
> besetzen zu können, ist auf dem falschen Weg.
>
> Prinzipiell sehe ich das so:
> Ein jung- Ingenieur fängt in einem Betrieb an und
> Spezialisiert sich auf ein Themengebiet. Er nutzt seine
> analytischen und vertieften naturwissenschaftlichen
> Kenntnisse und reift mit der Zeit zu einem Spezialisten
> heran, der zusammenhänge erkennt und anzuwenden weiß. Das
> dauert mehrer Jahre. Das macht ihn aber nicht zu einer guten
> Führungskraft, das bedarf anderer Kenntnisse die in keiner
> Uni, Fachschule usw. erlernt werden können. Klar man kennt
> die ganzen Management- Techniken aus dem Lehrbuch, diese aber
> anzuwenden und ein daraus resultierendes Gleichgewicht zu
> finden ist die hohe Kunst. Meiner Meinung nach verhält es
> sich wie bei dem Pareto Prinzip: 20% sind Fachwissen und 80%
> sind Skills die so gar nicht beschreibbar sind, aber einen
> erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer Organisation haben.
> Es ist auch was anderes ob ich in einer Führungsposition in
> der Konstruktion bin mit 15 Mitarbeitern die im gleichen Büro
> sitzen, oder ob ich eine Führungskraft in der Produktion bin
> in einer Halle von > 15000qm mit über 70 Facharbeitern. Da
> fällt es schon schwerer die richtigen Worte zu finden, die
> Produktion aufrecht zu erhalten und die Kosten im Überblick
> zu behalten. Da Hilft mir mein Bachelor, Techniker, Meister
> recht wenig. Prozessdenken, Durchsetzungsfähigkeit,
> Kommunikationsstärke und ständige Weiterbildung ist angesagt.
>
> Der ?Wisch? den wir vorweisen können ist von daher nur ein
> Einstieg. Was wir daraus machen liegt bei jedem Einzelnen.
> Abteilungsleiter die nur Zahlen im Kopf haben sind
> Kontraproduktiv. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen
> Aufgaben, - und Mitarbeiterorientierten Führungsstil ist
> heutzutage Zielführend.
>
> Und das ist die eigentliche Aufgabe eines Industriemeisters
> der durch seine Weiterbildung eben Betriebswirtschaftliche
> Grundkenntnisse und Management Techniken erlernt um Teams zu
> führen und Leitende Positionen meistes im Middle Management
> zu übernehmen. Er muss also nicht Verständnis in der höheren
> Mathematik haben.
> Wie viele den Sprung eben nicht schaffen und weiterhin
> Facharbeiter bleiben zeigt wie komplex und vielschichtig
> seine Aufgabe ist. Das ein Ingenieure, das auch kann ist
> sicherlich richtig aber er sollte genauso wie ein
> Industriemeister oder Techniker seine Wurzeln in der Praxis
> haben, denn er muss nicht nur mit dem Top- sondern eben auch
> mit dem Lower- Management Kommunizieren und Argumentieren
> können.
>
> Von daher sehe ich da keine Zielkonflikte zwischen Bachelor,
> Techniker und Meister im Gegenteil sie ergänzen sich
> Großartig und werden jetzt und in der Zukunft sehr eng
> miteinander zusammen Arbeiten, sodass wir auch in Zukunft
> tolle Produkte auf den Markt bringen werden. Und was die
> Politik mit ihren inkompetenten Aussagen von sich gibt sollte
> uns recht wenig interessieren, der Markt wird?s richten.


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   03.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Bayer erkennt kein Mensch den Meister als "Bachelor-gleichwertig" an.
Außerdem ist die Uni Krems in Österreich ja wohl kein Qualitätsmerkmal. Hat ja eher einen fragwürdigen Ruf.

dnuesslein schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen
> runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!
>
> a) "Meister" und "staatlich geprüfter
> Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder
> Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern
> und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus
> eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem
> bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte
> nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind
> wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....
>
> b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt"
> also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere
> Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit
> usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise
> insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2
> staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar
> sind.
>
> c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so,
> denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009
> ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die
> Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.
>
> Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL
> durchaus beurteilen.


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   04.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

vollkommen richtig!!!! ich hab auch meinen Wirtschaftsfachwirt IHK und mach jetzt gerade meinen geprüften Betriebswirt IHK..., damit könnte ich auch z.B. meinen Master an der Uni Krems machen...aber eben nicht überall...ich kann damit nicht an jede Uni, weil es eben kein reiner akademischer Titel ist (also der Bachelor aus der Weiterbildung)
Und ganz genau: es kommt darauf an, welche Weiterbildung man macht...
mir wurde gesagt, dass der Meister eher (!!) mit dem Fachwirt vergleichbar ist....(man muss davon ja auch grundsätzlich ausgehen dass das völlig verschiedene Bereiche und Branchen sind!!!! Ich sag nur nochmal Friseur-Meister......so ein Quatsch!!!...natürlich lässt sich das nicht mit BWL, aber auch nicht Maschinenbau vergleichen....!!!). Mit dem Fachwirt hätte ich mich auch bereits an verschiedenen Unis einschreiben lassen können....es berechtigt mich bereits zu studieren....Da ich mich jetzt aber für den geprüften Betriebswirt IHK entschieden habe, der eine Stufe logischerweise höher ist und auf dem Fachwirt ("Meister") aufbaut, kann man durchaus sagen, dass das den Bachelor (fachhochsule) verdient!!!!!

dnuesslein schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen
> runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!
>
> a) "Meister" und "staatlich geprüfter
> Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder
> Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern
> und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus
> eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem
> bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte
> nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind
> wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....
>
> b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt"
> also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere
> Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit
> usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise
> insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2
> staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar
> sind.
>
> c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so,
> denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009
> ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die
> Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.
>
> Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL
> durchaus beurteilen.

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   04.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ps: ich habe übrigens bei meinem geprüften Betriebswirt IHK durchaus 4 schriftliche Prüfungen, 2 mündliche, und eine Bachelor-Arbeit von 30 Seiten, in der ich ein Problem in einer Firma erkennen, darstellen, beschreiben muss - und lösen!!! (darauf gibt es die meisten Punkte)....und: es darf natürlich nicht sein, dass dieses Problem in der Firma bereits gelöst wurde...denn: die IHK prüft das nach, ob so etwas bereits umgesetzt wurde oder nicht...wenn sie die Möglichkeit dazu haben....weil ich irgendwo gelesen habe, dass man mit einer Aus- und Weiterbildung ja keine Probleme im lösen kann, weil man es nicht im Studium gelernt hat????!!!!....Probleme mit Musterlösungen lernt man eh nirgends - zumindest in keiner Schule oder Uni - sondern im Leben!!!!....Und da denke ich, dass wir Berufstätigen durchaus einen Schritt voraus sind....denn wir wissen, was draußen abgeht....Erfahrung nennt man es auch, oder sind bereits mehrfach damit konfrontiert worden...zeigt mir ein Beispiel an Problem, das in der Uni besprochen habt und eine Lösung dafür gefunden habt, die sich draußen immer anwenden lässt....
und noch was: die Arbeitgeber draußen wissen übrigens auch, was sie fordern...wenn sie einen mit Studium möchten, dann stellen sie auch nur so einen ein.....Wir waren letztins mit der "Klasse" vom Betriebswirt auf der "akademica"- Messe in München....und die Arbeitgeber vor Ort an den Ständen haben durchaus gewusst, wo der Unterschied liegt und was ihnen persönlich wichtig ist...also da braucht ihr auch keine Angst zu haben, dass wir Weiterbildler jetzt den Uni-Absolventen den Job wegnehmen.........

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   04.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich kenne sehr viele, die durchaus in der Lage sind, ein Team, eine Abteilung oder sogar eine Firma zu führen, ohne studiert zu haben...mein bestes Beispiel ist mein Vater, der einen Hauptschulabschluss hat, Werkzeugmacher gelernt hat, seinen Meister in Metall gemacht und mittlerweile Betriebsleiter einer Machinenbaufirma ist, für dessen Position eigentlich ein Diplom-Ing. gesucht wurde....Da mein Vater aber wesentlich mehr auf dem Kasten hatte als die restlichen Bewerber, hat er die Stelle bekommen...und macht das jetzt seit ca 10 Jahren (er wurde übrigens auch durch einen Headhunter an diese Firma weiterempfohlen..) - jetzt werden viele sagen, dass das vielleicht vor 30 Jahren noch möglich war, dass man sich "nur" hochgearbeitet hat, ohne jegliche Weiterbildung oder Studium...Klar haben sich die Zeiten geändert, aber was immer noch draußen zählt, ist nicht nur das Wissen....Jemand der studiert hat, muss nicht unbedingt gut arbeiten oder Mitarbeiter führen können....Jemand der "nur" eine Aus-und eventuell Weiterbildung hat, kann vielleicht gut arbeiten, eventuell sogar Mitarbeiter führen, aber ihm fehlen tiefere Zusammenhänge, die er aber vielleicht ja sogar mit der Zeit in diesem Betrieb erlernen konnte....
bei meinem Vater im Maschinenbau arbeiten übrigens sehr viele Meister und Techniker; der Produktionsleiter ist hier auch ein Meister...und mein Vater händelt die Bewerberauswahl auch nach der Erfahrung in seinem Leben: er stellt z.B. keine 1-er-Kandidaten ein...



Pro/Mechanica schrieb:
>
> Frau Schavan hat auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie
> wichtig praktisch Erfahrungen in Positionen sind, in denen
> man Entscheidungsträger ist. Leider hat sie keinen Praxisbezug.
>
> In der Konstruktion oder Entwicklung wo überwiegend
> Ingenieure und Techniker beschäftigt sind, wird niemand auf
> die Idee kommen und einen Meister zum Leiter dieser
> Abteilungen machen. Genauso verhält es sich in der
> Produktion. Ein Ingenieure (ohne Praktische Kenntnisse) wird
> dort nicht Fußfassen können. Schon allein aus dem Grund, dass
> er nicht die selbe Sprache spricht, wie ein gestandener
> Facharbeiter mit 20 Jahren Berufserfahrung.
>
> In eine Führungsposition wächst man hinein. Ohne praktische
> Erfahrungen in einem Betrieb wird dies kaum möglich sein, um
> die Akzeptanz und den Respekt der Mitarbeiter zu bekommen.
> Wer also davon ausgeht, nur anhand seines Abschlusses
> (Bachelor, Techniker, Meister) eine Leitende Position
> besetzen zu können, ist auf dem falschen Weg.
>
> Prinzipiell sehe ich das so:
> Ein jung- Ingenieur fängt in einem Betrieb an und
> Spezialisiert sich auf ein Themengebiet. Er nutzt seine
> analytischen und vertieften naturwissenschaftlichen
> Kenntnisse und reift mit der Zeit zu einem Spezialisten
> heran, der zusammenhänge erkennt und anzuwenden weiß. Das
> dauert mehrer Jahre. Das macht ihn aber nicht zu einer guten
> Führungskraft, das bedarf anderer Kenntnisse die in keiner
> Uni, Fachschule usw. erlernt werden können. Klar man kennt
> die ganzen Management- Techniken aus dem Lehrbuch, diese aber
> anzuwenden und ein daraus resultierendes Gleichgewicht zu
> finden ist die hohe Kunst. Meiner Meinung nach verhält es
> sich wie bei dem Pareto Prinzip: 20% sind Fachwissen und 80%
> sind Skills die so gar nicht beschreibbar sind, aber einen
> erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer Organisation haben.
> Es ist auch was anderes ob ich in einer Führungsposition in
> der Konstruktion bin mit 15 Mitarbeitern die im gleichen Büro
> sitzen, oder ob ich eine Führungskraft in der Produktion bin
> in einer Halle von > 15000qm mit über 70 Facharbeitern. Da
> fällt es schon schwerer die richtigen Worte zu finden, die
> Produktion aufrecht zu erhalten und die Kosten im Überblick
> zu behalten. Da Hilft mir mein Bachelor, Techniker, Meister
> recht wenig. Prozessdenken, Durchsetzungsfähigkeit,
> Kommunikationsstärke und ständige Weiterbildung ist angesagt.
>
> Der ?Wisch? den wir vorweisen können ist von daher nur ein
> Einstieg. Was wir daraus machen liegt bei jedem Einzelnen.
> Abteilungsleiter die nur Zahlen im Kopf haben sind
> Kontraproduktiv. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen
> Aufgaben, - und Mitarbeiterorientierten Führungsstil ist
> heutzutage Zielführend.
>
> Und das ist die eigentliche Aufgabe eines Industriemeisters
> der durch seine Weiterbildung eben Betriebswirtschaftliche
> Grundkenntnisse und Management Techniken erlernt um Teams zu
> führen und Leitende Positionen meistes im Middle Management
> zu übernehmen. Er muss also nicht Verständnis in der höheren
> Mathematik haben.
> Wie viele den Sprung eben nicht schaffen und weiterhin
> Facharbeiter bleiben zeigt wie komplex und vielschichtig
> seine Aufgabe ist. Das ein Ingenieure, das auch kann ist
> sicherlich richtig aber er sollte genauso wie ein
> Industriemeister oder Techniker seine Wurzeln in der Praxis
> haben, denn er muss nicht nur mit dem Top- sondern eben auch
> mit dem Lower- Management Kommunizieren und Argumentieren
> können.
>
> Von daher sehe ich da keine Zielkonflikte zwischen Bachelor,
> Techniker und Meister im Gegenteil sie ergänzen sich
> Großartig und werden jetzt und in der Zukunft sehr eng
> miteinander zusammen Arbeiten, sodass wir auch in Zukunft
> tolle Produkte auf den Markt bringen werden. Und was die
> Politik mit ihren inkompetenten Aussagen von sich gibt sollte
> uns recht wenig interessieren, der Markt wird?s richten.

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   04.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Haha.

Du bist der Burner :-D

30 Seiten. Von der Sorte habe ich 5 Seminararbeiten geschrieben.

Und die Uni Krems... Na ja..
An eine richtige Uni kannst du eben, vollkommen zu recht, auch wenn man sich diese Posts durchliest, nicht!

Micha1203 schrieb:
>
> ps: ich habe übrigens bei meinem geprüften Betriebswirt IHK
> durchaus 4 schriftliche Prüfungen, 2 mündliche, und eine
> Bachelor-Arbeit von 30 Seiten, in der ich ein Problem in
> einer Firma erkennen, darstellen, beschreiben muss - und
> lösen!!! (darauf gibt es die meisten Punkte)....und: es darf
> natürlich nicht sein, dass dieses Problem in der Firma
> bereits gelöst wurde...denn: die IHK prüft das nach, ob so
> etwas bereits umgesetzt wurde oder nicht...wenn sie die
> Möglichkeit dazu haben....weil ich irgendwo gelesen habe,
> dass man mit einer Aus- und Weiterbildung ja keine Probleme
> im lösen kann, weil man es nicht im Studium gelernt
> hat????!!!!....Probleme mit Musterlösungen lernt man eh
> nirgends - zumindest in keiner Schule oder Uni - sondern im
> Leben!!!!....Und da denke ich, dass wir Berufstätigen
> durchaus einen Schritt voraus sind....denn wir wissen, was
> draußen abgeht....Erfahrung nennt man es auch, oder sind
> bereits mehrfach damit konfrontiert worden...zeigt mir ein
> Beispiel an Problem, das in der Uni besprochen habt und eine
> Lösung dafür gefunden habt, die sich draußen immer anwenden
> lässt....
> und noch was: die Arbeitgeber draußen wissen übrigens auch,
> was sie fordern...wenn sie einen mit Studium möchten, dann
> stellen sie auch nur so einen ein.....Wir waren letztins mit
> der "Klasse" vom Betriebswirt auf der
> "akademica"- Messe in München....und die
> Arbeitgeber vor Ort an den Ständen haben durchaus gewusst, wo
> der Unterschied liegt und was ihnen persönlich wichtig
> ist...also da braucht ihr auch keine Angst zu haben, dass wir
> Weiterbildler jetzt den Uni-Absolventen den Job
> wegnehmen.........
>
> Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du
> immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   08.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

toll, dass jemand der selbst einen doktorgrad erschlichen hat und diesen wahrscheinlich bald abgeben werden muss für solch einen schwachsinn verantwortlich ist. da braucht sich auch keiner wundern, dass frau schavan den einfachen fachaber dem akademiker gleichstellt. wer seine doktorarbeit abschreibt, hat eben auch keinen großen bezug zur wissenschaft...

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   09.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe selbst studiert, jedoch habe ich nicht so einen strengen Bezug zur "Wissenschaft". Mein Ziel ist später eher die Wirtschaft/Produktion, wo man etwas handfestes zu tun hat. Nicht jeder Akademiker ist automatisch Wissenschaftler. Aufgrund der schon hundertfach genannten Gründe ist diese Einstufung komplett falsch. Dauer und Anspruch sprechen für das Studium. Berufserfahrung als Kriterium hat in einer Ausbildungseinstufung rein garnichts verloren. Habe selbst eine Ausbildung gemacht und viele Meister, Techniker etc kennen gelernt. Sie sind Asse im Betrieb, in den Sachen, die sie über Jahre tagtäglich machen, jedoch ist ein Akademiker weitaus breiter aufgestellt, was sein Wissen anbelangt. Der theoretische Fachidiot, wie man es hier laufend von den Meistern zu hören bekommt, trifft hierbei absolut nicht zu und ich kenne beide Seiten.

Man sollte hier wirklich mal diese hirnlose Hetzerei unterlassen und objektiv die Fakten vergleichen, dann gibt es eben nur eine Konsequenz --> Einstufung falsch! Das einzige Kriterium, was den Meistern zu dieser "Aufwertung" verholfen hat, war die Berufserfahrung, aber bekommt man diese durch eine 6-12 monatige Meisterschule oder ist es eher so, dass alle Mitarbeiter dieser Welt diese einmal bekommen?! Leider wurde in diesem Vergleich der frische Hochschulabsolvent mit einem Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung verglichen. Klar weiß der Meister dann mehr betriebliche Zusammenhänge, aber was bitte ist das dann für ein Vergleich? Es geht um Ausbildungen und diese müssen, wenn man sie einstufen möchte, nach Kriterien der Ausbildungen verglichen werden. Sprich Ausbildungsdauer und das Spektrum des vermittelten Wissen, sowie dessen Niveau. Leider sprechen hierbei alle drei Punkte fürs Studium. Ich kenne ehemalige Azubis, die den Meister gemacht haben und entsprechend auch ihre Ausbildungsunterlagen. Ohne überheblich sein zu wollen, aber diese Zusammenhänge dort waren für jeden Studenten leicht verständlich.


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   17.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich habe meinen praktischen betriebswirt nebenberuflich absolviert und wir mussten ebenfalls analytisches denken an den tag bringen,was mir auch Kolleginnen und Kollegen, die vorher ein Universitätsstudium absolviert hatten, bestätigten. Zwar sind diese Betriebswirt Fernlehrgänge nicht so weit gefächert wie Bachelor-Studiengänge, aber durchaus mit Ihnen vergleichbar. michael

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   18.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also sämtliche Meister, die nach ihrer Meisterausbildung (6-12 Monate) noch ein Studium angehängt haben, berichten mir und auch hier im Forum vom genauen Gegenteil.... UNd meiner Meinung nach, können diese Personen es bestimmt besser beurteilen, als diese, die "nur" einen Meister oder eine anderen Weiterbildung durchlaufen haben...

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   18.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Wiwi braucht man eigentlich nicht viel praktische Erfahrung. Man lernt sehr viel "on-the-job", da es ein KAUFMÄNISCHER BERUF ist. Natürlich kann ein Facharbeiter oder Techniker in SEINEM FACHBEREICH sehr viel. Darum geht es doch nicht. Ich habe übrigens respekt vor diesen Menschen, weil sie oft den Laden zusammenhalten und öfters einfacher gestrickt sind.

Wertungsfrei kann ich sagen, dass ein Studium ein Vollzeitjob ist. Und ein sehr schwerer dazu. Gerade in Wirtschaftswissenschaf, wo Praktika gemacht werden, Sprachen gelernt werden müssen, Notendruck herrscht ist es ein harter Job. Zudem kommt die Finanzierung. Arbeiten nebenbei ist an der Tagesordnung. Es braucht sehr viel Durchhaltevermögen, zumal man als Absolvent und heutzutage ist dies Realität sehr schwer einen Einstieg findet, sodass die Studienzeit als verschwendet angesehen werden kann. Die öffentlich Gleichstellung ist m.M.n. nicht korrkt, wird allerdings doch nirgends auch so empfunden.

Ich habe zB viele Techniker oder Meister auf Ing-Positionen in der Industrie erlebt, die dem Ing. den Job wegnahmen. Viele hatten nur einen Hauptschulabschluß. Trotzdem machten sie den Job gut. Die Mehrheit der Ings. entwickelt doch nichts bzw. sein wir mal ganz ehrlich (ich habe BWL in Köln und Maschbau in Aachen studiert), so ein riesen Entwickler ist man nach dem Studium nicht. Man ist eigentlich eine Null. Es gibt Ausnahmen. Jedenfalls habe ich sehr viel von meinen Kollegen ohne Studium als auch mit Studium gelernt. Ich habe zwar tatsächlcih bei Meistern ab und zu Arroganz und Vorurteile erlebt, aber gleiches auch bei Ings. gegenüber dem "niedrigen Volk".

Zum Thema Mathematik: Hier hat jmd. geschrieben, dass Mathematiker über BWL lächeln. Inwiefern? Ja, die Mathematik ist in BWL nicht auf ihrem Niveau, Finance außen vor, trotzdem ist das Studium sehr aufwendig und anspruchsvoll. Ich kenne genug Mathematiker, die im BWL Studium (Zweitstudium) Probleme hatten, denn da sind auch andere Fähigkeiten verlangt. Viele sehr gute Mathematiker taten sich relativ schwer in BWL. Andersherum habe ich Wiwis gehsen, die parallel den Mathematik Bachelor mit Auszeichnung machen usw. ES IST ALLES VON JEDER PERSON ABHÄNGIG. JMD. ZU BELÄCHELN ZEIGT FEHLENDE GEISTIGE GRÖßE.


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   18.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich weiß ja nicht was du genau studierst...aber meine schwester ist an einer uni und schreibt nur eine einzige arbeit, mit 20-25 seiten...und hat dann auch ihren bachelor....
eine freundin hat wirtschaftsinformatik studiert - an einer uni - und hatte auch nur eine bachelor-arbeit von ca 25 seiten.......
ich denke, das kommt auf den studiengang an....daher: was studierst du?



Lounge Gast schrieb:
>
> Haha.
>
> Du bist der Burner :-D
>
> 30 Seiten. Von der Sorte habe ich 5 Seminararbeiten
> geschrieben.
>
> Und die Uni Krems... Na ja..
> An eine richtige Uni kannst du eben, vollkommen zu recht,
> auch wenn man sich diese Posts durchliest, nicht!
>
> Micha1203 schrieb:
> >
> > ps: ich habe übrigens bei meinem geprüften Betriebswirt
> IHK
> > durchaus 4 schriftliche Prüfungen, 2 mündliche, und eine
> > Bachelor-Arbeit von 30 Seiten, in der ich ein Problem in
> > einer Firma erkennen, darstellen, beschreiben muss - und
> > lösen!!! (darauf gibt es die meisten Punkte)....und: es
> darf
> > natürlich nicht sein, dass dieses Problem in der Firma
> > bereits gelöst wurde...denn: die IHK prüft das nach, ob so
> > etwas bereits umgesetzt wurde oder nicht...wenn sie die
> > Möglichkeit dazu haben....weil ich irgendwo gelesen habe,
> > dass man mit einer Aus- und Weiterbildung ja keine
> Probleme
> > im lösen kann, weil man es nicht im Studium gelernt
> > hat????!!!!....Probleme mit Musterlösungen lernt man eh
> > nirgends - zumindest in keiner Schule oder Uni - sondern
> im
> > Leben!!!!....Und da denke ich, dass wir Berufstätigen
> > durchaus einen Schritt voraus sind....denn wir wissen, was
> > draußen abgeht....Erfahrung nennt man es auch, oder sind
> > bereits mehrfach damit konfrontiert worden...zeigt mir ein
> > Beispiel an Problem, das in der Uni besprochen habt und
> eine
> > Lösung dafür gefunden habt, die sich draußen immer
> anwenden
> > lässt....
> > und noch was: die Arbeitgeber draußen wissen übrigens
> auch,
> > was sie fordern...wenn sie einen mit Studium möchten, dann
> > stellen sie auch nur so einen ein.....Wir waren letztins
> mit
> > der "Klasse" vom Betriebswirt auf der
> > "akademica"- Messe in München....und die
> > Arbeitgeber vor Ort an den Ständen haben durchaus
> gewusst, wo
> > der Unterschied liegt und was ihnen persönlich wichtig
> > ist...also da braucht ihr auch keine Angst zu haben,
> dass wir
> > Weiterbildler jetzt den Uni-Absolventen den Job
> > wegnehmen.........
> >
> > Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst
> du
> > immer nur das bleiben, was du bereits bist!

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also für meinen Bachelor sind 60-70 Seiten angesagt...

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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wird nun neuerdings die Wertigkeit einer Ausbildung an der Menge an Seminararbeiten gemessen? Die Bachelorarbeit ist der Abschluss eines Studiums, sozusagen der letzte Akt und daran kann man beim besten Willen nicht den Anspruch eines Studiums ableiten. Ich hatte in meinen 7 semestrigen Ingenieursstudiengang 30 Modulprüfungen und nochmal mindestens 60 Prüfungsvorleistungen, die uns überhaupt erstmal zu den Modulprüfungen zugelassen haben. Jede dieser Vorleistungen wurde unter Prüfungsbedingungen abgelegt, entweder mündlich oder schriftlich. Diese ganzen Vorleistungen waren alle mit diversen Praktikas verknüpft. Der Umfang eines BA-Studiums wird mit gut 6000 Stunden angegeben, der Umfang eines Meisterlehrgangs mit hochgerechnet 1000 Stunden. Der Umfang und Niveau des Meisterlehrgangs liegen unter dem eines Bachelorstudiums. Die einzige Grund für diese Aufwertung beruht auf der Berufserfahrung des Meisters. (hab ich so vom Bildungsministerium per Mail gesagt bekommen) Nur was hat Berufserfahrung in einem Ausbildungsvergleich zu suchen? Für diese Einstufung wurden nur die IHK/HWK eingeladen, keinerlei Vertreter der Hochschulen. Wenn man sich tagelang nur von der HWK beschwafeln lässt, dann glaubt man als politischer Entscheidungsträger irgendwann wirklich, dass der Meister gleichwertig sei, es konnte ja keinerlei Gegenargumente geben, weil eben keiner da war, der solche hätte einbringen können. In dem Vergleich wurde letztendlich ein 35 jähriger Meister (12 Jahre Berufserfahrung) mit einem Bachelor frisch von der Uni verglichen, wobei aber nicht berücksichtigt wurde, dass es ebenso Meister gibt, die schon mit 23 fertig sind. Was ist denn, wenn man den Ingenieur mit 12 Jahren Erfahrung mit dem 23 jährigen Meister vergleicht, hat dann der Meister immernoch diesen begründeten Mehrwert, den er durch seine Berufserfahrung angeblich besitzt? Das allein zeigt schon, dass der Aspekt der Berufserfahrung in einem Ausbildungsvergleich nichts zu suchen hat. Man muss Dauer, Umfang und Niveau der Ausbildungsinhalte vergleichen, was man später daraus macht, ist eh in keine Messskala hinein zu stopfen.

Das Schlimme ist ja wirklich, dass viele Meister wirklich glauben, dass ihre 6-12 monatige Weiterbildung mit einem mehrjährigen Studium mithalten kann und kommt jetzt bitte nicht, mein Meister ging 3 Jahre, das war die Teilzeitvariante. Wie da wirklich mit abstrusen Mitteln versucht wird, die Meisterschule schön zu rechnen bzw vom Umfang her groß zu reden. Die Meisterschule soll betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen schaffen, damit man einen eigenen kleinen Betrieb eröffnen kann, weil es gerade im Handwerk einen Meisterzwang gibt, was sowas betrifft. Vom Niveau wollen wir da garnicht mal erst anfangen.


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Bildungsstand eines Hauptschulabsolventen ist nicht annähernd mit dem eines Gymnasium-Schülers am Ende der 9ten Klasse vergleichbar, obwohl beide gleiche Fächer wie Mathematik, Englisch und Physik haben und ihre Ausbildung bis dahin gleich lang war.

Das scheint allen klar zu sein und darüber diskutiert auch niemand.

Aber wieso ein Meister/Betriebswirt etc., was das gleiche in grün ist, nicht einem Hochschulstudium entspricht scheinen unsere Handwerker hier nicht zu begreifen.

Also nochmal für alle:
1. Die Dauer der Ausbildung hat nichts mit ihrem Niveau zu tun!!!!!

2. Teilzeit (Meister, Betriebswirt) ist nicht gleich Vollzeit (3-3,5 Jahre für Bachelor, 40 Stunden die Woche Arbeit fürs Studium auf höchstem Niveau!)!
3. Auch Uniabgänger bekommen Berufserfahrung und auch Facharbeiter haben zu Beginn ihrer Laufbahn diese nicht!


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also ich muss mich über die nicht-akadmiker in diesem forum doch sehr wundern. nachdem ich meinen meister gemacht habe, hab ich mein abi nachgeholt und bin nochmal in eine ganz andere richtung studieren gegangen.

@techniker: ein studium ist UM EINIGES anspruchsvoller als ein meister. ich habe nur studiert, weil ich mich gefragt habe: "soll das alles sein?" ikch glaube ich bin da einer der wenigen, die sich ein urteil erlauben können. gott sei dank haben die meisten personaler studiert und nicht nur einen meister gemacht. so werden sie bei ihren einstellungen den bachelor nicht auf eine stufe mit dem meister stellen :D


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Tja das Problem wird nur sein ,dass die Gehälter wieder sinken werden mit dieser Angleichung.Über manche Gesetze muss man sich wirklich wundern.Mann Mann auf Gymnasien gibt es jetzt auch Klassen wo lernbehinderte sind. Dann werden die unschuldigen REfrendare die frisch von der UNi sind auf diese losgelassen. Irgedwann haben diese ganzen Gleichstellungswahn in Deutschland genug.

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   20.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also zu meinem Fall bzgl BWL und Betriebswirt (andere Studiengänge und Meister will ich gar nicht vergleichen, weil ich da nichts drüber weiß), aber hier ist es ja so, dass meist eine Wirtschaftsschule oder Realschule Wirtschafts-Zweig, dann eine kaufmännische Ausbildung (Unterricht in der Berufschule + praktisches Erlernen im Betrieb) und dann noch der Fachwirt vor dem Betriebswirt kommt....sprich: ich habe, wenn ich alles in Vollzeit mache, am Ende 3-4 Jahre BWL in der Wirtschaftsschule, dann 3 Jahre in der Ausbildung, dann ein halbes Jahr beim Fachwirt und dann ein halbes Jahr im Betriebswirt, bis ich den Bachelor in BWL hab...
(die Wirtschaftsschule, die kaufmännische Ausbildung + der Fachwirt sind übrigens VORAUSSETZUNG dass man überhaupt den Betriebswirt machen darf.....)
= insgesamt ca 7 Jahre...je nachdem ob Ausbildung verkürzt wurde oder man 3 oder 4 Jahre in der Schule bereits BWL hatte.
Wenn jemand direkt nach dem Gymnasium BWL studiert, hat er absolut keine Ahnung was das überhaupt ist....und fängt mit dem an, was wir in der 7.Klasse gelernt haben....
Wie lange dauert so ein BWL-Studium bis man seinen Bachelor hat?! Und dann hat man aber noch nicht Erfahrungen im Betrieb sammeln können....Klar fängt das Studium erst nach vielen vielen harten Jahren Gymnasium an....und man ist oft erst 19, bis man studieren kann....aber dafür haben diese Leute vorher nie was von Rechnungswesen gehört....ich dagegen hatte mit 19 bereits 6 Jahre schulisches Rechnungswesen + BWL-Themen hinter mir!!! und muss nochmal ein ganzes Jahr drauf legen - und im Betriebswirt geht es sehr viel tiefer als in der Wirtschaftsschule oder kaufmännischen Ausbildung, die im übrigen auch schon sehr extrem war....(man unterschätzt bitte keine Wirtschaftsschule)
Mit meinem Betriebswirt bin ich auch erst fertig, wenn ich 27 Jahre alt bin....habe aber viel BWL-Theorie (insgesamt 7 Jahre Vollzeit-Schule) hinter mir + 6 Jahre Berufserfahrung (nach meiner Ausbildung) in einem kaufmännischen Betrieb. Ich denke schon, dass das einen Bachelor (der im Übrigen nicht akademisch ist, wenn man ihn über die IHK erwirbt und auch nicht international anerkannt ist), verdient!!!
-----PS: bevor jetzt wieder Meldungen kommen bzgl Meister im Handwerk oder sowas: hier geht es grad NUR um BWL !!!!! ----------

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   20.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Seit wann kann man den Bachelor an der IHK machen?!
Es wird ja immer besser...

Gute Nacht deutsches Bildungssystem und danke Frau Schavan für den Todesstoß!

Micha1203 schrieb:
>
> also zu meinem Fall bzgl BWL und Betriebswirt (andere
> Studiengänge und Meister will ich gar nicht vergleichen, weil
> ich da nichts drüber weiß), aber hier ist es ja so, dass
> meist eine Wirtschaftsschule oder Realschule
> Wirtschafts-Zweig, dann eine kaufmännische Ausbildung
> (Unterricht in der Berufschule + praktisches Erlernen im
> Betrieb) und dann noch der Fachwirt vor dem Betriebswirt
> kommt....sprich: ich habe, wenn ich alles in Vollzeit mache,
> am Ende 3-4 Jahre BWL in der Wirtschaftsschule, dann 3 Jahre
> in der Ausbildung, dann ein halbes Jahr beim Fachwirt und
> dann ein halbes Jahr im Betriebswirt, bis ich den Bachelor in
> BWL hab...
> (die Wirtschaftsschule, die kaufmännische Ausbildung + der
> Fachwirt sind übrigens VORAUSSETZUNG dass man überhaupt den
> Betriebswirt machen darf.....)
> = insgesamt ca 7 Jahre...je nachdem ob Ausbildung verkürzt
> wurde oder man 3 oder 4 Jahre in der Schule bereits BWL hatte.
> Wenn jemand direkt nach dem Gymnasium BWL studiert, hat er
> absolut keine Ahnung was das überhaupt ist....und fängt mit
> dem an, was wir in der 7.Klasse gelernt haben....
> Wie lange dauert so ein BWL-Studium bis man seinen Bachelor
> hat?! Und dann hat man aber noch nicht Erfahrungen im Betrieb
> sammeln können....Klar fängt das Studium erst nach vielen
> vielen harten Jahren Gymnasium an....und man ist oft erst 19,
> bis man studieren kann....aber dafür haben diese Leute vorher
> nie was von Rechnungswesen gehört....ich dagegen hatte mit 19
> bereits 6 Jahre schulisches Rechnungswesen + BWL-Themen
> hinter mir!!! und muss nochmal ein ganzes Jahr drauf legen -
> und im Betriebswirt geht es sehr viel tiefer als in der
> Wirtschaftsschule oder kaufmännischen Ausbildung, die im
> übrigen auch schon sehr extrem war....(man unterschätzt bitte
> keine Wirtschaftsschule)
> Mit meinem Betriebswirt bin ich auch erst fertig, wenn ich 27
> Jahre alt bin....habe aber viel BWL-Theorie (insgesamt 7
> Jahre Vollzeit-Schule) hinter mir + 6 Jahre Berufserfahrung
> (nach meiner Ausbildung) in einem kaufmännischen Betrieb. Ich
> denke schon, dass das einen Bachelor (der im Übrigen nicht
> akademisch ist, wenn man ihn über die IHK erwirbt und auch
> nicht international anerkannt ist), verdient!!!
> -----PS: bevor jetzt wieder Meldungen kommen bzgl Meister im
> Handwerk oder sowas: hier geht es grad NUR um BWL !!!!!
> ----------
>
> Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du
> immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   21.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mein Cousin ist persönlich ein netter Kerl, aber geistig gesehen nicht so eine Leuchte.
Er hatte einen Hauptschulabschluss von 4,3 (Mathe 4, Englisch 5, Deutsch 4; keine Ahnung, bei mir in Baden-Württemberg wäre man da durchgefallen, bei ihm in Bayern ging das wohl). Danach hat er eine Ausbildung versemmelt und ist rausgeflogen. Dann hat er mit 24 eine Ausbildung zum Lagerlogistiker angefangen. Wieder so im 3er Bereich abgeschlossen. Jetzt hat er seinen Meister da gemacht. 9 Monate Vollzeit. Durchfallquote 0. Ich habe eine paar seiner Kollegen gesehen... "Oh my god" würde die Amerikaner sagen... Nach 3 Sätzen konnte man da auf den geistigen Stand schließen... Seine Arbeitseinstellung hatte sich übrigens nie geändert. Und er soll jetzt auf dem Nievau eines Uni-Absolventen sein?!?!?! Erklärt mir das mal bitte jemand


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   21.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die IHK nennt jetzt einfach alle ihre Weiterbildungen: Bachelor Professionell (CCI)
Die sind der Meinung, dass wenn man mit einem Bachelor auf Stufe 6 steht, man auch so heißen sollte.... Was in den letzten Jahren in Sachen Bildung abgegangen ist, ist extrem lächerlich!!! So gut wie alles wurde verwäßert. Das führt dazu, dass ich nach meinem 7 Sem. Bachelor Studium und vorheriger Ausbildung noch nen Master machen muss....


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   21.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine dreimonatige Meisterschule auf dem Niveau der Realschule wird mit drei bis vier Jahren Uni bzw. FH gleichgestellt? Das ist wirklich absurder Schwachsinn. Als Akademiker wird einem ein dreimonatiges Praktikum ja auch nicht als dreijährige Berufspraxis anerkannt. Generell hinkt das Argument, die Berufspraxis als theoretisches Wissen zum Meister/Fachwirt hinzuzählen extrem. Was ist mit den Leuten, die bereits eine abgeschlossene Lehre und/oder Berufspraxis vor ihrem Studium erlangt haben? Denen müsste dann das selbe Privileg wie den Meistern zukommen und sie müssten ebenfalls besser gestellt werden.

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   24.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also sorry, ich habe durch meinen Meister nach einem Jahr 14000 euro Schulden. Vom Lohnausfall mal gar nicht geredet. Finde es vollkommen in Ordnung das man den Meister dem Bachelor gleichstellt. Was bringt es denn wenn alle nur noch Theoretiker sind und keiner mehr anpacken kann. Und wenn du ein guter Handwerker bist und ordentliche Arbeit leistest, dann kannst du 10 mal deinen Bachelor machen und wirst nicht das verdienen. Und das wird durch den extremen Fachkräftemangel in Deutschland immer schlimmer.

Ganz ehrlich, bin froh drüber....


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   24.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Fachkräftemangel????

Das glaubst auch nur du... Nen Bekannter von mir ist auch Elektro Meister (25 Jahre alt) Der arbeitet in Hannovetr für 2000? Brutto, weil es Meister wie Sand am Meer gibt! Ich finde es auch immer komisch, dass die Meister meine, eine Gleichstellung wäre angebracht, weil der Meister ja sooo teuer war - Nur weil die IHK euch abgezockt hat, heißt das nicht, dass diese Weiterbildung auf hohem Niveu statt gefunden hat. Im Gegensatz: 95% bestehen den Meister


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   25.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn hier ein Meister von dem Verdienstausfall von 12 Monaten klagt, was soll ich sagen, der nach Ausbildung und Arbeitszeit als Facharbeiter ein Jahr Fachabi + 3,5 Jahre Bachelor auf mich genommen hat?! Oder was sagt der Abiturient, der in den 3 Jahren, so der Azubi schon Geld nach Hause gebracht hat immernoch ohne eigenes Einkommen auskommen musste und zusätzlich noch 3-4 Jahre Studium. Sowas könnte man auch als Verdienstausfall deklarieren. Verdienstausfall wären da allein bei mir schon 135.000 Euro + Studienbeiträge + Bafög-Schulden + Schulden bei meiner alleinerziehenden Mutter. Der angebliche Fachkräftemangel kann doch nicht der Grund sein, nun alles über einen Kamm zu scheren, nur damit einem die Statistiken nicht mehr so übel vorkommen. Ich habe übrigens noch nirgendwo diesen besagten Fachkräftemangel erlebt. In meinen damaligen Unternehmen, kommen derzeit immernoch knapp 60 Bewerbungen auf eine Stelle, anstatt früher halt 90 Bewerbungen auf eine offene Stelle. 14.000 Euro Schulden für nen Meister, das ich nicht lache. Preis Leistung stimmt doch seit Jahren nicht mehr bei der IHK. Die IHK/HWK haben ein Monopol in diesem Bereich, weil es schlichtweg im Handwerk einen Meisterzwang gibt und das lassen sie sich kräftig bezahlen, deswegen ist die Ausbildung noch lang nicht hochwertig. Ich kenne ehemalige Kollegen, die nen Meister gemacht haben und auch Leute, die nach einem Meister studieren "wollten". Von denen ist keiner der Meinung, der Bachelor sei gleichwertig.

Fakt ist, ein Studium ist die hochwertigere Ausbildung, sie dauert länger und ist mit weitaus mehr persönlichen Verlusten verbunden, da man jahrelang auf Geld verzichtet. Fakt ist auch, dass in den heutigen Studiengängen weitaus mehr Praxis enthalten ist, als es so manchen Meistern lieb ist und was deswegen laufend ignoriert wird. Seht euch die Abschlussprüfungen der IHK mal an, sowas kann man doch wohl nicht niveauvoll nennen. Die Zugangsvoraussetzung für den Meister ist mindestens ein Hauptschulabschluss + Ausbildung + kurze Berufspraxis und trotzdem schaffen locker >93% den Abschluss jedes Jahr. Beim Studium ist die Sache schon repräsentativer, es wird ein höherer Abschluss als Zugang vorausgesetzt und die Abbrecherquoten sind weitaus!!! höher, gerade in den technischen Fächern.

Und dieses Totschlagargument der Meister, ein Akademiker habe praktisch nichts drauf ist doch absolut an den Haaren herbei gezogen. Der Akademiker lernt wie jeder andere Arbeitnehmer dieser Welt auch betriebliche Zusammenhänge, wenn er erstmal im Betrieb ist, sofern er wie ich nicht schon eine Ausbildung + Arbeitszeit hinter sich hat, das sind nicht wenige, die über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen sind.


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wir brauchen nicht zu warten, an der Hochschule Darmstadt ist es bereits soweit. Es gibt das Pilotprojekt "Vom Meister zum Master". Es startete im April 2012.

MfG


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sorry, aber sowas kann ich dann nicht als Ingenieur ernst nehmen!


Lounge Gast schrieb:
>
> Wir brauchen nicht zu warten, an der Hochschule Darmstadt ist
> es bereits soweit. Es gibt das Pilotprojekt "Vom Meister
> zum Master". Es startete im April 2012.
>
> MfG


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meine Eltern sind in den Ostblockstaaten aufgewachsen und da durfte sich jeder der ne Wirtschaftsschule/Technikerschule besuchte (vergleichbar mit TG oder WG) Ingenieur/Akademiker nennen. Viele haben sich nach der Wende (und heute noch) vera...t gefühlt aber es hat schon seine Richtigkeit warum viele der Abschlüsse einfach nicht anerkannt wurden.

[auf diesen Beitrag antworten]

   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Master ist Master

[auf diesen Beitrag antworten]

   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jo, dann kann man genauso gleich jedem zur Geburt einem Master auf die Stirn stempeln. Ich frag mich, wozu solche Pilotprojekte? Seit 2004 bekommt der Meister ein Fachabiturabschluss mit anerkannt, wobei er nichtmal Themen eines Fachabiturs behandelt hat. Allein das ist schon ein Geschenk. Für eine 6 monatige Vollzeitweiterbildung bekommt man nun evtl. ein 12 monatiges Fachabitur (oder sogar 3 jähriges Vollabitur) + 3-4 jährigen Bachelor "geschenkt", sodass man direkt in den Master starten kann?! Wenn das wirklich mal so umgesetzt werden würde, dann würde ich mich dafür schämen ein Deutscher zu sein, weil soviel Inkompetenz passt auf keine Kuhhaut mehr. Jeder Meister KANN studieren, wenn er möchte, weil er die HZB bereits mit dazu bekommt. Das Komische ist doch, er bekommt die Berechtigung einen Bachelor zu studieren als Meister und ist nun gleichzeitig mit einem Absolventen gleichgestellt? Wie passt das zusammen? Ich kann doch nicht sagen, du hast dich mit erfolgreichem Meisterabschluss für eine HZB eines BA Studiums qualifiziert, aber gleichzeitig bist du ja dem Bachelorabsolventen schon ebenbürtig. Sowas kann nur einer Schavan einfallen. Normalen Menschen würde sowas nie in den Sinn kommen. Sieht man sich die Statistiken an, wieviele von diesen Meistern den Bachelor bestehen, dann kann man daraus schön Schlüsse ziehen. An mindestens einem Fachabitur, gerade in den technischen Studiengängen, die ja für den Meister interessant sein dürften, kommt meiner Meinung nach keiner vorbei.

Im Bereich BWL gibt es schon ewig solche Projekte, da werden staatlich geprüfte Betriebswirte direkt zum Master zugelassen, damit wird zumindest geworben. Was sie einem nicht erzählen ist, dass man diese Master an einer britischen Hochschule absolvieren muss, was nirgendwo wirklich anerkannt wird. Das ist das Problem der IHK, HWK und Berufs"akademien". Die wollen sich seit Jahren als etwas darstellen, was sie nicht sind. Die sind genauso gewinnorientiert, verschaffen sich ein angeblich gutes Image, damit die Schülerzahlen steigen und damit gleichzeitig die Einnahmen. Wenn man den Versprechungen dieser Institutionen glauben würde, dann bräuchten wir seit gut 10 Jahren kein staatliches Hochschulwesen mehr.


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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ob ein Master sich lohnt kann man pauschal nicht sagen, es kommt vor allem auf die Arbeitsstrukturen deines späteren Unternehmens an.

1. Viele (Wirtschaftsprüfung) sind dazu übergegangen beide pauschal gleich zu bezahlen

2. Es gibt Bereiche (Risikomanagement usw.) wo man ohne Master gar nicht rein kommt

3. Unternehmensstruktur: Je nachdem wie dein Unternehmen aufgebaut ist (Hierarchie, autarke Ebenen/Abteilungen) laufen Beförderungen anonym über Qualifikation ab oder über Kontakte. Wenn du z. B. bei Daimler im Controlling für Qualitätsmanagement sitzt wirst du im Vergleich zum Master immer den Kürzeren ziehen, wenn es um übergreifende Beförderungen geht.

Fazit: Je dezentraler die/das Unternehmen in dem du später arbeiten willst aufgestellt ist, desto mehr musst du auf deine Qualifikationen zurückgreifen.


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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor davor.
So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die harten Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
In den Ingenieurwissenschaften ist das noch schlimmer wenn die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master kann man gleich in die Tonne kicken.

Lounge Gast schrieb:
>
> Master ist Master


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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist wohl eher der Wunsch des Beitragserstellers.

wenn ein Meister tatsächlich einen Master besteht dann hat er Ihn auch verdient.

Lounge Gast schrieb:
>
> Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor davor.
> So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die harten
> Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
> In den Ingenieurwissenschaften ist das noch schlimmer wenn
> die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master kann man
> gleich in die Tonne kicken.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Master ist Master


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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist aber leider nicht so schwer, wie ein Bachelor. Ich selbst bin momentan im Master und der Bachelor ist nunmal der Part des Studiums, wo die meisten wieder nach Hause gehen können aufgrund der Grundlagenfächer. Im Bachelor fällt der Großteil in Grundlagenfächern wie Mathe, Physik etc durch. Fakt ist, wer einen Master ohne vorherigen Bachelor besteht, ist noch lang kein vollwertiger Master. Davon abgesehen ist laut Bildungsministerium ein Masterstudium ohne vorherigen Bachelor nicht möglich und das wird auch so bleiben! Diese Pilotprojekte sind wie der Name schon sagt Projekte, Studien, die bestimmte Zusammenhänge untersuchen sollen. Man stelle sich mal vor ein Meister mit Hauptschulabschluss wird zum Master zugelassen, hatte noch nie höhere Mathematik, hat keine technischen Grundlagenfächer gehabt und dieser "Master" soll nun mit einem vollwertigen Masterstudium mithalten können? Ein Master setzt 210 Credits voraus bei uns, wo ist denn diese Einstufung bei den Meistern? Kriegen die mal eben 210 Credits für 6 Monate Vollzeitschule? Dann könnten aber einige Studenten nach dem 1. Semester klagen, dass es diskriminierend sei, dass ein Meister für 6 Monate 210 Credits bekäme und der Student nur 30. Sowas wie vom Vorposter kann nur von jemandem kommen, der noch nie studiert hat. Ein Master ist ein Aufbaustudium und wenn vorher kein Bachelor absolviert wurde, worauf baut das bitte auf? Auf dem groben Wissen eines Meisters? Dann gut Nacht Deutschland.

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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das wird bestimmt so kommen. Einen Dr. kann man auch ohne Master oder Uni-Diplom bekommen. Ein ehemaliger Klassenkamerad (Sozialarbeit an der FH) hat das auch geschafft. Das Thema der Dissertation ist mehr als peinlich. Es läuft alles auf eine Entwertung von Hochschulabschlüssen hinaus. Ist doch auch ganz klar, wenn bald 50% eines Jahrgangs so etwas haben werden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Der Master ist aber leider nicht so schwer, wie ein Bachelor.
> Ich selbst bin momentan im Master und der Bachelor ist nunmal
> der Part des Studiums, wo die meisten wieder nach Hause gehen
> können aufgrund der Grundlagenfächer. Im Bachelor fällt der
> Großteil in Grundlagenfächern wie Mathe, Physik etc durch.
> Fakt ist, wer einen Master ohne vorherigen Bachelor besteht,
> ist noch lang kein vollwertiger Master. Davon abgesehen ist
> laut Bildungsministerium ein Masterstudium ohne vorherigen
> Bachelor nicht möglich und das wird auch so bleiben! Diese
> Pilotprojekte sind wie der Name schon sagt Projekte, Studien,
> die bestimmte Zusammenhänge untersuchen sollen. Man stelle
> sich mal vor ein Meister mit Hauptschulabschluss wird zum
> Master zugelassen, hatte noch nie höhere Mathematik, hat
> keine technischen Grundlagenfächer gehabt und dieser
> "Master" soll nun mit einem vollwertigen
> Masterstudium mithalten können? Ein Master setzt 210 Credits
> voraus bei uns, wo ist denn diese Einstufung bei den
> Meistern? Kriegen die mal eben 210 Credits für 6 Monate
> Vollzeitschule? Dann könnten aber einige Studenten nach dem
> 1. Semester klagen, dass es diskriminierend sei, dass ein
> Meister für 6 Monate 210 Credits bekäme und der Student nur
> 30. Sowas wie vom Vorposter kann nur von jemandem kommen, der
> noch nie studiert hat. Ein Master ist ein Aufbaustudium und
> wenn vorher kein Bachelor absolviert wurde, worauf baut das
> bitte auf? Auf dem groben Wissen eines Meisters? Dann gut
> Nacht Deutschland.


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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So ein Quatsch.

Ein Master schafft jeder. Das sind doch nur noch Wahlfächer. Die harten Grundlagen sind im Bachelor. Früher Vordiplom. Ich weiß es, denn ich hab ein Diplom und einen Master. Der Master war ein Spaziergang.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist wohl eher der Wunsch des Beitragserstellers.
>
> wenn ein Meister tatsächlich einen Master besteht dann hat er
> Ihn auch verdient.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor davor.
> > So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die
> harten
> > Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
> > In den Ingenieurwissenschaften ist das noch schlimmer wenn
> > die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master kann
> man
> > gleich in die Tonne kicken.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Master ist Master


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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja das der Master immer nen Spaziergang ist, ist auch Quatsch, mag vielleicht auf deinem Studiengang und diesen ganzen MBA Master zutreffen aber nicht generell

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   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ob ihm Master jemals jemand rausgeprüft wird...

Während die Abbruchquoten beim Bachelor bei sicher 40% liegen, sind sie im Master bei ca. 5%. Und das sind dann zu 99% persönliche Gründe und nicht das Nicht-Schaffen oder endgültig Durchfallen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Naja das der Master immer nen Spaziergang ist, ist auch
> Quatsch, mag vielleicht auf deinem Studiengang und diesen
> ganzen MBA Master zutreffen aber nicht generell


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Früher gab es auch noch einige ganz harte Fächer im Hauptstudium. So sind früher bei E-Technik viele kurz vor Ende noch an der Feldtheorie gescheitert! Hatten dann nach fast 6 Jahren keinen Abschluß!

Lounge Gast schrieb:
>
> So ein Quatsch.
>
> Ein Master schafft jeder. Das sind doch nur noch Wahlfächer.
> Die harten Grundlagen sind im Bachelor. Früher Vordiplom. Ich
> weiß es, denn ich hab ein Diplom und einen Master. Der
> Master war ein Spaziergang.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Das ist wohl eher der Wunsch des Beitragserstellers.
> >
> > wenn ein Meister tatsächlich einen Master besteht dann
> hat er
> > Ihn auch verdient.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor
> davor.
> > > So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die
> > harten
> > > Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
> > > In den Ingenieurwissenschaften ist das noch
> schlimmer wenn
> > > die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master
> kann
> > man
> > > gleich in die Tonne kicken.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Master ist Master


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Pilotprojekte können ganz schnell umgesetz werden, dafür gibt es im deutschen Bildungssystem genug Beispiele.

Ich werde meinen Master sofort machen wenn das Pilotprojekt gängige Praxis werden sollte.


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   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist vom Stoff her deutlich schwieriger als der Bachelor, allerdings werden beim Bachelor haufenweise Leute ausgesiebt, die entweder fürs Studium oder für den Studiengang nicht geeignet sind. Die die nen Master anfangen haben sich i.d.R. im Bachelor als fähig erwiesen und da kommen wie schon beschrieben höchstens private Dinge dazwischen.

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   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das "pilotprojekt" wird zu 100% nicht umgesetzt. Diese Hochschule braucht nur neue Zielgruppen, weils finanziell nicht gut läuft. Hab das schriftlich vom Bildungsministerium, dass es einen Master ohne Bachelor in Deutschland nicht geben wird. hört auf zu träumen

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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Na ein Glück :) Sonst wär ich ausgewandert.

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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das der Bachelor mit dem Meister auf einer Stufe steht konnte vor ein paar jahren auch keiner glauben.

Das Meister bald zum Master zugelassen werden ist der nächste Schritt den die IHK anstreben wird.


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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die IHK kann anstreben was sie will.

Die Unis könmnen immer noch selbst entscheiden wenn sie zulassen und wen nicht.
Diese dreckige Lobby-Arbeit die die IHK macht, hört an den renomierten Unis zum Glück auf. Die werden die Meister auslachen. Was ein paar unseriöse Privat-FHs machen ist ein anderes Thema. Als ordentlicher Student (mit Abi und Bachelor) würde ich bei so einem Laden jedenfalls nicht studieren. Ich will doch nicht, dass mein Abschluss verwaschen wird.
Als Arbeitgeber würde ich solchen Leuten mit Master und ohne Bachelor auch niemals ein Master/Diplom Gehalt bezahlen, geschweige denn denen enstprechende Jobs und Verantwortung zuweisen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das der Bachelor mit dem Meister auf einer Stufe steht konnte
> vor ein paar jahren auch keiner glauben.
>
> Das Meister bald zum Master zugelassen werden ist der nächste
> Schritt den die IHK anstreben wird.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja sicher... Und danach will die IHK durchsetzen, dass der Meister direkt zur Promotion zugelassen wird - Und ein paar Jahre später will die IHK dann durchsetzen, dass der Meister eine Promotion gleichgesetzt wird...

Ich hoffe auch die Meister verstehen die Ironie...

Maßgebend ist, was die Industrie für Personen einstellt! Die wird auch weiterhin nen richtigen Ingineur (Bachelor + Master, FH Diplom etc.) einstellen, wenn es um die entsprechenden Jobs geht. Nen Meister + Master kann man nicht als Ingineur ernst nehmen! Da hat meiner Meinung nach nen reiner Bachelor mehr Know how was das theoritische Wissen angeht!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das der Bachelor mit dem Meister auf einer Stufe steht konnte
> vor ein paar jahren auch keiner glauben.
>
> Das Meister bald zum Master zugelassen werden ist der nächste
> Schritt den die IHK anstreben wird.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nochmal für manche begriffsstutzige. Wenn ein Meister zum Master zugelassen werden würde, dann wäre es genauso, als wenn man einen Hauptschüler oder Abiturienten direkt zur Meisterschule zulassen würde. Der Meister setzt eine Berufsausbildung voraus und der Master eben einen Bachelor. Der Master setzt je nach vorherigem Bachelorstudium 180-240 Credits voraus, sowas kann der Meister mit seiner 6 monatigen Vollzeitschule auf keinen Fall vorweisen. Um Ausbildungen vergleichbar zu machen, was ja auch das Ziel des DQR sein sollte, wurden im Hochschulsystem Credits vergeben. Nun stellt man direkt den Meister, mit einem Bachelor gleich, ohne überhaupt einmal an den Vergleich der Credits zu denken?! Wieviele Credits bekommt man denn in 6 Monaten? Man sollte die IHK mal langsam in die Schranken weisen, was dieses überzogene Profilierungsgetue anbetrifft. Wenn es nach der IHK gehen würde, dann hätten wir seit 20 Jahren kein staatliches Hochschulsystem mehr, die IHK würde monopolartig alle Fachkräfte ausbilden, was Geld in ihre Kassen spülen würde und jedem Hauptschüler den Weg direkt zur Promotion ebenen. Hauptsache man hat möglichst viele Schüler, die möglichst viel bezahlen. Der Meister ist und bleibt eine Massenausbildung auf relativ geringem Niveau und das sagt jemand, der nach jahrelanger Praxis im Betrieb zum Studium gewechselt ist. Ich kenne also beide Seiten.

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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sachstand Hochschule Darmstadt: Das Pilotprojekt ?Meister zum Master? ermöglicht einen Direkteinstieg auf Masterniveau ohne vorherigen Bachelor- oder Diplomabschluss und ist an der Hochschule Darmstadt erfolgreich gestartet. Die Teilnehmer haben ihre ersten Klausuren geschrieben und bis jetzt alle bestanden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Klausuren sind vermutlich auch alle lächerlich einfach im Vergleich zu den normalen an einer richtigen Uni

Lounge Gast schrieb:
>
> Sachstand Hochschule Darmstadt: Das Pilotprojekt ?Meister zum
> Master? ermöglicht einen Direkteinstieg auf Masterniveau ohne
> vorherigen Bachelor- oder Diplomabschluss und ist an der
> Hochschule Darmstadt erfolgreich gestartet. Die Teilnehmer
> haben ihre ersten Klausuren geschrieben und bis jetzt alle
> bestanden.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> > Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> > IngenieurHOCHschulen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Teilnehmer
> haben ihre ersten Klausuren geschrieben und bis jetzt alle
> bestanden.
>

Das sagt schon alles über das Niveau dieser Ausbildung. Die FH Darmstadt sollte sich schämen. Lächerlich und traurig.

Ich habe Elektrotechnik auf Diplom an einer Uni studiert. Bei uns war damals der NC 2,2. Die meisten hatten 1,x Abi. Also ein ganz andere Klientel. Bei den ersten Klausuren sind erst mal 50% durchgefallen, weil man zeigen wollte, dass sich die Leute auf ihren Hintern setzen sollen.
Es gab im Vordiplom keine einzige Klausur unter 20% Durchfallquote. Rekord war 70%. Kaum jemand hat weniger als 2 Wochen für eine Klausur gelernt. Geschafft haben das Studium im Endeffekt nur 45%.

Und diese Witz-FH verschenkt jetzt Abschlüsse, die meinem gleichwertig sind. Ja super. Ich nenne sowas Titelmühle. Sowas grenzt an Kriminalität!


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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich denke in 1 bis 2 Jahren ist auch dieses Thema durch.
Dann wird der Meister seinen Master an der FH machen können.

Die Zeit wird es zeigen.


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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hauptsache viel "Akamdemiker"....

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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hochschulen die so etwas anbieten haben in meinen Augen jegliches Recht verwirkt als seriös betrachtet zu werden.

Hier wird das akademische Niveau in den Wind geschossen.
Sowas wird nur aus Geldgeilheit gemacht. Es ist echt traurig.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke in 1 bis 2 Jahren ist auch dieses Thema durch.
> Dann wird der Meister seinen Master an der FH machen können.
>
> Die Zeit wird es zeigen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sehe ich auch so. Es ist schon angelaufen, andere FHs werden folgen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke in 1 bis 2 Jahren ist auch dieses Thema durch.
> Dann wird der Meister seinen Master an der FH machen können.
>
> Die Zeit wird es zeigen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Fachhochschulen waren schon immer als Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse gedacht. Mit "Meister zum Master" wird diese Tradition logischerweise fortgeführt.

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   04.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes Zitat vom Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:

"Kein Master ohne Bachelor
Michaela Biermayer

Pressestelle

Hochschule Bayern e. V.
04.07.2012 14:18
Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards: Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium an einer bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften bleibt ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben in den letzten Jahren anspruchsvolle Masterstudiengänge entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem Arbeitsmarkt Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von Hochschule Bayern und Präsident der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal, sondern auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich abschließen können, erweisen sich bestimmte Vorkenntnisse und Grundlagen einfach als unerlässlich.?

Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein Bachelor, bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch weiterhin die notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium befähigt die Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen Vertiefung oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und die eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten deshalb vom Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht gedient ist. Ohne die entsprechende Vorbildung drohen erfahrungsgemäß Überforderung, Frustration, schlechte Noten und womöglich ein Studienabbruch.

?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen. Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert werden. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften setzten sich daher für eine leistungsgesteuerte Durchlässigkeit ein?, betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte Vorkenntnisse können auf ein Erststudium angerechnet werden und führen dann zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes Bachelorstudium gelangen qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem Masterabschluss.

Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die vielen Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den letzten Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben. Darüber hinaus bieten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in berufsbegleitender Form an.

?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und -interessenten raten wir, sich für weiterführende Informationen am besten immer zuerst an die jeweiligen Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von Gartzen, Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Fachhochschulen waren schon immer als
> Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse gedacht. Mit
> "Meister zum Master" wird diese Tradition
> logischerweise fortgeführt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Bayern wird das also so gehandhabt. Ist ja ok. Es ist aber auch eine indirekte Bestätigung dafür, dass es in anderen Bundesländern ganz anders laufen kann, nämlich ohne Bachelor direkt vom Meister zum Master!!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes Zitat vom
> Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:
>
> "Kein Master ohne Bachelor
> Michaela Biermayer
>
> Pressestelle
>
> Hochschule Bayern e. V.
> 04.07.2012 14:18
> Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards:
> Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium an einer
> bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften bleibt
> ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
> Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> haben in den letzten Jahren anspruchsvolle Masterstudiengänge
> entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind
> überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem Arbeitsmarkt
> Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von
> Hochschule Bayern und Präsident der
> Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere
> Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal, sondern
> auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich
> abschließen können, erweisen sich bestimmte Vorkenntnisse und
> Grundlagen einfach als unerlässlich.?
>
> Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein Bachelor,
> bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch weiterhin die
> notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und
> hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium befähigt die
> Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen Vertiefung
> oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und die
> eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die bayerischen
> Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten deshalb vom
> Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der
> Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht gedient ist.
> Ohne die entsprechende Vorbildung drohen erfahrungsgemäß
> Überforderung, Frustration, schlechte Noten und womöglich ein
> Studienabbruch.
>
> ?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen.
> Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern
> der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert werden. Die
> bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften setzten
> sich daher für eine leistungsgesteuerte Durchlässigkeit ein?,
> betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte Vorkenntnisse
> können auf ein Erststudium angerechnet werden und führen dann
> zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes
> Bachelorstudium gelangen qualifizierte Bewerberinnen und
> Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem
> Masterabschluss.
>
> Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die vielen
> Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den letzten
> Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben. Darüber
> hinaus bieten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in
> berufsbegleitender Form an.
>
> ?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und
> -interessenten raten wir, sich für weiterführende
> Informationen am besten immer zuerst an die jeweiligen
> Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von Gartzen,
> Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die Fachhochschulen waren schon immer als
> > Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse
> gedacht. Mit
> > "Meister zum Master" wird diese Tradition
> > logischerweise fortgeführt.


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   04.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An diverse "Meister", die hier immer wieder davon sprechen, dass es doch kommen "könnte", dass Meister direkt zum Master dürfen. Das wird zu 100% nicht passieren! Ein Master ist ein Aufbau-/Zweitstudium und setzt einen Bachelor voraus. Solang es für einen Meister kein Creditsystem gibt und diese keine 180-240 Credits vorweisen können, wird das nicht kommen. Ein Bachelor hat 3,5 jahre im Schnitt Vollzeitstudium mit unzähligen Modulen und Prüfungen, da hat der Meister vom Umfang her schon weitaus weniger zu bieten. Für eine bestimmte Anzahl an Vollzeitwochenstunden bekommt man einen Credit, das würde heißen, dass die IHK die Meisterschule auch auf 3-4 Jahre Vollzeit strecken müsste, damit sie auf die erforderlichen Credits kommen. Wär ja genauso, als wenn man jedem Hauptschüler direkt zu einer Meisterschule zulassen würde, dann würden unsere Meister auch rumheulen, dass sie doch garnicht die Vorbildung haben. Bleibt mal auf dem Boden und flamed hier nicht um die Wette. Ein Master setzt das Wissen eines Bachelors voraus, da er auf diesem Wissen aufbaut, deswegen heißt es ja auch Aufbaustudium. Ein Meister hat dieses Wissen nicht. Wenn er einen Master möchte, dann kann er schon seit Ewigkeiten einen Bachelor machen, in vielen Bundesländern bekommt man auch einige Module angerechnet und kann damit den Bachelor etwas verkürzen. Also noch mehr Geschenke wären echt zuviel. Klingt für mich immer mehr wie diese typische Kleinkindmentalität, ich will meeeehr, aber nichts für tun. Wer einen Master möchte, der soll wie jeder andere auch sich im Bachelor beweisen, gerade was Mathe, Physik, Statistik sowie fachspezifische Fächer betrifft und dann kann er seinen Master machen. Warum muss man immer irgendwie alles vollautomatisch dazu bekommen? Die kriegen seit 2004 ein Abitur mit zu ihrem Meisterabschluss, können damit also studieren, ohne ein Fachabitur zu machen. Das ist schon Geschenk genug, wenn man bedenkt, dass dort rein garkein Abiturstoff behandelt wurde. Es geht wie überall nur um Geld für die IHK und neue Einnahmequellen. Klar unser maroder Staat kann dabei nur sparen, wenn die private IHK Akademiker ausbilden würde und somit zum Teil die Kapazitäten des staatlichen Hochschulsystems entlastet.

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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast definitiv ein Problem mit der Realität. Es läuft doch schon!! Die FH Darmstadt ist schon fleißig dabei. Du wirst doch wohl nicht glauben, dass andere FHs da zurückstehen werden? Irgendwie gibt es immer einen Weg soetwas durchzudrücken. Früher hätte man es nicht für möglich gehalten, dass FHs Diplome vergeben dürfen. Dann das Abi mit 12 Schuljahren u.s.w.! Wegfall Wehrdienst war auch lange undenkbar.

Lounge Gast schrieb:
>
> An diverse "Meister", die hier immer wieder davon
> sprechen, dass es doch kommen "könnte", dass
> Meister direkt zum Master dürfen. Das wird zu 100% nicht
> passieren! Ein Master ist ein Aufbau-/Zweitstudium und setzt
> einen Bachelor voraus. Solang es für einen Meister kein
> Creditsystem gibt und diese keine 180-240 Credits vorweisen
> können, wird das nicht kommen. Ein Bachelor hat 3,5 jahre im
> Schnitt Vollzeitstudium mit unzähligen Modulen und Prüfungen,
> da hat der Meister vom Umfang her schon weitaus weniger zu
> bieten. Für eine bestimmte Anzahl an Vollzeitwochenstunden
> bekommt man einen Credit, das würde heißen, dass die IHK die
> Meisterschule auch auf 3-4 Jahre Vollzeit strecken müsste,
> damit sie auf die erforderlichen Credits kommen. Wär ja
> genauso, als wenn man jedem Hauptschüler direkt zu einer
> Meisterschule zulassen würde, dann würden unsere Meister auch
> rumheulen, dass sie doch garnicht die Vorbildung haben.
> Bleibt mal auf dem Boden und flamed hier nicht um die Wette.
> Ein Master setzt das Wissen eines Bachelors voraus, da er auf
> diesem Wissen aufbaut, deswegen heißt es ja auch
> Aufbaustudium. Ein Meister hat dieses Wissen nicht. Wenn er
> einen Master möchte, dann kann er schon seit Ewigkeiten einen
> Bachelor machen, in vielen Bundesländern bekommt man auch
> einige Module angerechnet und kann damit den Bachelor etwas
> verkürzen. Also noch mehr Geschenke wären echt zuviel. Klingt
> für mich immer mehr wie diese typische Kleinkindmentalität,
> ich will meeeehr, aber nichts für tun. Wer einen Master
> möchte, der soll wie jeder andere auch sich im Bachelor
> beweisen, gerade was Mathe, Physik, Statistik sowie
> fachspezifische Fächer betrifft und dann kann er seinen
> Master machen. Warum muss man immer irgendwie alles
> vollautomatisch dazu bekommen? Die kriegen seit 2004 ein
> Abitur mit zu ihrem Meisterabschluss, können damit also
> studieren, ohne ein Fachabitur zu machen. Das ist schon
> Geschenk genug, wenn man bedenkt, dass dort rein garkein
> Abiturstoff behandelt wurde. Es geht wie überall nur um Geld
> für die IHK und neue Einnahmequellen. Klar unser maroder
> Staat kann dabei nur sparen, wenn die private IHK Akademiker
> ausbilden würde und somit zum Teil die Kapazitäten des
> staatlichen Hochschulsystems entlastet.


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich könnte mir vorstellen das der Meister pro Jahr Berufserfahrung z.B. 20 Credits erhält.

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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wäre die Meisterfortbildung nicht so anspruchslos, würde sie nicht jeder Vollhorst schaffen (erwiesenermassen keine Durchfallquote), und würde ich nicht selbst die Meister in unserer Firma kennen die eine Reife eines 15 jährigen haben, dann könnte man darüber nachdenken. Und auch wenn sie nur annähernd die gleichen Jobs wie Studierte machen könnten, was sie aber eben nicht können.

Aber sowohl vom Intellekt, als auch von der Reife geht das einfach nicht. Handwerker sind Handwerker, und Akademiker sind Akademiker. Die Ausbildungen sind vollkommen unterschiedlich und vom Niveau her wie Champions-League und Frauen-Bezirksliga. Das kann man nicht vermischen.


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe kein Problem mit der Realität. Es ist ein Pilotprojekt und die gibt es im Bildungswesen zur Genüge. Wenn ihr euch mal ein wenig kundig machen würdet, dann würdet ihr erkennen, von wievielen Pilotprojekten wirklich etwas umgesetzt wird. Ich komme auch aus der Praxis und solche Meinungen wie, na man könnte ja für Berufserfahrung Credits geben sind absolut Banane. Was lernt man denn in der alltäglichen Berufspraxis im Handwerk? Wieviel davon kann man wirklich als Credits für ein Hochschulstudium anrechnen? Man lernt doch effektiv nur die normalen täglichen Abläufe im Betrieb und dann macht man einfach nur noch seine tägliche Arbeit. Von meinen 5 jahren Berufserfahrung konnte ich absolut garnichts im Studium nutzen, also kann man sowas auch schlecht anrechnen und ich habe wirklich eine gute Ausbildung + Berufstätigkeit bei der BASF gehabt, die wirklich in Sachen Ausbildung nichts schleifen lassen. War anschließend noch beim Weltmarktführer für Industriegase, auch dort hat man nur die täglichen Handgriffe gelernt, aber sowas kann man schlecht als anrechnungswürdige "Bildung" anerkennen und schon garnicht um dafür Credits zu bekommen.

Die FH Darmstadt ist die einzigste FH Deutschland, die dieses Projekt durchführt und die ersten Ergebnisse zeigen auch schon, dass gerade die Meister einen enormen Wissensrückstand haben. Also solche Flamer sollten sich wirklich zurückhalten. Da "läuft" noch rein garnichts in Deutschland in diese Richtung. Es ist eine Studie. Die Entwicklung der Fachhochschulen und des FH Diploms waren damals notwendig. Es ändert aber nichts daran, dass die Fachhochschulen ihren Stoff auf Hochschulniveau lehren und auch den Hochschulgesetzen unterstellt sind, was die IHK nunmal nicht ist! Handwerker studieren nunmal technische Studiengänge und da ist Mathe und Physik unverzichtbar. Selbst die von den Hochschulen angebotenen Vorbereitungskurse helfen da nicht viel weiter, da einfach das Grundwissen, gerade in Mathe, fehlt. Da kann man auch schon 20 Jahre gearbeitet haben, wer das mathematische Grundverständnis nicht hat, der wird auch dann in einem Studium scheitern.

Dieses vom Meister zum Master wird es nicht geben, diese Studie wird wie viele tausend andere Bildungsstudien im Sande verlaufen. Der Meister ist der mit normalen Schulwissen höchst zu erreichende Berufsabschluss. Wer mehr möchte, der soll ein Abitur nachholen oder halt seine HZB, die er vom Meisterabschluss bekommt nutzen und studieren gehen. Jeder in Deutschland lebende Mensch hat die Möglichkeit einen Master zu machen, aber bitte doch nicht mit dutzenden Geschenken. Der Meister macht seinen Meister und dabei sollte es bleiben. Selbst die HZB für soetwas ist schon ein GESCHENK! Ein Schlag für jeden Abiturienten! Möchte er Bachelor werden, soll er studieren. Möchte er weiter voran kommen, soll er nach dem Bachelor den Master machen. Wenn der Typ da oben mal richtig meinen Post gelesen hätte und nicht nur überflogen, dann hätte er die Argumente erkennen müssen. Ein Master ist ein Aufbaustudium, es baut auf dem Bachelor auf, allein deswegen KANN ein Meister dort nicht direkt einsteigen. Wär genauso katastrophal, als wenn jedem 10. Klässler direkt der Zugang zur Meisterschule gewährt werden würde, da würden die Meister auch sagen, er hat doch nicht das erforderliche Wissen erlangt, um sich dafür zu qualifizieren. Nur so bekommt man ein einheitliches Hochschulniveau zu stande und evolutioniert nicht zu so einer Titelmühle wie z.B. Großbritannien.

Diese Einstufung im DQR ist und bleibt falsch. Das liegt aber auch daran, dass gerade die Handwerker einfach ignorieren, was ein Studium heutzutage einfach bedeutet. Sagt man als Akademiker die Wahrheit, dass man besser ausgebildet ist, dann heißt es sofort, du diskriminierst mich, du bist eingebildet... Man darf schon garnicht mehr die Wahrheit sagen in unserer heutigen neidzerfressenen Gesellschaft. Man braucht da garnicht weiter diskutieren. Vergleicht man objektiv diverse Ausbildungskriterien, wie Ausbildungsdauer, Zugangsberechtigungen, Ausbildungsniveau und behauptet dann immernoch, der Meister sei gleichwertig, dann sind das hier einfach unverbesserliche Flamer, die einfach etwas gegen Akademiker haben. In der BASF damals haben auch die Facharbeiter abwertend über die "Akademiker" geredet. Sobald der Akademiker seine Qualitäten mal ausgespielt hat, wurde das gezielt ignoriert, nach dem Motto, Akademiker = Fachidiot das ist und bleibt so, kann er machen was er will.

Das ist schon seit Jahrzehnten so, dass der "Student" als faule S... angesehen wird und der Absolvent dadurch natürlich auch absolut blöd ist. Aber mal daran zu denken, dass diese Spezies Student nicht weit im Studium kommt, wird "wie immer" ignoriert. Das ist einfach ein Schubladendenken der einfachen Arbeiterklasse, anders kann man dieses ignorante Verhalten nicht erklären. Absolute Immunität gegen jegliche Argumentation, da zeigt meine Raufasertapete zu Hause mehr Verständnis und Auffassungsgabe.


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Fachhochschulen lehren natürlich auf FH-Niveau. Vergleiche mal FH und Uni in Studiengängen wie Maschinenbau und E-Technik! Da liegen Welten dazwischen! FH praktisch orientiert, Uni theoretisch (das heißt hier deutlich schwerer!).

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Entwicklung der
> Fachhochschulen und des FH Diploms waren damals notwendig. Es ändert aber nichts daran, dass die Fachhochschulen ihren
> Stoff auf Hochschulniveau lehren und auch den
> Hochschulgesetzen unterstellt sind, was die IHK nunmal nicht
> ist!


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

jetzt mal sachen auf den tisch. der meister sollte dem master oder diplom gleichgestellt werden.
das braucht auch keiner zu bestreiten. es ist nun mal gleichwertig. wer es nicht wahrhaben möchte: pech gehabt !


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn man die Hauptschule oder Realschule nur kennt, dort in der Regel schlecht war, dann kann man sich halt nicht vorstellen, dass es auch anderes Lernen gibt. Es gibt auch Kreisliga-Mannschaften die Denken, dass 1.Liga Klubs nicht besser spielen, da es nur Fußball ist. Manchmal wird aus Spaßa aufeinander getroffen, nach 20 Minuten steht da 10 zu 0. So kann man sich ds mit der Uni vorstellen.
Bei uns haben einige Meister versucht an der Fh zu studieren, Bachelor, sind alle nach 2-3 Mathevorlesungen gescheitert. Fh-Mathe (lol).


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist wirklich lustig wie hier manche Akademiker versuchen den Meister als Analphabeten darzustellen der nicht mal 1 und 1 zusammenzählen kann. In meinen Augen spricht hier aus vielen nur der Frust.

Das der Meister mit dem Bachelor nun auf einer Stufe steht ist nun mal Fakt ( DQR ). Die Gelichstellung führt logischerweise zur Aufwertung des Meisters und zur Abwertung des Bachelors. Klar das sich dieser hier erst einmal Luft verschaffen muss.

Ändern wird sich dadurch allerdings nicht.


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wozu man ja mal festhalten sollte, der Master wird nicht durch 2-4 Semester zum Master, sondern durch insgesamt 5 Jahre! Er ist nunmal ein Aufbaustudium, welches den Bachelor erweitert. Das vergessen viele "Meister" hier anscheinend. Und solche Flamer wie oben, Meister sollte man dem Master gleichsetzen... Muss man nicht kommentieren, solche Leute haben nur Flamerei und Troubleshooting im Sinn.

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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich würde den Meister gleich über den Professor stellen. Es ist eindeutig das höchste was man in Deutschland erreichen kann...

Lounge Gast schrieb:
>
> jetzt mal sachen auf den tisch. der meister sollte dem master
> oder diplom gleichgestellt werden.
> das braucht auch keiner zu bestreiten. es ist nun mal
> gleichwertig. wer es nicht wahrhaben möchte: pech gehabt !


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt. Auch der Bachelor wird zu einer Massenausbildung, ähnlich wie in den USA. Das kommt dann auch in der Wertschätzung zum Ausdruck. "Akademiker-Status" war früher, damit ist es jetzt vorbei!

Lounge Gast schrieb:
>
"führt logischerweise zur Aufwertung des Meisters und zur Abwertung des Bachelors.


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin 27, bin seit 2 Jahren im Berufsleben und sämtliche Meister machen bei mir in der Firma maximal Botengänge für mich. Es ist für jeden klar, dass ich hierarchisch und intellektuell auf einer anderen Stufe stehe, trotz meines jungen Alters, und das zweifelt auch niemand an. Die Meister können meine Arbeit einfach nicht machen, weil da der Background fehlt. Wenn jeder ein Studium machen könnte, dann würde das auch jeder machen. Und 99% der Meister sind dazu nicht in der Lage. Das ist die nun mal der Fakt und sonst nichts. Da kann die IHK Lobby den Meister mit dem Doktor gleichsetzen und die Meister werden dadurch nicht schlauer.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist wirklich lustig wie hier manche Akademiker versuchen
> den Meister als Analphabeten darzustellen der nicht mal 1 und
> 1 zusammenzählen kann. In meinen Augen spricht hier aus
> vielen nur der Frust.
>
> Das der Meister mit dem Bachelor nun auf einer Stufe steht
> ist nun mal Fakt ( DQR ). Die Gelichstellung führt
> logischerweise zur Aufwertung des Meisters und zur Abwertung
> des Bachelors. Klar das sich dieser hier erst einmal Luft
> verschaffen muss.
>
> Ändern wird sich dadurch allerdings nicht.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ach, ich hab damals mein Fachabitur gemacht und hab dabei sogar gedacht ich wär den allg. Abiturienten im Studium sogar überlegen, da ja bereits BWL und Rechnungswesen habe. Das bisschen BWL war im Vergleich ein Fliegenschiss und in Mathe hab ich nen 2. Versuch gebraucht, Statistik mit 4.0 bei einem Ersatz Dozent mit wesentlich leichterer Prüfung grad so geschafft. Während die meisten Abiturienten nicht mal zu den Vorlesungen gekommen sind saß ich oft genug drinnen und hab nur "WTF" gedacht.

Fazit: Man selbst hält seine Ausbildung für das Maß der Dinge und kann sich nicht vorstellen das im Studium (Abitur) ein deutlich anderes Niveau herrscht.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Rein formal gesehen, sind Absolventen von Harvard und der FH Wedel auch "gleichgestellt". Hat der Harvard-Absolvent davon irgendwelche Nachteile?

Zu dem Thema 2.000?: Die Master hilft beim Bewerben, nicht nur nach dem Uni sondern auch noch mit Berufserfahrung. Wer so ein Highflyer ist, dass er das auch mit dem Bachelor hinbekommt, dem sei's gegönnt. Trotzdem ist die Schwelle, über die man als Bachelor springen muss wesentlich höher. Und ich möchte die zustätzlichen Semester an der Uni nicht missen, da es wirklich eine schöne Zeit war.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

damit es nicht wieder heißt nur die d****n bayern machen das so, aber im rest der republik wird das gaaaanz sicher umgesetzt, hier mal ein weiterer artikel aus rheinland-pf. (zitiert aus der seite volksfreund.de vom 7.7.12):

"Ingenieurkammer kritisiert Master ohne Abi und Bachelor-Abschluss

Die Ingenieure in Rheinland-Pfalz wenden sich dagegen, dass ein Master-Abschluss als Ingenieur ohne Abitur und Bachelor-Studium möglich ist. «Hier werden die Verbraucher meiner Ansicht nach getäuscht», sagte der Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz,

Horst Lenz, der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. «Wir würden einen solchen Master nicht als Ingenieur anerkennen.» Für den Abschluss sei ein herkömmliches Studium nötig, um alle Grundlagen zu haben. Es könne nicht sein, dass jemand in zwei bis vier Semestern zum Ingenieur werde, sich vor allem in einem Teilbereich auskenne, dann aber die Statik eines Hauses aufstellen müsse. «Das geht ja auch an die Sicherheit.»

In Rheinland-Pfalz ist es seit der Novelle des Hochschulgesetzes von 2010 möglich, dass auch jemand mit beruflicher Ausbildung und qualifiziertem Ergebnis nach mindestens zwei Jahren Berufspraxis studieren kann. An den Fachhochschulen ist jedes Studium machbar, an den Universitäten sind es nur Studiengänge, die mit der Ausbildung verwandt sind. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) hatte bei der Einführung darauf hingewiesen, dass der Hochschulzugang damit sozial gerechter sei. Die Bundesingenieurkammer beschloss dagegen im April eine Resolution, nach der ein Master ohne abgeschlossenes Bachelor-Studium nicht mehr möglich sein soll."

dieser bericht ist sehr interessant, weil hier klare fakten aufgezeigt werden die auch ein meister verstehen sollte. ich sage nur sicherheit. ich möchte nämlich nicht über eine brücke fahren die ein ingeneur gebaut hat der niemals höhere mathematik gelernt hat (liebe meister der dreisatz ist übrigens keine höhere mathematik - googlet dazu einfach mal sowas wie integralrechnung und schaut mal in euren hauptschul-/meisterunterlagen nach, ob ihr dazu wirklich was gelernt habt...)


Lounge Gast schrieb:
>
> In Bayern wird das also so gehandhabt. Ist ja ok. Es ist aber
> auch eine indirekte Bestätigung dafür, dass es in anderen
> Bundesländern ganz anders laufen kann, nämlich ohne Bachelor
> direkt vom Meister zum Master!!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes Zitat
> vom
> > Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:
> >
> > "Kein Master ohne Bachelor
> > Michaela Biermayer
> >
> > Pressestelle
> >
> > Hochschule Bayern e. V.
> > 04.07.2012 14:18
> > Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards:
> > Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium an
> einer
> > bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften
> bleibt
> > ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
> > Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> > haben in den letzten Jahren anspruchsvolle
> Masterstudiengänge
> > entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind
> > überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem
> Arbeitsmarkt
> > Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von
> > Hochschule Bayern und Präsident der
> > Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere
> > Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal, sondern
> > auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich
> > abschließen können, erweisen sich bestimmte
> Vorkenntnisse und
> > Grundlagen einfach als unerlässlich.?
> >
> > Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein Bachelor,
> > bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch weiterhin die
> > notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und
> > hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium befähigt
> die
> > Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen Vertiefung
> > oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und die
> > eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die bayerischen
> > Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten deshalb
> vom
> > Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der
> > Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht gedient ist.
> > Ohne die entsprechende Vorbildung drohen erfahrungsgemäß
> > Überforderung, Frustration, schlechte Noten und
> womöglich ein
> > Studienabbruch.
> >
> > ?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen.
> > Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und
> Bewerbern
> > der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert werden.
> Die
> > bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> setzten
> > sich daher für eine leistungsgesteuerte Durchlässigkeit
> ein?,
> > betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte Vorkenntnisse
> > können auf ein Erststudium angerechnet werden und führen
> dann
> > zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes
> > Bachelorstudium gelangen qualifizierte Bewerberinnen und
> > Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem
> > Masterabschluss.
> >
> > Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die vielen
> > Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den letzten
> > Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben.
> Darüber
> > hinaus bieten die Hochschulen für angewandte
> Wissenschaften
> > zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in
> > berufsbegleitender Form an.
> >
> > ?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und
> > -interessenten raten wir, sich für weiterführende
> > Informationen am besten immer zuerst an die jeweiligen
> > Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von Gartzen,
> > Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Die Fachhochschulen waren schon immer als
> > > Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse
> > gedacht. Mit
> > > "Meister zum Master" wird diese Tradition
> > > logischerweise fortgeführt.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

PS: natürlich baut der ingenieur die brücke nicht sondern er plant sie...auch für die rechtschreibung samt zeichensetzung bitte ich um nachsicht.

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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ps: natürlich baut der ingenieur die brücke nicht sondern plant deren bau. auch für die mangelhafte rechschreibung und zeichensetzung bitte ich um nachsicht. sonst heißt es gleich wieder, dass wir akademiker nicht einmal die deutsche rechtschreibung beherrschen :-)

Lounge Gast schrieb:
>
> damit es nicht wieder heißt nur die d****n bayern machen das
> so, aber im rest der republik wird das gaaaanz sicher
> umgesetzt, hier mal ein weiterer artikel aus rheinland-pf.
> (zitiert aus der seite volksfreund.de vom 7.7.12):
>
> "Ingenieurkammer kritisiert Master ohne Abi und
> Bachelor-Abschluss
>
> Die Ingenieure in Rheinland-Pfalz wenden sich dagegen, dass
> ein Master-Abschluss als Ingenieur ohne Abitur und
> Bachelor-Studium möglich ist. «Hier werden die Verbraucher
> meiner Ansicht nach getäuscht», sagte der Präsident der
> Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz,
>
> Horst Lenz, der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. «Wir würden
> einen solchen Master nicht als Ingenieur anerkennen.» Für den
> Abschluss sei ein herkömmliches Studium nötig, um alle
> Grundlagen zu haben. Es könne nicht sein, dass jemand in zwei
> bis vier Semestern zum Ingenieur werde, sich vor allem in
> einem Teilbereich auskenne, dann aber die Statik eines Hauses
> aufstellen müsse. «Das geht ja auch an die Sicherheit.»
>
> In Rheinland-Pfalz ist es seit der Novelle des
> Hochschulgesetzes von 2010 möglich, dass auch jemand mit
> beruflicher Ausbildung und qualifiziertem Ergebnis nach
> mindestens zwei Jahren Berufspraxis studieren kann. An den
> Fachhochschulen ist jedes Studium machbar, an den
> Universitäten sind es nur Studiengänge, die mit der
> Ausbildung verwandt sind. Die rheinland-pfälzische
> Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) hatte bei der Einführung
> darauf hingewiesen, dass der Hochschulzugang damit sozial
> gerechter sei. Die Bundesingenieurkammer beschloss dagegen im
> April eine Resolution, nach der ein Master ohne
> abgeschlossenes Bachelor-Studium nicht mehr möglich sein
> soll."
>
> dieser bericht ist sehr interessant, weil hier klare fakten
> aufgezeigt werden die auch ein meister verstehen sollte. ich
> sage nur sicherheit. ich möchte nämlich nicht über eine
> brücke fahren die ein ingeneur gebaut hat der niemals höhere
> mathematik gelernt hat (liebe meister der dreisatz ist
> übrigens keine höhere mathematik - googlet dazu einfach mal
> sowas wie integralrechnung und schaut mal in euren
> hauptschul-/meisterunterlagen nach, ob ihr dazu wirklich was
> gelernt habt...)
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > In Bayern wird das also so gehandhabt. Ist ja ok. Es ist
> aber
> > auch eine indirekte Bestätigung dafür, dass es in anderen
> > Bundesländern ganz anders laufen kann, nämlich ohne
> Bachelor
> > direkt vom Meister zum Master!!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes
> Zitat
> > vom
> > > Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:
> > >
> > > "Kein Master ohne Bachelor
> > > Michaela Biermayer
> > >
> > > Pressestelle
> > >
> > > Hochschule Bayern e. V.
> > > 04.07.2012 14:18
> > > Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards:
> > > Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium
> an
> > einer
> > > bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften
> > bleibt
> > > ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
> > > Die bayerischen Hochschulen für angewandte
> Wissenschaften
> > > haben in den letzten Jahren anspruchsvolle
> > Masterstudiengänge
> > > entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen
> sind
> > > überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem
> > Arbeitsmarkt
> > > Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun,
> Vorsitzender von
> > > Hochschule Bayern und Präsident der
> > > Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere
> > > Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal,
> sondern
> > > auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich
> > > abschließen können, erweisen sich bestimmte
> > Vorkenntnisse und
> > > Grundlagen einfach als unerlässlich.?
> > >
> > > Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein
> Bachelor,
> > > bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch
> weiterhin die
> > > notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und
> > > hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium
> befähigt
> > die
> > > Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen
> Vertiefung
> > > oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und
> die
> > > eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die
> bayerischen
> > > Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten
> deshalb
> > vom
> > > Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der
> > > Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht
> gedient ist.
> > > Ohne die entsprechende Vorbildung drohen
> erfahrungsgemäß
> > > Überforderung, Frustration, schlechte Noten und
> > womöglich ein
> > > Studienabbruch.
> > >
> > > ?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen.
> > > Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und
> > Bewerbern
> > > der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert
> werden.
> > Die
> > > bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> > setzten
> > > sich daher für eine leistungsgesteuerte
> Durchlässigkeit
> > ein?,
> > > betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte
> Vorkenntnisse
> > > können auf ein Erststudium angerechnet werden und
> führen
> > dann
> > > zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes
> > > Bachelorstudium gelangen qualifizierte
> Bewerberinnen und
> > > Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem
> > > Masterabschluss.
> > >
> > > Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die
> vielen
> > > Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den
> letzten
> > > Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben.
> > Darüber
> > > hinaus bieten die Hochschulen für angewandte
> > Wissenschaften
> > > zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in
> > > berufsbegleitender Form an.
> > >
> > > ?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und
> > > -interessenten raten wir, sich für weiterführende
> > > Informationen am besten immer zuerst an die
> jeweiligen
> > > Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von
> Gartzen,
> > > Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Die Fachhochschulen waren schon immer als
> > > > Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse
> > > gedacht. Mit
> > > > "Meister zum Master" wird diese
> Tradition
> > > > logischerweise fortgeführt.


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   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

PS: es sei nochmal darauf hingewiesen das der Ingenieur die Brücke nicht baut sondern nur Plant! Mit dem arbeitenden Volk wollen wir Ingenieure nicht in Verbindung gebracht werden. Für das bauen sind die Meister verantwortlich!

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Genau, bauen macht Bob der Baumeister ^^ Falls das hier noch nicht erwähnt wurde xD

Man kann in dem Forum hier einfach nur festhalten, dass die Meister ihr Wissen als bare Münze sehen und sich einfach nicht vorstellen können/wollen, dass es höheres Wissen gibt. Sprich, der Ingenieur weiß doch auch nur das "Gleiche". Aber was anderes habe ich auch noch nie erlebt im Betrieb. Bin auch erst später zum Studium gekommen und wirklich ausnahmslos alle Meister/Facharbeiter denken so abwertend über die Akademiker. Da kann man nur einfach drüber stehen, denn belehren lassen solche Leute sich einfach nicht. Muss wohl irgendwie etwas mit Neid zu tun haben. Mich würde mal interessieren, warum diese Leute so argumentationslos auf ihrer Meinung beharren. Müsste man wirklich mal einen Psychologen dazu fragen, woher diese Einstellungen gegenüber dem Akademiker kommt. Wie gesagt, ich hab es nie anders erlebt im Betrieb. Zu Ausbildungszeiten, in späterer Arbeitszeit etc wurde immer über Akademiker geschimpft und keine Leistung wurde in irgendeiner Weise honoriert. Anders als mit Neid kann ich mir so ein Verhalten nicht erklären.


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dieses Problem wird sich ja bald von selbst erledigen, wenn die Meister dann zum Master ausgebildet werden. Dann sind ja alle gleich. Könnte aber auch sein, dass die Neu-Master (ex Meister) sich dann den Bachelors deutlich überlegen fühlen werden!

Lounge Gast schrieb:
>
> Genau, bauen macht Bob der Baumeister ^^ Falls das hier noch
> nicht erwähnt wurde xD
>
> Man kann in dem Forum hier einfach nur festhalten, dass die
> Meister ihr Wissen als bare Münze sehen und sich einfach
> nicht vorstellen können/wollen, dass es höheres Wissen gibt.
> Sprich, der Ingenieur weiß doch auch nur das
> "Gleiche". Aber was anderes habe ich auch noch nie
> erlebt im Betrieb. Bin auch erst später zum Studium gekommen
> und wirklich ausnahmslos alle Meister/Facharbeiter denken so
> abwertend über die Akademiker. Da kann man nur einfach drüber
> stehen, denn belehren lassen solche Leute sich einfach nicht.
> Muss wohl irgendwie etwas mit Neid zu tun haben. Mich würde
> mal interessieren, warum diese Leute so argumentationslos auf
> ihrer Meinung beharren. Müsste man wirklich mal einen
> Psychologen dazu fragen, woher diese Einstellungen gegenüber
> dem Akademiker kommt. Wie gesagt, ich hab es nie anders
> erlebt im Betrieb. Zu Ausbildungszeiten, in späterer
> Arbeitszeit etc wurde immer über Akademiker geschimpft und
> keine Leistung wurde in irgendeiner Weise honoriert. Anders
> als mit Neid kann ich mir so ein Verhalten nicht erklären.


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Akademiker die solche Texte schreiben sollten zum Psychologen, nicht die Meister.

Minderwertigkeitskomplex nennt man so etwas dort.



Lounge Gast schrieb:
>
> PS: es sei nochmal darauf hingewiesen das der Ingenieur die
> Brücke nicht baut sondern nur Plant! Mit dem arbeitenden Volk
> wollen wir Ingenieure nicht in Verbindung gebracht werden.
> Für das bauen sind die Meister verantwortlich!


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sowas nennt man Ironie.

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Akademiker die solche Texte schreiben sollten zum
> Psychologen, nicht die Meister.
>
> Minderwertigkeitskomplex nennt man so etwas dort.
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > PS: es sei nochmal darauf hingewiesen das der Ingenieur
> die
> > Brücke nicht baut sondern nur Plant! Mit dem arbeitenden
> Volk
> > wollen wir Ingenieure nicht in Verbindung gebracht werden.
> > Für das bauen sind die Meister verantwortlich!


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meister zum Master wird es zu 100% nicht geben, da der Master die Weiterbildung eines Bachelorstudiums ist. Ein Master wird nicht durch 3-4 Semester zum Master, sondern insgesamt durch 10 Semester auf Hochschulniveau, mit den dazugehörigen Credits. Allein deswegen kann es diese Regelung nicht geben. Man kann schlichtweg nicht völlig unterschiedliche Ausbildungen vermischen, indem man Meister zum Master zulässt. Wär ja auch irgendwie ein Widerspruch, wenn der Meister mit seinem Abschluss eine HZB für einen Bachelor bekommt, allerdings gleichzeitig die Berechtigung zum Master?! Irgendwo sollte man die Kirche mal im Dorf lassen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine erste Anlaufstelle.
Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das kommt bestimmt, siehe FH Darmstadt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Meister zum Master wird es zu 100% nicht geben, da der Master
> die Weiterbildung eines Bachelorstudiums ist. Ein Master wird
> nicht durch 3-4 Semester zum Master, sondern insgesamt durch
> 10 Semester auf Hochschulniveau, mit den dazugehörigen
> Credits. Allein deswegen kann es diese Regelung nicht geben.
> Man kann schlichtweg nicht völlig unterschiedliche
> Ausbildungen vermischen, indem man Meister zum Master
> zulässt. Wär ja auch irgendwie ein Widerspruch, wenn der
> Meister mit seinem Abschluss eine HZB für einen Bachelor
> bekommt, allerdings gleichzeitig die Berechtigung zum
> Master?! Irgendwo sollte man die Kirche mal im Dorf lassen.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt doch gar nicht. Der Ingenieur plant im Büro und die Meister müssen sich die Anweisungen bei Ihm abholen und dann auf der Baustelle umsetzen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> erste Anlaufstelle.
> Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich denke auch das es nunoch eine Frage der Zeit ist. Die IHK macht es genau richtig. Schritt für Schritt zum Ziel.

Master über den zweiten Bildungsweg.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja der wird dort ja nicht direkt zugelassen, sondern muss erst eine Quali Phase durchlaufen, ausserdem dauert der Master dort dann insgesamt 4-5 Jahre, während ich meinen in 3 Semestern machen kann...



Lounge Gast schrieb:
>
> Das kommt bestimmt, siehe FH Darmstadt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Meister zum Master wird es zu 100% nicht geben, da der
> Master
> > die Weiterbildung eines Bachelorstudiums ist. Ein Master
> wird
> > nicht durch 3-4 Semester zum Master, sondern insgesamt
> durch
> > 10 Semester auf Hochschulniveau, mit den dazugehörigen
> > Credits. Allein deswegen kann es diese Regelung nicht
> geben.
> > Man kann schlichtweg nicht völlig unterschiedliche
> > Ausbildungen vermischen, indem man Meister zum Master
> > zulässt. Wär ja auch irgendwie ein Widerspruch, wenn der
> > Meister mit seinem Abschluss eine HZB für einen Bachelor
> > bekommt, allerdings gleichzeitig die Berechtigung zum
> > Master?! Irgendwo sollte man die Kirche mal im Dorf
> lassen.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Diese Flamer lernen es hier nie, diese Umstellung kommt nicht! Woher ich das weiß? Dieses Pilotprojekt in Darmstadt ist eines der tausenden Pilotprojekte im Bildungswesen, die jedes Jahr durchgeführt werden und wenn man sich mal erkundigt, dann wird man schnell merken, dass >95% den Master dort nicht schaffen, da die Grundlagen fehlen. Viel Aufwand für nichts. So ein erfolgloses Konzept kann nicht umgesetzt werden. Es kostet dem Staat/der Hochschule tausende Euro diese Ausbildungsplätze bereit zu stellen und dann kommt nichts bei raus. Wenn man sich natürlich nur die erste Meldung der FH Darmstadt ansieht und ihre persönliche finanzielle Situation, dann weiß man schnell, warum sie so ein Projekt machen wollen. Die FH Darmstadt hatte über Jahre mächtig Probleme ihre Studiengänge voll zu bekommen, der Ruf ist außerdem nicht der beste. Was also tun, wenn man leere Vorlesungsräume hat und sprichwörtlich ums Überleben kämpfen muss?! Es war für sie ein Versuch ihre Ausbildungskapazitäten zu füllen, deswegen dieses Pilotprojekt. Wenn man sich allerdings Folgemeldungen ansieht, dann haben sie nun auch gemerkt, dass dieses Meister zum Master absoluter Käse ist. Davon abgesehen ist der Master ein europäischer Abschluss, da kann die IHK allein nichts einführen, auch Deutschland kann das nicht so ohne weiteres.

Dieses Trouble hier gibt es hier doch nur aufgrund dieser DQR Fehlentscheidung. Wenn so ein Meister zum Master angestrebt werden würde, dann hätte das Bildungsministerium gelogen, indem sie sagen, die Ausbildung seien gleichwertig, nicht gleichartig. Man muss nämlich eine gleichartige Vorbildung haben, um die Fortbildung (Master) an einer Hochschule machen zu können.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

natürlich ist der ingenieur gerade im bereich kleiner projekte (ebenso wie der architekt) öfters vor ort. und natürlich muss er dort auch auf die meister/fachabeiter zugehen und mit ihnen kooperieren. aber er muss sich keine anweisungen von ihnen abholen. er muss dafür sorge tragen, dass die meister/fachabeiter nicht am bau fuschen, was de facto überall der fall passiert (komme aus dem baugewerbe).

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> erste Anlaufstelle.
> Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wie schwer kann man denn nur von begriff sein?!

der master auf dem zweiten bildungsweg ist schon immer möglich!

mach deinen meister oder dein fachabi, geh damit an die fh und mach dort deinen bachelor und im anschluss den master! ist das jetzt zauberei für dich?

und hört bitte auf euch von der ihk und co übers ohr hauen zu lassen. als ob nur ein einiziger manager der dihk in seinem glaspalast in berlin wirklich der meinung wäre ein meister wäre dem akademiker gleichzusetzen...ich war erst kürzlich im haus der deutschen wirtschaft (sitz der dihk) und da sieht man erstmal was die dort mit dem geld der blauäugigen so alles treiben... aber wahrscheinlich denkt ihr meister auch, eure banken handeln in eurem interesse ;-)

es wird schon seinen grund haben, dass sich der meister international nicht wirklich durchgesetzt hat (mit ein paar kleinen ausnahmen)! warum sollte ein meister nach einer 3 monatigen weiterbildung und einer zahlung von 5000 EUR kompetenter sein als ein geselle?



Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke auch das es nunoch eine Frage der Zeit ist. Die IHK
> macht es genau richtig. Schritt für Schritt zum Ziel.
>
> Master über den zweiten Bildungsweg.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wir werden sehen was die Zeit bringt.
Ich werd dann mal weiter Geld verdienen.

Viel Spaß noch im Hörsaal !


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nen Bekannter von mir ist seit 1,5 Jahren als Bauing fertig (Uni Diplom)
und seitdem Bauleiter in einer Hochbaufirma.
Sein Job besteht darin, zu den Baustellen zu fahren, zu gucken ob die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Ein weiterer Punkt sind die Finanzen in Ordnung zu halten (Budgetierung...)

Was mit dem Bau selber ist, haben eher die Poliere unter Kontrolle, da wird er keinen der Poliere korrigieren, denn die haben mehr Erfahrung, ob eine Wand so stehen muss... Allerdings ist er trotzdem dessen Vorgesetzter und kann Anweisungen geben wie er will. Aber warum sollte er sich das Leben damit schwer machen, wenn diese Arbeit die Poliere übernehmen? Das Gefälle ist eigentlich immer so in der Industrie: Akademiker / Techniker->Meister->Geselle->Azubi->Praktikant.

In 95% der Fälle der wird sich ein Akademiker nichts von einem Meister erzählen lassen müssen. Selbst ein leitender Meister wird höchstens auf die Stufe eine studierten Sachbearbeiters gestellt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> erste Anlaufstelle.
> Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Arbeite in der nebenbei Pharmazie und beende demnächst meinen Bachelor. Nach Aussage von meinem Cheff (Dr. der Chemie) kann er eher schmunzeln über das Wissen eines Meisters. Der leitende Meister sitzt mit in der Produktionsabteilung und hat eher ne Gruppenleiterfunktion mehr auch nicht. Sämtliche Akademiker haben Jobs, die wesentlich besser bezahlt werden, als die der Meister (Auch wenns nur Sachbearbeiter sind). Wenn man dann mak einen leitenden Akdademiker mit einem leitendenm Meister vergleicht, wird der Abstand noch viel größer! - Da steht dann ein Gehalt von 90000 Brutto gegen 45000

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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wenn es mir nur darum ginge viel geld zu verdienen, würde ich alte leute übers ohr hauen ;-)

Lounge Gast schrieb:
>
> Wir werden sehen was die Zeit bringt.
> Ich werd dann mal weiter Geld verdienen.
>
> Viel Spaß noch im Hörsaal !


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der bauleiter ist schon auf der Baustelle und arbeitet mit den Meistern zusammen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das stimmt doch gar nicht. Der Ingenieur plant im Büro und
> die Meister müssen sich die Anweisungen bei Ihm abholen und
> dann auf der Baustelle umsetzen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> > Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> > erste Anlaufstelle.
> > Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> > aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


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   11.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wowowowowowow. nun mal langsam Leute. Ich bezweifel nicht das das studium harte Arbeit ist, aber eine Meister hier sowas von minderwertig zu verkaufen ist eine Frechheit. Ihr redet hier von euren Studienschulden, keine Geld verdient und wieviel besser ihr seid. hat jemand von euch den meister gemacht? Ich ja!!!!!
erstmal macht man dabei Fachwirt, das heist harte Arbeit in Sachen Abrechnungen, Rechnungen, Bilanzen etc. keine leichte Sache.
Meister Teil 1 und 2. Mega viel Arbeit. Elektrotechnik, Vorschriften ohne Ende die enorm wichtig sind und die man können muss..............
Dann hab ich das ganze selbst bezahlt. das heist 15000 Euro. Dazu in Vollzeit, also kein Gehalt. Und das ganze geht auch nicht wie hier jemand geschrieben hat in ein par Wochen sondern hat über 1 Jahr gedauert. Dann die Vorraussetzung das man darin auch ne Lehre hat, also nochmal +3,5 jahre. heist also Für nen meister braucht man mindestens 4,5 jahre.
Und nu versucht ihr tollen Studenten uns Meister hier als Minderwertig zu verkaufen. Frechheit!!!!!!!!!!!!
Von euch kann ja mal jemand in meine Firma kommen und PV Anlagen planen, berechnen, kalkulieren dazu rechnungen schreiben und die neusten Vorschriften beachten. dann das ganze Montieren, verkabeln etc.


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine Meisterausbildun z.B E-Techni ist natürlich nicht minderwertig, setzt im Vergleich zu einem E-Technik Bachelor wesentlich weniger Intelligenz vorraus.
Denn da wo der Meister am letzten Tage seiner Ausbildung aufhört, beginnt das Studium vom ersten Tag an

Das diese beiden Ausbildungen trotz den unterschiedlich hohen Anforderungen gleichgestellt werden soll, macht eineige Bachelor Absolventen ein wenig wütend... (Verständlicherweise)

Lounge Gast schrieb:
>
> Erstens sind das Einstiegsgehälter, also sagen kaum was über
> das spätere Gehalt aus. Nach einigen Jahren wird Lücke
> garantiert viel größer sein, allein daher weil man leuten mit
> "nur"bachelor" rein formal gewisse Positionen
> gar nicht anbietet.
>
> Und zweiten wird hier Uni-Diplom mir FH-Diplom vermischt. Mit
> Uni-Diplom ist man sicher gehaltstechnisch sehr nah am
> Master. Und wenn Master dann geringfügig doch mehr verdienen,
> dann liegt das eher an natürlicher statitischer Schwankung
> oder eben auch an den eriwiesnerenmassen besseren Noten die
> im Master vergeben werden
>
> Aber Master lohnt sich auf jeden Fall!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zahlt sich der Master aus?
> >
> > 'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt
> dagegen der
> > Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999
> Mitarbeitern
> > verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben
> > Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311
> Euro
> > und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird
> also
> > sogar besser bezahlt als das Diplom ....'
> >
> > eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"Abrechnungen, Rechnungen, Bilanzen etc. keine leichte Sache.
Meister Teil 1 und 2. Mega viel Arbeit. Elektrotechnik, Vorschriften ohne Ende die enorm wichtig sind und die man können muss..."

nur weil dir diese sachen schwer fallen mögen, haben sie noch lange nicht das niveau der studieninhalte einer hochschule (beschäftige mich im zuge eines studienprojektes mit dem dgq und habe mir zahlreiche lehrpläne der meisterschulen angesehen).

und zum thema zeit und geld kann ich nur immer wieder darauf hinweisen, dass das absitzen von unterrichtseinheiten und überweisen von geld nicht automatisch zu irgendelchen qulifikationen führen!

ich habe selbst vor meinem bachelor eine ausbildung im bereich umwelttechnik gemacht. aber ich würde nicht auf die idee kommen die drei ausbildungsjahre auf meine hochschulzeit auf zu addieren, weil wir an der berufschule wirklich auf niedrigstem niveu gelernt haben.

es geht den meisten akademikern auch nicht einfach nur darum, euch meister als allesamt dämlich darzustellen, aber bei der schulischen bildung der meisten handwerker hätte eine weiterbildung auf hochschulniveau die folge, dass kein meister die prüfungen bestehen würde.

kurz gesagt, müsst ihr den fakt einfach hinnehmen, dass so gut wie jeder handwerker den meister bekommt. denn wäre er zu schwer würden die gesellen "die was drauf haben" direkt zur hochschule gehen und einen ing. machen.

jetzt rechne dir mal aus wieviel geld der ihk dadurch entgehen würde, wenn jeder, der wie du bereit ist 15000 euro auf den tisch zu legen, aus angst den meister nicht zu schaffen, auf die weiterbildung verzichten würde bzw. die die fähig wären, an die hochschulen gehen würden.

und letztendlich, warum sollte es einem akademiker mit entsprechendem studium denn so schwer fallen pv anlagen zu planen, berechnen, kalkulieren, rechnungen schreiben...? das ist alles eine frage der einarbeitung. wenn du 4,5 jahre voraussetzt, hat ein akademiker doch fairerweise nach 3 jahren studium, noch 1,5 jahre zeit sich in eurer pv-firma einzuarbeiten :-)



Lounge Gast schrieb:
>
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

der beitrag (siehe unten) bezog sich natürlich nicht auf die unterscheidung von Techniker und ing. sondern auf den beitrag der mit wowowowowowow anfing...

Lounge Gast schrieb:
>
> "Abrechnungen, Rechnungen, Bilanzen etc. keine leichte
> Sache.
> Meister Teil 1 und 2. Mega viel Arbeit. Elektrotechnik,
> Vorschriften ohne Ende die enorm wichtig sind und die man
> können muss..."
>
> nur weil dir diese sachen schwer fallen mögen, haben sie noch
> lange nicht das niveau der studieninhalte einer hochschule
> (beschäftige mich im zuge eines studienprojektes mit dem dgq
> und habe mir zahlreiche lehrpläne der meisterschulen
> angesehen).
>
> und zum thema zeit und geld kann ich nur immer wieder darauf
> hinweisen, dass das absitzen von unterrichtseinheiten und
> überweisen von geld nicht automatisch zu irgendelchen
> qulifikationen führen!
>
> ich habe selbst vor meinem bachelor eine ausbildung im
> bereich umwelttechnik gemacht. aber ich würde nicht auf die
> idee kommen die drei ausbildungsjahre auf meine hochschulzeit
> auf zu addieren, weil wir an der berufschule wirklich auf
> niedrigstem niveu gelernt haben.
>
> es geht den meisten akademikern auch nicht einfach nur darum,
> euch meister als allesamt dämlich darzustellen, aber bei der
> schulischen bildung der meisten handwerker hätte eine
> weiterbildung auf hochschulniveau die folge, dass kein
> meister die prüfungen bestehen würde.
>
> kurz gesagt, müsst ihr den fakt einfach hinnehmen, dass so
> gut wie jeder handwerker den meister bekommt. denn wäre er zu
> schwer würden die gesellen "die was drauf haben"
> direkt zur hochschule gehen und einen ing. machen.
>
> jetzt rechne dir mal aus wieviel geld der ihk dadurch
> entgehen würde, wenn jeder, der wie du bereit ist 15000 euro
> auf den tisch zu legen, aus angst den meister nicht zu
> schaffen, auf die weiterbildung verzichten würde bzw. die die
> fähig wären, an die hochschulen gehen würden.
>
> und letztendlich, warum sollte es einem akademiker mit
> entsprechendem studium denn so schwer fallen pv anlagen zu
> planen, berechnen, kalkulieren, rechnungen schreiben...? das
> ist alles eine frage der einarbeitung. wenn du 4,5 jahre
> voraussetzt, hat ein akademiker doch fairerweise nach 3
> jahren studium, noch 1,5 jahre zeit sich in eurer pv-firma
> einzuarbeiten :-)
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> > Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> > IngenieurHOCHschulen.


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den "Bachelor" würde ich nicht als "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe dafür!!

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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Personen die keine Ahnung haben, sollten sich hier raushalten!

Lounge Gast schrieb:
>
> Den "Bachelor" würde ich nicht als
> "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe
> dafür!!


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine ziemliche Anmaßung, woher willst Du wissen, dass ich keine Ahnung habe? Die Bildungsabschlüsse wurden inflationiert, heute schaffen das auch Leute, die es früher niemals geschafft hätten. Der Bachelor wird zu einer gehobenen Berufsausbildung. Früher hatte der "Akademiker" 13 Schuljahre und 6 bis 7 Jahre Studium. Schon ein deutlicher Unterschied zu so einem Kurzzeit-Bachelor!

Lounge Gast schrieb:
>
> Personen die keine Ahnung haben, sollten sich hier raushalten!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Den "Bachelor" würde ich nicht als
> > "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe
> > dafür!!


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ohne Master ist der Bachelor nicht viel wert, das sag selbst ich als Akademiker. In der Praxis kommt der Bachelor lang nicht so gut an wie viele denken.

Es kommt vor allem auf Berufserfahrungen an. Berufseinsteiger müssen sich Ihre Position zunächst erarbeiten. Geschenkt gibt es durch den Titel "Bachelor" nichts.

Da kann es schon sein das der Meister durch seine Berufserfahrung die Nase vorn hat.

Lounge Gast schrieb:
>
> Den "Bachelor" würde ich nicht als
> "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe
> dafür!!


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten. (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen Bachelor gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger akademischer Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH Abschlüsse als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor 3,5 Jahre auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im Master, wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der Mehrwert gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr werd ich da nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor ist ein neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was eben neu ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche ist halt ein Gewohnheitstier.

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"auf Hochschulniveau", wenn ich das schon höre. Der Inbegriff der Titelinflation unseres System. Der Inbegriff des Verfalls des deutschen Bildungssystems.
Echte Akademiker sind nur Absolventen von Universitäten. Und zwar mit Diplom oder Master. Alles andere, ob FH, BA/DHBW oder noch schlimmer ist eine bessere Berufsausbildung. Alles wichtig für die Wirtschaft, keine Frage. Aber zur Forschung fähige Akadmeiker werden da eben nicht produziert. Da ist eine ganz andere Liga!

Lounge Gast schrieb:
>
> Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten.
> (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen Bachelor
> gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger akademischer
> Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH Abschlüsse
> als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor 3,5 Jahre
> auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im Master,
> wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der Mehrwert
> gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr werd ich da
> nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor ist ein
> neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was eben neu
> ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche ist halt
> ein Gewohnheitstier.


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was ist ein Forentroll ?

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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

hätte ich meinen bachelor an der uni gemacht, würde ich auch die fh schlecht reden :-) insbesondere, weil durch den bologna-quark nicht mehr ersichtlich ist, ob der abschluss von einer uni oder einer berufsakadmie stammt...

dennoch muss ich eine wesentliche sache klarstellen. wissenschaft und forschung sind lange nicht mehr allein in der hand der unis. gerade sehr spezielle bereiche werden teilweise fast nur noch von fhs beforscht. u.a. der bereich, in welchem ich derzeit den master mache.

dennoch hat mein vorredner insofern recht, dass das niveau an einer uni - was theoretische grundlagen anbetrifft - teilweise höher ist/sein kann. wir hatten im bachelor einen gastprofessor einer der deutschen elitehoschulen (hu berlin), welcher am ende des semesters eine so anspruchsvolle klausur austeilte, dass der notendurchschnitt des kurses dann 3,6 betrug.



Lounge Gast schrieb:
>
> "auf Hochschulniveau", wenn ich das schon höre. Der
> Inbegriff der Titelinflation unseres System. Der Inbegriff
> des Verfalls des deutschen Bildungssystems.
> Echte Akademiker sind nur Absolventen von Universitäten. Und
> zwar mit Diplom oder Master. Alles andere, ob FH, BA/DHBW
> oder noch schlimmer ist eine bessere Berufsausbildung. Alles
> wichtig für die Wirtschaft, keine Frage. Aber zur Forschung
> fähige Akadmeiker werden da eben nicht produziert. Da ist
> eine ganz andere Liga!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten.
> > (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen Bachelor
> > gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger akademischer
> > Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH
> Abschlüsse
> > als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor 3,5
> Jahre
> > auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im Master,
> > wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der
> Mehrwert
> > gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr werd
> ich da
> > nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor ist ein
> > neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was eben neu
> > ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche ist
> halt
> > ein Gewohnheitstier.


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich bin dafür das jeder Abschluss an einer Uni oder FH auch mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und einem erlerntem Ausbildungsberuf-Beruf vorraussetzt, so wie es bei jedem Meister/Techniker/Betriebswirt erwartet wird.Ihnen fehlt oft die Erfahrung der Arbeitswelt und sie stoßen dadurch gerade in technischen Berufen damit nicht gerade auf die beste Akzeptanz durch ihre Weltfremdheit.

Lounge Gast schrieb:
>
> www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1895644/Bachelor-und-Meister-sollen-gleich-viel-wert-sein.html
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!


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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Na das Gebrabbel kennt man ja. Nur Unis sind das Wahre, alles andere ist nichts akademisches. Bei uns haben alle Bachelor einen guten Beruf bekommen und verdienen gut. Gerade in den Ingenieurswissenschaften wird man als FH Bachelor super akzeptiert. Bestätigt auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, gerade weil sie mehr Praxisbezug haben. Deutschland kann nicht nur von Forschung leben, man braucht auch Leute in der Produktion bzw im operativen Geschäft. Ist ja gut und schön, wenn manche Uniabsolventen meinen, sie seien etwas besseres, weil sie manche theoretischen Zusammenhänge noch extremer bis ins letzte Loch durchgedrückt haben, dann frag ich mich, wieviel Fachwissen braucht man denn im Betrufsleben?! Die Hochschulen bilden nicht nur für Forschung aus. Wenn ihr solche extreme Theorie toll findet und meint, es sei schwerer, dann bitteschön, sowas ist subjektiv. Ich stehe mehr auf praxisnahes Wissen, was ich im Betrieb auch anwenden kann. Da ist nichts mit Bildungsinflation, das ist nur wieder der Versuch von so manchem Uniabsolventen, seinen Geltungsdrang er sei etwas besseres zu befriedigen.

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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Von welchem Meister wird denn 5 Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt???
Da wird doch lächerlicherweise schon die Ausbildungb mit eingerechnet. Ich kenne Meister, die diesen Kurs direkt nach der Ausbildung gemacht haben!


Lounge Gast schrieb:
>
> hätte ich meinen bachelor an der uni gemacht, würde ich auch
> die fh schlecht reden :-) insbesondere, weil durch den
> bologna-quark nicht mehr ersichtlich ist, ob der abschluss
> von einer uni oder einer berufsakadmie stammt...
>
> dennoch muss ich eine wesentliche sache klarstellen.
> wissenschaft und forschung sind lange nicht mehr allein in
> der hand der unis. gerade sehr spezielle bereiche werden
> teilweise fast nur noch von fhs beforscht. u.a. der bereich,
> in welchem ich derzeit den master mache.
>
> dennoch hat mein vorredner insofern recht, dass das niveau an
> einer uni - was theoretische grundlagen anbetrifft -
> teilweise höher ist/sein kann. wir hatten im bachelor einen
> gastprofessor einer der deutschen elitehoschulen (hu berlin),
> welcher am ende des semesters eine so anspruchsvolle klausur
> austeilte, dass der notendurchschnitt des kurses dann 3,6
> betrug.
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > "auf Hochschulniveau", wenn ich das schon
> höre. Der
> > Inbegriff der Titelinflation unseres System. Der Inbegriff
> > des Verfalls des deutschen Bildungssystems.
> > Echte Akademiker sind nur Absolventen von Universitäten.
> Und
> > zwar mit Diplom oder Master. Alles andere, ob FH, BA/DHBW
> > oder noch schlimmer ist eine bessere Berufsausbildung.
> Alles
> > wichtig für die Wirtschaft, keine Frage. Aber zur
> Forschung
> > fähige Akadmeiker werden da eben nicht produziert. Da ist
> > eine ganz andere Liga!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten.
> > > (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen
> Bachelor
> > > gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger
> akademischer
> > > Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH
> > Abschlüsse
> > > als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor
> 3,5
> > Jahre
> > > auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im
> Master,
> > > wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der
> > Mehrwert
> > > gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr
> werd
> > ich da
> > > nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor
> ist ein
> > > neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was
> eben neu
> > > ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche
> ist
> > halt
> > > ein Gewohnheitstier.


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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da macht sich schon wieder diese Unwissenheit bzw. allg. Ablehnung bemerkbar.

1. Ist das Studium in erster Linie Forschung und keine Berufsausbildung
2. Wird für Akademiker in 2. Kategorien unterschieden "Absolventen" und "Berufserfahrene"
3. Die Studenten, die in ihrem Leben noch kein Praktikum bzw. Job gemacht haben und weltfremd in die Job-Welt spazieren findest du auch nicht in guten Positionen, diese landen dann auf Positionen wo sie mit Meistern und Co. zutun haben und euch Stoff fürn Stammtisch liefern.

Lounge Gast schrieb:
>
> ich bin dafür das jeder Abschluss an einer Uni oder FH auch
> mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und einem erlerntem
> Ausbildungsberuf-Beruf vorraussetzt, so wie es bei jedem
> Meister/Techniker/Betriebswirt erwartet wird.Ihnen fehlt oft
> die Erfahrung der Arbeitswelt und sie stoßen dadurch gerade
> in technischen Berufen damit nicht gerade auf die beste
> Akzeptanz durch ihre Weltfremdheit.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> >
> www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1895644/Bachelor-und-Meister-sollen-gleich-viel-wert-sein.html
> >
> > Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> > Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> > Betriebswirten und sonstigen
> > Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
> >
> > Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> > Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln
> einen 16
> > wöchigen Meister beworben hat. Also ist
> Hauptschulabschluss
> > plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel
> wert wie
> > Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> > brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> > Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> > Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> > abgesehen...
> >
> > War es früher nicht so, dass man mt solchen
> Weiterbildungen
> > eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als
> gleich
> > den Bachelor hinterhergeschmissen.
> > Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> > Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!


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   15.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nett das alles zu lesen :-D

Ich finde die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausbildungen enorm.
Nichts desto trotz kann ich sagen das sich die Kompetenzen bei weitem nicht so weit überschneiden wie die Leute hier befürchten.
Ich bin Maschinenbautechniker und komme aus dem praktischen Bereich, ich habe eine Weiterbildung gemacht um theoretisches Wissen zu erlangen. Ein Meister kommt ebenso aus dem praktischen Bereich und macht eine Weiterbildung im praktischen Bereich (so war es früher zumindest). Der Bachelor kommt aus dem theoretischen Bereich und bleibt in diesem. Ein Meister wird, Theoretisch gesehen, dem Bachelor nicht das Wasser reichen können und umgekehrt der Bachelor dem Meister nicht in praktischer Hinsicht. Ich kann in beide Richtungen mitreden und so soll ich als Techniker das Bindeglied zwischen diesen beiden bilden. Für alle drei Bereiche gilt jedoch, dass die Unterschiede in den Jahren Ihrer Tätigkeit, je nach Tätigkeit, immer mehr verschwimmen, da der Bachelor genauso wie der Meister und der Techniker Lernfähig sind ..... so hoffe ich doch, und sie sich das fehlende Wissen über kurz oder lang aneignen können. Ich bin zum Beispiel gerade in einer Ingenieursposition angestellt und merke das mir das ein oder andere an Wissen fehlt. Meine Kollegen ( alles Ingenieure ) mussten jedoch sehr schnell merken, dass sie mir in praktischer Hinsicht nichts erzählen können. Somit Lerne ich von Ihnen und Sie von mir, was doch für beide Seiten gewinnbringend ist oder nicht !!!
Was ich jedoch wirklich bedauerlich finde ist das Verschwinden des Ingenieurs. Dieser Titel hatte auf der ganzen Welt einen sehr guten Ruf. Der deutsche Bachelor ist jedoch nicht mit seinem amerikanischen Pendant vergleichbar und so erleiden unsere Studenten im Ausland einen enormen Rufverlust.
Alle tief durchatmen und einander wieder lieb haben. Wir müssen unter Umständen doch zusammenarbeiten und das geht am besten wenn wir uns gegenseitig ein wenig Respekt entgegenbringen und nicht ständig mit "Theorietrotteln" und "Volldeppen" rumwerfen.


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   15.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Ingenieur verschwindet nicht, er war noch nie ein Titel, sondern eine Berufs- bzw. Standesbezeichnung. Also wird auch ein Bachelor oder ein Master "Ingenieur" sein. Ein Dipl.-Ing. ist nur ein akademischer Grad, kein Titel. Nur der Dr.-Ing. ist ein Titel. Und es gibt auch heute immer noch einige Ingenieure, die diese Bezeichnung als Standesbezeichnung führen, ohne jemals eine entsprechende Ausbildung absolviert zu haben. Früher hatte sich so auch durchaus ein Meister selbst zum Ingenieur ernennen dürfen. Wissen viele hier natürlich nicht!

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   15.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hier geht es ja nicht darum das die Akademiker sagen das sie dem Meister in sämtlichen Disziplinen überlegen sind, hier geht es darum das der Bachelor ein akamischer Grad theoretischen Wissens darstellt und die Meister diesen quasi geschenkt bekommen. Kein Bachelor, kein Ingenieur würde auf die Idee kommen einem Meister zu sagen wie den Schraubenschlüssel zu halten hat aber jeder Meister hier im Forum, der ein paar Stunden Kosten- Leistungsrechnung hatte meint sich mit dem Bachelor eine eine Stufe stellen zu müssen und ihm zu zeigen wie man die Rendite berechnet.

Die Meister würden genau so sturm laufen wenn jetzt jeder der sein Grundstudium abgeschlossen hat automatisch Meister wird, auch wenn er das Studium gar nicht abgeschlossen hat.

Lounge Gast schrieb:
>
> Nett das alles zu lesen :-D
>
> Ich finde die Unterschiede zwischen den einzelnen
> Ausbildungen enorm.
> Nichts desto trotz kann ich sagen das sich die Kompetenzen
> bei weitem nicht so weit überschneiden wie die Leute hier
> befürchten.
> Ich bin Maschinenbautechniker und komme aus dem praktischen
> Bereich, ich habe eine Weiterbildung gemacht um theoretisches
> Wissen zu erlangen. Ein Meister kommt ebenso aus dem
> praktischen Bereich und macht eine Weiterbildung im
> praktischen Bereich (so war es früher zumindest). Der
> Bachelor kommt aus dem theoretischen Bereich und bleibt in
> diesem. Ein Meister wird, Theoretisch gesehen, dem Bachelor
> nicht das Wasser reichen können und umgekehrt der Bachelor
> dem Meister nicht in praktischer Hinsicht. Ich kann in beide
> Richtungen mitreden und so soll ich als Techniker das
> Bindeglied zwischen diesen beiden bilden. Für alle drei
> Bereiche gilt jedoch, dass die Unterschiede in den Jahren
> Ihrer Tätigkeit, je nach Tätigkeit, immer mehr verschwimmen,
> da der Bachelor genauso wie der Meister und der Techniker
> Lernfähig sind ..... so hoffe ich doch, und sie sich das
> fehlende Wissen über kurz oder lang aneignen können. Ich bin
> zum Beispiel gerade in einer Ingenieursposition angestellt
> und merke das mir das ein oder andere an Wissen fehlt. Meine
> Kollegen ( alles Ingenieure ) mussten jedoch sehr schnell
> merken, dass sie mir in praktischer Hinsicht nichts erzählen
> können. Somit Lerne ich von Ihnen und Sie von mir, was doch
> für beide Seiten gewinnbringend ist oder nicht !!!
> Was ich jedoch wirklich bedauerlich finde ist das
> Verschwinden des Ingenieurs. Dieser Titel hatte auf der
> ganzen Welt einen sehr guten Ruf. Der deutsche Bachelor ist
> jedoch nicht mit seinem amerikanischen Pendant vergleichbar
> und so erleiden unsere Studenten im Ausland einen enormen
> Rufverlust.
> Alle tief durchatmen und einander wieder lieb haben. Wir
> müssen unter Umständen doch zusammenarbeiten und das geht am
> besten wenn wir uns gegenseitig ein wenig Respekt
> entgegenbringen und nicht ständig mit
> "Theorietrotteln" und "Volldeppen"
> rumwerfen.


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   17.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mich erschreckt eher in welcher Art und Weise gerade die Studenten hier argumentieren.
Wenn Ihr studieren gegangen seid, nur um ein besseres Image und um mehr monetäre Vorteile zu haben, dann habt ihr definitiv den falschen Beruf gewählt und die Karriere ist jetzt schon zum scheitern verurteilt!

Besten Gruß

Der Dipl.-Kfm.


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   18.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mal Ne Frage: WIe oft Konkurrieren denn Bachelorabsolventen mit Meisterabsolventen in der Realität?! also aknn doch egal sein oder? N Bekannte rmacht grade nen Meister im handwerk und ich muss sagen, das ist nicht einfach, vor allem, was die intensität angeht! (ich studiere grade einen Uni-Master)

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   18.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es gibt akademische Berufe, die sozusagen ihren eigenen reservierten Bereich haben. Dafür reicht kein Bachelor, es ist vielmehr eher ein Uni-Diplom oder Master mit Zusatzqualifikation, z.B. 2. Staatsexamen. Beispiele hierfür: Richter, Rechtsanwälte, Gynmnasliallehrer, Ärzte u.s.w. Mit einem Wiwi-Abschluß hat man keinen exklusiven Status, der Konkurrent kann auch ein kaufmännischer Angestellter oder Bankkaufmann sein!

Lounge Gast schrieb:
>
> Mal Ne Frage: WIe oft Konkurrieren denn Bachelorabsolventen
> mit Meisterabsolventen in der Realität?! also aknn doch egal
> sein oder? N Bekannte rmacht grade nen Meister im handwerk
> und ich muss sagen, das ist nicht einfach, vor allem, was die
> intensität angeht! (ich studiere grade einen Uni-Master)


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   18.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen steht ja meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der Techniker dann weniger verdient

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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was für ein schwachsinn. Ich bin Personalleiter in einem Mittelständigen unternehmen und ich kann Dir folgendes sagen: Wenn ein Techniker die gleiche Position bekleidet wie ein Bachelor verdient er unter umständen sogar mehr ( Lebensalter, Erfahrung, u.s.w.). Das er grunsätzlich weniger verdient stimmt so einfach nicht.

Das Meister nur in der Produktion sitzen stimmt ebenfalls nicht. Ich kenne genug die z.B. im Bereich Projektleitung tätig sind.

Sucht doch einfach unter Xing nach dem Begriff "Meister" und schaut Euch an in welchen Bereichen die Personen tätig sind.


Lounge Gast schrieb:
>
> Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion
> und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen steht ja
> meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der
> Techniker dann weniger verdient


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich hab gerade in der WAZ gelesen das ein 21jähriger an der FOM in 20 Monaten seinen Bachelor und danach den Master gemacht hat. Also müssen es nicht zwangsläufig 3 oder 4 Jahre sein.

Das nurmal zu dem Argument " der Akademiker geht viel länger zur Schule"


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Deswegen muss die FOM jetzt auch erklären, wie das möglich war - Dieser Fall wirft m.E ein sehr schlechtes Licht auf die FOM. An einer normalen FH / Uni wäre das nicht möglich gewesen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich hab gerade in der WAZ gelesen das ein 21jähriger an der
> FOM in 20 Monaten seinen Bachelor und danach den Master
> gemacht hat. Also müssen es nicht zwangsläufig 3 oder 4 Jahre
> sein.
>
> Das nurmal zu dem Argument " der Akademiker geht viel
> länger zur Schule"


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wieso geht ihr immer davon aus, dass Bachelor Berufseinsteiger sind. Bzw. Techniker grundsätzlich älter? Akademiker können doch genauso 20 Jahre älter sein und mehr Berufserfahrung haben als die Meister. Aber ohne dieses "Argument" würde den Handwerkern ja die "Argumente" ausgehen (neben: "geht mal arbeiten" oder "Troll")

Lounge Gast schrieb:
>
> Was für ein schwachsinn. Ich bin Personalleiter in einem
> Mittelständigen unternehmen und ich kann Dir folgendes sagen:
> Wenn ein Techniker die gleiche Position bekleidet wie ein
> Bachelor verdient er unter umständen sogar mehr (
> Lebensalter, Erfahrung, u.s.w.). Das er grunsätzlich weniger
> verdient stimmt so einfach nicht.
>
> Das Meister nur in der Produktion sitzen stimmt ebenfalls
> nicht. Ich kenne genug die z.B. im Bereich Projektleitung
> tätig sind.
>
> Sucht doch einfach unter Xing nach dem Begriff
> "Meister" und schaut Euch an in welchen Bereichen
> die Personen tätig sind.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion
> > und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen
> steht ja
> > meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der
> > Techniker dann weniger verdient


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Auf den Mittelstand trifft das teils schon zu, da gebe ich dir Recht. Das liegt aber daran, dass diese Firmen generell nicht so viel Geld zur Verfügugn um einen Wasserkopf an Studierten zu bezahlen. In Dax Konzernen sieht das meist ganz annders aus. Da wird heutzutage für jeden Hiwi Job nen abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Ich beende z.B im August nen FH Bachelor und werde nen Sachbearbeiterposten in einer Mittelstandsfirma erhalten (240 Mitarbeiter) Einstiegsgehalt: 3300? Brutto * 13,5 Gehälter - Wäre ich in ein Dax Unternehmen gegangen (Pharma) wäre es so 3800? Brutto gewesen. Die meisten Personen, die ich kenne und einen Meioster haben, die sind normale Arbeiter und verdienen kommen nicht an meine 3300? Einstiegsgehalt ran, so sieht das nämlich aus. In vielen Firmen zählt noch der Abschluss als Kriterium zur Eingruppierung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Was für ein schwachsinn. Ich bin Personalleiter in einem
> Mittelständigen unternehmen und ich kann Dir folgendes sagen:
> Wenn ein Techniker die gleiche Position bekleidet wie ein
> Bachelor verdient er unter umständen sogar mehr (
> Lebensalter, Erfahrung, u.s.w.). Das er grunsätzlich weniger
> verdient stimmt so einfach nicht.
>
> Das Meister nur in der Produktion sitzen stimmt ebenfalls
> nicht. Ich kenne genug die z.B. im Bereich Projektleitung
> tätig sind.
>
> Sucht doch einfach unter Xing nach dem Begriff
> "Meister" und schaut Euch an in welchen Bereichen
> die Personen tätig sind.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion
> > und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen
> steht ja
> > meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der
> > Techniker dann weniger verdient


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und mit soviel Dummheit!!! werde ich nach Deutschem Bildungssystem auf eine Stufe gestellt, sorry aber netter konnte ich das echt nicht formulieren.

An dieser Stelle klinke ich mich endgültig aus dieser Diskussion aus.


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja und wie viele Meister Projektleiter gibt es in deinem Mittelständischen Unternehmen?

Irgendwie gilt für Akademiker der Passus "mehr als Sachbearbeiter wirst du eh nicht" während jeder Meister irgendwelche Bereichs- und Projektleitungspositionen besetzt.

Es genügt wenn ich 2 Minuten nach dem durchschnittlichem Meister/Akademiker/Absolventengehalt googel und sehe sofort das an diesen Storys nicht dran ist...


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   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um einen Master studieren zu können braucht man mindestens 190 Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master dafür aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits, sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein Ausnahmefall, von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5 mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem Boden Leute.

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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Fall geht zur Zeit durch die Medien.

Zeitung lesen hilft, dann bekommt man so etwas auch mit.

Lounge Gast schrieb:
>
> Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige
> Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um
> einen Master studieren zu können braucht man mindestens 190
> Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master dafür
> aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits,
> sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der
> Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein Ausnahmefall,
> von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich
> verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5
> mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch
> auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem
> Boden Leute.


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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Finde ich ja schön, dass ein mit 300 Credits und 10 Semester absolviert sein soll, das alte Uni Diplom aber teilweise nur 8 Semester hatte... Auch ein Zeichen dafür, dass der Master nicht nur generell dem FH Diplom sondern teils auch dem Uni Diplom überlegen ist!

Lounge Gast schrieb:
>
> Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige
> Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um
> einen Master studieren zu können braucht man mindestens 190
> Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master dafür
> aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits,
> sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der
> Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein Ausnahmefall,
> von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich
> verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5
> mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch
> auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem
> Boden Leute.


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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist inkl. Bachelor in 5 Jahren zu schaffen. Beim alten Uni-Diplom war die Regelstudienzeit 8 Semester, also 4 Jahre. In der Praxis war das nicht zu schaffen. Bei Ingenieuren hat das Uni-Diplom normalerweise in der Realität 6 Jahre gebraucht. In einigen Fachrichtungen auch durchaus 7 Jahre. Das FH-Diplom 3 bis 4 Jahre.

Lounge Gast schrieb:
>
> Finde ich ja schön, dass ein mit 300 Credits und 10 Semester
> absolviert sein soll, das alte Uni Diplom aber teilweise nur
> 8 Semester hatte... Auch ein Zeichen dafür, dass der Master
> nicht nur generell dem FH Diplom sondern teils auch dem Uni
> Diplom überlegen ist!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige
> > Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um
> > einen Master studieren zu können braucht man mindestens
> 190
> > Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master
> dafür
> > aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits,
> > sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der
> > Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein
> Ausnahmefall,
> > von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich
> > verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5
> > mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch
> > auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem
> > Boden Leute.


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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da stell ich doch lieber einen Meister ein, da weiß man was man hat!

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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das zeigt wie lächerlich das Niveu an den tollen privaten Schulen ist... Ist eben nen gekaufter Abschluss!

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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Oh je, habt ihr alle Sorgen.

1. Ich kenne genug Akademiker die zwar ein Dr vorm Namen habe aber von dem was ihre Mitarbeiter tun, die sie eigentlich führen sollten, keine Ahnung haben. Denen erzählt der Azubi wie's geht.

2. Ich kenne genug Akademiker die absolute Könner sind und denen keiner etwas vor macht.

3. Ich kenne Meister die sind so doof das man sich fragt wie die jemals die Grundschule verlassen konnten.

4. Ich kenne Meister die stecken auf ihren Fachgebiet viele Akademiker in die Tasche.

Der Vorteil eines Akademikers gegen jemanden mit beruflicher Bildung ist einfach das weitere Wissensspektrum. Wo der Meister nicht mehr weiter weis hat der Akademiker einen breiteren Ansatzpunkt zur Problemlösung weil er einen breiteren Horizont hat.

Ach ja, ich bin einer dieser TBW (IHK) und nein ich setze mich nicht mit einem Bachelor oder Master gleich oder will diesen Titel auf diese Art führen. Ja, ich kann die Akademiker in meinen Betrieb einschätzen und weis wer was kann und wer nicht. Ja, ich besetze eine Ingenieurstelle ohne einer zu sein. Vermutlich liegt das daran das in vielen Betrieben Leistung und Können zählt und nicht nur der Schein. Sprich ein Studium erleichtert einen den Einstieg ins Berufsleben aber jeder ist selbst seines Glückes Schmied.

Mein Chef-Chef (Produktionsleider Weltweit) ist Dr. Chem. (summa cum laude) und er vertritt die Meinung das er von seinem Studium noch ganze 5% benötigt.

P. S. Unternehmen mit Weltweit 6.500 Mitarbeiter.


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   21.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die durchschnittliche Studienzeit BWL TU Dresden Diplom war wenn ich mich noch recht erinnere 11,3 Semester, da bin ich mir recht sicher. Die durchschnittlichen Teilnehmer hatten ein Abitur von 1,6. Obwohl ich sehr viele solche und besser getroffen habe, bin ich mir nicht sicher, schlechtere werden ihren Schnitt nicht genannt haben, und sensationelle 60% haben das Studium nicht beendet. Ich vermute stark der Abischnitt ist heute schlechter. obwohl Abis leichter geworden sein sollen, und der Bachelor dauert ganz sicher keine 11,3 Semster im Schnitt.

Dass Meister dem Bachelor gleichgestellt werden, damit habe ich als Akademiker keine Probleme. Ich begrüße es.


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   21.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Unser Einkaufsleiter ist auch TBW, ich hab echt Respekt vor seiner Leistung. Ich hab als Ingenieur sicher das tiefere Technische Wissen, sein Wissen ist allerdings breiter gefächert.

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   23.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich denke es ist egal ob meister und bachelor gleichgestellt sind. Denn der arbeitgeber sucht den arbeitnehmer aus und nicht anderes....

gewinner aus dieser geschichte sind meiner meinung die meister denn sie haben noch einfachere möglichkeiten zu studieren.

ach ja es ist auch egal wie lange wer studiert oder meister macht, der job der am ende raus kommt ist wichtig.

ich habe nach 6 monaten meinen meister mit 22 fertig gehabt.


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   06.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Aber da muss ich jetzt lachen!
Wer will denn heute noch einen Techniker bitteschön?
Meiner Meinungn nach vergebene Lebensmühe, da für diese Art von
Ausbildung heute gar kein Bedarf mehr besteht.
Jedoch der Handwerksmeister immer mehr an Bedeutung gewinnt und variabler Einsetzbar ist als der Techniker.
Gebt mal Euer Pfründe ab bevor ihr zu subjektiv werdet.


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   06.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sorry, aber einen Handwerksmeister und einen Techniker kann man kaum vergleichen. Da Anspruch an eine Technikerausbildung ist 3 mal höher als an Meister! Nicht umsonst ersetzt der eine oder andere Techniker nen praktisch angenhauchten Ing. Job - Nen Meister wird das nie können, denn dazu fehlt ihm einfach das Wissen (Meister lernen eben einfach ein paar Grundlagen, um nen Handwerksbetrieb zu führen... Mehr nicht


> Aber da muss ich jetzt lachen!
> Wer will denn heute noch einen Techniker bitteschön?
> Meiner Meinungn nach vergebene Lebensmühe, da für diese Art von
> Ausbildung heute gar kein Bedarf mehr besteht.
> Jedoch der Handwerksmeister immer mehr an Bedeutung gewinnt
> und variabler Einsetzbar ist als der Techniker.
> Gebt mal Euer Pfründe ab bevor ihr zu subjektiv werdet.


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   06.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Als Techniker wäre ich ganz schön beleidigt mit einem Meister gleichgesetzt zu werden.
Unsere Techniker leisten wirklich sehr gute Arbeit. Und haben nicht nur ein großes Mundwerk wie der Großteil der Meister. Eine Technikerschule von 2 Jahren ist auch kein Scherz. So wie etwa die 9 Monate Meisterschule wo nochmal das feilen wiederholt wird und Pseudo BWL-Blabla unterrichtet wird. Der intellektuelle Anspruch ist auch ein ganz anderer.
Als Ingenieru kann ich sagen, dass man mit einem Techniker auf gleichem Niveau zusammenarbeiten kann. Bei einem Meister scheitert man da schon an der Sozialkompetenz. Vom mangelnden Fachwissen mal ganz zu schweigen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Aber da muss ich jetzt lachen!
> Wer will denn heute noch einen Techniker bitteschön?
> Meiner Meinungn nach vergebene Lebensmühe, da für diese Art von
> Ausbildung heute gar kein Bedarf mehr besteht.
> Jedoch der Handwerksmeister immer mehr an Bedeutung gewinnt
> und variabler Einsetzbar ist als der Techniker.
> Gebt mal Euer Pfründe ab bevor ihr zu subjektiv werdet.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den Meister mit einem Bachelor gleichzusetzen ist nicht nachvollziebar. Das sage ich, der selber einen Meisterbrief besitzt (9 Monate). Der zweite Bildungsweg sollte jedoch auch von allen Personen die ein "normales" Studium durchgeführt haben respektiert werden. Nach meiner Meisterausbildung führte ich noch den technischen Betriebswirt bei der IHK durch. Diese Kombination (Meister, TBW, Berufserfahrung) ist meiner Meinung nach mit einem Bachelor vergleichbar (bitte nur konstruktive Kritik). Derzeit führe ich noch ein Fernstudium an der Uni Krems durch. Bevor jetzt sofort auf mich eingeprügelt wird, hier noch einige Fakten: Uni Krems ist eine vollwertige staatliche Universität; der Studiengang den ich durchführe ist vollständig von der Aquas akkreditiert. Diese vorher genannten Fakten lassen für mich keinen Zweifel an der vollwertigen Anerkennung des Masters.

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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das was viele Meister hier versuchen ist immer den Übermeister, mit dem unterdurchschnittlichen Bachelor zu vergleichen. Sicher gibt es Meister, wie den Poster hier oben, der absolut gleichwertig zu einem Bachelor ist, aber das ist die Speerspitze von dem, was einige hier als Standardmeister betiteln. Es gibt EINIGE Meister, die gleichwertig sind, aber der durchschnittliche Meister ist eben nicht gleichwertig zum durchschnittlichen Bachelor. Es gibt Meister, die privat ihren Horizont erweitern und sich damit weiterqualifizieren, aber sowas kann man nicht automatisch auf alle Meister ummünzen.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Mehrzahl der Meister einfach nur nen großen Rand haben und nicht viel dahinter steckt, mit einigen wenigen arbeite ich gern zusammen. Komischerweise versteht von diesen wenigen Meistern, die ihr Handwerk verstehen, keiner, dass der Meister = Bachelor sein soll. Es gibt eben nur wenige, die sich mal wirklich objektiv mit diesem Problem befassen. Viele sind da direkt extrem emotional in ihren Ausführungen hier.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei dem "Studium" an der Uni Krems handelt es sich jedoch um einen Lehrgang und keinen Studiengang.

Lounge Gast schrieb:
>
> Den Meister mit einem Bachelor gleichzusetzen ist nicht
> nachvollziebar. Das sage ich, der selber einen Meisterbrief
> besitzt (9 Monate). Der zweite Bildungsweg sollte jedoch
> auch von allen Personen die ein "normales" Studium
> durchgeführt haben respektiert werden. Nach meiner
> Meisterausbildung führte ich noch den technischen
> Betriebswirt bei der IHK durch. Diese Kombination (Meister,
> TBW, Berufserfahrung) ist meiner Meinung nach mit einem
> Bachelor vergleichbar (bitte nur konstruktive Kritik).
> Derzeit führe ich noch ein Fernstudium an der Uni Krems
> durch. Bevor jetzt sofort auf mich eingeprügelt wird, hier
> noch einige Fakten: Uni Krems ist eine vollwertige staatliche
> Universität; der Studiengang den ich durchführe ist
> vollständig von der Aquas akkreditiert. Diese vorher
> genannten Fakten lassen für mich keinen Zweifel an der
> vollwertigen Anerkennung des Masters.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also nen Master ohne vorherigem Bachelor würde ich als Arbeitgeber nicht so ernst nehmen, wie die Kombi aus Bachelor / Master.

Das liegt m.E daran, dass weder ein Meister oder ein Betriebswirt IHK, die notwendigen Grundlagen in der entsprechenden Tiefe vermitteln.

Ein Bachelorstudium z.B E-Technik ist einfach viel schwerer, als Meister oder technischer Betriebswirt. Das deutsche AUsbildungssystem wird einfach immer mehr verwässert... Bald haben dann 90% der Deutschen nen Bachelor oder Master, weil Jeder für alles zugelassen wird. Dann gibts für alle gleich viel Geld, weil ja Jeder nen "Studium" hat


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also man sollte hier den Techniker nicht unterbewerten.
Ich habe einen Realschulabschluss gemacht, 3,5 Jahre Ausbildung und weitergearbeitet bis zum 5. Jahr um dann zwei Jahre den Techniker zu machen.
Den Techniker würde ich mit der Fachoberschule Technik oder Fachgymasium Technik gleich stellen, was die Ausbildung angeht.
Also die Angabe es reicht Mathe der 10.Klasse aus für den Techniker ist Quatsch. Die Themen hatte ich in der 10. Klasse Realschule noch lange nicht.
Bei uns im Beruf als Konstrukteur ist es so das Ingineure und Techniker gleiche Aufgaben haben und ein Techniker mit Erfahrung einen frischen Ingenieur leistungsmässig gleich ist.
Und wenn ich sehe, das die Ings auch nur so 500 Euro brutto mehr verdienen müssen die erstmal einige Zeit arbeiten um die doppelte Ausbildungszeit u. Kosten wieder reinzuholen.
Mittlerweile als erfahrener Techniker verdiene ich sogar beim Ingenieurdienstleister 50.000 Euro im Jahr. Das kriegt auch nicht jeder Ing.
Ich kann immer nur jeden eine Weiterbildung als Techniker empfehlen. Wo bekommt man schon zur bisherigen Arbeit ein besseres Gehalt und bessere Aufstiegschancen, besseres soziales Umfeld und ein warmes bequemes Büro für eine echt schaffbare Weiterbildungsmassnahme. Man muss sich aber schon Mühe geben. Jeder schafft auch nicht den Techniker!

Also ich würde den Bachelor und den Techniker gleichsetzen.
Meister aber tiefer einstufen als Bachelor u. Techniker.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klar, ich finde TBW und Meister eine super Weiterbildung und sicher steckst du einige Bachelor in die Tasche.

Aber dein Master-Studium kannst du in die Tonne kicken.
Aquas ist nicht wirklich anerkannt.

Wichtig: Anabin zweifelt die Anerkennung von Abschlüssen der Uni Krems an. Kannst du auf der Homepage nachschauen.

Außerdem. Was ist denn das für ein Lebenslauf?! Bei einem Master ohne Bachelor wird man immer stutzig werden... Mach doch lieber einen Bachleor und versuche dir was anerkennen zu lassen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Den Meister mit einem Bachelor gleichzusetzen ist nicht
> nachvollziebar. Das sage ich, der selber einen Meisterbrief
> besitzt (9 Monate). Der zweite Bildungsweg sollte jedoch
> auch von allen Personen die ein "normales" Studium
> durchgeführt haben respektiert werden. Nach meiner
> Meisterausbildung führte ich noch den technischen
> Betriebswirt bei der IHK durch. Diese Kombination (Meister,
> TBW, Berufserfahrung) ist meiner Meinung nach mit einem
> Bachelor vergleichbar (bitte nur konstruktive Kritik).
> Derzeit führe ich noch ein Fernstudium an der Uni Krems
> durch. Bevor jetzt sofort auf mich eingeprügelt wird, hier
> noch einige Fakten: Uni Krems ist eine vollwertige staatliche
> Universität; der Studiengang den ich durchführe ist
> vollständig von der Aquas akkreditiert. Diese vorher
> genannten Fakten lassen für mich keinen Zweifel an der
> vollwertigen Anerkennung des Masters.


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   23.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Techniker ist vom Anspruch her einfacher als das Fachgymnasium.
Allenfalls mit der Fachoberschule Technik zu vergleiche, da in etwa die gleichen Mathekenntisse vermittelt werden.

Ein Bachelor ist viel schwerer, da liegen Welten zwischen (Das haben wir Personen gesagt, die nen Techniker und Bachelor E-Technik gemacht haben)
Diese Person ist 3 mal durch Mathe gefallen im BAchelor und hatte beim Techniker nen 1er Abschluss!!!!

> Den Techniker würde ich mit der Fachoberschule Technik oder
> Fachgymasium Technik gleich stellen,


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   25.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann ich so bestätigen, hab mit ein paar Leuten mein Fachabi gemacht. Einige haben direkt im Anschluss den Techniker in 12 Monaten machen können, da das Fachabi angerechnet werden konnte. Ich hingegen bin an die Hochschule gegangen. Das erschreckende ist einfach, dass der Meister krampfhaft versucht, diese Fehlentscheidung zu belegen, aber dafür gibt es keine rationalen Argumente. Alles nur emotional getrieben aufgrund einer extremen Abneigung gegenüber Akademikern. Die Techniker sind fachlich dem Meister um Welten voraus, aber Fakt ist auch, dass ein Studium noch einmal mehr abverlangt. Mein Bekannter hat mir das auch so bestätigt, dass im Techniker z.B. Mathe auf Fachabiniveau gebraucht wurde, allerdings nicht so ausgeprägt. Sprich in einigen Themen war es nötig, aber bei der Mehrzahl der Fachthemen hat dort normales Sekündärstufenmathe gereicht.

Andere Leute aus meiner Ausbildung damals haben einen Meister gemacht. Laut ihrer Aussage konnte man garnicht durch den Meister fallen, weil alle Prüfungsthemen direkt vor der Prüfung nochmal durchgegangen wurden und die nahezu 1 zu 1 dann auch dran kamen. Effektiv wird der Meister sich erkauft in der heutigen Zeit. Die einzigste Schwierigkeit ist, wenn man den Meister berufsbegleitend macht, dann kommt man an seine Grenzen. Nicht aufgrund des Anspruches, sondern weil man neben einer 40 Std Woche noch lernen muss. Andere machen den Meister dann halt in 6-12 Monaten Vollzeit.

Der DQR ist ein Ausbildungsvergleich und hier werden Ausbildungen als gleichwertig dargestellt, weil der Meister seine fachlichen Missstände durch Praxiserfahrung ausgleichen kann. (Aussage Bildungsministerium) Nur was hat Praxiserfahrung in einem Ausbildungsvergleich zu suchen?! Durch 6-12 Monate Meisterkurs bekommt man keine Berufspraxis. Es sollten Ausbildungsinhalte in einem Ausbildungsvergleich gegenüber gestellt werden. Sprich Ausbildungsdauer, Niveau..... Praxiserfahrung kriegen alle Menschen dieser Welt, sowas gehört in keinen Ausbildungs-/Qualifikationsvergleich.


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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

OMG ihr streitet Euch über Bachelor Master und Berufserfahrung... Na dann geb ich Euch mal was, würd mich ja mal interessieren, wie ihr meine Anerkennung später so beurteilt. Bachelor als Vollzeitstudium (derzeit, ist noch nicht abgeschlossen) mit Teilzeittätigkeit (25 h pro Woche) seit zwei Jahren und zwei kleine Kinder. Macht das mal nach, dann wißt ihr was Arbeit ist.

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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die nachdiplomierten aus der DDR sind mit Technikern auf einer Stufe. Denn mehr haben die auch nicht gelernt.

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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und es gibt immer wieder etwas neues. Habe mich letztens für einen Gebrauchtwagen interessiert. Auf der Visitenkarte des Verkäufers steht: "Dipl. Betriebswirt Kfz-Gewerbe". Nach seiner Aussage ist das eine berufliche Weiterbildung gewesen.

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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das Schöne ist, dass es so kommt wie es kommt und keiner der hier Anwesenden wird etwas ändern ...

Genauso wie es gute und schlechte Meister gibt, gibt es gute oder schlechte Bachelor.

Ich kann in unserer Firma als Chemiemeister mit betriebsinterner Fortbildung auch 100000?/Jahr verdienen. Ob ich mich jetzt Bachelor nennen kann oder darf, ist mir echt wurscht.


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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist dann aber eher die wirklich ganz absolute Ausnahme, wenn man als Meister 100 000? verdient.

Solch ein Gehalt beziehen eher Werksleister etc.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das Schöne ist, dass es so kommt wie es kommt und keiner der
> hier Anwesenden wird etwas ändern ...
>
> Genauso wie es gute und schlechte Meister gibt, gibt es gute
> oder schlechte Bachelor.
>
> Ich kann in unserer Firma als Chemiemeister mit
> betriebsinterner Fortbildung auch 100000?/Jahr verdienen. Ob
> ich mich jetzt Bachelor nennen kann oder darf, ist mir echt
> wurscht.


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   30.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was soll das wohl für ein Mini-Werk sein, wo ein Werksleiter nur 100 TEUR verdient?

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist dann aber eher die wirklich ganz absolute Ausnahme,
> wenn man als Meister 100 000? verdient.
>
> Solch ein Gehalt beziehen eher Werksleister etc.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Das Schöne ist, dass es so kommt wie es kommt und keiner
> der
> > hier Anwesenden wird etwas ändern ...
> >
> > Genauso wie es gute und schlechte Meister gibt, gibt es
> gute
> > oder schlechte Bachelor.
> >
> > Ich kann in unserer Firma als Chemiemeister mit
> > betriebsinterner Fortbildung auch 100000?/Jahr
> verdienen. Ob
> > ich mich jetzt Bachelor nennen kann oder darf, ist mir
> echt
> > wurscht.


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   30.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kapierts doch endlich mal, nebenher Kinder betreuen und Co. macht euer Studium/Arbeit/Ausbildung nicht elitärer. Gibt genug Studenten die nebenher Kellnern müssen um grad so über die Runden zu kommen.

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   30.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Meister verdient 100k pro Jahr??? Hier leidet jemand an Wahnvorstellungen. Mag sein, dass es einer von 10.000 Meistern schafft, aber ich glaub kaum, dass ein Meister im Lohnbereich eines leitenden promovierten Abteilungsleiters rangiert.

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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der leitende promovierte Abteilungsleiter ist mindestens AT, eher sogar leitender Angestellter. Damit sollte der deutlich mehr als 100k verdienen. Diesen Betrag schaffen auch einige Tarifangestellte in Dax30. 100k als Meister mit gutem Job sollte ok sein.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Meister verdient 100k pro Jahr??? Hier leidet jemand an
> Wahnvorstellungen. Mag sein, dass es einer von 10.000
> Meistern schafft, aber ich glaub kaum, dass ein Meister im
> Lohnbereich eines leitenden promovierten Abteilungsleiters
> rangiert.


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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Manche Erstsemester sollten sich einfach mal von Ihren Illusionen verabschieden. Nur 2 prozent der Steuerzahlen verdienen mehr als 90000 jährlich.
Was hier an gehaltsvorstellungen rumgeworfen wird ist schlicht lächerlich. Aber ja 100k als Meister sind "ok". träum weiter


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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann sieh Dir mal die Tarife in der Industrie an. Chemie, Autoindustrie, Telekommunikation. Die obere Spanne der Tarife enden inkl. Bonus bei ca. 100k. Das sind keine AT-Gehälter! Gilt aber eher für technische Berufe, BWLer dürften da nur schwach vertreten sein. Und tatsächlich kenne ich auch einige Kollegen, die als Sachbearbeiter so verdienen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Manche Erstsemester sollten sich einfach mal von Ihren
> Illusionen verabschieden. Nur 2 prozent der Steuerzahlen
> verdienen mehr als 90000 jährlich.
> Was hier an gehaltsvorstellungen rumgeworfen wird ist
> schlicht lächerlich. Aber ja 100k als Meister sind
> "ok". träum weiter


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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hoer doch das Träumen auf:

Für Banken hört der Tarifbereich bei
58759 Euro auf
http://banken.verdi.de/tarifpolitik/g...

bei Versicherungen im selben Bereich
http://versicherungen.verdi.de/tarifp...

Für die Automobilindustrie ist spätestens bei 67000 Schluss mit Tarifvergütung:
http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/i...

Nochmals:
nur zwei Prozent ALLER abhängig beschäftigten verdienen mehr als 90000 Jahresgehalt all in. Die Lohnvorstellungen die hier im Forum genannt werden sind zu großen Teilen absolute Fantasie.
Aber ja glaubt ruhig weiter dran, dass jeder Sachbearbeiter und Meister auf 100k kommt....


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich schafft das nicht jeder, das ist ja auch die Spitze des Tarifbereichs. Sieh Dir mal die Sachbearbeiter-Gehälter in der Telekommunikation an! Nicht vergessen, es kommt noch ein Bonus dazu. Mein Kollege hatte Support-Funktion im Projektbereich, deshalb hatte er auch das niedrigste Gehalt. Immerhin noch über 50k inkl. Bonus. Ausbildung: Handwerker (wollte nicht mehr malochen, hatte sich deshalb ins Büro abgesetzt).

Lounge Gast schrieb:
>
> Hoer doch das Träumen auf:
>
> Für Banken hört der Tarifbereich bei
> 58759 Euro auf
> http://banken.verdi.de/tarifpolitik/g...
>
> bei Versicherungen im selben Bereich
> http://versicherungen.verdi.de/tarifp...
>
> Für die Automobilindustrie ist spätestens bei 67000 Schluss
> mit Tarifvergütung:
> http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/i...
>
> Nochmals:
> nur zwei Prozent ALLER abhängig beschäftigten verdienen mehr
> als 90000 Jahresgehalt all in. Die Lohnvorstellungen die hier
> im Forum genannt werden sind zu großen Teilen absolute
> Fantasie.
> Aber ja glaubt ruhig weiter dran, dass jeder Sachbearbeiter
> und Meister auf 100k kommt....


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Seh ich genauso, dass hier manche Wunschlöhne posten. Für ich als Chemieingenieur reicht ein Blick in die Tabelle der IGBCE, um zu erkennen, dass selbst die höchste Entgeldgruppe nicht auf 100k pro Jahr kommt. Das sind dann eher AT Angestellte und sowas ist wie der Name schon sagt außertariflich. Diese Aussage von 100k Jahreseinkommen ist durch die oben genannten Tarifverträge nicht belegbar, da ist bei knapp 70k Schluss, da beginnt der AT Bereich, aber sowas bin ich langsam gewöhnt hier. Einfach mal auf die Kacke hauen und mit irgendwelchen sensationslüsternen Thesen um sich werfen, die absolut aus der Luft gegriffen sind. So argumentieren Meister...

Ich würde mir ein wenig mehr Objektivität wünschen hier. Vergleicht die Ausbildungen, sprich Niveau, Dauer und Umfang und nicht: "Ich hatte noch 5 Kinder, 3 Jobs, 5 ehrenamtliche Tätigkeiten und hab trotzdem meinen Meister gemacht." (stark überspitzt) Deswegen sind die Themen des Meisterkurses und dessen Niveau exakt gleich geblieben. Da hat sich durch anderweitige Tätigkeiten rein garnichts dran verändert. Dann müsste man ja Studenten, die über den 2. Bildungsweg gekommen sind auch wieder anders einstufen, wenn man so argumentieren würde und das wäre schnell unübersichtilich. Die haben ebenso eine Ausbildung gemacht wie die Meister, ebenso jahrelang gearbeitet, haben dann aber anstatt 6-12 Monate Meisterschule mal eben 3-4 Jahre Studium auf sich genommen. Über das Niveau der Ausbildungen brauchen wir nicht streiten, da sagt selbst das Bildungsministerium, dass das Studium fachlich höherwertig ist. Das hab ich so in einer Mail mitgeteilt bekommen. Das einzigste Argument der Meister ist ihre Berufserfahrung, aber die hat in einem Ausbildungsvergleich völlig unangebracht. Es sollen Abschlüsse verglichen werden. Wenn wir das so machen, dann müsste ein Bachelor nach ein paar Jahren im Betrieb dem Master gleichgestellt werden und ein Master irgendwann einem Promovierten... Sowas ist absoluter Käse.

Eine korrekte Einteilung wäre gewesen, dass man 10 Stufen im DQR verankert und entsprechend 6 = Meister, 7 = Techniker, 8 = Bachelor, 9 = Master, 10 = Promotion festgelegt hätte. Dann hätte man die Unterschiede dieser Ausbildungsformen deutlich dargestellt. Ein Meister ist eben nicht fachlich gleichwertig, nur weil er ein paar Jahre im Betrieb war.

Ich war selbst Jahre als stellvertretender Vorarbeiter in einer Abteilung tätig, habe dutzende Leute angelernt und ausgebildet. War dabei aber normaler Facharbeiter. Aber durch was habe ich mich da fachlich weitergebildet? Kann ich diese Fähigkeiten durch irgendwas nachweisen? Der normale betriebliche Alltag ist nun wirklich nichts, wodurch man enorme Qualifikationen erlangt, wie es hier manche darstellen. Man macht seine tägliche Arbeit und gut ist, deswegen wird man nicht klüger, dafür sind Ausbildungen/Weiterbildungen da und diese sollten in so einem Vergleich maßgebend sein.

Diese Entscheidung diente nur einem Zweck, dem privaten Bildungsraum mehr Einnahmen zu verschaffen, da der Bachelor die Meister immer mehr untergehen hat lassen. Das ist auch durch die Statistiken unwiederruflich nachweisbar. Die Studentenzahlen sind ggü den Meisterzahlen enorm angewachsen. (siehe Bildungsbericht Bund bzw IHK) Sprich die IHK hat enorme Gewinneinbußen hinnehmen müssen durch den Bachelor. Dann auf einmal gibt es eine Tagung, wo NUR die IHK bzw HWK eingeladen wurden. Keinerlei Vertreter der Hochschulen und am Ende kommt eine Regelung raus, die nur der IHK/HWK etwas nutzt. Sowas war reine Lobbyarbeit von einer privaten Gesellschaft, die sich Lobbyarbeit leisten kann. Staatliche Hochschulen können sowas nicht, die sind froh, wenn das Kopiergeld wenigstens ein halbes Jahr lang reicht, dann müssen Gelder von den Studenten eingetrieben werden, um hier mal die Unterschiede anzudeuten.

Es gibt Bachelorstudiengänge, die den akademischen Grad nicht verdienen, aber das ist durch die schwammige Regelung durch Bologna entstanden. Klar verdient ein Germanistik Bachelor weniger als vielleicht ein Chemie Meister, aber sowas kann man auch nicht vergleichen. Durch Bologna sind enorm viele schwachsinnige, unübersichtliche Studiengänge entstanden, die es früher nie gegeben hätte. Klar sind die teilweise nicht so anspruchsvoll, aber das kann man nicht verallgemeinern. Die alt hergebrachten Studiengänge, wie BWL, Elektrotechnik, Maschinenbau, Chemie, Biologie etc, die sind auf enorm hohem Niveau einzuordnen und da kann kein Meister fachlich mithalten. Ich seh das gerade bei mir im Betrieb, da ist eine Meisterin, die hat damals ein Jahr nach mir ausgelernt zum Chemiefacharbeiter. Sie hat nach einer gewissen Zeit den Meister gemacht und ich bin zum Studium. Sie war mit 23 fertig und ich mit 27, da ich noch ein Jahr mein Abi nachholen musste. Sie ist nun in einem neuen Betrieb und bei allem Respekt, ihre vorherige Berufserfahrung nutzt ihr dort rein garnichts, weil es dort völlig neue betriebliche Zusammenhänge gibt. Jeder muss sich in einem neuen Betrieb einarbeiten und die Zusammenhänge für sich selbst finden.

Viele der Meister sind so ignorant (habe das selbst erlebt), dass sie selbst schon 10 Jahre in diesem Betrieb sind und einen Bachelor als Hohlbirne bezeichnen, weil er in der ersten Woche noch nicht die gleichen Betriebskenntnisse aufweisen kann. Diese Leute vergessen einfach, dass sie auch mal angefangen haben. Ich merke es eben selbst. Die Meisterin, mit der ich jetzt zusammen arbeite, ist nur geringfügig länger im Betrieb und es ist schon jedem aufgefallen, dass ich mich schneller einarbeite.

Als Menschen sind wir alle gleich, es muss aber erlaubt sein zu sagen, ich bin gebildeter und hab dies auch in einem Studium nachgewiesen. Deswegen bin ich nicht überheblich oder sowas, es ist einfach ein Fakt. Ich erkenne es auch an, wenn ein Promovierter sagt, ich bin klüger als du (Bachelor). Meister fangen sofort an in die Dikriminierungs-Tröte zu blasen. "Ihr seit überheblich, arrogant..." Was anderes hört man dann hier nicht. Was unterscheidet denn den Meister vom Facharbeiter? Haben die Meister einen höheren Bildungsstand als Facharbeiter und sind sie deswegen überheblich/arrogant, wenn sie das sagen?

Es ist einfach eine persönliche Abneigung gegen Akademiker, das habe ich damals als Facharbeiter auch so erlebt. Akademiker sind Fachidioten, haben im Studium nur gefeiert und jegliche positiven Effekte im Betrieb sind nicht dem "Chef" zuzuordnen, sondern den malochenden Mitarbeitern. Der Akademiker hat damit rein garnichts zu tun. Eigentlich kann man das auch darauf reduzieren, dass der Akademier mehr verdient, deswegen kann er nix. Für mich eine Neiddebatte und ich kenne beide Seiten.

Mein Werdegang:

3 Jahre Ausbildung
3 Jahre Berufserfahrung (war in zwei Chemieunternehmen, die Weltmarktführer in ihrem Bereich sind)
1 Jahr Fachabitur
3,5 Jahre Bachelor (darin gut 12 Monate Praktikum enthalten)
derzeit im Master (darin in Summe auch gut 6 Monate Praxis)


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hier ist die Tariftabelle der IGBCE von 2011 (Inzwischen zuzügl. 4%)

http://www.gutefrage.net/media/fragen...

Das höchste monatliche Gehalt lag 2011 bei 5052?!

Also nichts mit 100 000? - Nie im Leben erreicht ein tariflicher Angestellter 100 000? im Jahr - Ein Meister ist in aller Regel aber ein tariflicher Angestellter und bewegt sich eher bei E7-E8 (Denn 95 Prozent aller Meister sind nornale Facharbeiter und bekommen auch nicht mehr als der Kollege, der keinen Meister hat.... Mit einem Bachelor gehts aber ab den ersten Arbeitstag in E10-E11)


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der IGM-Metall-Tarif geht allerdings bis ca. 100.000 ?. Beispiel-Rechnung

Grundentgelt*maximale Leistungsprämie*40-h-Zuschlag*Anzahl der Gehälter=Jahresbrutto

5.057,50*1,28*40/35*13,25=98.028,80 ?

Annahme:
ERA EG 17 (Bawü)
Leistungsprämie: max. 28 % möglich (Ø14 %)

Und wenn noch übertarifliche Leistungen hinzu kommen, z. B. Bonus, bezahlte Überstunden oder Dienstwagen, knackt auch der Tarifangestellte die 100k.

Allerdings dürfte kein Unternehmen einen solchen Angestellten "dulden". Der wäre vorher längst AT, bevor er die höchste Tarifstufe erreicht. Mit AT gilt nämlich die tarifliche Arbeitszeit nicht mehr. Oft ist dann Vertrauensarbeitszeit angesagt, was i. d. R. IMMER Mehrarbeit bedeutet.

Und ja: Nur 2% der Steuerzahler verdient überhaupt mehr als 91.866 ?.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft...

Anscheinend ist diese Minderheit hier im Forum wohl überdurchschnittlich oft vertreten ; ).

Übrigens:
Angestelle Meister mit 100k sind wohl äußerst selten in Dtl.


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/...

VG10 ist bei der TSI die höhste Stufe für Arbeitnehmer. Auf Basis von 12 Gehältern maximal ca. 98k, dazu kommt noch ein Bonus. Insgesamt sind damit für einen Arbeitnehmer deutlich mehr als 100k möglich. Natürlich bekommt das nicht jeder. Ein Techniker hat dafür wohl auch bessere Chancen als ein Wiwi.

Bei der Bahn sieht es da viel schlechter aus. Man muss halt auch bei der richtigen Firma sein!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hier ist die Tariftabelle der IGBCE von 2011 (Inzwischen
> zuzügl. 4%)
>
> http://www.gutefrage.net/media/fragen...
>
> Das höchste monatliche Gehalt lag 2011 bei 5052?!
>
> Also nichts mit 100 000? - Nie im Leben erreicht ein
> tariflicher Angestellter 100 000? im Jahr - Ein Meister ist
> in aller Regel aber ein tariflicher Angestellter und bewegt
> sich eher bei E7-E8 (Denn 95 Prozent aller Meister sind
> nornale Facharbeiter und bekommen auch nicht mehr als der
> Kollege, der keinen Meister hat.... Mit einem Bachelor
> gehts aber ab den ersten Arbeitstag in E10-E11)


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   02.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Notwendig ist eine innere Differenzierung sowohl im beruflichen als auch im Hochschulbereich.

Unstrittig hat z.B. ein IT-Meister/Techniker ein höheres Niveaui als der absolvent eines "einfachen" Studiums, z.B. Soziales.


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   02.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das kommt dann meistens in der Bezahlung zum Ausdruck. Die Sozialpädagogen rangieren in der Bezahlung sicherlich hinter vielen Berufen mit technischer Ausbildung. Eine Lehre als Fachinformatiker dürfte lukrativer sein als der Master für Soziales.

Lounge Gast schrieb:
>
> Notwendig ist eine innere Differenzierung sowohl im
> beruflichen als auch im Hochschulbereich.
>
> Unstrittig hat z.B. ein IT-Meister/Techniker ein höheres
> Niveaui als der absolvent eines "einfachen"
> Studiums, z.B. Soziales.


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   07.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener Handwerksmeister mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen Unternehmen mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor und ist im angelsächsischen ein Master.

*FG


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   07.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast es immer noch nicht verstanden... Wo hat denn ein Meister einen hohen Bildungstand????? Mein Kumpel hat sein E-Technik Studium nach der Ausbildung abgebrochen und nen E-Elektro Handwerksmeister gemacht - Sein Fazit: Abzocke der Handwerkskammer - Da lernt man in den 6 Monaten Meisterkurs, wochelange multiple choice Aufgaben, aus der Abschlussprüfung, damit auch der letzte Hauptschüler diese schafft! (Man ist ja zahlender Kunde....)

PS: Er war nichtmal 50% der Zeit answesend und hat spielend die Prüfung geschafft, ist eben nen Witz, was dort vermittelt wird!

Lounge Gast schrieb:
>
> Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener Handwerksmeister
> mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen Unternehmen
> mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> und ist im angelsächsischen ein Master.
>
> *FG


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   07.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bachelor heißt auf Deutsch Junggeselle und nicht Geselle.
Aber Englischkenntnisse von einem Handwerker zu erwarten wäre zu viel verlangt. Von dem anderen Quatsch denn du rausgelassen hast, rede ich jetzt gar nicht, weil das wäre jetzt echt anstrengend.
Aber deswegen verdiene ich als Uni-Diplom-Absolvent nach 2 Jahren Erfahrung auch doppelt so viel wie die beiden 45-jährigen Meister in unser Abteilung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener Handwerksmeister
> mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen Unternehmen
> mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> und ist im angelsächsischen ein Master.
>
> *FG


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   08.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein ganz großer Unterschied zwischen Bachelor und Meister ist eben die Bezahlung.... Also Einstieg gab es nach meinem FH Bachelor of Arts 3400? in einer 250 Mann Firma - Wenn überhaupt, verdient das ein Meister dort nach 10 Jahren...

Lounge Gast schrieb:
>
> Bachelor heißt auf Deutsch Junggeselle und nicht Geselle.
> Aber Englischkenntnisse von einem Handwerker zu erwarten wäre
> zu viel verlangt. Von dem anderen Quatsch denn du
> rausgelassen hast, rede ich jetzt gar nicht, weil das wäre
> jetzt echt anstrengend.
> Aber deswegen verdiene ich als Uni-Diplom-Absolvent nach 2
> Jahren Erfahrung auch doppelt so viel wie die beiden
> 45-jährigen Meister in unser Abteilung.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener
> Handwerksmeister
> > mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen
> Unternehmen
> > mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> > Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> > und ist im angelsächsischen ein Master.
> >
> > *FG


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   08.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meine Fremdsprachenkenntnisse beschränken sich leider nur noch auf Englisch, Französisch und Latein aus der Schulzeit sind komplett vergessen. Mein Kfz-Schrauber spricht aber tatsächlich Deutsch, Englisch und Arabisch fließend.

Lounge Gast schrieb:
>
> Bachelor heißt auf Deutsch Junggeselle und nicht Geselle.
> Aber Englischkenntnisse von einem Handwerker zu erwarten wäre
> zu viel verlangt. Von dem anderen Quatsch denn du
> rausgelassen hast, rede ich jetzt gar nicht, weil das wäre
> jetzt echt anstrengend.
> Aber deswegen verdiene ich als Uni-Diplom-Absolvent nach 2
> Jahren Erfahrung auch doppelt so viel wie die beiden
> 45-jährigen Meister in unser Abteilung.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener
> Handwerksmeister
> > mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen
> Unternehmen
> > mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> > Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> > und ist im angelsächsischen ein Master.
> >
> > *FG


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   12.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ob Bachelor oder Meister, egal. Auf das Können und die Leistung kommt es an. Ein guter Arbeitgeber erkennt und bezahlt, was ein Mitarbeiter leistet. Den Meister pauschal zu niederzumachen halte ich für falsch. In meiner langjärigen beruflichen Laufbahn als Elektrotechnikermeister habe ich genug Leute mit akademischer Bildung kennengelernt, die durch nicht erbrachte Leistung hingefallen sind. Und das waren immer die, bei denen der Titel fett auf der Visitenkarte stand.

Gruss
mannispeed


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   13.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und in welchem Zusammenhang bist du als Elektromeister an Bachelor geraten?! Und inwiefern sind diese auf die Schnauze geflogen?

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   14.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Desto größer der Betrieb, desto geht in der Regel auch das Gehalt zwischen Meister und Bachelor auseinander (Gleiche Abteilung Sparte z.B Technik vorausgesetzt)

Wenn ein Facharbeiter seinen Meister macht, wird er ja auch noch lange nicht als Meister bezahlt, höchstens wenn er Gruppenleiter ist. Wenn ich mich aber als Bachelor in einer Firma bewerbe, dann werde ich in der Regel auch gleich so eingestellt. Das, was ein Meister nach 10 - 15 Jahren verdient (bekommt), verdient ein Bachelor meiner Meinung nach, vom ersten Arbeitstag an.


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   14.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin derzeit zwecks Ferienarbeit in der BASF. Den Bachelor hab ich fertig, bin momentan im Master. Arbeite mit dem Betriebsmeister zusammen, allerdings sagt er selbst, dass er im Bezug auf Anlagenwissen mir voraus ist, was aber an 15 Jahren in diesem Betrieb liegt. Das kommt nicht durch die Meisterschule. Fachwissen hab ich mehr. Ich habe mich mit ihm unterhalten über das Thema Lohn, weil es mich interessiert hat. In der BASF werden Meister mit E8-E9 eingestellt. Er als Betriebsmeister bekommt E10, was aber ein Ausnahmefall laut seiner Aussage ist und was auch daran liegt, dass die Anlage riesengroß ist, genauso wie die BASF als Unternehmen. Wenn ich in dieser Anlage anfangen würde, bekäme ich dort direkt E12, was mit Erfolgszuschlag etc zu einem Bruttojahresverdienst von 50k Euro führen würde. Das wäre das Einstiegsgehalt dort für Chemieingenieure. Nach etwas Berufserfahrung hat man nochmal gut 30% mehr bzw kommt in den AT Bereich.

Dazu muss ich sagen, dass ich vor meinem Studium schon eine Lehre zum Chemikanten gemacht hab und mir das positiv ausgelegt werden würde im Bezug auf Berufspraxis. Aber 50k Einstiegsgehalt sind absolut Bombe. Wenn man sich gut schlägt landet man nach ein paar Jahren vielleicht im AT Bereich, von daher seh ich den Unterschied zwischen Meister und Bachelor hier schon gegeben. Auch Ausbildungsdauer und Niveau differenzieren enorm. Wenn ich sehe wieviele in der BASF nen Meister haben und was sie am Ende wirklich machen und vorallem zu welchem Lohn, dann bestätigt sich dieser Eindruck auch.

Klar arbeiten Bachelor und Meister zusammen, das heißt doch aber nicht automatisch, dass diese auf gleichem Niveau ausgebildet sind. Fachlich kommt der Betriebsmeister jeden Tag zu mir und fragt mich Dinge im Bezug auf Anlagentechnik oder ähnllichem.

Fazit für mich: Ich halte mich nicht für etwas besseres und arbeite gern mit Leuten zusammen, egal welche Ausbildung sie haben. Fachlich habe ich aber mehr drauf, das merken alle dort ziemlich schnell. Im Bezug auf Berufspraxis haben die Leute zu Beginn einen Vorsprung. Dieser Vorsprung verringert sich aber jeden Tag zunehmend, da ich die Anlage schlicht und ergreifend kennenlerne und jeden Tag etwas mehr mein Fachwissen einsetzen kann.

Also: Menschlich sind alle gleich, fachlich muss es aber erlaubt sein zu sagen, dass man klüger ist und besser ausgebildet wurde, ohne dass direkt die Überheblichkeitskeule geschwungen wird.


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   19.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ihr primitiven Studenten-Assis kommt mal von eurem hohen Ross runter.
Wenn ich hier so lese, wie abwertend über Meister/Techniker etc. hergezogen wird, muss ich kotzen. Was seit ihr für scheiß arrogante Menschen? Von wegen ein Meister kann nicht analytisch/komplex denken und komplizierte Aufgaben lösen. Ihr habt wahrscheinlich noch nie einen Fertigungsbetrieb von innen gesehen. Außerdem ist das relativ, es gibt solche und solche...

Jede Ausbildung, Weiterbildung hat seinen eigenen Zweck und Sinn. Ein Bachelor wird "fast" ausschließlich auf einen theoretischen Bürojob vorbereitet (Abteilungsleiter/Projektmanager/Entwicklung...) Ein Handwerksmeister dagegen auf höchstem niveau in seinem Handwerk theoretisch wie auch praktisch. BWL/ Betriebsleitung kann er sowieso... Ein guter Handwerksmeister kann leider auch Ingenieursstellen erfolgreich besetzen ein Bachelor aber keine Meisterstelle. Und was den Bildungshintergrund angeht spielt das in der freien Wirtschaft kaum eine Rolle. Wichtig ist was hinten rauskommt!
Ich will damit nicht sagen das "studierte" schlechter sind als Meister etc.
Klar ist ein Studium nicht einfach und man kann auch die intensität eines Studiums nicht mit Weiterbildungen wie Meister etc. vergleichen. Aber wie gesagt, wichtig ist der Mensch und was er leisten kann.
Warum lese ich immer wieder Stellenausschreibungen wo Ingenieure oder auch Meister/Techniker für die gleiche Stelle/Tätigkeit gesucht werden????
Ganz einfach Meister/Techniker haben meistens Jahre praktisches know how erfahren, was ein Bachelor+Abi+keine Berufserfahrung nie haben wird.
Und Berufserfahrung kein kein Studium ersetzen.

Gruß
kein Meister/Techniker


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   19.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Ausdrucksweise von dem Poster hier oben ist ja mal wieder pure Bestätigung. Warum hat denn ein Bachelor nieeee Berufserfahrung? Wieder nur das eine Argument, der Bachelor hat keine Berufserfahrung und wird diese auch nie haben, wie eben geschrieben... Man sollte wirklich mal differenzieren. Eine RICHTIGE Ingenieursstelle wird ein Meister nie besetzen, dass kann er allein deswegen schon nicht, weil einfach der mathematische Backround fehlt. Und ja, ich komme aus der Praxis und habe erst später studiert. Das sind wieder einfach nur Stammtischparolen, mehr nicht. Ich war über Jahre in einer Vielzahl von Betrieben, darunter BASF, Linde, Vattenfall... Von dort hat es JEDER Chef betont, dass Meister für typische Meisterstelllen einzusetzen ist. Sprich als Produktionsplaner, Ausbilder vor Ort oder ähnliches. In KEINEM dieser Betriebe war ein Meister als Ingenieur eingesetzt. Hier ist kein einziger Mensch arrogant, ihr wollt es nur nicht verstehen, dass es nunmal Leute gibt, die intelektuell auf einem anderen Level sind und einfach in diesem Bereich mehr drauf haben.

In der BASF war ich auch in mehreren Abteilungen, da hatte ich wirklich immer eine Vielzahl von Meister in meiner unmittelbaren Umgebung. Klar, die kannten jede Schraube in der Anlage, aber das war kein wirkliches Fachwissen. Das war einfach Berufserfahrung, die jeder Bachelor ebenso bekommt. Lass den Bachelor mal 10 Jahre im Betrieb sein, dann ist er dem Meister meilenweit davon gezogen.

Warum hier alle nicht akademiker immer gleich so an die Decke gehen, sobald man sagt, man ist einfach klüger. Das ist ein Fakt, sonst wäre man nicht durch ein Studium gekommen. Wenn die Mehrzahl der Meister so gleichwertig sind, dann frag ich mich, warum mich jeden Tag eben diese Meister über fachliche Dinge ausfragen. Die Wissen doch anscheinend alles und können alles.

Ich wollte es vor meinem Studium auch nicht wahrhaben, dass Akademiker klüger sind. Hab damals auch so über die Akademiker gesprochen und sie als arrogant abgetan. Seitdem ich studiert habe und dutzende Meister seit Jahren kenne weiß ich, dass eben doch eine menge dazu gehört ein Studium erfolgreich zu beenden Ich habe mein Studium angefangen und ein paar sehr gute Bekannte haben einen Meister begonnen. Wir haben uns sehr intensiv über die Lehrinhalte ausgetauscht und von denen ist keiner der Meinung, der Meister sei gleichwertig.


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   19.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mal wieder nur Vorurteile... Studium nur theoretisch. Meister höchstes Niveau praktisch und theoretisch. Aber weder das eine noch das andere gemacht. Wegen dieser Stammtischkultur, Halbwissen das als Wissen verkauft wird und einfach gesagt mangelnde Intelligenz aber großer Klappe geht Deutschland den Bach runter!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ihr primitiven Studenten-Assis kommt mal von eurem hohen Ross
> runter.
> Wenn ich hier so lese, wie abwertend über Meister/Techniker
> etc. hergezogen wird, muss ich kotzen. Was seit ihr für
> scheiß arrogante Menschen? Von wegen ein Meister kann nicht
> analytisch/komplex denken und komplizierte Aufgaben lösen.
> Ihr habt wahrscheinlich noch nie einen Fertigungsbetrieb von
> innen gesehen. Außerdem ist das relativ, es gibt solche und
> solche...
>
> Jede Ausbildung, Weiterbildung hat seinen eigenen Zweck und
> Sinn. Ein Bachelor wird "fast" ausschließlich auf
> einen theoretischen Bürojob vorbereitet
> (Abteilungsleiter/Projektmanager/Entwicklung...) Ein
> Handwerksmeister dagegen auf höchstem niveau in seinem
> Handwerk theoretisch wie auch praktisch. BWL/ Betriebsleitung
> kann er sowieso... Ein guter Handwerksmeister kann leider
> auch Ingenieursstellen erfolgreich besetzen ein Bachelor aber
> keine Meisterstelle. Und was den Bildungshintergrund angeht
> spielt das in der freien Wirtschaft kaum eine Rolle. Wichtig
> ist was hinten rauskommt!
> Ich will damit nicht sagen das "studierte"
> schlechter sind als Meister etc.
> Klar ist ein Studium nicht einfach und man kann auch die
> intensität eines Studiums nicht mit Weiterbildungen wie
> Meister etc. vergleichen. Aber wie gesagt, wichtig ist der
> Mensch und was er leisten kann.
> Warum lese ich immer wieder Stellenausschreibungen wo
> Ingenieure oder auch Meister/Techniker für die gleiche
> Stelle/Tätigkeit gesucht werden????
> Ganz einfach Meister/Techniker haben meistens Jahre
> praktisches know how erfahren, was ein Bachelor+Abi+keine
> Berufserfahrung nie haben wird.
> Und Berufserfahrung kein kein Studium ersetzen.
>
> Gruß
> kein Meister/Techniker


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   20.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klug oder nicht klug hat nichts mit einem Studium zu tun. Man kann auch als Akademiker saublöd sein. Wer sich als klug bezeichnet , weil er studiert hat, stellt sich damit selbst ein Armutszeugnis (geistiger Art) aus. Und natürlich besetzen Meister oder Techniker auch Ingenieurstellen. Habe das in Dax30 selbst oft erlebt. Bin selbst Ingenieur (Uni, nicht FH), würde mir aber nicht allzuviel darauf einbilden!

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Ausdrucksweise von dem Poster hier oben ist ja mal wieder
> pure Bestätigung. Warum hat denn ein Bachelor nieeee
> Berufserfahrung? Wieder nur das eine Argument, der Bachelor
> hat keine Berufserfahrung und wird diese auch nie haben, wie
> eben geschrieben... Man sollte wirklich mal differenzieren.
> Eine RICHTIGE Ingenieursstelle wird ein Meister nie besetzen,
> dass kann er allein deswegen schon nicht, weil einfach der
> mathematische Backround fehlt. Und ja, ich komme aus der
> Praxis und habe erst später studiert. Das sind wieder einfach
> nur Stammtischparolen, mehr nicht. Ich war über Jahre in
> einer Vielzahl von Betrieben, darunter BASF, Linde,
> Vattenfall... Von dort hat es JEDER Chef betont, dass Meister
> für typische Meisterstelllen einzusetzen ist. Sprich als
> Produktionsplaner, Ausbilder vor Ort oder ähnliches. In
> KEINEM dieser Betriebe war ein Meister als Ingenieur
> eingesetzt. Hier ist kein einziger Mensch arrogant, ihr wollt
> es nur nicht verstehen, dass es nunmal Leute gibt, die
> intelektuell auf einem anderen Level sind und einfach in
> diesem Bereich mehr drauf haben.
>
> In der BASF war ich auch in mehreren Abteilungen, da hatte
> ich wirklich immer eine Vielzahl von Meister in meiner
> unmittelbaren Umgebung. Klar, die kannten jede Schraube in
> der Anlage, aber das war kein wirkliches Fachwissen. Das war
> einfach Berufserfahrung, die jeder Bachelor ebenso bekommt.
> Lass den Bachelor mal 10 Jahre im Betrieb sein, dann ist er
> dem Meister meilenweit davon gezogen.
>
> Warum hier alle nicht akademiker immer gleich so an die Decke
> gehen, sobald man sagt, man ist einfach klüger. Das ist ein
> Fakt, sonst wäre man nicht durch ein Studium gekommen. Wenn
> die Mehrzahl der Meister so gleichwertig sind, dann frag ich
> mich, warum mich jeden Tag eben diese Meister über fachliche
> Dinge ausfragen. Die Wissen doch anscheinend alles und können
> alles.
>
> Ich wollte es vor meinem Studium auch nicht wahrhaben, dass
> Akademiker klüger sind. Hab damals auch so über die
> Akademiker gesprochen und sie als arrogant abgetan. Seitdem
> ich studiert habe und dutzende Meister seit Jahren kenne weiß
> ich, dass eben doch eine menge dazu gehört ein Studium
> erfolgreich zu beenden Ich habe mein Studium angefangen und
> ein paar sehr gute Bekannte haben einen Meister begonnen. Wir
> haben uns sehr intensiv über die Lehrinhalte ausgetauscht und
> von denen ist keiner der Meinung, der Meister sei gleichwertig.


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   20.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meister besetzen dann eine Ing Stelle, wenn die Anforderung nicht besonders hoch ist....

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   20.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klug oder nicht klug hat nichts mit einem Studium zu tun? Typisches neoliberales gequatsche. Alle sind gleich, alle können das gleiche...... Fakt ist, dass Menschen ohne Klugheit nicht durch ein Studium kommen. Die Frage stellt sich doch überhaupt nicht. Sieh dir die Bildungsberichte der Bundesregierung bzw der IHK an. Zugangsvoraussetzungen vergleichen und entsprechend die Abbrecherquoten mit einbeziehen. Meister schaffen gut 95% deutschlandweit, in den MINT Fächern, die ja für Meister interessant sein sollten, sind es weitaus mehr. Bundesweit gut 30% Abbrecherquote, bei mir im Studiengang (Chemie) warens knapp 65% Abbrecher. Und für ein Studium braucht man einen höheren allgemeinbildenden Abschluss, als für den Meister. Von daher sind die 30% schon sehr aussagekräftig. Man hat also potenziell klügere Menschen, die aber wiederum öfter abbrechen, als es bei den Meistern der Fall ist. Wer ein Studium packt, der hat was auf dem Kasten, gerade in technischen Fächern, in denen man ja nunmal mit Meistern zu tun hat. Da sieht man den Unterschied extrem.

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   21.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich spiegelt sich die Intelligenz im höchsten Bildungsabschluss wieder.

Es gibt Ausnahmen. Aber im Allgemienen ist es eben so!

Alles andere ist pure Heuchelei und Politikergeschwätz, da man ja niemanden auf den Schlips treten will.

Wer das Abitur nicht schafft, der kann nicht wirklich schlau sein. Weil so schwer ist das nun wirklich nicht. Wobei erwähnt werden sollte, dass das Abitur immer noch knapp über dem Techniker und deutlich über dem Meister in Sachen Anspruch liegt (habe selbst Abitur und Freunden schon Nachhilfe für Meister und Technikerprüfungen gegeben, vor allem Mathe und Physik)!

Und ein Universitäts-Studium, vor allem die MINT Fächer, schaffen wirklich nur helle Köpfe. Wer das schafft, der hat auch immer(!) was auf dem Kasten. Weil mit durchmogeln ist da nichts! Da fallen teilweise 70% durch die Prüfung, in einem Kurs, indem nur 1,x Abiturienten sitzen... Ganz im Gegensatz zu einer Ausbidlung oder eben dem Meister wo wirklich jeder durchgeschleppt wird!

Lounge Gast schrieb:
>
> Klug oder nicht klug hat nichts mit einem Studium zu tun. Man
> kann auch als Akademiker saublöd sein. Wer sich als klug
> bezeichnet , weil er studiert hat, stellt sich damit selbst
> ein Armutszeugnis (geistiger Art) aus. Und natürlich besetzen
> Meister oder Techniker auch Ingenieurstellen. Habe das in
> Dax30 selbst oft erlebt. Bin selbst Ingenieur (Uni, nicht
> FH), würde mir aber nicht allzuviel darauf einbilden!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die Ausdrucksweise von dem Poster hier oben ist ja mal
> wieder
> > pure Bestätigung. Warum hat denn ein Bachelor nieeee
> > Berufserfahrung? Wieder nur das eine Argument, der
> Bachelor
> > hat keine Berufserfahrung und wird diese auch nie haben,
> wie
> > eben geschrieben... Man sollte wirklich mal
> differenzieren.
> > Eine RICHTIGE Ingenieursstelle wird ein Meister nie
> besetzen,
> > dass kann er allein deswegen schon nicht, weil einfach der
> > mathematische Backround fehlt. Und ja, ich komme aus der
> > Praxis und habe erst später studiert. Das sind wieder
> einfach
> > nur Stammtischparolen, mehr nicht. Ich war über Jahre in
> > einer Vielzahl von Betrieben, darunter BASF, Linde,
> > Vattenfall... Von dort hat es JEDER Chef betont, dass
> Meister
> > für typische Meisterstelllen einzusetzen ist. Sprich als
> > Produktionsplaner, Ausbilder vor Ort oder ähnliches. In
> > KEINEM dieser Betriebe war ein Meister als Ingenieur
> > eingesetzt. Hier ist kein einziger Mensch arrogant, ihr
> wollt
> > es nur nicht verstehen, dass es nunmal Leute gibt, die
> > intelektuell auf einem anderen Level sind und einfach in
> > diesem Bereich mehr drauf haben.
> >
> > In der BASF war ich auch in mehreren Abteilungen, da hatte
> > ich wirklich immer eine Vielzahl von Meister in meiner
> > unmittelbaren Umgebung. Klar, die kannten jede Schraube in
> > der Anlage, aber das war kein wirkliches Fachwissen. Das
> war
> > einfach Berufserfahrung, die jeder Bachelor ebenso
> bekommt.
> > Lass den Bachelor mal 10 Jahre im Betrieb sein, dann ist
> er
> > dem Meister meilenweit davon gezogen.
> >
> > Warum hier alle nicht akademiker immer gleich so an die
> Decke
> > gehen, sobald man sagt, man ist einfach klüger. Das ist
> ein
> > Fakt, sonst wäre man nicht durch ein Studium gekommen.
> Wenn
> > die Mehrzahl der Meister so gleichwertig sind, dann frag
> ich
> > mich, warum mich jeden Tag eben diese Meister über
> fachliche
> > Dinge ausfragen. Die Wissen doch anscheinend alles und
> können
> > alles.
> >
> > Ich wollte es vor meinem Studium auch nicht wahrhaben,
> dass
> > Akademiker klüger sind. Hab damals auch so über die
> > Akademiker gesprochen und sie als arrogant abgetan.
> Seitdem
> > ich studiert habe und dutzende Meister seit Jahren kenne
> weiß
> > ich, dass eben doch eine menge dazu gehört ein Studium
> > erfolgreich zu beenden Ich habe mein Studium angefangen
> und
> > ein paar sehr gute Bekannte haben einen Meister
> begonnen. Wir
> > haben uns sehr intensiv über die Lehrinhalte
> ausgetauscht und
> > von denen ist keiner der Meinung, der Meister sei
> gleichwertig.


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   22.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ist "Bachelor" nicht der abgebrochene Masterstudiengang ??????

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   23.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

du bist wirklich der cleverste von allen meistern. wenn ich schon den Satz lese "ihr habt wahrscheinlich noch nie einen fertigungsbetrieb von innen gesehen.". genau dieses bild habe ich von euch meistern. den fertigungsprozess im blick, aber keine ahnung vom gesamtbetrieb. und der schwachsinn mit den BWL-kenntnissen. BWL ist eine wissenschaft mit unzähligen schwerpunkten. nur weil ein Fachl bei euch BWL heißt, denkt ihr wirklich ihr wäret spezialisten. ich habe BWL für den öfftl. dienst studiert und hatte etwa 30 BWL-fächer. das könnt ihr in eurer weiterbildung alles nicht mal überfolgen haben. aber natürlich hattet ihr: investition und finanzierung, controlling, bilanzierung, finanzbuchhaltung, corp. governance, managementlehre, beschaffung und produktion, kostenrechnung, qualitätsmanagement, projektmanagement, personalwirtschaft, organisationslehre, finanzwissenschaften, marketing... selbst die weiterbildungen für langzeitarbeitslose beinhalten meist BWL, willst du mir jetzt sagen, diese weiterbildungen seien dem bachelor auch gleichzusetzen? und der blödsinn mit deinen stellenanzeigen ist genau so schwachsinnig. es werden nicht ing. oder meister gesucht, weil ihr so viel wert seid, sondern weil es im technischen bereich massiv an fachkräften mangelt... den betrieben bleibt nichts anderes übrig als euch einzustellen, wenn es einfach keine ingenieure gibt. die qualität der produkte und dienstleistungen wird dadurch sicher nicht steigen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ihr primitiven Studenten-Assis kommt mal von eurem hohen Ross
> runter.
> Wenn ich hier so lese, wie abwertend über Meister/Techniker
> etc. hergezogen wird, muss ich kotzen. Was seit ihr für
> scheiß arrogante Menschen? Von wegen ein Meister kann nicht
> analytisch/komplex denken und komplizierte Aufgaben lösen.
> Ihr habt wahrscheinlich noch nie einen Fertigungsbetrieb von
> innen gesehen. Außerdem ist das relativ, es gibt solche und
> solche...
>
> Jede Ausbildung, Weiterbildung hat seinen eigenen Zweck und
> Sinn. Ein Bachelor wird "fast" ausschließlich auf
> einen theoretischen Bürojob vorbereitet
> (Abteilungsleiter/Projektmanager/Entwicklung...) Ein
> Handwerksmeister dagegen auf höchstem niveau in seinem
> Handwerk theoretisch wie auch praktisch. BWL/ Betriebsleitung
> kann er sowieso... Ein guter Handwerksmeister kann leider
> auch Ingenieursstellen erfolgreich besetzen ein Bachelor aber
> keine Meisterstelle. Und was den Bildungshintergrund angeht
> spielt das in der freien Wirtschaft kaum eine Rolle. Wichtig
> ist was hinten rauskommt!
> Ich will damit nicht sagen das "studierte"
> schlechter sind als Meister etc.
> Klar ist ein Studium nicht einfach und man kann auch die
> intensität eines Studiums nicht mit Weiterbildungen wie
> Meister etc. vergleichen. Aber wie gesagt, wichtig ist der
> Mensch und was er leisten kann.
> Warum lese ich immer wieder Stellenausschreibungen wo
> Ingenieure oder auch Meister/Techniker für die gleiche
> Stelle/Tätigkeit gesucht werden????
> Ganz einfach Meister/Techniker haben meistens Jahre
> praktisches know how erfahren, was ein Bachelor+Abi+keine
> Berufserfahrung nie haben wird.
> Und Berufserfahrung kein kein Studium ersetzen.
>
> Gruß
> kein Meister/Techniker


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   23.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es fehlt nicht an Fachkräften... Ings. sind einfach zu teuer. Daher nimmt man für die einfacheren Tätigkeiten einfach nen Techniker etc. Dieser verdient dann aber auch deutlich schlechtet als nen Bachelor

Lounge Gast schrieb:
>
> du bist wirklich der cleverste von allen meistern. wenn ich
> schon den Satz lese "ihr habt wahrscheinlich noch nie
> einen fertigungsbetrieb von innen gesehen.". genau
> dieses bild habe ich von euch meistern. den fertigungsprozess
> im blick, aber keine ahnung vom gesamtbetrieb. und der
> schwachsinn mit den BWL-kenntnissen. BWL ist eine
> wissenschaft mit unzähligen schwerpunkten. nur weil ein Fachl
> bei euch BWL heißt, denkt ihr wirklich ihr wäret
> spezialisten. ich habe BWL für den öfftl. dienst studiert und
> hatte etwa 30 BWL-fächer. das könnt ihr in eurer
> weiterbildung alles nicht mal überfolgen haben. aber
> natürlich hattet ihr: investition und finanzierung,
> controlling, bilanzierung, finanzbuchhaltung, corp.
> governance, managementlehre, beschaffung und produktion,
> kostenrechnung, qualitätsmanagement, projektmanagement,
> personalwirtschaft, organisationslehre, finanzwissenschaften,
> marketing... selbst die weiterbildungen für
> langzeitarbeitslose beinhalten meist BWL, willst du mir jetzt
> sagen, diese weiterbildungen seien dem bachelor auch
> gleichzusetzen? und der blödsinn mit deinen stellenanzeigen
> ist genau so schwachsinnig. es werden nicht ing. oder meister
> gesucht, weil ihr so viel wert seid, sondern weil es im
> technischen bereich massiv an fachkräften mangelt... den
> betrieben bleibt nichts anderes übrig als euch einzustellen,
> wenn es einfach keine ingenieure gibt. die qualität der
> produkte und dienstleistungen wird dadurch sicher nicht
> steigen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ihr primitiven Studenten-Assis kommt mal von eurem hohen
> Ross
> > runter.
> > Wenn ich hier so lese, wie abwertend über
> Meister/Techniker
> > etc. hergezogen wird, muss ich kotzen. Was seit ihr für
> > scheiß arrogante Menschen? Von wegen ein Meister kann
> nicht
> > analytisch/komplex denken und komplizierte Aufgaben lösen.
> > Ihr habt wahrscheinlich noch nie einen Fertigungsbetrieb
> von
> > innen gesehen. Außerdem ist das relativ, es gibt solche
> und
> > solche...
> >
> > Jede Ausbildung, Weiterbildung hat seinen eigenen Zweck
> und
> > Sinn. Ein Bachelor wird "fast" ausschließlich
> auf
> > einen theoretischen Bürojob vorbereitet
> > (Abteilungsleiter/Projektmanager/Entwicklung...) Ein
> > Handwerksmeister dagegen auf höchstem niveau in seinem
> > Handwerk theoretisch wie auch praktisch. BWL/
> Betriebsleitung
> > kann er sowieso... Ein guter Handwerksmeister kann leider
> > auch Ingenieursstellen erfolgreich besetzen ein Bachelor
> aber
> > keine Meisterstelle. Und was den Bildungshintergrund
> angeht
> > spielt das in der freien Wirtschaft kaum eine Rolle.
> Wichtig
> > ist was hinten rauskommt!
> > Ich will damit nicht sagen das "studierte"
> > schlechter sind als Meister etc.
> > Klar ist ein Studium nicht einfach und man kann auch die
> > intensität eines Studiums nicht mit Weiterbildungen wie
> > Meister etc. vergleichen. Aber wie gesagt, wichtig ist der
> > Mensch und was er leisten kann.
> > Warum lese ich immer wieder Stellenausschreibungen wo
> > Ingenieure oder auch Meister/Techniker für die gleiche
> > Stelle/Tätigkeit gesucht werden????
> > Ganz einfach Meister/Techniker haben meistens Jahre
> > praktisches know how erfahren, was ein Bachelor+Abi+keine
> > Berufserfahrung nie haben wird.
> > Und Berufserfahrung kein kein Studium ersetzen.
> >
> > Gruß
> > kein Meister/Techniker


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   23.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann nur von nem Meister kommen so nen Spruch... Bachelor = FH Diplom & Master in der Regel = Uni Diplom.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ist "Bachelor" nicht der abgebrochene
> Masterstudiengang ??????


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   23.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So wenige Ingenieure gibt es aber auch nicht, sonst wären nicht so viele in den letzten Jahren in den Vorruhestand geschickt worden. Auch sogenannte Experten mit absolut aktuellem Wissensstand.

Lounge Gast schrieb:
>
> du bist wirklich der cleverste von allen meistern. wenn ich
> schon den Satz lese "ihr habt wahrscheinlich noch nie
> einen fertigungsbetrieb von innen gesehen.". genau
> dieses bild habe ich von euch meistern. den fertigungsprozess
> im blick, aber keine ahnung vom gesamtbetrieb. und der
> schwachsinn mit den BWL-kenntnissen. BWL ist eine
> wissenschaft mit unzähligen schwerpunkten. nur weil ein Fachl
> bei euch BWL heißt, denkt ihr wirklich ihr wäret
> spezialisten. ich habe BWL für den öfftl. dienst studiert und
> hatte etwa 30 BWL-fächer. das könnt ihr in eurer
> weiterbildung alles nicht mal überfolgen haben. aber
> natürlich hattet ihr: investition und finanzierung,
> controlling, bilanzierung, finanzbuchhaltung, corp.
> governance, managementlehre, beschaffung und produktion,
> kostenrechnung, qualitätsmanagement, projektmanagement,
> personalwirtschaft, organisationslehre, finanzwissenschaften,
> marketing... selbst die weiterbildungen für
> langzeitarbeitslose beinhalten meist BWL, willst du mir jetzt
> sagen, diese weiterbildungen seien dem bachelor auch
> gleichzusetzen? und der blödsinn mit deinen stellenanzeigen
> ist genau so schwachsinnig. es werden nicht ing. oder meister
> gesucht, weil ihr so viel wert seid, sondern weil es im
> technischen bereich massiv an fachkräften mangelt... den
> betrieben bleibt nichts anderes übrig als euch einzustellen,
> wenn es einfach keine ingenieure gibt. die qualität der
> produkte und dienstleistungen wird dadurch sicher nicht
> steigen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Ihr primitiven Studenten-Assis kommt mal von eurem hohen
> Ross
> > runter.
> > Wenn ich hier so lese, wie abwertend über
> Meister/Techniker
> > etc. hergezogen wird, muss ich kotzen. Was seit ihr für
> > scheiß arrogante Menschen? Von wegen ein Meister kann
> nicht
> > analytisch/komplex denken und komplizierte Aufgaben lösen.
> > Ihr habt wahrscheinlich noch nie einen Fertigungsbetrieb
> von
> > innen gesehen. Außerdem ist das relativ, es gibt solche
> und
> > solche...
> >
> > Jede Ausbildung, Weiterbildung hat seinen eigenen Zweck
> und
> > Sinn. Ein Bachelor wird "fast" ausschließlich
> auf
> > einen theoretischen Bürojob vorbereitet
> > (Abteilungsleiter/Projektmanager/Entwicklung...) Ein
> > Handwerksmeister dagegen auf höchstem niveau in seinem
> > Handwerk theoretisch wie auch praktisch. BWL/
> Betriebsleitung
> > kann er sowieso... Ein guter Handwerksmeister kann leider
> > auch Ingenieursstellen erfolgreich besetzen ein Bachelor
> aber
> > keine Meisterstelle. Und was den Bildungshintergrund
> angeht
> > spielt das in der freien Wirtschaft kaum eine Rolle.
> Wichtig
> > ist was hinten rauskommt!
> > Ich will damit nicht sagen das "studierte"
> > schlechter sind als Meister etc.
> > Klar ist ein Studium nicht einfach und man kann auch die
> > intensität eines Studiums nicht mit Weiterbildungen wie
> > Meister etc. vergleichen. Aber wie gesagt, wichtig ist der
> > Mensch und was er leisten kann.
> > Warum lese ich immer wieder Stellenausschreibungen wo
> > Ingenieure oder auch Meister/Techniker für die gleiche
> > Stelle/Tätigkeit gesucht werden????
> > Ganz einfach Meister/Techniker haben meistens Jahre
> > praktisches know how erfahren, was ein Bachelor+Abi+keine
> > Berufserfahrung nie haben wird.
> > Und Berufserfahrung kein kein Studium ersetzen.
> >
> > Gruß
> > kein Meister/Techniker


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   24.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was bitte hat denn Vorruhestand mit Fachkräftemangel zu tun? Es entscheidet nicht der Chef, ob jemand in Vorruhestand geht, sondern jeder Arbeitnehmer entscheidet dies für sich selbst. Das ist eine rein private Entscheidung. Jede Privatperson kann dies tun, solang sie die Abschläge in der Rente akzeptiert. Wir haben einen Fachkräftemangel und das führt immer öfter dazu, dass zum Teil geringerqualifizierte Menschen u.a. auch Meister in ingenieursähnliche Jobs gesteckt werden. Es ist ein Fakt, dass Ingenieure in Deutschland eine Minderheit sind. Es gibt weitaus mehr Meister als Ingenieure. Warum ist das so, wenn die Ausbildung denn so gleichwertig ist und man den Meister mit einem geringeren Bildungsabschluss als Zugangsvoraussetzung durchführen darf?!

Die Politik stiehlt sich immer mehr aus der Verantwortung, schiebt Bildungsverantwortung immer mehr an private Unternehmen, wie die IHK oder dutzende andere Unternehmen ab, die nur eins im sinn haben und das ist Gewinn.


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   24.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In der Praxis sah das oft ganz anders aus, die älteren Ingenieure sind oft rausgedrängt worden, sie sollten von der payroll verschwinden. Das lief z.T. auch mit massivem mobbing. Hast Du wohl nicht mitbekommen?

Lounge Gast schrieb:
>
> Was bitte hat denn Vorruhestand mit Fachkräftemangel zu tun?
> Es entscheidet nicht der Chef, ob jemand in Vorruhestand
> geht, sondern jeder Arbeitnehmer entscheidet dies für sich
> selbst. Das ist eine rein private Entscheidung. Jede
> Privatperson kann dies tun, solang sie die Abschläge in der
> Rente akzeptiert. Wir haben einen Fachkräftemangel und das
> führt immer öfter dazu, dass zum Teil geringerqualifizierte
> Menschen u.a. auch Meister in ingenieursähnliche Jobs
> gesteckt werden. Es ist ein Fakt, dass Ingenieure in
> Deutschland eine Minderheit sind. Es gibt weitaus mehr
> Meister als Ingenieure. Warum ist das so, wenn die Ausbildung
> denn so gleichwertig ist und man den Meister mit einem
> geringeren Bildungsabschluss als Zugangsvoraussetzung
> durchführen darf?!
>
> Die Politik stiehlt sich immer mehr aus der Verantwortung,
> schiebt Bildungsverantwortung immer mehr an private
> Unternehmen, wie die IHK oder dutzende andere Unternehmen ab,
> die nur eins im sinn haben und das ist Gewinn.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja wenn du in so einem "Unternehmen" arbeitest, wo sowas die "Praxis" ist, dass ältere Ings raus gemobbt werden, dann würd ich mir mal überlegen, ob man sich nicht was anderes suchen sollte. Leute, die zu gern immer das Wort "Praxis" betonen, haben meist nicht viel Ahnung davon, zumindest meine Erfahrung. Jedes gut geführte Unternehmen hat einen Betriebsrat, sodass es zu sowas garnicht kommen kann. In einem richtigen Unternehmen werden alte Ingenieure nicht raus gemobbt, weil man weiß, was man an deren Erfahrung hat und das gerade junge Ingenieure eine menge davon lernen können. Wie gesagt, wenn das bei dir "Praxis" ist ok. Ich war bei BASF, Linde und Vattenfall, da ist mir sowas nicht ansatzweise untergekommen.

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   25.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ok, es hängt wohl auch von der Branche ab. Ich beziehe mich hier auf die Elektrotechnik.
Lounge Gast schrieb:
>
> Naja wenn du in so einem "Unternehmen" arbeitest,
> wo sowas die "Praxis" ist, dass ältere Ings raus
> gemobbt werden, dann würd ich mir mal überlegen, ob man sich
> nicht was anderes suchen sollte. Leute, die zu gern immer das
> Wort "Praxis" betonen, haben meist nicht viel
> Ahnung davon, zumindest meine Erfahrung. Jedes gut geführte
> Unternehmen hat einen Betriebsrat, sodass es zu sowas
> garnicht kommen kann. In einem richtigen Unternehmen werden
> alte Ingenieure nicht raus gemobbt, weil man weiß, was man an
> deren Erfahrung hat und das gerade junge Ingenieure eine
> menge davon lernen können. Wie gesagt, wenn das bei dir
> "Praxis" ist ok. Ich war bei BASF, Linde und
> Vattenfall, da ist mir sowas nicht ansatzweise untergekommen.


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   25.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei Vattenfall rennen genügend ET Ings rum, genauso wie in der BASF. Wie gesagt, wer sowas in seinem Unternehmen mitbekommt und nichts gegen sowas unternimmt, der gehört entlassen. Es werden immer mehr die AN gegeneinander ausgespielt und keiner nutzt seine Rechte. JEDER kann zu der Gewerkschaft oder dem Betriebsrat gehen und es wird ihm geholfen. Mobbing ist illegal und Leute die mobben, werden entlassen. Ist es der Chef, gibts ne saftige Geldstrafe vom Arbeitsgericht.

[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo!

Ich finde es auch nicht okay, dass ein Meister dem Bachelor gleichgestellt ist. Beim Techniker sehe ich das jedoch etwas anders.

Ich selbst habe Realschulabschluss und danach eine Ausbildung über 3 Jahre zum Bauzeichner gemacht. Dann habe ich die einjährige Fachhochschulreife erworben und meinen Meister in Maurerhandwerk sowie den staatl. gepr. Bautechniker für Hoch und Stahlbetonbau absolviert.

Ich sehe keineswegs Defizite zu Bachelorstudenten für Bau oder Architektur und kann diesen locker das Wasser reichen.

Ich frage mich deshalb wo genau das Problem liegt? Nur weil jemand auf einer FH oder Uni studiert hat ist er nichts besseres...


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe damals auch mit einem ehemaligen Azubikollegen mein Fachabi gemacht. Er hat direkt danach seinen Techniker dort gemacht und ich bin zum Studium gegangen. Glaub mir, der Bachelor legt nochmal ein paar schippen drauf. Zwischen glauben, man sei gleichwertig und es wirklich anhand objektiver Kriterien zu bewerten ist ein meilenweiter Unterschied. Der Techniker hat ohne Frage mehr drauf als ein Meister, aber es ist auch der Ausbildungsdauer geschuldet, dass ein Bachelor mehr mitbekommt. Das Niveau eines Studiums ist auch höher. Wie gesagt, ich habe es verglichen mit meinem Bekannten. Wir standen damals auch vor der Entscheidung, machen wir den Meister, Techniker oder versuchen wir ein Studium. Man müsste Meister, Techniker, Bachelor auf je eine Stufe heben, damit der Unterschied deutlich wird. Ich sehe den Techniker höherwertiger als den Meister, jedoch den Bachelor immernoch höherwertiger als den Techniker. Gerade weil in den MINT Fächern enorm viele Leute sitzen, die auch schon eine Ausbildung und Berufserfahrung haben. Ich kenne auch ein paar Freunde aus meiner Ausbildungszeit, die so reden. Ich hätte ein Studium locker geschafft. Legt man ihnen dann ein paar Aufgaben vor die Nase, dann runzeln sie nur die Stirn und weiter kommt nix. Der Bachelor hat einen höheren allgemeinbildenden Abschluss (meistens) und eine längere Ausbildungsdauer (auf höherem Niveau). Es gibt einen Grund, warum gerade in den technischen Fächern, in denen ja die Meister ihren Einsatz finden, die Abbrecherquoten im Bachelor so enorm hoch ist. Technik beruht auf mathematischen und physikalischen Grundregeln und die beherrscht kein Meister in dem Maße, dass er sich mit dem Bachelor gleichstellen kann. Klar kann man die "einfachen" Formeln der Meister nutzen, aber viele Meister wissen garnicht, woher diese Formeln überhaupt kommen. Sie kennen diese nur aus dem Skript und nutzen diese. Außerdem wissen sie garnicht, dass es vereinfachte Formeln sind, die einen erheblichen Fehler besitzen, diese werden aber als exakt angenommen. Es gibt einen meilenweiten Unterschied zwischen den Mitteln, mit denen ein Meister seine technischen Berechnungen durchführt und denen eines Bachelors, mit denen er auf wissenschaftlich nachvollziehbarem Niveau alle Berechnungen macht. Habe es mit meinen Bekannten direkt verglichen, weil wir alle vor der Frage standen, wie wollen wir uns weiterbilden und da wir alle im gleichen Zeitraum unterschiedliche Ausbildungen besucht haben, konnten wir es direkt vergleichen. Das Ergebnis war eindeutig und es wurde von allen (Meister,Techniker), die ich persönlich kenne so angesehen, dass der Bachelor höherwertig ist. Deswegen sag ich nicht, dass ich etwas besseres bin. Es sind meine Freunde und sie bleiben es auch. Menschlich sind wir gleich, aber beruflich qualifiziert bin ich mehr, da meine Ausbildung schwerer und umfangreicher war. Manche Leute sollten hier nicht gleich in die Diskriminierungströte blasen, sondern es einfach mal anerkennen, dass es höherwertige Ausbildungen gibt und man nur aufgrund besserer Bildung nicht automatisch arrogant ist.

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   25.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also zumindest im Bereich E-Technik besteht auch zwischen dem Techniker und dem Bachelor ein gewaltiger Unterschied! Das weiß ich, weil nen Bekannter von mir nach dem Techniker (mit 2,0 bestanden) nen Bachelor an der FH draufgesetzt hat... Diese Person ist 3 mal durch Mathe 3 gefallen, weil der Anspruch viel höher war, als bei der Technikerfortbildung

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo!
>
> Ich finde es auch nicht okay, dass ein Meister dem Bachelor
> gleichgestellt ist. Beim Techniker sehe ich das jedoch etwas
> anders.
>
> Ich selbst habe Realschulabschluss und danach eine Ausbildung
> über 3 Jahre zum Bauzeichner gemacht. Dann habe ich die
> einjährige Fachhochschulreife erworben und meinen Meister in
> Maurerhandwerk sowie den staatl. gepr. Bautechniker für Hoch
> und Stahlbetonbau absolviert.
>
> Ich sehe keineswegs Defizite zu Bachelorstudenten für Bau
> oder Architektur und kann diesen locker das Wasser reichen.
>
> Ich frage mich deshalb wo genau das Problem liegt? Nur weil
> jemand auf einer FH oder Uni studiert hat ist er nichts
> besseres...


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   26.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Freund von mir hat den Techniker mir 2,1 bestanden. Dabei hat er maximal 1 Stunde für ne Klausur gelernt und auch ansonsten war das eher eine gechillte Zeit.
Durch das Maschinenbau Studium auf der FH (wohl gemerkt nicht Uni, das ist dann vor allem in Technik nochmal eine Liga höher) ist der dann sang und klanglos durchgerasselt. Rausgeprüft worden nach 3 Semestern. Lag an Mathe, aber es waren auch noch andere Prüfungen offen. Und das obwohl er seinen Lernaufwand um sicher 300% gesteigert hatte!

Lounge Gast schrieb:
>
> Also zumindest im Bereich E-Technik besteht auch zwischen dem
> Techniker und dem Bachelor ein gewaltiger Unterschied! Das
> weiß ich, weil nen Bekannter von mir nach dem Techniker (mit
> 2,0 bestanden) nen Bachelor an der FH draufgesetzt hat...
> Diese Person ist 3 mal durch Mathe 3 gefallen, weil der
> Anspruch viel höher war, als bei der Technikerfortbildung
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hallo!
> >
> > Ich finde es auch nicht okay, dass ein Meister dem
> Bachelor
> > gleichgestellt ist. Beim Techniker sehe ich das jedoch
> etwas
> > anders.
> >
> > Ich selbst habe Realschulabschluss und danach eine
> Ausbildung
> > über 3 Jahre zum Bauzeichner gemacht. Dann habe ich die
> > einjährige Fachhochschulreife erworben und meinen
> Meister in
> > Maurerhandwerk sowie den staatl. gepr. Bautechniker für
> Hoch
> > und Stahlbetonbau absolviert.
> >
> > Ich sehe keineswegs Defizite zu Bachelorstudenten für Bau
> > oder Architektur und kann diesen locker das Wasser
> reichen.
> >
> > Ich frage mich deshalb wo genau das Problem liegt? Nur
> weil
> > jemand auf einer FH oder Uni studiert hat ist er nichts
> > besseres...


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   06.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich kann man keinen frisch gebackenen Maschinenbau Ing. mit einem Meister vergleichen der mit 22 jahren seinen lappen gemacht hat, alle lehrgänge durchlaufen hat,und nun seit ca 6 jahren als Mitarbeitender Meister arbeitet.
Das Maschinenbau Studium ist ja auch nicht mal eben!
Der Meisterbrief (Kfz-Bereich) kommt annähernd an das Studium dran. Wenn man das gesamtwissen während absolvierter Lehrgänge usw. anrechnet. Beim Studium am Stück,im Handwerk langsam und vor allem Geldbringender.
Aber nicht alle Lehrgänge werden auch gezahlt!
Und wer möchte schon einen frischgebackenen maschinenbau.ing an sein Auto lassen?
Also allgemein gesagt im Handwerk ist es gerechtfertigt, aber nicht in allen Berufen das gleichzustellen.
Ausserdem kostet die meisterschule auch Geld,ebenso die lehrgänge und weiterbildungen!
Und da bekommt man kein Bafög!


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   07.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

:-D :-D :-D

Ein KFZ-Meister-Lehrgang kommt an ein Maschinenbaustudium ran?
Sag mal, glaubst du wirklich was du da von dir gibst?
Das ist schon absurd, dass man es gar nicht mehr ernst nehmen kann.

Lustig :-D

Lounge Gast schrieb:
>
> Natürlich kann man keinen frisch gebackenen Maschinenbau Ing.
> mit einem Meister vergleichen der mit 22 jahren seinen lappen
> gemacht hat, alle lehrgänge durchlaufen hat,und nun seit ca 6
> jahren als Mitarbeitender Meister arbeitet.
> Das Maschinenbau Studium ist ja auch nicht mal eben!
> Der Meisterbrief (Kfz-Bereich) kommt annähernd an das Studium
> dran. Wenn man das gesamtwissen während absolvierter
> Lehrgänge usw. anrechnet. Beim Studium am Stück,im Handwerk
> langsam und vor allem Geldbringender.
> Aber nicht alle Lehrgänge werden auch gezahlt!
> Und wer möchte schon einen frischgebackenen maschinenbau.ing
> an sein Auto lassen?
> Also allgemein gesagt im Handwerk ist es gerechtfertigt, aber
> nicht in allen Berufen das gleichzustellen.
> Ausserdem kostet die meisterschule auch Geld,ebenso die
> lehrgänge und weiterbildungen!
> Und da bekommt man kein Bafög!


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   07.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jetzt mal ganz im Ernst: Ein KFZ Meister kommt vom Schwierigkeistgrad noch nichtmal an ein Fachabi Technik ran! - Die Meist denken das jetzt alle nur, wegen dem DQR. Ausser, was soll nen Ing. am Auto machen? Für so grobe Sachen sind die Meister da. Der Ing. plant eher in der Entwicklung den Aufbau eines KFZ Teils. Für sowas ist ein Meister mit 20 Jahren Berufserfahrung noch immer 10 mal ungeeigneter, als nen frischer Ing. Absolvent. Denn der hat im Gegensatz zum Meister zumindest die notwendige Therorie gelernt. Ein Meister lernt vieles Verschiedenes, dafür aber oberflächig auf Realschulniveu.

Lounge Gast schrieb:
>
> :-D :-D :-D
>
> Ein KFZ-Meister-Lehrgang kommt an ein Maschinenbaustudium ran?
> Sag mal, glaubst du wirklich was du da von dir gibst?
> Das ist schon absurd, dass man es gar nicht mehr ernst nehmen
> kann.
>
> Lustig :-D
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Natürlich kann man keinen frisch gebackenen Maschinenbau
> Ing.
> > mit einem Meister vergleichen der mit 22 jahren seinen
> lappen
> > gemacht hat, alle lehrgänge durchlaufen hat,und nun seit
> ca 6
> > jahren als Mitarbeitender Meister arbeitet.
> > Das Maschinenbau Studium ist ja auch nicht mal eben!
> > Der Meisterbrief (Kfz-Bereich) kommt annähernd an das
> Studium
> > dran. Wenn man das gesamtwissen während absolvierter
> > Lehrgänge usw. anrechnet. Beim Studium am Stück,im
> Handwerk
> > langsam und vor allem Geldbringender.
> > Aber nicht alle Lehrgänge werden auch gezahlt!
> > Und wer möchte schon einen frischgebackenen
> maschinenbau.ing
> > an sein Auto lassen?
> > Also allgemein gesagt im Handwerk ist es gerechtfertigt,
> aber
> > nicht in allen Berufen das gleichzustellen.
> > Ausserdem kostet die meisterschule auch Geld,ebenso die
> > lehrgänge und weiterbildungen!
> > Und da bekommt man kein Bafög!


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   10.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist krass! Und vor allem unfair! Ich weiß sehr sicher, dass es auch Meister Ausbildung in der Industrie gibt (also jetzt nicht so ein Jux wie Friseurmeister) in unter einem Jahr angeboten werden! Und zwar auch an Leute die "nur" eine Ausbildung nach der Realschule gemacht haben, ohne Fachabi oder ähnliches. Das mit dem Bachelor gleichzustellen ist eine Frechheit für alle Uni Studenten, das wertet den Bachelor total ab.

Allerdings hoffe ich, dass die Wirtschaft noch zu unterscheiden weiß


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   11.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das weiß sie eben sehr oft nicht. Als ich einen Betrieb für meine Bachelorarbeit gesucht habe, da musste ich genau dies feststellen. Habe per E-Mail gut 30 Unternehmen spontan angeschrieben und von diesen 30 Unternehmen wussten gut 20 nicht, was der Bachelor überhaupt ist, gerade auch befeuert durch diese Fehlentscheidung im DQR. Da wurden mir Sachen gesagt wie, was sie haben den Bachelor noch nicht, das ist ja nichtmal ein Vordiplom bzw. es entspricht doch gerade mal einer Meisterschule, sowas können wir nicht brauchen.

Der Staat hätte nicht einfach nur ein neues Studiensystem einführen sollen, sondern auch mal ein AKTIVES Informationsprogramm auf den Weg bringen MÜSSEN! Sprich, man sollte den Unternehmen erstmal erklären, was ein Bachelor oder Master ist. Viele Chefs und Personaler bilden ihre Meinung aus irgendwelchen Infos, die sie mal irgendwo aufgeschnappt haben und dann kommt es zu solchen Aussagen wie, Bachelor nichtmal Vordiplom. Und da waren durchaus große Firmen dabei, die eigentlich jeder kennen müsste. Da erwartet man eigentlich, dass sie es wissen "müssten". Diese Unwissenheit wird derzeit extrem von der IHK ausgenutzt, um ihr Produkt Meister besser/teuer an den Mann zu bringen.


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   11.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hast Du schon mal komplexe Reparaturen an einem Auto beobachtet? Da würde ich weder einen Fachabiturienten noch einen Ingenieur ranlassen. Den Ingenieur nur, wenn er vorher auch eine Kfz-Lehre gemacht hätte. Hier wird der Wert eines Studiums total überschätzt. Ganz nebenbei bemerkt, ich bin selbst auch Ing.

Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt mal ganz im Ernst: Ein KFZ Meister kommt vom
> Schwierigkeistgrad noch nichtmal an ein Fachabi Technik ran!
> - Die Meist denken das jetzt alle nur, wegen dem DQR.
> Ausser, was soll nen Ing. am Auto machen? Für so grobe Sachen
> sind die Meister da. Der Ing. plant eher in der Entwicklung
> den Aufbau eines KFZ Teils. Für sowas ist ein Meister mit 20
> Jahren Berufserfahrung noch immer 10 mal ungeeigneter, als
> nen frischer Ing. Absolvent. Denn der hat im Gegensatz zum
> Meister zumindest die notwendige Therorie gelernt. Ein
> Meister lernt vieles Verschiedenes, dafür aber oberflächig
> auf Realschulniveu.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > :-D :-D :-D
> >
> > Ein KFZ-Meister-Lehrgang kommt an ein
> Maschinenbaustudium ran?
> > Sag mal, glaubst du wirklich was du da von dir gibst?
> > Das ist schon absurd, dass man es gar nicht mehr ernst
> nehmen
> > kann.
> >
> > Lustig :-D
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Natürlich kann man keinen frisch gebackenen
> Maschinenbau
> > Ing.
> > > mit einem Meister vergleichen der mit 22 jahren
> seinen
> > lappen
> > > gemacht hat, alle lehrgänge durchlaufen hat,und nun
> seit
> > ca 6
> > > jahren als Mitarbeitender Meister arbeitet.
> > > Das Maschinenbau Studium ist ja auch nicht mal eben!
> > > Der Meisterbrief (Kfz-Bereich) kommt annähernd an das
> > Studium
> > > dran. Wenn man das gesamtwissen während absolvierter
> > > Lehrgänge usw. anrechnet. Beim Studium am Stück,im
> > Handwerk
> > > langsam und vor allem Geldbringender.
> > > Aber nicht alle Lehrgänge werden auch gezahlt!
> > > Und wer möchte schon einen frischgebackenen
> > maschinenbau.ing
> > > an sein Auto lassen?
> > > Also allgemein gesagt im Handwerk ist es
> gerechtfertigt,
> > aber
> > > nicht in allen Berufen das gleichzustellen.
> > > Ausserdem kostet die meisterschule auch Geld,ebenso
> die
> > > lehrgänge und weiterbildungen!
> > > Und da bekommt man kein Bafög!


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   11.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ganz blödes Beispiel, denkst du die KFZ Meister sehen heut noch durch bei den Autos? Ich musste allein schon 5 Werkstätten abklappern, um mir eine Alarmanlage einbauen zu lassen, weil keiner durchgesehen hat. Mein Onkel hatte jahrelang Motoraussetzer und besuchte dutzende Werkstätten, keiner hat diesen Fehler jemals gefunden, weder die Vertragswerkstatt, noch diverse andere Werkstätten. Als ob der Meister der Heilsbringer in der Praxis ist und alles aus dem FF kann. Davon abgesehen, dass der Akademiker nicht fürs Schrauben ausgebildet wird. Er entwickelt eher das, was ihr dort einbaut und das ist bei weitem schwieriger. Wie läuft es denn in den Werkstätten heutzutage? Diagnosegerät ran, Fehler eingrenzen und direkt das halbe Auto austauschen. Ach ja, den Fehler des Fahrzeuges von meinem Onkel hat der Sohn unseres Nachbarn gefunden, der ist ganz normaler KFZ Geselle. War nur ein Fehler in einer Relaisschaltung, Kosten 3,50 ? für das Relais. Was die Werkstätten vorher alles allein für die Fehlersuche berechnet haben lass ich hier mal außen vor.

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   11.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jaja... ich würde auch keinen Ing. an einen Bagger bedienen lassen, wenn er keine Schulung dafür hat...


Lounge Gast schrieb:
>
> Hast Du schon mal komplexe Reparaturen an einem Auto
> beobachtet? Da würde ich weder einen Fachabiturienten noch
> einen Ingenieur ranlassen. Den Ingenieur nur, wenn er vorher
> auch eine Kfz-Lehre gemacht hätte. Hier wird der Wert eines
> Studiums total überschätzt. Ganz nebenbei bemerkt, ich bin
> selbst auch Ing.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Jetzt mal ganz im Ernst: Ein KFZ Meister kommt vom
> > Schwierigkeistgrad noch nichtmal an ein Fachabi Technik
> ran!
> > - Die Meist denken das jetzt alle nur, wegen dem DQR.
> > Ausser, was soll nen Ing. am Auto machen? Für so grobe
> Sachen
> > sind die Meister da. Der Ing. plant eher in der
> Entwicklung
> > den Aufbau eines KFZ Teils. Für sowas ist ein Meister
> mit 20
> > Jahren Berufserfahrung noch immer 10 mal ungeeigneter, als
> > nen frischer Ing. Absolvent. Denn der hat im Gegensatz zum
> > Meister zumindest die notwendige Therorie gelernt. Ein
> > Meister lernt vieles Verschiedenes, dafür aber oberflächig
> > auf Realschulniveu.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > :-D :-D :-D
> > >
> > > Ein KFZ-Meister-Lehrgang kommt an ein
> > Maschinenbaustudium ran?
> > > Sag mal, glaubst du wirklich was du da von dir gibst?
> > > Das ist schon absurd, dass man es gar nicht mehr
> ernst
> > nehmen
> > > kann.
> > >
> > > Lustig :-D
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Natürlich kann man keinen frisch gebackenen
> > Maschinenbau
> > > Ing.
> > > > mit einem Meister vergleichen der mit 22 jahren
> > seinen
> > > lappen
> > > > gemacht hat, alle lehrgänge durchlaufen
> hat,und nun
> > seit
> > > ca 6
> > > > jahren als Mitarbeitender Meister arbeitet.
> > > > Das Maschinenbau Studium ist ja auch nicht mal
> eben!
> > > > Der Meisterbrief (Kfz-Bereich) kommt annähernd
> an das
> > > Studium
> > > > dran. Wenn man das gesamtwissen während
> absolvierter
> > > > Lehrgänge usw. anrechnet. Beim Studium am
> Stück,im
> > > Handwerk
> > > > langsam und vor allem Geldbringender.
> > > > Aber nicht alle Lehrgänge werden auch gezahlt!
> > > > Und wer möchte schon einen frischgebackenen
> > > maschinenbau.ing
> > > > an sein Auto lassen?
> > > > Also allgemein gesagt im Handwerk ist es
> > gerechtfertigt,
> > > aber
> > > > nicht in allen Berufen das gleichzustellen.
> > > > Ausserdem kostet die meisterschule auch
> Geld,ebenso
> > die
> > > > lehrgänge und weiterbildungen!
> > > > Und da bekommt man kein Bafög!


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   12.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So ist es. Berufsschule entspricht in etwa der verlängerten Hauptschule, bestenfalls Realschule. Sowohl vom Niveau als auch vom Klientel, welche diese besucht.
Da liegt der Meister dann bestenfalls irgendwo zwischen Realschule und Abi vom Niveau her aber von einem Studium ist diese Ausbildung meilenweit entfernt. Da muss man nur schauen wer alles seinen Meister macht. Da sind Leute dabei, die im Leben ihr Abi nicht schaffen würden.


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   15.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wundert es hier eigentlich noch irgendwen, was die schavan sich ständig einfallen lässt??

ich finde es ist eine frechheit, dass eine ministerin, die selbst nicht mal über einen studienabschluss verfügt, so über den wert und das ansehen unserer abschlüsse bestimmen darf!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sofern sie ihren Dr. verlieren sollte, hat sie wirklich überhaupt keinen Abschluß!

Lounge Gast schrieb:
>
> wundert es hier eigentlich noch irgendwen, was die schavan
> sich ständig einfallen lässt??
>
> ich finde es ist eine frechheit, dass eine ministerin, die
> selbst nicht mal über einen studienabschluss verfügt, so über
> den wert und das ansehen unserer abschlüsse bestimmen darf!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Rein zum Verständnis? Warum hat sie dann keinen Abschluss? Sie muss doch vorher einen Studienabschluss vorweisen, damit sie überhaupt promovieren darf. Sie würde ihren Doktor verlieren, aber nicht den Hochschulabschluss. Da müsste man eher noch ihre Diplomarbeit ansehen oder was sie vorher abgelegt hat. Seh ich da was falsch?

[auf diesen Beitrag antworten]

   16.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Schavan hat grundständig, also ohne vorherigen Studienabschluss promoviert. Auch gefälligkeitspromotion genannt.

Wird ihr der Doktortitel aberkannt, hat sie keinen akademischen Abschluss. Und sowas traut sich Hand an unser Bildungssystem zu legen


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   16.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin geschockt, eine Bildungsministerin, die nie wirklich einen Studium besucht hat und nur durch eine Gefälligkeitspromotion direkt zum Dr. aufgestiegen ist. Wie darf sowas Bildungsministerin werden? Eine Frechheit jedem Studenten gegenüber. Und dann diskutieren wir hier seit hunderten Beiträgen, wie sowas alá DQR zustande kommen konnte?! Die Frau sollte zurücktreten, dieses UHU-Kleber-Syndrom der Politiker geht mir echt auf den Keks. Kein Wunder, dass immer mehr Bürger das Vertrauen in die Politik verlieren.

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   16.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sie hat studiert, nur hat sie keinen ordentlichen Abschluss gemacht. Weder Magister, Diplom noch Staatsexamen. Dann hat sie einen Dr. gemacht. Sehr peinlich für die CDU!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich bin geschockt, eine Bildungsministerin, die nie wirklich
> einen Studium besucht hat und nur durch eine
> Gefälligkeitspromotion direkt zum Dr. aufgestiegen ist. Wie
> darf sowas Bildungsministerin werden? Eine Frechheit jedem
> Studenten gegenüber. Und dann diskutieren wir hier seit
> hunderten Beiträgen, wie sowas alá DQR zustande kommen
> konnte?! Die Frau sollte zurücktreten, dieses
> UHU-Kleber-Syndrom der Politiker geht mir echt auf den Keks.
> Kein Wunder, dass immer mehr Bürger das Vertrauen in die
> Politik verlieren.


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   18.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich finde es schon sehr despektierlich was hier so über die Meisterausbildung losgelassen wird. Wer drei Jahre neben dem normalen Job, in der Chemiebranche meistens Wechselschicht, nochmal zur Schule geht hat, so denke ich mehr Respekt verdient!
Habe 1980 in einem der, damals, drei grössten Chemieunternehmens meine Ausbildung zum Chemiekanten(damals Chemiefacharbeiter) gemacht. Das waren zwei Tage pro Woche Schule und drei Tage Praxis Labor oder Betrieb. Das war weder chillig noch einfach. Nach er bestandene Prüfung gings in den Betrieb also "Dreischichtbetrieb" Zwei Jahre später gings mit nem Kollegen zur Meisterschule 60km hin und 60km zurück zweimal in der Woche und Samstags. Dazu kommtnoch der Schei zum Ausbilder, der war damals schon Pficht. Was hier teilweise als chillig und easy niedergemacht wird war damals der pure Stress. Wo Kollegen die Studieren gegangen sind am WE feiern waren wir ich in der Schule und danach arbeiten. Achja Familie gab es da auch schon. Die Diskussion wer hier der bessere Analytiker Verfahrenstechniker oder Ausbilder ist halte ich für schlecht. Die meisten Leute entwickeln sich erst nach Studium oder Ausbildung. Und noch was zm Abschied:Leute die den pH Wert nicht definieren eine Kaffemaschine für eine Destillation gehalten haben oder die Beilsteinprobe nicht kannten gab es in meinem Berufsleben in beiden Lagern. Und bitte bitte orientiert euch nicht an Politikern. Also neugierig bleiben M


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   19.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mag ja sein, dass es stressig war neben dem Beruf den Meister zu machen, aber: 1. kann man den heutzutage Vollzeit je nach Bereich Ab 3-7 Monaten machen und 2. tens interessiert dabei nicht, ob stressig war neben dem Beruf, sondern wie der Anspruch des Stoffes ist. Und dieser liegt im Studium natürlich Welten darüber. Daher finde ich eine Gleichstellung nicht richtig. Aber was heißt überhaupt Gleichstellung... Nur weil eine Bildungsministerin, welche selber nichtmal nen Studiumabschluss hat (Trotzdem nen Dr.), Meister, FH Diplom und Bachelor im DQR auf Stufe 6 packt, heißt das nicht, dass das Jemand in der Wirtschaft juckt.... Der Meister macht weiterhin seine Meistertätigkeit (Ausbilden etc.) und der Ing. das was er auch vorher gemacht hat. PS: Bevor es den Bachelor gab, hätte nie im Leben Jemand das FH Diplom mit nem Meister gleichgesetzt! (Ist aber laut DQR jetzt so)



Lounge Gast schrieb:
>
> Ich finde es schon sehr despektierlich was hier so über die
> Meisterausbildung losgelassen wird. Wer drei Jahre neben dem
> normalen Job, in der Chemiebranche meistens Wechselschicht,
> nochmal zur Schule geht hat, so denke ich mehr Respekt
> verdient!
> Habe 1980 in einem der, damals, drei grössten
> Chemieunternehmens meine Ausbildung zum Chemiekanten(damals
> Chemiefacharbeiter) gemacht. Das waren zwei Tage pro Woche
> Schule und drei Tage Praxis Labor oder Betrieb. Das war weder
> chillig noch einfach. Nach er bestandene Prüfung gings in den
> Betrieb also "Dreischichtbetrieb" Zwei Jahre später
> gings mit nem Kollegen zur Meisterschule 60km hin und 60km
> zurück zweimal in der Woche und Samstags. Dazu kommtnoch der
> Schei zum Ausbilder, der war damals schon Pficht. Was hier
> teilweise als chillig und easy niedergemacht wird war damals
> der pure Stress. Wo Kollegen die Studieren gegangen sind am
> WE feiern waren wir ich in der Schule und danach arbeiten.
> Achja Familie gab es da auch schon. Die Diskussion wer hier
> der bessere Analytiker Verfahrenstechniker oder Ausbilder ist
> halte ich für schlecht. Die meisten Leute entwickeln sich
> erst nach Studium oder Ausbildung. Und noch was zm
> Abschied:Leute die den pH Wert nicht definieren eine
> Kaffemaschine für eine Destillation gehalten haben oder die
> Beilsteinprobe nicht kannten gab es in meinem Berufsleben in
> beiden Lagern. Und bitte bitte orientiert euch nicht an
> Politikern. Also neugierig bleiben M


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   19.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es geht nur kaum noch einer Feiern in den heutigen Studiengängen. Ich habe auch eine Chemikantenausbildung und stand vor der Entscheidung Meister, Techniker oder Studium. Hab dann mein Abi nachgeholt und bin zum Studium, wo andere meiner Azubikollegen Meister oder Techniker gemacht haben. Dass ein berufsbegleitender Meister stressig ist, will hier glaub keiner bezweifeln, aber Umfang und Niveau sind wirklich weit unter dem eines Bachelors. Ich studiere jetzt seit 4 Jahren Chemieingenieurwesen und kann die "Partys" an einer Hand abzählen. Ich hab das Gefühl, dass die Meister sich garnicht erkundigen wollen, was diese neuen Studiengänge heutzutage, gerade in technischen Fächern, für einen Studenten bedeuten. Bei mir sieht gerade z.B. ein Montag so aus, dass um 7:30 die ersten Vorlesungen beginnen, zwischendrin ein oder zwei Laborpraktikas stattfinden, die ja auch vorbereitet werden müssen, ansschließend kommt ja noch ein Protokoll hinzu, wofür man im Schnitt eine Woche Zeit hat pro Versuch. Normaler Vorlesungsschluss ist dann 20:00. Danach ist aber noch nicht schluss. Sprich, da muss dann Recherche betrieben werden. Also ab in die Bibo und für sein Protokoll recherchieren oder ein anderes Praktikum vorbereiten. So geht es die ganze Woche lang! Samstag und Sonntag heißt es dann vorbereiten bzw. Protokolle oder Belege schreiben, nicht feiern. In meinem jetzigen Semester sieht das so aus: Von früh 7:30 bis 20 uhr vorlesungen bzw praktika. Dazu sind es momentan 4 praktikas an der zahl, die allein in diesem Semester durchgeführt werden müssen. Damit man einen Versuch überhaupt durchführen darf, werden meistens vorher Testate abgelegt, damit sich der Prof sicher sein kann, dass man nix in die Luft jagt. Ein Semester-Praktikum in einem Fach besteht meistens aus 7-10 Versuchen und davon haben wir insgesamt 4 verschiedene Praktikas in diesem Semester, also in Summe gut 30-40 Versuche vorbereiten, Protokolle schreiben etc. Pro Praktikumseinheit (3h) muss man mehrere Versuche abarbeiten, also nicht nur ein Versuch pro Praktikum. Für diese 2-3 Versuche müssen Protokolle geschrieben werden, was so meistens bei 10 Seiten Umfang liegt pro Protokoll. Dazu müssen für viele Fächer Belegarbeiten erstellt werden. Man bekommt also ein Thema, arbeitet dazu etwas aus, hält einen Vortrag und gibt dazu den Beleg ab, hat auch nochmal gut 25 Seiten pro Beleg. In ein Semester fallen z.B. bei uns gerade, 3 Belegarbeiten. Seminarstunden gibts auch noch, die extrem vorbereitet werden müssen. Sind übersetzt Übungsstunden, wo bestimmte Sachen berechnet werden müssen oder andere Sachverhalte geübt werden sollen.

Das Problem ist doch wirklich, dass viele Meister sagen. Ich war arbeiten und hab zusätzlich meinen Meister gemacht, das war sooo stressig. Der Stressfaktor liegt aber lediglich an dem Job, den ihr parallel ausübt und nicht an der Meisterschule. Ob ihr den Meister parallel oder in Vollzeit macht, ändert doch nichts an dem Niveau dieser Weiterbildung. Man kann heute den Industriemeister Chemie in 4-6 Monaten Vollzeit machen, wie es viele meiner Azubikollegen von damals gemacht haben. Da kommt absolut kein Stress auf in dieser Zeit. Wir haben weit vor der Zeit, als es hieß, Bachelor = Meister (da gabs noch nichtmal Bachelor) uns unterhalten. Da hat keiner seinen Meister schön geredet, da waren alle der Meinung, der Meister sei chillig gewesen, solche Sprüche kommen nicht von Studenten, das haben mir meine ex-Azubikollegen so gesagt! Sicher erhöht sich der Stressfaktor enorm, wenn man parallel arbeiten geht, aber die Meisterschule ändert sich deswegen überhaupt nicht. Sich die stressigere Form der Meisterschule aussuchen und sich danach beschweren, oooh es war so schlimm. Wogegen die Vollzeitmeisterschüler sich locker flockig durch den Lehrgang bewegen.

Ich hab nunmal den direkten Vergleich zwischen den Ausbildungen, weil ich gerade zu einem ex-Kollegen auch privat einen sehr engen Draht habe und wir uns viel über Meisterschule und Studium ausgetauscht haben. Er hat seine Meisterschule in Vollzeit gemacht und war nach knapp 6 Monaten fertig. Laut seiner Aussage konnte dort keiner durchfallen in der Prüfung. Es gibt seit Jahren die gleichen Prüfungsfragen (multiple choice), die vorher geübt werden bis ins Koma und dann dort maximal Rechenaufgaben drankommen, wo mal ein paar Zahlen geändert wurden, aber der Rechenweg dort exakt 2 Tage vorher nochmal vorgerechnet wurde. Die Zahl der Menschen, die einen Meister nicht schaffen belegen dies auch, die liegt bei ganzen 5 % deutschlandweit! Mein Kollege hat weder Abitur noch irgendwas anderes. Die höchste Mathematik war Prozent- und Bruchrechnung, was sie dafür brauchten. Er hat in diesem halben Jahr laut eigener Aussage gut 6 Stunden gelernt bzw sich mit dem Stoff beschäftigt.

Ganz ehrlich, wenn manche Menschen meinen, die Meisterschule, egal in welcher Form sei stressig, dann sollten sie sich mal mit technischen Studiengängen befassen, denn die Meister werden ja auch in der Technik eingesetzt. Sicher gibt es Studiengänge, wie Theologie oder Soziologie, die meiner Meinung nach nicht mal einen akademischen Grad wert sind, aber die haben in diesem Vergleich nichts verloren. Vergleicht z.b. einen Industriemeister Chemie mit einem Chemieingenieur-Bachelor oder einen Elektromeister mit einem Elektroingenieur usw. Da springen einem die Differenzen doch förmlich ins Gesicht und da kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der Meister ausbildungstechnisch tiefer einzuordnen ist. Der DQR ist nunmal ein Qualifikationsvergleich und man muss die Qualifikationen vergleichen, die durch die Ausbildungen erlernt werden. Berufserfahrung hat dort nichts verloren. Der Meister wurde ja laut Bildungsministerium auf die gleiche Stufe gepackt, weil er seine theoretischen Rückstande, durch praktische Erfahrung ausgleicht, aber was hat praktische Erfahrung in einem Ausbildungsvergleich verloren? Was ist, wenn der Bachelor und Meister jeweils z.B. 10 Jahre Berufserfahrung haben? Wird dann der Bachelor höher gestuft? Die DQR Einstufung ist und bleibt falsch und das sagt jemand, der die Praxis ebenso kennt, wie das Studium.


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   22.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn ich meine 3,5 Jahre 14 Wochenstunden zusammenrechne sind das über zweitausend Stunden die ich absolviert habe! Zusätzlich zum Job. Kurze Zeit später konnte man in Essen das ganze in zwei Jahren absolvieren was mich auch verwundert hat!Meine Schule war kein Institut das Geld verdienen wollte, sondern ein Verein der mit Unternehmen zusammen gearbeitet die eine vernüftige Ausbildung für ihre Mitarbeiter gewärleistet haben wollten. Die Dozenten waren allesamt Leute aus Unternehmen aus dem Umkreis! Also aus dem Leben nicht aus dem BIOTOP Uni. Die Prüfung bestand leider nicht nur aus PAL sondern aus gemischten Aufgaben und es gab auch Projekte zu bearbeiten. Zusätzlich zum Fachlichen Teil der vielleicht etwas kleiner sein mag als beim Bachelor(zu meiner Zeit hieß das Vordiplom) gab es den Fachübergreifenden Teil Kostenrechnung, REFA, Mitarbeiterführung etc. Was mir in meinem heutigem Job sehr hilfreich ist. Ach ja auf diesem Stuhl hat voher ein Chemieingeneur gesessen und es nicht geschafft. Ich finde es sehr arrogant zu behaupten das der eine besser ist wie der andere da die Ausbildungen nicht wirklich vergleichbar sind aber trotzdem auf einer Stufe stehen. Was ich noch los werden wollte ist: Ich denke daß, wennn man sich entscheidet zu Studieren, nicht beim Bachelor aufhören sollte. Der wird meiner Erfahrung nach noch nicht so anerkannt. Wir sind leider nicht in den USA. M

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   22.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Auch in den USA gilt der Bachelor nicht viel. Und die Masse an Hochschulabsolventen sorgt auch dafür, dass damit kein toller Status mehr zu verbinden ist. Auch die Gehälter werden sich zunehmend an die der beruflich ausgebildeten annähern. Und ich hatte auch schon Kollegen, die trotz Facharbeiterausbildung mehr verdient haben wie ich als Ingenieur. Selbstverständlich in der selben Abteilung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wenn ich meine 3,5 Jahre 14 Wochenstunden zusammenrechne sind
> das über zweitausend Stunden die ich absolviert habe!
> Zusätzlich zum Job. Kurze Zeit später konnte man in Essen das
> ganze in zwei Jahren absolvieren was mich auch verwundert
> hat!Meine Schule war kein Institut das Geld verdienen wollte,
> sondern ein Verein der mit Unternehmen zusammen gearbeitet
> die eine vernüftige Ausbildung für ihre Mitarbeiter
> gewärleistet haben wollten. Die Dozenten waren allesamt Leute
> aus Unternehmen aus dem Umkreis! Also aus dem Leben nicht aus
> dem BIOTOP Uni. Die Prüfung bestand leider nicht nur aus PAL
> sondern aus gemischten Aufgaben und es gab auch Projekte zu
> bearbeiten. Zusätzlich zum Fachlichen Teil der vielleicht
> etwas kleiner sein mag als beim Bachelor(zu meiner Zeit hieß
> das Vordiplom) gab es den Fachübergreifenden Teil
> Kostenrechnung, REFA, Mitarbeiterführung etc. Was mir in
> meinem heutigem Job sehr hilfreich ist. Ach ja auf diesem
> Stuhl hat voher ein Chemieingeneur gesessen und es nicht
> geschafft. Ich finde es sehr arrogant zu behaupten das der
> eine besser ist wie der andere da die Ausbildungen nicht
> wirklich vergleichbar sind aber trotzdem auf einer Stufe
> stehen. Was ich noch los werden wollte ist: Ich denke daß,
> wennn man sich entscheidet zu Studieren, nicht beim Bachelor
> aufhören sollte. Der wird meiner Erfahrung nach noch nicht so
> anerkannt. Wir sind leider nicht in den USA. M


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   23.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Erst erkundigen, dann hier schreiben. Der Bachelor ist rein gar nicht mit dem Vordiplom zu vergleichen. Solche qualifizierten Aussagen sprechen viel über das Niveau des Meisters. Wer sich nicht dafür interessiert, was der Bachelor ist, der sollte sich hier auch nicht zu diesem Vergleich äußern oder hätten sie früher gesagt, das FH Diplom entspricht dem Vordiplom? Glauben sie mir, 800 Stunden umfasst eine Meisterschule im Schnitt vom Arbeitsaufwand, über 6000 entspricht der Aufwand beim Bachelor. Das Schlimme ist nur, dass eine Stunde Aufwand beim Bachelor viel höher anzusehen ist, als die eine Stunde einer Meisterschule, da der Stoff weitaus höherwertiger ist. Ich habe den Vergleich zwischen beiden Ausbildungsformen. Was sagt es denn aus, dass sie nun den Job von jemandem machen, den ein Ing vorher gemacht hat? Vielleicht war es auch keine wirkliche Ing-Stelle. Dieser Fehler wird in Unternehmen sehr oft gemacht, dass Ings in ein Unternehmen geworfen werden und diese direkt das gleiche Betriebsverständnis aufbringen sollen, wie der Meister, der vielleicht schon seit 20 Jahren dort ist. Einen Bachelor mit 20 Jahren Berufserfahrung werden sie wohl kaum irgendwo finden.

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   23.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn ich schon wieder lese: Fürher hieß der Bachelor noch Vordiplom, dann denke ich einfach nur: Noch so einer, der keine Ahnung hat....

Du kannst vermutlich nichtmal Uni und FH auseinander halten, wenn du sowas pauschal behauptest (Es gibt nämlich auch 8. semestrige Bachelorstudienganänge, die 1 zu 1 das alte Diplom von der Zeit ersetzen!) Und nur weil du Kostenrechnung etc. hattest, heißt das nicht, dass der Stoff anspruchsvoll und mit einem Studium vergleichbar ist...

Lounge Gast schrieb:
>
> Wenn ich meine 3,5 Jahre 14 Wochenstunden zusammenrechne sind
> das über zweitausend Stunden die ich absolviert habe!
> Zusätzlich zum Job. Kurze Zeit später konnte man in Essen das
> ganze in zwei Jahren absolvieren was mich auch verwundert
> hat!Meine Schule war kein Institut das Geld verdienen wollte,
> sondern ein Verein der mit Unternehmen zusammen gearbeitet
> die eine vernüftige Ausbildung für ihre Mitarbeiter
> gewärleistet haben wollten. Die Dozenten waren allesamt Leute
> aus Unternehmen aus dem Umkreis! Also aus dem Leben nicht aus
> dem BIOTOP Uni. Die Prüfung bestand leider nicht nur aus PAL
> sondern aus gemischten Aufgaben und es gab auch Projekte zu
> bearbeiten. Zusätzlich zum Fachlichen Teil der vielleicht
> etwas kleiner sein mag als beim Bachelor(zu meiner Zeit hieß
> das Vordiplom) gab es den Fachübergreifenden Teil
> Kostenrechnung, REFA, Mitarbeiterführung etc. Was mir in
> meinem heutigem Job sehr hilfreich ist. Ach ja auf diesem
> Stuhl hat voher ein Chemieingeneur gesessen und es nicht
> geschafft. Ich finde es sehr arrogant zu behaupten das der
> eine besser ist wie der andere da die Ausbildungen nicht
> wirklich vergleichbar sind aber trotzdem auf einer Stufe
> stehen. Was ich noch los werden wollte ist: Ich denke daß,
> wennn man sich entscheidet zu Studieren, nicht beim Bachelor
> aufhören sollte. Der wird meiner Erfahrung nach noch nicht so
> anerkannt. Wir sind leider nicht in den USA. M


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   23.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn bei uns ein FH-Diplomer an die Uni gewechselt ist, dann hat er genau das Vordiplom anerkannt bekommen. Wobei, nicht ganz. Er musste Mathe nochmal machen!
Also ja, das FH-Diplom und damit auch der Bachelor entspricht dem Uni(!)-Vordiplom (plus ein kleines bischen mehr vielleicht).

Ach ja, und der Meister entspricht noch nicht mal der Semester-Exkursion... Keiner mit mehr als zwei Gehirnzellen wird einen Meisterlehrgang mit einem Studium vergleichen...

Lounge Gast schrieb:
>
> Erst erkundigen, dann hier schreiben. Der Bachelor ist rein
> gar nicht mit dem Vordiplom zu vergleichen. Solche
> qualifizierten Aussagen sprechen viel über das Niveau des
> Meisters. Wer sich nicht dafür interessiert, was der Bachelor
> ist, der sollte sich hier auch nicht zu diesem Vergleich
> äußern oder hätten sie früher gesagt, das FH Diplom
> entspricht dem Vordiplom?


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   23.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In den technischen Fächern haben die FH-Diplomer noch viel weniger anerkannt bekommen. Z.B. Physik. Allerdings war das FH-Studium sehr praxisnah ausgelegt, mit geringen theoretischen Anforderungen. Im Gegensatz zum Vordiplom war es berufsqualifizierend, also ähnlich wie die Technikerausbildung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wenn bei uns ein FH-Diplomer an die Uni gewechselt ist, dann
> hat er genau das Vordiplom anerkannt bekommen. Wobei, nicht
> ganz. Er musste Mathe nochmal machen!
> Also ja, das FH-Diplom und damit auch der Bachelor entspricht
> dem Uni(!)-Vordiplom (plus ein kleines bischen mehr
> vielleicht).
>
> Ach ja, und der Meister entspricht noch nicht mal der
> Semester-Exkursion... Keiner mit mehr als zwei Gehirnzellen
> wird einen Meisterlehrgang mit einem Studium vergleichen...
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Erst erkundigen, dann hier schreiben. Der Bachelor ist
> rein
> > gar nicht mit dem Vordiplom zu vergleichen. Solche
> > qualifizierten Aussagen sprechen viel über das Niveau des
> > Meisters. Wer sich nicht dafür interessiert, was der
> Bachelor
> > ist, der sollte sich hier auch nicht zu diesem Vergleich
> > äußern oder hätten sie früher gesagt, das FH Diplom
> > entspricht dem Vordiplom?


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   24.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich sag es mal so, was eine Uni anerkennt, wenn ein FH Diplomer wechselt, dass ist doch schon immer eine künstliche Blockadehaltung der Unis gewesen. Menschen mit Fachabitur können laut Gesetz auf die Uni gehen, es ist aber den Unis überlassen, ob sie die HZB anerkennen. Die meisten Unis sperren sich gegen Fachabiturienten. Ähnlich sperren die Unis auch im späteren Verlauf sich gegen jegliche Form des Zugangs aus Fachhochschulen. Das ein FH Diplom einen, wie die Unileute hier sagen, geringen theoretischen Ausbildungsschwerpunkt besitzen ist absoluter Quatsch. Das liegt nur wiedermal an der Mentalität vieler Unileute, Uni ist die Elite, alles andere ist Quatsch. Die meisten Unileute können nur so ihren Profilierungszwang befriedigen nach dem Motto, ich bin toller. Nur weil eine Uni mehr auf Forschung ausgerichtet ist heißt es doch noch lang nicht, dass das ETWAS praxistauglichere Studium sofort minderwertiger ist. Wir lernen genausoviel Theorie. Mein Arbeitstag an der FH umfasste im Schnitt gut 16h Vorlesungen, Seminare, Praktikas, Recherche.... Die FHs versuchen nur die Praxis nicht ganz untergehen zu lassen in einem Studium, aber deswegen sind sie nicht gleich minderwertig im theoretischen Bereich und der Uni so meilenweit unterlegen, wie es hier viele darstellen. Ein paar von uns sind für den Master auf eine Uni gewechselt, laut ihrer Aussage ist es erschreckend dort, wie wenige dort jemals diverse Praktikas absolvieren mussten. Wo ist das Problem die betrieblichen Belange in einem Studium in den Augen zu behalten?

Zum Thema zurück: Dauer und Niveau sprechen eindeutig für den Bachelor, egal ob nun von Uni oder FH. Meister und Techniker brauchen weniger Zeit für die Ausbildung und das Niveau ist auch geringer, obwohl der Techniker nochmal eine Stufe über dem Meister qualifiziert sein müsste.


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   24.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich ist die theoretische Ausbildung an den FHs deutlich niedriger anzusetzen als an einer Uni. Wenn das nicht so wäre, könnte man sie gleich zu Universitäten umwandeln.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich sag es mal so, was eine Uni anerkennt, wenn ein FH
> Diplomer wechselt, dass ist doch schon immer eine künstliche
> Blockadehaltung der Unis gewesen. Menschen mit Fachabitur
> können laut Gesetz auf die Uni gehen, es ist aber den Unis
> überlassen, ob sie die HZB anerkennen. Die meisten Unis
> sperren sich gegen Fachabiturienten. Ähnlich sperren die Unis
> auch im späteren Verlauf sich gegen jegliche Form des Zugangs
> aus Fachhochschulen. Das ein FH Diplom einen, wie die
> Unileute hier sagen, geringen theoretischen
> Ausbildungsschwerpunkt besitzen ist absoluter Quatsch. Das
> liegt nur wiedermal an der Mentalität vieler Unileute, Uni
> ist die Elite, alles andere ist Quatsch. Die meisten Unileute
> können nur so ihren Profilierungszwang befriedigen nach dem
> Motto, ich bin toller. Nur weil eine Uni mehr auf Forschung
> ausgerichtet ist heißt es doch noch lang nicht, dass das
> ETWAS praxistauglichere Studium sofort minderwertiger ist.
> Wir lernen genausoviel Theorie. Mein Arbeitstag an der FH
> umfasste im Schnitt gut 16h Vorlesungen, Seminare, Praktikas,
> Recherche.... Die FHs versuchen nur die Praxis nicht ganz
> untergehen zu lassen in einem Studium, aber deswegen sind sie
> nicht gleich minderwertig im theoretischen Bereich und der
> Uni so meilenweit unterlegen, wie es hier viele darstellen.
> Ein paar von uns sind für den Master auf eine Uni gewechselt,
> laut ihrer Aussage ist es erschreckend dort, wie wenige dort
> jemals diverse Praktikas absolvieren mussten. Wo ist das
> Problem die betrieblichen Belange in einem Studium in den
> Augen zu behalten?
>
> Zum Thema zurück: Dauer und Niveau sprechen eindeutig für den
> Bachelor, egal ob nun von Uni oder FH. Meister und Techniker
> brauchen weniger Zeit für die Ausbildung und das Niveau ist
> auch geringer, obwohl der Techniker nochmal eine Stufe über
> dem Meister qualifiziert sein müsste.


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   24.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also ich habe abitur und ne lehre gemacht zum industriemechaniker(maschinen,systemtechnik) und seit dem fast 20 jahre berufserfahrung zuletzt als vorarbeiter---nun mache ich jeden samstag neben meiner arbeit den techniker (maschinenbau),die anderen abende zähl ich hier mal nicht auf.ich hab viele studenten erlebt in meiner zeit-studenten vom ersten bis zum 5 sem.des bachelor studiengangs maschinenbau--und ich muss sagen,ich bin ganz schön enttäuscht von denen,die haben alle nix mehr auf der pfanne heutzutage,früher war das anders.computergeneration halt.Die wissen zum teil nicht mal was eine kombizange ist,können weißes silikon nicht von weiß eloxierten nieten unterscheiden und selbst ein bohrer läuft bei denen links rum ,und das genau sind alle die die hier laut rumposaunen.

es kommt im leben nicht darauf an wen man küsst,sondern wie man küsst!!


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   24.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wenn man das begriffspaar "dumme handwerksmeister" googlet kommt auf der ersten google-seite gleich ein thread aus einem handwerksforum. wenn man sich dort so einige meisteransichten ansieht, bekommt das gefühl die meister würden sogar während ihrer meisterfortbildung noch weiter verdummen...

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   24.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also mir kommt es darauf an wen ich küsse... agesehen davon bist du wieder einer mehr, der das prinzip um welches hier diskutiert wird nicht verstanden hast.

Lounge Gast schrieb:
>
> also ich habe abitur und ne lehre gemacht zum
> industriemechaniker(maschinen,systemtechnik) und seit dem
> fast 20 jahre berufserfahrung zuletzt als vorarbeiter---nun
> mache ich jeden samstag neben meiner arbeit den techniker
> (maschinenbau),die anderen abende zähl ich hier mal nicht
> auf.ich hab viele studenten erlebt in meiner zeit-studenten
> vom ersten bis zum 5 sem.des bachelor studiengangs
> maschinenbau--und ich muss sagen,ich bin ganz schön
> enttäuscht von denen,die haben alle nix mehr auf der pfanne
> heutzutage,früher war das anders.computergeneration halt.Die
> wissen zum teil nicht mal was eine kombizange ist,können
> weißes silikon nicht von weiß eloxierten nieten unterscheiden
> und selbst ein bohrer läuft bei denen links rum ,und das
> genau sind alle die die hier laut rumposaunen.
>
> es kommt im leben nicht darauf an wen man küsst,sondern wie
> man küsst!!


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   25.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich finde die Diskussion etwas armseelig! Beides hat Vor-und Nachteile, ich bin Kfz-Meister (26 Jahre alt) und kann sagen. Ich zahle auch einen 10.000 Euro Kredit (Bafög) zurück und die 400 Euro in der Ausbildung kann man jetzt nicht als guten "Lohn" bezeichnen. Rechnet das mal auf ne 40 Stundenwoche runter. Da hätte ich im Studium und nebenbei mit Kellnern mehr verdient.

Mich regen halt die Aussagen auf, dass Studierte mehr "wert" oder "intelligenter" sind. Ist halt immernoch ne Ansichtssache! Ich kann jetzt vllt mit der Mathematik eines Studiums nichts anfangen und bin daher vllt für den ein oder anderen dümmer, aber dafür weiß ich in welche Richtung mn ne Schraube dreht oder wie man einen Motor ausbaut und repariert. Das ist denke ich nicht so einfach für nen Studenten der es nicht gelernt hat. Gleichzeitig muss man Fragen was ist einem die Arbeit wert? Die Leute die Ausgebildete oder Meister als nicht ganz so intelligent bezeichnen zahlen dennoch einen hohen Preis für die sooo einfache Arbeit.

Naja ein sehr nerviges Thema und da wird sich wahrscheinlich auch nie ein Ergebnis finden lassen.

Ich selbst muss ehrlich sagen einen Meister mit Bachelor gleich zu setzen ist finde ich auch überzogen aber weniger verdienen muss man deshalb nicht ;)

Gruß


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   25.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ein Machinenbau-Ingenieur wird mit Mit Studium direkt nach dem Abi NIEMALS ein Auto reparieren können (mal von Bremsen oder einfachen Arbeiten abgesehen)

Gleichzeitig wird ein Meister nicht einfach mal so Bauteile entwickeln können. Snd in meinen Augen verschiedene Berufe und Bereiche. Kein Vergleich möglich.

Ich kenne Ingenieure die nicht mal ne Schraube aufdrehen können, gleichzeitig kann ich kein Fachwerk berechnen


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   25.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann ich bestätigen. Ein alter Studienkollege ist als Ingenieur in der Autozulieferindustrie tätig. Bis auf seine relativ einfachen Komponenten kennt er sich mit Autos überhaupt nicht aus. Als Leitender fährt er immer nur neue Firmenwagen, die praktisch nicht kaputt gehen. Er kennt nicht mal die Teile, die ich bei meiner alten Schrottmühle laufend auswechseln muss. Reparieren kann er sowieso nichts.

Lounge Gast schrieb:
>
> ein Machinenbau-Ingenieur wird mit Mit Studium direkt nach
> dem Abi NIEMALS ein Auto reparieren können (mal von Bremsen
> oder einfachen Arbeiten abgesehen)
>
> Gleichzeitig wird ein Meister nicht einfach mal so Bauteile
> entwickeln können. Snd in meinen Augen verschiedene Berufe
> und Bereiche. Kein Vergleich möglich.
>
> Ich kenne Ingenieure die nicht mal ne Schraube aufdrehen
> können, gleichzeitig kann ich kein Fachwerk berechnen


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   25.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Weiter oben steht, dass ein Studierter klüger ist als ein z.B. Meister.

Ja das sehe ich jeden Herbst, wenn mein Nachbar (FH Holzbauingeneur) sich 8 Steer Holz liegern lässt und auch dafür bezahlt.

Nur: sind bei weitem keine 8 Steer! Er könnte es zwar näherungsweise mit LxBxH selbst ausrechnen, aber er zahlt halt gerne für 5 Steer was 8 kosten würden..... da hat ihn schon sein Nachbar (Maurer) darauf hinweisen müssen, dass er das doch mal so überschlagen soll ...

Im Endeffekt ist es doch so, dass in Deutschland nur der Titel zähl! Um so größer die Firma, um so größer ist der Spagat zwischen den Gehältern, welche vom Titel abhängig sind.

Mein Vater z.B. war beim Bosch und MaschBau-Techniker. Der hat selbst Ingeneuren mit Berufserfahrung noch erzählt wie das funktioniert. Aber das ist eine andere Geschichte.


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   25.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also, die meisten haben überhaupt keinen Titel. Bachelor, Master und Diplom sind nur akademische Grade.

Lounge Gast schrieb:
>
> Weiter oben steht, dass ein Studierter klüger ist als ein
> z.B. Meister.
>
> Ja das sehe ich jeden Herbst, wenn mein Nachbar (FH
> Holzbauingeneur) sich 8 Steer Holz liegern lässt und auch
> dafür bezahlt.
>
> Nur: sind bei weitem keine 8 Steer! Er könnte es zwar
> näherungsweise mit LxBxH selbst ausrechnen, aber er zahlt
> halt gerne für 5 Steer was 8 kosten würden..... da hat ihn
> schon sein Nachbar (Maurer) darauf hinweisen müssen, dass er
> das doch mal so überschlagen soll ...
>
> Im Endeffekt ist es doch so, dass in Deutschland nur der
> Titel zähl! Um so größer die Firma, um so größer ist der
> Spagat zwischen den Gehältern, welche vom Titel abhängig sind.
>
> Mein Vater z.B. war beim Bosch und MaschBau-Techniker. Der
> hat selbst Ingeneuren mit Berufserfahrung noch erzählt wie
> das funktioniert. Aber das ist eine andere Geschichte.


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   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sicher ist ein Akademiker klüger. Es ist doch nicht euer ernst, dass ihr das "Fachwissen", wie man eine Schraube festdrehen muss, gleichsetzt mit dem Wissen eines Ingenieurs, der höhere Mathematik beherrschen muss. Mal ganz ehrlich, die Meister zählen hier irgendwelche fadenscheinigen Dinge auf, die ein Ingenieur angeblich nicht weiß. Sollen wir mal anfangen, was die Meister alles nicht wissen? Da wär das Forum hier schnell überfüllt. Für das ganze "Fachwissen" eines Meisters bedarf es nur eins. Einen, der es einem mal gezeigt hat und dann kann man es einfach nachmachen. Schraube festdrehen xD, Auspuff wechseln oder sonstwas. Andersrum sieht es anders aus, ein Meister kann mal nicht eben Differenzialgleichungen oder ähnliches erlernen und anwenden. Für ein Studium wird ein Abitur benötigt, für den Meister nicht. Will man etwa sagen, dass ein Abitur nicht höherwertiger ist als ein Realschulabschluss? Also allein bei der Zugangsvoraussetzung unterscheidet sich schon der Bildungsstand. Genauso sieht es mit dem Vergleich Meister -> Bachelor aus. Für den Bachelor muss man nunmal klüger sein und ja, ich komme aus der Praxis. Bin erst nach Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis zum Studium gekommen. Ich muss ja echt der Überbachelor sein, wenn ich weiß, wie man eine Schraube fest dreht... wahnsinn was hier abgeht...

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   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mit der höheren Mathematik bei den Ingenieuren ist es auch nicht so toll. Die meisten Ingenieure haben ja nur ein FH-Studium!

Lounge Gast schrieb:
>
> Sicher ist ein Akademiker klüger. Es ist doch nicht euer
> ernst, dass ihr das "Fachwissen", wie man eine
> Schraube festdrehen muss, gleichsetzt mit dem Wissen eines
> Ingenieurs, der höhere Mathematik beherrschen muss. Mal ganz
> ehrlich, die Meister zählen hier irgendwelche fadenscheinigen
> Dinge auf, die ein Ingenieur angeblich nicht weiß. Sollen wir
> mal anfangen, was die Meister alles nicht wissen? Da wär das
> Forum hier schnell überfüllt. Für das ganze
> "Fachwissen" eines Meisters bedarf es nur eins.
> Einen, der es einem mal gezeigt hat und dann kann man es
> einfach nachmachen. Schraube festdrehen xD, Auspuff wechseln
> oder sonstwas. Andersrum sieht es anders aus, ein Meister
> kann mal nicht eben Differenzialgleichungen oder ähnliches
> erlernen und anwenden. Für ein Studium wird ein Abitur
> benötigt, für den Meister nicht. Will man etwa sagen, dass
> ein Abitur nicht höherwertiger ist als ein
> Realschulabschluss? Also allein bei der Zugangsvoraussetzung
> unterscheidet sich schon der Bildungsstand. Genauso sieht es
> mit dem Vergleich Meister -> Bachelor aus. Für den
> Bachelor muss man nunmal klüger sein und ja, ich komme aus
> der Praxis. Bin erst nach Ausbildung und einigen Jahren
> Berufspraxis zum Studium gekommen. Ich muss ja echt der
> Überbachelor sein, wenn ich weiß, wie man eine Schraube fest
> dreht... wahnsinn was hier abgeht...


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Profilierungsalarm... Wenn ich sowas schon lese, die meisten Ingenieure haben ja "nur" ein FH Studium. Na ein Glück, dass in den Betrieben, wo ich war, FH Ings bevorzugt wurden. Ich spreche hier von BASF, Linde, Vattenfall, alles große Fische in ihrem Gebiet. Frag mich langsam, was dieses überzogene Gebrabbel der Uni Leute hier soll. Es wird wirklich langsam peinlich. Kein Wunder, dass viele Meister so abwertend über die Akademiker denken, wenn die Uni-Leute hier so total abwertend über jeden denken, der keine Uni besucht hat. Das ist hier immer die einzigste These, die hier aufgestellt wird. Belegt doch mal die These, dass FHs so super leicht sind und kommt nicht immer mit, ich habe mal gehört oder ich kannte mal jemanden über drei Ecken, der war an einer FH. Habt ihr so gelernt zu argumentieren an euren Unis? Na dann gute Nacht Marie.

Wo kommen denn die Abbrecherquoten her an den FHs, wenn sie so super leicht sind? Bei uns haben fast alle ein normales Abi gehabt, einige mit Fachabitur. Deren Abiturschnitte waren auch im Bereich 1,5-1,7. Die Abbrecherquote allein im Bachelor bewegte sich bei gut 65%. Die FHs lehren auf akademischem Niveau Inhalte, die man direkt in den betrieblichen Zusammenhang bringen kann. Ich wohne in einem Studentenwohnheim und lebe seit Jahren mit Uni-Studenten zusammen. Die Uni ist nicht theoretischer, die Uni ist einfach nur darauf ausgelegt die Studenten mit jeglichem Kram vollzupumpen, die ihnen gerade unterkommt. Und was bleibt nach der Ausbildung übrig? Richtig, nur das, was man auch wirklich braucht, da haben die FHs schon vorher den Stoff mehr selektiert. Ich war wieder in den Ferien bei der BASF jobben und hey, da war auch ein Uni-Student. Fragt mal, wer von beiden ein Jobangebot bekommen hat, weil er so überzeugt hat. Ihr könnt euch super toll finden, dass ihr jeglichen theoretischen Kram wisst, aber irgendwo muss man es später im Betrieb auch mal anwenden können. Deswegen ist unsere Theorie nicht einfacher, nur weil sie sich mehr an den Bedürfnissen der Praxis orientiert. Ich als Chemieingenieur musste dort im Betrieb genauso Optimierungsberechnungen verschiedener Anlagenteile machen oder neue Verbesserungen vorschlagen und mit Zahlen belegen. Ich als FH Bachelor habe in bisher drei Praktikas (2x BASF, 1x Vattenfall) direkt einen Job angeboten bekommen, aber was sag ich, ich war ja "nur" an einer FH. Aber für die Unileute ist ja aus Prinzip alles andere Mist, aber auch nur, weil wir Konkurrenz sind, mehr nicht.


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   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es wird überhaupt nicht bestritten, dass die FHs eine ordentliche praktische Ausbildung bieten, die so auch in der Industrie nachgefragt wird. Das ändert aber nichts daran, dass die theoretischen Grundlagen schwach sind. Weshalb wohl haben unsere Studienkollegen, die wegen Mathe und Physik beim Vordiplom durchgefallen sind, auf der FH in kurzer Zeit einen 1,x Abschluss bekommen?

Lounge Gast schrieb:
>
> Profilierungsalarm... Wenn ich sowas schon lese, die meisten
> Ingenieure haben ja "nur" ein FH Studium. Na ein
> Glück, dass in den Betrieben, wo ich war, FH Ings bevorzugt
> wurden. Ich spreche hier von BASF, Linde, Vattenfall, alles
> große Fische in ihrem Gebiet. Frag mich langsam, was dieses
> überzogene Gebrabbel der Uni Leute hier soll. Es wird
> wirklich langsam peinlich. Kein Wunder, dass viele Meister so
> abwertend über die Akademiker denken, wenn die Uni-Leute hier
> so total abwertend über jeden denken, der keine Uni besucht
> hat. Das ist hier immer die einzigste These, die hier
> aufgestellt wird. Belegt doch mal die These, dass FHs so
> super leicht sind und kommt nicht immer mit, ich habe mal
> gehört oder ich kannte mal jemanden über drei Ecken, der war
> an einer FH. Habt ihr so gelernt zu argumentieren an euren
> Unis? Na dann gute Nacht Marie.
>
> Wo kommen denn die Abbrecherquoten her an den FHs, wenn sie
> so super leicht sind? Bei uns haben fast alle ein normales
> Abi gehabt, einige mit Fachabitur. Deren Abiturschnitte waren
> auch im Bereich 1,5-1,7. Die Abbrecherquote allein im
> Bachelor bewegte sich bei gut 65%. Die FHs lehren auf
> akademischem Niveau Inhalte, die man direkt in den
> betrieblichen Zusammenhang bringen kann. Ich wohne in einem
> Studentenwohnheim und lebe seit Jahren mit Uni-Studenten
> zusammen. Die Uni ist nicht theoretischer, die Uni ist
> einfach nur darauf ausgelegt die Studenten mit jeglichem Kram
> vollzupumpen, die ihnen gerade unterkommt. Und was bleibt
> nach der Ausbildung übrig? Richtig, nur das, was man auch
> wirklich braucht, da haben die FHs schon vorher den Stoff
> mehr selektiert. Ich war wieder in den Ferien bei der BASF
> jobben und hey, da war auch ein Uni-Student. Fragt mal, wer
> von beiden ein Jobangebot bekommen hat, weil er so überzeugt
> hat. Ihr könnt euch super toll finden, dass ihr jeglichen
> theoretischen Kram wisst, aber irgendwo muss man es später im
> Betrieb auch mal anwenden können. Deswegen ist unsere Theorie
> nicht einfacher, nur weil sie sich mehr an den Bedürfnissen
> der Praxis orientiert. Ich als Chemieingenieur musste dort im
> Betrieb genauso Optimierungsberechnungen verschiedener
> Anlagenteile machen oder neue Verbesserungen vorschlagen und
> mit Zahlen belegen. Ich als FH Bachelor habe in bisher drei
> Praktikas (2x BASF, 1x Vattenfall) direkt einen Job angeboten
> bekommen, aber was sag ich, ich war ja "nur" an
> einer FH. Aber für die Unileute ist ja aus Prinzip alles
> andere Mist, aber auch nur, weil wir Konkurrenz sind, mehr
> nicht.


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   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So ein schwachsinn Mach erst mal den Meister und dann kannst du dir auch ein Urteil erlauben, auf welchen Niveau diese Weiterbildung ist.Genau so ein überhebliches gelabere von jemand der wahrscheinlich noch nie ne Schraube gelöst hat, löst Verachtung aus.

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   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Na ja, ich habe zwar keinen Meister, aber dafür eine handwerkliche Ausbildung plus Techniker und dazu einen Dipl.-Ing. (FH).
Techniker ist schon mal ein Level höher als Meister. Und ja, ich kann Schrauben drehen...
Das Studium war eine andere Welt als der Techniker. Ich habe ca. das dreifache gelernt und bin trotzdem öfters durch die Klausuren gefallen... Es hat mich sehr viel Aufwand gekostet. Aber ich habe es geschafft. Und bin stolz drauf.
Lustig zu hören, dass die 4 Jahre beinhartes Studium umsonst waren, da der Techniker ja wohl jetzt schon den gleichen Stellenwert hatte... Keine Ahnung wer auf so einen Quatsch kommt! Niemand der Ahnung hat offensichtlich.

Jeder der Meister/Techniker und ein Studium absolviert hat lacht die Schavan doch aus. Ohne Ausnahme! Na ja, und was sie selbst drauf hat, dass kann man ja in den Medien lesen... Philosophie und Theologie studiert und dann nicht mal Examen gemacht sondern direkt Gefälligkeitspromotion.

Die einzigen die das gut finden, sind doch dich sich jeden Tag deutlich selbst überschätzenden Meister. Ein Techniker hat soviel Realitätssinn um seine Fähigkeiten realistisch einzuschätzen!

Lounge Gast schrieb:
>
> So ein schwachsinn Mach erst mal den Meister und dann kannst
> du dir auch ein Urteil erlauben, auf welchen Niveau diese
> Weiterbildung ist.Genau so ein überhebliches gelabere von
> jemand der wahrscheinlich noch nie ne Schraube gelöst hat,
> löst Verachtung aus.


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   26.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ihr seit echt lustig mit euren Komplexen:

Der Uni-Ing. hackt auf dem FH-Ing. rum, der wiederum den Meister schlecht redet. Und für die lächerlichen Meister ist das Öffnen einer Schraube schon was ganz Besonderes, was kein Akademiker jemals beherrschen wird.

Fakt ist:
Ein Studium ist wesentlich härter, umfangreicher und anspruchsvoller als eine 6-Monate-Meisterausbildung. Der AdA-Schein ist ein Witz und die BWL-Themen werden nur oberflächlich behandelt.
Ja, eine Meisterausbildung nebenberuflich (3 Jahre) zu absolvieren, erfordert Disziplin. Der intellektuelle Anspruch bleibt aber deutlich unter Abi-Niveau!

Einfach nur Ausbildungszeiträume zu vergleichen, ist unzulässig. 6 Monate Bachelor sind was ganz anderes als 6 Monate Meisterausbildung.

Dennoch sind Meister wichtig und wertvoll für die Industrie und vor allem fürs Handwerk, weil sie sehr praxisorientiert sind.
Über die berufliche Bildung wird in den Medien viel zu wenig geschrieben. Alle Zeitungen reden immer nur von Gymnasium und Uni. Ständig! Das geht aber total an der Realität vorbei, da gerade die Berufliche Bildung fester Bestandteil in der deutschen Wirtschaft ist, vor allem in der Industrie.

Die einseitige Berichterstattung sorgt auch dafür, dass immer mehr Leute studieren und keiner mehr eine Ausbildung machen will. Vor allem Jobs mit körperlicher Arbeit (Elektriker, Mechaniker, etc.) will keiner mehr machen, weil das in der heutigen Zeit als "minderwertig" angesehen wird. Es kann also gut sein, dass in 10 Jahren Facharbeiter gefragter sein werden als Akademiker. In Norwegen ist das heute schon so.

Gerade der Industriestandort Deutschland braucht Theoretiker und Praktiker. Man muss aber ehrlich bleiben und seine Kenntnisse korrekt einordnen und nicht überbewerten. Das trifft sowohl auf die höhere Mathematik zu, die 90 % der Ing. im Job nie mehr braucht, genauso wie auf die zu öffnende Schraube.

Arbeitet einfach zusammen und unterlasst die Grabenkämpfe. Komisch, dass gerade im Technik-Bereich der eine dem anderen nix gönnt. Im Bwl-Bereich ist man da viel pragmatischer.


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   27.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Deinem Beitrag kann man weitgehend zustimmen. zgl. höherer Mathematik würde ich sogar sagen, dass sie zu 95% von den Ings nicht gebraucht wird. Das ist im wesentlichen eine der vielen Hürden im Uni-Studium, um die für die Theorie weniger geeigneten Kandidaten auszusieben und sie für di FHs auszusondern. Die FH-Ingenieure ersetzen übrigens auch einige Meister, indem sie deren Handwerksfirmen übernehmen. Und ein Flugzeugmechaniker wird auch heute als Arbeiter wohl nicht weniger verdienen als ein BWL-Absolvent mit Master?

Lounge Gast schrieb:
>
> Ihr seit echt lustig mit euren Komplexen:
>
> Der Uni-Ing. hackt auf dem FH-Ing. rum, der wiederum den
> Meister schlecht redet. Und für die lächerlichen Meister ist
> das Öffnen einer Schraube schon was ganz Besonderes, was kein
> Akademiker jemals beherrschen wird.
>
> Fakt ist:
> Ein Studium ist wesentlich härter, umfangreicher und
> anspruchsvoller als eine 6-Monate-Meisterausbildung. Der
> AdA-Schein ist ein Witz und die BWL-Themen werden nur
> oberflächlich behandelt.
> Ja, eine Meisterausbildung nebenberuflich (3 Jahre) zu
> absolvieren, erfordert Disziplin. Der intellektuelle Anspruch
> bleibt aber deutlich unter Abi-Niveau!
>
> Einfach nur Ausbildungszeiträume zu vergleichen, ist
> unzulässig. 6 Monate Bachelor sind was ganz anderes als 6
> Monate Meisterausbildung.
>
> Dennoch sind Meister wichtig und wertvoll für die Industrie
> und vor allem fürs Handwerk, weil sie sehr praxisorientiert
> sind.
> Über die berufliche Bildung wird in den Medien viel zu wenig
> geschrieben. Alle Zeitungen reden immer nur von Gymnasium und
> Uni. Ständig! Das geht aber total an der Realität vorbei, da
> gerade die Berufliche Bildung fester Bestandteil in der
> deutschen Wirtschaft ist, vor allem in der Industrie.
>
> Die einseitige Berichterstattung sorgt auch dafür, dass immer
> mehr Leute studieren und keiner mehr eine Ausbildung machen
> will. Vor allem Jobs mit körperlicher Arbeit (Elektriker,
> Mechaniker, etc.) will keiner mehr machen, weil das in der
> heutigen Zeit als "minderwertig" angesehen wird. Es
> kann also gut sein, dass in 10 Jahren Facharbeiter gefragter
> sein werden als Akademiker. In Norwegen ist das heute schon so.
>
> Gerade der Industriestandort Deutschland braucht Theoretiker
> und Praktiker. Man muss aber ehrlich bleiben und seine
> Kenntnisse korrekt einordnen und nicht überbewerten. Das
> trifft sowohl auf die höhere Mathematik zu, die 90 % der Ing.
> im Job nie mehr braucht, genauso wie auf die zu öffnende
> Schraube.
>
> Arbeitet einfach zusammen und unterlasst die Grabenkämpfe.
> Komisch, dass gerade im Technik-Bereich der eine dem anderen
> nix gönnt. Im Bwl-Bereich ist man da viel pragmatischer.


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   27.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Deine These hat einen Haken. Mathe ist in jeglichen Studiengängen das Siebfach schlechthin, neben Physik. Aber wenn man in z.B. Mathe aus der Uni "raus gesiebt" wurde, dann kann auch garnicht mehr an die FH gehen, weil man für sein Fach schlichtweg gesperrt wird. Es ist ein Irrglaube, dass alles soviel schwerer ist, als an den FHs. Im Endeffekt ist es doch meistens so, hast du die Siebfächer geschafft, dann schaffst du auch dein Studium. Bei uns an der FH sind alle aufgrund von Mathe oder Physik raus geflogen, diejenigen, die das geschafft haben, haben auch den Bachelor abgeschlossen. Unsere Abiturienten haben alle ein überdurchschnittliches Abitur gehabt (1,5-1,7) und trotzdem sind 65% rausgeflogen. Da wurde kein Geheimnis draus gemacht, dass garnicht mehr Studenten das Grundstudium schaffen dürfen, da in den Praktikas danach garnicht soviel Platz ist im Labor oder Technikum. Und es geht hier auch nicht darum, dass die Unileute die FH-Leute runter machen und diese wiederum die Meister. Es geht um berechtigte und nicht berechtigte Kritik.

Die Meisterausbildung ist maximal auf Realschulniveau und genau deswegen gehört es ausbildungstechnisch in diesem Ausbildungsvergleich, den der DQR ja nunmal darstellt, unter den Bachelor gepackt. Das Argument, die Berufserfahrung gleiche dies aus, ist doch absolut überzogen, die kriegt man nicht durch die Meisterschule. Es gibt genauso Meister, die schon mit 21 fertig sind, wo haben die ihre Berufserfahrung? Was ist, wenn der Bachelor Berufserfahrung hat? Es kommt doch lediglich auf die Dauer und das Niveau der Ausbildung an und nicht, dass ein Meister pauschal aufgrund seiner möglichen Berufserfahrung seine Wissensrückstände ausgleicht. Dass die Meister wissenstechnisch hinter dem Bachelor liegen, wird hier wohl keiner bestreiten, das hat sogar das Bildungsministerium so geschrieben. Und wenn die Meister hier meinen, dass es eine unglaubliche Leistung ist eine Schraube festzudrehen und die Bachelor dies angeblich nicht können... Also mal ehrlich, lest ihr eure Texte auch mal selber durch? Ein wenig weniger Übertreibung täte den Meistern echt gut. Kommt auf den Boden zurück und akzeptiert, dass der Meister bildungstechnisch dem Bachelor und Techniker nicht gleichwertig ist. Normal müsste jeder eine Stufe haben im DQR. Meister < Techniker < Bachelor, dann wäre man dem Niveauunterschied der jeweiligen Ausbildung gerecht geworden. Die meisten Meister hier führen sich regelrecht als Praxisgott auf. Ich komme aus Praxis, habe eine Lehre gemacht, danach paar Jahre gearbeitet. Habe dutzende Meister, Techniker und Ingenieure kennengelernt und der DQR passt dort garnicht rein. Die Ausbildungsinhalte des Meisters unterscheiden sich fast garnicht von denen eines Gesellen. Der Ausbilderschein ist eine Formalität, wirklich aufwendig ist dieser nicht. BWL Grundlagen der Meisterschule ebenso. Sieht man sich noch die beiden fächlichen Module der Meisterschule an (z.B. für meinen Bereich Chemie), dann werden dort nur irgendwelche allgemeinen Formeln für einfache Zusammenhänge verwendet, die bereits für eine allgemeingültige Problematik entwickelt wurde.

Technik begreifen heißt, die mathematischen Formeln an die Gegebenheiten anzupassen und nicht stur irgendwelche Formeln anzuwenden. Es dürfte jedem klar sein, dass damit für den Meister vielleicht eine Lösung rauskommt, der Ingenieur merkt dann jedoch, dass die wahre Lösung völlig woanders liegt.


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   27.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sollte das etwa eine neue Regelung sein? Zu Diplom-Zeiten haben praktisch alle, die an der Uni rausgeprüft wurden in demselben Fach an der FH weitergemacht und so diese tollen Diplom-Noten erreicht. Also sozusagen die Verbesserung von 5 auf 1,x.

Lounge Gast schrieb:
>
> Deine These hat einen Haken. Mathe ist in jeglichen
> Studiengängen das Siebfach schlechthin, neben Physik. Aber
> wenn man in z.B. Mathe aus der Uni "raus gesiebt"
> wurde, dann kann auch garnicht mehr an die FH gehen, weil man
> für sein Fach schlichtweg gesperrt wird.


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   27.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klar kann man an der FH im selben Studiengang weiterstudieren wenn man an der Uni rausgesiebt wurde. Infos erfinden hilft auch nicht weiter...

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   27.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich konnte man früher an die FH gehen, wenn man es an der Uni nicht geschafft hat. Das wurde auch zehntausende mal praktiziert! Es ist unerheblich ob man da in Mathe oder sonst was rausgeflogen ist. Man wurde nur für den Studiengang gesperrt. Und der war an der FH nunmal anders mit einem anderen Abschluss (Dipl. (FH)).

Nach deiner Logik dürfte man da ja gar nichts mehr studieren. Überleg mal man fliegt in Mathe raus. Mathe hat man eigentlich überall. D.h. man dürfte dann keine Ingenieursfächer, Naturwissenschaften, BWL, VWL etc. mehr studieren?!?!?!

Lounge Gast schrieb:
>
> Deine These hat einen Haken. Mathe ist in jeglichen
> Studiengängen das Siebfach schlechthin, neben Physik. Aber
> wenn man in z.B. Mathe aus der Uni "raus gesiebt"
> wurde, dann kann auch garnicht mehr an die FH gehen, weil man
> für sein Fach schlichtweg gesperrt wird. Es ist ein
> Irrglaube, dass alles soviel schwerer ist, als an den FHs. Im
> Endeffekt ist es doch meistens so, hast du die Siebfächer
> geschafft, dann schaffst du auch dein Studium. Bei uns an der
> FH sind alle aufgrund von Mathe oder Physik raus geflogen,
> diejenigen, die das geschafft haben, haben auch den Bachelor
> abgeschlossen. Unsere Abiturienten haben alle ein
> überdurchschnittliches Abitur gehabt (1,5-1,7) und trotzdem
> sind 65% rausgeflogen. Da wurde kein Geheimnis draus gemacht,
> dass garnicht mehr Studenten das Grundstudium schaffen
> dürfen, da in den Praktikas danach garnicht soviel Platz ist
> im Labor oder Technikum. Und es geht hier auch nicht darum,
> dass die Unileute die FH-Leute runter machen und diese
> wiederum die Meister. Es geht um berechtigte und nicht
> berechtigte Kritik.
>
> Die Meisterausbildung ist maximal auf Realschulniveau und
> genau deswegen gehört es ausbildungstechnisch in diesem
> Ausbildungsvergleich, den der DQR ja nunmal darstellt, unter
> den Bachelor gepackt. Das Argument, die Berufserfahrung
> gleiche dies aus, ist doch absolut überzogen, die kriegt man
> nicht durch die Meisterschule. Es gibt genauso Meister, die
> schon mit 21 fertig sind, wo haben die ihre Berufserfahrung?
> Was ist, wenn der Bachelor Berufserfahrung hat? Es kommt doch
> lediglich auf die Dauer und das Niveau der Ausbildung an und
> nicht, dass ein Meister pauschal aufgrund seiner möglichen
> Berufserfahrung seine Wissensrückstände ausgleicht. Dass die
> Meister wissenstechnisch hinter dem Bachelor liegen, wird
> hier wohl keiner bestreiten, das hat sogar das
> Bildungsministerium so geschrieben. Und wenn die Meister hier
> meinen, dass es eine unglaubliche Leistung ist eine Schraube
> festzudrehen und die Bachelor dies angeblich nicht können...
> Also mal ehrlich, lest ihr eure Texte auch mal selber durch?
> Ein wenig weniger Übertreibung täte den Meistern echt gut.
> Kommt auf den Boden zurück und akzeptiert, dass der Meister
> bildungstechnisch dem Bachelor und Techniker nicht
> gleichwertig ist. Normal müsste jeder eine Stufe haben im
> DQR. Meister < Techniker < Bachelor, dann wäre man dem
> Niveauunterschied der jeweiligen Ausbildung gerecht
> geworden. Die meisten Meister hier führen sich regelrecht als
> Praxisgott auf. Ich komme aus Praxis, habe eine Lehre
> gemacht, danach paar Jahre gearbeitet. Habe dutzende Meister,
> Techniker und Ingenieure kennengelernt und der DQR passt dort
> garnicht rein. Die Ausbildungsinhalte des Meisters
> unterscheiden sich fast garnicht von denen eines Gesellen.
> Der Ausbilderschein ist eine Formalität, wirklich aufwendig
> ist dieser nicht. BWL Grundlagen der Meisterschule ebenso.
> Sieht man sich noch die beiden fächlichen Module der
> Meisterschule an (z.B. für meinen Bereich Chemie), dann
> werden dort nur irgendwelche allgemeinen Formeln für einfache
> Zusammenhänge verwendet, die bereits für eine
> allgemeingültige Problematik entwickelt wurde.
>
> Technik begreifen heißt, die mathematischen Formeln an die
> Gegebenheiten anzupassen und nicht stur irgendwelche Formeln
> anzuwenden. Es dürfte jedem klar sein, dass damit für den
> Meister vielleicht eine Lösung rauskommt, der Ingenieur merkt
> dann jedoch, dass die wahre Lösung völlig woanders liegt.


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   27.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nun stellen sich aber einige echt blöd hier oder? Es kommt nicht auf das Fach an, wo man rausgesiebt wurde. Fällt man in z.B. Chemieingenieurwesen durch, ist man automatisch für Chemieingenieurwesen in Deutschland gesperrt. Die einzigste Möglichkeit dies zu umgehen ist, wenn man beim letzten Versuch nicht antritt und sich exmatrikulieren lässt, dann kann man woanders hingehen, ansonsten ist man gesperrt für diesen Studiengang.

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   28.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nein, die zweite Möglichkeit ist von der Uni an die FH zu gehen.

Ich kenne persönlich dutzende die genau das gemacht haben...


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   28.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Oh man...
Ihr lieben Bachelor Erst-, Zweit und Dritt-Semester... Haltet euch doch mal hier raus, wenn ihr keine Ahnung habt und nur Quatsch erzählt... Die Falschinformationen bringen doch nicht weiter.

1. Es kam auf das Studienfach an und nicht auf das Prüfungsfach! Ergo: Z. Bsp. in Mathe durchgefallen im Studiengang Maschinenbau an der Uni im Diplom -> Wechsel an die FH möglich und Prüfung in Mathe nochmal! Man konnte sich sogar die erbrachten Leistungen anrechnen lassen!
Es kam sogar oft vor, dass dann die Uni-Abbrecher an der FH dann noch vor ihren Ex-Kollegen an der Uni fertig waren!

2. An den Oberlehrer hier unter mir: Es geht um das Diplom!!! FH-Diplom und Uni-Diplom waren unterschiedliche Abschlüsse! Ist man in einem Studienfach an der Uni durchgefallen, konnte man immer noch in den gleichen Studiengang mit dem niedrigeren akademischen Abschluss wechseln!
Heute mit Bachelor, wo Uni und FH formal (aber auch nur da) gleichgestellt sind, geht das natürlich nicht mehr!

Lounge Gast schrieb:
>
> Nun stellen sich aber einige echt blöd hier oder? Es kommt
> nicht auf das Fach an, wo man rausgesiebt wurde. Fällt man in
> z.B. Chemieingenieurwesen durch, ist man automatisch für
> Chemieingenieurwesen in Deutschland gesperrt. Die einzigste
> Möglichkeit dies zu umgehen ist, wenn man beim letzten
> Versuch nicht antritt und sich exmatrikulieren lässt, dann
> kann man woanders hingehen, ansonsten ist man gesperrt für
> diesen Studiengang.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An den Oberlehrer über mir, das Diplom interessiert keinen Menschen mehr, es geht hier um Bachelorstudiengänge, wenn du die Überschrift lesen kannst. Es wird durch Bologna formal nicht mehr unterschieden, ob du an einer FH einen Bachelor machst oder an einer Uni, deswegen sind sie im DQR auch gleich auf Stufe 6. In Dresden mussten sich die Leute der Uni exmatrikulieren lassen, weil sie sonst nicht an die FH hätten gehen dürfen... Da wurden sie vom Prüfungsamt direkt drauf hingewiesen.

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   29.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

der Meister ist viel mehr wert als ein stubengelehrter geselle (bachelor). Diejenigen die glauben ihr "analytisches" denken wäre ausgereifter sollten sich mal fragen warum sie soviel zeit verschenkt haben. das ist nicht sehr analytisch sondern einfachnur dumm. ich habe extra analytisch gewartet weil ich die entwicklung bereits frühzeitig abschätzen konnte. also nicht meckern sondern einfach mal akzeptieren das langsam gerechtigkeit einkehrt in unser verkorkstes system.

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich habe noch nie einen Bachelor gesehen, der einem Meister unterstellt war :-) Warum wohl....

Lounge Gast schrieb:
>
> der Meister ist viel mehr wert als ein stubengelehrter
> geselle (bachelor). Diejenigen die glauben ihr
> "analytisches" denken wäre ausgereifter sollten
> sich mal fragen warum sie soviel zeit verschenkt haben. das
> ist nicht sehr analytisch sondern einfachnur dumm. ich habe
> extra analytisch gewartet weil ich die entwicklung bereits
> frühzeitig abschätzen konnte. also nicht meckern sondern
> einfach mal akzeptieren das langsam gerechtigkeit einkehrt in
> unser verkorkstes system.


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   29.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Noch so ein Überflieger-Meister, der sich in der Praxis schon ähnlich einem Gott sieht. Seht euch doch mal bitte die Quote der Studienanfänger an, die vorher schon eine Ausbildung gemacht haben und nach ein paar Arbeitsjahren ein Studium in Angriff genommen haben. Sind die nun nur aufgrund dessen, dass sie studiert haben, nun absolute Theoriebomber geworden und können nichtmal mehr eine Schraube festziehen? Leute kommt mal ein wenig runter. Langsam sind die Aussagen der Meister hier echt peinlich. Diese Gleichstellung ist nicht begründet. Würde unsere tolle Bildungsministerin von heut auf morgen den Gesellen dem Meister gleichstellen, dann würden die Meister natürlich 100% zustimmen, weil die Gesellen ja so toll sind in Deutschland... (sarkasmus) Es ist ein Fakt, dass man in einem Studium mehr und länger lernt, sowie auf höherem Niveau und sowas MUSS sich in einem Ausbildungsvergleich wiederspiegeln. Fachwissen des jeweiligen Betriebes bekommt jeder, Meister wie Bachelor. Ich kann jahrelang in einem Betrieb gearbeitet haben, komm ich in den nächsten, kann ich damit zu 90% nichts mehr anfangen, was ich in dem "alten" Betrieb gemacht hab. Ich selbst kenne dutzende Meister, die ihrer Meisterschule teilweise weniger Niveau einräumen, als ihrer damaligen Ausbildung. Das ist ein fortschreitendes Phänomen in Deutschland, ist man auch noch so schlecht ausgebildet in Deutschland, man möchte behandelt und bezahlt werden wie ein König. Leistung soll sich lohnen und das fängt bei einer Ausbildung an. Aus einer höherwertigen Ausbildung kann man später auch mehr Potenzial schlagen. Schon die Tatsache, dass eine 6 monatige Weiterbildung mit einem 6-8 semestrigen Studiengang gleichgestellt wird zeigt schon, dass hier irgendwas schief läuft. Damit scheffelt man sich nur Wählerstimmen und schiebt die Bildungsverantwortung mehr an private Firmen ala IHK, damit die staatlich bezahlten Institutionen unattraktiver werden und somit noch mehr eingespart werden kann. Mehr Sinn hat das hier nicht!

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   29.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn du lesen könntest, dann hättest du gesehen, dass das genau so hier erwähnt wurde...

Und weil das Diplom niemanden interessiert wird es an der Uni Dresden wieder mit vergeben, wie auch an allen anderen T9 Unis!

Lounge Gast schrieb:
>
> An den Oberlehrer über mir, das Diplom interessiert keinen
> Menschen mehr, es geht hier um Bachelorstudiengänge, wenn du
> die Überschrift lesen kannst. Es wird durch Bologna formal
> nicht mehr unterschieden, ob du an einer FH einen Bachelor
> machst oder an einer Uni, deswegen sind sie im DQR auch
> gleich auf Stufe 6. In Dresden mussten sich die Leute der Uni
> exmatrikulieren lassen, weil sie sonst nicht an die FH hätten
> gehen dürfen... Da wurden sie vom Prüfungsamt direkt drauf
> hingewiesen.


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   30.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In der Praxis fällt das nicht so auf, weil derjenige, der Abteilungsleiter oder Bereichsleiter ohne Ausbildung oder "nur" mit Meister geworden ist, das nicht offensiv nach außen tragen wird. Bei vielen wird man das also überhaupt nicht bemerken!

Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich habe noch nie einen Bachelor gesehen, der einem
> Meister unterstellt war :-) Warum wohl....
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > der Meister ist viel mehr wert als ein stubengelehrter
> > geselle (bachelor). Diejenigen die glauben ihr
> > "analytisches" denken wäre ausgereifter sollten
> > sich mal fragen warum sie soviel zeit verschenkt haben.
> das
> > ist nicht sehr analytisch sondern einfachnur dumm. ich
> habe
> > extra analytisch gewartet weil ich die entwicklung bereits
> > frühzeitig abschätzen konnte. also nicht meckern sondern
> > einfach mal akzeptieren das langsam gerechtigkeit
> einkehrt in
> > unser verkorkstes system.


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also in aller Regel weiß man schon, was der Vorgesetzte für ne Ausbildung hat. IN größeren Betrieben steht der Abschluss ja auf der Visitenkarte (Dr., Ing etc.)
Und da ist es m.M einfach so, dass man in der Regel keinen formal höher Qualifizierten einem formal weniger Qualifizierten unterstellt. Sonst stimmt das Gefälle nicht mehr. (Zumindest in größeren Firmen)


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das du es ohne Studium in eine Führungsposition schaffen kannst ist ein Relikt aus einer Zeit, in der das Studium für den Großteil der Gesellschaft kaum zugänglich war. Heute (Generation u40) stellt das die krasse Ausnahme da und Du wirst irgendwann merken (wenn du selbst auf die 40 zusteuerst), dass selbst für das operative Geschäft auf unterster Führungsebene schon ein Bachelor vorausgesetzt wird und du mit einem Meister (der ebenfalls keine außergewöhnliche Qualifikation mehr darstellt sondern nur noch Massenabfertigung ist), schon nahezu den Jackpott unter 1000 ziehen musst um in deinem Berufsleben mehr zu erreichen als Schichtleiter. Ich bin vor einem knappen Jahr ins Berufsleben eingestiegen und mein monatliches Einstiegsgehalt liegt mit 23 Jahren bei 200? über dem deutschen Bundesdurchschnitt für Fachkräfte.

Lounge Gast schrieb:
>
> In der Praxis fällt das nicht so auf, weil derjenige, der
> Abteilungsleiter oder Bereichsleiter ohne Ausbildung oder
> "nur" mit Meister geworden ist, das nicht offensiv
> nach außen tragen wird. Bei vielen wird man das also
> überhaupt nicht bemerken!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Also ich habe noch nie einen Bachelor gesehen, der einem
> > Meister unterstellt war :-) Warum wohl....
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > der Meister ist viel mehr wert als ein
> stubengelehrter
> > > geselle (bachelor). Diejenigen die glauben ihr
> > > "analytisches" denken wäre ausgereifter
> sollten
> > > sich mal fragen warum sie soviel zeit verschenkt
> haben.
> > das
> > > ist nicht sehr analytisch sondern einfachnur dumm.
> ich
> > habe
> > > extra analytisch gewartet weil ich die entwicklung
> bereits
> > > frühzeitig abschätzen konnte. also nicht meckern
> sondern
> > > einfach mal akzeptieren das langsam gerechtigkeit
> > einkehrt in
> > > unser verkorkstes system.


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   30.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Habe es aber genau so in einer sehr großen Firma erlebt, und zwar, als ich da mit Uni-Diplom eingestiegen bin. Einer der Abteilungsleiter hatte etliche FH-Ingenieure und einige Uni-Absolventen unter sich. Er selbst hatte als Arbeiter angefangen, nie studiert, und war auf Grund beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen aufgestiegen. Bei seinen studierten Mitarbeitern war er hoch angesehen und beliebt. Mein letzter Chef hat mir nie seine Visitenkarte gezeigt, was für eine Ausbildung er hatte weis ich heute noch nicht. Da ich keine Führungsposition hatte, stand nur Name und Abteilung auf meiner Visitenkarte. Wer Ingenieur, Physiker oder Mathematiker war, war auf Basis der Visitenkarte nicht erkennbar. Wir waren alle in der Entwicklung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also in aller Regel weiß man schon, was der Vorgesetzte für
> ne Ausbildung hat. IN größeren Betrieben steht der Abschluss
> ja auf der Visitenkarte (Dr., Ing etc.)
> Und da ist es m.M einfach so, dass man in der Regel keinen
> formal höher Qualifizierten einem formal weniger
> Qualifizierten unterstellt. Sonst stimmt das Gefälle nicht
> mehr. (Zumindest in größeren Firmen)


[auf diesen Beitrag antworten]

   31.10.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Vater eines Freundes (65) hat die Hauptschule besucht, danach als Regaleinräumer angefangen, irgendwann in der Buchhaltung ausgeholfen, von da an seine erste Filiale übernommen und ist vom Bereichsleiter zum Regionalleiter für den Raum Süd-West aufgestiegen und verdient mehr als die meisten Studenten jemals sehen werden. Als ich bei meinem Kumpel zu besuch war hat die Tochter (etwas blond geraten und Hauptschule abgeschlossen) der Mutter geantwortet, dass sie das selbe wie der Vater machen will, der hat darauf losgelacht und ihr gesagt das man Heute ohne Studium keine Chance mehr hat auf so eine Position zu kommen.

Wir leben nicht mehr vor 50 Jahren sondern in einer Zeit, in der jeder 5. ein Studium absolviert hat und eine Ausbildung/Meister Mindestanforderung geworden sind. Natürlich kannst du Glück haben und dich hocharbeiten, sowas stellt Heute aber nicht mehr die Regel sondern die Ausnahme da! und ich für meinen Teil möchte meine Zukunft nicht in die Hände Gottes legen in der Hoffnung das irgendjemand da oben mal mitkriegt wie viel Potential in mir schlummert.

Lounge Gast schrieb:
>
> Habe es aber genau so in einer sehr großen Firma erlebt, und
> zwar, als ich da mit Uni-Diplom eingestiegen bin. Einer der
> Abteilungsleiter hatte etliche FH-Ingenieure und einige
> Uni-Absolventen unter sich. Er selbst hatte als Arbeiter
> angefangen, nie studiert, und war auf Grund beruflicher
> Weiterbildungsmaßnahmen aufgestiegen. Bei seinen studierten
> Mitarbeitern war er hoch angesehen und beliebt. Mein letzter
> Chef hat mir nie seine Visitenkarte gezeigt, was für eine
> Ausbildung er hatte weis ich heute noch nicht. Da ich keine
> Führungsposition hatte, stand nur Name und Abteilung auf
> meiner Visitenkarte. Wer Ingenieur, Physiker oder
> Mathematiker war, war auf Basis der Visitenkarte nicht
> erkennbar. Wir waren alle in der Entwicklung.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Also in aller Regel weiß man schon, was der Vorgesetzte
> für
> > ne Ausbildung hat. IN größeren Betrieben steht der
> Abschluss
> > ja auf der Visitenkarte (Dr., Ing etc.)
> > Und da ist es m.M einfach so, dass man in der Regel keinen
> > formal höher Qualifizierten einem formal weniger
> > Qualifizierten unterstellt. Sonst stimmt das Gefälle nicht
> > mehr. (Zumindest in größeren Firmen)


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   07.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also Ich arbeite da in einem amerikanischen Unternehemen und bei uns wird ausser der Dr./PhD kein akademischer Grad auf der Visitenkarte vermerkt. An dieser Stelle steht die Position die Du in der Firma einnimmst und nichts anderes. Ansonsten find ich diese Diskussion mittlerweile armseelig. Hier bewegt sich nichts! Bachelor Meister FH/Uni. Wichtig ist das Du dich auch weiterhin im Beruf weiter entwickelst und nicht da stehen bleibst. Was nützt einem die teuerste Ausbildung und man kann das erlernte nicht umsetzen kann. Und deinen Wert den du für deine Firma hast, kann nur diese beurteilen, und wird nicht bestimmt von einem Ausbildungsgrad. Gruss M

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Stimmt, bei US-Firmen zählt der job-title.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also Ich arbeite da in einem amerikanischen Unternehemen und
> bei uns wird ausser der Dr./PhD kein akademischer Grad auf
> der Visitenkarte vermerkt. An dieser Stelle steht die
> Position die Du in der Firma einnimmst und nichts anderes.
> Ansonsten find ich diese Diskussion mittlerweile armseelig.
> Hier bewegt sich nichts! Bachelor Meister FH/Uni. Wichtig ist
> das Du dich auch weiterhin im Beruf weiter entwickelst und
> nicht da stehen bleibst. Was nützt einem die teuerste
> Ausbildung und man kann das erlernte nicht umsetzen kann. Und
> deinen Wert den du für deine Firma hast, kann nur diese
> beurteilen, und wird nicht bestimmt von einem
> Ausbildungsgrad. Gruss M


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   08.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In den USA hat halt auch fast jeder einen Bachelor vom College. Damit hebt man sich nicht ab. Dort zählt der Abschluss nicht so sehr, wie die Institution wo er gemacht wurde.
Wenn es nicht so überheblich wirken würde, würden die Amis sicher gern ihre Hochschule auf die Visitenkarte schreiben ;)


Lounge Gast schrieb:
>
> Stimmt, bei US-Firmen zählt der job-title.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Also Ich arbeite da in einem amerikanischen Unternehemen
> und
> > bei uns wird ausser der Dr./PhD kein akademischer Grad auf
> > der Visitenkarte vermerkt. An dieser Stelle steht die
> > Position die Du in der Firma einnimmst und nichts anderes.
> > Ansonsten find ich diese Diskussion mittlerweile
> armseelig.
> > Hier bewegt sich nichts! Bachelor Meister FH/Uni.
> Wichtig ist
> > das Du dich auch weiterhin im Beruf weiter entwickelst und
> > nicht da stehen bleibst. Was nützt einem die teuerste
> > Ausbildung und man kann das erlernte nicht umsetzen
> kann. Und
> > deinen Wert den du für deine Firma hast, kann nur diese
> > beurteilen, und wird nicht bestimmt von einem
> > Ausbildungsgrad. Gruss M


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   08.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meiner Meinung nach müßte man hier auch die Institution auf die Visitenkarte schreiben. Dann wüßte man gleich, dass viele Personen Ihr "FH Diplom" oder Bachelor an irgendwelchen Pseudo Unis gekauft haben...

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   08.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich habe in Karlruhe am KIT W-Ing, studert und ich weiß, dass man hinter die Grade die Herkunft setzen darf. Das steht auch so auf der Diplomurkunde: Dipl.-Wirt.-Ing. (KIT).
Das ist mir dann aber wirklich etwas zu blöd. Ich finde es nur ein Skandal, dass bestimmt 40% der FH-Diplomer ihr FH-Diplom mal kurz zum Uni-Diplom upgraden und das (FH) weglassen. Wenn jemand einen B.Sc. hat, schreibt man ja auch nicht, dass man einen M.Sc. hat. Nur weil der Betrug mit dem Diplom weniger auffällig wirkt ist er nicht weniger strafbar!

Lounge Gast schrieb:
>
> Meiner Meinung nach müßte man hier auch die Institution auf
> die Visitenkarte schreiben. Dann wüßte man gleich, dass viele
> Personen Ihr "FH Diplom" oder Bachelor an
> irgendwelchen Pseudo Unis gekauft haben...


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   08.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mal eine Frage: Sind das nur Gift und Galle spuckende Uniabsolventen, die hier immer wieder davon reden, dass man seinen Abschluss kaufen kann oder warum stellt ihr hier laufend solche Thesen auf? Bringt doch mal Beweise bzw Argumente, dass Hochschulabschlüsse kaufbar sind in Deutschland, dann wäre das nämlich illegal.

Ganz ehrlich, was bringt der Name der Hochschule auf der Visitenkarte? Denkt ihr wirklich ein Personalverantwortlicher kann sowas abschätzen? In Deutschland gibt es über 800 Hochschulen, das kann doch kein Mensch mehr überblicken. Lieber dafür sorgen, dass das Ausbildungsniveau ordentlich überwacht wird, weil das direkt in den Händen der Hochschulen liegt. In meinen Augen sind das nur Ausflüchte von Leuten, die sich auf Teufel komm raus irgendwie profilieren wollen bzw von der Masse absetzen wollen, also sagt man mal einfach, du hast deinen Abschluss gekauft... Mir ist sowas noch nirgends unter gekommen. Sicher gibt es "einfachere" Fächer und "schwerere", aber das liegt in der Natur der Sache. Ein Bachelor ist nicht gleich ein Bachelor. Ich würde mal sagen, ein E-Technik oder Chemie-Bachelor verlangt einem mehr ab, als z.B. ein Bachelor im Sozi Bereich oder Germanistik.

Lounge Gast schrieb:
>
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


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   09.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein personalverantwortlichen interessiert die Visitenkarte reichlich wenig...
Aber er sollte anhand des Lebenslaufs, was er eher zu sehen bekommt, durchaus in der Lage sein die Hochschule einzuschätzen.

800 Hochschulen brauch man sich ja nicht merken. Die besten 10-20 werden aber die meisten kennen. Mannheim, Köln, Münster in Wirtschaft. Aachen, Karlsruhe, München in Technik... Und die sind es wert auch erwähnt zu werden. In den USA gibt es über 1000 Colleges und Hochschulen, und sogar du als Europäer kennst Harvard, MIT, Yale, Berkley und Co... Und das macht schon Eindruck, wenn jemand da war. Ein Absolvent des North-Dakota Community Colleges eher weniger...,

Lounge Gast schrieb:
>
> Mal eine Frage: Sind das nur Gift und Galle spuckende
> Uniabsolventen, die hier immer wieder davon reden, dass man
> seinen Abschluss kaufen kann oder warum stellt ihr hier
> laufend solche Thesen auf? Bringt doch mal Beweise bzw
> Argumente, dass Hochschulabschlüsse kaufbar sind in
> Deutschland, dann wäre das nämlich illegal.
>
> Ganz ehrlich, was bringt der Name der Hochschule auf der
> Visitenkarte? Denkt ihr wirklich ein Personalverantwortlicher
> kann sowas abschätzen? In Deutschland gibt es über 800
> Hochschulen, das kann doch kein Mensch mehr überblicken.
> Lieber dafür sorgen, dass das Ausbildungsniveau ordentlich
> überwacht wird, weil das direkt in den Händen der Hochschulen
> liegt. In meinen Augen sind das nur Ausflüchte von Leuten,
> die sich auf Teufel komm raus irgendwie profilieren wollen
> bzw von der Masse absetzen wollen, also sagt man mal einfach,
> du hast deinen Abschluss gekauft... Mir ist sowas noch
> nirgends unter gekommen. Sicher gibt es
> "einfachere" Fächer und "schwerere", aber
> das liegt in der Natur der Sache. Ein Bachelor ist nicht
> gleich ein Bachelor. Ich würde mal sagen, ein E-Technik oder
> Chemie-Bachelor verlangt einem mehr ab, als z.B. ein Bachelor
> im Sozi Bereich oder Germanistik.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> > Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> > IngenieurHOCHschulen.


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   09.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

...bla,bla,bla... und den IQ samt Kastenzugehörigkeit auf dem Unterarm verewigen lassen, damit man sofort erkennt mit wem man es zu tun hat... Man wo lebst Du?

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   15.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

was denn für eine gerechtigkeit? den meister kann jeder erwerben (buchstäblich), aber ich würde (fast) keinem meister zutrauen drei jahre studium zu überstehen (und ich stamme aus einer klassischen arbeiterfamilie und weiß wovon ich schreibe, mein eigener vater ist meister). Ein paar monate nebenbei eine weiterbildung zu machen ersetzt kein vollzeitstudium. aber das scheinen menschen nicht zu verstehen die noch nie an einer hochschule waren. Da reicht das abstraktionsvermögen gerade mal für den rückschluss uni = dumme theorie. was theorie aber eigentlich ist weiß keiner von euch.

und dein blödsinn mit dem stubengelehrtem gesellen zeigt doch nur wie wenig ahnung du hast. nur weil irgendein depp dir mal erzählt hat, dass bachelor übersetzt junggeselle bedeutet, leitest du hier den stubengelehrten Gesellen aus der brockhaus-Encyklopädie von 1827 ab? in welcher zeit lebst du denn? da enstehen dann natürlich auch so dumme arbeiter-mythen wie master = meister...

und dein verständnis von analytik ist ebenso schwachsinnig. nur weil du evtl. der meinung bist schnell geld (relativ viel) verdienen zu müssen, um dir irgendein proletenauto leisten zu können um damit vor der nächsten dorfdisko jemanden zu beeindrucken, heißt das definitif nicht, dass jemand der evtl. in die forschung und lehre gehen will und erstmal einen hungerlohn hinnimmt weniger analytisch an seine lebenplanung herangeht als du. aber da dir die analytischen fähigkeiten aufgrund deiner dümmlichen ansichten zum wert eines huchschulstudiums fehlen, wirst du es auch auf lange sicht nicht wirklich zu etwas bringen. frag doch mal bei einer unternehmensberatung ob die dich aufgrund von bauernschläue als partner einstellen...

und unser system ist nur deshalb so verkurkst, weil es immernoch so viele querulanten wie dich gibt und die dann auch noch eine lobby bilden. wenn man dann auch noch eine bildungsministerin hat die selbst kein großes interesse am bildungsstandort deutschland hat und stattdessen nur irgendwelche statistiken frisiert, dann kann es ja nur noch bergab gehen.

Lounge Gast schrieb:
>
> der Meister ist viel mehr wert als ein stubengelehrter
> geselle (bachelor). Diejenigen die glauben ihr
> "analytisches" denken wäre ausgereifter sollten
> sich mal fragen warum sie soviel zeit verschenkt haben. das
> ist nicht sehr analytisch sondern einfachnur dumm. ich habe
> extra analytisch gewartet weil ich die entwicklung bereits
> frühzeitig abschätzen konnte. also nicht meckern sondern
> einfach mal akzeptieren das langsam gerechtigkeit einkehrt in
> unser verkorkstes system.


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   15.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wozu diese ganze Aufregung, bald wird sowieso fast jeder irgendeinen Bachelor haben!

Lounge Gast schrieb:
>
> was denn für eine gerechtigkeit? den meister kann jeder
> erwerben (buchstäblich), aber ich würde (fast) keinem meister
> zutrauen drei jahre studium zu überstehen (und ich stamme aus
> einer klassischen arbeiterfamilie und weiß wovon ich
> schreibe, mein eigener vater ist meister). Ein paar monate
> nebenbei eine weiterbildung zu machen ersetzt kein
> vollzeitstudium. aber das scheinen menschen nicht zu
> verstehen die noch nie an einer hochschule waren. Da reicht
> das abstraktionsvermögen gerade mal für den rückschluss uni =
> dumme theorie. was theorie aber eigentlich ist weiß keiner
> von euch.
>
> und dein blödsinn mit dem stubengelehrtem gesellen zeigt doch
> nur wie wenig ahnung du hast. nur weil irgendein depp dir mal
> erzählt hat, dass bachelor übersetzt junggeselle bedeutet,
> leitest du hier den stubengelehrten Gesellen aus der
> brockhaus-Encyklopädie von 1827 ab? in welcher zeit lebst du
> denn? da enstehen dann natürlich auch so dumme
> arbeiter-mythen wie master = meister...
>
> und dein verständnis von analytik ist ebenso schwachsinnig.
> nur weil du evtl. der meinung bist schnell geld (relativ
> viel) verdienen zu müssen, um dir irgendein proletenauto
> leisten zu können um damit vor der nächsten dorfdisko
> jemanden zu beeindrucken, heißt das definitif nicht, dass
> jemand der evtl. in die forschung und lehre gehen will und
> erstmal einen hungerlohn hinnimmt weniger analytisch an seine
> lebenplanung herangeht als du. aber da dir die analytischen
> fähigkeiten aufgrund deiner dümmlichen ansichten zum wert
> eines huchschulstudiums fehlen, wirst du es auch auf lange
> sicht nicht wirklich zu etwas bringen. frag doch mal bei
> einer unternehmensberatung ob die dich aufgrund von
> bauernschläue als partner einstellen...
>
> und unser system ist nur deshalb so verkurkst, weil es
> immernoch so viele querulanten wie dich gibt und die dann
> auch noch eine lobby bilden. wenn man dann auch noch eine
> bildungsministerin hat die selbst kein großes interesse am
> bildungsstandort deutschland hat und stattdessen nur
> irgendwelche statistiken frisiert, dann kann es ja nur noch
> bergab gehen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > der Meister ist viel mehr wert als ein stubengelehrter
> > geselle (bachelor). Diejenigen die glauben ihr
> > "analytisches" denken wäre ausgereifter sollten
> > sich mal fragen warum sie soviel zeit verschenkt haben.
> das
> > ist nicht sehr analytisch sondern einfachnur dumm. ich
> habe
> > extra analytisch gewartet weil ich die entwicklung bereits
> > frühzeitig abschätzen konnte. also nicht meckern sondern
> > einfach mal akzeptieren das langsam gerechtigkeit
> einkehrt in
> > unser verkorkstes system.


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   15.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja sicher, aber diese allerwelts Studienabschlüsse gab es auch früher schon. Sowas wie Germanistik oder diese ganzen sozialen Sachen, die gibt's nicht erst seit Bologna. Diese Leute werden auch mit Studium meistens arbeitslos bleiben, weil keiner diese Studiengänge wirklich braucht. In den Studiengängen, die in der Wirtschaft wirklich gebraucht werden (BWL, Maschinenbau, Chemieingenieurwesen, E-Technik...) schafft eben nicht jeder einen Bachelor. So minderwertig, wie er hier von einigen dargestellt wird, ist er einfach nicht und das ist ein Fakt! Gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern bzw MINT Fächern sind die Abbrecherquoten enorm hoch und da kann der Bachelor stolz auf das Geschaffte sein. Abbrecherquoten von 60-70% waren bei uns (Chemieingenieurwesen) völlig normal. Im nachfolgenden Jahrgang waren die 70% schon nach 3 Semestern weg. Bachelor ist nicht gleich Bachelor. Jedes Fach ist sein eigener Fachbereich und leider gibt es Studiengänge, die eigentlich garkeinen akademischen Grad bekommen dürften.

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   15.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mittlerweile kann man doch an den vielen Privaten auch den Bachelor praktisch erwerben...

Nur weil du auf ner Wald und Wiesen FH warst brauchst du nicht den Neid raushängen lassen...
Auch in D werden die Unterschiede immer größer!

Lounge Gast schrieb:
>
> ...bla,bla,bla... und den IQ samt Kastenzugehörigkeit auf dem
> Unterarm verewigen lassen, damit man sofort erkennt mit wem
> man es zu tun hat... Man wo lebst Du?


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   15.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

warum klagt denn niemand gegen die Gleichstellung ??

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   16.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Bachelor-Absolvent der Sozialen Arbeit der FH Wald und Wiese ist auch gleichwertig mit Absolventen in Elektrotechnik der RWTH oder des KITs.

Jetzt nichts gegen soziale Arbeit, aber eine Bekannte von mir die dies studiert meinte, ihr Prof hätte gemeint, dass an ihrer Hochschule noch nie jemand durchgefallen ist. Demgegenüber sind Ingenieurwissenschaften an Top-Unis wohl doch etwas anspruchsvoller und komplexer...

Also: Daher verdienen Ingenieur-Absolventen im Schnitt gut 45K. Wiwi-Absolventen 42K. Und Absolventen der sozialen Arbeit 24K.
Und Absolventen der Germanistik eben das was man als Taxifahrer bekommt ;-)

Also. Gleichgestellt hin oder her. Ein Meister wird niemals annähernd die Aufgaben bekommen oder das Geld verdienen, was Ingenieure machen und bekommen. Gleiches gilt für staatl. gepr. Betriebswirte und studierte Wiwis! Die Industrie ist doch nicht blöd. Ein Meister bekommt im Schnitt eben nicht umsonst nur halb so viel wie ein entsprechender Akademiker. Und daran ändern auch seltene Ausnahmen nix.


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   16.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe den Elektriker im Jahre 1973 mit Erfolg abgelegt, Fernsehtechniker im Jahre 1988 und den Refa Sachbearbeiter in Metall, so wie den St. gep. Techniker in Med. Technik sowie ADA im Jahre 1996.
Denke das das mit einem zwei Wochen Kurs bei der IHK als sogenannter Meister nichts zu tun hat, da denen einfach die Fachkompedenz so wie auch die Theorie in der Materie fehlt?
Wenn ich an früher denke wo ich Anlagen geprüft habe, woran so mancher IHK Meister gearbeitet hat kommt mir jetzt noch das krausen! Solche Leute haben auch auf der Uni nichts zu suchen***


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   17.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo

Bin selbst Meister in Maschinenbau und studiere jetzt Wirtschaftsingenieurwesen Produktion.
Meiner meinung nach ist es ein fehler wenn die Meisterprüfung mit einem Bachelor gleichgestellt wird.

Vergleicht man die Meisterprüfung mit dem Studiengang kann man sagen, dass etwa 30% bis 40% von dem Stoff im Studiengang auch in der Meisterschule behandelt wurde. Alleine darum finde ich es fair bzw. gerechtfertigt, das auch Absolventen einer Meisterschule studieren dürfen!!!

Daher sollte die Meisterprüfung z.B. mit der Matura (Abi) gleichgestellt sein!
Sicher einer der Matura hat kann nahezu perfekt Englisch und Deutsch,....
Aber dafür hat er keine Ahnung wie ein Werkstoff Bezeichnet wird (z.B 42CrMo4), vom entziffern dieser Kombination und für welche Zwecke dieser Baustahl verwendet wird fangen wir erst gar nicht an. Was natütlich auch zählt ist die Praktische erfahrung.

Darum behaupte ich ein Abiturient hat nicht mehr und nicht weniger Wissen als ein geprüfter Meister.
Der Unterschied liegt im Fachgebiet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

PS: Zählt mal meine Rechtschreibfehler.


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   17.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So, ich weis warum ich aus Deutschland weg bin. Weil ich in keinem Land soviel Unsinn lese wie hier. Batchlor ?? Wir stellen keine Batchlor ein, dies ist nichts halbes und nichts ganzes. Wenn dann nur mit Masterabschluss. Bei vielen Einstellungstests mussten wir feststellen, dass der Batchlor noch nicht einmal den doppelten Dreisatz oder nur Dreisatz beherscht. Traurig Traurig.

Aber was rede ich, so ist nun einmal der Deutsche


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   18.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

lerne erstmal das Wort Bachelor zu schreiben....

Lounge Gast schrieb:
>
> So, ich weis warum ich aus Deutschland weg bin. Weil ich in
> keinem Land soviel Unsinn lese wie hier. Batchlor ?? Wir
> stellen keine Batchlor ein, dies ist nichts halbes und nichts
> ganzes. Wenn dann nur mit Masterabschluss. Bei vielen
> Einstellungstests mussten wir feststellen, dass der Batchlor
> noch nicht einmal den doppelten Dreisatz oder nur Dreisatz
> beherscht. Traurig Traurig.
>
> Aber was rede ich, so ist nun einmal der Deutsche


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   18.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Normal hätte ich deinen Kommentar ganz klar als Sarkastisch gewertet aber nachdem was ich hier schon in diesem Thread gelesen habe kommen mir ernsthafte Zweifel.

Man muss sich schon bei Fritz & Sohn im 4.000 Seelendorf bewerben damit diese keine Ahnung haben was ein Bachelor ist und sowas sollte keine Ambition für ein Studium sein.

Lounge Gast schrieb:
>
> So, ich weis warum ich aus Deutschland weg bin. Weil ich in
> keinem Land soviel Unsinn lese wie hier. Batchlor ?? Wir
> stellen keine Batchlor ein, dies ist nichts halbes und nichts
> ganzes. Wenn dann nur mit Masterabschluss. Bei vielen
> Einstellungstests mussten wir feststellen, dass der Batchlor
> noch nicht einmal den doppelten Dreisatz oder nur Dreisatz
> beherscht. Traurig Traurig.
>
> Aber was rede ich, so ist nun einmal der Deutsche


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   18.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lerne du mal Ironie zu verstehen :-D :-D


Lounge Gast schrieb:
>
> lerne erstmal das Wort Bachelor zu schreiben....
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > So, ich weis warum ich aus Deutschland weg bin. Weil ich
> in
> > keinem Land soviel Unsinn lese wie hier. Batchlor ?? Wir
> > stellen keine Batchlor ein, dies ist nichts halbes und
> nichts
> > ganzes. Wenn dann nur mit Masterabschluss. Bei vielen
> > Einstellungstests mussten wir feststellen, dass der
> Batchlor
> > noch nicht einmal den doppelten Dreisatz oder nur Dreisatz
> > beherscht. Traurig Traurig.
> >
> > Aber was rede ich, so ist nun einmal der Deutsche


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   18.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Genau, der Typ macht so, als ob er Personalverantwortung hat, aber kann nicht mal "Bachelor" schreiben... Ich persönlich bin gerade im Master und frage mich ehrlich, wo überhaupt der Mehrwert ggü dem Bachelor liegen soll. Nochmal 3 Semester Studium, wobei ein Semester schon wieder Abschlussarbeit ist und der Master an sich extrem speziell ist. Man kann sich sicher sein, dass man in dem Bereich zu 90% eh keinen Job finden wird. Das was der Master lernt, das kann der Bachelor im Falle, dass er es auch später braucht im Unternehmen, sich selbst aneignen. Und sry, dass ein Bachelor angeblich keinen Dreisatz kann ist ein Witz, sowas hört man eher von Handwerksmeistern. Der Meister ist eine technische Ausbildung und bei technischen Bachelors kann wirklich JEDER den Dreisatz, genauso wie diffenrenzieren, integrieren, differentialgleichungen oder ähnliches, weil sie sonst niemals durch die Module Mathematik gekommen wären!

Im Endeffekt ist es doch eh immer der Gleiche, der sich hier hundert verschiedene Geschichten ausdenkt, nur um den Bachelor schlecht zu reden, aufgrund dessen, dass er selbst nichts im Leben erreicht hat und eine Abneigung gegen Akademiker hat. Er nutzt die Anonymität dieses Forums hier. Man merkt es auch an der beschränkten Schreibweise, dutzende Rechtschreibfehler. Diese Posts sind einfach nur getrieben von Hass gegenüber höher gebildeten Menschen. Selbst keinen richtigen Satz hinbekommen, aber auf die bösen Bachelor schimpfen...


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   18.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Bachelor wird durchaus auch von den etablierten Akademikern nicht ernst genommen. Nur die Bachelors scheinen von sich selbst überzeugt zu sein.

Lounge Gast schrieb:
>
> Genau, der Typ macht so, als ob er Personalverantwortung hat,
> aber kann nicht mal "Bachelor" schreiben... Ich
> persönlich bin gerade im Master und frage mich ehrlich, wo
> überhaupt der Mehrwert ggü dem Bachelor liegen soll. Nochmal
> 3 Semester Studium, wobei ein Semester schon wieder
> Abschlussarbeit ist und der Master an sich extrem speziell
> ist. Man kann sich sicher sein, dass man in dem Bereich zu
> 90% eh keinen Job finden wird. Das was der Master lernt, das
> kann der Bachelor im Falle, dass er es auch später braucht im
> Unternehmen, sich selbst aneignen. Und sry, dass ein Bachelor
> angeblich keinen Dreisatz kann ist ein Witz, sowas hört man
> eher von Handwerksmeistern. Der Meister ist eine technische
> Ausbildung und bei technischen Bachelors kann wirklich JEDER
> den Dreisatz, genauso wie diffenrenzieren, integrieren,
> differentialgleichungen oder ähnliches, weil sie sonst
> niemals durch die Module Mathematik gekommen wären!
>
> Im Endeffekt ist es doch eh immer der Gleiche, der sich hier
> hundert verschiedene Geschichten ausdenkt, nur um den
> Bachelor schlecht zu reden, aufgrund dessen, dass er selbst
> nichts im Leben erreicht hat und eine Abneigung gegen
> Akademiker hat. Er nutzt die Anonymität dieses Forums hier.
> Man merkt es auch an der beschränkten Schreibweise, dutzende
> Rechtschreibfehler. Diese Posts sind einfach nur getrieben
> von Hass gegenüber höher gebildeten Menschen. Selbst keinen
> richtigen Satz hinbekommen, aber auf die bösen Bachelor
> schimpfen...


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   19.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was bitte sind denn etablierte Akademiker? Es ist wie alles in Deutschland. Ist es neu? Achso, das ist schlecht... Hätte vor einigen Jahren jemand so über das FH Diplom geredet? Nach dem Motto, die können alle nichts? Sicher nicht. Im Endeffekt kann heute jeder umgangssprachlich das FH Diplom machen, auch an der Uni, indem er den Bachelor abschließt. Vom Umfang her entspricht es ungefähr dem FH Diplom von früher. Das ist einfach Unwissenheit und die "etablierten" Akademiker versuchen einfach ihre Chancen zu verbessern, indem man das "Neue" schlecht redet. Sehen Sie sich die Umfragen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln an, die befassen sich seit Monaten mit dem Thema Bachelor und die befragen laufend tausende Unternehmen in Deutschland. Schon komisch, dass in den Unternehmen fast kein Unterschied gemacht wird und das Image des Bachelors sich schrittweise verbessert. Warum ist das so? Weil langsam der unbekannte Bachelor sich rumspricht und auch die Unternehmen die Unsicherheit gegenüber dem Neuen verlieren.

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   21.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also hier mal ein Hauptschüler zu Wort. Ich habe 1998 meine HSA gemacht,dann bin ich in eine Ausbildung als Fleisch und Wurstfachverkäuferin eingestiegen, meinen Quali habe ich 1999 nachgeholt,nebnbei.2000 hab ich die Lehre abgebrochen und einen Kurs zur Aufbesserung meiner Qualinoten hinter mich gebracht.Dann habe ich eigentlich immer gearbeitet.2003 habe ich einen 12 monatigen Lehrgang in Bürowirtschaft gemacht,damit ich was kaufmännisches in der Hand habe.Ich habe dann 2004-2006 als Servicekraft in einem Bistro gearbeitet.Mit 24 (Juni 2006) habe ich eine Tochter bekommen.2007 habe ich mich von meinem Mann getrennt und beschlossen das ich für mein Kind mehr will als so ein Leben.Und das ich mehr kann/bin als das.Und dann gings los....

Ich habe am 01.09.2008 eine Ausbildung zur Informatikkauffrau angefangen und diese am 26.06.2010 erfolgreich abgeschlossen.Ich habe mit dem Durchschnitt 2,34 noch meine mittlere Reife dazu erhalten. Danach habe ich eine Weiterbildung zur Betriebsinformatikerin gemacht (mit dem Meister gleichgestellt), ich habe mit 2,0 abgeschlossen und meine Hochschulreife mitbekommen.Diese Ausbildung hat mich 7000 ? Meisterbafög gekostet (das is der Anteil den ich selber zahlen muss). Ich habe seit 01.04.2012 eine feste Arbeitsstelle als Junior Manager Ad Operations und nur weil ich eben nicht studiert habe,verdiene ich weniger als die anderen.Obwohl ich genauso hart gearbeitet habe,genauso viel lernen musste (und das alles alleinerziehend,also danach weiß man was Stress is). Ich erledige das selbe Arbeitspensum wie alle anderen,habe genauso viele Überstunden und bin genauso gebildet wie alle anderen.

Ich verdiene nur weniger,weil ich keinen Abschluss von Uni oder FH habe. Jetzt mache ich sogar noch eine Weiterbildung zur Flash Entwicklerin/Game Devloper,die nebenberuflich läuft und 12 Monate dauert UND 1668 ? kostet, nur um ein höheres Gehalt zu bekommen.Nur um das auszumerzen das ich nicht studiert habe. Somit habe ich im November 2013,5 Jahre Ausbildung hinter mir um eventuell mit einem Bachelor gleichgestellt zu werden.Das wären 10 Semester,wenn mich nicht alles täuscht und fast 9000 ?.

Und jetzt frage ich euch,wo genau liegt etz noch der Unterschied?Wieso ist dann ein Bachelor so viel mehr wert?Was ist jetzt daran soooo viel teurer?Es ist scheissegal auf welchen Bildungsweg du nach oben kommst,kosten tun die alle Unsummen.Und ich sehe mich sehr wohl auf der Ebene eines Bachelors.Und noch dazu mit 4 Jahren betrieblicher Erfahrung.Und was bringt mir das?Ich bekomm trotzdem 800 ? weniger als ein Bachelor mit 12 monatiger Berufserfahrung. Ich kann das selbe,arbeite das selbe,habe alle Abschlüsse die ich dafür brauche,habe genauso viel investiert und gelernt,und ich habe im April auch 12 MOnate Berufserfahrung voll.Aber ich werde nie das verdienen was jemand verdient der 3-4 Jahre studiert hat.

Fair? Nein,fair ist das sicher nicht.Und das man einen Friseurmeister nicht mit einem z.B. Informatikerstudium gleichsetzt ist mir auch klar.Das ist aber auch ein beschissenes Beispiel.Die verdienen teilweise so mies,das sie mir leid tun.Das hat niemand verdient der gelernt hat und die Meisterschule selber zahlen musste.Ob nun Verkäufer oder Friseur.

Ich könnte noch studieren,aber ich habe keine Lust mehr und ich halte es für unnötig.Ich muss mich vor keinem Bachelor verstecken und vor niemanden rechtfertigen wenn ich mit einem gleichgestellt werde.Dafür habe ich hart gearbeitet,viel bezahlt,viel verzichtet und viel geweint.

Heute habe ich das erreicht was ich am 01.09.2008 noch für unmöglich hielt.Und nächste Woche werde ich meinen Chef davon überzeugen das ich sehr wohl das Recht habe 500 ? mehr Gehalt zu verlangen.Und er wirds mir geben,denn ich werde ihm vorlegen was ich für die Firma leiste und das ich überall mit drinnen stecke.Und das ich die nötige Bildung dazu habe und die nötigen Nachweise.

Ich finde das natürlich jeder Mensch der studiert hat,auch die nötige Ankerkennung verdient hat. Aber ich sehe das auch so bei Leuten wie mir.

Rumzuplärren wie ein Kind "das is alles so gemein und unfair,ich hab doch studiert und so viel Geld gezahlt" sollte man erst, wenn man weiß wie die anderen Wege dazu aussehen. Unfair ist die selbe Ebene zu haben wie jemand der studiert hat,das selbe Wissen und genausoviel investiren und lernen musste um dann zu hören "ja hättest studieren sollen." Und ich kenn genug Bachelore die so schlechte Abschlüsse haben oder grad so durch sind und OH WUNDER,auch die verdienen mehr.

Man sollte immer alle Seiten in betracht ziehen,wenn man anderen ihre Ausbildung runterspielt.

Ich bin verdammt stolz auf mich und meine Leistung.Und nebenbei hab ich auch noch ne super kluge Tochter aufgezogen die nun in die Schule geht.Ich muss mich vor keinem Studenten der Welt mehr verstecken und unter Wert muss ich mich auch nicht verkaufen.

So und mir ist auch egal ob etz alle plärren "Ja selber Leben vergeigt" usw. das is nämlich das nächste was immer kommt.Aber ich hatte eben keine tolle Kindheit "wie oben bereits erwähnt".In unserer Familie gabs nur Schulden und Geldsorgen.Alles was ich habe und besitze habe ich selbst geschaffen.Ich alleine mit meinen Händen und meinen Verstand.Da gabs niemanden der mir finanziell helfen konnte oder mit Obdach gewährt hätte.Niemanden der mir das Geld nach hause bringt oder sonst was.Es gibt genug Studenten denen es nicht anders geht,das weiß ich.Aber man sollte auch Menschen Anerkennung schenken,die zwar nicht studiert haben,aber ihren Weg auch so erreicht haben.

Ich hab nie aufgegeben.Ich bin gestolpert und gefallen.Ich habe geweint und bin verzweifelt,aber ich bin immer wieder aufgestanden.Und heute bin ich da wo ich bin und werde die Lohnverhandlungen gewinnen,weil mein Chef jetzt schon keine Argumente mehr dagegen hat.Wenn man was kann und was erreicht hat,dann weiss das ein Chef durchaus zu würdigen.Auch wenn man dann immer noch weniger verdient als ein studierter,werde ich irgendwann genausoviel bekommen.Ich geben nie auf und ich bin bereit hart dafür zuu arbeiten.Das macht den Unterschied.

Aber das alles ist meine Meinung.Eine von vielen


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   22.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also in der firma in der ich tätig bin (chemie-riese in ludwigshafen) bekommt der meister mit oder ohne leitende funktion seine E10 als minimum. leitende funktion bedeutet E13 oder AT.
aber bild dir ruhig mit deiner besseren ausbildung an einer fh ein das du was besonderes wärst.


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   22.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Erstmal Respekt vor deinem Lebenslauf:

Aber auf die Frage, warum ein Bachelorabschluss mehr Wert ist, als ein Betriebsinformatiker: Es liegen Welten im Anspruch dazwischen. Ein Infirmatiker lernt im Studium nicht programmieren, sondern mathematische Lösungswege für Probleme zu erarbeiten. Ein Informatik Bachelor ist einfach viiiel schwieriger zu bekommen, als eine Ausbildung in diesem Bereich, deswegen ist der Gehaltsunterschied natürlich gerechtfertigt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also hier mal ein Hauptschüler zu Wort. Ich habe 1998 meine
> HSA gemacht,dann bin ich in eine Ausbildung als Fleisch und
> Wurstfachverkäuferin eingestiegen, meinen Quali habe ich 1999
> nachgeholt,nebnbei.2000 hab ich die Lehre abgebrochen und
> einen Kurs zur Aufbesserung meiner Qualinoten hinter mich
> gebracht.Dann habe ich eigentlich immer gearbeitet.2003 habe
> ich einen 12 monatigen Lehrgang in Bürowirtschaft
> gemacht,damit ich was kaufmännisches in der Hand habe.Ich
> habe dann 2004-2006 als Servicekraft in einem Bistro
> gearbeitet.Mit 24 (Juni 2006) habe ich eine Tochter
> bekommen.2007 habe ich mich von meinem Mann getrennt und
> beschlossen das ich für mein Kind mehr will als so ein
> Leben.Und das ich mehr kann/bin als das.Und dann gings los....
>
> Ich habe am 01.09.2008 eine Ausbildung zur Informatikkauffrau
> angefangen und diese am 26.06.2010 erfolgreich
> abgeschlossen.Ich habe mit dem Durchschnitt 2,34 noch meine
> mittlere Reife dazu erhalten. Danach habe ich eine
> Weiterbildung zur Betriebsinformatikerin gemacht (mit dem
> Meister gleichgestellt), ich habe mit 2,0 abgeschlossen und
> meine Hochschulreife mitbekommen.Diese Ausbildung hat mich
> 7000 ? Meisterbafög gekostet (das is der Anteil den ich
> selber zahlen muss). Ich habe seit 01.04.2012 eine feste
> Arbeitsstelle als Junior Manager Ad Operations und nur weil
> ich eben nicht studiert habe,verdiene ich weniger als die
> anderen.Obwohl ich genauso hart gearbeitet habe,genauso viel
> lernen musste (und das alles alleinerziehend,also danach weiß
> man was Stress is). Ich erledige das selbe Arbeitspensum wie
> alle anderen,habe genauso viele Überstunden und bin genauso
> gebildet wie alle anderen.
>
> Ich verdiene nur weniger,weil ich keinen Abschluss von Uni
> oder FH habe. Jetzt mache ich sogar noch eine Weiterbildung
> zur Flash Entwicklerin/Game Devloper,die nebenberuflich läuft
> und 12 Monate dauert UND 1668 ? kostet, nur um ein höheres
> Gehalt zu bekommen.Nur um das auszumerzen das ich nicht
> studiert habe. Somit habe ich im November 2013,5 Jahre
> Ausbildung hinter mir um eventuell mit einem Bachelor
> gleichgestellt zu werden.Das wären 10 Semester,wenn mich
> nicht alles täuscht und fast 9000 ?.
>
> Und jetzt frage ich euch,wo genau liegt etz noch der
> Unterschied?Wieso ist dann ein Bachelor so viel mehr wert?Was
> ist jetzt daran soooo viel teurer?Es ist scheissegal auf
> welchen Bildungsweg du nach oben kommst,kosten tun die alle
> Unsummen.Und ich sehe mich sehr wohl auf der Ebene eines
> Bachelors.Und noch dazu mit 4 Jahren betrieblicher
> Erfahrung.Und was bringt mir das?Ich bekomm trotzdem 800 ?
> weniger als ein Bachelor mit 12 monatiger Berufserfahrung.
> Ich kann das selbe,arbeite das selbe,habe alle Abschlüsse die
> ich dafür brauche,habe genauso viel investiert und
> gelernt,und ich habe im April auch 12 MOnate Berufserfahrung
> voll.Aber ich werde nie das verdienen was jemand verdient der
> 3-4 Jahre studiert hat.
>
> Fair? Nein,fair ist das sicher nicht.Und das man einen
> Friseurmeister nicht mit einem z.B. Informatikerstudium
> gleichsetzt ist mir auch klar.Das ist aber auch ein
> beschissenes Beispiel.Die verdienen teilweise so mies,das sie
> mir leid tun.Das hat niemand verdient der gelernt hat und die
> Meisterschule selber zahlen musste.Ob nun Verkäufer oder
> Friseur.
>
> Ich könnte noch studieren,aber ich habe keine Lust mehr und
> ich halte es für unnötig.Ich muss mich vor keinem Bachelor
> verstecken und vor niemanden rechtfertigen wenn ich mit einem
> gleichgestellt werde.Dafür habe ich hart gearbeitet,viel
> bezahlt,viel verzichtet und viel geweint.
>
> Heute habe ich das erreicht was ich am 01.09.2008 noch für
> unmöglich hielt.Und nächste Woche werde ich meinen Chef davon
> überzeugen das ich sehr wohl das Recht habe 500 ? mehr Gehalt
> zu verlangen.Und er wirds mir geben,denn ich werde ihm
> vorlegen was ich für die Firma leiste und das ich überall mit
> drinnen stecke.Und das ich die nötige Bildung dazu habe und
> die nötigen Nachweise.
>
> Ich finde das natürlich jeder Mensch der studiert hat,auch
> die nötige Ankerkennung verdient hat. Aber ich sehe das auch
> so bei Leuten wie mir.
>
> Rumzuplärren wie ein Kind "das is alles so gemein und
> unfair,ich hab doch studiert und so viel Geld gezahlt"
> sollte man erst, wenn man weiß wie die anderen Wege dazu
> aussehen. Unfair ist die selbe Ebene zu haben wie jemand der
> studiert hat,das selbe Wissen und genausoviel investiren und
> lernen musste um dann zu hören "ja hättest studieren
> sollen." Und ich kenn genug Bachelore die so schlechte
> Abschlüsse haben oder grad so durch sind und OH WUNDER,auch
> die verdienen mehr.
>
> Man sollte immer alle Seiten in betracht ziehen,wenn man
> anderen ihre Ausbildung runterspielt.
>
> Ich bin verdammt stolz auf mich und meine Leistung.Und
> nebenbei hab ich auch noch ne super kluge Tochter aufgezogen
> die nun in die Schule geht.Ich muss mich vor keinem Studenten
> der Welt mehr verstecken und unter Wert muss ich mich auch
> nicht verkaufen.
>
> So und mir ist auch egal ob etz alle plärren "Ja selber
> Leben vergeigt" usw. das is nämlich das nächste was
> immer kommt.Aber ich hatte eben keine tolle Kindheit
> "wie oben bereits erwähnt".In unserer Familie gabs
> nur Schulden und Geldsorgen.Alles was ich habe und besitze
> habe ich selbst geschaffen.Ich alleine mit meinen Händen und
> meinen Verstand.Da gabs niemanden der mir finanziell helfen
> konnte oder mit Obdach gewährt hätte.Niemanden der mir das
> Geld nach hause bringt oder sonst was.Es gibt genug Studenten
> denen es nicht anders geht,das weiß ich.Aber man sollte auch
> Menschen Anerkennung schenken,die zwar nicht studiert
> haben,aber ihren Weg auch so erreicht haben.
>
> Ich hab nie aufgegeben.Ich bin gestolpert und gefallen.Ich
> habe geweint und bin verzweifelt,aber ich bin immer wieder
> aufgestanden.Und heute bin ich da wo ich bin und werde die
> Lohnverhandlungen gewinnen,weil mein Chef jetzt schon keine
> Argumente mehr dagegen hat.Wenn man was kann und was erreicht
> hat,dann weiss das ein Chef durchaus zu würdigen.Auch wenn
> man dann immer noch weniger verdient als ein studierter,werde
> ich irgendwann genausoviel bekommen.Ich geben nie auf und ich
> bin bereit hart dafür zuu arbeiten.Das macht den Unterschied.
>
> Aber das alles ist meine Meinung.Eine von vielen


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   22.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Studiere ein paar Semester an einer Uni, dann weisst du weswegen der Bachelor mehr wert ist. ;) Auf die Kosten oder die Studiendauer kommt es nämlich NICHT an.

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   22.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei allem Respekt, den man ggü einer alleinerziehenden Mutter haben MUSS und die ihren Weg gegangen ist. Man muss mal klar sagen, dass ein Studium trotz dessen, dass du jahrelang gearbeitet hast und diverse Weiterbildungen gemacht hast, immer noch mehr abverlangt.

Das wollte ich selbst nie wahrhaben, aber ich bin selbst nach Gesellenausbildung und jahrelanger Arbeit und diversen Weiterbildungen zum Studium gekommen. Habe auf enorm viel Lohn verzichtet, da ich Abitur nachholen musste und anschließend studierte. Zusammen war das ein Einkommensverzicht von gut 180.000 Euro über die Jahre, dazu kamen noch 10.000 Euro Bafögschulden UND noch 5.000 Euro bei meinen Eltern, die selbst nicht unbedingt zu den finanzstarken Bürgern gehören. Man kann wirklich erst ein Studium einschätzen, wenn man eins erfolgreich bestanden hat. Ich habe Chemieingenieurwesen studiert und da kann schlichtweg kein Meister oder Techniker mithalten, weil ihnen die erforderlichen Mathekenntnisse fehlen und die unabdingbar sind, damit man die Inhalte überhaupt umsetzen kann auf diesem Niveau.

Fakt ist, dass viele Akademiker in Jobs sitzen, wo sie ihr eigentliches Können nur zum Teil ausspielen können und es dann zu solchen Eindrücken kommt, die machen doch das Gleiche wie ich, bekommen aber mehr. Man muss ihnen mehr bezahlen, damit man sie für solche Jobs bekommt. Mein Vorarbeiter damals kam auch immer mit dem Spruch, ich mach das selbe wie unser Gruppenleiter, nur kriegt der als Studierter mehr, das ist so unfair. In der alltäglichen Arbeit sind die Qualifikationen fast uninteressant. Interessant wurde es dann, als bestimmte Anlagenteile umgerüstet werden mussten bzw. optimiert wurden, da hat mein Vorarbeiter gemerkt, dass der Akademiker doch enormes Potenzial besitzt, was er im normalen Alltag nie brauchte. Ich will damit sagen, es kommt immer auf den Job an und im Studium gibt es enorme Hürden, die sich ein Unstudierter nie vorstellen kann. (konnte ich selbst nicht vor dem Studium).

Vielleicht bist du wieder so ein glänzendes Beispiel für jemanden, der sich auch selbständig weitergebildet hat, aber wir reden hier über einen Ausbildungsvergleich, der den normal ausgebildeten, durchschnittlichen Meister mit dem normalen Bachelor vergleicht und dieser sagt aus, dass diese beide auf Stufe 6 gehören, was ich als falsch einstufe. Sicher kann man dutzende Weiterbildungen machen und dann sagen, ich kann genau das Gleiche wie der Bachelor, nur wird eben dies nicht verglichen. Es sollen die Qualifikationen einer normalen Meisterschule mit dem Bachelorstudium verglichen werden und da kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der Bachelor höher stehen muss. Ein Bachelor kann ebenso nach seinem Studium dutzende Weiterbildungen machen und trotzdem bleibt er auf Stufe 6. Er kann ebenso wie ich vor seinem Studium eine Gesellenausbildung gemacht haben, jahrelange Berufserfahrung und diverse Weiterbildungen vorweisen und bleibt trotzdem auf Stufe 6 zusammen mit einem Meister, der mit 21 fertig war. Merkst du, was ich damit ausdrücken möchte? Es gibt immer ein Spektrum von Qualifikationen, allein deswegen ist so ein Ausbildungsvergleich völliger Nonsens. Es gibt Meister, die haben mit hängen uns würgen geradeso die Schule geschafft und werden mit wirklich guten Meistern gleichgestellt, die schon dutzende Weiterbildungen gemacht haben, selbst innerhalb der Meisterausbildungen gibt es enorme Unterschiede. Man kann nicht das ganze Qualifikationsspektrum in 8 Stufen queschen, schon garnicht in einem Land wie Deutschland. Wir haben so ziemlich die höchste Ausbildungsvielfalt weltweit. 8 Stufen reichen vielleicht in Amerika oder sonstwo, aber hier bräuchten wir weitaus mehr. Es gibt zuviele Aus- und Weiterbildungen, die es NUR in Deutschland gibt, von daher können wir uns nicht in so einen Einheitsbrei-DQR einordnen.


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   22.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast bestimmt sehr gute Chancen für Deine Gehaltsverhandlung. Bei einer amerikanischen Firma (auch in D) wäre das überhaupt keine Frage. Da wird nur die Stelle und die Performance bewertet, unabhängig von irgendwelchen Abschlusszeugnissen. Und auch bei Dax30 ist das teilweise schon so. Es wird nicht lange dauern, und Du wirst an ein verpasstes Studium keine Gedanken mehr verschwenden. Wenn Du richtig gut bist, kannst Du auch Chefin Deiner Bachelor-Kollegen werden! Bei den Fachinformatikern ist das ja auch so. Es gibt viele Wege nach oben, das Studium ist nur einer davon. Und es gibt auch viele Studenten, die nie das erreichen werden, was Du jetzt schon erreiht hast!

Lounge Gast schrieb:
>
> Also hier mal ein Hauptschüler zu Wort. Ich habe 1998 meine
> HSA gemacht,dann bin ich in eine Ausbildung als Fleisch und
> Wurstfachverkäuferin eingestiegen, meinen Quali habe ich 1999
> nachgeholt,nebnbei.2000 hab ich die Lehre abgebrochen und
> einen Kurs zur Aufbesserung meiner Qualinoten hinter mich
> gebracht.Dann habe ich eigentlich immer gearbeitet.2003 habe
> ich einen 12 monatigen Lehrgang in Bürowirtschaft
> gemacht,damit ich was kaufmännisches in der Hand habe.Ich
> habe dann 2004-2006 als Servicekraft in einem Bistro
> gearbeitet.Mit 24 (Juni 2006) habe ich eine Tochter
> bekommen.2007 habe ich mich von meinem Mann getrennt und
> beschlossen das ich für mein Kind mehr will als so ein
> Leben.Und das ich mehr kann/bin als das.Und dann gings los....
>
> Ich habe am 01.09.2008 eine Ausbildung zur Informatikkauffrau
> angefangen und diese am 26.06.2010 erfolgreich
> abgeschlossen.Ich habe mit dem Durchschnitt 2,34 noch meine
> mittlere Reife dazu erhalten. Danach habe ich eine
> Weiterbildung zur Betriebsinformatikerin gemacht (mit dem
> Meister gleichgestellt), ich habe mit 2,0 abgeschlossen und
> meine Hochschulreife mitbekommen.Diese Ausbildung hat mich
> 7000 ? Meisterbafög gekostet (das is der Anteil den ich
> selber zahlen muss). Ich habe seit 01.04.2012 eine feste
> Arbeitsstelle als Junior Manager Ad Operations und nur weil
> ich eben nicht studiert habe,verdiene ich weniger als die
> anderen.Obwohl ich genauso hart gearbeitet habe,genauso viel
> lernen musste (und das alles alleinerziehend,also danach weiß
> man was Stress is). Ich erledige das selbe Arbeitspensum wie
> alle anderen,habe genauso viele Überstunden und bin genauso
> gebildet wie alle anderen.
>
> Ich verdiene nur weniger,weil ich keinen Abschluss von Uni
> oder FH habe. Jetzt mache ich sogar noch eine Weiterbildung
> zur Flash Entwicklerin/Game Devloper,die nebenberuflich läuft
> und 12 Monate dauert UND 1668 ? kostet, nur um ein höheres
> Gehalt zu bekommen.Nur um das auszumerzen das ich nicht
> studiert habe. Somit habe ich im November 2013,5 Jahre
> Ausbildung hinter mir um eventuell mit einem Bachelor
> gleichgestellt zu werden.Das wären 10 Semester,wenn mich
> nicht alles täuscht und fast 9000 ?.
>
> Und jetzt frage ich euch,wo genau liegt etz noch der
> Unterschied?Wieso ist dann ein Bachelor so viel mehr wert?Was
> ist jetzt daran soooo viel teurer?Es ist scheissegal auf
> welchen Bildungsweg du nach oben kommst,kosten tun die alle
> Unsummen.Und ich sehe mich sehr wohl auf der Ebene eines
> Bachelors.Und noch dazu mit 4 Jahren betrieblicher
> Erfahrung.Und was bringt mir das?Ich bekomm trotzdem 800 ?
> weniger als ein Bachelor mit 12 monatiger Berufserfahrung.
> Ich kann das selbe,arbeite das selbe,habe alle Abschlüsse die
> ich dafür brauche,habe genauso viel investiert und
> gelernt,und ich habe im April auch 12 MOnate Berufserfahrung
> voll.Aber ich werde nie das verdienen was jemand verdient der
> 3-4 Jahre studiert hat.
>
> Fair? Nein,fair ist das sicher nicht.Und das man einen
> Friseurmeister nicht mit einem z.B. Informatikerstudium
> gleichsetzt ist mir auch klar.Das ist aber auch ein
> beschissenes Beispiel.Die verdienen teilweise so mies,das sie
> mir leid tun.Das hat niemand verdient der gelernt hat und die
> Meisterschule selber zahlen musste.Ob nun Verkäufer oder
> Friseur.
>
> Ich könnte noch studieren,aber ich habe keine Lust mehr und
> ich halte es für unnötig.Ich muss mich vor keinem Bachelor
> verstecken und vor niemanden rechtfertigen wenn ich mit einem
> gleichgestellt werde.Dafür habe ich hart gearbeitet,viel
> bezahlt,viel verzichtet und viel geweint.
>
> Heute habe ich das erreicht was ich am 01.09.2008 noch für
> unmöglich hielt.Und nächste Woche werde ich meinen Chef davon
> überzeugen das ich sehr wohl das Recht habe 500 ? mehr Gehalt
> zu verlangen.Und er wirds mir geben,denn ich werde ihm
> vorlegen was ich für die Firma leiste und das ich überall mit
> drinnen stecke.Und das ich die nötige Bildung dazu habe und
> die nötigen Nachweise.
>
> Ich finde das natürlich jeder Mensch der studiert hat,auch
> die nötige Ankerkennung verdient hat. Aber ich sehe das auch
> so bei Leuten wie mir.
>
> Rumzuplärren wie ein Kind "das is alles so gemein und
> unfair,ich hab doch studiert und so viel Geld gezahlt"
> sollte man erst, wenn man weiß wie die anderen Wege dazu
> aussehen. Unfair ist die selbe Ebene zu haben wie jemand der
> studiert hat,das selbe Wissen und genausoviel investiren und
> lernen musste um dann zu hören "ja hättest studieren
> sollen." Und ich kenn genug Bachelore die so schlechte
> Abschlüsse haben oder grad so durch sind und OH WUNDER,auch
> die verdienen mehr.
>
> Man sollte immer alle Seiten in betracht ziehen,wenn man
> anderen ihre Ausbildung runterspielt.
>
> Ich bin verdammt stolz auf mich und meine Leistung.Und
> nebenbei hab ich auch noch ne super kluge Tochter aufgezogen
> die nun in die Schule geht.Ich muss mich vor keinem Studenten
> der Welt mehr verstecken und unter Wert muss ich mich auch
> nicht verkaufen.
>
> So und mir ist auch egal ob etz alle plärren "Ja selber
> Leben vergeigt" usw. das is nämlich das nächste was
> immer kommt.Aber ich hatte eben keine tolle Kindheit
> "wie oben bereits erwähnt".In unserer Familie gabs
> nur Schulden und Geldsorgen.Alles was ich habe und besitze
> habe ich selbst geschaffen.Ich alleine mit meinen Händen und
> meinen Verstand.Da gabs niemanden der mir finanziell helfen
> konnte oder mit Obdach gewährt hätte.Niemanden der mir das
> Geld nach hause bringt oder sonst was.Es gibt genug Studenten
> denen es nicht anders geht,das weiß ich.Aber man sollte auch
> Menschen Anerkennung schenken,die zwar nicht studiert
> haben,aber ihren Weg auch so erreicht haben.
>
> Ich hab nie aufgegeben.Ich bin gestolpert und gefallen.Ich
> habe geweint und bin verzweifelt,aber ich bin immer wieder
> aufgestanden.Und heute bin ich da wo ich bin und werde die
> Lohnverhandlungen gewinnen,weil mein Chef jetzt schon keine
> Argumente mehr dagegen hat.Wenn man was kann und was erreicht
> hat,dann weiss das ein Chef durchaus zu würdigen.Auch wenn
> man dann immer noch weniger verdient als ein studierter,werde
> ich irgendwann genausoviel bekommen.Ich geben nie auf und ich
> bin bereit hart dafür zuu arbeiten.Das macht den Unterschied.
>
> Aber das alles ist meine Meinung.Eine von vielen


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   22.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Okay, wo sind jetzt die sachlichen Argumente die dafür sprechen, dass der Meisterabschluss fachlich einem Studium entspricht?

Alles was ich höre sind Klischees ala "ich hatte es so schlecht" und "Studenten sind alle reich". Vielleicht fällst du jetzt aus allen Wolken aber 90% der Meister kommen aus einer gut bürgerlichen Familie, genau so wie 90% der Studenten aus einer gut bürgerlichen Familie kommen und ob du für deinen Meister in Innenstadt gestanden und Schuhe geputzt hast ist für die fachliche Qualität deines Abschlusses genau so wenig relevant wie wenn ich neben meinem Studium bei Mc Donalds Burger braten würde.

Die gesamte Meisterdiskussion ist eine Neiddebatte und nix anderes. Es geht darum das 2 verschiedene Bildungswege eingeschlagen werden, die am Ende nicht gleichwertig sind und dementsprechend bekommt der Akademiker mehr Gehalt un die, die nicht studiert haben fühlen sich jetzt als Verlierer. Ihr habt dafür das ihr nicht studiert habt Geld bekommen und das ist die einzige Gleichstellung die Wert hat.

Achja, als ich nach meinem Realschulabschluss gesagt habe das ich studiere möchte wurde ich belächelt und mir wurde gesagt, ich soll die Spielereien lassen und was Vernünftiges im Leben machen.
Dafür das mein Vater (Arbeiter) für mein Studium auf den dicken BMW und teure Klamotten verzichten musste wurden wir belächelt (minderwertig), seit ich im Anzug das Haus verlasse gucken die selben Leute neidisch und reden hinter meinem Rücken. Die ganze Debatte dreht sich darum, dass eine Gruppe Butthurt ist und das der bürgerliche Michel auf seinem Meisterposten jemand braucht, auf den er mit dem Finger zeigen kann um sich sein jämmerliches Leben etwas schön zureden. Aus demselben Grund kaufen wir uns Autos, die wir uns nicht leisten können um Leute zu beeindrucken, die wir nicht Leiden können.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also hier mal ein Hauptschüler zu Wort. Ich habe 1998 meine
> HSA gemacht,dann bin ich in eine Ausbildung als Fleisch und
> Wurstfachverkäuferin eingestiegen, meinen Quali habe ich 1999
> nachgeholt,nebnbei.2000 hab ich die Lehre abgebrochen und
> einen Kurs zur Aufbesserung meiner Qualinoten hinter mich
> gebracht.Dann habe ich eigentlich immer gearbeitet.2003 habe
> ich einen 12 monatigen Lehrgang in Bürowirtschaft
> gemacht,damit ich was kaufmännisches in der Hand habe.Ich
> habe dann 2004-2006 als Servicekraft in einem Bistro
> gearbeitet.Mit 24 (Juni 2006) habe ich eine Tochter
> bekommen.2007 habe ich mich von meinem Mann getrennt und
> beschlossen das ich für mein Kind mehr will als so ein
> Leben.Und das ich mehr kann/bin als das.Und dann gings los....
>
> Ich habe am 01.09.2008 eine Ausbildung zur Informatikkauffrau
> angefangen und diese am 26.06.2010 erfolgreich
> abgeschlossen.Ich habe mit dem Durchschnitt 2,34 noch meine
> mittlere Reife dazu erhalten. Danach habe ich eine
> Weiterbildung zur Betriebsinformatikerin gemacht (mit dem
> Meister gleichgestellt), ich habe mit 2,0 abgeschlossen und
> meine Hochschulreife mitbekommen.Diese Ausbildung hat mich
> 7000 ? Meisterbafög gekostet (das is der Anteil den ich
> selber zahlen muss). Ich habe seit 01.04.2012 eine feste
> Arbeitsstelle als Junior Manager Ad Operations und nur weil
> ich eben nicht studiert habe,verdiene ich weniger als die
> anderen.Obwohl ich genauso hart gearbeitet habe,genauso viel
> lernen musste (und das alles alleinerziehend,also danach weiß
> man was Stress is). Ich erledige das selbe Arbeitspensum wie
> alle anderen,habe genauso viele Überstunden und bin genauso
> gebildet wie alle anderen.
>
> Ich verdiene nur weniger,weil ich keinen Abschluss von Uni
> oder FH habe. Jetzt mache ich sogar noch eine Weiterbildung
> zur Flash Entwicklerin/Game Devloper,die nebenberuflich läuft
> und 12 Monate dauert UND 1668 ? kostet, nur um ein höheres
> Gehalt zu bekommen.Nur um das auszumerzen das ich nicht
> studiert habe. Somit habe ich im November 2013,5 Jahre
> Ausbildung hinter mir um eventuell mit einem Bachelor
> gleichgestellt zu werden.Das wären 10 Semester,wenn mich
> nicht alles täuscht und fast 9000 ?.
>
> Und jetzt frage ich euch,wo genau liegt etz noch der
> Unterschied?Wieso ist dann ein Bachelor so viel mehr wert?Was
> ist jetzt daran soooo viel teurer?Es ist scheissegal auf
> welchen Bildungsweg du nach oben kommst,kosten tun die alle
> Unsummen.Und ich sehe mich sehr wohl auf der Ebene eines
> Bachelors.Und noch dazu mit 4 Jahren betrieblicher
> Erfahrung.Und was bringt mir das?Ich bekomm trotzdem 800 ?
> weniger als ein Bachelor mit 12 monatiger Berufserfahrung.
> Ich kann das selbe,arbeite das selbe,habe alle Abschlüsse die
> ich dafür brauche,habe genauso viel investiert und
> gelernt,und ich habe im April auch 12 MOnate Berufserfahrung
> voll.Aber ich werde nie das verdienen was jemand verdient der
> 3-4 Jahre studiert hat.
>
> Fair? Nein,fair ist das sicher nicht.Und das man einen
> Friseurmeister nicht mit einem z.B. Informatikerstudium
> gleichsetzt ist mir auch klar.Das ist aber auch ein
> beschissenes Beispiel.Die verdienen teilweise so mies,das sie
> mir leid tun.Das hat niemand verdient der gelernt hat und die
> Meisterschule selber zahlen musste.Ob nun Verkäufer oder
> Friseur.
>
> Ich könnte noch studieren,aber ich habe keine Lust mehr und
> ich halte es für unnötig.Ich muss mich vor keinem Bachelor
> verstecken und vor niemanden rechtfertigen wenn ich mit einem
> gleichgestellt werde.Dafür habe ich hart gearbeitet,viel
> bezahlt,viel verzichtet und viel geweint.
>
> Heute habe ich das erreicht was ich am 01.09.2008 noch für
> unmöglich hielt.Und nächste Woche werde ich meinen Chef davon
> überzeugen das ich sehr wohl das Recht habe 500 ? mehr Gehalt
> zu verlangen.Und er wirds mir geben,denn ich werde ihm
> vorlegen was ich für die Firma leiste und das ich überall mit
> drinnen stecke.Und das ich die nötige Bildung dazu habe und
> die nötigen Nachweise.
>
> Ich finde das natürlich jeder Mensch der studiert hat,auch
> die nötige Ankerkennung verdient hat. Aber ich sehe das auch
> so bei Leuten wie mir.
>
> Rumzuplärren wie ein Kind "das is alles so gemein und
> unfair,ich hab doch studiert und so viel Geld gezahlt"
> sollte man erst, wenn man weiß wie die anderen Wege dazu
> aussehen. Unfair ist die selbe Ebene zu haben wie jemand der
> studiert hat,das selbe Wissen und genausoviel investiren und
> lernen musste um dann zu hören "ja hättest studieren
> sollen." Und ich kenn genug Bachelore die so schlechte
> Abschlüsse haben oder grad so durch sind und OH WUNDER,auch
> die verdienen mehr.
>
> Man sollte immer alle Seiten in betracht ziehen,wenn man
> anderen ihre Ausbildung runterspielt.
>
> Ich bin verdammt stolz auf mich und meine Leistung.Und
> nebenbei hab ich auch noch ne super kluge Tochter aufgezogen
> die nun in die Schule geht.Ich muss mich vor keinem Studenten
> der Welt mehr verstecken und unter Wert muss ich mich auch
> nicht verkaufen.
>
> So und mir ist auch egal ob etz alle plärren "Ja selber
> Leben vergeigt" usw. das is nämlich das nächste was
> immer kommt.Aber ich hatte eben keine tolle Kindheit
> "wie oben bereits erwähnt".In unserer Familie gabs
> nur Schulden und Geldsorgen.Alles was ich habe und besitze
> habe ich selbst geschaffen.Ich alleine mit meinen Händen und
> meinen Verstand.Da gabs niemanden der mir finanziell helfen
> konnte oder mit Obdach gewährt hätte.Niemanden der mir das
> Geld nach hause bringt oder sonst was.Es gibt genug Studenten
> denen es nicht anders geht,das weiß ich.Aber man sollte auch
> Menschen Anerkennung schenken,die zwar nicht studiert
> haben,aber ihren Weg auch so erreicht haben.
>
> Ich hab nie aufgegeben.Ich bin gestolpert und gefallen.Ich
> habe geweint und bin verzweifelt,aber ich bin immer wieder
> aufgestanden.Und heute bin ich da wo ich bin und werde die
> Lohnverhandlungen gewinnen,weil mein Chef jetzt schon keine
> Argumente mehr dagegen hat.Wenn man was kann und was erreicht
> hat,dann weiss das ein Chef durchaus zu würdigen.Auch wenn
> man dann immer noch weniger verdient als ein studierter,werde
> ich irgendwann genausoviel bekommen.Ich geben nie auf und ich
> bin bereit hart dafür zuu arbeiten.Das macht den Unterschied.
>
> Aber das alles ist meine Meinung.Eine von vielen


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt


was man mal erwähnen sollte ist das die einsetzbereiche für techniker und bachelor in den meißten fällen unterschiedlich sein wird.

der bachelor ist eher fachbezogen z.b. material u. fertigungstech.

wobei der techniker sich eher aufs allgemeine bezieht.



Lounge Gast schrieb:
>
> Leute, die in der Schule total verkackt haben, weil sie bei
> weitem nicht das Niveau für Abitur haben, sollen also nun mit
> Akademikern gleichgestellt werden?
> Mhh, klingt logisch! Habe schon gelesen, dass
> McKinsey&Company jetzt Meister als Unternehmensberater
> einstellt. Bachelor will ja keiner mehr... Lächerlich, echt.
> Als ob ein Meister auch nur ansatzweise die intellektuellen
> fähigkeiten besitzt, um die komplexen probleme zu bewältigen,
> mit denen ein Akademiker konfrontiert sind.
> Und die entscheidende Frage ist doch: Warum machen Leute nach
> ihrem Meister noch ein BA-Studium? Das sind doch jetzt die
> Gearschten. Allein daran merkt man doch, dass diese anmaßende
> Gleichstellung lediglich ein Politikum zur künstlichen
> Aufwertung von Nicht-Akademikern...


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich finde, dass ein Uni-Studium ja nicht mehr allgemeiner geht.

Da studiert man Elektrotechnik, Maschinenbau, Betriebswirtschaftslehre... Da wird in 3-4 Jahren alles mal angesprochen.
An den FHs gibt es teilweise eine Spezialisierung.
An der DHBW/BA ist sehr speziell, wobei dass meiner Meinung nach eh eine bessere Ausbildung ist (auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder eine Dual-Studenten-Protestwelle lostrete.)

Lounge Gast schrieb:
>
>
> was man mal erwähnen sollte ist das die einsetzbereiche für
> techniker und bachelor in den meißten fällen unterschiedlich
> sein wird.
>
> der bachelor ist eher fachbezogen z.b. material u.
> fertigungstech.
>
> wobei der techniker sich eher aufs allgemeine bezieht.
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Leute, die in der Schule total verkackt haben, weil sie
> bei
> > weitem nicht das Niveau für Abitur haben, sollen also
> nun mit
> > Akademikern gleichgestellt werden?
> > Mhh, klingt logisch! Habe schon gelesen, dass
> > McKinsey&Company jetzt Meister als Unternehmensberater
> > einstellt. Bachelor will ja keiner mehr... Lächerlich,
> echt.
> > Als ob ein Meister auch nur ansatzweise die
> intellektuellen
> > fähigkeiten besitzt, um die komplexen probleme zu
> bewältigen,
> > mit denen ein Akademiker konfrontiert sind.
> > Und die entscheidende Frage ist doch: Warum machen Leute
> nach
> > ihrem Meister noch ein BA-Studium? Das sind doch jetzt die
> > Gearschten. Allein daran merkt man doch, dass diese
> anmaßende
> > Gleichstellung lediglich ein Politikum zur künstlichen
> > Aufwertung von Nicht-Akademikern...


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.11.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nun gut: Andererseits ist es doch toll wenn man direkt an seinen Bachelor einen Master anhängen kann. Ich kenne es nämlich von der ESB Business School und da scheint dieses Konzept sehr erfolgreich zu sein! Mit einem Master steigt man nämlich an ganz anderer Position in einem Unternehmen ein als nur mit einem Bachelor!

[auf diesen Beitrag antworten]

   01.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hört sich nach Studenten-Illusionen an. Ist es nicht so, dass bei Trainee-Programmen oft alle ohne Differenzierung eingestellt und bezahlt werden? Also vom Ba bis zum Dr. Soll angeblich beim Daimler auch so sein.

Lounge Gast schrieb:
>
> Nun gut: Andererseits ist es doch toll wenn man direkt an
> seinen Bachelor einen Master anhängen kann. Ich kenne es
> nämlich von der ESB Business School und da scheint dieses
> Konzept sehr erfolgreich zu sein! Mit einem Master steigt man
> nämlich an ganz anderer Position in einem Unternehmen ein als
> nur mit einem Bachelor!


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ähm, Nein?!
Es gibt sehr viele Stellen die ganz klar einen Master voraussetzen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Hört sich nach Studenten-Illusionen an. Ist es nicht so, dass
> bei Trainee-Programmen oft alle ohne Differenzierung
> eingestellt und bezahlt werden? Also vom Ba bis zum Dr. Soll
> angeblich beim Daimler auch so sein.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Nun gut: Andererseits ist es doch toll wenn man direkt an
> > seinen Bachelor einen Master anhängen kann. Ich kenne es
> > nämlich von der ESB Business School und da scheint dieses
> > Konzept sehr erfolgreich zu sein! Mit einem Master
> steigt man
> > nämlich an ganz anderer Position in einem Unternehmen
> ein als
> > nur mit einem Bachelor!


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   02.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es ging in dem Post oben um Trainee-Programme. Lesen hilft...

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   02.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

90% der Trainee-Programme unterscheiden zwischen Master und Bachelor.

Meistens ist ein Uni-Diplom oder Master vorgeschrieben.
Wenn das Programm für Bachelor ist, dann dauert es meistens länger und wird auch oft anders vergütet.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ähm, Nein?!
> Es gibt sehr viele Stellen die ganz klar einen Master
> voraussetzen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hört sich nach Studenten-Illusionen an. Ist es nicht so,
> dass
> > bei Trainee-Programmen oft alle ohne Differenzierung
> > eingestellt und bezahlt werden? Also vom Ba bis zum Dr.
> Soll
> > angeblich beim Daimler auch so sein.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Nun gut: Andererseits ist es doch toll wenn man
> direkt an
> > > seinen Bachelor einen Master anhängen kann. Ich
> kenne es
> > > nämlich von der ESB Business School und da scheint
> dieses
> > > Konzept sehr erfolgreich zu sein! Mit einem Master
> > steigt man
> > > nämlich an ganz anderer Position in einem Unternehmen
> > ein als
> > > nur mit einem Bachelor!


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   04.12.12
  Schrotti

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo allerseits,

Ich habe die Diskusion hier im Forum aufmerksam verfolgt und mich schließlich angemeldet um auch noch meinen Senf dazu runterzuschreiben.
Ich kenne beide Seiten (naja die Seite der Meister ein bisschen besser)
Nach abgebrochener Realschule ging es erst in die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker dann über den Servicetechiker bis zum Meisterbrief alles innerhalb von fast 10 Jahren und dabei immer fleißig gearbeitet.
Fazit: sehr viel Wissen,unzählige Lehrgänge,technische Verständnis,Menschenkenntnis und ein absoluter Praktiker wird man auch.
Im Studium (3.Semester) siehts anders aus:
-erstmal Mathetechnisch ganz ander Liga
-Lerngeschwindigkeit mindestens doppelt so schnell wie beim Meister oder Servicetechniker
-leider auch absolute Theoretikerausbildung (bei uns zumindest) :-(

Warum so etwas gleichgestellt wird frage ich mich auch?
Ist ungefähr so als würde man zwei völlig unterschiedliche Ausbildungen miteinander vergleichen!

Es haben beide Seiten ihre Vor und Nachteile.
Das beste Ergebnis gibt es wenn man einfach zusammenarbeitet und jeder seinen Teil dazu beiträgt das Hinten was nutzbares rauskommt .

Ich hoffe zumindest das wenn ich beides in der Tasche habe ganz gute Chancen bekomme irgendetwas Sinnvolles damit anzufangen.

Achja und nur weiter so, hier im Forum !!!!!


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   05.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

@Schrotti

Nur mal zum Verständnis. Du hast keinen allgemeinbildenden Schulabschluss? Bist danach über diverse Ausbildungen zum Meister und durftest aufgrund dessen auch studieren? Was studierst du denn? Maschinenbau? Wie siehts aus in Mathe, Statik, Statistik und Physik. Da müssen sich doch irre Lücken aufgetan haben ohne allgemeinbildenden Schulabschluss oder nicht? Kann mir das irgendwie nicht so vorstellen. Ich stell mir das nahezu unmöglich vor ohne vorher irgendwo mal integriert, differenziert etc zu haben, im Studium überhaupt Land zu sehen. Bin auch nach Ausbildung und nachgeholtem Abi zum Studium gekommen. Da war Mathe der absolute Knaller. Ohne das Vorwissen eines Fachabis stell ich mir das fast nicht schaffbar vor.


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   05.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wäre ich jetzt Meister, würde zu dem Post oben vor mir sagen:

Alles was man für das Studium braucht (Mathe, etc.) wird einem durch die Praxis in einer Firma beigebracht... So ist doch scheinbar wirklich die Ansicht, wenn man Meister zum Studium zulässt, aufgrund des Meistertitels....


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   09.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Leute regt euch nicht so auf. Sicherlich der BA wird mit "Meistern" gleichgestellt. In einer Skala für Uni BA bleibt der BA auf der Stufe 9 und der Meister ist auf Stufe 6. Dies bedeutet das ihm noch einige Elemente fehlen um überhaupt einen Master anstreben zu dürfen.
Desweiteren werden für Meister auch Studium Plus angebote gegeben.
Bedeutet das sie dort Mathe, Physik, Englisch usw. also Fächer die im Studium gebraucht werden gelehrt werden mit integrierten Wissenschaftsprojekten (Weil 0% vorher wissenschaftlich gearbeitet wurde).

Dadurch ist es dem Meistern ermöglicht ein Studium aufzunehmen, ohne Angst zu haben sich nicht gegen Abiturienten durchsetzen zu können. Ich finde persönlich das der Meister studieren darf ein sehr gute Idee. Denn denkt doch mal nach es gibt auch spätzünder Hochbegabte... und die jungend von heute braucht mehr perspektiven, sprich die Karriere ist für junge Leute immer wichtiger geworden.

Gruß Dipl. Malermeister


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   09.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jaja klar sollen immer mehr Leute studieren gehen und der Lohn noch niedriger werden!Der derzeitige Lohn ist eine Frechheit!Für einen 40 h JOb sollten 40k drin sein!!!Bei 60h sicherlich 60k!!!

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   09.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

so, nun habe ich mir ca. 2 Stunden lang fast alle Beiträge zum Thema durchgelesen.

1) Was mir gleich am Anfang aufgefallen ist:

Offentsichtlich kennt die Mehrzahl der hier Schreibenden nicht einmal den Unterschied zwischen der IHK (Industrie- und Handelskammer) und der HWK (Handwerkskammer). Dass IHK und Handwerkskammer zwei Paar Stiefel sind, sollte eigentlich bekannt sein.

2) zu den Beiträgen:

Die Aufregung der Bachelor-Studenten kann ich so gar nicht nachvollziehen. Die Gleichstellung Bachelor/Meister efolgt ja nur gemäß DQR und macht aus einem Meister noch keine Akademiker.
Durch die Gleichstellung soll die berufliche Bildung gegenüber der allgemeinen Bildung die notwendige Wertschätzung erfahren. Weshalb sollten berufliche und allgemeine Bildung nicht als gleichwertig eingestuft werden? Das sind doch zwei unterschiedliche Bildungswege, die nicht miteinander konkurrieren.

In diesem Sinne...

HS


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   10.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du kannst Berufserfahrung nicht messen und der DQR kann diesen auch nicht sinngemäß wiedergeben, schönen Tag noch.

Lounge Gast schrieb:
>
> so, nun habe ich mir ca. 2 Stunden lang fast alle Beiträge
> zum Thema durchgelesen.
>
> 1) Was mir gleich am Anfang aufgefallen ist:
>
> Offentsichtlich kennt die Mehrzahl der hier Schreibenden
> nicht einmal den Unterschied zwischen der IHK (Industrie- und
> Handelskammer) und der HWK (Handwerkskammer). Dass IHK und
> Handwerkskammer zwei Paar Stiefel sind, sollte eigentlich
> bekannt sein.
>
> 2) zu den Beiträgen:
>
> Die Aufregung der Bachelor-Studenten kann ich so gar nicht
> nachvollziehen. Die Gleichstellung Bachelor/Meister efolgt ja
> nur gemäß DQR und macht aus einem Meister noch keine
> Akademiker.
> Durch die Gleichstellung soll die berufliche Bildung
> gegenüber der allgemeinen Bildung die notwendige
> Wertschätzung erfahren. Weshalb sollten berufliche und
> allgemeine Bildung nicht als gleichwertig eingestuft werden?
> Das sind doch zwei unterschiedliche Bildungswege, die nicht
> miteinander konkurrieren.
>
> In diesem Sinne...
>
> HS


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   10.12.12
  Lounge Gast

Qualität "Made in ....."

Ich finde diese ganze Diskussion irgendwie lustig...

Aber Deutschland kommt nicht umhin anzuerkennen, dass es international nunmal alles etwas anders läuft als in "Good-old-Germany".
Die 2-Klassen-Gesellschaft von Akademikern und Nicht-Akademikern wird sich immer mehr vermischen und der studierte wird das machen, was heute noch ein "normaler" ausgelernter macht. - Weil... ich für den Preis des einfachen Angestellten einen von x-tausend desillusionierten Absolventen ausbeuten kann.

Was hierzulande ein Facharbeiter ist, ist anderswo vom Wissen und Können ein Meister. - Daher hat ein Jung-Facharbeiter bei uns gekündigt und ist in Spanien als Werkstattleiter für knapp 30 "Mechaniker" eingestellt worden.

Was in manchen Ländern ein "Bachelor of Engineering - Electrotechnics" ist hat in Deutschland mal gerade Facharbeiter-Niveau. - Daher hat mein EX-Abteilungsleiter uns verlassen müssen.


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   10.12.12
  Lounge Gast

Re: Qualität "Made in ....."

Das ist schon die Realität. Es gibt noch einige akademische Oasen, wie z.B. die der Mediziner und Volljuristen. Bei den Wiwis und Ings ist die Vermischung, auch bzgl. Bezahlung, schon voll im gange,

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich finde diese ganze Diskussion irgendwie lustig...
>
> Aber Deutschland kommt nicht umhin anzuerkennen, dass es
> international nunmal alles etwas anders läuft als in
> "Good-old-Germany".
> Die 2-Klassen-Gesellschaft von Akademikern und
> Nicht-Akademikern wird sich immer mehr vermischen und der
> studierte wird das machen, was heute noch ein
> "normaler" ausgelernter macht. - Weil... ich für
> den Preis des einfachen Angestellten einen von x-tausend
> desillusionierten Absolventen ausbeuten kann.
>
> Was hierzulande ein Facharbeiter ist, ist anderswo vom Wissen
> und Können ein Meister. - Daher hat ein Jung-Facharbeiter bei
> uns gekündigt und ist in Spanien als Werkstattleiter für
> knapp 30 "Mechaniker" eingestellt worden.
>
> Was in manchen Ländern ein "Bachelor of Engineering -
> Electrotechnics" ist hat in Deutschland mal gerade
> Facharbeiter-Niveau. - Daher hat mein EX-Abteilungsleiter uns
> verlassen müssen.


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   11.12.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den Post find ich witzig. Wollen Sie tatsächlich die spanische Wirtschaft als Argument nehmen? Absoluter Quatsch, was hier von Ihnen geredet wird. In welcher Konkurrenz steht denn z.B. ein Meister (Chemie) mit einem Chemieingenieur oder ein KFZ-Meister mit einem Ingenieur in Fahrzeugbau? In KEINER! Keine Frage ist das deutsche Ausbildungssystem im weltweiten Vergleich ein Erfolgsmodell. Gerade die duale Ausbildung macht unsere Facharbeiter extrem hochwertig, ABER: unsere Studienabschlüsse sind hochwertiger, als ein Meister. Ich höre immer, das praktisches Können der Meister keine Wertschätzung erfährt. Gehen Sie mal in ein Unternehmen und hören, wie über manche Akademiker von den "Praktikern" hergezogen wird. Ich frage mich eher, wo ist die Wertschätzung der Ingenieure?! Hier ist eher das Problem, dass aufgrund einer Neiddebatte der Ingenieur schlecht geredet wird. Es ist oft so in Deutschland: "WAS, der verdient mehr, dann muss er ein A... sein"

Wenn man den Bachelor international betrachtet, dann sind unsere Meister mit z.B. rumänischen Bachelors durchaus gleichwertig, das liegt aber eher daran, dass die Bachelor von dort fast garnicht mit unseren Bachelors mithalten können. Deutschland hat trotz des Sparzwangs der letzten Jahre immernoch ein extrem hohes Bildungsniveau. Hätten wir Bologna aus dem Nichts eingeführt, dann würde Meister = Bachelor vielleicht zutreffen, aber vielerorts hat der Bachelor in großen Teilen das Diplom einfach ersetzt. Die Vorlesungen sind die Gleichen geblieben, gerade an FHs. Bei den Unis wurde der Uni-Diplom Lehrstoff auf Bachelor und Master verteilt.

Man sollte sich mal fragen, warum gerade die deutschen Akademiker in Scharen das Land verlassen?! Warum gehen soviele ins Ausland, die in Deutschland studiert haben? Man hat hier einfach eine Atmosphäre, die aufgrund von Neid jegliches Arbeiten in vielen Bereichen unmöglich macht. Kann mich noch an meinen damaligen Abteilungsleiter erinnern, der wurde als frischer Uniabsolvent dort eingestellt. Dort hat kein Meister oder Geselle die Möglichkeit ausgelassen, ihn auflaufen zu lassen. Allein aufgrund dessen, der ist jung und verdient mehr als "ich", sowas geht doch nicht...

Der DQR vergleicht Ausbildungen und wer nur EINMAL hier im Forum OBJEKTIV Meisterschule mit Bachelorstudium vergleicht, der kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass das Bachelorstudium hochwertiger ist. Längere Ausbildungszeit, höheres Bildungsniveau. Ganz zu schweigen davon, dass ein Student kein Geld verdient, sich über Jahre durch Bafög verschuldet. Die Meister höre ich immer, ja bei mir hats auch 6.000 Euro gekostet. Da kann ich sagen, ja bei mir warens auch gut 15.000 als Student, mit dem Unterschied, dass ich während der Ausbildungszeit mal nicht eben das Geld beiseite legen konnte. Ich komme selbst aus der Praxis und habe eine Ausbildung gemacht. Es sind solche Faktoren, die man nicht unbedingt messen kann, die ein Studium auch aufwendiger machen.

Dazu gibt es einen Richtwert, der den Aufwand einer Ausbildung vergleicht: Bachelor 6.000 Std --> Meister knapp 1000 Std. Dazu noch Ausbildungsinhalte vergleichen und es gibt nur ein Fazit im Rahmen des DQR. Der Bachelor muss über dem Meister im DQR stehen.


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   23.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Habe die Diskussion mal überflogen und finde diese sehr interessant.

Meine Erfahrung: Diese Vermischung, Gleichstellung bringt nichts Gutes !

Beispiel:
Ich studiere BWL und setze mir sehr hohe Ziele. Während die anderen in den Semesterferien Party machen, vertiefe ich mich in Literatur, hinterfrage Sachverhalte und bleibe immer auf dem Laufenden durch diverse Magazine (das Wirtschaftsstudium). Während des Studiums ist die Woche komplett voll, d.h. Vorlesung den ganzen Tag, abends noch zusätzliche Kurse und daheim nochmal alles wiederholen, was ich an dem Tag gelernt habe. Mache den Bachelor.

Nun zum Punkt: Kürzlich habe ich durch meine amerikanische Nachbarn,einen 28-Jährige italienische Frau kennengelernt. Wir kamen ins Gespräch: BWL-Studentin an einer ital. Uni. Auch Bachelor.

Der Dialog:
Ich: "....studying business administration...gonna have the Bachelor of Arts...."
Sie: "Really ? Me too...!
Ich: "yeah, it´s quite hard, I´m learning a lot....."
Sie: "I will be finished soon....only some weeks at university last year..learning nearly nothing..will have a very good degree...."

Ich dachte: Was ?? Ich lerne mich hier halbtot und habe dann den gleiche Abschlussnote im gleichen Abschluss wie irgendjemand in Europa, der viel weniger dafür getan hat ? Vielen Dank, Bologna Reform.
Und all diese Faxen weiten sich aus: der Meister wird dem Bachelor gleichgestellt (aber der Meister hat doch viel mehr praktische Erfahrung ! --> ein Industriemechaniker hat wahrscheinlich auch mehr Praxiserfahrung als ein wissenschaftlicher Master-Mitarbeiter an einer Uni --> bekommt der Meister dann einfach den Master?)

Außerdem: Jeder Blödmann kann irgendwelche Weiterbildungskurse besuchen und wird auch Betriebswirt - genau wie der Uniabsolvent mit 5-jährigem Studium. Abitur ist ja nicht mehr nötig - alles machbar - alle Wege sind offen und das in kürzester Zeit. Dadurch wird die allg. Hochschulreife abgewertet.

Ich kann viele verärgerte Studenten hier verstehen - wir haben nichts gegen die kompententen Meister & Co., aber dadurch wird unsere Anstrengung im Studium abgewertet, denn eine berufliche Ausbildung bedeutet auch finazielle Absicherung, was wir Studenten nicht haben.

Ein Studium ist der harte Weg - ein Sprung ins kalte Wasser.
Ein Weg von Berufsausbildung zur Weiterbildung ist der risikoärmere Weg - man ist finaziell abgesichert, weiß in den Weiterbildungen auch schon vieles vorher.

Fazit: Der Leistungsanreiz fehlt.


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   23.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast es schon richtig erfasst. Auch bei uns wird doch überall der Weg des geringsten Widerstands gesucht, d.h. tolle Abschlußnote mit wenig Aufwand. Wenn man früher ein technisches Studium an einer Uni nicht geschafft hätte, musste man mit dem FH-Diplom zufrieden sein. Jetzt kann man den Bachelor an der FH machen, ohne die schweren Unifächer. Danach den Master an der Uni. Irgendwann ist das alles nichts mehr wert.

Lounge Gast schrieb:
>
> Habe die Diskussion mal überflogen und finde diese sehr
> interessant.
>
> Meine Erfahrung: Diese Vermischung, Gleichstellung bringt
> nichts Gutes !
>
> Beispiel:
> Ich studiere BWL und setze mir sehr hohe Ziele. Während die
> anderen in den Semesterferien Party machen, vertiefe ich mich
> in Literatur, hinterfrage Sachverhalte und bleibe immer auf
> dem Laufenden durch diverse Magazine (das
> Wirtschaftsstudium). Während des Studiums ist die Woche
> komplett voll, d.h. Vorlesung den ganzen Tag, abends noch
> zusätzliche Kurse und daheim nochmal alles wiederholen, was
> ich an dem Tag gelernt habe. Mache den Bachelor.
>
> Nun zum Punkt: Kürzlich habe ich durch meine amerikanische
> Nachbarn,einen 28-Jährige italienische Frau kennengelernt.
> Wir kamen ins Gespräch: BWL-Studentin an einer ital. Uni.
> Auch Bachelor.
>
> Der Dialog:
> Ich: "....studying business administration...gonna have
> the Bachelor of Arts...."
> Sie: "Really ? Me too...!
> Ich: "yeah, it´s quite hard, I´m learning a lot....."
> Sie: "I will be finished soon....only some weeks at
> university last year..learning nearly nothing..will have a
> very good degree...."
>
> Ich dachte: Was ?? Ich lerne mich hier halbtot und habe dann
> den gleiche Abschlussnote im gleichen Abschluss wie
> irgendjemand in Europa, der viel weniger dafür getan hat ?
> Vielen Dank, Bologna Reform.
> Und all diese Faxen weiten sich aus: der Meister wird dem
> Bachelor gleichgestellt (aber der Meister hat doch viel mehr
> praktische Erfahrung ! --> ein Industriemechaniker hat
> wahrscheinlich auch mehr Praxiserfahrung als ein
> wissenschaftlicher Master-Mitarbeiter an einer Uni -->
> bekommt der Meister dann einfach den Master?)
>
> Außerdem: Jeder Blödmann kann irgendwelche
> Weiterbildungskurse besuchen und wird auch Betriebswirt -
> genau wie der Uniabsolvent mit 5-jährigem Studium. Abitur ist
> ja nicht mehr nötig - alles machbar - alle Wege sind offen
> und das in kürzester Zeit. Dadurch wird die allg.
> Hochschulreife abgewertet.
>
> Ich kann viele verärgerte Studenten hier verstehen - wir
> haben nichts gegen die kompententen Meister & Co., aber
> dadurch wird unsere Anstrengung im Studium abgewertet, denn
> eine berufliche Ausbildung bedeutet auch finazielle
> Absicherung, was wir Studenten nicht haben.
>
> Ein Studium ist der harte Weg - ein Sprung ins kalte Wasser.
> Ein Weg von Berufsausbildung zur Weiterbildung ist der
> risikoärmere Weg - man ist finaziell abgesichert, weiß in den
> Weiterbildungen auch schon vieles vorher.
>
> Fazit: Der Leistungsanreiz fehlt.


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   24.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ach Leute, seid doch nicht so naiv. Es wird ja weiterhin nur eine begrenzte Anzahl von echten "Akademikerstellen" geben. Die HR Abteilungen großer und/oder angesehener Unternehmen beschäftigen sich doch jetzt schon mit der Qualität der Hochschulen da wo es denen wichtig erscheint. Wenn früher danach gesiebt wurde ob jemand Uni Diplom oder Meister hat, wird jetzt schon teilw. danach gesiebt auf welcher Hochschule derjenige war und in welchen Unternehmen er seine Praktika gemacht hat. Und bei "schlechten" Stellen müssen die "schlechteren" oder einfach "glücklosen" Absolventen schon lange mit meistern und unstudierten konkurrieren.

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   27.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"genausoviel wert wie Abitur plus Studium"

es ist immer schön es zu lesen und hören. Ein kleiner Tipp - nicht allein die Ausbildung macht einen wertvollen Mitarbeiter. Das Wissen, die Erfahrung und das Erlernte anwenden zu können - gezielt einsetzen können, richtige Entscheidungen treffen, mit Kollegen als Team funktionieren....u.s.w. Die Bildung ist der Einstieg - der Rest trennt die "Spreu vom Weizen" - nicht auf die Seite sehen - erst mal selber was leisten und zufrieden sein. Der Rest kommt von selbst - und die anderen sind auch nicht dumm - auch ohne Bachelor und Master....


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   27.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"wenn man mit 5% Aufwands auch so die gleiche Anerkennung bekommen kann?!"

es muss ein sehr sehr schweres Studium geswesen sein einen Meister mit Berufserfahrung und entsprechenden Prüfungen auf 5% Wissen eines Bachelors zu dekradieren.
Na ja - das Berufsleben dieses Autors wird auch entsprechend schwierig werden - bitte nicht im Burn Out enden !


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   27.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es geht nicht um Bachelor oder Master oder Meister oder was auch immer.
Natürlich kommt es auf die Leistung.

Und natürlich sind Nicht-Akademiker nicht dumm. Aber nicht umsonst haben sie das Abitur nicht geschafft und haben es nicht geschafft eine Zugangsberechtigung zu einer Hochschule zu erlangen. Und das spiegelt sich auch im Arbeitsleben wieder. Die Leistung solcher Leute ist deutlich geringer als die der Akademiker. Sie ist vor allem austauschbar (und Leistung ist nicht die reine Arbeitszeit, sonder das "was man macht").

Der geringere Intellekt (sorry, das ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung) und die schlechte Ausbildung machen den riesen Unterschied.


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   28.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ganz so extrem würd ich es nicht formulieren. Ich bin selbst erst nach Ausbildung und einigen Jahren zum Studium gekommen. Nach der 10. Klasse war es einfach finanziell nötig, dass ich Geld verdienen gehe. Nun habe ich mein Abi nachgeholt und stehe kurz vor dem Master. Es ist nicht so, dass automatisch ein Meister ein Abitur nicht schaffen würde. Fakt ist aber, das viele kein Abitur haben und am Ende zählt die Qualifikation. Ich hab ein Abitur abgelegt, viele Meister nicht. Ich habe ein Studium abgeschlossen, was eindeutig bildungstechnisch höher einzustufen ist. Es gibt einige Meister mit Abitur, aber wer meint, das ist hohes Wissen, dann setzt euch mal in einen Vorlesungssaal. Da ist wirklich Abi umgangssprachlich Kindergarten gegen. Diese Blickweise habe ich auch erst durchs Studium bekommen.

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   28.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Genau so sieht es aus. Auch wenn es sich fast niemand aufgrund "politischer Korrektheit" auszusprechen traut.

Ist doch klar, dass Leute die die beste verfügbare Ausbildung erlangen, wofür andere nicht mal zugelassen werden, weil sie sie nicht schaffen würden, auch im Job die beste Leistung bringen. Praxiserfahrung bekommt nämlich jeder irgendwann. Das ist kein Argument.

Lounge Gast schrieb:
>
> Es geht nicht um Bachelor oder Master oder Meister oder was
> auch immer.
> Natürlich kommt es auf die Leistung.
>
> Und natürlich sind Nicht-Akademiker nicht dumm. Aber nicht
> umsonst haben sie das Abitur nicht geschafft und haben es
> nicht geschafft eine Zugangsberechtigung zu einer Hochschule
> zu erlangen. Und das spiegelt sich auch im Arbeitsleben
> wieder. Die Leistung solcher Leute ist deutlich geringer als
> die der Akademiker. Sie ist vor allem austauschbar (und
> Leistung ist nicht die reine Arbeitszeit, sonder das
> "was man macht").
>
> Der geringere Intellekt (sorry, das ist keine Beleidigung,
> sondern eine Feststellung) und die schlechte Ausbildung
> machen den riesen Unterschied.


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   29.01.13
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann ich nicht bestätigen. Kollegen von mir, teilweise nur mit Handwerkerausbildung, waren als Projektleiter definitiv besser als ich, obwohl ich Ingenieur bin. Und das waren ziemlich große Hightech-Projekte bei Dax30. Ich war der älteste mit der meisten Berufserfahrung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Genau so sieht es aus. Auch wenn es sich fast niemand
> aufgrund "politischer Korrektheit" auszusprechen
> traut.
>
> Ist doch klar, dass Leute die die beste verfügbare Ausbildung
> erlangen, wofür andere nicht mal zugelassen werden, weil sie
> sie nicht schaffen würden, auch im Job die beste Leistung
> bringen. Praxiserfahrung bekommt nämlich jeder irgendwann.
> Das ist kein Argument.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Es geht nicht um Bachelor oder Master oder Meister oder
> was
> > auch immer.
> > Natürlich kommt es auf die Leistung.
> >
> > Und natürlich sind Nicht-Akademiker nicht dumm. Aber nicht
> > umsonst haben sie das Abitur nicht geschafft und haben es
> > nicht geschafft eine Zugangsberechtigung zu einer
> Hochschule
> > zu erlangen. Und das spiegelt sich auch im Arbeitsleben
> > wieder. Die Leistung solcher Leute ist deutlich
> geringer als
> > die der Akademiker. Sie ist vor allem austauschbar (und
> > Leistung ist nicht die reine Arbeitszeit, sonder das
> > "was man macht"