ich werde nächstes Jahr mein Wirtschaftsabitur machen und schaue momentan nach Unis an denen ich studieren könnte. Ich will später mal im Investment Banking einer Bank oder gleich bei einer Investmentbank arbeiten. Jetzt habe ich schonmal nach guten Unis gesucht und bin auf Unis wie Frankfurt School oder Ghoethe Uni Frankfurt oder Uni St. Gallen gestoßen. Jedoch verstehe ich nicht warum die Frankfurt School nur so teure BWL Bachelorstudiengänge anbietet (mehr als 5000?). Dabei höre ich immer dass St. Gallen viel besser wäre, aber da ist es nichtmal halb so teuer. Naja ich hätte da so einige Fragen:
1. Welche Uni ist am besten für einen Beruf im Investment Banking geeignet? Wie findet Ihr die Frankfurt School, lohnen sich da die Gebühren?
2. Welchen Master-Abschluss braucht man (MBA, Master of Finance..da gibt es ja so einige) wenn man ins IB will?
Wenn dir die Gebühren an der Frankfurt School zu hoch sind, würde ich an deiner Stelle ein Duales Studium Deutsche Bank - Frankfurt School machen. Dann bist du auch gleich direkt im Bankgewerbe. Ein paar Bekannte haben dort studiert und anscheinend war es dort sehr gut, sehr praktisch und sehr international sodass sie bereits nach zwei oder drei Jahren nach Dublin (Zeit des Celtic Tigers) oder London geschickt wurden. Eine klassische Universität speziell für Investmentbanking gibt es eigentlich nicht.
An der Universität St Gallen musst du auch mit Gebühren in Höhe von 2200CHF pro Semester rechnen plus durchschnittliche Lebenshaltungskosten von etwa 2000 CHF pro Monat. Das kommt dann aufs gleiche raus.
Ich würde mich anfangs gar nicht so auf das Investmentbanking bzw. auf den Abschluss (Master of Finance) usw fixieren. Es gibt durchaus auch Ingenieur, Physik und Mathematikstudenten die am Ende im Investmentbanking landen.
Einen MBA macht man prinzipiell erst nach ein paar Jahren Berufserfahrung, also erst mal Bachelor machen, dann Master und dann MBA. Step by step ;)
Die Frankfurt School ist eben genau das richtige wenn man später an das IB denkt da die Schule international bekannt und hoch angesehen ist. Ich habe dort mein Internationale Betriebswirtschaftslehre als Bachelor abgeschlossen und anschließend den Master of Mergers & Acquisitions absolviert. Dann habe Ich bei Goldman Sachs Frankfurt als first year analyst angefangen. Nun bin ich im associat und habe ein Bombengehalt.
Außerdem werden die Arbeitszeiten jedes jahr bei mir etwas weniger.
Um den Master zu machen MUSS man vorher im M&A mind. 1 Jahr gearbeitet haben. Weiterhin ist die Frankfurt School international ein Witz und hat keinen Ruf. Du verwechselt diese private teuere Einrichtung mit der LSE;). Der Name klingt gut. Die Kurse sind halt "Kurse", aber kein richtiger Master. Dein Bombengehalt bei GS als Associate ist übrigens sehr bescheiden. Von Bomben ist es sehr weit entfernt. Ja und die Arbeitszeit wird weniger, weil du an Erfahrung gewinnst. Weniger heitßt aber, dass du nicht um 2 Uhr abhaust, sondern manchmal auch kurz vor 12. Da ich jahrelang im IB tätig gewesen bin, auch bei GS, Lehman, JPM, diverse PEs, weiß ich, was dein Gehalt und Arbeitszeit für eine Aussage haben...
Associate Gehalt im M&A bei GS soll nicht Bombe sein, sag mal gehts dir noch gut?! Vor lauter Arbeitgeberwechseln hast du die Dimensionen der Realität wohl völlig verloren. Zur Info: M&A Associate bei GS verdient sicher zwischen 150 und 300k! Je nach Stufe und Geschäftserfolg. Und die Leute sind keine 30.
Next point, bin zwar nicht unbedingt ein Fan von Privatunis, aber die Master an der FSFM sind von der FIBAA mit Gütesiegeln prämiert und der Master in Finance sogar der erste deutsche Finance Master ever in einem internationalen Top-Ranking (siehe dazu eine andere Diskussion hier im Forum, neulich erst gepostet von irgendwem). Die FSFM ist in Deutschland für Finance das Maß aller Dinge, ist nun mal so.
Zur Fragestellung, für einen Einstieg im M&A kannst du aber auch an die EBS, WHU, Goethe Uni, LMU, oder nach Mannheim gehen. Und die drei zuletzt genannten sind erheblich günstiger ;-)
Als Associate ein Gehalt zwischen 150 und 300 k? Bei welcher Bank? Ist es in Rubel? Also ich habe viele Jahre in London u.a. bei der DB gearbeitet, davor in NY bei GS und aktuell bei JPM. Ich kenne die Gehälter und Gehaltsentwicklungen sowohl in Deutschland (wo ich momentan stationiert bin), in USA und London (teilweise auch in Asien). Lass Dir gesagt sein, dass kein Associate 300 k bei GS bekommt. Das ist lächerlich.
Die FSFM ist in Deutschland nicht schlecht, international, wie der Kollege oben sagte unbekannt bzw. =0.
Soll ich lachen oder weinen, wenn ich diesen Thread lese? Es ist immer herrlich, wenn Leute, die niemals einen Fuß in eine Bank gesetzt haben hier bullshitten und ihre (im Fall der FSFM) mittelmäßige Uni promoten.
Btw, einen Master in M&A zu machen, ist das bisher dümmste was mir je untergekommen ist^^ Macht doch zumindest einen ordentlichen Finance Master.
Duales Studium ist mit Abstand der dämlichste Vorschlag, den ich gehört habe.
Damit ist nur ein sicher: Dass du niemals in IB kommen wirst!
Es vollkommen egal was du studierst, Finance ist natürlich von Vorteil, aber du musst einfach nur sehr gute Noten haben und einer guten Uni (keine FH und schon zweimal keine duale Hochschule/BA) gewesen sein und zudem schon ein Praktikum im IB absolviert haben.
Vom Handwerkszeug her ist IB keine Rocket Science. Hauptsächlich Excel und PowerPoinnt plus etwas Accounting und Finance Wissen...
Und es gibt übrigens keinen Master of Finance. Maximal einen Master of Science in Finance!
Ich arbeite bei Rothschild und habe ein Diplom in Wirtschaftsingenieurwesen. Abschluss 1,5 vom KIT. Man brauch eigentlich überhaupt kein Finance Wissen. man sollte natürlich schon im VG deutlich machen, dass einen der Bereich sehr interessiert, aber ich persönlich und auch viele Kollegen haben in ihrer Ausbildung keinen speziellen Finance-Anteil, ausser den Basics.
Gerade M&A gleicht mehr klassischer Unternehmenberatung.
Viele sollten sich klar machen was IB überhaupt ist. Denn da hakt es schon bei 80% hier. Im IB geht es nicht um Börsenhandel, Aktien, Futures oder sonstige klassische Bankgeschäfte. Im M&A sind auch viele Ings., was auch sonst braucht man, wenn man klassische Industrieunternehmen bewerten will.