Momentan: 80 Benutzer online
[home] [sitemap] [feedback]
   
 
Login:
Pass:
     
     Hier registrieren
     Passwort vergessen?
 Aktuelle Themen
 Studium
   Diplomarbeit/Klausuren
   Auslandsstudium
   Allgemeines
   Studienwahl
 Karriere
 Vergnügungsministerium
 Fachthemen BWL
 Fachthemen VWL
 Fachthemen WI

TomTom
Stachel
Samantha
PennyLane
Naddel
jumbaa

Alle neuen News & Beiträge im wöchentlichen Newsletter





home / lounge / Studium / Studienwahl 19.05.2013
« zurück  |   Themenübersicht


 

Wirtschaftsingenieur pro und contra

 Autor   Beitrag 

   01.08.06
  Lounge Gast

Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hi,

was haltet ihr von einem studium zum wirtschaftsingeneur im gegensatz zum herkömmlichen bwl-studium?
was spricht dafür und was dagegen?


[auf diesen Beitrag antworten]
   
  Passende Anzeigen




   01.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

naja auch wenn jetzt wieder alle wi-ing. an die decke gehn aber ich halte davon gar nichts!!!du bist weder ein vollkommener ingeneur noch ein wirklicher bwl-er.wer will schon so ein zwischending?

[auf diesen Beitrag antworten]

   01.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

die wirtschaft will das. schliesslich kam von ihr der vorschlag für solch einen studiengang.

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Wirtschaftsingenieur ist sehr hart. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es ca. den dreifachen Aufwand hat wie ein BWL-Studium. Dafür bist du natürlich flexibler und die Ingenieurswissenschaften sind international mehr anerkannt als die BWL. Natürlich bist du auch geeignet ingenieurswissenschaftliche Sachen zu machen zumindest an Target-Unis wie z.B. Aachen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Wing Studium ist schön und gut.
Mehr mitnehmen und einen Job nach dem Studium sicher hast du allerdings zur Zeit mit einem Ing.-Studium.
Und wenn du darauf noch ein MBA oder ähnliches wirtschaftliches Studium machst stehen dir alle Türen offen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Dagegen spricht gar nix! WIng ist ein mega hartes Studium (zumindest kenn ich das von Unis so) und man ist mindestens in BWLler-Bereichen genauso gefragt wie die Betriebswirte. Man ist methodisch (v.a. im Bereich Mathe, Statistik, Ingenieursmathematik und -physik) hervorragend ausgebildet. Der Arbeitsaufwand während des WIng.-Studiums ist enorm, fast wie ein Doppelstudium. Aber man muss auf jeden Fall ne Neigung zu Mathematik haben, denn das ist dort deutlich schwerer als bei nem gewöhnlichen BWL-Studium! Wirtschaftsingenieuren stehen die gleichen Türen offen wie BWLlern (wie auch VWLlern z.B. bei Banken). Mehr Flexibilität geht fast nicht mehr!

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

dafür ist dann bwl sehr viel einfacher als bei einem bwl studium!

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Es ist die gleiche BWL wie bei den BWLern - Einfacher geht es auch nicht. Für die meisten WiIngs ist BWL auch ein Klacks im Vergleich zu Prüfungen aus dem Physikalischen und Ingenieurswissenschaftlichen Bereich.
Das schöne ist das gut 80% der Studenten an guten Unis das nicht schaffen und man somit recht gut am Arbeitsmarkt aufgestellt ist.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

bwl wird bei einem wing nur oberflächlich behandelt...kein wunder also das es für die ein klacks ist!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Stimmt nicht so ganz, Grundstudiumteil BWL ist nicht großartig anders als bei Bwlern. Im Hauptstudium gibt es schon einige Unterschiede

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Stimmt nicht unbedingt! Die Vorlesungen im Grund- und Hauptstudium an vielen Unis (nicht allen) sind die gleichen wie für BWLler. Aber selbst wenn sie schwieriger wären, für die WInges würde das kein Problem darstellen. Wesentlich härter sind dagegen die Ing.-Fächer!

An vielen FHs ist das aber tatsächlich so, dass die WInges ihre eigenen BWL- und auch Ing.-Vorlesungen haben, die deutlich abgespeckter sind, als die Vorlesungen der reinen BWLler und Ingenieure.

Aber aus meinem Freundeskreis kann ich nur behaupten (von denjenigen, die WIng an ner Uni studieren), dass sich der BWL-Teil im WIng.-Studium vom BWL-Teil im BWL-Studium nicht unterscheidet!


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

so ein quatsch!!!versucht den wing-studiengang doch nicht schön zu reden!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Dann mach ihn doch selbst!!! Wirst dann schnell merken, dass das ne Stufe höher liegt als ein gewöhnliches BWL-Studium!

Ich glaube die reinen BWLler bekommen langsam Nervenflattern vor der Konkurrenz ;-)


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

An der Uni hören Wing die gleichen Bwl-Vorlesungen wie die Bwler. So viel mal dazu, daß Wing angeblich abgespecktere Vorlesungen hören...

Aufgrund der zusätzlichen technischen orientierten Fächer ist zumindest das Wing-Grundstudium schwieriger als das Bwl-Grundstudium.
Im Hauptstudium kann es dagegen anders aussehen. Das hängt aber sicherlich auch von Hochschule zu Hochschule ab.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Habe an der Uni Ingenieurwesen E-Technik studiert. Wir hatten auch einen Parallelstudiengang zum WIng. ET. Kann nur beurteilen, was die in den Ing.-Fächern hatten im Vergleich zu uns. Die Grundlagenfächer waren gleich, aber die Spezialisierung im Hauptstudium hatten die nicht.
Also weder Fisch noch Fleisch. Aber sowas sucht die Industrie zur Zeit.

PS: WIngs hatten bei uns den Spitznamen HiHi's!


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Klar, Wing sind natürlich nicht spezialisiert - sonst würde man sie ja auch Maschbauer oder E-Techniker nennen.
Wing haben auch eher eine Schnittstellenfunktion, die sollten von allem etwas können. Schadet sicher nicht...


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

das ist genauso bescheuert wie die einführung von 100erten neuen lehrstellen die auch solch eine schnittstellenfunktion haben sollte.hat sich damals alles toll angehört und heute finden die leute keinen job weil kein unternehmen so ein zwischending haben will!!!!ist zwar nur auf ausbuldungen bezogen aber da seht ihr mal wie schnell die wirtschaft ihr meinung ändert!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Dass am Wing Studium die Ing-Fächer das schwerste sind ist kein Geheimnis.
Da musste ich bis jetzt auch eine Menge Zeit rein investieren.

Allerdings denke ich, dass mittlerweile die Schnittstellenfunktion von der Wirtschaft nicht mehr so gefragt ist.
Einen wirklich sicheren Job hat man (wenn man sich nicht völlig blöd anstellt) nur mit einem reinen Ing-Studium.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Tja, liebe Unternehmer,

ist wohl nicht ganz aufgegangen die Rechnung:

Bekomme zwei Profis zum Preis von einem Mann.

MfG


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

wing ist nicht 2profis in einem sondern von beiden teilen ein "bisschen"

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Hängt von der Uni ab. In Aachen ist das knallhart und wir wählen selbstverständlich auch Spezialisierungen. Nur nicht soviele wie die die es "normal" studieren. Trotzdem haben wir einiges drauf und eine Feindschaft zu den Ingenieuren gibt es nicht, eher im Gegenteil - Man sieht sich als ideale Ergänzung.
Aber an anderen Unis gelingt es halt nicht Teamwork und Respekt zu lehren, wie man aus den obigen Beiträgen erkennen kann.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Ein Wirschaftsingenieur ist ein Ingenieur mit BWL-Know-How und kein Deluxe-BWLer! Genauso wie auch ein Wirtschaftsinformatiker ein Informatiker mit BWL Know-How ist und kein Deluxe-BWLer!

Die Steigerung von BWL ist also nicht WI-Ing!

WI-Ing ist wahrscheinlich schwerer als BWL, wg. dem großen naturwissenschaftlichen/mathematischen Anteil (mal die Finanzen-Sachen bei BWL ausgenommen).

Momentan sind ja alle Schnittstellen-Sachen sehr trendy, wie Wiing und Winfo usw., wie das in Zukunft aussieht, dazu gibts gegenläufige Meinungen, manche behaupten Spezialisierung sei das A und O, andere sagen bei den Schnittstellenfunktionen liegt die Zukunft.

Wahrscheinlich ist beides richtig.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Ein Wing hat halt eine relativ große Auswahl und kann sich somit später, wenn er denn will, speziallisieren.

Aber gerade wegen dem breit gefächerten Studium haben die Wings später gute Chancen auf Führungspositionen.

Also wer hoch hinaus will kommt meistens um einen Ingeniuerwissenschaftlichenteil nicht herum.
Am besten natürlich immer noch erst Ing-Studium und hinterher einen MBA.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  ftv

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Hey leute!

Ich hab mich für ein BWL- Studium zum WS beworben. Wenn ich das hier lese scheint es mir mich für das Falsche entschieden zu haben. Den wirt-ing. fand ich auch sehr interessant, ich hab aber absolut keine ahnung von technik. physik und mathe war kein problem für mich zumindest aufm gym. ich denke an technischen verständnis haperts nicht, aber es mangelt eher am interesse für technik...
Ein Ingenieur ist doch sehr technisch veranlagt, oder lieg ich da falsch? Ich war ja am wirt-gym, von daher eher ein BWLer...

Mit besten Grüßen


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Einfach mal ein paar Vorlesungen besuchen oder ein Beratungsgespräch machen. Oder sich eine Übersicht über die Studieninhalte besorgen.
Gibt zumindest einen kleinen Einblick in das, was einen so erwarten könnte.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Der Bruder einer meiner Freunde ist diplomierter Wirtschaftsingenieur (FH). Er konnte nach seinem Studium aus mehreren Angeboten wählen. Er ging dann schließlich zu BMW und arbeitet dort im Vertrieb.

P.S. Seine Diplomnote war 3,7!!!

Ich glaube, das sagt alles zu den Berufschancen von Wings!


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

WIe stehts mit WIngs von FHs. ICh red mal nur von den MASTER Absolventen und nicht von den Diplom (FH). Ist es da anders? Werden sie als WIngs zweiter Klasse behandelt trotz identischem Abschlussgrad?

Bitte nur antworten, wer sich auskennt. Bitte keine UNI bzw. FH Propaganda hier


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

denke die unterschiede zwischen Uni und FH sind nicht viel anders als bei z.B. BWL auch.
Es kommt immer darauf an was man selber daraus macht.

Ich als Wing (FH) kann mich allerdings nicht beklagen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Hat sich der Master of Science unter den Wings schon etabliert?

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

So, jetzt mal Fakten an die Sonne:

1.) Wirtschaftsingenieure sind die besseren BWL´er! Zumindest an der Uni Dortmund! Im Grundstudium gilt: Die Wirtschaftsingenieure belegen, bis auf kleine Unterschiede, exakt die gleichen Vorlesungen wie die BWL´er. Lediglich die Fächer "Wirtschaftsmathematik" und "Statistik für Ökonomen" werden durch ihr ingenieurwissenschaftliches Äquivalent ("Höhere Mathematik 1+2" und "Ingenieurstatistik") ersetzt. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass die Ingenieurmathematik anspruchsvoller ist, als Wirtschaftsmathematik! Der einzige weitere Unterschied ist, dass die BWL´er die Vorlesung "Marketing" im Grundstudium belegen, während die Wirt-Ing´s die Vorlesung "Wirtschaftsprivatrecht", die bei den BWL´ern erst im 5. Semester auf dem Plan steht, schon im 3. Semester belegen.
Nun haben die Dortmunder Studenten unter anderem die Möglichkeit, die Vertiefungsrichtung "Industrial Management" (entspricht BWL) im Hauptstudium zu wählen. Machen sie dies, so nimmt der BWL-Teil den dominanten Part im Studium ein und der ingenieurwissenschaftliche Bereich tritt in den Hintergrund. Dann stehen den Wirt-Ing´s exakt die gleichen Fächer zur Auswahl, wie den BWL´ern im Hauptstudium.

Zusammenfassend: Wenn man die entsprechende Vertiefungsrichtung wählt, hat man als Wirt-Ing ein komplettes BWL-Studium in der Tasche und verfügt darüber hinaus noch über fundiertes ingenieurwissenschaftliches und naturwissenschaftliches Wissen. Und die rechtliche Seite ist bei den Wirt-Ing´s in der Regel auch besser ausgeprägt (Stichwort: Patentrecht und gewerblicher Rechtschutz)! Folglich sind die WIRT-ING´S GANZ KLAR DIE BESSEREN BWL´er!
(Die Ausführungen gelten aber nur für die Uni Dortmund. Wie es anderen Unis / FH´s ist, weiß ich nicht!)

Um diese Behauptung mit Fakten zu untermauern, hier ein Link zu einem Artikel über Wirtschaftsingenieure der Zeitschrift "Junge Karriere" : http://www.vwi.org/website_vwi_neu/Do...
Allein die Überschrift "Every Bosses´ Darling" sagt ja alles! Stichwort: Beste Karrierechancen (viel höher, als bei jeder anderen Studienrichtung) und höchstes Gehalt aller Studienrichtungen!

Viele Grüße aus Dortmund!


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Wie stehts mit Finanzierung und Volkswirtschaftslehre? Interkulturelles Management?

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Hat schon wer nen Master of Science im WING? Wenn ja, welche Erfahrungen hast DU damit gemacht?. WIrd im Ausland der Msc höher angesehen als der Dipl-Ing?

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Ich habe einige Zeit W.-Ing.-wesen studiert und kann sagen, dass der Aufwand nicht zwingend höher ist als bei einem BWL-Studium. Ich studiere heute BWL und arbeite einiges mehr. Die BWL wird bei W.-Ing. oft nur angekratzt, sodass man lediglich oberflächlich darüber bescheid weiss. Das Problem ist, dass viele, die eigentlich BWL studieren möchte, denken, dass W.-Ing. eine tolle Alternative ist. Kann es auch sein, aber nur wenn man sich für Technik interessiert. Ein Wirtschaftsingenieur ist nämlich kein Betriebswirt mit Technikkenntnis, sondern ein Ingenieur mit Betriebswirtschaftskenntnis, das ergibt sich ja aus dem Namen. Man sollte sich also klar sein, dass man sich in dem Studium zum W.-Ing. mehr mit Technik beschäftigen wird als mit BWL.

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Falsch! Das kommt, wie oben erwähnt auf die jeweilige Uni und auf die Vertiefungsrichtung an.

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Master of Science?

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

bei uns haben die wings die selben vorlesungen wie die bwler. einziger unterschied: statt vwl haben die wings ihre ing fächer. und was nun wichtiger ist (vwl oder ing) soll jeder selber ausmachen

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

ach tatsache ist dcoh einfach das die wingler nix besonderes sind,auch wenn sie die selben vorlesungen wie die bwler besuchen.dann kratzen sie eben nur an der oberfläche eines ingenieurs!!!ein bwler würde sich ja auch nicht als vwler bezeichen nur weil man solche vorlesungen besucht!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Das ist leider falsch. Das Studium eines Wirtschaftsingenieurs ist wesentlich anspruchsvoller als ein BWL-Studium. Er besucht BWL-Schwerpunkte sowie Ingenieursschwerpunkte. Kennzeichen eines Wirtschaftsingenieurs ist, dass er mehr Belastung erträgt, besser Entscheidungssituationen strukturiert.
Wichtige Zusatzqualifikationen hat er für die Bereiche der Wirtschaftsprüfung und des Controlling hat er doch nur das Fachwissen, um technische Gerätschaften etc. zu bewerten. Für diese Bereiche ist ein BWL-Studium total unbrauchbar.


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Eine Frage: Bachelor haben 180 ECTS, Master insgesamt mit Bachelor 300.

Das ist bei BWL so und auch bei WING so

Soll das heißen, dass man im WING für seine ECTS mehr ackern muss als ein BWLer? Wohl kaum, denn die ECTS richten sich nach geschätzter Arbeitszeit.


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Wie es bei Bachelor und Master ist, weiß ich nicht. Wir haben in Dortmund noch die alten Diplom Studengänge (zumindest bei BWL und Wirt Ing). Und Fakt ist, dass hier die BWL´er im Grundstudium 68 Credits (Leistungspunkte) erwerben, während die Wirt Ing´s im Grundstudium 120 Credits erwerben müssen, wovon 68 aus dem BWL-Bereich stammen. Die restlichen 52 kommen aus den Ingenieurbereich.

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Sehr seltsam. Dann wird die Uni Dortmund bei der Umstellung auf das neue System aber heftige Probleme bekommen.

Bei Bachelorstudiengängen ist es jedenfalls definitv so, dass 180 ECTS erreicht werden müssen.

Ich hab gerade meinen Bachelor international business gemacht. Ich denk schon, dass ich so einige Fächer hatte, die ein Wing nicht hat.
Medienwirtschaft, interkulturelles Management, Wirktschafts- und Kulturgeschichte, VWL, Portfolio Management sind da nur einige Beispiele.

Frage: GIbts auch einen Studiengang "internationales Wirtschaftsingenieurwesen"?


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

International Business und Wing sind auch zwei paar Schuhe...VWL muß man als Wing in auch machen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   15.08.06
  ftv

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Also ich habe mich nun für Wirt-Ing-wesen umentschieden. ist einfach ne klasse alternative mit 10x höheren berufschancen.

Wie gut welche uni ausbildet bzw. ob technisch oder wirtschaftlich veranlagt, kann man halten wie man will. Es wird immer unterschiedliche meinungen geben.

Ich habe meine Wahl getroffen. Vielleicht ein bisschen spät, aber besser spät als nie... und zu bwl wechseln geht allemal...


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

wiing gab es auch in der DDR und hießen dort ingenieurökonomen. die waren damals sehr angesehen...nur mal so nebenbei.

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

na und gibt es die ddr heute noch?und jetzt frag dich mal warum^^

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Leider hat ein Wi-Ing keine Ahnung von Technik. Zwei Semester Mechanik bringen nichts

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Die Ingenieurökonomen haben also die Mauer eingerissen? Wahnsinn

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.08.06
  ftv

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Also an meiner uni, an der ich bald studieren werde, wurde mir gesagt das wirt-ing 2/3 bwl und 2/3 ing-fächer haben... ich glaub aber auch dass das von den unis her ziemlich unterschiedlich ist.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Da kann was nicht stimmen, das wären dann ja 4/3. Dauert das Studium dann länger?

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Billy der Mustermathematiker... die Ing. von morgen

[auf diesen Beitrag antworten]
   
  Passende Anzeigen




   18.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Der WIng soll ja auch nicht den Ing ersetzen ! Das kann man doch nicht vergleichen. WIng sind doch eher Vertriebler etc.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Bin der, der 2/3 + 2/3 = 4/3 addiert hat und gefragt hatte, ob's dann länger dauert. Bin übrigens Ing.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.08.06
  ftv

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Stellt euch nicht so doof an. W-Ing besuchen 2/3 der vorlesungen der bwler und 2/3 der vorlesung für ingenieure. Das ists ja eben. Arbeitsintensiv und zeitaufwändig. (infos direkt von der uni) W-ing ist in meinen augen ne richtige herausforderung im gegensatz zu bwl...

bwl 8 Sem auf diplom und W-Ing 10 Sem Diplom
Was bist für ein Ing?


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.08.06
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Wer fängt heut noch an auf DIplom zu studieren...

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.08.06
  ftv

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Ich! Was ist da schon dabei? Ist doch noichts anderes...

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Dipl.-Ing. Elektrotechnik, Fachrichtung Nachrichtentechnik, Fachgruppe Mikrorechentechnik und Digitale Signalverarbeitung

Ich hoffe das reicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Wie gesagt, die Wirtschaftsingenieure an meiner FH besuchen zwei Semester die Konstrutkionsvorlesungen und das war es dann auch. Für sie ist es eine Witzveranstaltung, da niemand jemals in der Konstruktion tätig sein werden wird. Die meisten gehen noch in den Bereich Fertigung.

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Auf DIplom zu studieren ist ein Eigentor, besonders auf einer FH. Im Ausland wird das Deutsche Diplom eher dem Bachelor zugeordnet (weil undergraduate studies) als dem Master. Wenn DU in Deutschland beliben willst (gute Nacht), dann ist DIplom sicher kein Nachteil, aber bestimmt auch kein Vorteil.

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.08.06
  ftv

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

uhh... und da haben alle die bis jetzt studiert haben umsonst studiert weil die alle das diplom haben und es noch keinen master gab oder wie?

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Nein, natürlich nicht umsonst. Aber im Ausland wird Dir das Diplom wohl nicht als Master anerkannt, sondern eher als honours bachelor. Ich meine nur, dass es besser ist, heute, wenn möglich, ein Bachelorstudium anzufangen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ein dreijährige 0-8-15 Bac. Studium (kein honours)? Wie willst Du Dich dann von vielen Bac.' s aus den USA, wo das ein besseres Abi ist unterscheiden? Und den Master bekommt nur die Geldelite!

Da behalte ich doch lieber mein Diplom!


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.06
  ftv

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ist zwar ziemlich konservativ... aber ein gutes diplom ist doch durch nichts zu ersetzen...
Namen sind doch nun wirklich nur Schall und Rauch... Es zählt doch das was man gelernt hat und nicht ob man nun Bachelor, Master oder Diplomand ist... Also bitte... keine solche oberflächlichkeiten...
Danke


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Klar, ganz meiner Meinung. Ich will ja nur sagen, dass es strategisch sinnvoller ist, heute Bachelor/Master zu machen als Diplom. Haben die in Amerika nicht 12 Jahre Schule + 4 Jahre Bachelor?

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das ist dort nicht einheitlich.

Es gibt Bac. mit sehr gutem Ausbildungsstand, aber auch den Abschluß Bac. mit einem Niveau der höchstens einem deutschen Abiturienten gerecht werden könnte. Jeder darf dort eine University eröffnen ohne staatliche Zertifizierung. Die Spannweite zwischen gut und miserabel ist sehr breit. Glaube auch nicht, daß sie in den USA einen Diplomer aus Deutschland von der Bettkante stoßen werden.


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

"So, jetzt mal Fakten an die Sonne:

1.) Wirtschaftsingenieure sind die besseren BWL´er! Zumindest an der Uni Dortmund! Im Grundstudium gilt: Die Wirtschaftsingenieure belegen, bis auf kleine Unterschiede, exakt die gleichen Vorlesungen wie die BWL´er. Lediglich die Fächer "Wirtschaftsmathematik" und "Statistik für Ökonomen" werden durch ihr ingenieurwissenschaftliches Äquivalent ("Höhere Mathematik 1+2" und "Ingenieurstatistik") ersetzt. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass die Ingenieurmathematik anspruchsvoller ist, als Wirtschaftsmathematik! Der einzige weitere Unterschied ist, dass die BWL´er die Vorlesung "Marketing" im Grundstudium belegen, während die Wirt-Ing´s die Vorlesung "Wirtschaftsprivatrecht", die bei den BWL´ern erst im 5. Semester auf dem Plan steht, schon im 3. Semester belegen.
Nun haben die Dortmunder Studenten unter anderem die Möglichkeit, die Vertiefungsrichtung "Industrial Management" (entspricht BWL) im Hauptstudium zu wählen. Machen sie dies, so nimmt der BWL-Teil den dominanten Part im Studium ein und der ingenieurwissenschaftliche Bereich tritt in den Hintergrund. Dann stehen den Wirt-Ing´s exakt die gleichen Fächer zur Auswahl, wie den BWL´ern im Hauptstudium.

Zusammenfassend: Wenn man die entsprechende Vertiefungsrichtung wählt, hat man als Wirt-Ing ein komplettes BWL-Studium in der Tasche und verfügt darüber hinaus noch über fundiertes ingenieurwissenschaftliches und naturwissenschaftliches Wissen. Und die rechtliche Seite ist bei den Wirt-Ing´s in der Regel auch besser ausgeprägt (Stichwort: Patentrecht und gewerblicher Rechtschutz)! Folglich sind die WIRT-ING´S GANZ KLAR DIE BESSEREN BWL´er!
(Die Ausführungen gelten aber nur für die Uni Dortmund. Wie es anderen Unis / FH´s ist, weiß ich nicht!)

Um diese Behauptung mit Fakten zu untermauern, hier ein Link zu einem Artikel über Wirtschaftsingenieure der Zeitschrift "Junge Karriere" : http://www.vwi.org/website_vwi_neu/Do...
Allein die Überschrift "Every Bosses´ Darling" sagt ja alles! Stichwort: Beste Karrierechancen (viel höher, als bei jeder anderen Studienrichtung) und höchstes Gehalt aller Studienrichtungen!

Viele Grüße aus Dortmund! "

Leute, die die "Karriere" zitieren und dann auch noch behaupten, sie wollen damit etwas mit Fakten belegen disqualifizieren sich sofort.


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

> Leute, die die "Karriere" zitieren und dann auch noch
> behaupten, sie wollen damit etwas mit Fakten belegen
> disqualifizieren sich sofort.

na, das ist doch mal eine fundierte Aussage... geht das auch genauer!? Warum disqualifiziert man sich bitte?


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

>Leute, die die "Karriere" zitieren und dann auch noch behaupten, sie >wollen damit etwas mit Fakten belegen disqualifizieren sich sofort.

Nun, ich wüsste nicht, warum man der Zeitschrift "Junge Karriere" nicht glauben sollte.


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.08.06
  ftv

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Da stimme ich zu... Solche zeitschriften oder allgemein Medien wie das Internet sollen gerade sowas auseinandernehmen... kritisch prüfen und der jeweiligen Zielgruppe damit helfen... Die schreiben das ja nicht umsonst...
Gut, es gibt auch diejenigen die das dann von einer ganz anderen seite sehen, aber im allgemeinen sind es die gleichen meinungen...


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Redet euch doch nicht selbst ein, dass Wirtschaftsingenieure BWLer+X sind. Die Wahrheit ist eine andere. Wenn die WIngs darüber erzählen wie einfach doch die BWL sei und sie ein "Doppelstudium" machen, dann vergessen sie, dass in einem BWL Studium viel mehr gefragt ist als nur die BWL. In Sachen Recht, VWL, etc. hat der WIng nicht viel zu bieten. Die Vorlesungen mögen die gleichen sein, aber der Umfang ist es nicht. Ein Wirtschaftsingenieur ist de facto von allem etwas. Wer hier behauptet ein Wirtschaftsingenieur hätte sein BWL-Diplom nach wenigen Semestern in der Tasche ist wahnsinnig. Ich habe als BWL Student im Grundstudium ca. 85 SWS in 3 Semestern gehabt, plus 75 SWS und ein paar Seminaren und Dimplomarbeit im Hauptstudium. Wer behauptet, ein Wirtschaftsingenieur macht das alles en passant, der erzählt Unfug erster Güte. Die meisten Unternehmen wissen was sie an einem BWLer haben und wollen keine Wirtschaftsingenieure.

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Für manche Unis und WIng-Studiengänge trifft deine Aussage zu, für andere wiederum nicht (siehe etwa Uni Dortmund!).

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.08.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

die genannte Uni (Dortmund) steht auch nicht unbedingt im Verdacht eine attraktive Bildungseinrichtung für Wirtschaftswissenschaftler zu sein. Da wundern mich die Aussagen über das niedrige Niveau gar nicht.

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.09.06
  ftv

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Was haltet ihre von den Vertiefungen im Studiengang Wirt -ing. maschinenbau oder vefahrenstechnik? Vielleicht hat jemand perönliche erfahrungen gemacht...

[auf diesen Beitrag antworten]

   04.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Der Wirtschaftsing gehört in die Produktionsbetriebe, der BWLer in die DIenstleistungsunternehmen

[auf diesen Beitrag antworten]

   04.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das sind ähnliche Vertiefungen wie bei den Maschbauern auch.

[auf diesen Beitrag antworten]

   20.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Man man man, wenn man das hier so hört, habt ihr alle keine Ahnung.
Jeder Wing ist an den untersch. Uni's FH'S anders. Dh. je nach Fh ist der prozentuale anteil unterschiedlich. Für manche die nicht wissen was das heisst. einer hat 70% des BWL Studiums und 70% des Maschbau studiums. Ja genau das sind zusammen 140%, genau das ist ein Wing er hat eine sehr breit gefächerte Ausbildung. Und wenn man meint, ein Wing ist kein Spezialist, dann hat derjenige sich eben nicht spezialiesier. Ich bin an einer FH und habe die möglichkeit jede Projektarbeit/Vorlesung/ Seminararbeit wie die Machbauer und die BWL er zu Besuchen. Wo liegt dann noch der Unterschied? Der BWLer kann sich keine Machbaufächer anrechnen lassen und der Maschbauer andersrum. So da frage ich mich wo liegt der Nachteil eines WI? den gibt es nicht. Ich habe WIng studiert, und jemand hat gesagt, man könne nicht in die Konstruktion, haha so ein scheiss kommentar, ich war 2 jahre in der Konstruktion na und, es liegt immer an einem selbst. Will nicht eingebildet oder arogant wirken, aber wie ein Mensch sein wissen umsetz, wie schnell er etwas dazu lernt, wie komplex sein denken ist und wie gut er konstruiert, hat bestimmt nichts damit zu tun ob er Wing oder Maschbauer ist!!!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

wie du schon sagst.....von beiden "nur" 70%!!!also nix "richtig".die 30% wo bei dir fehlen können verdammt viel ausmachen!!!aber bilde dir nur weiter ein das du mit jedem bwler oder machbauer mithalten kannst!

[auf diesen Beitrag antworten]

   20.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Von dem ganzen Zeug, das man während des Studiums lernt, braucht man doch in den meisten Fällen sowieso nur einen Bruchteil... Lieber 70% oder noch einiges weniger, dafür aber das, was man vielleicht auch mal in der Praxis gebrauchen kann.

Ein Nicht-Wing.


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.09.06
  ftv

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

WI sind nicht die besseren menschen , nein, es sind menschen die zu gebrauchen sind...

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Was für eingeschränkte Sichtweise BWLer haben. Das ist genau der Grund warum es WIng. geben muss. Alles was nicht BWL ist, dem wird sich verschlossen? Hallo ?? Aufwachen!

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ja so ein Schwachsinn... Wenn ihr Menschen am Studiengang festmacht habt ihr eh schon verloren

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also ich gebe nu auch mal meinen Senf dazu. Zuvor sei gesagt, dass ich bereits ein abgeschlossenes BWL-Studium habe und mich danach für ein Zweitstudium zum Wirtschaftsingenieur entschieden habe, denn mit nem reinen BWL-Abschluss, fast unabhängig vom Notenschnitt, kommt man leider heute nicht mehr weit. Daher habe ich mich, um in den Bereich, in dem ich arbeiten will, hineinzukommen, zu dem zweiten Studium entschlossen.

Zum Fachlichen: Die Inhalte der BWL-Fächer im Grundstudium sind exakt die gleichen wie bei den BWLern (Uni Dortmund), allerdings sei dabeigesagt, dass prozentual weniger Logistiker und Wings durch die Klausuren fallen als BWLer (ist nicht bös gemeint gegenüber den BWLern, einfach Tatsache). Im Ingenieursbereich ist es ein abgespecktes Maschinenbaugrundstudium (deutlich abgespeckt). Der Schwerpunkt kommt erst im Hauptstudium richtig zur Geltung. Da kann man zwischen 4 Bereichen wählen:

1. Produktionsmanagement (Maschinenbau)
2. Europäisches Energiemanagement (E-technik mittel)
3. E-Technik (sehr schwer, machen 10 % der Studies)
4. Industrial Management (BWL-Schwerpunkt)

Wenn man sich durch das GS gekämpft hat (Höhere Mathe I + II, E-Technik, Physik, Mechanik sind wohl die großen Hürden), kann man natürlich als Schwerpunkt einen Nicht-BWL-Bereich wählen und man wird nie ein Äquivalent zu einem voll studierten Betriebswirten, bzw. Kaufmann/-frau sein, weil man in HS fast keine BWL-Inhalte mehr hat. Macht man allerdings den BWL-Schwerpunkt, so hat man äquivalente Inhalte des BWL-HS und nebenbei noch einen Schwerpunkt in Wirtschaftsinformatik, dadurch wird man für mittelständische Unternehmen interessanter, weil man die Arbeit zweier Leute machen kann, für Großunternehmen oder Konzerne wird es schwierig, weil die eher einen voll spezialisierten BWLer und einen entsprechenden Informatiker einstellen würden.

Meiner Meinung nach ist das Studium anspruchsvoller als ein BWL Studium, vor allem durch die Ingenieursfächer (allerdings gibt es auch bei den Ingenieuren schwache Leistungen im BWL Bereich, z.b. Investition und Finanzierung wo von denen 90 % durchrasseln). Man hat keine Ferien, weil man die Klausuren in den verschiedenen Bereichen schreibt und entsprechend verteilt über die Semesterferien lernt.

Wer also weiss, dass er später in einem mittelständische Unternehmen arbeiten möchte oder gezielt dahin will sollte den Wing-Studiengang vorziehen, wer allerdings lieber BWL macht, sollte in Mannheim oder Köln das Studium machen und dann klappt es mit nem guten Abschluss oder vielleicht sogar mit ner Promotion auch gut in der Wirtschaft. Ohne das wird man aber eher auf der Welle der Arbeitslosen Betriebs- und Volkswirte mitschwimmen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

So ein Quatsch. WiIng wird eher in größeren Unternehmen eingestellt wo seine Quali notwendig ist (Vermittlung zwischen Ingenieur und Management, zwei verschiede einstellen und dann sich selbst zu überlassen geht in die Hose). Gibt auch genügend WiIngs die in den Vorstand kommen (insbesondere bei der Chefaufsicht über den Technikbereich). Da gibt es schon viele eignes geschaffene Positionen für den WIIng.

Übrigens sind die unter den besten Profs in BWL-Bereich viele WiIngs in Deutschland. Soviel dazu.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Wie siehts eigentlich aus mit nem Finance-Studium an ner sehr guten Uni im Ausland im Vegleich zu nem Wing Studium an ner guten FH in Deutschland? Stehe vor der Entscheidung.

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.09.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das Logistik-Studium ist in Dortmund im Grunde auch nichts anderes als
ein Wirtschaftsing.-Studium. Nur halt mit Schwerpunkt Logistik. Und wo man im Endeffekt beruflich einsteigt, hängt von den eigenen Vorstellungen ab.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.10.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Natürlich will ich nicht bestreiten Wings auch im Konzern ihre Stelle bekommen können (Thyssen hat ein Trainee-Programm speziell für Wings aus dem Boden gestampft) und natürlich ist es sinnvoll diese Schnittstelle auch im
Bereich der Kommunikation von Technik zu Kaufmann zu haben. Nicht umsonst habe ich mal auf einen Vertriebsseminar einer Doktorin der Chemie eines amerikanische Großkonzern kennengelernt, die als Leiterin der F&E nichts mit
dem Vertrieb zu tun hatte. Sie war da um zu lernen, wie man den kaumännischen Angestellten und auch gegenüber Kunden die Technik erklärt, denn an diesem Punkt hapert es oftmals, egal in welcher Betriebsgröße man sich bewegt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Schon mal was von Pareto und seiner 80/20 Regel gehoert? Wahrscheinlich nicht! Konzentration auf das Wesentliche und ganzheitliches Denken ist der Schluessel zum Erfolg. Ich kann nur sagen, ein Studium zum Wirtschaftsingenieur bringt einen wenigsten annaehernd in diese Richtung.

Weiterhin viel Spass beim froehlichen im Kreis drehen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

das musst du selbst entscheiden. also ich studier selbst wi und hab mich durch die technischen fächer einfach durchgekämpft. jetzt bin ich froh, denn ich glaube, dass die wi´ler den bwl´ern vorgezogen werden

[auf diesen Beitrag antworten]

   10.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

naja so wie es aussieht hat dieses thema null information für leute die sich darüber informieren wollen so wie ich! ich selbst besuche ein Fachgymnasium Wirtschaft und versuche mich zwischen 3
studiengängen zu entscheiden

Wirtschaftsingenieurwesen
Wirtschaftswissenschaften
Bwl

naja viel aufschluss habe ich hie rnich gefunden, da ihr euch alle nur gegenseitig runter macht!


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Na was erwartest Du denn für Infos?

Wenn Du Wirtschaftsingenieur studierst, hast Du definitiv die besseren Einstiegschancen, da es ein sehr anspruchsvolles Studium ist und im Vergleich zu BWL weniger Absolventen gibt. Unterschätze bitte nicht den doch recht großen Lernaufwand bezüglich Mathe und Physik. Eine Begabung in der Richtung ist schon notwendig. Desweiteren der Wille und die Motivation viel Stoff in BWL zu büffeln.

Wenn beides bei Dir gegeben ist, dann studier WiIng und Du wirst sehen, dass dieses Studium in der Wirtschaft sehr gefragt ist.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

bei Wing kommt es darauf an ( ich studiere Wing in Karlsruhe, nach diversen Rankings sind wir Spitze, außerdem jetzt Elite Uni ).
Trotz dem guten Ruf von Wing in Karlsruhe, gibt es auch bei uns Absolventen, die unter Qualifikation arbeiten oder sich eben sehr schwer tun beim Berufseinstieg.
Wenn man Wing studiert, sollte man darauf achten, daß man eher im Schwerpunkt Ingenieur ist, d.h. dass man danach vollwertiger Ingenieur mit Ahnung von BWL ist, denn die sind gesucht.
Ein Wing mit BWL Studium ist zwar teilweise auch gefragt, vorallem in Schnittstellenpositionen, aber besser ist der Schwerpunkt Ingenieruwissenschaften.
Z.b. ein Wing mit Schwerpunkt Maschinenbau aus Karlsruhe kann z.b. genauso wie ein normaler Maschbau - Ing in der Konstruktion arbeiten, aber auch im technischen Consulting, da man auch den Betriebswirt versteht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich bin jetzt in der 13 und mache mein abi auf einem wirtschaftsgym und würde auch gern WIng studieren, jedoch habe ich große zweifel, dar ich seit 3 jahren kein physik mehr hab. ich hab mit sudenten von der uni aachen gesprochen, die mir sagten, alles das was ich bis jetzt gelernt hab kann ich eh vergessen dar alles neu ist was ich im studium lerne. also jeder fängt bei null an.

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

An den Vor-Vorposter:

Was würdest Du dann von einem Wing Aufbau-Master für BWLer halten?
Wohl eher nichts, oder? Es wären 2 Jahre Technik, die man auf einen ersten BWL Abschluss draufsetzt. Kann man in der Zeit wirklich Ing-Kompetenz erwerben?


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.11.06
  DaveMaestro

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es gibt kein Ing Aufbau,... ein Studienkollege von mir war Diplom Betriebswirt, der durf das vollständige Grundstudium machen, wurden ihm nur einige Fächer angerechnet... Auch der master setzt ein ingenieurwissenschaftliches Grundstudium voraus, das geht also nicht....

"Steigerung des Luxus: eigenes Auto, eigene Villa, eigene Meinung.(Wieslaw Brudzinski)


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.11.06
  DaveMaestro

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Absolventen/Absolventinnen eines
ingenieurwissenschaftlichen Hochschulstudiums

das hast Dein WIng Master, das ist die Vorrausetzung.....

"Steigerung des Luxus: eigenes Auto, eigene Villa, eigene Meinung.(Wieslaw Brudzinski)


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich bin der Wing Student aus Karlsruhe :

nein, ich halte von einem Wing Aufbau Studium für BWLer gar nichts.
Um in Ing Fächern was zu lernen, braucht man erstmal solide Grundlagen in Mathematik und Physik, die ein BWLer eben nicht hat.
Umgekehrt geht das ganz gut, d.h. ein Ing. kann innerhalb von 2 Jahren Aufbaustudium relativ viel im Bereich BWL lernen, die mathematisch / statistischen Anforderungen in einem BWL Studium müßten für einen Ing kein Problem sein.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

schwätzer!

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

wieso ist der VorVorposter ein Schwätzer ?

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

vorab: jeder bereich (bwl, masch-bau, wi) hat seine berechtigung.. deswegen... kein grund zum streiten.... wer hier rum mault, scheint irgendwie mit seinem studium nicht ganz zufrieden zu sein, sonst würd ers nicht für nötig befinden, sich zu rechtfertigen.....werd mal versuchen, mich der glorifizierung des eigenen studiengangs zu entziehen und mal bißchen information zu geben... vorweg, also bin auch fast fertiger wi-ing (maschinenbau), an der TU-DA und mach nebenbei noch einen master im ausland... also liebe blw'er, nehmt mir doch evtl. auftretende färbungen nicht übel ...
zum studium:
kommt wirklich auf die hochschule an, schilder mal meine erfahrungen, denke aber auch, dass es bei anderen großen/guten hochschulen ähnlich läuft - .. was gut und bekannt ist? einfach mal in ein ranking schaun.... bei uns beträgt der maschinebau anteil ca. 65% eines reinen maschinenbaustudiums, ob das jetzt gut oder schlecht, viel oder wenig, toll oder nicht toll ist, kann jeder selbst beurteilen...diese umfassen sämtliche Grundlagenfächer, eine 2 semestrige vertiefung und eine abschlußarbeit (ähnlich bachlorthesis)...die vorlesung sind exakt die gleichen wie bei den masch-bauern, dementsprechend stimmen auch die prüfungen überein....und der wi abschluss befähigt zur promotion im maschinenbau bereich.... also, wer WI studieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass er um mathe, physik, mechanik... etc. nicht rumkommt.. und dies wirklich exessiv.... heißt aber nicht, dass es nicht zu schaffen ist, .. man wächst in die sache rein!
es sollte aber auch erwähnt werden, das ein wi-studium definitv nicht anstrebt, einen technischen studiengang zu ersetzt... versteh deswegen die ganze polemik hier nicht, ... die probleme zwischen wi's und masch-bauern sind hausgemacht... es ist zwar möglich, sein studium auf eine karriere in der forschung oder entwicklung auszurichten, demjenigen sei jedoch ein rein technischer studiengang empfohlen, ... es ist einfach nicht der sinn des wi-studiums...
zum bwl- bereich ist zu sagen, dass - und hierfür fehlt mir der vergleich, deswegen ist diese aussage mit vorsicht zu genießen - man ebenfalls ca. 65% eines kompletten bwl studiums absolviert... auch hier der prozentsatz ohne wertung....
jetzt die persönliche färbung.... denke, und das hat sie bei der job- und praktikumssuche auch bisher nicht als allzu verkehrt erwiesen, .. dass diejenigen, die eine karriere im bereich logistik, produktionswirtschaft, controlling, technischer vertrieb, beratung, projektmanagement ect. anstreben, mit einem wi studium ganz gut beraten sind.
wer jedoch in den finanzsektor möchte, ins personal, organisation, .. also die typischen bwl bereiche... der sollte sich nicht mit mathe 1-4, strömungslehre, TM 1-3 usw. abmühen müssen....
zum arbeitsmarkt: es ist offensichtlich, dass der für wi's ziemlich gut aussieht, und es ist nicht abzustreiten, dass immer mehr ehemalige bwl- stellen mit wi's besetzt werden - gerade bei deutschlands lieblingskondern, den autobauern -
bei den reinen ingenieursstellen ist der konkurrenzkampf geringer...
das ganze jetzt mal auf den durschnittsstudent bezogen... wirklich gute leute sind aus allen fachrichtungen gefragt....
jedoch sind bwl'er sicher weiterhin gefragt, das problem ist einfach, dass es einer enorme absolventenzahl gibt...


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

was wollen denn eigentlich die ganzen bwler mit ihrer Selbsterhaltungswissenschaft, jeder meint, er müsste etwas wichtiges vor sich hin managen (facilitymanagement, HR, marketing, ...), was eigentlich einem halbwegs klar denkenden menschen als selbstverständlich erscheint.... nochmal zum thema selbsterhaltung: lest euch doch mal ein wissenschaftliches paper aus der BWL durch, und ihr werdet merken, dass jeder jeden zitiert und im grunde doch nur altes wiedergekäut wird!!!!!.. ausgenommen seien die Bereiche produktionsplanung, OR, wirtschaftinformatik, aber die bereiche sind ohnehin mit wi's besetzt!!!!!
die krönung der schöpfung sind diejenigen, die internationale bwl studieren... bei einem ingenieur wird vorausgesetz, dass er die grundzüge des bruchrechnens verinnerlicht hat!!!!!!!! .. das ist kein witz: während eines auslandaufenthaltes musste den BWLern erkärt werden, dass 1/3+2/4 nicht 3/7 sind!!!!!.. aber managen geht schon!!!!!! ;-)
was ein ordentlicher ingenieur ist, der lernt den kram doch nebenbei... insofern solltet ihr wenigstens wi studieren, da macht wenigstens zur hälfte was sinnvolles!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

@Vorposter : Ich gebe Dir vollkommen recht. Besser hätte ich es auch nicht formulieren können.
Ich studiere Mathe, mit Nebenfach BWL und Informatik. Gegen eine Mathevorlesung ist BWL eine BWL Veranstalltung ein geistiges Vakuum. Deshalb lerne ich BWL nur aus Skripten und Büchern.
Ich kann mich an eine Volesung erinnern, dort wurde ein Kapitalwert ausgerechnet, dabei wurde das halt mi einem Summenzeichen geschrieben, dann ging ein raunen durch die Reihen und eine Studentin meldete sich und fragte, ob man das denn nicht einfachere aufschreiben könnte.
Wenn ein BWLer im 3. Semester das nicht kann, dann weiss ich auch nicht. Das ist eigentlich Abi Stoff, das sollte man spätestens im ersten Semester gelernt haben.
Vorallem HR oder Marketing sind doch nur triviales Geseiere, jeder der das Gegenteil behauptet, soll mal ein Mathe oder Physik Skript lesen. Meistens wird in Marketing oder so, irgendwelche Pseudowissenschaftlichen Thesen aufgestellt und irgendwelche Pipifax Thesen entwickelt, auf die jeder normal deckende Mensch auch kommen kann.
Die einzigsten guten Bereiche in BWL sind die, in denen eher Ings, Mathematiker oder Naturwissenschaftler arbeiten. Das sind dann eben Produktionsplanung, OR, Risikomanagement, Wirtschaftsinformatik. Teilweise werden Bereiche wie Finanzwirtschaft von BWL Studenten als mathelastig bezeichnet. Das was man da an Mathe braucht ist, wenn überhaupt, Abi Niveau.
Ich kenne ein Physik Student, der mal in dem Bereich ein Praktikum gemacht hat. Er hat erzählt, das er das in einer Woche drauf hatte. Ein BWLer aus dem Bereich hat im erzählt, daß er dafür ganze 2 Jahre gebraucht hätte. Teilweise kommt man damit einfacher Bruchrechnung und einigen Ableitungen durch. Das wird dann schon als mathelastig bezeichnet.


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

komm ma runter... ich studiere auch mathe aba so wie du das schilderst is das nicht... was denkst du wer du bist... die leute die bwl studieren haben genug zu tun..du kannst doch nicht 2 vorlesungen die du besuchst an einem ganzen studium messen...

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

möglich das die viel zu tun haben, z.b. Skripte auswendig lernen und irgendwelche Pipifax Rechnungen runter zu rechnen.
Aber schau Dir das Niveau in BWL doch mal an. Da geht es doch meistens nur ums reproduzieren, d.h. Faktenwissen auswendiglernen und irgendwelche Sachen runterrechnen ohne die Herleitung der Formel verstanden zu haben.
Wir müssen auch in Klausuren Beweise führen und damit zeigen, daß wir den Stoff wirklich verstanden haben.


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

da du denkst das ein bwl studium nur aus auswendiglernen besteht, zeigt einfach nur das du keine ahnung davon hast!das wäre ja wie wenn ich behaupten würde das man bei einem mathe oder ing. studium einfach nur zahlen in formel einsetzen muß!
die ganze diskussion hier bringt doch sowieso nichts!es gibt immer idioten die meinen das ihr studiengang der beste sei und dies als grund nehmen anderen leuten das studium mies zu machen!egal ob bwl'er oder wingler es ist einfach nur traurig!studiert einfach das was euch spaß macht und führt euch hier nicht auf wie im kindergarten!
das es mittlerweile nichts besonders mehr ist zu studieren sieht man an den ganzen sinnlosen kommentaren und schulischen verhalten hier!werdet endlich erwachsen!


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ein BWL Studium besteht größtenteils aus auswendiglernen und rechnen nach Schema F. Schau Dir mal die Anforderungen im Mathe Studium an, dann wirst du mir recht geben.

[auf diesen Beitrag antworten]

   27.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

es geht hier um wirtschaftsing. und nicht um mathe und du willst ja wohl nicht behaupten das man ein wirtschaftsing. studium mit einem mathe studium vergleichen kann!?!

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Guten Tag sehr verehrte Forumsmitglieder,

Erst einmal vielen Dank für diese vielen wertvollen Beiträge, jedoch möchte ich sehr bitten eine gewisse Objektivität zu wahren um den Informationsoutput dieser Seite weiterhin zu gewährleisten. Mir zumindest haben diese zahlreichen umfassenden Beiträge durchaus weitergeholfen.

Zu meiner Perosn: Ich habe dieses Jahr mit 18 mein Abitur mit einem Schnitt von 1,1 beendet und absolviere rezent meinen Zivildienst, welcher bis kommenden Sommer eine Beschäftigung für mich darstellt, die zugleich eine Überbrückungsphase im Hinblick auf etwaige Studienentscheidungen bietet. Lange Reede, kurzer Sinn: Ich interessiere mich wirklich sehr für Studien- und Berufsmöglichkeiten im Bereich der Ingenieurwissenschaften, aber ist bei mir das Problem, dass ich sehr global interessiert bin, und auch Erdkunde, Geschichte, Politik und Wirtschaft etc. interessant finde. Da ich nun durch ein Studium sehr auf einen bestimmten Bereich fixiert wäre, möchte ich ein Studium beginnen, welches einerseits hervorragende Berufs- und Gehaltsaussichten im späteren Berufsleben bietet, andererseits auch für mich diverse Berufsopportunitäten offen lässt. So schwanke ich zur Zeit zwischen folgenen Studienrichtungen, mit Abschluss Diplom oder sogar Doktor: Physik, Mathematik, Maschinenbau und v.a. Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau. Ich kann aber keine Entscheidung unter Berücksichtigung obiger Foktoren evaluieren. So würde ich euch gerne um konstruktive Vorschläge, Ratschläge und Informationen bitten, wobei ich an der TU Darmstadt studieren möchte. Ich habe gehört, dass sie in den Rankings speziell für Wing./ M.Bau. recht gut plaziert ist. Nun interessiere ich mich besonders für Wirschaftsingenieurwesen / M.Bau. und wollte fragen ob ich damit gute Berufsausichten hätte (Sprachkenntnisse von der Schule: Englich, Französisch, Mazedonisch als Muttersprache --> kyrillisch vorausgesetzt). Ich scheue weder Arbeit noch Mühen und würde auch entsprechend viel ins Studium investieren, daran sollte es also auch nicht scheitern. Ich bin sehr technikinteressiert und wollte Fragen ob das Wing. etwas für mich wäre und ob ich damit in die Forschung gehen kann, oder lediglich den Weg in Marketing, Vertrieb wtc. einschlagen müsste, da das schde wäre. Andererseits wäre es doch besser als M.bau zu studieren, da ich damit wohl keine Chance auf eine führende Position hätte (sondern "nur" Forschung, Entwicklung), oder was meint ihr? Ich bitte euch sehr um Hilfe und wäre euch dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

Mfg.


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

mit so einem guten Abi solltest du Wing / Richtung Mabau in Karlsruhe machen.
Die haben in Wing und Mabau einen sehr guten Ruf ( sind jetzt Eliteuni ). Da kommen sehr viele Leute mit einem Abi wie du.
Außerdem bist du in Wing in vielen Disziplinen gefordert. Einerseits Mathematik / Physik aber auch eben in Wirtschafts / Sozial - Wissenschaften.
Außerdem sind die Berufsaussichten sehr gut in dem Bereich.
Ich kenne jemanden, der hat auch Wing in Karlsruhe gemacht, der konnte aus mehreren Angeboten auswählen und hat sich ein sehr lukratives auch ausgewählt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.11.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Vielen Dank für deine Antwort. Somit würdest du mir raten eher in den Bereich Win/ M.Bau zu gehen als den reinen Maschinenbau zu verfolgen. Interessant. Bezüglich Karlsruhe fällt mir noch ein: Ich habe irgendwo gelesen, dass es den Schwerpunkt auf BWL legt. Da Darmstadt nur eine halbe Autostunde von meinem zu Hause entfernt ist, habe ich deshalb geplant dort zu studieren, zumal es dort diesen Studiengang, sofern meine Wahl auf diesen fällt, auch gibt. Mal sehen, ich werde es mir noch einmal überlegen. So wie ich deinen Beitrag interpretiere, würde ich schließen, dass es gute Berufssaussichten gibt? Was mich etwas stutzig macht ist die Tatsache, dass immer mehr junge Menschen Wing studieren und daraus resultierend die Konkurrenz doch immer größer wird ...
Bezüglich dem Beruf, welchen dein Bekannter ausübt hätte ich noch eine Frage: Wie sieht es etwa mit dem Einstiegsgehalt aus und wenn ich fragen darf, in welchem Sektor ist er denn tätig? Ich möchte sehen wie es sich vergleichen mit dem Durschschnitt verhält, basierend auf Informationsmaterial aus überwiegend dem Internet. Ein letztes noch: Kann man eigentlich vereinfacht sagen, dass ich mit einem Wing. Studiengang Schwerpunkt M.Bau bessere Berufschancen und Gehaltchancen habe als beispielsweise mit reinem M.Bau, mit E.Technik, Bauingenieurwesen, "nur" Physik oder Mathe hätte? Wie sieht es zudem mit dem Wissensstand aus (stimmt das Zitat: "Nix halbes und nix ganzes" überhaupt), mit der Konkurrenz pro Stelle, mit dem Einstiegsjob und vor Allem, hätte ich tatsächlich den Vorteil durch dieses Studium, nicht so stark auf eine Richtung fixiert zu sein (wie beim Maschinenbau), da ich vielschichtig interessiert bin und mir, wie gesagt, mehrere "Türen" offen lassen möchte (von Forschung und Entwicklung über Vertrieb und Marketing bis evtl. Politik). Für alternative Studiengänge wäre ich ebenfalls offen, sofern diese meinen Vorgaben gerecht würden.

Besten Dank für mögliche Antworten.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.12.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

es geht nicht nur darum was man studiert, sondern was man daraus macht - ganz individuel! Das hängt von jedem selbst ab, d.h. wenn Du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist hast Du bessere Chancen als wenn Du Deine ganze Karriere ab dem Abi planst. Also studiert das was Euch interessiert, denn nur wer Spaß und Interesse darin hat was er macht kann schlussendlich auch gut in dem sein was er macht.

Gruß,

Dipl. Betriebswirt (FH)


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.12.06
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hallo.

Erst einmal dake für deine Antwort. Aber mich interessiert sowohl Technik, Wirtschaft aber auch Politik. Dasmacht in meinem Fall die Studienwahl sehr schwer. Ich habe auch keine wesentlichen Argumente für einen der Studienzweige Maschinenbau, Elektrotechnik oder Wirtschaftsingenieur bez. Physik oder Mathe. Alle würden meine Ansprüche in gewisser Weise erfüllen. Nun frage ich also nach, welche dieser Studienrichtungen mir die meisten und vllt. auch besten Optionen nach dem Studium bieten würde. Darum habe ich gebeten und nicht ausschließlich um einen Ratschlag oder um die Vergütung. Ich möchte einfach Optionen haben , die von Forschung bis hin zu leitenden Positionen geht. Ob dies alles mit einem "reinen " Ingenieurberuf zu erfüllen ist, das weiß ich nicht genau.

Danke für mögliche Ratschläge und Argumente.


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.04.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es gibt keine allumfassenden Studiengänge, die zur Spitzenforschung qualifizierten. Du musst Dich notgedrungen spezialisieren, wenn DU DIch in einem Themengebiet umfassend auskennen willst...

Ich würde DIr trotzdem zum WIrtschaftsingenieurwesen raten, zumindest bis zum Bachelor, dann kannst DU deinen Wirtschaftspolitik-Master draufsetzen und halt alle BEreiche abgedeckt. Dass so ein KOnstrukt bei Personalern gut ankommt, wage ich aber zu bezweifeln....


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.04.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

mit maschienenbau keine führungsposition zu bekommen ist der grösste humbuck den ich gehört habe. schau dir mal bitte dführungspositionen bei mercedes an. FAST ALLE sind ingeneure.

ich bin zwar bwler aber meinem bruder rate ich auch dringend dazu maschienbau in aachen, karlsruhe oder tu münchen zu studieren.

und das tu darmstadtr gut sein soll kann ich nicht bestätigen. die sind lef#diglich bei rankings, welche die meinungen der studierenden befragen auf platz 3.

die wirklich guten unis sind karlsruhe, aachen, münchen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das Studium ist hart, man hat aber die besten Chancen.
Viele die ich kenne, haben mir 2-3 Bewerbungen direkt einen klasse Job gefunden.
Und wenn man erstmal den Einstieg geschafft hat, hängt es wiederum von einem selbst ab, wie man sich weiter entwickelt. Wer gut ist, engagement zeigt und vielleicht auch zur rechten Zeit am rechten Ort ist, schaffts auch.
Lounge Gast schrieb:
>
> wie du schon sagst.....von beiden "nur" 70%!!!also nix
> "richtig".die 30% wo bei dir fehlen können verdammt viel
> ausmachen!!!aber bilde dir nur weiter ein das du mit jedem
> bwler oder machbauer mithalten kannst!


[auf diesen Beitrag antworten]

   05.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Wings wollen gar nicht mit BWLern oder Maschinenbauern mithalten.
Sie wollen nur von beiden Gebieten eine Ahnung haben, die natürlich nicht so spezifisch wie beim jeweiligen "Spezialisten".
Der Wing hat einen Überblick über die kaufmännischen und die technischen Aspekte der Unternehmensführung, er eignet sich deshalb sehr gut für die Unternehmensbereiche, wo Generalismus gefragt ist. Controlling zum Beispiel in einem Industriebetrieb. Einem BWLer fehlt hier der Bezug zum Produkt in seinen technischen Rafinessen und dem Maschinenbauer das Finanzierungswissen.
In Bereichen allerdings, wo Spezialwissen gebraucht wird, sitzen natürlich BWLer und Maschinenbauer.


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.06.07
  SnakeMetal

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Kann man nach dem WiIng Vordiplom an der FH auch an der Uni studieren??
Bei der LMU habe ich diesen Studiengang nicht gefunden.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Nein, aber DU kannst nach dem Bachelor/Diplom (FH) einen Master an der Uni oder FH machen. (Vorausgesetzt Du bist im Auswahltest erfolgreich)

[auf diesen Beitrag antworten]

   15.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Dann würde ich aber mit FH-Diplom keinen 4 semestrigen Master machen, sondern einen mit 60 ECTS. Sonst sind ja die Punkte Verschwendung.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ob es jetzt 70% von der BWL oder 90% sind ist wirklich absolut nebensächlich. von dem was ihr im studium gelernt habt, braucht ihr wenns hoch kommt 10% (gilt für wi-ing und bwl). aus sicht der unternehmen ist der wi-ing im vergleich zum bwl'er wesentlich belastbarer und leistungsfähiger, da er erwiesenermaßen deutlich mehr als ein bwl'er studiert (70% der ingenieurfächer sowie 70% der bwl-fächer. und das normalerweise in der selben zeit. die technische seite des wi-ings drückt insbesondere seine besseren analytischen fähigkeiten aus. ergo: bessere jobs und höhere bezahlung als ein bwl'er. im übrigen gibt es so gut wie keine stellen, die nur von wi-ings besetzt werden können. wie schon ein vorredner erwähnt hat, ist es schwer für einen wi-ing mit einem reinen ingenieur zu konkurrieren, da ihm in diesem vergleich wirklich fachwissen fehlt. umso besser sieht es aber bei den wirtschaftlichen berufen aus, da der wi-ing i.d.r. (bei gleichen noten + sonstigen erfahrungen) immer einem bwl'er vorgezogen wird.

mein rat: ing+mba oder wi-ing studieren (als bwl'er musst du zu den top 10% deines jahrgangs gehören um ne chance zu haben)


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Die LMU bietet auch kein WI an.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Was für ne CHance? Nen Job zu bekommen?
Mannomann, reine panikmache hier


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

gebe der ersten aussage vom 18.06 generell recht. allerdings kann man selbstverständlich als bwl'er auch was erreichen. aber es wird halt immer schwerer, da die tendenz, führungsaufgaben an ings oder wi-ings zu geben, zunimmt. als bwl'er sollte man derzeit schon richtig spezialisiert sein, beispielsweise controlling schwerpunkt und noch drei praktika in dem bereich (2 davon im ausland).

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

habe mal ne kleine Frage!wie viele Fremdsprachen braucht man für ein Wing Studium?(FH)
bitte um schnelle Antwort


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

man du brauchst nur deutsch für das studium was für eine frage. kümmere dich lieber um mathegrundlagen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   27.06.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

i. d. R. eine und zwar Englisch. Mehrere sind oft gut, aber nicht im Curriculum. Genaues steht aber nur in der SPO deiner Hochschule.

[auf diesen Beitrag antworten]

   04.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich denke das kann man nicht pauschalisieren, ob nun ingenieurswesen schwiriger ist als bwl oder umgekehrt. ich persönlich tu mich mit mathematischen zusammenhängen VIEL leichter als mit bwl (oder groß und kleinschreibung ;-)... für mich wäre ein bwl studium definitiv mit einer höheren arbeitsbelastung verbunden, weil damit viel (stupides) auswendigleren verbunden ist. im ingenieursbereich kann man mit logischen denkvermögen allein schon so einige prüfungen bestehen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   14.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ích studiere Wing und finde es recht schwer. An der TU in DD haben die Wing-Studenten den selben BWL-aufwand wie die bwl´er. wir sitzem in der selben vorlesung und machen die selben prüfungen... soviel zum thema man sei kein richtiger betriebswirt nach seinem studium...
physik, mathe, tech. mechanik sind recht schwer, wenn man es nicht liebt ;)

ciao und viel erfolg


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Bist Du auch nicht, ein reines BWL-Studium geht vielmehr in die Tiefe. Kann sein, dass Du die BWL-Themengebiete auch behandelt hast, jedoch nie in der Tiefe. Du bist genausowenig BWLer wie Maschinenbauer, sondern ein Zwitter (schönes Wort ;-)aus beidem.

[auf diesen Beitrag antworten]

   15.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Natürlich macht der WI die gleichen Vorlesungen, aber muss nicht alle Vorlesungen besuchen, die eben auch der Betriebswirt hören muss.

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

kann man nach einem wi-ing bachelor eigentlich auch nen maschinenbau master machen?

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

das würde ich mal bezweifeln. Schau doch einfach mal bei den UNIs und FHs nach den Voraussetzungen für Maschinenbau Master nach Nach maschinenbau bachelor Wing Master ist hingegen möglich.

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.07.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

na dann hab ich da ja genau was falsch gemacht.. naja pech.. aber danke für die antwort

[auf diesen Beitrag antworten]

   11.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

man merkt wie wichtig dem Studenten sein Studium ist... so hat er anscheinend nichts anderes an dem er sein Selbstwertgefühl festmachen kann.
Dafür muss natürlich das eigene Studium das tollste sein... was die anderen machen ist immer doof.


[auf diesen Beitrag antworten]

   11.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Wir Wiing's sitzen in den selben Vorlesungen wie die BWL´er manchmal Seite an Seite....

Das gestöhne bei den BWL´ern ist groß wenn mal eine Formel nicht gleich mundgerecht serviert wird!
Das schwerste was die machen (wo auch die meisten durchfallen) ist Statistik (Analysis).... da kann ein Wiing nur müde drüber lächeln....;)

Das ein BWL-Studium leichter ist zeigt das einfache Verhältnis von Studienanfängern und Studienabsolventen..... bei BWL kommen 85% durchs Studium.... von den Wiings schaffen es grade mal 55-60%

demnach ist ein WIW-Studium härter!


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Junge, du musst dich verrechnet haben. Deine Zahlen sind völlig falsch.

Bei Wirtschaftswissenschafftlern schaffen es 40% (65%an der FH) und bei Wirtschaftsingenieuren 45% (55% FH)

Quelle:http://www.uni-essen.de/isa/fg_wirtsc...

Fazit: BWL und WING sind gleich schwer!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Naja soooo pauschal kann man das jetzt auch nicht sagen. Bei BWL liegt die Abbrecherquote deutlich höher als Deine 15%. Außerdem gibts unter den BWLern einige fähige Menschen (habe ich selber festgestellt ;-), manche sogar fähiger als die meisten von uns WIngs.
Alles in allem ist ein WIng-Studium natürlich härter, aber ob das für bachelor/master auch noch gilt? Ich sag nur Credit Points


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

bwl ist ziemlich hart. ich hätte das niemals erwartet, als ich mein bwl studium antrat.von wegen nur gelabber und auswendiglernen. darauf gibt es meist nur wenige punkte. bei dem enormen stoffumfang(skripte von 200 seiten) ist verständnis überlebensnotwendig. wie soll man denn diese masse in den kopf bekommen?
mathematik mag vielleicht nicht besonders schwierig sein, jedoch braucht man die fähigkeit mathematik adhoc anzuwenden ob in buchführung,controlling oder operation research. wer nicht in der lage ist, vorallem schnell und analytisch zu denken wird im grundstudium scheitern!


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Mal ne ganz andere Frage! Studiert irgend jemand an der FH Gelsenkirchen? Hab eventuell vor dort mein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen und wollte mich mal erkundigen, wie die Schwerpunkte so liegen und ob es auch machbar ist wenn man in der Schule in Mathe nie der Ass war. Würde mich über ne gute Antwort freuen. Gruss

[auf diesen Beitrag antworten]

   20.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Naja, 200 Seiten Scripte schockieren mich nicht mehr. Leider kann man nur in den seltensten Fällen da was reißen durch analytisches Denken. Vieles in BWL ist unzusammenhängende Auswendiglernerei. Eben eine typische Hilfswissenschaft. Das macht das Studienfach schwer

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.10.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Die Mathematik beim Wirtschaftsing. ist eigentlich nicht das Problem. Das Interesse an Technik ist die wichtigere Komponente!

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.11.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es gibt mit Sicherheit Berufe die zwischen zwei Themengebieten oder Studienrichtungen stehen. Das ist aber nicht immer verkehrt, im Verlauf der Zeit hat man erkannt das es Job Profile entstanden sind wo die berufliche Vorbildung so breit gefächert sein muss um den Job überhaupt erfüllen zu können. Eine Führungsperson in einem technischen Unternehmen, die sowohl Kalkulieren,Verkaufen, Aufträge rein holen muss und anschließend technische Vorgänge verstehen und beachten muss, kann nicht mehr von einem BWL Absolventen erfüllt werden. Klar ist es möglich sich Themen anzueignen, aber das hat seine Grenzen. Und mit einem Wing können diese überschritten werden. In einer Wing Ausbildung ist alles sehr Hart und umfangreich enthalten was man braucht um als Vertriebsingenieur/Leiter oder Serviceleiter tätig zu werden. Was will man machen ist die Frage, möchte man in einem Personal Büro oder einer Unternehmensberatung arbeiten dann BWL oder in einem technischen Unternehmen jeglicher Art dann Wing.

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.11.07
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

technische Unternehmen bevorzugen auf jeden Fall Wngs, aber für Banken z.B. ist das nix

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.02.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Schaut euch den B.A. Studiengang "International Management with Engineering" der FH Südwestfalen an.

Ich bin Absolvent dieses Studienganges und kann berichten, dass wir viel bessere Berufschancen haben, als die BWLer. Bis auf ein paar Module haben wir dasselbe Studium wie die BWLer durchlaufen. Zusätzlich haben wir den Vorteil, technische Grundlagen zu kennen. Sicherlich kann man uns nicht mit einem Ingenieur vergleichen, aber mit einem BWLer voll und ganz. Und erfahrungsgemäss, ausgenommen Bank und Versicherungen, haben wir viel bessere Berufschancen als BWLer.
Der Vergleich zum Ingenieur gelingt mir nur in meinen Spezialisierungsmodulen. Da habe ich genau so viel drauf wie ein Ingenieur. Und wenn ich in dem Bereich noch ein paar wertvolle Praktika nachweisen kann, schnappe ich aufgrund meiner zusätzlichen BWL Kenntnisse auch dem Ingenieur einen Job weg.

Alles ist möglich. Soft Skills sind unglaublich wichtig bei der Jobsuche.
Ich habe einen Bekannten, der in unserem B.A. Studium nur abgehangen hat, schlechte Noten hatte, ziemlich lange gebraucht hat, und sich schliesslich bei Siemens eine begehrte Position mit Personalverantwortung durch seine "Laberqualitäten" gesichert hat. Dieser junge Mann hat sich auch gegen (auf Papier) starke Bewerber von euren favorisierten angeblichen Top-Unis durchgesetzt.

Quintessenz:
Wichtig: 1. Wenn man etwas macht, dann richtig. Egal was und wo.
2. Praktika Praktika Praktika (evtl. Ausland)
3. Soft Skills ! Teamfähigkeit, pers Engagement, Netzwerke bilden, Präsentieren üben (auch sich selbst) !!!! etc.

Unwichtig: 1. Uni oder FH, bei beiden kann man nichts falsch machen. Es sei denn: Ich will später bei X arbeiten, es ist bekannt, dass X gerne von Uni Y rekrutiert. Dann versuch es bei Uni Y !
2. Standort: Einfach wohlfühlen ist wichtig. Dann kann man richtig durchstarten.

Bis demnächst...


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.02.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

"Ich bin Absolvent dieses Studienganges und kann berichten, dass wir viel bessere Berufschancen haben, als die BWLer."

Natürlich!
Wer International Management with Engineering hat schon ausgesorgt. Weiß doch jedes Kind.
Wo lebst du? Als hättest du grundsätzlich Vorteile gegenüber einem BWLer, das ich nicht lache.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.02.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich spiele mit dem Gedanken Wing-wesen zu studieren. Ich frage mich, ob der Studiengang auf der Uni schwieriger ist als auf der FH? Also die Annahme Vorraussetzungen auf der Karlsruher Uni Website entmutigen mich sowas von!! Kommt man klar mit dem Fach oder gibts da ne hohe AbbrecherQuote?

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

hossa!

ich bin momentan auch in der orientierungsphase und weiß nicht so recht ob Wing (maschbau) oder ein reiner Ing.-Studiengang...ich schließe bald meine ausbildung als techn. zeichner ab, hab also von der konstruktion schon etwas auf den weg bekommen und macht auch alles echt spass. der "normale" weg wäre jetzt ein Ing.-studiengang, wobei ich aber sagen muss dass ich mich ebenfalls sehr für die wirtschaft interessiere und somit der wing naheliegent ist.
ich möchte aber wiederum auch nciht die chance verspielen in der konstruktion tätig zu sein... wie sieht es denn aus, werden wings auch in der konstruktion eingesetzt oder ist das nur ziemlich selten der fall ?


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

lol

[auf diesen Beitrag antworten]

   10.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

wenn das Wing Studium doch so Mega hart ist, dann kann man doch BWL studieren und die Energie, die man für ein Wing Studium bräuchte, dort reinstecken.

Das Ergebnis wird ein super BWL Diplom / Master sein. Damit stehen einem die Türen zu McKinsey oder bei Goldman & Sachs offen.

Dort verdient man deutlich mehr als ein Ingenieur bei Porsche oder Daimler ( so 40 - 45 K )

im IB oder bei McKinsey sind schnell 70 K als Einsteiger inkl. Bonus drin


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Klassische Wing Jobs sind Vertrieb, Einkauf, Controlling, Marketing, Logistik. Kontruktion ist denke ich in der Tat eher etwas für Vollblutingenieure, was natürlich nicht heißt, dass Du als W.Ing da gar keine Chance hast.

[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

kommen da nur BWL studenten bei McKinsey oder auch z.N Ingenieure die nen MBA gemacht haben ??

[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es will aber nicht jeder Unternehmensberater und Teil der Bussi-Bussi Gesellschaft werden. Lieber 45k bei Siemens als 75k bei BCG

[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Richtig aber mit einem z.B. Karlsruher Wi-ing Diplom und Note ca. 1,5 oder besser stehen dir bis zum Schluss alle Türen offen.

Du kannst zu Goldman oder McKinsey gehen oder auch aufgrund besserer Arbeitszeiten in die Industrie und deren Traineeprogramme.
Eingeladen wirst du bei entsprechenden Praktika, Vordiplom und Auslandsaufenthalten.
Dann kommt es nur noch auf deine Performance im Interview an.


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Klar, ein Karlsruher W.Ing DIplom mit 1,5 ist natürlich das Nonplusultra, aber keinesfalls Voraussetzung für einen gutbezahlten Job in der Industrie. Es gibt ja schließlich noch eine Menge weiterer Einflussgrößen als den Ruf einer Hochschule und die Abschlussnote.

Für meine Ziele reicht ein W.Ing Studium an einer guten FH mit einem Schnitt von 2,0 vollkommen aus. Auslandsaufenthalte und ordentliche Kenntnis einer zweiten Fremdsprache natürlich inbegriffen.

Gerade bei den Ingenieuren ist ja vielfach ein Mangel an Kommunikationsfähigkeit zu beobachten... Da kann man schon allein durch Redegewandheit viel erreichen (nicht zu verwechseln mit nonstop-nonsens Gelaber)


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.03.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Servus,

ich studiere ebenfalls Wi-Ing. Da ich kurz vor dem Ende meines Studiums stehe, kann ich den Umfang und Einblick, den man in beiden Bereichn gewährt bekommt, recht gut beurteilen.
Vorweg sei gesagt, dass wir im Grundstudium so ziemlich keine eigenen Veranstaltungen haben. Technische, sowie betriebswirtschaftliche Fächer besuchen wir gemeinsam mit den Produktionstechnikern respektive BWLern. Lightversionen von Fächern sind somit Fehlanzeige.
Grundstudium (BWL - Anteil):
- Rechnungswesen (Betriebliches, internes, externes ReWe)
- Marketing
- Personalmanagement und Organisation
- Grundlagen Operations Research
- Makroökonomie
- Privatrecht, öff. Recht
- Statistik I + II
- Englisch
- Grundlagen Wi-Inf.

Ing. - Bereich:
- Mathematik I + II für Produktionstechniker
- Mechanik I + II
- Konstruktionslehre (über 4 Semester)
- Verfahrenstechnik
- Produktion- und Fertigungstechnik
- Werkstofftechnik
- Physik
- Grundlagen E-Technik

+ die etlichen Übungen, Tutorien, Testate etc.

eigene Veranstaltungen
- Informatikanwendungen in Prod. und Wirts.
- Einführung/Plenum Wi-Ing
- Integration und Schwerpunktbildung

Hauptstudium

Pflichtbereich
- betriebliche Steuerlehre, Finanzwirtschaft
- Allg. Managementlehre, Eintscheidungsmethodentraining, Controlling
- Industrial Engineering
- Systemanalyse
- Internationales Management, Interkulturelles Management
- Managemen solzialer und kultureller Kompetenzen + 4SWS Labore
- NAchhaltiges Management, Bionik, Umweltmanagement etc.

Schwerpunkte

- Logistik oder Projektmanagement/Innovationsmanagement
- Produktentwicklung oder Fertigungstechnik/Verfahrenstechnik

sonstiges:
Methodenlabore zur Organisationsentwicklung
Fachlabore
Studienarbeit (300Std.)
Projektarbeit (300Std.)
Praktika (mind. 3Monate)
8SWS Wahlfächer, in denen beispielsweise der Ing. oder BWL - Bereich weiter vertieft werden kann. (z.B. Portfoliomanagement, Marketing, E-Technik oder was auch immer)

Sicher sind wir keine Spezialisten in einem der beiden Bereiche. Aber wer sagt, wir kratzen nur an der Oberfläche liegt sicher vollkommen daneben. Man muss sich auch mal das Ziel der Ausbildung vor Augen halten, um eine sachliche Bewertung abgeben zu können.

Ich habe mit Vertretern von UB's gesprochen, die ja vermehrt auch Wi-Ings einstellen, und nach den Gründen für die Einstellungen in dieser Branche gefragt. Mir wurde geantwortet, dass die Ausprägung analytischer und methodischer Kompetenzen von Wing's stärker ist und betriebswirtschaftliche Defizite eher beseitigt werden können.

Wie gesagt, was besser oder schlechter ist hängt von der persönlichen Präferenz und der Branche, in der man arbeiten möchte, ab.


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.04.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

naja, also wo hat man denn als wiing groß physik?
das bisschen mechanik und etechnik ist ja jetzt auch halb so wild.
da habens die reinen maschbauer schon happiger mit der reinenphysik-vorlesung und strömungsmechanik etc...

ps: bin selber wing


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.04.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Naja, Thermo- und Fluiddynamik hast Du ja auch als Wing. Ich stimm Dir aber zu, der Maschbauer geht viel mehr in die Tiefe. Manche behaupten ja, man macht als Wing quasi ein Maschbau und ein BWL Studium in einem, das ist natürlich Unfug. Man lernt das wichtigste aus beiden Bereichen, was für die Praxis allerdings völlig ausreicht. Wer errechnet schon von Hand irgendwelche Drücke??? Wozu gibts Computer aided Engineering????? Kenntnisse in EDV Programmen wie Catia sind in der Ingenieurs-Praxis viel wichtiger als dass Du alles von Hand ausrechnen kannst.
Bin auch W.Ing


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.04.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Bei einem wirtschaftswissenschaftlichen Diplom(!) wird je nach Hochschule in VWL und Statistik aussortiert. Der eigentliche BWL-Teil ist machbar. Ich denke dieser wird bei Wing abgefragt. Fazit: Gut schaffbar. Allerdings qualifizierst man sich in der Uni durch sein Tiefenfach in z.B. Steuern. Dies ist bei Wing weniger gegeben. Wing ist besonders gut geeignet wenn man z.B. in den technischen Vertrieb möchte. Pro und Contra liegen also mehr in der spätern Ausrichtung als in generellen Fragen, was einfacher/schwerer zu schaffen ist.

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.06.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hallo!
Schade dass hier die SWS nicht mit eingetragen werden. Ich habe nämlich eben eine kleine Recherche durchgefüht, bei der ich die Studiengänge Wing an der Uni Karlsruhe mit BWL an der Uni Kiel verglichen habe(Die Links habe ich hier reingestellt, aber leider lädt sich die Seite nach einer Weile neu und mit Copy+Paste kommt man hier nicht weit). Das Ergebnis ist, die Wiings machen BWL, aber eben weniger als die BWLer, teilweise viel weniger. Dann bin ich noch auf eine FH- Seite gegangen(FH Lübeck) um dort den BWL-Teil der Wiings zu untersuchen und dort geht das Ganze dann wohl bis an die Grenze des Minimums um akkreditiert zu werden(VWL 4SWS im Grundstudium, man bedenke Mikro UND Makro zusammen, ich habe als BWLer 6SWS Mikro und 6SWS Makro).
Aber das Ganze war ohnehin vollkommen unnötig, da das Ergebnis für mich von Anfang an fest stand. Denn ist zufällig bekannt dass die Wiings eine übermäßig hohe SWS- Zahl/Semester haben?Nicht das ich wüßte. Geht selbst auf die Seiten und überzeugt eich anhand der Fakten und laßt euch nicht durch die Enten täuschen("Ente"- Ein Tier, aber in Studentenkreisen Bezeichnung für den Wiing. Eine Ente hat Flügel kann aber nicht fliegen, sie hat Beine, kann aber nicht richtig laufen. Muß ich weiter ausführen?)!


[auf diesen Beitrag antworten]

   24.06.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ente kann fliegen, laufen, schwimmen. Manche können sogar tauchen.
Es gibt Bereiche, da braucht man alle Fähigkeiten und da sind die "Enten", wie Du sie nennst, unersetzlich. Projektmanagement zum Beispiel oder Controling, technischer Vertrieb, etc...

Was ist denn daran so schlimm, ein Generalist zu sein???


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

kann man auch Wing studieren wenn man nicht so gut in Mathe ist? Ich meine mit pauken musst das doch zu schaffen sein oder?

[auf diesen Beitrag antworten]

   11.07.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es geht nicht darum, ob Du gute Noten hattest, sondern ob Du begabt dafür bist. Wichtiger als Mathe ist übrigens Physik, denn darum gehts in den Ingenieurwissenschaften. Warum solltest Du W.Ing studieren wollen, wenn Du unbegabt dafür sein solltest? Hoffentlich nicht weil Du irgendwo gelesen hast dass W.Ings am besten bezahlt werden...

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.07.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Die Zukunft fragt nach guten Leuten, wie W-Ings

Gerade im Consulting Bereich werden W-Ings immer gefragter! Warum? - Ganz einfach! Man benötigt dort Leute, die schnell einen Überblick über betriebswirtschaftliche und technische Aspekte eines Betriebes bekommen. Gerade in deutschlands wichtigster Branche, der Automobilbranche, stehen da W-Ings viele Türen offen.


Aber vorsicht, der W-Ing alleine macht es auch nicht.

Zukünftige Berater bei Mckinsey, BCG, E&Y und Roland Berger brauchen aussagekräftige Praktika, mindestens 3 Monate Auslandserfahrung, ein eindrucksvolles Auftreten und während des Studiums eine sinnvolle Tätigkeit, wie als studentischer Unternehmensberater bei Delta, Junior Consulting Team oder Consult One.


McBosten Berger & Young, da gibt es noch was anderes für W-Ings!

Wie gesagt, auch direkt in der Automobilbranche gibt es Berater, wie bei Porsche Consulting, VW Consulting oder Mercedes Benz Technology. Diese Beraterstellen dienen häufig als Zwischenstationen um später in das Management des jeweiligen Mutterkonzerns oder in das des jeweiligen Konkurrenten zu gelangen.

Spezialisten wie Generalisten werden in der Zukunft ihre Berechtigung haben, aber am Ende ist es jedoch egal, für was ihr euch entscheidet, denn wenn ihr gut seid, könnt ihr sogar mit Sozialwissenschaften ein Mega-Anfangsgehalt bei namhaften Unternehmen erreichen. Seht zu, dass ihr euch von das Masse abhebt, dann stehen eure Chancen gut!


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.07.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das seh ich genau so!!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.07.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

"McBosten Berger & Young"

Nimmst du Drogen? o.O


[auf diesen Beitrag antworten]

   05.09.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich studiere zur Zeit Wirtschaftsingenieurwesen und kann es nur anderen empfehlen.Bwl-Teil bei uns ist zwei mal so leicht wie Ingenieurfächer.Unsere Professoren sagen,dass die Bwler nur mit guten Noten eine Chance haben,wir auch mit schlechten!!!;-)

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.11.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich hätte da mal ne Frage an alle die hier Ahnung haben. Ich mache zur Zeit den "Industriemeister Metall" und würde gern nächstes Jahr ein Studium beginnen.
Da ich mir aber unsicher bin welches Studium ich wählen soll,würde ich gerne euch nach eurer Meinung fragen.
Im Meisterlehrgang habe ich auch Berührung mit BWL/VWL aber natürlich auch mit technischen Vertiefungen. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt ein Wirtschaftsingenieur Studium zu beginnen,aber nach den ganzen Beiträgen hier bin ich mir langsam unsicher geworden. Könnt ihr mir ein anderes Studium empfehlen,was eher zu mir passen würde?
Ich habe eigentlich keine Ahnung von dem ganzen Ablauf vor dem Studium,weil ich mich erst vor Kurzem entschieden habe zu studieren,darum entschuldigt bitte meine Unwissenheit.

MfG


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.11.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es leben die ausgeglichenen und wohl überlegten Aussagen, die rücksicht auf Einzelfälle nehmen...sicherlich ist euer Prof auch unparteiisch....

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.12.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Als Meister wirst Du schon einige praktische Erfahrung haben, die jedem Abiturienten hier fehlt. Dafür hast Du es sicher schwerer in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Anforderungen.

Welches Studium zu Dir passt? Das hängt von Deinen Interessen ab und die kenne ich nicht. Willst Du eher in die technische Entwicklung oder Anlagenbetrieb? Dann ist Maschinenbau sicher besser. Oder denkst Du in erster Linie ökonomisch? Sprich: nur was sich später in irgendeiner Form von Profit niederschlägt ist es auch wert, gebaut zu werden? Ordnest Du die Technik dem ökonomischen Nutzen unter? Dann bist Du eher jemand fürs W.Ing Studium.
Informier Dich gut.
MfG


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.12.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich hätte mal eine frage.also ich bin jetzt in der 13.klasse und habe vor abzubrechen,weil ich dieses 3.semester nicht so gute noten bekommen habe und außerdem hab ich keine lust mehr auf den ganzen abi stress.jtzt habe ich vor 6 monate ein praktikum zu machen und damit würde ich auch meine fachhochschulreife erhalten.und da ich gehört habe,dass man mit der fachhochschulreife auch wirtschaftsingeneur studieren kann,habe ich das jetzt vor.da ich mir aber noch unsicher bin,ob man mit diesem studiengang wirklich auch ein qualifizierter wirtschaftsingeneur werden kann,würde ich gerne eure meinung wissen.und vor allem kann jemand der nur eine fachhochschulreife hat wirklich auch ein guter wirtschaftsingeneur werden ,wie jemand der sein abitur absolviert hat?

[auf diesen Beitrag antworten]

   20.12.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Über eines musst Du Dir klar sein: Studium wird VIEL anstrengender als Schule. Wenn Du schon das Abi als Stress empfindest, den Du nicht bewältigen kannst, dann wird es im Studium, egal ob Uni oder FH, noch deutlich belastender.

Grundsätzlich absolvieren 2/3 der W.Ing Studenten ihr Studium an Fachhochschulen und für diese reicht bekanntlich die FH-Reife. In welchem Bundesland würdest Du diese denn bekommen? NRW? Klar kann man an Fachhochschulen ein guter Wirtschaftsingenieur werden, sogar ein sehr guter. Das hängt von Deinen Talenten ab, Deinem Leistungswillen, Deiner Disziplin!
Ich hoffe mal für Dich, dass der Grund für Deinen Abi-Abbruch in Deiner Faulheit liegt. Wenn das der Fall ist, musst Du Dich unbedingt selbst motivieren und eine 180° Drehung ist sehr sehr schwierig. Du musst radikal Deine Gewohnheiten ändern, Dich hinsetzen und lernen, egal wie uninteressant einzelne Fächer auch sein mögen (z.B. Arbeitsrecht "wäääh").

Die Gute Nachricht: im Studium gehts wieder von vorne los. Wenn Du von Anfang an konsequent mitlernst, werden die Lücken aus Deiner Schullaufbahn ziemlich egal sein. Viel wichtiger ist Dein Gespür für Zahlen und Deine Vorstellungskraft.

Überleg Dir das mit dem Abi-Abbruch aber bitte noch ein mal.


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.12.08
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Wenn Du schon beim "Abistress" einknickst, wie soll das dann im Studium werden? Ich habe für mein 1.Semester schon ungefähr 3-4 Mal so viel gelernt wie im Abi...

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.03.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es gibt hier doch einige die einfach mal ihren Senf dazu geben wollen,obwohl sie das WiIng nicht studieren...Ich kann Euch sagen: Wir haben ausreichend BWL-Sachen die auch tief gehen. Alles,was man sich da vorstellen kann.Und natürlich noch zusatzlich die technischen Klamotten,aber nur Grundlagen.
Ich denke,dass ein Wirtschaftsingenieurstudium sinnvoll ist und anspruchsvoller als ein reiner BWL-Studiengang.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.03.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

@WiIng ist vom Aufwand ein Doppelstudium
Ich mache ein Doppelstudium Ing + Wiwi, bachelor und werde mit beiden innerhalb der Regelstudienzeit (=6 semester) knapp besser als 2,0 abschließen.

Es macht von den Vorlesungen einen ganz erheblichen Unterschied ob man Wiwi oder WIng studiert.
Die WIngs an unserer Uni bekommen insgesamt 12 ECTS für den Rechnungswesen teil. Im Wiwi Studium habe ich alleine hier schon 30 ECTS.
Während unsere WIngs die ganze Wahrscheinlichkeitsrechnung zusammenpacken habe ich als Ing für jedes dieser Gebiete eine eigene Klausur abzulegen (und auch wesentlich mehr ECTS).
WIngs höhren bei höherer Mathe 2 oder 3 auf... frag mal einen Ing was die so alles mit Mathe machen können.


Es ist richtig, dass ein WIng Studium vom Zeitaufwand her beachtlich ist, wer wirklich gut sein möchte darf mit 60 Stunden rechnen.
Mein Ing Studium wird mit 50 Stunden pro Woche veranschlagt, das Wiwi Studium mit 38 Stunden.

Wenn mir nochmal so ein dahergelaufener WIng mit seinem "Doppelstudium" kommt und mir unter die Nase reibt wie viel er doch dafür tun muss.... Grrr....

Der Vorteil von WIngs gegenüber den reinen Ings liegt in den eher leichten (aber genauso wichtigen) methoden/softskill Fächern (davon habe ich in meinem ganzen ing studium nur ein oder zwei gesehen). Die meisten Ings holen sich während des Studiums keinerlei soft skills oder Sprachen, das ist dann der Vorteil des WIngs. Wobei man fairerweise die ganzen Sprachkurse und Softskill-blablabla nicht zum Studium hinzuzählen sollte. Denn das bekommt man auch, wenn man mal ein bissl im Ausland wohnt.

Aktuell ist der WIng gefragt... wegen seinem Ing Anteil! BWL kann er m.E. nur begrenzt. Kostenrechnung und die ganzen Grundlagen hat er drauf, klar. Erwarte aber nicht, dass so ein WIng dir großartig etwas zum Jahresabschluß oder irgendwelchen Bilanzierungsrichtlinien beisteuern kann. Auch solltest du ihn eher für Belastbarkeitsberechnungen nutzen als ihn nach Dingen wie Thermodynamik zu fragen.
Wenn du eh auf den Master abzielst, dann mach gleich Ing als bachelor und einen MBA oben drauf. Bist genauso schnell fertig und niemand wird dir nix halbes nix ganzes unterstellen (denn das ist er!).
Mit einer 60 Stundenwoche kann man halt 60% Ing und 60% BWler sein... dann ist Ende!

Such dir einen Schwerpunkt, mach das richtig und den Rest kannst du oben drauf dazubelegen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   31.03.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hallo Zusammen

Super Diskussion :) Bin Karlsruher Wiing und schreibe gerade meine DA. Karlsruhe ist ganz klarer Sonderfall, da eine Festlegung auf eine Ingenieurdisziplin faktisch nicht stattfindet (zumindest nicht zwingend). Das Grundstudium bietet Einführungen in alle Disziplinen, ist aber vor allem geprägt durch anspruchsvolle Mathematik, Operations Reseseach, Statistik, VWL und BWL. Vor allem was die Mathe angeht, geht es da doch schon ziemlich steil über das hinaus was man für die BWL so braucht. (Also ich war in den technischen Fächern insgesamt stark gefordert und ich war (immerhin) bester in meinen Mathe und Physik LKs (auch in BW :)) However, die Ausbildung zielt nicht darauf ab BWLer und Maschinenbauer zu sein sondern darauf, sich schnell in neue Themen einarbeiten zu können, eine hohe Problemlösungskompetenz zu fördern, und vor allem nicht der Illusion zu verfallen alles zu wissen und zu können, wie ich es doch bei vielen BWLern schon gesehen habe (übrigens häufiger bei den schlechten:)).

Naja, zu den Jobaussichten: Als Wiwi kannst du machen was du willst, als Karlsruher sowieso. Ich persönlich gehe in die Strategieberatung (hatte Angebot von drei der fünf größten), viele machen aber auch I-Banking in FFM oder London (wobei die Finanzkrise auch da zu spüren ist) Natürlich gehen auch viele in die Industrie, überwiegend wohl zu autobauern, energie und pharma.

Man kann sagen was man will, Wiing ist auf jeden Fall ein sehr anspruchsvolles Studium und das wird in aller regel auch belohnt.

ich sehe mich übrigens nicht als vollen BWLer an, um Controlling habe ich beispielsweise ein bisschen rumgemogelt, aber ehrlich, das will ich auch nicht machen, dafür gibts bessere ..


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hi Leute,

auch ich habe sehr gute Erfahrung gesammelt, obwohl ich nicht an einer der allerbesten Adressen studiert habe. Wie die meisten W.-Ings komme ich von der FH, der Arbeitsaufwand ist schon recht hoch aber auf jeden Fall machbar.

Ich war wirklich erstaunt, wie leicht ich mit durchschnittlichen Noten genau meinen Traumjob gefunden habe. Das mag vieleicht am Energieschwerpunkt liegen, aber auch meine Kollegen mit Produktionsschwerpunkt sind alle untergekommen.

Sicher ist die Adresse wo man studiert hat wichtig und auch die Noten haben Bedeutung. Viel wichtiger allerdings ist eine gute Bewerbung(sstrategie). Als W.Ing hat man den Vorteil den Personaler am Telefon begeistert mit technischem Schnickschnack volllabern zu können und steif und fest zu behauten, dass das genau das ist was die Stellenausschreibung erfordert. Da gibt einem der überforderte Personaler schnell die Telefonnummer vom eigentlich zuständigen Mitarbeiter (in meinem Fall Projektmanager). Ergebnis: sympatischer Typ, nettes Telefongespräch das von Vornherein fachlich ausgerichtet war. Bewerbung direkt an ihn geschickt. Interview direkt mit ihm. Keine dummen Personalerfragen. Zack Arbeitsvertrag und fertig. Und das mitten in der Krise, mir ist es fast schon unheimlich wie leicht das war.

W.Ing ist sicher eine gute Wahl und zwar auch an durchschnittlich bis guten Fachhochschulen. Karlsruhe ist natürlich das nonplusultra aber auch keine absolute Bedingung für einen sehr guten Berufsstart.


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hallo,
ich möchte WiIng berufsbegleitend studieren und suche noch einen guten Studiengang.
z.Zt. habe ich den „Hochschulverbund Virtuelle Fachhochschule Lübeck“ und die FH Südwestfalen als Favouriten.

Kann mir jemand einen Studiengang/-ort empfehlen oder abraten?


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Joa, kommt alle an die FH-Lübeck und studiert hier Wing. Hier kriegt man den Abschluß in diesem Studiengang nachgeschmissen...

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Äh, wie ist das jetzt genau gemeint?

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

inwiefern?

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Von den FHs sind München, Karlruhe, Mannheim und Berlin die besten laut Personaler Ranking von WiWo. Mannheim kann ich persönlich empfehlen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.04.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

das ist schon mal gut zu wissen.
danke, allerdings muss ich weiter arbeiten, kann also nur berufsbegleitend studieren.
Nur die Fh Berlin bietet diesen Studiengang berufsbegleitend an, in 12Semestern!
die Virtuelle Fachhochschule Lübeck bietet dies in 8 Semestern, die FH Südwestfalen in 9 Semestern.

Könnte es sein dass dies Lockangebote sind undoder die Qualität unter aller Sau ist?


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.06.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hallo Leute

Habe in den nächste Tagen wovon ich hoffe meinen Industriemeister Elektrotechnik fertig. Wir haben ja seit diesem Jahr die Möglichkeit sowohl an der FH als auch auf einer Uni zu studieren je nachdem mit Aufnahmetest. Jetzt zu meinem Anliegen. Will ab Okt den TBWanfangen (nur Sa) Zu dem überlege ich mir noch ein Bachelor Ing Studium (Entweder Ingenieurwissenschaften oder Wirtschaftsingenieurwesen) zu machen (unter der Woche) glaubt Ihr das ist rein vom Stoff her machbar oder zuviel? Tue mich ziemlich leicht mit dem Lernen. Es geht bei beiden Studien um den Naturwissenschaftlichen Teil (Mathematik, Physik und Chemie usw) Ist das zu schaffen oder nicht?


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.06.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Mit den Naturwissenschaften geht es wieder von vorne los, allerdings gelten die Fächer Ingenieursmathe / Ingenieursphysik mit als schwierigste Fächer. Eine gewisse Begabung solltest Du schon haben, viel Vorwissen ist aber nicht erforderlich.

Herzlichen Glückwunsch auf jeden Fall für die Möglichkeit, nun studieren zu dürfen. Das war lange überfällig. Was ist TBW? Auf jeden Fall kannst Du ja mal mit dem studieren parallel anfangen. Wenn es zu viel wird, kannst Du eine der beiden Sachen immer noch aufhören.

Viele Grüße


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.10.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich möchte nur mal so Anmerken, ich habe Wing an der Fh noch mit dem Dipl. Abschluss studiert. Ich möchte auf keinen Fall mein Dipl. Abschluss gegen den Bat. eintauschen nie und nimmer !! An der Fh habe ich im Ausschuss mitgewirkt was die Aufteilung der einzelen Fächer angeht und ich kann nur sagen gute Nacht was da alles im Gegensatz zu vorher gestrichen worden ist.
bsp. Mathe ich hatte 10 Vl Stunden Mathe im ersten Semester zusammen mit den Ing. davon bleiben beim Ba. grade mal 3 Std. ürbig pro Woche !! Was ich absolut nicht für ausreichend halte. Nur mal als Anmerkung.
Ich hatte auch keine Probleme mich mit meinem Abschluss im Ausland zu bewerben.
Zum Schluss hatte ich als Wing die Auswahl zwischen 15 offenen Stellen trotz Wirtschaftskrise und habe mich für ein dt. Unternehmen entschieden den dafür sprachen auch die 65t € Einstiegsgehalt. Alle meine Mitkomm. haben mittlerweile eine Stelle und sind zufrieden was sie Studiert haben.
Der Arbeitsaufwand ist finde ich persönlich etwas mehr als beim reinen BWL bzw. Ing. Studium. Ich hatte 4 Semster wo ich 6 Tage die Woche also der Samstag auch noch von morgens 8.15 bis 21 uhr Vorlseung hatte Ok Samstags nur bis 18.30 Uhr.
Vorteil fand ich war die Abschlussarbeit durch das breit gefächerte Studium konnte man sich die "Sahnestückchen" raussuchen.
Aber das kann man auch bei anderen Studiengängen. Es gibt glaube ich kein Studiengang wo man ncihts dafür tun muss, und wieviel jeder tun muss hängt von der Begabung des einzelen ab das ist auch nicht anderster als in der Schule bzw. welche Noten man erwartet.
Auch wer nur BWL mag und keinen Hang zum technischen hat sollte von einem Wing Studiengang die Finger lassen sonst geht er unter ist meine persönliche Erfahrung.
Zu sagen das ist besser oder schlechter hmmm finde ich schlecht genauso vorschnell zu sagen die Wirtschaft sucht das nicht. Eine Freundin hat bauing. Studiert und hatte die absoluten perfekten Jobaussichten und als sie nach 8 Semstern an der Uni fertig war mit einem Schnitt von 1,2 hat sie 2 Jahre lang keine Vollzeitstelle gefudnen weil der Markt keine Bauing. mehr gebraucht hat. Ich denke jeder sollte das studieren was ihm liegt und das wovon er am meisten überzeugt ist und nicht das was andere im vorausagen bzw, was inn ist.


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.10.09
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

also ich bin dip bwl. und und mache nebenbei noch meinen dip wing. also kann ich beides sehr gut vergleichen ...

der wing ist definitiv viel anspruchsvoller, einige fächer sind zwar ähnlich bzw. gemeinsamkeiten lassen sich nicht vermeiden, der lernaufwand, lernstoff, und die ansprüche beim wing sind höher, und wer kein interesse an der technik hat, wird definitiv scheitern. was beim bwl er nicht sein muss, ich habe zb garkein interesse an der personalwirtschaft oder an der bilanzierung trotzdem habe ich die klausuren ganz gut bestanden. beim wing geht es definitiv nicht die fächer greifen zum teil stark ineinander.

beides ist nicht zu vergleichen. auch von dem arbeitsleben nicht, beide haben zum teil sehr verschiedene einsatzgebiete, wieviele wing´s arbeiten zb bei einer WP-gesellschaft ? man sollte sich die frage stellen in welcher branche und in welcher stelle man arbeiten möchte! und danach kann man mit einer gewissen logik erkennen ob ein wing oder ein bwl´er besser passt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.10.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich studiere zur Zeit Wing an einer Hochschule mit dem Ziel zum Bachelor (leider!!!) - ich kann nur dazu sagen, dass wir an der Hochschule im ersten Semester auch 9 Vorlesungen pro Woche Mathematik hatten. Ich muss jedoch auch zugeben, dass einige andere Vorlesungen gekürzt wurden.

Mir macht es auf jeden Fall noch ziemlich viel Spaß an dieser Hochschule zu studieren, auch wenn es doch ein ziemlich hohes Niveau ist (Durchfallquoten von 70 - 80% sind ganz normal).

Die Zukunftsaussichten sind weiterhin ziemlich gut, denn wie ich das mitbekomme, haben bei uns bis auf einen Absolventen im letzten Abschlusssemester auch alle eine Arbeitsstelle gefunden (80% davon in der Umgebung).

Aber je nachdem wie man sich entscheidet - das Studium selbst muss einem zusagen - eventuell kann man sich ja auch einfach mal in Vorlesungen hineinsetzen und sich den ganzen "Spaß" mal anschauen und dann entscheiden.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.12.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsienieur pro und contra

HMm ja seh ich auch so

[auf diesen Beitrag antworten]

   14.12.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich studiere auch Wing Fachrichtung ET. Es ist klar das man als Wing nicht alles lernt was was ein Ing. oder ein BWLer macht. Jedoch ist es auch schwachsinn zu sagen das man nichts richtig lernt. Allerdings trifft dies auch nur zu wenn man an seinen Bachelor auch einen Master dranhängt. Ingenieure haben in meinem Bereich ein noch breiter gefächtertes Grundwissen. Allerdings muss ich mich genau wie Ings. vertiefen und in der Vertiefungsrichtung habe ich keinerlei Nachteile gegenüber einem normalen Ing. Genauso ist es auch in Richtung BWL.

Ich denke das BWLer gegenüber Wings im Finanzdienstleistungssekotr die Nase vorn haben.
In den anderen Bereichen denke ich jedoch das die Wings zumindest minimal im Vorteil sind. Ich denke das resultiert daraus, da Wings einen westenlich schwereren Studiengang haben und einfach ein Großteil der Studenten schon vor dem Abschluss abbricht, bleiben am Ende nur noch "Topleute" übrig.
Wenn man sich nun überlegt ob man einen Wing oder einen Durchschnitts BWLer einstellt ist die Antwort klar. Man nimmt den Wing.
Auf dem Arbeitsmarkt hat man auch als Top-BWLer kein Probleme ein Job zu bekommen als Durchschnitts-BWLer sehrwohl.

Bei einem Studium geht es heute ohnehin nicht mehr rein darum was man lernt und was nicht. Es geht darum seinem zukünftigem Arbeitgeber zu zeigen wie Zielstrebig man ist, wie Lernfähig und Stressresistent.
Egal in welcher Firma man anfänngt man muss sich an die speziellen Abläufe anpassen und das Brachenspezifische wissen erlenen. Man fängt also quasi wieder bei Null an.

Ein Vorteil eines Wings resultiert daraus das die Arbeitgeber die Doppelbelastung eines Wings zu schätzen wissen. Der Abschluss eines sochen Studiums zeigt einfach die Zielstrebigkeit und die Stressressitenz. Wenn man als Wing nicht 100% hinter seinem Studium steht gehts es in die Hose. Man muss einfach Prioritäten setzen und als Wing steht das Studium an erster Stelle ( Was natürlich nicht heissen soll das man gar keine Freizeit mehr hat).
Ein BWLer der mit einer solchen Einstellung an sein Studium heran geht der muss ich auch keine Gedanken über seine Zukunft machen. Jedoch tun das die meisten nicht.

Ein weiterer Vorteil den sich Wings gegenüber reinen BWLern zwangsweise im laufe des Studium aneignen ist die analytische Herangehensweise an Probleme. Eine solche Herangehensweise erlenrt man nur im Naturwissenschaftlichenbereich. Der große Pluspunkt der Wings ist das diese Denkweise natürlich auch auf Wirtschatswissenschaftliche Probleme übertragen wird.


So das ist meine ganz persönliche Meinung, zwar etwas ungeordnet aber es soll ja keine Wissenschaftliche Arbeit darstellen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.12.09
  qqqqqq

Re: Wirtschaftsienieur pro und contra

Es hängt auch ab, welchen Schwerpunkt der Wirtschaftsingenieur hat, Schwerpunkt Wirtschaftsingenieurwesen Energiewirtschaft hat hervorragende Perspektiven und wird sowohl als Präsenzstudium und auch als Fernstudium angeboten.

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.12.09
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

"analytische Herangehensweise lernt man nur im Naturwissenschaftsbereich"... tssssss
Schonmal was von Philosophie gehört? Schonmal was von "Wissenschaftstheorie" gehört? Wozu zählt man die noch gleich?


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.02.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

mit großem interesse habe ich die diskussion bis hierhin gelesen.
ich interessiere mich genau für bwl und wirtschaftsingineurswesen.
hat denn einer von euch eine empfehlung für eine universität, wo der bwl teil im wingstudium im vergleich zu anderen unis besonders ausgeprägt ist?


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.07.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich studier jetzt pädagogik

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.07.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ein Blick aus der Praxis: Ich habe Wing mit SP Logistik studiert und muss sagen, ich wuerde es nicht noch einmal machen. Ich habe zwar recht schnell einen Job gefunden (Automobilindustrie), stosse hier aber hier recht oft an meine Grenzen, da meines Erachtens die BWLer mit SP Logistik oder besser noch MBA mit SP Logistik klar die Nase vorn haben.

Ich kann jetzt nur fuer Logistik sprechen. Job finden ist einfacher als BWLer. Diesen dann aber fachlich zu halten und zu vertreten gegenueber den reinen BWLern mit fachlicher Berufserfahrung ist schwierig. Ich fuehle mich immer wie so eine Art Zwidder, nicht Fisch und nicht Fleisch.

Es ist jedem selber ueberlassen, es kommt auch immer auf den SP an. Ich fuer meinen Teil kann im SP Logistik nur zu einem reinen BWL Studium raten. Meine Kollegen im Buero sind als reine BWLer mind. genau so gut, wenn nicht noch besser als ich als Wingler, vor allem was Material-/Produktionsplanung, Einkauf und Logistik angeht. Ueber andere Bereiche kann ich nicht urteilen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich habe mich ebenso vor 4 Jahren entscheiden müssen, ob ich nur ein BWL studium, oder W.Ing. studieren will. Zwar habe ich über das Studium des W.Ing viel positives gehört, dass man ein grundlegendes Wissen in Wirtschaft hat, aber auch gespräche von einem Techniker/Ingenieur versteht und man deshalb wie gennt die Schnittstellen in Unternehmen ausfüllen kann, welches einem hervorragende Jobchance anbietet. Trozdem hatte ich in mir das intuitive Gefühl, am Ende keins von beiden richtig zu sein. Man weiss zwar vieles aus der Wirtschaft, und kann so ziehmlich mit einem reinem BWLer sich gleichstellen, doch mit der technischen Seite ist das komplizierter. Die ersten 3 Jahre an technischen Unis sind meisst rein aus Mathe und Grundphysik aufgebaut. Dies dient aber dazu sich nach 3 Jahren ein engeres Spezialgebiet vertiefte, welches die gelernte Mathematik und Physik an einem Angewanden in der Praxis sichtbarem Beispiel zeigt (z.B. Hochspannungstechn., Nukleare Phsysik, Lasertechnik, Mikrotechnik,....). Erst dann kann man sich als ein echter Ingenieur ausgeben. Dieser Teil fehlt aber meisst W.Ingenieuren.

Am Ende bin ich im BWL studium gelandet, welches ich nach 2 Jahren noch mit einem parallelem Studium an der Fakultät der nuklearen Wissenschaften und physikalischen Ingenieurwesens bereichert habe.

2 Jahre studiere ich also schon beide Unis, es ist zwar zeitlich sehr anstrengend und man muss schon es können und auch lernen, etwas schneller zu lernen und sich merken zu können als normale Studenten, aber ich finde dies ist dann eine Angewöhnheit und ein Können, welches jedem dann einen Karriereaufbau erleichtern.

Allgemein kann ich also nur vom W.Ing-Studium abraten, und sich nur für ein konkretes Studium sich ausrichten, und wenn man mit der Zeit sieht das nur das eine Studium dir nicht reicht, noch ein zweites dazuzunehmen. Denn nur dann kannst du über dich sagen: Ich bin eine Fachmann in Betriebswirtschaft ebenso wie in einer Ingenierswissenschaft. (Erst dann ist man Fisch und Fleisch gleichzeitig, und nicht nur ein Snittstellenarbeiter)


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Man sollte sich bei jedem Kombi-Studiengang immer die Frage stellen, ob man dort etwas lernt, was jemand in einem "normalen" Studienfach sich in der Praxis nicht aneignen könnte. Z.B. bei Wirtschaftsingenieurwissenschaften: Lernt man dort soviel BWL, dass ein (aufgeweckter) Ingenieur sich nicht aneignen könnte.

Ich habe beruflich mit ein paar Ingenieuren zu tun gehabt, die es geschafft haben, über ihr Gebiet hinaus, sich ganz gute Kenntnisse in Wirtschaft und Recht anzueignen und sich so in die Geschäftsführung hochgearbeitet haben. Und ich denke, das ist kein Zufall. Wer sein Fach (Ingenieurwesen) beherrscht, kann sich auch das bisschen BWL aneignen, dass man bei Wirtschaftsingenieurwissenschaften eingetrichtert bekommt und zieht dann schnell an einem vorbei, der weder das eine noch das andere richtig erlernt hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.09.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Meine Meinung dazu: Entscheide dich - entweder Ingenieur oder Wirtschaftswissenschaftler. Sonst bist du hinterher nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Wirtschaft mag den Studiengang gewollt haben. Aber die wenigsten - mein Eindruck und sicher nicht repräsentativ - scheinen es damit weit gebracht zu haben im Vergleich zu Absolventen der "richtigen" Studiengänge.

[auf diesen Beitrag antworten]

   07.10.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Die meisten haben nicht verstanden wozu es den WI-Ing. gibt.
Für viele Managementaufgaben braucht man ein wirtschaftliches und technisches Grundverständnis, sprich Grundlagen! Dass sich reine Ingenieure in BWL Sachverhalte einarbeiten können ist klar, umgekehrt wird es aufgrund der physikalischen und mathematischen Grundlagen schon schwieriger.

Für Aufgaben im Management sind die WIs daher perfekt geeignet. Ein Manager muss keine Details lösen. Er muss das große Ganze beurteilen können.

Anders ausgedrückt, ein Trainer einer Fußballmannschaft muss wissen wie ein Stürmer, Verteidiger denkt und wissen wie diese zu trainieren haben um sie zu sportlichen Höchstleistungen zu treiben. Es gibt Spielertrainer, aber diese sind im Top-Bereich eher selten!

Ich verstehe nicht wie Leute empfehlen 2 Studiengänge zu studieren um Fleisch und Fisch zu sein! Darum geht es nicht! Es geht darum als Koch alles kombinieren zu können ;) Wer in dieser Schnittstellenfunktion arbeiten will für den gibt es nichts effizienteres als einen WI-Studiengang und eins ist auch klar, die Fächer die im WI-Studiengang wegfallen sind nicht die, die das Anspruchsniveau definieren!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hi,
>
> was haltet ihr von einem studium zum wirtschaftsingeneur im
> gegensatz zum herkömmlichen bwl-studium?
> was spricht dafür und was dagegen?


[auf diesen Beitrag antworten]

   07.10.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

>> Die meisten haben nicht verstanden, wozu es den WI-Ing. gibt.

Doch ich denke schon. Ich bezweifele nur, dass man...

>> "für viele Managementaufgaben braucht man wirtschaftliches >> und technisches Grundverständnis"

...beim WI-Ing. mehr wirtschaftliches Grundverständnis vermittelt bekommt, als man sich als (guter) Ingenieur in der Praxis nebenbei aneignen kann.

Also ich habe Zweifel am Mehrwert des Studiums gegenüber einem Ingenieurstudium + anschließend clever anstellen und wirtschaftliche Zusammenhänge "learning by doing" anzueignen. Das ist sicher keine repräsentative Anzahl. Aber mir sind mehr Ingenieure als Geschäftsführer bekannt, als WI-Ing´s.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.10.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

An der FH ist das Wi.Ing. Studium auch mehr so eine Mischvariante. Man hört von allem halt ein bisschen. Ein bisschen BWL, ein bisschen Thermodymanik und mit dem Diplom geht es auch schnell. Wir haben noch ein reines Praxissemester. Das Studium bei uns an der FH ist aber nicht wirklich mit dem Wi.Ing Studium an der Uni (TU Berlin) zu vergleichen. Zumindes in Berlin besuchen die Wi.-Ing. alles im Grundstudium was ein BWL/VWLer machen muss, schreiben die gleichen Klasuren und der Ingenieurteil verzichtet nur auf ganz spezielle Randgebiete haben aber auch Sachen was reine Maschinenbauer nicht haben, z.B. mehr Thermodyn. und E-Technik, ansonsten sind es die gleichen Sachen, die die reinen Ingis besuchen. Also überhaupt nicht oberflächlich. Ich habe das Studium an der Uni nicht gepackt. Das war einfach eine andere Liga, ehrlich. Jetzt an der FH bin ich sehr zufrieden, bekomme auch sehr gute Noten, ist aber auch wesentlich abgespeckter hier. Um ehrlich zu sein, machen viele Arbeitsgeber eh keinen großen Unterschied mehr, wo man was studiert hat. Hauptsache man kann es anwenden später...

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.10.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich als wi-ing muss sagen dass eine sache die wirklich guten bwler uns klar voraus haben: das ist die ursache wirkungsketten herunterbeten. wir haben im studium sehr viel zu tun und da bleibt es - obwohl es die gleichen veranstaltungen sind die wir alle besuchen - weniger zeit, viele sachen musste ich in bwl quasi auf die schnelle nach schma F lernen. das ist schade geht aber nciht anders. der große vorteil was ingenieure gegenüber bwler beim lernen haben ist der formalismus. damit kommen viele bwler nciht klar, oder haben gar angst vor mathematik. letztendlich gibt es keine ingenieure, die nciht rechnen können. bei den bwler bin ich mir da nicht so sicher. aber andererseits finde ich diese vielen vielen folien-auswendig-lernen-fächer in der bwl super schrecklich!! zusammengefasst glaube ich nicht, dass ein WiIng dem Bwler nicht das wasser reichen kann. jedenfalls an einer Uni. das gegenteil ist der fall. bwler bekommen schiss und müssen andere schlecht machen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   24.10.10
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

Bester und hilfreichster Beitrag ;)

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.10.10
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Grundsätzlich: Man muss beim Wirtsch.-Ing. Studium ganz klar nach Univ. und FH trennen!

[auf diesen Beitrag antworten]

   16.05.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieurwesen pro und contra

Liebe Freunden

ich möchte Wirtschaftingeniuerwesen master studium studieren.aber ich habe noch nicht entschieden welche vertiefungsrichtung ich studieren soll....Eigentlich will ich am am leichtestene vertiefsrichtung studieren.

---profil produktion management order
---profilmanagement elektrischer netze order
---industrial management

welche richtung ist leicht???????
kkkkkkkkkkkönnen sie mir sagen


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.05.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ja, weil es gerne mal 10-20 jahre dauert, bis man irgendwo GF wird. und wirtschaftsings. in größerer zahl gibt es ja erst seit ein paar jahren auf dem arbeitsmarkt.

außerdem sagst du, ein klassischer ing könnte sich nebenbei noch mehr wirtschaftskenntnisse aneignen. das ist sicher richtig, nur kann sich ein wiing ja auch nebenbei diverses aneignen, angefangen von technischen sachen bis hin zu noch tieferen bwl kenntnissen...


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.08.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra


Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra
>> Die meisten haben nicht verstanden, wozu es den WI-Ing. gibt.

Doch ich denke schon. Ich bezweifele nur, dass man...

>> "für viele Managementaufgaben braucht man wirtschaftliches >> und technisches Grundverständnis"

...beim WI-Ing. mehr wirtschaftliches Grundverständnis vermittelt bekommt, als man sich als (guter) Ingenieur in der Praxis nebenbei aneignen kann.

Also ich habe Zweifel am Mehrwert des Studiums gegenüber einem Ingenieurstudium + anschließend clever anstellen und wirtschaftliche Zusammenhänge "learning by doing" anzueignen. Das ist sicher keine repräsentative Anzahl. Aber mir sind mehr Ingenieure als Geschäftsführer bekannt, als WI-Ing´s.

-Also wenn Ingeneure ihr wirtschftliches Verständnis learning by doing erwerben würden, dann bräuchten wir ja garkeine BWLer mehr :D .. Manche sind echt so blöde die können nur BWL studieren


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.08.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

> Aber mir sind mehr Ingenieure als Geschäftsführer bekannt, als
> WI-Ing´s.

Was sicher daran liegt, dass die meisten Geschäftsführer 45+ Jahre alt sind. Und als die damals studiert haben, da gab es ja kaum Wi-Ing Studiengänge.


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.09.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich werde kommendes Wintersemester ein duales Studium für Wirtschaftsingenieurwesen beginnen. In dem Unternehmen, wo ich mein Dualstudium mache, habe ich heuer meine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen. Auch ich habe zwischen BWL und WIng geschwankt, tendierte eher in Richtung BWL, da ich mich mehr für den kaufmännischen Typen halte. Ich habe allerdings in meiner Ausbildung gemerkt, dass es ohne technisches Verständnis einfach nicht geht. Deshalb fiel meine Wahl auf WIng (Das Studium ist für mich quasi eine Art Horizonterweiterung).

Im Grunde muss man einfach nur wissen, in welchen Bereich man will. Will man ins Controlling, ist natürlich BWL eindeutig besser. Entscheidet man sich für Bereiche wie techn. Vertrieb oder derartiges (eben die Bereiche, die hauptsächlich mit dem Produkt des Unternehmens zu tun haben), halte ich WIng für geeigneter.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.12.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Vor allem Interessiert sich nach 5 Jahren auch noch irgendwer dafür was ihr mal studiert habt. Das ich nicht lache.

Die Zeit nach dem Studium ist die wirklich entscheidende, da trennt sich dann die Spreu vom Weizen und es zeigt sich wer wirklich weiter kommt.

Ich würde nichtmehr auf Wing studieren hat mir persönlich nicht soviel gebracht, hätte doch lieber einen richtigen Ingenieurstudiengang wählen sollen. Und mal ganz ehrlich gesagt das was ich so von meinen BWL Kumpels mitbekommen habe haben wir nicht alles gemacht. Im Wing nimmt man im WIWI teil eher Grundlagen mit.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.12.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also wenn man in der Automobilindustrie Deutschlands arbeiten möchte ist das bestimmt ne klasse Sache. Aber in USA oder GB kennt keiner diesen Studiengang und sie suchen sich die Absolventen nach Universität und nicht nach Fachrichtung aus.

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.12.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Die beste Kombination die man nur machen kann ist ein "richtiges" Ingenieurstudium. Und zwar Diplom oder Master. Denn dann weiß man von was man spricht, was ein Wing sicher nicht tut. Und hinten drauf noch einen Master in Wirtschaft wie z.B. einen MBA! Dann stehen einem, auch im Ausland, alle Türen offen!
Für die Industrie (nicht UB oder IB), ist das die beste mögliche Ausgangslage!


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.12.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Sorry, aber ein MBA, auch wenn der Titel nett klingt, hat nichts mit einem richtigen Master in WiWi zutun.

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.12.11
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Liebe Leute, was ist das hier für eine Hervorhebung von Wi-Ings? Ich hab selber zunächst Wirtschaftswissenschaft an einer renomierten Uni studiert und mit 2,1 abgeschlossen und danach ein Maschinenbaustudium in Aachen draufgesetzt, was ich ebenfalls auf Diplom mit 1,4 abgeschlossen habe. Dazu muss ich sagen, dass ich in Mathe immer sehr gut war. Vom Anspruch her, war Mathe in Aachen kaum höher als in den einzelnen VWL-Fächern und Finance. Sorry, um einige hier zu enttäuschen, aber soviele Folien wie in Wiwi habe ich in Aachen nicht gehabt. Fand beide Studiengänge ähnlich schwer, wobei ich die Klausurbewertung auf meiner Uni viel schwerer fand als in Aachen. Zudem muss ich sagen, dass ich im Wiwi-Studium bis zum Diplom regulär 70 (!) Prüfungen geschrieben habe, das wären 2 x Studium in Aachen. Kenn zwar den Wing nicht als solchen, aber kann mir kaum vorstellen, dass ein Wing neben den ganzen Ing.Fächern noch 70 BWL Fächer haben. Und ja, es gibt ein Unterschied von BWL und BWL. Finance, Internationale Rechnungslegung, Controlling und Co. sind anders zu bewerten als Management, Organisation oder auch Produktionswirtschaft (wurde von vielen Ings besucht mit einer Durchfallquote von 80 Prozent).

[auf diesen Beitrag antworten]

   01.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

hahahah netter troll!

ich habe 3 semester wiwi studiert und bin dann auf luft&raumfahrt (tum) gewechselt. die ersten 4 sem sind dort gleich wie maschbau.

du willst doch wohl nicht ernsthaft sagen, dass bwl/vwl ähnlich schwer/einfach wie maschbau ist?

für bwl fächer habe ich 3 tage vorher gelernt und ne 1 oder 2 geschrieben.
für thermodynamik habe ich jetzt 4 monate gelernt und bin trotzdem durch die prüfung gefallen und darf jetzt noch mal antreten.

lasst euch nichts einreden!
ich kenne viele wing'ler. die leute sind top ausgebildet und total gefragt auf dem arbeitsmarkt.
wenn ich die wahl zwischen bwl und wing hätte, würde ich auf jeden fall wing studieren.
aber die ersten semester (höma, tm 1-3, thermo usw.) sind sehr hart.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hahaha,

4 Monate für Prüfung gelernt....Erzähl es weiter. Habe viele Kollegen, die Maschinenbau in Aachen studiert haben und totale Mathenieten waren (GK 5 Pkt). Die haben immer noch keine Ahnung von Mathe, obwohl alle schon fertig sind oder kurz vor Abschluss stehen. Die haben halt eine oder andere Prüfung 2 mal geschrieben. War bei uns in WIwi bei machen nicht anders.

Ja für Ökonometrie, Finance oder auch Rechnungslegung, Controlling und Co. lernt man auch 3 Tage vorher. Wer das behauptet ist ein Lügner. Du unglaubwürdiger Troll. Auf welcehr Uni soll das sein?

AUF ALLEN SEHR GUTEN WIWI UNIS in Deutschland wird schon einiges gefordert.
Ich kenne genug Wingler und die haben nix drauf. Oh alles so schwer. Meinen Kollegen aus Aachen sind die Eier abgefallen, als sie meine Skripte in Ökonometrie sahen. Ja und ich habe ihre Skripte in Thermo gesehen...Nichts was mich umgehauen hätte.

Ein Mathematik oder Physik Stuidum ist durchaus nicht für jeden machbar...aber Maschinenbau:) lol.

Auch wenn sich hier einige Ings für Elite halten, dass seid ihr bei weitem nicht.

Ja und ein VWL Studium zB in Bonn ist gar schwerer als 90 jedes Maschinenbaustuium in Deutschland.

Und noch was zu Maschinenbau in Aachen: Während die im GS und HS die Eier schauketen und max 3-4 Klausuren pro Semester schreiben, musste ich pro Semester in einer Woche +/- 7-8 Klausuren schreiben.

Und noch was: Bei uns in der Uni gibt es ein Fach BWL für Ings. DIe Durchfallquote liegt bei ca. 80 Prozent pro Semeser. Die Ings beschweren sich, dass das viel zuviel Stoff sei und die damit nicht klarkommen.

Wer eingermaßen Mathe kann, wird im Maschinenbaustudium keine Probleme haben. Alle meine Kollegen aus dem LK Mathe, die Maschinenbau studierten (alle Aachen) haben in Regelstudienzeit mit ner 1,x vor dem Komma abgeschlossen.

Bei uns in Wiwi schließ jährlich nur max. 1 Absolvent mit ner 1 ab. Derjenige ist aber auch ein Monsternerd.

Es mag zwar gut sein, dass im Schnitt ein BWL-Studium leicher ist, aber es gibt eine handvoll Unis, wo das Niveau locker mit jedem Machinenbaustuium mithalten kann.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ein Master in Wi.-Ing. beschäftigt sich nur in einem bzw. max zwei Semestern mit etwas BWL, dazu oberflächliche Technik im gleichen Umfang. Was soll da hängen bleiben?!
Ein MBA ist für Führungskräfte die bereits im betreffenden bereich Berufserfahrung haben. Da bleibt in 2 Semester Vollzeit (oder auch 4 Teilzeit) sicher deutlich mehr hängen. Alleine von der Einstellung her (reine Studenten vs. voll im Berufsleben stehende angehende Manager).

Natürlich rede ich nicht von einem MBA an der FH Wald und Wiese.
Und du auch hoffentlich von einem M.Sc. in Wi.-Ing. von einer Uni.


Lounge Gast schrieb:
>
> Sorry, aber ein MBA, auch wenn der Titel nett klingt, hat
> nichts mit einem richtigen Master in WiWi zutun.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

hier der luft und raumfahrt'ler:

schön, dass hier wieder abiturienten und ersties posten...
du hast doch noch nie eine uni (tu) von innen gesehen.
oder meine vermutung: du bist einfach ein schlechter bwl student, dem die ings die arbeitsplätze wegnehmen und der deswegen hier rumheult. vermutlich studierst du sogar an einer fh oder vwa...

sicherlich lernt man für accounting z.b. mehr als 3 tage, aber für die meisten bwl fächer haben alle bei uns damals 3-7 tage vorher gekellert und die meisten haben so die prüfungen bestanden.
uni war lmu - sicherlich nicht die schlechteste adresse in deutschland!

ich verwette mein leben darauf, dass du NIE IM LEBEN maschinenbau studiert hast! so wie du schreibst, hast du null plan von maschinenbau.
maschbau in regelstudienzeit mit 1,x und dann auch noch an der rwth... hahahaha

achja thermo ist ja sooooo easy. gilt auch vöööllig unbegründet als das killerfach im studium...

http://www.td.mw.tum.de/tum-td/de/leh...

schöne grüße von einem, der dir später mal den job wegnimmt ;)


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

zu dem trollposter mit dem angeblichen wiwi studium (2,1) und danach rwth (mit 1,4):
(mal davon abgesehen, dass du so vermutlich über 10 jahre studiert hättest....)

komisch, im beitrag vom 30.12.11 erwähnst du, dass du bereits beide dieser studiengänge abgeschlossen hast.

im längeren beitrag vom 1.1.12 erwähnst du plötzlich, dass du a) noch studierst und b) dass DEINE KOLLEGEN an der rwth studieren. davon dass du ja bereits das studium absolviert hast, ist plötzlich keine rede mehr.

soso du hast die thermo skripten deiner kollegen gesehen. komisch, wieso musst du die skripten deiner kollegen sehen?
du hast doch ANGEBLICH schon maschinenbau studiert. dann müsstest du dich ja in thermo zu genüge auskennen.

noch ein satz von dir:
"bei uns in der uni..."
"bei uns in wiwi..."

hhm komisch, normalerweise hast du doch schon bereits an ZWEI unis studiert?

GANZ KLAR TROLL!!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also ich habe an der Uni Karlsruhe E-Technik studiert. Kenne auch viele Leute aus Aachen. Auch Masch-Bau. Ist überall gleich.

Ein bis zwei Wochen wird gelernt für eine Klausur, dann springt ein 3,x Schnitt heraus und mit Glück überlebt man... In den Wahlfächern kann man dann etwas die Note korrigieren.
Mit Ach und Krach und Lernen bis zum Umfallen hat es dann bei mir in 12 Semesterm für ein 2,2 Diplom gereicht. Und dann muss man sich von BWLern noch anhören lassen, dass man ja entspannt studiert wegen 12 Semestern hat und 2,3 "ja nicht so gut ist". Die Wirtschaft sieht das zum Glück anders!

Und weswegen ich schreibe:
Ich habe dann noch einen MBA gemacht. Mit einigen BWLern. Ich habe den im Halbschlaf und ohne große Anstrengung oder Vorbereitung auf Klausuren mit 1,3 abgeschlossen... Die besten waren durch die Bank die Ingenieure, die im Gegensatz zu den BWLern eigentlich total fachfremd waren zu Beginn!

Lounge Gast schrieb:
>
> hier der luft und raumfahrt'ler:
>
> schön, dass hier wieder abiturienten und ersties posten...
> du hast doch noch nie eine uni (tu) von innen gesehen.
> oder meine vermutung: du bist einfach ein schlechter bwl
> student, dem die ings die arbeitsplätze wegnehmen und der
> deswegen hier rumheult. vermutlich studierst du sogar an
> einer fh oder vwa...
>
> sicherlich lernt man für accounting z.b. mehr als 3 tage,
> aber für die meisten bwl fächer haben alle bei uns damals 3-7
> tage vorher gekellert und die meisten haben so die prüfungen
> bestanden.
> uni war lmu - sicherlich nicht die schlechteste adresse in
> deutschland!
>
> ich verwette mein leben darauf, dass du NIE IM LEBEN
> maschinenbau studiert hast! so wie du schreibst, hast du null
> plan von maschinenbau.
> maschbau in regelstudienzeit mit 1,x und dann auch noch an
> der rwth... hahahaha
>
> achja thermo ist ja sooooo easy. gilt auch vöööllig
> unbegründet als das killerfach im studium...
>
> http://www.td.mw.tum.de/tum-td/de/leh...
>
> schöne grüße von einem, der dir später mal den job wegnimmt ;)


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ist es nicht etwas stumpfsinnig immer zu streiten, welches Studium das anspruchsvollere ist. Ich glaube kaum, dass Ingenieure das, was man als Wirtschaftswissenschaftler in 5 Jahren lernt, innerhalb weniger Monate lernen kann. Genauso wenig glaube ich, dass Wirtschaftswissenschaftler einfach mal so eine Klausur in Thermodynamik, bzw. Fluiddynamik, was meines Erachtens schwieriger ist, schreiben können.
Es gibt bestimmt genauso viele intelligente WIrtschaftswissenschaftler wie Ingenieure.
Ach und nebenbei, auch wenn mehr Ingenieure gesucht werden, ist Ingenieurwesen trotzdem ein Massenstudienfach.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich hab den zweiten Beitrag mit den Kollegen auf RTWH geschrieben, den ersten schrieb ich nicht. Hab in Münster studiert und mit 1,x abgeschlossen (bester Absolvent des Jahregangs). Und einen Job habe ich auch, denn du nicht bekommen würdest. Bei Coba im M&A. Wings wollen sich nur profilieren und das ist ein Fakt, da sie weder das eine noch das andere können. Wenn man keine Ahnung von Mathe hat, sollte man auch nicht Maschinenbau studieren. So einfach ist es.

Ja ich habe die Skripte in Thermo gesehen und da war nichts bei, was ich irgendwie schwer fand. Hab Mathe-Lk gehabt. Also erzähl mir nicht. Und ich kenne die Pappnasen, die Maschinennbau studieren/studiert haben. Hab da meine beste Freunde in Aachen drauf gehabt oder die studeiren immernoch. Zwei sind bereits Wissenschaftliche Mitarbeiter und haben einen Schnitt von 1,x in Regelstudienzeit. Weiß nicht, warum hier einige Wings damit Probleme haben. Ihr könnt weder BWL noch Maschinenbau und das ist Fakt. Und erzähl mir auch nicht, wie in Aachen Klausuren geschrieben werden. Alles schön chillig. Kollegen hatten zwischen jeder Klausur immer mindestens zwei Wochen. Die haben max. 4 Klausuren pro Semester geschrieben (ja viel:) ). Und ja, einige waren richtige Mathenieten und haben bzw. schließen das Studium nach 12 Semestern mit 2,2-2,4 ab. Die guten Leute in Mathe ziehen es schnell durch. Also erzähl hier keinen.

Ich habe nie behauptet, dass ein Ing. Studium leicht ist, nur was sich hier einige möchtegern Wings Erstsemester denken ist lächerlich. Übrigens meine Kollegen hatten auch eine solche Einstellung zu BWL, bis ich ihnen mal mit den tatsähclicen Inhalten konfrontierte. Dann war Ruhe angesagt.

Übrigens kenne ich auch die Inhalte von deN Wings in BWL und das sind nicht die schweren Fächer, da kann man auch so nen Scheiß von sich geben. Nochwas, wenn man im Studium paar Informatik oder Rechtklausren schreibt, die einfach sind, heißt es nicht gleich, dass Jura oder Informatik geschenkt und easy seien.

Wer um die Jobs Angst haben, seid ihr, nicht BWLer, da ihr max. in der Industrie oder bei Berautngen landen könnt. Meist verhindern eure Noten Top-Beratungen und Industrie ist sehr selektiv, da wenig Plätze. Und klar, man nimmt natürlich für Controlling einen Wingler;) als einen Bwler mit Spezialisieirung Controlling, Rewe und Steuern...lol. Selbst für Logistik werden BWLer präferiert. Also erzähl hier keinen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Unser Prof (BWL) nimmt sehr gerne Ingenieure als Doktoranden, weil er meint die seinen methodisch sowieso besser als BWLer...
Aber Wing nimmt er eigentlich keine... Vielleicht sollte man da mal drüber nachdenken.

Ein Ingenieurstudium kann nichts ersetzen. Daher wird niemals ein BWLer Entwicklungsaufgaben übernehmen. Aber BWL kann man auch viel mit Erfahrung lernen. Nicht selten sind Igenieure im Mangement in Industrieunternehmen und haben eigentliche BWL Aufgaben.

Mit dem mathematischen Methodik Background kann ein Ingenieur sehr schnell das Handwerkszeug eines BWLer lernen. Daher reicht da ein MBA schon oft aus.

Und daher ist Ingenieur Studium plus MBA wirklich eine Top-Kombi.


[auf diesen Beitrag antworten]

   02.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das Problem bei vielen Ingenieuren ist oft, dass sie keine Softskills haben bzw. sich eigentlich auch gar nicht für BWL Themen interessieren.
Wer aber als Ing irgndwie nebenbei (oder MBA) sich BWL Wissen anschafft und ein smartes Auftreten hat, der hat auf dem Arbeitmarkt beste Chancen.
Viele DAX30 oder andere CEO's von Industrie Unternehmen sind Ingnieure. In den Top Tier UB's werden auch immer lieber die WING'ler aus Darmstadt, KIT, RWTH oder TUM eingestellt, als random BWL'er.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Immer diese Schwanzvergleiche. Ja, ing plus MBA ist sicher ne gute Sache. War vor kurzem bei einer Verbandstagung,wo eigentlich nur Ings und WIngs waren. Fachlich sicher gut, aber von Wirtschaft keine Ahnung, gerade was Finanzen und Marketing angeht.

Natürlich sind BWLer keine praktische Entwickler, aber die Abteilung leiten geht schon. Sie sind dafür da, um über den Tellerrand zu schauen, Zusammenhänge zu erkennen und Strategien abzuleiten. Außerdem gehts nicht ohne Geld und wir wissen ja alle, wer hier verantwortlich ist. Wings sollen von Anfang an den Link zwischen Technik und Wirtschaft verstehen und so ein Unternehmen nach vorne bringen. Es geht bei diesen Studiengängen nicht um spezialisierte Experten. Auch sie können so einen Mehrwert bringen. Dennoch findet jeder seinen Platz und bei Studiengänge sind sicher für die Meisten machbar. In der Praxis interessiert das bei karriereambitionierten eh nicht mehr. Da zählt nur die Persönlichkeit.

Ach ja noch eine kleine Anmerkung zu Beratung und Industrie. Wir sind zwar eine Diesntleistungsgesellschaft, aber dir ist schon klar, dass Industrie und Beratung ein riesiger Bereich unserer Wirtschaft ist oder? Also genug Stellen auch für Wings.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Und trotzdem haben promovierte Ingenieure mehr Chancen erfolgreich zu sein als MBA Ingenieure. Dieses Geschäft mit den MBAs ist sowieso rückläufig. Schaut euch dazu mal ein paar Artikel des Harvard Business Review an.

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Schreibe gerade meine DA. Hab Wi-Ing auf Diplom studiert und fand den Studiengang eigentlich ganz cool. Hat von allem mal was gesehen und konnte sich dann später bei den Spezialisierungen (techn. wie auch kaufmännisch) entscheiden, was man gerne genauer lernen möchte.
Es ist aber richtig, dass man niemals das komplette Spektrum der BWL bzw. des entsprechenden Ingenieurbereichs abdecken kann. Es ist also schon verständlich, dass Wings nicht alle klassischen Felder bearbeiten sollten. (Finanz, Rechnungswesen, Konstruktion, Simulation etc)

Durch meine Praktika und DA hab ich für mich aber Bereiche entdeckt, in denen Wi-Ing sehr stark sind. Dies sind IT/Prozess-Beratung und v.a. die Energiewirtschaft. Wer mal bei einem Versorger war, weiß, dass dort sehr viele Wings arbeiten.

Jeder muss nur den Bereich finden, den ihn interssiert. Und oben wurde es auch schon geschrieben: "In der Praxis interessiert das bei karriereambitionierten eh nicht mehr." Niemand interessiert sich für den Studiengang im Berufsleben.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ein MBA ist nicht mehr viel wert, da er wirklich mittlerweile von jeder Wald und Wiesen FH angeboten wird. Top Unis versuchen sich mittlerweile davon abzugrenzen, indem sie eigene Abschlüsse vergeben (z.B. MEM o.ä.).

Zum Thema: Die meisten Vorstände der Dax30 Unternehmen sind nach wie vor promovierte Ingenieure. WINGs sind nach immer noch eine Seltenheit.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das ist aber auch "saisonabhängig". Mal sind vornehmlich Ingenieure/ Naturwissenschaftler Vorstände der DAX30 Unternehmen, mal sind es Wirtschaftswissenschaftler. Im Ausland sieht das nochmals anders aus.

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

>Lounge Gast schrieb:
> Zum Thema: Die meisten Vorstände der Dax30 Unternehmen sind
> nach wie vor promovierte Ingenieure. WINGs sind nach immer
> noch eine Seltenheit.

Das liegt aber vielleicht auch einfach nur daran, dass der Studiengang WI-ING ja noch nicht so lang existiert und sich kaum jemand in dieser kurzen Zeit in den Vorstand eines Dax30 Unternehmens hocharbeiten kann. Deren Alter beträgt ja wohl mindest 45+

Mal ne andere Frage, hier gehts ja hauptsächlich um WI INGs, die in die Wirtschaft gehen (und mit den BWLern konkurrieren..).
Wie siehts eigentlich aus, wenn man dann evtl doch mehr in den technischen Bereich/Produktion/Entwicklung gehen möchte anstatt ins Management/Geschäftsführung? Haben da Wiings überhaupt eine Chance?

Und kennt jemand die konkrete Meinung von Unternehmen? Um mal die Position der Arbeitgeber auch vertreten zu sehen... Wenns geht mit möglichst konkreten Angabe der Art des Unternehmens (Branche, Größe etc).

Und bedenkt doch vielleicht auch einfach mal, dass es darum geht, was der Einzelne für Fähigkeiten hat und dass manches auf den ersten Blick vielleicht leicht oder schwer aussieht, sich nach paar Stunden intensiver Beschäftigung mit dem Thema dessen nicht mehr ganz so sicher sein wird...


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

kommt drauf an wie technisch du den master auslegst.
es gibt unis, wo der wing bsc eh schon sehr techn. lastig ist, wenn du dann noch mit master maschbau vertiefungen wählst, wieso nicht?
wobei man bei reinen entwicklungs aufgaben wohl immer einen 100% reinen maschbauer bevorzugen würde.

also ich weiß, dass wingl'er sehr gerne bei allen möglichen dax30 trainee stellen genommen werden, weil sie am "generalistischsten" sind.
wing'ler haben idr einen einblick in die ganzen ing fächer, produktion, logistik, grundlagen der bwl (accounting) , vwl, recht usw. man kann sich also sehr schnell in neue themen einarbeiten, weil man fast überall grundkenntnisse hat.
ein bwl'er wird sich nie (in kurzer zeit) technische mechanik oder thermodynamik aneignen können ;)


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.01.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich glaube viele bwler machen den fehler, dass sie denken
management hätte was mit bwl zu tun.
managen heißt zunächst einfach nur: entscheidungen treffen.

es ist vollkommen logisch, dass in industrieunternehmen oft ings sitzen. und selbst wenn dort bwler sitzen, dann haben sie trotzdem von technik ahnung.

so ein wissen ist in solchen unternehmen ein must-have.

stellt euch mal vor ihr seid ceo eines mittelständ. automobilzulieferers und müsst entscheiden, welche neue "pressmaschine" ihr euch für 100 mile kauft. dazu braucht ihr background wissen! sicherlich sind bei einem solchen deal auch bwler beteiligt, aber die kümmern sich nur um die finanzierung


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.02.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

achh leute jeder studiengang ist cool wenn man sich dafür interessiert hahaha der eine sagt das ist besser der andrer so, leute bwl ist cool wing ist cool ingeneur ist cool die drei könnten eignetlich richtiggut zusammen arbeiten die wären ein unschlagbares team die ergänzne sich so toll miteinander bwl- bwl/ingeneur-ingeneur!!!!! beste kombooo

[auf diesen Beitrag antworten]

   15.02.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Die Praxis sieht anders aus. Ing. müssen erstmal die Meister verstehen denn gefertigt wird immer noch draußen und nicht am PC via CAD. Ein Ing. holt sich auch nur eine Meinung vom Meister ein der wiederum den Werker fragt ob gewisse Sachen so gemacht werden können. Dank SAP brauch man nun eigentlich schon 2 Meister,einen der den ganzen Tag rumtippt und einen der die Fertigung überwacht. Genau da sollten meiner Meinung nach die Wings eingesetzt werden,das wäre effektiver als wenn sich 2 Ing. bzw. 2 Meister auf die Füße treten aber die Praxis sieht anders aus.

[auf diesen Beitrag antworten]

   17.02.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also ich habe auch Wi-Ing. studiert und war ganz zufrieden. Habe mich in E-Technik und Maschinenbau vertieft und im 8. Semester noch ein komplettes BWL Studium im Ausland rangehangen (Top Business School). Mir ist BWL viel leichter gefallen, was nicht heißt das es objektiv einfacher sein muss. BWL war viel auswendig lernen und die Mathematik im Vergleich zum Ing. Studium natürlich trivial. Wenn man aber im Ing. Studium einmal die Logik des Systems durchdrungen hat, ist auch das sehr einfach. Maschinenbau als leicht zu bezeichnen ist denke ich Universitätsabhängig undman darf auch einen Wi-Ing von einer FH nicht mit dem von einer Uni vergelichen.

Nach meinem Abschluss bin ich jetzt Dipl. Ing. und habe noch nen Msc. in Finance. Diese Kombination hat für mich durchaus Sinn gemacht, weil ich mir damit viele unterschiedliche Bereich erschließen konnte. Ein Ingenieur sieht viel zu sehr die technische Seite und ein BWLer viel zu sehr die betriebswirtschaftliche Seite. Ich denke das der Wirtschaftsingenieru dort eine vermittelnde Position haben kann. Jobmäßig kann ich aber eine Kombi aus vollem Ingenieur + vollem BWLer empfehlen, statt der abgespeckten Wi-Ing Variante.


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.02.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es ist unglaublich, wie oft hier gegen Wirtschaftswissenschaft im Allgemeinen und BWL im speziellen gehetzt wird. Ihr ganzen Ingenieure, Mathematiker, etc.: Die Welt besteht nicht nur aus Zahlen. Auch Fähigkeiten und Tätigkeiten die nicht quantitativ oder technisch sind, sind viel wert und im Übrigen in der Wirtschaft gefragt.
Bevor man von Selbsterhaltungs- oder Hilfswissenschaft spricht, sollte man lieber mal schauen, wie das Studium wirlklich aussieht. Zweifellos muss man auch gewisse Dinge auswendig lernen, aber wenn man wirklich gute Noten haben möchte, kommt man um das Verständnis und vor allem ein Feeling für Ökonomie nicht herum.

In Deutschland genießt geistige Arbeit viel zu wenig Wertschätzung.

Und: Wings haben ihre Berechtigung, aber sie sollten niemals behaupten, dass sie vollen Ingenieuren oder Wirtschaftswissenschaftlern in ihren Disziplinen überlegen wären.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.02.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Sehr interessant wie eine Diskussion vom 01.08.2006 bis zum heutigen Tag aufrecht erhalten werden konnte.

Hut ab Leute!!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also Leute mal Butter bei die Fische:

Hier wird von Ings ein sehr großer FEHLER gemacht!!! BWL ist nicht gleich BWL. Es gibt BWL Studiengänge die irgendwas mit International Management heißen und wo Mathematik trivial ist und Inhalte auch relativ locker. DANN gibt es die BWL-Studiengänge mit Accounting (HGB, IFRS, GAAP), Tax und Audit, die vom Anspruch her JEDEM Ing. Studium entsprechen. Zwar ist der mathematische Anspruch geringer, ABER die Menge aus gesetzen und deren Anwendung ist hart. Nicht umsonst gilt Steuerrecht bei den Juristen als schwerstes Fach. Es sind soviele Feinheiten, dass man euch in jeder Klausur echt in A...f... kann, wenn der Prof. es will. Dann gibt es noch Fächer wie Controlling, die abhängig vom Prof. sehr mathematisch ausfallen. Und die Krönung ist natürlich Finance. Das ist pure Ökonometrie gepaart mit aufsichrechtlichen Regelungen. Nicht umsonst, war so ein Fach, selbst bei Mathematikern zB an der FUHagen (hab dort nicht studiert) mit 90 Prozent durchfallquote schon hart. Dann gibt es VWL. VWl ist vom Anspruch her gar schwerer als jedes Maschinenbaustudium und wird in der Wissenschaft auch so angesehen. Gutes VWL-Studium ist pure Mathematik und Empirie.
Dann gibt es die Mischung aus BWL und VWL. Diese heißt Wirtschaftswissenschaft. Das Studium ist als Mischung definitiv schwer, da man sowohl BWL als auch VWL macht. Ich hatte Finance (war quantitativ), Ökonometrie, Controlling (wobei mehr Risk bezug) und Mikroökonomie als Schwerpunkte. Alles quantitativ und sehr lernintensiv. Kenne niemanden, der 3 oder 7 Tage vorher dafür gelernt hat. Meiste Menschen lernten für Fächer Wochen und fielen durch. Auch war die Anzahl der Fächer im allgemeinen extrem hoch. Wirtschaft hat sehr viel mit Logik und Verständnis zu tun, grade im Rewe/Steuern. Der Stoff ist einfach unglaublich umfangreich und das weiß auch jeder, der es mal studiert hat.

Ich pflichte allerdings jedem bei, dass es Studiengänge in BWL gibt, die "lächerlich" sind und sich als BWL bezeichnen. Bei Ings. weiß man halt immer was dahintersteckt, bei BWL nicht.

Übrigens hab Respekt vor den Leistungen der Ings. im Studium. Und Ings. aus meinem Freundeskreis, die meine Unterlagen gesehen haben, hatten Respekt vor meinem Studium.

Im Endeffekt ist jedes Studium auf seine Art und Weise schwer.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Leute hört auf meinen Rat (Bin Diplom-Ökonom, Master Finance auf der LSE): Geht lieber Maschinenbau studieren! Wirtschaft ist auf entsprechenden Unis ein sehr hartes Studium. Es ist nicht nur mathelastig, sondern hat auch weitere Schwierigkeiten, wie der Kollege oben beschrieben hat. In Wiwi muss ein Student zudem 100 Praktka machen, Ausland etc. um einen halbwegs adäquaten Job zu bekommen. Das ist in Maschinenbau nicht so. Ich kenne sehr viele Maschinbauer aus Aachen, Karlsruhe, die nur 1 Pflichpraktikum hatten, 15+ Semester Studienzeit mit mittelmäßigen Noten und dann bei Daimler, VW und Co. für sehr gutes Geld und 35-40 h/Woche anfingen. BWLer landen hingegen bei irgendwelchen Beratungen, wo sie weniger verdienen und einen Job haben, den ich nicht machen möchte. Das merken dann viele und sind im Leben super unzufrieden.

[auf diesen Beitrag antworten]

   05.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Es wird ja auch jeder Ingenieur bei Daimler, VW, BMW etc. Genau das ist nicht der Fall, Maschinenbau ist in Deutschland nach BWL das Fach, das am meisten studiert wird, da gibt es bei den Männern gerade mal eine Abweichung von 5000 Studenten deutschlandweit und was glaubst du wer alles bei Daimler Ingenieur werden will. Des Weiteren gibt es nicht in der Automobilbranche, die ja gut zahlt, einen Mangel an Ingenieuren sondern in Branchen, in denen vlt nicht jeder als Ingenieur arbeiten möchte. Zu guter letzt wäre noch anzumerken, dass die Statistiken immer täuschen. Der Trend geht dahin, dass Fachkräfte, va Ingenieure gar nicht mehr fest angestellt werden sondern, dass man diejenigen einfach in eine Zeitarbeitsfirma hineinpfärcht und dann keine ruhige 35-40h Woche mehr hat. Leute studiert nicht das, was der Arbeitsmarkt gerade braucht, sondern das, was euch interessiert. Wenn ihr euer Leben lang Ingenieur seid, und das eig gar nicht wolltet, weil ihr zb die Fertigungstechnik gar nicht interessiert, dann ist man im Leben letztendlich auch unzufrieden.

Jetzt noch eine Frage an den Vorposter: Kannst du was von deinem Aufenthalt an der LSE erzählen, bzw war das Studium interessant?


[auf diesen Beitrag antworten]

   05.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich selbst studiere Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen. Aus eigener Erfahrung kann ich zum Vergleich BWL´er vs. Wirtings einiges beitragen.

So machen es sich einige Wirtings sicherlich einfach das BWL Studium als einfach abzustempeln. Das ist von Uni zu Uni sowie von Vertiefungsrichtung zu Vertiefungsrichtung sicherlich unterschiedlich.
Wenn ich mich als BWLér im Bereich Steuern vertiefe werde ich dem Wirting sicherlich weit überlegen sein.
Sobald allerdings die Mathematik ins Spiel kommt, wird der Wirting wiederum dem BWLér auch in seinem Berecih überlegen sein. Das Analytische Denkvermögen wird durch die Ing-Fächer schon extremst geschult und sicherlich weit aus mehr als in einem BWL Studium. Das Grundstudium der BWL ist zb. an der RWTH schon sehr nah am gesunden Menschenverstand.

Auch Fächer wie Statistik oder Finance sind irgendwo ein absoluter Witz gegenüber der Elektrostatischen Feldtheorie in der Elektrotechnik. Da ist ein volllkommen anderer Background von Nöten.


[auf diesen Beitrag antworten]

   05.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Man kann ja auch Sudoku spielen um sein quantitatives Denkvermögen zu schulen. Was ich damit sagen will ist, dass in der freien Wirtschaft in mittleren bis höheren Führungspositionen die gesamte komplexe Analysis und lineare Algebra nicht mehr gebraucht wird. Dies kann dann nützlich sein, wenn man forschen möchte. Diejenigen die vorhaben nach ihrem BWL/ VWL Studium in die Forschung zu gehen werden dann schon dementsprechend ihr Studium quantitativ mit viel Stochastik und Analysis auslegen. Das Grundstudium, heute Bachelor ist in den meisten Fächern eher einfach. Im Master kann man sich ja schließlich spezialisieren. Nimmt man zB nach dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium den Master in Finance oder Master in quantative Finance dann ist dieser vom mathematischen Anspruch bestimmt genauso anspruchsvoll. Bzw. aufgrund des quant. Schwerpunkts kann das sogar noch anspruchsvoller sein als ein Master in Engin., da man als Ingenieur ja nicht zum Top-Matheamtiker ausgebildet werden soll, sondern zum Ingenieur, der Verfahren verbessert. Alles in allem, bleibt sowohl für Wirtschaft als auch für Ingenieurwissenschaften Mathematik eine Hilfswissenschaft.

[auf diesen Beitrag antworten]

   05.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

@Wing Aachen

Du verwechselst Statistik mit Ökonometrie. Einwenig Wahrscheinlichkeitsrechnung ist KEIN Ökonometrie bzw. richtiges Statistik. Das sind Grundlagen. Richtiges Finance basiert komplett auf Ökonoemtrie. Und soweit ich unter Mathematikern weiß, ist grade Ökonometrie das Fach, was viele nicht mögen bzw. als Mathematiker schwer empfinden. Auch ist das analytische Verstädnis sehr gut bei diesen Menschen geschult. Unabhängig davon ist Mathe im Studium nicht alles. Wenn ich mir überlege, dass ich trotz der haufenweise quantitativen Sachen dazu noch 1000 Seiten Skripte und Bücher mit 1000 Theorien etc. lernen musste und in Klausur einzelne Folien abgefragt wurden, die man oft 1:1 wiedergeben musste, ist der Anspruch schon abartig.
Hatte in einigen Wochen 7 Klausuren pro Woche. Geschätztes 1 Buch pro Klausur+2000 Folien und dann der ganze Mathekram und was kommt in der Klausur? Eine Nebentheorie aus einer Folie für 30 Pkt.

Es gibt aufjedenfall einen Utnerschied zwischen BWL-Fächern, Studiengängen und Unis. Ich behaupte, dass schwere Unis in Wirtschaft (Hohenheim, Bonn, Bochum, Mannheim, LMU etc.) vom Schwierigkeitsgrad einem Ing. Studium im nichts nachstehen. Mir wurde es eigentlich auch so von Leuten, die beides studiert haebn (Wiwi+Ing) so bestätigt. Manche fanden das Wiwi Studium viel schwieriger, weil es mehr Qualitäten als nur reinens Rechnen und Logik verlangt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich habe Elektrotechnik und Wiwi studiert.

Man kann beides gar nicht vergleichen.
E-technik ist zwar schon formal schwerer und komplexer, aber der Stoffumfang ist relativ gering. Allerdings liest man sich ein Thema fünfmal durch und versteht es nicht, was einem in BWL normal nicht passiert.
BWL hat von den Schwierigkeiten und der Komplexität her, ausser bisschen Statistik, nicht so viel zu bieten. aber der Workload ist enorm. Man muss viel arbeiten, an Cases etc., hat viele Klausuren und muss sich viel merken können.
Dem einen liegt ersteres, dem anderen zweiteres besser.

Lounge Gast schrieb:
>
> @Wing Aachen
>
> Du verwechselst Statistik mit Ökonometrie. Einwenig
> Wahrscheinlichkeitsrechnung ist KEIN Ökonometrie bzw.
> richtiges Statistik. Das sind Grundlagen. Richtiges Finance
> basiert komplett auf Ökonoemtrie. Und soweit ich unter
> Mathematikern weiß, ist grade Ökonometrie das Fach, was viele
> nicht mögen bzw. als Mathematiker schwer empfinden. Auch ist
> das analytische Verstädnis sehr gut bei diesen Menschen
> geschult. Unabhängig davon ist Mathe im Studium nicht alles.
> Wenn ich mir überlege, dass ich trotz der haufenweise
> quantitativen Sachen dazu noch 1000 Seiten Skripte und Bücher
> mit 1000 Theorien etc. lernen musste und in Klausur einzelne
> Folien abgefragt wurden, die man oft 1:1 wiedergeben musste,
> ist der Anspruch schon abartig.
> Hatte in einigen Wochen 7 Klausuren pro Woche. Geschätztes 1
> Buch pro Klausur+2000 Folien und dann der ganze Mathekram und
> was kommt in der Klausur? Eine Nebentheorie aus einer Folie
> für 30 Pkt.
>
> Es gibt aufjedenfall einen Utnerschied zwischen BWL-Fächern,
> Studiengängen und Unis. Ich behaupte, dass schwere Unis in
> Wirtschaft (Hohenheim, Bonn, Bochum, Mannheim, LMU etc.) vom
> Schwierigkeitsgrad einem Ing. Studium im nichts nachstehen.
> Mir wurde es eigentlich auch so von Leuten, die beides
> studiert haebn (Wiwi+Ing) so bestätigt. Manche fanden das
> Wiwi Studium viel schwieriger, weil es mehr Qualitäten als
> nur reinens Rechnen und Logik verlangt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Richtiges Ökonometrie, also sehr tiefgreifend in die Materie und nicht wie an einigen Unis, wo im Fall von Erwartungswerten aufgehört wird, ist sehr heftig und wird in der Regel von Matheprofessoern mit entsprechendem Niveau unterrichtet. Hab Mschinenbau und VWL, muss aber sagen, dass ich keine Maschinenbauklausur schiweriger empfand als die Klausuren in Öko. Ich sag mal so, dass die quantitativen Fächer in Wiwi denen in Maschinenbau nicht viel nehmen, allerdings vom Umfang her häufig dem 5x entsprechen. Wer gut Mathe kann und die Tricks verstanden hat, kommt gut durch das Maschinenbaustudium durch. In WIWI ist es nicht so. Es ist einfach von der Menge und Workload viel zu viel und das Wiedergeben von Folien verhindert definiitv sehr gute Noten und führt zu den Durchfallquoten.

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also um es endlich auf den Punkt zu bringen, bin grade Wing Me QS Praxissemester, Wing soll weder das eine oder andere Perfekt können sondern eher die geleistete Arbeit in den Bereichen bewerten, sprich die Richtung ist in die Spitze der Unternehmen. Und das können Wing ganz gut wir können nicht alles Perfekt aber wir können sagen ob es richtig oder falsch ist. Und das können wir sehr gut da wir die nötige allround Spezifikation haben.

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

@Wiing Aachen,

ich vermute du studierst Wiing E. energietechnik in Aachen!?
habe vor mich dort für das selbe einzuschreiben und wüsste gerne was da auf mich zu kommt. den wirtschaftsteil werde ich wohl fast komplett anerkannt bekommen wegen dem wirtschaftstudium, interessiere mich daher für das technische..
hättest du da paar tipps?
welche klausuren gehören zu den schwierigsten?
wie sind die Klausurumfänge? gibt es öffentlich zugängliche Skripte oder ähnliches?

Zu den obigen posts zu Ökonometrie:
Als Dipl. Wiwi kann ich da nur zustimmen, die durchfallquote ist mit einer der höchsten im wiwi studium und es ist definitv kein fach wo man im dritten versuch stecken will.
Auch der große Umfang von einigen wiwi fächern kann ich bestätigen (natürlich auch hier uni abhängig). es gab klausuren wie Advanced Industrial Organization wo vorwissen in der Spieltheorie, Mikroökonomik und der ökonometrie verlangt werden, also 3 verschiedene klausuren. wer das aus den vorsemestern vergessen hat darf das für die eine klausur alles auffrischen. hinzu kommen 6-7 theorien für das fach selbst und das rechnerische... in der vorbereitung wurden über 100 leere DIN4 blätter wieder und wieder durchgerechnet, um das gefragte in einer einstündigen Klausur dann auch sofort abrufen zu können. wer 5 minuten nachdenkt ohne zu schreiben kam mit der zeit nicht hin. da lernt man mit zeitdruck und stress umzugehen ;)
andererseits gibt es auch klausuren, in der man um die theorie herumdiskutiert und relativ einfach ne gute note erzielen kann.
es kommt meines erachtens also sehr stark drauf an welche vertiefungen und fächer man wählt.

Gruß,
K


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ich finde das etwas auffällig, dass dieses 100 leere DIN4 Blätter rechnen als etwas "besonderes" dargestellt wird. Klar für den wirtschaftlichen Bereich ist es das, aber in den meisten technischen Fächern ist das etwas sehr gewöhnliches.
Beispielfächer: Thermodynamik, Elektrotechnik, Mechanik, Regelungstechnik, Strömungsmechanik, etc.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Der Unterschied ist halt der, dass du zusätzlich zum Rechnen 1000 von Folien zum auswendiglernen und/oder transferieren hast. Und das in fast jedem fach. Selbst wenn du alle Rechnungen verstanden hast und perfekt kannst, kann es dir passieren, dass du die Prüfung mit ner 3 bestehst, weil nicht nur rechnen drankommt.
Abfragen von einzelnen Folien tut sein übriges.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

ja, so sollt. das studium im prinzip auch sein.

[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Im E-Technik oder Maschinenbau an den Top-Unis (Aachen, Karlsruhe, München) kann es vorkommen, dass du hochkantig durch die Prüfung fällst, obwohl du alle Übungen verstanden hast.

Und da hocken nur Leute mit Mathe und Physik LK und 1,x Abi in den Vorlesungen... Trotzdem 60%+ Durchfallquote...

Entweder man kann es oder nicht. Wiwi kann man sicher immer mit Fleiß erarbeiten.

Lounge Gast schrieb:
>
> Der Unterschied ist halt der, dass du zusätzlich zum Rechnen
> 1000 von Folien zum auswendiglernen und/oder transferieren
> hast. Und das in fast jedem fach. Selbst wenn du alle
> Rechnungen verstanden hast und perfekt kannst, kann es dir
> passieren, dass du die Prüfung mit ner 3 bestehst, weil nicht
> nur rechnen drankommt.
> Abfragen von einzelnen Folien tut sein übriges.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

nicht nur an den Top-Unis - Das wird an sogut wie allen TU9 Unis sein.

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Lol...ja dieses Märchen von Leuten mit Mathe LK, Physik LK und 1er Abi. Ich kenne mindestens 10 Leute auf de RWTH die dort Maschinenbau studieren. Einer hatte Mathe LK. KEINER hatte einen 1er Schnitt, sondern viele sogar ne 3 vor dem Komma. VIele waern sogar im Mathe GK grottig. Und? ALLE haben früher oder später das Studium gepackt, auch ohne viel Aufwand. Einige waren ex ante wirklich sehr schwer in Mathe.

Übrigens: Wenn du in Wiwi die Übungen verstanden hast, kannst du in der Klausur genauso durchfallen. Der Unterschied zu Maschinabu ist, dass bei uns die Durchfallqupten auch im HS anstanden. Achja, 60%+ war standard. Einige Klausuren waren gar Ü80%.
Und nein, Wiwi kann man nicht nur durch Fleiß schaffen. VWL muss man verstehen, sonst kackt man bei jeder zweiten Klausur ab. Gleiches gilt für BWL für Fächer wie Finance, Accounting, Operation Research....Ich weiß nicht, was dei Ings. für Vorstellungen haben. Im SChnitt studieren übrignes mehr Leute mit einem guten bis sehr guten Abi Wiwi als Maschinenabu, was früher überall keinen NC hatte.

Also nochmal überdenken. Und die hohe Durchfallquote in maschinenbau GS kommt daher, weil viele es einfach aus Spaß anfangen zu studieren und dann abbrechen. IM HS sieht es zumindest in Aachen wieder ganz okay aus. In Wiwi ist im HS meist fortsetzung des GS....Ausieben pur.


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hallo Zusammen,

ich habe die Diskussion hier mit Interesse verfolgt und möchte nun auch meine Meinung äußern.

Ich habe 3 Semester Technomathematik studiert und bin dann zu Maschinenbau gewechselt (Bestanden hatte ich bei Mathe fast alles, aber Maschinenbau war einfach interessanter ;)). Von BWL VWL etc. habe ich keine Ahnung, aber ich möchte doch mal gerne meine Erfahrungen teilen: Im Unterschied zu reinen Mathematikvorlesungen, insbesondere Analysis I-III, empfand ich ingenieurswissenschaftliche Fächer DEUTLICH leichter. Das lag vor allem daran, dass diese sehr anschaulich waren und nicht allzu viel in der Vorlesung bewiesen wurde (und eher leichtere Dinge) und man nicht all zu schwere Beweise selbst führen musste (ganz im Unterschied zur Mathematik...).
Es ist einfach nicht angemessen, wenn sich Ings hier hinstellen und behaupten ihre Fächer seien das non-plus-ultra der Studienwelt. Das ist schlicht und einfach falsch. Natürlich hatte es E-Technik in sich, aber im Unterschied zur Mathematischen Stochastik z.B. (da bin ich auch durchgefallen, bzw. habe den zweiten Versuch gar nicht mehr angetreten, weil ich das Studium gewechselt habe) ist es wirklich sehr viel leichter gewesen.
In der Mathematik waren die Abbruchquoten auch wesentlich höher. jede Woche mussten Übungszettel abgegeben werden, und bereits nach 5 Wochen des ersten Semesters hatten 50% das Studium hingeworfen. Es wurde letztendlich nur ein Bruchteil aller Studierenden zu den ersten Klausuren zugelassen und selbst dort sind noch 60% durchgefallen. Selbst bei Mat.Stat sind noch 50% durchgefallen und das waren harte Brocken, die die Selektion in Semester 1 und 2 und die wöchentlichen Übungszettel überlebt hatten.
Beim zweiten Wiederholungstermin für E-Technik sind bei mir an der Uni EINMAL 75% durchgefallen. Aber das waren die ganzen Spinner (jaaah die gibt es bei Ingenieurswissenschaften!), die der Ansicht waren, mit Ing ließe sich sehr viel "Kohle" machen, aber dann kaum Zeit in das Studium investierten, so was zieht die Durchfallquoten hoch

Sorry, aber Physik für Ings und E-Technik sind einfach nicht der heilige Gral der Studienlandschaft!! (Mathe ist es aber auch nicht ;))

Wenn man der Meinung ist, den mathematischen Anteil in den unterschiedlichen Studienfächern vergleichen zu müssen , und wenn gilt Ing > BWL, aber dann gilt auch: Mathematik > Ing. GANZ EINFACH! Haltet euch das bitte mal vor Augen. Und hört BITTE auf mit diesem arroganten Geschwafel von wegen Fach X ist ja soo viel einfach als Fach Y.
Die Mathematiker könnten sich über den Stoff der Ings totlachen, aber machen sie gar nicht, denn dort herrscht eine andere Mentalität ;). Das ist etwas, das ich hier bei Maschinenbau wirklich vermisse. Die Menschen in meinem Studiengang erzählen den ganzen Tag, wie hart und cool sie doch seien und wie begehrt Ings doch sind und wie minderwertig sämtliche anderen Wissenschaften, insb. Sowi und BWL.


Ich habe später die Möglichkeit ein paar BWL-Module zu wählen, bin mal auf die Wirtschaftswissenschaften gespannt ;)


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hängt von der Vertiefung in den Wirtschaftswissenschaften ab. Und so schwer kann Maschinenbau jetzt auch wieder nicht sein, das studieren immerhin 70.000 Studenten in Deutschland. Übrigens Mathe und Physik LK ist ein Witz, da kannst du dir auch alles durch Fleiß erarbeiten und bekommst dann 15 Punkte.

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

1) BWL-Module in Aachen für Ings. sind ein Witz. Die haben NICHTS mit richtiger BWL zu tun. Hab in Aachen studiert.
2) Hab Zusätzlich ein Wiwi-Studium vorher gemacht und kann ehrlich sagen, dass der Matheschwierigkeitsgrad bei Maschinenbaustuidum nicht höher ist. Emprische Fächer und VWL ballern richtig rein. Die sind schwerer als alles in Maschbau in Aachen. Unabhängig davon, musste man für Wiwi auch Mathe 1, 2 und 3 schreiben und bestehen. Dazu noch viele statistische Fächer/empirische/ökonometrische Fächer. Dazu noch Operation Research etc. Ich kam nur bei reinen Mathefächern auf 9 Stück. Dazu noch Mikro und andere VWL Fächer. Das Niveau ist nicht geringer als bei Maschinenbau...Einfach mal die Skripte vergleichen und dann Mund halten. Die Schwierigkeit in Wiwi liegt an der Menge, am rechtlichen Verstädnis, Logik etc.
3) Ich hab im Maschinenbaustudium im Vergleich zum Wiwi Studium ein lockeres Leben gehabt. Höchstens 3 Prüfungen pro Semester. In Wiwi waren es oft 5-8 pro Woche und das drei Wochen lang. Beachtet bitte den Stoffumfang und die Art der Stoffüberprüfung, ist die Durchfallquote kein wunder.
4) Es ist ein Mythos, dass Ing. nur sehr gute SChüler studieren. Ganz im Gegenteil. Zumal Abi nicht viel aussagt. Wir hatten alleschlechte Abinoten. Weiterhin sind Wiwi studenten zielstrebiger...Ausland, 100 Praktika, Sprachen...Was können Ings? Kollegen von mir waren damals im 15 Semester zu faul um das Pflichtpraktikum zu machen (ich hab das Studium in 11 Maschinenbau gemacht, wiwi in 11). Wir hatten viele Nullpeiler, auch sehr schlehte Matheschüler, denen ich alles ^10 mal erklären musste. Sind aber doch alle irgendwie durchgekommen. Der Markt der Wiwis ist härter umkämpft, daher auch die Selektion.
5) Und nein, Maschinenbau hat kein schweres Mathe. Es ist mittelmäßig. Schweres Mathe fängt erst da an, wo Fächer wie Thermo und Mechanik II/III aufgehört haben. Würden mehr Leute mit Matheahnung Maschinenbau studieren, dann wären die Quoten anders.

Im Endeffekt ist es so, dass man fürs Wiwi veilseitiger sein muss. Wenn du bei den Ings Mateh kannst und die Logik erkannt hast, ist es echt einfach. Bei Wiwi ist es leider nicht so.

Im Endeffekt ist jedes Studium schwer.


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Genau...
Erzähl doch keinen Quatsch.
Mit 3,x Abi wirst du schon mal gar nicht an der RWTH oder ähnlichen Unis zugelassen und zweitens hat man es ohne Mathe LK sehr schwer. "Durchmogeln" wird sich da garantiert niemand!
Ich habe in Karlsruhe Elektrotechnik studiert (aud Diplom, plus später noch einen MBA an der SSE). Ich kenne niemand mit schlechter als 2,1 Abi der das Studium da geschafft hat. Obwohl man damals auch mit 2,5 zugelassen wurde, haben es die 3 Beispiele mit diesem Schnitt die ich kannte nicht geschafft. Ich bin mit 1,9 Abi und 13 Punkten Physik Abi und 12 Punkten Mathe Abi trotzdem 3 mal durchgefallen und dass trotz jeweils 2 Wochen Lernens. Ich habe gesehen wie ein Junge mit 1,4 Abi rausgeprüft wurde. Und er hatte 3 Wochen gelernt.
Bei uns ging es durchweg im Vordiplom nur ums Überleben. Eine 4 wurde bejubelt. Und das waren alles Leute die sich auf den Hintern gesetzt haben.

Da ich einen MBA habe kann ich auch einen Vergleich ziehen. Da zählen ganz andere Werte. Das ist nicht vergleichbar. Das Ingenieurstudium ist schon komplexer. Aber der Workload im MBA (wird auch in BWL ähnlich sein) war schon immens hoch. Wenig Schlaf, viel zu lernen und immer 100% geben in teilweise beknackten Cases. Da kommt auch nicht jeder mit klar.

Lounge Gast schrieb:
>
> Lol...ja dieses Märchen von Leuten mit Mathe LK, Physik LK
> und 1er Abi. Ich kenne mindestens 10 Leute auf de RWTH die
> dort Maschinenbau studieren. Einer hatte Mathe LK. KEINER
> hatte einen 1er Schnitt, sondern viele sogar ne 3 vor dem
> Komma. VIele waern sogar im Mathe GK grottig. Und? ALLE haben
> früher oder später das Studium gepackt, auch ohne viel
> Aufwand. Einige waren ex ante wirklich sehr schwer in Mathe.
>
> Übrigens: Wenn du in Wiwi die Übungen verstanden hast, kannst
> du in der Klausur genauso durchfallen. Der Unterschied zu
> Maschinabu ist, dass bei uns die Durchfallqupten auch im HS
> anstanden. Achja, 60%+ war standard. Einige Klausuren waren
> gar Ü80%.
> Und nein, Wiwi kann man nicht nur durch Fleiß schaffen. VWL
> muss man verstehen, sonst kackt man bei jeder zweiten Klausur
> ab. Gleiches gilt für BWL für Fächer wie Finance, Accounting,
> Operation Research....Ich weiß nicht, was dei Ings. für
> Vorstellungen haben. Im SChnitt studieren übrignes mehr Leute
> mit einem guten bis sehr guten Abi Wiwi als Maschinenabu, was
> früher überall keinen NC hatte.
>
> Also nochmal überdenken. Und die hohe Durchfallquote in
> maschinenbau GS kommt daher, weil viele es einfach aus Spaß
> anfangen zu studieren und dann abbrechen. IM HS sieht es
> zumindest in Aachen wieder ganz okay aus. In Wiwi ist im HS
> meist fortsetzung des GS....Ausieben pur.


[auf diesen Beitrag antworten]

   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

MBA kann man nicht mit Bachelor/Master vergleichen!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

@Kollege oben

BLÖDSINN! Maschinenbau in Aachen war zumindest in Diplomzeiten zulassungsfrei! Und ich kenne niemand dort, der einen 1er Abi hatte und wenige mit nem 2er. Und ein MBA ist kein Master/Bachelor ....Das ist ein geschenkter Titel.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich hab ein Uni-Diplom in Elektrotechnik bei dem die Abbruchquote größer als 50% ist. Ein BWL-Master ist dagegen eher ein geschenkter Titel. Das ist nichts schwierig dran. Zudem glaube ich nicht, dass du einen MBA hast, um das zu beurteilen. MBA an der FOM ist auch was andere als an der CBS, SSE oder LSE.

Lounge Gast schrieb:
>
> @Kollege oben
>
> BLÖDSINN! Maschinenbau in Aachen war zumindest in
> Diplomzeiten zulassungsfrei! Und ich kenne niemand dort, der
> einen 1er Abi hatte und wenige mit nem 2er. Und ein MBA ist
> kein Master/Bachelor du Trottel....Das ist ein geschenkter
> Titel.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

http://www.spiegel.de/karriere/berufs...

An die Ingenieure unter uns!!! Bitte durchlesen und zur Kenntnis nehmen, damit diese Überheblichkeit sich mal ein wenig rückbildet. Nichtsdestotrotz, Ingenieurwesen ist unnötig schwer und vermiest damit vielen das Studium!!!


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ein BWL-Master ist ein geschenkert Titel? Geh nach Mannheim, Münster, Köln, Hohenheim und Bochum etc. und teste mal aus, wie geschenkt dieser Abschluss ist. Ich habe beides auf Diplom studiert und KANN vergleichen. Zudem habe ich einen MBA in den Staaten bei einer Top-Uni gemacht und dass war das einfachste "Studium" was ich hatte.

Du hast NIE BWL studiert und erzählst hier so einen Käse. Ein MBA hat nichts mit einem richtigen BWL Studium zu tun. Und ja, Maschinnabau und Elektrotechnik ist definititv nicht schwerer als BWL auf sehr guten Unis und schon gar nicht als VWL. Die Mischung in Form von Wirtschaftswissensachft ist noch ne Stufe härter.
Übrigens im Vergleich zu Mathe, was ich seit 2 Semestern auf der Fernui Hagen studiert habe, war Maschinenbau ein Witz.

Und noch was: Als ich das Wiwi-Studium angefangen habe, waren es mit mir im Semester 800 Leute. Von denen haben 5 das Studium in Regelstudienzeit geschafft und insgesamt aus dem Semster nur 50. Rechne mal die Quote aus. Dass ist in vielen BWL Studiengängen an Unis standart.

Nebenbei, musste ich während des WiwiS Studiums noch massenahft Praktika machen. Bei Maschbau hat nur 1 gereicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ist es so, dass man 50% technische und 50% wirtschaftliche Fächer hat.
Man nimmt NICHT an den Vorlesungen der BWLer und der Ingenieure teil.

Wenn man aber die Unterlagen mit den BWLern und den Ingenieuren vergleicht, kommt man zu der Erkenntnis, dass im Grunde man genau das gleiche wie die BWLer sowie die Ingenieure studiert. Die jeweiligen Skripte sind fast mit den BWLern und Ingenieuren identisch.
Man hört jeweils das "wichtigste" von den Ingenieuren sowie von den BWLern.

Ich fand es sehr gut! Einziges Manko, ist der Studienort Saarland. Wäre gerne in München oder so gewesen....


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ich habe WING (BSc) studiert und mache jetzt einen Maschbau Master.
Ich will auch eigentlich gar nicht mehr viel sagen, aber evtl ein Bsp woran man die Unterschiede sieht: ;)

In den Wiwi Fächern wollten alle gute Noten sammeln. Mit max 1 Woche lernen konnte man so locker eine 2 schreiben und seinen Schnitt aufbessern.
Wenn wir eine Klausur wie Mechanik oder Thermo mit einer 4 nach wochenlangem Lernen bestanden hatten, waren wir 3 Tage lang dauerbesoffen vor Freude und noch heute erzählt man die Geschichten voller Stolz. :D


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Das mit den 3 Tage lang dauerbesoffen sagt schon alles über deine Integrität!

[auf diesen Beitrag antworten]

   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Maschinenbau ist schwer, das ist eine Tatsache. Meinetwegen kann Maschinenbau etc. auch der schwerste Studiengang sein, aber die Frage ist hier doch ganz klar: Was bringt es euch, dass Ingenieurwesen so schwer ist? In euren späteren Tätigkeiten als Ingenieur, viele werden später übrigens Programmierer, benötigt ihr wenn überhaupt 10% eures im Studium erlernten Wissen. Warum sollte man denn zum Beispiel die Fluiddynamik am Beispiel Beton in der Automobilbranche benötigen? Des Weiteren stellt sich die Frage, ob der Schwierigkeitsgrad eures Studiums später karrieretechnisch überhaupt honoriert wird. Spätestens in 10 Jahren ist der Markt mit Ingenieuren gesättigt, diejenigen haben dann keinen Job trotz ihres schweren Studiums.
Zu guter letzt sei zu sagen, dass die meisten Ingenieure die ich kenne zwar fachlich perfekt ausgebildet sind, aber oft nicht über ihren Tellerrand schauen können, das ist bei Wirtschaftswissenschaftlern anders, weshalb ich dieses Studium auch aufgrund der Flexibilität bevorzuge. Aber gerade das interdisziplinäre unternehmerische Denken ist heutzutage wichtiger denn je.
Trotzdem möchte ich nicht sagen, dass wir keine Ingenieure brauchen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Hast du in deinem Studium etwa nicht gefeiert?

Streber bzw. total seriöse Möchtegern-High-Potentials die zwar einen 1,0 Abschluss haben, aber sozial weder Anschluss haben noch sie dafür interessieren werden übrigens garantiert keine Karriere.
Wenn ich mal sehe wie sich unsere Vertriebler (alle 40+) auf Messen nach erflogreichen Deals zulaufen lassen, dann war das auf der Uni alles sehr harmlos.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das mit den 3 Tage lang dauerbesoffen sagt schon alles über
> deine Integrität!


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Schau doch mal nach Nordamerika, dort wirst Alkoholkonsum verhöhnt und du musst deine Wodka-Flasche in einer Einkaufstüte verstecken und dich dabei noch dazu schämen. Des Weiteren ist es ein absolut falscher Ansatz zu sagen, man könne sich nicht sozial vernetzt wenn man keinen Alkohol trinkt. Also bitte, wo sind wir denn hier, dass man sein Bewusstsein mit Alkohol betäuben muss, um aus sich herauszukommen?
Natürlich ist Feiern auch wichtig aber nicht für die Karriere sondern für das Privatleben. Aber nur wegen einer allzu schweren Prüfung sich dermaßen abzuschießen, dass man die nächsten Tage nicht mehr gerade stehen kann? Ich hoffe mal stark für dich, dass du mithilfe deiner Übertreibung nur zeigen wolltest, wie sehr ihr euch denn freut, wenn ihr eine Thermodynamikprüfung bestanden habt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also ich habe in den USA ein Auslandssemester gemacht und ich in Deuthscland sind die Studenten nicht so derbe besoffen wie da. Da wurde gesoffen bis es wieder rauskam... Verhöhnt genau :D Las Vegas, New York, LA. Da feiert man überall trocken...

In Skandinavien ist es auch "verhöhnt". harte gesetzte heißt nebenbei erwähnt auch nicht, dass es verhöhnt.
Und trotz Gesetzen und Steuern ist dort Saufen Hochkultur!

Und zudem: Nur weil man hin und wieder mal einen über den Durst trinkt ist man noch lage kein Alkoholiker! Ich feiere gerne Partys, bin aber jemand der nie zu spät kommt, seine Aufgaben erledigt und grundsätzlich total zuverlässig ist...

Lounge Gast schrieb:
>
> Schau doch mal nach Nordamerika, dort wirst Alkoholkonsum
> verhöhnt und du musst deine Wodka-Flasche in einer
> Einkaufstüte verstecken und dich dabei noch dazu schämen. Des
> Weiteren ist es ein absolut falscher Ansatz zu sagen, man
> könne sich nicht sozial vernetzt wenn man keinen Alkohol
> trinkt. Also bitte, wo sind wir denn hier, dass man sein
> Bewusstsein mit Alkohol betäuben muss, um aus sich
> herauszukommen?
> Natürlich ist Feiern auch wichtig aber nicht für die Karriere
> sondern für das Privatleben. Aber nur wegen einer allzu
> schweren Prüfung sich dermaßen abzuschießen, dass man die
> nächsten Tage nicht mehr gerade stehen kann? Ich hoffe mal
> stark für dich, dass du mithilfe deiner Übertreibung nur
> zeigen wolltest, wie sehr ihr euch denn freut, wenn ihr eine
> Thermodynamikprüfung bestanden habt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   21.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Naja, wenn du deinen Alkoholkonsum so ausführlich rechtfertigen musst, dann nur zu. Aber Kommentare wie dort ist Saufen Hochkultur zeigen schlichtweg wie du zu diesem Thema stehst, auch wenn du kein Alkoholiker bist - das wäre mir übrigens relativ egal, ist eines jeden eigene Entscheidung.

[auf diesen Beitrag antworten]

   21.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also ich trinke auch gerne über den Durst und lasse am Wochenende gerne mal die Sau raus :-)
Meiner Karriere und meinem Gehalt hat das bis jetzt nicht geschadet ;-)
Als Ausgleich finde ich das sogar ganz wichtig ;-)

Ach ja. Ich wohne in FFM, in der Industrie. Und am extremsten sind übrigens die UBler und IBler. Also die sog. Überflieger. Da ist fast jeden Tag Party angesagt. Und da bleibt es nicht beim Alkohol! 15 Stunden Arbeit und Essen und (etwas) Freizeit, 4 Stunden Party, 5 Stunden Schlaf. Und nach 3 Jahren UB/IB psychisch und physisch am Ende...


Lounge Gast schrieb:
>
> Naja, wenn du deinen Alkoholkonsum so ausführlich
> rechtfertigen musst, dann nur zu. Aber Kommentare wie dort
> ist Saufen Hochkultur zeigen schlichtweg wie du zu diesem
> Thema stehst, auch wenn du kein Alkoholiker bist - das wäre
> mir übrigens relativ egal, ist eines jeden eigene Entscheidung.


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Unabhängig davon: Die Wings hier machen einen Fehler. Geht mal auf schwere BWL/VWL Unis und studiert dort. Nicht euren lächerlichen Kram. Kenne genug Unis, wo richtig oberflächlich unterrichtet wird. Ist aber an schweren Unis nicht so. Immer am Durchschnitt gucken und dann hinterfragen.:) Hohenheim und Bochum vermeiden, Bonn bei VWL und Mannheim, LMU, Münster bedingt und schon kann das Leben schön sein.

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Ja die sogenannten Überflieger in der UB oder in den IB. Dass ich nicht lache. In sogenannten Investmentabteilungen der Frankfurter Banken arbeiten die größte Vollidioten, die man sich überhaupt nur vorstellen kann. Die wahren Überglieger, zb Anshu Jain gehört übrigens dem Jainismus an und trinkt keinen Alkohol, Stefan Leithner etc. all diejenigen haben bestimmt nicht 5 Stuten pro Tag gefeiert. Das tun nur diejenigen die nicht mit dem Stress zurechtkommen. Leute, denen die Arbeit Spaß macht trotz 80 Stundenwoche werden auch erfolgreicher sein, als Leute die sich während der Arbeit abschießen müssen.
Ich sage nicht, dass ich nicht auch gern mal Feier, aber man darf nicht behaupten nur mit Alkohol sozial vernetzt sein zu können oder irgendwelche Sachbearbeiter oder Wertpapierhändler in Frankfurter Banken, die ihr Leben lang auf ihrer Position stehen geblieben sind als Beispiel nehmen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

An alle Wirtschaftsingenieure, seht es doch einfach ein, ihr seid Hybriden, deshalb habt ihr ja auch einen interdisziplinären Studiengang gewählt. Ihr seid flexibel und vielseitig einsetzbar, dafür wurdet ihr ausgebildet, aber glaub ja nicht, dass ihr sowohl in Wirtschaftswissenschaften als auch in Ingenieurwesen Experten seid, bzw glaubt ja nicht irgendwie entscheiden zu können, was denn jetzt schwerer ist, weil ihr dafür gar nicht das nötige Wissen habt.

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.03.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

...wieder recht viele ersties hier unterwegs....

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.04.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Cool das hier auch wiwi studenten mitreden :)..
habe ich nämlich auch vor zu studieren..

aber zu einem kann ich auch meinen senf zugeben:
"Übrigens Mathe und Physik LK ist ein Witz, da kannst du dir auch alles durch Fleiß erarbeiten und bekommst dann 15 Punkte.
"
Das ist schlicht und einfach gelogen.. Nenn mich schlicht und einfach dämlich.. Zu 100% glaube ich allen das Studium und das lernen an der Uni/FH was anderes als am Gymnasium ist.. Aber ich, der ich ab und zu mal was für die Schule mache kann auch wenn ich mal richtig ranhaue keinen 15 hinlegen.. Mag an Schusseligkeit liegen, aber ich möchte hier nicht als so doof dargestellt werden..^^


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.04.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Pardon, aber du hast dich damit gerade selbst abgewertet. In Relation zu demjenigen, der das geschrieben hat, bist du offenkundig schon nicht ganz die Leuchte. Es muss ja auch Unterschiede geben, nicht wahr ;)

[auf diesen Beitrag antworten]

   25.06.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Gute Kollege studiert Wing, ich BWL.
Ums kurz zufassen.
BWL-Teil bei mir viel ausführlicher im Grundstudium. Während die im 1. Semester da, dass 1x1 des BWL-Kreislauf ankratzen, hatten wir komplette Grundlagen in aller Ausführlichkeit (und das berufsbegleitend) durch.
Dafür ist Mathe definitiv ein gutes Stück härter und ich habe stets das Gefühl, dass wir dort reichlich mit dem Stoff hinterherhinken.
Und von wegen hybrider Mischmasch. Wenn ich mir die Stellenangebote an der Uni ansehe, wirds langsam eng für die Bwler. Gerade die großen deutschen Industriefirmen suchen stets den Ingenieur mit Wirtschaftswissen und techn. Verständnis. Was auch Sinn macht, denn die reinen Zahlenmenschen gibts langsam mehr als genug, ganz zu schweigen davon, dass ein 'Hybrid' zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Wer hier sagt, "die können nix richtig", der sollte sich mal die ganzen Vollzeit-BWLer nachm, Studium anschauen ^^Man sollte diesem Studiengang also den nötigen Respekt zollen

Lounge Gast schrieb:
>
> Hi,
>
> was haltet ihr von einem studium zum wirtschaftsingeneur im
> gegensatz zum herkömmlichen bwl-studium?
> was spricht dafür und was dagegen?


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.06.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Wirtschaftsingenieurwesen ist sicherlich eine gute Wahl, damit ist man am Arbeitsmarkt gefragter. Ist eben ein Studium was sehr fordernd ist und die "Klotzköpfe" eher nicht schaffen. Klar ist das Niveau je nach Hochschule unterschiedlich, dennoch halte ich das Studium des Wirtschaftsingenieurs - im Regelfall - für anspruchsvoller als ein rein betriebswirtschaftliches Studium. Klar werden hier einige Bwl'er das anders sehen, ändert aber nichts an den Tatsachen (Einfach mal breit Statistiken über Abbruchsquoten googlen...).

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.07.12
  Lounge Gast

Re: wirtschaftsingeneur pro und contra

was viele hier labern.... WI Bwl wäre oberflächlich.... ich studier WI an ner UNI und wir haben exakt die SELBE Vorlesung wie die reinen Bwl'ler einziger Unterschied ist, dass wir NICHT ALLE Vorlesungen der reinen Bwl'ler als Pflichtvorlesung haben, sondern nur 2/3 von denen. Das unser Bwl oberflächlich wäre ist schlichtweg eine Lüge. Was allerdings stimmt, dass unser BWL Vorlesungsspektrum nicht so groß ist wie das der reinen BWL'ler. (z.b. haben wir die zwei Vorlesungen "Operations Research" & "Supply Chain Management" zumindest im Bachelor nicht als Pflichtvorlesung).

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.07.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

also ich würde immer wieder das WI Studium geginnen. Es war zwar anspruchsvoll (WI an ner TU mit Schwerpunkt MaschBau) - aber das bereitet einen sehr gut auf das Berufsleben vor, was z.B. Belastbarkeit betrifft.

Viele meiner Studienkollegen sind nahlos ins Berufsleben übergegangen und sowohl im technischen als auch im wirtschaftlichen Arbeitswelt unterkommen.

Man sollte sich im Vorfeld jedoch m.E. über die Studieninhalte der Uni / FH informieren. Hier gibt es teilweise unterscheidliche Schwerpunkte für Technik oder Wirtschaft.


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.11.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Also ich möchte hier auch mal meinen Senf dazu abgeben.

Zuerst mal sollte gesagt werden, dass der Schwierigkeitsgrad sehr stark von der Uni abhängt. Für jeden Studiengang gibts nur ne Hand voll guter / schwieriger Unis meiner Ansicht nach.

Der Vergleich zwischen Mathe / Wi.Ing. / BWLer / VWLer / Ing. ist nie allgemeingültig. Jeder hat seinen Schwerpunkt.

Und nun zum spezifischeren Teil. Ich studiere Wi.Ing. (TU Berlin) und meine Freundin BWL (HU Berlin).

Viele meinen die wirtschaftlichen Fächer sind für Wi.Ing. einfacher, dass kann ich nur verneinen. Habe ein Semester vor meiner Freundin begonnen und hatte deshalb einige Fächer schon belegt die sie erst belegen musste (z.B. Wirtschaftsmathe, Mathematik I, Mikroökonomie, Makroökonomie). Und ich konnte ihr immer alle Fragen beantworten und ihr alles erklären und beim Lernen helfen ohne großartig selbst noch einmal was dafür lernen zu müssen. Also war mein TU Berlin Wirtschaftsteil meines Wi.Ing. Studiums mit ihrem BWL auf der Humboldt Universität (nicht Mannheim, aber auf jeden Fall eine der besten Adressen für BWL) gleichwertig. Skripte, Lehrbücher usw. waren bei uns beiden fast vollständig identisch. Mathematik (wobei die HU ja für ein sehr mathelastiges BWL Studium bekannt ist) war bei mir um einiges umfangreicher und schwieriger. Dafür hat sie wiederum viele Module belegt die ich nicht belegen musste/konnte (Banken, Steuerlehre usw).

Darüber hinaus ist ja klar, dass ein Wi.Ing. nicht 100% eines BWL oder Ing. Studiums beinhalten kann. Die Grundlagenfächer sind identisch (musste das komplette BWL Grundstudium meiner Freundin auch an meiner TU absolvieren, darunter Mikro, Makro, Wirtschaftspolitik, Marketing, Produktionsmanagement, Finanzierung, Investition, internes & externes Rechnungswesen, Organisation, Innovationsmanagment). Aber ein Wi.Ing. kann natürlich danach nur 4-5 Module zur Vertiefung jeweils für BWL bzw. Ing.wiss. wählen, währen ein reiner BWLer und Ing. natürlich mind. doppelt so viele wählen kann.

Den Ingenieursteil kann ich nur mit Freunden vergleichen. Und für den gilt dasselbe. Sind die genau gleichen Vorlesungen und Klausuren die man belegt, jedoch hat man nach dem Grundstudium eben nur eine geringe Anzahl an Vertiefungsmodulen.

Was den Arbeitsaufwand angeht ist das bei uns so. Das wir jeweils 70% des bei uns angebotenen BWL und des Ingenieursstudiengang (je nach Vertiefungsrichtung zB Maschinenbau, Chemie, Informatik, Logistik, Bauingenieurswesen) belegen mussten. Daraus resultiert schon ein größerer Arbeitsaufwand. Ich habe jedes Semester 30 SWS, bekomme teilweise für Module weniger ECTS angerechnet als reine BWLer oder Ing. obwohl wir die gleiche Vorlesung besuchen, die gleiche Klausur schreiben.

Die Durchfallquoten sind auch dementsprechend hoch. Habe mit ca. 200 Leuten begonnen im ersten Semester und nach dem ersten Semester waren es keine 100 mehr. Ungefähr 80% der Module haben Durchfallquoten von mehr als 50-60%, einige sogar bis zu 75-80%. Nur ca. ein Modul pro Semester ist ein lockeres 1,x Modul.
Ich kenne bisher niemanden der nen Schnitt unter 2,0 hat. Die meisten haben so einen Schnitt um die 2,5. Dabei handelt es sich aber nicht um total dämliche oder Hobbystudenten, sondern um wirklich engagierte, ordentlich lernende, arbeitswillige Studenten, die nicht nur ständig Party machen oder ein paar Tage vor der Klausur anfangen zu lernen sondern wirklich ein Monat lang nur für 3-4 Klausuren lernen. Also um ne 1,x im Schnitt hinzubekommen muss man schon sehr sehr hart arbeiten, wenig Freizeit akzeptieren.

Pro Semester muss ich ca. 6 Klausuren ablegen.

Und der wirtschaftliche Teil wird von vielen als leichter empfunden, das kann ich nur bestätigen. Aber der Grund daran liegt wohl einfach darin, dass die Mathematikausbildung von Wi.Ing. um ein einiges härter ist und man sich nicht mehr den Kopf über die Mathematik in den BWL und VWL Modulen zerbrechen muss und sich dadurch mehr auf das Verständnis und Theorie konzentrieren kann. Dafür waren eben die Mathemodule dementsprechend hart (natürlich trotzdem nicht mit Mathematikern zu vergleichen - denen gebührt wohl der wahre Respekt).

Wofür man sich entscheidet kommt natürlich drauf an was einem liegt, wohin man möchte, welche Interessen man hat.

Wenn man kein Interesse an Wirtschaftsthemen hat, aber dafür an Technik und man später tatsächlich Maschinen oder was weiß ich was entwerfen und konstruieren und so weiter will, weil einem das Spaß macht, dann sollte man ein Ing.studium wählen.

Wenn man keinen Bock auf technische Fächer (E-Technik, Mechanik, Konstruktion, Thermodynamik, Statik, Informatik usw.) hat und sich aber für die Wirtschaft interessiert, dann sollte man BWL oder VWL wählen. Wenn man später ins Bankenwesen möchte, würde ich vlt eher BWL/VWL studieren als Wi.Ing., obwohl man natürlich auch als Wi.Ing sich auch Banken spezialisieren könnte, aber eben nicht in dem Umfang wie ein WiWi. Aber dafür hat man als Wi.Ing wieder andere Fähigkeiten (zB wenn man bei Banken im Bereich Patente arbeiten möchte).

Wenn man jedoch beides gerne hat, sich für beides interessiert oder vielleicht auch gerne genau die Schnittstelle sein möchte, kann ich Wi.Ing nur empfehlen. Seit klein auf war ich immer hinter dem neusten Technikkram her, habe immer rumgebastelt usw. Ich habe aber genauso die Wirtschaft lieben gelernt (5 Jahre Wi.gym) und deshalb mich für Wi.Ing. entschieden und bin mehr als zufrieden mit der Wahl.

Ich wollte anfangs BWL studieren und habe mich eigentlich nur für Wi.Ing. wegen der "besseren Berufschancen" entschieden, weil ich nicht einer unter Tausenden sein wollte (wobei es natürlich auch sehr viele Wi.Ing. gibt). Dabei habe ich immer befürchtet das der Wirtschaftskram nur grob angerissen wird und nicht ausreichend behandelt wird. Aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass meine grundlegenden Zweifel nicht berechtigt waren. Die wirtschaftlichen Themen werden in der gleichen Qualität gelehrt, eben nur nicht in so großer Anzahl.

Jedoch war meine Entscheidung wegen der besseren Berufschancen nicht richtig. Auf den ersten Blick mag das vlt stimmen, aber es schließen einfach viel mehr BWLer ihr Studium ab. Viele BWLer mit nem 1,x Schnitt, aber kaum Wi.Ing. mit 1,x. Meiner Meinung nach ist es leichter sich in BWL irgendwie durchzumogeln, aber dann hat man eben keinen guten Schnitt und bekommt keinen guten Job.
Bei Wi.Ing. ist es einfach schwieriger überhaupt durchzukommen und der Schnitt steht eher im Hintergrund. Viele geben einfach wegen zu viel Mathe auf. Praktisch jedes meiner Module besteht nur aus Mathe. Natürlich nicht wie in Mathemodulen, aber wenn man die Grundlagen nicht beherrscht tut man sich in allen Modulen eben schwer. Und deshalb gibt es kaum Leute mit 1,x Schnitt.

Einfach nur nen Abschluss machen ist in BWL vlt einfacher. Aber einen guten Schnitt zusammenzubringen ist in beiden Richtungen genau gleich schwierig.

Um Job mach ich mir auch keine Sorgen. Bekomme schon regelmäßig Anfragen über Jobbörsen und Netzwerkportale (zB XING) und das von teilweise doch sehr ansehnlichen Firmen (ua. Cisco Systems, Siemens) und obwohl ich meinen Bachelor noch nicht mal abgeschlossen habe.
Aber das gleiche gilt auch für BWLer die sich wirklich ins Zeug hauen und sich anstrengen. Party-BWLer bekommen natürlich keine solchen Angebote.

Kurz zusammengefasst: Wi.Ing ist vlt etwas schwieriger als BWL/VWL, einfach weil mehr Stoff (oft 70% WiWi und 70% Ing.Wi) gelehrt werden. Daraus resultieren auch die schlechteren Noten bei Wi.Ings. Die Qualität ist die gleiche, jedoch hat man als Wi.Ing. weniger Spezialisierungsmöglichkeiten. Es kommt also darauf an was man möchte. Wenn man nicht genau weiß was man will (also ob Technik oder Wirtschaft) ist Wi.Ing. vlt auch gut geeignet um zu erkennen was einem mehr liegt und mehr Spaß macht. Dann kann man immer noch wechseln und sich die Kurse anrechnen lassen. Oder man spezialisiert sich im Master entweder in Richtung WiWi oder Ing.wiss.

Kein Studiengang ist absolut besser als ein anderer. Es sind alles unterschiedliche Ziele. Und man kann mit jedem von den 3 ans gleiche Ziel gelangen (Zuerst Bachelor in Ing dann in WiWi, oder Wi.Ing dann Ing., oder BWL und dann Wi.Ing usw.).

Man sollte einfach den Weg wählen der einem am meisten Spaß macht. Dann schreibt man auch gute Noten und bekommt nen Job.


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.12.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

Servus an Alle,
also ich habe mir mal so die ganzen Berichte bzgl. Wirtschaftsingenieurwesen durchgelesen. Ich selbst bin kein Wirtschaftsingenieur, aber so etwas ähnliches. Im Freundes- und Bekanntenkreis werde ich als Double-Dipl. betitelt. Aber jetzt mal Spaß beiseite. Ich habe vor ca. 20 Jahren an der FH Regensburg Elektrotechnik (Nachrichtentechnik) studiert. Von 380 Leuten, die das Studium begonnen haben, hatten dann letztendlich 100 bestanden. Ich selbst habe 9 Semester (incl. Ehrenrunde beim Vordiplom) studiert und mit 2,8 abgeschlossen. Und ich muß sagen, das Studium war ziemlich hart. Ich habe immer gelernt, teilweise bis 2:00 morgens, und bin fast an meine Leistungsgrenze gegangen. Dann habe ich vor 6 Jahren nebenbei 8 Semester Europäische BWL (FH Nordhessen) im Fernstudium mit zweiwöchigen Präsenzphasen in einem Studienzentrum in der Nähe von Regensburg studiert. Was soll ich sagen? Das BWL-Studium war ein gemächlicher Spaziergang gegenüber dem Elektrotechnikstudium. Der Zeitaufwand betrug ca. 20% gegenüber dem Elektrotechnikstudium, von 18 Leuten haben 12 bestanden. Und ich habe ohne größere Anstrengungen und mit minimalem Zeitaufwand mit 2,0 abgeschlossen. Nebenbei habe ich noch das FCE (First Certificate in English) an der Cambridge-University absolviert. Gut, ich muß auch sagen, ich bin nicht der geborene Techniker als auch der geborene BWL'er. Ich arbeite im Konzerncontrolling einer großen Firma, da kommt mir der "Goldene Mittelweg" Ing-BWL recht gelgen. Allerdings muß ich auch anmerken, daß mein Bruder, ein 100%-Techniker (Abschluß Dipl.-Ing. mit 1,2) einen Graus vor BWL-Themen und Sprachen hat. Aber als Fazit zum Schluß: Wenn Jemand ein Ingenieurstudium abgeschlossen hat, dem sollte das BWL-Studium relativ leicht fallen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.12.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

An den letzten Poster. Also an einer FH Europäische BWL in einem Fernstudium zu studieren ,ist auch nicht schwerer als eine Ausbildung als Instruiekaufmann. An einer Universität in Deutschland ist es ungleich schwerer . Wobei ich auch kein reines BWL Studium machen ,sondern gleichberechtigt mit VWL. Und VWL an einer Uni ,ist wirklich was anderes als an einer FH. Ingenieruswissenschaften an einer UNi sind auch mathematisch eine andere Liga als an einer FH.

[auf diesen Beitrag antworten]


   20.12.12
  Lounge Gast

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

An den letzten Poster. Also so ganz ohne Kommentar kann und möchte ich dieses Statement nicht stehen lassen. Also d'accord gehe mit Dir darüber ein, daß ein Studium der Ingenieurwissenschaften an einer Uni sehr schwer ist. Kommilitonen, die an der Uni an Ingenieurwissenschften gestrauchelt sind, haben das FH-Studium in der Regel gepackt. Kommilitonen, welche das FH-Studium Elektrotechnik geschmissen haben und dann an der Uni BWL studiert haben, haben das BWL-Studium i. d. R. gepackt. Kommilitonen, welche das BWL-Studium an der Uni nicht gepackt haben, scheiterten auch am Elektrotechnikstudium an der FH. Desweiteren möchte ich noch anmerken, daß ich meiner Cousine, welche BWL an der Uni studierte, mit meinem Mathematikwissen (Elektrotechnik an der FH) in Mathematik für BWL'er auf die Sprünge geholfen habe. Ganz energisch widersprechen möchte ich Dir, daß ein Fernstudium "Europäische BWL" an einer Fern-FH der Ausbildung eines Industriekaufmannes entspricht. Fairerweisen ist hier anzumerken, daß man auch ohne (Fach)-Abitur studieren kann. Hierzu muß ich aber auch sagen, daß Mathematik der Prüfstein des Studiums war. Hier behandelten wir vor allem die Infinitesimalrechnung und Stochastik. Ich denke mal, der Schwierigkeitsgrad im Vergleich entspricht hier in etwa dem Stoff des Fachabiturs der 12. Klasse der Fachoberschulen in Bayern (angeblich schwierigstes Niveau aller Bundesländer). Und immerhin habe ich auch eine Diplomarbeit mit über 100 Seiten (incl. 250 Zitaten) geschrieben. Dies zog sich immerhin auch über 6 Monate dahin. Weiterhin habe ich mich über ein Masterstudium informiert. Lt. Anfrage an verschiedenen Fern-Uni's bzw. Fern-FH's könnte ich aufgrund meiner Vorbildung ein Masterstudium in 3 Semestern incl. Master-Thesis absolvieren. Ohne arrogant wirken zu wollen, denke ich mal, daß ich mich mit zwei (in keinster Weise verwandten) FH-Abschlüssen mit einem Uni-Absolventen vergleichen kann. Schließlich habe ich ja 8 Jahre an zwei verschiedenen FH's verbracht. Wenn ich die Credit Points lt. ECTS addiere, komme ich auf 480 Punkte bzw. 420 Punkte (je 240 bzw. 210 Credit Points je FH-Abschluss, je nach Zählweise). Zum Masterabschluss benötigt man meines Wissens 300 Credit Points. Wird mir von vielen Leuten (auch Uni-Absolventen) so bestätigt, manche Uni-Absolventen sehen dies aber anders.

[auf diesen Beitrag antworten]
   
  Passende Anzeigen




  

Re: Wirtschaftsingenieur pro und contra

  auf diese Nachricht antworten :
  Dein Name: Lounge Gast
  Deine E-Mail:
  Betreff:
 
   
   
  Passende Anzeigen




Unternehmen - Presse - Impressum - Kontakt