bin gerade im 7. und letzten Semester meines dualen BWL-Studiums (FH Münster bzw. VWA Münster).
Plane zum WS2012 ein Vollzeit-Masterstudium in Richtung Finance aufzunehmen.
Da ich vorzugsweise ins Ausland will, muss ich dafür sowohl TOEFL als auch GMAT machen.
TOEFL ist dabei nicht die Baustelle, vielmehr der GMAT.
Habe ich vor kurzem zum Test angemeldet (29. Januar 2012) und mir bereits die GMATPrep-Software runtergeladen, aber noch nicht in Fragen o.ä. reingeschaut.
Brauche z.B. für die BI Oslo mindest 600 Punkte. (Durchschnitt ist ja laut der GMAT-Organisation ca. 550 Punkte)
Ich würde mich jetzt über ein paar Erfahrungsberichte freuen:
1. Wie viele Stunden am Tag,
2. wie viele Tage die Woche habt ihr investiert?
3. Welche Ergebnisse habt ihr erzielt?
4. Ist ein Kurs und Bücher zwingend erforderlich?
Bin ich mit 8 Wochen vor dem Test vielleicht sogar viel zu knapp dran? (Habe bereits im Internet gelesen, dass sich teilweise ein halbes Jahr) darauf vorbereitet wird.
Ich muss sagen dass ich im Moment echt Bammel hab, weil man im Prinzip überall liest, dass der Test unglaublich hart ist. Und wenn der Schnitt bei 550 Punkten liegt, ich aber 600 erreichen muss...
Darüber hinaus arbeite ich ja Vollzeit, 40h die Woche - kann also max. 2h am Tag locker machen. Dazu muss ich ja noch zwei extrems wichtige Klausuren im Dezember schreiben...
Naja, wie gesagt, würde mich über Antworten auf meine vier Fragen und sonstige Erfahrungsberichte sehr freuen!
erstmal: ruhig bleiben. Für den GMAT kann man lernen, aber man kann hohe Punktzahlen auch nicht erzwingen!
Ich habe den Test vor 1 Monat gemacht und hatte auch den "Druck", mindestens 600 Punkte zu erzielen.
Zu deinen Fragen:
1./2: Lernumfang
Es ist schwer, das in Tagen/Stunden anzugeben. Mein Tip wär folgender: Buch "Cracking the GMAT" kaufen und dann
- Mathe-Kram durcharbeiten
- Sprachlicher Teil eher überfliegen
- dann Tests machen und nich abschrecken lassen: Man wird definitiv besser, da man sich auch an das Test-Design gewöhnt.
3. Welche Ergebnisse habt ihr erzielt?
->640
4. Ist ein Kurs und Bücher zwingend erforderlich?
- ein Kurs ist meiner Meinung nach absolut unnötig, Buch halte ich für sinnvoll "Cracking the GMAT" hat auch noch 4 Test-Tests dabei - sehr nützlich
Also insgesamt: Wenn du 5 Leute nach Vorbereitungszeit udn Härte fragst, kriegst du 6 antworten. Es gibt Leute, die monate lang üben und solche die nach 2 tagen Üben 700 Punkte knacken.
Also nochmal
1. Buch kaufen
2. Mathe-Kram durcharbeiten (halt dich hier nich zu lange bei Geometrie auf - das kommt dann doch bei max. 2 Fragen nur dran)
3. Tests machen
Alles in allem schafft man in 5-7 Tagen Vollzeit schon einiges!
1. Ich würde Versuchen immer so lange zu lernen wie der Test ist, also 3-4 Stunden am Stück am Tag
2. Bei mir waren es 5 Tage die Woche x 3 Wochen
3. 640
4. Also wenn du nicht gerade dumm wie 10 Meter Feldweg bist, dann musst du dir nicht so viel Sorgen machen, dass du die 600er Marke nicht packst. Wenn du 700 erreichen willst, dann würde ich evtl. 2-3 Monate fürs lernen einplanen. Bücher (finde ich) sind zum lernen zwingend erforderlich, Kurse nicht.
Hab den GMAT selber gemacht (für MBA in USA) und mich einige Woche sehr intensiv vorbereitet. Behaupte jeder bringt gewisse Voraussetzungen mit und schneidet je nach Tagesform, Vorbereitung etc am oberen oder unteren Ende dieser Spanne ab.
Hab zunächst einige Zeit darauf verwendet zu scannen was es alles an Material gibt und was wirklich hilfreich ist. Tipp, geh auf ein internationales Forum, auf dem sich Amis, Inder etc über den GMAT austauschen- dort gibt es die aktuellsten und imo besten Infos.
Hab mir dann 2 empfohlene Bücher geholt und eine Reihe von Probetests (CD/Internet). Kurse sind imo Zeitverschwendung. Ich würd am Anfang erstmal ein/zweimal einen Probetest machen und gucken wo Du landest- das gibt Dir ein Gefühl dafür wie hoch die Hürde 600 für Dich ist.
Dann ist es wichtig zu verstehen wie der Test funktioniert, d.h. die Aufgabentypen, aber auch die Berechnung der Punkte und der Zeiteinsatz den man zur Verfügung hat. Ich hab anschließend versucht an allen Aufgabentypen "zu arbeiten", evtl. macht es für Dich mehr Sinn Dich aufgrund der Deadline auf bestimmte Typen zu konzentrieren.
In den letzten 4 Wochen vor dem Test, hab ich täglich einen Probetest gemacht (20 insg). Das hat mit sehr viel Sicherheit gegeben und kann es nur weiterempfehlen (auch wenn es keine 20 sein müssen; das Aufsatzschreiben zu Beginn (auch hierfür brauchte ich einen Mindestscore) geht zudem sehr leicht von der Hand).
Bin dabei immer zwischen 560 und 660 Punkten gelandet. Am Tag des Tests lief alles glatt- 640 und 4.5 für den verbal part. Hab meinen Studienplatz bekommen.
vorsicht: Also ich finde nich, dass jeder, der unter 600 hat, dumm ist... sooo leicht ist der Kram dann doch nich.
GAAAAAAANZ WICHTIG: Nimm dir beim echten test dann für die ersten Aufgaben VIIIEL Zeit. Die sind viel wichtiger für deine punktzahl als die letzten. Ich hab tatsächlich in beiden Teilen im Test die letzten 5 Aufgaben nur noch ratend geklickt, da kaum Zeit mehr, aber hab gute Punkte gemacht, da die ersten Fragen so ausschlaggebend sind, da dich dieser pseudo-intelligente Test dann schon oben einordnet und dir auch schwerere fragen gibt.
wenn du die letzten 5 raten musstest, hast du dir im vorfeld die zeit nicht richtig eingeteilt! grundsätzlich hast du natürlich recht- die ersten fragen sind richtungsweisend für den score.
nochmal eine andere Frage: man kann ja auch den Test nicht gelten lassen. Muss man die Entscheidung, ob der Score zählt und versendet wird oder nicht treffen, bevor man die Score weiß (sprich sich auf sein Gefühl verlassen, was ja bekanntermaßen oft täuscht)?
Mach erstmal den GMAT Prep 1 (bei Anmeldung bekommst du Zugang zu zwei offiziellen Test von mba.com).
Der Score den du da erhälts wird richtungsweisend sein.
Dann mach viele Prep-Tests, min. 3-5 um ein Gefühl für alles zu bekommen.
An die Tests kommst du, wenn du dir ein Buch von ManhattenGMAT kaufst. Scentence Correction von denen ist für den Verbal-Teil absolut 100% Pflicht!
Ich hab im ersten Mock-Test ohne lernen und den GMAT zu kennen 600 Punkte erreicht. 3 Wochen lernen und insg. ca. 60 Stunden später erschien die 700 auf dem Monitor im Offiziellen Test. Also mach dich nicht verrückt. 600 ist locker machbar.
Der deutsche Durchschnitt liegt übrigens bei über 550 Pkt.
Und ja, du musst entscheiden ob du canceln willst, bevor du den Score siehst. Kann ich aber nicht zu raten, die Unis interessiert nur dein bester Score. Ein gecancelter Score hingegen ist eher auffällig und kann die Bewerbung negativ beeinflussen!
Ich habe jetzt das erste Mal einen Test aus der GMAT Prep Software gemacht (die offizielle Software, die man gratis bei der Anmeldung bekommt).
Man musste zwar auch das AWA machen, das wurde aber nicht gescored. (steht da zumindest in den Instructions, dass das so ist)
Mein Score Report am Ende sah so aus:
Quantitative 35
Verbal 33
Total Score 570
Heißt das, dass zu den 570 nochmal Punkte für das AWA dazukommen würden, im echten Test, also da dann meinetwegen 630 stehen würde und zusätzlich zu Quantitative und Verbal eben noch AWA = X? Könnte aus den 570 nochmal 600 werden oder hab ich einfach auf ganzer Linie versagt (muss ja 600 Punkt schaffen)?
nein, das heisst das du 570 Punkte hast - das AWA hat keinen Einfluss auf deinen Scoren, es wird lediglich "mitberichtet" .. zB Score 570 AWA 4.5 oder so..
und versagt hast du nicht, bereite dich weiter vor, 570 ist schon über dem globalen schnitt ..
Ich hatte leider nur 3 Wochen Vorbereitungszeit in denen ich Vollzeit gearbeiten musste und habe immerhin 640 punkte geschafft
(allerdings habe ich AWA auch leer abgegeben).
ich habe den $990 Kurs von Knewton gemacht. Es wird über Wochen alles erklärt, alle Regeln, alle Formeln ? alles, was man für den GMAT braucht. Und Knewton hat den Kursteilnehmern einen Guide zusammengestellt, der knapp, aber verständlich in Kurzform alles auflistet, was man für den Test wissen muss! Von number properties bis hin zu geometry, von Syntaxregeln bis hin zu Leseverstehenstaktiken - ALLES.
Zudem steuere ich noch eine PDF bei, die alle wichtigen Links zum Thema ?Lernen für den GMAT? beinhaltet. Ich habe Top-Adressen, wo in tollen Videos jede Aufgabe der Official Guides (11, 12, Verbal 2, Quant 2) erklärt wird, ich habe Links zu Seiten mit hunderten Aufgaben zu allen Themengebieten.
Dieses Knallerpaket habe ich für meinen GMAT benutzt und das Ding gerockt. Jetzt abzugeben. Bei Fragen einfach melden. Ich stehe auch gerne nach dem Verkauf für Fragen oder so zur Verfügung. Ich habe schließlich ein halbes Jahr mit dem GMAT-Lernen verbracht, und kenne die Nöte und Sorgen, und helfe gerne!
habe 4 Wochen lang Blut geschwitzt (also nach der Arbeit noch 2h Stunden geübt; insgesamt 3 volle Tests gemacht) und zum Glück 640 (AWA 6.0) erreicht.
Die drei Tests haben mir richtig Panik gemacht: erst 570, dann 670, dann 550.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Meiner Ansicht nach reicht ein Buch wie Cracking the GMAT völlig aus. Ich wusste dann was auf mich zukommt und konnte üben (wie man weiß: Übung macht den Meister).
Letztendlich, und bitte nehmt mir das jetzt nicht übel, kommt es einfach auf den gesunden Menschenverstand an: wenn jemand nicht intelligent genug ist, dann schafft der auch mit nem 1000$ Kurs keine vernünftige Score. Ich konnte noch so viel üben, ich bin nach 4 Wochen bei den schweren Mathe-Problemen immer noch meistens gescheitert. Und das lag nicht daran, dass ich nicht wusste worums geht bei der Aufgabe oder dass ich die Lösungsstrategie nicht anwenden konnte, nein: dafür fehlte mir einfach der Grips! Ich habe die Lösungen zu den schweren Aufgaben angesehen und gedacht: "Wie zur Hölle hätte ich da 1. jemals und 2. auch noch in 2 min drauf kommen sollen?!". Machen Aufgaben überstiegen einfach meine Intelligenz, und da ist dann mit Übung auch nichts mehr dran zu drehen.
Mein Fazit ist: ich war hochkonzentriert an dem Tag und hatte Glück mit den Aufgaben. (ja es geht: zwar gibts nen Algorithmus, der den Schwierigkeitsgrad festlegt, aber manche schwierigen Probleme kann ich lösen, machen eben nicht. Da hatte ich Glück.)
Vorbereitung bringt eine Menge, es braucht aber eine große Portion Grips, um eine Score von 600 und besser zu erreichen.
Seien wir ehrlich: Sonst wären doch die Harvard-Studenten mit ihrem 720-Punkte Schnitt auch nichts besonderes.
Ich bin in den Mannheimer Master mit einem ziemlich hohen Score (>700) gekommen. Meine Vorbereitung: Das offizielle Buch und die zwei kostenlosen Probetests. Zuerst habe ich alle Aufgaben einmal gemacht, dann habe ich den ersten Probetest gemacht. Dann bin ich nochmal die Aufgaben aus dem Buch durchgegangen, die ich falsch hatte, und dann habe ich den zweiten Probetest gemacht. Ein paar Tage vorm Test hab ich mal Essay-Schreiben geübt. And that's it. Wenn man intelligent genug ist, braucht man halt nicht die teuren Pakete um auf einen vernünftigen score zu kommen.
Lounge Gast schrieb:
>
> was man braucht ist ja äußerst relativ - wenn du dich an HBS
> o so bewirbst wirst du mehr Probetests machen als bei einer
> Bewerbung an der FH Wedel :D
Was noch zu ergänzen wäre (falls es oben nicht doch schon irgendwer geschrieben hat):
Die Scores, die du in den Probetest (Cracking the GMAT) erzielst, sind zu hoch angesetzt, falls du ein sehr gutes Ergebnis anstrebst.
Das liegt daran, dass die Probetests nicht adaptiv sind, d.h. du bekommst dort einfach einen Mix aus einfachen, mittelschweren und schweren Fragen.
Im echten, adaptiven Test nimmt der Schwierigkeitsgrad der folgenden Fragen zu bzw. ab, je nachdem ob du die vorangegangenen Fragen richtig oder falsch beantwortet hast.
Beispiel: Erster Probetest ohne vorher zu Lernen: 700
Realer GMAT mit etwas Vorbereitung (ca. 40 Stunden): 680
Kurz:
Der reale Test ist deutlich schwieriger als der Probetest, wenn du im oberen Bereich abschneidest, da viel mehr der schwierigen Fragen vorkommen.
Was manche hier für einen Bullshit verzapfen, unglaublich.
1-2 Wochen für einen 600er ist auch persé unrealistisch. Man muss, wenn man es ordentlich haben will, sich meiner Meinung nach einige Monate intensiv dransetzen um im oberen 600er Bereich zu landen.
Alleine die ganzen GMAT - Bücher (stichwort: Manhatten) mit ca. 1000 Seiten brauchen nunmal Zeit durchzulesen, durchzuarbeiten, zu verinnerlichen etc.
Öfters hängt man auch an einer Aufgabe fest und überlegt selber ne halbe Stunde wie man das lösen sollte. Alleine für eine Aufgabe kann da somit schonmal einiges an Zeit ins Land gehen.
Aber klar, manche Leute nach einer 1 Woche einen 680er Score, ist klar oder gar ohne zu lernen. ;)
Kleine Einsteins.
Bevor du etwas als bullshit bezeichnest, solltest du vielleicht mal versuchen über den eigenen Tellerrand zu schauen:
Haben alle Testteilnehmer die gleichen Chancen oder ist der eine eventuell doch begabter als andere ?
Lernt der eine vielleicht in 4 Stunden wozu ein anderer 40 Stunden ?
Einfach mal nachdenken, bevor du andere als Dummschwätzer darstellst.
Das Beispiel oben ist meine persönliche Erfahrung, das kannst du entweder glauben oder es sein lassen. Dazu muss man im Übrigen auch kein "Einstein" sein.
Klar gibt es die Hochbegabten, die mit wenig Aufwand eine hohe Punktzahl schaffen.
Fakt ist aber, dass der GMAT viel Vorbereitungszeit benötigt.
Zum Vergleich: Ich habe Wirtschaftsinformatik (hoher Matheanteil) mit 1,7 an einer Uni in D abgeschlossen und habe musste 600 Punkte bekommen.
Ich habe insgesamt ca. 100 Stunden über 6 Monate (habe Vollzeit gearbeitet und konnte nur an WE lernen) für den GMAT gelernt und nachher 620 Punkte bekommen. Kollegen mit vergleichbaren Abschnitt haben alle ähnliche Erfahrung.
Die Einschätzung meines Vorposters für 740 Punkte einen Aufwand von ~340 Stunden zu haben halte ich für realistisch.
Naja, wie gesagt, das sind halt meine Erfahrungen. Ich bin auch weit davon entrernt hochbegabt zu sein, habe nur einen 2.3 Bachelor und bin weder in Mathe noch in Englisch der Crack.
Die Kombination macht es aber:
Viele Mathe-Asse haben Probleme mit dem Sprachteil und umgekehrt.
Wenn man also in beiden relativ Teilen gut ist (nicht sehr gut), dann schneidet man schon 650+ ab.
Und das schließt nicht mal die Hochbegabten mit ein. Die können mit relativ wenig Lernaufwand auch 'locker' einen Test mit 700+ machen.