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home / lounge / Studium / Allgemeines 17.05.2012
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 Autor   Beitrag 

   26.04.08
  Lounge Gast
"Königsdisziplinen" der BWL
Hallo!
Ich befinde mich erst in einer relativ frühen Phase meines Studiums und wollte hier einfach mal nachfragen, bei welchen Tätigkeiten bzw. Fachgebieten man von sogenannten Königsdisziplinen des Fachs sprechen könnte.

Als Gradmesser soll einfach der Schwierigkeitsgrad und die Komplexität in dem betreffenden Fachgebiet dienen.

Oder aber auch solche Aufgabengebiete, die in der Regel nur an die "Supermänner" von den Unis Mannheim, Köln & Co. übertragen werden;)

Ich habe ja z.B. von M&A gehört, dass es relativ komplex sein soll und man in der Branche auch nur schwer Fuß fassen kann.
(kann mich natürlich irren...)

Was fällt euch alles ein?


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   26.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ja da hast du recht, alle M&Aler glauben sie wären Könige.

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   26.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
"Königsdisziplin" liegt immer im Auge des Betrachters :)

Wie du bereits gesagt hast, gilt M&A als komplex, aber aus meiner Sicht eines der interessantesten Fächer überhaupt.

Wenn du von der reinen BWL abschweifst, und in Richtung Banking gehst, ist der Bereich Sales & Trading und alles was damit zusammenhängt auch interessant und eine Herausforderung.

Aber was dann deine "Königsdiziplin" wird, musst du selbst entscheiden ;)


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   26.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
M&A ist keine Disziplin der BWL. M&A besteht aus Wirtschaftsprüfung, Steuern, Controlling, IT und einer gehörigen Portion heiße Luft...

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   26.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Wirklich fordernd ist weder Sales noch M&A. Es gibt sehr wenige Bereiche der BWL, die wirklich geistige Höhenflüge erfordern. Am ehesten kann man diese aber in Finance und Produktion/Logistik finden und dort eigentlich auch nur in der Wissenschaft, da in der Praxis oft Kollege Computer bei komplexeren Problemen unter die Arme greift. Ausnahme: man geht zu der Firma, die die Software konzipiert und erstellt.

Vom Schwierigkeitsgrad würde ich Structuring im Investmentbanking als Königsdisziplin bezeichnen, aber wie gesagt nie und nimmer M&A, ebenso wenig wie Unternehmensberatungen. Von der Reputation in der Öffentlichkeit her ist aber M&A König, was einfach daran liegt, dass Unternehmenstransaktionen spannend erscheinen und mit Structuring z.B. kaum jemand was anfangen kann.


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   27.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
"M&A ist keine Disziplin der BWL. M&A besteht aus Wirtschaftsprüfung, Steuern, Controlling, IT und einer gehörigen Portion heiße Luft..."

Hehe, was verstehst du denn genau unter einer "gehörigen Portion heiße Luft"? ^^


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   27.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Der gewöhnliche Structurer sitzt vor seinem komplexen Excel Sheet (welches von den Quants erstellt wurde und zu allen Marktdaten über komplexe Software zum Backend verknüpft ist) und preist damit seine Produkte. Macht ein paar Anpassungen bezüglich der Volatilität und sonstiger Marktparameter.

Structuring ist auch nicht der geistige Höhepunkt.

Mehr Anspruch findest zu im Exotics Trading, wo du zusätzlich das ganze Risiko am Markt absichern musst und im Gegensatz zum Strukturierer auch die volle Verantwortung für den Gewinn/Verlust hast.
In der Regel strebt auch jeder Strukturierer eine Trading Position an, zumal hier auch das richtige Geld verdient wird.
Obwohl wir jetzt schon eher im Bereich der reinen Finanzmathematik gelandet sind.


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   27.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Controlling und Logistik, ist doch klar!!!

Warum? - Na, weil das meine Schwerpunkte waren an der FH.
*Ironie aus* Schönen Sonntag noch.


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   27.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
gibt es überhaupt so etwas wie eine königsdisziplin in bwl?
also intellektuell braucht man ja fast gar nichts^^
ich studiere selbst vwl mit einigen management und finance kursen (also deutlichem bwl anteil) aber letztlich kann einen das alles höchstens quantitativ aber nicht qualitativ fordern.


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   28.04.08
  DAX Einkäufer
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
(2. Teil)

Eine Firma zahlt Dir nicht monatlich Dein schönes Gehalt, damit Du hochtrabend aus irgendwelchen Büchern zitierst, die Du gelesen zu haben vorgibst. Und es wird von Dir als Absolvent auch nicht erwartet, dass Du der oberschlaue Theorieversteher gibt, der den dummen Leuten in der Praxis endlich mal erklärt, was Umsatz und Gewinn ist.

Das Studium wird Dir HELFEN, Deine Aufgaben in der Praxis zu verstehen und besser lösen zu können. Es wird Dir helfen, Zusammenhänge zu erkennen und damit ein Stückchen besser zu sein als der Kollege nebenan, der zwar ein wenig mehr Erfahrung hat, dafür aber mangels Studium nicht immer das ganzheitliche Denken unter Beweis stellen kann, das ein gut ausgebildeter Kaufmann in einem Unternehmen mit der Zeit entwickelt.

Für dieses ganzheitliche, verantwortungsbewusste Denken ist es zweitrangig, auf welches Fach Du dich fokussierst. Entscheidend ist vielmehr, wie tief Du in dieses Fach einsteigst.


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   28.04.08
  DAX Einkäufer
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ich glaube, die Software hat den ersten Teil meines Beitrags verschluckt. Ich hatte schreiben wollen, dass es in meinen Augen nicht die Königsdisziplinen der BWL gibt. Du kannst in jedem Fach gut oder schlecht sein. Und es geht Dir hoffentlich nicht bloß darum, Dein Studium auf das "Außenbild" hin zu optimieren, denn das Studienfach muss Dir persönlich auch Freude bereiten, damit Du beruflich in ihm aufgehen kannst. Es nützt nichts, wenn ein guter und kreativer Denker mit ausgezeichneten Karrierechancen im Marketing um jeden Preis Finanzierung studiert, weil er sich davon größere Chancen erhofft.

Was man als BWLer allerdings haben sollte, um halbwegs ernst genommen zu werden, sind die so genannten "Hausaufgaben" des Kaufmanns. Dazu gehören für mich Kosten- und Leistungsrechnung, Bilanzierung, Recht, einige Fächer in Volkswirtschaft, klassische kaufmännische Grundlagen eben.

Das heisst nicht, dass Du dich auf diese Fächer fokussieren musst. Wenn Du gut bist und ein Fach wirklich ernsthaft und strukturiert angehst, kannst Du mit jedem Fach ein erfolgreicher Mensch werden.


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   28.04.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Für mich sind die Königsdisziplinen Ökonometrie und Operations Research. Der Einstieg ist für die meisten noch zu packen, im Hauptstudium sitzen dann aber noch so 10 Mann in den Vorlesungen. Der Rest lernt lieber Marketing, Personal oder Unternehmensführungskrams auswendig.
Finance naja, kann knackig werden, ist aber oft dann doch nur low level Mathe/Risikotheorie mit Einsteigerstatistik.


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   01.05.08
  shortround
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ich würde auch sagen Operations Research

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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Die Königsdisziplin ist die praktische Umsetzung all dieser theoretisch-weltfremden Inhalte sowie die Entwicklung sogenannter "soft skills" (an der Uni wird sowas überhaupt nicht gelehrt).

Rechnen und abstraktes Denken schaden natürlich nie, sind in den allermeisten Fällen aber nur sekundär maßgebend für den beruflichen Aufstieg. Die wenigsten, klassischen BWL-Tätigkeiten sind so anspruchsvoll, dass sich ein halbwegs intelligenter Mensch da nicht einarbeiten kann - ab diesem Zeitpunkt [Einarbeitung] sind dann fast ausschließlich soft skills und diverse andere, "weiche" Faktoren (z.B. Glück) entscheidend für das berufliche Weiterkommen. Die gute Ökonometrie-Note hilft einem dann wenig weiter.
Aber das werden die meisten hier sicherlich auch noch lernen (müßen)...


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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ich finde es interessant, dass ihr die "königsdisziplin" der BWL nach dem mathematischen Anspruch zu bestimmen versucht...sollte man nicht evtl. diejenige Disziplin als Königsdisziplin herausstellen, die potentiell den meisten Nutzen bzw. Mehrwert schafft? Und nachdem es sich bei der Betriebswirtschaft um das Untersuchungsobjekt Betrieb handelt, wäre dies wohl die Disziplin, die am meisten zum Betriebserfolg beiträgt. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies nicht Ökonometrie oder Operations Research ist...

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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
z.b. steuerrecht oder rechnungswesen schaffen bei richtiger anwendung hohen mehrwert.
das gleiche gilt für marketing (jedoch schwerer messbar)


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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Also als Ökonometrie-Vertiefer muß ich dazu sagen, daß das Fach sauschwer ist aber da es sich um kein reines BWL-Fach handelt, kann die Ökonometrie auch keine Königsdisziplin von dieser darstellen.

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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ich bin der Ökonometrie und Operations Research-Typ. Ich bin auch nicht mehr Student wie die meisten hier, sondern berufstätig. Daher ist eine arrogante Belehrung ala "lern erstmal soft skills" verfehlt.
@ Vorposter
Wenn Du Dich am Markt etwas auskennen würdest, wüßtest Du, dass Absolventen mit Operations Research Kenntnissen in Gold aufgewogen werden. Gerade diese Angestellten bringen dem Unternehmen einen immensen Nutzen, indem Produktionsstraßen, Flugrouten oder Kraftwerkskapazitäten/Netzeinspeisung optimiert werden. Aber offensichtlich weißt Du nicht wirklich was OR ist. Die Ökonometrie ist ebenso wie die Mathematik nur eine Hilfswissenschaft, deren Beherrschung einem allerdings vieles erleichtert.
@Vorvorposter:
Es wurde nirgendwo gesagt, dass soft skills nicht mitbestimmend für den Berufserfolg sind. Allerdings sind sie ohne die entsprechende Fachkompetenz wertlos. Wenn Du eine entsprechend anspruchslose Stelle hast, die man nach kurzer Einarbeitung ausfüllen kann - schade für dich. Dann gibt es Tausende, die das ebenso gut können wie Du und das Glück entscheidet über Dein Weiterkommen.


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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ich finde, dass Parteien recht haben.

Der größte Mehrwert für ein Unternehmen ist natürlich auch sehr wichtig.
Aber hier kann man sich wohl kaum auf eine Disziplin beschränken, weil deren Zusammenspiel hier wohl der entscheidende Faktor ist.


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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ist dann Operations Research sowas wie Logistik?
Deine Beschreibung "Flugrouten und Produktionsstraßen" optimieren geht doch sehr in diese Richtung. Netzeinspeisung und Kraftwerkskapazitäten planen lassen würde ich aber doch eher jemanden, der einen Schwerpunkt "Energiewirtschaft" gemacht hat.


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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
OR ist eine gute wahl im studium etc. aber mit sicherheit keine "königsdisziplin". nachdem sich mein studium zu ende neigt würde ich finance als "schwerste" fachrichtung der bwl bezeichnen.

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   02.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Bei uns an der Uni war Logistik eher technisch orientiert, d.h. Lagersysteme usw. OR war stärker mathematisch orientiert und gerade im Bereich der dynamischen Optimierung geht es auch um die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Algorithmen zur Lösung solcher Probleme. Ist natürlich eine Definitionsfrage, ob man das auch als Logistik bezeichnet.

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   03.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
was soll an finance deiner meinung nach so schwer sein (welche tehmengebiete, mathe???)?

an meiner uni ist finance nicht anspruchsvoller (insb. mathematisch) als jede andere bwl richtung


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   03.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
"Daher ist eine arrogante Belehrung ala "lern erstmal soft skills" verfehlt."
Na, so war das nicht gemeint ;) War auch gar nicht auf dich bezogen, sondern vielmehr eine allgemeine Feststellung.
Natürlich sind deine Einstiegschancen klasse, natürlich bist du gefragt. Und selbstverständlich beweist du mit deinem Studium, dass du etwas auf dem Kasten hast und zu Dingen imstande bist, für die nur wenige befähigt sind.
Aber ohne gescheite soft skills und die Fähigkeit, deine theoretischen Kenntnisse praktisch umzusetzen, wirst auch du -trotz toller OR-Noten- nicht großartig vorankommen.
Der nerdige Fachidiot (und von denen hat es gerade an Unis relativ viele) muß sich entweder gehörig umstellen oder wird es zu nichts bringen...


"Wenn Du eine entsprechend anspruchslose Stelle hast, die man nach kurzer Einarbeitung ausfüllen kann - schade für dich."
Vertrieb, Marketing, Personal, Weiterbildung, Dienstleistungen: Die meisten Stellen in diesen Bereichen sind nach meinem Maßstab "relativ anspruchslos" und von jedem halbwegs intelligenten Menschen zu packen. Der eine braucht vielleicht 1 Jahr bis er voll drin ist, ein anderer nur 10 Monate. Voraussetzung für das Weiterkommen sind in diesen Bereichen fast ausschließlich die richtigen soft skills.

Und im Zeitalter der Arbeitsteilung gibt es auch im OR-Bereich gibt es -SAP und Excel sei Dank- recht viele Stellen, die nicht einmal halbwegs an die Komplexität und den Schwierigkeitsgrad eines OR-Studiums herankommen.

Deine hervorragenden Berufschancen und Karriereaussichten möchte ich dir sicherlich nicht absprechen - und je besser die Noten, desto besser die Chancen. Aber ein Selbstläufer wird das nicht! (Und das ist eigentlich die Quintessenz meiner beiden Beiträge)


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   12.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Finance ist schon ziemlich anspruchsvoll, also wenn man es richtig macht. Und ich meine nicht Finanzierung oder Corporate Finance. Dazu braucht man aber Mathe und die kann kein BWler. Ökonometrie ist auch nicht zu verachten. Richtige Makro/Mikro würde ich in auch als anspruchsvoll bezeichnen.

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   12.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Ist leider eine Mathematik-Disziplin/Ingenieurswissenschaften und keine BWL...

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   13.05.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
im Hinblick des Schwierigkeitsgrades, man beachte die Durchfallquoten bei den Berufsexamina, würde ich sagen Wirtschaftsprüfung ist sicherlich auch erwähnenswert. Nicht zu verwechseln mit Einstiegstätigkeiten a la Häckchenmachen.

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   05.06.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Finance ist mathematisch sicher schwere als der meiste andere BWL-Stoff, aber gegenüber manchen anderen Fächern in meinem Hauptstudium: Statistik & Ökonometrie, fand ich Finance deutlich einfacher.
Ist sicher von der Uni und dem Dozenten abhängig, daher hier mal die verwendeten Bücher, welche ich jeweils am anspruchsvollsten fand (d.h. brealey/myers lass ich dann mal weg, Kinderkram)

Finance: Options, Futures, and Other Derivatives / Hull
Statistik: Statistical Inference / Casella, Berger

Operations Research werde ich auch noch machen, mal schaun was mich da erwartet. WP & Steuern ist viel mit lernen verbunden, intellektuell wird man da nicht sehr gefordert. (D.h. natürlich nicht, dass es einfach wäre).


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   06.06.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Lese gerade Hull wie witzig, allerdings weiß ich nicht, was daran jetzt schwerer sein, als an einem guten Marketingbuch :)...
Fazit: Jede Disziplin ist einfach anders, es gibt nicht "die Königsdisziplin". Und wenn mehrere Leute das mal begreifen würden, hätten wir auch nicht diese sinnlosen "IB/UB/auf welcher Uni warst du?"/Groß- oder Kleinunternehmen?" Diskussionen...

Ich habe vor einem Marketingleiter der seinen Job gut umsetzt (Apple, Coca Cola...) genauso viel Respekt wie vor einem WPler oder IBler.
Die Frage ist für mich immer "wie gut ist die Person in ihrem Job/Bereich und was bringt Sie dem UN für einen Nutzen bzw. ist sie leicht austauschbar?!"


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   07.06.08
  Lounge Gast
Re: "Königsdisziplinen" der BWL
Was ist für dich ein gutes Marketingbuch?

Ich les' auch gerade den Hull, Chapter 25 "Martingales and Measures" und das find ich schon deutlich anspruchsvoller als die Themen in den meisten anderen Vorlesungen, mit Ausnahme, wie gesagt, Statistik und Ökonometrie. Die ersten Kapitel im Hull sind natürlich auch Kinderkram. Aber irgendwo müssen ja die Grundlagen stehen.


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