Nein ich bin nicht narzisstisch ,meine Uni hat einen guten Ruf im Bereich Wiwi in Deutschland.Außerdem hat sie laut Gutachten des Wissenschaftsrates eine der schlechtesten Notengebungen im Bereich Wiwi.Also denk mal nach....
die die unten beliben wollen gehen an die FHs dieser Welt, die TOP Leute (wie gesagt anspruchsvolles allgemeines Ab und keine billige FH Reife die jeder dahergelaufene in einer Abendschule mit 0 Aufwand machen kann) gehen an UNi und TOP BA Unternehmen, easy as that, wer was anders sagt hat keine Ahnung oder lügt
So ich habe nun einmal den kompletten Thread von oben bis unten durchgelesen. Hat einiges an Zeit gekostet, nur leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Ich bin nur wenig schlauer als vorher.
Nur mal so für mich als ?unbeteiligten?, ich habe das Gefühl, dass man grundsätzlich davon ausgehen muss, dass ein Studium an einer UNI (zumindest in vielen Bereichen), etwas anspruchsvoller ist, als ein Studium an einer FH. Dem nach zu urteilen, was man hier so im Forum liest, ist dies vor allem auf den erhöhten Mathematik Anteil (UNI) zurückzuführen. Ist aber abhängig vom Studiengang und der jeweiligen FH/UNI. Die FH beschäftigt sich tendenziell eher mit der Anwendung von Theorien etc. Die Uni mit der Herleitung dieser Theorien. Das kann ich soweit alles nachvollziehen und ist logisch. Hieraus ergibt sich für mich auch kein ?besser? oder ?schlauer? sondern nur anders.
Die FHler trumpfen immer wieder mit ihrer ?Praxisnähe? auf, welche sich meiner Meinung nach allerdings auch während eines Studiums an einer Uni erwerben lassen.
Die Uni Absolventen sehen den FH Abschluss, als einen Abschluss zweiter Klasse an. Wobei mir die Logik: ?Schafft es nicht an der UNI - aber schafft es an der FH = FH viel leichter? aufgrund persönlicher Erfahrungen etwas sauer aufstößt. Ich habe z.B. die elfte Klasse zweimal gemacht. Im ersten halben Jahr hatte ich noch Mathe LK. 12 Punkte, danach wurde ich in den Math. Wirt. GK gesteckt und hatte durchgehend 4-5 Punkte. Im nächsten Jahr hatte ich Mathe GK 14 Punkte, wieder in Math. Wirt. GK wieder durchgehend 6-7 Punkte. Ich will damit nur deutlich machen, dass die Vergleichbarkeit fehlt. Nach der Logik hätte ich in Math. Wirt. N crack sein müssen. Bei mir lag es einzig und allein daran, dass ich mit dem Math. Wirt. Lehrer nicht klar kam. Abgesehen davon, kein Wunder das man besser abschließt wenn man den Stoff der Uni in der FH wiederholt oder? Naja mir ist die Diskussion auch egal, mein Personaler (zuletzt Consultant bei McKinsey) sagte, dass die Uni zwar noch den besseren Ruf hat, seiner Meinung nach aber mit den FH`s gleichzustellen sind und dass diese Anpassung in den nächsten 10-15 Jahren auch in den Köpfen geschehen wird.
Soweit ich das beurteilen kann sind beim Berufseinsteig die Chancen nahezu gleich, egal welcher Abschluss. Ich hab eher das Gefühl, dass die UNIler Angst haben, dass ein FHler mit weniger Arbeit zu dem gleichen Abschluss kommt und sie ihn deswegen nicht anerkennen wollen. Platzhirsch gehabe würde ich das nennen.
So bis hierhin soweit zu dem was ich aus dem Forum ?lernen? konnte.
Nun zu mir. Ich bin 24 Jahre alt. Ich war erst auf der Realschule und hab mein Abi angeschlossen. Mein Abi Schnitt war nicht besonders (3.1), ganz einfach aufgrund endloser Faulheit und den mittelmäßigen Kenntnissen aus der Realschule. Ich sah es damals als zwecklos an, mit einem solchem Abi Schnitt ein Studium zu beginnen (hätte sonst aus Verzweiflung BWL gewählt wobei ich sicher keinen besonders guten Abschluss erzielt hätte). Habe mich dann deshalb zu einer Ausbildung als Industriekaufmann entschlossen und habe auch bei einem großen Industrieunternehmen einen Platz bekommen. Übrigens kann ich euch garantieren, es kommt bei dem Vorstellungsgespräch nicht auf eure Note an. Euer Auftreten ist entscheidend. Meine Ausbilderin erzählte mir danach, dass auch reichlich Bewerber mit nem 1er und 2er Abi dabei gewesen sind. Ich aber aufgrund meines Auftretens ausgewählt wurde. Meine Berufsausbildung habe ich mit nem 1,6er Zeugnis abgeschlossen und wurde für ein Jahr befristet übernommen. Meine Aufgabe im letzten Jahr war die Angebotserstellung für unsere Kunden (Bid Manager). Hört sich zwar nicht spektakulär an, aber für hoch technische Angebote mit einem Angebotsvolumen von 0,5-150 Mio. ein Team zu führen und zu koordinieren war eine sehr reizvolle Erfahrung. Mein Team bestand übrigens meist zu 80% aus Ingenieuren, 10% Physikern und 10% Kaufleuten. Diese Leute waren ausnahmslos Akademiker und ehrlich gesagt ist es völlig egal ob da jemand von einer FH oder UNI kommt. Was zählt ist die Leistung und dazu gehört nicht nur Fachkenntnisse sondern auch reichlich Softskills. Da waren beispielsweise Ing. bei, die ein extrem hohes Fachwissen haben, jedoch nie in höhere Gefilde aufsteigen werden, da sie einfach nicht Teamfähig sind.
Mein Chef (35 Jahre), ist der Chef von 16 Ingenieuren (sowohl Uni als auch FH) und hat selber nie eine Hochschule von innen gesehen. Spätestens an dieser Stelle wird hoffe ich vielen klar, dass die Realität wenig mit der Theorie zu tun hat. Nicht, dass ein Studium einen nicht weiter bringt o.ä. soll nur zeigen, dass im Arbeitsleben vieles anders läuft als man vllt. noch als Student denkt. Ich hätte in den nächsten 1-2 Jahren in den Vertrieb wechseln sollen, eigentlich eine typische Ingenieursaufgabe. Da es aber gerade im Kontakt mit den Kunden, immer mehr auf Softskills ankommt wäre dies kein Hindernis gewesen. Ich habe mich allerdings dafür entscheiden noch studieren zu gehen, da mir von vielen Führungskräften dazu geraten wurde. Warum? Einfach weil ich davon ausgehen muss, dass jemand der in 10 Jahren den gleichen Job macht wie ich, ihn in der gleichen Qualität macht wie ich, allerdings über einen akademischen Grad verfügt, ca. 30% mehr verdient als ohne akademische Qualifikation. Da ich meinen Kindern etwas bieten möchte und nicht auf der Abteilungsleiter Ebene stecken bleiben möchte, habe ich mich nun entschieden noch studieren zu gehen.
Ich tendiere zZ. dazu Wirtschaftswissenschaften studieren zu gehen. Ich weiß Techniker und Ingenieure sind gefragter, dass ist aber einfach nicht meine Welt. Ich tu mich mit Mathe sowieso schon etwas schwer und denke, dass ich bei einem Ingenieursstudium daran scheitern würde. Warum Wiwi an einer Uni? Persönlich interessiert mich VWL wesentlich mehr als BWL. Ich glaube allerdings, dass es mit BWL Kenntnissen leichter ist nach dem Studium einen Job zu finden.
Naja denke soviel erstmal hierzu, Rückfragen beantworte ich gerne. Ich habe auch noch ein paar Fragen auf den Herzen und würde mich über ehrliche Antworten freuen.
Zu meinen Fragen:
1. Beendet man die FH tendenziell früher? Wenn ja, warum?
2. Kann man neben der FH auch einer beruflichen Tätigkeit nachgehen?
3. Stundenpläne, Klassenverbände etc. hierzu lese ich immer wieder unterschiedliche Dinge, ist das von FH zu FH unterschiedlich?
4. Da ich nicht besonders gut im Englischen bin, plane ich 1-2 Monate eine (Sprach-)Reise zu machen. Kann mir jmd. da was empfehlen, möglichst nicht zu überteuert.
5. Bin ich mit meinen 24 Jahren schon zu alt für ein Studium? Sollte man eher ein nebenberufliches Studium anpeilen?
6. Kennt jemand die Uni / FH in Bremen und kann da von Erfahrungen berichten?
7. Die FH Bremen lehrt auch VWL, meiner Sicht nach ist VWL eher ein wissenschaftliches Fach, macht es Sinn so was auf einer FH zu studieren?
8. Ist VWL mathematisch wesentlich anspruchsvoller als BWL? (bitte keine Kommentare von irgendwelchen angehenden Ing.`s die meinen, es wäre eh alles leicht was die Ökonomie betrifft).
9. Wie sind so die Erfahrung wenn man die Studiengänge WiWi, VWL und BWL vergleicht? Bzgl. Zukunftschancen, Arbeitsplatzsicherheit, Gehalt
Einige Fragen könnten etwas dumm sein, beschäftige mich erst seit letzter Woche mit dem Thema, hoffe das ich nicht irgendwas komplett falsch verstanden habe ?
Besonders würde ich mich über Kommentare von Personen freuen, die das Studium schon hinter sich gebracht haben. Vielen Dank.
PS: Ihr könnt mir gerne auch ne Mail schreiben:
weedandto@web.de
Betreff: Studium
Ein enormer Fortschritt dieser Diskussion, die hier im Forum bereits seit 6! Jahren, und außerhalb des Forums wahrscheinlich schon seit 1969 andauert, ist wirklich nicht erkennbar.
Ich verstehe den Streit auch nicht wirklich. Was man hier so liest hört es sich überwiegend nach pseudo-elitärem Gequatsche vieler Unistudenten und Minderwertigkeitskomplexen einiger FH-Studenten an.
Sofern ihr nicht Weinkunde oder so einen Quatsch studiert habt ihr sicher alle ein anspruchsvolles, zielorientiertes Studium.
Und lasst euch eins gesagt sein: Es gibt immer eine Stufe die über einem steht! (MIT :)
Hut ab vor allen Studenten die sich durch ein Studium beißen und was erreichen wollen.
sorry, das geht nicht, anders rum ja. Nach einer endlgültigen nicht bestandener Prüfung an einer Uni kannst du an einer FH weitermachen.
Lounge Gast schrieb:
>
> kann man eigentlich wenn man 3 mal in einer prüfung an der fh
> durchgefallen ist und zwangsexmatrikuliert wurde noch an
> einer uni weiterstudieren ?
also viele nützliche infos sind hier nun wirklich nicht zusammen gekommen. Ich gehe in die 10. klasse eines gymnasiums und werde zur elften auf ein fachgym. wechseln(und NICHT, weil ich es auf dem gym nicht schaffen würde, denn das würde ich locker) und dort mein fachabi zu machen. demnach werde ich an einer fh studieren. ich habe freune die sowohl an einer uni als auch an einer fh stidieren und meiner meinung nach, kann man es nicht vergleichen. weder ist uni besser noch die fh. es kommt darauf an, was man selbst für wünsche hat. und die fh hat meiner meinung nach auch wirklich anerkennung verdient! und ich finde es einfach nur niveaulos, was hier einige menschen von sich geben. geradie die, die an einer uni studieren. ihr seid doch angeblich schlauer und alles. dann verhaltet euch doch auch bitte so. hier sollten doch die infos im vordergrund stehen und nicht diese sinnlosen machtkämpfe. echt schade... liebste grüße, jule
so wie Du von dem Gymi auf das Fachgymi absteigst, so steigen manche Uni Leute wegen zu hohem Anspruch auf das Niveu der FH herunter nach endgültig micht bestandener Prüfung
Früher waren die Verhältnisse klarer... Jetzt glauben schon 10. Klässer die FH-Propaganda. Bemerkenswert ist aber, dass das Zauberwort "praxisnah" noch nicht gefallen ist.
Fh ist zwar praxisnäher (Zauberwort) aber auch praxisungeeigneter :-) da viele elementare Dinge weggelassen werden, so dass man in der Praxis nicht viel ausrichten kann.
Methoden lassen sich übertragen, Beispiele und Fallstudien nicht.
in jedem Studium bekommt man viel mehr Wissen vermittelt, als man eigentlich braucht.
Daher reichen inhaltlich für mindestens 95% der BWL-Stellen ein Bachelor mehr als aus, egal ob FH oder Uni...
Wir expandieren und übernehmen eine weitere Agentur im Westen Österreichs in unsere Gruppe. Zur Führung/Leitung dieser Agentur für Werbung und Marktkommunikation mit Sitz in Tirol, 22 Mitarbeiter, suchen wir eine engagierte Persönlichkeit mit FH-Abschluss im Bereich Werbung, Kommunikation, Druckwesen. o. ä. Ihre Kontaktaufnahme erbitten wir vertraulich an hannes(at)handle-creativ.at
Lounge Gast schrieb:
>
> so wie Du von dem Gymi auf das Fachgymi absteigst, so steigen
> manche Uni Leute wegen zu hohem Anspruch auf das Niveu der FH
> herunter nach endgültig micht bestandener Prüfung
Sprach einer, der sogar das Wort "Niveau" falsch geschrieben hat!
Ich habe mir jetzt auch ein paar Sachen durchgelesen und kann nur eins sagen, die MEHRHEIT schreibt den größten Schrott der Welt.
Es spielt seit Bologna kaum noch eine Rolle, ob FH oder Uni, zumindestens wenn man in die freie Wirtschaft gehen möchte und nicht den Rest seines Lebens im "Labor" verbringen möchte, aber auch hier rückt mittlerweile dieses Gehabe von "nur Uniabsolventen" immer mehr in den Hintergrund, so lange die Leute das fachliche Wissen etc. mitbringen, werden sie auch angestellt.
Fakt ist: es gibt in Deutschland sehr gute FH's und richtig schrottige Uni's, genauso ist es aber umgekehrt! Der Ruf der Uni/FH ist in der freien Wirtschaft, so lange die Noten stimmen, sehr oft irrelevant. Es gibt zwar hier und da noch Chef's der alten Schule, die selbst schlechten Uniabsolventen einem guten FHler bevorzugen, aber diese sterben auch aus.
Es ist aber auch Fakt, dass es heute nur noch Bachelor und Master gibt, dahinter steht nichts mehr! Es ist vollkommen egal, ob ihr den an der FH oder Uni macht!
Inhaltlich und vom Anspruch her mag es da Unterschiede geben, aber im Endeffekt kommt es auf die Vermittlung der Inhalte an. Es bringt euch nichts, wenn ihr da 3-5 Jahre lernt und hinterher nicht mal wisst, was ihr überhaupt gelernt habt.
Was ich auch erstaunlich finde, dass hier durchgehend auf die BWLer eingegangen wird und das mit so einem 0-Wissen, das ist schon erschreckend.
Habt ihr mal in der letzten Zeit geschaut, wie hoch der NC für BWL geworden ist?
Mancherorts erreicht dieser schon die 1,6er Marke!
Vor 5-10 Jahren war es sehr oft der Fall, dass sich bei BWL einige Studenten fanden, die einfach nicht wussten, was sie machen sollen und einfach drauf los studiert haben und dann nach dem 2ten Semester abbrachen, heute ist es alleine durch den NC einfach anders geworden, weil es eben nicht mehr so einfach ist in diesen Studiengang rein zu kommen!
Außerdem ist ein BWL-Studium sehr wohl anspruchsvoll und ein Verständnis für die Zusammenhänge (teilweise auch wissenschaftlich) braucht man definitiv.
Ich habe mir da ein paar Vorlesungen angeguckt, da schlackert man mit den Ohren, was der Prof da einem in 1,5 Stunden um die Ohren haut.
Aber den Weg des BWL's geht mittlerweile Informatik und einige andere technische Studiengänge, weil es keine Beschränkungen gibt, langfristig gesehen wird es einfach hier auch NC geben, damit die Abbrecherquote und der Ansturm bewältigt werden kann.
Um auf die Kernfrage zu kommen, ob FH oder Uni ist eigentlich egal, man soll sich am besten, wenn möglich die Vorlesungen anschauen, außerdem das Modulhandbuch etc. durchlesen und sich damit beschäftigen, dann natürlich in die Beratung gehen ggf. sich mit Leuten "anfreunden" und sich mehr Informationen von "innen" holen.
Alles andere endet in einer Diskussion, die hier wohl seit 6 Jahren geführt wird und inhaltlich zu 99% schrottig ist!
@Riesenpost :so einen Mist habe ich ja noch nie gelesen.Als ob es keinen Unterscheid macht ,ob FH oder Uni ,also wirklich.Das Niveau ist einfach nicht zu vergleichen.ich studiere Wiwi an der Uni Bochum und habe Makroökomik als Schwerpunkt unter anderem ,so etwas wird den FH leuten nicht beigebracht ,so komplexe Modelle werden da nicht gelernt.Außerdem ist unsere Fakultät bekannt für schlechte Noten und dies wird auch berücksichtig wie uns ein Partner von den Big 4 gesagt hat.IN vielen Klausuren wird Transferwissen verlangt ,das ist an der Fh die absolute Ausnahme!UNd ich möchte nicht bei einem Unternehmen anfangen ,dass da keine Unterschiede macht!Gut das ich noch Diplom studiere!
Setzt Du gerade Uni=BA und BA>FH?!?!
Das ist mir ein Rätsel.
Nach meiner Erfahrung und Berichten im Bekanntenkreis ist zwar BA insbesonder zeitlich fordernd, aber vom akademischen Anspruch deutlich (!) hinter einer FH einzuordnen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Uni/BA haben mit der FH so viel zu tin wie die Hauptschule
> mit dem Gymnasium, ja beides sind Schulen, mehr auch nicht
Unterschied BA und Uni Gehalt zum Einstieg über 45k FH meist unter 30 , das ist DER unterschied, der Käufer (Arbeitgeber) bazahlt das was es ihm Wert ist alles andere ist Träumerrei eriner VWL Vorlesung
Uni hat sich der FH angenähert, weil ihnen irgendwann aufging, dass weltweite Wettbewerbsfähigkeit eben auch ein kleines Stück mit Zeit und straffer Strukturierung zu tun hat. Außerdem ritten da neue Programme ran, die in nur 8 Semestern multinationale und top Business anboten, EBS, EAP und eben schon Anfang der 90er zwei gewiefte, innovative FH's (Reutlingen und Berlin). Tscha, und da haben die Unis im Laufe der zunehmenden MBA' eben schon begriffen, dass man auch mal von anderen was lernen kann.
Troll. :-D
Die BA steht vom Anspruch hinter der FH und ganz weit hinter der Uni.
Du weißt das auch.
Aber scheinbar willst Du hier Späße treiben.
Na dann...
Nur zu...
Etwas kreativer darf es ruhig werden! ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> es ist defineitv so:
> wer die BA nicht packt, geht an die Uni, wer auch dort nichts
> zustande bringt dem bleibt nur noch die FH!!!!!!!!!!
>
kann dem Beitrag als FH Professor und Uniprofessor nur zustimmen, was sich da mittlerweile heute an den FHs rumtreibt, hätte früher nicht einmal eine Friseursausbildung gepackt!!!!!!!!!!
Ich habe auch vor drei Jahren eine technische Universität absolviert. Ich finde auch, dass man heutzutage im Zuge eines FH-Studiums (besser gesagt "FH-Schule gehen") viel zu leicht einen akademischen Titel bekommt. Ich höre immer wieder das Argument, dass FH's viel praxisbezogener als Universitäten sind - das stimmt aber nicht. Erstens kann man neben der Uni, auch aufgrund der "freien" Zeiteinteilung, arbeiten, und zweitens sind auch im Universitätslehrplan mittlerweile Pflicht-Praktiken verankert. Auch im Zuge der Diplomarbeit auf einer Universität (die meistens mit enger Zusammenarbeit mit Firmen geschrieben wird) bekommt man Berufs- und Projektmanagementerfahrungen auf hohem Niveau. Man kann auf der Uni auch nicht sagen, dass ich für meine Diplomarbeit nur 4-6 Monate brauche (wie es bei den theoretischen seichten Themen auf den FH's oft ist), weil es in der Praxis anders aussieht (ich habe für meine DI-Arbeit z.B. 1,5 Jahre gebraucht - und arbeite noch immer in der Firma).
Wer aber selbst nicht auf die Uni gegangen ist, kann auch nicht darüber urteilen. Ich kenne nämlich Kollegen, die nach dem DI-FH-Diplom ein Masterstudium auf meiner Uni machen wollten - weil ja angeblich der gleiche Stoff behandelt wird und der gleiche Lernumfang besteht und es somit kein Problem darstellen sollte. Es hat keiner geschafft, da nämlich Grundvoraussetzungsprüfungen für das Studium auf der Uni, wie Chemie, Mechanik oder Physik zu machen sind (obwohl sich der Lerninhalt mit dem auf der FH gedeckt hätte) und die Kollegen von der FH auf einmal für z.B. Chemie 6 Wochen (700 Seiten) hätten lernen müssen, dies jedoch nicht geschafft haben. Sie waren es einfach nicht gewohnt richtig für den akad. Titel zu lernen.
Ich würde mich nicht als DI bezeichnen, wenn ich z.B. für Mechanik, Chemie, Physik oder Maschinenelemente jeweils max. nur eine Woche lernen bräcuhte. Da habe ich ja kein fundiertes Fachwissen.
Und zum Glück spiegelt es sich im Gehalt und im Karriereweg auch wider.
Und das was gar nicht geht sind die FH's Mittweida oder wie die heißen - Diplom in zwei Jahren.
Ich habe auch vor drei Jahren eine technische Universität absolviert. Ich finde auch, dass man heutzutage im Zuge eines FH-Studiums (besser gesagt "FH-Schule gehen") viel zu leicht einen akademischen Titel bekommt. Ich höre immer wieder das Argument, dass FH's viel praxisbezogener als Universitäten sind - das stimmt aber nicht. Erstens kann man neben der Uni, auch aufgrund der "freien" Zeiteinteilung, arbeiten, und zweitens sind auch im Universitätslehrplan mittlerweile Pflicht-Praktiken verankert. Auch im Zuge der Diplomarbeit auf einer Universität (die meistens mit enger Zusammenarbeit mit Firmen geschrieben wird) bekommt man Berufs- und Projektmanagementerfahrungen auf hohem Niveau. Man kann auf der Uni auch nicht sagen, dass ich für meine Diplomarbeit nur 4-6 Monate brauche (wie es bei den theoretischen seichten Themen auf den FH's oft ist), weil es in der Praxis anders aussieht (ich habe für meine DI-Arbeit z.B. 1,5 Jahre gebraucht - und arbeite noch immer in der Firma).
Wer aber selbst nicht auf die Uni gegangen ist, kann auch nicht darüber urteilen. Ich kenne nämlich Kollegen, die nach dem DI-FH-Diplom ein Masterstudium auf meiner Uni machen wollten - weil ja angeblich der gleiche Stoff behandelt wird und der gleiche Lernumfang besteht und es somit kein Problem darstellen sollte. Es hat keiner geschafft, da nämlich Grundvoraussetzungsprüfungen für das Studium auf der Uni, wie Chemie, Mechanik oder Physik zu machen sind (obwohl sich der Lerninhalt mit dem auf der FH gedeckt hätte) und die Kollegen von der FH auf einmal für z.B. Chemie 6 Wochen (700 Seiten) hätten lernen müssen, dies jedoch nicht geschafft haben. Sie waren es einfach nicht gewohnt richtig für den akad. Titel zu lernen.
Ich würde mich nicht als DI bezeichnen, wenn ich z.B. für Mechanik, Chemie, Physik oder Maschinenelemente jeweils max. nur eine Woche lernen bräcuhte. Da habe ich ja kein fundiertes Fachwissen.
Und zum Glück spiegelt es sich im Gehalt und im Karriereweg auch wider.
Und das was gar nicht geht sind die FH's Mittweida oder wie die heißen - Diplom in zwei Jahren.
Klassisches Abitur mit anschliessendem Unistudium ist Königsweg.
Habe an der FH studiert und anerkenne neidlos, dass ein UNI Studium wissenschaftlich anspruchsvoller nicht aber aufwändiger als ein FH Studium ist.
Ich war etwas ernüchtert, als mir die Top Mng. Consulting Unternehmen (BCG, McK, Bain, Roland Berger) mitgeteilt haben, dass sie keine FH Leute einstellen. Viele Arbeitgeber rekrutieren mittlerweile jedoch FH und UNI Absolventen. Wer beispielsweise schon weiss, das er zu den Big4 Richtung WP will, der kann getrost einen FH Abschluss anpeilen. Die Aufstiegschancen im Beruf sind letztlich für UNI und FH Absolventen gleich. Erfahrungsgemäss sind UNI Absolventen nicht erfolgreicher im Beruf als FH Absolventen. Gelernt zu lernen und zu arbeiten haben beide, was dann auch der entscheidende Erfolgsfaktor für den weiteren Karriereverlauf sein dürfte.
Ihr denkt wohl wirklich; So sollte man glauben, dass ihr in den hochgepriesenen "HÖHEREN" Dienst nur durch einen Abschluss kommt?
Es ist ja selbtverständlich, dass man heute einfach so aufrund irgendeines Abschlusses solche Dienste Angeboten bekommt.
Ich bin seit 20 Jahren Ingenieur(Nicht nur Bauingenieur) (Jurist, Bauigneieur und viele weitere formen des Ingenieurbaus)(Und ich verdiene sehr viel Geld ) und alles was ich hier lese ist zum größten Teil wahrer Mist.
Ich gebe euch jetzt einen Ratschlag für die Zukunft und den solltet ihr befolgen.
Den Arbeitgeber interessiert es nicht; Welchen Abschluss ob FH oder Uni ihr habt.
Ich kenne sehr viele Arbeitgeber Privat und dort ist nicht die Rede von einem guten Abschluss sondern von einem Verkauf wird da gesprochen.
Das wichtigste ist der Verkauf, der Ausdruck. Ihr müßt was darstellen und nicht euer Zeugnis. Auch mit einem 1.0 Schnitt kommt ihr nicht unbedingt in die Firma die Ihr anstrebt.
Desweiteren. Weiterbildungen . Ich habe Weiterbildungen in meinem Studium in Höhe von 20 000 Euro besucht. Die habe ich selbt bezahlt.
Darunter war ein weiter Ingenieurtitel.
Es ist nur ein kleiner Anhaltspunkt, den ich euch geben wollte. Ich bin aus Zufall auf diese Seite getoßen und ich hatte das Thema schon in meiner studienzeit(FH) und muss sagen .. Ich bin am weitesten gekommen von allen die ich kenne, also beharrt nicht so auf eurem Ross und bedrachtet nicht nur die UNI.
Und zu Elite Unis kann ich auch noch was sagen.
Ich habe Bekannte die dort studierten und ich kann euch dazu nur empfehlen " Gestatten Elite " einfach mal lesen und sich selbst ein Bild machen. Es reflektiert und zementiert die Meinung aller Aussagen meiner Bekannten.
Macht es euch nicht einfach mit irgendwelchen Aussagen, einen höheren Status zu erreichen .Ihr seid alles noch kleine Fische.
Ich kam mit einer Ausbildung aus meinem UNI leben den hatten 2000 in Deutschland.
Und erzählt mir nicht, Ihr müßt so viel lernen und alles ist so viel .. Das Studium ist nicht da um jeden Tag irgendwelche Partys zu feiern, sondern gesucht ist das streben nach etwas. Wird das streben belangt so wird es euch später einfach fallen Geld zu verdienen .Der Ausbau der Zukunft entscheidet euer Leben nicht mehr und nicht weniger. Gesponnen wird das Netzwerk in dem die Spinne ihre Beute jagdt. Ein sehr wichtiger Schlusssatz
Sollte lediglich ausgedrückt werden, dass es jedem das seine ist und das Uni nicht besser ist als FH, kommt drauf an, was man danach machen will!
Leider ist es aber auch wirklich so, dass sich die meisten Uni-Studenten für was besseres halten, das sind aber meistens genau die, die nichts aufm Kasten haben!
Selbstverständlich ist eine Uni besser als eine FH. Die Anforderungen und die Messlatte sind eindeutig höher. Deswegen gehen die guten Typen an Unis und nehmen die zusätzlichen Strapazen auf sich, um sich von den schlechten Typen abgrenzen zu können mit einem Uni-Zeugnis.
Dass die guten Typen überhaupt sich den Mehraufwand antun, liegt auch daran, dass es sich lohnen soll später, weil man hofft, dass der spätere Arbeitsgeber auch das unterscheiden kann. Früher waren die Verhältnisse klarer geregelt. Jetzt fragt sich schon jeder, aber die FH von Kleinkleckersdorf mit einer angesehenen Universität gleichzieht mit dem Bachelor/Master. Ich möchte nur auf eines hinweisen: Der Lebensmittel-Supermarkt LIDL hat auch schon Bachelor-Programme und wirbt mit Plakaten in den Filialen ...WTF!? Worüber sprechen wir morgen? "Harvard vs. LIDL" ?!
"Harvard vs. LIDL"
Geil, was musste ich lachen.
Aber recht hast Du ja.
Bachelors gibt es bei beiden.
Und da ja alle Abschlüsse total gleich sind (sonst würden sie schließlich ja nicht gleich heißen), spielt es praktisch überhaupt keine Rolle, ob in Harvard oder in/bei LIDL studiert. ;-)
Hauptsache die Politik kann sich über eine hohe "Akademiker"-Quote freuen.
:-)
Ich bin Junior-Professor an einer Universität in Deutschland und durch einen Zufall habe ich diese Seite entdeckt. Teilweise ist die Seite interessant, teilweise sollten sich Akademiker anders verhalten. Ich erlaube mir ein Urteil bzgl. der Diskussion abzugeben. Obwohl laut der Bologna-Reform eine öffentliche Gleichstellung erfolgt ist, ist diese zumindest an den Einrichtungne nicht erfolgt. Ein Umstellen des Schwierigkeitsgrades wird von heute auf morgen nicht erfolgen. Was gesagt werden kann und das ist ebenfalls ein wahrer, wobei trauriger Punkt, ist die Tatsache, dass die Einführung des Bachelors die Noten durchaus an Unis verbessert hat. Beispiele dafür habe ich aus 3 Unis. An der einen habe ich promoviert. An die zweite bin ich meinem Doktorvater gefolgt und an der aktellen Uni arbeite und unterrichte ich als Prof. Momentan sieht es so aus, dass das klassische Diplom vom Anspruch deutlich über BA/MA steht, auch wenn die Meinung der BA/MA-Studenten sich gegen diesen Vorwurf zu währen versucht. In der Klausurbewertung werden an Lehrstühlen verschiedene Notenschlüssel verwendet und auch durch separierte Klausuren ausgesiebt. Ich lasse z.B. gleiche Klausuren schreiben, aber der Notenschlüssel ist leider agepasst (liegt an der Anordnung). Allgemein ist das Niveau in Sachen Leistungsabfrage gesunken. Die Qualität der Lehre nicht.
Zu der Diskussion Uni, Fh, BA. Nun ich habe während meiner Promotionszeit auch an einigen BAs unterrichten dürfen. Wer hier eine BA über eine Universität stellt, sollte tatsächlich einen Psychiater aufsuchen. Das Niveau an einer BA ist erschreckend niedrig. Es ist teilweise sogar mit einem schlechten Witz vergleichbar. Natürlich wird von den BAs ebenfalls rekrutiert, aber warum? Nun die Frage ist allgemein leicht zu beantworten. Die Unternehmenskultur sucht sich Kandidaten zur eigenen Versklavung aus. Ein Uni-Absolvent ist dem Unternehmen unbekannt und faktisch ist es ebenfalls eine Tatsache, dass im überwiegenden Teil der Unternehmen auf Abteilungsleiterpositionen, ausgenommen bestimmte Branchen, die es ohne Zweifel gibt, Menschen sitzen, die weder einen Abschluss an einer Universität noch ein Abitur haben. Dort wird der Akademiker von der Uni mit Vorurteilen begegnet.
Die Reihenfolge liegt in Sachen Niveau ganz eindeutig zur Gunsten der Universität, danach die Fachhochschule und dann der sämtliche Rest, denn ein Akademiker und halbwegs gebildeter Mensch nciht als Akademie bezeichnen kann. Zum Niveau an der Fh: An sich ist das Niveau an der Fh, im Vergleich zu einer Uni niedrig. Allerdings ist der Aufwand nicht gering. Der Wegfall des Zusatzes Fh im Titel, ist tatsächlich falsch.
Was allerdings später im Job zählt, sind nicht Titel oder die Reputation der Schule (gut bei privaten Fhs a la EBS schon; übrigens leistungtechnisch naja...verkaufstechnisch mit einigen anderen einsame Spitze) sondern die Leistung und viel mehr die Kontakte.
Wem die unpersönliche, theoretische Betrachtung der Materie nicht gefällt, sollte eine Fh aufsuchen. Wer einfach mal sagen will, ich habe eine "Akademie" besucht und nicht viel kann (keine Ironie, einheitliche Dozentenmeinung) geht auf die BA.
Der Bachelor hat weniger Grundlagenfächer als das alte Vordiplom. Teilweise deutlich weniger. Auch wurden die Prüfungsformen vereinfacht (viele kleinere Prüfungen statt einer Blockprüfung, keien Scheine mehr etc.). Bei uns herrscht auch die einheitliche Meinung, dass das alte Diplom besser war. Alles was der Junior-Professor oben beschrieben hat trifft auf die Realität zu. Jedoch gefällt dies vielen nicht. Ich bin der Meinung, dass in Deutschland ein sehr gutes Bildssystem zu unrecht abgeschafft wurde. Man kann es Reformwut nennen oder sonst wie. Aber nicht alles was von den angelsäsischen Ländern kommt ist gut. Man sollte das wirklich mal hinterfragen.
Ich musste sehr lachen als ich den Beitrag von "Juniorprof." gelesen habe, ein sehr witziger Versuch eines Diplom Inhabers das BA/MA System in den Dreck zu ziehen. Klar man ist ja mit seinem Diplom-Abschluss ein Auslaufmodell, da bekommt man Angst auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr ernst genommen zu werden und muss solche Beiträge veröffentlichen. Köstlich
zwei voneinander unabhängige Abschlüsse auf hohem Niveau zu erreichen ist definitiv schwerer als ein Diplom, unterteilt in Vor- und Hauptstudium, zu erlangen. Zumal das Vordiplom faktisch nicht zählt.
Ich bin BA/MA-Student an einer Uni und habe meinen Bachelor bereits und nun Master. Ich arbeitete als Hiwi an 2 Lehrstuhlen während der Bachelorzeit und momentan bin ich an einem anderen Lehrstuhl im Master tätig. Die Meinung der 3 Professoren spiegelt tatsächlich die Aussagen des langen Beitrags wieder. das Diplom wird von den Profs sehr geschätzt. Ich kann die unterschiedlchen Notenschlüssel ebenfalls bestätigen. Zumal ich auch alte Diplomklausuren gesehen habe und die vom Anspruch her deutlcih über den Bachelor Klausren lagen. Ich möchte niemaden schlecht reden und bin selbst Bachelor, aber man muss auch zugeben, dass den Diplomern schon einiges abverlangt wurde. Zu einem wuirde mir einheitlich bestätigt, dass den Bachelorn mehr Kuschelnoten verteilt werden, da man niemanden die Masterzulassung erschweren möchte, weiterhin gabs es an den Unis wo ich studiert habe und studiere für Diplomer nie Bonuspunkte, Teilpunkte, komprimierter Stoff ( bei uns wurde z.B. Mikro und Wirtschaftspolitik im Vergleich zum Diplom sowas von lächerlich gekürzt...der Stoff betrug 1/3 der damaligen Vorlesung), Extra-Übungen, 50/50 Klausuren (heißt 50 Prozent Hausaufgabe, d.h. gegenseitiges Abschreiben, 50 Klausr...im klaren: 1,0 bei Hausaufgaben, 5,0 Klausr, hieß, 3,0 auf dem Zeugnis). Also liebe Bachelor-Kollegen, wollen wir unseren Studiengang nicht immer schwerer machen als er ist. Übrigens: Auch das Vordiplom musste erreicht werden, um ins HS zu kommen. Ist beim Master nicht anders. Ohne BA, kein Master. Ohne Vordiplom kein Diplom. Und ich finde wir Bachelor haben noch einen Vorteil. Zumindest haben wir nach 3 Jarhren einen Abschluss in der Hand. Jmd. mit Vordiplom und Problemem im Hauptstudium steht am Ende nur mit dem Schwanz in der Hand da.
Schon mal aufgefallen, dass jeder hier das beste und das härteste Programm durchläuft, was es jemals hier auf dem Planten gab?!
Es ist immer "definitv schwerer" was man selbst so macht. Und den anderen wird immer alles geschenkt...
Oh Mann...
ich hatte damals die möglichkeit noch von bachelor in den diplomstudiengang zu wechseln. im bachelor waren es exakt die gleichen vorlesungen, gleiche klausuren nur im schnitt 1 kurs mehr pro semester als die diplomer. nein danke. und wenn ich mir jetzt anschau wieviele bachelors keinen anständigen masterplatz bekommen habe ich damals genau die richtige entscheidung getroffen.
keine freiversuche, alle noten zählen, mehr kurse... die liste kann man endlos fortführen. aber wenn an deiner feld und wiesen uni das diplom soviel härter war, kann ich das nicht wiederlegen.
Meine Feld und Wiesen Uni zählt zu den 5 besten in Deutschland. Soviel dazu.
Hier die Fakten:
-Bonuspunkte fast überall bzw. gar 50/50 Bewertung der Abschlussnote mit Hausaufgaben
-Übungen+Tutorien (gabs im Diplom nicht)
-bessere Notenschlüssel (da keine Freiversuche)
-gekürzte vereinfachte Fächer
-verschultes System
-Ja alle Noten zählen und? Man geht studieren um gute Noten zu schreiben. Jeder der ein Vordilom geschfft hat, hätte genauso den Bachelor geschaft
-Bachelor ist ein Abschluss nach 3 Jahren. Damit kannst du an sich Überall in der Welt arbeiten. Was ist ein Vordiplom? Eben nix. Wenn du nachher in der Uni eine reinfall erlebst, stehst du am Ende mit nichts dar. Diplom wird nicht überall im Ausland anerkannt!
- Du hast einen Bachelor in Fach a), kannst dann Master in Fach b) machen. Find ich sehr gut.
-....
Natürlich gibt es Nachteile, aber die gibt es beim Diplom auch. Übrigens der Nachteil, von wegen man muss beim Bachelor schnell fertig werden, gilt auch für das Diplom. Wer nachher einen guten Job haben will, oder heutzutage überhaupt einen, der muss sich reinknien.
Und der Bachelor: Es ist ein erweiteretes Vordiplom. Übrigens im GS hat man auch nicht soviele FV, wie manche hier denken.
Das mit den Notenschlüsseln wurde mir von 3 Profs bestätigt. Ich muss hier niemanden etwas beweisen, weil manche Leute sowieso an ihen BA/MA festhalten. Nur so ne Sache: Frag mal die Unternehmen, was die von BAs im Schnitt halten...
Ich konnte leider nicht mehr das Diplom machen (zum Glück), war der erste BA-Jahrgang und habe mit Diplom-Klausren gelernt und kann den Anspruch schon beurteilen. Übrigens höre ich das auch von vielen Kollegen, die auch mal ehrlich sind.
oh man. wenn ich die emotionale diskussion so erlebe, dann bin echt froh noch an einer TU9-Uni das Diplom in WiIng abschließen zu dürfen. bei uns will niemand, aber auch wirklich niemand, ins ba/ma wechseln. vielleicht ist das ja bei den bwler anders, keine ahnung.
Immer wieder das selbe. Viele Checken garnicht das alleine der Prof entscheidet was man lernt.
Schaut man sich mal die Stundenpläne an, sind FH und Uni fast gleich im Studium. Jetzt kommt es nur noch drauf an wie der Prof die Inhalte vermittelt.
Ich habe keine schmach zuzugeben das in Strömungsmechanik und Metallkunde echte nieten als Prof hatt. Da hatten wir wirklich Ausbildung auf sehr sehr niedrigem Nivou. In Strömungsmechanik hab ich kein einziges Integral gesehen.
Dafür haben wir übelste DGL. in TM und Finite gerechnet. Samt Herleitung. Die Herleitung der DGL der Biegelinie über den Krümmungsradius war hier noch das kleinere Problem. Klausuren waren genau so anspruchsvoll.
Hab mal ein Uni Student (Guter Kumpel) um Hilfe Gefragt bei Finite, mir hat wirklich der Durchblick gefehlt. Der konnte mir Leider auch nicht helfen. Er fand das sehr schwer. Wir haben alles über die DGL hergeleitet. An der Uni hat man lediglich über die Matrizenrechnung die Finite-Elemente behandelt.
Dafür stand ich bei seinen Fragen in Strömungsmechanik total auf dem Schlauch. Das war bei uns so total einfach. Wirklich schon lachaft bei uns im Studium.
In Metallkunde muss ich sagen, da hat der Prof. im Lauf des Semster gewechselt und dann wurde es etwas anspruchsvoller. Aber es war auch nicht so der Reiser im gegensatz zur Uni.
Back to Topic:
Es kommt eigentlich nur drauf an wie gut ein Prof. ist und wie Tief er in das Thema reinschaut und ob er eher der Theoretiker ist oder der Praktiker. In TM habe ich voll den Theoretiker erwischt, der der Meinung ist die Theorie kommmt im Studium die Praxis im Job. ohne Theorie und Herleitung geht garnix deshalb machen wir hier nur Theorie.
In Strömungsmechanik hatte ich einen Praktiker. Der hat mir genau das erzählt was ich jetzt im Job brauche. In TM bin ich total Überladen mit Informationen die ich garnicht brauche.
Wie gesagt. Es kommt auf den Prof. an. Und so unterschiedlich die Menschen sind so unterschiedlich sind auch die einzelnen Vorlesungen der Profs. obwohl alle Themen die selbe Überschrift haben.
Also im Bereich WiWi besteht schon ein gewaltiger Unterschied zwischen FH und Uni. BWL/VWL an einer guten Uni ist bei weitem anspruchsvoller und schwerer als an einer FH. Ich kann das sehr gut beurteilen.
Jeder gute Student und jeder Prof der was von sich hält strebt an eine der guten Unis. Beides, Profs und Studenten beeinflussen natürlich den Ruf der Hochschule und die Qualität der Lehre.
Man wird sicher auch Leute finde, die der Meinung sind, dass sich Realschule und Gymnasium nicht viel nehmen. Stimmt aber nicht, dazwischen liegen (auch) Welten.
Das ist ja das Dilemma, dass FH "Profs" sich mehr auf ihren Job in der Praxis konzentrieren als auf die Lehre, Forschung und Veröffentlichung.
Viele FH Profs haben sich mit der Materie ihres "Lehrstuhls" doch nicht wirklich intensiv auseinandergesetzt. Wie auch neben der Arbeit?
Uni Profs leben für ihr Fachgebiet und das sollte auch so sein! Natürlich haben Unis die besseren Professoren und auch bessern Studenten.
1. An der FH findest Du reichlich Vollzeit Prof.
2. Selbst wenn - der Praxisbezug bringt deutliche Vorteile, da dort der Bezug zur echten Welt - auch Realität genannt - besteht ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist ja das Dilemma, dass FH "Profs" sich mehr
> auf ihren Job in der Praxis konzentrieren als auf die Lehre,
> Forschung und Veröffentlichung.
> Viele FH Profs haben sich mit der Materie ihres
> "Lehrstuhls" doch nicht wirklich intensiv
> auseinandergesetzt. Wie auch neben der Arbeit?
Und auch hier liegst Du imho falsch, denn:
Uni-Prof. sind seltner greifbar (Gruss an den Assistenten, er möchte doch bitte den Prof. auch von mir grüssen :-))
UND - Bitte - komm´ von dem schmalen Brett herunter dass die Uni die besseren Studenten hat ! Wo steht das denn, welche empirische Untersuchung hast Du denn dazu? Leben da die besseren und intelligenteren Menschen?
>
> Uni Profs leben für ihr Fachgebiet und das sollte auch so
> sein! Natürlich haben Unis die besseren Professoren und auch
> bessern Studenten.
Du schreibst: Zitat... Uni Profs leben für ihr Fachgebiet....Zitatende
Ich: FH Profs leben für ihr Fachgebiet und viele davon verdienen damit an wenigen Tagen mehr als "Dein" Uni Prof. im ganzen Monat. Warum? Weil sie teils auch in der freien Wirtschaft aktiv sind/sein können.
Praxis schlägt Theorie, da Theorie nur in der Praxis bewiesen werden kann ;-)
Ich glaube nicht dass jmd. der an einer der Top Unis BWL studieren könnte aus Überzeugung an einer FH "Betriebswirtschaft" studieren würde.
Die guten Leute streben an die guten Unis, dieser einfache Zusammenhang bedarf keiner empirischen Untersuchung.
Genau so verhält es sich natürlich auch bei Professoren.
Und übrigens, in deiner "Realität" hast du mit einem FH-Abschluss erstens schlechtere Karten ggü. einem Uni-Abslovent und zweitens fehlt es dir an theoretischem Wissen und Methodenkompetenz um in der Praxis bestehen zu können.
Ich hab einen Freund. Lieber netter Kerl. Der arbeitet auf dem Bau und argumentiert genauso. Im ist es nicht begreiflich, warum Bau-Ings. etc studiert haben und mehr Geld bekommen als er. Schließlich können die nichtmal "eine Wand hochziehen".
Dein Satz lässt vermuten, dass Du die Bedeutung einer theoretischen Ausbildung nicht in Gänze erfasst hast.
Zudem sind Theorie und Praxis keine Gegensätze. Sie sind zwei Seiten ein und derselben Medallie.
Eine "Praxisorientierung" heißt eigentlich nur, dass der notwendige (!) theoretiche Anteil vernachlässigt wird, weil dieser naturgemäß schwerer zu erschließen ist.
Lounge Gast schrieb:
>>
> Praxis schlägt Theorie, da Theorie nur in der Praxis bewiesen
> werden kann ;-)
Lustig ist halt immer, dass die FH-Leuten die tolle "praxisnahe" Ausbildung loben und häufig den FH Zusatz im Dipl. weglassen um den Anschein eines Uni-Absolventen zu erwecken ;) Wieso bloß?!
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich hab einen Freund. Lieber netter Kerl. Der arbeitet auf
> dem Bau und argumentiert genauso. Im ist es nicht
> begreiflich, warum Bau-Ings. etc studiert haben und mehr Geld
> bekommen als er. Schließlich können die nichtmal "eine
> Wand hochziehen".
Praxisorientierung heißt nicht das der notwendige Theoretische Teil vernachlässigt wird.
Es ist gerade die Kühr des Praxisbezug im Studium, die Theorie in die Praxis zu überseten und dazu muss man in der Theorie zumeist tiefer einsteigen um die Realität zu verstehen.
Die Universität dient zur schaffung neuer Theorien, nicht zur Implementierung von Theorien in die Praxis.
Vielleicht mal ein Beispiel. Der Universität Studente erstellt die Grundlegende Theorie für z.B. die Zugfestigkeit einer "Ideale Schweißnaht".
Der FH Student nimmt nun dieses Wissen und wendet diese in der Praxis an. Da es aber in der Realität nicht die "Ideale" Schweißnaht gibt muss er meist noch die Theorie etwas anpassen und erweitern.
Jetzt ist natürlich die Frage was schwieriger ist. Erst mal eine einfache Grundlegende Theorie zu schaffen, oder die Theore auf ein weitaus komplexeres System anzuwenden und gegebenenfalls zu erweitern.
Ich finde Beides ist gleich schwer und für beides braucht man das gleiche Grundlagenwisse. Nicht umsonst sind die Grundlagenvorlesungen in z.B. TM zumeist mit dem selben Inhalt bespickt.
Lounge Gast schrieb:
>
> Eben nicht.
>
> Die Universität dient zur schaffung neuer Theorien, nicht zur
> Implementierung von Theorien in die Praxis.
>
> Vielleicht mal ein Beispiel. Der Universität Studente
> erstellt die Grundlegende Theorie für z.B. die Zugfestigkeit
> einer "Ideale Schweißnaht".
> Der FH Student nimmt nun dieses Wissen und wendet diese in
> der Praxis an. Da es aber in der Realität nicht die
> "Ideale" Schweißnaht gibt muss er meist noch die
> Theorie etwas anpassen und erweitern.
>
> Jetzt ist natürlich die Frage was schwieriger ist. Erst mal
> eine einfache Grundlegende Theorie zu schaffen, oder die
> Theore auf ein weitaus komplexeres System anzuwenden und
> gegebenenfalls zu erweitern.
>
> Ich finde Beides ist gleich schwer und für beides braucht man
> das gleiche Grundlagenwisse. Nicht umsonst sind die
> Grundlagenvorlesungen in z.B. TM zumeist mit dem selben
> Inhalt bespickt.
In der Theorie (Achtung Wortspiel ;-) ) mag das ja so sein.
Aber in Realität sind eben doch nur gleichen Vorlesungen, welche sich kaum unterscheiden, nur in der Regel (aber nicht immer) an der Uni etwas schwieriger sind.
Für die Praxis kann sich dann jeder den Arbeitgeber fürs Praktikum selbst aussuchen. Sprich: Auch kein Unterschied oder gar mehr "Praxiserfahrung".
Auch die Diplomarbeitsthemen (da kommts dann wirklich auf die Anwendung an) unterscheiden sich nicht immens. An der Uni hat man es eben lieber, dass die Arbeit an einem Institut geschrieben wird. Da ist es dann oft (aber auch nicht immer) etwas forschungslastiger. Aber selbst die Uni-Leute können extern bei einem Unternehmen schreiben womit der FH-Uni-Unterschied wieder zu Null wird, da Unternehmen bei ihren Diplomthemen ja wohl kaum zwischen Uni und FH unterscheiden...
An der Uni hat man im Diplom eben dann nur noch 2 Theoriesemester mehr. Seit dem Master gibts das ja auch nicht mehr, womit man nur noch über die "einfacheren" Klausuren herrlich streiten könnte.
Du versuchst gerade den Eindruck zu erwecken, dass ein FH'ler die Theorie verinnerlicht hat und darüber hinaus in der Praxis auch noch die Theorie "etwas anpassen und erweitern" kann.
Das ist natürlich falsch.
Die "Praxisnähe" der FH's ist und bleibt nur ein Synonym für ein Pflichtpraktikum und einem geringeren akademischen Anspruch.
Die Frage kann man allgemein kaum beantworten. Uni ist nicht gleich Uni und FH ist nicht gleich FH.
Ich glaube wir sind uns einig, dass die bekannten Topunis (Mannheim, Münster, München und einige andere) in jeglicher Hinsicht ganz oben stehen. Da herrscht ein Leistungsniveau, dass andere Universitäten oder Hochschulen einfach nicht gehen können, da es die Studenten nicht hergeben.
Das heißt aber nicht, dass diese Studenten auch im Arbeitsleben Topperformer sind. Ich kenne Doktoranden, die mit 35 noch ein Praktikum machen müssen, aber auch Leute ganz ohne Studium, die mit 28 schon über 60.000,- im Jahr verdienen.
Das Studium ist eine Eintrittskarte (und die kann man natürlich mit einer Topuni oder sehr guten Noten aufwerten), aber die wird beim Eingang entwertet und wenn ihr drin seid, zählt eure Arbeitsleistung (und nicht, ob ihr in Mannheim studiert habt oder ne 1.0 in Controlling hattet).
Lounge Gast schrieb:
>
> Eben nicht.
>
> Die Universität dient zur schaffung neuer Theorien, nicht zur
> Implementierung von Theorien in die Praxis.
>
> Vielleicht mal ein Beispiel. Der Universität Studente
> erstellt die Grundlegende Theorie für z.B. die Zugfestigkeit
> einer "Ideale Schweißnaht".
> Der FH Student nimmt nun dieses Wissen und wendet diese in
> der Praxis an...
Du mit Deinen "Top-Unis".
Oh Mann.
Fakt ist, dass jede Uni anspruchsvoller ist als jede FH.
Das endlose Differenzieren ("ich kenne da eine FH, die hat einen Prof., der 1998 mal ein Klausur geschrieben die war der Hammer!" usw), dient lediglich dazu abzulenken.
In der Summe (Gesetz der großen Zahlen) schlägt Uni halt FH.
das studium ist ein screening. studiere ich an einer uni, in der die aufnahmevoraussetzungen allgemein schwieriger sind, signalisiere ich potenziellen arbeitnehmern meine "qualitaet", wenn ich einer TOP-uni studiere, zeige ich, dass ich zur spitzengruppe gehoere, hier spielt es ueberhaupt keine rolle, ob die uni in sachen lehre besser oder schlechter als eine fh ist, ausschlaggebend ist die allgemeine meinung und diese wird durch zugansvoraussetzungen, angebot und nachfrage determiniert.
zumindest in sachen BWL ist das argument vom praxisbezogenem studium ein eher schlechtes, da man spaeter on the job sowieso training vom arbeitgeber erwarten darf und praxiswissen in kuerzester zeit angeeignet werden kann.
den leute, die bald ihre allgemeine hochschulreife machen oder schon gemacht haben und mit dem gedanken eines BWL-studiums spielen, kann ich nur zum uni-studium raten, voraussgesetzt ihr wollt euch alle moeglichkeiten offenhalten.
Um die Theorie deiner "Zugfestigkeit einer idealen Schweißnaht" (was hat das bitte mit WiWi zu tun ?) erstellen zu können, hat der Uni Student im sicher mehr Schweißnähte machen müssen als der FH Student in seinem Studium :-)
1. Es hat nix mit WiWi zu tun
2. Hat ein Schweißer mit Hauptschulabschluss die meisten Schweißnähte gemacht.
3. Ist das für eine akademische Ausbildung völlig irrelevant wer am meisten Schweißnähte gemacht hat. Würde ja sonst bedeuten, dass der Schweißer mehr drauf hat als alle anderen.
Nein an der FH nicht, sondern an der Ausbildungsveranstaltung wo Uni und FH gemeinsam einen Stand hatten.
Das hat übrigens der Uni Professor in seiner Rede gesagt:
Die Uni ist da um Grundlgagen zu schaffen, die FH ist da diese Grundlagen in die Praxis zu übersetzen und gegebenenfalls anzupassen.
Natürlich ist die Uni der FH immer einen Schritt voraus weil sie ja erst die neuen Grundlagen schafft auf dem dann die FH aufbaut. Aber es ist nicht weniger Schwierig diese Grundalgen dann in die Praxis zu übersetzten.
Aber eine Theoriebildung ist ohne Praxisbezug nicht möglich. Egal ob ich deduktiv oder induktiv vorgehe. Am Ende steht immer eine empirische Überprüfung der Theorie durch einen Praxisbezug.
das wird an der Uni gemacht.
An der FH werden einige Forschungsergebnisse der Unis genommen und dann verkürzt vermittelt. Was da ran besonders "praxisnah" sein soll ist mir ein Rätsel.
Nochmal:
Forschung ist Theoriebildung und Theorieüberprüfung in der Praxis. Wird von den Unis gemacht.
An der FH werden Teile der Uni-Ergebnisse zur Anwendung in der Praxis vermittelt.
Der Unterschied ist nicht die "Praxisnähe", sondern der Schwerpunkt der FH's "anzuwenden". Und das bedeutet von anderen entdecktes Wissen und Methoden nachzumachen.
An der Uni werden zumeist viele Theorein behandelt. Dafür aber zumeist nur recht oberflächlich.
An der FH sucht man sich die für Praxis relevanteste Theorie raus und untersucht dafür jeden Teilaspekt bis ins kleinste Detail.
Bei der Uni lernt man so viele Theorien kenne und wie man auf sie erst einmal kommt. An der FH lernt man genau hinzuschauen und auch für die Praxis wichtige Details zu beachten. Denn in der Praxis kann man Kleinigkeiten manchmal nicht ignorieren.
Das ist nicht Dein Ernst, oder?!
Das ist mit Verlaub das ulkigste was ich zu diesem Thema seit langem gelesen habe.
Es ist sogar mehr, es einfach nur falsch und unlogisch.
Ich probiere es nochmal in Kurzform zu beschreiben und dabei einen Bezug auf Dich zu nehmen:
Alsoooo, in der Wirklichkeit gibt es Probleme. Selbst mit der besten Theorie kann man diese nur zu Teilen lösen. Zudem sind diese Probleme auch noch multikausal, was dazu führt, dass man viele viele Theorien braucht und stellenweise neue entwickeln muss, um das Problem zu lösen. Dazu muss man aber sehr kreativ sein und viele Theorien in ihren Anwendungsbereichen beherrschen.
Dazu muss man die Theorien ja auch noch empirisch bestätigen. Das nennt man dann Praxis.
Das machen die Unis.
Was mache die FH's?
Sie nehmen sich die 3 wichtigsten Theorien und wenden sie auf Probleme an. Dabei wird darauf geachtet, dass die Probleme recht unterkomplex konstruiert bleiben, schließlich muss man mit den 3 Theorien auch zurecht kommen.
Und dann?
Das wars dann.
Mehr nicht.
Daraus wird dann "University of Applied Science".
Hast Du gemerkt, wie sich das Wort "University" da reingeschmuggelt hat?
Witzig, oder?!
Lounge Gast schrieb:
>
> Das war ein netter Versuch
>
> An der Uni werden zumeist viele Theorein behandelt. Dafür
> aber zumeist nur recht oberflächlich.
> An der FH sucht man sich die für Praxis relevanteste Theorie
> raus und untersucht dafür jeden Teilaspekt bis ins kleinste
> Detail.
>
> Bei der Uni lernt man so viele Theorien kenne und wie man auf
> sie erst einmal kommt. An der FH lernt man genau hinzuschauen
> und auch für die Praxis wichtige Details zu beachten. Denn in
> der Praxis kann man Kleinigkeiten manchmal nicht ignorieren.
Lounge Gast schrieb:
> An der FH werden einige Forschungsergebnisse der Unis
> genommen und dann verkürzt vermittelt. Was da ran besonders
> "praxisnah" sein soll ist mir ein Rätsel.
Och, mach den FH Leute doch nciht immer ihre Welt kaputt. Ist doch klar, dass dann immer diese bockige Kommentare dann folgen. Praxisnahe ist halt das woran man sich an der FH klammert. Ein Gentlemen schweigt den denkt sich eh seinen Teil dann dabei. Hier gilt immer der Grundsatz: Don't feed the troll.
An der FH gibt es keine Schulzeiten. Es gibt ebenfalls Vorlesungen Seminare etc.
Die FH ist besser organisiert. Man muss nicht ein Semester verplempern weil man z.B. keinen Platz fürs Laborpraktikum bekommen hat.
Die FH ist schneller. Weniger Semester bis zur Einführung der Bachelor/Master Studiengänge. Strammer gefasste Vorlesungspläne etc. Vor allem reicht ein Fachabbi als Zugangsvorraussetzung.
Ich bin der Überzeugung das an der FH weniger Stoff vermittelt wird, zumindest was die Tiefe angeht. Dafür sind Softskills, Techn. English, BWL für Techniker etc. fester Bestandteil des Studiums. Genau diese Fächer sollen für Praxisnähe sorgen. Kann man drumm streiten. Von der praxisnahen Anwendung habe ich als Chemie Student nichts mitbekommen während meines FH-Studiums.
Ich brauche in meinem Job heute ca. 3,5% des fachlichen Inhalts meines Studiums. Im Falle eines Uni Studiums wären es dann halt 2,5%.
In der Entwicklung muss man sich sein Wissen selbst erarbeiten und das lernt man an einer FH genauso gut.
Gerade in Großunternehmen legt man viel Wert auf Uni Abschlüsse, dort ist man meist konservativer und die Chefetage ist mit Akademikern in 12 Generation besetzt. Genauso flexibel sind solche Unternehmen dann meist.
Welche Position man erreicht hängt davon ab wie man sich verkauft und welche Netzwerke man hat. Kompetenz und Fachwissen kommen da meist an letzter Stelle.
So so an der Uni wird Grundlagenwissen tiefer vermittelt?
Wie kann es sein das an mancher FH für Grundlagenwissen 6 SWS angeboten werden, werden die gleiche Vorlesung an der Uni in 3 SWS abgearbeitet werden (alles ohne Praktikas und Übungen). Da kann der Prof. an der Uni erst garnicht soviel Grundlagen übermitteln.
Es ist wie es schon geschrieben wurde. Der Kern des lernens ist unterschiedlich. An dere Uni werden neue Theorien entwickelt an der FH die Theorien in die Praxis übersezt.
Für beides braucht man ein tiefes verständniss der Grundlagen. Wenn ein FH Student nicht weiß an welcher Stelle der DGL er schrauben muss um im realen einen Wert zu verbessern. Deshalb wird auch an den (guten) FH am ersten Tag an Beweisführung durchgenommen, da nur hier sich die Zusammenhänge deutlich erschließen lassen. Meist wird an der FH für Grundlagen schon mehr aufgewendet an der Uni.
An der Uni bekommt man dafür mehr techniken gezeigt wie man seine eigenen Grundlagen entwickelt, da werden die ältern Grundlagen etwas nebensechlicher behandelt, der Student an der Uni soll ja was neues erfinden und sich nicht unbedingt auf den alten Trott einlassen.
Ich lach mich hier noch kapput. Was mancher Uni-Student hier für Vorstellungen hat. Nur sie lernen komplexe Systeme kennen, die Fachhochschulen machen nur einfache Systeme.
Ich kenne genug Universitäten die das gegenteil machen. Sie lehren nur einfache Aufgaben, an denen das grundlegende Verständniss vermittelt wird. An der FH geht das garnicht wegen dem Praxisbezug und in der Praxis gibt es nichts grundlegendes. In der Praxis ist alles um einiges komplexer. Wenn man sich mal die Klausuren im Netz anschaut, erkennt man das sogar sehr deutlich. Die Universitäten haben meistens 6- 7 Aufgaben, sehr einfacher und grundlegender Natur. Die Fachhoschulen haben meist nur 4 Aufgaben. Diese behandeln aber mehre komplexe zusammenhängende Systeme.
Ich weiß jezt nicht welche Klausur schwieriger ist.
Eins steht fest. Bei der Uni Klausur wird man viel mehr geführt und sie wirkt weniger komplex, sie beinhaltet hauptäschlich einfache, grundlegende Systeme. Bei der FH Klausur wird hauptächlich nach den Endergebnissen gefragt und es handelt sich meist um mehrer zusammenhängende Systeme (also komplexe Systeme).
Es fällt auch auf, das man bei der Uni-Klausur die Theorien vorgegeben bekommt. Bei der FH kann man den Lösungsweg frei wählen.
Versuchst Du anhand EINER Klausur irgenwas zu beweisen?
Weißt DU wie streng die Klausuren bewertet wurden?!
Sicherlich nicht, es sei denn, Du bist beide Profs.
Es ist schon fast albern, wie hier manche grundlegende Unterschiede zwischen Uni und FH wegreden wollen.
Ha ha ha. Uni Klausur und 7 Aufgaben...hahaha. Man man man. Hier die Fakten mein lieber: Controlling 1 Aufgabe pro Klausur für volle Punktzahl. Aufgabe NIE vorher gemacht. Wenn du den Ansatz nicht konnstest...naja...Durchfallquote 92 Prozent. Ich habe in meinem ganzen Studium nie eine Klausur in Wiwi mit 7+ Aufgaben geschrieben. Meistens gibt es 3 Aufgaben. Davon beinhaltet jede Aufgabe ca. 10 Prozent Reprodukzion der Rest ist Transfer. Und das Wort Transfer intepretieren viele Profs sehr weitläufig auf der Uni. Manche machen gar neue Theorien oder ganz neue Aufgaben.
Ihr habt es in der FH schwerer? Netter Versuch...Aber das ist quatsch. Ich habe selbst vor dem Wiwi (Diplom Uni 2,0....) Studium Elektro-Ingenieur an der Fh gemacht und mit 1,1 abgeschlossen. Ohne viel gemacht zu haben. Anspruch sehr niedrig. Übrigens alle Versager aus dem Wiwi Studium, die in den ersten beiden Semestern wegen Erreichung der Wiederholungsversuche geflogen sind und auf die Fh wechselten wurden vor mir fertig. Alle mit nem Schnitt zwischen 1,2-1,4 in Wiwi. Die alle haben sich über das Niveau kaputt gelacht. Als reiner Fh Student kann man sich den Anspruch auf einer UNi nicht vorstellen. Da denkt man, dass die Fh der schwerste Schule bietet. Quatsch.
Ob man nun die Uni für den Job braucht? Ich sage klar nein. Viel von dem theoretischen @!#$ ist unötig. Und da bin ich klar pro Fh, die leichter und treffender lehrt und so Mensdchen eher zum Abschluss bringt. Für den Job reicht das Wissen aus. Alles andere lernt man auf der Arbeit.
Du kannst es ja nicht wissen, aber in meinem Freundeskreis gab es viele Wechsel zwischen Uni/Uni, FH/FH und Uni/FH.
Und wir reden oft über das Thema.
Es sind sich alle darüber einig, dass jede Uni bedeutend anspruchsvoller ist als jede FH. Auch wenn die Leute mit Wechsel Uni->FH das nicht gerne zugeben, zugeben tun sie es allerdings.
Witzigerweise habe ich diesen Monat eine neue Bekannte kennengelernt, die von der FH an die Uni gewechselt ist. Und zwar nach einem sehr guten Bachelor an der FH. Und nun? Naja, nun steht sie irgendwo im Bereich 2,7-3,3...
Ich meine, worüber regen sich die FHler und BAler eigentlich noch auf?!?!
Formaljuristisch (!) haben sie doch die gleichen Abschlüsse wie Uni-Absolventen.
Das ist doch für FHler und BAler das Geschäft ihres Lebens!!!
Lounge Gast schrieb:
>
> grundlegende unterschiede... sry, aber die gibt es nur noch
> sehr selten.
habe auch fh+uni studiert... ich fand den anspruch gleichwertig.
ich glaube du übertreibst hier sehr. welche fh/uni war es denn ?
Lounge Gast schrieb:
>
> Ha ha ha. Uni Klausur und 7 Aufgaben...hahaha. Man man man.
> Hier die Fakten mein lieber: Controlling 1 Aufgabe pro
> Klausur für volle Punktzahl. Aufgabe NIE vorher gemacht. Wenn
> du den Ansatz nicht konnstest...naja...Durchfallquote 92
> Prozent. Ich habe in meinem ganzen Studium nie eine Klausur
> in Wiwi mit 7+ Aufgaben geschrieben. Meistens gibt es 3
> Aufgaben. Davon beinhaltet jede Aufgabe ca. 10 Prozent
> Reprodukzion der Rest ist Transfer. Und das Wort Transfer
> intepretieren viele Profs sehr weitläufig auf der Uni. Manche
> machen gar neue Theorien oder ganz neue Aufgaben.
>
> Ihr habt es in der FH schwerer? Netter Versuch...Aber das ist
> quatsch. Ich habe selbst vor dem Wiwi (Diplom Uni 2,0....)
> Studium Elektro-Ingenieur an der Fh gemacht und mit 1,1
> abgeschlossen. Ohne viel gemacht zu haben. Anspruch sehr
> niedrig. Übrigens alle Versager aus dem Wiwi Studium, die in
> den ersten beiden Semestern wegen Erreichung der
> Wiederholungsversuche geflogen sind und auf die Fh wechselten
> wurden vor mir fertig. Alle mit nem Schnitt zwischen 1,2-1,4
> in Wiwi. Die alle haben sich über das Niveau kaputt gelacht.
> Als reiner Fh Student kann man sich den Anspruch auf einer
> UNi nicht vorstellen. Da denkt man, dass die Fh der schwerste
> Schule bietet. Quatsch.
>
> Ob man nun die Uni für den Job braucht? Ich sage klar nein.
> Viel von dem theoretischen @!#$ ist unötig. Und da bin ich
> klar pro Fh, die leichter und treffender lehrt und so
> Mensdchen eher zum Abschluss bringt. Für den Job reicht das
> Wissen aus. Alles andere lernt man auf der Arbeit.
Ach Gott.
Diese sinnlose Statistik wieder.
Zur Info: da sind bei den Uni-Leuten auch die ganzen Soziologen, Politologen etc. drin. Die schneiden naturgemäß mit 1,x ab. Das zieht den Fakultätsdurchscnitt ganz schön nach oben.
Weiterhin wird da nicht betrachtet WER an den Hochschulen studiert.
Wenn man nicht weiter weiß, da wird halt irgend eine nutzlose Statistik aus dem Hut gezaubert. ^^
Der Artikel wurde hier schon tausendmal zerissen.
Manchmal frage ich mich, was für Leute diese "Journalisten" sind.
Jedenfalls haben die von Statistik überhaupt keine Ahnung.
Aber schreiben drüber.
Naja, dann läufst's ja...
diese ganzen diskussion ist sowieso totaler quark. die uni leute meinen, dass sie die geilsten sind und umgekehrt genauso. beide "systeme" sind im laufe der jahre sehr aneinander gerückt und die unterschiede sind nicht mehr gravierend (evtl. sogar nur noch in pflichtpraktika).
vielleicht sollten sich beide _parteien_ beginnen sich zu akzeptieren.
gruß
Lounge Gast schrieb:
>
> Ach Gott.
> Diese sinnlose Statistik wieder.
> Zur Info: da sind bei den Uni-Leuten auch die ganzen
> Soziologen, Politologen etc. drin. Die schneiden naturgemäß
> mit 1,x ab. Das zieht den Fakultätsdurchscnitt ganz schön
> nach oben.
> Weiterhin wird da nicht betrachtet WER an den Hochschulen
> studiert.
> Wenn man nicht weiter weiß, da wird halt irgend eine nutzlose
> Statistik aus dem Hut gezaubert. ^^
>
> Der Artikel wurde hier schon tausendmal zerissen.
> Manchmal frage ich mich, was für Leute diese
> "Journalisten" sind.
> Jedenfalls haben die von Statistik überhaupt keine Ahnung.
> Aber schreiben drüber.
> Naja, dann läufst's ja...
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> >
> http://www.sueddeutsche.de/karriere/s...
> >
> > uni geschenkt ?
Kommt drauf an wie man "gravierend" definiert.
Wenn die gleichen Leute auf einer Uni um zwei Noten schlechter abschneiden als zuvor auf der FH finde ich das schon gravierend.
Wenn die gleichen Leute auf der FH um zwei Noten besser abschneiden als zuvor auf der Uni, finde ich das schon gravierend.
Allerdings mögen für Dich andere Sachen gravierend sein. Das ist natürlich Dein persönliches Recht so zu empfinden...
Lounge Gast schrieb:
>
die unterschiede sind nicht mehr gravierend
Dein Post hat aber kein Bezug zum Datum des Posts, oder?
Lounge Gast schrieb:
>
> diese ganzen diskussion ist sowieso totaler quark. die uni
> leute meinen, dass sie die geilsten sind und umgekehrt
> genauso. beide systeme; sind im laufe der jahre
> sehr aneinander gerückt und die unterschiede sind nicht mehr
> gravierend (evtl. sogar nur noch in pflichtpraktika).
Wie manche hier drauf sind. Da postet jemand 2 Klausuren als Beweis und die Uni-Studenten haben nichts übrig als zu meckern.
Ich setzt noch einen drauf. Lezten war ein Bericht in der Zeit, da ging es darum, ob die Klausuren bald von Indern oder per Multiple Choice korregiert werden, weil die Universitäten mit der Masse an Studenten nicht klar kommen.
Was soll das denn?
Wo ist der Beweis?
Selbst wenn man über die Aufgabenstellung auf den Anspruch schließen könnte, würde das nichts an der allgemeinen Gültigkeit Uni>FH ändern.
Und dann wird ein Zeit-Artikel gepostet, der einen Zusammenhang zwischen der Anzahl zu korrigierender Klausuren und Qualität herstellen will. Den gibt es aber nicht.
Anstatt irgendwelche sinnlosen Artikel und Technik-Klausuren zu posten deren Aussagekraft a) gegen Null geht und b) keinen induktiven Schluss auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten zulässt, solltest Du einfach mal anerkennen, dass die enormen Anspruchsdifferenzen von vielen Leuten durch persönliches Erleben bestätigt wurden.
Jeden den ich kenne der beide Hochschulformen besucht hat sagt, dass Uni deutlich schwerer ist als FH.
Kein Einziger behauptet der Anspruch wäre gleich oder Uni wäre simpler. Nur Du...
>>> Objektivität von Uni leuten die über Uni berichten. Aha
das nennt man jezt an der Uni Objektivität.
Jeder wird hier sein Studium für das beste halten. Ich vertrete hier die Meinung, dass sowieso der Lehrkörper das entscheinde Medium zum übermitteln des Wissens darstellt. Hat dieser keine Lust, dann wird auch nichts gelernt und da gibt es Pfeifen wie sehr Gute an Uni wie an FH gleichermaßen.
Ach ja und zwei Klausuren reichen zumindest aus um zu sagen das nicht jede Uni besser ist als eine FH und der Zeitartikel zeigt das Manko der Universitäten das sie einfach überfüllt sind, was an einer FH schon mal nicht vorkommt weil meist Weniger Studenten für die Vorlesungen vorgesehen sind. Man könnte daraus ableiten. Masse statt Klasse.
Ach und noch was leztens hat sich ein Unimann über einen Fh-ler beschwert weil er Fachabitur hatt und da nur Multiple Coice gemachte wurde. Alles kommt wieder zurück.
ich habe meinen bacherlor WI an einer fh gemacht und den master an einer uni. ich kann nun nicht behaupten, dass die uni schwieriger zu bewältigen war.. lernen musste ich an beiden hochschulformen.
wozu ist diese diskussion hier gut ? für leute mit einem schlechten abschluss, die ihre uni/fh nun als schwerste deklarieren ? amüsant und unnütz.
Ich melde mich mal als ehemaliger Uni-Student zur Wort, da ich beide Hochschularten in einem Fach selbst erlebt habe.
Ich habe mit einem Uni-Studium (Maschinenbau, Diplom) begonnen, bin aber an der Uni nicht zurecht gekommen. Das Tempo und das Niveau waren einfach nichts für mich, dazu ein vollgepackter Stundenplan und Hammer-Klausuren (insbes. Mathe). Ich saß da nur noch wie blöd und habe nur gelernt, um wenigstens einigermaßen was zu verstehen. Ich war kurz davor, dass Studium abzubrechen, als mir ein Bekannter, der auch mit Masch'bau angefangen, von seiner FH erzählte. Ok, bevor ich das Studium ganz aufgebe, habe ich zur FH gewechselt. Es gab keine überfüllte Hörsäle, sondern Vorlesungen mehr in kleineren Gruppen, die eher an die Schule erinnerten. Mit den Profs konnte man leichter und ohne große Terminabsprache sprechen.
Alles in allem bessere Betreuung und Bedingungen, ein besserer Stundenplan und kalkulierbare Klausuren.
Ich kann nur sagen, dass ich die Uni eindeutig schwieriger und anspruchsvoller finde.
es muss doch jeder selbst entscheiden ob er auf eine fh oder uni geht. unternehmen differenzieren gerade im bwl bereich eklatant und bevorzugen uni absolventen. das wird auch jeder spätestens einsehen wenn er mal ein paar bewerbungen geschrieben hat.
das klingt aber so, als wenn man auf der uni nichts lernen könnte, weil die profs einem nichts beibringen. ist bei mir auf der uni definitiv nicht so. ich weiß ja nicht auf welcher uni du warst, aber dafür würde ich niemals studiengebühren bezahlen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich melde mich mal als ehemaliger Uni-Student zur Wort, da
> ich beide Hochschularten in einem Fach selbst erlebt habe.
> Ich habe mit einem Uni-Studium (Maschinenbau, Diplom)
> begonnen, bin aber an der Uni nicht zurecht gekommen. Das
> Tempo und das Niveau waren einfach nichts für mich, dazu ein
> vollgepackter Stundenplan und Hammer-Klausuren (insbes.
> Mathe). Ich saß da nur noch wie blöd und habe nur gelernt, um
> wenigstens einigermaßen was zu verstehen. Ich war kurz davor,
> dass Studium abzubrechen, als mir ein Bekannter, der auch mit
> Masch'bau angefangen, von seiner FH erzählte. Ok, bevor
> ich das Studium ganz aufgebe, habe ich zur FH gewechselt. Es
> gab keine überfüllte Hörsäle, sondern Vorlesungen mehr in
> kleineren Gruppen, die eher an die Schule erinnerten. Mit den
> Profs konnte man leichter und ohne große Terminabsprache
> sprechen.
> Alles in allem bessere Betreuung und Bedingungen, ein
> besserer Stundenplan und kalkulierbare Klausuren.
> Ich kann nur sagen, dass ich die Uni eindeutig schwieriger
> und anspruchsvoller finde.
Lounge Gast schrieb:
>
> es muss doch jeder selbst entscheiden ob er auf eine fh oder
> uni geht. unternehmen differenzieren gerade im bwl bereich
> eklatant und bevorzugen uni absolventen. das wird auch jeder
> spätestens einsehen wenn er mal ein paar bewerbungen
> geschrieben hat.
Hallo,
ich möchte zum Wintersemester ein Mechatronikstudium beginnen. Bin mir allerdings noch nicht so ganz sicher ob Uni oder FH.
Ich lege Wert darauf das es nicht zu persönlich ist. Ich würde lieber mit 200 Leuten in einer Vorlesung sitzen als in einer Kleingruppe mit Professor zusammen zu arbeiten.
Ist das bei einer FH wirklich so krass (wie in der Schule?)
Vielen Dank schonmal für eine Antwort.
LG =)
generell nicht. aber ich denke jeder arbeitgeber hat eine eigene meinung. manche bevorzugen fh absolventen und umgekehrt
bachelor Wie sieht es eigentlich generell mit der Reputation von uni
> und fh aus?
> Wird der Abschluss an der Uni hoeher bewertet als ein
> abschluss an der fh?
>
> danke!
Also:
Manche Studienfächer kann man an der FH gar nicht studieren.
Die Uni hat ein höheres Niveau aber auch mehr Theorie.
Die FH ist berufsorientierter.
An der FH kann man ohne Abitur studieren (!)
Fachabi ist ja nur 12 Klasse bestanden. (Alte Schulzeiten mit 13 Jahren)
Das sagt für mich schon alles, warum sollte ich mit Abitur an der FH studieren? Da hätte ich auch nach der 12. Klasse hingehen können?
ABER:
Manche Fächer wie Computerspielprogrammierung machen auf der FH mehr Sinn.
Dafür kann man an der Uni richtiger Akademiker werden, mit Dr. Prof. etc. Da ist FH nur 2. Liga.
FH ist viel, viel einfacher, z.B. alle die das Vordiplom nicht schaffen wechseln zur FH. Das wissen natürlich auch die Personaler.
Fazit:
Muss jeder für sich selbst wissen. Ich würde mit Abi immer zur Uni gehen und mind. den Master machen. Bachelor ist nämlich ähnlich unbeliebt wie FH.
ich studiere selber an einer uni (master) und habe meinen bachelor an einer fh gemacht. JA, mit richtigem abitur!!!!!!
das niveau ist definitiv gleich und ich bin nur gewechselt, weil das masterangebot an der uni für mich interessanter war als das an der gewünschten fh.
wenn man weiss, was man studieren möchte und das fach an einer fh angeboten wird, dann wäre es doch sinnvoll die jahre für das 'volle abitur' zu sparen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also:
> Manche Studienfächer kann man an der FH gar nicht studieren.
> Die Uni hat ein höheres Niveau aber auch mehr Theorie.
>
> Die FH ist berufsorientierter.
> An der FH kann man ohne Abitur studieren (!)
> Fachabi ist ja nur 12 Klasse bestanden. (Alte Schulzeiten mit
> 13 Jahren)
>
> Das sagt für mich schon alles, warum sollte ich mit Abitur an
> der FH studieren? Da hätte ich auch nach der 12. Klasse
> hingehen können?
>
> ABER:
> Manche Fächer wie Computerspielprogrammierung machen auf der
> FH mehr Sinn.
>
> Dafür kann man an der Uni richtiger Akademiker werden, mit
> Dr. Prof. etc. Da ist FH nur 2. Liga.
> FH ist viel, viel einfacher, z.B. alle die das Vordiplom
> nicht schaffen wechseln zur FH. Das wissen natürlich auch die
> Personaler.
>
> Fazit:
> Muss jeder für sich selbst wissen. Ich würde mit Abi immer
> zur Uni gehen und mind. den Master machen. Bachelor ist
> nämlich ähnlich unbeliebt wie FH.
So ein Mist hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich hatte bei 120 Studenten gerade mal 2 Wechsler von der Uni an die FH.
Das viele an die FH dann gehen und bessere Notenschreiben ist auch ein Witz. Denn die Durchschnittsnoten sind laut Wissenschaftsrat an der FH weitaus schlechter als an der Uni.
Und wo ist das Problem?
Das kann man an vielen Unis.
Finde ich gut. Wenn jemand das Zeug dazu hat, dann soll er an einer Uni studieren. Unabhängig vom Abitur, welches eh überbewertet ist.
Ich verstehe aber nicht, was Du sagen willst.
Willst Du damit sagen, dass Uni leicht ist, weil man kein Abi braucht um ein Studium zu beginnen?
Kennst Du den Unterschied zwischen beginnen und abschließen?
Wenn derjenige ohne Abitur ein Studium an der Uni beginnt, dann hat er meinen vollsten Respekt. Wenn er es nicht packt, dann kann er es vielleicht ja nochmal an einer FH probieren.
Ich will nur das Thema "Grundgesamtheit" sensibilisieren.
Du Grundgesamtheiten sind völlig verschieden.
Ich bin mir sicher, dass auf einer Hauptschule auch schlechtere Noten vergeben werden als auf einem Gymnasium.
Dadurch auf ein besonders hohes Niveau einer Hauptschule zu schließen, halte ich für falsch.
Aber vielleicht irre ich mich ja auch.
Lounge Gast schrieb:
>
> Das viele an die FH dann gehen und bessere Notenschreiben ist
> auch ein Witz. Denn die Durchschnittsnoten sind laut
> Wissenschaftsrat an der FH weitaus schlechter als an der Uni.
Dann kann es aber nicht sein das VIELE von der UNI an die FH wechseln und dann BESSERE Noten schreiben, denn dann wäre der Schnitt ja in etwa gleich oder besser.
Es ist sehr amüsant wie sich dieses ehemals zu informativen zwecken dienende gesprächsthema entwickelt hat! man beachte die thematik "genaue Unterschiede uni und fh"..ich studiere an einer universität einen zweig der bwl und hatte auch in betracht gezogen an eine fh zu wechseln, weil ich hier teilweise vor lernstress neben meiner freizeit auch meine gesundheit vernachlässigt habe... wieso ich über die "flucht" an die fh nachgedacht habe und es letzendlich ließ hängt mit folgenden punkten zusammen:
ausnahmslos alle meiner fh-freunde (abiturienten) waren am anfang des studiums stark unterfordert...aber gegen ende des bachelors war auch bei denen die kacke am dampfen, ausser bei wenigen! meine freundin hat von der uni an die fh gewechselt im studiengang wirtschaftsmathe und ist so "glücklich" wie viele die sich in diesem forum verewigt haben, aber wieso..? die wechsler sind glücklich, weil sie sich nicht mehr so schwer tun, wie an der uni.. (im übrigen hat sie GERADE ihre ha's in einer halben stunde fertiggestellt, während sie an der uni teilweise tage dazu brauchte), das praktikum: an fh i.d.R. 24 wochen, an der uni dank bachelor studiengangspezifisch oft min. 12 wochen-> macht also den kohl auch nicht fett.
hier braucht keiner minderwertigkeitskomplexe bekommen, nur weil er an der fh studiert...DENNOCH:
-an erster stelle entscheidet das ansehen der FAKULTÄT des jeweiligen bildungsinstituts über berufschancen! Beispiel:
die fu berlin gehört zu dem erweiterten kreis der deutschen elite unis, hat aber eine eher unterdurchschnittlich bewertete wirtschaftsfakultät (ein kumpel hat sein bwl diplom mit 2,0 abgeschlossen und war mehr oder minder gezwungen sich selbständig zu machen), die hwr, zweig schöneberg gehört zu den bestbewertetsten fakultäten die fh esslingen ist sogar eine maschinenbau-elite!
-desweiteren gibt es unternehmen, die speziell fh'ler und unternehmen die speziell uni'ler bevorzugen!
-zweifelsohne ist das studium an der fh nicht so lernintensiv, wie an der uni, da es an erster stelle auf fachabiturienten zugeschnitten ist, die zum zeitpunkt der immatrikulation im regelfall jünger sind und einen abgespeckteres schulprogramm hinter sich haben, das braucht hier auch keiner persönlich nehmen, ich zähle fakten auf..
im durchschnitt, belegt durch statistiken, stehen fh's immernoch ein stückchen hinter unis, aber einzelne fh's können sehrwohl in ihrer richtung mit unis konkurrieren und sind sogar qualitätiv besser bewertet..
ich denke, das gibt den leuten, die INFORMATIONEN suchen eine bessere auskunft!
An alle ich-studier-auch-fh-krass-schwer-alda-Schreiber, es behauptet ja niemand dass euch euer Lernstoff subjektiv schwer ist, aber die Uni hat ganz andere Lern-Dimensionen:
(Steht sogar bei Wikipedia)
Die FH ist _anwendungsorientiert_ für spezielle Fachgebiete und praxislastig, weit weniger Theorie (=weniger Hintergrundwissen)
Die Uni ist eine _wissenschaftliche_ Hochschule, detailliertes Hintergrundwissen wird vermittelt, Mögl. d. Promotion etc.
Nicht umsonst kann man an FHs z.B. kein Medizin studieren.
Man kann Unis und FHs also gar nicht miteinander vergleichen.
Das wäre ungefähr so als wollte man das Abitur mit einer Lehre vergleichen. Sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, ein Abiturient kann kein Dach decken, ein Dachdecker keinen Kegelschnitt.
Viele Uni typen aber auch einige FH ler raffen es einfach nicht.
Es ist egal wo ihr Stuieren geht. Wenn ihr pech habt habt ir nen Prof. der mit euch ein Straffes Programm durchzieht und euch alles beibringen will oder der typ langweilt sichgerne und macht garnichts.
Ich war an der FH und an der Uni und ich kann sagen es gab Grundlagenfächer die waren mal an der FH mal an der Uni schwieriger bzw. theoretischer.
Das kommt nur auf die Proffs. an wie es sich entwickelt, weil im gegensatz zur schule es keinen feinen Lehrplan gibt. Schaut man sich die Lehrpläne an so sind sich die Studienfächer an uni wie fh meist ziemlich ähnlich. Ich hab sogar schon Grundlagenvorlesungen an der Uni gesehen die hatten nur 3 SWS während an der F'H für das selbe Fach 5 SWS aufgewendet wurden.
Es kommt rein auf den Fachbereich und den Proffs an die dort unterwegs sind.
Sehe ich nicht so: Wenn ich an der Uni etwas nicht verstehe, google ich und wenn es um die einfachen Sachen geht, helfen mir tatsächlich meistens die Unterlagen von FHs weiter. Wenn es allerdings komplexer wird, kann man dies dort entweder nicht finden oder es wird auf lächerliche Art an der Oberfläche gekratzt.
für dich scheint ein studium nicht geeignet zu sein
Lounge Gast schrieb:
>
> Sehe ich nicht so: Wenn ich an der Uni etwas nicht verstehe,
> google ich und wenn es um die einfachen Sachen geht, helfen
> mir tatsächlich meistens die Unterlagen von FHs weiter. Wenn
> es allerdings komplexer wird, kann man dies dort entweder
> nicht finden oder es wird auf lächerliche Art an der
> Oberfläche gekratzt.
Hey,
hab mir hier viele Antworten von euch durchgelesen.
Danke erstmal für ein paar Einblicke, allerdings bin ich immer noch genauso klug wie vorher
Mein Problem ist:
Ich mach gerade Abi (13. Klasse) auf dem Berufskolleg und nicht auf einem Gymnasium.
Ich möchte BWL studieren und kann mich nicht entscheiden ob ich an der UNI oder an der FH studieren soll.
Ich bitte um konkrete Unterschiede, die persönliche Meinungen ausschließen.
Danke
>An alle ich-studier-auch-fh-krass-schwer-alda-Schreiber, es behauptet >ja niemand dass euch euer Lernstoff subjektiv schwer ist, aber die Uni >hat ganz andere Lern-Dimensionen:
>(Steht sogar bei Wikipedia)
dich schicken wir gleich auf ne Volkshochschule, denn sogar FH-Studenten wissen dass man Wiki nicht als wissenschaftliche Quelle heranzieht!
fh: die professoren an einer fh waren vorher in der wirtschaft tätig. bessere praktische erfahrungen. sie lehren worauf es ankommt. es ist berufsbezogener und praktischer.
wenn du nach dem studium direkt einsteigen willst, ist das eine gute lösung.
uni: hier steht die wissenschaft im vordergrund. willst du nach dem studium evtl promovieren und in die forschung gehen, dann ist das mit sicherheit die bessere lösung.
Lounge Gast schrieb:
>
> Hey,
> hab mir hier viele Antworten von euch durchgelesen.
> Danke erstmal für ein paar Einblicke, allerdings bin ich
> immer noch genauso klug wie vorher
>
> Mein Problem ist:
> Ich mach gerade Abi (13. Klasse) auf dem Berufskolleg und
> nicht auf einem Gymnasium.
> Ich möchte BWL studieren und kann mich nicht entscheiden ob
> ich an der UNI oder an der FH studieren soll.
>
> Ich bitte um konkrete Unterschiede, die persönliche Meinungen
> ausschließen.
> Danke
Also ich war auf beiden Bildungseinrichtungen...die Uni ist eben noch forschungslastiger als eine FH (oder jetzt Hochschule).
Schwieriger ist die Uni; ich habe auf der FH nicht so viel auswendig gelernt bzw. wurde es eingeschränkt; an der Uni "einmal alles bitte".
Ein großer Vorteil der Uni ist die eher methodische Ausrichtung. Bei meiner FH haben wir so gut wie keine (multivariaten) Analysemethoden gelernt/angewendet.
Aber objektiv zu sagen, dass ist besser ist schwierig, denn es lassen sich weder FH mit FH noch Uni mit Uni vergleichen; ein Vergleich über verschiedene Semester ist schon fast nicht möglich -->neuer Prof. etc.
Wenn man die Wahl hat würde ich jedem eine Uni ans Herz legen; tendenziell höheres Ansehen und die möglichkeit einer Promotion. (Ja auf dem Papier ist es auch mit einem FH-Master möglich, es nimmt aber fast kein Prof FH Leute, also eher theoretisch).
Vorteil einer FH ist aber definitiv der Jobbezug, Praxisvorträge, Seminare, Workshops und das "wichtige" wenig Theorien und Gedankenexperimente....
Aber wie gesagt klar trennen kann man nicht, denn es gibt "akademischere FHs" und "praxisorientiertere Unis" also ist eine generelle Aussage nicht möglich, außer, dass Unis anerkannter sind (warum auch immer) und die besagte Promotionsmöglichkeit.
sehe ich ähnlich, nur dass ich mittlerweile im unternehmen die erfahrung gemacht haben (auch was einstiegsgehälter betreffen), dass die uni nicht zwingend ein höheres ansehen hat. es zählt der abschluss und die belegten module, die evtl. für die stelle wichtig sind und nicht ob jemand von der fh oder uni kommt.
ich habe meinen bachelor auch an einer fh gemacht und den master an einer uni. ich fand den unterschied nicht sonderlich gravierend.. aber wie gesagt uni ist nicht gleich uni und fh ist nicht gleich fh.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich war auf beiden Bildungseinrichtungen...die Uni ist
> eben noch forschungslastiger als eine FH (oder jetzt
> Hochschule).
>
> Schwieriger ist die Uni; ich habe auf der FH nicht so viel
> auswendig gelernt bzw. wurde es eingeschränkt; an der Uni
> "einmal alles bitte".
>
> Ein großer Vorteil der Uni ist die eher methodische
> Ausrichtung. Bei meiner FH haben wir so gut wie keine
> (multivariaten) Analysemethoden gelernt/angewendet.
>
> Aber objektiv zu sagen, dass ist besser ist schwierig, denn
> es lassen sich weder FH mit FH noch Uni mit Uni vergleichen;
> ein Vergleich über verschiedene Semester ist schon fast nicht
> möglich -->neuer Prof. etc.
>
> Wenn man die Wahl hat würde ich jedem eine Uni ans Herz
> legen; tendenziell höheres Ansehen und die möglichkeit einer
> Promotion. (Ja auf dem Papier ist es auch mit einem FH-Master
> möglich, es nimmt aber fast kein Prof FH Leute, also eher
> theoretisch).
>
> Vorteil einer FH ist aber definitiv der Jobbezug,
> Praxisvorträge, Seminare, Workshops und das
> "wichtige" wenig Theorien und Gedankenexperimente....
>
> Aber wie gesagt klar trennen kann man nicht, denn es gibt
> "akademischere FHs" und "praxisorientiertere
> Unis" also ist eine generelle Aussage nicht möglich,
> außer, dass Unis anerkannter sind (warum auch immer) und die
> besagte Promotionsmöglichkeit.
>
> Also eher Uni als FH.
Hab einen Bachelor in Wirtschaftsrecht von ner FH und einen in BWL von ner Uni und mache gerade meinen BWL Master an ner Uni und ehrlich gesagt merke ich keinen Unterschied, ausser das man an der Uni die Module eher auswählen kann.
Ich bin auch in meinem ersten FH Studiengang (BWL) gescheitert und im nächsten, der als schwerer gilt (Wiing), habe ich mit 1,4 abgeschlossen. Warum? Weil ich nach meinem Versagen aufgewacht bin und mir selbst in den faulen Arsch getreten habe ;-)
Es mag sein, dass die FAZ zu dem Ergebnis kommt, dass an der FH schlechtere Noten vergeben werden.
Allerdings spricht das nicht für die statistischen Fähigkeiten der FAZ.
Was nämlich dort nicht berücksichtigt wurde ist, dass bei den Uni-Noten die gesamte Fakultät berechnet wurde. Also mit den ganzen 1,3 Politik und Sozial Studenten.
Was dort ebenfalls nicht berücksichtigt wurde ist, dass an der Uni im Durchschnitt (!) die leistungsstärkeren Studenten sitzen, welche meist ein Vollabitur mitbringen.
Es wurden also Äpfel mit Birnen verglichen.
Zwei völlig verschieden Populationen wurden als eine einzige, nämlich als Population "Studenten" betrachten.
Das ist schlichtweg falsch.
Übrigens unterrichten nicht wenige wissenschaftliche Mitarbeiter eines Uni-Professors selbst als Prof an FH's und BA's.
In Gesprächen mit solchen wurde von allen der Unterschied in den Leistungsanforderungen bestätigt.
Schlecht für die Uni-Leute, deren Abschluss durch Bolgnese-Reform formal entwertet wurde.
Gut für FH'ler und BA'ler, die nun formal so tun können, als hätten sie das gleiche geleistet wie ein Uni-Absolvent.
"Übrigens unterrichten nicht wenige wissenschaftliche Mitarbeiter eines Uni-Professors selbst als Prof an FH's.."
Das hat du dir schön erfunden, nur ist das völlig unmöglich. Die Voraussetzungen dafür sind nämlich eine Promotion und fünf Jahre Praxiserfahrung und von letzterer hat man als wissenschaftlicher Mitarbeiter null. Beispiele: Mein Prof. für "M&A Recht" beschäftigt sich genau mit dem Thema bei Latham & Watkins oder mein Prof. für Bilanzierung war 20 Jahre bei KPMG oder mein Prof. für Umsatzsteuerrecht ist Steuerberater oder mein VWL Prof. arbeitete bei der Bundesbank. Mal abgesehen davon verdient man als FH Professor genug um nicht an irgendnem Lehrstuhl als Mitarbeiter rumzuwerkeln.
Da hat er zum Teil Recht viele wissenschaftliceh Mitarbeiter an der Uni unterrichten an einer BA oder FH ,dass ists chon riChtig ,bei uns ist das nämlich auch so.UNd selbstverständlich sind die noten an der Uni schlechter .Man kann diese untersuchung von der Faz nicht ernst nehmen.Klar bekommen sozialwissenschaftler die noten verschenkt und das wurde mit eingerechnet.An der Fh werden noch die besseren noten verschenkt an leistungsschwächere Studenten.
So ist leider die Realität.
Zwei von diesen Leuten, welche HiWi's an der Uni sind und Dozenten an der FH / BA kenne ich persönlich. Mit einem gehe ich 1 mal im Monat schön einen Trinken. :-)
Mich der Lüge zu bezichtigen ist also schon dreist.
Heute erst wieder habe ich mich jemanden unterhalten, den ich neu kennen lernte. Er sprach davon, dass er einen 1ser Abschluss habe und ein 2er Schnitt überhaupt für ihn nie in Frage käme.
Nunja, es stellte sich raus, dass dieser an einer FH studierte. Als ich ihm daraufhin sagte, dass die letzen Klausuren bei uns einen Schnitt von rund 3,7 hatten lies er sich nicht nehmen, den (Uni) Studenten Faulheit zu unterstellen.
Das ist wohl das übliche Schema.
Alle die in meinem Bekanntenkreis schon fertig sind weisen folgende Notenstruktur auf:
Jeder (!) der an einer FH studiert hat wurde mit "sehr gut" fertig. (außer eine Ausnahme)
Keiner (!) der an einer Uni studiert hatte wurde mit "sehr gut" fertig.
Warum werden denn immer irgendwelche Phantasie-Statistiken und sinnfreie Zitate verwendet, um sich die eigene Realität zurecht zu biegen?
Akzeptiert doch einfach mal den Fakt:
Jeder der es an der Uni nicht geschafft hat, ist an die FH gewechselt und hat dort einen sehr guten Abschluss erworben.
Und das war bei uns kein Einzelfall, sondern die Regel.
Auch hat fast jeder bestätigen müssen, dass FH deutlich geringer Anforderungen stellt als eine Universität.
So sieht die Realität aus.
Und wenn irgendeine Umfrage oder eine Statistik zu einem anderen Ergebnis kommt, so kann man selbiger nur das Zeugnis "mangelhaft" ausstellen. Denn diese ist dann offensichtlich falsch.
Lounge Gast schrieb:
>
> Das sieht der Wissenschaftsrat anders.
Wow Klausuren mit einem Schnitt von 3,7, da lach ich drüber:D
Bei mir gabs Klausuren mit einem Schnitt über 4, über die Hälfte durchgefallen, beste Note 3,3 und das ist keine Nachschreiberklausur sondern eine normale 5. Semester Klausur an einer FH.
Sagt uns das an FHs fallen die Klausuren schlechter aus? Nein! Aber es sagt uns das ein 3,7er Schnitt in einer Klausur ganz sicher kein Gradmesser für harte Benotung ist.
Natürlich bezichtige ich dich der Lüge, denn: "Für die Berufung an Fachhochschulen werden dagegen in der Regel die Promotion und eine mindestens fünfjährige Berufspraxis (davon drei Jahre außerhalb einer Hochschule) sowie besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erwartet. Meist werden auch Erfahrungen in der Lehre vorausgesetzt. "
Deine wissenschaftlichen Lehrbeauftragten sind höchsten Lehrbeauftragte und das gibt es an Unis auch.
Aber erstaunlicherweise ignorieren alle den Fakt, dass wenn jemand an der Uni scheitert an der FH mit ner 1 fertig wird.
Stattdessen werden andere Kommentatoren der Lüge bezichtigt. Zur Info: nicht jeder HiWi an der Uni ist eine 23 jährige Bachelorette. Es gibt auch Dinge jenseits von dem was man kennt.
Bevor wieder sinnfreie Statistiken gepostet werden:
Was ist denn nun mit dem Fakt, dass alle die auf eine FH wechseln mit 1 fertig werden?!?!?!?!
Und was ist mit dem Fakt, dass die allermeisten nach einem Wechsel auf eine Uni in ihren Noten krass absacken?!?!!?
Ich kennen duzende solcher Beispiele. Duzende!!!
Aber jetzt kommt gleich wieder ein FH'ler der sagt, er wäre auf eine Uni gewechselt und da war es voll leicht. Oder es kommt einer der postet von seiner super krass harten FH irgendwelche Ergebnisse.
Leute, akzeptiert es doch einfach.
Uni ist halt ne ganz andere Liga. Sagt ja keiner, dass die FH's schlecht wären. Ist aber halt nicht Uni.
Allein wenn man sich schon das Klientel anschaut kann man erkennen, dass die FH leichter ist.
Da studieren hauptsächlich:
Leute mit fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochsculreife die nach mittlerer Reife erworben wurde; Leute, die auf dem zweiten Bildungsweg studieren; Leute mit unterdurchschnittlichem Abi, die nicht von Zuhasue wegziehen wollen und Studienabbrecher/Gegangene von der Uni.
Jetzt kann klar jemand kommen und sagen: "Bei uns auf der Hauptschule hatten wir letzten einen 4,5 Schnitt wie so oft". Das macht die Hauptschule trotzdem nicht zum Non-Plu-Ultra.
Es ist allgemein bekannt, dass die FH deutlich leichter als eine Uni.
Auf einer FH wird man in Schema-F-Aufgaben lösen trainiert. Viel mehr kommt da aber nicht und ist für die Klausren auch sicher nicht nötig!
Ich habe einen Kumpel. Witziger Typ. Auch lieb und nett und so. Aber kognitiv ist der keine Rakete. Zweimal durchs Abi gefallen.
Der studiert jetzt an der FH um die Ecke. Ich lerne öfter mit ihm zusammen. Besser gesagt, ich gebe ihm Nachhilfe.
Er wird jetzt mit seinem Bachelor fertig. Es wird wohl wenn alles gut geht ein Schnitt von 1,7-2,0 werden.
Das ist ein Notenschnitt von dem ich an meiner Uni nur träumen kann. Bei uns hätte er kein Semester überlebt.
Ist so.
"Da studieren hauptsächlich Leute mit fachgebundener Hochschulreife und Fachhochschulreife"
1. 70% der FH Studenten haben Abitur
2. Fachgebundene Hochschulreife bekommt man fast nirgendwo, würde mich wundern wenn mehr als 1% der Studenten diese HZB haben, bevor sie anfangen zu studieren.
Uni war mal ne andere Liga, vor ca 40 Jahren. Leider haben die Unis sich inzwischen den FHs in einigen Fächern, insbesondere BWL, soweit angenähert, dass kaum mehr ein nennenswerter Unterschied besteht. Die Jugend wird immer dümmer und trotzdem bekommen immer mehr Leute Abitur. Somit sinkt das Niveau und dessen "Wert". Wer innerhalb der letzten zehn Jahre sein Abitur erworben hat braucht sich nichts darauf einzubilden.
Warum denn nun schafft jeder auf einer FH eine 1-2 wenn er die Uni vorher nicht gepackt hat?!?!?!?!
Und warum gibt es solche Fälle nicht andersherum?!?!?!?
Sag bloß... 70%
Das ist ja eine beeindruckende Zahl.
Und siehst du: An einer Uni haben 99% Abitur oder ein ausländisches Aquivalent.
Ich habe genug Freunde, die haben nach der Ausbildung die Fachhochschulreife gemacht. Die geht ein ganzes Jahr und hat kaum das Niveau der früheren 11. Klasse. Ich hab denen öfters Nachhilfe gegeben. Sie hatten Probleme, aber habens dann trotzdem irgendwie geschafft.
Alles nette Kerle, aber mathematisch haben sie es einfach nicht so.
Ist ja auch kein Problem.
Aber obwohl sie mit Ach und Krach nur die Fachhochschulreife geschafft haben, ist das FH-Studium absolut kein Problem für die. Klar, in zwei-drei Prüfungen durchgefallen, aber im Großen und Ganzen machen sie locker ihren Abschluss.
Wenn ich dann im Gegensatz sehe, wie Leute mit einem 13-Punkte-Mathe-Abi mit Hängen und Würgen das Grund-/Bachelorstudium (vor allem die mathematischen Fächer, Statistik etc.) überstehen, sagt mir das alles über das Niveau.
Dann schau ich mir noch an, wie Ex-Kollegen, die im 4. Semester, damals noch Diplom, rausgeprüft wurden, aber mittlerweile locker ein 1,x FH-Diplom abgestaubt haben. Und dann frage ich mich wie wirklich noch ernsthaft darüber diskutiert wird, dass die FH auch nur annähernd das Niveau einer Uni hat...
Lounge Gast schrieb:
>
> "Da studieren hauptsächlich Leute mit fachgebundener
> Hochschulreife und Fachhochschulreife"
>
> 1. 70% der FH Studenten haben Abitur
> 2. Fachgebundene Hochschulreife bekommt man fast nirgendwo,
> würde mich wundern wenn mehr als 1% der Studenten diese HZB
> haben, bevor sie anfangen zu studieren.
Lustigerweise habe ich nach meinem FH Bachelor einen Uni Master gemacht, an einer Uni, die in internationalen Rankings vor jeder deutschen Uni liegt :-O
Geht mir genauso.
Ich verstehe nicht, wie wirklich das Thema so ernsthaft diskutiert werden kann. Und dann kommen ständig neue "Argumente", welche Beweisen sollen, dass die Realität eigentlich gar nicht existiert.
Dann kommen solche Absurditäten raus, dass FH und Uni den gleichen Anspruch hätten und dass der Bachelor ja eigentlich sowas wie das neue Diplom wäre.
Wie gesagt. Es handelt sich dabei um eine Theoriebildung ohne Rücksicht auf empirische Befunde. Und diese sagen ganz klar, wer es an der Uni nicht packt, der macht an der FH ein 1,x Abbschluss.
Lounge Gast schrieb:
>
Und dann frage ich mich wie wirklich noch ernsthaft darüber diskutiert wird, dass die FH auch nur annähernd das Niveau einer Uni hat...
um welche Fächer geht es eigentlich bei diesen ganzen Diskussionen? Studieren hier alle irgendwelche wissenschaftsbezogenen Fächer, weil ich das auch vorhabe und hier ziemlich verwirrt bin. Oder gibt es diese Unterschiede auch bei "gesellschaftlichen" Fächern, also mit mehr Theorie an den Unis und mehr Praxis an den FHs, aber was wäre denn "Praxis" in einem Fach wie... Psychologie? Ist jetzt ein schlechtes Beispiel, aber sowas meine ich. Ansonsten finde ich die Kommentare aber sehr hilfreich und unterhaltsam :D Vielen Dank!:)
Der Aussage, dass die Uni knackiger ist als FH, kann ich nur zustimmen und ich studiere selbst Informatik an der FH. Was wir hier teilweise als Vorlesung haben, fällt an einer Uni unter das Selbststudium, das muss man neidlos anerkennen. Hierfür habe ich selbst schon zig Beispiele erlebt (man vergleiche einfach mal die Skripte gleichnamiger Vorlesungen von FH und Uni. Wem da nicht der Unterschied auffällt ist blind).
An der Uni wird vor allem Wert darauf gelegt, analytische Kompetenzen zu vermitteln. Wie man also neuartige Probleme selbstständig und "exakt" lösen kann. Dazu bedarf es nunmal viel Mathematik und Theorie.
An der FH dagegen lernt man schlicht wie man bekannte Probleme mit Hilfe ebenso bekannter Verfahren lösen kann. Zum Beispiel in Mathe lernt man das Lösen von Integralen nach Schema - F. Beispielsweise bestimmt man den Typ des Integrals, schlägt den Papula auf, pickt die richtige Formel heraus und jagt das Ganze dann in den Taschenrechner und voila, da ist das Ergebnis. Wehe allerdings wenn es sich um ein Integral handelt, welches nicht im Papula steht. Dann gute Nacht. Mag vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt sein, aber so läuft es in 90 % aller Fälle an der FH ab. Das mag für viele oder vielleicht sogar die meisten Problemstellungen zwar absolut ausreichen, wer allerdings in Richtung Forschung und Entwicklung tendiert oder generell eine Vorliebe hat sich mit dem Lösen kniffliger Probleme zu befassen, dem rate ich eindeutig dazu an die Uni zu gehen. Wer allerdings verstärkt operativ arbeiten möchte, der ist auch mit der FH gut beraten.
BWL gibts oft auch nicht an Fhs das heißt "Betriebswirtschaft" und ist von den Fächern her oft anderes ! Bei Masterbewerbungen wird teilweise zw. BWL und Betriebswirtschaft differenziert.
Wirtschaftswissenschaften als WiWi bekannt gibt es auch an FHs z.b. Fh Schmalkalden
BWL an der FH kann genauso gut Betriebswirtschaftslehre, Business Administration oder BWL......
Die Leute die vorhaben zu forschen im Bereich BWL "bitte bitte bitte geht an die UNI damit wir an der FH von solchen Labertaschen verschont bleiben"
ja sicher das heisst dann wiwi ,ist aber kein Wiwi.Den guten alten Diplom Ökonom gab es oder gibt es nur an der Uni.Ein studium der wiwi setzt bwl und vwl in gleichen teilen voraus.das gibt es nur an der uni.beispiel bsc in management and economics an der uni bochum
Naja, die VWL Anteile an den FH's sind ja oberflächlicher als die BWL Geschichten an den FH's.
Ich frage mich zudem, wie man die VWL "praxisorientiert" lehren kann?!
Wenn etwas nicht "praxisorientiert" ist, dann VWL.
Das zeigt uns mal wieder was es mit der "Praxisorientierung" der FH's auf sich hat: Einfach weniger Theorie. Man krazt nur an der Oberfläche.
sehe ich nicht so drastisch wie du. ich habe meinen bachelor an einer fh und den master an einer uni gemacht).es kommt auf den studiengang, prof etc. an.
tendenziell ist es aber schon so wie du sagst. auf der fh (alle profs müssen schon einmal in der wirtschaft unterwegs gewesen sein!!! )(was für mich auch an unis standard werden sollte) und daher lernt man dort einfach die dinge, die auf dem arbeitsmarkt benötigt werden und ist top ausgebildet.
möchte man jedoch, wie du auch sagtest, in die forschung oder vllt. sogar professor werden, dann ist die uni natürlich der richtige weg.
nein, die praxisorientierung kommt durc hdie professoren, die schon in der wirtschaft gearbeitet haben müssen.
ich für meinen teil kann sagen, dass die vwl module eigentlich nur mathe waren... und stell dir vor.. AN EINER FH..
Ich kenne die VWL Veranstaltung an einer FH. Ein wenig Kurvenschupsen und labern und schon hat man eine 1,x.
An der Uni hingegen wird gerechnet, bewiesen, diskutiert usw.
Beides sind VWL Vorlesungen.
Bei beiden wird thematisch das gleiche gemacht.
Während aber an der FH an der Oberfläche gekrazt wird, taucht man an der Uni richtig tief in die Thematiken ein. Und man setzt sich konstruktiv und kritisch mit Theorien auseinander. Das ist natürlich an einer Oberflächen-FH nicht möglich.
Auch wenn das Fach dort den gleichen Namen trägt.
ich kann jetzt beim besten Willen nicht alle 798 Beiträge durchlesen :)
Deswegen teile ich euch die Erfahrungen einiger Ex-Kommilitonen mit.
Also ich studiere ja an einer Uni. Und 6 Ex-Kommilitonen von mir sind durch fast jede Prüfung durchgefallen (sogar 2 Mal durchgefallen). Als sie es einsahen, dass sie das Studium an der Universität niemals erfolgreich beenden werden, entschlossen sie sich, an die FH zu wechseln, aber wieder den gleichen Studiengang zu studieren. Und nun siehe da: Jeder von ihnen hat einen Schnitt von 1,2 - 1,4. Wie erklärt man sich das? Nun ja, nach einem längeren Gespräch mit ihnen erklärte sie mir, dass es an der FH WESENTLICH EINFACHER sein soll. Man schaffe es mit weniger Lernaufwand bessere Noten zu erhalten.
Übrigens sind all diese Ex-Kommilitonen an unterschiedlichen FHs eingeschrieben. Somit sollte doch eigentlich einleuchtend sein, dass die FH in keinster Weise mit einer universitären Ausbildung verglichen werden kann.
Das liegt daran, dass man an einer FH in BWL so ca 24SWS hat, während man einer Uni eher 10-16 hat (FH 1ECTS=1,25 SWS Uni 1ECTS =1,5-3 SWS).
Die Folge ist in der FH lernt man Zeug in den Vorlesungen, daß man sich an der Uni selbst zuhause hätte beibringen müssen. Daher sagt man ja auch FHs seien verschult.
Hallo,
ich möchte ein Studium in dem Bereich "Erneuerbare Energien" oder Elektrotechnik mit Vertiefung Erneuerbare Energien und so weiter machen. Könnte jemand mir den Rat geben, was besonders in diesem Ingenieurbereich besser wäre ? Wichtig ist, dass ich ein Ausländer bin, nämlich ein Bulgare. Mir ist die Idee gefallen, dass ich als erstens ein Bachelor an einer Uni machen kann und danach, wenn mir die Praxis so stark fehlt, ein Masterstudiengang an einer FH beginnen. Ich warte auf eure Meinungen. Ich bedanke ihnen im voraus.
Gerade im Ingenieurbereich ist der Unterschied Uni/FH nochmal um einiges heftiger.
Es ist auch vollkommener Quatsch, dass du an einer FH soviel mehr Praxiserfahrung hast. Labore und Pflichtpraktika gibts auch an der Uni. Das ist wie immer nur eine Ausrede der FHs um sich zu pushen.
An der Uni werden eben 40% den Abschluss nicht schaffen, dafür hast du eine hammer gute Ausbildung genossen! Und einen Master an der FH wäre dann ein Rückschritt. Vor allem weil beim Master eh nicht mehr gesiebt wird.
Ich würde die Uni empfehlen! Aber mach dich auf viel Arbeit gefasst! Aber wenn du es schaffst stehen dir alle Türen offen!
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
> ich möchte ein Studium in dem Bereich "Erneuerbare
> Energien" oder Elektrotechnik mit Vertiefung Erneuerbare
> Energien und so weiter machen. Könnte jemand mir den Rat
> geben, was besonders in diesem Ingenieurbereich besser wäre
> ? Wichtig ist, dass ich ein Ausländer bin, nämlich ein
> Bulgare. Mir ist die Idee gefallen, dass ich als erstens ein
> Bachelor an einer Uni machen kann und danach, wenn mir die
> Praxis so stark fehlt, ein Masterstudiengang an einer FH
> beginnen. Ich warte auf eure Meinungen. Ich bedanke ihnen im
> voraus.
Der Sohn von Dieter Zetsche (Daimler-Vorstand) studiert an der technischen Fakultät an der Hochschule Pforzheim. Der sitzt wohl direkt an der Quelle und weiß was was taugt und was nicht.
Anm. Ich studier nicht mit ihm zusammen. Auch nicht an seiner Fakultät.
Wenn die FH soviel schlechter wäre als die Uni, würde es die Diskussion einfach nicht egben. Es gibt sie aber, wiel die Unis Angst haben, dass die FH ihnen Marktanteile abgräbt. Genauso wehren sich die FH gegen die BA/Duale Hochschule, weil die ihnen Marktanteile abgräbt.
Angenommen, die Uni ist BMW und die FH Audi. Früher waren das 2 verschiedene Welten. BMW hatte nur Daimler als Konkurrent. Aber durch ständige Qualitätsverbesserungen hat Audi zu BMW aufgeschlossen und ist mit ihnen auf Augenhöhe. Jetzt wehrt sich BMW natürlich und versucht Audi schlecht zu machen. Die Welt dreht sich und wer stehen bleibt bzw sich nicht signifikant verbessert, wird eben von Nachahmern eingeholt.
Ich denke in Zukunft werden die FHs noch mehr in den Fokus rücken. FHs sind kleiner und können somit flexibler auf Gegebenheiten reagieren. Zudem hab ich vorallem das Gefühl, dass FH Profs nicht so Betonköpfe wie Unis-Profs sind und neuen (Lern-)Methoden/Trends deutlich aufgeschlossener sind - auf Wiwi bezogen. Technik kenn ich mich nicht aus.
jeder muss die hochschule nach seinen fähigkeiten wählen. nur weil er der sohn von zetsche ist muss er ja nicht automatisch fähig sein an einer uni zu studieren.
Es hat nichts mit "Marktanteilen" zu tun weshalb es diese Diskussion gibt.
Es hat damit zu tun, dass Unis halt deutlich anspruchsvoller sind als FH's und erst recht als BA's.
Allerdings wollen FH'ler und BA'ler so tun, als studierten sie an einer Uni. Ständig höre ich FH'ler, BA'ler und sogar VWA'ler sagen, dass sie morgen zur "Uni" müssen.
Wenn ihre FH's, BA's so toll sind wie sie sagen, warum sagen die nicht einfach: "Ich gehe morgen in meine Fachhochschule!"
Warum wird immer behauptet man gehe in die "Uni"?!
Es hat nichts mit allgemeinen Sprachgebrauch zu tun. Man will einfach nur die Grenzen verwischen. Wer aber auf die Unterschiede aufmerksam macht, wird sofort als überheblich und arrogant abgestempelt.
Vielleicht sollte man es mal mit einer Alternativhypothese probieren.
Wie hört sich das an:
"Ich gehe auf eine FH. Viele von denen die es bei uns nicht geschafft haben sind danach an eine Uni gegangen. Dort haben fast alle von denen einen Abschluss mit 1,x hingelegt."
Klingt unglaubwürdig, oder?
Tauscht man hingegen Uni/FH in diesem Satz aus, so wird der Satz schlagartig wieder glaubwürdig.
Erasmus
Schwedische Uni
Deutsche Studenten sowohl von FHs als auch von Unis
Aus den deutschen Studiengängen BWL/Wirtschaftsrecht/Wirt-Ing./Wirtschaftspädagogik sowohl Diplom als auch Bachelor, alle im gleichen Financekurs.
Ergebnisse:
Beste Klausur ein FH Bachelor mit 100%, laut Prof noch nie vorgekommen. Alle Uni Leute in vorderen Drittel der Bewertungen und fast alle FH Leute auch, wobei 2 oder 3 von Fhler nur ganz knapp bestanden haben. Sehr viel schlechter als als die Deutschen haben übrigen die Schweden und die Holländer abgeschnitten (viele durchgefallen). Am aller schlechtesten übrigens die Chinesen, ich glaube von denen sind alle durchgefallen.
Natürlich hat das mit allgemeinem Sprachgebrauch zu tun. Wieso sagt man nicht "Ich gehe zur Universität", sondern "Ich gehe zur Uni"? Uni spricht sich einfach wesentlich leichter. Genauso Abitur. - Ich mach grad "Abi"- ist wohl deutlich verbreiteter als "Ich mache grade mein Abitur." Das bekommt man im Kindesalter natürlich schon so mit. Da Kinder den Unterschied zwischen BA/FH/Uni nicht blicken, geht man zum studieren halt auf die Uni - ganz allgemein gehalten. Da haben die Kinder was "Greifbares".
Allerdings sagt man bei uns tatsächlich manchmal - Ich hab heut "FH", aber FH spricht sich trotzdem nicht ganz so flüssig wie "Uni", daher wird sich das wohl nicht durchsetzen, vorallem da man das ja inzwischen meistens durch "HS" erstzen müsste. Und HS ist halt eine einfach eine furchtbar sperrige Abkürzung ;).
Zudem wäre es aber nichtmal sinngemäß falsch, wenn der FH Student sagt, er geht zur "Uni". Weil im englischen wie wir wissen die FH eine "Universitiy of applied sciences" ist...
Mit dem Argument des "Schwierigkeitsgrades" schiesst man sich doch selber ins Bein...
Dann dürften nur noch Wirtschaftsingenieure Toppositionen inne haben, weil deren Studium nochmal deutlich schwerer als normales BWL.
Es geht doch um die Inhalte vom Studium, was lerne ich brauchbares, was lerne ich sinnloses? Was bringts, wenn ich lauter ultra komplexe Modelle lerne, die aber meist von der Realität in der Praxis meilenweit entfernt sind?
Lounge Gast schrieb:
>
> Es hat nichts mit "Marktanteilen" zu tun weshalb es
> diese Diskussion gibt.
> Es hat damit zu tun, dass Unis halt deutlich anspruchsvoller
> sind als FH's und erst recht als BA's.
>
> Allerdings wollen FH'ler und BA'ler so tun, als
> studierten sie an einer Uni. Ständig höre ich FH'ler,
> BA'ler und sogar VWA'ler sagen, dass sie morgen zur
> "Uni" müssen.
> Wenn ihre FH's, BA's so toll sind wie sie sagen,
> warum sagen die nicht einfach: "Ich gehe morgen in meine
> Fachhochschule!"
> Warum wird immer behauptet man gehe in die "Uni"?!
> Es hat nichts mit allgemeinen Sprachgebrauch zu tun. Man will
> einfach nur die Grenzen verwischen. Wer aber auf die
> Unterschiede aufmerksam macht, wird sofort als überheblich
> und arrogant abgestempelt.
>
> Vielleicht sollte man es mal mit einer Alternativhypothese
> probieren.
> Wie hört sich das an:
> "Ich gehe auf eine FH. Viele von denen die es bei uns
> nicht geschafft haben sind danach an eine Uni gegangen. Dort
> haben fast alle von denen einen Abschluss mit 1,x
> hingelegt."
> Klingt unglaubwürdig, oder?
>
> Tauscht man hingegen Uni/FH in diesem Satz aus, so wird der
> Satz schlagartig wieder glaubwürdig.
Deine Argumente sind etwas durcheinander:
1. Unterscheiden solltest Du zwischen akademischen Anspruch und Arbeitsmarkt. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
2. Ist die Bezeichnung "Uni" für eine FH schlicht und ergreifend falsch. Es gibt Hochschulen. Eine Teilmenge davon ist eine Uni. Eine andere Teilmenge ist die FH. Da aber jeder weiß, dass es an den Unis richtig ab geht, will jeder gern behaupten, dass er an eine Uni gänge.
3. Es kommt drauf an, was man unter Praxis versteht. Aktenschupsen ist auch Praxis. Aber wirkliches Verständnis für die Materie bekommt man nur, wenn man sich mit der ganzen Komplexität seines Faches auseinander setzt. Und wie Du selber mit Deiner Aussage implizierts, wird das eben genau nicht (!) an der FH gemacht.
Unglaublich, welche Arroganz aus diesem Beitrag spricht. Bemerkenswert, wie sich jemand daran stören kann, wenn der Begriff "Uni" (i.S.v. "ich gehe zur Uni") auch auf FHs angewandt wird.
Ich selbst habe sowohl an einer FH als auch an einer Uni studiert. Die Unterschiede sind in der Tat beachtlich und mir hat das Studium an beiden Hochschulen sehr gut gefallen. Allerdings kann ich inzwischen nur zu gut verstehen, dass viele Unternehmen vorzugsweise FH-Absolventen einstellen. An der Uni wird in aller Regel sehr wissenschaftlich und abstrakt, ergo häufig auch praxisfremed gearbeitet.
Letztlich ist es entscheidend, dass jeder für sich entscheidend, wo er einmal hin möchte. Dem einen liegt wissenschaftliches Arbeiten und die Forschung - also ab an die Uni. Wer hingegen eine große Praxisorientierung verfolgt, ist an der FH sicherlich besser aufgehoben.
Lounge Gast schrieb:
>
> Deine Argumente sind etwas durcheinander:
> 1. Unterscheiden solltest Du zwischen akademischen Anspruch
> und Arbeitsmarkt. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
> 2. Ist die Bezeichnung "Uni" für eine FH schlicht
> und ergreifend falsch. Es gibt Hochschulen. Eine Teilmenge
> davon ist eine Uni. Eine andere Teilmenge ist die FH. Da aber
> jeder weiß, dass es an den Unis richtig ab geht, will jeder
> gern behaupten, dass er an eine Uni gänge.
> 3. Es kommt drauf an, was man unter Praxis versteht.
> Aktenschupsen ist auch Praxis. Aber wirkliches Verständnis
> für die Materie bekommt man nur, wenn man sich mit der ganzen
> Komplexität seines Faches auseinander setzt. Und wie Du
> selber mit Deiner Aussage implizierts, wird das eben genau
> nicht (!) an der FH gemacht.
1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen. Sollte man im Studium eigentlich gelernt haben.
2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität versuchen zu begreifen.
3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer, aber meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist übersichtlich.
4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie man in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet doch meist, Du implizierst es doch selber, nur unterkomplexe Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass FH's "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens fahrlässig.
Ich verstehe durchaus, dass bei der VWL die komplexen Modelle eine sehr große Rolle spielen, auch in der Praxis.
Aber z.B. im Bereich Steuern/Rechnunsgwesen/Wirtschaftsprüfung, was hier im Forum ja mehr oder weniger als Königsdisziplin (sehe ich nicht unbedingt so) gilt...was lernt man da an der Uni anderes/mehr als an der FH?
Es wird immer von komplexen Modellen, die man durchdringen muss um die Praxis voll zu verstehen und die ein FHler niemals können wird. Aber was das eigentlich für Modelle sein sollen, konnte bisher noch niemand sagen. Manchmal hat man den Eindruck, dass eigentlich beide Seiten das gleiche lernen (es werden ja auch die gleichen Lehrbücher benutzt) und die Diskussion rein auf subjektiven Eindrücken basiert.
Lounge Gast schrieb:
>
> 1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen. Sollte
> man im Studium eigentlich gelernt haben.
> 2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den
> Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität
> versuchen zu begreifen.
> 3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge
> von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet
> worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer, aber
> meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist
> übersichtlich.
> 4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie man
> in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet
> doch meist, Du implizierst es doch selber, nur unterkomplexe
> Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs
> ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich
> komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass FH's
> "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens
> fahrlässig.
Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe Probleme zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
Achja, da gab es ja noch so etwas wie persönliche Veranlagungen... Viel Spaß in Praxis, da kannst du ja dann allen erzählen, welche hyperkomplexen Probleme du doch als wahres Genie lösen kannst, du bist ja schließlich von einer Uni!
Lounge Gast schrieb:
>
> 1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen. Sollte
> man im Studium eigentlich gelernt haben.
> 2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den
> Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität
> versuchen zu begreifen.
> 3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge
> von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet
> worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer, aber
> meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist
> übersichtlich.
> 4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie man
> in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet
> doch meist, Du implizierst es doch selber, nur unterkomplexe
> Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs
> ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich
> komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass FH's
> "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens
> fahrlässig.
Was ist das denn für ein Versuch?!?
Warum bringst Du das Wort "jeder" hier rein?!
Nur weil es Ausnahmen gibt, heißt das noch lange nicht, dass die Regel wiederlegt wäre.
In Statistik nicht aufgepasst? Oder wurde das bei Euch gar nicht behandelt?! ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe Probleme
> zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
Ein BWL Studium an einer guten Uni besteht zu 50 % aus Mathematik und Statistik. Die restlichen 50 % bestehen aus reinem Auswendiglernen von wirtschaftswissenschaftlichen Themengebieten.
An einer FH ist der Anteil an Mathematik und Statistik dagegen relativ gering und vergleichsweise simpel. Das Studium besteht in erster Linie aus reinem Auswendiglernen von WIWI-Themen, die allerdings nicht praxisnäher als an der Uni, sondern verständlicher und einfacher gelehrt werden.
Und das ist der gravierende Unterschied: Ein BWL Absolvent von einer guten Uni hat beweisen, dass er mathematisch nicht der größte Vollpfosten ist. Ein FH Absolvent dagegen mag vielleicht in Mathe ebenfalls ganz ordentlich dabei sein, aber durch sein Studium kann das nicht belegt werden.
Auswendiglernen sollte eigentlich jeder können. Der feine Unterschied liegt im Bereich Mathematik/Statistik. Wobei natürlich zwischen den Unis untereinander auch noch sehr große Unterschiede herrschen...
Wie unglaublich weltfremd, wenn jemand behauptet, Unis wären (im Vergleich zu FHs!) praxisorientiert. Da möchte ich gerne mal einen Unternehmer, Personaler oder einfach nur: einen Menschen mit funktionierendem Menschenverstand sehen, der dem zustimmt. Aber man kann sich natürlich alles wunderbar so zurechtreden, wie es beliebt.
Viel Spaß beim Lösen Deiner hyperkomplexen Probleme, da gibt es offensichtlich ne Menge zu tun.
Lounge Gast schrieb:
>
> Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe Probleme
> zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
>
> Achja, da gab es ja noch so etwas wie persönliche
> Veranlagungen... Viel Spaß in Praxis, da kannst du ja dann
> allen erzählen, welche hyperkomplexen Probleme du doch als
> wahres Genie lösen kannst, du bist ja schließlich von einer
> Uni!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > 1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen.
> Sollte
> > man im Studium eigentlich gelernt haben.
> > 2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den
> > Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität
> > versuchen zu begreifen.
> > 3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge
> > von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet
> > worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer,
> aber
> > meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist
> > übersichtlich.
> > 4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie
> man
> > in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet
> > doch meist, Du implizierst es doch selber, nur
> unterkomplexe
> > Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs
> > ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich
> > komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass
> FH's
> > "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens
> > fahrlässig.
Sind es nicht Leute wie du, die unentwegt verallgemeinern und so tun, als seinen Uniabsolventen befähigt "hyperkomplexe Probleme" zu lösen, wohingegen FH-Absolventen per se bessere Sachbearbeiter seien? Auch lustig, dass du denkst, dass nur weil ich dem nicht zustimme automatisch ein FH-Absolvent sei. Ziemlich beschränktes Weltbild hast du. Lernt man SO ETWAS nicht an der Uni, dachte da lernt man alles?!?!
Lounge Gast schrieb:
>
> Was ist das denn für ein Versuch?!?
> Warum bringst Du das Wort "jeder" hier rein?!
>
> Nur weil es Ausnahmen gibt, heißt das noch lange nicht, dass
> die Regel wiederlegt wäre.
> In Statistik nicht aufgepasst? Oder wurde das bei Euch gar
> nicht behandelt?! ;-)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe
> Probleme
> > zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
Zu den lächerlichen Argumenten zu " ein Fhler, darf Morgens nicht sagen, er gehe zur Uni" usw, möchte ich aufgrund von der Banalität des Problems nicht eingehen, aber ich kann sagen, dass ich einen Master (Uni) und Diplom (FH) habe. Den Master habe ich übrigens vor dem Diplom fertig gemacht. Schwierigkeitsfaktor hängt vom Fach, der HS und dem Prof ab. Pauschalisieren kann man heute nicht mehr. Es gibt unheimlich gute Fakultäten an FHs, sowie an Unis, aber auch verdammt schlechte.
Vielleicht noch ein versöhnliches Wort: Nach einigen Berufsjahren ist es eh egal und durch die Angleichung von Bachelor und Master auch. Versucht doch einfach euren Weg zu gehen und nicht immer zu meckern.
Wenn Mathe der große Unterschied ist, dann wären wir wieder beim Thema Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker, die einfach viel mehr und schwereres Mathe haben als BWL'er. Da wär dann sogar der Wirtschaftsingenieur von der BA/DH besser im hyperkomplexe Probleme lösen als jeder Top-Uni Absolvent...
Uni und Fh sind einfach nicht zu vergleichen.Aber eins ist klar:An der Uni wird mit komplexeren Fragestellungen gearbeitet.Das Niveau ist einfach eine Stufe höher.Man kann es mit Gymnasium und Gesamtschule vergleichen ,da beide das ABitur als Abschluss haben ,jedoch der Aufwand und die noten schlechter sind auf dem Gymnasium.An der FH werden verhältnismäßig bessere Noten gegeben an schlechtere Studenten.Die besseren Studenten der UNi könnten locker einen 1,0 Abschluss an der Fh machen.Mein Professor für Makroökomik sagte immer in der Vorlesung ,dass die Studenten die sich nicht mit den komplexen Fragestellungen der Monetären Ökonomik (GEldtheorie) beschäftigen wollen ,gerne an die Fh gehen können ,da solche Themen da nicht behandelt werden und die Themengebiete abgespeckt und nicht so theorielastig sind.Ich studiere übrigens Wiwi(BWL plus VWL) an einer deutschen Uni .Ich profitiere insbesondere in der Kombination zwischen Makroökomik und Finance.
Ja aber um die Mathematik geht es doch letztendlich gar nicht, sondern um irgendwelche Traumtänzer im 3. Semester, die jetzt schon arrogant durch die Gegend laufen, ohne überhaupt beurteilen zu können wovon sie eigentlich reden.
In der Praxis ist einfach nicht der Unterschied da. In den Bereichen, wo es auf z.B. Mathematikkenntnisse ankommt hat man als BWLer sowieso schlechte Karten.
Unsinn. Natürlich ist der Anspruch an Mathematik / Statistik in WiWi nicht sonderlich komplex, aber er kann auf einem hohen Niveau abgefragt werden. Dies ist aber an einer FH definitiv nicht der Fall.
In der Praxis merkt man recht schnell einen Unterschied.
Oftmals fängt das schon beim Habitus an und hört bei der Herangehensweise an Probleme auf.
Sicherlich gibt es gute Leute von der FH.
Aber meine Erfahrung ist halt die, dass die FH'ler eher zu einer zu einfacheren Sprache neigen und vorschnell Schlüsse ziehen. Man erkennt sie recht schnell.
Dagegen haben Uni-Leute oft das Problem, dass sie jeden Aspekt eines Problems ausleuchten wollen. Was auch anstrengend sein kann.
Für gewöhnlich sprechen sie eher abstrakt und langatmig.
So sind meine Erfahrungen. Beides hat sein Für und Wider.
Allerdings kann man meiner Meinung nach nicht davon reden, dass man den Unterschied im Unternehmen nicht merken würde.
Zumindest lag meine "Ratequote" bisher deutlich über 90% richtige Vorhersagen an welcher Hochschulform mein Gegenüber studiert hatte. :o)
Könnt mich todlachen...ich lese gerade das erste Mal seit 2007 (da habe ich mein Studium beendet) wieder in diesem Forum und es wird immer noch über das gleiche Thema philosophiert...
Ich kann aus der Praxis nur bestätigen, dass der erzielte Abschluss nicht das wesentliche Auswahlkriterium ist. Ob jemand von einer Uni oder FH kommt spielt tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Das habe ich die letzten Jahre schmerzlich gelernt.
Letzten Endes kommt es auf die Berufserfahrung, die Motivation, den Fleiß, die Belastungsfähigkeit, den Umgang mit anderen Mitmenschen (typischer Empfangsdamentest) und das Durchhaltevermögen an.
Ich treffe Personalentscheidungen hauptsächlich nach den obigen Gesichtspunkten und ob jemand in das vorhandene Team passt oder nicht. Da darf es auch gerne eine Quereinsteiger sein.
Dann soll dein Prof mal bissl die Lehrpläne der FHs durchkucken und nicht irgendwas daherlabern. Bei uns wird Geldmarkttheorie gelehrt...
Einer unserer Profs hat BWL + VWL studiert (laut eigner Angabe jeweils als Jahresbester) und hat eine Zeit lang ein Familienunternehmen geleitet. Der redet immer von den Trockendeckschwimmern an der Uni...
Lounge Gast schrieb:
Mein Professor für Makroökomik
> sagte immer in der Vorlesung ,dass die Studenten die sich
> nicht mit den komplexen Fragestellungen der Monetären
> Ökonomik (GEldtheorie) beschäftigen wollen ,gerne an die Fh
> gehen können ,da solche Themen da nicht behandelt werden und
> die Themengebiete abgespeckt und nicht so theorielastig
> sind.Ich studiere übrigens Wiwi(BWL plus VWL) an einer
> deutschen Uni .Ich profitiere insbesondere in der Kombination
> zwischen Makroökomik und Finance.
Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer Topuni.
Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
"Aber meine Erfahrung ist halt die, dass die FH'ler eher zu einer zu einfacheren Sprache neigen und vorschnell Schlüsse ziehen. Man erkennt sie recht schnell..."
du wirst es nicht einfach haben in der Arbeitswelt. Du denkst zu "schmalspurig". Bzgl. Sprache: "halt" würde ich stets weglassen ;-)
"Könnt mich todlachen...2007"
guter Beitrag, entsp. sicher der Realität.
"Klar haben die auch Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer Topuni."
Das Stimmt, z.B. BWL-Quant. Finance ist anspruchsvoller als Ing. Mathe (zumal Ing. oft an FH).
Willst es nicht verstehen, oder? Als Einäugiger unter den Blinden bist du trotz allem nicht der Überflieger.
Übrigens können Ing. das ganz gut unterschieden, sieh dich mal in quantitativen Bereichen der BWL und zeig mir mal die BWLer von der Uni...
Also nachdem du deinen Studienabschuss hast, im Moment ist anscheinend alles eher Wunschdenken. ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz
> und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch
> Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer
> Topuni.
>
> Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um
> Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal
> ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
Lounge Gast schrieb:
>
> Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz
> und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch
> Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer
> Topuni.
>
> Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um
> Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal
> ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
Es geht eigentlich um Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker, nicht um reine Ingenieure. Die mit dem Wirtschaft vorne dran können nämlich sehr wohl zwischen Umsatz und Absatz unterscheiden. Und besser Mathe können Sie auch noch. Also die besten hyperkomplexe Problemelöser die es gibt! Laut den Theorien hier im Thread...
Lounge Gast schrieb:
>
> Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz
> und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch
> Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer
> Topuni.
>
> Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um
> Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal
> ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
Da bleibt mir doch glatt die Spucke weg; vermutlich sollte ich auf diesen Beitrag noch nicht einmal antworten.
Ich selbst habe sowohl an einer FH als auch an einer Uni studiert, und eine Pauschalisierung á la "FHler neigen zu einer einfacheren Sprache" zeugt von einer unglaublichen Frechheit, Arroganz und Selbstverliebtheit. In einem Wort: widerlich!
Du kannst mir glauben, dass weder meine rhetorischen Fähigkeiten noch die meiner Kommilitonen in irgendeiner Weise unterdurchschnittlich oder auch nur durchschnittlich wären! Du kannst mir glauben, dass ich Dich mit links an die Wand debattieren würde, würde mir die Gelegenheit dazu gegeben. Aber dazu wird es ja zum Glück nicht kommen!
Lounge Gast schrieb:
>
> Sicherlich gibt es gute Leute von der FH.
> Aber meine Erfahrung ist halt die, dass die FH'ler eher
> zu einer zu einfacheren Sprache neigen und vorschnell
> Schlüsse ziehen. Man erkennt sie recht schnell.
Ich finde auch ,dass fh LEUTE ZU EINER einfachereren Sprache neigen.Sicherlich kann es sein ,dass Geldtheorien an der FH gelehrt werden ,aber in einer Art und Weise ,dass jeder Uni Prof lächenln tut.FInance an der FH ist auch ziemlich lächerlich.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich finde Leute, die das Wort "tut" verwenden und
> gleichzeitig über die vorgeblich einfache Sprache von anderen
> lästern, höchst amüsant.
Und die Orthografie ist auch Ruhrpott-typisch? Oder nur für die Fraktion der "hyperkomplexen Problemlöser" von der Universität? Wenn man nicht mal die deutsche Rechtschreibung beherrscht...
Dann sollten wir aber richtig Angst vor Uni-Ingenieuren mit MBA haben. Die können dann nämlich zwischen Umsatz und Absatz unterscheiden und noch so einiges mehr ;-)
Dann sind das ja die komplex-analytischen Problemlösemaschinen :-D
Wow. Kriegst einen Keks.
Überheblichkeit kannst du anscheinend auch ganz gut. Kenne Chinesen, die nicht mal von sich selbst behaupten es perfekt zu können, aber du kannst + vier andere Sprachen + sowieso alles und das viel besser als jeder von der FH. Wie kann man nur so lächerlich sein?
P.S.: Die Groß- und Kleinschreibung in deinem Beitrag hat nichts mit Sprachkenntnissen zu tun.
Lounge Gast schrieb:
>
> Deutsch ist nicht meine muttersprache an den beitrag vom
> 23.07 Ich kann perfekt Englisch,Russisch ,Chinesich und
> SPanisch und sogar Polnisch
Hallo,
ihr seid wohl ein bißchen neben der Spur ?
Oder gibt es einen Wettbewerb: Wer ist das arroganteste .... ?
Ich spreche hier mal als MUTTER !!
Mein Sohn hatte seinen Realschulabschluß gemacht. Er kam auf die Realschule, nicht auf's Gymnasium, weil ich sein Lernverhalten kenne. Nach der Realschule durfte er auch nicht auf's Gymnasium, schließlich hatte sich sein Lernverhalten nicht großartig geändert. Dann Zivildienst, anschließend Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann. Während dieser Ausbildung ist aber sein Ehrgeiz erst richtig geweckt worden. Nun wollte der Junge unbedingt studieren nach seinem Abschluß. Dazu brauchte er nun doch ein Abitur. Na ja, notfalls kann er immer noch bei Aldi an die Kasse, habeich gedacht, Ausbildung hat er ja. ;-) Sein Abi hat er nun gemacht und er hat sich für die FH entschieden. Er möcht NICHT forschen, er möchte NICHT später mal in einen Vorstand, er möchte keinen Doktor machen oder sowas. Er möchte einfach einen guten Job, er möchte arbeiten! Er möchte einen Job, in dem er sich wohl fühlt und den gibt es mit seiner einfachen Ausbildung nicht so, wie er sich das vorstellt. Sein Studium an der FH wird ihm eine gute Grundlage geben. Nicht jeder Mensch will die Karriereleiter hoch und höher und noch höher steigen. Viel wichtiger ist es ein erfülltes Leben zu haben und sein Auskommen. Ich wünsche mir ein glückliches Leben für meinen Sohn. Und ich bete zu Gott, daß das nicht so ein Großkotz wird, selbst wenn er an die Uni wechseln sollte, wie er das schon mal andenkt. Im Moment ist die FH genau das Richtige für ihn.
Ja, Leute mit Realschul-Abschluss und Ausbildung haben auf der FH vielleicht eine Chance zu überleben.
Wenn er es schafft: Glückwunsch! Denn das ist kein Selbstläufer!
Wer aber richt was auf dem Kasten hat, mag es nun arrogant klingen oder nicht, der sollte an die Uni: Da ist es zwar ein gutes Stück heftiger, aber im Endeffekt muss man auch nicht mehr arbeiten als FH-Absolvent bekommt aber ein gutes Stück mehr Gehalt und lässt sich alle Chancen offen in der Karriereleiter nach oben zu steigen.
Warum soll man denn bitte auf die FH gehen, wenn man es auf der Uni genau so schaffen könnte. Ich finde ein Leben als Sacharbeiter nicht erfüllt. Das soll er mal 40 Jahre lang machen. Ich würde bereits nach 5 Jahren durchdrehen.
Ich war auf der Uni und habe jetzt einen hammer Job. Bin mit 29 bereits in der stratgischen Entscheidungen involviert, habe grundsätzlich viel Verantwortung sehr viel Abwechslung und das alles ohne 60h-Wochen! Ich finde mein Leben richtig erfüllt und bin sehr glücklich! Und für ein schickes Auto und Wohnung reichts auch gerade noch so...
Diene Aussagen sind wieder voller Neid! Klar ist die FH für sehr viele genau das richtige! Aber Leute von der Uni sind sicher nicht grundsätzlich arrogant oder karrieregeil! Wer an der Uni schaffen kann, der sollte die Chance nutzen, weil die Chancen dann einfach höher sind!
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
> ihr seid wohl ein bißchen neben der Spur ?
> Oder gibt es einen Wettbewerb: Wer ist das arroganteste .... ?
>
> Ich spreche hier mal als MUTTER !!
> Mein Sohn hatte seinen Realschulabschluß gemacht. Er kam auf
> die Realschule, nicht auf's Gymnasium, weil ich sein
> Lernverhalten kenne. Nach der Realschule durfte er auch nicht
> auf's Gymnasium, schließlich hatte sich sein
> Lernverhalten nicht großartig geändert. Dann Zivildienst,
> anschließend Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann.
> Während dieser Ausbildung ist aber sein Ehrgeiz erst richtig
> geweckt worden. Nun wollte der Junge unbedingt studieren nach
> seinem Abschluß. Dazu brauchte er nun doch ein Abitur. Na ja,
> notfalls kann er immer noch bei Aldi an die Kasse, habeich
> gedacht, Ausbildung hat er ja. ;-) Sein Abi hat er nun
> gemacht und er hat sich für die FH entschieden. Er möcht
> NICHT forschen, er möchte NICHT später mal in einen Vorstand,
> er möchte keinen Doktor machen oder sowas. Er möchte einfach
> einen guten Job, er möchte arbeiten! Er möchte einen Job, in
> dem er sich wohl fühlt und den gibt es mit seiner einfachen
> Ausbildung nicht so, wie er sich das vorstellt. Sein Studium
> an der FH wird ihm eine gute Grundlage geben. Nicht jeder
> Mensch will die Karriereleiter hoch und höher und noch höher
> steigen. Viel wichtiger ist es ein erfülltes Leben zu haben
> und sein Auskommen. Ich wünsche mir ein glückliches Leben für
> meinen Sohn. Und ich bete zu Gott, daß das nicht so ein
> Großkotz wird, selbst wenn er an die Uni wechseln sollte, wie
> er das schon mal andenkt. Im Moment ist die FH genau das
> Richtige für ihn.
Also in meiner Branche, Wirtschaftsprüfung, erhalten FH und Uniabsovlenten die gleichen Gehälter. Die Steigerungen hängen auch nicht davon ab, auf welcher Hochschulart man war, sondern ob man das Steuerberater oder WPExamen absolviert.
Das ist natürlich totaler Schwachsinn. Schau dir Gehaltsstudien an. Von einem großen Vorsprung der Uniabsolventen ist dort nichts mehr zu sehen. Im Endeffekt ist es total egal, wo du deinen Bachelor oder Master machst und das solltest du endlich akzeptieren.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ja, Leute mit Realschul-Abschluss und Ausbildung haben auf
> der FH vielleicht eine Chance zu überleben.
> Wenn er es schafft: Glückwunsch! Denn das ist kein
> Selbstläufer!
> Wer aber richt was auf dem Kasten hat, mag es nun arrogant
> klingen oder nicht, der sollte an die Uni: Da ist es zwar ein
> gutes Stück heftiger, aber im Endeffekt muss man auch nicht
> mehr arbeiten als FH-Absolvent bekommt aber ein gutes Stück
> mehr Gehalt und lässt sich alle Chancen offen in der
> Karriereleiter nach oben zu steigen.
>
> Warum soll man denn bitte auf die FH gehen, wenn man es auf
> der Uni genau so schaffen könnte. Ich finde ein Leben als
> Sacharbeiter nicht erfüllt. Das soll er mal 40 Jahre lang
> machen. Ich würde bereits nach 5 Jahren durchdrehen.
>
> Ich war auf der Uni und habe jetzt einen hammer Job. Bin mit
> 29 bereits in der stratgischen Entscheidungen involviert,
> habe grundsätzlich viel Verantwortung sehr viel Abwechslung
> und das alles ohne 60h-Wochen! Ich finde mein Leben richtig
> erfüllt und bin sehr glücklich! Und für ein schickes Auto und
> Wohnung reichts auch gerade noch so...
>
> Diene Aussagen sind wieder voller Neid! Klar ist die FH für
> sehr viele genau das richtige! Aber Leute von der Uni sind
> sicher nicht grundsätzlich arrogant oder karrieregeil! Wer an
> der Uni schaffen kann, der sollte die Chance nutzen, weil die
> Chancen dann einfach höher sind!
>
Das ist in anderen Branchen auch so, insbesondere bei großen Konzernen sind die Gehaltsgefüge fest, nur reden sich irgendwelche Universitätsstudenten, die noch nie gearbeitet haben und nicht mal ihren ersten Hochschulabschluss haben, ein, dass sie später die Hammerjobs mit Hammerbezahlung kriegen.
Der Aufschlag auf dem Boden der Realität wird hart...
Lounge Gast schrieb:
>
> Also in meiner Branche, Wirtschaftsprüfung, erhalten FH und
> Uniabsovlenten die gleichen Gehälter. Die Steigerungen hängen
> auch nicht davon ab, auf welcher Hochschulart man war,
> sondern ob man das Steuerberater oder WPExamen absolviert.
Das ist ja auch völlig richtig so, der einzige Unterschied in großem Maßstab ist nämlich, dass die Uni einen zum Forscher ausbilden soll. In der Wirtschaft braucht man aber in der Regel keine Forscher (im WiWi Berech schon zweimal nicht), also warum sollte ein Arbeitgeber für diese Mehrqualifikation - die er nicht benötigt - mehr zahlen.
Man zahlt einem Controller, der Wiwi und nebenher noch Sport studiert hat ja auch nicht wegen seiner Sportkompetenz mehr.
Kann auch nur jedem empfehlen, auf eine FH zu gehen. Man wird ausreichend auf den Job vorbereitet und kann in der Bewerbung mit guten Noten glänzen.
Ich ärgere mich tierisch, dass ich damals unbedingt auf eine Topuni musste. Ich hab mein Bachelor zwar mit zwei schönen Praktika garniert und war lange Werksstudent, aber im Endeffekt hab ich dafür 4,5 Jahre gebraucht (insgesamt 1 Jahr Praktikum, 1 Semester länger studiert). Einer meiner Freunde hat damals gleichzeitig an einer FH angefangen und ist nun Master. Dreimal dürft ihr raten, wer nun besser da steht. :-(
Richtig, wählt den Weg der euch die Karriere einfacher macht. Wählt den Weg, der euch ebsser auf die Praxis vorbereitet - auf zur FH!
Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist es ja leider.
> FH und Uni-Bachelor/Master sind jetzt gleichgestellt.
>
> Aber nach wie vor ist das Uni-Studium eine ganz andere Liga!
> Aber dank Bologna kann man sich dafür nichts mehr kaufen...
>
> Leute, macht euch den leichten Weg und geht auf eine FH!
Hier steht ja im Raume, dass die Uni-Leute denken, Ihre Ausbildung wäre anspruchsvoller als an einer FH.
Wagen wir doch einfach mal die Alternativhypothese zu betrachten:
"FH'ler sind im Durchschnitt besser ausgebildet als Uni-Absolventen. Sie sind im Durchschnitt kompetenter als ein Uni-Absolvent. Dies liegt daran, dass die Ausbildung an einer FH im Durchschnitt deutlich anspruchsvoller ist als an einer Uni. Viele von denen die es an der FH nicht schaffen, können danach immernoch leicht einen 1,x Uni-Abschluss bekommen."
ich muss ehrlich auch sagen ,dass ich wenn ich nochmal die chance hätte ,lieber an eine FH gehen würde.Aber zu behaupten ,dass die Uni praxisfern ist ,ist auch nicht ganz richtig.Ich studiere Wiwi und habe einen hohen VWL Anteil.Ich muss sagen Im Bereich Finance profitiert man insbesondere von den Schnittstellen zwischen Financial Makro und Finance an sich.naja ich für meinen Teil finde aber ,dass man an einer Fh besser und schneller studieren kann.Es werden einem nicht so viele Steine in den Weg gelegt und man hat oft 2 Termine pro Klausur.AN meiner Uni gibt es oft nicht die Möglichkeit eine Klausur nachzuschreiben und man muss 1 Jahr warten bis man die möglichkeit hat dies zu wiederholen.Wenn ich nicht Diplom Student sondern BSC sein würde ,würde ich wechseln an eine FH.Leider ist es jetzt zu spät dafür ,da ich einige Fächer nicht angerechnet bekommen würde.Mir reicht es einen Job als Bilanzbuchhalter zu bekommen mit einem Einkommen oder Sachbearbeiterjob mit 1600 Euro netto.1500 wären auch okay.Macht euch nicht verrückt wegen dem Studium ,es kann immer passieren ,dass etwas wirklich schlimmers im Leben passiert.Sei es ein Herzinfarkt,Schlaganfall ,Finanzielles Dilemma oder sonst was ,wir als Ökonomen haben schon eine gute Chance einen richtigen Job zu bekommen.Die meisten wollen einfach nur weit nach oben ,mit den ganzen Einbußen im privaten bereich ,für mich wäre das nichts .Aber wenn man einen einfachen Sachbearbeiterjob mit 1500 Euro netto sucht ,hat man gute Chancen einen Job zu bekommen mit natürlich einem guten Praktikum das mindestens 3 Monate dauern sollte.
Völlig losgelöst von der Peaxis bringt uns aber in der Diskussion nicht weiter. Ich nehme an, du kommst von der Uni? ;)
Lounge Gast schrieb:
>
> Mal losgelöst von der Praxis:
>
> Hier steht ja im Raume, dass die Uni-Leute denken, Ihre
> Ausbildung wäre anspruchsvoller als an einer FH.
>
> Wagen wir doch einfach mal die Alternativhypothese zu
> betrachten:
>
> "FH'ler sind im Durchschnitt besser ausgebildet als
> Uni-Absolventen. Sie sind im Durchschnitt kompetenter als ein
> Uni-Absolvent. Dies liegt daran, dass die Ausbildung an einer
> FH im Durchschnitt deutlich anspruchsvoller ist als an einer
> Uni. Viele von denen die es an der FH nicht schaffen, können
> danach immernoch leicht einen 1,x Uni-Abschluss bekommen."
>
> Was sagt Ihr zu der Alternativhypothese?
Also ich weiß janicht was Dich geritten hat, aber ich habe das Gegenteil erlebt.
Ein Freund von mir ist auch an die FH gewechselt. Jetzt sind wir beide fertig. Wir haben beide den gleichen Notendurchschnitt. Aber als er noch mit mir an der Uni war, war er meistens schlechter als ich.
Ich halte also nicht viel von deiner Hypothese!
Lounge Gast schrieb:
>
> Mal losgelöst von der Praxis:
>
> Hier steht ja im Raume, dass die Uni-Leute denken, Ihre
> Ausbildung wäre anspruchsvoller als an einer FH.
>
> Wagen wir doch einfach mal die Alternativhypothese zu
> betrachten:
>
> "FH'ler sind im Durchschnitt besser ausgebildet als
> Uni-Absolventen. Sie sind im Durchschnitt kompetenter als ein
> Uni-Absolvent. Dies liegt daran, dass die Ausbildung an einer
> FH im Durchschnitt deutlich anspruchsvoller ist als an einer
> Uni. Viele von denen die es an der FH nicht schaffen, können
> danach immernoch leicht einen 1,x Uni-Abschluss bekommen."
>
> Was sagt Ihr zu der Alternativhypothese?
Mittlerweile sind die gehälter der Bachelor-Abschlüsse nahzu identisch und der Ruf der Hochschule hat darauf mehr einfluss als die generelle unterscheidung zwischen ehemaligen FHs und Unis.
Auf unsere University of Applied Sience (ex-FH) kamen 10 aus einer Uni gewechselt, 8 davon sind nach 2 Semstern wieder geflogen und die anderen 2 haben sich nach dem Wurf aus der Uni einfach allgemein zusammengerafft und haben es knapp geschafft weiter zu kommen.
Das Süd-Nord gefälle ist zur Zeit um einiges stärker als das Uni-HS gefälle
Was für ein Quatsch! Ich kenne keinen einzigen Fall, der von der Uni kam und es an der FH dann nicht geschafft hat. Aber dafür ein knappes Duzend gegenteilige Fälle. Wieso auch nicht. Ist ja bekanntermassen deutlich leichter.
Und es kann schon sein, dass im neuen System, der Ruf eine größere Rolle spielt. Aber von daher gesehen haben die Unis eben den besseren Ruf, und FHs den "Ruf" eine Hochschule zweiter Wahl mit leichteren Inhalten und Schema F Klausuren (auch Marketing technisch "praxisrelevant" genannt) zu sein.
Und bleib mir bitte mit dem "University of applied Science" weg. Das ist ja peinlich. Da sieht man, dass es sogar den FHs selbst schon peinlich ist eine FH zu sein. Warum würden sie denn sonst vorgauckeln eine Uni zu sein? Das ist genau das gleiche, wenn die Diplomer immer ihr (FH) hinterm Namen weglassen. Wenn die FH so toll ist, warum schwindelt man dann einen Uni Abschluss vor?!
Leidige Diskussion!
Lounge Gast schrieb:
>
> Mittlerweile sind die gehälter der Bachelor-Abschlüsse nahzu
> identisch und der Ruf der Hochschule hat darauf mehr einfluss
> als die generelle unterscheidung zwischen ehemaligen FHs und
> Unis.
>
> Auf unsere University of Applied Sience (ex-FH) kamen 10 aus
> einer Uni gewechselt, 8 davon sind nach 2 Semstern wieder
> geflogen und die anderen 2 haben sich nach dem Wurf aus der
> Uni einfach allgemein zusammengerafft und haben es knapp
> geschafft weiter zu kommen.
>
> Das Süd-Nord gefälle ist zur Zeit um einiges stärker als das
> Uni-HS gefälle
Wieder diese neunmalklugen. Das was ihr beide sagt, entstammt eurer persönlichen Erfahrung und ist damit nicht repräsentativ. Leichter und schwerer kann hier wohl kaum einer beurteilen, da hier keiner an mehreren FHs und Unis studiert hat. Also lasst den Quatsch. Genauso sieht es mit dem Ruf aus. Das kommt ganz auf die Hochschule und das Fach an. Eine FH ist übersetzt übrigens eine University of Applied Sciences. Es ist nur eine Übersetzung, die aber Standard im Ausland ist. Schlussendlich muss man individuell überzeugen, da hilft die Hochschule nur begrenzt.
Meine Güte ist doch klar ,dass eine Uni deutlich schwerer ist als eine FH.Ich studiere an der Uni bochum und der Unterscheid zu FH GElsenkirchen und FH BOchum ist enorm.
Hast du denn schon an allen dreien studiert? Enorm ist höchstens dein Ego, welches sich anscheinend von der Realität verabschiedet hat. Gerade die Bochumer sollten nicht zu laut tönen, wenn es stimmt, was mir einige Bekannten erzählen. Kaum hingehen und trotzdem gute Noten bekommen. Seit Bac und Mas is eh alles sehr ähnlich geworden. Unterschiede sind nur noch marginal, da auch deutlich verschulter. Hab übrigens an einer Uni studiert. Es kommt auf die Leistung und nicht auf die Hochschule an.