Was soll das denn?
Wo ist der Beweis?
Selbst wenn man über die Aufgabenstellung auf den Anspruch schließen könnte, würde das nichts an der allgemeinen Gültigkeit Uni>FH ändern.
Und dann wird ein Zeit-Artikel gepostet, der einen Zusammenhang zwischen der Anzahl zu korrigierender Klausuren und Qualität herstellen will. Den gibt es aber nicht.
Anstatt irgendwelche sinnlosen Artikel und Technik-Klausuren zu posten deren Aussagekraft a) gegen Null geht und b) keinen induktiven Schluss auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten zulässt, solltest Du einfach mal anerkennen, dass die enormen Anspruchsdifferenzen von vielen Leuten durch persönliches Erleben bestätigt wurden.
Jeden den ich kenne der beide Hochschulformen besucht hat sagt, dass Uni deutlich schwerer ist als FH.
Kein Einziger behauptet der Anspruch wäre gleich oder Uni wäre simpler. Nur Du...
>>> Objektivität von Uni leuten die über Uni berichten. Aha
das nennt man jezt an der Uni Objektivität.
Jeder wird hier sein Studium für das beste halten. Ich vertrete hier die Meinung, dass sowieso der Lehrkörper das entscheinde Medium zum übermitteln des Wissens darstellt. Hat dieser keine Lust, dann wird auch nichts gelernt und da gibt es Pfeifen wie sehr Gute an Uni wie an FH gleichermaßen.
Ach ja und zwei Klausuren reichen zumindest aus um zu sagen das nicht jede Uni besser ist als eine FH und der Zeitartikel zeigt das Manko der Universitäten das sie einfach überfüllt sind, was an einer FH schon mal nicht vorkommt weil meist Weniger Studenten für die Vorlesungen vorgesehen sind. Man könnte daraus ableiten. Masse statt Klasse.
Ach und noch was leztens hat sich ein Unimann über einen Fh-ler beschwert weil er Fachabitur hatt und da nur Multiple Coice gemachte wurde. Alles kommt wieder zurück.
ich habe meinen bacherlor WI an einer fh gemacht und den master an einer uni. ich kann nun nicht behaupten, dass die uni schwieriger zu bewältigen war.. lernen musste ich an beiden hochschulformen.
wozu ist diese diskussion hier gut ? für leute mit einem schlechten abschluss, die ihre uni/fh nun als schwerste deklarieren ? amüsant und unnütz.
Ich melde mich mal als ehemaliger Uni-Student zur Wort, da ich beide Hochschularten in einem Fach selbst erlebt habe.
Ich habe mit einem Uni-Studium (Maschinenbau, Diplom) begonnen, bin aber an der Uni nicht zurecht gekommen. Das Tempo und das Niveau waren einfach nichts für mich, dazu ein vollgepackter Stundenplan und Hammer-Klausuren (insbes. Mathe). Ich saß da nur noch wie blöd und habe nur gelernt, um wenigstens einigermaßen was zu verstehen. Ich war kurz davor, dass Studium abzubrechen, als mir ein Bekannter, der auch mit Masch'bau angefangen, von seiner FH erzählte. Ok, bevor ich das Studium ganz aufgebe, habe ich zur FH gewechselt. Es gab keine überfüllte Hörsäle, sondern Vorlesungen mehr in kleineren Gruppen, die eher an die Schule erinnerten. Mit den Profs konnte man leichter und ohne große Terminabsprache sprechen.
Alles in allem bessere Betreuung und Bedingungen, ein besserer Stundenplan und kalkulierbare Klausuren.
Ich kann nur sagen, dass ich die Uni eindeutig schwieriger und anspruchsvoller finde.
es muss doch jeder selbst entscheiden ob er auf eine fh oder uni geht. unternehmen differenzieren gerade im bwl bereich eklatant und bevorzugen uni absolventen. das wird auch jeder spätestens einsehen wenn er mal ein paar bewerbungen geschrieben hat.
das klingt aber so, als wenn man auf der uni nichts lernen könnte, weil die profs einem nichts beibringen. ist bei mir auf der uni definitiv nicht so. ich weiß ja nicht auf welcher uni du warst, aber dafür würde ich niemals studiengebühren bezahlen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich melde mich mal als ehemaliger Uni-Student zur Wort, da
> ich beide Hochschularten in einem Fach selbst erlebt habe.
> Ich habe mit einem Uni-Studium (Maschinenbau, Diplom)
> begonnen, bin aber an der Uni nicht zurecht gekommen. Das
> Tempo und das Niveau waren einfach nichts für mich, dazu ein
> vollgepackter Stundenplan und Hammer-Klausuren (insbes.
> Mathe). Ich saß da nur noch wie blöd und habe nur gelernt, um
> wenigstens einigermaßen was zu verstehen. Ich war kurz davor,
> dass Studium abzubrechen, als mir ein Bekannter, der auch mit
> Masch'bau angefangen, von seiner FH erzählte. Ok, bevor
> ich das Studium ganz aufgebe, habe ich zur FH gewechselt. Es
> gab keine überfüllte Hörsäle, sondern Vorlesungen mehr in
> kleineren Gruppen, die eher an die Schule erinnerten. Mit den
> Profs konnte man leichter und ohne große Terminabsprache
> sprechen.
> Alles in allem bessere Betreuung und Bedingungen, ein
> besserer Stundenplan und kalkulierbare Klausuren.
> Ich kann nur sagen, dass ich die Uni eindeutig schwieriger
> und anspruchsvoller finde.
Lounge Gast schrieb:
>
> es muss doch jeder selbst entscheiden ob er auf eine fh oder
> uni geht. unternehmen differenzieren gerade im bwl bereich
> eklatant und bevorzugen uni absolventen. das wird auch jeder
> spätestens einsehen wenn er mal ein paar bewerbungen
> geschrieben hat.
Hallo,
ich möchte zum Wintersemester ein Mechatronikstudium beginnen. Bin mir allerdings noch nicht so ganz sicher ob Uni oder FH.
Ich lege Wert darauf das es nicht zu persönlich ist. Ich würde lieber mit 200 Leuten in einer Vorlesung sitzen als in einer Kleingruppe mit Professor zusammen zu arbeiten.
Ist das bei einer FH wirklich so krass (wie in der Schule?)
Vielen Dank schonmal für eine Antwort.
LG =)
generell nicht. aber ich denke jeder arbeitgeber hat eine eigene meinung. manche bevorzugen fh absolventen und umgekehrt
bachelor Wie sieht es eigentlich generell mit der Reputation von uni
> und fh aus?
> Wird der Abschluss an der Uni hoeher bewertet als ein
> abschluss an der fh?
>
> danke!
Also:
Manche Studienfächer kann man an der FH gar nicht studieren.
Die Uni hat ein höheres Niveau aber auch mehr Theorie.
Die FH ist berufsorientierter.
An der FH kann man ohne Abitur studieren (!)
Fachabi ist ja nur 12 Klasse bestanden. (Alte Schulzeiten mit 13 Jahren)
Das sagt für mich schon alles, warum sollte ich mit Abitur an der FH studieren? Da hätte ich auch nach der 12. Klasse hingehen können?
ABER:
Manche Fächer wie Computerspielprogrammierung machen auf der FH mehr Sinn.
Dafür kann man an der Uni richtiger Akademiker werden, mit Dr. Prof. etc. Da ist FH nur 2. Liga.
FH ist viel, viel einfacher, z.B. alle die das Vordiplom nicht schaffen wechseln zur FH. Das wissen natürlich auch die Personaler.
Fazit:
Muss jeder für sich selbst wissen. Ich würde mit Abi immer zur Uni gehen und mind. den Master machen. Bachelor ist nämlich ähnlich unbeliebt wie FH.
ich studiere selber an einer uni (master) und habe meinen bachelor an einer fh gemacht. JA, mit richtigem abitur!!!!!!
das niveau ist definitiv gleich und ich bin nur gewechselt, weil das masterangebot an der uni für mich interessanter war als das an der gewünschten fh.
wenn man weiss, was man studieren möchte und das fach an einer fh angeboten wird, dann wäre es doch sinnvoll die jahre für das 'volle abitur' zu sparen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also:
> Manche Studienfächer kann man an der FH gar nicht studieren.
> Die Uni hat ein höheres Niveau aber auch mehr Theorie.
>
> Die FH ist berufsorientierter.
> An der FH kann man ohne Abitur studieren (!)
> Fachabi ist ja nur 12 Klasse bestanden. (Alte Schulzeiten mit
> 13 Jahren)
>
> Das sagt für mich schon alles, warum sollte ich mit Abitur an
> der FH studieren? Da hätte ich auch nach der 12. Klasse
> hingehen können?
>
> ABER:
> Manche Fächer wie Computerspielprogrammierung machen auf der
> FH mehr Sinn.
>
> Dafür kann man an der Uni richtiger Akademiker werden, mit
> Dr. Prof. etc. Da ist FH nur 2. Liga.
> FH ist viel, viel einfacher, z.B. alle die das Vordiplom
> nicht schaffen wechseln zur FH. Das wissen natürlich auch die
> Personaler.
>
> Fazit:
> Muss jeder für sich selbst wissen. Ich würde mit Abi immer
> zur Uni gehen und mind. den Master machen. Bachelor ist
> nämlich ähnlich unbeliebt wie FH.
So ein Mist hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich hatte bei 120 Studenten gerade mal 2 Wechsler von der Uni an die FH.
Das viele an die FH dann gehen und bessere Notenschreiben ist auch ein Witz. Denn die Durchschnittsnoten sind laut Wissenschaftsrat an der FH weitaus schlechter als an der Uni.
Und wo ist das Problem?
Das kann man an vielen Unis.
Finde ich gut. Wenn jemand das Zeug dazu hat, dann soll er an einer Uni studieren. Unabhängig vom Abitur, welches eh überbewertet ist.
Ich verstehe aber nicht, was Du sagen willst.
Willst Du damit sagen, dass Uni leicht ist, weil man kein Abi braucht um ein Studium zu beginnen?
Kennst Du den Unterschied zwischen beginnen und abschließen?
Wenn derjenige ohne Abitur ein Studium an der Uni beginnt, dann hat er meinen vollsten Respekt. Wenn er es nicht packt, dann kann er es vielleicht ja nochmal an einer FH probieren.
Ich will nur das Thema "Grundgesamtheit" sensibilisieren.
Du Grundgesamtheiten sind völlig verschieden.
Ich bin mir sicher, dass auf einer Hauptschule auch schlechtere Noten vergeben werden als auf einem Gymnasium.
Dadurch auf ein besonders hohes Niveau einer Hauptschule zu schließen, halte ich für falsch.
Aber vielleicht irre ich mich ja auch.
Lounge Gast schrieb:
>
> Das viele an die FH dann gehen und bessere Notenschreiben ist
> auch ein Witz. Denn die Durchschnittsnoten sind laut
> Wissenschaftsrat an der FH weitaus schlechter als an der Uni.
Dann kann es aber nicht sein das VIELE von der UNI an die FH wechseln und dann BESSERE Noten schreiben, denn dann wäre der Schnitt ja in etwa gleich oder besser.
Es ist sehr amüsant wie sich dieses ehemals zu informativen zwecken dienende gesprächsthema entwickelt hat! man beachte die thematik "genaue Unterschiede uni und fh"..ich studiere an einer universität einen zweig der bwl und hatte auch in betracht gezogen an eine fh zu wechseln, weil ich hier teilweise vor lernstress neben meiner freizeit auch meine gesundheit vernachlässigt habe... wieso ich über die "flucht" an die fh nachgedacht habe und es letzendlich ließ hängt mit folgenden punkten zusammen:
ausnahmslos alle meiner fh-freunde (abiturienten) waren am anfang des studiums stark unterfordert...aber gegen ende des bachelors war auch bei denen die kacke am dampfen, ausser bei wenigen! meine freundin hat von der uni an die fh gewechselt im studiengang wirtschaftsmathe und ist so "glücklich" wie viele die sich in diesem forum verewigt haben, aber wieso..? die wechsler sind glücklich, weil sie sich nicht mehr so schwer tun, wie an der uni.. (im übrigen hat sie GERADE ihre ha's in einer halben stunde fertiggestellt, während sie an der uni teilweise tage dazu brauchte), das praktikum: an fh i.d.R. 24 wochen, an der uni dank bachelor studiengangspezifisch oft min. 12 wochen-> macht also den kohl auch nicht fett.
hier braucht keiner minderwertigkeitskomplexe bekommen, nur weil er an der fh studiert...DENNOCH:
-an erster stelle entscheidet das ansehen der FAKULTÄT des jeweiligen bildungsinstituts über berufschancen! Beispiel:
die fu berlin gehört zu dem erweiterten kreis der deutschen elite unis, hat aber eine eher unterdurchschnittlich bewertete wirtschaftsfakultät (ein kumpel hat sein bwl diplom mit 2,0 abgeschlossen und war mehr oder minder gezwungen sich selbständig zu machen), die hwr, zweig schöneberg gehört zu den bestbewertetsten fakultäten die fh esslingen ist sogar eine maschinenbau-elite!
-desweiteren gibt es unternehmen, die speziell fh'ler und unternehmen die speziell uni'ler bevorzugen!
-zweifelsohne ist das studium an der fh nicht so lernintensiv, wie an der uni, da es an erster stelle auf fachabiturienten zugeschnitten ist, die zum zeitpunkt der immatrikulation im regelfall jünger sind und einen abgespeckteres schulprogramm hinter sich haben, das braucht hier auch keiner persönlich nehmen, ich zähle fakten auf..
im durchschnitt, belegt durch statistiken, stehen fh's immernoch ein stückchen hinter unis, aber einzelne fh's können sehrwohl in ihrer richtung mit unis konkurrieren und sind sogar qualitätiv besser bewertet..
ich denke, das gibt den leuten, die INFORMATIONEN suchen eine bessere auskunft!
An alle ich-studier-auch-fh-krass-schwer-alda-Schreiber, es behauptet ja niemand dass euch euer Lernstoff subjektiv schwer ist, aber die Uni hat ganz andere Lern-Dimensionen:
(Steht sogar bei Wikipedia)
Die FH ist _anwendungsorientiert_ für spezielle Fachgebiete und praxislastig, weit weniger Theorie (=weniger Hintergrundwissen)
Die Uni ist eine _wissenschaftliche_ Hochschule, detailliertes Hintergrundwissen wird vermittelt, Mögl. d. Promotion etc.
Nicht umsonst kann man an FHs z.B. kein Medizin studieren.
Man kann Unis und FHs also gar nicht miteinander vergleichen.
Das wäre ungefähr so als wollte man das Abitur mit einer Lehre vergleichen. Sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, ein Abiturient kann kein Dach decken, ein Dachdecker keinen Kegelschnitt.
Viele Uni typen aber auch einige FH ler raffen es einfach nicht.
Es ist egal wo ihr Stuieren geht. Wenn ihr pech habt habt ir nen Prof. der mit euch ein Straffes Programm durchzieht und euch alles beibringen will oder der typ langweilt sichgerne und macht garnichts.
Ich war an der FH und an der Uni und ich kann sagen es gab Grundlagenfächer die waren mal an der FH mal an der Uni schwieriger bzw. theoretischer.
Das kommt nur auf die Proffs. an wie es sich entwickelt, weil im gegensatz zur schule es keinen feinen Lehrplan gibt. Schaut man sich die Lehrpläne an so sind sich die Studienfächer an uni wie fh meist ziemlich ähnlich. Ich hab sogar schon Grundlagenvorlesungen an der Uni gesehen die hatten nur 3 SWS während an der F'H für das selbe Fach 5 SWS aufgewendet wurden.
Es kommt rein auf den Fachbereich und den Proffs an die dort unterwegs sind.
Sehe ich nicht so: Wenn ich an der Uni etwas nicht verstehe, google ich und wenn es um die einfachen Sachen geht, helfen mir tatsächlich meistens die Unterlagen von FHs weiter. Wenn es allerdings komplexer wird, kann man dies dort entweder nicht finden oder es wird auf lächerliche Art an der Oberfläche gekratzt.
für dich scheint ein studium nicht geeignet zu sein
Lounge Gast schrieb:
>
> Sehe ich nicht so: Wenn ich an der Uni etwas nicht verstehe,
> google ich und wenn es um die einfachen Sachen geht, helfen
> mir tatsächlich meistens die Unterlagen von FHs weiter. Wenn
> es allerdings komplexer wird, kann man dies dort entweder
> nicht finden oder es wird auf lächerliche Art an der
> Oberfläche gekratzt.
Hey,
hab mir hier viele Antworten von euch durchgelesen.
Danke erstmal für ein paar Einblicke, allerdings bin ich immer noch genauso klug wie vorher
Mein Problem ist:
Ich mach gerade Abi (13. Klasse) auf dem Berufskolleg und nicht auf einem Gymnasium.
Ich möchte BWL studieren und kann mich nicht entscheiden ob ich an der UNI oder an der FH studieren soll.
Ich bitte um konkrete Unterschiede, die persönliche Meinungen ausschließen.
Danke
>An alle ich-studier-auch-fh-krass-schwer-alda-Schreiber, es behauptet >ja niemand dass euch euer Lernstoff subjektiv schwer ist, aber die Uni >hat ganz andere Lern-Dimensionen:
>(Steht sogar bei Wikipedia)
dich schicken wir gleich auf ne Volkshochschule, denn sogar FH-Studenten wissen dass man Wiki nicht als wissenschaftliche Quelle heranzieht!
fh: die professoren an einer fh waren vorher in der wirtschaft tätig. bessere praktische erfahrungen. sie lehren worauf es ankommt. es ist berufsbezogener und praktischer.
wenn du nach dem studium direkt einsteigen willst, ist das eine gute lösung.
uni: hier steht die wissenschaft im vordergrund. willst du nach dem studium evtl promovieren und in die forschung gehen, dann ist das mit sicherheit die bessere lösung.
Lounge Gast schrieb:
>
> Hey,
> hab mir hier viele Antworten von euch durchgelesen.
> Danke erstmal für ein paar Einblicke, allerdings bin ich
> immer noch genauso klug wie vorher
>
> Mein Problem ist:
> Ich mach gerade Abi (13. Klasse) auf dem Berufskolleg und
> nicht auf einem Gymnasium.
> Ich möchte BWL studieren und kann mich nicht entscheiden ob
> ich an der UNI oder an der FH studieren soll.
>
> Ich bitte um konkrete Unterschiede, die persönliche Meinungen
> ausschließen.
> Danke
Also ich war auf beiden Bildungseinrichtungen...die Uni ist eben noch forschungslastiger als eine FH (oder jetzt Hochschule).
Schwieriger ist die Uni; ich habe auf der FH nicht so viel auswendig gelernt bzw. wurde es eingeschränkt; an der Uni "einmal alles bitte".
Ein großer Vorteil der Uni ist die eher methodische Ausrichtung. Bei meiner FH haben wir so gut wie keine (multivariaten) Analysemethoden gelernt/angewendet.
Aber objektiv zu sagen, dass ist besser ist schwierig, denn es lassen sich weder FH mit FH noch Uni mit Uni vergleichen; ein Vergleich über verschiedene Semester ist schon fast nicht möglich -->neuer Prof. etc.
Wenn man die Wahl hat würde ich jedem eine Uni ans Herz legen; tendenziell höheres Ansehen und die möglichkeit einer Promotion. (Ja auf dem Papier ist es auch mit einem FH-Master möglich, es nimmt aber fast kein Prof FH Leute, also eher theoretisch).
Vorteil einer FH ist aber definitiv der Jobbezug, Praxisvorträge, Seminare, Workshops und das "wichtige" wenig Theorien und Gedankenexperimente....
Aber wie gesagt klar trennen kann man nicht, denn es gibt "akademischere FHs" und "praxisorientiertere Unis" also ist eine generelle Aussage nicht möglich, außer, dass Unis anerkannter sind (warum auch immer) und die besagte Promotionsmöglichkeit.
sehe ich ähnlich, nur dass ich mittlerweile im unternehmen die erfahrung gemacht haben (auch was einstiegsgehälter betreffen), dass die uni nicht zwingend ein höheres ansehen hat. es zählt der abschluss und die belegten module, die evtl. für die stelle wichtig sind und nicht ob jemand von der fh oder uni kommt.
ich habe meinen bachelor auch an einer fh gemacht und den master an einer uni. ich fand den unterschied nicht sonderlich gravierend.. aber wie gesagt uni ist nicht gleich uni und fh ist nicht gleich fh.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich war auf beiden Bildungseinrichtungen...die Uni ist
> eben noch forschungslastiger als eine FH (oder jetzt
> Hochschule).
>
> Schwieriger ist die Uni; ich habe auf der FH nicht so viel
> auswendig gelernt bzw. wurde es eingeschränkt; an der Uni
> "einmal alles bitte".
>
> Ein großer Vorteil der Uni ist die eher methodische
> Ausrichtung. Bei meiner FH haben wir so gut wie keine
> (multivariaten) Analysemethoden gelernt/angewendet.
>
> Aber objektiv zu sagen, dass ist besser ist schwierig, denn
> es lassen sich weder FH mit FH noch Uni mit Uni vergleichen;
> ein Vergleich über verschiedene Semester ist schon fast nicht
> möglich -->neuer Prof. etc.
>
> Wenn man die Wahl hat würde ich jedem eine Uni ans Herz
> legen; tendenziell höheres Ansehen und die möglichkeit einer
> Promotion. (Ja auf dem Papier ist es auch mit einem FH-Master
> möglich, es nimmt aber fast kein Prof FH Leute, also eher
> theoretisch).
>
> Vorteil einer FH ist aber definitiv der Jobbezug,
> Praxisvorträge, Seminare, Workshops und das
> "wichtige" wenig Theorien und Gedankenexperimente....
>
> Aber wie gesagt klar trennen kann man nicht, denn es gibt
> "akademischere FHs" und "praxisorientiertere
> Unis" also ist eine generelle Aussage nicht möglich,
> außer, dass Unis anerkannter sind (warum auch immer) und die
> besagte Promotionsmöglichkeit.
>
> Also eher Uni als FH.
Hab einen Bachelor in Wirtschaftsrecht von ner FH und einen in BWL von ner Uni und mache gerade meinen BWL Master an ner Uni und ehrlich gesagt merke ich keinen Unterschied, ausser das man an der Uni die Module eher auswählen kann.
Ich bin auch in meinem ersten FH Studiengang (BWL) gescheitert und im nächsten, der als schwerer gilt (Wiing), habe ich mit 1,4 abgeschlossen. Warum? Weil ich nach meinem Versagen aufgewacht bin und mir selbst in den faulen Arsch getreten habe ;-)
Es mag sein, dass die FAZ zu dem Ergebnis kommt, dass an der FH schlechtere Noten vergeben werden.
Allerdings spricht das nicht für die statistischen Fähigkeiten der FAZ.
Was nämlich dort nicht berücksichtigt wurde ist, dass bei den Uni-Noten die gesamte Fakultät berechnet wurde. Also mit den ganzen 1,3 Politik und Sozial Studenten.
Was dort ebenfalls nicht berücksichtigt wurde ist, dass an der Uni im Durchschnitt (!) die leistungsstärkeren Studenten sitzen, welche meist ein Vollabitur mitbringen.
Es wurden also Äpfel mit Birnen verglichen.
Zwei völlig verschieden Populationen wurden als eine einzige, nämlich als Population "Studenten" betrachten.
Das ist schlichtweg falsch.
Übrigens unterrichten nicht wenige wissenschaftliche Mitarbeiter eines Uni-Professors selbst als Prof an FH's und BA's.
In Gesprächen mit solchen wurde von allen der Unterschied in den Leistungsanforderungen bestätigt.
Schlecht für die Uni-Leute, deren Abschluss durch Bolgnese-Reform formal entwertet wurde.
Gut für FH'ler und BA'ler, die nun formal so tun können, als hätten sie das gleiche geleistet wie ein Uni-Absolvent.
"Übrigens unterrichten nicht wenige wissenschaftliche Mitarbeiter eines Uni-Professors selbst als Prof an FH's.."
Das hat du dir schön erfunden, nur ist das völlig unmöglich. Die Voraussetzungen dafür sind nämlich eine Promotion und fünf Jahre Praxiserfahrung und von letzterer hat man als wissenschaftlicher Mitarbeiter null. Beispiele: Mein Prof. für "M&A Recht" beschäftigt sich genau mit dem Thema bei Latham & Watkins oder mein Prof. für Bilanzierung war 20 Jahre bei KPMG oder mein Prof. für Umsatzsteuerrecht ist Steuerberater oder mein VWL Prof. arbeitete bei der Bundesbank. Mal abgesehen davon verdient man als FH Professor genug um nicht an irgendnem Lehrstuhl als Mitarbeiter rumzuwerkeln.
Da hat er zum Teil Recht viele wissenschaftliceh Mitarbeiter an der Uni unterrichten an einer BA oder FH ,dass ists chon riChtig ,bei uns ist das nämlich auch so.UNd selbstverständlich sind die noten an der Uni schlechter .Man kann diese untersuchung von der Faz nicht ernst nehmen.Klar bekommen sozialwissenschaftler die noten verschenkt und das wurde mit eingerechnet.An der Fh werden noch die besseren noten verschenkt an leistungsschwächere Studenten.
So ist leider die Realität.
Zwei von diesen Leuten, welche HiWi's an der Uni sind und Dozenten an der FH / BA kenne ich persönlich. Mit einem gehe ich 1 mal im Monat schön einen Trinken. :-)
Mich der Lüge zu bezichtigen ist also schon dreist.
Heute erst wieder habe ich mich jemanden unterhalten, den ich neu kennen lernte. Er sprach davon, dass er einen 1ser Abschluss habe und ein 2er Schnitt überhaupt für ihn nie in Frage käme.
Nunja, es stellte sich raus, dass dieser an einer FH studierte. Als ich ihm daraufhin sagte, dass die letzen Klausuren bei uns einen Schnitt von rund 3,7 hatten lies er sich nicht nehmen, den (Uni) Studenten Faulheit zu unterstellen.
Das ist wohl das übliche Schema.
Alle die in meinem Bekanntenkreis schon fertig sind weisen folgende Notenstruktur auf:
Jeder (!) der an einer FH studiert hat wurde mit "sehr gut" fertig. (außer eine Ausnahme)
Keiner (!) der an einer Uni studiert hatte wurde mit "sehr gut" fertig.
Warum werden denn immer irgendwelche Phantasie-Statistiken und sinnfreie Zitate verwendet, um sich die eigene Realität zurecht zu biegen?
Akzeptiert doch einfach mal den Fakt:
Jeder der es an der Uni nicht geschafft hat, ist an die FH gewechselt und hat dort einen sehr guten Abschluss erworben.
Und das war bei uns kein Einzelfall, sondern die Regel.
Auch hat fast jeder bestätigen müssen, dass FH deutlich geringer Anforderungen stellt als eine Universität.
So sieht die Realität aus.
Und wenn irgendeine Umfrage oder eine Statistik zu einem anderen Ergebnis kommt, so kann man selbiger nur das Zeugnis "mangelhaft" ausstellen. Denn diese ist dann offensichtlich falsch.
Lounge Gast schrieb:
>
> Das sieht der Wissenschaftsrat anders.
Wow Klausuren mit einem Schnitt von 3,7, da lach ich drüber:D
Bei mir gabs Klausuren mit einem Schnitt über 4, über die Hälfte durchgefallen, beste Note 3,3 und das ist keine Nachschreiberklausur sondern eine normale 5. Semester Klausur an einer FH.
Sagt uns das an FHs fallen die Klausuren schlechter aus? Nein! Aber es sagt uns das ein 3,7er Schnitt in einer Klausur ganz sicher kein Gradmesser für harte Benotung ist.
Natürlich bezichtige ich dich der Lüge, denn: "Für die Berufung an Fachhochschulen werden dagegen in der Regel die Promotion und eine mindestens fünfjährige Berufspraxis (davon drei Jahre außerhalb einer Hochschule) sowie besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erwartet. Meist werden auch Erfahrungen in der Lehre vorausgesetzt. "
Deine wissenschaftlichen Lehrbeauftragten sind höchsten Lehrbeauftragte und das gibt es an Unis auch.
Aber erstaunlicherweise ignorieren alle den Fakt, dass wenn jemand an der Uni scheitert an der FH mit ner 1 fertig wird.
Stattdessen werden andere Kommentatoren der Lüge bezichtigt. Zur Info: nicht jeder HiWi an der Uni ist eine 23 jährige Bachelorette. Es gibt auch Dinge jenseits von dem was man kennt.
Bevor wieder sinnfreie Statistiken gepostet werden:
Was ist denn nun mit dem Fakt, dass alle die auf eine FH wechseln mit 1 fertig werden?!?!?!?!
Und was ist mit dem Fakt, dass die allermeisten nach einem Wechsel auf eine Uni in ihren Noten krass absacken?!?!!?
Ich kennen duzende solcher Beispiele. Duzende!!!
Aber jetzt kommt gleich wieder ein FH'ler der sagt, er wäre auf eine Uni gewechselt und da war es voll leicht. Oder es kommt einer der postet von seiner super krass harten FH irgendwelche Ergebnisse.
Leute, akzeptiert es doch einfach.
Uni ist halt ne ganz andere Liga. Sagt ja keiner, dass die FH's schlecht wären. Ist aber halt nicht Uni.
Allein wenn man sich schon das Klientel anschaut kann man erkennen, dass die FH leichter ist.
Da studieren hauptsächlich:
Leute mit fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochsculreife die nach mittlerer Reife erworben wurde; Leute, die auf dem zweiten Bildungsweg studieren; Leute mit unterdurchschnittlichem Abi, die nicht von Zuhasue wegziehen wollen und Studienabbrecher/Gegangene von der Uni.
Jetzt kann klar jemand kommen und sagen: "Bei uns auf der Hauptschule hatten wir letzten einen 4,5 Schnitt wie so oft". Das macht die Hauptschule trotzdem nicht zum Non-Plu-Ultra.
Es ist allgemein bekannt, dass die FH deutlich leichter als eine Uni.
Auf einer FH wird man in Schema-F-Aufgaben lösen trainiert. Viel mehr kommt da aber nicht und ist für die Klausren auch sicher nicht nötig!
Ich habe einen Kumpel. Witziger Typ. Auch lieb und nett und so. Aber kognitiv ist der keine Rakete. Zweimal durchs Abi gefallen.
Der studiert jetzt an der FH um die Ecke. Ich lerne öfter mit ihm zusammen. Besser gesagt, ich gebe ihm Nachhilfe.
Er wird jetzt mit seinem Bachelor fertig. Es wird wohl wenn alles gut geht ein Schnitt von 1,7-2,0 werden.
Das ist ein Notenschnitt von dem ich an meiner Uni nur träumen kann. Bei uns hätte er kein Semester überlebt.
Ist so.
"Da studieren hauptsächlich Leute mit fachgebundener Hochschulreife und Fachhochschulreife"
1. 70% der FH Studenten haben Abitur
2. Fachgebundene Hochschulreife bekommt man fast nirgendwo, würde mich wundern wenn mehr als 1% der Studenten diese HZB haben, bevor sie anfangen zu studieren.
Uni war mal ne andere Liga, vor ca 40 Jahren. Leider haben die Unis sich inzwischen den FHs in einigen Fächern, insbesondere BWL, soweit angenähert, dass kaum mehr ein nennenswerter Unterschied besteht. Die Jugend wird immer dümmer und trotzdem bekommen immer mehr Leute Abitur. Somit sinkt das Niveau und dessen "Wert". Wer innerhalb der letzten zehn Jahre sein Abitur erworben hat braucht sich nichts darauf einzubilden.
Warum denn nun schafft jeder auf einer FH eine 1-2 wenn er die Uni vorher nicht gepackt hat?!?!?!?!
Und warum gibt es solche Fälle nicht andersherum?!?!?!?
Sag bloß... 70%
Das ist ja eine beeindruckende Zahl.
Und siehst du: An einer Uni haben 99% Abitur oder ein ausländisches Aquivalent.
Ich habe genug Freunde, die haben nach der Ausbildung die Fachhochschulreife gemacht. Die geht ein ganzes Jahr und hat kaum das Niveau der früheren 11. Klasse. Ich hab denen öfters Nachhilfe gegeben. Sie hatten Probleme, aber habens dann trotzdem irgendwie geschafft.
Alles nette Kerle, aber mathematisch haben sie es einfach nicht so.
Ist ja auch kein Problem.
Aber obwohl sie mit Ach und Krach nur die Fachhochschulreife geschafft haben, ist das FH-Studium absolut kein Problem für die. Klar, in zwei-drei Prüfungen durchgefallen, aber im Großen und Ganzen machen sie locker ihren Abschluss.
Wenn ich dann im Gegensatz sehe, wie Leute mit einem 13-Punkte-Mathe-Abi mit Hängen und Würgen das Grund-/Bachelorstudium (vor allem die mathematischen Fächer, Statistik etc.) überstehen, sagt mir das alles über das Niveau.
Dann schau ich mir noch an, wie Ex-Kollegen, die im 4. Semester, damals noch Diplom, rausgeprüft wurden, aber mittlerweile locker ein 1,x FH-Diplom abgestaubt haben. Und dann frage ich mich wie wirklich noch ernsthaft darüber diskutiert wird, dass die FH auch nur annähernd das Niveau einer Uni hat...
Lounge Gast schrieb:
>
> "Da studieren hauptsächlich Leute mit fachgebundener
> Hochschulreife und Fachhochschulreife"
>
> 1. 70% der FH Studenten haben Abitur
> 2. Fachgebundene Hochschulreife bekommt man fast nirgendwo,
> würde mich wundern wenn mehr als 1% der Studenten diese HZB
> haben, bevor sie anfangen zu studieren.
Lustigerweise habe ich nach meinem FH Bachelor einen Uni Master gemacht, an einer Uni, die in internationalen Rankings vor jeder deutschen Uni liegt :-O
Geht mir genauso.
Ich verstehe nicht, wie wirklich das Thema so ernsthaft diskutiert werden kann. Und dann kommen ständig neue "Argumente", welche Beweisen sollen, dass die Realität eigentlich gar nicht existiert.
Dann kommen solche Absurditäten raus, dass FH und Uni den gleichen Anspruch hätten und dass der Bachelor ja eigentlich sowas wie das neue Diplom wäre.
Wie gesagt. Es handelt sich dabei um eine Theoriebildung ohne Rücksicht auf empirische Befunde. Und diese sagen ganz klar, wer es an der Uni nicht packt, der macht an der FH ein 1,x Abbschluss.
Lounge Gast schrieb:
>
Und dann frage ich mich wie wirklich noch ernsthaft darüber diskutiert wird, dass die FH auch nur annähernd das Niveau einer Uni hat...
um welche Fächer geht es eigentlich bei diesen ganzen Diskussionen? Studieren hier alle irgendwelche wissenschaftsbezogenen Fächer, weil ich das auch vorhabe und hier ziemlich verwirrt bin. Oder gibt es diese Unterschiede auch bei "gesellschaftlichen" Fächern, also mit mehr Theorie an den Unis und mehr Praxis an den FHs, aber was wäre denn "Praxis" in einem Fach wie... Psychologie? Ist jetzt ein schlechtes Beispiel, aber sowas meine ich. Ansonsten finde ich die Kommentare aber sehr hilfreich und unterhaltsam :D Vielen Dank!:)
Der Aussage, dass die Uni knackiger ist als FH, kann ich nur zustimmen und ich studiere selbst Informatik an der FH. Was wir hier teilweise als Vorlesung haben, fällt an einer Uni unter das Selbststudium, das muss man neidlos anerkennen. Hierfür habe ich selbst schon zig Beispiele erlebt (man vergleiche einfach mal die Skripte gleichnamiger Vorlesungen von FH und Uni. Wem da nicht der Unterschied auffällt ist blind).
An der Uni wird vor allem Wert darauf gelegt, analytische Kompetenzen zu vermitteln. Wie man also neuartige Probleme selbstständig und "exakt" lösen kann. Dazu bedarf es nunmal viel Mathematik und Theorie.
An der FH dagegen lernt man schlicht wie man bekannte Probleme mit Hilfe ebenso bekannter Verfahren lösen kann. Zum Beispiel in Mathe lernt man das Lösen von Integralen nach Schema - F. Beispielsweise bestimmt man den Typ des Integrals, schlägt den Papula auf, pickt die richtige Formel heraus und jagt das Ganze dann in den Taschenrechner und voila, da ist das Ergebnis. Wehe allerdings wenn es sich um ein Integral handelt, welches nicht im Papula steht. Dann gute Nacht. Mag vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt sein, aber so läuft es in 90 % aller Fälle an der FH ab. Das mag für viele oder vielleicht sogar die meisten Problemstellungen zwar absolut ausreichen, wer allerdings in Richtung Forschung und Entwicklung tendiert oder generell eine Vorliebe hat sich mit dem Lösen kniffliger Probleme zu befassen, dem rate ich eindeutig dazu an die Uni zu gehen. Wer allerdings verstärkt operativ arbeiten möchte, der ist auch mit der FH gut beraten.
BWL gibts oft auch nicht an Fhs das heißt "Betriebswirtschaft" und ist von den Fächern her oft anderes ! Bei Masterbewerbungen wird teilweise zw. BWL und Betriebswirtschaft differenziert.
Wirtschaftswissenschaften als WiWi bekannt gibt es auch an FHs z.b. Fh Schmalkalden
BWL an der FH kann genauso gut Betriebswirtschaftslehre, Business Administration oder BWL......
Die Leute die vorhaben zu forschen im Bereich BWL "bitte bitte bitte geht an die UNI damit wir an der FH von solchen Labertaschen verschont bleiben"
ja sicher das heisst dann wiwi ,ist aber kein Wiwi.Den guten alten Diplom Ökonom gab es oder gibt es nur an der Uni.Ein studium der wiwi setzt bwl und vwl in gleichen teilen voraus.das gibt es nur an der uni.beispiel bsc in management and economics an der uni bochum
Naja, die VWL Anteile an den FH's sind ja oberflächlicher als die BWL Geschichten an den FH's.
Ich frage mich zudem, wie man die VWL "praxisorientiert" lehren kann?!
Wenn etwas nicht "praxisorientiert" ist, dann VWL.
Das zeigt uns mal wieder was es mit der "Praxisorientierung" der FH's auf sich hat: Einfach weniger Theorie. Man krazt nur an der Oberfläche.
sehe ich nicht so drastisch wie du. ich habe meinen bachelor an einer fh und den master an einer uni gemacht).es kommt auf den studiengang, prof etc. an.
tendenziell ist es aber schon so wie du sagst. auf der fh (alle profs müssen schon einmal in der wirtschaft unterwegs gewesen sein!!! )(was für mich auch an unis standard werden sollte) und daher lernt man dort einfach die dinge, die auf dem arbeitsmarkt benötigt werden und ist top ausgebildet.
möchte man jedoch, wie du auch sagtest, in die forschung oder vllt. sogar professor werden, dann ist die uni natürlich der richtige weg.
nein, die praxisorientierung kommt durc hdie professoren, die schon in der wirtschaft gearbeitet haben müssen.
ich für meinen teil kann sagen, dass die vwl module eigentlich nur mathe waren... und stell dir vor.. AN EINER FH..
Ich kenne die VWL Veranstaltung an einer FH. Ein wenig Kurvenschupsen und labern und schon hat man eine 1,x.
An der Uni hingegen wird gerechnet, bewiesen, diskutiert usw.
Beides sind VWL Vorlesungen.
Bei beiden wird thematisch das gleiche gemacht.
Während aber an der FH an der Oberfläche gekrazt wird, taucht man an der Uni richtig tief in die Thematiken ein. Und man setzt sich konstruktiv und kritisch mit Theorien auseinander. Das ist natürlich an einer Oberflächen-FH nicht möglich.
Auch wenn das Fach dort den gleichen Namen trägt.
ich kann jetzt beim besten Willen nicht alle 798 Beiträge durchlesen :)
Deswegen teile ich euch die Erfahrungen einiger Ex-Kommilitonen mit.
Also ich studiere ja an einer Uni. Und 6 Ex-Kommilitonen von mir sind durch fast jede Prüfung durchgefallen (sogar 2 Mal durchgefallen). Als sie es einsahen, dass sie das Studium an der Universität niemals erfolgreich beenden werden, entschlossen sie sich, an die FH zu wechseln, aber wieder den gleichen Studiengang zu studieren. Und nun siehe da: Jeder von ihnen hat einen Schnitt von 1,2 - 1,4. Wie erklärt man sich das? Nun ja, nach einem längeren Gespräch mit ihnen erklärte sie mir, dass es an der FH WESENTLICH EINFACHER sein soll. Man schaffe es mit weniger Lernaufwand bessere Noten zu erhalten.
Übrigens sind all diese Ex-Kommilitonen an unterschiedlichen FHs eingeschrieben. Somit sollte doch eigentlich einleuchtend sein, dass die FH in keinster Weise mit einer universitären Ausbildung verglichen werden kann.
Das liegt daran, dass man an einer FH in BWL so ca 24SWS hat, während man einer Uni eher 10-16 hat (FH 1ECTS=1,25 SWS Uni 1ECTS =1,5-3 SWS).
Die Folge ist in der FH lernt man Zeug in den Vorlesungen, daß man sich an der Uni selbst zuhause hätte beibringen müssen. Daher sagt man ja auch FHs seien verschult.
Hallo,
ich möchte ein Studium in dem Bereich "Erneuerbare Energien" oder Elektrotechnik mit Vertiefung Erneuerbare Energien und so weiter machen. Könnte jemand mir den Rat geben, was besonders in diesem Ingenieurbereich besser wäre ? Wichtig ist, dass ich ein Ausländer bin, nämlich ein Bulgare. Mir ist die Idee gefallen, dass ich als erstens ein Bachelor an einer Uni machen kann und danach, wenn mir die Praxis so stark fehlt, ein Masterstudiengang an einer FH beginnen. Ich warte auf eure Meinungen. Ich bedanke ihnen im voraus.
Gerade im Ingenieurbereich ist der Unterschied Uni/FH nochmal um einiges heftiger.
Es ist auch vollkommener Quatsch, dass du an einer FH soviel mehr Praxiserfahrung hast. Labore und Pflichtpraktika gibts auch an der Uni. Das ist wie immer nur eine Ausrede der FHs um sich zu pushen.
An der Uni werden eben 40% den Abschluss nicht schaffen, dafür hast du eine hammer gute Ausbildung genossen! Und einen Master an der FH wäre dann ein Rückschritt. Vor allem weil beim Master eh nicht mehr gesiebt wird.
Ich würde die Uni empfehlen! Aber mach dich auf viel Arbeit gefasst! Aber wenn du es schaffst stehen dir alle Türen offen!
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
> ich möchte ein Studium in dem Bereich "Erneuerbare
> Energien" oder Elektrotechnik mit Vertiefung Erneuerbare
> Energien und so weiter machen. Könnte jemand mir den Rat
> geben, was besonders in diesem Ingenieurbereich besser wäre
> ? Wichtig ist, dass ich ein Ausländer bin, nämlich ein
> Bulgare. Mir ist die Idee gefallen, dass ich als erstens ein
> Bachelor an einer Uni machen kann und danach, wenn mir die
> Praxis so stark fehlt, ein Masterstudiengang an einer FH
> beginnen. Ich warte auf eure Meinungen. Ich bedanke ihnen im
> voraus.
Der Sohn von Dieter Zetsche (Daimler-Vorstand) studiert an der technischen Fakultät an der Hochschule Pforzheim. Der sitzt wohl direkt an der Quelle und weiß was was taugt und was nicht.
Anm. Ich studier nicht mit ihm zusammen. Auch nicht an seiner Fakultät.
Wenn die FH soviel schlechter wäre als die Uni, würde es die Diskussion einfach nicht egben. Es gibt sie aber, wiel die Unis Angst haben, dass die FH ihnen Marktanteile abgräbt. Genauso wehren sich die FH gegen die BA/Duale Hochschule, weil die ihnen Marktanteile abgräbt.
Angenommen, die Uni ist BMW und die FH Audi. Früher waren das 2 verschiedene Welten. BMW hatte nur Daimler als Konkurrent. Aber durch ständige Qualitätsverbesserungen hat Audi zu BMW aufgeschlossen und ist mit ihnen auf Augenhöhe. Jetzt wehrt sich BMW natürlich und versucht Audi schlecht zu machen. Die Welt dreht sich und wer stehen bleibt bzw sich nicht signifikant verbessert, wird eben von Nachahmern eingeholt.
Ich denke in Zukunft werden die FHs noch mehr in den Fokus rücken. FHs sind kleiner und können somit flexibler auf Gegebenheiten reagieren. Zudem hab ich vorallem das Gefühl, dass FH Profs nicht so Betonköpfe wie Unis-Profs sind und neuen (Lern-)Methoden/Trends deutlich aufgeschlossener sind - auf Wiwi bezogen. Technik kenn ich mich nicht aus.
jeder muss die hochschule nach seinen fähigkeiten wählen. nur weil er der sohn von zetsche ist muss er ja nicht automatisch fähig sein an einer uni zu studieren.
Es hat nichts mit "Marktanteilen" zu tun weshalb es diese Diskussion gibt.
Es hat damit zu tun, dass Unis halt deutlich anspruchsvoller sind als FH's und erst recht als BA's.
Allerdings wollen FH'ler und BA'ler so tun, als studierten sie an einer Uni. Ständig höre ich FH'ler, BA'ler und sogar VWA'ler sagen, dass sie morgen zur "Uni" müssen.
Wenn ihre FH's, BA's so toll sind wie sie sagen, warum sagen die nicht einfach: "Ich gehe morgen in meine Fachhochschule!"
Warum wird immer behauptet man gehe in die "Uni"?!
Es hat nichts mit allgemeinen Sprachgebrauch zu tun. Man will einfach nur die Grenzen verwischen. Wer aber auf die Unterschiede aufmerksam macht, wird sofort als überheblich und arrogant abgestempelt.
Vielleicht sollte man es mal mit einer Alternativhypothese probieren.
Wie hört sich das an:
"Ich gehe auf eine FH. Viele von denen die es bei uns nicht geschafft haben sind danach an eine Uni gegangen. Dort haben fast alle von denen einen Abschluss mit 1,x hingelegt."
Klingt unglaubwürdig, oder?
Tauscht man hingegen Uni/FH in diesem Satz aus, so wird der Satz schlagartig wieder glaubwürdig.
Erasmus
Schwedische Uni
Deutsche Studenten sowohl von FHs als auch von Unis
Aus den deutschen Studiengängen BWL/Wirtschaftsrecht/Wirt-Ing./Wirtschaftspädagogik sowohl Diplom als auch Bachelor, alle im gleichen Financekurs.
Ergebnisse:
Beste Klausur ein FH Bachelor mit 100%, laut Prof noch nie vorgekommen. Alle Uni Leute in vorderen Drittel der Bewertungen und fast alle FH Leute auch, wobei 2 oder 3 von Fhler nur ganz knapp bestanden haben. Sehr viel schlechter als als die Deutschen haben übrigen die Schweden und die Holländer abgeschnitten (viele durchgefallen). Am aller schlechtesten übrigens die Chinesen, ich glaube von denen sind alle durchgefallen.
Natürlich hat das mit allgemeinem Sprachgebrauch zu tun. Wieso sagt man nicht "Ich gehe zur Universität", sondern "Ich gehe zur Uni"? Uni spricht sich einfach wesentlich leichter. Genauso Abitur. - Ich mach grad "Abi"- ist wohl deutlich verbreiteter als "Ich mache grade mein Abitur." Das bekommt man im Kindesalter natürlich schon so mit. Da Kinder den Unterschied zwischen BA/FH/Uni nicht blicken, geht man zum studieren halt auf die Uni - ganz allgemein gehalten. Da haben die Kinder was "Greifbares".
Allerdings sagt man bei uns tatsächlich manchmal - Ich hab heut "FH", aber FH spricht sich trotzdem nicht ganz so flüssig wie "Uni", daher wird sich das wohl nicht durchsetzen, vorallem da man das ja inzwischen meistens durch "HS" erstzen müsste. Und HS ist halt eine einfach eine furchtbar sperrige Abkürzung ;).
Zudem wäre es aber nichtmal sinngemäß falsch, wenn der FH Student sagt, er geht zur "Uni". Weil im englischen wie wir wissen die FH eine "Universitiy of applied sciences" ist...
Mit dem Argument des "Schwierigkeitsgrades" schiesst man sich doch selber ins Bein...
Dann dürften nur noch Wirtschaftsingenieure Toppositionen inne haben, weil deren Studium nochmal deutlich schwerer als normales BWL.
Es geht doch um die Inhalte vom Studium, was lerne ich brauchbares, was lerne ich sinnloses? Was bringts, wenn ich lauter ultra komplexe Modelle lerne, die aber meist von der Realität in der Praxis meilenweit entfernt sind?
Lounge Gast schrieb:
>
> Es hat nichts mit "Marktanteilen" zu tun weshalb es
> diese Diskussion gibt.
> Es hat damit zu tun, dass Unis halt deutlich anspruchsvoller
> sind als FH's und erst recht als BA's.
>
> Allerdings wollen FH'ler und BA'ler so tun, als
> studierten sie an einer Uni. Ständig höre ich FH'ler,
> BA'ler und sogar VWA'ler sagen, dass sie morgen zur
> "Uni" müssen.
> Wenn ihre FH's, BA's so toll sind wie sie sagen,
> warum sagen die nicht einfach: "Ich gehe morgen in meine
> Fachhochschule!"
> Warum wird immer behauptet man gehe in die "Uni"?!
> Es hat nichts mit allgemeinen Sprachgebrauch zu tun. Man will
> einfach nur die Grenzen verwischen. Wer aber auf die
> Unterschiede aufmerksam macht, wird sofort als überheblich
> und arrogant abgestempelt.
>
> Vielleicht sollte man es mal mit einer Alternativhypothese
> probieren.
> Wie hört sich das an:
> "Ich gehe auf eine FH. Viele von denen die es bei uns
> nicht geschafft haben sind danach an eine Uni gegangen. Dort
> haben fast alle von denen einen Abschluss mit 1,x
> hingelegt."
> Klingt unglaubwürdig, oder?
>
> Tauscht man hingegen Uni/FH in diesem Satz aus, so wird der
> Satz schlagartig wieder glaubwürdig.
Deine Argumente sind etwas durcheinander:
1. Unterscheiden solltest Du zwischen akademischen Anspruch und Arbeitsmarkt. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
2. Ist die Bezeichnung "Uni" für eine FH schlicht und ergreifend falsch. Es gibt Hochschulen. Eine Teilmenge davon ist eine Uni. Eine andere Teilmenge ist die FH. Da aber jeder weiß, dass es an den Unis richtig ab geht, will jeder gern behaupten, dass er an eine Uni gänge.
3. Es kommt drauf an, was man unter Praxis versteht. Aktenschupsen ist auch Praxis. Aber wirkliches Verständnis für die Materie bekommt man nur, wenn man sich mit der ganzen Komplexität seines Faches auseinander setzt. Und wie Du selber mit Deiner Aussage implizierts, wird das eben genau nicht (!) an der FH gemacht.
Unglaublich, welche Arroganz aus diesem Beitrag spricht. Bemerkenswert, wie sich jemand daran stören kann, wenn der Begriff "Uni" (i.S.v. "ich gehe zur Uni") auch auf FHs angewandt wird.
Ich selbst habe sowohl an einer FH als auch an einer Uni studiert. Die Unterschiede sind in der Tat beachtlich und mir hat das Studium an beiden Hochschulen sehr gut gefallen. Allerdings kann ich inzwischen nur zu gut verstehen, dass viele Unternehmen vorzugsweise FH-Absolventen einstellen. An der Uni wird in aller Regel sehr wissenschaftlich und abstrakt, ergo häufig auch praxisfremed gearbeitet.
Letztlich ist es entscheidend, dass jeder für sich entscheidend, wo er einmal hin möchte. Dem einen liegt wissenschaftliches Arbeiten und die Forschung - also ab an die Uni. Wer hingegen eine große Praxisorientierung verfolgt, ist an der FH sicherlich besser aufgehoben.
Lounge Gast schrieb:
>
> Deine Argumente sind etwas durcheinander:
> 1. Unterscheiden solltest Du zwischen akademischen Anspruch
> und Arbeitsmarkt. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
> 2. Ist die Bezeichnung "Uni" für eine FH schlicht
> und ergreifend falsch. Es gibt Hochschulen. Eine Teilmenge
> davon ist eine Uni. Eine andere Teilmenge ist die FH. Da aber
> jeder weiß, dass es an den Unis richtig ab geht, will jeder
> gern behaupten, dass er an eine Uni gänge.
> 3. Es kommt drauf an, was man unter Praxis versteht.
> Aktenschupsen ist auch Praxis. Aber wirkliches Verständnis
> für die Materie bekommt man nur, wenn man sich mit der ganzen
> Komplexität seines Faches auseinander setzt. Und wie Du
> selber mit Deiner Aussage implizierts, wird das eben genau
> nicht (!) an der FH gemacht.
1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen. Sollte man im Studium eigentlich gelernt haben.
2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität versuchen zu begreifen.
3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer, aber meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist übersichtlich.
4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie man in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet doch meist, Du implizierst es doch selber, nur unterkomplexe Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass FH's "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens fahrlässig.
Ich verstehe durchaus, dass bei der VWL die komplexen Modelle eine sehr große Rolle spielen, auch in der Praxis.
Aber z.B. im Bereich Steuern/Rechnunsgwesen/Wirtschaftsprüfung, was hier im Forum ja mehr oder weniger als Königsdisziplin (sehe ich nicht unbedingt so) gilt...was lernt man da an der Uni anderes/mehr als an der FH?
Es wird immer von komplexen Modellen, die man durchdringen muss um die Praxis voll zu verstehen und die ein FHler niemals können wird. Aber was das eigentlich für Modelle sein sollen, konnte bisher noch niemand sagen. Manchmal hat man den Eindruck, dass eigentlich beide Seiten das gleiche lernen (es werden ja auch die gleichen Lehrbücher benutzt) und die Diskussion rein auf subjektiven Eindrücken basiert.
Lounge Gast schrieb:
>
> 1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen. Sollte
> man im Studium eigentlich gelernt haben.
> 2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den
> Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität
> versuchen zu begreifen.
> 3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge
> von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet
> worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer, aber
> meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist
> übersichtlich.
> 4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie man
> in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet
> doch meist, Du implizierst es doch selber, nur unterkomplexe
> Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs
> ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich
> komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass FH's
> "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens
> fahrlässig.
Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe Probleme zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
Achja, da gab es ja noch so etwas wie persönliche Veranlagungen... Viel Spaß in Praxis, da kannst du ja dann allen erzählen, welche hyperkomplexen Probleme du doch als wahres Genie lösen kannst, du bist ja schließlich von einer Uni!
Lounge Gast schrieb:
>
> 1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen. Sollte
> man im Studium eigentlich gelernt haben.
> 2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den
> Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität
> versuchen zu begreifen.
> 3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge
> von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet
> worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer, aber
> meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist
> übersichtlich.
> 4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie man
> in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet
> doch meist, Du implizierst es doch selber, nur unterkomplexe
> Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs
> ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich
> komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass FH's
> "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens
> fahrlässig.
Was ist das denn für ein Versuch?!?
Warum bringst Du das Wort "jeder" hier rein?!
Nur weil es Ausnahmen gibt, heißt das noch lange nicht, dass die Regel wiederlegt wäre.
In Statistik nicht aufgepasst? Oder wurde das bei Euch gar nicht behandelt?! ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe Probleme
> zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
Ein BWL Studium an einer guten Uni besteht zu 50 % aus Mathematik und Statistik. Die restlichen 50 % bestehen aus reinem Auswendiglernen von wirtschaftswissenschaftlichen Themengebieten.
An einer FH ist der Anteil an Mathematik und Statistik dagegen relativ gering und vergleichsweise simpel. Das Studium besteht in erster Linie aus reinem Auswendiglernen von WIWI-Themen, die allerdings nicht praxisnäher als an der Uni, sondern verständlicher und einfacher gelehrt werden.
Und das ist der gravierende Unterschied: Ein BWL Absolvent von einer guten Uni hat beweisen, dass er mathematisch nicht der größte Vollpfosten ist. Ein FH Absolvent dagegen mag vielleicht in Mathe ebenfalls ganz ordentlich dabei sein, aber durch sein Studium kann das nicht belegt werden.
Auswendiglernen sollte eigentlich jeder können. Der feine Unterschied liegt im Bereich Mathematik/Statistik. Wobei natürlich zwischen den Unis untereinander auch noch sehr große Unterschiede herrschen...
Wie unglaublich weltfremd, wenn jemand behauptet, Unis wären (im Vergleich zu FHs!) praxisorientiert. Da möchte ich gerne mal einen Unternehmer, Personaler oder einfach nur: einen Menschen mit funktionierendem Menschenverstand sehen, der dem zustimmt. Aber man kann sich natürlich alles wunderbar so zurechtreden, wie es beliebt.
Viel Spaß beim Lösen Deiner hyperkomplexen Probleme, da gibt es offensichtlich ne Menge zu tun.
Lounge Gast schrieb:
>
> Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe Probleme
> zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
>
> Achja, da gab es ja noch so etwas wie persönliche
> Veranlagungen... Viel Spaß in Praxis, da kannst du ja dann
> allen erzählen, welche hyperkomplexen Probleme du doch als
> wahres Genie lösen kannst, du bist ja schließlich von einer
> Uni!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > 1. Es geht um die korrekte Verwendung von Begriffen.
> Sollte
> > man im Studium eigentlich gelernt haben.
> > 2. "Wissenschaftlich und abstrakt" bedeutet: den
> > Kern des Fachbereiches in seiner Tiefe und Komplexität
> > versuchen zu begreifen.
> > 3. "Praxisorientierung" bedeutet: Ein paar Dinge
> > von denen verwenden, welche aus der Komplexität abgeleitet
> > worden sind. Allerdings bleibt dabei oft (nicht immer,
> aber
> > meistens) die Verständnistiefe für sein Fachgebiet meist
> > übersichtlich.
> > 4. Uni IST wahre Praxisorientierung. Dort lernt man, wie
> man
> > in einer hyperkomplexen Welt Probleme löst. FH vermittlet
> > doch meist, Du implizierst es doch selber, nur
> unterkomplexe
> > Problemlösungsstrategien. Mag für die allermeisten Jobs
> > ausreichen. Weil die allermeisten Jobs halt nicht wirklich
> > komplex sind. Aber daraus ableiten zu wollen, dass
> FH's
> > "praxisorientiert" wäre, halte ich fürmindestens
> > fahrlässig.
Sind es nicht Leute wie du, die unentwegt verallgemeinern und so tun, als seinen Uniabsolventen befähigt "hyperkomplexe Probleme" zu lösen, wohingegen FH-Absolventen per se bessere Sachbearbeiter seien? Auch lustig, dass du denkst, dass nur weil ich dem nicht zustimme automatisch ein FH-Absolvent sei. Ziemlich beschränktes Weltbild hast du. Lernt man SO ETWAS nicht an der Uni, dachte da lernt man alles?!?!
Lounge Gast schrieb:
>
> Was ist das denn für ein Versuch?!?
> Warum bringst Du das Wort "jeder" hier rein?!
>
> Nur weil es Ausnahmen gibt, heißt das noch lange nicht, dass
> die Regel wiederlegt wäre.
> In Statistik nicht aufgepasst? Oder wurde das bei Euch gar
> nicht behandelt?! ;-)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Und jeder Uniabsolcent ist in der Lage hyperkomplexe
> Probleme
> > zu lösen? Jeder FH-Absolvent ist es nicht?
Zu den lächerlichen Argumenten zu " ein Fhler, darf Morgens nicht sagen, er gehe zur Uni" usw, möchte ich aufgrund von der Banalität des Problems nicht eingehen, aber ich kann sagen, dass ich einen Master (Uni) und Diplom (FH) habe. Den Master habe ich übrigens vor dem Diplom fertig gemacht. Schwierigkeitsfaktor hängt vom Fach, der HS und dem Prof ab. Pauschalisieren kann man heute nicht mehr. Es gibt unheimlich gute Fakultäten an FHs, sowie an Unis, aber auch verdammt schlechte.
Vielleicht noch ein versöhnliches Wort: Nach einigen Berufsjahren ist es eh egal und durch die Angleichung von Bachelor und Master auch. Versucht doch einfach euren Weg zu gehen und nicht immer zu meckern.
Wenn Mathe der große Unterschied ist, dann wären wir wieder beim Thema Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker, die einfach viel mehr und schwereres Mathe haben als BWL'er. Da wär dann sogar der Wirtschaftsingenieur von der BA/DH besser im hyperkomplexe Probleme lösen als jeder Top-Uni Absolvent...
Uni und Fh sind einfach nicht zu vergleichen.Aber eins ist klar:An der Uni wird mit komplexeren Fragestellungen gearbeitet.Das Niveau ist einfach eine Stufe höher.Man kann es mit Gymnasium und Gesamtschule vergleichen ,da beide das ABitur als Abschluss haben ,jedoch der Aufwand und die noten schlechter sind auf dem Gymnasium.An der FH werden verhältnismäßig bessere Noten gegeben an schlechtere Studenten.Die besseren Studenten der UNi könnten locker einen 1,0 Abschluss an der Fh machen.Mein Professor für Makroökomik sagte immer in der Vorlesung ,dass die Studenten die sich nicht mit den komplexen Fragestellungen der Monetären Ökonomik (GEldtheorie) beschäftigen wollen ,gerne an die Fh gehen können ,da solche Themen da nicht behandelt werden und die Themengebiete abgespeckt und nicht so theorielastig sind.Ich studiere übrigens Wiwi(BWL plus VWL) an einer deutschen Uni .Ich profitiere insbesondere in der Kombination zwischen Makroökomik und Finance.
Ja aber um die Mathematik geht es doch letztendlich gar nicht, sondern um irgendwelche Traumtänzer im 3. Semester, die jetzt schon arrogant durch die Gegend laufen, ohne überhaupt beurteilen zu können wovon sie eigentlich reden.
In der Praxis ist einfach nicht der Unterschied da. In den Bereichen, wo es auf z.B. Mathematikkenntnisse ankommt hat man als BWLer sowieso schlechte Karten.
Unsinn. Natürlich ist der Anspruch an Mathematik / Statistik in WiWi nicht sonderlich komplex, aber er kann auf einem hohen Niveau abgefragt werden. Dies ist aber an einer FH definitiv nicht der Fall.
In der Praxis merkt man recht schnell einen Unterschied.
Oftmals fängt das schon beim Habitus an und hört bei der Herangehensweise an Probleme auf.
Sicherlich gibt es gute Leute von der FH.
Aber meine Erfahrung ist halt die, dass die FH'ler eher zu einer zu einfacheren Sprache neigen und vorschnell Schlüsse ziehen. Man erkennt sie recht schnell.
Dagegen haben Uni-Leute oft das Problem, dass sie jeden Aspekt eines Problems ausleuchten wollen. Was auch anstrengend sein kann.
Für gewöhnlich sprechen sie eher abstrakt und langatmig.
So sind meine Erfahrungen. Beides hat sein Für und Wider.
Allerdings kann man meiner Meinung nach nicht davon reden, dass man den Unterschied im Unternehmen nicht merken würde.
Zumindest lag meine "Ratequote" bisher deutlich über 90% richtige Vorhersagen an welcher Hochschulform mein Gegenüber studiert hatte. :o)
Könnt mich todlachen...ich lese gerade das erste Mal seit 2007 (da habe ich mein Studium beendet) wieder in diesem Forum und es wird immer noch über das gleiche Thema philosophiert...
Ich kann aus der Praxis nur bestätigen, dass der erzielte Abschluss nicht das wesentliche Auswahlkriterium ist. Ob jemand von einer Uni oder FH kommt spielt tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Das habe ich die letzten Jahre schmerzlich gelernt.
Letzten Endes kommt es auf die Berufserfahrung, die Motivation, den Fleiß, die Belastungsfähigkeit, den Umgang mit anderen Mitmenschen (typischer Empfangsdamentest) und das Durchhaltevermögen an.
Ich treffe Personalentscheidungen hauptsächlich nach den obigen Gesichtspunkten und ob jemand in das vorhandene Team passt oder nicht. Da darf es auch gerne eine Quereinsteiger sein.
Dann soll dein Prof mal bissl die Lehrpläne der FHs durchkucken und nicht irgendwas daherlabern. Bei uns wird Geldmarkttheorie gelehrt...
Einer unserer Profs hat BWL + VWL studiert (laut eigner Angabe jeweils als Jahresbester) und hat eine Zeit lang ein Familienunternehmen geleitet. Der redet immer von den Trockendeckschwimmern an der Uni...
Lounge Gast schrieb:
Mein Professor für Makroökomik
> sagte immer in der Vorlesung ,dass die Studenten die sich
> nicht mit den komplexen Fragestellungen der Monetären
> Ökonomik (GEldtheorie) beschäftigen wollen ,gerne an die Fh
> gehen können ,da solche Themen da nicht behandelt werden und
> die Themengebiete abgespeckt und nicht so theorielastig
> sind.Ich studiere übrigens Wiwi(BWL plus VWL) an einer
> deutschen Uni .Ich profitiere insbesondere in der Kombination
> zwischen Makroökomik und Finance.
Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer Topuni.
Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
"Aber meine Erfahrung ist halt die, dass die FH'ler eher zu einer zu einfacheren Sprache neigen und vorschnell Schlüsse ziehen. Man erkennt sie recht schnell..."
du wirst es nicht einfach haben in der Arbeitswelt. Du denkst zu "schmalspurig". Bzgl. Sprache: "halt" würde ich stets weglassen ;-)
"Könnt mich todlachen...2007"
guter Beitrag, entsp. sicher der Realität.
"Klar haben die auch Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer Topuni."
Das Stimmt, z.B. BWL-Quant. Finance ist anspruchsvoller als Ing. Mathe (zumal Ing. oft an FH).
Willst es nicht verstehen, oder? Als Einäugiger unter den Blinden bist du trotz allem nicht der Überflieger.
Übrigens können Ing. das ganz gut unterschieden, sieh dich mal in quantitativen Bereichen der BWL und zeig mir mal die BWLer von der Uni...
Also nachdem du deinen Studienabschuss hast, im Moment ist anscheinend alles eher Wunschdenken. ;-)
Lounge Gast schrieb:
>
> Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz
> und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch
> Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer
> Topuni.
>
> Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um
> Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal
> ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
Lounge Gast schrieb:
>
> Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz
> und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch
> Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer
> Topuni.
>
> Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um
> Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal
> ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
Es geht eigentlich um Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker, nicht um reine Ingenieure. Die mit dem Wirtschaft vorne dran können nämlich sehr wohl zwischen Umsatz und Absatz unterscheiden. Und besser Mathe können Sie auch noch. Also die besten hyperkomplexe Problemelöser die es gibt! Laut den Theorien hier im Thread...
Lounge Gast schrieb:
>
> Lol, manche Ing. sind nicht mal in der Lage zwischen Absatz
> und Umsatz unterscheiden zu können. Klar haben die auch
> Mathe, das ist aber keineswegs schwerer als in BWL an einer
> Topuni.
>
> Und was interessiert überhaupt ein Ing.? Hier geht es um
> Wiwis und da ist das mathematische Niveau an FH's nunmal
> ein Witz im Vergleich zu guten Unis.
Da bleibt mir doch glatt die Spucke weg; vermutlich sollte ich auf diesen Beitrag noch nicht einmal antworten.
Ich selbst habe sowohl an einer FH als auch an einer Uni studiert, und eine Pauschalisierung á la "FHler neigen zu einer einfacheren Sprache" zeugt von einer unglaublichen Frechheit, Arroganz und Selbstverliebtheit. In einem Wort: widerlich!
Du kannst mir glauben, dass weder meine rhetorischen Fähigkeiten noch die meiner Kommilitonen in irgendeiner Weise unterdurchschnittlich oder auch nur durchschnittlich wären! Du kannst mir glauben, dass ich Dich mit links an die Wand debattieren würde, würde mir die Gelegenheit dazu gegeben. Aber dazu wird es ja zum Glück nicht kommen!
Lounge Gast schrieb:
>
> Sicherlich gibt es gute Leute von der FH.
> Aber meine Erfahrung ist halt die, dass die FH'ler eher
> zu einer zu einfacheren Sprache neigen und vorschnell
> Schlüsse ziehen. Man erkennt sie recht schnell.
Ich finde auch ,dass fh LEUTE ZU EINER einfachereren Sprache neigen.Sicherlich kann es sein ,dass Geldtheorien an der FH gelehrt werden ,aber in einer Art und Weise ,dass jeder Uni Prof lächenln tut.FInance an der FH ist auch ziemlich lächerlich.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich finde Leute, die das Wort "tut" verwenden und
> gleichzeitig über die vorgeblich einfache Sprache von anderen
> lästern, höchst amüsant.
Und die Orthografie ist auch Ruhrpott-typisch? Oder nur für die Fraktion der "hyperkomplexen Problemlöser" von der Universität? Wenn man nicht mal die deutsche Rechtschreibung beherrscht...
Dann sollten wir aber richtig Angst vor Uni-Ingenieuren mit MBA haben. Die können dann nämlich zwischen Umsatz und Absatz unterscheiden und noch so einiges mehr ;-)
Dann sind das ja die komplex-analytischen Problemlösemaschinen :-D
Wow. Kriegst einen Keks.
Überheblichkeit kannst du anscheinend auch ganz gut. Kenne Chinesen, die nicht mal von sich selbst behaupten es perfekt zu können, aber du kannst + vier andere Sprachen + sowieso alles und das viel besser als jeder von der FH. Wie kann man nur so lächerlich sein?
P.S.: Die Groß- und Kleinschreibung in deinem Beitrag hat nichts mit Sprachkenntnissen zu tun.
Lounge Gast schrieb:
>
> Deutsch ist nicht meine muttersprache an den beitrag vom
> 23.07 Ich kann perfekt Englisch,Russisch ,Chinesich und
> SPanisch und sogar Polnisch
Hallo,
ihr seid wohl ein bißchen neben der Spur ?
Oder gibt es einen Wettbewerb: Wer ist das arroganteste .... ?
Ich spreche hier mal als MUTTER !!
Mein Sohn hatte seinen Realschulabschluß gemacht. Er kam auf die Realschule, nicht auf's Gymnasium, weil ich sein Lernverhalten kenne. Nach der Realschule durfte er auch nicht auf's Gymnasium, schließlich hatte sich sein Lernverhalten nicht großartig geändert. Dann Zivildienst, anschließend Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann. Während dieser Ausbildung ist aber sein Ehrgeiz erst richtig geweckt worden. Nun wollte der Junge unbedingt studieren nach seinem Abschluß. Dazu brauchte er nun doch ein Abitur. Na ja, notfalls kann er immer noch bei Aldi an die Kasse, habeich gedacht, Ausbildung hat er ja. ;-) Sein Abi hat er nun gemacht und er hat sich für die FH entschieden. Er möcht NICHT forschen, er möchte NICHT später mal in einen Vorstand, er möchte keinen Doktor machen oder sowas. Er möchte einfach einen guten Job, er möchte arbeiten! Er möchte einen Job, in dem er sich wohl fühlt und den gibt es mit seiner einfachen Ausbildung nicht so, wie er sich das vorstellt. Sein Studium an der FH wird ihm eine gute Grundlage geben. Nicht jeder Mensch will die Karriereleiter hoch und höher und noch höher steigen. Viel wichtiger ist es ein erfülltes Leben zu haben und sein Auskommen. Ich wünsche mir ein glückliches Leben für meinen Sohn. Und ich bete zu Gott, daß das nicht so ein Großkotz wird, selbst wenn er an die Uni wechseln sollte, wie er das schon mal andenkt. Im Moment ist die FH genau das Richtige für ihn.
Ja, Leute mit Realschul-Abschluss und Ausbildung haben auf der FH vielleicht eine Chance zu überleben.
Wenn er es schafft: Glückwunsch! Denn das ist kein Selbstläufer!
Wer aber richt was auf dem Kasten hat, mag es nun arrogant klingen oder nicht, der sollte an die Uni: Da ist es zwar ein gutes Stück heftiger, aber im Endeffekt muss man auch nicht mehr arbeiten als FH-Absolvent bekommt aber ein gutes Stück mehr Gehalt und lässt sich alle Chancen offen in der Karriereleiter nach oben zu steigen.
Warum soll man denn bitte auf die FH gehen, wenn man es auf der Uni genau so schaffen könnte. Ich finde ein Leben als Sacharbeiter nicht erfüllt. Das soll er mal 40 Jahre lang machen. Ich würde bereits nach 5 Jahren durchdrehen.
Ich war auf der Uni und habe jetzt einen hammer Job. Bin mit 29 bereits in der stratgischen Entscheidungen involviert, habe grundsätzlich viel Verantwortung sehr viel Abwechslung und das alles ohne 60h-Wochen! Ich finde mein Leben richtig erfüllt und bin sehr glücklich! Und für ein schickes Auto und Wohnung reichts auch gerade noch so...
Diene Aussagen sind wieder voller Neid! Klar ist die FH für sehr viele genau das richtige! Aber Leute von der Uni sind sicher nicht grundsätzlich arrogant oder karrieregeil! Wer an der Uni schaffen kann, der sollte die Chance nutzen, weil die Chancen dann einfach höher sind!
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
> ihr seid wohl ein bißchen neben der Spur ?
> Oder gibt es einen Wettbewerb: Wer ist das arroganteste .... ?
>
> Ich spreche hier mal als MUTTER !!
> Mein Sohn hatte seinen Realschulabschluß gemacht. Er kam auf
> die Realschule, nicht auf's Gymnasium, weil ich sein
> Lernverhalten kenne. Nach der Realschule durfte er auch nicht
> auf's Gymnasium, schließlich hatte sich sein
> Lernverhalten nicht großartig geändert. Dann Zivildienst,
> anschließend Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann.
> Während dieser Ausbildung ist aber sein Ehrgeiz erst richtig
> geweckt worden. Nun wollte der Junge unbedingt studieren nach
> seinem Abschluß. Dazu brauchte er nun doch ein Abitur. Na ja,
> notfalls kann er immer noch bei Aldi an die Kasse, habeich
> gedacht, Ausbildung hat er ja. ;-) Sein Abi hat er nun
> gemacht und er hat sich für die FH entschieden. Er möcht
> NICHT forschen, er möchte NICHT später mal in einen Vorstand,
> er möchte keinen Doktor machen oder sowas. Er möchte einfach
> einen guten Job, er möchte arbeiten! Er möchte einen Job, in
> dem er sich wohl fühlt und den gibt es mit seiner einfachen
> Ausbildung nicht so, wie er sich das vorstellt. Sein Studium
> an der FH wird ihm eine gute Grundlage geben. Nicht jeder
> Mensch will die Karriereleiter hoch und höher und noch höher
> steigen. Viel wichtiger ist es ein erfülltes Leben zu haben
> und sein Auskommen. Ich wünsche mir ein glückliches Leben für
> meinen Sohn. Und ich bete zu Gott, daß das nicht so ein
> Großkotz wird, selbst wenn er an die Uni wechseln sollte, wie
> er das schon mal andenkt. Im Moment ist die FH genau das
> Richtige für ihn.
Also in meiner Branche, Wirtschaftsprüfung, erhalten FH und Uniabsovlenten die gleichen Gehälter. Die Steigerungen hängen auch nicht davon ab, auf welcher Hochschulart man war, sondern ob man das Steuerberater oder WPExamen absolviert.
Das ist natürlich totaler Schwachsinn. Schau dir Gehaltsstudien an. Von einem großen Vorsprung der Uniabsolventen ist dort nichts mehr zu sehen. Im Endeffekt ist es total egal, wo du deinen Bachelor oder Master machst und das solltest du endlich akzeptieren.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ja, Leute mit Realschul-Abschluss und Ausbildung haben auf
> der FH vielleicht eine Chance zu überleben.
> Wenn er es schafft: Glückwunsch! Denn das ist kein
> Selbstläufer!
> Wer aber richt was auf dem Kasten hat, mag es nun arrogant
> klingen oder nicht, der sollte an die Uni: Da ist es zwar ein
> gutes Stück heftiger, aber im Endeffekt muss man auch nicht
> mehr arbeiten als FH-Absolvent bekommt aber ein gutes Stück
> mehr Gehalt und lässt sich alle Chancen offen in der
> Karriereleiter nach oben zu steigen.
>
> Warum soll man denn bitte auf die FH gehen, wenn man es auf
> der Uni genau so schaffen könnte. Ich finde ein Leben als
> Sacharbeiter nicht erfüllt. Das soll er mal 40 Jahre lang
> machen. Ich würde bereits nach 5 Jahren durchdrehen.
>
> Ich war auf der Uni und habe jetzt einen hammer Job. Bin mit
> 29 bereits in der stratgischen Entscheidungen involviert,
> habe grundsätzlich viel Verantwortung sehr viel Abwechslung
> und das alles ohne 60h-Wochen! Ich finde mein Leben richtig
> erfüllt und bin sehr glücklich! Und für ein schickes Auto und
> Wohnung reichts auch gerade noch so...
>
> Diene Aussagen sind wieder voller Neid! Klar ist die FH für
> sehr viele genau das richtige! Aber Leute von der Uni sind
> sicher nicht grundsätzlich arrogant oder karrieregeil! Wer an
> der Uni schaffen kann, der sollte die Chance nutzen, weil die
> Chancen dann einfach höher sind!
>
Das ist in anderen Branchen auch so, insbesondere bei großen Konzernen sind die Gehaltsgefüge fest, nur reden sich irgendwelche Universitätsstudenten, die noch nie gearbeitet haben und nicht mal ihren ersten Hochschulabschluss haben, ein, dass sie später die Hammerjobs mit Hammerbezahlung kriegen.
Der Aufschlag auf dem Boden der Realität wird hart...
Lounge Gast schrieb:
>
> Also in meiner Branche, Wirtschaftsprüfung, erhalten FH und
> Uniabsovlenten die gleichen Gehälter. Die Steigerungen hängen
> auch nicht davon ab, auf welcher Hochschulart man war,
> sondern ob man das Steuerberater oder WPExamen absolviert.
Das ist ja auch völlig richtig so, der einzige Unterschied in großem Maßstab ist nämlich, dass die Uni einen zum Forscher ausbilden soll. In der Wirtschaft braucht man aber in der Regel keine Forscher (im WiWi Berech schon zweimal nicht), also warum sollte ein Arbeitgeber für diese Mehrqualifikation - die er nicht benötigt - mehr zahlen.
Man zahlt einem Controller, der Wiwi und nebenher noch Sport studiert hat ja auch nicht wegen seiner Sportkompetenz mehr.
Kann auch nur jedem empfehlen, auf eine FH zu gehen. Man wird ausreichend auf den Job vorbereitet und kann in der Bewerbung mit guten Noten glänzen.
Ich ärgere mich tierisch, dass ich damals unbedingt auf eine Topuni musste. Ich hab mein Bachelor zwar mit zwei schönen Praktika garniert und war lange Werksstudent, aber im Endeffekt hab ich dafür 4,5 Jahre gebraucht (insgesamt 1 Jahr Praktikum, 1 Semester länger studiert). Einer meiner Freunde hat damals gleichzeitig an einer FH angefangen und ist nun Master. Dreimal dürft ihr raten, wer nun besser da steht. :-(
Richtig, wählt den Weg der euch die Karriere einfacher macht. Wählt den Weg, der euch ebsser auf die Praxis vorbereitet - auf zur FH!
Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist es ja leider.
> FH und Uni-Bachelor/Master sind jetzt gleichgestellt.
>
> Aber nach wie vor ist das Uni-Studium eine ganz andere Liga!
> Aber dank Bologna kann man sich dafür nichts mehr kaufen...
>
> Leute, macht euch den leichten Weg und geht auf eine FH!
Hier steht ja im Raume, dass die Uni-Leute denken, Ihre Ausbildung wäre anspruchsvoller als an einer FH.
Wagen wir doch einfach mal die Alternativhypothese zu betrachten:
"FH'ler sind im Durchschnitt besser ausgebildet als Uni-Absolventen. Sie sind im Durchschnitt kompetenter als ein Uni-Absolvent. Dies liegt daran, dass die Ausbildung an einer FH im Durchschnitt deutlich anspruchsvoller ist als an einer Uni. Viele von denen die es an der FH nicht schaffen, können danach immernoch leicht einen 1,x Uni-Abschluss bekommen."
ich muss ehrlich auch sagen ,dass ich wenn ich nochmal die chance hätte ,lieber an eine FH gehen würde.Aber zu behaupten ,dass die Uni praxisfern ist ,ist auch nicht ganz richtig.Ich studiere Wiwi und habe einen hohen VWL Anteil.Ich muss sagen Im Bereich Finance profitiert man insbesondere von den Schnittstellen zwischen Financial Makro und Finance an sich.naja ich für meinen Teil finde aber ,dass man an einer Fh besser und schneller studieren kann.Es werden einem nicht so viele Steine in den Weg gelegt und man hat oft 2 Termine pro Klausur.AN meiner Uni gibt es oft nicht die Möglichkeit eine Klausur nachzuschreiben und man muss 1 Jahr warten bis man die möglichkeit hat dies zu wiederholen.Wenn ich nicht Diplom Student sondern BSC sein würde ,würde ich wechseln an eine FH.Leider ist es jetzt zu spät dafür ,da ich einige Fächer nicht angerechnet bekommen würde.Mir reicht es einen Job als Bilanzbuchhalter zu bekommen mit einem Einkommen oder Sachbearbeiterjob mit 1600 Euro netto.1500 wären auch okay.Macht euch nicht verrückt wegen dem Studium ,es kann immer passieren ,dass etwas wirklich schlimmers im Leben passiert.Sei es ein Herzinfarkt,Schlaganfall ,Finanzielles Dilemma oder sonst was ,wir als Ökonomen haben schon eine gute Chance einen richtigen Job zu bekommen.Die meisten wollen einfach nur weit nach oben ,mit den ganzen Einbußen im privaten bereich ,für mich wäre das nichts .Aber wenn man einen einfachen Sachbearbeiterjob mit 1500 Euro netto sucht ,hat man gute Chancen einen Job zu bekommen mit natürlich einem guten Praktikum das mindestens 3 Monate dauern sollte.
Völlig losgelöst von der Peaxis bringt uns aber in der Diskussion nicht weiter. Ich nehme an, du kommst von der Uni? ;)
Lounge Gast schrieb:
>
> Mal losgelöst von der Praxis:
>
> Hier steht ja im Raume, dass die Uni-Leute denken, Ihre
> Ausbildung wäre anspruchsvoller als an einer FH.
>
> Wagen wir doch einfach mal die Alternativhypothese zu
> betrachten:
>
> "FH'ler sind im Durchschnitt besser ausgebildet als
> Uni-Absolventen. Sie sind im Durchschnitt kompetenter als ein
> Uni-Absolvent. Dies liegt daran, dass die Ausbildung an einer
> FH im Durchschnitt deutlich anspruchsvoller ist als an einer
> Uni. Viele von denen die es an der FH nicht schaffen, können
> danach immernoch leicht einen 1,x Uni-Abschluss bekommen."
>
> Was sagt Ihr zu der Alternativhypothese?
Also ich weiß janicht was Dich geritten hat, aber ich habe das Gegenteil erlebt.
Ein Freund von mir ist auch an die FH gewechselt. Jetzt sind wir beide fertig. Wir haben beide den gleichen Notendurchschnitt. Aber als er noch mit mir an der Uni war, war er meistens schlechter als ich.
Ich halte also nicht viel von deiner Hypothese!
Lounge Gast schrieb:
>
> Mal losgelöst von der Praxis:
>
> Hier steht ja im Raume, dass die Uni-Leute denken, Ihre
> Ausbildung wäre anspruchsvoller als an einer FH.
>
> Wagen wir doch einfach mal die Alternativhypothese zu
> betrachten:
>
> "FH'ler sind im Durchschnitt besser ausgebildet als
> Uni-Absolventen. Sie sind im Durchschnitt kompetenter als ein
> Uni-Absolvent. Dies liegt daran, dass die Ausbildung an einer
> FH im Durchschnitt deutlich anspruchsvoller ist als an einer
> Uni. Viele von denen die es an der FH nicht schaffen, können
> danach immernoch leicht einen 1,x Uni-Abschluss bekommen."
>
> Was sagt Ihr zu der Alternativhypothese?
Mittlerweile sind die gehälter der Bachelor-Abschlüsse nahzu identisch und der Ruf der Hochschule hat darauf mehr einfluss als die generelle unterscheidung zwischen ehemaligen FHs und Unis.
Auf unsere University of Applied Sience (ex-FH) kamen 10 aus einer Uni gewechselt, 8 davon sind nach 2 Semstern wieder geflogen und die anderen 2 haben sich nach dem Wurf aus der Uni einfach allgemein zusammengerafft und haben es knapp geschafft weiter zu kommen.
Das Süd-Nord gefälle ist zur Zeit um einiges stärker als das Uni-HS gefälle
Was für ein Quatsch! Ich kenne keinen einzigen Fall, der von der Uni kam und es an der FH dann nicht geschafft hat. Aber dafür ein knappes Duzend gegenteilige Fälle. Wieso auch nicht. Ist ja bekanntermassen deutlich leichter.
Und es kann schon sein, dass im neuen System, der Ruf eine größere Rolle spielt. Aber von daher gesehen haben die Unis eben den besseren Ruf, und FHs den "Ruf" eine Hochschule zweiter Wahl mit leichteren Inhalten und Schema F Klausuren (auch Marketing technisch "praxisrelevant" genannt) zu sein.
Und bleib mir bitte mit dem "University of applied Science" weg. Das ist ja peinlich. Da sieht man, dass es sogar den FHs selbst schon peinlich ist eine FH zu sein. Warum würden sie denn sonst vorgauckeln eine Uni zu sein? Das ist genau das gleiche, wenn die Diplomer immer ihr (FH) hinterm Namen weglassen. Wenn die FH so toll ist, warum schwindelt man dann einen Uni Abschluss vor?!
Leidige Diskussion!
Lounge Gast schrieb:
>
> Mittlerweile sind die gehälter der Bachelor-Abschlüsse nahzu
> identisch und der Ruf der Hochschule hat darauf mehr einfluss
> als die generelle unterscheidung zwischen ehemaligen FHs und
> Unis.
>
> Auf unsere University of Applied Sience (ex-FH) kamen 10 aus
> einer Uni gewechselt, 8 davon sind nach 2 Semstern wieder
> geflogen und die anderen 2 haben sich nach dem Wurf aus der
> Uni einfach allgemein zusammengerafft und haben es knapp
> geschafft weiter zu kommen.
>
> Das Süd-Nord gefälle ist zur Zeit um einiges stärker als das
> Uni-HS gefälle
Wieder diese neunmalklugen. Das was ihr beide sagt, entstammt eurer persönlichen Erfahrung und ist damit nicht repräsentativ. Leichter und schwerer kann hier wohl kaum einer beurteilen, da hier keiner an mehreren FHs und Unis studiert hat. Also lasst den Quatsch. Genauso sieht es mit dem Ruf aus. Das kommt ganz auf die Hochschule und das Fach an. Eine FH ist übersetzt übrigens eine University of Applied Sciences. Es ist nur eine Übersetzung, die aber Standard im Ausland ist. Schlussendlich muss man individuell überzeugen, da hilft die Hochschule nur begrenzt.
Meine Güte ist doch klar ,dass eine Uni deutlich schwerer ist als eine FH.Ich studiere an der Uni bochum und der Unterscheid zu FH GElsenkirchen und FH BOchum ist enorm.
Hast du denn schon an allen dreien studiert? Enorm ist höchstens dein Ego, welches sich anscheinend von der Realität verabschiedet hat. Gerade die Bochumer sollten nicht zu laut tönen, wenn es stimmt, was mir einige Bekannten erzählen. Kaum hingehen und trotzdem gute Noten bekommen. Seit Bac und Mas is eh alles sehr ähnlich geworden. Unterschiede sind nur noch marginal, da auch deutlich verschulter. Hab übrigens an einer Uni studiert. Es kommt auf die Leistung und nicht auf die Hochschule an.
Meine Gott die Uni Leute sind ja hart angefressen, weil da wohl mal ein FHler den guten Job weggeschnappt hat. Wenn man den Abschluss auf einer FH hinterhergschmissen bekommt dann geht doch auch auf eine FH und macht den Uni Master und freut euch nen Ast ab. Oder nein macht auch noch an der FH den Master. Wird ein Spaziergang! Ihr müsstest das ja locker flockig durchziehen. Ist dann nur noch high life für euch. Weil sind wir mal realistisch: Ausser die absoluten top UBs kenn ich jetzt keine Jobs wo da noch so großartig unterschieden wird. Big4 ist mit FH kein Problem. Und nach 2-4 Jahren interessiert sich auch kein Schwein mehr dafür wie hart ihr euch auf der ach so krass anspruchsvollen Uni den Arsch aufgerissen habt.
Das beste an der ganzen Sache hier sind immer die Aussagen "FH ist genauso so schwer wie eine Uni. Ich bin übrigens Uni-Student". Ja, ne ist klar.
Ich habe ein Uni-Diplom in Elektrotechnik und dann noch einen Master in Wing von einer FH, weil ich eher in die wirtschaftliche Richtung wollte, und man es da leicht in 3 Semestern durchziehen konnte. Und ich kann euch sagen, dass ich in der FH praktisch nur geschlafen habe und mit 10% des Aufwands der Uni einen besseren Abschluss hatte.
Mein Vater hat ein FH-Diplom und ein Uni-Diplom. In der gleichen Studienrichtung. Wieso? Keine Ahnung? Waren damals andere Zeiten. Und er erzählt immer, wie das Niveau der Uni anfangs ein Schock für ihn war und wie er sicht "richtig" auf den Hintern setzen musste.
Neben diesen Sachen, war bei uns an der Uni zu Diplomzeiten immer Standard, dass wenn jemand flog, er einfach an die FH gewechselt ist. Und plötzlich hatte der Uni-Versager einen 1,x Abschluss...
Ob jetzt in der Wirtschaft seit Bologna zwischen Uni und FH unterschieden wird soll hier nicht Thema. Traurig, dass es nicht so ist. Denn die Niveauunterschiede sind extrem. Früher konnte man das eben durch das (FH) gut erkennen. Heute nicht mehr. Die Folge wird sein, dass es bald nur noch auf den Ruf ankommt, wie in den USA, Frankreich etc.
Aber noch schlimmer beschleunigen die ganzen berufsbegleitenden Institute à la FOM u.ä. diese Entwicklung, wo man den Abschluss wirklich beinahe "kaufen" kann und hinterher geschmissen bekommt. Durchfallquoten tendieren da gegen 0, in Klassen in denen nicht gerade Top-Performer sitzen.
Zum letzten gebe ich dir recht. Das mit dem Wechsel-Einser-Kandidaten ist nicht immer richtig, das geht auch von der Note her umgekehrt. Dein Vater hat sein Studium, wie du schon sagtest, in einer anderen Zeit gemacht. Seitdem hat sich viel geändert. Das ist absolut nicht mehr vergleichbar. Genauso, wie jetzt Diplom und Master andere Systeme sind.
WIng und Elektrotechnik sind auch durchaus unterschiedlich, aber auch das wurde schon diskutiert. Letztlich kommt der Schwierigkeitsgrad auf die Hochschule und natürlich auch die Lehrenden Personen an. Meinst du echt, dass Profs, die von einer Uni auf eine FH wechseln, Ihren Stoff deutlich ändern. Kann sein, muss aber nicht.
Ich bin Uni-Absolvent und drei Jahre im Beruf. Ich kann diese Diskussion einfach nicht mehr hören. Meistens streiten hier Studenten, die keine Ahnung haben, was die Hochschule oder Abschluss wirklich bedeuten. Es gibt vielleicht mehr FHs, die einfacher zu bewältigen sind, aber ich kenne auch einige Unis, wo das Studium ziemlich locker ist, die Durchfallquoten gering und die Noten gut sind. Diese sind leichter als durchschnittliche FHs.
Das macht aber Schlussendlich nichts. Ich weiß nicht, warum ihr euch immer was auf euren Abschluss einbildet. Das macht euch echt nicht besser oder schlechter und zu einer fachlichen Qualifikation gehört immer auch die Persönlichkeit. Der Bologna-Prozess wird auch Vorteile für uns haben, die Angleichung der Hochschulsysteme hat doch eh schon länger stattgefunden.
Ein Studium ist wichtig, damit die Leute lernen strukturiert zu arbeiten und Probleme zu erkennen und zu lösen. Das können Leute von jeder Hochschule, einige besser...andere schlechter. Das hat aber nichts mit der Hochschulform zu tun. Leistet erstmal was, bevor ihr euch hier schon vor dem Abschluss hochleben lasst.
Wie bitte der Bologna Prozess soll Vorteile haben?Also bitte damit sollten nur die Gehälter sinken.Ein anderen Grund gibt es nicht.
UNd zu dem Schlauberger der meint die Uni Bochum sei leicht!
Es ist bekannt und traditionell schwer in der Uni Bochum ,dass sagen auch die Unternehmen mit denen ich in Kontakt stehe.Ich selber habe nicht an der FH GElsenkirchen und FH BOchum studiert ,aber kenne genug Leute die das machen.Beim Vergleich der unterlagen merkt man schnell den Niveau Unterschied.Ich habe nichts gegen FH Hochschulen ,aber diese sollten anerkennen ,dass eine Uni schwerer ist.Mir hat auch eine FH Professorin gesagt ,dass der im Vergleich zu meiner UNi und der FH an der sie lehrst ,die wissenschaftliche Tiefe große Unterschiede hat.Es ist bei uns halt quantitativer.Ich bin selbst am überlegen nach meiner DIplomarbeit noch einen Master an einer FH zu machen .Ich würde im Vergleich die FH Bochum höher ansiedeln als FH Gelsenkirchen.Wegen ihrem WP Studiengang.So wie ich es sehe machen die quantiativen Fächer den Unterschied aus .Ich wäre im Enddefekt auch lieber an eine FH gegangen , aber ich war zu sehr eingebildet und wollte ein bisschen Prestige .Außerdem gibt es Nachschreibeklausuren an einer Fh zumindest die die ich kenne immer zu Beginn des Semesters.Bei uns fällt dies weg und wenn es Klausuren gibt ,dann sind diese am Ende des Semesters .Nicht umsonst haben wir eine durchschnittliche Studiendauer von 12 Semester im DIplomstudiengang.
An der FH Bochum gibt es jedes Semester eine Klausur.An der FH Gelsenkirchen sogar 2 Termine pro Semester für einige Klausuren.Organisatorisch haben die beiden FH Hochschulen mehr drauf als die UNi Bochum sage ich .Bin der Uni Bochum Student.
Absolut. Die Organisatorische Geschichte hat aber nix mit den Inhalten zu tun. Eigentlich ist es eine Frechheit, dass es eine Uni nicht gebacken bekommt, was sich natürlich auf die Regelstudienzeit auswirkt.
Naja, und zu Bochum. Mein Schwager studiert da BWL auf Bachelor, ist fast nie da, lernt wenig und kommt gut durch.... der ist aber kein Genie. Am Ende hilft es aber auch nix. Es gibt da Gute und woanders auch. Mir ist es ziemlich egal, wo jemand studiert hat, wenn er ins Team passt und gute Ideen hat.
studiert dein Schwager an der Uni Bochum oder an der Hochschule Bochum?Denn im Bachlor gibt es an der Uni Bochum den BSC in Management and Economics.Das ist eigentlich eher ein BWL und VWL Studium ,da man mehr VWL KUrse macht.Denn reine BWL wird da nicht angeboten.Es kommt natürlich auf die FÄcher drauf an.Bochum ist halt für WP eine Target Uni.Aber ich kann mir durchaus vorstellen ,dass man durch Produktionswirtschaft oder andere Schwerpunkte wie Marketing mit nicht so viel Aufwand durchkommt.So dumm kann dein Schwager nicht sein ,wenn er dort durchkommt ,Bochum hat mit Hohenheim den schlechtesten Schnitt in Wiwi für Absolventen.Außerdem hat mir mal jemand aus einem großen Konzern gesagt ,dass eine 2,5 an der Uni Bochum angepasst wird auf andere Unis.Also das ein besserer Schnitt draus gemacht wird.
Er ist an der Uni Bochum und studiert Management & Economics. Hab nicht gesagt, dass er dumm ist, aber er tut nicht viel und ist fast nie an der Uni. Kommt damit aber ganz gut durch. Er fokussiert sich mit seinen Fächern auf den BWL-Bereich.
Ich kenne viele die an die Uni Bochum gegangen sind, waren einige Pfeifen dabei, vielleicht zieht ja auch das den Schnitt runter.
Das mit der Notenanpassung halte ich eigentlich für unrealistisch, obwohl man ja nie weiß, was die im HR so treiben. Für sowas bleibt da eigentlich keine Zeit, wenn man nur 2-3 Minuten für eine Bewerbung hat.
Wir lesen im Unimaster in Accounting Zeug von Habermas. Das wird dir an einer FH (zum Glück?) wohl nicht passieren. Musste in den ersten zwei Mastersemestern bisher keinen Taschenrechner verwenden, keine Gleichung umstellen oder ähnliches. Mein Schwerpunkt ist übrigens Controlling.
Lounge Gast schrieb:
Achtung, das hängt ganz vom Studienfach ab! In den technischen Fächern ist FH viel einfacher, weil die Anforderungen in Mathe ähnlich gering sind wie in den Wirtschaftswissenschaften!
> Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen:
> War vorher an der Uni (BWL) und bin dann an die FH (BWL). Es
> ist an der FH 1000x besser, persoenlicher und vor allem
> praxisnaeher als an der UNI. ABER KEINESFALLS LEICHTER!!!
> AUCH DORT WIRD EINEM NICHTS GESCHENKT!!! UNI ist m.E. nach
> nur noch ein Nimbus fuer diejenigen, die meinen, sie waeren
> es.
wer sich auf statistiken verlässt, ist selber schuld!! geht zu den unis hin und schaut sie euch genau an- von mir aus setzt euch auch in eine vorlesung, damit ihr ein gespür bekommt, wie es da ist!!
Super dass du natürlich ausländische Hochschulen herangezogen hast. Blöd nur dass das eben für deutsche Hochschulen nicht so gilt. Das amerikanische Hochschulsystem ist in dieser Hinsicht doch wohl einfach nur ein Negativbeispiel.
Nur mit solchen Extremen scheinen es die FHler zu verstehen.
In Realität ist es zwar nicht schlimm und der Unterschied ist geringern.
Aber seit es die FOM gibt, etliche andere berufsbegleitende Hochschulen, das Niveau in den Bachelorn sowieso schwankt, werden wir den USA immer änhlicher! Es ist nicht mehr so wichtig , welchen Abschluss man hat, sondern wo man studiert hat! Darauf schauen die Leute immer mehr.
Und ganz neutral ist es an einer Uni natürlich schwerer als an einer FH.
In den Ingenieurwissenschaften, mit der harten Mathe im Grundstudium, zwar wohl noch extremer an der FH - but still.
An vielen FHs muss man in BWL nichtmal dividieren können um das Studium zu bestehen. Wie Telefonbuch auswendig lernen. Null Methodik. Natürlich nicht überall.
Lounge Gast schrieb:
>
> Super dass du natürlich ausländische Hochschulen herangezogen
> hast. Blöd nur dass das eben für deutsche Hochschulen nicht
> so gilt. Das amerikanische Hochschulsystem ist in dieser
> Hinsicht doch wohl einfach nur ein Negativbeispiel.
ich habe mir nun fast alle beiträge in diesem forum bzgl. uni vs. fH durchgelesen. Ich muss schon sagen respekt!!! Da reden leute von der uni und wollen die fh bewerten. auf der anderen seite schreiben fh'ler und wollen die uni bewerten. Das sensationelle ist, dass sich kein einziger schämt. jetzt mal ganz im ernst.... wie kann man sich ein urteil erlauben über den schwierigkeitsgrad einer bildungseinrichtung, die man selbst nie besucht hat???!!!
aber vielleicht sollte ich farbe bekennen: ich habe maschinenbau an der fh münchen (diplom) studiert und dann nochmal an der tu münchen. und jetzt mal ganz ehrlich.... an der fh gab es kurse die waren wirklich nicht einfach. an der uni gab es kurse die hätten das prädikat schulstunde verdient. ebenso gab an der uni kurse die für die fh'ler wirklich nicht einfach waren. fazit: weder uni noch fh ist einfach oder schwer. es kommt einfach auf das eigene engagement an und jeder der was anderes behauptet sollte sich nicht überlegen ob für ihn die ausbildung nicht besser gewesen wäre.
was ich jedoch festgestellt habe ist, dass ich während meiner dipl.arbeit durch die praxiserfahrungen einem uni studenten immer eine nasenspitze voraus war. heute muss ich trotz doktortitel sagen, dass ich sehr gerne uni studenten einstelle, wenn ihre praktische erfahrung besser ist, als die des fh'lers. denn nur in der praxis wird geld verdient und nicht mit aussagen die auf einem blattpapier stehen.
seid also alle klug und stellt nichts als leicht oder schwer dar, dass man selbst nicht erfahren hat.
Wenn man z.B. als wissenschaftlicher Mitarbeiter eingestellt wird, z.B. parrallel zur Promotion, dann bekommt man mit dem Master oder Diplom einer Universität 13,61 Euro pro Stunde, mit dem Fachhochschul-Master höchstens 10,03 Euro.
D.h. dem Staat ist es sehr wohl klar, dass ein Fachhochschul-Master ein niedrigerer Abschluss als ein Uni-Diplom oder Uni-Master ist, auch wenn man mit beidem promovieren kann. Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen ja auch mehr als FH-Master.
Und es ist einfach eine Tatsache, dass das Niveau an der FH etwas geringer ist. Ist ja aber nicht schlimm. Das ist dort eben etwas mehr anwenundungsorientiert. Nichtsdestotrotz wird ein Uni-Absolvent durch die breitere theoretische Basis auch in der Anwendung nach ein bis zwei Jahren Berufserfahrung deutlich flexibler und besser sein.
Die Aussage setzt voraus das im Beruf Flexibilität in Sachen Kreativität möglich wäre. Das hast du aber in großen Organisationen heute überhaupt nicht mehr. Da gilt Kontrolle + Governance > Alles
Lounge Gast schrieb:
> Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen
> ja auch mehr als FH-Master.
Diese Aussage ist schlicht unwahr. Beamte mit Uni-Dplom/Master bekommen die gleiche Einstufung wie FH Master. Fh Diplomer allerdings bekommen die gleiche wie FH/Uni Bachelor.
"Mein Vater hat ein FH-Diplom und ein Uni-Diplom. In der gleichen Studienrichtung. Wieso? Keine Ahnung? Waren damals andere Zeiten. Und er erzählt immer, wie das Niveau der Uni anfangs ein Schock für ihn war und wie er sicht "richtig" auf den Hintern setzen musste."
Dein Vater ist wohl eher an einer dieser Ingenieurschulen, also einer Fachschule gewesen, hat sich dann das Diplom-FH beim Kultusministerium gekauft. Was Du hier darlegst ist der Standard dieser Klientel. Eine Fh haben die nie zu Gesicht bekommen.
Uni-Master und Uni-Diplom: Ab Entgeltgruppe 13 (beachte die Forderung "wissenschaftliches" Studium, was eine Uni darstellt)
FH-Master: Max. Entgeltstufe 12.
Ein FH Studium ist kein "wissenschaftliches" Hochschulstudium, daher geringere Entgeltgruppe.
Lounge Gast schrieb:
>
> Lounge Gast schrieb:
> > Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen
> > ja auch mehr als FH-Master.
>
> Diese Aussage ist schlicht unwahr. Beamte mit
> Uni-Dplom/Master bekommen die gleiche Einstufung wie FH
> Master. Fh Diplomer allerdings bekommen die gleiche wie
> FH/Uni Bachelor.
Das stimmt so einfach nicht. Es gibt auch auf Vorstandsebene ausreichend viele Studienabbrecher. Ausserdem ist diese Ebene eigentlich irrelevant. Die Karriere fast aller Hochschulabsolventen, egal ob FH oder Uni, hört sehr viel weiter unten auf. Viele schaffen es nichtmal bis zum Gruppenleiter, das ist die Realität! Also besser nicht träumen! Anderes Beispiel: Der kleine Beamte braucht eine ordentliche Ausbildung, i.d.R. mindestens FH. Der Minister braucht das aber überhaupt nicht !!!
Lounge Gast schrieb:
>
> Nun ja, irgendwann ist mit einem FH-Abschluß halt der
> Aufstieg zu ende. In den oberen Etagen sitzen so gut wie nur
> Uni-Absolventen, die meisten Vorstände haben auch noch
> promoviert.
Lounge Gast schrieb:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Tarifver...
>
> Uni-Master und Uni-Diplom: Ab Entgeltgruppe 13 (beachte die
> Forderung "wissenschaftliches" Studium, was eine
> Uni darstellt)
> FH-Master: Max. Entgeltstufe 12.
>
> Ein FH Studium ist kein "wissenschaftliches"
> Hochschulstudium, daher geringere Entgeltgruppe.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > > Beamte mit Uni-Master bzw. Diplom bekommen
> > > ja auch mehr als FH-Master.
> >
> > Diese Aussage ist schlicht unwahr. Beamte mit
> > Uni-Dplom/Master bekommen die gleiche Einstufung wie FH
> > Master. Fh Diplomer allerdings bekommen die gleiche wie
> > FH/Uni Bachelor.
Da steht vergleichbar zum höheren Dienst und ein Fachhochschul-Master befähigt zum höheren Dienst!
Echt amüsant. Ich kann nur sagen, ich mache gerade mein Diplom an der Uni. Maschinenbau.
Ich habe echt schon verdammt viele Leute von der Uni fliegen sehen, die sind dann auf eine rennomierte FH glech in der Nähe gegangen. Alle haben es dort leicht gepackt. Was sagt uns das?
Und sorry Leute, aber diese Jungs und Maedels waren echt nicht grad die hellsten.
Das war schon früher so. Auch bei uns sind praktisch alle unsere Semesterkollegen, die auf Grund sehr schlechter Noten gegangen wurden, auf die Fachhochschule gewechselt. Plötzlich gab es bei denen dann statt Note 5 eine 1 oder eine 2. Das FH-Diplom haben die dann schon mit brillanter Note in Händen gehalten, als wir an der Uni noch lange nicht fertig waren. Einige Jahre später habe ich dann bei uns in der Firma die Diplomarbeit eines FH-Studenten betreut. Dem habe ich wirklich viel geholfen, er war kaum in der Lage, eine halbwegs ordentliche Arbeit zu schreiben. Mein Ziel war, dass er wenigstens eine schwache 4 schaffen sollte, damit das für uns nicht zu peinlich werden würde. Bis zum Schluss habe ich dann auch noch die Rechtschreibung und die Gliederung mit verbessert. Es war einfach fürchterlich. Fachlich gesehen war der Inhalt auch eine Katastrophe. Ich war wirklich nicht sicher, ob es nicht doch eine 5 werden würde. Zu meiner absoluten Überraschung hat er dann die Note 1 bekommen. Damit war dann endgültig alles klar.
Lounge Gast schrieb:
>
> Entschuldigt Leute.
>
> Echt amüsant. Ich kann nur sagen, ich mache gerade mein
> Diplom an der Uni. Maschinenbau.
>
> Ich habe echt schon verdammt viele Leute von der Uni fliegen
> sehen, die sind dann auf eine rennomierte FH glech in der
> Nähe gegangen. Alle haben es dort leicht gepackt. Was sagt
> uns das?
> Und sorry Leute, aber diese Jungs und Maedels waren echt
> nicht grad die hellsten.
>
> Gruesse.
dass ich hier auch mal meinen Senf dazugeben darf. Mein Referent hat mich heute auf diese Seite aufmerksam gemacht und ich habe mir heute, da ich Urlaub habe, die Mühe gemacht ein paar Seiten zu lesen. :-)
Ich bin Personalchef in einem großen deutschen Konzern und möchte hier ein paar Dinge klarstellen.
Es gibt keinen Unterschied zwischen Uni und FH absolvent bei dem Thema Gehalt. Das Gehalt unterscheidet sich an Stellenausschreibungen und Arbeitsleistung die in komplexen Matrixen ausgetüftelt wurden.
Ein FH-Student der wissenschaftlich interssiert ist und einfach ein Theoretiker ist..wird sich später auf eine eher wissenschaftlichere Stelle Bewerben (Grundlagenforschung, Prozessentwicklung..). Ein FH-Student der andererseits eher technisch begabt ist und Interesse an Praxistätigkeiten hat wird wohl eher in die Fertigungstechnik gehen oder in die Applikation.
Ersterer wird am Anfang aufgrund der Gehaltsmatrix geringfügig mehr verdienen, der Andere weniger.. Nach ein paar Jahren, was wissenschaftlich hinterlegt ist und es genug Studien in der Wissenschaft gib; wird der Praktiker aber evtl. mehr verdienen weil er in vielen Fällen eine andere Persönlichkeit hat (Praxisnah, nicht so "träumerisch", Schnittschnellen-denkend, Führungsstark..) d.h., dass Pratiker öfters nach oben streben. Viele Theoretiker bereichern sich wissenschaftlich im Kopf und Forschen lieber ihr Leben lang, dass diesen dann Top-Management-Positionen verborgen bleiben. Sie wollen in der Theorie bleiben und mehr in "Ruhe" mit viel Freiraum nachdenken, kommen evtl. mit dem großen Stress und den vielseitigen Führungsaufgaben nicht so klar wie ein "praktisch veranlagter Mensch". (U.a. auch zwei Gehirnhelften-Theorie)..
Es kommt also nicht darauf an ob der Mensch von der Uni oder von der FH ist, sondern darauf wie er veranlagt ist und was seine Persönlichkeit möchte.
Für Menschen, die eher oberflächlich in die Technik schauen, einen schnellen Abschluss wollen, Struktur, Persönlichkeit und Praxisnähe sollten eher an die FH. Wer Theorie, Freiraum und wissenschaftliche Vielfalt/Auswahl und das dazugehörige lockere System, fehlende Persönlichkeit zwischen Professor und Student bevorzugen, sind an der Uni richtig.
Dazu sollte man sich einfach überlegen ob man eher in die Theorie / Materie möchte oder doch lieber der Praktiker ist und alles eher schnell und effizient haben möchte, wie es seine Veranlagung bevorzugt.
Die Uni bietet Vorteile an Wissen, Weiterbildung, Promotion, wissenschaftlichen Institutionen und evtl. spätere Lehre. Sie möchte aber auch in vielen Fällen, dass ihre Studenten Praxisphasen in der Uni machen und auf wissenschaftlichem Gebiet.
Dagegen steht die FH die auf Praxisnähe Wert legt und den Studenten ein organisiertes Studium vorlegt, was zwischen den Semestern in puncto Semesterferien und Praxissemester/Thesis den nötigen Freiraum gibt, dass diese Zeiten individuell Gestaltet werden können.
Fazit: Es spielt im Thema Gehalt keine Rolle. Nur was Ihr für euch selbst möchtet ist wichtig. Praktiker oder Theoretiker.
PS: Ihr solltet den Spaß im Studium nicht vergessen... der gehört doch auch dazu ;-)
- Schreibe mit meinem Tablet..daher evtl. Schreibfehler :-)!
Ein FH-Student, der "wissenschaftlich" orientiert ist h?tte doch wohl eher zur Uni gehen sollen? Kein Unterschied im Gehalt ist bei den heutigen Studieng?ngen nachvollziehbar, fr?her hatte das FH-Studium f?r das Diplom nat?rlich einen wesentlich geringeren Aufwand bedeutet als an der Uni, FH 4 Jahre, Uni 6 Jahre, da gab es dann schon mal mehr f?r den Uni-Abschluss. Vom Schwierigkeitsgrad nicht zu reden ...
Lounge Gast schrieb:
>
> Also,
>
> dass ich hier auch mal meinen Senf dazugeben darf. Mein
> Referent hat mich heute auf diese Seite aufmerksam gemacht
> und ich habe mir heute, da ich Urlaub habe, die M?he gemacht
> ein paar Seiten zu lesen. :-)
>
> Ich bin Personalchef in einem gro?en deutschen Konzern und
> m?chte hier ein paar Dinge klarstellen.
>
> Es gibt keinen Unterschied zwischen Uni und FH absolvent bei
> dem Thema Gehalt. Das Gehalt unterscheidet sich an
> Stellenausschreibungen und Arbeitsleistung die in komplexen
> Matrixen ausget?ftelt wurden.
>
> Ein FH-Student der wissenschaftlich interssiert ist und
> einfach ein Theoretiker ist..wird sich sp?ter auf eine eher
> wissenschaftlichere Stelle Bewerben (Grundlagenforschung,
> Prozessentwicklung..). Ein FH-Student der andererseits eher
> technisch begabt ist und Interesse an Praxist?tigkeiten hat
> wird wohl eher in die Fertigungstechnik gehen oder in die
> Applikation.
>
> Ersterer wird am Anfang aufgrund der Gehaltsmatrix
> geringf?gig mehr verdienen, der Andere weniger.. Nach ein
> paar Jahren, was wissenschaftlich hinterlegt ist und es genug
> Studien in der Wissenschaft gib; wird der Praktiker aber
> evtl. mehr verdienen weil er in vielen F?llen eine andere
> Pers?nlichkeit hat (Praxisnah, nicht so
> "tr?umerisch", Schnittschnellen-denkend,
> F?hrungsstark..) d.h., dass Pratiker ?fters nach oben
> streben. Viele Theoretiker bereichern sich wissenschaftlich
> im Kopf und Forschen lieber ihr Leben lang, dass diesen dann
> Top-Management-Positionen verborgen bleiben. Sie wollen in
> der Theorie bleiben und mehr in "Ruhe" mit viel
> Freiraum nachdenken, kommen evtl. mit dem gro?en Stress und
> den vielseitigen F?hrungsaufgaben nicht so klar wie ein
> "praktisch veranlagter Mensch". (U.a. auch zwei
> Gehirnhelften-Theorie)..
>
> Es kommt also nicht darauf an ob der Mensch von der Uni oder
> von der FH ist, sondern darauf wie er veranlagt ist und was
> seine Pers?nlichkeit m?chte.
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> F?r Menschen, die eher oberfl?chlich in die Technik schauen,
> einen schnellen Abschluss wollen, Struktur, Pers?nlichkeit
> und Praxisn?he sollten eher an die FH. Wer Theorie, Freiraum
> und wissenschaftliche Vielfalt/Auswahl und das dazugeh?rige
> lockere System, fehlende Pers?nlichkeit zwischen Professor
> und Student bevorzugen, sind an der Uni richtig.
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> Dazu sollte man sich einfach ?berlegen ob man eher in die
> Theorie / Materie m?chte oder doch lieber der Praktiker ist
> und alles eher schnell und effizient haben m?chte, wie es
> seine Veranlagung bevorzugt.
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> Die Uni bietet Vorteile an Wissen, Weiterbildung, Promotion,
> wissenschaftlichen Institutionen und evtl. sp?tere Lehre. Sie
> m?chte aber auch in vielen F?llen, dass ihre Studenten
> Praxisphasen in der Uni machen und auf wissenschaftlichem
> Gebiet.
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> Dagegen steht die FH die auf Praxisn?he Wert legt und den
> Studenten ein organisiertes Studium vorlegt, was zwischen den
> Semestern in puncto Semesterferien und Praxissemester/Thesis
> den n?tigen Freiraum gibt, dass diese Zeiten individuell
> Gestaltet werden k?nnen.
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> Fazit: Es spielt im Thema Gehalt keine Rolle. Nur was Ihr f?r
> euch selbst m?chtet ist wichtig. Praktiker oder Theoretiker.
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> PS: Ihr solltet den Spa? im Studium nicht vergessen... der
> geh?rt doch auch dazu ;-)
>
> - Schreibe mit meinem Tablet..daher evtl. Schreibfehler :-)!
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> Liebe Gr??e
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> Dipl.-Ing (FH)
Es gibt durchaus Unternehmen wo das Gehalt unterschiedlich ist f?r Uni und Fh Absolventen. Der Aufwand f?r ein FH Studium ist wesentlich geringer und alleine durch die pers?nliche N?he zu den Studenten wird dann auch mal ein Auge zugedr?ckt bei einer Pr?fung. Eine FH ist meiner MEinung nur dazu da ,den Menschen die ein Studium an einer Uni nicht schaffen w?rden ,die M?glichkeit zu geben auch einen "Studienabschluss" zu bekommen und in der Arbeitswelt Fu? zu fassen . Gerade bei Ing F?chern ist der mathematische Anspruch zwischen einer Uni und FH gewaltig . Desto schwieriger ein Studium , desto mehr taugt es als Signaling Instrument . Bei der vorhandenen Noteninflation an FHs relativ gesehen ,da durchschnittlich weniger intellektuell begabte Menschen dort studieren und die gleichen Noten bei weniger Anspruch bekommen ,sollte man sich fragen ,ob viele Fh Studenten nicht eine Art market for lemons sind . Sorry an den Personalchef ,ich studiere an einer Uni mit einem der schlechtesten Notenschnitte der Abschlussnote ,wobei an den Nachbaruniversit?ten bei ?hnlicher Studentenzusammensetzung weit bessere Noten erzielt werden und muss sagen ,dass die Pr?fungen die ich gesehen habe an einer FH f?r den Bereich BWL einfach mich mehr an die Oberstufenzeit am Gymnasium erinnert haben . Mit freundlichen Gr??en ein Diplom ?konom (BWL und VWL Schwerpunkt) einer Universit?t.
"Ein FH-Student, der "wissenschaftlich" orientiert ist h?tte doch wohl eher zur Uni gehen sollen?"
Ich selbst z?hle mich zu diesen verkappten FH-Theoretikern. Als ich mich zwischen FH- und Uni-Studium entschieden habe, spielten f?r mich vor allem die Erfahrungen aus 13 Jahren Schule eine gewichtige Rolle: die Vorstellung Theorie nur um der Theorie willen, ohne eine Frage nach der Sinnhaftigkeit, zu betreiben (?hnlich den unz?hligen Stilanalysen, die ich im Verlauf der Oberstufe in den verschiedensten Sprachen, darunter Latein (!),schreiben musste), hat mich einfach abgeschreckt. Bin, Bologna sei Dank, dann zum Master an die Uni gewechselt, um es leichter auf dem wissenschaftlichen Weg zu haben.
'Wissenschaftlich' ist hier im engeren Sinne zu begreifen, n?mlich als streng theoretisch. Und ob einem das liegt, kann man vorher nicht wissen, denn es h?ngt auch von der eigenen Neigung f?r das Fach ab: ein Student, der lieber was anderes h?tte studieren sollen, wird sich wohl kaum noch daf?r begeistern k?nnen, den ganzen Tag ?ber dem u.U. verhassten Thema zu br?ten. In der Praxis jedoch kann er sich vielleicht mit Aspekten besch?ftigen, die ihn wirklich interessieren.
Wenn jemand in den Ingenieurfächern "wissenschaftlich" arbeiten will, verbaut er sich mit der FH natürlich die Möglichkeiten. Er bekommt einfach nicht die passende mathematische Grundausbildung mit. Darüber muss man sich im klaren sein. Die Promotionsprogramme für FH-Master-Ingenieure, die zusammen mit afrikanischen, englischen und polnischen Unis laufen sagen ja eigentlich alles.
Lounge Gast schrieb:
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> "Ein FH-Student, der "wissenschaftlich"
> orientiert ist h?tte doch wohl eher zur Uni gehen sollen?"
>
> Ich selbst z?hle mich zu diesen verkappten FH-Theoretikern.
> Als ich mich zwischen FH- und Uni-Studium entschieden habe,
> spielten f?r mich vor allem die Erfahrungen aus 13 Jahren
> Schule eine gewichtige Rolle: die Vorstellung Theorie nur um
> der Theorie willen, ohne eine Frage nach der Sinnhaftigkeit,
> zu betreiben (?hnlich den unz?hligen Stilanalysen, die ich im
> Verlauf der Oberstufe in den verschiedensten Sprachen,
> darunter Latein (!),schreiben musste), hat mich einfach
> abgeschreckt. Bin, Bologna sei Dank, dann zum Master an die
> Uni gewechselt, um es leichter auf dem wissenschaftlichen Weg
> zu haben.
>
> 'Wissenschaftlich' ist hier im engeren Sinne zu
> begreifen, n?mlich als streng theoretisch. Und ob einem das
> liegt, kann man vorher nicht wissen, denn es h?ngt auch von
> der eigenen Neigung f?r das Fach ab: ein Student, der lieber
> was anderes h?tte studieren sollen, wird sich wohl kaum noch
> daf?r begeistern k?nnen, den ganzen Tag ?ber dem u.U.
> verhassten Thema zu br?ten. In der Praxis jedoch kann er sich
> vielleicht mit Aspekten besch?ftigen, die ihn wirklich
> interessieren.