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Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
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Beitrag |
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03.05.12
Lounge Gast
| Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Die Hochschulrektorenkonferenz plant Unis bei schlechter Forschung "downzugraden" und FHs entsprechende in Unis umzuwandeln. Mehr Infos: http://www.ftd.de/karriere-management...
Was haltet Ihr davon?
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04.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Find ich schade, denn alein durch "schlechte Forschung" kann man den Studenten ja nicht mit downgraden. Was die mittlerweile in Bachelor & Master lernen, hat ja i.d.R. null berührungspunkte mit der Forschung!
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04.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
schwachsinnige idee meiner meinung nach. uni und fh haben unterschiedliche ausrichtungen, "anderswertig" triffts gut.
hoffe auch dass fh´s kein promotionsrecht bekommen sonst wird der doktor auch noch verwaschen.
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05.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Das upgrade wird es nur in ausnahmefällen geben.
Ist halt eine methode um die zahl der unis zu verringern und sehr konsistent mit den anderen zeichen der bolognareform.
Einige wenige unis die "echte" akademiker hervorbringen und ein meer von fhs, phs, bas, technikerschulen etc etc die bachelors für die oecd bildungsstatistiken produzieren
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05.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Das führt nur wieder zu einem. Bei uns sind Professoren, für die sind die Studenten nur Ballast, die sie vom Forschen abhalten. Die Vorlesungen werden jetzt teilweise schon halbherzig durchgezogen, hauptsache man hat den Plan abgeackert und gut ist. Bei uns ist es jetzt schon so, dass einigen Profs die Forschung wichtiger ist als die Ausbildung. Hochschulen sollten nicht daran gemessen werden, wie sie forschen. Hochschulen sollen in erster Linie unsere Akademiker ausbilden, die die Wirtschaft wirklich braucht.
Forschen können immernoch Forschungsinstitute. Wie bewertet man überhaupt "gute" und "schlechte" Forschung? Ist gute Forschung etwas, was Geld bringt? Für gute Forschung haben die Hochschulen doch allgemein viel zu wenig Geld. Ich studiere Chemie und wenn ich sehe, dass im April eines jeden Jahres unsere Gelder für Kopien, Chemikalien und Betriebsmittel schon aufgebraucht sind, dann halt ich diesen Vorschlag für einen schlechten Scherz. Sprich, man zieht nochmehr Geld aus dem Bereich Ausbildung und verschiebt dieses innerhalb der Hochschule zum Bereich Forschung, womit die Mehrzahl der Studenten nahezu nichts zu tun hat. Damit wird der Forschungsbereich einer Hochschule ja immens wichtig und die Ausbildung von Studenten, welcher jetzt ja schon kaum Geld hat, wird tendenziell schlechter werden.
Bin ich also absolut dagegen es an Forschung festzulegen. Der Grundgedanke eine gute Fachhochschule zur Uni aufzuwerten find ich allerdings gut bzw. schlechte Unis abzuwerten. Es lässt sich ja nicht abstreiten, dass es viele Unis, gerade private etc gibt, die regelrecht gute Noten verschenken. Man müsste es in erster Linie an der Qualität der Ausbildung festmachen und nicht an der Forschung. Dafür müsste es wiederum auch ein bundesweit gleiches Bildungssystem geben, also nicht so ein von Bundesland zu Bundesland eigenbrötliches Bildungssystem, wie wir es jetzt haben. Schul- und Hochschulsystem müsste also deutschlandweit gleich werden. Gleiches Abi für alle, dann hat man auch eine Vergleichsmöglichkeit. Ähnliche Hochschullehrpläne wären auch super. Der BA + MA sollte ja alles vergleichbar machen. Möchte ich jetzt im Studium zu einer anderen Hochschule wechseln, haben die Studiengänge meistens völlig andere Schwerpunkte und man bekommt nahezu nichts von dem anerkannt, was man ja eigentlich schon abgelegt hat. Deswegen gleich machen, damit auch die Anerkennung vieler Leistung möglich wird. Damit kann man dann auch die Leistungen der Hochschulen miteinander vergleichen.
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05.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Verdeckt läuft das ja schon. Deutsche FHs haben Kooperationen mit ausländischen Unis, die geringere Ansprüche stellen und so auch FH-Absolventen promovieren. Beispiel ist u.a. die Telekom-FH in Leipzig.
Lounge Gast schrieb:
>
> schwachsinnige idee meiner meinung nach. uni und fh haben
> unterschiedliche ausrichtungen, "anderswertig"
> triffts gut.
>
> hoffe auch dass fh´s kein promotionsrecht bekommen sonst wird
> der doktor auch noch verwaschen.
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05.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Der ist doch, dank lascher Vergabepraxis der Unis, schon längst verwaschen! Es kann daher rnur besser werden, vor allem von FHs, die Promotionsrecht erhalten und sich beweisen wollen ist einiges zu erwarten.
Lounge Gast schrieb:
>
> schwachsinnige idee meiner meinung nach. uni und fh haben
> unterschiedliche ausrichtungen, "anderswertig"
> triffts gut.
>
> hoffe auch dass fh´s kein promotionsrecht bekommen sonst wird
> der doktor auch noch verwaschen.
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06.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Die THM war ja auch eine FH und wurde hochgestuft.
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06.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
THM soll wohl Technische Hochschule München heißen? Jetzt als TU bezeichnet. Das ist keine Hochstufung, nur eine Umbenennung. Alle Technischen Hochschulen hatten schon vor 100 Jahren Universitätsstatus mit Promotionsrecht! Das zeigt aber wieder mal, dass viele hier überhaupt keine Ahnung haben und nichts von der Zeit vor Bachelor und Master wissen!
Lounge Gast schrieb:
>
> Die THM war ja auch eine FH und wurde hochgestuft.
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07.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Promovieren kann heute doch fast jeder, wenn man gute Noten und/ oder Kontakte hat. Durch Bologna ist es auch egal, was für eine Hochschule welchen Abschluss vergibt, da sie ja jetzt gleichwertig sind. Somit ist ein down- oder upgraden überhaupt nicht erforderlich, gerade wenn es Kooperation oder gar Fusionen gibt (Beispiel Cottbus und Senftenberg). Ich denke nicht, dass das der richtige Anreiz ist, um den Hochschulstandort Deutschland zu fördern. Forschung ist nunmal nicht alles...
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07.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
Wo du Cottbus und Senftenberg ansprichst, ich wohne in der Nähe. Die FH Lausitz in Senftenberg hat einen wirklich sehr schlechten Ruf, was abolventen betrifft. Habe früher in der BASF dort in der Nähe gelernt und war auch in meinem Studienpraktikum wieder dort. Die haben dort lieber Praktikanten aus Dresden oder Leipzig genommen, als die FH Lausitzer direkt vor der Tür. In meinem Praktikumsbetrieb innerhalb der BASF war ein Student, der hat seine Diplomarbeit dort schreiben wollen, er hat nach 4 Wochen aufgehört, weil er überfordert war. Habe mir sein Thema angesehen und konnte es wirklich nicht verstehen. Kenne nicht wenige, die dort trotz FH Lausitz Abschluss nirgendwo etwas bekommen und die studieren das gleiche wie ich. Bei uns haben alle Bachelor, die keinen Master machen wollten einen job bekommen. Für die FH Lausitz ist das die letzte Rettung, zumal sie ja auch noch eine Zweigstelle in Cottbus haben. Die Campustrennung, zwischen denen mal gut 25 km liegen, ist schlichtweg zu teuer und genau deswegen möchte die FH Lausitz die Gründung einer neuen TU, wo die TU Cottbus gleichzeitig mit integriert wird, um gleichermaßen Konkurrenz zu reduzieren. Die Lehrgebäude der FH Lausitz sind einer TU würdig, das Niveau dort jedoch nicht. Ich kenne Leute, die von meiner FH zur FH Lausitz gewechselt sind und nun dort weitaus besser dastehen notentechnisch. Die FH Lausitz, gerade in Senftenberg hat sich in den letzten Jahren finanziell wahnsinnig übernommen. Alles renoviert, neue Lehrgebäude gebaut usw usw... Auf Uni-Niveau wird dort rein garnix gelehrt, das ist leider traurige Realität. Selbst als FH sind die Anforderungen dort nicht besonders hoch.
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07.05.12
Lounge Gast
| Re: Aus FH mach Uni und umgekehrt... |
traurig aber wahr, ich fürchte, dass das tatsächlich der beweggrund der politiker ist.
hat mein uni-prof auch mal so gesagt.
und sorry aber ein doktor für realschüler? nein.
> Einige wenige unis die "echte" akademiker
> hervorbringen und ein meer von fhs, phs, bas,
> technikerschulen etc etc die bachelors für die oecd
> bildungsstatistiken produzieren
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