Müssen die FH Absolventen eigentlich nicht mehr (FH) hinter ihren Grad schreiben? Sehe immer häufiger, bei XING etc. dass diese Schwindler das doch glatt weglassen. Meines Wissens muss man das reinschreiben, was auf dem Dipl-Zeugnis steht und die FH-ler müssen den Zusatz FH ergänzen, oder?
Du kannst ja mal einen Staatsanwalt einschalten und ihm erzählen das bei Xing ganz viele Leute unerlaubt einen Titel führen. Mal ehrlich, bei so Sachen interessiert das doch kein Schwein, der Hauptgrund für das Weglassen ist wohl dass es scheiße aussieht.
Beim Diplomgrad muß das FH angegeben werden. Die Leute von der Uni heißen Diplom... ohne Zusatz. Das (Uni) oder (TU) ist eine Erfindung der Profilneurotiker.
Beim Bac./Master gibt es den Zusatz nicht mehr.
Mann oh Mann, da hast du ja ganz schön Glück gehabt. Bist ja haarscharf an einem Riesenproblem vorbeigeschlittert. Das wäre für dich ja meeeeegapeinlich geworden.
P.S. Uns allen ist es total egal, was du für einen Abschluss machst!
Das Weglassen des FHs bei einem FH-Abschluss ist gesetzeswidrig, weil es einen höheren Abschluss (Uni-Diplom) suggeriert, der in der Form nicht vorhanden ist. Das ist dann kein Kavaliersdelikt mehr, sondern eine strafbare Handlung: das missbräuchliche Führen eines Titels nämlich, über den man nicht verfügt . Siehe auch § 132a Abs. 1 Nr. 1 StGB (Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichnungen). Kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden.
- etwa in so vergleichbar, als ob ein Dipl-Kfm. statt den Dipl.-Kfm. einen Dr. vor seinen Namen schreiben würde....
Das Weglassen des "FH" bei einem FH-Abschluss stellt eine strafbare Handlung gemäß § 132a Abs. 1 Nr. 1 StGB dar, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden kann....auf diese Weise wird nämlich unbefugt ein Titel geführt, der in dieser Form nicht vorhanden ist....
Wenn das FH bei einem FH-Abschluss weggelassen wird, kommt dies einer strafbaren Handlung gemäß § 132a Abs. 1 Nr. 1 StGB gleich, welche mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden kann....
Doch, den gibt es. Denn ein FH-DIplom ist nun mal kein Uni-Diplom, erst recht nicht rechtlich. Rechtlich ist ein Uni-Diplom dem Master gleichgestellt, ein FH-DIplom aber nur dem Bachelor...
Das ist so, als ob ein Uni-Diplom Betriebswirt sich einfach noch nen Dr. davorschreiben würde!
Doch der Zusatz muss genannt werden, da er ein kürzeres Studium mit geringeren Aufnahmebedingungen kennzeichnet. Es sieht sowieso jeder im Lebenslauf und in der Diplomurkunde.
Na da scheint sich ja einer ordentlich auf den Schlips getreten gefühlt zu haben, wenn hier 4 Postings mit fast gleichem Wortinhalt eingehen. Das ist wie bei einem nervösen Menschen, der dann bei Streß anfängt mit stottern.
Aber es ist schon richtig, daß das FH beim Diplom mit angegeben werden muß. Waum auch nicht? Für diesen Abschluß schämen muß man sich ja nicht, schleißlich gibt's ja auch genug Nieten von der Uni.
Allerdings ist ein FH-Diplom nicht gleichwertig dem 3 jährigen Bachelor (siehe KMK).
Ähm er hat Recht. In der FH gibt es bei Diplom(FH) nur 6 Semester Studienzeit. Der Rest ist Praxissemester. Auch die KMK hat festgestellt, dass das FH-Diplom nur einem Bachelor entspricht.
Die Anzahl der Semester sagt doch nichts über die Qualität der Lehre aus. Und der Vergleich zwischen Bachelor und FH ist einfach nur lächerlich. Nur weil es an der Uni keine Pflichtpraktika gibt und sie dadurch 2 Semester mehr Zeit zum Gammeln haben, sind Uni-Studenten doch nicht besser. Nur weniger praxisnah.
Seit wann ist die FH praxisnah? Es wird nur Theorie gelehrt. Praxis kann man nicht lehren!
Und kurze Studienzeit im FH-Diplom (normalerweise 6-7 Semester ohne Praxis) im Vergleich zum Uni-Diplom (9-10 Semester). Wobei die Uni nochmal eine andere Ausrichtung hat.
Ich weiß gar nicht was ihr wollt. Wenn man kurz studieren will und daraus folgend Gehaltseinbußen beim Einstieg in Kauf nimmt und nicht in die Forschung will geht man an die FH. Dafür ist die schließlich da.
Wenn man länger studieren will und in die Forschung geht man halt an die Uni.
Schon deshalb weil die Professoren aus der Praxis kommen. Anders als Uni-Professoren müssen FH-Profs mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in ihrem Bereich aufweisen... Ein FH-Prof kennt die Problemstellungen also nicht so sehr aus dem Lehrbuch als aus der Praxis. Viele FH-Profs sind nebenbei berufstätig, da sie wesentlich weniger forschen als UNI-Profs...
Das Praxissemester verleiht der FH zudem noch eine praktische Ausrichtung.
Aus diesem Grund dauert der Bachelor an einer FH (man staune) auch meistens länger als an einer UNI (7 statt 6 Semester)
Das ist die schwachsinnigste Debatte, und der größte Haufen Kleingeist-SCHEIßE, die mir seit langem unter die Augen gekommen sind!!
Es ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass ein Uni-Diplom nicht mit einem FH-Diplom gleichzusetzen ist. Und das beweisen zuletzt nicht nur die Aufnahmekriterien von Consulting Unternehmen.
Als FH Absolvent braucht man bei BCG oder MC Kinsey gar nicht erst anzugfragen. Die BEwerbung fällt automatisch durch einen "FH-Filter", der einen Spam Filter eines jeden Postfachs gleichzusetzen ist!!
Nichtsdestotrotz geht kein weg dran vorbei, dass es auch Institutionen, die am Ende keine Uni, donder einen FH Titel haben, jedoch die Absolventen der selbigen viel besser ausgebildet, und was viel wichitger ist - um Lichjehre besser ausgebildet sind, als die meisten Uni ABsolbventen, die während ihres Studiums nur irgednwelche stupiden Formeln auswendig lernen.
Als Business-School Abgänger hat man meistens mind. 2 Auslandssemester und mehrere Praktika - darunter ein mehrmonatiges Projektpraktilum absolviert. Ganz abgesehen, von den vielen workshops, case-studies und praxisorientiert gestalteten Vorlesungen. Von den viel besseren Lernbedingung, womit ein höherer Lerneffelkt einhergeht ganz zu schweigen. 30-40 Studenten pro Kurs sind nun mal nicht 500, die im Audmax einer durchschnittlichen Uni, die wichitgsten Vorlesuingen teilweise auf der Treppen oder im Stehen aufnehmen müssen..
Ich bitte die Rechtschreibfehler zu entschuldigen, hoffe jedoch, dass die message rünberkommt!! Ich bin leider zu betrunken, um im Text weiterzumachen..
Eins ist jedem der hier anwesendnen hoffentlich bewusst geworden:
Es kommt nicht auf das Fehlen oder Vorhandensein des FH Kürzels hinder dem Dipl. Kaufmann, sondern auf das, was man aus seiner Zeit an der Uni gemacht hat. Wer die ganzen 10, 11 oder von nicth selten 15 Semester nichts anderes gemacht hat, als seine Formelsammlung schön auswendigzulernen und immer schön in der ersten Reihe zu sitzen, wird es im Leben nicht weit bringen... Seölbst wenn hinter sienem Titel das FH-Kürzel fehlt.
Früher oder später wird er mit seiner mangelnden sozialen Kompetenz und dem fehlenden Weitblick, bzw. dem überlebenswichtigem vernetzen Denken konfrontiert. Und spätestens dann auf dies Fresse fallen!!
Anders dagegen FH'ler, die ihr Studium innerhalbn von 8 Semestern abgeschlossne haben, viele Erfahrungen (sei es während der Auslandssemester, Praktika, oder den and Businmess School obligatorscihen Case studies)..
Schiesse.. es geht echt nicht.. Teil 2 folgt demnächst.. dann im nüchternen Zustand!! So gehe jetzt weiterfeiern!!!
Ach man kann die Vorteile eines FH-Studiums weg studieren? Warum sollte man das wollen? Bist du gezwungen worden, eine FH zu besuchen? Ich habe mir wie die meisten Anderen das selber so ausgesucht. Verblüffend oder?
Übrigens ist auch strafbar, wenn ein "Dipl.-X." von der Uni schreiben würde "Dipl.-X. (FH)". Das führen eines Titels den man nicht hat.... egal ob "höher" oder nicht.
Ihr seid wirklich armselig, dass ihr euch gegenseitig wegen ein zwei Buchstaben (FH) runtermachen müsst. Wenn ihr nicht in die Beratung oder Forschung wollt, interessiert das eh kein Schwein (besonders nicht im Ausland), ob ihr an der Uni oder FH studiert habt.
Letzlich kommt es auf den individuellen Studenten an, ob er was aus seiner Ausbildung macht oder nicht. Diejenigen, die immer nur brav auf ihre Prüfungen lernen aber sonst nix vorzuweisen haben, werden später eh in ner normalen Angestellten Position landen - egal ob Uni oder FH Abschluss. Diejenigen, dagegen, die Initiative zeigen, sich für etwas begeistern können und gut mit anderen Menschen umgehen können, werden Erfolg haben - egal ob als Angestellter oder selbst als Unternehmer.
Was für eine schwachsinnige Diskussion. Wenn ihr irgendwo ein Zeugnis vorlegt steht doch sowieso ganz oben drauf, ob ihr nun an der Uni München oder FH München gewesen seid. Oder schreiben die FHs jetzt nur noch die Stadt oben hin, weil sie glauben, dass man das dann evtl. mit dem großen Bruder verwechselt.
Die Führung akademischer Grade ist in Deutschland durch die Hochschulgesetze der Länder geregelt.
Definition
Unter "Führung" wird verstanden, dass man sich selbst als Träger eines akademischen Grades in der Öffentlichkeit zu erkennen gibt, z.B. durch Eintragung des Grades auf der Visitenkarte oder auf dem geschäftlichen Briefpapier, aber auch durch mündliche Äußerungen. Wer lediglich im kleinen privaten Kreis (z.B. auf einer Party) mit einem nicht vorhandenen Grad angibt, hinterlässt zwar keinen guten Eindruck, macht sich aber nicht strafbar im Sinne unbefugter Führung. Ebenfalls nicht unter "Führung" im rechtlichen Sinne fällt der Gebrauch eines akademischen Grades als Bestandteil eines Künstlernamens (z.B. DJ Dr. Motte).
Form
Allgemein gilt, dass Grade nur in der Form geführt werden dürfen, die durch die Verleihungsurkunde oder die Prüfungsordnung festgelegt ist. [b]Wurde der Diplomgrad einer Fachhochschule z.B. mit dem Zusatz (FH) verliehen, darf dieser Zusatz bei der Führung des Grades nicht weggelassen werden.[/b] Ob ein Grad als Namenszusatz vor oder hinter dem Namen geführt wird, ist im Gegensatz zu Österreich in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Allgemein üblich ist aber, dass Diplom- und Doktorgrade vor dem Namen, Magister- und Bachelor-/Master-/PhD-Grade hinter dem Namen geführt werden.
Für die Führung ausländischer Grade gelten besondere Regelungen, die den Hochschulgesetzen der Länder zu entnehmen sind. Ausländische Grade dürfen in der Regel nur mit Herkunftszusatz (die Bezeichnung der verleihenden Hochschule) geführt werden, ausgenommen sind Hochschulgrade aus Ländern der Europäischen Union einschließlich Vatikan. Eine wörtliche Übersetzung des ausländischen Grades ins Deutsche kann in Klammern hinzugefügt werden.
Strafbarkeit bei unbefugter Führung
Anders als bei den meisten geschützten Bezeichnungen, deren unrechtmäßige Führung in der Regel ordnungswidrig ist - wie z.B. auch das unbefugte Führen eines Abschlusses einer Berufsakademie (Dipl.-...(BA))-, stellt die unrechtmäßige Führung eines deutschen oder ausländischen akademischen Grades eine Straftat gemäß § 132a StGB (Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) dar.
Dies gilt auch für die Führung von Bezeichnungen, die akademischen Graden zum Verwechseln ähnlich sind. Dies ist in dem Sinne zu verstehen, dass gegenüber Dritten der Anschein erweckt werden kann, es handele sich um einen akademischen Grad, also selbst bei Bezeichnungen wie "Diplom-Webmaster" oder "Diplom-Sekretärin". Da in Deutschland z.B. im Bereich der beruflichen Weiterbildung als "Diplom" titulierte Bescheinigungen üblich sind und auch oft bewusst akademisch anmutende Begriffe wie "Fernstudium", "Diplomprüfung", "auf universitärem Niveau" im selben Zusammenhang verwendet werden, ist der Irrtum weitverbreitet, man könne sich nach Erhalt eines solchen Zertifikates das Kürzel "Dipl." vor die Berufsbezeichnung setzen. Diese Unbekümmertheit kann aber letztlich sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Bezeichnungen "Diplom" bzw. "Dipl." implizieren, wenn sie neben dem Namen geführt werden, in jedem Fall einen akademischen Grad. Die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur erklärt hierzu auf ihrer Homepage: "Mit dem Begriff "Diplom", "Master", "Bachelor" oder ähnlichem ist ein Studienabschluss verbunden, der nach Absolvierung eines Studiums an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Universität, Hochschule oder Fachhochschule durch Prüfung erworben wurde. [...] "Diplomzeugnisse" die von Instituten verliehen werden, die nicht zur Verleihung des Grades berechtigt sind, berechtigen nicht zur Führung des entsprechenden Titels." [2] [3]. Das Hinzufügen der Abkürzung des verleihenden Weiterbildungsinstituts als Klammerzusatz ist nicht geeignet, eine Verwechslung mit einem akademischen Grad auszuschließen.
Durch Titelkauf erworbene Grade dürfen in keinem Fall geführt werden.
(FH)oder nicht ist doch sch...egal, ich verdiene als "kleiner" (FH) Ingenieur exakt das gleiche wie meine "Uni" Kollegen. Unser Niderlassungsleiter ist ein Dr.-Ing. und dessen Vorgesetzter der Hauptverwaltung ist .... ein "kleiner" (FH)-Fuzzi (genau wie ich ;-) )
Also weiß ich nicht worüber Ihr Euch streitet. Der Abschluß ist im wahren Leben relativ egal.
"Durch Titelkauf erworbene Grade dürfen in keinem Fall geführt werden."
Verdammt, und ich wollt mir doch gerade meinen Dr.rer.pol.nat. über Ebay Rumänien ersteigern, damit ich ihn auf meine liebevoll gestalteten Visitenkärtchen schreiben kann. Und jetzt sagst du mir, das geht nicht..... Mensch, sowas blödes aber auch!
"Kürzeres Studium mit geringerer Aufnahmebedingung? Mein Gott wo lebst und studierst du? "
Ist die Regelstudienzeit an der FH 8 und die an der Uni 10 oder nicht?
Diese Diskussion hat sich durch die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse sowieso erledigt. Es ist reine Zeitverschwendung über dieses Thema zu diskutieren oder nachzudenken, weil die alten Abschlüsse bald sowieso niemanden mehr interessieren werden.
Lounge Gast schrieb:
>
> "Kürzeres Studium mit geringerer Aufnahmebedingung? Mein Gott
> wo lebst und studierst du? "
> Ist die Regelstudienzeit an der FH 8 und die an der Uni 10
> oder nicht?
Also wie kurz mein Studium ist, dass liegt doch sehr stark an mir selbst. Wenn Uni-Studenten meinen, dass sie pro Semester nur maximal 3 Scheine erbringen müssen im Vergleich zu den 5 oder 6 bei FHlern, dann studieren FHler natürlich kürzer.
Die generelle Aussage, dass ein Uni-Studium länger dauert und höhere Aufnahmebedingungen hat, ist auf jeden Fall nicht haltbar. Was sind denn für dich diese höheren Aufnahmebedingungen?
Zitat: "Die Regelstudienzeit von Uni-Diplomen beträgt i.d.R. 9 Semester, von FHs 7 Semester "
Das ist quatsch. Kommt ganz auf den Studiengang und das Bundesland an. In Sachsen gehen die meisten FH-Diplome (auch BWL) 8 Semester bei einem prakt. Semester. In Ingenieurswissenschaften geht hier ein Unidiplom 10 Semester.
In der Praxis lassen sehr viele das "(FH)" weg.
Ein früherer CHef von mir (Praktikum) meinte er hat auch auf ner FH studiert (auf seiner Visitenkarte war er aber "Dipl. Wirtschaftsing")
War ein großer DAX-Konzern, schätze mal die machen die Visitenkarten einheitlich für ihre Mitarbeiter
"(FH)" oder auch "(BA)" weglassen ist weit verbreitet und wird in der Praxis wohl auch nicht strafrechtlich verfolgt, wenn dann gibts sicher erstmal ne Verwarnung ohne Konsequenzen.
Aber wie schon oft gesagt: mit Bachelor/Master fällt diese Problematik weg
Interessant sind vielleicht auch die SWS-Vergleiche in den Rahmenstudienordnungen (Diplom) lt. KMK
FH-BWL 155 SWS
Uni-BWL 144 SWS
FH-ET 180 SWS
Uni-ET 190 SWS
Also man sollte doch als BWLer die Kirche im Dorf lassen und nicht so herablassend auf die FH schauen. Mit Ruhm (SWS) hat sich wohl keiner der BWLer bekleckert:
BWL(Uni) 144 SWS vs. ET (FH) 180 SWS sagt alles. Die Mathe ist bei ET auch anspruchsvoller.
Kein Unistudiengang ist so kurz wie BWL/VWL (8 Semester), aber groß tönen und die FH verschreien.
Ich verstehe noch nicht ganz, warum man in Zukunft keinen Unterschied mehr bei Diplom und FH-Bachelors macht.
Warum sollte man dann noch an einer Universität studieren, wo die Betreuungsrelation in der Regel schlechter, und die durchschnittliche Studiendauer in der Regel länger ist??
Zitat: "Warum sollte man dann noch an einer Universität studieren, wo die Betreuungsrelation in der Regel schlechter, und die durchschnittliche Studiendauer in der Regel länger ist?? "
Tja, das müssen sich die Unis langsam auch fragen und endlich mal handeln. Bisher war es eben immer leicht, die FH zu mobben anstatt mit Leistung zu konkurrieren, schließlich durften die FH per Gestz nur den kürzeren Studiengang anbieten. Da konnten sich viele Unis zurücklehnen und ihr Lotterleben weitermachen, egal wie schlecht ihre Lehre war ( siehe SWS). Jetzt ist echte Konkurrenz entstanden.
Übrigens kann man die durchschnittliche Studiendauer nicht als Argument für den Anspruch eines FH/Uni-Studiums bringen! Wenn ich mich an der Uni nicht zur Prüfung eingeschrieben hatte, ging es eben ins nächste Semester ohne Prüfung/Abschluß. An der FH ist jeder automatisch zur Prüfung eingeschrieben. Erscheint man nicht entschuldigt (Krankheit) gibt's eine 5. Beim zweiten mal die Exma. Die FH-Leute konnten also gar nicht so überziehen.
Die Uni-Absolventen werden halt bestraft, dass sie das schlechtere "System" gewählt haben.
Wenn der BA/FH-Absolvent besser/gleich für den Job geeignet ist, wieso sollte er dann weniger verdienen?
Es geht in der Arbeit um Leistung und nicht um das Thema Uni vs. BA/FH.
Hast du jemals Praxiserfahrungen gesammelt, oder wieso ist dir das nicht bekannt?
"Hast du jemals Praxiserfahrungen gesammelt, oder wieso ist dir das nicht bekannt?"
Ich will nur darauf hinaus, dass mit dem neuen System ja auch der sogenannte "FH-Filter" wegfallen wird, den einige Unternehmen offensichtlich einsetzen.
Welchen Grund habe ich also nun überhaupt noch an einer Universität
zu studieren, wenn ich keinen großen Wert auf die "Ausbildung zum Forscher und Wissenschaftler" lege?
Die Reputation der Hochschule zum Beispiel!
Auch wenn der akademische Grad identisch ist, wird sich z.B. ein Master der TU München leichter tun einen Job zu finden als ein Master der FH Eberswalde
Hab jetzt übrigens herausgefunden, dass man an der FH den Bachelor of ARTS und an der Uni den Bachelor of SCIENCE bekommt.
Insofern wird die Uni sowieso immer noch herausgehoben.
Was haben Bachelor of Arts und Bachelor of Science mit Uni oder FH zu tun? Das ist abhängig von den Studieninhalten und nicht von der Hochschulform. Oder kurz. Es gibt rein vom Abschluss her keinen Unterschied mehr zwischen Uni und FH.
Natürlich hat das eigentlich nichts mit der Hochschule zu tun, aber ich habe bisher noch keinen BWL-Studiengang an einer FH gefunden, wo man einen Bachelor of Science erhält.
Folglich wäre ein solcher Bachelor schon nochmal eine Stufe höher anzusiedeln.
Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren...
Es versteht immer noch keiner FHler.
Auch wenn kein FH mehr nachgestellt werden muss, sieht doch jeder Personaler wo der Abschluß gemacht wurde. Wenn da dann statt einer akademischen Einrichtung wie der Universität, eine FH auftaucht (egal ob nun getarnt als "Hochschule XY" o.ä.), ist eben schluß.
Und auch weiterhin wird man kaum jemanden finden, bei dem man mit FH Abschluß promovieren kann.
Es gibt sehr wohl auch Bachlor of Science auf der FH. Such einfach mal bei google...
"akademische Einrichtung wie die Universität"
Die FH ist genauso akademisch wie deine Uni. Mach dich erst mal schlau.
Diese Diskussion hier ist echt niveaulos. Die Uni-Leute müssen dauernd die Leute von der FH schlecht machen. Warum wohl? Angst? Neid? Wartet einfach ab, was im Berufsleben so alles passiert. In 40 Jahren könnt ihr euch hier wieder melden.
Die FH braucht sich nicht zu tarnen, die ist schon seit 1976 Hochschule (siehe HRG §1).
Zitat:
§ 1
Anwendungsbereich
Hochschulen im Sinne dieses Gesetzes sind die Universitäten, die Pädagogischen Hochschulen, die Kunsthochschulen,
die Fachhochschulen und die sonstigen Einrichtungen des Bildungswesens, die nach Landesrecht
staatliche Hochschulen sind. Dieses Gesetz betrifft, soweit dies in § 70 bestimmt ist, auch die staatlich anerkannten
Hochschulen.
Zitat Ende
Das scheinen nur manche nicht wahrhaben zu wollen oder es ist Dummheit.
Hallo,
zum Titel möchte ich sagen, dass der Kaufmann auf UNI hindeuten lässt, da es an der FH WIRT heißt (z.B. Dipl. -Betriebswirt (FH) ).
Grundlegend ist die Unterscheidung FH - UNI eine, die es nur in Deutschland gibt. Bei den meisten FHs steht auch noch - University of Applied Sciences - (Uni der angewandten Wissenschaften) dabei. Überall ist es quasi ein Abschluß einer Hochschule der angewandten Wissenschaften.
Da heute jeder studiert und es viele Einrichtungen gibt, die diverse Titel (keine akademischen Grade) anbieten z.B. BA, VVW usw. , finde ich es nicht schlimm (FH) hinter zu schreiben. Somit wird auch klar, dass es ein "richtiges" wissenschaftliches Studium war und ein akademischer Grad ist. Bei BA gibts auch Diplom und auf Antrag Bachelor ) oder umgekehrt. Daran sieht man schon, dass es keinen Unterschied macht.
Das Weglassen von (FH) ist natürlich nicht ganz legal. In der Praxis allerdings gang und Gebe. Zumal bei Titeln, die nur FHs verleigen (Wirte). Hier ist es schon wieder eine Aufwertung dann FH anzuhängen.
Sorry das ich dich da entäuschen muss. Ob Uni oder FH ist vollkommen egal. In der Regel heißt es Diplom Kaufmann + z.B. (FH). Den Dipl.-Betriebswirt gab es früher mal.
Natürlich ist es eine Aufwertung, FH anzuhängen. Man studiert schließlich mit Absicht an der FH und nicht an der Uni. Das kann man dann auch gerne zeigen.
Es ist verständlich dass fast Hochschüler diesen Makel gerne weglassen und als echte Akademiker wahrgenommen werden möchten. Aber sie werden nie zum Club der geistigen Elite zielen.
"Es ist verständlich dass fast Hochschüler diesen Makel gerne weglassen und als echte Akademiker wahrgenommen werden möchten. Aber sie werden nie zum Club der geistigen Elite zielen. "
Also bevor Du zur geistigen Elite zählst, muß Du noch viel lernen:
1. Vor "dass", kommt ein Komma.
2. Das Wort fast Hochschüler wird groß geschrieben und entweder zusammen oder mit Durchkopplungsbindestrich, also Fast-Hochschüler oder Fasthochschüler.
3. Das Wort Fasthochschüler taucht in keinem Duden oder Synonym- bzw. Antonymwörterbuch auf. Kann es sein, daß es von einer geistigen "Elite" wie Dir erfunden worden ist?
Auch bleibst Du die Antwort schuldig, wieso eine Fasthochschule, die nach Deinem begrenzten Horizont keine Hochschule sei, akademische Grade verleihen darf. In Deutschland ist dieses Recht nämlich nur Hochschulen vorbehalten. Und weiter ausgeführt ist es schleierhaft, wie jemand, der einen akademischen Grad führen darf, kein Akademiker ist.
Also vielleicht kann ich euch bald sagen wie strafbar sowas ist. ich habe das Kürzel (FH) leider bei einer wichtigen Angelegenheit vergessen. Normalerweise führe ich diesen akademischen Grad auch mit diesem Kürzel. Dabei wollte ich mir aber nichts erschleichen und habe damit auch niemanden betrogen. Heute kam Post von der Polizei... eine Vorladung als Beschuldigter "Führung falscher Titel" werde euch unterrichten was sowas eventuell kosten kann.... heul
Es bedeutet nicht das ein Uni Absolvent die geistige Elite ist.
Dennoch entspricht das Diplom (FH) laut KMK dem 4 jährigen Bachelor. Genausogut könnte sich jeder 4 jährige Bachelor, Master nennen.
Ein Diplom hingegen enstpricht laut KMK dem Master. Das Diplom berechtigt im Gegensatz zum Bachelor, Diplom(FH) zur Aufnahme in den hohen Dienst etc.
vgl. § 132a Abs. 1 Nr. 1 StGB (Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichnungen). Kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden.
Lässt ein FH Student der auf Diplom studiert hat, das FH weg eigent er sich einen höheren Titel an bzw. einen Titel an den er nicht besitzt.
Das FH steht nicht zum Spaß auf der Urkunde. Weder vom zeitlichen Umfang, noch von der wissenschaftlichen Ausbildung ist ein Diplom (FH) äquivalent zu einem Diplom.
Das Diplom einer Fachhochschule erhält den Zusatz (FH). Dieser Zusatz steht nicht aus Spaß auf der Urkunde und ist Teil des Titel.
Dieser Teil muss in Deutschland auch getragen werden.
Das Benutzen falscher Titel scheint ja ein Kavalierdelikt zu sein- was würdet ihr denn sagen, wenn euer Hausarzt kein Dr. med. wäre sondern nur einen Magister in Philosophie hätte? Oder der Lehrer eurer Kinder nur irgendein Jodeldiplom besäße?
lustige Diskussion. Ich bin Segler, wenn ich ein Segelboot mieten will, dann will der Vercharterer sicher sein, dass ich sein Boot nicht zu Schrott fahre. Deshalb wird beim Ausleihen darüber gesprochen, ob der Ausleihende segeln kann. Beliebt sind folgende Geschichten:
Deutscher will in den Niederlanden ein Boot ausleihen:
Können Sie segeln? - Ja, hier ist mein Führerschein. - Ich habe nicht nach einem Führerschein gefragt, ich will wissen, ob Sie segeln können.
Holländer will in Deutschland ein Boot ausleihen:
Haben Sie einen Führerschein? - Ich kann sehr gut segeln. - Es ist mir egal (!), ob Sie segeln können, ich will einen Führerschein sehen.
Im Ausland zählt das Können etwas mehr, hierzulande dagegen die Papiere.
Lounge Gast schrieb:
>
> Müssen die FH Absolventen eigentlich nicht mehr (FH) hinter
> ihren Grad schreiben? Sehe immer häufiger, bei XING etc. dass
> diese Schwindler das doch glatt weglassen. Meines Wissens
> muss man das reinschreiben, was auf dem Dipl-Zeugnis steht
> und die FH-ler müssen den Zusatz FH ergänzen, oder?
(...) In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass manche Fachhochschulabsolventen den Zusatz (FH) in ihrem Titel weglassen. Ist das namensrechtlich legitim? Wie ist Ihre Meinung dazu?
Wie ist es zu bewerten, wenn die Geschäftsleitung eines Unternehmens anordnet, die Titelzusätze (FH), (BA) auf den Visitenkarten und in E-Mail-Anhängen wegzulassen?
Ist einem Universitäts-Absolventen zu empfehlen, seinem Titel den Zusatz (TH) hinzuzufügen?
Antwort:
Nehmen wir zunächst die Fachhochschulen, sie dominieren in Ihrer Einsendung.
Was viele Leser nicht wissen: Während Universitäten und Technische Hochschulen "schon immer" existierten, sind Fachhochschulen zumindest vom Namen her ein Produkt der Neuzeit. Ihre Vorgänger hießen Ingenieurschulen.
Aufgefallen ist mir, dass die Wirtschaft, die Absolventen einstellt, und die Studenten, die diese Institutionen besuchten, eigentlich recht glücklich mit dem Begriff der Fachhochschule waren und sind. Bloß die Fachhochschulen offenbar nicht (vielleicht sind es auch die übergeordneten Kultusministerien, was weiß denn ich). Zunächst jedenfalls ließen einige FHs auf ihren Diplomurkunden den sinnvollen Zusatz "(FH)" weg, Gesamthochschulen scheuten ihn bei den entsprechenden Abschlüssen gar wie der Teufel das Weihwasser. Dann erfand man den Namens-Zusatz "University of Applied Sciences" - was wiederum naive Bewerber dazu brachte, nur noch diese Bezeichnung ihrer Hochschule im Lebenslauf zu verwenden (weil Englisch ja gleich eine Stufe "höher" klingt).
Das aber war immer noch nicht gut genug. Heute nennen sich einige Fachhochschulen gezielt und bewusst nur noch "Hochschule", was die klassischen Universitäten nicht tun (sofern die hier für uns im Mittelpunkt stehenden Fächer betroffen sind). Jetzt gilt also:
Wenn Sie auf eine "Hochschule" treffen, die Ingenieure ausbildet, dann ist das eine Fachhochschule. Wenn Sie auf eine "Technische Hochschule" treffen, dann hat sie Universitätsrang. Alles klar? Ist ja auch irgendwie logisch. Erklären Sie das mal einem Ausländer, am besten auf Französisch - der erholt sich davon nie mehr.
Ich beispielsweise bin - u. a. - "Ingenieur", einfach so und ohne Zusatz davor oder dahinter. Das Schöne dabei: Die Wiedereinführung dieser Bezeichnung soll, wie ich gehört habe, erwogen werden. Weil die neuen "Master" zumindest teilweise nur noch solche "of Science" sind, in deren Bezeichnung nichts mehr auf "Engineering" hindeutet, weder auf Deutsch, noch auf Englisch, scheint man in der Wiedereinführung der Zusatzbezeichnung "Ingenieur" eine Lösung zu sehen. Dann wäre ich der Zeit ca. 50 Jahre voraus gewesen. Das wäre doch was.
Ein Grund für das ganze Theater scheint das englischsprachige Ausland zu sein, das partout unsere bewährten deutschen Grade und Hochschultypen weder verstehen, noch akzeptieren oder gar aussprechen will. Und wir wollen natürlich Ausländer zum Studium bei uns gewinnen.
So, und mitten in diesem Chaos fragen Sie nach scheinbar weggelassenen (FH)-Zusätzen. Das ist noch verhältnismäßig harmlos, wenn man die Gesamtzusammenhänge sieht.
Meine Sicht der Dinge: Niemand macht etwas falsch, wenn er genau die Berufsbezeichnung resp. den akademischen Grad führt, die/der auf seiner Ingenieururkunde (welche es so wohl bald nicht mehr geben wird) oder auf dem Examenszeugnis seiner Fachhochschule/Hochschule oder Technischen Hochschule/Universität aufgeführt ist. Und: Sie können erst einen Vorwurf gegen einen Titelführer erheben, wenn Sie die Originalurkunde dieser Person(!) gesehen haben. Denn selbstverständlich gibt es Diplom-Ingenieure von Fachhochschulen, deren Dokumente auf "Dipl.-Ing. (FH)" lauten und solche, auch von einer FH, die zwar auch so bezeichnet werden müssten, aber nicht müssen, weil ihre Dokumente nur den "Dipl.-Ing." nennen. Ohne "(FH)".
Die meisten Universitätsurkunden hingegen lauten nur auf "Dipl.-Ing.", ich habe aber auch schon "Dipl.-Ing. (Univ.)" oder so ähnlich gesehen.
Da Sie nach meiner Meinung fragen: Ich fände es gut, hilfreich und richtig, wenn jeder Dipl.-Ing., der ein FH-Studium absolviert hat, auch ein "(FH)" hinter seinen Dipl.-Ing. setzte. Aber dazu zwingen kann man ihn nur, wenn seine Urkunde das ausdrücklich vorsieht.
Um auch das einmal auszusprechen: Die Fachhochschulen leisten hervorragende Arbeit, ihre Absolventen können stolz auf ihre Ausbildung sein, sie haben nicht den geringsten Grund, ihren Status etwa zu verstecken.
Zum Thema "Weglassen der Zusätze auf Visitenkarten und in E-Mails auf Anweisung des Unternehmens": Nun, es sind die Visitenkarten und E-Mails des Unternehmens. Grundsätzlich steht ihm die Gestaltungshoheit zu. Andererseits ist es fast ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter, wenn diese offiziell lt. Urkunde einen Zusatz führen und man sie zwingt, ihn im Unternehmen wegzulassen.
Ich sehe jedoch gute Gründe für diese Anweisung: Man kann z. B. Kunden außerhalb Deutschlands nicht erklären, warum der Verkaufsmanager Müller des Hauses einen Zusatz hat, Manager Meier aber nicht - obwohl beide absolut gleichwertig ausgebildet sind. Wenn man jedem Mitarbeiter erlaubt, selbst zu entscheiden, ob er seinen Zusatz nennt, wird das Chaos noch größer. Ich meine, das Unternehmen ist zwar im Unrecht, hat aber so gute Gründe für seine Anweisung, dass ich sie auch als Betroffener tolerieren würde. Vielleicht spielt ja die Eitelkeit eines Geschäftsführers/Vorstands eine Rolle, der seinen wahren Ausbildungsstatus verbergen möchte - möglich ist alles. Oder die haben eine ausländische Mutter, in der "so etwas" unbekannt ist.
Zur letzten Frage (TH-Zusatz pauschal für Uni-Absolventen): Nein. Erstens wäre das meistens falsch, denn längst nicht jede Universität, die Ingenieure ausbildet, ist auch eine TH. Und zweitens ist das eigenmächtige Hinzufügen von Titel-Teilen grundsätzlich schlimmer als das Weglassen. Jedenfalls empfindet der Durchschnittsmensch das so.
Als Trost: Das Thema stirbt so langsam. In Zukunft bekommen wir mit Master und Bachelor viel komplexere Probleme. Wollen Sie ein Beispiel? Sind Uni-Master und FH-Master gleich resp. gleichwertig? Können sie nicht sein, denn wären sie es, wäre Uni = FH. Das aber ist eine These, die ich in diesem Lande nicht vertreten möchte. Aber wie ist dann das Verhältnis der beiden Master zueinander? Und wissen das die Studenten, wenn sie ihr Studium beginnen?
Die Rechtsform einer TH gibt es in DTL spätestens seit 1996 nicht mehr. RWTH Aachen und TH Karlsruhe sind rechtlich techniches Universitäten! Ein TU-Absolvent kann also nicht (TH) anhängen.
Zum Begriff Hochschule: Hochschule kann eine Fachhochschule sein, aber auch eine Uni, PH oder Musikhochhschule. Es ist der Oberbegriff. Deshalb ist es rechtlich völlig legal, wenn sich die FHen Hochschule (ihr Oberbegriff) nennen. Wenn sie keine Hochschulen wären, dürften sie keine akad. Grade verleihen. Und das dürfen sie ganz offiziell seit 1976!
Zum Ursprung: Es ist leidlich, daß den FHen immer wieder ihre Wurzeln in der Ingenieurschule in Westdeutschland vorgehalten wird. (In Ostdeutschland sind fast alle FHen aus THen oder IHSen hervorgegangen). Dann müßte den Unis auch ihre Wurzeln in der Klosterschule vorgehalten werden. Beide Vorgängereinrichtungen hatten ein wesentlich geringers Niveau.
Man kann nicht einem FH-Diplomer eine um 2 Jahre höhere Eingangsvoraussetzung, ein Studium angehoben auf Hochschulniveau und obendrein ein auf 4 Jahre verlängertes Studium abverlangen und dann lapidar den Abschluß in die Kategorie Ingenieurschule abschieben bzw. eine Anerkennung als vollwertige Hochschulabsolventen verweigern. Ein Ingenieurschulabsolvent hatte eine Bildungsleistung ab Klasse 10 von 3 Jahren erbracht, der FH-Diplomer eine Bildungsleistung von 6 Jahren. Doppelte Bildung, aber gleiche Abschlußbezeichnung!
Das ist doch der wahre Grund, warum manche das FH weglassen. Weil an die FH immer die angebliche Ingenieurschulvergangenheit angehängt wird, obwohl sie heute weder im Anspruch noch in ihren Abschlüssen eine Gemeinsamkeit hat.
Juristisch gesehen gibt es allerdings kein Zweifel: Es ist der Grad anzugeben, der auf der Urkunde steht.
Bachelor
Dipl.-Ing. (FH)
Dipl.-Ing.
Master
Und einen Bachelor (FH) oder Bachelor (Uni) gibt es genauso wenig!
Allerdings hält sich an diesen Tatbestand des Titelmißbrauchs selbst der Staat nicht, wenn er an den FHen vorbei an die Ingenieurschulabsolventen (Ing. grad. ) einen zum akademischen Grad Dipl.-Ing. (FH) gleichlautenden staatl. Titel verteilt. Folge: Niemand kann mehr den Bildungsunterschied und Unterschied im Arbeitsaufwand zwischen einem ex Ing. grad. und einem "echten" Dipl.-Ing. (FH) erkennen.
Also Riesen-Foul beim Staat, deshalb versucht manch echter FHler eben auch ein Foul bei seinem Titel.
Lounge Gast schrieb:
>
> Das Benutzen falscher Titel scheint ja ein Kavalierdelikt zu
> sein- was würdet ihr denn sagen, wenn euer Hausarzt kein Dr.
> med. wäre sondern nur einen Magister in Philosophie hätte?
> Oder der Lehrer eurer Kinder nur irgendein Jodeldiplom besäße?
Oja, die FH-Absolventen, die das "FH" im Titel weglassen, sind wahrscheinlich der wahre Grund für die Wirtschaftskrise und für die Schweinegrippe.
Nur leider vergessen hier anscheinend einige, dass ein Dipl-Kfm. kein Titel ist! Er steht auch nicht vor dem Namen.
Muss aber gestehen, dass es mich auch nervt, wenn der Zusatz wegfällt. FH ist nun mal nicht gleich Uni.
EIn Freund erzählte mir aber neulich, dass nach einer gewissen Zeit (" Jahre oder so) der Zusatz FH weggelassen werden darf. Sein Chef hätte sich da wohl informiert und seine Visitenkarte ohne diesen Zusatz drucken lassen.
>Es geht darum, das man sich wenn man das (FH) weglässt einen >höherwertigen Titel aneignet. Ein Diplom (FH) ist nunmal nicht das selbe >wie ein Diplom.
Das ist das mit Abstand Intelligenteste, was in diesem Forum bisher über dieses scheusliche Thema (Uni / FH) geschrieben wurde !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Lounge Gast schrieb:
>
> Wahrscheinlich weil man nach ein paar Jahren eh alles
> vergessen hat, egal ob FH oder Uni ;-)
Zwischen einem Diplom(FH) und einem Diplom Abschluss bestehen schon einige Unterschiede.
Weder die Regelstudienzeit noch die fachliche bzw. wissenschaftliche Ausrichtung sind äquivalent.
"Ein Diplom(FH) ist ein Diplom(FH). Steht auch so auf dem Abschlusszeugnis. Wäre es ein Diplom würde da Diplom stehen. "
Woll'n wir es mal ganz exakt machen. Diplom ist erst mal ein ungeschützter Begriff und heißt Schriftstück, Beleg, Urkunde.
Nun gibt es das Diplom als akademischen Grad. Dabei unterscheidet man zwischen dem FH-Diplom mit 4 Jahren Regelstudienzeit an der FH und dem Unidiplom mit i. d. R. 5 Jahren Regelstudienzeit an der Uni/TU. Es nennt sich der Ingenieur von der FH Dipl.-Ing. (FH). Die FH mit ihrem Abschluß gibt es erst seit 1971 bzw. 1992 (Ost). Den TH-Abschluß gibt es schon wesentlich länger, und er hieß damals Dipl.-Ing. Nun wurden die THen zu TUen oder Unis, der Titel blieb weiter ohne Suffix.
Sicherlich sind beides Diplome. Dennoch sind sie nicht äquivalent.
Ein Diplom(FH) verleicht auch nicht die selben Berechtigungen wie ein Diplom oder ein Master. Diplom Abschlüsse vn Fachhochschulen verleihen grundsätlich die selben Berechtigungen wie Bachelor Abschlüsse.
Auf den Belegen, Urkunden, Schriftstücken steht Diplom(FH) wenn der Abschluss an einer Fachhochschule erworben wurde. Das Diplom(FH) ist ein niedrigerer akademischer Grad und unterhalb von einem Master bzw. Universitäts Diplom anzusiedeln.
Was ich mich ständig frage, wenn ich hier im Forum rumsurfe: Warum geht es bei fast allen Dingen nur um das Besser, Höher, Weiter, Schneller. Mehr Gehalt, besserer Abschluss etc. pp.
Gibt es denn nichts Wichtigeres im Leben als diese sinnlose Diskussion?
"Es gibt 4 Jährige Bachelorprogramme u. a. in Deutschland die hochschulrechtlich dem FH-Diplom entsprechen. "
Wieviele sind das? Daß der 4jährige Bachelor gleich ist, ist mir auch klar, aber hier kommen die mit 3 oder 3,5 Jahren und behaupten einfach mal so, daß alle Bachelor gleich seien. Der Fh-Diplomer nur mal aus Jux etwas länger gemacht hat. Und das 2. Praxissemester gab es auch nur vereinzelt, die Regel waren 8 Semester mit 1 Praxissemester.
Sicherlich gibt es in Deutschland nicht so viele 4 Jährige Bachelor Programme wie in anderen Ländern. Dennoch ist die Aussage, das der Bachelor hochschulrechtlich niedriger als ein FH Diplom ist falsch. Zudem muss man beachten das auch im Ausland studiert wird und es dort auch viele 4 Jährige Bachelor Programme gibt.
Natürlich ist ein 6-7 Semetriger Bachelor hochschulrechtlich(Berufsrechtlich verleiht der Bachelor die selben Berechtigungen wir Diplom Abschlüsse von Fachhochschulen) unter einem FH Diplom anzusiedeln(wenn auch knapp).
An meiner Fakultät hat man den Bachelor auf 7 Semester angelegt. 6 Semester Theorie(wir vorher im Diplom(FH)) und 3 Monate Praktikum sowie 3 Monate Abschlussarbeit. Unterschied sind der Umfang der Abschlussarbeit(wobei wir weniger Zeit hatten als die Diplomer, auch ein Faktor) und 3 Monate Praktikum(die kann man nachmachen...).
An der Universität wird im Bachelor oft sogar mehr Theorie vermittelt, als bei bei einem FH Diplom.
Für mich eh belanglos... ich mache derzeit meinen Master und den wird niemand ernsthaft mit einem Diplom(FH) vergleichen(weder berfusrechtlich noch hochschulrechtlich)... dennoch liegt der Bachelor i. d. R. wohl nah, manchmal sogar auf Augenhöhe, an einem Diplom(FH). Wie schon erwähnt, verleihen Diplom Abschlüsse von Fachhochschulen die selben Berechtigungen wie Bachelor Abschlüsse.
Sehr interessante Diskussion. Da werde ich auch mal meinen Senf zu den einzelnen Bereichen hinzugeben.
1. Diplom (FH) = Diplom
Das ist natürlich falsch und da gibt es auch nichts daran zu rütteln. Wer das (FH) weglässt macht sich nach dem Gesetz strafbar, kann man alles nachlesen.
2. Diplom (FH) ist weniger/schlechter als Diplom
Das kann man nicht so pauschalisieren. Es kommt immer auf die jeweilige Hochschule an. Es gibt sehr gute Unis und sehr gute FHs. Es gibt schlechte Unis und schlechte FHs. Soll heißen es gibt einige FHs wo das Niveau viel höher ist als an manch einer Uni. Es kommt auch immer auf den Studenten an. Ist ein mittelmäßiger Abschluss an einer Uni mit 15+ Semestern Dauer wirklich mehr wert als ein sehr guter Abschluss einer FH in 8 Semestern? Generell würde ich es so sehen: Nehmen wir einfach nach dem Hochschulranking als Beispiel die beste Uni in Informatik und die beste FH/Hochschule in Informatik und nehmen wir an die Studiendauer und die Abschlussnote sind identisch. Dann und genau dann würde ich sagen der Abschluss an der Uni ist "besser" bzw. "mehr wert" als der an der FH. Das wiederum bezieht sich jedoch nur auf den Abschluss und nicht auf den Menschen dahinter und dessen können.
3. Diplom (FH) = Bachelor
Wer beim Staat arbeitet wird sehen, dass dies wirklich dort so gesehen wird. Aber das kann man auch nicht pauschalisieren. Ein kleines Beispiel: An der FH, an der ich studiert habe wurde bereits 1999 auf Bachelor und Master umgestellt. Beim FH-Diplom waren gerade mal 5(!) Prüfungsleistungen zum Abschluss nötig, der Rest waren Studienleistungen. Bedeutet: Studienleistungen kann man im Gegensatz zu Prüfungsleistungen beliebig oft wiederholen und zählen auch nicht zu der Gesamtnote des Abschlusses. Alle Mathe-Scheine, als Beispiel, waren bei den Diplomern Studienleistungen. Da ging es nach dem Motto „Nach dem 20sten mal schreiben wird es schon klappen“. Note 4? Egal, zählt eh nicht. Nach der Umstellung auf Bachelor-Abschlüsse war auf einmal ALLES Prüfungsleistung, also so an die 40(!) Fächer. Und alle haben sich auf die Abschlussnote ausgewirkt. Weniger Fächer? Nein! Aber die Dauer ist doch kürzer, statt früher 8 jetzt nur noch 6 Semester. Also schlechter oder? Nein! Alles wird extrem gestrafft. Mehr Fächer in jedem Semester, Praxisphasen sind kürzer, werden mit in die Semesterferien gelegt und auch die Bachelorarbeit wird in den Semesterferien geschrieben. Die Durchfallquote entwickelte sich bei uns von früher ca. 25% beim Diplom auf über 50% beim Bachelor. Der Bachelor an meiner FH ist definitiv schwerer und aufwändiger als das frühere FH-Diplom. Das bedeutet allerdings wiederum nicht, dass die Menschen dahinter besser bzw. schlechter sind.
Jetzt werden viele FH-Diplomer aufschreien, klar. Er will man sein FH-Diplom als Uni-Diplom verkaufen und jetzt auf einmal ist es weniger wert als ein Bachelor? Nur die Ruhe. Dies war ein Beispiel von meiner FH. An anderen mag dies möglicherweise anders sein.
Ich habe einen Bachelor und einen Master of Science in Informatik an der Hochschule Darmstadt, also einer FH, gemacht. Alles in Regelstudienzeit und mit sehr guten Noten. Ich stelle mich gerne jedem Uni-Absolventen, egal wo er studiert hat. Und Gott sei Dank muss ich dank Bachelor und Master nicht über irgendwelche (FH)-Zusätze nachdenken.
Also liebe FH-Diplomer, kommt mal zurück auf den Teppich. Ein Diplom (FH) ist und bleibt eins und wer unbedingt meint er muss seinen Abschluss „aufwerten“: Schreibt Euch für einen Master-Studiengang ein, ganz einfach. Haben bei uns übrigens sehr viele Diplomer gemacht.
Und liebe Uni-Diplomer, auch Ihr bleibt mal auf dem Teppich. Nur weil Ihr keinen (FH)-Zusatz nach Eurem Diplom stehen habe seit Ihr noch lange nicht automatisch besser/schlauer/intelligenter/usw. als Eure FH-Kollegen.
E"in Diplom (FH) ist und bleibt eins und wer unbedingt meint er muss seinen Abschluss „aufwerten“: Schreibt Euch für einen Master-Studiengang ein, ganz einfach."
Genauso, wie Du dem FH-Diplomer Aufwertungsgedanken unterstellst, wertest Du per OS Deinen Bachelor auf. Die ganze Wahrheit verschweigst Du nämlich:
1. Bachelor ist berufsrechtlich dem FH-Diplom gleich.
2. Bachelor ist hochschulrechtlich nur dann dem FH-Diplom gleich, wenn er 4 Jahre geht.
Ich glaube kaum, daß Dir der Überblick gelingt, das FH-Diplom im Umfang zu beurteilen. Ich kann aber sagen, daß an den meisten FHen einiges jetzt erst im Master kommt, was früher Bestandteil des FH-Diplomes war (z. B. Vektoranalysis, Funktionentheorie). Diese, wie Du sie kunstvoll als Straffung beschreibst, Weglassung bekommt der Bachelor gar nicht mit, weil er ja nicht weiß, was im FH-Diplom dran kam.
Also Master/Unidiplom > FH-Diplom > Bachelor.
Daran ändert sich erst was, wenn der Bachelor auf 4 Jahre verlängert wird.
1. Master/Diplom
2. Bachelor(8 Semester, diese Programme gibt es in Deutschland!)/ Diplom (FH)
3. Bachelor(6-7 Semester)
So ist das geregelt und man das kann man nicht weg diskutieren.
Wenn jemand mit einem Diplom(FH) sich großartig vom Bachelor abheben will, muss/sollte er den Master machen.
>So ist das geregelt und man das kann man nicht weg diskutieren.
Endlich, Du hast es begriffen!
>Wenn jemand mit einem Diplom(FH) sich großartig vom Bachelor >abheben will, muss/sollte er den Master machen.
Jetzt enttäuscht Du mich gleich wieder. Wenn der Bachelor nicht 8 Semester geht (selten!), dann ist das FH-Diplom mehr Wert, beim 3 Jahres Bachelor in der Mitte zwischen Bachelor und Master.
Es ist doch komisch, daß aus allen Richtungen immer wieder am FH-Diplom geflettert wird:
- angeblich ist ein Ingenieurschulabschluß gleichwertig zum FH-Diplom, obwohl das 3-Jahres Fachschulabschlüsse mit Eingang Klasse 10 waren, es fehlen 3 Jahre!
- angeblich ist das BA-Diplom gleichwertig, obwohl es nur 3 Jahre mit 50% Praxisanteil geht
- angeblich ist der 3 bzw. 3,5-Jahres- Bachelor wieder gleich
Merkt ihrs noch? An keinen andereren Abschluß versuchen sich Trittbrettfaher so, wie am FH-Diplom. Laßt es doch einfach als das stehen, was es war: Ein akademischer Grad mit 240 ECTS und 8 Semestern Regelstudienzeit und Zugangsvoraussetzung Klasse 12.
Also mich interessiert das auch denn im Ausland musste ich nix dazu schreiben da es FH nur in Deutschland gibt, jetrzt wo ich in der BRD tätig bin weiss ich nciht wie das mit dem 'FH' ist. Also ich habe an einer Universitaet in Suedamerika und Suedeuropa promoviert. Dr. ist ein legaler europäischer Titel und darf nur geführt werden wenn die Promotion auch mit Urkunde abgeschlossen ist. Dipl.Ing ist kein titel wie 'von' oder Dr. oder 'Prof'. Prof#s die nie habilitiert haben dürfen auch Prof führen wobei man nie weiss ob die an einer Hochschule ernannt wurden oder tatsächich habilitiert haben, ich kenne nur wenig die Prof. Dr. Ing. habil sind.
Ergo darf ein Uni Prof an seiner Tür nur Prof stehen haben wenn er auch tatsächlich habilitiert hat.
Egal wie ist das nun mit dem FHG Ding? als ich vor 11 Jahren mein Diplom machte hiess es das man es nach mindestens vier Jahren einschlägiger Berufserfahrung weglassen darf. Da ich jetzt zum ersten Mal in der BRD tätig bin bin ich an Dipl. Ing gewöhnt, wobei ich in den USA bei Microsoft nur bachelor war, das ist ein Kündigungsgrund weil das Diplom ja wohl etwas mehr wert ist oder war.
An der Uni Buenos Aires war ich Dipl.Ing Universitaet weil es keine FH#s gibt. An der Politecnica in BArcelona war ich Dipl. Ing Technik.
Tja am Besten man promoviert nach dem Diplom und muss sich mit so einem zeug nciht rumschlagen plus nur Dr. und Prof sind rechtsgueltige Titel. wie von und zu auch was man ja kaufen kann.
iSarah
Ein sechssemestriger Uni-Bachelor hat allerdings höhere Zugangsvoraussetzungen als das FH-Diplom (und dieser Stoff muss dann an der FH nachgeholt werden, auch wenn bspw. trotzdem viele Abiturienten drin sitzen) und das Praktikum ist nicht wie bei vielen FH-Abschlüssen Bestandteil des Studiums (im Endeffekt sind es meistens 7 Semester plus Praktikumssemester gewesen), sondern zusätzlich zum Studium zu machen. D.h. der Unterschied ist weitaus geringer als ein Semester Theorie und evtl. wird an einem Uni-Bachelor auch mehr Stoff vermittelt als bei einem FH-Diplom. Einerseits weil beim FH-Diplom der Stoff wiederholt werden muss, welcher Nicht-Abiturienten erstmal auf das Abitur-Niveau bringt und andererseits bin ich auch der Meinung, dass das Tempo an FHs generell geringer ist. Es wird auch viel weniger Wert auf Eigeninitiative gelegt (selbständiges lernen in der Uni-Bibliothek etwa) und eher verschulter Unterricht praktiziert, welcher aber kaum die gleiche Stoffmenge vermitteln könnte als wenn man für jede Vorlesung noch in Eigeninitative vor- und nacharbeiten muss.
"[....]erschulter Unterricht praktiziert, welcher aber kaum die gleiche Stoffmenge vermitteln könnte als wenn man für jede Vorlesung noch in Eigeninitative vor- und nacharbeiten muss. "
Hattet ihr 32 SWS pro Semester im Uni-Bachelor, wie an jeder FH üblich? Warum bekommt ihr nur 180 ECTS und nicht 240 ECTS? Alles Dinge, die gegen Deine Vermutungen (nicht Wissen) sprechen. Und das Abi von heute ist eigentlich ein Teilabi, wegen der Abwahlmöglichkeit. Darauf würde ich nicht allzuviel einbilden. (PS.: Habe selber Vollabi aus Sachsen (Pisa 1)) DIe meisten Unistudenten haben doch eigentlich nicht den geringsten Plan über die FH, meistens ist es Hören-Sagen.
An der FH ist das Studium weniger theoretisch ausgelegt.
Das FH Diplom hat oft 8 Semester, davon 6 Theorie und 2 Semester für Praktika und Abschlussarbeit.
Der Uni Bachelor hat 6 Semester Theorie und oft auch mehr Theorie(da mehr Fächer je Semester) als ein FH Diplom.
Das FH Diplom liegt nun einmal berufsrechtlich auf dem Niveau des Bachelors. Klar ist ein FH Diplom ein bisschen mehr "Wert" als ein 6-7 semesteriger Bachelor(nicht als ein 8 Semestriger Bachelor).
Dennoch, der große Abstand erfolgt erst mit dem Master. Ein FH Diplom ist eben nun einmal ein 4jähriger Bachelor, nicht mehr und nicht weniger.
>Ein FH Diplom ist eben nun einmal ein 4jähriger Bachelor, nicht mehr und nicht weniger. <
Wenn das so wäre (also quasi inhaltsgleich), dann könnte man als Diplom-FHler ja auch noch den Bachelor zusätzlich erhalten. Dies ist aber nicht möglich, da sich die Inhalte unterscheiden. Der Vergleich Bachelor zu Diplom-FH hinkt daher gewaltig. Äpfel und Birnen sozusagen.
Man muss die Abschlüsse ja einordnen können.
Die KMK hat festgelegt das ein Diplom(FH) im internationalen Vergleich dem 4 jährigen Bachelor of hon. entspricht.
Berufsrechtlich verleihen Diplomabschlüsse von Fachhochschulen die selben Berechtigungen wie Bachelor Abschlüsse. Hochschulrechtlich Diplom(FH) = 4 jähriger Bachelor.
Ein Master entspricht einem Diplom von einer Universität und berechtigt im Gegensatz zu einen Bachelor/Diplom/FH zum Einstieg in den höheren Dienst. Ein Bachelor/Diplom(FH) hingegen "nur" zur Einstellung in den gehobenen Dienst.
Wenn man also das Diplom(FH) vergleichen will, dann ganz klar mit dem Bachelor!
Das FH-Diplom ist so, wie der Bachelor eigentlich sein sollte: auf 4 Jahre angelegt. Leider wurde der Bachelor wegen Sparpolitik auf 3 Jahre angesetzt, in der Zeit ist ein Studium aber unzumutbar, zumal sich viele UNIs streuben, irgendwas an ihrem Curriculum zu ändern.
Wie sieht es eigentlich in der Realität mit FH-Master und höherem Dienst aus? Da streuben sich doch noch einige staatliche Stellen (die müssten ja eigentlich Vorreiter sein, was Bologna angehr)
>Wenn man also das Diplom(FH) vergleichen will, dann ganz klar mit >dem Bachelor!
Man sollte aber nicht das wichtigste weglassen. Viel wichtiger als Bachelor ist doch der Zusatz 4jähriger! Oder denken alle Bachelor, die FH-Diplomer haben nur ein Jahr Däumchen gedreht. Für das FH-Diplom war die bei ET 176SWS. Vergleicht das doch bitte mal mit den SWS des Bachlors. Hinzu kommen noch die Nachbereitungen, die beim FH-Diplom zu 240 ECTS führen. Und die meisten FH-Diplome hatten nur 1 Praxissemster, wie die Bachlor an der Fh auch.
Wenn unbelastet von viel Ahnung so auf den Putz gehauen wird, rolle ich die Diskussion gerne noch mal auf.
Ich habe an einer FH in Deutschland studiert, und darf mich laut Diplom-Urkunde ganz legal "Diplom-Betriebswirt" nennen, und zwar ohne "FH" oder sonstige Kinkerlitzchen...
Ich bezog mich auf die Stelle weiter oben, wo behauptet wird: "Das Weglassen des FHs bei einem FH-Abschluss ist gesetzeswidrig", was schlicht Quatsch ist, da es FH-Abschlüsse gibt, wo das "FH" gar nicht Bestandteil des akad. Grades ist.
"Ich habe an einer FH in Deutschland studiert, und darf mich laut Diplom-Urkunde ganz legal "Diplom-Betriebswirt" nennen, und zwar ohne "FH" oder sonstige Kinkerlitzchen... "
Den Dipl. Betriebswirt gibt es nur an einer Fachhochschule. Das ist kein universitärer Abschluss(bzw. Hochschule die einer Universität gleichgestellt ist).
Es kann natürlich sein, dass beim Dipl. Betriebswirt auch mal kein (FH) auf der Urkunde steht(dann muss der Grad so geführt werden). Eine Verwechslung ist ja auch eher ausgeschlossen, da dieser Titel von Universitäten nicht verliehen wird. Ein Diplom Betriebswert ist ja schließlich kein Diplom Kaufmann(und umgekehrt).
Titel und akademischer Grad - ein kleiner Unterschied. Während ersterer es ist, kann von letzterem genau dies nicht behauptet werden. Titel werden Namensbestandteil "Herr Dr. Schmidt". "Herr Dipl-Ing. Krause" ist höchstens lächerlich. Unter uns: Zwischen Titelträgern ist das Titelführen schon immer unüblich gewesen, inzwischen lassen es viele auch sonst weg. Das führen eines Grades Dipl.-Kfm. (FH) ist, wenn erworben, weiter korrekt und alles andere als peinlich. Peinllich sind höchstens die profilneurotischen Möchtegerns, die das "(FH)" weglassen. Warum eigentlich? Der FH-Abschluss ist je nach persönlichen Ambitionen und Stelle manchmal mehr Wert. Das die FHs den Unis künftig "gleichgestellt werden ist insofern folgerichtig, als dass das pseudoelitäre Gehabe (bei oft fragwürdiger Praxisorientierung) inzwischen auch formal überflüssig wird.
Natürlich werden wir uns zukünftig nicht gegenseitig mit Herr Diplom-Kaufmann anreden. Auf einer Visitenkarte sollte ein akademischer Grad aber schon auftauchen, es ist ein Qualitätshinweis.
Eigentlich ist die Sache rechtlich gesehen ganz einfach:
Akademische Grade sind GENAU in der Form zu führen, wie sie in der Verleihungsurkunde benannt sind. Bedeutet also: Steht in der Verleihungsurkunde hinter der Dilpombezeichung der Klammerzusatz (FH), so MUSS dieser auch stets geführt werden.
Da die neuen akademischen Grade Bachelor und Master im Gegensatz zum bisherigen Diplom OHNE herkunftsbezeichnende Klammerzusätze verliehen werden (und zwar von Unis und FHs gleichermaßen) werden diese in den Verleihungsurkunden auch entsprechend benannt. In diesem Fall wäre das eigenmächtige Hinzufügen von Klammerzusätzen (z.B. (univ.) ebensowenig unzulässig.
Dies wird in Zukunft dazu führen, dass man auf der Visitenkarte niemandem mehr ansieht, ob der Bachelor/Master an einer Uni oder FH erworben wurde. Wird wahrscheinlich vielen Unis missfallen, ist aber hochschulpolitisch so gewollt.
Dann steigt der Aufwand eben minimal, um festzustellen, dass der Bewerber von einer obskuren Hochschulform kommt.
Ob "FH" dabei steht oder nicht - wo der Bewerber studiert hat, ist auch weiterhin wichtig.
Das FH wegzulassen lohnt ggf. wenn man sich als FHler selbstständig macht umd hauptsächlich private Kunden hat.
Die prüfen es nicht...
Wer soll den bitteschön Deine Visitenkarte prüfen und wie will er das anstellen?
Wenn ich W.-Ing Hans Meister, M.Sc draufschreibe weiß der doch nichtmal an welcher Hochschule ich studiert habe.
Bei Bewerbungen werden die Karten ohnehin offen auf den Tisch gelegt und wenn ein Personaler mit FHs ein Problem hat wirst Du halt nicht eingeladen. Du wirst Dich ja wohl kaum mit Deiner Visitenkarte bewerben.
Das ist für mich nicht nachvollziehbar, hast du eine Quelle dafür, dass man (Univ.) nach dem master an einer Uni nicht schreiben DARF? Oder war die Formulierung "ebensowenig unzulässig" kein Tipfehler? Das Uni-Diplom wird nämlich als "Dipl.-Kfm." verliehen OHNE den Zusatz (Univ.), trotzdem gibt es manche, die das hinzuschreiben.
Lounge Gast schrieb:
>
> Eigentlich ist die Sache rechtlich gesehen ganz einfach:
>
> Akademische Grade sind GENAU in der Form zu führen, wie sie
> in der Verleihungsurkunde benannt sind. Bedeutet also: Steht
> in der Verleihungsurkunde hinter der Dilpombezeichung der
> Klammerzusatz (FH), so MUSS dieser auch stets geführt werden.
>
> Da die neuen akademischen Grade Bachelor und Master im
> Gegensatz zum bisherigen Diplom OHNE herkunftsbezeichnende
> Klammerzusätze verliehen werden (und zwar von Unis und FHs
> gleichermaßen) werden diese in den Verleihungsurkunden auch
> entsprechend benannt. In diesem Fall wäre das eigenmächtige
> Hinzufügen von Klammerzusätzen (z.B. (univ.) ebensowenig
> unzulässig.
>
> Dies wird in Zukunft dazu führen, dass man auf der
> Visitenkarte niemandem mehr ansieht, ob der Bachelor/Master
> an einer Uni oder FH erworben wurde. Wird wahrscheinlich
> vielen Unis missfallen, ist aber hochschulpolitisch so gewollt.
Es gab Universitäten, soviel ich weiß in Bayern teilweise, die haben damals den Grad "Dipl.-Kfm. (Univ.)" verliehen.
Beim Master ist dies nicht mehr zulässig.
Mal zur sachlichen Klarstellung zu einigen Beiträgen von einem FH´ler:
1. Das FH-Diplom ist nicht gleichwertig mit dem Uni-Diplom - auch nicht inhaltlich und vom vermittelten Lerninhalt her. Die wissenschaftliche Befähigung ist nach der Uni zumindest grundsätzlich als höherwertig einzustufen, und zwar erstmal unabhängig vom Faktor "Individuum" (was heißt: Trotz theoretischer Mehrqualifikation gibt es natürlich viele Uninieten im Vergleich zu hochqualifizierten FH´lern). Die Höherwertigkeit zu bestreiten, ist auch aus sachlichen Gründen trotz evtl. verletzten Ehrgefühls nicht geboten: Das kann man schon daran erkennen, dass unter den beamtenrechtlichen Voraussetzungen der Fh´ler "nur" zum gehobenen Dienst, der Unibasolvent zum höheren Dienst befähigt ist. Das ergibt sich aus § 17 IV im Verhältnis zu 17 V BBG und ist ausnahmslos in allen Landesbeamtengesetzen so geregelt. Der Gesetzgeber erkannt den Mehrwert hier also auch - mit Recht - an. Welcher FH´ler deshalb nun den Kopf hängen lässt, sollte wohl eher zum Psychologen als nochmal zur Uni gehen.
2. Das Weglassen des FH-Zusatzes kann den Straftatbestand von § 132a StGB erfüllen. Entgegen einiger Darstellungen ist dies aber nicht so schnell der Fall, wie immer befürchtet wird. Wenn man nur das Gesetz liest und nicht mal versucht, zu verstehen, was der Gesetzgeber eigentlich damit schützen wollte und die Rechtsprechung daraus gemacht hat, kann man natürlich nur zu vorschnellen Ergebnissen kommen. So wie hier diskutiert wird, könnte man meinen, es sei ein Schutz der Uni-Absolventen intendiert gewesen. Das ist schlicht falsch. Hierzu Regierungsbegründung (BT-Drucks. 7/550 S.361): "Geschützt werden also nicht die berechtigten Inhaber von Amtsbezeichnungen usw. wegen ihrer herausgehobenen Stellung, sondern die Allgemeinheit davor, dass einzelne von ihnen im Vertrauen darauf, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Stellung (oder Qualifikations, Anm.) hat, Handlungen vornehmen könnten, die für sie oder eine andere schädlich sein könnte". Es geht also im Klartext nicht nur um den Schutz der Allgemeinheit vor einer fehlerhaften Bezeichnung, sondern es muss damit auch eine Gefahr verbunden sein. Der BGH hat dies z.B. im Falle des Ausgebens als zweifach promovierter Rechtsanwalt verneint, wenn dies im Privatbereich nur aus Imponiergehabe einer Frau gegenüber erfolgte (BGH MDR 1982, 767). Konkret: Es wurde nicht so gesehen, dass die Gefahr, dass die Frau sich nur durch das behauptete "Mehr" zu irgendeiner Handlung hätte hinreißen lassen, ausreichend bestand. Also Vorsicht: Das ist alles strafrechtlich sehr viel komplexer, als es hier stellenweise so behauptet wurde. Wen das interessiert, der sollte sich mal einen Kommentar zum StGB besorgen, und das reine Gesetz beiseite lassen.
3. Ein schutzwürdiges Interesse im Sinne des § 132a StGB ist dann verneint worden, wenn überhaupt keine Verwechslungsgefahr besteht. So hat die Staatsanwaltschaft Ulm (Rpfleger 1990, 108) auf eine Anzeige hin das Verfahren hinsichtlich eines Diplom-Rechtspflegers (FH), die sich mit Außenwirkung in einer Zeitung ohne FH-Zusatz bezeichnet hatte, eingestellt, da es überhaupt keinen Diplom-Rechtspfleger geben könne, der an einer Uni studiert hat. Daraus lässt sich natürlich kein wirklicher juristischer Obersatz ableiten, da es sich ja um Individualdelikte handelt, man könnte es aber so sagen: Da, wo es abstrakt überhaupt keine "Besserstellung" durch Weglassen eines Zusatzes geben kann, kann § 132a StGB nicht erfüllt sein.
4. Trotzdem ist aber der akademische Grad immer so zu führen (also der Öffentlichkeit bekannt zu geben), wie er verliehen wurde. Ist ein Abweichen davon im Einzelfall nicht strafbar, so macht es das nicht besser und kann - z.B. bei Beamten - auch disziplinarrechtliche Konsequenzen haben.
5. Und zum Schluß: Der Doktorgrad ist KEIN Titel, sondern ein akademischer Grad! Dieser immer wiederkehrende Irrtum sollte langsam mal ausgeräumt werden: Er wird unter Beachtung von § 18 II HRG und den Hochschulgesetzen der Länder von der Hochschule vergeben. In keinem einzigen LHG wird man "Doktortitel" lesen können, sondern immer nur "Doktorgrad" und § 18 II HRG als bindendes Grundlagengesetz bindet die Landesgesetze dahingehend, dass nur Grade, nicht Titel vergeben werden können. Da idS. der Doktor nach Abschluss des Promotionsverfahrens von der Hochschule verliehen wird, handelt es sich um keinen Titel.
Daraus folgt: Ist es ein akademischer Grad, besteht keine Abgrenzung zu anderen akademischen Graden wie Diplom, Master etc., was das "Führen" angeht. Insbesondere wird er NICHT Namensbestandteil! Diese seltsame Vermischung zivil- und verwaltungsrechtlicher Normen lässt jeden erschauern, der sich damit sachkundig befasst. Der Doktor wird aufgrund einer akademischen Leistung verliehen - mit dem Namensrecht hat das überhaupt nichts gemein. Dass er als einziger Grad in den PA eingetragen werden kann, ändert daran nichts, im Gegenteil ist gerade durch die gesetzliche Regelung zu erkennen, dass es kein Namensbestandteil ist. Nach § 4 I 2 PaßG und § 1 II Nr. 3 PAuswG kann er in die entsprechenden Papiere eingetragen werden. Echte Namensbestandteile (z.B. das "Baron" in Baron von Thurn und Taxis) werden immer eingetragen - einer speziellen Regelung hätte es bei dem Doktor also gar nicht bedurft, wenn er Namsnbestandteil wäre.
Es ist noch nicht einmal nötig, jemanden auf Verlangen mit dem Dr. anzureden: Kein Namensbestandteil, kein Recht aus § 12 BGB. Zur Höflichkeit: Einfach mal Knigge.de googlen, das hat mir Recht aber nichts zu tun.
"Es gab Universitäten, soviel ich weiß in Bayern teilweise, die haben damals den Grad "Dipl.-Kfm. (Univ.)" verliehen.
Beim Master ist dies nicht mehr zulässig. "
auf meinem urkunde steht das aber genau so drauf und ich finds auch gut dass man sich damit von den fhs abgrenzen kann.
"Geschützt werden also nicht die berechtigten Inhaber von Amtsbezeichnungen usw. wegen ihrer herausgehobenen Stellung, sondern die Allgemeinheit davor, dass einzelne von ihnen im Vertrauen darauf, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Stellung (oder Qualifikations, Anm.) hat, Handlungen vornehmen könnten, die für sie oder eine andere schädlich sein könnte".
So Herr Rechtsgelehrter, dann wäre mal ihre Meinung zum Umstand der Nachdiplomierung interessant. Wie ihnen bekannt sein dürfte, hat das Kultusministerium in den 70er Jahren in Westdeutschland und den 90er Jahren in Ostdeutschland fast alle Absolventen der Fachschulen nach 3 bzw. 5jähriger Berufsausübung das FH-Diplom verliehen. Das ganze geschah ohne mit dem HRG §18 konform zu sein! Eigentlich handelt es sich um Einmischung in die Selbstverwaltung der Hochschulen (hier FH). Mit anderen Worten gibt es 10tausende Fachschulabsolventen, die das FH-Diplom tragen, ohne daß jemals eine FOS/Gym noch eine FH besucht wurde. Eine dem FH-Diplom adäquate Befähigung mußte auch nie nachgewiesen werden, weil die Nachdiplomierung per Definition nicht an die Erbringung von Leistungen geknüpft ist, sondern eine sog. Rechtswohltat darstellt. Wer schützt eigentlich die Bevölkerung vor dieser Gruppe, die nie die Qualifikation eines FH-Absolventen nachgewiesen hat? Auf Ihre Ausführungen zu diesem eigentlichen Bildungsskandal bin ich sehr gespannt.
Ansonsten gebe ich Ihnen Recht mit der kleinen Einschränkung, daß es sehr vage ist, einen Beweis unter Nutzung der Festlegung der Höhe in der Besoldungstabelle des öffentlichen Dienstes zu führen. Daß bei der Festlegung ein gewisser Sparwille mitspielt und damit Befangenheit besteht, steht wohl außer Frage.
mich als Rechtsgelehrten zu bezeichnen, ist nicht doch nötig. Sagen Sie einfach ganz persönlich "LoungeGast" zu mir. Im Übrigen ist mir die leicht provokative Formulierung nicht ganz plausibel - fühlen Sie sich durch meine Ausführungen zu dem Thema irgendwie persönlich berührt? Aber lassen wird das und werden sachlich, denn darum geht´s hier doch, oder?!.
Die "Nachdiplomierung" ist mir - um ehrlich zu sein - nur als Resultat aus Art 37 II EinV bekannt. Hiernach wurde, wie Sie ganz richtig ausgeführt haben, unter bestimmten Voraussetzungen ein Diplom (FH) Personen zugebilligt, die ansonsten die formalen Voraussetzungen für eine Hochschuldiplomierung nicht erfüllt haben, deren Abschluss (Nicht: Der Bildungsweg bis zum Abschluss) aber als gleichwertig anzuerkennen war. Einen Eingriff in die Hochschulautonomie kann ich nicht erkennen, da es sich bei diesem treffend als "Rechtswohltat" bezeichneten Vorgang um einen Verwaltungsakt des Staats handelt, und nicht die Hochschule verpflichtet wird, beliebig sozusagen "per ordre mufti" nachzudiplomieren. Insofern liegt formale Gleichwertigkeit auch nicht vor, denn einen akademischen Grad kann der Staat nicht verleihen - nur die Hochschule.
Korrekt ist aber, dass dieser Unterschied für den objektiven Empfänger, den § 132a StGB eigentlich schützen will, nicht zu erkennen ist. Dass das zu einem nicht vollumfänglich befriedigenden Ergebnis führt, unterschreibe ich als Jurist und Akademiker sofort. Meines Erachtens ist dies aber nur eine von vielen dieser Art, die durch den Einigungsvertrag hervorgerufen werden (böse Zungen würden von "Kollateralschäden" sprechen). Dass das alles nicht ganz so unproblematisch gesehen wird in der Jurisprudenz, beweisen diverse ober- und oberstgerichtliche Entscheidungen zu dem Thema - einfach mal auf der Seite der KMK nachlesen.
Man wird das darüber hinaus aber hinnehmen müssen, und sich letztlich darauf ausruhen können, durch eine eigene akademische Leistung formal mehr geleistet zu haben. Sie finden diese Ergebnisse übrigens nicht nur in den von Ihnen dargebrachten Beispielen, sondern auch heute noch auf anderem Gebiet. Die Hochschulen (FH und UNI) verlangen teils höchst unterschiedliche Leistungen zum Erreichen des akademischen Grades. Beispiele aus meinem Bereich: Diplom-Rechtspfleger (FH), die durch bloßes Bestehen der beamtenrechtlichen Laufbahnprüfung den akad. Grad durch die FH erhalten, und solche (wie ich), die dafür eine Diplomarbeit schreiben müssen.
Oder Juristen, die nach dem 1. Staatsexamen auf bloßen Antrag hin den akademischen Grad "Diplom-Jurist" verliehen bekommen, ohne auch nur eine irgendwie geartete Leistung außer des Staatsexamens erbracht zu haben, das nun wahrlich nicht ausreichen kann (sonst müsste das für Lehrer gleichermaßen gelten). Sie sehen: Eine einhunderprozentige Vergleichbarkeit von akad. Abschlüssen unter dem Gesichtspunkt der dafür erbrachten wissenschaftlichen Leistung bekommen Sie eh nicht hin. Dies ist aber auch nicht gewollt: Nicht vom Staat, der mit Ausnahmeregelungen die Vergleichbarkeit demontiert, und nicht die Hochschulen, die unter dem Deckmäntelchen der Autonomie ihren Absolventen auch gerne mal einen "wettbewerbswidrigen Vorteil" verschaffen.
Und zu Ihrem letzten Satz: Um tatsächliche zu fundieren, warum der FH-Studiengang m.E. qualtitativ nicht gleichwertig mit dem universitären ist, bedürfte es natürlich mehr als "nur" des Blickes in die Laufbahnverordnungen. Sie wollen mir aber nicht ernsthaft erzählen, dass Sie diesen Anspruch in der gesamten Diskussion hier auch nur im Ansatz verwirklicht gesehen haben. Nehmen Sie meine Darlegung daher eher als Ansatz einer Argumentation (siehe Formulierung "...das kann man SCHON daran erkennen, dass...") , und nicht als abschließendes Gutachten, dass Sie - m. E. unpassend, da wortsinnwidrig - als "Beweisführung" bezeichnen.
Lounge Gast schrieb:
>
> "Geschützt werden also nicht die berechtigten Inhaber von
> Amtsbezeichnungen usw. wegen ihrer herausgehobenen Stellung,
> sondern die Allgemeinheit davor, dass einzelne von ihnen im
> Vertrauen darauf, dass eine bestimmte Person eine bestimmte
> Stellung (oder Qualifikations, Anm.) hat, Handlungen
> vornehmen könnten, die für sie oder eine andere schädlich
> sein könnte".
>
> So Herr Rechtsgelehrter, dann wäre mal ihre Meinung zum
> Umstand der Nachdiplomierung interessant. Wie ihnen bekannt
> sein dürfte, hat das Kultusministerium in den 70er Jahren in
> Westdeutschland und den 90er Jahren in Ostdeutschland fast
> alle Absolventen der Fachschulen nach 3 bzw. 5jähriger
> Berufsausübung das FH-Diplom verliehen. Das ganze geschah
> ohne mit dem HRG §18 konform zu sein! Eigentlich handelt es
> sich um Einmischung in die Selbstverwaltung der Hochschulen
> (hier FH). Mit anderen Worten gibt es 10tausende
> Fachschulabsolventen, die das FH-Diplom tragen, ohne daß
> jemals eine FOS/Gym noch eine FH besucht wurde. Eine dem
> FH-Diplom adäquate Befähigung mußte auch nie nachgewiesen
> werden, weil die Nachdiplomierung per Definition nicht an die
> Erbringung von Leistungen geknüpft ist, sondern eine sog.
> Rechtswohltat darstellt. Wer schützt eigentlich die
> Bevölkerung vor dieser Gruppe, die nie die Qualifikation
> eines FH-Absolventen nachgewiesen hat? Auf Ihre Ausführungen
> zu diesem eigentlichen Bildungsskandal bin ich sehr gespannt.
>
> Ansonsten gebe ich Ihnen Recht mit der kleinen Einschränkung,
> daß es sehr vage ist, einen Beweis unter Nutzung der
> Festlegung der Höhe in der Besoldungstabelle des öffentlichen
> Dienstes zu führen. Daß bei der Festlegung ein gewisser
> Sparwille mitspielt und damit Befangenheit besteht, steht
> wohl außer Frage.
Kleine Anmerkung: Auch der RA Wolfgang Zimmerling (Spezialgebiet Hochschulrecht) sieht keine Rechtskonformität mit HRG §18, das ausdrücklich den Hochschulen das Recht zur Verleihung eines akademischen Grades erteilt. Wie sie richtig sagen, handelte es sich bei den Nachdiplomierungen um die Vergabe von staatl. Bezeichnungen mit dem gleichen Wortlaut wie der akad. Grad. Bis 1987 mußte - staatlich nachdiplomiert - mit angeführt werden, was aber per Gerichtsbeschluß gekippt wurde.
Lt. StGB §132 a, Abs. 2:
"(2) Den in Absatz 1 genannten Bezeichnungen, akademischen Graden, Titeln, Würden, Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.",
dürfte also bei der Nachdiplomierung auch eine gewisse "Rechtsferne", wenn nicht Rechtswidrigkeit vorliegen.
Nur wer hat das Durchhaltevermögen gegen den Staat erfolgreich zu klagen? In ersten Instanzen wurden all diese Klagen mit dem Verweis der Rechtswohltat zurückgewiesen.
Trotzdem entkräftigt dieser Vorgang das Argument, die Allgemeinheit zu schützen.
Hätte man die ursprünglichen Abschluss-Bezeichnungen gelassen, wäre das in jedem Fall eindeutiger, klarer und nachvollziehbarer.
Die Diplom-Abschlüsse werden ja auch nicht einfach "ersetzt" o.ä., weil sie auslaufen und (in Zukunft) nur noch BA-/MA-Abschlüsse existieren.
Zum Beitrag vom 28.04.10:
Dass man mit der entsprechenden Verfolgung seiner "Akademikerinteressen" gegen den Staat nicht mittels des Arguments "§ 132a II iVm I StGB" vorwärts kommt, verwundert doch nicht: Der Staat hat dieses Verwaltungsprocedere doch bewusst eingeführt, und ist dazu auch berechtigt, weil gerade KEIN Eingriff in die Hochschulautonomie vorliegt (die es als solche - streng genommen - prinzipiell ja gar nicht gibt für Körperschaften des öffentlichen Rechts, die schon durch ihre Rechtsform immer staatlichem Einfluss unterliegen, s. § 58 II HRG).
Ich gebe Ihnen Recht, dass die vom Gesetzgeber dargelegten Motive zu § 132a StGB, der "Schutz der Allgemeinheit" (s. mein erster Beitrag, BT-Drucks 7/550, S.361) gewissermaßen eine Aushöhlung durch solche Regelungen erfahren. Sie dürfen aber nicht übersehen, dass der Gesetzgeber von § 132a StGB mit der Einführung der Norm sich nicht vor sich selbst schützen wollte, in dem er sich quasi damit eine Selbstbeschränkung auferlegt, keine Einzelfallregelungen (wie mit der Nachdiplomierung) zu treffen. Er wollte das Volk - einfach gesagt - vor Hochstaplern aus den eigenen Reihen schützen. Hochstapler ist man aber nicht, wenn man sich als "Nachdiplomierter" eines Rechts bedient, dass einem gesetzlich, weil verwaltungsrechtlich normiert zusteht. Das mag einem sauer aufstoßen, aber strafrechtlich sehe ich da überhaupt keine Handhabe, und verwaltungsrechtlich ist die Geschichte - bis auf Detailregelungen - mittlerweile auch "gegessen". Es hilft nur das gesunde Ego, auf die eigene Leistung stolz zu sein - mehr nicht.
@ Lounge Gast Rechtspfleger:
vielen Dank für die sehr interessanten Ausführungen! Eine Frage: Wenn das Verändern des eigenen Grades nicht grundsätzlich strafbar ist (Diplom-Rechtspfleger ohne FH), wie verhält es sich, wenn man einen anderen als den verliehenen Grad im Wortlaut benutzt, der aber in der selben Fachrichtung verliehen wurde? Wird dadurch § 132 a berührt? Beispielsweise wenn sich ein Diplom-Betriebswirt, der an einer Universität studiert hat, als Diplom-Kaufmann bezeichnet (um zu vermeiden, mit einem FH-Absolventen verwechselt zu werden, da ja wie auch aus diesem Thread zu ersehen ist, das unrichtige Vorurteil herrscht, Diplom-Betriebswirte gäbe es nur an FHs)?
So hab auch noch ne Denksportaufgabe für euch. Ich habe an einer Universität BWL als FH-Studiengang studiert....bin also Diplom Betriebswirt(FH). Regelstudienzeit waren 8 Trimester plus 1 verlängertes Praxistrimester, also mehr als an einer normalen FH. Wie kann ich denn das möglichst gut in meinem Lebenslauf verkaufen? Gerade da die Uni an der ich studiert habe(Universität der Bundeswehr) für den normalen Personaler wohl etwas schwer einzuschätzen sein wird. Gibt es hier evtl. Personaler die dazu etwas sagen können?
Wer als Fhler das FH weglässt macht sich nach wie vor strafbar, Vortäuschen eines nicht vorhandenen Titels ist kein kavaliersdelikt und wir mit bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe verurteilt!
Re: Frage an den Lounge Gast im Rechtspflegebereich
Ich würde sagen, dass dies § 132a StGB durchaus berührt und die Staatsanwaltschaft das auch nicht so "locker" sehen wird, wie bei dem Dipl-Rechtspfleger ohne FH. Denn vorausgesetzt, Sie meinen mit "benutzen des Grades" das aktive Führen in der Öffentlichkeit, so wird in dem von Ihnen geschilderten Fall ja ein vollständig anderer akademischer Grad verwendet, als der, den man verliehen bekam - nicht nur ein Zusaz weggelassen, der eh nicht zur Klarstellung der Erwerbseinrichtung geeignet ist. Man kann nicht willkürlich seinen Grad nach Belieben umformulieren, bloß um sich abzugrenzen und eine abstrakte Verwechslungsgefahr mit einem FH-Abschluss auszuschließen. Das würde im Ergebnis dazu führen, dass niemand mehr wüsste, welcher Grad nun wirklich verliehen wurde. Hier sind ggf. die Unis gefragt, Grade und Gradformulierungen zu finden, die nicht verwechslungsfähig sind. Erfolgt dies nicht, muss man die Abgrenzung eben da, wo es wirklich nötig ist (also im Beruf), durch Vorlage der Verleihungsurkunde vornehmen.
Es wird in Ihrem Beispiel also durch die StA bei der Strafmaßbeantragung aber zu prüfen sein, inwieweit eine Vorteilsverschaffung dadurch möglich ist und ob Schaden daraus resultieren kann. Dazu kann ich allerdings wenig sagen, da ich über die Strafmaßfindung zu wenig weiß (bin ja kein Staats- oder Amtsanwalt) und mir rein praktisch auch nicht geläufig ist, wie sich das im Einzelnen mit der Unterscheidung zwischen Dipl-Betriebswirt und Dipl-Kaufmann in der Geschäftswelt verhält.
"Hochstapler ist man aber nicht, wenn man sich als "Nachdiplomierter" eines Rechts bedient, dass einem gesetzlich, weil verwaltungsrechtlich normiert zusteht. "
Im juristischen Sinne ist man kein Hochstapler (gibt es diesen Wortlaut da überhaupt?) Aber pragmatisch gesehen schon, weil mein zumindest bei einem Vorstellungsgespräch eine Qualifikation vorgibt, die man nach Ausbildungsstand gar nicht haben kann.
"Das würde im Ergebnis dazu führen, dass niemand mehr wüsste, welcher Grad nun wirklich verliehen wurde. Hier sind ggf. die Unis gefragt, Grade und Gradformulierungen zu finden, die nicht verwechslungsfähig sind."
Das ist gar nicht notwendig. Im gebrachten Beispiel wird die Unterscheidung der Hochschulform ja nicht an der Bezeichnung Dipl.-Betriebswirt vs. Diplomkaufmann festgelegt, sondern an dem Suffix (FH). Eine Universität (außer Bayern) verleiht die akademischen Grade lt. §18HRG grundsätzlich ohne Suffix. Die Unterscheidung ist demnach längst gegeben. Die Unterscheidung nach Dipl.-Betriebswirt (angeblich nur FH) und Diplom Kaufmann (angeblich nur Uni) ist Volksmund und den sollte man gelegentlich nicht so ernst nehmen.
Hochstapler sind auch Nachdiplomierte, die angeben studiert zu haben. Diese haben niemals eine Hochschule von innen gesehen und haben deshalb keinen akademischen Grad.
Den Dipl.-Betriebswirtwirt gab es auch an der BA und teilweise VWA.
doofheit?!
mal ganz abgesehen davon, dass das zumindest meiner meinung nach kein tragbares deutsches wort ist, kann ich dem (wenn auch dem alkohol zu folge wahrscheinlich einen hauch zu hart formulierten text) nur zustimmen!
So, nun kommt er endlich wieder. Der gute alte Dipl.Ing. Da kann man wenigstens was mit anfangen. Allerdings sollte man den FH-Ingenieuren gleich den Titel Bachelor und den Uni-Ingenieuren den Titel Master dazu verleihen. Für diejenigen, die im Ausland arbeiten möchten.
Zur ganzen Diskussion ob es sinnvoll ist zwischen Uni-Ingenieuren und FH-Ingenieuren zu unterscheiden kann ich meine persönlichen Erfahrungen beisteuern. Ich habe mein Diplom an einer technischen Universität gemacht. Heute arbeite ich an einer FH. Da kann ich sehr leicht das Niveau vergleichen. Liebe FH-Ingenieure, es viele intelligente, fleißige und gute Ingenieure unter Euch. Aber mit dem Univeritätsniveau hat Eure Ausbildung nichts gemein. Weder in 4 Jahren FH-Diplom noch als BA. Ein Uni-Studium ist wissenschaftlich ausgelegt und deutlich schwieriger als ein verschultes FH-Studium. Das wollen zwar viele FH-Absolventen nicht wahr haben, aber wer von Euch hat den den direkten Vergleich? Ihr seht nur Euer eigenes Studium was Ihr für schwierig haltet. Ihr wisst doch zum überwiegenden Teil gar nicht was an Universitäten verlangt wird. Bei manchen Studenten an der FH finde ich es traurig, dass sie nciht zur Uni gegangen sind weil sie es auch dort geschafft hätten. Die überwiegende Zahl der FH-Studenten hat aber nach meiner Ansicht keine Chance ein Universitätsstudium erfolgreich abzuschließen. Sorry, aber ich mache meinen Job jetzt seit 20 Jahren und das sind genau meine Erfahrungen. Das wissen in der Regel auch die Personalverantwortlichen der Firmen. Wenn ein FH-Absolvent das gleiche Geld bekommt wie ein Hochschulabsolvent ist er eigentlich schon fachfremd eingesetzt. Uni-Absolventen sollten in die Forschung gehen. Dort können sie zeigen was sie können. Wenn FH- und Uni-Absolventen die gleiche Arbeit machen verschwimmen die Unterschiede. Dann kommt es u. U. mehr auf die Persönlichkeit und die Durchsetzungskraft an als auf das Fachwissen. Trotzdem, wer nicht vergleichbare Abschlüsse macht muss auch nicht vergleichbare akademische Grade haben und nach aussen so darstellen. Also, liebe FH-Ingenieure, immer schön die beiden eingeklammerten Buchstaben anhängen und ehrlich bleiben.
Ja sehe ich auch so.Ein FH Studium ist noch immer die einfache Variante einen JOb und Hochschulabschluss zu bekommen.Haha jetzt nennen sich schon einige FH "Schulen" auch Hochschulen.Schizophren sowas .In Wiwi ist es auch so ,dass das Nivau einfach gravierend unterschiedlich ist.Ich studiere an der RUB bei uns ist es durchaus anspruchsvoller um einiges als n der FH Bochum z.B.Ich finde es traurig ,dass einige meinen sie wären genauso gut mit einer FH Abschluss.Ich kenne Leute die das Gymnasium nicht geschafft haben und ihr FH Diplom haben .Einfach traurig
traurig ist allerdings auch, dass ein universitätsstudent von der ach-so-tollen ruhr-uni bochum wie du nicht in der lage ist, verständliches hochdeutsch zu schreiben - geschweige denn kommata oder allgemein interpunktionen korrekt hier "hinzupinseln". die ganze diskussion ob fh oder uni ist hochgradiger schwachsinn. nichts von beidem ist besser. es hängt einzig und alleine davon ab, wo man hin will. jeder ist seines glückes schmied. man kann auch mit einem fh-diplom wissenschaftlich arbeiten oder mit einem uni-abschluss gut in den job einsteigen, obwohl man die uni meist als zu theoretisch ansieht. mein fazit: die fh-absolventen sollten sich nicht in ihrer ehre gekränkt fühlen un die uni-leute sollten die nase nicht zu hoch tragen. im job zählt (egal ob in forschung, entwicklung oder sonst wo) nur die leistung - also arbeit/zeit. das hat rein gar nichts mit fh oder uni zu tun. aus, ende.
ach Quatsch Fh hat doch nichts mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun!!Das ist reines lernen von bereits bestehenden Problemen der Wirtschaft!Wie ein Professor von uns gesagt hat,eine Uni hat nur die Aufgabe schwer zu sein ,den Rest kann man mit spieltheoretischen Modellen beweisen!
Ich wollte mir die Option höherer Dienst offenhalten und habe nach einem FH-BWL-Studium noch mal drei Semester an der Uni drangehängt. Meine Eindrücke: 1. Uni ist tatsächlich etwas schwerer. 2. Die vermeintliche (Hoch-)Wissenschaftlichkeit der Uni, muss man auch mal ein bissl relativieren.
Zu 1. Uni ist auf jeden Fall schwerfälliger. In punkto Studienorganisation, Erreichbarkeit der Lehrkräfte und eben auch häufig im Engagement der Lehre. Warum sich Uni-Absolventen darüber auslassen, dass FH-Professoren ihren Studenten weniger beibringen können, muss ich lachen. In den Massenfächern ist der Uni-Professor ein Phantom. Wie oft habe ich es erlebt, dass die Vorlesungen von Assistenten gehalten werden - selbst im Hauptstudium. Bei Fragen zu Hausarbeiten, Klausvorbereitung usw. sind die in der Regel Assistenten die einzig verfügbaren Ansprechpartner. Was Uni-Klausuren zu einer größeren Herausforderung macht, ist weniger das Niveau, sondern die Intransparenz der Anforderungen. An einer FH gibt es übrigens deutlich mehr Prüfungen pro Semester als an der Uni. Das Niveau der Klausuren war an der Uni teilweise sogar niedriger als an der FH. Das betraf vor allem die mathelastigen Fächer. In anderen Fächern, musste man ein wesentlich breiteres Wissen parat haben, das aus Praxissicht aber teilweise auch sehr abseitig war. Mit vorsätzlicher Abseitigkeit kann man sich in einigen Fächern an der Uni hin und wieder durchmogeln. An der Uni werden zuweilen Scheine für Kurse verteilt, die nichts anderes sind als nur halbherzig verbrämte Töpferkurse. An der FH hat man uns trainiert, wie wissenschaftliche Arbeiten zu strukturieren und zu formatieren sind. An der Uni ist das offenbar eine autodidaktische Aufgabe. Jeder der studiert hat, weiß, dass die Optik einer Hausarbeit mehr als die Hälfte der Note ausmacht...
zu 2. Zunächst einmal: Wenn an der FH eine Studie erstellt wird (zum Beispiel beim Diplom), sind die Anforderungen an die wissenschaftliche Güte, exakt dieselben wie an der Uni. In der Lehre muss man sich an der Uni tatsächlich in höherem Maße mit dem Widerstreit von Meinungen auseinander setzen. Das führt aber leider in manchen Fächern dazu, dass die völlig unerhebliche Ansicht des Professors einen Raum und eine Rolle zugeschrieben wird, die aus Praxissicht nicht zu rechtfertigen ist. Darüber hinaus behaupte ich, dass die Methodenkompetenz in Statistik und Mathe vieler FH-Absolventen deutlich über denen von Uni-Leuten liegt, die an einer "roten" Uni studiert haben (typische Kandidaten finden sich z.B. in Berlin, NRW, Bremen...). Dort gehört vorsätzliche Diskulkalie manchmal noch heute zur ideologischen Ausrichtung.
Kurzum: Die drei Uni-Semester haben aus mir keinen besseren Betriebswirt gemacht.
Das ist doch lächerlich was du schreibst,als ob FH Auszubildene besser in Mathe ausgebildet sind ,an einer Fh gibt es nicht Fächer wie Ökonometrie und empirische Wirtschaftsforschung .Soory aber die Anforderung im mathematischen Bereich sind an der Fh weit aus niedriger ,ich schätze mal dieser Beitrag ist ein Fake.
die klausuren an der fh sind doch jedes semester die gleichen nur mit anderen zahlen, ich pauschalisier das jetzt mal da ich nur 3 leute von 3 verschiedenen fhs kenn, aber bei denen ist das so. und dass dort ein prof immer seine vorlesung hält ist ja schön und gut, der weiß trotzdem nicht mehr als der assi vom uniprof..
Schwachsinn, natürlich muss das dahinter, wenn es nicht bemitleidenswerte Xinger sind, wird man dafür auch abgemahnt. Wenn der FH-Abschluss so gleichwertig ist, soll man auch dazu stehen.
Dann schau Dir doch einfach mal ein paar Curricula von FH's an. Selbstverständlich gibt es dort die von Dir genannten Fächter.
Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist doch lächerlich was du schreibst,als ob FH
> Auszubildene besser in Mathe ausgebildet sind ,an einer Fh
> gibt es nicht Fächer wie Ökonometrie und empirische
> Wirtschaftsforschung .Soory aber die Anforderung im
> mathematischen Bereich sind an der Fh weit aus niedriger ,ich
> schätze mal dieser Beitrag ist ein Fake.
Eben!
Und alle, die ihr BWL-Diplom nicht an der Uni Mannheim gemacht haben, sollen das bitte auch kennzeichnen. Nicht, dass ich nacher versehentlich noch Geschäfte mit jemand mache, der eigentlich nur ein BWL-Light Studium an einer Wald-und-Wiesen Uni gemacht hat und gar keine Ahnung von der Materie haben kann.
Gottseidank hört die peinliche Diskussion mit dem Bachelor-Master auf. Ist ja nicht auszuhalten, wie manche versuchen, sich zwanghaft (und meistens grundlos) über andere zu stellen. Die Leute haben in ihrem Studium wohl nicht allzuviel begriffen...
Lounge Gast schrieb:
>
> Natürlich sollten FHler den Zusatz ergänzen. Diplom ist
> schließlich nicht Diplom.
ich kenne keine fh in meiner gegend die sowas anbiet.Es gibt 1-3 FH wo man VWl studieren kann ,toll das ist die Ausnahme und nichts wert.Trotzdem bleibt der mathematische ANspruch weit drunter.
"Natürlich sollten FHler den Zusatz ergänzen. Diplom ist schließlich nicht Diplom."
Eben. Schließlich studiert man mit Absicht an einer FH und möchte das auch nach außen tragen. Oder anders. Als FHler will ich gar nicht für einen Uni-Absolventen gehalten werden. Warum auch?
Komischerweise wollen FH-ler häufig dass (FH) hinter ihrem Diplom weglassen. Kein Uniabsolvent käme je auf die Idee, (FH) hinter ihr diplom schreiben zu wollen. Ich wundere mich wieso? ;-)
Warum sollen FHler das häufig wollen? Woher hast du diese Informationen?
Fakt ist, dass weder FHler noch Uni-Absolventen in einem Gespräch sagen würden: "Ich bin Diplom-Kaufmann von einer FH (oder Uni)." An der Stelle gibt es die Verallgemeinerung schon immer. Und niemand hinterfragt diese. Warum auch?
Lounge Gast schrieb:
>
> doch klar, die nächste frage ist dann "wo haben sie
> studiert?" dann kommts immer raus, also lieber gleich fh
> sagen sonst wirds evt peinlich.
Was genau ist denn daran peinlich, wenn man an einer FH studiert hat und nicht in jedem Satz "Diplom-Kaufmann von einer FH" sagt. Man kann mich gerne nach meiner Studienform und Ort fragen. Wie die meisten anderen FH-Absolventen habe ich die FH bewusst gewählt. Oder glaubst du, die FH besuchen nur Leute, die nicht an die Uni können? Dann muss ich deine Blase leider zum Platzen bringen.
.. wenn master und unidiplom gleich sind, haben künftig mehr leute die chance, über die fhs an solche abschlüsse zu gelangen. gut oder schlecht, das kann jeder selber bewerten.. fh im titel weglassen ist strafbar; ein bachelor darf sich künftig auch nicht master nennen.
Diplom-Kfm ist nicht das gleiche wie Diplom-Kfm(FH). Ein Diplom bekommst du nur an einer Uni. Das sind zwei paar Schuhe und nicht verallgemeinbar, sondern rechtlich strafbar, wie schon oben gesagt. Leute macht aus der Mücke keinen Elefanten und schreibt es einfach drauf!
Ihr könnt ja mit dem FH-Diplom immernoch ein richtiges Diplom machen danach. Auch jetzt nach der ganen Bachelor Master Umstellungen, also in einem höheren Semester im Diplomstudiengang quereinsteigen. Das Grundstudium an der Uni wird euch mit dem FH-Diplom auf jedemfall anerkannt/erlassen. Beim Hauptstudium sieht es anders aus. ...Naja, vielelciht doch lieber gleich einen Master machen, den gibt es mittlerweile auch an einer FH.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich hab nen FH-Diplom und verwende auch das "FH"...
>
> gnaze Diskussion, ob es nötig ist oder nicht, ist eh für die
> Katz...
> Es ist gesetzlich völlig klar, dass man es verwenden muss...
> Punkt Aus.
>
> Und in einigen Jahren ist das ganze irrelevant, weil wir dann
> nur noch Bachelor und Master haben ohne entsprechende
> Zusätze...
Richtig. Und genau der Bachelor/Master-Teil stört viele Uni-Studenten unheimlich. Das kann man hier im Forum immer wieder gut erkennen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Richtig. Und genau der Bachelor/Master-Teil stört viele
> Uni-Studenten unheimlich. Das kann man hier im Forum immer
> wieder gut erkennen.
.....weil,
eine bessere Studienform einer minderwertigere Studienform gleichgesetzt wird. (...für den Satz werde ich bestimmt gehauen gleich.)
Aber früher war es halt so, dass wenn man an der Uni gescheitert ist an die FH gehen und weitermachen durfte. So als ginge mal nach 2mal Sitzenbleiben vom Gymnasium an die Realschule. Jetzt gibt es kein "Abitur" und keine "Mittlere Reife" mehr, sondern nur noch den Schulabschluss(Bachelor).
Akademisch formuliert: Die Signalingwirkung geht teilweise verloren. Auf einem Markt, wo man die gute von der schlechten Qualität nicht mehr unterscheiden kann, wird der Preis runtergehen und sich an die schlechte Qualität anpassen, die gute Qualität geht aus dem Markt raus und zurück bleibt nur die schlechte Qualität. Wenn sich sowas extrem zuspitzt führt das zum Zusammenbruch des Marktes. (So ähnlich hat das George Akerlof, für den Gebrauchtmwagenmarkt formuliert. Dafür erhielt er den Nobelpreis in Ökonomie 2001.)
Und wie könnte man ein vernünftiges Signaling einführen, wenn alles gleich heißt?
Also ohne das in den Lebenslauf geschaut werden muss?
Klar, viele fangen jetzt an im Internet Ihre Hochschulen als "Elite" zu bezeichnen, in der Hoffnung, dass ein zukünftiger Arbeitgeber das hier liest. Aber das ist natürlich eine denkbar wirkungslose und unseriöse Möglichkeit des Signalings.
Also meine Frage nochmal:
Wie läßt sich dieses Informationsdefizit (seriös!) vermindern?
Wer kennt "Erich Gutenberg" ?? Ohne Google / Wiki ;-) !!
Wie bereits ein Kollege hier schrieb, kann auch ich beide Seiten beurteilen (Uni-FH) und ich stimme ihm VOLL zu.
Auch kann ich nicht verstehen warum hier immer noch das Gehacke a la "Unis ist besser" stattfindet. Gute gibt es auf beiden Seiten, die zahlreicheren und vielleicht auch besseren Theoretiker (denke ich) kommen sicher von der Uni, da dies dort per System gefördert und gefordert wird.
Auch klar ist: Dass es überall Flaschen gibt, auch leere, ist spätestens seit Trapp. klar. Die meisten Leeren kenne ich aber von Uniseite, wobei man dort auch noch glaubt dass man einen Intelligenz- Qualitäts- und Wissensvorsprung durch Theoriegeschiebe habe. Echt witzig, aber egal!
Hier meine 2ct dazu:
1. Bin Diplom-Betriebswirt
- erworben in der BRD an einer sehr angesehenen FH. Note 2.1
2. Trage auf meinen Vis.karten etc KEIN FH Zusatz. Warum? Weil mir das zuviel Text ist ( Urkunde zeigt FETT+GROSS "Diplom-Betriebswirt (Fachhochschule), Letzteres viel kleiner geschrieben" ), sprich es wäre viel länger als mein Name.
! Eigentlich müsste ich es dazuschreiben (werde es vielleicht auch beim nächsten Mal), könnte mich ja von "BA" oder "DH" unterscheiden. Ich frage mich nur Wozu?
Denn - zu meiner Zeit gab es (ist auch Heute noch so bis auf die UNI HH; Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ak... )
den "Diplom-Betriebswirt" nur an FHn.
Einen Dipl.-Kfm. (FH) z.B. gab es imho zu meiner Zeit überhaupt nicht, sondern nur den Diplom-Kaufmann, der immer von einer Uni kam.
Ein sehr guter Freund hat übrigens BWL an der BA studiert, also hätte sein Dipl. "nach gängiger Meinung" somit den "geringsten! Wert!
TATSACHE ist: Viele seiner Komm. sind heute in TOP-Positionen, Stellen von denen 99,9% der BWLer nur träumen können, und er selbst ist ein Top-BWLer, der die Masse zu 99% in die Uhrentasche steckt. Das könnt ihr mir jetzt glauben oder nicht, mir egal, da ich es weiss bzw. erlebt habe, bzw. ständig erlebe (bin schon ein paar Tage älter).
3. Kann allen hier mitteilen dass an "meiner" FH damals ein 1,6er NC bestand ! (soviel zum Thema Zugangsvorraussetzungen).
4. Habe bis zum Diplom ca. 50 (fünzig!) Klausuren bestehen müssen. (soviel zum Thema Qualität der Ausbildung)
5. Die Zeitvorgabe für das Studium erlaubten dabei KEINE "Ruhesemester" oder 10 Jahre Studienzeiten, wie ich dies von Unis kenne. Fehlt(e) zum Vordiplom-Zeitpunkt auch nur ein Schein, dann hatte man max. 2Semester Zeit, um diesen vorzulegen, ...sonst erfogt die Zwangsexmatr. !!
6. War auch an 2 UNIn (Jura o.A. und VWL nach d. FH) und war "not amused", da die Qualität (aus meiner rein subj. Sicht!) armselig war.
7. Meine Meinung zu "Bachelor" und "Master" ...MBA und Co:
Was da abläuft ist zum Teil nur als jämmerlich zu bezeichnen, da sehr viele der Absolventen nicht einmal das notwendige Englisch beherrschen (Ja ich kann das beurteilen), auch wenn sie es alle glauben zu können. Und da auch etliche Prof. "optimierungsfähige Lücken" zeigen, zaubert mir dieser Hype regelmässig ein Lächeln ins Gesicht. Übrigens - Meine EX-FH stellte übrigens auch auf Master etc. um, daher mein "Insidewissen". "We are international" allein bringt es nämlich nicht, auch nicht wenn man seine Studis 6 Monate ins UK schickt und dann mit MBA-Girlande behängt!
Unabhängig weiss jeder vernünftige BWLer - spät. seit der 2008er FiKrise - dass angelsächsische WiWi-Künste Fehler beinhalten, die es NICHT zu kopieren gilt.
8. Einen "Master" qualitativ über "mein*G*" Diplom zu stellen ist auch objektiv gesehen Unsinn - Begründung:
a) In den USA ist der Studiengang MBA in BA->MBA gegliedert und dauert ca. 4 Jahre (also ähnlich FH).
b) Ein USA MBA ist ebenso falltheoretisch/casestudy aufgebaut wie es auch an einer FH geschieht, sehr ähnl. zu meiner Zeit als Dipl.Student.
c) Verglichen mit einer dtsn Uni findet an einer FH sicher weniger theoret. Auseinandersetzung und Diskussion statt, was aber noch lange nicht bedeutet, dass ein FH nicht mitdikutieren könnte - wenn er denn wollte;-)
Realwirtschaftlich sind FHlern aber immer im Vorteil (bei gleichem IQ;-)), da sie die breitere Ausbildung (ich kann hier nur meine Ex-FH vergleichen!) genossen haben.
d) JETZT da man die Master an den UNIn erst fociert hat, um dann teils die Diplome "zurückzuholen", zeigt dass man bildungtechn. lernfähig ist, und dass die FH-Dipl. "gar nicht so übel" waren/sind.
9. Promotion: Die gewollte "Dr-Bremse" für FHler macht bildungspolitisch 0,0 Sinn, da sich die Gesellschaft vieler kluger Köpfe beraubt.
Wenn ich dann sehe dass hier Girls/Boys aus dem Ausland auflaufen, wissentechn. mit überschaubarem Horizont agieren, aber dazu einen Dr./Phd etc. spazierentragen, dann ist das besser als Kino.
Was StGB angeht: Basis dafür ist Täuschung, evtl. verbunden mit Betrug/Betrugsabsicht. D.h. das Gesetz soll einen Missbrauch unter Strafe stellen, um Dritte zu schützen. Mir müsste aber hier ´mal jemand erklären worin die Täuschung liegt wenn ich einen Zusatz weglasse (in meinem Fall benachteilige ich mich sogar, wenn ich davon ausginge dass (BA)/(DH) weniger wert seien als (FH)!)
Sooo das war´s. Meine 2ct :-)
Mir ist es weiterhin egal was jemand auf der Karte stehen hat, da für mich das zählt was qualitativ in der Realität ankommt. Denn ob jemand seinen Dr. selbst geschrieben hat, ob das Thema realitätsrelevant ist/war, wer weiss das und Wayne interessiert´s?
Tragt Eure Grade mit Stolz, wenn Ihr sie ehrlich und unter Opfern erlangt habt. Alles Andere ist Hahnenkampf auf Hähnchenebene. Aber auch dabei wünsche ich viel Spass...
Gruss von einem
Diplom-Betriebswirt (Fachhochschule)
Übrigens, hätte ich im Ausland studiert, und würde jetzt in der BRD mit einem/diesem Sonderabschluss aktiv, dann müsste es z.B auf der Karte korrekterweise heissen:
EMSbs (TralalaSchool of exorcism), Exorcism Master Special bullshits Bundesrepublik Truckmaxistan, Tralalastadt
...oder müsste versuchen eine Anerkennung zu bekommen (Geb. ca. 50Eu plus Abwicklungskosten, wie Übersetzung...)...
Irgendwie wirkst Du extrem wirklichkeitsfremd. Es geht bei der Sache ja darum Anreize zu setzen sich anzustrengen etc. Schon mal erlebt, dass ein Master sagte, dass er ja fast wie ein Bachelor ist? Sicher nicht, andersrum wollen halt viele, dass das was sie haben nach mehr klingt. Das müsstest Du als Dipl.Betriebswirt(Fachhochcshule) wie auch immer auch kapieren oder auch nicht, sonst frag doch deinen "sehr guten Freund" oder sonst wem, der irgendwas irgendwann gesagt oder gemacht hat. Das müsste deine ganze Welt ja wieder zurecht rüken. Oh man...
Lounge Gast schrieb:
>
> Wer kennt "Erich Gutenberg" ?? Ohne Google / Wiki
> ;-) !!
>
> Wie bereits ein Kollege hier schrieb, kann auch ich beide
> Seiten beurteilen (Uni-FH) und ich stimme ihm VOLL zu.
> Auch kann ich nicht verstehen warum hier immer noch das
> Gehacke a la "Unis ist besser" stattfindet. Gute
> gibt es auf beiden Seiten, die zahlreicheren und vielleicht
> auch besseren Theoretiker (denke ich) kommen sicher von der
> Uni, da dies dort per System gefördert und gefordert wird.
>
> Auch klar ist: Dass es überall Flaschen gibt, auch leere, ist
> spätestens seit Trapp. klar. Die meisten Leeren kenne ich
> aber von Uniseite, wobei man dort auch noch glaubt dass man
> einen Intelligenz- Qualitäts- und Wissensvorsprung durch
> Theoriegeschiebe habe. Echt witzig, aber egal!
>
> Hier meine 2ct dazu:
>
> 1. Bin Diplom-Betriebswirt
> - erworben in der BRD an einer sehr angesehenen FH. Note 2.1
>
> 2. Trage auf meinen Vis.karten etc KEIN FH Zusatz. Warum?
> Weil mir das zuviel Text ist ( Urkunde zeigt FETT+GROSS
> "Diplom-Betriebswirt (Fachhochschule), Letzteres viel
> kleiner geschrieben" ), sprich es wäre viel länger als
> mein Name.
>
> ! Eigentlich müsste ich es dazuschreiben (werde es vielleicht
> auch beim nächsten Mal), könnte mich ja von "BA"
> oder "DH" unterscheiden. Ich frage mich nur Wozu?
> Denn - zu meiner Zeit gab es (ist auch Heute noch so bis auf
> die UNI HH; Quelle:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ak... )
> den "Diplom-Betriebswirt" nur an FHn.
>
> Einen Dipl.-Kfm. (FH) z.B. gab es imho zu meiner Zeit
> überhaupt nicht, sondern nur den Diplom-Kaufmann, der immer
> von einer Uni kam.
>
> Ein sehr guter Freund hat übrigens .........
....
Warum?
Wei das Weglassen des FH-Zusatz Urkundenfälschung ist und somit nach § 132a StGB (Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) eine Straftat darstellt!
Leute, wenn euch euer FH-Diplom peinlich ist, dann geht an eine Uni!
Du hast recht.
Er muss so genannt weil es:
a) gesetzlich so geregelt ist
b) eine völlig andere Ausbildung al ein Dipl-Kaufmann (Uni) ist.
Ich glaube jeder weiß, dass Uni härter ist. Deswegen wird FH gerne weggelassen um den Anschein zu erwecken, dass wäre alles das Gleiche. Ähnlich wie Bachelors den Anschein erwecken wollen, dass BA=Dipl (Uni) wäre. Dem ist natürlich nicht so.
Einerseits wird auf die theoretische Ausbildung an der Uni geschimpft und die Ausbildung an der FH gelobt und gerühmt - anderseits soll bloss das "FH" nirgendswo auftauchen.
Gesund ist das nicht....
Lounge Gast schrieb:
>
> Der FH-Titel MUSS gennannt werden!
>
> Warum?
> Wei das Weglassen des FH-Zusatz Urkundenfälschung ist und
> somit nach § 132a StGB (Missbrauch von Titeln,
> Berufsbezeichnungen und Abzeichen) eine Straftat darstellt!
>
> Leute, wenn euch euer FH-Diplom peinlich ist, dann geht an
> eine Uni!
Korrekt. Man muss sich halt vor der Studienwahl entscheiden, ob man mit einem ewigen Makel ("FH"= fast Hochschüler) leben kann. Wer das nicht kann, soll gefälligst an die Uni und Vollakademiker werden.
Ein FH-Diplom ist nunmal auch ein niedriger Studienabhschluss als ein Uni-Diplom.
Rein formal ist ein FH-Diplom einem Bachelor gleichgestellt und ein Uni-Diplom dem Master.
Wenn ein Bachelor sich Master nennt ist es wohl jedem offensichtlich, dass dies Betrug ist.
Nur weil der FH-Zusatz vermeintlich "klein" ist, ist das Weglassen dieses Zusatzes und somit das Vorspielen eines höheren Studienabschlusses nicht weniger Betrug! Und selbstverständlich auch strafbar...
Jeder der mal an einer FH und an einer Uni war, weiß dass zudem die Uni eine andere Liga ist, als die FH. Wie viele Kommilitionen von mir sind an der Uni rausgeprüft worden und hatten anschließend an der FH keinerlei Probleme. Somit finde ich es grundsätzlich nicht gut, dass man nacher Bologna-Umstellung nicht mehr erkennen kann, wo der Abschluss erworben wurde. Aber das ist ein anderes Thema. Noch schlimmer ist die BA bzw. DH, aber das ist wieder was anderes...
Ein FH-Abschluss ist sehr wohl ein "voll"-akademischer Abschluß.
Wie kommt man bitte auf die Idee es gäbe "Halb-Akademiker"???
Diplomstudiengang bleibt Diplomstudiengang auf Uni wie auf FH
Der muss genehmigt werden und kann danach zum Abschluß und zum Erwerb eines Akademischen Grades führen.
Ein 8-semestriger Diplomstudiengang auf einer FH (gibt es nun ohnehin nicht mehr) ist natürlich keinem Bachelor gleichgestellt...wie kommt man denn auf die Idee??
Auf der Uni kann man faul sein ohne Ende und 18 Semester brauchen - auf der FH sind es 8 (ja und auch noch hinereinander *g*) sonst fliegt man. Soviel zu den tollen Uni-Ewig-Studenten.
Das ist somit das Falscheste was ich hier je gelesen habe.
1. Uni und FH sind grundverschieden. Egal wie die Studiengänge heißen.
2. der Bachelor ist dem Dipl (FH) rechtlich gleichgestellt. Deswegen sind die Dipl.(FH) Leute ja so genervt. Genauso wie die Uni Leute mit genervt davon sind, dass jedes Brettercollege Bachelors und Master verschenken darf.
Lounge Gast schrieb:
>
> Diplomstudiengang bleibt Diplomstudiengang auf Uni wie auf FH
> Der muss genehmigt werden und kann danach zum Abschluß und
> zum Erwerb eines Akademischen Grades führen.
>
> Ein 8-semestriger Diplomstudiengang auf einer FH (gibt es nun
> ohnehin nicht mehr) ist natürlich keinem Bachelor
> gleichgestellt...wie kommt man denn auf die Idee??
Einerseits hast du recht. Natürlich ist ein FH-Diplom ein "voller" akademischer Abschluss. Da gibt es nichts daran zu zweifeln.
Anderseits ist es ein niedrigerer Abschluss als das Uni-Diplom, daher muss das FH in der Klammer einfach erwähnt werden. Das Weglassen ist Betrug.
Zudem hat mein Vorposter recht. In den Bologna-Verträgen ist das FH-Diplom den Bachelor gleichgestellt. Rein formal und nach Definition.
Aber natürlich hat FH-Diplom mehr Inhalt als ein Bachelor.
Und noch zu deinen letztem Satz. An der FH konnte man früher auch ziemlich verlängern. Bekannter hat hat 11. Semester gebraucht.
Und aus so einer Aussage wie "Uni-Ewig-Studenten" spricht er pure Neid eines FHlers. Sorry. Kaum jemand braucht an der Uni länger als 11.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ein FH-Abschluss ist sehr wohl ein
> "voll"-akademischer Abschluß.
> Wie kommt man bitte auf die Idee es gäbe
> "Halb-Akademiker"???
>
> Diplomstudiengang bleibt Diplomstudiengang auf Uni wie auf FH
> Der muss genehmigt werden und kann danach zum Abschluß und
> zum Erwerb eines Akademischen Grades führen.
>
> Ein 8-semestriger Diplomstudiengang auf einer FH (gibt es nun
> ohnehin nicht mehr) ist natürlich keinem Bachelor
> gleichgestellt...wie kommt man denn auf die Idee??
>
> Auf der Uni kann man faul sein ohne Ende und 18 Semester
> brauchen - auf der FH sind es 8 (ja und auch noch
> hinereinander *g*) sonst fliegt man. Soviel zu den tollen
> Uni-Ewig-Studenten.
Selbstverständlich entspricht ein FH-Diplom einem Bachelor und ein Uni-Diplom einem Master!
Es mag wohl sein, dass das FH-Diplom meistens ein Semster mehr Regelstudienzeit hat als der Bachelor, dafür wurden beim FH-Diplom in der Regel auch zwei Praxissemster eingeplant, so dass das theoretische Wissen das gleiche ist. An den FHs die ich kenne, ist der Bachelor, sprich alle(!) Vorlesungen, wirklich identisch mit dem FH-Diplom.
Dass jemand ein FH-Diplom mit einem Uni-Diplom vergleichen will, entsopricht völliger Realitätverfremdung. Und dass man dann auch noch den FH-Titel weglassen will ist einfach nur dreister Betrug.
Es ist übrigens auch sehr merkwürdig, dass die meisten FH-Absolventen, so stolz auf ihre paraxisorientierte Ausbildung sind, die ja sogar besser als die Uni sei, aber gleichzeitig keine Möglichkeit auslassen, einen Uni-Abschluss vorzugaukeln...
diplom ist diplom... das einzige was der arbeitgeber bewertet ist die dauer deines studiums. 3 jahre sind natürlich nicht so zu vergüten wie 4 oder 5 jahre. WO du aber studiert hast, uni fh ba... absolut egal.
Lounge Gast schrieb:
>
> Selbstverständlich entspricht ein FH-Diplom einem Bachelor
> und ein Uni-Diplom einem Master!
>
> Es mag wohl sein, dass das FH-Diplom meistens ein Semster
> mehr Regelstudienzeit hat als der Bachelor, dafür wurden beim
> FH-Diplom in der Regel auch zwei Praxissemster eingeplant, so
> dass das theoretische Wissen das gleiche ist. An den FHs die
> ich kenne, ist der Bachelor, sprich alle(!) Vorlesungen,
> wirklich identisch mit dem FH-Diplom.
>
> Dass jemand ein FH-Diplom mit einem Uni-Diplom vergleichen
> will, entsopricht völliger Realitätverfremdung. Und dass man
> dann auch noch den FH-Titel weglassen will ist einfach nur
> dreister Betrug.
>
> Es ist übrigens auch sehr merkwürdig, dass die meisten
> FH-Absolventen, so stolz auf ihre paraxisorientierte
> Ausbildung sind, die ja sogar besser als die Uni sei, aber
> gleichzeitig keine Möglichkeit auslassen, einen Uni-Abschluss
> vorzugaukeln...
Man darf akademische Grade nur GENAU so führen wie sie auf dem Zeugnis stehen, man darf nichts hinzufügen und auch nicht wegnehmen, die Angelegenheit is Glasklar.
ZU: "Wer kennt "Erich Gutenberg" ?? Ohne Google / Wiki ;-) !!" ... usw. - langer Beitrag.
Alles was du schreibst ist Mist. Und ne 2,1 im FH Studiengang "Betriebswirtschaft" wäre heute evtl. gerade mal ein C-Grade.
Naja, als "Top Target Uni Master of Science BWL-Student" :-) hat man es jedenfalls nicht nötig sich mit Hilfe eines solchen Beitrags für sein Studiem rechtfertigen zu müssen.
Also man muss ja mal klar sagen, dass der Uni Bachelor dem Uni Dipl. näher kommt als der Uni Master dem Uni Dipl.
Man hat das Uni Dipl. in den Uni Bachelor gepresst. Der Master ist für etwa 1/3 der Studenten nochmal oben drauf. Als Zusatz zum ersten Hochschulabschluss.
Wenn das Dipl. dem Bachelor+Master entsprechen würde, hätte man an den Unis gleich viele Studienplätze für Bachelor und Master geschaffen.
Der Unterschied macht sich übrigens auch beim Gehalt bemerkbar.
Dieses falsche Bild Dipl=BA+Master wird derzeit noch von den vielen Dipl. aufrechtgehalten. Das ändert sich im Laufe der Zeit aber noch.
In den UK gilt auch der Bachelor als Hauptstudium. Master/PhD/MBA werden zusammen als postgraduate study bezeichnet.
Was denn sonst? FH-Diplom ist natürlich was anderes.
bei uns an der Uni ist wurde das Diplom genommen in zwei Teile geschnitten und schon hatte man das Bachelor/Master-Programm. Die Studienarbeit wurde zur Bachelor-Thesis, die Diplomarbeit zur Master-Thesis.
Wer anderes behauptet, sollte sich mal sene Gedankenstränge überprüfen lassen.
Und nicht umsonst wollen viele Top-Unis das Diplom wieder einführen.
Ich wollte für mein Diplom keinen Master haben. Jeder weiß, dass mein Diplom von einer deutschen Top-Uni stammt (deswegen betrügen auch die ganzen FH-Diplomer, in dem sie den Zusatz weglassen und einen anderen Abschluss vorgauckeln). Dein Master sagt gar nichts aus. Der könnte auch von irgend einer ostanatolischen "Hochschule" stammen.
Da kannst du noch so lange bashen.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also man muss ja mal klar sagen, dass der Uni Bachelor dem
> Uni Dipl. näher kommt als der Uni Master dem Uni Dipl.
>
> Man hat das Uni Dipl. in den Uni Bachelor gepresst. Der
> Master ist für etwa 1/3 der Studenten nochmal oben drauf. Als
> Zusatz zum ersten Hochschulabschluss.
>
> Wenn das Dipl. dem Bachelor+Master entsprechen würde, hätte
> man an den Unis gleich viele Studienplätze für Bachelor und
> Master geschaffen.
>
> Der Unterschied macht sich übrigens auch beim Gehalt bemerkbar.
>
> Dieses falsche Bild Dipl=BA+Master wird derzeit noch von den
> vielen Dipl. aufrechtgehalten. Das ändert sich im Laufe der
> Zeit aber noch.
>
> In den UK gilt auch der Bachelor als Hauptstudium.
> Master/PhD/MBA werden zusammen als postgraduate study
> bezeichnet.
Das FH dazugeschrieben werden muss ist klar. Und das ein FH Dipl. unter dem Uni Dipl. liegt ist auch klar.
Aber ein Uni Dipl. ist nicht so viel wert wie ein Uni BA und ein Uni MA zusammen.
Ein Uni Dipl. konnte im Prinzip jeder nach seinem Abi machen, bei dem Master sieht das anders aus. Der Master ist ein Zusatz auf den ersten erworbenen Hochschulabschluss. Beim Master findet also eine Auslese statt.
Naja und dann sind zwei Hochschulabschlüsse natürlich immer schwerer zu erwerben als einer, zumal bei dem Dipl. ja nicht jede Note zählte.
Wenn die ersten vier Sem. des BA notentechnisch nicht zählen würden und jeder automatisch einen Masterplatz an seiner Uni bekäme und die Noten aus den beiden letzten Sem. des BA auch für den Master angerechnet würden so dass man nicht wieder bei Null anfangen müsste und man ggf. sogar Klausuren wiederholen dürfe dann könnte man das Dipl. evtl. mit dem BA und dem MA vergleichen.
Die Uni Dipl. sollten mal ihren Notenschnitt der ersten 6 Sem. berechenn und dann überlegen ob es heute für einen Masterplatz an einer Top Uni reichen würde. Dipl. war doch ein Kuschelkursstudium im Vergleich zu heute.
Jaja, die lieben Bachelor...mit ihren möchtegern Rankings. Fakt ist Diplom = Master. Wer das Grundstudium nicht geschafft hat, konnte das HS nicht machen. Der Bachelor ist ein viel niedriger Abschluss. Da diskutiert niemand drüber, außer verzweifelten Bachelor-Studenten. Fragt mal eure Profs, ob der Bachelor=Diplom ist...da werden alle aber schön lachen..
Zum Ranking: Natürlich wird Master gesagt, da Diplomer mittlerwiele selten werden. In paar Semestern gibts keine Absolveten mit einem Diplom.
So ein Quatsch!
Uni Diplom=Bachelor+Master. Wenn eines davon von einer FH ist, sind die de facto natürlich weniger wert, aber offiziell leider das gleiche wert.
Und das nützt auch nichts, wenn du es noch in drei weitere Threads schreibts! Ein Uni-Master wird auch dann nicht mehr wert sein.
Bevor du solche Behauptungen aufstellst, solltest du erst mal ein bischen Ahnung über den Ablauf eines Uni-Diplom-Studiums haben. Nach deinen Aussagen hier, hast du das nämlich nicht.
Wahrscheinlich kommst du auch noch von einer FH... Echt lächerlich sowas...
Lounge Gast schrieb:
>
> Das FH dazugeschrieben werden muss ist klar. Und das ein FH
> Dipl. unter dem Uni Dipl. liegt ist auch klar.
>
> Aber ein Uni Dipl. ist nicht so viel wert wie ein Uni BA und
> ein Uni MA zusammen.
>
> Ein Uni Dipl. konnte im Prinzip jeder nach seinem Abi machen,
> bei dem Master sieht das anders aus. Der Master ist ein
> Zusatz auf den ersten erworbenen Hochschulabschluss. Beim
> Master findet also eine Auslese statt.
>
> Naja und dann sind zwei Hochschulabschlüsse natürlich immer
> schwerer zu erwerben als einer, zumal bei dem Dipl. ja nicht
> jede Note zählte.
>
> Wenn die ersten vier Sem. des BA notentechnisch nicht zählen
> würden und jeder automatisch einen Masterplatz an seiner Uni
> bekäme und die Noten aus den beiden letzten Sem. des BA auch
> für den Master angerechnet würden so dass man nicht wieder
> bei Null anfangen müsste und man ggf. sogar Klausuren
> wiederholen dürfe dann könnte man das Dipl. evtl. mit dem BA
> und dem MA vergleichen.
>
> Die Uni Dipl. sollten mal ihren Notenschnitt der ersten 6
> Sem. berechenn und dann überlegen ob es heute für einen
> Masterplatz an einer Top Uni reichen würde. Dipl. war doch
> ein Kuschelkursstudium im Vergleich zu heute.
In diesen "Rankings" werden eben immer FH-Diplome und Uni-Diplome zusammengemischt.
Ich weiß jetzt echt nicht, wieso wir hier diskutieren ob Master höher als das Uni-Diplom ist. Jeder mit der etwas mitdenkt, weiß natürlich, dass Master=Uni-Diplom ist.
Mit dem Bologna-Prozess kommen jetzt leider ganz neue Probleme:
Es ist eben Master=Uni-Diplom.
Und jeder weiß eben auch, dass der Master an der FH um ein vielfaches leichter ist als der Master, bzw. Diplom früher, an der Uni.
Das wissen natürlich auch die Personaler. Während man früher nur auf den Titel schauen musste (Diplom) um die Qualität zu erkennen, reicht dass nun mit dem Master nicht mehr. Die Master werden einem doch von allen möglichen privaten, berufsbegleiteten Hochschulen, Wald und Wiesen-FHs etc. hinterhergeworfen, so dass man erst in den Lebenslauf schauen muss, sich dann über die Hochschule informieren muss (Akkreditierung etc.) um dann zu sagen was dieser ach so tolle und dem Diplom überlegene Master (Achtung Ironie) eigentlich taugt.
Glaubt einfach. Niemand zieht wirklich einen Master einem Uni-Diplom-Absolventen vor.
Lounge Gast schrieb:
>
> ach und übrigens, laut WiWo Ranking, also die
> Personalermeinung, die hier ja alle so schätzen:
>
> Master ist der von Personalern bevorzugte Abschluss im
> Bereich BWL. Dipl. liegt weit dahinter. (WiWo Nr. 16 Seite 87
> Abb. 3)
Der Master of Scienece (Uni) hat definitiv mehr Geweicht als der gute alte Dipl. Kfm.
Dipl. Kfm war/ist ja jeder irgendwie geworden der nicht ganz dumm war. M.Sc. ist eine zusätzliche Auszeichnung für die man an einer Top Unis teilweise durch die Hölle gehen muss ;-)
das wird von neutraler Seite auch überall so gesehen.
Du redest einen Unsinn, das ist wirklich kaum zu fassen. Du stellst hier irgendwelche Behauptungen in den raum und verkaufst diese als Fakten oder als allgemein anerkannte Tatsachen. Selbstverständlich ist ein Master an der FH NICHT leichter oder weniger wert als einer von der Uni. Also erzähl nicht so einen Unsinn.
Wenn man sich Gehaltstabellen der letzten Jahre anschaut sieht man folgendes:
- Uni und FH verdienen bei Bachelor und Master gleich, nur bei einem Diplom gibt es den klassischen Gehaltsunterschied
- Das Gehaltsniveau des Bachelors ist stetig gestiegen und nähert sich dem Uni-Diplom immer weiter an
- Der Masterabschluss wird höher vergütet als das Uni-Diplom mit weiter steigender Tendenz
Man muss sich schon wundern, was gebildete(?) Leute für einen Unsinn auf eine ernsthafte Frage antworten.
Man fühlt sich wie bei der Beurteilung eines dummen Musikvideos auf YouTube.
Also erstens ist selbstverständlich das Studium an der FH leichter als an der Uni. Wer anders behauptet hat einfach keine Ahnung. Ich war auf beiden.
Und zweitens weiß ich nicht, was an einem Master eine Auszeichnung sein soll. Das Niveau ist da teilweise lächerlich (und ich habe Erfahrungen von einer sog. Eliteuniversität). Beim Bachelor sind die Durchfallquoten um ein vielfaches höher. Beim Master fällt kein Mensch mehr durch. Der härtere Teil der Studiums ist eindeutig der Bachelor. Beim Diplom war das härteste ja auch das Vordiplom.
Dipl-Kfm. ist aber zudem nunmal das gleiche wie B.Sc und M.Sc zusammen. Ich verstehe nicht wie das ernsthaft von gebildeten Leuten in Frage gestellt wird. Es ist de facto das gleiche Studium mit identischen(!) Vorlesungen. Nur eben einem Bachelor zwischendrin.
Selbstverständlich IST ein Bachelor/Master an einer FH leichter als an einer Uni (grundsätzlich, im Einzelfall eventuell mit Schwankungen). Denkst du, da hat sich grundsätzlich was am Niveau geändert? Das FH-Diplom war ja auch schon immer leichter als das Uni-Diplom.
Und zudem:
Hast du dir schon mal überlegt, warum es eine Fachhochschulreife gibt bzw. ein Fachabi, welches ausschließlich zum Studium an einer FH, aber nicht an einer Uni berechtigt?!
Tipp: Das ist nicht nur eine bürokratische Hürde...
schon klar, dass jeder seinen studiengang am besten/schwersten findet. ich habe den master an einer uni gemacht und vorher den bachelor an einer fh... niveau war gleich.
wacht auf..
Komisch hier in Hessen kann man mit Fachhochschulreife an allen, ausser einer Uni studieren. Außerdem ist "Fachabi" das Synonym für fachgebundene Hochschulreife, mit der man an jeder Uni studieren kann, aber das wussten sie natürlich schon.
Die Noten im Master werden doch geradezu verschenkt. Diese 4 Urlaubssemester sind wahrlich nicht schwer. Sobald man im Master-Programm drin ist (das ist das eigentlich schwierige), läuft alles wie am Schnürchen.
Stimmt, auch wenn es offziell heißt Diplom=Master,
ist es in der Realtität Diplom>Master, da Master regelrecht verschenkt werden. Abbruchquoten Master unter 10%, Abbruchquoten Diplom deutlich mehr als 35%! Sagt alles!
Lounge Gast schrieb:
>
> Master (Uni) = Dipl. (Uni) ?
>
> aus welchen Gründen das ?
ja, nur 10%, weil einen Master nur die Besten machen dürfen, es findet eine zusätzliche Vorauswahl statt, weshalb sich der Master auch vom Dipl. im positiven Sinne absetzt.
Es macht übrigens keinen Sinn die Quoten von Dipl. und Ma. zu Vergleichen. Richtig wäre der Vergleich zw. Dipl. und B. Sc. weil die meisten zu Beginn ihr BWL Studium abbrechen.
Also, wenn das alles ist: Abbruchquoten und "Sagt alles" :-) dann reicht das nicht.
also bei uns im unternehmen ist es so, dass nicht zwischen fh und uni differenziert wird. es kommt auf die dauer des studiums an. ergo ist ein 10 semester masterstudium an einer uni gleichwertig (bzw was das einstiegsgehalt angeht) mit einem 10 semester fh studium.
jeder hält seinen studiengang für den schwersten/besten/wertvollsten etc...
im grunde ist es wurst wo ihr studiert habt, solange ihr ein bisschen was drauf habt und im vorstellungsgespräch überzeugen könnt.
Die meisten Unternehmen ab einer gewissen Größe differenzieren sehr wohl zwischen Uni und FH.
Die werden schon wissen warum.
FH'ler für den Mittelbau und Uni-Leute für die komplexeren Positionen.
Zurück zum Thread:
Ja, man muss (FH) dazuschreiben.
Warum auch nicht. Ist doch kein Malus an einer FH studiert zu haben.
Was passiert jetzt eigentlich, wenn sich mehr und mehr FHs in Hochschulen (HS) "umnennen"? Beispiel: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Hochschule Mittweida, Int. Hochschule Bad Honnef-Bonn etc.
Ist man dann Bachelor/Master of Arts/Science (HS)????
Persoenlich wuerde ich einfach gar nichts dahinter schreiben. Im Lebenslauf ist's dann ja sowieso naeher erlaeutert!
Falls es dir noch nicht aufgefallen ist: beim Bachelor gibt es keine Zusätze wie (FH) oder (HS) oder (Uni), die wären in Deutschland auch gar nicht erlaubt.
Nach der Theorie wäre also ein Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre der FH Köln wissenschaftlicher als ein Bachelor of Arts in Wirtschaftswissenschaften der Uni Rostock oder der Uni Basel.
Arts ist in der Regel für Geisteswissenschaften und Science für Naturwissenschaften. Aus irgendeinem Grund maßen sich manche Fakultäten seit Bologna an Science für WiWi zu vergeben.
Oxford, Cambridge und Yale vergeben jedenfalls Bachelor of Arts für WiWis.
Ich habe seinerzeit an einer Fachhochschule in niedersachsen studiert.
Mit meiner Diplomurkunde wurde mir der akademische Grad
Diplom-Ingenieur verliehen und so führe ich diesen.
Dir wurde der Dipl.-Ing. (FH) verliehen. Alles andere zu beahupten ist strafbar!
Wenn du dich zudem für deinen FH-abhscluss schämst, dann hättest du besser an eine Uni gehen sollen. Denn eine andere Erklärung, dass einem der FH-Abhscluss peinlich ist, lässt dieses "Uni-Abschluss vorgaucklen" ja nicht zu.
Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe seinerzeit an einer Fachhochschule in niedersachsen
> studiert.
> Mit meiner Diplomurkunde wurde mir der akademische Grad
> Diplom-Ingenieur verliehen und so führe ich diesen.
Bei meiner Einschreibung in der FH 2010, wurde mir gleich als erstes gesagt, dass der Zusatz (FH) nicht hinter dem Bachelorabschluss stehen wird.
Ich kann sowieso nicht so ganz nachvollziehen, warum FH's schlechtere Abschlüsse vergeben sollten als Uni. Die Aufnahmebedingungen sind unterschiedlich (Abitur vs. Fachhochschulreife) aber inhaltlich wie auch vom Anspruch sind die Studiengegänge natürlich gleich, oder sollten es zumindest sein. Da gibt es aber in der Realität natürlich unterschiede.
Ich habe beides erlebt, sowohl, dass an einer FH auf höherem Niveu unterrichtet wird, als an der Uni wie auch andersherum.
Ich weiß es nicht warum der Zusatz wegfällt. Vielleicht weil Uni und FH in meiner Stadt zusammenarbeiten und daher auch Masterabschlüssebei uns öglich sind, oder weil mein Studiengang mit dem an einer Uni vergleichbar ist, oder an der Umstellung von Dip. zu BA-MA oder vielleicht ist es auch Ländersache? wer weiß?
Ich werde meinen Bachelor of Science in Mathematik jedenfalls 2013 in der Hand halten. Und da wird auf dem Zeugnis B.Sc. in Klammern stehen und sonst nix!
Einer meiner Kollegen konnte sich bei seinem FH-Diplom aussuchen, ob er den Zusatz (FH) haben wollte oder nicht. Er hat natürlich dankend darauf verzichtet, hatte so einen Dipl.-Ing. ohne Zusatz. Kurze Zeit später haben dann alle Absolventen nur noch den Dipl.-Ing.(FH) bekommen. Das war ca. 1980 in Hessen.
Die FH Bezeichnung muss hinter den Abschluss, weil es ein anderer kürzerer Abschluss im Vergleich zum Uni-Diplom ist (8 vs. 10 Semester). Beim Bachelor/Master ist das nicht so.
Das müsste man durch lesen eigentlich merken...
Lounge Gast schrieb:
>
> Bei meiner Einschreibung in der FH 2010, wurde mir gleich als
> erstes gesagt, dass der Zusatz (FH) nicht hinter dem
> Bachelorabschluss stehen wird.
>
> Ich kann sowieso nicht so ganz nachvollziehen, warum
> FH's schlechtere Abschlüsse vergeben sollten als Uni.
> Die Aufnahmebedingungen sind unterschiedlich (Abitur vs.
> Fachhochschulreife) aber inhaltlich wie auch vom Anspruch
> sind die Studiengegänge natürlich gleich, oder sollten es
> zumindest sein. Da gibt es aber in der Realität natürlich
> unterschiede.
> Ich habe beides erlebt, sowohl, dass an einer FH auf höherem
> Niveu unterrichtet wird, als an der Uni wie auch andersherum.
>
> Ich weiß es nicht warum der Zusatz wegfällt. Vielleicht weil
> Uni und FH in meiner Stadt zusammenarbeiten und daher auch
> Masterabschlüssebei uns öglich sind, oder weil mein
> Studiengang mit dem an einer Uni vergleichbar ist, oder an
> der Umstellung von Dip. zu BA-MA oder vielleicht ist es auch
> Ländersache? wer weiß?
> Ich werde meinen Bachelor of Science in Mathematik jedenfalls
> 2013 in der Hand halten. Und da wird auf dem Zeugnis B.Sc. in
> Klammern stehen und sonst nix!
Auch das ist nicht erlaubt! Das täuscht den Abschluss einer FH vor, der ja nicht stattgefunden hat. Bei Dipl.-Ing. (FH) darf das FH auch nicht weggelassen werden! Vorsicht, könnte Ärger geben!!!
Lounge Gast schrieb:
>
> ich habe ein Dipl.-Ing. von einer Uni - Schreibe aber immer
> das (FH) dazu um praxistauglichkeit vorzuzeigen.
Nicht nur das ein Dipl.-Studium an einer FH zeitlich kürzer war.
Ebenso gibt es gravierende Niveauunterschiede.
Mit BA/MA hat sich die Studiendauer aller Hochschularten angepasst.
Was bleibt ist der Niveauunterschied zwischen Uni und FH.
Lounge Gast schrieb:
>
> Die FH Bezeichnung muss hinter den Abschluss, weil es ein
> anderer kürzerer Abschluss im Vergleich zum Uni-Diplom ist (8
> vs. 10 Semester). Beim Bachelor/Master ist das nicht so.
Hallo,
ich habe an Uni und FH studiert und es existieren meiner Erfahrung nach keine nennenswerten Niveauunterschiede zwischen guten FHs und guten Unis. Den besseren Notenschnitt habe ich sogar an der Uni erreicht.
Was ich immer wieder feststellen muss ist, dass Uni Studenten, welche versuchen die FH "schlecht zu reden", in der Regel beruflich nicht sonderlich erfolgreich sind, oder an sich selbst zweifeln. Sie versuchen oft ihre gesellschaftliche Stellung durch die Institution an der sie studiert haben, statt durch Leistung zu behaupten.
Also als Fazit: Die Uni/FH Diskussion hat eine lange Tradition, nach Bologna und der Gleichstellung sollte diese, zumindestens was die Reputation der Studienabschlüsse betrifft, überflüssig werden.
Also an meinem Wohnort dauerten die sowohl an der Uni wie auch an der FH 8 Semester.
Lounge Gast schrieb:
>
> Nicht nur das ein Dipl.-Studium an einer FH zeitlich kürzer
> war.
> Ebenso gibt es gravierende Niveauunterschiede.
> Mit BA/MA hat sich die Studiendauer aller Hochschularten
> angepasst.
> Was bleibt ist der Niveauunterschied zwischen Uni und FH.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die FH Bezeichnung muss hinter den Abschluss, weil es ein
> > anderer kürzerer Abschluss im Vergleich zum Uni-Diplom
> ist (8
> > vs. 10 Semester). Beim Bachelor/Master ist das nicht so.
An meiner Uni war die Regelstudienzeit 10 Semester. Der Durchschnitt war allerdings 12, und das nicht weil die Studenten allesamt faul waren.
8 Semester Uni-Diplom gabs nicht. Das ist Blödsinn! Minimal 9! Aber das auch nur in Wiwi an einigen Unis. Wing, Technik, Naturwissenschaften waren allesamt 10 Semester Reglstudienzeit! Diplom Wiwi Mannheim war z.B. auch 10.
Lounge Gast schrieb:
>
> Also an meinem Wohnort dauerten die sowohl an der Uni wie
> auch an der FH 8 Semester.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Nicht nur das ein Dipl.-Studium an einer FH zeitlich
> kürzer
> > war.
> > Ebenso gibt es gravierende Niveauunterschiede.
> > Mit BA/MA hat sich die Studiendauer aller Hochschularten
> > angepasst.
> > Was bleibt ist der Niveauunterschied zwischen Uni und FH.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Die FH Bezeichnung muss hinter den Abschluss, weil
> es ein
> > > anderer kürzerer Abschluss im Vergleich zum
> Uni-Diplom
> > ist (8
> > > vs. 10 Semester). Beim Bachelor/Master ist das
> nicht so.
Ah ja.
Also wenn dieses Fazit von dir persönlich kommt, dann muss das ja echt so sein...
Ist natürlich Quatsch. Ich denke, Uni war immer anspruchsvoller als FH und das wird sich auch nicht ändern. Manche Firmen werden Uni-Leuten mehr bezahlen, andere werden FH und Uni gleich bezahlen. Who cares? Im Endeffekt kommt es darauf an was man leistet. Und durch die bessere Ausbildung an der Uni hat man dadurch beste Möglichkeiten!
Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
> ich habe an Uni und FH studiert und es existieren meiner
> Erfahrung nach keine nennenswerten Niveauunterschiede
> zwischen guten FHs und guten Unis. Den besseren Notenschnitt
> habe ich sogar an der Uni erreicht.
>
> Was ich immer wieder feststellen muss ist, dass Uni
> Studenten, welche versuchen die FH "schlecht zu
> reden", in der Regel beruflich nicht sonderlich
> erfolgreich sind, oder an sich selbst zweifeln. Sie versuchen
> oft ihre gesellschaftliche Stellung durch die Institution an
> der sie studiert haben, statt durch Leistung zu behaupten.
>
> Also als Fazit: Die Uni/FH Diskussion hat eine lange
> Tradition, nach Bologna und der Gleichstellung sollte diese,
> zumindestens was die Reputation der Studienabschlüsse
> betrifft, überflüssig werden.