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home / lounge / Studium / Studienwahl 22.10.2014
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Doctor of Business Administration (DBA

 Autor   Beitrag  1  |  2

   14.08.08
  Lounge Gast
Doctor of Business Administration (DBA
Hat jmd. schon Erfahrungen mit nebenberuflichen DBA-Programmen im Ausland gemacht? Z.B. habe ich von der University Surrey (UK) oder Charles Darwin University (Australien) gelesen.

Ist der Arbeitsaufwand höher oder niedriger ggü. einer externen Promotion an einer dt. Uni?

Wie schaut es mit der Akzeptanz in Dtl. aus?


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   17.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Wertlos, ist vom Anspruch niedriger, bringt im Gegensatz zum MBA nichts. Wenn du wissenschaftlich arbeiten willst mach eine wissenschaftliche Promotion. Wenn du nicht wissenschaftlich arbeiten willst dann promovier nicht.
Für eine Karriere bringt ein MBA mehr (natürlich ist Promotion + MBA noch etwas mehr wert, aber bitte nicht mit DBA).


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   18.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Zur Akzeptanz: Kenne mich nur mit England aus. Wenn man dort einen DBA macht, kann man in Dtl. den Dr.-Titel ohne Zusatz führen.

Um die 4 Jahre muss man für den DBA allerdings schon einplanen. Anders als bei "typischen" externen Promotionen in Deutschland muss man sich beim DBA in der Regel auch auf zusätzliche Scheine einstellen (z.B. Research-Methods). Alles in allem schwer zu sagen was mehr Aufwand ist. Nimmt sich wahrscheinlich beides nicht.


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   23.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Der DBA richtet sich, genau wie der MBA, primär an Leute mit ein paar Jahren Berufserfahrung. Während es beim MBA eher darum geht Nicht-BWL'ern einen Einblick in Managementthemen zu geben, richtet sich der DBA an erfahrene Manager/Berufstätige, die sich eingehend wissenschaftlich mit einem KONKRETEN Praxisproblem beschäftigen möchten. D.h. im Gegensatz zu einem PhD o.ä. beschäftigt man sich nicht mit irgendwelchen rein theoretisch/wissenschaftlichen Fragestellungen.
Selbstverständlich arbeitet man dennoch streng wissenschaftlich, wie oben schon erwähnt muss man Methodikkurse belegen.
Sollte man die Zeit haben, ist es gut möglich den DBA in 3 Jahren fulltime zu absolvieren. Selbstverständlich ist der DBA, zumindest wenn er in England absolviert wurde, gleichbedeutend mit einer deutschen Promotion, d.h. der Titel Dr. kann ohne Zusatz geführt werden.
Alles in allem eine gute Möglichkeit für Leute die sich intensiv mit einem spannenden Thema aus dem beruflichen Alltag beschäftigen möchten.


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   25.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Bei einem PhD in BWL werden i.d.R. nur sehr relevante praktische Fragestellungen bearbeitet bzw. Fragestellungen mit großer Auswirkung auf der Praxis. Das ist schließlich eine Realwissenschaft.
Er ist auch nicht gleichbedeutend mit einer Promotion und die methodische Qualität bei DBAs ist häufig als gering einzustufen (die bekannten Unis setzen auf Promotion/PhD und nicht auf DBA).
Du darfst grundsätzlich EU-Grade führen. Allerdings musst du darauf achten das du sie korrekt führst, ansonsten wird es teuer.


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   25.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Das Statement zu den EU-Abschlüssen ist richtig. Solange man den Abschluss an einer "ordentlichen" Uni macht (in UK gibt es zum Beispiel jede Menge, die einen DBA anbieten und einen guten Ruf haben), kann man in Dtl. auch den Dr.-Titel führen. Im Internet findet man auch eine Datenbank, auf der man vor Studienbeginn prüfen kann, ob Uni und Abschluss in Deutschland anerkannt werden.

Bei den meisten UK-DBA-Programmen ist das kein Problem, da sie mindestens 3 Jahre dauern und als gleichwertig zur Promotion anerkannt werden. D.h., Dr.-Titel darf ohne Zusatz in Dtl. geführt werden.


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   25.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Sind denn Probleme bei der Anerkennung von DBA-Titeln in Deutschland bekannt?

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   26.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
gitb kaum eine gute UNi in den UK die DBA anbieten. Es gibt übrigens keine Anerkennung mehr von Abschlüsssen innerhalb der EU, da jeder Träger wie oben gesagt persönlich dafür verantwortlich ist, dass er sie richtig trägt. Ein DBA darf sich nicht einfach Dr. so und so nennen sondern Hennes Fachbender, DBA. Außerdem stimmt es nciht das DBA aufgrund ihrer Dauer (3 Jahre) als gleichwertig zur Promotion anerkannt werden.

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   26.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Lasst Euch nicht Bange machen. Ein Blick in die Datenbank Anabin (www.anabin.de) erleichtert die Antwort. Die Kultusministerkonferenz führt dort Informationen zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Der in England erworbene DBA wird offiziell von der KMK als Promotion anerkannt (Dauer mind. 3 Jahre). Die finale Anerkennung obliegt den Ländern. Da sich die Länder allerdings an der KMK orientieren, hat man diesbezüglich keine Probleme. Einige Länder (z.B. Berlin) sind bei der Anerkennung äußerst "liberal".

Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, dann holt man sich vor Studienbeginn einfach eine Auskunft im zuständigen Landesministerium ein. Erste Inidikation wie gesagt über www.anabin.de.


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   26.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
In Europa braucht der DBA wahrscheinlich noch ein paar Jahre. War beim MBA ja ähnlich. In den USA wird der DBA schon seit einigen Jahren in Harvard, Berkeley, Wharton & Co. angeboten. Ordentliche englische Unis wie Surrey, Henley und Bradford machen nun auch seit einigen Jahren ihre ersten Erfahrungen mit dem DBA. Läuft anscheind gut - die Nachfrage ist da.

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   28.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Kennt Ihr gute deutsche Kooperationspartner von DBA-Programmen?

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   28.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Naja Wharton, Berkeley und Harvard bieten keinen DBA an. Und auch in USA ist der keinesfalls üblich.
Und Surrey, Henley und Bradford sind doch in England eher FHs als richtige Unis (werden übrigens auch von in Deutschland nicht staatlich anerkannten Hochschulen genutzt um deren Abschlüsse zu vergeben - staatlich Anerkennung als Hochschule würde ja schließlich ein Mindestmaß an Qualität bedeuten und auch Kosten und qualifizierte Dozenten).


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   29.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Mensch, diese unqualifizierten Aussagen...da bekommt man ja die Kretze...schau dir mal die Unis an. Bis gestern wusste ich nichts von denen, aber einige Stunden Recherche ergaben die Informationen das die Unis gut sind. Allen vorran Bradford.

Und wer denkt AASCB und Equis werden hinterher geschmissen der gehe doch bitte zur EBS...


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   29.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Um mal Fakten vor Meinungen zu stellen, schaut z.B. mal unter www.hbs.edu/doctoral/programs nach. Dort kann man sich die DBA-Programme in Harvard ansehen. Auf der Seite www.hbs.edu/doctoral/programs/dbavsphd.html erklärt die Uni auch die unterschiedlichen Ansätze von PhD und DBA.

Was die UK-Unis angeht: In der Diskussion wurde schon die Anabin-Datenbank der Kultusministerkonferenz angesprochen. Auch dort gilt "Fakten vor Meinungen". Fraglich ist immer, ob das jeweilige Landesministerium die o.a. Einrichtungen und Abschlüsse anerkennt. Und das ist nach aktueller Verwaltungspraxis gegebeben.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Die IBS in Lippstadt bietet berufsbegleitend den DBA der University of Surrey an. Da werden aber nur die Räume gestellt, Professoren und Material kommen aus England.
Wie schon gesagt ist der DBA normal als Dr. vor dem Namen führbar.
Hier ist der KMK Beschluß im Original: http://www.kmk.org/doc/beschl/grundau...

Link IBS: http://www.ibs-lippstadt.de/promotion...


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   29.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Nach aktueller Verwaltungspraxis werden grundsätzliche keine Abschlüsse mehr anerkannt und jeder muss selbst die Verantwortung tragen, dass er richtig handelt. Einen DBA als Doktor tragen kann daher sehr teuer werden. Anabin erzählt leider nichts verbindliches, sondern immer nur unverbindliches auf das du dich in einem teueren Rechtsstreit nicht stützen kannst.

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   29.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Kann denn nun niemand eine qualifizierte (mit Fakten belegte) Auskunft darüber geben, ob ein DBA Abschluss, bspw. bei Henley in Deutschland als Dr. vor dem Namen geführt werden kann?
In der anabin Datenbank wird Henley mit H+ bewertet, was einer Anerkennung entspricht, allerdings ist hiermit wohl eher der DBA Titel gemeint. Wie sieht es aus, diesen auf "Dr." umschreiben zu lassen?


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   29.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Ein DBA Abschluss bei Henley ist also ohne Zusatz als Dr. führbar?
Wer kann einen fakitchen Beweis liefern?


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   30.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Es wird generell nicht mehr umgeschrieben! Ein DBA ist als Vorname Nachname, DBA zu führen.
Anabin sagt überhaupt nichts über Anerkennung aus, sondern nur das eine formell möglich ist (das heißt es ist überhaupt möglich eine Überprüfung einzuleiten, die kann durchaus dann negativ ausfallen!). Da aber Umschreibungen von EU-Abschlüssen NICHT mehr durchgeführt werden hat sich es erübrigt.


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   31.08.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Anerkennung DBA - Fuehrung

Hier geht wirklich einiges zwischen Fakten und Meinungen auseinander. Es gibt eine Vereinbarung der Kultusministerkonferenz (ist auf der Webseite KMK mit etwas Suchgeduld zu finden), die eindeutig sagt, dass ein in einem EU Land erworbener Doktortitel wahlweise in der Originalform (also, PhD oder DBA) oder aber in der landesueblichen Abkuerzung Dr. gefuehrt werden darf. Das ist die Vereinbarung der Kultusminister, also ein Fakt.

Diese muss selbverstaendlich in den einzelnen Laendern umgesetzt werden. Ich habe mit der Zentralstelle fuer Auslaendisches Bildungswesen gesprochen, und man sagte mir, dies sei weitestgehend geschehen. Fuer Hessen habe ich das auch vom Kultusministerium bestaetigt bekommen.

Was die Frage nach den Unis und den Niveaus angeht ist hier ebenfalls einiges neben der Spur. Zunaechst bleibt die Frage zu beantworten, welche Motivation britische Unis haben (teilweise hochangesehene wie Aston oder Bradford) sollten, Doktortitel zu "verschleudern", und damit Ihren eigenen Ruf zu schaedigen.
Wem dass als Antwort nicht reicht, der sollte mal den Bericht der Scotish Working Group (www.QAA Scotland) zum einheitlichen Bildungsrahmen in Europa ansehen. Die QAA ist die staatlich mandatierte, unabhaengige Organisation zur Qualitaetssicherung in GB. Dort wird ganz klar herausgearbeitet, dass es in der Qualitaet keinen Unterschied zwischen PhD und DBA gibt.

Letztlich gibt es auch Unis, wie unter anderem Harvard, die den DBA durchaus als eine Voraussetzung zur akademischen Laufbahn ansehen - man muss nur auf die Webpage der harvard business school gehen und nach der Beschreibung des DBA Programms suchen. Aber es scheint, als haben einige Unis den voellig unberechtigten Widerstand gegen den DBA erkannt und gehen einen anderen Weg. An der Coppenhagen Business School zum Beispiel koennen die Absolventen waehlen, ob Sie einen DBA oder einen PhD als Abschluss bekommen, dass Progamm ist jedoch das gleiche. Passt irgendwie nicht zum Qualitaetsunterschied, den einige hier beschreiben.

Ich denke die Unterscheidung zum PhD ist, dass der DBA als Forschungsthema eine praxisrelevante Fragestellung beantwortet. Dadurch wird er aber nicht minderwertig. Es gibt in Deutschland zahlreiche Dissertationen, die ein Praxisthema zum Gegenstand haben - nur wird hier nicht differenziert. Alle sind am Ende Dr. rer. pol. oder Dr. oec. Ein Thema wie zum Beispiel "Entwicklung eines Insolvenzprognoseverfahrens" oder "Einfuehrung eines Corp. Governance Controllings" - wie sie in Deutschland existieren sind doch wohl praxisrelevant - aber deshalb nicht minderwertig.

Fazit:
Der DBA ist im Anspruch gleichwertig dem PhD. Das bestaetigen sowohl die Unversitaeten als auch unabhaengige Evaluations (siehe Scotish Working Group z.B.)
Der DBA ist aufgrund der KMK, sofern er von einer anerkannten Hochschule in der EU verliehen wurde, als Dr. fuehrbar
Die Laender haben oder werden die Vereinbarung der KMK umsetzen.


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   01.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
@Vorposter: Vielen Dank für den guten, sachlichen Beitrag!

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
@Lounge Gast 31.08.
Danke für deine Auskunft. Könntest du bitte das Dokument in dem steht, dass ein in einem EU anerkannter Doktortitel in Deutschland als Dr. führbar ist posten? Im Dokument, welches ich gefunden (link ebenfalls schon hier gepostet) habe steht ausdrücklich, dass ein Berufsdoktorat in Deutschland nicht als Dr. umschreibbar ist....
Dnke und Gruss


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   02.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Das Verwaltungsrecht subsumiert unter Berufsdoktorat allerdings nicht den DBA. Vielmehr sind darunter Abschlüsse wie der US-amerkanische MD von Medizern oder auch der schnell zu bekommende "PhDr." osteuropäischer Universitäten gemeint.

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   02.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Du hast das richtige Dokument gelesen. Da steht in der Tat dass ein Berufsdoktorat nicht als Dr. fuehrbar ist. Aber der DBA (genausowenig wie der EngD oder EdD) sind keine Berufsdoktorate in diesem Sinne - das habe ich am Anfang auch befuerchtet, da die "nicht PhD Doktrate" als Professional Doctorates bezeichnet werden. Das ist aber rein sprachlich. Inhaltlich versteht die KMK unter einem Berufsdoktorat eines dass ohne Promotionsstudium erworben wurde. Das sind Dr. Titel die im Anschluss an ein grundstaendiges Studium ohne weitere Leistungen vergeben werden. Das ist z.B. beim Medizinstudium in Italien der Fall und bei Jura in bestimmten Laendern. Der DBA basiert aber auf einem "research" studium und Verteidigung der Thesis und ein abgeschlossenes Masterstudium ist i.d.R bereits Voraussetzung.

In dem Dokument wird auch geschrieben, dass Doktorate nicht als Dr. gefuehrt werden duerfen, die im Herkunftsland nicht als Abschluss der Stufe 3 gem. Bolognaprozess zugeordnet werden. Der DBA gehoert aber zur 3. Stufe (siehe Beschreibung QAA Scotland als Beweis).

Einzig besteht das Risiko darin, dass sich die Rechtslage aendert oder die DBAs aufgrund des bis 2010 entstehenden einheitlichen Bildungsrahmens in Europa kuenftig anders eingestuft werden. Das war auf der letzten Europaeischen Kultusministerkonferenz heftig debatiert worden, aber GB hat auf der Gleichwertigkeit bestanden. Und ich glaube, dass werden sie weiterhin tun, also ist das Risiko aus meiner Sicht gering.

Hoffe damit geholfen zu haben. Ich bin zur Zeit DBA Student und habe mich gruendlich mit dem Thema beschaeftigt bevor ich das begonnen habe. Sag mir wenn ich weiter helfen kann.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Vielen Dank!

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Es ging ihn aber um Umschreibung und EU-Abschlüsse werden in Deutschland grundsätzlich nicht mehr umgeschrieben, es ist drauf zu achten, dass diese korrekt geführt werden, also als Vorname Nachname, DBA

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem ordentlichen DBA-Programm. Kannst Du ein Programm empfehlen? Z.B. in England?

[auf diesen Beitrag antworten]

   03.09.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
ich weiss nicht wie deutlicher es noch dargestellt werden muss. Aber blos weil der Titel nicht umgeschrieben wird, muss er noch lange nicht hinter dem Nachname gefuehrt werden. Mach dier doch einfach die Muehe und schau in die zitierten Dokumente. Er darf ihn als Dr. fuehren. Das hat mir die KMK telefonisch auch bestaetigt, und das war erst von einigen Wochen. Vom Land Hessen hab ich das sogar schriftlich.

Umgeschrieben wird in der Tat nicht mehr, aber das ist nicht das Thema. Eine Umschreibung waere eine "Ueberfuehrung" in einen Dr. rer. pol. oder Dr. oec. Das gab es frueher mal, jetzt aber nicht mehr - und der Dr. oec. kann auch nicht in einen PhD oder DBA umgeschrieben werden. Das hat aber mit der Führung des Titels nichts zu tun.


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   03.09.08
  Lounge Gast
Programmwahl
Das ist eine schwierige Angelegenheit. Aus meiner Sicht hast Du bei keiner UK Uni ein wirkliches Qualitaetsproblem, wenn sie einen DBA anbieten. Aber es gibt natuerlich Spitzenreiter, wie z.B.
- Bradford
- Warwick
- Cranfield oder
- Henley
Die profitieren vom ausgezeichneten Ruf der Uni. Aber Du solltest genau darauf achten, was Deine Anforderungen an das Programm sind. Die unterscheiden sich schon im Hinblick auf die Fächerschwerpunkte (manche sind eben in Strategy stark und andere in HR oder Finance), Programmstruktur und Kosten.

Fuer mich persoenlich war vor allem wichtig viel Flexibilitaet zu haben - d.h. Moeglichkeit der Studienpause. Ausserdem hat Wirtschaftlichkeit eine Rolle gespielt. So bin ich bei Heriot-Watt gelandet - kleine Uni in Schottland (www.hw.ac.uk), die über einen passablen Ruf verfügt (aber sicher nicht in der Warwick Liga ist). Die bot fuer meine Beduerfnisse die beste Kombination und ich kann sie auf dieser Grundlage durchaus weiterempfehlen. Ansonsten schau mal bei Durham oder Aston Business School - sofern Du nicht Wert darauf legst bei den Top Unis zu landen (die mitunter auch echt teuer werden koennen).


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
Wie viele Stunden in der Woche investierst Du denn für den DBA? Nimmst Du komplette Auszeiten oder klappt das (mit entsprechender Disziplin) auch komplett neben dem Job?

[auf diesen Beitrag antworten]

   05.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
15-20 Stunden sind es schon im Schnitt. Ich denke es ist wichtig, dass Du Dir ein Thema waehlst, dass dir nicht voellig fremd ist, sonst wird es natuerlich mehr.

[auf diesen Beitrag antworten]

   05.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
Interessant,
"- Bradford
- Warwick
- Cranfield oder
- Henley"

Hinweis: http://www.wiwo.de/politik/leben-arbe...

Leute ein DBA-Programm lohnt sich echt nicht nebenberuflich. Geht zu einer deutschen Firma die das unterstützt und auch ein entsprechendes Praxisproblem anbietet. Sonst wird es ein Karrierekiller (Wieso macht der keinen Doktor in Deutschland? Wieso kennt keine Sau die Uni?)


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
DBA ist wohl was für praktiker, die um jeden preis einen doktortitel wollen... meine meinung.

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
Eine Meinung zu vertreten ist gut - aber findest Du nicht, dass Du die Motivation vieler Interessenten etwas eindimensional betrachtest und reduzierst? Kann mir vorstellen, dass es andere Motive gibt - aber der Titel ist bestimmt auch dabei. Ist in Deutschland ja anders, die wollen alle eine wissenschaftliche Laufbahn...

[auf diesen Beitrag antworten]

   10.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
naja ich mache lieber einen mba

[auf diesen Beitrag antworten]

   10.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
gegenfrage: was soll bei DBA programmen besser sein als bei herkömmlichen?

[auf diesen Beitrag antworten]

   11.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
Was sind herkömmliche? Promotionsprogramme? Ok - unterstelle das in meiner Antwort.

Die Frage nach "besser" ist nicht allgemeingültig zu beantworten. Der DBA ist anders als ein PhD und in einigen Fällen (wenn die Dissertation eine rein wissenschaftliche UND theoretische Abhandlung ist) auch anders als eine deutsche Promotion.
- Wenn Du als Prof. an die Uni willst, dann ist der DBA wahrscheinlich ein ungünstiger Weg (aber zumindest in UK, USA dennoch nicht ausgeschlossen). Da ist der PhD dann "besser"
- Wenn Du als Prof. an eine FH möchtest, glaube ich (und das ist eine Einschätzung) wirst Du in Zukunft mit dem DBA gute Chancen haben. Denn die FH ist mit anwendungsorientierter Forschung befasst, und genau das tut der DBA. Wenn eine FH einen DBA ablehnen würde mit der Begründung "nicht wissenschaftlich genug" oder gar "zu praxisorientiert" würde diese damit Ihren eigenen Auftrag in Frage stellen.
- Wenn Du Dich mit einem Praxisthema wissenschaftlich befassen willst, um z.B. im Unternehmen ein langfristiges Projekt zu unterstützen oder zu bewerten, dann ist der DBA ebenfalls die angemessenere Variante.
- Wenn Du in anwendungsorientierten, aber dennoch forschungslastigen Bereichen arbeiten möchtest, ist der DBA aus meiner Sicht auch vorzuziehen. z.B. in den Bereichen "Betriebswirtschaftlicher Stab" bei der Industrie, oder "Industrial Research bei einer Bank".

Also, die Frage ist nicht wirklich was ist "besser", denn wenn sowohl die britischen Universitäten als auch die britischen und amerikanischen "Behörden" die Gleichwertigkeit bestätigen und die KMK auch den DBA als eine Promotion einordnet ist das für mich kein Thema. Die Frage ist, welches Ziel verfolgt man.

Generisch lassen sich die Vorzüge wie folgt zusammenfassen:

Pro DBA oder deutsche, praxisorientierte Promotion (siehe bspw. Steinbeiss Uni oder HHL, WHU):
- hohe Praxisrelevanz
- mehr Struktur - Promotionszeit besser abschätzbar
- Flexiblere Einsatzmöglichkeiten
- Breitere Wissensbasis (da häufig auch Fachkurse zu belegen sind)

Pro PhD / deutsche Promotion an stark grundlagenforschungssorientierter Hochschule:
- Möglichkeit der universitären Hochschultätigkeit
- Tieferes Wissen auf einem sehr engen Aspekt-
- i.d.R. weniger Zeitdruck, da keine festgelegte Promotionsdauer (oder eher sehr lang)
- I.d.R. kostengünstiger (da vor allem in D staatliche Unis in der Grundlagenforschung tätig sind bzw. in UK die PhD Programme günstiger sind). Allerdings sollte man auch die Opportunitätskosten berücksichtigen.

In UK wird man üblicherweise nicht als PhD-Kandidat angenommen, wenn nicht ein klares Commitment zur akademischen Laufbahn erkennbar ist, und das bringen die wenigsten mit (wenn sie ehrlich sind). Generell bieten aus meiner Sicht aber englische Unis eine Möglichkeit zu promovieren (egal ob DBA, PhD, EngD oder EdD), die einige typische Nachteile gegenüber deutschen Promotionsverfahren vermeiden. So wird man nicht als Assistent über die Hälfte der Promotionszeit benutzt und über die Aufnahme entscheidet häufig ein Research-Committee. Man ist also weniger auf das Wohlwollen eines einzelnen Profs. angewiesen). Ausserdem nehmen die Profs. Ihre Aufgabe als "Supervisor" wirklich ernst. D.h. die kommunizieren wirklich ausgiebig mit dem Kandidaten über den Forschungsfortschritt. Die Viva-Voce (Disputation) wird dann jedoch meist von anderen Profs. abgenommen. Der Supervisor (also Doktorvater) ist zwar anwesend, aber nicht stimmberechtigt. Das ist eine sehr saubere Lösung, um mögliche "Gefälligkeiten" des Doktorvaters auszuschließen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
Sehr interessante Diskussion. Allerdings würde mich nun interessieren, ob es auch ein guten Programm zu einem DBA in Deutschland gibt, dass man berufsbegleitend absolvieren kann und nicht gerade fünf Jahre dauert. Lippstadt bietet das in 8 Semestern aber für fast 40k? (was ich persönlich für sehr viel halte).

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.09.08
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
@ vorposter:

Besser kann man es meiner Meinung nach nicht darstellen.
Ale wichtigen Punkte sind enthalten.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.09.08
  Lounge Gast
DBA Programm Deutschland
Das Programm an der IBS wird m.E. von der Uni in Surrey durchgeführt (gute Uni) und nicht von der IBS, die stellt nur die technischen Vorraussetzungen (also die Räume etc.). Und da finde ich die 40k auch sehr hoch, denn es gibt aus meiner Sicht keinen "Value Added" gegenüber einer direkten Einschreibung in Surrey oder einer anderen UK Uni, mit der Ausnahme, dass die Präsenzphasen dann in Deutschland stattfinden. Und das wird dann wirklich teuer bezahlt.

Grundsätzlich kannst Du jedes Programm nebenberuflich absolvieren, sofern Du bereit bist, hin und wieder zu Präsenzphasen nach UK zu reisen (üblicherweise Wochenblöcke).

Ich glaube TiasNimbas (Kooperation mit Bradford) bietet auch das Programm in D. an, kann mich aber irren.
Anonsten sind die Programme von Aston Business School, Heriot Watt und Durham durchaus für ein Studium "aus Deutschland" geeignet, da diese weitgehend als Fernstudium absolviert werden können.


[auf diesen Beitrag antworten]

   22.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Lippstadt ist schon arg teuer. Im Direktmodus an der University of Surrey ist der DBA aber auch nicht wesentlich günstiger. Eine gute, günstigere Alternative ist aus meiner Sicht die Newcastle Business School.

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   22.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
also ich weiß nicht was ihr für jobs habt, wahrscheinlich seid ihr noch studenten in eurer theoretischen welt, ich bin leitender angestellter und oft bis 18 uhr im büro, da wäre gar keine zeit für DBA oder MBA und der verdienstausfall bei weniger arbeiten wäre teurer als ein MBA an einer rennomieren Uni... so sieht es in der praxis aus.

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
letzter kommentar ist off topic.
nur weil man es selbst nicht auf die reihe bekommt, nicht automatisch davon ausgehen, dass es andere auch nicht schaffen würden.


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   23.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Um realistisch mit einer nebenberuflichen Promotion klarzukommen kann man über den Daumen 10 Std. pro Woche ansetzen. Alles darunter ist meines Erachtens unseriös.

Persönlich bin ich seit knapp 3 Jahren in der Unternehmensberatung tätig. Auf Reisen kann man gut den Lesestoff unterbekommen. Hierfür bieten sich auch einmal die späteren Abendstunden an. Die konzeptionelle Arbeit kann man blockweise am Wochenende unterbringen. Z.B. jeweils einen 3 Std.-Block am Samstag und Sonntag.

Zum Vorposter: Gerade bei 18 Uhr Arbeitsende stehen alle Möglichkeiten offen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
klar wenn man sonst nichts zu tun hat, Eigenbrötler und beziehungsgestört obendrein

[auf diesen Beitrag antworten]

   24.09.08
  Lounge Gast
Grundsätzliches
Ich fand die Diskussion interessant und habe versucht informative Kommentare einzustellen. Manchmal muss ich mich aber wirklich fragen, ob diese Seite von Akademikern genutzt wird, denn teilweise sind hier "Stammtischkommentare" zu erkennen. "Wertlos" (ziemlich weit oben) oder aber eine Aufklärung über die "Praxisbelastung" haben doch nichts mit dem Thema zu tun bzw. zeugen von ausgesprochen unreflektierter Sichtweise. Wer um 18.00 Uhr den Tag beenden möchte kann dass doch tun, aber er sollte nicht anderen erklären, was danach noch möglich ist bzw. was nicht. Und jemanden anderen, weil er nach 18.00 Uhr noch den DBA macht als "Eigenbrödler" zu bezeichnen halte ich für eine Beleidigung. Und darunter leidet das ganze Forum.

[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Alles eine Frage des Zeitmanagements. Geht auch, wenn man verheiratet ist. Natürlich muss man Kompromisse eingehen. Ist unterm Strich aber machbar, ohne dass ein Burn-Out hinter der Ecke wartet.

[auf diesen Beitrag antworten]

   25.09.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
ich nehme an dem DBA programm in surrey teil und kann gerne auskunft geben. H

[auf diesen Beitrag antworten]

   05.10.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
der dba ist aufwendig, aber keine ahnung im vergleich zur ueblichen promotion. ein in eu erworbener dba kann mit dr gefuehrt werden ohne herkunftsangabe.

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.10.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
hat jemand von den aktuellen DBA-Studenten bereits Erfahrungen mit der steuerlichen Absetzbarkeit der Studiengebühren/-kosten gemacht?

[auf diesen Beitrag antworten]
   
  




   02.11.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
ist nach Aussage meines Steuerberaters absetzbar. Grundsaetzlich gilt, dass Ausbildungskosten nicht absetzbar sind, Fortbildungskosten hingegen schon. Da der DBA ein bereits abgeschlossenes Studium voraussetzt und zudem Berufserfahrung, duerfte er sich als Fortbildungsmassnahme qualifizieren.

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.11.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Die University of Gloucestershire bietet ab 2009 auch ein DBA-Programm in Deutschland an, gibt wohl seit kurzem ein "German Office" in München wo dann unterrichtet wird.

[auf diesen Beitrag antworten]

   23.11.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Näheres dazu unter www.gbsgo.com. Ca. 10K? im Jahr. Auch nicht grade wenig...

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.11.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Jetzt mal ehrlich: Glaubt ihr nicht, dass ein DBA der "University of Gloucestershire" mehr Fragen im Lebenslauf aufwirft als er mögliche Arbeitgeber von euren Qualitäten überzeugt?

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Wieder mal darf man sich hier über die Argumentationsqualität angeblicher Akademiker freuen. Und über mangelndes Hintergrundwissen...

"University of Gloucestershire" können zwar die meisten nicht aussprechen, sie ist hierzulande unter Laien auch nicht unbedingt bekannt, das ist aber auch alles, was sich gegen die Uni sagen lässt. In England hat sie 10000 Studenten, davon 2000 im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich 100 davon sind momentan Doktoratsanwärter. Davon ein guter Teil direkt von Unternehmen und Staaten (!) als Stipendiaten geschickt. Grund: Topranking bei Unterstützung für und Zusammenarbeit mit den Doktoranten.

In Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz arbeitet die "Glos" mit mehreren hochrangigen Unis, FHs und Bildungsträgern zusammen, MBA-Kurse laufen seit mehreren Jahren erfolgreich, Doktoranten sind bald auch die ersten fertig.

Soviel als Hintergrund-Info und als Vermeidung schlecht recherchierter Kommentare. Mag zwar einsetig klingen und über die ?10K kann man sich auch streiten. (Wobei man dafür 2 Doktorväter + 4-6 weitere Profs und technischen Support als rund-um-die-Uhr- Unterstützung kriegt). Würde mir aber trotzdem wünschen, ein wenig mehr Hintergrund über die entsprechenden Angebote der Unis und Programme hier zu kriegen, immerhin sollte das Forum als Informationsquelle dem Wissensaustausch dienen, nicht als Eigensenf-Portal.


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   02.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Danke für die Unterstellung, aber nachdem du anscheinend vor allem den Werbetext der dt. Homepage der Uni abgeschrieben hast, noch etwas ungeschöntere Infos (vor allem als Infomaterial für Interessierte):

- Die Uni hat erst seit 2001 Hochschulstatus (vorher Polytech)
- In allen UK-Rankings läuft die Uni unter "Ferner-liefen", je nach Ranking auf Positionen zw. 60 und 70 (das sind REINE UK-Rankings)
- Du Uni ist in keinem int. BWL-Ranking in irgendeiner Weise vertreten
- Die Uni bzw. das BWL-Department hat keine der int. üblichen Akkreditierungen
- Welche die namenhaften Kooperationspartner sein sollen, konnte ich leider nicht rausfinden - es sei denn, du redest über die TU Chemnitz...
- Die Uni ist int. praktisch unsichtbar - der Anteil ausländischer Studenten lag irgendwo bei 1.7-3%
- Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht mir Quotation-Indices und Publication-Histories z.B. in EBSCO anzuschauen, aber ich bin mir sicher, dass dies meinen Eindruck der Research-Lastigkeit in BWL dieser Uni verstärkt


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   16.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Hmmmm - Stichwort Akkreditierungen: Wie viele der hierzulande teilweise doch recht rennommierten Unis haben die "int. üblichen Akkreditierungen"?

Zusammengefasst: Würdet Ihr das Gloucestershire-Programm als "seriös" einstufen oder nicht?

Danke (am liebsten für Fakten ;-)


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   16.12.08
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Wie ist jetzt das Gloucestershire-Programm zu bewerten? Seriös oder nicht (Fakten UND Meinungen willkommen ;-)

Deutsche Unis und ihre Wiwi-Fakultäten/BWL sind auch zum Großteil auch nicht von den internationalen Rating-Agenturen akkreditiert ...


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   16.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Welche deutschen Unis haben denn die "international üblichen Akkreditierungen"? das sind doch auch die wenigsten, und doch zählt der deutsche Dr. oec doch international ... oder?

> - Die Uni bzw. das BWL-Department hat keine der int. üblichen Akkreditierungen


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   16.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Stell dir folgende Situation for: Eine dt., nach allen kriterien eher im hinteren Rankingbereich gastierend und gerade erst von Fachhochschule zur Uni umgewandelt ohne int. Gütesiegel macht eine Niederlassung in London auf um dort dafür zu werben doch einen dt. Doktortitel zu machen - ohne das der Student dafür nach Deutschland kommen muss oder mit Deutschland sonstirgendetwas zu tun hat. Dafür muss er aber ordentlich Studiengebühren bezahlen.
Was würdest du dich als Personaler fragen? Evtl. warum das ein Student macht, wo es doch zig eng. Programme gibt? Warum er ausgerechnet solch eine unbekannte Uni aussucht? Warum er nicht gleich nach Deutschland geht, wenn er einen dt. Doktortitel haben will? Hmm, ich würde mir genau diese Fragen stellen...


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   17.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Int. Akkreditierungen? Z.B. Mannheim, Köln, HHL, St. Gallen, Uni Wien, etc. Aber ich gebe dir recht, dass wir hier in Deutschland auch noch massiven Entwicklungsbedarf haben - was aber die Sache für die "Glos" nicht besser macht...vor allem auch, weil sie bei dt. Personalern eben eher einen positiven "Signaling" Bedarf hat, den eine Akkreditierung erfüllen könnte, als eine bekannte dt. Uni.

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   17.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Wenn ich aber ein bisschen genauer hinschaue, dann sehe ich:
1. Die Studiengebühren, die ein Deutscher in Deutschland für dieses Programm zu bezahlen hat, sind ziemlich exakt die gleichen, die ein britiscer Student für das gleiche Programm bezahlt.
2. Es ist ein britisches Programm - kein deutsches. Nicht nur, weil die Lehrsprache Englisch ist, sondern weils es das gleiche Personal ist wie in GB.
3. Ich finde es interessant, dass eine Institution, die gerade mal ein paar Jahre Uni ist, so etwas anbietet - vor dem Hintergrund, dass sie sich immerhin schon auf einen Rankingplatz "zwischen 60 und 70" hochgearbeitet hat. Heißt für mich auch, dass Gloucestershire innovativ ist und offensichtlich ein für Studenten (und durchaus auch für die Auditoren - wie auch immer) einigermaßen attraktives Programm hat.

Ich denke, den Grund, warum solch ein Studium an einer deutschen Uni nicht so einfach - und damit meine ich nicht den wissenschaftlichen Anspruch, die akademische Leistung, sondern rein die formalen Hürden - berufsbegleitend zu absolvieren ist, sind hinreichend diskutiert. Wie sich Deine Diss entwicket, hat auch ;-) mit der Qualität und dem Engagement der Profs zu tun - und auf dem Papier hört sich das Angebot schon interessant und von Seiten der Uni auch aufwändig gestrickt an (ich weiß auch - Papier ist geduldig ... aber immerhin!)

Deshalb: Gloucester ist in meinen Augen durchaus eine Überlegung wert!


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   17.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Das Programm ist schon seriös, es bieten doch inzwischen einige britische Unis den DBA hier in Dtl. an. Die "Umwandlung" von Polytechnic/College/Uni sehen Deutsche m.E. ohnehin etwas zu eng, ist nicht zu vergleichen - um beim Beispiel zu bleiben: Die Uni Gloucestershire hat schon wesentlich länger das Promotionsrecht als den Uni-Status. Bei Business ist z.B. gleich auf Platz 4 auch ein College (guardian ranking). Uni Gloucestershire: Mittelmäßig bei den Rankings, gilt aber solide und gute Systeme zur Unterstützung der Doktoranten (Quelle: RAE)

Abgesehen davon, dass ich bei den ganzen Ranking-Fragen ohnehin skeptisch bin - wo eine ganze Hochschule akkreditiert wird (Sozialarbeit, Informatik, Geisteswissenschaften in einen Topf geworfen...?) kann man doch nur den Kopf schütteln. Man sollte bei solchen Hitlisten doch erst einmal schauen, welche Aspekte für einen selber von Wichtigkeit sind, welche Daten wie erhoben wurden. Empfehle dazu außerdem die Lektüre des ZEIT-Interviews mit Michael Hartmann und Richard Münch (Mai 2008)

Die Frage, die hier noch nicht gestellt wurde: Welche sinnvollen Alternativen gibt es denn in Deutschland zum DBA? Nichts... Dass gerade Business Schools, die eine Marktlücke entdeckt haben und entsprechend bedienen als suspekt angesehen werden, ist seltsam - finde das eher flexibel und marktorientiert. Vielleicht gibt es hier einfach einen Konflikt in der Wahrnehmung von Bildung und Wissen. In deutschen Unis gilt häufig noch immer der Gedanke des Wissens als Selbstzweck, die Universitäten betreiben kaum aktive Werbung, haben das auch nicht nötig. In Ländern wie Großbritannien wird es eher als knallhartes Business gesehen. Und dass eine Uni, die ihr Einzugsgebiet ausgeschöpft hat (Gloucestershire... schönes Gebiet, Bevölkerung: Touris, reiche Rentner/Wochenend-Londoner) sich andere Marktmöglichkeiten zur Expansion sucht, spricht eher für sie.

Bis Deutschland aufwacht und ein praxisorientiertes Studium auf Doktoratsniveau anbietet, bei dem die Studenten nicht als Assistenten im Kämmerle sitzen und dem Professor Unterlagen kopieren sondern von mehreren Experten unterstütz werden, ist der britische Export-DBA m.E. die beste Lösung.


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   17.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Trotzdem: Wäre schön, wenn die sich akkreditieren würden. Das gibts ja inzwischen auch für einzelne Programme und nicht nur für ganze Unis und Fakultäten. Wäre sicher ein Schritt, den DBA in Gloucestershire und auch allgemein aufzuwerten. Ist da was geplant?

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   19.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Würde mich auch interessieren, gibt es eigentlich ein Register oder irgendetwas, wo man sieht, welche Anträge laufen und welche Unis wie akkreditiert sind? Soweit ich das verstanden habe, sind es ja private Institutionen, die Akkreditierungen durchführen? Sollte man vielleicht direkt anfragen.

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   19.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Soweit ich weiß, kann man den DBA gar nicht akkreditierten lassen, es sind keine in dem Sinne "unterrichteten" inhaltlichen Kurse, die Module des DBA führen ja 'nur' während der eigentlichen Recherchearbeit. Akkreditierung ist nur für die ganzen Bachelor und Masterkurse, es gibt zB keine Agentur, die Doktoratsstudien akkreditiert. Die Uni muss geprüft, der Kurs vom Staat genehmigt sein, that's it, soweit ich weiß.

Interessante Anlaufstelle für Fragen der Anerkennung ist das European Network of Information Centres enic-naric.net, auf der Homepage kann man bei den jeweiligen Ländern einen Überblick über Zuständigeiten und Bildungssysteme bekommen.


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   22.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Interessanter Thread. Studiere auch im DBA Programm, Surrey, German cohort. Mal sehen. Bisher ist es alles andere als anspruchslos. Wir haben study weekends und müssen anschliessend jeweils assignments bearbeiten und einreichen. Die Korrektur ist fordernd, es wird einem nichts geschenkt. Die Management School in Surrey ist AACSB- und AMBA-akkreditiert. Diese Akkreditierungen waren für mich vor Einschreibung ein wichtiger Qualitätsindikator. Zudem fand ich es gut implizit weitere Auslandserfahrung zu sammeln und mein Englisch zu verbessern. Und: Lt. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.09.2001 i.d.F. vom 15.05.2008 darf ein in einem wissenschaftlichen Promotionsverfahren erwordener Doktorgrad einer UK-Universität als Dr. vor dem Namen ohne fachlichen Zusatz und ohne Herkunftsbezeichnung geführt werden.

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   24.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Die entsprechenden int. Akkreditierungen wie EQUIS und Co. sind Uni-Akkreditierungen und keine Programmakkreditierungen (wie sie z.B. von FIBAA unc Co. in Deutschland angeboten werden). Dort wird die gesamte Fakultät untersucht und ihre Qualität - und eine solche Uni-Akkreditierung kann natürlich auch die Glos anstreben - hat sie aber nicht. Wenn man sich für die Akkreditierungen interessiert, kann man die akkreditierten Hochschulen einfach auf den Seiten der Akkreditierungsagenturen finden.

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   28.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Hier eine Liste: Stanford, Harvard bieten sehrwohl DBA an.
http://www.eduers.com/Business/DBA_De...


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   29.12.08
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Äh, sorry hier ging es um nebenberufliche DBS's. Harvard bietet ein Vollzeit, 5-Jahres-Programm an (in Bereichen in denen es keinen PhD anbietet)...das ist absolut nicht vergleichbar!

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   06.01.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Hallo,
auch ich habe mich schon länger mit diesem Themenkomplex befasst und versucht, objektive Informationen zu finden.
kennt jemand von euch ein empfehlenswertes DBA Programm oder hat im besten Falle auch schon Erfahrung damit (nach dem Motto gut und günstig) ? Denn ich muss ehrlich gestehen, für mich persönlich sind 50.000 Euro Studiengebühren alleine doch schon recht viel.

Danke !


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   08.01.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Habe auch angefragt bezüglich der Kosten, es sind bei den meisten bzw bei den günstigsten ca. ?10.000 im Jahr. Bei Gloucestershire ist eine Kostensplittung möglich, so dass es aufs Jahr verteilt ist und notfalls auch mittendrin ein Jahr kostenfrei ausgesetzt werden kann.
Das Studium ist außerdem von der Steuer absetzbar. Günstigeres habe ich leider im seriösen Bereich nichts gefunden...
Allerdings richtet sich der DBA eigentlich an Führungskräfte, da erwartet man vielleicht eine entsprechende Liquidität.


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   06.02.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Man muss zwischen einem Berufsdoktorat (z.B. der österreichische Dr. med. univ.) und einem professional doctorate (z.B. DBA) unterscheiden.
Erster wird auf Grund eines Abschlusses eines Studiums (z.B. Medizin) vergeben, letzterer erfordert ein Promotionsverfahren.
Ein ordentliches Promotionsverfahren ist auch laut Beschluss der Kultusministerkonferenz die Voraussetzung für das Tragen des
Dr. in Deutschland. Bei Universitäten in GB, deren Programme meistens auch noch AMBA oder AACSB zertifiziert sind, ist dies stets der Fall.
Ein an solcher Universität erworbener DBA erlaubt also das Führen entweder des "Dr." vor dem Namen oder des "DBA" nach dem Namen.


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   06.02.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Bei der Diskussion über Studiengebühren sollte man nicht vergessen, dass die Studiengebühren als Werbungskosten abgesetzt werden kön nen. Je nach persönlichen Steuersatz k ann man sich so etwa 30- 50% der Studienkosten vom Staat zurückhohlen.

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   20.04.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Gibt es eine Einschätzung zum durchschnittlichen Zeitaufwand für das DBA Programm Surrey an der IBS in Lippstadt? Ich habe gerade mein MBA-Studium abgeschlossen und würde mich gern näher zu dem DBA Programm informieren. Die Homepage der IBS trifft zum Zeitaufwand leider keine Aussage.

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   04.05.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Das Programm der Uni Gloucestershire sprich von ca 10-15h/wöchentlich, je nach Arbeitsstil.

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   12.05.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Alles irgendwie sehr teuer. Zumindest befinden sich die 10-15h noch im Rahmen. Habe ein Fernstudium zum Dipl. Kfm. (FH) gemacht, das waren dann eher 15-20h.

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   13.05.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Nun, wenn Du Dir ein seriöses (100 Credits - das bedeutet berufsbegleitend in der Regel mind. 20 Monate) MBA-Programm anschaust, bist Du auch über 20.000

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   14.05.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Teuer ist relativ, ich denke auf Dauer zahlt es sich sicher aus und die Unis bieten auch vierteljährliche Zahlung an (zumindest die Uni Gloucestershire)

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   27.05.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
sind die Kurse eigentlich immer mit den akademischen Kalender gleich? Und wenn ja, dann der englische oder der dt oder ist das ohnehin je nach Bundesland unterschiedlich?

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   02.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
hallo, ich bin noch einsteiger bei dem thema und gerade dabei die möglichkeiten von nebenberuflichen dr.-programmen auszuloten.
wie kommt man bei solch einem dba programm zum dr.thema: muss ich im vorfeld bereits ein konkretes thema inkl. exposee usw. haben oder kann man gemeinsam mit dem dba-anbieter ein passendes thema finden, was zu person, unternehmen und uni passt?
vielen dank für hilfreiche hinweise


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   08.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
Es gibt beide Varianten. Bei den meisten solltest Du eine Idee haben, die sich dann innerhalb des ersten Studienjahres konkretisiert und einem sog. Research Proposal mündet, der dann von einem Research Committee Approved werden muss.

Die Anforderungen an den Research Proposal sind recht hoch. Fast alle UK Unis sagen, dass der DBA gleichwertig dem PhD ist, aber einen leicht anderen Ansatz und anderes Ziel verfolgt. Eine hervorragende Zusammenfassung (web-stream) dazu findet man auf der webpage der universität cranfield in UK. Dort "erzählt" der Dean über den Unterschied und die Gemeinsamkeiten.


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   10.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
vorsicht: manche unis haben allerdings einschränkungen, welche themen sie betreuen können, andere sind flexibler und prüfen und "rekrutieren" zusätzliche professoren auf teilzeitbasis, je nach studententhema. ob die themenwahl (abgesehen vom "groben" bereich ww und management) frei ist, sollte unbedingt extra nachgefragt werden!

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   17.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
Bin gerade bei der Recherche nach einem geeigneten Programm. Kann mal jemand, der schon weiter mit der Recherche vorangekommen ist oder evtl. bereits mit dem Programm angefangen hat, vielleicht etwas zu seinen favorisierten Unis sagen?! Mich interessiert insbesondere die Dauer und die Gesamtkosten. Welche Unis hat für euch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?! Danke vorab!

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   18.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
Wichtig ist, dass solche EU-"Doktoren" in Deutschland den peinlichen Titel zwar als "Dr.", nicht aber mit Fachrichtungszusatz führen dürfen. "Dr. rer. pol." würde teuer. Der Fachrichtungszusatz macht den Unterschied.

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   26.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
Mein Vorredner scheint definitiv ein Problem damit zu haben, dass man auch anderorts ordentlich promovieren kann.

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   28.06.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
seh' ich auch so, noch immer komisch, dass viele denken man muss den MBA UNBEDINGT im Ausland machen, promovieren dagegen NUR im INLAND. Kompletter Unsinn, ich ziehe in jedem Fall den Hut, wenn jemand zB in England promoviert (andere Sprache etc.) - Promotionen in Deutschland sind da zum Grossteil um einiges einfacher (HHL, Steinbeis, EBS etc.)

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   06.07.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
hallo lounge gast, sende dir gerne alle infos, bin seit 2jahren dabei , mag mich aber nicht im forum auslassen. LG
shapira@gmx.de


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   16.07.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA

Sehr geehrter Herr ...,

auf Ihr o.a. Schreiben möchten wir Ihnen zunächst mitteilen, dass die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen eine interne Gutachterstelle der Kultusministerien der Länder in der Bundesrepublik Deutschland ist, die gutachtliche Stellungnahmen zur Wertigkeit und Vergleichbarkeit ausländischer Bildungsnachweise nur auf Anforderung der Ministerien, Hochschulen und anderer Behörden abgibt, in deren Zuständigkeit die Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise fällt. Diese Behörden wer-den sich im Zweifelsfall mit der Bitte um gutachtliche Äußerung an die Zentralstelle wenden.

Die Genehmigung zur Führung ausländischer akademischer Grade liegt in der Zuständigkeit der Wis-senschaftsministerien der Länder (Adressen unter www.kmk.org/aufg-org/home.htm?adress).
Grundlage für die Regelungen zur Führung ausländischer Grade in Deutschland sind die KMK-Beschlüsse vom 14.02.2000 und 21.09.2001, die Sie in unserer Datenbank unter folgenden Links fin-den können:

→ www.anabin.de
→ Dokumente
→ Führung ausländischer Hochschulgrade
→ Beschlüsse der Kultusministerkonferenz.

Auf der Grundlage dieser Beschlüsse haben die Länder ihre landesrechtlichen Regelungen erlassen, die Sie unter den Links

→ Gesetze und Merkblätter der Bundesländer
→ Gesetze der Bundesländer
→ Zusatzinformationen der Bundesländer

finden können.

Danach können Sie einen „Doctor of Business Administration“ der University of New Castle Upon Tyne wahlweise in der Originalverleihungsform als „DBA“ (ohne Herkunftszusatz) oder als „Dr.“ (ohne Fach- und Herkunftszusatz) in Deutschland führen. Sowohl die Form „DBA“ als auch „Dr“ sind grundsätzlich in einen Pass eintragungsfähig.



Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag


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   29.07.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA

https://www.xing.com/net/dba/

Gruppe & Forum rund um den DBA


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   11.08.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Hallo zusammen,

ich habe mir den gesamt Thread durchgelesen und ich muss ehrlich sagen, ich bin teilweise sehr beeindruckt von den geposteten Informationen. Da scheinen sich einige Leute sehr intensiv mit dem Thema DBA befasst zu haben. Sehr informativ.

Ich bin gerade auch dabei meine Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung zu sondieren.
Ich habe einen Diplom-Abschluss als Wirtschaftsingenieur (FH) und bin natürlich berufstätig. Ich interessiere mich sehr für das DBA-Programm der University of Surrey / Lippstadt.

Meine Frage nun an Euch:
Kann ich mit meinem Abschluss das DBA-Programm überhaupt angehen bzw. werde ich zugelassen?
Auf der Homepage der Int. Business School Lippstadt steht, dass man als Zulassungsbedingung den MBA, Master (auch FH) oder ein vergleichbarer Diplomabschluss notwendig ist. (Verwirrt mich etwas).

Freu mich sehr auf Eure Antworten.


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   28.08.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Nachdem ich hier die Meinungen (im Grunde genommen sind es ja größtenteils die Werbebotschaften der Programmanbieter) gelesen habe, kann man wohl festhalten:

Selbst wenn ein DBA seriös und anspruchsvoll wäre (was ich keinesfalls vollständig ausschließen will), wird ihm immer die Zweitklassigkeit anhaften und offen legen, daß man keinen Doktorvater gefunden hat. Das wird vielleicht durch die momentan wieder aktuelle Thematik der Promotionen durch Professorenbestechung ein bißchen relativiert, aber nicht ausgeräumt.

Letztendlich empfehle ich den aktuellen Arbeitgeber oder noch besser Headhunter und Personalberater zu befragen, was sie von dem DBA halten. Ich habe dies gemacht und das Ergebnis hat dazu geführt, daß ich mich nach anderen Wegen der Weiterqualifizierung umgesehen habe.

Wem es nur auf den angeblich positiven Einfluß des "Dr." ankommt (den Eindruck erhält man beim Lesen einiger Beiträge), der soll ihn sich eben in Form des DBA kaufen. Ist vielleicht ehrlicher als die Dres. mit der "Promotionsberatung"...


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   02.09.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Soweit ich das sehe ist ein DBA keineswegs "zweitklassig" sondern gegenüber inländischen Promotionen sogar anspruchsvoller.

Schließlich promoviert man in einem ordentlichen Verfahren an einer anerkannten Universität in UK und die Forschungsarbeit sowie die Arbeit selbst ist in englischer Sprache.


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   12.09.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Nach intensiven Recherchen und aufwändigem Aufnahmeprozedere bin ich seit einigen Monaten DBA Student an der Strathclyde University, Glasgow. Bis jetz positive Erfahrungen. Eine kleine Kohorte von 5 internationalen DBA Studenten, alle in (oder gewesen) in Führungspositionen, alle mit akkreditierten MBA Abschlüssen (einige mit mehreren Master Abschlüssen), wird betreut von zwei full professors (einer davon mit Habil und Professur einer bekannten Deutschen Universität). Strathclyde ist AACSB, AMBA und EQUIS akkreditiert und ist von der staatlichen Stelle für Sozialforschung hoch eingestuft und subventioniert. DBA und PhD werden nach Aussage der Fakultät als gleichwertig angesehen und erhalten auch gleichviele credit points. Nach Auskunft schweizerischer Behörden ist auch in der Schweiz der DBA (einer anerkannten EU Universität) als Dr. führbar. Persönlich finde ich die Bezeichnung DBA unglücklich, da sie als Abkürzung für vieles Andere sehr viel bekannter ist (z.B. Doppelbesteuerungsabkommen, Data base Administration ...) als als akademischer Grad. Vermutlich daher ist die Wahrnehmung über Inhalt und Wert eines DBA Studiums sehr vieldeutig. Die Reputation des Titels bildet sich langfristig über die Qualität der Träger. Deshalb sollten m.E. Absolventen irgendwie kenntlich machen, dass sie DBA's sind. H.

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   04.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Viele der Antworten in diesem Forum sind nicht wirklich up to date.

1. Natürlich bietet Harvard einen DBA an, und das seit mindestens 30 Jahren.
2. Wie der MBA wird der DBA einige Zeit brauchen, bis man hierzulande überhaupt versteht, wofür dieser Abschluss steht.
3. In Gegensatz zum deutschen Dr. med oder Dr. jur ist der DBA eine langwierig echte, arbeitsaufwändige Promotion.
4. Professional Doctorates sind für den Praktiker. Die eben genannten deutschen Promotionen (Dr. med, Dr. jur. sind streng genommen eigentlich professional doctorates - nur dass diese in den USA und UK wesentlich inhaltsreicher und aufwändiger sind.
5. Professional doctorates gibt es für Ingenieure, Psychologen, Manager; und auch für Berufsfelder wie z.B. Coaching oder Consulting. Sie richten sich an Praktiker und sind daher wesentlich hochwertiger als die typische deutsche Orchideenfach-Promotion, die, wenn wir ehrlich sind, normalerweise nicht mal von den beiden Gutachtern vollständig gelesen wird.
In der Regel wird ein DBA seine Forschungsergebnisse in seiner Arbeit anwenden und umsetzen - von welcher deutschen Promotion kann man das sagen? Außerdem werden DBA in der Regel von berufserfahrenen Managern erstellt und sind alleine daher jeder deutschen BWLer Diss vorzuziehen.

Also - der DBA wird auch hierzulande im Bananenstaat der Beamtenprofessoren, Deutschland, irgendwann kommen, sofern er sich gegen den Standesdünkel der hierzulande promovierten durchsetzen kann.


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   05.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hat jemand Erfahrung mit einer anerkannten Hochschule (anabin) - in der Schweiz (Zürich) - Hier wird zB vom Swiss Management Center auch der DBA angeboten, ist allerdings nicht in der Anabin DB anerkannt - oder hat jemand andere Infos?

Ansonsten interessiere ich mich auch für die IBS (UK Surrey), da hier offensichtlich die Anerkennung (ANABIN) in Deutschland gewährleistet ist.

Vielen Dank und allen viel Erfolg!


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   06.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D

> 5. Professional doctorates gibt es für Ingenieure,
> Psychologen, Manager; und auch für Berufsfelder wie z.B.
> Coaching oder Consulting. Sie richten sich an Praktiker und
> sind daher wesentlich hochwertiger als die typische deutsche
> Orchideenfach-Promotion, die, wenn wir ehrlich sind,
> normalerweise nicht mal von den beiden Gutachtern vollständig
> gelesen wird.
> In der Regel wird ein DBA seine Forschungsergebnisse in
> seiner Arbeit anwenden und umsetzen - von welcher deutschen
> Promotion kann man das sagen? Außerdem werden DBA in der
> Regel von berufserfahrenen Managern erstellt und sind alleine
> daher jeder deutschen BWLer Diss vorzuziehen.

Also, jetzt wollen wir doch mal wirklich die Kirche im Dorf lassen.
Die meisten ordentlichen Promotionen (alos nicht McK) an der Uni umfassen theoretische Forschungsleistung, die zumindest national und in manchen Fällen international in Journals publizierbar sind. D. h. die Qulität wird durch Fremdbegutachtung sichergestellt. Und während theoretische Ergebnisse zumiest eine gewisse Allgemeingültigkeit aufweisen, sind praktische Forschungsergebnisse und Umsetzungen vielleicht für einen Einzelfall interessant, haben darüber hinaus einen Erkenntniswert von nahezu 0.

Und jetzt kommen hier Leute an, die schlichtweg zu schlecht für eine Promotion an der Uni waren und auf theoretischem Gebiet nix reissen könenn und erzählen hier was von hochwertigen praktischen Forschungsergebnissen.

Fakt ist doch, dass sich jeder Manager, ders an der Uni nicht so wirklich geblickt hat und jetzt in der Wirtshaft einigermaßen erfolgreich ist, sich für befähigt hält, auf allen möglichen Gebieten Außerordentliches zu leisten. Und dabei wird gerne mal nach ein paar Jahren Management vergessen, dass man akademisch eher mäßig reussiert hat und deswegen die Professoren, die sowas tagtäglich einschätzen, ihr Potential eher kritisch eingeschätzt haben. Sonst hätten sie nämlich einem die Promotion angeboten.

Ganz ehrlich, der DBA ist nichts als eine teure Hintertür, um Managern und anderen Praktikern, die aus welchen Gründen auch immer keine Promotion an einer Uni machen konnten, doch noch den Weg zum heissersehnten Dr. zu ebnen.

Da man als vielbeschäftigter Manager nicht annähernd die Zeit wie ein Mitarbeiter an der Uni hat, sich wirklich intensiv mit komplexer Materie über mehrere Jahre auseinanderzusetzen und eigenständig was theoretisch sinnvolles zu entwickeln, wird eine Ersatzleistung verlangt. Nämlich das fehlende Niveau durch ein entsprechendes Arbeitspensum auszugleichen, indem man wie ein Bachelorstudent Klausuren und Hausarbeiten macht, und sich den Titel erarbeitet. Und irgendwann eine Thesis abgibt, die nicht einmal in der "Controlling" veröffentlicht werden könnte.


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   07.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Dummes Zeug ! Wen interessiert die akademische Leistung noch, wenn man mal Mitte 30 ist und die leiter hinaufgeklettert ist. N I E M A N D E N !!!! Und wenn ein "Praktiker" gute Ideen hat, warum soll er diese denn nicht umsatzen. DBA ist in jedem Fall mehr wert als die Billigpromotionen derr HHL oder EBS...natürlich muss man auch hier auf die Uni achten.

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   07.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Zu schade, dass man hier durchweg als Lounge-Gast auftritt. Mich würde dann doch interessieren, welchen akademischen Hintergrund mein äußerst kritischer Vorvorredner vom 06.10.09 für sich in Anspruch nehmen möchte... ;)

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   08.10.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Wenn man sich einmal die aktuellen Hochschulrankings ansieht dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass ausländische Universitäten und deren Promotionsprogramme einen wesentlich besseren Ruf genießen als die Universitäten mit ihren Programmen hierzulande.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stud...

Gerade einmal 4 deutsche Universitäten haben es unter die Top 100 geschafft - beginnend mit Platz 53. Unter den Top 10 sind die Universitäten in UK sehr stark vertreten. Hier werden natürlich auch DBA-Programme angeboten.

Die kritischen und teils sehr polemischen Äußerungen zu den DBA-Programmen dürften vor allem durch Existenzangst der hiesigen Universitäten motiviert sein.

Internationale Promotionsprogramme gewinnen zusehends an Akzeptanz. Und das ist - insbesondere im Sinne der weltweit vernetzten Forschung - auch gut so.


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   08.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
>
> Dummes Zeug ! Wen interessiert die akademische Leistung noch,
> wenn man mal Mitte 30 ist und die leiter hinaufgeklettert
> ist. N I E M A N D E N !!!!

Die interessiert so lange, wie man einen wissenschaftlichen Abschluss dafür haben will.

Und wenn ein "Praktiker" gute
> Ideen hat, warum soll er diese denn nicht umsatzen.


Klar, dass man gute Ideen umsetzen kann und auch sollte,
nur einen akademischen Abschluss, für den einem das wissenschaftliche Niveau fehlt, sollte man nicht dafür bekommen.
Da hilft es auch nichts, dass bei manchen Privatunis das Niveau kaum besser ist. Solche Promotionen gehören ebenfalls verboten.

Wem aber wirklich nur der Titel wichtig ist (s. Vorposter) und wem es es egal ist, ob seine wissenschaftliche Leistung wirklich für einen Dr. ausreicht, der ist mit einem DBA bestens bedient...


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   10.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Der Doctor of Business Administration stellt den höchsten akademischen Grad in der angelsächsischen universitären Managementausbildung dar.

Im Mittelpunkt der Dissertation steht die wissenschaftlich fundierte Beschäftigung mit einer strategischen Herausforderung eines Unternehmens oder einer Branche.

So sehen die Fakten aus. Die wissenschaftliche Akkreditierung ist jedenfalls gerechtfertigt.


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   10.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
also bleibt es bei der Frage: Wo fängt wissenschaftliches Tätigsein an ! In der Diplom-Arbeit/Thesis ? Lieber einen internationalen DBA als die deutsche Promotion, die bald sowieso Geschichte ist, da völlig überholt. Die meisten juristischen Promotionen haben nichts mit Wissenschaft zu tun und auch nur wenige BWL Promotionen. Und richtig, deutsche Unis sind einfach zweite oder gar dritte Liga international. Dann lieber einen DBA an einer mittelmäßigen britischen Uni die aber noch 75% aller deutschen Unis einfach abhängt !

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   11.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D

> also bleibt es bei der Frage: Wo fängt wissenschaftliches
> Tätigsein an ! In der Diplom-Arbeit/Thesis ? Lieber einen
> internationalen DBA als die deutsche Promotion, die bald
> sowieso Geschichte ist, da völlig überholt.

Aha, die Promotion ist überholt. Was wird denn dann für ein Titel verliehen, ein PhD?

Die meisten
> juristischen Promotionen haben nichts mit Wissenschaft zu tun
> und auch nur wenige BWL Promotionen. Und richtig, deutsche
> Unis sind einfach zweite oder gar dritte Liga international.
> Dann lieber einen DBA an einer mittelmäßigen britischen Uni
> die aber noch 75% aller deutschen Unis einfach abhängt !

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.... Deutsche Absolventen von international zweit- oder drittklassigen Unis, die nichtmal an solch schlechten Unis zur Promotion zugelassen werden, wollen auf einmal einen sehr viel hochklassigeren und anspruchvolleren DBA machen. Ja, wo soll denn dann das Niveau herkommen? HAHAHA

Da kann man mal sehen, dass es manche Leute schaffen, sich innerhalb von 4 Zeilen selbst zu widersprechen.

Meiner Meinung nach ist die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit von DBA-Interessenten aus Deutschland eher zweifelhaft. Der meistgenutzte Weg zum Dr. ist in Deutschland immer noch die interne oder externe Promotion, und die ist leistungsmäßg recht selektiv, weswegen auch nur 3% aller BWLer einen Doktor haben.
Und da an Promotionswilligen kein Mangel herrscht, kann es sich fast jeder Prof leisten, nur Leute mit sehr guten Leistungen zu nehmen.

Offensichtlich sind deutsche DBA-Interessenten hier nicht zum Zuge gekommen, sei es wegen zu schlechter Leistungen oder FH oder BA oder was weiss ich.

Wieso ausgerechnet Leute mit zu schlechten Noten für eine deutsche Promotion jetzt nebenberuflich ungeheuer niveauvolle DBA-Theses schrieben sollen, ist mir völlig unklar.

Wenn deutsche interne Dissertationen niveaulos sind, aber von Leuten mit sehr guten Noten verfasst werden, dann braucht man sich über das Niveau von Arbeiten, die von schlechten Leuten extern verfasst werden wohl keine Illusionen mehr machen.

Es bleibt dabei, der DBA ist der Versuch, sich über eine Hintertür einen Titel zu verschaffen, für den man an der Uni aufgrund zu schlechter Leistungen schon aussortiert wurde.


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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Studium und interne Promotion in einem quantitativen Fach an einer deutschen Uni, Job im Finanzwesen in der Industrie.

Und jetzt?


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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
welch erfrischender unqualifizierter Beitrag. Meines Erachtens sind DBA Leute durchschnittlich weitaus höher qualifiziert als die deutschen Promotionsstudenten. Ein typisch deutscher Promotionsstudent ist ein Dipl-Kaufmann mit evt guten Noten (ich kenne genug die in Köln oder sogar Mannheim mit 3er Examen promovieren weil sie vorher ein bisserl am Lehrstuhl gejobbt haben, jede Promotionsordnung hat Schlupflöcher). Ein DBA setzt voraus: Ersstudium, MBA, GMAT mit repektablem Ergebnis, praktisch umsetzbares Thema, Berufserfahrung, ggf. Empfehlungsschreiben. Soviel zum Anspruch. Ich will die deutsche BWL Promotion ja nicht schlecht machen, aber der DBA ist einfach praktisch nützlicher und akademisch locker auf gleichen Niveau. Offenbar ist der Vorredner ein etwas frustrierter BWL Promotionsstudent, den jetzt die Wirtschaftskrise trifft. Wir im Konzern haben uns jedenfalls entschieden, einen DBA und eine deutsche Promotion gleich zu bewerten, das sehen übrigens die Kollegen Personaler in den Beratungen genauso.

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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
böses Vorurteil: Warum sollen DBA Studeneten schlechte Studenten sein, habe ich etwas anders kennen gelernt, ich denke, das ist eher ziemlich elitär und schwerer ranzukommen als an eine deutsche Promotion. Übrigens gibt es vorallem in Berlin und an ostdeutschen Unis viele FH Bachelor (allerdings mit super Note und passendem Thema) die dort promovieren, in Baden-Württemberg sogar die ersten BA'ler die promovieren. Das System weicht also zum Glück auf und ist weniger starr. DBA ist eben die Sprache eine weitere Hürde, oftmals auch das MBA Voraussetzung ist und nicht zu vergessen die Kosten. Also Promotion = DBA; Voraussetzung für Promotion = Bachelor, für DBA = MBA oder Master, wer es gerne in D will = Promotion, wer international arbeiten will = DBA. Es sollte doch für alle Geschmäcker etwas dabei sein, oder ?

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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Bin Dipl.Ing. und werde demnext mit meinem berufsbegleitenden MBA fertig.

welche Alternative zum DBA habe ich denn, wenn ich promovieren möchte?
Also wenn man davon ausgeht, dass mich Dr.-Ing. nicht wirklich interessiert.


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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Bin Dipl.Ing. und demnext mit meinem berufsbegleitendem MBA fertig.

Welche ALternative zum DBA habe ich denn, wenn ich promovieren möchte?
Also wenn man davon ausgeht, dass mich Dr.-Ing nicht wirklich interessiert.


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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA

Lounge Gast schrieb:
>
> Zu schade, dass man hier durchweg als Lounge-Gast auftritt.
> Mich würde dann doch interessieren, welchen akademischen
> Hintergrund mein äußerst kritischer Vorvorredner vom 06.10.09
> für sich in Anspruch nehmen möchte... ;)

Studium und interne Promotion in einem quantitativen Fach an einer deutschen Uni, Job im Finanzwesen in der Industrie.

Und jetzt?


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   12.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
es sei empfohlen der Bericht aus der Süddeutschen "hoch, höher, DBA" - einfach googlen. Ist wohl eine ziemlich anstrengede Angelegenheit, dann doch lieber mit 24 den deutschen Doktor und nebenbei Party und Bafög.............

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   13.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Ist wirklich unglaublich, was sich hier teilweise angemaßt wird! Da werden Personen, die zwischen 3-6 Jahre für einen von der KMK ganz offiziell der 3. Stufe des Bolognaprozesses zugeordneten Abschluss (Promotion) arbeiten dargestell, als wären Sie irgendwelche "Titelerschleicher".

Die teilweise vorgebrachten, angeblichen Qualitätsunterschiede lassen auch jede Fundierung vermissen. Wer das nicht glaubt, dem sei ein Besuch der Webpage der Quality Assurance Agency (offizielle Stelle in GB zur Sicherung der Qualität im Hochschulwesen) empfohlen. Und da es sich um eine offizielle, unabhängige Stelle handelt, dürften die schon objektiv sein. Die schottische "Schwesterbehörde" kommt zu dem gleichen Schluss.

Und das der DBA oder auch der PhD oft gewählt wird, weil man in Deutschland nicht promovieren konnte, ist wahrscheinlich richtig! Aber das ist aus meiner Sicht kein Zeichen mangelnder Qualität der Kandidaten, sondern traurige deutsche Hochschulpraxis. Da wird man eben meist nur zugelassen, wenn man den Assistenten spielt. Und extern nur, wenn der Prof. auch Vorteile daraus hat. Das läuft in UK doch deutlich fairer. Und die achten in erster Linie auf das Research Project, und nicht so sehr auf andere Faktoren.

Aber es macht den Eindruck, als sei bei einigen die Faktenargumentation gar nicht mehr im Mittelpunkt. Da geht es um Interessensvertretung derer, die evtl. in Deutschland promovieren/promoviert haben. Und die bekommen jetzt Angst, da auf einmal Wettbewerb aufkommt. Aber darauf wird man sich in Europa einstellen müssen; die Stellung als "ewig priviligiert" ist eben dahin.


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   13.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
dem Vorredner ist wirklich 100% zuzustimmen, B R A V O, ein gelungener und wahrere Beitrag, trotz allem ist natürlich eine Promotion in Deutschland aller Ehren wert, nunmehr gibt es eben gute (bessere ?) Konkurrenz. Auch ich kennen 3er BWL Absolventen die in D promovieren, haben eben jahrelang den Hiwi-Affen gespielt.

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   14.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Der Vorposter vom 6.10 und 11.10 und danach scheint in der Tat mit einer deutschen Promotion beschaeftigt zu sein. Vermutlich schon laenger. Denn seine Beitraege lassen nur wenig von der Faehigkeit erkennen, zunaechst Fakten zu sammeln und dann kritisch zu bewerten. Voellig eindimensionale und undifferenzierte Ausfuehrungen. Ihm sei Glueck fuer den Abschluss der Promotion gewuenscht. Aber das koennte bei dieser Argumentatiosfuehrung schwierig werden, egal ob deutsche Promotion, DBA oder PhD.

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   14.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
also ich wäre doch nicht so blöd eine DBA zu machen, ich habe meinen Bachelor an einer FH mit 23 abgeschlossen, mir ein gutes Thema gesucht und mich an versch. Unis beworben. Hat zwar etwas länger gedauert aber ich bin jetzt an einer sehr gut gerankten, staatlichen, deutschen Uni, jobbe nebenbei am Lehrstuhl, promoviere locker in 24 Monaten fertig und muss dafür weder MBA machen, noch Englisch lernen, noch viel Geld bezahlen, DBA wäre mir zu anstrengend, da wäre nix mehr mit Privatleben. Ob meine Promotion später eine Meilenstein der Wissenschaft sein wir bezweifele ich, bei uns promovieren alle in recht praktisch orientierten Bereichen.

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   14.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D


>
> Die teilweise vorgebrachten, angeblichen
> Qualitätsunterschiede lassen auch jede Fundierung vermissen.
> Wer das nicht glaubt, dem sei ein Besuch der Webpage der
> Quality Assurance Agency (offizielle Stelle in GB zur
> Sicherung der Qualität im Hochschulwesen) empfohlen. Und da
> es sich um eine offizielle, unabhängige Stelle handelt,
> dürften die schon objektiv sein. Die schottische
> "Schwesterbehörde" kommt zu dem gleichen Schluss.

Also, die Aussagen einer staatliche Behörde als Beleg für Qualität der Studenten zu nehmen ist nicht wirklich sinnvoll. Da könnte man genauso behaupten, die Zentralstelle für Fernunterricht könnte die Qualität der Studenten an der Fernuni Hagen beurteilen.

Hier gehts um die Qualität von Einzelpersonen, und nicht um die der Uni oder des Studengangs. Und diese Qualität einer einzelnen person können in Deutschland wohl nur Professoren bei denen man studiert richtig einschätzen.

Um die relative Qualität einer DBA-Aspiranten einschätzen zu können, reicht ein Blick ins Diplomzeugnis und dann ein Vergleich mit den Noten, die die Kommilitonen ihres Abschlussjahrgangs erreicht haben und nun direkt an dieser Uni promovieren. Doktoranden sind normalerweise unter den besten 5-10%. Da sind viele DBA-Aspiranten wahrscheinlich nicht dabei.

> Und das der DBA oder auch der PhD oft gewählt wird, weil man
> in Deutschland nicht promovieren konnte, ist wahrscheinlich
> richtig! Aber das ist aus meiner Sicht kein Zeichen
> mangelnder Qualität der Kandidaten, sondern traurige deutsche
> Hochschulpraxis. Da wird man eben meist nur zugelassen, wenn
> man den Assistenten spielt.

Das sind Allgemeinplätze. Es ist eben so, dass man für eine Promotion auch etwas auf sich nehmen muss, z. B. als Assistent an der Uni mitarbeiten. Das muss man bei ja beim DBA doch auch. Was ist also das Problem? Und externe Doktoranden werden auch mal wegen eines interssanten Themas genommen. Dieses System sorgt dafür, dass im Allgemeinen gute und wissenschaftlich interessierte Leute promovieren, und nicht Leute die aus Karrieregründen auf den Titel schielen. Schon klar, dass nicht jeder ein Professor wird, aber ohne ein bisschen Freude an wissenschaftlichen Problemen gehts nicht. Das sieht man daran, dass nur ca. drie Hälfte der Anfänger auch am Ende ihren Doktor bekommen, der Rest schaffts nicht.

Das läuft in UK doch deutlich
> fairer. Und die achten in erster Linie auf das Research
> Project, und nicht so sehr auf andere Faktoren.
>
Fairer?
Hier wird viel Geld für etwas genommen, was in Deutschland umsonst gegen sehr gute Noten und Engagement zu haben ist. Und die englischen Unis, die einen als Doktorand annehmen, haben keine Ahnung, was du wissenschaftlich drauf hast. Wie sollen Sie auch? Stattdessen kriegen Sie ein (möglicherweise nicht so gutes ) Zeugnis von einer Hochschule, die ihnen eh nix sagt und bei der sie den Leistungsstandard nicht einordnen können.

Aber es macht den Eindruck, als sei bei einigen die
> Faktenargumentation gar nicht mehr im Mittelpunkt. Da geht es
> um Interessensvertretung derer, die evtl. in Deutschland
> promovieren/promoviert haben. Und die bekommen jetzt Angst,
> da auf einmal Wettbewerb aufkommt. Aber darauf wird man sich
> in Europa einstellen müssen; die Stellung als "ewig
> priviligiert" ist eben dahin.

Hier geht es nicht darum, ob ein paar Doktoren mehr oder weniger rumlaufen, es geht darum, dass Leistungsstandards langsam aber sicher erodieren.

Und der Doktor ist eben (noch) kein Standardabschluss den jeder Student der will, erwerben kann und soll. Hier soll der Sprung von einem Studenten, der Wissen akquiriert, zu einem Forscher, der selbst Wissens schaffen soll, stattfinden. Ein Mitarbeiter an einer Uni ist auch kein Student mehr, sondern eine wissenschaftlich angestellte Person. Dazu gibts z.B. ne Stellungnahme der DPG.

So, und sehen wir dass viele Dissertationen von Leuten verfasst werden, die sehr gute Noten haben aber trotzdem den oben genannten Sprung nicht schaffen, und in den Dissertationen nix neues drinsteht. Damit bekommen viele Doktoren aus deutschen Unis den Titel, obwohl Sie genau genommen die Leistung nicht erbracht haben, für die der Titel vergeben wird.
Es gibt bereits also hier ein Qualitätsproblem.

Die Chance eines DBA-Aspiranten, den o. g. Sprung zu schaffen, ist aus meiner Sicht ist schon allein wg. weniger ausgeprägten wissenschaftlichen Interesses, Berufstätigkeit, und schlechteren Noten noch geringer. Damit vergrössert sich das Qualitätproblem höchstens noch.


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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Bitte, jetzt hört doch mal mit den Verallgemeinerungen auf. Es glaubt doch nicht wirklich jemand, dass z.B. in den Fachbereichen, in denen die Harvard Business School keinen PhD sondern einen DBA anbietet (das sind ca. 50% der Programme), die Leute weniger wisenschaftlich arbeiten oder interessiert sind, als in einem dt. Doktorprogramm, oder?

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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Woher kennt der Vorredner die angeblich so schlechte Qualität der DBA Abwärter ? Für den DBA benötigt man Undergarduate, MBA Studium, Berufserfahrung und ggf. Referenzen, Bewerbungesgespräche etc. Für den deutschen Doktor reicht ein gutes Examen und Hiwi Arbeit (d.h. oftmals kopieren oder Tutor für Anfangssemester). Ziemlich ungezogen diese Aussagen, ich höre viel Neid, die Promotion in Deutschland ist inzwischen mit FH Abschluss möglich, sogar mit BA Abschluss, daher ist das auch nix besonderes mehr. DBA wird den deutschen Doktor überholen, siehe Bologna - ich höre ähnliche Töne wie damals, als der Dipl-Kaufmann abgeschafft wurde, der ist ja jetzt längts Geschichte (obwohl ich persönlich diesen Abschlusss auch habe) - die Zulunft der 3. Bologna Stufe heisst PhD bzw. DBA, der deutsche Dr. wird sterben. In einem stimme ich allerdings zu: ohne wissenschaftliches Interesse sollte man von allen Formen der Promotion die Finger lassen - der Artikel in der Süddeutschen Zeitung (siehe oben) ist übrigens sehr treffend geschrieben.....

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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Es ist noch schlimmer, als ich dachte!
- Die staatliche Stelle in GB ist nun einmal fuer die Einordnung der Abschluesse zustaendig. Man kann das auch in Frage stellen, wie man die Welt in Zweifel ziehen kann. Offenbar haben die Briten dazu bislang keine Veranlassung gesehen, aber vielleicht weist Du es eben noch besser als deren Expertengremien.
- Wenn es nicht um die Qualitaet der Programme geht, sondern die der Teilnehmer finde ich das schon ein starkes Stueck. Die werden quasi pauschal als zweitklassig klassifiziert. Wie viele kennst Du denn? Woher kommen diese Erkenntnisse? Hast Du Dir die Muehe gemacht, mal die sog. "drop-out" rates bei DBA programmen anzusehen. Ich kenne einige deutsche Doktoranden, die gut sind, und einige, die eher mittelmaessig sind. Aber die wuerde ich nicht ueber einen Kamm scheeren.
- Wenn Deine Argumentation bzgl. der Sicherstellung der Wissenschaft korrekt waere (da in Deutschland ja nur die "wirklich" wissenschaftlich interessierten promovieren und in GB die Leute aus Titelsehnsucht dafuer bezahlen), muessten deutsche Unis in der Forschung den britischen um Meilen voraus sein (auch der PhD kostet Geld). Sind sie aber ueberhaupt nicht. Im Gegenteil, im internationalen Vergleich kommen britische Unis besser weg als deutsche; insofern ist das Argument kaum valide.
- Ich glaube, dass es bei deutschen Promotionen, PhDs und DBAs Thesis gibt, die sehr gut sind, mittelmaessige und schlechte. Wie sollte es auch sonst sein.
- Wenn jemand keinen 1er Abschluss hatte, kann er trotzdem die Faehigkeit haben, eine gute wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, andere lassen diese Faehigkeit vermissen.

Es gibt eben kein schwarz-weiss Bild. Und akademiker/wissenschaftliche Mitarbeiter sollten sich dessen auch bewusst sein. Ich kann dies leider in Deinen Ausfuehrungen weiterhin nicht erkennen.


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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D


Lounge Gast schrieb:
>
> welch erfrischender unqualifizierter Beitrag. Meines
> Erachtens sind DBA Leute durchschnittlich weitaus höher
> qualifiziert als die deutschen Promotionsstudenten. Ein
> typisch deutscher Promotionsstudent ist ein Dipl-Kaufmann mit
> evt guten Noten (ich kenne genug die in Köln oder sogar
> Mannheim mit 3er Examen promovieren weil sie vorher ein
> bisserl am Lehrstuhl gejobbt haben, jede Promotionsordnung
> hat Schlupflöcher).

Ja klar, wahrscheinlich hat die Mehrheit der Doktoranden in Mannheim nen Examen mit 3 gemacht. Jetzt kennst du vielleicht durch Zufall einen, und ´wird das natürlch gleich verallgemeinert.




Ein DBA setzt voraus: Ersstudium, MBA,
> GMAT mit repektablem Ergebnis, praktisch umsetzbares Thema,
> Berufserfahrung, ggf. Empfehlungsschreiben. Soviel zum
> Anspruch. Ich will die deutsche BWL Promotion ja nicht
> schlecht machen, aber der DBA ist einfach praktisch
> nützlicher und akademisch locker auf gleichen Niveau.

So, wie gesagt, Qualität findet sich in Veröffentlichungen in Journals wieder. bin mal auf gespannt auf die Publikationsliste eines durchschnittlichen DBA-Studenten.


> Offenbar ist der Vorredner ein etwas frustrierter BWL
> Promotionsstudent, den jetzt die Wirtschaftskrise trifft.
> Wir im Konzern haben uns jedenfalls entschieden, einen DBA
> und eine deutsche Promotion gleich zu bewerten, das sehen
> übrigens die Kollegen Personaler in den Beratungen genauso.

Wir? Also du und der CEO, oder? :))


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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D


Lounge Gast schrieb:
>
> welch erfrischender unqualifizierter Beitrag. Meines
> Erachtens sind DBA Leute durchschnittlich weitaus höher
> qualifiziert als die deutschen Promotionsstudenten. Ein
> typisch deutscher Promotionsstudent ist ein Dipl-Kaufmann mit
> evt guten Noten (ich kenne genug die in Köln oder sogar
> Mannheim mit 3er Examen promovieren weil sie vorher ein
> bisserl am Lehrstuhl gejobbt haben, jede Promotionsordnung
> hat Schlupflöcher).

jaja, und jetzt kennt man durch Zufall einen und dann wird das ordentlich verallgemeinert. Wahrscheinlich hat die Mehrheit der Doktoranden in Mannheim ihr Examen mit 3 gemacht.

Ein DBA setzt voraus: Ersstudium, MBA,
> GMAT mit repektablem Ergebnis, praktisch umsetzbares Thema,
> Berufserfahrung, ggf. Empfehlungsschreiben. Soviel zum
> Anspruch. Ich will die deutsche BWL Promotion ja nicht
> schlecht machen, aber der DBA ist einfach praktisch
> nützlicher und akademisch locker auf gleichen Niveau.

Qualität bedeutet Veröffentlichungen in Journals. Bin mal gespannt auf die Publikationsliste eines durchschnittlichen DBA-Absolventen.

> Offenbar ist der Vorredner ein etwas frustrierter BWL
> Promotionsstudent, den jetzt die Wirtschaftskrise trifft.
> Wir im Konzern haben uns jedenfalls entschieden, einen DBA
> und eine deutsche Promotion gleich zu bewerten, das sehen
> übrigens die Kollegen Personaler in den Beratungen genauso.

Wir im Konzern? Also du und der CEO, oder? :)))


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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D


Lounge Gast schrieb:
>
> böses Vorurteil: Warum sollen DBA Studeneten schlechte
> Studenten sein, habe ich etwas anders kennen gelernt, ich
> denke, das ist eher ziemlich elitär und schwerer ranzukommen
> als an eine deutsche Promotion. Übrigens gibt es vorallem in
> Berlin und an ostdeutschen Unis viele FH Bachelor (allerdings
> mit super Note und passendem Thema) die dort promovieren, in
> Baden-Württemberg sogar die ersten BA'ler die promovieren.

In Deutschland promovieren weniger als 100 Bachelors pro Jahr und weniger als 1000 FH-Absolventen. Insgesamt gibt es aber 25.000 Promotionen pro Jahr. Soviel mal zu den Relationen und zu der Sinnhaftigkeit der Argumentation


> Das System weicht also zum Glück auf und ist weniger starr.
> DBA ist eben die Sprache eine weitere Hürde, oftmals auch das
> MBA Voraussetzung ist und nicht zu vergessen die Kosten. Also
> Promotion = DBA; Voraussetzung für Promotion = Bachelor, für
> DBA = MBA oder Master, wer es gerne in D will = Promotion,
> wer international arbeiten will = DBA. Es sollte doch für
> alle Geschmäcker etwas dabei sein, oder ?


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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA


Lounge Gast schrieb:
>
> Der Vorposter vom 6.10 und 11.10 und danach scheint in der
> Tat mit einer deutschen Promotion beschaeftigt zu sein.
> Vermutlich schon laenger. Denn seine Beitraege lassen nur
> wenig von der Faehigkeit erkennen, zunaechst Fakten zu
> sammeln und dann kritisch zu bewerten. Voellig
> eindimensionale und undifferenzierte Ausfuehrungen. Ihm sei
> Glueck fuer den Abschluss der Promotion gewuenscht. Aber das
> koennte bei dieser Argumentatiosfuehrung schwierig werden,
> egal ob deutsche Promotion, DBA oder PhD.

Naja, vielleicht kann ich hier noch was lernen. Ich warte also gespannt auf die ungeheuer differenzierte und mehrdimensionale Argumentation :)

Glückwünsche brauch ich aber nicht mehr, bin schon fertig und bei Statistik hält sich die Notwendigkeit verbaler Argumentation in Grenzen.


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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Promotionen, egal wie, wann, wo und welcher Abschluss, werden zunehmen unwichtiger (zumindest in der BWL), ja sind sogar Karrierehindernisse, Zeit wird verschwendet um wichtige Erfahrungen zu sammeln, letztendlich wird das ganze verkümmern und nur noch Beamte oder Wissenschaftler interessieren.

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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
also, es gibt hier EINEN Lounge Gast der verzweifelt versucht ,die deutsche Promotion verteidigt. Das ist sein gutes Recht. Er hat brav studiert und dann wissenschaftlich gearbeitet. Streitet niemand ab. Es gibt hier viele Gäste die den DBA gut und passend finden, ich übrigens auch. Ich will eben erste in paar Jahre BE sammeln, bevor ich mich daran versuche und will auch über ein praktisches Thema schreiben (WIRTSCHAFT ist PRAXIS). Zur Forschungsstärke deutsche Universitäten will ich mal nicht viel sagen, international eine Katastrophe, während gerade die Unis in GB oder USA, die DBAs anbieten zu den forschungsstärksten Unis der Welt gehören. Ich habe Respekt vor einer deutschen Promotion, auch vor dem Lounge Gast, der diese so vehement verteidigt (warum eigentlich so stur, fehlt an Flexibilität und im Bewerbungsgespräch schon durchgefallen . :-)))). Es gibt aber gleichwertige Alternativen, den DBA, die sich eben als Karriereturbos herausgestellt haben und die auch ebenso anspruchsvoll sind. Das müssen auch die deutschen Dr.s verstehen. It's not all over for you aber Eure Promotion hat eben einen guten, wenn nicht besseren, Konkurrenten. Und das belebt ja bekanntlich das Geschäft......

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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
merkt man, gut, dass Du Statistik gemacht hast.......

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   15.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Egal ob deutsche Promotion, PhD, DBA oder EngD, auf die Reputation der Universität kommt es an. Das gleiche gilt übrigens für Bachelor, Master und Diplom. Irgendwelche pauschalen Vergleiche zu ziehen ist wenig sinnvoll, denn rechtlich sind all diese Abschlüsse gleich, sie berechtigen zum Tragen des Doktor-Titels.

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   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Unfassbar lustig die Kommentare hier...das erinnert mich an Diskussionen von Diplom-Kaufleuten oder Volkswirten, die vor eingen Jahren von einem MBA absahen, da man ja schon "einen" hatte ;-) Für diejenigen die die durchschnittliche akademische Qualität eines DBA anzweifeln, auf Basis einer intensiven Rechercheleistung über google, sei gesagt..zweifelt doch ihr Volltrottel, das interessiert doch keinen DBA`ler..ihr habt ja echt Humor..welch lustiges Forum. Also wenn ich nicht selbst sowohl in Deutschland (München) als auch in London (LSE) promoviert hätte (PhD), hätte ich euch fast glauben können..Mache zur Zeit meinen DBA in Durham im 2. Jahr. Alle die ihre deutsche Uni als akademische Elite definieren, empfehle ich sich in Durham zu bewerben, einfach nur mal so aus Spass..aber nicht weinen, wenn es nix wird. Denn mit einem deutschen Prädikatsesamen kannst du hier keinen beeindrucken. Die Leute haben hier in der Regel "mindestens" einen akademischen Abschluss und einen "Top-MBA", und beides mit Prädikat, dann zusätzliche Führungserfahrung im Job (nicht Berufserfahrung) und selbst dann muss du ein Proposal (na was ist das wohl) vorlegen, das zugelassen werden muss. Und ihr Klugscheisser mit Null Praxiserfahrung, vielleicht zwei Praktika in der Mensaküche oder ASTA, einem nach 12 Semstern hart erkämpften Abschluss an eurer ehrwürdigen Uni, die in London sowieso keiner, aber selbst in Deutschland kaum einer kennt, denkt das ihr auf dem gleichen intellektuellen Level seid, wie die internationale Elite, die seit jeher britische Universitäten belagert. Die intellektuelle Elite, vielleicht lernt ihr ja mal eine oder einen kennen, ist schon seit mehreren Jahrzehnten nicht in Deutschland. Nur die deutschsprachigen durchschnittlichen Nichtsnutze, die Wien und St. Gallen als Auslandsaufenthalt definieren, die sind in Deutschland..und sollen bitte doch auch dort bleiben. Ihr seid so unfassbar lächerlich, ihr Dummnullen..Apropos ich bin nächstes Semester als Visiting Researcher beim MIT ( mal gucken, wem das was sagt ;.) Falls es einen gibt, der ebenfalls dort ist oder sich ernsthaft um DBA-Infos interessiert, ihr könnt mich gerne unter h-blox@gmx.net kontaktieren. Beste Grüße, Stefan

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   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Genau das habe ich mit Standesdünkel gemeint. Keine Ahnung, wie ein DBA abläuft, und die deutsche Art der Promotion als das Mass der Dinge hochjazzen.

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   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Standesdünkel ohne Ende, aber null Plan. Unterstellung, der DBA wäre etwas für diejenigen, die es vorher nicht geschafft haben. Wer die meisten Promovierten im Management erlebt hat, weiss doch, was er häufig von den Fähigkeiten dieser Leute zu halten hat. Praxis ist nun mal ein guter Lehrmeister; viele Dissertationen sind halt von Theoretikern geschrieben, und daher sind deutsche Unis eben durchaus zweit- oder drittklassig.

Außerdem geht es beim DBA eben gerade nicht um eine rein wissenschaftliche Ausarbeitung - das kapieren die hier gegen den DBA Anschreibenden auch alle nicht. Es geht um die Änderung der Praxis.

Und letztlich geht es beim DBA darum, gegen Kohle Berufstätigen eine Chance zu geben, die höchste Qualifikation zu erreichen; klar, dass die "lediglich 3%" Promovierten in D das nicht mögen. Wer sagt eigentlich, dass wir in D alle möglichst blöd bleiben sollen? Grober Unfug, was hier so geschrieben wird.


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   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Qualitätsproblem. Schmarrn! Hier hackt laufend einer auf dem anderen rum, doch sachlich ist hier selten einer. Auch in D laufen die Standards bei Dissertationen doch weit auseinander. Und beim DBA geht es eben gerade nicht die rein wissenschaftliche Neuigkeit, wann kapieren das die vielen Leute hier endlich! Außerdem nerven die vielen Unterstellungen, einen DBA würde man wegen des Titels machen oder weil man es sonst nicht geschafft hätte. Auch so eine Unterstellung, dass englische Unis jeden nehmen würden.

Es wäre wünschenswert, wenn hier Leute schreiben würden, die international studiert haben.

Ich hatte viele Professoren. Die aus UK waren erheblich besser, und einige davon waren sogar nicht einmal...promoviert! Schrieben aber Bücher, die auch gelesen wurden, waren als Berater einflussreich, und kannten sich aus. Nicht nur in WiWi, sondern auch in Politics, History...

Leider haben 90 % der hier gegen den DBA anschreibenden nicht den Hauch einer Ahnung, wie schlimm D hintendran hängt, was das universitäre System angeht. Und das seit über 20 Jahren, kann ich aus einem genau so lange währenden dauerhaften Vergleich sagen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Das ist hahnebüchener Unsinn!!!!!!!!!!!! Wunschdenken derjenigen, die nicht kapieren, dass Bologna da ist.

[auf diesen Beitrag antworten]

   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Genau so isses. Hat hier eigentlich wirklich niemand Ahnung? Schrecklich, dieses Forum, noch nie so viel Unfug gelesen!!!!

[auf diesen Beitrag antworten]

   16.10.09
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland/ thema
Ach ja? Unterschied? Wer´s glaubt.... Standesdünkel allenthalben. Im Gegenteil. Ein DBA ist eigentlich immer vorzuziehen; internationaler, praxisbezogener, berufserfahrener.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wichtig ist, dass solche EU-"Doktoren" in Deutschland den
> peinlichen Titel zwar als "Dr.", nicht aber mit
> Fachrichtungszusatz führen dürfen. "Dr. rer. pol." würde
> teuer. Der Fachrichtungszusatz macht den Unterschied.


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   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
und eine sehr unqualifizierte.

[auf diesen Beitrag antworten]

   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Programmwahl

...endlich mal ein ausgewogener Beitrag!


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   16.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Die ganze Zeit dachte ich, hier Standesdünkel nur bei denen zu finden, die sich hier contra DBA abgearbeitet haben, aber es geht auch andersherum. Merke: Titelvielfalt führt bei den einen zur Demut, bei anderen zur Grosskotzigkeit. Wer es so nötig hat, bei dem muss im Leben aber einiges schiefgelaufen sein...

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   17.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hallo Stefan,

heißt das, dass du zunächst einen PhD gemacht hast und macht nun noch einen DBA? Warum das?

Wie bist du an die Stelle als Visiting Researcher am MIT gekommen?

Schöne Grüße
Marcus

Lounge Gast schrieb:
>
> Also wenn ich nicht selbst sowohl in Deutschland (München)
> als auch in London (LSE) promoviert hätte (PhD), hätte ich
> euch fast glauben können..Mache zur Zeit meinen DBA in Durham
> im 2. Jahr.


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   17.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA

Zweifelt doch ihr Volltrottel, das interessiert doch
> keinen DBA`ler....

> Also wenn ich nicht selbst sowohl in Deutschland (München)
> als auch in London (LSE) promoviert hätte (PhD), hätte ich
> euch fast glauben können...

Und ihr Klugscheisser mit Null
> Praxiserfahrung...


Nur die deutschsprachigen durchschnittlichen
> Nichtsnutze, die Wien und St. Gallen als Auslandsaufenthalt
> definieren, die sind in Deutschland...

Ihr seid so unfassbar lächerlich, ihr
> Dummnullen...

Apropos ich bin nächstes Semester als Visiting
> Researcher beim MIT ( mal gucken, wem das was sagt ;.)

Hmmh, also ich weiss nicht, was aber irgendetwas an den obigen Ausführungen lässt mich daran zweifeln, dass die beschriebenen Referenzen stimmen :))

Und selbst für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass der Vorposter 13-15 Jahre für seine Hochschulbildung geopfert hat, zeigt dass doch nur eins. Offensichtlich hat alle Hochschulbildung vollständig dabei versagt, einer zweifellos vorhandenen fachlichen Reife eine ebenso große persönliche Reife an die Seite zu stellen. Hier fühlt man sich in die Welt eines pubertären Halbstarken versetzt. Traurig. Und so jemand definiert sich nicht ganz bescheiden als intellektuelle Elite. Naja, in jedem Fall tut mir de Vorposter ungeachtet seiner vorgegebenen Leistungen etwas leid. Wer sich derart über andere stellt und für den alle nur Volltrottel, Nichtsnutze und Klugscheisser sind, der muss sich wahrlich ganz einsam in der Welt vorkommen.

Nachdem die Leistungen des Vorposters ja unzweifelhaft feststehen, kann er ja auch seinen vollständigen Namen posten, dann könnte man ihn nämlich im nächsten Semester beim MIT suchen.


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   17.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Wow, welch emotional geführte Diskussion. Da haben sich einige gehörig mit der Sache DBA oder andere Promo verbunden und kämpfen mit Herzblut für das eine oder das andere. Vielleicht ist es angebracht, die Dinge differenziert zu sehen. Ein paar Vorschläge:
- Was schafft die Reputation eines Doktorats?: Die Qualität der Leistungen des Titelinhabers und sein soziales und ethisches Benehmen.
- Was gibt eine gewisse Garantie für die Qualität eines Doktorstudiums?: Die Akkreditierung der Lehranstalt (staatlich, AACSB, EQUIS). Die Einstufung der Universität bei der Vergabe der staatlichen Vorschungsgelder und der privaten Forschungszuschüsse.
- Was macht ein PhD, traditioneller Dr im deutschsprachigen Raum und DBA auf akademischem Niveau vergleichbar?:
-- Die Zulassungskriterien wie akademischer Grad auf Masterstufe (AACSB, AMBA, EQUIS oder staatlich akkreditierter MA, MBA, Uni-Dipl., lic.), Referenzen, Aufnahmegespräch mit den potentiellen Doktorvätern
-- Verfassen eines vorläufigen und später definitiven Forschungsproposals
-- Ausbildung in Forschungsmethoden
-- Planen und Ausführen eines Forschungsprojektes das neues Wissen schafft
-- Verfassen einer Dissertation, Verteidigen der Dissertation gegenüber den Examinatoren, wobei mindestens ein externen Examinator.

Ob der Doktorand auf der Uni arbeitet, für die Ausbildung Geld bezahlt, das Doktorandenstudium ganzzeitlich oder teilzeitlich absolviert, seine Forchungsarbeit in English, Deutsch oder Dänisch dokumentiert, vom Abi, FH, Uni, Dr. alles in einem go macht oder sich zuerst als Manager bewährt und nachher z.B. einen DBA erarbeitet ist vielleicht nicht so erheblich. Es führen bekanntlich viele Wege nach Rom. Die Erlangung eines Doktorates wie oben beschrieben ist in jedem Falle eine schweisstreibende Arbeit und alle, die es geschafft haben verdienen glaube ich Respekt.
Vielleicht wird sich auch im deutschsprachigen Raum vermehrt die Verbindung des Titels mit der Uni als Qualitätsmerkmal durchsetzen. Die Qualität des Abschlusses muss aber immer individuell durch den Graduierten bestätigt werden. h


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   17.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
LOL,
und ich bin 25 und Vorstand eines DAX-Konzerns


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   17.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
hallo Stefan,

die Ironie in deinem Beitrag hat mir echt den Abend versüßt. Von einem selbsternannten Angehörigen der internationalen, intelektuellen Elite würde ich erwarten, dass er erstens den Ton wahrt und zweitens derartige Pauschalisierung vermeidet.

Schön, dass du die internationalen Rankings kennst. Lass dir dennoch gesagt sein, dass ein Ranking anhand Publikationen in Englischsprachigen Journals nichts über den Qualität einer deutschen Uni, wo in der Regel in Deutsch gelehrt und geforscht wird, aussagt. Die Unis München und Heidelberg beispielsweise sind auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und zumindest Heidelberg hat eine Tradition akademischer Lehre, von denen die Amis nur träumen können.

Das die internationale Elite eher in Englischen als Deutschen Universitäten zu finden ist, íst wohl eher der Tatsache geschuldet, dass Englisch nunmal die Weltsprache Nummer 1 ist.

Abschließend möchte ich noch ein Wort an die "DBA-ist-Scheisse" Fraktion richten: Sicherlich seid ihr mit einem deutschen Doktor beim Mittelständler oder dem Gemüsehändler nebenan angesehener. Nichst desto trotz wird einen wohl der PhD bzw. der DBA bei 99% der Weltbevölkerung weiter und bei einem Großteil der Deutschen mindestens genauso weit bringen wie ein Doktor-Titel.


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   18.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
stefan, ich finde deinen beitrag recht erheiternd.
wünsch dir alles gute und verliere deine bissige art nicht :)
mirco


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   18.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
ziemlich hart, insbesondere aber der erste Satz ist so wahr. Nun ja, es muss ja nicht immer Durham oder MIT sein, die Mittelständler, die auch sehr international arbeiten, schätzen wohl noch die deutsche Promotion. Richtig ist aber, dass DBAler ein ganz anderes Kaliber sind als 23jährige Bubis, die vielleicht gute Noten an der Uni hatten, über ein bisserl Hiwi, RCDS und ein Prkatikum im Ausland nichts weiter vorzuweisen haben. Süß ist in diesem Forum der Statisitiker, Mann - schau mal raus in die Realität, die ist ganz anders als was Du bisher kennengelernt hast. Formals Abschlüsse sind zwar eine gute Eintrittskarte aber Du fliegts sofort, wenn Du praktisch unfähig bist.

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   27.10.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Guude,

ich bin relativ neu in der Materie und stelle mir ein paar Fragen bezueglich des DBA.
Zunaechst wuerde mich mal interessieren welche Uni's denn ueberhaupt solch einen Abschluss anbieten.

Wikipedia hat man als guter Ph.D / DBA Aspirant natuerlich schon durchforstet... Dementsprechend waeren Ergaenzungen zu den dort gezeigten Programmen super...

Tausend Dank


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   06.11.09
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Es ist schon interessant, hier zu lesen, dass jeder der bereit ist für seine Ausbildung selbst Geld in die Hand zu nehmen, als Titeljäger bezeichnet wird. Und natürlich wollen "alle" zukünfitigen Dr. an deutschen Universitäten in der Forschung bleiben ;-)

Die Realität nähert sich doch wohl eher dem Punkt an, dass bei den meisten Personalern nur die großen (Köln, Münster, LMU...) Universitäten und die Privaten wirklich bekannt sind.

Ein Absolvent am Imperial College wird sich in Deutschland beim Bewerbungsgespräch auch schwer tun zu erklären welche Qualität dieser Abschluß enthält.

In der heutigen Zeit sollte man schon Verständnis aufbringen, dass internationale Erfahrung (die fast immer als positiv aufgenommen wird) sich nicht nur durch praktische Erfahrungen und Auslandssemester aufbaut, sondern auch durch im Ausland erworbene Abschlüsse.

Ich finde es jedenfalls bedauerlich, dass viele Doktoranden in Deutschland nach Abschluss versuchen sich im Licht eines einzelnen Doktorvaters zu sonnen und pauschal den Rest als minderwertig einstufen anstatt anzuerkennen, das persöhliche Leistung nicht über eine attraktive Business Card definiert wird sondern über Erfahrungen und Kenntnisse, die man im sammeln konnte egal ob über DBP PhD oder Dr.


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   18.01.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hallo,
ist es tatsächlich möglich, mit einem Bachelor zu promovieren? Wie kommt man an die Adressen der Unis?
Danke für die Antwort.


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   21.01.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA

ja,in bonn kannst du in vwl promovieren,wenn man im bachelor "outstanding performances" gezeigt hat. weiß nicht,was das heißt,denke mal 1,3 sollte es schon sein.
du kannst dann promovovieren und machst den master während deiner promotionszeit,die sich dann um ein jahr verlängert.
ich weiß nciht, welche vorbildung du hast,aber bedenke,dass es sich dabei nicht um eine laber-promotion in bwl handelt, sondern in vwl.


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   04.02.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Welches ist der Erfahrungshintergrund derjenigen, die behaupten, der DBA sei nichts wert ? Ich sitze gerade in einer Buecherei einer englischen Uni in einem DBA Programm. Zuenaechst mal ist ein akkreditierter MBA Abschluss Voraussetzung. Dann besteht das Programm aus 2 Jahren "taught modules", in denen neben Gruppenarbeiten und Praesentationen auch jeweils 2 Arbeiten zum Thema Erkenntnistheorie und Forschungsmethodologie mit je 7500 Woertern, also insgesamt 30.000 Woertern geschrieben werden muessen. Das Research Proposal umfasst nochmal 5.000 Woerter. Und dann geht die Forschungsarbeit, das heisst die Arbeit an der Doktorarbeit erst los. Es ist also DOPPELT so viel Arbeit zu leisten wie ein "einfacher" PhD. Der Vorteil ist die Art der Organisation, d.h. das Material und die Praesenzphasen sind entsprechend so organsiert, das ein Manager mit langjaehriger Berufserfahrung wie ich das organisatorisch bewaeltigen kann. Die Fragestellung der Doktorbarbeit muss nicht nur, wie beim PhD, "original contribution to knowledge" haben, sondern auch praxisrelevant verwertbar, d.h. auch hier eine hoehere Anforderung. Deswegen ist der DBA von der KMK genauso anerkannt wie ein PhD.

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   06.02.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hallo, ich interessiere mich auch für den DBA. Eine Frage an ALLE unabhängig von Pro und Contra:
Kann man ein DBA Programm von der Steuer absetzen? Hintergrund: Über Lippstadt kostet das ganze 40K und eine Absetzbarkeit wäre schon ein enormer Vorteil.
Kann jemand eine valide Aussage treffen?
Danke und Gruß


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   14.02.10
  Lounge Gast
Re: Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ist definitiv absetzbar.

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   19.02.10
  Lounge Gast
Re: Re: Doctor of Business Administration (DBA
gab es denn schon einmal ein Feedback von einem Personaler / Arbeitgeber auf diese Form der Weiterbildung?

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   20.02.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
"gab es denn schon einmal ein Feedback von einem Personaler / Arbeitgeber auf diese Form der Weiterbildung?"

würde dich das beeinflussen? am wichtigsten ist doch was du selbst davon hälst...


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   28.02.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ganz so unwichtig ist es für die berufliche Zukunft ja nicht, wenn man einen Abschluss macht, der Geld kostet.....

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   17.03.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Zitat "(die bekannten Unis setzen auf Promotion/PhD und nicht auf DBA)."
==> Das stimmt überhaupt nicht....
Schau mal Harvard Business School bietet hauptsächlcih DBA Programme an!!!!
Hier eine Liste der "Dissertation Titles and Initial Academic Job Placement Of Recent Graduates (2004‐2009)"
Link: http://www.hbs.edu/doctoral/pdf/place...
Schau mal welche Abschlüsse die Graduates haben und in welchen Unis Sie nach der Graduierung arbeiten!!!
BITTE LEUTE NICHT ÜBER SACHEN REDEN DIE SIE NICHT KENNEN...


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   17.03.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA


Lounge Gast schrieb:
>
> Hat jemand Erfahrung mit einer anerkannten Hochschule
> (anabin) - in der Schweiz (Zürich) - Hier wird zB vom Swiss
> Management Center auch der DBA angeboten, ist allerdings
> nicht in der Anabin DB anerkannt - oder hat jemand andere
> Infos?
>

Swiss Management Center ist eine ernsthafte Institution mit sehr viel Ambitionen und Potential. Die letzte Online MBA Ranking von Financial Times (Für business schools in Deutschland eine ernsthafte referenz) ist Swiss Management Center auf Rank 8 weltweit!!!!! Und das vor Business schools wie Warwick Business School, London School of Business & Finance, Royal Holloway, University of London und viele andere....
Link: http://rankings.ft.com/businessschool...
Also bitte keine Vorurteile...Fakten sollen reden!


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   20.03.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA


Lounge Gast schrieb:
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hat jemand Erfahrung mit einer anerkannten Hochschule
> > (anabin) - in der Schweiz (Zürich) - Hier wird zB vom Swiss
> > Management Center auch der DBA angeboten, ist allerdings
> > nicht in der Anabin DB anerkannt - oder hat jemand andere
> > Infos?
> >
>
> Swiss Management Center ist eine ernsthafte Institution mit
> sehr viel Ambitionen und Potential. Die letzte Online MBA
> Ranking von Financial Times (Für business schools in
> Deutschland eine ernsthafte referenz) ist Swiss Management
> Center auf Rank 8 weltweit!!!!! Und das vor Business schools
> wie Warwick Business School, London School of Business &
> Finance, Royal Holloway, University of London und viele
> andere....
> Link: http://rankings.ft.com/businessschool...
> Also bitte keine Vorurteile...Fakten sollen reden!

Bei dem Link handelt es sich um MBAs und nicht um DBAs. Zudem nimmt die Seite kein Ranking, sondern vielmehr ein Listing vor.

Viele Grüße

Alex


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   17.06.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich habe gedacht, ich schreibe auch mal was zu diesem Thema.

Ich habe vor 8 Jahren einen Abschluss in Chemieingenieurwesen (FH) gemacht. Bin heute in leitender Position im Vertrieb bei einem mittelständigen Unternehmen (Automobilzuliefer) tätig.
Mir ist aufgefallen, je höher man in betrieblichen Hierarchien steigt,
sowohl in der eigenen Firma, als auch in der der Kunden, das der Dr. vor dem Name eine immer größere Rolle spielt.

Welche Möglichkeiten habe ich, um diesen "geforderten" Punkt zu knacken? Mir geht es rein um den Titel.
Es bleibt das DBA Programm, nebenberuflich durchführbar, mit FH-Abschluss aus einem "wirtschaftsfremden" Studiengang. Wenn es eine andere Möglichkeit gibt, dann bitte posten. Ich sehe keine. Ich habe auch nicht den Anspruch wissenschaftliche Meisterleistungen zu vollbringen. Ich sehe das ganz emotionslos, als weiteres Sprungbrett.

Gruß h.


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   17.06.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Wenn du keine wissenschaftlichen Ambitionen hast, dann lass es lieber sein.

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   18.06.10
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Warum? Ich werde die geforderte Leistung erbringen.
Mein Arbeit wird aber sicherlich nicht die Wirtschaftswelt verändern. Das Ziel ist rein der Abschluss. Deswegen werde ich nicht weniger daran arbeiten müssen. Der Ansatz ist aber ein anderer.



Gruß h.


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   22.06.10
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Sehe das genauso und habe mich deswegen ebenfalls für das DBA-Programm angemeldet. Kein Nobel-Preis, aber eine gute und solide wissenschaftliche Arbeit. Sieht man sich die Mehrzahl der Dissertationen in Deutschland an, trifft dieses wohl auch hierauf zu.

Lounge Gast schrieb:
>
> Warum? Ich werde die geforderte Leistung erbringen.
> Mein Arbeit wird aber sicherlich nicht die Wirtschaftswelt
> verändern. Das Ziel ist rein der Abschluss. Deswegen werde
> ich nicht weniger daran arbeiten müssen. Der Ansatz ist aber
> ein anderer.
>
>
>
> Gruß h.


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   12.07.10
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
hat nun jemand erfahrung mit dba von Gloucestershire?

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   19.07.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA

Lounge Gast schrieb:
>
> Nachdem ich hier die Meinungen (im Grunde genommen sind es ja
> größtenteils die Werbebotschaften der Programmanbieter)
> gelesen habe, kann man wohl festhalten:
>
> Selbst wenn ein DBA seriös und anspruchsvoll wäre (was ich
> keinesfalls vollständig ausschließen will), wird ihm immer
> die Zweitklassigkeit anhaften und offen legen, daß man keinen
> Doktorvater gefunden hat. Das wird vielleicht durch die
> momentan wieder aktuelle Thematik der Promotionen durch
> Professorenbestechung ein bißchen relativiert, aber nicht
> ausgeräumt.
>
> Letztendlich empfehle ich den aktuellen Arbeitgeber oder noch
> besser Headhunter und Personalberater zu befragen, was sie
> von dem DBA halten. Ich habe dies gemacht und das Ergebnis
> hat dazu geführt, daß ich mich nach anderen Wegen der
> Weiterqualifizierung umgesehen habe.
>
> Wem es nur auf den angeblich positiven Einfluß des "Dr."
> ankommt (den Eindruck erhält man beim Lesen einiger
> Beiträge), der soll ihn sich eben in Form des DBA kaufen. Ist
> vielleicht ehrlicher als die Dres. mit der
> "Promotionsberatung"...

Wie kommt der Poster auf eine derartig absurde Idee? Keinen Doktorvater gefunden? Wer einen DBA machen will, muss eine Aufnahmeverfahren durchlaufen, dass wesentlich aufwendiger als an einer deutschen Uni ist. Dort langt ein Gespräch mit einem Prof., der einem gewogen ist - fertig. in UK wird jedes Research Proposal mehrfach geprüft, und wer akzeptiert wird, ist in der Regel auch gut aussortiert, denn die Hürden sind hoch.

Den DBA "kauft" man sich also nicht, sondern man bezahlt die Betreuung. D ist das einzige Land, das nicht begreifen will, dass gute Bildung kostet. Und wie beim EMBA auch ist das Niveau im DBA Studium extrem hoch - wie soll es auch anders sein, wenn berufserfahrene Leute idR mit mehreren degreees zusammenkommen, um praktische Dinge zu erforschen. Kenne etliche deutsche Profs, die da ziemlich alt aussehen würden in so eien Runde. Schade, dass dieser Blog hier si anti-DBA und unsachlich ist.


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   08.09.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Leider muss ich feststellen dass sich die Diskussion am Thema vorbei entwickelt. Ich z.B. habe mich für ein DBA entschieden und es geht mir nur noch den Austausch in diesem Forum die beste Uni im Gleichgewicht zu den Gebühren zu finden. Dabei würde ich gerne den Fokus rund um dem DBA belassen!
Wir hatten:
DBA- von Gloucestershire
DBA-der University of Surrey / Lippstadt.
DBA- University of Surrey
DBA- Newcastle Business School

Wer hat sich denn für die eine oder andere oben aufgelistete Uni entschieden und warum. Bzw. welche ist empfehlenswert?
Vielen Dank für die prakmatischen Antworten..


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   08.09.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Habe mich für Gloucestershire entschieden; man merkt an einigen Stellen, dass das Programm neu ist und das im angelsächsischen "anders" gearbeitet wird als in Deutschland. Dieser Punkt kann man aus meiner Sicht jedoch weder positiv noch negativ gewichten.

Motivation für die Uni war neben den noch geringen Kosten die "Unterichtsorte" in Deutschland.
Die bisher besuchten Module waren überwiegend "Softe-" bzw. Methodik-Kurse und damit schwerlich vergleichbar mit klassischen Uni-Kursen (habe in Deutschland sowohl einen FH-Abschluss als auch einen Uni-Abschluss gemacht).
Ein riesiger Pluspunkt ist aus meiner Sicht die Gruppe und die Gruppendynamik. Die Altersspanne reicht von 27 bis 55 Jahren und unterschiedlichen Berufsfeldern. Alleine die Diskussion über Probleme aus mir fremden Berufsalltagen hat schon enorm viel Wissen und Interessantes zu Tage gefördert.

Feedback von einem Personaler für 2te und 3te Führungsebene einer dt. Großbank war, dass das kein Titel ist über den man eine Fachposition rekrutiert (bspw. a la wir brauchen einen Doktor der Mathematik), sondern viel mehr ein Titel, der einen von anderen unterscheidet und Fachwissen verdeutlicht. Das ist auch insoweit verständlich, da das DBA-Programm wohl Jahre brauchen wird, um in Stellenbeschreibungen explizit genannt zu werden oder Einzug in die Personalabteilungen zu finden.

Meines Erachtens ist dieses jedoch im Kern eine nette Info, aber wohl kaum relevant, da aus meiner Erfahrung die Personalabteilung ausschließlich bei Ausbildung und Berufseinsteigern über ja/nein entscheiden. Im fortgeschrittenen Stadium erfolgt eine Besetzung über die entsprechende Abteilung und die Personalabteilung macht das Formelle.


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   16.09.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hallo zusammen,

wie ist eurer Einschätzung nach das DBA-Programm der FH Kufstein in Österreich zu bewerten?

Viele Grüße


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   27.09.10
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Spiele ebenfalls mit dem Gedanken einen DBA zu machen. Bin Dipl.Kfm. und habe 2 Jahre Berufserfahrung im Consulting, bevor ich nun in die Industrie gewechselt bin. Sehe es ähnlich pragmatisch wie meine Vorredner: Mir geht es nur um den Titel und möchte diesen nebenberuflich erlangen.

Bislang erscheint mir die FH-Mittelstand (cohort der Gloucestershire Uni bspw. in Köln, wo ich wohne) als beste Wahl, da die Dauer "nur" 36 Monate beträgt, Kosten mit 30k im Vergleich zu anderen Programmen noch im Rahmen liegen, sowie ich noch keine 5 oder mehr Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, wie dies bspw. bei andern Programmen gefordert wird (bspw. TiaNimbas).

Gibt es sonst noch Alternativen, bei denen man von D aus seinen DBA machen kann? Schliesslich kosten Präsenszeiten in UK, jede Menge zusätzliches Geld und Zeit.

Habe noch Steinbeis als Alternative, die jedoch einen deutschen Dr. in 36 Monate anbieten, wobei die Kosten wohl über den Arbeitgeber getragen werden sollen/müssen.


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   08.10.10
  Lounge Gast
Re: Programmwahl
Die Durham University gehört gemäss FT zu den Top 5 in England und Weltweit zu den Top 80. Das MBA, DBA und PhD dort ist erstklassig.

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   08.10.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
In Liechtenstein oder der Schweiz gibts auch gute "Unis", die einen Dr. anbieten. Wenn schon denn schon :-)

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   08.10.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich kann die Universtiy of Durham sehr empfehlen. Die Uni hat nicht nur den schönsten Campus aller Hochschulen in England, sie gehört auch zur absoluten akademischen Spitzenklasse. Gemäss FT gehört sie zu den Top 5 in England und zu den Top 80 der Welt. Allerdings haben nur Bewerber mit einem hervorragenden Master-Abschluss einer guten Uni Chancen für ein PhD oder DBA aufgenommen zu werden.

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   10.10.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich kann die University of Strathclyde, Glasgow, UK empfehlen. Triple accredited business school (AACSB, Equis, AMBA). Eine der top 10 research Universitäten in UK. High FT ranking for it's MBA and business school. Der Strathclyde DBA wird mit exakt gleichviel credit Punkten bewertet wie der PhD, obwohl die entry requirements höher sind. Siehe auch meinen Beitrag 17.10.09 h.
Gruss h


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   02.11.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hallo zusammen,

ich habe vor 2 Jahren ein MBA Studium absolviert und suche nun nach einer Möglichkeit einen DBA berufsbegleitend zu erlangen. Ich arbeite zur Zeit in einer Unternehmensberatung und bin auf dieses Forum gestossen.

Was haltet ihr von dem Swiss Management Center?
www.swissmc.ch

Kostenpunkt ~11.000?
accredited by ACBSP und ECBE
36 Monate
Virtuelle Betreuung

Habe bisher wenig darüber gelesen aber es scheint mir eine gute Alternative (Kostenpunkt) zu sein!

Viele Grüße
Björn


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   03.11.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Bin aus der Schweiz. Das ist hier eine relativ unbekannte Organisation. Betreffend Akkreditierung würde ich auf AACSB und EQUIS setzen. Wichtig schient mir auch welche staatlich anerkannte Universität hinter einem DBA Abschluss steht. Bei der heutigen Vielfalt der Angebote und dem Business Potential im Bildungsmarkt ist eine ganz seriöse Abklärung und Referenzen wichtig. Das Swiss Mangement FORUM ist bekannter und kooperiert mit der sehr renommierten Strathclyde University.

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   04.11.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich kann noch das Programm der University of Liverpool empfehlen. Mit einem Kooperationspartner (Laureate) stellen die das DBA Programm online zur Verfügung:

http://www.uol.ohecampus.com...

Zeitdauer: zw 3,5 bis 4,5 Jahre flexibel
Zudem hat die Uni einen ganz guten Ruf, taucht regelmäßig im weltweiten Top200 THE-Ranking auf.

Preislich aber leider auch kein Schnäppchen (>40k?)


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   29.11.10
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
hallo zusammen
kennt jemand den folgenden anbieter und kann mit hier jemand eine bewertung und rückmeldugn abgeben http://www.kmuakademie.at/Lehrangebot...

wäre schön, wenn mir jemand etwas genaueres schreiben könnte
mfg
co


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   13.03.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Hallo,

ich habe mit dem Studium an der UoL angefangen und bin nun gerade kurz vor dem Ende meines zweiten Moduls (Change and Crises Management).
Der DBA ist via Action Learning, was soviel heißt wie, das man für die jeweiligen Module (insgesamt 9 Module) immer ein Thema bearbeitet aus der eigenen Firma.
Dieses Thema wird dann ausgearbeitet u.a. mit Studienkollegen diskutiert. Da es sich bei den Studienkollegen um gestandene Manager handelt, werden dort interessante Fragen gestellt die dann wiederum neue Fragen aufwerfen.
Ich kann nur sagen das das Studium sehr anspruchsvoll ist und ca. 20h in der Woche an Zeit in Ansprich nimmt. Allerdings kann man das was dort gelernt wird auch direkt anwenden und Umsetzen in der Firma. Kann jedem das Programm nur empfehlen.
Gruß


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   02.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Jetzt hört doch mal auf, diese angelsächsischen Schmalspur-Titel mit einer klassisichen Promotion in Deutschland gleichzusetzen. Das erinnert mich stark an die Diskussion, ob ein VWA-Abschluss ein akademisches Niveau hat - Das hat ein VWAler ebensowenig wie ein DBA ein Dr.-Niveau hat. Allerdings ist die DBA-Variante als Schmalspurstudium wirklich preisgünstig zu haben: 30.000 euro an der Uni Gloucester, die allerdings keiner ausser den Gebührenzahlern kennt.

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   02.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Copenhagen ???? Das klingt ja extrem renommiert .... Sind wir doch mal ehrlich: diese ganzen "Argumentationskrücken" wie "Anerkannt", "Harvard", "führbar", "wie PHD" usw. zeigen doch, dass hier gegen ein paar Euros "Doktorgrade" an Leute verhökert werden, die es auf einer normalen deutschen Uni nicht bis zum Dr. geschafft haben. Der DBA ist in Deutschland halt der "Dr." für FHler, Karrieristen und Möchtegerns/Visitenkartenfetischisten.

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   03.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Absolut schwachsinniges unterfangen. Warum promovierst Du nicht an einer richtigen universität ? Falls deine Qualität, dein wissenschaftliches Interesse etc. nicht ausreichen sollten - einfach bleiben lassen. Ein "DR." vom SMC nimmt ohnehin kein mensch ernst.

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   07.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich habe schon viele gute Kritiken über das berufsbegleitende DBA Programm der University of Surrey (UK) zusammen mit der IBS Lippstadt, NRW gehört: http://www.ibs-lippstadt.de/dba-studi...

Klar ist ein DBA nicht mit einem PhD gleichzusetzen, das will er auch gar nicht! Ein DBA ist der Doktor für den Praktiker, nicht den Forscher. Da der DBA aus einem EU-Land aber ohne Probleme als "Dr." vor dem Namen getragen werden kann, spielt der Unterschied auch keine Rolle. Wo man provomiert hat, wird später in der Wirtschaft niemand fragen! Wenn man nicht in die Forschung/ Wissenschaft möchte (seien wir ehrlich, die wenigstens Doktoranden bleiben nicht in der Forschung/ Wissenschaft, da es dort nichts zu verdienen gibt) ist ein DBA eine Alternative.


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   08.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Das stimmt nun wirklich nicht. In England und in den USA bieten absolute top Universitäten den DBA. Zum Beispiel Harvard (USA), Durham (GB) oder Manchester (GB). Das sind elite Universitäten mit ausgezeichnetem Ruf.

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   08.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (D
Durham University und Manchester. Beides sind top Unis.

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   08.04.11
  Lounge Gast
Re: DBA Programm Deutschland
Angeblich gibt es bereits heute in Deutschland zwei Professoren die anstelle des klassischen Doktors einen DBA haben...

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   18.04.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Für alle diejenigen die hier den DBA generell abqualifizieren ist vielleicht der Beitrag unter diesem link nützlich
http://www.nzz.ch/2005/05/10/ki/artic...

Es ist auch darauf hinzuweisen, dass ein DBA ein doctorate by research ist und "hierarchisch" einem deutschen Doktorat und einem PhD gleichgestellt ist. Beim DBA spielt üblicherweise die Anwedungsorientierung beim PhD der Theoriebezug die dominante Rolle. Viele Dissertationen an deutschsprachigen Unis in Management, BWL, Mktg sind inhaltlich auch Anwendungs-/Praxisbezogen und nicht mehr nur Theorie. Diese sind somit eigentliche DBA's. Sicher es kommt darauf an welche Uni einen DBA vergibt (deshalb sind Akkreditierungen, staatliche Förderung der Institution etc. wichtige Qualitätsmerkmale). Gleiches gilt aber auch für die Universitäten im deutschsprachige Raum, da sind doch auch nicht alle auf gleichem Niveau oder vergeben manchmal Doktorate "blauäugig".


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   26.05.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich habe Kollegen die haben normal an der HSG (Hochschule St. Gallen) in BWL promiviert. Auf deren Abschluss steht DBA und nicht PHD. Guys, was ihr diskutiert, ist völlig überbewertet. Wer nicht in die Forschung will braucht keinen DR. Falls doch, macht was seriöses, und wenn der Dr. mal vor dem Namen steht, fragt niemand mehr, woher ihr den habt. Ob University of Gloucestershire, Liverpool, Steinbeis, Manchester oder was auch immer, das sind alles gute Schulen. Wenn ihr in die Forschung wollt, ist es eh schon zu spät :-)) Gruss

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   27.07.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Das wurde hier schon einmal angesprochen, wer ist denn ueber die University of Gloucestershire gegangen und kann seine erfahrungen teilen?

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   13.09.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ich bin Schweizer und habe in Zürich und Durham studiert. Das Swiss Management Center ist in der Schweiz keine anerkannte Hochschule. Die Akkreditierung ACSBSP kenne ich nicht. Ich empfehle unbedingt eine Uni mit AACSB und/oder Equis Akkreditierung.

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   18.09.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration
Hallo Zusammen

Ich schätze die Jobaussichten sehr gut ein. Ist ein Ranking bekannt über dba Studiengänge?


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   20.12.11
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Weiß jemand vielleicht mehr über den DBA der Edinburgh Business School (HWU)? Habe mir das ganze mal angeschaut, leider ergibt sich aus der Beschreibung nicht, wie die Research Module zu absolvieren sind? Online oder per Residency?

Der Rest ist wohl per DL machbar? Hat jemand Erfahrung mit dem Programm? Wie zu den Themen Abbrecherquote, Realismus beim Zeitablauf von ca. 3 Jahren, dem Grad der Betreuung, Reputation usw.? Bin für jede Erfahrung dankbar.

Habe mich schon erkundigt und würde genommen werden. Allerdings muss ich wegen der 5 Jahre Berufserfahrung als Einstiegskriterium noch etwas warten. Mir geht es um wirkliche Infos, die man von der subjektiven Seite der Unis nicht erfährt. Es können natürlich auch Erfahrungen zu anderen DBA-Programmen sein. Danke Leute.


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   05.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Bei den 3 Research Modulen hast du die Wahl zwischen Online oder Material in Buchform. Alle 3 Module schließen mit einer 3 stündigen "closed book" Klausur ab.

Erst nach der erfolgreichen Abslovierung aller Module, wird man in die Mentoring Phase überführt!


Lounge Gast schrieb:
>
> Hat jmd. schon Erfahrungen mit nebenberuflichen
> DBA-Programmen im Ausland gemacht? Z.B. habe ich von der
> University Surrey (UK) oder Charles Darwin University
> (Australien) gelesen.
>
> Ist der Arbeitsaufwand höher oder niedriger ggü. einer
> externen Promotion an einer dt. Uni?
>
> Wie schaut es mit der Akzeptanz in Dtl. aus?


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   06.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Danke schonmal. Hast du noch weitere Erfahrungen hierzu? Sind 3 Jahre realistisch und wie gut ist die Betreuung? Gibt es auch group sessions mit anderen DBA Studenten? Bitte noch mehr Input. Bei dem Geld will ich mir sicher sein, sonst gehe/ versuche ich es lieber in Aston oder Durham.

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   12.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Habe hier mal ne Liste zusammengestellt ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ich suche noch das Richtige, aber vielleicht hilft es euch auch weiter. Ich habe DBAs, Phds by publication, distance learning, offshore und external miteinbezogen, also maximal kurze Residencies. Mein Fokus liegt bei Uk und Australien.

Universität Standort Kosten Studiendauer
University of Strathclyde Scotland 8.800,00 ? min 3 Jahre
University of Plymouth UK 9.000,00 ? 3 Jahre
Heriot Watt University Scotland 15.000,00 ? 4 Jahre
University of Wales UK 18.000,00 ? 6 Jahre
University of Bath UK 22.000,00 ? 3 jahre
Charles Sturt University Australien 24.960,00 ? 4 Jahre
Aston Business School UK 28.000,00 ? 4 Jahre
University of Gloucestershire UK 35.000,00 ? 3 Jahre
Grenoble Ecole de Management France 33.500,00 ? 4 Jahre
University of Liverpool UK 39.000,00 ? 3 Jahre
University of Bradford UK 40.000,00 ? 4 Jahre
University of Durham UK 42.000,00 ? 4 Jahre
Aberdeen Business School Scotland 42.000,00 ? 4 Jahre
Business School Lausanne Schweiz 42.800,00 ? 4 Jahre
University of Surrey UK 44.000,00 ? 4 Jahre
Deakin University Australien 48.750,00 ? 3 Jahre
Manchester Business School UK 50.000,00 ? 5 Jahre
Cranfield University UK 61.200,00 ? 4 Jhare
Northumbria University UK 3 Jahre
University of Newcastle UK 33.500,00 ? 4 Jahre
Sheffield Hallam University UK 4 Jahre
Henley University of Reading UK
University of Newcastle Australien 50.000,00 ? 4 Jahre
University of Southern Queensland Australien 30.000,00 ? 5 Jahre
London Graduate School of Management UK 25.000,00 ? 3 Jahre
Northcentral University USA
University of Phoenix USA
California State USA
Capella University USA
California Coast University USA
Walden University USA
California Pacific University USA
Argosy University USA
Grenwich University UK
University of Wales UK
Griffith University Australien
Monash University Australien
Southern Cross University Australien 50.000,00 ? 6 Jahre


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   12.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Danke für die Arbeit!
Das wird sicher vielen weiterhelfen inklusive mir :)

Lounge Gast schrieb:
>
> Habe hier mal ne Liste zusammengestellt ohne Anspruch auf
> Vollständigkeit. Ich suche noch das Richtige, aber vielleicht
> hilft es euch auch weiter. Ich habe DBAs, Phds by
> publication, distance learning, offshore und external
> miteinbezogen, also maximal kurze Residencies. Mein Fokus
> liegt bei Uk und Australien.
>
> Universität Standort Kosten Studiendauer
> University of Strathclyde Scotland 8.800,00 ? min 3 Jahre
> University of Plymouth UK 9.000,00 ? 3 Jahre
> Heriot Watt University Scotland 15.000,00 ? 4 Jahre
> University of Wales UK 18.000,00 ? 6 Jahre
> University of Bath UK 22.000,00 ? 3 jahre
> Charles Sturt University Australien 24.960,00 ? 4 Jahre
> Aston Business School UK 28.000,00 ? 4 Jahre
> University of Gloucestershire UK 35.000,00 ? 3 Jahre
> Grenoble Ecole de Management France 33.500,00 ? 4 Jahre
> University of Liverpool UK 39.000,00 ? 3 Jahre
> University of Bradford UK 40.000,00 ? 4 Jahre
> University of Durham UK 42.000,00 ? 4 Jahre
> Aberdeen Business School Scotland 42.000,00 ? 4 Jahre
> Business School Lausanne Schweiz 42.800,00 ? 4 Jahre
> University of Surrey UK 44.000,00 ? 4 Jahre
> Deakin University Australien 48.750,00 ? 3 Jahre
> Manchester Business School UK 50.000,00 ? 5 Jahre
> Cranfield University UK 61.200,00 ? 4 Jhare
> Northumbria University UK 3 Jahre
> University of Newcastle UK 33.500,00 ? 4 Jahre
> Sheffield Hallam University UK 4 Jahre
> Henley University of Reading UK
> University of Newcastle Australien 50.000,00 ? 4 Jahre
> University of Southern Queensland Australien 30.000,00 ? 5
> Jahre
> London Graduate School of Management UK 25.000,00 ? 3 Jahre
> Northcentral University USA
> University of Phoenix USA
> California State USA
> Capella University USA
> California Coast University USA
> Walden University USA
> California Pacific University USA
> Argosy University USA
> Grenwich University UK
> University of Wales UK
> Griffith University Australien
> Monash University Australien
> Southern Cross University Australien 50.000,00 ? 6 Jahre


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   12.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Strahclyde kostet diesen Betrag allerdings pro Jahr. Wäre schon arg günstig für eine Triple Crown Business School ;)

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   12.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Kann man ein DBA auch ohne Job machen? Als Alternative zur Promotion am Lehrstuhl halt? Ist es möglich?

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   12.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Klar, gibt auch Vollzeit-Programme. Man kann dann dafür ein Stipendium bekommen. Kann man dann eigentlich sehr locker in 3 Jahren schaffen. Vielleicht sogar 2. Aber man braucht eigentlich zwingend Berufserfahrung. Je nach Programm zwischen 2 und 5. Teilweise diese Zeit sogar in Management-Position.

Lounge Gast schrieb:
>
> Kann man ein DBA auch ohne Job machen? Als Alternative zur
> Promotion am Lehrstuhl halt? Ist es möglich?


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   13.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Ne ich meinte als Berufseinsteiger. Also Diplom in der Hand und dann DBA ohne Berufserfahrung. GIbts sowas? Kein Bock auf Hiwi eines Profs. für mind. 5 Jahre zu sein.

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   13.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Anbei die Page von Strathclyde.

http://www.strath.ac.uk/management/re...

EU-Bürger gelten als Home. Kommt also hin mit unter 10.000 ?. Stimmt ist echt günstig, es gibt aber auch einen kurzen Residency Teil.


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   13.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Was ist bei dem Wort "annual fee" nicht zu verstehen?
4750 x3 = 13250 GBP. Sind ca. 16000 Euro. ;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Anbei die Page von Strathclyde.
>
> http://www.strath.ac.uk/management/re...
>
> EU-Bürger gelten als Home. Kommt also hin mit unter 10.000 ?.
> Stimmt ist echt günstig, es gibt aber auch einen kurzen
> Residency Teil.


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   13.01.12
  Lounge Gast
Re: Doctor of Business Administration (DBA
Macht ca. 16000 Euro.
Ist aber für Triple Crown trotzdem ein Schnäppchen.

Weißt du wie Anforderungen sind? Guter MBA oder ähnlicher Master ist klar. Wieviel Jahre Berufserfahrung braucht man?

Lounge Gast schrieb:
>
> Anbei die Page von Strathclyde.
>
> http://www.strath.ac.uk/management/re...
>
> EU-Bürger gelten als Home. Kommt also hin mit unter 10.000 ?.
> Stimmt ist echt günstig, es gibt aber auch einen kurzen
> Residency Teil.


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Re: Doctor of Business Administration (DBA

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