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Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

 Autor   Beitrag  « vorherige Seite  |  nächste Seite »

   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Warum der Master gleich Diplom ist?

Weil bei mir(!) ALLE Vorlesungen übernommen wurden. Semester 1-6 ist in den Bachelor gedrückt wurden. Semester 7-10 in den Master. Studienarbeit wurde zur Bachelorarbeit. Diplomarbeit wurde zur Masterarbeit. Es gibt keine einzige neue Vorlesung. Die Prüfungsordnung ist gleich. Die Prüfungen sind gleich. Die Dozenten sind gleich. Die Regelstudienzeit ist gleich (10 Semester).


Lounge Gast schrieb:
>
> Warum ist das für dich so schwer zu akzeptieren? Die
> Mastermodule sind bei uns Vertiefungsschwerpunkte, die im
> damaligen Diplom schlichtweg nicht unterrichtet wurden. Oder
> bist du ein Vertreter von, das Diplom hat uns in den 5 Jahren
> mehr beigebracht, obwohl es weniger SWS hatte. Wär irgendwie
> ein Unding, dass man dann mehr beigebracht bekommen hat.
>
> Jeder, der einen Bachelor gemacht hat, der weiß, dass er in
> vielen Fällen dem Diplom gleichzusetzen ist. Gleicher Stoff
> und weniger Zeit, deswegen sind auch die Noten schlechter.
> Das sagt hier kein "verängstigter" Abiturient, wie
> du es versuchst darzustellen, sondern jemand, der einen
> Bachelor abgeschlossen hat und sich mit seinen Profs
> unterhalten hat. Zusätzlich zählt auch noch jede Note, was es
> zu Diplomzeiten nicht gab. Da waren gerade die
> "Siebfächer" aus der Endbewertung ausgeschlossen.
>
> Bring doch mal Argumente und sag nicht immer, man ist
> verstrahlt. Warum ist das Diplom gleich Master? In meiner
> Auffassung hat der Master zwar die gleiche Ausbildungszeit,
> aber aufgrund der höheren SWS kriegt man eindeutig mehr
> beigebracht. Und gerade deswegen kommen nun zusätzliche
> Vertiefungen zum Tragen, die es früher nicht gab. Bei uns
> wurden die Lehrpläne der Masterstudiengänge komplett neu
> erstellt, was man von den Bachelorlehrplänen nicht behaupten
> kann. Da hat man es täglich erlebt. Wir rannten von Thema zu
> Thema, nur um den Diplomstoff in einer Bachelorlehrzeit
> unterzukriegen. Dort wurde uns förmlich das Wissen im
> Eiltempo vor die Füße geworfen, weil laut Aussage der Profs
> ein Bachelor garnicht viel weniger wissen darf, als ein
> Diplomant. Er wird ja auch schließlich für die gleichen Jobs
> einbezogen. Also laut Aussage derer, die seit Jahren
> Studenten ausbilden, ist der Bachelorlehrstoff gleich dem
> früheren Diplom. Bachelor haben mehr Stoffdurchsatz, es
> zählen alle Noten des Studiums und gerade deswegen sind z.B.
> auch die Noten im Schnitt schlechter und es brechen auch mehr
> Leute ab.


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   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Habe mich letztens mit einem Architektur-Studenten von der FH unterhalten. Hatte gerade seinen Diplom-Studiengang abgeschlossen. Er hat mir dann viele Gründe aufgezählt, weshalb ein Masterabschluss weniger wert sei als das alte FH-Diplom. Nach dem Motto, was alles im neuen Masterstudiengang an Inhalten weggelassen wurde, im Vergleich zum FH-Diplom. Sein jetziger Arbeitgeber würde Masterabsolvnten auch mit weniger Gehalt einstellen als mit FH-Diplom. Es gibt also offenbar verschiedene Sichtweisen.

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   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja, die Unis sind seit Jahren schon regelrecht steinzeitlich unterwegs und stellen sich gegen alles Neue. Fachhochschulen sind schlecht, BA´s sind schlecht, der neue Bachelor/Master Abschluss ist schlecht. Nur Unidiplom ist das einzig wahre. Das hört man seit Jahren, weil sie Ihre Felle wegschwimmen sehen.

Eine FH ist nicht leichter, nur weil sie sich auf eine etwas praxisbezogenere Ausbildung ausrichtet. Bei uns war Bachelor = Diplomlehrstoff und Master völlig neues Gebiet, was so in der Form kein Diplomand jemals beigebracht bekommen hat. Die Unis sollten sich mal klarmachen, dass sie alleine nicht das Fachkräfteproblem nicht beheben können. Wir brauchen ein weit gefächertes Ausbildungssystem bei den Akademikern. Sicher gibt es einige Unis, die es sich da leicht gemacht haben und die 5 Jahre des Diploms einfach in die 5 Jahre des Bachelor + Master gepackt haben. Damit sind sie aber nicht gut und als Vorbild zu werten! Sie entwerten damit ihren eigens ausgebildeten Bachelor, weil er eben große Defizite hat. Die Fachhochschulen haben das komplette Diplom in den Bachelor gepackt, damit er sich als vollwertiger Ingenieur in der Arbeitswelt behaupten kann. Und was soll man sagen, es klappt. Ich hab selbst nach dem Bachelor mehrere Angebote von großen Unternehmen (DAX) bekommen und denen eine Absage erteilt, weil ich noch einen Master möchte. Habe heute mit meinem Master begonnen und die Module sind komplett neu! Die Profs sagen selbst, dass sie das erst noch alles ausreifen müssen, da sie diese Module erst seit 2 Jahren halten. Die gab es vorher bei keinem Diplom!

Fazit: Unis, die es sich leicht gemacht haben und 5 Jahre Diplomlehrstoff in 5 Jahre Bachelor + Master gesteckt haben, da ist Bachelor = Master. Bei Hochschulen, die ihr Diplom in den Bachelor gestopft haben, was sich durch enorm höhere SWS darstellt und zusätzlich noch einen aufbauenden Master mit neuen Themen bereitstellen, da ist Master > Diplom. Die Unis sollten mal in ihrer Denkweise etwas moderner werden.


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   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Argumente?

ok hier:

1. Gleiche Regelstudienzeit bei gleichen SWS. Auch wenn es vielen subjektiv anders vorkommt weil viele 16 semester auf diplom studiert haben. Wer sein Diplom in Regelstudienzeit macht hat auch den gleichen Umfang an SWS

2. Das diplom berechtigt - wie der master - ohne irgendwelchen zusatzfirlefanz zur promotion

3. Da das Diplom (siehe punkt 2) direkt zur promotion berechtigt und schon immer hat, ist es einfach schachsinn anzunehmen, es gäbe Vertiefungen, die den Diplomanden vorenthalten wurden. Wie soll das denn ausgesehen haben?
"Boooaaar ne Paneldatenschätzung bringen wir den Diplomern nicht bei weil in 10 Jahren wird eh der Master eingeführt" oder wie?

4. Ist es irrelevant was irgend ein prof von dir angeblich mal gesagt hat da die hochschulen die komplette reform so ausgelegt haben, dass der master später das äquivalent zum diplom ist

Ich nehme an, dass du gerade im zweiten semester oder so bist, kaum mitkommst und dir einredest, dass das alles ja NUUUUUR daran liegt, dass du jetzt SOOOOO VIIIIEL mehr machen musst als die diplomer damals. Das ist schlicht nicht wahr und du solltest dich lieber auf den hosenboden setzen als äußere umstände für dein scheitern zu suchen.
Mir ist wie gesagt immer noch unbegreiflich wie man glauben kann, die unis hätten sich einfach so ZWEI JAHRE an neuem stoff einfallen lassen, der vorher aus irgendwelchen gründen angeblich nicht gelehrt wurde


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   12.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Keule, lesen hilft. Ich habe geschrieben, dass ich meinen Bachelor bereits abgeschlossen habe und bei der Abschlussfeier mit meinen Profs geredet habe, die seit Jahren unterrichten und die Unterschiede zwischen Diplom bzw Bachelor/Master einschätzen können. Ich habe nun meinen Master begonnen. Warum sollen die Aussagen von dutzenden Professoren nicht repräsentativ sein? Sie haben doch den direkten Vergleich?!

Jedes Argument, was du nicht wiederlegen kannst, wird einfach ignoriert und schlecht geredet. So lernt es ein Student sicher nicht in einem Studium. Persönlich Leute anzugreifen, weil du keine Gegenargumente bringen kannst. Das ist Stammtischgebrabbel. Ich mache niemanden für mein "scheitern" verantwortlich, weil ich den Bachelor nämlich absolviert habe! Woher du solche Vermutungen her hast, ist mir schleierhaft.

Der Master bietet zusätzliche Vertiefungen, die es in der Form vorher nicht gab. Das vorherige Diplom ist bei uns nach dem Bachelor abgehakt. Master ist eine zusätzliche Vertiefung. Ich muss nur in die alte Prüfungsordnung meines Kumpels gucken. Im Schnitt 10-12 SWS im Diplom, ich hab 18 im Bachelor/Master und noch mehr Praktikas, die vorbereitet werden müssen, da es diese auch nicht gab. Es wurden nämlich normale Seminarstunden tonnenweise in Praktikas umgewandelt seitdem es den Bachelor gibt!

Ob du es glauben möchtest oder nicht ist mir da ziemlich egal. Die Fakten sprechen für sich. Die Profs bestätigen es und die wissen es. Die Prüfungsordnungen im direkten Vergleich zeigen dies auch. Alle Module des Diploms wurden bei uns im Bachelor 1:1 abgehandelt in kürzerer Zeit. Die Module des heutigen Masters tauchten in der Diplomprüfungsordnung nicht auf. Es sind zusätzliche Module, die dem Ingenieur eine Spezialisierung ermöglichen soll. Bei uns z.B. CAD & GIT-Systeme, VBA-Programmierung, Wasserwirtschaft, Verfahrensentwicklung und Projektmanagement...... All das ist als zusätzliche Vertiefung für Ingenieure zu werten, die den Horizont zusätzlich über das eigene Fach hinaus erweitern wollen. Sowas gab es früher in nicht einem Diplomstudiengang, diese Fächer sind zu zuätzlich zu den fachspezifischen Fächern des Masters.

Ich bin über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen. Ein Kollege aus meiner Ausbildungszeit hat noch das Diplom gemacht und ich habe den direkten Vergleich. Ich habe exakt die gleichen Mitschriften, Skripte, Folien, Praktikumsunterlagen, wie mein Bekannter, der auf Diplom studiert hat. Da brauchst du niemanden unterstellen. Nach dem Motto, ich bin im 2. Semester und komm nicht hinterher, deswegen schreib ich solchen Mist... Sowas sind keine Argumente, nur stupide Niedermacherei! Ich hab im Bachelor das vorherige Diplom abgehandelt, inkl. aller Skripte, Module, Folien.....


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dass man mit einem Diplom ebenfalls promovieren kann, berechtigt eben nicht diese Gleichstellung. Die Zeiten sind nun vorbei. Früher konnte man sich mit einem Realabschluss bis zum höchsten Management einer Bank hocharbeiten, heute ist es unvorstellbar und dies ist die selbe Geschichte mit Diplom. Die Ansprüche sind gestiegen. Ich habe BWL studiert und das habe ich schon mehrmals in diesem Forum erwähnt, aber irgendwie wollen dies die Diplom Absolventen ähnlich wie bei den Meistern nicht wahr haben. Und ich schreibe nochmal: Ich habe v. Diplom auf Ba gewechselt. Ich musste im BA genaue das gleiche machen, wie beim Diplom auch und zwar in 6 Semestern. Das Diplom dauerte 8 Semester, mit dem Master dauerte es ein Jahr länger zum promotion ( Achtung: nach Regelstudienzeit), denn auch ich habe länger gebraucht. So: versuchst du nun hier glaubhaft zu machen, dass ich die restlichen 2 Jahre im Master genau das gleiche gemacht habe, wie beim Bachelor ? Du solltest die Ironie deiner Aussagen selbt merken. Inwiefern sich der Master vom Diplom in anderen Studiengängen kann ich nicht explizit sagen, aber im Bereich BWL ist das Diplom meilenweit entfernt von einem Master. Und dass es in anderen Studiengängen anders ist, kann ich mir schwerlich vorstellen. Und das mit den gleichen SWS, das ist vollkommen falsch.

Lounge Gast schrieb:
>
> Argumente?
>
> ok hier:
>
> 1. Gleiche Regelstudienzeit bei gleichen SWS. Auch wenn es
> vielen subjektiv anders vorkommt weil viele 16 semester auf
> diplom studiert haben. Wer sein Diplom in Regelstudienzeit
> macht hat auch den gleichen Umfang an SWS
>
> 2. Das diplom berechtigt - wie der master - ohne
> irgendwelchen zusatzfirlefanz zur promotion
>
> 3. Da das Diplom (siehe punkt 2) direkt zur promotion
> berechtigt und schon immer hat, ist es einfach schachsinn
> anzunehmen, es gäbe Vertiefungen, die den Diplomanden
> vorenthalten wurden. Wie soll das denn ausgesehen haben?
> "Boooaaar ne Paneldatenschätzung bringen wir den
> Diplomern nicht bei weil in 10 Jahren wird eh der Master
> eingeführt" oder wie?
>
> 4. Ist es irrelevant was irgend ein prof von dir angeblich
> mal gesagt hat da die hochschulen die komplette reform so
> ausgelegt haben, dass der master später das äquivalent zum
> diplom ist
>
> Ich nehme an, dass du gerade im zweiten semester oder so
> bist, kaum mitkommst und dir einredest, dass das alles ja
> NUUUUUR daran liegt, dass du jetzt SOOOOO VIIIIEL mehr machen
> musst als die diplomer damals. Das ist schlicht nicht wahr
> und du solltest dich lieber auf den hosenboden setzen als
> äußere umstände für dein scheitern zu suchen.
> Mir ist wie gesagt immer noch unbegreiflich wie man glauben
> kann, die unis hätten sich einfach so ZWEI JAHRE an neuem
> stoff einfallen lassen, der vorher aus irgendwelchen gründen
> angeblich nicht gelehrt wurde


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das liegt vor allem daran, dass das FH diplom als äquivalent mit dem bachelor gedacht war und das uni diplom als äquivalent mit dem master. Finds schon erstaunlich wie wenig informationen Studenten über das eigene Studiensystem haben.

Der "absolut neue" stoff, der in die fh master gekommen ist kommt zum großen Teil aus Standardstoff der früher an unis im hauptstudium Diplom gelehrt wurde.


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wir = Diplom VWL haben in den Vertiefungen beinahe ausschließlich mit aktuellen Forschungspapieren gearbeitet. Die Vorstellung, dass man da irgendwo noch 2 Jahre zusätzlichen Stoff herbeizaubern kann ist schon etwas seltsam.

Ich sage bei Gott nicht, dass jemand mit Uni Diplom nichts mehr lernen kann, jedoch beteht die Herausforderung darin, selbst die aktuelle Forschung voranzutreiben (Promotionsstudium), da man mit vorkauen und sich berieseln lassen nicht mehr weiter kommt


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei uns war BWL an der Uni 8 Semester, an der FH auch 8 Semester. Und unser Masterstoff kommt garantiert nicht aus dem Unidiplom. Hebt euch mal nicht höher als ihr seit. Mir kommt es manchmal vor, als ob für euch das Unidiplom über alles erhaben ist und die restlichen Hochschulausbildungen 2. Klasse sind. Das ist nämlich quatsch.

Wir wissen über unser Studiensystem bescheid. Ein einfacher Blick in die Prüfungsordnungen, in denen die Module, SWS etc aufgeführt sind, reicht da schon völlig aus. Ein Master bringt eindeutig mehr mit, als das frühere Diplom. Die Diplomer aus Unizeiten fühlen sich nur in ihrer Ehre gekränkt, das ist eher das Problem hier im Moment. Für viele Uniabsolventen kann es aus Prinzip nichts geben, was hochwertiger ist.


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso wird es auch gehandhabt.

Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Doch staatlich geprüfte Betriebswirte, Berufsakademie und Duale Studenten.... sind Hochschulausbildungen 2ter Klasse.

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   13.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dass man sich so lange über sowas streiten kann, versteh ich nicht. Wie klein muss das Selbstbewusstsein sein, dass man darauf BESTEHEN muss, dass MEIN abschluss ja viel mehr wert ist als DEIN Abschluss... Bla bla. Letztendlich sieht man das eh daran ob man einen Job findet oder nicht. Und es gibt arbeitslose Bachelor und Master und Meister und und und... Ich denke wer engagiert ist und arbeiten will braucht sich keine Gedanken zu machen. Zum Thema MeisterBachelor muss ich sagen, dass die Meinungen, die hier teilweise geäußert werden eine Frechheit sind. Ich selber bin Meisterschülerin und ich hab Vollabi. Die meisten in meinem Kurs haben auch Fachabi oder mind einen Realschulabschluss. Deswegen kann man auch als meister einen langen haben. Der Verdienst im Handwerk als Azubi ist ja je nach Gewerk auch nicht der rede wert u da man ne Menge für den Meister bezahlt finde ich auch dieses "ich bin nachm Studium verschuldet" Argument unsinnig. Natürlich gibt es dumme Meister. Aber es gibt auch mind genauso viele dumme Bachelor, die den Abschluss nicht verdient hätten und nur gechillt haben. Wenn ich mir einige Studiengänge die es so gibt ansehe, frag ich mich auch was das für einen Sinn haben soll... Es gibt in jedem Beruf Schwarze Schafe, die nix können. Wie oft ist mir ein Arzt begegnet, der scheinbar überhaupt kein Bock auf seinen Job hat und nur studiert hat, weil er das Geld im Kopf hatte. Ich kenne so viele Studenten, die wenn man die fragt wieso sie dieses oder jenes studieren sagen: "gutes einstiegsgehalt", "ich will viel Geld verdienen" usw. Nicht alle, aber viele.
Ich hab ein Praktikum absolviert. Ich war die einzige mit Ausbildung, alles andere Studenten. Die einzige die einen Job von der Firma angeboten bekam war ich. Ich glaube egal ob da nun Diplom oder Master oder Bachelor oder Meister steht, jeder der was kann und sich Mühe gibt und vor allem liebt was er tut kann sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Egal wer mit wem und was gleichgestellt ist oder eben nicht. Nur ist das sowas von egal mit dem Bachelor. Ich bin stolz, dass ich bald Meisterin bin.


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   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL

Lounge Gast schrieb:
>
> Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso wird
> es auch gehandhabt.
>
> Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es war vielleicht von der Politik mal angedacht, dass der Master das Unidiplom ersetzt. Jedoch wurde es vollkommen anders umgesetzt, was ich an meinem Bachelor + Masterstudium sehe. Das ist wieder der Unterschied von Theorie, wie sollte es laut Beschluss sein und Praxis, wie sehen die Studiengänge nun wirklich aus, nachdem sie eingeführt wurden.

Zum Thema akademische Ausbildung 2. Klasse... Da weiß einer nicht, was eine akademische Ausbildung ist. Ich rede von Bachelor und Masterstudiengängen und wie sich Unistudenten gegenüber FH und BA Studenten verhalten. Staatlich geprüfter Betriebswirt etc betiteln sich gern als akademische Ausbildung, diese Formen sind aber als betriebliche Weiterbildungen zu sehen. Es wird da nur gern das Wort akademisch genutzt, weil es hochwertiger klingt. Eine akademische Ausbildung hat immer die Verleihung eines akademischen Grades zur Folge, wenn man diese Ausbildung erfolgreich gemeistert hat. Unistudenten sehen sich als jemand, der über alles erhaben ist und es aus Prinzip nicht verkraftet, dass es gleichwertige oder sogar höherwertige Ausbildungen gibt. Wie oben erwähnt, Theorie und Praxis. Was war gewollt von der Politik und was wurde von den Hochschulen umgesetzt. Die FHs wollen nunmal einen vollständigen Ingenieur anbieten in Form eines Bachelors, deswegen haben sie das Diplom in den Bachelor gestopft. Die Unis machen es sich einfach und halten das 4-5 jährige Diplom nun in 5 Jahren Bachelor + Master. Problem an der Sache ist, dass sie damit ihren Bachelor selbst disqualifizieren, weil ihm halt viele Inhalte fehlen. FHs machen es da durchaus besser. Die Bachelor sind mehr aufs Arbeitsleben vorbereitet, als die Bachelor der Unis. Der Master besitzt Module, die früher einfach nicht inbegriffen waren. Oder wollt ihr sagen, dass ihr wirklich ALLE möglichen Studienschwerpunkte mit eurem damaligen Diplom abgedeckt habt?! Dann hätte ein Diplom 20 Semester gehen müssen...

Fakt ist, die Meisterschule ist minderwertiger als ein Studium. Zeitlich kürzer und fachlich auf geringerem Niveau. Das einzige Argument, was für die Meister zählt ist die Berufserfahrung, die dutzende Studenten auch schon haben. (Softskills, know how.....) Ein Studium dauert länger, bringt mehr Schulden, keine Rentenansprüche. Sowas muss man alles abwägen, es gehört zu einem Studium nunmal dazu. Klar sieht der Meister das nicht ein, aber er nimmt nunmal sein Wissen als bare Münze und kann auch garnicht abschätzen, wie grob sein Wissen doch ist. Meister mit anschließendem Studium sind alle der gleichen Meinung. Bachelor > Meister... Ich dachte damals auch, ich bin super ausgebildet. Das Studium hat mir die Augen geöffnet!


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   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und du "argumentierst" überhaupt nicht.

Hier gibt es mittlerweile über ein duzend Beiträge, die neben der offiziellen Gleichstellung (nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich und intelektuell), ganz klar aufzeigen warum Uni-Diplom und Master das gleiche sind. Du bist ein typisches Beispiel, warum teilweise Akademiker so einen schlechten und arroganten Ruf haben. Was du machst ist natürlich das schwerste, beste und du bist die absolute Elite. Und alles andere ist natürlich Mist.


Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> > Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso
> wird
> > es auch gehandhabt.
> >
> > Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe ein Diplom in Elektrotechnik von einer sog. Elite-Uni, welches 10 Semester Regelstudienzeit hatte, aber eine durchschnittliche Studiendauer von 12,7 Semestern. Ich habe 12 gebraucht, ohne zu chillen oder sonst iwie faul zu sein!

Die Abbruchquote bei uns war 54%!

So, jetzt könnte ich auch behaupten, dass es eine Frechheit ist einen lockerern Master, der eine Abbruchquote von nahe 0% hat mit meinem Diplom zu vergleichen. Ich könnte auch behaupten, es ist eine Frechheit, dass ein BWL-Master, der fachlich deutlich weniger komplex ist als eine Ingenieurwissenschaft, soviel wert ist wie mein Diplom. Aber das tue ich nicht, weil ich nicht so eingebildet bin zu beahupten, dass die Dinge die ich getan habe das absolut schwerste waren. Ich habe kein BWL-Diplom, daher kann ich das nicht vergleichen. Ich habe keinen Master, daher kann ich das auch nicht sagen. Ich sehe nur:
Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
Diplom-> Promotionsberechtigung
Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung

Und können wir jetzt bitte wieder zum Thema zurückkehren und diesen Troll ignorieren!


Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> > Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und genauso
> wird
> > es auch gehandhabt.
> >
> > Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

> Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> Diplom-> Promotionsberechtigung
> Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
Ich korrigiere:
Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht dies an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen. MINDESTENS 300 ECTS)

Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50 Prozent der Studierenden ab.

Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet man es aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend komplexer als Elektrotechnik.


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   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist doch der absolut klassiche Weg anderen die Würde abzusprechen oder Arroganz zuzuwerfen, wenn einem die Argument fehlen. Ebenfalls wurde mehrmals erläutert, warum das Diplom nicht dem Master entspricht. Es ist die selbe Geschichte mit den Meistern. Der Bachelor Absolvent sieht es nicht ein, dass er sich jahre lang für nichts den A*** aufgeriessen hat und der Meister möchte es nicht verstehen. Das Ziel dieser Gleichstellungen liegt auf der Hand: Abwertung des akademischen Grades.

Genau so weiß ich, dass mein BWL Master nicht nur höhere Semesteranzahl hatte, sondern weitgehend anspruchsvoller war als das Diplom in BWL. Das macht mich stinksauer, wenn jemand mit einem Diplom ankommt und mir vom Pferd erzählen möchte, es wäre dasselbe. Ich habe in meinem BA all die Prüfungen absolviert, die ich im Diplom hätte absolvieren müssen. Dass man mit einem Diplom ebenfalls promovieren darf/kann berechtigt eben diese Gleichstellung nicht.

Eine Fachoberschulreife eines Gymnasiums erlaubt genau so wie die Fachoberschulreife einer Hauptschule die Zulassung auf eine Berufsschule. Da kommt auch kein Hauptschüler auf die Idee zu behaupten, er hätte den selben Stoff, wie die Gymnasiasten gehabt. Immerhin hat der Hauptschüler ebenfalls 10 Jahre gebraucht...

Das Studium mit BA/MA ist umfangreicher, weil es eben mehr SWS hat, aber dafür wurde das Abitur gekürzt. Leute, die wie ich eben Pech gehabt haben, müssten sowohl für das Abitur als auch für das Studium mehr Zeit verschwenden.


Lounge Gast schrieb:
>
> Und du "argumentierst" überhaupt nicht.
>
> Hier gibt es mittlerweile über ein duzend Beiträge, die neben
> der offiziellen Gleichstellung (nicht nur politisch, sondern
> auch gesellschaftlich und intelektuell), ganz klar aufzeigen
> warum Uni-Diplom und Master das gleiche sind. Du bist ein
> typisches Beispiel, warum teilweise Akademiker so einen
> schlechten und arroganten Ruf haben. Was du machst ist
> natürlich das schwerste, beste und du bist die absolute
> Elite. Und alles andere ist natürlich Mist.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Jetzt argumentierst du aber, wie die Meister. LOL
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Der Master soll nach Beschluss der Kultusminister das
> > > Uni-Diplom ersetzen und nicht übertreffen. Und
> genauso
> > wird
> > > es auch gehandhabt.
> > >
> > > Keine Ahnung, was es da zu diskutieren gibt.


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   14.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie wird es jetzt gemacht, kann jetzt jeder Meister zu Uni gehen und sein Bachelor abholen?

[auf diesen Beitrag antworten]

   15.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

na dann mal fakten her. auf welcher uni in deutschland entspricht denn der bachelor genau dem diplomstudiengang?

Ich nehme mal an, dass sich deine behauptung nach 2 minuten recherche in rauch auflösen wird...


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es geht um meine Uni! In MEINEM Studium, waren es 10 Semester(!!!) Regelstudienzeit! Und nicht 8-10! Der Durchschnitt war über 12! Es waren mehr Volresungen als jetzt im Bachelor/Master. An MEINER Uni wird allen Bachelor Absolventen ein Masterplatz garantiert!!! 50% ist eine sowas von lächerliche Zahl.

Ich hatte die gleichen Vorlesungen, wie die Master! Nur haben wir nicht so eine Noteninflation wie im Master! An MEINER Uni hat die Bachelor/Master Kombi weniger Vorlesungen und Inhalt und geht ca. 2 Semester schneller. Der Master wird zudem im Schnitt mit 0,5 besser benotet.

Ich habe zudem einen ganz offiziellen Wisch von der Uni auf dem steht, dass mein Studium eine Wert von 300 ECTS hat.
Zudem steht auf meinem "diploma supplement": "This academic grade is equal to a Master of Science in Electrical Engineering..."

Wenn man trotzdem noch behauptet mein Diplom wäre weniger wert als ein Master, dann muss man seinen Realitätssinn komplett verloren haben!
Und das beste ist: In 10 jahren wird eh wieder das Diplom eingeführt und dann stehst du mit deinem Master in Deuthscland ganz schön blöd da!

Deine "Argumente" werden nicht besser, wenn du sie zehnmal wiederholst!

Lounge Gast schrieb:
>
> > Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > Diplom-> Promotionsberechtigung
> > Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
> Ich korrigiere:
> Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht dies
> an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
> Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen. MINDESTENS
> 300 ECTS)
>
> Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor
> Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen
> Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50
> Prozent der Studierenden ab.
>
> Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist
> das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet man es
> aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend
> komplexer als Elektrotechnik.


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Abholen kann man jmd vom Bahnhof, der Meiste, Techniker und Fachwirt sind auf der selben Stufe ja aber keine AKADEMIKER. Es wird auch kein Titel verliehen. Alles bleibt wie es ist, nur aus Gründen europäischer Vergleichbarkeit wurde dieser Schritt gegangen. Die Stellenausschreibungen ändern sich deswegen auch nicht, man kann ja nicht mehr als Meister (FEM Berechnungen oder irgendwelche Auslegungen machen), die Lehrpläne bleiben gleich, d.h. ein Meister kann soviel wie schon immer, ein Ing ebenso. An den Gehältern wird sich nichts ändern, denn die Leute im Personal wissen wer was kann und eben wer nicht... RUHIG bleiben :-)

[auf diesen Beitrag antworten]

   15.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja, wenn ich an meiner Uni mit den Prof's rede, mit Mitarbeitern vom Prüfungsamt oder mit anderen wissenschftl. Mitarbeitern, dann ist die Meinung klar: Uni Diplom= Uni Master.
Einige sehen den Diplom aber weiter vorne, weil neben dem fachlichen auch sehr viel an Eigeninitiative aberverlangt worden ist.
Zudem ist der Anteil der Hausarbeiten stark gesunken. Heute zählen schon 1 bis 1,5 Hausarbeiten als Bachelor-Arbeit. Im gesamten Diplom-Studium mussten damals 5-7 Hausarbeiten geschrieben werden.
Das alles gibt es kaum noch.

Ansonsten gilt auch weiterhin, dass Uni Master immernoch einem FH Master (deutlich) vorgezogen wird.

Das sind die Meinungen die bei uns vorherrschen.

Aber vielleicht haben ja auch die Prof's und die Anderen keine Ahnung. ;-)


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

nur mal so nebenbei....

bei uns an der FH schreiben die Marketing Vertiefer 6 Hausarbeiten im Bachelor!!!!

und weitere 4 im Master.

Wohlgemerkt kommen am Ende vom Semester immer noch 4 - 6 Klausuren dazu!


[auf diesen Beitrag antworten]

   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dein Beitrag ist so unglaubwürdig, sorry. Der Master hat deutlich mehr SWS. An der Uni München wurde sogar das Diplom in Ingenieurwissenschaften zu 90 Prozent in den Bachelor übernommen und in WIrtschaftswissenschaftlichen Studiengängen zu 100 Prozent in den Bachelor übernommen.

Was macht denn ein Diplom Absolvent eigentlich beim Prüfungsamt ? Annahme, du würdest promovieren. Warum fragt man dann Prof., welche Unterschiede es existieren? Du hättest denn direkten Vergleich haben müssen. Und über welche Hausarbeiten redest du denn? Du redest hier wohl über Studiengäne wie Lehramt und was soll denn 1,5 Hausarbeiten bedeuten? Hat dein Prof auch erklärt, warum der Master ein Diplom voraussetzt ;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Naja, wenn ich an meiner Uni mit den Prof's rede, mit
> Mitarbeitern vom Prüfungsamt oder mit anderen wissenschftl.
> Mitarbeitern, dann ist die Meinung klar: Uni Diplom= Uni
> Master.
> Einige sehen den Diplom aber weiter vorne, weil neben dem
> fachlichen auch sehr viel an Eigeninitiative aberverlangt
> worden ist.
> Zudem ist der Anteil der Hausarbeiten stark gesunken. Heute
> zählen schon 1 bis 1,5 Hausarbeiten als Bachelor-Arbeit. Im
> gesamten Diplom-Studium mussten damals 5-7 Hausarbeiten
> geschrieben werden.
> Das alles gibt es kaum noch.
>
> Ansonsten gilt auch weiterhin, dass Uni Master immernoch
> einem FH Master (deutlich) vorgezogen wird.
>
> Das sind die Meinungen die bei uns vorherrschen.
>
> Aber vielleicht haben ja auch die Prof's und die Anderen
> keine Ahnung. ;-)


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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da hast du falsch gelesen. In dem ursprünglichen Beitrag steht, dass in seltenen Fällen das Diplom 300 ECTS hat, aber auch nur in seltenen Fällen. In den meisten Fällen ist es max 180- 240 ECTS Sprich man vom generellen gilt weiterhin: Master >Diplom.

Da hat sich dann deine Uni sehr gemütlich gemacht mit der Umstellung und das sagt für mich schon viel über die Qualität aus. An welcher Uni hast du denn studiert ?

Lounge Gast schrieb:
>
> Es geht um meine Uni! In MEINEM Studium, waren es 10
> Semester(!!!) Regelstudienzeit! Und nicht 8-10! Der
> Durchschnitt war über 12! Es waren mehr Volresungen als jetzt
> im Bachelor/Master. An MEINER Uni wird allen Bachelor
> Absolventen ein Masterplatz garantiert!!! 50% ist eine sowas
> von lächerliche Zahl.
>
> Ich hatte die gleichen Vorlesungen, wie die Master! Nur haben
> wir nicht so eine Noteninflation wie im Master! An MEINER Uni
> hat die Bachelor/Master Kombi weniger Vorlesungen und Inhalt
> und geht ca. 2 Semester schneller. Der Master wird zudem im
> Schnitt mit 0,5 besser benotet.
>
> Ich habe zudem einen ganz offiziellen Wisch von der Uni auf
> dem steht, dass mein Studium eine Wert von 300 ECTS hat.
> Zudem steht auf meinem "diploma supplement":
> "This academic grade is equal to a Master of Science in
> Electrical Engineering..."
>
> Wenn man trotzdem noch behauptet mein Diplom wäre weniger
> wert als ein Master, dann muss man seinen Realitätssinn
> komplett verloren haben!
> Und das beste ist: In 10 jahren wird eh wieder das Diplom
> eingeführt und dann stehst du mit deinem Master in
> Deuthscland ganz schön blöd da!
>
> Deine "Argumente" werden nicht besser, wenn du sie
> zehnmal wiederholst!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > > Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Diplom-> Promotionsberechtigung
> > > Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
> > Ich korrigiere:
> > Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht
> dies
> > an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
> > Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen.
> MINDESTENS
> > 300 ECTS)
> >
> > Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor
> > Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen
> > Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50
> > Prozent der Studierenden ab.
> >
> > Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist
> > das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet
> man es
> > aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend
> > komplexer als Elektrotechnik.


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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Auf allen im Bereich BWL!

Lounge Gast schrieb:
>
> na dann mal fakten her. auf welcher uni in deutschland
> entspricht denn der bachelor genau dem diplomstudiengang?
>
> Ich nehme mal an, dass sich deine behauptung nach 2 minuten
> recherche in rauch auflösen wird...


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   16.03.12
  memoria

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das kann gar nicht sein, dass dein Diplom mit dem BA/MA identisch ist und schon mal gar nicht, dass der BA/MA weniger Vorlesungen hat. Das Diplom unterscheidet sich erstmal gänzlich vom Aufbau. Sowohl im BA als auch im MA werden neben den Abschlussarbeiten, wie Seminar-,Projekt-,Bachelorarbeiten mindestens 5 Prüfungen absolviert. Im Diplom hat man in Zeiten solcher Arbeiten kaum Prüfungen, währed der Diplomarbeit hat man sogar das ganze Semester frei, weshalb der MA im Schnitt auf 15-25 Prüfungen mehr kommt. Das Diplom mag mit dem Master gleichgestellt sein, aber es ist keine Gleichwertung im wörtlichen Sinne vorhanden, weshalb das Diplom einen Zugang zum Master erlaubt. Stichwort lautet hier: Bologna!
Noch zu deiner Aussage " Alle Studierende sind in den Master reingekommen"

Deine Aussage kann nur zutreffen, wenn bei euch sich auch zeitgleich zu wenig Studierende für den Bachelor eingeschrieben haben. Wenn sich für den BA 50 Studierende auf 200 Plätze beworben haben, dann können diese 50 auch für den Master zugelassen haben, wenn sie die Zulassungskriterien erfüllen. Generell sind die Masterplätze sehr rar, es hat einen politischen Hintergrund, dass maximal 60 Prozent der Studierende einen Master anschließen können.
Im Bereich Elektrotechnik ist es mit Sicherheit einfacher an einen Masterplatz zu kommen, da es hier generell zu wenig Studierende gibt. Im Bereich BWL wird es aber knallhart an einen Masterplatz zu kommen. Meistens braucht man einen Schnitt von 2,5 als Mindestvoraussetzung, um sich überhaupt bewerben zu dürfen und diesen Schnitt haben schon mal die meisten nicht. An meiner Uni lag der Schnitt bei 3,0. Hast du erstmal einen überdurchschnittlichen Schnitt, so ist es trotzallem kein Garantie dafür, dass du den Masterplatz bekommst. Oft muss man zusätzliche Praktikas, Auslandssemester, Fremdsprachen nachweisen. Außerdem musste ich noch eine Motivation schreiben, an einem Einstellungstest und ein Vorstellungsgespräch teilnehmen. Es wird gesiebt ohne Ende und es kommen wirklich nur die Eliten der Eliten durch. Bei uns in den Masterstudiengang war der allgemeine Schnitt tatsächlich besser als im BA, was aber daran liegt, dass in einen MAster auch nur Studenten zugelassen werden, die auch schon immer überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben. Die Ausreißer mit schlechter als 2,7 werden aussortiert. Ich musste über deine Aussage der Noteninflation schon richtig schmunzeln, denn obwohl in den Masterstudiengängen nur die besten zugelassen worden sind, war der Schnitt bei uns trotzdem schlechter als der Schnitt der Diplom Absolventen. Außerdem sind BA Akademiker wesentlich motivierter, die meisten Diplom Absolventen waren minimalisten "hauptsache bestanden" . In den Bachelorstudiengängen ist die Note verdammt wichtig und siehe , obwohl die meisten richtig Power geben, schneidet man als BA trotzdem schlechter ab, seltsam ne ;)

Lounge Gast schrieb:
>
> Es geht um meine Uni! In MEINEM Studium, waren es 10
> Semester(!!!) Regelstudienzeit! Und nicht 8-10! Der
> Durchschnitt war über 12! Es waren mehr Volresungen als jetzt
> im Bachelor/Master. An MEINER Uni wird allen Bachelor
> Absolventen ein Masterplatz garantiert!!! 50% ist eine sowas
> von lächerliche Zahl.
>
> Ich hatte die gleichen Vorlesungen, wie die Master! Nur haben
> wir nicht so eine Noteninflation wie im Master! An MEINER Uni
> hat die Bachelor/Master Kombi weniger Vorlesungen und Inhalt
> und geht ca. 2 Semester schneller. Der Master wird zudem im
> Schnitt mit 0,5 besser benotet.
>
> Ich habe zudem einen ganz offiziellen Wisch von der Uni auf
> dem steht, dass mein Studium eine Wert von 300 ECTS hat.
> Zudem steht auf meinem "diploma supplement":
> "This academic grade is equal to a Master of Science in
> Electrical Engineering..."
>
> Wenn man trotzdem noch behauptet mein Diplom wäre weniger
> wert als ein Master, dann muss man seinen Realitätssinn
> komplett verloren haben!
> Und das beste ist: In 10 jahren wird eh wieder das Diplom
> eingeführt und dann stehst du mit deinem Master in
> Deuthscland ganz schön blöd da!
>
> Deine "Argumente" werden nicht besser, wenn du sie
> zehnmal wiederholst!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > > Diplom-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Bachelor/Master-> 10 Semester Regelstudienzeit
> > > Diplom-> Promotionsberechtigung
> > > Bachelor/Master-> Promotionsberechtigung
> > Ich korrigiere:
> > Diplom-> 8-10 Semester (in SETENEN Fällen entspricht
> dies
> > an einer Elite Universität umgerechnet max 300 ECTS)
> > Master -> 10-12 Semester (Lehramt ausgenommen.
> MINDESTENS
> > 300 ECTS)
> >
> > Zulassung zum Master: Im Schnitt 50% Prozent der Bachelor
> > Absolventen, sprich bis zum Master brechen in allen
> > Studiengängen "gewollt oder nicht gewollt" 50
> > Prozent der Studierenden ab.
> >
> > Wenn man es auch physikalischer Perspektive batrachtet,ist
> > das Fach Elektrotechnik komplexer als BWL. Betrachtet
> man es
> > aus makroökonomischer Sicht ist das Fach BWL weitgehend
> > komplexer als Elektrotechnik.


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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Keine Hochschule der Welt wird es öffnetlich zugeben, dass sie ihr Diplom einfach in den Bachelor gepresst haben. Bei uns ist es so, bei anderen vielleicht nicht. Manche Unis machen es sich leicht und haben rein garnichts am Bachelor-Master geändert. Ich habe dem Bildungsministerium geschrieben und es war so gedacht, dass 5 Jahre Diplom einfach in 5 Jahre Bachelor + Master gepackt werden.

Auf meine Frage, für was denn dann überhaupt der Bachelor gut sein sollte, wenn er gut 3 Semester angeblich weniger Stoff können soll. Da kam nur, er soll halt nicht alles können wie zu Diplomzeiten. Genau aus diesem Grund, weil viele Hochschulen ihren eigenen Bachelor auf dem Arbeitsmarkt nicht disqualifizieren wollen, packen diese Hochschulen fast den kompletten Diplomstudiengang in den Bachelor, weil sie eben einen vollwertigen Akademiker ausbilden wollen.

Bei mir ist es so. Hab die gleichen Vorlesungen, mehr SWS, gleiche Skripte, Folien und man merkt vorallem auch deutlich, dass die Profs ihren Stoff schneller durchziehen. Bei uns hatte man manchmal das Gefühl, dass die Profs ihr ganzen Wissen uns nur im Eiltempo vor die Füße werfen. Wenn man diese dann fragt, dann kommt, wir haben halt nicht mehr soviel Zeit für den Stoff wie früher. Ich habe den direkten Vergleich mit einem Kumpel. Er machte Diplom und ich Bachelor. Wir haben eben den Fall, dass wir eine enorm höhere SWS Zahl im Bachelor hatten, gegenüber dem Diplom, wodurch wir das so durchziehen konnten. Fakt ist, dass es auch auf der Uni Diplomstudiengänge gab, die zwischen 8-10 Semester gingen. Manche sollten mal nicht immer so ich bezogen sein und alles von ihrer Uni verallgemeinern! Hausarbeiten hin oder her. Wir haben mehr Praktikas als früher. Haben keine direkten Hausarbeiten mehr. Das nennt man bei uns nun Protokolle und davon müssen wir 2-3 pro Woche schreiben mit einem Umfang von >10 Seiten. Man hat halt schlichtweg nicht mehr die Zeit, solche zeitraubenden Hausarbeiten zu schreiben wie früher. Bei uns war der normale Tag so, dass wir von 7:30-12:40 Vorlesungen hatten und danach von 13:10 bis 17/18 Uhr im Praktikum hingen. Danach Protokoll schreiben und das nächste Praktikum vorbereiten für den Folgetag. Bei 3-4 Praktikas pro Woche kam man gut und gern auf 15 Std pro Tag.

Für viele Unidiplomer gibt es aus Prinzip nichts besseres als ihr Diplom. Mit solchen Leuten kann man garnicht diskutieren, weil sie garnicht offen für Argumente sind. Bei mir war es so, bei manchen so. Das war halt die Gefahr, wenn man im Bolognaprozess nur grob vorgab, wie das auszusehen hat und jede Hochschule sich selbst überlassen war. Manche Hochschulen machten es sich einfach, andere wiederum nicht. Wir hatten allein im Bachelor gut 70% Ausfallquote und trotzdem bekommt nicht jeder einen Masterplatz. Zumal noch dutzende Bewerber von Fremdhochschulen dazukommen. Da wird keine Masterplatzgarantie gegeben, um die eigenen Studenten zu beruhigen. Da muss man sich in einem Bewerbungsverfahren mit Eignungstest, NC und Bewerbungsgespräch halt gegen andere durchsetzen. Und damit genau diese Leute, die einfach keinen Masterplatz bekommen können, nicht ohne vollwertige Ausbildung dastehen, wurde bei uns zu 95% das Diplom in den Bachelor gestopft. Das ist ja das größte Problem. Laut Aussage der Profs kann die Hochschule gerade mal 30-40% der Bachelor überhaupt einen Master anbieten.


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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An den der das gesamte Diplom in seinem Bachelor hatte...

Wo hast Du bzw. wo studierst Du denn?


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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Diplom ist nicht und niemals genauso wie ein Baechlor.Das Grundstudium wurde stark zusammengekürzt bei uns in der Grundlagenphase .Bei uns sind die restlichen Diplomer eindeutig im Nachteil.Ist ja klar bei einem 6SWS Modul bekommt man nur 6 CP oder bei 4SWS nur 3 CP.Die baechlor werden bei uns eindeutig bevorzugt bei den Regelungen.

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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also meiner Meinung nach ist ein Baechlor ein Vordiplom plus paar Module.

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   16.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Deine Texte werden länger, aber dadurch werden Deine Aussagen nicht richtiger.
Also die Sache ist ganz einfach.
Uni Diplom = Uni Master
Uni Bachelor sind ungefähr 60 Prozent vom Uni Bachelor.

Das sagen die Prof's, das Prüfungsamt, die wissenschaftlichen Mitarbeiter, das Dekant und andere. Nicht nur an einer Uni.

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Was versuchst Du mit Deinen komischen Rechnungen zu beweisen? Das der BWL-Bachelor eigentlich 4 Physik-Diplomen entspricht?!
*war ein Witz*


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   16.03.12
  memoria

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Am besten Du gehst heute noch zu einem Prof. einer Universität nach deiner Wahl (Ich würde dir Harvard empfehlen) und sagst ihm, dass du ein staatl, geprüfter Betr. , Meister oder Fachwirt, was auch immer bist und gerne deinen Bachelor abholen möchtest. Er druckt dir dann schnell einen BA aus. Geil ne.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie wird es jetzt gemacht, kann jetzt jeder Meister zu Uni
> gehen und sein Bachelor abholen?


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   17.03.12
  memoria

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dein Beitrag geht nicht an mich, aber bei mir sah es nicht anders aus:

Erstmal an meiner Uni: Uni Köln
dann an der Uni meiner Freunde: Uni Münster, Uni Duisburg-Essen, Uni Siegen, Uni Bonn, Uni Aachen (das sind die, die ich auch kenne, das es an anderen Universitäten anders sein soll, kann ich mir bei meinem besten Willen nicht vorstellen.)

Die Frage sollte anders lauten, an welcher Uni hast du denn studiert, wo der Master gleich dem Diplom sein soll ? Dann mal los ;)


Lounge Gast schrieb:
>
> An den der das gesamte Diplom in seinem Bachelor hatte...
>
> Wo hast Du bzw. wo studierst Du denn?


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sorry aber gerade die Uni Köln ist ein Musterbeispiel für eine Uni, die ihr Diplom quasi 1:1 in Bachelor und Master aufgeteilt hat. Die Kurse des Grundstudiums heißen sogar alle gleich.

Die Wahlfächer des Bachelors sind genau diejenigen, die im Diplom unter "allgemeine BWL" liefen:

Aus den verbleibenden zehn Modulen ?Channel Management?, ?Entscheidungstheorie?,
?Finanzmanagement?, ?Investition und Finanzierung?, ?Marketing?, ?Operations Management?,
?Organisation und Personal?, ?Produktion und Logistik?, ?Unternehmensführung und internationales
Management? sowie ?Seminar für Betriebswirtschaftslehre? müssen die Studierenden sieben auswählen.

DAS SIND HAAAARENAU ABWL SCHEINE.

Wie du darauf kommst, dass die abwl scheine das gesamte Diplom ausmachen verstehe ich nicht.

Die alten Wahlfächer aus dem Diplomstudiengang finden sich übrigens - wunder oh wunder - in den Masterstudiengängen.

Entweder bist du ein geschickter troll oder einfach nur selten dämlich


[auf diesen Beitrag antworten]

   17.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es ist wirklich öfters so, dass das vorherige Diplom sehr oft in den Bachelor gepresst wird und der Master als Vertiefungsrichtung genutzt wird, wo sich jeder Student entsprechend seiner Interessen weiterentwickeln kann.

Oben wurden schon einige Unis genannt, wo es genauso war. Ich für meinen Teil kann das auch für TU Dresden sagen. Einfach mal die Prüfungsordnungen runterladen und vergleichen. Der Zeitdruck hat sich durch die neuen Bachelorstudiengänge enorm erhöht. Oder seht euch doch mal in anderen Foren um, indem ihr einfach mal googelt. Das ist wirklich kein Einzelfall, dass das Diplom in den Bachelor gepresst wurde.

Es wurde halt nur der Rahmen durch Bologna vorgegeben und genau deswegen kommen soviele unterschiedliche Studiengänge zusammen. Es kann ja durchaus sein, dass du das Diplom in Bachelor + Master machst. In sehr vielen Fällen wird es aber schon im Bachelor abgehandelt, was sich in höheren SWS äußert. Bei uns ist das zumindest der Fall. Schließe bitte nicht immer von deiner uni auf alles andere.


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   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Blabla Blub :D Ich habe noch nie mein Dekan kennengelernt, du durftest dich sogar mit ihm unterhalten:P Kein Prof der Welt würde sowas sagen, ganz im Gegenteil: An jeder Uni wirklich auch an jeder Uni werden alle Erstis durch die Prof. gewarnt, dass sie sich im Gegensatz zum Diplom anstrengen müssen. Das war bei mir so (vor 5 Jahren), bei meinen Freunden (andere uni), bei meinem kleinen Bruder, der jetzt ins 2.FS kommt. Überall appelieren die Prof. , dass die Studierende "reinhauen" müssen/sollen.

Komisch, dass hier noch kein Diplom Absolvent Fakten führen konnte, dass die Gleichstellung berechtigen würde. Dabei sprechen die schlechten Durchschnitte der BA- Absolventen ganz dafür, dass man eben mehr leisten MUSS.

Hier schreiben Leute, die noch zu Zeiten studiert haben, wo es parallel noch das Diplom gab. Die Diplomer haben die gleichen Veranstaltungen wie ich besucht, die gleichen Prüfungen geschriben, wie ich auch. Während ich noch neben meinem Projekt Prüfungen schreiben musste, hatten diese sogar frei.

Da kann mir niemand von einer Gleichstellung erzählen. Ich finde selbst meinen BA wertvoller.

Lounge Gast schrieb:
>
> Deine Texte werden länger, aber dadurch werden Deine Aussagen
> nicht richtiger.
> Also die Sache ist ganz einfach.
> Uni Diplom = Uni Master
> Uni Bachelor sind ungefähr 60 Prozent vom Uni Bachelor.
>
> Das sagen die Prof's, das Prüfungsamt, die
> wissenschaftlichen Mitarbeiter, das Dekant und andere. Nicht
> nur an einer Uni.
>
> Was gibt es daran nicht zu verstehen?
>
> Was versuchst Du mit Deinen komischen Rechnungen zu beweisen?
> Das der BWL-Bachelor eigentlich 4 Physik-Diplomen entspricht?!
> *war ein Witz*


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also Memoria ist bestimmt kein Troll und hör hier auf Leute zu beschimpfen. Hier gab es schon mehrere Leute, die diese Erfahrung gemacht haben, indem sie die Diplommodule innerhalb des Bachelors abarbeiten mussten. Nehm es doch mal zur Kenntnis, dass es Hochschulen gibt, die das Studium so neu organisiert haben und gehe nicht gleich immer auf die Leute los, nur weil dir keine anderen Argumente mehr einfallen oder diese eine andere Meinung vertreten.

Solche ignoranten Leute haben hier echt nichts zu suchen. Immer nur die Meinung vertreten, MEINE Meinung zählt und alles andere ist egal. Das bringt hier wirklich keinen weiter. Es gibt halt Unis, die machen es so, deine ist halt anders. Ist ok, aber geh doch nicht immer gleich auf andere User los hier.

Wie gesagt, ich habe meine Mitschriften, Skripte etc mit einem Kumpel verglichen, der noch Diplom damals gemacht hat. Die Module sind gleich, seine Mitschriften und Skripte haben den gleichen Umfang und Aufbau. Nur hatten wir weniger Zeit. Zu früheren Zeiten wär niemand auf die Idee gekommen, einen Meister mit einem Dipl. Ing gleichzustellen. Beim neuen Bachelor ist das ja alles kein Problem. Neue Sachen werden immer schnell angegriffen, weil man sich aus Unwissenheit nicht anders zu helfen weiß.

Das Problem ist, dass unserer Bachelor in Deutschland mit zu den besten weltweit gehört. Man kann einen deutschen Meister vielleicht mit einem rumänischen oder britischen Bachelor gleichsetzen, mit einem Deutschen auf keinen Fall. Es gibt enorme Unterschiede der Bachelorabschlüsse im internationalen Vergleich. Ein Kommilitone war in einem Auslandssemester in Skandinavien. Die Erfahrung, die er daraus gemacht hat war, dass ihm die Module dort sehr leicht vorkamen und er gehörte nicht unbedingt zu den Spitzenstudenten in meinem Studiengang.

Also bitte mal alle wieder auf sachlicher Ebene einfinden. So ein Egovergleich bringt uns hier nicht weiter. Diese akademische Abwertung in Form der Gleichstellung mit einem Meister trifft uns alle. Selbst wenn man einen Master macht, dann sind das gerade mal 1-1,5 Jahre mehr Lehrstoff. Macht es dann den Master soviel hochwertiger, wenn der Meister schon dem Bachelor gleichgestellt ist? Ich habe mich erkundigt, andere Länder ordnen den Meister nun als Bachelor ein, weil sie es nicht besser wissen. Folge ist, dass sie ihnen dort eine HZB für den Master einräumen. So z.B. in Großbritannien... Der DQR soll ja zeigen, wo der Meister hingehört von seinen Fähigkeiten her. Er entspricht einem Ingenieur und so wird er nun dort eingeordnet.

Deutschland hat eine weltweit einmalige Extrawurst, indem wir Meister, Techniker... ausbilden und verlangt, dass wir diese Extrawurst irgendwie weltweit vergleichbar machen. Sowas kann nicht hinhauen. Wenn ein Amerikaner den Meister nicht kennt und ihn nun als Bachelor einstuft, dann kann sowas mächtig in die Hose gehen und wirft ein enorm schlechtes Licht damit auf das deutsche Bildungssystem.


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   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Selbstverständlich sind die Diplomer zum Teil in Veranstaltungen des Bachelors gesessen, schließlich entspricht der Bachelor 60% des Unidiploms. Wo sollen sie denn sonst sitzen in der Zeit.

Was die Bachelors hier wohl nicht sehen (wollen) ist, dass die selben Diplomer einen weit größeren Teil ihrer Zeit in Wahlfächern gesessen sind, aus denen dann die Masterstudiengänge geformt wurden.


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   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn ich schon lese, dass man im Bachelor 12 LP für Methoden, Lern-, und Sozialkompetenz bekommt (EDV Kurs, Bewerbertraining, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten etc.) und beim Bachelor BWL Uni Köln Mathe gerade mal mit 4 LP abgehandelt wird bzw. Statistik A&B mit jeweils 6LP.
An meiner Uni (Diplom) gab es keine Punkte für nen Bewerbertraining und Mathe 1&2 hatten jeweils 9LP genau wie Statistik 1&2 jeweils 9LP hatten.

Mehr LP = höherer Workload, wie es auch in den jeweiligen Prüfungsordnungen zu finden ist.

Also, kommt mal runter...

P.s Aber eigentlich geht es hier auch um Meister und deren Gleichstellung. Also, am Besten einen neuen Beitrag erstellen mit dem Titel: "Bachelor=Diplom - Der Bachelor als verkanntes Genie der akademischen Welt" , dann kann man sich dort gegenseitig niedermachen ;-)


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   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und nochmal extra für Dich. Ich bin arbeite (!) (studieren ist schon längst vorbei) an einer mitteldeutschen Uni.
Dort sind alle Lehrkräfte mit denen ich mich über das Thema unterhalten habe der Meinung, dass Uni Diplom = Uni Master.
Uni Bachelor rund 60 Prozent vom Uni Diplom.
Punkt.


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   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hääää ? Hast du überhaupt an der Uni Köln studiert ? Bei uns gab es ein 9. Semetriges Diplomstudiengang, wobei es nicht viel mehr war, als das 8.Semesterige an anderen Universitäten.

Was für Wahlfächer im ABWL ? Die Fächer, die du aufgelistet hast, haben nichts mit Wahlfächern zu tun ! Das sind alles Pflichtmodule, diese muss man schreiben. Die Wahlmodule bestehen aus SBWL.

Wahlfächer in den Masterstudiengang ? Du weißt gar nicht, wie ein Master aufgebaut ist. Annahme, dies würde tatsächlich stimmen. Wieviele Prüfungen gibt es denn pro Wahlfach ? Wenn ich in Controlling einen MAster mache, dann wären dies höchstens 3 Prüfungen aus SBWL, die ich in den Master ebenfalls intergriert hätte, was aber völliger Blödsinn sind. Der Master hat rein gar nichts mit dem Bachelor zu tun.



Lounge Gast schrieb:
>
> Sorry aber gerade die Uni Köln ist ein Musterbeispiel für
> eine Uni, die ihr Diplom quasi 1:1 in Bachelor und Master
> aufgeteilt hat. Die Kurse des Grundstudiums heißen sogar alle
> gleich.
>
> Die Wahlfächer des Bachelors sind genau diejenigen, die im
> Diplom unter "allgemeine BWL" liefen:
>
> Aus den verbleibenden zehn Modulen ?Channel Management?,
> ?Entscheidungstheorie?,
> ?Finanzmanagement?, ?Investition und Finanzierung?,
> ?Marketing?, ?Operations Management?,
> ?Organisation und Personal?, ?Produktion und Logistik?,
> ?Unternehmensführung und internationales
> Management? sowie ?Seminar für Betriebswirtschaftslehre?
> müssen die Studierenden sieben auswählen.
>
> DAS SIND HAAAARENAU ABWL SCHEINE.
>
> Wie du darauf kommst, dass die abwl scheine das gesamte
> Diplom ausmachen verstehe ich nicht.
>
> Die alten Wahlfächer aus dem Diplomstudiengang finden sich
> übrigens - wunder oh wunder - in den Masterstudiengängen.
>
> Entweder bist du ein geschickter troll oder einfach nur
> selten dämlich


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   18.03.12
  memoria

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist abgekoppelt vom Diplomstudiengang. Es sind eventuell 3-4 Prüfungen vorhanden, die es ebenfalls zu Diplomzeiten gab, mehr auch nicht. Es mag sein, dass an der Uni K etwas weniger v. Diplom in den Bachelor übernommen worden ist, als an anderen Universitäten, da hier das Diplom einen Umfang v. 9 Semestern hatte, damit ist aber eine Gleichstellung nicht berechtigt. Ich habe nicht nur mehr SWS gehabt, sondern auch ein längeres Studium.

Die Diplom Absolventen sollten lieber Universitäten nennen, wo Master 1:1 Diplom sein soll. Am besten noch in meinem Fach: BWL. Sowas gibt es einfach nicht !

Ich kann hier nur von meinem Fach reden und BWL Diplom ist an allen Universitäteten, die ich kenne bis zu 100 Prozent Bachelor.

Wie soll bitteschön ein Diplom gleich Master sein. Allein, dass der BA neben all seinen Abschlussarbeiten zuätzliche Prüfungen absolviert, kommt dieser auf mehr SWS.

Und wenn Du erst einmal gelernt hast zwei vernünftige Sätze ohne Beleidigungen zu bauen, dann können wir gerne auch weiter bis zum Morgengrauen diskutieren. Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht mehr runter.


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   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Uni Köln:

Diplom: 273 Leistungspunkte
Bachelor + Master 300 Leistungspunkte.

Aaaaaaaaber:

Investition und Finanzierung (Grundstudium Diplom): 5 LP
Investition und Finanzierung (Bachelor): 8 LP

Also 3 Bonuspunkte für alle Grundstudiumsveranstaltungen BWL.
zusätzlich steht in BEIDEN prüfungsordnungen:

Laut Prüfungsordnung sollten im Durchschnitt in jedem Semester 30 Leistungspunkte
erworben werden.

Hier die Liste der BWL wahlfächer im Diplom: bestimmt habt ihr das auch alles im Bachelor wählen können?

ANHANG NR. 16: BANKBETRIEBSLEHRE 33
ANHANG NR. 17:MARKETING UND MARKENMANAGEMENT 34
ANHANG NR. 18: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE FINANZIERUNGSLEHRE 35
ANHANG NR. 19: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE 36
ANHANG NR. 20: CONTROLLING 37
ANHANG NR. 21: CORPORATE FINANCE 38
ANHANG NR. 22: HANDEL UND KUNDENMANAGEMENT 39
ANHANG NR. 23:MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN 40
ANHANG NR. 24:MARKETING UND MARKTFORSCHUNG 41
ANHANG NR. 25:MEDIENMANAGEMENT 42
ANHANG NR. 26: PERSONALWIRTSCHAFTSLEHRE 43
SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND MANAGEMENT SCIENCE
SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND PRODUKTION UNTERNEHMENSENTWICKLUNG UND ORGANISATION
UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND LOGISTIK VERSICHERUNGSBETRIEBSLEHRE
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG

Und alle jeweils im Umfang von 24 LP. Das bedeutet eines dieser Fächer würde den kompletten wahlbereich des Bachelors ausfüllen

Wie schon weiter oben beschrieben solltet ihr euch erst informieren bevor ihr blödsinn erzählt und was von niveau faselt.

Dass das Diplom an Unis komplett in den Bachelor gepresst wurde ist nichts als ein harnäckiges Gerücht das sich vor allem bei den Studenten breit macht die es in den ersten zwei semestern rauskegelt. Liegt ja dann nicht an der eigenen Unfähigkeit


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe WING am KIT studiert.
Da ist Diplom eins zu eins identisch mit dem Bachelor/Master.

Keine neue Vorlesungen, identischer Prüfungsplan. Vor 10 Semester Regelstudienzeit, jetzt auch 10 Semester Regelstudienzeit.
Ich weiß, das es im Maschinebau und Elektrotechnik genauso ist.
Der Umfang ist sogar eher geringer plus Noten sind im Master besser als im Diplom!

memoria schrieb:
>
> Der Master ist abgekoppelt vom Diplomstudiengang. Es sind
> eventuell 3-4 Prüfungen vorhanden, die es ebenfalls zu
> Diplomzeiten gab, mehr auch nicht. Es mag sein, dass an der
> Uni K etwas weniger v. Diplom in den Bachelor übernommen
> worden ist, als an anderen Universitäten, da hier das Diplom
> einen Umfang v. 9 Semestern hatte, damit ist aber eine
> Gleichstellung nicht berechtigt. Ich habe nicht nur mehr SWS
> gehabt, sondern auch ein längeres Studium.
>
> Die Diplom Absolventen sollten lieber Universitäten nennen,
> wo Master 1:1 Diplom sein soll. Am besten noch in meinem
> Fach: BWL. Sowas gibt es einfach nicht !
>
> Ich kann hier nur von meinem Fach reden und BWL Diplom ist an
> allen Universitäteten, die ich kenne bis zu 100 Prozent
> Bachelor.
>
> Wie soll bitteschön ein Diplom gleich Master sein. Allein,
> dass der BA neben all seinen Abschlussarbeiten zuätzliche
> Prüfungen absolviert, kommt dieser auf mehr SWS.
>
> Und wenn Du erst einmal gelernt hast zwei vernünftige Sätze
> ohne Beleidigungen zu bauen, dann können wir gerne auch
> weiter bis zum Morgengrauen diskutieren. Auf dieses Niveau
> lasse ich mich nicht mehr runter.


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele sagen, sie haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt angeblich nur von Leuten, die es in den ersten Semestern rausgekegelt hat...

Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch nicht. Ist das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses komische Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei ihnen so war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so mitbekommen haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur das Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es viele Bachelor heute schwerer haben als ihr damals. Deswegen wird aus Prinzip dagegen argumentiert.

Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul wieviele SWS hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu schreiben pro Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro Semester dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits und euer nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits bekommt.

Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


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   19.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Bachelor vs Diplom Diskussion könnte Ihr hier gerne weiterführen:

http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/...

Hier jetzt mal wieder On-Topic bitte!


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   19.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hier mal einige Infos zur Uni Bochum.Es kommt bei uns wirklich auf den jeweiligen Schwerpunkt an ,ob man Baechlor oder Master Veranstaltungen macht.Wenn mann Internationale Rechnungslegung bei Prof Pellens macht macht man im Prinzip nur Baechlor Veranstaltungen und keine Master Veranstaltungen als Diplomer.Aber bei z.B Mikroökonomie macht man stattdessen nur Master Veranstaltungen und die Baechlor Module sind für Diplomer nicht geöffnet.Bei uns ist es wirklich ausgeglichen das Verhältniss zwischen Baechlor und Master Veranstaltungen.In Ökonomtrie macht man als Diplom Student auch nur Master Veranstaltungen als Diplomer.Die alte ABWL Regressionsanalyse wurde zusammen mit Statistik 3 ,was früher Bestandteil des Grundstudiums war in ein Modul für die baechlor zusammengepresst.Ich weiß nicht wie es an anderen unis aussieht ,aber bei uns wurde definitv nicht der Baechlor = dem Diplom gesetzt.Bei uns studieren noch 700 Diplomstudenten und die Übergangsreglungen teilweise negativ behandelt.Die baechlor können in der Grundlagenphase Bonuspunkte sammeln ,was wir nicht konnten.Teilweise profitieren auch die Diplom Studenten von Bonuspunktereglungen im Hauptstudium. Es kommt also bei uns ganz klar auf den Schwerpunkt an ,ob man eher Master oder BSC Fäöcher macht.Ich bin schon gegen Ende meines Studiums und vielleicht mache ich nach meinem Diplom noch einen UK MAster ,aber da bin ich mir noch nicht sicher.Ich verbiete mir solche pauschale Aussagen ,dass der BSC kategorisch gleich einem UNi Diplom ist .

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   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo Zusammen,

die ganzen Beiträge die ich hier gelesen hab find ich Persönlich ziemlich arm....

Die leute Die Studieren gehen habt ihr etwa Angst das man euren Job streitig machen kann... (Dann seid ihr in meinen Augen nicht gut genug für euren Job)

Und Friseurtechniker was für ein dummes Beispiel...

Manche Studenten wissen noch gar nicht was Arbeiten heißt und sich dann so ein Urteil zu erlauben ist hart...

Nur mal zur Erklärung..
Man macht 12-13 Jahre für das Abi... dann geht man 3-4 jahre studieren....

dann ist man im Durchschnitt 23-25 Jahre alt ... wenn man länger braucht ist das die eigene Schuld ...

So jetzt Zum Techniker
z.B. 10 Jahre Schule 3,5 Jahre Ausbildung (Technischen Beruf)

(wenn man das hat im Durchschnitt 19-20 Jahre alt)

macht man den Techniker auf Abendform kann man dies direkt nach der Ausbildung machen das heißt Abends nach der Arbeit 3x die Woche zur Schule und an den anderen Tagen lernen und das 4 Jahre lang (Vorteil man verdient, Nachteil keine Freizeit)
Sagen wir mir ein Student hat ein 8 stunden Tag mit uni und lernen,
dann ist der Tag was das angeht vorbei

Der Techniker fängt dann erst an was zu tun!!!

Macht man den Techniker auf Tagesform, muss man erst 2 Jahre lang Berufserfahrung haben und dann 2 Jahre noch zur schule gehen. (vorteil geht nur 2 jahre, nachteil man verdient nichts, wobei man vorher ca. 5,5 jahre lang verdient hat, wer verzichtet dann noch auf das geld)

im beiden Fällen ist man ca. 25 jahre Alt wie beim bachelor...

Also wer von euch Studierenden will mir sagen das er mehr geleistet hat..???

Und der Stoff beim Techniker (Maschinenbau) hat es genauso in sich wie beim Bachelor...


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   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist doch alles wieder am Thema vorbei... Der vergleich der Hochschulabschlüsse sei mal nebensächlich. Klar gibt es unterschiede.
Aber, um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Laut den Landes-Ingenieursgesetzen ist ein Absolvent eines Studiums aus 6 Fachsemestern und einem Prüfungssemester berechtigt, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu führen (bsp. Projektingenieur, Laboringeniuer oder gar ein Ingenieursbüro zu gründen).
Das wird auch weiterhin so bleiben. Also grenzt das vom Meisterbrief zurecht ab. Ich studiere E-Technik im 7-Semester Studium an einer FH und werde danach meinen Master an einer TU machen und habe vor 8 Jahren einen E-Beruf gelernt. Ich selber kenne genug Meister, die nicht den Anspruch darauf erheben, mit einem Ing. gleichgestellt zu werden, da es bei ihnen schon oft beim Verständnis für komplexe Zahlen scheitert. Dann würden sie garantiert mit Vektoralgebra gnadenlos überfordert sein. Ich selber würde als Ing. auch keine Meistertätigkeiten ausführen wollen, da ich als studierter kein Handwerker bin.
Das ist alles nur, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.
Und so, wie der Bachelor zum Dipl. inhaltliche und fachliche defiziete hat, hat auch das Handwerk inhaltlich extreme einbußen, da fast alle Berufsbilder einem Wandel unterzogen wurden. So ist zum Beispiel der ehem. Elektroinstallateur nur noch bedingt mit dem neuen Berufsbild "Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik" zu vergleichen. Aber das haben Studierte und höher Qualifizierte Handwerker so entschieden und die Berufe und Abschlüsse der heutigen Zeit angepasst, frei nach dem Motto "nichts ganzes und nichts halbes ist besser als überhaupt nichts". Fakt ist, es werden alle Qualifikationen benötigt, und um sich abzugrenzen: Auf den Arsch setzen und durchziehen, was und solange es nur geht.


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   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Na ja, ich habe meinen Techniker in Vollzeit gemacht. Das ging 2 Jahre. Auf die Klausren habe ich zwischen einer halben und drei Stunden gelernt. Als ich fertig war, war ich 24. Hatte aber auch schon davor 5 Jahre Geld verdient. Und ob die Berufserfahrung durch "normale" Gesellenjobs so groß ist und einen so tollen Mehrwert bietet, bezweifle ich einfach mal. Bei mir war sie es nicht!

Na ja, jednefalls habe ich dann noch einen Studium gemacht. Damals FH-Diplom. Und da wehte dann ein anderer Wind. Habe die Woche 50-60 Stunden geackert und bin trotzdem zweimal durch Prüfungen gefallen. Ich weiß nicht wie jemand mit Verstand das mit einem Meister/Techniker gleichsetzen kann.

Und noch was zu dir: Wie bitteschön willst du denn beurteilen ob der Stoff im Techniker vergleichbar mit einem Studium ist?! So wie du hier Beiträge schreibst hast du ja sicher noch keine höhere Bildungseinrichtung von innen gesehen! Ich kann es vergleichen und glaube mir, es ist nicht vergleichbar!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo Zusammen,
>
> die ganzen Beiträge die ich hier gelesen hab find ich
> Persönlich ziemlich arm....
>
> Die leute Die Studieren gehen habt ihr etwa Angst das man
> euren Job streitig machen kann... (Dann seid ihr in meinen
> Augen nicht gut genug für euren Job)
>
> Und Friseurtechniker was für ein dummes Beispiel...
>
> Manche Studenten wissen noch gar nicht was Arbeiten heißt und
> sich dann so ein Urteil zu erlauben ist hart...
>
> Nur mal zur Erklärung..
> Man macht 12-13 Jahre für das Abi... dann geht man 3-4 jahre
> studieren....
>
> dann ist man im Durchschnitt 23-25 Jahre alt ... wenn man
> länger braucht ist das die eigene Schuld ...
>
> So jetzt Zum Techniker
> z.B. 10 Jahre Schule 3,5 Jahre Ausbildung (Technischen Beruf)
>
> (wenn man das hat im Durchschnitt 19-20 Jahre alt)
>
> macht man den Techniker auf Abendform kann man dies direkt
> nach der Ausbildung machen das heißt Abends nach der Arbeit
> 3x die Woche zur Schule und an den anderen Tagen lernen und
> das 4 Jahre lang (Vorteil man verdient, Nachteil keine
> Freizeit)
> Sagen wir mir ein Student hat ein 8 stunden Tag mit uni und
> lernen,
> dann ist der Tag was das angeht vorbei
>
> Der Techniker fängt dann erst an was zu tun!!!
>
> Macht man den Techniker auf Tagesform, muss man erst 2 Jahre
> lang Berufserfahrung haben und dann 2 Jahre noch zur schule
> gehen. (vorteil geht nur 2 jahre, nachteil man verdient
> nichts, wobei man vorher ca. 5,5 jahre lang verdient hat, wer
> verzichtet dann noch auf das geld)
>
> im beiden Fällen ist man ca. 25 jahre Alt wie beim bachelor...
>
> Also wer von euch Studierenden will mir sagen das er mehr
> geleistet hat..???
>
> Und der Stoff beim Techniker (Maschinenbau) hat es genauso in
> sich wie beim Bachelor...


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   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So so, ein Techniker im Maschinenbau hat es genauso in sich, wie ein Bachelorstudium. Ein Bekannter von mir macht so einen Techniker und bei allem Respekt. Ich hab ihn noch keine Differentialgleichungen oder sowas lösen sehen, komplexe Zahlen... Fehlanzeige. Maximal mal eine kleine Integration. Man nutzt dort schon oft fertig integrierte Formeln und kommt direkt zu einem Ergebnis. Mag sein, dass ein Meister und Bachelor mit 25 seinen Abschluss haben kann. Nur hat der Bachelor seit der 1. Klasse durchweg in Vollzeit eine Ausbildung gemacht, während der Meister teilzeit ausgebildet wurde. Das ist immernoch ein enormer Unterschied, ob man 1-2 mal pro Woche 3-4 Std Stoff lernen und nachweisen muss oder ob man täglich 10-15 Std für ein Ingenieursstudium büffeln muss. Nach 8 Std, wie der User es da oben beschrieben hat, hat noch kein Student Feierabend. Und tut nicht immer so, als ob Studenten keine Ahnung von Praxis haben. Gibt genügend Leute, die über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen sind, selbst Meister gibt es, die ihre erworbene HZB dazu nutzen, um zu studieren. Und genau diese sagen, dass dieser Vergleich absolut daneben ist. Komisch, dass genau die Leute, die nie studiert haben, immer wissen wollen, dass ein Studium so einfach ist. Nach dem Motto, 8 Std absitzen und danach feiern. Sowas ist Stammtischgebrabbel.

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   20.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Techniker hat nichtmal das Niveau des Abiturs. Hab einen Freund öfter Nachhilfe gegeben (als ich im 1. Semester war!) und mehr als x² von 0 bis 2 zu integrieren war da nicht gefordert. Und daran sind dann schon 50% gescheitert.

Wieso wird eigentlich die Dauer einer Ausbildung mit der Qualität gleichgesetzt?! Und wenn es nur das wäre. Hier wird ja sogar Arbeitszeit nach Ausbildung gezählt.
Wen interessiert eure Arbeitserfahrung. Wen interessiert es ob ihr vormittags arbeitet und erst abends lernt. Das Niveau ist und bleibt sehr niedrig! Es zählt das Niveau der Ausbildung und nicht die Dauer. Nach dieser Argumentation müsste dann ja ein Akademiker mit viel Berufserfahrung (>10) ja direkt zum Proffesor berufen werden.
Aber nach dieser genialen Regelung ist ein 60 jähriger Akademiker mit FH-Diplom (was es ja früher gab) ja genausoviel wert wie ein 24 jähriger Meister. Und wenn ich mir manche Meister anschaue, die nicht nur geistig sehr beschränkt sind, sondern auch ihre Sozialkompetenz zuhause vergessen haben, dann muss ich wirklich fast heulen.

Also 9 Klassen Hauptschulen und eine 3,5 jährige Ausbildung (=12,5 Jahre) ist nach dieser Logik nun höherwertig als das 12 jährige Abitur?! Dass da jetzt einige wieder "Genau" rufen ist mir schon klar. Aber seit euch bewusst, dass 10 Jahre Sonderschule mit Ausbildung nochmal eine Stufe höher liegt.
An dieser Absurdität sollte man eigentlich den Harken dieser Argumentation finden.


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   21.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eigentlich braucht Ihr Euch gar nicht so aufregen! Das Berufsleben wird viele Überraschungen bereithalten. Vor 25 Jahren hatte ich (Uni-Diplom) einen älteren Chef, der auch Uni-Diplom hatte. Sein Chef hatte die Mittlere Reife. Und der oberste Chef war Jurist. Nur ein Beispiel von vielen. Dss Internet ermöglicht auch, die Berufswege von alten Kollegen nachzuvollziehen. Ein jüngerer Kollege, der nur mittlere Reife hat, ist heute ganz oben angekommen. mehrere Ebenen unter ihm sind die Akademiker angesiedelt, u.a. auch Volljuristen.

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   22.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das Problem ist doch das, wenn Bildung sich nicht mehr lohnt und später nicht zu einem höheren Lohn und besserem Job führt, dann geht schlichtweg alles den Bach runter. Wegen mir kann mein Chef ja mittlere Reife haben, aber wer entwickelt denn innovative Produkte, die unsere hohen Löhne in dieser Weltwirtschaft rechtfertigen und das Unternehmen voran bringen?! Wenn man am Ende mit ner normalen Gesellenausbildung bald mehr verdient, als ein Akademiker, der mehr Leistung bringen musste und noch zusätzlich Schulden gemacht hat bzw. jahrelang auf Geld verzichtet hat, dann ist in Deutschland bald Schluss mit Innovation. Alle Menschen sind gleich, sozial gesehen. Aber man sollte mal aufhören, das auf das Berufsleben zu übertragen. Bessere Bildung muss auch bessere Jobs bieten. Da ist eben nicht jeder gleich. Ich schätze jeden normalen Schlosser als Mensch, aber beruflich muss klar sein, dass er sich z.B. unter dem Akademiker einordnen muss. Wenn er aufsteigen möchte, dann muss er sich weiterbilden oder studieren. Die Möglichkeiten bietet unser Staat zur Genüge.

Wenn wir jetzt anfangen für kurze Weiterbildungen, wie z.B. dem Meister bestimmte Privilegien zu geben, dann läuft hier irgendwas falsch. Ein Meister bekommt seit 2004 die Fachhochschulreife mit dazu (sprich Fachabi) und kann damit studieren. Ich habe z.B. so ein Fachabi gemacht und weiß, dass mathematisch, physikalisch etc in einem Meisterlehrgang nichtmal so ein Niveau abgefragt wird. Also selbst dieses Privileg ist nicht gerechtfertigt. Sei es drum, wenn ein Meister studieren möchte und es auch schafft!, dann ist es ok. Aber ihn nun mit einem fertigen Studienabschluss zu vergleichen ist das absolut falsche Signal, gerade weil wir einen riesen Mangel an Akademikern haben.

Wir haben eine riesige Akademikerflucht in Deutschland. Wir nutzen hier die guten Ausbildungsmöglichkeiten und verlassen danach das Land, weil die Arbeit hier für den Akademiker mehr als unattraktiv ist. Da greift wieder der Markt, andere Länder sind da einfach attraktiver. Da hat man so einen hek mek nicht wie in Deutschland. Der Meister hätte maximal auf Stufe 5 im DQR gedurft, Stufe 6 Bachelor, Stufe 7 Master, Diplom und Stufe 8 Promotion. Alles andere ist Schwachsinn!

Fakt ist, der Meister macht den Betrieb nicht konkurrenzfähig, indem er innovative, konkurrenzfähige Produkte entwickelt. Ist ja nicht so, dass man auf nen Knopf drückt und sofort das Superprodukt die Anlage verlässt. Dazu braucht man ein enormes theoretisches Wissen. Vor 50 Jahren konnte man vielleicht als Geselle noch etwas verbessern. Heutzutage braucht man Akademiker, um sich in einer Weltwirtschaft zu behaupten. Wer entwickelt die Brennstoffzelle und sichert Arbeitsplätze bzw schafft Alternativen? Wer entwickelt neue Energiespeicher, damit Elektromobilität attraktiver wird? Wer entwickelt neue Materialien, neue Assistenzsysteme für Autos oder macht die Aggregate energiesparender? Das macht alles kein Meister. Erst solche Innovationen bringen Jobs in Deutschland und rechtfertigen unsere hohen Löhne. Wenn wir das Gleiche wie China bauen, dann müssen wir uns auch lohntechnisch mit ihnen gleichstellen und genau das können wir nicht in Europa. Mit 300 Euro im Monat kann hier keiner überleben. Deswegen müssen wir einmalige Produkte entwickeln!

Ich habe es selbst in Betrieben erlebt, wie Meister über Akademiker denken. Nach dem Motto: "Was tun die Akademiker denn, wir produzieren, wir schaffen Werte. Der Akademiker macht nichts, sind alles nur Fachidioten..." Sowas musste ich mir anhören! Es wird einfach nicht gewürdigt, wer das Produkt, was sie dort eben gerade produzieren, überhaupt auf diesen Stand gebracht hat. Meister denken immernoch, Innovation fällt von den Bäumen. Und wenn wir den Meistern weiter so Honig ums Maul schmieren und der IHK Lobby nachgeben, dann wird die Abwanderung der Akademiker noch mehr zunehmen. Dann können die Meister gern produzieren, dann halt Produkte von gestern. Vielleicht merken sie dann, dass sie den Akademiker mehr hätten schätzen sollen. In der Solarindustrie sieht man es momentan. Vor 5 Jahren waren wir Weltmarktführer. Forschung wurde weitestgehend eingestellt und nun haben die Chinesen aufgeholt. Seit gut einem Jahr gehen die Betriebe, die vor gerade mal 5 Jahren hier entstanden sind, wieder kaputt und schließen. Sie haben eben nicht mehr geforscht und weiterentwickelt. Photovoltaik wurde eben von Ingenieuren entwickelt und hat einen regelrechten Jobboom hier bewirkt. Um den Gewinn zu maximieren wurde Forschung dann eingestellt und nun gehen die Betriebe kaputt. Sowas passiert dann, wenn Innovation in einer Weltwirtschaft fehlt!


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   23.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

O mein Gott was ist denn los hier in Deutschland.
Bachelor = Techniker/Meister?
Ach von mir aus...
Aber dann muss die Frau Schavan auch sagen Hauptschulabschluss ist vom Niveau genauso gut wie Abitur.
Das wäre die logische Konsequenz.
Leute jetzt ohne Emotionen Bachelor ist galaktisch weit entfernt vom Techniker.
Hab in Chemie den Techniker und Bachelor durchgemacht und weiss wovon ich rede...


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   23.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wieder einer, der den direkten Vergleich hat und eindeutig sagt, dass ein Bachelor viel hochwertiger als Ausbildung ist. Genau so seh ich das auch. Wir haben halt reine Klientelpolitik. Wer weiß, wer da wieder Spenden erhalten hat. Anders kann man diese Entscheidung nicht erklären. Geld ist Macht und jede Spende hilft den Parteien im Wahlkampf. Die IHK hat genug Geld durch ihre Meisterausbildungen und kann damit ihre Lobbyarbeit bezahlen.

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   23.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Gleichmacherei ist nicht mehr auszuhalten. In der Lokalpresse (PNP) ging vor einigen Wochen ein IHK-Repräsentant sogar so weit, dass er den hauseigenen IHK-Betriebswirt mit einem Master-Abschluss gleich gesetzt hat.
Ok ist klar, dass er für die IHK Position beziehen muss, aber ich frag mich wovon der Mann dann träumt, wenn es Nacht ist?
Ich meine ja auch, dass da mit Sicherheit gute Leute dabei sind? Aber die Qualität von Master einerseits und IHK-Betriebswirt (lt. Modulverzeichnis der Stoff der ersten 3-4 Bachelor-Semester) gleichzusetzen, ist für mich einfach nur lächerlich.


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   23.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nur sieht man, dass die IHK mit ihren abgehobenen Thesen in der Politik Erfolg hat. Wie kommen solche Entscheidungen dann nun zustande? Fakt ist, ein Studium hat nochmal 10 Schippen mehr zu bieten, als ein Meister. Fachlich zieht jeder Akademiker an dem Meister vorbei und Berufserfahrung kriegen diese auch, sofern sie nicht vor dem Studium schon eine Ausbildung gemacht bzw gearbeitet haben.

Ich find es schon armseelig, dass unsere politischen Vertreter ihr eigenes Bildungssystem nicht mehr einschätzen können. Was kann denn der Meister soviel besser als der Akademiker, dass er den fachlichen Rückstand zu einem Gleichstand ausgleichen kann?! Berufserfahrung? Kriegen alle Arbeitnehmer, nicht nur Meister. Personalverantwortung? Können alle Arbeitnehmer bekommen, sofern sie sich gut ins Unternehmen integrieren. Ich kann beim besten Wissen nicht feststellen, warum der Meister gleichwertig sein soll von der Ausbildung her...

Ausbildungszeit ist kürzer, fachlich auf geringerem Niveau, was den mathematischen Kenntnissen der Meister geschuldet ist. Tiefer können sie mit solcher Mathematik nunmal nicht in die Materie dringen. Ich kenne Meister, Techniker bzw Techniker, die ein Studium versucht haben und gescheitert sind und auch Techniker, die das Studium geschafft haben und keiner von Ihnen sagt, diese Ausbildungen seien gleichwertig.

Ein Hoch auf unsere verpeilten Politiker... Politikverdrossenheit wird aktiv gefördert in der heutigen Zeit.


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   26.03.12
  memoria

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Offensichtlich war Mathematik/Statistik nie dein Fall. Annahme: Ich würde in jedem Fach Bonuspunkte kriegen, dann würde ich nach 10 Semestern (vgl. 8-9 Semester im Diplom) auf über 1000 (?) Leistugspunkte kommen, statt auf 300. Was für eine Ironie, nicht wahr ? Die Diskussion wird ja immer lächerlicher.

Ich habe WP (siehe deine Liste als Wahl gehabt). Deine komplette Liste und noch mehr kann man sowohl als SBWL, als auch Wahlfächer wählen.

Desweiteren sind 24 LP für die Wahlfächer extremst zu viel, ebenfalls die 30 ECTS für die Diplomarbeit immens übertrieben.

Lounge Gast schrieb:
>
> Uni Köln:
>
> Diplom: 273 Leistungspunkte
> Bachelor + Master 300 Leistungspunkte.
>
> Aaaaaaaaber:
>
> Investition und Finanzierung (Grundstudium Diplom): 5 LP
> Investition und Finanzierung (Bachelor): 8
> LP
>
> Also 3 Bonuspunkte für alle Grundstudiumsveranstaltungen BWL.
> zusätzlich steht in BEIDEN prüfungsordnungen:
>
> Laut Prüfungsordnung sollten im Durchschnitt in jedem
> Semester 30 Leistungspunkte
> erworben werden.
>
> Hier die Liste der BWL wahlfächer im Diplom: bestimmt habt
> ihr das auch alles im Bachelor wählen können?
>
> ANHANG NR. 16: BANKBETRIEBSLEHRE 33
> ANHANG NR. 17:MARKETING UND MARKENMANAGEMENT 34
> ANHANG NR. 18: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE FINANZIERUNGSLEHRE 35
> ANHANG NR. 19: BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE 36
> ANHANG NR. 20: CONTROLLING 37
> ANHANG NR. 21: CORPORATE FINANCE 38
> ANHANG NR. 22: HANDEL UND KUNDENMANAGEMENT 39
> ANHANG NR. 23:MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN 40
> ANHANG NR. 24:MARKETING UND MARKTFORSCHUNG 41
> ANHANG NR. 25:MEDIENMANAGEMENT 42
> ANHANG NR. 26: PERSONALWIRTSCHAFTSLEHRE 43
> SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND MANAGEMENT SCIENCE
> SUPPLY CHAIN MANAGEMENT UND PRODUKTION
> UNTERNEHMENSENTWICKLUNG UND ORGANISATION
> UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND LOGISTIK VERSICHERUNGSBETRIEBSLEHRE
> WIRTSCHAFTSPRÜFUNG
>
> Und alle jeweils im Umfang von 24 LP. Das bedeutet eines
> dieser Fächer würde den kompletten wahlbereich des Bachelors
> ausfüllen
>
> Wie schon weiter oben beschrieben solltet ihr euch erst
> informieren bevor ihr blödsinn erzählt und was von niveau
> faselt.
>
> Dass das Diplom an Unis komplett in den Bachelor gepresst
> wurde ist nichts als ein harnäckiges Gerücht das sich vor
> allem bei den Studenten breit macht die es in den ersten zwei
> semestern rauskegelt. Liegt ja dann nicht an der eigenen
> Unfähigkeit


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir uns wieder dem eigentlichen Thema widmen können.

Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK und KMK besagte folgendes: Bei Magister- und universitären Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8 Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester und in Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.

In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug sie ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester Durchschnitt!).
Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt sein, dass ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht (wobei ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein Bachelor ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
Davon abgesehen bedarf es immer einer Einzelprüfung. Und es gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester dauerten.

Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist denn da die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu beginnen?
Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder. Nicht umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von sozialer Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL, Ingenieur- und Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%. Und da sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den Vorlesungen, ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und dass trotz alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation) wirklich JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das Niveau...

Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch eine bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche Anerkennung der erbrachten Leistung würde sicher auch die Motivation zum Studium erhöhen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele sagen, sie
> haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt
> angeblich nur von Leuten, die es in den ersten Semestern
> rausgekegelt hat...
>
> Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch nicht. Ist
> das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses komische
> Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei ihnen so
> war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so mitbekommen
> haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur das
> Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es viele
> Bachelor heute schwerer haben als ihr damals. Deswegen wird
> aus Prinzip dagegen argumentiert.
>
> Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul wieviele SWS
> hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu
> Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu schreiben pro
> Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro Semester
> dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so
> argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits und euer
> nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits
> kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits bekommt.
>
> Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei dem Technischen Betriebswirt liegt die Durchfallquote /Abbruchquote bei ca.60%. Dies war in meinem Kurs so und dass wird Dir auch die Eingabe "TBW Durchfallquote" unter Google mehrfach bestätigen.

Hier werden in so vielen Kommentaren einfach Tatsachen unterstellt die einfach nicht stimmen.

Ein kleiner Tip am Rande. macht so was nicht in eurer Bachelor Arbeit sonst zählt Ihr bald auch zur Durchfallquote :-)



Lounge Gast schrieb:
>
> Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir uns
> wieder dem eigentlichen Thema widmen können.
>
> Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
> Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK und KMK
> besagte folgendes: Bei Magister- und universitären
> Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in
> Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8
> Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester und in
> Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.
>
> In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug sie
> ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester Durchschnitt!).
> Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt sein, dass
> ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht (wobei
> ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein Bachelor
> ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in
> Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
> Davon abgesehen bedarf es immer einer Einzelprüfung. Und es
> gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester dauerten.
>
> Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem
> Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist denn da
> die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu beginnen?
> Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums
> geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder. Nicht
> umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von sozialer
> Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL, Ingenieur- und
> Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%. Und da
> sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den Vorlesungen,
> ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen
> Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und dass trotz
> alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation) wirklich
> JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder
> Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das Niveau...
>
> Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch eine
> bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche Anerkennung
> der erbrachten Leistung würde sicher auch die Motivation zum
> Studium erhöhen!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele sagen, sie
> > haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt
> > angeblich nur von Leuten, die es in den ersten Semestern
> > rausgekegelt hat...
> >
> > Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch nicht. Ist
> > das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses
> komische
> > Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei ihnen
> so
> > war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so mitbekommen
> > haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur das
> > Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es
> viele
> > Bachelor heute schwerer haben als ihr damals. Deswegen
> wird
> > aus Prinzip dagegen argumentiert.
> >
> > Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul
> wieviele SWS
> > hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu
> > Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu schreiben
> pro
> > Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro Semester
> > dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so
> > argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits und euer
> > nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits
> > kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits bekommt.
> >
> > Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie sieht das nun praktisch gesehen aus?
Ist jeder Staatl. gepr. BW automatisch Akademiker?
Oder muss nun das Abschlusszeugnis umgeschrieben / anerkannt werden?
Ich habe z.B. nach dem Fachabi und einer kaufm. Ausbildung den Staatl. gepr. Betriebswirt gemacht.
Die Ausbildung zum BW dauerte drei Jahre.
Wenn ich nun meine Kollegen sehe, unter denen Master, Bachelor und Dipl. Kfm. Sind, so kann ich keinen nennenswerten qualitativen Unterschied erkennen.
Hand aufs Herz: Wer von euch macht in seinem Job die Arbeit so, wie es im Lehrbuch stand.


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Selbst wenn ein Techniker diese Durchfallquoten bei dir hatte. Bei einem Bekannten, mit dem ich damals gelernt habe, gab es auch nur einen Durchfaller und der brach wegen gesundheitlicher Probleme ab. Und trotzdem, selbst wenn Meister etc die gleichen Durchfallquoten hätten, dann frag ich mich, welcher Wert repräsentativer ist. In einem Meister/Techniker sitzen sehr oft Leute, die kein Abitur haben und es kommt zu solchen Abbrecherquoten. Bei einem Studium sitzen durchweg nur Abiturienten mit teilweise sehr guten Abschlüssen und wir haben trotzdem im Studium Abbrecherzahlen von 40-70% im Studiengang.

Hier hat die IHK München mal z.B. ihre Absovlentenstatistik eines jeden Jahrganges aufgeführt. In sehr vielen Lehrgängen liegen die Absolventenzahlen bei gut 95-100 %. Gibt wenige Ausreißer, wo es auf 40% einbrach, aber zum überwiegenden Teil besteht dort fast jeder. Ähnliche Statistiken gibt es bei den jeweiligen Handwerkskammern eurer Umgebung und die gleichen sich alle ziemlich. Die Abbruchquoten sind im Mittel also DEUTLICH niedriger bei einer IHK Meisterschule, als bei einem Bachelor, wobei ein Meister kein Abitur benötigt.


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Falscher Link vorhin ^^ zuviele Fenster offen xD

Hier ist der Richtige, auf Seite 32 sieht man mal am Beispiel für Baden-Württemberg in Zahlen, wie die Absolventenzahlen sind. Waren dort insgesamt 6224 Teilnehmer und davon haben 93,8% bestanden.

http://www.statistik.baden-wuerttembe...

Hier auch nochmal für die Handwerkskammer Aachen. Absolventenzahl entspricht 89%. Also auch hier sind die Abbrecherquoten deutlich unter dem Schnitt eines Studiums, das könnte ich hier noch Seitenlang so weitermachen.

http://www.hwk-aachen.de/fileadmin/us...


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Haha.
Typische Handwerkeraussage.
Soviel Unwahrheiten in einem Abschnitt...

Nun ja, meine Bachelorarbeit muss ich nicht mehr schreiben, da ich schon lange mein Diplom habe.

Bei mir in der Firma machen 2 einen TBW. Dort ist genau einer "durchgefallen", aber auch nur weil er aus zeitlichen Gründen abgebrochen hat und nicht aus fachlichen. Und die fachlichen Anforderungen entsprechen nicht mal dem staatlich geprüften Betriebswirt.

Und die Staistiken sagen gleiches, Siehe Vorredner z.B.
Und Google-Suchen kannst du wohl auch nicht, geschweige denn Quellen bewerten... Deswegen machts du ja auch keine Bachelorarbeit...

Lounge Gast schrieb:
>
> Bei dem Technischen Betriebswirt liegt die Durchfallquote
> /Abbruchquote bei ca.60%. Dies war in meinem Kurs so und dass
> wird Dir auch die Eingabe "TBW Durchfallquote"
> unter Google mehrfach bestätigen.
>
> Hier werden in so vielen Kommentaren einfach Tatsachen
> unterstellt die einfach nicht stimmen.
>
> Ein kleiner Tip am Rande. macht so was nicht in eurer
> Bachelor Arbeit sonst zählt Ihr bald auch zur Durchfallquote
> :-)
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir uns
> > wieder dem eigentlichen Thema widmen können.
> >
> > Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
> > Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK
> und KMK
> > besagte folgendes: Bei Magister- und universitären
> > Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in
> > Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8
> > Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester und in
> > Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.
> >
> > In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug sie
> > ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester
> Durchschnitt!).
> > Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt sein, dass
> > ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht
> (wobei
> > ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein Bachelor
> > ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in
> > Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
> > Davon abgesehen bedarf es immer einer Einzelprüfung. Und
> es
> > gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester dauerten.
> >
> > Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem
> > Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist
> denn da
> > die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu beginnen?
> > Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums
> > geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder.
> Nicht
> > umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von
> sozialer
> > Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL,
> Ingenieur- und
> > Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%.
> Und da
> > sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den Vorlesungen,
> > ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen
> > Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und dass
> trotz
> > alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation)
> wirklich
> > JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder
> > Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das
> Niveau...
> >
> > Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch eine
> > bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche
> Anerkennung
> > der erbrachten Leistung würde sicher auch die Motivation
> zum
> > Studium erhöhen!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele
> sagen, sie
> > > haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und das kommt
> > > angeblich nur von Leuten, die es in den ersten
> Semestern
> > > rausgekegelt hat...
> > >
> > > Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch
> nicht. Ist
> > > das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll dieses
> > komische
> > > Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es bei
> ihnen
> > so
> > > war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so
> mitbekommen
> > > haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich habe nur
> das
> > > Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht, dass es
> > viele
> > > Bachelor heute schwerer haben als ihr damals.
> Deswegen
> > wird
> > > aus Prinzip dagegen argumentiert.
> > >
> > > Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul
> > wieviele SWS
> > > hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als zu
> > > Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu
> schreiben
> > pro
> > > Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro
> Semester
> > > dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also nur so
> > > argumentieren, unser fach hatte damals 24 Credits
> und euer
> > > nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500 Credits
> > > kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits
> bekommt.
> > >
> > > Also ich kann Memorias Ausführungen 100% zustimmen.


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nein. Du bist kein Akademiker und eine Umschreibung oder Aufwertung wird es nie geben.

Und im Endeffekt bleibt diese DQR auch nur auf dem Papier bestehen. Die Realität wird natütlich noch zwischen Akademikern und Handwerkern unterscheiden. Gehaltstechnisch und vom Anspruch der Aufgaben her. Alles wie gehabt. Alles andere wäre ja auch Quatsch.

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie sieht das nun praktisch gesehen aus?
> Ist jeder Staatl. gepr. BW automatisch Akademiker?
> Oder muss nun das Abschlusszeugnis umgeschrieben / anerkannt
> werden?
> Ich habe z.B. nach dem Fachabi und einer kaufm. Ausbildung
> den Staatl. gepr. Betriebswirt gemacht.
> Die Ausbildung zum BW dauerte drei Jahre.
> Wenn ich nun meine Kollegen sehe, unter denen Master,
> Bachelor und Dipl. Kfm. Sind, so kann ich keinen
> nennenswerten qualitativen Unterschied erkennen.
> Hand aufs Herz: Wer von euch macht in seinem Job die Arbeit
> so, wie es im Lehrbuch stand.


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was ich mich frage ist, warum Deutschland das im Alleingang bestimmen kann? Schließlich wird der meister damit äquivalent zu jedem in der eu verliehenen Bachelor gesetzt. Was wenn morgen die Franzosen auf die Idee kommen jeden Grundschüler äquivalent zum Bachelor zu bezeichnen?

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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie geil. Also ist mein hart erkämpfter, entbehrungsreicher
> 7-semesteriger Bachelor Universitäts-Abschluss jetzt dem
> Frisuermeister gleichgestellt!?
>
> Die haben echt nicht mehr alle Tassen im Schrank da oben.
>
> Und was soll das bringen?! Selbst wenn in Deutschland Meister
> gleich Meister bleibt und Bachelor gleich Bachelor, denn
> jeder Chef weiß ja was die Abschlüsse wirklich wert sind,
> wird im Ausland der Wert des deutschen Bachelors sinken. Denn
> ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um Welten
> schlechteres komplex analytisches Denken und wird daher nie
> entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können. Wenn das
> aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird, wird das
> langfristig nur schaden!
> Schön, dass unsere eigene Bildungsministerin feinste Demontur
> unsere Hochschulsystems betreibt, in einer Art was unsere
> größten Feinde nicht geschafft hätten!
>
> Wieso soll hier jetzt noch jemand motviert sein ein
> Hochschulstudium zu absolvieren, wenn man mit 5% Aufwands
> auch so die gleiche Anerkennung bekommen kann?!
>
> UNFASSBAR!


Alter, was geht denn bei dir ab?
noch so einer, der sich für was besseres hält, nur weil er auf ner uni war!

was ist denn schon der bachelor? gar nichts! ihr müsst doch alle noch den master machen, um wirklich was geschafft zu haben. und dann? keine ahnung vom wirklichen leben, von der praxis. nur theoretiker!

ich bin gerade aufm weg zum staatl. gepr. biotechniker.
was musste ich dafür leisten?

1. eine genauso entbehrungsreiche 3jährige schulische ausbildung mit unbezahlten praktika
2. sinnvolle erfahrungen im richtigen arbeitsleben sammeln
3. noch 2 jahre eine noch entbehrungsreichere weiterbildung
(man hatte ja schon einen lebensstandard...)
4. Techniker-/Projektarbeit

biotechnologie kann man auch studieren. die "bachelor of science" sind nix, maximal haben die "master of science" (geiler titel! xD) mehr theoretisches wissen als wir biotechniker. dafür weiß unsereins aber schon, wie man zB richtig pipettiert, dieses und jenes im labor richtig macht. davon haben die studis null plan.
ausnahmen bestätigen die regel...

und warum soll ein solcher techniker schlechter bewertet sein als der bachelor?! Die Technikerarbeit und die Bachelorarbeit sind sicherlich auch gleichwertig.
der techniker müsste wegen seines praxiswissens sogar noch eine oder eine halbe stufe höher bewertet werden.
die gleichstellung war ein überfälliger, richtiger schritt.

warum sollten wir techniker "ein um Welten schlechteres komplex analytisches Denken" haben und "daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können"??? vielleicht hättest du mal dein ach so komlexes denken zuschalten sollen, als du deinen beitrag verfasst hast...

bleiben wir in dem beispiel biotechnologier, können wir techniker die "komplexen aufgaben" mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit sogar besser bewerkstelligen als die bacherlor, wenn nicht sogar den mastern tipps und hinweise geben, auf die die theoretiker nie gekommen wären, weil sie eben (oft) KEINE ahnung von der praxis haben.


Lounge Gast schrieb:
>
> Warum ? Weil er jetzt einen Pseudo-Bachelor hat ?...;) Ist
> der Meister nun ein Theoretiker ?
> Nein, wird er nicht. Ganz im Gegenteil, er wird aus langer
> Sicht verdrängt. Dies wurde schon mehrfach im Thread erklärt.
>
>>> Lounge Gast schrieb:
>>>
>>> Nach den neusten Entwicklungen wird der Meister gefragt
>>> sein wie nie zuvor.
>>>
>>>Wir sprechen uns in 5 Jahren.



DANKE, alle beide! =)


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   27.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Noch so ein ignoranter Techniker... Ich habe es schonmal irgendwo geschrieben. Menschlich sind ALLE gleich, aber im BERUF bedeutet eine bessere Ausbildung auch, dass man besser gestellt ist! Deshalb hält man sich nicht automatisch für etwas besseres, aber man sollte beruflich besser gestellt sein. Und es darf jemandem wohl nicht schlecht ausgelegt werden, wenn er sich auf diese Stellung beruft.

Ein Techniker kann es gar nicht einschätzen, was ein Bachelor leisten muss. Mach mal einen, ich würde behaupten, dass solche Leute wie du direkt im Grundstudium bye bye sagen würden. Und bitte lass doch mal dein blödes Stammtischgerede, ala Akademiker sind alles nur Theoretiker. Hast du jemals studiert? Hast du dir mal angesehen, wieviele über den 2. Bildungsweg zum Studium kommen? Hast du dir mal angesehen, wieviele Praktikas man in einem Studium machen muss? Auch Leute, die direkt vom Abi kommen, lernen indirekt von den Leuten, die über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen sind. Im Studium ist teamplay angesagt. Jemand, der sich komplett abschottet und sich nicht mit anderen abgibt, der kommt meistens nicht weit. Wir haben dort alle voneinander gelernt und genau das macht uns zu guten Fachleuten! Ein Techniker KANN nicht solche Aufgaben lösen, weil er garnicht die Möglichkeiten hat, die Probleme auf dem entsprechenden Niveau zu bearbeiten. Noch keinen Techniker gesehen, der mit komplexen Zahlen rechnen musste oder mit Differentialgleichungen... Du kannst doch garnicht einschätzen, wie oberflächlich dein wissen doch ist! Ich kenne selbst Techniker, die studieren wollten und im Grundstudium nicht ein Fach bestanden haben. Sie kannten Problemlösung nur in der Form, zeig mir eine Formel, ich setze die Werte ein und fertig. Aber die Formel sich selbst herzuleiten bzw an das Problem anzupassen, das war schon zuviel. Die haben sich auch umgeguckt, aber hauptsache wieder die alten Klischees bedienen vom absoluten theoretischen Fachidioten. Genau das disqualifiziert die Techiker in solchen Diskussionen hier.

Hier gibt es DUTZENDE Techniker und Meister, die weiter oben sich gemeldet haben und anschließend ein Studium gemacht haben. Genau diese leute sagen, ein Techniker/Meister ist ein Witz gegen ein Studium.

Würden sie ihren Techniker äquivalent einschätzen, dann würden sie doch sowas nicht sagen oder? Dann wären sie doch stolz, wenn der Techniker so gleichwertig wäre oder nicht?! Diese Leute haben den direkten Vergleich. Das ist wieder nur typisch deutsche, ignorante Haltung. Es kann aus Prinzip nichts besseres geben als mich selbst, auch wenn man "nur" eine Meisterschule gemacht hat. Würde man diese mal in eine Mathevorlesung setzen, dann würden die schreiend davonlaufen, nachdem sie eine Stunde mit dem Kopf geschüttelt hätten. Das ist die typische Neiddebatte, dass es aus Prinzip nichts besseres geben darf, auch wenn ein Studium weitaus höheres Niveau mit sich bringt.

Zu dem Thema Praxiswissen: Ich selbst habe eine Ausbildung gemacht und auch gearbeitet. Ich traue mir trotzdem nicht zu zu sagen, dass ich eine "gute" Praxiserfahrung habe. Ein Kumpel von mir hat mit mir gelernt und auch eine 2 jährige Technikerschule gemacht und das war wirklich nur SCHULE. Da gab es keine Praktikas oder ähnliches, also zusätzliche Berufserfahrung hat er damit keine bekommen. Wieviel Betriebserfahrung bekommt man denn in einer normalen Facharbeiterausbildung? Ich war von 3 Jahren Ausbildung gut 2 Jahre direkt im Betrieb und trotzdem traue ich mir nicht zu, dass ich soviel Berufserfahrung hab.

Mein Cousin wurde direkt in seinem Betrieb zum Meister ausgebildet, exakt auf die Bedürfnisse seiner Produktionsanlage ausgerichtet. Da macht ihm keiner was vor, aber eben auch nur in dieser Anlage. Wird er mal entlassen oder die Anlage geht insolvent, dann kann er mit seinem Meister, allein aufgrund der speziellen Ausbildung, nichts mehr anfangen.

Viele Leute fühlen sich hier sofort angegriffen, sobald man sich kritisch zu ihrer Ausbildung äußert. Lasst mal eure subjektiven Meinungen und kommt mit Fakten!

Ausbildungsdauer Vollzeit Bachelor > Meister/Techniker,

Niveau Bachelor > Meister/Techniker,

Praktische Erfahrung Bachelor = Meister
(Studenten über 2. Bildungsweg)

Praktische Erfahrung Bachelor < Meister
(zu Beginn des Berufslebens bei Studenten mit Vollabi)
das holt er aber auch locker mit der Zeit auf. Bei einem Vergleich eines Bachelors mit einem Meister mit jeweils 5 Jahren Berufserfahrung, da sieht das doch gleich aus. Bis dahin haben beide gleichermaßen ihre theoretisches Wissen in die Praxis umgesetzt.

Der Vorposter (Biotechniker) sollte sich mal über das Studiensystem belesen, bevor er hier solche Stammtischparolen umherbrüllt.


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   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In den Links geht es um Meister und nicht um Technische Betriebswirte. Ich kann die Aussage bezüglich der hohen Durchfallquote bestätigen.


Lounge Gast schrieb:
>
> Haha.
> Typische Handwerkeraussage.
> Soviel Unwahrheiten in einem Abschnitt...
>
> Nun ja, meine Bachelorarbeit muss ich nicht mehr schreiben,
> da ich schon lange mein Diplom habe.
>
> Bei mir in der Firma machen 2 einen TBW. Dort ist genau einer
> "durchgefallen", aber auch nur weil er aus
> zeitlichen Gründen abgebrochen hat und nicht aus fachlichen.
> Und die fachlichen Anforderungen entsprechen nicht mal dem
> staatlich geprüften Betriebswirt.
>
> Und die Staistiken sagen gleiches, Siehe Vorredner z.B.
> Und Google-Suchen kannst du wohl auch nicht, geschweige denn
> Quellen bewerten... Deswegen machts du ja auch keine
> Bachelorarbeit...
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Bei dem Technischen Betriebswirt liegt die Durchfallquote
> > /Abbruchquote bei ca.60%. Dies war in meinem Kurs so und
> dass
> > wird Dir auch die Eingabe "TBW Durchfallquote"
> > unter Google mehrfach bestätigen.
> >
> > Hier werden in so vielen Kommentaren einfach Tatsachen
> > unterstellt die einfach nicht stimmen.
> >
> > Ein kleiner Tip am Rande. macht so was nicht in eurer
> > Bachelor Arbeit sonst zählt Ihr bald auch zur
> Durchfallquote
> > :-)
> >
> >
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Um das Thema Master=Diplom abzuschließen, damit wir
> uns
> > > wieder dem eigentlichen Thema widmen können.
> > >
> > > Man kann wie immer nicht Äpfel mit Birnen
> vergleichen.
> > > Die Vorgabe durch die Rahmenprüfungsordnungen von HRK
> > und KMK
> > > besagte folgendes: Bei Magister- und universitären
> > > Diplom-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit in
> > > Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 8
> > > Semester, in Geisteswissenschaften meist 9 Semester
> und in
> > > Ingenieur- und Naturwissenschaften 10 Semester.
> > >
> > > In meinem Fall von Wirtschaftsingenieurwesen betrug
> sie
> > > ebenfalls 10 Semester (bei über 12 Semester
> > Durchschnitt!).
> > > Also mag die Diskussion durchaus gerechtfertigt
> sein, dass
> > > ein Master nicht komplett einem BWL-Diplom entspricht
> > (wobei
> > > ein BWL Diplom noch immer deutlich mehr als ein
> Bachelor
> > > ist), aber er auf jeden Fall gleich einem Diplom in
> > > Ingenieur- und Naturwissenschaften ist.
> > > Davon abgesehen bedarf es immer einer
> Einzelprüfung. Und
> > es
> > > gab eben auch in Wiwi Programme die 10 Semester
> dauerten.
> > >
> > > Und zum eigentlichen Thema: So werden wir unserem
> > > Akademikermangel jedenfalls nicht überwinden. Wo ist
> > denn da
> > > die Motivation ein entbehrungsreiches Studium zu
> beginnen?
> > > Zudem wird hier eindeutig die Leistung eines Studiums
> > > geschmälert. Denn dies übersteht einfach nicht jeder.
> > Nicht
> > > umsonst hat ein echtes Studium (rede jetzt nicht von
> > sozialer
> > > Arbeit oder Philosophie, sondern von BWL, VWL,
> > Ingenieur- und
> > > Naturwissenschaften) teilweise Abbruchquoten von 50%.
> > Und da
> > > sitzem keine unmotivierten Rotzlöffel in den
> Vorlesungen,
> > > ganz im Gegensatz, sorry ist aber so, zu manchen
> > > Betriebswirts-, Meister- und Technikerschulen. Und
> dass
> > trotz
> > > alledem (Zusammensetzung, Vorbildung und Motivation)
> > wirklich
> > > JEDER (Abbruchquote gegen 0%) seinen Meister oder
> > > Betriebswirt bekommt, sagt dann doch alles über das
> > Niveau...
> > >
> > > Im Endeffekt erbringt ein Akademiker natürlich auch
> eine
> > > bessere Leistung im Job. Aber eine grundsätzliche
> > Anerkennung
> > > der erbrachten Leistung würde sicher auch die
> Motivation
> > zum
> > > Studium erhöhen!
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Du sagst, dass es ein Gerücht ist, wenn viele
> > sagen, sie
> > > > haben das Diplom im Bachelor behandelt. Und
> das kommt
> > > > angeblich nur von Leuten, die es in den ersten
> > Semestern
> > > > rausgekegelt hat...
> > > >
> > > > Ich gehöre nicht dazu, Memoria anscheinend auch
> > nicht. Ist
> > > > das nun ein Gerücht deinerseits oder was soll
> dieses
> > > komische
> > > > Argument? Hier sagen zwei Absolventen, dass es
> bei
> > ihnen
> > > so
> > > > war und selbst Leute aus Ihrem Umfeld es so
> > mitbekommen
> > > > haben. Ich kenne es auch nicht anders. Ich
> habe nur
> > das
> > > > Gefühl, dass es für euch gegen die Ehre geht,
> dass es
> > > viele
> > > > Bachelor heute schwerer haben als ihr damals.
> > Deswegen
> > > wird
> > > > aus Prinzip dagegen argumentiert.
> > > >
> > > > Im Grunde ist es im Bachelor egal, welches Modul
> > > wieviele SWS
> > > > hat. Wir hatten im Schnitt 1-2 Module mehr als
> zu
> > > > Diplomzeiten, also auch 1-2 mehr Prüfungen zu
> > schreiben
> > > pro
> > > > Semester. Im Endeffekt wurden die 30 Credits pro
> > Semester
> > > > dann nur auf die ganzen Fächer verteilt. Also
> nur so
> > > > argumentieren, unser fach hatte damals 24
> Credits
> > und euer
> > > > nur 9... Dann müsste ein Diplom ja an die 500
> Credits
> > > > kriegen, wenn jedes Fach solche enormen Credits
> > bekommt.
> > > >
> > > > Also ich kann Memorias Ausführungen 100%
> zustimmen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Techniker KANN nicht solche Aufgaben lösen, weil er garnicht
> die Möglichkeiten hat, die Probleme auf dem entsprechenden
> Niveau zu bearbeiten. Noch keinen Techniker gesehen, der mit
> komplexen Zahlen rechnen musste oder mit
> Differentialgleichungen... Du kannst doch garnicht
> einschätzen, wie oberflächlich dein wissen doch ist! Ich
> kenne selbst Techniker, die studieren wollten und im
> Grundstudium nicht ein Fach bestanden haben. Sie kannten
> Problemlösung nur in der Form, zeig mir eine Formel, ich
> setze die Werte ein und fertig. Aber die Formel sich selbst
> herzuleiten bzw an das Problem anzupassen, das war schon
> zuviel.


ich verstehe nicht, warum ihr studis meint, techniker könnten keine komplexen aufgaben lösen.
ich weiß ja nicht, was du so für techniker kennst, aber wir haben genauso differential-/integralrechnung gelernt, können formeln herleiten etc. pp., kriegen auch den ganze wichtige fachwissen beigebracht.

die master können sicherlich mehr leisten als wir techniker, das ist auch gut so. deswegen stehen die im job ja auch noch über uns und geben uns anweisungen.
aber techniker und bachelor sind zum glück endlich berechtigterweise gleichgestellt.
das, was die techniker in der praxis mehr können, gleicht der bachelor mit höherem theoriewissen aus.


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   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja und zwar auf Abiniveau.

Der Techniker bildet sich definitiv fort, sonst wäre die ganze Sache ja sinnlos. Mit einem Studium hat das ganze dennoch nichts zu tun.

X^2 ableiten ist, auch wenn das die Techniker hier wohl glauben, noch keine höhere Mathematik...


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   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe nicht von normaler Differential und Integralrechnung geredet. Sowas können nicht mal die meisten Meister. Techniker ist noch etwas höher anzusehen als Meister, ABER ich rede von höherer Mathematik und nicht das bissl integrieren. Hattet ihr Differentialgleichungen 1. 2. Grades, komplexe Zahlen, Leplace- oder Furiertransformation, Mehrfach-, Linien- und Kreisintegrale, Totaldifferentiale, Taylorformeln, Vektoranalysis..................... Also ich kenne mehrere Techniker/Meister und keiner von denen hat sowas drauf und schon garnicht in Zusammenhang mit dem fachlichen Wissen. Genau diese Sachen bekommt man nichtmal beim Vollabi in dem Umfang beigebracht, also frag ich mich, woher die Techniker das alles können wollen?! Dort werden maximal vorgefertigte Formeln genommen oder relativ einfache Formeln differenziert/integriert, so marke 2x^2 * 5x -5 = f(x)... Genau sowas wird nichtmal von Meistern verlangt. Da steht in Mathe z.B. Formeln 1. und 2. Grades, Prozentrechnung und Grundrechenarten bei z.B. Mathe, wie weit man damit kommt, könnt ihr euch selbst denken.

Das man mit solchem Schnulli gerade in der Technik rein gar nichts anfangen kann, wird wiedermal ignoriert. Sie dir die Übungsaufgaben in einem Studium, gerade in Mathe und Physik an, dann merkst du, dass du mit so einfachen Sachen nicht weit kommst.

Unter Formel herleiten verstehen viele Meister/Techniker, wie in z.B. Physik. Mal zwei Formeln gleichsetzen, umstellen, einsetzen, fertig. Gerade in komplexen technischen Prozessen geht sowas garnicht. Schonmal Thermodynamik gehabt? Da gibt es garkeine vorgefertigten Formeln, da heißt es selbst entwickeln, je nach Bedingungen, die die Technik in dem Moment vorgibt. Ein Studium baut nicht umsonst auf dem Abi auf, wenn die Techniker teilweise ohne Abi meinen, dass sie das gleiche können, dann hat manch einer hier wirklich Realitätsdefizite. Ich rede explizit von höherer Mathematik, was als Grundlage für höheres Wissen vorhanden sein muss! Ohne diese Grundlagen, kann man die Technik nur relativ grob beschreiben. Oder hat ein Chemietechniker schonmal ne Maxwell-Boltzmann-Verteilung integriert? glaub ich kaum, aber das zählt ja alles nicht, hauptsache man kann sich besser machen als man ist und alle argumentativen Fakten einfach außen vor lassen.

Ich habe noch keinen Techniker gefunden, der anschließend ein Studium gemacht hat, und sagt, dass sein Techniker gleichwertig sei... Nur die Techniker, die noch nie ein Vorlesungssaal von innen gesehen haben meinen, wir sind gleichwertig... Wem kann man mehr glauben schenken? Es ist komisch, dass Techniker soviel in der Praxis können sollen. Technikerschulen sind meistens wirklich als Vollzeitschule ausgelegt, also ähnlich den Vorlesungen in einem Studium. Da wird nicht viel Praxis beigebracht und die Berufspraxis der Ausbildung und evtl. Arbeitszeit haben viele Studenten gleichermaßen. Das ist nunmal nicht nur den Technikern und Meistern vorbehalten. Als ob Studenten nur Theorie drauf haben. Macht mal einen dieser neuen Bachelorstudiengänge, dann wisst ihr, wie diese mit Praktikas vollgestopft sind.


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   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lounge Gast schrieb:

> Alter, was geht denn bei dir ab?
> noch so einer, der sich für was besseres hält, nur weil er
> auf ner uni war!
>
> ich bin gerade aufm weg zum staatl. gepr. biotechniker.
> was musste ich dafür leisten?
>
> 1. eine genauso entbehrungsreiche 3jährige schulische
> ausbildung mit unbezahlten praktika
> 2. sinnvolle erfahrungen im richtigen arbeitsleben sammeln
> 3. noch 2 jahre eine noch entbehrungsreichere weiterbildung
> (man hatte ja schon einen lebensstandard...)
> 4. Techniker-/Projektarbeit
>
> biotechnologie kann man auch studieren. die "bachelor of
> science" sind nix, maximal haben die "master of
> science" (geiler titel! xD) mehr theoretisches wissen
> als wir biotechniker. dafür weiß unsereins aber schon, wie
> man zB richtig pipettiert, dieses und jenes im labor richtig
> macht. davon haben die studis null plan.
> ausnahmen bestätigen die regel...


:-D
:-D
:-D

Ich liege auf dem Boden, wenn ich daran denke, dass du das wirklich ernst meinst^^
Also ich kenne Technikerarbeiten, zwar nur für Maschinenbautechniker bei uns, aber wird sich ja nicht extrem unterscheiden, und die Technikerarbeiten haben nicht mal das Niveau von einer Seminararbeit im 3. Semester.

Und was ist denn an einer Ausbildung entbehrungsreich?!?!?!
Also unsere Azubis sind sowas von faul... Und das sie trotzdem ihre Ausbildung abschließen sagt ja wohl alles... In einem Studium überlebt man mit so einer Einstellung nicht mal das erste Semester.

Ich kenne 3 Techniker die studiert haben. Und trotz ca. dreifachen Aufwands, und der Aussage aller, dass Studium eine andere Welt ist, hat es nur einer von den dreien geschafft.

Aber ich gebe es auf zu diskutieren. Ist mit euch ja sinnlos.


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   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt schon lange nicht mehr! Du brauchst Dir nur das aktuelle Stern-Magazin anzusehen. Da wird ein Meister vorgestellt, der auch den TBW hat und bei einem sehr bekannten Ingenieurdienstleister als Projektleiter arbeitet. Alter 31 Jahre mit einem Jahresgehalt von 80 T€. Das ist die Gleichstellung, aber eher mit dem Master als dem Bachelor!!

Lounge Gast schrieb:
>
> Noch so ein ignoranter Techniker... Ich habe es schonmal
> irgendwo geschrieben. Menschlich sind ALLE gleich, aber im
> BERUF bedeutet eine bessere Ausbildung auch, dass man besser
> gestellt ist!


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An den Biotechniker. Ein Biotechniker weiß also z.B. wie man pipettiert, im Gegensatz zu einem Akademiker... Wenn ihr sowas als Berufserfahrung deklarieren wollt, dann seit ihr disqualifiziert. Wahrlich, das ist unglaublich hohes Niveau an Berufserfahrung, zumal diverse Laborpraktikas tonnenweise schon im Grundstudium auf einen warten. Solche enormen Leistungen könnt wirklich nur ihr. (Ironiemodus off)

Denkste nicht, dass Studenten auch Praktikas haben und dort sogar mit mündlichen Testaten das Hintergrundwissen nachweisen müssen, bevor sie überhaupt irgendwas machen in einem Labor?! Wir haben jede Woche 3 Praktikas parallel im Studium, müssen zu fast jedem Praktikum per Testat nachweisen, dass wir das, was wir dort machen auch verstanden haben. Das sind wieder nur Vorurteile von jemandem, der sich einfach nicht informieren möchte und haltlose Unterstellung umherbrüllt. Wir lernen in unseren 3,5 Jahren Bachelor während der Praktikas mehr, als so mancher Facharbeiter, der 10 Jahre im Betrieb war. Wir müssen dagegen auch noch alles per Testat nachweisen. Wie weißt ein Meister die Qualität seiner Berufserfahrung nach? Man kann daran nicht erkennen, ob er wirklich Leistung erbracht hat oder doch nur auf der Raucherinsel gehangen bzw. Kaffee getrunken hat den ganzen Tag. Bei den Praktikas eines Bachelors hat man den NACHWEIS, was er alles praktisch ablegen musste. Allein in meinem Bachelor hatte ich gut 15 verschiedene Praktikas auf 5 Semster verteilt und zusätzlich ein praktisches Semester im Umfang von 5 Monaten direkt im Betrieb + Schwerpunktpraktikum zum Erarbeiten der Bachelorarbeit. Zusätzlich haben viele schon eine Ausbildung gemacht, auch schon gearbeitet etc. Ich sehe beim besten Willen nicht das mehr an Berufserfahrung, die ein Meister/Techniker haben soll. Die Frage ist doch, wo ist die Gleichstellung dieser Ausbildungen, wenn man die Ausbildungsformen unter korrekten Bedingungen miteinander vergleicht. Sprich, Ausbildungsdauer, Niveau und Berufserfahrung.

Also z.B. wenn beide (Meister/Akademiker) mit ähnlicher Berufserfahrung dastehen. Wer hat dann die Nase vorn? Anscheinend kann man nur Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung mit einem Bachelor frisch von der Uni vergleichen, sonst würden selbst unsere teils beschränkten Politiker erkennen, dass es falsch ist. Man kann praktisch nur anwenden, was man auch wirklich theoretisch versteht, allein deswegen kann der Akademiker mehr.

Wir hatten auch Techniker, die im Praktikum in Chemie alles zusammengekippt haben, der halbe Abzug agbefackelt ist und dann der Prof fragte, na was ist da nun passiert. Außer Schulterzucken kam nix! Passiert sowas in einer Großanlage, sind mal gleich mehrere hundert Millionen Investition in Gefahr, ganz zu schweigen von den Mitarbeitern. Meister und Techniker können nur das Anwenden, was seit Jahrzehnten schon bis ins letzte erforscht wurde. Sobald sie neue Zusammenhänge erkennen sollen und abschätzen müssen, was kann dort alles passieren. Was man z.B. dann auch berechnen muss, dann hört es schon auf.


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   29.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin auch TBW. Mit einem Master kann man die Weiterbildung zum TBW nicht vergleichen.

Ich hatte auch Glück und bin in einen Bereich gerutscht in dem technisches wie auch kaufmännisches Wissen erforderlich ist. Gehaltlich bin ich sehr zufrieden und der Job macht mir viel Spaß.

Ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung das man es als TBW schaffen kann gehaltlich auf ein Masterniveau zu kommen. Rein wirtschaftlich gesehen die beste Lösung wenn man bedenkt das ich nun schon seit dem 17 Lebensjahr Geld verdiene, keine Schulden machen musste und am Ende das Gleiche verdiene.






Lounge Gast schrieb:
>
> Das stimmt schon lange nicht mehr! Du brauchst Dir nur das
> aktuelle Stern-Magazin anzusehen. Da wird ein Meister
> vorgestellt, der auch den TBW hat und bei einem sehr
> bekannten Ingenieurdienstleister als Projektleiter arbeitet.
> Alter 31 Jahre mit einem Jahresgehalt von 80 T€. Das ist die
> Gleichstellung, aber eher mit dem Master als dem Bachelor!!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Noch so ein ignoranter Techniker... Ich habe es schonmal
> > irgendwo geschrieben. Menschlich sind ALLE gleich, aber im
> > BERUF bedeutet eine bessere Ausbildung auch, dass man
> besser
> > gestellt ist!


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   29.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An den Poster da oben, der den Meister mit dem Master vergleicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber sowas zu verallgemeinern ist wohl ein wenig hohl oder nicht?! Sicher KANN in manchen Fällen ein Meister als Projektingenieur arbeiten, aber dann ist das eher jemand, der sich über das normale Wissen eines Meisters hinaus entwickelt hat. 95% der Meister können sowas mit ihrem Wissen eben nicht!

Sicher können wir in den Vergleich die besten Meister, mit den schlechtesten Akademikern vergleichen und dann sagen, guckt doch mal, die machen das Gleiche. Was soll dieser Schmarrn. Wenn dann vergleicht durchschnittliche Akademiker mit durchschnittlichen Meistern, die jeweils ähnliche Berufserfahrung haben. Da ist der Akademiker eher als Projektingenieur geeignet, zumal es immer auf die Ausrichtung dieser Ingenieursfirma ankommt. War z.B. während meines Praktikums im Studium in der BASF (habe da auch eine Ausbildung gemacht) und habe da als Glied zwischen Betrieb und Ingenieursbüro fungiert. In dem Ingenieursbüro an sich war kein einziger Meister, die waren alle im Betrieb. Wenn man als jemand, der dort sein Studienpraktikum machen wollte, bei den Meistern im Betrieb eine Frage hatte, dann hat sich das begrenzte Wissen der Meister sehr schnell ausgeprägt und keiner wird behaupten, dass die Meister innerhalb der BASF schlecht wären. Sie kannten die Arbeitsabläufe, weil sie eben schon jahre in dieser Anlage waren, aber wenn man wissen wollte, warum das nun so oder so abläuft, dann war schluss. Es hat halt funktioniert, was die Akademiker dort entwickelt haben. Es ist einfach nicht ihr Arbeitsgebiet. Akademiker wissen mehr und Meister haben etwas vom Niveau her geringeres Wissen, was sie aber schon anwenden konnten, bevor ein Student überhaupt mal im Betrieb landet. Nun aber dieses "MEHR" an Wissen und praktischer Anwendungsfähigkeit in den vielleicht ersten 1-2 Jahren als Gleichstellungsmerkmal zu verwenden ist wirklich blöd. Sicher kann ein Meister praktisch mehr, wenn er schon mehr Betriebserfahrung hat, ist sowas dann aber ein Vergleich?! Um meine Ziele zu erreichen kann ich immer rhetorische Mittel verwenden, damit mein Ziel besser erscheint. Genau das hat die IHK/HWK hier gemacht. Sie haben unseren Politikern wirklich als Vergleich Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung, gegen einen Bachelor mit 0 Jahren Berufserfahrung in den Vergleich gezogen. Dass sie dann teilweise gleich sind, dass kann schon sein, aber der Vergleich hinkt mächtig!


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   30.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also was hier so geschrieben wird ist echt unfassbar.
Ich glaube das kein Handwerksmeister das bestreben hat, sich mit einem Bachelor gleichzustellen. Jedes ist sein eigenes Gebiet. Das soll auch so bleiben. Aber den Handwerksmeister derart schlecht zu machen halte ich für gefährlich. Denn wer soll eure Brötchen backen, die Frisur schneiden oder das Auto reparieren? Leute die 7 Semester studieren und ein so überdimensionales Analytisches Denkvermögen haben....? Hey bleibt auf dem Teppich und laßt jeden sein Ding machen. Jeder wird seine Qualifikation haben und was einer ist bestimmen keine Zahlen auf irgend einer Liste. Aber eine Meisterausbildung mit 5% eines Studium zu vergleichen soll diese erst einmal ablegen. Dann reden wir weiter. Schönen Tag noch.


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   30.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Komisch, dass diese Abwertungen der Meister/Techniker von Leuten hier kommen, die beides gemacht haben! Sie können einschätzen, wieviel fachlich zwischen diesen Ausbildungen liegt. Nur weil vielen die Wahrheit nicht gefällt, wird man als arrogant dargestellt. Diese Gleichmacherei ist das Problem der Neuzeit. Die Politik will es allen recht machen in der heutigen Zeit, anstatt mal klipp und klar zu sagen, nur eine hochwertige Ausbildung bietet dir gute Jobs. Wenn Techniker, die anschließend studiert haben, hier im Forum meinen, dass der Techniker schlichtweg ein Witz gegenüber einem Studium ist, dann hat das seine Berechtigung. Wenn es so gleichwertig wäre, dann würde er doch voller Stolz zu seinem Techniker stehen. Wenn er allerdings aus eigener Erfahrung weiß, dass ein Studium weitaus besser ist, dann kann man es ihm wohl kaum vorwerfen.

Fakt ist auch, wenn es so weitergeht mit der Aufwertung geringerqualifizerender Ausbildungen, warum soll man dann noch studieren? Jahrelang auf Lohn verzichten. Ich habe damals in der Ausbildung gut 900 Euro bekommen Netto, das würde vielen Studenten wirklich gut gefallen! Wenn die "Gesellen" dann in den Berufsalltag starten, dann hat der "Schüler" gerade mal sein Abi und immernoch keinen cent verdient. Dann macht er noch 3,5 Jahre Studium, wo er entwededer auf Bafög angewiesen ist oder reiche Eltern hat, die ihn durchfüttern. Ein "Arbeiter" verdient Geld seit dem 16. Lebensjahr, erarbeitet dadurch auch schon Rentenansprüche. Wenn der Student nach insgesamt 6,5 Jahren Lehrzeit dann ins Arbeitsleben startet, hat er bis dahin kein Geld verdient, keine Rentenansprüche erworben und wird dann noch gleichgestellt mit einem Meister, die zum großen Teil dann auch noch das gleiche verdienen.

Das macht Deutschland unattraktiv für Akademiker! Wozu dann überhaupt noch Millionen in Hochschulen investieren? Wozu überhaupt noch unterschiedliche Ausbildungen machen? Diese Vorurteile hier vom theoretischen Fachidioten kann man echt nicht mehr hören. Ein Akademiker kann genauso praktische Erfahrungen vorweisen, wie so mancher Meister, zumal zehntausende Studenten jedes Jahr über den 2. Bildungsweg zum Studium kommen.

Wenn der Meister so gleichwertig ist, warum bildet man dann die relativ unökonomischen Akademiker überhaupt noch aus? Mach 12 Monate Meister in Vollzeit, anstatt 3,5 Jahre Studium. Hat das Abitur garkeinen Mehrwert mehr, was man für ein Studium braucht? Wenn am Ende sowieso das Gleiche raus kommt und die Meister alles das können, was die Akademiker auch können, dann brauchen wir das doch garnicht mehr! Die Meister nehmen sich hier wichtiger, als sie sind. Ist ja schon fast ein Gottkomplex, wenn man die Qualität seiner Ausbildung so astronomisch überbewertet.

Viele Meister schätzen die Grenzen ihrer Ausbildung wirklich so ein, dass was ich kenne, das gibt es, der Rest existiert nicht. So nach dem Motto, die Welt ist eine Scheibe... Glaubt einfach mal, dass man mit dem Niveau eures Wissens heutzutage keinen Blumentopf mehr gewinnen kann in dieser Weltwirtschaft. Dieses Signal für Akademiker seitens der Regierung wird uns wirklich das Genick brechen. Warum gehen denn soviele Akademiker ins Ausland? Warum verlieren wir immer mehr Innovationsvorspruch gegenüber anderen Ländern? Überlegt mal, bevor ihr auf euer "astronomisches" Wissen pocht.


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   30.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nur ein Information zu diesem Thema:
Man kann nicht beide Abschlüsse 1:1 vergleichen aber die Aufgabenstellung für den Beufsweg ist bei beiden Bildungswegen nach meinen Erfahrungen vom gleichen "Schwierigkeitsgrad".
Ich selber bin Handwerksmeister Metall/Maschinenbau und kenne auch die Studentenseite.
Von wegen ein halbes Jahr zur Schule gehen und dann ist der Meistertitel so einfach in der Hand; vor der Zulassung zum Meister sind Jahre der Berufserfahrung erforderlich d.h. vorher muß schon eine mind.3-jährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen sein, dann kommen die Gesellenjahre und auch noch ein Mindestalter (24 Jahre in meinem Fall) dazu. Wenn man als Schulabgänger mit 16 Jahren die Lehre beginnt ist man mit 19/20 Geselle dann kommen die Berufsjahre dazu und man hat damit so 7 Jahre praktisches und theoretisches Wissen ständig erweitert.
Ein Abiturient hat mit 18/19 Jahren nur Theorie gepaukt mit teilweise unnützem Ballast und dazu noch kein Stück Berufserfahrung. Dann beginnt er sein Studium und paukt weiter, macht auch Praktika, aber hat dann trotzdem noch keine Berufserfahrung. Er hat z.B. Konstruktionslehre oder Statik in den Semestern und kann auch bestens Berechnungen durchführen. Dieses kommt auch beim Meister vor aber in einer "abgespeckten Version". Wenn der Studierende dann endlich seinen Bachelor hat muß er erst seine Berufserfahrung beginnen, denn bis dahin gab?s hauptsächlich nur Unterricht. Vom Alter stehen jetzt beide (Bachelor/Meister) auf einer Höhe, nur mit dem kleinen Unterschied das der Meister auch gleichzeitig jetzt noch eine Ausbildung in Buchführung, Rechnungswesen, Menschenführung, Ausbildereignung absolviert hat.
Der Meister im Handwerk vereint damit mehrere Abschlüsse damit er überhaupt selbständig ein Gewerbe führen darf.
Dies bleibt dem Bachelor erspart, erkann sich voll auf sein Fachbereich konzentrieren. Wenn er sich dann selbständig machen wollte weiß er gar nicht was auf ihn zukommt: Gewerbeanmeldung, Finanzamt, Vorsteueranmeldung, welche Gesellschaftsform, wer macht die Buchführung, wer macht das Kassenbuch, wer schreibt die Rechnungen, wie treibe ich Forderungen ein ...
Der Meister im Handwerk ist jetzt berechtigt und in der Lage dies selbst alles auszuführen.
Der Bachelor beginnt jetzt erst Berufserfahrung zu sammeln.

Vielleicht sollte man als Abiturient /Student mit dem folgenden Abschluß auch mal die praktische Seite vom Handwerksmeister "erleben", dann versteht der eine oder andere das der Meistertitel nicht wie ein Dr. a?la Gutenberg vergeben wird.

Beide Abschlüsse müssen hart erarbeitet werden!


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   31.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So langsam wird es einfach lächerlich.

Aber ja ist ok, Hauptschule/Realschule besuchen mit allem was dazu gehört (kaum mathekenntnisse, grottiges englisch etc. pp) dann 3 jahre lang metall schleifen, werkzeuge einspannen oder kabel ziehen und schwubdiwupp ist man auf dem gleichen Level wie jemand der währenddessen vollzeit die schule besucht hat.


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   31.03.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also schon jeden Doktor mit Gutenberg zu vergleichen ist schon hart. Sieh dir 90% der in Deutschland erworbenen Meistertitel an. Das sind KFZ Meister, Meister im Sanitärbereich, Friseurmeister... Jeder Ingenieur hat ebenso Betriebswirtschaft in seinem Studium, weil er sich ebenso selbständig machen kann. Im reinen Dienstleistungsgewerbe kann man sich auch mit einem Meister selbständig machen, die entwickeln aber auch keine Innovationen. Sie bieten nur Dienstleistung, der Fliesenlegermeister macht seinen Betrieb auf, bildet aus und verlegt seine Fliesen oder installiert ne Dusche. Dafür war der Meister gedacht, als er entwickelt wurde. Damit er kleinere und vielleicht mittlere Betriebe aufmacht und Arbeitsplätze schafft.

Lest euch mal das Buch durch:

Aufstiegsfortbildung in Form von Technikerschule und Meisterschule
von Marc Schneider

Hier sieht man, was die Vorzüge des Meisters sein sollen und hier wird auch eine Bildungsstatistik vorgeführt, diese ist von 2001 oder 2002. Von über 45000 Meisterschülern, haben gut 93% ihren Abschluss bekommen.

Und wenn sie dort oben damit kommen, dass ein Meister nach Abschluss direkt tonnenweise Berufspraxis hat, dann frag ich mich, was die Leute haben, die über den 2. Bildungsweg gekommen sind?! Zumal ich selbst gut 4,5 Jahre gearbeitet hab vor dem Studium. Was bekommt man denn für "Praxiswissen" als normaler Facharbeiter? Man macht einfach nur seine tägliche Arbeit, in den ersten Wochen lernt man vielleicht noch viel, danach ist so ein normaler Facharbeiterjob einfach nur noch machen. In den 4,5 Jahren war ich in 2 Betrieben und was lernt man da für extreme Praxis? Man lernt die Arbeitsabläufe DIESES Unternehmens und was man dort machen muss. Tiefes Wissen wird da nicht vermittelt, schon garnicht muss man dies irgendwie nachweisen.

Ein Meister muss sich genauso in einem neuen Unternehmen einarbeiten und die Arbeitsabläufe kennenlernen. Die dort eingesetzte Technik ist vielleicht auch wieder anders. Beispiel KFZ meister: Nur weil er schon Jahre das tägliche Beiwerk machen musste, sprich Abgasanlagen, Bremsen, stoßdämpfer, Öl, Kühlflüssigkeit oder einzelne Kleinteile wechselt, heißt es doch noch lang nicht, dass er etwas von dem versteht, warum die Teile so sind, wie sie sind. Er löst ne Schraube, setzt das neue Teil ein und es funktioniert wieder. Lest euch mal im Internet durch. Dort regen sich hunderte Meister auf, dass sie die "modernen" Autos nicht mehr verstehen, weil sie vor Technik strotzen und trotzdem müssen wir weiterentwickeln, weil wir später nicht den umgangssprachlichen Trabant produzieren wollen, wo andere ne E-Klasse bauen. Der Fliesenlegermeister kauft seine Fliesen und Sanitärartikel und verbaut sie beim Kunden. Klar er muss den Biegeradius der verschiedenen Rohrtypen errechnen oder vielleicht noch, wie man bestimmte Sachen isolieren muss. Das wars aber auch. Das alles bringt uns nicht voran und sichert auf lange Sicht nicht unsere hohen Löhne.

Der Handwerksmeister ist ein reiner "Macher". Er muss nicht verstehen, warum etwas so ist, wie es ist. Ein KFZ Meister weiß nicht, warum der Motor so entwickelt wurde, wie er nunmal ist. Er tauscht aus, wenn etwas kaputt ist. Mein Cousin hat gerade seinen Meister abgeschlossen in der BASF und wird stellvertretender Betriebsleiter einer Anlage, aber er sagt selbst, er kennt sich nur in DIESER Anlage aus. In anderen Anlagen würde er genauso bei 0 starten. Er freut sich auch über die Gleichstellung, aber da wir die Lehrpläne vergleichen können, sagt er selbst, dass es Quark ist. Als ich in meiner Ausbildung in einer wirklich guten Chemieanlage war, da sollte mir der Meister in den ersten Tagen per Anlagenführung alles erklären. Es hieß immer nur, das geht da rein und das Produkt kommt da raus. Fragt man, was dort genau passiert kam als Antwort, das reagiert da halt. Ne Zentrifuge konnten die Leute da noch erklären oder ne Kolonne, aber dann wars das auch schon.

Ich bleibe dabei, wenn man Ausbildungen gleichwertig darstellen möchte, dann muss man auch die Menge und das Niveau des Stoffes der jeweiligen Aubildungen vergleichen. Man kann nicht sagen, der hat 12 Jahre Berufserfahrung und der Andere hat 0. Ja die sind gleichwertig. Das ist bescheuert. Sicher hat der Meister zu Beginn ein gewisses plus an Berufserfahrung in eben genau diesem Betrieb, das kann der Akademiker aber auch bekommen. Wechselt der Meister den Betrieb, startet er genauso bei 0 und muss die Arbeitsabläufe und dort angewendeten Techniken neu kennenlernen. Ich hab damals in der BASF gelernt und bin später zu Linde gewechselt. Beides Chemieunternehmen und trotzdem konnte ich mit dem Wissen aus dem vorherigen Unternehmen kaum bis garnix anfangen, weil die Arbeitsabläufe bei Linde vollkommen anders waren und auch die angewendeten technischen Hilfsmittel. Andere Berufserfahrung macht der angehende Meister auch nicht.


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   02.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Danke Frau Shavan,

dank diesem Mist wird das Techniker Gehalt nicht an den Bachelor gehalt angepasst sondern umgekehrt.... Ich könnte einfach nur das Kotzen krigen... habe während des Studiums unter der Woche gepauckt und am Wochenende gearbeitet... und was habe ich davon... genausoviel wie ein Hauptschuler der sein Ausbildung als industriemechaniker gemacht hat und danach den Techniker dran gehängt hat.... Dieses System hat nur eins gebracht... die Industrie kann Ingeneure mit einem Bachelor Abschluss für wenig Geld einstellen...

Das System ist so herlich inkonsequent... ein Techniker wird auf die selbe Stuffe wie ein Bachlor Absolvent gestell warum darf er denn nicht den Master machen? Ja Richtig weil er nicht die Nötigen analytischen Fähigkeiten mitbringt...

Ach schönes Deutschland du richtest dich selbst zugrunde. Die einzige wirkliche Resorce die wir haben ist die Bildung und die wird von innen heraus torpediert... sei es durch Sparprogramme in der Bildung oder durch den Wegfall von Anreizen zu studieren...


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   03.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das einzige was diese Einstufung gemeinsam hat, ist die Zeit, welche beide Gruppen zum Erlangen dieses Abschlusses benötigt haben - Vom Inhalt her sind beide Gruppen Welten auseinander - Habe Ausbildung und Bachelor Studium absolviert - So ein Meister ist vom Niveu her was für Hauptschüler die sich fortbilden wollen, da wissen aber auch die Firmen - In meiner alten Firma in der ich vor dem Studium gearbeitet habe, hatten 95% der Produktionsarbeiter einen Meister nachgeholt.... Die hälfte davon würde ich sagen, wusste nichtmal was die pq Formel ist.... Armes Deutschland

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   03.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Anfang des neuen Jahrtausends wurden Statistiken aufgestellt, wonach jährlich gut 45.000 Menschen ihren Meister machten. Dann kommen ja noch Techniker und Fachwirte hinzu, die sich sozusagen betrieblich weiterbilden. Allein von diesen 45.000 Meistern haben gut 93 % den Meister auch geschafft, wobei hier nichtmal ein Abitur vorausgesetzt wird. Ein Studium setzt einen höheren Bildungsabschluss voraus, das Abitur. Es wird doch wohl keiner Bestreiten, dass ein Abitur höher anzusehen ist, als ein Real- oder Hauptschulabschluss. Trotzdem sind die Abbrecherquoten beim Studium weitaus höher, als bei den Meisterschulen. Ein Bekannter machte nen Techniker im Metallbereich, dort haben auch 100% den Abschluss geschafft.

Was ist nun aussagekräftiger im Hinblick auf diese Gleichstellung?

7 % Abbrecherquote bei einer Weiterbildung, die mittlere Reife voraussetzt oder je nach Studiengang bis zu 70% Abbruchquote bei diversen Bachelorstudiengängen, die ein Abi vorraussetzen?!

Ein Meister kann genauso mit 23 in die Arbeitswelt starten, da hat er auch nicht soviel mehr Praxiswissen, was den theoretischen Rückstand gegenüber einem 23 jährigem Bachelor ausgleichen würde. Praxiserfahrung kommt ganz von allein, beim Meister, sowie beim Bachelor. Sowas kann man nicht allein den Meistern als Aufwertungskriterium zuschieben.

Über das Niveau des Lehrstoffes muss man glaube ich nicht debattieren. Da ist Bachelor >> Meister. Gebt den Akademikern 1-2 Monate, dann kann er sein Wissen auch auf die Abläufe im Betrieb übertragen. Sehen wir doch die neuen Errungenschaften der Neuzeit. Bis in die 50er Jahre hat vielleicht mal ein Meister ein Produkt verbessern können, in der heutigen Zeit reicht sowas absolut nicht mehr aus. In Zeiten von Elektroautos, neuen Energiespeichern, Photovoltaik, sozusagen einer High-Tech Industrie, da kann ein Meister nicht mehr viel beitragen zum Innovationsstandort Deutschland.

Die Meister, die ein Studium versucht oder auch geschafft haben sagen ja selbst, dass ein Studium weitaus höher einzuordnen ist. Nur die Meister, die noch nie eine Vorlesung besucht haben meinen, dass ist alles Quatsch, wir sind gleichwertig. Jetzt kommt garantiert wieder das Argument der Arroganz der Akademiker.

Mal ganz ehrlich. Stellt euch mal vor ein Geselle wird nach 2-3 Jahren Berufserfahrung mit einem Meister gleichgesetzt, dann würden die Meister doch auch sagen, die haben doch garnicht das Niveau an Ausbildung genossen wie ich?! Sagen sie deswegen, dass eine Ausbildung schlecht ist? Nein! Jede Aus- und Fortbildung ist wichtig in unserer Industrie, aber man sollte schon wissen, wo man seine Ausbildung einordnen muss. Ein Meister hat auf jeden Fall nichts, was dem Bachelor gleichwertig ist.

Wir sind alles Menschen, keiner ist minderwertig, aber im Beruf muss es abgesichert sein, dass eine bessere und höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich bringt, ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines unbezahlten Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden machen. Das wird zunehmend immer mehr vermischt. Es gibt tausende Promovierte, die sich mit 1000 Euro-Jobs über Wasser halten müssen und wir reden von Fachkräftemangel! Wir nutzen unsere Ressourcen nur nicht. Anstatt dieses Problem anzugehen, wird einfach eine geringer qualifizierende Ausbildung aufgewertet. Sowas hilft unserem Innovationstandort Deutschland sicher nicht weiter.


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   03.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Übrigens befindet sich auch das FH Diplom auf Stufe 6 - Ist jetzt der Meister, Handelsfachwirt etc. der Meinung, dass er das Therorie Know how eines FH Diplom Ings hat, weil er sich auch auf Stufe 6 befindet? Schon daran sieht man, dass diese Einstufung überhaupt keinen Sinn macht - Oder stellen die Firmen plötzlich für leitende Positionen statt einem Ings. einen Meister ein, weil sie beide auf Stufe 6 befindet? Wohl eher nicht.... Die Firmen werden weiterhin ganz normal differenzieren zwischen FH Diplom & Bachelor oder einem Meister

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   04.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist schon lange nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker, auch ohne Meister, überholen sogenannte "Akademiker" ganz schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!

Lounge Gast schrieb:
>

> aber im > Beruf muss es abgesichert sein, dass eine bessere und
> höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich bringt,
> ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines unbezahlten
> Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden machen.


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   04.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und dann wundert der Staat sich, warum wir Akademikermangel haben... unfassbar! Eine längere und härtere Ausbildung lohnt sich einfach nicht mehr. Deutschland schafft genau das ab, was unseren Wohlstand die letzten Jahrzehnte gesichert hat. Warum haben wir z.B. eine so gute Automobilbranche? Bestimmt nicht, weil die Meister sie so entwickelt haben, dass sie zu den Besten weltweit gehören. Das sind Ingenieure. Genauso ist es in der Chemieindustrie, Elektroindustrie.... Qualität war damals das Zauberwort, momentan zählt nur noch Quantität. Geben wir doch jedem Hauptschüler nen Dr. Titel und gucken, was er draus macht. Wozu überhaupt noch studieren?!

Es mag sein, dass es in Betrieben solche Zustände gibt, dann braucht sich aber keiner wundern, wenn seine Produkte an Innovationskraft verlieren und die Firma irgendwann pleite macht, weil China etc günstiger produzieren, siehe Solarbranche momentan. Da wurde aus Kostengründen auch die Forschung ausgesetzt und neue Trends verpasst. Preis ist alles, auch wenn die chinesischen Solarpanels nichtmal halbsoviel Leistung pro Quadratmeter bringen, wie die Deutschen.


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   04.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zum Glück bin ich mir Uni-Diplom nach 2 Jahren Berufserfajrung hierachisch und gehaltstechnisch vor sämtlichen Technikern und Handelfachwirten im Betrieb, die schon über 20 Jahre Erfahrung haben, weil mein Chef sieht, was für ein Potential ein Akademiker hat. Ein Meister wird bei uns eh nicht wirklich ernstgenommen. Der soll die Azubis ausbilden, kann sich da wichtig nehmen und gut ist!

Jeder Akademiker hat mehr Potential als ein Techniker oder Betriebswirt. Wer es nicht ausschöpft ist selbst schuld. Selbst schuld sind aber auch die Betriebe die dann die Führungspositionen mit Unstudierten besetzten anstatt einfach einen anderen besseren Akademiker zu holen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist schon lange
> nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker, auch ohne
> Meister, überholen sogenannte "Akademiker" ganz
> schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
>
> > aber im > Beruf muss es abgesichert sein, dass eine
> bessere und
> > höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich bringt,
> > ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines unbezahlten
> > Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden machen.


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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hy,

leider schreiben hier viele Menschen, ohne dass diese etwas vom jeweiligien Thema wüssten.
Zunächst ist ein Staatlich gepüfter Techniker (so heißt es richtig) weder Meister noch Bachelor. Als nächstes muß ich hier schreiben, dass ein Staatlich geprüfter Techniker durchaus auch ein Masterstudium absolvieren kann, ohne jemals ein Bachelorstudium gemacht zu haben - dies stellt aber **noch** eine Ausnahme dar.
Was sicher ist, ist das Faktum, dass Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker und Meister auf einer Qualifikationsebene im EQR/DQR stehen und somit als gleichwertig zu betrachten sind.
Auch sicher ist, dass ein Staatlich geprüfter Techniker ein Hochschulstudium, egal ob FH oder Universität, ohne irgend eine Sonderhochschulzulassungsprüfung (dies gilt für Berufserfahrene ohne Austiegsweiterbildung mit DQR-Level 4, also berufserfahrene Facharbeiter, Kaufmannsgehilfen und Gesellen) dafür durchlaufen zu haben, jedes Fach beginnen darf und kann, da dieser eine allgemeine Hochschulzulassung besitzt.
Die Einsatzgebiete eines Staatlich geprüften Technikers liegen im mittleren Management in Entwicklung/Konstruktion, Abteilungs-/Betriebsleitung, QS/QM, Arbeitsvorbereitung, Service, Einkauf, Vertrieb, Ausbildung von Nachwuchsfachkräften und Beratung und dem entsprechend wird dieser auch ausgebildet.

Tschau.


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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich habe diese ganze Geschichte mit dem DQR mal meinem Vorgesetztem (Dr. in der Chemie) erzählt. Ich arbeite in der Pharmabranche. Als Antwort kam ein Lachen und die Aussage, dass ein Meister nicht gerde besonders Anspruchsvoll sei... So gut wie alle die ich kenne haben übrigens nen Meister, wenn sie vorher ne Ausbildung gemacht haben, durchgefallen ist Niemand - Der Schloßermeister wurde von 9 Monate auf 4 Monate gekürzt, so wie ich das mitbekommen habe - In diesen Meisterkursen sitzen Türken etc. die kaum Deutsch können... Aber bestehen tun die alle, hauptsache die IHK erhält ihr Geld... Zusammenfassend bleibt zu sagen: Ein Meister liegt vom Nieveu ein wenig über eine Ausbildung aber schon deutlich unter dem eines Fachabis Technik - Von einem technischem Studium will ich gar nicht erst reden... Da tun sich Welten auf, die die Meister nicht kennen

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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Warte mal ab, welche Position Du in 20 Jahren haben wirst. Die Karriereleiter ist keine Einbahnstraße, evtl. hast Du in einigen Jahren eine niedrigere Position und einer der heutigen Techniker ist dann der Chef. Dann kann er als Seilschaft auch andere Techniker mit nach oben ziehen, und Du bist unten. Genau das habe ich erlebt!

Lounge Gast schrieb:
>
> Zum Glück bin ich mir Uni-Diplom nach 2 Jahren
> Berufserfajrung hierachisch und gehaltstechnisch vor
> sämtlichen Technikern und Handelfachwirten im Betrieb, die
> schon über 20 Jahre Erfahrung haben, weil mein Chef sieht,
> was für ein Potential ein Akademiker hat. Ein Meister wird
> bei uns eh nicht wirklich ernstgenommen. Der soll die Azubis
> ausbilden, kann sich da wichtig nehmen und gut ist!
>
> Jeder Akademiker hat mehr Potential als ein Techniker oder
> Betriebswirt. Wer es nicht ausschöpft ist selbst schuld.
> Selbst schuld sind aber auch die Betriebe die dann die
> Führungspositionen mit Unstudierten besetzten anstatt einfach
> einen anderen besseren Akademiker zu holen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist schon lange
> > nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker, auch ohne
> > Meister, überholen sogenannte "Akademiker" ganz
> > schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> >
> > > aber im > Beruf muss es abgesichert sein, dass
> eine
> > bessere und
> > > höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit sich
> bringt,
> > > ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines
> unbezahlten
> > > Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden
> machen.


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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kommt es nur mir so vor oder bringt hier kein einziger Meister, Techniker oder Fachwirt irgendein nachvollziehbares Argument für diese Gleichstellung? Ich lese immer nur, wir können das. "Du wirst sehen, bald werden wir Techniker euch überholen usw." Wo bleiben die Argumente Leute??? Das ist der Unterschied zwischen Akademikern und Meistern etc. Die Meister stellen nur hunderte Thesen auf und belegen nicht eine einzige! Der Akademiker kommt mit Argumenten.

Ich hab den direkten Vergleich und jeder, der sagt, dass ein Meister mit einem Bachelor zu vergleichen ist, der hat den Sinn für Realität verloren. Vielleicht kann ein Meister in die Geschäftsführung eines reinen Produktionsbetriebes, das mag ja sein, aber sowas sollte nicht die Regel sein. Wo bleibt da die Innovation und permante Verbesserung im Unternehmen? Unsere Politik zerstört unsere Bildungslandschaft!

Ich hätte selbst in 6 Monaten meinen Industriemeister Chemie machen können. Habe aber mein Fachabi Technik nachgeholt und Bachelor Chemieing. gemacht. Das soll gleich sein? Ich kenne Leute aus meiner Ausbildung, die den beruflichen Weg weiter gegangen sind und die können mir nicht das Wasser reichen. Das ist nicht überheblich gemeint, das ist ein Fakt! Nur weil einem Fakten nicht gefallen, heißt es nicht automatisch, dass man arrogant ist.


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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lounge Gast schrieb:
>
> Hy,
>
> leider schreiben hier viele Menschen, ohne dass diese etwas
> vom jeweiligien Thema wüssten.
> Zunächst ist ein Staatlich gepüfter Techniker (so heißt es
> richtig) weder Meister noch Bachelor. Als nächstes muß ich
> hier schreiben, dass ein Staatlich geprüfter Techniker
> durchaus auch ein Masterstudium absolvieren kann, ohne jemals
> ein Bachelorstudium gemacht zu haben - dies stellt aber
> **noch** eine Ausnahme dar.
> Was sicher ist, ist das Faktum, dass Bachelor, Staatlich
> geprüfter Techniker und Meister auf einer Qualifikationsebene
> im EQR/DQR stehen und somit als gleichwertig zu betrachten
> sind.
> Auch sicher ist, dass ein Staatlich geprüfter Techniker ein
> Hochschulstudium, egal ob FH oder Universität, ohne irgend
> eine Sonderhochschulzulassungsprüfung (dies gilt für
> Berufserfahrene ohne Austiegsweiterbildung mit DQR-Level 4,
> also berufserfahrene Facharbeiter, Kaufmannsgehilfen und
> Gesellen) dafür durchlaufen zu haben, jedes Fach beginnen
> darf und kann, da dieser eine allgemeine Hochschulzulassung
> besitzt.
> Die Einsatzgebiete eines Staatlich geprüften Technikers
> liegen im mittleren Management in Entwicklung/Konstruktion,
> Abteilungs-/Betriebsleitung, QS/QM, Arbeitsvorbereitung,
> Service, Einkauf, Vertrieb, Ausbildung von
> Nachwuchsfachkräften und Beratung und dem entsprechend wird
> dieser auch ausgebildet.
>
> Tschau.

Jaja.... Auch der Meister kann teilweise schon ein Masterstudium absolvieren, dass besagt doch wie die Vorraussetzungen so sind... Fakt ist: Nur wenige Techniker würden überhaupt den E Technik Bachelor schaffen!


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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So auch bei uns im Betrieb.

Lounge Gast schrieb:
>
> Warte mal ab, welche Position Du in 20 Jahren haben wirst.
> Die Karriereleiter ist keine Einbahnstraße, evtl. hast Du in
> einigen Jahren eine niedrigere Position und einer der
> heutigen Techniker ist dann der Chef. Dann kann er als
> Seilschaft auch andere Techniker mit nach oben ziehen, und Du
> bist unten. Genau das habe ich erlebt!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zum Glück bin ich mir Uni-Diplom nach 2 Jahren
> > Berufserfajrung hierachisch und gehaltstechnisch vor
> > sämtlichen Technikern und Handelfachwirten im Betrieb, die
> > schon über 20 Jahre Erfahrung haben, weil mein Chef sieht,
> > was für ein Potential ein Akademiker hat. Ein Meister wird
> > bei uns eh nicht wirklich ernstgenommen. Der soll die
> Azubis
> > ausbilden, kann sich da wichtig nehmen und gut ist!
> >
> > Jeder Akademiker hat mehr Potential als ein Techniker oder
> > Betriebswirt. Wer es nicht ausschöpft ist selbst schuld.
> > Selbst schuld sind aber auch die Betriebe die dann die
> > Führungspositionen mit Unstudierten besetzten anstatt
> einfach
> > einen anderen besseren Akademiker zu holen.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Du hast es immer noch nicht begriffen! Das ist
> schon lange
> > > nicht mehr sichergestellt. Gute Berufspraktiker,
> auch ohne
> > > Meister, überholen sogenannte
> "Akademiker" ganz
> > > schnell. Ich gehöre übrigends auch zu den Überholten!
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > >
> > > > aber im > Beruf muss es abgesichert sein,
> dass
> > eine
> > > bessere und
> > > > höherwertige Ausbildung auch bessere Jobs mit
> sich
> > bringt,
> > > > ansonsten wird keiner mehr das Risiko eines
> > unbezahlten
> > > > Studiums auf sich nehmen und dazu noch Schulden
> > machen.


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   05.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jetzt werden bestimmt die ganzen Stellenanzeigen umgeschrieben: Ingineursstelle zu besetzen: Vorraussetzung: FH Diplom, Bachelor - Alternativ: Meister oder Schlosser mit Berufserfahrung... Ich hoffe man versteht die Ironie :-)

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   06.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Solche Stellenanzeigen habe ich schon oft gelesen. Einer meiner Kollegen hatte in der Firma die Stellenbezeichnung"Planungsingenieur", war aber nur Techniker.

Lounge Gast schrieb:
>
> Jetzt werden bestimmt die ganzen Stellenanzeigen
> umgeschrieben: Ingineursstelle zu besetzen: Vorraussetzung:
> FH Diplom, Bachelor - Alternativ: Meister oder Schlosser mit
> Berufserfahrung... Ich hoffe man versteht die Ironie :-)


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   06.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Techniker ist ja auch nochmal was ganz anderes als nen Meister

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   06.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und genau sowas passiert, wenn man sich stur schon im vornherein darauf festlegt, dass man nur 8 Stufen zur Verfügung hat. Genau aus diesem Grund wird man den Ansprüchen der unterschiedlichen Ausbildungsformen nicht gerecht, man hat ja immerhin nur 8 Stufen und muss deswegen zwangsläufig völlig unterschiedliche Sachen zusammen schmeißen, weil eben nicht mehr Stufen zur Verfügung stehen.

Ich denke viele würden mir zustimmen, wenn man sagt, dass der Techniker, immernoch mehr weiß, als ein Meister und der Akademiker immernoch nen Zacken mehr als der Techniker.

Warum nicht Stufe 6 Meister, Stufe 7 Techniker, Stufe 8 Bachelor, Stufe 9 Master/Diplom, Stufe 10 Dr. und habil. Damit wäre man allen gerecht geworden.

Man muss es doch mal so sagen, wie es ist. Der Meister ist immernoch die geringste berufliche Weiterbildung, die man überhaupt machen kann. Da ist der Techniker schon weitaus besser dran, allein weil er Vollzeit im Schnitt 2 Jahre die Schulbank drücken muss. Man kann Berufserfahrung nicht als Kriterium für diesen Vergleich der Ausbildungen nehmen.

Kenne auch jemanden, der mit 35 noch ein Studium begonnen hat nach über 10 Jahren Berufserfahrung und nachgeholtem Abi. Warum erfährt er dann keine Aufwertung? Berufserfahrung kann man beiden Gruppen zuweisen, also sollte man nicht sagen, der Meister hat enorm viel Praxiserfahrung und der Bachelor überhaupt nicht und deswegen wird der Meister aufgewertet. Man kann nunmal nur das praktisch anwenden, was man auch wirklich verstanden hat. Klar gibt es auch Leute, die "machen" einfach, ohne überhaupt zu wissen was. In Zeiten der Automatisierung geht sowas leider noch gut.

Es sollte wirklich der Umfang und das Niveau der Ausbildungen für diesen Vergleichsrahmen bindend sein. Was man am Ende aus seinem Wissen macht, ist doch eh nicht mehr überschaubar. Berufserfahrung bekommen wir alle. Auch Meister fangen mal an. Zumal Meister teilweise wirklich nur in den Betrieben gleichwertig sind, in denen Sie schon seit Jahren arbeiten. In einem neuen Betrieb kann sich der Akademiker garantiert schneller einarbeiten, weil er ein breiteres Wissen hat.

Mein Cousin hat nen Meister gemacht und da hat sich die IHK Meisterschule direkt am Unternehmen orientiert und den Lehrplan erstellt, weil es eben ein recht großes Unternehmen ist. Für allgemeineres Wissen ist in so einem kurzem Lehrgang garkein Platz, wenn man von 4-12 Monaten Vollzeit ausgeht. Er sagt selbst, dass er im Falle eines Betriebswechsels fachlich komplett bei Gesellenniveau starten würde, weil "andere" Sachen garnicht in seinem Meister vorkamen. Das geht auch zeitlich garnicht. Der Bachelor ist immernoch universeller einsetzbar.


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   07.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sicher besteht die Absicht der Politiker darin, eine kindische "Illusion der Gleichheit" zu ermöglichen, die den weniger geitig begabten die Komplexe nehmen soll - auf Kosten derer, die erstens teilweise sauschwere Prüfungen ableisten müssen, zweitens auch noch arbeiten müssem, oft unter dem Befehl der "Gelernten". Ich habe den Eindruck, das Ganze dient dem vom Ausland geförderten Niedergang des deutschen Biöldungssystems, womit der deutsche Erfolg gebremst werden soll. Hängen da vielleicht einige der beteiligten deutschen Politiker mit darin?

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   08.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Warum regt ihr euch eigentlich so auf? Formal sind Uni und FH gleich. Praktisch stellen einige Unternehmen nur äußerst selektiv von FHs ein. Formal sind Bachelor und Meister gleich. Praktisch...

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   10.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

yo...praktisch wird es weiter anders aussehen. Meister und Techniker sind genau wie Bachelor keine schlechten Menschen, aber die Ausbildung und der Wissensstand ist im jeweiligen Bereich nicht vergleichbar. Wenn es solche Stellenausschreibungen echt gibt, dienen diese nur zur Minimierung des Arbeitsentgeltes. Unternehmen wissen gar nicht, was sie sich langfristig damit antun. Ich wette, dass solche Unternehmen eine schlechtere Performance haben als die Konkurrenz. Naja..muss ja jeder selber wissen :)

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   10.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der DQR/EQF stuft diese Ausbildungen als gleichwertig ein (nicht gleichartig). Der status acaemicus wird dem Meister ja nicht verliehen, i.e. es ist kein akademischer Bachelor-Titel damit verknuepft.
Wohl aber ist das Kompetenzniveau eines Meisters in seinem Fach aehnlich hoch einzustufen als das Kompetenzniveau eines Bachelors.
Diese Lagermenthalitæt und Abgrenzung der akademischen zur beruflichen Ausbildung schaden der Wirtschaft nur.
Bachelors sollten sich doch darueber freuen einen akademischen Erstabschluss zu besitzen. Noch vor wenigen Jahren war die alleinige Absolvierung des Grundstudiums (oder 1. Diplompruefung) am Arbeitsmarkt nichts wert, .... jedenfalls weniger Wert als die Meisterpruefung.


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   10.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

... sehe ich auch so.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Meister hat keinen Bezug zu komplexen Problemlösungen...
>
> Mann Mann Mann, dümmer gehts bald nimmer hier. Aber
> bezeichnend wie der selbsternannten Elite hier der Arsch auf
> Grundeis geht... Wen wunderts wenn bei Beiträgen wie
> "kann mir bitte jemand haar klein vorsagen wie ich mich
> den big4 zu bewerben habe" oder "ich hab 3 Jahre
> studiert aber bin zu doof mir einen Titel für meine
> Abschlussarbeit auszudenken", "soll ich ein
> Auslandssemester machen oder ist ein Jahr mehr zu lang, weil
> ich muss ja genau in das 0815-Profil passen"
>
> Ein Meister kann genauso entbehrungsreich wie Studium sein.
> Mit einem Master oder Diplom würde ich ihn auch nicht
> vergleichen wollen, aber ein Meister hat meist einiges drauf
> und da können Bachelor-absolventen in der Regel nicht
> mithalten. Logischerweise rede ich hier vom direkten
> Vergleich auf jeweiligem Fachgebiet, wer meint er müsste als
> BWL-Bachelor schiss haben vor dem Friseurmeister, dem ist
> auch nicht mehr zu helfen.
>
> Streckt mal den Rücken ordentlich durch, Brust raus und Kopf
> hoch, wenn ihr euch wirklich so toll als Bachelor fühlt,
> benehmt euch nicht wie eine Horde Gazellen im Anblick eines
> Krokodils. Meine Güte


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   10.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zum 1000 Mal! Ein Bachelor einer FH entspricht fast immer zu 99% dem vorherigem Diplom (7 Semester)

Wollen mir die ganzen Meister jetzt erzählen, dass der Meister also dem Diplom Ing (FH) entspricht!? Das FH Diplom wurde auch auf Stufe 6 gepackt, dass haben viele noch nicht mitbekommen... Alleine deswegen ist das schon lächerlich - PS: Auch als Techniker würde ich mir verarscht vorkommen, wenn man mich mit einem Meister vergleichen würde, der vieeel schneller und einfacher zu erlangen ist.... Der ganze DQR ist nicht ernst zu nehmen und wird in Deutschlands Betrieben keine Auswirkung haben!


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   10.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und noch einer, der den Bachelor mit dem früheren Vordiplom vergleicht... Manche lernen es wohl nie, solche typen sollten einfach die Klappe halten, wenn sie nicht wissen, was Bologna bedeutet. Ein Bachelor hat vom Umfang her rein gar nichts mit den Vordiplom zu tun oder ging das Vordiplom früher auch 7-8 Semester Regelstudienzeit? Die 1-2 Semester mehr im früheren Diplom machten es nun auch nicht mehr fett, zumal z.B. BWL in Dresden an der Uni 8 Semester war und an der FH ebenso. Manche scheinen sich ihre Meinung nur aus solchen Infoblättern Marke "Bild" zu bilden.

Und gleichartig ist der Meister nicht mal ansatzweise vom Kompetenzniveau... Da steckt das Wort Niveau drin, wo ist dies denn in der Realität? Der Meister ist doch inzwischen genauso zur Massenausbildung geworden, wie ne normale Gesellenausbildung. Gerade mal 7% Abbrecherquote deutschlandweit und das bestätigt sich auch, wenn ich mir mal die Lehrpläne oder diverses Lehrmaterial ansehe. Die IHK ist genauso gewinnorientiert geworden, wie so manches DAX Unternehmen. Die IHK möchte Global Player werden und ihren Meister groß rausbringen, genau aus dem Grund, weil jeder Schüler mehrere Tausend Euro in die Kassen spült. Ich kenne viele Meister, die selbst sagen, dass der Meister nicht viel mehr Niveau besitzt als jede normale Gesellenausbildung. Lernen war dort fehlanzeige...

Es werden halt Themen behandelt, die in einer normalen Ausbildung keinen Platz haben, aber niveaumäßig ist dies immernoch nicht hoch anzusehen. Die Abbrecherquoten bestätigen dies auch, wenn man dazu noch bedenkt, dass dort zu 90% nicht mal Abiturienten sitzen.

Ich habe dutzende Meister in meiner damaligen Ausbildung und in meinem späteren Praxissemester kennengelernt. Davon konnte keiner die Zusammenhänge dieser Produktion nachvollziehbar erklären. Hieß immer nur, das geht da rein und das Produkt kommt da raus. Ablaufende Reaktionen konnte nur der Betriebsingenieur erklären. Da hatte bei Leibe so mancher Geselle mehr auf der Tasche. Und fragt doch mal die Meister, die ein Studium danach absolviert haben. Wer von denen sagt denn, das der Meister gleichwertig sei? Kein einziger! Warum ist das so? Weil sie es ganz genau wissen und den Vergleich haben! Warum das niemand anerkennt ist mir schleierhaft, nennt sich wohl Ignoranz...


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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Tja ist wohl alles subjektiv...manchmal ist es so oder halt auch wieder anders. Ein Diplom FH hatte übrigens mehr Credits umgerechnet, als ein Bachelor...folglich sind diese Abschlüsse auch nicht gleich...vom Stoff mal abgesehen. Ich finde den Vergleich gleich wertig und gleichartig sehr passend. Habe auch Schwierigkeiten diese Abschlüsse zu vergleichen, da der Stoff und die Voraussetzung deutlicher weniger bzw. geringer ist. Dennoch kann ein Meister/ Techniker in seinem Gebiet sicher mehr als jemand ohne Ausbildung in diese Richtung. Ob dieses Stufensystem sinnvoll ist, bezweifel ich dennoch stark, da es den Bachelor weiter entwertet und er hat sowieso keinen super Ruf.

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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wo ist der gefällt mir Button für den Beitag über meinem?

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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zu 99%?
Redest Du von der Dauer, vom Inhalt, vom Anspruch?
Allein wenn ich nur (!) die Dauer betrachte, dann ist der durchschnittliche FH-Bachelor rund 85% des FH-Diploms.
(An den Unis ist der Bachelor rund 60% des Diploms.)
Du merkst, Deine Aussage ist nicht besonders konkret und daher nur bedingt brauchbar.

Und vermutlich meinst Du auch nicht "Diplom" sondern "Diplom (FH)".
Das ist nochmal ein bedeutender Unterschied.
Bitte präszise bleiben.


Lounge Gast schrieb:
>
> Zum 1000 Mal! Ein Bachelor einer FH entspricht fast immer zu
> 99% dem vorherigem Diplom (7 Semester)


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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Richtig, ich meine natürlich das FH Diplom, welches vorher 8 Sem. gedauert hat... Vom Anspruch entspricht es 110% des alten FH Diploms - Mehr Vorlesungen, dazu noch weniger Zeit - So wird es hier immer wieder geschrieben und so haben es uns auch unsere Profs. gesagt (Seit dem Bachelor) ist der Noteschnitt gesunken, da der Anspruch höher als bei dem FH Diplom ist - Bei der Uni gehen natürlich keine 10 Sem. in 6 Sem rein.. Aber an der FH wurden aus 8 Sem. 7. Sem gemacht(Kürzeres Praktikum)

> Zu 99%?
> Redest Du von der Dauer, vom Inhalt, vom Anspruch?
> Allein wenn ich nur (!) die Dauer betrachte, dann ist der
> durchschnittliche FH-Bachelor rund 85% des FH-Diploms.
> (An den Unis ist der Bachelor rund 60% des Diploms.)
> Du merkst, Deine Aussage ist nicht besonders konkret und
> daher nur bedingt brauchbar.
>
> Und vermutlich meinst Du auch nicht "Diplom"
> sondern "Diplom (FH)".
> Das ist nochmal ein bedeutender Unterschied.
> Bitte präszise bleiben.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zum 1000 Mal! Ein Bachelor einer FH entspricht fast
> immer zu
> > 99% dem vorherigem Diplom (7 Semester)


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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch den FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom auch nicht. Wie gesagt, in Dresden gabs zwischen Uni und FH keinen Unterschied.

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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Super Beitrag !

Lounge Gast schrieb:
>
> Und noch einer, der den Bachelor mit dem früheren Vordiplom
> vergleicht... Manche lernen es wohl nie, solche typen sollten
> einfach die Klappe halten, wenn sie nicht wissen, was Bologna
> bedeutet. Ein Bachelor hat vom Umfang her rein gar nichts mit
> den Vordiplom zu tun oder ging das Vordiplom früher auch 7-8
> Semester Regelstudienzeit? Die 1-2 Semester mehr im früheren
> Diplom machten es nun auch nicht mehr fett, zumal z.B. BWL in
> Dresden an der Uni 8 Semester war und an der FH ebenso.
> Manche scheinen sich ihre Meinung nur aus solchen
> Infoblättern Marke "Bild" zu bilden.
>
> Und gleichartig ist der Meister nicht mal ansatzweise vom
> Kompetenzniveau... Da steckt das Wort Niveau drin, wo ist
> dies denn in der Realität? Der Meister ist doch inzwischen
> genauso zur Massenausbildung geworden, wie ne normale
> Gesellenausbildung. Gerade mal 7% Abbrecherquote
> deutschlandweit und das bestätigt sich auch, wenn ich mir mal
> die Lehrpläne oder diverses Lehrmaterial ansehe. Die IHK ist
> genauso gewinnorientiert geworden, wie so manches DAX
> Unternehmen. Die IHK möchte Global Player werden und ihren
> Meister groß rausbringen, genau aus dem Grund, weil jeder
> Schüler mehrere Tausend Euro in die Kassen spült. Ich kenne
> viele Meister, die selbst sagen, dass der Meister nicht viel
> mehr Niveau besitzt als jede normale Gesellenausbildung.
> Lernen war dort fehlanzeige...
>
> Es werden halt Themen behandelt, die in einer normalen
> Ausbildung keinen Platz haben, aber niveaumäßig ist dies
> immernoch nicht hoch anzusehen. Die Abbrecherquoten
> bestätigen dies auch, wenn man dazu noch bedenkt, dass dort
> zu 90% nicht mal Abiturienten sitzen.
>
> Ich habe dutzende Meister in meiner damaligen Ausbildung und
> in meinem späteren Praxissemester kennengelernt. Davon konnte
> keiner die Zusammenhänge dieser Produktion nachvollziehbar
> erklären. Hieß immer nur, das geht da rein und das Produkt
> kommt da raus. Ablaufende Reaktionen konnte nur der
> Betriebsingenieur erklären. Da hatte bei Leibe so mancher
> Geselle mehr auf der Tasche. Und fragt doch mal die Meister,
> die ein Studium danach absolviert haben. Wer von denen sagt
> denn, das der Meister gleichwertig sei? Kein einziger! Warum
> ist das so? Weil sie es ganz genau wissen und den Vergleich
> haben! Warum das niemand anerkennt ist mir schleierhaft,
> nennt sich wohl Ignoranz...


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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bachelor oder Diplom, FH oder Uni, besser oder schlechter.
Da wird über jeden Vergleich gestritten und jeder wirft dem anderen Ahnungslosigkeit vor.
Aber Meister und Techniker in einen Topf werfen. Irgendwas stimmt da nicht!


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   11.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Wi-Ing ging das Uni-Diplom eigentlich immer 10 Semester und da gibt es wirklich keine Unterscheide zwischen Diplom und BA/MA. Ausser eben den besseren Noten im Master!

Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch den
> FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage
> feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom auch
> nicht. Wie gesagt, in Dresden gabs zwischen Uni und FH keinen
> Unterschied.


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   12.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja, zu dem Unterschied in der Dauer der beiden Ausbildungsarten kommt noch der Unterschied im Anspruch der Ausbildung während der gesamten Ausbildungsdauer.


Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch den
> FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage
> feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom auch
> nicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Richtig.... Bachelor / Master sind schwieriger als Diplom

Lounge Gast schrieb:
>
> Naja, zu dem Unterschied in der Dauer der beiden
> Ausbildungsarten kommt noch der Unterschied im Anspruch der
> Ausbildung während der gesamten Ausbildungsdauer.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und auch
> den
> > FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise Aussage
> > feststellen und soviel mehr war das frühere Uni Diplom
> auch
> > nicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ihr lernt es einfach nicht. Das Meiste hier zeugt aus einer individuellen Erfahrung. Als BWLer solltet ihr das besser wissen. Einige Hochschulen haben den Stoff übernommen, andere stark gekürzt, einige haben mehr Übungen eingebaut, andere bleiben theoretischer. Von den Credits steht Bac < Dipl FH < Mas/ Dipl Uni. Ganz ehrlich...es ist entscheidend, was ihr daraus macht. In der Praxis verschwimmt viel.

Danke für das ILike, sollte man hier echt einbauen :)


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   12.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Immer diese pauschale Aussage, dass ein Bachelor < FH Diplom ist

Es gibt auch mehrere Bachelor, die 8 Semester dauern! (z.B BWL an der UNI und FH Hannover)

Das muss immer von FH zu FH oder von Uni zu Uni betrachtet werden, ob das alte Diplom mehr "wert" war oder umgekehr, oder gleich etc.


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   12.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt nicht ganz.

Es ist genau identisch. Wieso sollte es auch anders sein. Im Bachelor gibt es nur schlechtere Noten als im Diplom, aber dafür im Master deutlich bessere! Also wenn sich jetzt noch ein Master hier beschwert...

Lounge Gast schrieb:
>
> Richtig.... Bachelor / Master sind schwieriger als Diplom
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Naja, zu dem Unterschied in der Dauer der beiden
> > Ausbildungsarten kommt noch der Unterschied im Anspruch
> der
> > Ausbildung während der gesamten Ausbildungsdauer.
> >
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Er hat die ganze Zeit vom Diplom FH gesprochen und
> auch
> > den
> > > FH Bachelor verglichen. Kann da keine unpräzise
> Aussage
> > > feststellen und soviel mehr war das frühere Uni
> Diplom
> > auch
> > > nicht.


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   13.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der einzige Grund, warum Meister mit Bachelor auf eine Stufe gekommen sind, ist das man sonst nicht wußte wohin mit denen auf einer Stufen Skala.... Das sieht man schon daran, dass die weithaus bessere Technikerausbildung auch auf 6 mit dem Meister steht. Da fehlen einfach 3 Stufen, die die EU vergessen hat!

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   13.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie schlaue Studenten wissen, kommt es nicht auf die Semesteranzahl an. Nur weil ein Bachelor 8 und der andere 6 Semester hat, wird er nicht höherwertiger. Die Realität, vor allem auch in der Praxis, ist, dass der Bachelor < Diplom FH ist. Das macht aber nix, warum sollte man sich darüber aufregen. Genau so ist es mit den anderen Vergleichen. Was nützt das? Ist es Neid oder fehlendes Selbstbewusstsein? Meine Güte...leistet erstmal was, bevor ihr eure Schwanzlängen vergleicht.

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   13.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die EU hat festgelegt, dass für eine internationale Einstufung 8 Stufen ausreichend sind, deswegen musste Deutschland sich mit 8 Stufen zufrieden geben. Die spezielle Situation in Deutschland wurde bei Erstellung der EU Richtlinie nicht bedacht. Deutschland ist nunmal das einzigste Land der Welt, wo man überhaupt Meister und Techniker ausbildet.

Normal wäre: 6 = Meister, 7 = Techniker, 8 = Bachelor + Diplom FH, 9 Master + Diplom, 10 Promotion bzw habil.

Das konnte aber nicht durchgesetzt werden, weil der DQR nur die Umsetzung des europäischen Rahmens ist und laut diesem nunmal 8 Stufen festgelegt werden MÜSSEN. Bei der Erstellung des EU Rahmenplans hat Deutschland einfach gepennt und nun kommt sowas bei raus.

Das Schlimme ist ja, dass für die Festlegung des DQR nur die IHK, HWK eingeladen wurden und dessen Lobby sich vollkommen austoben konnte. Wenn ich als Politiker tagelang von dieser Lobby so einseitig beschwafelt werden würde, dann würd ich das wahrscheinlich auch irgendwann glauben. Warum waren dort keine Hochschulvertreter? Leider haben staatliche Hochschulen nicht so eine finanzkräftige Lobby wie die IHK. Warum die betreffenden Parteien dort nicht eingeladen wurden kann ich nicht verstehen. Die IHK Meisterschule ist inzwischen ein richtiger Wirtschaftszweig geworden und der Wirtschaft gibt man ja mal gern den Vortritt, auch wenns abstrus ist. Meister = Bachelor? Im Mittel liegt der Bachelor weit vorn, auch weil viele von denen schon eine normale Ausbildung gemacht haben. Bei mir warens über die Hälfte aller Studenten.


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   13.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo zusammen.

Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist, das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher alle besser war.
Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994 stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen Jahren auf Ingenieurpositionen).
Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob man wirklich aufhören will).
Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert, wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann man hier auch schon mal finden),
Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben, bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher nicht für die meisten.
Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche keinen Hintergrund mehr haben!!
Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2 Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2 Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr überhaupt zugelassen werdet).
Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet fürchterlich vom Leben eingeholt.
Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere Dinge. Welche zeigt euch das Leben.

Bis neulich.

P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Volle Zustimmung! Auch als Ingenieur in der Entwicklung habe ich 25 Jahre lang keine höhere Mathematik mehr gebraucht. Deshalb waren die Kollegen Techniker auch nicht im Nachteil, die haben sie eben auch nicht gebraucht (hätten sie auch nicht gekonnt). Nur ganze wenige Experten beschäftigen sich mit Feldtheorie oder Thermodynamik! Die Berufspraxis sieht komplett anders aus, als sich das Studenten im allgemeinen vorstellen. Arbeiten an Entwicklungssystemen (CAD, Simulation u.s.w.) ja, aber das können andere ohne Studium nach Einarbeitung auch. Viele Studenten werden später wohl eine ganz böse Überraschung erleben.



Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen.
>
> Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist,
> das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und
> das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher
> alle besser war.
> Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL
> ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An
> vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr
> Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
> Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994
> stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als
> Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen
> Jahren auf Ingenieurpositionen).
> Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
> Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die
> hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu
> tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob
> man wirklich aufhören will).
> Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
> Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
> Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert,
> wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann
> man hier auch schon mal finden),
> Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die
> Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie
> würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben,
> bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein
> nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so
> etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher
> nicht für die meisten.
> Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
> Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche
> keinen Hintergrund mehr haben!!
> Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker
> zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst
> eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die
> Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten
> und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2
> Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2
> Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig
> bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr
> überhaupt zugelassen werdet).
> Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach
> diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts
> wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
> Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will
> einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das
> Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am
> Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die
> Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet
> fürchterlich vom Leben eingeholt.
> Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr
> feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher
> selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere
> Dinge. Welche zeigt euch das Leben.
>
> Bis neulich.
>
> P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das
> gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Warum schreiben die Leute eigentlich immer den gleichen Müll von wegen 7 Jahre Ausbildung für Meister????

3,5 Jahre + 10 Monate Vollzeit macht bei mir 4,5 Jahre und nicht 7 - Wenn ihr es in Teilzeit macht und einmal die Woche zur IHK trottelt, ist es euer Problem!

UNd das du auf ein Ing. Posten kann ich dir nicht glauben, denn dafür ist der Meister nicht ausgebildet! Die meisten Meister können das Wort Differentialrechnung nicht mal buchstabieren...

In einem 7 Sem. Bachelor wird wesentlich mehr Wissen vermittelt, als in Ausbildung und Meister zusammen. 4,5 Jahre lang einmal die Woche zur Berufsschule oder zum Samstags Meister Kurs gehen und dann behaupten, sie hätten 7 Jahre lang gelernt....

> Hallo zusammen.
>
> Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist,
> das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und
> das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher
> alle besser war.
> Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL
> ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An
> vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr
> Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
> Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994
> stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als
> Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen
> Jahren auf Ingenieurpositionen).
> Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
> Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die
> hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu
> tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob
> man wirklich aufhören will).
> Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
> Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
> Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert,
> wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann
> man hier auch schon mal finden),
> Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die
> Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie
> würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben,
> bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein
> nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so
> etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher
> nicht für die meisten.
> Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
> Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche
> keinen Hintergrund mehr haben!!
> Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker
> zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst
> eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die
> Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten
> und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2
> Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2
> Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig
> bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr
> überhaupt zugelassen werdet).
> Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach
> diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts
> wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
> Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will
> einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das
> Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am
> Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die
> Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet
> fürchterlich vom Leben eingeholt.
> Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr
> feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher
> selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere
> Dinge. Welche zeigt euch das Leben.
>
> Bis neulich.
>
> P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das
> gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

DenBeitrag würde ich so unterschreiben!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen.
>
> Ich habe nun viel darüber gelesen, wie unfair es doch ist,
> das Meister/Techniker dem Bachelor gleich gestellt sind und
> das der Bachelor doch sehr viel mehr wert ist, bzw, früher
> alle besser war.
> Besonders BWL´er haben sich zu Wort gemeldet (ein Meister BWL
> ist mir so gar nicht geläufig?! muss wohl neu sein). An
> vielen Beiträgen erkennt man, dass hier häufig sehr
> Unerfahrene ihre Meinung kundtun.
> Zu meinem Hintergrund: 1988 Meister (E-Technik) & 1994
> stattl. gepr.Techniker (Elektronik) = und seit dem auch als
> Meister/Techniker in einem Großbetrieb tätig (seit einigen
> Jahren auf Ingenieurpositionen).
> Für diejenigen, die Abbrecherquoten für wichtig halten:
> Abbrecherquote Meister (Vollzeit- 18 Monate): ca. 10% (die
> hatten bis 15.000 oder 20.000 DM an Ausbildungskosten zu
> tragen, für nichts => bei dem Geld überlegt man sich, ob
> man wirklich aufhören will).
> Abbrechquote Techniker (in Teilzeit- 4 Jahre): ca. 50-70%.
> Hier ein paar Erkenntnisse aus 30 Jahren Berufserfahrung:
> Es ist quasi egal welche Weiterbildung man absolviert,
> wichtig ist, was jeder daraus macht (diese Erkenntnis kann
> man hier auch schon mal finden),
> Soweit, wie sich das hier einige wünschen, sind die
> Abschlüsse nicht voneinander entfernt. Einige schreiben, sie
> würden Meister/Techniker kennen, die nicht viel Ahnung haben,
> bzw. hätten selbst vorher den Meister gemacht und das sein
> nur wenig mehr als eine Gesellenprüfung. Es mag sein, dass so
> etwas für einige wenige Fachrichtungen gilt, aber sicher
> nicht für die meisten.
> Und nun noch mal für die jammernden Studenten:
> Die alte Zeit ist vorbei!!! Zieht keine Vergleiche, welche
> keinen Hintergrund mehr haben!!
> Wenn es so viel einfacher ist, einen Meister oder Techniker
> zu machen, dann macht es doch! Aber bedenkt dabei bitte: Erst
> eine Lehre machen (ca. 3,5 Jahre, aber erst mal die
> Einstellungstests bestehen), dann mal in dem Beruf arbeiten
> und auch hier Verantwortung tragen (meist mindestens 2
> Jahre). Dann den Meister oder Techniker machen (1,5 bis 2
> Jahre => und nicht vergessen: dafür müsst ihr richtig
> bezahlen. Ggf. läuft sogar noch eine Vorauswahl, bevor ihr
> überhaupt zugelassen werdet).
> Macht zusammen ca. 7 Jahre lernen und arbeiten (und nach
> diesem Abschuss werdet Ihr wissen, dass ihr erst mal nichts
> wisst, denn euch ist bewusst wo ihr steht).
> Und dann kommt eine frisch gebackener Bachelor an und will
> einer erklären, wie alles funktioniert (Ironiemodus an: das
> Abi hat er gerade so geschafft, das Praktikum hat er am
> Kopierer verbracht und die Prüfungsnoten waren auch nicht die
> Besten: Ironiemodus aus). Mann, Jungs und Mädels, ihr werdet
> fürchterlich vom Leben eingeholt.
> Solange ihr nicht in der Forschung tätig werdet, werdet ihr
> feststellen, dass Differential- und Integralrechung eher
> selten gefordert sind. Im wirklichen Leben zählen andere
> Dinge. Welche zeigt euch das Leben.
>
> Bis neulich.
>
> P.S.: Es gibt sogar den Bachelor als Koch (wer hätte das
> gedacht?)!!


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   14.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hier versucht wieder einer alles zu relativieren. Hier sind nicht nur "unerfahrene" Bachelor unterwegs, die einfach ihr Praktikum am "Kopierer" gemacht haben. Kommt mal nicht laufen mit Rhetorik, sondern bringt Argumente. Es gibt schlechte Bachelor, wie auch schlechte Meister. Unterschlagt das mal nicht immer. Ihr vergleicht immer den schlechten Bachelor, der vielleicht wirklich nur Kopieren kann, mit einem Meister, der seit 20 Jahren im Betrieb ist und so ziemlich alle Betriebsabläufe in DIESEM Betrieb aus dem Stehgreif kann.

Jeder MEISTER, der auch STUDIERT hat sagt, dass der Meister ein Witz gegen einen Bachelor ist und genau die Leute, die nie studiert haben meinen, is Quatsch... Wem kann man mehr glauben schenken? Ich komme selbst aus der Praxis und hab über den 2. Bildungsweg studiert. Ich kenne die Unterschiede und der Bachelor hat weitaus mehr Wissen, was er anwenden kann. Nur weil ein Meister seit 10 Jahren vielleicht tagtäglich die gleichen Abläufe im Betrieb durchführt, ist er doch nicht eine äquivalente Fachkraft. In diesem Betrieb vielleicht, aber man sollte mal das ganze Bild sehen. Ich sage nicht, dass Meister schlecht sind, aber sie haben letztendlich nicht das drauf, was ein Akademiker drauf hat. Gerade in technischen Berufen ist das akademische Wissen unabgänglich. Ich habe im Studium erstmal gemerkt, was für Verallgemeinerungen wir damals im Betrieb alles genutzt haben, um diverse Sachen zu berechnen.

Ich kenne auch Meister, die ohne Umschweife zugeben, dass sie für ihren Meister rein garnichts lernen mussten, außer zur Abschlussprüfung. Mit diesen Leuten habe ich damals meine Ausbildung gemacht. Also hört auf den Meister, der 20 Jahre im Betrieb war mit einem Bachelor frisch von der Uni zu vergleichen? Was soll das für ein feiger Vergleich sein?! Meister können auch schon mit 23 fertig sein, genauso wie Bachelor. Vergleicht Bachelor und Meister mit ähnlicher Berufserfahrung und nicht jedes Mal. Meister mit max. Berufserfahrung gegen Bachelor mit 0 Berufserfahrung... Wenn ihr nur so eure Gleichwertigkeit belegen wollt, dann weiß ich, dass ich mehr drauf hab ;) Wieso ist der Meister die einzigste Ausbildungsform in Deutschland, die aufgrund ihrer Berufserfahrung höher eingeordnet werden? Ein Akademiker wird auch nicht höher eingeordnet, nur weil er voll automatisch Berufserfahrung bekommt. Zu Beginn stehen immer die Ausbildungen und die sollte man vergleichen. Inhalte, Dauer, Niveau... Das sind die markanten Eckpunkte einer jeden Ausbildung. Warum man hier auf einmal die Berufserfahrung nur dem Meister als + Punkt zu gute schreibt, weiß ich nicht. Was ist denn mit den Bachelors, die über den 2. Bildungsweg gekommen sind?! Die haben ähnliche Berufserfahrung, wie jeder junge Meister und noch mehr Wissen! Es wird hier alles über einen Kamm geschert.

Der Meister hat seine 3 jährige Ausbildung, er Bachelor sein 3 jähriges Abi. Der Meister macht dann seine 6-12 monatige Vollzeitschule, der Bachelor 3-4 Jahre sein Studium. Die Praxistätigkeit des Meisters ist keine Ausbildung, man belegt doch garnichts. In meiner Berufstätigkeit damals war es nur der tägliche Trott, also nichts, was den "Meister" soweit voranbringt. Einfach das tägliche Geschäft, mehr nicht.

Da es solche enormen Unterschiede im Bezug auf Praxiserfahrung gibt, kann man das nicht als Argument im Rahmen des DQR nehmen. Im Endeffekt zählen die Ausbildungsinhalte und das Niveau und da ist der Bachelor vorn. Er kann dann ihm Rahmen seiner späteren Arbeit dieses Wissen auch anwenden. Genau dieses kann der Meister nicht, weil er dieses Wissen nicht hat. Wenn der Meister nunmal eine Teilzeitschule besucht, ist er selbst Schuld. Am Ende bleibt die Ausbildungszeit pro Woche von ein paar Stunden am Samstag. Von euren 60 Std, die ihr immer angebt, sind vielleicht 4-5 Std Ausbildungszeit für den Meister inbegriffen. Da macht der Bachelor pro Woche 60 Std nur fürs Studium, daran solltet ihr den Unterschied schon merken.

Zumal es seit den Bachelorstudiengängen weitaus mehr Praxisbezug gibt während des Studiums. Wir haben TÄGLICH Vormittags Vorlesungen und Nachmittags Praktikum. Ob das nun im Labor oder Technikum ist. Ich studiere Chemieing. Wir lernen AKTIV während der Vorlesungen und der Praktika. Bei der Berufstätigkeit des Meisters lernt man eher weniger. Ich selbst war jahre im Betrieb vor dem Studium. In meinen 5 Jahren hab ich die paar Abläufe der einzelnen Bereiche kennengelernt und diese täglich einfach durchgeführt. Was lernt man da nun? Es wird täglich das Gleiche durchgeführt. Ab und zu mal eine kleine Neuerung, das wars. Der Bachelor lernt täglich neue Sachen und das über jahre!


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   14.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da steht alles drin wie es ist! Jetzt sollte der Thread geschlossen werden....

Sonst kommt gleich wieder ein Meister und schreibst: Aber ich habe soviel Berufserfahrung....

Lounge Gast schrieb:
>
> Hier versucht wieder einer alles zu relativieren. Hier sind
> nicht nur "unerfahrene" Bachelor unterwegs, die
> einfach ihr Praktikum am "Kopierer" gemacht haben.
> Kommt mal nicht laufen mit Rhetorik, sondern bringt
> Argumente. Es gibt schlechte Bachelor, wie auch schlechte
> Meister. Unterschlagt das mal nicht immer. Ihr vergleicht
> immer den schlechten Bachelor, der vielleicht wirklich nur
> Kopieren kann, mit einem Meister, der seit 20 Jahren im
> Betrieb ist und so ziemlich alle Betriebsabläufe in DIESEM
> Betrieb aus dem Stehgreif kann.
>
> Jeder MEISTER, der auch STUDIERT hat sagt, dass der Meister
> ein Witz gegen einen Bachelor ist und genau die Leute, die
> nie studiert haben meinen, is Quatsch... Wem kann man mehr
> glauben schenken? Ich komme selbst aus der Praxis und hab
> über den 2. Bildungsweg studiert. Ich kenne die Unterschiede
> und der Bachelor hat weitaus mehr Wissen, was er anwenden
> kann. Nur weil ein Meister seit 10 Jahren vielleicht
> tagtäglich die gleichen Abläufe im Betrieb durchführt, ist er
> doch nicht eine äquivalente Fachkraft. In diesem Betrieb
> vielleicht, aber man sollte mal das ganze Bild sehen. Ich
> sage nicht, dass Meister schlecht sind, aber sie haben
> letztendlich nicht das drauf, was ein Akademiker drauf hat.
> Gerade in technischen Berufen ist das akademische Wissen
> unabgänglich. Ich habe im Studium erstmal gemerkt, was für
> Verallgemeinerungen wir damals im Betrieb alles genutzt
> haben, um diverse Sachen zu berechnen.
>
> Ich kenne auch Meister, die ohne Umschweife zugeben, dass sie
> für ihren Meister rein garnichts lernen mussten, außer zur
> Abschlussprüfung. Mit diesen Leuten habe ich damals meine
> Ausbildung gemacht. Also hört auf den Meister, der 20 Jahre
> im Betrieb war mit einem Bachelor frisch von der Uni zu
> vergleichen? Was soll das für ein feiger Vergleich sein?!
> Meister können auch schon mit 23 fertig sein, genauso wie
> Bachelor. Vergleicht Bachelor und Meister mit ähnlicher
> Berufserfahrung und nicht jedes Mal. Meister mit max.
> Berufserfahrung gegen Bachelor mit 0 Berufserfahrung... Wenn
> ihr nur so eure Gleichwertigkeit belegen wollt, dann weiß
> ich, dass ich mehr drauf hab ;) Wieso ist der Meister die
> einzigste Ausbildungsform in Deutschland, die aufgrund ihrer
> Berufserfahrung höher eingeordnet werden? Ein Akademiker wird
> auch nicht höher eingeordnet, nur weil er voll automatisch
> Berufserfahrung bekommt. Zu Beginn stehen immer die
> Ausbildungen und die sollte man vergleichen. Inhalte, Dauer,
> Niveau... Das sind die markanten Eckpunkte einer jeden
> Ausbildung. Warum man hier auf einmal die Berufserfahrung nur
> dem Meister als + Punkt zu gute schreibt, weiß ich nicht. Was
> ist denn mit den Bachelors, die über den 2. Bildungsweg
> gekommen sind?! Die haben ähnliche Berufserfahrung, wie jeder
> junge Meister und noch mehr Wissen! Es wird hier alles über
> einen Kamm geschert.
>
> Der Meister hat seine 3 jährige Ausbildung, er Bachelor sein
> 3 jähriges Abi. Der Meister macht dann seine 6-12 monatige
> Vollzeitschule, der Bachelor 3-4 Jahre sein Studium. Die
> Praxistätigkeit des Meisters ist keine Ausbildung, man belegt
> doch garnichts. In meiner Berufstätigkeit damals war es nur
> der tägliche Trott, also nichts, was den "Meister"
> soweit voranbringt. Einfach das tägliche Geschäft, mehr nicht.
>
> Da es solche enormen Unterschiede im Bezug auf
> Praxiserfahrung gibt, kann man das nicht als Argument im
> Rahmen des DQR nehmen. Im Endeffekt zählen die
> Ausbildungsinhalte und das Niveau und da ist der Bachelor
> vorn. Er kann dann ihm Rahmen seiner späteren Arbeit dieses
> Wissen auch anwenden. Genau dieses kann der Meister nicht,
> weil er dieses Wissen nicht hat. Wenn der Meister nunmal eine
> Teilzeitschule besucht, ist er selbst Schuld. Am Ende bleibt
> die Ausbildungszeit pro Woche von ein paar Stunden am
> Samstag. Von euren 60 Std, die ihr immer angebt, sind
> vielleicht 4-5 Std Ausbildungszeit für den Meister
> inbegriffen. Da macht der Bachelor pro Woche 60 Std nur fürs
> Studium, daran solltet ihr den Unterschied schon merken.
>
> Zumal es seit den Bachelorstudiengängen weitaus mehr
> Praxisbezug gibt während des Studiums. Wir haben TÄGLICH
> Vormittags Vorlesungen und Nachmittags Praktikum. Ob das nun
> im Labor oder Technikum ist. Ich studiere Chemieing. Wir
> lernen AKTIV während der Vorlesungen und der Praktika. Bei
> der Berufstätigkeit des Meisters lernt man eher weniger. Ich
> selbst war jahre im Betrieb vor dem Studium. In meinen 5
> Jahren hab ich die paar Abläufe der einzelnen Bereiche
> kennengelernt und diese täglich einfach durchgeführt. Was
> lernt man da nun? Es wird täglich das Gleiche durchgeführt.
> Ab und zu mal eine kleine Neuerung, das wars. Der Bachelor
> lernt täglich neue Sachen und das über jahre!


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   14.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

okay, hier meldet sich mal ein Handwerksmeister zu Wort!

Meinen Handwerksmeister hatte ich noch in der DDR gemacht, der wurde damals nicht hinterhergeschmissen. Ich war schon selbst und ständig und mußte die zweijährige Meisterausbildung selbst finanzieren plus der Verdienstausfälle. Trotz Abitur wurde mir ein Studium verweigert weil ich Kind einer Handwerkerfamilie war. Der Meistertitel für Schrift- & Grafikmaler war ein harter Weg, mit Fachzeichnen, Vergoldung, grafische Gestaltung und und und.
Für mich ist es endlich eine Anerkennung dieser Ausbildung, auch europaweit eine gute Arbeit im grafischen Bereich leisten zu können.
Wieviele studierten Grafiker können heute auch praktisch arbeiten....
Ideen praktisch umsetzen.
Die Handwerkskammer vernachlässigt uns, sie ist ein prähistorischer Verein der sich um sich selbst dreht.
Somit haben interessierte Meister des Handwerks die Möglichkeit sich weiterzubilden, den anderen geht es wohl am A.... vorbei.

Für mich bedeutet es nach 25 jahrigen Meisterjubiläums noch einmal mich an der Uni einschreiben zu können, entweder in Typographie oder Kunst.


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   15.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

haha tatsächlich kam ein Meister und schrieb "aber ich habe ja Berufserfahrung" XD

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   15.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mag sein, dass die Meisterausbildung in der DDR noch was Wert war, aber sieh dir mal die Meisterschulen heute an. Das ist ne reine Massenausbildung geworden, wo wirklich nahezu jeder durchgezogen wird, weil ja an jedem Schüler nicht unwesentlich Geld dran hängt. Von meinen ehemaligen Azubikollegen haben viele nen Meister gemacht. Da wurde mir erzählt, dass Tage vorher exakt die Prüfungsaufgaben geübt wurden, die in der Prüfung nur mit anderen zahlen dran kamen, damit möglichst viele durchkommen. Bei der Bewertung gabs dann noch ein umfassendes Bonuspunkteprogramm und eine Folgefehlerregelung, dass wirklich fast keiner durchfallen konnte. Die Meisterschulen sind eben nichts mehr Wert heut, weil die IHK jeden bis zum Schluss im Lehrgang halten möchte. Gibt halt ne menge Geld!

Ich weiß, wer von meinen damaligen Azubikollegen einen Meister gemacht hat, mit dem Argument, macht ja heutzutage eh jeder. Sie schätzten unsere damalige Gesellenausbildung weitaus schwieriger ein und bei allem Respekt, die hatten in der Ausbildung wirklich sehr schlecht abgeschlossen. Wir haben uns vor einiger Zeit mal getroffen und wirklich reif sind die betreffenden Personen immernoch nicht. In den Betrieben, wo ich dann gearbeitet habe nach meiner Ausbildung war das Bild nicht anders. Da hatten 60% der Facharbeiter einen Meister. Meister können nun seit 8 Jahren direkt in ein Studium einsteigen. Nur weil andere Länder, den Meister(Fachschule) als akademische Ausbildung einstufen, ist sie es noch lang nicht. Ist das der Grund für diese abwegige Entscheidung? Ein Meister hat rein 0 akademische Inhalte. Weder vom Umfang, noch vom Niveau. Nur weil andere Länder vielleicht den Bachelor auf Meisterniveau ausbilden, müssen wir das nun so machen oder was?

Die "alten" Meister haben auch noch was drauf, da kenn ich dutzende aus Ausbildung und späterem Studienpraktikum. Ich kenne aber ebenso "neue" Meister und die haben rein garnichts drauf. Ich habe diese Entwicklung verfolgt und wenn ich sehe, dass wirklich das schlechtere Viertel aus meiner damaligen Ausbildungszeit, weil sie mit dem schlechten Zeugnis kaum Jobs bekommen haben, nun ALLE eine Meisterschule erfolgreich abgeschlossen haben, dann zeugt das nicht von Qualität. Wenn dann von eben diesen Personen noch die Aussagen kommen, der Meister war nichtmal so schwer wie unsere damalige Ausbildung und dass sie kaum lernen mussten bzw fast jeder durchgezogen wurde, dann fühl ich mich mit meinen Erfahrungen bestätigt!

Wenn sie nach 25 Jahren sich als gleichwertig sehen, dann mag es berechtigt sein, aber würden sie das immernoch sagen, wenn sie im direkten Vergleich mit einem Ingenieur wären, der 25 Jahre Berufserfahrung hat?! Sicher haben sich im Betrieb einen gewissen Vorteil, weil sie eben da ja schon 25 Jahre sind, aber dann bitte doch keinen Vergleich mit einem frischen Bachelor. Das ist feige.

Die Akademiker kommen ja auch nicht mit dem Vergleich: Junger Meister mit 2 jahren Berufserfahrung und Ingenieur mit 20 Jahren Berufserfahrung. Wer ist nun gleichwertig... Damit kommen nur die Meister, es wird nicht verglichen. Hier wird reine Rhetorik betrieben. Hier wird der absolute Übermeister mit dem unerfahrenen, frischen Bachelor verglichen und so kanns nicht sein. Der DQR sollte die deutschen Ausbildungen vergleichen und nicht, wie machen es andere Länder. Der Meister hat rein nichts akademisches und deswegen sollte er auch nicht mit dem Akademiker auf einer gleichwertigen Stufe stehen. Selbst die Techniker, die doppelt so lang auf höherem Niveau lernen, mit ebenso vorheriger Ausbildung und Praxistätigkeit, werden hier mit dem Meister über einen Kamm geschert. Absolut daneben diese Einstufung.


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   15.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du kannst dich nicht wegen deinem Meistertitel an der Uni einschreiben! Diese "Gleichstellung" hat nichts mit Hochschulzugangsberechtigung oder sonst was zu tun.
An die Uni hättest du wegen deinem Abi auch schon 1990 gekonnt!

Lounge Gast schrieb:
>
> okay, hier meldet sich mal ein Handwerksmeister zu Wort!
>
> Meinen Handwerksmeister hatte ich noch in der DDR gemacht,
> der wurde damals nicht hinterhergeschmissen. Ich war schon
> selbst und ständig und mußte die zweijährige
> Meisterausbildung selbst finanzieren plus der
> Verdienstausfälle. Trotz Abitur wurde mir ein Studium
> verweigert weil ich Kind einer Handwerkerfamilie war. Der
> Meistertitel für Schrift- & Grafikmaler war ein harter
> Weg, mit Fachzeichnen, Vergoldung, grafische Gestaltung und
> und und.
> Für mich ist es endlich eine Anerkennung dieser Ausbildung,
> auch europaweit eine gute Arbeit im grafischen Bereich
> leisten zu können.
> Wieviele studierten Grafiker können heute auch praktisch
> arbeiten....
> Ideen praktisch umsetzen.
> Die Handwerkskammer vernachlässigt uns, sie ist ein
> prähistorischer Verein der sich um sich selbst dreht.
> Somit haben interessierte Meister des Handwerks die
> Möglichkeit sich weiterzubilden, den anderen geht es wohl am
> A.... vorbei.
>
> Für mich bedeutet es nach 25 jahrigen Meisterjubiläums noch
> einmal mich an der Uni einschreiben zu können, entweder in
> Typographie oder Kunst.


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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Diese Äquivalenz (Meister gleichwertig Bachelor) hat nichts mit den Kenntnissen oder Ausbildungsinhalten zu tun.
Die Einstufung besagt nur, dass die Fachkräfte dieser Stufe die Qualifikation für eine verantwortungsvolle Tätigkeit, sowie eine leitende Position besitzen. Diese Tatsache ist auch keine Neuigkeit, sieht man ja in den meisten Betrieben.
Die fachlichen Qalifikationen bleiben der jeweiligen Gruppe erhalten.
Es ist klar, dass der Meister keine mathematisch basierten Auslegungen und Optimierungen durchführen kann, sowie kein Hochschulabsolvent die typischen Meistertätigkeiten beherrscht.
Fazit: Fachlich sind das immernoch unterschiedliche Level.


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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Akademiker kann also keine Azubis anlernen? Der Akademiker, gerade im technischen Bereich, hat also keine Ahnung von Betriebswirtschaft oder Recht? Das sind schonmal 3 der 4 Punkte einer Meisterschule. 50% aller FH Studenten haben deutschlandweit auch schon eine Ausbildung gemacht. Das wird auch komplett unterschlagen und über einen Kamm geschert. Was kann denn der Meister so besonderes, was der Akademiker nicht kann? Andersrum ist der Unterschied wohl deutlicher! Akademiker des 2. Bildungsweges können ALLES das, was der Meister auch kann. Man hat genau die gleichen praktischen Tätigkeiten gelernt, wie die Meister auch. Man hat betriebswirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge in Ausbildung UND Hochschule kennengelernt. Was ist denn dann der Bachelor MIT Gesellenausbildung UND Abitur? Der Meister macht seine 6-12 Monate Vollzeitschule und ich hab nach meiner Gesellentätigkeit 1 Jahr Abi nachgeholt und 3,5 Jahre studiert. Was kann der Akademier nicht, was er Meister schon kann? Ein Akademiker kann die Schwerpunkte eines jeden Meisters ohne weiteres lernen. Ein Meister aber nicht die Sachen eines Akademikers. Akademiker mit normalem Abitur können dies auch nach einer gewissen Praxiserfahrung, zumal ein Meister später im Betrieb seine Gesellentätigkeiten fast garnicht mehr benötigt oder habt ihr schonmal einen Meister im Metallbau gesehen, der den ganzen Tag an der Drehbank steht?! Dann müsste man den Gesellen, der gearbeitet hat und dann noch studiert hat, gleich auf Stufe 7 packen, wenn man hier so argumentieren würde.

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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein ganz großer Unterschied in der Bezahlung zwischen Akademiker und Meister liegt darin, dass der Akademiker in der Regel auch wie ein Akademiker bezahlt wird. Der Meister wird nur dann so bezahlt, wenn er auch eine leitende Meisterstelle hat. Das sind aber die wenigsten, da fast Jeder nen Meister hat. Als Vergleich: IGBCE Gewerkschaft:

Geselle : E6-E7
Geselle mit Meister ohne Meisterstelle: Vielleicht E8 wenn der
Arbeitgeber willig ist

Geselle mit Meister als Abteilungsleiter: So E8-E10

Akademiker ohne leitende Position: 10-11

Leitender Akademiker: E12, E13 bis AT

So sehen das meiner Erfahrung nach die großen Industrie Arbeitgeber

Fazit: Mit Bachelor wird man in der Regel zum Beginn fast soviel verdienen, wie ein leitender Meister nach 10 Jahren (Ohne Schicht)

Die AG werden schon wissen warum das so ist


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   16.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es ist doch in großen Firmen eher so, dass leitende Meister die Gesellen und Abzubis betreuen und Akademiker als Betriebsleiter eher die Meister unter sich haben. Jeweils natürlich mit entsprechender Berufserfahrung

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   17.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Genauso ist es! Es geht beim DQR nicht um Gleichartigkeit sondern um Gleichwertigkeit! Das ist ein großer Unterschied. Kein Meister kann einen Ingenieur ersetzen. Aber beide können duch gleichwertige Aufgaben sich ergänzen! In den typischen Tätigkeitsbereichen haben beide ihre Vorteile. Ausnahmen gibt es immer.

Lounge Gast schrieb:
>
> Diese Äquivalenz (Meister gleichwertig Bachelor) hat nichts
> mit den Kenntnissen oder Ausbildungsinhalten zu tun.
> Die Einstufung besagt nur, dass die Fachkräfte dieser Stufe
> die Qualifikation für eine verantwortungsvolle Tätigkeit,
> sowie eine leitende Position besitzen. Diese Tatsache ist
> auch keine Neuigkeit, sieht man ja in den meisten Betrieben.
> Die fachlichen Qalifikationen bleiben der jeweiligen Gruppe
> erhalten.
> Es ist klar, dass der Meister keine mathematisch basierten
> Auslegungen und Optimierungen durchführen kann, sowie kein
> Hochschulabsolvent die typischen Meistertätigkeiten beherrscht.
> Fazit: Fachlich sind das immernoch unterschiedliche Level.


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   18.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nun ja, viel schlimmer als eine bloße Gleichstellung der verschiedenen Abschlüsse finde ich eigentlich, dass man mittlerweile für berufsqualifiezierte Weiterbildungen -wofür früher mal einen Realabschluss oder Fachabi erhalten hat- einen echten BA gibt.

Eine Freundin von mir macht aktuell ein berufsbegleitendes "Studium", zwar gönne ich es ihr, aber das was die da machen, ist doch keinen richtigen BA wert. Sie bekommt für ihren BA 1-2 Jahre ihrer Ausbildung angerechnet, besucht einmal die Woche eine Schule auf niedriges Niveau und schreibt am Ende eine "BAchelorarbeit" , die ähnlich wie eine Referatarbeit aus der Schule ist.

Ich finde das schon ziemlich unfair gegenüber den richtigen BA-Absolventen einer richtigen staatlichen Universität. Allerdings sind solche berufsbegleitende Abschlüsse nur an einer FH möglich.

Man hat irgendwie gar keinen Überblick mehr, was für Leute an einer FH studieren oder studieren dürfen, da muss man als Unternehmer wohl genau hinschauen, irgenedwo ist dies alles auch für den Ruf der FH sehr schädlich, da mittlerweile kaum Anforderungen mehr für die Zulassungen herrschen und irgendwo finde ich es auch bisschen Schade.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich schon froh darüber bin an einer Uni studiert zu haben und jeder der ein Diplom an einer Uni gemacht hat ist wohl ebenfalls glücklich. Es ist schon ziemlich fies geg. der Uni-Studenten, dass jeder einen BA bekommt als ob es ein Gut aus dem Trödelmarkt wäre, denn an einer Uni ist der BA mehr als anspruchsvoll, daher lässt sich dieser Aufstand der Uni-Studenten eigentlich sehr gut verstehen. Meine Meinung eben.


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   18.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Als Vollzeitstudent einer FH finde ich es genauso schei.... , dass jeder Hampel nach der Ausbildung zu einer privaten Instution geht und seinen Bachelor hinterher geworfen bekommt! Jeder Scheiß wird heutzutage angerechnet! Da hätte ich mir mein Studium auch sparen können.... Mit dem Master ist es auch bald das gleiche - Wenn den jetzt schon Meister machen können, dass weiß man wo der Weg hingeht - Die Politik hat auf ganz EBENE versagt!!!!

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   22.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ja ne is klar....ein kastriertes Bachelor Studium?
Frisch von der Kinder Penne? Und dann über den Meister/Techniker ect. negativ schwafeln?...sammelt erst mal Berufserfahrung !!!!
Dann könnt Ihr vielleicht mal mitreden.
Meister können nicht Komplex denken oder gar weitgehende Probleme lösen?
Ja ne is klar...lol !!!!


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   22.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin schon seit einigen Jahren vor meinem Studium im Betrieb gewesen und ja, der normale Meister kann nicht komplexe Problemstellungen lösen. Der durchschnittliche Meister dient als Vorarbeiter oder ähnliches, macht seine normale Gesellenarbeit bzw teilt die Arbeitskräfte ein. Es gibt Meister, die sich enormes Wissen zusätzlich zu ihrer Meisterschule angeeignet haben, aber das kam nunmal nicht von der Ausbildung zum Meister. Solche Leute wie der Vorposter hier, die sich nur über Worte wie, "lol" artikulieren können, nehm ich schon garnicht mehr ernst. Kein zusammenhängender Satz, aber etwas aussagen wollen. Wenn wir den durchschnittlichen Meister, der meistens nichtmal Abi hat, mit einem durchschnittlichen Bachelor mit ähnlicher Berufserfahrung vergleichen, dann ist der Bachelor vorn. In den ersten Jahren hat er einen kleinen Rückstand im Betrieb, wenn er direkt von der Schule gekommen ist. Wenn dieser Akademiker allerdings über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen ist, dann zieht er gleich von Beginn dem Meister in Sachen Berufserfahrung und Wissen davon. Anders hab ich es im Betrieb auch nicht erlebt. Abteilungsleiter: Einmal ein Absolvent mit Vollabi und Studium und ein Absolvent mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und Studium. Bisher wurden meistens die Absolventen des 2. Bildungsweges bei uns eingestellt und keine Meister. Der normale Vorarbeiter ist bei uns ein normaler Geselle, der braucht keinen Meister. Der Abteilungsleiter ist ein Akademiker. In einem Bereich haben wir einen Meister, das ist aber das Lager/Logistik...

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   22.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wer sagt denn hier, dass die Bachelor keine Berufserfahrung haben? Scheint mit als wärte das das einzige Argument, was die Meister hier haben.... Deren achso tolle Berufserfahrung - Wenn ich dann mal die Leute mit nem Meister betrachte: Ausbildung und direkt danach nen Meister.... Wo ist denn da die Berufserfahrung (Jetzt bitte nicht die 3 Jahre Metallklotzschleifen aus der Ausbildung nennen!)

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   23.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo Zusammen,
ich selbst habe beide Abschlüsse, HWK Meister Inst. u. Heizungsbau und B. of Eng. Versorgungstechnik (eigentlich Diplom, denn es hat sich eigentlich Nichts geändert --> gleiche Prüfungen/Stoff nur in weniger Zeit Sie sind ja ?nur B. of Eng. und mit dem Meister gleichgestellt, was sich unter anderem auch in der Bezahlung auswirkte. Auch eine Erklärung half meist nicht viel, mit dem Diplom gleichgestellt usw..
Ich musste mir meine jetzige Stelle hart erarbeiten, durch Praktika und Bachelorarbeit natürlich gering bzw. unbezahlt, nach einem Jahr in der gleichen Firma bekomme ich schön langsam auch die Anerkennung meiner Vorgesetzten.
Liebe Meister, seit mir nicht böse. Es ist so, ich habe beides mit erlebt und weiß, von was ich spreche. --> Meister ungleich Ingenieur (Bachelor)

Herzlicher Gruß Christian


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Guten Tag! Ich selbst habe eine Meister (IHK) Elektrotechnik und seit einem Jahr ein Bachelor (Automatisierungstechnik / Elektrotechnik). Diese beiden Abschlüsse sind nicht gleich zu stellen, definitiv nicht. Der Bachelor ist im lerntechnischen Vergleich wesentlich anspruchsvoller und geht zudem auch noch fast 3 mal solange...Die Abbruchquote bestätigt das: Beim Meister sind wir angefangen mit 40 Leuten und es haben 34 abgeschlossen. Beim Bachelor sind wir mit 120 Leuten angefangen und abgeschlossen haben gerade mal 22. Beides in Vollzeit.

Über die hier vielfach angesprochenen "komplexeren Problemlösungen" braucht man nicht zu sprechen, denn in meiner Meisterausbildung habe ich nie etwas von Integral/Differenzialrechnung geschweige denn Laplace-/Fourier-/ oder Z Transformationen gehört. Ohne dieses mathematische Werkzeug ist man erst gar nicht in der Lage auf "komplexe Problemlösungen" einzugehen. Selbst die komplexe Rechnung wurde erst im Studium aufgegriffen. Somit galt alles was ich als Meister bezüglich der Wechselstromtechnik berechnet habe nur in erster Näherung. Das ganze wird einem allerdings auch erst während des Studiums bewusst und deshalb glaube ich, dass viele Meister über die Komplexität des Ganzen gar nicht im klaren sind. Warum auch, uns wurde in der Meisterschule auch nie davon berichtet..


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klar, dass du das nicht erklären konntest. Der Bachelor ist ja auch kein Diplom, aber gut, dass du hier den Vergleich zum Meister aus eigener Erfahrung beschreiben kannst.

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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann solltest du deinem Chef mal erzählen, dass auch das FH Diplom zusammen mit dem Bachelor und Meister auf Stufe 6 steht... Das vergessen viele immer, dass das FH Diplom auch auf 6 steht!

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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An die letzten beiden, die Meister + Studium gemacht haben. Ihr sprecht mir aus der Seele ^^ Kann dem nur 100% zustimmen. Die Meister halten ihr Wissen halt für umfangreich und tiefgründig. Sie wissen es halt nicht besser. Sie denken, ihr Wissen ist die Spitze der Welt. Erst in einem Studium merkt man, wie grob man doch eigentlich gerechnet hat und was es bedeutet, sich in die Materie reinzuarbeiten. Mein Vater hat ein Diplom FH und ist nun knapp 60 Jahre. Er hat jahrelang im Bereich Elektrotechnik gearbeitet und kann diese Entscheidung nur belächeln. Dort waren auch Meister in seinem Bereich, aber fragt meinen dad mal, wer den Meistern das Wissen vermittelt hat, teilweise sogar, als diese noch Azubis waren. Er kann darüber nur lächeln, obwohl ihm zum Heulen zumute ist.

Im KFZ Bereich sag ich immer, Praxiserfahrung ist wichtig, aber das Austauschen eines Motors ist noch lang nicht so niveauvoll, wie einen Motor zu entwickeln. Würde man den Meister auf dem Niveau eines Studiums ausbilden, dann würde dort nahezu keiner abschließen, weil kaum einer ein Abi hat. Selbst mit einem Abi ist ein Studium kein Zuckerschlecken.


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Einen Motor austauschen kann ein Meister aber alleine (bzw. mit einer Hilfskraft). Einen Motor entwickeln schafft ein Ingenieur aber nicht allein. In der Realität sind die Aufgaben in so kleine Teilaufgaben unterteilt, dass so auch die Komplexität erheblich sinkt. Eine kleine Nebenbemerkung: Wenn Dein Vater vor 1976 seinen Abschluss gemacht haben sollte, war er wohl Ing. grad.?

Lounge Gast schrieb:
>
> An die letzten beiden, die Meister + Studium gemacht haben.
> Ihr sprecht mir aus der Seele ^^ Kann dem nur 100% zustimmen.
> Die Meister halten ihr Wissen halt für umfangreich und
> tiefgründig. Sie wissen es halt nicht besser. Sie denken, ihr
> Wissen ist die Spitze der Welt. Erst in einem Studium merkt
> man, wie grob man doch eigentlich gerechnet hat und was es
> bedeutet, sich in die Materie reinzuarbeiten. Mein Vater hat
> ein Diplom FH und ist nun knapp 60 Jahre. Er hat jahrelang im
> Bereich Elektrotechnik gearbeitet und kann diese Entscheidung
> nur belächeln. Dort waren auch Meister in seinem Bereich,
> aber fragt meinen dad mal, wer den Meistern das Wissen
> vermittelt hat, teilweise sogar, als diese noch Azubis waren.
> Er kann darüber nur lächeln, obwohl ihm zum Heulen zumute ist.
>
> Im KFZ Bereich sag ich immer, Praxiserfahrung ist wichtig,
> aber das Austauschen eines Motors ist noch lang nicht so
> niveauvoll, wie einen Motor zu entwickeln. Würde man den
> Meister auf dem Niveau eines Studiums ausbilden, dann würde
> dort nahezu keiner abschließen, weil kaum einer ein Abi hat.
> Selbst mit einem Abi ist ein Studium kein Zuckerschlecken.


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   24.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie das früher hieß kann ich nicht sagen, da war ich noch flüssig. Kann ihn ja mal fragen, wenn ich wieder zu hause bin. Jedenfalls konnte er seinen Hochschulabschluss irgendwie umwandeln zu Diplom FH. Dafür musste er damals Berufspraxis etc nachweisen. Er hatte damals ein richtiges Abitur gemacht und nicht eine POS, was immer das auch war, so hat er es mir mal erklärt. sein Studium ging 3,5 jahre damals und deswegen konnte er es umwandeln lassen direkt nach der Wende. Wie das genau lief, keine Ahnung, da war ich erst 5 ^^

Und sicher entwickelt ein Akademiker nicht allein einen kompletten Motor, das würde viel zu lang dauern, wo man heute jedes Jahr ein neues Auto rausbringen muss. Im Grunde sind das aber alles Projektteams bestehend aus Ingenieuren. Einen Meister trifft man erst, wenn es in Richtung Massenfertigung geht.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann scheint mir dein Vater auf diese Ing. Schule gewesen zu sein und wurde nachdiplomiert - Obwohl man damit ein Diplom (FH) hat, ist man damit kein Akademiker und wird heutzutage nichtmal zu einem Master zugelassen (Es ist ein staatlicher Abschluss und kein Akademischer)

Lounge Gast schrieb:
>
> Wie das früher hieß kann ich nicht sagen, da war ich noch
> flüssig. Kann ihn ja mal fragen, wenn ich wieder zu hause
> bin. Jedenfalls konnte er seinen Hochschulabschluss irgendwie
> umwandeln zu Diplom FH. Dafür musste er damals Berufspraxis
> etc nachweisen. Er hatte damals ein richtiges Abitur gemacht
> und nicht eine POS, was immer das auch war, so hat er es mir
> mal erklärt. sein Studium ging 3,5 jahre damals und deswegen
> konnte er es umwandeln lassen direkt nach der Wende. Wie das
> genau lief, keine Ahnung, da war ich erst 5 ^^
>
> Und sicher entwickelt ein Akademiker nicht allein einen
> kompletten Motor, das würde viel zu lang dauern, wo man heute
> jedes Jahr ein neues Auto rausbringen muss. Im Grunde sind
> das aber alles Projektteams bestehend aus Ingenieuren. Einen
> Meister trifft man erst, wenn es in Richtung Massenfertigung
> geht.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Er hat aber jahrelang als Ingenieur gearbeitet und das Geld machte auch keine Abstriche. Das war halt das Problem früher, zwei völlig unterschiedliche Bildungssysteme unter einen Hut zu bringen. Ich als sein Sohn kann nur sagen, dass mit der Nachdiplomierung der Staat noch das Beste draus gemacht hat, auch wenn es viele Absolventen heute anders sehen. Er hat jahrelang auf akademischem Niveau gelernt und gearbeitet, was ich auch heut noch an seinen Büchern etc sehen kann. Es hat halt nach der Wende nur nicht in dieses streng zertifizierte Hochschulsystem gepasst und konnte deswegen nicht anerkannt werden. Damit diese Leute nicht regelrecht ohne Ausbildung dastehen, musste diese Nachdiplomierung einfach erfolgen. Wär ja blöd, wenn man jahrelang als Ingenieur arbeitet und allein aufgrund der Wende regelrecht seine Ausbildung verliert. Ob er damit zum Master zugelassen wird oder nicht ist dabei ziemlich egal. Die Leute, die es betrifft, die werden in diesem Alter auch keinen Master mehr machen. Die meisten nachdiplomierten Leute sind eh kurz vor der Rente.

Mir und meiner Familie hat diese Nachdiplomierung meines Vaters auf jeden Fall den Hintern gerettet. Wäre seine Ausbildung aufgrund der Wende verfallen, dann hätte es die Familie regelrecht zerrissen. Man stelle sich mal vor ein Ingenieur steht wegen der Wende von heut auf morgen ohne Ausbildung da.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nett das hier zu lesen, sehr viele Vorurteile und selten begründet.

Es gibt sehr wohl Hauptschüler die es zum Konstruktionsleiter schaffen, alles eine Sache des Willens. Ich habe nach einer KFZ Ausbildung 5 Jahre gearbeitet um mir den Techniker leisten zu können. Anschließend gleich darauf das Dipl. Maschinenbau (FH) gemacht. Der Aufwand zwischen dem Techniker und dem Dipl. Maschinenbau (FH) ist nicht sonderlich groß. In den Fächern Konstruktion, den organisatorischen Fächer sowie bei der Mitarbeiterführung bekommt der Techniker sogar mehr wissen vermittelt als der FH Student. In den Fächern Mathe und Physik werden beim Techniker alle relevanten Themen durch genommen, jedoch findet hier keine sonderliche Vertiefung statt. Das Studium fiel mir aufgrund der Technikerausbildung leichter. Wohlgemerkt FH zur Uni liegen da noch Welten. Auch bei uns im Unternehmen werden Ing. und Techniker in gleichen Abteilungen als Kollegen eingesetzt. Die Techniker haben die gleichen Aufgaben jedoch ein geringeres Gehalt. Die Gleichstellung Meister/Techniker/Bachelor halte ich für haltlos. Es würde eher gehen Techniker und Bechlor.


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   25.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die erste Nachdiplomierungswelle lief vor der Wende in Westdeutschland. Da konnten die graduierten Ingenieure den Dipl.-Ing. (FH) gegen eine Bearbeitungsgebühr (ca. 150 DM) erwerben. Das haben fast alle so gemacht. Deshalb ist der Ing. grad. praktisch von der Bildfläche verschwunden.


Lounge Gast schrieb:
>
> Er hat aber jahrelang als Ingenieur gearbeitet und das Geld
> machte auch keine Abstriche. Das war halt das Problem früher,
> zwei völlig unterschiedliche Bildungssysteme unter einen Hut
> zu bringen. Ich als sein Sohn kann nur sagen, dass mit der
> Nachdiplomierung der Staat noch das Beste draus gemacht hat,
> auch wenn es viele Absolventen heute anders sehen. Er hat
> jahrelang auf akademischem Niveau gelernt und gearbeitet, was
> ich auch heut noch an seinen Büchern etc sehen kann. Es hat
> halt nach der Wende nur nicht in dieses streng zertifizierte
> Hochschulsystem gepasst und konnte deswegen nicht anerkannt
> werden. Damit diese Leute nicht regelrecht ohne Ausbildung
> dastehen, musste diese Nachdiplomierung einfach erfolgen. Wär
> ja blöd, wenn man jahrelang als Ingenieur arbeitet und allein
> aufgrund der Wende regelrecht seine Ausbildung verliert. Ob
> er damit zum Master zugelassen wird oder nicht ist dabei
> ziemlich egal. Die Leute, die es betrifft, die werden in
> diesem Alter auch keinen Master mehr machen. Die meisten
> nachdiplomierten Leute sind eh kurz vor der Rente.
>
> Mir und meiner Familie hat diese Nachdiplomierung meines
> Vaters auf jeden Fall den Hintern gerettet. Wäre seine
> Ausbildung aufgrund der Wende verfallen, dann hätte es die
> Familie regelrecht zerrissen. Man stelle sich mal vor ein
> Ingenieur steht wegen der Wende von heut auf morgen ohne
> Ausbildung da.


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   26.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nachdiplomierung ist Betrug an FHlern. Wer damals das gemacht hat, sah nie eine Hochschule von innen.

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   26.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist absoluter Schmarrn. Sie dir mal die Mitschriften von den Ing-Schulen der DDR an. Sie haben nunmal ihren Abschluss in einem anderen System gemacht und soll man diesen nun den Abschluss allein aufgrund der Wende aberkennen? Für die DDR waren dies damals die Akademiker und sie wurden auch so ausgebildet. Vom Niveau her stand es der heutigen FH in nichts nach. Mein Vater hat noch all seine Unterlagen und Bücher, die Themen waren genau die gleichen wie heut, nur dass man heut evtl noch andere Forschungsthemen kennenlernt.

Versetz ich mal in die Situation, du machst heut einen FH Bachelor und dieser wird aufgrund einer politischen Änderung in Deutschland von heut auf morgen aberkannt. Dann würdest du auch sagen, ich will, dass es anerkannt wird. Es konnte früher keiner etwas dafür, dass er in der DDR es in dieser Form lernen musste. Man darf die Leute dafür aber nicht strafen, nur weil sich manche heute auf den Schlips getreten fühlen.


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   26.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Respekt an die Leute, die mit niedriger Ausbildung hohe Plätze besetzen.
Man muss schließlich seinen Arbeitgeber mit seiner Person und Können überzeugen. DIN-A4 mit dem Titel allein reicht da nicht.


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   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In der ersten Zeit haben die Fachhochschulen auch noch den Ing. grad. vergeben. Wer da ein Studium zum Ing. grad. angetreten hatte, hat am Ende zu seiner großen Überraschung den Dipl.-Ing. bekommen. anfangs auf Wunsch teilweise auch ohne den Zusatz FH.


Lounge Gast schrieb:
>
> Nachdiplomierung ist Betrug an FHlern. Wer damals das gemacht
> hat, sah nie eine Hochschule von innen.


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   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Grundsätzlich hast Du recht. In Westdeutschland war die Berufsbezeichnung "Ingenieur" ursprünglich überhaupt nicht geschützt. Deshalb konnte sich auch jemand ohne entsprechende Ausbildung als Ingenieur bezeichnen. Das dürfte auch dazu geführt haben, dass man mit "Ingenieur" nicht zwangsläufig einen Akademiker verbunden hat. Erst mit Einführung der Graduierung an den Ingenieurschulen war die Berufsbezeichnung geschützt. Aber auch dann durften noch diejenigen ohne Ausbildung diese Bezeichnung als Besitzstand weiterführen. Das hat alles nicht mit der DDR zu tun, war eine rein westdeutsche Angelegenheit.


Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist absoluter Schmarrn. Sie dir mal die Mitschriften von
> den Ing-Schulen der DDR an. Sie haben nunmal ihren Abschluss
> in einem anderen System gemacht und soll man diesen nun den
> Abschluss allein aufgrund der Wende aberkennen? Für die DDR
> waren dies damals die Akademiker und sie wurden auch so
> ausgebildet. Vom Niveau her stand es der heutigen FH in
> nichts nach. Mein Vater hat noch all seine Unterlagen und
> Bücher, die Themen waren genau die gleichen wie heut, nur
> dass man heut evtl noch andere Forschungsthemen kennenlernt.
>
> Versetz ich mal in die Situation, du machst heut einen FH
> Bachelor und dieser wird aufgrund einer politischen Änderung
> in Deutschland von heut auf morgen aberkannt. Dann würdest du
> auch sagen, ich will, dass es anerkannt wird. Es konnte
> früher keiner etwas dafür, dass er in der DDR es in dieser
> Form lernen musste. Man darf die Leute dafür aber nicht
> strafen, nur weil sich manche heute auf den Schlips getreten
> fühlen.


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   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zahlt sich der Master aus?

'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt dagegen der Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311 Euro und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird also sogar besser bezahlt als das Diplom ....'

eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Erstens sind das Einstiegsgehälter, also sagen kaum was über das spätere Gehalt aus. Nach einigen Jahren wird Lücke garantiert viel größer sein, allein daher weil man leuten mit "nur"bachelor" rein formal gewisse Positionen gar nicht anbietet.

Und zweiten wird hier Uni-Diplom mir FH-Diplom vermischt. Mit Uni-Diplom ist man sicher gehaltstechnisch sehr nah am Master. Und wenn Master dann geringfügig doch mehr verdienen, dann liegt das eher an natürlicher statitischer Schwankung oder eben auch an den eriwiesnerenmassen besseren Noten die im Master vergeben werden

Aber Master lohnt sich auf jeden Fall!

Lounge Gast schrieb:
>
> Zahlt sich der Master aus?
>
> 'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt dagegen der
> Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern
> verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben
> Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311 Euro
> und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird also
> sogar besser bezahlt als das Diplom ....'
>
> eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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   27.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind IngenieurHOCHschulen.

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   30.04.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ob jetzt da oder da mehr bezahlt wird und ob es Fh oder Uni ist, ist nach dieser Gehaltstabelle ja wohl egal. Die Einstiegsgehälter weichen mit knapp 2000 ? kaum von einander ab, gerade weil es brutto ist. Langfristig würde ich auch sagen, dass sich der Master auszahlt und dass auch jetzt schon einige Jobs nur für Master bereit stehen, aber diese Positionen sind begrenzt. Wenn ich mich um einen ganz normalen Job bewerbe, konkurrieren die Ba sowohl mit Diplom und Master. Falls sie genommen werden haben sie zwei Jahre weniger an der Uni verbracht, wodurch sich die 2.000 ? weniger am Anfang wieder einspielen lassen. Pauschalisieren hilft hier nicht...kommt immer auf den individuellen Fall an.

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   04.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt nicht ganz!! schau dir mal Tarifverträge aus der Instdustie mal an!! Da ist der BA immer noch besser bezahlt als der Meister!!!

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   07.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei Meister=Bachelor=Techniker usw. handelt es sich nicht um die Wissensäquivalenz, sondern um die Aufstiegschanchen in der beruflichen Laufbahn.

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   09.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich niemand!
Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht so aus:
1. 3,5 Jahre Lehre
2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
3. 1,5 Jahre Meisterschule
4. 0,5 Jahre Prüfungen.

Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre Ausbildung!
Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer von den Damen und Herren Studenten gehen würde.
Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.

Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für Handwerksmeister: "Master"


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   09.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zu meinem Vorposter:

1. Stimmt
2. Absoluter Unsinn!!! Was für "Weiterbildungen in möglichst vielen verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen" Bullshit
3. Meisterschule geht in Vollzeit i. d. R. 9 Monate, in Teilzeit 3 Jahre
4. Unsinn! Die Prüfung ist natürlich beim Meister-Lehrgang mit drin.

Und die offizielle Bezeichnung ist definitv nicht "Master", sondern Meister (IHK), Meister (HWK) o. ä.

Fakt ist,

- die Meister-Weiterbildung ist vom intellektuellen Anspruch deutlich unterhalb des Abiturs anzusiedeln, die Ausbildung sowieso
- zwischen Meister und Bachelor liegen nicht nur Welten, sondern Galaxien!

Sich allein auf Zeiträume zu beziehen, ist unzulässig. 3 Jahre Lehre sind weniger anspruchsvoll als 3 Jahre Oberstufe => kein Vergleich

Trotz alledem ist die allgemeine Besserstellung der Meister und Techniker gut und war längst überfällig. In anderen Ländern gelten Fachschulabschlüsse selbstverständlich als akademisch, was in Dtl. trotz DQR nicht der Fall ist. Auch berufliche Bildung ist wertvoll, gerade für die Wirtschaft.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Zu dem Poster da oben. Bitter versuch nicht die Ausbildungszeit des Meisters in die Länge zu rechnen. Eine 3,5 jährige Ausbildung ist kein Muss, es gibt genauso Meister für 2 jährige Ausbildungen. 5 Jahre Weiterbildungen ist Quark. Sieh dir die Zugangsberechtigungen für die Meisterschule an. In vielen Fällen braucht man 1-2 jahre Berufserfahrung. 3.+4. Punkt gehört ja wohl zusammen. Ein komplette Meisterschule in Vollzeit geht zwischen 4 bis allerhöchstens 12 Monaten.

Zu dem anderen Poster. Andere Länder mögen eine Fachschule als akademische Ausbildung auslegen, aber das machen diese doch nur, um in Bildungsstatistiken besser da zu stehen. Sind wir mal ehrlich, das Niveau einer Meisterschule geht nicht über die vielleicht 11. Klasse hinaus und sowas soll man akademisch nennen? Dann müsste man ja jeden Abiturienten Akademiker nennen. Wenn das Niveau einer Ausbildung nicht ausschlaggebend ist für eine Einstufung, wo Abschlüsse verglichen werden sollen, was soll denn dann das Kriterium sein? Akademiker lernen genauso praktische Inhalte oder haben wie ich oft schon eine Ausbildung gemacht und gearbeitet. All das wird nicht berücksichtigt. Das ist nichts anderes als ein Lobbysieg der IHK/HWK. Eine akademische Ausbildung ist ein jahrelanges Studium eines Fachbereiches auf enorm hohem Niveau. Gerade Mathe und Physik sind dort sehr wichtig. Es sagt keiner, dass Handwerker nicht wichtig sind, man kann sie doch aber nichtmal ansatzweise mit einem Akademiker auf eine Stufe stellen und ich habe selbst vor meinem Studium Ausbildung gemacht + jahre gearbeitet. Ich kenne die Praxis, andersrum kennen die Meister aber nicht die Hochschule und hier wird die Sache interessant. Die Meister, die zusätzlich studiert haben sagen ALLE!, dass ein Studium höher anzusiedeln ist als die Meisterschule. Die Meister, die das aus Ignoranz oder was auch immer nicht wahrhaben wollen meinen, dass ist schon korrekt so und versuchen das mit solchen fadenscheinigen Berechnungen wie da oben auch noch zu belegen.

Ich hätte auch in knapp 6 monaten Vollzeit meinen Industriemeister Chemie machen können, davon hat mir mein Chef abgeraten, wenn ich weiterkommen möchte. Statt 6 Monaten, hab ich nun 6 Jahre zu tun. 1 Jahr Fachabi + 5 Jahre Studium. Gut, es ist nun der Master, aber sind wir mal ehrlich. Soviel mehr bekommt man in den 3 Semestern auch nicht beigebracht. Man ist sozusagen ein Bachelor, der in einem Fachgebiet sich weiter eingearbeitet hat. Bei uns ist der Master eine reine Spezialisierung des Chemie Bachelorstudiums. Das komplette Grundwissen wurde im Bachelor beigebracht. Ich und viele meiner Kommilitonen, denen es genauso geht wie mir, finden den DQR einfach als Lobbyentscheidung. Und ja, ich kenne auch Handwerksmeister, die ein Studium versucht haben. Keiner von denen findet diesen DQR nun berechtigt.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja, 10,5 Jahre auf Realschulniveau.
Das aufgezählte ist nichts anderes als Berufserfahrung, die man nun als Ausbildung ummünzen will. Nach der Logik ist der Hauptschüler, der jede Klasse wiederholen muss genau so gebildet wie der Abiturient. Wer 5 Jahre im Handwerk arbeitet und ab und an mal auf ein Seminar geht ist noch lange nicht so gut ausgebildet wie ein Akademiker. True Story. Wer 10 JAhre im Handwerk gearbeitet hat kann im Gegenteil froh sein, wenn er nicht vollkommen verblödet ist während der Zeit auf Grund der einfach gestrickten Arbeit. Wenn ich sehe, was für Leute aus meinem Bekanntenkreis den Meister machen und bestehen (die haben sogar mit dem Prozentrechnen Probleme), wird mir schon klar wie viel der Meister wert ist. Nämlich das was früher mal die reguläre Berufsausbildung wert war, nachdem diese auf Hauptschulniveau herabgesenkt wurde. Klar, bei den Handwerkern hält sich am Stammtisch auch jeder für den klügsten und kann alles besser als die bösen Akademiker. Dummerweise sieht die Realität anders aus und wer auf gut deutsch zu dämlich fürs Abitur ist sollte über das Studieren oder Anerkennung einer Berufsausbildung als akademische Titels nicht mal nachdenken.
Die offizielle Bezeichnung für einen Meister ist übrigens nicht Master. Wenn ihr mehr geld wollt dann geht zur Abendschule und macht danach einen echten Bachelor. Einfach zu hoffen,d ass man ohne Leistung was anerkannt bekommt ist genau die Einstellung, die euch von der Schule in den Handwerksberuf gebracht hat: Nicht gut genug fürs Gymnasium.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So ein Schwachsin...

Das sieht eher so aus:

- 10 Jahre Realschule
- 3,5 Jahre Ausbildung
- Direkt danach 9 Monate Meisterschule...


Jetzt mal das Studium:
- 12-13 Jahre Schule
- 3-4 Jahre Bachelor

Mal ganz abgesehen vom Niveu....

Die Meister reden immer von 2 Jahren die der Meisterkurs dauert, vergessen aber immer, dass sie in den 2 Jahren nur einmal die Woche am Samstag zur IHK trotteln...
Lounge Gast schrieb:
>
> Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich
> niemand!
> Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht so aus:
> 1. 3,5 Jahre Lehre
> 2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen
> verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
> 3. 1,5 Jahre Meisterschule
> 4. 0,5 Jahre Prüfungen.
>
> Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre Ausbildung!
> Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer von
> den Damen und Herren Studenten gehen würde.
> Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.
>
> Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für Handwerksmeister:
> "Master"


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Alleine schon die Tatsache, dass das Einstiegsgehalt eines nichtleitenden Bachelors deutlich über dem eines standard Meister (Nicht leitend) liegt, zeitgt schon auf, welcher Abschluss vom Arbeitgeber höherwertig eingestuft wird... Mit dem Bachelor liegt man in der Industrie (IGBCE etc.) bei ca. 42-45K ? zum Einstieg (E11) - Der Meister bekommt in der Regel weiterhin seine E7 wie auch nach der Ausbildung, es sei denn er bekommt nen Gruppenleiterjob, dann gibt es E8 oder mit viel Glück E9....

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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Chemiestudium dauert wohl nicht nur 5 Jahre? Das hört sich sehr nach Fachhochschule an. Ein "richtiger" Chemiker hat ohne Promotion eigentlich keine Chance, und das geht nur an der Uni und dauert insgesamt sehr viel länger.


Lounge Gast schrieb:
>
> Zu dem Poster da oben. Bitter versuch nicht die
> Ausbildungszeit des Meisters in die Länge zu rechnen. Eine
> 3,5 jährige Ausbildung ist kein Muss, es gibt genauso Meister
> für 2 jährige Ausbildungen. 5 Jahre Weiterbildungen ist
> Quark. Sieh dir die Zugangsberechtigungen für die
> Meisterschule an. In vielen Fällen braucht man 1-2 jahre
> Berufserfahrung. 3.+4. Punkt gehört ja wohl zusammen. Ein
> komplette Meisterschule in Vollzeit geht zwischen 4 bis
> allerhöchstens 12 Monaten.
>
> Zu dem anderen Poster. Andere Länder mögen eine Fachschule
> als akademische Ausbildung auslegen, aber das machen diese
> doch nur, um in Bildungsstatistiken besser da zu stehen. Sind
> wir mal ehrlich, das Niveau einer Meisterschule geht nicht
> über die vielleicht 11. Klasse hinaus und sowas soll man
> akademisch nennen? Dann müsste man ja jeden Abiturienten
> Akademiker nennen. Wenn das Niveau einer Ausbildung nicht
> ausschlaggebend ist für eine Einstufung, wo Abschlüsse
> verglichen werden sollen, was soll denn dann das Kriterium
> sein? Akademiker lernen genauso praktische Inhalte oder haben
> wie ich oft schon eine Ausbildung gemacht und gearbeitet. All
> das wird nicht berücksichtigt. Das ist nichts anderes als ein
> Lobbysieg der IHK/HWK. Eine akademische Ausbildung ist ein
> jahrelanges Studium eines Fachbereiches auf enorm hohem
> Niveau. Gerade Mathe und Physik sind dort sehr wichtig. Es
> sagt keiner, dass Handwerker nicht wichtig sind, man kann sie
> doch aber nichtmal ansatzweise mit einem Akademiker auf eine
> Stufe stellen und ich habe selbst vor meinem Studium
> Ausbildung gemacht + jahre gearbeitet. Ich kenne die Praxis,
> andersrum kennen die Meister aber nicht die Hochschule und
> hier wird die Sache interessant. Die Meister, die zusätzlich
> studiert haben sagen ALLE!, dass ein Studium höher
> anzusiedeln ist als die Meisterschule. Die Meister, die das
> aus Ignoranz oder was auch immer nicht wahrhaben wollen
> meinen, dass ist schon korrekt so und versuchen das mit
> solchen fadenscheinigen Berechnungen wie da oben auch noch zu
> belegen.
>
> Ich hätte auch in knapp 6 monaten Vollzeit meinen
> Industriemeister Chemie machen können, davon hat mir mein
> Chef abgeraten, wenn ich weiterkommen möchte. Statt 6
> Monaten, hab ich nun 6 Jahre zu tun. 1 Jahr Fachabi + 5 Jahre
> Studium. Gut, es ist nun der Master, aber sind wir mal
> ehrlich. Soviel mehr bekommt man in den 3 Semestern auch
> nicht beigebracht. Man ist sozusagen ein Bachelor, der in
> einem Fachgebiet sich weiter eingearbeitet hat. Bei uns ist
> der Master eine reine Spezialisierung des Chemie
> Bachelorstudiums. Das komplette Grundwissen wurde im Bachelor
> beigebracht. Ich und viele meiner Kommilitonen, denen es
> genauso geht wie mir, finden den DQR einfach als
> Lobbyentscheidung. Und ja, ich kenne auch Handwerksmeister,
> die ein Studium versucht haben. Keiner von denen findet
> diesen DQR nun berechtigt.


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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein "richtiger" Chemiker? Wo lebst du bitte? Alle Bachelor aus meinem Studiengang haben einen Job mit Kusshand bekommen. Ich selbst bin im Master nun und damit stehen die Chancen sogar noch besser. Seit BA + MA gibt es von der Studiendauer her keinen Unterschied mehr zwischen FH und Uni. Promotion ist keine Pflicht, das erzählen nur irgendwelche sensationslüsternen Schundblätter. Habe selbst in der BASF gelernt und hab auch noch genügend Beziehungen dort und weiß, was dort eingestellt wird. Eine Promotion ist denen nicht so wichtig, wie es manche Medien darstellen. Solang es kein einheitliches Promotionsverfahren gibt in Deutschland, ist das auch völlig daneben. In Zeiten, wo ein Arzt in 4-5 Monaten sein Dr machen kann und der Chemiker 4-5 Jahre braucht, ist sowas absolut überzogen. Ein Chemiker mit 5 Jahren Studium reicht völlig aus. Die speziellen Sachen muss man sowieso erst im Betrieb lernen. Ein Studium kann nunmal keine 100 Schwerpunkte vermitteln, dann würde es 20 Jahre dauern. Promotion ist wirklich nur wichtig, wenn du in irgendwelche extremen Forschungsteams möchtest. Der normale Ingenieur im Betrieb ist BA oder MA.

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   10.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Gleich kommt ein Meister und sagt: Der Meister ist viel mehr wert als ein Chemiestudium, da man ja 10 Jahre bis zum Meister braucht :-)

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Chemiestudium dauert wohl nicht nur 5 Jahre? Das hört
> sich sehr nach Fachhochschule an. Ein "richtiger"
> Chemiker hat ohne Promotion eigentlich keine Chance, und das
> geht nur an der Uni und dauert insgesamt sehr viel länger.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zu dem Poster da oben. Bitter versuch nicht die
> > Ausbildungszeit des Meisters in die Länge zu rechnen. Eine
> > 3,5 jährige Ausbildung ist kein Muss, es gibt genauso
> Meister
> > für 2 jährige Ausbildungen. 5 Jahre Weiterbildungen ist
> > Quark. Sieh dir die Zugangsberechtigungen für die
> > Meisterschule an. In vielen Fällen braucht man 1-2 jahre
> > Berufserfahrung. 3.+4. Punkt gehört ja wohl zusammen. Ein
> > komplette Meisterschule in Vollzeit geht zwischen 4 bis
> > allerhöchstens 12 Monaten.
> >
> > Zu dem anderen Poster. Andere Länder mögen eine Fachschule
> > als akademische Ausbildung auslegen, aber das machen diese
> > doch nur, um in Bildungsstatistiken besser da zu stehen.
> Sind
> > wir mal ehrlich, das Niveau einer Meisterschule geht nicht
> > über die vielleicht 11. Klasse hinaus und sowas soll man
> > akademisch nennen? Dann müsste man ja jeden Abiturienten
> > Akademiker nennen. Wenn das Niveau einer Ausbildung nicht
> > ausschlaggebend ist für eine Einstufung, wo Abschlüsse
> > verglichen werden sollen, was soll denn dann das Kriterium
> > sein? Akademiker lernen genauso praktische Inhalte oder
> haben
> > wie ich oft schon eine Ausbildung gemacht und
> gearbeitet. All
> > das wird nicht berücksichtigt. Das ist nichts anderes
> als ein
> > Lobbysieg der IHK/HWK. Eine akademische Ausbildung ist ein
> > jahrelanges Studium eines Fachbereiches auf enorm hohem
> > Niveau. Gerade Mathe und Physik sind dort sehr wichtig. Es
> > sagt keiner, dass Handwerker nicht wichtig sind, man
> kann sie
> > doch aber nichtmal ansatzweise mit einem Akademiker auf
> eine
> > Stufe stellen und ich habe selbst vor meinem Studium
> > Ausbildung gemacht + jahre gearbeitet. Ich kenne die
> Praxis,
> > andersrum kennen die Meister aber nicht die Hochschule und
> > hier wird die Sache interessant. Die Meister, die
> zusätzlich
> > studiert haben sagen ALLE!, dass ein Studium höher
> > anzusiedeln ist als die Meisterschule. Die Meister, die
> das
> > aus Ignoranz oder was auch immer nicht wahrhaben wollen
> > meinen, dass ist schon korrekt so und versuchen das mit
> > solchen fadenscheinigen Berechnungen wie da oben auch
> noch zu
> > belegen.
> >
> > Ich hätte auch in knapp 6 monaten Vollzeit meinen
> > Industriemeister Chemie machen können, davon hat mir mein
> > Chef abgeraten, wenn ich weiterkommen möchte. Statt 6
> > Monaten, hab ich nun 6 Jahre zu tun. 1 Jahr Fachabi + 5
> Jahre
> > Studium. Gut, es ist nun der Master, aber sind wir mal
> > ehrlich. Soviel mehr bekommt man in den 3 Semestern auch
> > nicht beigebracht. Man ist sozusagen ein Bachelor, der in
> > einem Fachgebiet sich weiter eingearbeitet hat. Bei uns
> ist
> > der Master eine reine Spezialisierung des Chemie
> > Bachelorstudiums. Das komplette Grundwissen wurde im
> Bachelor
> > beigebracht. Ich und viele meiner Kommilitonen, denen es
> > genauso geht wie mir, finden den DQR einfach als
> > Lobbyentscheidung. Und ja, ich kenne auch
> Handwerksmeister,
> > die ein Studium versucht haben. Keiner von denen findet
> > diesen DQR nun berechtigt.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Ingenieur ist aber nur ein Ingenieur, kein Chemiker!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein "richtiger" Chemiker? Wo lebst du bitte? Alle
> Bachelor aus meinem Studiengang haben einen Job mit Kusshand
> bekommen. Ich selbst bin im Master nun und damit stehen die
> Chancen sogar noch besser. Seit BA + MA gibt es von der
> Studiendauer her keinen Unterschied mehr zwischen FH und Uni.
> Promotion ist keine Pflicht, das erzählen nur irgendwelche
> sensationslüsternen Schundblätter. Habe selbst in der BASF
> gelernt und hab auch noch genügend Beziehungen dort und weiß,
> was dort eingestellt wird. Eine Promotion ist denen nicht so
> wichtig, wie es manche Medien darstellen. Solang es kein
> einheitliches Promotionsverfahren gibt in Deutschland, ist
> das auch völlig daneben. In Zeiten, wo ein Arzt in 4-5
> Monaten sein Dr machen kann und der Chemiker 4-5 Jahre
> braucht, ist sowas absolut überzogen. Ein Chemiker mit 5
> Jahren Studium reicht völlig aus. Die speziellen Sachen muss
> man sowieso erst im Betrieb lernen. Ein Studium kann nunmal
> keine 100 Schwerpunkte vermitteln, dann würde es 20 Jahre
> dauern. Promotion ist wirklich nur wichtig, wenn du in
> irgendwelche extremen Forschungsteams möchtest. Der normale
> Ingenieur im Betrieb ist BA oder MA.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Ing ist nur ein Ing und kein Chemiker? Da hat jemand ein falsches Weltbild. Wird ein Chemiker erst durch eine Promotion zum Chemiker? Das wär mir neu. Ein Chemiestudium geht bis zum Master 5 Jahre. Zeig mir mal eine Hochschule, die ein Chemiestudium heute mit 6-7 Jahren anbietet?! Dann wäre ja auch ein Maschinenbauer mit 5 Jahren Studium kein Maschinenbauer und ein Biologe genausowenig. Schön etwas dürftig deine Aussagen.

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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich weiß nicht ob hier jemand eine Ahnung hat was ein Fachwirt/Meister ist !!??? Berufsausbildung 3 Jahre + 2 JAhre Weiterbildung IHK/Handewerkskammer!!! Studenten die von der Uni kommen sind in Berufen in der wirtschaft nicht so gerne gesehen!!! Dual ist besser!!! Theorie + Praxis!!! Studierte können nur die Theorie nicht die Praxis also müsste ein Student weniger Kenntnisse haben !!!

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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ach und du kannst anscheinend nicht zwischen Voll und Teilzeitausbildungen unterscheiden. 3 jahre Berufsausbildung stimmt, 2 Jahre Meisterschule stimmt nicht. Die längste Meisterschule in Vollzeit geht 12 Monate. Dualstudium ist nur besser, solang du in diesem einen Betrieb bleibst, weil das Studium dann meistens direkt auf den Betrieb ausgerichtet ist. Und dieses Vorurteil, dass ein Student nicht gern gesehen wird im Betrieb, hab ich persönlich noch NIE erlebt im Betrieb und ich war schon bei mehreren großen deutschen Konzernen beschäftigt. Theorie und Praxis hat man auch im Studium, einfach mal die Lehrpläne ansehen. Sicher kennt ein "Neuling" noch nicht die Abläufe im Betrieb, aber das darf man wohl nicht verlangen. Dann dürfte man auch keine betriebsfremden Meister einstellen wollen. Ein Student kann eben beides, theorie und praxis. Wer meint, ein Meister hat mehr Wissen, der sollte mal zum Arzt gehen.

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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Freunde, was ist das hier nur für eine Diskussion...? Nach dem Lesen vieler, mir die Fußnägel aufrollender Postings, möchte ich mal einige Auffälligkeiten beschreiben:

1. 98% der in diesem Thread postenden Bidungseliten - Meister wie Akademiker - haben, trotz ihrer erhöhten Kompetenzen im analytisch-abstrakten Denken, sowohl Intention als auch Funktion des DQR nicht ansatzweise erfasst. Vermeintliche Akademiker bringen sogar Verschwörungstheorien als Erklärung vor ("Frau Schavan und die IHK (!) wollen die Löhne drücken...").

2. Die scheinbare Gegenseite wird jeweils mit Unwissenheitsbomben attackiert: Friseure, Fleischer, KFZ-Mechatroniker etc., mit oder ohne Meisterabschluss, haben mit der IHK NICHTS zu tun, folglich wird die IHK auch keine Lobbyarbeit für o. g. Berufsgruppen betreiben. Hier wird Präzision verlangt, dann sollte diese auch folgen...

3. Während eines BA-Studiums werden die jeweiligen Inhalte im Vergleich zur beruflichen Weiterbildung breiter und tiefer vermittelt, daran gibt es nichts zu rütteln. Allerdings ist das nicht im Entferntesten Grund für irgendwelche Herabwürdigungen beruflich gebildeter - schon gar nicht mit einer lauthals rausgeschrienen Überhöhung der eigenen Intelligenz. Soetwas löst Fremdschämen aus, macht das bitte nicht weiter...!

4. Thema Intelligenz und Niveau: wo wäre der (wesentlich wissenschaftsfundiertere und damit akademischere) B.Sc. im Vergleich zum B.A. einzuordnen? Wo der eher anekdotische B.A. in BWL im Vergleich zum hochabstrakten B.Sc. in Mathematik? Zweitere belächeln erstere ebenfalls. Erstere wenden an, zweitere entwickeln. Master belächeln wiederum den Bachelor und vom Dr.-Grad ist der BA nicht minder weit entfernt als der Meister. Wir sehen: BA/MA/Dr./Meister/Techniker/Fachwirt ist nicht gleich BA/MA/Dr./Meister/Techniker/Fachwirt. Klingt trivial, scheint aber viele hier kognitiv zu überreizen.

Letztendlich haben die hier postenden Bachelor und Meister mehr gemeinsam als sie wollen, beide tragen ihre Minderwertigkeitskomplexe lauthals nach außen: der Meister ist unglücklich über die fehlende Anerkennung seines Abschlusses, der Bachelor wäre gerne mehr als das unterste Glied in der akademischen Kette.

Tip an die besonders lauten Bachelor/Meister-Eliten: gerade bei euch fällt auf, dass erhebliche Defizite in Orthografie und Grammatik bestehen. Denen solltet ihr euch mal analytisch-abstrakt oder praxiserfahren zuwenden ;)


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn Ihr beruflich so miteinander umgeht wie hier im Forum dann tut Ihr mir leid.

Bitte etwas mehr Respekt und wertschätzung an Beide Seiten.
Ob Akademiker, Meister oder sonst was, jeder der arbeitet und steuern zählt verdient etwas mehr Respekt.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nicht alle Meister sind Hauptschüler. Ich denke mal das werden die wenigsten sein. Ich kenn zumindest keinen.

Ich hab z.B Abitur, Ausbildung, Meister und den technisch Betriebswirt hinter mir. Glaubt es oder glaubt es nicht, über Einstiegsgehälter von 45.000euro kann ich Heute nur lachen.

Der zweiteBildungsweg war für mich genau das richtige und wirtschaftlich gesehen der bessere Weg.


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   11.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An den Poster da oben, der mit seinen ganzen Aufzählungen alles irgendwie runterreden möchte.

Zur entscheidenden Konferenz war lediglich die IHK eingeladen, keinerlei Hochschulvertretung oder ähnliches. Die IHK hat also sehrwohl extreme Lobbyarbeit betrieben. Die Handwerkskammern waren ebenso anwesend.

Und sicher dient der DQR zur weitern Absenkung der Löhne, weil man damit klarstellt, dass auch Meister für BA Stellen geeignet sind. Sie stehen auf der gleichen Stufe! Mehr Angebot und sinkende Löhne. Damit haben gerade Akademiker seit Jahren zu kämpfen. Überlegt mal, warum soviele Akademiker das Land jedes Jahr verlassen?! Jedes Jahr sind es knapp 100.000. Das sind fast ein viertel aller jährlich ausgebildeten Akademiker. Und warum ist das so? Weil das Verhältnis von Lohn zu Ausgaben in Deutschland nicht mehr stimmt. Die absoluten Löhne sind recht hoch europaweit, jedoch haben wir in Deutschland eine weitaus höhere Belastung, allein schon von steuerlicher Sicht. Meine Freundin verdient als Krankenschwester in Österreich mehr als ich, wenn ich in Deutschland arbeiten würde. Man merkt, die Akademiker rennen uns weg, also packen wir die Meister auf eine Stufe mit ihnen. Einfacher kann man rein statistisch das Fachkräfteproblem nicht lösen.

Für eine 6-12 monatige Weiterbildung in Vollzeit auf nicht besonders hohem Niveau, kenne persönlich die Lehrpläne und auch Meisterschüler, wird der Facharbeiter (Stufe 4) um gleich zwei Stufen angehoben. Macht der gleiche Facharbeiter über den zweiten Bildungsweg ein Studium zum Bachelor. Also ein Jahr Fachabitur + 3-4 Jahre Studium, landet er auf der gleichen Stufe. Das kann doch absolut nicht Sinn der Sache sein. Und selbst die "reinen" Studenten, die direkt übers Abitur zum Studium gekommen sind, da frag ich mich, hat das Abitur überhaupt keinen Wert hier? So wie der Facharbeiter seine 3 jährige Ausbildung hat, hat der Akademiker meistens sein 3 jähriges Abitur. Niveau beim Abi höher. Der Meister kann nach einem Jahr seinen Meister in 6-12 Monaten machen, der Bachelor macht 3-4 Jahre, wiederum auf höherem Niveau. Warum ist der Meister die einzigste im DQR befindliche Ausbildung, die aufgrund ihrer Berufserfahrung so eine Aufwertung rechtfertigt? Es geht doch um die Ausbildungen. Ein Akademiker kann genauso vor dem Studium schon 20 Jahre als Facharbeiter gearbeitet haben. Das tut nichts zur Sache, es geht einfach um die Qualtität der Ausbildungen. Im Endeffekt hat der Meister nach der 10. Klasse 3 Jahre Gesellenausbildung + max 1 Jahr Meister (Vollzeit). Die Berufstätigkeit zwischen Meister und Gesellenausbildung ist absolut irrelevant, da es um die Ausbildungen geht. Reine Ausbildungszeit beim Akademiker = 3 jahre Abitur + 3-4 jahre Bachelorstudium = 6-7 Jahre reine Ausbildungszeit!

Diese Einordnung ist einfach nicht gerechtfertigt. Das wurde einfach wieder über den Zaun gebrochen. Wenn selbst Meister, die anschließend studiert haben, diese Einstufung für absoluten Quatsch halten, dann sollte man sich das mal zu Herzen nehmen. Sie haben den Vergleich!


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   12.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ne ist klar: TIP mit einem p schreiben und etwas über die Grammatik aussagen wollen....

>
> Tip an die besonders lauten Bachelor/Meister-Eliten: gerade
> bei euch fällt auf, dass erhebliche Defizite in Orthografie
> und Grammatik bestehen. Denen solltet ihr euch mal
> analytisch-abstrakt oder praxiserfahren zuwenden ;)


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   12.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

97% aller Meister bleiben nach der Schule weiterhin ganz normaler Facharbeiter mit dem gleichen Gehalt in der Firma. In Zeiten in denen 8 von 9 Personen nen Meister machen ist das nunmal so... Kenne ne ganze Hand von Firmen, bei denen so gut wie jeder nen Meister Abschluss hat aber ganz normal arbeitet. Mehr Geld gibts nur, wenn es einen entsprechenden Job für den Meister gibt, die sind aber Mangelware - Als Techniker sieht das schon anders aus, die bringen meiner Meinung nach auch wesentlich mehr Fach Qualifaktion mit als nen Meister. Mit nem Bachelor / FH Diplom bekommt man in der Regel von Anfang an wesentlich mehr Geld (Aber auch nicht immer, z.B in kleineren Firmen)

Lounge Gast schrieb:
>
> Nicht alle Meister sind Hauptschüler. Ich denke mal das
> werden die wenigsten sein. Ich kenn zumindest keinen.
>
> Ich hab z.B Abitur, Ausbildung, Meister und den technisch
> Betriebswirt hinter mir. Glaubt es oder glaubt es nicht, über
> Einstiegsgehälter von 45.000euro kann ich Heute nur lachen.
>
> Der zweiteBildungsweg war für mich genau das richtige und
> wirtschaftlich gesehen der bessere Weg.


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich verdienen deutsche Fachkräfte wie Krankenschwestern im Ausland deutlich besser, weil dort das Lohnniveau insgesamt höher ist. Deutsche Handwerker und Facharbeiter können in den skandinavischen Ländern locker das Doppelte verdienen. Bei den Bachelors dürfte das aber nicht so sicher sein.


Lounge Gast schrieb:
>
> An den Poster da oben, der mit seinen ganzen Aufzählungen
> alles irgendwie runterreden möchte.
>
> Zur entscheidenden Konferenz war lediglich die IHK
> eingeladen, keinerlei Hochschulvertretung oder ähnliches. Die
> IHK hat also sehrwohl extreme Lobbyarbeit betrieben. Die
> Handwerkskammern waren ebenso anwesend.
>
> Und sicher dient der DQR zur weitern Absenkung der Löhne,
> weil man damit klarstellt, dass auch Meister für BA Stellen
> geeignet sind. Sie stehen auf der gleichen Stufe! Mehr
> Angebot und sinkende Löhne. Damit haben gerade Akademiker
> seit Jahren zu kämpfen. Überlegt mal, warum soviele
> Akademiker das Land jedes Jahr verlassen?! Jedes Jahr sind es
> knapp 100.000. Das sind fast ein viertel aller jährlich
> ausgebildeten Akademiker. Und warum ist das so? Weil das
> Verhältnis von Lohn zu Ausgaben in Deutschland nicht mehr
> stimmt. Die absoluten Löhne sind recht hoch europaweit,
> jedoch haben wir in Deutschland eine weitaus höhere
> Belastung, allein schon von steuerlicher Sicht. Meine
> Freundin verdient als Krankenschwester in Österreich mehr als
> ich, wenn ich in Deutschland arbeiten würde. Man merkt, die
> Akademiker rennen uns weg, also packen wir die Meister auf
> eine Stufe mit ihnen. Einfacher kann man rein statistisch das
> Fachkräfteproblem nicht lösen.
>
> Für eine 6-12 monatige Weiterbildung in Vollzeit auf nicht
> besonders hohem Niveau, kenne persönlich die Lehrpläne und
> auch Meisterschüler, wird der Facharbeiter (Stufe 4) um
> gleich zwei Stufen angehoben. Macht der gleiche Facharbeiter
> über den zweiten Bildungsweg ein Studium zum Bachelor. Also
> ein Jahr Fachabitur + 3-4 Jahre Studium, landet er auf der
> gleichen Stufe. Das kann doch absolut nicht Sinn der Sache
> sein. Und selbst die "reinen" Studenten, die direkt
> übers Abitur zum Studium gekommen sind, da frag ich mich, hat
> das Abitur überhaupt keinen Wert hier? So wie der
> Facharbeiter seine 3 jährige Ausbildung hat, hat der
> Akademiker meistens sein 3 jähriges Abitur. Niveau beim Abi
> höher. Der Meister kann nach einem Jahr seinen Meister in
> 6-12 Monaten machen, der Bachelor macht 3-4 Jahre, wiederum
> auf höherem Niveau. Warum ist der Meister die einzigste im
> DQR befindliche Ausbildung, die aufgrund ihrer
> Berufserfahrung so eine Aufwertung rechtfertigt? Es geht doch
> um die Ausbildungen. Ein Akademiker kann genauso vor dem
> Studium schon 20 Jahre als Facharbeiter gearbeitet haben. Das
> tut nichts zur Sache, es geht einfach um die Qualtität der
> Ausbildungen. Im Endeffekt hat der Meister nach der 10.
> Klasse 3 Jahre Gesellenausbildung + max 1 Jahr Meister
> (Vollzeit). Die Berufstätigkeit zwischen Meister und
> Gesellenausbildung ist absolut irrelevant, da es um die
> Ausbildungen geht. Reine Ausbildungszeit beim Akademiker = 3
> jahre Abitur + 3-4 jahre Bachelorstudium = 6-7 Jahre reine
> Ausbildungszeit!
>
> Diese Einordnung ist einfach nicht gerechtfertigt. Das wurde
> einfach wieder über den Zaun gebrochen. Wenn selbst Meister,
> die anschließend studiert haben, diese Einstufung für
> absoluten Quatsch halten, dann sollte man sich das mal zu
> Herzen nehmen. Sie haben den Vergleich!


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Viele Wiwi-Absolventen werden wohl Stellen besetzen, die früher ein kaufmännischer Angestellter bekleidet hat.

Lounge Gast schrieb:
>
> 97% aller Meister bleiben nach der Schule weiterhin ganz
> normaler Facharbeiter mit dem gleichen Gehalt in der Firma.
> In Zeiten in denen 8 von 9 Personen nen Meister machen ist
> das nunmal so... Kenne ne ganze Hand von Firmen, bei denen
> so gut wie jeder nen Meister Abschluss hat aber ganz normal
> arbeitet. Mehr Geld gibts nur, wenn es einen entsprechenden
> Job für den Meister gibt, die sind aber Mangelware - Als
> Techniker sieht das schon anders aus, die bringen meiner
> Meinung nach auch wesentlich mehr Fach Qualifaktion mit als
> nen Meister. Mit nem Bachelor / FH Diplom bekommt man in der
> Regel von Anfang an wesentlich mehr Geld (Aber auch nicht
> immer, z.B in kleineren Firmen)
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Nicht alle Meister sind Hauptschüler. Ich denke mal das
> > werden die wenigsten sein. Ich kenn zumindest keinen.
> >
> > Ich hab z.B Abitur, Ausbildung, Meister und den technisch
> > Betriebswirt hinter mir. Glaubt es oder glaubt es nicht,
> über
> > Einstiegsgehälter von 45.000euro kann ich Heute nur
> lachen.
> >
> > Der zweiteBildungsweg war für mich genau das richtige und
> > wirtschaftlich gesehen der bessere Weg.


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich hatte auch studiert - damals noch Magister und nicht die BA/MA Trennung - und bin nun froh im Anblick der überheblichen Kommentare, mein Studium gegen eine Ausbildung eingetauscht zu haben!
Kommentare wie "Leute, die in der Schule verkackt haben..." find ich absolut unangebracht. Wenn jemand eine Ausbildung macht, bedeutet dies nicht, dass derjenige nicht in der Lage wäre zu studieren oder nichts drauf hat. Bei meiner Ausbildung waren fast nur Abiturienten oder auch ehemalige Studenten.
Studenten haben mehr Theoriewissen...aber wenig Praxiserfahrung. Dann sind sie in der Lage, Probleme im Kopf zu lösen, aber haben vielleicht keine Ahnung, ob das in der Praxis wirklich so funktioniert...
In der Ausbildung hast du auch Theorie - man lernt sie eben, in dem man praktisch arbeitet, ebenso mögliche Problemlösungen.
Und mal ehrlich: nicht jeder Student rettet nachher die Welt mit einer glorreichen Idee oder Erfindung, sondern arbeitet letztlich auch nur am Schreibtisch gegenüber eines z.B. Mediengestalters.
Natürlich sind Studiengänge komplexer, aber oft lernt man auch Dinge, die man ohnehin nicht mehr braucht und wenn man sich manchmal anschaut, welche Leute Abitur haben und studieren...nunja.
Und Bachelor allein bringt den meisten ohnehin auch nichts. Du benötigst eigentlich einen Master obendrauf.
Dann ist es vielleicht sicherer, wenn man gleich einen bestimmten Beruf anstrebt und nach der Ausbildung übernommen wird, als später mit großem Ego und Bachelor-Zeugnis dennoch nicht eingestellt zu werden.
Also stellt euch nicht so an!


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich halte diese Gleichstellung für durchweg Positiv, denn in der Praxis zeigt sich deutlich das "Nur" Theoretiker nicht als höherwertig einzustufen sind wie Menschen, die neben ihrer Arbeit die Meisterweiterbildung absolviert haben, die wohlgemerkt nicht als einfach einzustufen ist. Das ist auch Doppelbelastung, wird aber eben gerne in der Theorie übersehen. Als Student kann man übrigens auch Geld verdienen, das so nebenbei erwähnt.

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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie kommen die ganzen Meister eigentlich immer darauf, dass Bachelor allesamt reine Theoretiker sind? Habt ihr schon mit sovielen Bachelors zusammengearbeitet, dass ihr das so genau wisst? Und hört auf, den Meister mit 10 Jahren Berufserfahrung mit dem Bachelor frisch von der Uni zu vergleichen. Es ist klar, dass der Meister in den 10 Jahren Berufspraxis gelernt hat. Das macht der Bachelor aber auch und was ist dann? Ist ein BA mit 10 Jahren Berufserfahrung immernoch gleichwertig, mit einem Meister, der 10 Jahre vorzuweisen hat? Berufserfahrung hat hier rein garnichts zu suchen. Der DQR vergleicht AUSBILDUNGEN und nicht, wer hat mehr Berufserfahrung! Habt ihr euch mal die Meisterschulen angesehen? Es sind genauso SCHULEN, wo kaum noch platz für wirkliche Praxis ist. Diese "Praxis" auf die sich die Meister hier so stützen, bekommt wirklich jeder Arbeitnehmer, ob Meister, Techniker, Bachelor, Master, Doktor....... Ein Bachelor mit ähnlicher Berufserfahrung liegt vor dem Meister, das ist absolut keine Frage, aber wenn das einzige Argument der Meister irgendwelche Vorurteile vom theoretischen Fachidioten sind, der nie irgendwelche Praxiserfahrung erlangt, dann fühl ich mich bestätigt, dass ich recht hab.

Sobald ein Akademiker sagt, meine Ausbildung war länger und härter, heißt es sofort, du bist überheblich. Sind die Meister überheblich, wenn sie sagen, meine Ausbildung ist höher einzustufen als die des Gesellen? Sicherlich nicht. Es ist nur wiedermal diese typische Neiddebatte, die bösen Akademiker gegen den malochenden Handwerker. Wenn man objektiv die Ausbildungen vergleicht, was eigentlich der Sinn des DQR sein sollte, dann MUSS der Bachelor höher liegen. Berufserfahrung kann jeder unterschiedlich haben, das hat nix mit vergleichen von Ausbildung zu tun.


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   13.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sicher ist es schön, dass die Meister sich weitergebildet haben... Allerdings vergessen die immer, dass diese Weiterbildung auf einem deutlich tieferen Niveu statt gefunden hat, wie bei einem Studium! Ein Bachelor E-Technik ist nunmal um Welten schwerer als ein E Technik Meister, bei dem die meisten Absolventen Hauptschule / Realschule haben. Alleine darum geht es den Bachelor. Die Bachelor mussten sich jahre lang durch eine schwerere Schule und einem schweren Studium quälen. >
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


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   14.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist das lächerlichste was ich je gesehen habe...

Wenn die Meisterschule 2 Jahre geht, dann weil die feinen Herren die Teilzeitvariante gewählt haben, bei der man einmal die Woche hintrottelt zur IHK oder Handwerkskammer - Es gibt Meister in Vollzeit, die sind in 4 Monaten zu absolvieren!

Da kommt jetzt also Jemand, macht z.B ne 3 jährige betriebliche Ausbildung mit einmal die Woche Berufsschule und direkt danach 6 Monate Meister und will erzählen, dass die Ausbildung 10 Jahre dauert?

Ganz ehrlich: Was in der Ausbildung oder im Meisterkurs in 6 Monaten durchgenommen wird kommt, wird im Studium in 6 Wochen durchgezogen! Das ganze dann aber 7 Semester lang....

Lounge Gast schrieb:
>
> Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich
> niemand!
> Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht so aus:
> 1. 3,5 Jahre Lehre
> 2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen
> verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
> 3. 1,5 Jahre Meisterschule
> 4. 0,5 Jahre Prüfungen.
>
> Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre Ausbildung!
> Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer von
> den Damen und Herren Studenten gehen würde.
> Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.
>
> Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für Handwerksmeister:
> "Master"


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich glaube 6 Wochen ist übertrieben...
Ich habe einen Techniker (dann Maschinenbau studiert) und dachte bei ein paar Fächern ich hätte da einen Vorteil. Nun ja, die Themen die mir bekannt waren, waren dann nach 3 Vorlesungen durch und dann ging die harte Arbeit los. Ca. der zehnfache Aufwand als im Techniker, bin auch mehrmals durchgefallen, jedes Wochenende fast durchgelernt, 4 harte Jahre. Und jetzt sagt man mir, dass das umsonst war, weil meine vorherige Ausbildung den gleichen Wert haben soll!?!?! Es ist sowas von lächerlich!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist das lächerlichste was ich je gesehen habe...
>
> Wenn die Meisterschule 2 Jahre geht, dann weil die feinen
> Herren die Teilzeitvariante gewählt haben, bei der man einmal
> die Woche hintrottelt zur IHK oder Handwerkskammer - Es gibt
> Meister in Vollzeit, die sind in 4 Monaten zu absolvieren!
>
> Da kommt jetzt also Jemand, macht z.B ne 3 jährige
> betriebliche Ausbildung mit einmal die Woche Berufsschule und
> direkt danach 6 Monate Meister und will erzählen, dass die
> Ausbildung 10 Jahre dauert?
>
> Ganz ehrlich: Was in der Ausbildung oder im Meisterkurs in 6
> Monaten durchgenommen wird kommt, wird im Studium in 6 Wochen
> durchgezogen! Das ganze dann aber 7 Semester lang....
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Also viel Ahnung von der Realität hat hier offensichtlich
> > niemand!
> > Die Dauer der Ausbildung zum Meister im Handwerk sieht
> so aus:
> > 1. 3,5 Jahre Lehre
> > 2. 5,0 Jahre minimum Weiterbildung in möglichst vielen
> > verschiedenen Betrieben, Seminaren und Kursen
> > 3. 1,5 Jahre Meisterschule
> > 4. 0,5 Jahre Prüfungen.
> >
> > Das macht unter dem Strich mindestens 10,5 Jahre
> Ausbildung!
> > Das ist ein harter und langer Weg, den sicher kaum einer
> von
> > den Damen und Herren Studenten gehen würde.
> > Worüber regt Ihr Euch also dann noch auf.
> >
> > Übrigens ist die offizielle Bezeichnung für
> Handwerksmeister:
> > "Master"


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   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meister ist ne Massenausbildung bei der es meiner Meinung nach primär nur einen Gewinner gibt: Die IHK und die Handwerkskammer, die sich daran dumm und dämlich verdienen. Ansonsten bringt einen diese Weiterbildung doch kaum weiter, da sie fast jeder hat...

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   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

- kann man von BWL eigentlich auch behaupten. Einfach IHK durch Uni und FH ersetzen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Meister ist ne Massenausbildung bei der es meiner Meinung
> nach primär nur einen Gewinner gibt: Die IHK und die
> Handwerkskammer, die sich daran dumm und dämlich verdienen.
> Ansonsten bringt einen diese Weiterbildung doch kaum weiter,
> da sie fast jeder hat...


[auf diesen Beitrag antworten]

   15.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der BWLer hat aber immernoch mehr Fachwissen, was er anwenden kann und das sagt jemand, der kein BWL studiert hat. Es ist einfach eine Neiddebatte der Meister, die diesen Schund namens DQR auch noch glauben. Oben wurde es gut beschrieben, der DQR soll die Ausbildungen vergleichen und nicht, wer hat mehr Berufserfahrung, sowas hat in einem Ausbildungsvergleich rein garnichts zu suchen! Es müssen INHALTE und DAUER der Ausbildungen verglichen werden. Der Vergleich Meister mit 20 Jahren Erfahrung gegen Bachelor frisch von der Schule ist einfach Rhetorik und hat bei so einem Vergleich nichts verloren.

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   22.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"Denn ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um Welten schlechteres komplex analytisches Denken und wird daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können. Wenn das aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird, wird das langfristig nur schaden!"

So viel Borniertheit ist kaum zu glauben. Arroganz ersetzt keine Bildung. Kennen sie den Rekordhalter im Patente anmelden? Nein? Googlen Sie doch mal. Es ist Herr Fischer? Fischerdübel!!! Von Beruf: Maschinenbaumeister. Wer als Maschinenbaumeister die oben genannten Fähigkeiten nicht aufbringen kann, wird auch sicher nicht durch eine Meisterprüfung gelangen. Wurden Sie auch in 26 verschiedenen Fachbereichen geprüft? Nein? Wie unterqualifiziert!

Das traurige an der Sache ist, dass Sie sicher auch noch an das glauben, was sie dort schreiben und anderen Menschen so entgegentreten. Viel Spaß als Vorgesetzter. Ich würde Sie als Vorgesetzter jeden Tag gegen die Wand laufen lassen, was im übrigen sehr oft mit solchen Menschen jeden Tag passiert. Die Pädagogik bietet viele Lernmethoden. Eine heißt "lernen aus der Erfahrung anderer" und wird als das einfachste Modell angesehen. Es gibt auch das Modell "lernen durch Versagen", weil keiner mit einem die Erfahrungen teilen will.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es gibt viele andere Beispiele, z.B. den genialen Motorrad-Konstrukteur Friedel Münch ("Münch Mammut").
Und natürlich laufen in der Realität viele der so stolzen Hochschulabsolventen ins Leere. Karriere ist keine Einbahnstraße, sie kann auch von oben oder von der Mitte aus nach ganz unten führen.


Lounge Gast schrieb:
>
> "Denn ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um
> Welten schlechteres komplex analytisches Denken und wird
> daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können.
> Wenn das aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird,
> wird das langfristig nur schaden!"
>
> So viel Borniertheit ist kaum zu glauben. Arroganz ersetzt
> keine Bildung. Kennen sie den Rekordhalter im Patente
> anmelden? Nein? Googlen Sie doch mal. Es ist Herr Fischer?
> Fischerdübel!!! Von Beruf: Maschinenbaumeister. Wer als
> Maschinenbaumeister die oben genannten Fähigkeiten nicht
> aufbringen kann, wird auch sicher nicht durch eine
> Meisterprüfung gelangen. Wurden Sie auch in 26 verschiedenen
> Fachbereichen geprüft? Nein? Wie unterqualifiziert!
>
> Das traurige an der Sache ist, dass Sie sicher auch noch an
> das glauben, was sie dort schreiben und anderen Menschen so
> entgegentreten. Viel Spaß als Vorgesetzter. Ich würde Sie als
> Vorgesetzter jeden Tag gegen die Wand laufen lassen, was im
> übrigen sehr oft mit solchen Menschen jeden Tag passiert. Die
> Pädagogik bietet viele Lernmethoden. Eine heißt "lernen
> aus der Erfahrung anderer" und wird als das einfachste
> Modell angesehen. Es gibt auch das Modell "lernen durch
> Versagen", weil keiner mit einem die Erfahrungen teilen
> will.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das war ja wohl nichts... Fischer-Dübel... Schonmal nen Dübel entwickelt? Es ist klar, dass man jeden einzelnen Dübel als Sachpatent anmelden muss und daher auch diese Masse zustande kommt. Da steckt ja auch kein großer Entwicklungsaufwand dahinter oder wollen sie die Patentierung eines Dübels gleichsetzen mit der Patentierung eines Motors oder einer Maschine? Jeder, der sich etwas im Patentrecht auskennt weiß, dass man an so einem Dübel nur einen Haken oder etwas ändern muss, dann wirkt das "alte" Patent schon nicht mehr auf das neue Produkt, also muss ein neues Sachpatent angemeldet werden.

In was für 26 "Fachbereichen" wird denn ein Meister geprüft? Welchen Umfang haben denn diese 26 Fachbereiche, wenn eine Meisterschule in Vollzeit gerade mal ein paar Monate geht?! Wahrscheinlich zählen sie jede Teilüberschrift ihrer 4 Module als Fachbereich, dann kommt der Bachelor aber auf hunderte ^^ Welches Niveau wird denn dort vermittelt? Hier versucht wieder nur einer mit Zahlen zu beeindrucken, anstatt mal objektiv die Ausbildungen zu vergleichen. Das hat nichts mit Borniertheit oder Arroganz zu tun. Jeder der studiert hat weiß, dass ein Studium höher einzuordnen sind, sogar die Meister und Techniker sagen das, welche ein Studium angeschlossen haben. Sind diese dann auch arrogant? Manche Meister holen immer die "arrogante Akademiker" Keule raus, sobald man der Meinung ist, dass man eine weitaus höherwertige Ausbildung genossen hat, selbst wenn es nunmal so Fakt ist.

Es ist einfach Neid und Missgunst, die in der Arbeiterklasse seit Jahrzehnten gegenüber den Akademikern auf dem Vormarsch sind. Ich selbst habe eine betriebliche Ausbildung gemacht, dutzende Meister, Techniker etc kennen gelernt, die alle so abwertend über die sogenannten Fachidioten hergezogen sind. Ich selbst kenne Meister, die in der Realschule damals nen Schnitt >3,0 gehabt hatten und nun trotzdem als Meister ihres Fachs dastehen mit einem überdurchschnittlichen Abschluss. Mehrere geben sogar offen und ehrlich zu, dass sie durch die Meisterprüfungen garnicht durchfallen konnten, weil die Prüfungsaufgaben teilweise Tage vorher in ähnlicher Form durchgerechnet wurden. In der Prüfung dann gleiche Aufgaben mit anderen Zahlen. Dann kamen wir in einem Gespräch zum Thema Lernaufwand. Da meinten ein paar, mit denen ich damals immerhin meine Ausbildung gemacht habe, weniger als in unserer Ausbildungszeit. Sie haben den Meister gern ohne großen Aufwand einfach mitgenommen, weil es ihre Berufs-Chancen steigert. Wahre Aussagen von Leuten, die mit mitte 20 ihren Meister hatten.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das es dem Studenten, der erst Fachabitur oder Abitur gemacht hat nicht schmeckt, dass ihm ein Techniker oder Meister gleichgestellt wird, kann ich durchaus verstehen.
Aber zu sagen, dass man dafür ja nur Hauptschulabschluss und ne Ausbildung braucht und es somit weniger Wert ist, halte ich für nicht ganz richtig.
Erstens; Man erhält mit der Ausbildung auch die Fachoberschulreife. Sprich, Realschulabschluss.
Zweitens; In meinem Fall mache ich neben dem Beruf auch den Techniker. Ich mache dies in Form eines Fernstudiums, da ich Schichtarbeiter bin. Die Leistung, welche ich erbringen muss, ist enorm. 19 Prüfungen in den verschiedensten Fächern, eine Facharbeit und 4 Staatliche Prüfungen. Alles auf dem aktuellen Bildungsniveau. Da finde ich die Gleichsstellung richtig. Ich bin zwar kein Bachelor, aber ich bin ihm gleichgestellt.
Ich habe ja dann auch keinen Meister und bin ihm trotzdem gleichgestellt.
Man darf nicht vergessen: Techniker oder Meister nehmen dem Bachelor ja nicht die Aufgabenbereiche, die für einen Bachelor vorgesehen sind weg.
Aber die zu erbringende Leistung dürfte nahezu gleich sein.
Der Bachelor hat Abitur und Techniker und Meister haben die fachliche Kompetenz durch die Ausbildung. Das sollte in meinen Augen gleich angesehen werden.


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine echt arrogante Behauptung. Sowas kann von keinem Kommen, der den Meister gemacht hat.
Arbeiten (im Handwerk!!!), danach zur Schule und dann noch lernen.
Das solltest du erstmal nachmachen. Dann kannst du große Behauptungen aufstellen. 16-20 Stunden Tage sind da nicht selten.
Gerade im Handwerk sind überstunden an der Tagesordnung. Danach noch zur HK die Schulbank drücken und dann zu Hause lernen. Mach das ertmal nach, dann überlegst du dir deine naive Aussage nochmal!

Lounge Gast schrieb:
>
> Meister ist ne Massenausbildung bei der es meiner Meinung
> nach primär nur einen Gewinner gibt: Die IHK und die
> Handwerkskammer, die sich daran dumm und dämlich verdienen.
> Ansonsten bringt einen diese Weiterbildung doch kaum weiter,
> da sie fast jeder hat...


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   23.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann ist man doch selbst schuld, wenn man den Meister in Teilzeit macht. Das ändert doch nichts an dem Umfang und dem Niveau der Ausbildung. Es gibt ebenso Studenten, die ihr Studium als Fernstudium absolvieren. Geht es denen anders? Es geht nicht darum, in welcher Form ihr die Ausbildung macht, sondern wie lang die Ausbildung geht, wieviel vermittelt wird und auf welchem Niveau. Wieviele Studenten müssen neben Vorlesungen, Seminaren, Praktikas etc noch arbeiten gehen. Man muss für diesen Vergleich die Ausbildungen auf einen Nenner bringen, sprich... Dauer der Ausbildungen (auf Vollzeit bezogen), Umfang und Niveau. Denkste Studenten haben kurze Arbeitstage? 12-15 Std sind da auch keine Seltenheit pro Tag und das, wenn man nicht unbedingt noch nebenbei arbeiten geht.

Seht euch doch die Gewinnentwicklung der IHK und HKW an, die sind explodiert in den letzten 10 Jahren. Fast jeder macht einen Meister heutzutage. In meinem Lehrbetrieb hatte die Mehrzahl der Mitarbeiter einen Meister und waren trotzdem nur als Facharbeiter angestellt. Es ist eine Massenausbildung geworden. seht euch mal die heutige Generation von Meistern an. Ich sehe es selbst bei meinen ehemaligen Azubikollegen bzw Arbeitskollegen. Sry aber selbst die Dümmsten haben jetzt einen Meister gemacht.


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   24.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

was soll denn "auf dem aktuellen niveau" bedeuten. Es gibt matheprobleme die 100 jahre alt sind und keiner lösen kann.
Zeigt nur dass meister eben keine ahnung von ausbildungsniveaufragen haben


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   24.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

und bezüglich dem ersten Eintrag mit dem 16-wöchigem Meister-Lehrgang.....der wird in der Praxis nicht wirklich anerkannt....die kann man voll vergessen!!!...wenn ich schon meinen Meister mache, dann bitte in einer Schule über berufsbegleitend mehrere Jahre, oder aber in Vollzeit (was natürlich bedeutet, dass ich ebenfalls auf meinen Lohn verzichte, was ich persönlich auch tu, nur dass ich meinen Betriebswirt in Vollzeit mache....)

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   24.05.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

kurz zu meinem Lebenslauf:

Wirtschaftsschule, dreijährige kaufmännische Ausbildung, danach 5 Jahre im Betrieb kaufmännisch gearbeitet. November 2011 angefangen in Vollzeit den Wirtschaftsfachwirt zu machen (habe also meinen Job gekündigt; Voraussetzung für den Fachwirt war Wirtschaftsschule, kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung) und bin seit 2 Wochen in der Weiterbildung zum Betriebswirt (auch in Vollzeit, auf die Ergebnisse des Fachwirtes warte ich fieberhaft...denn der ist die Voraussetzung für den Betriebswirt) und bin hoffentlich - wenn alles klappt - im Mai 2013 mit allem durch. Der Betriebswirt wird dann einem Bachelor gleichgestellt, allerdings nur einem der Fachhochschule - sprich es ist kein akademischer Abschluss und international erst recht nicht gültig....Der Stoff des Fach- und Betriebswirtes wird insgesamt innerhalb 1,5 Jahre in einen "reingeprügelt"....wir haben jeden Tag ganz normal Vorlesungen, jeden Tag 8 Stunden und die haben es in sich! Da wir aber alle Praxierfahrungen haben, geht es natürlich etwas schneller bzw weil wir vieles bereits in der Wirtschaftsschule bzw in der Ausbildung schon gelernt haben. Diese 1,5 Jahre kosten mich allein an Studiengebühren (in Bayern) ca 6500 Euro (und wie gesagt: wir haben auch keinen Lohn, haben aber alle bereits schon mit einem gelebt - somit eine harte Umstellung, haben auch eigene Wohungen, manche sogar Familie....). Ich finde es durchaus fair, dass wir die Chance haben zumindest mit einem Fachhochschulabschluss aus der Weiterbildung rauszugehen! Wir haben vielleicht nicht so sehr das analytische und mathematische Denken, dafür haben wir wesentlich mehr Praxiserfahrung! Nächstes Jahr, wenn ich mit dem Abschluss fertig bin, bin ich dann auch schon 27 Jahre alt...also es kommt fast aufs selbe hinaus....

Zu dem ersten Eintrag: diese 16-wöchigen Meister-Lehrgänge (oder wie das war...) finde ich persönlich eh totalen Quatsch!!! Das kann man nicht mal mit meinem Abschluss vergleichen, der wird auch in der Praxis nicht wirklich anerkannt......geschweige denn dann natürlich gegenüber eines Studiums! Der Vorteil des Studiums: ihr seid viiiiiel tiefer drin, als wir es je schaffen werden, dafür habt ihr ja auch einen akademischen Titel und könnt ihn weltweit verwenden...- was uns nun mal fehlt....


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   25.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

1. Uni und FH bachelor sind rechtlich absolut gleichgestellt.
2. Allein dass der Stoff aus Ausbildung/Praxiserfahrung/Wirtschaftsschule dafür sorgt dass es schneller geht, zeigt dass das ganze nichts mit einem echten Studium zu tun hat.


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   25.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Respekt, das macht durchaus Sinn! Und eigentlich haben ja auch die Fachhochschulen mal diese Aufgabenstellung gehabt, nämlich Facharbeiter und kaufmännische Angestellte in kurzer Zeit (3 Jahre) weiterzuqualifizieren. Der Facharbeiter ist auf die Ingenieurschule bzw. Fachhochschule gegangen und hat da seinen Ingenieur "gebaut". Praxisorientiert, nicht allzu schwer, im Gegensatz zur theoretischen Ausbildung an den technischen Hochschulen und Unis. Haben viele schon vergessen.

Micha1203 schrieb:
>
> kurz zu meinem Lebenslauf:
>
> Wirtschaftsschule, dreijährige kaufmännische Ausbildung,
> danach 5 Jahre im Betrieb kaufmännisch gearbeitet. November
> 2011 angefangen in Vollzeit den Wirtschaftsfachwirt zu machen
> (habe also meinen Job gekündigt; Voraussetzung für den
> Fachwirt war Wirtschaftsschule, kaufmännische Ausbildung und
> Berufserfahrung) und bin seit 2 Wochen in der Weiterbildung
> zum Betriebswirt (auch in Vollzeit, auf die Ergebnisse des
> Fachwirtes warte ich fieberhaft...denn der ist die
> Voraussetzung für den Betriebswirt) und bin hoffentlich -
> wenn alles klappt - im Mai 2013 mit allem durch. Der
> Betriebswirt wird dann einem Bachelor gleichgestellt,
> allerdings nur einem der Fachhochschule - sprich es ist kein
> akademischer Abschluss und international erst recht nicht
> gültig....Der Stoff des Fach- und Betriebswirtes wird
> insgesamt innerhalb 1,5 Jahre in einen
> "reingeprügelt"....wir haben jeden Tag ganz normal
> Vorlesungen, jeden Tag 8 Stunden und die haben es in sich! Da
> wir aber alle Praxierfahrungen haben, geht es natürlich etwas
> schneller bzw weil wir vieles bereits in der
> Wirtschaftsschule bzw in der Ausbildung schon gelernt haben.
> Diese 1,5 Jahre kosten mich allein an Studiengebühren (in
> Bayern) ca 6500 Euro (und wie gesagt: wir haben auch keinen
> Lohn, haben aber alle bereits schon mit einem gelebt - somit
> eine harte Umstellung, haben auch eigene Wohungen, manche
> sogar Familie....). Ich finde es durchaus fair, dass wir die
> Chance haben zumindest mit einem Fachhochschulabschluss aus
> der Weiterbildung rauszugehen! Wir haben vielleicht nicht so
> sehr das analytische und mathematische Denken, dafür haben
> wir wesentlich mehr Praxiserfahrung! Nächstes Jahr, wenn ich
> mit dem Abschluss fertig bin, bin ich dann auch schon 27
> Jahre alt...also es kommt fast aufs selbe hinaus....
>
> Zu dem ersten Eintrag: diese 16-wöchigen Meister-Lehrgänge
> (oder wie das war...) finde ich persönlich eh totalen
> Quatsch!!! Das kann man nicht mal mit meinem Abschluss
> vergleichen, der wird auch in der Praxis nicht wirklich
> anerkannt......geschweige denn dann natürlich gegenüber eines
> Studiums! Der Vorteil des Studiums: ihr seid viiiiiel tiefer
> drin, als wir es je schaffen werden, dafür habt ihr ja auch
> einen akademischen Titel und könnt ihn weltweit verwenden...-
> was uns nun mal fehlt....


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   26.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine FH verleiht sehr wohl akademische Grade. Keine akademischen Grade verleihen Berufsakademien (hier zumeist zwar Bachelor und Diplom aber ausdrücklich als staatliche Bezeichnung und nicht als akdemischer Grad!), Fachschulen, Meisterschulen und die ganzen "jodel"-Akademien alla SGD oder VWA...

Aber auch wenn dein Abschluss einem Hochschulabschluss gleichgestellt ist, bist du eben trotzdem kein Akademiker (weil du keine wissenschaftliche Ausbildung durchlaufen hast)...


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   27.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei einigen hier hängt anscheinend die Sinnhaftigkeit des Studiums von der Einstufung auf irgendeiner Skala ab, finde ich schon merkwürdig.
Zum Einen lässt das auf eine doch noch nicht ganz gereifte Persönlichkeit schließen: Das Selbstwertgefühl ändert sich nicht von heute auf morgen durch irgendeine Einstufung des Bundesministeriums. Zum Anderen spricht da anscheinend auch der Neid (wieso auch immer): Schlechter gestellt wird durch die Skala kein Bachelor, da Meister und Bachelor nicht in Konkurrenz stehen und die Bachelor weiterhin ihren Master machen dürfen.

Zudem haben die meisten hier ohnehin keine Ahnung, wie die Prüfung zum Meister oder Techniker aussieht. Das sind nämlich allein schon zwei Jahre Schule, dazu dann 2 bis drei Jahre Ausbildung und noch zwei Jahre Berufspraxis. In Zeiten von G8 kommt damit ein Hauptschulabsolvent auf dieselbe Ausbildungszeit wie ein Bachelor mit Abi.

Mal ganz davon abgesehen macht das Studium auch Spaß. Selbst wenn man lange Wochen hat und viel arbeiten muss (das muss man in manchen Studiengängen selbst für Durchschnittsnoten ;) ), macht ihr es doch für euch selbst und wenn das Studium einen Spaß bringt ist das nicht mit Arbeitszeit zu vergleichen.

Meinetwegen könnte der Bachelor sogar schlechter eingestuft werden als der Techniker, ich würde trotzdem wieder studieren. Den Bachelor sehe ich sowieso nur als Zwischenstation zum Master. Bin allerdings auch kein WiWi sondern Mathematiker, vllt. haben WiWis zum Studium eine andere Einstellung.


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   28.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den "Akademikern" vorwerfen, dass sie keine Ahnung haben und direkt sagen, dass ein Meister 2 Jahre Schulzeit in Anspruch nimmt. Bitte unterscheidet endlich mal zwischen Voll- und Teilzeitausbildungen. 2 Jahre Teilzeit Meisterschule sind nicht gleich 2 Jahre Vollzeitstudium. Fakt ist, eine Meisterschule kann man in 6-12 Monaten komplett durchziehen.

Es hat nichts mit Minderwertigkeitskomplexen zu tun, wenn sich Akademiker über diese völlig verfehlte Einstufung aufregen. Warum wurde sie denn entwickelt? Um Arbeitgebern eine Orientierung über die Qualifikation diverser Ausbildungen zu bieten und da liegt das Problem! Ein Meister hat weder vom Standpunkt Ausbildungsdauer, noch vom Aspekt Niveau die Nase vorn und wird trotzdem gleichgestellt. Berufspraxis hat in diesem Vergleich rein garnix verloren. Ich kenne ebenso Meister, die mit 23 fertig waren und Bachelor, die erst mit knapp 30 angefangen haben zu studieren und vorher gearbeitet haben. Da wäre der Vergleich auch nicht gerecht, also Berufspraxis als Kriterium für den DQR ist absolut falsch!

Wenn sogar die Chefs meiner letzten beiden Betriebe diese Entscheidung einfach nur mit einem Kopfschütteln belächeln, dann muss es ja einen Grund haben. Die Stufe 6 des DQR ist und bleibt ein riesen Fehler. Man möchte eine Vielzahl von Ausbildungen, die es nunmal in Deutschland gibt, in 8 Stufen quetschen und am Ende muss man völlig unterschiedliche Dinge zusammenhauen, weil man eben NUR 8 Stufen hat. Zwischen 2 und 3 jähriger Ausbildung wird unterschieden, zwischen einer 6-12 monatigen Weiterbildung und einem 3-4 jährigem Studium nicht. Beide Bildungen haben eine 3 jährige Vorbildung in Form einer Ausbildung bzw des Abiturs, wobei viele Studenten selbst vorher schon eine Ausbildung gemacht haben und zusätzlich noch das Abitur nachgeholt haben.


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   28.05.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So richtig viel Ahnung scheinst du aber auch nicht zu haben...

Meister dauert nur Teilzeit 2 Jahre, Vollzeit geht das schon in 16 Wochen.... (Teilweise auch so um die 40 Wochen)

Wenn ich mein Studium teilzeit absolvieren würde, würde das n?cht 3,5 Jahre sondern 7 Jahre dauern.... Also immer schön Vollze?t mit Vollze?t vergleichen...

> Zudem haben die meisten hier ohnehin keine Ahnung, wie die
> Prüfung zum Meister oder Techniker aussieht. Das sind nämlich
> allein schon zwei Jahre Schule, dazu dann 2 bis drei Jahre
> Ausbildung und noch zwei Jahre Berufspraxis. In Zeiten von G8
> kommt damit ein Hauptschulabsolvent auf dieselbe
> Ausbildungszeit wie ein Bachelor mit Abi.
>
>
>


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   31.05.12
  dnuesslein

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo zusammen,

als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!

a) "Meister" und "staatlich geprüfter Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....

b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt" also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2 staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar sind.

c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so, denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009 ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.

Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL durchaus beurteilen.


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und wieder einer, der 8-11 Semester Teilzeitschule mit einem Vollzeitstudium vergleicht... Genau solche Leute wollen hier etwas "klarstellen"... Langsam ist es hier nicht mehr auszuhalten. Seht euch Meister-/Techniker- oder Fachwirtschulen an. Vom Niveau ist dort rein garnichts über dem Studium anzusiedeln, weil vorallem die mathematischen Fähigkeiten fehlen.

Einmal googlen und alle deine Argumente sind entkräftet:

Die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt umfasst gemäß IHK-Rahmenstoffplan ca. 750 Unterrichtsstunden[13] und wird von Weiterbildungsanbietern sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend zwischen dreieinhalb und 24 Monaten angeboten.

Quelle: Wikipedia

750 Stunden, gegenüber knapp 6000, die ich in meinem Bachelor hatte. Vollzeitlehrgänge gehen beim Betriebswirt IHK schon bei 3,5 Monaten los... Also deine 11 semester (5,5 Jahre) sind absolut zu hoch gegriffen, selbst wenn man einen Fachwirt vorweg machen muss, der auch nicht viel länger in Vollzeit benötigt. Also Fachwirt + Betriebswirt IHK in Summe knapp 9 Monate Vollzeitschule. Einfach im Internet nachzulesen.

Das Studium ist und bleibt höher anzusiedeln! Vom Standpunkt Dauer und Niveau hat der Hochschulabsolvent durchweg die Nase vorn, auch wenn hier manche versuchen uns mit Ausbildungszeiten in Teilzeitform zu beeindrucken. Nach dem Motto, ich hab auch 3 Jahre Schule gemacht, genau wie du... Das Argument Teil- bzw Vollzeit wird da mit Absicht untern Tisch fallen gelassen.


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich lach mich weg... Es ist erstaunlich wie hochnäsig sich hier einige Super Bachelor Spezialisten sehen! Ne ganz im Ernst, was glaubt ihr eigentlich wer ihr seid? Superman? Wohl eher Möchtegern Wonderwoman? Personen die einen Friseurmeister mit eine BWL Bachelor vergleichen haben ein ganz einfaches Problem: Fehlendes Selbstbewusstsein und ein falsches Bild von Menschen.
Zu mir: Realschule absolviert, Informatikkaufmann (3 Jahre) abgeschlossen und 7 Jahre als Systemsengineer gearbeitet und danach den IT-Projektleiter IHK (Meisterausbildung 2,5 Jahre) dran gehängt. Ich kann euch versprechen das nur wenige von euch Pappenheimern in meinem Bereich mir das Wasser reichen können! Unglaublich, ich kann sogar Ausbilden, hoch komplexe Projekte leiten und sogar komplexe IT-Infrastrukturen verstehen, Wahnsinn! Nicht das wir uns falsch verstehen, ich halte mich bestimmt nicht für etwas Besseres. Ganz im Gegenteil, worauf es letztendlich ankommt ist Eigenmotivation im Beruf, Spaß an der Arbeit, Teamfähigkeit, Menschlichkeit und den Willen etwas zu bewegen. Menschen die sich für etwas Besseres halten werden langfristig sowieso versagen. Aber macht eure Erfahrungen, denn wer sich der Sonne immer weiter nähert, kommt irgendwann von ganz alleine wieder runter ;)


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

Ersten Teilzeit und Vollzeit. Und zweitens ist das Publikum und damit auch das Niveau von vorneherein nicht vergleichbar.

Und die Gleichstellung ist ein Bayern und auch sonst in D nirgends "so". Die Uni Krems kann man ja auch nicht guten Gewissens als seriöse Uni bezeichnen. Die kann man schon fast als Titelmühle bezeichnen.

dnuesslein schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen
> runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!
>
> a) "Meister" und "staatlich geprüfter
> Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder
> Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern
> und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus
> eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem
> bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte
> nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind
> wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....
>
> b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt"
> also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere
> Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit
> usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise
> insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2
> staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar
> sind.
>
> c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so,
> denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009
> ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die
> Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.
>
> Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL
> durchaus beurteilen.


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   01.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann fühl dich gut und geb nicht so an... Der durchschnittliche Meister ist unter dem durchschnittlichen Bachelor anzusiedeln. Klar kann man den Übermeister, wie du es vorgibst zu sein, mit einem recht schlechten Bachelor vergleichen, aber es gibt ebensoviele Akademiker, die dich locker in die Tasche stecken könnten, wenn sie eben die entsprechende Berufserfahrung mitbringen.

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   01.06.12
  Pro/Mechanica

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kurz zu meinem Lebensweg. Nach meiner Ausbildung zum Industriemechaniker war ich 8 Jahre im Weltweiten Außendienst als Sevicetechniker, bei einem großen Maschinenbau- Unternehmen im Einsatz. Die Firma habe ich verlassen um mich zum Techniker im Allgemeinen Maschinenbau Weiterzubilden. Wollte danach meinen Bachelor machen, denn ich muss schon sagen, dass mir das eine ganze Menge Spaß gemacht hat. Die Zusammenhänge erkennen warum z.B. für die Dimensionierung der Achsen und Wellen in erster Linie durch die Übertragene Leistung und der zugehörigen Drehzahl ergebenden Torsions- und Biegemomente ausschlaggebend sind.

War dann 1,5 Jahre als Konstrukteur tätig. Arbeitete eng mit anderen Techniker und Ingenieuren zusammen. Meine Langjährigen Praktischen Erfahrungen kamen mir sehr gelegen. Ich konnte mich viel besser, beim Konstruieren und Auslegen von Bauteilen, in den Monteure oder den Arbeiter in der Fertigung (Drehen, Fräsen usw.) hineinversetzen (Stichwort: montagegerechtes Gestalten), als der Jung Ingenieur der gleichzeitig mit mir angefangen hat. Nichts desto trotz, würde ich mir nie anmaßen zu sagen das gleiche theoretische Wissen zu Besitzen wie er.

Mein eigentliches Ziel, war jedoch eine Führungsposition zu besetzen. Um das zu erreichen braucht man in der heutigen Zeit Kaufmännische Grundkenntnisse. Deshalb drückte ich noch einmal ein Jahr in Teilzeitform die Schulbank (Sa, So und sämtliche Feiertage) um mich dann "staatlich geprüfter Tech.Betriebswirt" Schimpfen zu dürfen.

Ein halbes Jahr nach erfolgreichem Abschluss habe ich mein Ziel erreicht und bin nun "Leiter Montage und Logistik" und habe die Personalverantwortung von über 70 Mitarbeitern. Unter anderem ist meine Primäre Aufgabe die Motivation der Mitarbeiter und die Stärkung des Team- Zusammenhalts. Zu meinen Aufgaben zählt es also nicht, der beste Facharbeiter oder das größte Fachwissen zu besitzen sondern vielmehr das Team zu Führen, zu Steuern durch einen auf das Team angepassten Führungsstil und das gerade in den schwierigen Konjunkturellen Zeiten. Ein Moderator zu sein. Und das meine Lieben jungen Ingenieure bedarf einer hohen sozialen und immer mehr interkulturellen Kompetenz. In einem modernen Unternehmen sind das die Fähigkeiten die "nur" ein Meister mitbringen muss.

Natürlich wird ein Meister niemals FEM- Analysen durchführen, aber es wird auch kein Ingenieure (es sei denn über den zweiten Bildungsweg) Teams in der Produktion Leiten können.
Warum die Politik den Meister zum Bachelor erheben will ist mir persönlich ein Rätsel. Sind eigentlich zwei völlig Verschieden Dinge. Die einen sind die Denker und Innovationsträger und die anderen sind die Leiter und Führungskräfte, die den Blick auf das große Ganze haben müssen.


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   02.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den letzten Post muss ich wirklich sagen, ist der Beste, den ich in den letzten knapp 500 Meinungen hier von einem Meister/Techniker gelesen habe. Bis auf den Punkt mit den, die "einen" sind Innovationsträger und die "anderen" sind Führungskräfte, das können Akademiker auch. Kenne zumindest dutzende Studierte, die z.B. in der BASF als Abteilungsleiter eingesetzt sind. Meister waren dort maximal Tagschichtmeister oder ähnliches. Führung der Anlagen waren Chemieingenieure, teilweise auch BWLer, jedoch mussten diese in vielen Fällen eine technische Berufsbildung vorweisen. Viele Bachelor werden dort auch nur genommen, wenn diese z.B. eine Chemikantenvorbildung gemacht haben. Ich selbst bin momentan Bachelor, mit einer Chemikantenberufsausbildung und stecke jetzt im Master. Habe paar Jahre nach der Ausbildung gearbeitet und hab das "tägliche" Geschäft hautnah miterlebt. Ebenso im Studienpraktikum war ich wieder dort. Ich seh es selbst im Studium, dass viele, die direkt vom Abitur kommen viel von mir lernen können, aber man sollte nicht diese Art der Bachelorabsolventen ohne Berufserfahrung mit einem Meister vergleichen, der schon 20 Jahre in diesem Betrieb gearbeitet hat. Das find ich reichlich unfair.

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   03.06.12
  Pro/Mechanica

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Frau Schavan hat auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie wichtig praktisch Erfahrungen in Positionen sind, in denen man Entscheidungsträger ist. Leider hat sie keinen Praxisbezug.

In der Konstruktion oder Entwicklung wo überwiegend Ingenieure und Techniker beschäftigt sind, wird niemand auf die Idee kommen und einen Meister zum Leiter dieser Abteilungen machen. Genauso verhält es sich in der Produktion. Ein Ingenieure (ohne Praktische Kenntnisse) wird dort nicht Fußfassen können. Schon allein aus dem Grund, dass er nicht die selbe Sprache spricht, wie ein gestandener Facharbeiter mit 20 Jahren Berufserfahrung.

In eine Führungsposition wächst man hinein. Ohne praktische Erfahrungen in einem Betrieb wird dies kaum möglich sein, um die Akzeptanz und den Respekt der Mitarbeiter zu bekommen. Wer also davon ausgeht, nur anhand seines Abschlusses (Bachelor, Techniker, Meister) eine Leitende Position besetzen zu können, ist auf dem falschen Weg.

Prinzipiell sehe ich das so:
Ein jung- Ingenieur fängt in einem Betrieb an und Spezialisiert sich auf ein Themengebiet. Er nutzt seine analytischen und vertieften naturwissenschaftlichen Kenntnisse und reift mit der Zeit zu einem Spezialisten heran, der zusammenhänge erkennt und anzuwenden weiß. Das dauert mehrer Jahre. Das macht ihn aber nicht zu einer guten Führungskraft, das bedarf anderer Kenntnisse die in keiner Uni, Fachschule usw. erlernt werden können. Klar man kennt die ganzen Management- Techniken aus dem Lehrbuch, diese aber anzuwenden und ein daraus resultierendes Gleichgewicht zu finden ist die hohe Kunst. Meiner Meinung nach verhält es sich wie bei dem Pareto Prinzip: 20% sind Fachwissen und 80% sind Skills die so gar nicht beschreibbar sind, aber einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer Organisation haben. Es ist auch was anderes ob ich in einer Führungsposition in der Konstruktion bin mit 15 Mitarbeitern die im gleichen Büro sitzen, oder ob ich eine Führungskraft in der Produktion bin in einer Halle von > 15000qm mit über 70 Facharbeitern. Da fällt es schon schwerer die richtigen Worte zu finden, die Produktion aufrecht zu erhalten und die Kosten im Überblick zu behalten. Da Hilft mir mein Bachelor, Techniker, Meister recht wenig. Prozessdenken, Durchsetzungsfähigkeit, Kommunikationsstärke und ständige Weiterbildung ist angesagt.

Der ?Wisch? den wir vorweisen können ist von daher nur ein Einstieg. Was wir daraus machen liegt bei jedem Einzelnen. Abteilungsleiter die nur Zahlen im Kopf haben sind Kontraproduktiv. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen Aufgaben, - und Mitarbeiterorientierten Führungsstil ist heutzutage Zielführend.

Und das ist die eigentliche Aufgabe eines Industriemeisters der durch seine Weiterbildung eben Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und Management Techniken erlernt um Teams zu führen und Leitende Positionen meistes im Middle Management zu übernehmen. Er muss also nicht Verständnis in der höheren Mathematik haben.
Wie viele den Sprung eben nicht schaffen und weiterhin Facharbeiter bleiben zeigt wie komplex und vielschichtig seine Aufgabe ist. Das ein Ingenieure, das auch kann ist sicherlich richtig aber er sollte genauso wie ein Industriemeister oder Techniker seine Wurzeln in der Praxis haben, denn er muss nicht nur mit dem Top- sondern eben auch mit dem Lower- Management Kommunizieren und Argumentieren können.

Von daher sehe ich da keine Zielkonflikte zwischen Bachelor, Techniker und Meister im Gegenteil sie ergänzen sich Großartig und werden jetzt und in der Zukunft sehr eng miteinander zusammen Arbeiten, sodass wir auch in Zukunft tolle Produkte auf den Markt bringen werden. Und was die Politik mit ihren inkompetenten Aussagen von sich gibt sollte uns recht wenig interessieren, der Markt wird?s richten.


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   03.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ist ja gut und schön, wie du das hier alles beschreibst, aber der DQR vergleicht Ausbildungen/Abschlüsse und nicht, was hat der Meister in 20 Jahren mehr an Betriebserfahrung, als ein Bachelor. Es geht darum, welche Kenntnisse werden einem in den Ausbildungen beigebracht und auf welchem Niveau. Das viele Menschen Facharbeiter bleiben, sprich keine Meisterschule "schaffen" ist absoluter Käse. Deutschlandweit schließen weitaus über 90% der Meisterschüler ihren Meister auch ab. Ob der Bachelor nachher als Produktionsleiter oder in der Entwicklung landet ist völlig zweitrangig. Es gibt ebensoviele Bachelor, die eben über den zweiten Bildungsweg zum Studium gekommen sind, die eben mehr drauf haben als die vielen Meister. Sie haben sich ebenso im Berufsalltag bewiesen und haben zudem noch ein Studium abgeschlossen, was gerade in den Naturwissenschaften oder technischen Berufen richtig schwer ist. Jeder Bachelor kann Produktionsleiter werden, wenn er sich anstrengt, er kann ebenso in ein Forschungsteam gehen oder ähnliches. Das hat alles aber nichts im DQR verloren, es ist ein AUSBILDUNGSVERGLEICH. Stufe 6 sagt also, dass Meister und Bachelor eine gleichwertige Ausbildung abgeschlossen haben und da merkt man schon, dass eine 6-12 monatige Vollzeitweiterbildung zum Meister nicht gleich einem Vollzeitstudium von 3-4 Jahren gleichzusetzen ist. Berufserfahrung und all das, was man dort gelernt hat, hat in der Einstufung des DQR rein garnichts verloren. Dann kann man ja genauso sagen, der Diplom FH Absolvent, der nun schon 20 Jahre Berufserfahrung hat, wäre gleichwertig mit einem Meister, dem ist nicht so. Vor 20 jahren wäre man NIE auf die Idee gekommen, diese Abschlüsse gleichzusetzen. Beim neuen Bachelor, der leider einen schlechten Ruf hat, ist das natürlich viel leichter. Leider Gottes ist ja das Diplom FH auch auf der Stufe 6. Ich kenne viele Meister, dass sie durch ihre Ausbildung automatisch geborene Führungskräfte sind, kann ich echt nicht glauben, da krieg ich schon fast nen Lachkrampf. Auf dem Papier haben sie betriebswirtschaftliche Grundlagen beigebracht bekommen, aber hat sich einer mal diese "Grundlagen" angesehen? Da hat man in jedem Ingenieursstudiengang mehr in BWL.

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   03.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Grundsätzlich richtig. Facharbeiter, Betriebswirt und Ingenieur sind zunächst mehrere Jahre einfache Mitarbeiter in ihren Teams. Ob sie Gruppenleiter oder mehr werden entscheidet sich dann. Die meisten bleiben aber einfache Mitarbeiter, nur wenige kommen in Führungspositionen.

Pro/Mechanica schrieb:
>
> Frau Schavan hat auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie
> wichtig praktisch Erfahrungen in Positionen sind, in denen
> man Entscheidungsträger ist. Leider hat sie keinen Praxisbezug.
>
> In der Konstruktion oder Entwicklung wo überwiegend
> Ingenieure und Techniker beschäftigt sind, wird niemand auf
> die Idee kommen und einen Meister zum Leiter dieser
> Abteilungen machen. Genauso verhält es sich in der
> Produktion. Ein Ingenieure (ohne Praktische Kenntnisse) wird
> dort nicht Fußfassen können. Schon allein aus dem Grund, dass
> er nicht die selbe Sprache spricht, wie ein gestandener
> Facharbeiter mit 20 Jahren Berufserfahrung.
>
> In eine Führungsposition wächst man hinein. Ohne praktische
> Erfahrungen in einem Betrieb wird dies kaum möglich sein, um
> die Akzeptanz und den Respekt der Mitarbeiter zu bekommen.
> Wer also davon ausgeht, nur anhand seines Abschlusses
> (Bachelor, Techniker, Meister) eine Leitende Position
> besetzen zu können, ist auf dem falschen Weg.
>
> Prinzipiell sehe ich das so:
> Ein jung- Ingenieur fängt in einem Betrieb an und
> Spezialisiert sich auf ein Themengebiet. Er nutzt seine
> analytischen und vertieften naturwissenschaftlichen
> Kenntnisse und reift mit der Zeit zu einem Spezialisten
> heran, der zusammenhänge erkennt und anzuwenden weiß. Das
> dauert mehrer Jahre. Das macht ihn aber nicht zu einer guten
> Führungskraft, das bedarf anderer Kenntnisse die in keiner
> Uni, Fachschule usw. erlernt werden können. Klar man kennt
> die ganzen Management- Techniken aus dem Lehrbuch, diese aber
> anzuwenden und ein daraus resultierendes Gleichgewicht zu
> finden ist die hohe Kunst. Meiner Meinung nach verhält es
> sich wie bei dem Pareto Prinzip: 20% sind Fachwissen und 80%
> sind Skills die so gar nicht beschreibbar sind, aber einen
> erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer Organisation haben.
> Es ist auch was anderes ob ich in einer Führungsposition in
> der Konstruktion bin mit 15 Mitarbeitern die im gleichen Büro
> sitzen, oder ob ich eine Führungskraft in der Produktion bin
> in einer Halle von > 15000qm mit über 70 Facharbeitern. Da
> fällt es schon schwerer die richtigen Worte zu finden, die
> Produktion aufrecht zu erhalten und die Kosten im Überblick
> zu behalten. Da Hilft mir mein Bachelor, Techniker, Meister
> recht wenig. Prozessdenken, Durchsetzungsfähigkeit,
> Kommunikationsstärke und ständige Weiterbildung ist angesagt.
>
> Der ?Wisch? den wir vorweisen können ist von daher nur ein
> Einstieg. Was wir daraus machen liegt bei jedem Einzelnen.
> Abteilungsleiter die nur Zahlen im Kopf haben sind
> Kontraproduktiv. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen
> Aufgaben, - und Mitarbeiterorientierten Führungsstil ist
> heutzutage Zielführend.
>
> Und das ist die eigentliche Aufgabe eines Industriemeisters
> der durch seine Weiterbildung eben Betriebswirtschaftliche
> Grundkenntnisse und Management Techniken erlernt um Teams zu
> führen und Leitende Positionen meistes im Middle Management
> zu übernehmen. Er muss also nicht Verständnis in der höheren
> Mathematik haben.
> Wie viele den Sprung eben nicht schaffen und weiterhin
> Facharbeiter bleiben zeigt wie komplex und vielschichtig
> seine Aufgabe ist. Das ein Ingenieure, das auch kann ist
> sicherlich richtig aber er sollte genauso wie ein
> Industriemeister oder Techniker seine Wurzeln in der Praxis
> haben, denn er muss nicht nur mit dem Top- sondern eben auch
> mit dem Lower- Management Kommunizieren und Argumentieren
> können.
>
> Von daher sehe ich da keine Zielkonflikte zwischen Bachelor,
> Techniker und Meister im Gegenteil sie ergänzen sich
> Großartig und werden jetzt und in der Zukunft sehr eng
> miteinander zusammen Arbeiten, sodass wir auch in Zukunft
> tolle Produkte auf den Markt bringen werden. Und was die
> Politik mit ihren inkompetenten Aussagen von sich gibt sollte
> uns recht wenig interessieren, der Markt wird?s richten.


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   03.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Bayer erkennt kein Mensch den Meister als "Bachelor-gleichwertig" an.
Außerdem ist die Uni Krems in Österreich ja wohl kein Qualitätsmerkmal. Hat ja eher einen fragwürdigen Ruf.

dnuesslein schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen
> runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!
>
> a) "Meister" und "staatlich geprüfter
> Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder
> Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern
> und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus
> eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem
> bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte
> nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind
> wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....
>
> b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt"
> also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere
> Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit
> usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise
> insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2
> staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar
> sind.
>
> c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so,
> denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009
> ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die
> Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.
>
> Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL
> durchaus beurteilen.


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   04.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

vollkommen richtig!!!! ich hab auch meinen Wirtschaftsfachwirt IHK und mach jetzt gerade meinen geprüften Betriebswirt IHK..., damit könnte ich auch z.B. meinen Master an der Uni Krems machen...aber eben nicht überall...ich kann damit nicht an jede Uni, weil es eben kein reiner akademischer Titel ist (also der Bachelor aus der Weiterbildung)
Und ganz genau: es kommt darauf an, welche Weiterbildung man macht...
mir wurde gesagt, dass der Meister eher (!!) mit dem Fachwirt vergleichbar ist....(man muss davon ja auch grundsätzlich ausgehen dass das völlig verschiedene Bereiche und Branchen sind!!!! Ich sag nur nochmal Friseur-Meister......so ein Quatsch!!!...natürlich lässt sich das nicht mit BWL, aber auch nicht Maschinenbau vergleichen....!!!). Mit dem Fachwirt hätte ich mich auch bereits an verschiedenen Unis einschreiben lassen können....es berechtigt mich bereits zu studieren....Da ich mich jetzt aber für den geprüften Betriebswirt IHK entschieden habe, der eine Stufe logischerweise höher ist und auf dem Fachwirt ("Meister") aufbaut, kann man durchaus sagen, dass das den Bachelor (fachhochsule) verdient!!!!!

dnuesslein schrieb:
>
> Hallo zusammen,
>
> als Betroffener beider Welten muss ich hier erstmal sagen
> runter vom gas! und muss ein paar Dinge klarstellen!
>
> a) "Meister" und "staatlich geprüfter
> Betriebswirt" ist NICHT das selbe. Ein Meister oder
> Fachwirt wird man bei der IHK normal nach 4 bzw. 5 Semestern
> und einer staatlich geprüften Abschlussprüfung die es aus
> eigener Erfahrung in sich hat. Diese ist jedoch nicht dem
> bachelorstudium zu vergleichen. Jedoch sind viele Lerninhalte
> nahe dran teilweise sorgar darüber. Andere Bereiche sind
> wiederum dreutlich unter dem klassichen BWL neveau....
>
> b) der Besagte "staatlich geprüfte Betriebswirt"
> also "Betriebswirt IHK" erfordert eine weitere
> Studienzeit von idR. 4 bis 6 Semestern mit Abschlussarbeit
> usw. zum Fachwirt bzw. Meister. Damit hat man üblicherweise
> insgesamt 8 bis 11 Studiensemester hinter sich gebracht und 2
> staatliche examen die mit Sicherheit dem Bachlor vergleichbar
> sind.
>
> c) Die Gleichstellung war bisher zumindest in bayern auch so,
> denn mit dem Betirebswirt IHK konnte man bereits seit 2009
> ein Masterstudium an der UNI Krems anschließen. Somit ist die
> Gleichstellung nur ein logischer (folge-) Schritt.
>
> Dies kann ich als (Bank-)Fachwirt IHK und Bachelor in BWL
> durchaus beurteilen.

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   04.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ps: ich habe übrigens bei meinem geprüften Betriebswirt IHK durchaus 4 schriftliche Prüfungen, 2 mündliche, und eine Bachelor-Arbeit von 30 Seiten, in der ich ein Problem in einer Firma erkennen, darstellen, beschreiben muss - und lösen!!! (darauf gibt es die meisten Punkte)....und: es darf natürlich nicht sein, dass dieses Problem in der Firma bereits gelöst wurde...denn: die IHK prüft das nach, ob so etwas bereits umgesetzt wurde oder nicht...wenn sie die Möglichkeit dazu haben....weil ich irgendwo gelesen habe, dass man mit einer Aus- und Weiterbildung ja keine Probleme im lösen kann, weil man es nicht im Studium gelernt hat????!!!!....Probleme mit Musterlösungen lernt man eh nirgends - zumindest in keiner Schule oder Uni - sondern im Leben!!!!....Und da denke ich, dass wir Berufstätigen durchaus einen Schritt voraus sind....denn wir wissen, was draußen abgeht....Erfahrung nennt man es auch, oder sind bereits mehrfach damit konfrontiert worden...zeigt mir ein Beispiel an Problem, das in der Uni besprochen habt und eine Lösung dafür gefunden habt, die sich draußen immer anwenden lässt....
und noch was: die Arbeitgeber draußen wissen übrigens auch, was sie fordern...wenn sie einen mit Studium möchten, dann stellen sie auch nur so einen ein.....Wir waren letztins mit der "Klasse" vom Betriebswirt auf der "akademica"- Messe in München....und die Arbeitgeber vor Ort an den Ständen haben durchaus gewusst, wo der Unterschied liegt und was ihnen persönlich wichtig ist...also da braucht ihr auch keine Angst zu haben, dass wir Weiterbildler jetzt den Uni-Absolventen den Job wegnehmen.........

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   04.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich kenne sehr viele, die durchaus in der Lage sind, ein Team, eine Abteilung oder sogar eine Firma zu führen, ohne studiert zu haben...mein bestes Beispiel ist mein Vater, der einen Hauptschulabschluss hat, Werkzeugmacher gelernt hat, seinen Meister in Metall gemacht und mittlerweile Betriebsleiter einer Machinenbaufirma ist, für dessen Position eigentlich ein Diplom-Ing. gesucht wurde....Da mein Vater aber wesentlich mehr auf dem Kasten hatte als die restlichen Bewerber, hat er die Stelle bekommen...und macht das jetzt seit ca 10 Jahren (er wurde übrigens auch durch einen Headhunter an diese Firma weiterempfohlen..) - jetzt werden viele sagen, dass das vielleicht vor 30 Jahren noch möglich war, dass man sich "nur" hochgearbeitet hat, ohne jegliche Weiterbildung oder Studium...Klar haben sich die Zeiten geändert, aber was immer noch draußen zählt, ist nicht nur das Wissen....Jemand der studiert hat, muss nicht unbedingt gut arbeiten oder Mitarbeiter führen können....Jemand der "nur" eine Aus-und eventuell Weiterbildung hat, kann vielleicht gut arbeiten, eventuell sogar Mitarbeiter führen, aber ihm fehlen tiefere Zusammenhänge, die er aber vielleicht ja sogar mit der Zeit in diesem Betrieb erlernen konnte....
bei meinem Vater im Maschinenbau arbeiten übrigens sehr viele Meister und Techniker; der Produktionsleiter ist hier auch ein Meister...und mein Vater händelt die Bewerberauswahl auch nach der Erfahrung in seinem Leben: er stellt z.B. keine 1-er-Kandidaten ein...



Pro/Mechanica schrieb:
>
> Frau Schavan hat auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie
> wichtig praktisch Erfahrungen in Positionen sind, in denen
> man Entscheidungsträger ist. Leider hat sie keinen Praxisbezug.
>
> In der Konstruktion oder Entwicklung wo überwiegend
> Ingenieure und Techniker beschäftigt sind, wird niemand auf
> die Idee kommen und einen Meister zum Leiter dieser
> Abteilungen machen. Genauso verhält es sich in der
> Produktion. Ein Ingenieure (ohne Praktische Kenntnisse) wird
> dort nicht Fußfassen können. Schon allein aus dem Grund, dass
> er nicht die selbe Sprache spricht, wie ein gestandener
> Facharbeiter mit 20 Jahren Berufserfahrung.
>
> In eine Führungsposition wächst man hinein. Ohne praktische
> Erfahrungen in einem Betrieb wird dies kaum möglich sein, um
> die Akzeptanz und den Respekt der Mitarbeiter zu bekommen.
> Wer also davon ausgeht, nur anhand seines Abschlusses
> (Bachelor, Techniker, Meister) eine Leitende Position
> besetzen zu können, ist auf dem falschen Weg.
>
> Prinzipiell sehe ich das so:
> Ein jung- Ingenieur fängt in einem Betrieb an und
> Spezialisiert sich auf ein Themengebiet. Er nutzt seine
> analytischen und vertieften naturwissenschaftlichen
> Kenntnisse und reift mit der Zeit zu einem Spezialisten
> heran, der zusammenhänge erkennt und anzuwenden weiß. Das
> dauert mehrer Jahre. Das macht ihn aber nicht zu einer guten
> Führungskraft, das bedarf anderer Kenntnisse die in keiner
> Uni, Fachschule usw. erlernt werden können. Klar man kennt
> die ganzen Management- Techniken aus dem Lehrbuch, diese aber
> anzuwenden und ein daraus resultierendes Gleichgewicht zu
> finden ist die hohe Kunst. Meiner Meinung nach verhält es
> sich wie bei dem Pareto Prinzip: 20% sind Fachwissen und 80%
> sind Skills die so gar nicht beschreibbar sind, aber einen
> erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer Organisation haben.
> Es ist auch was anderes ob ich in einer Führungsposition in
> der Konstruktion bin mit 15 Mitarbeitern die im gleichen Büro
> sitzen, oder ob ich eine Führungskraft in der Produktion bin
> in einer Halle von > 15000qm mit über 70 Facharbeitern. Da
> fällt es schon schwerer die richtigen Worte zu finden, die
> Produktion aufrecht zu erhalten und die Kosten im Überblick
> zu behalten. Da Hilft mir mein Bachelor, Techniker, Meister
> recht wenig. Prozessdenken, Durchsetzungsfähigkeit,
> Kommunikationsstärke und ständige Weiterbildung ist angesagt.
>
> Der ?Wisch? den wir vorweisen können ist von daher nur ein
> Einstieg. Was wir daraus machen liegt bei jedem Einzelnen.
> Abteilungsleiter die nur Zahlen im Kopf haben sind
> Kontraproduktiv. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen
> Aufgaben, - und Mitarbeiterorientierten Führungsstil ist
> heutzutage Zielführend.
>
> Und das ist die eigentliche Aufgabe eines Industriemeisters
> der durch seine Weiterbildung eben Betriebswirtschaftliche
> Grundkenntnisse und Management Techniken erlernt um Teams zu
> führen und Leitende Positionen meistes im Middle Management
> zu übernehmen. Er muss also nicht Verständnis in der höheren
> Mathematik haben.
> Wie viele den Sprung eben nicht schaffen und weiterhin
> Facharbeiter bleiben zeigt wie komplex und vielschichtig
> seine Aufgabe ist. Das ein Ingenieure, das auch kann ist
> sicherlich richtig aber er sollte genauso wie ein
> Industriemeister oder Techniker seine Wurzeln in der Praxis
> haben, denn er muss nicht nur mit dem Top- sondern eben auch
> mit dem Lower- Management Kommunizieren und Argumentieren
> können.
>
> Von daher sehe ich da keine Zielkonflikte zwischen Bachelor,
> Techniker und Meister im Gegenteil sie ergänzen sich
> Großartig und werden jetzt und in der Zukunft sehr eng
> miteinander zusammen Arbeiten, sodass wir auch in Zukunft
> tolle Produkte auf den Markt bringen werden. Und was die
> Politik mit ihren inkompetenten Aussagen von sich gibt sollte
> uns recht wenig interessieren, der Markt wird?s richten.

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   04.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Haha.

Du bist der Burner :-D

30 Seiten. Von der Sorte habe ich 5 Seminararbeiten geschrieben.

Und die Uni Krems... Na ja..
An eine richtige Uni kannst du eben, vollkommen zu recht, auch wenn man sich diese Posts durchliest, nicht!

Micha1203 schrieb:
>
> ps: ich habe übrigens bei meinem geprüften Betriebswirt IHK
> durchaus 4 schriftliche Prüfungen, 2 mündliche, und eine
> Bachelor-Arbeit von 30 Seiten, in der ich ein Problem in
> einer Firma erkennen, darstellen, beschreiben muss - und
> lösen!!! (darauf gibt es die meisten Punkte)....und: es darf
> natürlich nicht sein, dass dieses Problem in der Firma
> bereits gelöst wurde...denn: die IHK prüft das nach, ob so
> etwas bereits umgesetzt wurde oder nicht...wenn sie die
> Möglichkeit dazu haben....weil ich irgendwo gelesen habe,
> dass man mit einer Aus- und Weiterbildung ja keine Probleme
> im lösen kann, weil man es nicht im Studium gelernt
> hat????!!!!....Probleme mit Musterlösungen lernt man eh
> nirgends - zumindest in keiner Schule oder Uni - sondern im
> Leben!!!!....Und da denke ich, dass wir Berufstätigen
> durchaus einen Schritt voraus sind....denn wir wissen, was
> draußen abgeht....Erfahrung nennt man es auch, oder sind
> bereits mehrfach damit konfrontiert worden...zeigt mir ein
> Beispiel an Problem, das in der Uni besprochen habt und eine
> Lösung dafür gefunden habt, die sich draußen immer anwenden
> lässt....
> und noch was: die Arbeitgeber draußen wissen übrigens auch,
> was sie fordern...wenn sie einen mit Studium möchten, dann
> stellen sie auch nur so einen ein.....Wir waren letztins mit
> der "Klasse" vom Betriebswirt auf der
> "akademica"- Messe in München....und die
> Arbeitgeber vor Ort an den Ständen haben durchaus gewusst, wo
> der Unterschied liegt und was ihnen persönlich wichtig
> ist...also da braucht ihr auch keine Angst zu haben, dass wir
> Weiterbildler jetzt den Uni-Absolventen den Job
> wegnehmen.........
>
> Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du
> immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   08.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

toll, dass jemand der selbst einen doktorgrad erschlichen hat und diesen wahrscheinlich bald abgeben werden muss für solch einen schwachsinn verantwortlich ist. da braucht sich auch keiner wundern, dass frau schavan den einfachen fachaber dem akademiker gleichstellt. wer seine doktorarbeit abschreibt, hat eben auch keinen großen bezug zur wissenschaft...

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   09.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe selbst studiert, jedoch habe ich nicht so einen strengen Bezug zur "Wissenschaft". Mein Ziel ist später eher die Wirtschaft/Produktion, wo man etwas handfestes zu tun hat. Nicht jeder Akademiker ist automatisch Wissenschaftler. Aufgrund der schon hundertfach genannten Gründe ist diese Einstufung komplett falsch. Dauer und Anspruch sprechen für das Studium. Berufserfahrung als Kriterium hat in einer Ausbildungseinstufung rein garnichts verloren. Habe selbst eine Ausbildung gemacht und viele Meister, Techniker etc kennen gelernt. Sie sind Asse im Betrieb, in den Sachen, die sie über Jahre tagtäglich machen, jedoch ist ein Akademiker weitaus breiter aufgestellt, was sein Wissen anbelangt. Der theoretische Fachidiot, wie man es hier laufend von den Meistern zu hören bekommt, trifft hierbei absolut nicht zu und ich kenne beide Seiten.

Man sollte hier wirklich mal diese hirnlose Hetzerei unterlassen und objektiv die Fakten vergleichen, dann gibt es eben nur eine Konsequenz --> Einstufung falsch! Das einzige Kriterium, was den Meistern zu dieser "Aufwertung" verholfen hat, war die Berufserfahrung, aber bekommt man diese durch eine 6-12 monatige Meisterschule oder ist es eher so, dass alle Mitarbeiter dieser Welt diese einmal bekommen?! Leider wurde in diesem Vergleich der frische Hochschulabsolvent mit einem Meister mit 12 Jahren Berufserfahrung verglichen. Klar weiß der Meister dann mehr betriebliche Zusammenhänge, aber was bitte ist das dann für ein Vergleich? Es geht um Ausbildungen und diese müssen, wenn man sie einstufen möchte, nach Kriterien der Ausbildungen verglichen werden. Sprich Ausbildungsdauer und das Spektrum des vermittelten Wissen, sowie dessen Niveau. Leider sprechen hierbei alle drei Punkte fürs Studium. Ich kenne ehemalige Azubis, die den Meister gemacht haben und entsprechend auch ihre Ausbildungsunterlagen. Ohne überheblich sein zu wollen, aber diese Zusammenhänge dort waren für jeden Studenten leicht verständlich.


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   17.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich habe meinen praktischen betriebswirt nebenberuflich absolviert und wir mussten ebenfalls analytisches denken an den tag bringen,was mir auch Kolleginnen und Kollegen, die vorher ein Universitätsstudium absolviert hatten, bestätigten. Zwar sind diese Betriebswirt Fernlehrgänge nicht so weit gefächert wie Bachelor-Studiengänge, aber durchaus mit Ihnen vergleichbar. michael

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   18.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also sämtliche Meister, die nach ihrer Meisterausbildung (6-12 Monate) noch ein Studium angehängt haben, berichten mir und auch hier im Forum vom genauen Gegenteil.... UNd meiner Meinung nach, können diese Personen es bestimmt besser beurteilen, als diese, die "nur" einen Meister oder eine anderen Weiterbildung durchlaufen haben...

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   18.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Wiwi braucht man eigentlich nicht viel praktische Erfahrung. Man lernt sehr viel "on-the-job", da es ein KAUFMÄNISCHER BERUF ist. Natürlich kann ein Facharbeiter oder Techniker in SEINEM FACHBEREICH sehr viel. Darum geht es doch nicht. Ich habe übrigens respekt vor diesen Menschen, weil sie oft den Laden zusammenhalten und öfters einfacher gestrickt sind.

Wertungsfrei kann ich sagen, dass ein Studium ein Vollzeitjob ist. Und ein sehr schwerer dazu. Gerade in Wirtschaftswissenschaf, wo Praktika gemacht werden, Sprachen gelernt werden müssen, Notendruck herrscht ist es ein harter Job. Zudem kommt die Finanzierung. Arbeiten nebenbei ist an der Tagesordnung. Es braucht sehr viel Durchhaltevermögen, zumal man als Absolvent und heutzutage ist dies Realität sehr schwer einen Einstieg findet, sodass die Studienzeit als verschwendet angesehen werden kann. Die öffentlich Gleichstellung ist m.M.n. nicht korrkt, wird allerdings doch nirgends auch so empfunden.

Ich habe zB viele Techniker oder Meister auf Ing-Positionen in der Industrie erlebt, die dem Ing. den Job wegnahmen. Viele hatten nur einen Hauptschulabschluß. Trotzdem machten sie den Job gut. Die Mehrheit der Ings. entwickelt doch nichts bzw. sein wir mal ganz ehrlich (ich habe BWL in Köln und Maschbau in Aachen studiert), so ein riesen Entwickler ist man nach dem Studium nicht. Man ist eigentlich eine Null. Es gibt Ausnahmen. Jedenfalls habe ich sehr viel von meinen Kollegen ohne Studium als auch mit Studium gelernt. Ich habe zwar tatsächlcih bei Meistern ab und zu Arroganz und Vorurteile erlebt, aber gleiches auch bei Ings. gegenüber dem "niedrigen Volk".

Zum Thema Mathematik: Hier hat jmd. geschrieben, dass Mathematiker über BWL lächeln. Inwiefern? Ja, die Mathematik ist in BWL nicht auf ihrem Niveau, Finance außen vor, trotzdem ist das Studium sehr aufwendig und anspruchsvoll. Ich kenne genug Mathematiker, die im BWL Studium (Zweitstudium) Probleme hatten, denn da sind auch andere Fähigkeiten verlangt. Viele sehr gute Mathematiker taten sich relativ schwer in BWL. Andersherum habe ich Wiwis gehsen, die parallel den Mathematik Bachelor mit Auszeichnung machen usw. ES IST ALLES VON JEDER PERSON ABHÄNGIG. JMD. ZU BELÄCHELN ZEIGT FEHLENDE GEISTIGE GRÖßE.


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   18.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich weiß ja nicht was du genau studierst...aber meine schwester ist an einer uni und schreibt nur eine einzige arbeit, mit 20-25 seiten...und hat dann auch ihren bachelor....
eine freundin hat wirtschaftsinformatik studiert - an einer uni - und hatte auch nur eine bachelor-arbeit von ca 25 seiten.......
ich denke, das kommt auf den studiengang an....daher: was studierst du?



Lounge Gast schrieb:
>
> Haha.
>
> Du bist der Burner :-D
>
> 30 Seiten. Von der Sorte habe ich 5 Seminararbeiten
> geschrieben.
>
> Und die Uni Krems... Na ja..
> An eine richtige Uni kannst du eben, vollkommen zu recht,
> auch wenn man sich diese Posts durchliest, nicht!
>
> Micha1203 schrieb:
> >
> > ps: ich habe übrigens bei meinem geprüften Betriebswirt
> IHK
> > durchaus 4 schriftliche Prüfungen, 2 mündliche, und eine
> > Bachelor-Arbeit von 30 Seiten, in der ich ein Problem in
> > einer Firma erkennen, darstellen, beschreiben muss - und
> > lösen!!! (darauf gibt es die meisten Punkte)....und: es
> darf
> > natürlich nicht sein, dass dieses Problem in der Firma
> > bereits gelöst wurde...denn: die IHK prüft das nach, ob so
> > etwas bereits umgesetzt wurde oder nicht...wenn sie die
> > Möglichkeit dazu haben....weil ich irgendwo gelesen habe,
> > dass man mit einer Aus- und Weiterbildung ja keine
> Probleme
> > im lösen kann, weil man es nicht im Studium gelernt
> > hat????!!!!....Probleme mit Musterlösungen lernt man eh
> > nirgends - zumindest in keiner Schule oder Uni - sondern
> im
> > Leben!!!!....Und da denke ich, dass wir Berufstätigen
> > durchaus einen Schritt voraus sind....denn wir wissen, was
> > draußen abgeht....Erfahrung nennt man es auch, oder sind
> > bereits mehrfach damit konfrontiert worden...zeigt mir ein
> > Beispiel an Problem, das in der Uni besprochen habt und
> eine
> > Lösung dafür gefunden habt, die sich draußen immer
> anwenden
> > lässt....
> > und noch was: die Arbeitgeber draußen wissen übrigens
> auch,
> > was sie fordern...wenn sie einen mit Studium möchten, dann
> > stellen sie auch nur so einen ein.....Wir waren letztins
> mit
> > der "Klasse" vom Betriebswirt auf der
> > "akademica"- Messe in München....und die
> > Arbeitgeber vor Ort an den Ständen haben durchaus
> gewusst, wo
> > der Unterschied liegt und was ihnen persönlich wichtig
> > ist...also da braucht ihr auch keine Angst zu haben,
> dass wir
> > Weiterbildler jetzt den Uni-Absolventen den Job
> > wegnehmen.........
> >
> > Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst
> du
> > immer nur das bleiben, was du bereits bist!

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also für meinen Bachelor sind 60-70 Seiten angesagt...

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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wird nun neuerdings die Wertigkeit einer Ausbildung an der Menge an Seminararbeiten gemessen? Die Bachelorarbeit ist der Abschluss eines Studiums, sozusagen der letzte Akt und daran kann man beim besten Willen nicht den Anspruch eines Studiums ableiten. Ich hatte in meinen 7 semestrigen Ingenieursstudiengang 30 Modulprüfungen und nochmal mindestens 60 Prüfungsvorleistungen, die uns überhaupt erstmal zu den Modulprüfungen zugelassen haben. Jede dieser Vorleistungen wurde unter Prüfungsbedingungen abgelegt, entweder mündlich oder schriftlich. Diese ganzen Vorleistungen waren alle mit diversen Praktikas verknüpft. Der Umfang eines BA-Studiums wird mit gut 6000 Stunden angegeben, der Umfang eines Meisterlehrgangs mit hochgerechnet 1000 Stunden. Der Umfang und Niveau des Meisterlehrgangs liegen unter dem eines Bachelorstudiums. Die einzige Grund für diese Aufwertung beruht auf der Berufserfahrung des Meisters. (hab ich so vom Bildungsministerium per Mail gesagt bekommen) Nur was hat Berufserfahrung in einem Ausbildungsvergleich zu suchen? Für diese Einstufung wurden nur die IHK/HWK eingeladen, keinerlei Vertreter der Hochschulen. Wenn man sich tagelang nur von der HWK beschwafeln lässt, dann glaubt man als politischer Entscheidungsträger irgendwann wirklich, dass der Meister gleichwertig sei, es konnte ja keinerlei Gegenargumente geben, weil eben keiner da war, der solche hätte einbringen können. In dem Vergleich wurde letztendlich ein 35 jähriger Meister (12 Jahre Berufserfahrung) mit einem Bachelor frisch von der Uni verglichen, wobei aber nicht berücksichtigt wurde, dass es ebenso Meister gibt, die schon mit 23 fertig sind. Was ist denn, wenn man den Ingenieur mit 12 Jahren Erfahrung mit dem 23 jährigen Meister vergleicht, hat dann der Meister immernoch diesen begründeten Mehrwert, den er durch seine Berufserfahrung angeblich besitzt? Das allein zeigt schon, dass der Aspekt der Berufserfahrung in einem Ausbildungsvergleich nichts zu suchen hat. Man muss Dauer, Umfang und Niveau der Ausbildungsinhalte vergleichen, was man später daraus macht, ist eh in keine Messskala hinein zu stopfen.

Das Schlimme ist ja wirklich, dass viele Meister wirklich glauben, dass ihre 6-12 monatige Weiterbildung mit einem mehrjährigen Studium mithalten kann und kommt jetzt bitte nicht, mein Meister ging 3 Jahre, das war die Teilzeitvariante. Wie da wirklich mit abstrusen Mitteln versucht wird, die Meisterschule schön zu rechnen bzw vom Umfang her groß zu reden. Die Meisterschule soll betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen schaffen, damit man einen eigenen kleinen Betrieb eröffnen kann, weil es gerade im Handwerk einen Meisterzwang gibt, was sowas betrifft. Vom Niveau wollen wir da garnicht mal erst anfangen.


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Bildungsstand eines Hauptschulabsolventen ist nicht annähernd mit dem eines Gymnasium-Schülers am Ende der 9ten Klasse vergleichbar, obwohl beide gleiche Fächer wie Mathematik, Englisch und Physik haben und ihre Ausbildung bis dahin gleich lang war.

Das scheint allen klar zu sein und darüber diskutiert auch niemand.

Aber wieso ein Meister/Betriebswirt etc., was das gleiche in grün ist, nicht einem Hochschulstudium entspricht scheinen unsere Handwerker hier nicht zu begreifen.

Also nochmal für alle:
1. Die Dauer der Ausbildung hat nichts mit ihrem Niveau zu tun!!!!!

2. Teilzeit (Meister, Betriebswirt) ist nicht gleich Vollzeit (3-3,5 Jahre für Bachelor, 40 Stunden die Woche Arbeit fürs Studium auf höchstem Niveau!)!
3. Auch Uniabgänger bekommen Berufserfahrung und auch Facharbeiter haben zu Beginn ihrer Laufbahn diese nicht!


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also ich muss mich über die nicht-akadmiker in diesem forum doch sehr wundern. nachdem ich meinen meister gemacht habe, hab ich mein abi nachgeholt und bin nochmal in eine ganz andere richtung studieren gegangen.

@techniker: ein studium ist UM EINIGES anspruchsvoller als ein meister. ich habe nur studiert, weil ich mich gefragt habe: "soll das alles sein?" ikch glaube ich bin da einer der wenigen, die sich ein urteil erlauben können. gott sei dank haben die meisten personaler studiert und nicht nur einen meister gemacht. so werden sie bei ihren einstellungen den bachelor nicht auf eine stufe mit dem meister stellen :D


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   19.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Tja das Problem wird nur sein ,dass die Gehälter wieder sinken werden mit dieser Angleichung.Über manche Gesetze muss man sich wirklich wundern.Mann Mann auf Gymnasien gibt es jetzt auch Klassen wo lernbehinderte sind. Dann werden die unschuldigen REfrendare die frisch von der UNi sind auf diese losgelassen. Irgedwann haben diese ganzen Gleichstellungswahn in Deutschland genug.

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   20.06.12
  Micha1203

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

also zu meinem Fall bzgl BWL und Betriebswirt (andere Studiengänge und Meister will ich gar nicht vergleichen, weil ich da nichts drüber weiß), aber hier ist es ja so, dass meist eine Wirtschaftsschule oder Realschule Wirtschafts-Zweig, dann eine kaufmännische Ausbildung (Unterricht in der Berufschule + praktisches Erlernen im Betrieb) und dann noch der Fachwirt vor dem Betriebswirt kommt....sprich: ich habe, wenn ich alles in Vollzeit mache, am Ende 3-4 Jahre BWL in der Wirtschaftsschule, dann 3 Jahre in der Ausbildung, dann ein halbes Jahr beim Fachwirt und dann ein halbes Jahr im Betriebswirt, bis ich den Bachelor in BWL hab...
(die Wirtschaftsschule, die kaufmännische Ausbildung + der Fachwirt sind übrigens VORAUSSETZUNG dass man überhaupt den Betriebswirt machen darf.....)
= insgesamt ca 7 Jahre...je nachdem ob Ausbildung verkürzt wurde oder man 3 oder 4 Jahre in der Schule bereits BWL hatte.
Wenn jemand direkt nach dem Gymnasium BWL studiert, hat er absolut keine Ahnung was das überhaupt ist....und fängt mit dem an, was wir in der 7.Klasse gelernt haben....
Wie lange dauert so ein BWL-Studium bis man seinen Bachelor hat?! Und dann hat man aber noch nicht Erfahrungen im Betrieb sammeln können....Klar fängt das Studium erst nach vielen vielen harten Jahren Gymnasium an....und man ist oft erst 19, bis man studieren kann....aber dafür haben diese Leute vorher nie was von Rechnungswesen gehört....ich dagegen hatte mit 19 bereits 6 Jahre schulisches Rechnungswesen + BWL-Themen hinter mir!!! und muss nochmal ein ganzes Jahr drauf legen - und im Betriebswirt geht es sehr viel tiefer als in der Wirtschaftsschule oder kaufmännischen Ausbildung, die im übrigen auch schon sehr extrem war....(man unterschätzt bitte keine Wirtschaftsschule)
Mit meinem Betriebswirt bin ich auch erst fertig, wenn ich 27 Jahre alt bin....habe aber viel BWL-Theorie (insgesamt 7 Jahre Vollzeit-Schule) hinter mir + 6 Jahre Berufserfahrung (nach meiner Ausbildung) in einem kaufmännischen Betrieb. Ich denke schon, dass das einen Bachelor (der im Übrigen nicht akademisch ist, wenn man ihn über die IHK erwirbt und auch nicht international anerkannt ist), verdient!!!
-----PS: bevor jetzt wieder Meldungen kommen bzgl Meister im Handwerk oder sowas: hier geht es grad NUR um BWL !!!!! ----------

Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   20.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Seit wann kann man den Bachelor an der IHK machen?!
Es wird ja immer besser...

Gute Nacht deutsches Bildungssystem und danke Frau Schavan für den Todesstoß!

Micha1203 schrieb:
>
> also zu meinem Fall bzgl BWL und Betriebswirt (andere
> Studiengänge und Meister will ich gar nicht vergleichen, weil
> ich da nichts drüber weiß), aber hier ist es ja so, dass
> meist eine Wirtschaftsschule oder Realschule
> Wirtschafts-Zweig, dann eine kaufmännische Ausbildung
> (Unterricht in der Berufschule + praktisches Erlernen im
> Betrieb) und dann noch der Fachwirt vor dem Betriebswirt
> kommt....sprich: ich habe, wenn ich alles in Vollzeit mache,
> am Ende 3-4 Jahre BWL in der Wirtschaftsschule, dann 3 Jahre
> in der Ausbildung, dann ein halbes Jahr beim Fachwirt und
> dann ein halbes Jahr im Betriebswirt, bis ich den Bachelor in
> BWL hab...
> (die Wirtschaftsschule, die kaufmännische Ausbildung + der
> Fachwirt sind übrigens VORAUSSETZUNG dass man überhaupt den
> Betriebswirt machen darf.....)
> = insgesamt ca 7 Jahre...je nachdem ob Ausbildung verkürzt
> wurde oder man 3 oder 4 Jahre in der Schule bereits BWL hatte.
> Wenn jemand direkt nach dem Gymnasium BWL studiert, hat er
> absolut keine Ahnung was das überhaupt ist....und fängt mit
> dem an, was wir in der 7.Klasse gelernt haben....
> Wie lange dauert so ein BWL-Studium bis man seinen Bachelor
> hat?! Und dann hat man aber noch nicht Erfahrungen im Betrieb
> sammeln können....Klar fängt das Studium erst nach vielen
> vielen harten Jahren Gymnasium an....und man ist oft erst 19,
> bis man studieren kann....aber dafür haben diese Leute vorher
> nie was von Rechnungswesen gehört....ich dagegen hatte mit 19
> bereits 6 Jahre schulisches Rechnungswesen + BWL-Themen
> hinter mir!!! und muss nochmal ein ganzes Jahr drauf legen -
> und im Betriebswirt geht es sehr viel tiefer als in der
> Wirtschaftsschule oder kaufmännischen Ausbildung, die im
> übrigen auch schon sehr extrem war....(man unterschätzt bitte
> keine Wirtschaftsschule)
> Mit meinem Betriebswirt bin ich auch erst fertig, wenn ich 27
> Jahre alt bin....habe aber viel BWL-Theorie (insgesamt 7
> Jahre Vollzeit-Schule) hinter mir + 6 Jahre Berufserfahrung
> (nach meiner Ausbildung) in einem kaufmännischen Betrieb. Ich
> denke schon, dass das einen Bachelor (der im Übrigen nicht
> akademisch ist, wenn man ihn über die IHK erwirbt und auch
> nicht international anerkannt ist), verdient!!!
> -----PS: bevor jetzt wieder Meldungen kommen bzgl Meister im
> Handwerk oder sowas: hier geht es grad NUR um BWL !!!!!
> ----------
>
> Wenn du immer nur das tust, was du bereits kannst, wirst du
> immer nur das bleiben, was du bereits bist!


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   21.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mein Cousin ist persönlich ein netter Kerl, aber geistig gesehen nicht so eine Leuchte.
Er hatte einen Hauptschulabschluss von 4,3 (Mathe 4, Englisch 5, Deutsch 4; keine Ahnung, bei mir in Baden-Württemberg wäre man da durchgefallen, bei ihm in Bayern ging das wohl). Danach hat er eine Ausbildung versemmelt und ist rausgeflogen. Dann hat er mit 24 eine Ausbildung zum Lagerlogistiker angefangen. Wieder so im 3er Bereich abgeschlossen. Jetzt hat er seinen Meister da gemacht. 9 Monate Vollzeit. Durchfallquote 0. Ich habe eine paar seiner Kollegen gesehen... "Oh my god" würde die Amerikaner sagen... Nach 3 Sätzen konnte man da auf den geistigen Stand schließen... Seine Arbeitseinstellung hatte sich übrigens nie geändert. Und er soll jetzt auf dem Nievau eines Uni-Absolventen sein?!?!?! Erklärt mir das mal bitte jemand


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   21.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die IHK nennt jetzt einfach alle ihre Weiterbildungen: Bachelor Professionell (CCI)
Die sind der Meinung, dass wenn man mit einem Bachelor auf Stufe 6 steht, man auch so heißen sollte.... Was in den letzten Jahren in Sachen Bildung abgegangen ist, ist extrem lächerlich!!! So gut wie alles wurde verwäßert. Das führt dazu, dass ich nach meinem 7 Sem. Bachelor Studium und vorheriger Ausbildung noch nen Master machen muss....


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   21.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine dreimonatige Meisterschule auf dem Niveau der Realschule wird mit drei bis vier Jahren Uni bzw. FH gleichgestellt? Das ist wirklich absurder Schwachsinn. Als Akademiker wird einem ein dreimonatiges Praktikum ja auch nicht als dreijährige Berufspraxis anerkannt. Generell hinkt das Argument, die Berufspraxis als theoretisches Wissen zum Meister/Fachwirt hinzuzählen extrem. Was ist mit den Leuten, die bereits eine abgeschlossene Lehre und/oder Berufspraxis vor ihrem Studium erlangt haben? Denen müsste dann das selbe Privileg wie den Meistern zukommen und sie müssten ebenfalls besser gestellt werden.

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   24.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also sorry, ich habe durch meinen Meister nach einem Jahr 14000 euro Schulden. Vom Lohnausfall mal gar nicht geredet. Finde es vollkommen in Ordnung das man den Meister dem Bachelor gleichstellt. Was bringt es denn wenn alle nur noch Theoretiker sind und keiner mehr anpacken kann. Und wenn du ein guter Handwerker bist und ordentliche Arbeit leistest, dann kannst du 10 mal deinen Bachelor machen und wirst nicht das verdienen. Und das wird durch den extremen Fachkräftemangel in Deutschland immer schlimmer.

Ganz ehrlich, bin froh drüber....


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   24.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Fachkräftemangel????

Das glaubst auch nur du... Nen Bekannter von mir ist auch Elektro Meister (25 Jahre alt) Der arbeitet in Hannovetr für 2000? Brutto, weil es Meister wie Sand am Meer gibt! Ich finde es auch immer komisch, dass die Meister meine, eine Gleichstellung wäre angebracht, weil der Meister ja sooo teuer war - Nur weil die IHK euch abgezockt hat, heißt das nicht, dass diese Weiterbildung auf hohem Niveu statt gefunden hat. Im Gegensatz: 95% bestehen den Meister


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   25.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn hier ein Meister von dem Verdienstausfall von 12 Monaten klagt, was soll ich sagen, der nach Ausbildung und Arbeitszeit als Facharbeiter ein Jahr Fachabi + 3,5 Jahre Bachelor auf mich genommen hat?! Oder was sagt der Abiturient, der in den 3 Jahren, so der Azubi schon Geld nach Hause gebracht hat immernoch ohne eigenes Einkommen auskommen musste und zusätzlich noch 3-4 Jahre Studium. Sowas könnte man auch als Verdienstausfall deklarieren. Verdienstausfall wären da allein bei mir schon 135.000 Euro + Studienbeiträge + Bafög-Schulden + Schulden bei meiner alleinerziehenden Mutter. Der angebliche Fachkräftemangel kann doch nicht der Grund sein, nun alles über einen Kamm zu scheren, nur damit einem die Statistiken nicht mehr so übel vorkommen. Ich habe übrigens noch nirgendwo diesen besagten Fachkräftemangel erlebt. In meinen damaligen Unternehmen, kommen derzeit immernoch knapp 60 Bewerbungen auf eine Stelle, anstatt früher halt 90 Bewerbungen auf eine offene Stelle. 14.000 Euro Schulden für nen Meister, das ich nicht lache. Preis Leistung stimmt doch seit Jahren nicht mehr bei der IHK. Die IHK/HWK haben ein Monopol in diesem Bereich, weil es schlichtweg im Handwerk einen Meisterzwang gibt und das lassen sie sich kräftig bezahlen, deswegen ist die Ausbildung noch lang nicht hochwertig. Ich kenne ehemalige Kollegen, die nen Meister gemacht haben und auch Leute, die nach einem Meister studieren "wollten". Von denen ist keiner der Meinung, der Bachelor sei gleichwertig.

Fakt ist, ein Studium ist die hochwertigere Ausbildung, sie dauert länger und ist mit weitaus mehr persönlichen Verlusten verbunden, da man jahrelang auf Geld verzichtet. Fakt ist auch, dass in den heutigen Studiengängen weitaus mehr Praxis enthalten ist, als es so manchen Meistern lieb ist und was deswegen laufend ignoriert wird. Seht euch die Abschlussprüfungen der IHK mal an, sowas kann man doch wohl nicht niveauvoll nennen. Die Zugangsvoraussetzung für den Meister ist mindestens ein Hauptschulabschluss + Ausbildung + kurze Berufspraxis und trotzdem schaffen locker >93% den Abschluss jedes Jahr. Beim Studium ist die Sache schon repräsentativer, es wird ein höherer Abschluss als Zugang vorausgesetzt und die Abbrecherquoten sind weitaus!!! höher, gerade in den technischen Fächern.

Und dieses Totschlagargument der Meister, ein Akademiker habe praktisch nichts drauf ist doch absolut an den Haaren herbei gezogen. Der Akademiker lernt wie jeder andere Arbeitnehmer dieser Welt auch betriebliche Zusammenhänge, wenn er erstmal im Betrieb ist, sofern er wie ich nicht schon eine Ausbildung + Arbeitszeit hinter sich hat, das sind nicht wenige, die über den 2. Bildungsweg zum Studium gekommen sind.


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   26.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wir brauchen nicht zu warten, an der Hochschule Darmstadt ist es bereits soweit. Es gibt das Pilotprojekt "Vom Meister zum Master". Es startete im April 2012.

MfG


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   26.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sorry, aber sowas kann ich dann nicht als Ingenieur ernst nehmen!


Lounge Gast schrieb:
>
> Wir brauchen nicht zu warten, an der Hochschule Darmstadt ist
> es bereits soweit. Es gibt das Pilotprojekt "Vom Meister
> zum Master". Es startete im April 2012.
>
> MfG


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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meine Eltern sind in den Ostblockstaaten aufgewachsen und da durfte sich jeder der ne Wirtschaftsschule/Technikerschule besuchte (vergleichbar mit TG oder WG) Ingenieur/Akademiker nennen. Viele haben sich nach der Wende (und heute noch) vera...t gefühlt aber es hat schon seine Richtigkeit warum viele der Abschlüsse einfach nicht anerkannt wurden.

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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Master ist Master

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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Jo, dann kann man genauso gleich jedem zur Geburt einem Master auf die Stirn stempeln. Ich frag mich, wozu solche Pilotprojekte? Seit 2004 bekommt der Meister ein Fachabiturabschluss mit anerkannt, wobei er nichtmal Themen eines Fachabiturs behandelt hat. Allein das ist schon ein Geschenk. Für eine 6 monatige Vollzeitweiterbildung bekommt man nun evtl. ein 12 monatiges Fachabitur (oder sogar 3 jähriges Vollabitur) + 3-4 jährigen Bachelor "geschenkt", sodass man direkt in den Master starten kann?! Wenn das wirklich mal so umgesetzt werden würde, dann würde ich mich dafür schämen ein Deutscher zu sein, weil soviel Inkompetenz passt auf keine Kuhhaut mehr. Jeder Meister KANN studieren, wenn er möchte, weil er die HZB bereits mit dazu bekommt. Das Komische ist doch, er bekommt die Berechtigung einen Bachelor zu studieren als Meister und ist nun gleichzeitig mit einem Absolventen gleichgestellt? Wie passt das zusammen? Ich kann doch nicht sagen, du hast dich mit erfolgreichem Meisterabschluss für eine HZB eines BA Studiums qualifiziert, aber gleichzeitig bist du ja dem Bachelorabsolventen schon ebenbürtig. Sowas kann nur einer Schavan einfallen. Normalen Menschen würde sowas nie in den Sinn kommen. Sieht man sich die Statistiken an, wieviele von diesen Meistern den Bachelor bestehen, dann kann man daraus schön Schlüsse ziehen. An mindestens einem Fachabitur, gerade in den technischen Studiengängen, die ja für den Meister interessant sein dürften, kommt meiner Meinung nach keiner vorbei.

Im Bereich BWL gibt es schon ewig solche Projekte, da werden staatlich geprüfte Betriebswirte direkt zum Master zugelassen, damit wird zumindest geworben. Was sie einem nicht erzählen ist, dass man diese Master an einer britischen Hochschule absolvieren muss, was nirgendwo wirklich anerkannt wird. Das ist das Problem der IHK, HWK und Berufs"akademien". Die wollen sich seit Jahren als etwas darstellen, was sie nicht sind. Die sind genauso gewinnorientiert, verschaffen sich ein angeblich gutes Image, damit die Schülerzahlen steigen und damit gleichzeitig die Einnahmen. Wenn man den Versprechungen dieser Institutionen glauben würde, dann bräuchten wir seit gut 10 Jahren kein staatliches Hochschulwesen mehr.


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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ob ein Master sich lohnt kann man pauschal nicht sagen, es kommt vor allem auf die Arbeitsstrukturen deines späteren Unternehmens an.

1. Viele (Wirtschaftsprüfung) sind dazu übergegangen beide pauschal gleich zu bezahlen

2. Es gibt Bereiche (Risikomanagement usw.) wo man ohne Master gar nicht rein kommt

3. Unternehmensstruktur: Je nachdem wie dein Unternehmen aufgebaut ist (Hierarchie, autarke Ebenen/Abteilungen) laufen Beförderungen anonym über Qualifikation ab oder über Kontakte. Wenn du z. B. bei Daimler im Controlling für Qualitätsmanagement sitzt wirst du im Vergleich zum Master immer den Kürzeren ziehen, wenn es um übergreifende Beförderungen geht.

Fazit: Je dezentraler die/das Unternehmen in dem du später arbeiten willst aufgestellt ist, desto mehr musst du auf deine Qualifikationen zurückgreifen.


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   27.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor davor.
So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die harten Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
In den Ingenieurwissenschaften ist das noch schlimmer wenn die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master kann man gleich in die Tonne kicken.

Lounge Gast schrieb:
>
> Master ist Master


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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist wohl eher der Wunsch des Beitragserstellers.

wenn ein Meister tatsächlich einen Master besteht dann hat er Ihn auch verdient.

Lounge Gast schrieb:
>
> Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor davor.
> So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die harten
> Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
> In den Ingenieurwissenschaften ist das noch schlimmer wenn
> die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master kann man
> gleich in die Tonne kicken.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Master ist Master


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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist aber leider nicht so schwer, wie ein Bachelor. Ich selbst bin momentan im Master und der Bachelor ist nunmal der Part des Studiums, wo die meisten wieder nach Hause gehen können aufgrund der Grundlagenfächer. Im Bachelor fällt der Großteil in Grundlagenfächern wie Mathe, Physik etc durch. Fakt ist, wer einen Master ohne vorherigen Bachelor besteht, ist noch lang kein vollwertiger Master. Davon abgesehen ist laut Bildungsministerium ein Masterstudium ohne vorherigen Bachelor nicht möglich und das wird auch so bleiben! Diese Pilotprojekte sind wie der Name schon sagt Projekte, Studien, die bestimmte Zusammenhänge untersuchen sollen. Man stelle sich mal vor ein Meister mit Hauptschulabschluss wird zum Master zugelassen, hatte noch nie höhere Mathematik, hat keine technischen Grundlagenfächer gehabt und dieser "Master" soll nun mit einem vollwertigen Masterstudium mithalten können? Ein Master setzt 210 Credits voraus bei uns, wo ist denn diese Einstufung bei den Meistern? Kriegen die mal eben 210 Credits für 6 Monate Vollzeitschule? Dann könnten aber einige Studenten nach dem 1. Semester klagen, dass es diskriminierend sei, dass ein Meister für 6 Monate 210 Credits bekäme und der Student nur 30. Sowas wie vom Vorposter kann nur von jemandem kommen, der noch nie studiert hat. Ein Master ist ein Aufbaustudium und wenn vorher kein Bachelor absolviert wurde, worauf baut das bitte auf? Auf dem groben Wissen eines Meisters? Dann gut Nacht Deutschland.

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   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das wird bestimmt so kommen. Einen Dr. kann man auch ohne Master oder Uni-Diplom bekommen. Ein ehemaliger Klassenkamerad (Sozialarbeit an der FH) hat das auch geschafft. Das Thema der Dissertation ist mehr als peinlich. Es läuft alles auf eine Entwertung von Hochschulabschlüssen hinaus. Ist doch auch ganz klar, wenn bald 50% eines Jahrgangs so etwas haben werden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Der Master ist aber leider nicht so schwer, wie ein Bachelor.
> Ich selbst bin momentan im Master und der Bachelor ist nunmal
> der Part des Studiums, wo die meisten wieder nach Hause gehen
> können aufgrund der Grundlagenfächer. Im Bachelor fällt der
> Großteil in Grundlagenfächern wie Mathe, Physik etc durch.
> Fakt ist, wer einen Master ohne vorherigen Bachelor besteht,
> ist noch lang kein vollwertiger Master. Davon abgesehen ist
> laut Bildungsministerium ein Masterstudium ohne vorherigen
> Bachelor nicht möglich und das wird auch so bleiben! Diese
> Pilotprojekte sind wie der Name schon sagt Projekte, Studien,
> die bestimmte Zusammenhänge untersuchen sollen. Man stelle
> sich mal vor ein Meister mit Hauptschulabschluss wird zum
> Master zugelassen, hatte noch nie höhere Mathematik, hat
> keine technischen Grundlagenfächer gehabt und dieser
> "Master" soll nun mit einem vollwertigen
> Masterstudium mithalten können? Ein Master setzt 210 Credits
> voraus bei uns, wo ist denn diese Einstufung bei den
> Meistern? Kriegen die mal eben 210 Credits für 6 Monate
> Vollzeitschule? Dann könnten aber einige Studenten nach dem
> 1. Semester klagen, dass es diskriminierend sei, dass ein
> Meister für 6 Monate 210 Credits bekäme und der Student nur
> 30. Sowas wie vom Vorposter kann nur von jemandem kommen, der
> noch nie studiert hat. Ein Master ist ein Aufbaustudium und
> wenn vorher kein Bachelor absolviert wurde, worauf baut das
> bitte auf? Auf dem groben Wissen eines Meisters? Dann gut
> Nacht Deutschland.


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

So ein Quatsch.

Ein Master schafft jeder. Das sind doch nur noch Wahlfächer. Die harten Grundlagen sind im Bachelor. Früher Vordiplom. Ich weiß es, denn ich hab ein Diplom und einen Master. Der Master war ein Spaziergang.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist wohl eher der Wunsch des Beitragserstellers.
>
> wenn ein Meister tatsächlich einen Master besteht dann hat er
> Ihn auch verdient.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor davor.
> > So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die
> harten
> > Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
> > In den Ingenieurwissenschaften ist das noch schlimmer wenn
> > die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master kann
> man
> > gleich in die Tonne kicken.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Master ist Master


[auf diesen Beitrag antworten]

   28.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja das der Master immer nen Spaziergang ist, ist auch Quatsch, mag vielleicht auf deinem Studiengang und diesen ganzen MBA Master zutreffen aber nicht generell

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ob ihm Master jemals jemand rausgeprüft wird...

Während die Abbruchquoten beim Bachelor bei sicher 40% liegen, sind sie im Master bei ca. 5%. Und das sind dann zu 99% persönliche Gründe und nicht das Nicht-Schaffen oder endgültig Durchfallen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Naja das der Master immer nen Spaziergang ist, ist auch
> Quatsch, mag vielleicht auf deinem Studiengang und diesen
> ganzen MBA Master zutreffen aber nicht generell


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Früher gab es auch noch einige ganz harte Fächer im Hauptstudium. So sind früher bei E-Technik viele kurz vor Ende noch an der Feldtheorie gescheitert! Hatten dann nach fast 6 Jahren keinen Abschluß!

Lounge Gast schrieb:
>
> So ein Quatsch.
>
> Ein Master schafft jeder. Das sind doch nur noch Wahlfächer.
> Die harten Grundlagen sind im Bachelor. Früher Vordiplom. Ich
> weiß es, denn ich hab ein Diplom und einen Master. Der
> Master war ein Spaziergang.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Das ist wohl eher der Wunsch des Beitragserstellers.
> >
> > wenn ein Meister tatsächlich einen Master besteht dann
> hat er
> > Ihn auch verdient.
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Lieber ein Bachelor als ein Master ohne Bachelor
> davor.
> > > So ein Master ist absolut nichts wert. Da fehlen die
> > harten
> > > Grundlagen. Im Master fällt doch niemand durch.
> > > In den Ingenieurwissenschaften ist das noch
> schlimmer wenn
> > > die Grundlagen im Bachelor fehlen. So einen Master
> kann
> > man
> > > gleich in die Tonne kicken.
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Master ist Master


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   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Pilotprojekte können ganz schnell umgesetz werden, dafür gibt es im deutschen Bildungssystem genug Beispiele.

Ich werde meinen Master sofort machen wenn das Pilotprojekt gängige Praxis werden sollte.


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   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist vom Stoff her deutlich schwieriger als der Bachelor, allerdings werden beim Bachelor haufenweise Leute ausgesiebt, die entweder fürs Studium oder für den Studiengang nicht geeignet sind. Die die nen Master anfangen haben sich i.d.R. im Bachelor als fähig erwiesen und da kommen wie schon beschrieben höchstens private Dinge dazwischen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   29.06.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das "pilotprojekt" wird zu 100% nicht umgesetzt. Diese Hochschule braucht nur neue Zielgruppen, weils finanziell nicht gut läuft. Hab das schriftlich vom Bildungsministerium, dass es einen Master ohne Bachelor in Deutschland nicht geben wird. hört auf zu träumen

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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Na ein Glück :) Sonst wär ich ausgewandert.

[auf diesen Beitrag antworten]

   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das der Bachelor mit dem Meister auf einer Stufe steht konnte vor ein paar jahren auch keiner glauben.

Das Meister bald zum Master zugelassen werden ist der nächste Schritt den die IHK anstreben wird.


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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die IHK kann anstreben was sie will.

Die Unis könmnen immer noch selbst entscheiden wenn sie zulassen und wen nicht.
Diese dreckige Lobby-Arbeit die die IHK macht, hört an den renomierten Unis zum Glück auf. Die werden die Meister auslachen. Was ein paar unseriöse Privat-FHs machen ist ein anderes Thema. Als ordentlicher Student (mit Abi und Bachelor) würde ich bei so einem Laden jedenfalls nicht studieren. Ich will doch nicht, dass mein Abschluss verwaschen wird.
Als Arbeitgeber würde ich solchen Leuten mit Master und ohne Bachelor auch niemals ein Master/Diplom Gehalt bezahlen, geschweige denn denen enstprechende Jobs und Verantwortung zuweisen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das der Bachelor mit dem Meister auf einer Stufe steht konnte
> vor ein paar jahren auch keiner glauben.
>
> Das Meister bald zum Master zugelassen werden ist der nächste
> Schritt den die IHK anstreben wird.


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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja sicher... Und danach will die IHK durchsetzen, dass der Meister direkt zur Promotion zugelassen wird - Und ein paar Jahre später will die IHK dann durchsetzen, dass der Meister eine Promotion gleichgesetzt wird...

Ich hoffe auch die Meister verstehen die Ironie...

Maßgebend ist, was die Industrie für Personen einstellt! Die wird auch weiterhin nen richtigen Ingineur (Bachelor + Master, FH Diplom etc.) einstellen, wenn es um die entsprechenden Jobs geht. Nen Meister + Master kann man nicht als Ingineur ernst nehmen! Da hat meiner Meinung nach nen reiner Bachelor mehr Know how was das theoritische Wissen angeht!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das der Bachelor mit dem Meister auf einer Stufe steht konnte
> vor ein paar jahren auch keiner glauben.
>
> Das Meister bald zum Master zugelassen werden ist der nächste
> Schritt den die IHK anstreben wird.


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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nochmal für manche begriffsstutzige. Wenn ein Meister zum Master zugelassen werden würde, dann wäre es genauso, als wenn man einen Hauptschüler oder Abiturienten direkt zur Meisterschule zulassen würde. Der Meister setzt eine Berufsausbildung voraus und der Master eben einen Bachelor. Der Master setzt je nach vorherigem Bachelorstudium 180-240 Credits voraus, sowas kann der Meister mit seiner 6 monatigen Vollzeitschule auf keinen Fall vorweisen. Um Ausbildungen vergleichbar zu machen, was ja auch das Ziel des DQR sein sollte, wurden im Hochschulsystem Credits vergeben. Nun stellt man direkt den Meister, mit einem Bachelor gleich, ohne überhaupt einmal an den Vergleich der Credits zu denken?! Wieviele Credits bekommt man denn in 6 Monaten? Man sollte die IHK mal langsam in die Schranken weisen, was dieses überzogene Profilierungsgetue anbetrifft. Wenn es nach der IHK gehen würde, dann hätten wir seit 20 Jahren kein staatliches Hochschulsystem mehr, die IHK würde monopolartig alle Fachkräfte ausbilden, was Geld in ihre Kassen spülen würde und jedem Hauptschüler den Weg direkt zur Promotion ebenen. Hauptsache man hat möglichst viele Schüler, die möglichst viel bezahlen. Der Meister ist und bleibt eine Massenausbildung auf relativ geringem Niveau und das sagt jemand, der nach jahrelanger Praxis im Betrieb zum Studium gewechselt ist. Ich kenne also beide Seiten.

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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sachstand Hochschule Darmstadt: Das Pilotprojekt ?Meister zum Master? ermöglicht einen Direkteinstieg auf Masterniveau ohne vorherigen Bachelor- oder Diplomabschluss und ist an der Hochschule Darmstadt erfolgreich gestartet. Die Teilnehmer haben ihre ersten Klausuren geschrieben und bis jetzt alle bestanden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Klausuren sind vermutlich auch alle lächerlich einfach im Vergleich zu den normalen an einer richtigen Uni

Lounge Gast schrieb:
>
> Sachstand Hochschule Darmstadt: Das Pilotprojekt ?Meister zum
> Master? ermöglicht einen Direkteinstieg auf Masterniveau ohne
> vorherigen Bachelor- oder Diplomabschluss und ist an der
> Hochschule Darmstadt erfolgreich gestartet. Die Teilnehmer
> haben ihre ersten Klausuren geschrieben und bis jetzt alle
> bestanden.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> > Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> > IngenieurHOCHschulen.


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   02.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Teilnehmer
> haben ihre ersten Klausuren geschrieben und bis jetzt alle
> bestanden.
>

Das sagt schon alles über das Niveau dieser Ausbildung. Die FH Darmstadt sollte sich schämen. Lächerlich und traurig.

Ich habe Elektrotechnik auf Diplom an einer Uni studiert. Bei uns war damals der NC 2,2. Die meisten hatten 1,x Abi. Also ein ganz andere Klientel. Bei den ersten Klausuren sind erst mal 50% durchgefallen, weil man zeigen wollte, dass sich die Leute auf ihren Hintern setzen sollen.
Es gab im Vordiplom keine einzige Klausur unter 20% Durchfallquote. Rekord war 70%. Kaum jemand hat weniger als 2 Wochen für eine Klausur gelernt. Geschafft haben das Studium im Endeffekt nur 45%.

Und diese Witz-FH verschenkt jetzt Abschlüsse, die meinem gleichwertig sind. Ja super. Ich nenne sowas Titelmühle. Sowas grenzt an Kriminalität!


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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich denke in 1 bis 2 Jahren ist auch dieses Thema durch.
Dann wird der Meister seinen Master an der FH machen können.

Die Zeit wird es zeigen.


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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hauptsache viel "Akamdemiker"....

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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hochschulen die so etwas anbieten haben in meinen Augen jegliches Recht verwirkt als seriös betrachtet zu werden.

Hier wird das akademische Niveau in den Wind geschossen.
Sowas wird nur aus Geldgeilheit gemacht. Es ist echt traurig.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke in 1 bis 2 Jahren ist auch dieses Thema durch.
> Dann wird der Meister seinen Master an der FH machen können.
>
> Die Zeit wird es zeigen.


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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sehe ich auch so. Es ist schon angelaufen, andere FHs werden folgen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke in 1 bis 2 Jahren ist auch dieses Thema durch.
> Dann wird der Meister seinen Master an der FH machen können.
>
> Die Zeit wird es zeigen.


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   03.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Fachhochschulen waren schon immer als Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse gedacht. Mit "Meister zum Master" wird diese Tradition logischerweise fortgeführt.

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   04.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes Zitat vom Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:

"Kein Master ohne Bachelor
Michaela Biermayer

Pressestelle

Hochschule Bayern e. V.
04.07.2012 14:18
Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards: Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium an einer bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften bleibt ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben in den letzten Jahren anspruchsvolle Masterstudiengänge entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem Arbeitsmarkt Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von Hochschule Bayern und Präsident der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal, sondern auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich abschließen können, erweisen sich bestimmte Vorkenntnisse und Grundlagen einfach als unerlässlich.?

Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein Bachelor, bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch weiterhin die notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium befähigt die Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen Vertiefung oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und die eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten deshalb vom Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht gedient ist. Ohne die entsprechende Vorbildung drohen erfahrungsgemäß Überforderung, Frustration, schlechte Noten und womöglich ein Studienabbruch.

?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen. Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert werden. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften setzten sich daher für eine leistungsgesteuerte Durchlässigkeit ein?, betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte Vorkenntnisse können auf ein Erststudium angerechnet werden und führen dann zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes Bachelorstudium gelangen qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem Masterabschluss.

Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die vielen Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den letzten Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben. Darüber hinaus bieten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in berufsbegleitender Form an.

?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und -interessenten raten wir, sich für weiterführende Informationen am besten immer zuerst an die jeweiligen Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von Gartzen, Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Fachhochschulen waren schon immer als
> Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse gedacht. Mit
> "Meister zum Master" wird diese Tradition
> logischerweise fortgeführt.


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

In Bayern wird das also so gehandhabt. Ist ja ok. Es ist aber auch eine indirekte Bestätigung dafür, dass es in anderen Bundesländern ganz anders laufen kann, nämlich ohne Bachelor direkt vom Meister zum Master!!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes Zitat vom
> Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:
>
> "Kein Master ohne Bachelor
> Michaela Biermayer
>
> Pressestelle
>
> Hochschule Bayern e. V.
> 04.07.2012 14:18
> Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards:
> Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium an einer
> bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften bleibt
> ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
> Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> haben in den letzten Jahren anspruchsvolle Masterstudiengänge
> entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind
> überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem Arbeitsmarkt
> Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von
> Hochschule Bayern und Präsident der
> Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere
> Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal, sondern
> auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich
> abschließen können, erweisen sich bestimmte Vorkenntnisse und
> Grundlagen einfach als unerlässlich.?
>
> Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein Bachelor,
> bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch weiterhin die
> notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und
> hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium befähigt die
> Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen Vertiefung
> oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und die
> eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die bayerischen
> Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten deshalb vom
> Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der
> Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht gedient ist.
> Ohne die entsprechende Vorbildung drohen erfahrungsgemäß
> Überforderung, Frustration, schlechte Noten und womöglich ein
> Studienabbruch.
>
> ?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen.
> Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern
> der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert werden. Die
> bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften setzten
> sich daher für eine leistungsgesteuerte Durchlässigkeit ein?,
> betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte Vorkenntnisse
> können auf ein Erststudium angerechnet werden und führen dann
> zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes
> Bachelorstudium gelangen qualifizierte Bewerberinnen und
> Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem
> Masterabschluss.
>
> Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die vielen
> Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den letzten
> Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben. Darüber
> hinaus bieten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in
> berufsbegleitender Form an.
>
> ?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und
> -interessenten raten wir, sich für weiterführende
> Informationen am besten immer zuerst an die jeweiligen
> Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von Gartzen,
> Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Die Fachhochschulen waren schon immer als
> > Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse
> gedacht. Mit
> > "Meister zum Master" wird diese Tradition
> > logischerweise fortgeführt.


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   04.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

An diverse "Meister", die hier immer wieder davon sprechen, dass es doch kommen "könnte", dass Meister direkt zum Master dürfen. Das wird zu 100% nicht passieren! Ein Master ist ein Aufbau-/Zweitstudium und setzt einen Bachelor voraus. Solang es für einen Meister kein Creditsystem gibt und diese keine 180-240 Credits vorweisen können, wird das nicht kommen. Ein Bachelor hat 3,5 jahre im Schnitt Vollzeitstudium mit unzähligen Modulen und Prüfungen, da hat der Meister vom Umfang her schon weitaus weniger zu bieten. Für eine bestimmte Anzahl an Vollzeitwochenstunden bekommt man einen Credit, das würde heißen, dass die IHK die Meisterschule auch auf 3-4 Jahre Vollzeit strecken müsste, damit sie auf die erforderlichen Credits kommen. Wär ja genauso, als wenn man jedem Hauptschüler direkt zu einer Meisterschule zulassen würde, dann würden unsere Meister auch rumheulen, dass sie doch garnicht die Vorbildung haben. Bleibt mal auf dem Boden und flamed hier nicht um die Wette. Ein Master setzt das Wissen eines Bachelors voraus, da er auf diesem Wissen aufbaut, deswegen heißt es ja auch Aufbaustudium. Ein Meister hat dieses Wissen nicht. Wenn er einen Master möchte, dann kann er schon seit Ewigkeiten einen Bachelor machen, in vielen Bundesländern bekommt man auch einige Module angerechnet und kann damit den Bachelor etwas verkürzen. Also noch mehr Geschenke wären echt zuviel. Klingt für mich immer mehr wie diese typische Kleinkindmentalität, ich will meeeehr, aber nichts für tun. Wer einen Master möchte, der soll wie jeder andere auch sich im Bachelor beweisen, gerade was Mathe, Physik, Statistik sowie fachspezifische Fächer betrifft und dann kann er seinen Master machen. Warum muss man immer irgendwie alles vollautomatisch dazu bekommen? Die kriegen seit 2004 ein Abitur mit zu ihrem Meisterabschluss, können damit also studieren, ohne ein Fachabitur zu machen. Das ist schon Geschenk genug, wenn man bedenkt, dass dort rein garkein Abiturstoff behandelt wurde. Es geht wie überall nur um Geld für die IHK und neue Einnahmequellen. Klar unser maroder Staat kann dabei nur sparen, wenn die private IHK Akademiker ausbilden würde und somit zum Teil die Kapazitäten des staatlichen Hochschulsystems entlastet.

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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast definitiv ein Problem mit der Realität. Es läuft doch schon!! Die FH Darmstadt ist schon fleißig dabei. Du wirst doch wohl nicht glauben, dass andere FHs da zurückstehen werden? Irgendwie gibt es immer einen Weg soetwas durchzudrücken. Früher hätte man es nicht für möglich gehalten, dass FHs Diplome vergeben dürfen. Dann das Abi mit 12 Schuljahren u.s.w.! Wegfall Wehrdienst war auch lange undenkbar.

Lounge Gast schrieb:
>
> An diverse "Meister", die hier immer wieder davon
> sprechen, dass es doch kommen "könnte", dass
> Meister direkt zum Master dürfen. Das wird zu 100% nicht
> passieren! Ein Master ist ein Aufbau-/Zweitstudium und setzt
> einen Bachelor voraus. Solang es für einen Meister kein
> Creditsystem gibt und diese keine 180-240 Credits vorweisen
> können, wird das nicht kommen. Ein Bachelor hat 3,5 jahre im
> Schnitt Vollzeitstudium mit unzähligen Modulen und Prüfungen,
> da hat der Meister vom Umfang her schon weitaus weniger zu
> bieten. Für eine bestimmte Anzahl an Vollzeitwochenstunden
> bekommt man einen Credit, das würde heißen, dass die IHK die
> Meisterschule auch auf 3-4 Jahre Vollzeit strecken müsste,
> damit sie auf die erforderlichen Credits kommen. Wär ja
> genauso, als wenn man jedem Hauptschüler direkt zu einer
> Meisterschule zulassen würde, dann würden unsere Meister auch
> rumheulen, dass sie doch garnicht die Vorbildung haben.
> Bleibt mal auf dem Boden und flamed hier nicht um die Wette.
> Ein Master setzt das Wissen eines Bachelors voraus, da er auf
> diesem Wissen aufbaut, deswegen heißt es ja auch
> Aufbaustudium. Ein Meister hat dieses Wissen nicht. Wenn er
> einen Master möchte, dann kann er schon seit Ewigkeiten einen
> Bachelor machen, in vielen Bundesländern bekommt man auch
> einige Module angerechnet und kann damit den Bachelor etwas
> verkürzen. Also noch mehr Geschenke wären echt zuviel. Klingt
> für mich immer mehr wie diese typische Kleinkindmentalität,
> ich will meeeehr, aber nichts für tun. Wer einen Master
> möchte, der soll wie jeder andere auch sich im Bachelor
> beweisen, gerade was Mathe, Physik, Statistik sowie
> fachspezifische Fächer betrifft und dann kann er seinen
> Master machen. Warum muss man immer irgendwie alles
> vollautomatisch dazu bekommen? Die kriegen seit 2004 ein
> Abitur mit zu ihrem Meisterabschluss, können damit also
> studieren, ohne ein Fachabitur zu machen. Das ist schon
> Geschenk genug, wenn man bedenkt, dass dort rein garkein
> Abiturstoff behandelt wurde. Es geht wie überall nur um Geld
> für die IHK und neue Einnahmequellen. Klar unser maroder
> Staat kann dabei nur sparen, wenn die private IHK Akademiker
> ausbilden würde und somit zum Teil die Kapazitäten des
> staatlichen Hochschulsystems entlastet.


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich könnte mir vorstellen das der Meister pro Jahr Berufserfahrung z.B. 20 Credits erhält.

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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wäre die Meisterfortbildung nicht so anspruchslos, würde sie nicht jeder Vollhorst schaffen (erwiesenermassen keine Durchfallquote), und würde ich nicht selbst die Meister in unserer Firma kennen die eine Reife eines 15 jährigen haben, dann könnte man darüber nachdenken. Und auch wenn sie nur annähernd die gleichen Jobs wie Studierte machen könnten, was sie aber eben nicht können.

Aber sowohl vom Intellekt, als auch von der Reife geht das einfach nicht. Handwerker sind Handwerker, und Akademiker sind Akademiker. Die Ausbildungen sind vollkommen unterschiedlich und vom Niveau her wie Champions-League und Frauen-Bezirksliga. Das kann man nicht vermischen.


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe kein Problem mit der Realität. Es ist ein Pilotprojekt und die gibt es im Bildungswesen zur Genüge. Wenn ihr euch mal ein wenig kundig machen würdet, dann würdet ihr erkennen, von wievielen Pilotprojekten wirklich etwas umgesetzt wird. Ich komme auch aus der Praxis und solche Meinungen wie, na man könnte ja für Berufserfahrung Credits geben sind absolut Banane. Was lernt man denn in der alltäglichen Berufspraxis im Handwerk? Wieviel davon kann man wirklich als Credits für ein Hochschulstudium anrechnen? Man lernt doch effektiv nur die normalen täglichen Abläufe im Betrieb und dann macht man einfach nur noch seine tägliche Arbeit. Von meinen 5 jahren Berufserfahrung konnte ich absolut garnichts im Studium nutzen, also kann man sowas auch schlecht anrechnen und ich habe wirklich eine gute Ausbildung + Berufstätigkeit bei der BASF gehabt, die wirklich in Sachen Ausbildung nichts schleifen lassen. War anschließend noch beim Weltmarktführer für Industriegase, auch dort hat man nur die täglichen Handgriffe gelernt, aber sowas kann man schlecht als anrechnungswürdige "Bildung" anerkennen und schon garnicht um dafür Credits zu bekommen.

Die FH Darmstadt ist die einzigste FH Deutschland, die dieses Projekt durchführt und die ersten Ergebnisse zeigen auch schon, dass gerade die Meister einen enormen Wissensrückstand haben. Also solche Flamer sollten sich wirklich zurückhalten. Da "läuft" noch rein garnichts in Deutschland in diese Richtung. Es ist eine Studie. Die Entwicklung der Fachhochschulen und des FH Diploms waren damals notwendig. Es ändert aber nichts daran, dass die Fachhochschulen ihren Stoff auf Hochschulniveau lehren und auch den Hochschulgesetzen unterstellt sind, was die IHK nunmal nicht ist! Handwerker studieren nunmal technische Studiengänge und da ist Mathe und Physik unverzichtbar. Selbst die von den Hochschulen angebotenen Vorbereitungskurse helfen da nicht viel weiter, da einfach das Grundwissen, gerade in Mathe, fehlt. Da kann man auch schon 20 Jahre gearbeitet haben, wer das mathematische Grundverständnis nicht hat, der wird auch dann in einem Studium scheitern.

Dieses vom Meister zum Master wird es nicht geben, diese Studie wird wie viele tausend andere Bildungsstudien im Sande verlaufen. Der Meister ist der mit normalen Schulwissen höchst zu erreichende Berufsabschluss. Wer mehr möchte, der soll ein Abitur nachholen oder halt seine HZB, die er vom Meisterabschluss bekommt nutzen und studieren gehen. Jeder in Deutschland lebende Mensch hat die Möglichkeit einen Master zu machen, aber bitte doch nicht mit dutzenden Geschenken. Der Meister macht seinen Meister und dabei sollte es bleiben. Selbst die HZB für soetwas ist schon ein GESCHENK! Ein Schlag für jeden Abiturienten! Möchte er Bachelor werden, soll er studieren. Möchte er weiter voran kommen, soll er nach dem Bachelor den Master machen. Wenn der Typ da oben mal richtig meinen Post gelesen hätte und nicht nur überflogen, dann hätte er die Argumente erkennen müssen. Ein Master ist ein Aufbaustudium, es baut auf dem Bachelor auf, allein deswegen KANN ein Meister dort nicht direkt einsteigen. Wär genauso katastrophal, als wenn jedem 10. Klässler direkt der Zugang zur Meisterschule gewährt werden würde, da würden die Meister auch sagen, er hat doch nicht das erforderliche Wissen erlangt, um sich dafür zu qualifizieren. Nur so bekommt man ein einheitliches Hochschulniveau zu stande und evolutioniert nicht zu so einer Titelmühle wie z.B. Großbritannien.

Diese Einstufung im DQR ist und bleibt falsch. Das liegt aber auch daran, dass gerade die Handwerker einfach ignorieren, was ein Studium heutzutage einfach bedeutet. Sagt man als Akademiker die Wahrheit, dass man besser ausgebildet ist, dann heißt es sofort, du diskriminierst mich, du bist eingebildet... Man darf schon garnicht mehr die Wahrheit sagen in unserer heutigen neidzerfressenen Gesellschaft. Man braucht da garnicht weiter diskutieren. Vergleicht man objektiv diverse Ausbildungskriterien, wie Ausbildungsdauer, Zugangsberechtigungen, Ausbildungsniveau und behauptet dann immernoch, der Meister sei gleichwertig, dann sind das hier einfach unverbesserliche Flamer, die einfach etwas gegen Akademiker haben. In der BASF damals haben auch die Facharbeiter abwertend über die "Akademiker" geredet. Sobald der Akademiker seine Qualitäten mal ausgespielt hat, wurde das gezielt ignoriert, nach dem Motto, Akademiker = Fachidiot das ist und bleibt so, kann er machen was er will.

Das ist schon seit Jahrzehnten so, dass der "Student" als faule S... angesehen wird und der Absolvent dadurch natürlich auch absolut blöd ist. Aber mal daran zu denken, dass diese Spezies Student nicht weit im Studium kommt, wird "wie immer" ignoriert. Das ist einfach ein Schubladendenken der einfachen Arbeiterklasse, anders kann man dieses ignorante Verhalten nicht erklären. Absolute Immunität gegen jegliche Argumentation, da zeigt meine Raufasertapete zu Hause mehr Verständnis und Auffassungsgabe.


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Fachhochschulen lehren natürlich auf FH-Niveau. Vergleiche mal FH und Uni in Studiengängen wie Maschinenbau und E-Technik! Da liegen Welten dazwischen! FH praktisch orientiert, Uni theoretisch (das heißt hier deutlich schwerer!).

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Entwicklung der
> Fachhochschulen und des FH Diploms waren damals notwendig. Es ändert aber nichts daran, dass die Fachhochschulen ihren
> Stoff auf Hochschulniveau lehren und auch den
> Hochschulgesetzen unterstellt sind, was die IHK nunmal nicht
> ist!


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   05.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

jetzt mal sachen auf den tisch. der meister sollte dem master oder diplom gleichgestellt werden.
das braucht auch keiner zu bestreiten. es ist nun mal gleichwertig. wer es nicht wahrhaben möchte: pech gehabt !


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wenn man die Hauptschule oder Realschule nur kennt, dort in der Regel schlecht war, dann kann man sich halt nicht vorstellen, dass es auch anderes Lernen gibt. Es gibt auch Kreisliga-Mannschaften die Denken, dass 1.Liga Klubs nicht besser spielen, da es nur Fußball ist. Manchmal wird aus Spaßa aufeinander getroffen, nach 20 Minuten steht da 10 zu 0. So kann man sich ds mit der Uni vorstellen.
Bei uns haben einige Meister versucht an der Fh zu studieren, Bachelor, sind alle nach 2-3 Mathevorlesungen gescheitert. Fh-Mathe (lol).


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist wirklich lustig wie hier manche Akademiker versuchen den Meister als Analphabeten darzustellen der nicht mal 1 und 1 zusammenzählen kann. In meinen Augen spricht hier aus vielen nur der Frust.

Das der Meister mit dem Bachelor nun auf einer Stufe steht ist nun mal Fakt ( DQR ). Die Gelichstellung führt logischerweise zur Aufwertung des Meisters und zur Abwertung des Bachelors. Klar das sich dieser hier erst einmal Luft verschaffen muss.

Ändern wird sich dadurch allerdings nicht.


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wozu man ja mal festhalten sollte, der Master wird nicht durch 2-4 Semester zum Master, sondern durch insgesamt 5 Jahre! Er ist nunmal ein Aufbaustudium, welches den Bachelor erweitert. Das vergessen viele "Meister" hier anscheinend. Und solche Flamer wie oben, Meister sollte man dem Master gleichsetzen... Muss man nicht kommentieren, solche Leute haben nur Flamerei und Troubleshooting im Sinn.

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich würde den Meister gleich über den Professor stellen. Es ist eindeutig das höchste was man in Deutschland erreichen kann...

Lounge Gast schrieb:
>
> jetzt mal sachen auf den tisch. der meister sollte dem master
> oder diplom gleichgestellt werden.
> das braucht auch keiner zu bestreiten. es ist nun mal
> gleichwertig. wer es nicht wahrhaben möchte: pech gehabt !


[auf diesen Beitrag antworten]

   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt. Auch der Bachelor wird zu einer Massenausbildung, ähnlich wie in den USA. Das kommt dann auch in der Wertschätzung zum Ausdruck. "Akademiker-Status" war früher, damit ist es jetzt vorbei!

Lounge Gast schrieb:
>
"führt logischerweise zur Aufwertung des Meisters und zur Abwertung des Bachelors.


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   06.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin 27, bin seit 2 Jahren im Berufsleben und sämtliche Meister machen bei mir in der Firma maximal Botengänge für mich. Es ist für jeden klar, dass ich hierarchisch und intellektuell auf einer anderen Stufe stehe, trotz meines jungen Alters, und das zweifelt auch niemand an. Die Meister können meine Arbeit einfach nicht machen, weil da der Background fehlt. Wenn jeder ein Studium machen könnte, dann würde das auch jeder machen. Und 99% der Meister sind dazu nicht in der Lage. Das ist die nun mal der Fakt und sonst nichts. Da kann die IHK Lobby den Meister mit dem Doktor gleichsetzen und die Meister werden dadurch nicht schlauer.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist wirklich lustig wie hier manche Akademiker versuchen
> den Meister als Analphabeten darzustellen der nicht mal 1 und
> 1 zusammenzählen kann. In meinen Augen spricht hier aus
> vielen nur der Frust.
>
> Das der Meister mit dem Bachelor nun auf einer Stufe steht
> ist nun mal Fakt ( DQR ). Die Gelichstellung führt
> logischerweise zur Aufwertung des Meisters und zur Abwertung
> des Bachelors. Klar das sich dieser hier erst einmal Luft
> verschaffen muss.
>
> Ändern wird sich dadurch allerdings nicht.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ach, ich hab damals mein Fachabitur gemacht und hab dabei sogar gedacht ich wär den allg. Abiturienten im Studium sogar überlegen, da ja bereits BWL und Rechnungswesen habe. Das bisschen BWL war im Vergleich ein Fliegenschiss und in Mathe hab ich nen 2. Versuch gebraucht, Statistik mit 4.0 bei einem Ersatz Dozent mit wesentlich leichterer Prüfung grad so geschafft. Während die meisten Abiturienten nicht mal zu den Vorlesungen gekommen sind saß ich oft genug drinnen und hab nur "WTF" gedacht.

Fazit: Man selbst hält seine Ausbildung für das Maß der Dinge und kann sich nicht vorstellen das im Studium (Abitur) ein deutlich anderes Niveau herrscht.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Rein formal gesehen, sind Absolventen von Harvard und der FH Wedel auch "gleichgestellt". Hat der Harvard-Absolvent davon irgendwelche Nachteile?

Zu dem Thema 2.000?: Die Master hilft beim Bewerben, nicht nur nach dem Uni sondern auch noch mit Berufserfahrung. Wer so ein Highflyer ist, dass er das auch mit dem Bachelor hinbekommt, dem sei's gegönnt. Trotzdem ist die Schwelle, über die man als Bachelor springen muss wesentlich höher. Und ich möchte die zustätzlichen Semester an der Uni nicht missen, da es wirklich eine schöne Zeit war.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

damit es nicht wieder heißt nur die d****n bayern machen das so, aber im rest der republik wird das gaaaanz sicher umgesetzt, hier mal ein weiterer artikel aus rheinland-pf. (zitiert aus der seite volksfreund.de vom 7.7.12):

"Ingenieurkammer kritisiert Master ohne Abi und Bachelor-Abschluss

Die Ingenieure in Rheinland-Pfalz wenden sich dagegen, dass ein Master-Abschluss als Ingenieur ohne Abitur und Bachelor-Studium möglich ist. «Hier werden die Verbraucher meiner Ansicht nach getäuscht», sagte der Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz,

Horst Lenz, der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. «Wir würden einen solchen Master nicht als Ingenieur anerkennen.» Für den Abschluss sei ein herkömmliches Studium nötig, um alle Grundlagen zu haben. Es könne nicht sein, dass jemand in zwei bis vier Semestern zum Ingenieur werde, sich vor allem in einem Teilbereich auskenne, dann aber die Statik eines Hauses aufstellen müsse. «Das geht ja auch an die Sicherheit.»

In Rheinland-Pfalz ist es seit der Novelle des Hochschulgesetzes von 2010 möglich, dass auch jemand mit beruflicher Ausbildung und qualifiziertem Ergebnis nach mindestens zwei Jahren Berufspraxis studieren kann. An den Fachhochschulen ist jedes Studium machbar, an den Universitäten sind es nur Studiengänge, die mit der Ausbildung verwandt sind. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) hatte bei der Einführung darauf hingewiesen, dass der Hochschulzugang damit sozial gerechter sei. Die Bundesingenieurkammer beschloss dagegen im April eine Resolution, nach der ein Master ohne abgeschlossenes Bachelor-Studium nicht mehr möglich sein soll."

dieser bericht ist sehr interessant, weil hier klare fakten aufgezeigt werden die auch ein meister verstehen sollte. ich sage nur sicherheit. ich möchte nämlich nicht über eine brücke fahren die ein ingeneur gebaut hat der niemals höhere mathematik gelernt hat (liebe meister der dreisatz ist übrigens keine höhere mathematik - googlet dazu einfach mal sowas wie integralrechnung und schaut mal in euren hauptschul-/meisterunterlagen nach, ob ihr dazu wirklich was gelernt habt...)


Lounge Gast schrieb:
>
> In Bayern wird das also so gehandhabt. Ist ja ok. Es ist aber
> auch eine indirekte Bestätigung dafür, dass es in anderen
> Bundesländern ganz anders laufen kann, nämlich ohne Bachelor
> direkt vom Meister zum Master!!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes Zitat
> vom
> > Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:
> >
> > "Kein Master ohne Bachelor
> > Michaela Biermayer
> >
> > Pressestelle
> >
> > Hochschule Bayern e. V.
> > 04.07.2012 14:18
> > Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards:
> > Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium an
> einer
> > bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften
> bleibt
> > ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
> > Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> > haben in den letzten Jahren anspruchsvolle
> Masterstudiengänge
> > entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind
> > überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem
> Arbeitsmarkt
> > Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von
> > Hochschule Bayern und Präsident der
> > Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere
> > Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal, sondern
> > auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich
> > abschließen können, erweisen sich bestimmte
> Vorkenntnisse und
> > Grundlagen einfach als unerlässlich.?
> >
> > Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein Bachelor,
> > bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch weiterhin die
> > notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und
> > hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium befähigt
> die
> > Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen Vertiefung
> > oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und die
> > eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die bayerischen
> > Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten deshalb
> vom
> > Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der
> > Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht gedient ist.
> > Ohne die entsprechende Vorbildung drohen erfahrungsgemäß
> > Überforderung, Frustration, schlechte Noten und
> womöglich ein
> > Studienabbruch.
> >
> > ?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen.
> > Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und
> Bewerbern
> > der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert werden.
> Die
> > bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> setzten
> > sich daher für eine leistungsgesteuerte Durchlässigkeit
> ein?,
> > betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte Vorkenntnisse
> > können auf ein Erststudium angerechnet werden und führen
> dann
> > zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes
> > Bachelorstudium gelangen qualifizierte Bewerberinnen und
> > Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem
> > Masterabschluss.
> >
> > Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die vielen
> > Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den letzten
> > Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben.
> Darüber
> > hinaus bieten die Hochschulen für angewandte
> Wissenschaften
> > zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in
> > berufsbegleitender Form an.
> >
> > ?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und
> > -interessenten raten wir, sich für weiterführende
> > Informationen am besten immer zuerst an die jeweiligen
> > Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von Gartzen,
> > Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Die Fachhochschulen waren schon immer als
> > > Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse
> > gedacht. Mit
> > > "Meister zum Master" wird diese Tradition
> > > logischerweise fortgeführt.


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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

PS: natürlich baut der ingenieur die brücke nicht sondern er plant sie...auch für die rechtschreibung samt zeichensetzung bitte ich um nachsicht.

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   07.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ps: natürlich baut der ingenieur die brücke nicht sondern plant deren bau. auch für die mangelhafte rechschreibung und zeichensetzung bitte ich um nachsicht. sonst heißt es gleich wieder, dass wir akademiker nicht einmal die deutsche rechtschreibung beherrschen :-)

Lounge Gast schrieb:
>
> damit es nicht wieder heißt nur die d****n bayern machen das
> so, aber im rest der republik wird das gaaaanz sicher
> umgesetzt, hier mal ein weiterer artikel aus rheinland-pf.
> (zitiert aus der seite volksfreund.de vom 7.7.12):
>
> "Ingenieurkammer kritisiert Master ohne Abi und
> Bachelor-Abschluss
>
> Die Ingenieure in Rheinland-Pfalz wenden sich dagegen, dass
> ein Master-Abschluss als Ingenieur ohne Abitur und
> Bachelor-Studium möglich ist. «Hier werden die Verbraucher
> meiner Ansicht nach getäuscht», sagte der Präsident der
> Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz,
>
> Horst Lenz, der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. «Wir würden
> einen solchen Master nicht als Ingenieur anerkennen.» Für den
> Abschluss sei ein herkömmliches Studium nötig, um alle
> Grundlagen zu haben. Es könne nicht sein, dass jemand in zwei
> bis vier Semestern zum Ingenieur werde, sich vor allem in
> einem Teilbereich auskenne, dann aber die Statik eines Hauses
> aufstellen müsse. «Das geht ja auch an die Sicherheit.»
>
> In Rheinland-Pfalz ist es seit der Novelle des
> Hochschulgesetzes von 2010 möglich, dass auch jemand mit
> beruflicher Ausbildung und qualifiziertem Ergebnis nach
> mindestens zwei Jahren Berufspraxis studieren kann. An den
> Fachhochschulen ist jedes Studium machbar, an den
> Universitäten sind es nur Studiengänge, die mit der
> Ausbildung verwandt sind. Die rheinland-pfälzische
> Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) hatte bei der Einführung
> darauf hingewiesen, dass der Hochschulzugang damit sozial
> gerechter sei. Die Bundesingenieurkammer beschloss dagegen im
> April eine Resolution, nach der ein Master ohne
> abgeschlossenes Bachelor-Studium nicht mehr möglich sein
> soll."
>
> dieser bericht ist sehr interessant, weil hier klare fakten
> aufgezeigt werden die auch ein meister verstehen sollte. ich
> sage nur sicherheit. ich möchte nämlich nicht über eine
> brücke fahren die ein ingeneur gebaut hat der niemals höhere
> mathematik gelernt hat (liebe meister der dreisatz ist
> übrigens keine höhere mathematik - googlet dazu einfach mal
> sowas wie integralrechnung und schaut mal in euren
> hauptschul-/meisterunterlagen nach, ob ihr dazu wirklich was
> gelernt habt...)
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > In Bayern wird das also so gehandhabt. Ist ja ok. Es ist
> aber
> > auch eine indirekte Bestätigung dafür, dass es in anderen
> > Bundesländern ganz anders laufen kann, nämlich ohne
> Bachelor
> > direkt vom Meister zum Master!!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Hiermal ein ganz frisches und Klartext sprechendes
> Zitat
> > vom
> > > Informationsdienst Wissenschaft vom heutigen Tage:
> > >
> > > "Kein Master ohne Bachelor
> > > Michaela Biermayer
> > >
> > > Pressestelle
> > >
> > > Hochschule Bayern e. V.
> > > 04.07.2012 14:18
> > > Garantie für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards:
> > > Voraussetzung für die Aufnahme in ein Masterstudium
> an
> > einer
> > > bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften
> > bleibt
> > > ein erfolgreich absolviertes Erststudium.
> > > Die bayerischen Hochschulen für angewandte
> Wissenschaften
> > > haben in den letzten Jahren anspruchsvolle
> > Masterstudiengänge
> > > entwickelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen
> sind
> > > überaus gesucht und fassen hervorragend auf dem
> > Arbeitsmarkt
> > > Fuß?, freut sich Prof. Dr. Michael Braun,
> Vorsitzender von
> > > Hochschule Bayern und Präsident der
> > > Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. ?Damit unsere
> > > Studierenden diese Chance jedoch nicht nur formal,
> sondern
> > > auch praktisch wahrnehmen und ihr Studium erfolgreich
> > > abschließen können, erweisen sich bestimmte
> > Vorkenntnisse und
> > > Grundlagen einfach als unerlässlich.?
> > >
> > > Ein erster Hochschulabschluss, zum Beispiel ein
> Bachelor,
> > > bleibt aus Sicht von Hochschule Bayern auch
> weiterhin die
> > > notwendige Grundvoraussetzung für ein gelungenes und
> > > hochwertiges Masterstudium. Nur ein Erststudium
> befähigt
> > die
> > > Studierenden, bestmöglich von der zusätzlichen
> Vertiefung
> > > oder Verbreiterung ihres Wissens zu profitieren und
> die
> > > eigenen Potentiale wirklich zu entfalten. Die
> bayerischen
> > > Hochschulen für angewandte Wissenschaften raten
> deshalb
> > vom
> > > Modell ?Zweitstudium ohne Erststudium? ab, weil der
> > > Zielgruppe mit einem solchen Abschluss nicht
> gedient ist.
> > > Ohne die entsprechende Vorbildung drohen
> erfahrungsgemäß
> > > Überforderung, Frustration, schlechte Noten und
> > womöglich ein
> > > Studienabbruch.
> > >
> > > ?Das wollen wir den Studierenden unbedingt ersparen.
> > > Gleichzeitig soll qualifizierten Bewerberinnen und
> > Bewerbern
> > > der Weg zum Master aber nicht unnötig erschwert
> werden.
> > Die
> > > bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften
> > setzten
> > > sich daher für eine leistungsgesteuerte
> Durchlässigkeit
> > ein?,
> > > betont Prof. Dr. Michael Braun. Bestimmte
> Vorkenntnisse
> > > können auf ein Erststudium angerechnet werden und
> führen
> > dann
> > > zu einer zeitlichen Verkürzung. Über ein verkürztes
> > > Bachelorstudium gelangen qualifizierte
> Bewerberinnen und
> > > Bewerber in angemessener Zeit anschließend zu einem
> > > Masterabschluss.
> > >
> > > Wer diesen Weg nicht gehen möchte, dem stehen die
> vielen
> > > Zertifikatskurse offen, die die Hochschulen in den
> letzten
> > > Jahren speziell für Berufspraktiker entwickelt haben.
> > Darüber
> > > hinaus bieten die Hochschulen für angewandte
> > Wissenschaften
> > > zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge auch in
> > > berufsbegleitender Form an.
> > >
> > > ?Beruflich qualifizierten Studieninteressentinnen und
> > > -interessenten raten wir, sich für weiterführende
> > > Informationen am besten immer zuerst an die
> jeweiligen
> > > Studienberatungen zu wenden?, erklärt Lena von
> Gartzen,
> > > Geschäftsführerin von Hochschule Bayern."
> > >
> > > Lounge Gast schrieb:
> > > >
> > > > Die Fachhochschulen waren schon immer als
> > > > Weiterbildungsinstitution für die Arbeiterklasse
> > > gedacht. Mit
> > > > "Meister zum Master" wird diese
> Tradition
> > > > logischerweise fortgeführt.


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   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

PS: es sei nochmal darauf hingewiesen das der Ingenieur die Brücke nicht baut sondern nur Plant! Mit dem arbeitenden Volk wollen wir Ingenieure nicht in Verbindung gebracht werden. Für das bauen sind die Meister verantwortlich!

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Genau, bauen macht Bob der Baumeister ^^ Falls das hier noch nicht erwähnt wurde xD

Man kann in dem Forum hier einfach nur festhalten, dass die Meister ihr Wissen als bare Münze sehen und sich einfach nicht vorstellen können/wollen, dass es höheres Wissen gibt. Sprich, der Ingenieur weiß doch auch nur das "Gleiche". Aber was anderes habe ich auch noch nie erlebt im Betrieb. Bin auch erst später zum Studium gekommen und wirklich ausnahmslos alle Meister/Facharbeiter denken so abwertend über die Akademiker. Da kann man nur einfach drüber stehen, denn belehren lassen solche Leute sich einfach nicht. Muss wohl irgendwie etwas mit Neid zu tun haben. Mich würde mal interessieren, warum diese Leute so argumentationslos auf ihrer Meinung beharren. Müsste man wirklich mal einen Psychologen dazu fragen, woher diese Einstellungen gegenüber dem Akademiker kommt. Wie gesagt, ich hab es nie anders erlebt im Betrieb. Zu Ausbildungszeiten, in späterer Arbeitszeit etc wurde immer über Akademiker geschimpft und keine Leistung wurde in irgendeiner Weise honoriert. Anders als mit Neid kann ich mir so ein Verhalten nicht erklären.


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dieses Problem wird sich ja bald von selbst erledigen, wenn die Meister dann zum Master ausgebildet werden. Dann sind ja alle gleich. Könnte aber auch sein, dass die Neu-Master (ex Meister) sich dann den Bachelors deutlich überlegen fühlen werden!

Lounge Gast schrieb:
>
> Genau, bauen macht Bob der Baumeister ^^ Falls das hier noch
> nicht erwähnt wurde xD
>
> Man kann in dem Forum hier einfach nur festhalten, dass die
> Meister ihr Wissen als bare Münze sehen und sich einfach
> nicht vorstellen können/wollen, dass es höheres Wissen gibt.
> Sprich, der Ingenieur weiß doch auch nur das
> "Gleiche". Aber was anderes habe ich auch noch nie
> erlebt im Betrieb. Bin auch erst später zum Studium gekommen
> und wirklich ausnahmslos alle Meister/Facharbeiter denken so
> abwertend über die Akademiker. Da kann man nur einfach drüber
> stehen, denn belehren lassen solche Leute sich einfach nicht.
> Muss wohl irgendwie etwas mit Neid zu tun haben. Mich würde
> mal interessieren, warum diese Leute so argumentationslos auf
> ihrer Meinung beharren. Müsste man wirklich mal einen
> Psychologen dazu fragen, woher diese Einstellungen gegenüber
> dem Akademiker kommt. Wie gesagt, ich hab es nie anders
> erlebt im Betrieb. Zu Ausbildungszeiten, in späterer
> Arbeitszeit etc wurde immer über Akademiker geschimpft und
> keine Leistung wurde in irgendeiner Weise honoriert. Anders
> als mit Neid kann ich mir so ein Verhalten nicht erklären.


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   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Akademiker die solche Texte schreiben sollten zum Psychologen, nicht die Meister.

Minderwertigkeitskomplex nennt man so etwas dort.



Lounge Gast schrieb:
>
> PS: es sei nochmal darauf hingewiesen das der Ingenieur die
> Brücke nicht baut sondern nur Plant! Mit dem arbeitenden Volk
> wollen wir Ingenieure nicht in Verbindung gebracht werden.
> Für das bauen sind die Meister verantwortlich!


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sowas nennt man Ironie.

Lounge Gast schrieb:
>
> Die Akademiker die solche Texte schreiben sollten zum
> Psychologen, nicht die Meister.
>
> Minderwertigkeitskomplex nennt man so etwas dort.
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > PS: es sei nochmal darauf hingewiesen das der Ingenieur
> die
> > Brücke nicht baut sondern nur Plant! Mit dem arbeitenden
> Volk
> > wollen wir Ingenieure nicht in Verbindung gebracht werden.
> > Für das bauen sind die Meister verantwortlich!


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   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meister zum Master wird es zu 100% nicht geben, da der Master die Weiterbildung eines Bachelorstudiums ist. Ein Master wird nicht durch 3-4 Semester zum Master, sondern insgesamt durch 10 Semester auf Hochschulniveau, mit den dazugehörigen Credits. Allein deswegen kann es diese Regelung nicht geben. Man kann schlichtweg nicht völlig unterschiedliche Ausbildungen vermischen, indem man Meister zum Master zulässt. Wär ja auch irgendwie ein Widerspruch, wenn der Meister mit seinem Abschluss eine HZB für einen Bachelor bekommt, allerdings gleichzeitig die Berechtigung zum Master?! Irgendwo sollte man die Kirche mal im Dorf lassen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   09.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine erste Anlaufstelle.
Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das kommt bestimmt, siehe FH Darmstadt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Meister zum Master wird es zu 100% nicht geben, da der Master
> die Weiterbildung eines Bachelorstudiums ist. Ein Master wird
> nicht durch 3-4 Semester zum Master, sondern insgesamt durch
> 10 Semester auf Hochschulniveau, mit den dazugehörigen
> Credits. Allein deswegen kann es diese Regelung nicht geben.
> Man kann schlichtweg nicht völlig unterschiedliche
> Ausbildungen vermischen, indem man Meister zum Master
> zulässt. Wär ja auch irgendwie ein Widerspruch, wenn der
> Meister mit seinem Abschluss eine HZB für einen Bachelor
> bekommt, allerdings gleichzeitig die Berechtigung zum
> Master?! Irgendwo sollte man die Kirche mal im Dorf lassen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das stimmt doch gar nicht. Der Ingenieur plant im Büro und die Meister müssen sich die Anweisungen bei Ihm abholen und dann auf der Baustelle umsetzen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> erste Anlaufstelle.
> Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich denke auch das es nunoch eine Frage der Zeit ist. Die IHK macht es genau richtig. Schritt für Schritt zum Ziel.

Master über den zweiten Bildungsweg.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja der wird dort ja nicht direkt zugelassen, sondern muss erst eine Quali Phase durchlaufen, ausserdem dauert der Master dort dann insgesamt 4-5 Jahre, während ich meinen in 3 Semestern machen kann...



Lounge Gast schrieb:
>
> Das kommt bestimmt, siehe FH Darmstadt.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Meister zum Master wird es zu 100% nicht geben, da der
> Master
> > die Weiterbildung eines Bachelorstudiums ist. Ein Master
> wird
> > nicht durch 3-4 Semester zum Master, sondern insgesamt
> durch
> > 10 Semester auf Hochschulniveau, mit den dazugehörigen
> > Credits. Allein deswegen kann es diese Regelung nicht
> geben.
> > Man kann schlichtweg nicht völlig unterschiedliche
> > Ausbildungen vermischen, indem man Meister zum Master
> > zulässt. Wär ja auch irgendwie ein Widerspruch, wenn der
> > Meister mit seinem Abschluss eine HZB für einen Bachelor
> > bekommt, allerdings gleichzeitig die Berechtigung zum
> > Master?! Irgendwo sollte man die Kirche mal im Dorf
> lassen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Diese Flamer lernen es hier nie, diese Umstellung kommt nicht! Woher ich das weiß? Dieses Pilotprojekt in Darmstadt ist eines der tausenden Pilotprojekte im Bildungswesen, die jedes Jahr durchgeführt werden und wenn man sich mal erkundigt, dann wird man schnell merken, dass >95% den Master dort nicht schaffen, da die Grundlagen fehlen. Viel Aufwand für nichts. So ein erfolgloses Konzept kann nicht umgesetzt werden. Es kostet dem Staat/der Hochschule tausende Euro diese Ausbildungsplätze bereit zu stellen und dann kommt nichts bei raus. Wenn man sich natürlich nur die erste Meldung der FH Darmstadt ansieht und ihre persönliche finanzielle Situation, dann weiß man schnell, warum sie so ein Projekt machen wollen. Die FH Darmstadt hatte über Jahre mächtig Probleme ihre Studiengänge voll zu bekommen, der Ruf ist außerdem nicht der beste. Was also tun, wenn man leere Vorlesungsräume hat und sprichwörtlich ums Überleben kämpfen muss?! Es war für sie ein Versuch ihre Ausbildungskapazitäten zu füllen, deswegen dieses Pilotprojekt. Wenn man sich allerdings Folgemeldungen ansieht, dann haben sie nun auch gemerkt, dass dieses Meister zum Master absoluter Käse ist. Davon abgesehen ist der Master ein europäischer Abschluss, da kann die IHK allein nichts einführen, auch Deutschland kann das nicht so ohne weiteres.

Dieses Trouble hier gibt es hier doch nur aufgrund dieser DQR Fehlentscheidung. Wenn so ein Meister zum Master angestrebt werden würde, dann hätte das Bildungsministerium gelogen, indem sie sagen, die Ausbildung seien gleichwertig, nicht gleichartig. Man muss nämlich eine gleichartige Vorbildung haben, um die Fortbildung (Master) an einer Hochschule machen zu können.


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   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

natürlich ist der ingenieur gerade im bereich kleiner projekte (ebenso wie der architekt) öfters vor ort. und natürlich muss er dort auch auf die meister/fachabeiter zugehen und mit ihnen kooperieren. aber er muss sich keine anweisungen von ihnen abholen. er muss dafür sorge tragen, dass die meister/fachabeiter nicht am bau fuschen, was de facto überall der fall passiert (komme aus dem baugewerbe).

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> erste Anlaufstelle.
> Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wie schwer kann man denn nur von begriff sein?!

der master auf dem zweiten bildungsweg ist schon immer möglich!

mach deinen meister oder dein fachabi, geh damit an die fh und mach dort deinen bachelor und im anschluss den master! ist das jetzt zauberei für dich?

und hört bitte auf euch von der ihk und co übers ohr hauen zu lassen. als ob nur ein einiziger manager der dihk in seinem glaspalast in berlin wirklich der meinung wäre ein meister wäre dem akademiker gleichzusetzen...ich war erst kürzlich im haus der deutschen wirtschaft (sitz der dihk) und da sieht man erstmal was die dort mit dem geld der blauäugigen so alles treiben... aber wahrscheinlich denkt ihr meister auch, eure banken handeln in eurem interesse ;-)

es wird schon seinen grund haben, dass sich der meister international nicht wirklich durchgesetzt hat (mit ein paar kleinen ausnahmen)! warum sollte ein meister nach einer 3 monatigen weiterbildung und einer zahlung von 5000 EUR kompetenter sein als ein geselle?



Lounge Gast schrieb:
>
> Ich denke auch das es nunoch eine Frage der Zeit ist. Die IHK
> macht es genau richtig. Schritt für Schritt zum Ziel.
>
> Master über den zweiten Bildungsweg.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wir werden sehen was die Zeit bringt.
Ich werd dann mal weiter Geld verdienen.

Viel Spaß noch im Hörsaal !


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nen Bekannter von mir ist seit 1,5 Jahren als Bauing fertig (Uni Diplom)
und seitdem Bauleiter in einer Hochbaufirma.
Sein Job besteht darin, zu den Baustellen zu fahren, zu gucken ob die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Ein weiterer Punkt sind die Finanzen in Ordnung zu halten (Budgetierung...)

Was mit dem Bau selber ist, haben eher die Poliere unter Kontrolle, da wird er keinen der Poliere korrigieren, denn die haben mehr Erfahrung, ob eine Wand so stehen muss... Allerdings ist er trotzdem dessen Vorgesetzter und kann Anweisungen geben wie er will. Aber warum sollte er sich das Leben damit schwer machen, wenn diese Arbeit die Poliere übernehmen? Das Gefälle ist eigentlich immer so in der Industrie: Akademiker / Techniker->Meister->Geselle->Azubi->Praktikant.

In 95% der Fälle der wird sich ein Akademiker nichts von einem Meister erzählen lassen müssen. Selbst ein leitender Meister wird höchstens auf die Stufe eine studierten Sachbearbeiters gestellt.

Lounge Gast schrieb:
>
> Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> erste Anlaufstelle.
> Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Arbeite in der nebenbei Pharmazie und beende demnächst meinen Bachelor. Nach Aussage von meinem Cheff (Dr. der Chemie) kann er eher schmunzeln über das Wissen eines Meisters. Der leitende Meister sitzt mit in der Produktionsabteilung und hat eher ne Gruppenleiterfunktion mehr auch nicht. Sämtliche Akademiker haben Jobs, die wesentlich besser bezahlt werden, als die der Meister (Auch wenns nur Sachbearbeiter sind). Wenn man dann mak einen leitenden Akdademiker mit einem leitendenm Meister vergleicht, wird der Abstand noch viel größer! - Da steht dann ein Gehalt von 90000 Brutto gegen 45000

[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wenn es mir nur darum ginge viel geld zu verdienen, würde ich alte leute übers ohr hauen ;-)

Lounge Gast schrieb:
>
> Wir werden sehen was die Zeit bringt.
> Ich werd dann mal weiter Geld verdienen.
>
> Viel Spaß noch im Hörsaal !


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der bauleiter ist schon auf der Baustelle und arbeitet mit den Meistern zusammen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das stimmt doch gar nicht. Der Ingenieur plant im Büro und
> die Meister müssen sich die Anweisungen bei Ihm abholen und
> dann auf der Baustelle umsetzen.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Als Bauingenieur wirst du fast ausschließlich auf der
> > Baustelle anzutreffen sein und die Meister dort sind deine
> > erste Anlaufstelle.
> > Als 1. Semester sollte man lieber die Klappe nicht so weit
> > aufreißen wenn man keine Ahnung hat.


[auf diesen Beitrag antworten]

   11.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

wowowowowowow. nun mal langsam Leute. Ich bezweifel nicht das das studium harte Arbeit ist, aber eine Meister hier sowas von minderwertig zu verkaufen ist eine Frechheit. Ihr redet hier von euren Studienschulden, keine Geld verdient und wieviel besser ihr seid. hat jemand von euch den meister gemacht? Ich ja!!!!!
erstmal macht man dabei Fachwirt, das heist harte Arbeit in Sachen Abrechnungen, Rechnungen, Bilanzen etc. keine leichte Sache.
Meister Teil 1 und 2. Mega viel Arbeit. Elektrotechnik, Vorschriften ohne Ende die enorm wichtig sind und die man können muss..............
Dann hab ich das ganze selbst bezahlt. das heist 15000 Euro. Dazu in Vollzeit, also kein Gehalt. Und das ganze geht auch nicht wie hier jemand geschrieben hat in ein par Wochen sondern hat über 1 Jahr gedauert. Dann die Vorraussetzung das man darin auch ne Lehre hat, also nochmal +3,5 jahre. heist also Für nen meister braucht man mindestens 4,5 jahre.
Und nu versucht ihr tollen Studenten uns Meister hier als Minderwertig zu verkaufen. Frechheit!!!!!!!!!!!!
Von euch kann ja mal jemand in meine Firma kommen und PV Anlagen planen, berechnen, kalkulieren dazu rechnungen schreiben und die neusten Vorschriften beachten. dann das ganze Montieren, verkabeln etc.


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine Meisterausbildun z.B E-Techni ist natürlich nicht minderwertig, setzt im Vergleich zu einem E-Technik Bachelor wesentlich weniger Intelligenz vorraus.
Denn da wo der Meister am letzten Tage seiner Ausbildung aufhört, beginnt das Studium vom ersten Tag an

Das diese beiden Ausbildungen trotz den unterschiedlich hohen Anforderungen gleichgestellt werden soll, macht eineige Bachelor Absolventen ein wenig wütend... (Verständlicherweise)

Lounge Gast schrieb:
>
> Erstens sind das Einstiegsgehälter, also sagen kaum was über
> das spätere Gehalt aus. Nach einigen Jahren wird Lücke
> garantiert viel größer sein, allein daher weil man leuten mit
> "nur"bachelor" rein formal gewisse Positionen
> gar nicht anbietet.
>
> Und zweiten wird hier Uni-Diplom mir FH-Diplom vermischt. Mit
> Uni-Diplom ist man sicher gehaltstechnisch sehr nah am
> Master. Und wenn Master dann geringfügig doch mehr verdienen,
> dann liegt das eher an natürlicher statitischer Schwankung
> oder eben auch an den eriwiesnerenmassen besseren Noten die
> im Master vergeben werden
>
> Aber Master lohnt sich auf jeden Fall!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Zahlt sich der Master aus?
> >
> > 'Ein große Rolle beim Einstiegsgehalt spielt
> dagegen der
> > Studienabschluss. In Unternehmen mit 100 bis 999
> Mitarbeitern
> > verdienen Bachelor-Absolventen 39.682 Euro. In derselben
> > Unternehmensgröße verdienen Einsteiger mit Master 41.311
> Euro
> > und Absolventen mit Diplom 40.847 Euro. Der Master wird
> also
> > sogar besser bezahlt als das Diplom ....'
> >
> > eine Studie. Also, BA - Dipl. - MA


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"Abrechnungen, Rechnungen, Bilanzen etc. keine leichte Sache.
Meister Teil 1 und 2. Mega viel Arbeit. Elektrotechnik, Vorschriften ohne Ende die enorm wichtig sind und die man können muss..."

nur weil dir diese sachen schwer fallen mögen, haben sie noch lange nicht das niveau der studieninhalte einer hochschule (beschäftige mich im zuge eines studienprojektes mit dem dgq und habe mir zahlreiche lehrpläne der meisterschulen angesehen).

und zum thema zeit und geld kann ich nur immer wieder darauf hinweisen, dass das absitzen von unterrichtseinheiten und überweisen von geld nicht automatisch zu irgendelchen qulifikationen führen!

ich habe selbst vor meinem bachelor eine ausbildung im bereich umwelttechnik gemacht. aber ich würde nicht auf die idee kommen die drei ausbildungsjahre auf meine hochschulzeit auf zu addieren, weil wir an der berufschule wirklich auf niedrigstem niveu gelernt haben.

es geht den meisten akademikern auch nicht einfach nur darum, euch meister als allesamt dämlich darzustellen, aber bei der schulischen bildung der meisten handwerker hätte eine weiterbildung auf hochschulniveau die folge, dass kein meister die prüfungen bestehen würde.

kurz gesagt, müsst ihr den fakt einfach hinnehmen, dass so gut wie jeder handwerker den meister bekommt. denn wäre er zu schwer würden die gesellen "die was drauf haben" direkt zur hochschule gehen und einen ing. machen.

jetzt rechne dir mal aus wieviel geld der ihk dadurch entgehen würde, wenn jeder, der wie du bereit ist 15000 euro auf den tisch zu legen, aus angst den meister nicht zu schaffen, auf die weiterbildung verzichten würde bzw. die die fähig wären, an die hochschulen gehen würden.

und letztendlich, warum sollte es einem akademiker mit entsprechendem studium denn so schwer fallen pv anlagen zu planen, berechnen, kalkulieren, rechnungen schreiben...? das ist alles eine frage der einarbeitung. wenn du 4,5 jahre voraussetzt, hat ein akademiker doch fairerweise nach 3 jahren studium, noch 1,5 jahre zeit sich in eurer pv-firma einzuarbeiten :-)



Lounge Gast schrieb:
>
> Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> IngenieurHOCHschulen.


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

der beitrag (siehe unten) bezog sich natürlich nicht auf die unterscheidung von Techniker und ing. sondern auf den beitrag der mit wowowowowowow anfing...

Lounge Gast schrieb:
>
> "Abrechnungen, Rechnungen, Bilanzen etc. keine leichte
> Sache.
> Meister Teil 1 und 2. Mega viel Arbeit. Elektrotechnik,
> Vorschriften ohne Ende die enorm wichtig sind und die man
> können muss..."
>
> nur weil dir diese sachen schwer fallen mögen, haben sie noch
> lange nicht das niveau der studieninhalte einer hochschule
> (beschäftige mich im zuge eines studienprojektes mit dem dgq
> und habe mir zahlreiche lehrpläne der meisterschulen
> angesehen).
>
> und zum thema zeit und geld kann ich nur immer wieder darauf
> hinweisen, dass das absitzen von unterrichtseinheiten und
> überweisen von geld nicht automatisch zu irgendelchen
> qulifikationen führen!
>
> ich habe selbst vor meinem bachelor eine ausbildung im
> bereich umwelttechnik gemacht. aber ich würde nicht auf die
> idee kommen die drei ausbildungsjahre auf meine hochschulzeit
> auf zu addieren, weil wir an der berufschule wirklich auf
> niedrigstem niveu gelernt haben.
>
> es geht den meisten akademikern auch nicht einfach nur darum,
> euch meister als allesamt dämlich darzustellen, aber bei der
> schulischen bildung der meisten handwerker hätte eine
> weiterbildung auf hochschulniveau die folge, dass kein
> meister die prüfungen bestehen würde.
>
> kurz gesagt, müsst ihr den fakt einfach hinnehmen, dass so
> gut wie jeder handwerker den meister bekommt. denn wäre er zu
> schwer würden die gesellen "die was drauf haben"
> direkt zur hochschule gehen und einen ing. machen.
>
> jetzt rechne dir mal aus wieviel geld der ihk dadurch
> entgehen würde, wenn jeder, der wie du bereit ist 15000 euro
> auf den tisch zu legen, aus angst den meister nicht zu
> schaffen, auf die weiterbildung verzichten würde bzw. die die
> fähig wären, an die hochschulen gehen würden.
>
> und letztendlich, warum sollte es einem akademiker mit
> entsprechendem studium denn so schwer fallen pv anlagen zu
> planen, berechnen, kalkulieren, rechnungen schreiben...? das
> ist alles eine frage der einarbeitung. wenn du 4,5 jahre
> voraussetzt, hat ein akademiker doch fairerweise nach 3
> jahren studium, noch 1,5 jahre zeit sich in eurer pv-firma
> einzuarbeiten :-)
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Vergleichbar ist damit heute ein Staatlich geprüfter
> > Techniker. Was in der DDR FH ähnlich war, sind
> > IngenieurHOCHschulen.


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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den "Bachelor" würde ich nicht als "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe dafür!!

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   12.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Personen die keine Ahnung haben, sollten sich hier raushalten!

Lounge Gast schrieb:
>
> Den "Bachelor" würde ich nicht als
> "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe
> dafür!!


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eine ziemliche Anmaßung, woher willst Du wissen, dass ich keine Ahnung habe? Die Bildungsabschlüsse wurden inflationiert, heute schaffen das auch Leute, die es früher niemals geschafft hätten. Der Bachelor wird zu einer gehobenen Berufsausbildung. Früher hatte der "Akademiker" 13 Schuljahre und 6 bis 7 Jahre Studium. Schon ein deutlicher Unterschied zu so einem Kurzzeit-Bachelor!

Lounge Gast schrieb:
>
> Personen die keine Ahnung haben, sollten sich hier raushalten!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Den "Bachelor" würde ich nicht als
> > "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe
> > dafür!!


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ohne Master ist der Bachelor nicht viel wert, das sag selbst ich als Akademiker. In der Praxis kommt der Bachelor lang nicht so gut an wie viele denken.

Es kommt vor allem auf Berufserfahrungen an. Berufseinsteiger müssen sich Ihre Position zunächst erarbeiten. Geschenkt gibt es durch den Titel "Bachelor" nichts.

Da kann es schon sein das der Meister durch seine Berufserfahrung die Nase vorn hat.

Lounge Gast schrieb:
>
> Den "Bachelor" würde ich nicht als
> "Akademiker" ausgeben, das ist eher die Vorstufe
> dafür!!


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten. (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen Bachelor gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger akademischer Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH Abschlüsse als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor 3,5 Jahre auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im Master, wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der Mehrwert gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr werd ich da nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor ist ein neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was eben neu ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche ist halt ein Gewohnheitstier.

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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"auf Hochschulniveau", wenn ich das schon höre. Der Inbegriff der Titelinflation unseres System. Der Inbegriff des Verfalls des deutschen Bildungssystems.
Echte Akademiker sind nur Absolventen von Universitäten. Und zwar mit Diplom oder Master. Alles andere, ob FH, BA/DHBW oder noch schlimmer ist eine bessere Berufsausbildung. Alles wichtig für die Wirtschaft, keine Frage. Aber zur Forschung fähige Akadmeiker werden da eben nicht produziert. Da ist eine ganz andere Liga!

Lounge Gast schrieb:
>
> Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten.
> (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen Bachelor
> gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger akademischer
> Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH Abschlüsse
> als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor 3,5 Jahre
> auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im Master,
> wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der Mehrwert
> gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr werd ich da
> nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor ist ein
> neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was eben neu
> ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche ist halt
> ein Gewohnheitstier.


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was ist ein Forentroll ?

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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

hätte ich meinen bachelor an der uni gemacht, würde ich auch die fh schlecht reden :-) insbesondere, weil durch den bologna-quark nicht mehr ersichtlich ist, ob der abschluss von einer uni oder einer berufsakadmie stammt...

dennoch muss ich eine wesentliche sache klarstellen. wissenschaft und forschung sind lange nicht mehr allein in der hand der unis. gerade sehr spezielle bereiche werden teilweise fast nur noch von fhs beforscht. u.a. der bereich, in welchem ich derzeit den master mache.

dennoch hat mein vorredner insofern recht, dass das niveau an einer uni - was theoretische grundlagen anbetrifft - teilweise höher ist/sein kann. wir hatten im bachelor einen gastprofessor einer der deutschen elitehoschulen (hu berlin), welcher am ende des semesters eine so anspruchsvolle klausur austeilte, dass der notendurchschnitt des kurses dann 3,6 betrug.



Lounge Gast schrieb:
>
> "auf Hochschulniveau", wenn ich das schon höre. Der
> Inbegriff der Titelinflation unseres System. Der Inbegriff
> des Verfalls des deutschen Bildungssystems.
> Echte Akademiker sind nur Absolventen von Universitäten. Und
> zwar mit Diplom oder Master. Alles andere, ob FH, BA/DHBW
> oder noch schlimmer ist eine bessere Berufsausbildung. Alles
> wichtig für die Wirtschaft, keine Frage. Aber zur Forschung
> fähige Akadmeiker werden da eben nicht produziert. Da ist
> eine ganz andere Liga!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten.
> > (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen Bachelor
> > gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger akademischer
> > Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH
> Abschlüsse
> > als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor 3,5
> Jahre
> > auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im Master,
> > wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der
> Mehrwert
> > gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr werd
> ich da
> > nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor ist ein
> > neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was eben neu
> > ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche ist
> halt
> > ein Gewohnheitstier.


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   13.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich bin dafür das jeder Abschluss an einer Uni oder FH auch mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und einem erlerntem Ausbildungsberuf-Beruf vorraussetzt, so wie es bei jedem Meister/Techniker/Betriebswirt erwartet wird.Ihnen fehlt oft die Erfahrung der Arbeitswelt und sie stoßen dadurch gerade in technischen Berufen damit nicht gerade auf die beste Akzeptanz durch ihre Weltfremdheit.

Lounge Gast schrieb:
>
> www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1895644/Bachelor-und-Meister-sollen-gleich-viel-wert-sein.html
>
> Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> Betriebswirten und sonstigen
> Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
>
> Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln einen 16
> wöchigen Meister beworben hat. Also ist Hauptschulabschluss
> plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel wert wie
> Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> abgesehen...
>
> War es früher nicht so, dass man mt solchen Weiterbildungen
> eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als gleich
> den Bachelor hinterhergeschmissen.
> Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!


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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Na das Gebrabbel kennt man ja. Nur Unis sind das Wahre, alles andere ist nichts akademisches. Bei uns haben alle Bachelor einen guten Beruf bekommen und verdienen gut. Gerade in den Ingenieurswissenschaften wird man als FH Bachelor super akzeptiert. Bestätigt auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, gerade weil sie mehr Praxisbezug haben. Deutschland kann nicht nur von Forschung leben, man braucht auch Leute in der Produktion bzw im operativen Geschäft. Ist ja gut und schön, wenn manche Uniabsolventen meinen, sie seien etwas besseres, weil sie manche theoretischen Zusammenhänge noch extremer bis ins letzte Loch durchgedrückt haben, dann frag ich mich, wieviel Fachwissen braucht man denn im Betrufsleben?! Die Hochschulen bilden nicht nur für Forschung aus. Wenn ihr solche extreme Theorie toll findet und meint, es sei schwerer, dann bitteschön, sowas ist subjektiv. Ich stehe mehr auf praxisnahes Wissen, was ich im Betrieb auch anwenden kann. Da ist nichts mit Bildungsinflation, das ist nur wieder der Versuch von so manchem Uniabsolventen, seinen Geltungsdrang er sei etwas besseres zu befriedigen.

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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Von welchem Meister wird denn 5 Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt???
Da wird doch lächerlicherweise schon die Ausbildungb mit eingerechnet. Ich kenne Meister, die diesen Kurs direkt nach der Ausbildung gemacht haben!


Lounge Gast schrieb:
>
> hätte ich meinen bachelor an der uni gemacht, würde ich auch
> die fh schlecht reden :-) insbesondere, weil durch den
> bologna-quark nicht mehr ersichtlich ist, ob der abschluss
> von einer uni oder einer berufsakadmie stammt...
>
> dennoch muss ich eine wesentliche sache klarstellen.
> wissenschaft und forschung sind lange nicht mehr allein in
> der hand der unis. gerade sehr spezielle bereiche werden
> teilweise fast nur noch von fhs beforscht. u.a. der bereich,
> in welchem ich derzeit den master mache.
>
> dennoch hat mein vorredner insofern recht, dass das niveau an
> einer uni - was theoretische grundlagen anbetrifft -
> teilweise höher ist/sein kann. wir hatten im bachelor einen
> gastprofessor einer der deutschen elitehoschulen (hu berlin),
> welcher am ende des semesters eine so anspruchsvolle klausur
> austeilte, dass der notendurchschnitt des kurses dann 3,6
> betrug.
>
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > "auf Hochschulniveau", wenn ich das schon
> höre. Der
> > Inbegriff der Titelinflation unseres System. Der Inbegriff
> > des Verfalls des deutschen Bildungssystems.
> > Echte Akademiker sind nur Absolventen von Universitäten.
> Und
> > zwar mit Diplom oder Master. Alles andere, ob FH, BA/DHBW
> > oder noch schlimmer ist eine bessere Berufsausbildung.
> Alles
> > wichtig für die Wirtschaft, keine Frage. Aber zur
> Forschung
> > fähige Akadmeiker werden da eben nicht produziert. Da ist
> > eine ganz andere Liga!
> >
> > Lounge Gast schrieb:
> > >
> > > Kann ich nur zustimmen, der sollte sich raushalten.
> > > (Wahrscheinlich Forentroll) Jeder, der mal einen
> Bachelor
> > > gemacht hat weiß, dass es ein vollwertiger
> akademischer
> > > Abschluss ist. Dann müsste man auch alle Diplom FH
> > Abschlüsse
> > > als nicht akademisch werten. Ich habe als Bachelor
> 3,5
> > Jahre
> > > auf Hochschulniveau studiert und stecke jetzt im
> Master,
> > > wobei ich momentan noch nicht erkennen kann, wo der
> > Mehrwert
> > > gegenüber dem Bachelor liegen soll. Wirklich mehr
> werd
> > ich da
> > > nicht aufs Berufsleben vorbereitet. Der Bachelor
> ist ein
> > > neuer Abschluss, deswegen wird er wie alles, was
> eben neu
> > > ist, direkt als schlecht abgestempelt. Der Deutsche
> ist
> > halt
> > > ein Gewohnheitstier.


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   14.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da macht sich schon wieder diese Unwissenheit bzw. allg. Ablehnung bemerkbar.

1. Ist das Studium in erster Linie Forschung und keine Berufsausbildung
2. Wird für Akademiker in 2. Kategorien unterschieden "Absolventen" und "Berufserfahrene"
3. Die Studenten, die in ihrem Leben noch kein Praktikum bzw. Job gemacht haben und weltfremd in die Job-Welt spazieren findest du auch nicht in guten Positionen, diese landen dann auf Positionen wo sie mit Meistern und Co. zutun haben und euch Stoff fürn Stammtisch liefern.

Lounge Gast schrieb:
>
> ich bin dafür das jeder Abschluss an einer Uni oder FH auch
> mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und einem erlerntem
> Ausbildungsberuf-Beruf vorraussetzt, so wie es bei jedem
> Meister/Techniker/Betriebswirt erwartet wird.Ihnen fehlt oft
> die Erfahrung der Arbeitswelt und sie stoßen dadurch gerade
> in technischen Berufen damit nicht gerade auf die beste
> Akzeptanz durch ihre Weltfremdheit.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> >
> www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1895644/Bachelor-und-Meister-sollen-gleich-viel-wert-sein.html
> >
> > Der Bachelor wird in der neuen europäischen
> > Bildungs-Vergleichsskala mit Meistern, Technikern,
> > Betriebswirten und sonstigen
> > Weiterbildungen/Fachschulabschlüssen gleichgestellt.
> >
> > Interssant auch, dass im obigen Link gleichzeitig eine
> > Google-Werbung geschaltet war, in der die TA-Hameln
> einen 16
> > wöchigen Meister beworben hat. Also ist
> Hauptschulabschluss
> > plus Ausbildung plus halbes Jahr Meister genausoviel
> wert wie
> > Abitur plus Studium. Wieso hab ich dann nochmal studiert,
> > brauche 2 Jahre länger und habe in dieser Zeit auch noch
> > Schulden gemacht und kein Geld verdient?!
> > Von den Anstrengungen und Entbehrungen im Studium mal
> > abgesehen...
> >
> > War es früher nicht so, dass man mt solchen
> Weiterbildungen
> > eine Fachhochschulreife bekam? Und jetzt bekommt als
> gleich
> > den Bachelor hinterhergeschmissen.
> > Bei sowas kann ich gar nicht ernsthaft weiterschreiben.
> > Nur zum Kopfschütteln! Sehr traurig!


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   15.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Nett das alles zu lesen :-D

Ich finde die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausbildungen enorm.
Nichts desto trotz kann ich sagen das sich die Kompetenzen bei weitem nicht so weit überschneiden wie die Leute hier befürchten.
Ich bin Maschinenbautechniker und komme aus dem praktischen Bereich, ich habe eine Weiterbildung gemacht um theoretisches Wissen zu erlangen. Ein Meister kommt ebenso aus dem praktischen Bereich und macht eine Weiterbildung im praktischen Bereich (so war es früher zumindest). Der Bachelor kommt aus dem theoretischen Bereich und bleibt in diesem. Ein Meister wird, Theoretisch gesehen, dem Bachelor nicht das Wasser reichen können und umgekehrt der Bachelor dem Meister nicht in praktischer Hinsicht. Ich kann in beide Richtungen mitreden und so soll ich als Techniker das Bindeglied zwischen diesen beiden bilden. Für alle drei Bereiche gilt jedoch, dass die Unterschiede in den Jahren Ihrer Tätigkeit, je nach Tätigkeit, immer mehr verschwimmen, da der Bachelor genauso wie der Meister und der Techniker Lernfähig sind ..... so hoffe ich doch, und sie sich das fehlende Wissen über kurz oder lang aneignen können. Ich bin zum Beispiel gerade in einer Ingenieursposition angestellt und merke das mir das ein oder andere an Wissen fehlt. Meine Kollegen ( alles Ingenieure ) mussten jedoch sehr schnell merken, dass sie mir in praktischer Hinsicht nichts erzählen können. Somit Lerne ich von Ihnen und Sie von mir, was doch für beide Seiten gewinnbringend ist oder nicht !!!
Was ich jedoch wirklich bedauerlich finde ist das Verschwinden des Ingenieurs. Dieser Titel hatte auf der ganzen Welt einen sehr guten Ruf. Der deutsche Bachelor ist jedoch nicht mit seinem amerikanischen Pendant vergleichbar und so erleiden unsere Studenten im Ausland einen enormen Rufverlust.
Alle tief durchatmen und einander wieder lieb haben. Wir müssen unter Umständen doch zusammenarbeiten und das geht am besten wenn wir uns gegenseitig ein wenig Respekt entgegenbringen und nicht ständig mit "Theorietrotteln" und "Volldeppen" rumwerfen.


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   15.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Ingenieur verschwindet nicht, er war noch nie ein Titel, sondern eine Berufs- bzw. Standesbezeichnung. Also wird auch ein Bachelor oder ein Master "Ingenieur" sein. Ein Dipl.-Ing. ist nur ein akademischer Grad, kein Titel. Nur der Dr.-Ing. ist ein Titel. Und es gibt auch heute immer noch einige Ingenieure, die diese Bezeichnung als Standesbezeichnung führen, ohne jemals eine entsprechende Ausbildung absolviert zu haben. Früher hatte sich so auch durchaus ein Meister selbst zum Ingenieur ernennen dürfen. Wissen viele hier natürlich nicht!

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   15.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hier geht es ja nicht darum das die Akademiker sagen das sie dem Meister in sämtlichen Disziplinen überlegen sind, hier geht es darum das der Bachelor ein akamischer Grad theoretischen Wissens darstellt und die Meister diesen quasi geschenkt bekommen. Kein Bachelor, kein Ingenieur würde auf die Idee kommen einem Meister zu sagen wie den Schraubenschlüssel zu halten hat aber jeder Meister hier im Forum, der ein paar Stunden Kosten- Leistungsrechnung hatte meint sich mit dem Bachelor eine eine Stufe stellen zu müssen und ihm zu zeigen wie man die Rendite berechnet.

Die Meister würden genau so sturm laufen wenn jetzt jeder der sein Grundstudium abgeschlossen hat automatisch Meister wird, auch wenn er das Studium gar nicht abgeschlossen hat.

Lounge Gast schrieb:
>
> Nett das alles zu lesen :-D
>
> Ich finde die Unterschiede zwischen den einzelnen
> Ausbildungen enorm.
> Nichts desto trotz kann ich sagen das sich die Kompetenzen
> bei weitem nicht so weit überschneiden wie die Leute hier
> befürchten.
> Ich bin Maschinenbautechniker und komme aus dem praktischen
> Bereich, ich habe eine Weiterbildung gemacht um theoretisches
> Wissen zu erlangen. Ein Meister kommt ebenso aus dem
> praktischen Bereich und macht eine Weiterbildung im
> praktischen Bereich (so war es früher zumindest). Der
> Bachelor kommt aus dem theoretischen Bereich und bleibt in
> diesem. Ein Meister wird, Theoretisch gesehen, dem Bachelor
> nicht das Wasser reichen können und umgekehrt der Bachelor
> dem Meister nicht in praktischer Hinsicht. Ich kann in beide
> Richtungen mitreden und so soll ich als Techniker das
> Bindeglied zwischen diesen beiden bilden. Für alle drei
> Bereiche gilt jedoch, dass die Unterschiede in den Jahren
> Ihrer Tätigkeit, je nach Tätigkeit, immer mehr verschwimmen,
> da der Bachelor genauso wie der Meister und der Techniker
> Lernfähig sind ..... so hoffe ich doch, und sie sich das
> fehlende Wissen über kurz oder lang aneignen können. Ich bin
> zum Beispiel gerade in einer Ingenieursposition angestellt
> und merke das mir das ein oder andere an Wissen fehlt. Meine
> Kollegen ( alles Ingenieure ) mussten jedoch sehr schnell
> merken, dass sie mir in praktischer Hinsicht nichts erzählen
> können. Somit Lerne ich von Ihnen und Sie von mir, was doch
> für beide Seiten gewinnbringend ist oder nicht !!!
> Was ich jedoch wirklich bedauerlich finde ist das
> Verschwinden des Ingenieurs. Dieser Titel hatte auf der
> ganzen Welt einen sehr guten Ruf. Der deutsche Bachelor ist
> jedoch nicht mit seinem amerikanischen Pendant vergleichbar
> und so erleiden unsere Studenten im Ausland einen enormen
> Rufverlust.
> Alle tief durchatmen und einander wieder lieb haben. Wir
> müssen unter Umständen doch zusammenarbeiten und das geht am
> besten wenn wir uns gegenseitig ein wenig Respekt
> entgegenbringen und nicht ständig mit
> "Theorietrotteln" und "Volldeppen"
> rumwerfen.


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   17.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mich erschreckt eher in welcher Art und Weise gerade die Studenten hier argumentieren.
Wenn Ihr studieren gegangen seid, nur um ein besseres Image und um mehr monetäre Vorteile zu haben, dann habt ihr definitiv den falschen Beruf gewählt und die Karriere ist jetzt schon zum scheitern verurteilt!

Besten Gruß

Der Dipl.-Kfm.


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   18.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mal Ne Frage: WIe oft Konkurrieren denn Bachelorabsolventen mit Meisterabsolventen in der Realität?! also aknn doch egal sein oder? N Bekannte rmacht grade nen Meister im handwerk und ich muss sagen, das ist nicht einfach, vor allem, was die intensität angeht! (ich studiere grade einen Uni-Master)

[auf diesen Beitrag antworten]

   18.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Es gibt akademische Berufe, die sozusagen ihren eigenen reservierten Bereich haben. Dafür reicht kein Bachelor, es ist vielmehr eher ein Uni-Diplom oder Master mit Zusatzqualifikation, z.B. 2. Staatsexamen. Beispiele hierfür: Richter, Rechtsanwälte, Gynmnasliallehrer, Ärzte u.s.w. Mit einem Wiwi-Abschluß hat man keinen exklusiven Status, der Konkurrent kann auch ein kaufmännischer Angestellter oder Bankkaufmann sein!

Lounge Gast schrieb:
>
> Mal Ne Frage: WIe oft Konkurrieren denn Bachelorabsolventen
> mit Meisterabsolventen in der Realität?! also aknn doch egal
> sein oder? N Bekannte rmacht grade nen Meister im handwerk
> und ich muss sagen, das ist nicht einfach, vor allem, was die
> intensität angeht! (ich studiere grade einen Uni-Master)


[auf diesen Beitrag antworten]

   18.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen steht ja meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der Techniker dann weniger verdient

[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was für ein schwachsinn. Ich bin Personalleiter in einem Mittelständigen unternehmen und ich kann Dir folgendes sagen: Wenn ein Techniker die gleiche Position bekleidet wie ein Bachelor verdient er unter umständen sogar mehr ( Lebensalter, Erfahrung, u.s.w.). Das er grunsätzlich weniger verdient stimmt so einfach nicht.

Das Meister nur in der Produktion sitzen stimmt ebenfalls nicht. Ich kenne genug die z.B. im Bereich Projektleitung tätig sind.

Sucht doch einfach unter Xing nach dem Begriff "Meister" und schaut Euch an in welchen Bereichen die Personen tätig sind.


Lounge Gast schrieb:
>
> Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion
> und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen steht ja
> meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der
> Techniker dann weniger verdient


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich hab gerade in der WAZ gelesen das ein 21jähriger an der FOM in 20 Monaten seinen Bachelor und danach den Master gemacht hat. Also müssen es nicht zwangsläufig 3 oder 4 Jahre sein.

Das nurmal zu dem Argument " der Akademiker geht viel länger zur Schule"


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Deswegen muss die FOM jetzt auch erklären, wie das möglich war - Dieser Fall wirft m.E ein sehr schlechtes Licht auf die FOM. An einer normalen FH / Uni wäre das nicht möglich gewesen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich hab gerade in der WAZ gelesen das ein 21jähriger an der
> FOM in 20 Monaten seinen Bachelor und danach den Master
> gemacht hat. Also müssen es nicht zwangsläufig 3 oder 4 Jahre
> sein.
>
> Das nurmal zu dem Argument " der Akademiker geht viel
> länger zur Schule"


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wieso geht ihr immer davon aus, dass Bachelor Berufseinsteiger sind. Bzw. Techniker grundsätzlich älter? Akademiker können doch genauso 20 Jahre älter sein und mehr Berufserfahrung haben als die Meister. Aber ohne dieses "Argument" würde den Handwerkern ja die "Argumente" ausgehen (neben: "geht mal arbeiten" oder "Troll")

Lounge Gast schrieb:
>
> Was für ein schwachsinn. Ich bin Personalleiter in einem
> Mittelständigen unternehmen und ich kann Dir folgendes sagen:
> Wenn ein Techniker die gleiche Position bekleidet wie ein
> Bachelor verdient er unter umständen sogar mehr (
> Lebensalter, Erfahrung, u.s.w.). Das er grunsätzlich weniger
> verdient stimmt so einfach nicht.
>
> Das Meister nur in der Produktion sitzen stimmt ebenfalls
> nicht. Ich kenne genug die z.B. im Bereich Projektleitung
> tätig sind.
>
> Sucht doch einfach unter Xing nach dem Begriff
> "Meister" und schaut Euch an in welchen Bereichen
> die Personen tätig sind.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion
> > und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen
> steht ja
> > meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der
> > Techniker dann weniger verdient


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Auf den Mittelstand trifft das teils schon zu, da gebe ich dir Recht. Das liegt aber daran, dass diese Firmen generell nicht so viel Geld zur Verfügugn um einen Wasserkopf an Studierten zu bezahlen. In Dax Konzernen sieht das meist ganz annders aus. Da wird heutzutage für jeden Hiwi Job nen abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Ich beende z.B im August nen FH Bachelor und werde nen Sachbearbeiterposten in einer Mittelstandsfirma erhalten (240 Mitarbeiter) Einstiegsgehalt: 3300? Brutto * 13,5 Gehälter - Wäre ich in ein Dax Unternehmen gegangen (Pharma) wäre es so 3800? Brutto gewesen. Die meisten Personen, die ich kenne und einen Meioster haben, die sind normale Arbeiter und verdienen kommen nicht an meine 3300? Einstiegsgehalt ran, so sieht das nämlich aus. In vielen Firmen zählt noch der Abschluss als Kriterium zur Eingruppierung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Was für ein schwachsinn. Ich bin Personalleiter in einem
> Mittelständigen unternehmen und ich kann Dir folgendes sagen:
> Wenn ein Techniker die gleiche Position bekleidet wie ein
> Bachelor verdient er unter umständen sogar mehr (
> Lebensalter, Erfahrung, u.s.w.). Das er grunsätzlich weniger
> verdient stimmt so einfach nicht.
>
> Das Meister nur in der Produktion sitzen stimmt ebenfalls
> nicht. Ich kenne genug die z.B. im Bereich Projektleitung
> tätig sind.
>
> Sucht doch einfach unter Xing nach dem Begriff
> "Meister" und schaut Euch an in welchen Bereichen
> die Personen tätig sind.
>
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Eigentlich nie... Meist sitzen meistens in der Produktion
> > und Bachelor im Büro - IN den Stellenausschreibungen
> steht ja
> > meistens: Bachelor / Diplom oder Techniker - Wobei der
> > Techniker dann weniger verdient


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und mit soviel Dummheit!!! werde ich nach Deutschem Bildungssystem auf eine Stufe gestellt, sorry aber netter konnte ich das echt nicht formulieren.

An dieser Stelle klinke ich mich endgültig aus dieser Diskussion aus.


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja und wie viele Meister Projektleiter gibt es in deinem Mittelständischen Unternehmen?

Irgendwie gilt für Akademiker der Passus "mehr als Sachbearbeiter wirst du eh nicht" während jeder Meister irgendwelche Bereichs- und Projektleitungspositionen besetzt.

Es genügt wenn ich 2 Minuten nach dem durchschnittlichem Meister/Akademiker/Absolventengehalt googel und sehe sofort das an diesen Storys nicht dran ist...


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um einen Master studieren zu können braucht man mindestens 190 Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master dafür aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits, sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein Ausnahmefall, von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5 mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem Boden Leute.

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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Fall geht zur Zeit durch die Medien.

Zeitung lesen hilft, dann bekommt man so etwas auch mit.

Lounge Gast schrieb:
>
> Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige
> Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um
> einen Master studieren zu können braucht man mindestens 190
> Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master dafür
> aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits,
> sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der
> Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein Ausnahmefall,
> von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich
> verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5
> mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch
> auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem
> Boden Leute.


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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Finde ich ja schön, dass ein mit 300 Credits und 10 Semester absolviert sein soll, das alte Uni Diplom aber teilweise nur 8 Semester hatte... Auch ein Zeichen dafür, dass der Master nicht nur generell dem FH Diplom sondern teils auch dem Uni Diplom überlegen ist!

Lounge Gast schrieb:
>
> Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige
> Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um
> einen Master studieren zu können braucht man mindestens 190
> Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master dafür
> aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits,
> sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der
> Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein Ausnahmefall,
> von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich
> verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5
> mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch
> auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem
> Boden Leute.


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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Master ist inkl. Bachelor in 5 Jahren zu schaffen. Beim alten Uni-Diplom war die Regelstudienzeit 8 Semester, also 4 Jahre. In der Praxis war das nicht zu schaffen. Bei Ingenieuren hat das Uni-Diplom normalerweise in der Realität 6 Jahre gebraucht. In einigen Fachrichtungen auch durchaus 7 Jahre. Das FH-Diplom 3 bis 4 Jahre.

Lounge Gast schrieb:
>
> Finde ich ja schön, dass ein mit 300 Credits und 10 Semester
> absolviert sein soll, das alte Uni Diplom aber teilweise nur
> 8 Semester hatte... Auch ein Zeichen dafür, dass der Master
> nicht nur generell dem FH Diplom sondern teils auch dem Uni
> Diplom überlegen ist!
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Dann frag ich mich, wie dieser angebliche 20 monatige
> > Bachelor mit dem Bologna-Prozess vereinbar sein soll?! Um
> > einen Master studieren zu können braucht man mindestens
> 190
> > Credits, was 3 Jahren entspricht, dann geht der Master
> dafür
> > aber auch 2 Jahre. In Summe MUSS ein Master 300 Credits,
> > sprich 10 Semester studiert haben, so steht es in der
> > Bologna-Reform. Ist aber schön, dass wieder ein
> Ausnahmefall,
> > von dem ich übrigens noch nichts gehört habe, gleich
> > verallgemeinrt wird. Als nächstes kommt der Meister, der 5
> > mal durch die Prüfung gefallen ist und sagt, ich hab doch
> > auch 5 Jahre meinen Meister gemacht... Bleibt mal auf dem
> > Boden Leute.


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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da stell ich doch lieber einen Meister ein, da weiß man was man hat!

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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das zeigt wie lächerlich das Niveu an den tollen privaten Schulen ist... Ist eben nen gekaufter Abschluss!

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   20.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Oh je, habt ihr alle Sorgen.

1. Ich kenne genug Akademiker die zwar ein Dr vorm Namen habe aber von dem was ihre Mitarbeiter tun, die sie eigentlich führen sollten, keine Ahnung haben. Denen erzählt der Azubi wie's geht.

2. Ich kenne genug Akademiker die absolute Könner sind und denen keiner etwas vor macht.

3. Ich kenne Meister die sind so doof das man sich fragt wie die jemals die Grundschule verlassen konnten.

4. Ich kenne Meister die stecken auf ihren Fachgebiet viele Akademiker in die Tasche.

Der Vorteil eines Akademikers gegen jemanden mit beruflicher Bildung ist einfach das weitere Wissensspektrum. Wo der Meister nicht mehr weiter weis hat der Akademiker einen breiteren Ansatzpunkt zur Problemlösung weil er einen breiteren Horizont hat.

Ach ja, ich bin einer dieser TBW (IHK) und nein ich setze mich nicht mit einem Bachelor oder Master gleich oder will diesen Titel auf diese Art führen. Ja, ich kann die Akademiker in meinen Betrieb einschätzen und weis wer was kann und wer nicht. Ja, ich besetze eine Ingenieurstelle ohne einer zu sein. Vermutlich liegt das daran das in vielen Betrieben Leistung und Können zählt und nicht nur der Schein. Sprich ein Studium erleichtert einen den Einstieg ins Berufsleben aber jeder ist selbst seines Glückes Schmied.

Mein Chef-Chef (Produktionsleider Weltweit) ist Dr. Chem. (summa cum laude) und er vertritt die Meinung das er von seinem Studium noch ganze 5% benötigt.

P. S. Unternehmen mit Weltweit 6.500 Mitarbeiter.


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   21.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die durchschnittliche Studienzeit BWL TU Dresden Diplom war wenn ich mich noch recht erinnere 11,3 Semester, da bin ich mir recht sicher. Die durchschnittlichen Teilnehmer hatten ein Abitur von 1,6. Obwohl ich sehr viele solche und besser getroffen habe, bin ich mir nicht sicher, schlechtere werden ihren Schnitt nicht genannt haben, und sensationelle 60% haben das Studium nicht beendet. Ich vermute stark der Abischnitt ist heute schlechter. obwohl Abis leichter geworden sein sollen, und der Bachelor dauert ganz sicher keine 11,3 Semster im Schnitt.

Dass Meister dem Bachelor gleichgestellt werden, damit habe ich als Akademiker keine Probleme. Ich begrüße es.


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   21.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Unser Einkaufsleiter ist auch TBW, ich hab echt Respekt vor seiner Leistung. Ich hab als Ingenieur sicher das tiefere Technische Wissen, sein Wissen ist allerdings breiter gefächert.

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   23.07.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

ich denke es ist egal ob meister und bachelor gleichgestellt sind. Denn der arbeitgeber sucht den arbeitnehmer aus und nicht anderes....

gewinner aus dieser geschichte sind meiner meinung die meister denn sie haben noch einfachere möglichkeiten zu studieren.

ach ja es ist auch egal wie lange wer studiert oder meister macht, der job der am ende raus kommt ist wichtig.

ich habe nach 6 monaten meinen meister mit 22 fertig gehabt.


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   06.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Aber da muss ich jetzt lachen!
Wer will denn heute noch einen Techniker bitteschön?
Meiner Meinungn nach vergebene Lebensmühe, da für diese Art von
Ausbildung heute gar kein Bedarf mehr besteht.
Jedoch der Handwerksmeister immer mehr an Bedeutung gewinnt und variabler Einsetzbar ist als der Techniker.
Gebt mal Euer Pfründe ab bevor ihr zu subjektiv werdet.


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   06.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sorry, aber einen Handwerksmeister und einen Techniker kann man kaum vergleichen. Da Anspruch an eine Technikerausbildung ist 3 mal höher als an Meister! Nicht umsonst ersetzt der eine oder andere Techniker nen praktisch angenhauchten Ing. Job - Nen Meister wird das nie können, denn dazu fehlt ihm einfach das Wissen (Meister lernen eben einfach ein paar Grundlagen, um nen Handwerksbetrieb zu führen... Mehr nicht


> Aber da muss ich jetzt lachen!
> Wer will denn heute noch einen Techniker bitteschön?
> Meiner Meinungn nach vergebene Lebensmühe, da für diese Art von
> Ausbildung heute gar kein Bedarf mehr besteht.
> Jedoch der Handwerksmeister immer mehr an Bedeutung gewinnt
> und variabler Einsetzbar ist als der Techniker.
> Gebt mal Euer Pfründe ab bevor ihr zu subjektiv werdet.


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   06.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Als Techniker wäre ich ganz schön beleidigt mit einem Meister gleichgesetzt zu werden.
Unsere Techniker leisten wirklich sehr gute Arbeit. Und haben nicht nur ein großes Mundwerk wie der Großteil der Meister. Eine Technikerschule von 2 Jahren ist auch kein Scherz. So wie etwa die 9 Monate Meisterschule wo nochmal das feilen wiederholt wird und Pseudo BWL-Blabla unterrichtet wird. Der intellektuelle Anspruch ist auch ein ganz anderer.
Als Ingenieru kann ich sagen, dass man mit einem Techniker auf gleichem Niveau zusammenarbeiten kann. Bei einem Meister scheitert man da schon an der Sozialkompetenz. Vom mangelnden Fachwissen mal ganz zu schweigen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Aber da muss ich jetzt lachen!
> Wer will denn heute noch einen Techniker bitteschön?
> Meiner Meinungn nach vergebene Lebensmühe, da für diese Art von
> Ausbildung heute gar kein Bedarf mehr besteht.
> Jedoch der Handwerksmeister immer mehr an Bedeutung gewinnt
> und variabler Einsetzbar ist als der Techniker.
> Gebt mal Euer Pfründe ab bevor ihr zu subjektiv werdet.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Den Meister mit einem Bachelor gleichzusetzen ist nicht nachvollziebar. Das sage ich, der selber einen Meisterbrief besitzt (9 Monate). Der zweite Bildungsweg sollte jedoch auch von allen Personen die ein "normales" Studium durchgeführt haben respektiert werden. Nach meiner Meisterausbildung führte ich noch den technischen Betriebswirt bei der IHK durch. Diese Kombination (Meister, TBW, Berufserfahrung) ist meiner Meinung nach mit einem Bachelor vergleichbar (bitte nur konstruktive Kritik). Derzeit führe ich noch ein Fernstudium an der Uni Krems durch. Bevor jetzt sofort auf mich eingeprügelt wird, hier noch einige Fakten: Uni Krems ist eine vollwertige staatliche Universität; der Studiengang den ich durchführe ist vollständig von der Aquas akkreditiert. Diese vorher genannten Fakten lassen für mich keinen Zweifel an der vollwertigen Anerkennung des Masters.

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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das was viele Meister hier versuchen ist immer den Übermeister, mit dem unterdurchschnittlichen Bachelor zu vergleichen. Sicher gibt es Meister, wie den Poster hier oben, der absolut gleichwertig zu einem Bachelor ist, aber das ist die Speerspitze von dem, was einige hier als Standardmeister betiteln. Es gibt EINIGE Meister, die gleichwertig sind, aber der durchschnittliche Meister ist eben nicht gleichwertig zum durchschnittlichen Bachelor. Es gibt Meister, die privat ihren Horizont erweitern und sich damit weiterqualifizieren, aber sowas kann man nicht automatisch auf alle Meister ummünzen.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Mehrzahl der Meister einfach nur nen großen Rand haben und nicht viel dahinter steckt, mit einigen wenigen arbeite ich gern zusammen. Komischerweise versteht von diesen wenigen Meistern, die ihr Handwerk verstehen, keiner, dass der Meister = Bachelor sein soll. Es gibt eben nur wenige, die sich mal wirklich objektiv mit diesem Problem befassen. Viele sind da direkt extrem emotional in ihren Ausführungen hier.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei dem "Studium" an der Uni Krems handelt es sich jedoch um einen Lehrgang und keinen Studiengang.

Lounge Gast schrieb:
>
> Den Meister mit einem Bachelor gleichzusetzen ist nicht
> nachvollziebar. Das sage ich, der selber einen Meisterbrief
> besitzt (9 Monate). Der zweite Bildungsweg sollte jedoch
> auch von allen Personen die ein "normales" Studium
> durchgeführt haben respektiert werden. Nach meiner
> Meisterausbildung führte ich noch den technischen
> Betriebswirt bei der IHK durch. Diese Kombination (Meister,
> TBW, Berufserfahrung) ist meiner Meinung nach mit einem
> Bachelor vergleichbar (bitte nur konstruktive Kritik).
> Derzeit führe ich noch ein Fernstudium an der Uni Krems
> durch. Bevor jetzt sofort auf mich eingeprügelt wird, hier
> noch einige Fakten: Uni Krems ist eine vollwertige staatliche
> Universität; der Studiengang den ich durchführe ist
> vollständig von der Aquas akkreditiert. Diese vorher
> genannten Fakten lassen für mich keinen Zweifel an der
> vollwertigen Anerkennung des Masters.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also nen Master ohne vorherigem Bachelor würde ich als Arbeitgeber nicht so ernst nehmen, wie die Kombi aus Bachelor / Master.

Das liegt m.E daran, dass weder ein Meister oder ein Betriebswirt IHK, die notwendigen Grundlagen in der entsprechenden Tiefe vermitteln.

Ein Bachelorstudium z.B E-Technik ist einfach viel schwerer, als Meister oder technischer Betriebswirt. Das deutsche AUsbildungssystem wird einfach immer mehr verwässert... Bald haben dann 90% der Deutschen nen Bachelor oder Master, weil Jeder für alles zugelassen wird. Dann gibts für alle gleich viel Geld, weil ja Jeder nen "Studium" hat


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also man sollte hier den Techniker nicht unterbewerten.
Ich habe einen Realschulabschluss gemacht, 3,5 Jahre Ausbildung und weitergearbeitet bis zum 5. Jahr um dann zwei Jahre den Techniker zu machen.
Den Techniker würde ich mit der Fachoberschule Technik oder Fachgymasium Technik gleich stellen, was die Ausbildung angeht.
Also die Angabe es reicht Mathe der 10.Klasse aus für den Techniker ist Quatsch. Die Themen hatte ich in der 10. Klasse Realschule noch lange nicht.
Bei uns im Beruf als Konstrukteur ist es so das Ingineure und Techniker gleiche Aufgaben haben und ein Techniker mit Erfahrung einen frischen Ingenieur leistungsmässig gleich ist.
Und wenn ich sehe, das die Ings auch nur so 500 Euro brutto mehr verdienen müssen die erstmal einige Zeit arbeiten um die doppelte Ausbildungszeit u. Kosten wieder reinzuholen.
Mittlerweile als erfahrener Techniker verdiene ich sogar beim Ingenieurdienstleister 50.000 Euro im Jahr. Das kriegt auch nicht jeder Ing.
Ich kann immer nur jeden eine Weiterbildung als Techniker empfehlen. Wo bekommt man schon zur bisherigen Arbeit ein besseres Gehalt und bessere Aufstiegschancen, besseres soziales Umfeld und ein warmes bequemes Büro für eine echt schaffbare Weiterbildungsmassnahme. Man muss sich aber schon Mühe geben. Jeder schafft auch nicht den Techniker!

Also ich würde den Bachelor und den Techniker gleichsetzen.
Meister aber tiefer einstufen als Bachelor u. Techniker.


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   22.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Klar, ich finde TBW und Meister eine super Weiterbildung und sicher steckst du einige Bachelor in die Tasche.

Aber dein Master-Studium kannst du in die Tonne kicken.
Aquas ist nicht wirklich anerkannt.

Wichtig: Anabin zweifelt die Anerkennung von Abschlüssen der Uni Krems an. Kannst du auf der Homepage nachschauen.

Außerdem. Was ist denn das für ein Lebenslauf?! Bei einem Master ohne Bachelor wird man immer stutzig werden... Mach doch lieber einen Bachleor und versuche dir was anerkennen zu lassen!

Lounge Gast schrieb:
>
> Den Meister mit einem Bachelor gleichzusetzen ist nicht
> nachvollziebar. Das sage ich, der selber einen Meisterbrief
> besitzt (9 Monate). Der zweite Bildungsweg sollte jedoch
> auch von allen Personen die ein "normales" Studium
> durchgeführt haben respektiert werden. Nach meiner
> Meisterausbildung führte ich noch den technischen
> Betriebswirt bei der IHK durch. Diese Kombination (Meister,
> TBW, Berufserfahrung) ist meiner Meinung nach mit einem
> Bachelor vergleichbar (bitte nur konstruktive Kritik).
> Derzeit führe ich noch ein Fernstudium an der Uni Krems
> durch. Bevor jetzt sofort auf mich eingeprügelt wird, hier
> noch einige Fakten: Uni Krems ist eine vollwertige staatliche
> Universität; der Studiengang den ich durchführe ist
> vollständig von der Aquas akkreditiert. Diese vorher
> genannten Fakten lassen für mich keinen Zweifel an der
> vollwertigen Anerkennung des Masters.


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   23.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Techniker ist vom Anspruch her einfacher als das Fachgymnasium.
Allenfalls mit der Fachoberschule Technik zu vergleiche, da in etwa die gleichen Mathekenntisse vermittelt werden.

Ein Bachelor ist viel schwerer, da liegen Welten zwischen (Das haben wir Personen gesagt, die nen Techniker und Bachelor E-Technik gemacht haben)
Diese Person ist 3 mal durch Mathe gefallen im BAchelor und hatte beim Techniker nen 1er Abschluss!!!!

> Den Techniker würde ich mit der Fachoberschule Technik oder
> Fachgymasium Technik gleich stellen,


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   25.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kann ich so bestätigen, hab mit ein paar Leuten mein Fachabi gemacht. Einige haben direkt im Anschluss den Techniker in 12 Monaten machen können, da das Fachabi angerechnet werden konnte. Ich hingegen bin an die Hochschule gegangen. Das erschreckende ist einfach, dass der Meister krampfhaft versucht, diese Fehlentscheidung zu belegen, aber dafür gibt es keine rationalen Argumente. Alles nur emotional getrieben aufgrund einer extremen Abneigung gegenüber Akademikern. Die Techniker sind fachlich dem Meister um Welten voraus, aber Fakt ist auch, dass ein Studium noch einmal mehr abverlangt. Mein Bekannter hat mir das auch so bestätigt, dass im Techniker z.B. Mathe auf Fachabiniveau gebraucht wurde, allerdings nicht so ausgeprägt. Sprich in einigen Themen war es nötig, aber bei der Mehrzahl der Fachthemen hat dort normales Sekündärstufenmathe gereicht.

Andere Leute aus meiner Ausbildung damals haben einen Meister gemacht. Laut ihrer Aussage konnte man garnicht durch den Meister fallen, weil alle Prüfungsthemen direkt vor der Prüfung nochmal durchgegangen wurden und die nahezu 1 zu 1 dann auch dran kamen. Effektiv wird der Meister sich erkauft in der heutigen Zeit. Die einzigste Schwierigkeit ist, wenn man den Meister berufsbegleitend macht, dann kommt man an seine Grenzen. Nicht aufgrund des Anspruches, sondern weil man neben einer 40 Std Woche noch lernen muss. Andere machen den Meister dann halt in 6-12 Monaten Vollzeit.

Der DQR ist ein Ausbildungsvergleich und hier werden Ausbildungen als gleichwertig dargestellt, weil der Meister seine fachlichen Missstände durch Praxiserfahrung ausgleichen kann. (Aussage Bildungsministerium) Nur was hat Praxiserfahrung in einem Ausbildungsvergleich zu suchen?! Durch 6-12 Monate Meisterkurs bekommt man keine Berufspraxis. Es sollten Ausbildungsinhalte in einem Ausbildungsvergleich gegenüber gestellt werden. Sprich Ausbildungsdauer, Niveau..... Praxiserfahrung kriegen alle Menschen dieser Welt, sowas gehört in keinen Ausbildungs-/Qualifikationsvergleich.


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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

OMG ihr streitet Euch über Bachelor Master und Berufserfahrung... Na dann geb ich Euch mal was, würd mich ja mal interessieren, wie ihr meine Anerkennung später so beurteilt. Bachelor als Vollzeitstudium (derzeit, ist noch nicht abgeschlossen) mit Teilzeittätigkeit (25 h pro Woche) seit zwei Jahren und zwei kleine Kinder. Macht das mal nach, dann wißt ihr was Arbeit ist.

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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die nachdiplomierten aus der DDR sind mit Technikern auf einer Stufe. Denn mehr haben die auch nicht gelernt.

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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und es gibt immer wieder etwas neues. Habe mich letztens für einen Gebrauchtwagen interessiert. Auf der Visitenkarte des Verkäufers steht: "Dipl. Betriebswirt Kfz-Gewerbe". Nach seiner Aussage ist das eine berufliche Weiterbildung gewesen.

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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das Schöne ist, dass es so kommt wie es kommt und keiner der hier Anwesenden wird etwas ändern ...

Genauso wie es gute und schlechte Meister gibt, gibt es gute oder schlechte Bachelor.

Ich kann in unserer Firma als Chemiemeister mit betriebsinterner Fortbildung auch 100000?/Jahr verdienen. Ob ich mich jetzt Bachelor nennen kann oder darf, ist mir echt wurscht.


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   29.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist dann aber eher die wirklich ganz absolute Ausnahme, wenn man als Meister 100 000? verdient.

Solch ein Gehalt beziehen eher Werksleister etc.

Lounge Gast schrieb:
>
> Das Schöne ist, dass es so kommt wie es kommt und keiner der
> hier Anwesenden wird etwas ändern ...
>
> Genauso wie es gute und schlechte Meister gibt, gibt es gute
> oder schlechte Bachelor.
>
> Ich kann in unserer Firma als Chemiemeister mit
> betriebsinterner Fortbildung auch 100000?/Jahr verdienen. Ob
> ich mich jetzt Bachelor nennen kann oder darf, ist mir echt
> wurscht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   30.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was soll das wohl für ein Mini-Werk sein, wo ein Werksleiter nur 100 TEUR verdient?

Lounge Gast schrieb:
>
> Das ist dann aber eher die wirklich ganz absolute Ausnahme,
> wenn man als Meister 100 000? verdient.
>
> Solch ein Gehalt beziehen eher Werksleister etc.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Das Schöne ist, dass es so kommt wie es kommt und keiner
> der
> > hier Anwesenden wird etwas ändern ...
> >
> > Genauso wie es gute und schlechte Meister gibt, gibt es
> gute
> > oder schlechte Bachelor.
> >
> > Ich kann in unserer Firma als Chemiemeister mit
> > betriebsinterner Fortbildung auch 100000?/Jahr
> verdienen. Ob
> > ich mich jetzt Bachelor nennen kann oder darf, ist mir
> echt
> > wurscht.


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   30.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Kapierts doch endlich mal, nebenher Kinder betreuen und Co. macht euer Studium/Arbeit/Ausbildung nicht elitärer. Gibt genug Studenten die nebenher Kellnern müssen um grad so über die Runden zu kommen.

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   30.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Meister verdient 100k pro Jahr??? Hier leidet jemand an Wahnvorstellungen. Mag sein, dass es einer von 10.000 Meistern schafft, aber ich glaub kaum, dass ein Meister im Lohnbereich eines leitenden promovierten Abteilungsleiters rangiert.

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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der leitende promovierte Abteilungsleiter ist mindestens AT, eher sogar leitender Angestellter. Damit sollte der deutlich mehr als 100k verdienen. Diesen Betrag schaffen auch einige Tarifangestellte in Dax30. 100k als Meister mit gutem Job sollte ok sein.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Meister verdient 100k pro Jahr??? Hier leidet jemand an
> Wahnvorstellungen. Mag sein, dass es einer von 10.000
> Meistern schafft, aber ich glaub kaum, dass ein Meister im
> Lohnbereich eines leitenden promovierten Abteilungsleiters
> rangiert.


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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Manche Erstsemester sollten sich einfach mal von Ihren Illusionen verabschieden. Nur 2 prozent der Steuerzahlen verdienen mehr als 90000 jährlich.
Was hier an gehaltsvorstellungen rumgeworfen wird ist schlicht lächerlich. Aber ja 100k als Meister sind "ok". träum weiter


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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Dann sieh Dir mal die Tarife in der Industrie an. Chemie, Autoindustrie, Telekommunikation. Die obere Spanne der Tarife enden inkl. Bonus bei ca. 100k. Das sind keine AT-Gehälter! Gilt aber eher für technische Berufe, BWLer dürften da nur schwach vertreten sein. Und tatsächlich kenne ich auch einige Kollegen, die als Sachbearbeiter so verdienen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Manche Erstsemester sollten sich einfach mal von Ihren
> Illusionen verabschieden. Nur 2 prozent der Steuerzahlen
> verdienen mehr als 90000 jährlich.
> Was hier an gehaltsvorstellungen rumgeworfen wird ist
> schlicht lächerlich. Aber ja 100k als Meister sind
> "ok". träum weiter


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   31.08.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hoer doch das Träumen auf:

Für Banken hört der Tarifbereich bei
58759 Euro auf
http://banken.verdi.de/tarifpolitik/g...

bei Versicherungen im selben Bereich
http://versicherungen.verdi.de/tarifp...

Für die Automobilindustrie ist spätestens bei 67000 Schluss mit Tarifvergütung:
http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/i...

Nochmals:
nur zwei Prozent ALLER abhängig beschäftigten verdienen mehr als 90000 Jahresgehalt all in. Die Lohnvorstellungen die hier im Forum genannt werden sind zu großen Teilen absolute Fantasie.
Aber ja glaubt ruhig weiter dran, dass jeder Sachbearbeiter und Meister auf 100k kommt....


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich schafft das nicht jeder, das ist ja auch die Spitze des Tarifbereichs. Sieh Dir mal die Sachbearbeiter-Gehälter in der Telekommunikation an! Nicht vergessen, es kommt noch ein Bonus dazu. Mein Kollege hatte Support-Funktion im Projektbereich, deshalb hatte er auch das niedrigste Gehalt. Immerhin noch über 50k inkl. Bonus. Ausbildung: Handwerker (wollte nicht mehr malochen, hatte sich deshalb ins Büro abgesetzt).

Lounge Gast schrieb:
>
> Hoer doch das Träumen auf:
>
> Für Banken hört der Tarifbereich bei
> 58759 Euro auf
> http://banken.verdi.de/tarifpolitik/g...
>
> bei Versicherungen im selben Bereich
> http://versicherungen.verdi.de/tarifp...
>
> Für die Automobilindustrie ist spätestens bei 67000 Schluss
> mit Tarifvergütung:
> http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/i...
>
> Nochmals:
> nur zwei Prozent ALLER abhängig beschäftigten verdienen mehr
> als 90000 Jahresgehalt all in. Die Lohnvorstellungen die hier
> im Forum genannt werden sind zu großen Teilen absolute
> Fantasie.
> Aber ja glaubt ruhig weiter dran, dass jeder Sachbearbeiter
> und Meister auf 100k kommt....


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Seh ich genauso, dass hier manche Wunschlöhne posten. Für ich als Chemieingenieur reicht ein Blick in die Tabelle der IGBCE, um zu erkennen, dass selbst die höchste Entgeldgruppe nicht auf 100k pro Jahr kommt. Das sind dann eher AT Angestellte und sowas ist wie der Name schon sagt außertariflich. Diese Aussage von 100k Jahreseinkommen ist durch die oben genannten Tarifverträge nicht belegbar, da ist bei knapp 70k Schluss, da beginnt der AT Bereich, aber sowas bin ich langsam gewöhnt hier. Einfach mal auf die Kacke hauen und mit irgendwelchen sensationslüsternen Thesen um sich werfen, die absolut aus der Luft gegriffen sind. So argumentieren Meister...

Ich würde mir ein wenig mehr Objektivität wünschen hier. Vergleicht die Ausbildungen, sprich Niveau, Dauer und Umfang und nicht: "Ich hatte noch 5 Kinder, 3 Jobs, 5 ehrenamtliche Tätigkeiten und hab trotzdem meinen Meister gemacht." (stark überspitzt) Deswegen sind die Themen des Meisterkurses und dessen Niveau exakt gleich geblieben. Da hat sich durch anderweitige Tätigkeiten rein garnichts dran verändert. Dann müsste man ja Studenten, die über den 2. Bildungsweg gekommen sind auch wieder anders einstufen, wenn man so argumentieren würde und das wäre schnell unübersichtilich. Die haben ebenso eine Ausbildung gemacht wie die Meister, ebenso jahrelang gearbeitet, haben dann aber anstatt 6-12 Monate Meisterschule mal eben 3-4 Jahre Studium auf sich genommen. Über das Niveau der Ausbildungen brauchen wir nicht streiten, da sagt selbst das Bildungsministerium, dass das Studium fachlich höherwertig ist. Das hab ich so in einer Mail mitgeteilt bekommen. Das einzigste Argument der Meister ist ihre Berufserfahrung, aber die hat in einem Ausbildungsvergleich völlig unangebracht. Es sollen Abschlüsse verglichen werden. Wenn wir das so machen, dann müsste ein Bachelor nach ein paar Jahren im Betrieb dem Master gleichgestellt werden und ein Master irgendwann einem Promovierten... Sowas ist absoluter Käse.

Eine korrekte Einteilung wäre gewesen, dass man 10 Stufen im DQR verankert und entsprechend 6 = Meister, 7 = Techniker, 8 = Bachelor, 9 = Master, 10 = Promotion festgelegt hätte. Dann hätte man die Unterschiede dieser Ausbildungsformen deutlich dargestellt. Ein Meister ist eben nicht fachlich gleichwertig, nur weil er ein paar Jahre im Betrieb war.

Ich war selbst Jahre als stellvertretender Vorarbeiter in einer Abteilung tätig, habe dutzende Leute angelernt und ausgebildet. War dabei aber normaler Facharbeiter. Aber durch was habe ich mich da fachlich weitergebildet? Kann ich diese Fähigkeiten durch irgendwas nachweisen? Der normale betriebliche Alltag ist nun wirklich nichts, wodurch man enorme Qualifikationen erlangt, wie es hier manche darstellen. Man macht seine tägliche Arbeit und gut ist, deswegen wird man nicht klüger, dafür sind Ausbildungen/Weiterbildungen da und diese sollten in so einem Vergleich maßgebend sein.

Diese Entscheidung diente nur einem Zweck, dem privaten Bildungsraum mehr Einnahmen zu verschaffen, da der Bachelor die Meister immer mehr untergehen hat lassen. Das ist auch durch die Statistiken unwiederruflich nachweisbar. Die Studentenzahlen sind ggü den Meisterzahlen enorm angewachsen. (siehe Bildungsbericht Bund bzw IHK) Sprich die IHK hat enorme Gewinneinbußen hinnehmen müssen durch den Bachelor. Dann auf einmal gibt es eine Tagung, wo NUR die IHK bzw HWK eingeladen wurden. Keinerlei Vertreter der Hochschulen und am Ende kommt eine Regelung raus, die nur der IHK/HWK etwas nutzt. Sowas war reine Lobbyarbeit von einer privaten Gesellschaft, die sich Lobbyarbeit leisten kann. Staatliche Hochschulen können sowas nicht, die sind froh, wenn das Kopiergeld wenigstens ein halbes Jahr lang reicht, dann müssen Gelder von den Studenten eingetrieben werden, um hier mal die Unterschiede anzudeuten.

Es gibt Bachelorstudiengänge, die den akademischen Grad nicht verdienen, aber das ist durch die schwammige Regelung durch Bologna entstanden. Klar verdient ein Germanistik Bachelor weniger als vielleicht ein Chemie Meister, aber sowas kann man auch nicht vergleichen. Durch Bologna sind enorm viele schwachsinnige, unübersichtliche Studiengänge entstanden, die es früher nie gegeben hätte. Klar sind die teilweise nicht so anspruchsvoll, aber das kann man nicht verallgemeinern. Die alt hergebrachten Studiengänge, wie BWL, Elektrotechnik, Maschinenbau, Chemie, Biologie etc, die sind auf enorm hohem Niveau einzuordnen und da kann kein Meister fachlich mithalten. Ich seh das gerade bei mir im Betrieb, da ist eine Meisterin, die hat damals ein Jahr nach mir ausgelernt zum Chemiefacharbeiter. Sie hat nach einer gewissen Zeit den Meister gemacht und ich bin zum Studium. Sie war mit 23 fertig und ich mit 27, da ich noch ein Jahr mein Abi nachholen musste. Sie ist nun in einem neuen Betrieb und bei allem Respekt, ihre vorherige Berufserfahrung nutzt ihr dort rein garnichts, weil es dort völlig neue betriebliche Zusammenhänge gibt. Jeder muss sich in einem neuen Betrieb einarbeiten und die Zusammenhänge für sich selbst finden.

Viele der Meister sind so ignorant (habe das selbst erlebt), dass sie selbst schon 10 Jahre in diesem Betrieb sind und einen Bachelor als Hohlbirne bezeichnen, weil er in der ersten Woche noch nicht die gleichen Betriebskenntnisse aufweisen kann. Diese Leute vergessen einfach, dass sie auch mal angefangen haben. Ich merke es eben selbst. Die Meisterin, mit der ich jetzt zusammen arbeite, ist nur geringfügig länger im Betrieb und es ist schon jedem aufgefallen, dass ich mich schneller einarbeite.

Als Menschen sind wir alle gleich, es muss aber erlaubt sein zu sagen, ich bin gebildeter und hab dies auch in einem Studium nachgewiesen. Deswegen bin ich nicht überheblich oder sowas, es ist einfach ein Fakt. Ich erkenne es auch an, wenn ein Promovierter sagt, ich bin klüger als du (Bachelor). Meister fangen sofort an in die Dikriminierungs-Tröte zu blasen. "Ihr seit überheblich, arrogant..." Was anderes hört man dann hier nicht. Was unterscheidet denn den Meister vom Facharbeiter? Haben die Meister einen höheren Bildungsstand als Facharbeiter und sind sie deswegen überheblich/arrogant, wenn sie das sagen?

Es ist einfach eine persönliche Abneigung gegen Akademiker, das habe ich damals als Facharbeiter auch so erlebt. Akademiker sind Fachidioten, haben im Studium nur gefeiert und jegliche positiven Effekte im Betrieb sind nicht dem "Chef" zuzuordnen, sondern den malochenden Mitarbeitern. Der Akademiker hat damit rein garnichts zu tun. Eigentlich kann man das auch darauf reduzieren, dass der Akademier mehr verdient, deswegen kann er nix. Für mich eine Neiddebatte und ich kenne beide Seiten.

Mein Werdegang:

3 Jahre Ausbildung
3 Jahre Berufserfahrung (war in zwei Chemieunternehmen, die Weltmarktführer in ihrem Bereich sind)
1 Jahr Fachabitur
3,5 Jahre Bachelor (darin gut 12 Monate Praktikum enthalten)
derzeit im Master (darin in Summe auch gut 6 Monate Praxis)


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hier ist die Tariftabelle der IGBCE von 2011 (Inzwischen zuzügl. 4%)

http://www.gutefrage.net/media/fragen...

Das höchste monatliche Gehalt lag 2011 bei 5052?!

Also nichts mit 100 000? - Nie im Leben erreicht ein tariflicher Angestellter 100 000? im Jahr - Ein Meister ist in aller Regel aber ein tariflicher Angestellter und bewegt sich eher bei E7-E8 (Denn 95 Prozent aller Meister sind nornale Facharbeiter und bekommen auch nicht mehr als der Kollege, der keinen Meister hat.... Mit einem Bachelor gehts aber ab den ersten Arbeitstag in E10-E11)


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der IGM-Metall-Tarif geht allerdings bis ca. 100.000 ?. Beispiel-Rechnung

Grundentgelt*maximale Leistungsprämie*40-h-Zuschlag*Anzahl der Gehälter=Jahresbrutto

5.057,50*1,28*40/35*13,25=98.028,80 ?

Annahme:
ERA EG 17 (Bawü)
Leistungsprämie: max. 28 % möglich (Ø14 %)

Und wenn noch übertarifliche Leistungen hinzu kommen, z. B. Bonus, bezahlte Überstunden oder Dienstwagen, knackt auch der Tarifangestellte die 100k.

Allerdings dürfte kein Unternehmen einen solchen Angestellten "dulden". Der wäre vorher längst AT, bevor er die höchste Tarifstufe erreicht. Mit AT gilt nämlich die tarifliche Arbeitszeit nicht mehr. Oft ist dann Vertrauensarbeitszeit angesagt, was i. d. R. IMMER Mehrarbeit bedeutet.

Und ja: Nur 2% der Steuerzahler verdient überhaupt mehr als 91.866 ?.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft...

Anscheinend ist diese Minderheit hier im Forum wohl überdurchschnittlich oft vertreten ; ).

Übrigens:
Angestelle Meister mit 100k sind wohl äußerst selten in Dtl.


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   01.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/...

VG10 ist bei der TSI die höhste Stufe für Arbeitnehmer. Auf Basis von 12 Gehältern maximal ca. 98k, dazu kommt noch ein Bonus. Insgesamt sind damit für einen Arbeitnehmer deutlich mehr als 100k möglich. Natürlich bekommt das nicht jeder. Ein Techniker hat dafür wohl auch bessere Chancen als ein Wiwi.

Bei der Bahn sieht es da viel schlechter aus. Man muss halt auch bei der richtigen Firma sein!

Lounge Gast schrieb:
>
> Hier ist die Tariftabelle der IGBCE von 2011 (Inzwischen
> zuzügl. 4%)
>
> http://www.gutefrage.net/media/fragen...
>
> Das höchste monatliche Gehalt lag 2011 bei 5052?!
>
> Also nichts mit 100 000? - Nie im Leben erreicht ein
> tariflicher Angestellter 100 000? im Jahr - Ein Meister ist
> in aller Regel aber ein tariflicher Angestellter und bewegt
> sich eher bei E7-E8 (Denn 95 Prozent aller Meister sind
> nornale Facharbeiter und bekommen auch nicht mehr als der
> Kollege, der keinen Meister hat.... Mit einem Bachelor
> gehts aber ab den ersten Arbeitstag in E10-E11)


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   02.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Notwendig ist eine innere Differenzierung sowohl im beruflichen als auch im Hochschulbereich.

Unstrittig hat z.B. ein IT-Meister/Techniker ein höheres Niveaui als der absolvent eines "einfachen" Studiums, z.B. Soziales.


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   02.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das kommt dann meistens in der Bezahlung zum Ausdruck. Die Sozialpädagogen rangieren in der Bezahlung sicherlich hinter vielen Berufen mit technischer Ausbildung. Eine Lehre als Fachinformatiker dürfte lukrativer sein als der Master für Soziales.

Lounge Gast schrieb:
>
> Notwendig ist eine innere Differenzierung sowohl im
> beruflichen als auch im Hochschulbereich.
>
> Unstrittig hat z.B. ein IT-Meister/Techniker ein höheres
> Niveaui als der absolvent eines "einfachen"
> Studiums, z.B. Soziales.


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   07.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener Handwerksmeister mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen Unternehmen mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor und ist im angelsächsischen ein Master.

*FG


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   07.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Du hast es immer noch nicht verstanden... Wo hat denn ein Meister einen hohen Bildungstand????? Mein Kumpel hat sein E-Technik Studium nach der Ausbildung abgebrochen und nen E-Elektro Handwerksmeister gemacht - Sein Fazit: Abzocke der Handwerkskammer - Da lernt man in den 6 Monaten Meisterkurs, wochelange multiple choice Aufgaben, aus der Abschlussprüfung, damit auch der letzte Hauptschüler diese schafft! (Man ist ja zahlender Kunde....)

PS: Er war nichtmal 50% der Zeit answesend und hat spielend die Prüfung geschafft, ist eben nen Witz, was dort vermittelt wird!

Lounge Gast schrieb:
>
> Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener Handwerksmeister
> mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen Unternehmen
> mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> und ist im angelsächsischen ein Master.
>
> *FG


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   07.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bachelor heißt auf Deutsch Junggeselle und nicht Geselle.
Aber Englischkenntnisse von einem Handwerker zu erwarten wäre zu viel verlangt. Von dem anderen Quatsch denn du rausgelassen hast, rede ich jetzt gar nicht, weil das wäre jetzt echt anstrengend.
Aber deswegen verdiene ich als Uni-Diplom-Absolvent nach 2 Jahren Erfahrung auch doppelt so viel wie die beiden 45-jährigen Meister in unser Abteilung.

Lounge Gast schrieb:
>
> Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener Handwerksmeister
> mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen Unternehmen
> mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> und ist im angelsächsischen ein Master.
>
> *FG


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   08.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein ganz großer Unterschied zwischen Bachelor und Meister ist eben die Bezahlung.... Also Einstieg gab es nach meinem FH Bachelor of Arts 3400? in einer 250 Mann Firma - Wenn überhaupt, verdient das ein Meister dort nach 10 Jahren...

Lounge Gast schrieb:
>
> Bachelor heißt auf Deutsch Junggeselle und nicht Geselle.
> Aber Englischkenntnisse von einem Handwerker zu erwarten wäre
> zu viel verlangt. Von dem anderen Quatsch denn du
> rausgelassen hast, rede ich jetzt gar nicht, weil das wäre
> jetzt echt anstrengend.
> Aber deswegen verdiene ich als Uni-Diplom-Absolvent nach 2
> Jahren Erfahrung auch doppelt so viel wie die beiden
> 45-jährigen Meister in unser Abteilung.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener
> Handwerksmeister
> > mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen
> Unternehmen
> > mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> > Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> > und ist im angelsächsischen ein Master.
> >
> > *FG


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   08.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Meine Fremdsprachenkenntnisse beschränken sich leider nur noch auf Englisch, Französisch und Latein aus der Schulzeit sind komplett vergessen. Mein Kfz-Schrauber spricht aber tatsächlich Deutsch, Englisch und Arabisch fließend.

Lounge Gast schrieb:
>
> Bachelor heißt auf Deutsch Junggeselle und nicht Geselle.
> Aber Englischkenntnisse von einem Handwerker zu erwarten wäre
> zu viel verlangt. Von dem anderen Quatsch denn du
> rausgelassen hast, rede ich jetzt gar nicht, weil das wäre
> jetzt echt anstrengend.
> Aber deswegen verdiene ich als Uni-Diplom-Absolvent nach 2
> Jahren Erfahrung auch doppelt so viel wie die beiden
> 45-jährigen Meister in unser Abteilung.
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > Finde das auch éinen Witz das ein erfahrener
> Handwerksmeister
> > mit seinem hohen Bildungsstand und einem eigenen
> Unternehmen
> > mit einem Bachelor gleichgestellt wird. Bachelor heist auf
> > Deutsch Geselle. Ein Meister steht somit über dem Bachelor
> > und ist im angelsächsischen ein Master.
> >
> > *FG


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   12.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ob Bachelor oder Meister, egal. Auf das Können und die Leistung kommt es an. Ein guter Arbeitgeber erkennt und bezahlt, was ein Mitarbeiter leistet. Den Meister pauschal zu niederzumachen halte ich für falsch. In meiner langjärigen beruflichen Laufbahn als Elektrotechnikermeister habe ich genug Leute mit akademischer Bildung kennengelernt, die durch nicht erbrachte Leistung hingefallen sind. Und das waren immer die, bei denen der Titel fett auf der Visitenkarte stand.

Gruss
mannispeed


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   13.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und in welchem Zusammenhang bist du als Elektromeister an Bachelor geraten?! Und inwiefern sind diese auf die Schnauze geflogen?

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   14.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Desto größer der Betrieb, desto geht in der Regel auch das Gehalt zwischen Meister und Bachelor auseinander (Gleiche Abteilung Sparte z.B Technik vorausgesetzt)

Wenn ein Facharbeiter seinen Meister macht, wird er ja auch noch lange nicht als Meister bezahlt, höchstens wenn er Gruppenleiter ist. Wenn ich mich aber als Bachelor in einer Firma bewerbe, dann werde ich in der Regel auch gleich so eingestellt. Das, was ein Meister nach 10 - 15 Jahren verdient (bekommt), verdient ein Bachelor meiner Meinung nach, vom ersten Arbeitstag an.


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   14.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bin derzeit zwecks Ferienarbeit in der BASF. Den Bachelor hab ich fertig, bin momentan im Master. Arbeite mit dem Betriebsmeister zusammen, allerdings sagt er selbst, dass er im Bezug auf Anlagenwissen mir voraus ist, was aber an 15 Jahren in diesem Betrieb liegt. Das kommt nicht durch die Meisterschule. Fachwissen hab ich mehr. Ich habe mich mit ihm unterhalten über das Thema Lohn, weil es mich interessiert hat. In der BASF werden Meister mit E8-E9 eingestellt. Er als Betriebsmeister bekommt E10, was aber ein Ausnahmefall laut seiner Aussage ist und was auch daran liegt, dass die Anlage riesengroß ist, genauso wie die BASF als Unternehmen. Wenn ich in dieser Anlage anfangen würde, bekäme ich dort direkt E12, was mit Erfolgszuschlag etc zu einem Bruttojahresverdienst von 50k Euro führen würde. Das wäre das Einstiegsgehalt dort für Chemieingenieure. Nach etwas Berufserfahrung hat man nochmal gut 30% mehr bzw kommt in den AT Bereich.

Dazu muss ich sagen, dass ich vor meinem Studium schon eine Lehre zum Chemikanten gemacht hab und mir das positiv ausgelegt werden würde im Bezug auf Berufspraxis. Aber 50k Einstiegsgehalt sind absolut Bombe. Wenn man sich gut schlägt landet man nach ein paar Jahren vielleicht im AT Bereich, von daher seh ich den Unterschied zwischen Meister und Bachelor hier schon gegeben. Auch Ausbildungsdauer und Niveau differenzieren enorm. Wenn ich sehe wieviele in der BASF nen Meister haben und was sie am Ende wirklich machen und vorallem zu welchem Lohn, dann bestätigt sich dieser Eindruck auch.

Klar arbeiten Bachelor und Meister zusammen, das heißt doch aber nicht automatisch, dass diese auf gleichem Niveau ausgebildet sind. Fachlich kommt der Betriebsmeister jeden Tag zu mir und fragt mich Dinge im Bezug auf Anlagentechnik oder ähnllichem.

Fazit für mich: Ich halte mich nicht für etwas besseres und arbeite gern mit Leuten zusammen, egal welche Ausbildung sie haben. Fachlich habe ich aber mehr drauf, das merken alle dort ziemlich schnell. Im Bezug auf Berufspraxis haben die Leute zu Beginn einen Vorsprung. Dieser Vorsprung verringert sich aber jeden Tag zunehmend, da ich die Anlage schlicht und ergreifend kennenlerne und jeden Tag etwas mehr mein Fachwissen einsetzen kann.

Also: Menschlich sind alle gleich, fachlich muss es aber erlaubt sein zu sagen, dass man klüger ist und besser ausgebildet wurde, ohne dass direkt die Überheblichkeitskeule geschwungen wird.


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   19.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ihr primitiven Studenten-Assis kommt mal von eurem hohen Ross runter.
Wenn ich hier so lese, wie abwertend über Meister/Techniker etc. hergezogen wird, muss ich kotzen. Was seit ihr für scheiß arrogante Menschen? Von wegen ein Meister kann nicht analytisch/komplex denken und komplizierte Aufgaben lösen. Ihr habt wahrscheinlich noch nie einen Fertigungsbetrieb von innen gesehen. Außerdem ist das relativ, es gibt solche und solche...

Jede Ausbildung, Weiterbildung hat seinen eigenen Zweck und Sinn. Ein Bachelor wird "fast" ausschließlich auf einen theoretischen Bürojob vorbereitet (Abteilungsleiter/Projektmanager/Entwicklung...) Ein Handwerksmeister dagegen auf höchstem niveau in seinem Handwerk theoretisch wie auch praktisch. BWL/ Betriebsleitung kann er sowieso... Ein guter Handwerksmeister kann leider auch Ingenieursstellen erfolgreich besetzen ein Bachelor aber keine Meisterstelle. Und was den Bildungshintergrund angeht spielt das in der freien Wirtschaft kaum eine Rolle. Wichtig ist was hinten rauskommt!
Ich will damit nicht sagen das "studierte" schlechter sind als Meister etc.
Klar ist ein Studium nicht einfach und man kann auch die intensität eines Studiums nicht mit Weiterbildungen wie Meister etc. vergleichen. Aber wie gesagt, wichtig ist der Mensch und was er leisten kann.
Warum lese ich immer wieder Stellenausschreibungen wo Ingenieure oder auch Meister/Techniker für die gleiche Stelle/Tätigkeit gesucht werden????
Ganz einfach Meister/Techniker haben meistens Jahre praktisches know how erfahren, was ein Bachelor+Abi+keine Berufserfahrung nie haben wird.
Und Berufserfahrung kein kein Studium ersetzen.

Gruß
kein Meister/Techniker


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   19.09.12
  Lounge Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Ausdrucksweise von dem Poster hier oben ist ja mal wieder pure Bestätigung. Warum hat denn ein Bachelor nieeee Berufserfahrung? Wieder nur das eine Argument, der Bachelor hat keine Berufserfahrung und wird diese auch nie haben, wie eben geschrieben... Man sollte wirklich mal differenzieren. Eine RICHTIGE Ingenieursstelle wird ein Meister nie besetzen, dass kann er allein deswegen schon nicht, weil einfach der mathematische Backround fehlt. Und ja, ich komme aus der Praxis und habe erst später studiert. Das sind wieder einfach nur Stammtischparolen, mehr nicht. Ich war über Jahre in einer Vielzahl von Betrieben, darunter BASF, Linde, Vattenfall... Von dort hat es JEDER Chef betont, dass Meister für typische Meisterstelllen einzusetzen ist. Sprich als Produktionsplaner, Ausbilder vor Ort oder ähnliches. In KEINEM dieser Betriebe war ein Meister als Ingenieur eingesetzt. Hier ist kein einziger Mensch arrogant, ihr wollt es nur nicht verstehen, dass es nunmal Leute gibt, die intelektuell auf einem anderen Level sind und einfach in diesem Bereich mehr drauf haben.

In der BASF war ich auch in mehreren Abteilungen, da hatte ich wirklich immer eine Vielzahl von Meister in meiner unmittelbaren Umgebung. Klar, die kannten jede Schraube in der Anlage, aber das war kein wirkliches Fachwissen. Das war einfach Berufserfahrung, die jeder Bachelor ebenso bekommt. Lass den Bachelor mal 10 Jahre im Betrieb sein, dann ist er dem Meister meilenweit davon gezogen.

Warum hier alle nicht akademiker immer gleich so an die Decke gehen, sobald man sagt, man ist einfach klüger. Das ist ein Fakt, sonst wäre man nicht durch ein Studium gekommen. Wenn die Mehrzahl der Meister so gleichwertig sind, dann frag ich mich, warum mich jeden Tag eben diese Meister über fachliche Dinge ausfragen. Die Wissen doch anscheinend alles und können alles.

Ich wollte es vor meinem Studium auch nicht wahrhaben, dass Akademiker klüger sind. Hab damals auch so über die Akademiker gesprochen und sie als arrogant abgetan. Seitdem ich studiert habe und dutzende Meister seit Jahren kenne weiß ich, dass eben doch eine menge dazu gehört ein Studium erfolgreich zu beenden Ich habe mein Studium angefangen und ein paar sehr gute Bekannte haben einen Meister begonnen. Wir haben uns sehr intensiv über die Lehrinhalte ausgetauscht und von denen ist keiner der Meinung, der Meister sei gleichwertig.


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