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04.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
was haltet ihr von der ESCP-EAP im verglich zu MSB und ESB?
2. für wie wichtig erachtet ihr eine staatliche anerkennung bzw. eine akreditierung? was würde ein unernehmen tun, wenn sich jemand mit einem abschluss einer nicht staatlich anerkannten hochschule ohne akkreditierung bewirbt?
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04.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
was haltet ihr hiervon?
http://www.amb-berlin.de/index.ht...
vor allem vom dem internationalen bw-studiengang?
http://www.amb-berlin.de/ib.ht...
scheint ne gute sprachausbildung zu geben, aber wirk irgendwie komisch.
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05.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Staatliche Anerkennung ist fuer mich make or brake. Ohne staatliche Anerkennung ist man letztenendlich alleine auf den Namen/ Ruf der Hochschule angewiesen - und der kann sich wandeln. AU'erdem giebt es auch bereits wieder einige private Hochschule, die den Weg alles irdischen gegeangen sind - was bleibt einm dann noch von solch einem Abschluss? Ausserdem ist die staatliche Anerkennung auch ein Qualitaetsmerkmal - woran liegt es denn, dass eine Hochschule keine Anerkennung schafft? Evntuell an der Qualitaet...
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05.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Staatliche Anerkennung ist essentiell, eine Hochschule ohne Anerkennung hat meist einen Grund warum diese fehlt.
Ausserdem sind, so banal es klingen mag, die Personaler wenig risikofreudig, wenn Sie jemanden anstellen der nix taugt brauchen sie eine gute Ausrede, wenn der dann wenigstens einen ordentlichen (staatlich anerkannten) Schul/Studienabschluss des Mitarbeiters vorlegen kann ist der Personaler aus dem Schneider. Fehlt die Staatliche Anerkennung hat der Personaler schnell den schwarzen Peter auf seiner Seite.
Also gilt bei vielen Personalern die Regel: warum das Risiko eingehen gibt doch genug Bewerber mit staatlichem Abschluss.
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09.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Ohne staatliche Anerkennung als Hochschule kann die betreffende Bildungsanstalt keine akademischen Grade vergeben. Auch der akademische Grad (Bachelor, Master, Diplom) ist ein Qualitätssiegel. Es wäre doch schade, nach vier, fünf Jahren hartes Studium ohne einen solchen Grad dazustehen.
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15.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Verwechselt bitte nicht ESB und EBS, dass sind zwei verschiedene
Anstalten
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19.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Hallo.
alöso ich hab ca. vor einem jahr, den aufnahme Test an der MBS gemacht und bestanden, hba mich dann aber doch gegen diese Entschieden und an der FH München mein Studium begonnen(komme von der Fos).
Also an der Fh muss man sich halt um jeden sch*** sleber kümmer ,dazu kommt noch das keiner weiß was der andere macht, und offt komplett gegensätzliche Informationen verbreitet werden. An sonsten is es einglich ganz ok, im endefekt kann man in der FH auch auf 30Leute/vorlesung kommen, man muss sich ahlt die vorlesungen ausssuchen wo keiner hin geht. habe es auch shcon offt erlebt mit 4 oder 5 anderen Leuten in einer Vorlesung zu sitzen. also das Argument mit den Kleinen Klassen, würd ich (zumindest für die FH MÜnchen) nicht überbewerten(an der uni siehts bestimmt anders aus).
An der FH muss man sich halt sleber um alles kümmern, wobei bei der MBS einem alles auf dem silberenen Tablett serviert wird(was bei einem Preis von fast 5000¤/sem. auch angemessen ist).
An der FH muss man genauso Pflcihtpraktika machen(2stück a ca. 5 Monate) und kann genauso ins ausland gehn. also ich denke, dass
die MBS sicherlich gut im verhältniss zur UNI ist , aber sich die fast 5000¤ im gegensatz zur FH nciht unbedingt lohnen.
Aber ich schwanke immer noch ob ich nicht doch zur MBS wechseln soll(quereinstieg) Hauptsächlich wegen dem Ruf dieser.
Mich interessiert halt ob man WIRKLICH einen Vorteil bei der jobsuche hat wenn man von der MBS kommt.(vorrasugesetzt man hat auf der FH, die selbe anzahl an Praktika absolviert und auch im ausland war).
Für wen würden sich die Firmen entscheiden wenn beide Bewerber den exact selben lebenslauf hätten, aber der eine eben bei der MBS war und der andere bei der Fh München.
PS. kürzlich war ein Vortrag von dem Peronalleiter vom Bayrischen rundfunk, dieser hat (auf meine Frage) gemeint das er die MBS nicht kenne(auch ein anderer Lehrbeauftragter) . und es wichtig ist WO man sein diplom erworben hat, da sein ein BAyernDiplom eindeutig ein vorteil vor anderen Bewerbern.
Die EBS fand er aber "TOP"
So für ein bisserl feedback wär ich sehr dankbar,
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20.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Hallo,
wenn Du von der öffentlichen Hochschule kommst und einen vergleichbaren Lebenslauf hast wie jemand von einer renommierten privaten Hochschule (zwei Fremdsprachen, Auslandssemester, Praktika im In- und Ausland, Projekterfahrung, kurze Studiendauer etc.) dann hast Du sicher keine schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da du dieses ja auch noch alles mit Eigeninitiative selbst organisieren musst - vielleicht so gar besser. Aber: Das schaffen wirklich nur wenige im öffentlichen Dickicht, auch wenn es in den letzten Jahren vielleicht besser geworden ist. Wenn Du dann erstmal durch den Lebenslauf zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurdest, dann musst Du immer noch als Person überzeugen. Da haben private den öffentlichen mit den spezifischen Seminaren, Projekten etc. sicher noch einiges voraus, d.h. sichereres Auftreten, gut in Präsentationen etc. Kann man aber natürlich auch alles so lernen (oder man hat es eh schon).
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28.08.05
Lounge Gast
| Re: Munich Business School- ja oder nein? |
Zu Ebs-Bewerberzahlen: Da der Bachelor - Studiengang von Fibaa akkreditiert wurde, sind die BEwerverzahlen den zur Verfügung zu stellen. Also geh auf die FIBAA-Seite und schau dir die Bewertung an. Ein dort gemessener Standard ist nähmlich das Verhältnis Bewerber : Angenommene.
Viel Spaß dabei!
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28.08.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Für die, die nicht selbst nachschauen wollen: Die Admission Ratio der EBS wird mit 8 (Excellent) bewertet. Genau wie z.B. Europa Universität Viadrina, Fachhochschule Wiesbaden, Fachhochschule Münster, Fachhochschule Stralsund.
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30.08.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Ich habe jetzt längere Zeit im Internet gesucht und habe für die Studiengänge der Munich Business School keinerlei Akkreditierungen finden können. Liegt in Bayern eine andere Rechtslage vor oder warum gibt es hier keine Akkreditierungen? Ich muss zugeben, dass mich dies etwas misstrauisch macht.
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31.08.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
In Bayern ticken die Uhren anders :-)
In den anderen Bundesländern ist es so, dass zuerst die Akkreditierung kommt und dann die staatliche Genehmigung.
In Bayern erfolgen die Akkreditierungen erst nach der staatlichen Genehmigung, diese hat die MBS aber für ihr Bachelor/Master-Programm bekommen. Wenn Du auf die Fibaa Homepage schaust, wirst Du sehen, dass in Bayern noch kein einziger wirtschaftswissenschaftlicher Bachelor akkreditiert ist.
Frag doch mal direkt nach bei MBS wie es darum steht, die werden Dir bestimmt eine Auskunft dazu geben.
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06.10.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Hallo, ich habe ein großes Problem wobei ich Hilfe benötige.
Ich schließe dieses Jahr die 12. Klasse Fachoberschule ab und möchte danach so gern auf die Munich Business School gehen. Habe aber totale Angst vor dem Aufnahmetest. Ich bin schon ein guter Schüler, aber ich habe so Bammel vor Aufnahmetests. Kann mir bitte jemand schreiben wie der Test so ist auf der MBS und was da so dran kommt. Das wäre total lieb.
Hoffentlich meldet sich jemand.
LG Daniel
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13.10.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Hallo Daniel,
trick ist, so früh wie möglich den Aufnahmetest zu machen. Dann hast du die besten chancen.
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19.10.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Das stimmt, Du erhöhst Deine Chancen, wenn Du den Test früher machst
Im schriftlichen Teil wird vor allem geprüft, ob Du kombinieren kannst und wie es um deine Analysefähigkeit steht. Darüber hinaus gibts einen Test, der deine Allgemeinbildung untersucht und natürlich ein Sprachtest für Englisch und die zweite Fremdsprache. Einen ökonomischen Aufsatz musst Du auch schreiben. Sinnvoll vorbereiten kannst Du Dich im Prinzip nur auf den Sprachtest und den ökonomischen Aufsatz.
Lies am besten ein paar englische Zeitungsartikel zu den Themen, die gerade aktuell sind.
Im mündlichen Auswahlverfahren musst Du im Team Aufgaben lösen, die Kreativität erfordern. Vorbereiten brauchst Du Dich auf den mündlichen Test nicht, hier geht es um Fähigkeiten und eher nicht um Wissen. Überleg Dir aber gut, was Du im Interview sagst.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen
Viele Grüße,
Georg
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14.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Hallo,
überlege momentan auch auf die MBS zu gehen.
Soweit ich weiß, muss man ja einen Sprachtest in Englisch an der MBS ablegen oder kann einen TOEFL Test mit min. 220 Punkten (computer-based) einreichen.
Was würdet ihr mir empfehlen? Ist der Test an der MBS einfacher als der Toefl-Test?
Vielen Dank im Voraus,
Jokel
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16.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
TOEFL 220 ist sehr leicht zu erreichen, Grundkurs Niveau mit kurzem (2 Wochen) Training, schua dir z.B. die Kaplan Bücher an. 220 deutet übrigens ein eher geringes Aufnahmeniveau an, was einen eventuell nachdenklich stimmen sollte (kenne MBS aber nicht)
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17.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
ja da könntest du natürlich recht haben...
trotzdem ist aber das diesjährige Ranking für die MBS ganz gut gewesen.
Was für KAPLAN BÜCHER meinst du denn?(ehrlich gesagt, noch nie gehört)
danke für die Antwort, habe nämlich noch nie nen toefl test gemacht... englisch lk hatte ich auch, wird dann wohl nicht so das problem sein.
gruß jokel
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17.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Was wollt ihr denn mit dieser MBS, die sind ja nicht mal akkreditiert. Spart euch die Kohle und geht an die LMU!
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17.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Kaplan ist ein Verlag, der Vorbereitungsbücher für GMAT, TOEFL usw. herstellt und Lehrgänge dafür anbietet. Einfach mal bei Amazon oder dem Buchhändler deines Vertrauens nachschauen. Aber, wie gesagt, bei der MBS wäre ich mir nicht sicher (auch wenn ich das Schreiben meines Vorgängers etwas daneben finde, da es einfach keinen Sinn macht eine praxisorientierte Fachhochschule mit einer wissenschaftlichen Hochschule zu vergleichen)
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17.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Also ich bin ja generell kein Freund von Privatschulen (-Unis?), aber was ich hier so lese, ist schon der Hammer.
In Deutschland gibt es 3 gute Private WHU, EBS und HHL. Den Rest könnt ihr einfach mal vergessen, das ist rausgeschmissenes Geld. Natürlich hat auch die "International Business Global Management Administration School" in Hinteroberunterhausen irgendein Ranking vorzuweisen, wo sie gut abgeschnitten haben, das ist im Hinblick auf die fehlende Seriösität vieler Rankings kein Problem (z.B. wenn Studenten Unis bewerten). Aber wer hier die MBS mit WHU und EBS vergleicht leidet schlicht an Realitätsverlust, ganz gleich was euch die Dozenten erzählen. Wenn die die Wahrheit sagen würden, würde ja keiner mehr die Geldbörse aufmachen. Also lasst euch nicht für dumm verkaufen und spart euch die Kohle...
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17.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
den Vergleich LMU und MBS finde ich garnicht so daneben - letztendlich wollen die meisten Unistudenten nach dem Studium auch keine Professoren werden.... - das Wichtigste ist nach dem Studium einen Job zu finden - und da finde ich Personalerrankings nicht dumm... in dem der Wirtschaftswoche taucht die MBS gar nicht auf und die LMU ist auf Platz 5! ...und Aufnahmetests die eher easy going sind würden mich nachdenklich stimmen...
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18.11.05
Lounge Gast
| Fibaa und Rankings MBS |
In der Wirtschaftswoche ist die MBS nicht gerankt, weil sie von der Rechstform her eine FH ist. Der Umstand, dass sie noch nicht Fibaa-akkreditiert ist, kommt daher, dass die bayerische Staatsregierung eine Akkreditierung erst später wünscht. Dasselbe Problem hat auch die FH- München und die LMU. In Bayern ist noch kein Bachelorstudiengang Fibaa akkreditiert. Bis Anfang nächsten Jahres wird eine Akkreditierung erwartet, also noch bevor es die ersten Bachelor-Absolventen von der MBS gibt. Die Rankings, in denen die MBS erfasst ist, bescheinigen ihr durchweg gute Noten, schaut euch mal um. Dass sie in reinen Universitätsrankings nicht auftaucht, kommt daher, dass sie eine Fachhochschule ist.
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20.11.05
Lounge Gast
| Re: Fibaa und Rankings MBS |
... nur zur Info. Bisher ist auch keine BWL-Programme der LMU akkreditiert...
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23.11.05
Lounge Gast
| Re: Fibaa und Rankings MBS |
Warum ist das in Bayern eigentlich so mit der Akkreditierung, hat man da als private Hochschule nicht freie Hand?
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23.11.05
Lounge Gast
| Re: Fibaa und Rankings MBS |
Freiwillig kann sich jeder der will akkreditieren lassen. Alleine, da der Zwang fehlt, hat sich die MBS wohl dagegen entschieden. Welche Gründe hinter dieser Entscheidung stehen kann ich nicht sagen, es ist jedoch schade, weil eine Akkreditierung sicherlich als neutrales Qualitätsmerkmal gesehen werden kann.
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23.11.05
Lounge Gast
| Re: Fibaa und Rankings MBS |
Bevor ein Studiengang in Bayern zugelassen wird (egal ob an privaen oder öffentlichen Hochschulen), wird er vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geprüft. Wer das bayerische Hochschulwesen kennt, weiß, dass das erstens gründlich und kritisch geschieht und zweitens auch neutral ist. Eine zusätzliche Akkreditierung wird vom Ministerium innerhalb von fünf Jahren nach Genehmigung des Studiengangs verlangt. Hintergrund dieses Vorgehens ist, dass nicht - wie in anderen Bundesländern - eine Akkreditierung auf Basis von Konzepten erfolgen solll (Papier ist ja geduldig...), sondern auf der Basis von tatsächlichen Erfahrungen mit einem laufenden Studiengang. Der Gedanke ist sicher nicht dumm.
Richtig ist, dass man sich natürlich freiwillig jederzeit einer Akkreditierung unterziehen kann. Wer aber den damit verbundenen Aufwand kennt (organisatorisch: diverse Aktenmeter, finanziell: ca. EUR 12.500 pro Studiengang), gibt sich das jedoch nicht öfter als nötig...
Nachdem jetzt bereits der dritte Bachelor-Jahrgang an der MBS gestartet ist, gibt es inzwischen hinreichend Material für eine Akkreditierung auf der Basis von tatsächlichen Erfahrungen. Die Vorbereitungen zur Akkreditierung laufen daher zur Zeit.
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24.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
220 Punkte bei computer-based Toefl zu erreichen ist gar nicht so einfach. An den amerikanischen Universitäten, wo die Unterrichtssprache Englisch ist, wird eine durchschnittliche Toefl-Punktzahl von 213 für Undergraduate-Programme verlangt. Die Frage ist nur, ob der Toefl-Test überhaupt geeignet ist, die Englisch-Kenntnisse angemessen zu bewerten. Ich kenne Leute, die wesentlich besser Englisch können als ich und trotzdem eine geringere Punktzahl erzielen. Beim Toefl-Test ist es manchmal wie ein Intelligenz-Test. Man muss auch etwas Glück haben, ansonstens kreuzt man die Antwort an, die einem zunächst am seltsamsten vorkommt. Siehe wer wird Millionär!
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24.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Du hast vollkommen recht. Wer Wissenschaftler werden will, soll auf eine Uni gehen. Wer dagegen Karriere in der Wirtschaft machen will, soll an eine praxisorientierte Fachhochschule gehen. Da lernt man was für das Berufsleben.
Übrigens schmeißt Focus bei den Rankings FHs und Unis zusammen in einen Topf. Das finde ich irreführend und zum ***.
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24.11.05
Lounge Gast
| Re: Fibaa und Rankings MBS |
Zu eueren Infos:
Derzeit läuft bei der MBS ein umfangreiches Akkreditierungsverfahren von FIBAA, das vermutlich im nächsten Sommer beendet sein wird. Ich bin überzeugt, dass alle Studiengänge an der MBS akkreditiert sein werden.
Der Grund dafür, warum die Akkreditierung in Bayern schleppend vorangeht, liegt in der langsamen Umsetzung des Hochschulrahmengesetzes in bayerisches Landeshochschulgesetz. Erst mit der Einführung mit Bachelor und Master ist die Akkreditierung erforderlich. Die bisherigen Diplomstudiengänge werden selbst vom Ministerium geprüft und genehmigt. Wir in Bayern sind nun mal traditionsbewusster und hängen noch am altwürdigen Diplom. Trotzdem müssen wir wegen Bologna die alte gute Diplomtradition aufgeben. Auch die LMU führt erst seit diesem Semester den BWL-Bachelor ein. Ich denke, dass in paar Jahren auch alle neuen Bachelor- und Masterprogramme in Bayern akkreditiert sein werden.
Übrigens, die Akkreditierung steht nicht für etwas Besonderes. Ich kenne genug Programme, die akkreditiert sind und nur Mittelmaß aufweisen.
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24.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Vielleicht leidest Du ja selbst an Realitätsverlust. Naja, das kann ja passieren, wenn man auf eine wissenschaftliche Hochschule geht, ist man manchmal doch ganz weit weg von der Praxis. In Deutschland gibt es derzeit über 60 private Hochschulen, die ein weites Spektrum der Wissenschaft abdecken. Dass gerade die WHU, HHL und EBS, die ja nur eine nicht gerade wissenschaftsnahe BetriebswirtschaftsLEHRE anbieten, zu den besten wissenschaftlichen Hochschulen gehören, ist wohl auf die gelungene Eigenwerbung zurückzuführen, die an diesen Privatschulen systematisch betrieben wird.
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24.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Du hast mindestens eine gute wissenschaftliche Hochschule vergessen: die Hochschule für Bankwirtschaft. Sie bietet sehr gute Programme im Bereich Finance. Der Kontakt zur Bankbranche am Finanzstandort Frankfurt ist natürlich hervorragend. Zugegeben, die HfB war auch mal eine FH wie die EBS, mittlerweile ist sie aber eine Hochschule mit Universitätsrang geworden. Auch die MBS strebt für die nächsten 2 Jahre die Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule mit Universitätsrang an. Dann wird sie auch in den Rankings von Universitäten vorne mit dabei sein. Ich bin gespannt, ob die MBS dann die EBS schlägt. Konkurrenz belebt das Geschäft!
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24.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Eine "private Hochschule" wie die ebs oder die WHU kann nie eine "Universität" sein, da sie nur einen einzigen Fachbereich abdeckt. Allerdings denke ich, dass die WHU den Titel "wissenschaftlich" oder "universitär" bis dato besser zu vertreten wusste als die ebs, an der man mal von "so etwas wie Mathematik" gehört, aber wohl nie etwas gesehen hat.
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
...immer diese Vorurteile gegen BWL-Studenten von Privathochschulen, macht euch mal locker. Den Snob-Studenten gibts in München genauso. Es gibt überall fähige und unfähige Leute. Ein Studium macht fähige zwar fähiger, unfähige jedoch nicht unbedingt fähig.
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Das WHU und ebs zu den besten WISSENschaftlichen Hochschulen gehören ist keineswegs lediglich auf eine Gehirnwäsche zurückzuführen. Gerade eben hat das CHE das neue BWL Forschungsranking veröffentlicht und sowohl WHU als auch ebs gehören danach zu den 15 forschungsstärksten BWL-Fakultäten Deutschlands nach Kriterien wie Veröffentlichungen, Promotionen und engeworbene Drittmittel. Sicherlich sind dies nur Proxies für Forschungsleistung, aber letztendlich zeigen sie doch, dass an diesen beiden Hochschulen inzwischen das wissenschaftliche Arbeiten einen entscheidenden Stellenwert erreicht hat und dies auch Früchte trägt. Das alte Vorurteil, dass diese Hochschulen nur lehren, aber kaum forschen dürfte daher absolet sein. Das darunter die Praxis nicht verloren geht zeigt sich daran, dass WHU und ebs Absolventen auch hinsichtlich der Rankings, die den Ruf bei Personalern (WiWO, Capital) messen sehr gut abschneiden.
Vor diesem Hintergrund würde ich sagen, dass einige hier sich von ihren Vorurteilen verabschieden solten.
Ach ja, bitte fangt jetzt keine Diskussion an über die Validität von Forschungsrankings: sie sind nicht perfekt, aber eben das beste halbwegs objektive Maß das wir haben.
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Ich wollte nur eines gesagt haben: An der ebs gibt es keine wirklichen Forscher, an der WHU ein paar, in Mannheim aber eine Menge davon!
ein WHUler
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Sorry, aber das ist Blödsinn. Ich will gar nicht bestreiten, dass Mannheim in der Forschung führt, zwischen WHU und ebs gibt es aber seit der Umgestaltung der ebs Fakultät keine großen Unterschiede mehr (was auch darin liegt, dass durch Prof. Schäfer, ein ex-WHUler, das WHU Forschungsmodel an der ebs eingeführt wurde). Die Betonung liegt auf dem Präsens, denn auch hier muss man neidlos anerkennen, dass die WHU die Bedeutung der Forschung früher erkannt hat. Auch klar ist, dass die Forschung an der ebs sehr geklustert ist und sich auf Finance, Controlling, Mangement/ Consulting und Immobilienökonomie fokussiert. Im Bereich Steuern z.B. tut sich (noch) immer wenig.
Nur noch eine Bemerkung: Man kann Anmerkungen auch tätigen ohne gleich in einen so aggressiven Tonfall zu verfallen und alles über einen Kamm zu scheren. Das erhöht übrigens auch die Glaubwürdigkeit enorm...
ein (ex-) ebsler
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
In Controlling wird also "geforscht", soso...warum haben die Amis das nur noch nicht erkannt? Deutschland etwa erstmals in einer führenden Rolle? ;-)
Was ich damit sagen möchte: Die Bereiche, die weltweit als forschungskompatibel anerkannt sind, werden von der ebs so gut wie gar nicht von kompetenten Profs bearbeitet. Dazu zählen für mich VWL und vor allem Finance. Die ebs hat zwar nun eine Vielzahl an Finance-Lehrstühlen inne, aber der Output ist quantitativ mager und qualitativ noch nicht absehbar. Leute wie Johanning müssen sich erst noch behaupten, aber das wird von der ebs aus nicht funktionieren - vgl. der nette Fall Hommel. Das Rektorat hat ihm wohl sämtliches Forschertum ausgesaugt. Schade um den Mann.
Aber, wie gehabt, wir sind hier in keinem Forum für Finance-Nerds. Die ebs platziert ihre besten 30-40% immer noch bei den Banken und Beratungen. Dafür ist die Hochschule - genauso wie die WHU - zu gebrauchen. Was ich so sympathisch an der WHU finde, ist, dass es hier noch ein paar ganz wenige Forschertypen gibt (z.B. Frenkel), die man dann tatsächlich auch in den Staaten kennt.
Nichtsdestoweniger: Mannheims Überlegenheit in Sachen Forschung sollte nun wirklich niemand in Frage stellen. Ich glaube, ein Student, der noch nicht weiß, ob es McKinsey oder Habilitation werden soll, müsste sich im Zweifelsfall immer gegen die WHU und für Mannheim entscheiden.
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Hommel hat eine bewusste Entscheidung getroffen und macht seinen neuen Job sehr gut. Wenn es um Finance-Forschung geht solltest du Schiereck aber nicht vergessen. Der hat sich sehr gut positioniert und ist auch in angesehenen Journals aktiv. Auch Lint ist in seinem Spezialgebiet sehr gut, der neue Man für Finanzvertrieb und Johanning dagegen müssen sich natürlich noch beweisen. Wegen VWL: Mit Ahrens haben wir auch dort jetzt einen Forschertyp bekommen, der im Bereich Institutional Economics/ Transitonal Economics zumindest schon Achtungserfolge erungen hat und dabei auch noch ein herrvorragender Lehrender ist.
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25.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
An der ebs fehlen einfach traditionelle VWL-Lehrstühle, die selbst die WHU hat: IO und Makro.
Zu Schiereck kann ich nichts sagen, allerdings ist die Tatsache, dass er in keinem einzigen guten US-Journal veröffentlicht hat, Grund genug, Deine Aussage vorerst zu widerlegen, findest Du nicht?
Wie dem auch sei...ich halte mich mal fern, da ich Diskussionen über die ebs für gewöhnlich meide.
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26.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Danke für Deinen Kommentar, dass an der WHU einige Forscher vorhanden sind und an ebs Kein nennenswerter Forscher. Die WHU ist auch ein vollwertiges Mitglied in der Deutschen Forschungsgemeinschaft, während der ebs dieser Status bis verwehrt geblieben ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist eine seriöse Institution im Gegensatz zu den Akkreditierungsagenturen und Rankings von den Zeitschriften.
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26.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Ich glaube, als gewöhnlicher Student hat man herzlich wenig davon, ob der Dozent in "American Economic Journal" veröffentlicht hat oder nicht. Es sind ja Welten zwischen der Forschung und Lehre. Und ehrlich gesagt, das meiste, was jetzt für das Berufsleben brauche, habe ich mir selbst im Beruf beigebracht und nicht an der Uni.
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26.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Ganz ehrlich: Um in einer Beratung oder Investmentbank erfolgreich zu sein, braucht man keine universitäre Ausbildung. Da reicht der Besuch einer mittelmäßigen FH und etwas Grips.
Es gibt aber auch Studenten, die eine Universität oder "wissenschaftliche Hochschule" aus dem Grunde der Wissensakkumulierung besuchen, die Interesse an Forschung zeigen und ihren Input bei jemandem abliefern wollen, der sie inhaltlich weiterbringt.
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30.11.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Ich denke auch, dass die Wissensvermittlung an beiden Hochschultypen, Uni und FH, sehr gut sein kann.
Die Privaten kann man sowiso nicht wirklich in diese Schemen einordnen. EBS und MBS sind in erster Linie Business Schools, erst in zweiter Linie "wissenschaftliche Hochschule" bzw "FH"
Macht es Sinn, wenn sich Business Schools so sehr mit Forschung beschäftigen? Meiner Auffassung nach steht hier doch eindeutig die Lehre von Fach- und Allgemeinwissen im Vordergrund, sowie Erziehung zur Belastbarkeit und das Trainieren von Soft Skills.
Forschung hat dabei natürlich nicht mehr allzuviel Platz, meiner Meinung nach reichen Seminararbeiten aber aus, die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu erlernen. Analytisches Denken und logisches Verknüpfen kann man natürlich am besten in der realen Forschung trainieren. Zum Großteil sind diese Fähigkeiten aber ohnehin angeboren (...oder eben nicht)
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05.12.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Jetzt mal im Ernst: Ich habe noch NIE von einem MBS-Studenten in Unternehmen vom Schlage Goldman, McKinsey, Bain, BCG etc. gehört. EBSler und WHUler sind dort allerdings massenhaft vertreten.
Da gibt's nix meiner Meinung nach nix zu diskutieren: Wer in Deutschland an einer privaten Uni BWL studieren möchte, sollte sein Glück an der WHU, EBS oder HHL versuchen. Alles anderen dubiosen Einrichtungen sind rausgeschmissenes Geld. Dann lieber ordentlich in Passau oder Karlsruhe studieren. ;)
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07.12.05
Lounge Gast
| Re: EBS Bewerberzahlen |
Immer diese hochqualifizierten "jetzt mal im Ernst"-Wahrheiten :-)
Dass Du noch nie von einem MBS-Studenten in Großunternehmen gehört hast, liegt wohl daran, dass Du keine MBS-Studenten kennst.
Ich für meinen Teil bin MBS-Student und habe meine Praktika bei Siemens und Audi gemacht und das über den regulären Bewerbungsweg erreicht. Es mag sein, dass die MBS aufgrund ihrer geringen Größe und den wenigen Absolventen noch ziemlich unbekannt ist, beschreibt man aber das Konzept der Hochschule, kann man schon überzeugen. Vor allem die Projektarbeit im 1.Semester macht Eindruck.
Von den Alumni arbeiten viele (prozentual gesehen) in Großunternehmen. Darüber hinaus macht sich ein Großteil nach ein paar Jahren Berufserfahrung selbständig, und zwar erfolgreich.
Auf jeden Fall ist die MBS ihr Geld wert, ich würde mich auf jeden Fall wieder für diese Hochschule entscheiden. Das Konzept ist sehr gut, nur die Reputation muss sich noch weiter entwickeln, das wird aber auch passieren.
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07.12.05
Lounge Gast
| Private Hochschulen |
Private Hochschulen sind total schwachsinnig
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08.12.05
Lounge Gast
| Re: Private Hochschulen |
Genauer lesen. Der Poster von vorhin hat nicht geschrieben, dass MBSler nicht zu Großunternehmen kommen, sondern das sie nicht zu den großen Top-Tier Beratungen und Investmentbanken kommen wo ca. 50% der WHUler und EBSLer hingehen. Ich gehe mal davon aus, dass dem keiner widersprechen wird. Ob eine berufliche Laufbahn bei solchen Unternehmen anstrebenswert ist, ist da wieder eine ganz andere Frage.
Wegen: Privatunis sind schwachsinnig. Schau dir mal ein paar Diskussionen im KArriereforum hier an über die Problematik Job finden, 190 Bewerbungen schreiben, Dauerpraktika nach Abschluss usw. und dann überdenke deine Aussage noch mal. Wobei ich dir in einem Zustimme: Privat an sich bringt gar nichts, nur die Kombo gute Privatuni mit Eigeninitative öffnet Türen (die guten öffentlichen Studenten aber natürlich genauso offenstehen)
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08.12.05
Lounge Gast
| Re: Private Hochschulen |
stimme dem oberen Beitrag zu - du brauchst Eigeninitiative, dann ist es auch egal ob du an einer guten öffentlichen oder einer guten privaten Uni studiert hast... zur MBS selber kann ich nix sagen, kenn ich nicht - liegt vl. wirklich daran dass sie noch recht frisch ist, wird man sicher in den nächsten Jahren sehn wo sie sich positioniert...
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09.12.05
Lounge Gast
| MBA |
hat jemand Info über das MBA an der MBS ?
Das executiv MBA soll ganz neu sein...Scvhwierig eine Entescheidung zu treffen. Ist diese Schule international anerkannt ?
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09.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Der Abschluss ist staatlich anerkannt und damit natürlich auch international gültig. Ist die MBS dagegen interational bekannt? ich hätte da eher meine Zweifel. Gründe: Relativ klein, neu, kürzlich Namensänderung, kaum bis keine Forschung.
Wenn du einen EMBA in Deutschland machen willst (ich würde ihn def. im Ausland machen) dann eher den WHU/ Kellogg Master, der von der FTD international auf die 12 geranked ist. Die WHU ist international zwar auch nur wenigen bekannt, der Name Kellogg jedoch reißt das wieder raus.
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09.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
aehnliches wie fuer den EMBA der WHU gilt fuer den EMBA der
Uni Frankfurt/Duke :
http://www.fuqua.duke.edu/admin/execu...
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11.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Stimme ich gerne zu, wobei natürlich Kellogg und Duke nochmal einen deutlichen Renomee-Unterschied aufweisen.
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11.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
In welche Richtung fragt sich nur ?!
FT MBA im Durchschnitt der letzten 3 Jahre :
Kellog 11
Duke 18
FT EMBA im Durchschnitt der letzten 3 Jahre :
Kellog 8
Duke 5
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11.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Ich glaube Kellog dürfte in D deutlich bekannter sein und auch in den Staaten den bsseren Ruf haben-unabhängig von den Schwankungen in den Ranking-Plazierungen
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12.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Definitiv nicht - beide sind etwa gleich einzuschätzen, Duke war 2003 bei Business Week sogar N°3 in den USA.
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13.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Es ist wenigstens ehrlich zu sagen, dass die WHU ziemlich klein und international unbedeutend ist wie die MBS, deswegen Kellog. Auch an der MBS hat man zwei gewichtige ausländische Partner für den EMBA (SDA Bocconi in Mailand und Singapore Management University). Es ist leider bedauerlich, dass die deutschen Unis bei dem Thema MBA ziemlich dahinten steht. Es ist natürlich besser, im Ausland den MBA zu machen. Nur lebt und arbeitet man ja in Deutschland. Ein Auslandsaufenhalt von 1 und 2 Jahren würde noch wesentlich mehr kosten, wenn man den Einkommensverzicht und die fehlende Berufserfahrung mit einrechnet.
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13.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Weder Bocconi noch SMU können sich auch nur Ansatzweise mit Kellog oder Duke messen. Gerade SMU ist als Referenz ein Witz, da die noch nicht einmal selbst vernünftige Masterprogramme aufgebaut haben. Dafür haben sie mit dem Neubau jetzt einen tollen Campus, dass kann niemand bestreiten.
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14.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Auch als MBS Student will ich nicht bestreiten, dass die WHU in Deutschland eine deutlich bessere Reputation hat, schon allein weil sie älter ist. An Kellog und Duke reichen SMU und Bocconi in diesem Punkt natürlich auch nicht heran.
Dennoch finde ich die MBS eine klasse Hochschule, besonders für die undergraduate studies (Bachelor). in den letzten Jahren hat sich auch die Reputation von "unbekannt" auf "schon Gutes davon gehört" weiterentwickelt. Wie gesagt, wenn man das Konzept näher erläutert hat man keine Probleme, in Großunternehmen hineinzukommen, das hängt natürlich in erster Linie von der persönlichen Fähigkeit ab, argumentativ zu überzeugen.
Den Vorwurf, dass die Studiengebühren herausgeworfenes Geld seien, weise ich energisch zurück. An einer staatlichen Hochschule hätte ich mir niemals das Maß an Unternehmergeist und Selbstdisziplinierung aneignen können wie an der MBS. Durch die zahlreichen Präsentationen und Persönlichkeitsentwicklungsprogramme verfügt heute wirklich jeder Student in meinem Semester über einen professionellen Vortragsstil, auch die eher Schweigsamen. Durch die allgemeinbildenden Programme sind wir nicht zu Fachidioten verkommen sondern kennen uns auch in Disziplinen wie Philosophie und Literaturgeschichte aus. Soviel zum Kommentar
"Private Hochschulen sind schwachsinnig".
Ob EBS oder WHU vom Konzeot der Lehre besser oder schlechter sind kann ich nicht beurteilen, ich habe dort nie studiert.
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17.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Die WHU reicht aber auch nicht an Kellog und Duke heran! Soweit ich weiss, das MBA-Programm dort ist auch doppelt so teuer wie an der MBS. Letzlich kommt es auf Deine Persönlichkeit an und nicht auf den angeblich tollen Ruf. Ich selbst habe bei der Conlumbia University in New York ein Jahr studiert. Das Niveau der Lehre dort ist auch nicht höher als an der MBS. Nur man zahlt das Dreifache an Studiengebühren.
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18.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Es ist manchmal erstaunlich was man hier alles so liest.
Natürlich ist die Lehre nicht unbedingt besser in Harvard als in Mannheim. Aber es kommt doch nicht auf die Inhalte an, sondern auf die Methodik (Cases) und zweitens, dass man Harvard, Stanford oder Co. im Lebenslauf hat und nicht MBS.
Nur ein solch renommierter MBA wird wirklich einen einschneidenden Einfluss auf das Gehalt und die Gehaltsentwicklung haben!
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19.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Ein Havard-Absolvent, der nichts in der Birne hat, würde im Berufsleben sehr schnell auffliegen. Außerdem wird nicht jeder Havard-Absolvent Präsident der Vereinigten Staaten.
Dein Argument spricht gerade dafür, dass jede Business School ihre Daseinsberechtigung hat. Nicht jeder kann auf Havard gehen. Diejenigen, die es nicht bis Havard geschafft hat, landet dann bei ebs, mbs, whu, hhl, hfb, ism und co.
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19.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
ha rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr vard!!!
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20.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Falsch, wer in Harvard nicht genommen wurde, der geht nach Wharton (oder anders rum, je nach Präferenz), werd ort nicht genommen wurde und in D'Raum bleiben möchte geht nach WHU, ST. Gallen, ebs, Mannheim (keine Rheienfolge intendiert, und auch einige ausgelassen) und wer DA nicht genommen wurde, der geht an die MBS, ISM, bits, PFH und wie sie alle heißen, wenn man private Studienbedingungen will, oder an eine normale Uni, wenn einem andere Dinge wichtiger erscheinen. Wenn ich damit falsch liegen sollte, dann würden mich mal die Anzahl der MBS'ler interessieren, die bei den genannten Unis ein Angebot hatten und trotzdem an die MBS gegangen sind
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21.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Ich wundere mich, wie eindimensional die Welt für manche Leute ist (zunächst Havard dann Wharton dann ..... dann ebs), da alle, die nicht angeblich an der ebs kommen, sowieso schlecht sind. Dieses Schwarz-Weiß-Denken entspricht leider nicht der Realität. Ich kenne genug Leute, die sehr gut sind und die trotzdem auf eine staatliche Uni wie Mannheim gehen und nicht auf die ebs. Es ist ja auch klar, die ebs kann Mannheim sowieso nicht das Wasser reichen. So muss die Reihenfolge lauten: Havard, ....., Mannnheim,....,WHU,.....,ebs. Sorry für die ebsler
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21.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Hmm, du solltest genauer lesen. Ich habe keine Diskussion zwischen privaten oder öffentlichen aufgemacht, auch keine Diskussion zwischen HHL, WHU, ebs, St. Gallen usw., da dies wenig fruchtbar ist. Ich habe nur festgestellt, dass im Bereich BWL sicherlich einige US Universitäten (die jedoch fast alle nicht grundständig ausbilden, sondern nur Post-Grad) führend sind. An dieser Führerschaft können dt. Unis kaum kratzen. Aber auch in Deutschland gibt es Unterschiede hinsichtlich Qualität der Lehre, Intensität der Forschung, Betreuung, Renomee usw. Und es gibt eine Gruppe von Unis, sowohl staatliche (wie St. Gallen (CH), Mannheim, Münster, Passau und einige andere) und private (wie WHU, ebs, HHL, WH) die in diesen Bereichen eben führend sind, wenn auch mit unterschiedlichen Ausprägungen. Auf die Diskussion, wie jetzt die Unis innerhlab dieser Gruppe zu plazieren sind, habe ich mich ausdrücklich nicht eingelassen. Und hinter dieser Gruppe gibt es ein breites Feld an weiteren Unis, sowohl staatlich als auch privat, die mitunter immer noch eine gute Qualität anbieten, aber eben nicht zur Spitze gehören. Dazu habe ich bei den Privaten z.B. ISM, MBS, bits usw. gezählt. Meine These war, dass Studenten, vor die freie Wahl gestellt, ob sie an einer der sehr guten Unis, wie eben Mannheim, Münster, WHU usw. oder den letztgenannten studieren, sich im Normalfall wohl für die Spitzengruppe entscheiden würden.
Mein Posting war ganz deutlich (und das ging auch daraus hervor) nicht gegen die Qualität der staatlichen Unis wie Mannheim gerichtet (die erkenne ich gerne und neidlos an), noch wollte ich in irgendeiner Form die guten Unis untereinander ranken, da dies zum einen sowieso von den eigenen Präferenzen abhängt, zum anderen regelmäßig zu absolut nicht zielführenden Streits führt. Du scheinst in diesem Bereich weniger Bedenken zu haben. Ich wollte lediglich deutlich machen, dass es durchaus einen Qualitätsunterschied zwischen Mannheim, WHU und Co. und FHs wie MBS, Bits und ISM gibt, den man durch den von mir vorgeschlagenen Test identifizieren, aber wohl nicht quantifizieren kann. Eindimensional erscheint mir diese Haltung nicht!
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21.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Ich kann meinem Vorredner nur zu stimmen. Es gibt gute staatliche wie Mannheim, Münster, Köln, esb Reutlingen und eventuell München und gute private Hochschulen wie ebs, WHU, HHL, ESCP-EAP (event. noch WH).
Das heißt nicht, dass die anderen privaten Unis keinen Sinn machen, aber sie sind eben ganz eindeutig in einer anderen Liga. Das ist so, und das werden die wenigsten Bestreiten.
Mit einem FH Abschluss kommt man eben NICHT zu guten Investement Banken und, abgesehen von Reutlingen, auch NICHT zu McKinsey, BCG und Co.. Außnahmen bestätigen hier die Regel.
Im Undergraduate Bereich lässt sich die Ausbildungsqualität einer der oben genannten Abschlüsse weltweit fast nicht toppen.
Und im Graduate Bereich gilt eben - also noch mal zum MBS MBA - schmeißt euer Geld nicht zum Fenster raus. Entweder ein namenhafter MBA von INSEAD, Mannheim-Essec, LSE, LBS, Lausanne etc. oder den Ivy League Unis (bei den Europäern kein Anspruch auf Vollständigkeit) oder man lässt es.
Wenn man Fachmagazine liest, wird so oft über die MBA Flut geredet. Jede Uni bietet einen MBA. Insofern, wenn man einen MBA machen will, dann sollte man einen gescheiten machen.
Und ohne die private Hochschulen vs. staatliche Hochschulen Diskussion anheizen zu wollen, aber ebs und WHU sind genauso gut wie Mannheim.
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22.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Das ist doch der Gipfel der Indimensionalität. Auf der einen Seite die guten Unis (obwohl EBS, HHL und WHU ausdrücklich keine Unis sind) und auf der anderen Seite die schlechten FHs.
Was ist mit der HfB? Die Hochschule für Bankwirtschaft war bis vor einem Jahr eine FH, sie ist jetzt eine wissenschaftliche Hochschule mit Promotionsrecht und bietet sehr gute Programme in Finance an. Du musst Deinen Horizont etwas erweitern. Die MBS hat ein laufendes Anerkennungsverfahren als wissenschaftliche Hochschule. Das Verfahren wird spätestens in zwei Jahren abgeschlossen sein. Ich weiß nicht, ob das noch zu Deinem Gehirn reinpasst. Manche Leute können nur bis drei zählen: WHU, EBS und HHL und schluss, Null Ahnung.
Unabhängig davon, die Behauptung, dass man mit einem FH-Abschluss nicht weiter kommt, entbehrt jeglicher Grundlage, da zukünftig FHs und Unis gleichermaßen Bachelors und Masters vergeben. Die Titel können ohne Zusatz geführt werden. Ein Masterabsolvent von der FH kann genauso ohne zusätzliche Prüfung promovieren.
Wenn man den Studienaufbau von der MBS mit dem der EBS oder der LMU vergleicht, erkennt man kaum einen Unterschied.
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22.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Natürlich sind ebs, WHU und HHL keine Unis, aber sie sind Wissenschaftliche Hochschulen im Universitätsrang, da sie nur ein Fach anbieten.
Dennoch haben MBS, BiTS, HfB (die noch am ehesten) einfach nicht die Reputation. Das wird dir jeder Personaler bestätigen, der nicht gerade direkt eine dieser Hochschulen sponsort und auch sonst werden bei guten privaten Hochschulen eben nur ebs, WHU und HHL genannt. Ganz einfach deshalb, weil andere private Hochschulen im Moment nicht deren Niveau haben.
Das mag sich ja ändern, aber state of the art ist das Führungstrio ebs, WHU, HHL von den Privaten.
Ansonsten bietet bei den FHs Reutlingen mit der esb mindestens das gleiche, bei besserem Ruf (wesentlich) und ohne Studiengebühren.
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22.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Als kritische Stimme zum Thema Duke und Frankfurt bzw. Goethe Business School empfehle ich den Handelsblatt-Artikel (Titel: "Unrealistische Ankündigung")http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/r...
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22.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Ich glaube auch nicht, dass es eine Frage Uni oder FH ist. ABer ich kann bei der MBS, bits, usw. einfach kein differenzierendes Merkmal erkennen. Für mich sind sie sehr ähnliche Kopien des WHU, ebs, HHL Konzeptes. Was ihnen jedoch fehlt ist a) die Reputation, b) die Alumni-Netzwerke und c) auch einfach die Mittel. Schau die WHU oder ebs an: die haben inzwischen eine große Fakultät von guten Professoren mit Forschung und Praxiskontakten. Das fehlt den Nachzüglern weitgehend. Natürlich können sie hier eventuell aufholen, ich frage mich nur welchen Grund es außer dem Standort geben könnte, an die MBS zu gehen, oder mit anderen Worten: Was bietet die MBS an, was die großen nicht auch anbieten würden? Bei der HfB ist die Sache etwas anders gelagtert, weil hier eine klare Fokussierungsstrategie gefahren wird, um sich von den anderen abzuheben. Mal sehen, ob dies, gerade auch angesichts der starken Konkurrenz im Bereich FInance, funktionieren kann.
Eine Anmerkung noch zu der Gleichstellung der FH und Uni Abschlüsse: Natürlich können die gleichen Titel vergeben werden, trotzdem bestehen die großen Beratungen weiterhin auf einen Universitätsabschluss. Das muss kein Problem sein, wenn man nicht zu M/B/B will, falls man dies allerdings in Erwägung zieht, sollte man aber definitiv nicht an einer FH studieren. Inwieweit M/B/B bei diesem Selektionskriterium einen Fehler machen, ist eine andere Frage, aber Studenten, die evtl. mal dort arbeiten wollen, müssen zwangsweise einen Bogen um MBS, bits usw. machen (oder einen MBA an einer Uni nachschieben).
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28.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Mir scheint, dass jemand wirklich nicht bis drei zählen kann. Von whu/ebs/hhl bis m/b/b, was für einen Dreiklang. Ich denke, dass auch bei den Unternehmensberatern ein Lernprozess stattfinden wird. Dass die FH-Abschlüsse im Rahmen des Bologna-Prozessess mit den Uni-Abschlüssen gleichgestellt werden, ist recht neu. Man muss abwarten, wie dies vom Markt aufgenommen wird. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Übrigens finde ich die Programme von der HfB sehr überzeugend, obwohl sie noch bis vor einem Jahr eine "FH" war. Ich bin gespannt auf das nächste Ranking, ob die HfB vor der ebs und co platziert sein wird. Wie gesagt Konkurrenz belebt das Geschäft. Spätestens in 2 Jahren wird die MBS auch unter den sog. wissenschaftlichen Hochschulen aufgeführt. Vielleicht wird die Kopie das Original schlagen, wer weiß? Bei diesen Rankings ist es wie im Glücksspiel. Alles ist möglich. Man sollte auf dieser Rankings nicht so Wert legen. Erstmals die betroffene Hochschule im persönlichen Gespräch vor Ort kennenlernen, und dann wird wohl die Sympathie entscheiden.
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29.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Heutzutage studieren ja alle auf Elite-Hochschulen, die im xy-Ranking schon mal ganz oben waren ;) MBS, ich lach mich tot.
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29.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Soweit ich weiß (und ich studiere an der MBS) strebt diese keinen Status als "wissenschaftliche Hochschule" an. Das passt auch gar nicht ins Konzept. Um an einer "wissenschaftlichen Hochschule" zu unterrichten, ist doch eine Habilitation erforderlich, wenn ich mich nicht völlig täusche. Als FH-Prof. hat man nicht habilitiert, aber dafür viele Jahre Berufserfahrung, und das ist es auch, was an der MBS immer grundsätzliche Bedingung sein wird um dort zu dozieren.
Woher nimmst Du die Information "spätestens ind 2 Jahren wissenschaftliche Hochschule?". Würde mich brennend interessieren.
Also wie schon gesagt, dass EBS und WHU eine bessere Reputation haben, wird keine bestreiten. Die MBS ist aber keine Kopie, sie weist eigene Strategien und Schwerpunkte auf wie z.b. der allgemeinbildende Bereich mit Fächern wie "Wirtschafts- und Kulturgeschichte", wo es auch mal um Kunstgeschichte und Philosophie geht.
Warum ich auf die MBS gegangen bin? Gutes Konzept, sympatisches Personal, und natürlich MÜNCHEN.
Schließlich will man neben dem Studieren ja auch noch ein wenig Studentenleben haben, oder? Akkreditierung ist auch in Aussicht, die MBS wird wohl eines der ersten in Bayern akkreditierten Bachelor-Programme haben.
Mit dem Begriff "Elite" bin ich sehr vorsichtig, an jeder Hochschule gibt es Leute, denen dank ihrer Begabung Spitzenbewertungen zufliegen und andere, die sich alles hart erarbeiten müssen.
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
Dass man bis jetzt die Habilitation braucht, um an der Uni Prof zu werden, ist unumstritten. Das ändert sich aber mit der Juniorprofessur. Die Habilitation ist nicht mehr Regelvoraussetzung für eine Uni-Professur und wird auch nicht verlangt. Was zählt, ist eine lange Veröffentlichungsliste.
In Bayern wird ab dem 1.6.2006 ein neues bayerisches Hochschulgesetz in Kraft treten, das die Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule wesentlich erleichtert (siehe ebs und hfb in Hessen). Was man die Wahl hat, einen FH- oder Uni-Status zu wählen, würde ich mich immer noch für den Uni-Status entscheiden.
Euer Dekan hat mir auf die Frage, ob die MBS den Status einer wissenschaftlichen Hochschule anstrebt, die Antwort JA gegeben. Was ich auch sinnvoll halte, mal sehen, wie das neue bayerische Hochschulgesetz die Rahmenbedingungen ändert.
Die ebs oder hfb waren auch mal FHs, mittlerweile haben sie den Uni-Status erhalten. Ich glaube nicht, dass dieser Statuswechsel den Studienplan durcheinander gebracht hat. Zumal sind die Bachelor und Masterstudiengänge unabhängig vom Hochschultyp ziemlich identischen aufgebaut (6+3 Semester)
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: MBA |
EBS hat keinen Unistatus!
Nur Promotionsrecht und Juniorprofessuren. Eine Einrichtung die nur ein Fach abdeckt, ist keine Universität, sondern eine Hochschule!!!
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Nein Bachelor of Science hat überhaupt nichts mit dem mathematischen Anteil zu tun! In gewissen Wissenschaften ist es halt strittig ob es zu den Sciences oder zu Arts gehört und so bei BWL. Die EBS hat einen verschwindend geringen Mathe-Anteil (im Vergleich zur LMU).
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Stimmt, die EBS hat das Promotionsrecht und das Habilitationsrecht (mit Juniorpreofessuren per se hat dies allerdings wenig zu tun), genauso wie die WHU und (so glaube ich) auch die HHL. Sie alle haben den Status einer wissenschaftlichen Hochschule. Dieser Status unterscheidet sich von einem Universitätsstatus lediglich dadurch, dass es eben nur eine Fakultät gibt, ansonsten sind die beiden Hochschultypen völlig gleichgestellt. Nach dem Aufbau einer zweiten Fakultät, wie er z.B. von der ebs im Moment geplant ist, kann dann der Name Universität dann ganz normal geführt werden, siehe das Beispiel Witten Herdecke.
Wegen des Abschlusses: Stimmt, der Titel an sich sagt nichts über die Mathelastigkeit des Studiums aus, anscheinend scheint sich für die BWL aber der B. of Science durchzusetzen. Allerdings sollte man sich auch mal klar machen, dass der Matheanteil eines Studiums kaum als Qualitätskriterium gelten kann. Wie hoch der Matheanteil an ebs und LMU jeweils ist (auch wenn ich diesem Kriterium wie gesagt keine Bedeutung beimesse) kann ich leider nicht sagen, da ich im Gegensatz zu dir leider nicht an beiden Hochschulen studiert habe bzw. eine umfassend genugen EInblicke habe, um dies beurteilen zu können...
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Auch mit 2 Fächern wie BWL und Wirtschaftsrecht wird man nicht den Uni-Status haben (vielleicht ist es anders in Hessen). Witten-Herdecke deckt neben Wirtschaftswissenschaften noch wesentliche Teile des Wissenschaftsspektrums ab wie Medizin, Chemie, Biologie und so weiter. Es gibt eine Reihe von privaten wissenschaftlichen Hochschulen wie die Zeppelin University, die International University in Bremen, die International University in Bruchsal, welche mehrere Fächer anbieten und trotzdem den Status einer Uni nicht bekommen. Die Chance, dass die ebs mit dem 2. Fach den Uni-Status bekommt, ist deswegen äußerst gering.
Dass sich Bachelor of Science für BWL durchgesetz hat, halte ich ehe für ein Gerücht. Jede Hochschule entscheidet für sich selbst, ob der Titel Bachelor of Science oder Bachelor of Arts vergeben wird. Beide Titel sind gleichwertig! Im angelsächsischen Raum (wo Bachelor und Master herkommen) wird der Bachelor of Science eher für Naturwissenschaften und der Bachelor of Arts für Geisteswissenschaften vergeben. Es ist mühsam darüber zu diskutieren, ob BWL eine Natur- oder Geisteswissenschaft ist.
Auch der Mathe-Anteil im BWL-Studium kann nicht ausschlaggebend sein, welcher Titel vergeben wird. An der LMU wird für das Fach VWL der Bachelor of Arts, während für das Fach BWL der Bachelor of Science vergeben, obwohl VWL um einiges mathelastiger ist als BWL.
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
ach interessant, das wusste ich gar nicht die Unterschiede mit VWL und BWL an der LMU... ich hab die ganze Zeit schon gerätselt wie das mit dem BoS und BoA zusammenhängt - ich dachte immer das der BoS wissenschaftlicher ist (weil er meines Wissens häufiger an Unis vergeben wird( und BoA eher praxisbezogen (also FH) ist - hier kann man echt noch was lernen (wenns stimmt ;)..)!
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Unter der Homepage http://www.vwl.uni-muenchen.de... kannst Du Dich über den B.A und M.A in VWL der LMU informieren.
Dass jetzt in BWL der B.Sc. verliehen wird, ist wahrscheinlich auf die mangelnde Kenntnis des angelsächslichen Hochschulsystems mancher deutscher BWL-Professoren zurückzuführen. Science im Titel B.Sc. hat gar nichts mit "Wissenschaft" zu tun, wie auch Arts nichts mit "Praxisbezug". Alle klassischen Geisteswissenschaften (Literatur, Philosophie, Theologie, Soziologie usw.) vergeben den Titel B.A., obwohl diese Wissenschaften bekanntlich wenig Praxisbezug haben.
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Es geht nicht um Fächer, sondern um Fakultäten. ebs oder WHU haben nur eine Fakultät, nämlich die BWL Fakultät. Baut jetzt die ebs wie geplant noch eine Fakultät für Law and Governance auf, so kann sie sich aller Voraussicht nach Universität nennen. Dies hat jedoch nichts mit der Anzahl der angebotenen Fächer zu tun.
Soweit ich weiß nennt sicha uch die IUB Universität und nicht wissenschaftliche Hochschule, was ich jetzt aber nicht nachprüfen kann, weil sie in sämtlichen Dokumenten nur ihren englischen Titel nutzt.
Meine AUssage, dass sich der B.Sc. durchsetzt bezog sich alleine auf meine Beobachtungen hinsichtlich der Abschlüsse an dt. Universitäten, und da hatte ich den Eindruck, dass der B.Sc. überwiegt. Letztendlich ist as ja aber auch egal, welcher Titel verliehen wird.
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30.12.05
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Es ist meistens verdächtig, wenn man sich stets hinter dem Titel "university" versteckt. Dieser Titel ist in Deutschland nicht geschützt. Deswegen nennen sich die FHs auch University for Applied Sciences. Ich muss mich auch korrigieren, selbst mit zwei Fakultäten ist eine Hochschule noch keine Universität. In Deutschland gibt es eine starke Lobby, die dafür sorgt, was Uni ist oder eben "nur" eine Hochschule. Das beste Beispiel dafür sind die technischen Hochschulen. Obwohl sie bereits Anfang des 20. Jahrhundert das Promotionsrecht bekamen, mussten sie noch über 70 Jahre warten, bis sie sich technische Universitäten nennen dürfen. Und die technischen Hochschulen hatten immer mehr als nur eine Fakultät, man hat ihnen vorgehalten, dass sie mit ihren technischen Fächern nicht den wahren Kern einer Universität beheimateten. Mittlerweile gibt es an jeder technischen Universität ein Zentrum für Geisteswissenschaften, um den Anschein einer Universität zu wahren. Ich hoffe, dass die ebs weniger Steine aus dem Weg auszuräumen hat. Ich finde, Wettbewerb ist gerade das, was die deutsche Hochschullandschaft braucht. Auch die privaten sollen die gleichen Chancen bekommen wie die staatlichen.
Du hast vielleicht recht, dass immer mehr deutsche Hochschulen den B.Sc für einen BWL-Studiengang vergeben. Aber das ist wirklich eine deutsche Spezialität. Ich weiß nicht, ob man mit einem solchen Abschluss im Ausland Irritationen auslöst, was gerade nicht im Sinne des Bologna-Prozesses ist.
Wie ich die amerikanische Hochschulszene kenne, wird dort zwar auch der Titel B.Sc. von einer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vergeben, aber meistens für spezielle Programme wie Finance, Assurance oder quantitative Economics. Diese Fächer sind sowieso mit mehr Mathe- und Statistikinhalten verbunden.
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31.12.05
Lounge Gast
| Bachelor of Arts oder Sciences |
Auf der folgenden Seite http://www.cam.ac.uk/admissions/under...
der University of Cambridge (UK) könnt Ihr Euch informieren, welche Wissenschaften zu Arts bzw. Sciences gehören.
Economics und Management gehören nach Cambridge's Lesart zu den "Arts".
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31.12.05
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
ok, man, weiss bescheid. keep in touch!
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02.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Frohes neues Jahr, liebe Diskussionsgemeinde.
ALso noch mal von wegen MBS goes "wissenschaftliche Hochschule". Habe selbst mit dem Dekan gesprochen und der meinte, die MBS hätte kein Bestreben, eine Universität zu werden. Vieleicht habe ich den Fehler gemacht, "wissenschaftliche Hochschule" mit Universität gleichzusetzen. Ich werd nochmal nachhaken, mit Verweis auf den Link hier.
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03.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Es wäre doch schade, wenn die MBS nach dem neuen Hochschulgesetz den Status einer wissenschaftlichen Hochschule nicht anstrebt. Wie aus der Diskussion hier hervorgeht, scheint es doch eine Rolle zu spielen, ob man den FH-Status oder den Status einer wissenschaftlichen Hochschule hat. München wäre es zu wünschen. Ihr müsst bei Euerem Dekan etwas mehr Druck ausüben. Bei der letzten Informationsveranstaltung hat er mir gesagt, dass die MBS eventuell eine wissenschaftliche Hochschule wird.
Ich befürchte, dass die MBS bald eine mächtige Konkurrenz privater Seie aus München selbst bekommt, wenn sie nicht eine wissenschaftliche Hochschule wird.
Lounge Gast schrieb:
>
> Frohes neues Jahr, liebe Diskussionsgemeinde.
>
> ALso noch mal von wegen MBS goes "wissenschaftliche
> Hochschule". Habe selbst mit dem Dekan gesprochen und der
> meinte, die MBS hätte kein Bestreben, eine Universität zu
> werden. Vieleicht habe ich den Fehler gemacht,
> "wissenschaftliche Hochschule" mit Universität
> gleichzusetzen. Ich werd nochmal nachhaken, mit Verweis auf
> den Link hier.
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07.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Amtliche Information:
Für die nähere Zukunft strebt die MBS nicht an,
"wissenschaftliche Hochschule" zu werden.
Langfristig wird es aber natürlich nicht ausgeschlossen :-)
Dekan: "Ich lebe lieber mit der Bedingung,
dass alle Professoren fünf Jahre praktische Berufserfahrung vorweisen müssen als mit der, dass alle sich als Forscher bewährt haben müssen."
...ich kanns nachvollziehen, denn an der MBS liegt die Betonung eindeutig auf der Lehre und nicht auf der Forschung...
Für eine hochwertige Lehre ist Berufserfahrung des Dozenten in Führungspositionen sicherlich förderlicher als zahlreiche wissenschaftlicher Publikationen.
Die Frage ist ja auch, ob die Universitäten mit der Vereinheitlichung
des europäischen Hochschulraums ihr höheres Ansehen gegenüber den FHs halten können. Warum die Struktur ändern, wenn man trotzdem die gleichen Abschlüsse verleiht?
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07.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
...Wichtiger ist die Akkreditierung bei Fibaa dieses Jahr
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Ich glaube, als FH würde man nie in der ersten Liga mitspielen können. Die ebs zum Beipiel hätte nicht die heutige Reputation, wenn sie nicht eine wissenschaftliche Hochschule geworden ist. Die ebs war auch eine FH.
Du hast Recht, man hat nun auch an der FH die gleichen Abschlüsse wie an der Uni, auch mit der gleichen Studienstruktur. Das bedeutet, man muss sich gar nicht großartig ändern, um den Uni-Status zu bekommen. Die staatlichen FHs müssen weiterhin FHs bleiben, aber die MBS ist eine private Hochschule. Sie kann den Status ohne größere Schwierigkeiten ändern. Zumal wird diese Möglichkeit durch das neue bayerische Hochschulgesetz erheblich erleichtert werden.
Die HfB ist letztes Jahr eine wissenschaftliche Hochschule geworden, obwohl die meisten Professoren dort aus der FH-Zeit stammen und gar nicht habilitiert sind. Wie gesagt, wenn man zwischen FH- und Uni-Status zu wählen hat, würde ich mich immer noch für den Uni-Status entscheiden, unabhängig von der Tatsache, dass der Inhalt eigentlich der gleiche ist.
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Die Fibaa-Akkreditierung ist sicherlich ein wichtiger Schritt zur weiteren Aufwertung der MBS. Aber dies ist nur der erste Schritt. Man soll dort vernünftige Masterprogramme etablieren und mal sehen, wie es mit PhD-Programmen weitergeht. Wie überall bedeutet auf dem hart umkämpften Bildungsmarkt Stillstand gleich Rückschritt. Das erlebt man jetzt auch bei der ebs. Überall im Lande entstehen neue private wissenschaftliche Hochschulen mit einem weitgefächterten Angebot. Die ebs bietet seit eh und je das gleiche an. Es ist kein Wunder, dass sich letztes Jahr auf die 240 Studienplätze nur gut 500 Leute beworben haben. Noch vor einigen Jahren war dieses Verhältnis 200 zu 1000. Man fragt sich, warum? Ist das Interesse an einem Privatstudium in Deutschland eingebrochen?
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Nein eine zweite Fakultät macht die EBS nicht zur Uni.
Jura, Philosophie, Mathematisch-Naturwissenschaften
dann ist es Uni.
Es würde mich auch stark wundern, wenn die EBS eine zweite aufbauen würde, denn dafür ist einfach kein Geld da (Hat keinen starken dauerhaften Partner im Boot).
Außerdem ist die ebs, wie die WHU nur eine Hochschule. Eine unwissenschaftliche Hochschule gibt es nicht. Somit ist der Zusatz "wissenschaftlich" Schwachsinn.
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Nein, eine zweite Fakultät berechtigt sie nicht zum Universitätsrang. Es fehlt mindestens eine philosophische Fakultät.
Woher stammt denn das Geld für die angebliche 2. Fakultät?
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Es gibt keine unwissenschaftlichen Hochschulen.
Fachhochschule = Hochschule ohne Promotionsrecht.
Also muss sie nur das Promotionsrecht anstreben, was sie auch tun wird.
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Sehe ich anders. Der Name "wissenschaftliche Hochschule" kann nicht einfach angenommen werden, sondern muss vom Ministerium genehmigt werden bzw. verliehen werden. In Dt. hat sich der Titel wissenschaftliche Hochschule für Hochschulen mit Promotions und Habilitationsrecht durchgesetzt, die jedoch nicht über mehrere Fakultäten und somit Unistatus verfügen. Letztendlich ist dies jedoch nur eine Sache der Namensfindung, für den Studenten gibt es hinsichtlich Promotions/ Habilitationsmöglichkeiten keine Unterschiede zwischen einer "wissenschaftlichen Hochschule" und einer Uni, während es dies natürlich bei einer Fachhochschule gibt.
Wer den Namen (es ist kein Rang in dem Sinne) Universität führen darf, darüber entscheidet das jeweilige Bildungsminsiterium eines Bundeslandes. Zumindest soweit mir bekannt ist, gibt es hierfür keine festen Kriterien, ganz sicher ist eine Philosophische Fakultät keine Voraussetzung dafür, genausowenig wie eine juristische Fakultät, wie zahlreiche TUs verdeutlichen. Inwieweit eine zweite Fakultät zum Universitätsrank führen wird, kann man nicht automatisch beurteilen, letztendlich liegt dies im Ermessen des Bildungsministeriums. Nachdem aber Wiesbaden die einzige Landeshauptstadt ohen Universität ist und die ebs Teile ihrer Lehrstühle und Lehre nach Wiesbaden verlegt hat, rechne ich da mit offenen Ohren. Soweit ich weiß, soll die zweite Fakultät den Bereich Politik und Recht abdecken, allerdings befindet sich dies noch in der Plannung. Mehr kann man den Presseartikeln der letzten Monate entnehmen.
Wegen den Bewerberzahlen: Jetzt gehen diese Behauptungen schon wieder los. Ich kann dir als ehemaliger Student sagen, dass wir für den letzten Jahrgang ca. 900 Bewerber hatten, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr und deutlich mehr als in den wirtschaftlich schlechten Jahren 2002-2003, wo die von dir kolportierten Zahlen durchaus stimmen könnten. Damit hatten wir, soweit ich gehört habe, wieder mehr Bewerber als die WHU, die letztes Jahr leicht sinkende Bewerberzahlen verzeichnet hat (allerdings habe ich hier keine Infos aus erster Hand, sondern nur über allerdings recht verlässliche Bekannte, die dort studieren. Sollte diese Zahl also nicht stimmen, dann sorry an alle WHUler, war nicht böse gemeint). Du wirst mir diese Zahl nicht glauben, ich weiß, dass ich nach Besten Wissen und Gewissen die Wahrheit sage, werde dir dies aber nicht beweisen können. Deswegen schlage ich vor, dass wir die unfruchtbare Diskussion in dieser Hinsicht besser gleich sein lassen.
Spannender finde ich die Diskussion, ob das Interesse an privaten Unis insgesamt anchgelassen hat. Es gibt einige Indizien, die dafür sprechen. So wird in den Medien Privat nicht mehr automatisch mit gut oder Elite gleichgesetzt, ein Phänomen, dass man noch vor einigen Jahren fast überall finden konnte. Auch kommen mir die Studenten, die sich für ein Studium interessieren heute kritischer und besser informiert vor, als noch vor ein paar Jahren. Auch scheinen einzelne private Inst. bereits wierder kurz vor der Schließung zu stehen, bzw. diese bereits hinter sich zu haben, man schaue sich nur SMIT, IU in Bruchsal oder wohl auch bald die ESMT an. Auf der anderen Seite, und das spricht gegen die These, gibt es auch einige sehr interessante, z.B. Zeppelin University, und erfolgreiche, z.B. BLS, Neugründungen, die, so meine Wahrnehmung, sehr gut am Markt aufgenommen werden und den Reigen der etablierten Privaten nicht nur Berweichern sondern auch neue Akzente setzen. Aus meiner, völlig privaten Sicht, deutet dies werden diese Entwicklungen in eine Zweiteilung der privaten Bildungslandschaft führen. Es wird einige, wenige Hochschulen geben (ich nenne absichtlich keine Namen, weil dann der wenig zielführende Streit wieder losgeht), die mit den guten staatlichen Unis um den Elitenbegriff in D konkurrieren werden und es gibt eine große Masse, die für Geld solide Studien- und Ausbildungbedingungen für solche Abiturienten bietet, die den Studienbedingungen entweder großen Wert beimessen oder aufgrund anderer Faktoren, wie z.B. Abischnitt, keine Chance auf einen Platz an ihrer Traumstaatlichen haben. Mit elitären Privatschulen hat dies allerdings nichts mehr zu tun. Ich denke, dass man eine solche Entwicklung in vielen Ländern beobachten konnte/ kann, und bin gespannt, wie sich dies alles entwickelt.
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Wissenschaftliche Hochschule? |
Ich stimme Dir vollkommen zu, es gibt keine unwissenschaftlichen Hochschulen. Auf diesen, wie Du sagst, "Schwachsinn" können nur die privaten kommen, die keine Unis sind. Es gibt keine einzigen staatlichen Hochschulen, die sich wissenschaftliche Hochschulen nennen. In Deutschland sind nur die Begriffe Hochschule, Fachhochschule, Universität, Gesamthochschule geschützt. Begriffe wie wissenschaftlich, international university dagegen nicht. Es ist schon erstaunlich, dass sich immer mehr private Einfach-Hochschulen mit international universities oder einer ähnlichen Abwandlung schmücken.
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08.01.06
Lounge Gast
| Re: Bachelor of Arts oder Sciences |
Die Bewerberzahl von gut 500 habe ich aus offiziellen Angaben der ebs erfahren. Es kommt nicht auf die absolute Anzahl der Bewerbungen, sondern auf die Qualität der Bewerbungen an. Übrigens hat die WHU nur 80 Studienplätze und nicht 240 wie bei der ebs zu besetzen.
Du hast Recht, man muss nicht Philosophie und Jura anbieten, um eine Universität zu sein. Die Bedingung ist , dass ein wesentlicher Teil des Wissenschaftsspektrums von der Universität abgedeckt wird. Es gibt in Deutschland den Wissenschaftsrat, der bei solchen Angelegenheiten eine Empfehlung abgibt, ob eine Hochschule den Namen Universität verdient. Bisher ist der Wissenschaftsrat mit der Vergabe sehr restriktiv vorgegangen. Es gibt in Deutschland nur eine private Universität, nämlich die in Witten-Herdecke. Die IUB und Zeppelin University haben auch mehrere Fakultäten, aber sie sind keine Universitäten, sondern universities.
Auch ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung auf dem deutschen Bildungsmarkt. Auch wenn die ebs im Bereich BWL einen guten Ruf hat, muss sie sich weiter entwickeln. Havard wäre nicht Havard, wenn es nur die Havard Business School gäbe. Die HfB z.B. ist eine neue wissenschaftliche Hochschule und bietet schon sehr innovative Masterprogramme und ein vernünftiges PhD-Programm.
Eine Gefahr für die "etablierten" Wirtschaftshochschulen wie WHU/ebs/HHL sehe ich im neuen Hochschulgesetz mit der Quasigleichstellung zwischen Uni- und FH-Abschlüssen. Auch wenn man an der MBS nicht promovieren kann, kann man nach dem MBS-Master z.B. ein PhD-Programm bei der HfB absolvieren. Man muss nicht gleich an der eigenen Hochschule promovieren. Vor allem promovieren bisher nur 4% der Diplom-Kaufleute von der Uni.
Da die Studienabschlüsse (Bachelor und Master) gleichwertig sind, wird es in Zukunft keine Trennung in den Rankings zwischen FHs und Unis geben. Dies ist z.B. in Großbritanien der Fall (früher gab es universities und polytechnics). Bisher gibt es getrennte Rankings zwischen Unis und FHs, wo die ebs gegen die WHU und HHL konkurrierte. Es ist nicht verwunderlich, dass die ebs immer einen Platz unter den ersten drei bekam. Zukünftig wird sich die ebs auch in einem gemeinsamen Ranking gegen die neuen Konkurrenten wie MBS, ISM, HfB und viele andere durchsetzen müssen. Ich bin überzeugt, dass die ebs sicherlich einen der vorderen Plätze belegen wird. Nur es ist nicht so selbstverständlich wie bisher, unter den drei einen Spitzenplatz zu bekommen.
Du wirst sagen, dass sich die ebs bisher auch gegen die staatliche Konkurrenz in den Rankings durchgesetzt hat. Aber der Vergleich hinkt. Privatstudenten haben einen anderen Bezug zu ihrer Hochschule als Studenten staatlicher Hochschulen. Private Hochschulen egal ob Unis oder FHs haben bisher in dem jeweiligen Ranking immer die vorderen Plätze belegt, unabhängig von der Tatsache, dass die jeweilige Hochschule gerade aus der Taufe gehoben wurde und noch keine wissenschaftlichen Weihen erfahren hat. So hat die frisch gebackene wissenschaftliche Hochschule HfB beim letzten CHE-Ranking (unter den Universitäten) ziemlich gut abgeschnitten, obwohl diese Hochschule noch vor einem Jahr eine FH war und die meisten Professoren aus der FH-Zeit stammen und deshalb weder die Habilitation noch eine vernünftige Veröffentlichungsliste haben. Ich frage mich nur, wie die Rankings zustande kommen. Auch die ebs, seit über 15 Jahren eine wissenschafliche Hochschule, ist nicht einmal Mitglied in der deutschen Forschungsgemeinschaft, hat aber selbst bei den Forschungsrankings gut abgeschnitten. Wie ist dies zu erklären?
Forschung kostet Geld und der Erfolg ist nicht abzusehen. Die privaten müssen aber schauen, dass sie mit ihrem Etat zu Rande kommen. Forschung wird dort kaum betrieben, Forschertypen sind dort ja auch nicht gefragt. Der Wissenschaftsrat hat letztes das Medizinstudium an der privaten Uni Witten-Hedecke begutachtet. Das Urteil war aus wissenschaftlicher Sicht verheerend: entweder wird das Studium vom Grund auf verbessert, oder die Fakultät wird geschlossen. So was kann der ebs nicht passieren, nicht weil dort intensiv Forschung betrieben wird, sondern BWL kein wissenschaftsnahes Fach ist und Forschung für die angehenden Unternehmensberater völlig belanglos ist.
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09.01.06
Lounge Gast
| Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Auf der folgenden Seite könnt Ihr das Verhältnis von Bewerbern und Studienplätzen nachlesen.
ebs: 556:239
mbs: 153:65
http://www.das-ranking.de/che6/CHE6?m...
http://www.das-ranking.de/che6/CHE6?m...
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09.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Wow, ein argumentativer, ausgewogener Beitrag, der Grundlage für Diskussionen sein kann. Danke, ich dachte schon so etwas sei hier nicht möglich. Ich teile auch zum größten Teil deine Einschätzungen, mit einigen, wenigen Einschränkungen.
Ich glaube nicht, dass die Namensgleichheit der Abschlüsse von FH zu einer Egalisierung der Ausenwahrnehmung der Abschlüsse führt. Meine Gründe hierfür sind folgende: Zum einen scheint der Staat weiterhin eine Unterscheidung zu treffen hinsichtlich der eigenen Einstellungspraxis und der Befähigung zu höheren Diensten, was auch ausstrahlen dürfte, auf Unternehmen. Zum anderen gibt es sicherlich auch innerhalb der Unternehmen eine Art Standesdünkel der Personaler, d.h. das hier der eigene Uni-Hintergrund der Personaler bei Unternehmen mit Präferenzen für Uniabsolventen nur langsam und langfristig ausgemerzt werden kann. Drittens zeigen einige Unternehmensarten (z.B. die gro0ßen Beratungen), dass sie zumindest im Moment noch auf Universitätsabsolventen (oder eben Absolventen "wissenschaftlicher Hochschulen") bestehen, und davon auch erst einmal nicht abrücken wollen. Auch habe ich zumindest Gerüchteweise gehört, dass es gegenüber der Gleichbenennung wohl immer noch bedeutende Widerstände gibt, so dass hier event. auch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist (wie gesagt, ich habe dies nur am Rande in einigen Presseartikeln gelesen, inwieweit hier eine Gefahr des Zurückruderns besteht, kann ich nicht objektiv einschätzen)
Spannend finde ich die Ranking-Problematik, die du ansprichst und hier vor allem den Fall der HfB. Diese ist jetzt zur "wissenschaftlichen Hochschule" befördert worden und hat prompt eine sehr gute Platzierung im CHE Ranking erhalten. Das ist seltsam, denn durch die Umformierung hat sich eigentlich nichts geändert: die Studenten sind die selben geblieben genauso wie die Professoren. Und faktisch wird sich auch eine ganze Zeit lang noch nichts ändern. Bei der ebs hat es beinahe 15 Jahre gedauert, bis die Fakultät größtenteils durch Univ.-Prof. ersetzt wurde und der Forschung eine höhere Bedeutung zugewiesen wurde. Viel schneller ist solch eine Transition auch gar nicht bewältigbar, da ja meist langfristige Verträge usw. bestehen. Der Grund warum die HfB trotzdem soweit vorne gelandet ist (und viele andere private Hochschulen auch) sind hier die Bereiche, die durch Selbsteinschätzung der Studierenden zustande kommen. So hat die HfB wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht eine positive Bewertung von den Studenten für ihre Bibliothek erhalten. Vergleicht man diese (oder die der WHU/ HHL/ ebs) aber einmal mit guten öffentlichen Universitäten, so wird man schnell feststellen, dass dieses urteil kaum gerechtfertigt ist. Nicht umsonst schreiben die meisten Privatstudenten, die ich kenne ihre Diplomarbeiten/ Seminararbeiten in öffentlichen Bibs. Diese Systematik Studenten über die eigenen Studienbedingungen zu befragen wäre an sich ja ganz gut, da man dadurch eine Einschätzung der Studienbedingungen durch die tatsächlich an einer Uni studierenden erreicht, wird allerdings dadurch ad absurdum geführt, dass es für Studenten von Privaten Unis einen starken Anreiz gibt, hier zum eigenen Gunsten zu übertreiben, um dass Renomee der eigenen Institution nicht zu gefährden. Weniger von solchen Verzerrungen betroffen sind dagegen Perosnalerrankings oder Forschungsrankings, die aber natürlich nichts über die Studienbedingungen aussagen.
Das Abschneiden der ebs beim letzten Forschungsranking ist dagegen relativ leicht zu erklären. Nach nunmehr 15 Jahren hat sie die Transition zu einer stärker forschungsgetriebenen Institution durch die Berufungspraxis und ein neues internes Bewertungsmodell für Professorenleistungen endlich geschafft. Bis sie allerdings den Boden, den sie in diesem Bereich verloren hat und das Vertrauen, dass hier zerstört wurde, wieder aufholen kann, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Ach die Nichtmitgliedschaft in der DFG ist ein Überbleibsel aus der vergangenen Zeit, als eine Mitgliedschaft als nicht strategisch bedeutsam angesehen wurde und jedes Bemühen darum vernachlässigt wurde. Wenn ich es richtig beobachte, versucht die derzeitige Hochschulleitung gerade wieder die zerbrochenen Scherben in diesem Bereich zu kitten (z.B. durch ein neues von der DFG gesponsortes Forschungsprojekt im Finance-Bereich) wie lange dies allerdings dauern wird, kann man nicht abschätzen. Das der Erfolg von Forschung nicht abzusehen ist, denke ich jedoch nicht. Es gibt einige Studien, die eine direkte Korrelation zwischen Renomee einer Hochschle und ihrer Forschungsleistung herstellen. Langfristig muss eine Hochschule, wenn sie zu den guten/ führenden Institutionen gehören will, in die Forschung investieren. Dies scheint auch die HfB erkannt zu haben, nur so kann ich mir den Wechsel des Hochschulstatus, der ja langfristig mit hohen Kosten verbunden ist, erklären.
Ein Wort noch zu Witten: Der gleiche Wissenschaftsrat hat noch wenige Jahre zuvor, dass Wittener Model als ein Musterbeispiel für eine reformierte Medizinausbildung gesehen und Witten als Vorbild für die Medizinfakultäten Deutschlands gesehen. Jetzt, über nacht, hat er seine Meinung plötzlich geändert. Dies aber nur im Bereich Medizin, im ebenfalls forschungsintensiven Zahnmedizinbereich gab es keine Beanstandungen. Für mich richt das sehr nach politischen Motiven, auch wenn ich dafür keine konkrettn Belege habe.
Ein letztes Wort noch zu den Aufnahmezahlen (ein allerletztes): die zahlen können sicherlich stimmen, auch wenn es mich wundert, dass sie von den Hochschulen herausgegeben wurden, sie können sich aber definitiv nicht auf das Jahr 2005 beziehen, da hier eine andere Anzahl an Studenten an der ebs angefangen haben. Vom zeitlichen Verlauf her (Zahlen für die Studie wurden 2004 erhoben, als gerade der 2003 Jahrgang abgeschlossen war) müssten die zahlen aus dem 2003er Jahrgang kommen. Das die Bewerberzahlen in diesem und dem Jahr zuvor sehr niedrig waren, habe ich sogar explizit geschrieben. Die Zahlen die ich für das Jahr 2005 gehört habe, lagen dagegen eben bei ca. 900. Aber lassen wir diese Diskussion, dazu wurde wie gesagt bereits alles gesagt.
Abschließend noch ein letztes Ranking, dass ich gerade gestern gelesen habe, und mir doch etwas Hoffnung für die Qualität von privaten Unis macht: Laut dem Tätigkeitsbericht der Studienstiftung des deutschen Volkes aus dem Jahr 2004 waren die vier Hochschulen mit dem höchsten Studienstiftungsanteil an Studierenden jeweils privat. Zumindest die manchmal kolportierte negative Selektion bei Privatunis scheint sich nicht zu bewahrheiten (und das Spiegelranking sich somit zu bestätigen)
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09.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Ich glaube, die Beiträge hier werden immer informativer.
Zu Deinen Anmerkerung über die Gleichwertigkeit: auch der FH-Master (vorausgesetz akkreditiert) erfüllt die Zugangsvoraussetzung zum höheren Dienst. Es gab mal Widerstand vonseiten der Innenminister, aber dieser Streit ist schon längst zugunsten der FHs entschieden. Selbst das neue bayerische Hochschulgesetz schreibt ausdrücklich vor, dass die FH-Master zum Promotionsstudium zugelassen werden müssen, ohne eine vorherige Prüfung an der Uni abzulegen. Auch FH-Professoren dürfen nun sowohl als Betreuer als auch als Gutachter bei einem Promotionsverfahren auftreten. Das schmeckt natürlich den Uni-Professoren überhaupt nicht, aber ihr Widerstand ist mehr oder weniger gebrochen.
Im Moment stellen die TopUnternehmensberater noch hauptsächlich Uni-Absolventen ein. Das stimmt. Das kommt aber daher, da es zwar schon die ersten Bachelorabsolventen gibt. Masterabsolventen kommen aber noch erst in 2, 3 Jahren auf den Markt. Man wird sehen. Außerdem sieht dem MBS-Master nicht an, dass die MBS vorerst "nur" eine FH ist. Die HfB ist auch im Kern nur eine FH aber sie hat halt den Uni-Status. Deswegen ist der MBS anzuraten, den Uni-Status (wissenschaftliche Hochschule) anzustreben, da das neue bayerische Hochschulgesetz die Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule wesentlich erleichtern wird.
Zu den Rankingplätzen nur noch eins: ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe. Die HHL hat im CHE-Ranking im Studentenurteil die Top-Note 1,0 (ebs: 1,2; mbs: 1,3) bekommen. Die HHL wird aber imselben Ranking von keinem einzigen Professor zum Studium empfohlen. Auch die Forschung an der HHL gehört zu den Schlusslichtern. Das gleiche Bild sieht bei der ebs und whu aus, nur nicht so düstern.
Die Bewerberzahlen von der ebs stammen definitiv nicht aus dem Jahr 2003. Diese Zahlen gibt es nur für Bachelor- und Masterstudiengänge. Dies gehört nämlich zu den Kriterien der Qualitätssicherung der neuen Abschlüsse. An der ebs wurde das Bachelorprogramm aber erstmalig zum WS 2004/05 eingeführt.
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09.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Du brauchst einen sehr guten FH-Abschluss oder einen guten Uni-Abschluss um zu promovieren, so steht es zumindest in 99% der Promotionsordnungen und das ist so auch volkommen mit dem Recht vereinbar. Noch dazu muss der FHler einen Doktorvater/Doktormutter an der Uni finden, was meist sowieso nicht klappt.
Ein privates Studium lohnt sich - aber nur an WHU, HHL, ebs, hfb und esb. Die restlichen privaten Hochschulen kann man getrost vergessen.
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09.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Nur das die esb keine Privatschule ist - aber ich bin mir sicher, sie werden sich freuen in diesem Rahmen genannt zu werden.
Ich glaube ein anderer Punkt den du ansprichst, ist wichtig, und zwar der der Doktorvaterwahl. Tatsächlich kann viel in der Promotionsordnung einer Unis stehen, wenn man keinen Doktorvater findet, hilft das nur wenig. Und viele Professoren haben nich immer eine Abneigung gegen Privatstudenten, FHler usw. Wahrscheinlich wird sich aber auch das mit der Zeit legen.
Auch interessant ist deine abschließende Aufzählung: Noch vor ein paar Jahren (wahrscheinlich reichen 2) hätte wohl niemand die HfB hier mitaufgeführt - man kann sich also durchaus einen Ruf erarbeiten, wenn man eine konsequente Positionierung betreibt.
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10.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Natürlich braucht man egal ob Uni oder FH einen guten Notenschnitt, um promovieren zu können. Es ist aber eher so, dass man an Privathochschulen bessere Noten bekommt. Man fragt sich warum, natürlich weil die Auswahl der Studenten besser gelingt.
Es ist auch schwierig, einen Doktorvater zu finden, aber es gibt eben auch private wissenschaftliche Hochschulen wie die ebs oder die HfB, wo man durch Doktoranden zum einen Geld bekommt und zum anderen wird die Forschung dort gerade durch die Anzahl und nicht unbedingt durch die Qualität der Promotionen dokomentiert. Es ist also naheliegend, dass diese Hochschulen möglichst viel Promotion durchziehen wollen.
Ansonsten ist es auch ein Grund wieso die MBS den Status einer wissenschaftlichen Hochschule anstreben soll. Dann hat sie selbst das Promotionsrecht.
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10.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Auch die esb ist kein wissenschaftliche Hochschule, sondern eine FH. Ansonsten ist die Liste alles andere als abschließend. Die private Uni Witten/Herdecke oder die IUB haben eher ein Konzept, das einer universitären Ausbildung im positiven Sinne nahe kommt. Ansonsten die esmt positioniert sich noch oberhalb der ebs und co. Finanzielle Schwierigkeiten haben diese Hochschulen alle. Und die Forschung dort steht auf sehr wackeligen Beinen. Wenn man bedenkt, dass es anderswo Jahrhunderte gedauert hat, damit sich Eliteuniversitäten etablieren können. Die hier genannten Hochschulen werden von ihren Betreibern als Elitehochschulen lanciert. Bei der Reputation bei Professoren und in der Forschung rangieren sie selbst in den Rankings, wo sie im Studentenurteil top sind, bestenfallls im Mittelfeld.
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10.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Die esmt steht nach Pressemeldungen vor einem Konzeptwechsel und wird wohl langfristig nur noch unternehmensfortbildungen anbieten. Wenn du IUB sagst, musst du natürlich auch noch sagen welche: Die IU Bremen ist sicherlich sehr interessant und bietet ein durchdachtes Konzept, die IU Bruchsal dagegen kämpft mit Finanzproblemen, konnte vom Angebot her aus meiner Sicht nie wirklich überzeugen und die Schließungsgerüchte mehren sich - was natürlich auch gute Studenten abhält, dorthin zu gehen. Ich stimme dir zu, dass viele private Institutionen Finanzprobleme haben, zumindest was WHU, BLS und ebs angeht scheint es dort aber nichts existenzbedrohendes zu geben (und vor allem auch keine Pressemeldungen in diese Richtung, was gute BEwerber abhalten könnte).
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10.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
An der esmt begann diese Woche der erste MBA-Jahrgang. Die Gebühren erreichen dort schon amerikanische Ausmaße bei Top-Adressen: 50.000 Euro für den 12-monatigen MBA-Studiengang. Mit diesen Gebühren kann man glatt fünf Jahre an der ebs oder der WHU studieren. Von einem Konzeptwechsel der esmt war nie die Rede. Die esmt hat sich von Anfang an als Graduate School positioniert und bietet nur Kurse ab Master-Level an. Es ist auch klar, dass man sich dort auf Unternehmensfortbildungen spezialisieren möchte. Für einen 5-tägigen Kurs werden dort 4.500 ¤ fällig. Wie ich gehöre, sind diese Gebühren sowohl für den MBA als auch für die Weiterbildungskurse nicht kostendeckend. An diesen Dimensionen kann man erkennen, dass die esmt sich weit oberhalb der hiesigen privaten Hochschulen etablieren möchte. Ich bin gespannt, ob dieses Konzept sich in Deutschland durchsetzen kann. Die ursprüngliche Planung, jährlich an drei verschiedenen Standorten Berlin, München, Köln 500 MBA-Absolventen zu produzieren, erscheint mir sehr ehrgeizig und in absehbarer Zukunft auch nicht realisierbar. Wer zahlt denn schon 50.000 ¤ für 12 Monate Ausbildung? Aber ich bin gespannt auf die Entwicklung der esmt. Ich glaube, Deutschland braucht eine Hochschule dieser Superklasse, um international auf dem Bildungsmarkt mit konkurrieren zu können. Würde ein gestandener Havard-Professor seinen Posten aufgeben, um an der ebs oder whu zu lehren? Wohl kaum.
Ich habe nie behauptet, dass die whu und ebs existenzbedrohende Schwierigkeiten haben. Im Vergleich zu amerikanischen Ivy-League-Universitäten mit ihrem riesigen Stiftungsvermögen in Milliardenhöhen sind die deutschen Privathochschulen richtige Armschlucker. Sie müssen jedes Jahr schauen, wie sie mit ihrem Etat über die Runden kommen. Die ebs hat z.B. ein Jahresetat von 14 Mio., die jedes Jahr mit 8 Mio. aus Studiengebühren und 6 Mio. aus Spenden finanziert werden. Ein nennenswertes Vermögen hat die ebs nicht. Wenn aber eine der beiden Finanzierungsquellen wegbricht, dann sieht es eben düster aus. Diese Gefahr besteht für die ebs, wenn Firmen ihre Spenden lieber einer noch besser positionierten Hochschule wie der esmt geben oder wenn Studenten von anderen Mitbewerbern (MBS und co) abgejagt werden. Wenn man dann sparen muss, dann eben an der Forschung und Bibliotheksausstattung. Das merkt man dort auch.
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10.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Suche mal im Handelsblatt unter esmt mcKinsey und Boston Consulting. Dann weist du, was ich mit Konzeptwechsel meinte. Dies war auch zu erwarten, da viele der ursprünglichen Stifter die versprochenen Gelder immer noch nicht eingezahlt haben, die Bewerbungen für den ersten MBA-Jahrgang sehr schleppend verliefen, die Fakultät immer noch nicht steht und es anscheinend auch praktisch keine MBA-Teilnehmer aus den Stifter-Unternehmen gibt. Vor diesem Hintergrund macht der Kurswechsel, den McK und BCG gemeinsam empfehlen (und beide Unternehmen sind Mitbegründer des esmt und gehören auch zu den größten MBA-Rekrutierern) durchaus Sinn.
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12.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Ich freue mich für jeden, der an der WHU, EBS, in Witten-Herdecke, an der ESCP-EAP oder HH Leipzig studiert. Nur das eine frage ich mich: Wie zur H... könnt ihr euer Studium finanzieren?! Selbst bei Stipendien muss man einen Batzen Geld haben, um die horrenden Studiengebühren begleichen zu können.
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12.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Finanzierung => Eltern - denk ich mal... studiere aber nicht privat, aber wenn es meine Eltern finanzieren könnten/ würden - why not...
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12.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
An der HHL bekommst du z.B. ein günstiges Darlehen der dortigen Sparkasse. Sicherheit? Dein Studienplatz!
Das Studium an einer guten Privatuni scheitert eigentlich nie am Geld.
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12.01.06
Lounge Gast
| Re: Bewerberverhältnis im CHE-Ranking |
Zudem gibt es an der MBS noch die Möglichkeit, sich über Bedürftigkeitsstipendien soweit ich weiß ab dem 3. Semester fördern zu lassen, dies richtet sich nach dem BAFÖG Satz, den man bekommt. Außerdem ist überdurchschnittliche Leistung weitere Voraussetzung.
Die Annahme, dass in erster Linie Kinder wohlhabender Familien an der MBS studieren, ist allerdings richtig. Ich kenne lediglich 3 Studenten an der MBS, die ein Stipendium der Hochschule erhalten.
Manche gehen nebenbei zusätzlich noch einer Werkstudententätigkeit nach, was allerdings die verbleibende Freizeit auf ein Minimum reduziert, da das Studium allein schon sehr zeitintensiv ist. RESPEKT vor diesen Leuten.
Die MBS hat übrigens keine Finanzprobleme und wird der Hochschullandschaft auf unbestimmte Zeit erhalten bleiben und langfristig wohl noch expandieren, die Bewerberzahlen nehmen zu, dies liegt neben der Qualität wohl auch am Standort München, um fair zu sein.
Ein Problem ist das Platzangebot. Für eine umfangreiche Bibliothek fehlt ein großer Raum, so kann man dem MBS Intranet entnehmen:
"Die Bibliothek der MBS hat sich in vergangen Umfragen und Rankings nicht zu Unrecht immer wieder als Schwachpunkt herausgestellt. Nachdem wir im letzten Jahr bereits einiges für den Buchbestand getan haben erweitern wir jetzt das Zeitschriftenangebot. Mit dem Zugang zur Datenbank Business Source Elite sind den Studierenden und Dozenten der MBS ab sofort über 1.100 wirtschaftswissenschaftliche Zeitschriften im Volltext zugänglich. Darüber hinaus haben wir einige führenden deutschsprachige BWL-Zeitschriften, die leider nicht in der Online-Datenbank enthalten sind, für die Bibliothek abonniert."
Business Source Elite bietet vor allem englischsprachige Magazine, daher wohl die Ergänzung um "materielle" deutsche wirtschaftswissenschaftliche Zeitschriften im Rahmen von Abonnements.
Im Rahmen der Magazine können wir dadurch kräftig aufholen, der Buchbestand bleibt allerdings davon unberührt.
Ich persönlich rege Kooperation mit den Münchner Bibliotheken an, z.B. möchte ich erreichen, dass MBS-Studenten gleich mit der Immatrikulation kostenlos verschiedene Bibliotheksausweise bekommen, mal sehen, was daraus wird.
Schließlich führt an Standardwerken kein Weg vorbei.
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20.01.06
Lounge Gast
| Nochmal Munich Business School... |
Hi!
Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich an der EBS oder MBS studieren soll. Ich bin zwar schon an der EBS London angenommen, aber hab dennoch so meine Zweifel! Ich will auf jeden Fall an der MBS studieren!!! Besteht die Möglichkeit, die EBS nach dem 2. Semester zu verlassen, um an die EBS zu wechseln?
Grüße,
Harry
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20.01.06
Lounge Gast
| Re: Nochmal Munich Business School... |
MBS ist für die Leute welche an staatlichen Unis entweder den NC nicht schaffen oder durch das Auswahlprogramm fallen...
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20.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School |
an der EBS studieren wollen,aber keine Kohle für den Umzug. Solche Leute wollen die Wirtschaft unseres Landes gestalten. Gute Nacht!
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20.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School |
Also ich kenn nen paar EBS'ler und die sind ja sowas von hohl, denen würde ich nicht mal nen Sachbearbeiterjob anbieten.
Zudem haben die von BWL so ziemlich keine Ahnung. Da kommt nen Studi aus dem Grundstudium mit profunderem Wissen an.
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School |
Sachte, sachte :-)
Blindgänger gibt es überall, Genies auch!
Die ZVS teilt die Studienplätze allein auf Basis des ABi-SChnitts zu, dieser ist wohl kaum das geeignete Mittel, die Führungsqualität, Kreativität und soziale Kompetenz eines Abiturienten zu messen.
Es gibt auch ne Menge Blindgänger mit ner 1 vorm Komma, die halt immer braf das gelernt haben, was ihnen angeschafft wurde.
Ein großer Intellekt führt doch gerade dazu, dass man anfängt, den schlecht vorbereiteten Lehrer zu kritisieren und gegebenenfalls seinen Unterricht zu boykottieren. Ich persönlich geb auf den Abi-SChnitt nicht viel. Auswahlverfahren sind da viel geeigneter, zu einem gewissen Teil wird der SChnitt dort ja auch berücksichtigt.
Dass die MBS was für Leute ist, die anderswo nicht genommen worden sind, ist natürlich Schwachsinn. In Deutschland sind die privaten Hochschulen die einzige Alternative zum überfüllten Hörsaal. Interaktiver Unterricht ist nur in kleinen Gruppen möglich.
Schickt einmal einen Engländer in eine deutsche UNI-BWL-Vorlesung und er zeigt euch zu recht nen Vogel.
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
ich hab mir gerade eure antworten durchgelesen...sehr sehr interessant..bin richtig neugierig geworden...
hab 2 fragen
1. wann sollte man sich bewerben??
2. Wie hoch sind die kosten pro semester + unterhalt etc???
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Kosten: Schweineteuer wie an allen Privaten.
Ca. 700¤ pro Monat (+ hohe Mieten in München)
Dafür: sehr gutes Studienkonzept + geile Stadt
Bewirb dich möglichst früh, da ist die Chance höher, genommen zu werden.
NEWS:
Neue Studienrichtungen an der MBS
Bisher gab es die Auswahl zwischen ENglisch+Spanisch
Englisch+Französisch
Englisch+Italienisch
Jetzt wird als Alternative zur zweiten Fremdsprache eine Vertiefung
"ASIA - PACIFIC" und "ARABIA - MIDDLE EAST" angeboten (so ähnliche bezeichnungen).
Das sind Kulturraumstudien, Arabisch oder CHinesisch lernst Du dabei allerdings nicht, das ist in 3 Jahren ja auch kaum möglich.
Abschluss ist ebenfalls der Bachelor of Arts in international business.
Chinesisch kannst Du aber fakultativ nebenher belegen, wenn Du Grundkenntnisse erwerben willst. Ich habs versucht, aber dann abgebrochen, da ich nicht glaube, dass man diese Sprache so schnell erlernen kann.
Ein fakultatives Angebot für Hocharabisch gibt es noch nicht, bei großem Interesse der Studenten werden neue Angebote aber sehr flink eingerichtet.
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
tut mir leid, aber warum in aller welt sollte man in München an dem Fischkutter MBS für 700¤/monat studieren, wenn man doch an den Schlachtschiffen LMU, TU 100 Meter weiter für 0¤/Monat studieren kann?
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Kleine Schiffe sind schneller und wendiger als große Öltanker.
Ausdrücke wie Fischkutter verbitte ich mir, von mir wirst Du keine populistischen Anfeindungen zu lesen bekommen.
Natürlich zählen LMU und TU zu den besten Universitäten deutschlandweit, ohne Frage. Sie sind aber eben auch keine Business Schools, somit haben sie auch andere Zielsetzungen.
Wissenschaftliche Tiefe wirst Du an der LMU eher erfahren.
Wenn es Dir um deine Soft Skills, um Deine sozialen Kompetenzen geht (z.B. kritisieren ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen mit Ausdrücken wie Fischkutter), dann ist die MBS erste Wahl. Interkulturelle Kompetenz und obligatorische Fremdsprachen sowie allgemeinbildende Inhalte (Philosophie, Kunstgeschichte, Literatur), die einen BWLer über seinen fachlichen Tellerrand gucken lassen, gibt es auch nur an der MBS.
"international business" und klassische BWL lassen sich ohnehin nicht so ohne weiteres vergleichen.
Den Vorteil von der Lehre in kleinen Gruppen brauche ich wohl nicht noch einmal zu erläutern.
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
ok bin ein bisschen übers ziel rausgeschossen. zum thema über den tellerrand rausschauen: erstens bekommt man bei den großen automatisch einiges von den anderen fachbereichen mit (im gegensatz zu reinen busines schools). aber vor allem ist es ja wohl echt ein megafettnäpfchen als mbsler zu behaupten bei den anderen würde man nicht über den tellerrand rausschauen angesichts der tatsache, dass man bei der TU zusätzlich zu dem ganzen BWL-kram im umfang von 40SWS an einem technischen fachbereich, zumeist mit den ganzen spezialisten noch mitstudiert.
zum thema soft skills, sprachen, praktika: ist eigentllich selbstverständlich, gehört deshalb nicht in die uni, muss sich jeder selbstständig drum kümmern anstatt dazu wie an fhs oder business schools gezwungen zu werden.
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Na dann hast du ja noch was zu tun :-)
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22.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Da kommen ja für das Studium locker 30.000 ¤ zusammen. Warum geht ihr dann nicht gleich an die WHU, HHL oder EBS, kostet genauso viel und ist wesentlich bekannter. Oder am besten gleich an die LSE gehen.
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23.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
So bekannt sind WHU, Ebs oder HHL auch wieder nicht, zumindest was das Professorenurteil betrifft. Von den Professoren würde man doch erwarten können, dass sie von ihrem Fach eine Ahnung haben. Was whu, ebs oder hhl fehlt, ist z.B. der Schwerpunkt Asia Pacific Raum, dies ist die Zukunft schlechtin. V.a. fehlt diesen Hochschulen ein entscheidender Punkt "die Weltstadt mit Herz", wie München allgemein bekannt ist. Es gibt nun mal auch ein Leben neben dem Studium. Ich möchte nicht 4 oder 5 Jahre meines Lebens in einem Kaff verbringen. Diese vergeudete Lebenszeit kann man mit allem Geld der Welt nicht kaufen.
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23.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Natürlich gibt es auch an ebs oder WHU einen "Asia-Pacific" Schwerpunkt. Wenn du willst kannst du Chinesisch oder Japanisch als Fremdsprache belegen (eine Wahl, die dich vor Studienbeginn bereits für 2 Woche zu einem vertiefenden Sprachkurs nach Shanghai bring), dies dann im Studium fortsetzen (in Kleingruppen mit Muttersprachlern als Dozenten) und dann ins Ausland an eine unserer 3 Partnerunis in Singapur, 2 Partnerunis in Thailand, unsere Pratneruni in Korea, China usw. vertiefen. Kein Problem! Das ist also kein Argument.
Sicherlich kann man dagegen sagen, dass Vallandar oder Oestrich-Winkel keine tollen Städte sind. Wenn einem also das Leben vor die Qualität geht (wobei man hier einschränken muss, dass Vallandar direkt bei Koblenz und Oestrich-Winkel in unmittelbarer Nähe zu Wiesbaden, Mainz und auch, etwas weiter, Frankfurt liegt) ist München vielleicht wirklich die bessere Wahl. Diese Präferenzordnung lässt aus meiner Sicht aber auch Rückschlüsse auf die Art des Studenten zu (meine Meinung).
Ein Punkt noch zu der Bekanntheit: Bei den Professorentipps erzielt die WHU inzwischen recht respektable Ergebnisse, auch die ebs hat hier inzwischen ein wenig augebaut. Das man hier nie führend sein wird, liegt auf der Hand: viele staatlichen Professoren können mit der privaten Konkurrenz und deren Strukturen nur wenig anfangen. Das ist teilweise aber auch durchaus als Lob zu verstehen, denn z.B. der Fokus auf die Lehre gehört eben zum ureigensten Konzept der Privatunis auch wenn dies auf wenig Verständnis in vielen rein forschungsgetriebenen Fakultäten stößt. Das ebs und WHU aber einer breiten Öffentlichkeit deutlich bekannter sind, lässt sich auch an einem einfachen Experiment zeigen: Gehe doch mal in Lexis/ Nexis oder Factiva und suche in den letzten 3 Monaten Pressenennungen von WHU, ebs und MBS. Du wirst für die beiden erstgenannten ca. 100-150 Hits bekommen (also Pressenennungen, wechselt natürlich je nach Zeitraum etwas) und für die MBS irgendetwas zwischen 3-7. SO zumindest meine Erfahrung. Ich glaube nicht, dass man auf dieser Basis an öffentlicher Wahrnehmung gewinnt. Für mich ist das einzige Asset der MBS die Stadt - und da kann ich auch an die exzellente TU gehen (die übrigens auch eine tolle Infrastruktur bietet und soweit ich weiß, auch nicht übermäßig überlaufen ist)
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23.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
erhält man denn eine unterstützung vom staat??
z.B bafög??
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24.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Es gibt nun mal Menschen, die nicht alles der erhofften Karriere unterordnen wollen. Gerade die genannten Städte wie Wiesbaden oder Koblenz sind mit München gar nicht zu vergleichen.
Die WHU, ebs und HHL sind im Professorenurteil bestenfalls mittelmäßig, da sie in der Forschung eben auch bestenfalls mittelmäßig sind. Havard und Standford sind auch private Hochschulen. Ich würde aber jede Wette eingehen, dass diese Hochschulen auch im deutschen Professorenurteil hervorragend abschneiden würden.
Die TU München ist zwar relativ überschaubar im Vergleich zur LMU (250 anstatt 800 Studenten in der Vorlesung). Aber im Vergleich zur MBS (ca. 30 Studenten in der Vorlesung) ist die TU ziemlich überlaufen. An der TU sind keine Auslandssemester und Auslandspraktika verpflichtend. Außerdem bietet die TUM eine eher technikorientierte BWL an, die wesentlich von der klassischen BWL-Ausbildung unterscheidet.
Was die MBS und TUM gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass der Wissenschaftsrat vor ein paar Jahren die BWL-Ausbildung an der TUM als FH-Niveau eingestuft hat, was sicherlich für das Ausbildungsniveau spricht.
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24.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
In Punkto Fachwissen ist es schon richtig, dass staatliche UNIs vom Kaliber der LMU von keiner privaten Hochschule zu toppen sind. Die wissenschaftliche Elite der Zukunft studiert an den staatlichen TOP-Unis, ohne Frage
Business School haben sich aber nie zum Ziel gemacht, eine wissenschaftliche Elite für die Forschung heranzuziehen, sondern gute Führungskräfte auszubilden. Ich glaube schon, dass es unter diesem Gesichtspunkt Sinn macht, die Lehre nicht ausschließlich auf Fachwissen zu beschränken. Die Art und Weise, wie Aufgaben an Mitarbeiter herangetragen werden, wie Ideen präsentiert werden, wie diskutiert und kritisiert wird, ist neben Fachwissen in Führungsfunktionen von entscheidender Bedeutung. Diese Soziale Kompetenz wird nur an den privaten Hochschulen ausreichend vermittelt.
Das bedeutet ja auch nicht, dass man sämtliche theoretische Tiefe dafür über Bord schmeißen muss, sondern dass man sie auf ein für Führungsfunktionen sinnvolles Maß reduziert, um eben noch Raum für die Soft-Skills zu haben.
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25.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
...finds trotzdem heftig 700,00 EUR??? dann würd ichs erstmal an einer sehr guten staatlichen FH versuchen (dazu gibts ja mittlerweile auch Beiträge).. oder halt gleich an die Uni
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26.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
700¤ sind viel Geld, zudem noch die teuren Münchner Mieten.
Die Hochschule finanziert sich nur durch Studiengebühren.
MBS ist eine gemeinnützige GmbH, das geld was reinkommt, geht also nicht in die Taschen der Eigentümer.
Der Finanzaufwand einer solchen Hochschule, gerade in München, ist einfach immens. Ich glaube am teuersten sind die Dozenten, da sie sich auf wenige Studenten verteilen (Gruppenstärke 30 Leute).
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26.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Falsch, das gGmbH Siegel bedeutet nur, dass kein gwinn über Ausschüttungen weitergegeben wird, über Löhne/ Gehälter sehr wohl!
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27.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
1. ich möchte keinem auf den schlips treten, aber die ebs mit der mbs zu vergleichen ist absurd
2. die ebs london nimmt kein mensch ernst. ein jammer, dass diese uni den namen "ebs" trägt. dort kaufen sich nur wohlhabende russen aus london ein, dazu stehen die dann aber auch ;-)
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28.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich weiß nicht, ob ebs London, ebs Paris oder ebs Oestrich-Winkel besser klingt. Man sollte sich fragen, warum ebs Oestrich-Winkel eben ebs heißt. Etwas Ahnenforschung würde hier weiterhelfen. Die ebs Oestrich-Winkel nimmt man in Deutschland auch nicht ernst. Von der deutschen Forschungsgemeinschaft werden in diesen Tagen die Kandidaten für die Elite-Universitäten ausgewählt, in drei Kategorien, Zukunftskonzept, Forschungscluster und Graduiertenkollegs. Die selbst ernannten führenden Wirtschaftshochschulen whu, ebs und hhl kommen nicht einmal in den Verdacht, in eine solche Kategorie gewählt zu werden.
Was die staatlichen Unis bisher versäumt haben, ist die Selbstvermarktung, das können die privaten besser. Nachdem jetzt auch an den staatlichen Unis Studiengebühren eingeführt werden und wie gesagt der Konkurrenzkampf um Forschungsgelder und den Titel "Elite-Uni" losgeht, darf man gespannt sein, wo sich die privaten zukünftig positionieren werden. Soweit ich weiß, verfügt keine der privaten Hochschulen über genügend Mittel, um nachhaltig Forschung zu betreiben. Auch richtige Forschertypen würden sich auch nicht dort verirren.
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28.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Die ebs nimmt man in Deutschland nicht Ernst? Da sind die vor allem die Top-Tier Investmentbanken und Consulting-Firmen aber ganz anderer Meinung, auch wenn WHU und HHL noch besser sind.
Du hast leider den Sinn von WHU, EBS und HHL nicht verstanden. Dort werden keine Forscher ausgebildet, dort soll die Führungselite von morgen ausgebildet werden. Deswegen haben die drei, übrigens nichtmal dazu berechtigt - da keine Uni, keine Anträge gestellt. WHU, EBS und HHL sind Hochschulen im Universitätsrang mit Promotions- und Habilitationsrecht. Um sich Universität schimpfen zu müssen, braucht man mehrere Fachbereiche.
Und diese Elitenausbildung klappt auch ganz wunderbar. Du wirst sicher schon Absolventenstudien gesehen haben, oder?
Wobei ich auch bemerken muss, auch als Student an einer staatlichen Uni, dass von diesen natürlich auch High Potentials kommen, aber nicht in dem Maße wie von den 3 wichtigen Privaten.
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28.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
eben, was soll dieser kommentar? ebs und whu wollen keine forscher, sondern leute, die schnell in die praxis gehen und da einen guten job machen. schau dir die adressen und durchschnittsgehälter an und dann findest du das bestätigt.
noch etwas: whu ist vor der ebs positioniert, natürlich auch weil sie kleiner ist und dadurch bessere leute hat. würden bei den gut 200 ebslern die 120 schlechtesten gehen dann wäre es auch anders.
ABER: die hhl ist ganz klar hinter der whu und hinter der ebs positioniert. das steht fest und wird einem von jedem professor, berater, banker usw. bestätigt. außerdem ist sie in leipzig, da wollte ich nicht studieren....
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28.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ja, die HHL ist in einer Großstadt und die ebs und whu sind in Dörfern, nein also im Vergleich gesehen, seh ich durch die Stadt Leipzig da nur Vorteile. Was anderes wäre es, wenn die WHU in München oder Köln wäre ^^.
Ich weiß nur, dass an der HHL mehr Leute ins IB und Consulting gehen als an ESB und WHU (also jeweils relativ bezogen auf die Absolventenzahl der jeweils eigenen Hochschule).
Wobei ich auch kein Zweifel daran hab, dass whu die Nr.1 in Deutschland ist, siehe u.a. Financial Times Rankings, wo ebs und whu noch nichtmal dabei sind(europaweite Rankings).
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28.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Weil die ebs (noch) kein EMBA Programm anbietet. Und was nicht angeboten wird, kann auch schlecht geranked werden.
Das mit der Forschung ist ein zweischneidiges Schwert. Natürlich ist der Bildungsauftrag der PRivaten nicht in erster Linie Forscher auszubilden. Aber auch die Privaten haben inzwischen erkannt, dass man eine gute Forschungsleistung bruacht, um ein langfristiges Renomee aufzubauen. Und sowohl WHU (etwas besser) und ebs (etwas weniger gut) haben deshalb konsequent die Forschungsleistung erhöht, so dass beide jetzt im CHE Forschungsranking unter die 15 forschnungsstärksten BWL-Fakultäten geranked wurden.
Zur ebs Namensgeschichte: Die ebs wurde in den 70er Jahren gegründet und hat sich mit anderen ebsen zusammengeschlossen, um ein europäisches Hochschulnetzwerk zu bilden. Das klappte nicht, weil die einzelnen Hochschulen einen unterschiedlichen Fokus setzten und unterschiedliche Märkte bearbeiteten. Während die ebs London und die Satelitten in PAris, Madrid usw. eher weiter auf der Welle der FH ritten hat sich die ebs Oe-Wi zur wissenschaftlichen Hochschule weiterentwickelt mit klarem Fokus auf Qualität. Deswegen hat sie sich schon seit über einem Jahrzehnt konsequent von den anderen ebsen abgespalten, unterhält keine Austauschpartnerschaften mehr mit ihnen und hat auch sonst nichts mit ihnen zu tun, Der offizielle Parter des internationalen ebs Systems in Deutschalnd ist die MBS. Um die abspaltung von den anderen ebsen zu dokumentieen wird die ebs Oe-Wi auch dieses Jahr eine neue Corp.-Identity bekommen. International steht der Name ebs sowieso hauptsächlich für die ebs Oe-Wi, schließlich ist dies die einzige Hochschule aus dem Verbund, die Forschung betreibt und publiziert, und hat auch eine Menge Absolventen, die im Ausland einsteigen (natürlich vor allem die Investmentbanker, die trotz des Rufs der ebs Lodnon als Absolbventen der ebs Oe-Wi keine Probleme haben in London einzusteigen).
Zur HHL: Eine gute private Uni, allerdings mit zwei Nachtelen. Zum einen ist die Fakultät sehr klein im Vergelich zur ebs oder WHU, was zu weniger Vertiefungsmöglichkeiten, Spezialisierungen und Forschungsleistungen führt. Zum anderen wird auf die HHL durch den Wegfall der Diplomstudiengänge ein massives strukturelles und finazielles Problem zukommen. Eine der wichtigsten Finanzquellen der HHL war bisher das Hauptstudium, ein Grundstudium wurde nicht angeboten. Dadurch unterschied sich die HHL auch von den anderen Privaten, die kaum einen Quereinstieg zuliesen. Werden diese Stufen nun durch Bachelor und Master erstetzt, so steht die HHL bei den Masterstudiengängen im deutlcih stärkeren Wettbewerb sowohl von Deutschen als auch internationalen Anbietern. Für einen grundständigen Bachelorstudiengang fehlen dort allerdings bisher die Voraussetzung hinischtlich Infrastruktur und Personal. Ich hoffe, dass die HHL dieses Problem meistern kann, da ich einige sehr gute Absolventen von dort kenne und die Schule als gute Ergänzung zu den anderen Privaten empfinde, allerdings werden sicherlich erst mal schwere Zeiten auf sie zukommen.
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30.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Es ist doch lächerlich zu behaupten, dass die ebs-Gruppe international durch die ebs-oestrich-Winkel bekannt wird. Das sollte man jemanden in Paris, London oder Madrid erklären. Richtig ist, dass die ebs oestrich-winkel als Mitglied dieses Hochschulverbund gegründet wurde. Die Behauptung, dass die anderen ebs (also ebs London, Paris, Madrid) auf FH-Welle ritt, während die ebs oestrich winkel sich weiter zu wissenschaftlichen Hochschule weiterentwickelt, ist auch lächerlich. FH ist eine reine DEUTSCHE Angelegenheit, die im Zuge des Bologna-Prozesses wieder verschwinden wird (Gott sei Dank). Die ebs oestrich winkel ist in der deutschen Forschungslandschaft überhaupt nicht sichtbar, bestenfalls in der anwendungsorientierten Forschung wie die FHs.
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30.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Naja, Ich würde Universität nicht gleich einem Schimpfwort gleichsetzen. Es gibt eine Menge Leute, die sich gern Universitäten nennen wollen aber nicht dürfen. Deswegen die lächerlichen Täuschungsversuche wie International University.
Die Führungselite von morgen soll von der ebs kommen. Das wäre der endgültige Todesstoß für Deutschland. Diese Schmalspurstudenten sollen Deutschland führen? Merkel, Stoiber, Fischer, Schröder, Müntefering und co. kommen alle nicht von der ebs. Im Gegensatz zu Science Po, Harvard und Cambridge.
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30.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Es hört sich so an, als ob der nächste Nobelpreisträger von der ebs kommen würde. Das würde ich wohl in diesem Leben nicht mehr erleben.
Lounge Gast schrieb:
>
> Weil die ebs (noch) kein EMBA Programm anbietet. Und was
> nicht angeboten wird, kann auch schlecht geranked werden.
> Das mit der Forschung ist ein zweischneidiges Schwert.
> Natürlich ist der Bildungsauftrag der PRivaten nicht in
> erster Linie Forscher auszubilden. Aber auch die Privaten
> haben inzwischen erkannt, dass man eine gute
> Forschungsleistung bruacht, um ein langfristiges Renomee
> aufzubauen. Und sowohl WHU (etwas besser) und ebs (etwas
> weniger gut) haben deshalb konsequent die Forschungsleistung
> erhöht, so dass beide jetzt im CHE Forschungsranking unter
> die 15 forschnungsstärksten BWL-Fakultäten geranked wurden.
> Zur ebs Namensgeschichte: Die ebs wurde in den 70er Jahren
> gegründet und hat sich mit anderen ebsen zusammengeschlossen,
> um ein europäisches Hochschulnetzwerk zu bilden. Das klappte
> nicht, weil die einzelnen Hochschulen einen unterschiedlichen
> Fokus setzten und unterschiedliche Märkte bearbeiteten.
> Während die ebs London und die Satelitten in PAris, Madrid
> usw. eher weiter auf der Welle der FH ritten hat sich die ebs
> Oe-Wi zur wissenschaftlichen Hochschule weiterentwickelt mit
> klarem Fokus auf Qualität. Deswegen hat sie sich schon seit
> über einem Jahrzehnt konsequent von den anderen ebsen
> abgespalten, unterhält keine Austauschpartnerschaften mehr
> mit ihnen und hat auch sonst nichts mit ihnen zu tun, Der
> offizielle Parter des internationalen ebs Systems in
> Deutschalnd ist die MBS. Um die abspaltung von den anderen
> ebsen zu dokumentieen wird die ebs Oe-Wi auch dieses Jahr
> eine neue Corp.-Identity bekommen. International steht der
> Name ebs sowieso hauptsächlich für die ebs Oe-Wi, schließlich
> ist dies die einzige Hochschule aus dem Verbund, die
> Forschung betreibt und publiziert, und hat auch eine Menge
> Absolventen, die im Ausland einsteigen (natürlich vor allem
> die Investmentbanker, die trotz des Rufs der ebs Lodnon als
> Absolbventen der ebs Oe-Wi keine Probleme haben in London
> einzusteigen).
> Zur HHL: Eine gute private Uni, allerdings mit zwei
> Nachtelen. Zum einen ist die Fakultät sehr klein im Vergelich
> zur ebs oder WHU, was zu weniger Vertiefungsmöglichkeiten,
> Spezialisierungen und Forschungsleistungen führt. Zum anderen
> wird auf die HHL durch den Wegfall der Diplomstudiengänge ein
> massives strukturelles und finazielles Problem zukommen. Eine
> der wichtigsten Finanzquellen der HHL war bisher das
> Hauptstudium, ein Grundstudium wurde nicht angeboten. Dadurch
> unterschied sich die HHL auch von den anderen Privaten, die
> kaum einen Quereinstieg zuliesen. Werden diese Stufen nun
> durch Bachelor und Master erstetzt, so steht die HHL bei den
> Masterstudiengängen im deutlcih stärkeren Wettbewerb sowohl
> von Deutschen als auch internationalen Anbietern. Für einen
> grundständigen Bachelorstudiengang fehlen dort allerdings
> bisher die Voraussetzung hinischtlich Infrastruktur und
> Personal. Ich hoffe, dass die HHL dieses Problem meistern
> kann, da ich einige sehr gute Absolventen von dort kenne und
> die Schule als gute Ergänzung zu den anderen Privaten
> empfinde, allerdings werden sicherlich erst mal schwere
> Zeiten auf sie zukommen.
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30.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Merkel. Fischer und Co vielleicht nicht, aber Jochen Zeitz, CEO von Puma, oder Kai-Uwe Ricke, CEO der Dt. Telekom....
Ich habe nie behauptet (und wer mein Post liest, sieht das auch deutlich), dass ebs oder WHU die Speerspitze der dt. BWL-Forschung bilden würden, nur ist das Vorurteil, dass private Hochschulen die Forschung völlig vernachlässigen, inzwischen ebenso veraltet und falsch.
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30.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
"FH ist eine reine DEUTSCHE Angelegenheit, die im Zuge des Bologna-Prozesses wieder verschwinden wird (Gott sei Dank)."
Nein, die gibts auch anderswo
'University of Applied Science" bzw. Hoogschools oder so in NL z.B.
"Die Führungselite von morgen soll von der ebs kommen. Das wäre der endgültige Todesstoß für Deutschland. Diese Schmalspurstudenten sollen Deutschland führen? Merkel, Stoiber, Fischer, Schröder, Müntefering und co. kommen alle nicht von der ebs. Im Gegensatz zu Science Po, Harvard und Cambridge. "
LoL, ich hab doch die Führungselite gemeint, damit mein ich nicht die Politiker!! In der Politik befinden sich großteils Juristen, welche auf dem normalen Arbeitsmarkt gescheitert sind.
Die Führungselite wird sich bald in Chefetagen von Dax-Unternehmen wiederfinden. Diese Unternehmen sind auch maßgeblich für den Wohlstand eines Landes verantwortlich und die Politik richtet sich im Prinzip nach den Bedürfnissen der Wirtschaft.
Den direktesten Einfluss auf politische Entscheidungen hat man als Lobbyist und nicht als Politiker.
Wie kommst du du drauf, dass es fähige Leute in der Politik gibt?
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31.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
FH ist sicherlich nicht eine so reine deutsche Angelegenheit, in Österreich und der Schweiz gibt es sie auch. Selbst in Großbritanien gab es sie (colleges). Nach einer Hochschulreform sind sie einfach universities. Meiner Meinung nach werden die Unterschiede zwischen Universität und FH im Zuge des Bologna-Prozesses verschwinden.
Soweit ich weiß, unsere Kanzlerin ist Physikerin und keine Juristin. Wie dem auch sei, beide Fächer werden weder von ebs noch von whu noch von hhl angeboten. An diesem Beispiel merkt man, was den privaten Hochschulen noch feht, um Elite-Universitäten zu werden.
Zu der Führungselite zählen für mich eben Führungskräfte aus Politik, Wissenschaf und Wirtschaft. Die Unternehmensberater stehen eher hinten daran. Wieviele Vorstände von DAX-Unternehmen kommen von der ebs, whu oder hhl? Was die da produzieren, lässt gerade eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung vermissen!
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31.01.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ja unsere Kanzlerin ist Physikerin. Ich habe auch geschrieben, 'die meisten Politiker sind Juristen' und nicht 'alle Politiker sind Juristen'.
whu, hhl und ebs sind keine Elite-Universiäten, ganz recht, wollen sie auch gar nicht werden. Um genau zu sein, sind es nichtmal Universitäten. Das ändert nichts daran, dass der durchschnittliche whu/hhl/ebs-Absolvent in seinem Leben mehr erreicht als der durchschnittliche Mannheim-Absolvent.
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01.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Zu Deiner Dax-Frage: Z.B. der Telekom-Vorstandsvorsitzende Ricke sowie der Puma-Chef Zeitz sind Absolventen der European Business School.
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01.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Es sind vielleicht zwei von wieviel? Ich frage mich, ob diese zwei ihren Erfolg wegen oder trotz der ebs geschafft haben, zumal beide haben an der ebs studiert, als die ebs noch eine FH war.
Es ist offenbar kein Hindernis, wenn man an einer privaten FH studiert, um Erfolg im Berufsleben zu haben. Vielleicht wird sich in 20 Jahren der eine oder andere MBS-Absolvent auch in den Vorstandsetagen verirren. Ausgeschlossen ist es nicht.
Die Behauptung, whu/ebs/hhl wollen nicht eine Elite-Uni werden, klingt für mich etwas trotzig, wie wenn ein fh-Student behauptet, er wolle an der fh studieren, weil es dort praxiserfahrene Dozenten gebe und nicht diese praxisfernen Uni-Professoren.
Ob jemand im Leben etwas erreicht, hängt nicht primär davon ab, wo man den Abschluss macht oder überhaupt einen Abschluss. Ich wäre froh, wenn ich einfach ein Unternehmen erben und einfach Chef spielen würde.
Ich bin froh, dass in Deutschland der Gedanke Elite-Universität nicht mehr tabuisiert wird und es unter den deutschen Hochschulen einen solchen Wettbewerb um den Titel gibt. Leider sind die privaten Hochschulen zu klein und zu unbedeutend, so dass sie da außen vor bleiben müssen.
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01.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Wenn du bedenkst, dass die ebs erst seit den achtzigern sich wirklich etabliert hat, so ist es logisch, dass die ersten CEOs erst jetzt langsam hervorkommen können. Das die ebs von Vorständen als sehr gute Uni wahrgenommen wird, sieht man alleine an den ganzen Vorstandskindern, die dort studieren (das sind wirklich eine Menge, wobei ich die Namen natürlich nicht aufzählen werde). Diese würden wohl kaum zur ebs gehen, wenn diese auf Vorstandlevel in D einen schlechten Ruf hätte...
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01.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
"Die Behauptung, whu/ebs/hhl wollen nicht eine Elite-Uni werden, klingt für mich etwas trotzig, wie wenn ein fh-Student behauptet, er wolle an der fh studieren, weil es dort praxiserfahrene Dozenten gebe und nicht diese praxisfernen Uni-Professoren."
Schlag doch doch nochmal im Lexikon nach, was eine Universität ist. Die genannten Hochschulen sind die besten für BWL, aber eine Elite-Uni macht ein breites Fächerspektrum mit überall führender Lehre und Forschung aus. LMU und TU München sind dafür Beispiele. whu/hhl/ebs allerdings bieten nur BWL und wollen auch nur BWL anbieten. Deswegen wollen sie auch keine Elite-Unis werden.
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
das findest du trotzig wenn ein Student praxiserfahrene Dozenten vorzieht??? ...es gibt sicher noch einige andere gute Gründe an einer (guten!) FH zu studieren aber trotzig find ich das nicht..
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ach - Das ist auch nur so dahergeredet, als hätten Uni-Profs. keine Erfahrungen. Unser Steuern/WP-Prof. hat auch die Examen hinter sich. Andere Lehrstühle arbeiten u.a. mit BMW, Continental und anderen großen Firmen zusammen.
FH-Prof. wird man doch nur, wenn man dann in der Praxis nicht mehr weiter kommt/gescheitert ist, dann kann man eine zweite Karriere als FH-Prof. versuchen.
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich weiß, was eine Universität ist. Im Gegensatz zu den ebs-Absolventen habe ich gott sei Dank eine universitäre Ausbildung genossen und versuche doch die ganze Zeit zu erklären, dass die ebs eben KEINE Universität ist. Trotzdem wirbt die ebs mit irreführenden Titel wie "International University" oder "Hochschule mit Universitätsrang" (es sind offizielle Bezeichnungen auf der Homepage der ebs). Haben die bei der ebs kein Geld für ein Lexikon oder sind das Minderwertigkeitskomplexe?
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Genauso kann man sagen, wissenschaftliche Hochschule wird man doch nur, wenn man den Status einer Universität nicht geschafft hat.
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich dachte, die ebs versucht gerade, eine 2. Fakultät aufzubauen, um endlich Universität zu werden. Ihr fehlt nur noch das liebe Geld.
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Blödsinn, der ofizielle Titel ist "Hochschule im Universitätsrank". Sowohl dieser Name als auch der Name International University muss vom hessischen Kultusministerium genehmigt werden und wurde gehnehmigt, sonst dürfte er nicht getragen werden. Mit diesem Titel ist die ebs (genauso wie die WHU) einer Universität in den Rechten gleichgestellt, d.h. sie verfügt über ein eigenes Promotionsrecht und Habilitationsrecht. Deshalb kann man als ebs/ whu/ hhl Absolvent mit ruhigem Gewissen sagen, dass man eine universitäre Ausbildung genossen hat.
Und noch ein kurzer Kommentar zum Standesdünkel hier: Glaubt ihr wirklich, dass euch die tatsache, dass eure Hochschule mehrere Fakultäten hat zu besseren oder Fähigeren Absolventen macht? Oder das ihr deshalb besser auf die Wirtschaft vorbereitet seit?
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02.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Das ist aber wirklich Blödsinn, dass der Name International University vom hessischen Ministerium genehmigt wurde. Der Titel University ist in Deutschland gar nicht geschützt und existiert für deutsche Behörden überhaupt nicht. Ich kenne auch ein paar andere "international universities" in Deutschland, die eher unseriös arbeiten. Die ebs ist nun mal keine Universität, deswegen kann sie auch keine universitäre Ausbildung anbieten. Sonst könnten die Universities of Applied Sciences (sprich FH) auch eine universitäre Ausbildung anbieten. Und noch mal mir scheint der ebs ein Lexikon zu fehlen. Zu einer Universität gehören mehr als zwei Fakultäten. Aber wenn man noch nie bei einer richtigen Universität war, kann man das ja auch nicht verstehen. Dafür habe ich volles Verständnis.
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03.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
kann mich dem Poster über mir anschließen was die englischen Bezeichnungen betrifft - Reutlingen (FH) nennt sich "University" und die LMU (die eigentliche Uni) wird im Englischen zur "Munich School of Management" - verkehrte Welt könnte man meinen, ist den Hochschulen anscheinend völlig freigestellt...
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03.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Es tut mir leid, aber was du sagst ist schlicht falsch! Der offizielle Name der ebs (wie auch der WHU) lautet "private Hochschule im Universitätsrank", beide Hochschuen haben sämtliche Rechte und Pflichten einer Universität (d.h. sie haben Habilitations- und Promotionsrecht, müssen allerdings auch Universitätsprofessoren berufen). Professoren der ebs und WHU können sich dementsprechend auch Univ.-Prof. nennen.
Inwieweit der Titel University in Deutschland geschützt ist, kann ich dir nicht sagen. Was ich dir aber versichern kann, ist die Tatsache, dass eine staatlich anerkannte Hochschule/ Universität bei einem Namenswechsel der akademischen Bezeichnung (wie z.B. der Namenswechsel hin zur Int. University) eine Ministerialerlaubnis braucht. Und diese wurde natürlich auch für den Namen Int. University eingeholt.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich deinen Punkt nicht verstehe: Glaubst du wirklich, dass der Namensunterschied zwischen private Hochschule im Universitätsrank und Universität irgendeine Auswirkung auf Qualität der Ausbildung oder Absolventen hat? Ich sehe ein, dass es Unterschiede zwischen FH und Universität gibt, da man hier hinsichtlich Promotionsmöglichkeiten/ Habilitationsmöglichkeiten eingeschränkt ist. Aber diese Unterschiede entfallen ja gerade eben bei einer privaten Hochschule im Universitätsrank.
Außerdem verbitte ich mir, deine letzte Unterstellung: Ich habe auf drei Kontinenten in einer "privaten Hochschule im Universitätsrank" und zwei Universitäten studiert, und habe damit jede Menge Vergleichsmöglichkeiten.
Und noch eine letzte Bemerkung: Niemand in den Unternehmen in denen ich Praktika gemacht habe noch in dem Unternehmen in dem ich jetzt arbeite. wäre auf die Idee gekommen zu behaupten, dass ebs oder WHU keine Unis sind - was du hier veranstaltest ist eine reine Haarspalterei, die an den betrieblichen Wahrnehmungsrealitäten weit vorbei geht.
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05.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Warum unterstelltst Du der EBS eigentlich dauernd, unbedingt Universität sein zu wollen? Behauptet doch gar keiner. Auf Universitätslevel ist sie trotzdem, hat aber eben nur eine Fakultät.
Was es einem BWL Studenten an Mehrwert bringen soll, wenn neben seiner Fakultät noch zwei andere, sagen wir mal altgriechische Philologie und Theologie existieren, ist mir schleierhaft. Die Zahl der Fakultäten einer UNI schlägt sich wohl kaum auf die Qualität der Lehre in BWL wieder. Aber mir als minderbemitteltem FH Studenten ist da bestimmt irgendein analytischer Fehler unterlaufen, da man ja sowiso nur auf der UNI analytisches Denken überhaupt erst lernen kann.... ja so ein Schmarrn
EIne "Elite UNI" hat bis auf BWL hervorragende FakultätenUnd das sage ich als ein in euren Augen sowiso minderbemittelter FH Student.
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05.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ups, da hab ich wohl etwas voreilig gepostet, das Anhängsel sollte folgendes Szenario Aufzeigen.
Man stelle sich eine UNI vor mit 8 Fakultäten. Davon seien 7 ELITE und die BWL-Fakultät nur "gut". Diese Uni wäre also eine ELITE-Uni
Nun stellt euch noch eine Uni mit acht Fakultäten vor, davon seien 7 Fakultäten "gut", BWL aber Elite. Diese Uni wäre also eine "gute" Uni
An diesem Beispiel kann man sehen, wie irreführend der Begriff "Elite"-Uni ist. Er beschreibt eben nur einen hohen Index der Qualität der einzelnen Fakultäten insgesamt.
Über Begrifflichkeiten wie "University" zu streiten ist doch Haarspalterei.
Bezeichnungen wie "Universität", "Fachhochschule" oder "wissenschaftliche Hochschule" sind doch nur Rechtsformen und somit lediglich Verpackungen, aber auf den Inhalt kommt es an.
Wie lange gibts die EBS eigentlich schon? Hat sie irgendeine gemeinsame Geschichte mit der EBS Paris und Madrid?
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05.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Wirklich interessante Beiträge hier...auch die Qualität steigt hier mit der Quantität wesentlich an, man sieht hier wirklich einen spannenden Argumentationsbogen, wenn man die ganze Seite von oben nach unten ließt. Mit Anfang-Climax- und tragischem Ende.
Ich selber studiere auf der Columbia Univ. NY und muss sagen es war wirklich viel Vorbereitung nötig ( 1 Jahr lang habe ich SAT I und SATs II gerlernt und natürlich, obwohl ich während der 11 ein Jahr in Oxford verweilte, kam ich um Vokabelpauken nicht umher.
Zur allgemeinen Diskussion, die sehr deutsch-zentristisch geführt wird, muss ich doch eines mal ausführen, da hier das Bild vom Ausland völlig ausgeblendet wird.
Ich kann nur aus meinem Erfahrungshorizont aus argumentieren, dass bisher fast alle Universitäten oder Fachhochschulen die hier genannt worden sind im Ausland und somit auch bei ausländischen Firmen kaum bis nicht bekannt sind.
In England und den USA, ist München durchaus ein Begriff und so wundert es kaum jemanden hier auf dem NY-Campus, dass die staatliche TU-München auf dem Weltrangplatz 52. der internationalen Universitäten aufgeführt wird. ( nachlesbar in den neuen Rankings der Hong Kong University in Cooperation mit 3 der führenden Ivey League Universitäten ( Harvard, Princeton, Stanford )...
Nun, ich hatte per Zufall Kontakt mit einem deutschen Student der Munich Business School oder International Business School MBS wie auch immer hier Abgekürzt wird, der für ein Semester auf der recht bekannten Pepperdine University studierte.
Wir unterhielten uns recht ausführlich über die Veränderung des dt. Hochschulsystems und die Veränderungen in good old Europe ( ausgenommen natürlich GB, wobei diese jetzt ja durch den Tunnel eigentlich fester Bestandteil des Kontinents geworden sind :)
Wie auch immer, Ich empfahl ihm besonders außeruniversitäre Aktivitäten zu verfolgen ( sich z.B in der Politik oder in caritativen Vereinen stark zu machen, da dies den Grundstein für eine wirkliche Persönlichkeit legt.
Ich nehme mich selber mal als Beispiel.
Ich habe das dt. Abitur mit der Note 2,9 abgeschlossen und wurde von den meisten meiner Lehrer als ständiger Mittelfeldspieler eingestuft.
Ich selber bin ( war zumindest in Dt.) aber sehr aktiv, da gebürtiger Düsseldorfer, in der politischen Szene für eine gewisse Partei und hatte dementsprechende Verantwortungen zu tragen.
Zudem war ich freiwillig Helfer der Caritas Düsseldorf und machte während meines Zivildiestes die Ausbildung zum Rettungshilfsassistenten, da ich das Glück hatte, zum letzten Jahrgang gehört zu haben, bei dem die Ausbildung nur 12 Monate dauerte. ( Ich glaube diese ist auf 24 Monate verlängert worden und wäre mir nicht mehr attraktiv erschienen )
Ich erzählte dies dem Studenten ( Gruß nach München btw. ), da nicht die Noten das Entscheidene waren, natürlich hatte ich sehr gut bei den SATs abgeschnitten, aber worauf es wirklich ankommt sind Softskills eines jeden Menschen.
Weiß überhauptnicht ob es inzwischen auch ein dt. Wort dafür gibt.
Wichtig ist wirklich folgendes und werft euren Fokus darauf:
- Caritatives Engagement
- Persönliche Leistungen ( f.ex. Gründung eines kleinen Unternehemen ( f.ex. eines Waschsalongs oder einer Kindertagesstätte, das ist kein Scherz. In meinem Studiengang sind zwei Texanerinnen die soetwas gegründet und betreiben.
Soetwas zeichnet eine Person aus.
- Ein exotisches Hobby oder eine Tätigkeit in der man einfach gut ist ( Geige, Flügel spielen) oder wenn man eine außergewöhlich Stimme hat Vorlesungen französischer Dichtungen zusammen mit Kleinkunstbühnen oder Theatern organisieren oder deutscher Literatur ( sehr gefragt in den USA ).
Es gibt soviele Möglichkeiten sich selber wirklich in Bewegung zu setzten...sich und sein Potential auszuschöpfen.
Wenn Ihr euch auf solche Sachen nebenbei einlasst und auslebt, dann entwickeln sich gewisse Automatismen, die man direkt oder indirekt beeinflussen oder nicht beeinflussen kann.
So entwickeln sich Kontakte, die einem auch Empfehlungsschreiben ausstellen, bei "uns" sogenannte "Recommendations"...
Das ist der Weg...und ich wünsche allen hier, da ich doch eine Energie fühle, die man umsetzen, materialisieren muss, alles Gute auf ihrem Weg in eine Welt die so vielfältig ist, wie die Wege die man selber begehen kann.
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05.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
zu dem Beitrag über mir - ich finde das mit dem caritativen Engagement irgendwie daneben dass man das für eine Bewerbung an einer Hochschule angeben soll/ kann - das ist genauso zwiespältig wie diese pompösen Wohltätigkeitsveranstaltungen für wahlweise Kinder in Afrika/ Aidskranke u.a. ...ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch aber das wird derart angepriesen das es schon fast wieder pervers ist... die Leute denen es wirklich nur um die Sache (also das helfen) geht machen es einfach und schmücken sich nicht damit... meine Meinung
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06.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Wenn die ebs keine Universität werden will und auch nicht ist, kann sie auch keine universitäre Ausbildung anbieten. Es ist mir auch klar, wer an der ebs studiert, kann ja auch die Bedeutung der Philosophie (als Mutter aller Wissenschaften) nicht verstehen. Die ebs_ler haben die Universität von innen auch nie gesehen.
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06.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Auch wenn man das Promotionsrecht hat, ist man noch keine Universität, auch keine Hochschule mit Universitätsrang (Rang schreibt man mit g). Auch die technischen Hochschulen hatten schon Anfang des 20. Jahrhunderts das Promotionsrecht bekommen. Erst Anfang der 80er Jahre durften sie sich technische Universitäten nennen. Die Behauptung, der Name International University sei vom Ministerium genehmigt worden, ist schlichtweg falsch. Man sollte auf der folgenden offiziellen Seite nachschauen
http://www.hmwk.hessen.de/hochschule/...
Dort heißt es schlicht European Business School Oestrich-Winkel. Alles andere (International University oder Hochschule mit Universitätsrang) ist einfach Marketing-Gags. Aber Leute, die keine richtige universitäre Ausbildung genießen bzw. genossen haben, fallen ganz leichtgläubig rein. Die ebs ist eine Universität, ich lache mich tot.
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07.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich hab mich ja seit 2 Monaten nicht mehr gemeldet, aber der Unsinn der hier z.T. gepostet wird muss auch mal korregiert werden.
Ein Blick auf diesen Link: http://www.ebs.de/index.php?id=37... zeigt, dass die ebs bereits in den 80gern den Status einer Wissenschaftliche Hochschule ereicht hat. Sie ist keine FH sondern eine Wissenschaftliche Hochschule die aber nur eine Fakultät hat anbietet und sich demnach nicht Universität nennen darf.
Und zur Philosophie : An der ebs wird das Studium Universale von einem Prof. unterichtet der auch in Cambridge doziert/doziert hat.
Insofern verbiete ich mir solche Kommentare.
Das Studium Universale ist Pflicht und wird mit Klausuren und Referaten abgeprüft.
Zum eigentlich Thema:
ebs,WHU,HHL oder ESCP-EAP und bei den staatlichen Mannheim, Münster, Köln, München, ESB Reutlingen und FFM. Das sind allesamt klasse Unis, wählt das, was eurem Konzept am ehestem entspricht.
(Und nein, diese Aufzählung enthält keine Wertung)
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09.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Korrektur: ESB/ SIB Reutlingen sind keine Unis
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09.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
FFM ist Klasse! Ja sicher!! Und demnächst wird FFM und die Uni Buxtehude in die Ivy-League aufgenommen....
Ihr seid Träumer....
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09.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Naja FFM kann man sicher nicht mit in die Riege der staatlichen Unis aufnehmen, da müssen sie erstmal Leistung zeigen.
Bzgl. staatlich vs. privat: Meffert (ehemaliger Prof. in Münster und Harvard) hat die HHL mit aufgebaut (er war auch viele Jahre parallel zum Marketinginstitut in Münster Rektor der HHL) und die wäre ohne ihn nicht das was sie ist. Gleiches gilt für Baetge (ehemaliger Prof in Münster) der die EBS vorallendingen im Bereich Accounting mit aufgebaut hat. Ich denke an Wissen können also von beiden Seiten alle das gleiche. Kommt dann halt darauf an, was man für Zusatzqualifkationen hat bzw. was einem an einem Studium mehr liegt.
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09.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich habe den Namen Baetge noch nie in Zusammenhang mit der EBS gehört - kann aber seien, dass dies noch vor meiner Zeit war.
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10.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Geht doch in die Uni - Mensch he he
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12.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
wieso spricht hier eigentlich nie jemand von st. gallen? ich finde, dass das eine wirklich hervorragende hsg ist!!!
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13.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
"eine wirklich hervorragende hsg ist"???
was soll das denn heißen? weißt du überhaupt was "hsg" bedeutet??
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16.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
ja weiß ich, hochschule für wirtschafts- rechts- und sozialwissenschaften
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17.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Und ich dachte immer HSG steht für Hochschule St. Gallen. Dafür würde auch sprechen, dass hier die Anfangsbuchstaben passen, bei dener inerpretation weder die Buchstaben noch deren Anzahl...
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17.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Genau so sieht's aus:
HSG = Hochschule St. Gallen !!!
Der vorletzte poster hat keine Ahnung
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17.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
dann würde der Satz 5 Posts über mir aber keinen Sinn machen oder ;)...
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18.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
ist das jetzt die beantwortung meiner frage?
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
aber hallo, schöne diskussionen führt ihr hier. wieso wisst ihr eigentlich so viel über all die unis oder fhs oder wie auch immer bescheid? jeder von euch war schon mindestens ein semester jeweils an einer der institutionen oder wie soll ich das verstehen? also mittlerweile kann ich sagen, dass die ebs zwar nicht schlecht ist, aber nach meinen erfahrungen die mbs gewinnt! übrigens nach der ersten und zweiten richtigen praktika suche oder auch jobsuche, wird man besonders schnell herausfinden, dass fachhochschulen bevorzugt werden, denn theorie kann man nie zu 100 prozent anwenden, denn was nützt einem unternehmen jemand, der in den ersten drei monaten mit seinem besonders großen theoriewissen troz dessem in die praxis eingearbeitet werden muss und schliesslich herausfindet, dass die theorie, die er jahrelang in sich reingeprügelt hat, ihm relativ wenig bringt. ich will nicht damit sagen, dass theorie, die an wissenschaftlichen hochschulen gelehrt wird, unwichtig ist, aber sie ist auf jeden fall nicht DAS wichtigste. man muss sie schon drauf haben, aber kein unternehmen wird dir letztendlich sagen "so, nun wende mal das system gutenbergs an", das ist quatsch.
ich finde es auch besonders gut, das die business-schools, wie die mbs in kleineren gruppen lehrt, denn das ist viel aufschlussreicher, als ein riesen vorlesungssaal, wo ich mich dann auf ne treppe setzten muss, nur weil ich pünktlich zur vorlesung erscheine. ebs wird auch schon langsam zu groß.
wenn ihr euch hier die ganze zeit über irgendwelche privaten streitet, dann schaut euch doch um, was euch am meisten gefällt, macht die aufnahmeprüfung mit und dann werdet ihr ja sehen, ob es was bringt an einer dieser schools zu studieren.
die rankings kommen immer durch interne umfragen zu stande und wenn es den studenten gefällt, dann spricht es doch wohl für sich! wenn ihr auf messen dieser privaten geht, dann werdet ihr schnell herausfinden, dass sich die meinung über die ebs in östrich-winkel geändert hat. da wollen nicht mehr so viele hin, dagegen steigt die bewerberzahl der mbs rapide an, obwohl es nur einviertel im vergleich zur ebs an platz gibt. die nachfrage oder eher gesagt das interesse an der ebs sinkt wohl, aber langsam. das macht aber auch alles nichts, ich sage nur, dass es sich auf jeden fall lohnt an eine der schulen zu studieren, wenn man das nötige kleingeld zur verfügung hat und mal richtig unter stress gesetzt werden will. irgendwann macht es aber auch spaß
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Hmm, gibt es Absolventenstatistiken für die MBS? Bei der EBS gehen > 50% in IB/UB, kann die MBS das überbieten? Ich glaube eher nicht, den IB/UB stellen nur in Außnahmefällen von FHs ein und eigentlich nur von der ESB Reutlingen, wenn überhaupt...
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Junge, da sagst du etwas vernünftiges am anfang, nämlich das man sich über die Dinge äußern soll, von denen man etwas versteht, und dann schreibst du das danach....Schade
Ich will gar nicht auf dein Theorie-Bashing eingehen (das witzig ist, denn was will dir eine Hochschule den sonst beibringen als Theorie? Praxiswissen, dass sagt bereits der Name, kann nur durch das praktizieren nämlich das tatsächliche tun angeignet werden, und dies ist in einer künstlichen Umgebung eben nicht möglich. Man kann höchstens Praxiskontakte und Austausch an einer Hochschule haben, nicht jedoch Praxis selber). Deine Aussagen zur Popularität der ebs und Bewerberzahlen disqualifizieren sich auch: die Bewerberzahlen sind letztes Jahr stark angestiegen und war eine der höchsten in der Geschichte der Hochschule (und dürfte wohl beim zig fachen der euren liegen, auch wenn es hier ein anderer Bewerberkreis ist). Und das sich der Ruf abschwächen würde, bewahrheitet sich bei den wieder hervorragenden Rankingergebnissen des letzten Jahres auch nicht (und ich beziehe mich nicht auf die angreifbaren Karriererankings usw., sondern auf die ziemlich neutralen Personalerrankings).
Natürlich ist die ebs größer, und das hat zur Folge, dass man ein deutlich umfangreicheres Alumninetzwerk hat (mit 1800 Mitgliedern und DAX und MDAX Vorstand), man deutlich umfangreichere Auslandskontakte hat und über ein viel breiteres Lehrangebot verfügt. Die ebs hat inzwischen ca. 25 Lehrstühle, man kann sich in den verschiedensten (mitunter schon fast obskuren) Bereichen spezialisieren. All das sind Vorteile der Größe. Und trotzdem finden alle Vorlesungen in kleinen Gruppen statt, und Sprachen usw. sogar in Kleinstgruppen.
Und noch ein kurzer Kommentar zu den tollen Jobchancen die die MBS bietet: Wie viele MBSler sind den letztes Jahr zu McKinsey, BCG, BAIN, Goldmann, Meryll, Morgan Stanly, CSFB usw. gegangen? Von WHU, ebs und HHL zumindest eine ganze Menge, aber wahrscheinlich haben all diese Unternehmen die Vorteile der MBS noch nicht durchschaut.
Damit du mich nicht falsch verstehst: die MBS ist eine gute private FH, die mit ISM, bits usw. konkurriert und hier sicherlich auch punkten kann. Mit den drei großen wissenschaftlichen Hochschulen WHU, ebs, HHL sind sie aber nicht zu vergleichen, dazu unterscheiden sich Konzept, Zielpublikum (sowohl hinsichtlich Studenten als auch hinsichtlich Recruting) und Ressourcenausstattung (z.B. Hinsichtlich Anzahl Lehrstühle usw.) einfach zu sehr.
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Find ich lustig, erst als große Überschrift 'Unternehmen' und dann wird nicht ein einziges genannt ;).
http://www.munich-business-school.de/...
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
wenn eine private, egal welche, kein alumni netzhat, dann ist es schon arm, natürlich wird jede vonden hier genanten ein netz haben. das argument ist nicht sonderlich wertvoll. paxis wird auch während der studienzeit geführt und zwar in form von projekten, die schon wissenswert sind. in der vorlesungsfreien zeit (leider) müssen auch praktika absolviert werden.
weiterhin erzählst du, das so viele absolvente zu all den ausländische firmen gehen, schön und gut, aber die stärkste deutsche wirtschaft sitzt wohl in bayern und die mbsler sind da gut vertreten. und hier verdient man auch nicht schlecht. natürlich auch im ausland wie in asien oder südeuropa usw. wahrscheinlich schreibt man nach dem diplom ein paar bewerbungen ins ausland, weil man hier keinen platz kriegt.
also nehmen wir mal an ihr habt 1000 bewerber oder auch mehr auf 220-250 plätze und die mbs 400 zugelassen zur aufnahmeprüfung auf 60 plätze, dann rechnen wir mal verhältnismäßig wo es wohl häerter sein mag aufgenpmmen zu werden. zig fach höher ist es nicht JUNGE, aber verhältnismäßig kann ich da nur noch einmal sagen, gewinnt die mbs.
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Habe mir gerade die Seite von der MBS angeschaut und das Lustige ist, dass die Unternehmen teilweise dort aufgeführt werden. LUSTIG
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
tut mir leid, aber ich wollte mir nicht die arbeit machen und die ganzen unternehmen aufführen. bring ja sowieso nichts ebsler einzureden, dass es auch leben außerhalb deren uni gibt.
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21.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Also ich bin nicht von der ebs :). Wo sind nun die Unternehmen?
In Sachen IB darf man ja Bayern schonmal komplett vergessen ;). Einige UBs haben in München eine Niederlassung, aber die nehmen eh keine FHler...
Das man auch im Ausland Jobs bekommt und nicht nur in Bayern, zeugt davon, dass die Uni international bekannt ist. Die MBS ist ja nichtmal national bekannt... :D
Und für IB lohnt sich London noch etwas mehr als Frankfurt...
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Nicht aufregen, der Poster qualifiziert sich alleine dadurch, dass er all die aufgeführten Unternehmen als "ausländisch" abtut und dann die stärkste dt. Wirtschaft in München sieht, der disqualifiziert sich selber. Die aufgeführten Unternehmen rekrutieren alle in Deutschland und gehören zu den beliebtesten Arbeitgebern und haben mit die härtesten Selektionskriterien. Ob man zu ihnen hin möchte, ist eine andere Frage (das hat auch etwas mit dem eigenen Lebensentwurf zu tun), aber kein BWLer der etwas davon versteht, würde so darüber schreiben wie du.
Auch habe ich mir die MBS Seite angesehen und dort sowohl die Unternehmensseite (die fast völlig leer war) und die Alumnibücher der letzten Jahre. Auch die Praktika hier tragen nicht gerade die großen BWL-Spitzenrekrutier-Namen, um es mal freundlich zu sagen.
Ein letzter Kommentar: Hast du dir bereits einmal Gedanken über deine Grammatik gemacht? Ein solcher Gebrauch (oder besser Missbrauch) der dt. Sprache wirft zumindest kein allzu gutes Licht auf euren Aufnahmetest. Gleiches gilt auch für deine Aussage mit den Alumniorganisationen, der ein schlechtes Licht auf eure VWL-Bildung wirft, denn der Begriff Netzwerkeffekte, auf dem mein Größenargument ruhte, ist an dir völlig vorüber gegangen. Wie gesagt, exebs hat 1800 Mitglieder...und wieviele hat die MBS Organisation? 200? Und wie viele kommen jedes Jahr dazu?
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Hallo, ich bin gerade dabei mich zu entscheiden, auf welche Uni ich gehen soll und versuche der Unterhaltung zu folgen. Was bedeuten die ganzen Abkürzungen wie z.B. IB oder UB. Haben die Netzwerke auch einen Nutzen? Wie sehen die Aufnahmetest aus? Brauche ich TOEFL? Muss ich ein Praktikum vorher machen?
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
ich habe letztes jahr mein zweites auslandssemester an der mbs absolviert und vor zweijahren war ich an der ebs. tut mir leid, dass ich eure grammatik so missbrauche. all diese informationen bekommen wir in unserer stelle an der ebs in madrid. an der mbs letztes jahr fühlte ich mich wohler als in östrich winkel. zeigt mir ein besseres spanisch, als ich die deutsche sprache beherrsche. soweit wir über deutschland informiert sind, ist nunmal bayern die wahl nummer eins. durch die beleidigungen kann ich gut sehen, dass meine behauptungen bestätigt wurden und das leben in bayern einfach das schönere war, als das an der ebs. euren unterschied zwischen fachhochschule und universität habe ich immer noch nicht begriffen. es war sehr einfach für mich als auslandsstudent durch das netz ein praktikum zu finden mit einer hohen vergütung. auf jeden fall werde ichh egal wo, die mbs weiter epfehlen. und noch was, wenn man ins ausland, in dem fall nach deutschland geht, dann braucht man an keiner uni ein aufnahmetest zu machen.
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
IB = Investmentbanking, Investmentbank, Investmentbanker, je nach Kontext. Beliebter Bereich bei den Topabsolventen, da Einstiegsgehälter eigentlich nie unter 60k¤ liegen (inklusive Boni) und sehr schnell viel höher gehen. 80h-Woche für Analysten und Associates normal.
Firmen: Goldman Sachs, Morgan Stanley, Merrill Lynch, Lehmann Brothers, Deutsche Bank, JPMorgan, Credit Suisse First Boston, UBS, ...
UB = Unternehmensberatung, Unternehmensberater. Ebenfalls sehr beliebt, Einstiegsgehälter ähnlich, Gehaltsentwicklung fast genauso gut. Arbeitszeiten sind ebenfalls ähnlich hoch, kann man aber etwas niedriger ansetzen. Es ist aber eigentlich normal, Mo-Do beim Kunden vor Ort zu sein und Freitag den Office Day zu haben, dafür das Wochende oft komplett frei.
Firmen: McKinsey, Boston Consulting Group, Roland Berger, Bain & Company, ...
Den Alumni-Netzwerken, es gibt sie, von öffentlichen Unis würd ich nicht sehr viel Beachtung schenken, dafü sind es einfach zuviel Studenten. Bei kleineren privaten Unis könnte es durchaus was bringen, obwohl man als Student dieser Hochschulen locker so einen Job findet und das eigentlich auch der Regelfall ist.
Über die Aufnahmetests von whu und ebs kannst du dich auf der Webseite informieren. Mehr Infos, als die von der Uni-Seite + evtl. zugeschickte Materialen wirst du nicht bekommen. Bereite dich schonmal darauf vor ein Referat zu einem Thema zu halten. Ausserdem 1-2 Sprachtests:
-whu: 2 Sprachtests
-ebs: Du kannst zwar Wirtschaftsrecht oder Wirtschaftsinformatik statt der zweiten Sprache machen, aber meine Empfehlung: Mach die Sprache -> Also bei der ebs: 1-2 Sprachtests je nach gewählter Studienrichtung
-Toefl dient meines Wissens als Ersatz für den Sprachtest, den du auch dort machen kannst. Wenn du zu viel Geld hast: Mach in extern. Sonst kannst du ihn auch problemlos dort machen. Im Zweifelsfall die Webseite konsultieren oder dort anrufen - ist kein Problem.
Du musst soweit ich weiß bei beiden vorher ein Praktikum von 3monatiger Dauer machen. Passt also gerade so zwischen Abi und Studium. Wenn du Bund/Zivi machst, dann hast du schon mehr Zeit. Das Praktikum kann auch auf gesplittet werden, ein Teil muss jedoch mindestens 4 Wochen sein - 3x4 Wochen ist also auch möglich.
Hast du schon irgendwelche Interessen auf die du dich spezialisieren willst? Ansonsten kann man eigentlich nur überall empfehlen:
whu, ebs, lmu münchen, Uni Köln, Uni Mannheim
Münster würd ich nicht direkt für Studenten empfehlen, die nicht wissen wo sie hin wollen, da sie m.E. in finance nicht so gut aufgestellt ist.
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Also erstmal hat der Studienort sowieso wenig mit dem Ort wo man arbeitet zu tun, zweitens ist Bayern nicht immer unbedingt erste Wahl, gerade für BWLer eher weniger, für Informatiker z.B. doch schon mehr. IB wie WP(=Wirtschaftsprüfung) spielt sich in und um Frankfurt ab.
Drittens schaffte es nunmal kein MBSler zu einer IB/UB. Wenn man sich wirklich mit der ebs vergleichen will, sollte man mindestens eine Quote von 30% nachweisen - an ebs/whu/hhl ist sie trotzdem höher.
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
ihr privat studenten seid mir alle unsympathisch, egal ob whu, ebs, hhl, mbs oder ***. die art und weise wie ihr hier diskutiert sagt so einiges über den charakter des durchschnittlichen privat-uni-studenten aus, da bin ich doch heilfroh an einer staatlichen uni zu sein...
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Hmm..erstens finde ich es nett, wie du in der Lage bist von den Postings hier, die vielleicht von 10 -15 Leuten stammen, auf alle Privatstudenten zu schließen...
und zweitens, frage ich mich, wie es die Privatstudenten es verdient haben von dir mit einer rechtsextremen Partei in einen Topf geworfen zu werden... Bist du sicher, dass ein solches Posting nicht vielleicht mehr über dich aussagt, als es das über Privatstudenten tut?
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Jeder Privatstudet denkt, er sei an der besten Uni, mit dem besten Ruf. Fakt ist, dass man so ziehmlich auf jeder Seite irgendwelche Rankings findet im einzzzer Bereich. Bei manchen Rankings taucht die ein oder andere Uni nicht auf und deshalb findet man hier gewisse Diskrepanzen zwischen den Privatstudenten. Auch wenn es nur 10-15 Leute sind, die ihre Meinung hier vertreten, kann man es schon verallgemeinern, denn sonst würde ich behaupten, dass gerade die unsymapatischsten Studenten diese Seite besuchen. Das wäre doch reiner Zufall.
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22.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich hoffe für dich, du lernst noch, zu differenzieren. Verallgemeinerungen sind fast immer falsch.
Grüße, ein Student an einer öffentlichen Uni
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
was haltet ihr denn davon, wenn man seinen Bachelor an der MBS macht und den Master an einer renommierten Uni absolviert, wie z.B. HHL oder Uni Ingolstadt-Eichstätt... ?
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ja, aber warum gehst du dann nicht gleich nach Eichstätt oder zu WHU, ebs?
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Bachelor an der MBS - davon halt ich nichts. Rausgeworfenes Geld. Ob sie dich damit an der HHL annehmen ist auch fraglich. Für das Hauptstudium BWL an der HHL ist z.b. wenn man von der FH kommt ein volles Diplom Pflicht...
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
wenn ich einen Bachelor mache, dann muss der doch für den Master neben den beruflichen Erfahrungen ausreichend sein. Klar, sollte er auch einen guten Durchschnitt haben.
Warum ich nicht gleich zur WHU oder EBS gehe: weil ich der Meinung bin, dass es besser ist, Bachelor und Master an unterschiedlichen Unis zu machen.
Warum ist es denn Geldverschwendung? Auf einer guten Basis einen Master zu machen halte ich für geschickter als umgekehrt. Wenn ich an irgendeine sch*** Uni gehe & mich dann für den Master bewerben möchte, wird es wohl schwieriger sein!
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Warum legt ihr denn so dermaßen viel Wert auf die Alumni-Netzwerke? Habt ihr denn bisher noch keine interessanten Leute kennengelernt? Haben denn eure Eltern keine interssante Netzwerke, auf die man evtl. zurückgreifen könnte. Ok, ich gebe zu, man will es selber schaffen... aber mal ehrlich: Wenn man sie hat, sollte man sie auch nutzen!
Schon mal was von Studentenverbindung gehört, oder seid ihr etwa der Meinung, dass die nur saufen...? Bitte nur diejenigen Antworten, die sich auch mit den Verbindungen auskennen.
Ich meine KEINE Burschenschaften!
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
"wenn ich einen Bachelor mache, dann muss der doch für den Master neben den beruflichen Erfahrungen ausreichend sein. Klar, sollte er auch einen guten Durchschnitt haben.
Warum ich nicht gleich zur WHU oder EBS gehe: weil ich der Meinung bin, dass es besser ist, Bachelor und Master an unterschiedlichen Unis zu machen.
Warum ist es denn Geldverschwendung? Auf einer guten Basis einen Master zu machen halte ich für geschickter als umgekehrt. Wenn ich an irgendeine sch*** Uni gehe & mich dann für den Master bewerben möchte, wird es wohl schwieriger sein! "
Bachelor reicht für einige mittlere Aufgaben, ohne Master wirst du nicht weit kommen. Wenn du Bachelor und Master woanders machen willst, dann mach den Bachelor an whu oder ebs und den Master in England.
Wie kommst du darauf, dass die MBS eine gute Basis ist? Die MBS ist eine FH und nichtmal eine gute. Du wirst mit jedem x-beliebigen Uni-Bachelor Vorteile gegenüber dem MBS-Bachelor haben und das kostenlos.
Und wenn du ein Alumni-Netzwerk haben willst, dann geh an eine Ivy-League Uni oder nach Oxford/Cambridge, aber nicht an die MBS, omg.
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
auf welcher uni warst/bist du denn?
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
rate von bachelor an mbs ganz klar ab. mach den lieber an ebs oder whu und dann auch den master dort oder woanders (im ausland)...
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Ich würde nur den Master NICHT an der mbs machen, aber den Bachelor schon.
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23.02.06
Lounge Gast
| Re: Munich Business School kosten??? |
Überhaupt finde ich, dass man den Master ins Ausland verschieben sollte.
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05.03.06
Lounge Gast
| Re: Uni vs. FH vs. Berufsakademie |
Hallo, von den peinlich arroganten Äußerungen abgesehen, die offenbar davon ausgehen, dass man ein erfolgreiches und erfülltes Berufsleben nur im IB und UB (cool gesagt...) haben kann, finde ich die Diskussion eigentlich ganz interessant. Gerade sehe ich, dass an der EBS offenbar ein neuer Studiengang nach dem Berufsakademie-Modell (Aviation Management) angeboten wird. Das wirft die Argumentation doch wohl ein wenig zusammen, die ja konventionell ganz gerne von der "Rangfolge" Uni (Wissenschaftliche Hochschule) > FH > Berufsakademie ausgeht. Aber vermutlich ist es ja eine sehr wissenschaftliche Berufsakademie...
Mein Rat: Vergesst alles Standesgedünkel und überlegt Euch, was Ihr wollt. Schaut Euch einige Unis an und entscheidet Euch dann.
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05.03.06
Lounge Gast
| Re: Uni vs. FH vs. Berufsakademie |
Ganz klar: Weder Bachelor noch Master an der MBS. Punkt.
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: Uni vs. FH vs. Berufsakademie |
MBS ist die Uni, an die alle BWL-Studenten gehen, die an der LMU das Vordiplom nicht schaffen. Kenne alleine 3 davon.
Und aus eigenen Erfahrungen weiss ich, dass man bei in München sitzenden Firmen ganz klar zu differenzieren weiss...
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Im Rahmen dieser Dikussion ganz aufschlussreich das neue Alumni-Ranking der FAZ. Von den hier diskutierten Hochschulen ergibt sich folgende Reihenfolge in den Kriterien.
Berufseinstieg (Suchzeit/Einstiegsfunktion)
- WHU
- EBS
- HHL
- MBS
- HfB
- ISM
Einkommen (aktuelles Einkommen)
- HfB
- WHU
- HHL
- EBS
- ISM
- MBS
Funktionale Handlungsvollmacht (Einstiegsfunktion, aktuelle Funktion, Aufstiegsgeschwindigkeit)
- MBS
- EBS
- ISM
- HHL
- WHU
- HfB
Finanzielle Handlungsvollmacht (Umfang finanzieller Verantwortung, Übertragungsgeschwindigkeit)
- HfB
- MBS
- ISM
- EBS
- HHL
- WHU
Personale Handlungsvollmacht (Umfang Personalverantwortung, Übertragungsgeschwindigkeit)
- WHU
- HHL
- MBS
- EBS
- ISM
- HfB
Daneben sind auch noch eine Reihe anderer Hochschulen gut mit dabei (insbesondere auch duale Studiengänge). Das komplette Ranking unter www.faz-hochschulanzeiger-ranking.de
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
hey du, der die drei kennt, die an die mbs gekommen sind, weil sie deren bwl vordiplom nicht geschafft haben. dies geht leider nicht. wenn dann haben die von vorne angefangen und ich bitte dich, wenn man bereits zwei jahre bwl hatte, dann muss man doch in der lage sein aufgenommen zu werden, sonst würde ich echt das tuch werfen.
schönes ranking. das ranking beweist auch, dass die mbs nicht so schlecht ist, wie sie meistens von ebslern und whulern dargestellt wird. der unterschied ist nicht so groß wie es behauptet wird.
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
HaHa im Vergleich (Uni und Fh gesamt) sieht man, dass die ebs nur 0,67% besser ist als die MBS (Gesamtbewertung). Und jetzt kommen wahrscheinlich die gehässigen Kommentare. Letztendlich sagt dann jemand, dass man auf die Rankings nicht zurückgreifen sollte. Das sagt schon wieder alles, wie z.B. dass mancheiner keine Ahnung hat und seine Vorurteile in Welt setzt.
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
No, dass einzige was man über das Ranking sagen sollte: Die Unis haben völlig unterschiedliche Recruiter. Wenn man an ebs, whu, hhl ist und ins Consulting, IB usw. geht (und das tun über 50%), dann wird man nie (!) innerhalb der ersten 3-4 Jahre Personalverantwortung, Finanzielle Verantwortung usw. bekommen. das gleiche gilt für alle professional Service Firms (Wirtschaftsprüfer, Immobilienberater usw.) Wenn man dagegen in den Mittelstand einsteigt, dann wird man all dies deutlich schneller bekommen. Nur dahin geht eben kaum ein Absolvent von den genannten Unis. Das Ranking ist daher weniger ein Ranking als vielmehr ein Abbild der Industrien, in die es die Absolventen verschlägt. Was dies nun über die Unis aussagen soll und ihre Qualität ist mir ein Rätsel.
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Zu dem HaHa Post: Aus deinem Posting sieht man dagegen, dass Statistik bei euch kein sonderlich hohes Gewicht im Studium haben kann, wenn du einfach nur die Prozentpunkte (!) addierst. Aber wer braucht schon Statistik....
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06.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Ein Vergleich mit Absolventen staatlicher Unis wäre an dieser Stelle sicherlich interessant. Wieviele von denen arbeiten in IB/UB etc.? Und wie stehen sie quantitativ-prozentual gegenüber Absolventen privater Unis da (in IB/UB)?
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07.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Die MBS kann meinetwegen in tausend absurden Rankings schöngeredet werden wie man möchte und man kann Kriterien erfinden, bei denen sogar die MBS vorne mit dabei ist. Fest steht aber, dass dieses Gewächs weder von Beratungen, noch von Investmentbanken, noch von irgendwelchen anderen Personalern mit Verstand ernstgenommen wird. Die MBS ist und bleibt eine lachhafte Veranstaltung auf unterstem FH Niveau und hat mit WHU/ebs soviel zu tun wie ein japanischer Kleinwagen mit einem Porsche. Man kann mir jetzt Polemik vorwerfen, aber es ist nunmal so.
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07.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Seht ihr, das war klar, dass solche Antworten kommen. Wird euch das nicht langsam peinlich? Wenn da stehen würde, welche Gewichtung jeweils ein Kriterium hat, dann könnte man ein anderes Ergebnis niederlegen, jedoch wenn dies nicht der Fall ist, dann braucht niemand Rücksicht auf den zweiten Poster über mir zu nehmen. Anscheinend brauchst du ja keine Stastik.
Wenn jetzt die meisten AUF EINMAL die Statistiken schlecht reden, dann braucht man gar keine Rücksicht mehr auf deren Kommentare nehmen. So redet ihr euch auch doch hoch. Mir soll das egal sein. Bleibt in Hessen und Nordrhein-Westphalen wo die meisten von euch hin gehen und wir bleiben in Bayern. Das ist doch eine gute Lösung. Ach ja zu dem japnischen und porsche Vergleich. Toyota ist führender in der Automobilindustrie und Porsche kauft teilweise ihre Technik dort. Kann man sehe, wie man will. Japan eben. Tschüüüüüüüüß
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07.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Statistiken sind nicht unfehlbar, aber ganz sicher verlässlicher als Vorurteile. Ist der Ausdruck "..., aber es ist einfach so" die Argumentationsweise. die ihr an der EBS beigebracht bekommt?
Stimmt ja auch, das kein FH Absolvent von Unternehmensberatungen genommen wird; NOCH.
Ein Studienkollege von mir hat immerhin ein Praktikum bei McKinsey gemacht und Roland Berger war auch schon mal für nen Vortrag an der MBS. Ich denke die UBs werden umdenken. Vor nicht allzulanger Zeit setzten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auch noch zu 100% auf Uni Abschluss, mittlerweile nehmen die gerne leute von guten FHs. Und die MBS ist unter den TOP3 FHs für BWL auf jeden Fall, wenn man mal der selbstverständlich gefälschten FH Alumni Studie vom CHE glaubt
(ESB wurde dort leider nicht erfasst, da ich sie vom Gefühl her auf Platz 1 setzen würde, bleit der 2./3. PLatz für HfB und MBS. die gleich gut abschnitten. Interessant auch das ISM Ergebnis)
Und ich meine:
Wer will eigentlich schon Unternehmensberatungen?
Ich nicht, dazu hab ich zu viele Freunde und zu wertvolle Freizeit ;-)
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07.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Da bleibt nur eine Frage: Praktikum bei McK im Bereich Research Analyst oder Consulting? Ich tippe mal auf ersteres, alles andere wäre eine Sensation und würde jeder Recruting-Philosophie widersprechen, die ich je von McK gehört habe.
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07.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
man ihr seid so geil, ihr kennt aber auch die gesamte philosophie und alle recruiting verfahren. woher? bist du der persöhnlich assistent der personalabteilung. oder sogar der chef? ob ihr es hören wollt oder nicht, aber es gibt schon paar fhs oder unis die sich langsam aber deutlich verbessern und beliebter machen, zwar gerade deswegen nicht bei euch, aber bei gewissen arbeitgebern. deine subjektiven meinungen, die du GEHÖRT hast, will hier niemand hören.
[...]
das forum ist dafür da, dass man erfahrungen und nicht spekulationen preisgibt. ich bin zwar nicht der größte fh-fan, aber das musste mal gesagt werden.
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07.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Das war keine Spekulation, sondern meine persönliche Erfahrung aus dem Recrutingprozess, den ich bei einigen Beratungen durchlaufen habe. Ich habe also genau Erfahrungen, und nicht Spekulationen preisgegeben.
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08.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Hat sich schonmal jemand die Mühe gemacht, und das Profil der MBS angeschaut? Folgende Sachen sind mir aufgefallen:
1. 50% hatten nach dem Studienabschluss kein Einkommen, also arbeitslos? Kann mir das ein MBSler erklären?
2. 25% bis 30k, was weit unter FH-Niveau ist. Aha?
3. 25% 50-75k, ganz interessant,
4. Und zur Zeit sind knapp 6% immernoch arbeitslos, die meisten verdienen zwischen 30k und 50k - was wohl nicht ansatzweise mit der whu, ebs oder hhl vergleichbar ist.
Bevor ihr mir die Arbeitslosigkeit durch irgendwelche Absurditäten erklären wollt: In der Statistik steht auch, dass 100% der arbeitlosen Absolventen arbeitssuchend sind.
Und mit der hfb kann sich die MBS wohl kaum messen: 0% Arbeitslosigkeit und 100% über 50k (Einstieg).
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08.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Wichtig auch: Im Gegensatz zu WHU oder ebs kann man bei der MBS das Einkommen von unter 30.000 ¤ nicht auf Promovierenden zurückführen, die eine wissenschaftliche Hilfskraftstelle haben.
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08.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
Es handelt sich um ein reines FH Ranking.
Die Einstiegsgehälter sind überdurchschnittlich für FH Niveau laut derselben Studie. Arbeitslosigkeit ist unterdurchschnittlich.
Der Wert bezieht sich auf: Schon mal von AL betroffen
Wichtig zu sehen dabei:
Die MBS ist erst seit 6-7 Jahren staatlich anerkannt, frühere Absolventen hatten also keinen Hochschulabschluss und sind demzufolge auch eher von AL betroffen als "frische" Absolventen.
Einstiegsgehalt hat denselben Zusammenhang.
In der Tat sind diese beiden Punkte die "Schwachstellen" der MBS in der Studie, in vielen Punkten steht die MBS aber auch auf dem alleinigen Spitzenplatz, insgesamt kommt nur die HfB genausogut weg. Je nach Studienprofil ist also MBS bzw. HfB die beste FH Wahl (evtl. aber hinter ESB). HfB ist besonders auf Bankgeschäft ausgerichtet, dort sind Einstiegsgehälter natürlich sehr hoch.
Es wäre interessant, wenn die Einstiegsgehälter und die AL auch nach Jahrgängen aufgelistet wäre. Ich hab jedenfalls persönlich gute Erfahrungen gehabt.
Ich bin auch dafür, dass wir hier freundlich miteinander umgehen.
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08.03.06
Lounge Gast
| Re: FAZ Alumni Ranking |
"Es handelt sich um ein reines FH Ranking."
Falsch, es handelt sich um ein Ranking von privaten Hochschulen
"Die Einstiegsgehälter sind überdurchschnittlich für FH Niveau laut derselben Studie."
Wenn du die anderen unterirdisch schlechten privaten FHs meinst - ja. Ansonten kann man als FHler schon mit ~35k rechnen
"Arbeitslosigkeit ist unterdurchschnittlich."
Gegenüber den anderen privaten FHs: ja. Gegenüber allen FHs: auf keinen Fall.
"Der Wert bezieht sich auf: Schon mal von AL betroffen"
Falsch, da steht eindeutig da, dass es um die Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss ging. Die war 50%.
"Die MBS ist erst seit 6-7 Jahren staatlich anerkannt, frühere Absolventen hatten also keinen Hochschulabschluss und sind demzufolge auch eher von AL betroffen als "frische" Absolventen."
Ich hab mich auf die Zahlen von 2004 bezogen. Die hatten also einen Hochschulabschluss.
"Es wäre interessant, wenn die Einstiegsgehälter und die AL auch nach Jahrgängen aufgelistet wäre."
Sind sie doch.
"Ich bin auch dafür, dass wir hier freundlich miteinander umgehen. "
Man darf trotzdem die Realität nicht verschweigen ;).
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09.03.06
Lounge Gast
| Re: Umgang... |
schon cool wie die küftigen UBs/IBs hier miteinander umgehen und sich äußern. Da sprießt ja wirklich Elite aus jeder Pore... Glückwunsch!
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09.03.06
Lounge Gast
| Re: EBS - ja oder nein? |
Ausgehend von der Grundfrage dieses Diskussionsfadens kann ich eine anders gestellte Frage für mich inzwischen klar beantworten. Eine ganze Reihe von Indikatoren sprechen dafür, dass einige an der EBS offenbar ein psychologisches Problem haben. In der Hessischen Region sind Wettbewerber inzwischen klar vorbeigezogen (die HfB im einstigen EBS Kernbereich Finanzen, aber auch die AACSB akkreditierte Uni Frankfurt) und der Abstand zu WHU und HHL wird auch immer größer. Dazu wird sie "von unten" bedrängt durch aufstrebende FHs - vielleicht erklärt das den aggressiven Ton?
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09.03.06
Lounge Gast
| Re: EBS - ja oder nein? |
?
Sorry, aber schaue dir doch mal die HfB an. Deren Ausbildung zielt auf den klassichen Bank-Bereich, die ebs Ausbildung schon immer auf den IB Bereich. Das sind völlig unterschiedliche Welten. Unser Finance-Bereich ist außerdem so stark wie nie, wir haben jetzt 5 direkte Finance-Professuren plus Finance-Related Professuren (z.B. Immo-Finanzierung.) Und was auch wichtig ist: all diese Professuren betreiben echte Forschung und ale sind Stiftungsprofessuren, die von so ziemlich jeder wichtigen IB-Bank mitfinanziert werden.
Im letzten Jahr waren wir zum ersten Mal wieder in einzelnen Rankings vor der WHU (Capital, WiWO), und unsere Bewerberzahlen sind deutlich gestiegen (auch im Vergleich zur WHU). Wie du hier von einem größer werdenden Abstand sprechen kannst, ist mir ein Rätsel.
Außerdem haben wir es in den letzten beiden Jahren geschafft uns deutlich stärker im Bereich Forschung aufzustellen, so dass wir inzwischen zu den 15 Forschungsstärksten BWL-Fakultäten Deutschlands zählen. Wenn man bedenkt, von wo aus wir hier gstartet sind, ist das eine rießen Leistung und dabei sind in diesem Ranking die letzten Neuberufungen noch nicht enthalten.
Außerdem hat sich das Angebot der ebs in den letzten Jahren deutlich erweitert. Inzwischen haben wir 25 Lehrstühle (ohne Juniorprofessuren), haben neue Schwerpunkte im Bereich Mittelständische Unternehmen/ Familienunternehmen aufgebaut, einen inzwischen sehr großen und renommierten Bereich für Supply Chain Mgmt. und Purchasing aufgebaut sowie den Immo. Schwerpunkt weiter gestärkt. Auch unsere Auslandsaktivitäten haben sich deutlich verbessert, wir haben jetzt gerade in Asien/ Indien deutlich mehr Partnerunis, in Indien haben wir sogar eine ziemlich einmalige Partnerdichte. Auch sonst hat sich einiges getan, so z.B. haben wir seit kurzem eine Partnerschaft im Immo.-Bereich mit der Harvard Graduate School of Design.
Auch unser Executive Education Programm haben wir deutlich ausgebaut, bald wird hier auch ein allg. EMBA angeboten und damit das Angebot kompletiert.
Insgesamt ist die ebs in den letzten Jahren deutlich gewachsen und auch inhaltlich besser geworden. Noch nie konnte man an der ebs so viele Schwerpunkte wählen und noch nie wurden diese in einer solchen Qualität angeboten. Um es zusammenzufassen: die ebs hat in den letzten Jahren einen sehr positiven Wandel genommen und sich extrem gestärkt. Das von dir gezeichnete Bild kann ich vor diesem Hintergrund absolut nicht nachvollziehen. In allen entscheidenden Dimensionen: Ruf, Lehrangebot, Auslandskontakte, Promotions-/ Habilitationsmöglichkeiten, Forschung, Praxiskontakte sind ebs, aber auch WHU und HHL FHs wie ISM, bits oder ähnlichem überlegen. Ein Angriff "von unten" hat hier kaum stattgefunden. Gutes Beispiel ist die ISM: die gibt es schon seit Jahren, hat es bisher nie geschafft den Anschluss an die großen Drei herzustellen. Stattdessen kenne ich einige, die z.B. die ebs nicht gechafft haben und auf die ISM ausgewichen sind. Damit wir uns nicht falsch verstehen: ISM, MBS usw, sind sicherlich keine schlechten FHs, sie haben nur einfach einen völlig anderen Fokus als whu, ebs, hhl, bedienen einen anderen Bewerberkreis, einen anderen Recrutingkreis und haben unterschiedliche Lehrkonzepte.
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09.03.06
Lounge Gast
| Re: EBS - ja oder nein? |
Ich denke, das der aggressive Ton genau aus diesem Grunde kommt. Trotz all dieser Diskussionen hat die ebs deren Namen gut verteidigen können. Alle Achtung. Ihr solltet nur nicht streiten.
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19.03.06
Lounge Gast
| MBS - Tipps |
Hallo,
habe es in Erwägung gezogen an der MBS zu studieren
und im April die Aufnahmetests mitzumachen.
Könnt ihr mir daher tipps geben, wie ich mich verhalten sollte,
ist es empfehlenswert mit Anzug zu kommen etc. ?
Wäre sehr hilfreich für michl, eure Tipps und Erfahrungen zu erfahren
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19.03.06
Lounge Gast
| Re: MBS - Tipps |
Outfit: Komme so, wie Du dich wohlfühlst - die meisten kommen nicht im Anzug. "Casual", also Hemd und Jeans tun es vollkommen. Ansonsten: Versuche Dich nicht zu verstellen und "irgendetwas darzustellen", sondern sei wie Du bist (ist einfach gesagt, weil man sich natürlich Gedanken macht, wie man wirken will). Nutze die Gelegenheit, um mit anderen Bewerbern und Studierenden der MBS ins Gespräch zu kommen. Schließlich geht es nicht nur darum, dass Du zur Hochschule passen sollst sondern auch die Hochschule zu Dir. Viel Erfolg!
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21.03.06
Lounge Gast
| Re: MBS - Tipps |
Ach stimmt ja, es war das FAZ Alumni Ranking von dem Ihr geredet habt, hab mich wohl verlesen... Mein Beitrag bezog sich auf die CHE Alumni Studie von 2005... daher die Wiedersprüchlichkeiten. Bitte um Entschuldigung (betrifft vorletzten Beitrag vom 08.03.06)
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25.03.06
Lounge Gast
| Re: MBS - Tipps |
hallo zusammen,
hab bald bei der mbs ein vorstellungsgespräch fürs MA International Business. hat des jemand schon gemacht bzw. gab es irgendwelche überaschungen? ich denk mal dass ich anzug aber ohne krawatte anziehen werde oder ist das zu overdressed?
danke im vorraus
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25.03.06
Lounge Gast
| Aufwachen! |
Hey, jetzt mal im Ernst. Von einer bekannten Uni/FH/Privatuni etc. zu kommen ist keine Garantie für einen Top Job! Einige hier, die diese Meinung vertreten bzw. versuchen derartiges zu initieren, werden sich wundern das auch die TOP Manager von anderen Unis bzw. FHs kommen die nicht einen super Ruf haben.
Den Unternehmen ist es im Endeffekt egal woher die Bewerber kommen. Primär geht es um die erbrachten Leitungen und die Persönlichkeit! Irgendeinen Streber der einen Schnitt von 1,0 hat jedoch unsympatisch ist, wird es schwer haben unabhängig davon von welcher Uni er kommt.
Welches bild wird denn vermittelt wenn man von einer Institution kommt welche ein "schulklassen Klima" hat? Da darf doch die Frage gestellt werden, ob die Selbstständigkeit gewärleistet ist!
Was aber besagt ein Ranking, wonach die Studierenden die Lehre als schwer intepretieren? Leute die von solchen Unis kommen - die keinen guten Ruf genießen können, da die Studierendenmeinung folgerichtig nicht gut ist - beweisen doch, dass sie trotz schwerster Rahmenbedingungen zielstrebig und selbstständig effizient arbeiten können.
Solch einen "Soft-Skill" gibt es an einer tollen "700 Euro im Monat vom Papa bezahlt Uni" nicht. Sicherlich haben die Privaten ihre Qualitäten, ohne Zweifel. Aber auch die Unis die in Rankings nicht weit Oben mit dabei sind, eben auch.
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27.03.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Hallo,
ich interessiere mich für den MIB an der MBS! Ich habe aber noch viele Fragen, deshalb möchte ich dringend mit Studenten der MBS Kontakt aufnehmen, die sich bereits im Masterstudiengang befinden!
Wer mir etwas zum Master sagen kann, bitte Email an: juliafischels@gmx.net!
Vielen Dank!!
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28.03.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Hallo, ich gehe nächsten Montag+Dienstag zur Aufnahmeprüfung für den Bachelor an der MBS. Wäre schön wenn sich ein Student der MBS oder jemand der ebenfalls bei solch einem Auswahlverfahren teilgenommen hat, sich mal bei mir melden würde. Wir könnten uns dann eventuell über ICQ austauschen! Vielen Dank!
email: klamsi-online@web.de
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11.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
hat jemand den Aufnahmetest am 2/3 Juni an der MBS gemacht?
Was für ein Thema war bei dem Aufsatz gestlellt?
Was wird von einem bei diesem Rollenspiel verlangt?
Gruß
Karsten
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11.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Außerdem gibt es keine relevante private BWL-Uni.
WHU,EBS & Co sind nur Hochschulen. Außerdem waren beide vor nicht so langer Zeit Fachhochschulen. Das da momentan nur Fachhochschulprofs arbeiten sollte da auch klar sein. Deswegen verstehe ich nicht warum diese Leute was gegen die MBS sagen. Die hat sowieso einen besseren Standort und nicht "Am Arsch der Welt, den keine Sau im Ausland kennt"
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11.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Es sind wissenschaftliche Hochschulen im universitätsrank, d.h. sie haben im Gegensatz zur mbs sowohl Promotions- als auch das Habilitationsrecht. Deshalb wird sowohl ebs als auch WHuU von der hochschulrektorenkonferenz als universität geführt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die genannten Hochschulen keine weiteren Fakultäten haben.
Die ebs ist seit 89, d.h. seit nunmehr 17 Jahren keine FH mehr, die WHU war schon zur Zeit ihrer Gründung 1986 (?) keine. An der WHU lehrt demnach kein einziger FH Prof., an der ebs gibt es von den über 25 Professuren zur Zeit noch genau 2, die aus der FH Zeit übrig geblieben sind (eine dritte endet dieses Jahr und wird gerade neu berufen).
Bevor du solche unqualifizierten Behauptungen aufstellst, solltest du dich also besser informieren und deine Fakten checken. Alles andere wirft ein schlechtes Licht auf dich und die Hochschule, die du verteidigen möchtest.
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11.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Bleibt zu fragen, was an einem FH-Prof Schlechtes sein soll? Voraussetzung um FH-Prof zu werden sind 5 Jahre Praxiserfahrung. An der Uni (und auch an wissenschaftlichen Hochschulen) kann man auch mit einer rein wissenschaftlichen Karriere zum Prof werden (und wird es meist auch nur dann, da zumindest an den staatlichen Unis die Standards für wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Berufung sehr hoch sind).
Fachhochschulprofs haben übrigens auch nicht einen Stab von Assistenten, die ihnen die Studenten vom Leib halten. Möchtest Du, dass z.B. Deine Abschlussarbeit oder Seminararbeit von jemanden betreut wird, der keine praktische Erfahrung hat (außer ein wenig Beratung hier und da) oder jemanden der gerade erst selbst mit dem Studium fertig geworden ist und jetzt als Assistent an der Uni promoviert?
Mir bringt das jedenfalls nichts, da ich keine wissenschaftliche Karriere anstrebe, sondern von der Praxiserfahrung profitieren will.
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14.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
kann mir jemand tipps zur schriftlichen Aufnahmeprüfung, besonders mathe bei der MBS geben ? Kann man sich auf den mathetest gezielt vorbereiten ?
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14.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Alle auf de MBS können kein Mathe. Der Test ist dementsprechend auch sehr einfach. Wenn Du Dich da drau vorbereiten musst, solltest Du eh nicht studieren. Dann würdest noch nicht mal die MBS schaffen, was schon ne Leistung ist.
MBS-Student Mario
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14.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Dank Mario-das beruhigt mich sehr... habe nämlich den mathetest bei der ebs nicht geschafft.der war sauschwer. wie lange bist du schon bei der MBS ? willst du damit sagen, dass das niveau bei MBS im vergleich zu anderen bwl-möglichkeiten sehr niedrig ist - oder was ??wenn du lust hast antworte an elelux@t-online.de. danke ele
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14.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
ja, ich studiere an der MBS. Habe dort 4 Semester gemacht jetzt. Versuche aber jetzt zu wechseln. Nur aufgrund des schlechten Rufes ist es schwierig, an andere gute Unis zu kommen.
Auch die Top-Praktika als Überbrückungszeit bekomme ich, obwohl die Topnoten hier hinterhergeschmissen bekommst.
Tschöö,
Mario
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14.06.06
Lounge Gast
| Re: Aufwachen! |
Langsam wird es hier wieder höchst unappetitlich und unfair. Ich studieren tatsächlich im 4. Semester an der MBS und bin sehr zufrieden (das vierte Semester ist übrigens ein Auslandssemester). Einen "Mario" (oder auch Marius etc.) gibt es unserem Semester definitiv nicht. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier jemand gezielt (aus Neid?) die MBS schlecht machen will. Macht Euch selbst einen Eindruck und lasst Euch nicht von diesen primitiven Methoden beeinflussen. Ihr könnt an der MBS übrigens jederzeit Kontakt zu wirklichen Studenten vermittelt bekommen (Mail an info@munich-business-school.de genügt).
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