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Aktienkauf USA - Besteuerung

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Darthtidus

Aktienkauf USA - Besteuerung

Hallo Gemeinschaft,

ich habe ein paar Fragen. Vielleicht könnt ihr diese mir beantworten.

Ich hatte bisher in deutsche Aktien investiert und würde demnächst gerne in amerikanische Aktien investieren.

Soweit ich weiß besitzt Deutschland ein DBA mit Amerika. Dabei werden die Aktienerträge (Dividenden) von 30 % auf 15 % steuerlich ermäßigt (korrigiert mich, wenn ich falsch liege).

Der deutsche Staat rechnet wiederum diese (max.) 15 % auf die Abgeltungssteuer hierzulande an. Sodass daraufhin (nur) noch 10 % Abgeltungssteuer anfallen.

  1. Wie sieht das eigentlich mit Aktienverkaufen diesbezüglich aus?
    Mein Broker würde gegen eine Gebühr die Quellensteuervorabbefreiung einrichten.

  2. Muss diese dann nur einmalig bezahlt werden oder wird das bei jedem Renditegewinn gemacht?

  3. Heißt das dann, das ich mich steuerlich um nichts mehr kümmern muss (bspw. muss ich den Teil der Quellensteuer nicht mehr zurückholen)?
    Was mich halt noch stutzig macht ist, dass mein Broker im Leistungsverzeichnis schreibt, dass die Bearbeitung der Quellensteuerrückerstattung nicht Bestandteil des Leistungsumfangs ist.

  4. Gilt das jetzt für Länder mit denen Deutschland kein DBA hat bzw. der Quellensteuersatz dort höher ist?

  5. Kernfrage: Warum muss ich mir bei US-Aktien die Quellensteuer selbst zurück erstatten, wenn mein Broker eine Quellensteuervorabbefreiung einrichtet?

Vielen Dank schon mal im Voraus.

MfG dt

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WiWi Gast

Aktienkauf USA - Besteuerung

Ähm, vielleicht solltest du mit deinem Broker reden?

antworten
Ceterum censeo

Aktienkauf USA - Besteuerung

Ich bin mir zwar bei deinen Fragen nicht immer sicher, worum es geht, aber ich versuche es mal.

Zu den Punkten 1-2: Frag deinen Broker. Wie dieser seine Gebühren berechnet, wird dir sonst keiner beantworten können.

Zu den Punkten 3-5:
Die Lösung findet sich in Art. 10 Abs. 2 lit. b) DBA-USA und Art. 23 Abs. 3 lit. b) sublit. aa) DBA-USA. Um es kurz zu sagen: Die USA behalten 15% Quellensteuer auf deine Dividende ein. Diese Quellensteuer wird auf die deutsche Kapitalertragsteuer angerechnet. Eine Quellensteuererstattung sollte hier nicht notwendig sein.
Dies wäre hingegen der Fall bei Staaten wie der Schweizerischen Eidgenossenschaft, welche 35% Quellensteuer einbehalten. Die 20% über pari holt man sich dann im Rahmen eines gesonderten Quellensteuererstattungsverfahrens von der EStV zurück. Dies macht man entweder selbst (mein Rat, kostet nur Zeit und Porto) oder beauftragt jemanden hiermit (kostenpflichtig). Um zu vermeiden, dass ein Staat statt seines "üblichen" Steuersatz (z. B. 35%) auf Kapitalerträge, nur den "verminderten" Quellensteuersatz lt. DBA (z. B. 15%) einbehält, existiert das Vehikel der Quellensteuervorabbefreiung.

Eine Erläuterung der ganzen Thematik bei Veräußerungsgewinnen aus Aktien spare ich mir erstmal, ansonsten würde mein Tagessatz fällig. ;-)
(Für die Ironieresistenten hier: Letzteres war natürlich nur Spaß)
Liebe Grüße

antworten
bwlnothx

Aktienkauf USA - Besteuerung

Um es noch zu ergänzen (weil es m.E. nicht deutlich von meinem Vorposter hervorging):

Kursgewinne (durch Kauf und Verkauf) unterliegen nicht der Quellensteuer und sind somit auch nicht von dem DBA bzw. der Quellensteuer-Freistellung betroffen.

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