DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Aktien & GeldanlageCoronavirus

Wieder Short?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Glaubt ihr ernsthaft an eine Rezession? Sobald Corona vorbei ist, geht es genauso bergauf wie vor der Krankheit.

Glaubst Du ernsthaft, dass die 20% Arbeitslosen (aktuell), was sicherlich noch auf 30% anwachsen wird, und die Personen die unbezahlt im Urlaub sind morgen wieder eingestellt werden? Weißt Du, was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht?

Der einzige Grund wieso der Dow Jones noch nicht völlig abgeschmiert ist, ist die FED, die täglich nach Börsenschluss massiv den Kurs wieder aufpumpt. Hier wird auch irgendwann das Geld ausgehen und die schlechten Quartalsberichte der Unternehmen überhand gewinnen. Ich kann hier jeden nur warnen sein Erspartes nicht in irgendwelche Long Positionen zu verballern.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Glaubt ihr ernsthaft an eine Rezession? Sobald Corona vorbei ist, geht es genauso bergauf wie vor der Krankheit.

Glaubst Du ernsthaft, dass die 20% Arbeitslosen (aktuell), was sicherlich noch auf 30% anwachsen wird, und die Personen die unbezahlt im Urlaub sind morgen wieder eingestellt werden? Weißt Du, was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht?

Der einzige Grund wieso der Dow Jones noch nicht völlig abgeschmiert ist, ist die FED, die täglich nach Börsenschluss massiv den Kurs wieder aufpumpt. Hier wird auch irgendwann das Geld ausgehen und die schlechten Quartalsberichte der Unternehmen überhand gewinnen. Ich kann hier jeden nur warnen sein Erspartes nicht in irgendwelche Long Positionen zu verballern.

Die Verweildauer eines amerikanischen Arbeitslosen ist um einiges kürzer als die eines Deutschen. Die ALQ ist so stark angestiegen, weil der Kündigungsschutz ziemlich lasch ist, sie wird aber auch wieder schneller zurückgehen als hierzulande.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Naja hier wird aber auch massiv übertrieben
Die meisten Konzerne haben ne Umsatzdelle für 1-2 Quartale und das wars dann.
Bei mir und meinen Freunden, die alle in Dax/Mdax arbeiten gehen die Aufträge jetzt schon wieder bergauf

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Die Verweildauer eines amerikanischen Arbeitslosen ist um einiges kürzer als die eines Deutschen. Die ALQ ist so stark angestiegen, weil der Kündigungsschutz ziemlich lasch ist, sie wird aber auch wieder schneller zurückgehen als hierzulande.

Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise hat es immerhin sieben Jahre von 2009 bis 2016 gedauert, um den niedersten Vorkrisenstand des Jahres 2007 mit 4,6% wieder zu erreichen.

Nur wird die Arbeitslosenquote dieses Monats wohl bereits doppelt so hoch ausfallen wie im Jahr 2009 mit 9%.

Das ist ein himmelweiter Unterschied - dies scheint nur wenigen bewußt zu sein.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Nur wird die Arbeitslosenquote dieses Monats wohl bereits doppelt so hoch ausfallen wie im Jahr 2009 mit 9%.

Das ist ein himmelweiter Unterschied - dies scheint nur wenigen bewußt zu sein.

Es ist halt aber schon ein Unterschied ob bei einem großen Unternehmen Personal abgebaut wird, weil es wirtschaftlich für die nächste Zeit schwarz sieht oder ob in Gastronomie die Kellner gekündigt werden weil sie wissen, dass sie die nächsten zwei Monate nicht aufmachen dürfen und sie danach einfach wieder einstellen können.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Vielleicht sinkt die amerikanische Arbeitslosenrate zukünftig tatsächlich rasch von 20% und mehr auf vielleicht 9% wie der Maximalstand von der letzten Krise in 2009.

Bis sie von dort auf Werte von 5% bis 4% gesunken ist, bei denen man wieder von Vollbeschäftigung sprechen kann wird trotzdem noch Jahre dauern.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Nur wird die Arbeitslosenquote dieses Monats wohl bereits doppelt so hoch ausfallen wie im Jahr 2009 mit 9%.

Das ist ein himmelweiter Unterschied - dies scheint nur wenigen bewußt zu sein.

Es ist halt aber schon ein Unterschied ob bei einem großen Unternehmen Personal abgebaut wird, weil es wirtschaftlich für die nächste Zeit schwarz sieht oder ob in Gastronomie die Kellner gekündigt werden weil sie wissen, dass sie die nächsten zwei Monate nicht aufmachen dürfen und sie danach einfach wieder einstellen können.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

meine Gedanken: Die FED pumpt die Kurse schon mal nicht sondern hält den Markt liquide. Das sorgt für weniger Unternehmensausfälle und das wiederum dafür, dass nicht jeder zweite auf die Straße muss. Das Vorgehen orientiert sich an großen Krisen, wo fehlende Kreditvergabe zu verstärkten Rezessionsspiralen geführt hat (1929-33, 80er & 2009)..die momentanen Aktienkäufe entstehen, weil die Börse 6-12 Monate einpreist und der Blick nun mal wieder optimistischer wird. Die Kurse werden von gängigen Fondssgesellschaften bzw. deren PortfoliomanagementTeams, Rentenkassen oder Family Offices gemacht. Selbst die altbekannte Altersvorsorge der amis wird hauptsächlich von institutionell verwaltet. Da haben zwar schon manche gekauft aber der Großteil hält sehr hohe Cashquoten. Momentan herrscht bei vielen Privatanlegern aber Fomo..

Sind Rücksetzer daher zu erwarten? Ja.
Sind die momentanen Kurse bei Haltedauern von >5 Jahren trotzdem günstig? Ja.
Werden die meisten hier noch günstigere Kurse zum Einstieg treffen, als die bisherigen? Nein, denn die Historie zeigt, dass nahezu alle Privatanleger entweder zu ängstlich oder zu gierig sind. Letzteres bezieht sich nicht nur auf die Long Seite sondern vor allem auf die short Seite. Hier im Sinne von „Warte noch, das gibts noch günstiger“.. solche Leute treffe ich seit 20 Jahren.. am Ende vom Lied kaufen sie dann kurz unter ATH oder predigen dauernd den bevorstehenden Crash, bis er dann mal nach 10- 20 Jahren natürlicherweise eintritt, die Leute aber trotzdem in 9/10 Fällen falsch lagen und die Rendite der Zwischenzeit liegen gelassen haben.

Sind wir doch mal ehrlich: Natürlich gibt es durch einen solchen exogenen Schock Risiken für weitere Kettenreaktionen. diese sind aber nahezu nicht zu bewerten, da die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht bestimmt werden kann und zudem die Historie fehlt. Im Standardfall sollte die Wirtschaft also, so wie es auch nahezu alle seriösen Volkswirte einschätzen, ab spätestens 2021 wirtschaftlich wieder komplett bergauf gehen. Für die meisten Unternehmen sogar ab Q3 20. was sind darüber hinaus die möglichen Szenarien, die der Markt vor. noch nicht mit kompletter eintrittwahrscheinlichkeit eingepreist hat (was wie gesagt eh nicht geht):

  1. Staatsschuldenkrise 2.0 im Euroraum (Italien & Spanien ganz vorne)
  2. Erneuter Ausbruch bzw. Infektionswelle CoVid
  3. Ausfallereignis große Bank (momentan eher unwahrscheinlich, da Markt hochliquide und Eigenkapitalvorschriften gelockert)
  4. Kette Ausfallereignisse Touristikkonzerne (Lufthansa, tui, carnival etc..)
  5. Weltwirtschaft rutscht in Depression

Die Liste deckt sich auch mit Umfragen von NYT, economist oder diverse dt. Blätter bei (Hedge) Fondsmanagern.

Am meisten sorgen bereiten mir die USA.. alles eng auf Kante genäht. Auf der anderen seite steht für dieses Land die Wirtschaft und der Konsum über allem, daher werden sie das wohl auch schnell hinter sich bringen.

Ja, auch ich kann mir tiefere Kurse auch vorstellen..Weniger aus gesellschaftlichen sondern aus egoistischen Gründen, da ich dann noch günstiger einkaufen könnte. Zudem habe die größeren Indizes jetzt erneut geshortet. Davor war es eine Wette nach Ausbruch von CoVid 19 und erreichen neuer ATHs. Hat geklappt, ging aber auch schon schief. Zudem sind die neuen Positionen eher als Hedge denn als richtige Wette zusehen, da ich seit Anfang März sehr viel EinzelAktien in mehreren Tranchen in langzeit und Trading Depot gekauft habe.

Um in Indizes zu sprechen: Ich kann mir erneute Rücksetzer im DAX auf bis zu 6500 und im Dow Jones auf ~15000 vorstellen. Dafür muss die Lunte aber erneut sehr stark brennen. Für sowas wäre eins der o.g. Ereignisse notwendig.. Momentan ist das Bild aber eher optimistisch. Das erkennt man auch daran, dass die Börse die letzten 2 1/2 Wochen schlechte Nachrichten nicht so stark wahrgenommen (bzw bereits eingepreist) hat aber jede gute Nachricht sehr stark „hochgekauft“ worden ist. Auch die Volatilität ist wieder unten. Daher bleibt es wohl dabei: abwarten. Laut Lehrbuch ist die Erholung prozentual gesehen noch eine Bärenrally, aber sowas wie Córona passt halt in kein Lehrbuch.

Vergesst nicht, im Zweifel ist der Markt länger irrational als ihr liquide.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Glaubt ihr ernsthaft an eine Rezession? Sobald Corona vorbei ist, geht es genauso bergauf wie vor der Krankheit.

Glaubst Du ernsthaft, dass die 20% Arbeitslosen (aktuell), was sicherlich noch auf 30% anwachsen wird, und die Personen die unbezahlt im Urlaub sind morgen wieder eingestellt werden? Weißt Du, was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht?

Der einzige Grund wieso der Dow Jones noch nicht völlig abgeschmiert ist, ist die FED, die täglich nach Börsenschluss massiv den Kurs wieder aufpumpt. Hier wird auch irgendwann das Geld ausgehen und die schlechten Quartalsberichte der Unternehmen überhand gewinnen. Ich kann hier jeden nur warnen sein Erspartes nicht in irgendwelche Long Positionen zu verballern.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Naja hier wird aber auch massiv übertrieben
Die meisten Konzerne haben ne Umsatzdelle für 1-2 Quartale und das wars dann.
Bei mir und meinen Freunden, die alle in Dax/Mdax arbeiten gehen die Aufträge jetzt schon wieder bergauf

Aha, es ist überhaupt noch nicht klar, wann die Grenzen vollumfänglich geöffnet werden, aber Kollege MDAX plant schon wieder die fetten Umsätze.

Das, was deine Praktikantenfreunde sehen, sind Auftrags-"Nachläufer". Hat man sehr schön bei den aktuellen Quartalszahlen von Porsche gesehen, wo es tatsächlich ein Umsatzplus für den EU-Markt gegeben hat. Oder denkst du, die Leute nutzen den Shutdown um sich jetzt alle mit Sportwagen einzudecken?

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Realwirtschaft verzögert regiert und die Börse dann hinunterzieht. Das, was wir aktuell sehen ist die "Walking Ghost"-Phase, um mal eine Analogie aus der Medizin zu verwenden.
Ja, die Umsätze bekommen "nur" ein Delle, aber was bedeutet das für die Gewinne und die Ausrichtung der Konzern/Unternehmen? Das ist die große Frage und das ist das, was aktuell überhaupt nicht eingepreist ist. Es ist ein extremer Irrglaube, dass Corona die jetzige Krise heraufbeschworen hat, es war nur der Auslöser.
Für die Rezession in der wir uns bereits befinden, spielt Corona keine Rolle. Dementsprechend ist es für die Wirtschaft auch vollkommen egal, ob wir eine Medikament entwickeln oder Ausgangsbeschränkungen aufheben. Das sind alles nur kurzfristige Meldungen, die die Börsenkurse nach oben ausschlagen lassen.
Ich denke, im Mai wird nach und nach die ganze Misere deutlich, und dann gibt weitere, große Abverkäufe.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Schau Dir einmal Webcams von Autobahnen aktuell an und vergleiche die Menge des Verkehrs dort aktuell und später wieder zu normalen Zeiten.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Naja hier wird aber auch massiv übertrieben
Die meisten Konzerne haben ne Umsatzdelle für 1-2 Quartale und das wars dann.
Bei mir und meinen Freunden, die alle in Dax/Mdax arbeiten gehen die Aufträge jetzt schon wieder bergauf

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Schau Dir einmal Webcams von Autobahnen aktuell an und vergleiche die Menge des Verkehrs dort aktuell und später wieder zu normalen Zeiten.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Naja hier wird aber auch massiv übertrieben
Die meisten Konzerne haben ne Umsatzdelle für 1-2 Quartale und das wars dann.
Bei mir und meinen Freunden, die alle in Dax/Mdax arbeiten gehen die Aufträge jetzt schon wieder bergauf

Stichwort: Home Office

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Puh..dein Post ist aber sehr durcheinander. Ich mache mir jetzt mal die Mühe:

Corona ist natürlich der Auslöser für die aktuelle Rezession und spielt entsprechend eine Rolle. Die Börse ist zudem ein Früh- und kein Spätindikator.. geschweige denn Nachzügler. Hier liegt nur eins in der Natur der Sache: Da du nicht richtig informiert bist (und anscheinend noch implizit angreifend, da du die Bekannten des Vorposters als "Praktikantenfreunde" bezeichnest), verbreitest du hier wirklich schlimmere "Fakten" als Kellyanne! :-(

Am schlimmsten finde ich aber die Walking Ghost Analogie. Sie passt leider auch nicht. Da dieser Begriff in der Palliativmedizin im Rahmen der Strahlenkrankheit verwendet wird, ist der Tod das Endergebnis dieser Phase. Du gehst also davon aus, dass im Mai oder wann auch immer sehr viele Unternehmen "sterben" ergo insolvent sind. Auch das passt nicht. Die Berichtssaison hat zudem schon angefangen und siehe da: Obgleich einige Unternehmen schon sehr schlechte Zahlen veröffentlicht haben, sind deren Papiere im Plus. Weil sogar noch viel stärkere Rückgänge eingepreist worden sind.

Warum sollte jetzt also aus der Delle in den Umsätzen ein ernsthaftes Problem werden? Die richtige Erläuterung wäre hier, auf fehlendene Liquidität zur Bedienung von kurzfristigen Verbindlichkeiten einzugehen. Hast du natürlich nicht gemacht. Aber selbst wenn man sich mit diesem Problem auseiander setzen würde, dann wüsste man, dass dank der Liquiditätshilfen die meisten Unternehmen mit einem blauen Auge (oder einer Delle) davonkommen werden. Ausnahmen bestätigen die Regel und werden uns nicht an den Abgrund treiben. Der enorme Rückgang in nahezu jedem Geschäft bis auf div. techn. Anwendungen liegt halt brach, wenn es einen Shutdown gibt. Warum sollte es danach nicht so weitergehen wie bisher? Natürlich mit niedrigerem Tempo, aber von 0 auf 100 braucht dank staatlicher Hilfen auch niemand.

Zu guter letzt: Natürlich spielt ein "Medikament" (Falls du einen Impfstoff meinst) eine sehr große Rolle, da es bei der Herdenimmunisierung - wenn nicht natürlich erreicht - hilft und entsprechend aus einem momentan gefährlichen Virus eine leichte Grippe macht. Auch hier wäre wieder der richtige logische Schluss die Erkenntnis, dass die Entwicklung eines Impfstoffes aber sehr lange dauert und deswegen auch diese Option für die Kurzfristigkeit und eben nicht die Langfristigkeit ausscheidet. Darüber hinaus spielen auch Medikamente zur Behandlung eine Rolle, da sie nun mal den Verlauf der Krankheit verändern --> weniger Letalität --> weniger gefährlich --> weniger Einschränkungen.

Au weia. Was zeigt uns dein Post wieder: Trotz der vielen Zeit informieren manche Menschen sich nicht richtig aber wollen trotzdem ihr vermeintliches Wissen kundtun (Mitteilungsbedürfnis) --> Dunning-Kruger Effekt.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Naja hier wird aber auch massiv übertrieben
Die meisten Konzerne haben ne Umsatzdelle für 1-2 Quartale und das wars dann.
Bei mir und meinen Freunden, die alle in Dax/Mdax arbeiten gehen die Aufträge jetzt schon wieder bergauf

Aha, es ist überhaupt noch nicht klar, wann die Grenzen vollumfänglich geöffnet werden, aber Kollege MDAX plant schon wieder die fetten Umsätze.

Das, was deine Praktikantenfreunde sehen, sind Auftrags-"Nachläufer". Hat man sehr schön bei den aktuellen Quartalszahlen von Porsche gesehen, wo es tatsächlich ein Umsatzplus für den EU-Markt gegeben hat. Oder denkst du, die Leute nutzen den Shutdown um sich jetzt alle mit Sportwagen einzudecken?

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Realwirtschaft verzögert regiert und die Börse dann hinunterzieht. Das, was wir aktuell sehen ist die "Walking Ghost"-Phase, um mal eine Analogie aus der Medizin zu verwenden.
Ja, die Umsätze bekommen "nur" ein Delle, aber was bedeutet das für die Gewinne und die Ausrichtung der Konzern/Unternehmen? Das ist die große Frage und das ist das, was aktuell überhaupt nicht eingepreist ist. Es ist ein extremer Irrglaube, dass Corona die jetzige Krise heraufbeschworen hat, es war nur der Auslöser.
Für die Rezession in der wir uns bereits befinden, spielt Corona keine Rolle. Dementsprechend ist es für die Wirtschaft auch vollkommen egal, ob wir eine Medikament entwickeln oder Ausgangsbeschränkungen aufheben. Das sind alles nur kurzfristige Meldungen, die die Börsenkurse nach oben ausschlagen lassen.
Ich denke, im Mai wird nach und nach die ganze Misere deutlich, und dann gibt weitere, große Abverkäufe.

antworten
listrea

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Warum sollte jetzt also aus der Delle in den Umsätzen ein ernsthaftes Problem werden? Die richtige Erläuterung wäre hier, auf fehlendene Liquidität zur Bedienung von kurzfristigen Verbindlichkeiten einzugehen. Hast du natürlich nicht gemacht. Aber selbst wenn man sich mit diesem Problem auseiander setzen würde, dann wüsste man, dass dank der Liquiditätshilfen die meisten Unternehmen mit einem blauen Auge (oder einer Delle) davonkommen werden.

Kurzfristige Liquidität ist die eine Sache, die mittelfristige Marktentwicklung aufgrund des Nachfrageeinbruchs eine andere. Wir haben bereits vor Corona weitestgehend einen Einstellungsstopp gesehen. Das ist eine fatale Mischung. Denn die strukturellen Probleme haben bereits vorher bestanden.
Das, was wir heute bzw. gestern sehen/gesehen haben ist ein absolut fatales Signal. Noch schießen die Märkte in die Höhe, wenn die Zentralbanken immer neue Maßnahmen ankündigen. Das geht noch zwei, drei mal gut (und dann ists eingepreist), dann endet es wie mit den Zinserhöhungen.

Dass jetzt auch Junk-Bonds gekauft werden ist nichts anderes als Insolvenzverschleppung. Man muss sich mal überlegen, was das wirklich heißt. Natürlich sichert man so die Liquidität, aber was ist das Ziel? DIe Insolvenzwelle möglich lange hinaus denen?
Dass demnächst auch Aktien gekauft werden müssen, um die Kurse zu halten? Das wäre der letzte, knsequente Schritt. Und dann? Das ist dann tatsächlich das Ende der Fahnenstange.

Dass die Börse ein guter Indikator für die Wirtschaft ist, stimmt in einem Bullenmarkt, nicht aber in einem Bärenmarkt. Schaust du dir mal die historischen Kursentwicklungen an. Sonst würde es letzteren gar nicht geben.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Hättet ihr Ende März einfach Amazon gekauft, hättet ihr +50% gemacht

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Hättet ihr Ende März einfach Amazon gekauft, hättet ihr +50% gemacht

Hätte hätte Fahradkette.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Hättet ihr Ende März einfach Amazon gekauft, hättet ihr +50% gemacht

Hätte hätte Fahradkette.

Gilt so ziemlich für alle Aktien, Shell, Teva, Tui teilweise, Daimler etc pp.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Viel Gelaber, denn wenn du erstmal richtig mit Geld drinnen bist sieht die Welt wieder anders aus.

Die Lottozahlen kann ich dir auch vorhersagen, wenn Sie mal gezogen wurden!

Eins ist klar, die Börse geht entweder hoch bzw. runter oder aber vielleicht stagniert sie auch erstmal!

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Richtig! Ich halte meine shorts, die ich heute gekauft habe, über das Wochenende. Ist jetzt aber echtes Lotteriespiel. Könnte hoch oder runter gehen. Reines Bauchgefühl, dass wir noch mal runter müssen.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Viel Gelaber, denn wenn du erstmal richtig mit Geld drinnen bist sieht die Welt wieder anders aus.

Die Lottozahlen kann ich dir auch vorhersagen, wenn Sie mal gezogen wurden!

Eins ist klar, die Börse geht entweder hoch bzw. runter oder aber vielleicht stagniert sie auch erstmal!

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Hättet ihr Ende März einfach Amazon gekauft, hättet ihr +50% gemacht

Kurs am 12.03.2020: EUR 1.513,80
Kurs am 31.03.2020: EUR 1.804,60
Kurs am 17.04.2020: EUR 2.150,00

?

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Bitte nicht so viel quatschen sondern auch belegen und das konkret. Nebelbomben kann ich im Krieg zünden.

das wir 2019 schwächere Quartale hatten (da Rekord Rekord vorher), weiß jeder. Von einem mittelfristigen Einbruch zu sprechen (bis 5 Jahre) ist wieder Gelaber.

Über welche strukturellen Probleme sprichst du? Bitte, nochmal belegen! Mir erzählt seit 20 Jahren jeder was von strukturellen Problemen. Dass viele Unternehmen stark Fremdfinanziert sind? Ist egal, solange die Cash Flows stimmen und Kapitaldienst erbracht wird. Wovon sprechen wir also? Banken sind kapitalseitig besser aufgestellt als je zuvor (auch wenn selbst die breite wiwi Treff Masse das nicht weiß), Margen der meisten Fortune 500 Konzerne auf Rekordniveau.

Wovon sprechen wir also? Die Rückgänge der letzten Jahre aufgrund von Rekord- Rekordniveaus? Es gibt dauernd Probleme aber wir leben nun mal in einer langfristig orientierten WachstumsGesellschaft.

Was ist das Ziel von den Maßnahmen?! Ernsthaft? Kein Unternehmen rechnet mit einem Stillstand von 8 Wochen. Da ist ein Meteoriteneinschlag wahrscheinlicher und es gibt nun einmal Unternehmen mit engen Margen und auch solche, die von der Hand in den Mund leben. Das heißt nicht, dass das Unternehmen „schlecht“ ist. Darüber hinaus sind selbst sehr gesunde Konzerne für so lange und globalen Ausfälle aufgrund ihrer schieren Größe und damit einhergehenden Fixkosten natürlich nicht gemacht. Deswegen die Liquiditätsspritzen, da es für 90% der Unternehmen davor so weitergehen wird, wie davor auch. Wahrscheinlich sogar mit schnellerem tempo. Das eine soziale Marktwirtschaft da staatliche Subventionen und weitere Liquidität zur Verfügung stellt, ist also angemessen.

Bereits angeschlagene Konzerne, Zombieunternehmen et al sind eine andere Sache. Das die jetzt heimlich durchgeschliffen werden ist aber unwahrscheinlich. Auch davon zu sprechen, dass aufgrund von Corona eine Insolvenzwelle aufgeschoben wird, ist Quatsch, insofern das impliziert, dass die Welle eh gekommen wäre. Es ist halt bitter für in der Restrukturierung/ Sanierung befindliche Unternehmen (Vapiano, Steinhoff) und diejenigen, die wie gesagt ein sehr margenlastiges Geschäft haben (Maredo, Einzelhandel generell) oder länger betroffen sind (Touristik). Für die meisten anderen wird diese Krise zwar hart aber sie werden das per momentanen Stand überleben. Anders sieht die Sache aus, wenn ein weiteres Ereignis (zweite Welle, Ausfall Bank, länger anhaltende Depression) auftritt.

(Interessant kann es, insbesondere in den USA, für den Mittelstand werden. Da sind viele Unternehmen extrem engmargig. Aber durch die historische Größe der Soforthilfen sollte auch da abhilfe geschaffen werden. Das Geld wird wahrscheinlich über Dekaden bis Jahrhunderte abbezahlt..Zumal wir hier auch einen Kreislauf sehen: Geht ein Wirt pleite, ergreift ein neuer Wirt meist die Chance der Lokalität und Lage.)

Zu den Aktienmärkten. Nochmal: natürlich reagieren Aktienkurse auf Nachrichten. Insgesamt preisen Aktien aber die Erwartungen für 6-12 Monate über ein Unternehmen ein und damit ist die Börse ein frühindikator. Das ändert sich auch nicht in Bärenmärkten. Krisenzeiten zeichnen sich durch steigende Volatilität aus, diese ändert aber nichts an der Grundbeschaffenheit des Marktes. Das ist auch einer der punkte hier, über den man nicht diskutieren braucht.

Beim Rest bitte konkreter werden!

listrea schrieb am 17.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Warum sollte jetzt also aus der Delle in den Umsätzen ein ernsthaftes Problem werden? Die richtige Erläuterung wäre hier, auf fehlendene Liquidität zur Bedienung von kurzfristigen Verbindlichkeiten einzugehen. Hast du natürlich nicht gemacht. Aber selbst wenn man sich mit diesem Problem auseiander setzen würde, dann wüsste man, dass dank der Liquiditätshilfen die meisten Unternehmen mit einem blauen Auge (oder einer Delle) davonkommen werden.

Kurzfristige Liquidität ist die eine Sache, die mittelfristige Marktentwicklung aufgrund des Nachfrageeinbruchs eine andere. Wir haben bereits vor Corona weitestgehend einen Einstellungsstopp gesehen. Das ist eine fatale Mischung. Denn die strukturellen Probleme haben bereits vorher bestanden.
Das, was wir heute bzw. gestern sehen/gesehen haben ist ein absolut fatales Signal. Noch schießen die Märkte in die Höhe, wenn die Zentralbanken immer neue Maßnahmen ankündigen. Das geht noch zwei, drei mal gut (und dann ists eingepreist), dann endet es wie mit den Zinserhöhungen.

Dass jetzt auch Junk-Bonds gekauft werden ist nichts anderes als Insolvenzverschleppung. Man muss sich mal überlegen, was das wirklich heißt. Natürlich sichert man so die Liquidität, aber was ist das Ziel? DIe Insolvenzwelle möglich lange hinaus denen?
Dass demnächst auch Aktien gekauft werden müssen, um die Kurse zu halten? Das wäre der letzte, knsequente Schritt. Und dann? Das ist dann tatsächlich das Ende der Fahnenstange.

Dass die Börse ein guter Indikator für die Wirtschaft ist, stimmt in einem Bullenmarkt, nicht aber in einem Bärenmarkt. Schaust du dir mal die historischen Kursentwicklungen an. Sonst würde es letzteren gar nicht geben.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ich lege hier allen die kommentieren mal den Ratschlag vor:
„Kurzfristig ist der Markt ein Casino, Langfristig eine Waage“
Think about ist. Fast jede Diskussion hier ist überflüssig.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Bis zur Übernahme von Bear Stearns durch JPMorgan Chase & Co. im Mai 2008 dachten viele, die Hypothekenkrise wäre ein rein amerikanisches Problem.

Mit der Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008 ging es dann richtig abwärts.

Die großen Abwärtstrends bei fast allen großen Indizes und den meisten Einzelwerten sind momentan weiterhin ungebrochen, wie übrigens auch ganzjährig in 2008.

Es wird zukünftig wieder Jahre mit ganzjährigen Aufwärtstrends geben, nur ist 2020 kein solches Jahr.

Deswegen ist Verlustvermeidung weiterhin eine gute Strategie, damit umzugehen.

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Bitte nicht so viel quatschen sondern auch belegen und das konkret. Nebelbomben kann ich im Krieg zünden.

das wir 2019 schwächere Quartale hatten (da Rekord Rekord vorher), weiß jeder. Von einem mittelfristigen Einbruch zu sprechen (bis 5 Jahre) ist wieder Gelaber.

Über welche strukturellen Probleme sprichst du? Bitte, nochmal belegen! Mir erzählt seit 20 Jahren jeder was von strukturellen Problemen. Dass viele Unternehmen stark Fremdfinanziert sind? Ist egal, solange die Cash Flows stimmen und Kapitaldienst erbracht wird. Wovon sprechen wir also? Banken sind kapitalseitig besser aufgestellt als je zuvor (auch wenn selbst die breite wiwi Treff Masse das nicht weiß), Margen der meisten Fortune 500 Konzerne auf Rekordniveau.

Wovon sprechen wir also? Die Rückgänge der letzten Jahre aufgrund von Rekord- Rekordniveaus? Es gibt dauernd Probleme aber wir leben nun mal in einer langfristig orientierten WachstumsGesellschaft.

Was ist das Ziel von den Maßnahmen?! Ernsthaft? Kein Unternehmen rechnet mit einem Stillstand von 8 Wochen. Da ist ein Meteoriteneinschlag wahrscheinlicher und es gibt nun einmal Unternehmen mit engen Margen und auch solche, die von der Hand in den Mund leben. Das heißt nicht, dass das Unternehmen „schlecht“ ist. Darüber hinaus sind selbst sehr gesunde Konzerne für so lange und globalen Ausfälle aufgrund ihrer schieren Größe und damit einhergehenden Fixkosten natürlich nicht gemacht. Deswegen die Liquiditätsspritzen, da es für 90% der Unternehmen davor so weitergehen wird, wie davor auch. Wahrscheinlich sogar mit schnellerem tempo. Das eine soziale Marktwirtschaft da staatliche Subventionen und weitere Liquidität zur Verfügung stellt, ist also angemessen.

Bereits angeschlagene Konzerne, Zombieunternehmen et al sind eine andere Sache. Das die jetzt heimlich durchgeschliffen werden ist aber unwahrscheinlich. Auch davon zu sprechen, dass aufgrund von Corona eine Insolvenzwelle aufgeschoben wird, ist Quatsch, insofern das impliziert, dass die Welle eh gekommen wäre. Es ist halt bitter für in der Restrukturierung/ Sanierung befindliche Unternehmen (Vapiano, Steinhoff) und diejenigen, die wie gesagt ein sehr margenlastiges Geschäft haben (Maredo, Einzelhandel generell) oder länger betroffen sind (Touristik). Für die meisten anderen wird diese Krise zwar hart aber sie werden das per momentanen Stand überleben. Anders sieht die Sache aus, wenn ein weiteres Ereignis (zweite Welle, Ausfall Bank, länger anhaltende Depression) auftritt.

(Interessant kann es, insbesondere in den USA, für den Mittelstand werden. Da sind viele Unternehmen extrem engmargig. Aber durch die historische Größe der Soforthilfen sollte auch da abhilfe geschaffen werden. Das Geld wird wahrscheinlich über Dekaden bis Jahrhunderte abbezahlt..Zumal wir hier auch einen Kreislauf sehen: Geht ein Wirt pleite, ergreift ein neuer Wirt meist die Chance der Lokalität und Lage.)

Zu den Aktienmärkten. Nochmal: natürlich reagieren Aktienkurse auf Nachrichten. Insgesamt preisen Aktien aber die Erwartungen für 6-12 Monate über ein Unternehmen ein und damit ist die Börse ein frühindikator. Das ändert sich auch nicht in Bärenmärkten. Krisenzeiten zeichnen sich durch steigende Volatilität aus, diese ändert aber nichts an der Grundbeschaffenheit des Marktes. Das ist auch einer der punkte hier, über den man nicht diskutieren braucht.

Beim Rest bitte konkreter werden!

antworten
listrea

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Bitte nicht so viel quatschen sondern auch belegen und das konkret. Nebelbomben kann ich im Krieg zünden.
Beim Rest bitte konkreter werden!

Also erstmal ist das kein hier "Gequatsche", denn merkst ja im zweiten Teil deines "Kommentars" selber, wenn du beginnst über die Problem zu lamentieren. Dann werden Zombi-Unternehmen nicht versteckt mitgeschleppt, sondern ihnen wird ganz offen geholfen.
Aber bitte, gehe ich gerne mit. Du sagst, dass Banken kapitalseitig besser aufgestellt sind als je zuvor. Das kann nicht sein, denn irgendeinen Verlierer muss es im System geben. Es geht nicht, dass wir einfach immer weiter die Geldmenge erhöhen, die Zinsen abschaffen, die Verschuldung egal ist und die Unternehmen immer immer schlechter wirtschaften aber dennoch weiter wachsen.
Irgendwo muss es jemanden geben, der das ganze "kompensiert". Und das ist genau der Bankensektor. Auf der einen Seite ist die Marge weg, weil Zins gleich Null. Auf der anderen Seite wurden Banken massiv in ihren Eigenkapitalbeständen reguliert und können sich daraus nur retten, in diesem mehr Risiken bei der Kreditvergabe eingehen. Das heißt, wir erleben schon seit Jahren einen immer größer werdenden Posten an Risiken in den Bankbilanzen, während die Party an der Börse und in der Realwirtschaft weiter geht.
Ich bin zwar kein Fan von Markus Krall und seinen politischen Einstellungen, aber er hat das mal sehr schön empirisch herausgearbeitet. Ein Rezession bringt dieses Kartenhaus zum Einstürzen, weil eine Bank nach der anderen fällt. Corona beschleunigt dies gerade massiv.
Deswegen werden ja auch aktuell massiv die Unternehmen vor der Pleite bewahrt. Es geht nicht darum, dass man TUI, Lufthansa oder Vapiano isoliert retten will. Sondern es geht um den Finanzsektor, der dahinter steckt mit dem ganzen Rattenschwanz Zahlungsausfall. Die wirkliche Krise, die jetzt noch kommt, wird nicht durch die Unternehmen selber ausgelöst, sondern (wieder) durch das marode Finanzsystem.

Und ja, die Börse preist zukünftige Entwicklungen ein. Jetzt hast du selber schon festgestellt, dass du dir doch nicht so ganz darüber im klaren bist, wie es weiter gehen wird. Also, wie soll das also eingepreist sein. Wie soll die Börse etwas einpreisen, wozu sie noch keine Informationen/Daten hat? Es gibt ja noch nicht einmal ansatzweise Schätzungen zu Italien und Spanien.
Deswegen ist die Analogie zur Walking Ghost Phase auch sehr treffend.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Shorts sind mit Gewinn raus.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Richtig! Ich halte meine shorts, die ich heute gekauft habe, über das Wochenende. Ist jetzt aber echtes Lotteriespiel. Könnte hoch oder runter gehen. Reines Bauchgefühl, dass wir noch mal runter müssen.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Jetzt wieder short, gestaffelter Einstieg.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Shorts sind mit Gewinn raus.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Richtig! Ich halte meine shorts, die ich heute gekauft habe, über das Wochenende. Ist jetzt aber echtes Lotteriespiel. Könnte hoch oder runter gehen. Reines Bauchgefühl, dass wir noch mal runter müssen.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Das ist so etwas wie praktische Lebenskunst ....

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

_

Es nützt nichts, in der Wirtschaft die Wahrheit zu verkündigen oder sogar nützliche Dinge zu empfehlen.

Das ist die beste Art, sich Feinde zu schaffen.

André Kostolany

    1. Februar 1906 † 14. September 1999
antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 17.04.2020:

Sind die momentanen Kurse bei Haltedauern von >5 Jahren trotzdem günstig? Ja.
Werden die meisten hier noch günstigere Kurse zum Einstieg treffen, als die bisherigen? Nein, denn die Historie zeigt, dass nahezu alle Privatanleger entweder zu ängstlich oder zu gierig sind. Letzteres bezieht sich nicht nur auf die Long Seite sondern vor allem auf die short Seite.

Privatanleger sind also zu ängstlich oder zu gierig. Aha, geniale Aussage. Etwa wie: Der Mensch ist tot oder er lebt. Aber noch besser ist es aus der historischen Entwicklung die Zukunft vorherzusagen.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ist doch leicht zu verstehen. Derjenige, der im Markt investiert ist macht Verlust. Wer an der Seitenlinie bleibt hat Kapitalerhalt. Cash is king könnte man in solchen Phasen sagen.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

_

Es nützt nichts, in der Wirtschaft die Wahrheit zu verkündigen oder sogar nützliche Dinge zu empfehlen.

Das ist die beste Art, sich Feinde zu schaffen.

André Kostolany

    1. Februar 1906 † 14. September 1999

Gerade Leute, die alles ganz genau wissen, tun oft nichts anderes als das.

Ernst Ferstl (*1955)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Im momentanen Kapitalmarktumfeld ist es viel schwieriger, Gewinne zu erzielen als in Haussezeiten mit stabilen und langjährigen Aufwärtstrends, was sich irgendwann wieder einstellt.

Insofern würde ich momentan Kapitalerhalt betreiben um später in der zukünftigen Hausse unbelastet von zuvor erlittenen Verlusten neu investieren zu können.

WiWi Gast schrieb am 21.04.2020:

Ist doch leicht zu verstehen. Derjenige, der im Markt investiert ist macht Verlust. Wer an der Seitenlinie bleibt hat Kapitalerhalt. Cash is king könnte man in solchen Phasen sagen.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Wenn die Marktrendite negativ ist erzielt derjenige eine hohe Überrendite zur Marktrendite, der keine Verluste erleidet.

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Sind die momentanen Kurse bei Haltedauern von >5 Jahren trotzdem günstig? Ja.

Wenn man als Bank oder Vermögensverwalter Gebühren und Provisionen aus der Summe des verwalteten Vermögens bzw. dem Depotwert verdient, ist dies eine treffende Aussage um die Kunden zu motivieren, nicht zu desinvestieren oder noch zuzukaufen.

Werden die meisten hier noch günstigere Kurse zum Einstieg treffen, als die bisherigen?

Beispielsweise durch Trendfolgestrategien in Form des GD 200, d.h. nur Investition in bestehende Aufwärtstrends, amerikanische Wertpapierkredite bzw. Finra Margin Debt auf der Hälfte des vorausgegangenen Höchststandes.

Nein, denn die Historie zeigt, dass nahezu alle Privatanleger entweder zu ängstlich oder zu gierig sind. Letzteres bezieht sich nicht nur auf die Long Seite sondern vor allem auf die short Seite.

Wie es sich für die Vergangenheit leicht zeigen läßt ist dies mit simplen Strategien und regelmäßiger Kontrollarbeit durchaus möglich.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Schon wieder mit Gewinn verkauft. Gute Volatilität.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Jetzt wieder short, gestaffelter Einstieg.

Shorts sind mit Gewinn raus.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Richtig! Ich halte meine shorts, die ich heute gekauft habe, über das Wochenende. Ist jetzt aber echtes Lotteriespiel. Könnte hoch oder runter gehen. Reines Bauchgefühl, dass wir noch mal runter müssen.

antworten
Ceterum censeo

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 21.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

André Kostolany

    1. Februar 1906 † 14. September 1999

Gerade Leute, die alles ganz genau wissen, tun oft nichts anderes als das.

Ernst Ferstl (*1955)

Pennycook/Cheyne/Barr/et al.: On the reception and detection of pseudo-profound bullshit in Judgment and decision making, 10/2015, S. 549-563.
Liebe Grüße

antworten
know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 21.04.2020:

Es nützt nichts, in der Wirtschaft die Wahrheit zu verkündigen oder sogar nützliche Dinge zu empfehlen.

Das ist die beste Art, sich Feinde zu schaffen.

André Kostolany

    1. Februar 1906 † 14. September 1999

Gerade Leute, die alles ganz genau wissen, tun oft nichts anderes als das.

Ernst Ferstl (*1955)

Sehr originelle und pointierte Parade - Chapeau! :-)

Zurück zum Thema: vielleicht geht es diesmal ja nicht crash-mäßig zum nächsten Tiefpunkt sondern eher so salami-Taktik mäßig schleichend bergab.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Die Frage ist nur wann und von welchem Niveau aus. In dieser Woche konnte man gut die Range 10.300 bis 10.600 in beide Richtungen traden. Habe ich ein paar mal geschafft, aber nicht immer. Bin am Freitag wieder short gegangen. Sofern der Dax noch über 11.000 gehen sollte wird es schwierig für meine shorts. Muß dann andere Scheine nehmen. Spätestens im Herbst sollte es Corona-bedingt wieder richtig runter gehen. Die 2. Welle könnte leider viel schlimmer werden. War bei der Spanischen Grippe auch so. Einen Impfstoff wird es dann noch nicht geben. Neue lockdowns sollte es auch wieder geben, mit den entsprechend niedrigen Kursen. Im Sommer, wenn die Vola erfahrungsgemäß niedrig ist, könnte man günstig klassische Optionsschein kaufen, für deren Kurs die Vola wichtig ist. Bis dahin nur knock-outs open end.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Hmm, solche Seitwärtsmärkte kann man nicht vorhersehen...war also reines Glück und extrem spekulativ. Dafür empfiehlt sich zudem eher nen Inliner.

Aber GZ. Habe auch einmal mit Short bisschen Zusatzrendite gemacht. Der große Short von 13k Ende März ist aber bei 8100 raus und seitdem wieder mit dem Long-Portfolio ca. 60% Gewinn (bester Wert war Wayfair.

Ab 11k gehe ich strong short.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2020:

Die Frage ist nur wann und von welchem Niveau aus. In dieser Woche konnte man gut die Range 10.300 bis 10.600 in beide Richtungen traden. Habe ich ein paar mal geschafft, aber nicht immer. Bin am Freitag wieder short gegangen. Sofern der Dax noch über 11.000 gehen sollte wird es schwierig für meine shorts. Muß dann andere Scheine nehmen. Spätestens im Herbst sollte es Corona-bedingt wieder richtig runter gehen. Die 2. Welle könnte leider viel schlimmer werden. War bei der Spanischen Grippe auch so. Einen Impfstoff wird es dann noch nicht geben. Neue lockdowns sollte es auch wieder geben, mit den entsprechend niedrigen Kursen. Im Sommer, wenn die Vola erfahrungsgemäß niedrig ist, könnte man günstig klassische Optionsschein kaufen, für deren Kurs die Vola wichtig ist. Bis dahin nur knock-outs open end.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Möglicherweise verschiebt sich die Range etwas nach oben. Bei 11k gehen aber auf jeden Fall meine letzten Aktien-long- Positionen raus. Möglicherweise sell in may. Das Kursniveau ist für die weltweite Lage eigentlich zu hoch.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

Hmm, solche Seitwärtsmärkte kann man nicht vorhersehen...war also reines Glück und extrem spekulativ. Dafür empfiehlt sich zudem eher nen Inliner.

Aber GZ. Habe auch einmal mit Short bisschen Zusatzrendite gemacht. Der große Short von 13k Ende März ist aber bei 8100 raus und seitdem wieder mit dem Long-Portfolio ca. 60% Gewinn (bester Wert war Wayfair.

Ab 11k gehe ich strong short.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2020:

Die Frage ist nur wann und von welchem Niveau aus. In dieser Woche konnte man gut die Range 10.300 bis 10.600 in beide Richtungen traden. Habe ich ein paar mal geschafft, aber nicht immer. Bin am Freitag wieder short gegangen. Sofern der Dax noch über 11.000 gehen sollte wird es schwierig für meine shorts. Muß dann andere Scheine nehmen. Spätestens im Herbst sollte es Corona-bedingt wieder richtig runter gehen. Die 2. Welle könnte leider viel schlimmer werden. War bei der Spanischen Grippe auch so. Einen Impfstoff wird es dann noch nicht geben. Neue lockdowns sollte es auch wieder geben, mit den entsprechend niedrigen Kursen. Im Sommer, wenn die Vola erfahrungsgemäß niedrig ist, könnte man günstig klassische Optionsschein kaufen, für deren Kurs die Vola wichtig ist. Bis dahin nur knock-outs open end.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ach ja? Sieht irgendwie gar nicht danach aus. In den letzten Wochen dürften sich einige der chronischen Short-Schreier massiv die Finger verbrannt haben. Und wenn ich das hier so lese, könnten es noch deutlich mehr werden...

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Nur Geduld. Das Ausmaß der Krise wird im Laufe des Sommers immer sichtbarer und ab Herbst kommen dann weitere starke Kurseinbrüche.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Ach ja? Sieht irgendwie gar nicht danach aus. In den letzten Wochen dürften sich einige der chronischen Short-Schreier massiv die Finger verbrannt haben. Und wenn ich das hier so lese, könnten es noch deutlich mehr werden...

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Immer erstaunlich wie manche sich hier als Hellseher profilieren wollen und irgendwelche Kurseinbrüche vorhersagen.

Alles bekannte ist eingepreist. Was noch kommt kann keiner sagen. Meine Meinung ist, dass der Kurseinbruch nur deshalb so gering war, weil es sich bei Corona nur um ein temporäres Problem handelt. Ist das Problem in Griff, können die meisten wieder in alter Stärke weiter machen. Fakt ist halt einfach, dass die meisten Unternehmen gesund sind und die Krise locker aushalten werden.

antworten
Karush

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Immer erstaunlich wie manche sich hier als Hellseher profilieren wollen und irgendwelche Kurseinbrüche vorhersagen.

Alles bekannte ist eingepreist. Was noch kommt kann keiner sagen. Meine Meinung ist, dass der Kurseinbruch nur deshalb so gering war, weil es sich bei Corona nur um ein temporäres Problem handelt. Ist das Problem in Griff, können die meisten wieder in alter Stärke weiter machen. Fakt ist halt einfach, dass die meisten Unternehmen gesund sind und die Krise locker aushalten werden.

"Alles bekannte ist eingepreist" - so ein Quatsch. Wäre der Markt so effizient wie immer dargestellt, dann würde nicht so viel Schwachsinn passieren wie der extreme Anstieg von Zoom - dem falschen Zoom, eine Noname-Firma, die nichts mit dem Videodienst zu tun hat.

Fakt ist halt einfach, dass es nicht "halt einfach" Fakt ist, dass die meisten Unternehmen gesund sind und die Krise locker aushalten. Da kann ich meinen Kopf nur schütteln. Lufthansa war davor auch ein gesunden Unternehmen und jetzt? Sehr sehr viele Unternehmen werden diese Krise eben NICHT überleben und meiner persönlichen Meinung nach ist das noch nicht genügend eingepreist. Ist aber auch nur meine eigene Meinung und nicht "halt einfach" Fakt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Immer erstaunlich wie manche sich hier als Hellseher profilieren wollen und irgendwelche Kurseinbrüche vorhersagen.

Fakt ist halt einfach, dass die meisten Unternehmen gesund sind und die Krise locker aushalten werden.

Dann beurteilen wir die Lage der meisten Unternehmen wohl vollkommen unterschiedlich. Wir werden sehen wer Recht behält.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

Ich verstehe es auch 0. aber Logik hilft wohl nicht mehr weiter.

Ist das eigentlich schon Sozialismus durch die Hintertür mit den Mitteln des Kapitalismus? Ich meine wenn die FED so weiter macht ist bald die halbe amerikanische Börse "verstaatlicht"...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Bislang ist die Berichtssaison vom Markt ja ganz gut aufgekommen worden. Bin gespannt wie es im nächsten Quartal wird.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Und trotzdem sind fast alle Gains langsam wieder aufgeholt.
Ich möchte nicht über die Gründe spekulieren aber das klingt für mich nach einer krassen Fehlbewertung und maßlosen Unterschätzung der derzeitigen Lage.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

Sind aber immer noch 13% weniger als kurz vor der Corona Krise. Wenn es jetzt noch 1 bis 2 Jahre dauern würde bis man wirtschaftlich da ist wo man vorher war wäre das ja schon relativ gut eingepreist.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Trump braucht hohe Börsenkurse für seine Wiederwahl. Deshalb verbreitet er bei seinen Presseterminen auch so eine positive Stimmung. Dann kaufen die Leute Aktien und treiben die Kurse hoch. Irgendwann sollte aber die Realität zuschlagen. Sell in may and go away.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Der Tageschart zeigt im Dax eine Keilformation. Sollte eigentlich bärisch sein.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

antworten
know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

Alle Welt stellt sich jetzt darauf ein, dass Bärenmärkte an den Aktienmärkten nur noch wenige Wochen dauern und es danach ebenso plötzlich wie steil wieder aufwärts geht (so wie Ende 2018 und jetzt wieder) und werden sich entsprechend positionieren. Das nächste Mal kommt's dann bestimmt doch wieder ganz anders :-)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

Die aktuelle Krise ist eben genauso eingepreist wie der danach folgende Aufschwung.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Du hast recht! Shorts sind mit erheblichem Verlust verkauft. Es hat keinen Sinn, sich gegen den Markt zu stellen. Neue shorts werde ich ab 11.500 überlegen, Voraussetzung dafür ist, dass die Auto-Kaufprämien dann schon bekannt sind.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Ach ja? Sieht irgendwie gar nicht danach aus. In den letzten Wochen dürften sich einige der chronischen Short-Schreier massiv die Finger verbrannt haben. Und wenn ich das hier so lese, könnten es noch deutlich mehr werden...

WiWi Gast schrieb am 23.04.2020:

Es wird nochmal richtig bergab gehen.

Hmm, und heute geht es weiter. Gewinn von Daimler bricht um 80% ein, der Konzern selber kann keine Angaben über die restlichen Quartale machen. Aber an der Börse ist das natürlich quantifiziert und eingepreist. Aktie aktuell im plus.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ich verstehe bloß nicht, dass anscheinend jede noch so schlechte Nachricht eingepreist sein soll und die Märkte nicht rührt, während ein hoffnungsvoller Satz von Donald Trump oder auch nur jede noch so vage Ankündigung, dass irgendwann irgend ein Medikament kommen könnte die Aktien nach oben treibt. Sehr strange...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Also ich bin am letzten Freitag mit 7er Hebel short in den Dax und bei -66%, Knock-Out bei 11500

Verkaufen oder halten?

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also ich bin am letzten Freitag mit 7er Hebel short in den Dax und bei -66%, Knock-Out bei 11500

Verkaufen oder halten?

Halten, da haste doch wahrscheinlich mittlerweile einen riesen Spread drauf, will sagen, sich die Position jetzt zu kaufen wäre teuer. Also sieh es positiv.

Plus vor allem nach -66% machen es die restlichen -34% auch nicht mehr fett.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Nicht eingepreist, die schlechten Nachrichten werden vom Markt momentan ignoriert. Die heutige Rallye, weil ein Medikament die Behandlungsdauer evtl. um 4 Tage verkürzen könnte! Über das Virus ist vieles noch nicht bekannt, das kann nicht eingepreist sein, weil niemand Bescheid weis.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Ich verstehe bloß nicht, dass anscheinend jede noch so schlechte Nachricht eingepreist sein soll und die Märkte nicht rührt, während ein hoffnungsvoller Satz von Donald Trump oder auch nur jede noch so vage Ankündigung, dass irgendwann irgend ein Medikament kommen könnte die Aktien nach oben treibt. Sehr strange...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Nimm besser einen Schein mit einer höheren Schwelle. Das führt jetzt zu einem direkten Verlust, schont aber die Nerven.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also ich bin am letzten Freitag mit 7er Hebel short in den Dax und bei -66%, Knock-Out bei 11500

Verkaufen oder halten?

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Verkaufen, wir sind nachbörslich schon bei 11.200!! Der Wahnsinn geht weiter.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also ich bin am letzten Freitag mit 7er Hebel short in den Dax und bei -66%, Knock-Out bei 11500

Verkaufen oder halten?

antworten
listrea

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

listrea schrieb am 30.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

Stell dir vor es ist Krise und keiner geht hin ;)

antworten
know-it-all

Wieder Short?

listrea schrieb am 30.04.2020:

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

Die detaillierteren Ergebnisse der Studie für Remdesivir fand ich jetzt auch nicht so überzeugend. Okay - die Behandlungsdauer verkürzt sich eventuell und womöglich verbessert sich auch die Wahrscheinlichkeit das Krankenhaus lebend zu verlassen geringfügig.
Aber ein Durchbruch bei der Behandlung von Covid 19 sieht für mich definitiv ganz anders aus...
Wenn aber Fauci von einem "klaren, signifikanten, positiven Effekt" spricht, nehmen die Börsen selektiv die gute Nachricht natürlich gerne auf.

Ich bleibe nach wie vor pessimistisch, was eine schnelle V-förmige Erholung angeht, wenngleich die ersten Politiker ja bereits zu erkennen geben, dass die Verhinderung von Toten um jeden Preis zukünftig nicht mehr unbedingt das alleinige Ziel sein wird, dem sich alle anderen (einschl. der Wirtschaft) unterordnen müssen.
Sollten die Neuinfektionen aber heftig wieder zunehmen (ich denke das ist nicht gänzlich unwahrscheinlich), wird es spannend sein, wie einer solchen Situation dann begegnet wird.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

"Eingepreist" lässt wahrlich auf ein noch sehr junges Alter der Marktteilnehmer schließen ;)

Der Markt ist effizient, nicht aber die Spekulanten. Diese Erkenntnis benötigt aber immer eine gewisse Zeit.

listrea schrieb am 30.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

Stell dir vor es ist Krise und keiner geht hin ;)

Das war wahrscheinlich ein Scherz, aber es ist schon was dran. Eine Krise gibt es nur wenn die Marktteilnehmer sie zulassen. Wenn dagegen trotz der desaströsen Wirtschaftsdaten viele bzw. gewichtige Martkakteure handeln, als stünde ein Boom bevor, wird es auch keine Krise geben (self-fulfilling prophecy).

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Bezüglich Remdesivir und anderer Medikamente ist glaube ich auch gar nicht so sehr die Frage, ob es denn jetzt hilft oder nicht, sondern eher ob es nennenswerte Auswirkungen auf die Wirtschaft hat.

Ja kann schon sein, dass es einen Benefit hat, die Leute weniger lang auf Intensiv liegen müssen, vielleicht die Todesrate etwas sinkt, das ist alles möglich und auch eine gute Sache, aber hat dieses Medikament denn so gravierende Auswirkungen auf die Lockdown-Maßnahmen, bzw. führt das denn zu einer anderen Prognose was die Wirtschaft und die zu erwartende Rezession betrifft? Das sehe ich hier jedenfalls nicht.

Bezüglich der Fortführung bzw. Beendigung von Maßnahmen gegen Corona gibt es im Grunde genommen nur zwei Möglichkeiten. Entweder man hält sie weiter durch, lockert ggf. da wo es möglich ist und zieht zur Not die Lockerungen wieder zurück, dann kann man das Virus kontrollieren, dafür muss man mit den Maßnahmen noch recht lange leben.

Oder aber man macht das nicht, dann wird das Virus sich wieder erheblich ausbreiten. Einen wirklichen Mittelweg gibt es da einfach nicht, entweder man kontrolliert das Virus, oder man lässt es von der Leine.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ihr dürft nicht vergessen, dass im Vergleich zu allen anderen Wirtschaftskrisen und Rezessionen, diesmal alles on purpose herbeigeführt wurde.

Daher lässt sich für niemanden richtig abschätzen, ob und wie man on purpose wieder in eine Expansion starten kann.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Was hier teilweise geschrieben wird befindet sich auf Instagram Forex Trader Niveau. Besonders der Kandidat mit der "Keilformation" vom DAX. Was ist nur mir euch allen los?

Nur weil der Chart heute aussieht wie ein Meerschweinchen, heißt das noch lange nicht, dass es bei genau 11.524 Punkten wieder runter geht ...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Short sollte erst mal erledigt sein, auch wenn man das mit der inneren Stimmung kaum vereinbaren kann. Der Markt will nach oben, da hat es keinen Sinn sich dagegen zu stellen. Ein starker Anstieg wie gestern muss etwas auskonsolidiert werden. Aber wir sind immer noch über 11.000. Und das Ausbruchsniveau war bei 10.800. Leider ziemlich bullish. Sollten wir noch einen Rücklauf auf 10.800 bis 10,.900 sehen, würde ich ab jetzt also eher long gehen, wenn es nicht einen neuen lockdown gibt.

Leider habe ich den Artikel von Raimund Brichta vom 26.04. zu spät gesehen "Die Billionen-Rally hat begonnen!". Der ist wirklich der einzige, dem ich nach langen Jahren der Marktbeobachtung vertraue.

Als der Dax vor vielen Jahren das lange umkämpfte Niveau von 8.000 nach oben verlassen hatte, meinte er, dass wir das auf jeden Fall noch mal wiedersehen werden. War im März dann eingetroffen.

Fazit: der Bär (ich) hat kapituliert!!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was hier teilweise geschrieben wird befindet sich auf Instagram Forex Trader Niveau. Besonders der Kandidat mit der "Keilformation" vom DAX. Was ist nur mir euch allen los?

Nur weil der Chart heute aussieht wie ein Meerschweinchen, heißt das noch lange nicht, dass es bei genau 11.524 Punkten wieder runter geht ...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Man sehe sich die Entwicklung des Nasdaq 100 - Index im Jahr 2008 monatsweise an, beispielsweise auf boerse.de:

Ausgehend von ca. 2.000 Punkten im Januar 2008 fiel der Index bis Februar im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise um ca. 15%, um bis Mai 2008 diesen Verlust wieder komplett aufzuholen.

Zeitgleich wiesen die meisten großen internationalen Indizes wie Dow Jones, S&P 500, DAX oder Nikkei 225 bereits Verluste um 10% auf.

In den drei Monaten September, Oktober und November 2008 erfolgte dann eine rasche Halbierung auf ca. 1.000 Punkte im Rahmen der Insolvenz von Lehman Brothers.

Ich denke, daß zukünftig stattfindende große Insolvenzen vergleichbar einen Kurssturz auslösen werden.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Das ergibt trotzdem keinen Sinn. Wir stehen vor einer der größten Rezessionen der Geschichte und die Kurse machen weiterhin Jagd auf ihre bisherigen Allzeithochs. Ich kann mir das nur durch die Geldpolitik erklären...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Also dass der S&P500 jetzt wieder auf Oktober 2019 Niveau ist, ist schon ein hartes Brett.

Für mich ergibt das 0 Sinn. Ich kann mir das nur über eine Geldentwertung durch Notenbanken erklären.

_

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

André Kostolany

    1. Februar 1906 † 14. September 1999
antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Raimund Brichta ist quasi der neue Warren Buffet

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Das ergibt trotzdem keinen Sinn. Wir stehen vor einer der größten Rezessionen der Geschichte und die Kurse machen weiterhin Jagd auf ihre bisherigen Allzeithochs. Ich kann mir das nur durch die Geldpolitik erklären...

+1

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Das ergibt trotzdem keinen Sinn. Wir stehen vor einer der größten Rezessionen der Geschichte und die Kurse machen weiterhin Jagd auf ihre bisherigen Allzeithochs. Ich kann mir das nur durch die Geldpolitik erklären...

Hast du nur die Schlagzeile gelesen oder auch den Rest von dem Artikel? Da steht nämlich auch, dass von genau dem Bereich der den größten Einbruch seit der großen Rezession vorher sagt auch prognostiziert wird, dass der Rückgang im darauffolgenden Jahr wieder nahezu aufgeholt werden wird.

Der Grund warum Quartalszahlen oder andere Zahlen die Kurse so stark bewegen ist, weil man ihnen eine Aussagekraft über zukünftige Entwicklung zuschreibt. Es steht also immer die Annahme im Hintergrund, dass es für eine Entwicklung Gründe gibt die auch in der Zukunft wahrscheinlich noch relevant sein werden. In einer Phase in denen wenig verkauft wird, weil die Geschäfte geschlossen haben müssen weiß jeder, dass weniger verkauft wird und auch warum.

Zum Thema Insolvenzen: die sind natürlich möglich aber in einer Phase in der das Geld billig ist und die Staatshilfen locker sitzen auch nicht sehr wahrscheinlich.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Genau so beschreibt es Raimund Brichta. Es wird eingestreute Korrekturen geben, aber der trend geht nach oben. Bin um 15:00 Uhr long gegangen. Werde ich bis 11.400 halten.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Das ergibt trotzdem keinen Sinn. Wir stehen vor einer der größten Rezessionen der Geschichte und die Kurse machen weiterhin Jagd auf ihre bisherigen Allzeithochs. Ich kann mir das nur durch die Geldpolitik erklären...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Die am Anfang dieses Monats begonnenen Kuzfristtrends (GD 38) brechen allmählich wieder ab.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Genau so beschreibt es Raimund Brichta. Es wird eingestreute Korrekturen geben, aber der trend geht nach oben. Bin um 15:00 Uhr long gegangen. Werde ich bis 11.400 halten.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ich glaube in so einer Situation wie jetzt ist es wichtig, das Ganze so nüchtern und rational zu betrachten wir möglich und sich nicht zu irgendwelchen panischen Reaktionen verleiten zu lassen.

Wenn man nach reiflicher Überlegung der Meinung ist, dass die aktuellen Kurse absolut nicht zur schlechten wirtschaftlichen Situation passen (so wie ich das auch sehe), dann sollte man sich nicht davon beirren lassen, das unzählige Anleger das im Moment anders einschätzen, sondern weiterhin seine Handlungen danach auszurichten, dass die Kurse wieder fallen und man dann kaufen kann.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass man seine Meinung nicht nach reiflicher Überlegung ändern kann. Wenn man denkt, dass es aus gutem Grund immer weiter steigen wird oder schon die ganze Zeit dieser Meinung war, dann muss man natürlich danach handeln.

Aber man sollte immer nach seinen Überzeugungen vorgehen und sich nicht von irgendwelchen Stimmungen beirren lassen, egal in welche Richtung.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

Stell dir vor es ist Krise und keiner geht hin ;)

Das war wahrscheinlich ein Scherz, aber es ist schon was dran. Eine Krise gibt es nur wenn die Marktteilnehmer sie zulassen. Wenn dagegen trotz der desaströsen Wirtschaftsdaten viele bzw. gewichtige Martkakteure handeln, als stünde ein Boom bevor, wird es auch keine Krise geben (self-fulfilling prophecy).

Genau es gibt keine Krise wenn Millionen ihren Job dauerhaft verloren haben. Kapieren werdet ihr es wohl erst wenn die ersten großen Firmen platzen...

Ich halte Cash. Ihr macht was ihr für richtig haltet.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ich habe gründlich nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht weiß, wohin die Kurse gehen werden. Verdammt.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Ich glaube in so einer Situation wie jetzt ist es wichtig, das Ganze so nüchtern und rational zu betrachten wir möglich und sich nicht zu irgendwelchen panischen Reaktionen verleiten zu lassen.

Wenn man nach reiflicher Überlegung der Meinung ist, dass die aktuellen Kurse absolut nicht zur schlechten wirtschaftlichen Situation passen (so wie ich das auch sehe), dann sollte man sich nicht davon beirren lassen, das unzählige Anleger das im Moment anders einschätzen, sondern weiterhin seine Handlungen danach auszurichten, dass die Kurse wieder fallen und man dann kaufen kann.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass man seine Meinung nicht nach reiflicher Überlegung ändern kann. Wenn man denkt, dass es aus gutem Grund immer weiter steigen wird oder schon die ganze Zeit dieser Meinung war, dann muss man natürlich danach handeln.

Aber man sollte immer nach seinen Überzeugungen vorgehen und sich nicht von irgendwelchen Stimmungen beirren lassen, egal in welche Richtung.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Ich glaube in so einer Situation wie jetzt ist es wichtig, das Ganze so nüchtern und rational zu betrachten wir möglich und sich nicht zu irgendwelchen panischen Reaktionen verleiten zu lassen.

Wenn man nach reiflicher Überlegung der Meinung ist, dass die aktuellen Kurse absolut nicht zur schlechten wirtschaftlichen Situation passen (so wie ich das auch sehe), dann sollte man sich nicht davon beirren lassen, das unzählige Anleger das im Moment anders einschätzen, sondern weiterhin seine Handlungen danach auszurichten, dass die Kurse wieder fallen und man dann kaufen kann.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass man seine Meinung nicht nach reiflicher Überlegung ändern kann. Wenn man denkt, dass es aus gutem Grund immer weiter steigen wird oder schon die ganze Zeit dieser Meinung war, dann muss man natürlich danach handeln.

Aber man sollte immer nach seinen Überzeugungen vorgehen und sich nicht von irgendwelchen Stimmungen beirren lassen, egal in welche Richtung.

Ich bin seit 5 Jahren (und immer noch) der Meinung das Tesla überbewertet ist, wenn ich da nach meiner Meinung und Überzeugung gehandelt hätte wäre das nicht gut ausgegangen.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

  1. US Wirtschaft in Q1 um 4,8% geschrumpft (erwartet waren 3,5%)
  2. Der IWF prognostiziert im Best Case Szenario einen Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 3,6% in diesem Jahr (2009 waren es 0%)

Hehe, die Antwort der Börsianer diese Tage:
"Ok, ist eingepreist, weiter gehts."

Stell dir vor es ist Krise und keiner geht hin ;)

Das war wahrscheinlich ein Scherz, aber es ist schon was dran. Eine Krise gibt es nur wenn die Marktteilnehmer sie zulassen. Wenn dagegen trotz der desaströsen Wirtschaftsdaten viele bzw. gewichtige Martkakteure handeln, als stünde ein Boom bevor, wird es auch keine Krise geben (self-fulfilling prophecy).

Genau es gibt keine Krise wenn Millionen ihren Job dauerhaft verloren haben. Kapieren werdet ihr es wohl erst wenn die ersten großen Firmen platzen...

Diese Millionen müssen nur so tun als ob sie weiterhin gute Jobs hätten, sprich weiter konsumieren und investieren, dann kann es zu keiner Krise kommen.
Wenn sie aber stattdessen ihr Geld horten und so dem Wirtschaftskreislauf entziehen ist die Krise vorprogrammiert (außer die Notenbank springt ein). Dass man sowas in einem WiWi-Forum erklären muss... Das ist doch Econ 101 smh

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Ich glaube in so einer Situation wie jetzt ist es wichtig, das Ganze so nüchtern und rational zu betrachten wir möglich und sich nicht zu irgendwelchen panischen Reaktionen verleiten zu lassen.

Wenn man nach reiflicher Überlegung der Meinung ist, dass die aktuellen Kurse absolut nicht zur schlechten wirtschaftlichen Situation passen (so wie ich das auch sehe), dann sollte man sich nicht davon beirren lassen, das unzählige Anleger das im Moment anders einschätzen, sondern weiterhin seine Handlungen danach auszurichten, dass die Kurse wieder fallen und man dann kaufen kann.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass man seine Meinung nicht nach reiflicher Überlegung ändern kann. Wenn man denkt, dass es aus gutem Grund immer weiter steigen wird oder schon die ganze Zeit dieser Meinung war, dann muss man natürlich danach handeln.

Aber man sollte immer nach seinen Überzeugungen vorgehen und sich nicht von irgendwelchen Stimmungen beirren lassen, egal in welche Richtung.

Ich bin seit 5 Jahren (und immer noch) der Meinung das Tesla überbewertet ist, wenn ich da nach meiner Meinung und Überzeugung gehandelt hätte wäre das nicht gut ausgegangen.

Das haben die Vorstände der Autokonzerne bis vor 1-2 Jahre auch gedacht dass Tesla untergeht. So wie es aussieht ist die Titanic der Autobauer nicht Tesla sondern der Rest der Autokonzerne.

An der Börse wird die Zukunft gehandelt und das sieht man an den Aktienkurse der
Autokonzerne wie sie einen Sturzflug schon gemacht haben.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Das haben die Vorstände der Autokonzerne bis vor 1-2 Jahre auch gedacht dass Tesla untergeht. So wie es aussieht ist die Titanic der Autobauer nicht Tesla sondern der Rest der Autokonzerne.

Das Problem mit Tesla ist nur, daß Tesla noch nie einen Jahresgewinn erzielt hat, so daß man am KGV die gigantische Überbewertung sehen könnte, die aktuell existiert.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Umstände glaube ich auch nicht, daß sich demnächst daran etwas ändert.

Andererseits gibt es genug Produzenten von Elektroautomobilen in China und in Form der etablierten Hersteller, die langjährig profitabel wirtschaften.

An der Börse wird die Zukunft gehandelt und das sieht man an den Aktienkurse der
Autokonzerne wie sie einen Sturzflug schon gemacht haben.

Auch Amazon war die Zukunft im Einzelhandel vor 20 Jahren, in den Baissen von 2000 bis 2002 ./. 90% und 2007 bis 2009 ./. 50%.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Das haben die Vorstände der Autokonzerne bis vor 1-2 Jahre auch gedacht dass Tesla untergeht. So wie es aussieht ist die Titanic der Autobauer nicht Tesla sondern der Rest der Autokonzerne.

Das Problem mit Tesla ist nur, daß Tesla noch nie einen Jahresgewinn erzielt hat, so daß man am KGV die gigantische Überbewertung sehen könnte, die aktuell existiert.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Umstände glaube ich auch nicht, daß sich demnächst daran etwas ändert.

Ich bin zwar kein Tesla Fan aber die Überbewertung nur am KGV festzumachen ist absoluter Quatsch. Wenn ein Unternehmen sehr gutes Umsatzwachstum hat, kann es sogar über viele Jahre Verluste bzw. keine signifikanten Gewinne machen. Häufig wäre es sogar unternehmerisch nicht sinnvoll, die Marge der Produkte zu früh anzuheben, weil man dadurch gegebenenfalls Wachstumspotenzial verschenkt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Tesla ist mal schlanke 138 Mrd Dollar wert.
VW 68 Mrd
Daimler 33 Mrd
BMW 32 Mrd

Ich bezweifle dass Tesla in den nächsten Jahren das Volumen von den drei zusammen schafft.

2019:
VW 11 Mio + Daimler 2,5 Mio + BMW 2,5 Mio = 16 Mio Fahrzeuge
Tesla 368k Fahrzeuge

Da muss man sich schon Fragen ob das gerechtfertigt ist, vor allem wenn man den Gewinn betrachtet.
Der liegt in 2019 bei 13,3 (VW) + 2,4 (Daimler, sehr schlechtes Jahr) + 4,9 (BMW) = 20,6 Mrd.
Bei Tesla ist es ein Verlust von 862 Millionen.

Ich verstehe einfach nicht wie irgend jemand an der Börse erwarten kann dass Tesla in naher Zukunft einen Gewinn erwirtschaftet, der ca in der Höhe des aktuellen Umsatzes ist.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Tesla ist mal schlanke 138 Mrd Dollar wert.
VW 68 Mrd
Daimler 33 Mrd
BMW 32 Mrd

Ich bezweifle dass Tesla in den nächsten Jahren das Volumen von den drei zusammen schafft.

2019:
VW 11 Mio + Daimler 2,5 Mio + BMW 2,5 Mio = 16 Mio Fahrzeuge
Tesla 368k Fahrzeuge

Da muss man sich schon Fragen ob das gerechtfertigt ist, vor allem wenn man den Gewinn betrachtet.
Der liegt in 2019 bei 13,3 (VW) + 2,4 (Daimler, sehr schlechtes Jahr) + 4,9 (BMW) = 20,6 Mrd.
Bei Tesla ist es ein Verlust von 862 Millionen.

Ich verstehe einfach nicht wie irgend jemand an der Börse erwarten kann dass Tesla in naher Zukunft einen Gewinn erwirtschaftet, der ca in der Höhe des aktuellen Umsatzes ist.

Schau dir Moderna an. Knapp $30bn MktCap aber kein einziges Produkt, alles nur trials seit Jahren.

Das ist ein Joke. Tesla baut wenigstens Autos

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Eben deswegen wäre es glücklich durch einen Jahresgewinn - den es seit der Gründung von Tesla noch nie gab - das sich so durch die heutige Börsenbewertung ergebende KGV ins Verhältnis zu dem der teilweise klassischen Konkurrenz zu setzen, was ungefähr zwischen 6 und 10 liegt.

Ich bin auch ein Freund wachsender Unternehmen, nur ist die Produktion von Fahrzeugen kapitalintensiv, so daß es fast unmöglich ist, in die aktuelle (Über-)Bewertung rasch hineinzuwachsen wenn man günstigerweise unterstellt, daß Hersteller für Elektrofahrzeuge in 20 bis 30 Jahren der Normalfall sein wird.

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Tesla ist mal schlanke 138 Mrd Dollar wert.
VW 68 Mrd
Daimler 33 Mrd
BMW 32 Mrd

Ich bezweifle dass Tesla in den nächsten Jahren das Volumen von den drei zusammen schafft.

2019:
VW 11 Mio + Daimler 2,5 Mio + BMW 2,5 Mio = 16 Mio Fahrzeuge
Tesla 368k Fahrzeuge

Da muss man sich schon Fragen ob das gerechtfertigt ist, vor allem wenn man den Gewinn betrachtet.
Der liegt in 2019 bei 13,3 (VW) + 2,4 (Daimler, sehr schlechtes Jahr) + 4,9 (BMW) = 20,6 Mrd.
Bei Tesla ist es ein Verlust von 862 Millionen.

Ich verstehe einfach nicht wie irgend jemand an der Börse erwarten kann dass Tesla in naher Zukunft einen Gewinn erwirtschaftet, der ca in der Höhe des aktuellen Umsatzes ist.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Wenn man sieht, daß die normale Automobilindustrie ungefähr 5% bis 10% vom Umsatz nach Steuern verdient, dann ergäbe sich aus dem 2019er Umsatz von Tesla in Höhe von US$ 24,0 Mrd. ein branchenüblicher Gewinn von US$ 2,4 Mrd. bis US$ 1,2 Mrd. Bei der aktuellen Börsenbewertung in Höhe von US$ 138,0 Mrd. ergäbe sich so eine KGV von 60 bis 120.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Auf Basis des Tiefstkurses 2019 um EUR 170,00 ergäbe sich bei derselben Rechnung - branchenüblicher Gewinn 5% bis 10% vom Umsatz - ein KGV von 15 bis 30, was viel realistischer ist.

antworten
know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Eben deswegen wäre es glücklich durch einen Jahresgewinn - den es seit der Gründung von Tesla noch nie gab - das sich so durch die heutige Börsenbewertung ergebende KGV ins Verhältnis zu dem der teilweise klassischen Konkurrenz zu setzen, was ungefähr zwischen 6 und 10 liegt.

Ich bin auch ein Freund wachsender Unternehmen, nur ist die Produktion von Fahrzeugen kapitalintensiv, so daß es fast unmöglich ist, in die aktuelle (Über-)Bewertung rasch hineinzuwachsen wenn man günstigerweise unterstellt, daß Hersteller für Elektrofahrzeuge in 20 bis 30 Jahren der Normalfall sein wird.

Den deutschen Herstellern wird ja häufig vorgeworfen wird, beim Thema Elektromobilität hinterherzulaufen. Ich bin vielmehr der Überzeugung, dass die eben v.a. diejenigen Autos bauen, nach denen der Markt verlangt bzw. mit denen das meiste Geld verdient werden kann.
Und das sind in der deutlichen Mehrzahl eben immer noch Autos mit Verbrenner. Es wäre deswegen totaler Unsinn, wenn sich bspw. VW schnell aus einem Markt, in dem sie immerhin >10 Mio Fahrzeuge p.a. verkaufen, schnell und vorzeitig verabschieden würde. Denn der Markt wäre einfach nicht groß genug, um die gleiche Zahl an Elektrofahrzeugen zu verkaufen. Somit wird eben tatsächlich eher auf den Markt bzw. regulatorische Anforderungen (CO2-Reduktion etc.) reagiert, anstatt zu agieren. Und es mag sein, dass die deutschen Hersteller in der Software Tesla noch etwas hinterherhinken - sichtbar wird das bspw. bei den noch zu lösenden Softwareproblemen für den VW ID3. Aber bei allen Komponenten des Antriebs und dem Auto drumherum darf man davon ausgehen, dass die deutschen Hersteller da schnell was anbieten könn(t)en, wenn es denn der Markt erfordert und erwartet. Und mit einem Vielfachen an F&E-Budget wäre auch unlogisch, dass bestehende Rückständen nicht mittelfristig aufgeholt werden können.

Tesla steht für mich damit in einer Reihe mit einigen anderen US Firmen mit absurd hohen Bewertungen. Zudem ist bei Elon Musk offensichtlich, dass Genie und Wahnsinn oft nicht weit auseinander liegen. Wenn der Markt irgendwann mal zur Erkenntnis kommt, dass es vielleicht doch eher Letzteres ist, platzt vielleicht auch mal die Tesla-Blase :-)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Kaufen und Halten ist bei Weitem nicht die sichere Sache, zu der es immer gemacht wird.

Es funktioniert in Haussen.
Es funktioniert, wenn man bröckchenweise investiert und dabei das Auf und Ab mitnimmt.
Es funktioniert in leichten Baissen, wenn die Rückgänge schnell wieder wenden.

Es kann funktionieren, wenn man 20 Jahre auf die Erholung einer Aktie warten kann, nachdem sie um die Hälfte gefallen ist.

Andernfalls ist es riskant.
Es ist riskant, wenn man Aktien hält, die man zu überzogenen Preisen gekauft hat.

Es ist extrem riskant, wenn die Altersversorgung von einem positiven Ergebnis abhängt und wenn man vorhat, in spätestens zehn Jahren mit dem Golfspielen anzufangen.

John Rothschild

  • 12.03.1920 † 15.03.2018
antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Es ist riskant, wenn man Aktien hält, die man zu überzogenen Preisen gekauft hat.

Rational betrachtet sollte es bei der Entscheidung ob man eine Aktie verkauft oder hält keine Rolle spielen ob die Position +50% oder -50% ist. Die entscheidende Frage ist was man ihr in Zukunft zutraut bzw. ob es andere Aktien gibt die man für so viel besser hält besser hält, dass sich ein Wechsel lohnt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Es ist riskant, wenn man Aktien hält, die man zu überzogenen Preisen gekauft hat.

Rational betrachtet sollte es bei der Entscheidung ob man eine Aktie verkauft oder hält keine Rolle spielen ob die Position +50% oder -50% ist. Die entscheidende Frage ist was man ihr in Zukunft zutraut bzw. ob es andere Aktien gibt die man für so viel besser hält besser hält, dass sich ein Wechsel lohnt.

Unter Gesichtspunkten der Rendite lohnen sich nur Aktien in einem Aufwärtstrend ...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

know-it-all schrieb am 25.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Eben deswegen wäre es glücklich durch einen Jahresgewinn - den es seit der Gründung von Tesla noch nie gab - das sich so durch die heutige Börsenbewertung ergebende KGV ins Verhältnis zu dem der teilweise klassischen Konkurrenz zu setzen, was ungefähr zwischen 6 und 10 liegt.

Ich bin auch ein Freund wachsender Unternehmen, nur ist die Produktion von Fahrzeugen kapitalintensiv, so daß es fast unmöglich ist, in die aktuelle (Über-)Bewertung rasch hineinzuwachsen wenn man günstigerweise unterstellt, daß Hersteller für Elektrofahrzeuge in 20 bis 30 Jahren der Normalfall sein wird.

Den deutschen Herstellern wird ja häufig vorgeworfen wird, beim Thema Elektromobilität hinterherzulaufen. Ich bin vielmehr der Überzeugung, dass die eben v.a. diejenigen Autos bauen, nach denen der Markt verlangt bzw. mit denen das meiste Geld verdient werden kann.
Und das sind in der deutlichen Mehrzahl eben immer noch Autos mit Verbrenner. Es wäre deswegen totaler Unsinn, wenn sich bspw. VW schnell aus einem Markt, in dem sie immerhin >10 Mio Fahrzeuge p.a. verkaufen, schnell und vorzeitig verabschieden würde. Denn der Markt wäre einfach nicht groß genug, um die gleiche Zahl an Elektrofahrzeugen zu verkaufen. Somit wird eben tatsächlich eher auf den Markt bzw. regulatorische Anforderungen (CO2-Reduktion etc.) reagiert, anstatt zu agieren. Und es mag sein, dass die deutschen Hersteller in der Software Tesla noch etwas hinterherhinken - sichtbar wird das bspw. bei den noch zu lösenden Softwareproblemen für den VW ID3. Aber bei allen Komponenten des Antriebs und dem Auto drumherum darf man davon ausgehen, dass die deutschen Hersteller da schnell was anbieten könn(t)en, wenn es denn der Markt erfordert und erwartet. Und mit einem Vielfachen an F&E-Budget wäre auch unlogisch, dass bestehende Rückständen nicht mittelfristig aufgeholt werden können.

Tesla steht für mich damit in einer Reihe mit einigen anderen US Firmen mit absurd hohen Bewertungen. Zudem ist bei Elon Musk offensichtlich, dass Genie und Wahnsinn oft nicht weit auseinander liegen. Wenn der Markt irgendwann mal zur Erkenntnis kommt, dass es vielleicht doch eher Letzteres ist, platzt vielleicht auch mal die Tesla-Blase :-)

Ich habs schonmal in dem anderen Thread geschrieben, der Software-Vorsprung mit Bezug auf das autonome Fahren ist krass. Tesla hat hundert tausende Fahrzeuge auf der Straße deren AI ständig von Menschen trainiert und verbessert wird. Kein anderer Hersteller kann da ansatzweise mithalten. Wenn Tesla damit den Schlüssel zum vollautomomen Fahren in der Hand hält ist diese Bewertung gerechtfertigt.

Sonst halt nicht, das Model Y finde ich vom Design her total 2010 und auch das Bedienkonzept sowie das generelle Preis-Leistungsvergältnis sind eher schwach.

Das ist dann auch der größte Fehler, den die Analysten und Fans von Tesla machen. Sie tun so, als ob die extrem hohe Begeisterung für die Autos einfach 1:1 so in die normale Bevölkerung übertragbar wären. Sind sie aber absolut nicht, niemals wird Tesla die anfänglichen Wachstumsraten in einem breiten Markt erzielen können. Genau das aber suggeriert die Bewertung.

Nur wenn das mit dem autonomen Fahren klappt wird die Bewertung nachhaltig zu halten sein.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Es ist riskant, wenn man Aktien hält, die man zu überzogenen Preisen gekauft hat.

Rational betrachtet sollte es bei der Entscheidung ob man eine Aktie verkauft oder hält keine Rolle spielen ob die Position +50% oder -50% ist. Die entscheidende Frage ist was man ihr in Zukunft zutraut bzw. ob es andere Aktien gibt die man für so viel besser hält besser hält, dass sich ein Wechsel lohnt.

Unter Gesichtspunkten der Rendite lohnen sich nur Aktien in einem Aufwärtstrend ...

Seit wann bist du eigentlich bei dem momentanen Aufwärtstrend schon dabei?
Sind ja immerhin mittlerweile schon ca. +33% auf die Tiefststände bei SP500 und NASDAQ.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.05.2020:

Es ist riskant, wenn man Aktien hält, die man zu überzogenen Preisen gekauft hat.

Rational betrachtet sollte es bei der Entscheidung ob man eine Aktie verkauft oder hält keine Rolle spielen ob die Position +50% oder -50% ist. Die entscheidende Frage ist was man ihr in Zukunft zutraut bzw. ob es andere Aktien gibt die man für so viel besser hält besser hält, dass sich ein Wechsel lohnt.

Unter Gesichtspunkten der Rendite lohnen sich nur Aktien in einem Aufwärtstrend ...

Die Frage ist nur wie man diesen erkennen kann. Hast du da eine Idee?

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2020:

Ich habe mehr Geld wenn ich kein Geld verliere. Sorry, was ist das denn für ein inhaltsloses Geschwafel...

Alle erfolgreichen Toptrader sehen es genauso.

Das nennt man Riskmanagement (RM). Der Kapitalerhalt des Kontos ist die wichtigste Sache beim Traden. Was 50 % fällt muss 100% steigen. Die angehenden und erfolglosen Trader machen alle den gleichen Fehler.

Sie konzentrieren sich auf dem Einstieg, dabei ist der Ausstieg das wichtigste um große Verluste zu vermeiden. Toptrader verwenden die meiste Zeit für (RM). Um so kleiner das RM ist um so flexibler kann man passende Markt-Strategien führen. Der Aufwand dafür ist enorm und erfordert tausende Stunden Trading-Erfahrung im Schlachtfeld Börse.

So lange ich nicht verkauft habe ist es ja kein Verlust bei 20 -oder 30 %. minus. Es sind ja nur Buchverluste. Alles faule Ausreden um sein Gewissen zu beruhigen sagen da nur Toptrader.

Da kenne ich genug Leute die ihr Geld z.B. mit Telekom versemmelt haben in 6 und 7 stelligen Bereich. Die warten heute noch das der Kurs auf 80-90 steigt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Mit Fibonacci kurz nach dem Low kaufen

WiWi Gast schrieb am 26.05.2020:

Die Frage ist nur wie man diesen erkennen kann. Hast du da eine Idee?

antworten

Artikel zu Coronavirus

Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert

Coronavirus-COVID-19 Resochin/Chloroquin Malaria-Medikament von Bayer AG

US-Präsident Donald Trump könnte Recht behalten mit seiner Notfallzulassung des deutschen Arzneimittels Resochin. Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert. Ärzte in Frankreich und Amerika haben Erfolge in der Behandlung von Covid-19 mit dem Medikament signalisiert. Bayer hatte den USA drei Millionen Tabletten des Malaria-Medikaments mit dem Wirkstoff Chloroquin gespendet. Deutschland hat sich das Medikament ebenfalls gesichert.

UPDATE: Tipps, Links und neue Symptome zum Coronavirus

Coronavirus: Zwei Viren-Zellen unter einem Mikroskop.

Was sind neue Symptome beim Coronavirus? Welche Schutzmaßnahmen und Hausmittel empfehlen Experten? Was ist beim Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Virus zu tun? Gibt es Behandlungsmöglichkeiten? Wie viele Coronavirus-Fälle gibt es aktuell in Deutschland? Welche Tipps, Links und Hotlines sind zum Coronavirus in Deutschland besonders hilfreich?

Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest

Das Bild zeigt ein Gerät für den COVID-19-Schnelltest auf den Coronavirus der Firma Bosch Healthcare Solutions und Randox Laboratories Ltd.

Das Unternehmen Bosch Healthcare Solutions hat einen COVID-19-Schnelltest zur Diagnose des Coronavirus entwickelt. Mit dem neuen Analysegerät Vivalytic soll das Test-Ergebnis innerhalb von zweieinhalb Stunden vorliegen. Mit dem COVID-19-Schnelltest will Bosch dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Coronavirus-Karte: Coronavirus-Fälle in Deutschland

Screenshot der Coronavirus-Karte für Deutschland »corona.rki.de« vom Robert-Koch-Institut.

Coronavirus-Karte - Eine neue Karte vom Robert-Koch-Institut zeigt die Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die interaktive Deutschland-Karte zeigt für alle Landkreise und Bundesländer, wie viele Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus es dort gibt.

Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.

EU setzt Schuldengrenze für Staatsdefizite aus

EU-Fahne: Grenze für Staatsdefizite ausgesetzt

Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und globale Wirtschaft, der sich der Kontrolle der Regierungen entzieht. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die im fiskalpolitischen Rahmen vorgesehene Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu aktivieren.

Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Covid-19: Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Deutschland hat in der Coronakrise ein Sofortpro­gramm für Beschäftigte und Unternehmen in Milliardenhöhe vorgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten ein flexibleres Kurzarbeitergeld, steuerliche Liquiditätshilfe und unbegrenzte Kredite für Unternehmen an. Unterstützt wird zudem die gemeinsame "Corona Response Initiative" der Europäischen Kommission von 25 Milliarden Euro.

Coronakrise: Bayern verhängt Ausgangssperre

Ausgangssperre Coronavirus: Die bayrische Flagge vor grauem Himmel.

Bayern hat im Kampf gegen das Coronavirus zunächst für zwei Wochen eine vorläufig Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Ausgangssperre gilt ab Samstag, dem 21. März 2020, im gesamten Bundesland.

Coronavirus: FAQ zum Arbeitsrecht des BAMS

Coronavirus - Fragen zum Arbeitsrecht

Wer darf wann zuhause bleiben? Besteht die Pflicht zur Arbeit in das Büro zu kommen, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragen rund um das Coronavirus.

Keine US-Übernahme von deutschem Impfstoff-Hersteller

Das Foto zeigt eine Labor-Maschine vom deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG in Tübingen.

Nach Medienberichten der "Welt am Sonntag" hat die US-Regierung unter Donald Trump versucht, den deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG zu übernehmen. Mit einer Rekordsumme im Milliardenbereich war laut Gerüchten geplant, sich Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus exklusiv für die USA zu sichern. Die CureVac AG weist die Spekulationen über einen Verkauf zurück und betont, den Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) für Menschen und Patienten in der ganzen Welt zu entwickeln.

Impfstoff gegen Coronavirus vor Durchbruch?

Impfstoff-Coronavirus: Eine Spritze symbolisiert die Impfung für das Coronavirus (COVID-19)

Bei der Entwicklung von einem Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) gibt es erste Erfolge. Das israelische Forschungsinstitut MIGAL hat eigenen Angaben zufolge einen wirksamen Impfstoff gegen das Vogel-Coronavirus entwickelt. Laut der Forscher lasse sich dieser Impfstoff zeitnah an einen Impfstoff für das COVID-19 Coronavirus für den Menschen angepassen.

DIVI-Intensivbetten-Register für COVID-19 Patienten

Das Berliner Krankenhaus Charite.

Das neue DIVI-Intensivbetten-Register zeigt, in welchen Kliniken wie viele Intensivbetten für Patienten mit dem Coronavirus zur Verfügung stehen. Auf einer Deutschlandkarte werden tagesaktuelle alle verfügbaren und freien Behandlungskapazitäten für Corona-Patienten angezeigt.

Neues Arbeit-von-morgen-Gesetz erleichtert Kurzarbeit

Das Reichstagsgebäude des Bundestags in Berlin.

Das neue Arbeit-von-morgen-Gesetz der Bundesregierung erleichtert Kurzarbeit. Der Gesetzentwurf zielt auf die mit dem Coronavirus verbundenen Probleme für Unternehmen ab. So wurden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld absenken und die Leistungen erweitern. Auch im Bereich der Leiharbeit wird Kurzarbeit ermöglicht. Zudem stehen der Klimaschutz, die digitale Wirtschaft, sowie die Aus- und Weiterbildungsförderung im Fokus.

Coronavirus: Sondergutachten der Wirtschaftsweisen

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen gehen mit starken ökonomischen Auswirkungen weltweit einher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung analysiert die Lage in einem Sondergutachten und diskutiert geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Krise.

Coronavirus: Wirtschaftlicher Schaden für Deutschland gewiss

DIW-Präsident Prof. Marcel Fratzscher

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält einen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland infolge der Ausbreitung des Coronavirus für unausweichlich. Die deutsche Wirtschaft ist abhängiger vom internationalen Handel, als andere europäische Länder. Daher ist Deutschland von der Ausbreitung des Coronavirus in China und Europa wirtschaftlich stärker betroffen.

Antworten auf Wieder Short?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 326 Beiträge

Diskussionen zu Coronavirus

Weitere Themen aus Aktien & Geldanlage