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Geldanlage für 120.000 €

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Mit der Hälfte eine Immobilie finanzieren und vermieten der Rest würde ich wie folgt machen:
-25 k a 25 Einzelaktien je 1000€

  • 10 k ETF EM
  • 15k ETF MSCI World
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

ETF´s auf MDAX -, TECDAX - und NASDAQ - Index kaufen, sobald sich dort jeweils wieder ein Aufwärtstrend (GD 200) herausbildet. Aktuell ist das bei keinem der Indizes der Fall.

Monatliche Kontrolle des Trends (200-Tage-Linien-Strategie), vergleichbar wie ein Vermieter die Mieteingänge kontrolliert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

Gold und Silber für 3 Jahre, dann in ETFs auf Nasdaq100 und MSCI World.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Ich bin der Meinung, jetzt ist leider ein ungünstiger Zeitpunkt. Eine Immobilie mit 50% leverage geht aber immer. Bei dem Betrag reichen dann auch 2000€/m, um die Raten zu bezahlen.

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WiWi Gast

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Vielen Dank für Euren Input!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

Wie viel sind denn "ein paar Jahre" und was machst du? Ich frage aus Interesse, weil deine Sparquote schon ziemlich pervers ist. Dein Bruttogehalt muss ja jenseits von 10k pro Monat liegen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

Wie viel sind denn "ein paar Jahre" und was machst du? Ich frage aus Interesse, weil deine Sparquote schon ziemlich pervers ist. Dein Bruttogehalt muss ja jenseits von 10k pro Monat liegen.

Also ich weiß nicht, aber so groß muss das Gehalt auch wieder nicht sein. Mein Lebensstandard hat sich z.B. nach dem Studium kaum erhöht. Ich lebe von 1300 EUR im Monat, verdiene aber sehr gut. Da bleibt auch viel übrig.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Riecht stark nach Home-Bias.

Lies im Wertpapier-Forum, bei den besten Finanzbloggern und bau dir ein BIP Weltportfolio aus ETFs auf. Vergiss nicht die RK1 Anteile auch ein zu beziehen, via Tages- oder Festgeld und Anleihen. Alternativ ne bAv sofern es langfristig angelegt sein soll.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

ETF´s auf MDAX -, TECDAX - und NASDAQ - Index kaufen, sobald sich dort jeweils wieder ein Aufwärtstrend (GD 200) herausbildet. Aktuell ist das bei keinem der Indizes der Fall.

Monatliche Kontrolle des Trends (200-Tage-Linien-Strategie), vergleichbar wie ein Vermieter die Mieteingänge kontrolliert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Riecht stark nach Home-Bias.

Lies im Wertpapier-Forum, bei den besten Finanzbloggern und bau dir ein BIP Weltportfolio aus ETFs auf. Vergiss nicht die RK1 Anteile auch ein zu beziehen, via Tages- oder Festgeld und Anleihen. Alternativ ne bAv sofern es langfristig angelegt sein soll.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

ETF´s auf MDAX -, TECDAX - und NASDAQ - Index kaufen, sobald sich dort jeweils wieder ein Aufwärtstrend (GD 200) herausbildet. Aktuell ist das bei keinem der Indizes der Fall.

Monatliche Kontrolle des Trends (200-Tage-Linien-Strategie), vergleichbar wie ein Vermieter die Mieteingänge kontrolliert.

mdax oder sowas würde ich nur mit der VL machen, sonst mit ETFs bitte maximal breit streuen und auf branchenwetten verzichten.

Wenn du gezielt rann gehen möchtest, dann Einzelwerte. Ist auch gut, spricht nichts dagegen, aber es braucht Expertise!

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

Wie viel sind denn "ein paar Jahre" und was machst du? Ich frage aus Interesse, weil deine Sparquote schon ziemlich pervers ist. Dein Bruttogehalt muss ja jenseits von 10k pro Monat liegen.

Also ich weiß nicht, aber so groß muss das Gehalt auch wieder nicht sein. Mein Lebensstandard hat sich z.B. nach dem Studium kaum erhöht. Ich lebe von 1300 EUR im Monat, verdiene aber sehr gut. Da bleibt auch viel übrig.

Dann rechne auf die Sparquote von 4.500 EUR mal deine 1.300 EUR Lebenshaltungskosten drauf. Das macht ein Nettoeinkommen von 5.800 EUR. Um die zu erreichen, brauchst du im günstigsten Fall mindestens 9.000 EUR Bruttoeinkommen. Und das gilt auch nur bei Steuerklasse 3, ohne Kirchensteuer und angenommenen 0,9% Zusatzbeitrag in der gesetzlichen KV. Also, wie gesagt, der beste Fall.

Bei schlechterer Steuerklasse, mit Kirchensteuer und höherem KV-Zusatzbeitrag, braucht man dann schon eher 11.000 EUR brutto um auf 5.800 EUR netto zu kommen. Und da ist dann noch gar nicht berücksichtigt, dass höhere Lebenshaltungskosten gar nicht so unrealistisch sind, was in Ballungsräumen aufgrund der Mieten schnell passieren kann. Wenn man dazu noch ein Auto hat, kommst du mit 1.300 EUR wohl kaum hin. Und zusätzliches Einkommen in Form von Kapitalerträgen hat er laut eigener Aussage eher nicht, da er bislang all sein Geld auf dem Girokonto parkt.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Selbst Einzelwerte sollten länder-, branchen- und marktdiversifiziert ausgewählt werden. Da bist dann schnell mit >30 Titeln dabei.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Riecht stark nach Home-Bias.

Lies im Wertpapier-Forum, bei den besten Finanzbloggern und bau dir ein BIP Weltportfolio aus ETFs auf. Vergiss nicht die RK1 Anteile auch ein zu beziehen, via Tages- oder Festgeld und Anleihen. Alternativ ne bAv sofern es langfristig angelegt sein soll.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

ETF´s auf MDAX -, TECDAX - und NASDAQ - Index kaufen, sobald sich dort jeweils wieder ein Aufwärtstrend (GD 200) herausbildet. Aktuell ist das bei keinem der Indizes der Fall.

Monatliche Kontrolle des Trends (200-Tage-Linien-Strategie), vergleichbar wie ein Vermieter die Mieteingänge kontrolliert.

mdax oder sowas würde ich nur mit der VL machen, sonst mit ETFs bitte maximal breit streuen und auf branchenwetten verzichten.

Wenn du gezielt rann gehen möchtest, dann Einzelwerte. Ist auch gut, spricht nichts dagegen, aber es braucht Expertise!

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Bitte kauf nicht für zehntausende Aktien.
In 1-2 Jahren gibts die für nen netten Rabatt - die Rezession hat heute offiziell begonnen: Die EZB hat offiziell und nun formal bekannt gemacht, dass sie keine Anleihen an Ländern/Unternehmen mehr kaufen wird und somit deren Liquidität kappt.

Nur, damit du nicht sagst dir hätts keiner gesagt.
Ich muss auch noch meine Aktien-Schäfchen ins trockene bringen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Hat schon jemand die Strategie der 200-Tages-Linie erwähnt?

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Der gute Herr ist doch verheiratet, steht dort und die nette Ehefrau trägt sicherlich auch ihr Erspartes bei.

Sprich 3,8k netto bei einem Einkommen von knapp 6k brutto, nach ich schätze mal 5J BE.
Frau/Freundin mit 3,3k netto Lehrerbeamtengehalt.
Summa summarum --> Gutes Leben + 4,5 k Überschuss.

#auchmeinTraum

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Hat schon jemand die Strategie der 200-Tages-Linie erwähnt?

Gerade wollt ich's sagen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Der gute Herr ist doch verheiratet, steht dort und die nette Ehefrau trägt sicherlich auch ihr Erspartes bei.

Sprich 3,8k netto bei einem Einkommen von knapp 6k brutto, nach ich schätze mal 5J BE.
Frau/Freundin mit 3,3k netto Lehrerbeamtengehalt.
Summa summarum --> Gutes Leben + 4,5 k Überschuss.

#auchmeinTraum

Wieso Lehrerin, wenn es auch eine Ärztin mit 6k netto sein könnte?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Bitte kauf nicht für zehntausende Aktien.
In 1-2 Jahren gibts die für nen netten Rabatt - die Rezession hat heute offiziell begonnen: Die EZB hat offiziell und nun formal bekannt gemacht, dass sie keine Anleihen an Ländern/Unternehmen mehr kaufen wird und somit deren Liquidität kappt.

Nur, damit du nicht sagst dir hätts keiner gesagt.
Ich muss auch noch meine Aktien-Schäfchen ins trockene bringen.

Jo und seit wann bist du Volkswirt? Der Beitrag schmerzt auf so vielen unterschiedlichen Ebenen.

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know-it-all

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Bitte kauf nicht für zehntausende Aktien.
In 1-2 Jahren gibts die für nen netten Rabatt - die Rezession hat heute offiziell begonnen: Die EZB hat offiziell und nun formal bekannt gemacht, dass sie keine Anleihen an Ländern/Unternehmen mehr kaufen wird und somit deren Liquidität kappt.

Das Ende des Anleihenkaufprogramms bedeutet, wenn ich es richtig verstanden habe, dass sich der Bestand an Anleihen in der EZB-Bilanz nicht mehr weiter erhöhen wird. Auslaufende Anleihen sollen nach wie vor ersetzt/nachgekauft werden, so dass der Bestand zunächst stabil bleibt (siehe https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/ezb-ratssitzung-ezb-kuendigt-voraussichtliches-ende-der-umstrittenen-anleihekaeufe-an/23063756.html, Zitat "Enden sollen die Nettokäufe. Auslaufende Anleihen im Bestand der EZB werden auch weiterhin durch neue Käufe ersetzt werden. Das Gesamtvolumen soll jedoch ab 2019 nicht weiter steigen.".) >> somit wird die EZB die "Bestandsverschuldung" nach wir vor mit finanzieren nur die tatsächliche Neuverschuldung von Anleihenemittenten wird eben dann nicht mehr über die EZB laufen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Wir haben 6500€ netto (ein Beratergehalt/ein WissMit-Gehalt) - leben verhältnismäßig bescheiden und haben kaum Nebenkosten.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

weil nach der Dauer der Berufstätigkeit gefragt wurde: gute 3 Jahre

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

know-it-all schrieb am 13.12.2018:

Das Ende des Anleihenkaufprogramms bedeutet, wenn ich es richtig verstanden habe, dass sich der Bestand an Anleihen in der EZB-Bilanz nicht mehr weiter erhöhen wird. Auslaufende Anleihen sollen nach wie vor ersetzt/nachgekauft werden, so dass der Bestand zunächst stabil bleibt (siehe https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/ezb-ratssitzung-ezb-kuendigt-voraussichtliches-ende-der-umstrittenen-anleihekaeufe-an/23063756.html, Zitat "Enden sollen die Nettokäufe. Auslaufende Anleihen im Bestand der EZB werden auch weiterhin durch neue Käufe ersetzt werden. Das Gesamtvolumen soll jedoch ab 2019 nicht weiter steigen.".) >> somit wird die EZB die "Bestandsverschuldung" nach wir vor mit finanzieren nur die tatsächliche Neuverschuldung von Anleihenemittenten wird eben dann nicht mehr über die EZB laufen.

Man kann die Kapitalmarktgeschichte von Japan während der letzten 20 Jahre als Vorbild nehmen. Denn seit nun fast 25 Jahren gibt es dort Leitzinsen unter 1%. Letztlich schwankt die Börse dort im Rhythmus der internationalen Konjunktur. Das hängt auch damit zusammen, daß ein großer Teil der japanischen Firmen einen überwiegenden Teil ihrer Produktion exportieren und deshalb die nationale Konjunktur und Geldpolitik für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Unternehmen wenig Bedeutung hat.

Wer in den Haussezeiten dort (GD 200) investiert war, machte gute Gewinne, nicht hingegen Anleger, die in nationale Anleihen und Immobilien investierten.

Ich finde die Japanisierung des Geldsystems hier einen schweren Fehler, so wie die Gleichmacherei der EU und die Einheitswährung Euro letztlich ein Fehler ist. Da aber aktuell keine stärkeren politischen Kräfte bestehen, die eine Änderung der Verhältnisse in Europa fordern, muß man sich vergleichbar aufstellen wie ein japanischer Kapitalanleger während der vergangenen zwei Dekaden.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Jetzt in EM zu gehen. Wer kommt denn auf so einen Quatsch? Alle großen Multi-Asset Fonds bauen gerade ihre EM Anteile wie verrückt ab bzw. haben das schon seit paar Monaten getan. Die Länder geraten durch den erstarkten Dollar unter Druck.. Da würde ich die 10k vorerst lieber in bisschen S&P und EUROSTOXX knallen.

Wenn jedoch Zeit vorhanden ist: Abwarten. Das Abwärtsmomentum ist gerade relativ stark, man kann sicherlich überall noch mal einige Prozent günstiger rein.

Ich habe Anfang 2018 alle meine ETFs verkauft und für jede Position einen 3xReverse ETF gekauft. Anfang 2019 werde ich dann diese Gewinne einfahren und überall wieder Long gehen, dann aber auf lange Sicht und wieder mit monatlichen Plänen. Das Trendreiten mache ich dann nur noch mit kleineren Positionen.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Mit der Hälfte eine Immobilie finanzieren und vermieten der Rest würde ich wie folgt machen:
-25 k a 25 Einzelaktien je 1000€

  • 10 k ETF EM
  • 15k ETF MSCI World
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Hat schon jemand die Strategie der 200-Tages-Linie erwähnt?

Was soll die bringen? Buy and Hold und fertig ist.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Und wie oft schlagen diese Multi-Assets eine simple buy and hold mit nem BIPgewichteten Weltportfolio?

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Jetzt in EM zu gehen. Wer kommt denn auf so einen Quatsch? Alle großen Multi-Asset Fonds bauen gerade ihre EM Anteile wie verrückt ab bzw. haben das schon seit paar Monaten getan. Die Länder geraten durch den erstarkten Dollar unter Druck.. Da würde ich die 10k vorerst lieber in bisschen S&P und EUROSTOXX knallen.

Wenn jedoch Zeit vorhanden ist: Abwarten. Das Abwärtsmomentum ist gerade relativ stark, man kann sicherlich überall noch mal einige Prozent günstiger rein.

Ich habe Anfang 2018 alle meine ETFs verkauft und für jede Position einen 3xReverse ETF gekauft. Anfang 2019 werde ich dann diese Gewinne einfahren und überall wieder Long gehen, dann aber auf lange Sicht und wieder mit monatlichen Plänen. Das Trendreiten mache ich dann nur noch mit kleineren Positionen.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Mit der Hälfte eine Immobilie finanzieren und vermieten der Rest würde ich wie folgt machen:
-25 k a 25 Einzelaktien je 1000€

  • 10 k ETF EM
  • 15k ETF MSCI World
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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Bei dem Gehalt und Ersparten würde ich persönlich 20.000 in P2P-Kredite stecken, wenn das für dich ethisch vertretbar ist. 10-11 % Rendite sind locker drin und das individuelle Risiko des Ausfalls ist bei Streuung auf bspw. 10 €/Kreditnehmer gering. Die einzige Gefahr ist ein Ausfall der kompletten Plattformen, aber die sind schin seit Jahren etabliert und falls der unwahrscheinliche Fall des Totalverlusts eintreten würde, wäre das für dich nicht zu dramatisch.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Was soll die bringen? Buy and Hold und fertig ist.

Damit biste dieses Jahr sicher gut gefahren ;-)

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Ich vermute du weisst, was buy and hold bedeutet? Bei einer langfristigen Anlage >30 Jahre ist ein Jahr negativer Rendite verkraftbar.

Lies mal den Kommer.

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Was soll die bringen? Buy and Hold und fertig ist.

Damit biste dieses Jahr sicher gut gefahren ;-)

antworten
WiWi Gast

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Auf lange Sicht sind wir sowieso alle tot ;-)

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Ich vermute du weisst, was buy and hold bedeutet? Bei einer langfristigen Anlage >30 Jahre ist ein Jahr negativer Rendite verkraftbar.

Lies mal den Kommer.

antworten
know-it-all

Geldanlage für 120.000 €

Ich glaube jemanden, der so penetrant mit "Trendfolgestrategie" und "200-Tageslinie" nervt, den kannst du nicht belehren.
Der Kurs des größten mir bekannten MSCI-World-ETF (anhand dieses Beispiels erkennbar: https://www.boerse.de/chart-tool/ISHARES-MSCI-W/IE00B4L5Y983) hat seit Oktober 6x seine 200 Tageslinie berührt/gekreuzt. Und obwohl der Kurs im Moment unter dieser Linie liegt, scheint der Trend zuletzt noch angestiegen zu sein. Meiner Meinung ist hier Buy&Hold die bessere Strategie als ständig Kaufen-Verkaufen und den damit verbundenen Transaktionskosten.

Den größten Teil des Verlustes - bedingt durch den ziemlich starken Kursverlust im Oktober - hätte man zudem auch mit einer GD200-Strategie erlitten, weil fast der gesamte Verlust noch oberhalb der GD200-Linie stattfand bei gleichzeitig noch ansteigendem Trend. Bei dem danach folgenden Kurs-Zick-Zack hätte auch keine Strategie sondern wohl nur Glück weiter geholfen. Als langfristig denkender Investor fährt man definitiv mit Buy&Hold nicht falsch. Wie sich die Kurse im nächsten Jahr entwickeln, ist m.E. auch längst nicht ausgemacht.

Wie auch immer - ich bringe einfach jeden Monat eine gleichbleibende Summe neu in den Markt. Wenn die Kurse in einem Jahr höher stehen, freue ich mich, dass ich jetzt günstig gekauft habe. Wenn sie dann noch niedriger stehen, dann freue ich mich, dass ich dann noch günstiger kaufe. Alles eine Sache der Einstellung :-)
Und in 30 Jahren rückwärts betrachtet, wird man das derzeitige Kurs-Zick-Zack auf einer dann langfristig geglätteten Linie überhaupt nicht mehr wahrnehmen können.

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Ich vermute du weisst, was buy and hold bedeutet? Bei einer langfristigen Anlage >30 Jahre ist ein Jahr negativer Rendite verkraftbar.

Lies mal den Kommer.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Der GD 200 ist zunächst einmal das Basiswerkzeug.

Empfehlenswerter ist der GD 200 mit 3% Toleranzschwelle.

Als zusätzliche Signalquellen verwende ich für den amerikanischen Markt Richtung und Steigerungsrate der amerikanischen Wertpapierkredite (Finra Margin Debt). Diese sind beispielsweise im Vergleich zum historischen Allzeit - Höchststand im Januar 2018 seither um 10% gesunken.

Für den europäischen Markt verwende ich die Kurse von Pflichtwandelanleihen systemrelevanter europäischer Großbanken (sog. Coco - Bonds) und den GD 200, beispielsweise db7xhp oder a19x0s.

Ansonsten sehe ich mir die Trends bei Indizes und Einzelwerten international periodisch an und der dabei gewonnene Eindruck fließt ebenfalls in eine Investitions- oder Desinvestitionsentscheidung ein.

Man kann also mit etwas Arbeit schon viel mehr erreichen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

SchomL was von bitcoin gehört??? cmon best time to invest!

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

SchomL was von bitcoin gehört??? cmon best time to invest!

Die selbe Leier wurde schon am Anfang und Mitte des Jahres verzapft. Cmon Bitcoin ist ein Grab. Transaktion kostet 40$, keine Anwendung, begrenzte Kappa, unklare Regularien und vor allem. Die sind tot

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

100% Zustimmung. Genau meine Sicht- und Handelsweise.
Danke.

know-it-all schrieb am 14.12.2018:

Ich glaube jemanden, der so penetrant mit "Trendfolgestrategie" und "200-Tageslinie" nervt, den kannst du nicht belehren.
Der Kurs des größten mir bekannten MSCI-World-ETF (anhand dieses Beispiels erkennbar: www.boerse.de/chart-tool/ISHARES-MSCI-W/IE00B4L5Y983) hat seit Oktober 6x seine 200 Tageslinie berührt/gekreuzt. Und obwohl der Kurs im Moment unter dieser Linie liegt, scheint der Trend zuletzt noch angestiegen zu sein. Meiner Meinung ist hier Buy&Hold die bessere Strategie als ständig Kaufen-Verkaufen und den damit verbundenen Transaktionskosten.

Den größten Teil des Verlustes - bedingt durch den ziemlich starken Kursverlust im Oktober - hätte man zudem auch mit einer GD200-Strategie erlitten, weil fast der gesamte Verlust noch oberhalb der GD200-Linie stattfand bei gleichzeitig noch ansteigendem Trend. Bei dem danach folgenden Kurs-Zick-Zack hätte auch keine Strategie sondern wohl nur Glück weiter geholfen. Als langfristig denkender Investor fährt man definitiv mit Buy&Hold nicht falsch. Wie sich die Kurse im nächsten Jahr entwickeln, ist m.E. auch längst nicht ausgemacht.

Wie auch immer - ich bringe einfach jeden Monat eine gleichbleibende Summe neu in den Markt. Wenn die Kurse in einem Jahr höher stehen, freue ich mich, dass ich jetzt günstig gekauft habe. Wenn sie dann noch niedriger stehen, dann freue ich mich, dass ich dann noch günstiger kaufe. Alles eine Sache der Einstellung :-)
Und in 30 Jahren rückwärts betrachtet, wird man das derzeitige Kurs-Zick-Zack auf einer dann langfristig geglätteten Linie überhaupt nicht mehr wahrnehmen können.

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Ich vermute du weisst, was buy and hold bedeutet? Bei einer langfristigen Anlage >30 Jahre ist ein Jahr negativer Rendite verkraftbar.

Lies mal den Kommer.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Interessant. Da kann ich (der Denker) etwas zu beisteuern:
Ich war vor circa 9 Monaten in der selben Situation wie du - auch sehr gehobenes Einkommen & nicht konkretes damit angefangen und Geld angesammelt. Dann investiert.

Hier zusammengefasst meine Geldtöpfe und die Performance:

  1. Einzelaktien, 10 Titel: -14%
  2. ETFs (80% MSCI, 20% Emerging 3) Markets): +/-0%
  3. P2P, Mintos: +9% p.a.
  4. Kryptos (4 Arten mit großer Marktkapitalisierung): -47%
  5. Cash & Giro-/Tagesgeld: +/-0% (6) Unternehmensbeteiligung (nicht öffentlich zugänglich) ca. +120%, vor 3J. investiert)

Rückblickende Bewertung:

  1. Werde den Verlust aussitzen, weil ich von den Einzeltiteln überzeugt bin. (Buy & Hold) Trotzdem merke ich, dass ich hier hätte vorsichtiger sein sollen.
  2. Hier hätte ich mehr Gewicht drauf legen sollen. ETFs sind von der Stabilität und relativ sicheren Performance einfach sehr gut. Sind wesentlich weniger als meine Einzelaktien eingebrochen.
  3. P2P: Klumpenrisiko eher auf Emittenten-Ebene, als auf Kreditnehmer-Ebene. Über Mintos ist das Emittenten-Risiko auf diverse Anbieter streubar. Kreditnehmer-Risiko absicherbar durch wählbare Rückkaufversicherung. Vllt hätte ich hier mehr investieren sollen; ich beobachte das.
  4. Kryptos: Die Idee, einen Vermögensanteil in höhere Ertrags-Risiko-Gruppe zu investieren hat mich gereizt. War zwischenzeitlich auch innerhalb von kurzer Zeit +30%. Aus meiner Sicht wäre jetzt kein schlechter Zeipunkt zu investieren, weil Kurse sehr gering sind, aber eben auch risikobehaftet. Ich warte, dass ich ein Jahr Haltezeit habe, um steuerfrei zu sein. Strategie 2019-2020: Desinvestieren. Bin von Kryptos geheilt.
  5. Sicherheitspuffer + aktuell Ansparen für neue Invests
  6. Bin hier gut investiert, aber rückblickend wäre mehr besser... War zu zögerlich.
    Sonstiges: Hatte mal Gold, aber auch wieder verkauft.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich in der Reihenfolge der Töpfe:
5) 5-10k€ für Sicherheitspuffer + x€ für mittelfrist Investansparung (Höhe nach Bedarf) festlegen, auf separate Konten legen
2) 60k€ - ETFs groß kaufen & besparen - MSCI World + EM. Suche das Video "Finanzwesir: Das Geheimnis eines renditestarken ETF-Depots" Danke mir später. Umfang: z.B. initial 60k€ und lfd. 1.500 €, aber besser nicht auf einmal, sondern in Tranchen kaufen, weil die Kurse aktuell fallen. Strategie: Sorglos & gute Performance
3) 10k€ P2P-Kredite verleihen. Strategie: Robuste Performance & trotzdem kurzfristig wieder liquidierbar für ca. 1% Kosten.
1) 20k€ Einzelaktien punktuell kaufen von denen du LANGFRISTIG & sehr überzeugt bist (über 10 Jahre), z.B. Alphabet, Apple, Amazon oder Berkshire Hathaway. Beim Einzelkauf nicht unter 1.000 Euro, weil die Gebühren sonst zu hoch sind. Weil gerade viele Titel fallen, ist mnöglicherweise ein späterer Einstieg günstiger... aber Markettiming war / ist schon immer fast unmöglich :-D. Kannst auch ETFs auf Mittelgroße Unternehmen (z.B. MDAX) kaufen, um dein Portfolio runder zu machen. Strategie: Langfrist
x) REST: Puffer.
y) Absicherung: Würde nochmal die Versicherungen durchgehen, ob der Schutz sinnvoll gewählt ist und Geld für ein Bankschließfach ausgeben, in dem du alle Dokumente (Zeugnisse, Verträge) und auch digitale Schätze (Fotos, Dokumente) sicherst.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Kein Markt ist liquider als der Forex Markt. Dort kannst du als konservativer Trader 50% im jahr machen, also sogar davon leben.
Leider sehen viele FX als Casino und traden mit zu hoher Position Size, daher gehen 90% auch pleite.
Lass den Quatsch mit ETFs. Die bringen nicht viel. Du schaltest quasi dein Hirn ab, um Geld zu investieren. Nix anderes sind ETFs.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

200 Tage Linie ist quatsch. Ich hab den Dax jetzt 1 Jahr lang beobachtet. 50-Tage Linie -> Rendite 27,3% gefahren. Jetzt alles auf Short gesetzt. Bald alles wieder auf Long, sobald mein eigenes Limit (450 Tage Linie durchbrochen)

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Kein Markt ist liquider als der Forex Markt. Dort kannst du als konservativer Trader 50% im jahr machen, also sogar davon leben.

Gibt es international bekannte Forex - Investoren, die dergestalt ein Vermögen aufgebaut haben?

Leider sehen viele FX als Casino und traden mit zu hoher Position Size, daher gehen 90% auch pleite.

Mit ETF´s geht aber niemand pleite?

Lass den Quatsch mit ETFs. Die bringen nicht viel. Du schaltest quasi dein Hirn ab, um Geld zu investieren. Nix anderes sind ETFs.

Das ist doch eher glücklich für die meisten berufstätigen Investoren mit wenig Zeit, die auf diese Weise eine gute Risikostreuung und während den Zeiten eines Aufwärtstrends (GD 200) eine attraktive Rendite erzielen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

200 Tage Linie ist quatsch. Ich hab den Dax jetzt 1 Jahr lang beobachtet. 50-Tage Linie -> Rendite 27,3% gefahren. Jetzt alles auf Short gesetzt. Bald alles wieder auf Long, sobald mein eigenes Limit (450 Tage Linie durchbrochen)

Mit dem DAX - Performanceindex hat man in 2018 mit buy and hold bis heute eine Rendite von ./. 16,5% erzielt, mit dem DAX - Kursindex vergleichbar den anderen internationalen Indizes ohne die Thesaurierung von Dividenden eine Rendite von ./. 18,6%.

Wer die 200-Tage-Linie beachtet hat, desinvestierte mit kleinem Gewinn Anfang Februar.

Wer danach sein Anlagekapital in den US - Dollar getauscht hat, hat bis heute ca. 10% Währungsgewinn erzielt.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Selbst Einzelwerte sollten länder-, branchen- und marktdiversifiziert ausgewählt werden. Da bist dann schnell mit >30 Titeln dabei.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Riecht stark nach Home-Bias.

Lies im Wertpapier-Forum, bei den besten Finanzbloggern und bau dir ein BIP Weltportfolio aus ETFs auf. Vergiss nicht die RK1 Anteile auch ein zu beziehen, via Tages- oder Festgeld und Anleihen. Alternativ ne bAv sofern es langfristig angelegt sein soll.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Nach ein paar Jahren Job hat sich nun einiges auf dem Girokonto angesammelt. Leider war der Schweinehund zu groß, um sich mit einem sinnvollen Anlagenkonzept auseinander zu setzen. Gibt es Tipps? Derzeit ist die Sparquoute bei ca. 4500 € pro Monat; wird aber im nächsten Jahr wegen Nachwuchses wesentlich geringer ausfallen.

ETF´s auf MDAX -, TECDAX - und NASDAQ - Index kaufen, sobald sich dort jeweils wieder ein Aufwärtstrend (GD 200) herausbildet. Aktuell ist das bei keinem der Indizes der Fall.

Monatliche Kontrolle des Trends (200-Tage-Linien-Strategie), vergleichbar wie ein Vermieter die Mieteingänge kontrolliert.

mdax oder sowas würde ich nur mit der VL machen, sonst mit ETFs bitte maximal breit streuen und auf branchenwetten verzichten.

Wenn du gezielt rann gehen möchtest, dann Einzelwerte. Ist auch gut, spricht nichts dagegen, aber es braucht Expertise!

Lies nochmal genau was ich geschrieben habe. Von Einzeltiteln war in Bezug auf Branchen, Länder und Sektoren nie die Rede. Nochmal ganz deutlich für alle. Bitte KEINE BRANCHENWETTEN MIT ETFS, MIT EINZELWERTEN NATÜRLICH SCHON!

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Jetzt in EM zu gehen. Wer kommt denn auf so einen Quatsch? Alle großen Multi-Asset Fonds bauen gerade ihre EM Anteile wie verrückt ab bzw. haben das schon seit paar Monaten getan. Die Länder geraten durch den erstarkten Dollar unter Druck.. Da würde ich die 10k vorerst lieber in bisschen S&P und EUROSTOXX knallen.

Wenn jedoch Zeit vorhanden ist: Abwarten. Das Abwärtsmomentum ist gerade relativ stark, man kann sicherlich überall noch mal einige Prozent günstiger rein.

Ich habe Anfang 2018 alle meine ETFs verkauft und für jede Position einen 3xReverse ETF gekauft. Anfang 2019 werde ich dann diese Gewinne einfahren und überall wieder Long gehen, dann aber auf lange Sicht und wieder mit monatlichen Plänen. Das Trendreiten mache ich dann nur noch mit kleineren Positionen.

WiWi Gast schrieb am 13.12.2018:

Mit der Hälfte eine Immobilie finanzieren und vermieten der Rest würde ich wie folgt machen:
-25 k a 25 Einzelaktien je 1000€

  • 10 k ETF EM
  • 15k ETF MSCI World

Großer großer Schwachsinn, der hier vertrieben wird. Natürlich ist jetzt ein super Zeitpunkt um in EM zu gehen. Markttiming funktioniert nicht. Daher, einfach die Aktien zukaufen und liegen lassen. Langfristig orientiert kann da nichts schiefgehen. Das empirisch bewiesen absolut dümmste ist es, komplett aus dem Markt auszusteigen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Kein Markt ist liquider als der Forex Markt. Dort kannst du als konservativer Trader 50% im jahr machen, also sogar davon leben.

Gibt es international bekannte Forex - Investoren, die dergestalt ein Vermögen aufgebaut haben?

Leider sehen viele FX als Casino und traden mit zu hoher Position Size, daher gehen 90% auch pleite.

Mit ETF´s geht aber niemand pleite?

Lass den Quatsch mit ETFs. Die bringen nicht viel. Du schaltest quasi dein Hirn ab, um Geld zu investieren. Nix anderes sind ETFs.

Das ist doch eher glücklich für die meisten berufstätigen Investoren mit wenig Zeit, die auf diese Weise eine gute Risikostreuung und während den Zeiten eines Aufwärtstrends (GD 200) eine attraktive Rendite erzielen.

Du willst mit der Geldanlage aber Vermögen aufbauen und nicht nicht pleite gehen. Grundlegend komplett falsche Herangehensweise.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Großer großer Schwachsinn, der hier vertrieben wird. Natürlich ist jetzt ein super Zeitpunkt um in EM zu gehen. Markttiming funktioniert nicht. Daher, einfach die Aktien zukaufen und liegen lassen. Langfristig orientiert kann da nichts schiefgehen. Das empirisch bewiesen absolut dümmste ist es, komplett aus dem Markt auszusteigen.

Irgendwie biste ja doch immer "im Markt", schon allein in Form der Investitionswährung, mit der Du ggf. Deine Bargeldhaltung tätigst ;-)

Haste im übrigen wenigstens eine Link zu deiner vagen Behauptung, "daß es absolut das dümmste ist es, komplett aus dem Markt auszusteigen"?

Manchmal - aber nicht immer und dauerhaft - ist dies nämlich eine gute Idee.

Wo steht heute übrigens ein Investor, der 1989 groß im japanischen, 2000 im griechischen und portugiesischen sowie 2007 im chinesischen Aktienmarkt investierte?

Merkste was?

Deswegen: Aufwärtstrends (GD 200) mitnehmen, Abwärtstrends auslassen!

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Was spricht gegen Branchenwetten mittels ETFs?

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Was spricht gegen Branchenwetten mittels ETFs?

Weil es schon wieder ziemlich nah an aktives investieren kommt, höhere Transaktionskosten und meist schlechtere Diversifikation. Zumal wird der Großteil von euch damit den Markt nicht schlagen können.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Was spricht gegen Branchenwetten mittels ETFs?

Weil es schon wieder ziemlich nah an aktives investieren kommt, höhere Transaktionskosten und meist schlechtere Diversifikation. Zumal wird der Großteil von euch damit den Markt nicht schlagen können.

Naja, es gibt auch Branchen-ETFs mit vergleichbar niedriger TER wie meinetwegen ein MSCI World. Die "schlechtere Diversifikation" liegt ja in der Natur der Sache, das kann kein Gegenargument sein, wenn man sich eben gezielt ein Exposure zu bestimmten Industrien beimischen möchte.

Also man kann alles diskutieren, aber die von dir angeführten Argumente sind de facto keine.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Was spricht gegen Branchenwetten mittels ETFs?

Weil es schon wieder ziemlich nah an aktives investieren kommt, höhere Transaktionskosten und meist schlechtere Diversifikation. Zumal wird der Großteil von euch damit den Markt nicht schlagen können.

Naja, es gibt auch Branchen-ETFs mit vergleichbar niedriger TER wie meinetwegen ein MSCI World. Die "schlechtere Diversifikation" liegt ja in der Natur der Sache, das kann kein Gegenargument sein, wenn man sich eben gezielt ein Exposure zu bestimmten Industrien beimischen möchte.

Also man kann alles diskutieren, aber die von dir angeführten Argumente sind de facto keine.

Ich meinte natürlich das man höhere Kosten hat, weil man um einigermaßen vernünftig diversifizieren zu können, eine hohe Anzahl an ETFs kaufen muss. Wenn man verkauft irgendwann, hat man auch wieder höhere Kosten. Zumal es für "reguläre" ETFs meist Sonderaktionen gibt (siehe Onvista) die dann teilweise gar nichts kosten oder z.B. kostenlos sind als Sparplan. Das findet man bei Branchen ETFs eher selten.

antworten
Arthur Roloff

Geldanlage für 120.000 €

Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten, sinnvoll Geld anzulegen. Aber bevor man da eine Empfehlung ausspricht, sollte man mehr Informationen haben.

  • Wie lange soll das Geld angelegt werden? Benötigst du evtl. einen Teil schon früher?
  • Bist du auf das Geld angewiesen? Oder könntest du eine Wertminderung verkraften?
  • Monatlich und Einmalig?
  • Wie ist die Risikoneigung? (Wärst du bei etwas Volatilität schon nervös?)

Je nach Anlagehorizont und Risikoneigung würde ich das wie einige schon gesagt haben splitten.

Ich würde aber auch 5-10.000 Euro als Notfallreserve zur Seite legen, so dass man jederzeit zugriff hat. So ist man auch für Notfälle gewappnet.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Ich meinte natürlich das man höhere Kosten hat, weil man um einigermaßen vernünftig diversifizieren zu können, eine hohe Anzahl an ETFs kaufen muss. Wenn man verkauft irgendwann, hat man auch wieder höhere Kosten. Zumal es für "reguläre" ETFs meist Sonderaktionen gibt (siehe Onvista) die dann teilweise gar nichts kosten oder z.B. kostenlos sind als Sparplan. Das findet man bei Branchen ETFs eher selten.

Jetzt verstehe ich dich besser. Erster Punkt ist vollkommen richtig, ich würde auch nie jemandem empfehlen, auf eigene Faust mit Branchen-ETFs zu diversifizieren. Das dürfte quasi immer ineffizient sein.

Wovon ich rede ist, einem bestehenden Depot mit einem großen Anteil global diversifizierter ETFs auch noch 1-2 Branchen-ETFs beizumischen, weil man eben von der langfristigen Perspektive dieser Branchen überzeugt ist. Zumindest bei meiner Bank gibt es auch kostenfrei besparbare Branchen-ETFs. In dem Sinne sehe ich in diesem Fall kein pauschales Argument gegen Branchen-ETFs, aber sie müssen eben von den Rahmenbedingungen und der eigenen Risikoneigung her passen.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Ich meinte natürlich das man höhere Kosten hat, weil man um einigermaßen vernünftig diversifizieren zu können, eine hohe Anzahl an ETFs kaufen muss. Wenn man verkauft irgendwann, hat man auch wieder höhere Kosten. Zumal es für "reguläre" ETFs meist Sonderaktionen gibt (siehe Onvista) die dann teilweise gar nichts kosten oder z.B. kostenlos sind als Sparplan. Das findet man bei Branchen ETFs eher selten.

Jetzt verstehe ich dich besser. Erster Punkt ist vollkommen richtig, ich würde auch nie jemandem empfehlen, auf eigene Faust mit Branchen-ETFs zu diversifizieren. Das dürfte quasi immer ineffizient sein.

Wovon ich rede ist, einem bestehenden Depot mit einem großen Anteil global diversifizierter ETFs auch noch 1-2 Branchen-ETFs beizumischen, weil man eben von der langfristigen Perspektive dieser Branchen überzeugt ist. Zumindest bei meiner Bank gibt es auch kostenfrei besparbare Branchen-ETFs. In dem Sinne sehe ich in diesem Fall kein pauschales Argument gegen Branchen-ETFs, aber sie müssen eben von den Rahmenbedingungen und der eigenen Risikoneigung her passen.

Ok gut, kann auch sein das ich mich irre. Dachte es gibt so gut wie keine kostenfrei Branchen Sparpläne. Darf ich fragen welche Branchen das sind?

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Kein Markt ist liquider als der Forex Markt. Dort kannst du als konservativer Trader 50% im jahr machen, also sogar davon leben.

Gibt es international bekannte Forex - Investoren, die dergestalt ein Vermögen aufgebaut haben?

Der gute alte Soros.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Kein Markt ist liquider als der Forex Markt. Dort kannst du als konservativer Trader 50% im jahr machen, also sogar davon leben.

Gibt es international bekannte Forex - Investoren, die dergestalt ein Vermögen aufgebaut haben?

Leider sehen viele FX als Casino und traden mit zu hoher Position Size, daher gehen 90% auch pleite.

Mit ETF´s geht aber niemand pleite?

Lass den Quatsch mit ETFs. Die bringen nicht viel. Du schaltest quasi dein Hirn ab, um Geld zu investieren. Nix anderes sind ETFs.

Das ist doch eher glücklich für die meisten berufstätigen Investoren mit wenig Zeit, die auf diese Weise eine gute Risikostreuung und während den Zeiten eines Aufwärtstrends (GD 200) eine attraktive Rendite erzielen.

Du willst mit der Geldanlage aber Vermögen aufbauen und nicht nicht pleite gehen. Grundlegend komplett falsche Herangehensweise.

Geld verdienen ist quasi Vermögen aufbauen. Pleite gehen tun die Casino-Zocker.
90% gehen ja pleite, weil sie Glückspiel betreiben. ETFs sind natürlich (fast) risikofrei, dafür verdient man da kein Geld.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Großer großer Schwachsinn, der hier vertrieben wird. Natürlich ist jetzt ein super Zeitpunkt um in EM zu gehen. Markttiming funktioniert nicht. Daher, einfach die Aktien zukaufen und liegen lassen. Langfristig orientiert kann da nichts schiefgehen. Das empirisch bewiesen absolut dümmste ist es, komplett aus dem Markt auszusteigen.

Irgendwie biste ja doch immer "im Markt", schon allein in Form der Investitionswährung, mit der Du ggf. Deine Bargeldhaltung tätigst ;-)

Haste im übrigen wenigstens eine Link zu deiner vagen Behauptung, "daß es absolut das dümmste ist es, komplett aus dem Markt auszusteigen"?

Manchmal - aber nicht immer und dauerhaft - ist dies nämlich eine gute Idee.

Wo steht heute übrigens ein Investor, der 1989 groß im japanischen, 2000 im griechischen und portugiesischen sowie 2007 im chinesischen Aktienmarkt investierte?

Merkste was?

Deswegen: Aufwärtstrends (GD 200) mitnehmen, Abwärtstrends auslassen!

Verkaufst du dann die gesamte Position, sobald die 200 Tagelinie unterschritten wird?
Andersherum, wieviel investierst du, wenn dann die 200 Tagelinie wurder überschritten wird? Wieder 100% alle rein oder teilweise?

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Kein Markt ist liquider als der Forex Markt. Dort kannst du als konservativer Trader 50% im jahr machen, also sogar davon leben.

Gibt es international bekannte Forex - Investoren, die dergestalt ein Vermögen aufgebaut haben?

Der gute alte Soros.

Mit dem Unterschied das Soros kein Forex in dem Sinne betreibt. Er nutzt keine 100:1 Hebel. Außerdem beruht seine Strategie zumeist auch auf Insiderhandel oder wenigstens Fundamentalanalyse. Technische Analyse kennt er nicht und zu seiner Hochzeit hat der nicht einen PC gesehen. Vergleichbarkeit deshalb gleich 0.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Dir ist bewusst, dass die TER nichts über die tatsächlichen Kosten aussagt? Aspekte wie beispielsweise Gebühreneinnahmen aus Wertpapierleihe sind darin nicht berücksichtigt. Trackingdifferenz ist der gesuchte Kostenindikator.

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Was spricht gegen Branchenwetten mittels ETFs?

Weil es schon wieder ziemlich nah an aktives investieren kommt, höhere Transaktionskosten und meist schlechtere Diversifikation. Zumal wird der Großteil von euch damit den Markt nicht schlagen können.

Naja, es gibt auch Branchen-ETFs mit vergleichbar niedriger TER wie meinetwegen ein MSCI World. Die "schlechtere Diversifikation" liegt ja in der Natur der Sache, das kann kein Gegenargument sein, wenn man sich eben gezielt ein Exposure zu bestimmten Industrien beimischen möchte.

Also man kann alles diskutieren, aber die von dir angeführten Argumente sind de facto keine.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Ah sehr schön. Du hast dich ausgiebig mit dem privaten Investieren via Finanzwesir Blog und Podcast und dem Wertpapier-Forum beschäftigt. Mache ich genau so.

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Interessant. Da kann ich (der Denker) etwas zu beisteuern:
Ich war vor circa 9 Monaten in der selben Situation wie du - auch sehr gehobenes Einkommen & nicht konkretes damit angefangen und Geld angesammelt. Dann investiert.

Hier zusammengefasst meine Geldtöpfe und die Performance:

  1. Einzelaktien, 10 Titel: -14%
  2. ETFs (80% MSCI, 20% Emerging 3) Markets): +/-0%
  3. P2P, Mintos: +9% p.a.
  4. Kryptos (4 Arten mit großer Marktkapitalisierung): -47%
  5. Cash & Giro-/Tagesgeld: +/-0% (6) Unternehmensbeteiligung (nicht öffentlich zugänglich) ca. +120%, vor 3J. investiert)

Rückblickende Bewertung:

  1. Werde den Verlust aussitzen, weil ich von den Einzeltiteln überzeugt bin. (Buy & Hold) Trotzdem merke ich, dass ich hier hätte vorsichtiger sein sollen.
  2. Hier hätte ich mehr Gewicht drauf legen sollen. ETFs sind von der Stabilität und relativ sicheren Performance einfach sehr gut. Sind wesentlich weniger als meine Einzelaktien eingebrochen.
  3. P2P: Klumpenrisiko eher auf Emittenten-Ebene, als auf Kreditnehmer-Ebene. Über Mintos ist das Emittenten-Risiko auf diverse Anbieter streubar. Kreditnehmer-Risiko absicherbar durch wählbare Rückkaufversicherung. Vllt hätte ich hier mehr investieren sollen; ich beobachte das.
  4. Kryptos: Die Idee, einen Vermögensanteil in höhere Ertrags-Risiko-Gruppe zu investieren hat mich gereizt. War zwischenzeitlich auch innerhalb von kurzer Zeit +30%. Aus meiner Sicht wäre jetzt kein schlechter Zeipunkt zu investieren, weil Kurse sehr gering sind, aber eben auch risikobehaftet. Ich warte, dass ich ein Jahr Haltezeit habe, um steuerfrei zu sein. Strategie 2019-2020: Desinvestieren. Bin von Kryptos geheilt.
  5. Sicherheitspuffer + aktuell Ansparen für neue Invests
  6. Bin hier gut investiert, aber rückblickend wäre mehr besser... War zu zögerlich.
    Sonstiges: Hatte mal Gold, aber auch wieder verkauft.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich in der Reihenfolge der Töpfe:
5) 5-10k€ für Sicherheitspuffer + x€ für mittelfrist Investansparung (Höhe nach Bedarf) festlegen, auf separate Konten legen
2) 60k€ - ETFs groß kaufen & besparen - MSCI World + EM. Suche das Video "Finanzwesir: Das Geheimnis eines renditestarken ETF-Depots" Danke mir später. Umfang: z.B. initial 60k€ und lfd. 1.500 €, aber besser nicht auf einmal, sondern in Tranchen kaufen, weil die Kurse aktuell fallen. Strategie: Sorglos & gute Performance
3) 10k€ P2P-Kredite verleihen. Strategie: Robuste Performance & trotzdem kurzfristig wieder liquidierbar für ca. 1% Kosten.
1) 20k€ Einzelaktien punktuell kaufen von denen du LANGFRISTIG & sehr überzeugt bist (über 10 Jahre), z.B. Alphabet, Apple, Amazon oder Berkshire Hathaway. Beim Einzelkauf nicht unter 1.000 Euro, weil die Gebühren sonst zu hoch sind. Weil gerade viele Titel fallen, ist mnöglicherweise ein späterer Einstieg günstiger... aber Markettiming war / ist schon immer fast unmöglich :-D. Kannst auch ETFs auf Mittelgroße Unternehmen (z.B. MDAX) kaufen, um dein Portfolio runder zu machen. Strategie: Langfrist
x) REST: Puffer.
y) Absicherung: Würde nochmal die Versicherungen durchgehen, ob der Schutz sinnvoll gewählt ist und Geld für ein Bankschließfach ausgeben, in dem du alle Dokumente (Zeugnisse, Verträge) und auch digitale Schätze (Fotos, Dokumente) sicherst.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Verkaufst du dann die gesamte Position, sobald die 200 Tagelinie unterschritten wird?
Andersherum, wieviel investierst du, wenn dann die 200 Tagelinie wurder überschritten wird? Wieder 100% alle rein oder teilweise?

Wie schon erwähnt arbeite ich mit einer Toleranzschwelle von 3% und anderen Indikatoren (Finra Margin Debt für die USA, Coco - Bonds für Europa und allgemeiner periodischer Überblick der Trends von Indizes und Einzelwerte).

Wenn man es an den großen internationalen Indizes festmacht, die weniger volatil sind, kommt man so auf das Jahr gesehen je Index maximal zu ein bis zwei Umschichtungen. Manchmal, wenn der Trend länger anhält zu gar keiner. Ich investiere bzw. desinvestiere dann jeweils komplett.

Was das Beispiel mit dem MSCI World von einem anderen Teilnehmer hier anbelangt, so wendet dieser den GD 200 beim Chart eines ETF in Euro an, was die Aussagekraft wegen der Währungsverschiebung verzerrt.

Anfang Oktober 2018 hat man beim MSCI World über den GD 200 desinvestiert und war seit April 2016 investiert. Also über das ganze Jahr 2017 hinweg. Seither ist der GD 200 abwärts gerichtet, was ebenfalls negativ zu sehen ist. Insofern nun Warten auf einen Wiedereinstieg.

Der Vorteil des GD 200 ist der, daß man mit simpler periodischer Kontrollarbeit zu belastbaren Entscheidungen hinsichtlich Investition oder Desinvestition gelangt.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Dir ist bewusst, dass die TER nichts über die tatsächlichen Kosten aussagt? Aspekte wie beispielsweise Gebühreneinnahmen aus Wertpapierleihe sind darin nicht berücksichtigt. Trackingdifferenz ist der gesuchte Kostenindikator.

Ja, ist mir bewusst. Und auch die Trackingdifferenz enthält nicht alle Kosten. Einen perfekten, transparenten Kostenindikator gibt es nicht. Die TER ist deswegen hilfreich, da sie von den Fonds transparent ausgewiesen wird und daher leicht herangezogen werden kann. Dein Einwurf wäre nur sinnvoll gewesen, wenn Branchen-ETFs bei gleicher TER signifikant höhere Trackingdifferenzen aufweisen, beispielsweise aufgrund von häufigerem Rebalancing. Den Beweis müsste man aber erstmal erbringen.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Interessant. Da kann ich (der Denker) etwas zu beisteuern:
Ich war vor circa 9 Monaten in der selben Situation wie du - auch sehr gehobenes Einkommen & nicht konkretes damit angefangen und Geld angesammelt. Dann investiert.

Hier zusammengefasst meine Geldtöpfe und die Performance:

  1. Einzelaktien, 10 Titel: -14%
  2. ETFs (80% MSCI, 20% Emerging 3) Markets): +/-0%
  3. P2P, Mintos: +9% p.a.
  4. Kryptos (4 Arten mit großer Marktkapitalisierung): -47%
  5. Cash & Giro-/Tagesgeld: +/-0% (6) Unternehmensbeteiligung (nicht öffentlich zugänglich) ca. +120%, vor 3J. investiert)

Hätteste jeweils wenigstens mit GD 200 gearbeitet, stündeste heute besser da ;-)

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Interessant. Da kann ich (der Denker) etwas zu beisteuern:
Ich war vor circa 9 Monaten in der selben Situation wie du - auch sehr gehobenes Einkommen & nicht konkretes damit angefangen und Geld angesammelt. Dann investiert.

Hier zusammengefasst meine Geldtöpfe und die Performance:

  1. Einzelaktien, 10 Titel: -14%
  2. ETFs (80% MSCI, 20% Emerging 3) Markets): +/-0%
  3. P2P, Mintos: +9% p.a.
  4. Kryptos (4 Arten mit großer Marktkapitalisierung): -47%
  5. Cash & Giro-/Tagesgeld: +/-0% (6) Unternehmensbeteiligung (nicht öffentlich zugänglich) ca. +120%, vor 3J. investiert)

Hätteste jeweils wenigstens mit GD 200 gearbeitet, stündeste heute besser da ;-)

Ehrlich gesagt würde mich das interessieren. Ich würde ja, wenn ich wüsste wie....
Womit machst du deine Berechnungen? Woher bekommst du die Daten? Momentan habe ich immer nach Rücksetzern bei den Einzeltiteln gekauft.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Moin,

ich arbeite aktuell als Expat im steuerfreien Ausland und verdiene Daher sehr gut (rund 9k netto im Monat). In rund einem Jahr werde ich zurückkehren und mein Einkommen geht dann auf "Normalniveau" runter, also in meinem Fall rund 90k p.a. Brutto. Mein Vermögen wird sich bis dahin auf rund 150 k belaufen. Bisher halte ich es fast vollständig in Cash. Dazu kommen rund 5k in Aktien eines deutschen Autobauers und 500EUR in langfristigen Tesla Puts (das ist eher zum zocken).

Nun meine Frage: Was soll ich mit dem ganzen Geld machen?
Profil:

  • 35 Jahre alt
  • Ledig in stabiler Beziehung
  • Eingelagerter Haushalt vorhanden
  • Kein Zocker aber kalkulierbarem Risiko gegenüber nicht abgeneigt
  • Anlagehorizont eher langfristig
antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Der neue Trend der Robo Advisor wurde hier noch gar nicht diskutiert. Habe bei scalable Anfang des Jahres knapp 20 k angelegt. Ist jetzt gerade 6 im Minus. Überlege gerade trotzdem, nochmal 5-10 k bei Quirion anzulegen, da es gerade ein Aktion gibt... was haltet ihr von Robo Advisorn wenn man sich nicht so viel mit der Anlage befassen will und einen langfristigen Anlage Horizont hat?

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

150k sollten als Anzahlung für eine 3-Zimmer-ETW ausreichen (30%). Vorausgesetzt, dass Du sesshaft werden kannst.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Moin,

ich arbeite aktuell als Expat im steuerfreien Ausland und verdiene Daher sehr gut (rund 9k netto im Monat). In rund einem Jahr werde ich zurückkehren und mein Einkommen geht dann auf "Normalniveau" runter, also in meinem Fall rund 90k p.a. Brutto. Mein Vermögen wird sich bis dahin auf rund 150 k belaufen. Bisher halte ich es fast vollständig in Cash. Dazu kommen rund 5k in Aktien eines deutschen Autobauers und 500EUR in langfristigen Tesla Puts (das ist eher zum zocken).

Nun meine Frage: Was soll ich mit dem ganzen Geld machen?
Profil:

  • 35 Jahre alt
  • Ledig in stabiler Beziehung
  • Eingelagerter Haushalt vorhanden
  • Kein Zocker aber kalkulierbarem Risiko gegenüber nicht abgeneigt
  • Anlagehorizont eher langfristig
antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Interessant. Da kann ich (der Denker) etwas zu beisteuern:
Ich war vor circa 9 Monaten in der selben Situation wie du - auch sehr gehobenes Einkommen & nicht konkretes damit angefangen und Geld angesammelt. Dann investiert.

Hier zusammengefasst meine Geldtöpfe und die Performance:

  1. Einzelaktien, 10 Titel: -14%
  2. ETFs (80% MSCI, 20% Emerging 3) Markets): +/-0%
  3. P2P, Mintos: +9% p.a.
  4. Kryptos (4 Arten mit großer Marktkapitalisierung): -47%
  5. Cash & Giro-/Tagesgeld: +/-0% (6) Unternehmensbeteiligung (nicht öffentlich zugänglich) ca. +120%, vor 3J. investiert)

Hätteste jeweils wenigstens mit GD 200 gearbeitet, stündeste heute besser da ;-)

Ehrlich gesagt würde mich das interessieren. Ich würde ja, wenn ich wüsste wie....
Womit machst du deine Berechnungen? Woher bekommst du die Daten? Momentan habe ich immer nach Rücksetzern bei den Einzeltiteln gekauft.

GD 200 ist bei den Charts von boerse.de immer mit dabei (grüne Linie) oder bei onvista bei der Chartanalyse zum anklicken.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Moin,

ich arbeite aktuell als Expat im steuerfreien Ausland und verdiene Daher sehr gut (rund 9k netto im Monat). In rund einem Jahr werde ich zurückkehren und mein Einkommen geht dann auf "Normalniveau" runter, also in meinem Fall rund 90k p.a. Brutto. Mein Vermögen wird sich bis dahin auf rund 150 k belaufen. Bisher halte ich es fast vollständig in Cash. Dazu kommen rund 5k in Aktien eines deutschen Autobauers und 500EUR in langfristigen Tesla Puts (das ist eher zum zocken).

Nun meine Frage: Was soll ich mit dem ganzen Geld machen?
Profil:

  • 35 Jahre alt
  • Ledig in stabiler Beziehung
  • Eingelagerter Haushalt vorhanden
  • Kein Zocker aber kalkulierbarem Risiko gegenüber nicht abgeneigt
  • Anlagehorizont eher langfristig

ETF´s auf Indizes mit mittleren und Wachstumswerten wie MDAX - und TECDAX - Index für Europa sowie NASDAQ - Index für die USA kaufen und wenigstens monatlich mit der 200-Tage-Linien-Strategie (GD 200) mit 3% Toleranzschwelle bewirtschaften, d. h. Kontrolle, ob ein Aufwärtstrend vorliegt.

Momentan ist man im Rahmen dieser Strategie von allen diesen Indizes desinvestiert und wartet auf einen Wiederanstieg. Wer dem Bankensystem und der deutschen Einlagensicherung nicht traut, investiert in Zeiten der Desinvestition vom Aktienmarkt in kurzlaufende staatsanleihen guter Bonität (US - Treasuries, Bundesanleihen).

Um Währungsverschiebungen auszugleichen, kann man den Betrag zwischen Euro und US - Dollar splitten. Dabei würde ich den Euro übergewichten, da dieser momentan unterbewertet ist und mittelfristig gegenüber dem US-Dollar mindestens 10% bis 15% Aufwertungspotenzial besitzt (quasi die sicheren US-Zinsen von mindestens 5 Jahren).

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Womit machst du deine Berechnungen? Woher bekommst du die Daten? Momentan habe ich immer nach Rücksetzern bei den Einzeltiteln gekauft.

Bei boerse.de gibt es bei einzelnen Börsenindizes die Auswahl: Index - Aktien / Charts.

Dort werden auf einer Seite 8 Miniaturansichten der Charts von den Einzelwerten des Index angezeigt. Hier wähle ich jeweils "3 Jahre" als Betrachtungszeitraum, um den GD 200 zu prüfen.

Da ich das regelmäßig periodisch mache kenne ich inzwischen quasi alle Einzelwerte eines Index wie auswändig und benötige beispielsweise für den S&P 500 mit 500 Einzelwerten ca. 2 Stunden zur Durchsicht.

Das ist jetzt nur eine Empfehlung für Investoren mit mehr Interesse und etwas Zeit. Wenn man monatlich wenige große, wachstumsstarke Indizes wie MDAX -, TECDAX - oder NASDAQ - Index prüft, benötigt man für die Kontrollarbeit mit Routine nur wenige Minuten.

Der Vorteil ist die Skalierbarkeit dieser Strategie - man kann sie für niedere Summen oder Millionenbeträge anwenden bei gleichem (Zeit-)Aufwand.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Moin,

ich arbeite aktuell als Expat im steuerfreien Ausland und verdiene Daher sehr gut (rund 9k netto im Monat). In rund einem Jahr werde ich zurückkehren und mein Einkommen geht dann auf "Normalniveau" runter, also in meinem Fall rund 90k p.a. Brutto. Mein Vermögen wird sich bis dahin auf rund 150 k belaufen. Bisher halte ich es fast vollständig in Cash. Dazu kommen rund 5k in Aktien eines deutschen Autobauers und 500EUR in langfristigen Tesla Puts (das ist eher zum zocken).

Nun meine Frage: Was soll ich mit dem ganzen Geld machen?
Profil:

  • 35 Jahre alt
  • Ledig in stabiler Beziehung
  • Eingelagerter Haushalt vorhanden
  • Kein Zocker aber kalkulierbarem Risiko gegenüber nicht abgeneigt
  • Anlagehorizont eher langfristig

Aktien + ETF, ganz easy. Wenn du langfristig unterwegs bist schlägt Aktien nichts. Versuch nicht Markettiming oder so ein Bullshit, einfach breit rein in den Markt. Und lol @Tesla-Put, das ist Blödsinn. (Nicht weil Tesla nicht pleitegehen kann, aber die Put-Optionen auf Tesla, und zwar ganz speziell die langlaufenden, sind mit einem sehr hohen Premium gepreist)

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Moin,

ich arbeite aktuell als Expat im steuerfreien Ausland und verdiene Daher sehr gut (rund 9k netto im Monat). In rund einem Jahr werde ich zurückkehren und mein Einkommen geht dann auf "Normalniveau" runter, also in meinem Fall rund 90k p.a. Brutto. Mein Vermögen wird sich bis dahin auf rund 150 k belaufen. Bisher halte ich es fast vollständig in Cash. Dazu kommen rund 5k in Aktien eines deutschen Autobauers und 500EUR in langfristigen Tesla Puts (das ist eher zum zocken).

Nun meine Frage: Was soll ich mit dem ganzen Geld machen?
Profil:

  • 35 Jahre alt
  • Ledig in stabiler Beziehung
  • Eingelagerter Haushalt vorhanden
  • Kein Zocker aber kalkulierbarem Risiko gegenüber nicht abgeneigt
  • Anlagehorizont eher langfristig

Aktien + ETF, ganz easy. Wenn du langfristig unterwegs bist schlägt Aktien nichts. Versuch nicht Markettiming oder so ein Bullshit, einfach breit rein in den Markt. Und lol @Tesla-Put, das ist Blödsinn. (Nicht weil Tesla nicht pleitegehen kann, aber die Put-Optionen auf Tesla, und zwar ganz speziell die langlaufenden, sind mit einem sehr hohen Premium gepreist)

Tesla hat eine realistische Chance nächstes Jahr Chapter 11 anzumelden und das nächste Enron zu werden. Wie gesagt, ist eine Zockerwette mit sehr überschaubarem Aufwand.

Aber was du sonst schreibst sehe ich eigentlich ähnlich. Nur was Markettiming angeht fällt es mir gerade etwas schwer einzusteigen bei der rekordvedächtig langen Bullenmarkt.

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know-it-all

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WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Mit dem DAX - Performanceindex hat man in 2018 mit buy and hold bis heute eine Rendite von ./. 16,5% erzielt, mit dem DAX - Kursindex vergleichbar den anderen internationalen Indizes ohne die Thesaurierung von Dividenden eine Rendite von ./. 18,6%.

Die Performance eines Investments in einen Index anhand des Kursindex zu berechnen ist recht sinnfrei. Die Dividenden bekommst du ja trotzdem automatisch gutgeschrieben, wenn du investiert bist. Selbst wenn du die Dividenden nicht wieder anlegst, musst du sie bei der Berechnung der Performance natürlich berücksichtigen, denn sie erhöhen ja deine liquiden Mittel.
Bei Verzicht auf die Reinvestition in 2018 wäre die Performance übrigens noch besser als die des Performanceindex, denn die von den reinvestierten Dividenden gekauften Aktien hätten seit Mai/Juni ja auch erheblich an Wert verloren - der Kontosaldo der erhaltenen Dividendenzahlungen wäre hingegen noch gleich.

Selbst ETFs, die bekannte Kursindizes wie den S&P500 nachbilden, vergleichen ihre Performance nicht mit der Entwicklung des Kursindex sondern einer entsprechenden Performance-Variante des Index, in der Dividendenzahlungen ebenfalls berücksichtigt werden (i.d.R. die netto-Variante als nach Abzug von Quellensteuern).

Wer die 200-Tage-Linie beachtet hat, desinvestierte mit kleinem Gewinn Anfang Februar.

Wer danach sein Anlagekapital in den US - Dollar getauscht hat, hat bis heute ca. 10% Währungsgewinn erzielt.

Das ist so ein bisschen wie Hätte-Hätte-Fahrradkette. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer.

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Lest den Kommer und hört den " der Finanzwesir rockt" Podcast. Dann dürfte fast alles klar sein.

Btw: Robos sind viel zu teuer.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Das ist so ein bisschen wie Hätte-Hätte-Fahrradkette. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer.

Der Dax ist Anfang Februar deutlich unter den GD 200 gefallen.

Daß man im Mai nicht erneut in den Dax wegen dem GD 200 investiert hat, sah man an den weiterhin abgestürzten Kursen diverser Coco - Bonds.

Der Eurokurs hat Anfang Mai den GD 200 unterschritten.

So kompliziert ist das alles doch gar nicht?

Man muß nur regelmäßig Kontrollieren!

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Das ist zu eindimensional. Die meisten Indizes auf der Welt notieren als Kursindizes, lediglich Ausnahmen wie der DAX notieren als Performanceindizes.

Beide Varianten haben ihre "Vor- und Nachteile". Dividendengewinne tragen so zwar natürlich zur Rendite bei, aber eine Wiederanlageprämisse wie im Perfomanceindex ist auch nicht unbedingt zielführend. Gerade im Streubesitz kann und sollte man davon nicht ausgehen.

Darüber hinaus werden häufig die Kursindizes in der Aktienkursforschung genutzt, da Dividenden im Eintritt stets unsicher sind. Ein Kurs bewegt sich - Annahme going concern - immer in irgendeine Richtung. Gerade wenn die reine Kursentwicklung gemessen wird, macht eine Reinvestitionsannahme keinen Sinn. (Den Kursverfall wegen Dividendenzahlung modelliert man dann über eine Dummy Variable raus)

ETFs gibt es auch mit Referenz auf Kursindizes. Nichtsdestotrotz sind ETF's auf Perfomanceindizes aber natürlich die bessere Anlagevariante, auf lange Sicht ist bisher immer eine erhöhte Rendite erzielt worden.

Der Dax wird übrigens immer als Performanceindex mit anderen Kursindizes verglichen. Würde man die Vergleichsbasis ändern, wäre der DAX in einer Overall Betrachtung weit ab.

know-it-all schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Mit dem DAX - Performanceindex hat man in 2018 mit buy and hold bis heute eine Rendite von ./. 16,5% erzielt, mit dem DAX - Kursindex vergleichbar den anderen internationalen Indizes ohne die Thesaurierung von Dividenden eine Rendite von ./. 18,6%.

Die Performance eines Investments in einen Index anhand des Kursindex zu berechnen ist recht sinnfrei. Die Dividenden bekommst du ja trotzdem automatisch gutgeschrieben, wenn du investiert bist. Selbst wenn du die Dividenden nicht wieder anlegst, musst du sie bei der Berechnung der Performance natürlich berücksichtigen, denn sie erhöhen ja deine liquiden Mittel.
Bei Verzicht auf die Reinvestition in 2018 wäre die Performance übrigens noch besser als die des Performanceindex, denn die von den reinvestierten Dividenden gekauften Aktien hätten seit Mai/Juni ja auch erheblich an Wert verloren - der Kontosaldo der erhaltenen Dividendenzahlungen wäre hingegen noch gleich.

Selbst ETFs, die bekannte Kursindizes wie den S&P500 nachbilden, vergleichen ihre Performance nicht mit der Entwicklung des Kursindex sondern einer entsprechenden Performance-Variante des Index, in der Dividendenzahlungen ebenfalls berücksichtigt werden (i.d.R. die netto-Variante als nach Abzug von Quellensteuern).

Wer die 200-Tage-Linie beachtet hat, desinvestierte mit kleinem Gewinn Anfang Februar.

Wer danach sein Anlagekapital in den US - Dollar getauscht hat, hat bis heute ca. 10% Währungsgewinn erzielt.

Das ist so ein bisschen wie Hätte-Hätte-Fahrradkette. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer.

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WiWi Gast

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Die Rendite eines ETF´s bzw. Indexfonds auf den Dax - Index ist geringer als die Rendite des Dax - (Performance-)Index. Wegen Steuerabzug und der Thesaurierung der Dividenden kann ein Investor die Rendite des "normalen" Dax - Index nicht erreichen.

antworten
WiWi Gast

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"Wo steht heute übrigens ein Investor, der 1989 groß im japanischen, 2000 im griechischen und portugiesischen sowie 2007 im chinesischen Aktienmarkt investierte?

Merkste was?"

Deswegen breit streuen und regelmäßig investieren !
Auch wer 1989 angefagen hat in NIKKEI zu investieren und es regelmäßig tat (z.b. jeden Monat Betrag x) ist heute im Plus. Dazu diversifizieren über Branchen, Länder, Assetklassen, etc.!
Und ein Investor der auf fundamental Daten achtete, hätte nie überteueren Nikkei 1989 gekauft (KGV bei ca. 80!)

Bei einer Seitwärtsbewegung über Jahre kann man mit GD 200 Strategie viel Geld verlieren ( Gebühren, Spread und Steuern) in Vergleich zu Buy&Hold wo man einfach Dividenden kassiert und diese Reinvestiert.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Bei einer Seitwärtsbewegung über Jahre kann man mit GD 200 Strategie viel Geld verlieren ( Gebühren, Spread und Steuern) in Vergleich zu Buy&Hold wo man einfach Dividenden kassiert und diese Reinvestiert.

In welchen international bedeutenden Aktienmärkten (Amerika, Europa, Asien) gab es denn eine Seitwärtsbewegung über Jahre, wo man mit GD 200 Strategie viel Geld verloren hat?

Dafür hat man mit buy - and - hold in Europa und Asien längerfristig gesehen wenig gewonnen oder liegt bei ungünstigem Investitionsbeginn sogar im Minus, da die Indizes dort teilweise weit unter ihren historischen Allzeit - Höchstständen liegen.

Buy - and - hold funktioniert nur in Märkten, wo alte Index - Höchststände periodisch übertroffen werden. In Europa und Asien ist das vielfach nun seit teiweise über 20 Jahre der Fall.

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WiWi Gast

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Der letzte Satz sollte lauten:

"In Europa und Asien ist das vielfach nun seit über 20 Jahre NICHT der Fall."

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WiWi Gast

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Wie steht ihr dazu dass die GD200 Strategie über einen backtest nur eine durchschnittliche Rendite von 5,7% die letzten 30 Jahre erzielt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Wie steht ihr dazu dass die GD200 Strategie über einen backtest nur eine durchschnittliche Rendite von 5,7% die letzten 30 Jahre erzielt.

Es kommt eben mit darauf an, an welchen Märkten Du die Strategie testet.

Allgemein ist aber verständlich daß es glücklich war, die Verluste aus den letzten beiden großen Rezessionen von 2000 bis 2003 und 2007 bis 2009 vermieden zu haben?

Die 200 - Tage - Linien - Strategie bzw. GD 200 ist im Übrigen nur so etwas wie eine erste Entscheidungsfindung, die ich beispielsweise mit anderen Indikatoren - Finra Margin Debt bzw. amerikanische Wertpapierkredite für den amerikanischen Markt und die Kursentwicklung von Pflichtwandelanleihen von systemrelevanten europäischen Banken bzw. Coco - Bonds für den europäischen Markt verfeinere.

Außerdem denke ich, daß die Strategie bei Indizes auf mittlere und Wachstumswerte angewandt wie Nasdaq, MDAX und TECDAX höhere Renditen ergibt.

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know-it-all

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WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Das ist zu eindimensional. Die meisten Indizes auf der Welt notieren als Kursindizes, lediglich Ausnahmen wie der DAX notieren als Performanceindizes.

Ich habe die Existenz und Dominanz von Kursindizes ja auch nicht bestritten. Dass die deutschen (S/M/Tec)-DAX -Indizes als Performanceindizes eher die Ausnahme darstellen, ist mir auch klar.

Beide Varianten haben ihre "Vor- und Nachteile". Dividendengewinne tragen so zwar natürlich zur Rendite bei, aber eine Wiederanlageprämisse wie im Perfomanceindex ist auch nicht unbedingt zielführend. Gerade im Streubesitz kann und sollte man davon nicht ausgehen.

Irgendwie muss man die Dividenden in der Performance rechentechnisch berücksichtigen, da sie - je nach Index einen nicht unerheblichen Anteil an der Gesamtperformance/-rendite ausmachen.
Aus Gründen der Einfachheit wird eben einfach eine Wiederanlage unterstellt.

Wenn ich die Rentabilität einer Investition bewerten will, dann schaue ich logischerweise auf die Gesamt-Performance (Kursentwicklung+Ausschüttungen) und nicht nur auf die Kursentwicklung. Und nur so kann man auch Investitionen in thesaurierende und ausschüttende ETFs irgendwie vergleichen.

Darüber hinaus werden häufig die Kursindizes in der Aktienkursforschung genutzt, da Dividenden im Eintritt stets unsicher sind. Ein Kurs bewegt sich - Annahme going concern - immer in irgendeine Richtung. Gerade wenn die reine Kursentwicklung gemessen wird, macht eine Reinvestitionsannahme keinen Sinn. (Den Kursverfall wegen Dividendenzahlung modelliert man dann über eine Dummy Variable raus)

Alles richtig.

ETFs gibt es auch mit Referenz auf Kursindizes. Nichtsdestotrotz sind ETF's auf Perfomanceindizes aber natürlich die bessere Anlagevariante, auf lange Sicht ist bisher immer eine erhöhte Rendite erzielt worden.

Ein ETF bildet immer die Zusammensetzung eines Index ab - eigentlich egal ob das per Definition ein Kurs- oder Performanceindex ist.
Die Wertentwicklung oder Performance wird aber logischerweise immer gegen den entsprechenden Performance-Index gemessen - selbst im Falle von bekannten Kursindizes wie beim S&P500.

Warum sollte irgendjemand auch nur einen EUR in einen ETF investieren, der nur die Performance des Kursindex erreicht? Das würde ja heißen, dass der ETF-Anbieter die Dividendenzahlungen der Indexfirmen komplett "unterschlägt" bzw. für sich behält.
Beispiel:
Wenn der S&P500 in einem Jahr 6% Kurssteigerung schafft und die 500 enthaltenen Firmen zusätzlich eine durchschnittliche gewichtete Dividendenrendite von 1,5% bieten, dann erwarte ich logischerweise von einem ETF auf diesen Index eine Performance von annährend 7,5% - unabhängig davon ob es sich um einen thesaurierenden oder ausschüttenden ETF handelt. Um einen ETF der seinen Erfolg am Kursindex misst (6%) würde ich entsprechend einen ganz großen Bogen machen ;-)
Logischerweise ist der Benachmark für einen solchen ETF auch nicht der S&P500 Kursindex sondern eine zusätzlich vom Indexanbieter berechnete Performancevariante (die Zusammensetzung ist logischerweise die gleiche wie die des Kursindex).

Der Dax wird übrigens immer als Performanceindex mit anderen Kursindizes verglichen. Würde man die Vergleichsbasis ändern, wäre der DAX in einer Overall Betrachtung weit ab.

Das stimmt. Es geht halt um zwei unterschiedliche Blickwinkel:
Zur Darstellung der Wertentwicklung einer Investition finde ich die Performance-Variante passender, denn die Dividenden steigern den Wert der Investition.
Geht es hingegen um die Darstellung der Marktkapitalisierung/Bewertung der enthaltenen Firmen und Vergleichbarkeit über einen Zeitraum hinweg, ist ein Kursindex besser.

Ein anderer Lounge Gast schrieb:

Die Rendite eines ETF´s bzw. Indexfonds auf den Dax - Index ist geringer als die Rendite des Dax - (Performance-)Index. Wegen Steuerabzug und der Thesaurierung der Dividenden kann ein Investor die Rendite des "normalen" Dax - Index nicht erreichen.

Das ist auch nicht ganz richtig, denn die ETF-Anbieter erzielen zusätzliche Erträge durch Wertpapierleihe, die im Index nicht berücksichtigt sind, und holen sich auch einen Teil der Quellensteuer zurück.

Ein gutes Beispiel für einen ETF, der oberhalb seines Vergleichs(performance)index liegt, ist der iShares STOXX Europe 600:
https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251931/#chartDialog

Wenn man den Chart für den 5J-Zeitraum von 01.01.2013 bis 31.12.2017 aufruft, sieht man, dass der Vergleichsindex 60,16% Wertentwicklung geschafft hat, der ETF hingegen 62,05% (also besser als der Index)
Natürlich braucht man dafür eine verhältnismäßig geringe TER und ein maximales Ausreizen dieser anderen Ertragsquellen. Und nicht zuletzt hängt es auch davon ab, ob und wie der Benchmark/Index Quellensteuern berücksichtigt.

Zum Vergleich die Daten des Indexanbieters für den gleichen Zeitraum von https://www.stoxx.com/index-details?symbol=SXXP

Indexentwicklung in der Variante "EUR (Price)" (=Kursindex);
01.01.2013 --> 280
31.12.2017 --> 388
--> entspricht ~38,6% Steigerung

Indexentwicklung der Variante "EUR (Net Return)" (=Performanceindex):
01.01.2013 --> 497
31.12.2017 --> 793
--> entspricht ~59,5% Steigerung, da die Dividendenzahlungen abzgl. Quellensteuer hier eingerechnet werden. Diese Werte passen auch ungefähr zu den von iShares angegeben Benchmarkwerten. Man beachte, dass die Dividenden gut 1/3 der Gesamtrendite ausmachen!
In der Variante EUR (Gross Return) würde die Wertentwicklung nochmals oberhalb der Net-Return Variante liegen, da hier auch Quellensteuer auf Dividenden in der Berechnung nicht abgezogen sondern rechnerisch wieder angelegt werden. Ich glaube (bin mir aber nicht ganz sicher), dass so auch der DAX berechnet wird.

(Interessanterweise steht im KIID von iShares, dass der ETF die Wertentwicklung des Preisindex nachbildet, was eigentlich nicht richtig ist:
"Der iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE) (nachfolgend "Fonds") ist ein börsengehandelter Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF), der möglichst genau die
Wertentwicklung des STOXX® Europe 600 (Preisindex) abbildet.")

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WiWi Gast

Geldanlage für 120.000 €

Mit dem Stoxx Europe 600 - Index erzielt man vergleichbar wie mit dem bekannteren STOXX Europe 50 - Index durch die vielfach darin enthaltenen älteren Unternehmen aus Branchen mit geringen Wachstumsaussichten bzw. im wirtschaftlichen Niedergang wie Banken, Versicherer, Energieversorger und Telefongesellschaften nur mäßige Renditen, so daß den Dividenden eine größere Bedeutung zukommt.

Andererseits sieht man daran auch, daß Europa in vielfacher Hinsicht leider den Anschluß an die Wachstumsindustrien der Zukunft aus den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie, Chipherstellung, Internetservices und Elektronik, so wie es sie in Amerika und teilweise Japan vielfach gibt, verloren hat.

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know-it-all

Geldanlage für 120.000 €

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Mit dem Stoxx Europe 600 - Index erzielt man vergleichbar wie mit dem bekannteren STOXX Europe 50 - Index durch die vielfach darin enthaltenen älteren Unternehmen aus Branchen mit geringen Wachstumsaussichten bzw. im wirtschaftlichen Niedergang wie Banken, Versicherer, Energieversorger und Telefongesellschaften nur mäßige Renditen, so daß den Dividenden eine größere Bedeutung zukommt.

Andererseits sieht man daran auch, daß Europa in vielfacher Hinsicht leider den Anschluß an die Wachstumsindustrien der Zukunft aus den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie, Chipherstellung, Internetservices und Elektronik, so wie es sie in Amerika und teilweise Japan vielfach gibt, verloren hat.

Das Beispiel des STOXX Europe 600 war auch nur illustrativ gewählt, um den grundsätzlichen Einfluss der Dividenden auf die Performance und deren Berücksichtigung bei der Messung der Performance für entsprechende ETFs darzustellen. Selbst wenn der S&P500 als "Querschnittsindex" der USA mehr Wachstumswerte enthält und damit eine geringere durchschnittliche Dividendenrendite, so bekommt man auch dort immer noch irgendwas zwischen 1% und 2%, auf die man letztendlich doch nicht verzichten möchte.
Inwiefern die hohen Bewertungen (KGV) bei vermeintlichen Wachstumswerten immer gerechtfertigt sind, würde ich zudem auch mal hinterfragen. Viele dieser Firmen werden auch irgendwann wieder verschwinden oder haben den Beweis nachhaltiger Profitabilität noch nicht erbracht.

Einige "old fashioned" Industriebetriebe hingegen, wie Siemens, Daimler und co. sind schon mehr als 100 Jahre am Markt sind und haben es immer wieder geschafft haben, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und damit Erfolg zu haben, wenngleich es natürlich immer wieder schwächere Phasen gab.
Nur weil dieses Jahr überall ein bisschen der Wurm ist, würde ich das nicht gleich abschreiben.
Wer Siemens oder Daimler zudem 2009 als Schnäppchen ins Depot genommen hat, bekommt heute eine Dividendende im zweistelligen Prozentbereich (bezogen auf Einstiegskurse, bei Daimler sogar ~20%).

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52 Kommentare

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WiWi Gast

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