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Geldanlage für Nachwuchs

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Hallo Wiwi-ler,

wir haben vor 1 Monat Nachwuchs bekommen und ich möchte mich nun mit dem Thema Geldanlage für den Nachwuchs beschäftigen.

Was macht ihr genau? Depot? Einzelne Dividenden-Aktien? ETFs? Welche und wieviel zahlt ihr monatlich ein?
Danke!

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Depot bei ComDirect.

ETFs (World und EM)

Betrag je nach Budget. Gerne auch mal Oma und Opa fragen, ob die was einzahlen wollen.

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Der Einkäufer

Geldanlage für Nachwuchs

25 euro pro monat seit der geburt in den ishares world

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know-it-all

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

Hallo Wiwi-ler,

wir haben vor 1 Monat Nachwuchs bekommen und ich möchte mich nun mit dem Thema Geldanlage für den Nachwuchs beschäftigen.

Was macht ihr genau? Depot? Einzelne Dividenden-Aktien? ETFs? Welche und wieviel zahlt ihr monatlich ein?
Danke!

Herzlichen Glückwünsch zum Nachwuchs!

Ich habe für unseren Sohn ein auf eigenen Namen laufendes Depot bei der ING eingerichtet. Dort wird per Sparplan monatlich mit 100€ der Vangard FTSE All-World (A1JX52) bespart. Das ist auch exakt die Summe, die ich monatlich auf sein Konto überweise. Im Grunde investieren also einen Teil des Kindergelds direkt für ihn.

Auf das Tagesgeldkonto (dort gibt es derzeit sagenhafte 0,001% Zinsen) überweise ich daneben alles was ihm sonst so an Bargeld von Oma, Opa & co. zugesteckt wird, damit er später irgendwann auch direkte Liquidität hat und sich was davon kaufen kann. Auch die Ausschüttungen aus dem o.g. Fonds landen zunächst auf dem Tagesgeldkonto.
Sollte sich irgendwann nochmal ein Börsen"crash" ergeben, würde ich auch überlegen, zeitweise die Rate für den Sparplan wieder zu erhöhen, so wie ich das letztes Jahr schon gemacht habe.

Er ist jetzt 6 1/2 Jahre alt und sein Depotwert (ohne TG) ist knapp 5 stellig.

Zu Einzelaktien: aufgrund der noch "bescheidenen" Summen, um die es hier geht, lässt sich ein Depot mit Einzelwerten nur unzureichend diversifizieren. Ich möchte aber mit dem Geld meines Sohnes nicht spekulieren, sondern dieses einfach mit moderatem Risiko anlegen. Dafür erscheint mit der ETF-Sparplan besser geeignet.

Steuerlich gesehen, habe ich bei der ING seinen vollen Sparerpauschbetrag von 801€ eingerichtet, auch wenn die derzeitigen Ausschüttungen (und Zinsen) diesen nicht annährend ausnutzen. Sollte das irgendwann mehr werden, wäre noch zu überlegen, dort auch eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu hinterlegen, damit auch die über den Sparerpauschbetrag hinausgehenden Erträge nicht besteuert werden. Das wird aber mutmaßlich erst dann relevant, wenn das Depot teil- oder vollständig liquidiert wird - das dürfte noch einige Jahre dauern.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Ich empfehle ein Sparbuch bei der Sparkasse. Da gibts dann regelmäßig das Knax Heft und am Weltspartag bekommt man oft praktische Gimmicks.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

Hallo Wiwi-ler,

wir haben vor 1 Monat Nachwuchs bekommen und ich möchte mich nun mit dem Thema Geldanlage für den Nachwuchs beschäftigen.

Was macht ihr genau? Depot? Einzelne Dividenden-Aktien? ETFs? Welche und wieviel zahlt ihr monatlich ein?
Danke!

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Habe letztens einen Artikel gelesen (glaube in der FAZ). Dort hat ein Ökonom für ein weiteres Standbein der staatlichen Rente plädiert. Dabei sollte der Staat jedem Neugeborenen 1000€ einmalig und dann 10€ monatlich in einen kapitalmarktorientierten Rentenfonds einzahlen. Ab einem gewissen Alter sollten die Kosten dann selbst getragen werden.

Fand das ziemlich interessant, würde ich bei meinen Kindern evtl in der Art machen. Evtl. 50€ statt 10€ monatlich. Würde dazu einen möglichst breit gestreuten ETF wählen.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Entscheidende Frage vorweg ist, ob das ganze auf den Nachwuchs laufen soll, oder bei dir und du z.B. nur ein weiteren Depot auf dich anlegst.
Bei einem Depot auf dich bist du komplett frei in deinen Entscheidungen, es ist ja auch dein Geld. Du könntest den Wert dann zum 18. Geburtstag an das Kind überschreiben.

Nachteil: Es ist dein Geld, du kannst also nicht den Sparerfreibetrag des Kindes nutzen und bei etwaigen Problemen (Arbeitslosigkeit, Scheidung, etc.) wird das Geld berücksichtigt.
Wenn die Anlage auf das Kind läuft, dann ist es auch sein Geld, du verwaltest nur noch. Du kannst dann auch nicht wie wild damit spekulieren, es müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein (Stichwort Mündelsicherheit). Früher war quasi ausgeschlossen, dass man in Aktien, Wertpapierfonds, etc. für ein Kind angelegt hat, mittlerweile wurde das aber deutlich gelockert. Da am besten nochmal im Detail informieren.

Bei mehreren Kindern sehe ich das Problem, dass sich die jeweiligen Depots deutlich unterschiedlich entwickeln können, alleine schon weil ein zeitlicher Versatz drin ist. Evtl. hat das eine Kind dann zum 18. Geburststag 20k, zwei Jahre später hat das nächste Kind nur 10k. Vermutlich würde man dann aus dem eigenen Geld ausgleichen, damit alle Kinder das gleiche bekommen. Umgehen könnte man das ganze mit einem Depot auf die Eltern, auf dem für alle Kinder angelegt wird und zum 18. eine bestimmte immer gleiche Summe ausgezahlt wird. Den Restbetrag kann man dann nochmal aufteilen, wenn alle Kinder volljährig sind. Das Ganze hat auch den Vorteil, dass du die Hand auf dem Geld hast, bis du es wirklich überträgst.

Bei einem Depot auf's Kind gehört ihm das Geld und es kann ab dem 18. Geburtstag beliebig darüber verfügen. Du kannst dann nicht mehr entscheiden, dass der 10 Jahre alte V8 vielleicht doch nicht ganz angemessen ist und massive Folgekosten nach sich zieht oder der Junge seiner Freundin mit der er seit 2 Wochen zusammen ist vielleicht doch kein 1000€ Handy schenken sollte. Solange man selbst die Hand auf dem Geld hat, kann man auch in mehreren Tranchen auszahlen. Z.B. 2-3k zum 18. Geburtstag um das Geld dann wirklich mal auf den Kopf zu hauen, einen schönen Urlaub zu machen, etc., den Rest dann später im Studium für einen Auslandsaufenthalt oder nach dem Studium als Startkapital nach einem Umzug in eine andere Stadt.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Ich würde das Ganze möglichst einfach. Also einen breitgestreuten thesaurierenden ETF nutzen.
Als Beispiel: Du legst das Kindergeld jeden Monat bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs an (bspw. 220€ p.m.).
Dann hat dein Kind konservativ bei 5% Rendite p.a. mit der Volljährigkeit einen Depot von ~76.000 €.
Ich glaube, mit so einer Basis zu starten ist schon cool :).

Wichtig: Nicht verkomplizieren. Die Zeit ist dein größter Vorteil.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Glückwunsch zum Nachwuchs!

Ich habe für mein Patenkind einen ETF Sparplan, klassisch 70/30, 100€ monatlich.
Ich empfehle dir das Video "Geldanlage für Kinder: Richtig sparen und anlegen fürs Kind!" von Finanzfluss auf youtube.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Glückwunsch zum Nachwuchs!

Ich habe für mein Patenkind einen ETF Sparplan, klassisch 70/30, 100€ monatlich.
Ich empfehle dir das Video "Geldanlage für Kinder: Richtig sparen und anlegen fürs Kind!" von Finanzfluss auf youtube.

Ich überlege das gerade für mein Patenkind auch. Hast du das Depot auf deinen Namen oder den deines Patenkindes laufen?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Ich bekomme selbst im September auch Nachwuchs und habe einen ähnlichen Gedanken. Meine Idee ist, dass ich 10,000 EUR in einen thesaurierenden ETF einmal anlege (ohne Sparplan). Das Geld sollte dann 70 Jahre nicht angefasst werden und als Altersvorsorge für mein Kind dienen. Man weiß natürlich nicht, wie die Welt in 70 Jahren aussieht, aber eine Altersvorsorge schon bei Geburt ist denke ich nicht verkehrt. Leider hatten viele Eltern damals dem Norbert vertraut und die Rente der Kinder gar nicht so bedacht, abgesehen von zu vererbendem Vermögen natürlich. Heute ist man da ja schlauer, was langfristige Altersvorsorge mit Aktien betrifft.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Ich hatte zur Geburt meines Sohnes die gleiche Idee.
Seit dem (knapp über 1 Jahr) geht das komplette Kindergeld in einen MSCI World.
Ich plane auch das so weiterlaufen zu lassen, mindestens bis zum 18. Geburtstag. Dann wird aufgrund steigender Kosten durch Studium etc. die Einzahlung wohl gestoppt.
Ich hoffe natürlich, meine Kinder bis dahin ausreichend finanziell gebildet zu haben, dass sie selbst einen Sparplan einrichten und das Geld nicht verprassen :)

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Hier der TE.

Zunächst vielen Dank für die wertvollen Beiträge.

Die Ausgangssituation bei mir ist folgende:

1) Ich werde ein Junior Depot auf den Namen des Nachwuchses eröffnen. Das heißt, dass ich das Geld verwalte bis das Kind 18 Jahre alt ist. Eigentümer des Geldes ist mein Nachwuchs. Durch eine sinnvolle Erziehung und Finanzbildung versuche ich sicherzustellen, dass mein Kind das Vermögen wenn es 18 Jahre alt wird, nicht sinnfrei verwendet. Das hat bei meinen Eltern und mir auch funktioniert, ich denke das sollte der Anspruch von jeder "normalen" Erziehung sein.
2) Es wird wohl eine Schenkung von den Großeltern i.H.v. ca. 50 TEUR für das Enkelkind geben. Ich würde dann eine dividendenstarke und risikoarme Aktie (z.B. Münchner Rück, BASF, Allianz etc.) kaufen, mit dem Ziel, jährliche Dividendeneinnahmen i.H.v. ca. 801 EUR zu erhalten. Sinn davon ist, damit ich den Sparer-Freibetrag i.H.v. 801 EUR (den ich ja separat / zusätzlich für den Nachwuchs bekomme) voll ausnutzen kann.
3) Darüber hinaus würde ich einen thesaurierenden ETF abschließen (z.B. auf den MSCI World) und monatlich ca. 200 EUR einzahlen.
4) Der Rest von den 50 TEUR parke ich erst mal auf dem Verrechnungskonto, um in den nächsten Monaten / Jahren flexibel reagieren zu können (z.B. Nachkauf von Aktien sollte es einen Börsencrash geben oder Erhöhung der monatlichen Rate für den ETF).
5) Die nächsten Jahre werden wohl weiterhin von den Großeltern immer wieder mal kleinere Geschenke an den Nachwuchs anstehen (zwar keine 50 TEUR mehr, aber zum Geburtstag mal 1 TEUR halte ich schon für realistisch).

Was denkt ihr über den Plan?
Habe ich irgendwelche Denkfehler oder Sachen nicht beachtet?
Danke!

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Guter Beitrag, Mündelsichere Anlage für Kindesvermögen ist aber quatsch. Ich verweise auf die Reform von 1980 und § 1642 BGB

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Entscheidende Frage vorweg ist, ob das ganze auf den Nachwuchs laufen soll, oder bei dir und du z.B. nur ein weiteren Depot auf dich anlegst.
Bei einem Depot auf dich bist du komplett frei in deinen Entscheidungen, es ist ja auch dein Geld. Du könntest den Wert dann zum 18. Geburtstag an das Kind überschreiben.

Nachteil: Es ist dein Geld, du kannst also nicht den Sparerfreibetrag des Kindes nutzen und bei etwaigen Problemen (Arbeitslosigkeit, Scheidung, etc.) wird das Geld berücksichtigt.
Wenn die Anlage auf das Kind läuft, dann ist es auch sein Geld, du verwaltest nur noch. Du kannst dann auch nicht wie wild damit spekulieren, es müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein (Stichwort Mündelsicherheit). Früher war quasi ausgeschlossen, dass man in Aktien, Wertpapierfonds, etc. für ein Kind angelegt hat, mittlerweile wurde das aber deutlich gelockert. Da am besten nochmal im Detail informieren.

Bei mehreren Kindern sehe ich das Problem, dass sich die jeweiligen Depots deutlich unterschiedlich entwickeln können, alleine schon weil ein zeitlicher Versatz drin ist. Evtl. hat das eine Kind dann zum 18. Geburststag 20k, zwei Jahre später hat das nächste Kind nur 10k. Vermutlich würde man dann aus dem eigenen Geld ausgleichen, damit alle Kinder das gleiche bekommen. Umgehen könnte man das ganze mit einem Depot auf die Eltern, auf dem für alle Kinder angelegt wird und zum 18. eine bestimmte immer gleiche Summe ausgezahlt wird. Den Restbetrag kann man dann nochmal aufteilen, wenn alle Kinder volljährig sind. Das Ganze hat auch den Vorteil, dass du die Hand auf dem Geld hast, bis du es wirklich überträgst.

Bei einem Depot auf's Kind gehört ihm das Geld und es kann ab dem 18. Geburtstag beliebig darüber verfügen. Du kannst dann nicht mehr entscheiden, dass der 10 Jahre alte V8 vielleicht doch nicht ganz angemessen ist und massive Folgekosten nach sich zieht oder der Junge seiner Freundin mit der er seit 2 Wochen zusammen ist vielleicht doch kein 1000€ Handy schenken sollte. Solange man selbst die Hand auf dem Geld hat, kann man auch in mehreren Tranchen auszahlen. Z.B. 2-3k zum 18. Geburtstag um das Geld dann wirklich mal auf den Kopf zu hauen, einen schönen Urlaub zu machen, etc., den Rest dann später im Studium für einen Auslandsaufenthalt oder nach dem Studium als Startkapital nach einem Umzug in eine andere Stadt.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

1) Grundsätzlich eine gute Idee, denk aber dran du hast du nur begrenzt Einflussmöglichkeit auf die Entwicklung deines Kindes. Sobald das Kind 18 Jahre alt wird, hast du null Entscheidungsrecht was das Vermögen angeht.

2) Schlechte Idee, der Anlagehorizont deines Kindes ist 40 Jahre+. In solche Titel investiert man, wenn man kurz vor der Rente steht. Risikoarm ist auch immer relativ, nur weil ein Konzern in der Vergangenheit gute Renditen erwirtschaftete, muss das nicht für die Zukunft gelten. Gerade bei Versicherungen würde ich da auch eher ein ganz großes Fragezeichen machen. Nimm lieber einen MSCI World oder US Standardwerte ETF, das ist sicherer und bietet höhere Renditen. Den Freibetrag kannst du auch auf andere Weise nutzen.

3) Klar, siehe oben

4) Kein Rest, investiere alles. Für die täglichen Ausgaben sorgst du bis das Kind 18 ist. Market Timing kannst du vergessen, selbst bei einem Crash wie Corona hat der MSCI World nur die Erträge der letzten 2-3 Jahre abgegeben. Geld auf dem Tagesgeldkonto verliert nur weiter an Wert.

5) Keine Frage? Aber ansonsten analog wie oben.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Hier der TE.

Zunächst vielen Dank für die wertvollen Beiträge.

Die Ausgangssituation bei mir ist folgende:

1) Ich werde ein Junior Depot auf den Namen des Nachwuchses eröffnen. Das heißt, dass ich das Geld verwalte bis das Kind 18 Jahre alt ist. Eigentümer des Geldes ist mein Nachwuchs. Durch eine sinnvolle Erziehung und Finanzbildung versuche ich sicherzustellen, dass mein Kind das Vermögen wenn es 18 Jahre alt wird, nicht sinnfrei verwendet. Das hat bei meinen Eltern und mir auch funktioniert, ich denke das sollte der Anspruch von jeder "normalen" Erziehung sein.
2) Es wird wohl eine Schenkung von den Großeltern i.H.v. ca. 50 TEUR für das Enkelkind geben. Ich würde dann eine dividendenstarke und risikoarme Aktie (z.B. Münchner Rück, BASF, Allianz etc.) kaufen, mit dem Ziel, jährliche Dividendeneinnahmen i.H.v. ca. 801 EUR zu erhalten. Sinn davon ist, damit ich den Sparer-Freibetrag i.H.v. 801 EUR (den ich ja separat / zusätzlich für den Nachwuchs bekomme) voll ausnutzen kann.
3) Darüber hinaus würde ich einen thesaurierenden ETF abschließen (z.B. auf den MSCI World) und monatlich ca. 200 EUR einzahlen.
4) Der Rest von den 50 TEUR parke ich erst mal auf dem Verrechnungskonto, um in den nächsten Monaten / Jahren flexibel reagieren zu können (z.B. Nachkauf von Aktien sollte es einen Börsencrash geben oder Erhöhung der monatlichen Rate für den ETF).
5) Die nächsten Jahre werden wohl weiterhin von den Großeltern immer wieder mal kleinere Geschenke an den Nachwuchs anstehen (zwar keine 50 TEUR mehr, aber zum Geburtstag mal 1 TEUR halte ich schon für realistisch).

Was denkt ihr über den Plan?
Habe ich irgendwelche Denkfehler oder Sachen nicht beachtet?
Danke!

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Ungefähr jede Studie die ich kenne besagt, dass Martktiming nicht funktioniert und sowieso gilt Time in the market > timing in the market

Mal angenommen, der nächste Crash findet in 15 Jahren statt, beispielhaft verliert der MSCI World 50%. Die letzten 15 Jahre hat er aber im Mittel 7% p.a. gemacht. Sprich: Der MSCI World steht ggü. heute bei +175%. Verlust von 50% macht ~+88%. Dein Opportunitätsverlust liegt also bei 88%, weil du auf den Crash warten wolltest. Macht keinen Sinn, oder?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Ich empfehle ein Sparbuch bei der Sparkasse. Da gibts dann regelmäßig das Knax Heft und am Weltspartag bekommt man oft praktische Gimmicks.

Ich hoffe mal, das ist Satire. Oder bist du Sparkassenbarater?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Meine Eltern haben sich von dem was meine Großeltern mir gegeben haben ein neues Auto gekauft und haben sich dann scheiden lassen :)))
Ich wünschte ich hätte Eltern die für mich vorgesorgt hätten.

Bei der ING sind Sparpläne auf ETFs seit dem 1.4 kostenlos. Eröffnet da einfach ein Depot stellt die Sparrate ein und schaut in 18 Jahren nochmal drauf. Wenn ihr das Kindergeld einzahlt müssten dort dann circa 70k + sein. Euer Kind wird es euch danken

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Guter Beitrag, Mündelsichere Anlage für Kindesvermögen ist aber quatsch. Ich verweise auf die Reform von 1980 und § 1642 BGB

Vielleicht heißt es nicht mehr mündelsicher, ich schrieb ja auch, es gab da Änderungen. Komplett frei ist man aber nicht. Z.B. ist eine gewisse Streuung vorgesehen, eine einzelne Aktie ist da definitiv ein Problem. Inwieweit das Thema erfüllt ist, wenn der Threadersteller neben einer Dividendenaktie noch einen ETF dazu nimmt, muss er selbst herausfinden. Generell würde ich mich über die Möglichkeiten der Geldanlage für Kinder erstmal intensiv informieren, neben dem, was aus Renditegesichtspunkten evtl. sinnvoll ist insbesondere auch darüber, was rechtlich zulässig ist, das sind zwei paar Schuhe.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

1) Grundsätzlich eine gute Idee, denk aber dran du hast du nur begrenzt Einflussmöglichkeit auf die Entwicklung deines Kindes. Sobald das Kind 18 Jahre alt wird, hast du null Entscheidungsrecht was das Vermögen angeht.

Das sehe ich eben auch problematisch und in diesem Fall scheint es ja auch um eine hohe Summe zu gehen. Nur weil der Anspruch an eine gute Erziehung ist, dass der Nachwuchs das Geld dann sinnvoll verwendet heißt nicht, dass das auch klappt.
Wir scheinen hier eine sehr gut situierte Familie zu haben, die wenigsten Großeltern können einfach mal so 50k verschenken. In solchen Familien sind Kindern zwangsläufig nicht mit Geldnot konfrontiert, sie sehen, das überdurchschnittlich viel Geld ausgegeben wird und sind einen überdurchschnittlichen Lebensstandard gewöhnt. All das führt dazu, dass die Wahrnehmung in diesen Dingen eben schon etwas verschoben ist. Der Nachwuchs muss verstehen, dass er sich diesen Standard erst über längere Zeit erarbeiten muss und in jungen Jahren noch nicht so Handeln kann, als hätte er diesen Standard schon, selbst wenn früh viel Geld bekommt. Genau an dem Punkt scheitert es eben oft, das habe ich beim Nachwuchs im Bekanntenkreis oft genug mitbekommen. Das sind dann die typischen Fälle, die trotz guter Bildung und gutem Einkommen nichts auf die Reihe bekommen, weil sie einfach trotzdem dauerhaft über ihre Verhältnisse leben. Heißt nicht, dass es so kommen muss, aber die Gefahr dazu ist einfach gegeben (sieht man hier im Forum übrigens auch oft genug).
Dazu kommt noch, dass Kinder aus "heile Welt"-Familien durchaus auch mal rebellieren. Nur weil man ihnen bis sie 18 sind das bestmögliche angedeihen lässt, heißt das nicht, dass sie das wertschätzen oder mit den Eltern einer Meinung sind. Nicht umsonst kamen in der Vergangenheit rebellierende Strömungen oft aus einem gutbürgerlichen Umfeld (seien es 68er, Grüne, etc.).
Lange Rede, kurzer Sinn: Man kann nicht garantieren, dass der Nachwuchs mit 18 so handelt, wie man es selbst gerne sehen würde. Man sollte damit dann auch kein Problem haben.

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know-it-all

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Hier der TE.

Zunächst vielen Dank für die wertvollen Beiträge.

Die Ausgangssituation bei mir ist folgende:

1) Ich werde ein Junior Depot auf den Namen des Nachwuchses eröffnen. Das heißt, dass ich das Geld verwalte bis das Kind 18 Jahre alt ist. Eigentümer des Geldes ist mein Nachwuchs. Durch eine sinnvolle Erziehung und Finanzbildung versuche ich sicherzustellen, dass mein Kind das Vermögen wenn es 18 Jahre alt wird, nicht sinnfrei verwendet. Das hat bei meinen Eltern und mir auch funktioniert, ich denke das sollte der Anspruch von jeder "normalen" Erziehung sein.

So ungefähr läuft es. Ich werden dann am 18. Geburtstag den Schlüssel (Zugang) zum Depot an den Nachwuchs übergeben. Außer der Nachwuchs hat vorher irgendwelche dringenden und unaufschiebbaren Konsumwünsche. Das muss dann im Dialog geklärt werden.

2) Es wird wohl eine Schenkung von den Großeltern i.H.v. ca. 50 TEUR für das Enkelkind geben. Ich würde dann eine dividendenstarke und risikoarme Aktie (z.B. Münchner Rück, BASF, Allianz etc.) kaufen, mit dem Ziel, jährliche Dividendeneinnahmen i.H.v. ca. 801 EUR zu erhalten. Sinn davon ist, damit ich den Sparer-Freibetrag i.H.v. 801 EUR (den ich ja separat / zusätzlich für den Nachwuchs bekomme) voll ausnutzen kann.

Hat schon jemand anders geschrieben. Auch wenn diese Firmen heute solide dastehen mögen, muss das über 18 Jahre hinweg keineswegs so bleiben. Jedenfalls wäre das für mich im Gegensatz zu einem MSCI World ETF Investments keine "Fire & Forget" Investition, die man einmal tätigt, und um die man sich im Zweifel nie wieder kümmern muss. Denn im ETF übernimmt der Index die Auslese der guten bzw. das entfernen der "schlechten" Aktien über die Zeit hinweg - bei Aktien muss du dich da selbst kümmern,
Und wenn das Ziel ist, mir den Dividenden aus dieser Anlage den Sparerpauschbetrag zu verbrauchen, dann musst du hier bei einer realisitischen Dividendenrendite von 4% immerhin für ~20.000 EUR diese eine Aktie ins Depot legen - das ist ein ganz schönes Klumpenrisiko! Denk nochmal drüber nach!

3) Darüber hinaus würde ich einen thesaurierenden ETF abschließen (z.B. auf den MSCI World) und monatlich ca. 200 EUR einzahlen.

Spätestens in 2...3 Jahren solltest du bei normaler Wertentwicklung durchaus in der Lage sein, durch kurzzeitigen Verkauf/Kauf von Anteilen einen Veräußerungsgewinn zu erzielen, der den Sparerpauschbetrag für ein Jahr komplett verbraucht. Nur deswegen würde ich nicht extra Aktien kaufen.

4) Der Rest von den 50 TEUR parke ich erst mal auf dem Verrechnungskonto, um in den nächsten Monaten / Jahren flexibel reagieren zu können (z.B. Nachkauf von Aktien sollte es einen Börsencrash geben oder Erhöhung der monatlichen Rate für den ETF).

Gute Idee!

5) Die nächsten Jahre werden wohl weiterhin von den Großeltern immer wieder mal kleinere Geschenke an den Nachwuchs anstehen (zwar keine 50 TEUR mehr, aber zum Geburtstag mal 1 TEUR halte ich schon für realistisch).

Dein Nachwuchs hat nette und großzügige Großeltern! :-) Wegen der Schenkungen - siehe meine Anmerkung unten!

Was denkt ihr über den Plan?
Habe ich irgendwelche Denkfehler oder Sachen nicht beachtet?
Danke!

Bei den Beträgen, die deine Großeltern an deinen Nachwuchs abgeben, handelt es sich - so wie ich es sehe - um eine Schenkung. Da solltest du dich nochmal mit den Steuersätzen und Freibeträgen für Schenkungen auseinandersetzen, nur um sicherzugehen, dass das aus steuerlicher Sicht alles korrekt läuft. Ich meine mich zu erinnern, dass die Freibeträge in direkter Verwandschaftslinie (von "alt" nach "jung", also auch Großeltern an Enkelkinder) recht hoch sind (jedoch etwas geringer, wenn Eltern der Enkel noch leben, aber immer noch sechstellige Beträge). Die Freibeträge gelten dann immer über einen Zeitraum von 10 Jahren!

Noch eine Anmerkung zum Sparerpauschbetrag:
Mach dir wegen des Sparerpauschbetrags nicht so übertrieben viele Gedanken! Es ist nicht schlimm, wenn du den nicht in jedem Jahr voll verbrauchst.
Denn: du kannst für Kinder auch eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen. Dann kannst du später auch noch größere Veräußerungserträge steuerfrei realisieren. Also sofern das Depot auf den Namen des Kindes läuft, aber das war ja der Plan.
Es macht also hier nichts aus, wenn du v.a. in den ersten Jahren den Sparerpauschbetrag nicht immer vollständig ausnutzt.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

Bei solchen Beträgen solltet ihr die Steuervorteile der Kinder nutzen oder läuft das Depot etwa auf eure Namen? Bei Zwillingen werden ihr wohl keine 2 getrennte Depots aufgemacht haben, allerdings macht das nach 18 Jahren einen riesigen Unterschied.

Was ihr auch alle noch bedenken solltet: Man ist als Elternteil mit entsprechendem Einkommen sowieso seinen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig wenn diese nach 18 eine Ausbildung aufnehmen. Ob ihr jetzt eurem Kind ca. 5 Jahre lang den Bafögsatz monatlich überweist oder ob ihr vorab ein üppiges Depot schenkt (Kind muss dann erstmal eigenes Vermögen aufbrauchen, und falls es eigenverschuldet Vermögen verprasst, dann besteht auch kein weiterer Anspruch auf Unterhalt) macht teilweise keinen großen Unterschied mehr.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Nebenfrage an die Sparer: Wie würdet ihr mit dem (hoffentlich unwahrscheinlichen) Fall umgehen, dass das Kind zum Zeitpunkt der Zuteilung drogensüchtig, spielsüchtig ist oder andere Probleme hat. Denn wenn das Geld auf den Namen des Kindes läuft, muss es doch auch zum 18. Geburtstag das Geld erhalten. Das wäre ja tragisch wenn ein 100.000€ Portfolio inmitten einer solche schwierigen Lebensphase übergeben würde…

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

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know-it-all

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Habe letztens einen Artikel gelesen (glaube in der FAZ). Dort hat ein Ökonom für ein weiteres Standbein der staatlichen Rente plädiert. Dabei sollte der Staat jedem Neugeborenen 1000€ einmalig und dann 10€ monatlich in einen kapitalmarktorientierten Rentenfonds einzahlen. Ab einem gewissen Alter sollten die Kosten dann selbst getragen werden.

Fand das ziemlich interessant, würde ich bei meinen Kindern evtl in der Art machen. Evtl. 50€ statt 10€ monatlich. Würde dazu einen möglichst breit gestreuten ETF wählen.

Ich wollte zu diesem Beitrag noch kurz was schreiben, denn ich hatte über diesen Vorschlag ebenfalls gelesen. Allein die Beträge, die hier allerdings vorgeschlagen worden sind (10€ p.M.) sind leider für den vorgesehenen Zweck der Altersvorsorge und auch bei entsprechend langen Laufzeiten, doch irgendwie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn der Staat meint, hier bei jedem eine Zulage von 10€ gewähren zu wollen, würde man das natürlich nicht ablehnen, müsste aber dennoch noch einen größeren Betrag aus eigenen Mitteln draufzahlen.

Und der "Rentenfonds", von dem du schreibst, meinte hoffentlich nicht "Renten" im Sinne von Anleihen, sondern nur den Zweck "für die Rente"? Weil bei den niedrigen aktuellen Renditen auf dem Anleihenmarkt, würde ja noch viel weniger am Ende rauskommen. Bei jahrzehntelangen Laufzeiten, darf man aber ruhig die ersten 2/3 bis 3/4 der Laufzeit der Ansparphase weitgehend/ausschließlich in Aktien investiert sein.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

know-it-all schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Habe letztens einen Artikel gelesen (glaube in der FAZ). Dort hat ein Ökonom für ein weiteres Standbein der staatlichen Rente plädiert. Dabei sollte der Staat jedem Neugeborenen 1000€ einmalig und dann 10€ monatlich in einen kapitalmarktorientierten Rentenfonds einzahlen. Ab einem gewissen Alter sollten die Kosten dann selbst getragen werden.

Fand das ziemlich interessant, würde ich bei meinen Kindern evtl in der Art machen. Evtl. 50€ statt 10€ monatlich. Würde dazu einen möglichst breit gestreuten ETF wählen.

Ich wollte zu diesem Beitrag noch kurz was schreiben, denn ich hatte über diesen Vorschlag ebenfalls gelesen. Allein die Beträge, die hier allerdings vorgeschlagen worden sind (10€ p.M.) sind leider für den vorgesehenen Zweck der Altersvorsorge und auch bei entsprechend langen Laufzeiten, doch irgendwie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn der Staat meint, hier bei jedem eine Zulage von 10€ gewähren zu wollen, würde man das natürlich nicht ablehnen, müsste aber dennoch noch einen größeren Betrag aus eigenen Mitteln draufzahlen.

Und der "Rentenfonds", von dem du schreibst, meinte hoffentlich nicht "Renten" im Sinne von Anleihen, sondern nur den Zweck "für die Rente"? Weil bei den niedrigen aktuellen Renditen auf dem Anleihenmarkt, würde ja noch viel weniger am Ende rauskommen. Bei jahrzehntelangen Laufzeiten, darf man aber ruhig die ersten 2/3 bis 3/4 der Laufzeit der Ansparphase weitgehend/ausschließlich in Aktien investiert sein.

Bei 5% über Inflation immerhin 90k zum Renteneintritt, mehr als das doppelte des Medianvermögens.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

Bei solchen Beträgen solltet ihr die Steuervorteile der Kinder nutzen oder läuft das Depot etwa auf eure Namen? Bei Zwillingen werden ihr wohl keine 2 getrennte Depots aufgemacht haben, allerdings macht das nach 18 Jahren einen riesigen Unterschied.

Was ihr auch alle noch bedenken solltet: Man ist als Elternteil mit entsprechendem Einkommen sowieso seinen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig wenn diese nach 18 eine Ausbildung aufnehmen. Ob ihr jetzt eurem Kind ca. 5 Jahre lang den Bafögsatz monatlich überweist oder ob ihr vorab ein üppiges Depot schenkt (Kind muss dann erstmal eigenes Vermögen aufbrauchen, und falls es eigenverschuldet Vermögen verprasst, dann besteht auch kein weiterer Anspruch auf Unterhalt) macht teilweise keinen großen Unterschied mehr.

Wir haben für jedes Kind ein Depot aufgemacht, ist ja kostenlos von daher kein Problem. Wegen Unterhalt: Darum gehts nicht, es geht mehr drum dass die Kinder früh lernen mit "eigenem" Geld umzugehen. Sprich wenn sie nach dem Abi nach Australien wollen oder ein Auslandssemester machen wollen etc., dass sie sich das selbst leisten können. Wir werden die Kinder sowieso im Studium unterstützen wenn es mal so weit ist, aber ich musste dasselbe machen damals (mit weniger Geld) und finde es war mir eine große Hilfe mich so früh selbst um Sachen wie Aktien Geldanlage zu kümmern und vor allem zu entscheiden, ob mir das USA Auslandssemester die paar 1000€ wert sind oder nicht. Wenn die Eltern einem das zahlen ist das einfach was anderes.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass ein ETF z.B. auf den MSCI World auch in Zukunft die ca. 7 % Rendite pro Jahr machen wird?
Nur weil es bisher so war, heißt es automatisch, dass dies in Zukunft passieren wird? Finde ich schon etwas fragwürdig.
Oder ist das Argument einfach, dass es immer weiteren technologischen Fortschritt geben wird, und daher Gewinne etc. immer steigen werden?
Was sind eure Argumente?

Woher weiß ich, dass der MSCI World nicht einfach mal 10, 20 oder 40 Jahre "vor sich hin dümpelt"?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass ein ETF z.B. auf den MSCI World auch in Zukunft die ca. 7 % Rendite pro Jahr machen wird?
Nur weil es bisher so war, heißt es automatisch, dass dies in Zukunft passieren wird? Finde ich schon etwas fragwürdig.
Oder ist das Argument einfach, dass es immer weiteren technologischen Fortschritt geben wird, und daher Gewinne etc. immer steigen werden?
Was sind eure Argumente?

Woher weiß ich, dass der MSCI World nicht einfach mal 10, 20 oder 40 Jahre "vor sich hin dümpelt"?

10, 20 Jahre können passieren, 40 Jahre eher unwahrscheinlich. Siehe Renditedreieck. Aber klar, natürlich kann auch der gesamte Kapitalismus abgeschafft werden, wer weiß, nur haben wir dann ganz andere Probleme und müssen wieder mit Muscheln handeln. Was wäre denn eine Alternative zu einer breit gestreuten Aktienanlage? Jetzt komm nicht mit Crypto ;)

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass ein ETF z.B. auf den MSCI World auch in Zukunft die ca. 7 % Rendite pro Jahr machen wird?
Nur weil es bisher so war, heißt es automatisch, dass dies in Zukunft passieren wird? Finde ich schon etwas fragwürdig.
Oder ist das Argument einfach, dass es immer weiteren technologischen Fortschritt geben wird, und daher Gewinne etc. immer steigen werden?
Was sind eure Argumente?

Woher weiß ich, dass der MSCI World nicht einfach mal 10, 20 oder 40 Jahre "vor sich hin dümpelt"?

Es gibt keine 100% sichere Anlage.

Aber der MSCI World ist sehr breit gestreut. Wenn wir wirklich mal auf dieser Breite einen langwierigen wirtschaftlichen Einbruch erleben, dann haben wir eine handfeste Weltwirtschaftskrise. Dann spielt das ohnehin keine Rolle mehr.

Worin würdest du den investieren stattdessen?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Wir haben keine Sparpläne oder ähnliches für die Kinder laufen. Meine Eltern kamen unlängst auf die Idee, sie könnten ja die Freibeträge ausnutzen und unseren Kindern/ihren Enkeln jeweils 200k übertragen - bisher aber noch nicht erfolgt. Was in diesem Zusammenhang auch relevant wird und mir so nicht bewusst war: bei Erträgen (egal wie oder woher) von mehr als 4 oder 5k im Jahr müssen die Kinder sich anscheinend selbst krankenversichern?! Weiß nicht, ob es noch mehr so Grenzen gibt z. B. beim Kindergeld oder so?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Die meisten Sozialleistungen orientieren sich am steuerlichen Grundfreibetrag. Davon mal abgesehen gibt es keine Einkünfte, die man so gut gestalten kann wie die Kapitalerträge. Bei den thesaurierenden Fonds kannst du auf den Euro so viel Kapitalerträge auslösen, wie du lustig bist (und genau den Sparerpauschbetrag treffen).

WiWi Gast schrieb am 22.06.2021:

Wir haben keine Sparpläne oder ähnliches für die Kinder laufen. Meine Eltern kamen unlängst auf die Idee, sie könnten ja die Freibeträge ausnutzen und unseren Kindern/ihren Enkeln jeweils 200k übertragen - bisher aber noch nicht erfolgt. Was in diesem Zusammenhang auch relevant wird und mir so nicht bewusst war: bei Erträgen (egal wie oder woher) von mehr als 4 oder 5k im Jahr müssen die Kinder sich anscheinend selbst krankenversichern?! Weiß nicht, ob es noch mehr so Grenzen gibt z. B. beim Kindergeld oder so?

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass ein ETF z.B. auf den MSCI World auch in Zukunft die ca. 7 % Rendite pro Jahr machen wird?
Nur weil es bisher so war, heißt es automatisch, dass dies in Zukunft passieren wird? Finde ich schon etwas fragwürdig.
Oder ist das Argument einfach, dass es immer weiteren technologischen Fortschritt geben wird, und daher Gewinne etc. immer steigen werden?
Was sind eure Argumente?

Woher weiß ich, dass der MSCI World nicht einfach mal 10, 20 oder 40 Jahre "vor sich hin dümpelt"?

Das weiß man nicht. Wüsste man es sicher, gäbe es keine Rendite.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass ein ETF z.B. auf den MSCI World auch in Zukunft die ca. 7 % Rendite pro Jahr machen wird?
Nur weil es bisher so war, heißt es automatisch, dass dies in Zukunft passieren wird? Finde ich schon etwas fragwürdig.
Oder ist das Argument einfach, dass es immer weiteren technologischen Fortschritt geben wird, und daher Gewinne etc. immer steigen werden?
Was sind eure Argumente?

Woher weiß ich, dass der MSCI World nicht einfach mal 10, 20 oder 40 Jahre "vor sich hin dümpelt"?

In irgendwas muss Geld investierbar sein. Zinsen gibt es nicht, Immos zu teuer, bleiben Aktien über. Das ist die kurzfristige Variante. Das ein MSCI World über 10 Jahre dümpelt kann aufgrund des Fortschritts der Technologie und der Innovationskraft der Firma eigentlich schon ausgeschlossen werden. Zusätzlich denke ich aber ähnlich wie die VP: Wenn der MSCI World wirklich mal 10 Jahre oder noch länger dümpelt oder gar Geld verliert, dann haben wir ganz andere Probleme. Dann haben wir so eine fette Wirtschaftskrise, dass das Geld am besten unterm Kopfkissen liegt. Selbst nach der Finanzkrise hat der Index ich glaube binnen 2 Jahren sämtliche Verluste wett gemacht und sogar wieder Gewinne eingefahren. Wem das zu heikel ist, kann ja noch anderes beimischen. Bspw. Vanguard Life Strategy, mit Anleihen, EM, Japan, Asien, Europa, US, World etc. Da ist man noch diversifizierter als "nur" mit dem MSCI World.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Vielleicht mache ich mir ja zu viele Gedanken, aber wenn ich sehe welche Änderungen ich in den letzten 16 Jahren bei meinen ETFs erlebt habe. Da wurden Swap-basierte Thesaurierer umgestellt auf ausschüttend etc. Comstage wurde von Lyxor übernommen und bald vielleicht Amundi. Weiß nicht, ob sich das immer so gestalten lässt...

WiWi Gast schrieb am 22.06.2021:

Die meisten Sozialleistungen orientieren sich am steuerlichen Grundfreibetrag. Davon mal abgesehen gibt es keine Einkünfte, die man so gut gestalten kann wie die Kapitalerträge. Bei den thesaurierenden Fonds kannst du auf den Euro so viel Kapitalerträge auslösen, wie du lustig bist (und genau den Sparerpauschbetrag treffen).

WiWi Gast schrieb am 22.06.2021:

Wir haben keine Sparpläne oder ähnliches für die Kinder laufen. Meine Eltern kamen unlängst auf die Idee, sie könnten ja die Freibeträge ausnutzen und unseren Kindern/ihren Enkeln jeweils 200k übertragen - bisher aber noch nicht erfolgt. Was in diesem Zusammenhang auch relevant wird und mir so nicht bewusst war: bei Erträgen (egal wie oder woher) von mehr als 4 oder 5k im Jahr müssen die Kinder sich anscheinend selbst krankenversichern?! Weiß nicht, ob es noch mehr so Grenzen gibt z. B. beim Kindergeld oder so?

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know-it-all

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 22.06.2021:

Wir haben keine Sparpläne oder ähnliches für die Kinder laufen. Meine Eltern kamen unlängst auf die Idee, sie könnten ja die Freibeträge ausnutzen und unseren Kindern/ihren Enkeln jeweils 200k übertragen - bisher aber noch nicht erfolgt. Was in diesem Zusammenhang auch relevant

Ich denke da bewegt man sich schon im Bereich der Steuerhinterziehung, wenn man Depots auf andere überträgt, um deren Freibeträge auszunutzen, und sich dann die nicht besteuerten Beträge wieder zurücküberweist. Ganz abgesehen davon, kannst du ein derart großes Depot bei einer Bank im Inland mutmaßlich auch nicht mal "einfach so" auf andere Personen übertragen, ohne, dass das Finanzamt davon erfährt.
Das kann man zwar bestimmt als "Schenkung" deklarieren, und das wäre bei der Hinübertragung an die Enkel ggf. noch im Rahmen der Freibeträge. so dass hier keine Schenkungssteuer anfällt.
Bei einer Schenkung wird der Beschenkte aber auch Eigentümer und die übertragenen Wertpapiere würde dann den Enkeln gehören, und nicht mehr Deinen Eltern.

Bei einer späteren Rückübertragung der Wertpapierpositionen (=erneute Schenkung) in direkter Verwandschaft an Eltern/Großeltern gelten zudem viel geringe Freibeträge, so dass das dann möglicherweise auch Schenkungssteuer auslöst. --> ich würde es nicht machen, um bei einen 200k€ Depot "üppige" 200€ im Jahr an Steuern zu sparen (maximaler Unterschiedsbetrag der zu zahlenden Steuer, wenn man den vollen Sparerpauschbetrag zum Ansatz bringt...)

wird und mir so nicht bewusst war: bei Erträgen (egal wie oder woher) von mehr als 4 oder 5k im Jahr müssen die Kinder sich anscheinend selbst krankenversichern?! Weiß nicht, ob es noch mehr so Grenzen gibt z. B. beim Kindergeld oder so?

Das ist mir neu, aber ich habe mich bisher auch nicht umfassend mit dieser Frage beschäftigt, so dass ich das auch nicht gänzlich ausschließen kann.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

know-it-all schrieb am 22.06.2021:

Ich denke da bewegt man sich schon im Bereich der Steuerhinterziehung, wenn man Depots auf andere überträgt, um deren Freibeträge auszunutzen, und sich dann die nicht besteuerten Beträge wieder zurücküberweist.
Bei einer späteren Rückübertragung der Wertpapierpositionen (=erneute Schenkung) in direkter Verwandschaft an Eltern/Großeltern gelten zudem viel geringe Freibeträge, so dass das dann möglicherweise auch Schenkungssteuer auslöst.

Vielleicht habe ich missverständlich ausgedrückt. Es geht nicht darum irgendwelche Erträge zurück zu überweisen oder Wertpapiere zurück zu übertragen, es geht wirklich um eine dauerhafte Schenkung als quasi vorgezogenes Erbe. Aber das ist hier nicht der Punkt, ich wollte nur darauf hinweise, dass es ggf. nicht nur den Sparerpauschbetrag sondern evtl. noch andere Grenzen zu beachten gibt. Vielleicht ist man irgendwann gezwungen den ETF zu verkaufen um in einen anderen umzuschichten und dabei werden entsprechende Gewinne realisiert die dann z. B. gegen die Familienversicherung in der GKV sprechen.

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know-it-all

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 22.06.2021:

Vielleicht habe ich missverständlich ausgedrückt. Es geht nicht darum irgendwelche Erträge zurück zu überweisen oder Wertpapiere zurück zu übertragen, es geht wirklich um eine dauerhafte Schenkung als quasi vorgezogenes Erbe. Aber das ist hier nicht der Punkt, ich wollte

okay, dann ist ja gut ! :-)

nur darauf hinweise, dass es ggf. nicht nur den Sparerpauschbetrag sondern evtl. noch andere Grenzen zu beachten gibt. Vielleicht ist man irgendwann gezwungen den ETF zu verkaufen um in einen anderen umzuschichten und dabei werden entsprechende Gewinne realisiert die dann z. B. gegen die Familienversicherung in der GKV sprechen.

Ich habe nochmal geschaut. Es gibt anscheinend tatsächlich eine Grenze bei 470€ Einkommen im Monat (bzw. auf's Jahr hochgerechnet, mglw. zusätzlich noch der Sparerpauschbetrag) die bei einem Kind nicht überschritten werden darf, um in der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert bleiben zu können.
Die Grenze sollten GKV-Versicherte (!) im Auge behalten. Ggf. müsste man also 1x pro Jahr die Erträge durch kurzzeitigen Verkauf und sofortigen Kauf so realisieren, dass man noch unterhalb dieser Grenze bleibt, aber gleichzeitig der potentielle (d.h. noch nicht realisierte) Veräußerungsgewinn nicht zu hoch wird. Mit einem sechsstelligen Depotwert wird das natürlich dann irgendwann schwierig, wenn der nicht realisierte Buchgewinn im Jahresverlauf um einen fünfstelligen Betrag zunehmen kann.

Damit solche kurzzeitigen Verkäufe steuerfrei bleiben (sofern Ertrag >801€), sollte man für die Kinder eine NV-Bescheinigung beantragen.
Du siehst aber - irgendwie findet man schon immer einen kreativen (gesetzeskonformen) Ansatz, um solche Grenzen zu vermeiden/umgehen. Da die Zukunft bezüglich solcher Änderungen (gesetzliche, steuerliche, ETF-Anbieter usw) ohnehin ungewiss ist, muss man eben einfach darauf vertrauen, dass man rechtzeitig vorher davon erfährt und noch gegensteuern kann.
Aber wegen dieser Bedenken auf ein Aktieninvestment komplett zu verzichten, kann ja auch nicht die Lösung sein :-)

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Aber wegen dieser Bedenken auf ein Aktieninvestment komplett zu verzichten, kann ja auch nicht die Lösung sein :-)

Ganz sicher nicht und ich möchte meinen Post auch nicht so verstanden wissen - ganz im Gegenteil, ich bin absolut dafür in Aktien(-ETFs) zu investieren. Aber 18 Jahre (bis zur Volljährigkeit) sind eine lange Zeit in der auch steuerlich viel passieren kann. Insofern ist es nicht damit getan 1x einen Sparplan anzulegen, sondern man muss sich kümmern, beobachten, nachjustieren...

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Nebenthema: Was kann man tun, um bei der Zuteilung des Sparvermögens ab 18. Lebensjahr ein „Verprassen“ vorzubeugen? Also wenn das Kind sich zum Zeitpunkt der Zuteilung sich in einer schwierigen Phase befindet und quasi „nicht würdig“ ist das Geld zu erhalten.

Stelle mir gerade den Fall vor, dass man jahrelang schön spart und dann feststellt, dass das Geld auf einen Schlag für N**** und Blackjack ausgegeben wird. Lässt sich sowas vertraglich regeln?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

Bei solchen Beträgen solltet ihr die Steuervorteile der Kinder nutzen oder läuft das Depot etwa auf eure Namen? Bei Zwillingen werden ihr wohl keine 2 getrennte Depots aufgemacht haben, allerdings macht das nach 18 Jahren einen riesigen Unterschied.

Was ihr auch alle noch bedenken solltet: Man ist als Elternteil mit entsprechendem Einkommen sowieso seinen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig wenn diese nach 18 eine Ausbildung aufnehmen. Ob ihr jetzt eurem Kind ca. 5 Jahre lang den Bafögsatz monatlich überweist oder ob ihr vorab ein üppiges Depot schenkt (Kind muss dann erstmal eigenes Vermögen aufbrauchen, und falls es eigenverschuldet Vermögen verprasst, dann besteht auch kein weiterer Anspruch auf Unterhalt) macht teilweise keinen großen Unterschied mehr.

Wir haben für jedes Kind ein Depot aufgemacht, ist ja kostenlos von daher kein Problem. Wegen Unterhalt: Darum gehts nicht, es geht mehr drum dass die Kinder früh lernen mit "eigenem" Geld umzugehen. Sprich wenn sie nach dem Abi nach Australien wollen oder ein Auslandssemester machen wollen etc., dass sie sich das selbst leisten können. Wir werden die Kinder sowieso im Studium unterstützen wenn es mal so weit ist, aber ich musste dasselbe machen damals (mit weniger Geld) und finde es war mir eine große Hilfe mich so früh selbst um Sachen wie Aktien Geldanlage zu kümmern und vor allem zu entscheiden, ob mir das USA Auslandssemester die paar 1000€ wert sind oder nicht. Wenn die Eltern einem das zahlen ist das einfach was anderes.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Soweit ich weiß, gehört das Depot ab dem 18.ten Lebensjahr deinem Kind und es kann damit machen, was es will.

Um Verprassen vorzubeugen, musst du ja nicht erzählen, dass du ein Depot eröffnet hast :D

WiWi Gast schrieb am 23.06.2021:

Nebenthema: Was kann man tun, um bei der Zuteilung des Sparvermögens ab 18. Lebensjahr ein „Verprassen“ vorzubeugen? Also wenn das Kind sich zum Zeitpunkt der Zuteilung sich in einer schwierigen Phase befindet und quasi „nicht würdig“ ist das Geld zu erhalten.

Stelle mir gerade den Fall vor, dass man jahrelang schön spart und dann feststellt, dass das Geld auf einen Schlag für N**** und Blackjack ausgegeben wird. Lässt sich sowas vertraglich regeln?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

Bei solchen Beträgen solltet ihr die Steuervorteile der Kinder nutzen oder läuft das Depot etwa auf eure Namen? Bei Zwillingen werden ihr wohl keine 2 getrennte Depots aufgemacht haben, allerdings macht das nach 18 Jahren einen riesigen Unterschied.

Was ihr auch alle noch bedenken solltet: Man ist als Elternteil mit entsprechendem Einkommen sowieso seinen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig wenn diese nach 18 eine Ausbildung aufnehmen. Ob ihr jetzt eurem Kind ca. 5 Jahre lang den Bafögsatz monatlich überweist oder ob ihr vorab ein üppiges Depot schenkt (Kind muss dann erstmal eigenes Vermögen aufbrauchen, und falls es eigenverschuldet Vermögen verprasst, dann besteht auch kein weiterer Anspruch auf Unterhalt) macht teilweise keinen großen Unterschied mehr.

Wir haben für jedes Kind ein Depot aufgemacht, ist ja kostenlos von daher kein Problem. Wegen Unterhalt: Darum gehts nicht, es geht mehr drum dass die Kinder früh lernen mit "eigenem" Geld umzugehen. Sprich wenn sie nach dem Abi nach Australien wollen oder ein Auslandssemester machen wollen etc., dass sie sich das selbst leisten können. Wir werden die Kinder sowieso im Studium unterstützen wenn es mal so weit ist, aber ich musste dasselbe machen damals (mit weniger Geld) und finde es war mir eine große Hilfe mich so früh selbst um Sachen wie Aktien Geldanlage zu kümmern und vor allem zu entscheiden, ob mir das USA Auslandssemester die paar 1000€ wert sind oder nicht. Wenn die Eltern einem das zahlen ist das einfach was anderes.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 23.06.2021:

Nebenthema: Was kann man tun, um bei der Zuteilung des Sparvermögens ab 18. Lebensjahr ein „Verprassen“ vorzubeugen? Also wenn das Kind sich zum Zeitpunkt der Zuteilung sich in einer schwierigen Phase befindet und quasi „nicht würdig“ ist das Geld zu erhalten.

Stelle mir gerade den Fall vor, dass man jahrelang schön spart und dann feststellt, dass das Geld auf einen Schlag für N**** und Blackjack ausgegeben wird. Lässt sich sowas vertraglich regeln?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

Bei solchen Beträgen solltet ihr die Steuervorteile der Kinder nutzen oder läuft das Depot etwa auf eure Namen? Bei Zwillingen werden ihr wohl keine 2 getrennte Depots aufgemacht haben, allerdings macht das nach 18 Jahren einen riesigen Unterschied.

Was ihr auch alle noch bedenken solltet: Man ist als Elternteil mit entsprechendem Einkommen sowieso seinen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig wenn diese nach 18 eine Ausbildung aufnehmen. Ob ihr jetzt eurem Kind ca. 5 Jahre lang den Bafögsatz monatlich überweist oder ob ihr vorab ein üppiges Depot schenkt (Kind muss dann erstmal eigenes Vermögen aufbrauchen, und falls es eigenverschuldet Vermögen verprasst, dann besteht auch kein weiterer Anspruch auf Unterhalt) macht teilweise keinen großen Unterschied mehr.

Wir haben für jedes Kind ein Depot aufgemacht, ist ja kostenlos von daher kein Problem. Wegen Unterhalt: Darum gehts nicht, es geht mehr drum dass die Kinder früh lernen mit "eigenem" Geld umzugehen. Sprich wenn sie nach dem Abi nach Australien wollen oder ein Auslandssemester machen wollen etc., dass sie sich das selbst leisten können. Wir werden die Kinder sowieso im Studium unterstützen wenn es mal so weit ist, aber ich musste dasselbe machen damals (mit weniger Geld) und finde es war mir eine große Hilfe mich so früh selbst um Sachen wie Aktien Geldanlage zu kümmern und vor allem zu entscheiden, ob mir das USA Auslandssemester die paar 1000€ wert sind oder nicht. Wenn die Eltern einem das zahlen ist das einfach was anderes.

Dann leg einfach das Konto auf deinen Namen an und übertrage es auf dein Kind wenn du der Meinung bist, es ist so weit. Gleiches gilt übrigens für Leute die Angst haben diese Steuerfreie Grenze zu reißen. Legt das Geld unter eurem Namen selbst an (gibt ja diverse kostenlose Konten heutzutage) und gebt es an eure Kinder wenn ihr denkt es ist der richtige Zeitpunkt.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 24.06.2021:

Nebenthema: Was kann man tun, um bei der Zuteilung des Sparvermögens ab 18. Lebensjahr ein „Verprassen“ vorzubeugen? Also wenn das Kind sich zum Zeitpunkt der Zuteilung sich in einer schwierigen Phase befindet und quasi „nicht würdig“ ist das Geld zu erhalten.

Stelle mir gerade den Fall vor, dass man jahrelang schön spart und dann feststellt, dass das Geld auf einen Schlag für N**** und Blackjack ausgegeben wird. Lässt sich sowas vertraglich regeln?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Wir legen für unsere Kinder (Zwillinge) das gesamte Kindergeld an in ein klassisches Welt Portfolio. Die Großeltern zahlen je 25 pro Kind dazu, also werden pro Monat ca. 250 eingezahlt. Zum 18. kriegen die beiden das, wenn es gut läuft dürften so knappe 100k zusammen kommen. Das Geld soll dann als Startkapital und für die Uni Zeit dienen :)

Bei solchen Beträgen solltet ihr die Steuervorteile der Kinder nutzen oder läuft das Depot etwa auf eure Namen? Bei Zwillingen werden ihr wohl keine 2 getrennte Depots aufgemacht haben, allerdings macht das nach 18 Jahren einen riesigen Unterschied.

Was ihr auch alle noch bedenken solltet: Man ist als Elternteil mit entsprechendem Einkommen sowieso seinen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig wenn diese nach 18 eine Ausbildung aufnehmen. Ob ihr jetzt eurem Kind ca. 5 Jahre lang den Bafögsatz monatlich überweist oder ob ihr vorab ein üppiges Depot schenkt (Kind muss dann erstmal eigenes Vermögen aufbrauchen, und falls es eigenverschuldet Vermögen verprasst, dann besteht auch kein weiterer Anspruch auf Unterhalt) macht teilweise keinen großen Unterschied mehr.

Wir haben für jedes Kind ein Depot aufgemacht, ist ja kostenlos von daher kein Problem. Wegen Unterhalt: Darum gehts nicht, es geht mehr drum dass die Kinder früh lernen mit "eigenem" Geld umzugehen. Sprich wenn sie nach dem Abi nach Australien wollen oder ein Auslandssemester machen wollen etc., dass sie sich das selbst leisten können. Wir werden die Kinder sowieso im Studium unterstützen wenn es mal so weit ist, aber ich musste dasselbe machen damals (mit weniger Geld) und finde es war mir eine große Hilfe mich so früh selbst um Sachen wie Aktien Geldanlage zu kümmern und vor allem zu entscheiden, ob mir das USA Auslandssemester die paar 1000€ wert sind oder nicht. Wenn die Eltern einem das zahlen ist das einfach was anderes.

Dann leg einfach das Konto auf deinen Namen an und übertrage es auf dein Kind wenn du der Meinung bist, es ist so weit. Gleiches gilt übrigens für Leute die Angst haben diese Steuerfreie Grenze zu reißen. Legt das Geld unter eurem Namen selbst an (gibt ja diverse kostenlose Konten heutzutage) und gebt es an eure Kinder wenn ihr denkt es ist der richtige Zeitpunkt.

Ich hatte ja geschrieben, dass bei einem Verprassen des Vermögens der Unterhaltsanspruch durch die Eltern entfällt. Das genügt mir als Absicherung. Mein Kind kann dann nicht seine 100k in einem Monat aufbrauchen und zusätzlich das Studium finanziert bekommen. Das ist dann seine eigene Verantwortung.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 24.06.2021:

Soweit ich weiß, gehört das Depot ab dem 18.ten Lebensjahr deinem Kind und es kann damit machen, was es will.

Um Verprassen vorzubeugen, musst du ja nicht erzählen, dass du ein Depot eröffnet hast :D

Genau das geht ja eben nicht, wenn das Depot von Anfang an auf das Kind läuft.
Dann gehört ihm das Geld, auch wenn es erst 1 Jahr alt ist, die Eltern sind lediglich die Verwalter. Sie kommen da auch nicht mehr dran. Sich zu überlegen, das Geld wieder zurück zu übertragen, wenn man feststellt, dass das Kind mit 16 in eine Richtung läuft, wo man dann mit 18 nicht möchte, dass es einen Haufen Geld bekommt, geht nicht.
Darum sollte man eben wirklich abwägen, ob der Steuervorteil es wert ist, solche Risiken einzugehen und Flexibilität zu verschenken.

antworten
WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

WiWi Gast schrieb am 24.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2021:

Soweit ich weiß, gehört das Depot ab dem 18.ten Lebensjahr deinem Kind und es kann damit machen, was es will.

Um Verprassen vorzubeugen, musst du ja nicht erzählen, dass du ein Depot eröffnet hast :D

Genau das geht ja eben nicht, wenn das Depot von Anfang an auf das Kind läuft.
Dann gehört ihm das Geld, auch wenn es erst 1 Jahr alt ist, die Eltern sind lediglich die Verwalter. Sie kommen da auch nicht mehr dran. Sich zu überlegen, das Geld wieder zurück zu übertragen, wenn man feststellt, dass das Kind mit 16 in eine Richtung läuft, wo man dann mit 18 nicht möchte, dass es einen Haufen Geld bekommt, geht nicht.
Darum sollte man eben wirklich abwägen, ob der Steuervorteil es wert ist, solche Risiken einzugehen und Flexibilität zu verschenken.

Ganz genau, das sollte man nicht einfach ignorieren.
Mal abgesehen davon, dass sich die eigene finanzielle Situation innerhalb von 20 Jahren stark verändern kann, so dass man das Geld ggf selbst benötigt.
Wenn die Eltern dringend Geld benötigen kommt man trotzdem nicht an das Depot des Kindes ran, auch wenn es erst 10 Jahre alt ist.

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WiWi Gast

Geldanlage für Nachwuchs

Sehr interessant zu lesen!
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Geldanlage in Aktien oder Anleihen

Ab September 2021 wird der deutsche Leitindex DAX um zehn Werte auf insgesamt 40 Unternehmen erweitert. Im Gegenzug verkleinert sich der MDAX Aktienindex von 60 auf 50 Unternehmen. Der DAX sollt durch zusätzliche Qualitätskriterien an internationale Standards angeglichen und gestärkt werden. Bei der Finanzbranche, Unternehmen, Verbänden und Privataktionären finden die Regeländerungen beim DAX eine breite Akzeptanz.

Fondsvermögen von Depotbanken wächst um ein Prozent

Das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds stieg 2018 um ein Prozent. Insgesamt betreuten die 40 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2018 ein Vermögen von 2.079 Milliarden Euro.

DAI-Renditedreieck

Das Renditedreieck mit den DAX-Renditen der letzten 50 Jahre zeigt die langfristige Entwicklung der Aktienanlage in deutsche Standardwerte.

Das DAI-Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts veranschaulicht die historische Renditeentwicklung der Geldanlage in Aktien. Das Rendite-Dreieck visualisiert die Kurs- und Dividendenentwicklung in Aktien des DAX über Zeiträume von einem bis zu 50 Jahren. Historisch betrachtet lagen die jährlichen Renditen für Anlagezeiträume von 20-Jahren im Schnitt bei rund 9 Prozent. Das eingesetzte Vermögen verdoppelte sich bei dieser Wertentwicklung etwa alle 8 Jahre.

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