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Investieren vs. Angestelltentätigkeit

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Hallo Community,
ich spiele seit einiger Zeit mit den Gedanken, mein Vermögen aktiv zu investieren und mir dadurch ein zweites Standbein aufzubauen.

Kurz ein Überblick über meine Ausgangslage:

  • Anfang 30
  • Unternehmensberater
  • ca. 40kEUR Cashreserve
  • ca. 4k Stunden Erfahrung im Investieren (Finance, Valuation, Spieltheorie).

Die zentrale Frage für mich lautet wie folgt:
Soll ich meine Freizeit lieber in eine erfolgreiche Karriere als Angestellter reinstecken oder mich nach Feierabend vollständig meinen Investments widmen. Die Karriere als Angestellter erscheint mir momentan sicherer und bei guter – sehr guter Performance zeichnet sich ein attraktiver Werdegang ab. Allerdings ist das Einkommen nach oben hin gedeckelt ...

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 21.06.2018:

Hallo Community,
ich spiele seit einiger Zeit mit den Gedanken, mein Vermögen aktiv zu investieren und mir dadurch ein zweites Standbein aufzubauen.

Kurz ein Überblick über meine Ausgangslage:

  • Anfang 30
  • Unternehmensberater
  • ca. 40kEUR Cashreserve
  • ca. 4k Stunden Erfahrung im Investieren (Finance, Valuation, Spieltheorie).

Die zentrale Frage für mich lautet wie folgt:
Soll ich meine Freizeit lieber in eine erfolgreiche Karriere als Angestellter reinstecken oder mich nach Feierabend vollständig meinen Investments widmen. Die Karriere als Angestellter erscheint mir momentan sicherer und bei guter – sehr guter Performance zeichnet sich ein attraktiver Werdegang ab. Allerdings ist das Einkommen nach oben hin gedeckelt ...

Eine erhöhte Beschäftigung mit diesem Thema ist durchaus sinnvoll.
Allerdings schreibst du von investieren, das heißt, du gehst von einem längeren Zeitraum aus und somit wird eigentlich keine tägliche Beschäftigung mit Charts etc. benötigt.
Deine Investmententscheidung bedarf lediglich einige Zeit, solltest du aber dein Portfolio soweit strukturiert haben, brauchst du nicht immer stundenlang Modelle mit Zahlen befüllen...

Solltest du aber eher Spekulation meinen, dann steck die Zeit lieber in deinen Job, damit machst du weniger kaputt und gewinnst mehr.

Verschieden Ansätze sind durchaus sinnvoll, um deine Asset-Allocation zu bilden.
Z.B.
-Einzelaktien
-ETF
-P2P
...

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Wenn du 4000 Stunden Erfahrung hast müsstest du doch in der Lage sein die Entscheidung zu selbst zu treffen.

Obwohl 4k Stunden auch nicht einmal 2 Berufsjahre sind.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

40k cash als investment? bisschen wenig, aber ok. Mir macht es Spaß, daher beschäftige ich mich damit in der Freizeit und es bleibt Freizeit. Wenn du es ohne Spaß machst und deine Freizeit "opfern" musst... na ja, da würde ich mir überlegen nicht eher die einfachere Investmentschiene zu fahren

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 21.06.2018:

Deine Investmententscheidung bedarf lediglich einige Zeit, solltest du aber dein Portfolio soweit strukturiert haben, brauchst du nicht immer stundenlang Modelle mit Zahlen befüllen...

Solltest du aber eher Spekulation meinen, dann steck die Zeit lieber in deinen Job, damit machst du weniger kaputt und gewinnst mehr.

Ich dachte immer, Investieren hat immer auch etwas mit Spekulation zu tun?!
Selbst wenn es nicht Daytrading ist...

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 21.06.2018:

40k cash als investment? bisschen wenig, aber ok. Mir macht es Spaß, daher beschäftige ich mich damit in der Freizeit und es bleibt Freizeit. Wenn du es ohne Spaß machst und deine Freizeit "opfern" musst... na ja, da würde ich mir überlegen nicht eher die einfachere Investmentschiene zu fahren

40k wenig? Klar, am besten Darlehen aufnehmen und damit investieren hm? Oh man

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Wenn du denkst, dass Zeit die du ins "Investieren" steckst auch wirklich etwas bringt, dann wäre das für mich auf Dauer der lukrativere Weg. Ganz einfach, weil der Hebel mit der Zeit größer wird, du aber nicht mehr Arbeit hast. Im Gegenteil, mit mehr Erfahrung u.U. sogar weniger.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

40k ist einfach viel zu wenig Kapital, als das es Wert wäre, besonders viel Zeit in die Mehrung dieses Geldes zu investieren. Selbst wenn Du es extrem schlau anstellst, deine Freizeit mit Daytrading verbringst, mehr Glück als Pech hast und dadurch auf einen Traumreturn von 15% p.a. kommst, machst du aus den 40k in 10 Jahren 160k. Wenn Du die Kohle in ETF Portfolios steckst und dich zurücklehnst, hast Du vll. 7-8% bei entsprechenden Risikoklassen und damit 80k in 10 Jahren. Sind Dir die 80k (bzw. 60k netto) tatsächlich 10 Jahre Freizeit wert? Hoffentlich nicht.

Wenn Du mit 40k als Startkapital schnell wohlhabend werden willst geht das nur über Selbstständigkeit in Kombination mit einer guten Idee.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Wo hat er was von Daytrading gesagt?
Er will sich seinen Investments widmen und nicht wie ein Irrer handeln, was sowieso der größte Unsinn ist. Daran verdienen nur die Broker.
Der Threadstarter macht eher den Fehler das viel Zeit entsprechend viel Erfolg bringt. Das ist ein Irrtum. Den Feierabend vollständig dem "Investment" zu widmen ist jedenfalls nicht darstellbar und macht keinerlei Sinn. Wenn das Kapital mal investiert ist, dann brauchst du nicht ständig jeden Tag alles infrage stellen.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2018:

40k ist einfach viel zu wenig Kapital, als das es Wert wäre, besonders viel Zeit in die Mehrung dieses Geldes zu investieren. Selbst wenn Du es extrem schlau anstellst, deine Freizeit mit Daytrading verbringst, mehr Glück als Pech hast und dadurch auf einen Traumreturn von 15% p.a. kommst, machst du aus den 40k in 10 Jahren 160k. Wenn Du die Kohle in ETF Portfolios steckst und dich zurücklehnst, hast Du vll. 7-8% bei entsprechenden Risikoklassen und damit 80k in 10 Jahren. Sind Dir die 80k (bzw. 60k netto) tatsächlich 10 Jahre Freizeit wert? Hoffentlich nicht.

Wenn Du mit 40k als Startkapital schnell wohlhabend werden willst geht das nur über Selbstständigkeit in Kombination mit einer guten Idee.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

TE hier.

Einige Anmerkungen:

  • Ich spreche ausschließlich vom Investieren. Daytrading passt weder zu meiner Persönlichkeit, zur aktuellen Arbeitssituation, noch spricht es mich intellektuell an. Vom Stress-Level ganz abgesehen.
  • 4k Std. sind mE ein Fliegenschieß. Selbst bei doppelter Stundenanzahl deckt meine Erfahrung nur einen Bruchteil des Investmentwissens und der Erfahrung ab. Und ich spreche nur vom Bereich des (Deep) Value Investing und von Special Situation Investing.
  • Zeiteinsatz und Erfolg: Investieren wird mit zunehmendem Erfolg immer lukrativer. Kurz- und mittelfristig habe ich den Eindruck dass die Angestelltentätigkeit ein höheres Einkommen bietet. Nach Hinten raus übertrifft Investieren fast alle anderen Einkommensquellen. Ich sehe außerdem die Langfristigkeit des Berufes als Vorteil an. Als Angestellter baue ich mein Humankapital in der Zeit zwischen 25 - 50 stark auf. Danach nimmt es ab und ich werde zunehmend unattraktiver für den Arbeitsmarkt. Diese Abschreibung meines Humankapitals habe ich beim Investieren nicht, bedingt durch die Erfahrungskurve ...
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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Ok.

Wie war die Frage nochmal genau?

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

LEL hier.

Bei < 1 MEUR Kapitalstock sind Returns von +50% p. a. mit moderaten Einsatz möglich. Wir reden hier immerhin von Private Investing ...

WiWi Gast schrieb am 22.06.2018:

40k ist einfach viel zu wenig Kapital, als das es Wert wäre, besonders viel Zeit in die Mehrung dieses Geldes zu investieren. Selbst wenn Du es extrem schlau anstellst, deine Freizeit mit Daytrading verbringst, mehr Glück als Pech hast und dadurch auf einen Traumreturn von 15% p.a. kommst, machst du aus den 40k in 10 Jahren 160k. Wenn Du die Kohle in ETF Portfolios steckst und dich zurücklehnst, hast Du vll. 7-8% bei entsprechenden Risikoklassen und damit 80k in 10 Jahren. Sind Dir die 80k (bzw. 60k netto) tatsächlich 10 Jahre Freizeit wert? Hoffentlich nicht.

Wenn Du mit 40k als Startkapital schnell wohlhabend werden willst geht das nur über Selbstständigkeit in Kombination mit einer guten Idee.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Und wie soll das mit 50% bitte gehen?

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

Und wie soll das mit 50% bitte gehen?

LEL hier.

Buy low, sell high.

Du bist keinen Shareholdern Rechenschaft schuldig, kannst daher viel flexibler und aggressiver agieren z. B. bei der Portfoliozusammensetzung.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

Und wie soll das mit 50% bitte gehen?

LEL hier.

Buy low, sell high.

Du bist keinen Shareholdern Rechenschaft schuldig, kannst daher viel flexibler und aggressiver agieren z. B. bei der Portfoliozusammensetzung.

Nur theoretisch. Das schafft keiner ohne Insiderwissen. Kannst ja gerne mal ein Demoportfolio aufmachen und uns in ein paar Monaten zeigen, wie du 50 % Rendite erwirtschaftest.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

LEL hier.

Ein paar Anmerkungen:

  • Bei den >50% p. a. handelt es sich um eine annualisierte Rendite. Ich habe einen Anlagehorizont von mehreren Jahren bis (im Idealfall) Jahrzehnten. Oftmals braucht der Markt länger, bis er ein Asset entsprechend bewertet ...
  • Ich konzentriere mich 1) auf Nischen -> kaum gecovert, zu klein und wenig marketingwirksam für die meisten professionellen Investoren 2) Besondere Situationen mit sehr attraktiven Risk/Reward Verhältnis -> kann ich opportunistisch ausnutzen.
  • Cryptos sind ein gutes Beispiel für die zweite Kategorie. Ich habe vor ~3 Jahren einen Betrag investiert, der bei Totalverlust nicht wehgetan hätte, mittlerweile aber zu einen anständigen Vermögen angewachsen ist.
  • Ich investiere sehr selektiv und habe weiter unter 50 Investments während meiner gesamten "Karriere" als Investor getätigt
  • Die meiste Zeit lese ich und denke über das Big Picture eines Investments nach. Die Financials schaue ich mir auch an, sind aber zweitrangig und müssen sicher nicht so im Detail analysiert werden, wie es z. B. Damodaran in seinen Valuation Classes schult ...

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

Und wie soll das mit 50% bitte gehen?

LEL hier.

Buy low, sell high.

Du bist keinen Shareholdern Rechenschaft schuldig, kannst daher viel flexibler und aggressiver agieren z. B. bei der Portfoliozusammensetzung.

Nur theoretisch. Das schafft keiner ohne Insiderwissen. Kannst ja gerne mal ein Demoportfolio aufmachen und uns in ein paar Monaten zeigen, wie du 50 % Rendite erwirtschaftest.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

War ja klar das es wieder Crypto ist...

Nur der Anstieg von 2015- heute (incl. Crash) wird doch vermutlich nie wieder kommen.
Du hast zwar viel Geld damit verdient, jedoch ist das für jemanden der heute Geld anlegen möchte wohl kein erfolgsversprechender Weg mehr.

Aber poste bitte mal was in deinem Portfolio steckt (gerne incl. Cryptos)

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

My 2 cents:

Versuch n Portfolio zu stricken das möglichst stabile Cashflows einerseits und eine Rendite von vllt 5% pa bringt bei geringerer Vola als der DAX. Tägliches lesen traden sonstwas ist überflüssig mMn.

Ich hab 30-60 Prozent in Aktien (ETF) und den Rest in Fixed Income HY für den Cash Flow und als kontinuierlicher Cashflow Generator. Dazu ne Immobilie die mit 5 Prozent nach steuern rentiert.

Für den Fixed Income Teil braucht man leider erhebliches Wissen, Bloomberg und Zeit. Dann aber kann das Ausnutzen von Chancen bspw. durch Katalonien, VW, Italien, eurokrise durchaus lukrativ sein.
Und 40k sind halt wirklich wenig. Hab zwar auch mal mit 40k angefangen aber man kann deutlich besser streuen wenn man eher im Bereich von 150k aufwärts ist.
Und ETFs sind für den FI Teil keine Alternative.

Im Aktienbereich bin ich sehr skeptisch ob man durch Bewertungen und Analyse ein gescheites Risk Return Profil raus bekommt.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Würdet ihr jetzt noch einen Einstieg empfehlen?

  • Deutschland hat Innenpolitische Probleme
  • Strafzölle der USA
  • Strafzölle China
  • Strafzölle Europa
  • Italien politischer Umschwung
  • Schweden politischer Umschwung
  • Boom hält bereits lange an
  • etc.

Ich weiß irgendwas ist immer, aber ich habe jetzt nach 1 Jahr im Job genug Cash Reserve aufgebaut, um mein Geld langsam mal zu investieren. Aber habe irgendwie ein schlechtes Bauchgefühl.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 27.06.2018:

War ja klar das es wieder Crypto ist...

Nur der Anstieg von 2015- heute (incl. Crash) wird doch vermutlich nie wieder kommen.
Du hast zwar viel Geld damit verdient, jedoch ist das für jemanden der heute Geld anlegen möchte wohl kein erfolgsversprechender Weg mehr.

Aber poste bitte mal was in deinem Portfolio steckt (gerne incl. Cryptos)

Stimme zu. Der Cryptozug ist abgefahren. Habe selbst 2013 ein wenig in ein paar Coins gesteckt und die haben sich prächtig entwickelt. Cryptos sind aber keine Seriöse Anlage und hier im Forum sind einige Ende des letzten Jahres eingestiegen und haben 70 % verloren. Mit Investition haben die Spekulationen nichts zu tun.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Langfristig natürlich.

Aber wie immer nur mit dem Geld das du die nächsten Jahre auch sicher nicht brauchst!

WiWi Gast schrieb am 27.06.2018:

Würdet ihr jetzt noch einen Einstieg empfehlen?

  • Deutschland hat Innenpolitische Probleme
  • Strafzölle der USA
  • Strafzölle China
  • Strafzölle Europa
  • Italien politischer Umschwung
  • Schweden politischer Umschwung
  • Boom hält bereits lange an
  • etc.

Ich weiß irgendwas ist immer, aber ich habe jetzt nach 1 Jahr im Job genug Cash Reserve aufgebaut, um mein Geld langsam mal zu investieren. Aber habe irgendwie ein schlechtes Bauchgefühl.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

LEL hier.

Natürlich gibt es beim Investieren gewisse Zeitfenster, die sich irgendwann schließen. Dafür tauchen neue Chancen auf, es bringt also wenig, verpassten Chancen hinterherzutrauern.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2018:

War ja klar das es wieder Crypto ist...

Nur der Anstieg von 2015- heute (incl. Crash) wird doch vermutlich nie wieder kommen.
Du hast zwar viel Geld damit verdient, jedoch ist das für jemanden der heute Geld anlegen möchte wohl kein erfolgsversprechender Weg mehr.

Aber poste bitte mal was in deinem Portfolio steckt (gerne incl. Cryptos)

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Natürlich nur was sind deiner Meinung nach die neuen Chancen?

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 27.06.2018:

Natürlich nur was sind deiner Meinung nach die neuen Chancen?

LEL hier.

Diese Frage führt zu nichts. Es reicht vollkommen aus, während seiner gesamten Investmentkarriere 3 - 5 Glücksgriffe zu landen ...

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Was haltet ihr von einem Portfolio aus Einzelaktien mit stabilen Dividendentiteln (Allianz, BMW etc.) im Vergleich zu ETFs?

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

LEL hier.

Drei Fragen die ich mir bei den aufgeführten Titeln stellen würde:

  • BMW: Anfälligkeit für Disruption?
  • Allianz: Was wird on / off Balance bilanziert?
  • Margin of Safety?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2018:

Was haltet ihr von einem Portfolio aus Einzelaktien mit stabilen Dividendentiteln (Allianz, BMW etc.) im Vergleich zu ETFs?

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Von Einzelaktien halte ich nichts, da man kaum streuen kann.
Wenn du natürlich über ausreichend Kapital verfügst dann kann man das schon machen.
Nur unter 100k Portfolio machen Einzelaktien überhaupt keinen Sinn, eher ab 250k investiertem Kapital.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Ich bin davon überzeugt: man hat als "Normalo", der außerhalb der Finanzbranche arbeitet und sich nicht eh beruflich in die Richtung entwickeln will, auf legalen Wegen zwei(drei) Möglichkeiten das Thema Kapitalanlage anzugehen:

  1. Option: Ihr handhabt das Ganze wie der LEL Kollege und nutzt euren Vorteil ggü den Institutionals, dass ihr permanent am Rand zuschauen könnt (bzw passiv in nem ETF und paar low risk Bonds hocken, statt 100% Cash wie ein totaler Donkey), bis sich eine extrem gute Gelegenheit ergibt. Institutionals müssen jährlich oder teilweise quartalsweise ihren Investoren Zahlen liefern und können ihre Fees nicht rechtfertigen wenn sie mal ne Zeit gar nichts machen. Ihr wartet auf die eine 1000%-ige Marktineffizienz die ihr identifiziert und von der ihr vielleicht auch nur eine in 5 Jahren entdeckt. Solche Gelegenheiten findet man, indem man sich extrem gut in Sachen auskennt, die für die Großen zu irrelevant sind, da sie da ohnehin nur eine verschwindend kleine Position drin aufbauen könnten, ohne den Markt zu hart gegen sich zu bewegen. Auf lange Frist (aka Glück kein Kriterium) bekommt ihr am Markt nur dann eine Überrendite für eure eingesetzte Zeit (aka besser als einfach 'dumb' money im ETF), wenn ihr durch zusätzliche Information den Preis für ein Instrument effizienter bestimmen könnt. Das werdet ihr ohne Insiderinfos bei keinem DAX30-Wert. Mit Bullshit wie einzelne Dividende/Low-Vola Stocks picken etc könnt ihr gleich aufhören. Da gibts zwar immer schöne in die Vergangenheit schauende Outperformances bei derart angelegten ETFs, effektiv arbitrieren Algos da aber alles weg, womit man auf solchen Zahlen basierend statistisch signifikant den Markt schlägt.

  2. Option: Immer passiv in festgelegtem Split möglichst breit gestreut, möglichst effizient (im Sinne von wenig Gebühren, steuergünstig, etc.) einfach dem Markt Kapital zur Verfügung stellen (also zum Beispiel verschiedene ETFs, vielleicht bisschen Fixed Income statt Cash). Allgemein trefft ihr aber absolut gar keine Entscheidungen und investiert mehr oder weniger wenn es rauf oder runter geht, sondern fahrt einfach munter euer Cash das ihr jeden Monat über habt in die Anlage, am besten möglichst automatisch ohne dass ihr den Prozess mitbekommt und lasst das Ganze bis ihr es unbedingt braucht einfach liegen. Am besten schaut ihr max einmal im halben Jahr rein, wie es gelaufen ist. Ihr vertraut dann langfristig (also abstrahiert von Zufall oder Noise) auf die Eigenschaft von Kapital, dass es einen Wert generiert, wenn es als Produktionsfaktor eingesetzt wird und auf die Eigenschaft von Märkten, dass sie Allokationen effizienter durchführen können, als ihr es als uninformierte Einzelperson könnt. Von beidem sollte ein Durchschnitts-Drittsemester Wiwi ja schonmal die theoretische Fundierung gehört haben.

  3. Option: Ihr habt extrem viel Spaß an allerlei Finanzinstrumenten, die es abseits von Aktien und Anleihen noch so gibt und Lust euch in das Engineering von denen reinzufuchsen. Gleichzeitig habt ihr krasse Grundlagen in Mathe und Statistik und wisst oder lernt Python (bzw vergleichbares) inklusive einschlägiger Packages gut zu bedienen. Dann könnt ihr euch auch da in illiquiden Märkten einen Spaß draus machen Ineffizienzen zu suchen. Hat dann zwar weitestgehend nichts mehr mit der realen Wirtschaft zu tun, schafft aber trotzdem einen Wert und euch gutes kann Geld bringen. Kleines Beispiel für den interessierten Leser ohne zu sehr ins Detail zu gehen: von 2009 bis 2017 war es möglich bei bestimmten Volatilitätsprodukten an der CBOE als Privatanleger mit Priorität vor Institutionals Orders gefillt zu bekommen. Wenn man das geschickt algorithmisch ausgenutzt hat, konnte man bei relativ kleinen Summen von 10~50k monatlich relativ leicht verdoppeln, das Potential war aber eben auch begrenzt, heißt wenn viele/Private mit tiefen Taschen das gefunden hätten, wäre damit kein Gewinn mehr zu holen gewesen. Anderes Beispiel wäre der Volatilitätsspike Anfang des Jahres, seit dem es kein XIV mehr gibt. Der wurde von einigen die sich mit dem Engineering des Produkts ausgekannt haben (was sich allerdings nicht viele gegeben haben) auch ordentlich ausgenutzt. genauso konnte mit dem Produkt im vorangegangenen Bullenmarkt auch eine erhebliche Rendite gemacht werden, die bei sinnvollem Riskmanagement auch von dem Crash nicht zerstört wurde.

Ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster, dass 95% der Leute hier wohl mit 2) deutlich am besten fahren, wenn sie die Zeit die sie verglichen zu 1) sparen, in ihren beruflichen Werdegang stecken.

Für 1) muss man schon permanent am Ball bleiben und in seinem Expertenbereich wirklich alles verfolgen. Bietet sich vielleicht an, wenn der eigene Beruf einem dahingehend was eröffnet (zB mal frei aus der Luft gegriffen: hat man viel mit klinischen Studien zu tun und hat nen tiefgehenden Check von Biochemie, dann macht man was mit Early-Stage Biotech Small Caps). Macht man das allerdings und hat Talent, ist es wie der Ersteller richtig festgestellt hat mit steigendem Alter immer wertvoller, wenn man das Ganze bereits im jungen Alter begonnen hat. Da sollte man dann auch nicht darauf schauen, ob man vorerst sogar mit einer prozentualen Top-Rendite absolut gesehen wenig Geld verdient. Wenn man im Laufe des weiteren Berufslebens die Ersparnisse weiter aufstockt, ist die zusätzliche Fähigkeit die man sich in jungen Jahren angeignet hat und sich jetzt eben erst in der absoluten Rendite bemerkbar macht die verzögerte Auszahlung.

Option 3) scheitert wohl bei den meisten hier daran, dass wenn sie daran Spaß hätten sich den ganzen Abend Code und mathematische Modelle reinzupfeifen, sie wohl kaum was mit Wiwi studiert hätten oder hier unterwegs wären.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Was für ein Unsinn.
Vor den Zeiten des Internets waren Transaktionskosten und Depotkosten deutlich höher, sodass man ein größeres Portfolio gebraucht hat.
Heutzutage ist das keinerlei Argument mehr.
Es spricht nichts dagegen 50k auf 10 Titel aufzuteilen.

Wer sich fachlich auskennt und beruflich in der Finanzindustrie unterwegs ist, wird eher weniger diversifizieren da es auf Kosten der Rendite geht. In Zeiten der Geldschwemme durch die ZBs ist der Geldfaktor derart absurd positiv das man als Aktiver blöd gewesen wäre viel Geld in ETFs zu stecken. Gerade mit Wachstumsunternehmen hast du alles Andere weit ausperformt und 20-30% mehr Rendite p.a. macht einen Riesenunterschied.

ETFs sind für passive Investoren und nebenbei als Diversifikation für Aktive.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2018:

Von Einzelaktien halte ich nichts, da man kaum streuen kann.
Wenn du natürlich über ausreichend Kapital verfügst dann kann man das schon machen.
Nur unter 100k Portfolio machen Einzelaktien überhaupt keinen Sinn, eher ab 250k investiertem Kapital.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Einzelaktien aus entwickelten Märkten zu kaufen macht eh keinen Sinn, da es praktisch unmöglich ist Alpha im Ami-oder deutschen Markt zu generieren. Mit einem aktiv gemanagten Portfolio sind Renditen von 5-7% ein Traum. Nach allen Abzügen muss dann noch genug zum Leben übrig sein und mölgich um das Kapital zu steigern.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

Einzelaktien aus entwickelten Märkten zu kaufen macht eh keinen Sinn, da es praktisch unmöglich ist Alpha im Ami-oder deutschen Markt zu generieren. Mit einem aktiv gemanagten Portfolio sind Renditen von 5-7% ein Traum. Nach allen Abzügen muss dann noch genug zum Leben übrig sein und mölgich um das Kapital zu steigern.

+1

Diese Leute hier immer, die meinen mit Stock-Picking und Portfolios von 10 Titeln 20-30% Rendite einzufahren.. das ist doch lächerlich und wer sich ernsthaft mit Finance Literatur und empirischen Studien beschäftigt hat würde sowas nie behaupten.

Der gigantische Bull run fast durchgehend seit der Finanzkrise ist nicht repräsentativ. Jeder Affe hätte da zweistellige Renditen geholt. Dazu kommen dann noch die ganzem Krypto-Dödel, die meinen mit ihren Renditen seien sie jetzt Investment Könige. Warten wir mal die nächsten 5 Jahre ab: Auslaufen des QE in US und bald EUR und das Kippen des Wirtschaftszyklus, dann sieht das ganze wieder anders aus.

Wer ernsthaft behauptet er kann nachhaltig in liquiden Märkten in Alpha von 20% generieren leidet an Größenwahn.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Das "Alpha" bestimmt sich ALLEIN zum gewählten Benchmark.
Hättest du bspw. die letzten Jahre in Amazon investiert wäre dein Alpha gegenüber dem DAX gigantisch gewesen.
Also was ist da jetzt lächerlich? Und was heißt schon nachhaltig?
Natürlich kann man im Bärenjahr keine 20% Excess Return erwirtschaften, gleichwohl kannst du über einen Zyklus eine Rendite p.a. haben die diesen 20% entspricht.
Vor allem wenn du im Bärenmarkt laufend nachkaufst, hast du wieder ganz andere Kurssteigerungen, da sind 200% über 5-6 Jahre gar nichts und das würde 20% p.a. entsprechen!

Gebt es zu, ihr habt keine Ahnung vom Aktieninvestment oder ihr behauptet das könne es nicht geben weil IHR es nicht könnt. Typisch deutsch eben.

Wer sich mit Finance Literatur beschäftigt, kennt auch die Momentum Strategie. Die rüttelt auch am Markteffizienzkriterium und nicht nur die...

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

+1

Diese Leute hier immer, die meinen mit Stock-Picking und Portfolios von 10 Titeln 20-30% Rendite einzufahren.. das ist doch lächerlich und wer sich ernsthaft mit Finance Literatur und empirischen Studien beschäftigt hat würde sowas nie behaupten.

Der gigantische Bull run fast durchgehend seit der Finanzkrise ist nicht repräsentativ. Jeder Affe hätte da zweistellige Renditen geholt. Dazu kommen dann noch die ganzem Krypto-Dödel, die meinen mit ihren Renditen seien sie jetzt Investment Könige. Warten wir mal die nächsten 5 Jahre ab: Auslaufen des QE in US und bald EUR und das Kippen des Wirtschaftszyklus, dann sieht das ganze wieder anders aus.

Wer ernsthaft behauptet er kann nachhaltig in liquiden Märkten in Alpha von 20% generieren leidet an Größenwahn.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

Das "Alpha" bestimmt sich ALLEIN zum gewählten Benchmark.
Hättest du bspw. die letzten Jahre in Amazon investiert wäre dein Alpha gegenüber dem DAX gigantisch gewesen.
Also was ist da jetzt lächerlich? Und was heißt schon nachhaltig?
Natürlich kann man im Bärenjahr keine 20% Excess Return erwirtschaften, gleichwohl kannst du über einen Zyklus eine Rendite p.a. haben die diesen 20% entspricht.
Vor allem wenn du im Bärenmarkt laufend nachkaufst, hast du wieder ganz andere Kurssteigerungen, da sind 200% über 5-6 Jahre gar nichts und das würde 20% p.a. entsprechen!

Gebt es zu, ihr habt keine Ahnung vom Aktieninvestment oder ihr behauptet das könne es nicht geben weil IHR es nicht könnt. Typisch deutsch eben.

Wer sich mit Finance Literatur beschäftigt, kennt auch die Momentum Strategie. Die rüttelt auch am Markteffizienzkriterium und nicht nur die...

Man kann btw ohne weiteres auch in "Bärenjahren" 20% Excess Return fahren.

Im Nachhinein ist es natürlich einfach Stocks auszuwählen, die den Markt outperformt haben, es geht aber eben darum das ganze vorausschauend zu machen. Ex ante alles undiversifiziert e.g. in $AMZN zu buttern hätte dir auch ein ganz anderes Risikoprofil eröffnet als alles in einen Split aus DAX, SP500 und MSCI World ETFs zu stecken. Kann natürlich paar 5 Jahre mal gut gehn. Aber tipp mal 5 der Sorte in Folge. Oder über zig Jahre.

Jemand Unbekanntes der konsistent 20% p.a. fährt hat entweder enorm viel Glück oder ist ein absoluter Trottel, da er ohne weiteres Milliarden gegen den Kopf geworfen bekäme, wenn er einen HF aufmachen würde. Gerne die 20% p.a. auch über 20 Jahre annualized um die von dir angesprochenen Bärenjahre ausgleichen zu können....

Nachhaltig bedeutet, dass es kein klassischer Windfall gain ist, wie es bei den ganzen Crypto-Kids (oder einem glücklichen Stock-Pick) der Fall ist. Crypto hat im letzten Jahr eher nem Schneeball-Multilevel-Marketing System geähnelt, auch wenn ich das Konzept grundsätzlich gut finde. Habe selber üppig von dem Hype profitiert, aber es hat einfach 0,000 mit Können zu tun gehabt und weiß, dass es ein solcher Windfall ist.

Klar gibt es Ineffizienzen. Mit manuellem Handeln wirst du aber keine statistisch signifikanten Ineffizienzen arbitrieren. Props gehen an der Stelle raus an die Jungs von RenTech, 2sigma und Co.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Schau dir bitte nochmal an was ein Alpha ist. Das ist nämlich nicht Return(a)-return(b)...

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

Das "Alpha" bestimmt sich ALLEIN zum gewählten Benchmark.
Hättest du bspw. die letzten Jahre in Amazon investiert wäre dein Alpha gegenüber dem DAX gigantisch gewesen.
Also was ist da jetzt lächerlich? Und was heißt schon nachhaltig?
Natürlich kann man im Bärenjahr keine 20% Excess Return erwirtschaften, gleichwohl kannst du über einen Zyklus eine Rendite p.a. haben die diesen 20% entspricht.
Vor allem wenn du im Bärenmarkt laufend nachkaufst, hast du wieder ganz andere Kurssteigerungen, da sind 200% über 5-6 Jahre gar nichts und das würde 20% p.a. entsprechen!

Gebt es zu, ihr habt keine Ahnung vom Aktieninvestment oder ihr behauptet das könne es nicht geben weil IHR es nicht könnt. Typisch deutsch eben.

Wer sich mit Finance Literatur beschäftigt, kennt auch die Momentum Strategie. Die rüttelt auch am Markteffizienzkriterium und nicht nur die...

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

+1

Diese Leute hier immer, die meinen mit Stock-Picking und Portfolios von 10 Titeln 20-30% Rendite einzufahren.. das ist doch lächerlich und wer sich ernsthaft mit Finance Literatur und empirischen Studien beschäftigt hat würde sowas nie behaupten.

Der gigantische Bull run fast durchgehend seit der Finanzkrise ist nicht repräsentativ. Jeder Affe hätte da zweistellige Renditen geholt. Dazu kommen dann noch die ganzem Krypto-Dödel, die meinen mit ihren Renditen seien sie jetzt Investment Könige. Warten wir mal die nächsten 5 Jahre ab: Auslaufen des QE in US und bald EUR und das Kippen des Wirtschaftszyklus, dann sieht das ganze wieder anders aus.

Wer ernsthaft behauptet er kann nachhaltig in liquiden Märkten in Alpha von 20% generieren leidet an Größenwahn.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

LEL hier.

Bei einigen Investoren - gerade die, die letztes Jahr eingestiegen sind - war es Können ... asymmetric investing ...

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

Dazu kommen dann noch die ganzem Krypto-Dödel, die meinen mit ihren Renditen seien sie jetzt Investment Könige.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Tatsächlich ist im Finanzbereich das Alpha definiert als Rendite gegenüber dem eigenen gesetzten Benchmark. Nichts anderes!

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

Schau dir bitte nochmal an was ein Alpha ist. Das ist nämlich nicht Return(a)-return(b)...

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Sagen wir mal so: Wer antizyklisch investiert, fährt sicher nicht schlecht.
Das Growth Aktien eine gewisse Outperformance liefern, die es gemäß Markteffizienz nicht geben dürfte, ist auch in der Literatur nichts Neues.
Zudem darf man auch die Dividenden nicht weglassen, diese müssen auch wieder investiert werden.

Ich kenne viele in der Finanzbranche welche privat ganz anders investieren als im professionellen Bereich. Warum? Weil sie nur Verantwortung für sich selbst tragen.
Du musst dich nicht ständig rechtfertigen, du kannst auch in günstige Titel investieren, welche nicht sofort Performance liefern und solche Perioden aussitzen. Genau das hat aber einen riesigen Einfluss auf die Rendite! Graham hat bereits hier den Vorteil privater Investoren gesehen. Der professionelle Investor hat den Informationsvorteil gegenüber dem Privaten, aber der Private hat den Zeitvorteil. Der Profi hat dann im privaten Bereich eben Beides, ich sitze ja selbst den ganzen Tag am Bloomberg und kann bei passenden Gelegenheiten sofort reagieren. Geduld sollte man beim Investieren niemals unterschätzen.
Oder wie Buffett sagt: "The stock market is a device for transferring money from the impatient to the patient." Auch Kostolany unterteilt die Investoren in die Hartgesottenen und die Zittrigen. Die Hartgesottenen kaufen den Zittrigen die Papiere günstig ab ("Kaufen wenn die Kanonen donnern, Verkaufen wenn die Violinen spielen") und machen langfristig ihre Gewinne. Das gilt auch für Einzeltitel und nicht nur für den Gesamtmarkt.

Deshalb widerspreche ich auch deiner Ansicht der Gründung eines HFs. Denn genau dann musst du ja wieder ständig liefern und du bist wieder der Getriebene am Aktienmarkt so wie alle anderen! Und das halte ich für den größten Nachteil den man haben kann.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

Man kann btw ohne weiteres auch in "Bärenjahren" 20% Excess Return fahren.

Im Nachhinein ist es natürlich einfach Stocks auszuwählen, die den Markt outperformt haben, es geht aber eben darum das ganze vorausschauend zu machen. Ex ante alles undiversifiziert e.g. in $AMZN zu buttern hätte dir auch ein ganz anderes Risikoprofil eröffnet als alles in einen Split aus DAX, SP500 und MSCI World ETFs zu stecken. Kann natürlich paar 5 Jahre mal gut gehn. Aber tipp mal 5 der Sorte in Folge. Oder über zig Jahre.

Jemand Unbekanntes der konsistent 20% p.a. fährt hat entweder enorm viel Glück oder ist ein absoluter Trottel, da er ohne weiteres Milliarden gegen den Kopf geworfen bekäme, wenn er einen HF aufmachen würde. Gerne die 20% p.a. auch über 20 Jahre annualized um die von dir angesprochenen Bärenjahre ausgleichen zu können....

Nachhaltig bedeutet, dass es kein klassischer Windfall gain ist, wie es bei den ganzen Crypto-Kids (oder einem glücklichen Stock-Pick) der Fall ist. Crypto hat im letzten Jahr eher nem Schneeball-Multilevel-Marketing System geähnelt, auch wenn ich das Konzept grundsätzlich gut finde. Habe selber üppig von dem Hype profitiert, aber es hat einfach 0,000 mit Können zu tun gehabt und weiß, dass es ein solcher Windfall ist.

Klar gibt es Ineffizienzen. Mit manuellem Handeln wirst du aber keine statistisch signifikanten Ineffizienzen arbitrieren. Props gehen an der Stelle raus an die Jungs von RenTech, 2sigma und Co.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Die meisten hier sind Anfang 20 und haben bisher nur in einer Aufschwungsphase (+ Krypto Hype) investiert. Investiert erst mal durch einen kompletten Finanzzyklus, dann seht ihr dass eure propagierten Renditen Blödsinn sind.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Deshalb antizyklisch.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2018:

Die meisten hier sind Anfang 20 und haben bisher nur in einer Aufschwungsphase (+ Krypto Hype) investiert. Investiert erst mal durch einen kompletten Finanzzyklus, dann seht ihr dass eure propagierten Renditen Blödsinn sind.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 03.07.2018:

Deshalb antizyklisch.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2018:

Die meisten hier sind Anfang 20 und haben bisher nur in einer Aufschwungsphase (+ Krypto Hype) investiert. Investiert erst mal durch einen kompletten Finanzzyklus, dann seht ihr dass eure propagierten Renditen Blödsinn sind.

Was meinst du damit? Market timing ist zu einem hohen Anteil Glücksspiel, gibt genug empirische Belege dafür. Diese Phrasen antizyklisch investieren klingen immer so nett, aber setz das mal langfristig in der praxis um. Im Nachhinein sieht das immer leicht aus, hindsight bias und so.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Verstehe nicht was es da nicht zu verstehen gibt.
Antizyklisches Investieren bedeutet im Bärenmarkt zu investieren, das ist kein Market Timing. Beim Market Timing geht es nicht um den Börsenzyklus sondern um einen vermeintlich günstigen Einstiegszeitpunkt für einen bestimmten Titel zu erwischen. Das geht zu 99% natürlich nicht auf.

Ein Bärenmarkt ist aber für Jedermann zweifelsfrei ersichtlich, die Realwirtschaft ist da nämlich auch am Boden. Deshalb ist es nicht verwunderlich das Privatleute in so einem Umfeld nicht investieren, denn wenn du deinen Job verlierst bringt dir der Aussicht auf Kursgewinne in 2-3 Jahren nichts ;)

Das sind keine Phrasen, es gibt auch Asset Manager die das genau so umsetzen und ihre Aktienquote nur im Bärenmarkt erhöhen auf bis zu 100%.

Die einzige Restriktion ist, dass man sich das leisten kann und die Geduld mitbringt zwischenzeitliche weitere Verluste (natürlich nicht real solange du nicht verkaufst) mitansehen zu können. Du glaubst gar nicht wieviele genau daran scheitern.
Steck doch im nächsten Bärenmarkt einiges in Growths rein wie Amazon & Alphabet, paar Jahre später wirst du ein anderes Leben führen.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2018:

Was meinst du damit? Market timing ist zu einem hohen Anteil Glücksspiel, gibt genug empirische Belege dafür. Diese Phrasen antizyklisch investieren klingen immer so nett, aber setz das mal langfristig in der praxis um. Im Nachhinein sieht das immer leicht aus, hindsight bias und so.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Ist auch im Bärenmarkt nicht immer klar, wann der seinen Boden gefunden hat. Oder ob es noch mal 50% runtergeht. Das macht es so schwer! Bärenmarkt ist schon so lange her, daran werden sich hier viele nicht wirklich erinnern können!

WiWi Gast schrieb am 04.07.2018:

Verstehe nicht was es da nicht zu verstehen gibt.
Antizyklisches Investieren bedeutet im Bärenmarkt zu investieren, das ist kein Market Timing. Beim Market Timing geht es nicht um den Börsenzyklus sondern um einen vermeintlich günstigen Einstiegszeitpunkt für einen bestimmten Titel zu erwischen. Das geht zu 99% natürlich nicht auf.

Ein Bärenmarkt ist aber für Jedermann zweifelsfrei ersichtlich, die Realwirtschaft ist da nämlich auch am Boden. Deshalb ist es nicht verwunderlich das Privatleute in so einem Umfeld nicht investieren, denn wenn du deinen Job verlierst bringt dir der Aussicht auf Kursgewinne in 2-3 Jahren nichts ;)

Das sind keine Phrasen, es gibt auch Asset Manager die das genau so umsetzen und ihre Aktienquote nur im Bärenmarkt erhöhen auf bis zu 100%.

Die einzige Restriktion ist, dass man sich das leisten kann und die Geduld mitbringt zwischenzeitliche weitere Verluste (natürlich nicht real solange du nicht verkaufst) mitansehen zu können. Du glaubst gar nicht wieviele genau daran scheitern.
Steck doch im nächsten Bärenmarkt einiges in Growths rein wie Amazon & Alphabet, paar Jahre später wirst du ein anderes Leben führen.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2018:

Was meinst du damit? Market timing ist zu einem hohen Anteil Glücksspiel, gibt genug empirische Belege dafür. Diese Phrasen antizyklisch investieren klingen immer so nett, aber setz das mal langfristig in der praxis um. Im Nachhinein sieht das immer leicht aus, hindsight bias und so.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Beschäftige mich seit Jahren mit Investment, beruflich als auch privat und was hier zum geoßteil steht ist einfach nur falsch und gefährlich wenn man sowas weiter erzählt. Niemand wird mittel bis langfristig den Markt schlagen. Wenn man für Amazon den DAX als vergleichsbenchmark nimmt, ist das schon per Definition falsch. Selbst der Dow Jones ist falsch. Zumal bewiesen wurde das kein langjähriger Investor jemals den Markt dauerhaft outperformt hat. Nennt mir nur einen und ich ändere mein Weltbild. Nehmt ETFs mit einer gescheiten Strategie und gut ist. Konzentriert euch lieber auf euren Job.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Beschäftige mich seit Jahren mit Investment, beruflich als auch privat und was hier zum geoßteil steht ist einfach nur falsch und gefährlich wenn man sowas weiter erzählt. Niemand wird mittel bis langfristig den Markt schlagen. Wenn man für Amazon den DAX als vergleichsbenchmark nimmt, ist das schon per Definition falsch. Selbst der Dow Jones ist falsch. Zumal bewiesen wurde das kein langjähriger Investor jemals den Markt dauerhaft outperformt hat. Nennt mir nur einen und ich ändere mein Weltbild. Nehmt ETFs mit einer gescheiten Strategie und gut ist. Konzentriert euch lieber auf euren Job.

Ok Was ist mit Waren Buffet? Oder Mister Dax ??

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Bezüglich Warren Buffet. Es muss statistisch auch Fonds geben die den Markt über einen längeren Zeitraum schlagen, aber nach Kosten sind das bei so langem Zeiträumen eine zu vernachlässigende Größe. Desweiteren sind diese nicht identifizierbar, sprich du kannst nicht wissen, welcher Fonds outperformt, da dies Zufall ist. Der Vorsprung von Warren Buffet gegenüber dem passenden Vergleichsindex sinkt auch. Er zehrt größtenteils von der starken Outperfomance zu Beginn.

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Beschäftige mich seit Jahren mit Investment, beruflich als auch privat und was hier zum geoßteil steht ist einfach nur falsch und gefährlich wenn man sowas weiter erzählt. Niemand wird mittel bis langfristig den Markt schlagen. Wenn man für Amazon den DAX als vergleichsbenchmark nimmt, ist das schon per Definition falsch. Selbst der Dow Jones ist falsch. Zumal bewiesen wurde das kein langjähriger Investor jemals den Markt dauerhaft outperformt hat. Nennt mir nur einen und ich ändere mein Weltbild. Nehmt ETFs mit einer gescheiten Strategie und gut ist. Konzentriert euch lieber auf euren Job.

Ok Was ist mit Waren Buffet? Oder Mister Dax ??

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Bezüglich Warren Buffet. Es muss statistisch auch Fonds geben die den Markt über einen längeren Zeitraum schlagen, aber nach Kosten sind das bei so langem Zeiträumen eine zu vernachlässigende Größe. Desweiteren sind diese nicht identifizierbar, sprich du kannst nicht wissen, welcher Fonds outperformt, da dies Zufall ist. Der Vorsprung von Warren Buffet gegenüber dem passenden Vergleichsindex sinkt auch. Er zehrt größtenteils von der starken Outperfomance zu Beginn.

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.07.2018:

Beschäftige mich seit Jahren mit Investment, beruflich als auch privat und was hier zum geoßteil steht ist einfach nur falsch und gefährlich wenn man sowas weiter erzählt. Niemand wird mittel bis langfristig den Markt schlagen. Wenn man für Amazon den DAX als vergleichsbenchmark nimmt, ist das schon per Definition falsch. Selbst der Dow Jones ist falsch. Zumal bewiesen wurde das kein langjähriger Investor jemals den Markt dauerhaft outperformt hat. Nennt mir nur einen und ich ändere mein Weltbild. Nehmt ETFs mit einer gescheiten Strategie und gut ist. Konzentriert euch lieber auf euren Job.

Ok Was ist mit Waren Buffet? Oder Mister Dax ??

Eben nicht, er hat den Benchmark nicht geschlagen und auch das würde der Effizienzmarkthypothese nicht widersprechen. Die Leute ziehen als Vergleich hier immer den S&P500 bzw den dow Jones Index ran. Aber Warren Buffett hat Value Aktien getradet und dahingehend kann der Benchmark nur ein Index sein der Value Aktien enthält. Ein Value Index schlägt den S&P500 Index eben um die Differenz, mit der Warren Buffett den Markt geschlagen hat. Jetzt stellt sich die Frage warum nicht gleich in einen Value ETF investieren, der einfach rund um effizienter ist. Man darf bei Warren Buffett außerdem nicht vergessen, das er oft Off Market Deals gemacht hat, die verwässern die Rendite noch etwas. Bei Mr DAX greifen die selben Prinzipien. Der einzige der noch nennenswerte „Überrenditen“ erwirtschaftet hat ist Soros aber selbst das lässt sich schnell erklären: Hebel, Off Market Deals, Finanzprodukte mit ungünstigen Sharp Ratio aber teilweise hoher Rendite etc.

Ich habe in diesem Zusammenhang recht umfangreiche Forschung betrieben und auch beruflich versuche ich für andere Menschen die Renditen/Risikoverhältnisse zu optimieren. Man kann viel machen aber Stock picking gehört nicht dazu. Für die Erkenntnis habe ich selber lange gebraucht und es tat mir damals weh das einsehen zu müssen, weil für mich ein gewisser Charme damals verloren ging.

Man darf auch nicht den Fehler machen und glauben das jemand outperformt weil er einen 4 fachen Hebel benutzt. Das machen einige bekannte Fondsmanager und betreiben damit Augenwischerei. Auch Berkshire Hathaway hatte einen Free Flow über das Versicherungsgeschäft.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Und wenn Soros outperformed heißt das noch lange nicht dass es irgendeiner von uns kann...
Wir sitzen nicht mit den Rothschilds, Trumps und der sonstigen Regierungs/Geldelite beim Mittagsessen.

antworten
WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Und wenn Soros outperformed heißt das noch lange nicht dass es irgendeiner von uns kann...
Wir sitzen nicht mit den Rothschilds, Trumps und der sonstigen Regierungs/Geldelite beim Mittagsessen.

So sieht es eben aus. Wenn ihr Insider Wissen habt und/oder Off Markt Deals machen könnt, nur dann könnt ihr den Markt wirklich langfristig outperformen. So ein institutioneller kann eben auch mal 0,5% bis 1% weniger Zinsen auf Fremdkapital verlangen und das macht bei den Summen gewaltig viel aus.

Über Donald Trump gibt es eine Doku Serie auf Netflix. Zugegeben nicht hoch wissenschaftlich aber sicher wird das gesagte dort Wahr sein. So hatte Donald Trump seine erste eigene Immobilie unter der Bedingung gebaut, das die Stadt ihm eine Steuerersparnis gibt. Lasst mich lügen aber ich glaub es waren 40 Millionen. Er hatte dann mehrere Jahrzehnte keine Steuern auf die Immobilie zahlen müssen, denn Afa und die Zinsen konnten ja auch noch abgesetzt werden zu allem was sonst so anfiel. Bei der 2. Immobilie hat er das auch gemacht und dann liefen noch paar andere schmutzige Sachen. Versucht mal zu der Stadt zu gehen und sagt ihr hättet gerne eine Steuerersparnis auf eure Immobilie. Die lachen euch aus. Das ist für den 08/15 Bürger den Bedingungen der Markteffizienzhypothese unterliegt nicht möglich.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Nur um kurz einzuhaken: Die Markteffizienzhypothese ist mehr oder weniger Quatsch und eine wissenschaftliche Theorie die völlig willkürlich ins Leben gerufen wurde. Es lässt sich maximal sehr schwach erkennen, dass die Märkte effizient wären.

Buchtipps dazu: Die Lehr- und Wanderjahre eines Value Investors von Guy Spier. Oder einfach die Buffett Biografie von Roger Lowenstein.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2018:

Und wenn Soros outperformed heißt das noch lange nicht dass es irgendeiner von uns kann...
Wir sitzen nicht mit den Rothschilds, Trumps und der sonstigen Regierungs/Geldelite beim Mittagsessen.

So sieht es eben aus. Wenn ihr Insider Wissen habt und/oder Off Markt Deals machen könnt, nur dann könnt ihr den Markt wirklich langfristig outperformen. So ein institutioneller kann eben auch mal 0,5% bis 1% weniger Zinsen auf Fremdkapital verlangen und das macht bei den Summen gewaltig viel aus.

Über Donald Trump gibt es eine Doku Serie auf Netflix. Zugegeben nicht hoch wissenschaftlich aber sicher wird das gesagte dort Wahr sein. So hatte Donald Trump seine erste eigene Immobilie unter der Bedingung gebaut, das die Stadt ihm eine Steuerersparnis gibt. Lasst mich lügen aber ich glaub es waren 40 Millionen. Er hatte dann mehrere Jahrzehnte keine Steuern auf die Immobilie zahlen müssen, denn Afa und die Zinsen konnten ja auch noch abgesetzt werden zu allem was sonst so anfiel. Bei der 2. Immobilie hat er das auch gemacht und dann liefen noch paar andere schmutzige Sachen. Versucht mal zu der Stadt zu gehen und sagt ihr hättet gerne eine Steuerersparnis auf eure Immobilie. Die lachen euch aus. Das ist für den 08/15 Bürger den Bedingungen der Markteffizienzhypothese unterliegt nicht möglich.

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WiWi Gast

Investieren vs. Angestelltentätigkeit

Es ist langfristig allerdings nicht so stark von Bedeutung ob du am absoluten Boden gekauft hast oder nicht. Klar, das du diesen Punkt kaum treffen wirst.

Wenn du vom S&P 500 Maximum 50% günstiger einsteigst, dann hast du natürlich weniger Rendite als bei 70% günstigerem Einstieg. Aber die Rendite wird besser sein als wenn du am Hochpunkt eingestiegen bist und darum geht es beim antizyklischen Investieren.

WiWi Gast schrieb am 04.07.2018:

Ist auch im Bärenmarkt nicht immer klar, wann der seinen Boden gefunden hat. Oder ob es noch mal 50% runtergeht. Das macht es so schwer! Bärenmarkt ist schon so lange her, daran werden sich hier viele nicht wirklich erinnern können!

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