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Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

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listrea

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Scheinbar kommt heute nichts mehr oder? Was heißt das in Bezug auf die Kredite?

Ist Wirecard dann insolvent?

Unwahrscheinlich, da die Banken dann die Kredite ihrerseits abschreiben müssen. Es wird wohl erst einmal alles "eingefroren", bis das Unternehmen nicht gegenüber den Finanzinstituten lückenlos darlegen kann, wo so überall Geld herum liegt.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Enron 2.0

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Hab gerade erstmal zu einem Kurs von 22€ für gesamt 6k nachgekauft.

Wow, 3k innerhalb von 2 Std. verloren :D

oder knapp 2k gewonnen

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Habe nicht mal mitbekommen, dass Wirecard die letzten Jahre so groß geworden ist. Lol. Das kommt wohl davon, wenn man von BWL zu Informatik wechselt. Man hat solche Dinge nicht mehr im Auge.

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know-it-all

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Hab gerade erstmal zu einem Kurs von 22€ für gesamt 6k nachgekauft.

Wow, 3k innerhalb von 2 Std. verloren :D

oder knapp 2k gewonnen

Irgendwie stimmte die Rechnung auch vorne und hinten nicht. Wenn man insgesamt 6.000€ zu 22€ das Stück investiert hat, dann kann man nicht die Hälfte davon (3k) innerhalb von 2 Stunden verloren haben. Denn der Tagestiefskurs bei Tradegate waren bisher 19,38€, d.h. es entstand bis dahin ein max. Buchwertverlust von ca. 700€.
Für einen Verlust von 3k/50% hätte es Kursen von um die 11€ bedurft.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Das werden sie so oder so müssen, wenn das Testat verweigert wird und einfach mal 2 Milliarden Euro "vermisst" werden.

listrea schrieb am 19.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Scheinbar kommt heute nichts mehr oder? Was heißt das in Bezug auf die Kredite?

Ist Wirecard dann insolvent?

Unwahrscheinlich, da die Banken dann die Kredite ihrerseits abschreiben müssen. Es wird wohl erst einmal alles "eingefroren", bis das Unternehmen nicht gegenüber den Finanzinstituten lückenlos darlegen kann, wo so überall Geld herum liegt.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Was genau hat das damit zu tun, was ich geschrieben habe? Kontext=0?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Nur bist Du kein Inhaber - Unternehmer wie beispielsweise Markus Braun, der nun um Gedeih und Verderb auf seinem schlingernden Schiff ausharren muß.

Du brauchst Aktien nur dann zu halten, wenn diese steigen und von dieser Freiheit würde ich aktuell ausgiebig Gebrauch machen.

Gemäß den Bonmots von Warren Buffett:

"Ich versuche nicht, zwei Meter hoch zu springen. Ich schaue mich nach Hindernissen um, die 30 Zentimeter hoch sind, und die ich einfach überschreiten kann."

"Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen."

Genauso verstehe ich Heinz Hermann Thiele nicht, als ob die angeschlagene Lufthansa nun das Unternehmen ist, bei dem man eine Verzehnfachung in der nächsten Dekade erwarten könnte.

In seinem Alter würde ich lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und mir einen schönen Tag machen.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Ja nur hat der Trend mit einschlägigen Ereignissen wie einer Testatverweigerung absolut nichts zu tun. Keine Kausalität, keine Korrelation.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Klage gegen EY wurde ja bereits eingereicht.
Da kann man richtig gespannt sein, ob die überhaupt dafür belangt werden.
In den USA würde man den Laden nämlich dichtmachen wie damals bei Enron.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Meiner Meinung nach könnte Wirecard einfach die 1,9 Mrd. abschreiben und sich dann die neue Bilanz testieren lassen, ist dann halt um 1/4 in der Bilanzsumme kürzer.

Dann ist das EK weg.
Als Acquirer hat man normalerweise einen hohen Liquiditätsüberschuß. Bei Wirecard dürfte der für die teuren Unternehmenskäufe drauf gegangen sein. Ob die Firmenwerte zu halten sind, ist dazu noch fraglich.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Durch aufwandswirksames Ausbuchen der nicht existierenden Treuhandkonten wäre alles Eigenkapital von Wirecard verloren. Wenn zusätzlich ggf. noch Firmenwerte von übernommenen Unternehmen abzuschreiben wären, läge eine Unterbilanz vor bzw. die Gesellschaft wäre überschuldet.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Meiner Meinung nach könnte Wirecard einfach die 1,9 Mrd. abschreiben und sich dann die neue Bilanz testieren lassen, ist dann halt um 1/4 in der Bilanzsumme kürzer.

Dann ist das EK weg.
Als Acquirer hat man normalerweise einen hohen Liquiditätsüberschuß. Bei Wirecard dürfte der für die teuren Unternehmenskäufe drauf gegangen sein. Ob die Firmenwerte zu halten sind, ist dazu noch fraglich.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Habe nicht mal mitbekommen, dass Wirecard die letzten Jahre so groß geworden ist. Lol. Das kommt wohl davon, wenn man von BWL zu Informatik wechselt. Man hat solche Dinge nicht mehr im Auge.

Du weißt schon, dass das vorrangig ein Technologie (Informatiker) Laden ist?

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listrea

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

listrea schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

Siehe Finanzteil beispielsweise von finanzen.net, boerse.de, etc.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Gestern noch die Unterschrift von Herrn Braun in allen deutschen Zeitungen neben den Unterschriften der anderen DAX-CEOs. Und heute ist er nicht mehr Teil des Unternehmens und die Marktkapitalisierung bewegt sich Richtung frisches Startup. Was ein Timing !

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

listrea schrieb am 19.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

Oder einfach Augen zu und irgendeine Aktie kaufen.
Ob Baader Bank noch immer am Kursziel von über 200 EUR festhält?

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Habe nicht mal mitbekommen, dass Wirecard die letzten Jahre so groß geworden ist. Lol. Das kommt wohl davon, wenn man von BWL zu Informatik wechselt. Man hat solche Dinge nicht mehr im Auge.

Du weißt schon, dass das vorrangig ein Technologie (Informatiker) Laden ist?

Außerdem ist Wirecard ja nicht in die Krise gerutscht weil die Produkte oder die Technologie mies ist. Sondern weil das Finanzmanagement mind. schlampig vermutlich sogar kriminell war. Und das ist nun mal die Domäne von BWLern.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Wenn man das Geld nicht findet wird man es doch früher oder später sowieso abschreiben müssen, oder nicht?

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WiWi Gast

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listrea schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

Naja, Quartalszahlen haben die ja veröffentlicht. Die müssen aber auch nicht testiert werden.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Ich empfand die Technologie dahinter nicht als sonderlich spannend / spektakulär. Ist jetzt kein Technologieunternehmen wie Google / Facebook / Amazon.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Habe nicht mal mitbekommen, dass Wirecard die letzten Jahre so groß geworden ist. Lol. Das kommt wohl davon, wenn man von BWL zu Informatik wechselt. Man hat solche Dinge nicht mehr im Auge.

Du weißt schon, dass das vorrangig ein Technologie (Informatiker) Laden ist?

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listrea

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

Naja, Quartalszahlen haben die ja veröffentlicht. Die müssen aber auch nicht testiert werden.

Sorry, das sollte nur ein Seitenhieb sein. ;-)

Was mich an der ganzen Sache nur wunder ist, dass ja niemand zu Schaden gekommen ist, außer Wirecard selber. Also zumindest so wie sie es darstellen, wurden sie von dem Treuhänder geprellt. Damit wäre die Frage, ob das Geld zweckentfremdet wurde oder es tatsächlich nur imaginär war. In letztem Falle wackelt dann aber doch das Geschäftsmodell.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2020:

Schon witzig, daß man große jedoch einfach nachzuprüfende Positionen des Wert- und Mengengerüstes der Bilanz in Form von Bankguthaben (!) nicht stichhaltig belegen kann.

Quasi so eine Art Parmalat 2.0.

Ich will nicht der Prüfer bei EY sein, der denen in den vergangenen Jahren die Testate ausgestellt hat. Gleiches gilt für gewisse Positionen im Vorstand und Aufsichtsrat bei WireCard. Da werden ein paar Leute in den Knast gehen. Unser liebes Finanzamt versteht bei Bilanzfälschung keinen Spaß.

Was soll das Finanzamt dagegen haben, wenn die Zahlen zu gut sind, also zuviel Steuern bezahlt wurden? Welchen Steuerstraftatbestand soll das erfüllen, für den sich das Finanzamt interessiert? Deine Aussage hat bestenfalls Stammtischniveau. Es gibt natürlich genug andere strafrechtliche Problemchen, aber das Steuerrecht/Steuerstrafrecht dürfte hier völlig egal sein...

Was glaubst du, wer von Seiten des Staates für die Prüfung von Bilanzen zuständig ist? ;) Nennt sich auch Betriebsprüfung. Das Finanzamt kümmert sich auch noch um andere Dinge als Steuern!

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Schon witzig, daß man große jedoch einfach nachzuprüfende Positionen des Wert- und Mengengerüstes der Bilanz in Form von Bankguthaben (!) nicht stichhaltig belegen kann.

Quasi so eine Art Parmalat 2.0.

Ich will nicht der Prüfer bei EY sein, der denen in den vergangenen Jahren die Testate ausgestellt hat. Gleiches gilt für gewisse Positionen im Vorstand und Aufsichtsrat bei WireCard. Da werden ein paar Leute in den Knast gehen. Unser liebes Finanzamt versteht bei Bilanzfälschung keinen Spaß.

Was soll das Finanzamt dagegen haben, wenn die Zahlen zu gut sind, also zuviel Steuern bezahlt wurden? Welchen Steuerstraftatbestand soll das erfüllen, für den sich das Finanzamt interessiert? Deine Aussage hat bestenfalls Stammtischniveau. Es gibt natürlich genug andere strafrechtliche Problemchen, aber das Steuerrecht/Steuerstrafrecht dürfte hier völlig egal sein...

Was glaubst du, wer von Seiten des Staates für die Prüfung von Bilanzen zuständig ist? ;) Nennt sich auch Betriebsprüfung. Das Finanzamt kümmert sich auch noch um andere Dinge als Steuern!

Betriebsprüfung ist eine Prüfung der steuerlichen Sachverhalten. Für die Steuerbilanz interessieren sie sich schon.

In Deutschland prüft die DPR die IFRS Abschlüsse auf die Konformität zum Standard.

Im Falle Warecard wird sich eher Bafin und die Staatsanwaltschaft interessieren. Es geht ja um die Marktmanipulationen und Anlegerbetrug.

Auch die Börse konnte Sanktionen verhängen.

Des Weiteren können die Banken Kreditlinien kündigen, was das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit drängen könnte, was wiederum auf eine Insolvenz hinaus laufen kann.

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Schon witzig, daß man große jedoch einfach nachzuprüfende Positionen des Wert- und Mengengerüstes der Bilanz in Form von Bankguthaben (!) nicht stichhaltig belegen kann.

Quasi so eine Art Parmalat 2.0.

Ich will nicht der Prüfer bei EY sein, der denen in den vergangenen Jahren die Testate ausgestellt hat. Gleiches gilt für gewisse Positionen im Vorstand und Aufsichtsrat bei WireCard. Da werden ein paar Leute in den Knast gehen. Unser liebes Finanzamt versteht bei Bilanzfälschung keinen Spaß.

Was soll das Finanzamt dagegen haben, wenn die Zahlen zu gut sind, also zuviel Steuern bezahlt wurden? Welchen Steuerstraftatbestand soll das erfüllen, für den sich das Finanzamt interessiert? Deine Aussage hat bestenfalls Stammtischniveau. Es gibt natürlich genug andere strafrechtliche Problemchen, aber das Steuerrecht/Steuerstrafrecht dürfte hier völlig egal sein...

Was glaubst du, wer von Seiten des Staates für die Prüfung von Bilanzen zuständig ist? ;) Nennt sich auch Betriebsprüfung. Das Finanzamt kümmert sich auch noch um andere Dinge als Steuern!

Die Betriebsprüfung kümmert sich um solche Sachen nicht! Die Steuerfahndung und Strabu auch nicht.

Die Staatsanwaltschaft wird hier regelmäßig Spezialisten engagieren, also spezialisierte Kanzleien oder WP-Gesellschaften, die das Know-How und die Kapazität haben.

antworten
WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

listrea schrieb am 19.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

Naja, Quartalszahlen haben die ja veröffentlicht. Die müssen aber auch nicht testiert werden.

Sorry, das sollte nur ein Seitenhieb sein. ;-)

Was mich an der ganzen Sache nur wunder ist, dass ja niemand zu Schaden gekommen ist, außer Wirecard selber. Also zumindest so wie sie es darstellen, wurden sie von dem Treuhänder geprellt. Damit wäre die Frage, ob das Geld zweckentfremdet wurde oder es tatsächlich nur imaginär war. In letztem Falle wackelt dann aber doch das Geschäftsmodell.

Naja, ich könnte mir aktuell sogar vorstellen, dass der gesamte Betrag gar nicht existiert.

Wenn der Treuhänder sich wirklich gut bedient hätte, dann hätten sich doch eigentlich Geschäftspartner beschweren müssen, dass Ihre Zahlungen nicht ankommen oder es hätte irgendjemandem im Controlling auffallen müssen.

Wenn die ganzen Umsätze allerdings fingiert sind und gar nicht existieren ist es auch nicht überraschend, dass sich da nie irgendjemand beschwert hat.

Außerdem ist es doch schon ein bisschen komisch, dass 1,8 Mio auf Treuhandkonten = Gewinn nach Steuern seit 2012 = Kredite von Banken ist. Für mich sieht es so aus, als wären aus Bankdarlehen Umsätze generiert worden mit welchen weitere Bankdarlehen begründet wurden.

antworten
WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Eigenkapital von Wirecard per 31.12.2019 = EUR 1.923,00 Mrd.

Aha, hast du in der Bilanz nachgeschaut? :-D

Naja, Quartalszahlen haben die ja veröffentlicht. Die müssen aber auch nicht testiert werden.

Sorry, das sollte nur ein Seitenhieb sein. ;-)

Was mich an der ganzen Sache nur wunder ist, dass ja niemand zu Schaden gekommen ist, außer Wirecard selber. Also zumindest so wie sie es darstellen, wurden sie von dem Treuhänder geprellt. Damit wäre die Frage, ob das Geld zweckentfremdet wurde oder es tatsächlich nur imaginär war. In letztem Falle wackelt dann aber doch das Geschäftsmodell.

Naja, ich könnte mir aktuell sogar vorstellen, dass der gesamte Betrag gar nicht existiert.

Wenn der Treuhänder sich wirklich gut bedient hätte, dann hätten sich doch eigentlich Geschäftspartner beschweren müssen, dass Ihre Zahlungen nicht ankommen oder es hätte irgendjemandem im Controlling auffallen müssen.

Wenn die ganzen Umsätze allerdings fingiert sind und gar nicht existieren ist es auch nicht überraschend, dass sich da nie irgendjemand beschwert hat.

Außerdem ist es doch schon ein bisschen komisch, dass 1,8 Mio auf Treuhandkonten = Gewinn nach Steuern seit 2012 = Kredite von Banken ist. Für mich sieht es so aus, als wären aus Bankdarlehen Umsätze generiert worden mit welchen weitere Bankdarlehen begründet wurden.

Einen Tag vor veröffentlichung :D

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WiWi Gast

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Das Finanzamt kümmert sich genau um eine Sache: Steuern.

ast schrieb am 19.06.2020:

Schon witzig, daß man große jedoch einfach nachzuprüfende Positionen des Wert- und Mengengerüstes der Bilanz in Form von Bankguthaben (!) nicht stichhaltig belegen kann.

Quasi so eine Art Parmalat 2.0.

Ich will nicht der Prüfer bei EY sein, der denen in den vergangenen Jahren die Testate ausgestellt hat. Gleiches gilt für gewisse Positionen im Vorstand und Aufsichtsrat bei WireCard. Da werden ein paar Leute in den Knast gehen. Unser liebes Finanzamt versteht bei Bilanzfälschung keinen Spaß.

Was soll das Finanzamt dagegen haben, wenn die Zahlen zu gut sind, also zuviel Steuern bezahlt wurden? Welchen Steuerstraftatbestand soll das erfüllen, für den sich das Finanzamt interessiert? Deine Aussage hat bestenfalls Stammtischniveau. Es gibt natürlich genug andere strafrechtliche Problemchen, aber das Steuerrecht/Steuerstrafrecht dürfte hier völlig egal sein...

Was glaubst du, wer von Seiten des Staates für die Prüfung von Bilanzen zuständig ist? ;) Nennt sich auch Betriebsprüfung. Das Finanzamt kümmert sich auch noch um andere Dinge als Steuern!

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know-it-all

Kommt von KPMG bzgl Wirecard noch was?

Wie gut, dass dir das knapp 18 Monate nach dem letzten Beitrag in diesem Thread noch eingefallen ist.... ;-)

WiWi Gast schrieb am 08.12.2021:

Das Finanzamt kümmert sich genau um eine Sache: Steuern.

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