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Lebensstandard als Akademiker

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

bin der mit dem Bankerbruder. Woher weisst Du dass die mehr verdienen ? das ist normaler Sparkassentarif der für so ziemlich alle Sparkassen in Deutschland gilt ! bei Volksbanken sieht das ganz ähnlich aus. Sparkassen und Volksbanken, die das Privatkundengeschäft dominieren, würde ich nicht als "Extrembeispiele" bezeichnen. Achso die oben genannte Bezahlung bezog sich übrigens auf Westdeutschland, falls das von Belang sein sollte.

Ausnahmen sind lediglich die Großbanken, die aber meist keine Realschüler nehmen, sondern oft nur gute Abiturienten, die auch genauso gut hätten studieren können. Ein Bachelor dauert nicht länger als eine Banklehre ( unverkürzt ).

ja, verdiene fast 2500 netto in einem Konzern, allerdings mit 2,5 Jahren BE, bei Stk1. Eingestiegen bin ich mit 2100 netto.

Wenn Du nur 1800 kriegst, liegt das an Dir. Woanders bewerben, mehr Leistung zeigen als der Rest, Kontakte knüpfen, Auftreten optimieren usw...

zum Einstieg sind 1800 zwar nicht super, aber wenn man damit einen sauberen Einstieg schafft, warum nicht. Wenn man nach ein paar Jahren immer noch bei 1800 netto rumkrebst, hat man was falsch gemacht und daran sind weder Schichtführer noch Bankkaufleute schuld ...

oben sind Beispiele wo man sich mit einem Haushaltsnetteo von 4000 - 5000 netto, was bei 2 Verdienern und einer davon Wiwi durchaus gut drin ist, sich schöne Häuser leisten kann.

Wenn es halt unbedingt München sein muss, ist man selber schuld. Ich wohne in einem strukturstarken Gebiet im Westen wo die Mieten und Immopreise dennoch moderat sind. Um den selben Lebensstandard zu haben wie in München müsste ich mind 10 bis 20 k mehr pro Jahr verdienen, wobei ich, wie Du schon gesagt hast, für meine BE durchaus schon recht gut verdiene

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silv3r18

Re: Lebensstandard als Akademiker

Absolut richtig. Wenn man sich im Beruf gescheit anstellt, lohnt sich ein Studium mittel- bzw. langfristig immer.

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DAX Einkäufer

Re: Lebensstandard als Akademiker

"oh mein Gott soll ich jetzt mitleid haben ???????? dass Standard Akademikerehepaar sich keine Luxusvilla in der Innenstadt leisten kann ? soll ich gleich noch die Tafeln anrufen, die morgen gleich noch frische Brötchen mit Kaviar beschmiert vorbei bringen ?"

Vor allem dann, wenn man auch die anderen Threads durchliest. Da heißt es nämlich, dass nur Idioten eine harte 60-Stunden-Woche durchmachen. "Kluge" Akademiker arbeiten max. 40 Stunden und haben am Freitag um 12h Feierabend. Und fahren in ihr Einfamilienhaus in Bestlage und spielen mit ihren Kindern. Da 30% der Deutschen inzwischen studieren, haben 30% so ein Leben (plus deren Familien, die sie damit ernähren).

Dass dieser Traum vom Wirtschaftsparadies nicht funktioniert, ist sicherlich nicht nur mir klar!

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Der DAX-Einkäufer hat (mal wieder) sehr recht:

Durch die Akademikerschwemme sinkt das Durchschnittsniveau um einiges, und somit kommt nur ein kleiner Teil in den Genuss von höheren Gehältern und kann sich ggf. solche Immobilien leisten.
Die Formel Studium = mehr Gehalt trifft somit nicht immer zu.
Das kapieren hoffentlich auch die Politiker, die jahrelang die Hürden für ein Studium gesenkt haben, so dass nahezu jeder Trottel irgendwo einen Bachelor herbekommt und somit den Markt verwässert.

Und zu den Argumenten, dass der Handwerkerkumpel mit Ende 20 bereits ein Haus irgendwo stehen hat.
Oftmals haben die ihre Handwerkerkumpels aus den verschiedenen Bereichen (Bau, Zimmermann, Sanitär, Bodenleger) usw. "rekrutiert" und die machen das nach Feierabend und am Wochenende schwarz. Da ist ganz viel Eigenarbeit dabei. Ist ja nicht verwerflich. Das spart man ne gewaltige Stange Geld...

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Bei Banken muss man immer unterscheiden - welche Organisationsform (genossenschaftlich, Sparkassen-Giro-Verband, Raiffeisen, Privatwirtschaft usw.), welche Größe und welcher Bankbereich.

Mein bester Freund arbeitet im Konzerncontrolling einer angesehenen deutschen Privatbank, dort sind - vor allem ab Teamleiterebene - Jahreseinkommen ab 70k p.a. plus variable Bestandteile, fünf- bis sechsstellige Halteprämien für gute Mitarbeiter, Pendelzulagen, zur Verfügung Stellung von Büros in Wohnortnähe usw. absolut üblich.

D.h. auch Einsteiger mit bis zu 2 Jahren Berufserfahrung verdienen dort AT. Halte ich aber für einen Ausnahmefall. Die Sparkassen & Co. werden jedoch in den nächsten Jahren der Finanzschaden der Landesbanken schultern dürfen und haben im eigenen Haus (oft durch absolute Misswirtschaft) große Umbauaufgaben zu leisten. MA´s dieser Institute können sich n.m.M. auf äußerst magere Jahre einstellen.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

"Kinder senken den Lebensstandard auf jeden Falll nachhaltig."

Ich LIEBE BWLer.....

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

ja das sehe ich auch so. Heute kriegt wirklich fast jeder nen Fachabi nachgeworfen, war selber lange Nachhilfelehrer für Mathe und BWL und war oft sehr erstaunt, wenn Fachabiturienten teils nicht mal Prozent - oder Bruchrechnung im Ansatz beherrschten. Dank Kuschelpädagogik bekommen auch solche Leute an irgendeiner Hochschule auch noch einen Abschluss hin. Mit einem einfachen Auswendiglern-Schwerpunkt ist das auch keine Kunst. Wenn dann der Rest vom Lebenslauf das nicht ausgleichen kann ist klar, dass man damit keine Karriere macht.

@bester Freund arbeitet im Konzerncontrolling : bei privaten Banken sieht es wieder anders aus. Aber auch da verdient man ohne Studium i.d.R. keine Unsummen. Wo man ohne Studium auch mal 60 k verdienen kann, ist als Facharbeiter in der Autoindustrie, am Besten direkt beim Hersteller oder einem gut zahlendem Zulieferer. Ein Bekannter ist in so einem Betrieb Instandhalter, mit Rufbereitschaft. Da ich seine Steuererklärung kenne, weiß ich dass er so um die 60 k Brutto hat inkl. Bereitschaftsprämien, Schichtzulagen, Gewinnbeteiligung usw. Er ist übrigens erst 25, wohnt aufm Land wo man günstig Häuser kaufen kann. Er hat geplant sich mit 28 ein Haus zu kaufen, ohne Kredit. Er renoviert es dann wenn er wieder Geld auf der Seite hat, so dass er mit Anfang 30 ein abbezahltes Haus hat. Allerdings sind solche Handwerkerlöhne Ausnahmen. Normalo Handwerker bekommt das nicht. Der ein oder andere schafft es dank vernünftiger Haushaltung dennoch zu einem Haus !

ein Freund von mir ist Zimmermann. Verdient netto so 1200 Euro. Nebenbei rund 500 schwarz, das gibt er nur in Bar aus, für Auto, feiern, shoppen usw, er wohnte bis Ende 20 bei den Eltern und hat sich jetzt mit 29 ein schickes Haus mit seiner frisch geheirateten Frau gebaut.
Grundstück ist aufm Dorf, gab es vom Schwiegervater geschenkt. Da er seit 19 arbeitet und diverse Bausparverträge hat, zahlt er für den Kredit sehr wenig Zinsen. Das Haus hat er komplett alleine mit Freunden und seinem Schwiegervater hochgezogen, nur für das nötigste wurden Firmen beauftragt. Er kam auf rund 120 tsd Euro, für ein recht großes Haus, mit vielen Winkeln, Erkern, Solaranlage, hochwertiges Bad, hochwertige Böden usw. Er hatte in knapp 10 Jahren rund 50 k Eigenkapital angespart. Kredit braucht er daher nur 70 k, seine Freundin ist Verkäuferin, zusammen haben die so nicht ganz 2500 netto, so ist der Kredit schnell abbezahlt. Da sieht man mal wie mancher geschickter Hauptschüler mit Vernunft und harter Arbeit zu mehr im Leben kommt wie mancher Akademiker, der meint direkt nach dem Abschluss alles und am Besten sofort haben zu wollen ...

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Zu Geil die Kinderstory!! Kein Wunder, dass so wenig Akademiker Kinder bekommen... die BWLer nehmen einen Großteil ein! lol

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

... wie war das ??? Niveau ist keine Creme ....

"Kinder senken den Lebensstandard auf jeden Fall nachhaltig."

"Ich LIEBE BWLer....."

deine Antwort ist genauso unklug, wie der Beitrag auf den du geantwortet hast...

sorry for OT

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Und so kommen wir doch zum springenden Punkt. Wieviele Leute arbeiten bei Privatbanken und wieviele Leute arbeiten für verhältnismässig schmales Geld bei Volksbanken und Sparkassen?

Allein bei den VR-Banken und der Sparkassen- Finanzgruppe arbeiten zusammen weit mehr als 500.000 Menschen. Die grösste Privatbank (die DB, oder?) hat "gerade mal" 100.000 MA.

Lounge Gast schrieb:

Bei Banken muss man immer unterscheiden - welche
Organisationsform (genossenschaftlich,
Sparkassen-Giro-Verband, Raiffeisen, Privatwirtschaft usw.),
welche Größe und welcher Bankbereich.

Mein bester Freund arbeitet im Konzerncontrolling einer
angesehenen deutschen Privatbank, dort sind - vor allem ab
Teamleiterebene - Jahreseinkommen ab 70k p.a. plus variable
Bestandteile, fünf- bis sechsstellige Halteprämien für gute
Mitarbeiter, Pendelzulagen, zur Verfügung Stellung von Büros
in Wohnortnähe usw. absolut üblich.

D.h. auch Einsteiger mit bis zu 2 Jahren Berufserfahrung
verdienen dort AT. Halte ich aber für einen Ausnahmefall. Die
Sparkassen & Co. werden jedoch in den nächsten Jahren der
Finanzschaden der Landesbanken schultern dürfen und haben im
eigenen Haus (oft durch absolute Misswirtschaft) große
Umbauaufgaben zu leisten. MA´s dieser Institute können sich
n.m.M. auf äußerst magere Jahre einstellen.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Sparkassen sind keine repräsentativen Banken. Die bezahlen Hungerlöhne verglichen mit den Privatbanken.

@Lebensstandard
Selbstständige Handwerker und andere Selbstständige (größtenteils ohne Studium) scheinen mir den Traum vieler Akademiker zu leben, wenn ich mir mal den Thread hier durchlesen und mich links und rechts in meinem Umfeld umgucke.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Sparkassen und Volksbanken sind keine repräsentativen Banken ? dort sind aber die meisten Bürger Deutschlands Kunde ! wenn das nicht repräsentativ ist, weiß ich auch nicht. Schau Dir mal die Privatkundenstatistik an. Und selbst bei Großbanken verdient ein Bankkaufmann nicht die Welt, vllt 30 tsd zum Einstieg. Da lacht sich nen Facharbeiter bei den Autoherstellern den Arsch ab, ganz ohne viel Geld in teure Anzüge und gepflegtes Auftreten auszugeben. Trotzdem, wer geschickt haushaltet, wie mein Handwerkerfreund kommt im Leben oft zu mir als mancher Akademiker der sich für was besseres hält weil er studiert hat ....

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Jep, das Geile ist ja, dass ein Handwerker auch 5 bis 10 Jahre FRÜHER in einem Haus (etc.) LEBT. Das heißt, er konsumiert bereits in einem Großteil seines Lebens die hohe Lebensqualität - und das in einer Phase, in dem es ihm sogar noch gut geht - weil er z. B. jung ist. Ein Akademiker wird wahrscheinlich erst mit 35 anfangen zu "leben". Das macht der Handwerker bereits seit 25 bzw. 30, falls man "leben" mit Immobilie etc. gleichsetzt. Natürlich wird er langfristig nicht so viel verdienen... aber was sagt noch Keynes: "Langfristig sind wir alle tot!"

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Moment mal, hier werden immer so tolle Geschichten erzählt. ABER nur nebenher werden Geschenke und Erbe erwähnt.

Wenn ich ein Grundstück geschenkt bekomme, kann ich da auch locker ein 150.000? Haus hinflanzen. Aber sowas kann man keinesfalls mit einem Akademiker vergleichen, der nichts bekommt und ggf. noch BaFög zahlen muss.

Aber im Großraum Stuttgart zahlt man selbst in Dörfern teils Unsummen, da die Industrie nebenan ist und die Nachfrage hoch. Allein das Grundstück, das ich anpeile würde allein 500.000? kosten. Will mal sehen, welcher Handwerker das mit Anfang 30 abgezahlt hat ;)

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DAX Einkäufer

Re: Lebensstandard als Akademiker

Selbständiger Handwerker vs angestellter Akademiker = typischer Äpfel- und Birnenvergleich! Ein Selbständiger hat ein ganz anderes Arbeitsprofil, investiert einen Teil seines Geldes in Kapital, hat eine andere Altersvorsorge (nämlich gar keine) und geht auch ein anderes Risiko ein, wenn er z.B. krank ist. Wenn ich mir die ganzen Big4-Threads durchlese, in denen nach der Größe des Dienstwagens, der privaten Nutzung des Blackberry, der Abfeierung von Überstunden, der garantierten Bonuszahlung, der Weiterbildungsmöglichkeiten auf Kosten der Firma etc. gefragt wird, dann drängt sich mir nicht der Eindruck auf, dass der normale BWL-Student um jeden Preis in die Selbständigkeit drängt.

Schauen wir uns doch mal an, was angestellte Handwerker verdienen, die in etwa dieselbe Arbeit-Freizeit-Präferenz und dieselbe Risikoaversion haben wir der durchschnittliche BWL-Absolvent, der hier postet. Da steht mit 30 kein abbezahltes Haus herum.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

ja finde die Preise im Großraum Stuttgart auch sehr krass. Das Grundstücke so teuer sind liegt aber auch teils an der Topografie. Hügelige Landschaft, da kann man nicht überall bauen. Viel Industrie und gute Gehälter, niedrige Arbeitslosenquote treiben die Preise natürlich noch weiter. Teils zahlt man schon in einem schwäbischen Kaff 20 km ausserhalb der Stadt für Bauland noch fast Stuttgarter Preise. In anderen Städte sind Vororte günstiger, im Großraum Stuttgart nicht unbedingt. Mancher beliebter Vorort ist genauso teuer oder teurer wie manches Viertel von Stuttgart.

Allerdings finde ich, braucht man nicht unbedingt ein Haus wo man drum herum laufen kann um glücklich zu werden. Ich habe lieber eine schöne zentral gelegene Wohnung mit vllt noch ner Terrasse und habe dafür monatlich mehr Freiräume. Eine geräumige Wohnung, gerade wenn man selbst renoviert, gibts auch in Stuttgart in passabler Lage für gar nicht mal so viel Geld ! wenn man nicht gleich das kauft was einem ein Makler so anpreist, bekommt man selbst in Stuttgart was für 1500 Euro pro qm in passabler Lage, wo man vllt noch 100 - 200 Euro pro qm reinsteckt und anschließend eine schöne Wohnung hat. Das würde für eine 130 qm Wohnung die bei 1 - 2 Kindern und Frau durchaus reicht keine 200 tsd Euro machen, was man als Akademikerehepaar wirklich ohne weiteres abzahlen kann, gerade wenn man in Stuttgart nen gescheiten Job hat. Ich hab lieber ne schöne Wohnung in der Stadt wo ich alles um mich rum habe, statt ein Haus in einem Spiesserdorf wo um 22 Uhr die Gehwege hoch geklappt werden. Aber das ist eben Ansichtsache.

Jedenfalls ist ein Haus im Großraum Stuttgart Luxus, wenn ich selbst schon 20 - 30 km von der Stadt entfernt 400 Euro aufwärts pro qm Bauland zahle. Wenn ich mir da 250 qm Garten leiste, zahle ich dafür schon 100k aufwärts ! und das nur für vllt paar mal im Jahr grillen, ansonsten macht das doch nur arbeit. Wenn ich so sehr auf Garten stehen würde, könnt man sich nen Schrebergarten für kleines Geld zu legen. Für 100 k muss ich jedenfalls ne Weile für arbeiten !

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Nochmal zur Kinder - Frage:

Es ist tatsächlich Fakt, dass Kinder den Lebensstandard nachhaltig, d.h. langfristig, senken:

Es fallen deutlich höhere Ausgaben (Universität, Kinderbetreuung, evtl Putzfrau, anderes Wohnumfeld, Spielzeug, später Auto, Führersein, etc.) an. Dazu kommt ein höheres Stressniveau. In der Anfangszeit kann man nicht mehr durchschlafen, die Wohnung wird beschädigt, der Autoinnenraum beschmutzt, etc. pp.

Die Ausgaben könnten ohne Kinder in schönere Autos, Urlaube, Kleidung etc. investiert werden. Das erhöht den Lebensstandard. Nicht zu vergessen, dass das Umfeld attraktiver ist (mehr Ordnung in der Wohnung, im Auto etc.).

Der Verdienstausfall und schlechtere Karriereaussichten für die Frau sind auch ein wesentlicher Punkt!
Wenn man von weichen und emotionalen Faktoren absieht, kann ich keine objektiven Gründe für den Kinderwunsch feststellen.

Ich rate daher zur Optimierung des Lebensstandards zu einer kinderlosen Ehe mit zwei Doppelverdienern.

Wie die "weichen/emotionalen" Faktoren kompensiert werden, ist eine individuelle Entscheidung. Ggf. mit Haustieren. Der Trend geht nun mal in meine Richtung, d.h. ich spreche für die schweigende Mehrheit!

Grüße
dxz

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checker

Re: Lebensstandard als Akademiker

Ok, ein glück das ich nochmal zusammengefasst habe was rausgekommen war. - Jetzt trifftet der Thread total ab ;)

DAXEinkäufer hatte schon recht. Allerdings kann man hier und anderswo im Forum schön sehen, wie sich die vielen Akademiker ihren Lebensstandard schön reden - ala: "ein Haus ist Luxus..."

Das lässt hoffen, dass die die versuchen "mehr" zu erreichen doch noch das von Ihnen gewünschte Niveau erreichen ohne sich aufzureiben.

Das mit den Kindern finde ich zu geil!

  • Als ob Lebensqualität ausschließlich aus Geld besteht! Arme Leute...

Aber zum Glück sehen das neben mir noch ein paar mehr so.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Es geht nicht darum, ob ein Handwerker (Facharbeiter!) sein Haus abbezahlt hat, sondern, dass er wesentlich früher darin lebt und somit eher ein schönes Haus "konsumiert". Naja, in Stuttgart wollt ich auch nicht leben... VIEL ZU TEUER!!!

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

@checker : was ist daran "schön geredet" wenn ich sage ein Haus in Stuttgart oder München oder deren Vororten ist Luxus ! um sich dort ein Haus leisten zu können muss man laut Studien erheblich mehr ( genaue Zahl müsste ich googlen ) als das lokale Durchschnittsgehalt verdienen. Andere Teile Deutschlands, gerade im Osten aber teils auch am Niederrhein, da reicht sogar ein Einkommen was leicht unter dem Durchschnitt ist um sich ein Haus leisten zu können.

Daher ist ein Haus in den genannten Regionen, welche keine abschließende Liste sein soll, FFM gehört sicher auch dazu, eben Luxus.

Normalo wohnt in solchen Städten in Miete, Besserverdienende in einer Eigentumswohnung, wirkliche Gutverdiener wie hohe leitende Angestellte oder erfolgreiche Selbständige in einem Haus.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Macen wir uns nix vor. Ein guter Handwerker, ob angestellt oder selbstständig gehts um längen besser als dem Durchschnittsakademiker. Den 90 Prozent aller Akademiker machen keine steile Karriere in hinsicht auf das jeweilige Lohnniveau. Ist halt Fakt. Redet euch bloß den

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

ich baue momentan ein haus. kosten: 230.000,- euro. ich habe ein unterhaltspflichtiges kind mit einer anderen frau und meine jetzige frau steht kurz vor der entbindung. nun könnte man meinen, dass 230.000 euro ja unglaublich günstig ist, nur, kommt es ja auch darauf an, wo man lebt. in meiner region herrscht kaum arbeitslosigkeit, nur ist das lohnniveau hier extrem niedrig. ich bin akademiker, meine frau normale angestellte. wir haben gar keine andere wahl, als das eine frau in 1 jahr wieder arbeiten geht. mit meinem einkommen alleine kann ich das haus nicht finanzieren. wir leben nicht in luxus. wir waren in all den jahren nur 1 mal im urlaub (griechenland, da günstig gebucht) und sonst nur mal 1 wochenende im umkreis von 200 km. mein chef verweigert eine vernünftige bezahlung. ein umzug in eine andere region kommt nciht mehr in frage. trotz vollbeschäftigung ist es hier sehr schwer, eine neue stelle als kaufmann zu bekommen.

jedoch bin ich mit meinem lebensstandard ansonsten zufrieden. würde aber gerne mehr sparen können. meine frau und ich kommen beide aus normalen arbeiterfamilien und kennen luxus nicht. entpsrechend vermissen wir das auch ncht. was uns hier aber fehlt, ist die begebenheit der fehlenden fairen bezahlung. mir bleibt die hoffnung, dass sich das hier bald ändert. das licht, das am ende des tunnels zu sehehen ist, ist zumindest hier kein d-zug. ;-)

ansonsten: wer mercedes will, soll ihn fahren. wer einen ferrari will, soll entsprechend darauf hinarbeiten. mir reicht der normale mittelklassewagen und ich hoffe, dass ich ihn mir irgendwann mal leisten kann (als neuwagen).

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

nein einem durchschnittlichem, angestellten Handwerker geht es nicht besser als einem Durchschnitts Akademiker ( wenn wir von Wiwis sprechen ). Schaut euch die Zahlen des stat. Bundesamtes mal an, da verdient ein gelernter Arbeiter im Schnitt weniger als ein Wiwi.

Dennoch : ein guter Handwerker der in der Industrie als Festangestellter tätig ist, hat mit gelegentlich WE Arbeit, vllt Montageeinsätze auswärts oder Schichtarbeit schon mit 20 ein sehr gutes Gehalt. Bis der Akademiker fertig ist mit dem Studium, kann ein Industriearbeiter schon ein hübsches Sümmchen Eigenkapital gespart haben, während der Akademiker Schulden aus dem Studium hat.

Normalo Handwerker, wie mein Freund der auf dem geschenkten Grundstück gebaut hat, können von Industriearbeiter Löhnen nur träumen. Aufm Bau oder in einem kleinen Handwerksbetrieb ohne Tarifbindung gibts bei Stk 1 1000 bis 1500 netto, selbst in Süddeutschland. Mit viel BE und Überstunden vllt etwas mehr.

Hier nochmal die Studie, wieviel % des lokalen Durchschnitteinkommens man verdienen muss um sich ein Haus leisten zu können. ( Randbedingung : Tilgung + Zins sollen monatlich 35 % des Nettos betragen )

in München braucht man das Doppelte des dort sowieso schon hohen Durchschnittverdienstes um sich ein Haus leisten zu können ! daher bleibe ich dabei und sage, ein Haus in solchen Gegenden, S, M oder FFM ist und bleibt auch für Akademiker nun mal Luxus !

die Studie :

http://wirtschaft.t-online.de/-eigenheim-in-vielen-gegenden-reicht-durchschnittseinkommen/id_21454790/index

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Ein objektiver Grund für Kinder könnte vielleicht auch der sein, dass man die Ausrottung der menschl. Rasse verhinden möchte??!!

Aber mal im Ernst, die Wörter Kind und objektiv gehören eh nicht in einen Satz. Kinder sind ein emotionales Thema, die finanzielle Frage ist dann nicht, ob man sich dann noch den Benz leisten kann, sondern ob man dem Kind das bieten kann, was man für richtig hält. Wer es anders sieht, sollte bitte keine Kinder in die Welt setzen, denn leider hungern auch viele von diesen täglich :(.

Schließlich liegt es doch in unserer Natur sich fortzupflanzen. Die Natur hat das schon so eingerichtet, nur hat sie leider den Notfallplan vergessen. Denn sie hat ja auch nicht damit gerechnet, dass in 65 Mio. Jahren der Mensch auf Kinder verzichtet, in einer Blechbüchse fährt und den Lebensraum vieler Lebewesen zerstört. Aber wer weiß, vielleicht kommt dies Jahr dann doch Plan B zum tragen :D

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

An die BWLer, welche sich Kinder "anschaffen" wollen: Kindern finanzieren Euch die Rente! Aber BITTE: "Schafft" Euch nicht Kinder aus monetären Gründen an!!!

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checker

Re: Lebensstandard als Akademiker

Lounge Gast schrieb:

@checker : was ist daran "schön geredet" wenn ich
sage ein Haus in Stuttgart oder München oder deren Vororten
ist Luxus ! um sich dort ein Haus leisten zu können muss man
laut Studien erheblich mehr ( genaue Zahl müsste ich googlen
) als das lokale Durchschnittsgehalt verdienen. Andere Teile
Deutschlands, gerade im Osten aber teils auch am Niederrhein,
da reicht sogar ein Einkommen was leicht unter dem
Durchschnitt ist um sich ein Haus leisten zu können.

Daher ist ein Haus in den genannten Regionen, welche keine
abschließende Liste sein soll, FFM gehört sicher auch dazu,
eben Luxus.

Deutschland besteht doch nicht nur aus München, Stuttgart oder FFM.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Kurz gesagt: du tust mir leid...

Du kannst dir ja dann Bilder vom 1. Schultag deiner Katzen an die Wand hängen und den Katzen-Enkelkindern zeigen, wenn sie zu Besuch kommen.

Kompensiert ein Hundegebell für das erste "Papa" eines Kindes? Wohl kaum

Lounge Gast schrieb:

Nochmal zur Kinder - Frage:

Es ist tatsächlich Fakt, dass Kinder den Lebensstandard
nachhaltig, d.h. langfristig, senken:

Es fallen deutlich höhere Ausgaben (Universität,
Kinderbetreuung, evtl Putzfrau, anderes Wohnumfeld,
Spielzeug, später Auto, Führersein, etc.) an. Dazu kommt ein
höheres Stressniveau. In der Anfangszeit kann man nicht mehr
durchschlafen, die Wohnung wird beschädigt, der Autoinnenraum
beschmutzt, etc. pp.

Die Ausgaben könnten ohne Kinder in schönere Autos, Urlaube,
Kleidung etc. investiert werden. Das erhöht den
Lebensstandard. Nicht zu vergessen, dass das Umfeld
attraktiver ist (mehr Ordnung in der Wohnung, im Auto etc.).

Der Verdienstausfall und schlechtere Karriereaussichten für
die Frau sind auch ein wesentlicher Punkt!
Wenn man von weichen und emotionalen Faktoren absieht, kann
ich keine objektiven Gründe für den Kinderwunsch feststellen.

Ich rate daher zur Optimierung des Lebensstandards zu einer
kinderlosen Ehe mit zwei Doppelverdienern.

Wie die "weichen/emotionalen" Faktoren kompensiert
werden, ist eine individuelle Entscheidung. Ggf. mit
Haustieren. Der Trend geht nun mal in meine Richtung, d.h.
ich spreche für die schweigende Mehrheit!

Grüße
dxz

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

diese schweigende Mehrheit wird auch die Partnerin nur nach dem Gesichtspunkt Geld auswählen, wenn man der Argumentation folgt...

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Lounge Gast schrieb:

Kurz gesagt: du tust mir leid...

Du kannst dir ja dann Bilder vom 1. Schultag deiner Katzen an
die Wand hängen und den Katzen-Enkelkindern zeigen, wenn sie
zu Besuch kommen.

Kompensiert ein Hundegebell für das erste "Papa"
eines Kindes?

Nein, ich hänge mir dann lieber ein Bild vom Porsche an die Wand. Mir ist es doch eher egal, ob jemand "Papa" sagt...

Ist natürlich alles eine individuelle Entscheidung. Aber wenn man den Lebensstandard optimieren möchte, sollte man von Kindern Abstand nehmen. Wie gesagt, es ist auch eine Zeitfrage.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

@dxz: viel Spaß, wir werden aussterben :)

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

  1. Bei solchen Leuten die sagen Kinder senken den Lebensstandard sollten im Alter nur die mindest Rente erhalten. Und die Rentner die Kinder hatten, für jedes Kind 150 ? mehr.
  2. Dieses Geschwätz das es die Handwerker ach so gut haben. Ich schätze das 95% der Leute hier keine Woche auf dem Bau aushalten. Siehe Thread "Nicht leistungsfähig genug". Ich habe während dem Studium auf dem Bau gearbeitet. Da bist du nach 10-12std am Tag bei einer 6 Tage woche im Sommer wirklich K.O. Da ist ein 10-12 Std. Tag im Büro Urlaub gegen.
  3. Die Handwerker ziehen früher in ein Haus, weil sie mit 16 angefangen haben zu arbeiten, der größte Teil des Einkommens Schwarz ist, und die Rente die sie später erhalten werden zu nicht viel reichen wird. Zumal die meisten Handwerker mit Anfang 50 starke Gesundheitliche Probleme bekommen.

Zusammengefasst einem Wiwi geht es vllt. Finanziell gegenüber einem Handwerker nicht viel besser. Aber man muss auch bedenken was man in der Zukunft davon hat. Ich hab lieber ein paar Euro weniger und bin dafür im Alter noch Fit, als das ich im Alter Rücken und Knieprobleme habe.

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Meine Freundin und ich sind beide Akademiker (Haushaltsnettoeinkommen ca. 4,5 k). Ich würde derzeit nie auf die Idee kommen, ein Kind in die Welt zu setzen.
Stellt Euch mal vor, wir verlieren beide unsere Jobs. Das kann ganz schnell gehen. In so unsicheren Zeiten halte ich es für extrem verantwortungslos, wenn man ein Kind bekommt, ohne eine entsprechende Rücklage für den genannten Ernstfall. Und die dürften wohl die wenigsten haben !!!!

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WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

So ein Qutasch. Das Rentenssystem von heute steht kurz vor dem Aus.
Und wer bei einem Nettoeinkommen von 4,5 k keine Kinder bekommen will, nur weil er Angst hat er könnte seinen Job verlieren tut mir wirklich nur Leid. Armes Deutschland. Natürlich möchte man seinen Kindern etwas bieten, aber in deutschland muss im Worst Case niemand seine Kindern abgeben aus finanziellen Gründen.
Sonst dürften ja bald nur noch Beamte Kinder bekommen, da alle anderen ja nicht wissen ob sie ihren Job verlieren könnten.

Leute, fangt an zu leben und vor Allem genießt euer Leben. Ob nun mit oder ohne Kinder ist ja jedem selbst überlassen, aber Geld ist nicht alles im Leben und vor allem mit einhergehend ist der in dieem Forum beschriebene optimale Karriereweg nicht alles.
Ich habe immer das gemacht worauf ich Lust hatte und bin gut damit gefahren.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Zu abgefahren die Diskussion! Ihr kassiert 4500 EUR NETTO und haltet den Kinderwunsch vor diesem Hintergrund für extrem verantwortungslos!?!? Ich glaube, hier hat jemand Angst vor Verantwortung. MEINE Kinder sollen deine Rente NICHT bezahlen bzw. den Karren aus dem Dreck ziehen, nur weil ihr zu feige seid. Hier ruft die "German Angst" ja abstruse Dinge hervor! Fahrt ich mal ruhig mit einem Porsche umher, das Lächeln eines Kindes ersetzt alles!

Im Übrigen kein Wunder, dass so viele Akademiker keine Kinder bekommen. Viiiel zu materialistisch... es geht nur noch ums Geld! Dafür ist das Leben zu kurz liebe Leute, vllt. erinnert ihr euch auf dem Sterbebett daran!

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Mein perfekter Lebenstandard definiert sich wie folgt:

  • Intakte Familie
  • Freunde
  • Mittelklasse Haus/Auto
  • Freizeit
  • sicherer und erfüllender Job

DAS ist mein Wunsch! Ihr auch Maslows Bedürfnispyramide drüberlegen. Im Übrigen: Völlig krasse Vorstellungen hier. Liebe Leute, die Konsum-/Medienlandschaft erschafft ein Bild, welches hier viele als das Ideal ansehen. Ich muss euch leider enttäuschen. Das Ideal ist eine Illusion. Nein, ihr werdet nicht glücklicher sein, und nein, euer Leben macht deshalb nicht MEHR Sinn. Ihr werdet nur zu Arbeitsmaschinen die in ihrer kurzen Freizeit einen Konsumkick als Ersatzdroge brauchen. Und da muss eine Porsche her. Aber soll das ein Lebensziel sein? Definiert euch anders!

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Lounge Gast schrieb:

So ein Qutasch. Das Rentenssystem von heute steht kurz vor
dem Aus.

"Kurz vor dem Aus stehen" klingt wie ein plötzliches abruptes Ende.
So wird es aber nicht kommen. Wäre ja auch fies, wenn die heutigen Rentner, die ihrerseits ein Leben lang gezahlt haben, plötzlich nichts mehr bekommen. Und da die Rentner in Gesamtheit eine riesige Wählergruppe darstellen, wird keine Regierungspartei gerne an dieses Thema rangehen...

Stattdessen werden schleichend die Leistungen (also das Rentenniveau) immer weiter gekürzt, so dass die private Vorsorge noch viel wichtiger werden wird als es sie derzeit ohnehin schon ist. Der Prozess des Ablebens des heutigen Systems wird sich also noch über mindestens 40 Jahre hinziehen und das Ende wird meiner Meinung nach definitiv nicht abrupt sein, sondern schleichend.

Und wer bei einem Nettoeinkommen von 4,5 k keine Kinder
bekommen will, nur weil er Angst hat er könnte seinen Job
verlieren tut mir wirklich nur Leid. Armes Deutschland.

Genau das habe ich mir auch gedacht. Echt lächerlich die Argumentation. Das Risiko, dass beide Partner den Job verlieren und mittel-/langfristig ohne Beschäftigung bleiben, ist bei der derzeitigen Beschäftigungslage sehr gering und die konjunkturellen Aussichten hellen sich ja bereits wieder auf.
Außer natürlich man hockt irgendwo auf dem Dorf, hat dort einen Job und ist auch nicht bereit mal ein paar Kilometer zur Arbeit zu fahren. In dem Fall ist man natürlich in einer höheren "Risikoklasse".

Natürlich möchte man seinen Kindern etwas bieten, aber in
deutschland muss im Worst Case niemand seine Kindern abgeben
aus finanziellen Gründen.
Sonst dürften ja bald nur noch Beamte Kinder bekommen, da
alle anderen ja nicht wissen ob sie ihren Job verlieren
könnten.

Leute, fangt an zu leben und vor Allem genießt euer Leben. Ob
nun mit oder ohne Kinder ist ja jedem selbst überlassen, aber
Geld ist nicht alles im Leben und vor allem mit einhergehend
ist der in dieem Forum beschriebene optimale Karriereweg
nicht alles.
Ich habe immer das gemacht worauf ich Lust hatte und bin gut
damit gefahren.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Die Zeiten waren schon immer unsicher, dass ist kein Argument.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Und Arbeitslosigkeit kann man vorbeugen, wenn man etwas Vermögen auf der hohen Kante hat. Vor allem mit 4,5k Netto düfte trotz Konsums noch etwas übrig bleiben.

Außer natürlich man geht davon aus, dass man nie wieder einen Job findet :(.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Ui, du bist ja ein ganz doller Hecht, dann viel Spaß noch mit deinem Porsche.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kurz gesagt: du tust mir leid...

Du kannst dir ja dann Bilder vom 1. Schultag deiner
Katzen an
die Wand hängen und den Katzen-Enkelkindern zeigen, wenn
sie
zu Besuch kommen.

Kompensiert ein Hundegebell für das erste "Papa"
eines Kindes?

Nein, ich hänge mir dann lieber ein Bild vom Porsche an die
Wand. Mir ist es doch eher egal, ob jemand "Papa"
sagt...

Ist natürlich alles eine individuelle Entscheidung. Aber wenn
man den Lebensstandard optimieren möchte, sollte man von
Kindern Abstand nehmen. Wie gesagt, es ist auch eine Zeitfrage.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Selbst in der großen Depression (1929) (also DIE WIRTSCHAFTSKRISE schlechthin) waren 25% Arbeitslos. Das heißt 75% hatten einen Job!!! Wie wahrscheinlich ist es, dass BEIDE bei den 25% landen?

antworten
checker

Re: Lebensstandard als Akademiker

Lounge Gast schrieb:
...

Stellt Euch mal vor, wir verlieren beide unsere Jobs. Das
kann ganz schnell gehen. In so unsicheren Zeiten halte ich es
für extrem verantwortungslos, wenn man ein Kind bekommt, ohne
eine entsprechende Rücklage für den genannten Ernstfall. ...

Ich glaube in der ganzen Menschheitsgeschichte waren die Zeit noch nie so sicher wie in den letzten 50 Jahren.

Wie hoch sollen denn diese Rücklagen sein? Ein einfaches Jahresgehalt? Ein 5-faches? Ein 10-faches? - Wenn dein Leben gut verläuft ,kannst du dann mit 60 mal über Kinder nachdenken. Das ist doch Unsinn.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Meine Eltern hatten in meiner Schulzeit gemeinsam rund 2,5k Netto, wenn man das inflationsbereinigt in heutige Euro umrechnet. Ich habe noch eine jüngere Schwester und uns hat es an nichts gefehlt. An der Ostsee braucht man nicht unbedingt Urlaub und eine Vierraumwohnung reicht vollkommen aus. In meiner derzeitigen Ausbildung sehe ich den Unterschied zu denen, deren Eltern deutlich mehr verdienen und in welcher Weise die Kinder davon profitieren. Ich muss meine Miete während des Studiums selbst zahlen, Klamotten fürs Büro kaufen usw.

Das ist aber auch der einzige Nachteil, den ich aus meiner Herkunft sehe. Es ist auch nur ein materieller, was es weniger schlimm macht. Wenn meine Eltern es hinbekommen haben, mich zu einem einigermaßen vernünftigen Menschen zu erziehen, der mehr Wert auf Familie als auf Geld und Co. legt, und dafür nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung hatten, dann macht es mich schon ziemlich traurig, wenn einige hier mit 4,5k Angst davor haben, ein Kind in die Welt zu setzen.

Seinen Job kann man immer verlieren. Bei der Arbeitsagentur soll die Akademikerdichte aber ziemlich gering sein. Ich habe für mich einen guten Kompromiss gefunden. Banktarif im öffentlichen Dienst und keine Sparmaßnahmen in Sicht. Könnte theoretisch jeder machen, aber es müssen ja ein Ferrari und 100k im Jahr sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Naja, das mit 4500 NETTO und keine Kinder sagt doch nur Folgendes:

Geld > Familie

Das ist eine Einstellung, welche individuell nachvollziehbar, gesellschaftlich aber ein Unding ist!

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Auf der Welt leben 1,2 x so viele Menschen wie diese dauerhaft verkraften kann. Menschen gibt es also genug. Eigentlich müsste man Kinder aus Drittweltländern adoptieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

auch interessant ist, dass in fast allen Ländern die Korrelation gilt : je mehr Geld, je weniger Interesse an Kindern. Ausgenommen die absolute Oberschicht, dort gehört es seit jeher zum guten Ton, Kinder zu haben. Damit meine Vorstandsfamilien, Großindustrielle etc.

Ansonsten hat ein sagen wir ein Paar wo er KFZ-Mechaniker und sie Frisöse ist eher Kinder als ein BWLer Paar.

Wo ich allerdings einigen hier recht geben muss ist, dass es sich als Akademiker nicht wirklich lohnt in einer Stadt wie München zu leben.

Weil dort ist nämlich schon ein Reihenhäusschen Luxus. Dann lieber schauen dass man irgendwo aufm Land in einer mittelgroßen Stadt einen guten Job findet. Damit lebt es sich deutlich besser.

Für ein Leben wie von checker Beschrieben in Köln, Hamburg, Düsseldorf, München, Stuttgart oder FFM da braucht es schon mind. ein 100 k Bruttohaushaltseinkommen.

In vielen ländlichen Regionen kriegt man so einen Lebensstil teils mit unter 50 k Bruttohaushaltseinkommen hin.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Besucht dich dein Porsche auch später wenn du mal alt bist?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kurz gesagt: du tust mir leid...

Du kannst dir ja dann Bilder vom 1. Schultag deiner
Katzen an
die Wand hängen und den Katzen-Enkelkindern zeigen, wenn
sie
zu Besuch kommen.

Kompensiert ein Hundegebell für das erste "Papa"
eines Kindes?

Nein, ich hänge mir dann lieber ein Bild vom Porsche an die
Wand. Mir ist es doch eher egal, ob jemand "Papa"
sagt...

Ist natürlich alles eine individuelle Entscheidung. Aber wenn
man den Lebensstandard optimieren möchte, sollte man von
Kindern Abstand nehmen. Wie gesagt, es ist auch eine Zeitfrage.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Nein, wenn ich alt bin, brauche ich den Porsche nicht mehr - auf Mallorca kann man gut zu Fuß gehen...

Vielleicht besuchen Deine Kinder Dich ja im Altenheim - ab und zu mal. Glaubst Du ernsthaft, die interessieren sich für Dich wenn Du dann mal dement bist?

Altersvorsorge kostet v.a. Geld. Das Geld, das fehlt, wenn man es den Kindern geben muss. Dann lieber souverän, unabhängig und reicher.

Gruß
dxz

Lounge Gast schrieb:

Besucht dich dein Porsche auch später wenn du mal alt bist?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kurz gesagt: du tust mir leid...

Du kannst dir ja dann Bilder vom 1. Schultag deiner
Katzen an
die Wand hängen und den Katzen-Enkelkindern zeigen,
wenn
sie
zu Besuch kommen.

Kompensiert ein Hundegebell für das erste
"Papa"
eines Kindes?

Nein, ich hänge mir dann lieber ein Bild vom Porsche an
die
Wand. Mir ist es doch eher egal, ob jemand
"Papa"
sagt...

Ist natürlich alles eine individuelle Entscheidung. Aber
wenn
man den Lebensstandard optimieren möchte, sollte man von
Kindern Abstand nehmen. Wie gesagt, es ist auch eine
Zeitfrage.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Ich denke, die Entscheidung für Kinder sollte jedem selbst überlassen sein. Wir haben uns bewußt für Kinder entschieden und haben mittlerweile zwei (5 und 2).

Es stimmt, dass man auf sehr viel verzichtet, sowohl freizeit- als auch geldtechnisch. Wahrscheinlich würde uns unterm Strich ein 911er Cabrio billiger kommen als die beiden.

Andererseits: Ohne Nachwuchs sang- und klanglos abtreten wollte ich auch nicht. Bei unserem ersten war ich 32 und meine Frau 29. Da lässt die Party-Frequenz eh langsam nach.

Mittlerweile sind sogar diejenigen aus unserem Bekanntenkreis, die früher am lautesten gegen Kinder und immer die letzten auf Parties waren, Eltern. So ändern sich die Zeiten...

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Falls du nich zu Fuß gehen kannst.

Kommt darauf an welches Verhältnis man zu Kindern aufbaut. Wenn man nur auf materielle Sachen und Geld schielt, dann werden wohl sicher auch die Kinder gefühlslos. Ich werde meine (hoffentlich nie) dementen Eltern nicht allein im Altersheim vegetieren lassen. Ist Erziehungssache. Aber so ein Porsche ist da pflegeleichter.

Lounge Gast schrieb:

Nein, wenn ich alt bin, brauche ich den Porsche nicht mehr -
auf Mallorca kann man gut zu Fuß gehen...

Vielleicht besuchen Deine Kinder Dich ja im Altenheim - ab
und zu mal. Glaubst Du ernsthaft, die interessieren sich für
Dich wenn Du dann mal dement bist?

Altersvorsorge kostet v.a. Geld. Das Geld, das fehlt, wenn
man es den Kindern geben muss. Dann lieber souverän,
unabhängig und reicher.

Gruß
dxz

Lounge Gast schrieb:

Besucht dich dein Porsche auch später wenn du mal alt
bist?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kurz gesagt: du tust mir leid...

Du kannst dir ja dann Bilder vom 1. Schultag
deiner
Katzen an
die Wand hängen und den Katzen-Enkelkindern
zeigen,
wenn
sie
zu Besuch kommen.

Kompensiert ein Hundegebell für das erste
"Papa"
eines Kindes?

Nein, ich hänge mir dann lieber ein Bild vom
Porsche an
die
Wand. Mir ist es doch eher egal, ob jemand
"Papa"
sagt...

Ist natürlich alles eine individuelle Entscheidung.
Aber
wenn
man den Lebensstandard optimieren möchte, sollte
man von
Kindern Abstand nehmen. Wie gesagt, es ist auch eine
Zeitfrage.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

90% der Leute die hier von Ihrem ach so tollen Einkommen schreiben und keine Kinder bekommen wegen dem Lebensstandart haben
1) nicht das Gehalt was Sie angeben und
2) nicht verstanden was im Leben zählt...

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Nun, ich hatte mit 28 meinen ersten Jaguar.

Für 11t EUR gebraucht gekauft, denn für nen neuen Golf fehlte mir das Geld.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Ich denke ohne eine gute Erbschaft sind die beiden Urlaube, Haus, mehrere Kinder, Autos und Vorsorge kaum möglich. Die meisten, die es sich leisten können, haben doch von ihren Eltern das Startkapital erhalten haben.
Falls du das nicht hast, dann hast du wenigstens die Gewissheit, dass es deinen Kindern gut gehen wird (finanziell) und das ist doch sogar um einiges erstrebenswerter.

antworten
WiWi Gast

Re: Lebensstandard als Akademiker

Ich habe auch einen - X300.

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