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Re: Wie viel spart ihr und wofür?

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

Vor der ersten Million gehe ich nicht zurück nach Deutschland, später möchte ich meiner Mutter damit ausreichend Absicherung in der Rente bieten können und selber vorzeitig in Rente gehen.

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

von dem geld muss ich ein ganzes jahr leben

Dann sieh zu, dass du schnell mit dem Studium fertig wirst ;)

Warum sollte dem so sein?

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

Du hast die 100qm Penthouse Wohnung im Stadtzentrum und die zwei Autos noch vergessen :-)

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know-it-all

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

[...]

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

Okay. Und du meinst jeder Mitte-Zwanziger, der in der Schweiz lebt, ist in der Lage 100.000 EUR im Jahr zu sparen? Oder liegt es vielleicht daran, dass du irgendetwas ganz besonders gut kannst, oder eben viel Glück im Lebenslauf hattest, dass du dort soviel verdienst und damit auch viel sparen kannst?

Du merkst schon - bitte in Zukunft nicht anhand von Einzelbeispielen allgemeine Schlussfolgerungen ziehen ("ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet").

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

Aua.

Das hat sehr nah am Zuhause getroffen.

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

Naja vielleicht werden Wohnung oder Haus ja mal erreichbar teuer ;) Man kann auch noch mit Mitte 40 bis 50 ein Haus oder eine Wohnung kaufen. Falls bis dahin absehbar ist, dass die Kinder raus sind, umso besser. Denn im Alter braucht man keine 140qm und 6 zimmer. Die ebenerdige 85qm 3 Zimmer Bude reicht da auch ;)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

Erklärt auch, warum Deutschland eins der wohlhabendsten Länder ist, aber wir bzgl. Vermögen sogar hinter Spanien und Griechenland liegen.

Bezweifle, dass Leute in anderen Ländern so oft auswärts essen gehen, so oft irgendwo hinreisen (außerhalb Europas natürlich, sonst ist es ja langweilig) und so viel auf Markenklamotten achten.

Aber ob das natürlich richtig oder falsch ist, ist jedem selbst überlassen. Man kann ja nicht wissen, wie lange man lebt. Dann war das Sparen für die Katz

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

Aua.

Das hat sehr nah am Zuhause getroffen.

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

6k Netto. 2k im Monat für nen Haus tilgen ja jetzt nicht zu viel verlangt. 20 Jahre abzahlen, dann haste dein Eigenheim (500k).

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

Aua.

Das hat sehr nah am Zuhause getroffen.

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

So ein Blödsinn. Ich verdiene 5k Netto und habe mir trotzdem eine Dachterassenwohnung in München leisten können.

Zahle 1,6k Kredit+Tilgung im Monat dafür. Das ist mit deinem Gehalt locker machbar und alles andere als "unerreichbar teuer".

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

6k Netto. 2k im Monat für nen Haus tilgen ja jetzt nicht zu viel verlangt. 20 Jahre abzahlen, dann haste dein Eigenheim (500k).

Schonmal was von Zinsen gehört??

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Aua.

Das hat sehr nah am Zuhause getroffen.

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

So ein Blödsinn. Ich verdiene 5k Netto und habe mir trotzdem eine Dachterassenwohnung in München leisten können.

Zahle 1,6k Kredit+Tilgung im Monat dafür. Das ist mit deinem Gehalt locker machbar und alles andere als "unerreichbar teuer".

Wieviel Jahre hast Du Dich dafür verschuldet? Wieviel Erbschaft flossen als Eigenkapital rein? mit 1600k monatlich hast Du dann aber nur eine 50 qm Wohnung im 20 km Radius? Eine Innenstadtwohnung mit 3-4 Zimmern fordern schon etwas mehr Einsatz...

Gehen tut es sicherlich noch so grad, allerdings will sich doch keiner bis zur Rente verschulden! Und dann noch für eine popelige Wohnung!

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bwlnothx

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

So ein Blödsinn. Ich verdiene 5k Netto und habe mir trotzdem eine Dachterassenwohnung in München leisten können.

Zahle 1,6k Kredit+Tilgung im Monat dafür. Das ist mit deinem Gehalt locker machbar und alles andere als "unerreichbar teuer".

Moment. Einen Kredit bekommen und sich etwas leisten können sind zwei unterschiedliche Dinge. Interessant wäre es zu wissen, wie hoch der Kaufpreis war und wie hoch deine Restschuld nach 15-20 Jahren noch ist.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

know-it-all schrieb am 02.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

[...]

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

Okay. Und du meinst jeder Mitte-Zwanziger, der in der Schweiz lebt, ist in der Lage 100.000 EUR im Jahr zu sparen? Oder liegt es vielleicht daran, dass du irgendetwas ganz besonders gut kannst, oder eben viel Glück im Lebenslauf hattest, dass du dort soviel verdienst und damit auch viel sparen kannst?

Du merkst schon - bitte in Zukunft nicht anhand von Einzelbeispielen allgemeine Schlussfolgerungen ziehen ("ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet").

Es geht doch hier um die relative Wahrscheinlichkeit. Natürlich ist das nicht der Regelfall, aber in der Schweiz wirst du wesentlich mehr Leute in ihren 20ern finden als in Deutschland, bei denen das der Fall ist.

Es könnten auch 50.000 oder 20.000 EUR sein, im Schnitt wirst du das in der Schweiz einfacher als in Deutschland sparen können.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Mein erstes Sparziel ist mein "persönliches Grundeinkommen".

Das ist der Betrag in einem Depot, der mir bei 3% Verzinsung nach Steuern bis zur Rente mit 67 Jahren 1.200 Euro im Monat einbringt plus 1,5% Inflation/Jahr und ab 67 das, was ggf. unter Berücksichtigung der bisherigen Rentenansprüche dazu noch fehlt.

Das Ziel ist durchaus erreichbar, die Frage ist in welchem Alter.

Es ist dann auch nicht "vorbei", auf dem Level möchte ich nicht leben (KV und PV gehen ja noch weg), aber es ist das, was oft als angemessener Betrag für ein "bedingungsloses Grundeinkommen" genant wird, das die grundsätzliche Existenz abdeckt und Erwerbsarbeit dadurch optional macht. ALG II & Co werden mich ab da den Rest meines Lebens (sehr wahrscheinlich) nicht mehr tangieren.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Aua.

Das hat sehr nah am Zuhause getroffen.

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

So ein Blödsinn. Ich verdiene 5k Netto und habe mir trotzdem eine Dachterassenwohnung in München leisten können.

Zahle 1,6k Kredit+Tilgung im Monat dafür. Das ist mit deinem Gehalt locker machbar und alles andere als "unerreichbar teuer".

Wieviel Jahre hast Du Dich dafür verschuldet? Wieviel Erbschaft flossen als Eigenkapital rein?

Der Mann stellt die richtigen Fragen!!

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

bwlnothx schrieb am 02.11.2020:

So ein Blödsinn. Ich verdiene 5k Netto und habe mir trotzdem eine Dachterassenwohnung in München leisten können.

Zahle 1,6k Kredit+Tilgung im Monat dafür. Das ist mit deinem Gehalt locker machbar und alles andere als "unerreichbar teuer".

Moment. Einen Kredit bekommen und sich etwas leisten können sind zwei unterschiedliche Dinge. Interessant wäre es zu wissen, wie hoch der Kaufpreis war und wie hoch deine Restschuld nach 15-20 Jahren noch ist.

Bis an die Kante verschuldet für ne blöde Dachgeschosswohnung?? Am besten noch ohne Lift. Im Sommer die Hölle und im Winter die Tundra. Oh man, der Münchner tut mir Leid. München macht nur Sinn mit RICHTIG Asche.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Wie hast du daytrading gelernt? Hast du paar Empfehlungen für mich? Habe auch nur ein begrenztes Budget aber würde auch gerne damit anfangen :)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Was machst du bei Ebay Kleinanzeigen?

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Respekt für die Planung bereits in jungen Jahren.

Ich bin selber Werkstudent und an diesem Hebel könntest du definitiv noch etwas rausholen, sprich IGM, IGBCE, Versicherung, Banken zahlen je nach Profil 20-22€.

Wenn ich die 20 Stunden voll arbeiten gehe, kriege ich z.B. 1400€ netto.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Wie hast du daytrading gelernt? Hast du paar Empfehlungen für mich? Habe auch nur ein begrenztes Budget aber würde auch gerne damit anfangen :)

Alles aufsaugen, was man im Internet an Infos so finden kann, sprich youtube, Magazine, Foren usw.. Und dann Mal ein paar Wochen mit einem Demokonto üben und dadurch eine Taktik entwickeln. Eins sollte vorab gesagt sein. Mit Daytrading bzw. Options kannst du ein Vielfaches deines Einsatzes verlieren und so kann es durchaus möglich sein, dass du mit 100€ Einsatz auf einmal vor einem Fünfstelligen Schuldenberg stehst. Also informier dich vorher sehr gut!

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Sry, aber daytrading zu Hause am Laptop ist nichts anderes als Glücksspiel.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Sry, aber daytrading zu Hause am Laptop ist nichts anderes als Glücksspiel.

Nicht nur Zuhause. 95/60/95 googlen.

95% aller Trader haben innerhalb von 60min. 95% Ihres Geldes verloren. Ich kenne niemand, der mit Daytrading Geld verdient und es nicht über 20 Jahre in großen Bankhäusern gelernt hat.

Forget it.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Respekt für die Planung bereits in jungen Jahren.

Ich bin selber Werkstudent und an diesem Hebel könntest du definitiv noch etwas rausholen, sprich IGM, IGBCE, Versicherung, Banken zahlen je nach Profil 20-22€.

Wenn ich die 20 Stunden voll arbeiten gehe, kriege ich z.B. 1400€ netto.

Danke dir! Ich bin sehr zufrieden mit dem Job! Ich habe in der Firma auch bereits Aussicht auf eine Führungsposition nach dem Bachelor. Daher geht es mir aktuell eher weniger um den Stundenlohn.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 08.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Respekt für die Planung bereits in jungen Jahren.

Ich bin selber Werkstudent und an diesem Hebel könntest du definitiv noch etwas rausholen, sprich IGM, IGBCE, Versicherung, Banken zahlen je nach Profil 20-22€.

Wenn ich die 20 Stunden voll arbeiten gehe, kriege ich z.B. 1400€ netto.

Danke dir! Ich bin sehr zufrieden mit dem Job! Ich habe in der Firma auch bereits Aussicht auf eine Führungsposition nach dem Bachelor. Daher geht es mir aktuell eher weniger um den Stundenlohn.

nach dem Werkstudenten-Job in eine Führungsposition? Keine BE und direkt führen?Was ist das denn für eine Firma?

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 08.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 08.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Respekt für die Planung bereits in jungen Jahren.

Ich bin selber Werkstudent und an diesem Hebel könntest du definitiv noch etwas rausholen, sprich IGM, IGBCE, Versicherung, Banken zahlen je nach Profil 20-22€.

Wenn ich die 20 Stunden voll arbeiten gehe, kriege ich z.B. 1400€ netto.

Danke dir! Ich bin sehr zufrieden mit dem Job! Ich habe in der Firma auch bereits Aussicht auf eine Führungsposition nach dem Bachelor. Daher geht es mir aktuell eher weniger um den Stundenlohn.

nach dem Werkstudenten-Job in eine Führungsposition? Keine BE und direkt führen?Was ist das denn für eine Firma?

Nicht so schwer in nem Start-Up? Deshalb wsl. auch die 900€ Netto bei 20std. Teamlead im Vertrieb, easy.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Dieses Geheule nervt einfach. Akademiker wundern sich wie Facharbeiter Eigentum kaufen während sie nur am Nörgeln sind. Konsum verhindert nun mal Vermögensaufbau. Da ist es egal welche Bildung man hat und was man hat.

Mit Studiumsende hatte ich mit 22 bereits über 20k, weil ich als Schüler stets arbeitete. Und ausgezogen bin ich auch erst mit 26 aber dann gleich in ETW. Habe nie Miete an einen Fremden gezahlt. Meine Frau hat das ähnlich gemacht. Nun ist meine Wohnung verkauft und wir ziehen in ein 550k Haus während wir die Wohnung meiner Frau vermieten. Parallel ein Depot in all den Jahren aufgebaut und nach Abzug der Schulden ist unser Net Worth 900k mit Mitte 30.

Wir haben allein 120k Cash weshalb es noch für zwei neue Autos reicht. Der Clou ist es einfach beim Ausgeben nicht zu übertreiben. Wir hätten auch für 800k ein größeres Haus kaufen können, aber uns reicht das 150m2 Reihenhaus. Und genauso achten wir auf Konsum. Ich nutze noch ein iPhone 6 und meine Frau ein S4. Unsere Autos sibd 10+ jahre alt. Und die neuen werden wieder 10 jahre gefahren.

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ganz ehrlich. Wenn jemand schon Margin Fall und nicht Margin Call schreibt, dann sollte er das traden mit leverage am besten direkt lassen. Und wenn du das trotzdem machst, dann BITTE nur mit Optionen in denen du max. die Prämie verlierst oder wenn du das, der Option zugrundeliegende Produkt schon besitzt. Ansonsten kannst du nämlich schnell SEHR SCHNELL in finanzielle Probleme geraten und da helfen dir deine paar Tausend Euro die du ansparst einfach nichts mehr (der bekannte Tropfen auf den heißen Stein).

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Was machst du bei Ebay Kleinanzeigen?

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Dieses Geheule nervt einfach. Akademiker wundern sich wie Facharbeiter Eigentum kaufen während sie nur am Nörgeln sind. Konsum verhindert nun mal Vermögensaufbau. Da ist es egal welche Bildung man hat und was man hat.

Mit Studiumsende hatte ich mit 22 bereits über 20k, weil ich als Schüler stets arbeitete. Und ausgezogen bin ich auch erst mit 26 aber dann gleich in ETW. Habe nie Miete an einen Fremden gezahlt. Meine Frau hat das ähnlich gemacht. Nun ist meine Wohnung verkauft und wir ziehen in ein 550k Haus während wir die Wohnung meiner Frau vermieten. Parallel ein Depot in all den Jahren aufgebaut und nach Abzug der Schulden ist unser Net Worth 900k mit Mitte 30.

Wir haben allein 120k Cash weshalb es noch für zwei neue Autos reicht. Der Clou ist es einfach beim Ausgeben nicht zu übertreiben. Wir hätten auch für 800k ein größeres Haus kaufen können, aber uns reicht das 150m2 Reihenhaus. Und genauso achten wir auf Konsum. Ich nutze noch ein iPhone 6 und meine Frau ein S4. Unsere Autos sibd 10+ jahre alt. Und die neuen werden wieder 10 jahre gefahren.

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

Aber halt bestimmt nicht in Frankfurt/München/Berlin. Da ist sowas schlichtweg nicht möglih

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Prinzipiell gebe ich dir Recht und finde die Herangehensweise von Dir und deiner Frau durchaus vorbildhaft.
Was für mich ein Widerspruch ist: Du sagst, ihr wollt euren Konsum einschränken aber kauft euch zwei Neuwägen, bei denen ihr gefühlt die Hälfte an Wert in die Tonne haut, sobald ihr vom Autohaus-Parkplatz fahrt.
Neuwagen ist für mich das ideale Beispiel für "Konsum statt sparen". Im Vergleich dazu ist das 5 Jahre alte Smartphone ein Tropfen auf den heißen Stein.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Dieses Geheule nervt einfach. Akademiker wundern sich wie Facharbeiter Eigentum kaufen während sie nur am Nörgeln sind. Konsum verhindert nun mal Vermögensaufbau. Da ist es egal welche Bildung man hat und was man hat.

Mit Studiumsende hatte ich mit 22 bereits über 20k, weil ich als Schüler stets arbeitete. Und ausgezogen bin ich auch erst mit 26 aber dann gleich in ETW. Habe nie Miete an einen Fremden gezahlt. Meine Frau hat das ähnlich gemacht. Nun ist meine Wohnung verkauft und wir ziehen in ein 550k Haus während wir die Wohnung meiner Frau vermieten. Parallel ein Depot in all den Jahren aufgebaut und nach Abzug der Schulden ist unser Net Worth 900k mit Mitte 30.

Wir haben allein 120k Cash weshalb es noch für zwei neue Autos reicht. Der Clou ist es einfach beim Ausgeben nicht zu übertreiben. Wir hätten auch für 800k ein größeres Haus kaufen können, aber uns reicht das 150m2 Reihenhaus. Und genauso achten wir auf Konsum. Ich nutze noch ein iPhone 6 und meine Frau ein S4. Unsere Autos sibd 10+ jahre alt. Und die neuen werden wieder 10 jahre gefahren.

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Immer dieses gelaber von den Handys....
Also ob die iPhone jünger sich deswegen kein Haus kaufen können.
Selbst wenn man jedes Jahr eins kauft und das alte weg wirft, hat man bis es zum Hauskauf kommt verhältnismässig gar nichts ausgegeben.

Ebenso die leier mit den "alle leasen sich ja Autos".
Es stimmt einfach nicht!
Das durchschnittliche Auto in Deutschland wird immer älter (im Moment knappe 9 Jahre).

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Dieses Geheule nervt einfach. Akademiker wundern sich wie Facharbeiter Eigentum kaufen während sie nur am Nörgeln sind. Konsum verhindert nun mal Vermögensaufbau. Da ist es egal welche Bildung man hat und was man hat.

Mit Studiumsende hatte ich mit 22 bereits über 20k, weil ich als Schüler stets arbeitete. Und ausgezogen bin ich auch erst mit 26 aber dann gleich in ETW. Habe nie Miete an einen Fremden gezahlt. Meine Frau hat das ähnlich gemacht. Nun ist meine Wohnung verkauft und wir ziehen in ein 550k Haus während wir die Wohnung meiner Frau vermieten. Parallel ein Depot in all den Jahren aufgebaut und nach Abzug der Schulden ist unser Net Worth 900k mit Mitte 30.

Wir haben allein 120k Cash weshalb es noch für zwei neue Autos reicht. Der Clou ist es einfach beim Ausgeben nicht zu übertreiben. Wir hätten auch für 800k ein größeres Haus kaufen können, aber uns reicht das 150m2 Reihenhaus. Und genauso achten wir auf Konsum. Ich nutze noch ein iPhone 6 und meine Frau ein S4. Unsere Autos sibd 10+ jahre alt. Und die neuen werden wieder 10 jahre gefahren.

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

Aber halt bestimmt nicht in Frankfurt/München/Berlin. Da ist sowas schlichtweg nicht möglih

Wenn deine Eltern dich pampern bis du verheiratet bist, kannst natürlich bis zur Ehe mietfrei wohnen und das Geld aus deinen Nebenjobs hast sparen.

Wenn du aber auf Bafög angewiesen bist, denn mit 800-1200€ aus Nebenjobs finzierst du mit Glück in einer Studentenstadt dein Leben, aber du sparst nicht 20k in 3 Jahren, dann hast du nicht nur nichts gespart, sondern startest mit Schulden ins Berufsleben.

Darüber hinaus ist dieses Lebensmodel, ewig bei den Eltern leben und dann direkt mit Ehepartner, auch nicht jedermanns Sache.
Ich will die Jahre jedenfalls nicht missen, als ich ledig und allein in meiner (Miet)Wohnung gewohnt habe.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Uff, hier wird mir bisschen zu viel gequatscht.."Mit daytrading bzw. options"? Du meinst CFDs? Damit schon, aber mit Optionsscheinen (Warrants) und anderen Mitteln verliert man nicht mehr als sein eingesetztes Kapital. Richtige Optionsgeschäfte, bei denen man auch Margin hinterlegen muss, stehen kleinen Anlegern meist nicht (Termingeschäftsfähigkeit) zu und eignen sich darüber hinaus nicht für Daytrading. DayTrading mit kleinen Beträgen macht zudem wenig Sinn. Bei kleinen Depots verlieren 95% ihr eingesetztes Kapital bzw. sind langfristig nicht erfolgreich. Bei größeren Depots ist die Quote leicht geringer.

Mit solchen Peanuts im Monat aber nebenbei 200-1000 Euro mit DT? Forget it, solche Sprüche höre ich schon seit Jahren und wenn man mal nachfragt, dann haben die Kids einmal nen Bull Zerti vor 2 Monaten ins Plus gesetzt und fertig.

Nebenbei mit Daytrading 200-1000 Euro im Monat verdienst du, wenn du das über Jahre mit nachweisbarem Track Record machst. Aber nicht, wenn du einmal die Woche durch Zufall nen Zock ins Plus setzt. Dann kann man auch Bücher spielen oder Tipico durchziehen..;)

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

Hi, ich bin Werkstudent, verdiene 900€ Netto im Monat, wovon ich ca 300€ spare. Desweiteren mache ich mit Daytrading zw. 200 und 1000€ (auf opportunistischer Basis). Dieses Geld spare ich separiert für den Fall, dass Mal etwas beim Trading schiefläuft (Margin Fall).
Außerdem mache ich noch gelegentlich Geschäfte über eBay Kleinanzeigen, was je nach Möglichkeit einen "Bonus" von 200-500€ im Monat bedeutet. Das Geld von eBay und vom Job investiere ich in einen Aktiensparplan. Wofür? Das weiß ich jetzt noch nicht :D

Wie hast du daytrading gelernt? Hast du paar Empfehlungen für mich? Habe auch nur ein begrenztes Budget aber würde auch gerne damit anfangen :)

Alles aufsaugen, was man im Internet an Infos so finden kann, sprich youtube, Magazine, Foren usw.. Und dann Mal ein paar Wochen mit einem Demokonto üben und dadurch eine Taktik entwickeln. Eins sollte vorab gesagt sein. Mit Daytrading bzw. Options kannst du ein Vielfaches deines Einsatzes verlieren und so kann es durchaus möglich sein, dass du mit 100€ Einsatz auf einmal vor einem Fünfstelligen Schuldenberg stehst. Also informier dich vorher sehr gut!

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Spare aktuell auf ca. 15k, damit ich mir nen neuen gebrauchten bis 30k mit >200PS holen kann. (3er/5er/GTI/Passat/XC60/....)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Same here. Wir haben ein HH-Netto von 4500 € und werden bald Miete gegen Rate tauschen, bzw noch was drauf legen für Rücklagen / Haus. Das Haus wird maximal 500k kosten. Natürlich geht das. Wenn ich schon lese, "ich hab 6k netto aber ne Immobilie ist nicht drin", tja dann weiß ich auch nicht. Müssen dann wohl die Ansprüche von 1,5 mio Villa sein. Und nein, für 500k gibt es nicht nur Würfelbuden oder Trinkhallen sondern solide Häuser die normalen Menschen reichen.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

BS! Dt. ist was das angeht, ganz unten im Relation zur Einkommensstärke. in Frankreich geht man wöchentlich auswärts essen und da wird alles für Urlaub ausgegeben. In Deutschland ist man zwar auch gut dabei, aber eher weil man relativ gesehen mehr verdient. Die Prioritätensetzung ist in Deutschland eine ganz andere also laber nicht und mach deine Augen auf.

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Die meisten haben soviel gespart, dass es für einen guten Gebrauchtwagen oder einen mittelmäßigen Neuwagen reicht. Danach ist man dann mittellos. Wer hat nochmal was von Eigentumerwerb gefaselt? lol

In meinem Umfeld sind alle Hochschulabsolventen reich. Klar, für mehr als nen Gebrauchtwagen reicht es nicht und wenn die Waschmaschine kaputt ist, ist das Konto leer.

Aber man braucht halt auch direkt nachm Studium nen hunderte Euro teuren Kaffeevollautomaten, regelmäßig die neuesten Apple-Produkte und regelmäßig ein Wellness-Wochenende und Ski-Wochenende zusätzlich zu den Sommerurlauben gehören ja auch zum guten Ton. Da reichen halt zwei Absolventengehälter nicht, um was zu sparen. Und wenn doch mal nen Monatsgehalt angespart ist, stellt leider auch immer irgendeine Firma auf der Welt eine sündhaft teure Weltneuheit her, die man besitzen muss. So ein Pech aber auch.

Erklärt auch, warum Deutschland eins der wohlhabendsten Länder ist, aber wir bzgl. Vermögen sogar hinter Spanien und Griechenland liegen.

Bezweifle, dass Leute in anderen Ländern so oft auswärts essen gehen, so oft irgendwo hinreisen (außerhalb Europas natürlich, sonst ist es ja langweilig) und so viel auf Markenklamotten achten.

Aber ob das natürlich richtig oder falsch ist, ist jedem selbst überlassen. Man kann ja nicht wissen, wie lange man lebt. Dann war das Sparen für die Katz

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know-it-all

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Grundsätzlich hast du recht. Wenn frühzeitig darauf hinarbeitet, sich eine Immobilie zu kaufen um bereits beim Kauf einiges an Eigenkapital einzubringen, ist das sicher machbar, weil man dann 3 bis 4 Jahrzehnte Zeit hat, bis zum Rentenalter, und die Tilgung notfalls auf diesen Zeitraum strecken kann.

Unschärfen bzw. Variablen, die man im Finanz- und Tilgungsplan berücksichtigen sollte, sind die Folgenden:
Wenn wir uns weiter im Niedrigzinsumfeld bewegen, werden Immobilien bis zum avisierten Kaufzeitpunkt vermutlich nicht billiger, sondern eher noch teurer. Die Frage ist also, ob das "Haus mit nettem Garten" dann immer noch 600k kostet oder nicht doch schon wieder etwas mehr.

Außerdem sollte man einrechnen, dass aus 2 DINKs häufig Eltern _mit_ Kind(ern) werden. Dann fällt in der Regel nicht nur ein Teil des zweiten Einkommens weg (mindestens zeitweise, manchmal auch dauerhaft). Gleichzeitig steigen auch die laufenden Kosten.
Das sollte man bei der Festlegung der monatlichen Tilgung bzw. Annuität einrechnen - lieber also eine etwas niedrigere Rate und dafür mehr über Sondertilgungen zurückzahlen.

Ist das übrige Umfeld stabil (d.h. Beziehung, die nicht akut von Scheidung bedroht ist;
geringe Chancen auf beruflich bedingten Umzug), dann kannst du mit deinen Rahmenbedingungen natürlich solide eine Immobilie für 0,5 oder 0,6 Mio € finanzieren.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Die Kombination aus 2x knapp 3k netto zum Berufseinstieg und Hauspreisen von nur 500k ist sehr außergewöhnlich.

Ich verdiene zwar mehr, aber eine 2 Zimmer 60m2 Wohnung aus den 60ern kostet hier 300k mit Nebenkosten. Immobilienscout preis aufsteigend Arbeitsort + 15km, außer 3-4 Ruinen alles 250k + nk
Mit 20% EK müsste ich schon 4k netto machen, um das finanzieren zu können. Und dann zahle ich trotzdem 30% vom Gehalt für eine 60er Jahre Bestandswohnung.
An Häuser ist da garnicht zu denken bei ~1M+.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Same here. Wir haben ein HH-Netto von 4500 € und werden bald Miete gegen Rate tauschen, bzw noch was drauf legen für Rücklagen / Haus. Das Haus wird maximal 500k kosten. Natürlich geht das. Wenn ich schon lese, "ich hab 6k netto aber ne Immobilie ist nicht drin", tja dann weiß ich auch nicht. Müssen dann wohl die Ansprüche von 1,5 mio Villa sein. Und nein, für 500k gibt es nicht nur Würfelbuden oder Trinkhallen sondern solide Häuser die normalen Menschen reichen.

Stimme dir zu, natürlich geht das. Aber für 500k gibt's in hier in Düsseldorf tatsächlich nur eine 2-3 Zimmerwohnung. Jetzt kannst du sagen: Musst ja auch nicht in der Stadt wohnen, kannst ja rausziehen. Dann stimme ich dir wieder zu, denn natürlich kann ich nach Korschenbroich ziehen, nur: Was für einen Bezug hab ich zu dem Dorf? Meine Frau und ich kommen beide vom Land weiter weg; dahin wollen wir nicht wieder zurück - ist zwar nett da, aber es werden mir bestimmt ein paar Dorfkinder zustimmen, dass wenn man einmal in der Stadt gelebt hat, möchte man nicht unbedingt wieder zurück auf's Land (kann sein, dass ich in 10 Jahren anders darüber denke, aber ich lebe ja im Hier und Jetzt). Und jetzt? Haus in Düsseldorf nicht bezahlbar und Haus im Dorf 30km raus ist nicht gewollt. Also mieten und sparen wir weiter. In der Hoffnung, dass es irgendwann vllt günstiger wird oder wir im Lotto gewinnen :D

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

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Achja?

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Allerdings nicht in in top5 Städten, in denen nunmal überproportional viele "Besserverdiener" leben.

Für 500-600k bekommst du in Stuttgart nichtmal nen leeren Bauplatz sondern halt ne 100qm nicht-Neubau Wohnung.

Aber ja, es ist auf jeden Fall Möglich.
Meine Freundin und ich haben ein HH-netto von ung. 6000 (beide Vollzeit seit einem Jahr ausm Studium raus), wohnen zur Miete für 1200 kalt und zusammen sparen wir ~2500 im Monat an (Hälfte davon aufs Tagesgeld, andere Hälfte ETF). Wenn wir jetzt 5 Jahre bis zum Kind planen würden, wären das 150k (wenn wir zinsen=Inflation setzen).

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Hier der Poster von dem 2800 netto Beitrag. Natürlich kriegt man für 500k keine 200qm Altbauvilla mitten in Stuttgart/München/Frankfurt/Düsseldorf etc., aber im näheren Umland wird man sicherlich was ordentliches finden. Mich stört eher die Aussage, dass mit 6k Netto eine Immobilie sowieso nicht drin sei. Wenn der Anspruch absolute Innenstadtlage, Penthouse und >200qm ist, dann ist es mit 6k sicher nicht drin. Aber die pauschalisierung dahinter ist einfach falsch. Das ist ja wie zu sagen mit 6k netto kann ich mir kein Auto leisten: Wenn für mich natürlich nur ein Ferrari in Frage kommt geht das mit 6k ganz einfach nicht, einen guten 3er/5er BMW kann man sich wenn man will aber sehr wohl leisten.

Wir arbeiten beide in FFM und wohnen dort aber nicht, da wir woanders studiert haben und sowieso viel aus dem HO arbeiten können. Wir würden auch niemals in FFM kaufen/bauen, sondern einfach im Umland. Einerseits gefällt es uns auf dem Land / in einer kleineren Stadt einfach besser, andererseits ist FFM wie viele hier sagen einfach extrem teuer, dafür reichen unsere Gehälter eben nicht.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

Hier der zitierte Poster. Ich kann mich da auch nur wiederholen, ich spare relativ viel und verzichte beim Konsum auf nichts. Sicherlich muss man sich in gewisser Weise einschränken wenn man kauft oder baut, aber das muss man eben für sich vorher überlegen und schauen, ob einem das Restgeld zum Konsum dann ausreicht oder nicht. Ein Haus muss man sich nicht nur leisten können, sondern auch wollen. Ich denke das ist einfach der große Unterschied zwischen vielen Leuten. Ich persönlich würde gerne meinen jetzigen Standard halten bzw. wenn Kinder mal dazu kommen natürlich noch ein bisschen erhöhen. Wenn das passt mit der Rate für Hauskauf/Bau würde ich es tun. Wenn ich so wenig verdiene dass ich mein Leben stark einschränken und dauerhaft verzichten müsste, um den Hausbau zu finanzieren, würde ich wohl eher aufs bauen verzichten.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

Offensichtlich lebe ich in einem Paralleluniversum. Bei meinen Eltern (3 Kinder) und bei den Eltern meiner Freunde, musste die Familie, wegen der Finanzierung des Hauses ,Abstriche mache. Es waren nicht 2-3 Fernreisen drin sondern 2 Wochen Holland. Und dicke Autos gab es auch nicht. Einen alten Opel Astra Kombi und einen alten Kleinwagen. Es wurde auch viel nach Sonderangeboten geschaut bei Lebensmitteln. Das gleiche bei meinen GroßEltern.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Pärchen - 6k HH-netto. Konsumieren und leben (FFM) - sparen sind nur 2k drin.. Davon gehen 1500 in ETFs und 500 aufs Tagesgeldkonto. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass Kinder dazukommen wirds schwierig. Wohnen in ner Wohnung, ein eigenes (neues) Haus ist der Traum, aber alles andere als möglich (1 Mio+ nötig) und abzahlen bis ans Ende habe ich keine Lust.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Achja? schrieb am 23.11.2020:

Allerdings nicht in in top5 Städten, in denen nunmal überproportional viele "Besserverdiener" leben.

Für 500-600k bekommst du in Stuttgart nichtmal nen leeren Bauplatz sondern halt ne 100qm nicht-Neubau Wohnung.

Aber ja, es ist auf jeden Fall Möglich.
Meine Freundin und ich haben ein HH-netto von ung. 6000 (beide Vollzeit seit einem Jahr ausm Studium raus), wohnen zur Miete für 1200 kalt und zusammen sparen wir ~2500 im Monat an (Hälfte davon aufs Tagesgeld, andere Hälfte ETF). Wenn wir jetzt 5 Jahre bis zum Kind planen würden, wären das 150k (wenn wir zinsen=Inflation setzen).

Es leben aber halt nicht alle in Stuttgart, Hamburg oder Düsseldorf oder FFM oder München. Es soll Leute geben, die auch in den Umkreisen leben und nicht in den Top5 Cities oder wo auch immer. Deutschland ist groß. Ich bin selber aus Düsseldorf und klar, würde ich gerne da ein Haus haben - Neuss tuts aber auch, als ob ich wegen des Namens oder des Stadtteiles (Oberkassel usw.) das X-fache drauf blättern würde....genauso ists in FFM, wenn ich nicht in der City leben will - da muss es für mich nicht Kronberg oder Königstein sein, und aus Trotzigkeit bleibe ich lieber Mieter, weil es bei mir dafür nicht reicht - ein Haus im übrigen Main- oder Hochtaunuskreis ist auch ok. Aber das ist wohl alles Prestige und Einstellungssache.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Same here. Wir haben ein HH-Netto von 4500 € und werden bald Miete gegen Rate tauschen, bzw noch was drauf legen für Rücklagen / Haus. Das Haus wird maximal 500k kosten. Natürlich geht das. Wenn ich schon lese, "ich hab 6k netto aber ne Immobilie ist nicht drin", tja dann weiß ich auch nicht. Müssen dann wohl die Ansprüche von 1,5 mio Villa sein. Und nein, für 500k gibt es nicht nur Würfelbuden oder Trinkhallen sondern solide Häuser die normalen Menschen reichen.

In den nicht-Top-aber-gut Stadtteilen Frankfurt kriegst du eine 23m^2 Wohnung für 680.000€. Quelle: Besichtigt, verkauft worden (aber nicht an mich)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

Äh, nein, das war evtl. bei den damals Besserverdienenden so, ansonsten musste aber auch da gespart werden. Im Gegenteil, das war damals noch deutlich stärker verbreitet, als heute. Da wurde der Urlaub halt mal 10 Jahre zurückgestellt und man ist nur an die Nordsee, nach Österreich oder an den Gardasee gefahren. Da wurde ein neuer Fernseher nur gekauft, wenn der alte kaputt war und so einen Kram wie Handy und zugehörige Mobilfunkverträge gab es schon dreimal nicht. Auto gab es oftmals nur eins in der Familie. Vieles davon würde heute keiner mehr machen, um sich eine Immobilie leisten zu können.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Und das ist genau das Problem unserer Generation. Viele aus unserer Elterngeneration haben kräftig verzichtet und nicht konsumiert.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Ein Haus wird allerdings meistens für eine Familie gekauft. Also erstmal nur noch ein Gehalt aber 2+x Haushaltsmitglieder - und schon fällt so eine Kalkulation in sich zusammen. Von 2800 Euro ernährt man sicher immer noch eine Familie (Nettogehalt geht ja auch etwas hoch wegen Steuer-Splitting und Kindergeld), aber "locker ein Haus abbezahlen" und nebenher noch "gut leben" ist nicht mehr so einfach, zumindest bei Hauspreisen in den genannten Bereichen. Für DINKs ist das alles easy, aber die sind nicht die typischen Hauskäufer..

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Es ist mittlerweile alles so unplanbar wieso jahrelang verzichten wenn man am Ende wieder der blöde ist der gespart hat.

Allein wenn ich die Pläne zur Rentenreform sehe von wegen keine Bemessungrenze mehr oder Aktien Gewinne voll der Einkommenssteuer unterwerfen...

Ganz ehrlich da haue ich das Geld lieber jetzt raus wenn das so weiter geht und da spricht jemand der die letzten 15 Jahre gerne mal das halbe Jahresnetto in Aktien gesteckt hat und zwei Wohnungen finanziert hat. Klar entsprechendes Einkommen ist vorhanden aber bald keine Lust mehr zu leisten ...

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Und das ist genau das Problem unserer Generation. Viele aus unserer Elterngeneration haben kräftig verzichtet und nicht konsumiert.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Das ist einfach an den Haaren herbeigezogen und wirklich ohne jegliches Fundament. Die meisten Menschen in den 80ern und 90ern haben von morgens bis abends gearbeitet und für absurd viel Zinsen ihr Haus abbezahlt. Da ging alles an verfügbarem Einkommen in die Bude und gut gelebt bzw. konsumiert wurde da sicher nicht. War auch eh nicht groß Zeit für, da früher auch deutlich mehr gearbeitet worden ist.

Da wurde im Mittel eher zwei Jahre auf den Malle Urlaub im 3 Sterne Bunker gespart und ansonsten an die Ostsee gefahren. Hier herrscht ein sehr verzehrtes Weltbild und die meisten, doch sehr jungen, Studenten die hier posten haben schlichtweg keine Ahnung bzw. vermuten irgendwelche Dinge, die meist nicht stimmen.

Gast schrieb am 23.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Starke Quelle. Wann schreibst du die Diss?!

Eben geschaut: in den „gut“ Stadtteilen Frankfurt nicht eine 20-30qm Wohnung für >600.000 drin. Wir haben in Sachsenhausen für 6,5k den qm gekauft. Bestand, aber frisch saniert mit allem drum und dran.

Wer in den normalen Stadtteilen in ffm ne Wohnung mit 23qm für 680k besichtigt, ist glaube in Wirklichkeit einmal im Bahnhofsviertel falsch abgebogen und besichtigt gerade ganz andere Dinge :-)

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Same here. Wir haben ein HH-Netto von 4500 € und werden bald Miete gegen Rate tauschen, bzw noch was drauf legen für Rücklagen / Haus. Das Haus wird maximal 500k kosten. Natürlich geht das. Wenn ich schon lese, "ich hab 6k netto aber ne Immobilie ist nicht drin", tja dann weiß ich auch nicht. Müssen dann wohl die Ansprüche von 1,5 mio Villa sein. Und nein, für 500k gibt es nicht nur Würfelbuden oder Trinkhallen sondern solide Häuser die normalen Menschen reichen.

In den nicht-Top-aber-gut Stadtteilen Frankfurt kriegst du eine 23m^2 Wohnung für 680.000€. Quelle: Besichtigt, verkauft worden (aber nicht an mich)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Same here. Wir haben ein HH-Netto von 4500 € und werden bald Miete gegen Rate tauschen, bzw noch was drauf legen für Rücklagen / Haus. Das Haus wird maximal 500k kosten. Natürlich geht das. Wenn ich schon lese, "ich hab 6k netto aber ne Immobilie ist nicht drin", tja dann weiß ich auch nicht. Müssen dann wohl die Ansprüche von 1,5 mio Villa sein. Und nein, für 500k gibt es nicht nur Würfelbuden oder Trinkhallen sondern solide Häuser die normalen Menschen reichen.

In den nicht-Top-aber-gut Stadtteilen Frankfurt kriegst du eine 23m^2 Wohnung für 680.000€. Quelle: Besichtigt, verkauft worden (aber nicht an mich)

Ähm ja, klar. Bitte wer zahlt das?! Minutenaktuelle Recherche ergibt mir in Bockenheim 24 qm für 99k. Welche Viertel sind denn dann die „guten“ und welche die topsten, in denen dein Bekannter dann wahrscheinlich 900k ausgegeben hätte?!?? :D

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Es ist ganz einfach. Du sparst 800euro im Monat, weil du auf Dinge verzichtest.
Falls du in der Stadt wohnst, kannst du dir bei deinem Gehalt kein großes Auto leisten und du wirst auch keine 2-4 Urlaube im Jahr mache können. Das meiste geht bei den Stadtbewohnern für Miete drauf, die leben ausschließlich in ihren vier Wänden ohne viele Erlebnisse. Jemand, der sich ein Haus kauft, muss sich noch weiter einschränken. Das muss einem bewusst sein. Entweder Spass und viel im Leben sehen oder nur die eigenen 4 Wände. Die wenigstens können beides. Thug life, ist aber so.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Wer gibt bitte für 23 qm 680k aus? Für ein Dach überm Kopp? Ich begreifs nicht...

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Exakt. Denn auch das wird immer wieder vom Studenten aus München vergessen: die Produktlebenszyklen sind extrem verkürzt. Damals gab es viele Ausgaben schlichtweg gar nicht, die es heute gibt. Zumal die meisten so eng kalkuliert haben, dass sowas eh nicht drin gewesen wäre.

Ich denke hier an die klassischen Familien aus unserem Neubaugebiet: Kleinstadt, Nähe hamburg. Beliebter Speckgürtelplatz. Hamburg war damals schon für so gut wie niemanden drin, der nicht sehr, sehr viel verdient hat. Zudem auch viel altes Geld in der Stadt liegt. Selbst junge Aufsteiger konnten sich die Stadt nicht leisten. Ja, es gab die Akademiker; die bei Merck oder Berenberg starteten, aber selbst für die gab es sehr viel aufzuholen nach dem Studium und ein Haus oder eine große Wohnung in HH waren lange noch nicht drin.

Viele meiner Schulkameraden haben im selben Baugebiet gewohnt. Da stand fast nirgendwo ein Benz o.ä. Vor der Tür. Alle normale Klamotten, Spielzeug war auch nur Mittelmaß. Da hat man sich über eine Sache von Fisherprice zum Geburtstag gefreut. Für den Gameboy Color haben die Eltern etwas sparen müssen. Größere Familien war Kleiderweitergabe der älteren Brüder an die jüngeren angesagt. Väter meist bis spät abends gearbeitet. Von Hafen über Autohaus war alles dabei. „Reich“ war dort niemand und viel konsumieren konnten die wenigsten. Meine Eltern waren Besserverdiener und trotzdem haben die enormen Zinsen nicht mehr als ein 120qm Haus zugelassen. Urlaub einmal im Jahr Mallorca oder Spanien. Ich habe gemerkt, dass wir etwas mehr haben, weil dann doch öfter mal das eine oder andere Spielzeug rumkam als bei anderen. gab auch mehrFamilienHäuser in dem baugebiet, dort zu leben war ebenfalls schon gut, da die Lage begehrt war. aber wie gesagt: viele reiche kannte ich nicht. Es waren Arbeiterfamilien oder ältere Akademiker, die wert auf das wohnen gelegt haben

..und hier sprechen wir von meiner damaligen Blase im baugebiet. Gab auch Klassenkameraden, die im Block gewohnt haben und wo man schon zum Geburtstag gemerkt hat: die Eltern geben sich Mühe aber so viel wie bei anderen ist nicht drin..

Diejenigen, die damals Eigentum hatten, mussten im Schnitt auf sehr viel dafür verzichten. Es ist einfach nicht richtig, die heutige Lage so darzustellen, als wäre es für Akademiker prekär oder ähnliches. Ja, in einigen Großstädten ist insbesondere der Immobilienmarkt explodiert. Der gehobene Neubau in stadtnähe ist noch weiter weg als bisher. Allerdings hat sich im Rest des Landes die Lage nicht groß geändert und Deutschland ist im Einkommen nach wie vor fair verteilt. Vermögen ist ne andere Sache. Aber da ist die Lage für viele junge Menschen heute auch deutlich besser als früher, da die Generation unser Eltern und Großeltern sich mit viel Verzicht Vermögen aufgebaut haben und das wird an die ganzen Nörgler hier weitergegeben.. ;-)

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

Äh, nein, das war evtl. bei den damals Besserverdienenden so, ansonsten musste aber auch da gespart werden. Im Gegenteil, das war damals noch deutlich stärker verbreitet, als heute. Da wurde der Urlaub halt mal 10 Jahre zurückgestellt und man ist nur an die Nordsee, nach Österreich oder an den Gardasee gefahren. Da wurde ein neuer Fernseher nur gekauft, wenn der alte kaputt war und so einen Kram wie Handy und zugehörige Mobilfunkverträge gab es schon dreimal nicht. Auto gab es oftmals nur eins in der Familie. Vieles davon würde heute keiner mehr machen, um sich eine Immobilie leisten zu können.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Ein Haus wird allerdings meistens für eine Familie gekauft. Also erstmal nur noch ein Gehalt aber 2+x Haushaltsmitglieder - und schon fällt so eine Kalkulation in sich zusammen. Von 2800 Euro ernährt man sicher immer noch eine Familie (Nettogehalt geht ja auch etwas hoch wegen Steuer-Splitting und Kindergeld), aber "locker ein Haus abbezahlen" und nebenher noch "gut leben" ist nicht mehr so einfach, zumindest bei Hauspreisen in den genannten Bereichen. Für DINKs ist das alles easy, aber die sind nicht die typischen Hauskäufer..

Hier der 2800er: Wir reden von meinem jetzigen Gehalt was ich als 25 Jähriger beziehe. Das wird sich automatisch dank Tarif steigern, auf der höchsten Stufe (wird in spätestens 7 Jahren erreicht sein) reden wir von 90k, Tarifsteigerungen noch on top. Wie du bereits sagst bei Steuerklasse 3 ist dass dann ein wenig mehr. Außerdem kann der Partner ja auch in Teilzeit arbeiten, sofern das gewünscht ist.

Nichtsdestotrotz hast du natürlich recht, von 2800 netto wird Haus bezahlen + Familie eher eng. Aber ich glaube auch nicht dass ich, wenn ich mein Gehalt in den nächsten X Jahren nicht steigern könnte, ein Haus kaufen/bauen würde.

Ich bin jetzt von meiner persönlichen Situation ausgegangen (Steigerung durch Tarif gesichert, Wechsel in höhere aka lukrativere Positionen möglich) + Freundin die Ärztin wird, wo also ebenfalls Steigerungen dank Tarif gesichert sind. Ich denke von einem Gehalt was ca. 90k beträgt kann man so ein Haus wie von mir beschrieben und dem eingebrachten Eigenkapital abbezahlen und nebenher trotzdem noch gut leben. Vielleicht auch die ersten Jahre mit etwas Verzicht verbunden (z.B. keine Fernreisen, mit Kindern aber auch nicht so notwendig).

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Und das ist genau das Problem unserer Generation. Viele aus unserer Elterngeneration haben kräftig verzichtet und nicht konsumiert.

Ha, der war gut. Auf was bitte verzichtet nach dem Wirtschaftswunder?

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Du sparst also 10k / Jahr, deine Freundin ebenfalls, sind also 20k Jahr, solange bis ihr Kinder bekommt. Sagen wir das Haus kostet jetzt 600k ohne Nebenkosten und co, bei realistisch sind wir also in 5 Jahren bei 800k all-in mit Umzug und Nebenkosten. Dann habt ihr 80k gespart und damit gerade mal 10% Eigenkapital für das Haus. Seien wir großzügig und wir lassen die Zinsen weg, dann zahlt ihr ohne Kinder und ohne Zinsen 36 Jahre an dem Haus ab, monatlich ca. 2k mit Nebenkosten.

Viel Spaß, wenn die Kinder da sind, die Zinsen mit eingerechnet bzw. steigen werden oder mal eine Renovierung ansteht.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

Vor der ersten Million gehe ich nicht zurück nach Deutschland, später möchte ich meiner Mutter damit ausreichend Absicherung in der Rente bieten können und selber vorzeitig in Rente gehen.

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

100.000€ sparen im Jahr? Das ist nicht möglich. Dazu müsstest du mit 200.000chf eingestiegen sein.

DFTT

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know-it-all

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

100.000€ sparen im Jahr? Das ist nicht möglich. Dazu müsstest du mit 200.000chf eingestiegen sein.

DFTT

Oder halt den einen Monat mit einer dicken Sonder-/Einmalzahlung auf's Jahr hochgerechnet. Dann könnte es auch hinkommen :-).

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Du sparst also 10k / Jahr, deine Freundin ebenfalls, sind also 20k Jahr, solange bis ihr Kinder bekommt. Sagen wir das Haus kostet jetzt 600k ohne Nebenkosten und co, bei realistisch sind wir also in 5 Jahren bei 800k all-in mit Umzug und Nebenkosten. Dann habt ihr 80k gespart und damit gerade mal 10% Eigenkapital für das Haus. Seien wir großzügig und wir lassen die Zinsen weg, dann zahlt ihr ohne Kinder und ohne Zinsen 36 Jahre an dem Haus ab, monatlich ca. 2k mit Nebenkosten.

Viel Spaß, wenn die Kinder da sind, die Zinsen mit eingerechnet bzw. steigen werden oder mal eine Renovierung ansteht.

Bin nicht der zitierte Poster, aber ich haue mal folgende steile Thesen raus:

  1. Bei einem Hauskauf fällt die Miete weg. Somit erhöht sich die Sparrate wieder ein wenig.
  2. In den 36 Jahren gibt es sicher die ein oder andere Gehaltserhöhung oder zumindest einen Inflationsausgleich.
  3. Sagt keiner, dass die Immopreise sich in den nächsten 5 Jahren so entwickeln wie in den letzten 5 Jahren.
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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ich lebe und arbeite derzeit in Bangkok fuer ein lokales Startup. 2000 EUR netto pro Monat Gehalt. Habe vor einem Jahr einen Blog und YT Channel gelaunched, der mittlerweile weitere 1500 EUR pro Monat abwirft.

Meine Kohle, derzeit knapp 2k pro Monat, spare ich um genuegend Puffer (Minimum 2 Jahre) zu haben, wenn ich mein Online-Business fulltime angehe (in so 3 - 6 Monaten, je nach Covid Situation).

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

Vor der ersten Million gehe ich nicht zurück nach Deutschland, später möchte ich meiner Mutter damit ausreichend Absicherung in der Rente bieten können und selber vorzeitig in Rente gehen.

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

100.000€ sparen im Jahr? Das ist nicht möglich. Dazu müsstest du mit 200.000chf eingestiegen sein.

DFTT

Ich bin mit Anfang 20 mit weniger eingestiegen und habe damals entsprechend weniger gespart, inzwischen habe ich (mit Mitte 20) etwas mehr als die von dir genannten 200k CHF / Jahr.

Du kannst mich gerne als Troll bezeichnen, mein Depot sieht das aber anders.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Rechne es dir doch mal durch...
Das 120qm Reihenhaus kostet bis es soweit ist 700k, mit NK 770k (oder wie hoch auch immer die bei dir sind).
Nach EK schuldest du der Bank 640k Euro.
Das finanzierst du jetzt auf 30 Jahre bei 1,5% Zinsen.
Macht 2,2k Rate im Monat, mit NK zahlst du also fürs wohnen 2,5-2,8k im Monat ab.
Das kannst du dir aktuell mit deiner Freundin nicht leisten, mit zukünftigen Gehaltssteigerungen evtl.
Sobald ein Kind kommt auf keinen Fall (da einer dann wohl in Teilzeit muss).

Willkommen auf der Seite der Jammerer.

PS: Du hast als Single bereits den Bereich der Normalverdiener verlassen und bist schon ein gutes Stück in den oberen 10%

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Ein Haus wird allerdings meistens für eine Familie gekauft. Also erstmal nur noch ein Gehalt aber 2+x Haushaltsmitglieder - und schon fällt so eine Kalkulation in sich zusammen. Von 2800 Euro ernährt man sicher immer noch eine Familie (Nettogehalt geht ja auch etwas hoch wegen Steuer-Splitting und Kindergeld), aber "locker ein Haus abbezahlen" und nebenher noch "gut leben" ist nicht mehr so einfach, zumindest bei Hauspreisen in den genannten Bereichen. Für DINKs ist das alles easy, aber die sind nicht die typischen Hauskäufer..

Hier der 2800er: Wir reden von meinem jetzigen Gehalt was ich als 25 Jähriger beziehe. Das wird sich automatisch dank Tarif steigern, auf der höchsten Stufe (wird in spätestens 7 Jahren erreicht sein) reden wir von 90k, Tarifsteigerungen noch on top. Wie du bereits sagst bei Steuerklasse 3 ist dass dann ein wenig mehr. Außerdem kann der Partner ja auch in Teilzeit arbeiten, sofern das gewünscht ist.

Nichtsdestotrotz hast du natürlich recht, von 2800 netto wird Haus bezahlen + Familie eher eng. Aber ich glaube auch nicht dass ich, wenn ich mein Gehalt in den nächsten X Jahren nicht steigern könnte, ein Haus kaufen/bauen würde.

Ich bin jetzt von meiner persönlichen Situation ausgegangen (Steigerung durch Tarif gesichert, Wechsel in höhere aka lukrativere Positionen möglich) + Freundin die Ärztin wird, wo also ebenfalls Steigerungen dank Tarif gesichert sind. Ich denke von einem Gehalt was ca. 90k beträgt kann man so ein Haus wie von mir beschrieben und dem eingebrachten Eigenkapital abbezahlen und nebenher trotzdem noch gut leben. Vielleicht auch die ersten Jahre mit etwas Verzicht verbunden (z.B. keine Fernreisen, mit Kindern aber auch nicht so notwendig).

Sorry aber da irrst du dich einfach...
Von 90k Familieneinkommen (ca 4,8k Netto) kannst du kein Haus für 600-700k kaufen.
Da liegt die Rate mit NK ja schon bei über 50% des HH Einkommens.
Das kombiniert mit Kindern und es geht nicht mehr (also es geht schon, aber dann verzichtest du auf ALLES andere).

Wenn du natürlich mit 90k und deine Frau mit 90k da steht klappt es locker, aber ein HH Einkommen von 180k ist eben auch Top1% in Deutschland.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

haha. dann zeig doch dein Depot. Kann ja sonst jeder behaupten ;)

Ich hab übrigens knapp über 350 Tsd im Jahr mit 16 1/3 Jahren. bin aber auch eine Genie mit EDV Kenntnissen ;)

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

Vor der ersten Million gehe ich nicht zurück nach Deutschland, später möchte ich meiner Mutter damit ausreichend Absicherung in der Rente bieten können und selber vorzeitig in Rente gehen.

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

100.000€ sparen im Jahr? Das ist nicht möglich. Dazu müsstest du mit 200.000chf eingestiegen sein.

DFTT

Ich bin mit Anfang 20 mit weniger eingestiegen und habe damals entsprechend weniger gespart, inzwischen habe ich (mit Mitte 20) etwas mehr als die von dir genannten 200k CHF / Jahr.

Du kannst mich gerne als Troll bezeichnen, mein Depot sieht das aber anders.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Das wäre in einem anonymen Forum wohl nicht sehr aussagekräftig.

Das schöne an meinem Gehalt und meiner Sparrate ist doch, dass sie sich nicht ändern wenn sie jemand für unglaubwürdig hält. :)

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

haha. dann zeig doch dein Depot. Kann ja sonst jeder behaupten ;)

Ich hab übrigens knapp über 350 Tsd im Jahr mit 16 1/3 Jahren. bin aber auch eine Genie mit EDV Kenntnissen ;)

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Ich bin direkt nach dem Studium in die Schweiz ausgewandert und spare jetzt mit Mitte 20 aufs Jahr gerechnet um die 100.000€.

Vor der ersten Million gehe ich nicht zurück nach Deutschland, später möchte ich meiner Mutter damit ausreichend Absicherung in der Rente bieten können und selber vorzeitig in Rente gehen.

Für den Vermögensaufbau ist Deutschland im Vergleich wirklich ungeeignet.

100.000€ sparen im Jahr? Das ist nicht möglich. Dazu müsstest du mit 200.000chf eingestiegen sein.

DFTT

Ich bin mit Anfang 20 mit weniger eingestiegen und habe damals entsprechend weniger gespart, inzwischen habe ich (mit Mitte 20) etwas mehr als die von dir genannten 200k CHF / Jahr.

Du kannst mich gerne als Troll bezeichnen, mein Depot sieht das aber anders.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Then again: Wofür soll ich sparen? Auto ist da und Wohnung/Haus sind unerreichbar teuer selbst mit knappen 6k monatlichem Netto...

Bei 6k€ monatlichem Haushalts-Nettoeinkommen legt man z.B. 2,5k€ im Monat weg (30k€ pro Jahr). Sellbst ohne Rendite sind das nach 5 Jahren 150k€ gespart, das sollte als EK für eine Wohnung reichen.

Ein angenommener 500.000 Euro Kredt lässt sich bei 1% Zins dann in 15-20 Jahren zurück zahlen. Ob es derzeit Sinn macht, bei dem Verhältnis Kaufpreis zu Kaltmiete eine Wohnung/Haus zu kaufen ist ein ganz anderes Thema.

MfG

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

also ich hatte bei meinem Abschluss genau 12€ auf meinem Konto. Und die ersten Jahre im Beruf habe ich mir auch was geleistet. Nette Urlaube gemacht und sicherlich nicht so sehr aufs Geld geachtet. Mit Frau und Kind wurde es dann anders. Mit Mitte 35 haben wir nun rund 150k auf dem Konto bzw. im Depot. Sicherlich nicht zu vergleichen mit diesen 23jährigen mit 800k-Haus, aber ich weiß auch, dass viele andere viel schlechter aufgestellt sind. Die Mischung machts.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Es stimmt einfach: Deutschland ist reich, nur seine Bürger sind arm. Das gilt leider auch für den Großteil der Akademiker, da diese halt nach Abzug der absurden Steuern nur noch herumkrebsen können.

Das liegt keineswegs an den "absurden Steuern" (die sind durchaus im normalen Bereich), sondern daran, dass die Deutschen das Geldanlagen scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

Billionen an Geldvermögen liegen hierzulande auf Tagesgeldkonten oder in Lebensversicherungen geparkt mit Renditen unterhalb der Inflation. Gerade mal 10-15% der Deutschen besitzen Aktien oder Aktienfonds.

Wer über die 40 Jahre von Berufsbeginn bis Rete auf 5-6% durchschnittliche Rendite verzichtet wird eben idR auch kein Vermögen aufbauen. Bei regelmäßigem Sparen übersteigt der Zins die Sparrate schon nach 15 Jahren und wächst exponentiell.

Die Wertsteiegrung von immobilien bzw der Mietzons deckt typischerweise bestenfalls die Inflation, die letzten 10 Jahre waren hier eine einmalige Ausnahme im 20. und 21. Jahrhundert....

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Dieses Geheule nervt einfach. Akademiker wundern sich wie Facharbeiter Eigentum kaufen während sie nur am Nörgeln sind. Konsum verhindert nun mal Vermögensaufbau. Da ist es egal welche Bildung man hat und was man hat.

Mit Studiumsende hatte ich mit 22 bereits über 20k, weil ich als Schüler stets arbeitete. Und ausgezogen bin ich auch erst mit 26 aber dann gleich in ETW. Habe nie Miete an einen Fremden gezahlt. Meine Frau hat das ähnlich gemacht. Nun ist meine Wohnung verkauft und wir ziehen in ein 550k Haus während wir die Wohnung meiner Frau vermieten. Parallel ein Depot in all den Jahren aufgebaut und nach Abzug der Schulden ist unser Net Worth 900k mit Mitte 30.

Wir haben allein 120k Cash

Nun, Du hast Deine ETW vor ca. 9 Jahren gekauft, das war im Rückblick der ideale Zeitpunkt und so nicht wiederholbar.

genauso hätte man vor 9 Jahren sein ganzes Geld in Tesla Aktien stecken können und jetzt herum zählen, dass es doch jeder schaffen kann. Survivorship Bias.

Wie habt denn Du und Deine Freundin damals nach 4 Jahren Berf jeweils eine eigene ETW finanzieren können. Durch ansparen oder mit Hilfe?

Wieviel von Eurem "net worth" steckt im angenommenen Wert Eures Hauses?

MfG

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Du sparst also 10k / Jahr, deine Freundin ebenfalls, sind also 20k Jahr, solange bis ihr Kinder bekommt. Sagen wir das Haus kostet jetzt 600k ohne Nebenkosten und co, bei realistisch sind wir also in 5 Jahren bei 800k all-in mit Umzug und Nebenkosten.

Die letzten 100 Jahre betrachtet steigen die Immobilienpreise langsamer als die Inflationsrate, also wäre als Annahme vieleicht +1% pro jahr realitisch.

Die letzten 10 Jahre waren eine Ausnahme, befeuert durch sehr neidrige Zinsen (wie sollen die noch nenenswert weiter fallen und schlichtweg Spekulation in manchen Gegenden.

Wann Spekulationsblasen platzen weiß man immer erst im nachhinein. Die können auch noch 5 oer 10 jahre weiter gehen oder schon in einem jahr platzen.

Vom Verhältnis Jahreskaltmiete zu Kaufpreis war früher mal ein Faktor 20 angemessne. Jetzt bei unter 1% Zins evtl auch Faktor 30.
Wer glaubt, Faktor 60 wäre angemessen und da hat man dann in 10 jahren eben faktor 100, der täuscht sich meiner Ansicht nach.

Wir werden sehen wie es kommt.

Wäre es tatsächlich so wie Du schreibst wäre die einzig logische handlung sofort eine immobilie zu kaufen, sobald es einem die Bank erlaubt. Die Wertsteigerung ist ja viel höher als der Zins.

Kommt Dir das Modell evtl. aus der jüngeren Geschichte bekannt vor?

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Dieses Geheule nervt einfach. Akademiker wundern sich wie Facharbeiter Eigentum kaufen während sie nur am Nörgeln sind. Konsum verhindert nun mal Vermögensaufbau. Da ist es egal welche Bildung man hat und was man hat.

Mit Studiumsende hatte ich mit 22 bereits über 20k, weil ich als Schüler stets arbeitete. Und ausgezogen bin ich auch erst mit 26 aber dann gleich in ETW. Habe nie Miete an einen Fremden gezahlt. Meine Frau hat das ähnlich gemacht. Nun ist meine Wohnung verkauft und wir ziehen in ein 550k Haus während wir die Wohnung meiner Frau vermieten. Parallel ein Depot in all den Jahren aufgebaut und nach Abzug der Schulden ist unser Net Worth 900k mit Mitte 30.

Wir haben allein 120k Cash

Nun, Du hast Deine ETW vor ca. 9 Jahren gekauft, das war im Rückblick der ideale Zeitpunkt und so nicht wiederholbar.

genauso hätte man vor 9 Jahren sein ganzes Geld in Tesla Aktien stecken können und jetzt herum zählen, dass es doch jeder schaffen kann. Survivorship Bias.

Wie habt denn Du und Deine Freundin damals nach 4 Jahren Berf jeweils eine eigene ETW finanzieren können. Durch ansparen oder mit Hilfe?

Wieviel von Eurem "net worth" steckt im angenommenen Wert Eures Hauses?

MfG

um hier anzuknüpfen - das Modell ist ein wenig einseitig. Wenn ich 4 Jahre weiter zu Hause wohne, obwohl ich voll verdiene, dann ist meine Sparquote auch der Hammer. Was ist das bitte für ein Vorzeigemodell für Eigenkapitalbildung? Du hast 4 jahre auf Kosten deiner Eltern gelebt und gewohnt.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

also ich hatte bei meinem Abschluss genau 12€ auf meinem Konto. Und die ersten Jahre im Beruf habe ich mir auch was geleistet. Nette Urlaube gemacht und sicherlich nicht so sehr aufs Geld geachtet. Mit Frau und Kind wurde es dann anders. Mit Mitte 35 haben wir nun rund 150k auf dem Konto bzw. im Depot. Sicherlich nicht zu vergleichen mit diesen 23jährigen mit 800k-Haus, aber ich weiß auch, dass viele andere viel schlechter aufgestellt sind. Die Mischung machts.

Endlich normale Leute. Wahrscheinlich bist du damit glücklicher als die vermeintlich Vermögenden, die sich hier an ihrem frugalen Lifestyle aufgeilen.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Diejenigen, die damals Eigentum hatten, mussten im Schnitt auf sehr viel dafür verzichten. Es ist einfach nicht richtig, die heutige Lage so darzustellen, als wäre es für Akademiker prekär oder ähnliches.

Kann ich von meinen Großeltern nur bestätigen. Die einen haben zur Miete gewohnt. Die anderen hatten als eher Besserverdienende ein Haus (Mann Professor, Frau Lehrerin in Teilzeit bzw. Hausfrau, als die Kinder klein waren).

Die mit Wohneigentum haben Anfang der 70'er eine Stelle in München abgelehnt, obwohl sie da gerne hingezogen wären. Grund war, dass sie sich dort kein Haus hätten leisten können. Das war trotzdem extrem knapp kalkuliert. Daher:

  • Erstes Auto mit Ende 30, obwohl das Haus nicht zentral lag. Danach nie ein zweites Auto. Meine Großmutter ist noch mit 60 die meisten Tage knapp 10km mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.
  • Im Urlaub dann Kofferraum voll mit Lebensmitteln vom Discounter, damit man nicht in den teuren Läden in den Urlaubsorten einkaufen muss.
  • Vielleicht 3-4 mal im Jahr essen gehen. Ansonsten immer selber kochen.
  • Urlaub bevorzugt im Zelt oder in Ferienwohnungen. Wenn Hotel, dann Eltern mit zwei Kindern im Zimmer.
  • Gemüsegarten nicht als Hobby, sondern weil es günstiger ist.
  • Ein Elternteil in einer kleinen Einliegerwohnung, auch damit ihre Rente das ganze mit finanziert.
  • Sogar Socken werden gestopft. Kleidungsstücke können über Jahrzehnte getragen werden.

Die Geschichten glaube ich sogar, da meine Großeltern trotz inzwischen finanziell entspannter Situation vieles davon immer noch machen. Dabei sind sie nicht geizig.

Die Nachbarhäuser hätte man in den letzten Jahren so um die 600k kaufen können, plus/minus 100k je nach Grundstücksgröße oder Zustand des Hauses. Das wäre für ein Ehepaar mit vergleichbaren Einkommen heute nicht schwieriger als vor 50 Jahren.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Junge Junge, da schreiben wieder einige über den Hauskauf, die sich noch nie damit beschäftigt haben. Nur weil ein Haus mit 600k gelistet ist, heißt das nicht, dass du dann am Schluss nur mit 600k auskommst. Und es heißt auch nicht, dass du das in 5 JAhren auch noch für 600k bekommst. Vllt kostet es fast das doppelte, vllt. kostet es viel weniger. Dann werden einfach Miete und Kreditrate direkt 1:1 gegenübergestellt. Wartungen, Einrichtung und co. werden komplett ignoriert. Aber mit fetten Gehaltserhöhungen rechnet man fest.

Wisst ihr noch wie die Blase 2008 zustande kam, alle haben sich Immos zu überhöhten Preisen gekauft, obwohl Sie sich das eig. nicht leisten konnten. Und zack, war das Haus nur noch die Hälfte wert, die Bank wollte mehr Sicherheit oder mehr Zins. etc.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ich habe mit meiner Freundin über ein paar Jahre Geld für ein gemeinsames Sabbatical gespart. Jeder von uns hatte knapp 25k gespart, so dass wir mit kleinem Gepäck die Welt erkunden hätten können.

Wir haben uns im Februar leider getrennt und Sekret ich habe acht Wochen später dann auch meinen Job verloren.
Aber alles Halb so wild, ich hatte ja ein paar gute Rücklagen. Man muss halt positiv denken.
Jetzt habe ich ab März bei einem Start-Up in Portland angenommen. So komme ich auch ein klein wenig zum Reisen.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ich spare, um immer weiter investieren zu können.
Am Anfang ein bisschen ETFs, dann Aktien und jetzt Immobilien.
Ich würde später auch gerne in Geschäfte (physisch wie z.B. Café/Bars oder online services) investieren.

Ich finde die Gedanken, was sich verkaufen könnte, sprich Mehrwert für die Kunden bringen könnte spannend.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Kann ich von meinen Großeltern nur bestätigen. [...]

Du hast recht, dass damals weniger Konsumiert wurde. Dies lag aber nicht nur daran, dass man wegen einem Hauskauf sparsamer war. Es waren einfach andere Zeiten und eine andere Generation. Gerade die (Nach)Kriegsgeneration kannte noch echte Not. Für die war es einfach absurd Geld zu verschwenden bzw. Dinge vorzeitig zu ersätzen.
Zudem waren viele Dinge, die du da aufgezählt hast, damals noch mehr Luxus als heute und haben verhätlnismäßig viel mehr gekostet. Für einen Kleinwagen musste man damals viel mehr Mediangehälter hinblättern als heute. Das gleiche mit Urlauben und fast allem anderen. In den 70ern war es für die Mittelschicht noch völlig normal nur ein bis zweimal die Woche Fleisch zu essen. Die heutige Unterschicht ist dagegen, fast nur noch am Fleisch essen. Einfach weil es viel billiger wurde.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Diejenigen, die damals Eigentum hatten, mussten im Schnitt auf sehr viel dafür verzichten. Es ist einfach nicht richtig, die heutige Lage so darzustellen, als wäre es für Akademiker prekär oder ähnliches.

Kann ich von meinen Großeltern nur bestätigen. Die einen haben zur Miete gewohnt. Die anderen hatten als eher Besserverdienende ein Haus (Mann Professor, Frau Lehrerin in Teilzeit bzw. Hausfrau, als die Kinder klein waren).

Die mit Wohneigentum haben Anfang der 70'er eine Stelle in München abgelehnt, obwohl sie da gerne hingezogen wären. Grund war, dass sie sich dort kein Haus hätten leisten können. Das war trotzdem extrem knapp kalkuliert. Daher:

  • Erstes Auto mit Ende 30, obwohl das Haus nicht zentral lag. Danach nie ein zweites Auto. Meine Großmutter ist noch mit 60 die meisten Tage knapp 10km mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.
  • Im Urlaub dann Kofferraum voll mit Lebensmitteln vom Discounter, damit man nicht in den teuren Läden in den Urlaubsorten einkaufen muss.
  • Vielleicht 3-4 mal im Jahr essen gehen. Ansonsten immer selber kochen.
  • Urlaub bevorzugt im Zelt oder in Ferienwohnungen. Wenn Hotel, dann Eltern mit zwei Kindern im Zimmer.
  • Gemüsegarten nicht als Hobby, sondern weil es günstiger ist.
  • Ein Elternteil in einer kleinen Einliegerwohnung, auch damit ihre Rente das ganze mit finanziert.
  • Sogar Socken werden gestopft. Kleidungsstücke können über Jahrzehnte getragen werden.

Die Geschichten glaube ich sogar, da meine Großeltern trotz inzwischen finanziell entspannter Situation vieles davon immer noch machen. Dabei sind sie nicht geizig.

Die Nachbarhäuser hätte man in den letzten Jahren so um die 600k kaufen können, plus/minus 100k je nach Grundstücksgröße oder Zustand des Hauses. Das wäre für ein Ehepaar mit vergleichbaren Einkommen heute nicht schwieriger als vor 50 Jahren.

Cool ein Beispiel... Ich hab auch eins

Opa war Arzt und war natürlich wegen dieser Weltkrieg Sache recht spät fertig damit.
Hat dann so mit knappen 40 eine eigene Praxis eröffnet.
Im Anschluss hat er ein Haus gebaut mit 3 Wohnungen zu je 180qm auf einem ca 1500qm Grundstück. Dazu noch ein MFH mit 4 Wohnungen drin.
Meine Oma hat sich um die Buchhaltung gekümmert und den Haushalt hat eine Hausfrau gemacht.
Sind oft Ski fahren gegangen, mal nach New York geflogen (und das war mit 4 Personen 1975 oder so extrem teuer) etc

Meine Oma wohnt nun allein auf 180qm, bekommt mehr Witwenrente als ich verdiene + Entsprechende Mieteinnahmen.

Vergleichen wir das doch mal mit dem heutigen Hausarzt in einem Vorort?
Der kann sich mit Sicherheit auch eine Wohnung/Haus leisten, aber eben nicht 3*180qm + 4*70qm + Haushälterin/Urlaube etc

Aber ja, "sparsam" waren die auch, also Klamotten wurden natürlich geflickt, essen wurde nie weg geworfen etc.
Aber ob das dort um das Sparen ging wage ich zu bezweifeln, ich denke das hat diese Generation eben noch aus Kriegszeiten so ins Hirn gebrannt (verständlicherweise) das so etwas nie wieder abgelegt werden kann.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Cool ein Beispiel... Ich hab auch eins

Dann kein Beispiel sondern eine Statistik bzgl. der Haushalte mit selbstgenutzten Wohnraum in Westdeutschland.
1961: 34%
1982: 40%

Die Leute haben damals genauso vom eigenen Haus geträumt wie heute. Wenn das so einfach war, warum ist denn dann die Wohneigentumsquote damals nicht steil nach oben gegangen?

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Cool ein Beispiel... Ich hab auch eins

Dann kein Beispiel sondern eine Statistik bzgl. der Haushalte mit selbstgenutzten Wohnraum in Westdeutschland.
1961: 34%
1982: 40%

Die Leute haben damals genauso vom eigenen Haus geträumt wie heute. Wenn das so einfach war, warum ist denn dann die Wohneigentumsquote damals nicht steil nach oben gegangen?

Das jedem ein Haus hinterher geworfen wurde hab ich nie behauptet.
Nur ein damaliger gutverdiener hatte es wesentlich leichter als ein heutiger gutverdiener.

Achja, die Quote liegt heute bei 42%.
Das trotz 38 Jahren dazwischen und mittlerweile gab es auch wieder viel zu vererben (das gab es von 1960-1980 wohl eher nicht).
Hat in den ganzen 38 Jahren um 2% zugelegt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Cool ein Beispiel... Ich hab auch eins

Dann kein Beispiel sondern eine Statistik bzgl. der Haushalte mit selbstgenutzten Wohnraum in Westdeutschland.
1961: 34%
1982: 40%

Die Leute haben damals genauso vom eigenen Haus geträumt wie heute. Wenn das so einfach war, warum ist denn dann die Wohneigentumsquote damals nicht steil nach oben gegangen?

Das jedem ein Haus hinterher geworfen wurde hab ich nie behauptet.
Nur ein damaliger gutverdiener hatte es wesentlich leichter als ein heutiger gutverdiener.

Achja, die Quote liegt heute bei 42%.
Das trotz 38 Jahren dazwischen und mittlerweile gab es auch wieder viel zu vererben (das gab es von 1960-1980 wohl eher nicht).
Hat in den ganzen 38 Jahren um 2% zugelegt.

Und ich habe mich auf Poster bezogen, die in diesem Thread behauptet haben, dass in der Vergangenheit eine Finanzierung eines Hauses und normaler Konsum problemlos nebeneinander möglich waren.

Die Quote liegt für ganz Deutschland höher als 42%. Ich habe mich außerdem auf Westdeutschland bezogen. Die Wohneigentumsquote in der ehemaligen DDR war extrem niedrig und ist auch jetzt noch niedriger als im ehemaligen Westdeutschland. Daher zieht sie den gesamtdeutschen Schnitt nach unten.

Wohneigentum und Land wurde auch zwischen 1961-1982 vererbt. Das macht auch heute noch den größten Teil der Erbschaften aus. Und wirklich Reiche haben damals auch Firmen vererbt.

Und als freundliche Anmerkung: so ein "Achja" kommt sehr herablassend rüber.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Nein damals war es nicht unbedingt einfacher. Zinsen waren auch viel höher, man sollte das nicht unterschätzen. Anfang der 90er zahlte man teilweise 10% Immobilienzinsen. Da hat man ein Haus mehrfach an die Bank abbezahlt. Sicher waren die Preise niedriger als heute, aber das hat der Zinsvorteil nicht ausgemacht. Es gibt nicht nur S, FFM, Hamburg, Düsseldorf und Berlin, sondern auch noch viele Ecken, wo man sich noch was leisten kann und man dennoch ganz anständig verdient. Im Zweifel sind halt 70k in der Provinz doch mehr als der 100k Job in FFM.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Nein damals war es nicht unbedingt einfacher. Zinsen waren auch viel höher, man sollte das nicht unterschätzen. Anfang der 90er zahlte man teilweise 10% Immobilienzinsen. Da hat man ein Haus mehrfach an die Bank abbezahlt. Sicher waren die Preise niedriger als heute, aber das hat der Zinsvorteil nicht ausgemacht. Es gibt nicht nur S, FFM, Hamburg, Düsseldorf und Berlin, sondern auch noch viele Ecken, wo man sich noch was leisten kann und man dennoch ganz anständig verdient. Im Zweifel sind halt 70k in der Provinz doch mehr als der 100k Job in FFM.

Da hast du aber auch noch gute Zinsen auf dein Sparbuch bekommen. Vollfinanzierung war damals somit nicht nur wirtschaftlich unsinn sondern schlicht nicht nötig. In den letzten Jahren war der Zuwachs in den Immopreisen ja oft höher als das was du mit nem ETF bekommst, vom Sparbuch garnet erst zu sprechen ;)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Cool ein Beispiel... Ich hab auch eins

Dann kein Beispiel sondern eine Statistik bzgl. der Haushalte mit selbstgenutzten Wohnraum in Westdeutschland.
1961: 34%
1982: 40%

Die Leute haben damals genauso vom eigenen Haus geträumt wie heute. Wenn das so einfach war, warum ist denn dann die Wohneigentumsquote damals nicht steil nach oben gegangen?

Das jedem ein Haus hinterher geworfen wurde hab ich nie behauptet.
Nur ein damaliger gutverdiener hatte es wesentlich leichter als ein heutiger gutverdiener.

Achja, die Quote liegt heute bei 42%.
Das trotz 38 Jahren dazwischen und mittlerweile gab es auch wieder viel zu vererben (das gab es von 1960-1980 wohl eher nicht).
Hat in den ganzen 38 Jahren um 2% zugelegt.

Und ich habe mich auf Poster bezogen, die in diesem Thread behauptet haben, dass in der Vergangenheit eine Finanzierung eines Hauses und normaler Konsum problemlos nebeneinander möglich waren.

Die Quote liegt für ganz Deutschland höher als 42%. Ich habe mich außerdem auf Westdeutschland bezogen. Die Wohneigentumsquote in der ehemaligen DDR war extrem niedrig und ist auch jetzt noch niedriger als im ehemaligen Westdeutschland. Daher zieht sie den gesamtdeutschen Schnitt nach unten.

Wohneigentum und Land wurde auch zwischen 1961-1982 vererbt. Das macht auch heute noch den größten Teil der Erbschaften aus. Und wirklich Reiche haben damals auch Firmen vererbt.

Und als freundliche Anmerkung: so ein "Achja" kommt sehr herablassend rüber.

Ich hatte die Zahlen glaube ich von statista, also hoffe ich mal das die Stimmen.

Das "Achja" war übrigends weder herablassen noch sonstwas gemeint ;)

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Da hast du aber auch noch gute Zinsen auf dein Sparbuch bekommen.

Hat man das auch dann, wenn man die Inflationsraten von damals berücksichtigt?

Was in den letzten Jahrzehnten schlichtweg deutlich teurer wurde ist Grund und Boden. Das ist nachvollziehbar in einem Land, wo es nun mal immer weniger freie Fläche gibt und immer mehr zubetoniert wird.

Bei den Gebäude selbst gab es über die Jahrzehnte keinen großen Preisanstieg in Rlation zu dem was gebaut wurde. Heute baut man halt kein 80m² Häuschen mit kleinen Fenstern, sondern einen 200m² Palast. Dazu noch die aufwändigere Technik. Heizöl für 5 Pfennig den Liter kommt nicht wieder.

Natürlich kostet der moderne Palast mehr als das 60er Jahre Häuschen.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel.

Ich hab während dem Studium ein bisschen gespart durch meinen Werkstudentenjob und Praktika und arbeite jetzt seit knapp 2 Jahren, und habe bereits 30k angespart. Ich habe eine Sparrate von ca. 800/Monat also knapp 10k pro Jahr. in 5 Jahren werde ich also ohne Zinsen zu berechnen und ohne Gehaltssteigerung bei 80k sein. Meine Freundin fängt ein bisschen später an zu arbeiten, aber dürfte von der Sparrate her sehr ähnlich liegen. In den 5 Jahren würde sie also knapp 50k gespart haben und ich wie gesagt 80k. Sind zusammen schon mal 130k die man für den Kauf einer Immo nehmen könnte. Gehaltssteigerungen (bei beiden fix da Tarif), Zinsen bzw. Rendite kommen noch ja on top.

Natürlich wird es keine Villa für 1,5 mio werden, aber ein Haus mit nettem Garten für 600k sollte locker drin sein bei den zu erwartenden Gehältern + dem eingebrachten Eigenkapital, btw ganz ohne Unterstützung der Eltern. Achja, und auf irgendwas verzichten tun wir dabei auch nicht, gönnen uns mehrere Urlaube im Jahr, gehen essen wenn wir Lust drauf haben etc. Kann das Gemeckere und Geheule hier daher nicht nachvollziehen. Das soll nicht heißen dass es jeder so machen muss, aber ich denke ein Paar das 2 Akademikergehälter hat KANN definitiv genug sparen und sich dann eine Immobilie leisten, wenn das Paar es möchte.

Rechne es dir doch mal durch...
Das 120qm Reihenhaus kostet bis es soweit ist 700k, mit NK 770k (oder wie hoch auch immer die bei dir sind).
Nach EK schuldest du der Bank 640k Euro.
Das finanzierst du jetzt auf 30 Jahre bei 1,5% Zinsen.
Macht 2,2k Rate im Monat, mit NK zahlst du also fürs wohnen 2,5-2,8k im Monat ab.
Das kannst du dir aktuell mit deiner Freundin nicht leisten, mit zukünftigen Gehaltssteigerungen evtl.
Sobald ein Kind kommt auf keinen Fall (da einer dann wohl in Teilzeit muss).

Willkommen auf der Seite der Jammerer.

PS: Du hast als Single bereits den Bereich der Normalverdiener verlassen und bist schon ein gutes Stück in den oberen 10%

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Wenn du erst 30k in 5 Jahren getilgt hast, dann wirst du ja nie fertig. Bei knapp 6k HH-Netto dürfte doch locker 2k im Monat an Tilgung möglich sein und habt ihr immer noch 3.500€ im Monat zum Leben, Urlaub, etc.
Eltern und Großeltern müssen auch erstmal gemeinsam 70k für Kinder/Enkel aufbringen können. Können meine nicht (auch 33 Jahre)

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

Die Welt ist aber 5 Jahre später bereits eine andere.
Du sagst es ja selbst, du bist mit NK bei ca 900k.
Selbst wenn du noch 150k sparen konntest (bei steigenden Kosten und stagnierenden Gehältern, ihr habt von 2008 -2015 gemietet, großer Unterschied zu 2013-2020) musst du dafür 2588 Euro pro Monat hin legen + NK.
Wenn man noch 70k von den Eltern geschenkt bekommt sind es trotzem noch 2347 pro Monat.
Also mit NK irgendwas zwischen 2,8 und 3k, das geht mit 6k aber eben eher schlecht als recht.
Alles mit 30 Jahre Laufzeit und 1,5% Zins gerechnet

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Ich spare aktuell auf ~20.000€ um bei Berufseinstieg (aktuell Student) die Kaufnebenkosten einer Immobilie zu stemmen und möchte diese dann über Vermietung fremdfinanzieren. Und das restliche Geld möchte ich dann liquide behalten um evtl. Mietausfälle oder unvorhersehbare Kosten zu decken

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Ich verstehe nicht wieso hier die ganze Zeit gesagt wird man könne sich kein Eigentum kaufen. Ich bin 25 und verdiene ca. 2800 netto, also sicherlich nicht exorbitant viel. [...]

Unterschied ist, dass unsere Elterngeneration sich ein Haus kaufen und gleichzeitig stark konsumieren konnte. Heute geht, dank massiv gestiegener Immobilienpreise, nur eines von beiden.

Das mit dem starken Konsum allerdings stimmt auch nur bedingt. Zwei große Urlaube und einen Städtetrip pro Jahr konnten sich 1/2 Generationen über uns kaum Leute leisten. Von der Wegwerf Kultur in der alles ständig neu sein muss, neue Schuhe, neue Klamotten, neues Handy, neues Gadget etc ganz zu schweigen.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

Wir haben die niedrigstmögliche Tilgung gewählt, dafür sparen wir jeden Monat noch einen vierstelligen Betrag in unser ETF-Depot. Tilgungsbeginn war auch erst Ende 2016. Grundstück aber im Frühjahr 2015 gekauft und Hausbau im Spätsommer/Herbst begonnen.

Eltern haben auch noch bei einigen Eigenleistungen unterstützt. Sonst wäre da, insbesondere bei den Außenanlagen noch einiges mehr an Kosten gewesen.

Wenn wir es darauf anlegen, können wir in diesem Jahrzehnt fertig tilgen bzw. wird evtl. 2027 oder 2028 unser Depot-Wert (bei 7% Nominalrendite und Sparraten wir bisher) die Restschuld übersteigen.

Ist aber nicht das alleinige Ziel. Ich strebe eher eine Tilgung 2035 bis 2040 an, dafür aber auch das Depot bis dahin bei mindestens 600.000 Euro, eher mehr.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

Wenn du erst 30k in 5 Jahren getilgt hast, dann wirst du ja nie fertig. Bei knapp 6k HH-Netto dürfte doch locker 2k im Monat an Tilgung möglich sein und habt ihr immer noch 3.500€ im Monat zum Leben, Urlaub, etc.
Eltern und Großeltern müssen auch erstmal gemeinsam 70k für Kinder/Enkel aufbringen können. Können meine nicht (auch 33 Jahre)

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

Die Welt ist aber 5 Jahre später bereits eine andere.
Du sagst es ja selbst, du bist mit NK bei ca 900k.
Selbst wenn du noch 150k sparen konntest (bei steigenden Kosten und stagnierenden Gehältern, ihr habt von 2008 -2015 gemietet, großer Unterschied zu 2013-2020) musst du dafür 2588 Euro pro Monat hin legen + NK.
Wenn man noch 70k von den Eltern geschenkt bekommt sind es trotzem noch 2347 pro Monat.
Also mit NK irgendwas zwischen 2,8 und 3k, das geht mit 6k aber eben eher schlecht als recht.
Alles mit 30 Jahre Laufzeit und 1,5% Zins gerechnet

Ach naja, damals wurde uns auch erzählt, dass es nicht geht. Dass 600k zu viel Geld sind für ein Haus. Dass Mieter immer besser fahren usw.

Diese Leute beißen sich heute in den Arsch dafür, damals nicht gebaut oder gekauft zu haben. Manche ziehen aufgrund von Kindern in größere Wohnungen, müssen mehr Kaltmiete zahlen als wir Zins und Tilgung zusammen.

Ein befreundetes Pärchen erzählte immer davon (also der Mann), wie man mit ETFs reich wird. Die verdienen mindestens so gut wie wir, evtl. besser. Und waren vom ETF-Sparen ziemlich besessen (also.. er). Auch er meinte jetzt, mit einem Kauf damals wäre er finanziell viel, viel besser gefahren. Schaut gerade nach Wohnungen im Bereich 1,5k - 2,0k Kaltmiete, weil man möchte ja auch nicht hausen wie ein Hund. Besonders nicht mit Kindern, gutem Job und in den 30ern.

Was ich damit sagen will, auch 2015 sah es mit damaligem Wissen nicht anders aus als heute. Sobald du aber erstmal deine eigene Immobilie hast, arbeitet die Zeit für dich, die Inflation für dich und jede Gehaltssteigerung kommt real an und wird nicht durch Mietsteigerungen aufgefressen. Wir waren damals auch weit von unserem jetzigen Gehalt entfernt und wir haben seitdem keine Karriere gemacht. Das Gehalt wird in Relation zur Restschuld einfach real mehr. Die Restschuld verringert sich jeden Monat automatisch. Die Restschuld ist auch jeden Monat real weniger wert, durch die Inflation.

In einigen, wenigen Jahren sind wir durch Stufenaufstiege, Tarifsteigerungen, Abbau der kalten Progression usw. bei knapp unter 7k netto. Die Restschuld wird dann in Richtung 300k gehen und das Depot weit über 100k. Jedes Jahr wird es einfacher.

Ja, manche Güter des täglichen Bedarfs werden vielleicht mit-inflationieren, aber eben nicht die Restschuld.

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WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

Die Welt ist aber 5 Jahre später bereits eine andere.
Du sagst es ja selbst, du bist mit NK bei ca 900k.
Selbst wenn du noch 150k sparen konntest (bei steigenden Kosten und stagnierenden Gehältern, ihr habt von 2008 -2015 gemietet, großer Unterschied zu 2013-2020) musst du dafür 2588 Euro pro Monat hin legen + NK.
Wenn man noch 70k von den Eltern geschenkt bekommt sind es trotzem noch 2347 pro Monat.
Also mit NK irgendwas zwischen 2,8 und 3k, das geht mit 6k aber eben eher schlecht als recht.
Alles mit 30 Jahre Laufzeit und 1,5% Zins gerechnet

Ach naja, damals wurde uns auch erzählt, dass es nicht geht. Dass 600k zu viel Geld sind für ein Haus. Dass Mieter immer besser fahren usw.

Diese Leute beißen sich heute in den Arsch dafür, damals nicht gebaut oder gekauft zu haben. Manche ziehen aufgrund von Kindern in größere Wohnungen, müssen mehr Kaltmiete zahlen als wir Zins und Tilgung zusammen.

Ein befreundetes Pärchen erzählte immer davon (also der Mann), wie man mit ETFs reich wird. Die verdienen mindestens so gut wie wir, evtl. besser. Und waren vom ETF-Sparen ziemlich besessen (also.. er). Auch er meinte jetzt, mit einem Kauf damals wäre er finanziell viel, viel besser gefahren. Schaut gerade nach Wohnungen im Bereich 1,5k - 2,0k Kaltmiete, weil man möchte ja auch nicht hausen wie ein Hund. Besonders nicht mit Kindern, gutem Job und in den 30ern.

Was ich damit sagen will, auch 2015 sah es mit damaligem Wissen nicht anders aus als heute. Sobald du aber erstmal deine eigene Immobilie hast, arbeitet die Zeit für dich, die Inflation für dich und jede Gehaltssteigerung kommt real an und wird nicht durch Mietsteigerungen aufgefressen. Wir waren damals auch weit von unserem jetzigen Gehalt entfernt und wir haben seitdem keine Karriere gemacht. Das Gehalt wird in Relation zur Restschuld einfach real mehr. Die Restschuld verringert sich jeden Monat automatisch. Die Restschuld ist auch jeden Monat real weniger wert, durch die Inflation.

In einigen, wenigen Jahren sind wir durch Stufenaufstiege, Tarifsteigerungen, Abbau der kalten Progression usw. bei knapp unter 7k netto. Die Restschuld wird dann in Richtung 300k gehen und das Depot weit über 100k. Jedes Jahr wird es einfacher.

Ja, manche Güter des täglichen Bedarfs werden vielleicht mit-inflationieren, aber eben nicht die Restschuld.

Ja, und hättest du die 100k 2015 in Tesla-Calls gesteckt wärst du heute Milliardär. Oder 2010 in Bitcoins... Hindsight is 20/20.

Ich finde es ziemlich befremdlich, dass Immos gern als risikoarme Investitionen gesehen werden deren Wert immerzu steigt. Schön, dass es für euch bisher (!) geklappt hat! Es ist und bleibt aber ein massives Klumpenrisiko, das sowohl von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung (trifft ETFs genauso) sowie noch massiver von der regionalen strukturellen Entwicklung der nächsten Dekaden abhängt. Wenn man dann den Kredit auf 50% des HH-Netto auslegt, hat man ein gehebeltes Risiko fast ohne jeden Puffer (falls privat mal was schiefgeht). Dann doch lieber die Bitcoins als Investment... Immo ist Lifestyle, wenn auch noch Kohle bringt hat man Glück gehabt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie viel spart ihr und wofür?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2020:

WiWi Gast schrieb am 04.12.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

180qm freistehend in 2015 für 600k, davon 150k EK (ca. 20k pro Jahr als Paar gespart, 7 Jahre, dabei viel gereist und Spaß gehabt, aber uns ansonsten am studentischen City-Lifestyle orientiert), 70k von Eltern und Großeltern, 30k bisher getilgt. Aktuell noch 350k Restschuld. 33 Jahre alt.

Aktuelles HH-Netto, 1x VZ, 1x TZ, inkl. 1x Kindergeld: knapp unter 6k. Keine Führungsposition, sondern entspannt im Konzern.

Haus dürfte aktuell 800-850k wert sein. Geht also alles.

Die Welt ist aber 5 Jahre später bereits eine andere.
Du sagst es ja selbst, du bist mit NK bei ca 900k.
Selbst wenn du noch 150k sparen konntest (bei steigenden Kosten und stagnierenden Gehältern, ihr habt von 2008 -2015 gemietet, großer Unterschied zu 2013-2020) musst du dafür 2588 Euro pro Monat hin legen + NK.
Wenn man noch 70k von den Eltern geschenkt bekommt sind es trotzem noch 2347 pro Monat.
Also mit NK irgendwas zwischen 2,8 und 3k, das geht mit 6k aber eben eher schlecht als recht.
Alles mit 30 Jahre Laufzeit und 1,5% Zins gerechnet

Ach naja, damals wurde uns auch erzählt, dass es nicht geht. Dass 600k zu viel Geld sind für ein Haus. Dass Mieter immer besser fahren usw.

Diese Leute beißen sich heute in den Arsch dafür, damals nicht gebaut oder gekauft zu haben. Manche ziehen aufgrund von Kindern in größere Wohnungen, müssen mehr Kaltmiete zahlen als wir Zins und Tilgung zusammen.

Ein befreundetes Pärchen erzählte immer davon (also der Mann), wie man mit ETFs reich wird. Die verdienen mindestens so gut wie wir, evtl. besser. Und waren vom ETF-Sparen ziemlich besessen (also.. er). Auch er meinte jetzt, mit einem Kauf damals wäre er finanziell viel, viel besser gefahren. Schaut gerade nach Wohnungen im Bereich 1,5k - 2,0k Kaltmiete, weil man möchte ja auch nicht hausen wie ein Hund. Besonders nicht mit Kindern, gutem Job und in den 30ern.

Was ich damit sagen will, auch 2015 sah es mit damaligem Wissen nicht anders aus als heute. Sobald du aber erstmal deine eigene Immobilie hast, arbeitet die Zeit für dich, die Inflation für dich und jede Gehaltssteigerung kommt real an und wird nicht durch Mietsteigerungen aufgefressen. Wir waren damals auch weit von unserem jetzigen Gehalt entfernt und wir haben seitdem keine Karriere gemacht. Das Gehalt wird in Relation zur Restschuld einfach real mehr. Die Restschuld verringert sich jeden Monat automatisch. Die Restschuld ist auch jeden Monat real weniger wert, durch die Inflation.

In einigen, wenigen Jahren sind wir durch Stufenaufstiege, Tarifsteigerungen, Abbau der kalten Progression usw. bei knapp unter 7k netto. Die Restschuld wird dann in Richtung 300k gehen und das Depot weit über 100k. Jedes Jahr wird es einfacher.

Ja, manche Güter des täglichen Bedarfs werden vielleicht mit-inflationieren, aber eben nicht die Restschuld.

Ja, und hättest du die 100k 2015 in Tesla-Calls gesteckt wärst du heute Milliardär. Oder 2010 in Bitcoins... Hindsight is 20/20.

Ich finde es ziemlich befremdlich, dass Immos gern als risikoarme Investitionen gesehen werden deren Wert immerzu steigt. Schön, dass es für euch bisher (!) geklappt hat! Es ist und bleibt aber ein massives Klumpenrisiko, das sowohl von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung (trifft ETFs genauso) sowie noch massiver von der regionalen strukturellen Entwicklung der nächsten Dekaden abhängt. Wenn man dann den Kredit auf 50% des HH-Netto auslegt, hat man ein gehebeltes Risiko fast ohne jeden Puffer (falls privat mal was schiefgeht). Dann doch lieber die Bitcoins als Investment... Immo ist Lifestyle, wenn auch noch Kohle bringt hat man Glück gehabt.

Ich bin bis vor ein paar Jahren primär auch darauf fokussiert gewesen zumindest die eigen genutzte Immobilie abzuzahlen, Vermietobjekte habe ich mit 1-1.5% laufen lassen.

Für meine neueste selbst genutzte Wohnung habe ich in 2017 3% Tilgung plus 5% Somdertilgung für einen leicht erhöhten Zinssatz erkauft aber im März komplett die Sondertilgung eingestellt und den Aktien Anteil erhöht und seit Mai kaufe ich auch wieder Bitcoin.

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