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WiWi Gast

Was tun

Hallo zusammen,

ich bin in momentan in folgender Situation:
24 Jahre jung, lebe seit 3 Jahren in einer Mietwohnung (Warmmiete 750€). Gehalt 39K, mein Arbeitgeber finanziert mir ein berufsbegleitendes Fernstudium (WING).

Aufgrund einer Trennung spiele ich mit dem Gedanken vorübergehend zurück in das Elternhaus zu ziehen, da mich nichts mehr an der Wohnung hält, sowie ich eine Menge Geld zusätzlich sparen könnte.

Was würdet Ihr machen? Wohnung und die Selbstständigkeit behalten dafür die Sparrate verringern (da die Fixkosten nicht mehr geteilt werden)? Oder zurück in das Elternhaus und die Sparrate erhöhen, um in absehbarer Zeit einiges an Eigenkapital zusammengespart zu haben für eine eigene Immobilie etc. (dazu die Frage 100% Cash sparen oder 50% in ETFs?)

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WiWi Gast

Was tun

Wenn du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie hast, dann geh zurück. Setze Dir aber ein Limit, wann du wieder ausziehst, wie zB max. 2 Jahre bis zum Ende des Studiums o.ä.

Wenn ein Eigenheim in 3-4 Jahren dein Ziel ist, dann würde ich vielleicht 1-200 EUR in ETFs sparen für die langfristige Altersvorsorge und das restliche Geld aufs Konto packen.
Für so kurze Zeiträume sind ETFs zu riskant.

Aber 1-200EUR solltest du trotzdem mindestens fürs Alter zurücklegen. Mit steigendem Gehalt eher mehr.

Außerdem solltest du zusehen, ob du dein Gehalt nicht eventuell noch etwas steigern kannst. 39.000,00 EUR ist wirklich nicht viel für einen Arbeitnehmer.

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WiWi Gast

Was tun

Ich persönlich würde unabhängig von meinen Eltern wohnen wollen.
Einmal ausgezogen halt ichs nicht länger als 1 Wochenende bei meinen Eltern aus auch wenn ich sie gerne mag.
Bei manchen Frauen kommt es auch besser an, nicht mehr bei den Eltern zu wohnen ;)

Kommt auf deine Präferenzen an.

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WiWi Gast

Was tun

Wie sieht denn dein Zeithorizont aus was das angeht? Wenn du jetzt sagst übergangsweise 6 Monate, kein Ding. Wie viel EK hast du denn mit 24 und 39k Gehalt schon sparen können, dass du davon sprichst in absehbarer Zeit eine Immo anzuzahlen? Ich glaube ich persönlich würde lieber in eine kleinere sprich günstigere Wohnung ziehen und selbstständig bleiben und konsequent sparen, bis ich mir was kaufen kann. Übergangsweise also 6 Monate oder so zu den Eltern finde ich kein Problem, 2 Jahre um Geld zu sparen, naja... Muss jeder selbst wissen, meins wärs nicht.

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WiWi Gast

Was tun

Zieh bloß nicht zurück! Ich kenn sicher 10-12 Leute, die das hinter sich haben. Es bringt nur Probleme mit sich. Wirklich! Egal, wie gut es die Leute mit den Eltern konnten - Stress war vorprogrammiert.

Ich bin nur für die Masterthesis (Mietzeit im Wohnheim wurde überschritten) heimgezogen und war von 8 bis 17 Uhr jeden Tag in der Bib. Aber es war die Hölle.,

  1. DIe Weltansichten gehen einfach generationsbedingt weit auseinander
  2. Man muss sich aneinander gewöhnen
  3. Man baut die eigene Selbständigkeit ab

Der dritte Punkt war für mich mit 27 der schlimmste. Plötzlich kocht mama wieder, macht die Wäsche, saugt durchs Zimmer... Ich würde das nie wieder so machen - selbst bei 1000 Euro kaltmiete. Ich war wirklich froh als ich wieder rauskam und muss sagen, dass die 9 Monate für mich ein entwicklungstechnischer Rückschritt waren

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WiWi Gast

Was tun

WiWi Gast schrieb am 10.11.2021:

Wenn du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie hast, dann geh zurück. Setze Dir aber ein Limit, wann du wieder ausziehst, wie zB max. 2 Jahre bis zum Ende des Studiums o.ä.

Wenn ein Eigenheim in 3-4 Jahren dein Ziel ist, dann würde ich vielleicht 1-200 EUR in ETFs sparen für die langfristige Altersvorsorge und das restliche Geld aufs Konto packen.
Für so kurze Zeiträume sind ETFs zu riskant.

Aber 1-200EUR solltest du trotzdem mindestens fürs Alter zurücklegen. Mit steigendem Gehalt eher mehr.

Außerdem solltest du zusehen, ob du dein Gehalt nicht eventuell noch etwas steigern kannst. 39.000,00 EUR ist wirklich nicht viel für einen Arbeitnehmer.

39000€ ist für fast alle in DE der Durchschnitt

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WiWi Gast

Was tun

WiWi Gast schrieb am 19.11.2021:

Wenn du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie hast, dann geh zurück. Setze Dir aber ein Limit, wann du wieder ausziehst, wie zB max. 2 Jahre bis zum Ende des Studiums o.ä.

Wenn ein Eigenheim in 3-4 Jahren dein Ziel ist, dann würde ich vielleicht 1-200 EUR in ETFs sparen für die langfristige Altersvorsorge und das restliche Geld aufs Konto packen.
Für so kurze Zeiträume sind ETFs zu riskant.

Aber 1-200EUR solltest du trotzdem mindestens fürs Alter zurücklegen. Mit steigendem Gehalt eher mehr.

Außerdem solltest du zusehen, ob du dein Gehalt nicht eventuell noch etwas steigern kannst. 39.000,00 EUR ist wirklich nicht viel für einen Arbeitnehmer.

39000€ ist für fast alle in DE der Durchschnitt

Darum geht es dem TE doch gar nicht und hier im Forum gibt es doch auch wirklich genug Beträge zu dem Thema.

Ich persönlich könnte nicht wieder bei meinen Eltern einziehen und habe nur ganz wenige Menschen kennengelernt, die das konnten nachdem sie einmal ausgezogen waren. Ich kenne einige die es in der Übergangszeit zwischen Bachelor und Master gemacht haben (meist bei Uni Wechsel).
Eigentlich haben alle recht ähnliches Berichtet: man fällt wieder in die alte Rolle rein obwohl man sich selbst eben nicht mehr als Kind sieht. Man lebt eben nicht mehr mit Menschen zusammen auf Augenhöhe. Das sollte einem bewusst sein.

In deiner Situation aber auch ganz klar: Was hast du zu verlieren? Falls es nach 1-2 Monaten nicht klappt ziehst du halt wieder aus. Wenn dir deine Wohnung eh zu teuer/zu groß ist (oder dir vielleicht auch zu vorbelastet ist).

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WiWi Gast

Was tun

WiWi Gast schrieb am 19.11.2021:

Wenn du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie hast, dann geh zurück. Setze Dir aber ein Limit, wann du wieder ausziehst, wie zB max. 2 Jahre bis zum Ende des Studiums o.ä.

Wenn ein Eigenheim in 3-4 Jahren dein Ziel ist, dann würde ich vielleicht 1-200 EUR in ETFs sparen für die langfristige Altersvorsorge und das restliche Geld aufs Konto packen.
Für so kurze Zeiträume sind ETFs zu riskant.

Aber 1-200EUR solltest du trotzdem mindestens fürs Alter zurücklegen. Mit steigendem Gehalt eher mehr.

Außerdem solltest du zusehen, ob du dein Gehalt nicht eventuell noch etwas steigern kannst. 39.000,00 EUR ist wirklich nicht viel für einen Arbeitnehmer.

39000€ ist für fast alle in DE der Durchschnitt

Aber nicht für den allgemeinen Studioso, noch für den BWL/VWL/WING und schon gar nicht im WiWi Treff :)

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WiWi Gast

Was tun

Ich kann meine Vorredner nur zustimmen. Zu den Eltern ziehen nach 3 Jahre Selbstständigkeit und über 2k Nettogehalt im Monat wird auf Dauer nicht gut gehen.

Zu den Alternativen:
Ich weiß nicht ob sich verkleinern eine Option ist, weil 750€ warm für eine 1-Zimmer-Wohnung nicht gerade unüblich ist. Eh ich zu den Eltern zurückziehe, würde ich mir einen Mitbewohner suchen.

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