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Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

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Zahnfee

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ich wollte einmal eure Meinung bzgl. Finanzen bzw. Erspartes. Es wäre zu Beginn vielleicht wichtig zu erwähnen, dass ich in Österreich (Nähe Wien) lebe.

Und zwar bin ich jetzt 29 Jahre alt und weiblich. Nach der Schule habe ich ein paar Jahre gearbeitet, dann studiert und nebenbei gearbeitet und immer versucht, etwas zu sparen. Seit meinem 20. LJ habe ich monatlich in eine Lebensversicherung als Altersvorsorge flexibel eingezahlt.

Mein „Vermögen“ ist bis dato:

  • Versicherung knapp 10.000€
  • Gespart (am Bausparkonto) 30.000€
  • Ich besitze ein Auto im Wert von ca. 5000€ und wohne in einer Mietwohnung.

Ich verdiene 2000€ netto, damit komme ich gut aus und ab nächstem Jahr werde ich wieder mehr in die Versicherung einzahlen und zusätzlich auch versuchen, mehr zu sparen. In meinem Job komme ich zwar alle 5 Jahre in eine neue Gehaltsstufe, aber das sind immer so um die 300-400€ brutto, wird zumindest die Inflation abdecken.

Ich weiß, es kommt natürlich immer drauf an, welches Lebensstandard (Urlaube, teure Hobbies, Familie, etc) man hat, aber ich wollte nur mal wissen, wie ihr meinen finanziellen Status so einschätzen würdet im Vergleich zu anderen „Akademikerkindern“?
Von ehemaligen Schulkollegen höre ich zB oft, sie bekommen Baugründe von ihren Eltern, manchen wurde sogar ein ganzes Eigenheim finanziert, andere wiederum sparen so gut wie nichts und bekommen auch nichts. Meine Eltern haben selbst kein wirkliches Vermögen, wovon sie mir etwas geben könnten.
Ich habe ohnehin keine allzu großen Ansprüche und bin persönlich mit dem zufrieden (was ja das Wichtigste ist), aber mich würde trotzdem gerne mal eure ehrliche Meinung hören!

Wenn ihr mich kennen lernen und meinen finanziellen Status erfahren würdet, was würdet ihr darüber denken? (Auch, wenn das ja prinzipiell egal ist, aber trotzdem..)
Würdet ihr denken: „naja, ist so im Mittelfeld“ oder eher: „mit dem bisschen kann sie sich nie etwas aufbauen“ oder würdet ihr denken, dass das eh ganz ordentlich ist? Wie seht ihr den Durchschnitt der Akademikerkinder?

Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen!
Nochmal möchte ich betonen, dass ich weiß, dass das alles sehr subjektiv ist und Geld sollte nie eine sooo wichtige Rolle spielen! 
Ich weiß selber, dass ich nicht zu den Diplomatenkindern gehöre, aber sicher auch nicht zur finanziellen Unterschicht, die sich durchstrudelt und von der Hand in den Mund lebt! 

Auch weiß ich, dass es bessere Anlageformen gibt (EFTs etc) aber das ist nicht Inhalt der Frage :-)

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf eure Antworten!

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Also hast du über die letzten 10 Jahre etwa 400 EUR/Monat gespart. Das ist doch schon ganz ordentlich. Aber durch einfaches Hochrechnen siehst du schon, dass du in deinem Leben nicht Nennenswert an Vermögen wirst aufbauen können, sollte dein Einkommen etwa auf dem Level verbleiben...

Mein Eindruck: Mit 29 Jahren finde ich das Vermögen gut. Dein hochgerechnetes Vermögen (konstante Sparrate) in 10 Jahren jedoch zu wenig...

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

In AT gibt es doch sowieso (noch) wesentlich mehr Rente als in Deutschland dazu besteht Wien gefühlt zu 3/4 aus sozial geförderten Wohnungen da hat man nicht so den Zwang wie in deutschen Großstädten irgendwas groß finanzieren oder auf die Seite legen zu müssen.

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Zahnfee

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ja, kann man im Durchschnitt wohl so sagen. Ich habe eben mal gearbeitet und mehr gespart, dann studiert und fast nichts gespart. Aber die Summe habe ich jetzt und bin auch mit dem Studium fertig.

Ich habe eigentlich gar keinen konkreten Plan für die Zukunft. Ich weiß nur, dass ich mich gerne auf jeden Fall immer selbst erhalten können möchte und ein akzeptables Leben führen können will - auch, wenn ich mit meinem langjährigen Partner (der btw. sehr gut verdient) eine gemeinsame Zukunft mit Kindern möchte.

Mein "Plan" ist übrigens der, dass ich bis zu meinem 60. LJ an die 120.000€ in die Lebensversicherung eingezahlt habe.
Im Alter von 20-30 100€ pro Monat, im Alter von 30-40 200€ pro Monat, im Alter von 40-50 300€ pro Monat und im Alter von 50-60 400€ pro Monat. Ich möchte auch nur ein, maximal 2 Kinder und plane, nicht mehr als 1 Jahr auszusetzen und dann wieder voll einzusteigen (bin Lehrerin, deswegen ist da auch nicht mehr Kohle drin :P).
Den Rest lege ich auf mein Bausparkonto, ich versuche da immer meinem Alter entsprechend Tausender liegen zu haben. Also it 30 Jahren 30.000€, mit 40 Jahren 40.000€ und mit 60 dann logischerweise 60.000€. Aber wenn davon vorher was weg muss (Kind macht Führerschein, Kind macht Auslandsjahr, Kind bekommt ein Auto, große Reise oder - mir gaaaanz wichtig - ich brauche zB. neue Zähne, die kosten ja oft so viel wie ein Kleinwagen) dann ist das natürlich dafür da, denn ins Grab nehmen will ich das ganze Geld eh nicht und meine Kinder, falls ich welche haben sollen, sollen ruhig auch selbst ein bisschen arbeiten :-)

Aber prinzipiell wollte ich eben mal wissen, wie ihr meinen aktuellen Stand einschätzt, denn machmal komme ich mir ziemlich mikrig vor! Aber ich habe eben nicht geerbt und nichts allzu Lukratives studiert! :-/

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Zahnfee

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Naja, wie das in 40 Jahren aussieht, ist aber auch unklar! Und eine Wohnungen im Wr. Speckgürtel sind auch ganz schön happig! Da kommt man schon auf die 400k, eher 500k, für eine nette Wohnung, Haus ist da noch gaaaanz weit weg. Und mieten bracht man unter 1500k-2000k auch nicht. Also das wäre fast mein ganzes Gehalt, mit dem meines Mannes könnte man dann zwar gut leben, aber trotzdem!

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Spar dir deine Lebensversicherung. Das vernichtet nur Vermögen.
Zinsen gibt es auf absehbare Zeit nicht mehr.
Investiere lieber in einen ETF Sparplan.

Wenn du heute 200 pro Monat für die nächsten 30 Jahre investierst, hast du eine Gesamtersparnis von 235k EUR am Ende vor Steuern.

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Zahnfee

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Spar dir deine Lebensversicherung. Das vernichtet nur Vermögen.
Zinsen gibt es auf absehbare Zeit nicht mehr.
Investiere lieber in einen ETF Sparplan.

Wenn du heute 200 pro Monat für die nächsten 30 Jahre investierst, hast du eine Gesamtersparnis von 235k EUR am Ende vor Steuern.

Du du meinst auch, ich sollte lieber in EFT investieren anstelle einer LV?

Und die Rechnung versteh ich nicht... 200*12*30=72k - wie kommst du auf 235k?

Ich kenn mich da leider einfach echt wenig aus!

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Zahnfee schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Spar dir deine Lebensversicherung. Das vernichtet nur Vermögen.
Zinsen gibt es auf absehbare Zeit nicht mehr.
Investiere lieber in einen ETF Sparplan.

Wenn du heute 200 pro Monat für die nächsten 30 Jahre investierst, hast du eine Gesamtersparnis von 235k EUR am Ende vor Steuern.

Du du meinst auch, ich sollte lieber in EFT investieren anstelle einer LV?

Und die Rechnung versteh ich nicht... 200*12*30=72k - wie kommst du auf 235k?

Ich kenn mich da leider einfach echt wenig aus!

Ich merke das hier noch grundlegende finanzwirtschaftliche Kenntisse fehlen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Um kurz auf die LV zurück zu kommen, der Einzige der damit reich wird, ist der Versicherer. Ich empfehle um dich weiterzubilden den Kommer. Ohne solches Wissen wird man es sehr schwer haben, mit dem Aufbau von Vermögen. Ich denke das ist vielen auch nicht, bewusst weil man nicht direkt die Auswirkungen mitbekommt. Wer sagt sich schon nach 30 Jahren mit 300k Vermögen, das ist aber wenig, da verzichte ich doch lieber auf die 600k.

Warum verdienst du als Lehrerin eig. so wenig?

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know-it-all

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Zahnfee schrieb am 23.04.2019:

Wenn du heute 200 pro Monat für die nächsten 30 Jahre investierst, hast du eine Gesamtersparnis von 235k EUR am Ende vor Steuern.

Du du meinst auch, ich sollte lieber in EFT investieren anstelle einer LV?

Und die Rechnung versteh ich nicht... 200*12*30=72k - wie kommst du auf 235k?

Ich kenn mich da leider einfach echt wenig aus!

Der Forist hätte natürlich zumindest seinen angenommenen Zinssatz dazuschreiben können. Rechnet man auf Basis der gegebenen Daten (Sparrate, Zeitdauer, Endkapital) den Zinssatz, dann kommt man auf 7%.
Also es wird unterstellt, dass die angesparten Beträge dauerhaft einen Wertzuwachs von 7% p.a. erzielen. An dem Unterschied zu den von dir errechneten zinslosen 72k EUR siehst du wie der Zinseszins bei langen Sparzeiträumen von mehrern Jahrzehnten wirkt.

Die 7% sind im Hinblick auf die historische Entwicklung der Aktienmärkte durchaus realistisch, aber andererseits natürlich mit Unsicherheiten verbunden (höhere Rendite i.d.R. mit höheren Risiken verbunden). Denn die Märkte wachsen nicht kontinuerlich sondern unstetig mit Schwankungen. Auf ein Jahr mit Minus folgt dann auch mal ein Jahr mit +20%...

Tipps was du mit deiner LV am besten machen solltest, gebe ich lieber nicht, denn ich weiß nicht wie das steuerlich in Österreich behandelt wird und welche Auswirkungen ein ggf vorzeitiges Vertragsende hast. Am besten versuchst du mal die Kosten (in Prozent p.a.) herauszubekommen und die effektive erwirtschaftete Rendite.
Kapital-LVen haben allerdings nicht ganz zu unrecht einen Ruf als teures Produkt, das vor allem den Berater/Verkäufer glücklich macht, weil die dafür hohe Provisionen kassieren und auch die Versicherungsgesellschaft, die sich die Verwaltung des angelegten Betrages "fürstlich" entlohnen lässt.
Für das Produkt spricht eigentlich nur, dass sie ggf. steuerlich gefördert wird (du also Steuern sparst oder stundest) und, dass Altverträge oft verhältnismäßig hohe Garantiezinsen bieten.
Aber wie geschrieben - für eine fundierte Empfehlung fehlen da einfach viele Informationen.

Oben habe ich es ja schon erwähnt - der beste Freund des Sparers ist der Zinseszins und der kommt umso stärker zur Geltung, je länger der Ansparzeitraum ist und je höher die Rendite (kannst du über online-Sparrechner gut nachvollziehen, bspw. https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php ).
Da du anscheinend ziemlich früh angefangen hast, steht einem langen Sparzeitraum ja schonmal nichts mehr im Weg. Jetzt musst du dich nur noch um die Rendite kümmern und da solltest du dich mal mit dem Thema ETF oder, wenn du noch mutiger bist und ein bisschen Erfahrung gesammelt hast, auch mit Aktien beschäftigen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Also ich habe mit 21 durch Werkstudentenjobs und Ausbildung knapp 40k gespart. Ich habe vor bis Ende meines Studiums 50k und bis 30 mindestens 100k zu haben. Die 100k mit 30, sollten die Untergrenze sein.

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know-it-all

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Zahnfee schrieb am 23.04.2019:

Du du meinst auch, ich sollte lieber in EFT investieren anstelle einer LV?

(kleine Ergänzung - EFT ist was anderes als ETF... )

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Bin 28 und am Ende vom Studium. Bisheriges Vermögen sind 27k liquide und 10k im Depot. Arbeitsvertrag liegt bereits vor und laut Kalkulation müsste ich im ersten Berufsjahr realistisch 16-21k sparen können. Außerdem plane ich den depotanteil zu erhöhen und die liquiden Mittel zu reduzieren.

An den TE, wieso ausgerechnet eine Lebensversicherung? Das Buch von Gerd Kommer kann ich auch wärmstens zur finanziellen Weiterbildung empfehlen

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Bin 24 und noch im Studium. Erspartes bisher 4k, was aber nach Auslandssemester weitestgehend aufgebraucht sein wird. Da ich mit ende 26 in den Beruf einsteige ist geplant mit 30 um die 15k angespart zu haben.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Wer zahlt denn 1,5 - 2,0 Mio Miete?

Zahnfee schrieb am 23.04.2019:

Naja, wie das in 40 Jahren aussieht, ist aber auch unklar! Und eine Wohnungen im Wr. Speckgürtel sind auch ganz schön happig! Da kommt man schon auf die 400k, eher 500k, für eine nette Wohnung, Haus ist da noch gaaaanz weit weg. Und mieten bracht man unter 1500k-2000k auch nicht. Also das wäre fast mein ganzes Gehalt, mit dem meines Mannes könnte man dann zwar gut leben, aber trotzdem!

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ich würde sagen dass es eig für jeden möglich sein sollte, bis 30 mindestens 100k zu haben. Ich habe das über 5 Jahre duales Studium mit 24 geschafft. Bis 30 sollte ich es mindestens verdoppelt haben. Man muss eben gut haushalten. Viel mehr als die Einnahmen, machen die Ausgaben einen Millionär.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Wer zahlt denn 1,5 - 2,0 Mio Miete?

Zahnfee schrieb am 23.04.2019:

Naja, wie das in 40 Jahren aussieht, ist aber auch unklar! Und eine Wohnungen im Wr. Speckgürtel sind auch ganz schön happig! Da kommt man schon auf die 400k, eher 500k, für eine nette Wohnung, Haus ist da noch gaaaanz weit weg. Und mieten bracht man unter 1500k-2000k auch nicht. Also das wäre fast mein ganzes Gehalt, mit dem meines Mannes könnte man dann zwar gut leben, aber trotzdem!

Finde ich auch etwas hoch angesetzt.
Stark vereinfachte Schätzung für Miete: Auszug bei den Eltern mit 20, Tod mit 80, macht 60 Jahre eigene Wohnung. MIttlere Miete 1000 Euro pro Monat (das ist nur ein Mittelwert!). Damit sind wir dann bei einem Jahr bei 12k Euro, bei zehn Jahren bei 120k und bei 60 Jahren bei 720k. Das doppelte an Miete pro Monat zahlt wohl kaum einer (im Mittel über das ganze Leben gerechnet), also dürften 1.5 Mio schon hoch gegriffen sein.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Denke dir geht es damit ganz gut.

Ich habe mit ziemlich genau 30 Jahren mein Studium abgeschlossen. Vorher hatte ich 5 Jahre lang gearbeitet.

Nach dem Studium hatte ich noch exakt 1500€ an Vermögen. 10.000€ Bafög Schulden und 7200€ KFW Kreditschulden.

Mittlerweile bin ich 32 und habe ca. 34.000 € gespart. Dieses Jahr beginnt die Bafög Rückzahlung und der KFW Kredit liegt bei ca. 6000€.

Da beide Schuldenpositionen so gut wie zinslos sind, werde ich mich mit dem abzahlen auch nicht beeilen sondern weiterhin Vermögen in Form von Einzelaktien und Cash aufbauen.

Ich komme aus einem Arbeiterhaushalt (Sachbearbeiter Stadt und Putzfrau) und habe mir alles selbst aufgebaut. Rückblickend hätte ich mir die zwei Auslandssemester sparen können und wäre dann mit ca. 12.000€ Vermögen aus dem Studium gestartet. Allerdings waren die beiden Semester super toll und ich hatte eine klasse Zeit.

Hoffe das hilft dir ein wenig seien Situation einzuordnen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Viel zu pauschal. Ich glaube, hier fehlen an der anderen Stelle eher finanzwirtschaftliche Kenntnisse ;).

Ob sich eine LV lohnt, kann so pauschal nicht beantwortet werden. In der jetzigen Zinsphase lohnt sich nach dem LVRG jedenfalls keine. Garantiezins ist zu weit unten. Wer allerdings vor 10-15 Jahren eine abgeschlossen hat, der fährt damit nicht schlecht. Auch die Überschussbeteiligung kann sich sehen lassen.

Ich bin auch ein ETF Fan, nahezu meine gesamte Sparrate fließt in ETF's. Allerdings ist es letztlich nur eine Extrapolation vergangener Werte in die Zukunft. Obgleich es dazu zig Backtestings und Studien gibt, so kann es trotzdem passieren, dass ein Index sich achtelt.

Pauschale Aussagen sind generell eher etwas für Studies im ersten Semester ;)

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Zahnfee schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Spar dir deine Lebensversicherung. Das vernichtet nur Vermögen.
Zinsen gibt es auf absehbare Zeit nicht mehr.
Investiere lieber in einen ETF Sparplan.

Wenn du heute 200 pro Monat für die nächsten 30 Jahre investierst, hast du eine Gesamtersparnis von 235k EUR am Ende vor Steuern.

Du du meinst auch, ich sollte lieber in EFT investieren anstelle einer LV?

Und die Rechnung versteh ich nicht... 200*12*30=72k - wie kommst du auf 235k?

Ich kenn mich da leider einfach echt wenig aus!

Ich merke das hier noch grundlegende finanzwirtschaftliche Kenntisse fehlen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Um kurz auf die LV zurück zu kommen, der Einzige der damit reich wird, ist der Versicherer. Ich empfehle um dich weiterzubilden den Kommer. Ohne solches Wissen wird man es sehr schwer haben, mit dem Aufbau von Vermögen. Ich denke das ist vielen auch nicht, bewusst weil man nicht direkt die Auswirkungen mitbekommt. Wer sagt sich schon nach 30 Jahren mit 300k Vermögen, das ist aber wenig, da verzichte ich doch lieber auf die 600k.

Warum verdienst du als Lehrerin eig. so wenig?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Stark, bin kein Kommer Fan - obgleich er natürlich einer der seriöseren VV's ist und wenigstens im Ansatz zum Ziel hat, den Menschen etwas mit auf den Weg zu geben - aber ich frage mich immer, wie man während dem Studium so viel Geld sparen konnte?

Das sind ja 7,4k pro Jahr über 5 Jahre und entsprechend >600 Euro im Monat. Woher nimmst du das Geld? Ich kam immer gerade so über die Runden und andere starten hier mit knapp 40k ins Berufsleben hahaha.

So lange wie ich das Forum nun auch verfolge, sowas finde ich immer wieder interessant.

Wenigstens konnte ich etwas aufholen:

Alter: Vor kurzem die 30 erreicht
Vermögen: 100k im Depot und 60k Cash

Ich bin mit 23 ins Berufsleben gestartet (UB) und liege mittlerweile bei 150-165k allin. Ja, auch mit solch einem Gehalt kann man sich hier herum treiben. Tue ich letzten Endes ja schon seit den letzten Zügen meines Studiums.. Habe mir anfangs eisern die Kohle abgespart, UB Leben bringt da auch etwas Hilfe mit (Spesen, Hotelleben, Bonusprogramme, keine Zeit um Geld auszugeben etc. pp.)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Bin 28 und am Ende vom Studium. Bisheriges Vermögen sind 27k liquide und 10k im Depot. Arbeitsvertrag liegt bereits vor und laut Kalkulation müsste ich im ersten Berufsjahr realistisch 16-21k sparen können. Außerdem plane ich den depotanteil zu erhöhen und die liquiden Mittel zu reduzieren.

An den TE, wieso ausgerechnet eine Lebensversicherung? Das Buch von Gerd Kommer kann ich auch wärmstens zur finanziellen Weiterbildung empfehlen

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Viel zu pauschal. Ich glaube, hier fehlen an der anderen Stelle eher finanzwirtschaftliche Kenntnisse ;).

Ob sich eine LV lohnt, kann so pauschal nicht beantwortet werden. In der jetzigen Zinsphase lohnt sich nach dem LVRG jedenfalls keine. Garantiezins ist zu weit unten. Wer allerdings vor 10-15 Jahren eine abgeschlossen hat, der fährt damit nicht schlecht. Auch die Überschussbeteiligung kann sich sehen lassen.

Ich bin auch ein ETF Fan, nahezu meine gesamte Sparrate fließt in ETF's. Allerdings ist es letztlich nur eine Extrapolation vergangener Werte in die Zukunft. Obgleich es dazu zig Backtestings und Studien gibt, so kann es trotzdem passieren, dass ein Index sich achtelt.

Pauschale Aussagen sind generell eher etwas für Studies im ersten Semester ;)

Bin seit fast 15 Jahren Vermögensberater und kann den Ball somit nur zurück spielen. Erkläre uns doch bitte welchen Vorteil eine Kapitalbildende Lebensversicherung, im Vergleich zu einem Depot in dem ich die Werte 1 zu 1 repliziere, bringt? Der Versicherer kassiert eine beachtliche Gebühr pro Jahr. Hauptsache erstmal paar Sprüche loslassen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

mit 27 in Berufsleben gestartet aktuell 112k all-in gespaart bisher 22k. Ich muss mich jetzt mal ranhalten, habe zuletzt die Sparquote auf 1.5k p.m. erhöht

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ich bin Steuerberater und seit 12 Jahren berufstätig.
Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Ich würde die Blickachse ändern.

2.000 Euro netto ist viel zu wenig. Also eher an der Einnahmenseite drehen. Dahingehend berate ich oft meine Kienten, die Unternehmer sind. Versuche aus 2.000 € eben 4.000 € zu machen anstatt eine geringe Investitionsquote zu haben.

Für mich persönlich war der mit Abstand größte Return on Invest, die Investition in mich selbst und in mein eigenes Unternehmen. Ich habe das Gefühl, dass schon aufgrund des schulischen Systems, lediglich Industriesöldner ausgebildet werden, die einfach Zeit gegen Geld tauschen, anstatt was eigenes aufzubauen.

Meine Empfehlung: Einnahmenseite erhöhen und dann über die Investments nachdenken.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Ich würde sagen dass es eig für jeden möglich sein sollte, bis 30 mindestens 100k zu haben. Ich habe das über 5 Jahre duales Studium mit 24 geschafft. Bis 30 sollte ich es mindestens verdoppelt haben. Man muss eben gut haushalten. Viel mehr als die Einnahmen, machen die Ausgaben einen Millionär.

bla bla bla. Unrealistisch, es sei denn, du hast 80k geschenkt bekommen.

DFTT

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DeliYurek

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

mit 27 in Berufsleben gestartet aktuell 112k all-in gespaart bisher 22k. Ich muss mich jetzt mal ranhalten, habe zuletzt die Sparquote auf 1.5k p.m. erhöht

UB/IB?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Ich würde sagen dass es eig für jeden möglich sein sollte, bis 30 mindestens 100k zu haben. Ich habe das über 5 Jahre duales Studium mit 24 geschafft. Bis 30 sollte ich es mindestens verdoppelt haben. Man muss eben gut haushalten. Viel mehr als die Einnahmen, machen die Ausgaben einen Millionär.

bla bla bla. Unrealistisch, es sei denn, du hast 80k geschenkt bekommen.

DFTT

Wenn man etwas aus sich macht und dualer Student bei IGM ist + nebenberufliche Selbstständigkeit, ist das möglich. Aber neide ruhig weiter die anderen, während die einfach ihre Träume wahr machen.

"Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht."

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

UB - nur zum Verständnis: gespaart sind 22k nicht 112k :) das ist das all-in gehalt

DeliYurek schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

mit 27 in Berufsleben gestartet aktuell 112k all-in gespaart bisher 22k. Ich muss mich jetzt mal ranhalten, habe zuletzt die Sparquote auf 1.5k p.m. erhöht

UB/IB?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Vorab: Ich bin ebenfalls ETF Fan und habe neben Satelliten einen Großteil meines Vermögens in ETF's angelegt, einfach weil ich nicht für Alpha bezahlen möchte.

Nochmal zum Verständnis: Ja, der Versicherer kassiert Abschlussgebühren und bei einem Garantiezins von 0,9 Prozent bleibt nicht viel übrig. Das ändert aber nichts daran , dass eine pauschale Aussage, ob sich eine Kap.LV lohnt, nicht ohne weiteres getroffen werden kann.

Auf den jetzigen Zeitpunkt bezogen kann man sicherlich pauschal sagen, dass sich ein Neuabschluss einer KapLV nicht lohnt. Wer eine solche jedoch vor 10, 15 oder sogar 20 Jahren (TE) abgeschlossen hat, der fährt damit bis heute nicht schlecht, besonders in Kombination mit der Überschussbeteiligung.

Als "Vermögensberater" mit 15 Jahren "Erfahrung" sollte man dies aber wissen. Riecht ziemlich nach Struki.. Stehen die Kundenbedürfnisse etwa nicht im Fokus? Es gibt nun einmal viele - vermögende - Anleger, die einfach nicht die Nerven und das Durchhaltevermögen haben, ihr gesamtes Vermögen auf Basis von ETFs aufzubauen. Zumal sowieso beachtet werden muss, dass ETFs bzw. klassische Indexfonds vor 15-20 Jahren nicht en Vogue waren. Dort wurde in der Beratung nicht mal ansatzweise auf solche Produkte hingewiesen und der allgemeine Anleger war sich damals - im Gegensatz zu heute - sicher, dass es sich lohnt, für Alpha ein Management zu bezahlen. Darüber hinaus ist die Basis für zukünftige Wertentwicklung von ETFs nur eine 30-50 jährige Historie - bis auf die Finanzkrise ohne wirklich einschneidende Ereignisse wie Krieg oder globale Katastrophen. Ach, was spreche ich hier von solchen Ereignissen. Es kann auch durchaus zu einer langfristigen Trendwende an den Märkten ohne solche Ereignisse kommen. Nur weil die letzten Jahr(zehnt)e gut liefen, wird so etwas nicht ausgeschlossen. Wir alle stützen uns auf die Basis der Extrapolation.

Es gibt genügend Anleger/ Kunden, die bei besseren Zinsniveaus wieder auf eine Kapitallebensversicherung zurückgreifen werden, einfach der Sicherheit halber (hinter einer KapLV steckt zudem ebenfalls der Gedanke des "kollektiven Sparens" - ist das Grundprinzip der Versicherung und des Bausparens...).

3-4% Garantiezins sind vielen einfach wichtiger, als 7-8% mit hoher Vola und ohne Garantie.

PS: Ich war selbst lange in der Vermögensberatung, zuletzt im UHNWI-Bereich. Viele Kunden mandatieren einfach bzw. überführen in komplette VVs. Geht es allerdings um die Altersvorsorge oder kleinere Beträge, so kann ich dir garantieren, dass Risikoaversion überwiegt und kein Kunde langfristig in ETFs investiert bleibt/ bleiben wird. Spätestens bei der nächsten Großkorrektur oder einer nachhaltigen Erhöhung des Zinsniveaus erfolgt erneut eine harte Umschichtung aus Wertpapieren.

Warum? Weil Volatilität = Risiko und das ist vielen Kunden bei ETFs - Long-term hin oder her - einfach zu hoch.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Viel zu pauschal. Ich glaube, hier fehlen an der anderen Stelle eher finanzwirtschaftliche Kenntnisse ;).

Ob sich eine LV lohnt, kann so pauschal nicht beantwortet werden. In der jetzigen Zinsphase lohnt sich nach dem LVRG jedenfalls keine. Garantiezins ist zu weit unten. Wer allerdings vor 10-15 Jahren eine abgeschlossen hat, der fährt damit nicht schlecht. Auch die Überschussbeteiligung kann sich sehen lassen.

Ich bin auch ein ETF Fan, nahezu meine gesamte Sparrate fließt in ETF's. Allerdings ist es letztlich nur eine Extrapolation vergangener Werte in die Zukunft. Obgleich es dazu zig Backtestings und Studien gibt, so kann es trotzdem passieren, dass ein Index sich achtelt.

Pauschale Aussagen sind generell eher etwas für Studies im ersten Semester ;)

Bin seit fast 15 Jahren Vermögensberater und kann den Ball somit nur zurück spielen. Erkläre uns doch bitte welchen Vorteil eine Kapitalbildende Lebensversicherung, im Vergleich zu einem Depot in dem ich die Werte 1 zu 1 repliziere, bringt? Der Versicherer kassiert eine beachtliche Gebühr pro Jahr. Hauptsache erstmal paar Sprüche loslassen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Sehe ich genauso. Unrealistisch und weltfremd. In 5 Jahren duales Studium habe ich nicht mal 100k brutto verdient. Daneben war ich noch ehrenamtlich sowie als Dozent tätig. :-D

Und dann kommen wieder so Forentrolle mit 30k Depot und Audi A3 zum 18. Geburtstag und vollfinanziertem Studium und erzählen Stolz, dass sie mit 30 mal eben 100-200k bei 35h Woche angespart haben.

  1. Nicht jeder kann mal eben 1-10k in Kryptos o.ä. investieren und auf den großen Knall hoffen um allen zu sagen:"Ich habe es ja gesagt..." - Das ist pure Spekulation bis hin zum Glücksspiel, da nahezu keinerlei Prognose möglich.

  2. Unter normalen Voraussetzungen ist 100k bis 30 Jahre eine großartige Leistung. Nehmen wir an, 5 Jahre Studium und mit 23 Jahren den Berufseinstieg gepackt. Das wären ohne Verzinsung so 14,3 k im Jahr oder circa 1,2k im Monat an Sparrate. Nehmen wir dazu ein bisschen Compounding & Kurssteigerungen an, dann ist man vielleicht so bei 800-1000 Euro p.m. Sparrate. Das gilt zudem nur, wenn man direkt mit 23 Jahren einsteigt. Das erfordert schon einen guten Job zum Einstieg und etwas mehr Verzicht.

  3. Während andere mal eben diverse Zuwendungen von ihren Eltern bekommen, starten andere bei 0 oder - nimmt man jetzt mal nur Bafög + staatliche Uni - bei -10k (resp. 7,5 bei Einmalzahlung) ins Berufsleben. Daneben müssen auch mal Dinge wie eine Wohnungseinrichtung oder Anzüge finanziert werden. Nicht jeder möchte verzichten und im WG Zimmer wohnen bleiben. In manchen Städten ist zudem die Miete eklatant hoch. Bevor hier also die Kollegen wieder den ultimativen Verzicht predigen, um zu sparen: Das kann jeder für sich selbst entscheiden und das entspricht nicht dem Standard. Wer dennoch dazu bereit ist, dem seien seine Ersparnisse gegönnt. Ich höre solche Sprüche von wegen "man kann ja immer sparen" oder "im Alter von XY sollte man schon locker xxxxk haben" immer wieder von Leuten, die auf dem 400m Sprint bei 200m starten. Auch das sei allen gegönnt, aber Ausgangsgrundlagen sind nun einmal verschieden.

Es ist wirklich ein riesen Unterschied, ob man sich ALLES selber finanziert und bei 0 startet oder vom Elternhaus entsprechend unterstützt wird. Das wird von vielen bei solchen Kalkulationen gerne vergessen.

Daher nach wie vor: Mit 30 Jahren bei Ausgangsgrundlage 0 bis negativ so 100k+ angespart zu haben, ist weit überdurchschnittlich. Das erfordert entweder einen entsprechenden Job, einen entsprechenden Verzicht, frühen Berufseinstieg oder ein sehr gutes Händchen bei der Spekulation ;)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Ich würde sagen dass es eig für jeden möglich sein sollte, bis 30 mindestens 100k zu haben. Ich habe das über 5 Jahre duales Studium mit 24 geschafft. Bis 30 sollte ich es mindestens verdoppelt haben. Man muss eben gut haushalten. Viel mehr als die Einnahmen, machen die Ausgaben einen Millionär.

bla bla bla. Unrealistisch, es sei denn, du hast 80k geschenkt bekommen.

DFTT

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ihr braucht nicht haten nur weil ihr es selbst nicht schafft. Bin ein anderer Dude. Kann ca 30k im Jahr sparen da ich günstig lebe, habe mit 26 ein 130k Depot. MIt 30 werd ich easy 200k haben

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

Und damit warst Du immer noch sehr schnell, wenn Du das alles in 9-10 Jahren geschafft hast.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Um die gesparte Kohle dann, wie viele andere schlaue Sparfüchse, als Eigenkapital in eine völlig überteuerte Immobilie von 600k - 700k einzubringen.

Mein Vermögen mit 30 --> -20k (Schulden aus dem Studium)

Aber alles gar nicht so wild, denn für "meine" Immobilie werde ich keinen Cent bezahlen müssen, also nochmal Glück gehabt...

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Ihr braucht nicht haten nur weil ihr es selbst nicht schafft. Bin ein anderer Dude. Kann ca 30k im Jahr sparen da ich günstig lebe, habe mit 26 ein 130k Depot. MIt 30 werd ich easy 200k haben

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Vorab: Ich bin ebenfalls ETF Fan und habe neben Satelliten einen Großteil meines Vermögens in ETF's angelegt, einfach weil ich nicht für Alpha bezahlen möchte.

Nochmal zum Verständnis: Ja, der Versicherer kassiert Abschlussgebühren und bei einem Garantiezins von 0,9 Prozent bleibt nicht viel übrig. Das ändert aber nichts daran , dass eine pauschale Aussage, ob sich eine Kap.LV lohnt, nicht ohne weiteres getroffen werden kann.

Auf den jetzigen Zeitpunkt bezogen kann man sicherlich pauschal sagen, dass sich ein Neuabschluss einer KapLV nicht lohnt. Wer eine solche jedoch vor 10, 15 oder sogar 20 Jahren (TE) abgeschlossen hat, der fährt damit bis heute nicht schlecht, besonders in Kombination mit der Überschussbeteiligung.

Als "Vermögensberater" mit 15 Jahren "Erfahrung" sollte man dies aber wissen. Riecht ziemlich nach Struki.. Stehen die Kundenbedürfnisse etwa nicht im Fokus? Es gibt nun einmal viele - vermögende - Anleger, die einfach nicht die Nerven und das Durchhaltevermögen haben, ihr gesamtes Vermögen auf Basis von ETFs aufzubauen. Zumal sowieso beachtet werden muss, dass ETFs bzw. klassische Indexfonds vor 15-20 Jahren nicht en Vogue waren. Dort wurde in der Beratung nicht mal ansatzweise auf solche Produkte hingewiesen und der allgemeine Anleger war sich damals - im Gegensatz zu heute - sicher, dass es sich lohnt, für Alpha ein Management zu bezahlen. Darüber hinaus ist die Basis für zukünftige Wertentwicklung von ETFs nur eine 30-50 jährige Historie - bis auf die Finanzkrise ohne wirklich einschneidende Ereignisse wie Krieg oder globale Katastrophen. Ach, was spreche ich hier von solchen Ereignissen. Es kann auch durchaus zu einer langfristigen Trendwende an den Märkten ohne solche Ereignisse kommen. Nur weil die letzten Jahr(zehnt)e gut liefen, wird so etwas nicht ausgeschlossen. Wir alle stützen uns auf die Basis der Extrapolation.

Es gibt genügend Anleger/ Kunden, die bei besseren Zinsniveaus wieder auf eine Kapitallebensversicherung zurückgreifen werden, einfach der Sicherheit halber (hinter einer KapLV steckt zudem ebenfalls der Gedanke des "kollektiven Sparens" - ist das Grundprinzip der Versicherung und des Bausparens...).

3-4% Garantiezins sind vielen einfach wichtiger, als 7-8% mit hoher Vola und ohne Garantie.

PS: Ich war selbst lange in der Vermögensberatung, zuletzt im UHNWI-Bereich. Viele Kunden mandatieren einfach bzw. überführen in komplette VVs. Geht es allerdings um die Altersvorsorge oder kleinere Beträge, so kann ich dir garantieren, dass Risikoaversion überwiegt und kein Kunde langfristig in ETFs investiert bleibt/ bleiben wird. Spätestens bei der nächsten Großkorrektur oder einer nachhaltigen Erhöhung des Zinsniveaus erfolgt erneut eine harte Umschichtung aus Wertpapieren.

Warum? Weil Volatilität = Risiko und das ist vielen Kunden bei ETFs - Long-term hin oder her - einfach zu hoch.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Viel zu pauschal. Ich glaube, hier fehlen an der anderen Stelle eher finanzwirtschaftliche Kenntnisse ;).

Ob sich eine LV lohnt, kann so pauschal nicht beantwortet werden. In der jetzigen Zinsphase lohnt sich nach dem LVRG jedenfalls keine. Garantiezins ist zu weit unten. Wer allerdings vor 10-15 Jahren eine abgeschlossen hat, der fährt damit nicht schlecht. Auch die Überschussbeteiligung kann sich sehen lassen.

Ich bin auch ein ETF Fan, nahezu meine gesamte Sparrate fließt in ETF's. Allerdings ist es letztlich nur eine Extrapolation vergangener Werte in die Zukunft. Obgleich es dazu zig Backtestings und Studien gibt, so kann es trotzdem passieren, dass ein Index sich achtelt.

Pauschale Aussagen sind generell eher etwas für Studies im ersten Semester ;)

Bin seit fast 15 Jahren Vermögensberater und kann den Ball somit nur zurück spielen. Erkläre uns doch bitte welchen Vorteil eine Kapitalbildende Lebensversicherung, im Vergleich zu einem Depot in dem ich die Werte 1 zu 1 repliziere, bringt? Der Versicherer kassiert eine beachtliche Gebühr pro Jahr. Hauptsache erstmal paar Sprüche loslassen.

Ich bin Honorarberater. Damit sind die Unterstellungen einfach nur ein lächerlicher Versuch meine Kompetenz zu diskretieren und deine eigene fehlerhafte Argumentation stärken sollte. Zudem, welches große Geld soll ich bitte mit ETFs über eine Provi erzielen?

Ich zerstöre dir deine Illusion und Argumentation mit einer Schlussfolgerung. Wenn ich eine Kapitalebensversicherung vor 20 Jahren abgeschlossen habe. Willst du uns jetzt sagen das eine Anleihe, Anleihen-ETF mit langfristigen Horizont (oder whatever der Struktur der Kapitallebensversicherung nahe kommt) schlechter performt hätte? Das kann schon rein Sachlogisch nicht so sein.

Wenn du jetzt mit der Unwissenheit eines Anleger kommst, dann ist nahezu jede Alternative eine saubere Lösung und dann würde sogar das Tages-/Festgeld vor der LV liegen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Mein Vermögen beträgt mit 25 etwas mehr als 100k. Bis zu meinem 30. Geburtstag will ich die 500k geknackt haben.

Meine monatliche Sparrate beträgt ca. 4,8k, dazu noch der Bonus am Jahresende, das sind nochmal 15-20k fürs Depot.

Ich bin nach dem Studium ins Ausland und verdiene dort im Vergleich zum Niedriglohnland Deutschland aber auch vernünftig und kann einiges auf die Seite legen. Wäre ich in Deutschland geblieben, hätte ich vermutlich auch erst mit 30 die 100k erreicht.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

Oh Gott, solch eine Tortur und das für 95k fix zum Einstieg. Da muss schon sehr viel Freude am Beruf vorhanden sein. Im IB/UB ist man mit 30 wahrscheinlich beim 3 fachen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

Oh Gott, solch eine Tortur und das für 95k fix zum Einstieg. Da muss schon sehr viel Freude am Beruf vorhanden sein. Im IB/UB ist man mit 30 wahrscheinlich beim 3 fachen.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn man sich bewusst für so einen Weg entscheidet.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Um die gesparte Kohle dann, wie viele andere schlaue Sparfüchse, als Eigenkapital in eine völlig überteuerte Immobilie von 600k - 700k einzubringen.

Mein Vermögen mit 30 --> -20k (Schulden aus dem Studium)

Aber alles gar nicht so wild, denn für "meine" Immobilie werde ich keinen Cent bezahlen müssen, also nochmal Glück gehabt...

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Ihr braucht nicht haten nur weil ihr es selbst nicht schafft. Bin ein anderer Dude. Kann ca 30k im Jahr sparen da ich günstig lebe, habe mit 26 ein 130k Depot. MIt 30 werd ich easy 200k haben

Keine Sorge ich werde mir nie eine Immobilie kaufen, zumindest nicht zum selbst bewohnen und aktuell ;)

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Zahnfee

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten, ich bin ein bisschen erschlagen!

Also zum Gehalt als Lehrerin - Einstieg in Österreich sind eben knapp 2.800€ brutto, da bleibt man dann erstmal 5 Jahre und steigt alle 5 Jahre um ca. 400€ brutto. Ich muss aber sagen, dass ich das Gefühl habe, dass man in AUT generell eher weniger verdient als in GER. Einige meiner Schulkollegen, die Wirtschaft, Jus, etc studiert haben, sind teilweise mit viel weniger ausgestiegen. Die können sich zwar danach natürlich weitaus im Verdienst steigern, haben aber immer auch einen immensen Druck. Vollzeit als Lehrerin sind übrigens 22 Unterrichtsstunde pro Woche in Österreich. Man muss natürlich auch einen Haufen vorbereiten, aber so schlecht ist es nicht, finde ich...

Naja, wie auch immer. Mir ist weben wichtig, dass ich immer für mich selbst sorgen kann, dass ich ausreichend für's Alter vorsorge, dass ich so viel gespart habe, dass ich mir eine nette Mietwohnung alleine leisten kann, 2 Mal im Jahr ein netter Urlaub drinnen ist oder eben mal die eine oder andere nette Handtasche... "Vermögensaufbau" ist zwar nett, aber für mich persönlich nicht oberste Priorität.

Soll es langfristig mit Familie sein, ist Eigentum ohnehin besser und dann hat man ja auch zwei Gehälter.

Wollte nur mal wissen, wie ich momentan im Vergleich so dastehe - eine Eigentumswohnung könnte ich mir mit meinem mickrigen Ersparten nämlich noch nicht leisten! :P

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Das gibt es doch nicht... liest du überhaupt meinen Beitrag oder kannst du einfach intellektuell nicht die Materie durchdringen..?

Noch mal:

  1. Ich habe nie den Sinn von ETFs bestritten. Es ging darum, dass man eine kap.LV nicht pauschal als ungeeignet bezeichnen kann - mein Gott, bitte lern lesen!
  2. Deine Schlussfolgerung...: Ex Post ist man immer schlauer. Wow! Hast du dich jemals tiefer mit dem Kapitalmarkt beschäftigt?
  3. sehr wichtig: Nicht jeder Kunde nimmt die Vola von einem ETF in Kauf. Was ist daran so schwer zu verstehen? Manche Kunden wollen kein rot sehen und entscheiden sich daher für ein Produkt mit weniger Risiko. Das hat überhaupt nichts mit Unwissenheit der Anleger zu tun. Schon Mal was von Rendite, Risiko, Liquidität oder Sicherheit gehört...?

Darüber hinaus: weißt überhaupt, wie eine Lv funktioniert? :(

Bitte nochmal die Berufswahl überdenken und die richtigen „Schlussfolgerungen“ ziehen..!

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Vorab: Ich bin ebenfalls ETF Fan und habe neben Satelliten einen Großteil meines Vermögens in ETF's angelegt, einfach weil ich nicht für Alpha bezahlen möchte.

Nochmal zum Verständnis: Ja, der Versicherer kassiert Abschlussgebühren und bei einem Garantiezins von 0,9 Prozent bleibt nicht viel übrig. Das ändert aber nichts daran , dass eine pauschale Aussage, ob sich eine Kap.LV lohnt, nicht ohne weiteres getroffen werden kann.

Auf den jetzigen Zeitpunkt bezogen kann man sicherlich pauschal sagen, dass sich ein Neuabschluss einer KapLV nicht lohnt. Wer eine solche jedoch vor 10, 15 oder sogar 20 Jahren (TE) abgeschlossen hat, der fährt damit bis heute nicht schlecht, besonders in Kombination mit der Überschussbeteiligung.

Als "Vermögensberater" mit 15 Jahren "Erfahrung" sollte man dies aber wissen. Riecht ziemlich nach Struki.. Stehen die Kundenbedürfnisse etwa nicht im Fokus? Es gibt nun einmal viele - vermögende - Anleger, die einfach nicht die Nerven und das Durchhaltevermögen haben, ihr gesamtes Vermögen auf Basis von ETFs aufzubauen. Zumal sowieso beachtet werden muss, dass ETFs bzw. klassische Indexfonds vor 15-20 Jahren nicht en Vogue waren. Dort wurde in der Beratung nicht mal ansatzweise auf solche Produkte hingewiesen und der allgemeine Anleger war sich damals - im Gegensatz zu heute - sicher, dass es sich lohnt, für Alpha ein Management zu bezahlen. Darüber hinaus ist die Basis für zukünftige Wertentwicklung von ETFs nur eine 30-50 jährige Historie - bis auf die Finanzkrise ohne wirklich einschneidende Ereignisse wie Krieg oder globale Katastrophen. Ach, was spreche ich hier von solchen Ereignissen. Es kann auch durchaus zu einer langfristigen Trendwende an den Märkten ohne solche Ereignisse kommen. Nur weil die letzten Jahr(zehnt)e gut liefen, wird so etwas nicht ausgeschlossen. Wir alle stützen uns auf die Basis der Extrapolation.

Es gibt genügend Anleger/ Kunden, die bei besseren Zinsniveaus wieder auf eine Kapitallebensversicherung zurückgreifen werden, einfach der Sicherheit halber (hinter einer KapLV steckt zudem ebenfalls der Gedanke des "kollektiven Sparens" - ist das Grundprinzip der Versicherung und des Bausparens...).

3-4% Garantiezins sind vielen einfach wichtiger, als 7-8% mit hoher Vola und ohne Garantie.

PS: Ich war selbst lange in der Vermögensberatung, zuletzt im UHNWI-Bereich. Viele Kunden mandatieren einfach bzw. überführen in komplette VVs. Geht es allerdings um die Altersvorsorge oder kleinere Beträge, so kann ich dir garantieren, dass Risikoaversion überwiegt und kein Kunde langfristig in ETFs investiert bleibt/ bleiben wird. Spätestens bei der nächsten Großkorrektur oder einer nachhaltigen Erhöhung des Zinsniveaus erfolgt erneut eine harte Umschichtung aus Wertpapieren.

Warum? Weil Volatilität = Risiko und das ist vielen Kunden bei ETFs - Long-term hin oder her - einfach zu hoch.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Viel zu pauschal. Ich glaube, hier fehlen an der anderen Stelle eher finanzwirtschaftliche Kenntnisse ;).

Ob sich eine LV lohnt, kann so pauschal nicht beantwortet werden. In der jetzigen Zinsphase lohnt sich nach dem LVRG jedenfalls keine. Garantiezins ist zu weit unten. Wer allerdings vor 10-15 Jahren eine abgeschlossen hat, der fährt damit nicht schlecht. Auch die Überschussbeteiligung kann sich sehen lassen.

Ich bin auch ein ETF Fan, nahezu meine gesamte Sparrate fließt in ETF's. Allerdings ist es letztlich nur eine Extrapolation vergangener Werte in die Zukunft. Obgleich es dazu zig Backtestings und Studien gibt, so kann es trotzdem passieren, dass ein Index sich achtelt.

Pauschale Aussagen sind generell eher etwas für Studies im ersten Semester ;)

Bin seit fast 15 Jahren Vermögensberater und kann den Ball somit nur zurück spielen. Erkläre uns doch bitte welchen Vorteil eine Kapitalbildende Lebensversicherung, im Vergleich zu einem Depot in dem ich die Werte 1 zu 1 repliziere, bringt? Der Versicherer kassiert eine beachtliche Gebühr pro Jahr. Hauptsache erstmal paar Sprüche loslassen.

Ich bin Honorarberater. Damit sind die Unterstellungen einfach nur ein lächerlicher Versuch meine Kompetenz zu diskretieren und deine eigene fehlerhafte Argumentation stärken sollte. Zudem, welches große Geld soll ich bitte mit ETFs über eine Provi erzielen?

Ich zerstöre dir deine Illusion und Argumentation mit einer Schlussfolgerung. Wenn ich eine Kapitalebensversicherung vor 20 Jahren abgeschlossen habe. Willst du uns jetzt sagen das eine Anleihe, Anleihen-ETF mit langfristigen Horizont (oder whatever der Struktur der Kapitallebensversicherung nahe kommt) schlechter performt hätte? Das kann schon rein Sachlogisch nicht so sein.

Wenn du jetzt mit der Unwissenheit eines Anleger kommst, dann ist nahezu jede Alternative eine saubere Lösung und dann würde sogar das Tages-/Festgeld vor der LV liegen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Welches Land und welche Branche?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Mein Vermögen beträgt mit 25 etwas mehr als 100k. Bis zu meinem 30. Geburtstag will ich die 500k geknackt haben.

Meine monatliche Sparrate beträgt ca. 4,8k, dazu noch der Bonus am Jahresende, das sind nochmal 15-20k fürs Depot.

Ich bin nach dem Studium ins Ausland und verdiene dort im Vergleich zum Niedriglohnland Deutschland aber auch vernünftig und kann einiges auf die Seite legen. Wäre ich in Deutschland geblieben, hätte ich vermutlich auch erst mit 30 die 100k erreicht.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Der Vergleich hinkt. Mit G9 etc ist man auch im IB mit 30 nicht mal im Ansatz beim dreifachen. Zudem früher auch viele noch den Bankkaufmann vorher gemacht haben. Forget it! In De ist damals fast keiner mit <25 ins IB.

Da bin ich eher auf Seite der Lawyer. Darüberhinaus hat man allin bei großkanzleien mittlerweile 120-130k zum Einstieg. Im Vergleich zum 0815 Ibler dazu insgesamt bessere Arbeitszeiten. Ein langes Studium genießen, tiefgreifendes Wissen aufbauen und im Berufsleben ein anderes Standing. Aber ja, wer heute(!) mit 21 nach dem Bachelor einsteigt, kann sich halt bis 30 zum 3rd year VP hochknechten..

UB sind früher auch viele mit Doktor oder vorheriger Ausbildung rein, gleiches Spiel. Wenn man gut ist und direkt nach dem Abi Jura macht, ist der Einstieg bei einer GK auch mit 25-26 drin.

Aber am wichtigsten: Eine eigene Kanzlei ist wahrscheinlicher als eine eigene IB/UB Boutique ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

Oh Gott, solch eine Tortur und das für 95k fix zum Einstieg. Da muss schon sehr viel Freude am Beruf vorhanden sein. Im IB/UB ist man mit 30 wahrscheinlich beim 3 fachen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Da hat es wohl einer nicht ins IB geschafft.

  • Mit 30 bist du selbst mit Mastereinstieg schon VP und verdienst locker 270-300K+ all-in.
  • Deutlich längeres Studium = Deutlich höhere Opportunitätskosten (und das mindestens 2 Jahre + LL. M)
  • Die Gehaltsentwicklung bei GKs ist deutlich schlechter als bei IB/UB
  • Eigene Kanzlei endet oft in einem Bankrott

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Der Vergleich hinkt. Mit G9 etc ist man auch im IB mit 30 nicht mal im Ansatz beim dreifachen. Zudem früher auch viele noch den Bankkaufmann vorher gemacht haben. Forget it! In De ist damals fast keiner mit <25 ins IB.

Da bin ich eher auf Seite der Lawyer. Darüberhinaus hat man allin bei großkanzleien mittlerweile 120-130k zum Einstieg. Im Vergleich zum 0815 Ibler dazu insgesamt bessere Arbeitszeiten. Ein langes Studium genießen, tiefgreifendes Wissen aufbauen und im Berufsleben ein anderes Standing. Aber ja, wer heute(!) mit 21 nach dem Bachelor einsteigt, kann sich halt bis 30 zum 3rd year VP hochknechten..

UB sind früher auch viele mit Doktor oder vorheriger Ausbildung rein, gleiches Spiel. Wenn man gut ist und direkt nach dem Abi Jura macht, ist der Einstieg bei einer GK auch mit 25-26 drin.

Aber am wichtigsten: Eine eigene Kanzlei ist wahrscheinlicher als eine eigene IB/UB Boutique ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

Oh Gott, solch eine Tortur und das für 95k fix zum Einstieg. Da muss schon sehr viel Freude am Beruf vorhanden sein. Im IB/UB ist man mit 30 wahrscheinlich beim 3 fachen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ich würde so schnell es geht das StB-Examen machen und dann eine Kanzlei aufbauen bzw. kaufen. Es wird hier einen extremen Engpass geben, da im Grunde genommen ja jeder angestellt sein möchte und dabei auch noch denkt, es sei sicher. Auch die Kaufpreise von Kanzleien sind derzeit im Keller. Bin gerade dabei eine dritte kleine Kanzlei zu erwerben.

Eine Kanzlei mit 400 T€ Umsatz bringt dir bereits 150 T€ Überschuss. Vor allem ist die Branche, nach wie vor, extrem konservativ und überhaupt nicht innovativ. Wir z.B. gehen in den Markt mit der Devise das Geschäft des Klienten besser zu machen und das nicht nur aus steuerlicher Sicht. Also weg vom klassichen "Deklarations-StB" hin zu einem Unternehmensberater. Dafür ist man auch wie geschaffen, denn du hast ja sämtliche Daten durch die FIBU. Sprichwort: Big Data.

Vermögend wird man nur durch Unternehmertum.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Wenn man überlegt das der UBler mal eben 4-8 Jahre BE voraus hat, da sind die 125-130k ja T4 oder T3 Niveau. Mit einer kleinen Kanzlei ist auch nichts zu holen. Gut aber es war ja schon immer klar das Juristen nicht das große Geld verdienen.

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know-it-all

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Das gibt es doch nicht... liest du überhaupt meinen Beitrag oder kannst du einfach intellektuell nicht die Materie durchdringen..?

Noch mal:

  1. Ich habe nie den Sinn von ETFs bestritten. Es ging darum, dass man eine kap.LV nicht pauschal als ungeeignet bezeichnen kann - mein Gott, bitte lern lesen!
  2. Deine Schlussfolgerung...: Ex Post ist man immer schlauer. Wow! Hast du dich jemals tiefer mit dem Kapitalmarkt beschäftigt?
  3. sehr wichtig: Nicht jeder Kunde nimmt die Vola von einem ETF in Kauf. Was ist daran so schwer zu verstehen? Manche Kunden wollen kein rot sehen und entscheiden sich daher für ein Produkt mit weniger Risiko. Das hat überhaupt nichts mit Unwissenheit der Anleger zu tun. Schon Mal was von Rendite, Risiko, Liquidität oder Sicherheit gehört...?

Darüber hinaus: weißt überhaupt, wie eine Lv funktioniert? :(

Bitte nochmal die Berufswahl überdenken und die richtigen „Schlussfolgerungen“ ziehen..!

Leute, bleibt doch mal entspannt! Dieser Disput hilft doch der TE in kein(st)er Weise.
Ich würde zudem auch mal noch einwerfen, dass die TE aus Österreich ist, während ihr wahrscheinlich in der Bundesrepublik euer Geld mit Beratung verdient - korrekt?
Kennt Ihr Euch denn überhaupt aus mit den Besonderheiten derartiger Sparverträge bei unseren südlichen Nachbarn? Steuerliche Aspekte, Förderung durch den Staat etc.?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Das kommt darauf an. Ich kenne einen Juristen, der ausschließlich Umsatzsteuer und Zollrecht im Münchner Raum anbietet und in diesem Bereich eine Kanzlei gegründet hat.

Mittlerweile beträgt sein Gewinnanteil 500 T€ p.a, Tendenz steigend. Du kannst es ja selbst steuern, wenn du eben über Mitarbeiter nach oben skalierst.

Ein Punkt wird hier vergessen: Darüber hinaus baut er natürlich den Vermögenswert "Kanzlei" auf. Wenn du in einer UB selbst 200k p.a. machst, dann baust du keinerlei Vermögenswerte auf, es sei denn, du bist Equity Partner irgendwann.

Im StB-Bereich genauso. Wenn du 1 Mio € Umsatz machst und die Kanzlei ist sehr gut aufgestellt, dann hast du eben schon einen Vermögenswert von 1-1,2 Mio. € zusätzlich neben dem Cashflow aufgebaut.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Wenn man überlegt das der UBler mal eben 4-8 Jahre BE voraus hat, da sind die 125-130k ja T4 oder T3 Niveau. Mit einer kleinen Kanzlei ist auch nichts zu holen. Gut aber es war ja schon immer klar das Juristen nicht das große Geld verdienen.

antworten
Zahnfee

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Leute, bleibt doch mal entspannt! Dieser Disput hilft doch der TE in kein(st)er Weise.
Ich würde zudem auch mal noch einwerfen, dass die TE aus Österreich ist, während ihr wahrscheinlich in der Bundesrepublik euer Geld mit Beratung verdient - korrekt?
Kennt Ihr Euch denn überhaupt aus mit den Besonderheiten derartiger Sparverträge bei unseren südlichen Nachbarn? Steuerliche Aspekte, Förderung durch den Staat etc.?

Danke dir... ich bin ohnehin schon längst ausgestiegen bei dieser Unterhaltung! Bin eben doch nur Lehrerin mit 40k p.a. :D

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Bin 37, Vermögen aktuell ca. 600k. Ich habe von 0 angefangen und habe "nur" einen streßfreien Akademiker Job ohne Überstunden mit 1 Tag/Woche HO.

Vermögen habe ich aufgebaut weil ich gut wirtschafte (heißt aber nicht sparen und nichts leisten -> 2 mal jährlich Urlaub, Auto ab 18 J, weggehen am WE immer gemacht, usw was man macht)

Zum richtigen Zeitpunkt Immobilien gekauft und der Rest geht in Aktien (mit guter Recherche)

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Das kommt darauf an. Ich kenne einen Juristen, der ausschließlich Umsatzsteuer und Zollrecht im Münchner Raum anbietet und in diesem Bereich eine Kanzlei gegründet hat.

Mittlerweile beträgt sein Gewinnanteil 500 T€ p.a, Tendenz steigend. Du kannst es ja selbst steuern, wenn du eben über Mitarbeiter nach oben skalierst.

Ein Punkt wird hier vergessen: Darüber hinaus baut er natürlich den Vermögenswert "Kanzlei" auf. Wenn du in einer UB selbst 200k p.a. machst, dann baust du keinerlei Vermögenswerte auf, es sei denn, du bist Equity Partner irgendwann.

Im StB-Bereich genauso. Wenn du 1 Mio € Umsatz machst und die Kanzlei ist sehr gut aufgestellt, dann hast du eben schon einen Vermögenswert von 1-1,2 Mio. € zusätzlich neben dem Cashflow aufgebaut.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Wenn man überlegt das der UBler mal eben 4-8 Jahre BE voraus hat, da sind die 125-130k ja T4 oder T3 Niveau. Mit einer kleinen Kanzlei ist auch nichts zu holen. Gut aber es war ja schon immer klar das Juristen nicht das große Geld verdienen.

Aber was sind 500k im Vergleich zu den BWLern die Unternehmen gegründet haben, welche mehrere Millionen Gewinn machen. Zudem konnten sie ihr Babe schon viel früher hochziehen. Fun Fact: Abschluss Nr. 1 bei Unternehmern ist BWL.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Für mich besteht Vermögen nicht aus Geld auf dem Konto, sondern Assets die unabhängig von meiner Zeit passiv oder fast passiv Cashflow generieren. Somit bekomme ich nicht nur Geld as Return, sondern auch Zeit, die ich nicht arbeiten muss.

Was bringt mir die Millionen zur Rente im Depot wenn da nur 3-4% rausspringen, die noch versteuert werden müssen. Vorher kann ich trotzdem nicht aufhören zu arbeiten.

Dann doch lieber 2-3Jahre ranklotzen und sich Assets aufbauen die einem ein 5-stelligen Monatseinkommen generieren und den Job ersetzen, damit man noch was vom Leben hat.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Für mich besteht Vermögen nicht aus Geld auf dem Konto, sondern Assets die unabhängig von meiner Zeit passiv oder fast passiv Cashflow generieren. Somit bekomme ich nicht nur Geld as Return, sondern auch Zeit, die ich nicht arbeiten muss.

Was bringt mir die Millionen zur Rente im Depot wenn da nur 3-4% rausspringen, die noch versteuert werden müssen. Vorher kann ich trotzdem nicht aufhören zu arbeiten.

Dann doch lieber 2-3Jahre ranklotzen und sich Assets aufbauen die einem ein 5-stelligen Monatseinkommen generieren und den Job ersetzen, damit man noch was vom Leben hat.

Äh und was kommt da außer Immobilien so in Frage?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Dann doch lieber 2-3Jahre ranklotzen und sich Assets aufbauen die einem ein 5-stelligen Monatseinkommen generieren und den Job ersetzen, damit man noch was vom Leben hat.

Und die wären ?!

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

Für mich besteht Vermögen nicht aus Geld auf dem Konto, sondern Assets die unabhängig von meiner Zeit passiv oder fast passiv Cashflow generieren. Somit bekomme ich nicht nur Geld as Return, sondern auch Zeit, die ich nicht arbeiten muss.

Was bringt mir die Millionen zur Rente im Depot wenn da nur 3-4% rausspringen, die noch versteuert werden müssen. Vorher kann ich trotzdem nicht aufhören zu arbeiten.

Dann doch lieber 2-3Jahre ranklotzen und sich Assets aufbauen die einem ein 5-stelligen Monatseinkommen generieren und den Job ersetzen, damit man noch was vom Leben hat.

Äh und was kommt da außer Immobilien so in Frage?

Zudem man mindestens 7 stellig fahren muss, um ein 5 stelliges Monatseinkommen (brutto) zu generieren. Das bei schlechterem Steuersatz.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

Dann doch lieber 2-3Jahre ranklotzen und sich Assets aufbauen die einem ein 5-stelligen Monatseinkommen generieren und den Job ersetzen, damit man noch was vom Leben hat.

Und die wären ?!

Folgendes mit Fokus auf kaufkräftige Zielgruppen und Nichen:

Affiliate Webseiten / Email Listen
YT Channel / IG / FB Gruppen
Digitale Produkte: Kurse / Software
Physische Produkte: Amazon FBA
Mitarbeiter, die Dienstleistungen in deinem Namen erbringen oder deine Assets aufbauen
Die eigene Expertise oder die anderer Leute zu einen Produkt machen.

Überall dort wo Geld fließt ohne, dass für die einzelne Einheit/Dienstleistung abgesehen von einem einmaligen Initialaufwand zusätzlich noch eigene Zeit benötigt wird.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Du hast den zitierten Beitrag des VP definitiv nicht verstanden..

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Da hat es wohl einer nicht ins IB geschafft.

  • Mit 30 bist du selbst mit Mastereinstieg schon VP und verdienst locker 270-300K+ all-in.
  • Deutlich längeres Studium = Deutlich höhere Opportunitätskosten (und das mindestens 2 Jahre + LL. M)
  • Die Gehaltsentwicklung bei GKs ist deutlich schlechter als bei IB/UB
  • Eigene Kanzlei endet oft in einem Bankrott

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Der Vergleich hinkt. Mit G9 etc ist man auch im IB mit 30 nicht mal im Ansatz beim dreifachen. Zudem früher auch viele noch den Bankkaufmann vorher gemacht haben. Forget it! In De ist damals fast keiner mit <25 ins IB.

Da bin ich eher auf Seite der Lawyer. Darüberhinaus hat man allin bei großkanzleien mittlerweile 120-130k zum Einstieg. Im Vergleich zum 0815 Ibler dazu insgesamt bessere Arbeitszeiten. Ein langes Studium genießen, tiefgreifendes Wissen aufbauen und im Berufsleben ein anderes Standing. Aber ja, wer heute(!) mit 21 nach dem Bachelor einsteigt, kann sich halt bis 30 zum 3rd year VP hochknechten..

UB sind früher auch viele mit Doktor oder vorheriger Ausbildung rein, gleiches Spiel. Wenn man gut ist und direkt nach dem Abi Jura macht, ist der Einstieg bei einer GK auch mit 25-26 drin.

Aber am wichtigsten: Eine eigene Kanzlei ist wahrscheinlicher als eine eigene IB/UB Boutique ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Heute 30jährige, die mit 23 ins Berufsleben gestartet sind gibt es doch selten. Ich bin 29 und musste noch zum Bund & hatte G9. Ich war 19 nachm Abi und 20 bei Studienbeginn. Alles ohne Umwege & in "Regelzeit". Hab mich beim Ausland pro Destination und gegen Studienzeitminimierung entschieden, daher konnten mir danach nur 2 Kurse angerechnet werden. Da der Master nur im WS gestartet ist, habe ich so auch 1 Jahr "verloren" (Praktikum gemacht).

Ich war so alles in allem ziemlich schnell, hatte sehr gute Noten und nur den Auslandsumweg. War dann trotzdem 26 bei Berufseinstieg. Wenn der Geburtstag Einschulungsmäßig blöd liegt, oder irgendwas (das Leben) dazwischen kommt, dann ist man easy 27+

Und da liegst Du im Vergleich mit uns Juristen noch gut. Nach G9, Bund, Studium, Doktor, LLM und Referendariat war ich 30 beim Einstieg. Dafür eingestiegen mit 95k fix in der Großkanzlei.

Oh Gott, solch eine Tortur und das für 95k fix zum Einstieg. Da muss schon sehr viel Freude am Beruf vorhanden sein. Im IB/UB ist man mit 30 wahrscheinlich beim 3 fachen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Anstatt einer Immobilie würde ich mir als BWLer doch lieber gleich mit Hilfe von Fremdkapital ein bestehendes Unternehmen kaufen.

Ein BWLer wird ja es wohl einfacher haben in einem Unternehmen Mehrwert zu erzeugen anstatt sich als Handwerker an Immobilien zu versuchen.

Ist zumindestens mit viel weniger Risko als mit einem Startup verbunden und man ist direkt Chef und hat es selbst in der Hand.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2019:

Anstatt einer Immobilie würde ich mir als BWLer doch lieber gleich mit Hilfe von Fremdkapital ein bestehendes Unternehmen kaufen.

Ein BWLer wird ja es wohl einfacher haben in einem Unternehmen Mehrwert zu erzeugen anstatt sich als Handwerker an Immobilien zu versuchen.

Ist zumindestens mit viel weniger Risko als mit einem Startup verbunden und man ist direkt Chef und hat es selbst in der Hand.

Das ist die richtige Einstellung! In Zeiten wo man auf Kredite 0% Zins bezahlt und Unternehmen wie Bayer für schlappe 60 Milliarden zu haben sind, sollte niemand mehr als einfacher Häuslebauer anfangen müssen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2019:

Anstatt einer Immobilie würde ich mir als BWLer doch lieber gleich mit Hilfe von Fremdkapital ein bestehendes Unternehmen kaufen.

Ein BWLer wird ja es wohl einfacher haben in einem Unternehmen Mehrwert zu erzeugen anstatt sich als Handwerker an Immobilien zu versuchen.

Ist zumindestens mit viel weniger Risko als mit einem Startup verbunden und man ist direkt Chef und hat es selbst in der Hand.

Das ist die richtige Einstellung! In Zeiten wo man auf Kredite 0% Zins bezahlt und Unternehmen wie Bayer für schlappe 60 Milliarden zu haben sind, sollte niemand mehr als einfacher Häuslebauer anfangen müssen.

Sehe ich auch so. Hab aktuell von 500k Fremdkapital, knapp 20k in Bayer und noch 380k in andere Aktien. Das lohnt bei solchen Zinsen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2019:

Anstatt einer Immobilie würde ich mir als BWLer doch lieber gleich mit Hilfe von Fremdkapital ein bestehendes Unternehmen kaufen.

Ein BWLer wird ja es wohl einfacher haben in einem Unternehmen Mehrwert zu erzeugen anstatt sich als Handwerker an Immobilien zu versuchen.

Ist zumindestens mit viel weniger Risko als mit einem Startup verbunden und man ist direkt Chef und hat es selbst in der Hand.

Das ist die richtige Einstellung! In Zeiten wo man auf Kredite 0% Zins bezahlt und Unternehmen wie Bayer für schlappe 60 Milliarden zu haben sind, sollte niemand mehr als einfacher Häuslebauer anfangen müssen.

Sehe ich auch so. Hab aktuell von 500k Fremdkapital, knapp 20k in Bayer und noch 380k in andere Aktien. Das lohnt bei solchen Zinsen.

Da muss ja schon im Vorfeld einiges an EK (2 Mio.+?) vorhanden sein, sonst würde das nicht funktionieren.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Ich würde so schnell es geht das StB-Examen machen und dann eine Kanzlei aufbauen bzw. kaufen. Es wird hier einen extremen Engpass geben, da im Grunde genommen ja jeder angestellt sein möchte und dabei auch noch denkt, es sei sicher. Auch die Kaufpreise von Kanzleien sind derzeit im Keller. Bin gerade dabei eine dritte kleine Kanzlei zu erwerben.

Eine Kanzlei mit 400 T€ Umsatz bringt dir bereits 150 T€ Überschuss. Vor allem ist die Branche, nach wie vor, extrem konservativ und überhaupt nicht innovativ. Wir z.B. gehen in den Markt mit der Devise das Geschäft des Klienten besser zu machen und das nicht nur aus steuerlicher Sicht. Also weg vom klassichen "Deklarations-StB" hin zu einem Unternehmensberater. Dafür ist man auch wie geschaffen, denn du hast ja sämtliche Daten durch die FIBU. Sprichwort: Big Data.

Vermögend wird man nur durch Unternehmertum.

Würdest du also empfehlen den schnellsten Weg zum Examem zu gehen, also direkt nach Bachelor einsteigen und Sachen wie LLM, Master erst nach Examen, quasi als Kirsche auf der Torte, machen?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Das kommt natürlich darauf an, in welchen Bereich du gehen möchtest. Wenn du eher generalistisch arbeiten möchtest, dann ist ein Master oder ein LLM nicht unbedingt ratsam. Diesen würde ich nur machen, wenn ich später einen hohen Anteil an Steuergestaltung habe, also eher für die Visitenkarte. Das käme in größeren Kanzleien in Frage, wo auch sehr häufig promovierte Berufskollegen sind.

Ich würde so schnell wie möglich das Examen machen, denn nur mit diesem, hast du überhaupt die Möglichkeit eine Kanzlei zu führen.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Ich würde so schnell es geht das StB-Examen machen und dann eine Kanzlei aufbauen bzw. kaufen. Es wird hier einen extremen Engpass geben, da im Grunde genommen ja jeder angestellt sein möchte und dabei auch noch denkt, es sei sicher. Auch die Kaufpreise von Kanzleien sind derzeit im Keller. Bin gerade dabei eine dritte kleine Kanzlei zu erwerben.

Eine Kanzlei mit 400 T€ Umsatz bringt dir bereits 150 T€ Überschuss. Vor allem ist die Branche, nach wie vor, extrem konservativ und überhaupt nicht innovativ. Wir z.B. gehen in den Markt mit der Devise das Geschäft des Klienten besser zu machen und das nicht nur aus steuerlicher Sicht. Also weg vom klassichen "Deklarations-StB" hin zu einem Unternehmensberater. Dafür ist man auch wie geschaffen, denn du hast ja sämtliche Daten durch die FIBU. Sprichwort: Big Data.

Vermögend wird man nur durch Unternehmertum.

Würdest du also empfehlen den schnellsten Weg zum Examem zu gehen, also direkt nach Bachelor einsteigen und Sachen wie LLM, Master erst nach Examen, quasi als Kirsche auf der Torte, machen?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Also ich bin gerade 35 geworden, habe 130k in Cash auf dem Konto angespart und trau mich nicht zu investieren bei der aktuellen Marktlage (rekordvedächtig lange anhaltender Bullenmarkt).

Zusätzlich habe ich rund 5k in Aktien (hauptsächlich von meinem Arbeitgeber, die ich ab und zu mit Rabatt kaufen darf). Werde irgendwann die hälfte des Elternhauses erben (doppelhaushälfte in B-Lage).

Was mache ich nun mit meinem Cash? Abwartem bis es crasht?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Market Timing funktioniert nicht. Lies den Kommer und andere Fachbücher und du weisst, was zu tun ist.

Cheers

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Also ich bin gerade 35 geworden, habe 130k in Cash auf dem Konto angespart und trau mich nicht zu investieren bei der aktuellen Marktlage (rekordvedächtig lange anhaltender Bullenmarkt).

Zusätzlich habe ich rund 5k in Aktien (hauptsächlich von meinem Arbeitgeber, die ich ab und zu mit Rabatt kaufen darf). Werde irgendwann die hälfte des Elternhauses erben (doppelhaushälfte in B-Lage).

Was mache ich nun mit meinem Cash? Abwartem bis es crasht?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

War ist ein Crash?

So wie Ende 2018 oder Anfang 2000?

Im ersten Fall ist ein solcher Crash relativ häufig, also ca. alle 2-4 Jahre (2011/2012, 2016 und 2018 beispielsweise).

Im zweiten Fall kann ein Crash im nächsten Jahr oder in 20 Jahren stattfinden. Es gibt dazu viele Meinungen aber nur ein kleiner Teil der Wahrsager wird am Ende Recht behalten.

Deshalb mein Tipp: In "mini Crashs" zu investieren lohn sich eher, als auf den "Big Bang" zu warten.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Also ich bin gerade 35 geworden, habe 130k in Cash auf dem Konto angespart und trau mich nicht zu investieren bei der aktuellen Marktlage (rekordvedächtig lange anhaltender Bullenmarkt).

Zusätzlich habe ich rund 5k in Aktien (hauptsächlich von meinem Arbeitgeber, die ich ab und zu mit Rabatt kaufen darf). Werde irgendwann die hälfte des Elternhauses erben (doppelhaushälfte in B-Lage).

Was mache ich nun mit meinem Cash? Abwartem bis es crasht?

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know-it-all

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Deshalb mein Tipp: In "mini Crashs" zu investieren lohn sich eher, als auf den "Big Bang" zu warten.

Da die 130k oder zumindest der Großteil davon, vermutlich schon im Dezember vorhanden waren und die Chance auf eine ~15-20%ige Kursdelle und signifikant günstigere Einstiegskurse verpasst worden ist - warum sollte es im nächsten "richtigen" Crash dann anders kommen?

Mir scheint hier einfach der Mut zu fehlen. Dabei braucht es gerade eine Portion Mut, Entschlossen- und Gelassenheit um an richtig dicken Krisentagen den Einstieg zu vollziehen. Und Mut, Gelassenheit braucht man auch, wenn das Timing für den Einstieg nicht perfekt ist (was die Regel ist). Mit etwas Pech hat man dann nach nur ein paar Tagen mit weiteren Rückgängen gleich ein richtig großes Minus im Depot. Wenn man das nicht gewohnt ist, besteht die Gefahr, dass man gleich panisch wieder verkauft.

Wenn man es so bewerkstelligen kann, wie von dir geschrieben, wäre das natürlich eine sinnvolle Strategie. Allein die Umsetzung gestaltet sich in der Realität recht schwierig. Dazu braucht es eine weitere Tugend - Geduld, um auch über mehrere Jahre auf einen solchen Zeitpunkt zu warten.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Was ist so schwierig daran monatlich gleichmäßige Summen zu investieren? Mit ETFs hat man so minimales Risiko und auch wenn man nicht all zu sehr auf die Vergangenheit hat diese doch gezeigt dass es eigentlich immer auf lange Sicht positiv ausgeht, wobei Market Timing und "in Crashs investieren" durchaus nach hinten losgehen kann und die Rendite fast nie das Risiko ausgleicht

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ja das ist richtig, die von mir aufgezeigte Strategie ist nur für bestimmte Personen geeignet. Daher würde ich für den normalen Sparer sagen:

Konstanter (durchdachter) ETF Sparplan > Auf Mini-Crashs warten > Auf Big Bang warten

know-it-all schrieb am 30.04.2019:

Wenn man es so bewerkstelligen kann, wie von dir geschrieben, wäre das natürlich eine sinnvolle Strategie. Allein die Umsetzung gestaltet sich in der Realität recht schwierig. Dazu braucht es eine weitere Tugend - Geduld, um auch über mehrere Jahre auf einen solchen Zeitpunkt zu warten.

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know-it-all

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Was ist so schwierig daran monatlich gleichmäßige Summen zu investieren? Mit ETFs hat man so minimales Risiko und auch wenn man nicht all zu sehr auf die Vergangenheit hat diese doch gezeigt dass es eigentlich immer auf lange Sicht positiv ausgeht, wobei Market Timing und "in Crashs investieren" durchaus nach hinten losgehen kann und die Rendite fast nie das Risiko ausgleicht

Gibt halt Leute, wie den mit den 130k, für die scheint es in der Gedankenwelt keinen Platz für regelmäßiges Sparen zu geben. Sonst hätte er/sie in den vergangen Monaten,Jahren ja längst damit angefangen...
Dabei ist meiner Meinung nach der Plan eigentlich zum Scheitern verurteilt - wenn man ohne große Erfahrung mit Wertpapieren und Aktienkursen gleich versucht Markttiming zu betreiben und besser abzuschneiden als erfahrene Marktteilnehmer.

Ich selbst bin doch auch ein Verfechter von Buy&Hold, d.h. ich kaufe regelmäßig ETFs in 4 Kategorien (40% MSCI World, 30% MSCI EM, 20% STOXX Europe, 10% MSCI World SC).

Aufgrund der Kostensituation bei meinem Broker (ING) mache ich das allerdings nicht per Sparplan (1,75% Kosten sind mir zu hoch), sondern über reguläre Einmalkäufe, denn bei mehr als 200 ETF fallen bei Orderwert >500 EUR und Bezug über Tradegate keine Kaufkosten an.
Dabei will/kann ich monatlich zwischen 1.000 und 1.500 EUR investieren, also i.d.R. 2 bis 3 Order pro Monat.
Aufgrund dieses Ansatzes, dass ich die Orders selbst eingebe und nicht einfach einen Sparplan automatisiert ausführe, tendiere ich auch schon etwas in Richtung "Mini-Markttiming". D.h. ich verlagere die Ausführung meiner Orders auf "gefühlt" schwächere Börsentage und habe seit 3 Monaten auf 2 Orders p.M. reduziert.

Das dient dazu wieder Cash-Rücklagen auf dem Verrechnungskonto zu bilden, um die monatlich investierte Summe in Zeiten signifikant schwächerer Kurse zeitweise auf >1.500 EUR erhöhen zu können.
Ob das zumindest zu einer leichten Überperformance führen kann, wird sich erst viel später zeigen. Letztendlich verbinde ich mit meiner "Strategie" aber Elemente von regelmäßigen Sparen/Buy&Hold und "aktivem Markttiming" :-)

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Das würde ich nicht behaupten. Niemand kann den Tiefstand in einem Bärenmarkt vorhersagen. Aber sehr wohl kann man im Laufe eines Bärenmarkts Positionen aufbauen. Ob es dann nochmal 10 oder 20% runtergeht, ist langfristig bedeutungslos. Immernoch deutlich günstiger als VOR dem Bärenmarkt zu Höchstkursen gekauft zu haben.
Deshalb ist ein gewisser Anteil an Cash schon wichtig.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Was ist so schwierig daran monatlich gleichmäßige Summen zu investieren? Mit ETFs hat man so minimales Risiko und auch wenn man nicht all zu sehr auf die Vergangenheit hat diese doch gezeigt dass es eigentlich immer auf lange Sicht positiv ausgeht, wobei Market Timing und "in Crashs investieren" durchaus nach hinten losgehen kann und die Rendite fast nie das Risiko ausgleicht

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Das würde ich nicht behaupten. Niemand kann den Tiefstand in einem Bärenmarkt vorhersagen. Aber sehr wohl kann man im Laufe eines Bärenmarkts Positionen aufbauen.

Wenn die amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt auf ungefähr die Hälfte des vorausgegangenen Höchstandes abgesunken sind wie zuletzt 2003 und 2009 war danach immer ein guter Zeitpunkt zu einer langjährigen, marktbreiten Investition.

Aktuell bedeutet dies, wenn man es auf den bisherigen Höchststand des aktuellen Haussezyklus im Mai 2018 mit US$ 668.940 Mrd. bezieht eine zukünftige Verringerung auf US$ 334.470 Mrd. um erneut voll zu investieren.

http://www.finra.org/investors/margin-statistics

Ggf. zusätzlich bestätigt durch ein Einstiegssignal des GD 200.

Jeder Haussezyklus bringt in einer gewissen Weise auch so etwas wie einen Favoritenwechsel mit sich.

Vergleichbar wie in der Dot-Com-Bubble bis 200 TMT-Werte (Technologie, Medien und Telekommuniktion) gut liefen, waren es ab 2003 im Rahmen des wirtschaftlichen Aufstiegs von China eher klassische Industrien wie Banken, Versicherungen, Rohstoff- und Minenaktien, Investitionsgüter- und Automobilhersteller. Nach 2009 stammten die langjährigen Gewinnerunternehmen eher wieder aus dem Technologie- und Internetsektor wie die FAANG - Aktien.

Insofern unten zunächst in einen ETF und später dann in Einzelwerte investieren, wenn die Gewinnerunternehmen des Haussezyklus allmählich bekannt sind.

Vergleichbar wie beispielsweise Porsche, K+S, Salzgitter, ThyssenKrupp, Mittal Steel Company N.V. (heute ArcelorMittal) bis 2007 gut liefen und seitdem nicht mehr.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Nicht schon wieder ;(

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Das würde ich nicht behaupten. Niemand kann den Tiefstand in einem Bärenmarkt vorhersagen. Aber sehr wohl kann man im Laufe eines Bärenmarkts Positionen aufbauen.

Wenn die amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt auf ungefähr die Hälfte des vorausgegangenen Höchstandes abgesunken sind wie zuletzt 2003 und 2009 war danach immer ein guter Zeitpunkt zu einer langjährigen, marktbreiten Investition.

Aktuell bedeutet dies, wenn man es auf den bisherigen Höchststand des aktuellen Haussezyklus im Mai 2018 mit US$ 668.940 Mrd. bezieht eine zukünftige Verringerung auf US$ 334.470 Mrd. um erneut voll zu investieren.

www.finra.org/investors/margin-statistics

Ggf. zusätzlich bestätigt durch ein Einstiegssignal des GD 200.

Jeder Haussezyklus bringt in einer gewissen Weise auch so etwas wie einen Favoritenwechsel mit sich.

Vergleichbar wie in der Dot-Com-Bubble bis 200 TMT-Werte (Technologie, Medien und Telekommuniktion) gut liefen, waren es ab 2003 im Rahmen des wirtschaftlichen Aufstiegs von China eher klassische Industrien wie Banken, Versicherungen, Rohstoff- und Minenaktien, Investitionsgüter- und Automobilhersteller. Nach 2009 stammten die langjährigen Gewinnerunternehmen eher wieder aus dem Technologie- und Internetsektor wie die FAANG - Aktien.

Insofern unten zunächst in einen ETF und später dann in Einzelwerte investieren, wenn die Gewinnerunternehmen des Haussezyklus allmählich bekannt sind.

Vergleichbar wie beispielsweise Porsche, K+S, Salzgitter, ThyssenKrupp, Mittal Steel Company N.V. (heute ArcelorMittal) bis 2007 gut liefen und seitdem nicht mehr.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

know-it-all schrieb am 30.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Was ist so schwierig daran monatlich gleichmäßige Summen zu investieren? Mit ETFs hat man so minimales Risiko und auch wenn man nicht all zu sehr auf die Vergangenheit hat diese doch gezeigt dass es eigentlich immer auf lange Sicht positiv ausgeht, wobei Market Timing und "in Crashs investieren" durchaus nach hinten losgehen kann und die Rendite fast nie das Risiko ausgleicht

Gibt halt Leute, wie den mit den 130k, für die scheint es in der Gedankenwelt keinen Platz für regelmäßiges Sparen zu geben. Sonst hätte er/sie in den vergangen Monaten,Jahren ja längst damit angefangen...
Dabei ist meiner Meinung nach der Plan eigentlich zum Scheitern verurteilt - wenn man ohne große Erfahrung mit Wertpapieren und Aktienkursen gleich versucht Markttiming zu betreiben und besser abzuschneiden als erfahrene Marktteilnehmer.

Ich selbst bin doch auch ein Verfechter von Buy&Hold, d.h. ich kaufe regelmäßig ETFs in 4 Kategorien (40% MSCI World, 30% MSCI EM, 20% STOXX Europe, 10% MSCI World SC).

Aufgrund der Kostensituation bei meinem Broker (ING) mache ich das allerdings nicht per Sparplan (1,75% Kosten sind mir zu hoch), sondern über reguläre Einmalkäufe, denn bei mehr als 200 ETF fallen bei Orderwert >500 EUR und Bezug über Tradegate keine Kaufkosten an.
Dabei will/kann ich monatlich zwischen 1.000 und 1.500 EUR investieren, also i.d.R. 2 bis 3 Order pro Monat.
Aufgrund dieses Ansatzes, dass ich die Orders selbst eingebe und nicht einfach einen Sparplan automatisiert ausführe, tendiere ich auch schon etwas in Richtung "Mini-Markttiming". D.h. ich verlagere die Ausführung meiner Orders auf "gefühlt" schwächere Börsentage und habe seit 3 Monaten auf 2 Orders p.M. reduziert.

Das dient dazu wieder Cash-Rücklagen auf dem Verrechnungskonto zu bilden, um die monatlich investierte Summe in Zeiten signifikant schwächerer Kurse zeitweise auf >1.500 EUR erhöhen zu können.
Ob das zumindest zu einer leichten Überperformance führen kann, wird sich erst viel später zeigen. Letztendlich verbinde ich mit meiner "Strategie" aber Elemente von regelmäßigen Sparen/Buy&Hold und "aktivem Markttiming" :-)

Hier ist der 130k Mensch.
Also irgendwie habe ich es ja geschafft 130k anzusparen. Daher scheint in meiner Gedankenwelt durchaus Platz für regelmäßiges Sparen zu sein.

Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich 100k der 130k erst in den letzten zwei Jahren angespart habe durch glücklichen Jobwechsel ins Ausland. Das Ganze ist allerdings nur temporär.

Und rede eher vom Crash wie 2008. Eigentlich würde mir schon die nächse Rezession als Signal reichen. Muss ja nicht immer gleich der finanzielle Weltuntergang sein.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Das würde ich nicht behaupten. Niemand kann den Tiefstand in einem Bärenmarkt vorhersagen. Aber sehr wohl kann man im Laufe eines Bärenmarkts Positionen aufbauen.

Wenn die amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt auf ungefähr die Hälfte des vorausgegangenen Höchstandes abgesunken sind wie zuletzt 2003 und 2009 war danach immer ein guter Zeitpunkt zu einer langjährigen, marktbreiten Investition.

Aktuell bedeutet dies, wenn man es auf den bisherigen Höchststand des aktuellen Haussezyklus im Mai 2018 mit US$ 668.940 Mrd. bezieht eine zukünftige Verringerung auf US$ 334.470 Mrd. um erneut voll zu investieren.

http://www.finra.org/investors/margin-statistics

und was heißt "langjährige, marktbreite Investition" konkret? Worin soll man dann investieren?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

und was heißt "langjährige, marktbreite Investition" konkret? Worin soll man dann investieren?

Ich investiere bevorzugt in ETF auf Indizes von mittleren und Wachstumswerten: Nasdaq, MDAX, TECDAX, FTSE 250. Die Wertentwicklung dieser Indizes allein übertrifft jene von den meisten klassischen Einzel- oder Dividendenwerten in den nationalen Hauptindizes (Dow Jones, DAX, FTSE 100) bei weitem.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Und rede eher vom Crash wie 2008. Eigentlich würde mir schon die nächse Rezession als Signal reichen. Muss ja nicht immer gleich der finanzielle Weltuntergang sein.

Deswegen ist m. E. die marktbreite Investition in ETF und regelmäßige monatliche Kontrolle bestimmter Parameter zur Entscheidungsfindung hinsichtlich Investition und Desinvestition wie GD 200, Finra Margin Debt, Kurse von Coco-Bonds für Europa, etc. vielen anderen Investitionsmöglichkeiten weit überlegen.

Weil man diesen Kontrollaufwand mit Routine für beliebige Anlagesummen auf wenige Minuten im Monat reduzieren kann.

Bedenke nur den zeitlichen Aufwand für nur einen Mieterwechsel mit ein paar Schönheitsreparaturen. Trotzdem muß man auch hier monatlich die Mieteingänge überwachen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Sorry, aber die Strategie ist komplett unbrauchbar.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Wenn die amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt auf ungefähr die Hälfte des vorausgegangenen Höchstandes abgesunken sind wie zuletzt 2003 und 2009 war danach immer ein guter Zeitpunkt zu einer langjährigen, marktbreiten Investition.

Ungefähr die Hälfte? Wie sollte man sich also bei 45 % Reduktion verhalten, wie bei 55% Reduktion?

Immer ein guter Zeitpunkt? Du nennst zwei Beispiele die auch so eingetroffen sind, das ist allerdings leicht durch den Faktor "Zufall" zu erklären.

Aktuell bedeutet dies, wenn man es auf den bisherigen Höchststand des aktuellen Haussezyklus im Mai 2018 mit US$ 668.940 Mrd. bezieht eine zukünftige Verringerung auf US$ 334.470 Mrd. um erneut voll zu investieren.

www.finra.org/investors/margin-statistics

Ggf. zusätzlich bestätigt durch ein Einstiegssignal des GD 200.

Gegebenenfalls? Was soll ich also tun, wenn die Finra Margin Debt um 50% gesunken ist, aber der Kurs (welcher Indizes eigentlich?) über / unter dem GD 200 liegt? Was soll ich tun, wenn die Finra Margin Debt um 45% gesunken ist, aber die Kurse wieder über den GD 200 gelaufen sind? Kaufen, nicht kaufen, wie viel % des Gesamtvermögens etc.

Jeder Haussezyklus bringt in einer gewissen Weise auch so etwas wie einen Favoritenwechsel mit sich.

Ja, ex post zu betrachten ist das relativ einfach zu beschreiben.

Zusammenfassend ist die Strategie viel zu ungenau, um sie ex ante anwenden zu können.

Viel interessanter ist doch zu wissen, was ich jetzt mit z.B. 100k EUR auf Basis deiner Strategie tun sollte und ab welchen (genauen!) GD 200 Bewegungen / Finra Margin Debt ich umschichten sollte:

Wie viel % in Cash, wie viel in Anleihen, wie viel in Gold und Immobilien, wie viel in Aktien etc.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Da die Rezession jetzt mehr oder minder offiziell ist, mach dir doch keine Sorgen.
In kürze hast du deinen Einstiegspunkt.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Also ich habe mit 21 durch Werkstudentenjobs und Ausbildung knapp 40k gespart. Ich habe vor bis Ende meines Studiums 50k und bis 30 mindestens 100k zu haben. Die 100k mit 30, sollten die Untergrenze sein.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Mein Vermögen beträgt mit 25 etwas mehr als 100k. Bis zu meinem 30. Geburtstag will ich die 500k geknackt haben.

Meine monatliche Sparrate beträgt ca. 4,8k, dazu noch der Bonus am Jahresende, das sind nochmal 15-20k fürs Depot.

Ich bin nach dem Studium ins Ausland und verdiene dort im Vergleich zum Niedriglohnland Deutschland aber auch vernünftig und kann einiges auf die Seite legen. Wäre ich in Deutschland geblieben, hätte ich vermutlich auch erst mit 30 die 100k erreicht.

Kinder, geht wieder lernen... mit 24 100k, LOL!

Und mit gutem haushalten meinst du dann bei Mami zu wohnen, ihren Hackbraten zu essen und auch sonst Kleidung und alles andere von Papi bezahlt zu bekommen?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

21 Bachelor -> 3 Jahre zu je rund 2,5k im Monat.

Das könnte er sogar schon in der Schweiz erreichen (WG Zimmer etc.)
Wenn er es irgendwie nach Kuweit etc. geschafft hat dann auch deutlich mehr (Wohnung/Haus wird bezahlt, keine Steuern, höhere Gehälter, ggf. Fahrer etc. da ist das komplette Geld "Taschengeld")

Sehr unrealistisch, aber möglich.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Jeder Haussezyklus bringt in einer gewissen Weise auch so etwas wie einen Favoritenwechsel mit sich.

Ja, ex post zu betrachten ist das relativ einfach zu beschreiben.

Zusammenfassend ist die Strategie viel zu ungenau, um sie ex ante anwenden zu können.

Einfach einen Beitrag oberhalb nachlesen, wie dann vorzugehen ist.

Zunächst in ETF auf mittlere und Wachstumsunternehmen investieren.

Wenn sich im Rahmen der Hausse bestimmte Favoriten herausbilden, diese durch Umschichten übergewichten.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Ich würde sagen dass es eig für jeden möglich sein sollte, bis 30 mindestens 100k zu haben. Ich habe das über 5 Jahre duales Studium mit 24 geschafft. Bis 30 sollte ich es mindestens verdoppelt haben. Man muss eben gut haushalten. Viel mehr als die Einnahmen, machen die Ausgaben einen Millionär.

Bin der Vorposter. Wollte auch diesen Highperformer zitieren.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Kinder, geht wieder lernen... mit 24 100k, LOL!

Ja und?

Dieses Kapital sinnvoll und zielgerichtet um den Tiefpunkt der nächsten Baisse investiert hat man 5 bis 7 Jahre später die Million voll.

Zeige mir akademische Beruftätigkeiten, wo mit dem daraus erzielbarem Arbeitseinkommen Vergleichbares möglich ist.

Da muß man nämlich lange suchen ...

Und mit gutem haushalten meinst du dann bei Mami zu wohnen, ihren Hackbraten zu essen und auch sonst Kleidung und alles andere von Papi bezahlt zu bekommen?

Spart auch Geld und hilft einem so weiter.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Was soll ich tun, wenn die Finra Margin Debt um 45% gesunken ist, aber die Kurse wieder über den GD 200 gelaufen sind?

Alles Eigenkapital und erreichbare Kreditmittel in einen Nasdaq - ETF investieren, ein paar Jahre zuwarten ...

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Ungefähr die Hälfte? Wie sollte man sich also bei 45 % Reduktion verhalten, wie bei 55% Reduktion?

Genau so wie beschrieben, da auf mehrere Jahre Investitionsdauer ein um vielleicht 20% oder 30% günstigerer Einstiegskurs wirtschaftlich relativ bedeutungslos ist.

Wichtig ist nur, den Moment der Unterbewertung nach langjährigen Maßstäben für sich wirtschaftlich genutzt zu haben:

  • in dem man die Verluste zuvor im wesentlichen vermieden hat
  • in dem man die Unterbewertung zur Investition genutzt hat

Immer ein guter Zeitpunkt? Du nennst zwei Beispiele die auch so eingetroffen sind, das ist allerdings leicht durch den Faktor "Zufall" zu erklären.

  • wegen des geringen Wirtschaftswachstums in der westlichen Welt und den dazu relativ überbewerteten Aktienmärkten wird sich das Boom - Bust Schema zukünftig vergleichbar wiederholen.

Beispiel: US Konzern hat in 10 Jahren sein Jahresergebnis verdoppelt sowie Bewertungsanstieg um das Dreifache (2010 - KGV 10 --> 2019 - KGV 30): 2 x 3 = 6, also versechsfachter Aktienkurs. Im Rahmen einer Krise vorstehendes retour, d.h. Verlust von der Spitze weg um ca. 80%.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Das alles sieht man auch daran, wenn man die positiven Aktienmarktrenditen ins Verhältnis zu der Steigerung des Durchschnittsentgelts betrachtet:

  • DAX - ETF von 2003 bis 2007: mindestens verdoppelt
  • DAX - ETF von 2009 bis 2018: mindestens verdoppelt

Steigerung Durchschnittentgelt (siehe Wikipedia) je Dekade um ca. 20%, während in den 50er bis in die 70er Jahre eine Verdoppelung üblich war.

Das ist so, als würde man 2029 für dieselbe Tätigkeit die doppelte Anzahl an Geldeinheiten als Gehalt erhalten.

Beispiel: Nettolohn 2019 EUR 2.000,00, (erwartbarer !) Nettolohn 2029 EUR 4.000,00

Wer jetzt sagt, das ist völlig verrückt, gibt damit im Grunde nur zu, wie sehr er sich bereits mit der wirtschaftlichen Stagnation hierzulande abgefunden hat.

Denn der DAX - ETF - Investor hat in einer Dekade über den GD 200 jeweils den Wert seines Depots mindestens verdoppelt.

Deswegen hat sich früher auch der Mietwohnungsneubau besser rentiert, weil man eben diese Verdoppelungen im Nettoentgelt während einer Dekade durch eine entsprechende Verdoppelung der Kaltmiete abschöpfen konnte zzgl. verdoppelter Ertragswert des Zinshauses daraus bezogen auf die Ursprungsinvestition.

M. E. war der Standard - Quadratmeter - Neubaupreises eines typischen Zinshauses am Anfang der 60er Jahre ca. DM 300,00 / EUR 150,00 je Quadratmeter. Entsprechend kann man sich die Wertsteigerung vorstellen, wenn dieses Zinshaus beispielsweise in der Münchener Innenstadt belegen ist, wo heute über EUR 20,00 je Quadratmeter Mietzins im Monat gefordert werden (wie gesagt, dies aus einer Ursprungsinvestition von EUR 150,00 / Quadratmeter).

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Sorry, aber die Strategie ist komplett unbrauchbar.

Wenn die amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt auf ungefähr die Hälfte des vorausgegangenen Höchstandes abgesunken sind wie zuletzt 2003 und 2009 war danach immer ein guter Zeitpunkt zu einer langjährigen, marktbreiten Investition.

Ungefähr die Hälfte? Wie sollte man sich also bei 45 % Reduktion verhalten, wie bei 55% Reduktion?

Immer ein guter Zeitpunkt? Du nennst zwei Beispiele die auch so eingetroffen sind, das ist allerdings leicht durch den Faktor "Zufall" zu erklären.

Aktuell bedeutet dies, wenn man es auf den bisherigen Höchststand des aktuellen Haussezyklus im Mai 2018 mit US$ 668.940 Mrd. bezieht eine zukünftige Verringerung auf US$ 334.470 Mrd. um erneut voll zu investieren.

www.finra.org/investors/margin-statistics

Ggf. zusätzlich bestätigt durch ein Einstiegssignal des GD 200.

Gegebenenfalls? Was soll ich also tun, wenn die Finra Margin Debt um 50% gesunken ist, aber der Kurs (welcher Indizes eigentlich?) über / unter dem GD 200 liegt? Was soll ich tun, wenn die Finra Margin Debt um 45% gesunken ist, aber die Kurse wieder über den GD 200 gelaufen sind? Kaufen, nicht kaufen, wie viel % des Gesamtvermögens etc.

Jeder Haussezyklus bringt in einer gewissen Weise auch so etwas wie einen Favoritenwechsel mit sich.

Ja, ex post zu betrachten ist das relativ einfach zu beschreiben.

Zusammenfassend ist die Strategie viel zu ungenau, um sie ex ante anwenden zu können.

Viel interessanter ist doch zu wissen, was ich jetzt mit z.B. 100k EUR auf Basis deiner Strategie tun sollte und ab welchen (genauen!) GD 200 Bewegungen / Finra Margin Debt ich umschichten sollte:

Wie viel % in Cash, wie viel in Anleihen, wie viel in Gold und Immobilien, wie viel in Aktien etc.

Kannst du bitte mal aufhören jeden Thread mit GD gepredige zu crashen. Vom Nasdaq will man auch nichts mehr hören.

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know-it-all

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Hier ist der 130k Mensch.
Also irgendwie habe ich es ja geschafft 130k anzusparen. Daher scheint in meiner Gedankenwelt durchaus Platz für regelmäßiges Sparen zu sein.

Okay - Entschuldigung, wollte dir nicht zu nahe treten oder dich diskreditieren!

Meiner Meinung nach hättest du trotzdem eher anfangen sollen, beim Sparen nicht nur Liquidität anzuhäufen, sondern eben auch schon mit Investieren.
Allein in den 2 Jahren hast du im Zweifel 2-3 gute Einstiegszeitpunkte verpasst. Und die Tipps von GD200/Finra Margin Debit solltest du zumindest kritisch hinterfragen.
Sonst besteht die Gefahr, dass du noch lange Jahre auf die Halbierung dieser Kennzahl wartest. Schließlich ist das bisher anscheinend in der Geschichte an genau 2 Beispielen belegt, dass die Halbierung bei nachgelagerter Betrachtung ein gutes Signal für den Einstieg geliefert hat. Das heißt aber nicht, dass es in absehbarer Zeit wieder soweit ist.
Ebenso denkbar, dass die nächste Rezension mild abläuft - da hat man vielleicht mal 1 bis 2 Jahre, wie jetzt gerade, ein verlangsamtes Wachstum, die aber nicht zu einem dramatischen Kurseinbruch führt.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Genau so wie beschrieben, da auf mehrere Jahre Investitionsdauer ein um vielleicht 20% oder 30% günstigerer Einstiegskurs wirtschaftlich relativ bedeutungslos ist.

Wichtig ist nur, den Moment der Unterbewertung nach langjährigen Maßstäben für sich wirtschaftlich genutzt zu haben

Ich stimme dir ja in den Punkten voll zu. Es ist trotzdem eine ex post Betrachtung, die aus meiner Sicht kein normaler Mensch ohne ein automatisiertes Handelskonzept durchführen kann.

Denn im Nachhinein spielt es natürlich keine Rolle ob du eine Microsoft für 25 oder 20 Euro das Stück erworben hast. In der Vergangenheit war es aber sehr wohl für den Aktionär belastend, dass die Aktie um 20 Prozent gefallen ist nachdem du sie gekauft hast.

Aus diesem Grund warten in der Krise viele Investoren mit dem Kauf, ganz nach dem Motto "Ich kann Microsoft heute für 20 Euro kaufen, aber nächste Woche steht sie bestimmt bei 18!"

Dann kommt allerdings irgendwann der Turnaround und der Kurs entläuft den Aktionären. Die haben den Einstieg zu 20 verpasst, sind aber immer noch auf die 20 "verankert" und glauben, dass es sich um eine "kurzfristige Erholung" handelt. Diese Erholung läuft aber weiter und weiter und weiter...

Zusammengefasst werden diese psychischen Faktoren immer dein Handeln in die eine oder andere Richtung beeinflussen. Nur ein automatisiertes Handelskonzept könnte dem entgegenwirken mit bestimmten Kennzahlen wie z.B. GD 200 und Finra Margin, aber dann eben mit klar definierten Limits (am besten ex ante und ohne die Möglichkeit einer Beeinflussung der Limits im Krisenfall).

Ich lasse mich aber auch eines Besseren belehren wenn du mal einen anonymisierten Track record postest.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Ich stimme dir ja in den Punkten voll zu. Es ist trotzdem eine ex post Betrachtung, die aus meiner Sicht kein normaler Mensch ohne ein automatisiertes Handelskonzept durchführen kann.

Einmal monatlich nachschauen, die Bewertungsbandbreiten der vergangenen drei Dekaden im Hinterkopf.

Denn im Nachhinein spielt es natürlich keine Rolle ob du eine Microsoft für 25 oder 20 Euro das Stück erworben hast. In der Vergangenheit war es aber sehr wohl für den Aktionär belastend, dass die Aktie um 20 Prozent gefallen ist nachdem du sie gekauft hast.

Bei KGV um 10 wie in 2011 volle Zustimmung, heute mit hohem KGV um 30 ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, daß Du evtl. einen langjährigen Höchstpreis bezahlt hast, der nicht mehr deutlich übertroffen wird.

Aus diesem Grund warten in der Krise viele Investoren mit dem Kauf, ganz nach dem Motto "Ich kann Microsoft heute für 20 Euro kaufen, aber nächste Woche steht sie bestimmt bei 18!"

Weil diese sich über die grundsätzlichen Zusammenhänge im Aktienmarkt nicht im Klaren sind.

Die Unternehmen sind nicht in gleicher Weise größer oder ertragstärker geworden, wie der Aktienkurs des Unternehmens oder der Markt allgemein angestiegen ist.

Was jedoch deutlich angestiegen ist, ist die Überbewertung:

2010 - KGV 10 ---> 2019 - KGV 30

Daraus allein resultiert eine Verdreifachung des Aktienkurses eines Einzelwertes.

Wegen der bereits erreichten Überbewertung nach langjährigen Maßstäben ist das zukünftige Gewinnpotential deshalb heute nur noch limitiert.

Siehe dazu den aktuellen Artikel in der FAZ: "Wall Street : Was die Börse wirklich antreibt"

Dann kommt allerdings irgendwann der Turnaround und der Kurs entläuft den Aktionären. Die haben den Einstieg zu 20 verpasst, sind aber immer noch auf die 20 "verankert" und glauben, dass es sich um eine "kurzfristige Erholung" handelt. Diese Erholung läuft aber weiter und weiter und weiter...

Es ist in diesem Zusammenhang immer die Frage, wie lange die Hausse schon läuft.

Die aktuelle ist mit fast 10 Jahren die längste der Börsengeschichte.

Insofern kann (und wird) heute niemand neu investieren in der Hoffnung, jahrelang investiert sein zu können ohne größeren Rückgang. Anders als vielleicht 2011 oder 2013.

Zusammengefasst werden diese psychischen Faktoren immer dein Handeln in die eine oder andere Richtung beeinflussen. Nur ein automatisiertes Handelskonzept könnte dem entgegenwirken mit bestimmten Kennzahlen wie z.B. GD 200 und Finra Margin, aber dann eben mit klar definierten Limits (am besten ex ante und ohne die Möglichkeit einer Beeinflussung der Limits im Krisenfall).

Der Schnitt des GD 200 ist für mich kein ehernes Gesetz, sondern Einladung dazu, mir weitere Indikatoren anzuschauen wie eben die amerikanischen Wertpapierkredite oder die Kursentwicklung von Pflichtwandelanleihen systemrelevanter europäischer Großbanken zu deren GD 200.

Ich erwähne das deshalb so oft, weil sehr viele Investoren von rudimentären Analysewerkzeugen wie eben dem langfristigen Trend keine Ahnung haben (woher auch, wird weder allgemein in der Presse noch von Anlageberatern vorgestellt).

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Ich warne alle eindringlich die GD 200 Strategie zu versuchen. Ist eine Geldverbrennungsmaschine und es kann den Totalverlust des Kapital bedeuten.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Ich warne alle eindringlich die GD 200 Strategie zu versuchen. Ist eine Geldverbrennungsmaschine und es kann den Totalverlust des Kapital bedeuten.

Das ist völliger Unsinn.
Du bist in Zeiten eines Abwärtstrends gerade nicht investiert.

Eben dies ist quasi eine Art eingebaute Verlustbegrenzung.

_________________________________________________________________________________________

Vor- und Nachteile der 200-Tage-Linien Strategien

Nachteile:

  • In Seitwärtsmärkten kann sich eine Reihe von Fehlsignalen bilden, die sich negativ auf die Performance niederschlagen.
  • Durch den Einsatz des gleitenden Durchschnitts über 200 Tage können die Signale erst mit Verzögerung gebildet werden.

Vorteile:

  • Die Strategie ist leicht verständlich und einfach nachzuvollziehen.
  • Die Umsetzung erfordert nur einen geringen Zeitaufwand.
  • Eine Verlustbegrenzung ist für jeden Handel in der Strategie integriert (durch die entsprechenden Verkaufssignale).
  • Durch den Einsatz von ETFs ist die Strategie auch mit kleinem Kapitaleinsatz sinnvoll (somit auch als Depotbeimischung).
  • Durch die klaren Regeln ist die Strategie frei von Emotionen.
antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Ich warne alle eindringlich die GD 200 Strategie zu versuchen. Ist eine Geldverbrennungsmaschine und es kann den Totalverlust des Kapital bedeuten.

Die meisten Leute kommen nicht durch Spekulation zu Vermögen,
sondern durch richtige Beobachtung langfristiger Trends.

Heinz Brestel

    1. Juni 1922 † 14. April 2009
antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Ich warne alle eindringlich die GD 200 Strategie zu versuchen. Ist eine Geldverbrennungsmaschine und es kann den Totalverlust des Kapital bedeuten.

Kannst du das begründen oder lässt du das einfach so stehen?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Nochmals zu den Baukosten:

DM 300,00 / qm in 1960

D. h. mit den Baukosten von 13 qm Zinshaus erwarb man einen VW Käfer Standard.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Mein Vermögen beträgt mit 25 etwas mehr als 100k. Bis zu meinem 30. Geburtstag will ich die 500k geknackt haben.

Meine monatliche Sparrate beträgt ca. 4,8k, dazu noch der Bonus am Jahresende, das sind nochmal 15-20k fürs Depot.

Ich bin nach dem Studium ins Ausland und verdiene dort im Vergleich zum Niedriglohnland Deutschland aber auch vernünftig und kann einiges auf die Seite legen. Wäre ich in Deutschland geblieben, hätte ich vermutlich auch erst mit 30 die 100k erreicht.

Kinder, geht wieder lernen... mit 24 100k, LOL!

Ich bin der, der mit 25 >100k hat. Was genau ist dein Problem?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

Wer zu spät in einen Kursaufschwung investiert, bezahlt die Kursgewinne der anderen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Ich bin der, der mit 25 >100k hat. Was genau ist dein Problem?

Wenn Du es geschickt anstellst, bist Du in 10 Jahren bei einer Million und mehr.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Mein Vermögen beträgt mit 25 etwas mehr als 100k. Bis zu meinem 30. Geburtstag will ich die 500k geknackt haben.

Meine monatliche Sparrate beträgt ca. 4,8k, dazu noch der Bonus am Jahresende, das sind nochmal 15-20k fürs Depot.

Ich bin nach dem Studium ins Ausland und verdiene dort im Vergleich zum Niedriglohnland Deutschland aber auch vernünftig und kann einiges auf die Seite legen. Wäre ich in Deutschland geblieben, hätte ich vermutlich auch erst mit 30 die 100k erreicht.

Kinder, geht wieder lernen... mit 24 100k, LOL!

Ich bin der, der mit 25 >100k hat. Was genau ist dein Problem?

Im Internet hat jeder mit 25 >100k.

Don't feed the troll.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen mit 30 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Kinder, geht wieder lernen... mit 24 100k, LOL!

Ich bin der, der mit 25 >100k hat. Was genau ist dein Problem?

Im Internet hat jeder mit 25 >100k.

Don't feed the troll.

Man muß nur geerbt haben.
So erhielt ich mit 21 Jahren TDM 60,00 - vor 25 Jahren.

Das war das Startkapital für viele glückliche Investments, wie sie in den 90er Jahren möglich waren und hat mir mein Leben damals sehr erleichtert.

Außerdem war ich durch eigene Betroffenheit frühzeitig daran interessiert, dieses Kapital über glückliche Anlagen zu mehren, was mir zudem erleichtert hat zu begreifen, daß man nicht nur durch den werktäglichen Verkauf seiner Arbeitskraft Einkommen erzielen und sich ein Vermögen aufbauen kann.

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