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Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Was würdet ihr machen, wenn ihr überraschend 250k erben würdet?

  • a) monatliche Ausgaben könnten dann ruhig mein Gehalt übersteigen, weil ich durch die Summe ja erstmal nichts zurücklegen müsste vom Geld für Altersvorsorge/Sparen. Würde also zum Beispiel mehr Geld für Miete ausgeben, als ich es tun würde, wenn ich nur nach meinem Gehalt gehe.
  • b) ich würde weiterhin monatlich vom Gehalt was zurücklegen für Sparen/Altersvorsorge und zum Beispiel nicht mehr als die Hälfte meines Gehalts für Miete ausgeben. Das Erbe wäre nur dazu da, meine Altersvorsorge noch weiter aufzustocken und vielleicht würde ich mir ein paar teurere Anschaffungen gönnen. Aber meine Fixkosten würden gleich bleiben.
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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 27.03.2021:

Was würdet ihr machen, wenn ihr überraschend 250k erben würdet?

  • a) monatliche Ausgaben könnten dann ruhig mein Gehalt übersteigen, weil ich durch die Summe ja erstmal nichts zurücklegen müsste vom Geld für Altersvorsorge/Sparen. Würde also zum Beispiel mehr Geld für Miete ausgeben, als ich es tun würde, wenn ich nur nach meinem Gehalt gehe.

Naja, also 250k sind nicht 2.5 Mio - wenn du denkst, dann dauerhaft mehr ausgeben zu können, als dein Gehalt ist, dann ist das aber nur Altersvorsorge für bis 50.

  • b) ich würde weiterhin monatlich vom Gehalt was zurücklegen für Sparen/Altersvorsorge und zum Beispiel nicht mehr als die Hälfte meines Gehalts für Miete ausgeben. Das Erbe wäre nur dazu da, meine Altersvorsorge noch weiter aufzustocken und vielleicht würde ich mir ein paar teurere Anschaffungen gönnen. Aber meine Fixkosten würden gleich bleiben.

Ist die sinnvollere Lösung. Kauf dir was schönes und leg den Rest für Alter / Immobilie zurück oder nutze es um einen Kredit für eine Immobilie zu kriegen.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

250k sind nun wirklich nicht viel. Ich würde c) nehmen:
ich würde weiterhin monatlich vom Gehalt was zurücklegen für Sparen/Altersvorsorge + KEINE teuren Anschaffungen gönnen!

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Ich würde etwas entspannter an gewisse Dinge rangehen. Vllt statt 10 Tagen für 14 Tage in Urlaub fahren, vllt statt 300€ Leasingrate lieber eine Motorisierung größer oder etwas mehr Ausstattung. Ansonsten würde sich aber nicht viel ändern, da ich versuche viel weiterzugeben und meinen Kindern genauso alles zu ermöglichen wie es auch mir meine Eltern ermöglicht haben (mit dem unterschied dass letztere mir zuliebe auf einiges verzichtet haben, was ich durch das Erbe bzw. einen besseren Bildungsstand/höheres Einkommen jetzt nicht unbedingt muss). Sprich mein Konsum würde vllt um 100-200€ pro Monat steigen, den Rest würde ich Investieren

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Für Familien mit "Old Money" gilt eigentlich immer, dass das Vermögen von Generation zu Generation weitergegeben wird und wenn überhaupt, dann vermehrt wird. Es ist eine Versicherung im Fall der Fälle, dass man beruflich scheitert oder gesundheitliche Probleme hat, aber nicht für den Lebensunterhalt gedacht.

Wenn man einige Mietshäuser hat, dann kann man natürlich die Rücklagen decken, die Substanz erhalten und verbessern, notwendige Ausgaben machen, Steuern zahlen und dann kann man sich vom verbleibenden Ertrag privat etwas gönnen.

Analog, aber natürlich noch nicht so verbreitet, wenn es ein Aktienpaket ist, dann kannst du die Dividenden verjubeln, aber an die Substanz gehen "Old Money"-Familien eigentlich nie.

Anders sieht es bei Neureichen aus, da ist das Geld oft so schnell weg, wie es gekommen ist. Nicht immer, aber es gibt diese Fälle.

Man muss ja dazu sagen, wenn es sich um eine "Old Money"-Familie handelt, dann studieren die Kinder ja mindestens. So etwas wie Abitur nicht geschafft, gibt es nicht. Die werden zur Not auf Privatschulen geschickt und ich kenne es selbst, wie es da vom 4er Schnitt auf den 2er Schnitt ging. Auch das Studium, ohne Geldprobleme und inkl. schicker Wohnung usw. wird ermöglicht.

So eine Person kann sich auch mit einem normalen Job einen guten Lifestyle erarbeiten. Die Altersvorsorge fällt tatsächlich weg, ebenso die Risikovorsorge. Da kann 50% vom Nettoeinkommen in die Kreditrate für die Immobilie gesteckt werden. Auch solche Finanzierungen klappen ja zu 98%/99% - sonst würden Banken es nicht machen. In den 1%/2% der Fällen steht man aber ohne Erbe vor dem Nichts, während "Old Money"-Sproß nur familienintern Geld verschiebt.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Erstmal anlegen und genauso weiter machen wie bisher. Später vielleicht Immobilie damit anzahlen oder gegen Mitte/Ende 40 mal ausloten, ob ich beruflich kürzer treten kann. Das würde ich auch bei bis zu 500k so machen.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2021:

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

Dividendenportfolios machen erst aber einer gewissen Größe Sinn. Zudem ist es eine Frage der Risikobereitschaft bzw. Aversität.

Ob das bei 60k der Fall ist muss jeder für ich werten.

Es ist die gleiche Frage wieso Stock Picking und nicht ETF? Weil man zwischen taktischer und strategischer Vorgehensweise nach Definition unterscheidet. Durch die taktische Vorgehensweise erhofft sich der Investor kurzfristige, mittelfristige Kurssteigerungen die durchaus Sinn ergeben wenn man dadurch mittelfristig sein Kapital erhöhen kann.

Wer darauf kein Bock hat macht halt ETF oder Dividende.

Für die meisten Kleinanleger die sich nicht mit 1000€ Dividende im Jahr begnügen möchten macht da natürlich relativ wenig Sinn, außer die 1000€ reichen

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

All in gme oder wie. 🤦

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Nun, diese Aussage ist empirisch auch absolut nicht haltbar. Nur weil man etwas "überall" liest, wird es noch lange nicht wahr. Dividendenportfolios haben definitiv ihre Daseinsberechtigung, vor allem für institutionelle Investoren.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

Man liest auch überall, dass etf vom kosten/nutzen besser sind als Stockpicking und hedgefonds. Wenn man sich die meisten Depots anschaut, haben dennoch viele diese assets...

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Stehe tatsächlich vor solch einer „Herausforderung“. Erbe aktuell knappe 150k und wohl in absehbarer Zeit nochmal eine Immobilie mit ca 600k Wert.
Weiß aktuell nicht was ich machen solle. Sohn ist gerade geboren, wohnen in einer etwas zu kleinen Wohnung. Eigentum zum selbst nutzen ist Unsinn bzw. auch nicht zahlbar (Häuser die wir schön finden ab 650k). Ansonsten keine Schulden, 50k in Aktien und co, beide Anfang 30 und fest im Job mit 6k netto im Monat bei 1 Job und knappe 7k bei 2 Jobs.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

Man liest auch überall, dass etf vom kosten/nutzen besser sind als Stockpicking und hedgefonds. Wenn man sich die meisten Depots anschaut, haben dennoch viele diese assets...

ich hatte den selben Fehler gemacht, hatte mir 5 Jahre lang ein Dividendendepot (150k) aufgebaut mit den Klassikern (Unilever, Shell, General Mills, At&T - in total um die 40 Titel).
Dann gottseidank noch gemerkt, dass das ganze eine Lüge an sich selbst ist, ich habe einen 0815 MSCI World wirklich chronisch underperformed. Und das "ich steh auf cashflow" muss man sich einfach abgewöhnen. Nun mach ich 70% MSCI world und 30% EM und peforme wesentlich besser als mein altes Depot bei weniger Volatilität und Risiko.

Wo kann das Sinn machen? Wenn man kurz vor der Rente ist bzw in Rente. Dann aber ein Dividenden ETF der monatlich Aussschüttet.

Wobei wenn man hier 100% rational rangeht, müsste man jedes Jahr 4% von seinem Weltportfolio verkaufen und müsste nichtmal umschichten in Dividendenaktien umschichten

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

Dividendenportfolios machen erst aber einer gewissen Größe Sinn. Zudem ist es eine Frage der Risikobereitschaft bzw. Aversität.

Ob das bei 60k der Fall ist muss jeder für ich werten.

Es ist die gleiche Frage wieso Stock Picking und nicht ETF? Weil man zwischen taktischer und strategischer Vorgehensweise nach Definition unterscheidet. Durch die taktische Vorgehensweise erhofft sich der Investor kurzfristige, mittelfristige Kurssteigerungen die durchaus Sinn ergeben wenn man dadurch mittelfristig sein Kapital erhöhen kann.

Wer darauf kein Bock hat macht halt ETF oder Dividende.

Für die meisten Kleinanleger die sich nicht mit 1000€ Dividende im Jahr begnügen möchten macht da natürlich relativ wenig Sinn, außer die 1000€ reichen

Ich habe bspw. ein klassisches Weltportfolio (also US, Euro, EM, Asien, Japan), dazu ein wenig Small Cap, Immos und ein paar Anleihen, allerdings alles ausschüttend. Ist unterm Strich dasselbe wie beim Thesaurierer, nur dass ich monatliche Ausschüttungen kriege, was die Motivation steigert. Ist aber unterm Strich renditetechnisch wurscht.

Ein Dividendenportfolio mit 4% Ausschüttung + ein wenig Wachstum kommt halt ebenfalls auf 5-6% Rendite, nicht jeder rennt dem letzten %chen Rendite hinterher. Im Alter reicht doch die 4% Regel für konstanten Cash Flow ohne Minderung des Vermögens aus, da ist doch so ein Dividendenportfolio perfekt für. Man muss sich nicht mal anstrengen und Anteile verkaufen.

"Nicht lohnen" finde ich daher eine falsche Aussage. Man kann mit einem auf Wachstumsaktien ausgelegten Portfolio mehr Geld verdienen, das stimmt. Wenn du aber über einen Zeitraum von 10 Jahren mit dem Wachstumsportfolio 10% p.a. und mit dem Dividendenportfolio meinetwegen "nur" 8% p.a. machst, dann würde ich nicht von lohnt sich nicht sprechen.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2021:

Verstehe nicht wieso Leute ein Dividendenportfolio haben. Überall liest man, dass die Rendite bei einem normalen Portfolia höher ist als die Dividende und sich daher Dividendenportfolios nicht lohnen.

Erstmal gar nichts, da ich auch momentan schon alles kaufe und mir gönne was ich will (2,8k netto Gehalt). Meine Wohnung ist groß genug, ich fahre oft in Urlaub etc. Ein neues Auto wird irgendwann mal fällig, aber momentan lebt es sich mit meinem jetzigen noch sehr gut.

Würde das Geld in mein Dividenden-Portfolio investieren. Da sind heute bereits 60k drin, würde dann bei derzeit 4% Ausschüttung 12k€ machen, also 1k/Monat. Würde vll meine Sparquote von 800 auf 500 runterschrauben, wären ja immer noch 1,5k/Monat die dann drauf kommen. In 5-10 Jahren würde ich gerne kaufen/bauen, wäre cool wenn ich dann einen Teil der Rate aus den Dividenden zahlen könnte :)

Dividendenportfolios machen erst aber einer gewissen Größe Sinn. Zudem ist es eine Frage der Risikobereitschaft bzw. Aversität.

Ob das bei 60k der Fall ist muss jeder für ich werten.

Es ist die gleiche Frage wieso Stock Picking und nicht ETF? Weil man zwischen taktischer und strategischer Vorgehensweise nach Definition unterscheidet. Durch die taktische Vorgehensweise erhofft sich der Investor kurzfristige, mittelfristige Kurssteigerungen die durchaus Sinn ergeben wenn man dadurch mittelfristig sein Kapital erhöhen kann.

Wer darauf kein Bock hat macht halt ETF oder Dividende.

Für die meisten Kleinanleger die sich nicht mit 1000€ Dividende im Jahr begnügen möchten macht da natürlich relativ wenig Sinn, außer die 1000€ reichen

Ich habe bspw. ein klassisches Weltportfolio (also US, Euro, EM, Asien, Japan), dazu ein wenig Small Cap, Immos und ein paar Anleihen, allerdings alles ausschüttend. Ist unterm Strich dasselbe wie beim Thesaurierer, nur dass ich monatliche Ausschüttungen kriege, was die Motivation steigert. Ist aber unterm Strich renditetechnisch wurscht.

Ein Dividendenportfolio mit 4% Ausschüttung + ein wenig Wachstum kommt halt ebenfalls auf 5-6% Rendite, nicht jeder rennt dem letzten %chen Rendite hinterher. Im Alter reicht doch die 4% Regel für konstanten Cash Flow ohne Minderung des Vermögens aus, da ist doch so ein Dividendenportfolio perfekt für. Man muss sich nicht mal anstrengen und Anteile verkaufen.

"Nicht lohnen" finde ich daher eine falsche Aussage. Man kann mit einem auf Wachstumsaktien ausgelegten Portfolio mehr Geld verdienen, das stimmt. Wenn du aber über einen Zeitraum von 10 Jahren mit dem Wachstumsportfolio 10% p.a. und mit dem Dividendenportfolio meinetwegen "nur" 8% p.a. machst, dann würde ich nicht von lohnt sich nicht sprechen.

Ja alles richtig jedoch ist Rendite bin gleicher Höhe auszahlen lassen im Vergleich zu thesaurierend nicht das Gleiche, weil dir der Zinseszins entfällt. Außer du legst die asusschittende Rendite gleich wieder auf Grund von Gewichtung deines Portfolios oder auf Grund von einer besseren Möglichkeit anderweitig wieder an.

Das nicht lohnen war hier nicht so gemeint wie aufgenommen. Natürlich lohnt sich das bei Rendite alles

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

250k YOLO

c) Ferrari kaufen, Markenklamotten besorgen, im VIP Bereich des Clubs auf dicke Hose machen, Frauen aufreißen und den Rest in Las Vegas in einem Wochenende verballern

Nein, ernsthaft, dass du überhaupt Option a) hier schreibst ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar. Wieso sollte ich mit 250k über meine Verhältnisse (=regelmäßiges Einkommen) leben? Das geht ein paar Jahre gut und dann bin ich wieder auf altem Niveau, nehme das aber psychisch als Abstieg wahr und dann gehts mir schlechter als vorher bei gleichem Niveau. 250k sind nicht genug für einen Lebensstilwechsel, der sich bis zum Tod halten lässt.

Ich würde mir für die Psyche etwas gönnen, z.B. ein schöner Urlaub auf Hawaii mit der Freundin (10k?) und den Rest, also 240k anlegen in ETFs oder Aktien. Da kann man dann ab und zu mal Gewinne entnehmen und sich was gönnen, aber die Substanz würde ich nicht anpacken.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Also bei 250k würde ich wie folgt vorgehen:

  1. 250k anlegen und liegen lassen. Bei angenommen 6% hast du nach 30 Jahren (dann wäre ich 55) 1,43m Euro. Reicht also dicke um aufzuhören und sich im Alter um nichts Sorgen machen zu müssen. Die 1m knackt man nach 25 Jahren.

  2. Würde ich kein Geld mehr in die Altersvorsorge investieren, dafür hätte ich ja die 250k.

  3. Würde monatlich bisschen Geld zur Seite legen um EK für ein Haus aufzubauen. Dank der 250k im Depot die man als Sicherheit hinterlegen kann braucht man ja nicht ganz so viel.

  4. Würde dann das Haus ganz entspannt abbezahlen und wie gesagt vom Rest des Geldes alles kaufen worauf ich Lust habe.

Glaube so kann man ziemlich entspannt leben mit dem Wissen, 250k + X in der Hinterhand für den Fall der Fälle zu haben und zu wissen nichts fürs Alter weglegen zu müssen aber trotzdem bereits mit 50 die 1m zu knacken.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Also man soll erben und dann weniger Steuern und Sozialabgaben wegen Teilzeit zahlen.

Ohne Worte.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Für mich würde sich meine Finanzplanung definitiv ändern, wenn ich erben würde. Wie im angenommenen Beispiel 250k:

Momentan verdiene ich knapp 4k netto, ich habe Fixkosten von 1k. Ich spare 1,5k und habe 1,5k zur freien Verfügung. Das Geld ist hauptsächlich als Anzahlung für eine Immobilie gedacht bzw. das was überbleibt wird weitergespart fürs Alter. Ich bin 27, sagen wir ich gehe mit 60 in verfrühte Rente sprich noch 33 Jahre.

Ich würde die 250k einfach anlegen und liegen lassen bis ich 60 bin, bei 5% p.a. kommen da 1,25m raus. Ich müsste also keinen Cent mehr sparen da ich fürs Alter wirklich locker vorgesorgt hätte.

Da ich stand jetzt bereits 50k gespart habe, würde ich noch 3-4 Jahre weiter sparen und hätte dann irgendwas zwischen 100-150k als Eigenkapital, das sollte reichen. Meine Sparquote könnte ich dann 1:1 in die Tilgung stecken ohne mir Gedanken machen zu müssen etc.

Im Klartext würde ich also einfach aufhören zu sparen ab einem gewissen Punkt und würde mehr Geld ausgeben da ich mir keine Gedanken ums Alter machen müsste :D

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Alles richtig, bis auf die Betrachtung der Inflation. Die machen 1,25 Mio in >30 Jahren auch nur zu weniger als der Hälfte im Wert.

Mir ging es ähnlich, habe 150k geerbt. Habe alles im Herbst in thesaurierende ETFs gelegt. Leider aktuell mit -15%... Mit der Hoffnung dort noch (zzgl. einem weiteren Erbe) eher in die Richtung 2 Mio zu gehen in 20 Jahren als Depotwert, so dass wir davon unsere Fixkosten fast decken können und wir nur noch Teilzeit arbeiten müssen.
Fixkosten sind 4,5k (Haus zur Miete, Versicherungen und Essen und so kram).

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Für mich würde sich meine Finanzplanung definitiv ändern, wenn ich erben würde. Wie im angenommenen Beispiel 250k:

Momentan verdiene ich knapp 4k netto, ich habe Fixkosten von 1k. Ich spare 1,5k und habe 1,5k zur freien Verfügung. Das Geld ist hauptsächlich als Anzahlung für eine Immobilie gedacht bzw. das was überbleibt wird weitergespart fürs Alter. Ich bin 27, sagen wir ich gehe mit 60 in verfrühte Rente sprich noch 33 Jahre.

Ich würde die 250k einfach anlegen und liegen lassen bis ich 60 bin, bei 5% p.a. kommen da 1,25m raus. Ich müsste also keinen Cent mehr sparen da ich fürs Alter wirklich locker vorgesorgt hätte.

Da ich stand jetzt bereits 50k gespart habe, würde ich noch 3-4 Jahre weiter sparen und hätte dann irgendwas zwischen 100-150k als Eigenkapital, das sollte reichen. Meine Sparquote könnte ich dann 1:1 in die Tilgung stecken ohne mir Gedanken machen zu müssen etc.

Im Klartext würde ich also einfach aufhören zu sparen ab einem gewissen Punkt und würde mehr Geld ausgeben da ich mir keine Gedanken ums Alter machen müsste :D

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Alles richtig, bis auf die Betrachtung der Inflation. Die machen 1,25 Mio in >30 Jahren auch nur zu weniger als der Hälfte im Wert.

Mir ging es ähnlich, habe 150k geerbt. Habe alles im Herbst in thesaurierende ETFs gelegt. Leider aktuell mit -15%... Mit der Hoffnung dort noch (zzgl. einem weiteren Erbe) eher in die Richtung 2 Mio zu gehen in 20 Jahren als Depotwert, so dass wir davon unsere Fixkosten fast decken können und wir nur noch Teilzeit arbeiten müssen.
Fixkosten sind 4,5k (Haus zur Miete, Versicherungen und Essen und so kram).

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Für mich würde sich meine Finanzplanung definitiv ändern, wenn ich erben würde. Wie im angenommenen Beispiel 250k:

Momentan verdiene ich knapp 4k netto, ich habe Fixkosten von 1k. Ich spare 1,5k und habe 1,5k zur freien Verfügung. Das Geld ist hauptsächlich als Anzahlung für eine Immobilie gedacht bzw. das was überbleibt wird weitergespart fürs Alter. Ich bin 27, sagen wir ich gehe mit 60 in verfrühte Rente sprich noch 33 Jahre.

Ich würde die 250k einfach anlegen und liegen lassen bis ich 60 bin, bei 5% p.a. kommen da 1,25m raus. Ich müsste also keinen Cent mehr sparen da ich fürs Alter wirklich locker vorgesorgt hätte.

Da ich stand jetzt bereits 50k gespart habe, würde ich noch 3-4 Jahre weiter sparen und hätte dann irgendwas zwischen 100-150k als Eigenkapital, das sollte reichen. Meine Sparquote könnte ich dann 1:1 in die Tilgung stecken ohne mir Gedanken machen zu müssen etc.

Im Klartext würde ich also einfach aufhören zu sparen ab einem gewissen Punkt und würde mehr Geld ausgeben da ich mir keine Gedanken ums Alter machen müsste :D

Joa, wird aber trotzdem reichen um mich durchzubringen im Alter wenn ich nebenbei noch Rente kriege und in einem abbezahlten Haus / Wohnung wohne. Man kann ja auch die Hälfte, in dem Fall 625k, verkonsumieren: Sagen wir 25 Jahre von 65-90 -> 25k pro Jahr, nicht so schlecht finde ich.

Und in dem Moment wo das Haus irgendwann abbezahlt ist sprich Tilgung wegfällt, kann man ja etwas sparen. Aber wie gesagt, ich denke mit 625k (realwert) Depot und abbezahltem Haus + gesetzliche Rente braucht man sich nicht vor dem Alter fürchten. Falls doch, dann werden wir ja 90-95% Altersarmut haben.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 27.03.2021:

Was würdet ihr machen, wenn ihr überraschend 250k erben würdet?
Das Erbe wäre nur dazu da, meine Altersvorsorge noch weiter aufzustocken und vielleicht würde ich mir ein paar teurere Anschaffungen gönnen.

Ab in die AV. Nein, keine weiteren Anschaffungen. Ziel abgezahltes Haus plus 1.000k.

Ich konsumiere alles, was ich konsumieren will. Warum sollte ich da Ausgaben steigern?

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

Da kommt der Neid raus.
Ich würde niemals weiter in Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht müsste. Warum auch?

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

Da kommt der Neid raus.
Ich würde niemals weiter in Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht müsste. Warum auch?

Weil es dir Spaß macht und Lebenssinn gibt?

Ich (und mehrere Freunde) befinden uns in der Situation, dass wir wirklich nicht arbeiten müssen wenn wir an Erbe denken - buckeln aber trotzdem unsere 80h in der Beratung weil es Spaß macht.

Dann bist du aber flexibler - möchtest nicht zurück nach dem MBA? Kein Problem - kannst dich einfach rauskaufen. etc etc

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Ich finde, beides sind keine Optionen.
Ich würde das Geld weder für Konsum, noch für monatliche Mietzuschüsse hergeben. Du stehst am Anfang deines Berufslebens und inflationsbereinigt ist das langfristig deutlich weniger als Du denkst.
Konkret würde ich mir, sofern du das sowieso planst und es in deiner Region Sinn machen kann, entweder eine eigengenutzte Immobilie investieren. Oder breit diversifiziert anlegen.

Alles andere ist ökonomisch betrachtet wenig sinnvoll.
Anders verhält es sich beim Bonus durch den Job. Da würde ich mich immer zumindest mit einem Teil davon für die Arbeit „belohnen“. Aber zur Erbschsft hast Du ja (hoffentlich) nichts beigetragen.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2021:

Was würdet ihr machen, wenn ihr überraschend 250k erben würdet?

  • a) monatliche Ausgaben könnten dann ruhig mein Gehalt übersteigen, weil ich durch die Summe ja erstmal nichts zurücklegen müsste vom Geld für Altersvorsorge/Sparen. Würde also zum Beispiel mehr Geld für Miete ausgeben, als ich es tun würde, wenn ich nur nach meinem Gehalt gehe.
  • b) ich würde weiterhin monatlich vom Gehalt was zurücklegen für Sparen/Altersvorsorge und zum Beispiel nicht mehr als die Hälfte meines Gehalts für Miete ausgeben. Das Erbe wäre nur dazu da, meine Altersvorsorge noch weiter aufzustocken und vielleicht würde ich mir ein paar teurere Anschaffungen gönnen. Aber meine Fixkosten würden gleich bleiben.
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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

Da kommt der Neid raus.
Ich würde niemals weiter in Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht müsste. Warum auch?

Da kommt überhaupt kein Neid raus. Der VP sagt lediglich dass WENN man in Teilzeit geht man sich nicht als Samariter darstellen soll, weil man in den frei gewordenen 20h 2h mit sozialem Engagement leistet. Denn faktisch schadet man dem Sozial und Solidarsystem durch die niedrigeren Beiträge und schadet damit der Gesellschaft (vermutlich) mehr als es durch das soziale Engagement aufgewogen wird. Gilt nicht für alle, aber den Großteil.

In Teilzeit darf aber jeder gerne gehen, man sollte nur nicht damit rumprahlen dass man sich dann sozial engagiert. Wenn man um 20h reduziert und dann 30h soziale Arbeit leistet, darf man das gerne machen. Aber nicht wenn man um 20h reduziert und 2-3h die Woche macht.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Sehe ich anders.
Das Kapital aus dem Haus wirst Du irgendwann 1:1 in eine moderne, kleinere Wohnung tauschen inkl Nebenkosten, Grundsteuer, etc. die meisten verkleinern sich im Alter, wollen aber ihren Standard nicht aufgeben. Wenn Du also nicht aus der 30 Zimmer Altbauvilla kommst, wirst Du beim Verkleinern vermutlich wenig über haben.

625k Kapital. Schau Dir das mal genau an, insbes wird es dir nicht gelingen, die aktuelle und zu erwartende Inflation der kommenden Jahre über Rendite/Zins/Mieterträge aufzufangen, Dh Deine Kaufkraft schwindet. Die gesetzliche Rentenversicherung Kann man mE als nettes Goodie sehen, die insbes denen aus dem Niedriglohnsektor hilft. Akademikern, die von entsprechend hohen Gehältern kommen, wird das nur ein Taschengeld sein

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Alles richtig, bis auf die Betrachtung der Inflation. Die machen 1,25 Mio in >30 Jahren auch nur zu weniger als der Hälfte im Wert.

Mir ging es ähnlich, habe 150k geerbt. Habe alles im Herbst in thesaurierende ETFs gelegt. Leider aktuell mit -15%... Mit der Hoffnung dort noch (zzgl. einem weiteren Erbe) eher in die Richtung 2 Mio zu gehen in 20 Jahren als Depotwert, so dass wir davon unsere Fixkosten fast decken können und wir nur noch Teilzeit arbeiten müssen.
Fixkosten sind 4,5k (Haus zur Miete, Versicherungen und Essen und so kram).

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Für mich würde sich meine Finanzplanung definitiv ändern, wenn ich erben würde. Wie im angenommenen Beispiel 250k:

Momentan verdiene ich knapp 4k netto, ich habe Fixkosten von 1k. Ich spare 1,5k und habe 1,5k zur freien Verfügung. Das Geld ist hauptsächlich als Anzahlung für eine Immobilie gedacht bzw. das was überbleibt wird weitergespart fürs Alter. Ich bin 27, sagen wir ich gehe mit 60 in verfrühte Rente sprich noch 33 Jahre.

Ich würde die 250k einfach anlegen und liegen lassen bis ich 60 bin, bei 5% p.a. kommen da 1,25m raus. Ich müsste also keinen Cent mehr sparen da ich fürs Alter wirklich locker vorgesorgt hätte.

Da ich stand jetzt bereits 50k gespart habe, würde ich noch 3-4 Jahre weiter sparen und hätte dann irgendwas zwischen 100-150k als Eigenkapital, das sollte reichen. Meine Sparquote könnte ich dann 1:1 in die Tilgung stecken ohne mir Gedanken machen zu müssen etc.

Im Klartext würde ich also einfach aufhören zu sparen ab einem gewissen Punkt und würde mehr Geld ausgeben da ich mir keine Gedanken ums Alter machen müsste :D

Joa, wird aber trotzdem reichen um mich durchzubringen im Alter wenn ich nebenbei noch Rente kriege und in einem abbezahlten Haus / Wohnung wohne. Man kann ja auch die Hälfte, in dem Fall 625k, verkonsumieren: Sagen wir 25 Jahre von 65-90 -> 25k pro Jahr, nicht so schlecht finde ich.

Und in dem Moment wo das Haus irgendwann abbezahlt ist sprich Tilgung wegfällt, kann man ja etwas sparen. Aber wie gesagt, ich denke mit 625k (realwert) Depot und abbezahltem Haus + gesetzliche Rente braucht man sich nicht vor dem Alter fürchten. Falls doch, dann werden wir ja 90-95% Altersarmut haben.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Sehe ich anders.
Das Kapital aus dem Haus wirst Du irgendwann 1:1 in eine moderne, kleinere Wohnung tauschen inkl Nebenkosten, Grundsteuer, etc. die meisten verkleinern sich im Alter, wollen aber ihren Standard nicht aufgeben. Wenn Du also nicht aus der 30 Zimmer Altbauvilla kommst, wirst Du beim Verkleinern vermutlich wenig über haben.

625k Kapital. Schau Dir das mal genau an, insbes wird es dir nicht gelingen, die aktuelle und zu erwartende Inflation der kommenden Jahre über Rendite/Zins/Mieterträge aufzufangen, Dh Deine Kaufkraft schwindet. Die gesetzliche Rentenversicherung Kann man mE als nettes Goodie sehen, die insbes denen aus dem Niedriglohnsektor hilft. Akademikern, die von entsprechend hohen Gehältern kommen, wird das nur ein Taschengeld sein

Es sind nicht 625k sonder 1,25m, der eine Poster meinte nur dass die max die Hälfte wert sein werden, daher die 625k.

Deine Gedanken lasse ich gerne so stehen, möchte aber folgendes dazu sagen:

Wenn in 30 Jahren jemand mit abbezahltem Wohneigentum, einer relativ hohen gesetzlichen Rente (aufgrund der 4k netto Verdienst) und 1,25m Depot nicht gut durchkommt, so deute ich jedenfalls deinen Beitrag, dann haben wir in Deutschland massive Probleme. Weil und da bin ich sehr sicher, 95% wenn nicht mehr haben weniger als das o.g. zur Verfügung. Und dann lebt halt quasi ganz Deutschland in teilweise massiver Altersarmut.

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Für mich wird sich überhaupt gar nichts ändern:
Das Erbe wird angelegt und an die Enkel weitergereicht, wenn sie alt genug sind. Dann reißt die Ausbildung/das Studium kein Loch in meine Planungen...

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

Da kommt der Neid raus.
Ich würde niemals weiter in Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht müsste. Warum auch?

Da kommt überhaupt kein Neid raus. Der VP sagt lediglich dass WENN man in Teilzeit geht man sich nicht als Samariter darstellen soll, weil man in den frei gewordenen 20h 2h mit sozialem Engagement leistet. Denn faktisch schadet man dem Sozial und Solidarsystem durch die niedrigeren Beiträge und schadet damit der Gesellschaft (vermutlich) mehr als es durch das soziale Engagement aufgewogen wird. Gilt nicht für alle, aber den Großteil.

In Teilzeit darf aber jeder gerne gehen, man sollte nur nicht damit rumprahlen dass man sich dann sozial engagiert. Wenn man um 20h reduziert und dann 30h soziale Arbeit leistet, darf man das gerne machen. Aber nicht wenn man um 20h reduziert und 2-3h die Woche macht.

Ich nehme an, du beziehst dich darauf, dass man arithmetische Mittelwerte berechnen kann. Oder lass es mich anders ausdrücken:

Also man kann z.B. alle Kosten, die im Gesundheitssystem entstehen und durch KVs bezahlt werden teilen durch die Anzahl der Krankenversicherten. Dann kommt man z.B. auf KV-Kosten von 240 Mrd Euro im Jahr und 80 Mio Krankenversicherte in Deutschland. Das ergibt 3000 Euro pro versicherter Person. Wenn man mehr als diese 3000 Euro im Jahr oder 250 Euro im Monat einzahlt, ist man ein Nettozahler, darunter ein Nettoempfänger. So eine Rechnung ist richtig und wichtig für die Ausgestaltung der Beiträge und die Finanzierung des Gesundheitssystems. So eine Rechnung kann aber nicht für die Einzelperson herangezogen werden, da sie ja berits auf dem Zustand basiert, dass einige Leute nichts arbeiten, einige Leute etwas arbeiten und einige Leute viel arbeiten. Wenn jemand von 40h auf 20h geht, ist das schon im System aufgefangen, da ein ständiger Wechsel von vielen Leute stattfindet, der sich ausgleicht. Falls jedoch sehr viele Leute von 40h auf 0h oder von 0h auf 40h wechseln würden, dann wäre die Konsequenz, dass wir uns ein neues Sozialsystem ausdenken bzw. das bisherige anpassen müssten.
Unabhängig davon finde ich es persönlich total daneben, mit dem eigenen sozialen Engagement zu prahlen oder auch mit dem eigenen beruflichen Erfolg zu prahlen. Jeder sollte Dinge tun, die er gerne tut und kann auch davon erzählen, aber Prahlerei ist immer daneben.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

Unsere Finanzplanung ändert sich deutlich:

Meine Frau und ich haben bis heute (Wir sind 31, ich arbeite seit 6, sie seit 4 Jahren) ca. 190k gespart. Jetzt habe ich von meinen Großeltern zu 50% ein Haus und eine Wohnung geerbt. Das Haus wurde jetzt für 420k verkauft, die Wohnung ist für 1.200 vermietet.

Von den 210k Werden wir 100k als Cash halten für eine Immo Anzahlung, 110k aufs Depot. Von den 600 Mieteinnahmen 100 weglegen für Reparaturen und sonstiges, 500 aufs Depot. In 20 Jahren also mit 51 macht das ohne weiteres sparen 1m Euro bei 5% Rendite.

Unser Nettoeinkommen (derzeit ca. 8,5k) werden wir daher komplett für Konsum / Tilgung verwenden. Momentan sparen wir noch 2k pro Monat, ist dann aber nicht mehr notwendig. Mit 51 werden wir dann wahrscheinlich eine abbezahlte Immo + die 1m im Depot haben, das reicht völlig aus.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Unsere Finanzplanung ändert sich deutlich:

Meine Frau und ich haben bis heute (Wir sind 31, ich arbeite seit 6, sie seit 4 Jahren) ca. 190k gespart. Jetzt habe ich von meinen Großeltern zu 50% ein Haus und eine Wohnung geerbt. Das Haus wurde jetzt für 420k verkauft, die Wohnung ist für 1.200 vermietet.

Von den 210k Werden wir 100k als Cash halten für eine Immo Anzahlung, 110k aufs Depot. Von den 600 Mieteinnahmen 100 weglegen für Reparaturen und sonstiges, 500 aufs Depot. In 20 Jahren also mit 51 macht das ohne weiteres sparen 1m Euro bei 5% Rendite.

Unser Nettoeinkommen (derzeit ca. 8,5k) werden wir daher komplett für Konsum / Tilgung verwenden. Momentan sparen wir noch 2k pro Monat, ist dann aber nicht mehr notwendig. Mit 51 werden wir dann wahrscheinlich eine abbezahlte Immo + die 1m im Depot haben, das reicht völlig aus.

Funktioniert, ja, aber viel Spaß mit der Inflation auf die 100k Cash, sofern die Immo nicht tatsächlich konkret in den nächsten 1-2 Jahren geplant ist.

Bin selber mit 28 primär aufgrund Schenkungen (ca. die Hälfte), aber auch IB Job, sechsstelligen Einnahmen aus Online Poker während dem Studium und investment returns bei knapp 1m und halte nie mehr als 20k Cash.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 06.07.2022:

Unsere Finanzplanung ändert sich deutlich:

Meine Frau und ich haben bis heute (Wir sind 31, ich arbeite seit 6, sie seit 4 Jahren) ca. 190k gespart. Jetzt habe ich von meinen Großeltern zu 50% ein Haus und eine Wohnung geerbt. Das Haus wurde jetzt für 420k verkauft, die Wohnung ist für 1.200 vermietet.

Von den 210k Werden wir 100k als Cash halten für eine Immo Anzahlung, 110k aufs Depot. Von den 600 Mieteinnahmen 100 weglegen für Reparaturen und sonstiges, 500 aufs Depot. In 20 Jahren also mit 51 macht das ohne weiteres sparen 1m Euro bei 5% Rendite.

Unser Nettoeinkommen (derzeit ca. 8,5k) werden wir daher komplett für Konsum / Tilgung verwenden. Momentan sparen wir noch 2k pro Monat, ist dann aber nicht mehr notwendig. Mit 51 werden wir dann wahrscheinlich eine abbezahlte Immo + die 1m im Depot haben, das reicht völlig aus.

Funktioniert, ja, aber viel Spaß mit der Inflation auf die 100k Cash, sofern die Immo nicht tatsächlich konkret in den nächsten 1-2 Jahren geplant ist.

Bin selber mit 28 primär aufgrund Schenkungen (ca. die Hälfte), aber auch IB Job, sechsstelligen Einnahmen aus Online Poker während dem Studium und investment returns bei knapp 1m und halte nie mehr als 20k Cash.

Prinzipiell bin ich bei dir und wir halten selber auch nie mehr als 20k in cash, aber die Immo soll konkret entweder in diesem oder nächsten Jahr kommen. Wir erwarten in den nächsten 3-4 Monaten Antwort auf unsere Bewerbung um ein Neubaugrundstück, das ist die Hoffnung. Chancen stehen nicht schlecht. Ansonsten checken wir halt den Markt nach anderen guten Optionen, daher bin ich ganz zuversichtlich dass wir es hinkriegen zeitnah zu kaufen.

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

Da kommt der Neid raus.
Ich würde niemals weiter in Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht müsste. Warum auch?

Da kommt überhaupt kein Neid raus. Der VP sagt lediglich dass WENN man in Teilzeit geht man sich nicht als Samariter darstellen soll, weil man in den frei gewordenen 20h 2h mit sozialem Engagement leistet. Denn faktisch schadet man dem Sozial und Solidarsystem durch die niedrigeren Beiträge und schadet damit der Gesellschaft (vermutlich) mehr als es durch das soziale Engagement aufgewogen wird. Gilt nicht für alle, aber den Großteil.

In Teilzeit darf aber jeder gerne gehen, man sollte nur nicht damit rumprahlen dass man sich dann sozial engagiert. Wenn man um 20h reduziert und dann 30h soziale Arbeit leistet, darf man das gerne machen. Aber nicht wenn man um 20h reduziert und 2-3h die Woche macht.

Schon mal in Erwägung gezogen, dass man auch mit einer halben Stelle oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen kann und damit das selbe in die Sozialkassen zahlt wie mit einer vollen Stelle? Zudem: wer privat versichert ist zahlt sowieso immer das selbe, egal ob halbe oder volle Stelle..

antworten
WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Urlaub, investieren etc. schade dass hier niemand an Nachhaltigkeit denkt.

Wie wärs mit nem WWF spendenkonto zum Wald aufforsten. Elektroauto start Benziner.
Regionale Produkte statt importierte,
Auf Teilzeit gehen und sich ehrenamtlich engagieren.

Es Kann natürlich jeder mit seinem Geld Machen was we will. Aber im Grundgesetz steht auch eigentum Verpflichtet.

Teilzeit bedeutet weniger Abgaben in die Sozialsysteme und weniger Steuern.

Ich subventioniere mit meinen hohen Beiträgen in unserem Solidarsystem gerne die niedrigen Krankenkassenbeiträge und Steuern einer alleinerziehenden Mutter.

Ich habe aber überhaupt keine Lust drauf, die niedrigen Beiträge von jemanden zu subventionieren, der zwar arbeiten und zahlen könnte, aber lieber in Teilzeit geht.

Oder in anderen Worten: es ist ja toll, wenn jemand Kinder im Krankenhaus etwas vorliest. Es ist aber unglaublich viel wichtiger, dass das Krankenhaus existiert und dass jemand den Betrieb finanziert.

Also Ehrenamt vorzugsweise in den 128h Freizeit, die neben einer 40h Woche noch bleiben, oder in Rente. Und wenn man doch Teilzeit macht, dann bitte nicht mit sozialen Engagement prahlen.

Da kommt der Neid raus.
Ich würde niemals weiter in Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht müsste. Warum auch?

Da kommt überhaupt kein Neid raus. Der VP sagt lediglich dass WENN man in Teilzeit geht man sich nicht als Samariter darstellen soll, weil man in den frei gewordenen 20h 2h mit sozialem Engagement leistet. Denn faktisch schadet man dem Sozial und Solidarsystem durch die niedrigeren Beiträge und schadet damit der Gesellschaft (vermutlich) mehr als es durch das soziale Engagement aufgewogen wird. Gilt nicht für alle, aber den Großteil.

In Teilzeit darf aber jeder gerne gehen, man sollte nur nicht damit rumprahlen dass man sich dann sozial engagiert. Wenn man um 20h reduziert und dann 30h soziale Arbeit leistet, darf man das gerne machen. Aber nicht wenn man um 20h reduziert und 2-3h die Woche macht.

Schon mal in Erwägung gezogen, dass man auch mit einer halben Stelle oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen kann und damit das selbe in die Sozialkassen zahlt wie mit einer vollen Stelle? Zudem: wer privat versichert ist zahlt sowieso immer das selbe, egal ob halbe oder volle Stelle..

Dann stimmst du für die Mehrheit zu, die mit einer halben Stelle nicht oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdient und außerdem nicht privat versichert ist?

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WiWi Gast

Wie würde sich eure Finanzplanung durch ein Erbe ändern?

habe gerade 300k von meinen Großeltern geerbt. Hatte vorher bereits 85k gespart, meine Frau 60k. Werden jetzt folgendes tun:

Erstmal einen richtig schönen großen Urlaub nächstes Jahr, dann ca. 200k nehmen und ein Haus kaufen, die restlichen 200k legen wir an und lassen es laufen. Werden so nach 30 Jahren bei ca. 1m EUR sein + abbezahltem Haus. Sehe daher keinerlei Notwendigkeit, noch irgendwie weiter zu sparen oder zu investieren. Weiteres Erbe kommt nochmal on top aber ist nicht relevant.

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