DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
AltersvorsorgeAltersvorsorge

Arbeitgeber beteiligen sich meist an betrieblicher Altersversorgung der Mitarbeiter

90 Prozent der Zusagen für die betriebliche Altersversorgung werden gemeinsam von Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert. Die beitragsorientierte Leistungszusage hat sich bei den Pensionsplänen flächendeckend durchgesetzt.

Rentnerehepaar auf einer Bank.

Arbeitgeber beteiligen sich meist an betrieblicher Altersversorgung der Mitarbeiter
Frankfurt, 24.07.2013 (mercer) - Die betriebliche Altersversorgung hatte in den letzten Monaten in den Medien einen schweren Stand. Mehrfach wurde ihr Wert für die Mitarbeiter kritisch hinterfragt. Doch ein Blick in die Praxis der Unternehmen zeigt, dass die Arbeitgeber die Vorteile der bAV durchaus erkennen und nutzen: 9 von 10 Arbeitgebern beteiligen sich an der Finanzierung der bAV ihrer Mitarbeiter oder gewähren eine bAV sogar ganz ohne Arbeitnehmerbeteiligung. Nur in etwa 10 Prozent der Fälle trägt der Arbeitnehmer die Kosten der bAV vollständig selbst. Dies sind Ergebnisse einer Untersuchung von ca. 50 ausgewählten Pensionsplänen, die in den letzten 2 Jahren mit Unterstützung des Beratungshauses Mercer eingeführt bzw. grundlegend überarbeitet wurden.

Gemeinsame Finanzierung keine Ausnahme
Mehr als die Hälfte der neuen Pensionspläne werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam finanziert. Bei diesen Plänen wiederum zeigen sich drei Ausprägungen (Schaubild): Bei ca. 16 Prozent dieser Pläne gewährt der Arbeitgeber einen Basisbeitrag und keine weiteren Aufstockungsbeträge zum freiwilligen Mitarbeiterbeitrag (Basisbeitrag ohne Matching Contribution). Bei etwa der Hälfte dieser Pläne gewährt der Arbeitgeber einen Basisbeitrag und zudem einen Zuschuss zum Gehaltsverzichtsbeitrag des Mitarbeiters (Basisbeitrag und Matching Contribution), während bei etwa einem Drittel dieser Pläne lediglich Aufstockungsbeträge zum Gehaltsverzicht geleistet werden. Die Höhe der Matching Contribution-Beiträge ist dabei in der Regel direkt an die Höhe der Mitarbeiterbeiträge gekoppelt, d.h. das Unternehmen stockt den vom Mitarbeiter gezahlten Beitrag um einen bestimmten Teilbetrag auf.

„Unsere Momentaufnahme zeigt, dass es nach wie vor üblich ist, die bAV als freiwillige Leistung des Arbeitgebers anzubieten, und dass sich die Unternehmen weiterhin an der Finanzierung beteiligen. Allerdings wird auch deutlich, dass die vorhandenen Möglichkeiten immer noch nicht ausreichend ausgeschöpft werden. Mit Blick auf die Zukunft müssen wir aber zu einer betrieblichen Altersversorgung gelangen, die die gesetzliche Rente für große Teile der Arbeitnehmerschaft substanziell ergänzt, um so eine angemessene Versorgung im Alter sicherzustellen. Dies kann nur gelingen, wenn die Mitarbeiter stärker motiviert werden, sich selbst an der Finanzierung der bAV zu beteiligen, zum Beispiel, indem Unternehmen einen Basisbeitrag nur dann gewähren, wenn der Mitarbeiter die Möglichkeit zur Entgeltumwandlung nutzt und der Arbeitgeber darüber hinaus diesen Mitarbeiterbeitrag aufstockt“, kommentiert Mercer-Experte Udo Müller die Ergebnisse.

Neue Trends bei der Gestaltung der beitragsorientierten Leistungszusage
Laut der Untersuchung sind nahezu alle mit Mercer-Unterstützung neu eingeführten bzw. grundlegend überarbeiteten Pensionspläne in Form einer beitragsorientierten Leistungszusage (BoLZ) gestaltet. Bei dieser Form der Zusage wird zunächst der Finanzierungsbeitrag festgelegt und daraus dann die Leistung ermittelt. Die Leistung ergibt sich somit aus dem Beitrag und nicht umgekehrt. Dabei hat die Erfahrung bestätigt, dass die BoLZ in der Regel transparenter und verständlicher ist als die reine Leistungszusage und bei Mitarbeitern häufig eine höhere Wertschätzung erfährt. „Den Wert einer betrieblichen Altersversorgung für ihre Mitarbeiter können Arbeitgeber recht einfach im Rahmen einer Gesamtvergütungsübersicht kommunizieren. Für Unternehmen bietet die BoLZ noch weitere Vorteile: Im Gegensatz zu einer reinen Leistungszusage, z. B. einem endgehaltsabhängigen Plan, können mit der BoLZ Nachfinanzierungsrisiken vermieden werden. Bei entsprechender Gestaltung und Finanzierung verhält sich diese in der Bilanz schon fast wie eine angelsächsische Beitragszusage, ein so genannter Defined Contribution-Plan“, so Stefan Oecking, Partner bei Mercer.

Aufgrund der gesunkenen (Garantie-)Verzinsung bei versicherungsgestützten Modellen zeigt sich in der Praxis ein deutlicher Trend hin zu wertpapiergebundenen oder kapitalmarktorientierten Zusagen. Dabei gewähren die Arbeitgeber häufig eine niedrigere Garantieverzinsung als noch vor wenigen Jahren, um einerseits das Nachschussrisiko zu reduzieren und andererseits in der Anlagestrategie flexibler agieren zu können und die Mitarbeiter so an den (Kapitalmarkt-)Chancen teilhaben zu lassen. Die Gesamtverzinsung ist dabei z. B. an einen Index oder an Fonds gekoppelt. Darüber hinaus wird bei neueren Zusagen zunächst ein Versorgungskonto (Versorgungskapital) aufgebaut und die Beiträge nicht mehr direkt bei der Einbringung in eine Rente umgerechnet. Diese Umrechnung des aufgebauten Versorgungskapitals erfolgt erst bei tatsächlichem Renteneintritt auf Basis der dann gültigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wodurch sich wiederum das Risiko einer Fehleinschätzung deutlich reduziert.

Verbesserungspotenzial bei der Mitarbeiterkommunikation zur bAV
Eine automatische Einbeziehung aller Mitarbeiter und auch die automatischen Erhöhungen der Finanzierungsbeiträge werden – nicht nur in Deutschland – seit einigen Jahren als mögliche Wege zur Verbreitung der bAV diskutiert. Der Grund für eine solche Diskussion liegt im Wesentlichen an der nach wie vor eher geringen Beteiligungsquote der Mitarbeiter, die wiederum nicht zuletzt auf einer mangelnden Wahrnehmung und Wertschätzung beruht. Oft wissen die Mitarbeiter gar nicht, wofür sie Beiträge zahlen und wie viel Betriebsrente sie am Ende erwarten dürfen, mit der Folge, dass die Beiträge oft zu niedrig angesetzt werden.

„Leider werden die Mitarbeiter hinsichtlich ihrer eigenen Altersversorgung oft nicht umfassend informiert und Arbeitgeberzuschüsse bisweilen überhaupt nicht als solche wahrgenommen. Nur etwa die Hälfte der Anwärter auf eine bAV erhält überhaupt eine Jahresmitteilung, und diese wird häufig als zu kompliziert empfunden und oft gar nicht als Leistungsnachweis interpretiert. Aber gerade für die Ruhestandsplanung und die frühzeitige Finanzierung ist es wichtig zu wissen, wo ich hin möchte und wo ich stehe“, so Müller.

Im Forum zu Altersvorsorge

1 Kommentare

Altersvorsorge/Lohn Dynamik und Vergleich

WiWi Gast

Hallo zusammen, hier im Forum vergleichen wir immer nur die Brutto / Nettogehälter, aber ganz ehrlich ich haben, da langsam aber sicher die Auffassung, dass diese sich über eine Laufzeit von 45 Jahre ...

157 Kommentare

Altersvorsorge unserer Generation / folgende Generationen

WiWi Gast

Das stimmt alles im luftleeren Raum, was du erzählst oder anders gesagt: falls Obdachlosigkeit die Prämisse ist. Praktisch zahlt das Haus natürlich etwas aus. Es bringt Mieteinnahmen, man ist ja se ...

17 Kommentare

Was wäre die Beste Altersvorsorge aktuell

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018: Bei z.B. (geerbten) Immos würdest du vsl. dennoch einen enormen Gewinn haben (abhängig vom Wert bei Überschreibung). Aktiendepots werden wohl auch gut gewach ...

65 Kommentare

Altersvorsorge - Wie macht ihr das?

WiWi Gast

Hehe, ich gehe davon aus, dass die Uhren und Autos Beiträge ironisch gemeint waren. Also die meisten, von denen ich hier beeindruckt bin, sind die, die bereits mit 30 eine oder mehrere Immobilien hab ...

34 Kommentare

Welche Altersvorsorge mit 50 Euro im Monat?

know-it-all

Lounge Gast schrieb: Ziel des neuen Gesetzes war es u.a. die tw. steuerliche Bevorzugung von (ausländischen) thesaurierenden Fonds zu unterbinden/reduzieren. Obwohl es sehr stark von der indiv ...

54 Kommentare

Altersvorsorge, welcher Anteil vom Einkommen?

WiWi Gast

Ich habe von Anfang an rund ein Drittel meines Netto weggelegt. Das ist Großteils in die eigene Immobilie geflossen. Meine Frau hat es ähnlich gemacht. Mittlerweile müssten wir eigentlich nichts me ...

1 Kommentare

Steuer und Altersvorsorge für Jedermann

haraldruby

Wie bekomme ich das unter einen Hut? Wie wichtig ist das in der heutigen Zeit? Lasst Uns darüber Reden. [%sig%]

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Altersvorsorge

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

Das Wort ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

Gut jeder zweite Selbständige in Deutschland zahlt nicht regelmäßig in eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerke ein. Viele sorgen jedoch privat für das Alter vor. So hat mehr als die Hälfte dieser Selbständigen eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Oft ist zudem Immobilienvermögen und Anlagevermögen vorhanden. Dennoch sorgen insgesamt etwa 700.000 Selbständige nicht ausreichend für das Alter vor.

Eine Seniorin mit lila Jacke geht spazieren.

Gender Pension Gap: Frauen liegen bei den Renten weit zurück

Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

Weiteres zum Thema Altersvorsorge

Die Worte BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Betriebliche Altersvorsorge für Gesellschafter-Geschäftsführer

Gesellschafter-Geschäftsführer übernehmen Tag für Tag viel Verantwortung. Was sie mit Blick auf ihre eigene Zukunft nicht vergessen sollten: Sie tragen auch Verantwortung für ihre Altersvorsorge. Für ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV) eignet sich besonders die Unterstützungskasse. Doch dieser Durchführungsweg ist nicht nur sehr attraktiv, sondern auch sehr komplex.

Rente: Nur 35 Prozent der Jugendlichen sparen für die Altersvorsorge

Es sind erschreckende Ergebnisse: Nur 35 Prozent junger Menschen zwischen 17 und 27 Jahren sorgen für das Alter vor. Das resultiert aus der MetallRente Studie 2016 zum Thema "Jugend, Vorsorge, Finanzen". Damit erhöht sich das Risiko der Altersarmut erheblich. Welche Maßenahmen können getroffen werden? Was wünscht sich die Generation Y von der Politik?

Umschläge mit Rentenbescheiden von der Deutschen Rentenversicherung.

Große Vermögenslücken bei der privaten Altersvorsorge der Jahrgänge 1954-78

Um im Alter einen angemessenen Lebensstandard zu haben, bedarf es mehr denn je der privaten Vorsorge - zumal das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt.

Das Wort ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

Gut jeder zweite Selbständige in Deutschland zahlt nicht regelmäßig in eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerke ein. Viele sorgen jedoch privat für das Alter vor. So hat mehr als die Hälfte dieser Selbständigen eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Oft ist zudem Immobilienvermögen und Anlagevermögen vorhanden. Dennoch sorgen insgesamt etwa 700.000 Selbständige nicht ausreichend für das Alter vor.

Eine Seniorin mit lila Jacke geht spazieren.

Gender Pension Gap: Frauen liegen bei den Renten weit zurück

Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

Ein Senior mit Brille liest die Tageszeitung.

OECD-Wirtschaftsbericht 2016: Deutschland steht vor Demografie- und Technologie-Wandel

Der OECD-Wirtschaftsbericht für das Jahr 2016 attestiert Deutschland aktuell eine solide wirtschaftliche Verfassung. Zukünftig sind hohe Investitionen in Menschen der Schlüssel für Produktivität und Lebensstandard, denn Deutschland steht vor einem großen demografischen und technologischen Wandel. Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftskraft und den sozialen Zusammenhalt ist dabei die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge.

Cover der Broschüre zur BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

Broschüre: Die betriebliche Altersversorgung

Welche Möglichkeiten und Wege zur Vorsorge es für die betriebliche Altersversorgung gibt, erläutert die neu aufgelegt Broschüre »Die betriebliche Altersversorgung« ausführlich. Anschauliche Rechenbeispiele und Schaubilder machen die Sachverhalte leicht verständlich.

Beliebtes zum Thema Gehalt

Absolventen-Gehaltsreport-2018: Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Absolventen-Gehaltsreport 2018/19: Höhere Einstiegsgehälter bei WiWis

Wie im Vorjahr verdienen die Wirtschaftsingenieure bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit 48.696 Euro im Schnitt am meisten. Sie legten im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019 damit um 458 Euro zu. Wirtschaftsinformatiker erhalten mit 45.566 Euro (2017: 45.449 Euro) und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, VWL und BWL und mit 43.033 Euro (2017: 42.265 Euro) ebenfalls etwas höhere Einstiegsgehälter.

Stepstone Gehaltsreport 2018: Das Bild zeigt zwei Lego-Männchen Frau und Mann im Anzug (Wirtschaftsingenieurin und Wirtschaftsinformatiker) vor einem Computer.

StepStone Gehaltsreport 2018: Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker sind Topverdiener

Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

Das Bild zeigt als Symbol für Reichtum und eine ungleiche Vermögensverteilung die riesen Luxus-Yacht eines Milliardärs.

Reichtum ungleich verteilt: Rekordhoch von 2043 Milliardären

Die Anzahl der Milliardäre stieg auf ein Rekordhoch von 2043 Milliardären. 82 Prozent des 2017 erwirtschafteten Vermögens floss in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung. Jeden zweiten Tage kam ein neuer Milliardär hinzu. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, profitieren dagegen nicht vom aktuellen Vermögenswachstum. Das geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth 2018“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat.

Screenshot vom Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner 2019

Mit dem Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lässt sich das Teilzeitgehalt online berechnen. Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkassenbeitrag und Soli fließen in die Kalkulation ein.

Einstiegsgehalt Wirtschaftswissenschaftler

IG Metall Gehaltsstudie 2016/2017 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaftler

Was verdienen Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2016 durchschnittlich 49.938 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern mit 42.445 Euro etwa 17,7 Prozent darunter. Im Vorjahr hatte dieser Gehaltsvorteil bei den Wirtschaftswissenschaftlern noch 33 Prozent betragen.

Nebenjob, Studentenjob,

Die Gehaltsverhandlung

Während der Absolvent vor der Gehaltsverhandlung von üppigen Gehältern träumt, wollen die Personaler die Kosten gering halten. Tipps für die Gehaltsverhandlung helfen, die eigene Vorstellung überzeugend vorzutragen.

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.