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AltersvorsorgebAV

BAV Vergleich Top Unternehmen

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know-it-all

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Mit 40 bereits ein Anspruch auf 4.100€ mit 62. Interessant. Je nach dem wann du da eingestiegen bist, würde das zum Einstieg(!) ungefähr einer Einzahlung von 500.000-700.000€ entsprechen. Nur um mal den Geldwert zu benennen.

Gib dir doch wenigstens ein kleines bisschen Mühe, wenn du rumtrollen willst.

Wie bei so vielen Beiträgen hier: ziemlich unwahrscheinlich das ganze, aber auch nicht komplett ausgeschlossen.

Was noch eine Möglichkeit sein könnte: die Kollegen können die jährlichen Kontoauszüge nicht richtig lesen und verstehen die Zeile "soviel können Sie erreichen, wenn Sie weiter bis zur Rente so wie in den letzten 5 Jahren einzahlen" als "soviel haben Sie jetzt schon erreicht" ;-)

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Mal als Vergleich: mein Versorgungswerk zahlt mir mit 62 eine Rente von 2700 Euro, wenn ich bis dahin den Höchstbetrag einzahle (1,3k pro Monat). Mit einem einfachen Dreisatz wäre man bei 4,1K bei über 2k Einzahlung pro Monat. Da dein Anspruch aber noch kräftig weiter steigt, reden wir eher von 2,5-3k im Monat. Bei dir aber noch zusätzlich zur gesetzlichen Rente, also ca. 4k Einzahlung für Rente im Monat.

Jeder darf natürlich träumen und sich Sachen wünschen, ist ja nicht verwerflich. Warum man im Wiwi Treff dann aber so gut als ob verstehe ich nicht.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Bei Tier 1 IGMs gibt es AG finanzierte BaVs.

Ich habe (Bin 40) mittlerweile einen Anspruch mit 62 von 4.100 Brutto pro Monat unabhängig von der gesetzlichen Rente. Der Anspruch steigt jedes Jahr um 70 Euro ca. Wo ich noch weiter bei der Firma arbeite. Einmalauszahlung oder Stückelung mit 62 auch möglich.

Versicherungsindustrie kann man damit nicht vergleichen. Schlechtere Löhne, schlechtere BaVs.

Beamten Pensionen sind dagegen auch schlechter (irgendwelche B Levels ausgeschlossen).

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Ich möchte mich auf mal zu einigen Punkten hier äußern:

1) An den A15 Beamten
Wie kommst du darauf, dass AG finanzierte BAV kaum vorkommen? Es gibt vermutlich in Detuschland mehr Mitarbeiter mit AG finanzierter BAV als A15 Beamte. Folglich bist du und eine hohe Pension eher die Minderheit? Vor allem heißt der Beitrag auch "BAV Vergleich Top Unternehmen" und da sollte man ja auch die guten BAVs in Betracht ziehen.

2) 4.100 EUR Rente
Das erscheint mich auch sehr hoch, v.a. im Bezug auf das junge Alter. Allerdings kenne ich beispielsweise noch von meinem Vater, dass früher die Zusagen in tatsächlicher Rentenhöhe + Inflationsausgleich gemacht worden sind. Ergo hatte er jeder Jahr einen höheren Rentenanspruch erworben und nicht nur Summe "x" eingezahlt bekommen. Mein Vater war beispielsweise sein ganzes Leben im Automotive Konzern und hat deutlich mehr als die 4.100 EUR Rente, aber das sind wohl die eben genannten Altverträge bzw. Konditionen. Meine jetzige BAV wird als %-Satz des Jahresvergütung vom AG bezahlt.

3) Kaufkraft im Alter / bei Bezug der BAV
Das Argument erscheint mir unsinnig, da es auf der Annahme basiert, dass mein Einzahlbetrag konstant ist. Allerdings sind fast alle AG finanzierten BAV anders strukturiert. Mein AG beispielsweise zahlt einen gewissen Prozentsatz (z.B. 10%) meiner Gesamtvergütung in meine BAV. Da meine Gesamtvergütung natürlich steigt (u.a. auch wegen des Inflationsausgleiches), steigt auch die BAV Leistung durch den Arbeitgeber. Damit bleibt die Kaufkraft zumindest einmal erhalten und sinkt nicht, wie hier fälschlicherweise behauptet wird.

4) Beamtenpension vs. Top BAV
Ich möchte hier nicht gegen die Beamtenpension argumentieren, aber man muss beim Vergleich schon fair bleiben. Wie oben beschrieben, war mein Vater sein Leben lang in einem Automobilkonzern und meine Mutter war Lehrerin (zuletzt Oberstudienrätin). Mein Vater hat über die komplette Laufbahn hinweg immer mehr verdient als meine Mutter und bekommt auch jetzt in der Rente / Pension höhere Zahlungen. Der Job als Beamter ist zwar eine gute Absicherung, aber die wirklichen tollen Gehälter erzielt man damit nicht. Das sollte auch unserem "A15 Beamten" bewusst sein, der hier gerne mit seiner mega Pension argumentiert. Und von einem 60 bzw. 67% Versorgungsniveau in 20 Jahren auszugehen, ist leider auch nur Wunschdenken und nicht mehr finanzierbar. Das wirst du auch noch früher oder später merken (müssen).

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Du musst meine Beiträge im Zusammenhang lesen. Für eine Witwe, die seit 1970 Hausfrau war, ist das natürlich ein himmelweiter Unterschied.

Aber im HiPo-Wiwi-Treff, wo jeder selbstverständlich ab 35 100k+ verdient und beim Top-Unternehmen ist (s. Threadtitel), kann es keinen nennenswerten Unterschied machen, ob man 1500 oder 1850 Rente bekommt. Und bevor jetzt der offensichtliche Einwand kommt, man bekomme doch viel mehr Rente, wenn man 100k+ verdient:

  1. erst mit 26 eingestiegen
  2. natürlich gehen hier alle HiPos mit 60 in Rente
  3. Absinken des Anspruchs auf GRV-Rente

--> 34 Jahre Renteneinzahlung, also 2 * 24 = 68 Entgeltpunkte, ergibt 2240€ brutto (heutige Kaufkraft), auf die noch Steuern und ggf. andere Abgaben fällig sind.

1500 sind also eher realistisch und gleichzeitig optimistisch wegen 3.

Da werdet ihr die garantierten 4.100€ aus der bAV auch dringend brauchen, um an A15-Pension ranzukommen ;-)

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Um das in heute Relationen zu setzen: Glaubt ihr wirklich, es macht einen nennenswerten Unterschied, ob ihr netto 1500€ Rente erhaltet oder 1850€?

Eh, ja? Einen riesen Unterschied. Ich würde eher sagen ob du 4700 oder 5000 hast ist es egal, aber 1500 bzw. 1850 sind immerhin 20% mehr. Das macht einen riesen Unterschied.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

know-it-all schrieb am 18.10.2021:

Mit 40 bereits ein Anspruch auf 4.100€ mit 62. Interessant. Je nach dem wann du da eingestiegen bist, würde das zum Einstieg(!) ungefähr einer Einzahlung von 500.000-700.000€ entsprechen. Nur um mal den Geldwert zu benennen.

Gib dir doch wenigstens ein kleines bisschen Mühe, wenn du rumtrollen willst.

Wie bei so vielen Beiträgen hier: ziemlich unwahrscheinlich das ganze, aber auch nicht komplett ausgeschlossen.

Was noch eine Möglichkeit sein könnte: die Kollegen können die jährlichen Kontoauszüge nicht richtig lesen und verstehen die Zeile "soviel können Sie erreichen, wenn Sie weiter bis zur Rente so wie in den letzten 5 Jahren einzahlen" als "soviel haben Sie jetzt schon erreicht" ;-)

Das ist eine Direktzusage die ich mit privaten Einzahlungen (ca. 70.000 Brutto) über die Jahre angereichert habe.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Du musst meine Beiträge im Zusammenhang lesen. Für eine Witwe, die seit 1970 Hausfrau war, ist das natürlich ein himmelweiter Unterschied.

Aber im HiPo-Wiwi-Treff, wo jeder selbstverständlich ab 35 100k+ verdient und beim Top-Unternehmen ist (s. Threadtitel), kann es keinen nennenswerten Unterschied machen, ob man 1500 oder 1850 Rente bekommt. Und bevor jetzt der offensichtliche Einwand kommt, man bekomme doch viel mehr Rente, wenn man 100k+ verdient:

  1. erst mit 26 eingestiegen
  2. natürlich gehen hier alle HiPos mit 60 in Rente
  3. Absinken des Anspruchs auf GRV-Rente

--> 34 Jahre Renteneinzahlung, also 2 * 24 = 68 Entgeltpunkte, ergibt 2240€ brutto (heutige Kaufkraft), auf die noch Steuern und ggf. andere Abgaben fällig sind.

1500 sind also eher realistisch und gleichzeitig optimistisch wegen 3.

Da werdet ihr die garantierten 4.100€ aus der bAV auch dringend brauchen, um an A15-Pension ranzukommen ;-)

Um das in heute Relationen zu setzen: Glaubt ihr wirklich, es macht einen nennenswerten Unterschied, ob ihr netto 1500€ Rente erhaltet oder 1850€?

Eh, ja? Einen riesen Unterschied. Ich würde eher sagen ob du 4700 oder 5000 hast ist es egal, aber 1500 bzw. 1850 sind immerhin 20% mehr. Das macht einen riesen Unterschied.

Ich weiß wirklich nicht was du (der A15 Beamte) hier die ganze Zeit so rumnörgelst. Ich denke wer hier >100k verdient ab 35, wird bis Eintritt in die Rente ein Depot im mittleren 6-stelligen bis vllt. sogar knapp 7-stelligen Betrages haben, nach 4% Regel reden wir dann ohnehin von fast 3k netto on top, da weint sicher niemand nach deiner Pension. Und abgesehen davon ist die BAV doch ohnehin nur einer von 3 Bausteinen.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Oje. Im Einzelnen:

1) habe ich nie behauptet. Ich sagte, dass HEUTZUTAGE bAV-Zusagen oberhalb 1000€ als DEFINED BENEFIT nicht mehr vorkommen für Berufseinsteiger.

2) "Mein Vater war..." analog zu meinem Beitrag "Mein Onkel war..." --> heutzutage keine Relevanz mehr für uns "junge" Arbeitende.

3) Hmmm, dann sollte man doch mal überlegen, was einem da überhaupt "garantiert" wird. Kaufkraft schwankt, Einzahlung schwankt, Auszahlung schwankt. Aber ihr seid felsenfest der Meinung, die bAV haut euch später aus der Versorgungslücke?!

4) Mischmasch aus 1) bis 3). Ich schätze, Du wirst dich in 20 Jahren umschauen. Wie ich schon schrieb: Beamtenprivilegien in der Altersversorgung sind grundgesetzlich verbrieft. Bevor da nennenswert (ich weiß, das Wort beschert einigen hier Schwierigkeiten) drangegangen wird, hat es in der GRV richtig gerappelt. Heute morgen im Moma wurde doch schon draufhingewiesen, dass der Bundeshaushalt zu 25% in die GRV fließt (100Mrd € pro Jahr). Ich denke, da ist die Baustelle - da fallen die paar zig Mrd für die Beamtenversorggung nicht ins politische Gewicht).

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Ich möchte mich auf mal zu einigen Punkten hier äußern:

1) An den A15 Beamten
Wie kommst du darauf, dass AG finanzierte BAV kaum vorkommen? Es gibt vermutlich in Detuschland mehr Mitarbeiter mit AG finanzierter BAV als A15 Beamte. Folglich bist du und eine hohe Pension eher die Minderheit? Vor allem heißt der Beitrag auch "BAV Vergleich Top Unternehmen" und da sollte man ja auch die guten BAVs in Betracht ziehen.

2) 4.100 EUR Rente
Das erscheint mich auch sehr hoch, v.a. im Bezug auf das junge Alter. Allerdings kenne ich beispielsweise noch von meinem Vater, dass früher die Zusagen in tatsächlicher Rentenhöhe + Inflationsausgleich gemacht worden sind. Ergo hatte er jeder Jahr einen höheren Rentenanspruch erworben und nicht nur Summe "x" eingezahlt bekommen. Mein Vater war beispielsweise sein ganzes Leben im Automotive Konzern und hat deutlich mehr als die 4.100 EUR Rente, aber das sind wohl die eben genannten Altverträge bzw. Konditionen. Meine jetzige BAV wird als %-Satz des Jahresvergütung vom AG bezahlt.

3) Kaufkraft im Alter / bei Bezug der BAV
Das Argument erscheint mir unsinnig, da es auf der Annahme basiert, dass mein Einzahlbetrag konstant ist. Allerdings sind fast alle AG finanzierten BAV anders strukturiert. Mein AG beispielsweise zahlt einen gewissen Prozentsatz (z.B. 10%) meiner Gesamtvergütung in meine BAV. Da meine Gesamtvergütung natürlich steigt (u.a. auch wegen des Inflationsausgleiches), steigt auch die BAV Leistung durch den Arbeitgeber. Damit bleibt die Kaufkraft zumindest einmal erhalten und sinkt nicht, wie hier fälschlicherweise behauptet wird.

4) Beamtenpension vs. Top BAV
Ich möchte hier nicht gegen die Beamtenpension argumentieren, aber man muss beim Vergleich schon fair bleiben. Wie oben beschrieben, war mein Vater sein Leben lang in einem Automobilkonzern und meine Mutter war Lehrerin (zuletzt Oberstudienrätin). Mein Vater hat über die komplette Laufbahn hinweg immer mehr verdient als meine Mutter und bekommt auch jetzt in der Rente / Pension höhere Zahlungen. Der Job als Beamter ist zwar eine gute Absicherung, aber die wirklichen tollen Gehälter erzielt man damit nicht. Das sollte auch unserem "A15 Beamten" bewusst sein, der hier gerne mit seiner mega Pension argumentiert. Und von einem 60 bzw. 67% Versorgungsniveau in 20 Jahren auszugehen, ist leider auch nur Wunschdenken und nicht mehr finanzierbar. Das wirst du auch noch früher oder später merken (müssen).

antworten
know-it-all

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Das ist eine Direktzusage die ich mit privaten Einzahlungen (ca. 70.000 Brutto) über die Jahre angereichert habe.

Also wie dir ein Anbieter aus privaten Einzahlungen von ca. 70.000 € Brutto eine Monatsrente von 4.100 € garantieren kann, würde mich ehrlich schon interessieren.
Selbst wenn dieses Kapital insgesamt 40 Jahre angelegt wird (also bspw. Einzahlung mit 22, Rentenbeginn mit 62) und mit (für bAV recht ambitionierten) 4% verzinst wird, hast du mit 62 ein Kapital von ~336.000 € gebildet
Wenn du dann, beginnend mit 62 jeden Monat 4.100 € entnimmst, ist das Kapital in etwa 82 Monaten (=weniger als 7 Jahre ) aufgebraucht; sofern die Verzinsung weiter läuft ggf. etwas länger. Das erscheint aus Sicht des bAV-Anbieters nicht bezahlbar...

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Vollkommen korrekt.

Das wahrscheinlich "beste" als nicht-Beamter ist das Ausnutzen aller Wege.

  • gesetzl Rente nehmen wie sie halt kommt, eben darauf achten, keine "leerjahre" zu haben...

  • Kleine Direktversicherung abschließen (da reicht auf 44 Jahre Laufzeit n 60 Euro Vertrag und sich damit für ne evtl BAV im Betrieb qualifizieren (macht am meisten Sinn; solange man evtl Werksstudent/Duali oder Azubi ist, da die Qualifikationssumme meist % zum Gehalt gilt).

  • Privat ETF/Aktien sparen (wie auch immer) und schnellstmöglich zumindest die 801 Freibetrags-Ausschüttung realisieren, danach kann man dann gaaaaaanz langsam nachdenken, ob man sich ne kleine ETW zulegt (Klumpenrisiko betrachten).

Das sollte für die absolute Mehrheit der NICHT Beamten wohl der sinnvollste Weg sein, auch bzgl "Steueroptimierung" für Anfänger.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

know-it-all schrieb am 18.10.2021:

Das ist eine Direktzusage die ich mit privaten Einzahlungen (ca. 70.000 Brutto) über die Jahre angereichert habe.

Also wie dir ein Anbieter aus privaten Einzahlungen von ca. 70.000 € Brutto eine Monatsrente von 4.100 € garantieren kann, würde mich ehrlich schon interessieren.
Selbst wenn dieses Kapital insgesamt 40 Jahre angelegt wird (also bspw. Einzahlung mit 22, Rentenbeginn mit 62) und mit (für bAV recht ambitionierten) 4% verzinst wird, hast du mit 62 ein Kapital von ~336.000 € gebildet
Wenn du dann, beginnend mit 62 jeden Monat 4.100 € entnimmst, ist das Kapital in etwa 82 Monaten (=weniger als 7 Jahre ) aufgebraucht; sofern die Verzinsung weiter läuft ggf. etwas länger. Das erscheint aus Sicht des bAV-Anbieters nicht bezahlbar...

  • AG hat auch eingezahlt die letzten 15 Jahre.
  • 5.5 Garantieverzinsung p.a.
  • Keine Versicherung o.ä. die die BaV macht sondern die Firma direkt.

Glaub es oder glaub es nicht. Momentan sind 4.100 ab 62 fix. Wenn jetzt Hyperinflation kommt habe ich Pech gehabt.

Die neuen AG Einzahlungen (10k p.a.) gehen in ein ETF Depot da BaV Umgestellt. Das kommt on top zu den 4.100 auch ab 62.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

1) Du argumentierst mehrfach, dass die AG finanzierten BAV Ausnahmen sind. Wieso legst du nicht dar bisher. Wer spricht von Berufseinsteigern? Du wirst sicher auch nicht mit A15 aktuell eingestiegen sein? Mein Arbeitgeber zahlt jährlich ca. 11.000 EUR für mich in meine BAV (proportional ansteigend mit dem Gehalt). Ich bin seit letztem Jahr bei diesem Arbeitgeber und bald 31 Jahre alt. Wenn ich damit in der Rente unter 1.000 EUR liegen sollte, dann möchte ich gerne wissen, wie das passieren soll.

2) Ein Angesteller im "top" Unternehmen verdient auch heute mehr als ein Beamter (egal ob A15 oder was auch immer). Das hören Beamte zwar ungern, aber es ist nun mal Fakt.

3) Ich spreche hier noch von garantierten Zahlungen oder sonst etwas. Es geht darum, dass die BAV bei guten Unternehmen einen erheblichen Teil der Altersvorsorge ausmachen kann und man damit sehr wahrscheinlich mit der GRV deutlich über der Versorgung eines Beamten liegen wird.

4) Wieso sollte ich mich umsehen? Wie oben beschrieben, zahlt mein AG das Kapital jetzt bereits jährlich ein und ich werde mindestens mal auf den Kapitalstock zurückgreifen können. Deine Pension basiert auf einem Anspruch aus dem Grundgesetz, welcher in der Höhe nicht festgelegt ist. Beamten dachten vor dem Urteil Anfang der 2000er Jahre auch nie, dass der Anspruch gesenkt werden kann. Passiert ist es mit Urteil der Bundesverfassungsgerichts letztendlich doch.

Hier mal ein Auszug aus einem Artikel für dich:

"Im Zeitraum von 1990 bis 2020 stiegen die Pensionskosten von 18,6 Milliarden Euro auf 73,1Milliarden Euro. Ein Plus von fast 300%.

Und die Pensionsaufgaben werden in den nächsten Jahren noch weiter steigen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen. Hier spricht man von Pensionszusagen, das sind Pensionen, die zwar noch nicht ausgezahlt sind, aber fällig werden, wenn weitere Beamte in den Ruhestand wechseln. Der Barwert der Pensionszusagen (einschließlich Beihilfe) des Bundes beläuft sich mit Stichtag 31. Dezember 2019 auf rund 809 Milliarden Euro (Bundesministerium der Finanzen, 2020). Das entspricht einem Zuwachs von 88 Prozent innerhalb von zehn Jahren."

Link: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/rente-rentenversicherung-beamte-pensionen-vergleich-100.html

Dein Vergleich zu GRV ist kompletter Unsinn, weil du die relativen Kosten pro Versicherten sehen musst und nicht die Gesamtbeteiligung durch den Staat (siehe ca. 76 Mrd in 2020 für Beamte). Ich kann dir nur sagen, dass ich froh bin, im Alter nicht auf die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit des Staates für meine Altersversorgung angewiesen zu sein.

Ich wünsche dir einfach, dass du neben deiner Pension vorsorgen kannst und dich nicht auf Papa Staat verlassen musst.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Oje. Im Einzelnen:

1) habe ich nie behauptet. Ich sagte, dass HEUTZUTAGE bAV-Zusagen oberhalb 1000€ als DEFINED BENEFIT nicht mehr vorkommen für Berufseinsteiger.

2) "Mein Vater war..." analog zu meinem Beitrag "Mein Onkel war..." --> heutzutage keine Relevanz mehr für uns "junge" Arbeitende.

3) Hmmm, dann sollte man doch mal überlegen, was einem da überhaupt "garantiert" wird. Kaufkraft schwankt, Einzahlung schwankt, Auszahlung schwankt. Aber ihr seid felsenfest der Meinung, die bAV haut euch später aus der Versorgungslücke?!

4) Mischmasch aus 1) bis 3). Ich schätze, Du wirst dich in 20 Jahren umschauen. Wie ich schon schrieb: Beamtenprivilegien in der Altersversorgung sind grundgesetzlich verbrieft. Bevor da nennenswert (ich weiß, das Wort beschert einigen hier Schwierigkeiten) drangegangen wird, hat es in der GRV richtig gerappelt. Heute morgen im Moma wurde doch schon draufhingewiesen, dass der Bundeshaushalt zu 25% in die GRV fließt (100Mrd € pro Jahr). Ich denke, da ist die Baustelle - da fallen die paar zig Mrd für die Beamtenversorggung nicht ins politische Gewicht).

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Ich möchte mich auf mal zu einigen Punkten hier äußern:

1) An den A15 Beamten
Wie kommst du darauf, dass AG finanzierte BAV kaum vorkommen? Es gibt vermutlich in Detuschland mehr Mitarbeiter mit AG finanzierter BAV als A15 Beamte. Folglich bist du und eine hohe Pension eher die Minderheit? Vor allem heißt der Beitrag auch "BAV Vergleich Top Unternehmen" und da sollte man ja auch die guten BAVs in Betracht ziehen.

2) 4.100 EUR Rente
Das erscheint mich auch sehr hoch, v.a. im Bezug auf das junge Alter. Allerdings kenne ich beispielsweise noch von meinem Vater, dass früher die Zusagen in tatsächlicher Rentenhöhe + Inflationsausgleich gemacht worden sind. Ergo hatte er jeder Jahr einen höheren Rentenanspruch erworben und nicht nur Summe "x" eingezahlt bekommen. Mein Vater war beispielsweise sein ganzes Leben im Automotive Konzern und hat deutlich mehr als die 4.100 EUR Rente, aber das sind wohl die eben genannten Altverträge bzw. Konditionen. Meine jetzige BAV wird als %-Satz des Jahresvergütung vom AG bezahlt.

3) Kaufkraft im Alter / bei Bezug der BAV
Das Argument erscheint mir unsinnig, da es auf der Annahme basiert, dass mein Einzahlbetrag konstant ist. Allerdings sind fast alle AG finanzierten BAV anders strukturiert. Mein AG beispielsweise zahlt einen gewissen Prozentsatz (z.B. 10%) meiner Gesamtvergütung in meine BAV. Da meine Gesamtvergütung natürlich steigt (u.a. auch wegen des Inflationsausgleiches), steigt auch die BAV Leistung durch den Arbeitgeber. Damit bleibt die Kaufkraft zumindest einmal erhalten und sinkt nicht, wie hier fälschlicherweise behauptet wird.

4) Beamtenpension vs. Top BAV
Ich möchte hier nicht gegen die Beamtenpension argumentieren, aber man muss beim Vergleich schon fair bleiben. Wie oben beschrieben, war mein Vater sein Leben lang in einem Automobilkonzern und meine Mutter war Lehrerin (zuletzt Oberstudienrätin). Mein Vater hat über die komplette Laufbahn hinweg immer mehr verdient als meine Mutter und bekommt auch jetzt in der Rente / Pension höhere Zahlungen. Der Job als Beamter ist zwar eine gute Absicherung, aber die wirklichen tollen Gehälter erzielt man damit nicht. Das sollte auch unserem "A15 Beamten" bewusst sein, der hier gerne mit seiner mega Pension argumentiert. Und von einem 60 bzw. 67% Versorgungsniveau in 20 Jahren auszugehen, ist leider auch nur Wunschdenken und nicht mehr finanzierbar. Das wirst du auch noch früher oder später merken (müssen).

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Dann solltest du beten, dass die Firma in den nächsten 22 Jahren nicht insolvent geht. Dann bist Du zwar bevorrechtigt, aber trotzdem einer der Gläubiger.

Absolut verrückt, was Firmen da früher gemacht haben. Kein Wunder, dass denen dann die Bilanzen um die Ohren fliegen (bei Deiner bAV: HGB-Rückstellung 300k, Marktwert eher 700k)

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

know-it-all schrieb am 18.10.2021:

Das ist eine Direktzusage die ich mit privaten Einzahlungen (ca. 70.000 Brutto) über die Jahre angereichert habe.

Also wie dir ein Anbieter aus privaten Einzahlungen von ca. 70.000 € Brutto eine Monatsrente von 4.100 € garantieren kann, würde mich ehrlich schon interessieren.
Selbst wenn dieses Kapital insgesamt 40 Jahre angelegt wird (also bspw. Einzahlung mit 22, Rentenbeginn mit 62) und mit (für bAV recht ambitionierten) 4% verzinst wird, hast du mit 62 ein Kapital von ~336.000 € gebildet
Wenn du dann, beginnend mit 62 jeden Monat 4.100 € entnimmst, ist das Kapital in etwa 82 Monaten (=weniger als 7 Jahre ) aufgebraucht; sofern die Verzinsung weiter läuft ggf. etwas länger. Das erscheint aus Sicht des bAV-Anbieters nicht bezahlbar...

  • AG hat auch eingezahlt die letzten 15 Jahre.
  • 5.5 Garantieverzinsung p.a.
  • Keine Versicherung o.ä. die die BaV macht sondern die Firma direkt.

Glaub es oder glaub es nicht. Momentan sind 4.100 ab 62 fix. Wenn jetzt Hyperinflation kommt habe ich Pech gehabt.

Die neuen AG Einzahlungen (10k p.a.) gehen in ein ETF Depot da BaV Umgestellt. Das kommt on top zu den 4.100 auch ab 62.

antworten
know-it-all

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Vollkommen korrekt.

Das wahrscheinlich "beste" als nicht-Beamter ist das Ausnutzen aller Wege.

  • gesetzl Rente nehmen wie sie halt kommt, eben darauf achten, keine "leerjahre" zu haben...

  • Kleine Direktversicherung abschließen (da reicht auf 44 Jahre Laufzeit n 60 Euro Vertrag und sich damit für ne evtl BAV im Betrieb qualifizieren (macht am meisten Sinn; solange man evtl Werksstudent/Duali oder Azubi ist, da die Qualifikationssumme meist % zum Gehalt gilt).

  • Privat ETF/Aktien sparen (wie auch immer) und schnellstmöglich zumindest die 801 Freibetrags-Ausschüttung realisieren, danach kann man dann gaaaaaanz langsam nachdenken, ob man sich ne kleine ETW zulegt (Klumpenrisiko betrachten).

Das sollte für die absolute Mehrheit der NICHT Beamten wohl der sinnvollste Weg sein, auch bzgl "Steueroptimierung" für Anfänger.

Um auch mal eine Lanze für die Beamten zu brechen (auch wenn es schwer fällt, wenn die alle so sind wie "unser" A15er hier im Thread):

Auch Beamte haben ja die Möglichkeit ETFs etc. "auf eigene Kappe" zu besparen. Insofern kann man im direkten Vergleich Beamter vs. Angestellter wohl zumindest sagen, dass die bAV ihren Beitrag leistet um die Differenz zwischen GRV (Tendenz: weniger werdend - bezogen auf das Verhältnis zu den vorher bezogenen Löhnen) und Pension (eher hoch) zu reduzieren. Ganz schließen kann man diese Lücke dadurch mutmaßlich in vielen Fällen nicht. Aber das ist ja trotzdem kein zwingender Grund, auf diesen Baustein komplett zu verzichten, wenn die gegebenen Rahmenbedingungen und Konditionen passen.

Wenn man es richtig angeht (d.h. möglichst früher Beginn, lange Sparphase, konsequentes, regelmäßiges Anlegen, mit Beträgen "Klotzen nicht Kleckern") dürfte für den akademischen Angestellten der dritte Baustein ("dickes Wertpapier-Depot zum Rentenbeginn") ohnehin und in vielen Fällen der Materiellste werden.
Eine Million klingt zwar bspw. erstmal viel, aber über 30...40 Jahre hinweg kann man das oder noch mehr in Aktien verhältnismäßig "leicht" zusammensparen. Wenn man dann 4% jährlich entnimmt, kann man sich bis zum Tod (ohne wesentlichen Substanzverlust) monatlich mehr als 3.000 € auszahlen. Wenn man das Kapital allmählich aufbrauchen möchte, dann geht auch noch mehr Auszahlung.

Insofern würde mich ja schon mal interessieren, wieviel Mittel ein durchschnittlicher A15-Beamter hierfür effektiv aufwenden kann.

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know-it-all

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

  • AG hat auch eingezahlt die letzten 15 Jahre.
  • 5.5 Garantieverzinsung p.a.
  • Keine Versicherung o.ä. die die BaV macht sondern die Firma direkt.

Glaub es oder glaub es nicht. Momentan sind 4.100 ab 62 fix. Wenn jetzt Hyperinflation kommt habe ich Pech gehabt.

Als längjähriger Schreiber muss man doch feststellen, dass hier oft und gerne hemmungslos übertrieben und geflunkert wird. Insofern fällt es manchmal tatsächlich schwer, zu glauben ;-)
Aber wenn das bei dir so stimmt, dann herzlichen Glückwunsch für die generöse Regelung! Ich wünsche Dir noch zusätzlich, dass die Firma nicht insolvent geht, wenn die der einzige Garant für diese Zahlung ist.
Denn 5,5% Garantiezinsen klingen ja tatsächlich wie ein "Relikt aus längst vergangenen Tagen"...

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

know-it-all schrieb am 18.10.2021:

  • AG hat auch eingezahlt die letzten 15 Jahre.
  • 5.5 Garantieverzinsung p.a.
  • Keine Versicherung o.ä. die die BaV macht sondern die Firma direkt.

Glaub es oder glaub es nicht. Momentan sind 4.100 ab 62 fix. Wenn jetzt Hyperinflation kommt habe ich Pech gehabt.

Als längjähriger Schreiber muss man doch feststellen, dass hier oft und gerne hemmungslos übertrieben und geflunkert wird. Insofern fällt es manchmal tatsächlich schwer, zu glauben ;-)
Aber wenn das bei dir so stimmt, dann herzlichen Glückwunsch für die generöse Regelung! Ich wünsche Dir noch zusätzlich, dass die Firma nicht insolvent geht, wenn die der einzige Garant für diese Zahlung ist.
Denn 5,5% Garantiezinsen klingen ja tatsächlich wie ein "Relikt aus längst vergangenen Tagen"...

Pensionssicherungsverein gedeckt.

Siehe andere Betriebsrenten von verflossenen Firmen (AEG etc) die werden auch noch gezahlt.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Wäre schön wenn hier noch ein paar Großunternehmen genannt werden.

Deutsche Bahn, 3,3% vom Brutto rein durch den Arbeitgeber finanziert in den DEVK Pensionsfonds. Wird selbst noch dort eingezahlt, legt der AG nochmal drauf.

Nicht das tollste Produkt dieser Fonds, aber da rein AG finanziert bin ich sehr zufrieden. Gerade weil ich vor Einstieg nicht wusste, dass ich diese Leistung erhalte. Dachte rein durch Unternehmen finanzierte Renten sind Vergangenheit :)

Gibt es bei IGM eine einheitliche Regelung im Tarif?

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

BCG: 5-10% vom Brutto in einen Pensionsfonds durch den AG.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Naja, dann sind wir bei einer AG-Einzahlung von 5k/Jahr, wenn es hoch kommt.

Ist mehr als nichts, ja, aber ist es nennenswert? Wird es Deine spätere Vorsorgelücke schließen? Wie legt der DEVK PF das Ganze an? Bitte auch an nachgelagerte Besteuerung und Sozialabgaben denken.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Wäre schön wenn hier noch ein paar Großunternehmen genannt werden.

Deutsche Bahn, 3,3% vom Brutto rein durch den Arbeitgeber finanziert in den DEVK Pensionsfonds. Wird selbst noch dort eingezahlt, legt der AG nochmal drauf.

Nicht das tollste Produkt dieser Fonds, aber da rein AG finanziert bin ich sehr zufrieden. Gerade weil ich vor Einstieg nicht wusste, dass ich diese Leistung erhalte. Dachte rein durch Unternehmen finanzierte Renten sind Vergangenheit :)

Gibt es bei IGM eine einheitliche Regelung im Tarif?

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

VMW - 5% vom Brutto

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Nicht der Vorposter, aber ich würde es jetzt nicht als "nicht nennenswert" bezeichnen.

Gehen wir von 5k EUR pro Jahr mit entsprechender Lohnanpassung (z.B. alle zwei Jahre aus), dann bekommst du über das Berufsleben (z.B. 40 Jahre) auch 300k EUR zum Beginn der Rente. Schließt das die Lücke zu 100%? Vermutlich nicht? Ist es eine zusätzliche Entlastung ohne Eigenleistung? Aus meiner Sicht zu 100% und daher auch nicht zu verachten

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Naja, dann sind wir bei einer AG-Einzahlung von 5k/Jahr, wenn es hoch kommt.

Ist mehr als nichts, ja, aber ist es nennenswert? Wird es Deine spätere Vorsorgelücke schließen? Wie legt der DEVK PF das Ganze an? Bitte auch an nachgelagerte Besteuerung und Sozialabgaben denken.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Wäre schön wenn hier noch ein paar Großunternehmen genannt werden.

Deutsche Bahn, 3,3% vom Brutto rein durch den Arbeitgeber finanziert in den DEVK Pensionsfonds. Wird selbst noch dort eingezahlt, legt der AG nochmal drauf.

Nicht das tollste Produkt dieser Fonds, aber da rein AG finanziert bin ich sehr zufrieden. Gerade weil ich vor Einstieg nicht wusste, dass ich diese Leistung erhalte. Dachte rein durch Unternehmen finanzierte Renten sind Vergangenheit :)

Gibt es bei IGM eine einheitliche Regelung im Tarif?

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Zustimmung. Nur setzt es ein Gehalt von 100k/Jahr voraus. Würde jemand, der sein Leben lang 100k verdient hat, jetzt 10k mehr Jahresrente feiern, als wäre es der Goldschatz am Ende des Regenbogens?

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Nicht der Vorposter, aber ich würde es jetzt nicht als "nicht nennenswert" bezeichnen.

Gehen wir von 5k EUR pro Jahr mit entsprechender Lohnanpassung (z.B. alle zwei Jahre aus), dann bekommst du über das Berufsleben (z.B. 40 Jahre) auch 300k EUR zum Beginn der Rente. Schließt das die Lücke zu 100%? Vermutlich nicht? Ist es eine zusätzliche Entlastung ohne Eigenleistung? Aus meiner Sicht zu 100% und daher auch nicht zu verachten

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Naja, dann sind wir bei einer AG-Einzahlung von 5k/Jahr, wenn es hoch kommt.

Ist mehr als nichts, ja, aber ist es nennenswert? Wird es Deine spätere Vorsorgelücke schließen? Wie legt der DEVK PF das Ganze an? Bitte auch an nachgelagerte Besteuerung und Sozialabgaben denken.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Wäre schön wenn hier noch ein paar Großunternehmen genannt werden.

Deutsche Bahn, 3,3% vom Brutto rein durch den Arbeitgeber finanziert in den DEVK Pensionsfonds. Wird selbst noch dort eingezahlt, legt der AG nochmal drauf.

Nicht das tollste Produkt dieser Fonds, aber da rein AG finanziert bin ich sehr zufrieden. Gerade weil ich vor Einstieg nicht wusste, dass ich diese Leistung erhalte. Dachte rein durch Unternehmen finanzierte Renten sind Vergangenheit :)

Gibt es bei IGM eine einheitliche Regelung im Tarif?

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Ich bin bei einem anderen Konzern, aber verdiene ca. 120k und der Arbeitgeber zahlt ca. 9k pro Jahr für mich in die Rente ein.

Für mich ist das ein großer Mehrwert, da es eine weitere Säule in der Altersversorgung darstellt. Das schließt zwar nicht meine gesamte theoretische Versorgungslücke, aber definitiv einen nicht unerheblichen Teil davon. Außerdem passiert das ohne jedes "zutun" von meiner Seite und das ist für mich persönlich sehr hilfreich. Ich würde vermutlich keine 800 EUR pro Monat aus dem Gehalt zurücklegen. So macht es aber mein Arbeitgeber für mich und ich profitiere davon in der Rente.

Für mich persönlich eine top Leistung des Arbeitgebers, aber da darf man auch anderer Meinung sein.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Zustimmung. Nur setzt es ein Gehalt von 100k/Jahr voraus. Würde jemand, der sein Leben lang 100k verdient hat, jetzt 10k mehr Jahresrente feiern, als wäre es der Goldschatz am Ende des Regenbogens?

Nicht der Vorposter, aber ich würde es jetzt nicht als "nicht nennenswert" bezeichnen.

Gehen wir von 5k EUR pro Jahr mit entsprechender Lohnanpassung (z.B. alle zwei Jahre aus), dann bekommst du über das Berufsleben (z.B. 40 Jahre) auch 300k EUR zum Beginn der Rente. Schließt das die Lücke zu 100%? Vermutlich nicht? Ist es eine zusätzliche Entlastung ohne Eigenleistung? Aus meiner Sicht zu 100% und daher auch nicht zu verachten

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Naja, dann sind wir bei einer AG-Einzahlung von 5k/Jahr, wenn es hoch kommt.

Ist mehr als nichts, ja, aber ist es nennenswert? Wird es Deine spätere Vorsorgelücke schließen? Wie legt der DEVK PF das Ganze an? Bitte auch an nachgelagerte Besteuerung und Sozialabgaben denken.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Wäre schön wenn hier noch ein paar Großunternehmen genannt werden.

Deutsche Bahn, 3,3% vom Brutto rein durch den Arbeitgeber finanziert in den DEVK Pensionsfonds. Wird selbst noch dort eingezahlt, legt der AG nochmal drauf.

Nicht das tollste Produkt dieser Fonds, aber da rein AG finanziert bin ich sehr zufrieden. Gerade weil ich vor Einstieg nicht wusste, dass ich diese Leistung erhalte. Dachte rein durch Unternehmen finanzierte Renten sind Vergangenheit :)

Gibt es bei IGM eine einheitliche Regelung im Tarif?

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Deutsche Bahn hier, würde das Beispiel anders aufziehen.

5k in den Fonds gibt es bei der Bahn nicht. Bei dem Jahresgehalt ist man AT/ Führungskraft und bekommt nochmals andere Bezüge.

Ich bin in meinen 20ern und erhalte bisschen mehr als 2k in den Fonds. Vom vorherigen AG habe ich eine BAV mit Bruttoentgeltumwandlung bei der Allianz gehabt. Die führe ich jetzt nur noch mit symbolischen Betrag weiter. Das gesparte Geld stecke ich ins Depot. Meine Einzahlung in eine BAV hat im Vergleich zum vorherigen Job der AG übernommen. Für mich eine gute Sache. Ganz unabhängig davon wie sich meine weitere Karriere entwickelt.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 30.07.2021:

Super BAVs die hier gepostet werden. Da wird vermutlich mehr als vierstellig an Auszahlung rauskommen am Ende und damit stößt man ins Reich der Beamtenpensionen.

Schade, dass es keine "Indication" gibt welche AG oder Branche sich dahinter versteckt, damit man sich da auch mal bewerben kann ;-)

Bei mir wurde auch die BaV von einer Leistungszusage (nach dieser hätte ich ca. 4.000 pro Monat BaV Rente ab 62 bekommen) auf eine Beitragszusage (mit ungewisser Rentenzahlung) umgestellt. Galt nicht nur für Neueintritten sondern auch Retrospektiv für Eintritte vor vielen, vielen Jahre.

Aktuelle Regeln sind ca. 4% vom Brutto, voll AG finanziert. BaV wird von der Firma selbst verwaltet (keine Generali, Allianz, etc. die Kosten verursacht). Garantiezins von 1%. Großer IGM OEM.

Bei Siemens ist es z.B. krass, die zahlen 8,5% AG finanzierte BaV ab FK Level (da gibts noch keinen Dienstwagen - also noch gar nicht mal "so hoch").

Das kommt mir äusserst bekannt vor. Baut der OEM zufällig fliegendes Gerät? Wobei die Umstellung nicht rückwirkend vorgenommen wurde aber in sehr ähnlicher Form stattgefunden hat.

  1. Gibt es bei Siemens ab FK deutlich mehr als 8,5%, es ist ein deutlich zweistelliger % Satz.

  2. Bekommst bei Siemens nur als Service Techniker einen Dienstwagen. Oder als richtig richtig hohes Tier. Bin an einem Standort mit vierstelliger Mitarbeiter Zahl und selbst Abteilungsleiter PL5/4 haben keinen, erst die Werksleitung.
    Das ist so ziemlich der einzige Nachteil an Siemens, die Dienstwagen Regelung ist unterirdisch.

Aber dafür u.a. die BAV top.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Nein, Führungskräfte sind 8.5%.

Erst ab OFK ist die BAV zweistellig.

Alle Infos sind dazu sogar im Intranet einsehbar

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2021:

Super BAVs die hier gepostet werden. Da wird vermutlich mehr als vierstellig an Auszahlung rauskommen am Ende und damit stößt man ins Reich der Beamtenpensionen.

Schade, dass es keine "Indication" gibt welche AG oder Branche sich dahinter versteckt, damit man sich da auch mal bewerben kann ;-)

Bei mir wurde auch die BaV von einer Leistungszusage (nach dieser hätte ich ca. 4.000 pro Monat BaV Rente ab 62 bekommen) auf eine Beitragszusage (mit ungewisser Rentenzahlung) umgestellt. Galt nicht nur für Neueintritten sondern auch Retrospektiv für Eintritte vor vielen, vielen Jahre.

Aktuelle Regeln sind ca. 4% vom Brutto, voll AG finanziert. BaV wird von der Firma selbst verwaltet (keine Generali, Allianz, etc. die Kosten verursacht). Garantiezins von 1%. Großer IGM OEM.

Bei Siemens ist es z.B. krass, die zahlen 8,5% AG finanzierte BaV ab FK Level (da gibts noch keinen Dienstwagen - also noch gar nicht mal "so hoch").

Das kommt mir äusserst bekannt vor. Baut der OEM zufällig fliegendes Gerät? Wobei die Umstellung nicht rückwirkend vorgenommen wurde aber in sehr ähnlicher Form stattgefunden hat.

  1. Gibt es bei Siemens ab FK deutlich mehr als 8,5%, es ist ein deutlich zweistelliger % Satz.

  2. Bekommst bei Siemens nur als Service Techniker einen Dienstwagen. Oder als richtig richtig hohes Tier. Bin an einem Standort mit vierstelliger Mitarbeiter Zahl und selbst Abteilungsleiter PL5/4 haben keinen, erst die Werksleitung.
    Das ist so ziemlich der einzige Nachteil an Siemens, die Dienstwagen Regelung ist unterirdisch.

Aber dafür u.a. die BAV top.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Hi,

kann mir jemand mal helfen?

Basis:
+6 Urlaubstage kosten -2,6% Gehalt
Am Jahresende kann man übrige Urlaubstage in das Langzeitkonto einbringen. Dort wird der Geldwert je Urlaubstag um 5% erhöht.
Ebenso besteht die Möglichkeit über das Rentenplus-Modell die Urlaubstage in die BaV einzubringen, dafür dann +5€ je Stunde bekommen. Falls die 4% der Beitragsbemessungsgrenze ausgereizt ist (was recht schnell passieren kann, wenn man selbst noch Bruttogehalt umwandelt) wird der Betrag darüber hinaus ausgezahlt (inkl. +5€ Bonus).

Fragestellung:
Entsteht ein (finanzieller) Mehrwert, wenn alle Urlaubstage im Wahlmodell genommen werden (-5,2% Gehalt) und diese dann durch Langzeitkonto bzw. Rentenplus-Modell mit Bonus wieder zurückholen?
Wenn ja, welches der Beiden Modell lohnt sich in €-umgerechnet mehr?

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Ich finde immer süß wie hier ein (?) Poster immer wieder provokant fragt, ob sich jemand mit >100k Gehalt über 10k mehr Rente pro Jahr freut als ob er einen Goldschatz gefunden hätte. Ich persönlich habe folgendes Modell (Führungskraft, Pharma):

130k Fix Gehalt, 30k Bonus. Ich zahle 140€ pro Monat sowie 3k pro Jahr (10% vom Bonuspotential) in die BAV ein. Dafür zahlt mein AG 210€ im Monat sowie 3k pro Jahr (Company-Matching). Darüber hinaus gibt es rein AG-finanziert 15% BAV Zahlung für Gehaltsbestandteile oberhalb der BBG. Bedeutet in dem Fall alles oberhalb von 84.600€, also 45.400€ in meinem Fall. 15% davon = 6.810.

Damit ergibt sich folgender Betrag pro Jahr in die BAV: 17.010€, wovon lediglich 4.680€ Eigenleistung sind. Das ganze wird zwar nur mit 1,25% Garantieverzinst, aber immerhin. Ich bin jetzt 35, plane mal mit mindestens noch 25 Jahren, bedeutet also bei angenommenem gleichbleibendem Gehalt 25x17k = 425.000 (ohne Verzinsung), wovon ich selber nur 117k eingezahlt haben werde.

Finde das ehrlich gesagt einen sehr guten Deal. Und natürlich werde ich mich nicht darauf freuen wie auf einen Goldschatz, aber ich bin sehr froh mit diesem zusätzlichen Geld rechnen zu können. Natürlich würde es mir auch komplett ohne BAV gut gehen bei meinem Gehalt, aber warum die BAV hier so madig gemacht wird, keine Ahnung. Ist einfach ein sehr guter zusätzlicher Baustein in meinen Augen.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Wenn der Post schon anfängt mit "ich finde süß" und dann noch das doppelte der BBG verdient, dann weiß ich: ich bin hier richtig :-)

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Wenn der Post schon anfängt mit "ich finde süß" und dann noch das doppelte der BBG verdient, dann weiß ich: ich bin hier richtig :-)

Wieso? Der Poster sagt doch nur dass er es komisch findet, dass einer hier die BAV immer madig macht, obwohl man vom AG was geschenkt bekommt. Und wenn man im Alter nur 200€ netto mehr rauskriegt, ist das doch immer noch besser als nichts? Vor allem wenn es ohne eigenes zutun passiert.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Niemand macht hier die bAV "madig" (ich bin die Person, die Du meinst).

Nur ist da nichts geschenkt (Du machst eine Entgeltumwandlung, und das Unternehmen zahlt in den meisten Fällen die gesparten SV-Beiträge hinzu).

Dass hier Leute ankommen, sie erhielten "pro Jahr mehrere 10.000€ zusätzlich vom Unternehmen", ist wenig glaubhaft.

Und zusätzlich ist es wenig glaubhaft, dass man sich im Alter angeblich über 200€ / Monat freut, hier im Wiwi-Treff aber jedes Gehalt unterhalb von 100k/Jahr als prekär abtut.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Wenn der Post schon anfängt mit "ich finde süß" und dann noch das doppelte der BBG verdient, dann weiß ich: ich bin hier richtig :-)

Wieso? Der Poster sagt doch nur dass er es komisch findet, dass einer hier die BAV immer madig macht, obwohl man vom AG was geschenkt bekommt. Und wenn man im Alter nur 200€ netto mehr rauskriegt, ist das doch immer noch besser als nichts? Vor allem wenn es ohne eigenes zutun passiert.

antworten
WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

Nicht der Vorposter, aber ich habe deinen Beitrag auch gelesen und ich finde es klingt schon nach „madig“ machen. Aber das liegt aus meiner Sicht daran, dass du offenbar keinen Überblick hast, welche BAV Modelle es gibt. Und diese gilt es individuell zu betrachten und nicht pauschalisiert, so wie du es tust.

1) Klassische Entgeltumwandlung ohne nennenswerten Zuschuss durch den Arbeitgeber
2) Matching der Einzahlungen oder hoher Zuschuss durch den Arbeitgeber
3) Rein durch den Arbeitgeber finanzierte BAV („Betriebsrente)

Vor allem bei 2) und 3) kann man schon von geschenkten Geld sprechen.

Nur als Beispiel für dich, da deine 200 EUR ein komplett falscher Wert sind. Ich bekomme von meinem Arbeitgeber (IGM Automotive) ca. 9.000 EUR ohne eine Zuzahlung einbezahlt. Realistisch werde ich noch mindestens 30 Jahre arbeiten. Dadurch ergibt sich ohne jede Verzinsung und Gehaltsanpassung (die Einzahlung erfolgt prozentual zum Gehalt) ein Kapital von 270k.

Bei angenommener Auszahlung über 20 Jahre, würde das bereits ohne die Anpassungen zu ca. 1,100€ pro Monat führen. Wohlgemerkt ohne jegliche Einzahlung durch den Arbeitnehmer.

Also bitte rede hier BAV nicht klein, wenn du nicht differenzieren kannst zwischen verschiedenen Varianten der BAV.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

Niemand macht hier die bAV "madig" (ich bin die Person, die Du meinst).

Nur ist da nichts geschenkt (Du machst eine Entgeltumwandlung, und das Unternehmen zahlt in den meisten Fällen die gesparten SV-Beiträge hinzu).

Dass hier Leute ankommen, sie erhielten "pro Jahr mehrere 10.000€ zusätzlich vom Unternehmen", ist wenig glaubhaft.

Und zusätzlich ist es wenig glaubhaft, dass man sich im Alter angeblich über 200€ / Monat freut, hier im Wiwi-Treff aber jedes Gehalt unterhalb von 100k/Jahr als prekär abtut.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Wenn der Post schon anfängt mit "ich finde süß" und dann noch das doppelte der BBG verdient, dann weiß ich: ich bin hier richtig :-)

Wieso? Der Poster sagt doch nur dass er es komisch findet, dass einer hier die BAV immer madig macht, obwohl man vom AG was geschenkt bekommt. Und wenn man im Alter nur 200€ netto mehr rauskriegt, ist das doch immer noch besser als nichts? Vor allem wenn es ohne eigenes zutun passiert.

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WiWi Gast

BAV Vergleich Top Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

Niemand macht hier die bAV "madig" (ich bin die Person, die Du meinst).

Nur ist da nichts geschenkt (Du machst eine Entgeltumwandlung, und das Unternehmen zahlt in den meisten Fällen die gesparten SV-Beiträge hinzu).

Dass hier Leute ankommen, sie erhielten "pro Jahr mehrere 10.000€ zusätzlich vom Unternehmen", ist wenig glaubhaft.

Und zusätzlich ist es wenig glaubhaft, dass man sich im Alter angeblich über 200€ / Monat freut, hier im Wiwi-Treff aber jedes Gehalt unterhalb von 100k/Jahr als prekär abtut.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Wenn der Post schon anfängt mit "ich finde süß" und dann noch das doppelte der BBG verdient, dann weiß ich: ich bin hier richtig :-)

Wieso? Der Poster sagt doch nur dass er es komisch findet, dass einer hier die BAV immer madig macht, obwohl man vom AG was geschenkt bekommt. Und wenn man im Alter nur 200€ netto mehr rauskriegt, ist das doch immer noch besser als nichts? Vor allem wenn es ohne eigenes zutun passiert.

Ich persönlich als Tarifler "zahle" per Entgeltumwandlung, richtig. Aber in meinem Konzern gibt es wie von mehreren VP für Führungskräfte rein AG-finanzierte BAV Beiträge. Die sind faktisch geschenkt. Und jetzt sag nicht die sind vom Brutto Gehalt abgezogen oder was auch immer. Dann verdrehst du dir die Wahrheit halt einfach wie du sie grad brauchst.

Zu der 100k Sache, keine Ahnung, ich tue hier nichts als "prekär" ab. Und zu 200€ Netto mehr oder weniger im Alter: Wenn eine Führungskraft, die sicherlich hoch 6-stellige Depots am Ende ihrer Laufbahn haben dann eben noch 200€ mehr kriegt freut die sich vll nicht wie über einen Lottogewinn, aber man kann dieses zusätzliche Geld doch auch zB Spenden oder den Enkeln ins Depot einzahlen oder was auch immer. Ich hätte jedenfalls nichts gegen 200€ mehr und würde sicher eine Verwendung finden.

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