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Beamter Ausstieg mit 50

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Guten Abend,

ich bin Bundesbeamter, in nicht all zu vielen Jahren 50 und würde doch gerne schon in den Ruhestand gehen.
Als Beamter natürlich etwas "tricky", bzw. Augen auf bei der Berufswahl, aber das ist nun eben so. Kennt sich da jemand aus?

Ich werde mit 50 A15/7 besoldet sein und 20 relevante Dienstjahre hinter mir haben.
Das wären (Stand jetzt) an Altersgeld nach Abschlag:
6.844€ * 1,79375% * 20 Jahre * 85% = 2086.99€ Rentenanspruch.

Zusätzlich habe ich ca. 500€ aus früherer Beschäftigung und Versicherungen als Rentenanspruch.

Aus Wertpapiervermögen könnte ich mir von 50 bis 67 monatlich 2,5k auszahlen (ca. 0,5 Mio angespart).

Kennt ihr noch weitere Fallstricke, die ich beachten sollte? Dass die Beihilfe wegfällt ist mir bewusst.

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Naja, Deine Rechnung ist korrekt. ABER:

Du brauchst einen "Grund", um schon mit 50 in Ruhestand gehen zu können. Es ist nämlich nicht so, dass Du dem Staat einfach sagen kannst "Hey, ich bin jetzt reif für den Ruhestand und gehe!". Das geht (unter Abschlägen, wie von Dir berechnet), ab frühestens 60 oder 63.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Respekt für diese Leistung. Wenn du alles verkonsumieren willst go for it.

Wenn du das hast, bitte einen passiven Cashflow aufbauen.

Mit 0,5 Mio. Plus 2000k pension hast du alles richtig gemacht.

An deiner Stellen würde ich wie folgt verfahren:

400.000 k in immobilien investieren zu 0,15 Prozent und am besten 1-2 Mehrfamilienhäuser und 2-3 Wohnungen in begehrten lagen.

100k würde ich laufen lassen.

Arbeitet erstmal weiter und geh sukzessiv in teilzeit.

Ggf. Könntest du noch eine Selbstständigkeit wegen der Langeweile anstreben.

Ansonsten bitte schön kalkulieren.

Zu deine Ausgangslage:

  • krankenversicherung
  • inflation
  • neue Schulden oder unvorhersehbaren
  • scheidung
  • Tod
  • krieg
    Etc.

Schau dir einfach mal den Kanal aktien mit kopf oder Immobilien mit kopf an.

Ansonsten sehr gute Ausgangslage und in dem Alter würde ich mir einen ruhige stelle ala Selbstverwirklichung suchen ansonsten wird dir sehr schnell langweilig

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Keine Chance, einmal Beamter, immer Beamter.

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FinJap!

Beamter Ausstieg mit 50

Hi, bist du dir wirklich sicher dass du mit 50 überhaupt schon ein Rentenanspruch hast?

Ich hab nach kurzem googeln folgendes gefunden:
Die Rente mit 50 ist nur theoretisch möglich – und dieses auch nur, wenn mit privatem Geld vorgesorgt wurde. Eine staatliche Rente wird für 50 Jahre alte Personen nicht aus­gezahlt. (Ausnahmen gibt es für Menschen mit Behinderung und für Berufs­soldaten.)

Der Hintergrund: Für jeden Monat, der zum eigentlichen Rentenbeginn fehlt, werden 0,3 Prozent vom eigentlichen Rentenanspruch abgezogen. Da der größtmögliche Abzug der staatlichen Rente bei 14,4 Prozent liegt, ergibt sich ein Renteneintritt, der maximal 4 Jahren vor der Regelaltersgrenze liegt (14,4 Prozent geteilt durch 0,3 Prozent sind gleich 48 Monate). Bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren kann man also frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Er schreibt doch nun dick und breit (auch im Threadtitel), dass er Bundesbeamter ist. Dementsprechend habe ich ihn auch schon darauf hingewiesen, dass ein einfaches "ich gehe in Rente, wann ich will" nicht möglich ist. (erste Antwort auf den TE)

Aber dass Du jetzt mit irgendwelchen Angestellten-Google-Funden kommst, hilft keinem weiter.

FinJap! schrieb am 25.12.2020:

Hi, bist du dir wirklich sicher dass du mit 50 überhaupt schon ein Rentenanspruch hast?

Ich hab nach kurzem googeln folgendes gefunden:
Die Rente mit 50 ist nur theoretisch möglich – und dieses auch nur, wenn mit privatem Geld vorgesorgt wurde. Eine staatliche Rente wird für 50 Jahre alte Personen nicht aus­gezahlt. (Ausnahmen gibt es für Menschen mit Behinderung und für Berufs­soldaten.)

Der Hintergrund: Für jeden Monat, der zum eigentlichen Rentenbeginn fehlt, werden 0,3 Prozent vom eigentlichen Rentenanspruch abgezogen. Da der größtmögliche Abzug der staatlichen Rente bei 14,4 Prozent liegt, ergibt sich ein Renteneintritt, der maximal 4 Jahren vor der Regelaltersgrenze liegt (14,4 Prozent geteilt durch 0,3 Prozent sind gleich 48 Monate). Bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren kann man also frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

WiWi Gast schrieb am 25.12.2020:

Naja, Deine Rechnung ist korrekt. ABER:

Du brauchst einen "Grund", um schon mit 50 in Ruhestand gehen zu können. Es ist nämlich nicht so, dass Du dem Staat einfach sagen kannst "Hey, ich bin jetzt reif für den Ruhestand und gehe!". Das geht (unter Abschlägen, wie von Dir berechnet), ab frühestens 60 oder 63.

Da war meine Formulierung wohl missverständlich.

Der beamtenrechtliche Ruhestand bliebe mir natürlich verwehrt, dann würde ich nämlich auch eine Pension erhalten.

Das Altersgeld, von dem ich sprach, ist für ehemalige Beamte, die auf eigenen Wunsch aus dem Dienst enthoben werden (problemlos möglich). Im Standardfall erhält man dann eine Nachzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung. Wenn man allerdings eine bestimmte Zahl Dienstjahre hat, erwirbt man einen Anspruch auf das sogenannte Altersgeld. Das ist mehr als die GRV aber weniger als die Pension.

FinJap! schrieb am 25.12.2020:

Hi, bist du dir wirklich sicher dass du mit 50 überhaupt schon ein Rentenanspruch hast?

Ich hab nach kurzem googeln folgendes gefunden:
Die Rente mit 50 ist nur theoretisch möglich – und dieses auch nur, wenn mit privatem Geld vorgesorgt wurde. Eine staatliche Rente wird für 50 Jahre alte Personen nicht aus­gezahlt. (Ausnahmen gibt es für Menschen mit Behinderung und für Berufs­soldaten.)

Der Hintergrund: Für jeden Monat, der zum eigentlichen Rentenbeginn fehlt, werden 0,3 Prozent vom eigentlichen Rentenanspruch abgezogen. Da der größtmögliche Abzug der staatlichen Rente bei 14,4 Prozent liegt, ergibt sich ein Renteneintritt, der maximal 4 Jahren vor der Regelaltersgrenze liegt (14,4 Prozent geteilt durch 0,3 Prozent sind gleich 48 Monate). Bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren kann man also frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.

Deswegen habe ich mit den Dienstjahren bis Alter 50 gerechnet und nicht bis 67 und habe extra erwähnt, dass ich die Lücke von 50 bis 67 aus Wertpapiervermögen stemmen wollen würde.

Sprich:
Mit 50 aus dem Dienst entlassen werden und Anspruch auf Altersgeld ab 67 erwerben.
Von 50 bis 67 vom angesparten Vermögen leben (ca. 2.500€).
ab 67 von Altersgeld und früheren Ansprüchen (zusammen ca. 2.500€) leben.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2020:

Keine Chance, einmal Beamter, immer Beamter.

Kompletter Unsinn. Entlassungen aus dem Dienst auf Wunsch des Beamten sind in der Realität überhaupt kein Problem und kommen ständig vor.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

FinJap! schrieb am 25.12.2020:

Hi, bist du dir wirklich sicher dass du mit 50 überhaupt schon ein Rentenanspruch hast?

Ich hab nach kurzem googeln folgendes gefunden:
Die Rente mit 50 ist nur theoretisch möglich – und dieses auch nur, wenn mit privatem Geld vorgesorgt wurde. Eine staatliche Rente wird für 50 Jahre alte Personen nicht aus­gezahlt. (Ausnahmen gibt es für Menschen mit Behinderung und für Berufs­soldaten.)

Der Hintergrund: Für jeden Monat, der zum eigentlichen Rentenbeginn fehlt, werden 0,3 Prozent vom eigentlichen Rentenanspruch abgezogen. Da der größtmögliche Abzug der staatlichen Rente bei 14,4 Prozent liegt, ergibt sich ein Renteneintritt, der maximal 4 Jahren vor der Regelaltersgrenze liegt (14,4 Prozent geteilt durch 0,3 Prozent sind gleich 48 Monate). Bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren kann man also frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.

Lol, kommt der bei Beamter mit Rente...
Beamte bekommen keine Rente!

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

WiWi Gast schrieb am 25.12.2020:

Keine Chance, einmal Beamter, immer Beamter.

Natürlich kommt man da raus. Man kann das Beamtenverhältnis beenden und wird dann in der GRV nachversichert.

Aus der PKV kommt er aber nicht mehr raus. Das bedeutet, das bisher angesparte Vermögen ist viel zu wenig. Rechne locker mal mit 1k PKV Monatsrate im Alter. Nach der 4%Regel sind alleine 300k für die PKV reserviert.

GKV ist für Early Retirement extrem vorteilhaft, da nur ein geringes nominales Einkommen da ist (vs. erfolgsneutrale Entnahmen) und im Alter der halbe Beitrag auch noch von der GRV gezahlt wird plus kein Beitrag dann auf Gewinne aus Kapital.

Faktisch ist mit der Voraussetzung PKV jetzt nur 200k als Depot zum Leben da. Das reicht nicht für FIRE. Weiter sparen!

600k plus evtl. PKV-Rücklage sind notwendig. Also 600k für GKVler und 900k für PKVler. Das erlaubt 2k Entnahme im Monat plus Krankenversicherung.

Die Pension ist noch nicht verdient. Die ist eben erst mit 67 verdient bzw. vorher nur unter besonderen Umständen außerhalb deines Einflusses. Auch Pension mit 63 muss Dienstherr bestätigen.

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Das kann wirklich nur ein Beamter schreiben, der keine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hat. Ansonsten hättest Du diese Fragen nämlich nicht. Deine als Angestellter erdiente gesetzliche Rente wird auf eine Beamtenpension angerechnet, wenn Du als Beamter in Pension gehst. Das hast Du ja aber wohl nicht vor. Evtl. gibt es da minimale Freibeträge. Wer als Beamter kündigt wird normalerweise in der GRV nachversichert. Also wirst Du irgendwann nur eine Angestelltenrente bekommen, aber nicht mit 50, sondern frühestens mit 63 und weiteren Abschlägen. Wenn man mit Anfang bis Mitte 50 ohne Abschläge eine gute Pension haben möchte, sollte man Berufssoldat gewesen sein. Da geht das.

WiWi Gast schrieb am 24.12.2020:

Guten Abend,

ich bin Bundesbeamter, in nicht all zu vielen Jahren 50 und würde doch gerne schon in den Ruhestand gehen.
Als Beamter natürlich etwas "tricky", bzw. Augen auf bei der Berufswahl, aber das ist nun eben so. Kennt sich da jemand aus?

Ich werde mit 50 A15/7 besoldet sein und 20 relevante Dienstjahre hinter mir haben.
Das wären (Stand jetzt) an Altersgeld nach Abschlag:
6.844€ * 1,79375% * 20 Jahre * 85% = 2086.99€ Rentenanspruch.

Zusätzlich habe ich ca. 500€ aus früherer Beschäftigung und Versicherungen als Rentenanspruch.

Aus Wertpapiervermögen könnte ich mir von 50 bis 67 monatlich 2,5k auszahlen (ca. 0,5 Mio angespart).

Kennt ihr noch weitere Fallstricke, die ich beachten sollte? Dass die Beihilfe wegfällt ist mir bewusst.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

WiWi Gast schrieb am 25.12.2020:

Keine Chance, einmal Beamter, immer Beamter.

Natürlich kommt man da raus. Man kann das Beamtenverhältnis beenden und wird dann in der GRV nachversichert.

Aus der PKV kommt er aber nicht mehr raus. Das bedeutet, das bisher angesparte Vermögen ist viel zu wenig. Rechne locker mal mit 1k PKV Monatsrate im Alter. Nach der 4%Regel sind alleine 300k für die PKV reserviert.

GKV ist für Early Retirement extrem vorteilhaft, da nur ein geringes nominales Einkommen da ist (vs. erfolgsneutrale Entnahmen) und im Alter der halbe Beitrag auch noch von der GRV gezahlt wird plus kein Beitrag dann auf Gewinne aus Kapital.

Faktisch ist mit der Voraussetzung PKV jetzt nur 200k als Depot zum Leben da. Das reicht nicht für FIRE. Weiter sparen!

600k plus evtl. PKV-Rücklage sind notwendig. Also 600k für GKVler und 900k für PKVler. Das erlaubt 2k Entnahme im Monat plus Krankenversicherung.

Die Pension ist noch nicht verdient. Die ist eben erst mit 67 verdient bzw. vorher nur unter besonderen Umständen außerhalb deines Einflusses. Auch Pension mit 63 muss Dienstherr bestätigen.

Bin nicht der TE, klingt aber interessant. Sorry wenn ich den Thread hier hijacke, aber ich bin 30 (100k gespart) und habe ein Angebot für eine A13 Stelle mit Verbeamtung. Hätte auch vor nur bis 50 zu arbeiten - würde es dann mehr Sinn machen in der GKV zu bleiben, statt in die PKV zu wechseln?

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

OK, das gibt dem Ganzen nochmal einen anderen Dreh, aber das Wichtigste wurde schon zusammengetragen:

Ausstieg Beamtentum -> Grundsätzlich Nachversicherung GRV.

Die Sache mit dem Altersgeld gibt es, aber ziemlich reglementiert (v.a. zählen Zeiten des Studiums, als Angestellter im öD und Wehrdienst NICHT dazu, sondern ausdrücklich NUR die Beamtenzeiten). Wenn Du nämlich 500€ aus früherer Beschäftigung Anspruch hast, dann hast Du ja mindestens schon 7 Jahre nach Deinem Studium gearbeitet. Ich schätze mal, Dein Altersgeld beträgt damit weniger als die von Dir errechneten 2086€.

Was Du gar nicht berücksichtigst, ist die Krankenversicherung (fehlt auch immer bei diesen ganzen Frugalisten-Rechnungen): Wenn du als Beamter ausscheidest, fällt die Beihilfe weg - natürlich auch ab späterem Renteneintritt. Also angenommen, Du zahlst jetzt (bei 50% Beihilfe) 300€ PKV, dann zahlst Du locker 800€/Monat ab 50, vielleicht sogar noch mehr. Das musst Du aber bei Deiner PKV erfragen.

Was ich ebenfalls immer gerne dazu sage: Warum willst Du überhaupt mit 50 aussteigen? Du bist dann keine 30 oder 40 mehr, und wenn Du keine Kinder / Familie hast, dann solltest du das bisschen Struktur, welches Dir die Arbeit gibt, nicht auch noch wegwerfen.

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Bist du Single oder hast du Familie? Lebst dur zur Miete? Wenn du als Single mit A15 und einem Alter von 50 nur 500k angespart hast dann bezweifle ich, dass du durch das Alter mit gut 2k brutto und zu leistender PKV kommst. Lieber nochmal 5 Jahre arbeiten oder 10 Jahre auf Teilzeit reduzieren.

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Es ist ja wohl mehr als eindeutig formuliert, wie es gemeint ist.

Da ich nicht in Pension gehe, habe ich die Anrechnung der GRV nicht erwähnt.
-> belanglose Information deinerseits.

Dass man grundsätzlich in der GRV nachversichert wird habe ich selbst geschrieben. Du weißt aber offenbar nicht mal vom Altersgeld, wenn du eine belanglose Information erwähnst und die richtige Abwandlung nicht.

Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass ich mit 50 irgendeine Art von Pension, gesetzl. Rente o.ä. erhalten würde. Was meinst du, warum ich das im gleichen Absatz mit privater und gesetzlicher Rente genannt habe? Und warum ich wohl extra geschrieben habe, dass ich ausgerechnet von 50 bis 67 eine Auszahlung von Wertpapiervermögen vorhabe?

Keine Ahnung ob du eine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hast. Aber dir wurden wohl generell keine grundlegenden Fähigkeiten zum sinnverstehenden Lesen beigebracht.

Gerne nur noch Beiträge von Personen, die auch minimal Ahnung von der Materie haben.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

Das kann wirklich nur ein Beamter schreiben, der keine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hat. Ansonsten hättest Du diese Fragen nämlich nicht. Deine als Angestellter erdiente gesetzliche Rente wird auf eine Beamtenpension angerechnet, wenn Du als Beamter in Pension gehst. Das hast Du ja aber wohl nicht vor. Evtl. gibt es da minimale Freibeträge. Wer als Beamter kündigt wird normalerweise in der GRV nachversichert. Also wirst Du irgendwann nur eine Angestelltenrente bekommen, aber nicht mit 50, sondern frühestens mit 63 und weiteren Abschlägen. Wenn man mit Anfang bis Mitte 50 ohne Abschläge eine gute Pension haben möchte, sollte man Berufssoldat gewesen sein. Da geht das.

WiWi Gast schrieb am 24.12.2020:

Guten Abend,

ich bin Bundesbeamter, in nicht all zu vielen Jahren 50 und würde doch gerne schon in den Ruhestand gehen.
Als Beamter natürlich etwas "tricky", bzw. Augen auf bei der Berufswahl, aber das ist nun eben so. Kennt sich da jemand aus?

Ich werde mit 50 A15/7 besoldet sein und 20 relevante Dienstjahre hinter mir haben.
Das wären (Stand jetzt) an Altersgeld nach Abschlag:
6.844€ * 1,79375% * 20 Jahre * 85% = 2086.99€ Rentenanspruch.

Zusätzlich habe ich ca. 500€ aus früherer Beschäftigung und Versicherungen als Rentenanspruch.

Aus Wertpapiervermögen könnte ich mir von 50 bis 67 monatlich 2,5k auszahlen (ca. 0,5 Mio angespart).

Kennt ihr noch weitere Fallstricke, die ich beachten sollte? Dass die Beihilfe wegfällt ist mir bewusst.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Wie bereits erwähnt wird dein Vorhaben an der PKV scheitern, du wirst wohl oder übel bis zum Mindesteintrittsalter in der Rente bzw Pension arbeiten müssen. Alternativ könntest du noch mehr Wertpapiervermögen anhäufen aber dann würde ich aus Vorsichtsgründen auch nicht vor 60 in Rente gehen.

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Wie bereits erwähnt wird dein Vorhaben an der PKV scheitern, du wirst wohl oder übel bis zum Mindesteintrittsalter in der Rente bzw Pension arbeiten müssen. Alternativ könntest du noch mehr Wertpapiervermögen anhäufen aber dann würde ich aus Vorsichtsgründen auch nicht vor 60 in Rente gehen.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

OK, das gibt dem Ganzen nochmal einen anderen Dreh, aber das Wichtigste wurde schon zusammengetragen:

Ausstieg Beamtentum -> Grundsätzlich Nachversicherung GRV.

Die Sache mit dem Altersgeld gibt es, aber ziemlich reglementiert (v.a. zählen Zeiten des Studiums, als Angestellter im öD und Wehrdienst NICHT dazu, sondern ausdrücklich NUR die Beamtenzeiten). Wenn Du nämlich 500€ aus früherer Beschäftigung Anspruch hast, dann hast Du ja mindestens schon 7 Jahre nach Deinem Studium gearbeitet. Ich schätze mal, Dein Altersgeld beträgt damit weniger als die von Dir errechneten 2086€.

Was Du gar nicht berücksichtigst, ist die Krankenversicherung (fehlt auch immer bei diesen ganzen Frugalisten-Rechnungen): Wenn du als Beamter ausscheidest, fällt die Beihilfe weg - natürlich auch ab späterem Renteneintritt. Also angenommen, Du zahlst jetzt (bei 50% Beihilfe) 300€ PKV, dann zahlst Du locker 800€/Monat ab 50, vielleicht sogar noch mehr. Das musst Du aber bei Deiner PKV erfragen.

Was ich ebenfalls immer gerne dazu sage: Warum willst Du überhaupt mit 50 aussteigen? Du bist dann keine 30 oder 40 mehr, und wenn Du keine Kinder / Familie hast, dann solltest du das bisschen Struktur, welches Dir die Arbeit gibt, nicht auch noch wegwerfen.

Die PKV bzw. Wegfall der Beihilfe habe ich nicht unberücksichtigt gelassen. Ich habe doch explizit geschrieben, dass die Beihilfe wegfällt. Und ansonsten habe ich nur die Einnahmenseite beschrieben.

Meine Frage impliziert durchaus was denn für ein Vermögen/Einkommen angemessen erscheint, um die PKV tragen zu können.

Für das Altersgeld habe ich ja nur mit 20 Jahren gerechnet. Bundesbeamter auf Probe wurde ich mit knapp 30. Ich habe auch neben und vor meinem Studium gearbeitet und in die GRV eingezahlt. Außerdem hab ich geschrieben, dass sich die 500€ aus GRV und privater RV zusammensetzen.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Warum willst du eigentlich direkt mit 50 komplett aufhören? Reduzier doch einfach sukzessive. Eine 40% Stelle sprich nur 2 Tage die Woche arbeiten wirst du ja wohl ertragen bis Renteneintritt oder zumindest mal bis 55-60. Da kannst du noch ein wenig sparen und wirst noch mehr Anspruch auf deine Rente haben. Ansonsten sehe ich nicht wie du deine Ausgaben + PKV stemmen willst. Und wie die Vorredner sagen solltest du immer ein Puffer einplanen für nicht geplante Ausgaben (Reparatur im Haus, Auto geht kaputt, Pflegefall Familie...)

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Naja nunmal halblang. Auch wenn A15 ein super Gehalt ist, heißt das noch lange nicht, dass man mit 50 mal eben so 500k angespart hat.

Der TE ist mit 30, vielleicht auch erst mit 35, nach A15 gekommen. Vorher Studium etc. und GRV-Tätigkeit, also deutlich niedrigeres Netto (sonst wäre er wohl nicht auf A15 gewechselt). Das sind also 15-20 Jahre, pro Jahr müsste man also 25k-33k sparen, um auf 500k zu kommen. Das sind 2-3k pro Monat. Das ist auch mit A15 keine Selbstverständlichkeit.

Als Single bleiben in A15 nach PKV 4k netto übrig. Damit KANN man 2k pro Monat sparen, aber zwingend ist es nicht. Um 3k pro Monat zu sparen, müsste er noch bei Mama oder in einer WG leben (selbst dann dürfte es schwierig werden).

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

Bist du Single oder hast du Familie? Lebst dur zur Miete? Wenn du als Single mit A15 und einem Alter von 50 nur 500k angespart hast dann bezweifle ich, dass du durch das Alter mit gut 2k brutto und zu leistender PKV kommst. Lieber nochmal 5 Jahre arbeiten oder 10 Jahre auf Teilzeit reduzieren.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Das "Altersgeld" wurde erst im Jahr 2013 eingeführt. Dürfte vielen also unbekannt sein. Vorher wurde generell in der GRV nachversichert.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

Es ist ja wohl mehr als eindeutig formuliert, wie es gemeint ist.

Da ich nicht in Pension gehe, habe ich die Anrechnung der GRV nicht erwähnt.
-> belanglose Information deinerseits.

Dass man grundsätzlich in der GRV nachversichert wird habe ich selbst geschrieben. Du weißt aber offenbar nicht mal vom Altersgeld, wenn du eine belanglose Information erwähnst und die richtige Abwandlung nicht.

Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass ich mit 50 irgendeine Art von Pension, gesetzl. Rente o.ä. erhalten würde. Was meinst du, warum ich das im gleichen Absatz mit privater und gesetzlicher Rente genannt habe? Und warum ich wohl extra geschrieben habe, dass ich ausgerechnet von 50 bis 67 eine Auszahlung von Wertpapiervermögen vorhabe?

Keine Ahnung ob du eine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hast. Aber dir wurden wohl generell keine grundlegenden Fähigkeiten zum sinnverstehenden Lesen beigebracht.

Gerne nur noch Beiträge von Personen, die auch minimal Ahnung von der Materie haben.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

Das kann wirklich nur ein Beamter schreiben, der keine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hat. Ansonsten hättest Du diese Fragen nämlich nicht. Deine als Angestellter erdiente gesetzliche Rente wird auf eine Beamtenpension angerechnet, wenn Du als Beamter in Pension gehst. Das hast Du ja aber wohl nicht vor. Evtl. gibt es da minimale Freibeträge. Wer als Beamter kündigt wird normalerweise in der GRV nachversichert. Also wirst Du irgendwann nur eine Angestelltenrente bekommen, aber nicht mit 50, sondern frühestens mit 63 und weiteren Abschlägen. Wenn man mit Anfang bis Mitte 50 ohne Abschläge eine gute Pension haben möchte, sollte man Berufssoldat gewesen sein. Da geht das.

WiWi Gast schrieb am 24.12.2020:

Guten Abend,

ich bin Bundesbeamter, in nicht all zu vielen Jahren 50 und würde doch gerne schon in den Ruhestand gehen.
Als Beamter natürlich etwas "tricky", bzw. Augen auf bei der Berufswahl, aber das ist nun eben so. Kennt sich da jemand aus?

Ich werde mit 50 A15/7 besoldet sein und 20 relevante Dienstjahre hinter mir haben.
Das wären (Stand jetzt) an Altersgeld nach Abschlag:
6.844€ * 1,79375% * 20 Jahre * 85% = 2086.99€ Rentenanspruch.

Zusätzlich habe ich ca. 500€ aus früherer Beschäftigung und Versicherungen als Rentenanspruch.

Aus Wertpapiervermögen könnte ich mir von 50 bis 67 monatlich 2,5k auszahlen (ca. 0,5 Mio angespart).

Kennt ihr noch weitere Fallstricke, die ich beachten sollte? Dass die Beihilfe wegfällt ist mir bewusst.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Leider sind einige “Ratschläge“ hier sehr unräzise bzw. falsch. ZB gibt es die Möglichkeiten über ein Arbeitsverhältnis in die GKV zurückzugehen.

Dein Plan hat erstmal Respekt verdient, einen großen Haken sehe ich nicht, es gibt einige Nachteile beim Altersgeld die man leicht ergoogeln kann. Dein Cash kannst du auch nur einmal ausgeben.
Warum nicht stark Teilzeit, dann regulär Frühpension? Gruss

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Wenn man vor 55 aus dem Beamtenverhältnis aussteigt und man unter der Beitragsbemessungsgrenze verdient, könnte man ggf. zurück in die GKV.

Wenn du von 50 bis 67 von deinem Aktiendepot leben willst, besteht die Gefahr, dass ein längerfristiger Crash dir das finanzielle Polster nimmt. Das wäre mir zu viel Risiko.

Ich würde die Beamtenstelle so weit runterfahren, wie es geht. Also 50 % oder ggf. niedriger. Dann noch schön im HomeOffice sitzen.

Da ist man doch quasi im Vorruhestand und verdient noch Geld. Wenn man dann doch noch Geld braucht, kann man die Stunden ggf. wieder hochfahren.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Da könnte man in beide Richtungen argumentieren. Erst sieben Jahre alt, das müsste man doch noch in Erinnerung haben. Schon sieben Jahre alt, das müsste doch mittlerweile jeder, der sich irgendwie mit Beamten/Pension auseinandersetzt, kennen.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

Das "Altersgeld" wurde erst im Jahr 2013 eingeführt. Dürfte vielen also unbekannt sein. Vorher wurde generell in der GRV nachversichert.

Es ist ja wohl mehr als eindeutig formuliert, wie es gemeint ist.

Da ich nicht in Pension gehe, habe ich die Anrechnung der GRV nicht erwähnt.
-> belanglose Information deinerseits.

Dass man grundsätzlich in der GRV nachversichert wird habe ich selbst geschrieben. Du weißt aber offenbar nicht mal vom Altersgeld, wenn du eine belanglose Information erwähnst und die richtige Abwandlung nicht.

Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass ich mit 50 irgendeine Art von Pension, gesetzl. Rente o.ä. erhalten würde. Was meinst du, warum ich das im gleichen Absatz mit privater und gesetzlicher Rente genannt habe? Und warum ich wohl extra geschrieben habe, dass ich ausgerechnet von 50 bis 67 eine Auszahlung von Wertpapiervermögen vorhabe?

Keine Ahnung ob du eine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hast. Aber dir wurden wohl generell keine grundlegenden Fähigkeiten zum sinnverstehenden Lesen beigebracht.

Gerne nur noch Beiträge von Personen, die auch minimal Ahnung von der Materie haben.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

Das kann wirklich nur ein Beamter schreiben, der keine ordentliche Beamtenausbildung durchgemacht hat. Ansonsten hättest Du diese Fragen nämlich nicht. Deine als Angestellter erdiente gesetzliche Rente wird auf eine Beamtenpension angerechnet, wenn Du als Beamter in Pension gehst. Das hast Du ja aber wohl nicht vor. Evtl. gibt es da minimale Freibeträge. Wer als Beamter kündigt wird normalerweise in der GRV nachversichert. Also wirst Du irgendwann nur eine Angestelltenrente bekommen, aber nicht mit 50, sondern frühestens mit 63 und weiteren Abschlägen. Wenn man mit Anfang bis Mitte 50 ohne Abschläge eine gute Pension haben möchte, sollte man Berufssoldat gewesen sein. Da geht das.

WiWi Gast schrieb am 24.12.2020:

Guten Abend,

ich bin Bundesbeamter, in nicht all zu vielen Jahren 50 und würde doch gerne schon in den Ruhestand gehen.
Als Beamter natürlich etwas "tricky", bzw. Augen auf bei der Berufswahl, aber das ist nun eben so. Kennt sich da jemand aus?

Ich werde mit 50 A15/7 besoldet sein und 20 relevante Dienstjahre hinter mir haben.
Das wären (Stand jetzt) an Altersgeld nach Abschlag:
6.844€ * 1,79375% * 20 Jahre * 85% = 2086.99€ Rentenanspruch.

Zusätzlich habe ich ca. 500€ aus früherer Beschäftigung und Versicherungen als Rentenanspruch.

Aus Wertpapiervermögen könnte ich mir von 50 bis 67 monatlich 2,5k auszahlen (ca. 0,5 Mio angespart).

Kennt ihr noch weitere Fallstricke, die ich beachten sollte? Dass die Beihilfe wegfällt ist mir bewusst.

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Klar. Erst angeblich 500 Euro normale Rentenansprüche angehäuft. Muss also nach dem Studium eine zeitlang in der freien Wirtschaft tätig gewesen sein. Selbst bei einem absoluten Knallerjob mindestens 5 - 7 Jahre. Man muss das ja nur mal hochrechnen auf 65 Jahre. Kann aber kein Knallerjob gewesen sein, denn sonst, würde man nicht für weniger Geld zum Staatsdienst wechseln.

Doch dann kam der Wechsel. Vermutlich frühestens mit 25. Er ist dabei sicher nicht mit A15 auf der höchsten Stufe eingestiegen, Trotzdem hat er es in ca. 15 - 20 Jahren bereits auf
Altersgeld/Pensionsansprüche von knapp 2.600 Euro geschafft. Würde er noch die restlichen Jahre arbeiten, käme er, wenn man die Hochstufungen berücksicht, auf über 6.000 Euro Pensionsansprüche plus 500 Euro Rentenansprüche. Achso, nebenbei hat er noch 500k zurückgelegt.

Wer glaubt denn so etwas ernsthaft?

antworten
WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

WiWi Gast schrieb am 27.12.2020:

Klar. Erst angeblich 500 Euro normale Rentenansprüche angehäuft. Muss also nach dem Studium eine zeitlang in der freien Wirtschaft tätig gewesen sein. Selbst bei einem absoluten Knallerjob mindestens 5 - 7 Jahre. Man muss das ja nur mal hochrechnen auf 65 Jahre. Kann aber kein Knallerjob gewesen sein, denn sonst, würde man nicht für weniger Geld zum Staatsdienst wechseln.

Doch dann kam der Wechsel. Vermutlich frühestens mit 25. Er ist dabei sicher nicht mit A15 auf der höchsten Stufe eingestiegen, Trotzdem hat er es in ca. 15 - 20 Jahren bereits auf
Altersgeld/Pensionsansprüche von knapp 2.600 Euro geschafft. Würde er noch die restlichen Jahre arbeiten, käme er, wenn man die Hochstufungen berücksicht, auf über 6.000 Euro Pensionsansprüche plus 500 Euro Rentenansprüche. Achso, nebenbei hat er noch 500k zurückgelegt.

Wer glaubt denn so etwas ernsthaft?

Das könnte jemand glauben, der die Beiträge des TE richtig gelesen hat. Du scheinst deine Angaben irgendwo anders her zu haben, denn quasi alle Angaben die du behauptest weichen von dem ab, was vom TE geschrieben wurde.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

500k ohne Wohneigentum als Single mit A15 und 50 Jahren ist wenig. Entweder man hat zu wenig gespart oder falsch angelegt. Schaut euch doch mal die Entwicklung der Aktienkurse an. Wer vor 10 Jahren 20k gespart hat, hat daraus 40-60k gemacht, je nachdem welchen Index man ausgewählt hat. Man muss daher nicht 25k jährlich, sondern viel weniger sparen.

Es ist ja auch kein Problem mehr zu konsumieren und dafür besser zu leben. Würde ich sogar tun (gibt teure Hobbies, gerade als Single). Nur sollte man dann nicht auf die Idee kommen, mit 50 in Rente zu gehen. Ohnehin würde ich mit 50 als Single nicht zwingend komplett aufhören wollen. Struktur, Vereinsamung und so. Würde hier schon ausführlich ausgeführt.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Werde bald in einer ähnlichen Situation sein. Aus freier Wirtschaft gewechselt »» ÖD + erheblichet Teil Erbe, aber in der Wirtschaft auch gut verdient, gerade deshalb konnte ich mir Sicherheit gönnen.
Halte die Spekulationen für ziemlich daneben. Hatte aber auch schon Bankberater die eher wissen wollten woher alles kommt (wir reden nicht über Millionen) weil sie inhaltlich keinen guten Rat anzubieten hatten. Seitdem meide ich diese Bank.

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

Also irgendwie erhält der Thread den Dreh "Ich zeige jedem, der mir eine Antwort gibt, dass ich es vorher schon gewusst und geschrieben habe."

Mich ärgert es auch immer, wenn Dinge, die schon dargestellt sind, wieder in Frage gestellt werden. Aber viele Deiner angeblich schon im Ausgangsthread enthaltenen Aussagen waren verklausuliert.

Viele Kommentatoren haben Dir Risiken (insbesondere PKV und Werthaltigkeit Deiner Ersparnisse) aufgezeigt, Du bist nun informiert und warst es nach eigener Angabe schon vorher. Lass es jetzt also gut sein und nutz nicht jede weitere Antwort, um zu zeigen, dass Du vermeintlich schon an alles gedacht hast.

--------------- THREAT CLOSED ---------------

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

----------- THREAT WIEDERERÖFFNET ------------

Ich würde gern noch weitere Anmerkungen, Hinweise, Nachfragen lesen, weil das Thema keineswegs erschöpfend beantwurtet wurde.

ಠ_ಠ

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WiWi Gast

Beamter Ausstieg mit 50

WiWi Gast schrieb am 28.12.2020:

Also irgendwie erhält der Thread den Dreh "Ich zeige jedem, der mir eine Antwort gibt, dass ich es vorher schon gewusst und geschrieben habe."

Mich ärgert es auch immer, wenn Dinge, die schon dargestellt sind, wieder in Frage gestellt werden. Aber viele Deiner angeblich schon im Ausgangsthread enthaltenen Aussagen waren verklausuliert.

Viele Kommentatoren haben Dir Risiken (insbesondere PKV und Werthaltigkeit Deiner Ersparnisse) aufgezeigt, Du bist nun informiert und warst es nach eigener Angabe schon vorher. Lass es jetzt also gut sein und nutz nicht jede weitere Antwort, um zu zeigen, dass Du vermeintlich schon an alles gedacht hast.

--------------- THREAT CLOSED ---------------

Ich habe tatsächlich, inklusive diesem, fünf der insgesamt 27 Beiträge geschrieben. Aber in Ordnung, ich nutze hier jede Antwort und zeige jedem und sowieso und überhaupt.

Es war womöglich einfach ein Fehler in einem Forum voller Studenten/Berufsanfänger nachzufragen, in dem der Großteil der Leute keine Ahnung vom Beamtenrecht hat. Bei denen die einen meinen, dass ich verhältnismäßig wenig Ersparnisse und Ansprüche habe, während die anderen es als unrealistisch viel bezeichnen.

Keine Ahnung warum und welche Bedrohung du hier schließen willst, aber wenn du den Thread schließen lassen willst fehlt dir dazu wohl ohnehin die Kompetenz. Mal davon abgesehen, dass du dir abgewöhnen solltest anderen ungefragt etwas vorzuschreiben. Wäre doch ein schöner Vorsatz für dich zum Jahreswechsel.

Danke zumindest für die einzelnen sinnvollen Beiträge.

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