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Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2021:

know-it-all schrieb am 09.07.2021:
Man sollte sich mMn nicht auf einen %-Satz festlegen, sondern auf einen Betrag. Nehmen wir 4.000€/Monat als Ziel. Das wären Kapitaleinkünfte von 64.000€/Jahr (-25% Steuern = 48.000€)

Bei diesen ganzen Rechnungen ist auch immer die Frage, wie sehr man sich auf den Fortbestand der aktuellen Regeln verlassen möchte. Was passiert, wenn man in 20 Jahren plötzlich 40% Steuer zahlt? Was passiert, wenn an der Rente gedreht wird, und man statt der erwarteten 1.000€ (wenn man z.B. bis 45 gearbeitet) plötzlich nur 500€ bekommt, weil die Jahre eine größere Rolle spielen? Was passiert, wenn an der Krankenversicherung etwas geändert wird, wodurch man als Arbeitnehmer stärker profitieren würde? Was passiert, wenn z.B. die Unternehmensbesteuerungen geändert werden und deshalb Aktien weniger lukrativ sind? (bei 40% Steuer sind 5% Gewinn gerade mal die Hälfte von 8% Gewinn und 25% Steuer).

Es wird ja üblicherweise propagiert, Risiken zu streuen, bei dem Thema macht man aber aus meiner Sicht das Gegenteil. Man gibt eine große Vermögenskomponente auf (die eigene Arbeitskraft) und setzt darauf, dass die verbleibenden Vermögenskomponenten soweit sicher sind, das ganze zu kompensieren. Nach einigen Jahren ist es auch keine Option mehr, wieder mit dem Arbeiten anzufangen. Jemand der 10 Jahre aus dem Beruf draußen ist wird mit 55 kaum mehr unter kommen.

Ich bin deshalb sehr am überlegen, wie ich mit dem Thema umgehe. Bei normaler Börsenentwicklung sollte es bei mir in den nächsten 5-10 Jahren soweit sein, dass ich rechnerisch ausgesorgt habe. Da ich aber trotzdem ein nicht unerhebliches Risiko sehe, ziehe ich momentan noch nicht in Erwägung, das Arbeiten wirklich aufzugeben, auch wenn ich es ehrlich gesagt gerne würde.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 09.07.2021:

know-it-all schrieb am 09.07.2021:
Man sollte sich mMn nicht auf einen %-Satz festlegen, sondern auf einen Betrag. Nehmen wir 4.000€/Monat als Ziel. Das wären Kapitaleinkünfte von 64.000€/Jahr (-25% Steuern = 48.000€)

Bei diesen ganzen Rechnungen ist auch immer die Frage, wie sehr man sich auf den Fortbestand der aktuellen Regeln verlassen möchte. Was passiert, wenn man in 20 Jahren plötzlich 40% Steuer zahlt? Was passiert, wenn an der Rente gedreht wird, und man statt der erwarteten 1.000€ (wenn man z.B. bis 45 gearbeitet) plötzlich nur 500€ bekommt, weil die Jahre eine größere Rolle spielen? Was passiert, wenn an der Krankenversicherung etwas geändert wird, wodurch man als Arbeitnehmer stärker profitieren würde? Was passiert, wenn z.B. die Unternehmensbesteuerungen geändert werden und deshalb Aktien weniger lukrativ sind? (bei 40% Steuer sind 5% Gewinn gerade mal die Hälfte von 8% Gewinn und 25% Steuer).

Es wird ja üblicherweise propagiert, Risiken zu streuen, bei dem Thema macht man aber aus meiner Sicht das Gegenteil. Man gibt eine große Vermögenskomponente auf (die eigene Arbeitskraft) und setzt darauf, dass die verbleibenden Vermögenskomponenten soweit sicher sind, das ganze zu kompensieren. Nach einigen Jahren ist es auch keine Option mehr, wieder mit dem Arbeiten anzufangen. Jemand der 10 Jahre aus dem Beruf draußen ist wird mit 55 kaum mehr unter kommen.

Ich bin deshalb sehr am überlegen, wie ich mit dem Thema umgehe. Bei normaler Börsenentwicklung sollte es bei mir in den nächsten 5-10 Jahren soweit sein, dass ich rechnerisch ausgesorgt habe. Da ich aber trotzdem ein nicht unerhebliches Risiko sehe, ziehe ich momentan noch nicht in Erwägung, das Arbeiten wirklich aufzugeben, auch wenn ich es ehrlich gesagt gerne würde.

Angenommen man schafft es mit 45 so viel Geld zu haben dass man "finanziell frei" ist, sagt ja keiner dass man dann komplett aufhören muss zu arbeiten. Teilzeit oder Vollzeit in einem Job der vielleicht deutlich schlechter bezahlt, aber dafür einem großen Spaß macht sind auch drin. Oder sich selbstständig machen, die Fallhöhe ist dann eben viel geringer. Ich zB bin in der höchsten Tarifstufe IGBCE und habe ein Recht auf Teilzeit, ich werde mit Mitte 30 schon einiges an Geld auf der Seite haben und da ich auch nochmal erben werde brauche ich mir um die Altersvorsorge ohnehin keine Gedanken machen. Daher werde ich mit Mitte 30 erstmal auf 4 Tage Woche umstellen. Wenn ich dann mit 45-50 genug Geld auf der Seite habe, dass ich eigentlich nicht mehr arbeiten muss, werde ich auf halbtags umstellen also 16h/Woche. Die freie Zeit nutze ich dann extensiv für meine Hobbys und Ehrenamt :) Sollte dann irgendwas passieren, kann ich immer noch die Stunden wieder raufschrauben.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Ich bin absolut dafür, Risiken zu streuen. Daher haben wir auch unser eigenes, frei stehendes EFH. Im Wiwi-Treff sind ja viele dagegen, weil der Kommer etwas anderes predigt und damit nebenbei gesagt, seine Kunden in den letzten 10 Jahren massiv falsch beraten hat, aber tatsächlich minimiert man sein eigenes Risiko damit extrem.

Denn ist das EFH mal abgezahlt, so kann man ein Leben lang darin wohnen, ohne nur einen Cent Miete zu zahlen. Egal, ob die Miete dann 1.000 Euro oder 5.000 Euro kalt ist.

Alle anderen Kosten lassen sich notfalls auch massiv senken, sieht man ja an H4. In München zahlt das Jobcenter z.B. 681 Euro Kaltmiete plus 446 Euro zum Leben. Die Kaltmiete ist also über 60% (für eine H4-Wohnung mit maximal 50 qm!).

Schaut man sich ein normales Ausgaben-Budget an, so sind dort 40% der Ausgaben Miete & Co. und 60% Konsum. Der Konsum beinhaltet meist mehrere Urlaube, Autos & Co. - Sachen, die sich, wenn notwendig, wirklich einschränken lassen.

Die Miete dagegen ist meist fix.

Aus einem Budget 2.000 Euro Miete/Kredit, 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß = 5.000 Euro werden mit Abzahlung dann 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß. Statt 5k Netto-Rendite aus dem Depot braucht es dann nur noch 3k Netto-Rendite aus dem Depot.

Im Fall der Fälle reichen dann 1,5k aus dem Depot statt 3,5k aus dem Depot.

Auch hat man bei einem progressiven Tarif einen deutlich niedrigeren Steuersatz bei 3k netto statt 5k netto bzw. bei 1,5k netto statt 3,5k netto.

Irgendwas zwischen 1,5k netto und 3,0k netto kann man sich als Paar sogar relativ leicht durch die gesetzliche Rente sichern.

Ist also ein extremer Kosten-Hedge und Steuererhöhungs-Hedge.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2021:

know-it-all schrieb am 09.07.2021:

Die gängigen Faustformeln zur Entnahme eines bestimmten Anteil der Rendite (bspw. die Regel, dass man dauerhaft 4% p.a. eines Aktiendepots entnehmen kann, ohne Substanz zu verzehren) sind als "Pi-mal-Daumen"-Formel zwar ok. Man sollte aber nicht vergessen, dass man in Jahren mit niedrigen Börsen-Kursen bei Entnahme von 4% des Depotwertes eben auch weniger Liqudität erhält, was dann möglicherweise in diesem Zeitraum nicht reicht, um den Bedarf (Kosten) zu decken.
In solchen Jahren kommt man also möglicherweise nicht drum herum, dass man mehr als 4% entnimmt. Sollte so eine Phase mal länger andauern (wie 2002...2005 oder 2008 bis 2009), so dass man in solchen Phasen eben doch doch die Substanz des Depots angreift.

Du hast die 4% Formel nicht verstanden. Die jährliche Entnahme ist 4% vom Anfangsdepotwert. Jedes Jahr steigert sich dir Entnahmebetrag in Höhe der offiziellen Inflation. Der aktuelle Kurs hat da keinen Einfluss.

Im Worst-Case kann das bedeuten, dass du auch mal 5, 6 oder 7% entnimmst, wenn du gerade mit einem Börsen-Crash startest. Trotzdem funktioniert es in nahezu 100% aller Fälle, da die langfristige Rendite am Aktienmarkt weit über 4% plus Inflation ist.

Wenn du nur stumpf 4% vom aktuellen Depot-Wert entnimmst, läufst du natürlich nie leer, musst aber dein Konsumlevel jedes Jahr anpassen. Das ist natürlich keine reale Option.

Die 4%-Regel beruht darauf, dass sich jemand die Entwicklung eines Portfolios aus 50% Aktien und 50% Staatsanleihen in den USA angeschaut hat.

Daraus ist jetzt die Idee geworden, das Aktien weit über 4% plus Inflation sind, da es ja eine 4% Regel gibt. Und natürlich investiert niemand in Staatsanleihen, da man ja eigentlich viel mehr als 4% will. Oder wie hier gerne gesagt, 6% über Inflation ist eine konservative Erwartung.

Mal hart formuliert, wenn man mit 45 in Ruhestand geht, hat man eine gute Aussicht auf noch mal 45 Jahre. Wenn man es bei der Renditerechnung verkackt, gibt es keine zweite Chance. Ihr solltet nicht davon ausgehen, das die letzten 20 Jahre eine sichere Aussicht auf die nächsten 45 Jahre geben.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Ganz gute Idee, jedoch darfst du dann nicht die ca 1.000 € Nebenkosten plus Rücklagen vergessen, die du bei der Größenordnung auch immer hast. Immer!

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

Ich bin absolut dafür, Risiken zu streuen. Daher haben wir auch unser eigenes, frei stehendes EFH. Im Wiwi-Treff sind ja viele dagegen, weil der Kommer etwas anderes predigt und damit nebenbei gesagt, seine Kunden in den letzten 10 Jahren massiv falsch beraten hat, aber tatsächlich minimiert man sein eigenes Risiko damit extrem.

Denn ist das EFH mal abgezahlt, so kann man ein Leben lang darin wohnen, ohne nur einen Cent Miete zu zahlen. Egal, ob die Miete dann 1.000 Euro oder 5.000 Euro kalt ist.

Alle anderen Kosten lassen sich notfalls auch massiv senken, sieht man ja an H4. In München zahlt das Jobcenter z.B. 681 Euro Kaltmiete plus 446 Euro zum Leben. Die Kaltmiete ist also über 60% (für eine H4-Wohnung mit maximal 50 qm!).

Schaut man sich ein normales Ausgaben-Budget an, so sind dort 40% der Ausgaben Miete & Co. und 60% Konsum. Der Konsum beinhaltet meist mehrere Urlaube, Autos & Co. - Sachen, die sich, wenn notwendig, wirklich einschränken lassen.

Die Miete dagegen ist meist fix.

Aus einem Budget 2.000 Euro Miete/Kredit, 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß = 5.000 Euro werden mit Abzahlung dann 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß. Statt 5k Netto-Rendite aus dem Depot braucht es dann nur noch 3k Netto-Rendite aus dem Depot.

Im Fall der Fälle reichen dann 1,5k aus dem Depot statt 3,5k aus dem Depot.

Auch hat man bei einem progressiven Tarif einen deutlich niedrigeren Steuersatz bei 3k netto statt 5k netto bzw. bei 1,5k netto statt 3,5k netto.

Irgendwas zwischen 1,5k netto und 3,0k netto kann man sich als Paar sogar relativ leicht durch die gesetzliche Rente sichern.

Ist also ein extremer Kosten-Hedge und Steuererhöhungs-Hedge.

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know-it-all

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

Ich bin absolut dafür, Risiken zu streuen. Daher haben wir auch unser eigenes, frei stehendes EFH. [...]

Ist also ein extremer Kosten-Hedge und Steuererhöhungs-Hedge.

Ist ja okay, wenn du dich für das Eigenheim entschieden hast und die für die Miete eingesparten Kosten als eine Art Rendite begreifst.

Aber sich das jetzt auch noch von der Einkommensteuer her kommend schön zu reden, finde ich ein bisschen zu viel des Guten. An der Besteuerung ändert sich alle paar Jubeljahre immer wieder was - da darf man kaum davon ausgehen, dass derzeitig gültige Regeln auf Dauer Bestand haben. Und ich möchte nochmal an die Schweiz erinnern - da zahlen Immobilieneigentümer auf die durch das Bewohnen der eigenen Immo eingesparte Miete tatsächlich Steuern. Und dass Deutschland irgendwann mal wieder anfängt auch Vermögen zu besteuern ist auch nicht ganz auszuschließen. Wenn da auch die selbstbewohnte Immobilie mit eingerechnet wird, werden Immobilieneigentümer wohl auch tendentiell eher die Freibeträge überschreiten und dann Vermögenssteuer zahlen.
Wie gesagt - das sind nur zwei mögliche Beispiele um zu zeigen, dass sich deine Steuerschönrechnerei ganz schnell als Makulator erweisen könnten.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

know-it-all schrieb am 10.07.2021:

Und dass Deutschland irgendwann mal wieder anfängt auch Vermögen zu besteuern ist auch nicht ganz auszuschließen. Wenn da auch die selbstbewohnte Immobilie mit eingerechnet wird, werden Immobilieneigentümer wohl auch tendentiell eher die Freibeträge überschreiten und dann Vermögenssteuer zahlen.
Wie gesagt - das sind nur zwei mögliche Beispiele um zu zeigen, dass sich deine Steuerschönrechnerei ganz schnell als Makulator erweisen könnten.

Es muss noch nicht mal eine Vermögenssteuer sein, auch die Grundsteuer muss laut Bundesverfassungsgericht ja überarbeitet werden und die tatsächlichen Werte mehr berücksichtigen. Auch vond er Seite kann spürbar was kommen, gerade in den Großstädten, wo die Werte so eklatant zugenommen haben.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

know-it-all schrieb am 10.07.2021:

Und dass Deutschland irgendwann mal wieder anfängt auch Vermögen zu besteuern ist auch nicht ganz auszuschließen. Wenn da auch die selbstbewohnte Immobilie mit eingerechnet wird, werden Immobilieneigentümer wohl auch tendentiell eher die Freibeträge überschreiten und dann Vermögenssteuer zahlen.
Wie gesagt - das sind nur zwei mögliche Beispiele um zu zeigen, dass sich deine Steuerschönrechnerei ganz schnell als Makulator erweisen könnten.

Es muss noch nicht mal eine Vermögenssteuer sein, auch die Grundsteuer muss laut Bundesverfassungsgericht ja überarbeitet werden und die tatsächlichen Werte mehr berücksichtigen. Auch vond er Seite kann spürbar was kommen, gerade in den Großstädten, wo die Werte so eklatant zugenommen haben.

Wir haben ca. 50% Eigentumsquote, mindestens 20% wollen Eigentum. Eine viel größere Wählergruppe als die Rentner. Da kommt nichts scharfes, wenn man nicht unbedingt unter die 5%-Hürde will.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Wir haben 250 Euro Nebenkosten pro Monat (Heizung, Müll, Wasser, Abwasser, Grundsteuer, Versicherungen, Wartung Heizung, Schornsteinfeger) plus ca. 200 Euro "unechte" Nebenkosten (Internet, Mobilfunk, Streaming, Strom, GEZ, Haftpflicht, Hausrat). Die 250 Euro sind das, was sonst an den Vermieter geht. Die Heizkosten jetzt sind für ca. 240 qm beheizte Fläche geringer als vorher für 75 qm Altbau.

Dass ein Haus hohe Nebenkosten hat, ist ein Mythos.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

Ganz gute Idee, jedoch darfst du dann nicht die ca 1.000 € Nebenkosten plus Rücklagen vergessen, die du bei der Größenordnung auch immer hast. Immer!

Ich bin absolut dafür, Risiken zu streuen. Daher haben wir auch unser eigenes, frei stehendes EFH. Im Wiwi-Treff sind ja viele dagegen, weil der Kommer etwas anderes predigt und damit nebenbei gesagt, seine Kunden in den letzten 10 Jahren massiv falsch beraten hat, aber tatsächlich minimiert man sein eigenes Risiko damit extrem.

Denn ist das EFH mal abgezahlt, so kann man ein Leben lang darin wohnen, ohne nur einen Cent Miete zu zahlen. Egal, ob die Miete dann 1.000 Euro oder 5.000 Euro kalt ist.

Alle anderen Kosten lassen sich notfalls auch massiv senken, sieht man ja an H4. In München zahlt das Jobcenter z.B. 681 Euro Kaltmiete plus 446 Euro zum Leben. Die Kaltmiete ist also über 60% (für eine H4-Wohnung mit maximal 50 qm!).

Schaut man sich ein normales Ausgaben-Budget an, so sind dort 40% der Ausgaben Miete & Co. und 60% Konsum. Der Konsum beinhaltet meist mehrere Urlaube, Autos & Co. - Sachen, die sich, wenn notwendig, wirklich einschränken lassen.

Die Miete dagegen ist meist fix.

Aus einem Budget 2.000 Euro Miete/Kredit, 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß = 5.000 Euro werden mit Abzahlung dann 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß. Statt 5k Netto-Rendite aus dem Depot braucht es dann nur noch 3k Netto-Rendite aus dem Depot.

Im Fall der Fälle reichen dann 1,5k aus dem Depot statt 3,5k aus dem Depot.

Auch hat man bei einem progressiven Tarif einen deutlich niedrigeren Steuersatz bei 3k netto statt 5k netto bzw. bei 1,5k netto statt 3,5k netto.

Irgendwas zwischen 1,5k netto und 3,0k netto kann man sich als Paar sogar relativ leicht durch die gesetzliche Rente sichern.

Ist also ein extremer Kosten-Hedge und Steuererhöhungs-Hedge.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Ja, richtig. Jedoch kommen Dinge wie ZB Versicherungen echt auf den Standort an. Da gibt es oft gute Deckungen nicht unter 1.000-1.500€ pro Jahr. Das sind dann schon mal 100 pro Monat. Was fehlt ist natürlich die Rücklage insgesamt, was bei der Fläche ja auch schon so 400-500€ sein sollte, damit man alle anfallenden Reparaturen in den nächsten Jahrzehnten auch auffangen kann. Und schwupps ist man wieder in der Größenordnung

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Wir haben 250 Euro Nebenkosten pro Monat (Heizung, Müll, Wasser, Abwasser, Grundsteuer, Versicherungen, Wartung Heizung, Schornsteinfeger) plus ca. 200 Euro "unechte" Nebenkosten (Internet, Mobilfunk, Streaming, Strom, GEZ, Haftpflicht, Hausrat). Die 250 Euro sind das, was sonst an den Vermieter geht. Die Heizkosten jetzt sind für ca. 240 qm beheizte Fläche geringer als vorher für 75 qm Altbau.

Dass ein Haus hohe Nebenkosten hat, ist ein Mythos.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

Ganz gute Idee, jedoch darfst du dann nicht die ca 1.000 € Nebenkosten plus Rücklagen vergessen, die du bei der Größenordnung auch immer hast. Immer!

Ich bin absolut dafür, Risiken zu streuen. Daher haben wir auch unser eigenes, frei stehendes EFH. Im Wiwi-Treff sind ja viele dagegen, weil der Kommer etwas anderes predigt und damit nebenbei gesagt, seine Kunden in den letzten 10 Jahren massiv falsch beraten hat, aber tatsächlich minimiert man sein eigenes Risiko damit extrem.

Denn ist das EFH mal abgezahlt, so kann man ein Leben lang darin wohnen, ohne nur einen Cent Miete zu zahlen. Egal, ob die Miete dann 1.000 Euro oder 5.000 Euro kalt ist.

Alle anderen Kosten lassen sich notfalls auch massiv senken, sieht man ja an H4. In München zahlt das Jobcenter z.B. 681 Euro Kaltmiete plus 446 Euro zum Leben. Die Kaltmiete ist also über 60% (für eine H4-Wohnung mit maximal 50 qm!).

Schaut man sich ein normales Ausgaben-Budget an, so sind dort 40% der Ausgaben Miete & Co. und 60% Konsum. Der Konsum beinhaltet meist mehrere Urlaube, Autos & Co. - Sachen, die sich, wenn notwendig, wirklich einschränken lassen.

Die Miete dagegen ist meist fix.

Aus einem Budget 2.000 Euro Miete/Kredit, 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß = 5.000 Euro werden mit Abzahlung dann 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß. Statt 5k Netto-Rendite aus dem Depot braucht es dann nur noch 3k Netto-Rendite aus dem Depot.

Im Fall der Fälle reichen dann 1,5k aus dem Depot statt 3,5k aus dem Depot.

Auch hat man bei einem progressiven Tarif einen deutlich niedrigeren Steuersatz bei 3k netto statt 5k netto bzw. bei 1,5k netto statt 3,5k netto.

Irgendwas zwischen 1,5k netto und 3,0k netto kann man sich als Paar sogar relativ leicht durch die gesetzliche Rente sichern.

Ist also ein extremer Kosten-Hedge und Steuererhöhungs-Hedge.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Kann sein, dass es je nach Standort Unterschiede gibt. Wir haben hier keine Hochwassergefahr, kein Grundwasser, keine besondere Schadensexposition usw.

360 Euro pro Jahr = 30 Euro pro Monat für die Gebäudeversicherung inkl. Feuer, Wasser, Sturm, Elementar und sogar Erdbeben - also quasi gegen alles außer gegen Kriegsschäden versichert. Selbst der Absturz von Meteoriten oder Weltraumschrott ist versichert. Wir wohnen z.B. in keinem Erdbebengebiet (die gibt es wirklich in Deutschland), aber daher kostet bei uns der Teil Erdbeben auch weniger als 20 Euro im Jahr. Wir haben einfach alles mitgenommen und fertig.

Wie gesagt, ALLES, was sonst Teil der Nebenkosten einer Wohnung ist (inkl. Heizungsverbrauch, Wartung Heizung, Schornsteinfeger, Wasser inkl. Gartenbewässerung, Abwasser, Gebäudeversicherung, Müll, Grundsteuer), ist bei uns in Summe 250 Euro pro Monat. Haben hier schon mehrere Jahre an Datenpunkten.

Die Heizkosten sind niedriger als vorher und die machen den Hauptteil aus. Es ist aber kein Passivhaus. Ganz im Gegenteil, es ist ungedämmt (außer Perimeterdämmung Sockel als Abdichtung gegen Wasser, Zwischensparrendämmung). Das Mauerwerk selbst hat gute Dämmwerte, aber mit zweischaligem Aufbau würde man noch viel besser kommen. Keine Passivhausfenster, sondern einfach gehobener, aktueller Standard.

Strom, Internet, 2x Mobilfunk, Haftpflicht, Hausrat, Streaming, GEZ = 200 Euro in Summe. Das ist bei einer Mietwohnung normalerweise nicht in den Nebenkosten enthalten, welche man an Vermieter zahlt. Ob und welche Streaming-Anbieter man wählt, ist ja auch höchst individuell.

Wenn du also damit vergleichen willst, was man in einer Mietwohnung zahlen würde, wären es die 250 Euro vs. die Nebenkosten der Wohnung. Wenn du ganz allgemein von Nebenkosten sprichst, würde ich 450 Euro sagen (inkl. Strom, GEZ, Streaming, Internet, Mobilfunk usw...).

Aber das verstehen Mieter meist nicht richtig. Einem Mieter gibst du lieber die Zahl 250 Euro, weil Strom, Streaming usw. nicht zu seinen Nebenkosten zählt. Meistens jedenfalls nicht. Der denkt, Nebenkosten = das, was an den Vermieter geht.

Und zur Instandhaltungsrücklage. Wir haben 240 qm beheizte Fläche, davon aber schon mal 50 qm keine Wohnfläche. Die wird halt mit beheizt, weil das bei einem Neubau einfach sinnvoll ist.

Jedenfalls, wenn man ca. mit 0,50 Euro je QM und Monat rechnet und diese Nebenfläche nicht einrechnet (dort kann, auch auf 50 Jahre, nicht wirklich irgendwas kaputtgehen), dann sind es 95 Euro Rücklage je Monat.

Aus der Erfahrung von Eltern, Tanten/Onkel usw. mit Neubauten, kann ich aber eigentlich sagen, dass das stark überhöht ist. Alle Heizungen über 20 Jahre alt und funktionieren wunderbar (Wartung der Heizung bereits in den 250 Euro enthalten). Niemand hat dort irgendwas an Dächern, Fassaden usw. bisher gemacht - obwohl über 20 Jahre alt. Wasserhähne wurde mal getauscht, das waren bisher so die größten Reparaturen.

Also, wenn du die Instandhaltung mitrechnen willst: 345 Euro. Ohne die m.E. überhöhte Instandhaltungsrücklage: 250 Euro. Treffen wir uns in der Mitte und sagen, knapp unter 300 Euro.

Auf 1.000 Euro komme ich im Leben nicht. Auch nicht, wenn ich Streaming, Strom, GEZ usw. mitrechne.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Ja, richtig. Jedoch kommen Dinge wie ZB Versicherungen echt auf den Standort an. Da gibt es oft gute Deckungen nicht unter 1.000-1.500€ pro Jahr. Das sind dann schon mal 100 pro Monat. Was fehlt ist natürlich die Rücklage insgesamt, was bei der Fläche ja auch schon so 400-500€ sein sollte, damit man alle anfallenden Reparaturen in den nächsten Jahrzehnten auch auffangen kann. Und schwupps ist man wieder in der Größenordnung

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Wir haben 250 Euro Nebenkosten pro Monat (Heizung, Müll, Wasser, Abwasser, Grundsteuer, Versicherungen, Wartung Heizung, Schornsteinfeger) plus ca. 200 Euro "unechte" Nebenkosten (Internet, Mobilfunk, Streaming, Strom, GEZ, Haftpflicht, Hausrat). Die 250 Euro sind das, was sonst an den Vermieter geht. Die Heizkosten jetzt sind für ca. 240 qm beheizte Fläche geringer als vorher für 75 qm Altbau.

Dass ein Haus hohe Nebenkosten hat, ist ein Mythos.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

Ganz gute Idee, jedoch darfst du dann nicht die ca 1.000 € Nebenkosten plus Rücklagen vergessen, die du bei der Größenordnung auch immer hast. Immer!

Ich bin absolut dafür, Risiken zu streuen. Daher haben wir auch unser eigenes, frei stehendes EFH. Im Wiwi-Treff sind ja viele dagegen, weil der Kommer etwas anderes predigt und damit nebenbei gesagt, seine Kunden in den letzten 10 Jahren massiv falsch beraten hat, aber tatsächlich minimiert man sein eigenes Risiko damit extrem.

Denn ist das EFH mal abgezahlt, so kann man ein Leben lang darin wohnen, ohne nur einen Cent Miete zu zahlen. Egal, ob die Miete dann 1.000 Euro oder 5.000 Euro kalt ist.

Alle anderen Kosten lassen sich notfalls auch massiv senken, sieht man ja an H4. In München zahlt das Jobcenter z.B. 681 Euro Kaltmiete plus 446 Euro zum Leben. Die Kaltmiete ist also über 60% (für eine H4-Wohnung mit maximal 50 qm!).

Schaut man sich ein normales Ausgaben-Budget an, so sind dort 40% der Ausgaben Miete & Co. und 60% Konsum. Der Konsum beinhaltet meist mehrere Urlaube, Autos & Co. - Sachen, die sich, wenn notwendig, wirklich einschränken lassen.

Die Miete dagegen ist meist fix.

Aus einem Budget 2.000 Euro Miete/Kredit, 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß = 5.000 Euro werden mit Abzahlung dann 1.500 Euro notwendige Ausgaben und 1.500 Euro Spaß. Statt 5k Netto-Rendite aus dem Depot braucht es dann nur noch 3k Netto-Rendite aus dem Depot.

Im Fall der Fälle reichen dann 1,5k aus dem Depot statt 3,5k aus dem Depot.

Auch hat man bei einem progressiven Tarif einen deutlich niedrigeren Steuersatz bei 3k netto statt 5k netto bzw. bei 1,5k netto statt 3,5k netto.

Irgendwas zwischen 1,5k netto und 3,0k netto kann man sich als Paar sogar relativ leicht durch die gesetzliche Rente sichern.

Ist also ein extremer Kosten-Hedge und Steuererhöhungs-Hedge.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Abbezahltes Haus und 5k netto pro Monat.

Momentan haben wir 500€ Mieteinnahmen, 400k im Depot (12k netto bei 4%, 1k pro Monat). Eine weitere ETW wird gerade abbezahlt, da geht die Miete 1:1 in Kredittilgung. Wenn unser Haus in ca. 10-15 Jahren durch ist, werden wir in noch eine ETW investieren, dann sollten wir ca. 3k Mieteinnahmen haben und das Depot würden wir bis dahin gerne verdoppelt haben also 2k pro Monat, dann könnten wir ohne weiteres aufhören. Das wäre stand heute mit 50 Jahren. Da wir zu zweit auf über 10k netto kommen, können wir auch sehr viel sparen, insofern ist das nicht unrealistisch bzw. wir werden wohl eher noch früher an diesem Punkt sein. Möglich war das ganze durch einerseits natürlich gute Jobs und kein verschwenderischer Lebensstil, aber auch durch relativ frühem Erbe meinerseits.

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WiWi Gast

Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

Ich bin 40 und habe 500.000 im Depot/Cash.
Dazu mietfreies wohnen in einem kleinen Häuschen aus den 70ies das mir geschenkt wurde.

Eine ETW im Wert von ca. 350k wurde mir auch geschenkt, da sind noch ein paar Schulden drauf die in Kürze wegfallen. Mietrendite aber eher schlecht.

Ab 62 habe ich Zugriff auf eine BaV von 3.500 brutto im Monat und ab 67 auf 1.000 gesetzliche Rente (heutige Anaprüche wenn nichts mehr rein geht).

Könnte eigentlich heute schon aufhören wenn ich meinen Lebensstandard etwas runter fahre (momentan blase ich 3.000 netto pro Monat raus).

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OECD-Wirtschaftsbericht 2016: Deutschland steht vor Demografie- und Technologie-Wandel

Ein Senior mit Brille liest die Tageszeitung.

Der OECD-Wirtschaftsbericht für das Jahr 2016 attestiert Deutschland aktuell eine solide wirtschaftliche Verfassung. Zukünftig sind hohe Investitionen in Menschen der Schlüssel für Produktivität und Lebensstandard, denn Deutschland steht vor einem großen demografischen und technologischen Wandel. Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftskraft und den sozialen Zusammenhalt ist dabei die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge.

Broschüre: Die betriebliche Altersversorgung

Cover der Broschüre zur BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

Welche Möglichkeiten und Wege zur Vorsorge es für die betriebliche Altersversorgung gibt, erläutert die neu aufgelegt Broschüre »Die betriebliche Altersversorgung« ausführlich. Anschauliche Rechenbeispiele und Schaubilder machen die Sachverhalte leicht verständlich.

Betriebsrente: Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten zulässig

Die unterschiedliche Behandlung von Arbeitern und Angestellten bezüglich der Betriebsrente ist erlaubt. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) unter dem Aspekt, dass die Ungleichbehandlung sachlich gerechtfertigt ist.

Ausreichend Geld im Rentenalter? – Ein Drittel der Deutschen ist wenig zuversichtlich

Ein Kopf eines Rentners mit Brille und Mütze von der Seite aufgenommen.

37 Prozent der deutschen Internetnutzer gehen davon aus, genügend Geld für den gewünschten Lebensstil im Rentenalter zu haben. Ein Drittel glaubt in Deutschland dagegen nicht, das Geld für den gewünschten Lebensstandard im Rentenalter zur Verfügung zu haben. Länder mit einer staatlich geförderten Altersvorsorge sind weniger zuversichtlich, dass das Geld im Rentenalter ausreicht.

E-Book: BMAS-Broschüre »Zusätzliche Altersvorsorge«

Cover der BAMS-Broschüre "Zusätzlichen Altersvorsorge".

Die zusätzliche Altersvorsorge - ergänzend zur gesetzlichen Rentenversicherung - wird immer wichtiger und staatlich gefördert. Die Broschüre ist ein praktischer Ratgeber auf dem Weg zu einem finanziell gesicherten Ruhestand.

rentenpaket.de - Informationsseite zu den Leistungen des Rentenpakets

Screenshot von der Internetseite www.rentenpaket.de.

Das seit Juli 2014 geltende Rentenpaket der Bundesregierung enthält unter anderem die abschlagsfreie Rente ab 63 und die Mütterrente. Die Internetseite rentenpaket.de informiert zu den neuen Leistungen des Rentenpakets und bietet einen Renten-Rechner zur Bestimmung des Renteneintrittsalters.

Auch höher Qualifizierte zweifeln, ob sie ihre Arbeit bis zur Rente durchhalten können

Die Rente mit 67 ist zwar besonders für Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen ein Problem. Höher qualifizierte Angestellte stehen ihr allerdings ebenfalls kritisch gegenüber, zeigt eine aktuelle Untersuchung.

Betriebliche Altersversorgung: Keine Aufklärungspflicht über Anspruch auf Entgeltumwandlung für Arbeitgeber

Die Worte BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung, um in die betriebliche Altersversorgung einzuzahlen. Auf diesen Anspruch muss der Arbeitgeber jedoch nicht hinweisen. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden.

Topmanager wollen nicht bis 67 arbeiten

Ein Seniorenpaar sitzt auf einer Bank, wobei man nur die Oberkörper sieht und die Blicke sind in die entgegengesetzte Richtung gerichtet.

Topmanager aus der Wirtschaft möchten im Schnitt schon mit knapp 64 Jahren beruflich kürzer treten, Spitzenpolitiker wollen dagegen etwa zwei Jahre länger arbeiten.

Antworten auf Ab welchem Vermögen nicht mehr Arbeiten?

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