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Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Ich bin Österreicher und überlege nach dem Bachelor nach GER zu ziehen um zu arbeiten und evtl auch einen Master zu machen. Gehälter und Berufschancen sind in GER zwar besser aber ich schrecke vor den katastrophalen Pensionen zurück. Wer in Deutschland lebt und nicht aus bürgerlichen Verhältnissen abstammt, bei dem ist Altersarmut vorprogrammiert.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Ist doch kein Problem, du bist doch jung und verdienst dann relativ gut. Man muss halt privat vorsorgen und häufig gibt es in der Industrie auch eine gute betriebliche Altersversorgung. Muss man halt mal rechnen wie sehr das höhere Einkommen die Unterschiede in der Altersversorgung kompensiert

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Ich bin Österreicher und überlege nach dem Bachelor nach GER zu ziehen um zu arbeiten und evtl auch einen Master zu machen. Gehälter und Berufschancen sind in GER zwar besser aber ich schrecke vor den katastrophalen Pensionen zurück. Wer in Deutschland lebt und nicht aus bürgerlichen Verhältnissen abstammt, bei dem ist Altersarmut vorprogrammiert.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Ich bin Österreicher und überlege nach dem Bachelor nach GER zu ziehen um zu arbeiten und evtl auch einen Master zu machen. Gehälter und Berufschancen sind in GER zwar besser aber ich schrecke vor den katastrophalen Pensionen zurück. Wer in Deutschland lebt und nicht aus bürgerlichen Verhältnissen abstammt, bei dem ist Altersarmut vorprogrammiert.

Rente meinst du wahrscheinlich.
Das Netto-Rentenniveau ist in Deutschland nicht wirklich gut (hintere Plätze). Da ist es in Österreich sehr viel besser.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Ich bin Österreicher und überlege nach dem Bachelor nach GER zu ziehen um zu arbeiten und evtl auch einen Master zu machen. Gehälter und Berufschancen sind in GER zwar besser aber ich schrecke vor den katastrophalen Pensionen zurück. Wer in Deutschland lebt und nicht aus bürgerlichen Verhältnissen abstammt, bei dem ist Altersarmut vorprogrammiert.

Das ist so, weil Beamte hier nicht einzahlen, eine Pension kriegen die dreimal so hoch ist wie die durchschnittliche Rente, aber immer noch meinen sie seien unterbezahlt.

Ganz schlimm sind die Lehrer, dir zu 3500€ Netto einsteigen und 30h arbeiten müssen

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Gegenüber Österreich triff das Wort katastrophal leider zur.

Wir versuchen die Beiträge niedrig zu halten und haben sehr viele nicht verbeitragte Leistungen samt einem Osten, der auch nicht so wirklich viel einzahlt.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Sorry, das ist doch wirklich dummes Zeug! Die Renten sind in Deutschland nicht so niedrig, weil die Beamten nicht einzahlen, sondern weil es viele sehr viel besser Verdienende gibt, die nicht zur Bemessungsgrundlage gehören. Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Zahnärzte, Steuerberater u.s.w. haben eigene Versorgungseinrichtungen, mit denen sie viel besser abschneiden als ein Beamter. Die zahlen null Euro in die Rentenversicherung! Ein gut verdienender Angestellter zahlt auch nur für einen kleinen Teil seines Gehaltes in die Rentenversicherung ein, nämlich nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Das müsste geändert werden. Wer 150k verdient müsste auch auf den gesamten Betrag Beiträge zur Rentenversicherung leisten. Dann wären die durchschnittlichen Rentenleistungen viel besser. Der Return für die Gutverdiener wäre aber schlechter. Dazu kommen in Deutschland teilweise erhebliche Betriebsrenten, die bei leitenden Angestellten durchaus deutlich höher ausfallen können als die gesetzliche Rente. Bei großen Firmen wie Lufthansa u.s.w. sind Betriebsrenten von € 3.000 und mehr monatlich möglich.

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Ich bin Österreicher und überlege nach dem Bachelor nach GER zu ziehen um zu arbeiten und evtl auch einen Master zu machen. Gehälter und Berufschancen sind in GER zwar besser aber ich schrecke vor den katastrophalen Pensionen zurück. Wer in Deutschland lebt und nicht aus bürgerlichen Verhältnissen abstammt, bei dem ist Altersarmut vorprogrammiert.

Das ist so, weil Beamte hier nicht einzahlen, eine Pension kriegen die dreimal so hoch ist wie die durchschnittliche Rente, aber immer noch meinen sie seien unterbezahlt.

Ganz schlimm sind die Lehrer, dir zu 3500€ Netto einsteigen und 30h arbeiten müssen

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Ich betrachte meine RV-Beiträge schon lange als zusätzliche Steuer, die ich zahlen muss, aber von der ich höchstwahrscheinlich, nicht ansatzweise, wieder etwas wieder sehen werden. Desshalb wird auch privat vorgesorgt.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Betriebsrenten gehen jedes Jahr weiter auf den Boden. Es gibt keine Zinsen mehr, es gibt keine Anlagen mehr. Schaut doch mal auf die aktuellen Hochrechnungen der Unternehmen. Ihr redet so, als hättet ihr das alles nicht mitbekommen.

Übringens werden die ganzen Renten später versteuert und man muss auch Krankenkassenbeiträge davon zahlen.
Auf Betriebsrenten den kompletten Satz, nicht nur die Hälfte!

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Trotzdem bekommen diejenigen, die jetzt in Rente gehen, sehr attraktive Auszahlungen!

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Die Betriebsrenten gehen jedes Jahr weiter auf den Boden. Es gibt keine Zinsen mehr, es gibt keine Anlagen mehr. Schaut doch mal auf die aktuellen Hochrechnungen der Unternehmen. Ihr redet so, als hättet ihr das alles nicht mitbekommen.

Übringens werden die ganzen Renten später versteuert und man muss auch Krankenkassenbeiträge davon zahlen.
Auf Betriebsrenten den kompletten Satz, nicht nur die Hälfte!

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Sorry, das ist doch wirklich dummes Zeug! Die Renten sind in Deutschland nicht so niedrig, weil die Beamten nicht einzahlen, sondern weil es viele sehr viel besser Verdienende gibt, die nicht zur Bemessungsgrundlage gehören. Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Zahnärzte, Steuerberater u.s.w. haben eigene Versorgungseinrichtungen, mit denen sie viel besser abschneiden als ein Beamter. Die zahlen null Euro in die Rentenversicherung! Ein gut

Deine Argumentation unterschlägt allerdings die Tatsache, dass gute Einzahler später auch viel Rente ausgezahlt bekommen - jedenfalls bei der hierzulande verwendeten Methodik, bei der die Höhe der Rentenansprüche proportional zu den eingezahlten Beiträgen steigt. Die Integration weiterer gutverdienender Zielgruppen würde als höchstens temporär zu Verbesserungen führen. Spätestens wenn diese Zielgruppen dann von Beitragszahlern zu Leistungsempfängern werden, gibt es wieder die gleichen Probleme. Das große Problem ist also - ganz offensichtlich - die Demographie, also das zahlenmäßige Verhältnis aus Leistungsemfängern und Beitragszahlern. Um das zu ändern, kann man am das Renteneintrittsalter weiter erhöhen oder die Leute motivieren mehr Kinder zu bekommen.

verdienender Angestellter zahlt auch nur für einen kleinen Teil seines Gehaltes in die Rentenversicherung ein, nämlich nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Das müsste geändert werden. Wer 150k verdient müsste auch auf den gesamten Betrag Beiträge zur Rentenversicherung leisten. Dann wären die durchschnittlichen Rentenleistungen viel

Ich hatte bereits geschrieben: eine höhere Beitragslast führt - nach dem derzeitigen System - automatisch auch zu höheren Ansprüchen als Leistungsempfänger. Eine Erhöhung der Einnahmen durch Abschaffung der BBG verschafft dem System somit nur ein paar Jahre Luft, bis die Probleme wieder zurück kommen.
Du überschätzt zudem wohl etwas die Wirkung. Nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung liegt mit ihrem Verdienst oberhalb der BBG - die liegt nämlich inzwischen bei >80.000 EUR.

besser. Der Return für die Gutverdiener wäre aber schlechter. Dazu kommen in Deutschland teilweise erhebliche Betriebsrenten, die bei leitenden Angestellten durchaus deutlich höher ausfallen können als die gesetzliche Rente. Bei großen Firmen wie Lufthansa u.s.w. sind Betriebsrenten von € 3.000 und mehr monatlich möglich.

Ich glaube solche Betriebsrenten sind nicht wirklich repräsentativ, sondern eher die Ausnahme und ein Privileg ganz spezieller Berufsgruppen (Piloten, Führungskräfte)

Wenn ich Politiker wäre und etwas zu sagen hätte, würde ich übrigens die Rentenpunkte nicht mehr einheitlich bewerten sondern jeden zusätzlichen Rentenpunkt mit einem immer geringer werdenden Wert bemessen (eine Art "abnehmender Grenznutzen" zusätzlicher Rentenpunkte). Damit könnte man Leuten mit verhältnismäßig wenigen Rentenpunkten eine etwas bessere Rente als bisher zahlen. Jeder zusätzliche Rentenpunkt erhöht die Rente, aber um einen immer kleineren Wert.

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Die Betriebsrenten gehen jedes Jahr weiter auf den Boden. Es gibt keine Zinsen mehr, es gibt keine Anlagen mehr. Schaut doch mal auf die aktuellen Hochrechnungen der Unternehmen. Ihr redet so, als hättet ihr das alles nicht mitbekommen.

Also meine Pensionskasse erzielt weiterhin eine Verzinsung von ~3,5%. Die sind längst nicht mehr nur in Anleihen investiert, sondern bspw. auch in Immobilien.
Für den AN ergibt sich die Rendite der bAV zudem nicht nur aus der laufenden Verzinsung sondern auch aus den Zuschüssen, die die AG ihrerseits leisten. Zumal solange man die Gesamtleistung der bAV ins Verhältnis zum Eigenanteil setzt.
Und last-but-not least. Die Einzahlphase in die bAV läuft im Idealfall über >3 Jahrzehnte. Es ist ja längst nicht ausgemacht, wie lange die Niedrigzinsphase anhält.

Übringens werden die ganzen Renten später versteuert und man muss auch Krankenkassenbeiträge davon zahlen.
Auf Betriebsrenten den kompletten Satz, nicht nur die Hälfte!

Einer der Gründe, aus denen ich der gesetzlichen Krankenversicherung "Adieu" gesagt habe ;-)

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

know-it-all schrieb am 26.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Die Betriebsrenten gehen jedes Jahr weiter auf den Boden. Es gibt keine Zinsen mehr, es gibt keine Anlagen mehr. Schaut doch mal auf die aktuellen Hochrechnungen der Unternehmen. Ihr redet so, als hättet ihr das alles nicht mitbekommen.

Also meine Pensionskasse erzielt weiterhin eine Verzinsung von ~3,5%. Die sind längst nicht mehr nur in Anleihen investiert, sondern bspw. auch in Immobilien.

Ob das jetzt besser ist?

Für den AN ergibt sich die Rendite der bAV zudem nicht nur aus der laufenden Verzinsung sondern auch aus den Zuschüssen, die die AG ihrerseits leisten. Zumal solange man die Gesamtleistung der bAV ins Verhältnis zum Eigenanteil setzt.
Und last-but-not least. Die Einzahlphase in die bAV läuft im Idealfall über >3 Jahrzehnte. Es ist ja längst nicht ausgemacht, wie lange die Niedrigzinsphase anhält.

Übringens werden die ganzen Renten später versteuert und man muss auch Krankenkassenbeiträge davon zahlen.
Auf Betriebsrenten den kompletten Satz, nicht nur die Hälfte!

Einer der Gründe, aus denen ich der gesetzlichen Krankenversicherung "Adieu" gesagt habe ;-)

Meine Befürchtung ist ehrlich gesagt das in 2-3-4 Jahrzehnten die gesetzliche Rente so am Ende ist obwohl man weiter brav einzahlen darf das diejenigen die Privat oder über die Firma vorgesorgt haben diese Rente erstmal gegen die gesetzliche Rente verrechnet kriegen und nur wenn die gesetzliche noch darüber liegt die Differenz bekommen.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Ich betrachte meine RV-Beiträge schon lange als zusätzliche Steuer, die ich zahlen muss, aber von der ich höchstwahrscheinlich, nicht ansatzweise, wieder etwas wieder sehen werden. Desshalb wird auch privat vorgesorgt.

Es gibt das sehr schöne Rechnungen von Professor Dr. Raffelhüschen. Das Rentenniveau wird in den nächsten Jahren erstmal um knapp 10% sinken. Was in 30 Jahren passiert, kann sich jeder der einen Hauch von Mathematik versteht, selbst ausrechnen.

Ich empfehle: Liechtenstein, Schweiz, Australien, Norwegen.

Ich lebe in einem dieser Länder. Um NUR! die selben persönlichen Rentenansprüche in Deutschland zu erreichen, hätte ich mein komplettes Jahresnetto!!! In Deutschland zurücklegen müssen.

Was darüberhinaus nicht vergessen werden darf, wenn ihr später eure Rente in Deutschland beziehen wollt, viel spass diese erneut zu (im weltweiten Vergleich) höchstsätzen zu versteuern.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Gutverdiener müssen mehr einzahlen und weniger rausbekommen. Nur so wird es gehen. Die Assets der privaten Versorgungssysteme könnten in die gesetzliche Rente überführt werden.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Da finde ich die Umverteilung in der Schweiz um Welten besser gelöst. Alle zahlen von Allem ein, was sie verdienen (keine Deckelung), mit Mindest- und Höchstrente (1. Säule). Dazu die 2. Säule, in die man selbst aber auch der Arbeitgeber einzahlt. Die Wohlhabenden sorgen noch privat etwas vor und sichern sich so ihre höhere Rente (3. Säule).

Das System in Deutschland fährt zwangsläufig gegen die Wand, wenn (1) gut-verdienende Berufsgruppen sich aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausklinken oder (2) gut-verdiener nur bis zu einem gewissen Betrag einzahlen. Wie soll das auch bitte funktionieren?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Gutverdiener werden jetzt schon über Gebühr belastet.

Ich würde am liebsten gar nicht einzahlen und mehr Geld in Aktien und Immobilien stecken.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Gutverdiener müssen mehr einzahlen und weniger rausbekommen. Nur so wird es gehen. Die Assets der privaten Versorgungssysteme könnten in die gesetzliche Rente überführt werden.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Gutverdiener werden jetzt schon über Gebühr belastet.

Ich würde am liebsten gar nicht einzahlen und mehr Geld in Aktien und Immobilien stecken.

Das Zwangssystem ist alternativlos. Würde jeder selbst entscheiden können, würden viel zu viele a) gar nicht vorsorgen b) sich verspekulieren.

In beiden Fällen käme im Alter die Allgemeinheit (also wir Steuerzahler) für die Sicherung des Existenzminimums auf. Das sagt die Verfassung.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Ich bin Österreicher und überlege nach dem Bachelor nach GER zu ziehen um zu arbeiten und evtl auch einen Master zu machen. Gehälter und Berufschancen sind in GER zwar besser aber ich schrecke vor den katastrophalen Pensionen zurück. Wer in Deutschland lebt und nicht aus bürgerlichen Verhältnissen abstammt, bei dem ist Altersarmut vorprogrammiert.

Wir jungen Österreicher werden von der jetzt noch sehr guten Pension nichts mehr sehen. Langfristig wird der Staat dieses System nicht halten können,ganz im Gegenteil, die aktuelle Anhebung der Mindestpension auf 1200€(!!!) ist bei gleichzeitiger kürzlich erfolgter Steuerreform auf keinste Weise finanzierbar. Glaub mir, wenn du erst in 30-40Jahren in Pension gehst, wirst du davon nichts mehr sehen. Ich habe ähnliche Überlegungen wie du und wenn ich in Österreich nichts gscheides finde, gehe ich nach Deutschland und spare immer einen Teil meines ziemlich sicher besseren Gehalts. Das ist die einzige vernünftige Vorsorge gegen Altersarmut.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Gutverdiener müssen mehr einzahlen und weniger rausbekommen. Nur so wird es gehen. Die Assets der privaten Versorgungssysteme könnten in die gesetzliche Rente überführt werden.

Sehr richtig!
Besserverdienende haben der rententechnischen Nachteil, wesentlich(!) länger zu leben.
Alle hineinzahlne lassen und das linerare System zu lassen, funktioniert also nicht.

In der Schweiz beträgt der Beitrag doch nur rund 5% oder?

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

Was willst du denn damit jetzt sagen? Dass die Babyboomer als Leistungsempfänger die Rentenversicherung nur solange (2-3 Jahrzehnte) belasten bis sie sterben und dann wird wieder alles besser?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:

Sorry, das ist doch wirklich dummes Zeug! Die Renten sind in Deutschland nicht so niedrig, weil die Beamten nicht einzahlen, sondern weil es viele sehr viel besser Verdienende gibt, die nicht zur Bemessungsgrundlage gehören. Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Zahnärzte, Steuerberater u.s.w. haben eigene Versorgungseinrichtungen, mit denen sie viel besser abschneiden als ein Beamter.

Vielleicht habe ich in Mathe nicht so gut aufgepaßt, aber wenn ein Beamter nichts zahlt und trotzdem eine Pension erhält, halte ich das für besser, als in ein Versorgungswerk einzuzahlen und später dann daraus eine Rente zu erhalten.

Vater Staat hat erkannt, daß das staatliche System für die breite Masse, seinem eigenen Führungspersonal (Beamte) und Leistungsträgern dieser Gesellschaft (Berufsgruppen oben) nicht zuzumuten ist. Deswegen sind einige nicht zu Einzahlungen in die gesetzlichen Rente verpflichtet.

Im Übrigen sind die Versorungswerke auch ziemlich gekniffen bei einer fehlenden Verzinsung. Eine Küchenschublade hat weniger Kosten und fast die gleiche Verzinsung.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Ich kenne eine Steuerberaterin im Ruhestand, die mehr vom Versorgungswerk ausgezahlt bekommt als ein A16 Beamter Pension hat. Dafür hatte sie auch in ihrer aktiven Zeit mehr verdient als ein Beamter. Ohne Abitur und Studium. Bei den Beamten wird die Pension auch durch verspätete Gehaltserhöhungen mit finanziert. Zusätzlich bekommen sie weniger Gehaltserhöhung als die Angestellten ausbezahlt. Wenn die Beamten die gleichen Konditionen wie die Angestellten hätten, würde niemand mehr Beamter werden wollen. Der Status hat nämlich auch einige Nachteile. Nur ein Beispiel: Der Angestellte hat den Dienstort im Arbeitsvertrag stehen. Der Beamte nicht. u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Sorry, das ist doch wirklich dummes Zeug! Die Renten sind in Deutschland nicht so niedrig, weil die Beamten nicht einzahlen, sondern weil es viele sehr viel besser Verdienende gibt, die nicht zur Bemessungsgrundlage gehören. Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Zahnärzte, Steuerberater u.s.w. haben eigene Versorgungseinrichtungen, mit denen sie viel besser abschneiden als ein Beamter.

Vielleicht habe ich in Mathe nicht so gut aufgepaßt, aber wenn ein Beamter nichts zahlt und trotzdem eine Pension erhält, halte ich das für besser, als in ein Versorgungswerk einzuzahlen und später dann daraus eine Rente zu erhalten.

Vater Staat hat erkannt, daß das staatliche System für die breite Masse, seinem eigenen Führungspersonal (Beamte) und Leistungsträgern dieser Gesellschaft (Berufsgruppen oben) nicht zuzumuten ist. Deswegen sind einige nicht zu Einzahlungen in die gesetzlichen Rente verpflichtet.

Im Übrigen sind die Versorungswerke auch ziemlich gekniffen bei einer fehlenden Verzinsung. Eine Küchenschublade hat weniger Kosten und fast die gleiche Verzinsung.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Sorry, das ist doch wirklich dummes Zeug! Die Renten sind in Deutschland nicht so niedrig, weil die Beamten nicht einzahlen, sondern weil es viele sehr viel besser Verdienende gibt, die nicht zur Bemessungsgrundlage gehören. Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Zahnärzte, Steuerberater u.s.w. haben eigene Versorgungseinrichtungen, mit denen sie viel besser abschneiden als ein Beamter.

Vielleicht habe ich in Mathe nicht so gut aufgepaßt, aber wenn ein Beamter nichts zahlt und trotzdem eine Pension erhält, halte ich das für besser, als in ein Versorgungswerk einzuzahlen und später dann daraus eine Rente zu erhalten.

Vater Staat hat erkannt, daß das staatliche System für die breite Masse, seinem eigenen Führungspersonal (Beamte) und Leistungsträgern dieser Gesellschaft (Berufsgruppen oben) nicht zuzumuten ist. Deswegen sind einige nicht zu Einzahlungen in die gesetzlichen Rente verpflichtet.

Im Übrigen sind die Versorungswerke auch ziemlich gekniffen bei einer fehlenden Verzinsung. Eine Küchenschublade hat weniger Kosten und fast die gleiche Verzinsung.

Das ist totaler Bullshit. Bei der Schaffung der gesetzlichen Sicherungssysteme WOLLTE man die freien Berufe nicht darin haben, sie waren als Absicherung für Arbeiter und Angestellte gedacht. Dazu zählten Leute in den freien Berufen klassisch gerade nicht. Und Beamte mussten nicht in die RV, weil der Staat ja selbst die Rücklagen bildet bzw die Pension zahlt, was in der freien Wirtschaft in der Form nicht sein kann.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Könnte jemand mal kurz schildern wie die Versorgungswerke funktionieren und wie viel man später rausbekommt?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Versorgungswerke sind im Gegensatz zur gesetzlichen Rente Kapital-finanziert und nicht Umlage-finanziert.

D.h. du zahlst deine Beiträge ein i.d.r. entsprechend der gesetzlichen Regelung (AN + AG Anteil) der Arbeitgeber Anteile wird dir vorher beim Gehalt ausgezahlt und das Versorgungswerk investiert das Geld für dich in den Kapitalmarkt (im Prinzip wie nen Fond).

Was am Ende rauskommt hängt halt davon ab wie gut das Versorgungswerk mit dem Kapital wirtschaftet, da ein Großteil mit hoher Sicherheit angelegt werden muss d.h. viel in Staats-/Unternehmens- Anleihen haben auch die Versorgungswerke mit den niedrigen Zinsen zu kämpfen unterm Strich kann man aber trotzdem mit deutlich mehr als von der Staatlichen Rente rechnen.

Darüber hinaus dient das Versorgungswerk als Versicherungsschutz für: Berufsunfähigkeit, Rehabilitationsmaßnahmen, Hinterbliebenenrente.

Die Kosten hierfür werden aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert, darüber hinaus hatten die meisten Versorgungswerke in der Vergangenheit eine Rendite von ca. 4% p.a. ob dass so gehalten werden kann bleibt abzuwarten.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Niemand wird heute sagen können, was in 40 Jahren ausbezahlt werden wird. Ebenso ist vollkommen unsicher wie hoch in 40 Jahren eine Beamtenpension sein wird. Es gibt viel zu viele Stellschrauben! Für den aktuellen Zustand kann man etwas sagen.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Könnte jemand mal kurz schildern wie die Versorgungswerke funktionieren und wie viel man später rausbekommt?

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Ich kenne eine Steuerberaterin im Ruhestand, die mehr vom Versorgungswerk ausgezahlt bekommt als ein A16 Beamter Pension hat. Dafür hatte sie auch in ihrer aktiven Zeit mehr verdient als ein Beamter. Ohne Abitur und Studium. Bei den Beamten wird die Pension auch durch verspätete Gehaltserhöhungen mit finanziert. Zusätzlich bekommen sie weniger Gehaltserhöhung als die Angestellten ausbezahlt. Wenn die Beamten die gleichen Konditionen wie die Angestellten hätten, würde niemand mehr Beamter werden wollen. Der Status hat nämlich auch einige Nachteile. Nur ein Beispiel: Der Angestellte hat den Dienstort im Arbeitsvertrag stehen. Der Beamte nicht. u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Sorry, das ist doch wirklich dummes Zeug! Die Renten sind in Deutschland nicht so niedrig, weil die Beamten nicht einzahlen, sondern weil es viele sehr viel besser Verdienende gibt, die nicht zur Bemessungsgrundlage gehören. Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Zahnärzte, Steuerberater u.s.w. haben eigene Versorgungseinrichtungen, mit denen sie viel besser abschneiden als ein Beamter.

Vielleicht habe ich in Mathe nicht so gut aufgepaßt, aber wenn ein Beamter nichts zahlt und trotzdem eine Pension erhält, halte ich das für besser, als in ein Versorgungswerk einzuzahlen und später dann daraus eine Rente zu erhalten.

Vater Staat hat erkannt, daß das staatliche System für die breite Masse, seinem eigenen Führungspersonal (Beamte) und Leistungsträgern dieser Gesellschaft (Berufsgruppen oben) nicht zuzumuten ist. Deswegen sind einige nicht zu Einzahlungen in die gesetzlichen Rente verpflichtet.

Im Übrigen sind die Versorungswerke auch ziemlich gekniffen bei einer fehlenden Verzinsung. Eine Küchenschublade hat weniger Kosten und fast die gleiche Verzinsung.

Es ist doch völlig logisch, das du nur die Rente/Pension von in etwa gleich hohen Einkommen miteinander vergleichen kannst und du natürlich die Einzahlungen vorher nicht ignorieren darfst... Es ist ja unbestritten dass manche Freiberufler sehr gut verdienen (Ärzte usw.) und dadurch entsprechend hohe Renten erhalten (dank hoher Einzahlungen). Der Beamte zahlt da für seine Pension doch deutlich weniger ein.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Es ist doch völlig logisch, das du nur die Rente/Pension von in etwa gleich hohen Einkommen miteinander vergleichen kannst und du natürlich die Einzahlungen vorher nicht ignorieren darfst... Es ist ja unbestritten dass manche Freiberufler sehr gut verdienen (Ärzte usw.) und dadurch entsprechend hohe Renten erhalten (dank hoher Einzahlungen). Der Beamte zahlt da für seine Pension doch deutlich weniger ein.

Ein Beamter zahlt für seine Pension überhaupt nichts ein, sondern der Staat rechnet die Pensionsbelastung in der Besoldung mit ein ... der Staat ist sozusagen groß genug, die Versicherungsleistung selbst zu erbringen im Eintrittsfall.

Um es mal anschaulich zu machen:

Horst A. hat ein Auto und muss es in der Haftpflicht versichern. Er hat nämlich in keinem Fall genug Geld, um einen Schaden in den hunderttausenden zu zahlen, der bei KfZ auftreten kann.

Pixt hat ganz viele Autos und vermietet die als Unternehmen. Pixt hat eine riesige Bilanzsummr. deshalb muss Pixt seine Autos auch nicht in der Haftpflicht versichern, weil es aus Eigenmitteln eben genug Geld hat, um Schäden zu begleichen.

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Es ist doch völlig logisch, das du nur die Rente/Pension von in etwa gleich hohen Einkommen miteinander vergleichen kannst und du natürlich die Einzahlungen vorher nicht ignorieren darfst... Es ist ja unbestritten dass manche Freiberufler sehr gut verdienen (Ärzte usw.) und dadurch entsprechend hohe Renten erhalten (dank hoher Einzahlungen). Der Beamte zahlt da für seine Pension doch deutlich weniger ein.

Ich bin was Versorgungswerke angeht, nicht ganz sattelfest. Ich meine mich aber zu erinnern mal gehört zu haben, dass die Pflichteinzahlung in das Versorgungswerk dem Beitrag der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht (also sowohl Beitragssatz als auch der Deckel durch die BBG). Wahrscheinlich kann man dort auch freiwillige Einzahlungen machen, das geht in der GRV aber auch :-)

An den Schreiber aus Österreich: Danke, dass du auch mal einen Einblick in die Zukunftsfähigkeit des dortigen Systems gewährt hast.
Mich stört nämlich, dass die deutschen Rentennörgler immer auf Österreich verweisen und sagen dort sei alles viel besser.
Es ist aber unwahrscheinlich, dass die Alpenrepublik eine wesentlich andere Demografie und Altersstruktur in der Bevölkerung hat.
Und es scheint ja demnach auch so zu sein, dass Euer System bereits mit erheblichen Steuerzuschüssen am (Über)Leben gehalten wird.

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Pixt hat ganz viele Autos und vermietet die als Unternehmen. Pixt hat eine riesige Bilanzsummr. deshalb muss Pixt seine Autos auch nicht in der Haftpflicht versichern, weil es aus Eigenmitteln eben genug Geld hat, um Schäden zu begleichen.

Ich meine die einzige Organisation, die das so macht (bzw. überhaupt machen darf), also ihre Fahrzeuge unversicht rumfahren zu lassen, hat Y-Kennzeichen und oft eine dreifarbige Lackierung im Farbspektrum grün-braun :-).

Und da hast du recht - da steht der Staat mit seiner Finanzkraft dahinter.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Es ist doch völlig logisch, das du nur die Rente/Pension von in etwa gleich hohen Einkommen miteinander vergleichen kannst und du natürlich die Einzahlungen vorher nicht ignorieren darfst... Es ist ja unbestritten dass manche Freiberufler sehr gut verdienen (Ärzte usw.) und dadurch entsprechend hohe Renten erhalten (dank hoher Einzahlungen). Der Beamte zahlt da für seine Pension doch deutlich weniger ein.

Ein Beamter zahlt für seine Pension überhaupt nichts ein, sondern der Staat rechnet die Pensionsbelastung in der Besoldung mit ein ... der Staat ist sozusagen groß genug, die Versicherungsleistung selbst zu erbringen im Eintrittsfall.

Um es mal anschaulich zu machen:

Horst A. hat ein Auto und muss es in der Haftpflicht versichern. Er hat nämlich in keinem Fall genug Geld, um einen Schaden in den hunderttausenden zu zahlen, der bei KfZ auftreten kann.

Pixt hat ganz viele Autos und vermietet die als Unternehmen. Pixt hat eine riesige Bilanzsummr. deshalb muss Pixt seine Autos auch nicht in der Haftpflicht versichern, weil es aus Eigenmitteln eben genug Geld hat, um Schäden zu begleichen.

Danke für die Erläuterung...
Mein Punkt war, das die absolute Höhe der Rente keine Rückschlüsse auf das Rentensystem zulässt, wenn ich stark verschiedene Bruttoeinkommen miteinander vergleiche und die Höhe der Einzahlungen(bei Beamten 0) komplett ignoriere.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Beamten bekommen deswegen eine Pension, weil das dem Alimentationsprinzip entspricht. Und das entstammt noch aus dem alten preußischen Königreich. Und der Staat zahlt Pensionen, damit die Beamten auch alle schön treu bei ihm bleiben. Mit einer üppigen Altersvorsorge kettet er die Staatsdiener fest an sich und kann so auch geringere Gehälter zahlen.

Und als nach dem 2. Weltkrieg die gesetzliche Rente neu aufgesetzt wurde, wollten die Rechtsanwälte ja gerne dort rein. Damals sah der demographische Faktor nämlich noch anders aus. Der Gesetzgeber hat sie nur nicht reingelassen.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2019:
Vater Staat hat erkannt, daß das staatliche System für die breite Masse, seinem eigenen Führungspersonal (Beamte) und Leistungsträgern dieser Gesellschaft (Berufsgruppen oben) nicht zuzumuten ist. Deswegen sind einige nicht zu Einzahlungen in die gesetzlichen Rente verpflichtet.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Gutverdiener müssen mehr einzahlen und weniger rausbekommen. Nur so wird es gehen. Die Assets der privaten Versorgungssysteme könnten in die gesetzliche Rente überführt werden.

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Gutverdiener müssen mehr einzahlen und weniger rausbekommen. Nur so wird es gehen. Die Assets der privaten Versorgungssysteme könnten in die gesetzliche Rente überführt werden.

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

Das konnte mir auch noch keiner erklären, weshalb die babyboomer meine Rente beeinflussen sollten. Schließlich haben wir es ja selbst in der Hand wie viele Beitragszahler es in Zukunft geben wird. Daher leben die Babyboomer auch vollkommen zurecht in Altersarmut, die haben in den letzten 50 Jahren dafür ja auch ohne Rücksicht auf die Zukunft Ressourcen verbraucht und wollten sich dabei nicht nur Kinder einschränken.
Letztendlich befürchte ich aber dass uns auch die nächsten 30 Jahre von allen Seiten eingeredet wird, dass wir keine Rente mehr bekommen - das trifft dann wahrscheinlich auch tatsächlich zu, da der Staat sich sicher gerne an jedem zusätzlichen Beitragszahler überproportional bedienen wird.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Die Babyboomer bekommen immerhin noch ihre fetten Betriebsrenten. In Summe mit der gesetzlichen Rente ist das bei gehobenen Positionen oft schon mal 5k und mehr pro Monat. Altersarmut sieht anders aus. Bekomme täglich über Whatsapp schöne Fotos vom Segeltörn eines solchen Armen von der Ostsee :)

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2019:

Die Gutverdiener müssen mehr einzahlen und weniger rausbekommen. Nur so wird es gehen. Die Assets der privaten Versorgungssysteme könnten in die gesetzliche Rente überführt werden.

Die Umverteilungsmaschinerie läuft... sogar im Wiwi-Forum.
Ist euch eigentlich klar, dass die Babyboomer nicht unsterblich sind?

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

Das konnte mir auch noch keiner erklären, weshalb die babyboomer meine Rente beeinflussen sollten. Schließlich haben wir es ja selbst in der Hand wie viele Beitragszahler es in Zukunft geben wird. Daher leben die Babyboomer auch vollkommen zurecht in Altersarmut, die haben in den letzten 50 Jahren dafür ja auch ohne Rücksicht auf die Zukunft Ressourcen verbraucht und wollten sich dabei nicht nur Kinder einschränken.
Letztendlich befürchte ich aber dass uns auch die nächsten 30 Jahre von allen Seiten eingeredet wird, dass wir keine Rente mehr bekommen - das trifft dann wahrscheinlich auch tatsächlich zu, da der Staat sich sicher gerne an jedem zusätzlichen Beitragszahler überproportional bedienen wird.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Als (motivierter) Akademiker der jetzt ins Berufsleben startet solltest du dir sowieso keine Gedanken über eine staatliche Pension machen imho.

Ich will auf alle Fälle nicht auf den Staat angewiesen sein. Wenn man sich ansieht was wir teilweise so für Einstiegsgehälter bekommen (+ laufende Erhöhungen) dann wäre es einfach abstrus sich bis zu seiner Pension nicht mindestens ein 7-stelliges Vermögen aufzubauen.

Man muss halt auch ein wenig die Finanzen unter Kontrolle haben, klar, wenn man von 4k netto dann 3.8k ausgibt wird es damit schwierig aber rechne dir mal aus was für ein Vermögen zusammen kommt wenn du dir jedes Monat 1000-1500 € auf die Seite legst und das ganze in irgendwelche Indexfunds investiert.

Langfristig wirst du daraus Rendite ziehen - sollte das nicht der Fall sein (also das Märkte keine Rendite mehr erwirtschaften) haben wir sowieso ein größeres Problem und wahrscheinlich sowieso alle keinen Job mehr. Der Zyklus wir also mit Sicherheit noch weitergehen (zumindest in unserer Lebenszeit)

Rechne konservativ mit 5% p.a , du wirst Ausreißer haben wo du mal 15-20% p.a machst aber natürlich auch negative Jahre darunter.
Wenn du ein bisschen ein findiges Händchen hast (was ich nicht empfehle) eventuell sogar um die 8% pa.

Da kommen astronomische Summen dabei raus... und dann 4% regel.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

Noch so jung?

Die letzten Jahrgänge vor dem Pillenknick sind heute so um 50 und leben statistisch noch etwa 40 Jahre.

Ich finde die heutige Situation schon sehr bedenklich:

  • 1/3 der Rente besteht aus Steuermitteln
  • 4 Beitragszahler müssen für einen Rentner aufkommen

In ein paar Jahren sind es 2 Beitragszahler.

Früher war die Zukunft eben besser!

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

Noch so jung?

Die letzten Jahrgänge vor dem Pillenknick sind heute so um 50 und leben statistisch noch etwa 40 Jahre.

Ich finde die heutige Situation schon sehr bedenklich:

  • 1/3 der Rente besteht aus Steuermitteln
  • 4 Beitragszahler müssen für einen Rentner aufkommen

In ein paar Jahren sind es 2 Beitragszahler.

Früher war die Zukunft eben besser!

Mitte 20, gerade ins Berufsleben eingestiegen.
Wenn ich rechne, dass ich frühstens im gesetzlichen System mit 67 in Rente gehen kann, dann hab ich noch mehr als die 40 Jahre, die notwendig wären.

Wenn ich mir außerdem die Generation der ~50 Jährigen aktuell angucke, dann werden die keine 40 Jahre mehr machen. Es ist gefühlt die Generation, die den ungesundesten Lebensstil pflegt. Viele von denen können froh sein, wenn sie die 80 erreichen. Mind. 50% der Ü50 die ich kenne, hat jetzt schon leichte bis mittlere Gesundheitsprobleme (Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Raucherlunge etc.).
Die Generation davor ist resistent. Da kenne ich einige, die die 90 geknackt haben oder es noch tun werden.

antworten
WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

Das konnte mir auch noch keiner erklären, weshalb die babyboomer meine Rente beeinflussen sollten. Schließlich haben wir es ja selbst in der Hand wie viele Beitragszahler es in Zukunft geben wird. Daher leben die Babyboomer auch vollkommen zurecht in Altersarmut, die haben in den letzten 50 Jahren dafür ja auch ohne Rücksicht auf die Zukunft Ressourcen verbraucht und wollten sich dabei nicht nur Kinder einschränken.
Letztendlich befürchte ich aber dass uns auch die nächsten 30 Jahre von allen Seiten eingeredet wird, dass wir keine Rente mehr bekommen - das trifft dann wahrscheinlich auch tatsächlich zu, da der Staat sich sicher gerne an jedem zusätzlichen Beitragszahler überproportional bedienen wird.

Hahaha ! Hast du mal was von Wahlen gehört?! Die bald mit Abstand größte Wählergruppe sind Rentner! Die werden dich als Beitragszahler schröpfen, da wird dir hören und sehen vergehen.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Wenn man die Rentensysteme von Österreich und Deutschland vergleicht bitte ich zu bedenken, dass man in Deutschland nur 5 Jahre lang eingezahlt haben muss um überhaupt eine Rente zu erhalten. In Österreich gibt es erst nach 10 Jahren Beitragsleistungen eine Rente. Dies führt in Deutschland dazu, dass es viele Hausfrauen und Selbstständige/Beamte gibt, die in jungen Jahren 5 oder 6 Jahre eingezahlt haben und 100-300 € Rente bekommen, was den Rentendurchschnitt insgesamt massiv nach unten zieht. In Österreich bekommen solche Fälle NULL € Rente und werden bei der Ermittlung der Durchschnittsrenten gar nicht berücksichtigt. Dieser Zusammenhang erklärt weitestgehend die höhere Durchschnittsrente in Österreich. Das wird von linken Politikern bei der Forderung, das österreichische Rentensystem abzukupfern, gerne verschwiegen.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Ich hab da relativ wenig Angst vor. Wenn ich in Rente gehe, sind die Babyboomer schon lange tot, dann sieht die Kiste wieder ganz anders aus.

Noch so jung?

Die letzten Jahrgänge vor dem Pillenknick sind heute so um 50 und leben statistisch noch etwa 40 Jahre.

Ich finde die heutige Situation schon sehr bedenklich:

  • 1/3 der Rente besteht aus Steuermitteln
  • 4 Beitragszahler müssen für einen Rentner aufkommen

In ein paar Jahren sind es 2 Beitragszahler.

Früher war die Zukunft eben besser!

Mitte 20, gerade ins Berufsleben eingestiegen.
Wenn ich rechne, dass ich frühstens im gesetzlichen System mit 67 in Rente gehen kann, dann hab ich noch mehr als die 40 Jahre, die notwendig wären.

Wenn ich mir außerdem die Generation der ~50 Jährigen aktuell angucke, dann werden die keine 40 Jahre mehr machen. Es ist gefühlt die Generation, die den ungesundesten Lebensstil pflegt. Viele von denen können froh sein, wenn sie die 80 erreichen. Mind. 50% der Ü50 die ich kenne, hat jetzt schon leichte bis mittlere Gesundheitsprobleme (Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Raucherlunge etc.).
Die Generation davor ist resistent. Da kenne ich einige, die die 90 geknackt haben oder es noch tun werden.

Die Meinung kann ich nachvollziehen. Du unterschätzt aber die Kunst der Ärzte und Pharmaunternehmen. Guck mal wie viele heute "halb tot" durch die Gegend humpeln und das aber Jahrzehnte machen. Von der Fraktion "Lebensqualität im Eimer, aber nicht sterben" gibt es sehr viele.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Beim Vergleich der Rentensysteme von Deutschland und Österreich muss man bedenken, dass man in Deutschland nur 5 Jahre einzahlen muss, um Anspruch auf Rente zu haben. Dadurch gibt es viele Hausfrauen/Beamte/Selbstständige, die in jungen Jahren mal ein paar Jahre eingezahlt haben und dann 100-300 € Rente bekommen, was den Rentendurchschnitt insgesamt kräftig nach unten zieht. In Österreich hingegen bekommen diese Menschen ÜBERHAUPT KEINE Rente, weil die Mindestbeitragszeit für einen Rentenanspruch 10 Jahre beträgt. Dieser Effekt erklärt weitestgehend den höheren Rentendurchschnitt in Österreich.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Ich bin Bankkaufmann und mich würde brennend interessieren wo und wie du 5% p.a. nach Abzug der Kosten aufbringst. Bitte um Erklärung!

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Als (motivierter) Akademiker der jetzt ins Berufsleben startet solltest du dir sowieso keine Gedanken über eine staatliche Pension machen imho.

Ich will auf alle Fälle nicht auf den Staat angewiesen sein. Wenn man sich ansieht was wir teilweise so für Einstiegsgehälter bekommen (+ laufende Erhöhungen) dann wäre es einfach abstrus sich bis zu seiner Pension nicht mindestens ein 7-stelliges Vermögen aufzubauen.

Man muss halt auch ein wenig die Finanzen unter Kontrolle haben, klar, wenn man von 4k netto dann 3.8k ausgibt wird es damit schwierig aber rechne dir mal aus was für ein Vermögen zusammen kommt wenn du dir jedes Monat 1000-1500 € auf die Seite legst und das ganze in irgendwelche Indexfunds investiert.

Langfristig wirst du daraus Rendite ziehen - sollte das nicht der Fall sein (also das Märkte keine Rendite mehr erwirtschaften) haben wir sowieso ein größeres Problem und wahrscheinlich sowieso alle keinen Job mehr. Der Zyklus wir also mit Sicherheit noch weitergehen (zumindest in unserer Lebenszeit)

Rechne konservativ mit 5% p.a , du wirst Ausreißer haben wo du mal 15-20% p.a machst aber natürlich auch negative Jahre darunter.
Wenn du ein bisschen ein findiges Händchen hast (was ich nicht empfehle) eventuell sogar um die 8% pa.

Da kommen astronomische Summen dabei raus... und dann 4% regel.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2019:

Ich bin Bankkaufmann und mich würde brennend interessieren wo und wie du 5% p.a. nach Abzug der Kosten aufbringst. Bitte um Erklärung!

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Als (motivierter) Akademiker der jetzt ins Berufsleben startet solltest du dir sowieso keine Gedanken über eine staatliche Pension machen imho.

Ich will auf alle Fälle nicht auf den Staat angewiesen sein. Wenn man sich ansieht was wir teilweise so für Einstiegsgehälter bekommen (+ laufende Erhöhungen) dann wäre es einfach abstrus sich bis zu seiner Pension nicht mindestens ein 7-stelliges Vermögen aufzubauen.

Man muss halt auch ein wenig die Finanzen unter Kontrolle haben, klar, wenn man von 4k netto dann 3.8k ausgibt wird es damit schwierig aber rechne dir mal aus was für ein Vermögen zusammen kommt wenn du dir jedes Monat 1000-1500 € auf die Seite legst und das ganze in irgendwelche Indexfunds investiert.

Langfristig wirst du daraus Rendite ziehen - sollte das nicht der Fall sein (also das Märkte keine Rendite mehr erwirtschaften) haben wir sowieso ein größeres Problem und wahrscheinlich sowieso alle keinen Job mehr. Der Zyklus wir also mit Sicherheit noch weitergehen (zumindest in unserer Lebenszeit)

Rechne konservativ mit 5% p.a , du wirst Ausreißer haben wo du mal 15-20% p.a machst aber natürlich auch negative Jahre darunter.
Wenn du ein bisschen ein findiges Händchen hast (was ich nicht empfehle) eventuell sogar um die 8% pa.

Da kommen astronomische Summen dabei raus... und dann 4% regel.

Das war einfach nur das Gerede eines Studenten, der sich die Welt nach dem Studium in blühenden Farben ausmalt und natürlich ist er der einzig wahre, der das System austrickst. So wie wir das alle mal gedacht haben ;)

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2019:

Ich bin Bankkaufmann und mich würde brennend interessieren wo und wie du 5% p.a. nach Abzug der Kosten aufbringst. Bitte um Erklärung!

Das bestätigt ja so richtig das typische Bild vom Bank"berater", der seinen Kunden die teuren aktiv gemanagten Fonds mit üppigem Ausgabeaufschlag aufschwatzt, die dann natürlich Mühe haben eine Rendite von 5% _nach_ Kosten zu erbringen. Also so wie eben bei einer Sparkasse lieber zu ein paar teuren Deka-Fonds geraten wird, oder bei der Deutschen Bank zu DWS-Fonds.
Ich hätte aber gedacht, dass Bankberater/-kaufleute zumindest dann, wenn sie als Privatperson in einem Wiwi-Forum unterwegs sind, in der Lage sind, über diesen Tellerrand zu schauen.

Aber dann halt hier jetzt der echte Realitätsschock für dich: ja, es gibt inzwischen auch passive Fonds mit jährlichen Kosten im Bereich von <3 Promille(!) und Bezugskosten von ein paar EUR für eine Wertpapierorder bei einem Online-Broker.
Das nennt man ETF und damit darf man durchaus bei langfristiger Anlage eine Rendite im genannten Bereich erwarten. Ob vor oder nach Kosten ist egal. Kommt ja im Grunde aufs gleiche hinaus...

antworten
WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

know-it-all schrieb am 30.09.2019:

Ich hätte aber gedacht, dass Bankberater/-kaufleute zumindest dann, wenn sie als Privatperson in einem Wiwi-Forum unterwegs sind, in der Lage sind, über diesen Tellerrand zu schauen.

Leider ist deren Ausbildung nur auf's Verkaufen ausgelegt, sobald es in Details geht, wird es schnell sehr dürftig mit dem Wissen.

Nachdem ich in jungen Jahren Bankberatern spontan an ihrem Rechner in Excel vorgerechnet habe, dass ihre Aussagen schlicht falsch sind, oder erklären musste, warum Fonds immer das gleiche Wechselkursrisiko haben, egal in welcher Währung sie notiert sind und noch ein paar andere solch haarsträubende Dinge, ist die Berufsgruppe bei mir komplett unten durch und ich habe mir auch seit 15 Jahren keinen mehr angetan.

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WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Na klar, du bist so schlau weist ganz genau, dass sich Marktentwicklungen der letzten Jahrzehnte auch in Zukunft so fortsetzen werden :)

Davon geht ja die Mehrheit der ETF-Jünger hier aus. In 20 oder 30 Jahren wird es sich zeigen, wer richtig lag. Und ob die durchschnittliche Rendite bei 5% oder 1% lag. Die Mehrheit liegt allerdings meistens falsch.

know-it-all schrieb am 30.09.2019:

Ich bin Bankkaufmann und mich würde brennend interessieren wo und wie du 5% p.a. nach Abzug der Kosten aufbringst. Bitte um Erklärung!

Das bestätigt ja so richtig das typische Bild vom Bank"berater", der seinen Kunden die teuren aktiv gemanagten Fonds mit üppigem Ausgabeaufschlag aufschwatzt, die dann natürlich Mühe haben eine Rendite von 5% _nach_ Kosten zu erbringen. Also so wie eben bei einer Sparkasse lieber zu ein paar teuren Deka-Fonds geraten wird, oder bei der Deutschen Bank zu DWS-Fonds.
Ich hätte aber gedacht, dass Bankberater/-kaufleute zumindest dann, wenn sie als Privatperson in einem Wiwi-Forum unterwegs sind, in der Lage sind, über diesen Tellerrand zu schauen.

Aber dann halt hier jetzt der echte Realitätsschock für dich: ja, es gibt inzwischen auch passive Fonds mit jährlichen Kosten im Bereich von <3 Promille(!) und Bezugskosten von ein paar EUR für eine Wertpapierorder bei einem Online-Broker.
Das nennt man ETF und damit darf man durchaus bei langfristiger Anlage eine Rendite im genannten Bereich erwarten. Ob vor oder nach Kosten ist egal. Kommt ja im Grunde aufs gleiche hinaus...

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know-it-all

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

WiWi Gast schrieb am 01.10.2019:

Na klar, du bist so schlau weist ganz genau, dass sich Marktentwicklungen der letzten Jahrzehnte auch in Zukunft so fortsetzen werden :)

Davon geht ja die Mehrheit der ETF-Jünger hier aus. In 20 oder 30 Jahren wird es sich zeigen, wer richtig lag. Und ob die durchschnittliche Rendite bei 5% oder 1% lag. Die Mehrheit liegt allerdings meistens falsch.

Du schreibst, als ob ein ETF irgend exotisches und neumodisches Anlageprodukt ist, was Gefahr läuft irgendwann sich in der Entwicklung von der der Aktienkurse abzukoppeln oder so stark gehypt zu werden, dass es irgendwann "überkauft" ist.
Ich kann dich aber beruhigen - dem ist nicht so. Mit einem ETF auf gängige marktbreite Indizes kauft man sich einfach einen breiten Korb an Aktien mit nur geringer Abhängigkeit von der Kursentwicklung einzelner Aktien und mit möglichst geringen lfd. Kosten.
Mit dem ETF-Kauf will man also nur genau die Wertentwicklung des entsprechenden Index erreichen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Klar bekommt man das (oder auch mehr) mit Glück auch mit einem aktiv gemanagten Fonds oder auch durch Investition in Einzelwerte hin. Aber die Gefahr, dass ein Fondsmanager nach Abzug von 1,5 oder auch 2% jährlichen Kosten, diese Rendite nicht dauerhaft erreicht, ist doch recht hoch.

Und natürlich hat man erstmal nur den Blick in die Vergangenheit - wobei Aktienmärkte da eben über einen sehr langen Betrachtungszeitraum historisch annualisiert mit 7 bis 10% wachsen. Ob das in Zukunft auch erreicht werden kann - das ist mir auch klar - ist nicht 100% gewiss. Zumal in der Vergangenheit die Inflationsraten ja auch deutlich höher lagen, als vielleicht zukünftig.
Aber ich bin mir sicher, dass wenn man zukünftig noch mit vertretbaren Risiko am ehesten eine Wertsteigerung erreichen kann, dann eben mit Aktien.

Und wenn ich bei einer Inflationsrate von ~1% am Ende bei einer Rendite von nur 4% p.a. lande, bin ich damit immer noch besser gefahren als mit Minuszinsen auf dem Tagesgeldkonto oder mit 1% auf sichere Anleihen.
Und die "Überrendite" eines Aktien-Investments oberhalb der Inflationsrate und auch im Vergleich mit anderen Anlagen wäre historisch gesehen sogar relativ normal.

Du kannst ja mal schreiben, in was du (sofern du der Bankkaufmann bist?) so investierst!

antworten
WiWi Gast

Pensionssystem in Deutschland so schlecht?

Ich bin nicht der Bankkaufmann, aber ordentliche Renditen schaffe ich mit möblierten Wohnungen!

know-it-all schrieb am 01.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2019:

Na klar, du bist so schlau weist ganz genau, dass sich Marktentwicklungen der letzten Jahrzehnte auch in Zukunft so fortsetzen werden :)

Davon geht ja die Mehrheit der ETF-Jünger hier aus. In 20 oder 30 Jahren wird es sich zeigen, wer richtig lag. Und ob die durchschnittliche Rendite bei 5% oder 1% lag. Die Mehrheit liegt allerdings meistens falsch.

Du schreibst, als ob ein ETF irgend exotisches und neumodisches Anlageprodukt ist, was Gefahr läuft irgendwann sich in der Entwicklung von der der Aktienkurse abzukoppeln oder so stark gehypt zu werden, dass es irgendwann "überkauft" ist.
Ich kann dich aber beruhigen - dem ist nicht so. Mit einem ETF auf gängige marktbreite Indizes kauft man sich einfach einen breiten Korb an Aktien mit nur geringer Abhängigkeit von der Kursentwicklung einzelner Aktien und mit möglichst geringen lfd. Kosten.
Mit dem ETF-Kauf will man also nur genau die Wertentwicklung des entsprechenden Index erreichen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Klar bekommt man das (oder auch mehr) mit Glück auch mit einem aktiv gemanagten Fonds oder auch durch Investition in Einzelwerte hin. Aber die Gefahr, dass ein Fondsmanager nach Abzug von 1,5 oder auch 2% jährlichen Kosten, diese Rendite nicht dauerhaft erreicht, ist doch recht hoch.

Und natürlich hat man erstmal nur den Blick in die Vergangenheit - wobei Aktienmärkte da eben über einen sehr langen Betrachtungszeitraum historisch annualisiert mit 7 bis 10% wachsen. Ob das in Zukunft auch erreicht werden kann - das ist mir auch klar - ist nicht 100% gewiss. Zumal in der Vergangenheit die Inflationsraten ja auch deutlich höher lagen, als vielleicht zukünftig.
Aber ich bin mir sicher, dass wenn man zukünftig noch mit vertretbaren Risiko am ehesten eine Wertsteigerung erreichen kann, dann eben mit Aktien.

Und wenn ich bei einer Inflationsrate von ~1% am Ende bei einer Rendite von nur 4% p.a. lande, bin ich damit immer noch besser gefahren als mit Minuszinsen auf dem Tagesgeldkonto oder mit 1% auf sichere Anleihen.
Und die "Überrendite" eines Aktien-Investments oberhalb der Inflationsrate und auch im Vergleich mit anderen Anlagen wäre historisch gesehen sogar relativ normal.

Du kannst ja mal schreiben, in was du (sofern du der Bankkaufmann bist?) so investierst!

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