DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
AltersvorsorgeAltersvorsorge

Rente: Nur 35 Prozent der Jugendlichen sparen für die Altersvorsorge

Es sind erschreckende Ergebnisse: Nur 35 Prozent junger Menschen zwischen 17 und 27 Jahren sorgen für das Alter vor. Das resultiert aus der MetallRente Studie 2016 zum Thema "Jugend, Vorsorge, Finanzen". Damit erhöht sich das Risiko der Altersarmut erheblich. Welche Maßenahmen können getroffen werden? Was wünscht sich die Generation Y von der Politik?

Jugendliche haben kein Vertrauen in Altersvorsorge-Angebote
Die Herausgeber der aktuellen MetallRente Studie 2016 „Jugend, Vorsorge, Finanzen“ sind sich einig, dass die Politik jetzt handeln muss - denn einer ganzen Generation droht Armut im Alter. Die Generation Y hat zu wenig Vertrauen in die staatlich geförderten Modelle zusätzlicher Altersvorsorge, zu wenig Geld dafür oder beides. Das machen die Ergebnisse der Untersuchung deutlich. Zur Halbzeit der Rentenreform stellt die MetallRente Studie fest, dass deren Ziele bisher verfehlt wurden.

Anteil der Jugendlichen, die regelmäßig für die Altersvorsorge sparen

MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch zeigt sich alarmiert: „Die junge Generation wird immer mehr zur prekären Generation der Rentenpolitik. Die Staatsausgaben für die Altersversorgung in Deutschland befinden sich gemeinsam mit Polen, Spanien und Slowenien am Rande des oberen Drittels aller OECD-Staaten. Dennoch liegen die Lohnersatzraten – also das Verhältnis der Rente zum vorherigen aktiven Einkommen – in der Bundesrepublik am unteren Ende dieser Länder! Statt Generationen-Gerechtigkeit haben wir Unsicherheit. Es muss endlich gegengesteuert werden“.

Für die Untersuchung hat TNS Infratest Sozialforschung 2.500 junge Leute im Alter zwischen 17 und 27 Jahren zu ihren Vorstellungen für die persönliche Zukunft und über ihre Einstellungen und Strategien zur Altersvorsorge befragt. In den beiden MetallRente Studien von 2010 und 2013 wurde bereits klar: Die Jungen sind zwar grundsätzlich bereit, für das Alter vorzusorgen, aber nur eine Minderheit verfolgt tatsächlich tragfähige Strategien. Mit der dritten repräsentativen Befragung sind nun konkrete Trendaussagen über einen Zeitraum von sechs Jahren möglich. Vor 15 Jahren sei die Renten-Reform mit dem Argument eingeführt worden, mehr Generationengerechtigkeit herzustellen. Das Ergebnis sei jedoch weniger Gerechtigkeit.

Jugendliche erwarten mehr Spaß und sehen sich engagierter, aber weniger sparsam

„Die Mehrzahl der jungen Leute ist optimistisch, wenn sie an ihre eigene Zukunft denkt“, so der Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, der alle drei Untersuchungen geleitet hat. Die positiven Erwartungen gegenüber den letzten Studien hätten sich gesteigert. Auch die Entwicklung Deutschlands beurteile die junge Generation zunehmend positiv. „Aber“, betont Hurrelmann, „die Generation Y zweifelt immer mehr an der privaten Vorsorge. Nur 35 Prozent aller Jugendlichen sparen regelmäßig für ihre Altersversorgung. Dabei erstaunt der Realitätssinn der jungen Leute. Ihnen ist klar, dass die Vorsorge-Angebote und die jetzigen Rahmenbedingungen kein angemessenes Leben im Alter sichern“.

Die Studie erfragt erstmals auch Haltungen zu Wegen, die Jugendlichen einen wirksamen Stupser (Nudge) in Richtung von mehr Vorsorge geben können. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die junge Generation manche Nudges – z.B. Spar-Automatismen - mehrheitlich befürwortet.  Im zweiten Teil blickt die Studie über den deutschen Tellerrand hinaus. Europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen in ihren Beiträgen die Rentensysteme und Reformanstrengungen anderer Länder. Dabei wird deutlich: Nicht nur in Deutschland ist die nachhaltige Alterssicherung in Gefahr.

Jugendliche haben Zweifel am Ertrage der privaten Vorsorge und gehen von lebenslangem Arbeiten aus


Die 10 wichtigsten Fakten der MetallRente Studie 2016

  1. Die Mehrzahl der jungen Leute ist optimistisch, wenn sie an ihre eigene Zukunft denkt. 2016 gehen 73 Prozent von einer guten persönlichen Entwicklung aus („sehr gut“ 22 Prozent). Damit steigerten sich die positiven Erwartungen gegenüber den letzten Studien. Auch die Entwicklung Deutschlands beurteilt die junge Generation zunehmend positiv: 48 Prozent schätzen sie aktuell als gut ein („sehr gut“ 5 Prozent). 2010 lagen diese Zahlen noch bei 37 („gut“) und 1 Prozent („sehr gut“).
     
  2. Die junge Generation hat im Vergleich zu der Befragung 2013 weniger Angst um die deutsche Wirtschaft. So glauben nur 26 Prozent „voll und ganz“ („eher“ 34 Prozent), dass die Wirtschaft durch verschuldete Euro-Länder gefährdet ist. 2013 lagen diese Werte noch bei 34 bzw. 43 Prozent. Trotz Krise haben 22 Prozent „voll und ganz“ („eher“ 39 Prozent) Vertrauen in den Euro. Auch diese Werte entwickelten sich im Vergleich zu 2013 positiv.
     
  3. Die Generation Y zweifelt immer mehr an der privaten Altersvorsorge. So stimmen nur 23 Prozent „voll und ganz“ („eher“ 40 Prozent) der Aussage zu, dass man von einer privaten Vorsorge mehr erwarten kann als von der staatlichen Rente. 2010 waren es 31 bzw. 46 Prozent.
     
  4. Bei jungen Frauen sinkt die Angst vor Altersarmut. So haben aktuell nur 34 Prozent der Frauen „voll und ganz“ („eher“ 27 Prozent) Angst davor. 2010 lagen diese Werte noch bei 47 bzw. 24 Prozent. Nur 27 Prozent der jungen Männer teilen diese Angst „voll und ganz“ („eher“ 23 Prozent). Diese Werte sind im Vergleich zu den vergangenen Studien relativ konstant.
     
  5. Das Sparverhalten der jungen Leute ist stabil. Allerdings haben sich die Gründe dafür verschoben. 54 Prozent sparen regelmäßig und 30 Prozent ab und zu (2010: 53 Prozent / 31 Prozent). Die Sparer legten zum Beispiel mit 64 Prozent vermehrt Geld für eine Urlaubsreise zur Seite. (2010: 56 Prozent). Auch die Bereitschaft, für Ausbildung und Studium zu sparen, war höher (2016: 42 Prozent / 2010: 39 Prozent). Nur 35 Prozent aller Jugendlichen sparen regelmäßig für ihre Altersversorgung (2010: 38 Prozent). 49 Prozent sparen überhaupt (regelmäßig oder ab und zu) für das Alter (2010: 55 Prozent). Unter denen, die sparen, (16Prozent sparen überhaupt nicht), sind es 58 Prozent (2010: 66 Prozent).
     
  6. Die betriebliche Altersversorgung wird beliebter. Ihr Anteil stieg von 31 Prozent (2010) auf 40 Prozent (2016). Dagegen nutzen weniger junge Leute Riester-Produkte oder private Renten- bzw. Lebensversicherungen. So sank allein der Anteil der Altervorsorgesparer, die „riestern“, von 50 Prozent im Jahr 2010 auf 42 Prozent 2016.
     
  7. Die junge Generation will das Leben zunächst genießen und spart deswegen weniger für das Alter. So stieg der Anteil der jungen Sparer, die das „voll und ganz“ so sah, von 45 Prozent im Jahr 2010 auf 50 Prozent im Jahr 2016. Die Gruppe, die „voll und ganz“ kein oder kaum Geld für die Altersvorsorge hat, verringerte sich dagegen (2016: 38 Prozent / 2010: 42 Prozent). Insbesondere bei Frauen sinkt die Bereitschaft, für das Alter zu sparen (2016: 49 Prozent / 2010: 57 Prozent).
     
  8. Die betriebliche Altersversorgung ist deutlich bekannter als die RiesterRente: 39 Prozent könnten die bAV einem Freund erklären. Aber nur 27 Prozent trauen sich aktuell zu, die Riester-Förderung zu beschreiben. Das ist ein historisches Tief.
     
  9. Der Informationsbedarf in Sachen Altersvorsorge ist bei der jungen Generation groß. Aktuell wünschen sich 91 Prozent jährliche Informationen über ihre Ansprüche. Sie betonen aber zu 81 Prozent, dass diese verständlicher sein müssten. Nur zehn Prozent verfügen ihrer Meinung nach über zu viel und nicht über zu wenig Informationen.
     
  10. Die jungen Leute könnten sich mit automatischen Sparregelungen anfreunden. 65 Prozent würden dem zustimmen. Wenn so eine Sparregel mit einer Ausstiegsmöglichkeit und einer Bezuschussung kombiniert wird, steigt die Zustimmungsrate sogar auf 89 Prozent.

Betriebliche Altersvorsorger ist vor Riester, Lebens- und private Rentenversicherung

Die Politik muss jetzt die Weichen stellen
Die Politik muss jetzt die Weichen stellen, um die junge Generation vor Altersarmut zu schützen. Heribert Karch mahnt: „Wir befinden uns bereits in der Mitte des 30-jährigen Reformprozesses. Es ist an der Zeit, in einem Halbzeit-Gipfel mit allen Akteuren weitere Maßnahmen zu besprechen. Wenn man die betriebliche Altersversorgung wirklich stärken will, muss man vor allem Hindernisse beiseite räumen und bessere Rahmenbedingungen für die bAV schaffen. Dazu gehören die Vereinfachung der Förderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die Lösung gravierender Gerechtigkeitsprobleme“. Unter diesen Voraussetzungen könnten dann auch Modelle, die auf Sozialpartner setzen, erfolgversprechend sein, so
Karch.

Das Fazit von Prof. Dr. Hurrelmann: „So wie heute kann es nicht weitergehen. Denn selbst, wenn jemand vorbildlich in alle drei Säulen der Altersvorsorge einzahlt, kann er am Ende nicht mit einem zufriedenstellenden Ergebnis rechnen. Das System führt die jungen Leute an der Nase herum. Die Politik muss jetzt handeln. Denn sonst ist es für die junge Generation zu spät. Dann ist sie objektiv von Altersarmut bedroht. Das ist keine Schwarzmalerei, sondern einfach eine Tatsache“.


Cover der Studie Jugend, Vorsorge, FinanzenLink zur MetallRente Studie 2016 "Jugend, Vorsorge, Finanzen"
https://www.metallrente.de/jugendstudie/

Das Buch zur Studie "Jugend, Vorsorge, Finanzen" kann für 12,95 Euro inkl. Mwst. oder als eBook für 11,99 Euro inkl. Mwst. bestellt werden.

Download [PDF, 12 Seiten - 1,0 MB]
Leseprobe Studie "Jugend, Vorsorge, Finanzen"

Download [PDF, 5 Seiten - 622 KB]
Inhaltsverzeichnis Studie "Jugend, Vorsorge, Finanzen"

 

  1. Seite 1: MetallRente Studie 2016: Nur 35 Prozent der Jugendlichen sparen für die Altersvorsorge
  2. Seite 2: Verantwortung der Politik: Interview mit Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und der Ökonom Prof. Dr. Christian Traxler
  3. Seite 3: Generationsgerechtigkeit: Interview mit Geschäftsführer der MetallRente Heribert Karch

Im Forum zu Altersvorsorge

1 Kommentare

Altersvorsorge/Lohn Dynamik und Vergleich

WiWi Gast

Hallo zusammen, hier im Forum vergleichen wir immer nur die Brutto / Nettogehälter, aber ganz ehrlich ich haben, da langsam aber sicher die Auffassung, dass diese sich über eine Laufzeit von 45 Jahre ...

157 Kommentare

Altersvorsorge unserer Generation / folgende Generationen

WiWi Gast

Das stimmt alles im luftleeren Raum, was du erzählst oder anders gesagt: falls Obdachlosigkeit die Prämisse ist. Praktisch zahlt das Haus natürlich etwas aus. Es bringt Mieteinnahmen, man ist ja se ...

17 Kommentare

Was wäre die Beste Altersvorsorge aktuell

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018: Bei z.B. (geerbten) Immos würdest du vsl. dennoch einen enormen Gewinn haben (abhängig vom Wert bei Überschreibung). Aktiendepots werden wohl auch gut gewach ...

65 Kommentare

Altersvorsorge - Wie macht ihr das?

WiWi Gast

Hehe, ich gehe davon aus, dass die Uhren und Autos Beiträge ironisch gemeint waren. Also die meisten, von denen ich hier beeindruckt bin, sind die, die bereits mit 30 eine oder mehrere Immobilien hab ...

34 Kommentare

Welche Altersvorsorge mit 50 Euro im Monat?

know-it-all

Lounge Gast schrieb: Ziel des neuen Gesetzes war es u.a. die tw. steuerliche Bevorzugung von (ausländischen) thesaurierenden Fonds zu unterbinden/reduzieren. Obwohl es sehr stark von der indiv ...

54 Kommentare

Altersvorsorge, welcher Anteil vom Einkommen?

WiWi Gast

Ich habe von Anfang an rund ein Drittel meines Netto weggelegt. Das ist Großteils in die eigene Immobilie geflossen. Meine Frau hat es ähnlich gemacht. Mittlerweile müssten wir eigentlich nichts me ...

1 Kommentare

Steuer und Altersvorsorge für Jedermann

haraldruby

Wie bekomme ich das unter einen Hut? Wie wichtig ist das in der heutigen Zeit? Lasst Uns darüber Reden. [%sig%]

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Altersvorsorge

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

Das Wort ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

Gut jeder zweite Selbständige in Deutschland zahlt nicht regelmäßig in eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerke ein. Viele sorgen jedoch privat für das Alter vor. So hat mehr als die Hälfte dieser Selbständigen eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Oft ist zudem Immobilienvermögen und Anlagevermögen vorhanden. Dennoch sorgen insgesamt etwa 700.000 Selbständige nicht ausreichend für das Alter vor.

Eine Seniorin mit lila Jacke geht spazieren.

Gender Pension Gap: Frauen liegen bei den Renten weit zurück

Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

Weiteres zum Thema Altersvorsorge

Die Worte BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Betriebliche Altersvorsorge für Gesellschafter-Geschäftsführer

Gesellschafter-Geschäftsführer übernehmen Tag für Tag viel Verantwortung. Was sie mit Blick auf ihre eigene Zukunft nicht vergessen sollten: Sie tragen auch Verantwortung für ihre Altersvorsorge. Für ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV) eignet sich besonders die Unterstützungskasse. Doch dieser Durchführungsweg ist nicht nur sehr attraktiv, sondern auch sehr komplex.

Umschläge mit Rentenbescheiden von der Deutschen Rentenversicherung.

Große Vermögenslücken bei der privaten Altersvorsorge der Jahrgänge 1954-78

Um im Alter einen angemessenen Lebensstandard zu haben, bedarf es mehr denn je der privaten Vorsorge - zumal das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt.

Das Wort ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

Gut jeder zweite Selbständige in Deutschland zahlt nicht regelmäßig in eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerke ein. Viele sorgen jedoch privat für das Alter vor. So hat mehr als die Hälfte dieser Selbständigen eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Oft ist zudem Immobilienvermögen und Anlagevermögen vorhanden. Dennoch sorgen insgesamt etwa 700.000 Selbständige nicht ausreichend für das Alter vor.

Eine Seniorin mit lila Jacke geht spazieren.

Gender Pension Gap: Frauen liegen bei den Renten weit zurück

Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

Ein Senior mit Brille liest die Tageszeitung.

OECD-Wirtschaftsbericht 2016: Deutschland steht vor Demografie- und Technologie-Wandel

Der OECD-Wirtschaftsbericht für das Jahr 2016 attestiert Deutschland aktuell eine solide wirtschaftliche Verfassung. Zukünftig sind hohe Investitionen in Menschen der Schlüssel für Produktivität und Lebensstandard, denn Deutschland steht vor einem großen demografischen und technologischen Wandel. Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftskraft und den sozialen Zusammenhalt ist dabei die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge.

Cover der Broschüre zur BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

Broschüre: Die betriebliche Altersversorgung

Welche Möglichkeiten und Wege zur Vorsorge es für die betriebliche Altersversorgung gibt, erläutert die neu aufgelegt Broschüre »Die betriebliche Altersversorgung« ausführlich. Anschauliche Rechenbeispiele und Schaubilder machen die Sachverhalte leicht verständlich.

Betriebsrente: Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten zulässig

Die unterschiedliche Behandlung von Arbeitern und Angestellten bezüglich der Betriebsrente ist erlaubt. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) unter dem Aspekt, dass die Ungleichbehandlung sachlich gerechtfertigt ist.

Beliebtes zum Thema Gehalt

Absolventen-Gehaltsreport-2018: Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Absolventen-Gehaltsreport 2018/19: Höhere Einstiegsgehälter bei WiWis

Wie im Vorjahr verdienen die Wirtschaftsingenieure bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit 48.696 Euro im Schnitt am meisten. Sie legten im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019 damit um 458 Euro zu. Wirtschaftsinformatiker erhalten mit 45.566 Euro (2017: 45.449 Euro) und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, VWL und BWL und mit 43.033 Euro (2017: 42.265 Euro) ebenfalls etwas höhere Einstiegsgehälter.

Stepstone Gehaltsreport 2018: Das Bild zeigt zwei Lego-Männchen Frau und Mann im Anzug (Wirtschaftsingenieurin und Wirtschaftsinformatiker) vor einem Computer.

StepStone Gehaltsreport 2018: Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker sind Topverdiener

Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

Das Bild zeigt als Symbol für Reichtum und eine ungleiche Vermögensverteilung die riesen Luxus-Yacht eines Milliardärs.

Reichtum ungleich verteilt: Rekordhoch von 2043 Milliardären

Die Anzahl der Milliardäre stieg auf ein Rekordhoch von 2043 Milliardären. 82 Prozent des 2017 erwirtschafteten Vermögens floss in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung. Jeden zweiten Tage kam ein neuer Milliardär hinzu. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, profitieren dagegen nicht vom aktuellen Vermögenswachstum. Das geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth 2018“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat.

Screenshot vom Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner 2019

Mit dem Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lässt sich das Teilzeitgehalt online berechnen. Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkassenbeitrag und Soli fließen in die Kalkulation ein.

Einstiegsgehalt Wirtschaftswissenschaftler

IG Metall Gehaltsstudie 2016/2017 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaftler

Was verdienen Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2016 durchschnittlich 49.938 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern mit 42.445 Euro etwa 17,7 Prozent darunter. Im Vorjahr hatte dieser Gehaltsvorteil bei den Wirtschaftswissenschaftlern noch 33 Prozent betragen.

Nebenjob, Studentenjob,

Die Gehaltsverhandlung

Während der Absolvent vor der Gehaltsverhandlung von üppigen Gehältern träumt, wollen die Personaler die Kosten gering halten. Tipps für die Gehaltsverhandlung helfen, die eigene Vorstellung überzeugend vorzutragen.

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.