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Versorgungswerk der StB

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WiWi Gast

Versorgungswerk der StB

Weiß jemand wie der Zugang zum Versorgungswerk der Steuerberater geregelt ist?
Kann man auch schon als Assistent, also vor bestandenem Examen dort eintreten?

Was ist für den Fall, dass man später auch noch WP werden möchte?
Kann man die Versorgungswerke dann später wechseln oder wie ist die übliche Handhabe?

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

Kann man auch schon als Assistent, also vor bestandenem Examen dort eintreten?

-> Nein

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

Wenn du beides bist, kannst du es dir aussuchen. Zugang gibt es automatisch, wenn du Mitglied bei der Kammer bist. Je nach Berufsstand heisst das, dein Werk wechselt bei einem Wohnortwechsel. Mitglied in der Kammer wirst du erst mit bestandenem Examen. Wenn du später in die Industrie wechselst, kannst du im Falle des StB unter Umständen als Syndikus weiter Mitglied bleiben.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

Beim WP gibt es die Möglichkeit in das Versorgungswerk der WPs zu wechseln. Meines Wissens nach ist das jedoch kein Zwang.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

Lounge Gast schrieb:

Weiß jemand wie der Zugang zum Versorgungswerk der
Steuerberater geregelt ist?
Kann man auch schon als Assistent, also vor bestandenem
Examen dort eintreten?

Nein! Mit der Bestellung zum Steuerberater wird man Pflichtmitglied im Versorgungswerk. Bei der Deutschen Rentenversicherung muss man eine Befreiung von der Beitragspflicht beantragen und zahlt dann in das Versorgungswerk ein. Beiträge die in der Zeit zwischen der Bestellung und der Befreiung noch an die Rentenversicherung gezahlt wurden, werden nachträglich an das Versorgungswerk überwiesen.

Was ist für den Fall, dass man später auch noch WP werden
möchte?
Kann man die Versorgungswerke dann später wechseln oder wie
ist die übliche Handhabe?

Mit der Bestellung zum Wirtschaftsprüfer wird man Pflichtmitglied im Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer. Gleichzeitig ist man weiterhin Pflichtmitglied im Versorgungswerk der Steuerberater. Die Satzungen der Versorgungswerke sehen für solche Fälle (Doppelmitgliedschaften, geht z.B. auch bei Rechtsanwalt + Steuerberater) Regelungen vor. Die sehen alle so aus, dass dich das Versorgungswerk von der Beitragspflicht befreit, wenn du bereits in ein anderes Versorgungswerk einzahlst. Damit hat man die Wahl: Einzahlen ins Versorgungswerk der Steuerberater und Befreiung bei Wirtschaftsprüfern oder andersherum. Bei einem Wechsel zum Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer müssten die bisher gezahlten Beiträge ins Versorgungswerk der Steuerberater dort grundsätzlich stehen bleiben. Es sei denn, es ist was anderes geregelt. Soweit ich weiß gibt es zwischen den Versorgungswerken der Steuerberater und den Versorgungswerken der Wirtschaftsprüfer Überleitungsabkommen, so dass die Beiträge mitgehen. Anders z.B. als bei Wechsel von Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgungswerk.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

Das Thema wird sich mit dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 9.8.2011 (Az. VII 2/11) wohl verschärfen...

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

was machen die leute, die in berlin den stb machen?
bleiben die weiterhin in der gesetzlichen weil es dort kein versorgungswerk gibt?

dann würd es sich doch lohnen, für die zeit der prüfung seinen wohnsitz zu verlegen?!

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB

wie sieht es aus mit den Beiträgen, die man bis zum examen in die ges. Rentenversicherung gezahlt hat? Bekommt man am Ende aus der ges. Rentenversicherung und aus dem Versorgungswerk monatliche Zahlungen?

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lexi

Re: Versorgungswerk der StB

nein das kann man nicht. sonst würden ja alle rein! ;)
erst nachdem du zum StB bestellt worden bist, kannst du rein.

VG

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

was machen die leute, die in berlin den stb machen?
bleiben die weiterhin in der gesetzlichen weil es dort kein versorgungswerk gibt?

dann würd es sich doch lohnen, für die zeit der prüfung seinen wohnsitz zu verlegen?!

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

push

Was machen die Berliner?
In Brandenburg gibt es eins, kommt man da irgendwie rein?

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

push bzgl. Berlin

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

M.E. gibt es bundesweit Versorgungswerke der Steuerberater, wo sich nur Berufsträger versichern können. Leistungsträgern ist die gesetzliche Rente einfach nicht zumutbar.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

Merkwürdiger Beitrag. Eine kurze Suchmaschineneingabe hätte ergeben, dass Berlin tatsächlich die einzige der 21 Steuerberaterkammern ist, an die kein Versorgungswerk angebunden ist.
Es ist übrigens sehr fraglich, ob das Versorgungswerk tatsächlich besser als die gesetzliche Rente ist.

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

M.E. gibt es bundesweit Versorgungswerke der Steuerberater, wo sich nur Berufsträger versichern können. Leistungsträgern ist die gesetzliche Rente einfach nicht zumutbar.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

Warum ist es sehr fraglich?

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

Es ist übrigens sehr fraglich, ob das Versorgungswerk tatsächlich besser als die gesetzliche Rente ist.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Warum ist es sehr fraglich?

Es ist übrigens sehr fraglich, ob das Versorgungswerk tatsächlich besser als die gesetzliche Rente ist.

Das Versorgungswerk ist - anders als oft vermutet - nicht nur kapitalgedeckt, sondern zum Teil auch umlagefinanziert. Wenn der Beruf ausstirbt, wäre das also schlecht. Ebenso wenn wenige junge Berater nachkommen.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Warum ist es sehr fraglich?

Es ist übrigens sehr fraglich, ob das Versorgungswerk tatsächlich besser als die gesetzliche Rente ist.

Die Versorgungswerke investieren fast ausschließlich in sogenannte "sichere" Anlagen. Deren Rendite geht derzeit gegen 0. Mit der Inflation geht die Rendite dann sogar real in den negativen Bereich.

Die gesetzliche Rente ist ein Umlagensystem. Egal ob Inflation, Hyperinflation, Währungswechsel usw. - du hast deine Rentenpunkte und dafür gibt es dann 2050, 2060 oder 2070 einen Anteil an der Wertschöpfung der BRD.

Und die Steigerungen sind in den letzten Jahren regelmäßig oberhalb der Inflationen und werden es gemäß Prognosen auch bleiben.

Aber selbst in der Vergangenheit haben die Versorgungswerke nicht unbedingt abgeliefert, als es sichere Renditen von 5-7 Prozent gab. Die durchschnittlichen Rentenbezüge sind aktuell bei 2.100 EUR. Das betrifft Ärzte, Apotheker, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater usw. - also im Wesentlichen Topverdiener.

Natürlich mehr als die durchschnittliche Rente, aber der durchschnittliche Paketfahrer verdient eben auch nicht so wie ein Arzt.

Der aktuelle Rentenwert ist 33,05 Euro. 2.100 Euro entsprechen also 63,5 Rentenpunkten. Das erreicht man z.B. indem man 40 Jahre lang ca. 59% über dem Durchschnitt verdient. Aktuell braucht man 64.300 Euro um 1,59 Rentenpunkte zu erhalten.

Das sollte für jemanden auf dem Qualifikationsniveau eines Arztes, Apothekers, Notares, Rechtsanwalts oder Steuerberaters wohl möglich sein. Jeder KMU-Controller bekommt dieses Gehalt mit einigen Jahren Berufserfahrung.

Ab 85.000 Euro bekommt man den Höchstsatz von 2,1 Rentenpunkten. Mit so einem Einkommen hat man die 63,5 Rentenpunkte bereits nach 30 Jahren erreicht. Es ist anzunehmen, dass ein großer Teil der Personen in oben erwähnten Berufen schon recht bald diese Grenze erreichen. Ein Arzt ist eben den größten Teil seiner Karriere Oberarzt oder Arzt in eigener Praxis. In beiden Fällen in jedem Fall oberhalb 85.000 Euro. Auch als Wirtschaftsprüfer ist man bald oberhalb der 85.000 Euro. Ob das sofort im ersten Managerjahr ist, darüber wird ja hier gestritten. Aber doch sicher nach einigen wenigen Jahren und dann ebenfalls den größten Teil der eigenen Karriere.

Die Tendenz ist also klar in der Richtung, dass die gesetzliche Rentenversicherung schon in der Vergangenheit besser war und in Zukunft durch die Niedrigzinsphase (welche uns wohl mindestens noch ein Jahrzehnt begleiten wird; auf jeden Fall während der Amtszeit von Lagarde) vermutlich noch besser sein wird. Die Versorgungswerke können, wollen oder dürfen keine Strategien fahren wie ich mit meiner privaten Vorsorge (100% Vanguard World ETF), können daher auch keine derartigen Renditen erwarten. Ganz im Gegenteil, die Renditen lagen in der Vergangenheit stets ziemlich nah am "sicheren" langfristigen Zins.

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know-it-all

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Die gesetzliche Rente ist ein Umlagensystem. Egal ob Inflation, Hyperinflation, Währungswechsel usw. - du hast deine Rentenpunkte und dafür gibt es dann 2050, 2060 oder 2070 einen Anteil an der Wertschöpfung der BRD.

Und die Steigerungen sind in den letzten Jahren regelmäßig oberhalb der Inflationen und werden es gemäß Prognosen auch bleiben.

Mehr als eine Prognose für dieses Jahr (Steigerung >3%) gibt es IMHO noch nicht.
Deine Lobeshymne auf die GRV in Ehren - die Fakten sind sicher nicht falsch, aber du blickst halt nur in die Vergangenheit und nicht in die Zukunft. Wer soll denn die Milliarden Rentenpunkte in der Zukunft zahlen in einer Bevölkerung bei der immer weniger einzahlen und immer mehr Leistung empfangen?

Und die Rentensteigerungen, die sicher in den letzten 3-4 Jahren durchaus überdurchschnittlich waren, musst du ins Verhältnis setzen zu einer allmählichen Erhöhung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67. Bei einer Lebenserwartung von weniger als 20 Jahren nach Renteneintritt entspricht die Erhöhung des Eintrittsalters um 2 Jahre de-facto einer Rentenkürzung um >10%.
Die Erhöhungen in den letzten Jahren waren zudem eine Folge von 1) einer relevativ hohen Beschäftigungsquote und 2) einer relativ hohen Anzahl an Beschäftigten insgesamt.
1) muss nicht auf alle Zeit so bleiben (es ist nicht lange her, da war die Arbeitslosenquote viel höher) und 2) wird nicht so bleiben (aufgrund der Demographie).

[...]
Ab 85.000 Euro bekommt man den Höchstsatz von 2,1 Rentenpunkten. Mit so einem Einkommen hat man die 63,5 Rentenpunkte bereits nach 30 Jahren erreicht. Es ist anzunehmen, dass ein großer Teil der Personen in oben erwähnten Berufen schon recht bald diese Grenze erreichen. Ein Arzt ist eben den größten Teil seiner Karriere Oberarzt oder Arzt in eigener Praxis. In beiden Fällen in jedem Fall oberhalb 85.000 Euro. Auch als Wirtschaftsprüfer ist man bald oberhalb der 85.000 Euro. Ob das sofort im ersten Managerjahr ist, darüber wird ja hier gestritten. Aber doch sicher nach einigen wenigen Jahren und dann ebenfalls den größten Teil der eigenen Karriere.

Die Frage ist nur, ob diese Rentenpunkte dann noch das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind (=Rentenbescheid). Bei einem kapitalbasierten System hat man zumindest eine Bescheinigung auf der steht was man auch wirklich hat und was auch nicht mehr weggenommen werden kann. Minizinsen hin- oder her.

Die Tendenz ist also klar in der Richtung, dass die gesetzliche Rentenversicherung schon in der Vergangenheit besser war und in Zukunft durch die Niedrigzinsphase (welche uns wohl

[...]

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

Ganz im Gegenteil, bei einer kapitalbasierten Rente wo 60-80% in Nominalwerten steckt, schmilzt dir das Geld nur so weg und ist von allerlei Gefahren betroffen wie Hyperinflation, Währungswechsel usw.

Rentner sind schon jetzt eine große Lobbygruppe und werden in Zukunft nur noch größer. Die Steuerfinanzierung von gesetzlicher Kranken- und Rentenversicherung ist jetzt schon groß und kann problemlos noch weit, weit steigen. Siehe Frankreich. Auch nach der Reform von Macron ist das noch ein starkes Querfinanzierungssystem, wo dann Steuerzahler wie Autofahrer, Konzerne oder Gutverdiener die Renten und die Krankenversicherung der Allgemeinheit zahlen.

Der Rentenkuchen kann auch durch andere Maßnahmen steigen, beispielsweise stark steigende Gehälter aufgrund von nahezu Vollbeschäftigung. Vielleicht haben wir in 2-3 Jahren ja schon 12 Euro Mindestlohn?

Du brauchst dir da wirklich gar keine Sorgen zu machen, die Politiker sind erfinderisch um so eine große Wählergruppe zu pampern. Und denkst du an der Zapfsäule wirklich jedes Mal daran, dass du dort praktisch mit jedem Tankvorgang einen guten zweistelligen Betrag an die Rentenkasse überweist? Benzin und Diesel werden bald weitere 20-30 Cent teurer, wird das die Leute vom Auto abhalten? Nur wenige.

Prognosen gibt es für Jahrzehnte bezüglich der Rente. Teilweise von Instituten wie dem DIW. Da sieht man dann zweierlei. Einerseits ja, das Rentenniveau könnte auf Sicht von einigen Jahrzehnten von 48% auf 42% absinken. Andererseits sieht man aber eben auch, dass die Renten weiterhin oberhalb der Inflation steigen werden. Eben unterhalb von Produktivitätswachstum plus Inflation aber oberhalb von der Inflation.

Lobeshymne soll es gewiss nicht werden, aber es ist eine akzeptable Grundabsicherung des Lebensstandards. Wer dazu privat vorsorgt mit Immobilie und ETF-Depot, der hat nichts zu befürchten. Wer dagegen zu 100% auf die Versorgungsbezüge als Steuerberater baut, der könnte in Altersarmut landen. Bei weiterhin Nullzinsen und Inflation, bei Hyperinflation, bei Währungswechsel bei anderen unvorgehsehenen Problemen. Oder er muss aus seiner gewohnten Umgebung weg, weil er nicht Eigentümer des eigenen Wohnraums ist. Mag sein, dass man heute günstig für 10-15 Euro je Quadratmeter mieten kann, wer sagt denn, dass die Preise in 30 Jahren in gefragte Lagen nicht bei 40-50 Euro je Quadratmeter liegen?

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

antworten
WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

Meinst du die BU-Rente? Einen rentenbescheid mit Hochrechnung gibt es nicht.

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WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

Zudem gilt zu beachten, dass die GKV bzw PKV komplett zu zahlen ist. Bei der gesetzlichen faellt nur die haelfte an (7,x Prozent). Die 300-400 Euro muss man nochmal bei der gesetzlichen Rente dazu zaehlen. Sieht dann gar nicht mehr so schlecht aus ;-)

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

Meinst du die BU-Rente? Einen rentenbescheid mit Hochrechnung gibt es nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

Meinst du die BU-Rente? Einen rentenbescheid mit Hochrechnung gibt es nicht.

Ich bekomme jährlich eine Rentenanwartschaftsmitteilung. Da steht neben der BU auch meine Rente bei Rentenbeitritt drauf. MWN sind die Versorgungswerke dazu auch verpflichtet.

antworten
WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

Meinst du die BU-Rente? Einen rentenbescheid mit Hochrechnung gibt es nicht.

Ich bekomme jährlich eine Rentenanwartschaftsmitteilung. Da steht neben der BU auch meine Rente bei Rentenbeitritt drauf. MWN sind die Versorgungswerke dazu auch verpflichtet.

Wow, da bekommst du ja etwa 50 Prozent mehr als der durchschnittliche Arzt. Definitiv 7/10, weil so etwas schwer aufzudecken ist und mancher es sicher geglaubt hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

Meinst du die BU-Rente? Einen rentenbescheid mit Hochrechnung gibt es nicht.

Ich bekomme jährlich eine Rentenanwartschaftsmitteilung. Da steht neben der BU auch meine Rente bei Rentenbeitritt drauf. MWN sind die Versorgungswerke dazu auch verpflichtet.

Wow, da bekommst du ja etwa 50 Prozent mehr als der durchschnittliche Arzt. Definitiv 7/10, weil so etwas schwer aufzudecken ist und mancher es sicher geglaubt hat.

Woher nimmst du die Zahlen für die Ärzte?

antworten
WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

So ist es auch bei mir (Rechtsanwaltsversorgungswerk). Wenn ich weiter wie bisher den Höchstbetrag (Beitragsbemessungsgrenze) einzahle, dann werden 4.000 Euro Rente prognostiziert.

Es gibt von fast allen Versorgungswerken Rechenschaftsberichte online. Bei meinem liegt die Overall-Performance bei ca. 4% (auch weil die noch viele alte langlaufende Anleihen halten). Dagegen ist die Performance der Rentenversicherung soweit ich weiß negativ oder gerade plus/minus null.

antworten
Ceterum censeo

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Was hindert denn den Steuerberater daran ebenfalls privat vorzusorgen?
Auf meinem Rentenbescheid beim Versorgungswerk stehen übrigens ca 4000€ zu heutigen Preisen.

So ist es auch bei mir (Rechtsanwaltsversorgungswerk). Wenn ich weiter wie bisher den Höchstbetrag (Beitragsbemessungsgrenze) einzahle, dann werden 4.000 Euro Rente prognostiziert.

Es gibt von fast allen Versorgungswerken Rechenschaftsberichte online. Bei meinem liegt die Overall-Performance bei ca. 4% (auch weil die noch viele alte langlaufende Anleihen halten). Dagegen ist die Performance der Rentenversicherung soweit ich weiß negativ oder gerade plus/minus null.

Ist absolut nicht unrealistisch. Ich bekomme vom WPV ebenfalls einmal jährlich eine Mitteilung. Hier werden 4-5 verschiedene Szenarien angegeben und die voraussichtliche Rente. Ich erinnere mich nicht ganz genau an alle Werte, für den Fall, dass ich ein paar Monate länger arbeiten würde als gefordert, wurde eine monatliche Rente von deutlich über 5 T€ angegeben.
Aber um auch auf den/die Vorposter einzugehen: Der Kollege Naumann (Vorstand IDW) sagte neulich etwas süffisant, dass man als (in dem Fall) WP durchaus in der Lage sein sollte, so viel zu verdienen, dass man im Alter nicht auf die Rente des Versorgungswerkes angewiesen sei. Ähnlich sehe ich das auch und wage sogar zu behaupten, dass der Anteil der an den Kapitalmarkt tätigen StB/WP/RA den vergleichbaren Anteil der Gesamtbevölkerung in Deutschland übersteigt (Obacht, GD200!).
Liebe Grüße

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know-it-all

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

Ceterum censeo schrieb am 14.01.2020:

[...] angewiesen sei. Ähnlich sehe ich das auch und wage sogar zu behaupten, dass der Anteil der an den Kapitalmarkt tätigen StB/WP/RA den vergleichbaren Anteil der Gesamtbevölkerung

Ich hoffe Ihr "Versorgungswerkler" vergesst vor Lauter Kapitalmarkttätigkeit und dem Studieren von Rentenbescheiden nicht das Kinder-Kriegen.
Damit hättet ihr dann ja auch Euren Teil zur Zukunftsfestigkeit des umlagebasierten Systems der GRV beigetragen, auch wenn ihr nicht selbst aktiv einzahlt. ;-)

in Deutschland übersteigt (Obacht, GD200!).

Dass du hier mal nicht unnötig die Aufmerksamkeit des GD200-Kollegen auf diesen Thread lenkst... !

antworten
WiWi Gast

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

know-it-all schrieb am 15.01.2020:

Ceterum censeo schrieb am 14.01.2020:

[...] angewiesen sei. Ähnlich sehe ich das auch und wage sogar zu behaupten, dass der Anteil der an den Kapitalmarkt tätigen StB/WP/RA den vergleichbaren Anteil der Gesamtbevölkerung

Ich hoffe Ihr "Versorgungswerkler" vergesst vor Lauter Kapitalmarkttätigkeit und dem Studieren von Rentenbescheiden nicht das Kinder-Kriegen.
Damit hättet ihr dann ja auch Euren Teil zur Zukunftsfestigkeit des umlagebasierten Systems der GRV beigetragen, auch wenn ihr nicht selbst aktiv einzahlt. ;-)

Bereits erledigt: 2 Kinder in die Welt gesetzt. Aber was wenn die wie Mama (Beamtin) und Papa (Versorgungswerk) auch nicht in die Rente einzahlen?

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Ceterum censeo

Re: Versorgungswerk der StB Prüfung

know-it-all schrieb am 15.01.2020:

Ich hoffe Ihr "Versorgungswerkler" vergesst vor Lauter Kapitalmarkttätigkeit und dem Studieren von Rentenbescheiden nicht das Kinder-Kriegen.
Damit hättet ihr dann ja auch Euren Teil zur Zukunftsfestigkeit des umlagebasierten Systems der GRV beigetragen, auch wenn ihr nicht selbst aktiv einzahlt. ;-)

Da bin ich ganz entspannt. In meiner/unserer Familie sind zwei Dinge sehr beliebt: Akademische Grade und Kinder. Von beiden werden mehr angehäuft, als eigentlich erforderlich. *lach*
Liebe Grüße

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