DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
AltersvorsorgeVersorgungswerk

Versorgungswerk StB vs. WP

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
Ceterum censeo

Versorgungswerk StB vs. WP

Wpv.eu und brastv.de. Sieh dir gerne die Geschäftsberichte an und du wirst feststellen, dass die Unterschiede nicht kriegsentscheidend sind. Grundsätzlich sagt man jedoch dem WPV nach, eine etwas bessere Rendite zu erwirtschaften und ein geringeres Beitragsrisiko aufgrund der niedrigen Frauenquote des Berufsstandes zu haben (ohne jeden Zynismus, aber Männer sterben statistisch früher).
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Auch beim Versorgungswerk ist man selbst für die Zahlung der Beiträge verantwortlich und kann sie direkt bei sich abbuchen lassen. Kann natürlich auch der Arbeitgeber erledigen. Zwingend ist das aber nicht.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Stimmt natürlich, aber ich meinte jetzt den typischen angestellten StB, da führt ja üblicherweise der Arbeitgeber ab. Beim WP musst du es aber immer selber machen

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Auch beim Versorgungswerk ist man selbst für die Zahlung der Beiträge verantwortlich und kann sie direkt bei sich abbuchen lassen. Kann natürlich auch der Arbeitgeber erledigen. Zwingend ist das aber nicht.

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Mindestbeitrag liegt eher so bei 123 € pro Monat.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

In Bayern muss kann ich als WP / StB weiterhin freiwillig den halben Mindestbeitrag einzahlen in die StB Versorgung (natürlich auch mehr), ist etwas mehr als 80€ im Monat

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Mindestbeitrag liegt eher so bei 123 € pro Monat.

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Das stimmt so nicht. Ich (Angestellter StB) zahle Beiträge selbst. Kollege (Angestellter WP) lässt vom Arbeitgeber abführen.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Stimmt natürlich, aber ich meinte jetzt den typischen angestellten StB, da führt ja üblicherweise der Arbeitgeber ab. Beim WP musst du es aber immer selber machen

Auch beim Versorgungswerk ist man selbst für die Zahlung der Beiträge verantwortlich und kann sie direkt bei sich abbuchen lassen. Kann natürlich auch der Arbeitgeber erledigen. Zwingend ist das aber nicht.

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Wie ist das, wenn ich selbständig bin und nebenbei noch selbstständig als StB bin?
Und wie wenn ich angestellt bin und nebenbei StB? Was wenn ich mit 40 kein StB mehr bin und wieder einen anderen Job mache?

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Wie ist das, wenn ich selbständig bin und nebenbei noch selbstständig als StB bin?
Und wie wenn ich angestellt bin und nebenbei StB? Was wenn ich mit 40 kein StB mehr bin und wieder einen anderen Job mache?

Selbständig als was? Angestellt als was? Als Steuerberater? Dann wird das was du verdienst zusammengerechnet und du führst dafür Beiträge ab. Wenn du kein StB mehr bist, wirst du normal in die Rente einzahlen müssen. Außer du machst Syndikus.

antworten
Ceterum censeo

Versorgungswerk StB vs. WP

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Wie ist das, wenn ich selbständig bin und nebenbei noch selbstständig als StB bin?
Und wie wenn ich angestellt bin und nebenbei StB? Was wenn ich mit 40 kein StB mehr bin und wieder einen anderen Job mache?

In erster Linie problematisch. Die Tätigkeit als Steuerberater ist mit zahlreichen anderen Tätigkeiten nicht vereinbar.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Ceterum censeo schrieb am 02.12.2020:

Wie ist das, wenn ich selbständig bin und nebenbei noch selbstständig als StB bin?
Und wie wenn ich angestellt bin und nebenbei StB? Was wenn ich mit 40 kein StB mehr bin und wieder einen anderen Job mache?

In erster Linie problematisch. Die Tätigkeit als Steuerberater ist mit zahlreichen anderen Tätigkeiten nicht vereinbar.
Liebe Grüße

Könntest du „problematisch“ etwas erläutern?
Zum Hintergrund:
Also ich hatte mir bspw. überlegt, ins TAS./M&A o.ä. zu gehen und vorher den Steuerberater zu machen, da ich auf die Praxiserfahrung von 2 Jahren kommen könnte während des Masters+Gap-Years. Mir geht es da primär darum, den Titel zu haben (zählt bei einer Big4 sehr viel) und einfach sich mit Steuern auszukennen und der Ansprechpartner für jegliche steuerliche Fragen zu sein, zum Beispiel auch private Steuererklärungen zu machen usw. Ich sehe mich aber nicht als hauptberuflicher StB. Das Interesse ist da, bin aber kein geborener Steuerberater. Jetzt könnte man sagen, hobbymäßig reicht doch aus, ich bin aber ein „Ganz oder gar nicht“-Mensch. Entweder stecke ich meine Zeit in das StB-Examen und werde Experte oder ich mache woanders Karriere und nehme einfach einen StB in Anspruch.
Daher meine Frage, ob ich mal so nebenbei StB sein kann, am Wochenende als StB für Privatleute tätig sein kann, ohne dieses Versorgungswerk-/Rente-Dilemma zu haben...
Wäre auch super gerne WP/StB, aber ich habe echt keine Lust, mich 3-4 Jahren durch Audit zu quälen für viel Kostendruck bei minimalem Gehalt (Habe bereits ein Audit-Praktikum bei einer Big4 absolviert).

Off-topic:
Ich habe enorm viele Interessen und Ziele, denen ich nachgehen möchte. Das fängt bei WP/StB an über Arzt und Psychologe und Investment-Banker und Ernährungsberater bis hin zu Gründer (Idee und Plan steht auch schon) oder Venture Capital. Ich kann mich nicht entscheiden und diese what if-Fragen stören mich und lassen mich nie irgendwann ankommen in einem Bereich...

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

Ceterum censeo schrieb am 02.12.2020:

Wie ist das, wenn ich selbständig bin und nebenbei noch selbstständig als StB bin?
Und wie wenn ich angestellt bin und nebenbei StB? Was wenn ich mit 40 kein StB mehr bin und wieder einen anderen Job mache?

In erster Linie problematisch. Die Tätigkeit als Steuerberater ist mit zahlreichen anderen Tätigkeiten nicht vereinbar.
Liebe Grüße

Könntest du „problematisch“ etwas erläutern?
Zum Hintergrund:
Also ich hatte mir bspw. überlegt, ins TAS./M&A o.ä. zu gehen und vorher den Steuerberater zu machen, da ich auf die Praxiserfahrung von 2 Jahren kommen könnte während des Masters+Gap-Years. Mir geht es da primär darum, den Titel zu haben (zählt bei einer Big4 sehr viel) und einfach sich mit Steuern auszukennen und der Ansprechpartner für jegliche steuerliche Fragen zu sein, zum Beispiel auch private Steuererklärungen zu machen usw. Ich sehe mich aber nicht als hauptberuflicher StB. Das Interesse ist da, bin aber kein geborener Steuerberater. Jetzt könnte man sagen, hobbymäßig reicht doch aus, ich bin aber ein „Ganz oder gar nicht“-Mensch. Entweder stecke ich meine Zeit in das StB-Examen und werde Experte oder ich mache woanders Karriere und nehme einfach einen StB in Anspruch.
Daher meine Frage, ob ich mal so nebenbei StB sein kann, am Wochenende als StB für Privatleute tätig sein kann, ohne dieses Versorgungswerk-/Rente-Dilemma zu haben...
Wäre auch super gerne WP/StB, aber ich habe echt keine Lust, mich 3-4 Jahren durch Audit zu quälen für viel Kostendruck bei minimalem Gehalt (Habe bereits ein Audit-Praktikum bei einer Big4 absolviert).

Off-topic:
Ich habe enorm viele Interessen und Ziele, denen ich nachgehen möchte. Das fängt bei WP/StB an über Arzt und Psychologe und Investment-Banker und Ernährungsberater bis hin zu Gründer (Idee und Plan steht auch schon) oder Venture Capital. Ich kann mich nicht entscheiden und diese what if-Fragen stören mich und lassen mich nie irgendwann ankommen in einem Bereich...

Lass es bleiben. Erstens wirst du keine hauptberufliche Tätigkeit, die dir vorschwebt machen können, wenn du StB bist. Bei Big4 höchstens durch Tricksereien. Zweitens wirst du nicht zum Steuerexperten durch das Examen, denn es beweist nur, dass du die Grundlagen kennst und punkteorientiert niederschreiben kannst. Gut wirst du durch Praxiserfahrung und den Austausch mit Kollegen, vor allem erfahreneren. Das wird dir fehlen und da sind Haftungsfälle vorprogrammiert, wenn du dir Zuviel zutraust.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

In welchem Bundesland bzw. um welches Versorgungswerk der StB geht es? Bei den StB kann es unterschiede geben. Beim WP nach Auskunft des Versorgungswerkes eigentlich nicht möglich aber dann gibt es anscheinend doch Ausnahmen^^

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Das stimmt so nicht. Ich (Angestellter StB) zahle Beiträge selbst. Kollege (Angestellter WP) lässt vom Arbeitgeber abführen.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Stimmt natürlich, aber ich meinte jetzt den typischen angestellten StB, da führt ja üblicherweise der Arbeitgeber ab. Beim WP musst du es aber immer selber machen

Auch beim Versorgungswerk ist man selbst für die Zahlung der Beiträge verantwortlich und kann sie direkt bei sich abbuchen lassen. Kann natürlich auch der Arbeitgeber erledigen. Zwingend ist das aber nicht.

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Versorgungswerk StB vs. WP

Versorgungswerk BW. Der Unterschied liegt nur beim Einzug: Arbeitgebereinzug möglich aber nicht zwingend. Verantwortlich ist immer der StB selbst. Deswegen hab ich das auch gerne selbst im Blick, was wie wo abgeht. Und man kann leichter Anpassungen vornehmen (Erhöhungen) ohne das ellenlang beim Arbeitgeber - den das nichts angeht - erläutern zu müssen, damit er es richtig verbucht/weiterbelastet.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

In welchem Bundesland bzw. um welches Versorgungswerk der StB geht es? Bei den StB kann es unterschiede geben. Beim WP nach Auskunft des Versorgungswerkes eigentlich nicht möglich aber dann gibt es anscheinend doch Ausnahmen^^

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Das stimmt so nicht. Ich (Angestellter StB) zahle Beiträge selbst. Kollege (Angestellter WP) lässt vom Arbeitgeber abführen.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2020:

Stimmt natürlich, aber ich meinte jetzt den typischen angestellten StB, da führt ja üblicherweise der Arbeitgeber ab. Beim WP musst du es aber immer selber machen

Auch beim Versorgungswerk ist man selbst für die Zahlung der Beiträge verantwortlich und kann sie direkt bei sich abbuchen lassen. Kann natürlich auch der Arbeitgeber erledigen. Zwingend ist das aber nicht.

Ich war vor zwei Jahren in der selben Situation, du musst zwingend ins Versorgungswerk des WP`s wechseln, du bleibst weiter im Versorgungswerk der StB kannst dich aber von der Beitragspflicht befreien und nur noch auf freiweilliger Basis einzahlen (Mindestbeitrag um die 40€ im Monat). Du musst beachten, beim WP wird dir der Beitrag vollständig ausbezahlt, der Beitrag wird dann direkt von deiem privaten Konto eingezogen.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020:

Ich habe gerade mein WP-Examen bestanden und bin bereits StB (Bayern).

So wie ich das verstanden habe, habe ich fortan zwei Pflichtmitgliedschaften in beiden Versorgungswerken - kann mich aber von einem der beiden befreien lassen. Gibt es irgendwo (online?) Informationen, die die verschiedenen Versorgungswerke und deren Eigenheiten gegenüberstellen?

So rein "aus dem Bauch heraus" möchte ich so etwas ja auch nur ungern entscheiden.

antworten
Ceterum censeo

Versorgungswerk StB vs. WP

WiWi Gast schrieb am 03.12.2020:

Könntest du „problematisch“ etwas erläutern?
Zum Hintergrund:
Also ich hatte mir bspw. überlegt, ins TAS./M&A o.ä. zu gehen und vorher den Steuerberater zu machen, da ich auf die Praxiserfahrung von 2 Jahren kommen könnte während des Masters+Gap-Years. Mir geht es da primär darum, den Titel zu haben (zählt bei einer Big4 sehr viel) und einfach sich mit Steuern auszukennen und der Ansprechpartner für jegliche steuerliche Fragen zu sein, zum Beispiel auch private Steuererklärungen zu machen usw. Ich sehe mich aber nicht als hauptberuflicher StB. Das Interesse ist da, bin aber kein geborener Steuerberater. Jetzt könnte man sagen, hobbymäßig reicht doch aus, ich bin aber ein „Ganz oder gar nicht“-Mensch. Entweder stecke ich meine Zeit in das StB-Examen und werde Experte oder ich mache woanders Karriere und nehme einfach einen StB in Anspruch.
Daher meine Frage, ob ich mal so nebenbei StB sein kann, am Wochenende als StB für Privatleute tätig sein kann, ohne dieses Versorgungswerk-/Rente-Dilemma zu haben...
Wäre auch super gerne WP/StB, aber ich habe echt keine Lust, mich 3-4 Jahren durch Audit zu quälen für viel Kostendruck bei minimalem Gehalt (Habe bereits ein Audit-Praktikum bei einer Big4 absolviert).

Grundsätzlich ist mit dem Beruf des StB (und des WP) eine weitere selbstständige, nichtselbstständige oder gewerbliche Tätigkeit nicht vereinbar. Ausnahmen ergeben sich aus dem StBerG. Um einen ersten Eindruck von der Arbeit mit dem Gesetz zu erhalten, darfst du dir diese gerne selbst erarbeiten. ;-)
Obgleich ich dein Interesse zu schätzen weiß, habe ich doch den Eindruck, dass du dich mit den erwähnten Berufen nur rudimentär befasst hast. Ich rate dir daher, zunächst deine eigenen Wünsche und Ziele zu ergründen, bevor du dir direkt über das Design deines Kanzleischildes den Kopf zerbrichst. ;-)
Liebe Grüße

antworten

Artikel zu Versorgungswerk

Beamtenpensionen kommen Länder teuer zu stehen

Beamtenpension: Ein Polizeiauto symbolisiert das Thema der Penion bei Polizei-Beamten.

In den nächsten Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Das wird für die Bundesländer teuer, denn das bedeutet steigende Ausgaben bei den Pensionen für Bundesbeamte und Landesbeamte. Aktuell haben Landesbeamte wie Lehrer und Polizisten Anspruch auf Pensionen in Höhe von 1,23 Billionen Euro, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die meisten Länder haben für diese Ausgaben nicht vorgesorgt.

Betriebliche Altersvorsorge für Gesellschafter-Geschäftsführer

Die Worte BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Gesellschafter-Geschäftsführer übernehmen Tag für Tag viel Verantwortung. Was sie mit Blick auf ihre eigene Zukunft nicht vergessen sollten: Sie tragen auch Verantwortung für ihre Altersvorsorge. Für ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV) eignet sich besonders die Unterstützungskasse. Doch dieser Durchführungsweg ist nicht nur sehr attraktiv, sondern auch sehr komplex.

Rente: Nur 35 Prozent der Jugendlichen sparen für die Altersvorsorge

Es sind erschreckende Ergebnisse: Nur 35 Prozent junger Menschen zwischen 17 und 27 Jahren sorgen für das Alter vor. Das resultiert aus der MetallRente Studie 2016 zum Thema "Jugend, Vorsorge, Finanzen". Damit erhöht sich das Risiko der Altersarmut erheblich. Welche Maßenahmen können getroffen werden? Was wünscht sich die Generation Y von der Politik?

Große Vermögenslücken bei der privaten Altersvorsorge der Jahrgänge 1954-78

Umschläge mit Rentenbescheiden von der Deutschen Rentenversicherung.

Um im Alter einen angemessenen Lebensstandard zu haben, bedarf es mehr denn je der privaten Vorsorge - zumal das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt.

Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

Das Wort ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Gut jeder zweite Selbständige in Deutschland zahlt nicht regelmäßig in eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerke ein. Viele sorgen jedoch privat für das Alter vor. So hat mehr als die Hälfte dieser Selbständigen eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Oft ist zudem Immobilienvermögen und Anlagevermögen vorhanden. Dennoch sorgen insgesamt etwa 700.000 Selbständige nicht ausreichend für das Alter vor.

Gender Pension Gap: Frauen liegen bei den Renten weit zurück

Eine Seniorin mit lila Jacke geht spazieren.

Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

OECD-Wirtschaftsbericht 2016: Deutschland steht vor Demografie- und Technologie-Wandel

Ein Senior mit Brille liest die Tageszeitung.

Der OECD-Wirtschaftsbericht für das Jahr 2016 attestiert Deutschland aktuell eine solide wirtschaftliche Verfassung. Zukünftig sind hohe Investitionen in Menschen der Schlüssel für Produktivität und Lebensstandard, denn Deutschland steht vor einem großen demografischen und technologischen Wandel. Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftskraft und den sozialen Zusammenhalt ist dabei die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge.

Broschüre: Die betriebliche Altersversorgung

Cover der Broschüre zur BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

Welche Möglichkeiten und Wege zur Vorsorge es für die betriebliche Altersversorgung gibt, erläutert die neu aufgelegt Broschüre »Die betriebliche Altersversorgung« ausführlich. Anschauliche Rechenbeispiele und Schaubilder machen die Sachverhalte leicht verständlich.

Betriebsrente: Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten zulässig

Die unterschiedliche Behandlung von Arbeitern und Angestellten bezüglich der Betriebsrente ist erlaubt. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) unter dem Aspekt, dass die Ungleichbehandlung sachlich gerechtfertigt ist.

Ausreichend Geld im Rentenalter? – Ein Drittel der Deutschen ist wenig zuversichtlich

Ein Kopf eines Rentners mit Brille und Mütze von der Seite aufgenommen.

37 Prozent der deutschen Internetnutzer gehen davon aus, genügend Geld für den gewünschten Lebensstil im Rentenalter zu haben. Ein Drittel glaubt in Deutschland dagegen nicht, das Geld für den gewünschten Lebensstandard im Rentenalter zur Verfügung zu haben. Länder mit einer staatlich geförderten Altersvorsorge sind weniger zuversichtlich, dass das Geld im Rentenalter ausreicht.

E-Book: BMAS-Broschüre »Zusätzliche Altersvorsorge«

Cover der BAMS-Broschüre "Zusätzlichen Altersvorsorge".

Die zusätzliche Altersvorsorge - ergänzend zur gesetzlichen Rentenversicherung - wird immer wichtiger und staatlich gefördert. Die Broschüre ist ein praktischer Ratgeber auf dem Weg zu einem finanziell gesicherten Ruhestand.

rentenpaket.de - Informationsseite zu den Leistungen des Rentenpakets

Screenshot von der Internetseite www.rentenpaket.de.

Das seit Juli 2014 geltende Rentenpaket der Bundesregierung enthält unter anderem die abschlagsfreie Rente ab 63 und die Mütterrente. Die Internetseite rentenpaket.de informiert zu den neuen Leistungen des Rentenpakets und bietet einen Renten-Rechner zur Bestimmung des Renteneintrittsalters.

Auch höher Qualifizierte zweifeln, ob sie ihre Arbeit bis zur Rente durchhalten können

Die Rente mit 67 ist zwar besonders für Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen ein Problem. Höher qualifizierte Angestellte stehen ihr allerdings ebenfalls kritisch gegenüber, zeigt eine aktuelle Untersuchung.

Betriebliche Altersversorgung: Keine Aufklärungspflicht über Anspruch auf Entgeltumwandlung für Arbeitgeber

Die Worte BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung, um in die betriebliche Altersversorgung einzuzahlen. Auf diesen Anspruch muss der Arbeitgeber jedoch nicht hinweisen. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden.

Topmanager wollen nicht bis 67 arbeiten

Ein Seniorenpaar sitzt auf einer Bank, wobei man nur die Oberkörper sieht und die Blicke sind in die entgegengesetzte Richtung gerichtet.

Topmanager aus der Wirtschaft möchten im Schnitt schon mit knapp 64 Jahren beruflich kürzer treten, Spitzenpolitiker wollen dagegen etwa zwei Jahre länger arbeiten.

Antworten auf Versorgungswerk StB vs. WP

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 16 Beiträge

Diskussionen zu Versorgungswerk

Weitere Themen aus Altersvorsorge