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Betriebsrente vergleichen

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WiWi Gast

Betriebsrente vergleichen

Ich arbeite seit 21 Jahren in einem großen Unternehmen und denke daran, mich anders zu orientieren. Jetzt stelle ich gerade auf, was ich habe und was ich brauche, etc.

Ein Block beim aktuellen AG ist die Betriebsrente und da gibt es auch einen Online-Rechner zu. Jetzt kann man dort auch eingeben, wenn man frühzeitig ausscheidet, was einem an Betriebsrente zustehen würde.
Und das Ergebnis hat mich etwas "überrascht" (nicht im positiven):

-> Wenn ich beim AG bleibe, dann sehen die Hochrechnungen etwa 1150€/mon. vor, vorausgesetzt ich zahle da weiter ein.
-> Wenn ich den AG im Sommer verlasse, bleiben davon noch 220€/mon. übrig.

Mich wundert natürlich: Ich bin seit 21 Jahren bei dem Laden und könnte noch 27 Jahre arbeiten. Klar geht das irgendwie überproportional.

Jetzt die Frage, ob ich das generell falsch rechne:

Wenn ich aussteige und habe keine Betriebsrente beim folgenden AG, dann müsste ich das Delta ja irgendwie kompensieren, heißt ich muss die 900€ Brutto selbst bringen.
Wenn ich das einfach/überschlägig rechne, dann bräuchte ich bei 4% Entnahme dafür ein zusätzliches Vermögen von 270t€. Und um das in den mir verbleibenden 27 Jahren zu erreichen, müsste ich monatlich irgendwo in der Region von 300-400€ zurücklegen, je nach Rendite.
ODER für diese 300-400€ müsste ich 500-700€ Brutto mehr im Monat bekommen, korrekt?

Das muss ich ja letztendlich irgendwie aufs Brutto aufschlagen, wenn ich die Gehälter vergleichen will, oder mache ich da einen Kardinalfehler?

Noch was: Wenn ich beim neuen AG wieder eine Betriebsrente bekommen würde, wie würde sich die entwickeln? Also wenn ich quasi genau das einbezahle, wie bisher, halt nur beim neuen AG zu gleichen Konditionen (hypothetisch), dann müsste sich die Gesamtbetriebsrente im ALter doch gleich entwickeln?
Oder sind zwei halbe Renten deutlich weniger umfangreich?

Lieben Dank schon mal

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WiWi Gast

Betriebsrente vergleichen

Eine Möglichkeit ist natürlich sich selbst Geld zurückzulegen bis ins Alter hinein,
man sollte nicht vergessen was passiert wenn der Job plötzlich wegfällt durch Sparmaßnahmen,
wenn man die Arbeit irgendwann nicht mehr mag, warum auch immer.

Eine Firmenrente ist grundsätzlich abhängig des Modells also des Produktes und der Firma.
Eine Idee wäre einfach wenn man den alten AG verlässt einfach beim neuen AG bessere Konditionen
zu verhandeln, also z.B. 90 k fix statt jetzt 78k fix ...

Viele AG haben auch nicht unbedingt eine Firmenrente, daß sollte man am Rande noch bedenken.

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WiWi Gast

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Das "Geld zurücklegen" ist ja ein anderes Standbein und das sollte man ohnehin machen.

"Einfach" mehr verdienen ist ein wenig "einfach" gedacht, klar will man sich verbessern und eine Verdienstmaximierung bei ansonsten gleichen Kondition ist ja eigentlich immer anzustreben. Die Frage ist, ob dies auch so durchsetzbar ist.

Die Frage ist, ob die aufgestellte Rechnung bzw. der Vergleich so wie dargestellt valide ist, oder ob da grundsätzliche Denkfehler drin sind.

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know-it-all

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WiWi Gast schrieb am 23.04.2021:

[...]
Ein Block beim aktuellen AG ist die Betriebsrente und da gibt es auch einen Online-Rechner zu. Jetzt kann man dort auch eingeben, wenn man frühzeitig ausscheidet, was einem an Betriebsrente zustehen würde.
Und das Ergebnis hat mich etwas "überrascht" (nicht im positiven):

-> Wenn ich beim AG bleibe, dann sehen die Hochrechnungen etwa 1150€/mon. vor, vorausgesetzt ich zahle da weiter ein.
-> Wenn ich den AG im Sommer verlasse, bleiben davon noch 220€/mon. übrig.

Eventuell interpretierst du die Zahlen falsch. Geht man mal von Planwerten auf der jährlichen Renteninformation der GRV aus - ähnliche Hochrechnungen finde ich auch auf den jährlichen Schreiben meiner BAV - dann findet man dort meist folgende Angaben:

  • Erreichbare Rente, wenn du weiterhin so einzahlst wie zuletzt - bei einer BAV wird dazu auch eine Annahme über die zukünftige durchschnittliche Verzinsung getroffen und mit eingerechnet. Bei dir entspricht das wahrscheinlich den ausgewiesenen 1150 €.

  • Wert der bereits erreichten Rente, die du erhalten würdest, wenn du heute das Eintrittsalter erreichen würdest. Bei diesem Wert wird möglicherweise keine Wertsteigerung durch zukünftige Verzinsung der bereits gezahlten Beiträge eingerechnet. Es kann sein, dass bei dir die ausgewiesenen 220€ sind. Da du aber anscheinend noch 27 Jahre bis zur Auszahlungsphase Zeit hast, würde sich auch hier die tatsächliche Rente noch durch die Verzinsung des Guthabens erhöhen, selbst wenn du hier nicht weiter einzahlst. Wenn du mal mit durschnittlicher Verzinsung von 2,5% rechnest, dann kannst du deine zukünftige Rente mit 1,025^27x220€ berechnen. Dann kämst du in 27 Jahren immerhin auf etwa 430€ Rente. Um die Werte genauer zu vergleichen müsstest, du mal schauen mit welchem kalkulatorischen Zinssatz die BAV den ersten Wert 1.150€ ausgerechnet hast und diesen Zinssatz auch hier in der Rechnung verwenden (anstelle meiner angenommenen 2,5%).

Mich wundert natürlich: Ich bin seit 21 Jahren bei dem Laden und könnte noch 27 Jahre arbeiten. Klar geht das irgendwie überproportional.

Aufgrund Zinseszins sind die zuerst eingezahlten Beiträge zum Renteneintritt natürlich "mehr" wert, als die in den letzten Jahren gezahlten Beiträge. Wenn du bereits seit 21 Jahren einzahlst und noch 27 Jahre vor dir hast, dann werden sich die bereits gezahlten Beiträge aufgrund des Zinseszins natürlich noch erheblich im Wert steigern.

Jetzt die Frage, ob ich das generell falsch rechne:

Wenn ich aussteige und habe keine Betriebsrente beim folgenden AG, dann müsste ich das Delta ja irgendwie kompensieren, heißt ich muss die 900€ Brutto selbst bringen.
Wenn ich das einfach/überschlägig rechne, dann bräuchte ich bei 4% Entnahme dafür ein zusätzliches Vermögen von 270t€. Und um das in den mir verbleibenden 27 Jahren zu

Meiner Meinung nach ein eher schlechter Vergleich. Die Idee hinter der "4% Regel" ist ja eigentlich, dass du jährlich 4% ohne dauerhaften Werteverzehr entnehmen kannst. Eine BAV rechnet hingegen so, dass sich das von dir angesparte Kapital in der Auszahlphase tatsächlich verbraucht. Dafür unterstellt sie natürlich ein bestimmtes erreichbares Lebensalter, um die Länge der Auszahlungsdauer zu berechnen.
Wenn du also in der Auszahlungsphase das angesparte Kapitel komplett verbrauchst, dann benötigst du für 900€ monatliche Rente weniger als 270.000€ bzw. kannst du aus einem Kapitalstock von 270.000€ deutlich mehr als 900€ pro Monat entnehmen.

Natürlich kann es dabei passieren, dass du dann doch deutlich älter wirst, als eigentlich laut Sterbetaffel geplant, und du dein Kapital dadurch zu früh verbraucht hast. Die BAV arbeitet dabei eher wie eine Versicherung, die Renten der Längerlebenden werden aus den nicht verbrauchten Guthaben der früher Gestorbenen gezahlt.

erreichen, müsste ich monatlich irgendwo in der Region von 300-400€ zurücklegen, je nach Rendite.
ODER für diese 300-400€ müsste ich 500-700€ Brutto mehr im Monat bekommen, korrekt?

Es gibt soviele Variablen, die du in der Rechnung theoretisch mit einbeziehen müsstest. Die BAV hat ja auch einen Steuereffekt - typisch sparst du in der Einzahlungsphase Einkommensteuer auf die Eigenanteile zur BAV. Dafür sind die Auszahlungen dann irgendwann mal zu 100% steuerpflichtig. Wenn du jetzt hingegen Geld privat ansparst, hast du darauf bereits Lohnsteuer bezahlst. Dafür musst du in der Regel nur den Wertzuwachs (Renditeanteil) bei Verkauf/Entnahme/laufende Verzinsung Steuern zahlen.

Das muss ich ja letztendlich irgendwie aufs Brutto aufschlagen, wenn ich die Gehälter vergleichen will, oder mache ich da einen Kardinalfehler?

Noch was: Wenn ich beim neuen AG wieder eine Betriebsrente bekommen würde, wie würde sich die entwickeln? Also wenn ich quasi genau das einbezahle, wie bisher, halt nur beim neuen AG zu gleichen Konditionen (hypothetisch), dann müsste sich die Gesamtbetriebsrente im ALter doch gleich entwickeln?

Theoretisch würde sich das so verhalten, unabhängig davon, ob sich dein Gesamtguthaben/-kapital auf einen oder mehrere Verträge/Anbieter aufteilt. Aber es gibt halt doch einige Variablen, die zu Unterschieden führen können, bspw:

  • die beiden Anbieter erreichen eine unterschiedliche Rendite/Verzinsung
  • für die Auszahlung rechnen die Anbieter mit anderen "Sterbetafeln", also eine kalkulatorisch unterschiedliche lange Auszahlungsphase usw.

Oder sind zwei halbe Renten deutlich weniger umfangreich?

Lieben Dank schon mal

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WiWi Gast

Betriebsrente vergleichen

Vielen Dank, das hilft schon mal weiter. Letztendlich ist es so, dass die Betriebsrente in Zahlen wohl deutlich mehr ausmacht, als ich ursprünglich dachte.

Die 220€ sind tatsächlich die Hochrechnung für das Rentenalter, also was ich bekommen würde, wenn ich im Sommer aufhöre und dann in 27 Jahren diesen Anteil beziehen würde.

Die 4%-Regel habe ich als groben Richtwert genommen. Ich habe bei der zu erzielenden Rendite auch mit 4,5% gerechnet, wer weiß ob das über die Jahre machbar ist.
Mit dem Wertverzehr und "Steuervorteil" hast du natürlich recht, die Abzüge werden entsprechend weniger (sofern in der Zeit keine Steuerreform kommt).

Letztendlich war ich aber schon ein wenig überrascht, was ich da extra verdienen muss, um diesen Teil zu kompensieren.
Es läuft dann unterm Strich halt doch irgendwo auf 500€/mon Brutto raus, die ich aufschlagen muss, wenn der neue AG keine entsprechende Betriebsrente hat.

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WiWi Gast

Betriebsrente vergleichen

Sind 6k also von daher sollte das doch eigentlich kein Problem sein. Hätte sowieso beim Wechsel mind. 10k mehr eingefordert zur aktuellen Position.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2021:

Vielen Dank, das hilft schon mal weiter. Letztendlich ist es so, dass die Betriebsrente in Zahlen wohl deutlich mehr ausmacht, als ich ursprünglich dachte.

Die 220€ sind tatsächlich die Hochrechnung für das Rentenalter, also was ich bekommen würde, wenn ich im Sommer aufhöre und dann in 27 Jahren diesen Anteil beziehen würde.

Die 4%-Regel habe ich als groben Richtwert genommen. Ich habe bei der zu erzielenden Rendite auch mit 4,5% gerechnet, wer weiß ob das über die Jahre machbar ist.
Mit dem Wertverzehr und "Steuervorteil" hast du natürlich recht, die Abzüge werden entsprechend weniger (sofern in der Zeit keine Steuerreform kommt).

Letztendlich war ich aber schon ein wenig überrascht, was ich da extra verdienen muss, um diesen Teil zu kompensieren.
Es läuft dann unterm Strich halt doch irgendwo auf 500€/mon Brutto raus, die ich aufschlagen muss, wenn der neue AG keine entsprechende Betriebsrente hat.

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WiWi Gast

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Dennoch klingen die Zahlen etwas erstaunlich: Du hast in 21 Jahren einen Anspruch von 220€ erwirtschaftet, in den verbleibenden 27 Jahren wird angeblich ein Anspruch von 930€ erwirtschaftet, also viermal so viel. Mit Zinseszins auf die 220€ ist das sicher nicht erklärbar.

Ich kann mir vorstellen, dass da einiges schöngerechnet wird: Wahrscheinlich lautet das Versprechen "4% Rendite bis zum Rentenbeginn", aber alles natürlich nicht garantiert.

Von daher bitte auch etwas Vorsicht, wenn man beim potentiellen neuen AG irgendwelche Forderungen stellt. Sollte der potentielle AG keine bAV haben, dann kannst Du einen Gehaltszuschlag i.H. des bisherigen AG-Zuschusses stellen, das ist vernünftig. Aber das werden derzeit wohl auch keine 500€/Monat sein, sondern eher 50 oder 100.

Viel Erfolg!

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know-it-all

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WiWi Gast schrieb am 25.04.2021:

Dennoch klingen die Zahlen etwas erstaunlich: Du hast in 21 Jahren einen Anspruch von 220€ erwirtschaftet, in den verbleibenden 27 Jahren wird angeblich ein Anspruch von 930€ erwirtschaftet, also viermal so viel. Mit Zinseszins auf die 220€ ist das sicher nicht erklärbar.

Genau das habe ich mir dabei auch gedacht. Könnte natürlich auch daran liegen, dass in den 21 Jahren nur unstetig bzw. anfangs gar nicht eingezahlt worden ist, so dass sich kumulativ daraus auch noch nicht allzu üppige Ansprüche ergeben.
Immerhin hatte TE ja auch nicht geschrieben, dass er schon 21 Jahre lang einzahlt (und v.a. wieviel), sondern nur, dass er 21 Jahre dort arbeitet:
"Ich arbeite seit 21 Jahren in einem großen Unternehmen "

[...]

Von daher bitte auch etwas Vorsicht, wenn man beim potentiellen neuen AG irgendwelche Forderungen stellt. Sollte der potentielle AG keine bAV haben, dann kannst Du einen Gehaltszuschlag i.H. des bisherigen AG-Zuschusses stellen, das ist vernünftig. Aber das werden derzeit wohl auch keine 500€/Monat sein, sondern eher 50 oder 100.

Auch da gehe ich voll mit.

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